Review Special: Monopoly – Marvel Edition

Anlässlich meines fünfzehnten Beitrages gibt es heute ein kleines Special. Im Titel steht es bereits, ich stelle heute die Marvel Edition des Brettspiels Monopoly vor. Aber wie bin ich auf diese Idee gekommen? Nun gar nicht. Margit, eine gute Freundin von mir, hat mich auf die Idee gebracht und sie war es auch, die mir das Spiel bei Media Markt gezeigt hat. An dieser Stelle danke noch mal und dieser Beitrag ist dir gewidmet.

Kommen wir nun zur Review.

Das Ziel von Monopoly – Marvel Edition ist das gleiche wie in der normalen Version. Ein Spieler muss am Ende das größte Vermögen besitzen und die anderen Mitspieler in den Ruin treiben. Jedoch bietet die Marvel Edition einige Unterschiede.

Unter anderem kauft man nun keine Grundstücke, sondern Superhelden aus dem Marvel-Universum. Dabei beschäftigt sich, bis auf 2 Ausnahmen, jede Farbe mit einem Superhelden bzw. dessen Comicserie. So hat z.B. Hulk die Farbe Grün. Es gibt auch keine Häuser & Hotels mehr, sondern Comicshops & Comicbörsen. Statt den Bahnhöfen gibt es Bösewichte, was auch Sinn macht denn, wenn man alle 4 besitzt, tut das echt der Geldbörse weh. Statt E-Werk & Wasserkraftwerk haben wir nun Superkräfte.

Die Ereignis- & Gemeinschaftskarten heißen nun SMAAASH & THPOOOMP-Karten und sind mein Highlight des Spiels. Jeder Kartentext steckt voller Referenzen auf die Comics von Marvel, und wenn man mit dem Quellmaterial vertraut ist, wird man mit den Texten viel Spaß haben.

Die grundlegenden Regeln & Aktionen bleiben alle gleich wie in der Grundversion, sprich Versteigerungen, Gebäude kaufen & verkaufen und das kassieren der Miete ist vorhanden. Das ganze Spiel ist eben auf Marvel getrimmt und ich bin sehr positiv überrascht, wie gut das gelungen ist. Mir kommt es so vor, als ob sich bei Hasbro und Marvel einige Leute, viele Gedanken gemacht haben, wie man Monopoly für Marvel-Fans gestalten kann.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich mich sehr über Monopoly Marvel Edition freue und nach einer Partie, die knappe 5 Stunden dauerte, kann ich diese Version jedem Fan von Monopoly & Marvel empfehlen. Für 40 € kriegt man eine wirklich tolle Version eines der großen Klassiker unter den Brettspielen.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Suicide Squad | Review [nicht mehr aktuell]

Suicide Squad von 2016 ist der dritte Film des DC Extened Universe. Die beiden Vorgängerfilme sind Man of Steel & Batman v Superman: Dawn of Justice. Suicide Squad basiert auf den Comics um das gleichnamige Team, bestehend aus Schurken & Anti-Helden, von DC und es ist das erste mal, dass wir diese Gruppe in einem Realfilm zu sehen bekommen. Deshalb hat dieser Film die schwere Aufgabe eine Vielzahl neuer Charaktere einzuführen. Am besten so das keiner zu kurz kommt. Ob es dem Film gelungen ist, erfahrt ihr nun. Viel Spaß!

Handlung

Superman’s auftauchen, wirken & Tod hat die Welt verändert. Was ist wenn das nächste Metawesen, Personen mit übermenschlicher Macht (Doomsday, Diablo, Killer Frost, Darkseid, Flash, Aquaman & co.), beschließt die Erde zu erobern oder wichtige Personen (Staatsoberhäupter o. ä.) zu töten. Wer soll diese Bedrohung aufhalten?

Nun zum einen die Justice League welche gerade im Entstehen ist (siehe Ende von Dawn of Justice + Comic Con Trailer) und Argus. Argus ist ein Geheimdienst, der von Amanda Waller, einer skrupellosen Mitarbeiterin der US-Regierung, geleitet wird und eine Task-Force (Einsatzteam) ins Leben ruft, die die Welt vor Meta-Bedrohungen schützen soll.

Dieses Team heißt Task-Force X oder auch Suicide Squad oder auch Selbstmordkommando (danke alte deutsche Übersetzung) und besteht aus Schurken, die alle eine Gefängnisstrafe absitzen (lebenslänglich).

