Day of the Tentacle Remasterd | Review

Ein Spielegenre das mich schon länger fasziniert ist das „Point & Click Adventure“. In Spielen dieser Art liegt der Fokus auf cleveren Dialogen, dem lösen von Rätseln und dem kombinieren von Gegenständen. Mein erster Kontakt mit diesem Genre fand mit Black Mirror 2 statt, welches mir sehr gefiel. Jedoch bin ich sehr spät in dieses Genre eingestiegen und einen Großteil der Klassiker muss/kann ich nun nachholen. Und um die Remasterd Fassung von einem dieser Klassiker soll es heute gehen.

 

Ursprünglich wurde DOTT (offizielle Abkürzung & leichter zu schreiben) von LucasArts, einer Spieleschmiede, die für Adventures & Star Wars-Spiele bekannt ist, entwickelt. Das Spiel erschien 1993 für PC (DOS) & Mac.
Es war auch das letzte Adventure von LucasArts, bei dem Aktionsverben statt Symbolen verwendete werden. An diesem Spiel hat übrigens Tim Schafer, ein Spieleentwickler/designer, mitgewirkt der sich nicht nur für DOTT, sondern auch für Grim Fandango & einige (viele) weitere Adventure verantwortlich zeigt. Nun warum erwähne ich das? Der gute Hr. Schafer hat inzwischen sein eigenes Studio, und zwar Double Fine Productions. Dieses Studio hat unter anderem Spiele wie Broken Age, The Cave und auch DOTT Remasterd entwickelt und endlich geht’s mit der eigentlichen Spielereview los.

DOTT spielt 5 Jahre nach Maniac Manson (einem Urgestein des Point & Click Genres der in diesem Spiel auch gefunden und gespielt werden kann). Der verrückte Wissenschaftler Dr. Fred Edison hat zwei Tentakel als Haustiere erschaffen. Diese werden Purpur-Tentakel & Grün-Tentakel genannt. Das Purpur-Tentakel trinkt jedoch von den giftigen Abwässern des Edison-Labors und mutiert. Ausgestattet mit kümmerlichen Armen hat es nun ein Ziel: Die Weltherrschaft.

Das Grün-Tentakel möchte dies verhindern und bittet seine Freunde um Hilfe. Den Physikstudenten Bernard, den Rockmusiker Hoagie & die Anatomiestudentin Laverne. Aber wie sollen unsere Helden das böse Tentakel aufhalten? Ganz einfach; Dr. Edison hat den Masterplan unsere 3 Helden mithilfe einer selbst gebauten Zeitmaschine genau 24 Stunden zurückzuschicken und zu verhindern das Purpur-Tentakel mutiert.

Der Plan schlägt jedoch fehlt. Hoagie landet 200 Jahre in der Vergangenheit (zu der Zeit, als in Amerika die Verfassung entstand), während Laverne 200 Jahre in der Zukunft landet, dort haben die Tentakel die Macht übernommen. Bernard bleibt in der Gegenwart.

Ziel des Spiels ist es nun die 3 Freunde wieder, zu vereinen und die Mission erfolgreich zu beenden. Wie man bereits lesen kann, ist die Story total abgedreht und das ist auch die größte stärke des Spiels. Jeder Charakter ist verrückt und trägt seinen Teil zum Wahnsinn bei.

Das Gameplay ist typisch Point & Click. Man sammelt Gegenstände, kombiniert diese und redet mit Leuten. Dabei können die Rätsel mitunter ganz schön knackig sein (zumindest wenn man wie ich nur wenig Erfahrung mit dem Genre hat). Eine Besonderheit ist hierbei das wechseln zwischen den 3 Zeitebenen und wie sich diese aufeinander auswirken. So haben Veränderungen der Vergangenheit Auswirkungen auf die Gegenwart und die Zukunft. Dies eröffnet oft neue Wege. Um diese zu erreichen, kann man jederzeit Gegenstände zwischen den Zeitebenen hin und her schicken. Ich hatte große Freude mit diesem System. Besonders da es so viele Möglichkeiten zum kombinieren & experimentieren gibt.

