Guardians of the Galaxy | Review

Ich habe gestern Guardians of the Galaxy Vol. 2 im Kino gesehen. Bevor diese Review erscheint möchte, ich gern über den ersten Teil sprechen, der für mich zu den besten Comicverfilmungen aller Zeiten gehört (neben Man of Steel, Sin City & Marvel’s Avengers). Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


Der Film startet ganz emotional mit einem jungen Peter Quil (Chris Pratt), später Star-Lord genannt, der mit ansieht wie seine Mutter durch Krebs stirbt. Er stürmt aus dem Krankenhaus, wird von Aliens entführt und verlässt somit die Erde. Viele Jahre später ist Star-Lord ein Tunichtgut und Kleinkrimineller. Er sucht nach einem Gegenstand, dem Orb, ohne zu wissen, was das ist. Dabei kreuzt sich sein Weg mit dem Cyborg Korath (Djimon Hounsou), einem Gefolgsmann des Massenmörders Ronan (Lee Pace), welcher wiederum, mit dem wahnsinnigen Titanen Thanos (Josh Brolin), im Bunde steht.
Star-Lord wird durch diesen Orb in Ereignisse hineingezogen, die das Schicksal unserer Galaxie bestimmen können. Dabei lernt er seine späteren Kameraden Gamora (Zoe Saldana), eine ehemalige Verbündete von Thanos, Drax (Dave Bautista), ein hervorragender Krieger, der sich an Thanos für den Tot seiner Familie rächen will sowie die beiden Kopfgeldjäger Rocket (Bradley Cooper) & Groot (Vin Diesel). Bei Rocket handelt es sich um einen, durch Experimente erschaffenen, humanoiden Waschbär, der mich etwas an Wolverine erinnert. Groot ist ein großer, humanoider Baum, der durch seine Eigenschaften als Pflanze, eigentlich „unsterblich“ ist und nur drei Wörter sprechen kann.

Die größte Stärke von Guardians of the Galaxy ist das Kunststück, fünf neue Helden, einen Anti-Helden (Jondu Odonta) & zwei Schurken (Thanos & Nebula) zu etablieren, ohne einen der Charaktere zu vernachlässigen. Über jede Figur erhält man genau das richtige Maß an Informationen, um sich ein Bild von ihm oder ihr zu machen. Bevor man mich verbessert, ja mit Korath & Ronan gibt es zwei weitere Schurken, aber diese werden, wie immer in diesem Genre, zu schnell verheizt. Zumindest bei Ronan, ist das kein großes Problem, da dieser ein langweiliger Bösewicht ist.
Typisch für Marvel-Disney, wurde ein sehr starker Cast auf die Beine gestellt, welcher zu begeistern weiß. Von den Helden über die Schurken bis zu den Nebenrollen, liefert jeder eine gute bis großartige Performance ab. Dabei nehmen die Schauspieler ihre Rollen gerade so ernst wie nötig, was bei so einer abgedrehten Comicverfilmung auch nicht weiter verwundert.

Erkennungsmerkmal des Films ist sein außergewöhnlicher Soundtrack. Die Mischung aus klassischen Popsongs, beispielsweise von Blue Svede und epischen Heldenthemen erzeugt eine lockere Atmosphäre die Sci-Fi Abenteuer öfters haben sollten. Dazu kommt viel Witz, der sowohl in der deutschen, als auch in der englischen Fassung zündet.
Technisch beeindruckt Guardians of the Galaxy auch nach 3 Jahren immer noch. Das CGI sieht fantastisch aus. Beeindruckende Bilder ziehen den Zuseher in das „große“ Marvel-Universum. Dazu kommen schnelle Schnitte um den Kämpfen ein hohes Tempo zu geben.
Zusammengefasst ist Guardians of the Galaxy, neben dem ersten Avengers, der wohl beste Film im gesamten MCU. Der Film weiß selbst nach dem fünften oder sechsten mal ansehen immer noch zu begeistern. Wer sich für Comicverfilmungen begeistern kann, kommt an dieser knallbunten Sci-Fi Opera nicht vorbei. Jetzt muss Teil 2 zeigen, dass er seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Ich verabschiede mich für heute und wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

Full Throttle Remasterd | Review

 

Full Throttle Remasterd ist die Neuauflage des Point & Click Adventures Vollgas aus dem Jahr 1995. Ursprünglich entwickelt von LucasArts und von Doublefine Productions neu aufgelegt, erschien das Spiel am 18.04.2017 für PS4, Xbox One, PC & OS X.
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Bikers Ben, der seine Gang vor einem Hinterhalt retten, seine Unschuld in einem Mordfall und die Umstrukturierung der Firma Corley Motors verhindern muss.

 

Das mag simpel klingen, was es auch ist, aber dank cleveren Dialogen, sympathischen Figuren & einer spannenden Erzählung kann Full Throttle begeistern.
Spielerisch muss man wohl nicht viel erklären. Gegenstände sammeln, sinnvoll einsetzen, Rätsel lösen und mit Personen sprechen. Dabei wird das gesamte Spiel mit vier Symbolen (Faust, Stiefel, Mund & Augen) gesteuert, was ungemein benutzerfreundlich ist.

 

Wie bereits bei Day of the Tentacle & Grim Fandango wurde auch bei Full Throttle Remasterd die Optik & der Sound auf ein aktuelles Niveau gehoben. Auf Knopfdruck kann dabei die Grafik des Originals genutzt werden und die Unterschiede sind dieses Mal wesentlich größer als bei den letzten Remasterds. Neben grafisch deutlich aufgewerteten Hintergründen, wurde die Auflösung erhöht und teils die Hintergründe komplett neu gestaltet. Besonders die Wolkenbilder sehen toll aus. Dazu kommen viele kleine Animationen und Details im Hintergrund. Positiv sei ebenfalls erwähnt, dass die Bildrate stabil läuft, was in der aktuellen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Es gibt einiges auf die Ohren. Der Soundtrack schlägt ins Rockgenre und passt perfekt zum Spiel. Besonders das Titelthema hat es mir angetan. Dazu kommt eine äußerst gelungene deutsche Vertonung. Die Sprecher machen durch die Bank weg einen hervorragenden Job und verleihen mit markanten Stimmen den Figuren einen ganz eigenen Charakter.

 

Bei all dem Geschwärme muss auch Platz für etwas Kritik sein. Es gib zwei Punkte, die mich an diesem Spiel gestört haben. Nummer eins, ist die zeitweise sehr unglücklich gelungene Soundabmischung. Zum einen wenn Ben spricht, man jedoch nichts versteht, weil die Umgebungsgeräusche so laut sind und zum anderen das Derby kurz vor dem großen Finale. Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber eine schwammige Steuerung macht diesen Abschnitt zu einer echten Geduldsprobe.

 

Auch wenn Full Throttle Remasterd kein Epos wie, ein Horizon Zero Dawn oder NieR: Automata ist, erzählt es eine spannende Geschichte, bietet Abwechslung im Gameplay und ist ein gelungenes Adventure aus der goldenen Ära des Point & Click Genres.
Ich kann dieses Spiel auf jedem Fall weiterempfehlen und entlasse euch für Heute.

Wenn Videospielserien sich selbst töten. Heute: Dead Space! | Gedankenspiel

Eine der, im Kern, kreativsten & innovativsten modernen Horrorspielserien ist Dead Space. Entwickelt wurde dieses Universum von Glen Schofield und dem Entwickler, Visceral Games, einem Studio von EA.

 

Angelegt in einer düsteren und verbrauchten Zukunft, handelt Dead Space von einer außerirdischen Invasion welche durch Artefakte, sogenannte Marker, vorangetrieben wird. Ich bin von diesem Universum sehr positiv angetan da mir dunkle Zukunftsszenarien generell immer zusagen.

Der erste Teil, Dead Space, erschien 2008 für PC, PS3, Xbox 360 und brachte frischen Wind in das Horrorgenre. In der Rolle von Isaac Clark erkundet man eine Raumstation und trifft dabei verschiedenste Monster, von denen die monströsen Nekromorphs am bekanntesten sind. Diese Monster lassen sich nur durch das sorgfältige Zerstückeln ihres Körpers beseitigen.

Dead Space setzt beim Spielprinzip auf eine ausgewogene Mischung aus Horror, Rätsel & Action, wobei der Actionpart bei weitem weniger stärker Vertreten ist als bei Resident Evil 4 seinerzeit. Die Handlung wird in Audiologs & Tagebüchern erzählt, was auch bei Resident Evil zum Einsatz kommt.
Dead Space 2 übernimmt das Grundprinzip seines Vorgängers, setzt aber mehr auf groteske Gewalt, was für Abwechslung sorgt. Die Handlung knüpft dabei direkt an Teil 1 an. Isaac ist schwer traumatisiert (ein Umstand den die Helden aus Resident Evil scheinbar nie haben) und leidet unter Gedächtnisverlust sowie Halluzinationen.

Im Gegensatz zum ersten Teil, spricht Isaac nun in Zwischensequenzen und die fünfzehn Kapitel gehen fließend ineinander über.
Mit Dead Space 3 hat die Reihe dann gestrauchelt und den Schritt gemacht, der bereits vielen Horrorreihen das Genick gebrochen hat. Der Horror wurde zugunsten von Action in den Hintergrund gerückt und das war ein schwerer Fehler

In einem Spiel, wo man gegen grausige Mutanten kämpft und diese durch Menschen ersetzt, kann keine Horroratmosphäre entstehen. So wurde leider, aus einer innovativen Horrorspielserie, ein Third-Person Shooter, mit Fokus auf Action.
Der Vollständigkeitshalber sei zu erwähnen, dass es zu Dead Space 1 & 2 einen Animationsfilm und zu Teil 3 eine Novel gibt, die Zusatzinformationen bietet. Außerdem gibt es einen Ableger für die Nintendo Wii, den ich jedoch nie gespielt habe.
Ich hoffe, dass die Reihe mit einem möglichen vierten Teil, zurück zu den alten Stärken findet. Schließlich hat es bei Resident Evil auch funktioniert.
Das wars von meiner Seite, wir lesen uns beim nächsten Mal!

Meine Meinung zu The Boss Baby! | Gedankenspiel

Ich hab vor Kurzem einen sehr speziellen Film gesehen. The Boss Baby ist ein Animationsfilm von DreamWorks Pictures, der lose auf dem gleichnamigen Bilderbuch basiert.
Protagonist ist Tim Tempelton, ein siebenjähriger Junge mit einer blühenden Phantasie. Tim verbringt jeden Tag mit seinen Eltern, hat viel Spaß und wünscht sich, dass es für immer so bleibt. Dies ändert sich jedoch, als die Familie Zuwachs erhält. Eines Tages taucht ein Baby im Anzug in Tims Haus auf und wird als Tims kleiner Bruder vorgestellt. Die logische Folge ist Tims wachsende Eifersucht, auf die Zuneigung, die das Baby erfährt

Als er eines Tages erfährt, dass das Baby sprechen kann und den Intellekt eines Erwachsenen hat überschlagen sich die Ereignisse und die beiden Kinder begeben sich auf eine Quest, um die Welt zu retten. Naja oder zumindest so ähnlich. Einige plotttechnische Elemente sind nicht ganz schlüssig. Besonders das Ziel des Bösewichts Francis (SAG MEINEN NAMEN) und wie er es umsetzen will, greift nicht ganz ineinander

Was mir an diesem Film sehr gefallen hat, war der Humor. Dieser ist sehr facettenreich und reicht von Anspielungen über Zweideutigkeiten bis hin zu bösen schwarzem Humor. Ich musste sehr oft & äußerst herzlich Lachen. Was mich überrascht hat, war die „Gewalt“, die slapstickhafter Natur ist und die manchmal sehr derben Witze. Generell erkennt man bei The Boss Baby einen teils sehr anzüglichen Humor, was aber nichts schlechtes ist.
Für Kinder ist dieser Film eher eingeschränkt zu Empfehlen aber Erwachsene werden sehr, sehr viel zu Lachen haben.

Vom technischen Aspekt her gibt es nichts zu meckern. Die Animationen, welche auf dem aktuellen Stand der Technik beruhen, sind echt sehenswert. Auch die Synchronisation ist sehr gelungen, besonders Klaus-Dieter Klebsch, gefällt in seiner Sprechrolle als Boss Baby.

