Gruselween 2017 | Gedankenspiel

Für das diesjährige Halloween-Special hatte ich einige Ideen. Zuerst wollte ich eine umfangreiche Reihe über Lovecraft starten, gab diese jedoch wieder auf, da Lovecraft einen äußerst sperrigen Stil hat. Die nächste Idee wäre ein umfangreicher Beitrag zum Thema Horrorspiele. Aus Zeitmangel muss dieser Beitrag jedoch warten. Schließlich kam mir eine ganz simple Idee. Ich stelle euch meine fünf liebsten Horrorfilme & fünf liebsten Horrorspiele vor, beschreibe sie kurz und verlinke euch entsprechende Beiträge. Viel Spaß!


Horrorfilme

Von all den Horrorfilmen, die ich bisher gesehen habe, ist es schwer fünf auszuwählen, die ich als meine Favoriten bezeichnen würde. Mein Kriterium ist der Mehrwert, sprich ich kann diese Filme immer sehen.

Der Exorzist (1974/122 Minuten/USA)

Den Anfang macht mein All-Time Favorite. Bei der Exorzist handelt es sich um einen Horrorfilm aus den 70er Jahren, der wirklich unter die Haut geht.
Die Handlung ist schnell zusammengefasst. Das Mädchen Regan leidet unter massiven Veränderungen in ihrem Verhalten. Zum einen ist sie die liebe Tochter und im nächsten Moment reagiert sie extrem aggressiv und flucht. Ihre Verhaltensstörung wird immer schlimmer. In ihrer Verzweiflung wendet sich Regans Mutter an die Kirche, um dort Hilfe zu erhalten. Ein Exorzismus scheint nach einer ersten Begutachtung unausweichlich.
Der Exorzist gehört zu den Horrorfilmen, die viel Wert auf die Atmosphäre legen und sich langsam entwickeln. Der Horror zeigt sich schleichend, wird jedoch bereits in den ersten Minuten etabliert und erzeugt ein allgegenwärtiges Gefühl des Unwohlseins.
Der Film hat viele denkwürdige Szenen die sicht einbrennen und unter die Haut gehen. Meine Schockszene Nummer 1 ist jene, in der man das Gesicht des Dämons sieht. In keinem anderen Film, der sich mit Dämonen beschäftigt, habe ich mich so sehr vor dem Antlitz des Bösen gefürchtet wie hier.
Alles in allem kann ich der Exorzist uneingeschränkt weiterempfehlen. Für mich ist dieser Film trotz seines Alter der wirkungsvollste & schockierendste reine Horrorfilm, den es gibt.


Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979/117 Minuten/USA)

Alien 1 ist einer der einflussreichsten Science-Fiction Horrorfilme, die es gibt und hat großen Einfluss auf das moderne Kino genommen. Da ich die Alien-Filme in einer eigenen Reihe durchnehmen möchte, fasse ich diesen Abschnitt auf das Wesentliche zusammen.
Die Crew des Raumfrachters Nostromo wird durch ein Notsignal zu einem fremden Planeten geleitet. Auf diesem Planeten findet die Crew ein abgestürztes Raumschiff mit Dutzenden Eiern einer unbekannten Spezies an Bord. Ein Crewmitglied wird von einem frisch geschlüpften Parasiten angefallen und zurück zur Nostromo gebracht. Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellen wird.
H. R. Gigers Xenomorph hat das moderne Kino und die Filmmonster nachhaltig beeinflusst. War ein Vampir oder ein Werwolf vorher das gruseligste Monster aus Hollywood, wurden mit dieser Kreatur neue Maßstäbe gesetzt.
Es ist jedoch der allgemeine Look, der Alien 1 so besonders macht. Statt eines sterilen und schönen Raumschiffs ist die Nostromo düster, eng, wirkt dreckig und was die Technik angeht eher praktisch gestaltet.
Ein weiteres Merkmal ist neben der stetigen Spannungskurve, eine Anzahl an Subplots um die Nebencharaktere zu beleuchten und Sigourney Weavers Rolle als erste Actionheldin, wobei sie in Aliens: Die Rückkehr zur Hochform auflaufen wird.
Mehr zum ersten Alien-Film wird es in der 2018 kommenden Beitragsserie geben.


