Ein kurzer Kommentar zu … Das schaurige Haus

2021 ist wohl das interessanteste Filmjahr seit langer Zeit für mich. Ohne die Kinos (oder zumindest in sehr eingeschränkter Form) findet sehr viel über Streamingdienste statt. Somit konnte ich einiges Filme des letzten Jahres nachholen, unter anderem das schaurige Haus, ein Gruselfilm aus Österreich, welcher sehr gute Kritiken eingefangen hat, aber für mich eine herbe Enttäuschung war.

Okay bei Horrorfilmen habe ich ohnehin keine hohen Ansprüche mehr und auch, wenn der Film ein paar Dinge gut macht ist er einfach zu langatmig, um bis zum Ende zu unterhalten. Dabei folgt der Film relativ streng das Konzept moderner Horrorfilme, was bereits bei der Handlung anfängt. Eine Familie (Mutter und zwei Söhne) aus Deutschland zieht in ein ländliches Dorf in Kärnten, weil die Mutter dort eine neue Arbeit bekommen hat. Sie ziehen in ein altes Haus, dass der Schauplatz eines Mordes war und von Geistern heimgesucht wurde. Die beiden Söhne gehen mit neu gefundenen Freunden dem Spuk auf den Grund und decken dabei den wahren Ablauf des Verbrechens auf.

Erzählerisch durchaus interessant, wenngleich nicht neu, aber leider relativ gezogen da die Handlung keinerlei neue Akzente in Genre setzt außer dem österreichischen Dialekt aber den hört man auch in anderen (Grusel)Filmen aus der Alpenrepublik. Auch die Schauspieler liefern eine solide Performance ab aber ebenso wie die „Horror-Effekte“ ist daran leider nichts besonderes oder gruseliges. Was ich dem Film aber zugute halten muss und hier funktionieren alle Komponenten, die einzelnen an Problemchen, sehr gut zusammen, ist die Atmosphäre des Films. Diese ist von Anfang an angenehm düster, teils bedrückend und auch etwas traurig. Hier holt das schaurige Haus einiges raus, aber das rettet den Gesamteindruck nicht.

Alles in allem ist das schaurige Haus kein schlechter und hat nette Ansätze bleibt aber am Ende des Tages ist der Film recht zäh und für seine relativ lange Laufzeit, gemessen am Horrorgenre Durchschnitt, zu langatmig. Eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen aber wer einen deutschsprachigen Gruselfilm sehen will, kann ihn auf Netflix streamen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Schwarz, Weiss & Blut

(c) Panini Comics

Man nehme eine Unmenge an großartigen Autoren und Zeichnern, sage ihnen sie sollen jeder eine kurze Geschichte zu Wolverine verfassen und als einzige Bedingung gibt man ihnen, dass sie nur die Farben Schwarz, Weiss und Rot verwenden dürfen! Raus kommt der Band den ich gerade vor ein paar Minuten fetiggelesen habe, ach was sage ich verschlungen habe!

Titel: Wolverine – Schwarz, Weiss und Blut
Autor: Eine Menge
Zeichner: Ebenfalls eine Menge
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Dieses mal werde ich die sonst übliche Inhaltsangabe mal gekonnt weglassen, da es bei so kurzen Stories wohl keinen Sinn machen würde, aber ich kann schon mal so vie verraten, es gibt Wolverine mit seinen üblichen Wolverine Themen, seinen üblichen Gegnern wie Sabretooth und diversen „Freunden“ die mit ihm zusammenarbeiten. Aber grundsätzlich gehts vorallem darum sich ordentlich durch die Welt zu kloppen und die Leute welche die Spielregeln für diese Serie aufgestellt haben, auch ordentlich dafür zu belohnen, dass sie als dritte Farbe auch „Rot“ zugelassen haben.
Einmal sind wir in Madripoor mit Kate Pryde und ein anderes Mal in einer Bar mit dem Cosmic Ghost Rider, aber immer geht es darum irgendwen aufzuschlitzen, zu jagen oder zu bekämpfen. Und ich sags ganz offen und ehrlich, das ist auch gut so.
Es geben sich Autoren wie Donny Cates, Ed Brisson, Gerry Duggan, Matthew Rosenberg (dessen Story irre gut ist) und viele mehr ein Stelldichein und liefern ein Feuerwerk an tollen Kurzgeschichten ab.

(c) Panini Comics

Und was zu den unfassbar guten Stories noch hinzukommt, ist die großartige Zeichenperformance in den einzelnen Stories. Mal keine überbunten seitenübergreifenden Panels, sondern sehr düstere und sehr blutige Panels, die einfach nur großartig zum ansehen sind! Das ganze wird auch durch das Albumformat untertsützt und bringt eine unheimlich hochwertige Verarbeitung mit sich. All das in Kombination macht den Band zu einem großen „Must Read“ für 2021 meiner Meinung nach und ist definitiv ein Comic der bei mir heuer im Ranking ganz weit oben landen wird.
Da es alles Kurzgeschichten sind für die man nicht unbedingt ein Vorwissen benötigt, ist der Band aber auch sowas von Einsteigerfreundlich!

Danke an Panini Comics für dieses großartige Rezenssionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Mandy

Zwei Genres, die sehr gut zusammenpassen sind Horror & Fantasy. Entweder als Dark Fantasy zusammen gemischt oder einzeln mit den jeweiligen Elementen aus dem anderen Genre funktioniert der Mix eigentlich sehr gut. In der ersten Jahreshälfte 2021 habe ich den Mandy von 2018 nachgeholt und das war ein echt wilder Ritt, was bereits bei der Prämisse anfängt.

Im fernen Jahr 1983 lebt der Holzfäller Red mit seiner Frau Mandy in einer abgeschiedenen Hütte. Eines Tages wird Mandy von Jeremiah, dem gestörten Anführer einer Endzeitsekte, entdeckte und dieser will die Frau für sich haben. Also der Irre ein paar dämonenhafte Biker, die völlig unter Drogen stehen, zum Haus des Pärchens um Mandy zu entführen. Es läuft nicht alles wie geplant, Mandy wird bei lebendigem Leib verbrannt und Red begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug gegen die Sekte und die Biker.

Mandy ist eine verdammt ambitionierte Hommage an die Ära des Videotheken-Horrors (1980er), wo man sich stumpfe und brutale Filme noch in der Videothek ausgeliehen hat. Allerdings ist der Film sehr hochwertig produziert und zelebriert durchgehend eine eigene Ästhetik, welche die „alten Vibes“ der 80er Jahre Horrorfilme neu aufleben lässt und dabei seine Märchenhaftigkeit auf Händen trägt. Irgendwo zwischen Horrorfilm-Hommage der 80er Jahre, düsterem Fantasyfilm & Barbarenfilm angesiedelt findet Mandy seinen eigenen Platz in der modernen Filmlandschaft.

Ich kann den Film definitiv empfehlen, da man so einen wilden Genremix nur sehr selten finden wird!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Flash – Der schnellste Held der Welt

(c) Panini Comics

Ein dicker Sammelband mit satten 12 Ausgaben zu Flash und einer Story die abseits vom Kanon läuft und gerade Einsteiger sehr zufriedenstellen wird.

Titel: Flash – Der schnellste Held der Welt
Autor: Gail Simone
Zeichner: Clayton Henry
Seiten: 204
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich bin in der Zwischenzeit echt zu einem großen Fan des gelben Blitzes mit dem roten Anzug geworden. Eins der großen Leseprojekte bei mir ist gerade die aktuell beendete Serie von Joshua Williamson nachzuholen und vor ein paar Tagen hab ich das Batman – Death Metal Tie-In „Speedmetal“ genüßlich verschlungen und bin somit in bester Flash-Leselaune.
Da kam mir dieser Band genau richtig und ich habe ohne großes Vorwissen zu der Story einfach drauflos gelesen.
Wir bekommen hier eine bzw eigentlich zwei Flash Miniserien die abseits vom aktuellen Kanon laufen und unter dem Titel „The Flash Giant“ Volume 1 und Volume 2 zwischen 2019 und 2020 veröffentlicht wurden. Wie schon erwähnt läuft das ganze abseits vom aktuellen Kanon und somit ist Barry Allen auch erst gerade dabei Iris West kennenzulernen und auch sein ganz großer Kontrahent Eobard Thawne alias Reverse Flash tritt ihm erst in der zweiten Volume zum ersten mal gegenüber.
In Sachen Story werd ich mich hier eher kurz halten, da eigentlich die einzelnen Issues der ersten Volume Stories mit verschiedenen Flash Gegenspielern sind, welche wiederum von einem großen Schurken erpresst werden um Flash immer wieder für ein paar Minuten zu beschäftigen bzw abzulenken.
Mehr brauch ich auch nicht zur ersten Volume sagen und Volume 2 beschäftigt sich dann größtenteils mit dem kennenlernen und dem Kampf gegen Reverse Flash.
Klingt sehr kurz und eher unspektakulär, aber zwischen diesen Hauptsträngen kommen immer wieder, die für Flash so typischen, persönlichen Probleme ins Spiel und man hat so das Gefühl das man mit Barry mit leiden muss bei seinem Balanceakt zwischen Flash, Tatortermittler und einem ganz normalem menschlichen Wesen das einfach nur eine Beziehung aufbauen möchte.

(c) Panini Comics

Warum ich hier zwar nur sehr wenig zum Inhalt erzähle, aber trotzdem ein sehr positives Fazit zu dem Band habe, liegt an mehreren Gründen.
Zuallererst ist der Band wunderschön gezeichnet, ist somit ein echter Hingucker und darf alleine schon aus optischen Gründen gerne gekauft werden.
Dann kommt der Schreibstil der meiner Meinung nach einfach top zu Flash passt und auch das man gerade zu beginn in jedem Heft einen anderen Superschurken hat, wollte ich zuerst nicht glauben das so etwas Spaß beim Lesen macht, aber schon die ersten Seiten haben mich eines besseren belehrt. Dazu kommt das hier vorallem auch die Einsteiger bei Flash, aber auch bei Comics generell auf ihre Kosten kommen, da man hier zum einen zwei abgeschloßene Story-Arcs bekommt, zum anderen unheimlich vieles aus der Welt von Flash kennenlernt und man bekommt in einem Band 12! Ausgaben zu einem ordentlichen Preis. Also hier eine ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite an alle Einsteiger, aber auch an die Veteranen unter euch da draußen.
Möge die Speedforce mit euch sein!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Batman / Catwoman 1

(c) Panini Comics

Tom King schreibt, nach seinem fulminanten Rebirth-Batman-Run, nun noch eine Serie für das DC Black Label, welche die Beziehung zwischen Catwoman und Batman näher beleuchten soll und auch einiges aus dem Batman-Run noch intensivieren sollte. Dabei greift King auf mehrere Zeitebenen zurück um verschiedene Stories zu erzählen.

Titel: Batman / Catwoman Band 1
Autor: Tom King
Zeichner: Clay Mann
Seiten: 84
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich muss ehrlich zugeben als jemand der nur das Ende des Tom King Batman-Runs gelesen hat, war ich mir nicht sicher ob dieser Band interessant für mich werden würde und ob ich mich in der Story zurechtfinden würde.
Worum gehts? Tom King möchte in dieser Black Label Mini-Serie das Verhältnis zwischen Selina Kyle und Bruce Wayne noch weiter vertiefen und gleichzeitig auch ein paar fiktive Fakten abseits des laufenden Kanons einwerfen.
Als Erzählweise hat er sich für drei Zeitebenen entschieden, welche er uns Lesern parallel erzählen möchte. Für mich vielleicht mitunter der größte Kritikpunkt an dem Band, da er zum Teil zwischen den Panels in den Zeitlinien umherspringt und es somit für mich sehr schwer war in die einzelnen Stories reinzufinden.
Wir beginnen mit der Zeitlinie die vermutlich am weitesten fortgeschritten ist und zwar sehen wir eine stark gealterte Selina Kyle, kurz nach Bruce Waynes Tod, in ihrem Auto auf dem Weg zu einem treffen. Sie kommt kurz darauf in einer Wohnsiedlung in Florida an und trifft sich dort mit einem alten „Freund“ um über Batmans Tod zu sprechen bzw ihm davon zu erzählen. Es sollte sich schnell rausstellen, dass es sich um einen, wie es aussieht, in Rente gegangen Joker handelt. In diesem Handlungsstrang wird vorallem auch ihre Tochter Helena ein wichtiger Faktor.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt kurz nach Alfreds’s Tod, wo wir Bruce’s Ex-Geliebt Andrea Beaumont zu Gast in Wayne-Manor sehen und sie Batman um einen Gefallen bittet, da ihr Sohn auf den Straßen von Gotham lebt und verschwunden sei. Batman ruft Selina zur Hilfe und sie machen sich auf die Suche.
Der dritte und vermutlich älteste Handlungsstrang beschäftigt sich mit den Anfängen der Beziehung zwischen Selina und Bruce und der Zeit als Selina noch im Schurken-Business unterwegs war, jedoch schon mit einem Bein auf der Seite der Guten stand.
Soweit zu den verschiedenen Handlungssträngen und wie immer könnt ihr mehr dann im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Als ich gelesen habe wie diese Story aufgebaut ist und wie Tom King versucht hier mehrere Zeitlinien zu erzählen, wusste ich sofort das dies sehr gut umgesetzt sein muss, um die Leser nicht komplett zu verwirren. Vorallem Leser, wie zum Beispiel mich, die nicht den ganzen Tom King Run gelesen haben bzw nicht so regelmäßig Batman lesen.
Dazu sei gesagt, das es für mcih vorallem auf den ersten Siete unheimlich verwirrend war und schwer dem ganzen zu folgen war. Erst nach ein paar Seiten Gewöhnungsphase und ein bisschen Recherche prallel dazu, haben mich in die Stories eintauchen lassen und schlussendlich mich doch ordentlich gepackt.
Vorallem nach den ersten paar Seiten war ich kurz davor den Band abzubrechen, aber das Dranbleiben wars wert und ich wurde mit einer gut unterhaltenden Story belohnt.
Damit kommen wir auch schon zum Punkt Einsteigerfreundlich oder nicht. Tja zum einen ist gerade bei diesem Band vorallem das Panini Vorwort sehr sehr hilfreich und zum anderen muss man vermutlich auch manches recherchieren um den Band in vollen Zügen zu genießen. Ich würde definitiv für Einsteiger zuerst andere Batman Stories empfehlen, bevor ich mich an diesen Band ranwage.

Danke an Panini Comics für das bereitstellen eines Rezensionsexemplars!

Nach Godzilla vs Kong … mein MonsterVerse Ranking! | Gedankenspiel

Vor geraumer Zeit habe ich Godzilla vs Kong im Kino gesehen und deshalb wird es Zeit das MonsterVerse nochmals aufzurollen. Im heutigen Beitrag möchte ich alle Filme des MonsterVerse ranken und meine Gedanken in geraffter Form mit euch teilen.

Zwei Dinge bevor wir loslegen. Eine umfassendere Besprechung von Godzilla vs Kong ist bei SuperBroZ (Spotify) zu hören und zweitens das Ranking ist meine eigene Meinung. Eure Reihenfolge & Meinung könnt ihr gern in die Kommentare schreiben!

Fangen wir nummerisch absteigend mit dem „schlechtesten“ Film an!


Platz 4: Godzilla (2014)

Der Einstiegsfilm ins MonsterVerse ist optisch extrem beeindruckend und fängt die Godzilla Ästhetik gelungen ein um eine westliche Interpretation zu schaffen, ABER das ändert nichts daran, dass der Film sich zu sehr auf die Handlung der Menschen fokussiert. Auch wenn die Story durchaus interessant ist nimmt sie einen zu großen Teil ein und verdrängt die titelgebende Echse von der Bühne.

Im Ansatz ein guter Film, aber leider mit einem falschen Fokus für Kaiju Fans wie mich.

Platz 3: Kong: Skull Island

Hier könnte der Text von Godzilla (2014) stehen, ABER mit dem Unterschied, dass der erste Film mit Kong alles besser macht als sein Vorgänger. Die Balance zwischen Monster-Action und Menschen-Story ist wesentlich besser gelungen, was den Film auch wesentlich spannender macht und sich wie ein waschechter Abenteuerfilm anfühlen lässt.

Diesen Film kann ich uneingeschränkt empfehlen, da auch „Kaiju-Neulinge“ ihren Spaß damit haben können, weil der Film von der puren Monster-Action etwas abweicht.

Kurz gesagt; toller Film mit toller Balance!


Platz 2: Godzilla vs Kong

Je weiter die Menschen-Story in den Hintergrund rückt und der Fokus richtung Monster-Action wandert desto besser werden die Filme. Godzilla vs Kong is erzählerisch gelungen, aber der Fokus liegt klar auf den Schlachten zwischen den Kaijus.

Für Godzilla Fans bietet der Film einiges, da neben den bekannten Monstern auch der Fanliebling Mechagodzilla auftaucht und zum Tanz bittet.

Erzählerisch ist Godzilla vs Kong besser als sein Vorgänger aber das gilt auch nur für einen Handlungsstrang.


Platz 1: Godzilla: King of the Monsters

Okay das werden jetzt nur wenige verstehen, aber ich LIEBE Godzilla: King of the Monsters aka Godzilla 2 und das liegt simpel am gigantischen CGI Gerangel zwischen Godzilla, King Gidorah, Mothra & Rodan. Klar die Handlung passt auf einen Bierdeckel und sie ist auch nicht gut geschrieben, aber das kann man dem Film verzeihen, da hier so enorm viel Fanservice betrieben wird.

Dazu kommt ein recht hohes Tempo für einen zweistündigen Film und mein Tipp für den Film ist: Hirn ausschalten und sich genüsslich berieseln lassen, wenn die gewaltigen Kaijus (sorry Titanen …) sich die CGI Schädel einschlagen, damit am Ende ein König der Monster gekrönt wird.

Ich hatte & habe bei jeder Sichtung meinen Spaß mit diesem Film und dadurch verdient Godzilla: King of the Monsters den ersten Platz!


Das war‘s auch schon mit diesem kleinen Ranking. Ich hoffe es hat euch gefallen. In Zukunft würde ich gern mehr zu Godzilla machen, aber da werde ich sehen ob & wie mich die Muse küsst!

2021 ist auf jeden Fall ein gutes Jahr für die alte Echse.

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Imperfekt

Ich mag Batman und was ich auch mag sind Geschichten die sich mit der Anfangszeit des dunklen Ritters beschäftigen. Batman: Imperfekt, im Original Batman: Tenses, erschien zwischen Oktober & November 2003 in zwei Ausgaben.

Erzählerisch handelt die Geschichte einerseits von Bruce Wayne und dessen Reformen innerhalb seines Konzerns, sowie von Ted Krosby, der den Reformen innerhalb Wayne Enterprises zum Opfer fällt, seinen Job verliert und anschließend auf die schiefe Bahn gerät. Dabei entwickelt er psychopathische Tendenzen und wird von Visionen geplagt. Während eines Mordes wird er von Batman gestellt.

Ich mag die Handlung von Batman: Imperfekt (Tenses), was am simplen Umstand des erfrischenden Settings liegt. Keine Superschurken, keine gigantischen Bedrohungen und keine Schlachten um Gothams Seele. Nur ein bemitleidenswerter Typ, der aber im Verlauf der Handlung immer abstoßender wird, und Bruce Wayne, dessen Taten auch Konsequenzen haben.

Dazu kommt ein äußerst eigener Zeichenstil, der mich entfernt an die Batman Animationsserie erinnert, aber gleichzeitig völlig eigen ist und sich nicht verstecken braucht gegenüber anderen Werken aus der Zeit.