Mir hat The Boss Baby sehr gefallen. Die Handlung mag nicht ganz Rund sein. Dafür ist der Humor hervorragend und traf bei mir oft ins Schwarze. Was mir hier erschreckend klar wurde, ist, dass ich mit meinen Katzen oft genauso rede, wie die Eltern im Film mit dem Baby. Wenigstens bin ich mit dieser Eigenart nicht alleine. Kann ich diesen Film also weiterempfehlen? Ja durchaus, aber wer einen süßen Kinderfilm erwartet, sollte sich diese Vorstellung aus dem Kopf schlagen.

Leider war dieser Beitrag nicht besonders lang, da man zu The Boss Baby nicht sonderlich viel sagen kann. In diesem Sinne wars das von meiner Seite & wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

 

Deepwater Horizon | Review

Das Genre der Katastrophenfilme besteht eigentlich fast nur aus trashigen Filmen. Zumindest fällt mir kein wirklich guter Vertreter dieses Genres ein. Dies änderte sich jedoch, als ich Deepwater Horizon von 2016 gesehen habe. Was mir an diesem Film so gefallen hat, erfahrt ihr jetzt!


Die Handlung dreht sich um die Mannschaft der Ölplattform Deepwater Horizon, welche im Jahr 2010 durch einen Brand und der anschließenden Explosion vollständig zerstört wurde. Dies hatte eine gewaltige ökologische Katastrophe zur Folge. Der Film basiert also, wie im Herzen der See, auf einer wahren Begebenheit und spielt auf hoher See. Zwei positive Voraussetzungen für mich, um den Film zu mögen

Mark Wahlberg schlüpft in die Rolle von Mike Williams, dem Chefelektriker der Deepwater Horizon. Seine Aufgabe ist es, die elektronischen Anlagen der Plattform zu warten. In den weiteren Hauptrollen haben wir Kurt Russel als Jimmy Harrel, den Chef der Deepwater Horizon, welcher unter keinen Umständen die Sicherheit der Arbeiter gefährden möchte. John Malkovic als Donald Vidrine, ein hohes Tier von BP, welcher Druck auf die Mannschaft ausübt, weil diese 43 Tage im Rückstand ist, brilliert in der Rolle des rücksichtslosen Geschäftsmannes. Als letztes wichtiges Mitglied haben wir Andrea Fleytas, gespielt von Gina Rodriguez, ein Mitglied der Brücke.
Die Handlung wird in erster Linie durch die Figuren getragen und es sind ihre Bemühungen, das Schlimmste zu verhindern, die mich so gefesselt haben. Die Protagonisten gehen bis an ihre Grenzen und riskieren ihr Leben, um die restliche Mannschaft zu retten.

Allgemein ist die Leistung der Schauspieler sehr gelungen und glaubwürdig. Dabei kommt das gute Drehbuch zum Einsatz. Beiläufig werden dem Zuschauer die Grundfunktionen einer Ölplattform erklärt. Somit sitzt man nicht ahnungslos vor dem Bildschirm und kann die Vorgänge bzw. das anbahnende Chaos besser verstehen.
Ein großes Lob verdient die Kameraarbeit. Regisseur Peter Berg zeigt Szenen mit Explosionen & Zerstörung, ohne dieses Chaos auszuschlachten.

Die Großaufnahmen des Brandes wirken sowohl imposant als auch erschreckend. Außerdem gibt es interessante Einblicke in das Bohrrohr oder Aufnahmen des Meeresbodens, wenn der Druck immer weiter zunimmt und man gespannt auf den Ausbruch des Chaos wartet.


Alles in allem in Deepwater Horizon ein packendes Drama und eine gute Aufarbeitung dieser Katastrophe. Man merkt, wie Profitgier & mangelnde Vorsicht alles ins Chaos stürzen lassen. Die Schauspieler leisten, von der Haupt- bis zur Nebenrolle, einen grandiosen Job. Dazu kommen ein gutes Drehbuch und eine lobenswerte Kameraarbeit. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal wieder.

Filmdaten

Orginaltitel

Deepwater Horizon

Deutscher Titel

Deepwater Horizon

Produktionsland

USA

Orginalsprache

englisch

Laufzeit

107 Min.

Regie

2016

Warum NieR: Automata ein gutes Spiel ist! | Review

 

Es gibt Spiele, die sind mir einfach zu schade, um sie in eine Review zu packen. Eines dieser Spiele ist NieR: Automata, entwickelt von Platinum Games, gepublished von Square Enix, für PS4 & PC. Eine Xbox One Version war geplant, wurde aber fallen gelassen.
Bei NierR: Automata handelt es sich um ein Action-RPG & einen Ableger des Drakengrad-Franchise, von dem ich nicht wirklich Ahnung habe, außer dass die Spiele durch ihre kreativen Mechaniken & Präsentationen auffallen.
Was die Kreativität angeht, so muss sich auch dieses Spiel nicht verstecken. Schließlich steckt die kreative Kernschmelze von Platinum Games dahinter und dieses Studio hat geniale Spiele wie Bayonetta 1 & 2, Vanquish, Metal Gear Rising und The Wonderful 101 entwickelt.
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Aliens haben mit ihrer Armee aus Robotern die Erde angegriffen und die Menschheit auf den Mond verbannt. Sie schlägt jedoch zurück und entsendet die Yorah, eine Armee aus Androiden um die Invasoren zu vertreiben. Nun tobt ein Krieg, Maschine gegen Maschine, während die Wahrheit hinter diesem Konflikt längst vergessen scheint.
Der Spieler begleitet die Androiden 2B, 9S & A2 auf ihrer Reise, um die Erde zurückzuerobern. Dabei lautet der Leitspruch: Der Menschheit zur Ehre!
Zunächst werden die Maschinen als böse dargestellt, bis man auf Orte mit friedlichen Robotern trifft. Ab dann beginnt man, die anfänglichen Informationen zu hinterfragen. Ich möchte die Handlung gar nicht groß spoilern, schließlich trägt sie einen wichtigen Teil zur Atmosphäre bei.

 

Atmosphäre ist das Stichwort. Diese ist sehr dicht und schwankt von friedlichen, fast schon malerischen Orten, über fröhliche Gebiete bis hin zu traurigen oder gar tödlichen Orten, an denen man ums nackte Überleben kämpfen muss. Die offene Spielwelt lädt zum Entdecken ein und besticht neben viel Abwechslung durch einen hohen Grad an Details und sehr schönen Texturen. Die Wüste wirkt wunderschön, selbst wenn man bedenkt, dass Wüstengebiete sehr oft langweilig sind.

 

Am besten gefallen mir jedoch alle Waldgebiete. Dieser trügerische Frieden, mit einer wunderschönen Landschaft lassen, zumindest mir, keinen Zweifel daran, dass es diese Welt wert ist, für sie zu kämpfen.
Die Kämpfe sind sehr actionlastig und laufen in Echtzeit ab. Dem Spieler stehen diverse Waffentypen wie Schwerter (groß & klein) oder Speere zur Auswahl. Es gibt einen leichten & schweren Angriff, welche sich zu Kombos ausbauen lassen. Seinen Androiden kann der Spieler durch Plug-in Chips modifizieren und dem eigenen Spielstil anpassen. So kann man zum Beispiel den Angriff verstärken oder ein HUD einstellen. Das ist clever & nachvollziehbar zugleich.

 

Im Kampf kann man seinen kleinen Roboterfreund, den Pod einsetzen. Dieser verfügt über spezielle Fähigkeiten wie Raketen oder ein MG. So lassen sich schwache Feinde innerhalb weniger Sekunden ausschalten, während die großen Brocken konstant geschwächt werden.

Das Kampfsystem erinnert mich an jenes von Bayonetta, nur weniger übertrieben.
Abseits der Haupthandlung können Entdecker sich an den vielen Sidequests erfreuen, die Welt erkunden oder Angeln gehen, was ziemlich interessante Fänge zu Tage fördert.
Ein Detail, was enorm wichtig ist; NieR: Automata hat KEINE automatische Speicherfunktion. Das wird im Spiel immer wieder erwähnt und ist eine Art Running Gag. Diese Frustfalle wird jedoch durch ein großzügiges System an Speicherpunkten in der Spielwelt entschärft.
Meine erste Spielsitzung in NieR: Automata war wenig erfolgreich. Der Grund war zum einen ein zu hoher Schwierigkeitsgrad und die fehlende Speicherfunktion. Ich kam bis zum ersten Bossgegner, fiel jedoch vor ihm. Danach war das Spiel vorbei und ich durfte von vorne Beginnen. Mein anfänglicher Frust wurde zu Ehrgeiz und ich lernte die Spielmechaniken kennen.

 

Nun viele Stunden später erkunde ich diese riesige Welt immer noch und lüfte die Geheimnisse dieser vom Krieg gebeutelten Welt. Der Menschheit zur Ehre! Nichts ist, wie es scheint.
Aus diesen Gründen ist NieR: Automata für mich ein gutes Spiel und sollte viel mehr Beachtung bekommen.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Shadow Madness | Review

 

Ein Spiel, über welches ich schon seit sehr langer Zeit berichten möchte, ist, Shadow Madness, ein relativ billiges RPG für die PS1. Obwohl dieses Spiel nach nicht viel aussieht, hat es eine faszinierende Spielwelt, eine ganz eigene Atmosphäre & ganz wichtig; es hat seinen ganz eigenen Charme.

Entwickelt wurde dieses Rollenspiel vom Entwickler/Public Crave Entertainment (leider nicht mehr in der Branche) und erschien im Jahr 2000 für die PS1. Meinen Recherchen zufolge handelt es sich hierbei um Craves Erstlingswerk und trotz dieses Umstands ist es ein beachtliches Spiel geworden.


Protagonist ist ein junger Mann namens
Stinger, welcher eines Abends mit ansehen muss, wie seine Heimat durch dunkle Mächte zerstört wird. In den Ruinen seiner Heimat trifft er nicht nur auf gefährliche Bestien, sondern auch auf die junge Frau, die auf den Namen Windblatt hört. Beide beschließen Hilfe in einem in der Nähe gelegenen Fort zu suchen. Das ist der Auftakt zu einer Epischen Quest, deren Ziel nichts Geringeres als die Rettung von gleich zwei Welten beinhaltet. Auf ihrer Reise schließen sich den beiden Helden mehrere eher abgefahrene Figuren an.

Das Gameplay ist rundenbasiert und erlaubt einen gewissen Grad an Taktik im Kampf. Dem Spieler stehen je nach Figur verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung, z.B. kann Windblatt diverse Wesen beschwören während Harv-5 (ein Roboter) & Stinger Distanzwaffen einsetzen können.

Auffallend ist die überraschende Komplexität des Kampfes, da nicht jeder Angriff bei jedem Feind gleich effektiv ist. Manchmal ist es besser auf Distanz zu gehen, Magie zu nutzen oder mit einer beherzten physischen Attacke (in drei Stufen wählbar) auf den Feind einzudreschen.

Akustisch wie grafisch ist Shadow Madness nett. Die Umgebungen wissen zu gefallen aber die Charaktermodelle sehen typisch PS1 aus wie deformierte Klumpen. Wo jedoch die Grafik schwächelt, punktet der Soundtrack umso mehr. Auch wenn die einzelnen Musikstücke jede Stimmung (von heiter bis düster) behandelt so kommt immer eine mysteriöse Note die einen zum Entdecken einlädt.

Entdecken ist das Stichwort, die Welt von Shadow Madness, genannt Arkosia, ist von faszinierenden Orten, Wesen & Personen gefüllt. Jeder Dialog ist interessant, lehrreich oder einfach abgedreht. Auf der Oberwelt selbst gibt es verschiedene Bildnisse zu entdecken, die dem wissensdurstigen Spieler mehr über die Kultur & die Welt an sich erzählt. Ich habe selten eine so faszinierende & gleichzeitig gefährlich virtuelle Welt wie die von Arkosia gesehen.

Am Ende des Tages ist Shadow Madness ein mittelmäßiges Rollenspiel mit einigen Schwächen (Grafik & die Animationen) aber mit viel Charme. Die Welt ist sehr faszinierend & die Hauptfiguren sind sympathisch mit ihren Eigenheiten.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Batman Vol 1. – I am Gotham | Review

Ich habe lange überlegt, was ich zum Thema Comics machen möchte. Zuerst dachte ich an einen Report wie bei Berserk, jedoch habe ich bereits genug mit Berserk & Attack on Titan zu tun.

