Sie – Misery | Review

Willkommen zu meiner ersten Buch Review. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken über Bücher zu schreiben aber mit welchem soll ich beginnen? Nun ich habe mich für Stephen King, einen meiner liebsten Autoren und seinem packenden Psycho-Thriller Sie – Misery entschieden. Um keine Verwirrung im Text zu erzeugen, werde ich ab jetzt den englischen Titel verwenden.

Misery erschien im Jahr 1987 in englischer Sprache und im gleichen Jahr in einer deutschsprachigen Fassung.


Protagonist der Geschichte ist der Schriftsteller Paul Sheldon, welcher durch seine Romane um die Figur Misery bekannt wurde. Er selbst hasst diese Reihe jedoch und arbeitet an einem neuen Roman namens Schnelle Autos. In einem gemieteten Hotelzimmer vollendet er seinen Roman und macht sich auf den Weg nach Colorado um das Skript abzugeben. Unterwegs hat Paul einen Autounfall und wird ohnmächtig.
Im Haus der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes erwacht Paul aus dem Koma. Er hat sich beide Beine gebrochen, jedoch kümmert sich Annie liebevoll um ihn. Zumindest hat es den Anschein bis Annie Zeichen einer schweren psychischen Störung zeigt. Sie isoliert Paul bei sich Zuhause und zwingt ihn ein neues Buch für die Figur Misery, welche im letzten Buch der fiktiven Romanreihe verstarb, zu schreiben und sie somit zurück ins Leben zu holen. Für Paul beginnt die Hölle auf Erden.


Misery gehört zu den am besten geschrieben Geschichten von Stephen King. Die Beschreibung von Annie Wilkes und den in ihr brodelnden Wahnsinn sind fesselnd & äußerst glaubwürdig. In den Protagonisten Paul, als ganz gewöhnlichen Menschen ohne Superkräfte, kann man sich wunderbar hineinversetzen und mit ihm mitleiden.

Die Spannungskurve steigt kontinuierlich an und zieht den Leser oder die Leserin immer tiefer in den Bann. Dabei gibt es immer wieder Spannungskurven, die das Mitleid mit dem geplagten Protagonisten Paul weiter schüren.

Wenn man diesen Roman liest, sollte man sich nicht an der explizieren Beschreibung von Gewalt stören da mit dieser Thematik nicht gegeizt wird.


Zusammengefasst ist Misery ein äußerst packender Psycho-Thriller mit einer stetig steigenden Spannungskurve der einen nicht mehr loslässt. Paul Sheldons Leidensweg wird äußerst glaubwürdig beschrieben. Die Besessenheit & der Wahn von Annie Wilkes sind faszinierend aber auch sehr schockierend. Ich kann diesen Roman weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Tanz der Teufel/Evil Dead (1981) | Review

Ich mag das Evil Dead Franchise sehr gern. Diese Reihe an Horrorfilmen ist eher ungewöhnlich, was die Stilmittel angeht und hat bis heute etwas einzigartiges um aus der breiten Masse herauszustechen. Die TV-Serie Ash vs. Evil Dead schwankt qualitativ sehr stark ist aber einen Blick wert.


Tanz der Teufel ist ein experimenteller Horrorfilm von Sam Raimi der trotz zahlreicher B-Movie Merkmale, wie dem geringen Budget oder den unbekannten Schauspielern, viele Besonderheiten auf die ihn bis heute einzigartig machen unter den Horrorfilmen der 80er.
Bevor ich mit den Besonderheiten beginne, hier noch ein paar Worte zur Handlung. Eine Gruppe junger Leute fährt zu einer abgelegenen Hütte in den Wäldern. Im Keller dieser schaurigen & heruntergekommenen Hütte entdeckt die Gruppe ein Tonbandgerät, einen Dolch und ein seltsames Buch. Als das Tonband abgespielt wird bricht die Hölle los und Ashley (Bruce Campell) „Ash“ nimmt den Kampf gegen die beschworenen Dämonen auf.


Trotz der kostengünstigen Produktion & der eher simplen Geschichte verfügt Tanz der Teufel über eine dichte, atmosphärische Machart. In der ersten Hälfte des Films wird eine bedrückende Szene aufgebaut. Durch die verschiedenen Kamerawinkel, in denen die Hütte präsentiert wird, entsteht bereits der Eindruck, dass hier etwas ganz & gar nicht stimmt.
Ab der zweiten Hälfte gibt es Reminiszenzen, die an klassische Horrorfilme aus den 60ern erinnern, wie etwa den ständig umherwabernden Nebel. Dazu kommt die sogenannte Shakycam. Bei dieser stilbildenden Methode wird eine Kamera auf ein Brett geschnallt und von zwei Personen durch den Wald getragen. Dadurch sind zum einen surreale Kamerafahrten möglich und unterlegt mit unheimlichen, schrägen Tönen in manipulierter Abspielgeschwindigkeit sind einzigartige Eindrücke möglich. Alleine durch diese Kamerafahrten sticht Tanz der Teufel aus der Masse an Horrorfilmen heraus.
Neben der Shakycam verfügt Tanz der Teufel über eine beeindruckende und äußerst ekelhafte Maske. Man sieht nie die Dämonen selbst nur das Ergebnis, wenn sie von den Menschen besitz ergreifen. Für 1981 sieht das unfassbar grausig aus. Dazu kommt der schleichende Horror. Die groteske Note nimmt langsam aber sicher zu, bis die Grenzen zwischen Realität & Surrealität endgültig verschwimmen.


Zusammengefasst verbirgt sich hinter der billigen Fassade von Tanz der Teufel ein stilbildender Horrorfilm mit einer dichten & atmosphärischen Machart. Viele Elemente, wie die Shakycam, sind ein Markenzeichen des Evil Dead Franchise geworden und machen besonders diesen Film bis heute sehenswert.
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Final Fantasy XII – The Zodiac Age | Review 

Kein Jahr ohne Final Fantasy! Der Dauerbrenner aus Japan geht mit der überarbeiteten Version des zwölften Teils, ursprünglich für die PS2 erschienen, in die nächste Runde. Macht Final Fantasy XII auch auf der PS4 eine gute Figur, oder bleibt der Staub der Vergangenheit daran haften? Finden wir es heraus!


Final Fantasy 12 spielt in der Region Galtean Peninsula, einem drei Kontinente umfassenden Teil der gigantischen Welt von Ivalice.

Protagonist ist der Straßenjunge Vaan, aus dessen Sicht die politischen & kriegerischen Auseinandersetzungen der Großmächte Rozzaria, Archadia, sowie dem kleinen Wüstenkönigreich Dalmasca geschildert werden.

Vaans großer Traum ist die Freiheit seiner Heimat und ebenso in Freiheit als Luftpirat leben zu können. Um zumindest einen dieser Träume zu erfüllen, begibt er sich mehr oder weniger freiwillig mit einer bunten Truppe auf eine Quest, das Schicksal von Ivalice und seiner Heimat zu entscheiden. An seiner Seite stehen unter anderem seine Kindheitsfreundin Penelo, Dalmascas Kronprinzessin Ashe, der ehemalige Soldat Bash sowie die Luftpiraten Balthier & Fran.

Auch nach elf Jahren vermag die Geschichte um Vaan und seine Freunde immer noch zu begeistern. Themen wie Krieg, Freiheit, Magie & politische Intrigen werden eben nie alt.