Kurz gesagt ein sehr lesenswerter Comic!

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Im Dunkel der Nacht

(c) Panini Comics

Benjamin Percy knallt uns hier eine weiterer Story rund um Logans Vergangenheit um die Ohren und macht somit etwas das vor ihm schon zig andere Autoren gemacht haben. Die Frage ist nur kann er sich mit seiner Story von den „normalen“ Stories abheben oder wird dies eine weitere der vielen Stories die im „Wolverine-Regal“ landen und verstauben werden?

Titel: Wolverine – Im Dunkel der Nacht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Marcio Takara
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

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Wir befinden uns in Alaska in und um das Fischerdorf Burns. Ein Fischer wird zu einem Ereignis von zwei, auf den ersten Blick als FBI Agenten auftretenden, Ermittlern verhört. Der Tatbestand ist ein Fischerboot auf dem alle Fischer von einer Bestie aufgeschlitzt wurden und, laut dem Fischer, befanden sich auch Packete mit Drogen an Bord.
Bei den beiden Agenten handelt es sich um die Agentin Pierce und den Agenten Marshall und beide sind mit dem Auftrag in Burns, dieses ereignis aufzuklären. Burns ist ein verschlafenes Fischerdorf im hohen Norden Alaskas unweit der russischen Küste, hat einen eigenwilligen Sheriff, einen gutmütigen Policeofficer, eine Sekte die an das Dunkel der Nacht glaubt, eine indigene Minderheit die unterdrückt und verdrängt wird, eine Milionärsfamilie die insgeheim den Ort regiert und seit ein paar Wochen einen mysteriösen Neuankömmling namens Logan. Also alles ganz normal für einen Ort in Alaska und somit auch genug Verdächtige für einen Mord an ein paar Fischern.
In weiterer Folge erfahren wir auch das es auch Morde an zwei jungen Frauen gab und hierbei die Köpfe nie gefunden wurden. Über den mysteriösen Logan erfahren wir, dass er Klauen ausfahren kann, ein rauer Geselle ist und generell sehr gewaltbereit sei. Natürlich wird er sofort zum Hauptverdächtigen in der ganzen Sache, jedoch merkt man, je länger die Agenten ermitteln, dass die Sache doch wesentlich komplexer ist und Logan vielleicht doch nicht das große böse Übel dieser Stadt ist. Die Liste der Verdächtigen und die Anzahl an Leichen wächst weiter an.
Mehr werde ich wie immer an dieser Stelle nicht spoilern, da jeder gerne im Comic nachlesen kann wie die Story weitergeht.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Die große Frage die sich hier stellt ist nicht ob Benjamin Percy eine kreative inovative Story rund um Logan kreiert hat, denn die Story an sich und deren Inhalt ist nichts neues in der Welt von Logan. Die große Frage ist eher, kann sich diese Geschichte von den unzähligen anderen abheben?
Dazu muss man wissen, dass ich schon diverse Wolverine Geschichten mit selbigem Aufbau gelesen habe, aber bei weitem nicht alle und ich sicher nicht der große Wolverine Exerte bin.
Wie lautet jedoch meine Antwort auf die oben gestellte Frage? Es ist auf jedenfall eine unheimlich spannende Krimi-Mystery-Story die definitiv bis zum Schluß fesselt, jedoch auch Elemente hat die mich etwas stutzig machten, wie zum Beispiel, dass ich nicht verstehen warum scheinbar alle Menschen in dieser Geschichte nicht bemerken das ihnen Peilsender an den Körper gehängt werden? Da musste ich zum Teil dann doch etwas schmunzeln, aber andererseits gerade die Twists ganz zum Schluß und auch die generelle düstere Stimmung in dem Comic haben mich dann doch eigentlich ganz gut unterhalten und irgendwie wurde ich bei den Ermittlungen und den beiden Ermittlern immer wieder an „Akte X“ erinnert haha
Ich weiss nicht ob es zu einer „Must-Read-Wolverine-Story“ der letzten Jahre werden wird, aber es ist definitiv ganz ordentliche Unterhaltung.
Der Comic ist definitiv einsteigerfreundlich, da er eine alleinstehende Story ist, für die man eigentlich kein Vorwisen benötigt und somit kann man auch hier beruhigt zugreifen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Wonder Woman 15: Gedankenkontrolle

(c) Panini Comics

Eine der Langzeit-DC-Serien bei der ich immer schon einsteigen wollte, war definitiv Wonder Woman und in Band 15 ist es nun endlich soweit. Die Serie bekam eine neue Autorin mit Mariko Tamaki und, jeder der meine Beiträge genauer verfolgt weiss das, für mich somit ein zweiter guter Grund in die Serie zu starten, da ich s ziemlich alles von Mariko Tamaki übelst abfeiere.

Titel: Wonder Woman 15: Gedankenkontrolle
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Mikel Janin, Carlo Barberi,
Seiten: 132
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Beginnen wir zuerst mit der Story des Bandes. Wir erfahrne eingangs in ein paar Panels ein bisschen was über Dianas innere Konflikte und auch über einen Schurken namens Max Lord. Ich bin ja nicht der große DC Kenner und war somit sehr happy über das Panini Vorwort welches mir ein paar Infos zur Person und seinen Kräften gegeben hat.
Danach werden wir sofort in die Gegenwart geschmissen und sehen Diana alias Wonder Woman wie sie in ihre neue Wohnung in Washington DC einzieht. Dabei läuft ihr ein Kaninchen über den Weg und sie lernt auch gleich dessen Besitzerin, eine junge Dame namens Emma, kennen. Emma sieht Dianas Wohnung und schlägt sofort vor in ein Möbelhaus zu fahren um Möbel für ihre Wohnung zu checken. Gesagt getan und als die beiden das Kaufhaus verlassen, werden die beiden aus ihrem Gespräch gerissen, als ein Auto mit einem, wie es scheint, entführten Kind davonrast und auf den Highway gegen den Verkehr auffährt. Diana ist sofort im Helden-Modus und stürmt dem Auto hinterher und kann eine größere Katastrophe verindern. Wir erfahren sehr schnell das die Lenkerin die Mutter des Kindes ist und sich nach Ende ihrer Geisterfahrt an nichts mehr erinnern kann und sich wie gedankengesteuert gefühlt hat.
Nun kommen wir wieder zu den Kräften von Max Lord zurück, welcher ein Telepath ist und die Gedanken von Menschen kontrollieren kann. Dieser sitzt jedoch in einem Hochsicherheitsgefängnis und genau das ist unser nächster Schauplatz. Wonder Woman wird zu einem Aufstand der gefährlichsten Insassen gerufen und als die Situation äußerst ausichtslos scheint, taucht plötzlich Max Lord auf und befiehlt allen Aufständischen per Gedankenkontrolle sich sselbst zu töten. Diana schmeißt sofort ihr Lasso um Max Lord um ihn zu verhören.
Hier werde ich wie immer mit meiner kurzen Inhaltsangabe enden, da ihr das ganze ja im Band selbst nachlesen könnt.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Dies war mein erster Wonder Woman Band, jedoch bei weitem nicht meine erste Story geschrieben von Mariko Tamaki. Gerade nach diesem Band weiss ich wiederum warum ich diese Autorin so schätze. Unheimlich gut geschriebene Charaktere und ein paar sehr gute Storytwists, jedoch trotzdem sehr geradlinig und wenig verwoben geschrieben. Genau die Mischung die ich beim Storytelling so gerne mag.
Der Autor*innenwechsel macht es auch für Einsteiger wie mich perfekt in die Serie einzusteigen und wie immer tut das Vorwort von Panini nch den Rest um einen schönen Einstieg zu gewährleisten.
Für mich gibt es eigentlich nur einen Kritikpunkt an dem Comic und das ist der Zeichnerwechsel im Comic. Für mich ist es immer schon etwas das mich aufhorchen lässt wenn während einer Story der Zeichner wechselt und hier frag ich mich im besonderen warum das sein musste? Man hat in Heft 759 einen Autor*innenwechsel und in 761 einen Zeichnerwechsel. Vor allem muss man dazu sagen, das der Zeichenstil von Mikel Janin in den ersten beiden Heften mir ehr gut gefällt und für mich der Wechsel zu Carlo Barberi dann einfach auch ein Bruch beim lesen war, da er mir einfach nicht so zusagt.
Nichtsdestotrotz bekommt der Band von mir eine absolute Leseempfehlung und Band 16 wurde auch schon geordert von mir.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Symbiote Spider-Man 3: King in Black

(c) Panini Comics

Peter David gibt uns hier eine Prequel-Story zum aktuellen Marvel-Event „King in Black“, auf welches ich mich schon so dermaßen freue, das ich diesen Band mit Hochgenuß verschlungen habe.

Titel: Symbiote Spider-Man 3: King in Black
Autor: Peter David
Zeichner: Greg Land
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Symbiote Spider-Man ist die Serie in der immer wieder auf vergangene Events aus der Spidey Geschichte zurückgegriffen wird und dann auf eine etwas abgewandelte bzw neue Weise erzählt wird. In diesem Fall hier gehen wir zurück in die 80iger als Peter Parker ein schwarzes Kostüm von einem fremden Planeten mit nach Hause bringt und selbiges von da an immer trägt. Was er zu Beginn noch nicht weiss ist, dass es sich nicht nur um ein Kostüm handelt, sondern um einen Symbionten vom Planeten „Klyntar“ welcher sich mit seinem Wirt verbindet und später dann zu Venom bzw zu Carnage führt.
Für mich ist dieser Band deswegen auch so wichtig, da ich ja das ganze King in Black Event chronologisch lesen möchte und extra alle als Tie-In geltenden Hefte aus anderen Serien ausgelassen habe und in der Chronologie des Events genau diese Storyline als erstes zu lesen ist und somit ists mein quasi Einstieg in die Welt von King in Black.
Die Story an sich geht unheimlich gut nach vorne, hat ein ordentliches Tempo drauf und macht mega Laune. Wir befinden uns zu Beginn in der Ravencroft Anstalt, gehen dann zum Mond um den Beobachter zu beobachten haha, welcher dann wiederum von einem alten Bekannten, nämlich Kang, in ein Raumschiff gebeamt wird.
Wir sehen Peter Parker wie er wieder einmal in seinem Alltag Menchen hilft und rettet und kommt wie immer zu spät zum Daily Bugle. Dort dann doch angekommen, wird er von JJJ zu einem Außentermin in die Ravencroft Anstalt geschickt und Reporterkollege Ned Leeds sollte ihn begleiten.
Dort angekommen klingelt der Spidey-Sinn wie verrückt und Peter darf sich mit ein paar „Schattenwesen“ rumprügeln und eines dieser Wesen stellt sich als „Mister E“ vor. Während des Kampfes kommt ihm ein alter Bekannter zur Hilfe.
Währenddessen sehen wir in einem anderen Arc Kang und den Beobachter und dessen verhör, welches etwas schiefgeht und Kang kurzfristig in das Weltall rauswirft. Dort wird er von einem waschbärähnlichem Wesen aufgenommen und natürlich handelt es sich um Rocket Raccoon.
Soweit die Story von Heft 1 und wie es im restlichen Band dann weitergeht, könnt ihr gerne im Buch nachlesen.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit und ich möchte gleich mal mit dem Zeichenstil beginnen, da ich den ja immer wieder mal in meinen Rezensionen vergesse bzw nur erwähne wenn er mir nicht gefällt. Schande über mich! Beides trifft hier nicht zu, ich werde ihn nicht vergessen und ich mag den Zeichenstil sehr gern bzw gefällt er mir sehr gut. Hierbei vor allem die Kampfszenen gegen Ende des Bandes.
Auch zum Thema Einsteigerfreundlichkeit sollen ein paar Worte fallen, wenn man in das King in Black Event einsteigen will, ist der Band sicher optimal, wobei er vermutlich sehr wenig mit dem Event an sich zu tun haben wird, aber als Appetitanreger geht er ganz klar durch, jedoch weiss ich nicht ob es für einen Comic-Neuling so optimal ist gerade mit einem Event zu beginnen. Als Stand-alone kann man der STory definitiv eine Chance geben, da einen ja, so wie eh immer, das Panini Vorwort immer perfekt auf Stand bringt, was ich als US-Trades Leser immer wieder als sehr schön empfinde und auch eine gewisse Wertschätzung dem Leser gegenüber zeigt!
Die vorangegangenen Sätze haben eigentlich schon vieles in Sachen Fazit vorweggenommen. Ich sehe den Band ganz klar eher als eine actiongeladene Spidey-alternativ-Story als einen wichtigen Band für das Hauptevent, jedoch muss man auch sagen, wenn man, wie ich, auf gute Spider-Man Stories steht und gleichzeitig sowieso King in Black lesen will, darf man hier sowas gerne zugreifen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Rorschach 1

(c) Panini Comics

Top Autor Tom King knallt uns hier einen Noir-Krimi aus dem Watchmen-Universum um die Ohren. Ob das ganze wirklich so ein Knaller ist könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.

Kernfakten:

Titel: Rorschach Band 1
Autor: Tom King
Zeichner: Jorge Fornes
Seiten: 70
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich muss gleich mal vorweg nehmen, dass ich einer der wenigen Comic-Leser bin der weder Watchmen noch Doomsday Clock gelesen hat (Schande über mich), jedoch dadurch vielleicht auch einen ganz unbefangenen Zugang zu diesem Comic hat.
Wir befinden uns 35 Jahre nach den original Watchmen Stories und sehen einen vermeintlichen Rorschach welcher vor unseren Augen erschossen wird. Als nächstes erfahren wir das dies auf einer Wahlkampfveranstaltung von Präsidentschaftskandidat Turley stattfand und wir sehen auch einen zweite, vermeintlich weibliche, Leiche neben der ein Scharfschützengewehr liegt. Der Krimi Fachmann schließt natürlich auf ein fehlgeschlagenes Attentat. So weit so gut, doch was ist hier genau passiert?
Daraufhin beginnt die Aufklärung dieses Vorfalls und wir werden mitten in einen Noir-Krimi ähnlichen Fall verstrickt. Wir erfahren in der Leichenhalle, dass die Identität der weiblichen Person einen Laura Cummings aus Wyoming sei und die männliche Leiche ein knapp 80ig jähriger Unbekannter sei. Weiters wurde Laura schon vor dem Vorfall einmal angeschoßen und die Kugel von einem Amateur eintfernt.
Wir begeleiten den Detektiv weiter und sehen wie er die Kleidung der beiden untersucht und auch den Security, welchen sie überwältigt haben, besucht und befragt.
Der Krimi plätschert immer weiter in einem guten Tempo und offenbart immer mehr Fakten und Umstände und hält einen so auch immer sehr gut in der Story und verstärkt natürlich dadurch die Spannung.
Wie es dann im Detail weitergeht dürft ihr wie immer gerne im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Beginnen wir nun mit dem Fazit. Zuerst vielleicht ein paar Worte zum Zeichenstil, der, wie ich finde, die Story perfekt in Szene setzt und auch gut zu der Thematik passt, auch wenn er nicht immer ganz meinem Geschmacken entsprach.
Da ich selber ein quasi Ensteiger in das Watchmen-Universum bin, kann ich sagen das man ziemlich schnell in den Comic reinkommt und einem vor allem auch das Panini Vorwort sehr gut dabei hilft.
Ich hab es ja oben schon erwähnt, wir bekommen hier einen spannenden Noir-Krimi vorgesetzt, welcher immer wieder Spannung aufbaut an Stellen, wo man denkt jetzt könnte es etwas bergab gehen mit der Story.
Alles in allem freu ich mich schon unheimlich auf Band 2 und wie die Story weitergeht.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die Identitätskrise von Assassins Creed und dessen Potenzial! | Gedankenspiel

Assassins Creed gehört zu meinen liebsten Spielereihen und das trotz vieler Dinge, die ich am Franchise auszusetzen habe. Mit der Kritik einer fehlenden Identität bin ich nicht allein und der Ursprung dieses Arguments liegt in der Vielfalt der Spielmechaniken der Serie.

Von Assassins Creed 1 – 3 (inkl. Brotherhood & Revelations) war die Serie den Action-Adventures mit relativ hohen Stealth-Mechaniken zuzuordnen. Ab Teil 4 Black Flag ändert sich das Kerngameplay und die in Teil 3, als optionale Nebenbeschäftigung, eingeführten Schifssmissionen standen plötzlich im Fokus des Gameplay, wobei versucht wurde, traditionelle Elemente beizubehalten. In AC Rogue wurde dieser Mix dann noch weiter verfeinert.

Was ebenfalls mit Rogue und dem simultan erschienenen Unity eingeführt wurde, ist das Ende der traditionellen Zählung der Reihe (Brotherhood & Revelations sind Spin-offs zum zweiten Teil). In Unity wurde wieder auf ein klassischeres aber modernisiertes Gameplay gesetzt. Weg mit den Schiffen und zurück zum Klettern über Dächern, schleichen durch die Gassen und dem Aufbau einer Assassinengilde. Ja das gabs auch in den beiden Vorgängerspielen, aber dort war auch der erwähnte Mix vorhanden.

Mit Snydicate wurde das Gameplay weiter modernisiert und durch Elemente ergänzt, welche mit der Handlung arbeiten sollen, aber eher belanglos waren am Ende. Handlung ist das perfekte Stichwort.

Erzählerisch hat sich Assassins Creed seit dem ersten Teil kaum verändert. Das Setting, die Charaktere und die Rahmenhandlung wurden zwar fortgesetzt, ausgetauscht, erweitert und/oder erneuert, aber im Kern bleiben die Spielen bei klassischen Rache-, oder Abenteuergeschichten.

Der große Kampf zwischen Templer und Assassinen über die Jahrhunderte hinweg wird auch in den neuen Ablegern ab Origins genutzt, ist allerdings dem Plot des jeweiligen Spiels untergeordnet. Gleiches gilt für die gottgleiche Rasse der Altvorderen, welche ab Origins aktiver werden und in den Teilen davor passiv waren, oder gar nicht auftauchten.

Mit Assassins Creed Origins änderte sich abermals die Reihe und das Gameplay. Aus den Stealth-Action-Adventures mit offener Spielwelt zu Land und zur See wurden Open-World-Action-RPG‘s mit einer gewaltigen Frischzellenkur in allen Aspekten. Die Story, sowohl innerhalb der Szenarien, als auch in der realen Welt, wurde angepasst (das Thema Rache bleibt vorhanden ist aber nicht mehr zentral) und der Kampf zwischen Gut & Böse nun wesentlich stärker ins Gameplay implementiert.

Dies führt zu intensiveren Erkundungen der Spielwelten um die einzelnen Mitlgieder des Ordens aka die Bösen zu finden. Generell legen die Welten mit Haupt- & Nebenquests einen stärkeren Rollenspielfokus an den Tag, aber das tut, wie bereits erwähnt, dem Blog gut.

Jetzt kann man sich fragen, worauf ich eigentlich hinaus will und das erkläre ich euch in den nächsten Absätzen. Wie man bereits rauslesen konnte, ist die Assassins Creed Spielreihe extrem facettenreich, hat sich aber durch seine zahlreichen Miniserien im Gameplay komplett verlaufen. Somit stellt sich die Frage, was ein klassisches Assassins Creed ausmacht und das lässt sich nicht mehr so leicht beantworten, da jeder Typ Fan was anderes sagen wird.