Als nächstes dachte ich an einen Exkurs, verwarf jedoch auch diese Idee. Nun mache ich es ganz simpel, wann immer ich einen Paperback gelesen habe gibt es eine kurze Review dazu.Den Anfang macht, wie immer, weil er der beste ist, Batman, mit Volume 1 seiner neuen Serie. Viel Spaß!


Die aktuelle Comicreihe mit dem Titel „Batman“ wird von Tom King, ehemals Autor von Grayson, geschrieben. Als Zeichner sind David Finch & Mikel Janin am Werk. Eins vorweg, dieses Team macht einen ausgezeichneten Job!
Die Geschichte setzt nach dem Rebirth Event an (einen entsprechenden Link werdet ihr in Zukunft hier finden). Das bedeutet Bruce Wayne ist wieder Batman, Damian Wayne ist Robin & Dick Grayson ist erneut Nightwing.
Die Handlung dreht sich um Batman, welcher, wieder mal, mit einem ernsthaften Problem konfrontiert wird. Dieses mal ist das Problem jedoch persönlicher Natur. Batman, Bruce Wayne, ist nur ein Mensch und stößt schnell an die Grenzen des menschenmöglichen. Wie kann er also Gotham City beschützen wenn ein Feind auftaucht, der übermenschliche Fähigkeiten besitzt? Gar nicht und da tauchen die beiden anderen Hauptfiguren in dieser Geschichte auf. Die beiden Metawesen Geschwister Gotham & Gotham Girl, welche ähnliche Fähigkeiten wie Superman/Supergirl aufweisen aber keine Kryptonier sind.


Die beiden wollen Batman unterstützen und sich seinen Respekt verdienen was sich als schwierig erweist, da der dunkle Ritter kein guter Teamspieler ist. Zur gleichen Zeit wird Gotham vom Psycho-Pirate & Doctor Strange manipuliert & in den Wahnsinn getrieben.

Als dieser dann Amok läuft und sogar die Justice League in Bedrängnis bringt, tötet Gotham Girl ihren Bruder, um die Stadt zu retten. Ihre Psyche ist durch dieses Trauma schwer angeschlagen aber Batman will ihr durch diese schwere Zeit helfen. Ende.
Was mir an dieser Geschichte so gefällt ist das fast komplette fehlen eines richtigen Superschurken. Am Rande taucht zwar Doctor Strange auf aber nur in einer Nebenrolle. Der Fokus liegt ganz klar auf Trio Batman, Gotham & Gotham Girl sowie die Themen Verlust & Menschlichkeit. Außerdem gibt hier bereits einen Teaser auf das kommende Crossover „Night of the Monster-Men„.

 

Der Zeichenstil wirkt sehr realistisch und setzt die Geschichte richtig in Szene. Nach dem Greg Capullo lange Zeit den dunklen Ritter gezeichnet hat, wirkt die Arbeit von Finch & Janin äußerst erfrischend.
Ich kann diese Geschichte weiterempfehlen, da der Rebirth One-Shot enthalten ist und auch für neue Leser interessant ist.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Zusammen schneidet man am Besten ab! Meine Meinung zu Snipperclips [Autor: Felix Neumaier] | Review

 

In Snipperclips spielt man, je nachdem wie man spielen will, allein, zu zweit, zu dritt oder auch zu viert in verschiedenen Modi. Um Rätsel zu knacken, oder auch, um in kleineren Minispielen gegeneinander anzutreten. Im 1-2 Spieler-Modus müssen pro Abschnitt mehrere Rätsel absolviert werden. Sowohl leichte als auch schwierigere. Hierbei sind die Grundlagen der jeweiligen Rätsel, dem aktuellen Abschnitt nachempfunden. Es gibt Bereiche mit Schaltern, elektrischen Verbindungen. Des Weiteren gibt es auch chemische Substanzen oder Tiere in anderen Bereichen. Die Rätsel kann man nur lösen, wenn beide Figuren wie ein starkes Team zusammenarbeiten. Für Abwechslung ist bei den verschiedenen Rätseln durchaus gesorgt. Hier muss beispielsweise ein Behälter mit Flüssigkeit gefüllt werden.

Die Figuren, welche es zu zerschnippeln gilt, sind zwei bunte Formen mit einem Gesicht. Diese sind auf der einen Seite eckig und auf der unteren abgerundet. Was macht denn jetzt diese Tatsache so besonders? Überlappen sich die beiden Figuren, so können sie sich auf Knopfdruck gegenseitig zurechtschneiden.

Man benötigt eine Schale, um Fische zu transportieren oder eine Schüsselform, um mehrere Stifte gleichzeitig an der korrekten Position zu halten?

Alles möglich, sofern ausreichend Motivation vorhanden ist. Sollte man sich mal verschneiden, so kann man sich wieder in die Ursprüngliche Form zurückversetzen

Alle Rätsel wurden mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und bieten, meistens, auch mehr als einen Lösungsweg. Das gemeinsame Rätsel lösen, am TV als auch im Tabletop-Mode, ist die Hauptsache des Spiels. Es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn man sich zu zweit an einer ganz besonders harten Nuss zunächst die Köpfe einschlägt und dann ,Zack, fällt die ganze Last vom Körper. Das Rätsel wurde gelöst und es kommt extrem, und ich meine wirklich EXTREM, gute Laune auf. Wem das Rätsel lösen allein oder zu zweit nicht ganz ausreicht, kann sich auch mit bis zu drei weiteren Spielern, an größeren Herausforderungen probieren.

Die Rätsel im Party-Modus kann man nur mit 4 Figuren lösen. In diesem Modus ist der Schwierigkeitsgrad etwas erhöht, weshalb die Aufgaben nur im Team absolviert werden können. Zwar ist die Anzahl der 12 Rätseln eher schmal, dafür sind diese schwierigen Knobeleien nicht nur eine Frage des Lösungswegs, sondern auch des richtigen, perfekten Timings. Im Blitz-Modus tritt man in Teams, zu jeweils 2 Personen, gegeneinander an. Man kann dann beispielsweise Hockey oder Basketball zu spielen. Hierbei ist es absolut wichtig, wie man sich richtig aufstellt und ob man seinen Teamkollegen zerschneidet oder nicht. Beim Hockey könnte es zum Beispiel ganz nützlich sein, einen Spieler in der Form eines Schlägers zu haben.

Das gesamte Spiel bietet zusammengefasst eine Menge kooperativen Spielspaß. Der, neben Teamwork, auch Fingerspitzengefühl verlangt, es dabei aber nie unfair oder stressig wird. Eines muss man dem Spiel noch lassen, ich habe noch nie so viel Tränen gelacht wie bei Snipperclips.

Im Herzen der See | Review

Ich liebe Abenteuer auf hoher See, egal ob im Film, als Videospiel oder in einem Roman/Manga/Comic. Außerdem mag ich große Filmmonster. Diese Vorlieben werden, im 2015 erschienenem, Abenteuerfilm Im Herzen der See bedient. Hier ist meine Einschätzung zum Film.


Der Film dreht sich um das Walfang-Segelschiff Essex und dessen Mannschaft. Im Jahr 1820 wird das Schiff auf seiner letzten Fahrt, im Stillen Ozean (Pazifik), von einem sehr großen Pottwal attackiert und versenkt. Die Überlenden dieser Attacke können sich in drei kleine Boote retten und müssen bis an ihre Grenzen gehen, um zu überleben.
Im fortgeschrittenen Alter wird einer der wenigen Überlebenden, Thomas Nickerson, gespielt von Brandon Gleeson, vom Schriftsteller Herman Melville, gespielt von Ben Whishaw, besucht um Material für sein neues Buch Moby Dick zu erhalten. In Rückblenden erzählt Thomas dem Autor alles über diese Fahrt.
Die Geschichte wird im richtigen Tempo erzählt, um eine konstante Spannung & Atmosphäre zu erzeugen.

Wir lernen die verschiedenen Figuren und ihre Eigenheiten kennen. Dabei wurde auf einen verdammt starken Cast geachtet. Den guten Herrn Gleeson habe ich ja schon erwähnt und zu ihm gesellen sich noch Tom Holland (der kommende Spider-Man), Chris Hemsworth (Thor), Frank Dillane (Fear the walking Dead), Michelle Fairley (Game of Thrones), Cillian Murphey (Batman Begins, Inception) und einige mehr.

Ich war selten bei einem Abenteuerfilm so sehr vom Cast begeistert wie hier. Was aber auch nicht verwunderlich ist. Schließlich wurde der Film fast nur mit englischen, schottischen & irischen Schauspielern besetzt.


Neben der authentischen Leistung der Schauspieler muss auch die hochwertige deutsche Synchronisation und der Soundtrack gelobt werden. Die Stücke stimmen den Zuschauer perfekt auf ein großes Abenteuer auf hoher See ein.

Ebenfalls positiv fallen die Effekte auf. Dabei sei der große Pottwal erwähnt der äußerst furchterregend aussieht, aber keine seelenlose Killermaschine ist wie in anderen Filmen mit Meerestieren.

Zusammengefasst ist, „Im Herzen der See“ ein grandioser Abenteuerfilm mit einem starken Cast, starken Bildern, einer guten Vertonung und einem wunderschönen Szenen-bild. Abenteuer auf hoher See haben bei mir schon von Haus einen guten Stand und dieser Film hat mich besonders schwer beeindruckt. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren sind sehr glaubwürdig und man fiebert bis zum Ende mit der Mannschaft mit. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen. Wer Abenteuerfilme mag, ist hier genau richtig.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Filmdaten

Orginaltitel

In the Heart of the Sea

Deutscher Titel

Im Herzen der See

Produktionsland

USA

Orginalsprache

englisch

Laufzeit

121 Min.

Regie

2015

 

Meine Meinung zu 1-2 Switch [Autor: Felix Neumaier] | Gedankenspiel

Das Spielprinzip in 1-2 Switch ist ganz einfach. 1-2 Switch ist für die Nintendo Switch, was Wii Sports für die Wii und Nintendo Land für die Wii U war. Eine Minispielsammlung als Präsentation für die technischen Möglichkeiten der neuen Konsole. Genauer gesagt, für die Fähigkeiten der Joy-Cons. Denn die stehen bei 1-2 Switch im Mittelpunkt. Zwei, manchmal auch mehr, Spieler battlen sich damit in insgesamt 28 mehr oder weniger kuriosen Minispielen. Da wollen zum Beispiel Schatztruhen aus Ketten befreit, Safes geknackt oder Gorilla Bewegungen im Rhythmus absolviert werden. Das alles dauert jeweils meist nicht länger als zwei Minuten, wenn überhaupt. Das Menü, in dem man durch die Spiele scrollt, sieht zwar nett aus, allerdings hätte ich es mir etwas übersichtlicher gewünscht. Zu jedem Spiel gibt es ein hübsch gemachtes und ausführliches Vorstellungsvideo, das man sich jederzeit angucken kann. Doch keine Sorge, die meisten der 28 Minigames funktionieren recht einfach, sodass man schon nach dem ersten Versuch den Dreh raus hat.

Die Steuerung und die Features haben mir sehr gut gefallen. Hier möchte ich besonders die HD-Rumble Funktion hervorheben. Am Anfang dachte ich mir, dass das niemals funktionieren könnte, doch ich wurde eines Besseren belehrt worden. Dieses Feature hat mich wirklich umgehauen, weil es einfach sehr gut funktioniert. Weniger toll ist dagegen die Bewegungssteuerung bei hektischen und schnellen Spielen. Beim virtuellen Rasieren zum Beispiel reagiert der Controller nur verzögert auf meine Bewegungen und beim Baseball ist es schwierig zu schätzen, wann wir den Schläger genau schwingen müssen. Hier habe ich oft den Eindruck, Fuchteln sei effektiver als präzise Bewegungen.

 Man kann mit 1-2 Switch absolut viel Spaß haben. Jeder der das Spiel bei mir zu Hause ausprobiert hat, hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Besonders witzig wird es allerdings erst, wenn man das Minispiel Wettessen zockt. Es ist ebenso witzig wie bizarr ein virtuelles Baby, mit der Konsole in der Hand, in den Schlaf zu wiegen, oder zu versuchen, wilde Tanzbewegungen des anderen zu kopieren. Und auch auf Partys dürfte das Spiel besonders gut ankommen, vorausgesetzt, es ist keine zu laute Feier, denn bei vielen Spielen muss man auch auf einen bestimmten Ton achten, zum Beispiel auf das „Feuer!“ beim Minispiel Revolverhelden.