Zu PS2 Zeiten bin ich mit dem Lizenzbrett von Final Fantasy 12 nie wirklich warm geworden. Auf diesem Brett wird die Charakterentwicklung vorgenommen. Mit Lizenzpunkten, die man im Kampf erwirbt, können diverse Fähigkeiten, Ausrüstungen & Werteverbesserungen freigeschaltet werden. Das Problem mit dem alten System war jedoch die Möglichkeit, dass jeder Charakter jede Fähigkeit lernen kann und dies ohne wirkliche Einschränkung. Mir war das auf lange Sicht zu unpraktisch, da man sich sehr schnell auf ein Trio einstellt und andere Figuren vernachlässigt. Außerdem habe ich mich immer verzettelt.

Mit dem Zodiac-System wählt man für jeden Charakter eine Klasse, die die Fähigkeiten, Waffen, Rüstungen und im groben die Werte für das restliche Spiel bestimmt. Mir gefällt dieses System um einiges besser, da man so wirklich nachdenken muss, wer welche Rolle im Kampf übernimmt. In Kombination mit dem Gambit-System, automatische Kommandos im Kampf, ergibt sich eine starke taktische Komponente.
Der Kampf läuft in Echtzeit ab. Das bedeutet, es gibt keine separate Kampfarena mehr wie in Final Fantasy X.

Jeder Charakter hat eine Leiste, bei deren Füllung eine Aktion (Angriff, Technik, Zauber, Item) durchgeführt werden kann. Mit diversen Zaubern lässt sich die Leiste schneller oder langsamer füllen.

Der Anspruch der Kämpfe ist sehr angenehm. Wer immer fleißig trainiert, hat nichts zu befürchten.


Optisch beeindruckt die Welt von Ivalice auch nach über einem Jahrzehnt. Das Artdesign der Städte, Monster und Charaktere ist immer grandios und wohl das beste der gesamten Reihe.

Die Texturen wirken zwar etwas altbacken, sind jedoch in Würde gereift, was bei einem Spiel in diesem Alter nicht selbstverständlich ist. Dazu kommen beeindruckende FMV Sequenzen, die sich auch heute nicht verstecken müssen.

 

Neben der Optik ist auch die akustische Untermalung sehr gelungen. In einem Text ist sowas immer schwer zum vermitteln, aber wer die Spiele aus dem Final Fantasy Franchise kennt, weiß, dass der Soundtrack immer zu ihren Stärken gezählt hat. Es gibt die Möglichkeit, sowohl den Klassischen als auch den neu aufgelegten Soundtrack zu hören, beide sind zu empfehlen.

 

Abgerundet wird das Paket durch eine stimmige japanische & englische Synchronisation.


Final Fantasy XII – The Zodiac Age macht auch mit einem Alter von elf Jahren immer noch eine gute Figur. Mit dem überarbeiteten Kampfsystem wird das Spiel um einiges aufgewertet und endlich das Final Fantasy implementiert, was es eigentlich damals schon hätte sein sollen, wenn die International Edition auch bei uns rausgekommen wäre.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Deadpool kills the Marvel Universe | Review

Deadpool gehört zu den lustigsten, aber auch tödlichsten Figuren des Marvel Universums. Durch seinen Selbstheilungsfaktor ist er fast unsterblich, jedoch wird er von den meisten Helden & Schurken nicht ernst genommen, sondern eher als Ärgernis betrachtet. Doch was passiert, wenn der Witz vorbei ist und Deadpool ernst macht? Das finden wir in dieser kurzen Review zu Deadpool kills the Marvel Universe von Cullen Bunn & Dalibor Talajic.


Die Geschichte beginnt mit einem Monolog des Watchers über die verschiedenen Parallelwelten. Bevor wir jedoch vor Langeweile einschlafen, wechselt die Szene zum Baxter Building, wo Deadpool gerade die Fantastic 4 tötet. Da ich diese vier Pappnasen noch nie leiden konnte, ist dieser Umstand sogar erfreulich.

So beginnt ein Amoklauf durch das gesamte Marvel Universum. Egal ob Superschurken oder die mächtigsten Helden der Welt, niemand ist vor Deadpool sicher. Der Witz ist vorbei & Deadpool macht ernst.

 

Eigentlich hat dieser Comic die simpelste Geschichte, die ich jemals gelesen habe. Das Spannende ist jedoch die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Deadpool ist sich bewusst, dass er nur eine Comicfigur ist. In seinem Kopf herrschen mehrere Stimmen, mit denen er immer wieder Monologe führt. Seine Beweggründe. jeden zu töten, erscheinen nachvollziehbar und verändern das Bild von Deadpool nicht ins Negative.


Den Zeichenstil empfinde ich als gelungen. Die Figuren sehen genauso oder zumindest weitestgehend aus wie in ihren Stammserien. Bei einem anderen Zeichner ist das nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Das einzige Manko liegt meiner Meinung nach bei Deadpool ohne Maske. Hier bevorzuge ich einfach die Daniel Way Comics (jaja das war „nur“ der Autor) was die Optik von Deadpool angeht.


Zusammengefasst ist Deadpool kills the Marvel Universe einer der besten Comics um den Söldner mit der großen Klappe. Es wird ein interessantes Bild von Deadpool gezeichnet, wenn eine neue Stimme auf den Plan tritt und der Witz vorbei ist. Als ausgebildeter Söldner/Attentäter ist Deadpool die beste Wahl für die hier vorliegende Geschichte.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Spider-Man: Homecoming | Review

Spider-Man: Homecoming, alternativ auch als Schpeidermän bekannt, ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2017 und der nun mehr 16te Film des Marcel Cinematic Universe. Es ist außerdem eine Fortsetzung zu Civil War, der erste MCU Film mit Spider-Man als Hauptcharakter und Tom Holland als dritten Darsteller des Spider-Man in einem viertel Jahrhundert. Nun aber viel Spaß mit meiner Review!


Der Film beginnt kurz nach dem Ende des ersten Avengers Films mit den Aufräumarbeiten im beschädigten New York. Adrian Toomes, gespielt von Michael Keaton, verliert durch die Organisation Damage Control seine Arbeit. Er entwendet jedoch einiges an Material & Ausrüstung der besiegten Aliens und beginnt ein neues Geschäft.

Zusammen mit seinem Team baut er Spezialwaffen, um sie zu verkaufen und Adrian selbst wird zum Vulture, den Antagonisten des Films.
Szenenwechsel zu Peter Parker aka Spider-Man, gespielt von Tom Holland. Dieser ist Schüler an der Midtown Highschool in New York, kann jedoch die Ereignisse in Leipzig nicht vergessen. Von Tony Stark aka Iron Man, verkörpert durch Robert Downey Jr., bekam Peter ein hochmodernes Kostüm, um gegen die abtrünnigen Avengers zu kämpfen.
Nun zurück in seinem „normalen“ Leben träumt Peter von größerem als nur den kleinen Leuten zu helfen. Tony Stark rät Peter dazu den Ball flach zu halten.
Als Peter vom Geschäft mit den Alienwaffen erfährt, schlägt er den Ratschlag in den Wind und stellt sich dem mächtigen Vulture. Peter muss jedoch lernen, was es heißt, ein Held zu sein und dass es dazu mehr als bloß ein modernes Kostüm braucht.


