Ein kurzer Kommentar zu … Monster Hunter (Film)

Das Genre der Videospielverfilmungen ist schon sehr unterhaltsam, da man nie weiß, ob man einen guten Film (Sonic the Hedgehog, Tomb Raider v. 2018 und MortalKombat) oder kompletten Müll (Silent Hill: Revelation) bekommt. Besonders beim Regisseur Paul W. Anderson ist diese Unsicherheit überaus stark. Es dürfte also niemanden wundern, dass meine Erwartungen bei der Monster Hunter Verfilmung eher niedrig waren und trotzdem wurde ich enttäuscht. Ein wahres Kunststück!

Artemis kommandiert eine kleine Militärpatrouille, die eine verschwundene Einheit sucht, zu welcher der Funkkontakt abrupt gerissen ist. Durch einen mysteriösen Sandsturm gelangt die Truppe von Artemis in eine fremde Welt. Dort wird das Team von spinnenähnlichen Monstern attackiert, denen bis auf Artemis alle Soldaten zum Opfer fallen. Artemis überlebt die Kämpfe gegen die Monster und trifft auf Hunter. Nach anfänglichen Reibereien verbünden sich beide um in dieser Welt zu überleben …

Bei einer Laufzeit von 103 Minuten verplempert Monster Hunter einen Großteil seiner Laufzeit für den Kampf gegen die monströsen Spinnen, die sinnlosen Schlägereien mit Hunter und dem nichtaufbauen einer Handlung. Erst in den letzten 30 Minuten entwickelt sich langsam eine Handlung, die auch Elemente aus den Spielen nutzt, aber das rettet den Gesamteindruck auch nicht mehr. Die typischen Monster Hunter Elemente sind nette Gimmicks und lassen den Film als Ableger des Franchise durchgehen, aber die Handlung ist so belanglos wie sie nur sein kann. 

Die Figuren sind alle durch die Bank weg austauschbar und auch das Storytelling ist nicht wirklich vorhanden. Was hingegen gut funktioniert sind die Kämpfe und das Design der Monster. Ersteres verleiht dem Film etwas Tempo, was dringend benötigt wird, da der Rest bereits öde ist. Leider endet der Film plötzlich im Endkampf was auf eine Fortsetzung schließen lässt, die hoffentlich nicht kommt.

Zusammengefasst ist Monster Hunter kein guter Film. Er funktioniert als hirnloser Actionfilm ganz okay, aber selbst unter dieser Voraussetzung gibt es bessere Filme. Ich kann dieses Machwerk nicht wirklich empfehlen. Wenn man ihn gratis bei Netflix o.ä. sieht kann man ihn sich gönnen, aber es gibt definitiv bessere Alternativen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler und Nerd.Ics lesen … Iron Man BD 2: Korvac-Saga 2.0

P.: Im dritten Beitrag unserer Team-up’s beschäftigen sich Nerd.Ics und ich mit dem zweiten Band der aktuellen Iron Man Serie. Während Nerd.Ics die deutsche Ausgabe liest, habe ich mir den US Paperback gegönnt. Somit viel Spaß mit Iron Man: Der Eiserne BD 2: Korvac-Saga 2.0 aka Iron Man Vol. 2: Books of Korvac II – Overlock!

N.: Die aktuelle Iron Man Serie geht schon wieder in Band 2 und in Band 1 hieß es ja alles Neu und wieder etwas downgegradet. Christopher Cantwell hat die Serie übernommen und versucht in Band 2 einen altbewehrten Schurken mit Korvac ins Spiel zu bringen.

(c) Marvel Comics

P.: Eigentlich wollte es Tony Stark aka Iron Man ruhiger angehen lassen, aber diesen Plan hat der zurückgekehrte Superschurke Korvac durchkreuzt. Nach einem ersten Gefecht, in dessen Zuge James Rhodes aka War Machine entführt wird, rekrutiert ein schwer angeschlagener Iron Man ein kleines Heldenteam (unter ihnen Ben Riley alias Scarlet Spider und Hellcat) um seinen Freund zu retten. Dieser Plan klingt jedoch leichter als er am Ende durchführbar ist …

Rezension zu Iron Man Vol. 1

P.: Ich mag die Handlung des zweiten Iron Man Bands, wobei ich den Run von Christopher Cantwell im Allgemeinen sehr mag und dessen Geschichte sich hervorragend entwickelt. Wir bekommen neben viel Screentime für Iron Man auch einige Informationen über Hellcat und den Antagonisten Korvac. Dies verleiht dem zweiten Band eine ordentliche Portion Tiefgang. Auch Optisch weiß der Band zu gefallen. Der Zeichenstil passt perfekt zum Sci-Fi Setting der Iron Man Comics und erlaubt eine epische Inszenierung, die trotzdem eine gewisse Bodenständigkeit aufweist!

(c) Marvel Comics

N.: Wir starten in den Comic mit einem Panel, aber auch mit Personen in Scherben. Tony Stark hat einen Genickbruch erlitten, welcher nicht so schnell wieder gerichtet werden kann wie sich noch rausstellen sollte. Patsy Walker alias Hellcat ist an seiner Seite, wirft ihn in einen Einkaufswagen und bringt ihn zum nächsten Taxistand. Tony will in kein Krankenhaus, sondern meint er bräuchte einen Techniker, nur der könnte helfen.

Die Szenerie wechselt und wir sehen den Rest des Teams mit Misty Knight, Gargoyle, Frog-Man, Scarlet Spider und den Mutanten Halcyon nach der Explosion des Raumschiffes. Es stellt sich raus, dass alle nur überebt haben, weil Gargoyle sie mit einem Energieschild abgeschirmt hat. Die Szene wechselt wieder und wir sehen nun auch das letzte Mitglied des ehemaligen Teams, mit Jim Rhodes alias War Machine, der von Korvac’s Leuten an ein Abflussrohr gefesselt wurde und gefangen gehalten wird. Korvac und Guardsman sind gerade auf dem Weg zu Jim Rhodes, als sie merken, dass er das Rohr zerbrochen hat und ihm die Flucht gelungen ist.

Das Team schafft es sich wiederzuvereinigen und Halcyon beginnt damit Tony’s Rüstung so zu präparieren, dass er trotz gebrochenem Genick weiterhin im Einsatz bleiben kann. Jedoch kann er die Rüstung nun nicht mehr abnehmen. Hellcats Bewusstsein wird weiterhin von Korvac angezapft und sie hat immer wieder Visionen wo sie auf ihn trifft bzw. bemerkt, dass er in ihren Verstand eindringt. Als sie wieder in der Realität zurück ist, ist Tony bei ihr um ihr beizustehen. Gleichzeitig kommt auch War Machine wieder beim Team an und im Schlepptau bringt er seinen Verfolger Guardsman mit, welcher mal ordentlich von Iron Man vermöbelt wird und nach erfolgtem Kampf beschließt das Team sich auf die Jagd nach Korvac zu machen und den Planeten zu verlassen. So viel mal zum Beginn der Story, den Rest könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

N.: Ein Wort noch zum Zeichenstil, welcher sehr gut zu dem ganzen Setting passt und mich, warum auch immer, an den schon etwas älteren „Extremis“ Storyarc von Iron Man erinnert. Für Einsteiger würde ich wie immer empfehlen, zuerst Band 1 zu lesen und dann einfach zu entscheiden, ob man die Serie weiterverfolgen möchte.

P.: Zusammengefasst ist Iron Man: Der Eiserne BD 2: Korvac-Saga 2.0 aka Iron Man Vol. 2: Books of Korvac II – Overlock eine würdige Fortsetzung und allgemein ein sehr hochwertiger Band. Für Fans von Iron Man ist der Band eine klare Empfehlung und alle anderen starten einfach beim großartigen Neustart Run um Iron Man!

N.: Fehlt nur noch mein Fazit zum Band und ich muss sagen, gerade diese intergalaktische Verfolgungsjagd, die im Laufe des Bandes ausbricht, macht schon ordentlich Laune und unterhaltet sehr gut. Natürlich, wie zu erwarten bei Iron Man, sehr viel Action im Spiel und auch Tony’s flotte Sprüche sind auf den Punkt wie immer. Gerade die Teamkonstellation mit so spannenden Charakteren wie Misty Knight oder Halcyon machen den Band zu einem sehr soliden Band, der mich aber leider nicht voll und ganz abholen konnte. Trotzdem eine Serie an der ich definitiv dranbleiben werde.

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Star Trek: Enterprise | Logbucheintrag #1

Das Star Trek Franchise. Unendliche Weiten. Dies sind die Aufzeichnungen des Bloggers DerStigler, der seine ersten Schritte in diesem gewaltigen Universum tätigt.

Das Star Trek Franchise. Unendliche Weiten. Dies sind die Aufzeichnungen des Bloggers DerStigler, der seine ersten Schritte in diesem gewaltigen Universum tätigt.

Was die drei großen STAR Franchise angeht, war Star Wars lange Zeit mein Favorit, gefolgt von Star Gate und Star Trek kam zum Schluss, da ich mit diesem Franchise die wenigsten Berührungspunkte hatte. Dies hat sich durch meine bessere Hälfte geändert, welche mich in dieses Universum eingeführt hat und dank dem Input von Chris entstand der Titel „Logbucheintrag“ als exklusives Format, in dem ich meine Erfahrungen niederschreibe und somit mit neutralem Blick an diese umfassende Materie herangehe. Wie viele Beiträge es geben wird, kann ich nicht sagen, aber ich bin motiviert diese unendlichen Weiten zu entdecken!

Die Serie Star Trek: Enterprise ist eine Prequel Serie und ist im Zeitraum 2151 – 2155 und somit 90 Jahre nach dem ersten Kontakt mit der Spezies der Vulkanier. Auch wenn die Vulkanier wichtige Alliierte der Menschen sind, betrachten sie diese auch sehr argwöhnisch und besetzen den Posten des ersten Offiziers (& Wissenschaftsoffizier) mit T’Pol. Sie soll auch Beobachterin auf dem Schiff dienen. 

In den ersten beiden Staffeln dreht sich die Handlung um die ersten Erkundungen der Enterprise, den Kontakten mit andere Völkern, ersten kleineren Konflikten und der Vorstellung aller wichtigen Crewmitglieder, sowie dem sogenannten „Temporalen Kalten Krieg“. Während der Ton in den ersten beiden Staffeln noch relativ fröhlich ist, ändert sich dies ab Staffel drei. Nach einem verheerenden Angriff auf die Erde wird die Enterprise in die delphische Ausdehnung geschickt, um die Spezies der Xindi daran zu hindern eine Superwaffe zu bauen, welche die Erde vernichten kann.

Staffel 4 schlägt schließlich Brücken zu bekannten Star Trek Elementen, wie der Föderation freier Planeten, dem Eugenischen Krieg und dem dunklen Spiegeluniversum. Auch hier bleibt der Ton konstant düster, wodurch die Serie quasi in zwei Hälften geteilt wird; zumindest was die Tonalität angeht.

Ich muss gestehen, dass diese Serie wohl der perfekte Einstieg ins Star Trek Universum ist, da S.T. Enterprise eine handwerklich hervorragende Serie ist, sehr spannend geschrieben wurde und durch den durchwegs sympathischen Cast zu überzeugen weiß. Die deutsche Synchronisation verstärkt diesen Umstand nur noch. Auch wenn die einzelnen kleinen und großen Handlungsbögen schwanken, was Spannung und Epik angeht, so ist die Serie durchwegs sehr sehenswert und erinnert mich von der Struktur her an Star Gate SG 1. Während die ersten Folgen eher lose miteinander verknüpft sind, bilden sich immer komplexere Handlungsbögen heraus, auf die auch später noch Bezug genommen wird.

Dazu kommen viele Details, wie kleine Veränderungen am Aussehen der Figuren im Verlauf der Staffeln, oder die stetige Ausarbeitung der Hauptfiguren, was diese vertieft und im Lauf der Serie teilweise sehr stark verändert.

Alles in allem ist Star Trek: Enterprise eine sehr unterhaltsame Sci-Fi Serie und die gerade für Neulinge interessant. Es fehlen zwar noch viele grundlegende Elemente im Universum, aber im weiteren Verlauf sind dafür die Grundsteine gelegt und als Neulinge wächst man quasi mit der Crew der ersten Enterprise mit.

Ich kann diese Serie empfehlen und vom aktuellen Standpunkt aus hat sich dieser Erstkontakt mit dem Universum wirklich gelohnt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Venom: Dark Origin | Review | Marvel Must Have

Titel: Venom: Dark Origin
Autor:Zeb Wells
Zeichner: Angel Medina
Seiten: 124
Verlag: Panini/Marvel
Release: 2020

Ich bin ein großer Fan von Venom. Dies liegt zum einen am grandiosen Donny Cates Comicrun und zum anderen an den beiden sehenswerten Filmen mit Tom Hardy. Im Zuge des Marvel Must Have Imprints habe ich den Band Venom: Dark Origin gelesen, der die Herkunftsgeschichte des Symbioten im Stil der späten 2000er neu erzählt!


Dezent gruselig … (c) Panini Comics/Marvel Comics

Eddie Brock hat ein schwieriges Leben und durch seine verlogene Art wird alles noch komplizierter. Als Erwachsener holt ihn sein zweifelhaftes Verhältnis zur Wahrheit ein, als er eine katastrophale Reportage über einen Serienkiller abliefert. Er verliert fast alles und stürzt in die Finsternis. Dort lauert Venom und zusammen werden sie zu einer schrecklichen Nemesis für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft …


Ich mag das Tempo von Venom: Dark Origin und wie sich die Geschichte entwickelt. Man erlebt die verschiedenen Etappen von Eddies Leben, angefangen bei seiner miesen Kindheit bis zum ersten Kampf mit Spider-Man, und dabei lernt man auch wie Eddie zu dem wurde, der er heute ist. Abseits des Tempos steigt auch die Spannungskurve durchgehend an und führt den Leser immer weiter in die Finsternis von Eddie.

Optisch ist der Zeichenstil von Angel Medina zeitweise etwas abenteuerlich, aber grundlegend sehr ansprechend. Man merkt die Wurzeln von Medina als Zeichner der Spawn Comics und diese Eigenheiten im Stil passen perfekt zum Charakter Venom!


Alles in allem ist Venom: Dark Origin ein optimaler Comic für Gelegenheitsleser, Neueinsteiger umd Veteranen. Es wird kein Vorwissen benötigt und man kann direkt ins Venomverse eintauchen. Als kleines Extra gibt es am Ende des Bands einen Leitfaden mit weiteren wichtigen und/oder lesenswerten Heften mit/über Venom. Für mich ist der Band ganz klar ein lesenswerter Vertreter von Marvel Must Have!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Strange Academy 2: Klassenfahrt nach Asgard

(c) Panini Comics

Marvel Hogwards goes Band 2! Oder wie eine Zauberschule im Marvel-Universum echt gut unterhalten kann!

Titel: Strange Academy 2: Klassenfahrt nach Asgard
Autor: Scottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 148
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was ich von Band 1 der Serie halte könnt ihr gerne hier nachlesen bzw auch jeder der gerne in die Serie einsteigen möchte, kann gerne auch zuerst alles zu Band 1 nachlesen!
Scottie Young trifft einmal mehr bei mir auch als Autor ins Schwarze, da ich dieses Konstrukt rund um die Strange Academy, einer Zauberschule, unheimlich spannend und erfrischend finde.
Aber nun mal zur Story von Band 2.

Am Ende vom ersten Band stirbt Doyle Dormammu im Sumpf nahe der Strange Academy und Emily Bright ist schwer verletzt. Das Lehrer-Team rund um Dr. Strange versuchte alles mägliche um Doyle zu helfen, aber jede Hilfe kam zu spät. Wir werden nun in Heft eins in einen Traum von Emily geworfen, in dem sie mit Doyle auf einem Boot sitzt und ihn gerne Küssen wurde, doch als sie in Flammen aufgeht, wacht sie aus ihrem Traum auf und merkt das sie in einem Krankenbett liegt. Dort erfährt sie auch das Doyle tot ist und wir bekommen in einer Rückblende Dr. Strange’s Kampf um Doyle’s Leben gezeigt. Emily’s Leben hing auch am seidenen Faden und nur der Tigergott Hogoth konnte ihr helfen, zu dem sie auch von Dr. Strange gebracht wurde. Ein längerer Dialog zwischen Strange und Hogoth entsteht und schlussendlich hilft er Emily und wir kommen wieder in die Gegenwart.
Emily beginnt nun einen Streit mit Dr. Strange, da sie nicht versteht warum man Doyle nicht zu Dormammu, seinem Vater, gebracht und der ihm sicher helfen hätte können. Woraufhin Emily versucht in die dunkle Dimension zu reisen, jedoch dort von Dr. Strange beruhigt und zurückgebracht wird. Am Weg in ihren Schlafsaal möchte sie jedoch noch einmal gerne Doyle sehen und etwas ausprobieren. Sie nimmt die Decke über seinem Kopf weg und küsst ihn. Und wie sollte es anders sein, Doyle erwacht vom Toten und ist wieder lebendig.

Damit endet Heft 1 und wie es weitergeht könnt ihr wie immer im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Ich glaub man hatts schon aus meinem kurzen Story-Teaser rausgelesen wie sehr mich dieser Teenie-Zauberei-Comic abholt und wie sehr mich die Story reinzieht. Ich kann auch nicht genau sagen warum, aber ich mag das Setting, die Charaktere und die Storyline. Scotty Young schafft es, meiner Meinung nach, hierganz gut mal Marvel Comics etwas anders zu zeigen und setzt mit was ganz anderen, zum restlichen Kanon, an. Die Zeichnungen runden den ganzen Comic noch perfekt ab und machen ihn für mich zu einem echt starken Comic.

Ich denke es ist vorallem auch für junge Comic-Einsteiger eine echt großartige Serie, da das Zielpublikum doch eher Jugendliche Leser sein sollten. Hier muss man aber definitiv mit Band 1 beginnen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Immer noch genial! | Alan Wake Remastered Gedankenspiel

2021 war ein großartiges Jahr für Alan Wake Fans. Nicht nur wurde der zweite Teil für 2023 angekündigt, sondern es erschien auch Remaster für die aktuellen Konsolen, darunter erstmalig für die Playstation 4/5. Als großer Fan dieses Spiels, war Alan Wake eines meiner Highlights für die Xbox 360, und jetzt habe ich mir selbstredend die Remaster Version zugelegt und mich erneut in dem Spiel verloren.

Im Remaster enthalten sind das Hauptspiel, sowie die beiden DLC’s The Signal und The Writer.

Leider fehlt das Minisequel Alan Wake’s American Nightmare, aber hoffentlich findet dieses Spiel noch irgendwie seinen Weg auf die aktuellen Plattformen.