In diesem Film haben wir folgende Aufstellung im Suicide Squad (in Klammer stehen die Namen der Schauspieler):

  • Amanda Waller (Viola Davis) – Teamleiterin in der Zentrale
  • Rick Flagg (Joel Kinnaman) – Teamleiter im Feld
  • Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje)
  • Diablo (Jay Hernandez)
  • Captain Boomerang (Jai Courtney)
  • Deadshot (Will Smith)
  • Harley Quinn (Margot Robbie)

Diese Aufzählung dient nur zum Überblick da neben diesem recht großen Team auch der Joker, Katana & Enchantress im DCEU etabliert werden und nach dieser ungewöhnlich langen Einleitung fangen wir mit der eigentlichen Handlung an.

Amanda Waller stellt im Auftrag der US-Regierung ein Team zusammen das für hochriskante & lebensgefährliche Missionen eingesetzt werden soll. Da bei einem Team Verluste vorprogrammiert, sind besteht das Team aus Verbrechern um die es nicht schade ist, wenn sie sterben. Siehe Liste oben.

Rick Flagg’s Freundin, die Archäologin Dr. June Moon, ist besessen von Enchantress, einer alten & sehr mächtigen Hexengöttin. Anfänglich ein Mitglied der Task-Force gelingt ihr die Flucht und mithilfe ihrer Magie & ihres Bruders erschafft sie eine „Maschine“ um die Welt zu erobern. Unter dem Vorwand eines Terrorangriffs wird das Suicide Squad zum Schauplatz der Handlung, Midway City, geschickt um dort aufzuräumen und eine Person zu retten.

Wir haben also 2 Handlungsstränge. Zum einen den Strang um die Hexe Enchantress die schalten & walten kann, wie sie will und den Zweiten um die Mission des Suicide Squads. Beide Stränge verknüpfen sich zwar, im laufe des Films, aber es will dennoch nicht recht zusammenpassen.

Mir kam es während des Films vor, als ob man 2 Konzepte für die Geschichte hatte und diese aneinander geklatscht hat.

Mir gefiel die „Rettungsmission“ des Squads dennoch besser, da dort nicht nur die Helden vorgestellt wurden, sondern auch der Joker auftauchte, leider etwas zu kurz, aber dennoch den wahnsinnigen repräsentierte, den man für so einen Film braucht und der Joker hat wenigstens ein Motiv. Er will seine Freundin „retten“. Enchantress ist zwar ein faszinierender Charakter aber leider ein schrecklich farbloser Bösewicht.

Ich bin von der Besetzung des Casts äußerst positiv überrascht. Mir war klar das Will Smith als Deadshot & Jared Leto, als Joker, eine gute Performance an den Tag legen werden. Wobei ich sagen, muss, dass ich den Joker vorher in einer größeren Rolle sehen will, bevor ich ein endgültiges Fazit über ihn ablege.

Mein Highlight des Films war, neben Will Smith, die australische Schauspielerin Margot Robbie in ihrer Rolle als Harley Quinn. Sie spielt eine sowohl liebreizende als auch unglaublich gefährliche & verrückte ehemalige Psychologin. Zuerst darauf aus den Joker zu heilen, verliebte sie sich schließlich in ihn & wurde seine Königin. Ich hoffe, dass sie an der Seite von Jared Leto in einem zukünftigen Film gegen Batman, der in diesem Film ebenfalls einen kurzen Auftritt hat, antritt.

Der Rest des Casts hat mir auch sehr gut gefallen. Jai Courtney verkörpert Captain Boomerang auf so gute Art, dass ich den Charakter zum ersten mal wirklich ernst nehme. Killer Croc ist der Groot des Films, wenig Dialog & viel Kampf, was aber gut funktioniert.

Jay Hernandez verkörpert Diablo, das einzige richtige Metawesen des Teams und einen der interessantesten Charaktere. „Gesegnet“ mit unglaublichen Kräften, die aber nur schwer unter Kontrolle zu halten sind, möchte er sich am liebsten aus dem Kampf heraushalten.

Bevor ich mich weiter in Schwärmerei verzettle, kurz zusammengefasst; ich bin vom Cast äußerst positiv überrascht. Grundlegend gibt es kaum was zu Meckern bis auf die etwas langweiligen Bösewichte bzw. Bösewichte die viel zu wenig Screentime haben.