Bei Spider-Man: Homecoming haben wir es nicht mit einem Origins-Film zu tun, da Spider-Man bereits im Civil War eingeführt wurde. Durch die Spider-Man-Filme der letzten Jahre braucht man den Werdegang & die Mutation durch den Spinnenbiss nicht erneut zu erzählen.
Stattdessen gibt es mehr Platz für Peter & dessen Mentor Tony Stark. Onkel Ben ist im Film bereits verstorben und Tony übernimmt dessen Rolle. Er lehrt den jungen Peter, was es heißt, ein Held zu sein und welche Verantwortung mit solcher Macht verbunden

Der Umstand, dass Peter Parker im Film erst 15 Jahre alt ist, aber bereits im Civil War gegen Captain America gekämpft hat, lässt den Charakter glaubhafter erscheinen. Er buhlt um Anerkennung von Stark und hofft immer auf eine weitere Mission mit den Avengers. Im Schulalltag ist Peter ein Außenseiter und mit Ned, einem weiteren Außenseiter, eng befreundet. Dieser möchte Peter helfen, als er erfährt, wer Spider-Man in Wahrheit ist.

Mein Highlight des Films war jedoch Michael Keatons Darstellung als der Schurke Vulture. Allein mit seiner Mimik weiß Keaton, sowohl Vertrauen zu erwecken, als auch eine tödliche Gefahr auszustrahlen. Dazu kommen seine Motive, welche durchaus Edel sind, aber natürlich nicht den Handel mit Alienwaffen rechtfertigen.

Am Standard der MCU Schurken würde ich den Vulture eher zu den besseren zählen, da der Charakter genug Tiefgang mitbringt, um in Erinnerung zu bleiben.


Technisch ist Spider-Man: Homecoming äußerst hochwertig und steht den restlichen MCU Filmen in nichts nach. Besonders das Kostüm der freundlichen Spinne sieht beeindruckend aus. Ausgestattet mit vielen technischen Spielereien und einer Computerstimme lässt sich ein Vergleich mit der Rüstung von Iron-Man kaum vermeiden. Die Evolution vom rot-blauen Spandexanzug zum rot-blauen Hightechkostüm ist wirklich bemerkenswert und passt sehr gut zu den Science-Fiction Elementen des MCU.

Ebenso sieht die Rüstung des Vultures äußerst futuristisch aus und steht der von Iron-Man & dem Kostüm von Spider-Man in nichts was nach.


Zusammengefasst ist Spider-Man: Homecoming einer der besten Filme um den Wandkrabbler, der je erschienen ist. Der Cast ist sehr stark und wartet mit vielen bekannten Gesichtern, besonders aus den Iron-Man Filmen, aber auch neuen Figuren wie Vulture, Shocker, Flash Thompson oder Tante May auf. Die Geschichte wählt genau den richtigen Ansatz, um bekannt aber auch frisch zu wirken. Statt der alten Entstehungsgeschichte Spider-Man’s wird Tony Stark als Mentor eine Richtung eingeschlagen. Dazu kommt das Fehlen von Gwen Stacey & Mary Jane, was aber kein Nachteil ist. Ohnehin ist die Liebesgeschichte im Film untergeordnet und spielt sich nur am Rand ab. Abgerundet mit einer grandiosen Klanguntermalung & deutschen Synchronisation liefert Marvel erneut ein gelungenes Komplettpaket ab.
Das wars von meiner Seite, wir lesen uns beim nächsten Mal und zum Glück bin ich diesesmal nicht so eskaliert wie bei DC.

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Review von House of Animanga

Resident Evil auf der Playstation 4 | Gedankenspiel

Die Jungs & Mädels von Capcom sind wahre Meister darin, wenn es um das portieren, ihrer Spiele geht. Ich glaube seit der PS1 & dem N64 hat jede Konsole mindestens einen Teil der Reihe bekommen außer die erste Xbox und die Nintendo Switch.
Wenn man ein Neuling in dieser Reihe ist und eine PS4 hat, kann man sich freuen denn hier bekommt man die volle Packung Resident Evil. Auf der Xbox One natürlich auch aber die PS4 hat zumindest ein Spiel mehr.
Bisher sind folgende Resident Evil Spiele für die Playstation 4 erschienen (Verlinkung zu den jeweiligen Reviews anbei):
* Resident Evil HD Remastered

* Resident Evil Zero HD Remastered

* Resident Evil 4

* Resident Evil 5

* Resident Evil 6

* Resident Evil 7

* Resident Evil Revelations 2

* Resident Evil Code Veronica X


Laut Gamesonly.at erscheint dieses Jahr ein Port von Resident Evil Revelations 1 für PS4. Böse Zungen können nun behaupten das Capcom nur Geld machen will und keine Ideen für neue Spiele hat. Irgendwo mag das auch stimmen aber auf der anderen Seite kann man sagen das Capcom mit den zusätzlichen Einnahmen die Entwicklung neuer Spiele vorantreiben kann. Schließlich kosten große Triple A viel Geld und kein Entwickler hat unendlich viele Ressourcen.


Außerdem haben Neulinge nun die Chance die Reihe von Grund auf kennenzulernen. Veteranen dürfen in Nostalgie schwelgen und zu den Wurzeln der Reihe zurückkehren.
Ich gehöre zur zweiten Gruppe und auch wenn dieses Franchise mich in den letzten Jahren sehr enttäuscht hat, hat sich meine Meinung im Laufe dieses Jahres wieder ins positive gewandelt.
Weiters sind 15 bis 20€ pro Spiel ein fairer Preis und wer nicht so viel investieren will, braucht nur auf einen Sale warten, die regelmäßig kommen.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal wieder!

Castlevania (Netflix Original) | Review

Die Animationsserie zu Castlevania erschien am 7.7.2017 auf Netflix und basiert auf dem dritten Videospiel Castlevania III: Dracula’s Curse.


Die vier Folgen behandeln die Auseinandersetzung zwischen Trevor Belmont, mit seinen Verbündeten und Dracula mit seiner Armee aus Dämonen. Letzterer übt grausame Rache am Volk der Walachei, als die dortige Kirche Draculas Frau auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat.

Neben der oben genannten Auseinandersetzung wird die stoische Haltung der Kirche gegenüber Andersgläubige, Dämonen & Ketzer behandelt.
Trotz einer Laufzeit von jeweils 25 Minuten und (leider) nur vier Folgen wird eine spannende Geschichte in einer faszinierenden Welt erzählt. Außerdem treten mit Alucard & Sypha Belnades zwei faszinierende Figuren auf. Besonders von Alucard, dem Sohn Draculas, viel ich noch mehr sehen.


Das Artdesign & der düstere Stil sagen mir sehr zu und entspricht weitestgehend den Videospielen. Die Darstellung Draculas & Trevor Belmonts erinnert mich an die beiden Lords of Shadows Videospiele.
Positiv fällt die äußerst hohe Qualität der Animationen auf. Dadurch entsteht ein hohes Tempo in den Kämpfen. In den Handgreiflichkeiten wird auch nicht mit Gewalt & Blut gegeizt aber es wird nicht übertrieben wie bei Elfenlied.

 


Mein Highlight ist die äußerst hochwertige deutsche Vertonung. Jeder Sprecher macht einen hervorragenden Job und wurde handverlesen ausgewählt. Dies gilt sowohl für die englische als auch für die deutsche Synchronisation.


Zusammengefasst ist Castlevania eine spannende aber leider viel zu kurze Serie. Die vier Folgen fühlen sich wie ein Prolog an der nur Lust auf mehr machen möchte und dieses Ziel wurde erreicht!
Ich freue mich bereits sehr auf die kommende zweite Staffel und hoffe euch hat diese kleine Serienreview gefallen.
Wir lesen uns beim nächsten mal!

