Exkurs: Rob Zombies Horrorfilme | Gedankenspiel

Aloha! Dieser Beitrag ist eine Fortsetzung zur 31 Review, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Heute bespreche ich kurz die Horrorfilme von Rob Zombie. Folgende Filme werden heute vorgestellt:


* Haus der 1000 Leichen

* Devils Reject

* Halloween 1

* Halloween 2

* The Lords of Salem

31 werde ich an dieser Stelle nur verlinken, da eine doppelte Besprechung keinen Sinn macht und nun viel Spaß mit diesem Exkurs!


 

 

Haus der 1000 Leichen – 2003/LZ: 88 Min. (NTSC), 83 Min. (PAL Cut), 85 Min. (PAL Uncut)/Indiziert


Der erste
Rob Zombie Film, den ich gesehen habe, und ich schaue ihn echt gerne. Nüchtern betrachtet ist der Film nicht wirklich gut, hat aber einen ganzen eigenen & seltsamen Charme. Für den Film sprechen der Soundtrack, die solide Leistung der Schauspieler & die teilweise echt coolen Effekte. Negativ fallen die etwas abstruse Handlung, eine Gruppe von jungen Leuten wird abgeschlachtet, sowie der allgemein präsente Trashfaktor auf.


 

The Devil’s Rejects – 2005/LZ: 109 Min./FSK 18

Das ist die direkte Fortsetzung zu Haus der 1000 Leichen. War der Vorgänger noch einigermaßen lustig, so haben wir es hier mit einem ernsten & sehr brutalen Horrorfilm zu tun. Interessant ist der Rollentausch des Films. So wird die Mörderfamilie Firefly zu den Opfern, mit zweifelhaften Methoden und aus dem Sheriff der gnadenlose Jäger. Die Leistung der Schauspieler überzeugt & allgemein wirkt dieser Film um einiges hochwertiger. Schade, dass mit dem Ende des Films ein dritter Teil unmöglich wird, sofern es kein Prequel ist.


 

Halloween 1 – 2007/LZ: 105 Min. (Uncut Kinoversion)/116 Min. (Directors Cut)/110 Min. (Blu-Ray)/FSK: Keine Jugendfreigabe bzw. Indiziert)

Jetzt wird es schwierig, da ich bei
Halloween gespalten bin. Es gibt 2 Versionen (3 mit der Kinoversion die ich nicht kenne) von diesem Film und so habe ich zwei Meinungen zu diesem Film, beide sind aber eher negativ. Zum einen gibt es die normale Uncut Version, bei der wir es mit einem blutigen Slasher zu tun haben welcher den Geist des Originals weit verfehlt.

Zum anderen gibt es den Directors Cut, den ich zutiefst verabscheue und das hat einen, für mich, guten Grund. Ich hasse Vergewaltigungen in Horrorfilmen. Ja es gibt ein eigenes Genre dafür, Rape & Revenge Film, aber da weiß ich, was mich erwartet. In einem Teenie-Slasher Film will ich so was nicht sehen.


 

Halloween 2 – 2009 – LZ: 101 Min. (Kinofassung), 112 Min. (FSK Fassung), 114 Min. (SPIO/JK Fassung), 115 Min. (uncut) FSK: Keine Jungendfreigabe bzw. Indiziert

Hierbei handelt es sich um die direkte Fortsetzung von Halloween 1. Leider wurde der Film nicht besser, sondern schlechter. Die unheimliche Atmosphäre der ersten Teile konnte nicht erreicht werden dafür gibt es noch mehr brutale Morde & stumpfe Gewalt. Das wir es hier mit einem stumpfen Slasherfilm zu tun haben ist noch verschmerzbar, aber zwei Aspekte an diesem Film stören mich gewaltig.


1. Michael Myers spricht. Das wohl größte Sakrileg des gesamten Franchise & eine sehr dumme Entscheidung, was die Atmosphäre angeht. Michael ist der schwarze Mann ohne Gesicht & Stimme. Wenn das böse spricht, verliert es einen Teil seiner Macht.

2. Ich habe es schon angemerkt. Man sieht Michael ohne Maske, was ihn nun komplett uninteressant & nicht mehr gruselig macht.

In Kombination mit einer angedeuteten Vergewaltigung bilden Halloween 1 & 2 den Bodensatz der Rob Zombie Filme.


 

The Lords of Salem – 2012/LZ: 101 Minuten/FSK 16


Nachdem ich über die letzten Filme nur gemeckert habe, wird es nun wieder positiver. Bei
Lords of Salem handelt es sich um einen Horrorfilm mit Hexen-Thematik, was schon relativ kreativ ist. Handlungsort ist die Stadt Salem in den USA, welche durch die Hexenprozesse traurige Bekanntheit erlangte und auch der Handlungsort des Videospiels Murdered Soul Suspect ist.
Der Film setzt auf ein gemächliches Tempo und lässt das Grauen sich langsam entfalten. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Realität & Wahnsinn für die Protagonistin immer weiter bis zum grausigen, psychedelischen Höhepunkt. Dabei wird auf die genretypischen Jump-Scares verzichtet und mehr auf Atmosphäre, die Leistung der Schauspieler und dem Spiel mit Kameraschnitten sowie Effekten gearbeitet.


Zusammengefasst ist die Filmografie der Rob Zombie Horrorfilme zwar durchwachsen aber großteils sehenswert. Bis auf Halloween 1 & 2 kann ich jeden der vorgestellten Filme empfehlen. Es sei noch angemerkt, dass Rob Zombie an weiteren Filmen mitgewirkt hat, jedoch würde es den Rahmen sprengen diese vorzustellen und schließlich ging es heute um die R.B. Horrorfilme.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

Meine Meinung zum Splatoon 2 Global Testfire Event [Autor: Felix Neumaier] | Gedankenspiel

Das erste Global Testfire Event Wochenende von Splatoon 2 ist rum. In diesem kleinen Beitrag, werde ich euch berichten was mir bisher gefällt und was nicht. Viel Spaß!