Dawn of the Dead (2004/105 Minuten/USA)

Zack Snyder gehört zu meinen liebsten Filmemachern überhaupt. Jeder seiner Filme besitzt eine ganz eigene Ästhetik und einen eigenen Charakter. Egal ob visuell ansprechende Filme wie Sucker Punch und 300 oder epochale Filme wie Dawn of Justice. Jeder Snyder Film hat, ähnlich wie die Filmographie von Ridley Scott einen eigenen Charakter. Bei der Fachpresse kommen viele Filme der beiden Regieseure nicht gut an, ich werde jedes mal hervorragend unterhalten.
Dawn of the Dead von 2004 ist das Remake des Klassikers von George Romero von 1978, der als Zombie bei uns vermarktet wurde.
Die Handlung dreht sich um eine bunte Truppe von Überlebenden, die sich in einem Einkaufszentrum verschanzen, während sich außerhalb die Untoten sammeln. Der Film nimmt sich viel Zeit, um die Figuren zu beleuchten und sie zu entwickeln. So entstehen nicht nur gut geschriebene Dialoge, sondern sehr glaubhafte Figuren. Ein großes Lob geht an den Cast und den Autoren des Drehbuchs James Gunn, schon wieder so ein Filmemacher, den ich mag.
Dawn of the Dead von 2004 gehört zu den besten modernen Zombiefilmen. Die Darstellung von Gewalt und der Charakterentwicklung ist ausgeglichen, was für eine gelungene Dynamik sorgt.


An American Werewolf in London (1981/97 Minuten/USA)

American Werewolf, so der kürzere Titel, gehört zu den besten Werwolfsfilmen, die ich je gesehen habe. Das liegt an der gelungenen Mischung aus schwarzem Humor & Horroreffekten. Im Laufe der Handlung verschwimmen immer weiter die Grenzen zwischen Realität und Traum.

Die beiden Studenten Jack & David reisen durch Europa. Im nordenglischen Hochmoor kommen die beiden ins Dörfchen East Proctor, dessen Bewohner scheinbar etwas zu verbergen haben. In der örtlichen Kneipe sehen die beiden Freunde ein Pentagramm an der Wand und werden von den Dorfbewohnern aus der Kneipe gejagt nachdem sie nach dessen Sinn gefragt. Vorher erhalten die beiden den Tipp, sich vor dem Mond zu hüten und nicht die Straße zu verlassen.

Natürlich ist gerade Vollmond und die beiden kommen von der Straße ab. Zur Belohnung werden sie von einem Werwolf attackiert. Während Jack stirbt, überlebt David schwer verletzt und kommt in ein Londoner Krankenhaus. Von Albträumen geplagt beginnt der Fluch des Werwolfs in David zu wirken.

Was Werwolfsfilme angeht gehört American Werewolf zu den besseren Genrevertretern und punktet mit Witz, guten Effekten sowie einem sympathischen Cast.


Tanz der Teufel (1981/85 Minuten/USA)

Tanz der Teufel oder Evil Dead ist ein künstlerisch wertvoller und experimenteller Horrorfilm von Sam Raimi. Der Film war seiner Zeit viele Jahre voraus und trotz seines B-Movie Charakters muss man dem Film neben Kreativität auch Qualität zusprechen.
Mehr mehr lesen will folgt untenstehenden Link:

Tanz der Teufel/Evil Dead (1981) | Review


Horrorspiele

Horrorspiele auszuwählen ist immer schwierig, da es kein einheitliches Genre für Horrorspiele gibt. Damit meine ich, dass Horrorspiele in der Regel eines oder mehrere Genres in sich vereinen. Alle Horrorspielen haben jedoch ein gruseliges Setting, den Kampf gegen übernatürliche oder biologische Bedrohungen sowie einen Fokus auf Ressourcenmanagment gemeinsam.