(C) Remedy Entertainment

In Alan Wake steuert man den titelgebenden Autor Alan Wake, der seit geraumer Zeit in einer Schaffenskrise steckt. Schlafstörungen und Alpträume ergänzen seine Misere noch zusätzlich. Um neue Kraft zu finden und gleichzeitig seine Ehe zu reparieren, reist Alan mit seiner Frau Alice in den beschaulichen Ort Bright Falls. Nach einer mysteriösen Schlüsselübergabe und der ersten Nacht in der gemieteten Ferienhütte verschwindet nicht nur Alan’s Frau, sondern auch die kleine Insel mitsamt der Hütte.

Alan muss sich nun der Dunkelheit stellen die Bright Falls heimsucht, das Rätsel um die Finsternis und das Verschwinden seiner Frau lösen, aber gleichzeitig seine Unschuld beweisen, dass er den mutmaßlichen Mord an Alice nicht begangen hat, aber als ob das nicht genug ist muss Alan ein mysteriöses Manuskript beenden. Dieses hat er selbst zu schreiben begonnen und die darin geschilderten Ereignisse beeinflussen die Realität..

Man merkt bereits, dass es einen ganzen Haufen an Plotpunkten gibt mit denen man sich als Spieler auseinandersetzen muss. Durch die bewusste Gliederung der Handlung in Episoden kommt allerdings kaum der Faktor einer Überladung zustande. Das Spiel nimmt sich wie eine gute Serie Zeit, um seine Handlung zu entfalten, die Figuren zu entwickeln und die Spannungspunkte durch diverse Twists zu steigern. Dabei gerät die übergreifende Rahmenhandlung nie in den Hintergrund, sondern entwickelt sich durch die einzelnen Handlungsstränge stetig weiter zu einem befriedigenden Gesamtplot.

Alan Wake stehen einige sympathische Nebenfiguren zur Seite, die nicht nur in der Handlung relevant sind, sondern teilweise aktiv ins Gameplay eingreifen und den Spieler im Kampf unterstützten. Was die Bösewichte angeht bleiben diese angenehm nebulös bis ihren Twists, welche die Handlung weiter vertiefen. Dabei bleibt das Spiel zum Ende hin bewusst offen für eine weitere Erzählung in diesem Universum.

(C) Remedy Entertainment

Zwei große künstlerische Einflüsse in Puncto Erzählung und Optik sind die Werke von Stephen King und die Serie Twin Peaks. Erstere Inspirationsquelle zeigt sich allein dadurch, dass der Hauptcharakter ein Autor ist und sich mit seinem eigenen Werk auseinandersetzen muss. Das Böse versteckt sich auch in Alan Wake hinter scheinbar alltäglichen Dingen, wie auch in den Werken Kings. 

Twin Peaks lieferte offenkundig die Vorlage für das Örtchen Bright Falls, was sich in der Inszenierung als beschauliches Örtchen mit einem dunklen Geheimnis niederschlägt. Hier muss ich einem späteren Absatz etwas vorgreifen, da Alan Wake auch nach mehr als 11 Jahren immer noch sehr ansprechend inszeniert ist. Das Städtchen Bright Falls ist wie so ziemlich alle Schauplätze im Spiel sehr stimmig in Szene gesetzt und kann auch auf modernen Szenen noch immer gefallen!

Abseits von Twin Peaks und Stephen King gibt es noch mehr Einflüsse wie Alfred Hitchcock, The Twilight Zone oder die Werke von Neil Gaiman.

(C) Remedy Entertainment

Bevor ich mich mit den Spielmechaniken von Alan Wake Remastered auseinandersetze, möchte ich ein paar ergänzende Worte zur Optik und zur Akustik verlieren. Die damals verwendete in-house Engine, ein Quasi Vorgänger zur Northlight Engine vom Spiel Quantum Break, ist hervorragend gealtert und braucht sich auch heute in vielerlei Hinsicht nicht verstecken. Besonders ingame ist Alan Wake meisterhaft inszeniert und kann immer noch durch seine Spielereien mit Licht und Schatten begeistern. Die Zwischensequenzen haben nach all den Jahren etwas Staub angesetzt, sehen aber immer noch ansprechend aus und vertiefen die unheimliche Atmosphäre des Spiels, welche durch die ingame Grafik bereits aufgebaut wird.

Im Zusammenspiel mit der episodischen Erzählweise erhält Alan Wake Remastered somit das Flair einer Gruselserie wie man sie aus den 90er Jahren kennt.

Die deutsche Synchronsation ist immer noch sehr hochwertig und ist wie ein guter Wein gereift. Den Sprechern merkt man an, dass sie wissen wen sie sprechen, worüber gesprochen wird und was für Emotionen eingebaut werden müssen. Auch der Soundtrack ist stimmig und fügt sich in die bereits etablierte Atmosphäre nahtlos ein.

Auch auf technischer Ebene ist das Alan Wake Remaster sehr sauber und Bugs sind eher selten. In meinem Durchlauf sind mir nur zwei begegnet. Einer betrifft den Lift der Mühle in der zweiten Episode, welcher im Zuge eines Einbruchs der Bildrate nicht mehr an seinen ursprünglichen Platz zurückkehrte und der Zweite betrifft das Auflösen der Spielwelt während einer Autofahrt. Erstgenannter Bug war dezent nervig, weil er einiges an Fortschritt kostete, während der Zweite eher unterhaltsam war.


Alan Wake Remastered ist ein Third-Person-Shooter. Das bedeutet man ballert sich mit einem breiten Arsenal an Schuss- und Hilfswaffen durch die Gegner. Als Twist muss man die Feinde zuerst mit der Taschenlampe (wahlweise auch andere Lichtquellen) bestrahlen um den Schild der Dunkelheit um sie herum zu brechen, da sie ansonsten unverwundbar sind.

Alternativ kann man mit Leuchtpistolen oder einer gut gemeinten Blendgranate einen oder gleich mehrere Gegner über den Jordan schicken. Größere Feinde brauchen meist etwas mehr bearbeitung bis sie fallen. Neben den regulären Feinden, sogenannte Besessene, gibt es Vögel und Gegenstände die von der Finsternis in Besitz genommen wurden, kurz gesagt Poltergeister.

Neben dem ganzen Gekämpfe kann man die teils sehr weitläufigen Level erkunden und dabei den Sammelaufgaben nachgehen, wie dem Finden der Manuskriptseiten, oder dem Auflesen von Thermoskannen. Diese Nebenaufgaben vertiefen zum Teil die Handlung, aber auch die Spielwelt gewinnt durch Objekte wie Schilder einiges an Dichte.

An dieser Stelle muss ich auch meine beiden einzigen Kritikpunkte am Spiel äußern. Zum einen wirkt das Leveldesign etwas zu sehr in die Länge gezogen, dies merkt man besonders bei allen Gebieten die vorzugsweise mit dem Fahrzeug bereist werden und andererseits sind manche Gebiete einfach zu stark mit Gegnern vollgepackt. Man wird zwar im Vorfeld für gewöhnlich mit viel Munition ausgestattet, aber das Resourcenmanagment wirkt durch solche hakligen Passagen gern etwas inflationär.


Anschließend kann ich nur ein Lob für Alan Wake Remastered aussprechen. Trotz seines Alters ist das Spiel immer noch top und macht immer noch sehr viel Spaß. Ich habe die erneute Reise nach und durch Bright Falls sehr genossen und kann das Spiel auch nach heutigen Maßstäben vollends empfehlen. Klar, es ist nicht mehr alles auf der Höhe der Zeit aber Alan Wake Remastered funktioniert immer noch sehr gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Bruce Banner: Hulk 8 – Der Hüter des Portals

(c) Panini Comics

Der Hulk Horror von Al Ewing geht in seinen 8. Band. Ob die Serie weiterhin auf hohem Niveau fortgesetzt wird und wie mir der Band gefallen hat, könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.

Titel: Bruce Banner: Hulk 8 – Der Hüter des Portals
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wenn ich so in den letzten beiden Jahren meine Top 3 Serien von Marvel durchforste kam, neben Venom, eigentlich immer die aktuelle Hulk Ongoing in meinen Listen vor. Eine Serie die konsequent abgeliefert hat und in jedem Band eigentlich mega unterhalten hat. Was ist es was mich so an dieser Serie fasziniert? Nun es sind eigentlich genau zwei Punkte, zum einen das Horror-Setting in dem sich von Anfang an die Serie befand, was mir auch unterstützt durch den Zeichenstil sehr gut gefällt und zum anderen ist es das konsequente rausnehmen der Serie aus dem aktuellen Kanon des Marvel Kosmos.

Irgendwie haben alle Marvel-Serien einen Bezug zueinander oder zu aktuellen Events, nur Hulk läuft in seinem ganz eigenen Kosmos bzw fast schon Universum. Es gibt kaum Superhelden die auch in der Hulk Serie vorkommen, aber genau das macht es wohl zu dieser guten Serie. War der Hulk doch immer ein Wesen das man nur schwer in den Marvel-Kosmos eingliedern konnte, manchmal zu overpowered das man ihn auf einen anderen Planeten schicken musste um ihn dann wieder zurückzubringen und die ganze Welt zu zerstückeln. Soweit meine kurze Ansprache zu dieser großartigen Serie, aber kommen wir nun kurz zum Inhalt des Bandes.
Hulk ist am Ende von Band 7 vor den Kameras explodiert bzw hat eine Gamma-Explosion heraufbeschwört, da er ja immer wiederbelebt wird und quasi unsterblich ist. (Wie ja auch der Englische Name der Serie schon sagt „Immortal Hulk“) Wir sehen einen Rick Jones in einer etwas anderen Körperform und gleichzeitig greift die Gruppe „Gamma Flight“ rund um Titania und Absorbing Man den Hulk an und ein Kampf entbrennt bei dem Hulk mal kurzerhand Absorbing Man zerfetzt und eine Titania die den Hulk durch einen Bagger durchschiesst. Absorbing Man lädt sich mit Gamma-Strahlung auf und die Szene wechselt zur Shadow Base wo Doc Samson und der Rest der Truppe einen Angriff von „Innen“ mitansehen müssen. Samuel Stern alias „Leader“ beginnt mit seinem großen Plan „One Below All“, das Wesen aus der tiefsten Höllen zu beschwören.
Danach wechselt die Szene in Bruce Banner’s Kindheit wo wir seinen Vater und ihn sehen und gleichzeitig auch Leader der sich schon in sein Bewusstsein geschlichen hat. Hier sehen wir auch schon was uns in dem Band erwartet, nämlich ein Kampf der weniger in der Realität ausgetragen wird, denn in Hulk’s Psyche, wo seine verschiedenen Versionen geneinander und auch gegen Leader kämpfen.
Wie die Story dann weitergeht könnt ihr wie immer gerne im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Das Fazit dieses Bandes fällt wie erwartet sehr sehr leicht, da die Serie ganz simpel und einfach, wie erwartet, weiterhin abliefert. Aber was hätte man auch anderes erwarten müssen nach 7 Vorgängerbänden die schon abgeliefert haben?
Das Horror-Setting mit den grandiosen Zeichnungen von Joe Bennett ist so unheimlich „schön“ anzusehen, wenn zum Beispiel ein Rick Jones‘ Körper sich verformt oder die verschiedenen „Hulks“ miteinander interagieren ist das grandios umgesetzt.

Die Story geht wieder ordentlich voran und vorallem der innere Konflikt des Hulk’s sei hier besonders erwähnt, aber auch die spezielle Form in der Doc Samson zurückkehrt und natürlich das Ende des Bandes, was die Vorfreude auf Band 9 um so größer macht.

Für Einsteiger ganz klar eine Empfehlung, jedoch nur wenn sie sich auch die 7 Vorgängerbänder besorgen und lesen. Ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Serie. Ein Feuerwerk und gerade dieses vom Marvel-Kosmos losgelöste, macht die Serie für Einsteiger noch interessanter!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Mein Comicjahr 2021

Das mag bei 121 gelesenen Comics (Hefte und Paperbacks zusammengezählt) seltsam klingen, aber sehr viel gibt es über dieses vergangene Jahr nicht zu sagen. Ich habe beim lesen versucht eine Mischung aus Marvel & DC Comics zu wählen, weitere Verlage (bis auf hauptsächlich Boom Entertainments BRZRKR ) zu vermeiden, aber dieses Vorhaben hat mit diversen Star Wars Legends bzw. den Weissblech Comics nur bedingt gut funktioniert.

Bei den Marvel Comics habe ich in erster Linie jene Serien verfolgt, die ich entweder bereits im Vorjahr gelesen habe oder neue Serien, die mein Interesse geweckt haben. Dazu kommt eine Mischung aus US Paperbacks und deutschen Bänden, da wir leider nicht alles in Europa bekommen. Von den Events habe ich mich Großteils ferngehalten und nur King in Black gelesen. Von den geplanten weiteren Bänden habe ich mich dann ebenfalls ferngehalten.

DC Comics hat ja durch Corona einige Probleme in der Planung erhalten und das hat sich auf die Serien niedergeschlagen. Die einzige reguläre DC Serie, die ich 2021 komplettiert habe war Suicide Squad: Bad Blood von Tom Taylor. Abseits davon habe ich noch einige Ausflüge ins DC Black Label gemacht und Miniserien (Batman Gotham Nights, Batman Universe und The Flash Giant Vol. 1 & 2) sowie ältere Bände gelesen. Bei den Events habe ich Dark Nights Death Metal gelesen und mich gegen Ende des Jahres an Infinite Frontier herangewagt. Das I.F. Imprint wird hoffentlich wieder mehr Stabilität ins DC Portfolio bringen.

Von den Comics abseits von Marvel und DC habe ich nur BRZRKR gelesen, sowie ein paar Star Wars Legends Comics. Da mich die beiden großen Verlage so einspannen mit ihren Serien, werde ich davon absehen ein zu großes Spektrum zu entwickeln. Die einzigen Ausnahmen bilden die Weissblech Comics, bei welchen es sich um Horrorcomics handelt die unregelmäßig erscheinen. Perfekt also zum nebenbei lesen.

Das wars aber auch schon wieder mit meinem Comicjahr 2021. Ich bin gespannt ob ich den Rekord in 2022 brechen werde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Mangajahr 2021 & ein Ausblick auf 2022

2021 war ein interessantes Jahr was Manga angeht. Insgesamt habe ich 25 Manga (darunter ein koreanischer Manwha) gelesen und zwei Reihen beendet. Es hat sich ergeben, dass ich Manga eher nebenbei gelesen habe, was wiederum dazu geführt hat, dass ich 3 Reihen, die ich eigentlich sehr gern gelesen habe aus den Augen verloren habe. Dies waren Demon Slayer, My Roommate is a Cat und Yakuza goes Hausmann. Ich hoffe diesen Reihen 2022 nochmals eine Chance geben zu können und sie dann entweder zu beenden oder zumindest auf den aktuellen Stand bringen zu können.

Mein Ausflug in die Manwha Welt war zu Killing Stalking, der definitiv einen Re-read (Band 1) bekommen wird und dann möchte ich alle drei Seasons der Serie lesen. Dazu werden bestimmt Beiträge kommen.

Die beiden beendeten Serien waren Fire Punch und Dead Company. Erst genannte Serie bekam bereits Beiträge und zur zweitgenannten Serie kommt noch ein Beitrag. 

Ich habe außerdem zwei neue Serien begonnen. Einerseits Zipman!! (in zwei Bänden abgeschlossen) und andererseits Yu-Gi-Oh! Massiv Edition. Zu beiden Serien wird noch was kommen, ich bin nur noch am planen wie ich die Beiträge aufziehe!

Zudem habe ich 2021 einen Re-read von re:member gestartet. Dieses Projekt ist aber wie die Erstlesung kläglich gescheitert, aber ich bin zuversichtlich diese Aufgabe irgendwann meistern zu können und re:member in ein Halloween Special zu integrieren.

Okay weg von den gescheiterten Zielen hin zu den Highlights des Jahres. Der meiner Meinung nach beste Manga 2021 war Fire Punch. Diese Serie hat so viele Thematiken verarbeitet und war insgesamt so spannend wie kaum ein anderer Manga, den ich sowohl 2021 als auch in den letzten Jahren gelesen habe. Wer Fire Punch nicht kennt sollte dieses Werk definitiv nachholen. Ebenfalls hat mich Dead Company sehr positiv überrascht. Dieser Manga ist das aktuellste Werk vom Schöpfer von Judge, Doubt & Secret und war äußerst unterhaltsam. 

Meine beiden Newcomer Highlights bilden der Action-Roboter Manga Zipman!! und die Neuveröffentlichung von Yu-Gi-Oh!

Was für 2022er Ziele im Bereich Manga habe ich mir gesetzt? Nun allgemein will ich wieder mehr Manga lesen und eine bessere Balance aus Manga, Comics und normalen schaffen als 2021. Hoffentlich gelingt mir dieses allgemeine Ziel. Außerdem werde ich durch die Werke der beiden Mangaka Yoshiki Tonogai und Tsutui graben. Dies werden sowohl Re-reads als auch Erstlesungen werden.

Weiters möchte ich mich noch folgenden Reihen widmen:

re:member (erneute Lesung)

My Roommate is a Cat (erneute Lesung)

Yakuza goes Hausmann (erneute Lesung)

Demon Slayer (erneute Lesung)

Shibuya Goldfish (Erstlesung)

Zipman!! (Beendigung der Serie)

Yu-Gi-Oh! (Weiterführung der Serie)

Zusätzlich zu dieser Liste bin ich gespannt, ob und welche Werke mir noch über den Weg laufen werden. Ich hoffe dieser Rück- und Aublicks Hybrid war unterhaltsam für euch.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Serienjahr 2021 … eine wahre Freude!

2021 war ein wirklich tolles Serienjahr und das liegt an zwei Punkten!

  1. Die Auswahl an Serien!
  2. Meine bessere Hälfte mit der ich die Serien der Liste 2021 gesehen habe!

Insgesamt habe ich 34 Staffel in 19 Serien gesehen, die Liste findet ihr hier.

Den genremäßig größten Anteil machten die Comicverfilmungen aus. Ich habe alle MCU Serien (5 an der Zahl) gesehen und dazu noch Trese, Invincible, The Boys (Rewatch) sowie Yakuza goes Hausmann als Mangaverfilmung. Bis auf letztgenannte Serie war ich eigentlich äußerst zufrieden mit den Comicverfilmungen.

Abseits davon wurde mein langjähriger Netflix King Samurai Gourmet endlich abgelöst, denn mit Lupin wurde die meiner Meinung nach beste Serie 2021 veröffentlicht. Mit The Mandalorian, The Witcher (Staffel 2), WandaVision und Invincible gab es jedoch harte Konkurrenz.

Weiters wurden zwei Fandoms dieses Jahr wiederbelebt. Einerseits hat The Mandalorian sehr viel dazu beigetragen, dass ich das moderne Star Wars bedeutend weniger beschissen finde und mit American Horror Stories habe ich mich zurück ins AHS Franchise begeben. Ein neues Fandom kam durch die großartige Stark Trek: Enterprise Serie hinzu!