Dragonball Z: Resurrection ‚F‘ | Review

Nachdem mir Kampf der Götter so gut gefallen hat war es nur eine Frage der Zeit bis ich mir den aktuellsten Film um unseren liebsten Affenalien ansehen werde. Heute geht es also um Dragonball Z: Resurrection ‚F‘ und ich frage mich langsam ob man Dragon Ball oder Dragonball schreibt. Die Welt ist sich offenbar nicht einig. Naja, viel Spaß auf jeden Fall mit der Review!


Der Film setzt viele Jahre nach der Namek Saga und einige Zeit nach den Ereignissen von Kampf der Götter an. Auf der Erde suchen Prinz Pilaf und sein Gefolge nach den Dragonballs während der ehemalige Oberteufel Piccolo, für Son-Gohans Tochter Pan, als Babysitter fungiert.
In den tiefen des Alls fasst Sobert, der neue Oberbefehlshaber der Freezer Armee, den Entschluss seinen Meister mithilfe der Dragonballs ins Leben zurückzuholen. Gesagt, getan. Dank der unfreiwilligen Hilfe von Prinz Pilaf, lebt der alte Tyrann wieder und beschließt erst mal zu trainieren.

Nach vier Monaten & einer Stunde kehrt Freezer mit einer 1000 Mann starken Truppe zur Erde zurück um sich zu rächen. Son-Goku & Vegeta trainieren zu dieser Zeit bei Whis, dem Lehrmeister von Beerus.

Die erste Verteidigungslinie der Erde besteht also aus Son-Gohan, Piccolo, Muten-Roshi (ja der darf auch wieder mitspielen), Tenshinhan, Krillin & dem Weltraumpolizisten Jaco. Die Z-Kämpfer schlagen sich wacker haben aber am Ende keine Chance gegen Freezer. Schließlich erscheinen Son-Goku & Vegeta. Die Schlacht um die Erde beginnt also richtig.


Wie bereits bei Kampf der Götter ist auch in diesem Film die Geschichte hervorragend geschrieben & nachvollziehbar. Dazu kommen viele kleine Auflockerungen wie Piccolo als Babysitter, der Auftritt von Prinz Pilaf und die weiterhin bestehende Liebe von Whis & Beerus zum Essen der Erde. Übrigens vergisst der Film nicht auf seinen Vorgänger hinzuweisen.

Auch der Humor kommt nicht zu knapp. In erster Linie wird viel auf Slapstick gesetzt, sprich voll auf die Zwölf. Dazu kommen gut geschriebene Dialoge mit Beleidigungen, wenn Bulma Freezer als Oberarsch beschimpft oder aber Situationskomik. Wenn Beerus & Whis genüsslich ein Eis essen während Son-Goku kämpft scheint die Gefahr gar nicht so groß zu sein.


Die Animationsqualität ist hervorragend und übertrifft Kampf der Götter bei weitem. Die CGI Szenen stechen weniger heraus und die Optik ist noch hochwertiger als im Vorgängerfilm. Die Farben sind kräftig, die Verwandlungen beeindruckend und insgesamt wirkt der Film viel bombastischer. Es ist sehr erfreulich wenn man die technische Steigerung sieht.

Die deutsche Lokalisierung gefällt ebenso wie der abwechslungsreiche Soundtrack. Von J-Rock über Metal bis zu orchestralen Klängen


Das klingt alles so als ob mir dieser Film noch besser gefallen hätte als sein Vorgänger. Nun in vielen Punkten ist Resurrection ‚F‘ seinem Vorgänger überlegen aber an den großartigen Humor von Kampf der Götter kommt dieser Film nicht heran.

Trotzdem kann ich den aktuellsten Dragonball Z Film empfehlen und ich freue mich umso mehr auf Dragon Ball Super. Der Manga ist schon sehr vielversprechend.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

DerStigler wird 1 Jahr alt! | Storytime

Hurra der Blog wird ein Jahr alt. Lasst die Korken knallen!
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich diesen Blog so lange verfolgen würde und nach einem langen Jahr immer moch so viel Motivation habe.

Es war ein Jahr voller Höhen, Tiefen, Umstellung & Neuausrichtungen.
Zuerst möchte ich bei den Hunderten Lesern, Besuchern, Kommentatoren & Personen die mir so viel Feedback geben bedanken! Diese Community, die in diesem Blogjahr aufgebaut habe, ist der Wahnsinn und der Grund, warum ich überhaupt schreibe.
Mein zweiter Dank geht an Jessica Jehle, Margit Taibon, Jessica Aigner, Christian Bauer, Zara Wieselberg & Felix Neumaier die den Blog sowohl aktiv als auch passiv mitgestaltet haben mit Beiträgen, Ideen, Korrekturlesungen & mehr!
Es ist jetzt fast acht Jahre her seit ich arbeiten im Internet begonnen habe. Damals als Amateuryoutuber, dann mit mehr Elan & Professionalität kam auf Youtube etwas Erfolg und Partnerschaften mit damaligen Freunden/Youtubern. Dann kam die Enemy-Ära, als ich für das Onlinemagazin Enemy.at als Autor tätig war. Nach dieser Ära kamen die ersten Blogs auf WordPress und das Ende meiner Laufbahn auf Youtube.
Vom letzten Quartal 2015 bis zum Juli 2016 folgte eine Pause, bis ich den Entschluss fasste, wieder einen Blog zu eröffnen. Ich kann dieses Hobby einfach nicht ablegen, weil es mir zu viel Spaß macht als freier Autor über Filme, Videospiele, Literatur & mehr zu schreiben.
Hier stehe ich nun ein Jahr später und freue mich auf (hoffentlich) viele weitere Jahre. Ich bin froh hier zu sein und möchte so lange wie möglich bleiben!
Danke an alle & ich wünsche euch weiterhin viel Spaß auf diesem Blog.

 

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Das Team von DerStigler bedankt sich für die Treue!

 

Blackwood Crossing | Review

Blackwood Crossing ist ein kleines Adventure aus dem Hause PaperSeven. Das Spiel erschien am fünften April für PS4, Xbox One & Windows. Die Nintendo Switch geht wie so oft leer aus.


Im Zentrum der Geschichte stehen die Geschwister Scarlet & Finn. Der Spieler erlebt in der Rolle von Scarlet die Aufarbeit der Beziehung zwischen den beiden hautnah mit. Vorranginge Themen sind das Erwachsen werden, Verlust & Surrealismus. Dass diese „Reise“ in einem fahrenden Zug mit unbekanntem Ziel stattfindet, ist mit Sicherheit kein Zufall und ein starkes Symbol.

Ohne zu viel spoilern kann & muss ich sagen, dass die Geschichte um Scarlett & Finn äußerst emotional ist. Wenn man sich darauf einlässt wird die Reise im Zug umso faszinierender.


Spielerisch ist Blackwood Crossing wie seine Genrekollegen eher mager aber im Vergleich zu einem Everybody is gone to the Rapture fast schon komplex. Durch kreative Rätsel werden mehr & mehr Details über die Geschwister ans Licht gebracht. Außerdem deckt man so langsam das Mysterium hinter der Zugfahrt auf.

Die Rätsel selbst sind Kontextbasiert. Das bedeutet man muss zum Beispiel den richtigen Gegenstand zur richtigen Person bringen. Eine Hilfestellung erhält man durch die Aussagen der verschiedenen Figuren im jeweiligen Bereich. Die Figuren selbst sind immer die gleichen und stellen Familienmitglieder oder Personen aus dem Umfeld der Geschwister dar.


Optisch kommt Blackwood Crossing mit kräftigen Farben, schicken Charaktermodellen und schönen Settings des Weges. Obwohl die Geschichte in einem Zug spielt, besucht man diverse Orte aus dem Leben der Geschichten.