Mangels Spielmodi, Schwierigkeitsgraden und Highscore-Listen ist aber bereits nach wenigen Runden die Motivation dahin. Meistens einigt man sich auf eine oder zwei Runden als Revanche. Man wechselt dann allerdings direkt zum nächsten Spiel und fragt sich irgendwann, ob da noch etwas kommt. Nur kommt eben nichts mehr.

Als kleines Fazit möchte ich sagen, dass das Spiel auch kostenlos der Konsole hätte beiliegen können. Denn als Vollpreistitel, empfinde ich das was hier geliefert wurde, als kleines Manko.

 

Das neue Banjo Kazooie? Die Yooka-Laylee | Review

Am 11.4 erschien Yooka-Laylee für PS4, Windows & Xbox One. Eine Nintendo Switch Version wird ebenfalls erscheinen.

Bei Yooka-Laylee handelt es sich um ein klassisches 3D Jump ’n Run, im Stil von Super Mario & Banjoo Kazooie, wobei letzteres die größte Inspirationsquelle war. Kein Wunder, immerhin sind viele Mitarbeiter des Entwicklesr Playtonic Games ehemalige Mitarbeiter von Rare, den Schöpfern von, unter anderem, Banjo Kazooie. Es stellt sich nun die Frage, ob Yooka-Laylee aus dem Schatten ihres Vorbildes treten kann oder als ein Banjoo Kazooie Klon in die Videospielgeschichte eingehen wird. Finden wir es heraus!


Der Plot dreht sich um das Chamäleon Yooka und dessen Gefährtin, die Fledermaus, Laylee. Beide machen sich von ihrem sicheren Heim in der Schiffbruch Bucht auf um die beiden Oberschurken Captial B und Dr. Quack von ihrem Plan abzuhalten. Diese beiden sinistren Gesellen wollen mithilfe eines magischen Buches die gesamte Weltliteratur aufsaugen, um diese in Profit zu verwandelt und so die Weltherrschaft an sich zu reißen

Damit diese Tragödie nicht stattfindet, dringen unsere beiden Helden in die Firma von Captial B, Hivory Towers, ein um die Pagies, Seiten des magischen Buches, zu sammeln.

So abgefahren wie die Handlung, ist auch der Rest des Spiels.


Das Spiel ist, wie bereits erwähnt, ein 3D Plattformer der alten Schule. Man springt, rollt und läuft durch die abwechslungsreichen Welt um Pagies und andere Schätze, um zum Beispiel goldene Federn, zu finden.

Wenn man genügen Seiten des magischen Buches gefunden hat, kann man entweder eine neue Welt freischalten oder eine bereits besuchte Welt erweitern. So wird diese bereits bekannte Welt um neue Passagen, Wege/Stege, Areale und Schätze erweitert aber Achtung, der Schwierigkeitsgrad zieht dadurch ebenfalls an. Dieses Feature finde ich genial, da der Wiederspielwert enorm erhöht wird.

Wer fleißig goldene Federn sammelt, kann bei der Schlange Trowzer neue Tricks erlernen, was ganz klar an die „Moves“ welche man in Banjo Kazooie vom Maulwurf Bottles erlenen kann, erinnert.

Was das Gameplay angeht erinnert es sehr stark an die geistige Vorlage aber leider steuert sich unser Held Yooka nicht so gut wie der Bär Banjo seinerzeit. Sprünge wollen nicht immer sitzen oder werden gar nicht erkannt. Dazu kommt die Kamera, welche eigentlich macht was sie will. Entweder ist sie genau im richtigen Winkel oder blockiert die Sicht. Ich hoffe, dass diese Schwächen mit einigen Patches, zumindest teilweise, behoben werden können.


Neben dem Gameplay wurde sich auch bei der optischen wie akustischen Gestaltung an Banjo Kazooei orientiert. Das Spiel ist sehr bunt und sieht wunderbar aus. Viele kräftige Farben, liebevolle Charaktermodelle und flüssige Animationen.
Die verschiedenen Themen der Welten werden äußerst ansprechend umgesetzt mit vielen netten Details

Leider leidet Yooka-Laylee unter Einbrüche bei der Bildrate was jedoch ein allgemeines Problem der Konsolenversion ist, während das Spiel auf dem PC recht stabil läuft.

Die Soundsampels funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie jene in der geistigen Vorlage. Die Figuren quietschen, quaken und machen andere teils eigenartige Geräusche. Mein liebstes Beispiel ist ein weibliches Skelett deren Sprache das Geräusch von klappernden Knochen ist.


Um meine Frage im Titel zu beantworten, ja. Yooka-Laylee ist das neue Banjo Kazooie, aber das Spiel kommt nicht an seine geistige Vorlage heran. Es gibt viele Anspielungen und diverse Elemente wurden auch eins zu eins übernommen aber dadurch geht dem Spiel ein großer Teil seiner Identität verloren. Das Auswechseln der Helden, Schurken und einiger Elemente ändert nichts an der Tatsache, dass Yooka-Laylee nicht in als das kultige Jump ’n Run in die Videospielgeschichte eingehen wird, wie es bei Banjo Kazooie der Fall war.

Das Spiel hat Charme, keine Frage und wenn man von der ganzen Sache mit Banjo Kazooie absieht, kann man mit Yooka-Laylee spaß haben, da das Spiel bis auf die leichten schwächen im Gameplay, durchaus unterhaltsam ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Release: 11.04.2017

Plattformen: Playstation 4, Xbox One, Windows, Linux, macOS & Nintendo Switch (erscheint noch)

Genre: 3D Jump ’n Run

Entwickler: Playtonic Games

Publisher: Team17

 

Die Comic Con 2017 in Linz | Storytime

Auch 2017 gab es wieder ein Wochenende für Comic und Manga Fans in Linz.

Wie schon im letzten Jahr, war auch diesmal, wieder das Design Center in Linz der Schauplatz für alle Comic und Manga Fans. Das Event lief von 8.4.2017 bis 9.4.2017.

So gut wie alles war vertreten von Superhelden über Charaktere aus Animes und Mangas bis hin zu jede Menge Künstler, Aussteller und auch ein paar Stars aus „The walking Dead“, „Star Wars“ so wie „Death Race“ und „Planet der Affen“.

Es war ein Erlebnis für Jung und Alt. Die, die sich die Mühe gemacht haben und im Cosplay Outfit erschienen sind, waren echt ein Hingucker. Ich habe mir ein Foto mit Deadpool ergattert.

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Es waren auch bekannte Fahrzeuge dort wie z.B. der DeLorean DMC-12 von „Zurück in die Zukunft“, der Team Bus vom „A-Team“, ein gepanzertes Auto von „Death Race“ und K.I.T.T von „Knight Rider“.

Es waren, wie schon erwähnt, viele Künstler, sowohl „alte Hasen“ in der Branche als auch neu Einsteiger, vertreten. Unter anderem : Flemming Andersen (Disney), Valerio Schiti (Marvel), Ingo Römling (Panini, Star Wars), Marc Uhlenhaut (DC Comics) und noch einige mehr. Diese Künstler zeigten natürlich auch was sie auf dem Kasten haben und man konnte sich ein kleines Andenken erstehen. Natürlich konnte man sich auch von den anderen Künstlern Kleinigkeiten erstehen. Bei diesen sah man, dass das Zeichnen der Kunstwerke mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut verbunden ist. Einer der Künstler hat sogar, natürlich nur mit dem Einverständnis der betreffenden Person, Fotos von denen gemacht die etwas von ihm gekauft haben, damit er selbst seinen Erfolg sieht. Man kann sein Bild dann auf Instergramm bewundern. Meine Freundin, mit der ich die Comic Con besucht habe, gehört zu einer dieser Käuferinnen und natürlich gibt es auch ein Bild von uns beiden.

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Eines der Highlights war natürlich, dass ein paar Schauspieler aus bekannten Filmen und Serien vor Ort, waren bei denen man sich ein Autogramm holen konnte wie zum Beispiel: Jeremy Bulloch (Star Wars), Peter Roy (Star Wars), Robert Lasardo (Death Race), Justin Kucsulain (The walking Dead), Dahlia Legault (The walking Dead) und noch ein paar mehr.

Es gab natürlich für alle was zu sehen und so wurde des Weiteren auch angeboten die neue Nintendo Switch zu testen. Der Elektrofachmarkt Conrad war auch vertreten. Dort konnte man, dank guter Beratung, Zubehör für seine Konsolen oder den PC kaufen.

Was natürlich nicht fehlen durfte waren Tische, an denen, nach dem Motto „Zeit für ein Duell“, mit den Sammelkarten von „YU-GI-OH“ Duelle ausgetragen wurden.

Man konnte auch alles Mögliche erstehen, ob jetzt einen neuen Comic, ein Sammlerstück mit Sentimentalitätswert, Mangas, Anime-Filme oder sogar Kuscheltiere, es war für jeden was dabei. Natürlich gab es auch Klamotten zu kaufen, welche vielleicht schon für die nächste Comic Con in den Einsatz gehen, wenn man sich dazu entschließt, selbst als Cosplayer zu erscheinen. Wobei man sagen muss, es ist auch einfach nur schön anzusehen wie viel Mühe sich diese Cosplayer gegeben haben, um möglichst Authentisch rüber zu kommen. Es ist auf jeden Fall eine Überlegung meinerseits wert das nächste Mal in einem Cosplay Outfit hin zu gehen, da ich ja echt für so gut wie jeden Blödsinn zu haben bin.

Was haltet ihr von Sailor Kriegerin?? Immerhin hat Sailor Moon meine Kindheit geprägt.

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Aber zurück zum Thema. Es gab natürlich auch Stände, an denen man japanische Leckerein kaufen konnte. Da haben meine Freundin und ich natürlich gleich zugeschlagen. Fotos gibt’s nur von ihren Süßigkeiten. Ich konnte es nicht abwarten meine zu probieren. Bin halt ein kleiner Vielfrass.

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Fast hätte ich es vergessen, Captain Jack Sparrow war auch vor Ort. Leider nicht der echte Johnny Depp aber das Double sah dem Wahren Jack Sparrow zum Verwechseln ähnlich. Auch Pikachu war da und man konnte ein Foto mit ihm machen. So ein süßer Fratz.

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Tja nun zu meinem Fazit zu der Comic Con 2017. Es war wirklich mega toll. Alles, was man sah, ob jetzt bei den Zeichnungen von den Künstlern oder die Cosplayer, da steckte definitiv in jedem Detail sehr viel Liebe drin und das sah man auch. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wer sagt, er möchte die Vorteile eines VIP-Tickets der muss halt etwas tiefer in die Taschen greifen, aber wer sagt, das ist es ihm wert dem sei es vergönnt. Meiner Meinung nach reicht auch ein normales Tagesticket vollkommen. Da man das selbe sieht und auch von allem Fotos machen kann.

Tja dann ich geh jetzt mal weiter nachdenken welches Kostüm ich mir zurecht schneidere für die nächste Comic Con, vielleicht wird’s ja schon die VIECC im November werden.

Bis dahin hoffe ich, euch hat mein Beitrag gefallen und ich konnte euch die Comic Con in Linz (oder auch eine andere) schmackhaft machen.

 

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und hier sind noch ein paar Eindrücke von der Comic Con 2017 in Linz.

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Meine Meinung zu die Schöne und das Biest (2017) | Gedankenspiel

Ein Film, der das gesamte Team dieses Blogs bewegt und begeistert hat, ist die Schöne und das Biest von 2017. Die große Review von Felix findet ihr hier und Jessicas Meinung zum Film findet der interessierte Leser hier! Nun folgt meine Meinung zu diesem Film.
Bevor wir zum Film selbst kommen klären wir die Frage, wie ich zu den Filmen von Disney stehe. Das lässt sich ganz schnell beantworten, ich liebe diese Filme. Egal ob es nun die klassischen Zeichentrickfilme, die modernen CGI Filme oder die Pixar Filme sind. Mir gefallen viele sehr gut und der zumindest gut. Es gibt keinen Disney Film von dem ich behaupten würde ihn schlecht zu finden. Selbst bei jenen, die ich nicht mag, wie Star Wars Episode 7, erkenne ich die hervorragende Qualität.

