Uncharted: The Lost Legacy | Review [PS4]

Wer meinem Twitter bzw. Instagram Account folgt (Schleichwerbung), weiß das ich bereits seit dem 19.08.2017 im Besitz von Uncharted: The Lost Legacy bin und das Spiel in der Nacht zum 21.08 durchgespielt habe. Warum kommt die Review erst jetzt? Nun, es gab noch einige Beiträge in der Warteschlange, aber jetzt ist es endlich soweit. Viel Spaß!

Uncharted: The Lost Legacy ist ein Action-Adventure des amerikanischen Studios Naughty Dog und erschien am 23.08.2017 exklusiv für die Playstation 4. Zum ersten mal in der, bisher sechs Spiele umfassenden, Reihe übernimmt man nicht die Rolle von Nathan Drake.


Chloe Frazer (Uncharted 2 & 3) & Nadine Ross (Uncharted 4) müssen widerwillig zusammenarbeiten um den Stoßzahn Ganeshas, ein altes und heiliges indisches Artefakt, zu finden. Dieses Artefakt will auch der Warlord Asav, der Antagonist des Spiels, in die Hände bekommen. Schauplatz der gesamten Geschichte ist Indien.

Die Rahmenhandlung eines Uncharted war noch nie sehr berauschend. Der große Reiz wird durch das Zusammenspiel der Figuren ausgemacht. Hier sei besonders die Chemie zwischen Nadine und Chloe erwähnt. Beide Harmonieren, trotz ihrer Differenzen, wunderbar miteinander und wirken glaubhaft. Wir haben hier zwei starke weibliche Hauptfiguren, die nicht nur charismatisch und weiblich sind, sondern auch glaubhaft. Wir haben keine unbesiegbaren Kampfmaschienen. Beide müssen Niederlagen einstecken, wachsen aber daran und lassen sich von ihrem Ziel nicht abbringen.


Technisch & grafisch überzeugt Uncharted: The Lost Legacy, bis auf ein paar Kleinigkeiten wie Gras im Auto, auf ganzer Linie. Die Animationen, besonders die der Gesichter sehen fabelhaft aus. Dazu kommt eine wunderschöne, farbenfrohe & detailreiche Spielwelt. Der Dschungel lässt sich mit wild, majestätisch & mystisch am besten beschreiben. Dazu kommt eine realistische Spielphysik, was bewegende Objekte betrifft. Der alte Trick mit der filmreifen Action, fast nahtloser Übergang von Zwischensequenzen zu Ingame, funktioniert hier erneut wunderbar.


The Lost Legacy sieht jedoch nicht nur gut aus, es spielt sich auch wunderbar. Im Grunde ist das Gameplay eine ausgewogene Mischung aus Actionsequenzen, Geschicklichkeitseinlagen und Rätsel, die es zu lösen gilt. Die Rätsel selbst sind abwechslungsreich und teils sehr fordernd, lassen sich aber mit logischem Denken lösen.
Die Geschicklichkeitseinlagen umfassen schwimmen & tauchen, das klettern an Felswänden sowie das schwingen mit dem Seil über Abgründe. Im Kampf steht dem Spieler ein reichhaltiges Arsenal an Schusswaffen zur Verfügung. Es kann aber auch im Nahkampf gekämpft werden. Wer es leise mag, kann auch schleichen und Feinde aus dem Hinterhalt erledigen.
Erwähnenswerte Neuerungen im Gameplay, sind das knacken von Schlössern & das nutzen von schallgedämpften Pistolen.


Alles in allem ist Uncharted: The Lost Legacy ein würdiger Ableger, der Uncharted 4 in nichts nachsteht. Alle stärken des Vorgängers wurden übernommen und im gewissen Bereichen sinnvoll erweitert. Die Spielzeit mit knapp 8 Stunden ist etwas kurz aber der Wiederspielwert ist sehr hoch. Wer eine PS4 besitzt, kommt um diese kleine Perle nicht herum.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Mehr von Uncharted könnt ihr hier lesen und unter diesen Links kann man sich Uncharted 1 bis 3 & Uncharted: The Lost Legacy für die PS4 kaufen! In Kooperation mit dem Partnerprogramm von Amazon!

Uncharted: The Nathan Drake Collection

Uncharted: The Lost Legacy

 

Meinung zu Batman – The Telltale Series + Batman: The Enemy Within Ersteindruck | Gedankenspiel

Ich mag die Spiele von Telltale, auch wenn ich sie eher als interaktive Serien bezeichnen würde. Die Geschichten sind oft sehr spannend & dieser Comiclook gefällt mir sehr. Leider sind die Spiele technisch etwas schwach. So ruckelt der Spaß gern mal oder stürzt ab. Fairerweise muss man auch sagen, dass das nicht zu häufig passiert.


Wer den viel zu langen Titel gelesen hat, weiß, dass es heute um Batman von Telltale geht. Zuerst werde ich meine Meinung zur ersten Staffel mit euch teilen & dann meinen Ersteindruck zur ersten Episode des neuen Abenteuers zum besten geben.
Batman – The Telltale Series erschien im Zeitraum von August bis Dezember 2016 für alle gängigen Plattformen (Mobile, Current Gen & Last Gen) ausser den Nintendo Konsolen. Wie bei anderen Telltale Spielen, gehört auch Batman dem Genre des Point & Click Adventures an. Der Fokus liegt jedoch weniger auf dem lösen von Rätseln sondern viel mehr auf der Geschichte und die schauen wir uns jetzt an. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich Spoiler soweit es geht vermeiden will.


Die Handlung spielt in der Anfangszeit des dunklen Ritters. So gibt es noch keinen Two-Face, Joker, Riddler oder Pinguin aber dafür herrscht, der Römer (Carmine Falcone), über Gotham. Der Spieler übernimmt sowohl die Rolle von Bruce Wayne als auch von Batman und muss an zwei Fronten kämpfen. Bruce Wayne muss um den guten Namen seiner Familie kämpfen als Bekannt wird, dass Thomas Wayne mit dem korrupten Bürgermeister Hill & Verbrecherboss Falcone zu tun hatte.
Batman muss Gotham vor den Kindern von Arkham beschützen, die das alte Machtgefüge Wayne, Hill & Falcone zerstören wollen. So werden aus Freunden erbitterte Feinde. Die Geschichte des ersten Batman-Spiels von Telltale ist sehr spannend, wendungsreich & fühlt sich, wie eine klassische Geschichte, um die alte Fledermaus an. Da Batman ein Detektiv ist, muss man im Spiel verschiedene Tatorte untersuchen & mithilfe des Batcomputers die Hinweise zusammenführen.

Bis auf die oben erwähnten technischen Schwächen, ist Batman – The Telltale Series eine spielenswerte, interaktive Geschichte um den dunklen Ritter.


Kommen wir nun zum Ersteindruck der Fortsetzung von, Batman – The Enemy within Episode 1. Die Episode erschien am 8.8.17 und spielt kurz nach den Ereignissen der ersten Geschichte.
Das Spiel startet mit Bruce Wayne der einen Waffenhändler in einem Kasino beschattet. Plötzlich stürmen maskierte & schwer bewaffnete Männer den Raum. Angeführt von einem sinisteren Gesellen. Edward Nigma, auch bekannt als Riddler ist nach Gotham City zurückgekehrt. Nach einer ersten handgreiflichen Auseinandersetzung, zwischen dem besten Detektiv der Welt und dem Meister der Rätsel, gelingt dem Riddler die Flucht. Er hinterlässt Batman ein Rätsel, dass es zu lösen gilt.
Bevor sich Batman jedoch den Kopf wegen dem Rätsel zerbrechen kann, kommt es zu einer ersten Begegnung mit Amanda Waller, Leiterin der „Agency“. Sie und ihr Team sind dem Riddler schon länger auf den Fersen. Nun arbeiten die Agency & das GCPD zusammen, um den Riddler zu stoppen. Dabei wird eine Zusammenarbeit zwischen Batman, dem GCPD & der Agency unvermeidlich.
Ich mag dieses „neue“ Gotham, welches nach den Kämpfen gegen Pinguin, Lady Arkham & Two-Face enstanden ist. Dank Batman & Gordon sind die Verbrechen zurückgegangen. Der Frieden ist jedoch trügerisch. Mit dem Riddler kehrt eine alte Geißel Gothams zurück und mit dem „Joker“ John Doe, scheint bald ein neuer Superschurke zu entstehen. Beide scheinen ebenso, wie die Superschurken des Vorgängers, durch Batman geradezu magisch angezogen zu werden. Hier wird erneut die Theorie aufgegriffen, dass Batman seine eigenen Feinde erschafft.


Neben den alten & neuen Superschurken taucht auch eine eher neutrale Fraktion auf. Amanda Waller & ihre Agency machen Jagd auf den Riddler. Das auftauchen von Amanda Waller lässt mich auf einen Auftritt des Suicide Squad hoffen und ich bin gespannt wie sich Batman & Gordon in diesem Kampf schlagen werden.
Zusammengefasst bildet die erste Episode „Enigma“ einen sehr guten Einstieg und macht Lust auf mehr. Ich bin gespannt ob & wie sich Batman, in diesem kommenden Krieg um Gothams Zukunft schlagen wird.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

 

White Day: a Labyrinth named school| Review [PS4]

Zeit für Gruselwusel und einen Ausflug nach Süd-Korea. White Day: a Labyrinth named school erschien ursprünglich im Jahr 2001 und wurde 2015 als Remake für mobile Geräte (iOS & Android) erneut veröffentlicht. Im aktuellen Jahr, sprich 2017, wurde das Spiel für PS4 & Windows neu aufgelegt. Klingt fast, als ob Capcom das Spiel gemacht und recycelt hätte, wobei White Day manchmal an Resident Evil erinnert.