Fazit. Für Fans von narrativen Adventures ist Blackwood Crossing ohnehin ein Pflichtspiel. Die Geschichte um zwei Geschichten und Themen das Erwachsen werden mit Spannung & Feingefühl vermitteln. Es gibt zu entdecken und durch eine angenehme Spielzeit von 2 bis 4 Stunden kommt kaum Langeweile auf. Wer ein Spiel Fokus auf der Story sucht, dass jedoch nicht das Gameplay vergisst, ist hier genau richtig.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

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Batman v Superman: Dawn of Justice | Review

Dawn of Justice ist zweite Film des DC Extended Universe. Die Regie übernahm erneut Zack Snyder. Der Film erschien im Jahr 2016 und stellt das erste filmische Aufeinandertreffen von Batman, Superman & Wonder Woman dar. An dieser Stelle eine Spoilerwarnung!


Der Film startet im Finale von Man of Steel. Clark (Henry Carvill) & Zod (Michael Shannon) kämpfen in Metropolis um das Schicksal der Erde. Dabei nimmt die Stadt schwere Schäden. Bruce Wayne, dessen Herkunftsgeschichte jedem bekannt sein müsste, wird Zeuge der Zerstörung. Dabei stürzt ein Gebäude seiner Firma ein und fordert zahlreiche Todesopfer. Bruce macht Superman für all die Zerstörung & das Leid verantwortlich. Er beschließt dem Kryptonier Einhalt zu gebieten, da niemand weiß, ob Superman eines Tages ein Feind der Menschen wird.

Angemerkt sei an dieser Stelle dass Bruce Wayne, gespielt von Ben Affleck, ein älterer und abgehärteter Batman ist, welcher seit vielen Jahren bereits gegen das Verbrechen kämpft.
Szenenwechsel nach Afrika. Lois Lane (Amy Adams) begibt sich zu einem Kriegslager, um mit dem dortigen Warlord ein Interview zu führen. Im Lager angekommen beginnen die Söldner des Warlords zu meutern und massakrieren die Bewohner. Anschließend werden die Leichen verbrannt. Durch eine falsche Zeugenaussage soll Superman als der Mörder dargestellt werden. Jener rettete Lois aus der Geiselnahme durch den Warlord.
Ein erneuter Szenenwechsel. Lex Luthor (Jessy Eisenberg) möchte einen, im Indischen Ozean, gefundenen Brocken Kryptonit einführen lassen um eine präventiv Waffe gegen Superman entwickeln zu lassen. Trotz eines Verbots von Senatorin Finch, die nichts von Luthors Plan wissen will, lässt er das Mineral importieren.
Auf einem Galaabend, veranstaltet von Lex Luthor, kommt es zur ersten Begegnung von Clark Kent (Superman) & Bruce Wayne. Lex kennt bereits beide.

Außerdem tritt eine mysteriöse Schönheit namens Diana Prince (Wonder Woman) auf den Plan. Sie stellt ebenso wie Wayne Nachforschungen über Luthor an und stiehlt Bruce ein Datenpad, welcher jener im Serverraum von Luthors Anwesen installiert hat.
Als Batman das Kryptonit von Luhtor stiehlt, spitzen sich die Ereignisse zu. Um Superman gefügig zu machen und Batman zu töten initiiert Lex einen Kampf zwischen den beiden. Er entführt Martha, Clarks Ziehmutter und droht sie zu töten, wenn Superman nicht binnen einer Stunde den dunklen Ritter tötet.
Nach einem brutalem Kampf, in dessen Verlauf sich beide als ebenbürtig erweisen, dank Batmans Waffen aus Kryptonit, legen beide ihre Streitigkeiten bei. Dies geschieht zum einen durch Lois Lane & zum anderen durch den Umstand das die beiden Mütter unserer Helden Martha heißen

Nach einer brutalen Rettungsaktion seitens Batman, machen sich beide auf den Weg zu Lex Luthor, welcher in den Überresten des kryptonischen Raumschiffs, siehe Man of Steel, an einer neuen Waffe gebastelt hat.

Aus der Leiche von General Zod und seiner DNA erschafft Lex das schreckliche Monster Doomsday.
Zusammen mit Wonder Woman stellt sich die Trinity (Diana, Bruce & Clark) dem Monster Doomsday zur Entscheidungsschlacht.
Der Kampf ist lang, brutal, episch & sieht wunderbar aus. Die Kräfte, welche hier freigesetzt werden münden in einem gnadenlos übertriebenen Effektfeuerwerk. Zur Optik & den Effekten später mehr.
Am Ende der Schlacht herrscht Stille. Doomsday ist tot, jedoch hat auch Superman sein Leben gelassen. Nach dem Begräbnis, an dem unter anderem Lois, Martha, Bruce & Diana teilnehmen beschließen die beiden letztgenannten andere ihrer Art (eher wie Diana) zu finden.


Dawn of Justice sieht wie seine Genrekollegen Man of Steel, Wonder Woman, zu weiten Teilen auch Suicide Squad, aus wie ein filmgewordener Comic. Durch die verschiedenen Kamerawinkel, schnellen Schnitten und Spiel von Licht & Schatten wirken in vielen Szenen wie Comicpanels.

Die Choreografie der Kämpfe ist sehr gelungen und besonders Batmans rohe Faustkämpfe wirken, dank den dynamischen Kamerafahrten, imposanter als jemals zuvor.

Auffallend ist die düstere Stimmung, der Film erinnert stark an die düstere & brutale Comicverfilmung Watchmen, auch von DC & unter der Regie von Zack Snyder entstanden.


Es muss aber auch Platz für Kritik sein, da Dawn of Justice ebenso, wie sein Nachfolger Suicide Squad ein paar Probleme hat. Mein größtes Problem ist Lex Luthor. Der Schauspieler Jessy Eisenberg liefert eine solide Performance ab aber der Charakter wird eher wie eine alternative Version des Jokers dargestellt. Lex Luhtor aus dem Film hat bis auf den Namen & das Aussehen nichts mit seiner Comicvorlage zu tun.
Als nächstes kommt die Rolle von Wonder Woman im Film dran. Dass Gal Gadot die perfekte Wonder Woman ist, steht außer Frage. Ihre Rolle im Film ist jedoch zu klein, um mehr zu erzeugen als einen Ersteindruck. Sie agiert am Rand, ohne groß aufzufallen und dann mischt sie, als einzige wirklich erfolgreich, in der Schlacht gegen Doomsday mit. Mir ist bewusst, dass es immer schwer ist, in einem Film mehr als eine wichtige Figur zu etablieren jedoch schafft Marvel dieses Kunststück in jedem Film. Es wäre vermutlich besser gewesen die wirren Träume von Bruce zu streichen und etwas mehr über Diana Prince aka Wonder Woman zu erzählen.
Dem gegenübersteht, eine starke Leistung von Amy Adams als Lois Lane, die versucht Superman aus der Schusslinie zu bringen & Jeremy Irons welcher als Bruce Waynes Butler auftritt. Er unterstützt Bruce bei seiner Tätigkeit als Batman, scheut aber nicht davor zurück ihn für seine Taten zu kritisieren.