Die Effekte sind äußerst ansehnlich, wie auch bei den beiden Vorgängern. Killer Croc & Enchantress sehen fantastisch aus & auch die Waffe der Hexe sieht echt toll aus. Einzige das 3D hat nicht immer gepasst & wirkte stellenweise sehr überflüssig. Aber am meisten hat mir die wahre Gestalt von Diablo gefallen.

Der Soundtrack hat es mir passend angetan. Allein „House of Rising Sun“ entlockte mir ein Lächeln. Allerdings war der Film stellenweise extrem laut, wovon ich manchmal Kopfschmerzen bekam. Dieses Problem hatte aber auch bereits Dawn of Justice. Ich mag die Soundtracks beider Filme aber in einer angenehmen Lautstärke ohne Ohrenbluten.

Fazit

Suicide Squad ist ein Film, der vieles richtig aber auch einiges falsch macht. Falsch macht er auf jeden Fall die Handlung. 2 Konzepte die zu verschieden sind um wirklich miteinander zur harmonisieren ist nie gut für einen Film.

Was jedoch äußerst gut funktioniert ist die Etablierung von 10 Figuren im DC Filmuniversum. Es ist schwer so viele Figuren zu etablieren, aber Suicide Squad gelingt das vorbildlich. Jeder hat seine eigene kleine Vorgeschichte und wir wissen wer, wer ist und warum jeder das tut, was er oder sie eben tut.


Eine Sache die ich noch nicht angesprochen habe, ist der Humor. Meine größte Sorge war es das der Film zu viel Klamauk enthält, da DC in diesem Fall mit Marvel gleichziehen wollte und weniger, in die Man of Steel/Dawn of Justice Kerbe schlagen wollte.

Der Humor war sehr angenehm. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Manchmal etwas unpassend aber ich hatte dennoch oft ein Lächeln auf den Lippen. Auch ein paar Lacher waren dabei. Das rechne ich den Film hoch an, da DC noch nie so übermäßig lustig war.

Ein weiter Kritikpunkt am Film sind die Schurken, die wie bereits erwähnt entweder schrecklich farblos sind oder zu wenig Screentime haben, um einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Aber ich sehe ein das man bei so vielen Figuren, irgendwo Abstriche machen muss.

Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen und hatte einige Befürchtungen, die sich zum Großteil nicht bestätigt haben. Der Film ist wie bereits auf Twitter getwittert gut. Kein Meilenstein aber durchaus sehenswert. Gewisse Dinge werden sehr gut gemacht andere Elemente des Films weisen Schwächen auf. Kann ich den Film empfehlen? Ja auf jeden Fall. Leute, die sich nicht mit den Comics auskennen werden, den Film auf jeden Fall super finden. Diejenigen die sich mit der Vorlage auskennen werden sicher einige Schwächen entdecken aber trotzdem besitzt Suicde Squad durch seine Schauspieler genug Charme um darüber (hoffentlich) hinwegsehen zu können.

Ich hatte meinen Spaß mit diesem Actionkracher und hoffe auf weitere Auftritte von Deadshot, Joker, Harley Quinn, Killer Croc & Amanda Waller. Vielleicht sogar in Gotham City, wo ein dunkler Ritter ein anderes Team zusammenstellt, um die Welt zu schützen.

Wie immer bin ich kein Fan von Wertungen, aber dennoch gebe ich dem Film wohlverdiente ★ ★ ★ ★ von 5 Sternen. Ein sehenswerter Superheldenfilm, der viele Figuren etabliert.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal & ich hoffe dann Mal wieder ein Videospiel zu besprechen.

Euer Paxton

Lights Out | Review [nicht mehr aktuell]

Lights Out ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2016 an, dem Produzent James Wan mitgearbeitet hat. James Wan ist der Mann, der uns Saw 1 – 3, Annabelle, Conjuring, Conjuring 2 & Insidious beschert hat. Daher waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Hat sich der Besuch im Kino für diesen Film gelohnt? Nun irgendwie ja & irgendwie nein. Aber lasst mich erklären.

Der Film beginnt in einem Lagerhaus mitten in der Nacht. Esther, eine Arbeiterin in diesem Lagerhaus, sieht eine mysteriöse Frau mit extrem langen Fingern. Jedoch sieht sie diese Frau nur, wenn das Licht aus ist. Esther warnt daraufhin ihren Kollegen (Chef) Paul und verlässt das Gebäude. Dieser sieht ebenfalls
die Frau und wird kurz darauf grausam ermordet.