Süd Korea, im fernen Jahr 2001 (das ist wirklich schon lange aus..). Lee Hui-min, der Protagonist & spielbare Charakter, ist neu an der örtlichen Highschool. Um seinem Schwarm, Han So-young, eine White Day Überraschung (was der White Day ist wird am Ende der Review erklärt) zu machen, schleicht er sich Abends in die Schule. Kaum hat unser Held des Abends die Schule betreten, ist er in ihr gefangen und muss sich gegen paranormale Phänomene sowie sehr aggressive Hausmeister zur Wehr setzen. Unterstützung erhält er von einigen Mitschülern, die ebenfalls in der Schule eingeschlossen sind


White Day ist ein klassisches Survival-Horror Spiel. Das bedeutet, man sammelt Gegenstände, kombiniert diese um abwechslungsreiche Rätsel zu lösen und muss mit den raren Ressourcen sparen, um zu überleben. Außerdem kann man in der Spielwelt dutzende Dokumente finden. Diese liefern Informationen zur Spielwelt, ermöglichen den Spielfortschritt oder schalten Gegenstände frei. Ein beliebtes Motiv von Horrorspielen ist das Sammeln von Schlüsseln und in White Day darf man das auch ausgiebig tun. Ich halte es in diesem Spiel jedoch für sinnvoll, Schlüssel zu suchen. Immerhin erscheint es mir logisch, dass in einer Schule die Türen abgeschlossen werden in der Nacht



Optisch ist White Day etwas durchwachsen. Im Vergleich zum Original von 2001 (siehe Bild) sieht man einen gewaltigen Fortschritt aber man ist im Jahr 2017 einfach besseres gewohnt im Bereich Textur, Modells & Detailgrad. Wenn man jedoch vom Grafikhurenpferd absteigt, entdeckt man ein sehr atmosphärisches Spiel. Das Spiel von Licht & Schatten funktioniert wunderbar und erzeugt eine unheimliche Atmosphäre. Ein gutes Beispiel für die Atmosphäre findet sich im ersten Akt des Spiels. Man streift durch die dunklen Gänge der Schule, auf der Such nach einem Schlüssel, während der Hausmeister durch das Gebäude streift. Wird man entdeckt, bleibt entweder die Flucht oder das unrühmliche Ende durch den Baseballschläger.


Zusammengefasst ist White Day: a Labyrinth named School ein cleveres Horrorspiel mit interessanten Gameplaymechaniken, guten Rätseln & einer dichten Atmosphäre. Die Geschichte um eine von Geistern geplagte Schule sticht minimal aus dem Genre heraus und die Grafik wirkt sehr altbacken aber beides kann man verschmerzen. Das Spiel führt einen zurück in die Ära der klassischen Survival-Horror-Spiel und bildet eine Alternative zum westlichen Outlast Franchise.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!
Exkurs White Day:
Der White Day bezeichnet den 14en März in Korea & Japan. An diesem Tag revanchieren sich die Männer, die am Valentinstag (14er Februar) beschenkt wurden, ebenfalls mit Geschenken. Der Tag wurde 1977 durch einen Konditor ins Leben gerufen. Als Geschenk dient Schokolade, Süßwaren oder andere Kleinigkeiten.  Als Ergänzung gibt es noch den schwarzen Tag am 14en April. Wer am Valentinstag & White Day leer ausging isst an diesem Tag zum Trost Jajangmyeon, ein Nudelgericht. 

Hellblade: Senuas Sacrifice | Review [PS4]

Am 8.8.2017, erschien mit Hellblade: Senuas Sacrifice, eines meiner meist erwarteten Spiele 2017 für Windows & PS4. Das Spiel wurde vom britischen Studio Ninja Theory (DmC, Heavenly Sword) entwickelt & selbst vermarktet.


 

Hellblade ist in einer, von der nordischen & keltischen Mythologie inspirierten, Welt angesiedelt. Der Spieler begleitet Senua, eine an Psychosen leidende Frau, auf ihrer emotionalen Reise nach Helheim, dem nordischen Reich der Toten. Dabei wird der Spieler immer wieder mit dem Wahnsinn, der in Senua brennt, konfrontiert. Dieser Wahnsinn macht sich sowohl physisch wie psychisch bemerkbar und erzeugt eine der intensivsten Atmosphären, die ich jemals in einem Videospiel erlebt habe. Kurz gesagt, das Spiel ist ein Trip in die Hölle.

 


Die dichte Atmosphäre wird sowohl durch die optische als auch durch die akustische Präsentation gestaltet. Dank der Unreal Engine 4, sieht Hellblade hervorragend aus, viele Details, eine realistische Mimik Senuas (man merkt ihren Wahnsinn permanent) sowie malerische aber unheimlich Gebiete, überzeugen. Wie bereits angemerkt ist Senua wahnsinnig, was bedeutet, dass sie in ihrem Kopf Stimmen hört.

Diese Stimmen machen einen wichtigen Teil der Atmosphäre aus und erfüllen mehrere Zwecke. Nicht nur geben sie nützliche Tipps im Kampf (zb, wenn einem ein Gegner in den Rücken fallen will) sondern sie geben mal beleidigende, mal interessante Kommentare zum Geschehen oder zum aktuellen Rätsel ab. Eine weitere Funktion ist eine Erzählstimme, die neben Senua selbst, einen Einblick in die Gedankenwelt unserer tragischen Heldin gibt.


Hellblade bietet eine gelungene Mischung aus Kämpfen & Rätseln. Die Kämpfe haben eine taktische Note. Angriffe, Blocken, kontern & ausweichen will gelernt sein, um den schlagkräftigen Gegner etwas entgegenzusetzen.

An dieser Stelle müssen die Kämpfe gegen die ersten Bosse Surt & Valravn erwähnt werden. In beiden Kämpfen, gilt es den jeweiligen Gott zu töten aber der Weg zum Ziel variiert. Bei Surt steht brachiale Gewalt auf der Tagesordnung. Man muss zwar blocken & ausweichen aber durch Surts starke Angriffe wird die Verteidigung relativ leicht gebrochen.

Im krassen Gegensatz dazu steht Valvran, wo Geschwindigkeit & Verteidigung der Schlüssel ist. Wer bis dahin das Kontern gemeistert hat & die Verteidigung oben hält geht als Sieger hervor. Natürlich waren dies nur zwei Beispiele für ein gelungenes & taktisches Kampfsystem. Die Anzahl an Feinden ist überschaubar aber jeder braucht seine eigene Taktik, um erschlagen zu werden.

Abseits des Kampfes gilt es Rätsel zu lösen. Das beliebteste Rätsel ist das Suchen von Runen in der Umgebung, um Tore zu öffnen. Mitunter wird diese Sucherei sehr anspruchsvoll aber nie frustrierend. Positiv fällt das fehlen eines HUD auf. Es gibt einen Indikator, in Form eines roten Bildschirms, wenn Senuas Gesundheit fällt. Ansonsten ist der Bildschirm frei von Anzeigen, die den Spieler nur ablenken würden.


Zusammengefasst ist Hellblade: Senuas Sacrifice eine atmosphärisches Dark-Fantasy Abenteuer in einer faszinierenden & verstörenden Welt. Das Gameplay bietet eine gelungene Mischung aus taktischem Kampf & Rätseleinlagen. Die Grafik ist fantastisch & die Reise in Senuas Hölle sowie Wahnsinn gehört zu den interessantesten Trips, in Videospielform, die ich dieses Jahr erlebt habe.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

 

Weitere Beiträge zu Hellblade:

[Review] Hellblade: Senua’s Sacrifice – Wie Senua mich von meinen Ängsten befreite von Goldfuchs

Hellblade: Senua’s Sacrifice von What’s Best in Life

Inferno von Indieflock

Pyre & Fallen Legion | Gedankenspiel

Eigentlich plante ich, jeweils zu Pyre & Fallen Legion eine eigene Review verfassen. Da ich jedoch aufgrund anderer Beiträge etwas umschichten muss, stelle ich beide Spiele kurz vor & hebe hervor, was mir gefällt und was nicht.


Auf Pyre habe ich mich schon sehr lange gefreut, da mir die Spiele von Supergiant Games (Bastion & Transistor) sehr gefallen.

Die Welt von Pyre ist dem High-Fantasy Genre zuzuordnen und wird von einer Vielzahl an kuriosen Wesen bewohnt. In der Rolle des „Readers“ begleitet der Spieler eine Gruppe von Ausgestoßenen, die sich mit anderen Ausgestoßenen in Wettkämpfen messen und das führt mich zum Herzstück von Pyre, dem „Kampfsystem“.


Die Duelle von Pyre werden in 3 gegen 3 Matches ausgetragen. Das Prinzip erinnert mich an eine Mischung aus DOTA & Rocket League. Man stellt sein 3er Team aus verschiedenen Helden mit verschiedenen Stärken & Schwächen zusammen, die eine magische Kugel in das gegnerische Tor befördern müssen. Ich finde diese Idee so kreativ & genial, wie man es nur von Supergiant Games gewohnt ist.

Mein einziger Kritikpunkt sind die zahlreichen Textboxen & die wenigen Dialoge, was mir an Bastion (dem Erstlingswerk) am besten gefallen hat.


Kommen wir nun zu Fallen Legion: Sins of an Empire, einem 2D Action-RPG, das mich auf den ersten Blick an Odin Sphere erinnert. Auf den zweiten Blick scheint die Rosa-Brille ziemlich schnell verflogen. Ich halte Fallen Legion für ein gutes Spiel, jedoch hätte es mehr aus sich machen müssen. Zuerst das Positive, die Grafik & das Artdesign gefallen mir sehr gut. Das Design der Figuren spricht mich als Odin Sphere Fan sehr stark an, da hier zumindest noch die meiste Ähnlichkeit liegt.

Leider ist Fallen Legion eines jener Spiele die ihr Potential nicht nutzen, oder es zumindest meiner Einschätzung nach nicht tun. Die Gebiete lassen sich grob in 2 Kategorien unterscheiden. Zum einen jene in denen nur Dialog geführt wird und zum anderen die Kampfgebiete. In diesen läuft man automatisch von links nach rechts und hält nur an, um Gegner (die sehr vielfältig sind) zu bekämpfen.

Der Spieler begleitet eine Prinzessin, die ihr Reich zurückerobern möchte. Ich bin mir sicher, dass sich hinter Fallen Legion eine interessante Welt & Geschichte verbirgt, nur schafft es das Spiel nicht, diese wirklich gut zu erzählen. Endlose starre Dialoge & Hintergrundinfos im Ladebildschirm sind nicht gerade mein bevorzugtes Storytelling.
Zusammengefasst ist Fallen Legion kein schlechtes Spiel, aber es hätte sehr gut sein können, hätte es mehr aus sich gemacht. Sehr schade um das verschenkte Potential.