Das Spielprinzip an sich ist das gleiche wie in Splatoon 1. Zwei Teams, mit jeweils vier Spielern, treten in einer der zwei, in der Beta verfügbaren, Arenen gegeneinander an. Um die Arena siegreich zu verlassen, muss man die größte Fläche mit der eigenen Team-Farbe innerhalb von drei Minuten einfärben. Gegner abzuschießen ist dabei nur sinnvoll um sie auszubremsen. Dieser Modus wird Revier-Kampf genannt. Während des Global Testfires war nur dieser Modus spielbar und hat mir, wie schon im ersten Teil, sehr gut gefallen. Großes Lob muss man auch für Nintendo aussprechen, weil die Server sehr gut funktionieren und fast nie ausfallen. Allerdings dauert es etwas länger bis man alle Teamkollegen beisammenhat.

An den Waffen hat sich grundlegend nicht viel geändert. Es gibt den normalen Kleckser, ein Sniper-Gewehr, Farbroller und einiges mehr. Neu dabei ist der sogenannte Klecks-Doppler, welcher zwei Pistolen mit mittlerer Reichweite besitzt und einen Hechtsprung zur Seite mit anschließendem konzentrierten Feuer erlaubt. Neu hinzugefügte Bomben sowie Finisher-Moves sollen noch etwas mehr Abwechslung in die Farbschlachten bringen.

Wenn man das erste Spiel schon ausgiebig gezockt hat, wird man bei Splatoon 2 als erstes vermutlich etwas überrascht werden. Der Grund ist die angepasste Steuerung, die durch das fehlende zweite Display, als Karte notwendig geworden ist. Früher wurden die Arena und die aktuelle Farbverteilung auf dem Gamepad der Wii U angezeigt. Durch eine Berührung war ein Teleport zum Startpunkt oder einem Kameraden eine schnelle Sache. Da jetzt die Switch diesen Vorteil nicht mehr besitzt, musste die Karte auf den X-Knopf umgelegt werden. Im ersten Teil wurde dieser zum Springen verwendet. Man gewöhnt sich allerdings ziemlich schnell daran.

Wenn wir schon beim Thema Steuerung sind, nun ein paar Worte noch zur Bewegungssteuerung. Sie funktioniert sehr gut, war aber bei der Wii U Version noch etwas besser. Das liegt daran, dass man sich bei der Switch Version manchmal etwas verrenken muss und sie auch nicht immer genau ist.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich auf den Release im Sommer freue. Bis der Tag kommt, können die Entwickler zwar noch etwas an der Bewegungssteuerung arbeiten, sonst bin ich aber zufrieden und kann das Spiel schon jetzt jedem empfehlen.

 

Der erste Monat mit der Nintendo Switch [Autor: Felix Neumaier] | Gedankenspiel

Nach nun einem Monat, werde ich euch erzählen wie mir die Nintendo Switch bis jetzt gefällt. Viel Spaß!

 Die Konsole – revolutionär im Mobile-Gaming, genauso gelungen der TV-Modus.

Die Nintendo Switch ist ein Handheld, welcher mit einer Docking Station ganz einfach zu einer Stationären Konsole werden kann. Die Nintendo Switch wirkt optisch sehr wertig, das fängt schon bei der Docking Station an, diese ist ca. 10 cm hoch und ca. 23 cm lang, wenn sie mit den Controllern den Joy-Cons verbunden ist.

Das Display wirkt erstaunlich scharf, da ich keine gröberen Pixel wie bei anderen Handhelds erkannt habe. Die Konsole lässt sich mit dem Touchscreen wirklich sehr Präzise steuern. Will man mit der Nintendo Switch am Fernseher spielen, stellt man die Konsole einfach in die Docking Station und verbindet sie mit dem darin zu findenden USB-C Anschluss. Binnen einer Sekunde erscheint das Bild auf dem Fernseher, womit nun eine Auflösung bis 1920 x 1080 (1080p) möglich ist. Vergleicht man schon allein das Menübild mit dem von der Vorgängerkonsole Wii U, sieht man schon, dass die Nintendo Switch eine viel bessere Bildqualität hat, sowie prallere Farben.

Was es leider zu bemängeln gibt, wenn man zu große Hände hat, können die Joy-Con wahrscheinlich nicht so leicht bedient werden deshalb empfehle ich hier den Pro Controller, welcher sehr gut in der Hand liegt, aber dazu später mehr. Auch der Speicher ist nicht besonders groß, 32 Gigabyte sind heutzutage schon irgendwie eine Frechheit, man kann den Speicher aber auch per Micro SD Card aufstocken, wenn man bereit dazu ist etwas Geld in die Konsole zu Investieren. Ein weiterer negativer Punkt ist die Bewegungssteuerung, da diese des Öfteren macht was sie will.

Die Konsole verfügt wie alle modernen Konsolen über einen Aufnahme Button, mit dem man Screenshots und in Zukunft auch Videos machen kann, um diese mit seinen besten Freunden auf Facebook zu teilen. Noch Positiv zu erwähnen ist, dass die Konsole Region-Free ist, man kann also ohne Probleme Games aus Japan oder der USA kaufen und diese dann auf einer europäischen Konsole problemlos zocken, dies war in der Vergangenheit immer sehr ärgerlich, da es immer mal wieder Spiele gab, die nur in Japan oder nur in den USA erschienen.