Ein Punkt bei dem ich etwas zwiegespalten bin ist die Grafik. Diese ist sehr schön und äußerst weich gezeichnet. Weiters kann man zwischen dem alten & dem neuen Stil wechseln. Leider fällt hier stark auf das nichts wirklich großartig verändert wurde. Die Animationen sind 1:1 die gleichen und auch die Hintergründe, Details & Modelle sind genau die gleichen. Einziger Unterschied ist, dass die Frames & der allgemein stark überzeichnet und verfeinert wurden.

 

Ich weiß, nicht ob ich das als Nachteil sehen soll oder nicht. Einerseits mag ich den Grafikstil sehr. Andererseits ist es etwas seltsam das offenbar (?!) relativ wenig mühe, hinter der Aufhübschung steckt.

Mein einziger richtiger Kritikpunkt ist die deutsche Synchronisation. Ich weiß nicht wie ich es genau beschreiben soll aber die ist einfach furchtbar. Die Sprecher wirken alle gelangweilt. Die Tonqualität ist eher mäßig und im Allgemeinen ist es, einfach nur anstrengend zuzuhören. Hierbei kann, nein muss, ich die englische Sprachausgabe empfehlen. Die ist in allen Punkten besser. Am besten ihr hört euch einfach ein paar Sprachbeispiele auf Youtube. Dann könnt ihr es besser nachvollziehen.

Abschließend kann ich sagen das DOTT Remasterd trotz der eher schwachen Synchro ein klasse Spiel ist. Es macht sehr viel Spaß und wird jedem der sich mit einem Point & Click Adventure anfreunden kann viel Freude bereiten. Ich bin froh, dass ich es gespielt habe und ich freue mich auch darauf wieder ein weiteres Point & Click Adventure vorstellen zu können.

Bis dahin alles Gute.

Euer Paxton

Infos zum Spiel

Entwickler: Double Fine Productions

Publisher: Double Fine Productions

Plattform: PS4, PS Vita, Windows, Linux, IOS

Release: März/Juli 2016

 

 

 

 

 

 

 

Resident Evil 7 Teaser: Beginning Hour (Spoiler möglich!) | Gedankenspiel

Eines meiner persönlichen Highlights der E3 2016 war die Ankündigung zu Resident Evil 7. Dies war für mich, insofern erfreulich da das Resident Evil-Franchise dieses Jahr 20 Jahre alt wird und das auf der E3 gezeigte Material gar nicht dem entsprach, was die Reihe heute verkörpert.

Die Resident Evil-Reihe galt lange Jahre als einer der Inbegriffe des Survival-Horrors. Für mich war es auch lange die beste Reihe aus diesem Genre neben Silent Hill. Allerdings setzte mit Teil 4 ein Umbruch im Setting ein. Der Survival-Horror schwand und wurde durch Action-Horror ersetzt. Was es jedoch mit diesen beiden Untergenres der Horrorspiele auf sich hat und wie ich dazu stehe, werde ich in einem seperaten Beitrag behandeln.

Auf jeden Fall erschien kurz nach der Ankündigung im PSN Store eine Demo mit dem Titel Resident Evil 7 Teaser: Beginning Hour. Ein hoch auf lange Titel. Die Demo ist laut meinen Informationen (Stand Juli 2016) exklusiv für PS-Plus Nutzer. Es sollen jedoch auch eine Xbox One und eine PC Version folgen.

Bevor ich jedoch auf die Demo selbst eingehe noch eine kurze Info: Die Demo soll nichts mit dem tatsächlichen Resident Evil 7 zu tun haben. Also gibt es keinen Grund die Demo mal nicht anzutesten. So los geht’s mit dem Grauen.