Außerdem habe ich viele Dokus gesehen von denen Nightstalker und How to become a Tyrant definitiv die Besten waren!

Zusammengefasst war ich mit den beendeten Serien sehr zufrieden und wurde sehr gut unterhalten, wobei mich wie bei den Filmen die Genrevielfalt begeistert hat. Ich hoffe dies im 2022er Serienjahr beibehalten zu können!

Das wars mit diesem Rückblick. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Spielejahr 2021

Das wird wohl der kürzeste Rückblick werden, da mein Spielejahr 2021 eigentlich recht unaufgeregt war. Das lag in erster Linie am Zeitmangel, da mich das echte Leben sehr stark in Beschlag genommen hat, aber sowas kommt eben vor.

Insgesamt habe ich vergangenes Jahr 12 Spiele durchgespielt. 9 auf der PS4 und 3 auf der Nintendo Switch. Meine Speerspitze zum Thema „Game of the Year“ bilden drei Spiele in folgenden Kategorien:

  • Handlung: Life is Strange True Colours – Dieses Spiel versprüht am ehesten die Vibes des genialen ersten Life is Strange Teils und hat mich von Anfang an gecatcht.
  • Gameplay: Hier hat die moderne Version von Resident Evil 4, bekannt als Resident Evil Village aka Resident Evil 8, die Nase vorn gehabt. Eine detaillierte Analyse zu diesem Spiel ist in Arbeit, aber die braucht noch sehr viel Zeit.
  • Grafik: Diese Kategorie beansprucht Kena – Bridge of Spirits für sich. Das Spiel sieht einfach großartig aus, versprüht Disney/Pixar Vibes und holt aus der alten Playstation 4 nochmals alles raus, was man an den fast sterbenden Lüftern hört.

Abseits dieser drei Spiele haben mich noch andere Spiele sehr gut unterhalten.

  • Alan Wake Remastered: Die Rückkehr eines Kultspiels und trotz leichter Alterserscheinungen immer noch eine grandiose Erfahrung!
  • Untitled Goose Game (Untitled Geese Game): Trotz der Teils hakeligen Steuerung ein verdammt witziges Spiel mit sehr vielen guten Ideen!
  • It takes Two: Das beste Koop-Spiel 2021 und das beste Spiel seiner Art seit A Way Out. Von vorne bis hinten voller kreativen Ideen und wenn jedes Level sein eigenes Spiel sein könnte, hat man alles richtig gemacht!
  • Twin Mirror: Fast wie Life is Strange aber angenehm anders mit einer spannenden Geschichte und interessanten Ideen.

Das war soweit mein Rückblick zum Gamingjahr 2021. Allgemein war ich sehr zufrieden mit der kleinen Auswahl an Spielen und auch die restlichen sechs Spiele, die hier nicht aufgezählt wurden haben mich entweder gut oder sehr gut unterhalten. Zu einigen Titeln wie House of Ashes oder Final Fantasy 9 gibt es Ideen für Beiträge, aber es wird sich zeigen ob daraus was wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Filmjahr 2021

Man kann mein Filmjahr 2021 in zwei Teil aufspalten. Einerseits mein Heimkinojahr 2021, in dem ich ältere Filme konsumiert habe und das aktuelle Filmjahr 2021, das einige interessante Werke beinhaltet hat.

Wie in der Liste ersichtlich habe ich 125 Filme gesehen, daher wäre ein detaillierter Rückblick zu umfassend.


Filmjahr 2021

Mein Einstieg in das 2021er Filmjahr war im Februar Wonder Woman 1984, der bekanntlich eher mau ist, aber danach ging es im März steil aufwärts mit Zack Snyders Justice League & Raya und der letze Drache. Im April ging es dann wieder abwärts mit Thunder Force, der zwar ein paar gute Gags hat aber allgemein eher durch Mittelmäßigkeit glänzt.

Alles neu macht der Mai und somit stieg die Qualität des 2021er Filmjahrs wieder an. Love and Monsters war sehr unterhaltsam und im Juni konnten mich Army of the Dead, Luca und Cruella sehr gut unterhalten. Besonders Cruella war besonders, da dieser Film mein erster Kinofilm 2021 war im Zuge einer Date Night mit meiner besseren Hälfte!

Juli ist der Monat der Sommerblockbuster und Godzilla vs Kong erfüllte meine Erwartung zu sehr großen Teilen!

Außerdem waren der Wunschdrache & Black Widow zwei weitere gute Filme für den Sommer!

Im August wurde die Sommerblockbuster Serie mit The Suicide Squad weitergeführt und mit Vivo kam ein weiterer toller Animationsfilm auf Netflix!

Im September und Oktober habe ich einige Hochkaräter von der Watchlist streichen können. Nightbooks von Netflix war eine echte Überraschung und Mortal Kombat, Venom 2 und Army of Thieves waren äußerst unterhaltsam, während Dune etwas enttäuschend war. Free Guy glänzte durch Mittelmaß, wobei Conjuring 3 für mich den bisherigen Tiefpunkt im Conjuring Universe darstellt. Außerdem gab es mit The Witcher: Nightmare of the Wolf wieder etwas Hexer Action!

Im November gab es einige Schwergewichte. Mit Eternals kam mein zweites Highlight unter den Comicverfilmungen (in Filmform) ins Kino während Venom: Let there be Carnage die Speerspitze darstellt. Willys Wonderland ist der beste Horrorfilm 2021 und liegt knapp vor Candyman (2021), wobei Finch der beste Sci-Fi Film ist, den ich 2021 gesehen habe!

Ergänzend dazu habe ich mit Shang-Chi den besten Martial-Arts Film 2021 gesehen und Red Notice war ebenfalls unterhaltsam.

Zum Jahresende hin gab es noch ein paar echte Schwergewichte mit The last Duel, Halloween Kills, Encanto, Ron läuft schief und Don‘t look up.

Somit lässt sich zusammenfassen, dass das Filmjahr 2021 eigentlich sehr positiv verlaufen ist. Es gab kaum Filme unter den Veröffentlichungen des Jahres 2021, die mir nicht gefallen haben und auch genremäßig war es ein sehr bunter Mix. Hoffentlich wird 2022 genau so abwechslungsreich!


Heimkinojahr 2021

Mein Heimkinojahr 2021 ist ein wilder Mix aus Rewatches und Ersichtungen aus allen möglichen Genres und Jahren. Beispielsweise habe ich eine Der Herr der Ringe Rewatch gemacht und dank The Mandalorian meine Lieb zu Star Wars neu entdeckt. Dadurch habe ich alle modernen Star Wars Filme gesehen und der Beste daraus war ganz klar Rogue One!

Ich habe außerdem die modernen Disney Live Action Filme nachgeholt, dank meiner besseren Hälfte und dort waren viele Hochkaräter dabei.

Die drei besten Trilogien die ich dieses Jahr gesehen habe waren Der Herr der Ringe, Kung-Fu Panda und Spider-Man von Sam Raimi!

Der beste Horrorfilm im Heimkino war defintiv Mandy aber auch Dämonen und Dämonen 2 haben mich zu unterhalten gewusst.

Zusammengefasst war mein Heimkinojahr 2021 die perfekte Ergänzung zum regulären Filmjahr und eine wunderbare Mischung aus verschiedensten Genres!


Ich hoffe euch hat dieser kleine Rückblick gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meine Liste 2021

Ich habe letztes Jahr eine Liste für die Kategorien Film, Serie, Comic, Manga, Bücher & Videospiele angelegt. Dort wird alles vermerkt was ich gesehen, gelesen, gespielt habe. Zumindest bei Videospielen ist es mir wichtig nur jene zu nennen, die ich entweder durchgespielt habe.

Bevor ich zu detaillierteren Rückblicken in eigenen Beiträgen komme gibt es hier nun eine Übersichtlich der einzelnen Listen inklusive Links zu Rezensionen, sofern ich sie nicht vergesse. Dabei werden zuerst die Kategorien aufgelistet und danach die Listen im Detail!

Filme

  • Gesehen: 125
  • Abgebrochen: 2

Serien

  • Gesehen: 34 Staffeln in 19 Serien
  • Rewatches: 2 Staffeln in einer Serie

Comics

  • Gelesen: 121

Manga

  • Gelesen: 25

Bücher

  • Gelesen: 1

Videospiele

  • Beendet: 12

Filmliste

Soul

Gretel & Hänsel

The Grudge (2020)

LOTR 1 (Rewatch)

LOTR 2 (Rewatch)

Sonic (Rewatch)

Asterix im Land der Götter

Oben (Rewatch)

LOTR 3 (Rewatch)

Io (Netflix)

Kampf der Titanen (Rewatch)

Fantasy Island

Der Unsichtbare (Rewatch)

Vaiana (Rewatch)

Ey Mann wo ist mein Auto (Rewatch)

O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee

Kung Fury (Rewatch)

Männer die auf Ziegen starren

Into the Spider-Verse (Rewatch)

Immortals – Krieg der Götter

Age of Ultron (Rewatch)

Loop – Kurzfilm

The Lion King (2019)

Susi & Strolch (2019)

Dschungelbuch (2016)

Mulan (2020)

Malificent (2014)

Float (Kurzfilm)

Wonder Woman 1984

Malificent 2

Dumbo (2019)

Den Sternen so nah

The Dark Knight (Rewatch)

Jurassic World (Rewatch)

The Dark Knight Rises (Rewatch)

Raya und der letzte Drache

Night School

Sie nannten ihn Mücke

Zombieland

Pacific Rim (Rewatch)

Zack Snyders Justice League

Joker (Rewatch)

Die dunkelste Stunde (Rewatch)

Mandy

Thunder Force (N)

Gemini Man (Rewatch)

Love and Monsters (N)

(T)raumschiff Surprise Periode 1 (Rewatch)

Baymax

Beauty and the Beast (1991) (Rewatch)

Beauty and the Beast (2017) (Rewatch)

Arielle 1

101 Dalmatiner

Good Boys

Army of the Dead (N)

Jerry McGuire

Spider-Man (2002) – Rewatch

The Beach House

Arielle 2

Spider-Man 2 (Rewatch)

Spider-Man 3 (Rewatch)

Luca

Cruella (20. Disney/Pixar Film 2021)

Rent a Man

Godzilla vs Kong

Der Wunschdrache (N)

Kung-Fu Panda

Kung-Fu Panda 2

Black Widow

Kung-Fu Panda 3

The Interview (Rewatch)

Vaterfreuden

Das schaurige Haus (abgebrochen)

Birds of Prey (Rewatch)

Suicide Squad (Rewatch)

Thor 3 (Rewatch)

Vivo

The Suicide Squad

The Amazing Spider-Man

The Amazing Spider-Man 2 (Rewatch)

The Wichter: Nightmare of the Wolf

Star Wars Episode 8

Infinity War (Rewatch)

Star Wars Episode 9

Mortal Kombat (2021)

The Beginning of Life (Doku)

Nightbooks

1917 (Rewatch)

Free Guy

The Water Man

Solo – Star Wars Story

Venom (Rewatch)

Venom 2

Dune

Conjuring 3

Army of Thieves

Army of the Dead (Rewatch)

Eternals

Rogue One (2. Rewatch)

Shang-Chi

Jason goes to Hell

Jason X

Spider-Man: Far From Home (Rewatch)

Finch

Ant-Man (Rewatch)

Red Notice (Netflix)

R.I.P.D.

Police Academy

Lethal Weapon 1

Robin Hood: Helden in Strumpfhosen

Candyman (2021)

Stirb Langsam

Willys Wonderland

The Last Duel

Asterix bei den Briten (schwäbische Fassung)

Der gebuchte Mann

Lucky Logan

Dämonen 2

Prisoners of the Ghostland (abgebrochen)

Halloween Kills

Meg (Rewatch)

Encanto

Don’t look up

Ron läuft schief


Serienliste

The Mandalorian Staffel 1 (D+)

The Mandalorian Staffel 2 (D+)

Elisa Lam Serie (Netflix)

Nightstalker (Netflix)

WandaVision (D+)

Haunted Staffel 1 (Netflix)

Haunted Staffel 2 (Netflix)

Yakuza goes Hausmann Staffel 1 (Netflix)

The Boys Staffel 1 (Rewatch) (Amazon)

The Boys Staffel 2 (Rewatch) (Amazon)

Lupin Teil 1 (Netflix)

The Falcon and the Winter Soldier (D+)

Invincible Staffel 1 (Amazon)

Lupin Teil 2 (Netflix)

Trese (Staffel 1) (Netflix)

Loki S1 (D+)

How to become a Tyrant (Netflix)

Marvels What If? (D+)

Scrubs (Amazon/D+) Staffel 1 – 8

American Horror Stories (D+)

Star Wars Visions (D+)

Star Trek: Enterprise S1 (Netflix)

School of Chocolate (Netflix)

Star Trek: Enterprise S2 (Netflix)

Star Trek: Enterprise S3 (Netflix)

Hawkeye Staffel 1 (Disney+)

The Witcher Staffel 2 (Netflix)


Comicliste

Thor v. Donny Cates BD1

Suicide Squad (Tom Taylor) BD1

Valkyrie BD2

Captain Marvel BD3

Miles Morales BD3

Der Spektakuläre Spider-Man

Guardians of the Galaxy BD 3

Symbiote Spider-Man BD 2

Dr. Doom BD 1

Captain Marvel BD 4

Hellblazer BD 1

Iron Man 2020 (Hauptband)

Star – Birth of a Dragon

Batman: Under the Hood

Batman/Flash: Der Preis

Spider-Man Heft 14 (#25)

Das neue dynamische Duo

Batman vs Robin

Wonder Woman Dead Earth BD4

Wächter von Gotham

Venom Vol. 3

Venom Vol. 4

Joker Killer Smile

Darth Vader und das verlorene Kommando

Star Wars: Die Säuberung (Purge)

Winter Soldier: Zweite Chancen

The Immortal Hulk Vol 7

The Immortal Hulk Vol 8

Batman & Robin müssen sterben

Green Arrow: The Longbow Hunters

Falcon & Winter Soldier: Falsche Schlange

Hell Arisen

Flash Forward

Dark Nights: Death Metal

Die Marvel Superhelden Sammlung 1

Lockjaw & the Pet Avengers

Avengers vs Pet Avengers

Great Lake Avengers BD 1

Spider-Man Heft 15

Spider-Man Heft 16

Spider-Man Heft 17

Dceased Dead Planet

Spider-Man Heft 18

Spider-Man Heft 19

Spider-Man Heft 20

Spider-Man Heft 21

Spider-Man Heft 22

Dr. Doom Vol. 2

Hush Teil 1

Hush Teil 2

Batmans Sohn

Batnan: Tenses

Suicide Squad BD 2

The Rise of Ultraman

Black Widow Vol. 1

Spider-Man Heft 23

Spider-Man Heft 24

Lobo Unbound

Hellblazer Rise + Fall

Spider-Man Heft 25

Spider-Man Heft 26

Spider-Man Heft 27

Spider-Man Heft 28

Spider-Man Heft 29

Spider-Man Noir (Berlin bis Babylon)

Spider-Woman BD 1

Animal Man (DC Collection)

Harley Quinn & Poison Ivy

DCeased: Dead Planet

Planet Hulk BD 1

Planet Hulk BD 2

World War Hulk

Der Tod von Superman

Thor BD 2

Immortal Hulk Vol. 9

King Deadpool Vol. 2 (abgebrochen)

King in Black

Captain Marvel Vol. 5

⁃ Superman: Brainiac

Guardians of the Galaxy BD 1 (Marvel Now!)

Batman WK: Harley Quinn

Iron Man Vol. 1

Spider-Man Heft 30

Spider-Man Heft 31

Symbiote Spider-Man BD 3

Hulk – Maestro

Hulk – Dystopia

Wolverine – Im Schatten der Nacht

Green Lantern: Secret Origin

Gotham City Monsters

Kingdom Come Teil 1

Kingdom Come Teil 2

Schatten über Gotham

The Flash: Krieg der Rogues

Wolverine: Schwarz, Weiß & Blut

Batman: The World

Batman: Die Pforten von Gotham

Spider-Man Heft 32

Spider-Man Heft 33

The Flash Giant Vol. 1

The Flash Giant Vol. 2

Batman: Die Jagd des dunklen Ritters

Venom: Dark Origin

Black Widow Vol. 2

Batman: Gotham Nights BD 1

Spider-Man: Heimkehr

Man-Bat

Spider-Man/Black Cat

BRZKR Vol. 1

Immortal Hulk: Great Power

Batman: Gotham Nights BD 2

Venom Vol. 6

Iron Man Vol. 2

Non-Stop Spider-Man

Hammerharte Horrorschocker #62

Die Nacht der reitenden Leichen Comic

DC Infinite Frontier One-Shot

Batman: Krieg dem Verbrechen

Superman: Friede auf Erden

Maestro: War and Pax

Carnage: Schwarz, Weiss & Blut


Mangaliste

Fire Punch 01

Fire Punch 02

Fire Punch 03

Fire Punch 04

Fire Punch 05

Fire Punch 06

Fire Punch 07

Fire Punch 08

My Roommate is a Cat 03

Yakuza goes Hausmann 04

Demon Slayer 04

Demon Slayer 05

Killing Stalking 01 (Mawha)

Chainsaw Man 01

My Roommate is a Cat 04

Dead Company 01

re:member 01

re:member 02

re:member 03

re:member 04

Dead Company 02

Yu-Gi-Oh Massiv 01

Zipman!! 01

Dead Company 03


Spieleliste

Twin Mirror (PS4)

My Name is Mayo 2 (PS4)

Untitled Goose Game (Switch)

Beyond Blue (PS4)

Resident Evil 8 (PS4) – Beitrag folgt – Podcast verfügbar

Final Fantasy 9 (Switch)

Kena: Bride of Spirits (PS4) – Beitrag folgt evt.

House of Ashes (PS4) – Beitrag folgt im Oktober 2022

LiS: True Colors (PS4) – Beitrag folgt 2022

Gynoug (Switch)

Alan Wake Remastered (PS4) – Beitrag folgt

It takes Two (PS4) – Beitrag folgt


DerStigler & Nerd.Ics lesen … Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen

P.: Es gibt wieder ein Team-up mit Nerd.Ics. Im heutigen Beitrag widmen wir uns dem Comic Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen. Wie beim letzten Mal werden wir uns Absatz für Absatz abwechseln und euch so unsere Eindrücke schildern!

N.: Ich kannte bisher von Joe Kelly nur einen Teil seines Daredevil Runs und den hab ich mega abgefeiert und dazu bin ich ein großer Fan der aktuellen ongoing von Spider-Man und somit war es klar, dass ich bei diesem Band reinschauen werde. Gleich vorweg „Non-Stop“ Spider-Man ist hier Programm, Action pur und eine Story mit sehr hohem Tempo!