Henry Carvill schlüpft erneut in die Rolle des Mannes aus Stahl. Er möchte helfen, wo immer es möglich ist, stößt aber auch auf massive Ablehnung. Viele sehen in ihm einen Schutzengel während andere eine unberechenbare Gefahr zu erkennen glauben.
Ben Affleck bringt uns den düstersten, brutalsten & abgehärtetsten Batman, der jemals im Film zu sehen war. Mit einer fast schon fanatischen Zielstrebigkeit bekämpft er das Verbrechen und scheut nicht vor brachialer Gewalt zurück

Besonders im Kampf gegen Superman kennt er keine Gnade und hätte den Mann aus Stahl fast getötet. So nah war noch niemand an der Comicvorlage dran wie Ben Affleck.


Zusammengefasst ist Dawn of Justice ein düsteres Helden-Epos mit Schwächen im Bereich der Charaktere & der Dramaturgie. Der Film zeigt uns düstere Helden in einer düsteren & brutalen Welt. Man merkt die großen Ambitionen jedoch wollte der Film etwas zu viel. Allein die Optik ist sehr beeindruckend, schwingt sich im Finale aber in gnadenlos übertriebene Höhen auf. Ich war von der Schlacht zwischen der Trinity & Doomsday begeistert kann aber eine gewisse Reizüberflutung nicht leugnen. Untermalt wird die Epik vom Soundtrack aus der Feder von Hans Zimmer.
Kann ich Batman v Superman: Dawn of Justice empfehlen? Ja, auf jeden Fall, denn DC versucht zumindest aus dem schablonenhaften Konzept der Comicverfilmungen auszubrechen. Dass das Ergebnis nicht jedem Gefällt ist logisch.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Man of Steel | Review 

Man of Steel ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2013. Regie führte der Großartige Zack Snyder und der Film legt den Grundstein für das DC Extended Universe. Zu diesem Filmuniversum gehören auch Dawn of Justice, Suicide Squad & Wonder Woman. Viel Spaß mit meiner Review!


Der Film beginnt mit dem Ende. Krypton, Supermans Heimatwelt, steht kurz vor der Vernichtung. Jor-El (Russel Crow) möchte seinen Sohn Kal-El (Henry Carvill), den ersten auf natürlichem Weg geborene Kryptonier seit Jahrhunderten, und sein Volk retten.

Um dies zu bewerkstelligen stiehlt Jor-El den Kodex, ein Kommandoschlüssel sowie Genom aller Kryptonier, und schickt diesen zusammen mit seinem Sohn auf die Erde.
Auf der Erde angekommen wird Kal-El vom Ehepaar Martha & Jonathan aufgezogen. Sie geben ihm den Namen Clark. Im Laufe der Jahre bemerken die beiden Fähigkeiten an Clark, die nicht von dieser Welt sind.

Laut seinem Vater muss Clark diese Fähigkeiten unter allen Umständen geheim halten. Trotzdem der Bitte seines Vaters, nutzt er seine Fähigkeiten mehrmals, um Menschen zu retten.
Nach dem Tod seines Vaters, durch einen Hurrican, begibt sich Clark auf eine Weltreise, um mehr über seine Herkunft zu erfahren. Schließlich findet er ein kryptonisches Raumschiff und trifft den digitalen Geist seines echten Vaters. Dieser klärt Clark über seine Herkunft auf und bittet ihn die Brücke zwischen Kryptoniern & Menschen zu sein.

Mit seinen Fähigkeiten kann Clark so sehr viel gutes tun und ein leuchtendes Beispiel sein.
Durch die Aktivierung des Raumschiffs wird der Kryptonier Zod, der die Vernichtung seiner Welt durch eine Gefängnisstrafe überlebt hat, auf die Erde aufmerksam. Er fasst den Plan, mithilfe des Kodexes & eines Planetenwandlers seine Welt wieder zu erschaffen.
Clark entschließt sich zusammen mit dem US Militär seine Ziehheimat zu verteidigen und gegen die letzten seines Volkes zu kämpfen. Dies mündet in einer epischen Schlacht, an dessen Ende Stille herrscht. Clark Kent alias Kal-El alias Superman ist der letzte seiner Art und der Protektor der Erde.


Keine andere Comicverfilmung hat jemals so emotional & nachvollziehbar klar gemacht was es heißt übermenschliche Fähigkeiten zu besitzen. Der Film nimmt sich viel Zeit um das Dilemma von Clark zu beleuchtet. Seine Fähigkeiten liegen über allem, was ein Mensch jemals erlangen kann und er hat die Wahl seine neue Heimat zu verteidigen oder die Erde zu unterwerfen. Genauso muss man Superman porträtieren.
Der Film wird jedoch nicht nur von Superman getragen. Amy Adams schlüpft in die Rolle einer cleveren, schlagfertigen und sympathischen Lois Lane, die den Gerüchten um Superman nachgeht und es sogar schafft seine geheime Identität zu lüften.
Russel Crow spielt Jor-El, den Vater von Superman, der ein tragischer Charakter ist. Er muss seinen neugeborenen Sohn fortschicken, um ihn zu retten. Als digitaler Geist hilft er Clark viele Jahre später bis er endgültig verschwindet.

 

In der Rolle des Antagonisten General Zod sieht man Michael Shannon. Dieser spielt sehr glaubwürdig und ist nicht wirklich böse. Seine Heimat ist zerstört und sein Ziel ist es Krypton erneut zu erschaffen. Die Zerstörung der Erde ist für ihn ein notwendiges Übel. Ich finde, dass Zod einer der interessantesten Schurken im DCEU ist. Er ist nicht böse, sondern eher verzweifelt. Alles was er kannte ist zerstört und er möchte nur seine Heimat zurückhaben. Dabei kommt ihm Superman in die Quere, was ihn besonders erzürnt. Schließlich gibt es kaum noch Kryptonier und die wenigen sollten nicht gegeneinander kämpfen.


Man of Steel ist nicht nur sehr gut geschrieben, sondern auch äußerst bildgewaltig. Jede Szene besitzt eigene Ästhetik & Stärke. Wie bereits in 300 & Watchmen sieht auch Man of Steel aus wie ein Comic. Dies wird einerseits durch die Schnitte & Einstellungen bewerkstelligt und andererseits durch das Spiel mit Licht & Schatten. Das zweite Stilmittel wurde jedoch eher sparsam eingesetzt.
Die Actionszenen sind sehr rasant und schnell geschnitten. Positiv fällt auf, dass die Kämpfe nicht übertrieben wirken. In Kombination mit den langen, ruhigen Szenen entsteht ein äußerst angenehmes Gleichgewicht. Man schläft weder ein noch wird man von der Action erschlagen.


Ich halte Man of Steel für eine der besten Comicverfilmungen der letzten 20 Jahre. Der Ansatz ist sehr interessant und beschäftigt sich mit den Fragen was es heißt, ein übermenschliches Wesen zu sein und welche Verantwortungen damit auf einen zu kommt. Ein weiser Mann (Onkel Ben) sagte einmal „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“.
Ich kann diesen Film jedem weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Justice League Dark | Review

DC & Magie ist eine Mischung, die passt. Ich mag die Comics um Swamp Thing, Zatanna, Hellblazer & der Justice League Dark. Umso erfreuter war ich, als bekannt wurde, dass ein Zeichentrickfilm um die magisch begabten DC Helden erscheinen soll. Um genau diesen Film geht es heute, also viel Spaß mit der Review!


Überall in Gotham City & Metropolis drehen Menschen völlig durch und begehen Morde. Dabei sehen die geistig verwirrten Männer & Frauen Dämonen in ihren Mitmenschen.