Resident Evil Remake (GC, PS3/4, Wii, Xbox 360/One)

Das Remake des ersten Resident Evil gehört, trotz der Altersschwächen (zB. Tank-Steuerung) zu den besten Spielen des Horrorgenres. Besonders die Atmosphäre ist auch nach über 10 Jahren immer noch sehr stimmungsvoll.
Wer mehr lesen will folgten diesem Link:

Resident Evil HD Remasterd | Review


Silent Hill 2 (PS2, Xbox, PC)

Es gab mal eine Zeit, da war Silent Hill eine feste Größe im Horrorgenre. Nach vielen Jahren voller Fehlschlägen und miesen Entscheidungen fiel Silent Hill in die Bedeutungslosigkeit. Aus dem geplanten Silent Hills wurde bekanntlich auch nichts.
2001 sah die Sache jedoch anders aus. Silent Hill 1 war ein Erfolg und Teil 2 nutzte die Stärken der PS2 voll aus.
Hauptcharakter James Sunderland reist nach Silent Hill, nachdem er einen Brief seiner verstorbenen Frau erhalten hat. Einmal in Silent Hill angekommen muss er die Stadt nach seiner Frau durchsuchen. Dabei muss er gegen das Grauen, in Form von deformierten Monstern und dem mysteriösen Pyramide Head, antreten. Faszinierend ist der Umstand, dass alle Monster aus dem Unterbewusstsein von James stammen und verschiedene Aspekte seiner Psyche repräsentieren. Dabei entstehen pervertierte Versionen seiner Fantasien, wobei er auch tatsächlich sehr Krank sein könnte. Silent Hill 2 lädt zur reichhaltigen Interpretation ein und fesselt weiters mit einer dichten Atmosphäre.
Mein einziges Problem ist die grausige Steuerung des Spiels, ähnlich wie bei Resident Evil.


Layers of Fear (PC, PS4, Xbox One)

Platz Nummer 3 geht an die psychodelische Reise in die kranke Psyche eines Malers und die Aufarbeitung seiner tragischen Schicksalsschläge.
Layers of Fear ist ein Adventure aus der Ego-Perspektive in dem man das Anwesen des namentlich unbekannten Malers erkundet. Dabei wird die Geschichte, welche bereits düster beginnt, im Laufe des Spiels immer gruseliger und verstörender.
Es ist die dichte Atmosphäre, die den Reiz von Layers of Fear ausmacht. Dazu erzählt das Spiel keine richtige Story. Der Spiele muss sich die Handlung erarbeiten und aufmerksam nach Hinweisen such. So erschließt sich einem Schritt für Schritt das gesamte Ausmaß des Grauens.
Zusätzlich gibt es noch einen interessanten DLC, der das Kind des Malers behandelt und die Geschichte um weitere Facetten erweitert.


Dying Light (PS4, Xbox One, PC)

Ein Open-World-Horror-Ego-RPG ist ein seltsamer Genremix aber Dying Light gelingt diese Mischung hervorragend und gehört zu den besten Zombiespielen auf dem Markt. Man kann dieses Spiel als eine optimierte Version von Dead Island ansehen. In allen Punkten es Verbesserungen und das Parkoursystem erlaubt eine schnelle Fortbewegung durch die Spielwelt.
Dank eines Online Coop-Modus können bis zu vier Freunde gleichzeitig durch die Stadt Harran streifen, was ebenfalls sehr unterhaltsam ist.
Wer Dead Island mochte, wird Dying Light ebenfalls mögen. Alle anderen sollten ebenfalls einen Blick auf dieses Spiel werfen.