(c) Marvel Comics/Panini Comics

P.: Als Peter Parker aka Spider-Man zusammen mit der Reporterin Norah Winters die Spur einer neuartigen Droge verfolgt bekommt es das Duo mit schwerbewaffneten und hervorragend trainierten Söldnern zu tun. Als sich auch noch Baron Zemo von Hydra einmischt ist das Chaos perfekt …

P.: Ich mag das hohe Tempo von Non-Stop Spider-Man und die damit verbundene geraffte Handlung, die sich jedoch genug Zeit nimmt um sich selbst zu entwickeln und beide Plotlinien kombiniert. Leider wirken die beiden Handlungsstränge, so gut sie ineinandergreifen mögen, als ob man zwei Ideen für einen Comic hatte und diese auf Zwang kombinieren wollte. Dies ist jedoch meckern auf hohem Niveau, da die Geschichte dennoch gut funktioniert und zu unterhalten weiß. Was mich eher etwas abschreckt ist der Zeichenstil des Comics. Die generelle Inszenierung ist sehr hochwertig und passt zum erzählerischen Tempo während die Figuren teilweise etwas befremdlich aussehen.

(c) Marvel Comics/Panini Comics

N.: Kommen wir nun zur Story an sich. Wir werden sofort in die Story geworfen und sehen wie unsere liebe Spinne von nebenan aus dem 15. Stock eines Gebäudes springt und ihm dabei so einiges durch den Kopf geht. Unten angekommen sehen wir auch warum er aus dem Fenster springt, er wird verfolgt und es kommt zu einer klassischen Verfolgunsgjagd auf New York’s Straßen mit allem drum und dran. Währenddessen bekommt Spidey einen Anruf von einer Freundin namens Kel, welche ihm gesteht, dass sie eine Droge namens „1-Plus“ genommen hat und, dass es ihr nicht so gut gehe.
Rückblende 2 Stunden früher. Spidey befindet sich auf dem Begräbnis eines Kommilitonen von der Uni namens Austin und hier sehen wir auch Peter’s Freundin Kel. Wir finden im Laufe des Bandes raus das Austin und später dann auch Kel durch „1-Plus“ einiges an Intelligenz eingebüßt haben, so als hätte ihnen jemand selbige ausgesaugt. Wir erfahren auch, dass es noch mehr solcher Fälle in ganz New York gab und alle, nach dem Intelligenzverlust, tödlich endeten. Nur bei Kel konnte Spidey, durch sofortiges eingreifen, den Tod verhindern, jedoch landete sie mit enormen Schäden auf der Intensivstation.
Dort taucht dann auch eine alte Bekannte von Spidey auf, nämlich Reporterin Norah Winters und sie ist es auch die Spidey mehr über die anderen Fälle erzählt. So beginnen beide gemeinsam die Fälle aufzuklären.
Außerdem sehen wir in Heft eins noch die Rückkehr eines alten Bekannten und zwar taucht Baron Zemo auf der Betriebsversammlung einer Hydra-Splittergruppe in Paris auf und metzelt dort mal alle unfähigen Hydra-Agenten nieder.
Wie es dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band nachlesen.

(c) Marvel Comics/Panini Comics

P.: Alles in allem ist Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen ein solider Band, der sowohl für Veteranen als auch Gelegenheitsleser geeignet ist und durch sein hohes Tempo glänzt. Auch wenn der Band im Vergleich zu anderen Geschichten etwas abfällt kann ich ihn dennoch empfehlen, da man gut unterhalten wird!

N.: Nun zu meinem Fazit. Was waren das für actiongeladene 5 Hefte? Ein irres Tempo, eine Unmenge an Action und trotzdem viel Story und viel Inhalt. Und zu allem noch als Draufgabe, macht das auch noch ordentlich Spaß!
Sowohl die Storyline mit Spidey, mit den ganzen Rückblenden und der Jagd nach den Übeltätern hinter der Droge, als auch die Storyline mit Baron Zemo sind übelst gut. Alleine das Auftauchen von Zemo bei der Versammlung in Paris hat mich mega geflasht. Ihr merkt schon ich komm nicht mehr aus dem Schwärmen raus und kann euch den Band nur wärmstens empfehlen.

Ich würd sogar sagen, dass er auch als standalone Story für Einsteiger geeignet ist, obwohl ich natürlich jedem auch die aktuelle Spider-Man ongoing von Nick Spencer nur wärmstens empfehlen kann. Definitiv in meinen Top-Ten in Sachen Comics für heuer!

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Flash – Der schnellste Held der Welt | The Flash Giant Vol. 1 & 2 Double Feature Review

Speed me up! ⚡️❤️

Barry Allen ist Flash und somit der schnellste Held der Welt. In der heutigen Double Feature Review (ich bin froh dieses Format reaktiviert zu haben) geht es mir um die beiden Miniserien Flash Giant Vol. 1 & Vol. 2. Diese sind zwar in einem deutschen Paperback veröffentlicht worden, aber die Geschichten stehen für sich!

Beide Serien stammen aus der Feder von Gail Simone, welche man von vielen DC Serien und einigen Marvel Comics kennt, während sich als Zeichner Clayton Henry auszeichnet (welch schlampiger Ausdruck), den man beispielsweise von Black Lightning kennt.


The Flash Giant Vol. 1 (7 Ausgaben)

Als ein mysteriöser Schurke die Rogues nach und nach aus dem Gefängnis befreit, um Flash auf Trab zu halten, muss der schnellste Mensch der Welt alles geben um diese Verschwörung aufzudecken. Nebenbei muss Barry auch noch sein Privatleben, sein Liebesleben und seinen Job managen. Es gibt also viel zu tun für den schnellsten Mann der Welt und die Gefahr ist groß …

Die Handlung von The Flash Giant Vol. 1 ist von Anfang an spannend und entwickelt sich von Heft zu Heft immer weiter bis zur Enthüllung des Superschurken, sowie der Schlacht gegen ihn.

Lobend muss ich auch das Tempo erwähnen mit dem sich die Story entwickelt. Dieses ist genau richtig und nimmt sich viel Zeit um neben der Haupthandlung mit The Flash auch seine Geheimidentität Barry Allen „Screentime“ zu heben. Außerdem kriegt jeder Rogue seine eigene „Show“ pro Ausgabe, wo er oder sie vorgestellt wird, was sehr Einsteigerfreundlich ist. Besonders wenn man die Größe der Rogues Gruppe bedenkt.

Zusammengefasst ist The Flash Giant Vol. 1 eine äußerst hochwertige Miniserie, die nicht nur den schnellsten Mann der Welt und sein Privatleben beleuchtet, sondern sich auch mit seinen Feinden beschäftigt und diese in einen größeren Plot einbindet!


The Flash Giant Vol. 2 (5 Ausgaben)

Doch kaum hat Flash die Bedrohung durch die Rogues abgewendet, wartet ein weiteres Übel auf ihn!

Während einer Kreuzfahrt wehrt Flash einen Angriff von King Shark auf Unschuldige ab und wird anschließend in ein Abenteur durch Raum und Zeit geworfen, bei dem er gegen Reverse Flash kämpft.

Erzählerisch ist The Flash Giant Vol. 2 ebenfalls sehr spannend, bleibt aber hinter der ersten Serie doch zurück. Besonders die Spannungskurve steigt weniger steil an, als bei der Rogue Verschwörung. Damit ist die zweite nicht langweilig, da hier der alternative Reverse Flash aus der Zukunft ein spannender Bösewicht ist, aber es gibt dennoch Luft nach oben.

Die Einbindung einer zeitreisenden Soldatin gibt dem Comic eine gewisse Dramatik, die definitiv zu den Stärken des Comics gehört.

Optisch ist The Flash Giant Vol. 2, wie auch der Vorgänger, über jede Kritik erhaben und besticht durch ebenso stark, wie für das Auge wohltuhende Bilder!

Somit bleibt The Flash Giant Vol. 2 zwar hinter der ersten Serie zurück, ist jedoch dennoch eine lesenswerte Miniserie über den schnellsten Mensch der Welt!


Zusammengefasst kann ich den Comic Flash – Der schnellste Held der Welt mit seinen beiden Miniserien sowohl für Anfänger als auch für Veteranen empfehlen. Man braucht relativ wenig Vorwissen, wird aber von der Exposition auch nicht erschlagen. Kurz gesagt: ein toller Band mit zwei abgeschlossenen Serien und sehr schönen Bildern!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Spider-Gwen: Erstaunliche Kräfte

(c) Panini Comics

Endlich mal wieder ist es Zeit für eine Rezension aus dem Hause „PaninInk“ und dieses mal geht’s ins Hause Marvel. Wir bekommen die 2. Hälfte der 2015er Spider-Gwen Serie in einem Band geliefert und ob die hält was ssie verspricht könnt ihr in dieser Rezension lesen.

Titel: Spider-Gwen: Erstaunliche Kräfte
Autor: Jason Latour, Tom Taylor,
Zeichner: Robbi Rodriguez,
Seiten: 228
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

PaninInk Stories aus dem Hause Marvel veröffentlicht ist die Spielregel etwas anders als bei DC, hier werden dann ältere Comic-Serien im schicken kleineren Format neu aufgelegt. Dies ist vorallem für Leser wie mich perfekt um Serien nachzuholen. Spider-Gwen (2015) war immer schon eine Serie die ich mir nachkaufen wollte, da ich nur gutes darüber gehört habe. Nun kam mit diesem Band eine gute Alternative für mich.
Aber widmen wir uns mal der Story dieses Bandes, wir befinden uns im Ultimate Universum, was bedeutet das hier einiges etwas anders ist. SO auch zum Beispiel das Gwen Stacy von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und dadurch zu Spider-Woman wurde. Soweit so gut, jedoch hat sie kurz vor dieser Storyline ihre Kräfte verloren und muss dadurch als Spider-Gwen den Alltag meistern. Sie hat zwar einen Weg gefunden ihre Kräfte zurückzuerlangen, aber immer nur für kurze Zeit und in einer gewissen Dosis.
Außerdem ist in diesem Universum Frank Castle nicht der brutale Rächer Punisher, sondern ganz einfach ein unheimlich brutaler Cop, der immer wieder versucht Gwen zu schnappen. Unter anderem hetzt er Kraven auf Gwen und versucht so auch, unter anderem, ihren Vater zu entführen.
Castle versucht Norman Osborn auf seine Seite zu bekommen um noch mehr Unterstützung zu bekommen und Gwen wiederum hat das Wissenschaftsgenie Reed Richards auf ihrer Seite.
Ganz zum Schluß des Bandes bekommen wir auch noch das „All New Wolverine Annual 1“ geliefert welches Laura und Gwen in einem Heft vereint und jeder der mich kennt weiss wie sehr ich X-23 liebe und somit feiere ich auch dieses Heft dementsprechend ab, obwohl ich es schon im Zuge des Tom Taylor Runs gelesen habe. (welchen ich im übrigen nur wärmstens empfehlen kann)

(c) Panini Comics

Was bleibt mir hier noch als Fazit zu schreiben? Wir bekommen genau das was wir von einem „Ink-Band“ erwarten geliefert, Coming-of-Age per excellence.
Natürlich weiss ich das auf Seiten von DC mit eigenstädnigen und vorallem neuen Stories gearbeitet wird und bei Marvel nur Re-Releases kommen, aber für als jemanden der auch diese Stories nicht kennt ist es eine großartige Möglichkeit an ältere STories zu einem guten Preis und in einem großartigen Format ranzukommen.
Absolute Leseempfehlung von meiner Seite!

Danke an Panini-Comics für das Rezensionsexemplar!

Star Wars Visions (Disney+ Original) | Review

2021 ist ein großartiges Jahr für mein Star Wars Fandom. The Mandalorian hat mein Fandom geheilt. Mit Rogue One & Solo habe ich zwei großartige Filme gesehen (Beiträge folgen bei Zeiten) und mit Star Wars Visions wurde ich ebenfalls sehr gut unterhalten. Außerdem bildet diese Anthologie-Serie den Auftakt zur nächsten Anime-Offensive mit dem Unteritel GX!

Wie beim letzten Mal werde ich in regelmäßigen Abständen diverse Anime in formatübergreifenden Beiträgen vorstellen und die diesmalige Laufzeit beträgt ein Jahr. Sprich von Dezember 2021 bis Dezember 2022. Genug davon, es geht um Star Wars!


In Star Wars Visions präsentieren 9 Animestudios je einen Kurzfilm, der im Star Wars Universum angesiedelt ist. Die einzelnen Kurzfilme sind völlig autark zueinander und gehören nicht zwangsläufig zum offiziellen Kanon.

Warum die Medien Anime & Star Wars nicht früher kombiniert wurden ist mir nach dieser Serie schleierhaft. Ja die Qualität der einzelnen Folgen schwankt mitunter aber was gelegentlich an Qualität fehlt wird mit Kreativität ausgeglichen. Zentrale Themen sind der Kampf zwischen Jedi & Sith oder die Herrschafft des Imperiums, aber trotzdem erzählen die einzelnen Folgen grundlegend interessante Geschichten.

Besonders die Folgen „Das Duell“, „Die neunte Jedi“, „TO-B1“ & „Der Alte“ teilen sich das Thema Jedi vs Sith, sind aber stilistisch äußerst hochwertig und erzählen dabei spannende Geschichten, die auch für sich als Serie stehen könnten. Dies gilt aber auch für die Folge „Tatooine Rhapsodie“, die thematisch eine völlig andere Richtung einschlägt und die Musik in den Fokus stellt.

Die deutsche Lokalisierung ist sehr hochwertig und die Figuren sind durchgehend sehr gut mit Sprechern besetzt von denen ich das Gefühl habe, sie wissen über was sie sprechen. Auch der Soundtrack ist hörenswert und passt perfekt zum japanisch angehauchten Star Wars.

All diese Punkte führen mich zu einer essenziellen Frage; kann ich Star Wars Visions empfehlen? Ja kann ich!

Auch wenn die Serie qualitativ schwankt, ist sie breit genug gefächert, um für Jeden etwas zu bieten. Sowohl alte wie neue Fans können ihren Spaß mit der Serie haben und besonders die diversen Duelle in der Serie sind mehr als sehenswert. Wer also Interesse an einer japanischen Interpretation des Star Wars Mythos hat kann hier bedenkenlos reinschauen.

Das war von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der etwas andere Weihnachtsfilm! | The Nightmare before Christmas Review

Dieser Beitrag ist ein Teil von buchperlenblogs Adventkalender und wenn ich schon kein Weihnachtsspecial mache, kann ich mich zumindest an einem tollen Projekt beteiligen. Danke dafür an dieser Stelle!

Ich will seit Jahren einen Beitrag zu Henry Selicks Grusical, basierend auf einer Tim Burton Geschichte, schreiben und was bietet sich besser an als die besinnliche Weihnachtszeit? Zu Halloween kann jeder einen Kommentar zu Nightmare before Christmas ablassen und etwas ähnliches denkt sich auch der Protagonist des Films Jack Skellington.

Er ist der Kürbiskönig von Halloween Town und ein Vorbild für jeden. Jack verfällt jedoch in Melancholie, da er es leid ist jedes Jahr dasselbe zu tun. Während eines Waldspaziergangs findet er einen Baumkreis. Jeder Baum steht für einen anderen Feiertag und Jack landet in Christmas Town, der Weihnachtsstadt. Völlig begeistert von der bunten Umgebung und der heiteren Stimmung beschließt Jack seine Mitbewohner von Halloween Town dazu zu bewegen selbst Weihnachten zu feiern. Als er im Zuge der Vorbereitungen auch noch den Weihnachtsmann entführen lässt beginnt der Albtraum vor Weihnachten …


Die größte Stärke von Nightmare before Christmas ist die morbide aber auch magische Atmosphäre, welche sich immer in Projekten wiederspiegelt in die Tim Burton involviert ist. Alles wirkt liebevoll und gleichzeitig angenehm gruselig. Ich meine, wie viele Filme schaffen es albtraumhafte Monster als putzige Helfer oder gar als sympathischen Helden darzustellen?

Vielleicht ist es auch die Mischung aus Halloween (das Gruselwusel Fest) und Weihnachten (als Teil der Raunächte, die ebenfalls gruselig sind), welche den atmosphärischen Reiz des Films ausmacht. Es fallen definitiv mehrere Segmente zusammen, die die Atmosphäre so dicht machen.

Man bezeichnet den Film gern als „Puppen Grusical“, da Gesangseinlagen vorkommen, das Setting eher ins Horrorgenre gehört und die Figuren durch Stop-Motion zum Leben erweckt werden. Diese Mischung, mit vielen Verweisen auf andere Genres, funktioniert ebenso gut wie die facettenreiche Atmosphäre und harmoniert mit dieser einfach großartig.


Abschließend kann ich nur meinen Hut vor Henry Selicks Arbeit ziehen. Besser hätte es Meister Burton nicht machen können. Der Film nutzt bekannte Elemente der Burton Werke, kriegt dabei die Identität seines Schöpfers aufgedrückt und bietet zahllose Details in denen man sich verlieren kann. Nightmare before Christmas ist nicht nur ein großartiger, sondern auch ein zeitloser Film, welcher auch nach knapp 30 Jahren nichts von seiner Magie verloren hat.

Für Jung & Alt geeignet kann sich Nightmare before Christmas auch mit den großen Kinderfilm-Klassikern aus dem Osten wie Westen messen, selbst wenn das Setting spezieller ist aber es sind die vielen besonderen Kleinigkeiten des Films, welche eine Sichtung (oder viele weitere) immer sehenswert macht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

BRZRKR Vol. 1 | Review

Titel: BRZRKR Vol. 1
Autor: Keanu Reeves & Matt Kindt
Zeichner: Rin Garney
Seiten: 144
Release: 2021

Über BRZRKR wurde bereits im Vorfeld der Erscheinung gesprochen. Immerhin ist Keanu Reeves in das Projekt involviert als Autor und Netflix plant aus dem Comic ein kleines Franchise aufzubauen. Ich habe den ersten Band nun gelesen und kann den Hype teilweise nachvollziehen, aber ich muss auch etwas Kritik anbringen. Somit willkommen zu meiner BRZRKR Vol. 1 Review!

(C) Boom Entertainment

B ist ein unsterblicher Halb-Gott, der vor Jahrtausenden geboren wurde und nur den Krieg kennt. Sein einziger Wunsch ist die Sterblichkeit. Um diesen Wunsch erfüllt zu bekommen arbeitet B für die US Regierung und kämpft die Kämpfe, welche für normale Menschen zu brutal sind und im Gegenzug soll sein Leben endlich beendet werden …


Ich mag die Handlung von BRZRKR. Sie ist schön simpel und bekommt durch die Vorgeschichte in ersten Heften etwas Tiefgang, aber leider hängt sich die Story etwas zu sehr in einer Zeitperiode auf. Hier wäre wohl eine größere Varianz besser gewesen, die auch den „endlosen Krieg“ von Hauptcharakter B glaubhafter wirken lässt. Dies ist aber Jammern auf hohem Niveau.