Bevor die „richtige“ Demo beginnt, gibt es eine kurze Videosequenz, die mit dem Abspann zusammenhängt. In dieser erwacht man an einen Stuhl gefesselt in einem ziemlich heruntergekommenen Raum. Vor uns eine Kamera. In unserem Sichtfeld liegt ein Mann auf dem Boden, der jedoch nicht tot ist. Er erwacht und gemeinsam wollen wir fliehen. Zuerst müssen jedoch die Fesseln des „Protagonisten“ gelöst werden. Ein Geräusch. Unser „Retter“ hält inne. Harter Schnitt und die richtige Demo beginnt.

Wir erwachen (schon wieder) in einem ziemlich heruntergekommenen Wohnzimmer. Dieses mal liegen wir jedoch auf dem Boden. Ein Bildschirmtext gibt uns den Auftrag aus dem Haus zu entkommen. Die Demo wird aus der Egoperspektive gesteuert (wie z.b. The Vanishing of Ethan Carter) und was mir sofort positiv auffiel. Es gibt keine Schusswaffen oder generell Waffen wie in anderen Teilen der Serie.

Ich könnte nun eine Anleitung geben wie man die verschiedenen Enden erreicht jedoch soll dies keine Lösung werden. Das ist ein interessanter Punkt an dieser Demo. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Endsequenzen. Zumindest meines Wissens nach sind auf jeden Fall 4. Der simpelste Lösungsweg ist es das Haus nach dem Schlüssel zu durchsuchen, um das Haus durch die Hintertür zu verlassen oder es zumindest zu versuchen. Die 3 anderen Enden sind etwas komplexer und man findet dabei auch Details auf den Rest der Reihe.

Mein erster Eindruck nach meinem ersten Durchlauf war „Verdammt das ist ja richtiger Backwood-Horror“. Ich war stark an Filme wie Wrong Turn oder Texas Chainsaw Massacre erinnert, was in diesem Fall positiv ist. Man hat ein verfallenes Haus, eine Gruppe von Stadtmenschen (mindestens 3 werden gezeigt) und eine „verschwundene“ Familie von „Hinterwäldlern“.

Im Allgemeinen herrscht eine düstere und dichte Atmosphäre. Mangelnde Beleuchtung und immer wieder hört man ein knarzen, als ob jemand eine Treppe auf- bzw. abgeht. Man hört wie irgendwo Türen geöffnet oder geschlossen werden. Ich habe bei meinem ersten Durchlauf ein sehr beklemmendes Gefühl gehabt, rechnete ich jederzeit mit einem Angriff oder einer Erscheinung. Wie bereits erwähnt gibt es keine Waffen, also kann man sich nicht verteidigen, was die „Angst“ weiter erhöht. Um die Atmosphäre weiter zu verdichten, kann/muss man ein Videoband finden, welches man sich ansehen kann. Auf diesem Videoband erkunden 3 Personen (2 Moderatoren und der Kameramann) das verfallene Haus. Diese Sequenz (in der man ebenfalls spielen kann) hat mich stark an Grave Encounters (ein Found-footage Film) erinnert.

Was mich fasziniert ist die Tatsache das weder auf dem Videoband noch in einer der 4 Endsequenzen erklärt wird, worum es genau in dieser Demo geht. Man kann jedoch ein Foto finden, auf dem ein Helikopter zu sehen ist. Auf diesem Helikopter ist ein Logo abgebildet welches stark an das Logo der Umbrella Corp. Erinnert. Der Konzern Umbrella ist für all die grausamen Ereignisse der Resident Evil Spiele (außer Teil 4) verantwortlich.

Ich kann diese Demo jedem empfehlen, egal ob Resident Evil Fan oder nicht. Da die Demo, wie bereits erwähnt, kostenlos ist, kann man sich wunderbar für gut 30 Minuten gruseln. Neben den 4 Enden gibt es noch einige Geheimnisse, die man finden kann. Meine Empfehlung ist folgende: Ladet euch die Demo runter und spielt sie durch ohne euch großartig durch Youtubevideos, in denen gezeigt wird, wo man was findet, spoilern zu lassen. Gerade das entdecken der Geheimnisse gehört zum großen Reiz dieser Demo.