Daraus resultiert die Problematik, dass jedes neue Assassins Creed einen gewissen Teil der Fans enttäuschen wird, andere dafür begeistert und neue Fans aufnimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Assassins Creed Franchise einen seltenen Vorteil hat, wie es beispielsweise auch bei Resident Evil der Fall ist.

Assassins Creed kann sich jederzeit selbst neu und dabei eine Zielgruppe finden. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, mit der etablierten Form finden sich immer Käufer, aber auch eine weitere Neuausrichtung wird bestimmt genug Anklang finden, um die Existenz einer neuen Formel zu rechtfertigen.

Abschließend kann man sagen, dass der Werdegang von Assassins Creed bisher sehr spannend war und man mit relativ hohen Erwartungen in die Zukunft des Franchise blicken kann. Mir persönlich hat Assassins Creed Valhalla (in dem ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags mittendrinnen stecke) gezeigt, wie viel Potenzial in der Reihe steckt, auch wenn die ursprüngliche Identität nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Egal ob Open-World-RPG, oder Open-World-Stealth-Adventure (mit oder ohne Schiffen), ich mag Assassins Creed. Die Teile bis Rogue haben mich durchgehend gut unterhalten, dann kam ein kleiner Absturz, aber mit Origins gings wieder bergauf, bis Odyssey mir gezeigt hat, wie es nicht geht, aber Valhalla macht wieder vieles richtig. Es kombiniert sogar sehr viele Elemente aus allen möglichen Teilen, die ich mag, aber das wird ein Thema für einen Podcast!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die beste Art eine Welt lebendig zu machen! | ATE’s in Final Fantasy IX | Gedankenspiel

Final Fantasy IX ist meiner Meinung nach das beste Videospiel ALLER ZEITEN. Kaum ein anderes Videospiel konnte mich im Laufe meiner Gamerkarriere auch nur ansatzweise so begeistern, wie der neunte Teil der finalen Fantasie.

Auf die zahlreichen Gründe, warum Teil IX so genial ist und neben Teil X, sowie Teil VIII für mich das heilige Triumvirat des Final Fantasy Franchise bildet, werde ich an einem anderen Tag eingehen.

Heute geht es mir um eine Besonderheit aus Final Fantasy IX, die ich danach nur noch in abgeschwächter Form gesehen habe. ATE, die Kurzform von Active Time Event, sind Sequenzen, in denen das Spiel vom Spieler abweicht und zeigt, was die anderen Hauptfiguren, gelegentlich auch Nebenfiguren, so treiben, wenn die Truppe nicht zusammen ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Aufenthalt im Dorf Dali recht früh im Spiel. Dort teilt sich die Truppe nach einer Nacht im Gasthof und der Spieler kann das Dorf mit Hauptcharakter Zidane erkunden, aber auch die Handlungen der Gefährten erleben.

Die ATE’s tragen selten was zum Hauptplot bei, sind aber enorm wichtig für die Entwicklung der Figuren, da man so immer wieder Charakterzüge von ihnen vertiefen kann. Besonders die eher blassen letzten Hauptcharaktere (Mahagon, Quina und teilweise Eiko) profitieren enorm von diesen Events. Weiters können die ATE’s auch aufeinander aufbauen und kleinere Nebenhandlungen erzählen, was die bereits angesprochene Charakterentwicklung fördert und sogleich die Szenerie etwas auflockert. 

Dieses Gameplayelement habe ich in dieser Form danach in keinem anderen Spiel mehr erlebt, auch nicht in Final Fantasy-Titeln, und höchstens die Plaudereien aus Dragon Age Origins, Mass Effect 1 und der Tales of Serie kommen diesem Konzept recht nahe.

Ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dieses Element nicht mehr in anderen Videospielen zu sehen, da die Spielwelt ungemein davon profitiert und wesentlich lebendiger wirkt, wenn Figuren abseits des Hauptcharakters mit Lebewesen der Spielwelt interagieren. Generell erzeugt Final Fantasy IX, wie kaum ein anderes Spiel, eine so glaubhafte Illusion einer großen, lebhaften und tiefen Spielwelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Konzept der ATE’s zu den großen Stärken der Nummer 9 gehört und die grandiose Spielwelt noch weiter verbessert. Man merkt dem Spiel sehr viel Herz an und noch mehr Herz erhält es durch die wunderbaren kleinen Events, in denen sich die Figuren um Zidane in der Welt umsehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Miles Morales 4: Gejagt

(c) Panini Comics

Unser aller Liebling aus Broocklyn ist zurück. Miles Morales geht in die 4. Runde und wir bekommen wie immer eine geballte Ladung an Action gepaart mit einem unheimlich sympathischen Superhelden.

Kernfakten:

Titel: Miles Morales 4: Gejagt
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Carmen Carnero, Marcelo Ferreira, Cory Smith,
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was macht Miles Morales eigentlich so sympathisch? Wer das wissen will braucht eigentlich nur das erste Heft dieses Bandes lesen. Wir bekommen zwei Stories, eine die am Tag spielt und eine die in der Nacht spielt. Vor allem der erste Teil zeigt Miles in Höchstform. Frisch gebackener großer Bruder, kommt Miles seinen Pflichten nach und geht mit seiner Schwester im Park spazieren. Im Park angekommen wird auf eine aufgeschreckte Frau aufmerksam, welche ihm erklärt das jemand im Kanal verschüttet sei und noch keine Einsatzkräfte da seien. Miles wäre nciht er selbst, wenn er nicht sofort in sein Superheldenkostüm springen würde, die kleine Schwester mit Netz an die Brust geschnallt und runter in den Kanal springen würde.
Er rettet den Mann, kämpft noch gegen einen Alligator und alles wird wieder gut. Aber genau diese Story, die Sprüche von Miles und die Art wie er sich verhält sind genau der Grund warum so eine große Fanbase hinter Miles Morales steht.
Aber jetzt mal ein bisschen mehr vom Inhalt dieses Bandes. Wie oben erwähnt ist Heft 1 in diesem Band zweigeteilt und im „Nacht“ Teil sehen wir Prowler alias Onkel Aaron wie er in eine Labor einbricht um eine Auftragsarbeit zu erledigen. Im letzten Band haben wir ja gesehen das Aaron wieder ins Verbechergeschäft einsteigen musste und derzeit einige Jobs für Ultimatum erledigt. Nachdem er den Einbruch erledigt hat, liefert er seine Beute persönlich bei seinem Auftraggeber ab, welcher ihn in Gespräch verwickelt in dem Ultimatum seine Pläne zum Teil verrät und das er rausgefunden hat das Aaron die gleiche Energiesigantur wie Spider-Man hat.
Währenddessen schwingt sich Miles gemütlich durch die Stadt, rettet ein paar Menschen und trifft dann plötzlich auf eine Taskforce namens „Cradle“, welche Kamalas Gesetz durchsetzen soll und alle Teenie-Superhelden festnehmen soll. Miles widersetzt sich dem ganzen und kann entkommen.
Wie es mit Onkel Aaron weitergeht und auch mit Cradle und der Jagd nach Miles, könnt ihr dann selber gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Es ist halt schon etwas unfair wenn ich eine Rezension zu einem Miles Morales Band schreiben soll und dabei noch objektiv bleiben muss. Ich mag den Charakater, ich mag das Setting in dem der Comic spielt und ich mag auch die Inhalte die hier geboten werden. Es ist einfach eine rundum gute Story welche vor allem gegen Ende des Bandes in totaller Action eskaliert und sogar Captain America in die Story „zwingt“. Wir bekommen ein paar sehr dramatische Wendungen und gerade das krasse Ende machen ordentlich Laune für die nächsten Band.
Kurz gesagt holt euch den Band und wenn ihr Einsteiger seid greift getrost zu, nehmt aber dabei auch die ersten drei Bände mit und ihr werdet es nicht bereuen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Spider-Man 5: Das Syndikat

(c) Panini Comics

Nick Spencer schreibt locker flockig weiter an Spider-Man und wir bekommen inzwischen schon Paperback Nummer 5 aus der Serie und wer die US Veröffentlichungen verfolgt, wird merken da kommt noch einiges auf uns zu.
Die große Frage ist wie geht es nun in Heft 1 nach dem Beutejagd-Arc weiter?

Kernfakten:

Titel: Spider-Man 5: Das Syndikat
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Kev Walker, Ryan Ottley,
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Für mich war der Beutejagd-Arc aus der aktuellen Spider-Man Reihe, geschrieben von Nick Spencer, eine der besten Stories die ich heuer gelesen habe und hat der Serie meiner Meinung nach einen starken Schub nach vorne gegeben. Doch wie geht es nun weiter? Was kommt nach Beutejagd?
Mit „Das Syndikat“ geht es nun in die nächsten 5 Hefte der aktuellen Serie.

Kommen wir aber zuerst mal kurz zum Inhalt des Bandes:
Mary Jane und Peter sind wieder glücklich zusammen, nachdem sie beide Kravens Beutejagd überstanden haben. Über den Dächern New Yorks liegen sie sich glücklich in den Armen, doch jeder weiss solch eine ruhige harmonische Zeit währt nur selten lange im Leben des Peter Parker.
Szenenwechsel in die Ravencroft Anstalt wo Quentin Beck alias Mysterio einsitzt und mit einem Therapeuten seine vergangenen Taten reflektiert. Jedoch spricht er über alle seine Gegner, nur über einen will er nicht sprechen.
Währenddessen hat Peter immer wieder Albträume welche eine tote MJ zeigen und gleichzeitig ist da noch jemand der immer wieder in seinen Träumen erscheint und auch derjenige ist der Mysterio immer wieder in seinen Visionen heimsucht. Das Geheimnis, welches eigentlich kein allzugroßes Geheimnis ist, lüftet sich schnell und wir sehen Kindred, den Schurken der diesen Spider-Man Run wohl von nun an dominieren wird und welcher der ganz große Gegegnspieler für Spidey sein wird.
Peter wird wieder mal schweißgebadet wach und erzählt dabei MJ von seinen Träumen und auch von Kindred.
Mysterio, der wiederum noch immer auf der Therapiecouch liegt, wird von Kindred heimgesucht und selbiger attackiert ihn, da er seinen Namen verraten hat.
Wir springen wieder in eine andere Szene und sehen MJ die zu einer Theater-Premiere eines „Fantastic 4“ Stücks gehen will, welche jedoch etwas aus dem Ruder gerät und genau hier setzt dann auch die eigentliche Story dieses Bandes ein und auch der Name des Bandes erschließt sich dann in den darauffolgenden Heften. Wie immer könnt ihr im Band nachlesen wie es weitergeht.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit:
Ich glaube gerade in diesem Band wird sehr deutlich das Nick Spencer auf ein großes Event hinarbeitet und dadurch erklären sich auch die immer wiederkehrenden Zwischensequenzen mit Kindred und Peter, aber gleichzeitig gibt uns Spencer trotzdem eine geballte Ladung Action mit der Story rund um Electra und das Syndikat und auch das spätere auftauchen von Boomerang macht ordentlich Laune. Der nächste Band wird uns dann ins Absolute Carnage Event werfen und wird vermutlich ohne Kindred Passagen auskommen. Um ehrlich zu sein, mich stört es nicht das wir immer wieder ein paar Brotkrümel des großen Ganzen gestreut bekommen und dann wieder in kurze actiongeladenen Story-Arcs geworfen werden.
Die Serie hat nicht gerade den besten Ruf, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich das nicht wirklich verstehen kann. Zum einen hat das Beutejagd-Event unheimich überzeugt und zum anderen zeigt auch dieser Band wieder das die Serie einfach solide unterhaltet und genau das ist es was mich auch weiterhin bei der Serie drinnen hält.
Vielleicht noch kurz zum Zeichenstil, hier gibt es einen sehr soliden und typischen Stil, der sehr gut zur Serie passt, sich aber auch nicht in den Vordergrund drängt.
Einsteiger sollten vielleicht eher bei Band 1 beginnen und sich dann konsequent zum 5. Band vorarbeiten.
Alles in allem einen solide Fortführung der aktuellen Spider-Man Serie.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Family Tree 1: Setzling

(c) Splitter Verlag

Ich hab mich nach längerer Zeit wieder mal an einen Comic aus dem Hause Splitter rangemacht und dachte mir wenn dann gleich einen vom großartigen Jeff Lemire.

Kernfakten:

Titel: Family Tree 1: Setzling
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Phil Hester, Eric Gapstur, Ryan Cody
Seiten: 96
Sprache: Deutsch
Verlag: Splitter Verlag

Ich hab mich in letzter Zeit wieder sehr stark im Superhelden-Sektor bewegt und deswegen ist eine unheimlich erfrischende Abwechslung mal wieder einen Comic vom Splitter Verlag vor mir liegen zu haben.
Ich hab eigentlich noch gar nicht so viel von Jeff Lemire gelesen, eigentlich nur Black Hammer, einen Old man Logan Story und ein bisschen was von Moonknight und da ich eh mehr von diesem Autor lesen wollte und gerade bei Splitter eine neue Serie gestartet wurde, dachte ich mir ist der Zeitpunkt eigentlich perfekt.

(c) Splitter Verlag

Aber nun zur Story:
Wir schreiben das Jahr 1997 und befinden uns im ländlichen Maine in der Stadt Lowell. Das ganze erfahren wir von einer/einem ErzählerIn der uns durch die ganze Story führt und wir erfahren auch das die Person in der Zukunft ist und das Jahr 1997 laut dieser Person das Ende der Welt einläutet. Jedoch sei auch gleich gesagt, dass die Welt wohl doch nicht ganz untergegangen sein muss, da es auch später darum geht wie die Stadt wohl heute aussieht und somti darauf geschloßen werden kann das noch immer ein relatives Leben existiert.
Wir sehen eine Kassiererin namens Loretta die in einem Supermarkt ihrer Arbeit nachgeht und dabei informiert wird, dass die Schule ihres Sohnes wieder einmal angerufen habe.
Daraufhin packt sie ihre Tochter namens Meg in den Wagen und macht sich auf den Weg zur Schule. Während sie im Auto sitzen, inofrmiert Meg ihre Mutter das sie einen Ausschlag am Unterarm habe und zeigt ihn daraufhin. Ihre Mutter meint das sie dann Zuhause etwas draufmachen würde.
In der Schule angekommen erfahren wir das Loretta’s Sohn namens Johsua, wegen besitzes von Marihuana dezent in Schwierigkeiten ist in der Schule, der Direktor Loretta damit konfrontiert und die Situation eskaliert. Ein Argument des Direktors ist, das Fehlen eines Vaters im Leben von Joshua. Es stellt sich raus das der Mann seine Frau und die beiden Kinder plötzlich verlassen hat.
Während dieser Auseinandersetzung sitzt Meg am Gang und wartet, als ihr plötzlich ein großer älterer Mann erscheint und ihr eine Tüte gibt.
Szenewechsel, die Familie ist inzwischen Zuhause und sitzt beim Abendessen, als Meg wieder auf ihren Ausschlag hinweist und meint er sei gewachsen, als sie den Unterarm zeigt, sehen wir einen Ausschlag der immer mehr wie Holz aussieht. Meg beichtet ihrer Mom das sie von einem älteren Mann eine Tüte bekommen habe, mit einem Mittel das helfen würde. Meg meint noch zusätzlich das sie auch am Rücken Ausschlag habe und als sie ihre Kleidung hebt sehen wir einen Ast inklusive Blat der am Rücken wächst.
Wieder ein Szenewechsel und wir sehen wie die Familie am Weg ins Krankenhaus von einem Auto gerammt wird und sofort von einer Gruppe Männern angegriffen wird. Als die Situation aussichtslos erscheint, taucht plötzlich der ältere Mann mit einer Schrottflinte auf und hilft der Familie und erwähnt beiläufig dass er Loretta schon lange nicht mehr gesehen habe und auch der Erzähler klärt uns dann auf das es sich um den Großvater der Kinder handle.
Soweit die Handlung von Heft 1 und wie es in den restlichen drei Heften weitergeht, könnt ihr dann gerne im Band nachlesen.

(c) Splitter Verlag

Kommen wir nun zu meinem Fazit und als erstes möchte ich gleich mal herausheben wie wunderschön und edel der Comic verarbeitet ist. Man bekommt hier einen hochwertigen Hardcover-Band der sich einfach gut beim lesen anfühlt. Unterstützt wird das ganze von wunderschönen Zeichnungen, die ich persönlich als großartig empfunden habe.
Jetzt zur Story, Jeff Lemire baut hier ganz klar eine größere Story auf und das sollte man bei diesem Band auch berücksichtigen, da vor allem die ersten drei Hefte sehr viel mit inhaltlichem Aufbau der Story zu tun haben und man hier sehr viele Infos zu der ganzen Welt und Szenerie bekommt. Aber man merkt gerade gegen Ende des Bandes hin, dass wir hier vermutlich in den folgenden Bänden eine Story bekommen werden die noch richtig in Fahrt kommt. Zumindest hoffe ich das und somit fällt mein Urteil zu Bands sehr gut aus, mit der Anmerkung das aber in den nächsten Bänden definitiv die Story in die Gänge kommen muss.
Für mich definitiv eine Serie die ich weiter verfolgen werde.

Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Moon Girl und Devil Dinosaur: Mein Dino, die Bösen und ich

(c) Panini Comics

Nachdem Patrick aka derstigler in seinem letzten Post ein richtig gutes und starkes Lebenszeichen von sich gegeben hat, kann ich auch noch kurz dazu anmerken, dass auch ich aus Gründen der fehlenden Motivation keine Beiträge mehr geschrieben habe und, da Patrick es angesprochen hat, auch ich mit etwas gebrochen habe und eventuell hatts die/der eine oder andere schon bemerkt, ich schreibe nicht mehr so strikt und mit einem Stock im A****. Ich entschuldige mich schon mal für diese Ausdrucksweise, aber ich habe bemerkt das ich irgendwie immer nur das gleiche geschrieben habe und so hab ich für mich und meine Rezensionen etwas für mich beschloßen und zwar das ich alles in einem Rutsch schreibe und so wie es mir gerade in den Sinn kommt, danach nichts mehr hinzufüge sondern nur mehr Korrektur lese.
Ob es die Rezensionen aufwertet müssen andere bewerten, aber mir bringt es mehr Spaß und weniger Zwang in meine Texte.
Und jetzt Schluß mit dem geplappere und ab in die Rezension zu einem echt tollen Comic.