Bei einem Treffen der Justice League vermuten die mächtigen Helden folgende Ursache für die Morde: Magie!
Batman ist skeptisch, sucht aber zusammen mit Deadman & Zatanna den Einzigen, der ihnen helfen kann. Ich meine natürlich John Constantine den Hellblazer. Nachdem sich das ungleiche Team zusammengeschlossen hat, werden Swamp Thing & Etrigan der Dämon rekrutiert und die Suche nach der Wurzel allen Übels beginnt.


Die Animationsqualität ist, wie man es von Warner Bros. gewohnt ist, äußerst hochwertig und ideal für moderne Sehgewohnheiten ausgelegt. Die Farben sind kräftig und die Figuren sehr ansprechend gezeichnet. Die eingesetzte Magie erinnert mich an Doctor Strange, jedoch ist ein Cartoon nicht an irgendwelche Limits gebunden. Optisch gefällt Justice League Dark sehr.


Die deutsche Synchronisation ist, wie gewohnt, sehr hochwertig. Frank Röth leiht Batman seine markante Trickfilm-Stimme. Andi Krösing gefällt sehr als der Magier Constantine.

Die Sprecher sind allgemein sehr gut in ihren Rollen und verleihen jeder Figur eine eigene Identität.

Ungewohnt ist der raue Ton der Dialoge. In keinem anderen DC Zeichentrickfilm wurde, meines Wissens, so viel Geflucht wie hier. Dazu kommt ein etwas höherer Gewaltgrad. Da die DC Animated Universe Filme doch eher härter sind, als die Cartoons von Marvel bin ich eher weniger überrascht


Zusammengefasst ist Justice League Dark ein weiterer sehr gelungener Ableger des DC Animated Universe. Die Sprecher machen einen tollen Job, die Animationen & der Zeichenstil sind sehr gut und die Geschichte ist spannend. Es ist immer ein mutiger Schritt, von den bekannten Helden abzuweichen, aber hier hat sich das Wagnis gelohnt. Selbst Batman als Zugpferd von DC wird sinnvoll in die Geschichte verstrickt und harmoniert wunderbar mit den Magiern.
Das war von meiner Seite! Wir lesen uns beim nächsten mal wieder und ich freue mich auf die nächsten DC Filme!

2 Punkte die ich nicht in die Wonder Woman eingebaut habe | Gedankenspiel

Ich mag Wonder Woman inzwischen sehr gerne. Durch die Comics des DC Rebirth Reboots und des genialen Realfilms von 2017 ist bei mir ein richtiges Fandom entstanden. Immerhin ist Diana Prince aka Wonder Woman eine starke Frau & großartige Heldin.

Im heutigen Beitrag möchte ich auf zwei Punkte eingehen die ich in meiner Review zum Realfilm ausgelassen habe, da dort sonst der Rahmen gesprengt worden wäre. Viel Spaß!
1. Wonder Woman ist der bessere Captain America!

2. Endlich hat jemand wieder richtig Bock ein Held zu sein!


Wonder Woman ist der bessere Captain America!
Diese Aussage war gleichzeitig meine Prognose zum Film. Wie man an der positiven Resonanz merkt, hat sich meine Aussage bestätigt.

Wonder Woman zeigt im Vergleich zu Captain America wie grausam der Krieg tatsächlich war. All das Leid, die Trauer, die Verzweiflung und der Zorn werden wesentlich glaubhafter dargestellt.

Marvel’s Film im Zeitalter der Weltkriege wirkt dagegen fast verspielt. Ein paar zerstörte Häuser zeugen noch lange nicht vom Schrecken des Krieges.

Dazu kommt eine wesentlich spannendere Geschichte die weniger auf Patriotismus, bei Captain America logisch, sondern auf persönliche Werte setzt. Der Kampf von Gut gegen Böse steht bei beiden Filmen im Fokus. Der Unterschied liegt jedoch in den Protagonisten selbst. Captain America will für sein Land kämpfen und den Krieg beenden während Wonder Woman den Krieg beenden und die gesamte Welt retten möchte. In beiden Filmen sind die Deutschen das Feindbild jedoch ist die Darstellung anders.
In Captain America sind die Deutschen böse das Feindbild als Nazis. In Hollywood ein beliebtes Klischee.
Die deutsche Armee in Wonder Woman ist der Hauptfeind an der Westfront aber die Konfliktparteien im Weltkrieg wurden im DC Kontext durch Ares beeinflusst. Das ist insofern spannend, weil somit die Kriegsschuld abgeändert wird.
Aus diesen Gründen ist Wonder Woman für mich der bessere Captain America.


Endlich hat jemand wieder Bock ein richtiger Held zu sein!
In vielen, fast schon allen, Comicverfilmungen der letzen Jahre sind die Helden grüblerische Personen. Ihre Aktivität als Superhelden nehmen diese Personen meistens wegen Schuldgefühlen oder anderen emotionalen Gründen auf.
Diana, Prinzessin von Themyscira, hingegen glaubt an Liebe & Göttlichkeit. Ihr Traum ist es seit Kindesbeinen an die Welt zu retten und eine Heldin zu sein. Man merkt dies besonders daran als Diana an der Westfront ankommt. Am liebsten hätte die Amazonenprinzessin jeder Personen in ihrem Sichtfeld geholfen.
Aber auf was will nun ich genau hinaus? Nun, es gehört inzwischen zum „guten“ Ton im Superheldenfilm keine strahlenden Helden, sondern viel mehr zweifelnde & zynische Anti-Helden zu zeigen die selbst nie ganz zu wissen scheinen, was gut oder böse ist. Ein Beispiel aus dem Marvel Cinematic Universe ist Thor. Dieser musste sich auch vom arroganten Prinzchen zum selbstlosen Helden, künftigen Thronfolger & Beschützer der Erde entwickeln. Selbst Helden wie Superman, Iron Man oder Captain America sind nicht mehr so strahlend wie früher.
Aus dieser Masse an düsteren, grüblerischen & zynischen Helden sticht Wonder Woman als strahlendes Licht heraus. Sie glaubt an Liebe, ist optimistisch und selbstlos. Ohne zu zögern, stürmt sie ein MG-Nest um ein besetztes Dorf voller unschuldiger zu retten, selbst wenn die eigentlich Mission gefährdet wird.
Somit wirkt Wonder Woman, der langsam aber sicher einsetzenden, Übersättigung entgegen die das Genre langsam heimsucht.
Somit endet der Nachtrag zu Wonder Woman und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Get Even | Review 

Get Even ist ein Ego-Shooter mit Psycho-Thriller & Horrorelementen, welcher Ende Juni 2017 für PS4, Xbox One & Microsoft Windows erschienen ist. Die Entwicklung übernahm das polnische Studio The Farm 51, während Bandai Namco Games als Publisher fungierte.


Black, ein eiskalter Söldner, erwacht in einem alten & geheimnissvollen Sanatorium ohne Erinnerung an seine Vergangenheit.
In der Gewalt des mysteriösen Geiselnehmers Red unterzieht man Black einer speziellen Behandlung. Man implantiert ihm eine einzigartige Headset-Technologie, mit der es möglich ist, Erinnerung erneut zu erleben. So versucht sich Black zu erinnern.
Mithilfe des Pandora-Headsets reist Black in die Tiefen seine Geistes, um die Wahrheit hinter seiner einzigen Erinnerung zu erkunden:
Die Entführung und missglückte Rettung der Teenagerin Grace, welche eine Bombe um die Brust geschnallt hat.
Je tiefer Black vordringt, umso mehr Fragen tauchen auf als beantwortet werden. Die Geschichte entfaltet sich langsam wie ein gut geschriebener Thriller und fesselt bis zum Schluss.

Dazu kommt eine Wagenladung Figuren, die in dieses Drama verwickelt sind.