Ich hatte auf jeden Fall meine Freude mit der Resident Evil 7 Demo und freue mich auf das fertige Spiel bzw auf weiteres Material.

Weiter unten findet ihr noch ein paar Screenshots aus der PS4 Version.

Wir lesen uns das nächste mal wieder.

Euer Paxton

 

 

 

 

 

 

 

 

Snoopy’s Grand Adventure | Review

Lizenzspiele haben im Allgemeinen einen eher mittelmäßigen bis schlechten Ruf. Dies mag auch durchaus Stimmen da viele Versoftungen von erfolgreichen Filmen eher in die Grützenabteilung gehören. Aber von Zeit zu Zeit erscheint ein wirklich gutes Lizenzspiel und um ein solches soll es heute gehen. Viel Spaß mit meiner kurzen Review zu The Peanuts Movie: Snoopy’s Grand Adventure und ein Hoch auf viel zu lange Titel.

Bei Snoopy’s Grand Adventure handelt es sich um einen Plattformer der im Jahr 2015 (in diesem Jahr erschien auch der Peanuts Film) für PS4, Xbox One, Xbox 360, Nintendo 3DS & Wii U erschienen ist.

Die Handlung dreht sich um Snoopy der in 6 unterschiedlichen Welten, mit je 5 Levels (4 normale Level und ein Bosslevel, wobei eine Welt nur 4 Level hat), Charlie Brown und seine Freunde finden muss. Das Spiel kann auch zu zweit gespielt werden, wobei Spieler 2 die Kontrolle über Woodstock (diesen gelben Vogel) übernimmt.

Hier muss ich gleich mal ein großes Lob aussprechen. Die Gestaltung der einzelnen Welten ist sehr schön. Mal ein Dschungel, mal ein Musikschloss (fast wie im alten Rayman für PS1 wobei, da waren es ja Musikhügel) und einmal befindet man sich über den Wolken. Im Allgemeinen ist die Grafik sehr schön, viele nette Details, und alles ist schön bunt. Wie es eben in einem klassischen Plattformer sein soll.

Das Gameplay ist genauso klassisch. Man rennt und hüpft durch die Level, betäubt Gegner, indem man ihnen auf den Kopf springt, und meistert so manche dezent anspruchsvolle Sprungpassage. Währen man die Level erforscht kann man Geleebohnen einsammeln. Pro Level gibt es 300 Stück bzw. 250 in Himmel-über-Paris. Weiters kann man pro Level 6 Pfadfinder (schon wieder diese gelben Vögel) finden. Jedoch kann Snoopy nicht alles einsammeln. Dafür gibt es die Kostüme, insgesamt 6 an der Zahl, von denen jedes seine eigenen Fähigkeiten mitbringt. Von höher Springen über eine Tackle Attacke bis zum aufdecken von geheimen Pfaden ist alles dabei.

Auch die Klanguntermalung weiß zu gefallen. Die einzelnen Stücke spielen ruhig im Hintergrund und sind im Gegensatz zu vielen anderen Plattformern nicht nervig. Was ebenfalls positiv auffällt, ist die deutsche Vertonung. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Sprecher der Samples alle, die gleichen wie in der Serie bzw. dem Film.

Fazit; Snoopy’s Grand Adventure ist ein spaßiger kleiner Plattformer für zwischendurch. Selbst mir, der kein der Peanuts ist, hat dieses Spiel sehr viel Freude bereitet. Wer mal was Kurzes für zwischendurch sucht oder ein Wochenende überbrücken will (naja eher nen Abend, wenn man sich reinkniet) dem kann ich Snoopy’s Grand Adventure empfehlen.


Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Euer Paxton

Infos zum Spiel

Entwickler: Behaviour Interactive

Publisher: Activision

Plattform: PS4, Xbox One, Xbox 360, Wii U, Nintendo 3DS

Release: November 2015

 

 

 

 

 

Justice League vs Teen Titans | Review

Auch wenn DC der große Erfolg auf der Kinoleinwand bisher versagt geblieben ist mit einem eigenen Film-Universum (wobei Man of Steel & Dawn of Justice besser waren als gedacht) so haben sie ein gutes Film-Universum mit Zeichentrickfilmen etabliert. Im Juli 2016 erschien der 25te Film dieses großen Franchises bei uns in einer deutschen Fassung. In Amerika gibt es diesen Film bereits seit März/April 2016.


