In eigener Sache! | Infobeitrag 

Der letzte Infobeitrag ist nun eine weile aus. Es wird Zeit mal wieder ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Inzwischen sind knapp 130 Beiträge auf diesem Blog erschienen und ich bin sehr stolz auf das, was hier geschaffen wurde. Ohne mein tolles Team & euch, die beste Community die es gibt, wäre das nie möglich gewesen. Daher ein großes DANKE!
Mit so vielen Beiträgen kommen aber auch Probleme in der Struktur, zumindest auf lange Sicht. Daher treten mit Erscheinen dieses Beitrags folgende Änderungen in Kraft:
– Die Beiträge kommen nun nicht mehr täglich. Es wäre zwar möglich aber langsam brennt einen dieses massive Schreiben aus.

– Alle Serien werden mit sofortiger Wirkung eingestellt. Als Ersatz werden entschlackte Formate folgen.

– Die Beiträge werden auch nicht mehr nummeriert. Stattdessen kommen Übersichtsseiten zu den verschiedenen Kategorien, wie Filme oder Gedankenspiele.

– Das Wertungssystem wird komplett abgeschafft, da solche Systeme in der Regel sinnlos sind. Mit welchen Vergleichswerten soll man arbeiten, gerade in Bereichen, die so abwechslungsreich sind, wie Videospiele & Filme.
Wir wollen & werden uns mehr Zeit für die Beiträge nehmen, um hochwertigen Content abzuliefern. Ich verfolge schon lange gewisse Projekte, die jedoch nie Wirklichkeit wurden, weil immer was dazwischen gekommen ist. Wenn der Blog kein Spaß, sondern Zwang wird muss ich die Notbremse anziehen.
Es wird weitergehen aber vorläufig wird es eine kreative Pause geben, damit wir den Kopf freibekommen und gestärkt weitermachen können. Wie lange wird diese Pause dauern? Wissen wir nicht aber es wird weitergehen.
Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder. Euer Team von DerStigler!

Wer Lust hat kann mir auf Instagram & Twitter (das nun wirklich aktiv nutzen will) folgen:

https://www.instagram.com/derstigler/

Wie Resident Evil 7 ein ganzes Franchise gerettet hat! | Gedankenspiel

Viele Jahre lang war die Resident Evil Reihe das Flaggschiff des Horrorgenres und nach Mega-Man der neue Goldesel von Capcom.
Die Spiele kombinierten ein anspruchsvolles Gameplay, mit viel Ressourcenmanagment und cleveren Rätseln sowie einer dichten Gruselatmosphäre. Außerdem wurde eine großartig inszenierte Story, die sich über mehrere Jahre erstreckt und (fast) alle Titel miteinander verknüpft, präsentiert.

Der Fokus der ersten Spiele lag auf dem Lösen von Rätseln und dem haushalten mit der ohnehin knappen Munition. Nicht jeder Gegner im Spiel musste zwangsläufig getötet werden. In der jüngeren Zeit (ab Teil 3 dezent und ab Teil 4 verstärkt) hat sich der Schwerpunkt mehr auf Action verlagert. Rätsel waren nun weniger vorhanden und wenn, war der Anspruch deutlich gesunken. Weiters fiel das Suchen von Schlüssel fast komplett aus dem Konzept.

Während die Teile 3 & 4 noch ein Merkmal hatten, welches sie aus der Actionmasse heraushob, war dies bei den späteren Teilen nicht mehr der Fall. In Resident Evil 3 Nemesis, trug die ständige Verfolgung durch den unbesiegbaren Mutanten einen großen Anteil zur Atmosphäre bei und in Resident Evil 4 war es der Parasit, Las Plagas, der mit seinen, teils, sehr abstoßenden Formen für eine neue Art von Horror sorgte.
Resident Evil 5 & 6 trieben es mit neuen Mutanten, Viren & Parasiten endgültig auf die Spitze. Der Horror war weg und wurde durch Action sowie übertriebene Bosse abgelöst.
Zwischen den beiden oben genannten Spielen gab es noch Resident Evil Revelations 1 & 2 welche eine Brücke zwischen den Teilen 4, 5 und 6 schlugen. Vom Gameplay her ging man ebenfalls in Richtung Action.