Die Joy-Cons und der Pro Controller, nnovative und kreative Steuerungsmöglichkeiten

Bei den Joy-Cons handelt es sich um die neuen Controller für die Nintendo Switch. Diese kann man ganz einfach links und rechts an die Konsole stecken und sie dann als Handheld verwenden. Weiterhin lassen sich die Controller über den Joy-Con Grip zu einem Controller zusammenstecken, der Grip lädt der Joy-Con allerdings nicht auf, dazu muss eine separate Halterung für 30 € gekauft werden. Dieser Controller liegt zwar am Anfang nicht so gut in der Hand, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Jeder der 2 Joy-Cons verfügt über seine eigene Besonderheit der linke Joy-Con hat wie bereits erwähnt den Button, mit dem man zurzeit nur Screenshots machen kann. Der rechte Joy-Con hat nicht nur eine Besonderheit, sondern gleich 2 und zwar einen NFC-Reader, welcher sich im „Joystick“ befindet und für Amiibo’s angewendet werden kann. Die zweite Besonderheit ist eine Infrarotkamera an der Unterseite des Controllers welche Umrisse erkennen kann zum Beispiel Schere, Stein, Papier oder die Entfernung messen und das funktioniert überraschend gut. Interessant ist die HD-Rumble-Funktion, bei der man das Gefühl hat, dass in den Joy-Con echte Murmeln umher rollen, ich dachte mir am Anfang, das kann doch nicht funktionieren doch ich wurde eines besseren belehrt, das Feature funktioniert Top.

In Sachen Controllern wird aber dennoch für manche der Pro Controller angenehmer sein, ist aber auch verständlich, da er sehr gut in der Hand liegt und genauso wie die Joy-Con mit Bewegungssteuerung funktioniert und mit einem NFC-Reader ausgestattet ist.

Die Games, magere Anzahl an Launch Titeln, Zelda regelt jedoch

Da nächste Woche eine Review zu The Legend of Zelda Breath of the Wild von mir erscheinen wird, werde ich hier jetzt nicht viele Worte darüber verlieren außer dass mein Game of the Year jetzt schon feststeht.

Ganz besonders hervorheben möchte ich 1-2 Switch, welches hauptsächlich existiert um die Funktionen der Joy-Con genauer zu präsentieren. Vor allem das HD-Rumble. Es ist eine Minispielsammlung, bei der ich eine Warnung aussprechen möchte, bitte legt die Joy-Con Handgelenksschlaufen immer um, weil die Controller leichter aus der Hand fallen als der Wii Controller zu seiner Zeit (nicht wahr Patrick Stigler)!

Doch es gab auch einige Indies zum Launch, die sehr gut geworden sind, zum Beispiel Fast RMX mein größter Favorit bleibt aber Snipperclips, welches viel Spaß gemacht hat. Zu Super Bomberman R kann ich leider nichts sagen, da ich nun über 100 Stunden nur in Zelda unterwegs war.

Fazit

Mein Fazit zu dieser Konsole, sie ist revolutionär vor allem im Mobile Gaming Bereich, aber auch im TV Modus ist sie nicht schlecht. Klar Nintendo wird lange nicht an Sony herankommen, da sie dafür wirklich zu schwach ist. Allerdings wird man bei Nintendo immer irgendwas neues Innovatives erwarten können wie bei dieser Konsole die Joy-Con und das HD-Rumble. Lange haben wir auf die Nintendo Switch gewartet, jetzt ist sie da und ich bin überwältigt.   

 

Die Welt gehört den Maschinen? Die Horizon Zero Dawn | Review

Horizon Zero Dawn ist ein Open-World-Action-RPG aus dem Hause Guerilla Games, bekannt für die Killzone-Reihe und erschien am 1. 3. 2017 exklusiv für die Playstation 4.

Das Setting lässt sich einer dystopischen Zukunft zuordnen in der die Welt von Maschinen bewohnt wird welche ein eigenes Ökosystem entwickelt haben. So werden alle Klimazonen, das Wasser & der Himmel von diesen Wesen dominiert. Die Menschen haben sich in 4 Stämmen (Nora, Carja, Schatten-Carja & Oseram) zusammengeschlossen um in dieser harten Welt zu überleben.

Protagonistin ist die Mutterlose Aloy, eine Ausgestoßene des Nora-Stammes die bei ihrem Ziehvater Rost aufwächst. Bei einer Prüfung, die ihr die Aufnahme in den Stamm ermöglicht, werden die Nora von Kultisten attackiert und müssen schwere Verluste hinnehmen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, drehen die Maschinen überall im Land durch und werden, durch die Verderbnis, noch gefährlicher

Aloy wird zur Sucherin der Nora ernannt. Ihr Ziel ist es herauszufinden, wer ihr Volk angegriffen hat und was es mit der Verderbnis auf sich hat. Ihr Weg führt sie dabei sowohl in das riesige Reich der Carja als auch in das Raue Land der Oseram, welche entgegen meiner Vermutung leider keine Seefahrer sind.
Die Geschichte entfaltet sich langsam und lässt den Spieler Schritt für Schritt diese Welt erforschen. Es gibt zwei Handlungsstränge, die jedoch miteinander zusammenhängen. Ein Strang beschäftigt sich mit dem Kampf gegen die
Eklipse (Kultisten), die Wahrheit hinter dem Untergang der alten Welt & Aloys Herkunft. Der zweite Strang behandelt die internen Konflikte des Carja-Reiches und wie dieses zu kippen droht. Auch wenn beide Stränge im Spannungsbogen schwanken gefallen mir beide sehr gut und ergeben eine gelungene Geschichte

Wie man sich bereits denken kann, ist Horizon sehr actionlastig. Gekämpft wird mit Speeren, Schleudern, Bögen & Bolzenwaffen. Die Distanzwaffen verfügen über verschiedene Arten von Munitionstypen. So gibt es Flammenpfeile, Schockpfeile, Sprengkugeln & mehr. Freunde von Taktik & Strategie dürfen sich über verschiedene Fallen freuen, mit denen das Schlachtfeld präpariert werden kann oder, sofern die Brutstätten gefunden wurden,besteht die Möglichkeit Maschinen zu überbrücken, damit diese kurzzeitig für den Spieler kämpfen.