Der Film ist eine indirekte Fortsetzung der Filme Son of Batman, Bad Blood & Batman vs. Robin, da es erneut um Damian Wayne aka Robin und seinen weitere Charakterentwicklung geht. Die oben erwähnten Filme sind bis auf Bad Blood sehr zum empfehlen was daran liegt, dass ich Bad Blood noch nicht gesehen habe.

Der Film beginnt mit einem Kampf zwischen der Justice League (in der bekannten Aufstellung) und der Legion of Doom. Die Legion of Doom besteht in diesem Film aus Lex Luthor, Solomon Grundy, Cheetah, Weather Wizard und Toymaster. Nach dem Sieg der JL (Abkürzung der Justice League) und der Gefangennahme der Schurken schafft es der Weather Wizard zu entkommen und wird von einer dämonischen Macht besessen. Durch diese Macht ist der Wizard sogar in der Lage Superman physisch zu verletzen. Während des Kampfes setzt sich Robin über einen Befehl von Batman hinweg, da er glaubt der JL in ihrem Kampf helfen zu können. Hinter der dämonischen Macht steckt der Dämon Trigon, dessen Ziel es ist die Erde zu erobern und in die Hölle zu verwandeln.

Nicht Lex Luthor und auch nicht Doomsday sondern Trigon bedroht dieses mal die Welt.

Robin schafft es zwar, den von Trigon besessen Weather Wizard zu besiegen, jedoch erhält die JL keine Antworten, von wem der Wizard besessen war und wohin der Dämon geflohen ist (nachdem er Wizards Körper wieder freigab). Batman ist zornig auf Robin da dieser nicht nur den Befehl des dunklen Ritters missachtet hat, sondern auch verhindert hat, dass das Team antworten erhält. Er beschließt schließlich das Robin Teamwork lernen soll und schickt ihn zu den Teen Titans.

Die Teen Titans sind eine Gruppe von jugendlichen Superhelden, die mit diesem Film ihren großen Auftritt im „DCU Animated Original Movies“-Universum haben. Weiters ist die Aufstellung des Teams sehr interessant. Angeführt werden die Titans von Starfire, einer Alienprinzessin die, die älteste von ihnen ist. Altersmäßig würde ich die zwischen 20 und 30 Jahren einschätzen, da sie genau wie ihr Superheldenkollege Nightwing (der erste Robin) seit vielen Jahren im Geschäft sind. Weitere Teammitglieder sind die Teenager Blue Beetle, Raven und Beast Boy sowie Nightwing als Support-Mitglied.

 

Der Rest des Films handelt von Robin der lernen muss mit den Titans zusammenzuarbeiten, was erst funktioniert als er sich mit Raven anfreundet, und schließlich die Welt vor dem Dämonen Trigon zu retten. Der im Titel angedeutete Kampf zwischen den Teen Titans und der Justice League findet zwar statt, ist jedoch nicht der Kern des Films. Er ist eher ein Mittel und die beiden Teams für den Kampf gegen Trigon einzuschwören.

Die wahre Stärke des Films liegt für mich jedoch nicht in den Kämpfen, sondern in den Momenten in denen Robin und die Teen Titans zu sehen sind. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass Damian ein ziemlicher Kotzbrocken ist, was bei seiner Familie wohl niemanden wundert, und nun muss er lernen wie es ist Teil eines Teams zu sein, in dem auch andere Personen in seinem Alter sind. Besonders die Beziehung zwischen Raven und Robin könnte in Zukunft zu einer Liebesgeschichte führen. Ich würde mir in Zukunft ohnehin noch einige Filme mit diesem Titans Team wünschen.