Danach wurde es still. Gerüchte über einen Nachfolger kursierten schon länger und dann war es endlich soweit. Im Jänner 2017 erschien mit Resident Evil 7 das große Comeback der Reihe. Hier wurde auf alte Stärken gesetzt, soll heißen, der Spieler bewegt sich wieder durch ein gruseliges Herrenhaus, muss Schlüssel finden & Rätsel lösen, mit seinen Ressourcen haushalten, Kämpfe in der Regel aus dem Weg gehen und auf den höheren Schwierigkeitsgraden nur begrenzt oft Speichern.In RE 7 gibt es nur wenige Gegnertypen. Jeder dieser Mutanten hat jedoch ein eigenes Muster um besiegt zu werden. Mein einziges Problem mit diesem Spiel ist die etwas zu kurze Spielzeit, wer mehr dazu lesen will, folgt diesem Link.
Ich bin gespannt, wie es nun mit Resident Evil weitergehen wird, da das Ende einige neue Fragen aufwirft, von denen meine dringendste ist; was hat die (neue?) Umbrella Corp. mit den Vorkommnissen in diesem Spiel zu tun?
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Kultspiele! | Gedankenspiel

Videospielgesichte schreiben in der Regel nur Spiele, welche bereits vor Erscheinen Kult waren, ein Genre erfunden oder neu definiert haben, durch eine besonderes Eigenheit aufgefallen sind oder kommerziell so erfolgreich waren, dass sie alle anderen Spiele aus der gleichen Sparte überschattet haben.

Wer erinnert sich an Blake Stone: Aliens of Gold, wenn zur gleichen Zeit Doom erschienen ist und durch seine Technik alles andere in den Schatten gestellt hat.

Natürlich ist das Thema Kult für jeden anders aber man kann nicht an der Tatsache vorbei das es Spiele gibt, die durch ihre Verdienste Kult geworden sind. Ein gutes Beispiel ist Final Fantasy VII für die PS1 und den PC. Durch dieses Spiel wurde die Final Fantasy Reihe auch in Europa populär und legte den Grundstein für einen bis heute anhaltenden Hype. Ich bin kein großer Fan des siebten Teils, erkenne aber wie wichtig dieses Spiel für das Genre der JRPG’s in Europa ist & war.

Es kommt aber auch oft vor das Kultspiele aus dem nichts kommen und totale Überraschungen für die Spieletester und die Spieler selbst waren. Hier sei Die Sims erwähnt, an das damals kaum geglaubt wurde und dann hat es sich über 11 Millionen mal verkauft. Weitere Beispiele wären Anno 1602 (aus meiner Heimat Österreich) oder die Spiele Sacred und Gothic aus Deutschland. Gothic, zum Beispiel, gilt bis heute durch seine Präsentation, der rauen Art der Spielwelt und dem komplexen Spielprinzip (ohne Maussteuerung wohlgemerkt) als Meilenstein für Rollenspiele aus Deutschland, während Sacred als Konkurrent zu Diablo (zusammen mit Teil 2 ein weiterer Meilenstein und Kultspiel in den Action-RPG’s) an den Start ging.

Ein Entwickler, den man beim Thema Kultspiele nicht vergessen darf, ist Nintendo. Als die Videospielindustrie in den Jahren 1983 bis 1985 fast vollständig zusammenbrach, war es Nintendo der sich, wie der Phönix aus der Asche erhob und mit NES/Famicon den Markt wiederbelebte. Zahlreiche Videospielserien, die bis heute existieren, wurden etabliert. Super Mario, The legend of Zelda, Metroid, Donkey Kong, Ninja Gaiden, Castlevania, Tetris, Mega Man und mehr. All diese Spiele genießen bis heute Kultstatus. Sei es nun durch die Spielerfahrung, den Schwierigkeitsgrad, die Grafik oder den Soundtrack. Einige dieser Reihen wurden zwar inzwischen gegen den Baum gefahren aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal.

Kultig sind aber nicht nur Action-RPGs, Jump’n Runs oder Puzzlespiele, sondern auch Point & Click Spiele. Dabei gibt es zwei Unterkategorien; zum einen die Strategiespiele und zum anderen die Adventures. Bei den Strategiespielen haben sich Spiele wie Dune 2, Age of Empires 2, die Warcraft Trilogie, die Starcraft Reihe und Command & Conquer einen Platz in der Videospielgeschichte verdient.
Was die P&C Adventures angeht sind die Lucas Arts & die Sierra Adventures jahrelang Marktführer gewesen und Spiele wie Monkey Island (LA), Day of the Tentacle (LA), Kings Quest (S), Leisure_Suit-Lary (S), Mystery House (S) sind in die Videospielgeschichte eingegangen und legten oftmals den Grundstein für langjährige Spieleserien mit leider durchwachsener Qualität.