Alien: Isolation (PS3/4, Xbox 360/One, PC)

Zum Abschluss noch ein Spiel welches locker auf Platz 1 hätte landen aber da ich es noch nicht durchgespielt habe wäre dies unfair.
In Alien: Isolation spielt man die Tochter von Ripley, der Heldin der Alien-Filme und erkundet eine Raumstation die den Kontakt zur Außenwelt abgebrochen hat. Dabei trifft man auf das namensgebende Alien und hofft Ripley zu finden.
Alien: Isolation punktet mit einer starken Technik und der besonderen K.I. des Aliens. Dieses Wesen bewegt sich selbstständig durch die Spielwelt und kann überall auftauchen. So entsteht neben dem Gefühl der Isolation eine gewisse Panik wo & wann der Xenomorph erneut auftauchen wird, um sein Opfer zu töten.
Dieses Spiel ist die perfekte Brücke zwischen Film 1 & 2. Die Geschichte ist frisch, das Spiel ist fordernd und die Technik sehr stark. Warum habe ich es aber noch nicht durchgespielt? Nun Alien: Isolation ist ein sehr schweres Spiel, da man sich der Logik des Franchises folgend, kaum gegen den Xenomorph wehren kann.
Im Idealfall flieht man und hofft sich verstecken zu können. Die Chancen sind jedoch sehr gering …
Dieses Spiel würde ich nur Fans des Alien-Franchises empfehlen, da das ganze Spiel purer Fanservice ist.


Das war soweit mein Halloween Special 2017. Was sind eure liebsten Horrorfilme/spiele? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #3: Grizzly, Sinister & The Babysitter | Gedankenspiel

Zuletzt gesehen geht in die dritte Runde und heute habe ich drei Horrorfilme für euch. Viel Spaß!


Grizzly (1976/USA/89 Minuten)


Den Anfang macht Grizzly aus dem Jahr 1976. Hier handelt es sich um einen Vertreter des „ehrwürdigen“ Tierhorrorfilms.
Die Handlung dreht sich um einen riesigen, prähistorischen Grizzlybären, der in einem Nationalpark Menschen, vornehmlich Frauen, angreift & tötet.
Parkranger Michael Kelly (Christopher George) und sein Team müssen den Bären erlegen, um die Mordserie zu beenden.

Die große Stärke von Grizzly ist der Soundtrack des Films. Mit hellen & fröhlichen Klängen begrüßt der Film den Zuseher, jedoch wird die Musik im Verlauf des Films immer düsterer. Die Bedrohung durch den Bären steigt und somit auch die Opferzahl.
Leider schafft es Grizzly nicht, einen anhaltenden Spannungsbogen aufzubauen wie Jaws (Der weiße Hai) aus dem Jahr 1975.
Was ich loben muss, ist die Kameraarbeit. Grizzly schafft es, ansprechende Panoramen einzufangen und die Szenen aus der Sicht des Bären erinnern, rückwirkend betrachtet, stark an Horrorfilme wie Freitag der 13te & Halloween 1.
Der Gewaltgrad ist, bis auf einige sehr drastische Szenen,  äußerst moderat.

Grizzly ist kein Meilenstein im Horrorgenre und will es auch nicht sein. Ich mochte den Film wegen seiner Musik, dem sympathischen Hauptdarsteller Christopher George und der Kameraarbeit.

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Sinister (2012/USA-Großbritannien/105 Minuten)

Sinister ist ein 2012 erschienener Horrorfilm, der unter der Regie von Scott Dericksson entstanden ist.
Ein Schriftsteller (gespielt von Ethan Hawk – Die glorreichen Sieben) mit finanziellen Problemen zieht mit seiner Familie in ein Haus ein, um an einem neuen Buch zu schreiben. Das Buch handelt von einer Familie, die in eben jenem Haus gelebt hat und auf mysteriöse Weise verstorben ist.
Ellison, so der Name des Autors, findet auf dem Dachboden einen alten Filmprojektor. Durch diesen Projektor geraten Ellison und seine Familie in den Einfluss eines alten Dämons, der in seinen Abbildern (den Filmrollen) haust.
Je präziser Ellision die Filme analysiert, umso enger zieht sich die Schlinge zu.

Sinister ist ein sehr spannender Horrorfilm, der eher auf Atmosphäre & der Angst vor dem Unbekannten setzt als auf Jump-Scares. Das schleichende Grauen spitzt sich immer weiter zu, bis sich alles in einem Höhepunkt entlädt.
Ich schaue Sinister immer wieder gern, da neben der Atmosphäre, dem Cast und der Soundkulisse die Kameraarbeit gelobt werden muss. Im Film werden immer wieder schnelle Schnitte, in kurzer Abfolge, verwendet, ähnlich wie in Requiem for a Dream.