Kernfakten:

Titel: Moon Girl und Devil Dinosaur
Autor: Brandon Montclare, Amy Reeder
Zeichner: Natacha Bustos, Marco Failla
Seiten: 276
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

(c) Panini Comics

Ich habe immer schon überlegt mir die Moon Girl and Devil Dinosaur Bände nachzuholen, da ich schon so viel gutes über die Serie gelesen habe und da kommt Panini daher und bringt die ersten 12 Hefte der Serie als PaninInk Band raus. Man was hab ich mich auf den Comic gefreut und so viel sei schon mal verraten, zurecht!
Wir begleiten das toughe 9 jährige Mädchen Lunella Lafayette durch ihren Schul- und Lebensalltag und ich hab sie sofort in mein Herz geschloßen. Lunella ist ein überdurchschnittlich intelligentes Kind, dass in der Schule ganz einfach unterfordert ist und gleichzeitig die Angst hat sich einies Tages in einen Inhuman zu verwandeln, da sie einer Terrigen-Wolke ausgesetzt war.
Schauplatz und auch Zeitwechsel, wir befinden uns irgendwo in der Urzeit oder besser gesagt in einer Variante der Urzeit wo Primaten und Dinosaurier parallel existiert haben….für mich als Historiker sehr schwierig solche Zeilen zu schreiben haha

(c) Panini Comics

Wir sehen eine Gruppe von Steinzeit-Menschen die über einem leuchtenden Stein wachen, als plötzlich jemand auf einem T-Rex auftaucht und sie angreift. Irgendwie werden die Höhlenmenschen plus der Dino in die Zukunft, genauer gesagt auf den Schulhof von Lunella geworfen. Das ganze geht dann ganz gut actiongeladen ab und Lunella freundet sich mit dem Dino an.
Story-Arc 1 beschäftigt sich sehr stark mit der Bekämpfung dieser Bande von Höhlenmenschen die ihr Unwesen in New York treibt, aber er beschäftigt sich auch damit wie Lunella ihren Alltag auf die Reihe bekommt und wie sie, ihrer Meinung nach, die Verwandlung verhindern kann.
Wer wissen möchte worüber der zweite Teil der Story handelt und ob sich Lunella in einen Inhuman verwandelt und welche Fähigkeiten sie eventuell bekommt, der sollte sich schleunigst diesen genialen Band holen.
Als Fazit kann ich nur sagen, das ich von Anfang an voll in der Serie drinnen war, mich das ganze Setting sofort gepackt hat und es definitiv eine der besten Marvel Serien ist die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es erinnert mich alles irgendwie an Ms Marvel und irgendwie auch nicht, aber Fans von Khamala können hier beruhigt zugreifen und werden voll auf ihre Kosten kommen.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Ein Lebenszeichen!

Hallo!

In letzter Zeit wurde es sehr still auf diesem Blog und das wird wohl auch phasenweise so bleiben. Abseits der fehlenden Motivation gibt es ein paar weitere Gründe, auf die ich jetzt eingehen werde. Weiters will ich euch ein Update geben, wie es mit DerStigler in nächster Zeit weitergehen wird und wo ihr mich die meiste Zeit finden könnt!

Edit: Die Abwesenheit betrifft nur mich. Nerd.Ics arbeitet bis auf die Podcasts autark zu mir und versorgt euch mit Qualitätscontent!

Zunächst will ich die grundlegendste Frage klären. Kommen wieder Beiträge? JA es kommen wieder Beiträge, aber wie man am fehlenden Bat-May merkt, brauche ich neben Zeit auch die entsprechende Motivation dazu.

Edit: Auf meinem Instagram Account findet ihr 6 Posts zum Bat-May.

Daher will ich alle Ankündigungen rewidieren. Es werden Beiträge kommen aber nach dem Motto „wenns kommt, dann kommts.“!

Ein weiterer Grund für die Pause, und der wurde mir erst kürzlich klar, ist der Platz den der Blog eingenommen hat. Es war lange Zeit toll, dass ich meine Hobbies um den Blog gesammelt habe, aber wenn aus Spaß – Arbeit und aus Lust – Zwang wird, bewegt man sich lang- , mittel- & kurzfristig auf eine Krise zu. Genau das ist bei mir geschehen und als ich mich selbst immer weiter unter Druck setzte, machte es irgendwann klick … ich habe einfach aufgehört und bin ausgestiegen.

Das hat sich als hervorragende Entscheidung erwiesen. Ich habe wieder viel mehr Spaß mit meinen Hobbies und kann mich viel tiefer in die Materie eingraben. Außerdem hat sich der Wechsel zu Instagram und Podcasts als befreiend erwiesen.

Mit Nerd.Ics und Felix arbeite ich jeweils an einem Podcast mit diversen Formaten. Ihr könnt diese Podcasts übrigens auf Spotify hören (Comic-Gequatsche & SuperBroZ).

Ein weiterer Grund, und den schleppe ich schon länger mit mir herum, ist der Aufbau meiner Beiträge. Jeder Beitrag, im besonderen aber die Rezensionen, folgt einem strickten Muster, welches kaum Varianz zulässt und mich in meinen Möglichkeiten massiv einschränkt. Deshalb will ich, wenn ich über etwas schreibe, mit meinem alten Stil brechen und etwas Neues ausprobieren. Wie dieser „neue Stil“ aussehen wird kann ich jetzt noch nicht sagen, aber ich werde mich bemühen mich selbst neu zu erfinden.

Für DerStigler bricht ein neuer Tag an und ich freue mich euch die kommenden Beiträge präsentieren zu können aber diesmal völlig stressfrei!

DerStigler Neustart oder DerStigler Rebirth … suchts euch aus!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Suicide Squad 2: Die letzte Mission

(c) Panini Comics

Tom Taylor beendet seine 11 Ausgaben dauernde Suicide Squad Serie, nennt den Band „Die Letzte Mission“ und lässt mit einem Cliffhanger auch die Frage im Raum stehen ob es nun wirklich die letzte Mission der Squad war.

Kernfakten:

Titel: Suicide Squad 2 – Die letzte Mission
Autor: Tom Taylor
Zeichner: Bruno Redondo
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Nachdem Band eins der Reihe mit massiv viel Action daherkam und am Cover des zweiten Bandes nun auch Batman zu sehen war, war ich dezent gespannt was uns in diesem finalen Band der Mini-Serie erwartet.

(c) Panini Comics

Nun kurz zur Story:
Die Suicide Squad besteht zu Beginn des Bandes aus: Harley Quinn, Deadshot, Fin, Osita, Wink, Aerie, Zebra-Man, Deadly Six, Chaos Kitten und Thylacine. Für mich als Teilzeit DC Leser immer ganz spannend in solchen Geschichten eine Unmenge an Charaktere zu bekommen von denen ich davor noch nie etwas gehört habe. Was aber wiederum auch eine gewisse Unbefangenheit mit sich bringt und manchmal dadurch auch ganze spannende Meinung von mir hervorbringt. „Derstigler“ ist ja eher der DC Experte und klärt mich dann immer ganz höflich im Podcast über alle die Charaktere auf…komme mir dann immer wieder vor als hätte ich als Nebenfach „DC Charakter Kunde“.
Aber zurück zur Story, wir steigen und sehen wie eine „Ärztin“ den Mitgliedern der Squad ihre Bomben entfernt damit sie endlich frei und unabhängig leben können. Es stellt sich schnell raus das diese Ärztin andere Absichten hat und die MItglieder gerne tot sehen würde. Weiters finden sie raus das Harley und Deadshot eigentlich schon lange frei wären und genug Missionen erledigt haben.
Wir schwenken um zu Batman in seiner Batcave und wie er die Kopfgeld Anzeige für die Squad sich ansieht und daraufhin in sein Batmobil springt und losstürmt. Als er im Versteck der Squad ankommt sind alle verschwunden, jedoch wäre Batsy nicht der Detektiv der er ist, wenn er nicht die Spur aufnehmen würde.
Währenddessen wird die Squad in ihrem Flucht-Van von einem Killerkommando umzingelt, als sie aus dem Van stürmen wollen, merken sie das alle Gegner bereits erledigt sind. Batman hat das ganze für sie erledigt und sofort bricht ein Kampf zwischen Batman und der Squad aus. Währenddessen wird Batman sein Batmobil geklaut, was so nebenbei eine echt coole Aktion ist haha
Der Kampf läuft auf ein Duell zwischen Batman und Deadshot raus, was wiederum irgendwann abflacht und die beiden gehen getrennte Wege.
Heft 2 bringt uns zum einen einiges an Story mit Mr Kord dem neuen Drahtzieher hinter der Suicide Squad und zum anderen eine herzzereissende Story über Deadshot und seine Heimkehr zu seiner Tochter. Tom Taylor in Höchstform!
Wer genau diese starke Story und noch mehr lesen möchte, kann das gerne im Band dann machen.

(c) Panini Comics

Nun zu meinem Fazit:
Wir bekommen in dem Band natürlich zu allererst wieder geballte Action, aber hey, was erwartet man sonst bei einem Suicide Squad Comic. Jedoch muss man sagen das Tom Taylor an einigen Stellen wieder wunderbar in das Charakter basierte Erzählen übergeht und gerade die Story rund um Deadshots Heimkehr oder auch um die „Origin“ von Aerie sind unheimlich toll geschrieben und werden diesen Band zu mehr als nur einer weiteren Actionstory auf.
Die Zeichnungen sehen sehr schön aus und für Einsteiger würde ich empfehlen zuerst zu Band 1 zu greifen.
Alles in allem ist es eine grundsolide Story, die vermutlich nicht in meine Top-Stories reinwandern wird, die aber an sehr vielen Stellen von einem unheimlich starken Autor profitiert und sich so abhebt von vielen anderen Stories.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … Black Widow 1: Neues Glück

(c) Panini Comics

Black Widow bekommt wieder eine Solo-Serie und das war Grund genug mir den Band mal näher anzusehen. Und wenn dann auch noch Kelly Thompson diesen Sponage-Thriller schreibt ist es sowieso ein Must-Read!

Kernfakten:

Titel: Black Widow 1 – Neues Glück
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Elena Casagrande
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Parallel zum eigentlich schon letztes Jahr erscheinenden Black Widow Film sollte auch die neue Comic Serie starten, jedoch haben wir den Film noch nicht, aber die Comic Serie hat es schon zu uns geschafft.
Ich bin ein riesen Kelly Thompson Fan und feier ihre Captain Marvel Serie total ab und somit war es für mich Pflicht auch einen Blick in diese Serie zu werfen.
Der zweite Grund war für mich, dass ich noch keine Black Widow Solo-Serie bisher gelesen haben und ich ja auch versuchen möchte von so vielen Charakteren wie möglich bei Marvel etwas zu lesen.

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Und nun zur Story:
Wir erleben Natasha Romanoff alias Black Widow gleich zu Beginn voll in ihrem Element. Sie ist undercover in Manhattan unterwegs, per Funk mit Hawkeye verbunden und dringt in ein Gebäude ein und mischt die dortigen Wachen ordentlich auf. Also alles so wie man es sich bei Black Widow’s Arbeitsalltag vorstellt. Sie knackt den Safe, stiehlt die notwendigen Dinge, flüchtet und übergibt Captain America alles notwendige. Auftrag erledigt, Arbeitstag beendet!
Als sie nach Hause in ihre Wohnung kommt bemerkt sie, dass jemand in ihre Wohnung eingedrungen ist und beschließt nicht durch die Tür in die Wohnung zu gehen, sondern über ein Fenster. Als sie am Fenster angekommen ist wird auf sie geschossen und sie fällt aus dem Fenster raus.
Szenenwechsel! Wir sind in San Francisco auf einer Baustelle und der Comic ist plötzlich ganz hell und bunt und Natasha kommt in ziviler Kleidung auf die Baustelle, bringt Frühstück für die Bauherren und macht bei der Bausprechung mit. Es stellt sich raus das sie die Architektin des Gebäudes ist. Und wir leser fragen uns nur was nun los ist?
Wir begleiten sie beim Schaufensterbummel durch die Stadt und als sie vor einer Auslage eines Motorradladens stehen bleibt huscht sie unbewusst durch das Bild einer Fernsehsendung. Hawkeye, der Pizzaessend, vor dem Fernseher hockt erschreckt förmlich und glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als die vermisst geglaubte Natasha auf einmal durch sein Fernsehbild huscht.
Clint kontaktiert sofort Buck Barnes alias Winter Soldier und die beiden machen sich auf nach Kalifornien um Black Widow aufzuspüren.
Wir erfahren währenddessen, dass Natasha in einem schönen Haus mit einem Mann lebt und ein scheinbar sher glückliches Leben führt. Doch was ist hier passiert? Ist es wirklich einfach nur eine Black Widow die sich zur Ruhe gesetzt hat und eine Familie gründen wollte?
Am Ende von Heft eins sehen wir den Schurken Arcade, wie er das Haus in dem Natasha lebt über Kameras beobachtet und eine andere Person fragt wann er denn Black Widow endlich töten kann.
Wenn ihr wissen wollt wie das ganze weitergeht und was wirklich dahinter steckt, solltet ihr euch unbedingt den Band zulegen.

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Nun zu meinem Fazit:
Vielleicht mal zu Beginn ein paar Worte zu dem Zeichenstil. Ich hab es ja schon in meiner Story-Zusammenfassung kurz erwähnt, das ich das Spiel mit Hell und Dunkel hier einfach sehr gelungen finde, das Familienleben wird sehr bunt und hell dargestellt und alles was mit dem Spionageleben zu tun hat sehr dunkel. Und generell sei gesagt das ich den Zeichenstil von Elena Casagrande super schön finde.
Ich mag Kelly Thompson’s Art zu schreiben sehr gern und hab auch den Aufbau inklusive des Cuts nach dem Natasha aus dem Fenster fällt sehr gut gefunden und auch wie danach sich die Puzzleteile langsam wieder zusammensetzen. Jedoch hätte ich mir gewünscht das es etwas weniger gehetzt ist, da ich das Gefühl habe man wollte hier eine Story über 5 Hefte abliefern, die eventuell auch als Solo-Serie durchgegangen wäre. Natürlich kommen gerade zum Ende ein paar Cliffhanger usw, aber irgendwie hätte ich es mir etwas weniger gehetzt gewünscht um somit auch das Gefühl zu bekommen, dass man hier wirklich in eine längere Ongoing einsteigt.
Aber alles in allem ist das eine wunderbare Spionage-Story mit ein paar richtig netten Twists.
Für Einsteiger ist es natürlich wie immer perfekt wenn man eine „Nummer 1“ vorgelegt bekommt und das Panini Vorwort unterstützt natürlich auch, wie immer, noch beim reinkommen in den Charakter.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … PaninInk: Beast Boy – Jetzt wird’s wild

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Kami Garcia geht bei PaninInk in Runde 2 und schreibt einen weiteren Band über einen Teen Titans Charakter. Eine klassische Coming-of-age Geschichte mit den typischen Alltagsproblemen Jugendlicher dieser Tage, gewürzt mit ein paar Superkräften!

Kernfakten:

Titel: Teen Titans – Beast Boy: Jetzt wird’s wild
Autor: Kami Garcia
Zeichner: Gabriel Picolo
Seiten: 196
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Ich bin ja ein großer Fan des DCInk Imprints bzw der deutschen Version PaninInk und feiere das sehr ab. Deswegen wars für mich auch klar das ich mich an den neuesten deutschsprachigen Comic aus der Reihe ran wage. Beast Boy – Jetz wird’s wild wurde von Kami Garcia geschrieben, welcher in diesem Imprint schon „Teen Titans – Raven“ geschrieben hat und der Band ist einer meiner absoluten Favourites gewesen. Weiters wird von diesem Autor noch ein dritter Band kommen, welcher auf die beiden genannten Bände aufbaut und er wird den Namen „Beast Boy liebt Raven“ tragen.
Der Band bietet eine sehr solide Story über den jungen Garfield Logan und seine Zeit an der Highschool und mit welchen Problemen er zu kämpfen hat.

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Nun zur Story:
Wir werden gleich zu Beginn mitten in Garfield Logans Abschlussjahr To-Do-Liste geworfen und was er sich alles für das letzte Jahr an der Highschool vorgenommen hat. „Geworfen“ ist das richtige Stichwort, denn genau in selbigem Moment wirft er die Liste in den Müll, da er wohl keinen dieser Punkte erfüllen kann. Was steht nun alles auf dieser Liste?
Nun ja da wäre mal sein erstes Ziel und zwar das er sich gerne Muskeln antrainieren möchte um bei den Mädchen an der Highschool besser anzukommen. Da wären wir schon bei einem weiteren Punkt auf der Liste, es gibt ein Mädchen namens Alana welches er gerne küssen möchte, dazu wiederum muss er mehr mit den coolen Kids abhängen und dafür wiederum, glaubt er das er mehr trainieren muss um nicht sso schmächtig zu wirken.
Wir sehen schon, ein typisches Teenager-Highschool Dilemma wie wir es schon des öfteren gelesen haben. Naja nicht ganz. Denn es gibt da noch einen Faktor und zwar muss Garfield, von seinen Eltern immer wieder streng kontrolliert, Nahrungsergänzungsmittel nehmen wegen einer Krankheit aus seiner Kindheit.
Auch hier erfahren wir, dass Garfield mit seinen Eltern bis zu seinem 4. Lebensjahr in Afrika gelebt hat. Eine Information die vor allem im späteren Verlauf der Story noch einmal wichtig wird.
Eines Tages, nachdem alles trainieren und gesund ernähren nichts hilft, beschließt er die Medizin abzusetzen und innnerhalb einer Nacht wächst er um ein vielfaches und auch seine Muskeln wachsen an.
Im Zuge dieses Teils des Comics lernen wir auch seine beiden besten Freunde kennen, zum einen Stella, eine Gaming-Tuberin und Arbeiterin im lokalen Tierheim und zum anderen Mike genannt Tank der unter anderem an Wettessen teilnimmt und auch sehr sportlich ist und auch von den coolen Kids an der Schule respektiert wird.
Alle Kids an der Highschool eint ein Interesse und zwar schauen sie alle Videos von einem Youtuber namens „R.J.“ welcher immer wieder die verrücktesten Mutproben macht und eines Tages veröffentlicht er ein Video in dem er eine super scharfe Chillischote namens „Reaper“ isst und dabei einen riesen Brechanfall bekommt.
Als die Kids so nebenbei erwähnen, dass sich das wohl niemand trauen würde, springt Garfield nach vor und meint er würde eine essen.
Daraufhin helfen ihm seine beiden Freunde dabei sich auf die Challenge vorzubereiten und unter anderem wird ihm gesagt das es eine Eichhörnchen Art gibt, welche als einziges Wesen mit dieser Schärfe sehr gut umgehen kann.
Daraufhin macht sich Garfield auf den Weg zur Challenge und wie die Challange ausgeht und wie es generell mit Garfield weitergeht könnt ihr dann, wie immer, gerne im Band nachlesen.

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Nun zum Fazit:
Zuerst einmal sei gesagt, das der Band sicher nicht der beste Band aus dem DCInk Imprint ist, jedoch ist es eine wunderbare und grundsolide Coming-of-age Story welche sehr gut unterhaltet und gerade Kami Garcia’s Erzählstil überzeugt wieder genauso wie auch schon im Raven Band.
Jedoch fehlt mir vielleicht das kleine Etwas welches den Band noch ein bisschen nach vorne bringen würde. Irgendwie kann ich es schwer beschreiben, aber er läßt mich etwas unbefriedigt mit diversen Fragen zurück. Was aber wiederum auch darauf hindeuten kann, dass wir in der Fortsetzung auch einiges an mehr Infos zu dieser Story bekommen.
Der Band ist, wie eigentlich alle DCInk Bände, unheimlich Einsteigerfreundlich und kann ganz einfach auch von allen anderen Bänden losgelöst gelesen werden.
Ich würde zum Schluß sagen, Beast Boy – Jetzt wird’s wild ist sicherlich nicht die große Offenbahrung wie diverse andere Bände aus der Reihe, aber er ist auf jedenfall eine sehr gut unterhaltende Lektüre.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

NERD.ICS LIEST…STRANGE ACADEMY 1

Nach einer längeren Blog-Pause meinerseits, werden jetzt wieder öfter Rezensionen und sonstige Artikel kommen. Dies bedeutet Nerd.Ics liest ab jetzt nicht nur mehr und produziert Podcast-Folgen (siehe Comic-Gequatsche auf Spotify, Deezer, iTunes und sonstigen) sondern ich schreibe auch wieder!

Und auch vom Stigler persönlich soll ich allen da draußen ausrichten, dass er bald wieder in schriftlicher Form auf diesem Blog erscheinen wird!