Pauls Stieftochter Rebecca lebt alleine in einem Apartment. Sie zog von zu Hause aus um ihre Ängste & Schlafstörungen, zu überwinden. Die Ängste kamen von ihrer Mutter (Sophie), die eine schwere psychische Störung hat, und von ihrer unsichtbaren „Freundin“. Sophies zweites Kind, Martin, sieht eines Tages die Konversation zwischen seiner Mutter & ihrer Freundin. Daraufhin leidet er unter Schlafstörungen.

Als er immer wieder im Unterricht einschläft, lässt Emma (eine Mitarbeiterin des Jugendheims) nach Rebecca schicken. Diese bringt Martin zu seiner Mutter. Nach einem Streit mit selbiger nimmt sie Martin jedoch in ihr Apartment mit um ihn, zu beschützen. Sowohl vor der „Freundin“ als auch vor Sophie.

Ab da häufen sich die paranormalen Ereignisse und die Geschwister müssen den Kampf gegen das Wesen aufnehmen welches im dunklen lauert. Außerdem erfahren wir die Hintergrundgeschichte von Sophie & welche Beziehung sie zu ihrer „Freundin“ hat.

Die Story mag spannend klingen, jedoch kann sie nicht wirklich überzeugen und kommt kaum in Fahrt. Besonders die Hintergrundgeschichte um Sophie & Diana (so heißt die „Freundin“) wirkt eher stark an den Haaren herbeigezogen & klischeehaft. Irrenheilanstalten sind halt immer so eine Sache

Die Leistung der Schauspieler geht in Ordnung. Leider hinterließ bis auf Alexander DiPersia als Bret (Rebeccas Freund), der sich zumindest einen kleinen „Kampf“ mit Diana liefern durfte, einen bleibenden Eindruck. Halt das ist nicht ganz wahr. Maria Bello spielt als Sophie eine Frau mit schweren Problemen. Dies rettet jedoch den Eindruck nicht wirklich.

Die Effekte sind sehr gut. Das muss ich schon mal sagen. Jedoch ist der Film oft arg überzeichnet & teilweise sehr makaber, besonders wenn Diana auftaucht. Leider wirkt das oftmals ungewollt komisch. Wer einen Trailer bereits gesehen hat, wird wissen was ich meine.

Licht an – Diana ist weg. Licht ist aus – Diana ist wieder da.

Das mag beim ersten Mal gruselig sein. Wenn das jedoch 3 bis 4 mal in der gleichen Szene vorkommt, verliert sich der Horror.

Fazit

Ich habe selten bei einem Horrorfilm so sehr gelacht wie bei Lights Out. Auch wenn der Film das nicht erreichen, wollte war er dennoch sehr makaber und unterhaltsam. Jedoch war ich nicht der Einzige der sich köstlich amüsiert hat. Im Saal waren noch ca. 30 weitere Kinobesucher und wir alle fanden den Film großteils zum Lachen. Ja es gab 1 oder 2 Jumpscares die mich erschreckt haben, doch der Schrecken war gleich wieder weg.

Ich erkenne die Ambitionen des Films und was er sein will. Jedoch wirkt das Gesamtpaket nicht. Eine lahme Handlung, ein überzeichnetes Monster & eine geringe Laufzeit von 81 Minuten lassen leider wenig Spielraum für einen positiven Eindruck.

Tut es mir leid das ich den Film gesehen habe? Nein das nicht, aber wenn ich Lights Out nicht gesehen hätte, hätte ich auch nichts verpasst.

Ich vergebe eine Wertung von Sternen. Ein ambitionierter Film, der leider nicht den gewünschten/erhofften Effekt erzielt hatte. Aber ich gebe Lights Out einen Bonusstern weil, er mich & die anderen im Saal sehr unterhalten hat.

Endstand: von 5 Sternen + 1 Bonusstern für die ungewollte Komik.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder.

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows | Review

Wenn es ein Franchise gibt, dass selbst nach über 30 Jahren, noch nicht tot ist, dann sind es die Turtles. Seit 1984 gibt es die Geschichten um die 4 mutierten Pizza liebenden Schildkröten, die nach großen Künstlern der Renaissance benannt sind. Das Konzept ist aber auch so beknackt, wie es genial ist. 2014, also zum dreißigjährigen Jubiläum, erschien ein Realfilm um die 4 Brüder. Dieser war leider eher mau und nicht das was man sich von einem Turtles-Film erwartet. Aber 2016 kam dann die Fortsetzung in die Kinos, und ob sich dieser Kinobesuch gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt.