Abseits des Kampfes gibt es für abenteuerlustige Forscher genügend Aktivitäten. So kann man sich in Jagdgebieten diversen Prüfungen stellen, verschiedene Gegenstände sammeln, Langhälse (das Äquivalent zu den Aussichtstürmen aus Far Cry) überbrücken, Panoramen sammeln, Banditenlager räumen und einiges mehr. Natürlich warten auch massig Sidequests & Aufträge auf die Hüterin, schließlich brauchen in der Postapokalypse viele Menschen Hilfe.
Die Nebenaufgaben fühlen sich meist wichtig an und weisen eine gewisse Persistenz auf. Bestes Beispiel sind die Banditenlager. Sobald man eines jener Lager geräumt hat, entsteht dort ein Schnellreisepunkt und ein Händler erscheint

Optisch kann Horizon Zero Dawn auf jeden Fall überzeugen. Die Charaktermodelle sind äußerst detailliert und sehen sehr realistisch aus. Besonders die Gesichter & Haare sind unglaublich schön. Einzig die Mimik wirkt manchmal etwas hölzern

Das Design der Maschinen ist sehr kreativ. Manche erinnern an reale Tiere wie riesige Krokodile, Raubvögel (Habichte & Adler), Bisons & Hirsche, während andere an Dinosaurier erinnern (Wächter, Donnerkeile) und wieder andere an prähistorische Prädatoren (aus der Spezies der Säugetiere) erinnern. Oh und die Raketenwürmer aus Tremors haben auch eine mechanische Variante erhalten.

Die Spielwelt an sich sieht bombastisch aus. Es gibt verschiedene Klimazonen. Von schneebedeckten Bergen über weite, grüne Ebenen bis hin zu trockenen Wüsten ist alles dabei. Es gibt viele nette Details und der Übergang zwischen den einzelnen Gebieten ist angenehm fließend.

Natürlich ist auch Horizon Zero Dawn, wie jedes Open-World Spiel, nicht zu 100% frei von Bugs, auch wenn diese relativ selten auftreten. Was mir bisher am meisten aufgefallen ist, dass Gegenstände manchmal im Boden versinken und somit nicht mehr zum aufsammeln sind. Das ist jedoch meckern auf hohem Niveau.

Zusammengefasst ist
Horizon Zero Dawn ein hervorragendes Spiel mit einer schönen Optik, einer spannenden Geschichte, gespickt mit interessanten Figuren und einem motivierenden Gameplay. Soundtechnisch weiß das Spiel zwar auch zu gefallen sticht aber nicht besonders heraus. Jeder der eine PS4 besitzt MUSS sich dieses Spiel kaufen. Hier wurde so ziemlich alles richtig gemacht um den Spieler/die Spielerin mindestens 30 – 45 Stunden zu beschäftigen.

Das wars von meiner Seite! Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Infos zum Spiel

Entwickler: Guerilla Games

Publisher: Sony Interactive Entertainment

Plattformen: Playstation 4
Genre: Open-World-Action-RPG

Thematik: Postapokalypse

Release: 01.03.2017

Hier geht es zu weiteren Beiträgen die sich mit Horizon Zero Dawn beschäftigen, danke an Stargamer für die informativen Beiträge:

Horizon Zero Dawn – Panoramas & die Apoka-shit-storm-tour

Hilfreiche Tipps zu Horizon Zero Dawn [Nützliche Game-Informationen]

Kurzes Review zu Horizon Zero Dawn

Freuen wir uns auf Horizon: Zero Dawn

 

31 (Film)| Review

Ich mag die Filme von Rob Zombie eigentlich recht gern, bis auf die beiden Halloween Filme von 2007 bzw. 2009, weil die einfach nur, ich entschuldige mich für die Wortwahl, beschissen sind. Auf 31 habe ich mich sehr gefreut & ob sich die Vorfreude gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt.


Eine Gruppe von Schaustellern eines Jahrmarkts, namentlich Charly, Venus, Panda, Levon & Roscoe werden an Halloween 1976 von einer Gruppe maskierter Männer entführt. Sie werden an einen seltsamen Ort namens „Murder World“ gebracht und müssen ein Spiel spielen (Ha endlich eine Saw Anspielung!). Dieses Spiel heißt 31 und funktioniert wie folgt; die Gruppe muss 12 Stunden überleben und gegen eine Gruppe von Psychopathen namens „The Heads“ antreten. Beide Gruppen haben Waffen um sich zu verteidigen und zu töten. Beobachtet wird das Spektakel von drei Personen die sowohl die Ereignisse kommentieren als auch Wetten auf das Überleben der fünf unglücklichen Opfer abschließen



Rob Zombie setzt in diesem Film mehr auf Atmosphäre & Charaktere als auf groteske & übertriebene Gewaltdarstellung. Der Film ist brutal aber bei weitem nicht so überzogen wie Devil’s Reject, Halloween 1 & Halloween 2 seinerzeit. Man fiebert mit den Opfern mit & hofft das so viele, wie möglich den Horror überleben. Das ist für mich ein Indiz dafür, dass der gute Herr Zombie inzwischen weiß, dass einen Horrorfilm mehr als nur stumpfe Gewalt ausmacht.
Die Leistung der Schauspieler ist sehr gut & allen voran glaubwürdig. Die Darsteller der
Head Psychos spielen glaubwürdig ihre Rollen an kranken & teils sehr perverse Mörder, besonders Richard Brake als „Oberschurke“ Doom-Head weiß zu gefallen. Die Opfer spielen ihre Rollen ebenfalls sehr glaubwürdig & zeigen viel Gefühl im Verlauf des Films. Hier seien besonders Sheri Moon Zombie als Charly und Meg Foster als Venus erwähnt, welche als starke aber auch emotionale Frauen klar meine Lieblinge unter den Opfern sind.

Abschließend sei zum Cast noch gesagt das man hier viele bekannte Gesichter sieht welche bereits in anderen Rob Zombie-Filme mitgewirkt haben. Somit erhält 31 automatisch einen Wiedererkennungswert, was positiv ist.