Kurz gesagt (geschrieben) kann ich Pyre sehr empfehlen. Das Spiel strotzt vor Kreativität und macht so gut wie alles richtig, um Spielspaß zu bieten. Fallen Legion bringt leider nicht den Spielspaß mit, um mich lange genug zu fesseln und wird daher nur eingeschränkt empfohlen.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Smaragdgrün | Review [Autorin: Jessica Jehle]

Smaragdgrün ist der dritte und letzte Teil der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. Produziert wurde dieser in Deutschland und kam 2016 in die deutschen Kinos.


In Smaragdgrün hat Gwen das Vertrauen in so gut wie alle verloren, doch kommt sie ihren leiblichen Eltern, Lucy und Paul, näher. Ihr Zeitreisegefährte Gideon, sagte ihr im letzten Teil, das er sie liebt. Kurz darauf erfährt sie vom Grafen von Saint Germain, dass Gideon sie mit diesen Worten nur ruhigstellen wollte, damit sie weiterhin der Loge hilft, die Auferstehung des Adlers zu vollenden. Gwen distanziert sich von der Loge, da sie den zweiten Chronografen, welchen Lucy und Paul damals stahlen, in ihren Besitz gebracht hat. Ihre eigene Cousine Charlotte, verrät sie nur einer Vermutung zufolge, an die Loge.

Sowohl Gwens Zimmer als auch Gideons Wohnung werden auf den Kopf gestellt. Doch konnte der Buttler Mr. Bernhard den Chronografen in Sicherheit bringen. Mr. Bernhard und Gwen fahren so schnell wie möglich weg, um sie und die Zeitmaschine in Sicherheit zu bringen. Während ihres Aufenthalts wird Gideon von der Loge entführt und in ein Kellerverließ gesperrt. Als Gwen davon erfährt, möchte sie sofort zu Gideon eilen, doch kann sie so nichts gegen den Grafen und seine Gefolgsleute ausrichten. Sie reist in die Vergangenheit, um mit Lucy und Paul zu sprechen, da bietet Paul seine Hilfe an und will mit Gwen Trainieren. Gwen hält Kontakt mit Charlotte, die noch am selben Tag einsah, dass sie einen großen Fehler gemacht hat. Sie möchte Gideon ebenfalls helfen und spielt ihm einen Schlüssel für seine Fesseln und eine Nachricht von Gwen zu.

Gwen reist also in die Vergangenheit, um Gideon zu retten. Der Blutkreis wird geschlossen und der Aufstieg des Adlers steht bevor. Der Graf erschießt Gwen und Gideon, um sicher zu gehen, dass nichts mehr schiefgehen kann. In der Gegenwart angekommen erwacht Gwen wieder zum Leben, doch Gideon ist der Verletzung erlegen. Im Tagebuch vom Grafen steht, dass Gwenn nur dann Sterben kann, wenn sie Selbstmord aus Liebeskummer begeht. Tja was nun? Der Chronograf ist weg und sie kann nicht mehr in die Vergangenheit reisen. Doch als sie an der Klippe steht, wünscht sie sich von ganzen Herzen, dass sie mit Lucy und Paul sprechen kann. Sie reist also ohne die Hilfe des Chronografen in die Vergangenheit. Diese Art des Zeitreisens übt sie mit Lucy und wird immer besser. Sie beschließt noch einmal in die Vergangenheit zu reisen um Gideon zu retten und den Aufstieg des Adlers zu unterbinden.

Es gelingt ihr, mit der Hilfe von James Pimpelbottom, die Schließung des Blutkreises zu verhindern. Sie rettet Gideon mithilfe des Elixiers, welches auch als der Stein der Weisen bekannt ist.


Mein Fazit zu Smaragdgrün lautet, dass sich die Schauspieler auch in diesem Teil wieder mächtig angestrengt haben. Ich finde es schade, dass diese Reihe nun ein Ende hat, auch wenn es ein Happy End ist. Es hat wieder alles gepasst, die Chemie der Schauspieler ist spürbar und es wurde sehr gut umgesetzt. Zum Glück hat auch das Liebesdrama um Gwen und Gideon ein Happy End.

Ich hoffe, meine Reviews haben euch gefallen und weitergeholfen. Ich kann diese Filme nur wärmstens empfehlen. Bis demnächst meine Lieben.

Bulletstorm Full Clip Edition  | Review [PS4]

Auf die Empfehlung meines älteren Bruders hin habe ich mir Bulletstorm geholt. Laut ihm handelt es sich hier um den besten Ego-Shooter, den es gibt. Ob diese Behauptung stimmt, werde ich jetzt überprüfen. Viel Spaß!

Bulletstorm ist ein, von People Can Fly & Epic Games entwickelter Ego-Shooter, der ursprünglich 2011 von Electronic Arts für PS3, Xbox 360 & PC veröffentlicht wurde. Am 07.04.2017 erschien die durch Gearbox Publishing technisch überarbeitete und an die PS4/Xbox One angepasste Full Clip Edition.  Neben einer technischen Optimierung besteht auch die Möglichkeit, das komplette Spiel als Duke Nukem zu spielen.


Grayson Hunt und seine Elitetruppe, das Dead Echo Squad, sind ehemalige Auftragskiller von General Seranno. In seinem Namen tötete das Squad vermeintlich unzählige Terroristen, Vergewaltiger & Schmuggler. Die Wahrheit ist jedoch das Grayson & sein Team dazu benutzt wurden, Serannos Feinde zu erledigen. Als Grayson das herausfindet, wendet er sich von Seranno ab und schwört Rache. Sein Team unterstützt ihn bei diesem Feldzug.

10 Jahre später finden Grayson & sein Team das Kommandoschiff von Seranno im Orbit des Planeten Stygia. Nach einer kurzen Raumschlacht stürzen sowohl das Kommandoschiff Ulysses, als auch Grays Schiff auf Stygia ab. Um von diesem Höllenloch (mehrere Fraktionen gegeneinander) zu entkommen, benötigen die letzten Überlebenden von Dead Echo, Gray & Ishi, einen lebendigen Seranno. Der Kampf ums Überleben beginnt.


Bulletstorm spielt sich hervorragend. Das vielfältige Arsenal (Revolver, Maschinengewehr, Schrotflinte, Granatenwerfer, …) fühlt sich komplett unterschiedlich, aber hervorragend an. Der Rückstoß ist weder zu stark noch zu schwach. Neben den Schusswaffen stehen dem Spieler zwei Nahkampfangriffe zur Verfügung. Zum einen kann man seine Feinde treten und zum anderen mit der Laserpeitsche bearbeiten.

 

Aus der breiten Masse der Ego-Shooter hebt sich Bulletstorm durch eine Besonderheit heraus, die Skillshots. Dabei handelt es sich um eine äußerst große Anzahl an Exekutionen der Feinde durch Schusswaffen, Nahkampfattacken und dem Nutzen der Umgebung. Eine Kombination dieser drei Komponenten ist selbsterklärend. Mit diesen Skillshots kann man Punkte sammeln, um die Waffen zu verbessern & Munition zu kaufen.  


Die Gewaltdarstellung ist ein gern genutztes Stilmittel in Bulletstorm, jedoch ist sie in Anbetracht der Spielwelt, dem Szenario & der Geschichte unvermeidbar. Gray’s Rachefeldzug lässt ihn viel Schmerz erleben, aber sein Ziel verliert er deshalb nie aus den Augen. Dazu kommt der chaotische Dauerkriegszustand auf Stygia den weder Gray noch Seranno lösen können oder wollen (warum auch?). 
Technisch ist Bulletstorm sehr solide. Die Bildrate läuft stabil und ich hatte nur einmal einen Framedrop, sprich wenn das Spiel ruckelt. Die optische Präsentation ist gelungen. Die diversen Level sind sehr abwechslungsreich, es gibt unter anderem ein Raumschiff, ein Bergwerk & eine Ruinenstadt. 

 

Schwächen hat das Spiel bei den verschiedenen Gegnertypen. Etwa ab der Mitte hat man alles gesehen. Im letzten Abschnitt taucht zwar ein neuer Gegnertyp auf, aber das rettet den Gesamteindruck nur minimal.


Zusammengefasst ist Bulletstorm ein hervorragender Ego-Shooter. Die Geschichte ist, gemessen am Standard des Genres, sehr spannend und hat auch etwas Tiefgang. Abgerundet wird das Paket durch ein hervorragendes Gameplay, solider Technik & einer guten deutschen Synchro. 
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Wer nun mehr wissen will kann sich Bulletstorm für die PS4 hier und die Xbox One Version hier kaufen. In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Exkurs: Uncharted 1 – 4 | Gedankenspiel

In einer Zeit, als Lara Croft, Protagonistin der Tomb Raider Serie, aufgrund der sinkenden Qualität ihrer Spiele, niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockte, wurde es still um die Spiele mit Grabräuber, Schatzsucher & Forscher.


Dies änderte sich im Jahr 2007 als Naughty Dog (The last of us, Jak & Daxter) für Sonys Playstation 3 eine neue Marke etablierten. Mit Uncharted: Drakes Fortune wurde dem Genre der Action-Adventure der alte Glanz zurückgegeben. In der Rolle des Schatzsuchers Nathan Drake, Nachfahre des Entdeckers Sir Francis Drake, begibt man sich auf die Suche nach dem Schatz El Dorado.

Das Spielprinzip besteht aus Feuergefechten mit feindlichen NPC’s, sowie Kletterpassagen, um Abgründe zu überwinden. Ab & an wollen auch ein paar Rätsel, deren Schwierigkeitsgrad variiert, gelöst werden.
Die Umgebungen haben im Laufe der Jahre, 10 Jahre seit Release, etwas Staub angesetzt, aber die Charaktermodelle wie Gesichtsanimationen sind immer noch sehenswert. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die hochwertigen Charaktermodelle & Gesichtsanimationen ein Markenzeichen der Reihe sind.

