Die Winterpause und das kommende Jahr

DerStigler geht in die Winterpause. Diese Pause dauert vom 24.12.16 bis zum 31.12.16 aber keine Sorge. Ab dem 1.1.17 sind wir wieder back in Action und versorgen euch wieder mit Beiträgen.

Nun kommen noch ein paar allgemeine Informationen zum Blog für das kommende Jahr. Inzwischen dürfte es jedem aufgefallen sein dass, das Team einen neuen Autor hat. Nach ein paar Gastbeiträgen ist Felix als zweiter Autor zum Team dazugestoßen. Vielleicht kommt im neuen Jahr ein dritter Autor dazu aber das steht aktuell noch in den Sternen.

Folgende Reihen werden auch 2017 fortgesetzt:

  • Spielereviews

  • Filmreviews

  • Kurzreviews

  • Retroreviews

  • Gedanken von A bis Z

Von diesen Reihen werden wir uns leider verabschieden:

  • Ersteindrücke (Es wurden einige Beiträge verfasst aber nie veröffentlicht bzw. kamen sie nie über die Planungsphase hinaus.)

  • Ankündiger (Zugunsten von anderen Projekten/Beiträgen)

Weiters werden wir versuchen den aktuellen Rhythmus von einem Beitrag alle 2 bis 3 Tage zu halten.

Vielen Dank für die Treue und das Feedback. Schöne Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünscht das Team von DerStigler – ein Videospiel und Filmblog.

Final Fantasy XV oder die Rückkehr der Reihe! | Review

Ein Final Fantasy für Fans und Einsteiger.

Mit diesen Worten begrüßt Entwickler/Publisher Square Enix den Spieler zu Final Fantasy XV. Nach über zehn Jahren Entwicklungszeit ist das Spiel Ende November 2016 weltweit für PS4 & Xbox One erschienen. Eins vorweg, ich bin von diesem Spiel sehr begeistert und warum das so ist erfahrt ihr jetzt.


In Final Fantasy XV übernimmt man die Rolle von Noctis Lucis Caelum, dem Kronprinzen des Königreichs Lucis. Er ist der spielbare Charakter und wird während des gesamten Abenteuers stets von seinen Freunden Ignis Scientia, Gladiolus Amicitia & Prompto Argentum begleitet und unterstützt.

Zu Beginn der Handlung sind die vier Freunde auf dem Weg nach Altissia, der Hauptstadt des Inselreiches Accordo. Noctis soll dort das Orakel Lunafreya heiraten.

Dies ist Teil eines Friedensvertrages zwischen dem Königreich Lucis, wo Noctis Vater regiert und dem Imperium Niflheim welches bereits große Teile der Welt erobert hat.

Unterwegs hat der Wagen der Gruppe, Regalia genannt, jedoch eine Panne und die Freunde stecken mitten in der Einöde bei der Werkstatt Hammerhead fest. Da die Reparatur jedoch nicht kostenlos ist und unsere adeligen Helden kein Geld bei sich haben (sie brauchten bisher auch keines) muss das Geld anders beschafft werden. So werden dem Spieler die ersten Spielmechaniken gezeigt ohne in endlosen Tutorials festzuhängen.

Nun kann der Spiele die Gegend erkunden, erste Jagdmissionen absolvieren und einige Level aufsteigen, zum Gameplay komme ich jedoch später. Sobald das Geld beschafft wurde und das Auto wieder funktionstüchtig ist geht der Roadtrip weiter zur Küste um dort eine Überfahrt zu buchen. Jedoch hat das Imperium alle Häfen gesperrt und somit ist eine Überfahrt nicht möglich. Dabei trifft die Gruppe zum ersten mal auf den mysteriösen Ardyn der im späteren Verlauf der Handlung noch eine größere Rolle einnehmen wird.

 

Nach einer Übernachtung im örtlichen Hotel erfährt die Gruppe vom Angriff des Imperiums auf Insomnia, der Heimatstadt von Noctis und Hauptstadt des Königreichs Lucis, während der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit dem Imperium.

 

Die weitere Handlung beschreibt den Weg von Noctis als heimatloser Prinz bis zum König der Prophezeiung der die Welt retten soll. Begleitet von seinen drei Freunden und unterstützt von diversen Verbündeten macht sich Noctis auf die lange & beschwerliche Reise. Um dem Imperium etwas entgegen setzen zu können benötigt unser Held den Segen der Götter (Titan, Ramuh, Leviathan, Shiva, Bahamut, Ifrit) und die dreizehn Königswaffen, magische Waffen die nur vom König von Lucis geführt werden können.

Die Geschichte ist sehr spannend, wartet mit einigen gut geschriebenen Wendungen auf und wird allgemein als Roadtrip beschrieben. Mit Roadtrip meine ich das man gut die erste Hälfte des Spiels auf der Straße befindet und einem die ganze Welt offen steht. Das führt mich zu den Nebenquests die wirklich umfangreich und abwechslungsreich ausgefallen sind. Von charakterbezogenen Quests über Jagdmissionen (das Erlegen von besonderen Monstern) bis hin zu Botengängen für verschiedene Personen. Für jede erledigte Mission erhält man Gil (die Währung des Spiels), Erfahrungspunkte und manchmal Gegenstände als Belohnung.


Jedoch erhält man nicht nur bestandene Quests, sondern auch für gewonnene Kämpfe Erfahrungspunkte und das führt uns zum Gameplay, angefangen mit dem Kampfsystem.

Gekämpft wird in Echtzeit und auf offenem Feld, sprich es gibt keine separaten Kampfarenen mehr wie in früheren Teilen. Im Kampf steuert man, wie auch im restlichen Spiel, Noctis der ein hervorragender Allround-Kämpfer ist. Die übrigen Figuren agieren selbstständig und das tun sie sehr intelligent. Sie greifen an, unterstützen den Spieler wenn es angebracht ist und heilen sich selbst wenn die Lebenspunkte auf Null sinken. An dieser Stelle muss ich eine Neuerung erwähnen, wenn die Lebenspunkte einer Figur auf Null fallen geht diese in den kritischen Bereich über. Nun hat der Spieler etwas Zeit die Lebenspunkte wiederaufzüllen damit die jeweilige Figur wieder weiterkämpfen kann.

Im Kampf kommen verschiedene Waffenarten zum Einsatz. Neben Schwertern (Einhand- und Zweihandschwertern), Dolchen und Speeren gibt es Schilde, Schusswaffen, Maschinen (zb eine Autoarmbrust), Magie (die man sich selbst erstellt aus den drei Elementen Feuer, Eis & Blitz) und die Königswaffen. Jede dieser Waffengattungen verfügt über ein paar Unterkategorien.