Positiv sind außerdem die verschiedenen Effekte, mit denen
31 spielt. So wird hier oft ein besonderer Schnitt eingesetzt. Das Bild friert langsam zum Standbild ein, danach scrollt das Bild nach oben, während vom unteren Rand die nächste Szene ins Bild geschoben wird. Ob diese Technik einen speziellen Namen hat weiß ich leider nicht aber es sieht ziemlich cool aus. Zusätzlich wird viel mit Zeitlupe, was den Kämpfen zusätzlich Spannung verleiht und schnitten zwischen den einzelnen Opfern, sofern diese allein unterwegs sind, gearbeitet. Die Einleitungsszene ist in Schwarz-Weiß gehalten, was eine ganz eigene Atmosphäre hat & ein kleiner Teil von mir hat gehofft, dass der ganze Film in Schwarz-Weiß sein würde da solche Filme immer anders wirken als ihre Kollegen in Farbe



Zusammengefasst bin ich von
31 positiv überrascht und kann ihn weiterempfehlen. Der Film wirkt in allen Punkten hochwertiger als das restliche Werk von Rob Zombie, mit Ausnahme von The Lords of Salem aber das ist eine andere Geschichte. Wer mal einem Horrorfilm sehen möchte, den man nicht in die Trash-Abteilung stecken muss, wird hier gut Unterhalten & ich könnte mir hier durchaus eine Fortsetzung vorstellen. Mein einziger Kritikpunkt wären die Dialoge, welche mir einen Tick zu oft auf Sex, Vergewaltigung und noch mehr Sex getrimmt waren.

Filmdaten

Orginaltitel

31

Deutscher Titel

31

Produktionsland

USA, Vereintes Königreich

Orginalsprache

Englisch

Laufzeit

102 Minuten

Regie

Rob Zombie

Cast (Opfer, Heads & die Organisatoren)

Schauspieler

Rolle

Sheri Moon Zombie

Charly

Jeff Daniel Phillips

Roscoe

Lawrence Hilton-Jacobs

Panda

Meg Foster

Venus

Kevin Jackson

Levon

Malcolm McDowell

Father Murder

Jane Carr

Sister Serpent

Judy Geeson

Sister Dragon

Richard Brake

Doom-Head

Pancho Moler

Sick-Head

David Ury

Schizo-Head

Lew Temple

Psycho-Head

Torsten Voges

Death-Head

Elizabeth Daily

Seyx-Head

Michael Alcott

Fat Randy

Esperanza America

Snoopy

Logan – The Wolverine | Review

Mit Logan erschien vor einigen Tagen der nunmehr zehnte Film des X-Men Franchises. Nicht nur wird in diesem Film Laura (aka X-23), Wolverines Tochter eingeführt, sondern es markiert auch das Ende von Hugh Jackmans Darstellung als Fanliebling Wolverine, aka Logan Howlet in einer großen Rolle.


Im Jahr 2029, ein paar Jahre nach dem Ende von Days of Future Past, gibt es kaum noch Mutanten auf der Erde. Ein stark gealterter Logan aka Wolverine, dessen Heilungskräfte langsam nachlassen, kümmert sich zusammen mit dem Mutanten Caliban, gespielt von Stephen Merchant, um den, inzwischen, an Alzheimer erkrankten Charles Xavier, gespielt von Patrick Stewart, in einem Versteck an der Grenze zu den USA. Die X-Men gibt es nicht mehr.

Als Logan von einer Frau namens Gabriela angeheuert wird sie & ein Mädchen namens Laura aka X-23, gespielt von Dafne Keen, zu einem Ort namens Eden, in North Dakota gelegen, zu eskortieren gerät Wolverine ins Kreuzfeuer einer Organisation namens Transigen und deren kybernetisch verbesserten Söldnern, den Reavers

Nach einer Auseinandersetzung mit dieser Truppe, angeführt von Donald Pierce, beschließen Wolverine & Professor X die kleine Laura nach Eden zu bringen. Während dieses Kampfes zeigt Laura ähnliche Fähigkeiten wie Wolverine, sprich Knochenkrallen mit Adamantium, ein verhalten wie eine Bestie & starke Regenerationskräfte.

An dieser Stelle möchte ich Professor X zitieren „Sie ist wie du. Fast genau wie du.


Der Film nimmt den Zuseher anschließend mit auf eine emotionale Reise. Wir lernen die Protagonisten durch gut geschriebene Dialoge besser und auf eine neue Art kennen. Logan ist eine Läuterung für Hugh Jackmans Paraderolle, denn mit diesem Film wurde uns die Umsetzung des Wolverine-Stoffes geliefert, die wir seit Jahren wollen. Der Film ist wesentlich brutaler als der Rest des Franchises, nur Deadpool kann hier noch mithalten.

Die Gewalt steht jedoch nicht im Vordergrund, sondern ist nur ein Stilmittel um die Actionszenen glaubwürdiger zu gestalten. Es macht keinen Sinn einen Film über zwei „lebende Waffen“ zu machen ohne dass diese ihre Feinde ohne Gnade töten. Es gibt jedoch ein großes aber. Weder Laura noch Wolverine sind nur Waffen, Wolverine musste auch erst lernen, was es bedeutet ein Mensch zu sein, was eine Familie ist und wie sich das wahre Leben anfühlt, mit Menschen die einen lieben. Laura kennt das alles nicht. Ihr einziger wirklicher Bezug in dieser grausamen Welt ist ihr Vater Wolverine und der ist mit dieser Rolle gar nicht zufrieden.

Auf der Reise nach Norden nimmt sich der Film viel Zeit für die Beziehung zwischen Laura & Wolverine. Als Vermittler fungiert Charles Xavier der zu Beginn per Telepathie mit Laura kommuniziert & Logan daran erinnern will was es heißt Verantwortung für andere zu übernehmen. Man sieht also, dass wir es hier auch zu einem gewissen Grad mit einem Familiendrama zu tun haben.