Optisch ist BRZRKR ein Highlight. Dreckig, düster und verdammt blutig führt Zeichner Rin Garney den Leser Panel für Panel durch den dunklen Epos, springt dabei gekonnt zwischen Zukunft und Gegenwart, vergisst aber dabei nicht den Charakter B etwas menschlich wirken zu lassen, was auch erzählerisch ein Thema ist.

Alles in allem ist BRZRKR Vol. 1 ein lesenswerter Einstieg in die düstere Serie über einen die Sterblichkeit suchenden Halbgott. Erzählerisch nicht zu 100% überzeugend, aber optisch absolut hochwertig kann ich den Band jedem empfehlen, der was außerhalb regulärer Comics sucht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … The Last Duel

Ridley Scott gehört meiner Meinung nach zu den größten Filmemachern aller Zeiten und hat weithin bekannte Klassiker aber auch versteckte Perlen erschaffen. Mit The Last Duel begibt sich Meister Scott ins Mittelalter und erzählt die Geschichte zwei Adeliger im Kampf durch Gottesurteil!

Frankreich am 29. Dezember 1386. Ser Jean de Carrouges hat den Junker Jacques Le Gris (sein ehemaliger bester Freund) angeklagt, da seine Frau Marguerite de Carrouges behauptet von Le Gris vergewaltigt worden zu sein. Im Zuge des Gerichtsprozesses wurde mit Zustimmung des Königs Karl VI ein Schiedskampf durch Gottesurteil entschieden. Eine Partei (de Carrouges oder Le Gris) lügt und der Sieger des Duells auf Leben und Tod wird die Wahrheit sprechen durch Gottes Entscheidung …

The Last Duel lebt von zwei Symmetrien, die den gesamten Film beherrschen. Einerseits die Erzählung der Handlung aus der Sicht der drei Hauptfiguren, was in Kapiteln geschieht, und andererseits das Zusammenspiel der drei Hauptdarsteller Matt Damon (Jean de Carrouges), Adam Driver (Jacques Le Gris) sowie Jodie Comer (Marguerite de Carrouges). Auch wenn die Gesamtlaufzeit mit 153 Minuten etwas zu lang ist, um die Spannung permanent zu halten holt das Duell am Ende alles raus und liefert einen harten Kampf ab, bei dem man sich an Game of Thrones erinnert fühlt.

Allgemein ist die Tonalität von The Last Duel sehr düster wirkt dafür aber glaubhaft und ist herrlich dreckig. Somit lässt sich abschließend sagen, dass ich eine Lanze für The Last Duel brechen muss. Trotz einer gewissen Länge macht der Film verdammt viel Spaß und unterhält bis zum titelgebenden Duell am Ende sehr gut. Für Mittelalter-Fans ist der Film ein wahres Fest, aber wer historische Dramen mag, kann gern reinschauen. Ich habe die Sichtung nicht bereut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler & Nerd.Ics lesen … Man-Bat: Das Monster von Gotham

P.: Herzlich willkommen zu einer Doppelrezension von mir und Nerd.Ics. In diesem Beitrag werden wir unsere Meinung zur aktuellen Man-Bat Serie mit euch teilen und pro Absatz den Comic verarbeiten!

N.: Für mich ist dieser Band ganz klar der erste Kontakt mit Man-Bat und nachdem ich mich etwas in die Geschichte der Figur eingelesen hatte, hab ich mich schon auf eine richtig schön trashige, sehr horrorlastige Story gefreut. Ob ich die auch geliefert bekommen habe, könnt ihr in den nächsten Absätzen von Patrick und mir lesen.


Dr. Kirk Langstrom möchte gehörlosen Menschen helfen und hat ein Serum entwickelt, basierend auf seinen Forschungen mit Fledermäusen. Wann immer Kirk das Serum einnimmt wird er zur monströsen Man-Bat und terrorisiert Gotham City. Nun verliert Langstrom immer mehr die Kontrolle über Man-Bat, was den dunklen Ritter Batman aber auch die Suicide Squad auf den Plan ruft. Als sich dann noch ein schrecklicher Feind Batmans einmischt nimmt das Chaos seinen Lauf …

(C) Panini Comics/DC Comics

N.: Was ich sehr gut fand, war, dass wir gleich auf den ersten Seiten eine kleine kurze Origin zu Man-Bat quasi geliefert bekommen, wir sehen Kirk Langstrom und seine Frau Francine und wir erfahren auch von Kirks tauber Schwester der er gerne durch Forschung an Fledermaus-Genen helfen möchte. Das dies anscheinend nicht ganz so funktioniert hat, sieht man vorallem daran, dass er sich immer wieder in eine menschliche Fledermaus verwandelt und dann zu einer dezent aggressiven Monstermaschine wird. Jedoch erfahren wir auch sehr schnell, dass er immer im klassischen Zwiespalt des typischen Antihelden steht, da er eigentlich den Menschen helfen möchte, aber es irgendwie nie so richtig hinbekommt. Natürlich ist sein großer Gegenspieler Batman, der die „gute“ Fledermaus in dieser Soap-Opera ist und dadurch auch immer den Hass von Kirk heraufbeschwört.

(C) Panini Comics/DC Comics

So viel mal zur Figur Man-Bat an sich, aber was geschieht nun in dieser Story?

Kirk verwandelt sich wieder einmal in Man-Bat, Batman hält ihn danach auf, bringt ihn in seine Bat-Höhle und untersucht ihn gründlich um festzustellen, dass das Federmaus-Serum sich in Kirks Zellen tief verankert hat und die Fledermaus in ihm immer mehr überhand nimmt. Wir erleben einen Wissenschaftler der eigentlich nur ein Heilmittel für die Taubheit seiner Schwester sucht und dabei sich selbst zerstört. Bei der Überstellung nach Arkham, verwandelt sich Kirk wieder in Man-Bat und flieht. Auf der Flucht wird ihm kurzerhand die Suicide Squad an die Fersen gehängt und es bricht ein actiongeladenes Kapitel an, in dem sich zuerst Deadshot, Boomerang und dann auch noch Killer-Croc an Man-Bat versuchen. Schließlich taucht auch noch Scarecrow auf um die Party zu komplettieren. Nach diversem hin und her geslashe trifft Kirk ein uns sehr bekannter Hammer von der Seite.


P.: Ich mag die Story der Man-Bat Miniserie. Sie fühlt sich wie eine klassische Batman Story an, was die Atmosphäre angeht, aber mit einem großen Schuss Dr. Jeckyll und Mr. Hyde. Dies erinnert wiederum an die Hulk Comics ABER Man-Bat besitzt genug Eigenständigkeit um diese Vergleiche schadlos zu überstehen. Optisch macht der Comic einiges her. Artist Sumit Kumar schafft es vorbildlich die düstere Atmosphäre einzufangen und dazu den irren Humor der Suicide Squad einzubinden.

N.: Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes, die erwartete Horror-Trash-Action hab ich wohl nicht ganz bekommen, aber einen Einblick in eine Figur die ich bisher so noch nicht kannte. Vorallem der Part als Kirk bei Harley auf der Couch gelegen ist, war für mich das absolute Highlight des Bandes. Göttlich!
Ansonsten echt solide Action, zeichnerisch gut inszeniert und echt ein netter standalone Band der natürlich auch für Einsteiger gut geeignet ist!

P.: Zusammengefasst ist die Man-Bat Miniserie eine lesenswerte Story über den Reverse-Batman. Nicht nur wird die Figur Kirk Langstrom aka Man-Bat vertieft, sondern auch die Weichen für sein kommendes Team-up mit der Justice League Dark gelegt. Ich wurde sehr gut unterhalten und das Warten auf diesen Comic hat sich ausgezahlt!

DerStigler Ein kurzer Kommentar zu … Gynoug

Eigentlich arbeite ich an mehreren Beiträgen zum Thema Videospiele ABER ich habe es mir trotzdem nicht nehmen lassen meine Nintendo Goldpunkte aufzuwenden und mir den Port des Megadrive Spiels Gynoug zu holen. Ein ebenso unterhaltsames wie kurzweiliges Shoot’em up!

Der Himmel wird von den Dämonen des Iccus angegriffen. Ihr Anführer ist ein Wesen namens Destroyer. Wor, ein Engel, wird entsandt die Legionen des Bösen und deren Anführer zu vernichten …

Eigentlich ist es komplett egal worums in Gynoug geht, da das Shoot’em up Genre in erster Linie aus purem Gameplay besteht. In sechs Welten ballert man sich von links nach rechts, sammelt Power up’s auf und versucht den zahllosen Projektilen auszuweichen, während man sich die Gegnerhorden vom Leib hält. Als besonderes Schmankerl kann man neben den Nebenbossen die Endgegner jeder Welt ansehen. Diese erfordern ein gewisses Maß an Taktik aber auch Geduld, da der Schwierigkeitsgrad sehr hoch ist.

Zum Glück kann man sich mit Savestates und diversen Cheats zumindest etwas Luft zum atmen verschaffen. Mein Tipp ist jedoch die Cheats in der richtigen Kombination zu verwenden um die Balance aus Anspruch und Frustgrenze ausgewogen zu halten!

Optisch wie akustisch ist Gynoug sehr solide aber nichts besonderes. Hier gibt es dann doch wesentlich opulentere Genrevertreter.

Gynoug ist ein wunderbares Spiel für zwischendurch, was man einfach anwerfen und los zocken kann. Ja es gibt besseres im Genre aber für einen schmalen Taler kann man schon als Engel Wor die dämonischen Legion bekämpfen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … R.I.P.D. – Rest in Peace Department

Comicverfilmungen außerhalb des Dunstkreises von Marvel/Disney und DC/Warner haben es oftmals sehr schwer. Egal ob es um die Erschaffung einer stabilen Fanbase geht oder die Anerkennung von Pressestimmen. Dazu kommt auch der zu erwartende Mangel an Vetrauen in die Marke, siehe Dredd als bestes Beispiel.

Heute geht es mir um R.I.P.D. – Rest in Peace Department, basierend auf der gleichnamigen Comicserie des Dark Horse Verlags und dieser Film kann trotz seines eher schlechten Rufs untehalten. Warum? Nun das kläre ich jetzt auf!

Nachdem Detective Nick Walker von seinem Partner während eines Einsatzes erschossen wird und im Jenseits landet, wird er dem R.I.P.D. als Partner von Sheriff Roy Pulsifer zugeteilt. Die beiden haben die Aufgabe dämonsiche Seelen aufzuspüren und dem jüngsten Gericht zuzuführen. Während ihrer Arbeit stößt das ungleiche Duo jedoch auf eine Verschwörung, die beide Welten ins Chaos stürzen könnte …

Ich kenne die Comicvorlage zum Film nicht und kann daher keinen Vergleich ziehen, aber R.I.P.D. kann Spaß machen, sofern man die Erwartungen zurückschraubt. Der Film ist typisches Popcorn Kino und das ist vollkommen okay.

Als Highlight des Films kann man die Symmetrie von Ryan Reynolds, Jeff Bridges und Kevin Bacon ansehen. Diese drei Schauspieler liefern jeweils eine tolle Performance ab und haben auch eine gute Chemie zusammen.

Bereue ich die Sichtung von R.I.P.D.? Nein tue ich nicht. Er ist kein Meisterwerk, aber ein lustiger Action-Film für einen Filmabend und manchmal reicht das völlig aus, selbst für eine Comicverfilmung. Man muss nicht mit jedem Vetreter das Genre komplett neu erfinden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerdics liest … Batman: Die Maske im Spiegel 1 + 2

(c) Panini Comics

Das DC Black Label liefert uns eine weitere von der Kontinuität losgelöste Batman Story. Ideal für Quereinsteiger, aber wie immer auch für alte Hasen in Sachen Batman. Die Frage ist nur kann die Story mit vorangegangenen großartige Black Label Titeln mithalten?

Titel: Batman: Die Maske im Spiegel 1+2
Autor: Mattson Tomlin
Zeichner: Andrea Sorrentino
Seiten: 60 + 60
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Dr. Leslie Thompson wird plötzlich, weil sie Geräusche vor ihrer Wohnungstür hört. Sie geht dem ganzen nach und findet vor ihrer Tür liegend Batman mit schweren Verletzungen. Als sie merkt das er noch lebt, entfernt sie die Maske und stellt schockiert fest, dass Bruce Wayne Batman ist. Sie nimmt ihr Handy zur Hand und will den Notruf wählen. Jedoch zögert sie. Warum nur fragt sie sich. In ihrer Erinnerung sehen wir, dass sie Bruce Wayne schon in jungen Jahren kennengelernt hat und zwar war sie seine Therapeutin nach dem Tod seiner Eltern. Sie versuchte immer wieder seine jugendliche Wut zu bekämpfen und ihm zu helfen. Nun zählt sie eins und eins zusammen.
Sie wählt den Notruf nicht, hilft Bruce die Nacht zu überstehen und stellt ihn am nächsten Tag zur Rede bzw stellt sie eine Bedingung an ihn. Er soll ab jetzt jeden Morgen zu ihr für eine Therapiestunde vorbeikommen, wo sie mit ihm die Ereignisse der Nacht aufarbeitet.
Parallel dazu geschehen sehr brutale Attacken von Batman auf diverse Personen aus dem Umfeld des Unternehmers Arnold Wesker. Es stellt sich heraus das es sich um einen Batman Doppelgänger handelt.
Auf genau diese Fälle wird die eifrige Detective Wong vom GCPD angesetzt und ermittelt gegen Batman.
So viel zu Band 1 ohne all zu große Spoiler und im folgenden Absatz bekommt ihr auch etwas zu Band 2 zu lesen. Also wer beide noch nicht gelesen hat, sollte den nächsten Teil vielleicht auslassen und gleich zum Fazit weiter unten springen.

Nachdem Detective Wong bei ihren Ermittlungen schlußendlich vor Bruce Wayne’s Tür gelandet ist, steigen wir in den zweiten Band ein mit Dr. Thompson welche inzwischen immer länger am Morgen auf Batman warten muss, da dieser in der Nacht damit beschäftigt ist den Doppelgänger zu finden.
Wir sehen eine Rückblende in der ein verzweifelter Alfred vor Leslie Thompson’s Tür steht und um Hilfe wegen dem jungen Bruce Wayne bittet. Ein unheimlich schön und fast schon herzzereissender Dialog mit einem großartigen Alfred, den wir hier bekommen.
Wir springen wieder zurück in die Gegenwart wo Batman nach einer neuerlich harten Nacht zu Leslie Thompson in die Therapie kommt und über die ereignisse der Nacht mit ihr spricht.
Danach kehren wir wieder zu Wayne Manor zurück wo gerade ein Verhör von Detective Wong mit Bruce Wayne beginnt und sie völlig überrascht davon ist das Bruce Wayne sowohl seine Akten von Wayne Enterprises für sie zugänglich macht, als auch mit ihr kooperiert.
Wie der Fall dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit der Story. Mit Mattson Tomlin haben wir wieder mal einen Filmemacher der sich als Comic-Autor versucht und dabei eine richtig düstere, Film-Noir-eske, Detecktivgeschichte schreibt, die zwar immer wieder mal etwas sperrig wirkt, aber trotzdem einen in den Bann zu ziehen weiss. Für mich sicher nicht der beste aller Black Label Titel, aber durchaus einer bei der man beruhigt zugreifen kann.
Dazu kommen die wunderbaren Zeichnungen von Andrea Sorrentino, welche wie immer überzeugen können und erst dadurch dem Comic diese, oben beschriebene, Stimmung verleihen.
Da es eine, vom Kanon losgelöste, Story ist kann man den Band durchaus Einsteigern empfehlen, jedoch würde ich als kompletter Neueinsteiger eventuell davor ein paar andere Batman Stories lesen und ich erst dann an diesen Titel wagen.
Alles in allem eine sehr solide Story und ich freue mich schona uf den dritten und finalen Band der Serie.

Danke an Panini Comics für die Rezensionsexemplare!

Ein kurzer Kommentar zu … Willy’s Wonderland

Nicolas Cage ist DER Schauspieler für Filme, die unter dem Radar fliegen. Mit Mandy und die Farbe aus dem All hat Meister Cage für mich bewiesen, dass er nicht nur in großen Filmen glänzen kann, sondern auch in kleineren Werken eine starke Performance abliefert. Mit Willy’s Wonderland wird ein weiterer Film aus diesem Spektrum hinzugefügt.

Nachdem sein Auto eine Panne erleidet landet der namenlose Protagonist (Nicolas Cage) in Hayesville, Nevada. Um die Reparatur für das Auto zu bezahlen wird ihm die Reinigung des verlassenen Lokals Willys Wonderland als Nachtarbeit angeboten. Der Protagonsit nimmt den Deal an. Über Nacht soll er das Lokal reinigen und Morgen bekommt er seinen reparierten Wagen. Der Haken an der Sache ist die Truppe von Killerrobotern (mechanische Stofftiere), die das Willys Wonderland bewohnen …

Okay, Willy’s Wonderland ist die Five Nights at Freddy’s Verfilmung, nach der nie jemand gefragt hat und nein, es gibt keine Bezüge zum genannten Videospiel-Franchise, ABER verdammt funktioniert der Film gut. Die Handlung ist sehr simpel und macht Spaß während Nicolas Cage eine äußerst interessante Performance abliefert. Ohne Text und nur mit einer stoischen Miene macht er den mörderischen Puppen das Leben schwer, während er seinem Job nachgeht.

Der Rest des Casts ist ebenfalls sehr solide, aber auch die restlichen Aspekte des Films funktionieren hervorragend miteinander. Besonders der Soundtrack und die Effekte sind absolut top.

Zusammengefasst ist Willy’s Wonderland ein kleiner, skurriler, aber sehr sehenswerter Film, dessen Zielgruppe wohl eher klein ist, aber wer sich mit absurden Horror-Komödien anfreuden kann, sollte einen Blick (oder zwei) riskieren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ho ho ho und frohe Vorweihnachtszeit!

Liebe Leserinnen und Leser! Gemeinsam mit 23 weiteren Bloggern und Bloggerinnen habe ich einen Adventskalender für euch vorbereitet, der die …

Ho ho ho und frohe Vorweihnachtszeit!

Ein tolles Projekt bei dem ich auch mitwirken darf/durfte. Danke nochmals und freut euch auf die kommenden Beiträge! 😁

Finch (Apple Original Films) | Review

Titel: Finch
Originaltitel: Finch
Regie: Miguel Sapochnik
Laufzeit: 115 Minuten
Release: 2021

Finch ist der Grund warum ich mein Apple TV Abo reaktiviert habe und das sagt wohl schon einiges aus, da dieser Streamingdienst für mich seit der Veröffentlichung das Schlusslicht unter den Anbietern dargestellt hat. Ein Blick auf das offizielle Poster hat allerdings mein Interesse geweckt und die Sichtung hat sich definitiv gelohnt!