Zwischen den Klettereinlagen und Feuergefechten besteht die Möglichkeit, in den weiträumigen und abwechslungsreichen Gebieten Schätze zu finden. Mit den Schätzen kann man Bonusinhalte wie Cheats & Konzeptzeichnungen freischalten.
Uncharted: Drakes Fortune ist ein bis heute spielenswertes Action-Adventure, das die neue Ära des Genres einleitete. Die Grafik hat zwar etwas Staub angesetzt, aber das Gameplay funktioniert immer noch wunderbar.


Zwei Jahre später erschien Uncharted 2: Among Thieves für die PS3 und übertraf seinen Vorgänger in allen Punkten. Die Grafik ist noch eindrucksvoller geworden und das Gameplay noch weiter verfeinert. Die Mischung aus schießen, klettern & Rätsel lösen ist ausgewogener als im Vorgänger und bietet mehr Abwechslung.

In seinem zweiten Abenteuer sucht Nathan Drake nach Shambala & dem Cintamani-Stein. Seine Suche führt ihn von der Türkei über Borneo bis ins verschneite Nepal. Zur Seite steht ihm sein Mentor Victor Sullivan (bekannt aus Teil 1) und seine alte Freundin Chloe. Als Antagonist tritt der Söldner und Kriegsverbrecher Lazarevic auf den Plan. Dieser finstere Geselle ist wie besessen von der Suche nach Shambala.
Entgegen meiner persönlichen Erwartung, bin ich mit Uncharted 2 nie warm geworden. Das Spiel ist eine rundum verbesserte Version des Erstlings aber meine Euphorie, wie bei Teil 1, blieb aus.


Aus persönlicher & langjähriger Erfahrung, gefallen mir die dritten Teile von Serien (Filme, Spiele, Romane) immer am wenigsten. Entgegen aller Erfahrung war ich von Uncharted 3: Drakes Deception begeistert. Das Spiel erschien im Jahr 2011 und war für mich eine Offenbarung, was Grafik & Technik anging. Das Spiel sah so unfassbar schön aus. Hochdetailliert, kräftige Farben & so nahe Gesichts- & Charaktermodelle, wie man sie nur mit Beyond Two Souls (zumindest für die PS3 Generation) vergleichen konnte. Dazu kommt eine realistische Physikberechnung, mit der beispielweise die Wellen eines Ozeans, ein Kreuzfahrtschiff & die darauf stehenden Figuren korrekt dargestellt werden können.
In seinem dritten Abenteuer sucht Nathan nach der verschollenen Stadt Iram. Das Team unseres Helden bestehend aus Sully, Chloe & Elena bekommt mit Cutter Zuwachs und stellt sich dem sinisteren Duo Marlowe & Talbot, die ebenfalls nach Iram suchen, entgegen. Das Abenteuer führt von London nach Frankreich, Syrien bis in den Jemen. Außerdem spielt man kurz Drake als Jugendlichen in einer kurzen Episode in Südamerika.
Uncharted 3 ist angesichts von Story, Gameplay & Grafik ein echtes Brett, das alles aus der PS3 rausholt, was möglich ist. Ich habe mir gedacht, noch besser kann die Serie nicht mehr werden, bis Naughty Dog mit Uncharted 4: A Thief’s End das Finale des Zyklus um Nathan Drake veröffentlichte.


Uncharted 4: A Thief’s End erschien 2016 und bevor ich erneut in gruseliges Geschwärme verfalle, fasse ich mich kurz. Mit Uncharted 4 vereint Naughty Dog alle Stärken der Vorgänger und führt diese in die neue Konsolengeneration. Das Spiel ist wunderschön, hat eine realistische Physik und erinnert teilweise an einen spannenden Actionfilm. Die Inszenierung ist sehr gelungen & die Geschichte zeigt auch Gefühl.
In ihrem letzten Abenteuer suchen Nathan, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat, sein alter Freund Sully & sein Bruder Sam die legendäre Republik der Piraten, Libertalia. Wie üblich führt diese Abenteuerreise unseren Helden über die verschiedensten Teile der Welt (Italien & Madagaskar als Beispiel) und ebenfalls wie üblich stellen sich sinistere Schurken in den Weg. In diesem Fall sind es Rafe Adler, ein alter Freund der beiden & die Söldnerin Nadine Ross (die Protagonistin des kommenden Uncharted Lost Legacy).

Mein Highlight an Uncharted 4 ist das Ende, es folgen keine Spoiler! Ich habe bisher in keinem Videospiel ein so gut geschriebenes & perfektes Ende erlebt. Die Geschichte wird in Würde beendet und hinterlässt einen guten Nachgeschmack. Ich würde weitere Uncharted Spiele begrüßen, aber man muss nicht unbedingt Nathan Drake & seine Frau Elena wieder aus der Mottenkiste holen.


Zusammengefasst ist Uncharted eine wunderbare & hochwertige Spieleserie, die sich konsequent weiterentwickelt hat & zeigt, was technisch, erzählerisch, sowie spielmechanisch alles möglich ist. Was einst Tomb Raider war, ist heute Uncharted. Schließlich funktionieren die neuen Spiele mit Lara Croft nach einem ähnlichen Prinzip, aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal.

Ich freue mich schon sehr auf Uncharted – The lost Legacy & kann mir gut vorstellen, weitere Ableger aus diesem Franchise zu spielen, bis vielleicht ein Uncharted 5 erneut alles verändert.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Der dunkle Turm (Film 2017) | Review

Der dunkle Turm ist ein Dark-Fantasy-Film aus dem Jahr 2017 und basiert auf Stephen Kings Romanreihe mit dem gleichen Titel.


Im Zentrum aller Welten steht der dunkle Turm. Der zwölfjährige Jake Chambers (Tom Taylor) leider unter Albträumen von einem Mann in Schwarz (Matthew McConaughey), der mit Kindern experimentiert, um den dunklen Turm zu zerstören. Ein Mann mit Revolver (Idris Elba) will die Zerstörung des Turms verhindern.

Alles, was Jake in seinen Träumen sieht, hält er in Zeichnungen fest. Seine Umwelt hält ihn für verrückt, so auch seine Mutter, sein Stiefvater & sein bester Freund. Seine Mutter will ihn in einer Klinik außerhalb der Stadt unterbringen. Als Jake in den Mitarbeitern der Klinik die Anhänger des Mannes in Schwarz, auch Walter genannt, erkennt, kann er durch einen Trick fliehen. Er gelangt zu einem Haus aus seinen Träumen und gelangt von dort, durch ein Portal, nach Mittwelt. In Mittwelt trifft Jake auf den Revolvermann Roland, mit dem er sich verbündet, um den Mann in Schwarz aufzuhalten.


Der Film basiert auf Stephen Kings wichtigster Romanreihe und fasst die umfangreiche Geschichte dieser Serie sehr grob zusammen. Genau dieser Punkt wird dem Film zum Verhängnis. Während der kompletten Laufzeit hatte ich das Gefühl, hier eine massiv gekürzte Geschichte zu erleben, was auch der Fall ist. Um ein Werk von über 4000 Seiten in 95 Minuten zu packen, müssen massive Abstriche gemacht werden. Diese Abstriche betreffen die Spannung & den Erzählfluss. Der Film hat seine Momente, aber zu keinem Zeitpunkt wollte sich die Spannung wirklich einstellen.

 


Der Film hat aber auch seine positiven Punkte. Zum einen sind die drei Hauptdarsteller sehr gut und verkörpern ihre Rollen Walter, Roland & Jake glaubhaft. Weiters funktionieren die Actionszenen ganz gut und ein paar Witze lockern die ernste Situation im Film etwas auf.


Zusammengefasst ist der dunkle Turm sicher kein Meisterwerk, aber auch kein kompletter Totalausfall. Fans der Vorlage können, beziehungsweise werden aufgrund der gestauchten Handlung enttäuscht sein und Nichtkenner dürften stirnrunzelnd den Film betrachten und versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen. Als simpler Actionfilm mit Science-Fantasy-Elemente ist dieser Film zu gebrauchen, aber nur wenn es keine bessere Alternative gibt.
Ich freue mich auf Es, der sieht im Trailer schon vielversprechend aus und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Weitere Beiträge zum Film:

Review von Ainu89
Review von Wessels Filmkritik
Review von christianneffe
Review von books2cats
Review von Der Plapperblog

 

 

 

 

Patapon Remastered | Review [PS4]

Na, da hat Sony still & heimlich ein weiteres PSP Spiel als Remastered Version im PSN Store veröffentlicht. Patapon ist ein bunter Genremix mit Elementen eines Musikspiels, Echtzeitstrategiespiels & der Göttersimulation. Ursprünglich erschien das Spiel im Jahr 2008 und wurde vom gleichen Team entwickelt, dem wir auch LocoRoco verdanken.


Die epochale Geschichte dreht sich um das Volk der Patapon, eine ehemalige Hochkultur. Durch die bösartigen Zigotons wurden die Patapon fast vernichtet. Mit der Hilfe des Gottes, dessen Rolle der Spieler übernimmt, begeben sich die Patapon auf einen Feldzug um den alten Glanz ihres Volkes wieder herzustellen.


Die Steuerung von Patapon wird über sogenannte „talking drums“ vorgenommen.

Kleiner Exkurs: Talking Drums sind in Westafrika verbreitete Sprechtrommeln und werden für die tonalen Sprachen Ghanas verwendet.

Der Spieler bekommt die Kontrolle über die Einheiten Infanterie, Kavallerie & Bogenschützen. Jeder der vier Tastaturknöpfe (X, Kreis, Quadrat & Dreieck) ist mit einem eigenen Klang versehen. Verschiedene Klangkombinationen ermöglichen unterschiedliche Aktionen. Je besser der Rhythmus des Spielers ist, umso höher ist die Chance, die Patapons, in Trance zu versetzen. Dadurch werden die Angriffe & die Agilität erhöht.
Für jemanden wie mich, der nur über ein geringes Rhythmusgefühl verfügt, stellt Patapon eine besondere Herausforderung dar. Das simple auswendiglernen der Kommandos bringt nichts, da sich die Patapons bei falschem Rhythmus nicht bewegen oder völlig falsche Bewegungen ausführen.