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Im Marvel Universum wird ein Zauberschule gegründet auf die Wesen aus allen Universen und Dimensionen gehen! Klingt irgendwie nach Marvel-goes-Harry-Potter, macht aber unheimlich Laune und Lust auf mehr!

Kernfakten:

Titel: Strange Academy
Autor: Skottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Skottie Young als Autor immer etwas umstritten befindet sich hier in einer Storyline und Umgebung die, wie ich finde, perfekt zu seinem Schreibstil passt. Er kreiert eine Story rund um die Strange Academy die mich von Anfang an so richtig gecatcht hat.

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Nun zur Story:
Wer die aktuelle Dr. Strange Reihe liest, hat schon ein paar Anspielungen auf die Strange Academy mitbekommen und nun bekommen wir endlich die Story mit den Background-Infos dazu. Dr. Strange hat zusammen mit anderen Zauberern in New Orleans die Strange Academy gegründet, wie der Name schon sagt, eine Schule für Wesen mit magischen Fähigkeiten. Grund dafür ist, wie wir von Dr.Vodoo erfahren, das magische Ereignisse vermehrt im Universum vorkommen und es somit notwendig war eine Schule für angehende Zauberer zu gründen.
Soweit so gut, wir werden zu Beginn des Comics mit Emily Bright bekannt gemacht, einem jungen Mädchen, das einen Brief an Dr. Strange schreibt in dem sie ihm ihre Fähigkeiten beschreibt und gleichzeitig sehen wir sie wie sie in ihrem Alltag Magie einsetzt und ihren Hund nach einem Unfall wieder heilt.
Nachdem sie den Zorn eines Baumes auf sich zieht, taucht aus dem Nichts Zelma Stanton, eine Schülerin von Dr. Strange, auf und eilt Emily zur Hilfe.
Zelma berichtet Emily das sie an Dr. Strange’s Schule angenommen wurde und mit ihr nach New Orleans kommen kann.
Daraufhin werden wir mit auf ihren ersten Tag in der Academy genommen und lernen die anderen Schüler, sowie eine Auswahl der unterrichtenden Zauberer kennen.
Natürlich läuft in der Academy der Schulalltag nicht komplett nach Plan ab und diverse mehr oder weniger gefährliche Dinge passieren. Aber mehr dazu könnt ihr dann im Band selber nachlesen.

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Kommen wir nun zu meinem Fazit:
Als aller erstes möchte ich gleich mal anmerken, das der Comic wunderschön gezeichnet ist und mich auch sehr stark an die Coming of Age Comics aus der PaninInk Reihe erinnert, in welcher er im übrigen auch perfekt reinpassen würde.
Skottie Young liefert hier für mich einen unheimlich schöne Story ab, welche mich von der ersten Seite weg so richtig gehooked hat und mich so richtig reingezogen hat. Das Tempo passte für mich bis zur letzten Seite und ich hab den Comic in einem Rutsch weggelesen. Auch der obligatorische Cliffhanger am Ende ist natürlich dabei und die Vorfreude auf Band 2 steigt dadurch nochmal um einiges.
Auch in Sachen Einsteigerfreundlichkeit, kann ich den Band nur wärmstens empfehlen, da man keine Vorkenntnisse benötigt und einfach drauf loslesen kann!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Der Worst Case ist da …

und das heißt simpel gesagt, dass der Blog bis auf weiteres pausiert. Der Grund ist ganz simpel: Nach vier Jahren bloggen habe ich einfach keine Lust mehr …

Das heißt aber nicht, dass der Blog für immer pausiert. Es gibt noch ein paar fertige Beiträge, die in der nächsten Zeit kommen werden und die nächsten zwei Comic-Gequatsche Folgen kommen auch noch.

Was die Zukunft von Superbros angeht, wird derzeit noch intern diskutiert und wir werden euch zeitnah darüber informieren.

Geplante große Specials, wie der Bat-May und Gruselween/Masters of Horror, sowie der Adventskalender kommen definitiv, wenngleich vielleicht nicht in der Form wie sie ursprünglich angedacht waren.

Die Beiträge von Nerd.Ics erscheinen weiterhin, aber ohne fixes Zeitfenster.

Kurz gesagt pausiert alles von DerStigler; Comic-Gequatsche & die Nerd.Ics Rubriken laufen weiter, während Superbros gerade im Gespräch ist.

Soweit ist alles Wichtige gesagt. Wenn ihr wollt, könnt ihr unseren Instagram Accounts folgen:

derstigler_

nerd.ics

felixneumaier

Ich bedanke mich bei allen Lesern für die langjährige Treue. Wir lesen uns definitiv wieder, aber jetzt brauche ich mal eine Pause. 4 Jahre bloggen wird ganz schön anstrengend und langsam will ich mich anderen Dingen zuwenden. Besonders der Audiobereich reizt.

Wir lesen, beziehungsweise hören uns beim nächsten Mal hier, oder auf einer anderen Plattform!

Nerd.Ics liest … Spider-Man: Cadaverous

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten:  140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Eine Vater-Sohn Story mit sehr viel Tiefgang, einer Teenager-Lovestory und geballter Spidey-Action.

Kernfakten:

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Vater und Sohn Abrams wagen sich an eine Spidey Alternativstory ran und spannenderweise ist die Vater-Sohn Beziehung auch ein großes Thema dieses Comics. Aber mehr dazu jetzt bei einem kurzen Überblick über den Inhalt.

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Wir werden mitten in die Handlung geworfen und sehen ein vom Kampf gebeuteltes New York und einen ebenfalls vom Kampf gebeutelten Peter Parker, welcher von Mary Jane gefunden wird. Der Schurke Cadaverous hat offensichtlich New York angegriffen und Spidey hat sich ihm selbstlos entgegengeworfen. Während Peter und Mary quatschen greift Cadaverous erneut mit seinen Helfern an und Mary Jane wird tödlich verletzt, fällt in den Fluss runter, Peter kann sie zwar noch auffangen, aber schon im nächsten Panel, welches ihr Begräbnis zeigt, sehen wir das jede Hilfe zu spät war.

Was wir bei der Beerdigung auch sehen, ist ein kleiner rothaariger Junge, der eindeutig wie der Sohn von Mary Jane und Peter aussieht. Wir springen 12 Jahre weiter und sehen denselben Jungen als Teenager wie er seinen Alltag an einer Highschool begeht und dabei schon mal den Schul-Bully ordentlich vermöbelt. Sein Name ist Ben und er hat überdurchschnittliche Kräfte für einen Teenager. Nach der Prügelei und einer Standpauke vom Direktor wird er von seinem extra eingeflogenen Vater Peter Parker abgeholt. Wir erfahren das er eigentlich bei seiner Tante aufwächst und Peter damals nach dem Tod von Mary Jane abgehauen ist, um als Journalist in Krisengebieten zu arbeiten und auch das er beim Kampf mit Cadaverous eine Hand verloren hat.

Ben lernt beim Nachsitzen die rebellische Ito Faye kennen, verliebt sich in sie und zieht mit ihr verkleidet zum sprayen durch die Stadt. Da er kein Kostüm hatte, nahm er sich auf die schnelle, dass alte Spidey Kostüm seines Vaters und erregt sofort die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, da Spidey ja für mehr als 12 Jahre nicht mehr gesehen wurde. Wer wissen will, wie das Vater-Sohn-Verhältnis sich weiterentwickelt, welcher alte Schurke wieder auftaucht und ob Ben am Ende das Herz des Mädchens gewinnt, muss dann selber im Band nachlesen.

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Mein Fazit kann hier eigentlich kurz und knapp ausfallen. Wir bekommen genau das, was im Infotext steht, nämlich eine wunderbare Alternativ-Story zum eigentlichen Spider-Man Kanon, eine Story mit einem unheimlich komplexen und gut geschriebenen Vater-Sohn Konflikt und immer noch genug Action, damit auch die Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Ein Band, den man auch getrost einem Einsteiger in die Hand drücken kann oder auch jemanden, der wenig mit Comics am Hut hat, da es einfach eine super solide Story ist, bei der man auch noch den wunderschönen Zeichenstil von Sara Pichelli hervorheben muss. Der Comic ist einfach wunderschön gezeichnet.

Raya und der letzte Drache | Review

Titel: Raya und der letzte Drache
Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Paul Briggs & Dean Wellins
Laufzeit: 107 Minuten
Release: 2021

Mit Raya und der letzte Drache macht Disney einiges anders, als man es bisher gewohnt war. Weg vom klassischen westlichen Fantasy. Kein Märchen, oder eine Erzählung und kein Gesang, obwohl letzteres sehr gut gepasst hätte. Trotz seiner erfrischenden Ansätze ist Raya und der letzte Drache kein Meisterwerk, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung der kommenden Disney-Animationsfilme!


Kernfakten vom letzten Drachen

Titel: Raya und der letzte Drache
Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Paul Briggs & Dean Wellins
Laufzeit: 107 Minuten
Release: 2021

500 Jahre vor Beginn der Handlung: Die Menschen des Landes Kumandra leben in Harmonie mit den Drachen, deren Magie die Natur beeinflusst. Eines Tages tauchen die finsteren Druun auf und bringen Schrecken über die Menschen indem sie sie versteinern. Die letzten Drachen bündeln ihre Kräfte und bannen die Gefahr durch die Druun, werden dadurch aber ebenfalls versteinert


6 Jahre vor Beginn der Handlung: Die Menschen leben in 5 Clans zusammen, welche die verschiedenen Gebiete von Kumandra umfassen. In der Region Herz steht der Tempel von Sisu, wo das gleichnamige Amulett ruht und das letzte Stück Drachenmagie ist. Der Vater von Raya ist der festen Überzeugung, dass alle Clans zusammenleben können und Kumandra als Nation erneut enstehen kann. Wegen eines unbedachten Fehlers von Raya zerbricht das Amulett von Sisu und die Druun kehren zurück.

Sechs Jahre später bereist Raya die Welt um die Bruchstücke von Sisu’s Amulett von den restlichen Clans zurückzufordern, um die Druun zu vertreiben und alle versteinerten Menschen zurück zu bringen. Dabei findet Raya den Drachen Sisu und zusammen mit einer Gruppe von Außenseitern begibt sich Raya auf die Quest ihre Welt zu retten …


Man merkt Raya und der letzte Drache den Willen an, mehr sein zu wollen als ein klassischer Disey-Film. Thematisch wie erzählerisch bedient sich der Film einer (für Disney) frischen Materie und geht mehr in Richtung Abenteuer/Fantasyfilm für junge Erwachsene, als ein klassischer Kinderfilm. Außerdem sieht man durchaus den Versuch düsterer und ernster sein zu wollen, was aber nicht konsequent durchgezogen wird.

Gleiches gilt für die Handlung. Diese ist wesentlich epischer angelegt, aber es mangelt an Tiefgang in der Welt und den Figuren, um sich über eine „Skizzierung“ zu erheben. Es sind viele lobenswerte Ansätze erkennbar, aber leider wird aus dem interessanten Grundmaterial nicht genug gemacht. Hier wäre wohl ein Zweiteiler besser gewesen, um die faszinierende Welt Kumandras so auszuarbeiten, wie sie es verdient hätte. Als Gegenpart zu den drei weiblichen Hauptfiguren, hätte eine storyrelevante männliche Figur nicht geschadet. Eine ähnliche Konstellation wie in Vaiana hätte dem Kader an Hauptfiguren für etwas mehr Varianz gut getan.

Okay, genug Genörgel darüber was man an der Story verbessern könnte. Eine Stärke von Raya und der letzte Drache, welche sich nicht von der Hand weisen lässt, ist der Look des Films. Die verschiedenen Regionen und Clans sind unterschiedlichen Völkern Asiens zugeordnet, was viel Abwechslung für das Auge bietet. Auch technisch ist der Film über jede Kritik erhaben und beweist die hohe Qualität von Disney’s Animationstechnik.

Im Gegensatz zu den Live-Action Remakes (bis auf Ausnahmen), kommt Raya und der letzte Drache mit einer hochwertigen deutschen Synchronisation des Weges, aber auch der Soundtrack gefällt durch epische sowie klassische Stücke. Was mir bei Raya und der letzte Drache aber fehlt, ist der EINE Song, welcher untrennbar mit dem Film verbunden ist. Ein hervorragender Soundtrack ist toll, aber jeder Disney-Film braucht meiner Meinung nach den einen prägenden Song, den man in Dauerschleife abseits des Films hört. Sowas fehlt Raya und der letzte Drache, was sehr schade ist.


Alles in allem, macht Raya und der letzte Drache viel richtig und traut sich neue Wege zu beschreiten, aber die erhoffte Weiterentwicklung der Disney-Animationsfilme bleibt leider aus. Man geht mit diesem Film einen Schritt in die richtige Richtung, aber leider nicht weit genug und das ist sehr schade. Raya und der letzte Drache hat sich ein sehenswert definitiv verdient aber der erhoffte moderne Klassiker blieb leider aus.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 05 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Die Schlacht um Behemdorg ist vorbei. Das Treffen mit der Eishexe ist überstanden und die Flucht ist geglückt. Es wird Zeit für einen Neuanfang mit Agni als Gott und Erlöser(?!).


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Die letzten Bände:


Unter der Führung von Agni und Togata leben die Flüchtlinge aus Behemdorg in einer Siedlung. Für Agni beginnt ein neues Leben, da die Menschen ihn als Gott verehren, um von seiner Wärme vor der kalten Welt beschützt zu werden.

Der Frieden währt nicht lange, da Bat-Man davon überzeugt ist, dass Togata ein Mann ist. Togata will sich aus dem Staub machen, wird aber von Agni, der Stur wie ein Esel ist, verfolgt. Nach einem tagelangen hin und her mit vielen Diskussionen kann Agni schließlich davon überzeugen zurückzukommen. Im Lager angekommen erwartet Agni & Togata das Grauen …


Im fünften Fire Punch Band werden sowohl das Thema Sexualität als auch Führerschaft, in Kombination mit Personenkult/Göttlichkeit und Verantwortung, behandelt. So wird einerseits die Figur von Togata enorm vertieft aber auch Agni bekommt eine vollkommen neue Rolle in der kalten Welt. Vom flammenden Rächer zum Befreier der Sklaven bishin zum Gott hat Agni bisher eine starke Wandlung durchgemacht.

Abseits davon zeigt der fünfte Band die Themenvielfalt von Fire Punch auf, da jeder Handlungsbogen bisher ein anderes Kernthema hatte. Als kleiner Ausblick in die Zukunft kann ich versprechen, dass der Manga noch mehr Tiefgang erhält.

Optisch ist der Band wieder geerdeter und verzichtet auf bildgewaltig inszenierte Action aber dafür gibt es einige ausdrucksstarke Bilder.


Kurz und knapp führt Fire Punch mit Band 5 die Serie gewohnt hochwertig weiter, was definitiv Lust auf mehr macht. Somit hat sich Fire Punch Band 5 ein lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman/The Flash: Der Preis | Review [Heroes in Crisis]

Titel: Batman/Flash: Der Preis
Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Guillem March, Rafa Sandoval
Seiten: 100
Verlag: DC/Panini

Was ist man bereit zu bezahlen, um die Maske zu tragen? Was kostet es, ein Kostüm zu tragen? Was muss geopfert werden, um ein Cape zu tragen? Was ist der Preis, ein Held zu sein?

Diese Frage stellen sich Batman und The Flash wohl mehr als alle anderen Mitglieder der Justice League. Um die Hintergründe eines Anschlags zu ermitteln, verbünden sich der dunkle Ritter und der schnellste Mensch der Welt erneut trotz ihrer Differenzen!


Kernfakten aus der besten Detektei der Welt

Titel: Batman/Flash: Der Preis
Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Guillem March, Rafa Sandoval
Seiten: 100
Verlag: DC/Panini


Anm.: Dieser Band ist ein Sequel zu Heroes in Crisis und der ersten Batman Rebirth Storyline. Nachfolgend sind alle Rezis dazu verlinkt + das erste Batman/Flash Crossover:


Gotham Girl, ein Schützling von Batman, attackiert das Flash Museum in Central City. Batman & Flash arbeiten zusammen, um den Fall zu lösen, aber als sich eine Spur zum Sanctuary. Der Ort an dem Wally West, der Protegé von Flash kürzlich emordet wurde …

Die Rahmenhandlung des Batman/Flash Crossovers mag etwas dünn klingen, aber die unterschwellige Botschaft ist extrem stark. Auf der Hauptebene eine Detektivgeschichte, aber auf den sekundären Ebenen ein Drama, welches nicht nur den Konflikt zwischen Batman & Flash behandelt, sondern auch eine kritische Stimme gegenüber den kostümierten Helden erhebt.

Besonders Batman muss einiges einstecken, wenn er damit konfrontiert wird, immer wieder jugendliche in den Tod zu schicken für seine Mission. Weiters wird der Zwist zwischen Batman & Flash weiter vertieft, was wohl in Zukunft noch eine Rolle spielen könnte.

Optisch ist der Band absolut auf der Höhe der Zeit und bietet neben optisch ansprechenden Zeichnungen einige sehr starke Bilder. Auch inszenatorisch macht der Band alles richtig und bietet ein ums andere mal verdammt starke Panels.


Alles in allem ist Batman/The Flash: Der Preis ein gelungenes Heroes in Crisis Sequel und baut dazu einen spannenden Handlungsbogen auf, der hoffentlich auf ein Batman vs Flash Crossover hinarbeitet. Neben der Rahmenhandlung bietet der Band ein paar spannende Nebenstränge und besonders die Frage nach dem Preis für ein Leben als Held verleiht Batman/The Flash: Der Preis einiges an Tiefgang.

Ich vergebe für Batman/The Flash: Der Preis ein lesenswert+ und hoffe auf mehr Crossover mit den besten Detektiven der Erde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

The Spectacular Spider-Man | Gedankenspiel

Nach einer viel zu langen Pause geht der Spider-Friday endlich weiter simultan zu Nerd.Ics Formaten und meinen Comicrezensionen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das geniale Line-up für die 2021 Rezensionen habt ihr bereits mit dem zweiten Symbiote Spider-Man Band bekommen und es freut mich sehr, das Format mit diesem Band wiedereinzuführen!

Ich bin seit geraumer Zeit ein Fan von Chip Zdarsky, was unter anderem an Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens liegt und der spektakuläre Spider-Man steht seit längerer Zeit auf meiner Leseliste. Als ich den Band von meiner Freundin zu Weihnachten erhalten habe, war die Freude groß und neben diesem Band, der quasi als Einstieg in die Serie dient, werde ich die Fortsetzungsbände 1 & 2 in je einem Beitrag behandeln.

Auf Band 3 werde ich vorläufig verzichten, weil dieser nicht mehr von Chip Zdarsky geschrieben wurde und eine eigene Tie-in Story zum Spider-Geddon Event bildet. Vielleicht in ferner Zukunft …

Worum geht es im The Spectacular Spider-Man Sammelband?

Peter Parkers Schwester(?!) deckt eine Verschwörung innerhalb von S.H.I.E.L.D. auf und gerät dadurch ins Visier des Geheimdienstes, aber auch Spider-Man gerät ins Visier der Behörden. Von allen Seiten gejagt muss sich Peter mit der Polizei sowie dem FBI herumschlagen, während er als Spider-Man gegen Vulture, Iron Heart, Kingping und am schlimmsten … gegen Tinkerer ins Feld ziehen. Um das Chaos abzurunden, mischt sich J. Jonah Jameson ins Geschehen ein und führt ein Interview mit Spider-Man, in dessen Verlauf einiges ans Licht kommt.