Mein Lieblingscharakter in diesem Film ist mal wieder Nightwing, was einerseits daran liegt, dass er mein Liebling der Bat-Familie ist und andererseits daran, dass er immer den Humor in diese Filme bringt. Leider taucht er nur zwei mal im Film auf.

Mit einer Laufzeit von 79 Minuten bringt dieser Film einiges an Handlung unter, wobei nur der Endkampf etwas zu kurz kommt. Neben der Haupthandlung um Trigon lernt man einiges über Ravens Hintergrundgeschichte und auch Robins Entwicklung kommt nicht zu kurz. Jedoch werden auch die anderen Titans angerissen.

Ich kann diesen Film sehr empfehlen. Die Zeichentrickfilme von DC/Warner Bros. sind immer sehr hochwertig und auch Justice League vs. Teen Titans steht seinen Vorgängern in nichts nach. Auch ohne großartige Vorkenntnis durch die Comics kann man mit diesem Film Spaß haben.

Wir lesen uns beim nächsten mal.

 

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 79 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Studio: Warner Bros. Animation & DC Entertainment

 

 

 

 

Dark Shadows (2012) | Review

Tim Burton gehört zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren. Ich liebe seinen skurrilen Stil, der mal faszinierend und mal etwas verstören ist. Gerade wie er sich mit Themen wie „Leben & Tod“, „Vater-Sohn-Beziehung“ oder die „Beziehung zweier Welten“ auseinander setzt begeistert mich seit vielen Jahren. Vor kurzem habe ich mal wieder einen Film von ihm gesehen, der unter Fans eher etwas umstritten ist (meines Wissens nach). Ich meine natürlich Dark Shadows und wer den Titel gelesen hat weiß das bereits.


Dark Shadows von 2012 basiert auf einer gleichnamigen TV-Serie aus den Jahren 1966 bis 1971. Diese Serie brachte es auf 1225 Episoden und 2 Filme. Ich kenne jedoch weder die Serie noch die beiden dazugehörigen Filme. Dies sei nur der vollständigkeitshalber erwähnt.

Johnny Depp schlüpft in die Rolle von Barnabas Collins. Dieser macht sich als kleiner Junge im Jahr 1760 mit seinen Eltern auf den Weg in die Neue Welt, um dort das Imperium seiner Familie auszuweiten. In einem Jahr errichtet die Familie Collins in der Stadt Collinsport (die Stadt wurde von der Familie gegründet) ein Fischereiunternehmen & innerhalb von 15 Jahren ihr großzügiges Anwesen.

Als junger Mann hat Barnabas eine Affäre mit der Bediensteten Angelique. Jedoch kann er ihre Liebe nicht erwidern, weshalb Angelique ihre Hexenkräfte nutzt, um das Leben von Barnabas zu zerstören. Seine Eltern werden von einem Stein erschlagen und Barnabas große Liebe stürzt sich in den Tod. Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, wird Barnabas in einen Vampir verwandelt. Schließlich wird Barnabas von den aufgestachelten Bewohnern Collinsports in einen Sarg gesperrt (ebenfalls das Werk der Hexe). Somit endet der Prolog und die eigentliche Handlung setzt ein. Ab diesem Zeitpunkt werde ich jedoch auf eine präzise Nacherzählung der Handlung verzichten, da ich nicht Spoilern will.

Im Jahr 1972 macht sich die junge Maggie Evans (gespielt von Eva Green) aufgrund einer Stellenanzeige, in der Gouvernante (veraltete Bezeichnung für eine Hauslehrerin bzw. Erzieherin) gesucht wird, auf den Weg nach Collinsport. Aufgrund ihrer Vergangenheit, die vorerst im dunklen bleibt, nennt sie sich jedoch Victoria Winters (was ich auch so halten werde).

Kurz nach Victorias Ankunft wird bei einer Baustelle der in einem Sarg eingesperrte Barnabas gefunden. Er befreit sich, tötet die Bauarbeiter und macht sich auf den Weg zu seinem alten Anwesen. Dieses ist jedoch sehr heruntergekommen & auch das Fischereiunternehmen wurde stark vernachlässigt.