Ich war überrascht, dass Patapon mich inzwischen nicht mehr frustriert wie zu PSP Zeiten, sondern mich dazu motiviert, mich auf den Rhythmus einzulassen. Somit ist der Fortschritt umso belohnender.


Optisch sieht Patapon, wie bereits LocoRoco oder Parappa the Rapper, trotz seines Alters sehr gut aus. Durch diesen knudelligen Look, ist das Spiel in würde gealtert und erstrahlt auf der PS4 in neuem Glanz. Kräftige Farben, glatte Kanten und eine stabile Bildrate sprechen für einen gelungenen Port. Dazu kommt ein eindringlicher Soundtrack mit Fokus auf Trommeln.


Zusammengefasst ist Patapon ein unterhaltsamer Genremix, den man für wenig Geld im PSN Store erwerben kann. Menschen mit Rythmusgefühl kommen auf ihre Kosten, alle anderen bekommen eine fordernde Spielerfahrung.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Begabt – die Gleichung eines Lebens | Review [Autorin: Jessica Jehle]

Ich habe mir letztens, auf den Rat meines Freundes hin, den Film „Begabt – die Gleichung eines Lebens“ angesehen und muss sagen, ich war schwer begeistert.  Begabt – die Gleichung eines Lebens trägt den Originaltitel „Gifted“ und ist seit ca. einem Monat im Kino. Gedreht wurde der Film in Amerika unter der Regie von Marc Webb.


Die sieben jährige Mary (Mckenna Grace) wird von ihrem Onkel Frank (Chris Evans) großgezogen. Sie leben in einem kleinen Häuschen in Florida mit einem einäugigen Kater Namens Fred. Marys Mutter, Diane, beging ein paar Monate nach der Geburt der Kleinen Selbstmord. Sie war eine hochbegabte Mathematikerin und beschäftigte sich mit einem der sieben Millennium-Probleme, dem Navier-Stokes Problem. Frank sorgt sehr gut für seine Nichte und obwohl er weiß, dass sie hochbegabt ist, möchte er ihr eine normale Kindheit bieten. Er meldet sie an einer normalen Grundschule an, doch da fangen die Probleme an. Die Großmutter von Mary taucht auf der Bildfläche auf und möchte das Sorgerecht für das kleine Genie, Frank will das nicht zu lassen und so bricht ein Sorgerechtsstreit zwischen den beiden los.


Der Film ist sehr bewegend und hat doch auch Witz. Chris Evans ist wie geschaffen für die Rolle und auch die süße Mckenna Grace macht ihren Job sehr gut. Ich habe selbst stellenweise geheult, da mir das Drama sehr naheging. An manchen Stellen des Films denkt man sich „Wie kann der das machen?“. Ganz einfach er ist ein „Vater“ der nur das Beste für seinen Engel möchte. Wenn man sich darüber bewusst geworden ist, ist es zwar immer noch tragisch aber man überlegt, ob man selbst auch so eine handeln würde oder ob man sich doch anders entscheidet.

Ich finde der Film ist einer der besten, die bis jetzt erschienen sind und ich kann ihn nur empfehlen.

Bis dann meine Lieben ich hoffe ich konnte euch den Film schmackhaft machen.

 

Jessica Jones Staffel 1 (Netflix Original) |Review

Auf die Empfehlung der Userin Tempest hin, grüße & dank an dich, habe ich mir die erste Staffel von Marvel’s Jessica Jones angesehen. Diese Serie ist Teil eines Miniuniversums innerhalb des großen Marvel Cinematic Universe und wird, zusammen mit Luke Cage, Iron Fist & Daredevil, zur Crossover Serie Defenders zusammenlaufen.
Thematisch ist Marvel’s Jessica Jones eine Comicverfilmung & eine Crime Noir Geschichte. Für eine Verfilmung von Marvel fällt die düstere Atmosphäre, die erwachsenen Themen und die „bunte“ Sprache auf. Dazu später mehr.


Jessica Jones (Krysten Ritter), eine ehemalige Superheldin, betreibt eine Privatkanzlei in New York City. Ihre Fähigkeiten sind übermenschliche Stärke sowie eine verstärkte Sprungkraft (zum Fliegen reicht es nicht). 
Jessica’s Karriere als Superheldin endete, als sie auf den Superschurken Kilgrave (gespielt von Doctor Who Darsteller David Tennant) traf. Dieser besitzt die Fähigkeit, Menschen seinen Willen aufzuzwingen und ließ Jessica einst einen Mord begehen. 
Zu Beginn der Serie soll Jessica für das Ehepaar Shlothman das Verschwinden ihrer Tochter aufklären. Als sich herausstellt, dass Kilgrave hinter dem Verschwinden steckt, muss sich Jessica ihrem alten Peiniger stellen, der grausame Rache an unserer Ex-Heldin nehmen will, weil sie ihn einst zum sterben zurückließ.

 

Das ist natürlich nur eine grobe Zusammenfassung, der spannenden Geschichte voller emotionaler Abgründe, Gewalt, düsterer Helden & grausamer Schurken.

 


Jessica Jones ist eine gebrochene & alkoholkranke Ex-Heldin, die soziale Kontakte meidet und sich schwere Vorwürfe durch ihre Tat als Kilgraves „Sklavin“ macht. Als jedoch ihr Nemesis wieder auftaucht, schwört Jessica ihn zur Strecke zu bringen. Unterstützung erhält sie dabei, unter anderem, von Luke Cage (den beleuchten wir in der Review zu seiner eigenen Serie), ihrer Stiefschwester Trish Walker (Rachael Taylor), der skrupellosen Anwältin Jery Hogath (Carrie-Ann Moss), dem Junkie Malcom (Eka Darville) sowie dem Polizisten Will Simpson (Wil Traval).

Jeder der Hauptfiguren aus der Gruppe um Jessica ist hervorragend geschrieben, bringt eigene Handlungsstränge mit, die sich sehr gut in die Hauptgeschichte einfügen und ist glaubhaft. Dieses Merkmal trifft, ohnehin, auf alle Figuren in Marvel’s Jessica Jones zu. Das liegt nicht nur an hochwertigen Drehbüchern, sondern auch an talentierten Schauspielern.

 

Talentiert führt mich zu Kilgrave, dem Superschurken & Erzfeind von Jessica Jones. Als Ergebnis grausamer Experimente, kann er seinen Willen anderen Menschen aufzwingen. Somit ist er äußerst gefährlich, da er selbst kaum Gewalt ausübt. Die Drecksarbeit erledigen seine Marionetten für ihn. Kilgrave ist kein Telepath im klassischen Sinne, wie zB Professor X, da er seine Kräfte kontrolliert aber keine geistige Verbindung aufbaut bzw. aufbauen kann. Seine fanatische Liebe, die zeitweise absurde bis krankhafte Ausmaße annimmt, zu Jessica sind sein größter Antrieb das Leben unserer Ex-Heldin zur Hölle zu machen.
Marvel’s Jessica Jones ist die erste Serie des Marvel Cinematic Universe, kurz MCU , die ich gesehen habe und ich war positiv überrascht. Die Atmosphäre ist düsterer, die Figuren nicht so strahlend, die Themen sind Erwachsener (Mord, Vergewaltigung, Sexualität, …) & der gesamte Aufbau der Serie ist für ein erwachsenes Publikum ausgelegt. 

 


Zusammengefasst ist Marvel’s Jessica Jones eine spannende & düstere Crime Noir Serie die schwere Themen glaubhaft erzählt aber ohne zu übertreiben. Mit Luke Cage & Jessica Jones werden zwei neue Helden ins MCU eingeführt, die man hoffentlich, in Zukunft als Avengers sehen wird.  Der Schurke Kilgrave gehört zu den besten & tiefgründigsten Bösewichten des MCU. Wer ein Fan von Kriminalgeschichten, Comicverfilmungen oder Psycho-Thrillern ist, kommt mit dieser Serie voll auf seine oder ihre Kosten.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Shin Godzilla | Review 

Godzilla, die alte atomare Echse, ist nicht mehr aus der modernen Popkultur fortzudenken. Kein anderes Monster steht so für großflächige Zerstörung und hat das Kaiju-Genre so geprägt wie Godzilla. Seit 1954 sind 29 (mit amerikanischen Produktionen 31) erschienen. Mit Shin Godzilla erschien 2016 (2017 in Europa) der aktuellste Film um die kultige Bestie und für mich ein Grund zur Freude. Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


In der Bucht von Tokio wird eine führerlose Yacht gefunden. Kurz darauf tauchen im Internet & Fernsehen Videos von einer vulkanartigen Eruption im Meer auf. Die japanische Regierung erkennt kurz darauf, dass ein unbekanntes Lebewesen in Tokio an Land gegangen ist. Ein, grotesker, Godzilla kriecht durch Tokio und mutiert fortlaufend. Nach der Mutation zieht sich Godzilla ins Meer zurück. Der Grund ist bislang unbekannt.

Nach einiger Zeit kehrt ein, erneut mutierter und schier unbesiegbarer, Godzilla zurück. Die japanische Armee kombiniert ihre Kräfte mit den in Japan stationierten amerikanischen Truppen und stellt sich Godzilla zur Entscheidungsschlacht.
Shin Godzilla hält genau die richtige Waage zwischen Screentime für das Monster & Besprechungen der Regierungsbeamten.

 


Ich mag das Design von Godzilla und seinen diversen Entwicklungsstufen. Zuerst wirkt das Monster sehr grotesk, danach erkennt man bereits eine Ähnlichkeit zu Godzilla & schließlich kommt die gigantische Kreatur wie wir sie kennen zum Vorschein. Das Design gefällt mir sehr, diese rot-schwarz Kombination unterstreicht das monströse Aussehen und die innere atomare Hitze perfekt.

Die Effekte sehen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen im Finale, sehr schick aus. Etwas billig sehen jene Szenen aus, in denen das Militär z.B. präparierte Züge auf Godzilla loslässt oder die Echse ihre Laserstrahlen verschießt.