Damit sich Peter und seine Schwester aber nicht allein mit den Schurken messen müssen, helfen die Fackel und Ant-Man aus!

Der Sammelband erzählt eine recht klassische Geschichte mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft und erneut beweist Autor Chip Zdarsky sein Talent für spannende Handlungsbögen. Besonders interessant ist die Darstellung von Peter, der fast schon wie ein Arschloch rüberkommt und noch mehr fiese Sprüche durchklopft als sonst. Hier bekommt im Speziellen sein Kumpel die Fackel einiges ab.

Trotzdem wirkt Peter nicht unsympathisch, sondern wie ein Held dem einfach zu viel Scheiss in den letzten Jahren passiert ist und wer ist leidensfähiger als Spider-Man? Also mal abgesehen von Batman, aber der ist bei einem anderen Verlag zuhause.

Abseits der interessanten Rahmenhandlung bietet der Band viel Raum für seine Figuren und arbeitet diese entsprechend aus. Neben den Schurken, die mehr Tiefgang bekommen, bekommt J. Jonah Jameson, die Nemesis von Spider-Man, sehr viel Zeit. Dabei wird die Figur enorm vertieft und der gute J.J.J. bekommt eine richtig tragische Seite.

Der Band macht aber nicht nur erzählerisch sehr viel Spaß. Zeichner Adam Kubert liefert von Panel eins weg eine ebenso saubere wie hochwertige Arbeit ab, die keinen Raum für Kritik bietet und sich harmonisch mit der Handlung zu einem hochwertigen Gesamtbild zusammenfügt.

Emotionen werden ebenso gekonnt dargestellt wie schnelle Action und längere Dialogszenen. Allgemein erweckt der The Spectacular Spider-Man Sammelband den Eindruck, dass die Storyline durch das Potenzial für eine Verfilmung hätte.


Zusammengefasst ist der The Spectacular Spider-Man Sammelband mit Chip Zdarsky’s Legacy Serie ein wahres Fest für Spidey-Fans aber auch Neulinge können zugreifen, da die Serie zwar auf vorige Comics aufbaut, jedoch einsteigerfreundlich genug ist, um nicht zu überfordern. Kann ich den Band also empfehlen? JA absolut!

The Spectacular Spider-Man aus der Feder des Chip Zdarsky ist absolut lesenswert und gehört neben Geschichte eines Lebens und Daredevil zu seinen besten Arbeiten. Wer also auf der Suche nach einer größeren Serie mit Spider-Man ist, die auch noch ein Sequel bietet, kann bei Peter Parker: Der spektakuläre Spider-Man: Gefährliche Familienbande (so der volle deutsche Titel) bedenkenlos zugreifen.

Somit vergebe ich nochmals ein absolut lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Lückenfüller #1

Heute gibt es leider keine Rezension. Zeitmangel & so. Man kennt das aber dafür gibt es ein süßes Bild von meiner Katze Stella!

Monatsrückblick: Februar 2021

Der kürzeste Monats ist vorbei und es wird Zeit einen kleinen Überblick zu geben. Spoiler: Der Februar war sehr ruhig!


Populärster Beitrag des Monats:

Unterschied: Reboot/Remake/Remaster (welch Überraschung)

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Beitrag mit den meisten Likes

Nerd.Ics Lesetagebuch: Auf den Spuren längst vergangener Geschichten … Heldenfall / Marvel

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Februar war recht ruhig aber die Umstellung auf drei Veröffentlichungstage tut dem Team sehr gut. Weniger Stress, weniger Druck und mehr Zeit für die persönlichen Qualitätsansprüche. So macht uns das Bloggen und Podcasten (ab März hoffentlich wieder regelmäßiger) Spaß!


Überblick zur Liste 2021

Filme

Gesehen: 19 (13 Erstichtungen, 6 Rewatch)

Top Film (Erstsichtung): The Lion King (2019) | Review

Top Film (Rewatch): The Dark Knight

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 1 Staffel (Nightstalker)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision, High-Rise Invasion, Sweet Home

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 7

Manga: 3

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 0 (aber viele Titel begonnen, die ich wohl bald beenden werde!)

Releasekalender: März 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.03: Harvest Moon: One World

02.03: Neptunia Virtual Stars

02.03: Maquette

05.03: Postal Redux

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Gensou Skydrift

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

24.03: Love Live! School Idol Festival: After School Activity Wai-Wai! Home Meeting!!

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Playstation 5

02.03: Maquette

03.03: Yakuza: Like a Dragon

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Xbox One

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

25.03: Yakuza 6: The Song of Life

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Xbox Series X/S

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

16.03: Samurai Shodown

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Nintendo Switch

02.03: Harvest Moon: One World

04.03: Gnosia

04.03: Sea of Solitude: Director’s Cut

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Apex Legends

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning

16.03: Mundaun

16.03: Saviors of Sapphire Wings & Stranger of Sword City Revisited

19.03: Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville

23.03: Overcooked! All You Can Eat

23.03: Story of Seasons: Pioneers of Olive Town

24.03: Tales from the Borderlands

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03: Monster Hunter Rise


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Fire Punch 04 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga

Nach der verheerenden Schlacht von Behemdorg ist Agni und seinen Gefährten keine Ruhe vergönnt, da überall Gefahren lauern …

Anm.: Ab diesem Band werde ich keinen detaillierten Recap mehr angeben, sondern die vorigen Bände verlinken. Somit müsst ihr nicht immer dasselbe lesen!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga


Die vorigen Bände

Fire Punch 01

Fire Punch 02

Fire Punch 03


Agni steht der Eishexe gegenüber. Der Person, die die Welt mit Eis überzogen hat. Er muss sie schnell töten, bevor die Welt noch kälter wird …

Während Agni sich mit der Eishexe misst, fliehen Togata, Bat-Man und die restlichen Anhänger Agnis mit den Sklaven aus Behemdorg. Jedoch sind die restlichen Soldaten aus dem verbrannten Behemdorg der fliehenden Kolonne auf den Fersen. Die Flucht scheint, unmöglich als weitere Verbündete auftauchen!


Der vierte Band beendet die „Behemdorg“-Saga und konfrontiert den Helden (aber auch den Leser) mit der bisher großaufgebauten Gegenspielerin. Wie man es von Fire Punch aber bisher gewohnt ist, ist nichts, wie es scheint und die Eishexe ist komplett anders als erwartet. In zwei großen Dialogen werden die Motive und Beweggründe der Hexe erklärt, bei denen selbst ich als langjähriger Mangaleser staunen musste. Vergesst Cell, Freezer, Aizen, Griffith und Obito Uchiha. Die Eishexe hat den irrsten Plan aller Zeiten und ohne zu viel zu spoilern, es hat mit Star Wars zu tun (KEIN WITZ!).

Simultan zu den beiden interessanten Dialogen mit der Eishexe wird eine spannende Verfolgungsjagd präsentiert, die einem Mad Max: Fury Road würdig ist und erneut aufzeigt, wie gekonnt Mangaka Tatsuki Fujimoto Action mit spannendem Storytelling kombinieren kann, aber gleichzeitig optisch auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.


Auch wenn ihr es wohl langsam nicht mehr lesen könnt ABER Fire Punch Band 4 ist eine hervorragende Fortsetzung und nutzt alle Stärken der vorigen Bände, um erneut von Seite 1 an zu unterhalten. Dazu kommen wieder clever angesetzte Twists, die dem Manga eine neue Note verleihen und aufzeigen, wie ANDERS Fire Punch eigentlich ist. Daher gibts von mir eine lesenswert+ und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman: Under the Hood | Review [DC Comics Graphic Novel Collection]

Titel: Batman: Under the Hood
Autor: Judd Winck
Zeichner: Dough Mahnke & Paul Lee
Verlag: Eaglemoss

Wie man weiß, ist mein Red Hood Fandom gewaltig und mein Lieblingsanimationsfilm von DC ist „Batman: Under the Red Hood“. Endlich habe ich mir den Band Under the Hood rangeschafft und wow … DC Mitte der 2000er war anders wild, aber lasst mich etwas ausholen!


Kernfakten under the Hood

Titel: Batman: Under the Hood
Autor: Judd Winck
Zeichner: Dough Mahnke & Paul Lee
Verlag: Eaglemoss


Wir befinden uns in der Zeit nach „War Games“ und Gotham City hat sich verändert. Im Zuge eines brutalen Bandenkriegs ist Black Mask zum neuen Boss der Unterwelt von Gotham aufgestiegen und herrscht mit eiserner Faust. Batman arbeitet allein und wird von Schuldgefühlen geplagt. Dick Grayson kuriert seine Verletzung am Bein. Barbara Gordon aka Oracle hat Gotham City verlassen. Während Black Mask die Unterwelt beherrscht, taucht ein neuer maskierter Vigilant auf. Red Hood hat Black Mask den Krieg erklärt.

Zuerst stiehlt er seine Ladungen, attackiert seine Drogendealer und geht schließlich dazu über Waffenlieferungen direkt zu zerstören. Während Black Mask sich mit Red Hood herumschlägt, sind Batman und Nightwing dem neuen Vigilanten auf der Spur. Batman vermutet hinter Red Hood einen Schatten aus seiner Vergangenheit, da er sehr gut trainiert ist und sein Stil dem des dunklen Ritters ähnelt … wer steckt hinter Red Hood?

(c) DC Comics

Da wir das Jahr 2021 schreiben, ist die Antwort auf die abschließende Frage im oberen Absatz bereits bekannt. Zumindest für Kenner der DC Comics aber Neulinge oder Gelegenheitsleser bekommen eine spannende Geschichte vorgesetzt, in der man über weite Strecken nur erahnen, wer hinter der Maske steckt aber auch regelmäßige Leser von Comics kommen hier auf ihre Kosten, da die DC Comics von Mitte der 2000er noch etwas anders wild waren. Man bekommt hier einen spannenden Thriller vorgesetzt, der in den Nachwehen eines großen Events angesiedelt ist und die Folgen davon auch ohne „War Games“ gelesen zu haben, sind klar spürbar, werden aber auch entsprechend wiederholt.

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß der Band zu überzeugen. Der Stil von Batman: Under the Hood ist düster, aber nicht so düster wie beispielsweise in Batman R.I.P. , was eine optisch ansprechende Mischung ergibt.


Zusammengefasst ist Batman: Under the Hood eine starke Geschichte aus dem 2000er Batman Kosmos, die einerseits als eine Art Epilog zu War Games dient, aber gleichzeitig für sich steht und einen neuen Charakter in die Bat-Family einführt. Auch optisch kann der Band überzeugen und durch seine Einsteigerfreundlichkeit hat sich Batman: Under the Hood ein lesenswert+ definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Undiscovered Country Vol 1: Destiny

Snyder und Soule erschaffen eine Zukunftsdystopie unserer Erde, die vor allem durch das Schreiben und Worldbuilding zweier großer Autoren besticht und so eine unheimlich faszinierende und spannende Story ist.

Kernfakten:

Titel: Undiscovered Country Vol 1: Destiny
Autor: Scott Snyder, Charles Soule
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Seiten: 176
Verlag: Image Comics

Ich hab mich wieder mal an eine Story von Image Comics ran gewagt und mich diesmal für ein sehr vielversprechendes Autoren-Duo mit großen Namen entschieden. Zum einen Scott Snyder, dessen Batman Run eins meiner großen Projekte ist, welches ich hoffentlich bald abschließen kann und zum anderen Charles Soule, dessen Daredevil Run neulich bei mir am Lesestapel gelandet ist und gelesen werden will. Tolle Voraussetzungen, welche durch einen unheimlich spannend klingenden Klappentext abgerundet wurden.

(c) Image Comics

Worum geht’s in „Undiscovered Country“? Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft die, meiner Meinung nach ca 30 Jahre in der Zukunft liegen müsste, und wir sehen einen Helikopter gefüllt mit einigen Menschen auf dem Weg in die USA. Klingt auf den ersten Blick nicht gerade besonders, aber wir erfahren sofort, dass dies die erste Reise von Menschen in die USA seit 30 Jahren ist, da sich das Land voll und ganz von der Außenwelt abgeschottet hat. Warum und Wieso erfahren wir nicht wirklich und auch das wie wird nur kurz angeschnitten, aber es gibt große Mauern rund um das Land und diverse Verteidigungslinien, die das Eindringen verhindern.
Was ist nun aber der Zweck dieser Reise? Hierfür gibt es immer wieder Rückblenden, die uns zum einen das Team der Reisenden vorstellen und zum anderen auch Hintergründe über die Reise erklären und die erste Rückblende wirft uns eine Woche zurück nach Athen in Griechenland, welches in der Zone der Euro-Afrikanischen Allianz liegt. Zur Erklärung die Welt außerhalb der USA hat sich in zwei Großreiche aufgeteilt, auf der einen Seite die „Euro-Afrikanische Allianz“ und auf der anderen Seite die „Pan Asia“ Zone.
Aber nun zurück zur Rückblende, wir sehen Charlotte Graves, welche als Ärztin einen Patienten betreut, der am sogenannten SKY-Virus leidet und auch da erfahren wir die nächste wichtige Information, und zwar dass es ein Virus gibt welches droht die ganze Menschheit zu vernichten. In dem Moment taucht Pavel Bukowski, ein Veteran, auf und bittet Charlotte mitzukommen, da es eine wichtige Mission gäbe, an der sie teilnehmen sollte.
Wir werden wieder in die Gegenwart geworfen und sehen den Hubschrauber, der nun in amerikanisches Staatsgebiet eindringt und genau in dem Moment angegriffen wird und mitten im Nirgendwo notlanden muss.
Was ist aber nun der eigentliche Grund, warum eine Gruppe nach über 30 Jahren zum ersten mal in die USA reist und sich dieser Gefahr stellt? Die Antwort ist, die Welt hat eine Videobotschaft von einem Mann namens Dr Samuel Elgin aus den USA empfangen, welcher die Welt einladet in die USA zu kommen, da man ein Heilmittel für SKY habe und es mit der Welt teilen wolle.
Es stellt sich aber schnell raus, dass dies nicht so einfach ist, da die Vereinigten Staaten nicht mehr vereint sind, sondern es mehrere Gruppen gibt, die untereinander kämpfen und eine dieser Gruppen, welche angeführt wird vom „Destiny Man“ greift den Hubschrauber und daraufhin auch die Gruppe an. Die Gruppe kann sich, bis auf ihren Piloten, mit Hilfe eines Fremden in eine Höhle retten. Dieser Fremde stellt sich schnell als Dr Elgin raus und hier wird ihnen nun die genauere Situation der USA und auch, warum sie hier sind, erklärt.
Wie sich die Story entwickelt könnt ihr dann wie immer im Band selber nachlesen.

(c) Image Comics

Als allererstes kann ich alle beruhigen, so kompliziert, wie es in meiner Zusammenfassung zum Teil klingt, ist es überhaupt nicht, da Snyder und Soule es perfekt schaffen, diese Welt und die Story einem richtig gut näherzubringen und man merkt das gerade an dem Punkt, zwei Könner am Werk sind.

Zur Story kann ich nur sagen, man hat nach dem Band das Gefühl, einen Roman gelesen zu haben, jedoch fühlt man sich überhaupt nicht geschafft. Ganz im Gegenteil, man ist hungrig auf Band 2 und will wissen, wie die Story weitergeht. Natürlich ist es kein Zufall, dass im Jahr 2020 eine Story rauskommt, in der sich die USA mit Hilfe von Mauern 30 Jahre lang von der Außenwelt abgeschottet hat und dass es ein Virus gibt, welches die ganze Menschheit bedroht, Trump und Corona lassen grüßen.
Ich hatte unheimlich großen Lesespaß, wollte unbedingt mehr von dieser Welt sehen und bin jetzt schon in großer Vorfreude auf Band 2, welcher im März auf Englisch erscheinen wird und im Sommer dann auf Deutsch.

Für alle, die sich, so wie ich, an das englische Paperback ranwagen, sei gesagt, das Englisch ist nicht unbedingt geeignet für Anfänger, aber mit ein paar gefestigten Basics bekommt man den Band schon hin.
Da der Band eine Nummer 1 ist, ist er natürlich absolut einsteigerfreundlich und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung, da die Welt und die Story einfach so stark sind.

The Lion King (2019) | Review

Titel: Der König der Löwen
Originaltitel: The Lion King
Regie: Jon Favreau
Laufzeit: 118 Minuten
Release: 2019

Bevor ich zur eigentlichen Rezension komme, muss ich euch vorwarnen. Da ich ein Disney+ Abo habe, wird es in den nächsten Wochen einige Beiträge zu den modernen Disneyfilmen, sprich den Live Action/CGI Remakes, geben. Zu König der Löwen habe ich einen relativ geringen, nostaglischen Bezug, da meine Kindheit durch Mulan geprägt wurde, aber das macht nichts. So konnte ich ohne verklärten Blick auf den 2019er Film blicken und was ich gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen!


Kernfakten aus dem Löwenrudel

Titel: Der König der Löwen
Originaltitel: The Lion King
Regie: Jon Favreau
Laufzeit: 118 Minuten
Release: 2019


Simba ist der Sohn von Mufasa, dem König des geweihten Landes und wird eines Tages dessen Königreich erben. Als der junge Löwe von seinem zwielichtigen Onkel Scar in eine Schlucht gelockt wird, mit dem Vorwand Simbas Brüllen zu finden, droht dem jungen Löwe Gefahr durch eine Herde Gnus. Dies ist Teil des finsteren Plans von Scar Simba zu töteten, um seinem Bruder Mufasa zu schaden. Dieser möchte seinem Sohn zu Hilfe eilen, kann ihn retten wird aber von Scar in den Tod „geworfen“.

Simba, in tiefer Trauer über seinen Verlust, wird von Scar fortgejagt und dieser übernimmt schlussendlich die Kontrolle über das Löwenrudel, zusammen mit den Hyänen als seinen Helfern. Das geweihte Land versinkt in Dunkelheit. Simba flüchtet sich in die Wüste und wird dort vom Erdmännchen Timon sowie dem Warzenschwein Pumbaa gerettet. Beide bringen ihn in eine Oase und lehren im die Lebensweiheit „Hakuna Matata“.

Jahre später ist Simba zu einem prächtigen Löwen herangewachsen, der sein Leben vollends genießt. Als jedoch Nala, eine Jugendfreundin Simbas, in der Oase auftaucht muss sich der junge Prinz seinem Erbe stellen …


Die Story des Film ist inzwischen über 20 Jahre alt und funktioniert damals wie heute wirklich ausgezeichnet. Neben einer tollen Abenteuergeschichte, vermittelt der König der Löwen (2019) ein paar wirklich schöne Botschaften (von denen besonders die Hakuna Matata Thematik für Erwachsene greifbar ist) und nutzt einige Elemente der Heldenreise.

Weiters ist der Look des Films äußerst ansehnlich und die Grenze zwischen CGI & Realaufnahmen, im speziellen von der Landschaft, verschwimmt gern mal. Auch bei den Tieren steht öfters die Frage im Raum, ob diese nun CGI sind oder echte Tiere. Vor allem anderen schafft es The Lion King (2019) Emotionen mit starken Bildern zu vermitteln und die Gedanken über Computereffekte beiseite zu schieben. Kurzer Schwank aus dem Off: The Lion King (2019) ist der erste Disneyfilm seit langem, bei dem ich weinen musste. So viel also zu den Emotionen.