TMNT: Out of the Shadows spielt ein Jahr nach dem Sieg der Turtles über den Superschurken Shredder. Die 4 Helden leben weiterhin in der Kanalisation & schützen die Stadt aus dem Verborgenen. Weiters fürchten sie Anfeindung & Hass aufgrund der Tatsache, dass sie Mutanten sind. Deshalb hat Vern Fenwick, Aprils Kameramann aus dem ersten Teil, die Lorbeeren für den Sieg über Shredder einheimsen dürfen. April O’Neil (gespielt von Megan Fox) beschattet den (verrückten) Wissenschaftler Baxter Stockman. Dieser arbeitet mit dem Foot Clan zusammen und plant die Befreiung von Shredder aus dem Gefängnis. Der Plan gelingt, bei einem Gefangenentransport, jedoch wird Shredder in eine andere Dimension teleportiert. Dort trifft er auf den Warlod Krang, seines Zeichens körperloses Gehirn & Arschloch, mit dem er einen Deal aushandelt:

Shredder soll die 3 Teile einer Maschine finden mit dem Krang das Technodrom, eine Kampfstation, auf die Erde bringen kann, um diese zu erobern. Im Gegenzug hilft Krang dem Shredder dabei, die Turtles zu vernichten. Das erste Teil haben Shredder & Baxter Stockman bereits.

Also kehrt der fiese Finsterling nach New York zurück, rekrutiert die beiden Verbrecher Bebop & Rocksteady (nein nicht die Macher der Arkham Spiele), welche beim Gefangenentransport von Shredder, ebenfalls entkamen.
Die Turtles müssen sich also mithilfe von April O’Neil, Vern Fenwick & dem Neuzugang Casey Jones (Ein Polizist der beim Gefangenentransport von Shredder, Bebop & Rocksteady die 3 hat entkommen lassen, jedoch nun auf eigene Faust, Jagd auf die Schurken macht) dieser Allianz aus Superschurken erwehren, um New York zu retten.

Dabei stellen sich auch interne Probleme unter den 4 Brüdern ein die sie überwinden müssen.

Die Handlung ist wohl der stärkste Aspekt des Films. Sie ist ein wahres Fest für Turtles-Fans. Nicht zu sehr überladen aber dennoch genug Materie, um spannend zu sein.

Die Besetzung ist sehr gut.  Der Shredder ist Gott sei Dank nicht mehr der peinliche Wicht aus dem ersten Teil, sondern wirkt viel bedrohlicher & gefährlicher als in Teil 1. Das liegt auch an der deutschen Lokalisierung. Shredder zischt etwas beim Sprechen, was einfach bedrohlich wirkt & zum Glück spricht er nicht mehr japanisch. Das war einfach schrecklich peinlich in Teil 1.

Megan Fox spielt ihre Rolle als April O’Neil überraschend gut und auch Stephen Amell macht als Casey Jones eine sehr gute Figur. Leider beschränkt sich Casey Jones im Film nur auf einen kurzen Kampf gegen ein paar Foot Clan Ninjas und einen Kampf gegen Bebop & Rocksteady. Mein Highlight war jedoch neben Brian Tee, als der Shredder, der Schauspieler Tyler Perry als Baxter Stockman. Ein absoluter Comedy Charakter & Mad Scientist, wie er im Buche steht. Sehr gute Performance & die Stelle, in der er von Shredder ein High 5, möchte, ist göttlich.

Die Turtles sehen wie in Teil 1 zwar hässlich aus (Sie sind halt Mutanten) sind jedoch super animiert & auch die Synchronsprecher machen einen guten Job. Das gleiche gilt auch für die Sensei Ratte Splinter & für Krang, seines Zeichens körperloses Gehirn & Arschloch.

Generell ist das CGI & die Effekte sehr hochwertig. Gerade Krang sieht verdammt ekelhaft aus. Ich habe den Film im Imax gesehen und war sehr zufrieden. Das 3D war nicht zu aufdringlich & hat viele Effekte verbessert. Dazu kommt eine klasse Soundkulisse, die im Kino zwar Laut ist, jedoch nicht so extrem wie damals bei Dawn of Justice.