In einer dystopischen Zukunft ist ein Großteil der Welt durch eine Sonneneruption in eine unbewohnbare Wüste geworden. Starke ultraviolette Strahlung und Temperaturen von über 65 Grad sind ebenso normal wie extreme Wetterphänomene.

Der Robotik-Ingeneur Finch lebt mit seinem Hund Goodyear in seinem unterirdischen Labor des Unternehmens für das er einst gearbeitet hat. Aufgrund einer schweren Erkrankung baut er einen Roboter, der sich um Goodyear kümmern soll, falls Finch stirbt.

Eines Tages wird St. Louis, die „Festung“ von Finch, zur möglichen Todesfalle da 15 extreme Wetterphänomene im Stadtgebiet aufeinanderprallen werden, was einen Megasturm entfesseln würde.

Also machen sich Finch, Goodyear und Jeff (so nennt sich der Roboter) auf den Weg nach Westen. San Francisco wartet …


Erzählerisch setzt Finch keine neuen Akzente, da man die Handlung und Elemente daraus bereits aus anderen Filmen wie I Robot, I am Mother oder Wall-E kennt. Das ist aber nicht wirklich schlimm, denn Finch ist ein Film mit viel Herz und im ansonsten episch angelegeten Sci-Fi- bzw Weltuntergangssetting ist das eine willkommene Abwechslung. Über weite Strecken ist der Film angenehm ruhig und verzichtet auf Actionszenen, was auch eine überraschende Stärke ist.

Finch verbindet die Genres Science-Fiction, Road Movie und in kleinem Maße Coming-of-Age miteinander, was wunderbar harmoniert und dem Film seine ebenso heitere wie traurige Atmosphäre verleiht.

Die größte Stärke des Films bildet das Trio der Hautpfiguren. Goodyear ist einfach ein Hund, bildet aber das Kernstück der Handlung, denn sein (Über)Leben gilt als höchstes Ziel für Finch und Jeff. Tom Hanks liefert als Ingeneur Finch eine großartige Performance ab und verkörpert einen Einzelgänger, der sich nichts aus Teamplay macht, aber eine enge Bindung zu Goodyear hat.

Jeff ist auf einer Metaebene der Vorläufer großer Roboter des Kinos wie C-3PO oder Wall-E. Durch sein kindliches Wesen muss Jeff noch viel über die Welt lernen und die simple Symmetrie mit dem Mensch Finch ist genial. Während sich menschliches Leben dem Ende nähert wird das maschinelle Leben langsam lebensfähig. Die Figur Jeff ist von Anfang an sympathisch und wird sehr schnell die zentralste Hauptfigur.

Während der Reise nach San Francisco präsentiert Finch wunderschöne, menschenleere Landschaften und vermittelt äußerst glaubhaft den Charakter eines Road Movies. Dadurch erhält der Film auch Eigenheiten eines Kammerspiels und die Atmosphäre von Finch wird durch diese Reise umso dichter. Der absolut hörenswerte Soundtrack tut sein übriges!


Zusammengefasst ist Finch ein absolut sehenswerter Genrehybrid dessen Schlichtheit seine größte Stärke ist. Der Film verfügt über viel Herz und selbst wenn man alles bereits woanders gesehen hat, wird dennoch von der Symmetrie der Figuren gerührt sein. Ich kann den Film ohne Bedenken weiterempfehlen, da man hier ein rundes Werk bekommt, dessen Ruhe ein angenehmer Kontrast zum normalerweise actionlastigen Science-Fiction ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Die Jagd des dunklen Ritters aka Batman Universe

Man kann von Brian Michael Bendis und seiner jüngsten Arbeit an Superman sowie dem Event Leviathan halten was man will, ABER mit Batman Universe hat Meister BMB bewiesen, dass er immer noch hochwertige Geschichten schreiben kann.

Als Batman einen Raubüberfall des Riddlers vereiteln will, erkennt er, dass sein alter Widersacher nicht mehr er selbst ist. Seine Beute, ein Fabergé-Ei, führt zu einer Nachfahrin des Wildwest-Kopfgeldjägers Jonah Hex und in der Folge entpuppt sich das Ei als mächtiges Artefakt. So wird Batman in ein Abenteuer durch Raum und Zeit geworfen …

Erzählerisch macht Batman Universe eigentlich alles richtig. Die Handlung ist spannend, hat ein angenehm hohes Tempo und führt den Leser zu vielen Schauplätzen mit vielen Figuren neben dem dunklen Ritter. All das wird sehr schick von Zeichner Nick Derington inszeniert, der auch die relativ lockere Tonalität des Comics, wie man sie bereits in der Handlung bemerkt, darzustellen weiß.

Alles in Allem ist Batman Universe ein hochwertiger Comic, dessen umfassende, aber nicht überladene Story zu gefallen weiß und gleichzeitig starke Bilder abliefert. Wer also einen etwas „helleren“ Batman Comic sucht sollte dieser Arbeit von BMB eine Chance geben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Fantastic Four 7

(c) Panini Comics

Die Fantastic Four gehen in die siebte Runde nunmehr und da ich die ersten 6 Bände als solide Unterhaltung empfunden habe, war es klar das ich auch hier ein Blick riskieren musste!

Titel: Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit
Autor: Dan Slott,
Zeichner: Ze Carlos,
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Nick Fury beauftragt Susan Storm mit einem Einbruch und zwar in keinem geringeren Gebäude als der Botschaft von Latveria. Was wir auch sofort erfahren ist, dass Susan ohne das Wissen ihres Ehemannes für SHIELD arbeitet. Dieser hat jedoch auch diverse Geheimnisse vor ihr, wie sich noch im Laufe dieses Bandes herausstellen soll. Aber nun zurück zum Auftrag, Susan schleicht sich unsichtbar und unbemerkt in die Botschaft. Beobachtet dort Dr. Doom und seine treue Kriegerin Victorious, als plötzlich ein riesiges Wesen bei Doom einbricht und eins seiner größten Geheimnisse stehlen will. Dabei merkt Viktor an, dass es sich bei dem Wesen um ein Wesen aus einer höheren Ebene handle und er nichts gegen den Einbruch tun kann, außer die Diebesbeute zu zerstören.
Dabei zeigt sich auch das Dr Doom die ganze Zeit von Susan’s Anwesenheit wusste und als das Monster die Botschaft verlassen hat, dabei merkt er an, dass auch Reed Richard etwas hat, was für das Wesen interessant sein könnte. Es handelt sich um spezielles Material, welches in Tarnboxen versteckt ist. Im Geplänkel zwischen Sue und Doom, realisiert Susan das sie wohl auch nicht alle Geheimnisse ihres Mannes kennt und ruft ihn kurzerhand an um ihn zu warnen, da Dr. Doom anmerkt es würde um die Zerstörung der Welt gehen.
Nach dem erfolgten Anruf und der damit verbunden Warnung, veranlasst Reed gerade noch rechtzeitig die Evakuierung des Baxter Buildings, da es ein paar Sekunden später nur mehr aus einem großen Loch in der Erde besteht.
Es entbrennt ein großer Kampf zwischen den Fantastic Four, Dr Doom und diversen anderen Verbündeten und dem misteriösen Wesen.
Und damit auch schon genug angeteasert von meiner Seite. Mehr könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Im Vorfeld war ich etwas skeptisch was diesen Band anging, da die Serie doch immer wieder so ein bisschen auf und ab ging in den einzelnen Bänden und auch diverse STory-Arcs etwas mühsam waren, aber vorallem die King in Black Tie-Ins haben mich dann doch neugierig gemacht und natürlich wie es dann schlußendlich mit den F4 weitergeht, da ich nun doch schon lange in der Serie drinnen bin.
Doch dann ists ganz anders gekommen und der Band hat eigentlich von Beginn an unheimlich Spaß gemacht, der oben angeteaserte erste Story Arc war unheimlich erfrischend und brutalles Actionfeuerwerk und die King in Black Tie-Ins haben, wie eh immer bei diesem Event, voll abgeliefert. Ein echt überraschend starker Band, der sehr sehr viel Laune auf mehr macht.
Ich fand auch den Zeichnerwechsel als sehr erfrischend und neuen Schwung bringend.
Da es sich hierbei um die Nummer 7 aus der Serie handelt, ist der Band natürlich nur bedingt für Einsteiger geeignet, jedoch wird einem das Panini Vorwort sehr viel an Recherche abnehmen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Iron Man Vol. 1: Big Iron

Neuer Autor, neue Serie, neuer Tony Stark. Iron Man ist zurück und befolgt das Motto „back to the roots“!

Ein Neuanfang muss her. Ohne Hightech-Rüstung und millionenschwerer Firma im Rücken will Tony Stark aka Iron Man wieder nur gutes tun und ein Held sein. Jedoch lässt ihn sein negatives Image nur schwer. Während sich Iron Man mit alten Feinden misst und Hellcat ihn unterstützt für inneren Frieden erhebt sich ein mächtiges Übel im Schatten. Die Saga von Korvac beginnt.

Big Iron ist ein interessanter „Neustart“ für Iron Man nach seinem vorigen Neustart im Dan Slott Run. Erzählerisch greift der Band die finalen Ereignisse der „Neustart Serie“ auf und strickt diese geschickt weiter. Mit Korvac wird ein mächtiger Feind aufgebaut, der den eisernen Mann wohl länger beschäftigen wird.

Cafu liefert interessante Bilder ab, deren Stil im starken Kontrast zum letzten Run stehen aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gefallen können.

Wer sich für Iron Man begeistern kann, egal ob Neuling oder Veteran, sollte dieser Reihe eine Chance geben. Ich kann den Band sehr empfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Ein kurzer Kommentar … zu Black Widow Vol. 1: The Ties That Bind

Im MCU gehört Black Widow für mich zu den uninteressanteren Figuren, aber was die aktuellen Comics betrifft… hui da geht die gute Natascha ordentlich ab und wenn dann auch noch Kelly Thompson die Autorin ist wird’s richtig unterhaltsam.

Eine Besprechung zum ersten Black Widow Band gibts es auch bei Comic-Gequatsche (am Besten die ganze Playlist durchhören) unb bei SuperBroZ haben wir den Film besprochen!

Nach einer Mission für Captain America verschwindet Black Widow spurlos. Erst drei Monate später sieht Hawkeye seine Waffenschwester im Fernsehen. Zusammen mit Winter Soldier reist Hawkeye nach San Franciso wo sich herausstellt, dass Natascha ein neues Leben mit Ehemann, Kind und normalem Job hat.

Als dann auch Yelena, die Schwester von Natascha auftaucht, wird das Trio auf eine mysteriöse Verschwörung aufmerksam …

Black Widow Vol. 1 ist ein verdammt starker Einstieg in Nataschas Soloserie. Die Handlung ist äußerst spannend, läuft in 2 – 3 Handlungssträngen ab, die alle ineinander greifen und einen gelungenen Twist bieten.

Dazu kommt ein Zeichenstil mit dunkler Tonalität, der perfekt zur Handlung passt, sowie zum Gewaltgrad des Comics.

Alles in allem ein verdammt guter Einstieg in die Black Widow Serie und neben Captain Marvel die aktuell beste Arbeit von Kelly Thompson. Ganz klar lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrat!

Mortal Kombat (2021) | Review

MORTAL KOMBAT (stellt euch jetzt bitte die MK Titelmelodie vor) ist die dritte Live Action Adaption der Prügelspiel Serie für‘s Kino und ich muss gestehen, dass ich mit dem Mortal Kombat Franchise bisher kaum was anfangen konnte.

Meine Berührungspunkte mit den Spielen beschränken sich auf Teil 9 & 10 sowie den Cousins Injustice 1 & 2. Letztere haben aber auch nur das Gameplay mit der Reihe gemeinsam. Trotz dieser geringen Berührungspunkte habe ich dem Film eine Chance gegeben und ich wurde äußerst positiv überrascht!

Unsere Geschichte beginnt im 17. Jahrhundert und erählt den Höhepunkte der Fehde zwischen Bi-Han und Hanzo Hasashi, den späteren Kriegern Sub-Zero und Scorpion (später mehr dazu).

In der Gegenwart hat die Erde aka Earthrealm bereits 9 von 10 Mortal Kombat Turniere verloren. Wenn die Erde 10 Tuniere in Folge verliert wird sie von Outworld erobert. Der seelenfressende Magier Shang Tsung schickt seinen Assassinen Sub-Zero zur Erde, um eine alte Prophezeiung zu verhindern, welche das Kommen neuer Champions ankündigt, die das Tunier gewinnen könnten. Ein besonderes Drachenmal dient als Zeichen für alle neuen Champions.

Der ehemalige Profi-MMA Kämpfer Cole ist einer dieser Champions. Als er von Sub-Zero attackiert wird, rettet ihn der Söldner Jax, welcher ihm den Auftrag gibt seine Partnerin Sonya zu finden.

Nach einigen Schwierigkeiten gelangen Cole, Sonya, Jax und der zwielichtige Kano zum Tempel von Raiden, dem Schützer von Earthrealm. Dort werden sie von Raiden, Liu Kang und Kung Lao zu Champions trainiert und rüsten sich für die Schlacht gegen Champions von Outworld, welcher zu Beginn alles andere als fair verläuft. Doch durch eine Idee von Cole erzwingen die Krieger der Erde das Tunier, was Shang Tsung zu verhindert versuchte …


Mortal Kombat (2021) ist eine großartige Videospielverfilmung, setzt aber einiges an Vorwissen voraus. Besonders die Figuren aus dem MK sollte man bereits kennen, da es zwar Charakterentwicklung und Tiefgang gibt, aber dieser nicht im Fokus steht.

Im Mittelpunkt stehen die Kämpfe und das namensgebende Turnier, wobei sich der Film, trotz des vorausgesetzten Vorwissens, genug Zeit nimmt um die grundlegenden Dinge zu erklären. Dies ergibt auch die Erfindung des neuen Charakters Cole, da diesem „Neuling“ alles erklärt werden muss (oder zumindest was die Macher für wichtig hielten) ohne, dass sich die ZuseherInnen dämlich vorkommen.

Das absolute Highlight des Films ist meiner Meinung nach die Sub-Zero & Scorpion Fehde. Diese ist nicht nur der perfekte Einstieg im Film und eines der Highlights im Finale, sondern könnte etwas ausgebaut auch sein eigenes Spin-off sein. Natürlich sind auch die brutalen Kämpfe, berühmten Sätze aus den Filmen und die speziellen Angriffe aus den Videospielen mit dabei.


Mortal Kombat (2021) ist ein Liebesbrief an die Fans und abseits davon ein sehr guter Film. Akustisch wie optisch recht hochwertig, mit vielen Querverweisen auf die Vorlagen und dazu mit Humor garniert ist Mortal Kombat (2021) ein sehenswerter Film, dem leider eine gewisse Einsteigerfreundlichkeit fehlt. Gönnen kann man ihn sich aber definitiv!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zur Nintendo 64 App

Die Erweiterung für Nintendo Online ist ja relativ umstritten was den Preis angeht, aber darum solls heute gar nicht gehen. Ich möchte eher über die Auswahl an Starttiteln sprechen und meine Wünsche was noch alles kommen sollte.

Kurz zur allgemein Erklärung; Nintendo Online (der Onlinedienst von Nintendo) hat ein Upgrade bekommen, was auch einen höheren Preis beinhaltet. Zu den Basisfeatures NES/SNES Apps, Onlinegaming, Cloudspeicherung, eine Handy App und speziellen Angeboten, kommen nun die N64 & Mega Drive Apps sowie ein DLC zu Animal Crossing hinzu. Mir ist klar, dass der Nintendo Online noch etwas mehr bietet, aber das kann man sich auf der Nintendo Homepage durchlesen.

Folgende Spiele sind zum Release verfügbar:

  • Super Mario 64
  • Mario Kart 64
  • Lylat Wars 64
  • Yoshi’s Story
  • Sin and Punishment
  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time
  • Dr. Mario 64
  • Mario Tennis
  • Operation Winback

Diese Auswahl ist großartig und wisst ihr warum? Weil hier eine ideale Mischung aus zeitlosen Klassikern und hidden gems vorhanden ist!

Mario 64, Mario Kart 64, Mario Tennis, Ocarina of Time & Lylat Wars 64 gehören zu den größten Klassikern des Systems. Yoshi’s Story & Dr. Mario 64 sind semi bekannte Spiele und Sin and Punishment sowie Operation Winback sind zwei eher unbekannte Titel, was dafür sorgt, dass für jeden was dabei ist.

Soweit ich bisher bei den Spielen gesehen habe sind alle auf Englisch, außer Sin and Punishment, wo die OV japanisch ist.

Abseits von den bereits bekannten Ankündigungen wie Pokemon Snap würde ich mir noch folgende Spiele für N64 App wünschen:

  • Super Smash Bros.
  • Diverse Rare Spiele wie Golden Eye, Donkey Kong 64, Didi Kong Racing und die Banjo Spiele
  • Pokemon Stadium 1 & 2
  • Shadows of the Empire
  • Boberman 64
  • Mario Party 1 & 2
  • Wave Race 64
  • Snowboard Kids

Abseits von meinen Wünschen gibt es sicher noch mehr Spiele die ein Comeback verdient hätten. Welche Spiele würdet ihr euch für die N64 App wünschen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Eine Woche in der Filmhölle: Dragon Ball Evolution

Herzlich Willkommen zum ersten Tag der „Filmhölle“! Ihr habt mir eine große Auswahl von euren Hassfilmen geschickt und daraus habe ich nun sieben …

Eine Woche in der Filmhölle: Dragon Ball Evolution

Danke für die Aufnahme meiner „Empfehlung“ in dieses Projekt. 🙈

Happy Gruselween!

Hallo meine Lieben!

Leider gab es diese Jahr kein Halloween Special. Mir fehlte einfach die Zeit etwas großes vorzubereiten. Mit Nightbooks , Schatten über Gotham & Gotham City Monsters gab es drei kleine Beiträge zum Thema Gruselwusel, aber ich hoffe nächstes Jahr wieder etwas Umfassenders auf die Beine stellen zu können.

Ich wünsche euch an dieser Stelle ein schaurig schönes Halloween. Habt Spaß, gruselt euch schön und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Bussiiiiiii (von meiner besseren Hälfte!)