Ein wirklich großes Lob muss ich an die SynchronspecherInnen aussprechen. Ich habe den Film im O-Ton gesehen und der gesamte Cast liefert eine grandiose Performance ab. Besonders Chiwetel Ejiofor (The Old Guard) schafft es, Scar mit seiner Stimme wohl zum größten Arsch aller Disneyschurken zu machen, aber auch die restliche Besetzung weiß, wen und über was sie sprechen. In Kombination mit dem Soundtrack gibts also einiges auf die Ohren!


Alles in allem, ist The Lion King (2019) ein hervorragendes „Remake“, welches optisch wie akustisch zu Gefallen weiß. Sowohl für nostalgische Fans, als auch für moderne Cineasten geeignet, kann man The Lion King (2019) bedenkenlos empfehlen und somit vergebe ich die verdiente Wertung sehenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 03 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Fire Punch geht in die dritte Runde und jetzt geht‘s richtig los!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der letzten Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma. Als er ihn endlich findet, wird er von Domas Verbündeten übermannt, enthauptet und soll ins Meer geworfen werden. Nun betritt Togata die Bühne und will mit Agni einen Film drehen …

Band 1

Band 2


Unter dem Vorwand ihn zu Doma zu bringen lockt Togata den auf Rache sinnenden Agni zurück nach Behemdorg. Dort wartet jedoch eine tödliche Falle auf den feurigen Rächer. Zum Tode verurteilte Gesegnete, mit gewaltigen Kräften, sollen Agni erneut köpfen, oder sie werden alle ermordet. Entgegen Togatas Vermutungen besinnt sich Agni auf seine Menschlichkeit und beginnt während des Marschs ins Stadtgebiet von Behemdorg die dortigen Sklaven zu befreien. In der Stadt selbst entbrennt eine gewaltige Schlacht zwischen Agni und den verurteilten Gesegneten, was zur vollständigen Vernichtung der Stadt durch Agnis Feuer führt, das nicht erlischt bis es alles gefressen hat. Die Sklaven flüchten mit unerwarteter Hilfe von Außen, während sich Agni der Eishexe stellt …


Man möchte meinen mit Band 3 beginnt ein völlig anderer Manga. Fire Punch 3 treibt den Zeichenstil und die Inszenierung in ungekannte Höhen, was jeden Battle-Shonen und andere Seinen Manga wie Berserk oder One-Punch-Man in den Schatten stellt. Die Beschreibung „Köpfe einschlagen“ ist hier noch nett ausgedrückt. Selten hat man im Medium Manga solche brutalen Kämpfe erlebt, in denen sich die Kontrahenten wortwörtlich zerfetzen.

Abseits der Kämpfe ist der Band allgemein sehr hochwertig gezeichnet und großartig inszeniert. Dazu wird der Charakter von Agni erneut vertieft und um ein paar Facetten erweitert. Gleiches gilt auch für die Figur von Togata, welche noch rätselhafter wird.


Zusammengefasst ist Fire Punch Band 3 eine grandiose Fortsetzung, welche die beiden Vorgängerbände in den Schatten stellt und besonders durch den actionlastigen Mittelteil glänzt. Dazu wird die Handlung sinnvoll weitergeführt und diese macht Hunger auf mehr!

Somit hat sich Fire Punch Band 3 die Wertung absolut lesenswert verdient. Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1| Comic-Gequatsche #15| Audio-Gedankenspiel

Bevor wir uns wieder einer DC Folge widmen sprechen wir über Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1!


Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel

NERD.ICS LIEST … GOD COUNTRY

Ein frühes Werk vom aktuellen Marvel Shootingstar Donny Cates, welches mit einer sehr schrägen Story-Idee und unheimlich schönen Zeichnungen daherkommt.

Kernfakten:

Titel: God Country
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Seiten: 168
Verlag: Image Comics

Donny Cates war im Jahr 2020 einer der angesagtesten Autoren bei Marvel und wird das vermutlich im Jahr 2021 bleiben, wenn man sich so ansieht was da noch alles auf uns zukommt. Grund genug sich mal an eines seiner ersten Werke heranzuwagen. God Country erschienen 2017 beim Image Verlag und gleich ganz oben auf meinem Lesestapel (uhhh er hat das böse „L“ Wort gesagt) gelandet.

(c) Image Comics

Beginnen wir mal mit dem Inhalt, ein Erzähler erklärt uns eingangs das es sich hierbei um eine Geschichte handelt, welche von Generation zu Generation weitergegeben wird und sie kann aber muss nicht wahr sein, er sei sich aber sicher das sie so in der Form stattgefunden hat.
Wir befinden uns mitten im Nirgendwo im Westen von Texas auf einer kleinen Farm. Wir sehen einen Polizisten der einen Mann beruhigt und ihm erklärt, dass, scheinbar zum wiederholten Male, sein Vater komplett verwirrt von der Polizei aufgegriffen wurde und wieder zurückgebracht wurde. Es stellt sich schnell raus das der Vater namens Emmett Quinlan an Alzheimer leidet und sich nicht einmal mehr an seinen Sohn Roy und dessen Frau und Tochter erinnern kann Auch erfahren wir das er zu Gewaltausbrüchen neigt und dass der Polizist Roy empfiehlt seinen Vater in Pflege zu geben, was dieser wiederum ablehnt. Während dieses Gesprächs kommt Emmett die Stiegen runter und droht allen Anwesenden und vor allem beschimpft er Roy’s Tochter aufs äußerste, was wiederum dessen Frau dazu bringt ihn inklusive seiner Tochter zu verlassen.
Nach alldem bricht ein Sturm über die Region herein, welcher Emmetts Haus zerstört und auch einen Dämon mit sich bringt. Aus dem Nichts heraus wird dieser Dämon von Emmett, welcher nun ein überdimensionales Schwert besitzt, erstochen und der Sturm ist vorüber. Es wird schnell klar das Emmett all seine Erinnerungen wieder hat, sehr sanft und ausgeglichen wirkt und sofort mit Roy und seiner Familie zu sprechen beginnt. Alle sind Happy da sie den „alten“ Emmett wiederhaben. Als Emmett das zerstörte Haus sieht, baut er es, ganz selbstverständlich, innerhalb von Augenblicken mit seinen gewonnenen Kräften aus dem Nichts wieder auf und genau in diesem Moment erscheint ein riesenhafter Ritter bei der Familie und erklärt ihnen was es mit dem Schwert auf sich hat. Emmet trägt Valofax den Gott aller Klingen in seiner Hand und vor ihm steht Aristus, Kriegsgott und Sohn von Attüm dem Gott und König des Reiches der Ewigkeit. Dann beginnt auch das Schwert zu sprechen und erklärt Emmett das er für immer an dieses Schwert gebunden ist und Aristus zurückkommen wird und sich, wenn nötig, im Kampfe das Schwert für seinen Vater zurückholen wird.
Und wie es weiter geht könnt ihr dann gerne, wie immer, im Band nachlesen.

(c) Image Comics

Zuerst war ich etwas skeptisch was die Story und den Inhalt anging, da dies so ganz und gar nicht meine Art von Story ist und ich war während dem Lesen immer verwundert warum mir der Comic gefällt bzw warum ich nicht aufhören kann und immer weiter lesen musste. Ich glaube genau das macht diesen Comic so stark. Ich hatte irgendwie nie das Gefühl einen Punkt erreicht zu haben an dem ich den Comic weglegen könnte, da es permanent spannend war und mich der Comic immer gut bei Laune hielt. Man merkt schon hier was Donny Cates ausmacht, nämlich sehr straightes klares Storytelling das ganz einfach gut unterhaltet.
Mit Geoff Shaw ist auch ein sehr starker Zeichner an diesem Comic beteiligt, welcher die Story perfekt in Szene setzt und den Comic zu einem unheimlich schönen Ding abrundet.

Alles in allem ein sehr starker Comic, der einem auch zeigt, wo Donny Cates herkommt und wie er sich zu dem Shootingstar entwickelt hat der er jetzt ist.
Eine absolute Leseempfehlung für God Country von meiner Seite.

Wonder Woman Dead Earth Band 4 | Review + Fazit

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini

Das war also Wonder Woman Dead Earth. Die postapokalyptische Saga von Daniel Warren Johnson und Mike Spencer geht zu Ende. Bevor ich zur Rezi komme, muss ich einen peinlichen Fehler berichtigen, der sich seit Band 1 durch die Rezensionen zog und mir erst jetzt aufgefallen ist. Die Geschichte wurde von Johnson geschrieben und von Mike Spencer gezeichnet. Ich habe allerdings immer nur Johnson in beiden Bereichen genannt. Das tut mir leid und darf eigentlich nicht passieren!

Jetzt wo das geklärt ist, kümmere ich mich um den finalen Band der Dead Earth Saga und komme dann zum Fazit!


Kernfakten aus der Apokalypse

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

Diana aka Wonder Woman erwacht in einer postapokalyptischen Welt. Die Helden sind längst tot, schreckliche Monster treiben ihr Unwesen und die letzten Menschen verschanzen sich in Festungen. Nach einer Konfrontation mit Cheetah beschließt Wonder Woman den Grund für den Untergang der Welt zu enthüllen. Zusammen mit einigen Menschen begibt sie sich auf die Reise in ihre Heimat. Dort erfährt sie vom Atomkrieg der Menschen gegen die Amazonen und wie diese in Mutanten verwandelt wurden. Blind vor Zorn verlässt sie die Menschen und reist zur Festung der Einsamkeit. Auch dort findet sie nur den Tod, aber es besteht Hoffnung. Nachdem sie die komplette Wahrheit über den Untergang erfahren hat, rüstet sie sich für den finalen Kampf …

Rezensionen zu Band 1 bis 3

Band 1

Band 2 & Band 3


Die Menschen auf Wonder Womans Rückkehr hoffend, rüsten sich zur finalen Schlacht gegen die mutierten Amazonen. Es entbrennt eine gigantische Schlacht, die zu Beginn ausgeglichen wirkt, aber als Wonder Woman eingreift sich zugunsten der Menschen wendet. Als Diana ihre volle Stärke zurückerhält, kann sie die Monster vernichtend schlagen. Zurück bleibt eine tote Welt, die von Wonder Woman gerettet werden will. Die letzte Heldin kehrt zurück …

(C) DC Comics/Panini Comics

Recht viel Handlung bietet der letzte Band von Dead Earth nicht, aber das ist nicht schlimm, da Band 4 andere Stärken hat. Zum einen das Maximum der stilistischen Arbeit von Mike Spencer und zum anderen eine gigantische Inszenierung, welche sich mit gewaltig & episch am besten beschreiben lässt.

Gleichzeitig werden, trotz der dünnen Handlung im finalen Band, alle Handlungsstränge abgeschlossen aber es bleibt noch etwas Platz für ein Sequel. Ein cleverer Zug!


Alles in allem bildet Dead Earth einen befriedigenden Abschluss der Serie und lässt gleichzeitig Raum für ein mögliches Sequel. Mir hat der Band sehr gut gefallen, was auch am extrem hohen Tempo lag. Es werden starke Bilder geboten und die Kernhandlung wird ebenfalls abgeschlossen. Somit hat sich Wonder Woman Dead Earth Band 4 ein lesenswert definitiv verdient!

Zur gesamten Reihe muss ich abschließend sagen, dass ich mit einer positiven Meinung zurückgelassen wurde. Am Anfang mag Wonder Woman Dead Earth gewöhnungsbedürftig sein aber mit jedem Band wird der Zeichenstil ansprechender und die Handlung nimmt ordentlich an Fahrt auf. Somit bleibt Wonder Woman Dead Earth eine kurze aber nicht kurzweilige Serie, die ich definitiv empfehlen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Star: Birth of a Dragon | Review

Titel: Star: Birth of a Dragon
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Javier Pina
Seiten: 111
Verlag: Marvel

Ich bin ein großer Fan der aktuellen Captain Marvel Serie, siehe dazu meine Rezensionen und die Podcasts (unten Verlinkt). Als ich erfahren habe, dass der Charakter Star aus den ersten beiden Bänden eine Miniserie bekommt war mein Interesse sofort geweckt!

Also habe ich mir den Band Star: Birth of a Dragon gekauft und in einem Rutsch gelesen!


Kernfakten

Titel: Star: Birth of a Dragon
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Javier Pina
Seiten: 111
Verlag: Marvel


Mehr zu Captain Marvel


Ripley Ryan begann als herausragende Reporterin und wurde zu Star der neuen Heldin von New York. In Wirklichkeit war sie nur das Ergebnis eines Experiments von Dr. Minerva, um Kree-Mensch Supersoldaten zu erschaffen. Gewillt ihr eigenes Schicksal zu erfüllen, kämpfte sie gegen Captain Marvel und verlor …

Gebrochen und kraftlos im Raft wird Ripley vom Realitätsstein als Trägerin ausgewählt. Mit den gewaltigen Kräften eines Infinity-Steins ausgestattet, strebt sie ihre Freiheit an, aber die Steine ziehen Blicke auf sich. Von Helden und Schurken …


Star: Birth of a Dragon ist in erster Linie eine „Originstory“ und diese Funktion erfüllt der Comic hervorragend. Die Story ist simpel, aber spannend, sehr actionlastig und bindet einige interessante Figuren ein wie Captain Marvel, Scarlet Witch und die Black Order.

Auch wenn die Handlung eher simpel ist und im Endeffekt die Figur von Star vertieft, gibt es Details, welche für die Zukunft wohl relevant sein können. So ist ein Aufenthaltsort eines Infinity-Steins bekannt und die mögliche Rückkehr von Thanos wird ebenfalls angedeutet.

Optisch bietet der Band eine schicke optische Präsentation und schwankt trotz seines düsteren Grundtons zwischen Dark Fantasy und klassischer Superheldenooptik. Besonders die Miniepisode mit Wanda war optisch sehr beeindruckend, ebenso wie der Kampf gegen die Black Order.


Alles in allem ist Star: Birth of a Dragon eine tolle Miniserie, die nicht nur den aktuellen Captain Marvel Run ergänzt, sondern auch eine Eigenständigkeit mitbringt, welche den Charakter Star klar aus der Captain Marvel Serie herausschält.

Wer sich also für Kelly Thompsons Arbeit an Captain Marvel begeistern kann und ein gelungenes Spin-off lesen will, kann bei Star: Birth of a Dragon bedenkenlos zugreifen. Mein einziger Kritikpunkt wäre die Kürze der Serie, da ich ruhig mehr von Star lesen will.

Ich vergebe für Star: Birth of a Dragon ein verdientes lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Immortals – Krieg der Götter | Review

Titel: Immortals
Originaltitel: Krieg der Götter
Regie: Tarsem Singh
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2011

Nach Kampf der Titanen (2010) kommt nicht Zorn der Titanen, sondern Immortals aka Krieg der Götter. Der Film hat durch seine Thematik (ein kruder Mix aus mehreren griechischen Mythen) mein Interesse geweckt und Netflix sei Dank habe ich ihn nun gesehen.

Ähnlich wie bei Kampf der Titanen (2010) habe ich keinen guten Film erwartet und auch nicht bekommen aber trotzdem hat Immortals einige Stärken, die man nicht von der Hand weisen kann. Dafür muss ich aber etwas ausholen!


Kernfakten aus der Antike

Titel: Immortals
Originaltitel: Krieg der Götter
Regie: Tarsem Singh
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2011


Wir schreiben das Jahr 1228 vor Christus. Hyperion, der grausame König von Heraklion, will sich an den Göttern für eine unterlassene Hilfe in der Vergangenheit rächen und die Titanen entfesseln. Dazu sucht er nach dem Epeiros-Bogen, mit dem er die Titanen aus deren Gefängnis im Berg Tartaros befreien kann.

Die Olympianer wissen von Hyperions Plan aber laut einem alten Gesetz dürfen sich die Götter nicht in die Geschicke der Menschen einmischen. Zeus wählt den jungen Mensch Theseus aus, um als sein Champion die Welt zu retten. In Gestalt eines alten Mannes bildet Zeus somit unerkannt den angehenden Helden aus.

Als Hyperion die Heimat von Theseus attackiert und dessen Mutter tötet, schwört der junge Held bittere Rache am grausamen König. Zusammen mit einem Orakel und einem Krieger flieht er aus der Sklaverei Hyperions, um sich auf eine schwere Quest zu geben deren Ziel die Rettung der Welt ist …


Immortals (ich bevorzuge den englischen Titel) ist kein guter Film. Die Charaktere sind zu platt und persönlichkeitslos, die Handlung zu klischeebeladen und die Stärken des Films werden einfach nicht genug genutzt. Was Immortals wirklich gut macht ist die Action!

Wenn Theseus gegen die Schergen von Hyperion kämpft oder die Olympianer in Zeitlupe gegen die Titanen kämpft schöpft der Film sein Potential aus und liefert geniale Schlachten ab. Dabei wird sehr viel Wert auf die Inszenierung gesetzt und eine gewisse Ästhetik geschaffen, die stark an 300 erinnert. Ergänzend dazu muss man gewisse Designentscheidungen loben. Die Olympianer sehen in ihren goldenen Rüstungen imposant aus, wenngleich die Schauspieler etwas zu „schmächtig“ wirken für Götter aber auch die Titanen sehen echt creepy aus, wenngleich mein Bild von der griechischen Titanen etwas imposanter ist.

Was den Cast angeht stiehlt Hauptdarsteller Henry Cavill allen anderen die Show und glänzt neben seiner Performance durch das markante Spiel mit der Mimik. Auch wenn er 2011 noch nicht so ein Monster war wie heute wirkt Cavill schon imposant.

Über die Nähe zur griechischen Mythologie möchte ich ehrlich gesagt nicht viele Worte verlieren, ausser das der Film sich verschiedene Mythen nimmt und einen wilden Mix macht, welcher der Handlung absolut nicht gut tut und viele Details eher überflüssig macht. Da wäre ein Fokus auf die Action, ähnlich wie in Kampf der Titanen (2010) besser gewesen und man hätte mehr Monster aus der griechischen Mythologie verheizen können.


Am Ende des Tages ist Immortals aka Krieg der Götter ein stumpfer Action-Fantasy-Film mit einem kruden Mic aus diversen griechischen Mythen, der in vielen Punkten nicht überzeugt aber dafür Action bietet, von der man zu wenig sieht, und hat einen tollen Hauptdarsteller hat.

Dem Film hätte ein Fokus auf die Action und die Äthsetik der Kämpf gut getan aber dies wurde leider versäumt und das schmälert den Gesamteindruck. Somit vergebe ich für Immortals aka Krieg der Götter ein bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrat!

Fire Punch 02 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Der Rachefeldzug von Agni geht weiter und endlich steht unser flammender „Held“ seinem Nemesis gegenüber … !


Feurige Kernfakten,

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der vergangenen Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma … die brennende Rache und den Zorn vor Augen.

Fire Punch 01 | Review


Agni steht endlich Doma gegenüber. Dieser ist jedoch nicht mehr der Mann, der er einst war. Geistig verwirrt und um Vergebung bittend steht er Agni gegenüber. Bevor er jedoch seiner Rache nachkommen kann wird Agni von seinen Feinden enthauptet. Der Plan von Agnis Feinden ist simpel. Den brennenden Kopf, der für die Heilung zuständig ist, ins Meer werfen und ihn dort für immer liegen lassen. Bevor dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann taucht jemand neues auf. Togata betritt die Bühne und schreibt Agnis Rachefeldzug neu …


Fire Punch 02 schließt erzählerisch den ersten Handlungsbogen und startet gleichzeitig den zweiten Teil, dessen Irrsinn neue Dimensionen erreicht. Mit Togata wird eine interessante Figur eingeführt, deren Motive noch im dunklen liegen, aber ihre Grundmotivation, einen Film mit/über Agni zu drehen, passt perfekt in das verrückte Konzept von Fire Punch. Allgemein vertieft der Band ein paar der bereits etablierten Figuren und konfrontiert den Leser beinah permanent wie krank die Welt, seit Beginn der neuen Eiszeit, geworden ist.