Im Kampf kann man jederzeit die Ausrüstung der Figuren wechseln um die verschiedenen Schwächen der Gegner effektiv ausnutzen können. Ich halte das für eine gute Idee da jeder Gegner andere Schwächen gegen verschiedene Waffenarten bzw. Elemente hat. Man kann jedoch nicht nur die Ausrüstung von Noctis, sondern auch die von den Gefährten ändern.

Jeder der drei Gefährten kann zwei Waffenarten und einen Zauber nutzen die, die jeweilige Figur auch selbstständig und sinnvoll einsetzt.

Abseits des Kampfes kann man einigen Nebenbeschäftigungen nachgehen. So kann man sich beispielsweise sehr lange mit Chocobos, gelben Reitvögeln, beschäftigen. Diese Tiere stellen eine gute Alternative zum Auto dar und eignen sich ideal für ein Rennen. Es besteht auch die Möglichkeit sich an einem Flipperautomaten zu vergnügen oder zu Angeln. Das Angeln führt uns zu den Talenten. Jeder der vier Freunde verfügt über ein Talent welches mal mehr mal weniger nützlich ist. Noctis angelt sehr gerne während Gladiolus sehr gut im fährtenlesen ist und manchmal Gegenstände findet. Ignis kann sehr gut kochen und entdeckt im Laufe des Abenteuers neue Rezepte. Prompto fotografiert sehr gerne, man kann seine Schnappschüsse speichern und so verschiedene Andenken an die Reise haben.

Nach dem ganzen Kämpfen & Quests absolvieren hat man einen großen Haufen Erfahrungspunkte angehäuft. Diese Punkte werden an den verschiedenen Rastplätzen auf die Protagonisten verteilt. Rasten kann man im Freien (Zelten und die Speisen von Ignis genießen) oder in Hotels/Wohnwägen/Schlafwägen in Zügen. Für jeden Stufenanstieg gibt es Fertigkeitspunkte (FP) die man in verschiedenen Kategorien ausgeben kann. Entweder kann man die Fähigkeiten Noctis von Verbessern oder man verbessert die Fähigkeiten der Gefährten bzw. kauft passive Fähigkeiten die einem FP & Erfahrungspunkte gewähren.


Genug davon wie sich Final Fantasy XV spielt. Kommen wir dazu wie das Spiel aussieht. Die Grafik ist der Wahnsinn. Das Spiel sieht wunderbar aus mit nur leichten Macken wobei ich hier nur die Haare der Figuren wirklich kritisieren kann. In gewissen Szenen sehen die Frisuren der Figuren nicht wirklich gut aus. Der Rest der Charaktermodelle ist jedoch sehr detailliert und sieht wunderbar aus. Gerade Kleinigkeiten wie die Narben von Gladiolus oder die Sommersprossen von Prompto lassen die Figuren sehr realistisch aussehen.

Eos, die Spielwelt, sieht fantastisch aus. Der Stil ist eine Mischung aus einer realistischen Welt (die über weite Strecken unserer ähnelt) mit typischen Elementen aus dem Final Fantasy Universum was die Flora & Fauna angeht. Überall gibt es hübsche Details und fantastische Panoramen. Besonders die Gegend Duscae mit den dichten Wäldern, den weitläufigen Sümpfen und der schier endlosen Straße hat es mir besonders angetan.

Das Design der Monster und Tiere ist sehr abwechslungsreich. Von eher langweiligen Wesen wie die Granulas & imperialen Soldaten bis hin zu den abgefahrenen Monstern wie der Morbol, die spinnenartigen Monster und den Untoten ist alles dabei.

Mein absolutes Highlight sind jedoch die Esper/Götter. Es gibt nur sechs dieser übermächtigen Wesen aber diese sehen unglaublich toll aus. Besonders Titan und Leviathan sind der absolute Wahnsinn. Immer wenn, diese beiden Wesen auftreten, bekomme ich eine Gänsehaut. Es kommt selten vor das mich Wesen/Monster in einem Videospiel so sehr beeindrucken wie in Final Fantasy XV. Die Kämpfe gegen Titan & Leviathan gehören zu meinen liebsten Momenten im gesamten Spiel.

Zusammengefasst kann man sagen dass, die Grafik sehr schön & detailliert ist. Hier und da gibt es zwar die üblichen Schwächen die jedes Open-World Rollenspiel hat (Bugs, seltsame Bewegungen der Figuren oder eine eigentümliche Kollision der Polygone) aber im Vergleich zur Konkurrenz ist es hier eher verschmerzbar. Besonders wenn, man bedenkt, das Final Fantasy XV das erste Open-World RPG von Square Enix ist.


Auch auf akustischer Ebene gibt es was auf die Ohren. Eine der größten Stärken von Square Enix war schon immer die Klanguntermalung von Videospielen. Jede Situation im Spiel wird Ideal unterlegt. Von ruhigen Stücken bei den Rastplätzen über traurige Musik, wenn Verluste beklagt werden müssen, bis zu den epischen Klängen in den Kämpfen ist alles dabei was dass Fan-Herz höher schlagen lässt.

Wenn man im Auto unterwegs kann man den Soundtracks der alten Final Fantasy Titeln lauschen, diese können im Spiel um je hundert Gil erworben werden, oder die Playlist von Noctis erforschen. Ich persönlich ziehe die Soundtracks der Playlist um Längen vor da ich ein großer Fan der Final Fantasy Soundtracks bin.

Die Synchronisation ist sehr gut. Ich habe das Spiel auf Deutsch, Englisch & Japanisch gespielt. Jeder der drei Synchronsprachen ist sehr gut gelungen wobei Deutsch die schwächste Fassung ist, weil es unter anderem einfach so ungewohnt ist die Figuren in einem FF-Spiel Deutsch sprechen zu hören.

Japanisch geht auch in Ordnung aber wie schon in Final Fantasy Type-0 HD ist der Funke nie ganz übergesprungen. Offenbar begeistern mich japanische Synchronisationen nur in Spielen der Tales of Reihe.

Die englische Sprachausgabe ist ganz klar die beste. Gladiolus hat eine tiefe Stimme, passend zu seiner Rolle als Krieger während der flippige Prompto eine etwas höhere Stimme hat. Noctis & Ignis, die eher die Denker der haben ruhige Stimmen zeigen aber auch Emotionen wenn es sein muss. Aber auch die Nebencharaktere wurden sehr gut & glaubwürdig vertont.