Wie in der Einleitung erwähnt, ist Get Even ein Ego-Shooter. Der Fokus liegt wider Erwarten nicht auf dem Erschießen zahlloser Menschen, sondern auf dem möglichst lautlosen Vorgehen & dem Sammeln der zahlreichen Beweise im Spiel.
Mithilfe der diversen Apps von Blacks Smartphone(Schwarzlicht, Scanner, Thermalsicht & co.) durchstreift der Spieler das Sanatorium und die diversen Orte aus Blacks Erinnerung. Abseits davon gelangt man auch in fremde Erinnerungen. Diese dienen zum besseren Verständnis der Geschichte.

Um all die Beweise überhaupt zu verarbeiten, gibt es einen eigenen Raum, in dem die gesammelten Erinnerungen fein säuberlich sortiert sind.
Irgendwann wird es aber Zeit für brachiale Gewalt, um feindliche Gesellen unschädlich zu machen.
Die Cornergun, eine „faltbare“ Schusswaffe, ist die Gimmickwaffe von Get Even. Mit ihr ist es möglich, in einem Winkel von 90 Grad entweder nach Links, oder nach Rechts zu zielen. Somit ist es perfekt möglich, um Ecken zu feuern.
Neben der Cornergun gibt es noch einige Schusswaffen, jedoch war meine bevorzugte Kombination ist eine schallgedämpfte Pistole & die schallgedämpfte Cornergun.
Der Spieler bewegt sich grundlegend auf zwei Arten durch das Spiel, einerseits durch die Gänge des geheimnisvollen Sanatoriums mit den aggressiven Insassen und andererseits erkundet man die diversen Gebiete in Blacks Erinnerung.


Optisch mögen diese zwar solide aussehen, aber etwas mehr Abwechslung wäre zwischen Lagerhallen, dunklen Gängen, äußeren Arealen und noch düsteren Gängen wünschenswert gewesen. Es lässt sich jedoch nicht bestreiten, dass das Sanatorium sehr atmosphärisch ist und damit den Horroraspekt von Get Even bildet. Dazu kommt eine gelungene Geräuschkulisse. Neben normale Musikstücke treten dröhnenende Hintergrundgeräusche, Schläge, Tritte und Schreie, die die Paranoia des Spielers steigern sollen.


Am Ende ist Get Even kein bombastischer Triple A, aber eine sehr atmosphärische & besondere Erfahrung. Der Reise von Black durch die Erinnerung wird äußerst spannend erzählt und fesselt bis zum Schluss.

Ich kann diesen Geheimtipp jedem empfehlen, der mal ein Spiel der anderen Art sucht.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Das war der Juni 2017 & ein kurzer Rückblick | Storytime

Ein weiterer Monat ist rum und mein Backoffice ist gesteckt voll. Man merkt, die Pause zeigt Wirkung. Ich werde die überschüssigen Beiträge dann in meinem Urlaub veröffentlichen. Dann kann ich ausspannen und ihr habt einiges zum lesen.
Im Juni ist mein Vater nach einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus & anschließender Reha nach Hause gekommen, was logischerweise mich & Mutter sehr freut. Den Rest des Monats habe ich dann mit Ausflügen (mit meinen Eltern & Freunden), Kinobesuchen & ein paar Videospielen verbracht.
Im Juni war ich vier Mal im Kino:
Baywatch

Wonder Woman

– Mädelstrip

– Die Migranten


Baywatch ist eine trashige aber ziemlich lustige Komödie, die den Geist der Vorlage gut einfängt. Wer mehr wissen will folgt dem Link zu dieser Review!
Zu Wonder Woman möchte ich nicht viele Worte verlieren. Der Link zur Review sagt alles. Dort habe ich mich bereits ausführlich geäußert.
Mädelstrip ist neben Baywatch eine der lustigsten Komödien, die ich dieses Jahr gesehen habe. Dies ist insofern interessant, weil ich mit dem Filmgenre Komödie eher weniger anfangen kann. Zumindest mit den jüngeren Vertretern des Genres.
Die Migranten ist der, inzwischen dritte Film, aus meiner Heimat Österreich, den ich dieses Jahr bereits im Kino gesehen habe. Das Genre lässt sich nicht ganz bestimmen aber der Film ist sehr sehenswert und spielt mit den Vorurteilen, die wir Österreichern von unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund haben.
Zwischen Ausflügen, Kinobesuchen & faulen Filmabenden mit Jessica, eine enge Freundin, habe ich auch gezockt.


Mein Favorit des Monats ist ganz klar Berserk & the Band of the Hawk. Dabei handelt es sich um einen Ableger des Warriors Franchise und dem wohl besten Spiel dieser großen Reihe. Ich mag den Manga Berserk und das Spiel hilft mir, mich noch tiefer in die Materie zu versetzen. Kurze Info am Rande, ich arbeite an dem Mangareport zum dritten Berserk Band aber bis der erscheint, wirds noch etwas dauern.
Weiters habe ich, endlich, Little Nightmares durchgespielt. Dieses groteske kleine Jump ’n Run könnte direkt von Tim Burton gemacht worden sein. Leider trübt das schwammige Gameplay den Spielspaß.


Der Juni war ohnehin wieder mal mit Horrorspielen gespickt. Die beiden Multiplayer Horrorspiele Dead by Daylight und Freitag der 13te machen Spaß aber Beiträge zu diesen Spielen werden erst später kommen. Die Konzepte sind jedoch bereits in Arbeit.
Mit Get Even habe ich einen interessanten Ego-Shooter aus Polen gespielt, von dem ich noch nicht weiß, was ich davon halten soll. Gleiches gilt für das ISO-Rollenspiel Torment.
Die beiden letzten Spiele, die ich im Juni gespielt habe, waren die Crash Bandicoot Insane Trilogie und Valkyria Revolution. Im Juli gibt es hoffentlich mehr dazu.
Literarisch habe ich mich wieder auf Mangas fokussiert & Dragon Ball sowie ein paar Horrormangas gelesen. Außerdem habe ich mich wieder an Lovecraft zum lesen versucht. Sperriger Stil aber sehr gute Gruselgeschichten.
Zum Abschluss noch ein kleiner Rückblick auf das Spielejahr 2017 bzw das Filmjahr 2017.


Im Bereich der Videospiele gab es 2017 unglaublich viele & vor allem hervorragende Titel. Gegen Ende des Jahres werde ich auf einem umfangreicheren Beitrag auf mehr Spiele eingehen; heute Liste ich „nur“ meine Top 5 auf inklusive Verlinkung oder kurzem Kommentar.

Videospiele

1: Horizon Zero Dawn (hat sich seinen Platz hart erkämpft)

2: Resident Evil 7 (Ich werde nicht müde es zu loben)

3: NieR: Automata (Der Menschheit zur Ehre!)

4: Berserk & the Band of the Hawk (Das beste Warriors Spiel)

5: Vollgas Remasterd (schnell aufgestiegen aber wegen dem Ende tief gefallen)

Filme

1: Die Hölle (Spannender & packender Thriller aus meiner Heimat)

2: Logan (Abgesang einer Ikone)

3: Wonder Woman (Die Rückkehr des edlen Heldentums)

4: Beauty & the Beast (Ein Meisterwerk des modernen Märchenfilms)

5: Sieben Minuten nach Mitternacht (Ein ergreifender Fantasyfilm mit starker Besetzung & viel Gefühl)

Das wars von meiner Seite & mit dem Juni. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Programm im Juli und bedanke mich für die Treue!