Optisch überflügelt Band 2 seinen Vorgänger und besonders die Kämpfe besitzen eine eigene Dynamik und Härte, was perfekt zum Setting des Manga passt.


Zusammengefasst ist Fire Punch 02 eine solide Fortsetzung, die alle Stärken des ersten Bands nutzt, und diese weiter ausbaut. Optisch äußerst ansprechend gezeichnet und erzählerisch sehr ansprechend geschrieben, macht der Band sehr viel Spaß. Daher hat sich Fire Punch 02 ein lesenswert mehr als verdient!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg! | Audio-Gedankenspiel

Heute gibt es ein Special, in dem wir ohne Punkt und Komma über allfälliges zum Thema Comics sprechen!


Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg!

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Nerd.Ics Lesetagebuch: Auf den Spuren längst vergangener Geschichten … Heldenfall / Marvel

Großes Comic-Event Kino zu Papier gebracht. Gebrochene Helden, die kurz vor ihrem kompletten Untergang stehen.

Kernfakten:

Titel: Hachette Collection 34: Avengers Heldenfall
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: David Finch
Seiten: 172
Verlag: Hachette / Marvel

Neues Jahr, neues Format! So in etwa war das Motto hinter der Idee, mal ein Format zu etwas älteren Stories zu machen bzw. auch das Leseverhalten von mir abseits von den ganz aktuellen Sachen hier in den Blog einzubinden. Ich werde in regelmäßigen Abständen immer wieder ein paar Gedanken zu älteren Storylines, die ich gelesen habe, wiedergeben. Ein Großteil davon werden Bände aus diversen Collections sein, da man auf die Art und Weise als relativ neuer Comic-Leser kostengünstig an klassischere Stories rankommt. Und da ich derzeit fast ausschließlich Marvel lese, war es auch klar, dass der erste Beitrag zu einem der Events von Marvel schlechthin kommen wird, nämlich Heldenfall von Brian Michael Bendis aus dem Jahr 2004. Dieser Comic sollte auch in späterer Folge einen großen Einfluss auf das MCU haben sowie auf die folgenden großen Marvel Team-up-Events.

(c) Marvel

Der Ausgangspunkt der Story ist die Avengers Mansion in der gerade eine Gruppe von Avengers an einem Tisch sitzt und locker über diverse Dinge diskutiert, als ein Alarm ausgelöst wird. Ein Eindringling im Hinterhof. Vorm Tor steht „Jack of Hearts“, welcher zu diesem Zeitpunkt eigentlich tot sein sollte, da er sich in einer der vorangegangen Avengers Stories geopfert hat, um die Erde nicht zu gefährden, da er Nullenergie als gefährliche Strahlung verwenden kann.
Ant-Man Scott Lang eilt zum Tor, um nachzusehen, ob es wirklich Jack of Hearts ist und dann passiert die Katastrophe und Jack explodiert und reißt Scott Lang mit in den Tod.
Wir werden an den nächsten Schauplatz geschmissen, wo gerade Iron Man Tony Stark vor der UN Generalversammlung spricht und mitten in seiner Rede aus heiterem Himmel beginnt, den Delegierten von Latveria (Königreich von Dr. Doom) zu beschimpfen und zu bedrohen. Die nächste Katastrophe kann nur knapp von Black Panther und Wanda Maximoff aka Scarlett Witch verhindert werden, indem sie Tony aus dem Saal zerren. Später sollte ihm das auch seinen Posten als Außenminister der USA kosten und die Avengers die Unterstützung durch die UN.
Wieder zurück am Schauplatz bei der Avengers Mansion kommt es zur nächsten Katastrophe als, während sich die Helden beraten, ein Flugobjekt in die Mansion stürzt, sich aus den Trümmern Vision erhebt, vor den Augen der Helden schmilzt und aus ihm 5 Kugeln rauskommen, welche sich wiederum in 5 Ultron Roboter verwandeln. Nun stehen die Helden vor ihrer nächsten Prüfung und müssen es nicht nur, wie schon einmal, mit einem Ultron Roboter aufnehmen, sondern gleich 5.
Wir erleben in weiterer Folge, wie die Avengers an ihre Grenzen stoßen und alle auf ihre eigene Art und Weise „fallen“. Den Avengers wird eine große Prüfung nach der anderen an den Kopf geworfen und man fragt sich, wer hinter dem ganzen stecken könnte? Plötzlich taucht Dr. Strange auf und hat scheinbar die Erklärung für all das.
Mehr wird wie immer nicht gespoilert, da jeder gerne selbst in die Story reinlesen kann.

(c) Marvel

Wow was für ein Event. Ich muss sagen, ich bin unvoreingenommen in den Band reingegangen und wollte einfach mal schauen, was mich erwartet. Man wird von den ersten Seiten weg sofort in die Story reingeworfen und will auch nicht mehr aufhören zu lesen, da es einfach zu spannend ist. Das Tempo der Story, das Bendis hier mit seinem Schreibstil anreist, ist einfach irre, aber gleichzeitig auch perfekt für diesen Inhalt. Die Avengers so gebrochen zu sehen und so angreifbar, war einfach nur krass und wurde vor allem durch den grenzgenialen Zeichenstil von David Finch unterstützt. Das Ganze grenzt vom Inhalt und vom Aussehen her schon fast an Perfektion und machte mir beim Lesen unheimlich Spaß.

Eine ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite, ein Band, der in jede Collection gehört und vielleicht auch einer der Comics ist den man einem Comic-Neuling einfach in die Hand drückt und ihn damit mitten ins Geschehen werfen und vor allem mit Comics infizieren kann.

NERD.ICS LIEST … WOLVERINE DER BESTE: BLUTGERICHT

Wolverine prügelt sich in gewohnter Manier durch einige Schauplätze und Stories und unterhält dabei sehr gut. Die Sprüche sitzen und die Action rundet alles perfekt ab.

Kernfakten:

Titel: Wolverine der Beste: Blutgericht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Viktor Bogdanovic, Adam Kubert,
Seiten: 172
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Da ich derzeit eigentlich versuche, alle laufenden X-Men Serien in chronologischer Reihenfolge zu lesen, hab ich lange überlegt, mir diesen Band zu holen. Aber ein Wolverine Comic lockt dann doch ganz einfach zu stark und ich kann auch gleich vorwegnehmen, das ich beim Lesen auch die Tatsache, dass man bei diesem Band bedenken muss, dass zwischen den jeweiligen Heften noch einiges in den anderen Serien passiert und dadurch an ein, oder zwei Punkten ein paar Zeitsprünge drinnen sind, gekonnt ausgeblendet habe.

(c) Panini Comics

Wir werden zu Beginn sofort mitten in die Story geschmissen und man sieht einen ziemlich ramponierten Wolverine, der über den Leichen anderer X-Men kniet und sich scheinbar an nichts mehr erinnern kann.
Danach beginnt die eigentliche Story und es wird mit Hilfe von Rückblenden erklärt, was passiert ist. Die X-Men handeln von Krakoa aus mit Heilpflanzen für die ganze Welt und selbigen Handel wickelt die Hellfire Trading Company ab. Weiters wird auch mit Pollen gehandelt und hier setzt nun die Story ein, da immer wieder Lieferungen von Pollen auf unerklärliche Weise verschwinden und dann aber am Schwarzmarkt wieder auftauchen und illegal verkauft werden.
Wir springen zu einem dieser Orte, an dem ein Diebstahl erfolgte und sehen einen CIA Ermittler namens Jeff Bannister. Am Tatort sind einige Leichen, bei denen Selbsttötung festgestellt wurde, was noch mehr Fragen aufwirft.
Die X-Men reisen daraufhin nach Russland und treffen dort auf eine „Verehrer-Religion“ den „Orden X“, die Mitglieder nehmen beim Anblick der X-Men Drogen ein, verwandeln sich zu einer Art Monster und greifen selbige an. Was natürlich noch mehr Fragen aufwirft. Wolverine unternimmt seine eigenen Ermittlungen in Russland und parallel dazu beginnt auch Jeff Bannister mit seinen Ermittlungen.
Heft 2 springt dann zu einem ganz neuen Story-Arc, und zwar kommt Omega Red nach Krakoa, um sich dort als X-Men niederzulassen, aber Wolverine begrüßt ihn gleich mal ordentlich und er wird eingesperrt. Wolverine springt durch das Portal, durch welches Omega Red auf die Insel kam, landet in Paris, findet ein Auto voller Leichen und kehrt nach Krakoa zurück. Dort angekommen verhört er Omega Red, welcher ihm sagt, er sei unschuldig und die Erklärung für die ganze Situation würde er in bzw. unterhalb von Paris finden. Wolverine findet raus, dass Vampire hinter der ganzen Sache stecken und ein altbekannter Bösewicht betritt die Story.
Mehr könnt ihr dann wie immer im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Wie schon eingangs erwähnt, hab ich für mich beim Lesen ausgeblendet, dass diese 6 Hefte eigentlich in eine viel umfangreichere Story gehören und somit werde ich bei meinem Fazit darauf auch nicht weiter eingehen.
Man muss ganz klar sagen, dass dieser Band vor allem davon lebt, dass Wolverine ganz einfach ein Charakter ist, der super unterhaltet und somit machen eigentlich alle Stories aus diesem Band sehr viel Laune, haben mich immer mal zum Schmunzeln gebracht, aber auch in Sachen Action sehr viel geboten. Das Storytelling und die Schreibweise von Benjamin Percy ist sehr stark und hat ja auch schon in der einen oder anderen X-Men Serie überzeugt und hinzu kommt noch ein wunderschöner Zeichenstil der Wolverine perfekt in Szene setzt.
Ich weiß nicht, ob ich den Band als einsteigerfreundlich bezeichnen würde, da man hier trotzdem als Einsteiger vermutlich überfordert ist mit den vielen Schauplatzwechseln und dem ganzen Background der X-Men und wo sie gerade stehen. Hierzu sollte man vielleicht vorher zumindest House of X/Powers of X gelesen haben bzw. in die eine, oder andere chronologisch davor handelnde Serie reinschauen.
Alles in allem wurde ich sehr solide unterhalten und freue mich definitiv auf mehr in Sachen Wolverine.

NERD.ICS LIEST … SUPERGIRL: EINFACH SUPER

Ein weiteres Feuerwerk aus dem PaninInk Imprint, das mit einem genialen Kreativteam glänzt und eine sehr bewegende Story beinhaltet.

Kernfakten:

Titel: Supergirl: Einfach Super
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Joelle Jones
Seiten: 208
Verlag: PaninInk/DCInk

Letztes Jahr war für mich „Harley Quinn Breaking Glass“ einer der besten Comics überhaupt und ich bin ein richtiger Fan vom PaninInk Imprint geworden. Als ich dann erfuhr, dass Autorin Mariko Tamaki, welche ich unheimlich schätze, sich mit Joelle Jones zu einem Team vereint hat und an einem DCInk Band arbeitet, war mir klar, dass ich das Ding unbedingt haben muss.

(c) Panini Comics

Beginnen wir zuerst mal mit einem kurzen Einblick in die Story. Nach ein paar dramatischen Panels mit einer Art Komet, der auf der Erde einschlägt, kommen wir dann sogleich in eine typische amerikanische High-School, wo wir die drei Freundinnen Kara Danvers, Dolly Granger und Jennifer Bard antreffen. Kara wirkt wie eine ganz normale High-School Schülerin, ist, wie die anderen beiden auch, im Lauf Team der Schule und lebt bei ihren Eltern auf einer Farm am Land. Dolly ist die Rebellin in der Gruppe, immer ein bisschen Provokation im Spiel, aber eigentlich auch ein von Grund auf netter Mensch. Die Dritte im Bunde Jen ist Leistungssportlerin, möchte ein College-Stipendium als Läuferin bekommen, lebt sehr gesund, was sie den anderen beiden auch gerne mal aufs Auge drückt und ist sehr ehrgeizig. Die drei Mädels bekommen von ihrer Sportlehrerin auch Smartwatches zur Trainingsunterstützung angeboten, welche sie immer tragen müssen.
Wir erfahren, dass Kara eine Vergangenheit hat, über die in der Familie gerne geschwiegen wird, da sie nicht irdischen Ursprungs ist, sondern mit einer Raumkapsel vor ein paar Jahren ankam. Die Familie nahm sie auf und natürlich hat sie auch, wie sich jeder denken kann, spezielle Superkräfte.
Es wird uns auch die Stimmung innerhalb der Familie zu diesem Thema sehr gut nähergebracht und das, was ich an den PaninInk Comics so schätze, kommt wieder zum Tragen, nämlich dass wir auch sehr persönliche Einblicke in das Leben der SuperheldInnen bekommen und auch wie sie ihren Alltag bewältigen als junge Erwachsene.
Dann kommt endlich der große Tag und es findet ein Leichtathletik Wettbewerb in der Stadt statt, bei dem auch Scouts von diversen Colleges Vorort sind. Was wiederum für Jen die große Chance ist, sich zu beweisen. Doch dann kommt alles anders und während dem Laufwettbewerb setzt ein schweres Erdbeben ein, bei dem alle drei Freundinnen in große Gefahr geraten, jedoch Kara mit ihren Superkräften zuerst Dolly und dann auch Jen versucht zu retten. Bei Dolly gelingt ihr das, jedoch bei Jen versagen plötzlich ihre Kräfte und das Schlimmstmögliche tritt ein, Jen stürzt ab und stirbt.
Ich möchte hier meine Zusammenfassung beenden und wie immer könnt ihr gerne im Band lesen, wie es weitergeht.

(c) Panini Comics

Was soll man hier noch großartig als Fazit schreiben? Wir haben ein Imprint, das, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, eigentlich immer abliefert, ein Kreativteam, von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe und eine Storyline, die sehr stark ist.
Vor allem der Part kurz nach Jen’s Tod war für mich am bewegendsten, da er sich mit einem unheimlich schwierigen Thema auseinandersetzt und zeigt, wie die Figuren mit dem Tod einer geliebten Person umgehen. Gerade hier hat die Autorin gezeigt, wie stark ihr Schreibstil eigentlich ist.
Den einzigen Kritikpunkt, den ich eventuell haben würde ist, das in der zweiten Hälfte des Bandes vielleicht nicht alle Details der Story ganz schlüssig bzw logisch für mich sind, was aber dem Band nicht wirklich schadet, sondern nur etwas ist, das einem bei einem so starken Titel, bei dem eigentlich alles überzeugt, auffällt, da es sonst nichts zu meckern gibt.
Es sei noch erwähnt, dass Joelle Jones nicht nur eine tolle Autorin, sondern, wie man in diesem Band perfekt sieht, auch eine wahnsinnig begabte Zeichnerin ist.
Wie immer bei PaninInk ist das ganze einsteigerfreundlich, da man keinerlei Vorkenntnisse braucht und die Story komplett losgelöst vom eigentlich Kanon ist.

Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3 | Comic-Gequatsche #14| Audio-Gedankenspiel

Da aller guten Dinge drei sind reden wir über die dritten Bände von Spider-Man: Miles Morales und Captain Marvel!


Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel & Miles Morales

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Es wird munter drauf losgepfählt und mit Kreuzen hantiert, da die Avengers auf Vampirjagd gehen und ein großer Konflikt innerhalb der Welt der Vampire ausbricht. Action, Action, Action und genug Inhalt, um den Band Lesenswert zu machen.

Kernfakten:

Titel: Avengers – Krieg der Vampire
Autor: Jason Aaron
Zeichner: David Marquez, Andrea Sorrentino,
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Es ist nunmehr Paperback Nummer 3 aus dem Avengers Run von Jason Aaron erschienen und als ich den Titel des Bandes sah, war ich etwas skeptisch, da ich nicht unbedingt großen Bock auf eine Vampir-Story hatte.

(c) Panini Comics

Aber beginnen wir mal von ganz vorne und da ist zuerst in Heft 13 eine Einzelstory über die erste Iron Fist Fan Fei und wie sie den Drachen ihrer Heimatstadt besiegt hat. Eine ganz unterhaltsame Story, die auch irgendwie Lust auf ein oder zwei Hefte mehr gemacht hätte, aber vielleicht kommt da ja im Verlaufe des Runs noch etwas dazu.

Nach dem sehr unterhaltsamen ersten Heft geht’s ab in eine vier Hefte andauernde Vampirjagd, welche damit beginnt, dass Schloss Dracula in Transsylvanien brennt und der Hausherr auf der Flucht ist. Gleichzeitig erfahren wir, dass Blade aus der Gefangenschaft befreit wurde und sich den Avengers angeschlossen hat.
Aber was war der Grund für den Brand im Schloss und die Flucht von Dracula? Eine neue Fraktion unter den Vampiren, namens Legion of the unliving“ hat sich gegen Dracula erhoben und versucht ihn zu stürzen. Diese Gruppe wird angeführt von dem mysteriösen Shadow Colonel und noch ein paar anderen sehr zwielichtigen Vampiren.

Wir werden auch mitten in Blade‘s Befreiungsaktion seitens der Avengers geworfen und sehen, dass alle Avengers im Kampf gegen Vampire festsitzen und sich Blade sogar auf dem Flugzeug der Avengers rumprügeln muss. Eins der heftigsten Panels zeigt Captain America mit seinem Schild in einer Hand und einem Kreuz in der anderen bewaffnet und wenn man den Kontext nicht wüsste, könnte man meinen, er ruft zu einem „heiligen Krieg“ auf.

Roberto Reyes alias Ghost Rider, der ja auch derzeit ein Teil der Avengers ist, spielt mit seinen Flammen natürlich eine tragende Rolle im Kampf gegen die Vampire, wird jedoch auch von diversen Selbstzweifeln und einer anderen Macht, die ihn ins Dunkle ziehen will, geplagt.
Den Avengers gelingt es dann, den Shadow Colonel kurzzeitig festzunehmen und zu verhören, während gleichzeitig an der russischen Grenze, ein sehr stark gealterter, Graf Dracula auf die russischen Avengers, die sogenannte Winter Guard, trifft und um politisches Asyl bittet. Wie es dann weiter geht, könnt ihr gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Nach meinen anfänglichen Vorbehalten gegenüber einer Vampirjagd, muss ich sagen, in dem Band bekommt man genau das geboten, was man zum einen von einer Avengers Story erwartet und zum anderen auch bei dem Titel erwarten kann. Vor allem das Auftreten von Blade lockert das Teamgefüge unheimlich auf und macht richtig Spaß. Auch die kleinen Twists in der Story bringen Spannung rein und vor allem beim Twist ganz zum Schluss fragt man sich, ob das Ganze eine Fortsetzung bzw eine weitere Bedeutung für die Marvel Welt bekommt.
Alles in allem wieder ein sehr solider, actionreicher Avengers Band, der mich definitiv dazu bringt, weiterhin die Serie zu verfolgen und mich schon auf Band 4 zu freuen.

Der Band ist eigentlich auch einsteigerfreundlich, da er wieder mit einem neuen Story Arc beginnt und man außer den Basics, welche, wie immer, perfekt im Vorwort erklärt werden, nichts wissen muss, um den Band zu lesen.

David Marquez rundet mit seinem sehr schönen und zu den Avengers passenden Zeichenstil den ganzen Band perfekt ab.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!