Final Fantasy XV ist meiner Meinung der beste Teil der Reihe seit Final Fantasy IX. Bis auf ein paar Kleinigkeiten liefert Square ein rundes Komplettpaket ab das sowohl Einsteiger als auch alte Fans in seinen Bann ziehen kann. Das Kampfsystem geht super von der Hand und sorgt für viel Dynamik in den Kämpfen, die Charaktere sind sehr gut geschrieben und wachsen einem im Laufe der Handlung sehr ans Herz. Grafik & Soundtrack sind wissen zu gefallen und auch auf technischer Ebene überzeugt das Spiel. Meine Fanschaft zu Final Fantasy ist wieder entbrannt und ich freue mich auf die Zukunft der Reihe.

Wertung:
Handlung:  • • • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • • •
Soundtrack: • • • • •
Wertung: 20 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert!
Release: 29.11.2016
Plattformen: Playstation 4, Xbox One
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix
USK: ab 12 Jahre

Hier geht es zu weiteren Final Fantasy Reviews:

Spielereview #9: World of Final Fantasy

Spielereview #10: Final Fantasy Type 0 HD

Rogue One – A Star Wars Story | Review [Autor: Felix Neumaier]

Nach der Fortsetzung Star Wars Das Erwachen der Macht kam nun das erste Spin Off Rogue One A Star Wars Story in die Kinos, und in meiner Review erfährt ihr ob sich ein Kinobesuch lohnt oder nicht!

Handlung: Pläne einer Superwaffe

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie.

Das Imperium regiert über das Universum und untermauert seine Machtstellung durch die Konstruktion einer Superwaffe die im Stande ist einen ganzen Planeten zu zerstören, dem die Widerstandskämpfer jedoch nichts entgegenzusetzen haben, doch ein hochriskantes Himmelfahrtskommando soll die Wende zugunsten der Rebellion erzwingen. Dazu machen sich Captain Cassian Andor (Diego Luna), sein umprogrammierter imperialer Sicherheitsdroide K-2SO (Alan Tudyk) und Jyn Erso (Felicity Jones) auf, um deren Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) zu finden, welcher mutmaßlich beteiligt zu sein scheint an der Errichtung der Superwaffe dem Todesstern. Später schließen sich der blinde Krieger Chirrut Îmwe (Donnie Yen) und dessen Weggefährte Baze Malbus (Jiang Wen) der Kampfgruppe an, um die Pläne der Waffe zu erbeuten, damit die Rebellen gegen die gigantische Vernichtungsmaschine überhaupt eine Chance haben. Was Jyn Erso allerdings nicht weiß ist das Cassian vom Rebellionsrat den Auftrag bekommen hat Galen Erso zu töten.

Die Handlung von Rogue One ist spannend erzählt allerdings gibt es hier und da kleinere Längen jedoch ist das meckern auf höchstem Niveau den der Film ist ganz bestimmt einer der besten Filme 2016. Es ist auf jeden Fall einer der düstersten und brutalsten Star Wars Filme Ever was mir sehr gefallen hat was aber etwas ausgeglichen wird mit ein paar witzigen Sprüchen, er ist also nicht ganz Humorlos. Die Actionsequencen und Kampf Choreographien lassen sich sehen besonders die vom blinden Krieger Chirrut Îmwe. Der Film ist auch an manchen Stellen traurig und drückt etwas auf die Tränendrüse.

 

Cast: Top Cast bis zum letzten Rebellen

Der Cast ist einfach nur perfekt. Ich habe selten so einen grandiosen Cast gesehen wie in Rogue One.

Felicity Jones als Jyn Erso welche eigentlich nur ihren Vater retten will meistert ihre Rolle mit Bravour und überzeugte mich aufs Ganze.

Diego Luna als geheimnisvoller Captain Cassian Andor welcher nicht weniger überzeugt und seinen Job genauso ordentlich erledigt hat wie Ms. Jones.

Ben Mendelsohn übernimmt im Film die Rolle vom Bösewicht Direktor Orson Krennic welcher das Böse in seinem Charakter gut rüberbringt und auch so gut spielt.

Donnie Yen als blinder Krieger Chirrut Îmwe war meiner Meinung nach, dass beste am ganzen Cast er hatte einfach die coolsten Moves drauf und hatte als einer der wenigen Charaktere auch witzige Dialoge.

Und zu guter Letzt haben wir noch Mads Mikkelsen als Galen Erso welcher zwar nur wenig Screen time hatte jedoch auch gute Arbeit geleistet hat.

Im Voicecast haben wir Alan Tudyk als Droiden K-2SO welcher genauso lustig ist wie R2-D2 und genauso liebenswert wie BB-8.

Doch auch der restliche Cast hat überzeugt wie zum Beispiel Jiang Wen als Baze Malbus den Begleiter und besten Freund von Chirrut Îmwe, sowie Forest Whitaker als Saw Gerrera welcher Jyn als kleines Kind vor dem Imperium rettete und Riz Ahmed als Pilot des Imperiums welcher jedoch auf die Helle Seite wechselt.

 

Effekte & Technik: Schöne Kulissen und gutes 3D

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und sag schon mal vorne weg das 3D ist OK nichts Weltbewegendes wie in Star Wars Das Erwachen der Macht wo mir das 3D schon etwas mehr gefallen hat, jedoch fällt das nicht so sehr auf denn, wenn man den Film in Imax 3d sieht trägt das 3D mehr dazu bei dass man glaubt man sei mitten im Geschehen und da ist die tiefe etwas wichtiger und nicht die Pop Outs.

Der Film verfügt über schöne Kulissen, egal ob in der Wüste oder am Strand die Szenenbilder sind schön anzuschauen. Und wenn man die Zerstörungen des Todessterns zum ersten aus nächster Nähe sieht bekommt man Gänsehaut des Todes.

 

Soundtrack & Synchronisation: Schöner Sound und Mikkelsen mit anderer Stimme

Der Soundtrack weiß zu gefallen die Musik von Michael Giacchino (Doctor Strange) geht ins Ohr, jedoch merkt man schon ein bisschen, dass die Tracks nicht von Oscarpreisträger John Williams stammen, weil mir ein so ein epischer Track der mir die Haare aufstellt leider nicht in diesem Film enthalten ist. Wenn jedoch das altbekannte Darth Vader Theme läuft dann bekommt man Gänsehaut aber wie!

Zur Synchronisation kann man einfach nur sagen, dass saubere Arbeit geleistet wurde, alle Schauspieler haben im Film ihre Stammsprecher bis auf Mads Mikkelsen er wurde nicht wie üblich von Matthias Klie gesprochen sondern von Axel Malzacher.