Das führt mich zur Klanguntermalung des Films. Wie bereits erwähnt sind die Synchronsprecher sehr gut und passend zu jedem der Charaktere. Auch wenn mir die englische Version einen Kleinen ticken besser gefallen hat. Jedoch kommt hierzu ein Nachtrag wenn die Blu-Ray erschienen ist, da ich nur Trailerausschnitte auf Englisch gesehen habe.

Der Soundtrack ist hervorragend. Genau die Mischung aus Episch & Dezent die ein Superheldenfilm braucht. Hier also ein Riesen Lob an Steve Jablonsky der einen guten Job abgeliefert hat.

Fazit

TMNT: Out of the Shadows ist eine äußerst gelungene Fortsetzung die den ersten TMNT-Film in allen Punkten übertrumpft. Der Film nutzt sein Quellmaterial viel besser und baut viele bekannte Charaktere aus dem Turtles-Universum ein, ohne dieses jedoch zu überlasten.

Neben den vielen guten Schauspielern haben wir eine gelungene Synchronisation (meine größte Befürchtung war, dass die deutsche Fassung mies ist), einen tollen Soundtrack und viel Humor. Der Film ist fast eine Realverfilmung einer alten Cartoonfolge, nur leider ohne die witzigen Sprüche des Shredders.

Ich würde mir persönlich einen dritten Teil wünschen, da mit diesem Film meine Meinung über Turtles-Realfilme um einiges gestiegen ist.

Obwohl ich keine Wertung vergeben möchte, jedoch schon öfters danach gefragt wurde geben ich dem Film ★ ★ ★ ★ von 5 Sternen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal.

 

Bastion | Review

Da ich gerade an ein paar größeren Projekten arbeite (und ich will nichts Großes spielen, bis das neue Deus Ex & No Man’s Sky erschienen sind) wird es in der nächsten Zeit „nur“ Review’s zu kleineren Spielen geben. Jedoch habe ich so die Möglichkeit über kleinere Spiele zu schreiben, die echt gut sind. Ein solches Spiel ist Bastion aus dem Jahr 2012.

Eine Mission um die Welt zu retten

In Bastion übernimmt man die Rolle von Kid. Dieser erwacht inmitten von Ruinen und begibt sich auf den Weg zur Bastion. Die Bastion ist ein Treffpunkt für schwere Zeiten und eine schwere Zeit ist angebrochen. Denn die Welt ist durch eine Katastrophe, genannt die Calamity, in viele Teile zerbrochen. Bei der Bastion angekommen trifft Kid auf den scheinbar einzigen anderen Überlebenden. Den alten Mann & Erzähler Rucks. Rucks schickt unseren stummen Helden auf eine Reise, um die Welt wieder zu, rekonstruieren. Soweit zur packenden & emotionalen Story von Bastion.

Klassisches Spieledesign der alten Schule

Spielerisch haben wir es hier mit einem klassischen Action-Rollenspiel aus der ISO-Ansicht zu tun. Ähnlich wie in Spielen wie Diablo, Torchlight oder Gauntlet. Dies fällt insofern positiv auf, da Spiele aus dieser Ansicht, eher selten geworden sind.

Das primäre des Spielers ist es Scherben zu sammeln, die über mehrere Welten verstreut sind und zur Rekonstruierung der Welt beitragen sollen. Dabei stehen dem Helden diverse Fern- & Nahkampfwaffen zur Verfügung, mit denen er sich gegen die zahlenmäßig überlegenen Feinde erwehren kann. Außerdem kann mit Spirituosen diverse Vor- und Nachteile erhalten.

Wer den Schwierigkeitsgrad erhöhen will, kann am Heiligtum diverse Götter beschwören die zb die Gegner stärken oder die Anzahl an Heiltränken reduzieren.

Wie bereits erwähnt, sieht der Spieler das Geschehen aus der ISO-Perspektive. Während der Held durch die Spielwelt streift, formt sich diese erst vor seinen Füßen, damit er nicht in den Abgrund fällt. Die gesamte Welt ist digital von Hand gemalt, was sehr positiv für das Auge ist. Überall sind nette Details versteckt und die farbenfrohen Welten wissen zu gefallen.

Ein Erzähler, der seines gleichen sucht

Das wohl wichtigste Merkmal des Spiels ist die Erzählweise. Rucks, unser Erzähler, kommentiert viele Dinge aus seiner Sicht ohne dabei den Helden direkt anzusprechen. Außerdem ist Rucks sehr gut über die emotionale Verfassung des Helden und den Kanon der Welt informiert. Außerdem werden auch Dinge kommentiert, die nichts mit dem eigentlichen Spielverlauf zu tun haben, zb, wenn Kid Kisten zerstört.