Alles in allem ist Shin Godzilla ein hervorragender Kaijü-Film und spielt für mich in einer Liga mit meinen Genrelieblingen Godzilla – Das Original, Godzilla Final War & Gamera – Guardians of the Universe mit. Die Action steht in einem guten Verhältnis zu den ruhigen Szenen und auch die Musik, die manchmal etwas seltsam anmutet, klingt sehr gut. Dazu kommt eine gelungene deutsche Lokalisierung und natürlich darf auch das markante Brüllen von Godzilla nicht fehlen. Wer ein Fan von Godzilla bzw. Kaiju-Filmen ist, kommt um dieses Machwerk nicht herum.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Weitere Reviews zu Shin Godzilla:

Review von Die Nacht der lebenden Texte

Review von VERfilmt&ZERlesen

Review von Zeitfresser

Review von komischefilme

Metro 2033 (Roman) | Review

Eigentlich wollte ich erneut einen Stephen King Roman vorstellen. Bevor ich mich wieder dem guten Herren King widme, möchte ich einen Roman aus Russland vorstellen. Metro 2033 erschien 2007 aus der Feder von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski und erzählt von einer dystopischen Zukunft, in der das russische Volk nach einem verheerenden Atomkrieg ihr Leben in den Moskauer Metrotunneln (U-Bahn) fristet.

Im Laufe der Zeit haben sich in den Tunneln diverse Gruppierungen gebildet, die, in Anlehnung an unsere Gesellschaft, neben eigenen Gebieten (U-Bahn Linien) eine eigene Ideologie haben. So gibt es neben Kommunisten (Rote Linie), Faschisten (viertes Reich), Teufelsanbeter, eine Handelsgilde und mehr. Wie so oft, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, ist die Situation sehr angespannt und die Feindschaft ist groß. Allein das Wissen um die Notwendigkeit des Überlebens, der Menschen, lässt die verschiedenen Fraktionen die Grenzen der anderen akzeptieren.

Nun haben wir einen Eindruck von der Unterwelt des Metro-Universums, doch wie sieht auf der Oberwelt aus. Als Grundbasis des gesamten Metro-Universums wird ein nicht näher beschriebener Konflikt genannt, der mit Atomwaffen ausgetragen wurde. Ein nuklearer Winter überzieht die gesamte Erde und hat das Leben auf dem blauen Planeten nachhaltig verändert. Die gewaltige Reststrahlung erlaubt keinem ungeschützten Menschen, länger als ein paar Minuten an der Oberwelt zu überleben. Neben der hohen Strahlung stellen die zahlreichen Mutanten eine weitere Gefahr dar.


In dieser lebensfeindlichen Welt fristet der Protagonist Artjom an der Station WDnCh sein Dasein. Die Station wird jedoch von den menschenähnlichen Schwarzen bedroht. Vom Soldat Hunter erhält Artjom den Auftrag, die Nachricht von der Bedrohung durch die Schwarzen an die Polis, den mächtigen Bund der Ringstationen, zu übermitteln und die Vernichtung der Metro damit hoffentlich abzuwenden.

Als Hunter tatsächlich nicht zurückkehrt, begibt sich Artjom auf eine Odyssee quer durch die Moskauer Metro, um Hilfe für seine Station zu finden.
Die Geschichte entwickelt sich langsam zu einem epischen Abenteuer. Auf seiner Reise muss Artjom zahlreiche Umwege in Kauf nehmen, um sein Ziel zu erreichen.

Den Schreibstil würde ich als flüssig bezeichnen. Metro 2033 liest sich sehr gut und die zahlreichen kleinen Abenteuer, verpackt in einem großen Abenteuer, sorgen für Abwechslung. Dazu kommt der Umstand, dass das Ziel der Reise niemals aus dem Blickfeld des Protagonisten gerät. Artjom will seine Heimatstation retten und lässt sich von seinem Ziel nicht abbringen.


Zusammengefasst ist Metro 2033 ein hervorragender Science-Fiction- & Abenteuerroman, der zeigt, dass die russische Literatur vor Kreativität nur so strotzt. Ich empfehle dieses Buch von ganzem Herzen weiter und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Wer nun Interesse am Roman hat, kann diesem Link folgen und sich weitere Informationen einholen bzw. den Roman erwerben. In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Die rote Schildkröte | Review

Was passiert, wenn Franzosen, Belgier & Japaner unter der Regie eines holländischen Trickfilmregiesseurs, einen Animationsfilm produzieren? Richtig, man bekommt einen der seltsamsten aber auch interessantesten Trickfilme der letzten Jahre präsentiert. Damit heiße ich euch zu meiner Review zum Animationsfilm die rote Schildkröte, aus dem Jahr 2016, willkommen!


Ein Schiffbrüchiger wird an einer verlassenen Insel angeschwemmt. Diese ist, bis auf Schildkröten, Krabben & Möwen völlig, unbewohnt.

Um von der Insel zu entkommen, baut der Mann ein Floß, welches bei mehreren Fluchtversuchen, von einer roten Schildkröte zerstört.

 

Der Schiffbrüchige tötet die Schildkröte, als jene an den Strand kommt. Diese Tat verändert das Leben & das Schicksal des Mannes für immer.


Die rote Schildkröte kommt komplett ohne Dialog aus und zeigt eine wunderschöne Geschichte, ohne wirklich etwas zu erzählen. Die atemberaubenden Bilder sprechen für sich selbst und führen den Zuseher langsam durch das Geschehen. Der Zeichenstil birgt viele kleine Details und wartet mit kräftigen Farben auf. Dazu kommt eine sehr hohe Animationsqualität.


Der Soundtrack ist ebenfalls gelungen. Außerhalb des Films würde ich ihn mir wahrscheinlich nicht anhören, aber im Film untermalt er perfekt die Ereignisse.

Alles in allem ist die Schildkröte ein sehr schöner & sehenswerter Trickfilm. Die japanisch-belgisch-französische Zusammenarbeit mit einem niederländischen Regisseur ist eine wunderbare Mischung und verleiht dem Film eine eigene Identität, bestehend aus diversen Merkmalen der landestypischen Trickfilme.
Leider war diese Review doch sehr kurz, aber so viel Material gibt dieser schöne Film nicht her. Das wars von meiner Seite, wir lesen uns beim nächsten Mal!

Attack on Titan Part 2 | Review 

Herzlich willkommen zu meiner Review zum zweiten Attack on Titan Realfilm aus Japan. Wer mehr zum ersten Film lesen will, folgt diesem & diesem Link! Kommen wir jetzt zum Film.


Die Handlung setzt nach dem Ende des ersten Films an. Eren hat sich in einen Titanen verwandelt und seine Freunde gerettet. Anstatt Dank zu erhalten, wird Eren von Kommandant Kubal (Militärpolizei) verhaftet und soll hingerichtet werden. Bevor es dazu kommt, wird Eren vom gepanzerten Titan gerettet und verschleppt.

Das restliche Team um Mikasa & Armin plant, das Loch in der Mauer mit einer Bombe zu schließen. Dazu soll der obere Teil der Mauer gesprengt werden und das Loch gestopft werden.

Eren erwacht in einem mysteriösen Bunker, wo Kommandant Shikishima (der Erwin & Lewi Hybrid) ihn über die Herkunft der Titanen aufklärt. Aus Spoilergründen werde ich dieses Detail aussparen.

Zusammen mit Shikishima & seinen Männern, der Aufklärungstruppe, die als vernichtet galt, schließt sich Eren mit Mikasa & ihrem Team zusammen. Das letzte Gefecht um die Zukunft der Menschheit beginnt.

 


Wie bereits im ersten Film weichen die Realfilme in punkto Handlung & Darstellung der Welt vom Manga bzw. vom Anime ab. Mich stört dieser Umstand weniger, da die beiden Realfilme eine neue Interpretation von Attack on Titan sind. So sind der gepanzerte Titan & der kolossale Titan vertreten, übernehmen aber eine andere Rolle und verbergen sich hinter anderen Figuren.

Die schauspielerische Leistung ist wie im Vorgänger sehr gelungen. Keiner nimmt die Rolle zu ernst, aber es wird glaubhaft genug gespielt, damit der Streifen nicht, wie ein Klamauk Film rüberkommt. Mein Highlight ist die Schauspielerin Satomi Ishihara und ihr wunderbares „over acting“. In der deutschen Version ist sie ein fast schon hysterisches Mitglied der Armee, die fanatisch die Titanen erforschen will. Im Endeffekt kommt die Schauspielerin ihrem Manga Vorbild damit recht nahe.


Die Technik ist ebenfalls solide. Das unheimliche & monströse Aussehen der Titanen wurden erneut tadellos als Realfilm umgesetzt. Der Kolossale & der gepanzerte Titan waren dabei ein echtes Highlight.

 


Zusammengefasst ist Attack on Titan Part 2 ein sehr unterhaltsamer Film, der geschickt Elemente des Monster, Action & Science Fiction Films mischt. In Kombination mit Part 1 wird der Manga interessant neu erzählt und sorgt für zwei sehenswerte Filme.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Wem ich nun diesen Film schmackhaft gemacht habe kann diesem & diesem Link folgen und die Filme bei Interesse kaufen. In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Outlast 2| Review [PS4 Version]

Outlast 2 ist ein von Red Barrels entwickeltes & veröffentlichtes First-Person-Survival-Horror Spiel, das am 24.4.2017 für PS4, Xbox One & PC erschienen. Das Spiel ist eine Fortsetzung zu Outlast und man erkennt im Spiel Zusammenhänge mit dem Vorgänger.
Die Geschichte basiert zu weiten Teilen auf dem realen Jonestown-Massaker, wobei die handelnden Figuren frei erfunden sind.


Blake Langermann, Journalist & Kameramann, versucht mit seiner Frau Lynn einen mysteriösen Mordfall an einer unbekannten, schwangeren Frau zu lösen. Dazu begeben sich die beiden in Supai-Region, Arizona, in der Sonora Wüste. Auf der Suche nach einem schwerindustriellen Komplex, im Körper der Toten wurde eine hohe Konzentration Quecksilber gefunden, stürzt der Hubschrauber der beiden ab.

 

Als Blake einige Zeit später erwacht bemerkt er, dass Lynn verschwunden ist und macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei kommt er in das Städtchen Temple Gate und in den Konflikt zwischen zwei religiösen Gruppen. Auf der einen Seite die Sekte um Sullivan Knoth, der die Welt vor dem Anti-Christen retten will und zum anderen eine Gruppe von Ketzern, die das Ende der Welt einleiten wollen.
Die Geschichte ist äußerst spannenden und gespickt mit Horror, Gewalt, Tod & Wahnsinn. Hinter jeder Ecke könnte das grausame Ende für unseren wehrlosen Protagonisten kommen.