 

Fazit

Eine spannend erzählte Handlung mit kleinen Längen, wunderschöne Kulissen, ein guter Soundtrack und der epische Cast machen Rogue One A Star Wars Story für mich zu einem der besten Filme 2016.

 

 

Wertung:

Handlung: • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • •

Wertung: 18 von 20 Punkten

Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:

Originaltitel: Rogue One

Deutscher Titel: Rogue One A Star Wars Story

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 133 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Hier geht es zu einem Beitrag von Filmexe zum Thema Star Wars Rogue One:

Filmexe: Star Wars Rogue One Podcast

Imperium | Review

Imperium ist ein Thriller aus dem Jahr 2016, der unter der Regie von Daniel Ragussis entstand, welcher auch das Drehbuch schrieb. Der Film basiert im Wesentlichen auf den Erlebnissen von Michael German, einem EX-FBI Agenten, welcher 16 Jahre lange für das FBI tätig wahr bevor er seinen Dienst quittierte.


Protagonist ist der junge FBI Agent Nate Foster (Daniel Radcliffe) welcher noch Ideale hat und sein Heimatland zu einem besseren Ort machen will. Er erhält von seiner Chefin Angela Zamparo (Toni Collete) einen gefährlichen Auftrag. Nate soll undercover in ein Netzwerk von radikalen White-Supremacy-Terroristen eingeschleust werden.

Dieses Netzwerk steht unter dem Verdacht radioaktives Material für eine schmutzige Bombe entwendet zu haben. Eine schmutzige Bombe ist ein Sprengsatz, der bei seiner Detonation radioaktives Material freisetzt. Somit gilt eine schmutzige Bombe als Massenvernichtungswaffe.

Für Nate wird es im Laufe des Films immer schwieriger den weißen Rechtsextremisten zu spielen und dabei seinen eigenen Prinzipien treu zu bleiben. Je tiefer er in dieses Netzwerk eindringt, umso mehr wird Nate die Grenzen seiner Moral & Psyche getrieben.

 

Dabei scheinen im Laufe seiner Ermittlungen alle Spuren zum extremen Paramilitär Andrew Blackwell (Chris Sullivan), welcher die Trinkwasserversorgung von Washington DC verschmutzen will und dem, ich nenn ihn mal Hassprediger, Dallas Wolf (Tracy Letts), zu führen.

Die Handlung ist sehr spannend, wartet mit einigen Wendungen auf und bietet auch den einen oder anderen roten Hering.


Die Handlung eines Films kann noch so spannend sein, wenn die Leistung der Schauspieler nicht hinhaut, wird nur schwer Spannung aufkommen. Dies ist bei Imperium nicht der Fall. Der Cast ist hervorragend gewählt und weiß sehr zu gefallen.

Besonders sticht hier Daniel Radcliffe hervor. Der ehemalige Harry Potter Star muss, in diesem Film nicht nur einen FBI Agenten spielen der sich beweisen will und die Welt zu einem besseren Ort machen möchte, sondern auch einen weißen Neonazi der an den Sieg und die Überlegenheit der weißen Rasse glaubt. Dabei muss er sich das Vertrauen der Rechtsextremen verdienen aber auch darauf achten sich keine Feinde zu machen.

 

Auf der Seite der Rechtsextremen haben wir unter anderem Tracy Letts, der einen überzeugten „Hassprediger“ spielt und eine eigene Radiosendung betreibt, Chris Sullivan verkörpert den Anführer einer paramilitärischen Organisation die sich als christliche Organisation tarnt. Weiters sieht man Pawel Szajda in der Rolle des Neonazis und Sam Trammel als Sympathisanten des Netzwerks.

Auf der Seiten des FBI’s sieht man Toni Collete als Nates Chefin Angela Zamparo und Nestor Carbonell als weiteren FBI Agenten der zu beginn islamische Terroristen als die Diebe des radioaktiven Materials verdächtigt.

Die Leistung der Schauspieler ist sehr überzeugend und besonders Daniel Radcliff sticht mit seiner Leistung aus dem Pool an guten Schauspielern hervor.


Ebenfalls überzeugend ist die deutsche Lokalisierung. Alle Schauspieler, die ich zuvor in anderen Filmen gesehen habe wurden von ihren Standardsprechern gesprochen.

Der Soundtrack von Will Bates ist sehr hörenswert. Meist nur leise im Hintergrund zu hören bauscht sich die Musik immer weiter auf wenn es Gefährlich wird. Besonders in Situationen, wenn es scheint, als ob Nates Tarnung aufgeflogen ist, lagen bei mir die Nerven blank.

In Kombination mit den hervorragenden Schauspielern und der gelungenen deutschen Synchronisation ergibt das eine sehr dichte & spannende Atmosphäre.


Was darf neben super Schauspielern, gut geschriebenen Dialogen, einer gelungenen Übersetzung & einem eindringlichen Soundtrack nicht fehlen? Richtig eine gute Arbeit bei der Kameraführung.

Auch auf dieser Ebene punktet Imperium. Der Film verfügt über mehrere harte Schnitte und Anlehnungen an die italienische Einstellung, sprich das Fokussieren auf Gesichter um die Emotionen der Figuren besser verstehen zu können. Besonders fällt dies hier bei Daniel Radcliffe auf der über sehr ausdrucksstarke Augen verfügt. In ihnen spiegeln sich so viele Emotionen das es schwer ist alles auf einmal zu erfassen.

 

Der Film schafft es sehr gut Unwohlsein zu erzeugen. Es gibt immer wieder Szenen in denen in schneller Abfolge rechtsradikale Elemente eingeblendet. Jedoch werden diese nicht glorifiziert, sondern dienen in erster Linie dem Zuschauer zu zeigen auf was sich unser Held bei seiner Mission einlässt.


Es gibt selten Filme die mich so sehr fesseln wie Imperium. Hier stimmt alles. Von der spannenden Handlung, den gut geschriebenen Dialogen über die überzeugende Leistung der Schauspieler bis zur technischen Seite. Für mich Imperium die Überraschung des Jahres und spannendste Thriller seit „Das Schweigen der Lämmer“.

Ich kann den Film jedem empfehlen der einen sehr spannenden Thriller sucht der unter die Haut geht.

Wir lesen uns beim nächsten mal!