Kommen wir also zur Schönen und ihrem ebenfalls schönen CGI Biest Ich habe bereits im Vorfeld sehr viel positives über diesen Film gehört und bin dementsprechend hohen Erwartungen in den Film gegangen. Was soll ich sagen? Die Erwartungen wurden wiedermal übertroffen aber das hat Disney in den letzten Jahren fast immer geschafft.

In den Hauptrollen haben Emma Watson als Belle und Dan Stevens als Biest (nein der ist kein Teil der X-Men). Beide haben eine sehr gute Chemie miteinander und spielen ihre Rollen wunderbar. Belle ist eine sehr belesene und starke junge Frau, die mehr von der Welt sehen möchte als ihr kleines Dorf.
Biest ist ein tragischer Charakter. Durch einen Fluch in das titelgebende Biest verwandelt und verbittert kann er sich zu Beginn nicht für seinen Gast (Belle) erwärmen. Erst im Laufe der Zeit bricht das Eis und Biest entpuppt sich als äußerst liebenswerte Figur.

 

In weiteren Rollen sieht man Luke Evans (bekannt aus Dracula Untold) als Bells Verehrer Gaston und dessen besten Freund LeFou, gespielt von Josh Gad. Diese beiden sorgen für einen großen Teil des Humors außerhalb des Schlosses von Beast. Was mich belustigt ist der „Skandal“ den die Figur Lefou in einigen Kinos in den USA ausgelöst hat. Weil dieser Charakter homosexuell, die erste offen homosexuelle Figur in einem Disney-Film, ist wurde er in einigen Kinos in den USA nicht gezeigt und in Russland sogar ab 16 Jahren freigegeben.
Zuerst ein großes Lob an Disney für dieses Debüt, das verdient auf jeden Fall Beachtung!

Ich finde es jedoch etwas peinlich, sich über so ein Detail aufzuregen. Es macht den Film weder besser noch schlechter aber interessanter. Außerdem spielt Josh Gad seine Rolle hervorragend und ist ganz klar ein Sympathieträger in diesem Film.

Die Kulissen und Kostüme im Film sehen hervorragend aus. Besonders das Ballkleid von Belle ist wunderschön und übertrifft sogar jenes aus dem Zeichentrickfilm von 1991. Jedoch hat die liebe Jessica sich bereits ausführlich zum Thema Animationen und Kostüme geäußert. Um eine dritte Wiederholung zu vermeiden, verweise ich einfach auf den Link, da unsere Meinung zum Thema Effekte, Animationen und Kostüme gleich sind.

 

Was die Schauplätze im Film angeht, so sehen diese traumhaft aus. Das Dorf, in dem Belle mit ihrem Vater lebt, ist ein kleines verschlafenes Nest voller spießiger und dezent dämlicher Tölpel.

Das Schloss von Biest strahlt eine magische Atmosphäre aus. Alles ist mit Schnee und Eis bedeckt und kein Laut ist auf dem Gelände zu vernehmen. Dazu kommen so viele nette Details wie die verschnörkelten Treppengeländer oder die reichhaltig verzierten Räume. Dazu komm der obligatorische dunkle Wald in dem Wölfe auf unvorsichtige Wanderer lauern.

Ich war von diesem Film sehr begeistert. Meine Erwartungen waren sehr hoch und wurden trotzdem übertroffen. Wir haben es hier mit einer genialen Umsetzung eines schönen Zeichentrickfilms und eines Märchens zu tun welches einen lehrt das Schönheit nicht immer durch das äußere bestimmt wird und es auf die inneren Werte ankommt. Es gibt eigentlich keinen Grund sich diesen Film nicht anzusehen. Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend und selbst das Ekelpaket Gaston versprüht Sympathie.

Das war meine Meinung zu Beauty and the Beast von 2017 einem der besten Disney-Filme der letzten Jahre und einem der bisher Filme des Jahres 2017.

Die Schöne und das Biest (von Frau zu Frau) | Gedankenspiel [Autorin: Jessica Jehle]

„Sei hier Gast, sei hier Gast, ich erzähle ohne Hast“

Die Schöne und das Biest, da kommen Erinnerungen auf. Wer wollte damals nicht die hübsche Belle sein?

Dies war eines der ersten Märchen, wo einem beigebracht wurde, dass die Liebe nicht vom Aussehen abhängt. Die Neuauflage ist meiner Meinung nach genau so schön wie damals der Zeichentrick. Disney hat sich auch dieses Mal so richtig ins Zeug gelegt.

Die Umsetzung gelang ihnen sehr gut. Die Schauspieler waren gut gewählt, die Kostüme, vor allem Belles Kleider, ein Traum. Die Lieder sind dieselben wie damals. Nur ein paar Kleinigkeiten wurden geändert. Was aber nicht weiter stört, denn man kann immer noch mitsingen. Ich könnte ewig weiter schwärmen.

Ich bin bekennender Disneyfan und das auch noch mit knapp 24 Jahren. Aber was soll ich sagen, Disney hat meine Kindheit geprägt. Aus diesem Grund wird es künftig auch ein paar Beiträge über die Anfänge der Disney Märchen von mir geben.

Die Handlung ist die gleiche wie im Zeichentrick. Und sie rührt auch heut noch zu Tränen. Ich bin sogar der Meinung, das sieht man sich den Film an, wenn man schon älter ist, berührt er einen noch mehr. Da man sich in manche Situationen etwas besser einfühlen kann und natürlich wünschen wir uns doch alle eine Beziehung wie diese. Wer träumt nicht von seinem persönlichen Prinzen.

Die Kostüme sind wunderbar gelungen. Sie sind der Zeit, in der der Film spielt, entsprechend und somit sehr authentisch. Wie vorhin schon erwähnt sind Belles Kleider ein Traum. Sowohl das Kleid, welches sie im Dorf zu Beginn trägt als auch die Kleider, die sie im Schloss des Prinzen bekommt.

 

Mein Favorit ist und bleibt das schöne gelbe Ballkleid, welches sie beim Tanz mit dem Biest trägt. Dieses Kleid sieht einfach traumhaft aus. Es ist sogar in der Realverfilmung noch schöner als damals im Zeichentrick. Aber wen wundert es, immerhin weiß man jetzt, wie es aussieht, und muss es sich nicht mehr einfach nur vorstellen.

Die Animationen in dem Film sind sehr gelungen. Von Unruh und die Anderen bewegen sich so gekonnt, dass man fast denken, kann jeder dieser Gegenstände bewegt sich auch bei einem Zuhause bzw. man fragt sich warum habe ich diese noch nie dabei ertappt, wie sie sich bewegen?

Die Schauspieler machten eine sehr gute Arbeit.

Der erste Gedanke als Belle ihren ersten Auftritt mit dem Biest hatte, war: Warum verwandelst du das Biest nicht einfach wieder zurück in den Prinzen? Du bist doch Hermine Granger

Tja Emma Watson hat, meiner Meinung nach, mit diesem Film wieder bewiesen, dass sie nicht nur Hermine ist, sondern auch in die Rolle der hübschen, sympathischen Belle schlüpfen kann. Sie wurde meinen Erwartungen überaus gerecht.

 

Auch Gaston (Luke Evans) und LeFou (Josh Gad) waren sehr überzeugend. Die Szene wo LeFou und Gaston miteinander Tanzen hat ja weltweit für Aufregung gesorgt, da man dass als zu Homosexuell betrachtet. Mal ernsthaft jedes Mädchen kennt die Bromance, die zwischen besten Freunden besteht. Diese Bromance zwischen Freunden ist im echten Leben manchmal sogar schlimmer und lässt unsereins die Stirn Runzeln wegen dem Verhalten welches diese Freunde an den Tag legen. Und doch zeigt es uns Mädels, dass selbst ein Kerl der aussieht, wie Dwayne Johnson und einen EQ (Emotionsquotient) eines Steins hat, dass jeder Mann auch eine emotionale Seite besitzt. Er kann sie nur nicht bei jedem zeigen.

Lest euch auch die Hauptreview von meinem Kollegen Felix Neumaier durch. Er behandelt die Handlung und andere Sachen viel genauer als ich hier.

In diesem Sinne, viel Spaß, wenn es heißt:

“Tale as old as time, song as old as rhyme, beauty and the beast”

Die Schöne und das Biest | Review [Autor: Felix Neumaier]

Sei hier Gast! Bei meiner Review zu Die Schöne und das Biest.

Märchen schreibt die Zeit

Die schöne Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem Vater Maurice (Kevin Kline) in einem kleinen Dorf in Frankreich. Der Lebensstandard der beiden ist relativ einfach und für Belle ist der Alltag im Dorf sehr trist. Der überhebliche Jäger Gaston (Luke Evans) macht ihr den Hof, allerdings interessiert sie sich ausschließlich für die Literatur. Maurice, der ein eher schüchterner Erfinder ist und seine Tochter, die sich in die Traumwelten ihrer Bücher flieht, gelten bei den anderen Dorfbewohnern als sonderbar.

Als sich Maurice auf den Weg zum Markt macht, verirrt er sich im Wald und kommt zu einem abgelegenen Schloss. Im Schloss lebt ein verzauberter Prinz (Dan Stevens), der wegen seiner Gefühlskälte von einer Zauberin in ein Biest verwandelt wurde. Belle bemerkt bald das Verschwinden des Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm. Auch sie gelangt schließlich ins Schloss.
Dort kommt es dann zu einem Tausch, der Vater darf gehen, doch Belle muss mit dem Ungeheuer in dem Schloss leben. Die Versuche des Prinzen, das Herz der Schönen zu gewinnen, scheitern. Sie ist unglücklich und sehnt sich nach ihrem Vater. Denn nur, wenn er trotz seines hässlichen Aussehens das Herz eines Menschen für sich gewinnt, kann der Zauber gebrochen werden. Das Ungeheuer lässt Belle gehen. Im Dorf wird sie von Gaston erpresst, der sie unbedingt zu seiner Frau machen möchte. Die Ereignisse überschlagen sich und enden in einer finalen Konfrontation zwischen dem Prinzen und Gaston.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt, sie rührt zu Tränen und ist einfach großartig. Ich bin kein großer Fan von Musical-Filmen, doch dieser Film hat mir gezeigt, dass diese Art von Filmen besonders sind. Die verschiedenen Charaktere in dem Film sind sehr sympathisch besonders natürlich der Kerzenständer Lumiere und die Uhr Herr von Unruh. Ich kann absolut nicht meckern, es ist meiner Meinung nach der beste Disney Film der letzten paar Jahre. Großartig!

Schöne Besetzung

Die schauspielerische Leistung in Die Schöne und das Biest ist sehr stark. Doch fangen wir mit Emma Watson an. Als Hermine Granger? Nein natürlich nicht. Sie spielt Belle das hübscheste Mädchen im Dorf. Emma Watson, spielt wie kann es anders sein mega stark. Sie ist sehr süß. Aber das ist nichts Neues, sie spielt halt alle an die Wand

Gaston wird verkörpert von Luke Evans. Und wie zu erwarten war, spielt er seine Rolle auch sehr gut. Er hat etwas Unsympathisches an sich, was zu diesem Charakter natürlich sehr gut passt.

Kommen wir nun zu Josh Gad als LeFou und zu dessen weltweiten Kontroversen. In manchen Ländern wird der Film nicht gezeigt. Warum? Weil LeFou im Film schwul ist. Da fragt man sich eigentlich schon, was mit der Menschheit heutzutage los ist. Wie dem auch sei, Josh Gad spielt sehr gut genauso wie Luke Evans. Der Charakter ist sympathisch vom Anfang bis zum Ende.

Was ist jetzt eigentlich mit Lumiere und Herr von Unruh. Nun ja dazu kommen wir erst bei der Synchronisation.

Schöne Kulissen und tolle Effekte

Die Effekte in dem Film sind sehr schön. Das Charakter Design gefällt mir auch sehr gut, hier war ich besonders gespannt wie Lumiere und Herr von Unruh im Realfilm aussehen werden, genauso wie die Teekanne Madame Pottine und ihr Sohn die kleine Tasse Tassilo. Letztendlich wurde ich davon überzeugt, wie sie die Charaktere designt haben. Aber auch das Biest sieht fantastisch aus, in jedem Härchen steckt sehr viel Liebe zur Animation. Auch die Kulissen sind wunderbar gestaltet geworden, besonders das Schloss und die verschiedenen Tanzeinlagen, hier möchte ich die von „Sei hier Gast“ besonders hervorheben.