Also beschließt Barnabas gemeinsam mit seiner Familie das Unternehmen wieder nach oben zu bringen. Zum Glück weiß Barnabas um den geheimen Familienschatz, der als finanzielle Spritze dienen soll. Jedoch stellt sich unserem Helden seine alte Nemesis, Angelique, entgegen.

Gerade der „Konflikt“ zwischen Barnabas und Angelique ist das Herzstück des Films. Johnny Depp und Michelle Pfeiffer haben eine gute Chemie als unsterbliche Todfeinde die sich zwar wollen (wobei Barnabas einfach scharf auf die Hexe ist) aber wohl am liebsten umbringen würden, wenn sie könnten. Der Rest des Casts ist zwar gut, aber leider gehen diese unter im Vergleich zu Johnny Depp & Michelle Pfeiffer. Die einzige die noch zu erwähnen wäre, ist Helena Bonham Carter. Die sympathische Frau spielt die oftmals betrunkene Psychiaterin Julia Hoffman. Oh und es gibt einen kurzen Gastauftritt von Christopher Lee aber leider nicht als Vampir.

Genremäßig gehört Dark Shadows zu den Horrorkomödien. Wobei sich der Horror eher im Hintergrund hält, & die Komödie im Vordergrund steht. Ein Großteil des Humors bildet sich durch den Protagonisten Barnabas und seiner „Weltfremdheit“. Da er ja über 200 Jahre in einem Sarg eingesperrt war, konnte er technischen & kulturellen Fortschritt nicht miterleben. Er ist oft überfordert mit den technischen Neuerungen & Konventionen der 70er.

Ich hatte mit diesem Film sehr viel Spaß. Die Leistung von Johnny Depp & Michelle Pfeiffer ist sehr gut und auch der Rest des Casts geht in Ordnung, auch wenn er wie bereits erwähnt etwas untergeht. Weiters muss ich das Setting loben, welches schön Düster ist und in jeden Horrorfilm passen würde. Der Humor weiß ebenfalls zu gefallen, auch wenn er wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack ist.

Wenn ich den Film mit älteren Werken von Tim Burton vergleiche, schneidet Dark Shadows eher schwächer ab. Daher lasse ich das.

Kurz zusammengefasst: Ein äußerst lustiger Film mit schönem schaurigem Setting, guten Schauspielern und dem typischen Stil von Tim Burton. Gerade im Vergleich zu anderen, modernen Vampirfilmen ist dieser sehr zum Empfehlen.

Wir lesen uns das nächste mal wieder!

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 113 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Regisseur: Tim Burton

Mit: Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Eva Green (u.a.)

 

 

Firewatch | Review

Ich habe lange überlegt, mit welcher Review ich diesen Blog „offiziell“ eröffnen will. Zuerst dachte ich an Shadow of the Beast, dann an Bayonetta 2, Uncharted 4 und Until Dawn. Auch Bastion kam mir in den Sinn. Jedoch habe ich vor einigen Tagen ein Spiel beendet, das anders ist als andere Spiele. Im Titel steht es bereits. Heute geht es um Firewatch aus dem Jahr 2016 und einem meiner persönlichen Lieblinge des Jahres.

 

Bei Firewatch handelt es sich um das Erstlingswerk des amerikanischen Entwicklers Campo Santo. Genremäßig haben wir es hier mit einem Adventure aus der Egoperspektive zu tun. Also ähnlich wie Gone Home, Layers of Fear oder Vanishing of Ethan Carter.

Was dieses Spiel jedoch über seine Genrekollegen hebt, ist die dichte Atmosphäre und die cleveren Dialoge der Hauptfigur Henry mit seiner Kollegin.

Wo wir gerade bei Henry sind. Der übernimmt zu Beginn des Spiels einen Job als Feuerwächter im Yellowstone-Nationalpark, nachdem bei seiner Frau die ersten Anzeichen von Alzheimer festgestellt werden.