Wertung

 

Handlung: • • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • • •

Wertung: 20 von 20 Punkten

Note: Empfehlenswert

Filmdaten:
Originaltitel: Imperium
Deutscher Titel: Imperium
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Laufzeit: 109 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

Unter diesem Link findet ihr noch eine Review zu Imperium:

Kinogucker – Ein Filmblog: Imperium

Gedanken von A bis Z … B wie Batman von Scott Snyder

Achja Batman, die alte Fledermaus ist inzwischen über 75 Jahre alt und hat uns mit unzähligen spannenden Geschichten beglückt. Sei es nun „The long Halloween“, „Knightfall“ oder „The dark Knight returns“, es gibt sehr viele lesenswerte Geschichten um den dunklen Ritter. Es ist nun drei Jahre her seit ich, im Zuge des New 52 Reboot, wieder mit dem lesen von Comics begonnen (Von Marvel hat mich damals nur Deadpool by Daniel Way interessiert und dazu kommt auch mal was.).

Neben Catwoman, Nightwing, Batgirl und Red Hood & the Outlaws (alles sehr gute Serien wobei nur die Red Hood Comicreihe eine große Schwäche hat, Stichwort Sexismus) gehörte auch Batman zum Anfang meiner neuen Comicsammlung.

Die Handlung stammt aus der Feder von Scott Snyder (American Vampire, Swamp Thing) während Greg Capullo (X-Force, Spawn) für die Zeichnungen verantwortlich ist. Die Serie erschien im monatlichen Rhythmus, von November 2011 bis Juli 2016, und brachte es auf insgesamt 57 Ausgaben. Bevor ihr hier zu lesen beginnt, spreche ich eine ausdrückliche Spoilerwarnung aus. Ich werde versuchen so wenig wie möglich zu verraten aber einige Spoiler werden sich nicht vermeiden lassen.

Batman Vol. 2 umfasst mehrere Handlungsbögen von denen manche besser und mal schlechter sind. Den Auftakt bildet der Zweiteiler Court of the Owls und Night of Owls. In diesem Arc muss sich der dunkle Ritter mit einer Organisation, die als „Rat der Eulen“ bekannt ist, messen.

Diese Organisation beherrscht Gotham seit Jahrzehnten aus dem Schatten heraus wird allgemein jedoch für einen Mythos gehalten. Nachdem Batman entdeckt dass die Organisation wirklich existiert startet der Rat einen Großangriff mithilfe der Talons, die hauseigenen Assassinen des Rates, um Gotham zurückzuerobern. Batman und seine Verbündeten müssen an ihre Grenzen gehen um Gotham zu retten.

Der Nächste Handlungsbogen ist „Death of the Family“. Nach einem Jahr der Abwesenheit kehrt der Joker nach Gotham zurück um Batman wieder stark zu machen. Sein Plan ist es alle Verbündeten von des dunklen Ritters zu ermorden also Robin, Red Robin, Red Hood, Batgirl, Nightwing und Alfred.

Was mich fasziniert ist die Darstellung des Jokers. Er ist nun ein komplettes Monster ohne Gesicht und er hat wirklich kein Gesicht mehr. Dieses ließ er sich abschneiden um daraus eine Maske zu machen. Das ist nicht nur krank sondern, auch ziemlich unheimlich. Sein Hang zum Massenmord bleibt weiterhin erhalten. So überfällt der Clownprinz des Verbrechens bei seiner Rückkehr das GCPD und tötet neunzehn Polizisten.

Wie bereits im ersten Handlungsbogen ist auch Death of the Family mit den anderen Comicreihen, um die Mitglieder der Bat-Familie, verknüpft.

Also nächstes kommt Batman: Zero Year in dem die Herkunftsgeschichte von Batman neu erzählt wird und mit dieser Geschichte bin ich nie wirklich warm geworden. Es werden zwar Elemente aus Frank Millers Batman Year One übernommen jedoch wird auch vieles neu erzählt/interpretiert. Es gibt auch Verknüpfungen mit anderen Year Zero Geschichten wie sie in beispielsweise Green Lantern, Batwoman, Superman erzählt werden aber im Allgemeinen hat mir dieser Arc am wenigsten zugesagt.

Bevor wir zur nächsten großen Geschichte kommen gibt es erstmals die Abenteuer die zwischen den großen Handlungsbögen spielen. Diese werden im Paperback „Graveyard Shift“ zusammengefasst und erzählen zum Beispiel davon wie Batman das Arkham Asylum infiltrieren muss. Auch der Schurke Clayface taucht auf und will überwunden werden.

Langsam nähern wir uns dem Finale. Die nächste große Storyline trägt den Namen „Endgame“ und behandelt die finale Konfrontation von Batman und dem Joker, der obwohl es so schien, am Ende von „Death of the Family“ doch nicht gestorben ist.

Ich muss sagen das Endgame gemeinsam mit Death of the Family und Court/Night of the Owls die beste Geschichte aus der Feder von Scott Snyder ist. Hier haben wir erneut eine neue Darstellung des Jokers. Er ist immer noch dieses Monster jedoch wieder mit Gesicht und seinem wohl teuflischsten Plan. Zuerst infiziert er die Justice League mit einem Joker-Toxin damit diese gegen Batman kämpfen was ziemlich brutal ist und nicht gut für die alte Fledermaus ausgeht.

Danach startet der Joker einen großflächigen Angriff mit seinem Giftgas auf Gotham und entfesselt das reine Chaos. Die Opfer des Gases sehen fast so aus wie der Joker und sind extrem aggressiv. Batman, der den Kampf mit der Justice League überlebt hat, muss nun alles daran setzten Joker aufzuhalten. Im finalen Kampf sterben sowohl Bruce Wayne als auch der Joker und eine neue Person nimmt die Rolle des dunklen Ritters an. Polizeichef James Gordon.

Dieser bekommt es, in Superheavy, auch gleich mit seinem ersten Feind zu tun. Ein gewisser Mr. Bloom tyrannisiert Gotham City. Zum Glück hat sich Gordon ein paar Muskeln antrainiert und eine High-Tech Kampfrüstung bekommen. Zur gleichen Zeit stellt sich heraus das Bruce Wayne noch lebt jedoch keine Erinnerungen an sein früheres Leben als Batman. Mithilfe von Alfred, Duke Thomas & einer Maschine erlangt Bruce seine Erinnerungen zurück. Zusammen mit Gordon treten die beiden dunklen Ritter gegen Mr. Bloom an.

Wie dieser Kampf ausgeht und was im Epilog passiert müsst ihr jedoch selbst nachlesen da ich nun bereits genug von der Grundhandlung der Serie erzählt habe.