Eine große Stärke des Films ist, neben der facettenreichen Handlung, der weitestgehende Verzicht von CGI, was auch bei Deadpool wahre Wunder gewirkt hat. Der Fokus liegt mehr auf brachiale Actionszenen mit wenig CGI aber dafür mit viel Körperkontakt und einer starken Choreografie, besonders Laura/X-23 sei hier positiv erwähnt. Ich bin sehr angetan vom eher spärlichen Einsatz der Computertechnik & dafür mehr Einsatz von den Schauspielern selbst in den Kämpfen. So wirkt die Action nicht nur glaubwürdiger, sondern auch roher und weniger überzogen.

Die schnellen Schnitte mit der Kamera verleihen den Kämpfen zusätzliche Dynamik während die langen Einstellungen auf der Reise oder während den Dialogen den Zuseher von der Action runter holen und die Emotionen der Schauspieler bzw. ihrer Rollen glaubwürdig darstellen.


Logan – The Wolverine ist eine der besten Comicverfilmungen aller Zeiten. Wenig CGI aber ein Fokus auf physische Action. Eine starke Leistung aller Schauspieler, jeder fühlt sich wichtig an, sowie eine emotionale Handlung machen diesem Abschluss zum perfekten Ende einer langen Ära. Ich bin gespannt, was in den kommenden Jahren folgen wird und wohin sich dieses Franchise bewegt.

Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, endlich wurde Wolverine geläutert und uns wurde der Film geliefert den wir immer wollten.

Filmdaten

Orginaltitel: Logan

Deutscher Titel: Logan – The Wolverine

Produktionsland: USA

Orginalsprache: Englisch

Laufzeit: 138 Minuten

Regie: James Mangold

´Hier geht es zu weiteren Reviews über Logan:

Filmexe – Kritik Logan

sa1zi – Logan Kritik

 

Nublas Welt | Review [Playstation 4]

Eigentlich arbeite ich zurzeit an ein paar größeren Beiträgen (Spoiler es wird zumindest zwei mal um Batman gehen aber zwischen diesen Beiträgen kommen auch andere Themen dran) und Horizon Zero Dawn steht auch in den Startlöchern, trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen immer wieder Indiespiele zu spielen. So genug einleitende Worte (das schwierigste an jedem Text), Bühne frei für Nublas Welt.


Bei Nublas Welt (kurz N.B.) handelt es sich um ein kurzweiliges Adventure mit einer total entspannten & friedfertigen Atmosphäre. Unterlegt mit ruhiger Musik, keinem Game Over, null Action aber netten Rätseln haben wir es hier mit einem perfekten Spiel zum Entspannen zu tun.

Zu Beginn des Abenteuers, wählt man einen Jungen oder ein Mädchen aus in dessen/deren Rolle man schlüpfen will. Hier sei angemerkt, dass es keine Auswirkung hat, wen man spielt. Sobald man diese unglaublich schwere Auswahl getroffen hat, beginnt das Abenteuer im Museum.

Die Geschichte dreht sich um die Suche nach dem großen, grünen Elefanten Nubla um die Welt der Kunstwerke zu retten. Dabei wählt man einen Begleiter aus der gemalten Welt, um diesen zu unterstützen. Somit reist man durch verschiedene, sehr schön gestaltete, Orte der gemalten Welt um Nubla zu finden. Hier & da wollen ein paar nette Rätsel gelöst werden, wobei der Anspruch nie besonders hoch ist.


Ich bin ein großer Fan von schönen & kreativen Videospielwelten. Die verschiedenen Etappen auf der Suche nach Nubla sind beispielsweise ein Wald in dem immer Nacht ist oder eine blaue Stadt. Diese beiden Orte, es gibt natürlich ein paar mehr, sind mysteriös und wunderschön zu gleich. Man kann es sich bereits denken, und bevor ich weiter schwärme, ja diese Spielwelt trifft bei mir ins Schwarze.


Mein einziger wirklicher Kritikpunkt an diesem Spiel ist die kurze Spielzeit. Ich habe für meinen 100% Spieldurchgang, ohne Pausen, ca. eine Stunde gebraucht. Für einen Preis von gut 10€ ist das natürlich ein Witz aber trotzdem hatte ich meinen Spaß.

Kann ich also Nublas Welt empfehlen? Für Leute, die auf der Suche nach eher künstlerisch wertvollen oder von der Norm abweichenden Spiele sind, ist es durchaus einen Blick wert. Man muss sich darauf einlassen.
Mir hat es diese faszinierende Welt sehr angetan & ich fiebere jetzt schon
Nubla 2 entgegen, dessen Demo im Hauptmenü des Erstlings anwählbar ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder! 

Nintendo Classic Mini | Gedankenspiel

Vergangenes Wochenende habe ich die Gelegenheit bekommen den NES Classic Mini zu testen, an dieser Stelle vielen Dank an meine Schwester, welche mir die Konsole geliehen hat.


Zuerst ein paar Worte zum Gerät selbst. Der
NES Classic Mini macht seinem Namen alle Ehre und ist wunderbar kompakt. Ich habe selten eine Konsole gesehen, die so platzsparend ist und sich perfekt in jedes Regal stellen lässt.

Im Lieferumfang ist das Gerät selbst, 1 HDMI Kabel, 1 Controller & 1 Anschlusskabel für einen USB-Stecker enthalten. Der Stecker (Besitzer eines Iphones können sich freuen) & weitere Gamepads können/müssen separat gekauft werden, wobei die Spiele für maximal 2 Spieler ausgelegt sind.


Das Gamepad liegt gut in der Hand & fühlt sich hochwertig an. Die Knöpfe haben ein gutes Feedback & Eingaben werden in 9/10 Fällen erkannt.


Sobald man das Gerät eingeschalten hat, kommt man ins Hauptmenü. Dort kann man entweder Einstellungen vornehmen oder direkt eines der 30 vorinstallierten Spiele auswählen. Es ist bereits bekannt aber dennoch sei erwähnt das es auf offiziellem Weg nicht möglich ist mehr Spiele zu installieren.