Im Park angekommen ist sein einziger Kontakt, eine Frau namens Delilah die über Funk mit ihm kommuniziert. Diese hat auch bereits den ersten Auftrag für unseren „Helden“.

Er soll ein illegales Feuer (in einem Nationalpark nicht verwunderlich) von 2 jugendlichen Mädchen löschen und diese von weiteren Regelübertritten abhalten. Nach getaner Arbeit begibt sich Henry zurück zu seinem Wachtturm und trifft dabei auf einen mysteriösen Fremden, der jedoch sofort wieder verschwindet. So endet der erste Tag. Im weiteren Verlauf der Handlung häufen sich seltsame Vorfälle und es liegt nun am Spieler diese, zu lösen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Handlung sehr gut ist und spannend bleibt. Das liegt unter anderem an den tollen Synchronsprechern und den gutgeschriebenen Dialogen. Man merkt den Sprechern an, dass sie sich viel Mühe geben, um den Charakteren so viele Emotionen & Persönlichkeit zu geben wie nur möglich. Was auch Sinn macht, da man die Figuren nie sieht. Es gibt zwar eine Stelle in der Henry sein Aussehen beschreibt jedoch variiert dies je nach den Antworten des Spielers.

Grafisch weiß Firewatch ebenfalls sehr zu gefallen. Es gibt zwar wesentlich hübschere Spiele dort draußen, jedoch sieht Firewatch aus, als ob es von Hand gezeichnet ist. Mir persönlich gefällt dieser Stil sehr, auch wenn er sicher nicht jedermanns Geschmack ist.

Einziger Kritikpunkt wäre das Gameplay welches sehr simpel ist und kaum der Rede wert ist.

Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen das Firewatch ein besonderes Spiel ist, welches Adventurefans viel Freude bereiten wird, aber auch Leute, die auf der Suche nach einer anderen Art von Spiel sind, sollten einen Blick auf diesen Titel werfen.

Ich hoffe, euch hat diese Review gefallen und wir lesen uns hoffentlich das nächste mal wieder.

 

Euer Paxton

Infos zum Spiel
Entwickler: Campo Santo
Publisher: Panic
Plattform: PC, PS4
Erscheinungsjahr: 9. Februar 2016

 

 

 

 

Infobeitrag #1: Allgemeines & Vorstellung

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Mein Name ist Patrick oder auch DerStigler und meine große Leidenschaft ist das Berichten über Videospiele & Filme.
Bis vor gut 2 Jahren habe ich dieses Hobby auch noch recht intensiv verfolgt, bis ich eine künstlerische Pause eingelegt habe.
Mit Beginn dieser Pause stellte ich nicht nur meine damalige Arbeit an/auf meinem ersten Blog ein, sondern auch meine Aktivität auf Youtube.

Die Pause ist vorbei und ich möchte wieder mit dem Schreiben von Videospiel/Filmreviews beginnen.

Dafür wird es hier 3 Reihen geben, die so ziemliche alle Bereiche meiner Arbeit abdecken werden:

  • Spielereviews: In dieser Reihe werde ich Spiele aus allen Epochen und von allen möglichen Konsolen vorstellen.
  • Filmreviews: Berichte über Filme aller Art werden hier veröffentlicht.
  • Gedanken zu…: Außerkategorische Themen werden hier besprochen.

Soweit das Allgemeine zum Blog. Ich werde regelmäßig Berichte über Spiele & Filme veröffentlichen. Jedoch werde ich mir, anders als früher, kein Zeitlimit mehr setzen.

Ich möchte mit diesem Blog die Leute unterhalten, informieren und den einen oder anderen auf so manchen Geheimtipp aufmerksam zu machen.

Eine kleine Sache noch, bevor sich dieser Beitrag dem Ende zuneigt. In Zukunft möchte ich diesen Blog separat zu einem Youtubekanal betreiben. Genaue Infos darüber werden jedoch erst folgen, wenn es so weit ist.

Bis dahin alles Gute!

Euer Paxton