Abschließend noch ein paar Worte zum Zeichenstil. Dieser gefällt mir außerordentlich gut. Die Figuren sind sehr detailliert gezeichnet und haben diesen ganz eigenen Look den ich vorher noch nicht gesehen habe. Besonders den Joker finde ich sehr gelungen. Im Zusammenspiel mit den sehr guten Ideen von Snyder ist Batman Vol. 2 eine der besten Comicreihen die ich bisher gelesen habe und ich freue mich bereits auf Snyders neues Projekt, „All-Star Batman“ sowie die neuen DC-Comics die ab Jänner 2017 erscheinen.

Beim nächsten mal wird es sehr gruselig. Bis dahin alles gute.

Zum Schluss noch eine kleine Auswahl an Beispielen für den tollen Stil von Greg Capullo und unter folgenden Links findet ihr noch andere Reviews zum Thema DC & Comicverfilmungen:

Filmereview #2 Justice League vs Teen Titans

Filmreview #4 Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows

Filmreview #6 Suicide Squad

Filmreview #9: Deadpool

Filmreview #10 A: Dr. Strange von Paxton

Filmreview #10 B: Dr. Strange von Felix Neumaier

Kritik: Doctor Strange

Ghostbusters (2016) | Review [Autor: Felix Neumaier]

Handlung: langweilige Handlung mit gelungenem Ende

 

Dr. Erin Gilbert (Kristen Wiig) und Dr. Abby Yates (Melissa McCarthy) sind Freundinnen seit Kindheitstagen, sie interessieren sich für Paranormales und haben gemeinsam ein Sachbuch über paranormale Aktivitäten verfasst. Während Abby Yates ihrem Glauben treu blieb, kehrte Erin ihrer Freundin wie auch Ihrer Theorien den Rücken. Mehrere Jahre sind vergangen und Erin Gilbert steht kurz davor, einen Lehrstuhl an der Columbia University von New York angeboten zu bekommen. Doch als plötzlich ihr Buch im Internet auftaucht droht dies, ihren Ruf als seriöse Wissenschaftlerin zu zerstören. Voller Wut konfrontiert sie Abby, die mittlerweile gemeinsam mit der witzigen wie genialen Nuklearingenieurin Holtzmann (Kate McKinnon) das Paranormale erforscht und offenbar kurz vor einem Durchbruch steht. Wie das Schicksal es so will, kommt dieser mit der Ankunft der mittlerweile skeptischen Erin. Nach einer hautnahen (und schleimigen) Begegnung mit einem Geist, glauben die drei an die größte Entdeckung ihres Lebens. Zu blöd, dass der Rest der Welt sie für Schwindler hält. Um es allen zu beweisen, müssen sie einen Geist einfangen. Dazu gründen sie das Institut für metaphysische Untersuchungen und gehen gemeinsam mit der U-Bahn-Angestellten Patty (Leslie Jones), ihres Zeichens Expertin für New Yorker Geschichte, auf Geisterjagd.

Ich hatte mir einiges erhofft von Ghostbusters jedoch ist die Handlung so langweilig erzählt dass ich mich durch die zweite Hälfte wahrhaftig durchquälen musste. Er war auch nicht wirklich witzig, manche Gags wollten einfach nicht zünden, jedoch wenn Chris Hemsworth als Kevin auftaucht wird’s witzig, allerdings hatte er leider etwas zu wenig Screen time. Am besten gefallen hat mir der final Act des Films wo er dann auch etwas in Fahrt kam.

 

Cast: nicht die beste Leistung aber OK

Die Schauspieler im Film haben gute Arbeit geleistet jedoch war es nicht gerade eine Glanzleistung da Melissa McCarthy im Film eine etwas ernstere Dame spielt und das nehme ich ihr irgendwie nicht ganz ab.

Am besten gefallen haben mir Chris Hemsworth als Kevin und Kate McKinnon als Holtzmann da die beiden die meisten Lacher hatten und das auch gut gespielt haben sie brachten etwas mehr Abwechslung in Ihre Rollen und waren nicht so eintönig wie manch andere Charaktere.

 

Effekte & Technik: schönes Bild und Geisterdesign

Ich habe den Film in 3D auf Blu Ray gesehen, sie hat ein schönes Bild einen sauberen Ton und ein gelungenes 3D. Das Besondere an dem 3D war das Frame break bei dem einige Effekte aus dem Film über die schwarzen Balken am TV ragten und so für gute Pop Outs sorgte. Das Design der Geister hat mir gut gefallen es war individuell und abwechslungsreich. Alles in allem hat mir die Technik im Film am besten gefallen.

 

Soundtrack & Synchronisation: Typisches Theme kein richtiger Soundtrack

Ein richtiger Soundtrack existiert in dem Film irgendwie überhaupt nicht und wenn dann läuft der typische Ghostbusters Titelsong welcher hier im Film neu gesungen von den Fall Out Boys verwendet wurde. Der Track hat mir zu Beginn an nicht so gefallen wurde aber besser nachdem man ihn dann ein paar Mal gehört hat.

An der deutschen Synchronisation gibt es nichts zu meckern da wurde saubere Arbeit geleistet

 

Fazit

Nach dem ersten Trailer habe ich mich richtig auf den Film gefreut, doch ich wurde leider ein kleines bisschen enttäuscht. Die Handlung ist zu langatmig, der Film ist nur selten lustig und es gibt keinen richtigen Soundtrack. Allerdings Punktet der Film in Sachen Technik und mit einem ganz guten Cast.

 

Wertung:

Handlung: • •

Cast: • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 13 von 20 Punkten

Note: Mittelmaß

 

Filmdaten:

Orginaltitel: Ghostbusters

Deutscher Titel: Ghostbusters

Produktionsland: USA

Orginalsprache: Englisch

Laufzeit: 117 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Gedanken von A bis Z … A wie Assassins Creed

Herzlich willkommen zu Gedanken von A bis Z, einer sechsundzwanzigteiligen Rubrik, in der ich verschiedene Themen in einem kurzen Beitrag behandle. Viel Spaß mit Ausgabe A.

Ich spreche an dieser Stelle eine Spoilerwarnung aus für jene, die diese Reihe noch nicht gespielt haben.


Assassins Creed ist ein Franchise von Ubisoft dass Videospiele, Comics, Romane sowie einige Filme (Zwei Kurzfilme und einen bald erscheinenden Kinofilm). Heute soll es mir jedoch nur um die Videospiele gehen, da dass komplette Franchise den Rahmen dieser Rubrik sprengen würde.

Die grundlegende Handlung von Assassins Creed dreht sich um den Krieg zwischen Assassinen & Templern um den sogenannten Edenapfel und andere Artefakte. Die Templer versprechen sich von diesen Artefakten die Möglichkeit, eine Welt nach ihrem Willen zu errichten. Die Assassinen wollen genau dies verhindern, da diese den Menschen ihre Freiheit lassen wollen. Wer von diesen beiden Parteien nun im Recht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden, ich würde keiner von beiden Parteien recht geben, da diese nur Extreme kennen.