Die Auswahl der Spiele empfinde ich als sehr gelungen. Es sind hauptsächlich Klassiker vorhanden und mir wird mal wieder bewusst wie viele klassische Reihen auf dem NES ihren Ursprung haben. Ich habe zwar nie einen NES mein eigen genannt aber dank dem Gameboy Advance sowie der Virtual Console (einer der Onlinedienste von Wii/Wii U & 3DS) sind mir fast alle Spiele bekannt.


Die Spiele sehen dank HDMI Anschluss recht annehmbar aus. Grundlegend wurde das Bild optimiert, um kein Augenbluten zu verursachen. Wer ein Heimkinosystem hat, kann sich über 3D Sound aus allen Richtungen freuen. Auf die einzelnen Spiele werde ich jetzt nicht eingehen da das den Rahmen eindeutig sprengen würde.


Zusammengefasst ist der NES Mini einen Kauf wert da man für einen fairen Preis (ich würde nicht mehr als maximal 100 € dafür ausgeben) ein großes Paket an klassischen Spielen bekommt, ohne sich eine andere Konsole von Nintendo kaufen zu müssen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Kabellänge des mitgelieferten Gamepads. Die ist ein echter Witz und das mitgelieferte Gamepad sollte durch einen Ersatzcontroller mit 1,8 Meter Länge ersetzt werden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal wieder!

 

 

 

For Honor [Autor: Felix Neumaier] | Review

 

Handlung

 

Nach hunderten von Jahren, nachdem eine gewaltige Katastrophe die Welt verändert hatte, haben sich Ritter, Wikinger und Samurai an die neue Umgebung angepasst. Jedes dieser Völker hat nun wieder genug Macht, um den anderen Fraktionen zu trotzen und ein zerbrechliches Gleichgewicht zu einem verheerenden Krieg eskalieren zu lassen. In Gestalt der größten Krieger jeder Fraktion erlebt man einige der entscheidenden Augenblicke, die zu diesem Krieg führten. Angesichts von Intrigen, Verrat und katastrophalen Wendungen braucht er Köpfchen und Können, um den Sieg davonzutragen.

Man muss Burgen und Festungen stürmen, in scheinbar aussichtslosen Schlachten das Blatt wenden, in intensiven Duellen gegen tödliche Endgegner antreten und schließlich als kampfgestählte Krieger hervorgehen, die den Verlauf einer blutigen Geschichte verändern können.

 

Leider ist die Story nichts Besonderes. Sie ist sehr kurz ich brauchte für die Handlung 7 Stunden insgesamt, Okay es ist ein Hack and Slay da kann man nachvollziehen das da die Verantwortlichen von Ubisoft etwas auf die Bremse drücken da die Langzeit Motivation möglicherweise nicht lange besteht. Es ist auch leicht verwirren, weil nicht immer angesprochen wird was Sache ist.

 

 

 

Gameplay

 

In For Honor schließt man sich Entweder den Rittern von Aschfeld (der Legion), den Samurai von Myre oder den Wikingern von Valkenheim an. Jede Fraktion hat ihre eigenen Klassen mit speziellen Fähigkeiten und unterschiedlicher Ausrüstung.

 

Die Ritter: Ritter sind gepanzerte Charaktere, die ein Mittelmaß zwischen Rüstung, Schaden und Beweglichkeit anbieten. In dieser Fraktion ist der Wächter der Einsteigerheld und bietet neben Rüstung genauso ein Einhandschwert . Der Eroberer erhält zusätzlich zu seinem Morgenstern einen Schild, der ihm bei richtigem Einsatz vor Schaden schützen kann. Im Gegenzug zur geringen Reichweite erhält er hohen Angriffsschaden.

 

Die Samurai: Die Samurai sind bewegliche Charaktere, die durch ihren Schaden für Duelle geeignet sind. Samurai vertreten die japanische Fraktion. Der Kensei sind wie die Wächter Charaktere mit hoher Reichweite und eingeschränkter Beweglichkeit. Der Orochi ist ein Assassine und besitzt ein Einhandschwert ähnlich einem Katana. Der Shugoki ist eine Anfängerklasse mit schwerer Rüstung. Er besitzt nicht unterbrechbare Konterangriffe.

 

Die Wikinger: Die Wikinger stellen die Krieger des Nordens dar. Durch seine Stabaxt kann der Raider eine gegnerische Einheit mit wenigen Schlägen ausschalten. Der Berserker stützt sich bei seinen Kämpfen auf Kombinationen mehrerer einzelner Angriffe. Er besitzt dafür zwei kürzere Äxte. Wikinger sind große Charaktere in For Honor und besitzen schlechte Beweglichkeit.

 

In For Honor kämpfen die Spieler gegeneinander mit den klassenspezifischen Nahkampfwaffen wie beispielsweise Äxten, Zweihandschwertern, Streitflegeln und Katanas. Ist der Spieler dabei erfolgreich und es gelingt ihm, ohne selbst zu sterben mehrere Gegner zu töten, erhält er Verstärkungen im Spiel. Beispielsweise sind das Katapultangriffe, Pfeilhagel oder Selbstheilungen.

 

Jeder Held erhält am Ende einer Runde Punkte, die ihn im Level aufsteigen lassen. Zusätzlich erhält der Spieler Ingame-Währung, mit der sich für jeden Champion Ausrüstungsgegenstände gekauft werden können, die die Werte, zum Beispiel Ausdauer und Schaden, verstärken.

 

Ich dachte am Anfang, dass das Gameplay etwas zu eintönig sein wird und die Langzeit Motivation nicht wirklich da sein wird. Allerdings finde ich, dass das Gameplay sehr viel besser ist als gedacht. Am besten gefallen haben mir da die Samurai da man mit denen etwas taktischer vorgehen muss als mit den anderen 2 Fraktionen wo manchmal nur auf die Tasten hauen schon genug war.