Nerd.Ics liest … Eternals 1

(c) Panini Comics

Das MCU geht in seine nächste Phase und es wird sich sehr viel um die Eternals drehen. Deswegen war es klar das auch in der Comic-Welt wieder eine eigene Serie bekommen werden. Wie der Serie der Start gelungen ist, könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Titel: Eternals 1: Die himmlischen Beschützer
Autor: Kieron Gillen,
Zeichner: Esad Ribic
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wir werden sofort in die Story geworfen und erleben die Wiederauferstehung eines Eternals, eines „Ewigen“ und zwar genauer gesagt Ikaris. Er fragt sich auch selber sofort wie oft er dies nun schon erlebt habe.
Uns wird sofort ein wichtiger Fakt, wenn es um die Eternals geht, gezeigt und zwar dass sie nach ihrem Tod wiedergeboren werden. Dies geschieht jedoch meistens über Umwege und diverse „Riten“ was aber wiederum auch im Laufe des Bandes beschrieben wird.
Ähnlich wie bei der aktuellen X-Men Serie bekommen wir auch in diesem Band in jedem Heft diverse Info-Tafeln gezeigt die die Zusammenhänge bzw auch einen Überblck über die Eternals zeigen. So ist zum Beispiel Ikaris in der „Ausgrenzung“ aufgewacht und auf der Info-Tafel wird uns erklärt das dies einer der Eternals-Orte ist welcher unter dem Eis des Südpols liegt.
Weiters zeigt uns diese Seite das es einst 100 Eternals und 100 Deviants gab, welche von Celestials geschaffen wurden.
Man merkt hier schon sehr gut das dieser Band eine große Mission hat und zwar uns eine Unmenge an Informationen über die Eternals so gut dosiert wie nur möglich wiederzugeben.
Wir erfahren das „Zuras“ der Herrscher über die Eternals-Welt „Olympia“ ist und in diesem Band eine sehr tragende Rolle spielen wird, da er ermordet wird und Ikaris sich auf den Weg macht diesen Mord aufzuklären.
Aber davor schickt Zuras Ikaris noch auf eine Mission um die Ausgegrenzte „SP“ aka „Sprite“ wieder einzufangen.
Als Ikaris mit ihr nach Olympia zurückkehrt wird ihm vom Tod Zuras‘ berichtet und die Spuren führen nach „Titanos“.
Dort angekommen treffen Ikaris und Sprite auf einen alten Bekannten, nämlich Thanos.
Soweit mal zum Inhalt von Heft 1, den Rest könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen!

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes. Zu allererst vielleicht ein Wort zum Zeichenstil, wer schon Comics von Esad Ribic gesehen hat, weiss was auf einen zukommt. EIn Zeichenstil der sehr einzigartig ist, aber den ich unheimlich gerne mag und mir sehr gut gefällt.
Nun zur Story, für mich war es, bis auf einen Eternals Band von Neil Gaiman in der Hachette Collection, der erste Kontakt mit den Eternals und daher auch ganz klar eine große Flut an Inhalten die auf mich eingeschlagen sind. Nichtsdestotrotz helfen die erwähnten Info-Tafeln und auch der Erzählstil, bei dem viel mit Monologen und Rückblenden auf Ereignisse gearbeitet wird, sehr beim reinfuchsen in die Story. Ich gehe davon aus das der weitere Verlauf der Story wesentlich schneller vom Erzähltempo sein wird und ich daher auch diesen Band ganz anders einordnen muss bzw werde. Für mich hat er den Einstieg in die Eternals auf seine sehr schwerlastige Art sehr gut geebnet und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung(en).
Für Einsteiger natürlich perfekt, da es eine Nummer 1 ist, aber vermutlich für Comic-Neulinge schon ein eher hoher Schwierigkeitsgrad.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Schatten über Gotham

Mit diesem Comic (gefunden in meiner DC Comics Graphic Novel Collection Sammlung) kommen drei Dinge zusammen, die einfach zusammengehören. Batman, H.P. Lovecraft und der einzigartige Stil von Hellboy Schöpfer Mike Magnola.

Wir schreiben die fernen 1920er Jahre. Durch eine Expedition in Antarktis kommt ein ebenso uraltes wie finsteres Übel nach Gotham City. Während sich die Finsternis langsam ausbreitet, müssen Batman und seine Verbündeten alles daran setzt, um ihre Stadt zu retten. Doch der Preis für den Sieg über die Dunkelheit ist sehr hoch und der Feind schier unbesiegbar …

Schatten über Gotham ist ein purer Liebesbrief an die Mythologie von H.P. Lovecraft, dessen Werk unter anderem den Batman Mythos beeinflusst hat. Im Comic finden sich unzählige Anspielungen auf Lovecraft Geschichten und dessen Motive. So heißt das Böse im Comic das Ding auf der Schwelle, was eine direkte Referenz auf die gleichnamige Kurzgeschichte ist. Abseits davon ist die Mischung aus Batman Mythos und Lovecraft Mythos eine absolut geniale Idee, die auch thematisch großartig harmoniert.

Dazu kommt der bereits erwähnte Zeichenstil von Mike Magnola. Dieser verleiht bereits dem Hellboy Universum eine gewisse Einzigartigkeit und tut „Schatten über Gotham“ äußerst gut.

Abschließend ist Schatten über Gotham nicht der beste Batman Comic aber definitv ein herausragendes Werk im Batman Kosmos und ist somit ein lesesnwerter Comic für Fans des dunkles Ritters bzw. für Lovecraft Liebhaber!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Venom 8

(c) Panini Comics

Knull ist endlich auf der Erde angekommen und Donny Cates feuert, in seinem finalen Venom Band, nun endlich das groß angekündigte Feuerwerk auf uns ab. Die Frage ist nur, hält er was wir uns alle erhofft haben?

Titel: Venom 8 – Der König in Schwarz
Autor: Donny Cates, Phillip Kennedy Johnson,
Zeichner: Mark Bagley, Iban Coello, Ryan Stegman,
Seiten: 180
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Im ersten Band dieser Venom Reihe hat Starautor Donny Cates uns auf die Reise geschickt um vieles neues über den Symbionten-Gott Knull, Eddie Brock und auch seinen Sohn Dylan zu lernen. Es war klar das dies alles auf ein finales Event zusteuern würde und nun ist das große Event auch im deutschsprachigen Raum angekommen. Der König in Schwarz ist angekommen! Und wie!
Die ganze Erde wurde in Schwarz gehüllt und wird überlaufen von Wesen welche von Symbionten befallen sind, Knull plant die totale Zerstörung des Universums. Mittendrinnen Eddie Brock alias Venom und sein Sohn Dylan.
Wir sehen in diesem Band wie Eddie und Venom getrennt werden, Eddie stirbt und dann auch wieder aufersteht in einer, für ihn, ganz neuen Form.
Der Gott Knull ist mit allen Symbionten im ganzen Universum verbunden und es gibt, augenscheinlich, nur einen der ihn aufhalten kann, nämlich sein Pendant, der Herr des Lichts. Dies sollte man vorallem auf dem Weg zum Ende des Events immer im Hinterkopf behalten.
Gleichzeitig ist Knull auf der suche nach Eddie’s Sohn Dylan, welcher wiederum in einem Versteck sitzt, dort aber erfährt das sein Vater im sterben liegt.
So werden diese drei Protagonisten in diesem Band auf ihre eigene Weise in die Ereignisse verstrickt.
Zum Inhalt sei auch noch gesagt, dass das Heft 35 gleichzeitg das 200. Venom Heft darstellt und wiederum das letzte Heft von Donny Cates sein wird. In diesem Heft wird auch einiges für die Zunkunft von Venom bzw Dylan geebnet und wir können uns schon auf den neuen Autor Al Ewing an Venom freuen.

(c) Panini Comics

Um hier im Fazit die eingangs gestellte Frage, ob Donny Cates auch wirklich sein Feuerwerk abfeuert, sei hier nur gesagt: JA!
Der Donny Cates Run an Venom hat vom ersten bis zum letzten Heft unheimlichen Spaß gemacht und war mitunter eine der besten aktuell laufenden Marvel Serien. Auch der letzte Band weiss zu überzeugen.
Das einzige „Aber“ das ich hier anmerken möchte, ist, dass man zu diesem Band unbedingt das Hauptwerk „King in Black“ lesen sollte, was aber wiederum eh jeder der Venom liest vermutlich machen wird. Auch hier sei noch angemerkt, dass man da gut auf die vier Bände von Panini zurückgreifen kann, die endlich ein Event in einer großartigen Variante veröffentlicht haben. Vier Bände mit vielen essenziellen Tie-Ins in einer guten Lesereihenfolge.
Alles in allem ist der Band großartig und schließt die Reihe perfekt ab. Für Einsteiger würde ich nur empfehlen, die 7 Bände davor noch zu lesen und dann im vollen Venom-Fieber in diesen Band einzutauchen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Gotham City Monsters: Die Stadt der Monster

Gotham City Monster ist definitiv meine Leseüberraschung des Jahres 2021. Ich habe nichts erwartet und wie so oft, wenn die Erwartungen niedrig sind, wird man positiv Überrascht. Autor Steve Orlando liefert mit diesem Band eine spannende Geschichte ab, die auch optisch sehr hochwertig inszeniert ist und was daran so spannend ist, erfahrt ihr jetzt!

In Monster Town, dem monströsen Stadtviertel von Gotham City, leben die echten Monster von Gotham City (fast wie Fable Town in den Fables Comics aber Vampiren und so). Genau dort erhebt sich eine uralte Bedrohung für das gesamte Multiversum und eine Gruppe ungewöhnlicher Helden schließt sich zusammen, um die Finsternis zu bekämpfen.

Die Konstellation aus Batwoman, Frankenstein, der Vampir Andrew Bennett, Killer Croc von und die monströsen Schurkinnen Orca und Lady Clay funktioniert überraschend gut, macht aber auch gleichzeitig lust auf mehr Abenteuer dieser ungleichen Truppe. Allgemein wirkt Gotham City Monsters durch seine Einbindung finsterer Helden und Schurken wie ein Justice League Dark/Suicide Squad hybrid, was wesentlich besser funktioniert, als es eigentlich sollte.

Steve Orlando schafft es geschickt eine Gruppe von Figuren aus der zweiten Reihe in den Mittelpunkt zu rücken, dabei eine epische Geschichte zu erzählen und gleichzeitig viele moderne Elemente des DC Multiversums einzubauen aber ohne die Geschichte überladen wirken zu lassen. Außerdem ist sie auch optimal für Gelegenheitsleser geeignet, da viel Exposition simpel erzählt wird.

Dank den Zeichnungen von Amancay Nahuelpan ist Gotham City Monsters auch optisch äußerst ansprechend inszeniert und somit liefert dieses Duo ein äußerst gelungenes Komplettpaket ab, dass auch in sich geschlossen ist, mit Potenzial für mehr Geschichten um die Monster aus Gotham City.

Ich kann den Band definitiv empfehlen. Hier fließen so ziemlich alle tradiotenellen Stärken der DC Comics zusammen!

Ein kurzer Kommentar zu … Green Lantern: Secret Origin

Hal Jordan ist die größte Green Lantern aller Zeiten aber wo kommt er her? Wie wurde er zur Lantern und wer hat ihn dazu ernannt? Wer sich solche Fragen stellt, kann entweder den Green Lantern Film sehen oder sich den Comic Green Lantern: Secret Origin gönnen. Als ich letztens einen Blick auf meine DC Graphic Novel Collection Sammlung geworfen habe ist mir dieser Band ins Auge gestochen und dann habe ich auch sofort gelesen.

Ein kleine Anmerkung für Comicneulinge. Wenn ihr was von DC lest und Geoff Johns auf dem Cover steht, ist es ein verdammt guter Comic!

Hal Jordan ist ein überaus talentierter aber hitzköpfiger Testpilot, dessen Hang zum Risiko sein berufliches Verhängnis wird. Von seinem Traumjob gefeuert und sozial am Boden nimmt sein Leben eine spannende Wendung, als er ein Raumschiff findet. Im Wrack des Schiffs findet Hal den tödlich verwundeten Abin Sur.

Green Lantern: Secret Origin ist eine actiongeladene Neufassung von Hal Jordans werdegang zu Green Lantern und dient gleichzeitig als Prolog für die kommende Blackest Night. Trotzdem bietet der Band genau Eigenständigkeit, um mehr zu sein als ein bloßes Tie-in. Viel mehr wird Hal Jordan in die moderne Ära von DC gebracht und dabei werden die Weichen für seinen großen Epos gelegt!

Dieser hat den Superschurken Atrocitus zur Erde gebracht, um die Prophezeiung der Blackest Night abzuwenden. Der Plan scheitert jedoch an Abin Surs Tod und Atrocitus Flucht. Vorher wird Hal Jordan ausgewählt eine Green Lantern zu werden. Am Anfang seines Weges muss Hal noch vieles lernen, sich Atrocitus stellen und durch die Schule der mächtigen Lantern Sinestro gehen …

Optisch wie Erzählerisch in der oberen Liga ist die Secret Origin der glorreichsten Lantern für Veteranen wie Neulinge perfekt geeignet, um sich im Kosmos der Lanterns zu verirren. Ich kann den Band definitiv empfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nightbooks | Review | Netflixers #33

Titel: Nightbooks
Originaltitel: Nightbooks
Regie: David Yarovesky
Laufzeit: 103 Minuten
Release: 2021

Der Oktober ist ja der Monat des Gruselns und demnach passt es auch Beiträge mit „gruseligen“ Themen zu verfassen. Nightbooks ist ein Fantasy-Horrorfilm basierend auf dem gleichnamigen Jugendbuch.

2021 unter der Regie von David Yarovesky (produziert von der Legende Sam Raimi) für Netflix erschienen zeichnet sich der Film durch die Eigenschaft des „kindgerechten Horrors“ aus. Damit meine ich die Mischung aus kindlicher Fantasie gepaart mit einer Prise Horror, der jedoch genauso hart ist, wie es Jugendliche verkraften sollten.

Worum gehts in Nightbooks? Der junge Horrorfan Alex gerät durch eine Verkettung dummer Zufälle in das Apartment der Hexe Natacha und wird von ihr als Geschichtenerzähler versklavt. Er muss ihr jeden Abend eine neue Geschichte erzählen oder die schrecklichen Konsequenzen ertragen. Im Apartment lernt er auch das Mädchen Yazmin kennen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließen die Beiden sich aus der Sklaverei zu befreien. Das erweist sich nicht nur schwerer als erwartet, sondern offenbar mehr als erwartet …

Ich mag Nightbooks. Der Film hat ein großartiges Tempo und entwickelt sich erzählerisch sehr gut. Vom eher traurigen Anfang über den gruseligen Mittelteil bis zum großen Finale bietet der Film nicht nur eine breite Palette an Emotionen, sondern auch eine spannende Geschichte, welche die Frage „wer bin ich?“ aufwirft und sie (für den Film) befriedigend beantwortet.

Den Cast empfinde ich als sehr sympathisch, wobei dieser schön kompakt ist. Alle drei Hauptdarsteller haben eine tolle Chemie miteinander und besonders Krysten Ritter geht in ihrer Rolle als grausame, exzentrische Hexe vollends auf. Auch die Effekte können sich sehen lassen. Besonders die „Monster“ sorgen mit dem mysteriösen Apartment, sowie der dunklen Tonalität für eine dichte Atmosphäre.

Letztere nimmt besonders zum Ende hin düstere Züge an und man merkt besonders hier die Produzentenarbeit von Horrormeister Sam Raimi.

Zusammengefasst ist Nightbooks ein toller Gruselfilm für Jung & Alt, der auch Leuten gefallen kann, welche eher weniger mit dem Horrorgenre anfangen können. Ich kann den Film definitiv weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Superman: Brainiac

Ein DC Held, den ich sehr mag aber von dem ich irgendwie kaum was gelesen habe (bisher) ist Superman. Das überrascht mich selbst ehrlich gesagt da der Mann von Morgen bzw. Mann aus Stahl zu den größten Ikonen der Comicwelt gehört. Zum Glück sammle ich ja die DC Comics Graphic Novel Collection (wie oft wird diese Erwähnung wohl noch kommen?) und dort sind einige Superman Geschichten abgedruckt. Der heutige Band erzählt aber nicht nur eine simple Superman Story, sondern re-etabliert auch noch den Schurken Brainiac und vertieft die Lore, also starten wir gleich los!

Vor vielen Jahre überfiel Brainiac, ein Alien mit der Besessenheit von Allwissenheit, den Planeten Krypton, tötete hunderte Kryptonier und schrumpfte die Stadt Kandor (Städte sammeln ist auch ein tolles Hobby, das habe ich während meiner Civilation 2 Eroberungen auch immer gemacht!). In der Gegenwart wird der Superschurke wieder aktiv und will dasselbe mit der Erde anstellen. Während Supergirl absolut panisch wegen dem Kommen von Brainiac ist, stellt sich Superman dem grünhäutigen Monster entgegen …

Also erzählerisch bleibt der Comic recht simpel und geradlinig aber genau darin die große Stärke. Die Storyline dient einzig dazu Brainiac als tödlichen Superschurken in das „moderne“ DC Universum der 2000er wiedereinzuführen und dabei die Lore der Kryptonier zu vertiefen. Was mir gefällt ist die ganze Inszenierung von Brainiac, der tatsächlich sehr mysteriös aufgebaut wird und dezent unheimlich wirkt. Hier läuft Geoff Johns zur Höchstform auf. Optisch hat der Band ebenfalls einiges zu bieten, besonders die düstere Tonalität, wie sie auch Batman: Golden Dawn oder der Grant Morrison Run hat, machen den Band auf optischer Ebene zu einer Augenweide.

Wer also einen Comic mit dem stählernen Mann von Morgen lesen will aber keine Ahnung wo er/sie anfangen soll, kann mit dieser Geschichte beginnen, da man auch ohne Vorwissen recht gut reinkommt und sehr gut unterhalten wird. Ich hatte meinen Spaß mit dem Band und habe Lust mehr mit/über/von Superman zu lesen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein DerStiglerisches Lebenszeichen!

Hallo zusammen!

Lasst mich zuerst den Staub von meinem Teil des Blogs entfernen (Nerd.Ics hat seinen Bereich ja entstaubt). Es war doch relativ still auf DerStigler und ich komme gleich zum Punkt warum: Ich hatte einfach keine Zeit für WordPress. Privat hat sich sehr viel getan und mein „Real Life“ hat mich komplett beansprucht aber nun kommen wieder ruhigere Zeiten.

Also wie geht es nun weiter mit DerStigler?

Nun zuerst möchte ich ein internes Projekt ansprechen, dass ich schon länger geplant habe. Zum Ende des Jahres hin (oder früher wenn Zeit ist) werde ich den Blog massiv entschlacken und sowohl in der Mediathek als auch bei den Beiträgen entsprechend ausmisten. Viele der alten Sachen werden dann verschwinden bzw. jene Beiträge zu denen es keine Bilder mehr gibt wie bei Throwback oder Loot of the Day/Week. Außerdem will ich die Kategorie überarbeiten und Listen erstellen für eine bessere Übersicht.

Das wärs soweit mit den internen Angelegenheiten. Am Blogteam hat sich so weit nichts verändert. Die Beiträge kommen weiterhin (bis auf Ausnahmen) von mir & Nerd.Ics. Die Podcasts werden ebenfalls eine eigene Seite bekommen. Vielleicht können diese drei Projekte auch kombiniert werden. Wir werden sehen!