In den ersten fünf Teilen der Hauptreihe (Assassins Creed Teil I, II, Brotherhood, Revelations & Teil III) gibt es zwei Erzählebenen.

Zum einem verfolgt der Spieler das Leben des Barkeepers Desmond Miles, welcher vom Konzern Abstero, eine moderne Templerorganisation, entführt wird und einem Verfahren unterworfen wird, in dem er mittels des Animus (eine Art Computer), die genetischen Vorfahren eines seiner Vorfahren durchleben soll. Dadurch erhofft sich der Wissenschaftler Professor Warren Vidic, der Leiter des Projekts, die restlichen Edensplitter zu finden, damit die Templer die Gedanken von jedem Lebewesen beherrschen können.

Zum anderen verfolgt man die verschiedenen Ahnen von Desmond Miles. Bei diesen Ahnen handelt es sich um diverse Assassinen, deren Ziel es ist, die Verschwörungen des Templer-Ordens zu verhindern und selbigen zu bekämpfen. Oft fließen persönliche Konflikte und Motive (meist Rache) in den Kampf des jeweiligen Assassinen mit ein.

Der Spieler schlüpft in der „Desmond Miles-Saga“ in die Rolle von folgenden Assassinen:

  • Altair Ibn-La’Ahad (Assassins Creed I sowie die Ableger Altair’s Chronicles & Bloodlines)
  • Ezio Auditore da Firenze (Assassins Creed II, Brotherhood, Revelations & der Ableger Discovery)
  • Connor (Assassins Creed III)

Während es in den oben genannten Spielen immer klar ist, dass man Desmond spielt, ist dass ab Teil IV, genannt Black Flag, nicht mehr möglich zu sagen, da die Abschnitte in der Gegenwart von der Dritten in die Ego-Ansicht gewechselt sind.

Ab diesem Teil beginnt auch mein größtes Problem mit diesem Franchise. Die Abschnitte in der Gegenwart waren immer ein fester Teil der Geschichte. Ab Black Flag werden diese jedoch nach & nach eliminiert, bis sie schließlich gar nicht mehr vorkommen oder komplett belanglos wurden.

Außerdem laufen auch die Geschichten immer nach dem gleichen Schema ab. Eine typische Geschichte um Rache, ein paar persönliche Konflikte und einigen Wendungen. Einzige Ausnahme bildet der Ableger Assassins Creed Rogue, wo man in die Rolle eines Templers übernimmt.


Abschließend muss ich Assassins Creed für sein kreatives Setting loben da durch den Animus so gut, wie jede Epoche möglich ist. Von den Kreuzzügen im heiligen über das Italien der Renaissance bis hin zur Industrielilien Revolution war so ziemlich alles dabei was spannend ist. Sogar in die Oktoberrevolution konnte man mit dem Ableger AC Chronicles: Russia eintauchen.

Jedoch ist dieses Franchise nicht frei von Kritik, neben der immer dünner werdenden Abschnitte in der Gegenwart hat sich die Reihe irgendwo zwischen Ideenlosigkeit und auf der Stelle treten festgefahren. Ich bin sehr froh, dass dieses Jahr kein weiterer Hauptteil der Reihe erscheint und hoffe das Ubsioft mit dem kommenden Assassins Creed wieder frischen in die Reihe bringt.


Das war’s von meiner Seite. Beim nächsten mal dreht sich in dieser Reihe alles um eine Comicreihe.

BFG: Sophie & Der Riese von [Autor: Felix Neumaier]

Handlung: Schön erzähltes Märchen mit Längen

Die kleine Sophie lebt in einem Waisenhaus, dort kann sie nicht gut schlafen und wird wach rechtzeitig zur Geisterstunde um 3 Uhr nachts. Sie kroch aus Ihrem Bett und blickte hinter dem Vorhang auf die Straße hinunter und traute ihren Augen nicht als sie plötzlich einen Riesen erblickte welcher sie packte und mitnahm ins Land der Riesen. Im Land der Riesen müssen sich Sophie und der BFG Big Friendly Giant nun zusammen stark machen um ein paar gemeine menschenfressende Riesen von der Insel zu vertreiben.

Die Geschichte ist schön märchenhaft erzählt, sie ist lustig und hat mega sympathische Charaktere jedoch ist sie an manchen Stellen etwas langatmig trotzdem macht sie Spaß und ist ein perfekter Film für die ganze Familie jetzt zur Weihnachtszeit.

 

Cast: Sophie und der Voicecast überzeugt

Am besten gefallen hat mir die 12-jährige Sophie gespielt von Ruby Barnhill sie spielt ihre Rolle großartig und ist zuckersüß.

Auch der Voicecast hat mir gut gefallen aber natürlich sticht da Mark Rylance (im deutschen gesprochen von Stefan Kurt) als Big Friendly Giant besonders heraus welcher auch saubere Arbeit geleistet hat.

 

Effekte & Technik: Schönes Bild und sauberer Ton

Ich habe den Film auf Blu-Ray gesehen, sie hat ein schönes Bild und einen schönen sauberen Ton zum Film also zu den Riesen kann ich sagen dass da die Animatoren gute detailreiche Arbeit geleistet haben mit viel Liebe zum Detail. Es gibt den Film auch auf 3D Blu-Ray jedoch kann ich zu dem 3D leider nichts sagen weil ich ihn nur in 2D gesehen habe.

 

Synchronisation & Sound: Ordentlicher Soundtrack jedoch ohne Track der im Ohr bleibt!

Die Deutsche Synchronisation weiß zu gefallen wie bereits oben genannt spricht Mark Rylance den BFG in Englisch wozu ich nicht viel sagen kann da ich den Film in Deutsch geschaut habe. Im deutschen wird der BFG von Stefan Kurt gesprochen und ist auf jeden Fall eine der besten Leistungen in diesem Jahr. Er hat eine sanfte gemütliche Stimme der man gerne noch mehr lauschen würde.

Der Soundtrack ist ordentlich er hat gute Tracks jedoch fehlt mir einer der im Ohr bleibt. Er ist alles in allem mit den Längen im Film einer der größten Kritikpunkte im Film.

 

Fazit

BFG Sophie & Der Riese ist ein schön erzählter Film für die ganze Familie mit ein paar Längen zwischendurch und ein Soundtrack der mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat. Dennoch macht er Spaß und ist perfekt für einen kalten Sonntagnachmittag jetzt in der Weihnachtszeit.