Es gibt was auf die Ohren

Mein Highlight war neben der Erzählweise der Soundtrack. Dieser wurde von Darren Korb komponiert und dieser Herr hat einen fantastischen Job gemacht. Es werden akustische Instrumente (digital stark bearbeitet) und für Trip-Hop typische Rhythmusstrukturen kombiniert. Meine Tipp; hört euch den Soundtrack auf Youtube an. Ihr werdet es nicht bereuen.

Fazit

Bastion hat mir sehr gefallen. Das Spiel besitzt ein sehr sympathisches Personal. Die Handlung ist simpel aber sehr gut erzählt, dank Rucks dem besten Erzähler der Videospielwelt. Grafik & Akustisch weiß der Titel ebenfalls zu gefallen. Ich kann das Spiel jedem ans Herz legen, der sich mal abseits der großen Triple A Titel bewegt. Mein einziger Kritikpunkt, wäre dass das Spiel etwas kurz ist, aber dafür gibt es das New Game Plus.

Das war’s von meiner Seite. Auf bald!

Infos zum Spiel

Entwickler: Supergiant Games

Publisher: Warner Bros. Interactive

Plattform: PS4, PS Vita, Windwos, Xbox 360

Release: 2012 (Erstveröffentlichung)

 

 

Wie ihr sicher gemerkt habt, habe ich heute eine andere Form bei den Reviews verwendet. In Zukunft werde ich diese Form anwenden um meine Berichte etwas strukturierter & schöner zu präsentieren.

 

 

PETS | Review

Vor etwas mehr als einem Jahr erschien der erste Trailer zu PETS, dem neuen Animationsfilm von Illumination Entertainment (Ich – einfach unverbesserlich, Minions & Der Lorax). Viele freuten sich auf diesen Film und ich freute mich ebenfalls auf das Erscheinen des Films. Vor Kurzem war ich also im Kino und habe mir PETS angesehen. Was ich von diesem Film halte, erfahrt ihr nun in den nächsten Absätzen.

Hauptcharakter ist Max, ein Jack Russel Terrier, der zusammen mit seiner Besitzerin Katie in Manhattan lebt. Dort trifft er sich auch regelmäßig mit anderen Haustieren wie der Katze Chloe, dem Wellensittich Sweetpea, dem Mops Mel oder dem Dackel Buddy. Eines Tages bringt Katie einen neuen Hund mit nach Hause. Den Mischling Duke. Sofort macht sich bei Max der Neid breit. Duke bringt Max bei einem Spaziergang dazu mit in die Innenstadt zu laufen, wo die beiden von Straßenkatzen überfallen werden und ihre Halsbänder verlieren.  Ab diesem Zeitpunkt beginnt für die beiden ein Abenteuer quer durch New York, an dessen Ende sie einfach nur nach Hause wollen. Jedoch stellen sich den beiden nicht nur das städtische Tierheim, sondern auch die Gruppe „Weggeworfene Haustiere“, angeführt vom Revoluzzer Kaninchen Snowball, in den Weg.

Wer bei dieser Beschreibung denkt, dass das doch völlig absurd ist, hat recht. Der Film ist ein absolutes Gagfeuerwerk mit vielen sympathischen Figuren. Die deutschen Synchronsprecher liefern alle eine großartige Arbeit ab und geben jedem der Tiere einen eigenen Charakter, den man sich merken kann.

Ebenfalls muss die Technik erwähnt werden. Das CGI sieht einfach hervorragend aus. Selbst ich, ein Fan von klassischen Trickfilmen, muss zugeben, dass die Technik hinter diesem Film einfach umwerfend ist. Leider habe ich den Film nicht in 3D gesehen, jedoch kann ich das verschmerzen.

Trotz seiner etwas mauen Handlung weiß PETS auf jeden Fall zu gefallen. Mit seiner Laufzeit von 92 Minuten hat PETS genau die richtige Länge. Er ist weder zu kurz noch zu lang. Dazu kommt wie bereits erwähnt viel Humor, großartige Sprecher & sehr schönes CGI. Was jedoch am wichtigsten ist; der Film beantwortet endlich die Frage was unsere Haustiere machen, wenn wir nicht zu Hause sind

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 92 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Studio: Illumination Entertainment