Wie geht es mit den Beiträgen weiter? Nun die Kurzkommentare werden wohl auch künftig mein „Hauptformat“ werden. Sie machen mir viel Spaß zu schreiben, erlauben mir eine gewisse kreative Freiheit und dienen u.a. als Lückenfüller zwischen den großen Beiträgen. Hier werden sowohl umfassendere Gedankenspiele, Analysen aber auch Double Feature Reviews kommen (mit einem hoffentlich anderen Layout) aber auch Formate wie Netflixers (in Kombination mit dem SuperBroZ Podcast) werden ein Comeback feiern.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich weiterhin die Mischung aus großen Beiträgen und Kurzkommentaren wahren möchte, damit der Blog weiterhin Futter bekommt. Einige Beiträge sind bereits in Arbeit und sie kommen, wenn sie kommen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wonder Woman 16 – Max Lords Rache

(c) Panini Comics

Mariko Tamaki geht in ihren zweiten und gleichzeitig auch schon wieder finalen Band mit Wonder Woman. Die Handlung knüpft direkt an den Vorgänger an und wir begleiten Diana auf dem Weg zum großen Finale des Story Arcs.

Titel: Wonder Woman 16 – Max Lords Rache
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Steve Pugh, Rafa Sandoval,
Seiten: 148
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Eingangs beginnt die Geschichte in Miami Florida mit einem Max Lord der durch Gedankenkontrolle diverse Menschen im Luxushotel durcheinanderbringt bzw auf dezent schlechte Gedanken bringt. Doch als Diana erscheint rügt sie ihn sofort und erklärt ihm das sie eine Mission hätten und nicht zum Vergnügen hier sind. Diana und Max sollen gestohlene Technologie, welche gegen die Justice League eingesetzt werden sollte, von einem Informanten kaufen. Zu diesem Zweck begeben sie sich zum Strand um ihren Kontakt zu treffen. Dieser wittert die Falle und hetzt Roboter auf den ganzen Strand. Diana geht sofort in den Superheldenmodus und verteidigt sämtliche Zivilisten, merkt aber schnell das sie keine Chance hat und ruft Hilfe aus dem Meer. Welche dann auch schnell, in Form eines Riesenhais auftaucht und die ganze Situation sehr schnell klärt. Es stellt sich auch schnell raus das zum einen die Angebotene Technologie aus Max Lords Firma stammt und zum anderen er ein doppeltes Spiel spielt und mehr dahintersteckt.
Die nächste Mission führt die beiden nach Zandia und ist ebenfalls eher von wenig Erfolg gekrönt, Max versucht, als Diana abgelenkt ist, sein eigenes Ding durchzuziehen, wird jedoch von ihr gestellt.
Wir werden nach Vlatava geworfen, wo Count Vertigo mit Technologie von Max Lord herumspielt und die Bevölkerung unterjocht. Währenddessen kommen Diana und Max auch in Vlatava an und beim Landeanflug passiert plötzlich etwas seltsames und Diana erblindet.
Mehr möchte ich hier an dieser Stelle nicht verraten, da ihr das gerne im Band nachlesen könnt.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes und zwei Dingen die ich super fand und zwei Dingen die mir weniger gut gefallen haben.
Fangen wir mal mit letzteren an, zum einen finde ich den Einstieg in den Band eher schleppend bzw mühsam und es hat einfach gebraucht bis mich der Band so richtig hatte, aber dann würde die Story richtig stark und vorallem super actiongeladen, was somit einer der großen Pluspunkte dieses Bandes ist. Das zweite was mir nicht so gut gefallen hat, war wiederum das Ende, da ich es etwas zu flach empfunden habe, kann aber auch eventuell an zu hohen Erwartungen meinersseits liegen. Wir haben hier also eine gewisse Kurve in diesem Band, von etwas langsameren Einstieg, einem unheimlich packenden Mittelteil und einem, für mich, nicht ganz so optimalem Ende.
Bleibt noch der zweite postive Punkt meinerseits und zwar der Zeichenstil, ich hab ja in meiner Rezension zu Band 15 den Zeichenstil etwas kritisiert bzw hat er mir nicht ganz so zugesagt und das kann ich hier in Band 16 nun nicht bestätigen, da es mir durch die Bank sehr gut gefallen hat.
Für Einsteiger würde ich raten zuerst Band 15 zu lesen und dann mit diesem Band weiterzumachen, alle anderen dürfen ruhig den Band lesen, da er trotzdem sehr solide unterhaltet.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Black Cat – Invasion der Symbionten

(c) Panini Comics

Nachdem ich eher enttäuscht war vom zweiten Band der aktuellen Ongoing bei Black Cat, wollte ich eigentlich aus der Serie aussteigen, jedoch lese ich ja das komplette King in Black Event von Marvel und musste somit auch in diesen Band reinschauen. Ob ich es bereut habe oder nun eine weitere Marvel Serie am lesen bin, könnt ihr in den nächsten Zeilen lesen.

Titel: Black Cat 3 – Invasion der Symbionten
Autor: Jed MacKay
Zeichner: C.F. Villa, Patrick Gleason, Nina Vakueva,
Seiten: 148
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Nachdem es in Band 2 schon darum ging das Felicia Hardy alias Black Cat dabei ist die Diebesgilde unter der Führung von Odessa Drake zu stürzen und dabei eine Unmenge an Superhelden ausrauben musste, geht es Eingangs auch in Band 3 so weiter. Das Ziel ist dieses Mal Tony Stark und Felicia schleicht sich als vermeintliche Wisenschaftlerin, welche Tony’s Theorien dezent in Frage stellt, bei Stark Industries ein und inszeniert parallel dazu ein Ablenkungsmanöver, welches wiederum Tony dazu zwingt als Iron Man in die Verteidigung zu gehen. Felicia nutzt die Chance und bricht ins Labor ein, Iron Man bemerkt rechtzeitig (denkt er zumindest) die Täuschung und stellt Black Cat im Labor. Felicia hat sich inzwischen eine eigene eiserne Rüstungen basteln lassen und fordert Tony im Duell heraus.
Es bricht ein unheimlich unterhaltender Zweikampf aus, welcher mir persönlich sehr Spaß gemacht hat und es zeigt auch das wohl Band 2 nur ein negativer Ausrutscher war, da gerade diese Story wieder zeigt wie unterhaltsam Black Cat sein kann.
Nach dieser Story gibts einen kurzen One-Shot mit Peter Parker und Vulture für uns danach kommt das, für mich, eigentliche Highlight dieses Bandes und zwar die insgesamt drei Hefte umfassende Story zu King in Black.
Und ich möchte hier auch nicht näher auf den Inhalt eingehen, aber ich kann nur sagen diese drei Hefte sind mitunter das beste was ich zu King in Black bisher gelesen habe und gehören zu den unterhaltsamsten Hefte im Jahr 2021.
So viel mal zum Inhalt des Bandes und alle Details könnt ihr wie immer selber im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Tja was soll ich nun als Fazit sagen? Eigentlich nur das was mir schon während dem Lesen durch den Kopf ging, dass der Band auf eine actiongeladene Art und Weise sowas von gut unterhaltet und mich von Beginn weg unheimlich gecatcht hat.
Für mich ist der Band auch ein ganz klarer Fingerzeig in Sachen nicht sofort eine Serie abschreiben, nur weil mal ein Band enttäuschend war. (mein Lesestapel wächst wieder haha)
Für Einsteiger ist der Band wohl nicht ganz geeignet, da man zum einen um die ersten Story zu verstehen wohl die beiden ersten Bände lesen muss und zum anderen beim Rest des Bandes wohl auch ein paar Infos zum Thema King in Black haben sollte. Trotzdem hilft einem wie immer das tolle Vorwort von Panini mit vielen Informationen weiter und erleichtert den Einstieg in den Band.
Ein toller Band und eine ganz klare Überraschung für mich und eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Batman – The World

(c) Panini Comics

Rechtzeitig zum „Batman Day“ bekommen wir einen Kurzgeschichtenband des dunklen Ritters geliefert, der es richtig in sich hat. Wir gehen mit Batman auf eine Reise einmal um die Welt und was wir da so alles erleben können, werdet ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Titel: Batman – The World
Autor: Diverse
Zeichner: Diverse
Seiten: 188
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was ist nun die Idee hinter diesem Band? DC wirft Batman in insgesamt 14 Länder und lässt die Kurzgeschichten in den jeweiligen Ländern Kreativteams aus diesen Ländern erzählen. Was für mich an sich schon eine unheimlich spannende Idee ist. Das von den 14 Geschichten nicht alle meinen Geschmack treffen war auch irgendwie klar, soll aber keine negative Kritik sein. So ist das eben wenn so viele verschiedene Stile sowohl in Sachen Schreiben als auch in Sachen Zeichnen in einem Band vereint sind.
Ich finde es auch toll das Länder dabei sind, die vielleicht nicht jeder Comicleser so sehr auf dem Schirm hat und mit Superheldengeschichten in Verbdindung bringt, aber hey! so werden wir auch mal mit Batman nach Prag oder Warschau geschickt.
Ich werde hier auch nicht inhaltlich auf die einzelenn Stories eingehen, da das den Rahmen sprengen würde, aber es gibt doch einige die mir in Erinnerung geblieben sind, so zum Beispiel die Ökoterroristen rund um den Joker in den Bayrischen Alpen oder aber auch die Manga-Story aus Japan.
Eine herzzereissende Geschichte bekommen wir in Russland abgeliefert, die das Leben eines Zeichners aus der Zeit des kommunistschen Regimes zeigt und sein ganzes Leben überspannt und im letzten Panel ein unheimlich schönes Ende findet.
Die Detektivgeschichte aus der Türkei hat mich sowas von reingezogen und gerade mit dem Ende dieser Story muss DC noch etwas machen. Dafür war das einfach zu großartig und ein zu starker Cliffhanger.
In der Gesichichte aus Brasilien erleben wir unheimlich viel Gesellschaftskritik, welche ganz klar auf die reale Situation hinweist.
Und so zieht einen dieser Band in den Bann und nimmt einen mit auf eine Reise um die ganze Welt.

(c) Panini Comics

Mein Fazit hat eigentlich schon in den vorhergegangenen Zeilen begonnen, wo ich ja auch schon einiges an Lob für die diversen Stories gebracht habe und genau das ist auch mein Fazit, man bekommt hier eine Menge an sehr tollen Kurzgeschichten, aber natürlich auch welche die einen vielleicht nicht so catchen werden.
Auch das Spektrum an verschiedenen Zeichenstilen ist hier riesig und einfach toll zu sehen was es alles an verschiedenen Formen gibt
Ein toller Band um einen „Batman-Day“ zu zelebrieren und definitiv eine Leseempfehlung von meiner Seite, da der Band auch perfekt für Einsteiger ist, weil man so gut wie keine Vorkenntnisse benötigt.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Superman – Friede auf Erden

(c) Panini Comics

Ruhig ist es geworden im Hause Nerd.Ics werden sich einige denken und sie haben damit vollkommen recht. Ich hab mir ein paar Tage Urlaub mit allem drum und dran gegönnt und dadurch ist der Lesestapel ordentlich gewachsen, was wiederum bedeutet es werden in den nächsten Tagen einige Rezensionen kommen.
Beginnen möchte ich mal mit einem Superman Comic, was bei mir ja mal was ganz neues ist, da ich mir mit dem Mann aus Stahl immer etwas schwer tue, aber bei so einem großartigen Kreativ-Duo musste ich einfach reinlesen.

Titel: Superman – Friede auf Erden
Autor: Paul Dini
Zeichner: Alex Ross
Seiten: 76
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Paul Dini einer der ganz großen Namen unter den Autoren und Alex Ross einer meiner Lieblingszeichner haben Ende der 90iger Jahre eine Superman Story geschaffen die an Wichtigkeit in Sachen Message leider nichts verloren hat. Das ganze erscheint bei Panini im übergroßen Albumformat, was die Zeichnungen noch großartiger macht und zeigt welche Gemälde Alex Ross immer wieder erschafft.
Zum Inhalt des Comics muss an sich nciht viel gesagt werden. Wir bekommen auf den ersten Seiten die allseits bekannte Origin von Superman noch einmal geliefert und danach eine abgeschloßene Story, die so ein bisschen an „Die Weihnachtsgeschichte“ von Dickens erinnert bzw einfach auch den Gedanken von Weihnachten als fest der Nächstenliebe aufgreift. Superman bringt wie jedes Jahr den großen Weihnachtsbaum nach Metropolis und es ist ein unheimlich großes Event und die Menschenmaßen strömen auf die Straßen um Superman zu bewundern. Als er seine Aufgabe erledigt hat und gerade wieder weg wollte, hört er einen Hilferuf eines jungen Mädchens, welches in seinen Armen dann bewusstlos wird und er merkt das sie ganz einfach unterernährt und kurz vorm Verhungern ist. Daraufhin bringt er sie in ein Obdachlosenasyl, wo sie wieder aufgepeppelt wird. Das ganze lässt ihm keine Ruhe und er macht sich als Reporter Clark Kent an die Recherche zum Thema „Hunger auf der Erde“, entwickelt einen Plan und tritt als Superman vor den Kongress.
Wir erleben dann einen Superman der um die ganze Welt reist und Menschen mit Nahrung versorgt, aber auch an seine Grenzen stößt und schließlich auch die Mission nicht wirklich erfolgreich abschließen kann.

(c) Panini Comics

Hier ein Fazit zu dem Comic an sich zu schreiben ist vermutlich etwas schwer bzw wäre wohl auch nicht gerecht, da wir heir einen Comic haben der ganz klar eine Botschaft an die Menschheit schicken will, ein Autor der den Leuten etwas sagen will, ein Autor der unzufrieden ist und auch verärgert über das Leid auf der Welt. Man sollte diesen Comic vorallem wegen seiner Message lesen und nicht weil man sich ein inhaltliches Feuerwerk erwartet. Mein Fazit ist daher wichtige Aussage, wichtiger Comic und äußerst Lesenswert.
Und aufgrund der großartigen Zeichnungen von Alex Ross, auch sehr sehenswert!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Das schaurige Haus

2021 ist wohl das interessanteste Filmjahr seit langer Zeit für mich. Ohne die Kinos (oder zumindest in sehr eingeschränkter Form) findet sehr viel über Streamingdienste statt. Somit konnte ich einiges Filme des letzten Jahres nachholen, unter anderem das schaurige Haus, ein Gruselfilm aus Österreich, welcher sehr gute Kritiken eingefangen hat, aber für mich eine herbe Enttäuschung war.

Okay bei Horrorfilmen habe ich ohnehin keine hohen Ansprüche mehr und auch, wenn der Film ein paar Dinge gut macht ist er einfach zu langatmig, um bis zum Ende zu unterhalten. Dabei folgt der Film relativ streng das Konzept moderner Horrorfilme, was bereits bei der Handlung anfängt. Eine Familie (Mutter und zwei Söhne) aus Deutschland zieht in ein ländliches Dorf in Kärnten, weil die Mutter dort eine neue Arbeit bekommen hat. Sie ziehen in ein altes Haus, dass der Schauplatz eines Mordes war und von Geistern heimgesucht wurde. Die beiden Söhne gehen mit neu gefundenen Freunden dem Spuk auf den Grund und decken dabei den wahren Ablauf des Verbrechens auf.

Erzählerisch durchaus interessant, wenngleich nicht neu, aber leider relativ gezogen da die Handlung keinerlei neue Akzente in Genre setzt außer dem österreichischen Dialekt aber den hört man auch in anderen (Grusel)Filmen aus der Alpenrepublik. Auch die Schauspieler liefern eine solide Performance ab aber ebenso wie die „Horror-Effekte“ ist daran leider nichts besonderes oder gruseliges. Was ich dem Film aber zugute halten muss und hier funktionieren alle Komponenten, die einzelnen an Problemchen, sehr gut zusammen, ist die Atmosphäre des Films. Diese ist von Anfang an angenehm düster, teils bedrückend und auch etwas traurig. Hier holt das schaurige Haus einiges raus, aber das rettet den Gesamteindruck nicht.

Alles in allem ist das schaurige Haus kein schlechter und hat nette Ansätze bleibt aber am Ende des Tages ist der Film recht zäh und für seine relativ lange Laufzeit, gemessen am Horrorgenre Durchschnitt, zu langatmig. Eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen aber wer einen deutschsprachigen Gruselfilm sehen will, kann ihn auf Netflix streamen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Schwarz, Weiss & Blut

(c) Panini Comics

Man nehme eine Unmenge an großartigen Autoren und Zeichnern, sage ihnen sie sollen jeder eine kurze Geschichte zu Wolverine verfassen und als einzige Bedingung gibt man ihnen, dass sie nur die Farben Schwarz, Weiss und Rot verwenden dürfen! Raus kommt der Band den ich gerade vor ein paar Minuten fetiggelesen habe, ach was sage ich verschlungen habe!

Titel: Wolverine – Schwarz, Weiss und Blut
Autor: Eine Menge
Zeichner: Ebenfalls eine Menge
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Dieses mal werde ich die sonst übliche Inhaltsangabe mal gekonnt weglassen, da es bei so kurzen Stories wohl keinen Sinn machen würde, aber ich kann schon mal so vie verraten, es gibt Wolverine mit seinen üblichen Wolverine Themen, seinen üblichen Gegnern wie Sabretooth und diversen „Freunden“ die mit ihm zusammenarbeiten. Aber grundsätzlich gehts vorallem darum sich ordentlich durch die Welt zu kloppen und die Leute welche die Spielregeln für diese Serie aufgestellt haben, auch ordentlich dafür zu belohnen, dass sie als dritte Farbe auch „Rot“ zugelassen haben.
Einmal sind wir in Madripoor mit Kate Pryde und ein anderes Mal in einer Bar mit dem Cosmic Ghost Rider, aber immer geht es darum irgendwen aufzuschlitzen, zu jagen oder zu bekämpfen. Und ich sags ganz offen und ehrlich, das ist auch gut so.
Es geben sich Autoren wie Donny Cates, Ed Brisson, Gerry Duggan, Matthew Rosenberg (dessen Story irre gut ist) und viele mehr ein Stelldichein und liefern ein Feuerwerk an tollen Kurzgeschichten ab.

(c) Panini Comics

Und was zu den unfassbar guten Stories noch hinzukommt, ist die großartige Zeichenperformance in den einzelnen Stories. Mal keine überbunten seitenübergreifenden Panels, sondern sehr düstere und sehr blutige Panels, die einfach nur großartig zum ansehen sind! Das ganze wird auch durch das Albumformat untertsützt und bringt eine unheimlich hochwertige Verarbeitung mit sich. All das in Kombination macht den Band zu einem großen „Must Read“ für 2021 meiner Meinung nach und ist definitiv ein Comic der bei mir heuer im Ranking ganz weit oben landen wird.
Da es alles Kurzgeschichten sind für die man nicht unbedingt ein Vorwissen benötigt, ist der Band aber auch sowas von Einsteigerfreundlich!

Danke an Panini Comics für dieses großartige Rezenssionsexemplar!

Lass mal lesen!

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