Musik das beste am Film

Wie beim Cast erwähnt, kommen wir nun zur Synchronisation. Ich habe den Film in Deutsch gesehen, also werde ich hier nur die deutschen Synchronsprecher thematisieren. Allerdings werde ich beim Gesang beide Stimmen beurteilen. Alle „menschlichen“ Darsteller haben ihre typische deutsche Synchronstimme, manche werden aber von anderen Personen gesungen.

Fangen wir an mit dem Biest. Es wird gesungen und gesprochen von Sasha Rotermund welcher bekannt ist für seine Synchronrolle als Benedict Cumberbatch. Sasha Rotermunds Stimme haut mich immer wieder aufs Neue um, und wenn er erst einmal anfängt zu singen, bekommt man richtig Gänsehaut. Im Englischen wird das Biest gesprochen und gespielt von Dan Stevens, welcher mich ebenfalls sehr überzeugt hat

Der Kerzenständer Lumiere wird gesprochen von Philipp Moog. Der deutsche Synchronsprecher spricht einen äußerst Gelungenen französischen Akzent. Gesungen wird Lumiere allerdings nicht von Philipp Moog, sondern von Thomas Amper. Im Englischen wird Lumiere gesprochen und gesungen von Ewan McGregor.

Die ernste Uhr Herr von Unruh wird gesprochen von Ben Hecker. Man hört seine Stimme im Film nicht allzu oft, doch wenn er anfängt, zu sprechen kommt er meist unerwartet witzig daher. Im englischen wird Herr von Unruh von Ian McKellen gesprochen

Die Teekanne Madame Pottine wird überzeugend gesprochen von Marina Köhler und wunderschön gesungen von Marion Martienzen. Im englischen wird Madame Pottine gesprochen und gesungen von Emma Thompson.

Kommen wir nun zum besten Teil am ganzen Film, der Musik. Die Schöne und das Biest lebt von wunderschöner Musik, welche ich auch noch nach hundert Maligen hören, immer noch Hammer finde. Meine Favoriten sind „Sei hier Gast“ und ach was sag, ich alle Songs sind einfach nur Top.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass Die Schöne und das Biest vom Anfang bis zum Ende großartig ist. Eine starke Handlung, sympathische Figuren und ein Soundtrack der Superlative machen diesen Film zu einen der besten Disney Filme der letzten Jahre. Und definitiv zu einem der besten Filme 2017. Zumindest bist jetzt!

Wertung:

Handlung: • • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • • •

Wertung: 20 von 20 Punkten

Note: Top!

Filmdaten:

Originaltitel: Beauty and the Beast

Deutscher Titel: Die Schöne und das Biest

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 129 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017

Eine kurze Review zu Parappa the Rapper Remasterd | Review

Ein Spiel, von dem ich nie geglaubt hätte, das es als remasterd Version erscheinen wird, ist Parappa the Rapper. Dabei handelt es sich um ein Rhythmusspiel, welches ursprünglich für die PS1 & später für die PSP erschienen ist.

Ziel des Spiels ist es den Hund Parappa mit seiner Angebeteten, eine Blume namens Sunny Funny, zusammenzubringen.

 

Dies geht in sechs Leveln vonstatten wo Parappa in Rapform, etwas neues lernt, zb Karate oder Kochen. Ich bin zwar kein großer Fan, von Rap Musik, aber die im Spiel vorkommenden Lieder sind echt klasse. Guter Flow, gute Lines & allgemein sehr angenehm im Klang. Man könnte fast schon sagen, dass akute Ohrwurmgefahr besteht.

Wie man sich bereits denken kann, benötigt man für dieses Spiel einiges an Taktgefühl. Ich besitze sowas nicht aber dafür gute Reflexe, wodurch ich mit dem schnell ansteigenden Schwierigkeitsgrad, relativ gut zurechtkomme.
Optisch ist das Spiel ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sehen die einzelnen Areale sehr schick aus mit kräftigen Farben während die Videosequenzen beinah Augenbluten verursachen. Offenbar wurde hier das PS1 Material 1:1 verwendet. Das nenne ich an der falschen Stelle gespart.

 

Zusammengefasst ist Parappa the Rapper ein äußerst solides Remasterd, welches kaum Schwächen aufweist. Der Figurenkreis um Parappa ist sehr sympathisch, die Grafik äußerst liebevoll, das Gameplay ist sehr fordernd aber fair und die Lieder haben einen hohen Ohrwurmfaktor.
Ich weiß diese Review ist äußerst kurz aber lieber alles auf den Punkt gebracht, als lange um den heißen Brei herumzuschreiben. Ich kann dieses Spiel ganz klar weiterempfehlen, da es eine gute Abwechslung zu den Mainstreamspielen bildet.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Eine kleine Anmerkung zum Schluss, mit diesem Beitrag sind nun 100 Beiträge auf DerStigler veröffentlicht worden. Ein großes Danke an die Leser und natürlich an mein Team!!

Release: 04.04.2017

Plattformen: Playstation 4

Genre: Rhythmusspiel

Entwickler: SIE Japan Studio

Publisher: Sony Interactive Entertainment

Attack on Titan Part 1 – Unterschiede zwischen Film & Manga | Gedankenspiel

Wie beim letzten Mal angekündigt geht es heute um die Unterschiede zwischen dem ersten Attack on Titan Film und dem Manga. Den Link zur Review findet ihr hier! An dieser Stelle gibt es eine Spoilerwarnung, da ich gewisse Aspekte des Films für diesen Beitrag verraten muss. Ihr wurdet gewarnt.

Aus, wahrscheinlich, dramaturgischen Gründen wurden einige Änderungen an der Handlung des Films, den Charakteren sowie deren Beziehungen zueinander und dem technologischen Stand der Welt vorgenommen. Ich sehe das bei Weitem weniger kritisch als Hardcore Fans die den Film von Haus aus verurteilen. Es steht einer filmischen Umsetzung (das gilt natürlich auch für andere Adaptionen) immer frei gewisse Änderungen vorzunehmen, sofern das Grundwerk dadurch nicht entfremdet wird.


Bei den Figuren, wurden z.b. Kommandant Erwin Smith und der Obergefreite Levi gestrichen. Den Ersatz bildet die neue Figur Shikishima, welcher eine Mischung aus beiden Figuren darstellt. Mikasa dient, anders als im Manga, dem Kommandanten als rechte Hand.

Von vielen Fans wurde kritisiert, dass Levi, eine wichtigsten Figuren für die Handlung ist und ihn zu streichen alles Ruinieren würde. Nun das tut es nicht, alles was Levi macht (cool sein & Titanen töten) wird nun von zwei anderen Figuren übernommen.
Weiters werden viele neue Figuren eingeführt, die aber bis auf den Namen keinerlei Erkennungsmerkmal haben. HALT! Das stimmt nicht ganz, es gibt einen Typen mit Axt & eine Bogenschützin. Ich weiß nicht wie die heißen aber
Axtmann & Bogenfrau sind auch tolle Namen.


Im Manga beschützt die Armee die Mauer vor den Titanen außerhalb, im Film ist es genau umgekehrt. Wer die Mauer berührt wird sofort erschossen. Dieser Umstand erzeugt eine düstere Atmosphäre und verstärkt die Käfig-Thematik der Mangavorlage.
Sind im Manga Pferde ein beliebtes Transportmittel, werden im Film Autos eingesetzt. Außerdem verfügt die Menschheit noch über Raketenwerfer und scheint technologisch höher entwickelt zu sein als im Manga.


Die Titanen sind im Manga vom Aussehen her männlich oder zumindest scheinen sie männlich zu sein. Der Film zeigt sowohl eindeutig männliche als auch eindeutig weibliche Titanen. Sogar ein Titanenbaby sieht man, was echt grotesk ist.


Eren & Mikasa sind im Manga zusammen aufgewachsen, nachdem Mikasas Familie ermordet wurde. Diesen Umstand scheint es im Film nicht zu geben. Weiters fehlen Erens Vater, Dr. Jäger, viele Mitglieder der 104en Trainingseinheit (die gibt es im Film offenbar nicht), der gepanzerte Titan und Kommandant Pixis.

Das klingt jedoch viel schlimmer, als es am Ende ist, da der Film auch so gut funktioniert.

Meine Vermutung, warum so viele Figuren fehlen, liegt A, an den Namen & B, an der Abstammung. Im Manga gibt es Figuren verschiedenster ethnischer Herkünfte (wobei die Europäer scheinbar dominieren?). Da der Film nur japanische Schauspieler hat, ist es nicht stimmig diese Reiner, Conny & co zu nennen.


Das waren soweit die wichtigsten Unterschiede zwischen Film & Vorlage. Es gibt mit Sicherheit noch mehr Unterschiede aber irgendwann muss man auch einen Schlussstrich zu ziehen.

Ich freue mich auf jeden Fall, wenn im Sommer der zweite Film bei uns erscheint und hoffe, dass dann bald Shin Godzilla zu uns kommt.

Filmdaten

Orginaltitel

Shingeki no Kyojin

Deutscher Titel

Attack on Titan

Produktionsland

Japan

Orginalsprache

japanisch

Laufzeit

98 Min.

Regie

2015

Nachtrag vom 02.04.2017

Ich habe nun weitere Bände des Mangas gelesen und die Figur Sasha verwendet tatsächlich im Kampf einen Bogen. Außerdem wurde inzwischen bekannt, dass Shin Godzilla zumindest in ausgewählten Kinos dieses Jahr gezeigt wird. Ein erscheinen auf Blu-Ray rückt somit etwas näher.

 

Attack on Titan Part 1 | Review

Juhu endlich mal wieder ein Film der Toho Studios, ihr wisst schon die Schöpfer von Godzilla & co. Ich bin ein Fan des Mangas Attack on Titan & dessen Spin-offs. Ob mich dieser Realfilm begeistern konnte, erfahrt ihr jetzt.


Vom Genre her würde ich den Film irgendwo zwischen Fantasy, Action & Kaijufilm mit leichten Horrorelementen einordnen, was ein ziemlich cooler Genremix ist.
Vor Beginn des eigentlichen Films kommt wie im Manga eine kurze Einführung zur Lage der Welt. Eines Tages tauchten auf der Erde die menschenfressenden Titanen auf. Die Menschen waren diesen menschenähnlichen Monstern hoffnungslos unterlegen und errichteten drei hohe Mauern um sich dahinter zu verschanzen. 100 Jahre herrscht Friede.


Die drei Freunde Eren, Mikasa & Armin leben im landwirtschaftlichen Distrikt der Mauern. Ihr Traum ist es die Welt jenseits der Mauern, zu sehen. Während sie darüber spekulieren, wie die weite Welt hinter den Mauern aussieht, erscheint ein kolossaler Titan, der die Mauer überragt und eine Bresche in sie schlägt. Dutzende Titanen strömen in die Stadt und das Chaos bricht über die Menschen herein.
An dieser Stelle ein großes Lob an die Macher und die Schauspieler. Die Titanen sehen sehr Furcht einflößend und teils extrem widerlich aus. Dass es im Film nicht nur eindeutig männliche, sondern auch weibliche Titanen gibt, erhört die groteske Note dieser Monster nur noch. Später mehr dazu.

Die drei Hauptdarsteller sind sehr authentisch und kommen ihren Vorlagen aus dem Manga relativ nahe. Am positivsten sei hier Kiko Mizuhara erwähnt in ihrer Rolle als das Ausnahmetalent Mikasa Ackermann

Zurück zum Fall der Mauer. Inmitten dieses Chaos scheint es, dass Mikasa von den Titanen gefressen wird. Für Eren bricht die Welt zusammen.
Zwei Jahre vergehen.
Eren & Armin sind nun Teil des Aufklärungstrupps, welcher einen Vorstoß in den verlorenen Distrikt wagen soll, um die Bresche zu schließen. Angeführt wird diese Operation von Kommandant Shikishima & dessen legendärer rechter Hand. Anmerkung für Leser des Mangas; es gibt in diesem Film weder Erwin Smith noch Obergefreiten Levi aber das stört nur kurz.

Jeder kann sich denken, wie diese Operation verläuft. Alles, was schiefgehen kann, geht schief. Als schließlich auch noch Eren von einem Titanen verschluckt wird, scheint alle Hoffnung verloren, als plötzlich ein Titan erscheint, der die anderen Titanen attackiert.