Ich finde es immer interessant, sich mit solchen Spielen auseinanderzusetzen, da viele Elemente, welche damals etabliert wurden, bis heute in Spielen verwendet werden. So war es Super Mario 64 welches uns zeigte wie eine richtige 3D Grafik aussehen muss und zum zweiten mal die Videospielwelt revolutionierte (zuerst in 2D auf dem NES und schließlich in 3D auf dem N64), auch wenn es mit Doom und Wolfenstein 3D bereits pseudo 3D Spiele gab.

Am Ende sei noch gesagt, dass man solche Spiele zum ersten Mal immer ohne verklärte Nostalgiebrille spielen sollte. Ich spiele aktuell das erste Alone in the Dark, welches das Genre der Horrorspiele maßgeblich beeinflusst hat, und will es mit einem möglichst neutralem Blick sehen. Sobald ich eine Meinung dazu habe, wird es auch eine entsprechende Retroreview geben. Über dieses Thema kann man natürlich endlos weiterschreiben und daher würde mich die Meinung meiner geschätzten Leserinnen und Leser interessieren. Was sind für euch Kultspiele und warum.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Meine Meinung zu Outlast 1 & Whistleblower! | Gedankenspiel

Ein Franchise zu dem ich mich noch nicht geäußert habe ist Outlast. Das ist insofern interessant, weil ich den ersten Teil & das DLC bereits seit einigen Jahren kenne, aber immer Aussen vor gelassen habe, selbst in einem Horrorspiele Exkurs. Warum das so ist, weiß ich selber nicht genau, denn eigentlich mag ich diese beiden Spiele recht und sie erfüllen für mich alle Voraussetzungen, die ein gutes Horrorspiel braucht.
In kürze erscheint Outlast 2 oder es ist bereits erschienen, je nachdem wann dieser Beitrag veröffentlicht wird. Bevor ich auf das Spiel selbst eingehe noch ein paar obligatorische Fakten. Outlast wurde vom Studio Red Barrels und 2013 veröffentlich. Ein Jahr später erschien der DLC Whistleblower. Beide Titel sind First-Person-Survival-Horror Spiele.
In Outlast spielt man den Journalisten Miles Upshur der die seltsamen Vorkommnisse im Mount Massive Asylum untersucht. Dabei stößt er das Tor zur Hölle auf, in übertragenen Sinn. Überall sind Leichen. Entflohene Patienten treiben ihr Unwesen und schlachten jeden ab, der „normal“ ist.
Die Atmosphäre ist grandios und misst sich leicht mit Genreperlen wie Alien: Isolation, Silent Hill 1 & 2, White Night oder dem Resident Evil 1 Remake.
Der Spieler selbst hat keine Möglichkeit sich zu verteidigen. Man kann sich nur verstecken, umherschleichen & hoffen nicht entdeckt zu werden. Der einzige Gegenstand, den man bei sich trägt, ist eine Videokamera, durch die man das Geschehen sieht. Optional (okay zwingend) kann man eine Nachtsicht da zuschalten um im Dunklen zu sehen. Man sollte jedoch mit seiner Nachtsicht sparsam umgehen da diese Funktion die Leistung der Batterien, in der Kamera, frisst. Überall in der Spielwelt kann man Batterien finden, dennoch ist sparsam leben die Devise, um nicht im Dunklen zu tappen.

Seine dichte Atmosphäre erzeugt Outlast durch drei Faktoren:
– Der gezielte Einsatz von Jump-Scares und anschließender Flucht vor dem Feind da der Spieler keine Waffen zur Verteidigung oder zum Angriff hat.

– Das Spiel mit Licht & Schatten. In den dunklen Gängen des Asylums sieht man die Hand vor Augen nicht. Einzig die Nachtsicht hilft. Da man jedoch nie weiß was im Schatten lauert, stellt man sich die Frage, ob man die Nachtsicht wirklich nutzen will.