 

Wertung

 

Handlung: • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 16 von 20 Punkten

Note: Empfehlenswert

Filmdaten:
Originaltitel: BFG Big Friendly Giant
Deutscher Titel: BFG Sophie & Der Riese
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Laufzeit: 117 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

 

 

Underworld Blood Wars | Review

 


Underworld Blood Wars ist der fünfte Teil des gleichnamigen Franchises und knüpft an seinen Vorgänger Underworld Awakening an. Regie führte Anna Foerster, welche bereits an Filmen wie Godzilla (1998) und Pitch Black (2000) mitgewirkt hat.

Heldin des Films ist, wie bereits in den Vorgängern außer Aufstand der Lykaner, die Todeshändlerlin Selene (gespielt von Kate Beckinsale). Nach den Ereignissen von Awakening hat sich die Welt verändert. Die Menschen wissen nun über die Existenz von Vampiren & Werwölfen und beginnen einen gnadenlosen Vernichtungskrieg gegen beide Spezies.

Währenddessen spitzt sich der Krieg zwischen Vampiren & Lykanern (so der Name der Werwölfe) immer weiter zu. Beide Seiten vermuten den Schlüssel zum Sieg im Blut von Selenes Tochter Eve, da sie ein Hybrid aus Vampir und Werwolf ist.  Beide Seiten vermuten, dass Selene weiß, wo ihre Tochter ist, was durchaus nachvollziehbar ist.

Marius (Tobias Menzies), der Anführer der Werwölfe, plant mithilfe des Blutes der Hybridin die ultimative Waffe gegen die Vampire zu erschaffen während Vampire das gleiche versuchen nur im Bezug auf die Lykaner.

Die Handlung dreht sich um die finale (?) Schlacht zwischen Vampiren und Lykanern, welche sich den ganzen Film über anbahnt. Neben diesem Strang gibt es noch einige weitere Handlungsstränge, welche die Intrigen innerhalb des Vampirordens thematisieren, die Suche von Selene & ihrem Gefährten David (Theo James) nach einer Zuflucht oder die Vergangenheit von David beleuchten.

Auch wenn mir die Handlung im großen & ganzen sehr gut gefällt muss ich dennoch Kritik anbringen. Mir kam es immer wieder so vor, als ob die Macher des Films zwei Konzepte für eine Geschichte hatten und diese unbedingt zusammenquetschen wollten. Weniger Handlungsstränge hätten dem Film durchaus gut getan, besonders da der Film „nur“ etwas über 90 Minuten lang ist.


Die größte Stärke des Films ist ganz klar der Cast des Films. Kate Beckinsale spielt wiedermal ihre Rolle als Todeshändlerin Selene wunderbar. Inzwischen ist unsere Heldin dem, ewigen, kämpfen überdrüssig und sie ist durchaus bereit ihr Leben zu opfern, um den Krieg endlich zu beenden.

David (Theo James) ist ein sympathischer Sidekick der Selene liebt und alles für sie tun würde da er ihr sein Leben verdankt. Unterstützt wird David dabei von seinem Vater Tywin Lennister, ich meine natürlich Thomas (Charles Dance), welcher den wohl edelsten & erhabensten Vampir der gesamten Filmreihe spielt. Okay Charles Dance wirkt immer edel, egal in welcher Rolle.

Natürlich dürfen auch die Bösewichte nicht zu kurz kommen. Zum einen haben wir Marius, gespielt von Tobias Menzies, als Anführer der Lykaner und die intrigante Vampirin Semira, gespielt von Lara Pulver. Was soll ich sagen? Beide spielen ihre Rollen sehr gut und überzeugend, wobei mir Semira als Antagonistin etwas besser gefallen hat, da sie unglaublich kalt ist und jeden töten würde, um ihre Ziele zu erreichen. Es hat dem Film auf jeden Fall gut getan, fast nur britische Schauspieler zu casten.


Die Synchronisation ist auf jeden Fall recht gut gelungen. Viele der Schauspieler haben ihre bekannten Sprecher und auch die Nebenrollen wurden sehr gut vertont. Ich stehe deutschen Synchronfassungen oft skeptisch gegenüber, jedoch freue ich mich immer über eine positive Überraschung.

Der Soundtrack ist, wie man es von der Reihe gewohnt ist sehr stimmig, jedoch muss ich an der Soundabmischung Kritik anbringen.

Ich weiß, nicht ob es am Kino lag, oder am Film aber der Film war phasenweise viel zu laut. Klar man geht ins Kino wegen der Soundkulisse aber das Geschreie in diesem Film war mir einfach zu viel.


Die Kämpfe im Film haben ein schnelles Tempo und sind sehr gut choreografiert. Besonders die Schwertkämpfe sind sehr schnell, brutal und erinnern mich etwas an Eastern aus China. Neben Schwertkämpfen dürfen natürlich auch Faustkämpfe nicht fehlen, die ebenfalls ein hohes Tempo haben aber nicht so beeindruckend sind.

Die meisten Auseinandersetzungen zwischen Vampiren & Lykanern werden jedoch mit Schusswaffen ausgetragen, zumindest solange bis sich die Werwölfe verwandeln, was ich sehr schade finde. Gerade dieser Film wäre die perfekte Gelegenheit gewesen brutale Nahkämpfe zwischen den beiden Spezies zu sehen. Aber man kann nicht alles haben.

Die Qualität der Effekte schwankt von ganz gut bis zu peinlich. Besonders die Werwölfe sehen einzeln ganz schick aus aber sobald man mehr als einen Lykaner sieht merkt man, dass das CGI nicht ganz optimal gelungen ist. Bei den Vampiren merkt man kaum eine Veränderung, außer wenn ihre Augen lustig leuchten. Am schlimmsten hat es jedoch das 3D erwischt, der Film verfügt über keinen nennenswerten 3D Effekt der so eine Fassung rechtfertigen würde. Selbst die Blut- & Gewalteffekte sehen zwar gut aus, aber das tun sie auch ohne 3D.


Ich weiß nicht, wie ich Underworld Blood Wars bewerten soll. Ich kann den Film jenen empfehlen, die, die restliche Filmreihe mögen und noch nicht davon angeödet sind. Klar auch der fünfte Underwolrd Film hat seine Probleme, aber dennoch hatte ich meinen Spaß mit Blood Wars und bin gespannt, was im sechsten Teil passieren wird.


Wertung:
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • •
14/20 Punkten – Note: Mittelmaß
Filmdaten:
Orginaltitel: Underworld Blood Wars
Deutscher Titel: Underworld Blood Wars
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016