Der Film hat grundlegend die gleichen Probleme wie der Manga. Wir haben einen Haufen Figuren mit einem Grundgerüst an Persönlichkeit aber ohne wirkliche Tiefe. Selbst die drei Hauptfiguren Eren, Mikasa & Armin bleiben im Vergleich zum Manga ziemlich farblos (und das obwohl der Manga in Schwarz-weiß ist). Kompensiert wird dieser Umstand durch den Einsatz von Gimmicks um die Figuren zu unterscheiden. So kämpft eine Soldatin mit einem Bogen, während ein anderer mit einer Axt kämpft. Letzteres möchte ich bitte auch im Manga sehen, danke!

Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das Schauspiel der Akteure sehr gelungen ist. Besonders die Mimik ist großartig. Dieses blanke Entsetzen im Angesicht der Titanen ist großartig. Dazu kommt eine überraschend gute deutsche Vertonung. Wir wissen alle, dass asiatische Schauspieler mit deutschen Sprechern oftmals suboptimal besetzt sind.


Die Effekte sehen sehr gut aus, was nicht überrascht denn das Studio Toho hat inzwischen Erfahrung mit Mangaverfilmugen und noch mehr Erfahrung mit riesigen Monstern (Godzilla, Gamera & co). Wie oben erwähnt sehen die Titanen Furcht einflößend und teils äußerst grotesk aus. Hier wurde der Manga ordentlich umgesetzt. Das gleiche gilt auch für die 3D-Manöver Ausrüstung und ihr Gebrauch. Wie im Manga können die Figuren im Film den Höhenunterschied zu den Titanen ausgleichen und spektakuläre Manöver in der Luft durchführen


Zusammengefasst ist Attack on Titan Part 1 ein unterhaltsamer Film aus Japan. Der Film weicht in einigen Punkten von der Mangavorlage ab, in einem eigenen Beitrag mehr dazu, jedoch fällt das bei Weitem weniger negativ auf als gedacht. Die Effekte sowie die Leistung der Schauspieler wissen zu gefallen. Die Handlung ist recht simpel aber spannend, da sich für die Menschheit im Laufe des Films nichts ändert.

Ich kann diesen Film weiterempfehlen, da er japanisches Popcornkino ist und auf Filmabenden mit Freunden als Überraschungshit dienen kann.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Filmdaten

Orginaltitel

Shingeki no Kyojin

Deutscher Titel

Attack on Titan

Produktionsland

Japan

Orginalsprache

japanisch

Laufzeit

98 Min.

Regie

2015

Ghost in the Shell (2017) | Review

Ghost in the Shell ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2017 und eine Umsetzung des Mangas von Masamune Shirow sowie eine Neuverfilmung des Animefilms von 1995. Wir haben es hier also mit einem Remake und einer Mangaverfilmung zugleich zu tun. Im Vorfeld habe ich gemischte Kritiken über diesen Film gehört, bin jedoch komplett unvoreingenommen an diesen Film herangegangen und muss nun eine Lanze für diesen Film brechen. Viel Spaß also mit meiner Review zu Ghost in the Shell von 2017.


In naher Zukunft ist es den Menschen möglich sich mit kybernetischen Implantaten zu verbessern, ähnlich wie die Augmentierungen aus Deus Ex. Protagonistin ist Major Mira Killian (Scarlett Johansan), deren Körper durch einen terroristischen Angriff schwer verletzt wird. Ihr Gehirn, im Film als Ghost bezeichnet, wird in einen eigens für sie erschaffenen Körper, genannt Shell, implantiert. Der Titel Ghost in the Shell lässt übrigens sehr viel Platz für Interpretationen zu. So kann dies bei einer künstlichen Intelligenz bedeuten: Der digitalisierte Geist, in einer künstlich erschaffenen Hülle.

Mira wird der Sektion 9, einer Eliteeinheit zur Bekämpfung des Terrorismus, zugeteilt und arbeitet dort im Rang eines Majors. Der Major und die Sektion 9 bekämpfen einen Hacker namens Kuze (Michael Pitt), der die hochrangigen Mitglieder des Konzerns Hanka Robotics ermordet und scheinbar die Technologien des Konzerns vernichten will.

Dies ist jedoch nur ein Teil der Handlung des Films. Ghost in the Shell beschäftigt sich auch mit der zentralen Frage ob Mira überhaupt ein richtiger Mensch ist. Sie sieht zwar aus wie ein Mensch, hat ein menschliches Gehirn aber eine künstliche Hülle (Shell), die ihr als Körper dient. Dr. Ouelet (Juliette Boniche), quasi ihre Schöpferin, kann all ihre Gedanken bei den Routineuntersuchungen sehen und scheint sich sehr um Mira zu sorgen. Ob das daran liegt, dass Mira so viel wert ist, immerhin ist sie die einzige ihrer Art und eine perfekte Waffe oder, ob tatsächlich persönliche Gefühle im Spiel sind, bleibt, aus Spoilergründen, an dieser Stelle unausgeführt.


Was positiv auffällt, sind einige Ähnlichkeiten zwischen Manga/Anime und Realfilm. So sieht die Protagonistin Mira, dargestellt von Scarlett Johansan, ihrem Vorbild sehr ähnlich. Auch der Charakter Batou, gespielt von Pilou Aspaek, sieht aus, wie sein Vorbild im Anime was Statur, Haarfarbe und die kybernetischen Augen angeht. Generell ähneln sehr viele Schauspieler ihren Vorbildern aus der Vorlage, was für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt und positiv auffällt, wenn man die Vorlage kennt.

An dieser Stelle muss auch die Leistung der Schauspieler gelobt werden. Hier wurde zum einen darauf geachtet, dass die Schauspieler wie oben erwähnt, ihren Vorbildern ähneln. Zum anderen wurden auch die verschiedenen Eigenheiten der Figuren bedacht. So ist Batou ein Hundefan, was im Film ein paar Mal angesprochen und gezeigt wird. Ein anderes Beispiel wäre die Figur des Togusa, gespielt von Chin Han, welcher als einziges Mitglied der Sektion 9 kaum Implantate besitzt und eine Familie hat. Zusammengefasst wurde der Film sehr gut besetzt mit Schauspielern die authentisch spielen und denen man auch abkauft, dass sie mindestens die Grundzüge der Vorlage kennen.


Ein Aspekt, der besonders bei Science-Fiction Filmen erwähnt werden muss, sind die Effekte.

Der Film sieht großartig aus. Das eingesetzte CGI sieht sehr realistisch aus und fügt sich wunderbar in die verschiedenen Schauplätze des Films ein. Man kann fast meinen, dass die verschiedenen Hologramme, welche als moderne Werbetafeln zu dienen scheinen, auch so in der realen Welt existieren können. Wobei ich es im Straßenverkehr als untauglich halte überall Hologramme herumschwirren zu lassen.

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und war schwer begeistert. Dieser Film hat meine Lust auf Filme im Imax Format wieder geweckt, wobei ich sagen muss, dass die Eröffnungssequenz mit der Kamerafahrt durch die Großstadt, ich vermute, es ist Tokio oder Kobe, in welcher der Film spielt, eine etwas zu heftige Reizüberflutung darstellt.

Bevor mir jedoch wirklich schlecht wurde, war die Fahrt auch schon vorbei.

Die Actionszenen sind sehr schnell, wobei hier viel mit Slow-Motion gearbeitet wurde, um die Inszenierung zu fördern. Hier sei besonders eine Stelle erwähnt, als Mira einen mutmaßlichen Komplizen des Terroristen Kuze verfolgt und in der Nähe des Hafens stellt. Der Boden des Areals ist, etwa knöcheltief, mit Wasser bedeckt und dient als Kampfplatz. Diese Szene wurde fast 1:1 aus dem Anime übernommen und beeindruckt zum einen durch einen guten Schnitt, für die Dynamik, und zum anderen durch den häufigen Einsatz von Slow-Motion. So erhält dieser kleine Kampf eine eigene Ästhetik.

Generell setzt Ghost in the Shell, mit seinem Soundtrack und der Kameraarbeit mehr auf Inszenierung als auf plumpe Action. So wird der Geist der Vorlage, mit seinen Agenten die einen Fall lösen, sehr gut eingefangen.


Zusammengefasst ist Ghost in the Shell eine äußerst interessante Neuverfilmung bzw. Neuinterpretation des Animefilms von 1995. Die Schauspieler machen einen guten Job, die Effekte sehen grandios aus und allgemein wurde darauf geachtet den Film so nah an der Vorlage zu halten, wie es möglich ist. Die komplexe Handlung der Vorlage wurde ideal umgesetzt, um sowohl Kennern als auch Neulingen zu gefallen. Wer noch nie etwas mit Ghost in the Shell zu tun hatte wird in diesem Film wohl nur einen weiteren Sci-fi Film vom Fließband sehen. Wenn man sich jedoch auf die Themen die im Film behandelt werden einlässt, erkennt man, dass mehr dahinter steckt, und ein Blick in den Manga/Anime durchaus eine Bereicherung darstellen könnte.

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen. Es ist ein sehr mutiger Schritt dieses komplexe Franchise als Realfilm umzusetzen und das verdient allein schon Lob. Mein einziger Kritikpunkt an diesem Film sind die leichten Längen während der Mitte der Handlung.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

Filmdaten

Orginaltitel

Ghost in the Shell

Deutscher Titel

Ghost in the Shell

Produktionsland

USA

Orginalsprache

Englisch, Japanisch

Laufzeit

107 Min.

Regie

2017

 

Transformers – Die Rache | Review [Felix Neumaier]

 

Handlung:

 

Die Schlacht um die Erde ist vorbei. Auf Cybertron übernimmt Starscream das Kommando über die Decepticons und plant eine Invasion auf der Erde. Während Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und die Autobots noch an den Frieden glauben, haben einige Decepticons die Überreste von Megatron aus den Händen des US-Militärs gestohlen und ihn wiederbelebt. Er und Starscreams waffenstarrende Truppen greifen augenblicklich an. Bereits vor 17.000 Jahren kam es zum ersten Krieg der Transformers auf der Erde, als der mächtigste der Primes, Fallen, sich über seine Brüder hinwegsetzen wollte, um entgegen des Kodex, einem belebten Planeten die Sonne rauben wollte. Mit gemeinsamen Kräften konnten die Primes den Abtrünnigen besiegen und verbannen. „Der Gefallene“ sinnt auf Rache, und sieht seine Chance jetzt gekommen. Die Autobots unter der Führung des letzten verbliebenen Prime, Optimus, erkennen die Gefahr, als sich Anzeichen von verstärkter Decepticon-Aktivität mehren. Mit ihrem Freund Sam Witwicky und dessen Freundin Mikaela ziehen sie ins letzte Gefecht am Fuße der Pyramiden von Gizeh.

 

Die Handlung ist deutlich langweiliger und auch noch dämlicher als die vom ersten Teil. Trotzdem sollte aber ein gewisses Niveau vorhanden sein. Es ist durchaus möglich, tolle Action und Spezialeffekte mit einem einigermaßen ordentlichen Script zu verbinden. In welchem Zusammenhang steht das Wort „Niveau“ mit diesem Film? Bloß weil der Film storylinetechnische Mängel hat, ist er nicht niveaulos. Es gibt genug Leute die ihr Gehirn mal für 2 Stunden in den Stand-By Modus runterfahren wollen. Das soll gar nicht negativ gemeint sein, aber bei einem Film wie „Transformers“ lege ich mehr Wert auf die Spezialeffekte als auf ein gutes Skript. Er ist allerdings genauso Fremdschämend wie der erste Teil und das liegt auch hier wieder am Cast, gleich dazu mehr.

 

Cast:

 

Ja OK die schauspielerische Leistung mancher Schauspieler hat sich etwas verbessert, wenn auch nicht viel, aber sie ist auf jeden Fall besser.

 

Fangen wir mit Shia LaBeouf an. Er hat sich seit dem ersten Teil auf jeden Fall zum positiven entwickelt. Er spielt gut aber nicht weltbewegend. Nicht nur er alleine hat in diesem Film peinliche Szenen.

 

Megan Fox ist wieder als Mikaela mit dabei und hat mir schon im ersten Teil gefallen und auch hier hat sie wieder überzeugt, wenn auch nicht zum durchdrehen gut.

 

Des Weiteren ist wieder einmal John Turturro, als Seymour Simmons, der witzigste und coolste Charakter im Film. Allerdings ist er im direkten Vergleich mit Teil 1 hier etwas zurückhaltender.