 

Wehrlos ist genau das richtige Stichwort. Wie bereits in Outlast 1 & Whistleblower ist der Protagonist völlig wehrlos und nur mit einer Kamera bewaffnet. Mit dieser können diverse Punkte im Spiel aufgezeichnet werden, um Klarheit über die Mysteriösen Vorkommnisse zu erhalten.

 

Die weiteren Funktionen Mikrofon & Nachtsicht dienen zum Aufspüren von Feinden, damit man sich anschließend verstecken kann.

Die Leistung der Kamera kann mit Batterien aufgefüllt werden und Verletzungen werden mit Bandagen kuriert.
Mit beiden Ressourcen sollte jedoch sparsam umgegangen werden, da diese selten sind und besonders ohne Batterien steht man komplett im Dunkeln, was einem Game Over schon recht nahe kommt.


Technisch ist Outlast einwandfrei. Temple Gate & das Umland sehen schön schaurig aus und laden zum gruseln. Was die Atmosphäre angeht wissen die Jungs & Mädels von Red Barells eindeutig, was sie tun. Das ganze Spiel über herrscht eine massive Anspannung und man weiß was als nächstes kommt. Die Angst gesehen zu werden ist fast schon aufreibend und lädt, zumindest mich, reichhaltigen Spielpausen ein um sich zu sammeln. Gelegentliche Jump Scares lockern das Geschehen auf. Neben der Optik trägt auch die Klanguntermalung zur Atmosphäre bei. Hier wurde vorwiegend auf Streichinstrumente gesetzt, was im Horrorgenre gang & gebe ist.


Alles in allem ist Outlast 2 ein würdiger Nachfolger, der seinen Vorgänger zumindest thematisch übertrifft und in allen anderen Punkten ebenbürtig ist. Wer sich gern gruselt, kommt um Outlast 2 nicht herum. Das wars von meiner Seite, ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns das nächste Mal!

Marco Polo Staffel 1 (Netflix Original) |Review

Marco Polo ist eine Abenteuer & Historienserie, die von der Weinstein Company produziert wurde und seit 2014 auf Netflix verfügbar ist. Die Serie wurde auf Grund der hohen Produktionskosten nach zwei Staffeln eingestellt.


Marco Polo wächst alleine bei seiner Tante auf, da sein Vater, Niccolo Polo (Pierfrancesco Favino), als Händler, Forscher & Abenteurer ständig auf Reisen ist. Widerwillig nimmt Niccolo seinen Sohn mit auf eine mehrjährige Reise durch China. Am Hofe des großen Kublai Khans, Enkel des Dschingis Khan, wird Marco als Pfand zurückgelassen, damit sein Vater nicht verbannt wird.

 

Kublai Khan herrscht über die Mongolei und gedenkt, seine Herrschaft über Südchina auszuweiten. Marco muss lernen, in dieser fremden Welt zu überleben und sich anzupassen. Politische Intrigen, von innen wie außen, Machtkämpfe & blutige Feldzüge bestimmen diese Welt.


Die erste Staffel etabliert neben Marco Polo & dessen Familie den Hofstaat des Khans, dessen Khaghanat (Staatsgebiet & Stämme, die vom Großkhan beherrscht werden) sowie den chinesischen Hofstaat unter dem intriganten Kanzler Jia Sidao (Chin Han).

Die Motive & Ziele der Hauptfiguren werden erst im Laufe der Geschichte klar und viele begonnene Handlungsstränge laufen zum Ende zusammen.

Die Darstellung der asiatischen Kultur samt deren Bräuche und Traditionen ist äußerst faszinierend und bietet einen angenehmen Kontrast zum Rest der (logischerweise) westlich geprägten Film- & Serienlandschaft. Ein cleverer Schachzug ist die Rolle von Marco Polo (Lorenzo Richelmy). Als ein Fremder aus Europa muss er diese fremde Kultur kennen & verstehen lernen, um zu überleben. Somit kommt sich der Zuseher nicht wie ein Trottel vor, dem man alles erklären muss, eher wie ein Schüler, der nach Wissen verlangt.

Die Leistung der Schauspieler ist sehr authentisch, was nicht nur daran liegt, dass der Cast zu 99% aus asiatischen Schauspielern besteht. Benedict Wong spielt als Kublai Khan einen mächtigen Krieger, der jedoch nicht frei von Selbstzweifeln ist. Remy Hii spielt als Prinz Jingim den ehrgeizigen Sohn des Khans, welcher alles für die Anerkennung seines Vaters tut. Lorenzo Richelmy spielt einen wissbegierigen, intelligenten Marco Polo, dessen europäische Ideale in der harten Welt der Mongolen scheinbar keinen Platz haben.

 

Dies waren jedoch nur ein paar Beispiele für die auffallend starke Besetzung der Serie. Der Hauptcast ist glaubwürdig, einprägsam und bleibt die ganze Staffel über interessant.


Ein paar Worte zur Choreografie der Kämpfe. Diese sind wie üblich bei Produktionen mit asiatischen Schauspielern sehr gelungen und wirken äußerst glaubwürdig. Besonders die waffenlose Kämpfe sind schnell, brutal & beeindruckend.
Alles in allem ist die erste Staffel von Marco Polo ein gelungener Einstieg, welcher besonders Fans von Historienabenteuern ansprechen wird. Wer sich etwas mit Geschichte auskennt, kann sich den Ausgang bereits denken. Das ändert aber nichts an einer spannenden Handlung, welcher in einer fremden Kultur angesiedelt ist, die sich so stark von unserer unterscheidet.

Das wars von meiner Seite. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, wir lesen uns beim nächsten mal!

Sprengstoff | Review

Ein weiterer Roman über den ich gern schreiben möchte, ist Sprengstoff, erneut aus der Feder von Stephen King. Dieser Roman erschien 1981 auf Englisch & 1986 auf Deutsch. Hier haben wir es jedoch mit einem Roman zu tun den King unter dem Pseudonym „Richard Bachmann“ veröffentlich hat. Diese Romane weisen keine übernatürlichen Elemente auf und stehen somit im Kontrast zum restlichen Werk von King.


Protagonist ist Barton Dawes, Geschäftsführer einer Wäscherei. Gemeinsam mit seiner Frau Mary bewohnt er ein kleines Haus in einer namentlich nicht genannten Stadt.

Die Stadtverwaltung teilt dem Ehepaar mit, dass sowohl die Wäscherei als auch das Wohnhaus einer neuen Autobahn weichen müssen. Dawson wird mit dem Umzug beider Gebäude beauftragt.

Es stellt sich heraus, dass Barton den Tod seines vor drei Jahren verstorbenen Sohnes nicht verarbeitet hat. Barton ist nicht bereit sein Haus, in dem viele Erinnerungen an seinen Sohn sind, aufzugeben.

Wie bereits Misery ist auch in Sprengstoff Wahnsinn eines der zentralen Themen. Barton ist davon besessen sein Haus zu behalten und nimmt die völlige Zerstörung seines Lebens in Kauf. Der schleichende Verfall des Protagonisten nimmt immer groteskere Züge an. Ich hatte zu Beginn Mitleid mit Barton, jedoch wandelte sich das Mitleid bald zu Verachtung über diese stoische Selbstzerstörung.


Alles in allem ist Sprengstoff ein äußerst spannender & tiefgreifender Bachmann Roman. Der geistige Verfall wird glaubhaft dargestellt und steigert sich langsam bis zum großen Finale. Wer einen spannenden Thriller sucht, wird hier gut bedient werden und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Dunkirk | Review

Dunkirk ist ein Kriegsdrama, welches 2017 unter der Regie von Christopher Nolan erschienen ist. Der Film erzählt von der Operation Dynamo, der bis dato größten militärischen Rettungsaktion der Menschheitsgeschichte.


Dünnkirchen, Frankreich. 1940. Der Zweite Weltkrieg tobt in Europa. An der französischen Küste des Ärmelkanals warten fast 400 000 alliierte Soldaten auf ihre Rettung. Die Stadt Dünnkirchen ist von der deutschen Armee umstellt, jedoch greifen sie nicht an.


Die englischen und französischen Soldaten sind schutzlos den deutschen Jägern & Bombern ausgeliefert. Der Zuseher erlebt das Schicksal diverser britischer Soldaten und ihre Hoffnung auf Rettung.

 

Dunkirk ist ein Film, der wenig Dialog hat aber eine sehr intensive Atmosphäre bietet. Ich war überrascht, wie viel Gefühl nur mit Mimik & Gestik wiedergegeben werden kann. Aus alten Filmen der 50er & 60er weiß ich wie viel Emotion ohne Dialog wiedergegeben werden kann aber in einem modernen Film ist dieses Stilmittel doch eher selten geworden.
Somit wird aus einer „simplen“ Geschichte ein fesselndes Kriegsdrama, dass durch die Aktionen der Protagonisten getragen und auf das stoische Durchbringen von Exposition verzichtet.


Dunkirk ist nicht nur atmosphärisch, sondern auch extrem bildgewaltig. Hier haben sich Christopher Nolan & sein Kameramann Hoyte van Hoytema wirklich ausgetobt und liefern ein gewaltiges Paket an imposanten Bildern ab. Neben starken Totalaufnahmen, zB vom Strand in Dünnkirchen oder den britischen Schiffen im Ärmelkanal, gibt es auch sehr interessante Kamerafahrten. Alles was mit Flugzeugen zu tun hat, sieht in Dunkirk sehr imposant aus, sowohl die Aufnahmen im Cockpit als auch die Außenaufnahmen.
Positiv sei zu erwähnen das Dunkirk eine ideale Mischung aus schnellen Schnitten & langen Totalen bietet. Auf jede actionlastige Szene folgt eine ruhige Szene, um das Geschehene zu verarbeiten. In den ruhigen Szenen kommt jedoch keine Langeweile auf da man erneut mit dem Leid der Soldaten konfrontiert wird.