 

 

 

Grafik & Technik

 

Die Grafik in For Honor ist wirklich wunderschön mir ist nichts Negatives daran aufgefallen. Die Landschaften sind sehr schön gestaltet und immer an die verschiedenen Kulturen angepasst, mir persönlich haben da auch wieder die Samurai am besten gefallen weil ich deren Kultur etwas interessanter finde. Ich frag mich gerade wirklich warum ich den Wikingern beigetreten bin.

 

Soundtrack

 

Der Soundtrack ist nichts Besonderes, aber er ist nicht schlecht. Er ist halt da passt sich der jeweiligen Situation an und den Rest kennt man ja. Das soll jetzt nicht heißen das der Soundtrack richtig schlimm ist, man bemerkt oder eher lauscht ihm nicht, wenn gerade am Battlefield der Krieg ausbricht.

 

Fazit

 

For Honor ist kein schlechtes Game einzig und allein an der Handlung hapert’s. Allerdings überzeugt das nicht langweilig werdende Gameplay und die wunderschöne Grafik aufs Ganze.

 

 

 

Wertung:

 

Handlung:  • •

 

Gameplay: • • • • •

 

Grafik & Technik: • • • • •

 

Soundtrack: • • • •

 

Wertung: 16 von 20 Punkten.

 

Note: Gut!

 

 

 

 

 

Release: 14.02.2017

 

Plattformen: PS 4, Xbox One, PC

 

Genre: Hack and Slay Action

 

Entwickler: Ubisoft Montreal

 

Publisher: Ubisoft

 

USK: ab 18 Jahre

 

 

 

Swiss Army Man | Review

Ich bin ein Fan von Daniel Radcliffe, auch wenn Harry Potter seine bisher markanteste Rolle war, so mag, ich jene Filme nach der H.P.-Ära inzwischen etwas lieber. Schließlich haben mir Filme wie die Frau in Schwarz, Imperium & Horns gezeigt, dass der gute Herr Radcliffe mehr kann, als nur einen Zauberlehrling spielen. Das sollte er auch mit dem heute thematisierten Film erneut beweisen können.


Eins vorweg, Swiss Army Man ist kein Film für die breite Masse & ganz klar kein Film bei dem man das Hirn ausschalten & sich berieseln lassen kann.

Aber eins nach dem anderen. Worum geht es eigentlich in Swiss Army Man?
Der schiffbrüchige Hank (gespielt von Paul Dano) möchte sich auf einer einsamen Insel das Leben nehmen.
Bevor es jedoch dazu kommt, erblickt Hank eine angespülte, regelmäßig flatulierende (furzen) Leiche, gespielt von Daniel Radcliffe. Er benutzt sie zuerst als Jet-Ski, um von der Insel zu fliehen, und trägt sie anschließend durch die Wildnis in der Hoffnung auf Zivilisation zu stoßen

Im Laufe des Trips durch die Wildnis beginnt Manny, so wurde die Leiche von Hank benannt, zu sprechen. Es entsteht eine Freundschaft zwischen Hank & Manny. Im Laufe ihrer zahlreichen Gespräche erklärt Hank, dem nicht ganz so toten, Manny wie die Gesellschaft funktioniert, was man tun darf & was nicht und was es seiner Meinung nach bedeutet am Leben zu sein.

Genau da liegt die große Stärke von Swiss Army Man. Die Dialoge wurden mit viel Herz & so clever geschrieben, wie ich es nur selten in einem Film erlebt habe. Mannys Fragen über die Gesellschaft, das Verhalten im Alltag und seinen Mitmenschen gegenüber, die Tatsache das man nicht (immer) sagen sollte, was man denkt, obwohl so viele Probleme damit gelöst werden können, regen zum Nachdenken an.


Noch ein paar Worte zu den Protagonisten selbst. Hank ist ein junger Mann, der vom Leben enttäuscht wurde und davon gelaufen ist, um sich das Leben zu nehmen. Sein einziger Wertgegenstand ist sein Handy mit dem Bild einer hübschen Frau, die mit ihm immer im Bus mitgefahren ist. Was es damit auf sich hat, werde ich an dieser Stelle verschweigen. Ihr wisst schon, Spoileralarm.

Manny ist eine Leiche, ich weiß sehr schockierend, welche zurück ins Leben findet & über besondere Fähigkeiten verfügt. Der Titel des Films „Swiss Army Man“ ist eine Zusammensetzung der Bezeichnung für ein Schweizer Taschenmesser & dem englischen Wort für Mann. Bei Manny handelt sich also um ein menschliches Schweizer Taschenmesser. Seine Fähigkeiten umfassen z.B. eine Funktion als Kompass oder als ziemlich ekelhafter Trinkwasserspender.

Beide Schauspieler haben eine gute Chemie miteinander. Paul Dano spielt einen enttäuschten aber liebenswerten Mann, der in die Rolle des „Lehrers“ schlüpft während Daniel Radcliffe den „Schüler“ spielt und die Welt erklärt bekommt. Garniert wird das ganze mit einem recht derben Humor jedoch ist es nie zu viel sondern genau an der Grenze zur Anrüchigkeit.


Zusammengefasst ist Swiss Army Man eine sehr emotionale, groteske Komödie mit philosophischen als auch dramatischen Themen. Gute geschriebene Dialoge, Schauspieler mit Herz und ein stimmungsvoller Soundtrack machen diesen Film zu einem wahren Juwel des Independent Films. Ich kann jedem empfehlen, diesem Streifen eine Chance zu geben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Persönliche Note: Sehr Gut!

Filmdaten

Orginaltitel: Swiss Army Man

Deutscher Titel: Swiss Army Man

Produktionsland: USA

Orginalsprache: Englisch

Laufzeit: 97 Minuten

Regie: daniels – Daniel Kwan & Daniel Scheinert

Weitere Beiträge zum Thema:

„Swiss Army Man“ – Filmrezension

Kritik: Indie, Indie, Indie – Swiss Army Man