 

Zu guter Letzt will ich noch Ramón Rodríguez erwähnen, welcher den Charakter Leo Spitz verkörpert. Am Anfang ist seine Art noch witzig und hat mir gut gefallen, doch je länger der Film dauert desto nervender wird auch der Charakter.

 

Ja der Cast hat sich verbessert aber trotzdem ist auch hier wieder die schauspielerische Leistung mit der Handlung das schwächste am Film.

 

 

Effekte & Technik:

 

Kommen wir nun zu dem Thema welches das gesamte Transformers Franchise ausmacht, die Special Effects. Diese werden auch hier wieder sehr stark eingesetzt. Aber wie ich schon in der Review zum ersten Teil gesagt habe, in jeder Explosion steckt eine Menge Herzblut von Michael Bay.

 

Soundtrack & Synchronisation:

 

Sämtliche Schauspieler haben auch hier wieder ihre typischen deutschen Synchronstimmen, die mir auch gut gefallen.

 

Der Soundtrack ist wieder von Steve Jablonski beigesteuert worden. Insgesamt muss ich sagen, dass der Soundtrack hier nicht so besonders ist wie im ersten Teil. Er ist aber auch nicht schlecht.

 

 

Fazit:

 

Die Handlung ist schwach und der Cast in Ordnung. Was aber auch hier wieder am meisten überzeugt sind die Special Effects. Auch der Soundtrack ist nicht ganz schlecht.

 

 

 

Wertung:

 

Handlung: • •

 

Cast: • • • •

 

Effekte & Technik: • • • • •

 

Soundtrack & Synchronisation: • • • •

 

Wertung: 15 von 20 Punkten

 

Note: Gut!

 

 

 

Filmdaten:

 

Originaltitel: Transformers: Revenge of the Fallen

 

Deutscher Titel: Transformers: Die Rache

 

Produktionsland: USA

 

Originalsprache: Englisch

 

Laufzeit: 150 Minuten

 

Erscheinungsjahr: 2009    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das beste Nintendo Spiel der letzten Jahre? Die Review zu The Legend of Zelda Breath of the Wild [Autor: Felix Neumaier] | Review

Lange haben wir auf dieses Spiel gewartet, nun ist es endlich hier! Viel Spaß, mit meiner Review zu “The Legend of Zelda: Breath of the Wild”.

 

Handlung – Was geschah vor 100 Jahren in Hyrule:

Zu Beginn des Spiels verschläft Link (wie fast immer) beinahe sein eigenes Abenteuer. In einem Schrein tief unter der Erde erwacht er völlig ohne Erinnerungen aus einem tiefen Schlummer. Eine geheimnisvolle Stimme in seinem Kopf drängt ihn nach draußen zu gehen und die geheimnisvolle Höhle zu verlassen. Unsere erste Aufgabe besteht also daraus, von diesem mystischen Ort zu fliehen. Da der Held nur mit ein paar Unterhosen ausgestattet ist, holen wir uns aus den ersten Schatztruhen ein paar Klamotten, kleiden uns, nehmen den Sheikah-Stein aus seinen Sockel und gelangen ans Tageslicht. Hier sehen wir zum ersten Mal diese gigantische neue Welt. Auf dem sogenannten „Vergessenen Plateau“ gibt’s nur einen kleinen Vorgeschmack auf die gigantischen Ausmaße der faszinierenden Open World, mit der Nintendo neue Maßstäbe setzen will.

Ein riesiger, gefährlicher Vulkan, zieht Blicke an wie ein Magnet. Doch auch am Horizont bemerkt man verlassene Tempel sowie grüne Wälder und schneebedeckte Berge. Innerhalb von nur einer Minute wird der Entdeckerdrang erweckt. Man möchte sofort losziehen und jeden einzelnen Ort, dieser fremden Welt, erforschen. Doch zuvor stoßen wir hier noch auf einen alten Mann am Lagerfeuer. Von genau diesem Mann erfahren wir, dass Ganon vor über hundert Jahren die Welt von Hyrule überfiel und ins Chaos stürzte. Einige, der wenigen Überlebenden, flohen und haben sich in den letzten Städten angesiedelt. Seitdem herrscht die sogenannte Verheerung Ganon über das Schloss von Hyrule, nun liegt es an Link, der Verheerung ein Ende zu setzen und den Frieden zurückzubringen.

Dies war jetzt nur die Hintergrundgeschichte, jedoch hat Breath of the Wild so viel mehr zu erzählen. Allerdings wäre jedes weitere Wort ein Spoiler. Daher nur so viel: Die Geschichte wird über weite Strecken hauptsächlich in Rückblenden, also Erinnerungen, erzählt wir erfahren mehr über Prinzessin Zelda und Ganon, wie das Königreich Hyrule in die Dunkelheit versank und was es mit dem alten Mann und den gefährlichen und immer wachsamen Wächtern auf sich hat, deren Trümmerteile über das ganze Land verteilt sind. Dabei ist die eigentliche Story optional. Die schönen und genial inszenierten Zwischensequenzen reichen um dem roten Faden folgen zu können. Wer aber die gesamte gänsehauterzeugende Story erleben will, muss alle 16 versteckten Erinnerungen sammeln. Doch es lohnt sich! The Legend of Zelda Breath of the Wild erzählt nicht nur die am besten inszenierte, sondern auch die spannendste Geschichte der Zelda-Historie.

Gameplay – Neuerungen wo man hinsieht:

 

Zu aller erst möchte ich hier den Sheikah-Stein erwähnen, von dem wir alle möglichen Techniken bekommen um die Spielwelt überhaupt ohne Probleme durchqueren zu können. Diese möchte ich noch erläutern bevor wir zu den großen Änderungen kommen.

 

Der Sheikah-Stein ist eine antike Tafel mit einer Karte der Spielwelt, auf der man bis zu 100 Stempel setzen kann. Außerdem erhält man recht früh im Spiel fünf Module für den Sheikah-Stein, die euch jeweils die besonderen Techniken spendieren:

 

·      das Bomben-Modul (rund): Ermöglicht es euch, eine Runde Bombe zu werfen. Diese kann länger rollen und weiter entfernte Ziele eliminieren.

 

·      Bomben-Modul (viereckig): Ermöglicht es euch, eine viereckige Bombe zu werfen. Diese rollen nach dem Wurf nicht weg und lassen sich leichter platzieren.

 

·      Das Magnet-Modul: Damit lassen sich sämtliche metallische Objekte an sich heranziehen. Wie zum Beispiel: Truhen oder Fässer.

 

·      Das Stasis-Modul: Mit diesem Modul kann man Objekte für eine gewisse Zeitspanne einfrieren. Wenn man auf gewisse Objekte mit einem Schwert einschlägt können diese über weite Strecken geschleudert werden.

 

·      Das Cryo-Modul: Dieses Modul ermöglicht es, Eissäulen aus Gewässern steigen zu lassen, was vergleichbar ist mit dem Sandstab aus „The Legend of Zelda A Link between Worlds“.

 

Nach jedem Einsatz eines Moduls muss es sich neu aufladen. Später im Spiel ist es dann möglich diese Module zu Upgraden, dadurch verkürzt sich die Wartezeit und die Bomben richten, beispielsweise, mehr Schaden an.

 

Kommen wir nun zu den anderen Neuerungen. In diesem Spiel hat man nicht nur eine Waffe. Man kann mehrere auf einmal besitzen. Wer jetzt aber glaubt, dass es das Master Schwert in diesem Spiel nicht mehr gibt der irrt sich. Wie dem auch sei, die Waffen haben alle verschiedene Stärken. Die schwächste hat Stärke 1 und die stärkste die ich bis jetzt gefunden habe hat Stärke 101. Diese Waffen halten aber nicht ewig und wenn sie kaputt gehen muss man sich neue besorgen sonst geht man ganz einfach Game Over.

 

Wie kommt man eigentlich an Herzen? Dafür muss man die verschiedenen Schreine finden in denen der Held, verschiedene Prüfungen meistern muss. Als Zeichen der Bewährung erhält man Herzteile. Um sich in Zelda BotW heilen zu können, muss man sich verschiedene Gerichte kochen, welche die Herzen wieder auffüllen. Dazu stehen hunderte Zutaten, welche man erst in der Welt finden muss, bereit.

 

Um schnell von A nach B zu kommen, kann man sich ein wildes Pferd schnappen. Das muss man jedoch vorher fangen, was nicht immer einfach ist, da man entweder entdeckt oder gehört wird. Man kann aber auch einfach die Link Amiibo Scannen und hoffen, dass man dabei Epona bekommt.

 

Was muss man eigentlich alles machen um die 100% zu erreichen?

 

Es ist nötig alle 900 Krogs zu finden, welche jeweils einen Krogsamen für dich bereithalten. Diese Krogsamen übergibt man dann Maronus einem dicken, liebenswürdigen Riesen-Krog welcher dann deine Waffentasche, Schildtasche oder Bogentasche vergrößert. Doch nicht nur das muss man erledigen um 100% zu erreichen, sondern man muss sämtliche Orte besuchen, alle Schreine lösen und die Hauptstory abschließen. Das frisst alles sehr viel Zeit. Ich habe nun 27,79% abgeschlossen und bereits über 100 Stunden Spielzeit auf der Uhr.

 

Abschließend zu diesem Thema möchte ich nun sagen, dass das Gameplay sehr gut ist und frischen Wind ins Zelda Universum bringt. Moment, die wichtigste Neuigkeit habe ich jetzt fast vergessen, und zwar, dass es jetzt eine Sprachausgabe gibt, welche in Deutsch sehr gut gelungen ist. Link selber bleibt aber ohne Stimme.

 

Grafik & Technik – Schöne Grafik und stabilere Framerate:

 

Die Grafik in diesem Spiel ist wunderschön. Sie ähnelt etwas der Grafik von „The Wind Waker“, was ich aber nicht schlimm finde. In Sachen Technik, nun ja, war das Spiel bis gestern nur Mittelmaß. Die Framerate stürzte aufs niedrigste herab, und besonders in schnellen Kämpfen hat es meist gestört, was allerdings nur im TV-Modus der Fall war. Doch wurde alles von Nintendo gepatched und das Spiel läuft flüssiger als vorher. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass ich, Breath of the Wild auf der kürzlich erschienenen Nintendo Switch spiele. Dort läuft das Spiel in 900p und 30 FPS im TV-Modus und im Handheld- bzw. Tabletop-Modus läuft es in 720p und ebenfalls 30 FPS. Es ist eben alles „typisch Nintendo“, nicht am höchsten Stand aber trotzdem überzeugend.

Soundtrack – Die Natur spielt die Musik:

In „The Legend of Zelda Breath of the Wild“ gibt es nicht viel Musik. Das ist aber auch nicht nötig. Es herrscht eine vollkommen angenehme Atmosphäre. Das wird einem bewusst, wenn man einfach durch die gigantische Welt läuft und im Hintergrund verschiedene Tiergeräusche hört oder wie das Meer rauscht. Es gibt allerdings auch richtige Musik und wenn diese anfängt zu spielen bekommt man einfach nur Gänsehaut. Mein persönlicher Lieblingstrack ist jener der in Schloss Hyrule spielt.

Fazit:

 

Wie ich in einem meiner letzten Beiträge erwähnt habe, steht mein Game of the Year schon fest und jetzt gibt’s die Auflösung. Es ist: “The Legend of Zelda Breath of the Wild”.

 

Die Handlung fesselt und die Zwischensequenzen sind extrem gut inszeniert. In Sachen Gameplay wurde The Legend of Zelda neu erfunden und das wurde langsam auch mal Zeit, und wie man sieht ist es sehr gelungen. Die Grafik sowie der Soundtrack sind wunderschön.

 

Mit „The Legend of Zelda Breath of the Wild“ hat Nintendo großes vollbracht. Das Spiel ist der Hammer!

 

Danke Nintendo!

 

 

 

Wertung:

 

Handlung:  • • • • •

 

Gameplay: • • • • •

 

Grafik & Technik: • • • • •

 

Soundtrack: • • • • •

 

Wertung: 20 von 20 Punkten.

 

Note: Top!

 

 

 

Release: 03.03.2017

 

Plattformen: Nintendo Switch, Wii U

 

Genre: Action Adventure

 

Entwickler: Nintendo

 

Publisher: Nintendo

 

USK: ab 12 Jahre