Für die Klanguntermalung zeichnet sich, wie üblich bei den Nolan Filmen, Hans Zimmer aus. Ich bin ein großer Fan der Arbeiten von Hans Zimmer und auch mit dieser Arbeit überzeugt der deutsche Komponist.. Der Soundtrack von Dunkirk ist sehr interessant. Neben schweren & bedrückenden Musikstücken mischen sich immer wieder Hintergrundgeräusche ein. Ich musste etwas an Silent Hill, denken jedoch mit anderer Wirkung. Der Soundtrack dient dazu die Grausamkeit des Krieges & die aussichtslose Lage der „gestrandeten“ Soldaten zu unterstreichen.

 


Alles in allem ist Dunkirk ein bildgewaltiges & spannendes Kriegsdrama. Den Cast fast nur mit unbekannten Schauspielern zu besetzten war ein überraschend guter Schritt da jeder Schauspieler im Film überzeugt. Trotz der wenigen Dialogzeilen wird eine fesselnde Geschichte vermittelt, die sich einerseits durch die Umstände & andererseits durch die Aktionen der Schauspieler selbst ergeben. Abgerundet wird das Paket durch imposante Bilder & einen stimmigen Soundtrack. Für diesen Film spreche ich eine klare Empfehlung aus.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns beim nächsten mal!


PS: Ein paar Worte zum Schluss. Ich habe Dunkirk im Imax gesehen und ach du meine Güte. Der Film ist sehr laut aber die intensivste Erfahrung die ich bisher hatte. Es fühlte sich fast so an als sei man mitten im Film. Zumindest die hat Imax-Werbung hat nicht gelogen, was das Kinoerlebnis der Extraklasse angeht.

 

Weitere Reviews zu Dunkirk:

Review von audio/visuell

Review von VERfilmt&ZERlesen

Yu-Gi-Oh! – Die heiligen Karten | Review

Heute machen wir einen Ausflug auf dem Game Boy Advance und ich präsentiere euch ein kleines Spiel zu einer Lizenz, von der ich seit gut zehn Jahren nichts mehr gehört habe. Ich meine natürlich Yu-Gi-Oh. Viel Spaß!


Der Spieler übernimmt die Rolle eines namenlosen Nebencharakters, nennen wir ihn einfach mal Lee, da der Name frei wählbar ist, aus dem Freundeskreis um Yugi Muto. Ziel des Spiels ist der Sieg im großen Battle City Turnier, was auch in der Serie die beste Staffel war, in der fiktiven Stadt Domino City.
Dazu streift man durch die Stadt und besiegt die üblichen Verdächtigen in Duel Monsters Duellen (der seltsame Bruder von Magic the Gathering). Neben namenlosen NPC’s trifft man auch auf bekannte Gesichter aus der Serie wie Rex oder Bakura.
Die Duelle selbst laufen nach dem bekannten Yu-Gi-Oh Regelwerk ab, leiden aber unter einer eigenwilligen Übersetzung. Nichts was das Spiel an sich negativ beeinflusst aber etwas seltsam, wenn aus dem Elfenschwertkämpfer der keltische Krieger wird.


Der Schwierigkeitsgrad steigt langsam an und gerade im Finale muss das Deck stark genug sein, um mithalten zu können.

Mit jedem Sieg steigt die Kapazität des Decks und somit können besser Karten integriert werden. Meine Empfehlung ist es mit der Währung Domino, langsam frage ich mich, warum wir Duel Monsters spielen und nicht Domino, gute Einzelkarten zu erwerben und so das Deck anzupassen.

 

Optisch wie Akustisch werden die Fähigkeiten des GBA optimal genutzt, um weder Augen- noch Ohrenkrebs zu erzeugen.

 


Aus heutiger Sicht kann ich nicht verstehen wie Leute hunderte Euro in physische Karten investieren können, wenn man mit dem Kauf eines einzigen Moduls das komplette Duel Monsters Paket bekommen kann. Mir macht Yu-Gi-Oh! – Die heiligen Karten immer wieder Spaß und trotz einer kurzen Spielzeit wird man wunderbar unterhalten. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Monatsrückblick: Juli 2017 | Storytime

Herzlich willkommen zu einem weiteren Monatsrückblick. Der Juli war ein Monat, in dem ich soziale Kontakte gepflegt habe und viel mit Freunden unternommen habe. Das schöne Wetter muss man schließlich nutzen, um draußen zu sein. Außerdem ist im Juli mein traditioneller Sommerurlaub (Ende Juli – Anfang August) und der Blog wurde ein Jahr alt. Den Link zum Special findet ihr hier.
Was habe ich im Urlaub gemacht? Nichts Aufregendes muss ich gestehen, da es viel geregnet hat und ich somit die meiste Zeit zuhause war. Diese Zeit habe ich jedoch sinnvoll genutzt und Zeit mit meinen Eltern verbracht, gezockt & gelesen.


Der Juli war ein wenig überraschend langweiliger Monat was Filme angeht. Ich war zwei mal im Kino. Einmal zu Spider-Man: Homecoming & dann um mir Dunkirk im Kino anzusehen.
Bei Spider-Man: Homecoming handelt es sich um eine äußerst gelungene Comicverfilmung die ich bereits besprochen habe und Dunkirk ist ein Kriegsdrama das die Rettung von mehreren hundert Tausend alliterierter Soldaten im Zweiten Weltkrieg behandelt. Eine Entsprechende Review findet ihr hier oder sie kommt demnächst.
Attack_on_Titan_(film)_poster
Im Heimkinosektor habe ich den zweiten Attack on Titan Realfilm gesehen und war wie beim ersten Film überrascht, wie anders japanische Filme sein können aber deswegen nicht schlechter sind. Die Review folgt im August.

Außerdem habe ich einige Serien gesehen. Es waren drei an der Zahl. Den Anfang machte Castlevania, eine leider zu kurze aber gelungene Animationsserie. Danach kam Marco Polo, eine Historien & Abenteuerserie, die auf dem Reisebericht des titelgebenden venezianischen Kaufmanns basiert. Ich kann diese Serie sehr weiterempfehlen und entsprechende Beiträge für Staffel 1 & 2 sind in Arbeit. Außerdem habe ich mir die siebte Staffel von Game of Thrones angesehen. Mit dem Erscheinen dieses Beitrages sind drei Episoden verfügbar und ich bin bisher sehr positiv angetan. Die Serie ist wie üblich clever geschrieben, sehr spannend, emotional und mit starken Schauspielern besetzt. Meine Befürchtung, dass sich die Serie mit Staffel 6 an die Wand geschrieben hat, war unbegründet und ich bin gespannt wie es weitergeht.

Kleine Notiz am Rande, ich wollte ursprünglich pro Folge einen Beitrag machen. Diese Idee habe ich verworfen, da man merkt wie konsequent ich den Mangareport und die Guardians of the Galaxy Beitragsserie verfolge. Wobei die beiden letztgenannten Reihen noch nicht vom Tisch sind.


Was habe ich diesen Monat gezockt? Nun zum einen habe ich mir endlich eine Nintendo Switch gekauft und bisher folgende Spiele darauf gespielt:

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

– 1-2 Switch

– Mario Kart 8 Deluxe

– Snipperclips

– Fast RMX

Von Zelda bin ich bisher sehr positiv angetan und dazu wird definitiv eine umfangreichere Review erscheinen. Ob diese so übermäßig ausfallen wie die meines Kollegen & Freundes Felix wird sich zeigen.

1-2 Switch ist eine äußerst unterhaltsame und sehr kreative Minispielsammlung, die gerade auf Partys der Knaller ist. Zu zweit misst man sich in diversen Spielen und unterhält sich selbst, sein Gegenüber & mögliche Zuseher im Raum.

Bei Snipperclips haben wir es mit einem Rätselspiel zu tun, wo der Fokus ganz klar auf Teamarbeit mit einem zweiten Spieler liegt. Es gibt auch einen vier Spieler Modus, zu dem ich aber nichts sagen kann.

Fast RMX & Mario Kart 8 sind zwei hervorragende Rennspiele, auf die ich an anderer Stelle genauer eingehen möchte. Beide Spiele spielen sich jedoch sehr gut, sehen wunderbar aus und machen Online/Offline sowie im Splitscreen unglaublich viel Spaß.

Natürlich darf auch mein persönliches Stiefkind/Sorgenkind, der Nintendo 3DS nicht vergessen werden. Diese Konsole habe ich in letzter Zeit leider zu sehr vernachlässigt aber ich hoffe diesen Missstand mit Hey Pikmin!, Fire Emblem & Ever Oasis beheben zu können.

Auf der PS4 habe ich diesen Monat mit Valkyra Revolution eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen (bereits nach einer Stunde Spielzeit wusste ich, dass dieses Spiel nichts für mich ist) und auch mit Crash Bandicoot hatte/habe ich so meine Probleme. Es mag sein das Crash B. Kult ist und viele Anhänger hat aber ich habe nicht die Geduld mich durch ein frustrierend schweres Jump’n Run zu beißen.

Positiv zu erwähnen sind jedoch Blackwood Crossing, Final Fantasy 12, Dragonball Xenoverse, Pyre & Fallen Legion: Sins of an Empire.

Blackwood & FF 12 sind verlinkt und zu den anderen Spielen werden bei Zeiten Beiträge kommen.

Pyre ist ein Action-RPG mit einem interessanten & kreativem Gameplay während Fallen Legion ein Action-RPG im Stil von Odin Sphere ist. Dragonball Xenoverse ist ein 3D Prügelspiel mit RPG Elementen und das beste Dragonball Spiel seit den Budokai Tenkaichi Spielen für die PS2. Man merkt also ich war nicht untätig.


Literarisch habe ich mich mit Stephen King befasst. Eine Rezension zu seinen Büchern ist bereits online. Aktuell lese ich Joyland von ihm, habe aber noch keine Meinung dazu. Bei den Comics lese ich momentan eine One-Shot Geschichte über Deadpool & beschäftige mich mit Young Animal aber aktuell sind für mich eher Mangas, besonders Hellsing, interessant. Der Fokus im Bereich Literatur schwankt bei mir ohnehin sehr stark.

Das war von meiner Seite. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit & wir lesen uns beim nächsten Mal!