Outlast nutzt die Geräuschkulisse auf clevere Weise. Hintergrundgeräusche suggerieren dem Spieler das Gefühl, niemals alleine zu sein. Irgendwo ist immer Jemand oder doch nicht?
Durch diese Faktoren wird die Paranoia des Spielers intensiviert und zumindest mir ging es so, dass ich mich beim spielen auch im Zimmer umgesehen habe. So etwas schafften & schaffen bis heute nur ganz wenige Gruselspiele.
Alle Elemente die Outlast so gut macht werden auch im DLC Whistleblower verwendet. Bevor ich mich also wiederhole, fasse ich meine Meinung kurz zusammen. Outloast: Whistleblower erzählt eine andere Sichtweise der Geschichte um das Asylum, erweitert das Outlast-Universum jedoch sinnvoll.
Ich mag das Outlast-Franchise, auch wenn ich die Spiele erst für mich wiederentdeckt habe in Vorbereitung auf Outlast 2. Jetzt muss mich das neue Spiel von Red Barrels nur noch begeistern. Ein entsprechender Beitrag wird kommen.
Somit entlasse ich euch für heute. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Guardians of the Galaxy Vol. 2 | Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist eine Comicverfilmung unter der Regie von James Gunn aus dem Jahr 2017. Der Film ist Teil des Marvel Cinematic Universe, einem Franchise aus Comicverfilmung von den Marvel Studios. GotG 2 ist der fünfzehnte Film dieses Filmuniversums, welches durch grundlegende Handlungselemente, wiederkehrende Figuren und die Schauspieler miteinander verbunden ist.


Die Handlung dreht sich erneut um das Heldenteam der Guardians of the Galaxy. Dieses besteht aus Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Rocket Racoon (Bradley Cooper, Stimme) & Groot (Vin Diesel, Stimme).

Wobei die Handlung dieses mal Schwächen aufzeigt. Im Kern dreht sich der Film um die Beziehung zwischen Star-Lord und seinem Vater Ego, der lebende Planet (Kurt Russel). Diese Geschichte ist auch sehr interessant, da man mehr über die Herkunft von Star-Lord erfährt. Leider wird diese Storyline von zu vielen Nebenhandlungen überschattet. Da hätten wir zum Beispiel die komplizierte Beziehung zwischen Gamora & ihrer Schwester Nebula (Karen Gillan), oder die Suche von Yondu Udonta (Michael Rooker) um Anerkennung durch andere Raveger-Gruppen. Es gibt noch ein paar Stränge mehr, aber aus Spoilergründen verzichte ich darauf. Positiv sei jedoch erwähnt, dass alle Handlungen abschließen und keine losen Fäden übrig bleiben. Meiner Meinung nach wäre in diesem Fall aber weniger mehr gewesen, da viele Handlungen in kommenden Filmen besser umgesetzt werden könnten.

Die Leistung der Schauspieler ist durch die Bank weg grandios. Jene Schauspieler, die bereits im ersten Film mit dabei waren, liefern erneut eine großartige Performance ab, die Neuzugänge gefallen ebenso. Kurt Russel begeistert durch seine Rolle als gottgleiches Wesen ebenso wie Pom Klementieff als Empathin Mantis.

Interessant an diesem Film ist, dass es keinen wirklichen Schurken gibt, da jede Motivation verständlich scheint.

Technisch überzeugt der Film. Das CGI sieht hervorragend und allen voran realistisch aus. Was mir weniger gefallen hat, war das 3D, dies ist bei den Marvel-Filmen jedoch fast immer der Fall.
Die größte Stärke des Films ist ganz klar der Humor. Von allen Filmen des Marvel Cinematic Universe ist das ganz klar der Lustigste. Fast non stop jagt ein Witz den anderen, jedoch kann der Film auch Ernst sein, wenn es sein muss. Auch der Soundtrack gefällt, ist jedoch nicht mehr so stimmig wie im ersten Teil.

Bevor ich diesen Film gesehen habe, habe ich folgende Prognose aufgestellt:
Der Film wird gut sein, jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen.
Mein Fazit zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist Folgendes:

Der Film ist sehr gut, kann jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen. Wir haben es hier ganz klar mit dem lustigsten MCU Film zu tun, der leider mit Nebenhandlung viel zu überladen ist. Der Film wollte mehr. Mehr Völker, mehr Völker, mehr Witz, mehr Action & mehr Drama. Genau das schafft GotG Vol. 2 und wirkt dabei etwas überladen. Das Marvel-Universum wächst immer weiter heran, mit etwas weniger Handlung bzw. ein paar Minuten weniger Laufzeit hätte hier ein grandioser Film entstehen können. Mir ist aber bewusst, dass ich hier auf hohem Niveau meckere.
Am Ende kann ich diesen Film dennoch empfehlen, da die Guardians of the Galaxy immer noch zu den kreativsten Aspekten des Marvel Cinematic Universe gehören.

Das wars von meiner Seite und wir lesen uns beim nächsten mal!

Weitere Beiträge zum Thema:

„Guardians of the Galaxy Vol. 2“ – Filmrezension von Mediaffinblog

Guardians of the Galaxy Vol. 2 Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Popcornkino