Wer auf der Suche nach einem spannenden Horrorfilm ist, wird mit Sinister viel Freude haben!

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The Babysitter (2017/USA/85 Minuten)

Laut der lieben Frau Wieselberg, welche mir unter anderen bereits Vikings & Nerve empfohlen hat, ist The Babysitter ein offenkundig unterhaltsamer Netflix Original Film. Tja die gute Frau hatte recht, The Babysitter ist wirklich sehenswert.

Der zwölfjährige Cole Jonhson wird von seinem Nachbarn Jeremy gemobbt. Babysitterin Bee rettet Cole vor seinem Peiniger. Am nächsten Tag fahren Coles Eltern in ein Hotel, um dort zu übernachten. Bee soll auf Cole aufpassen und beide verbringen einen tollen Tag zusammen. Als Cole ins Bett gehen muss, wird er per SMS von seiner besten Freundin aufgefordert herauszufinden, was Bee tut, wenn er schläft.
Bee und einige ihrer Freunde spielen Flaschendrehen und Wahrheit oder Pflicht. Als Bee einen Typ namens Samuel küssen, rammt sie ihm zwei Dolche in den Schädel. Es stellt sich heraus, dass Bee und ihre Freunde Max, John, Allison & Sonya Teil eines dämonischen Kultes sind. Für ihr Ritual brauchen sie das Blut eines Unschuldigen und Cole soll diese Rolle übernehmen.

The Babysitter schafft es geschickt, Horrorfilm & Komödie zu vermischen. Der Film hat ernste Momente und teilweise wirklich grausige Stellen, aber da sich der The Babysitter nicht ernst nimmt, ist die Grundstimmung relativ locker. Manche Einlagen haben fast schon einen Slap-Stick-Charakter. Ich wurde etwas an Tucker & Dale vs Evil erinnert, was positiv ist.
An was mich der Film ebenfalls erinnert, war Ash vs Evil Dead. Diese Kombination aus fast schon drastischer Gewalt und Situationskomik trifft genau meinen Geschmack.

Alles in allem ist The Babysitter zwar keine überaus hochwertige Horrorkomödie, aber der Film weiß, was er sein möchte (laut, überzeichnet, lustig) und das macht ihn durchaus sehenswert. Ich hatte meine Freude mit diesem Film.


Das war die dritte Folge von zuletzt gesehen. Ich hoffe, dem einen oder anderen einen Filmtipp gegeben zu haben und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Nachzügler #2: Oktober 2017 | Gedankenspiel

Ein weiterer Monat nähert sich dem Ende und es wird wieder Zeit für eine weitere Ausgaben von den Nachzüglern.
Diesen Monat habe ich nur ein Spiel vom Backlog streichen können, aber hatte ich sehr viel Spaß damit, auch wenn die Unterhaltung kurzweilig war.

Dead Synchronicity: Tomorrow Comes Today


Death Synchronicity
ist ein Point & Click Adventure, dass von Fictiorama Studios entwickelt wurde. Den Vetrieb übernahm Deadalic Entertainment.
Neben mobilen Plattformen wie Android & iOs erschien das Spiel auch für PS4 & Windows. Ursprünglich erschien das Spiel im Episodenformat, aber zum Glück ist auf der PS4 das komplette Spiel verfügbar.


Death Synchronicity
spielt in einer postapokalyptischen Welt. Nach einem Ereignis namens „Große Welle“ starb die alte Welt und wurde wiedergeboren. Protagonist ist ein Mann namens Michael, der ohne Erinnerungen an sein früheres Leben in einem Internierungslager erwacht. Michael begibt auf die Suche nach einem Heilmittel für den Sohn des Mannes der ihn während seiner Ohnmacht gepflegt hat.
Der Spieler erkundet also diese düstere Welt, spricht mit Leuten, sammelt Gegenstände, kombiniert diese und löst Rätsel deren Anspruch varriert.

Death Synchronicity
gehört zu den düstersten Adventures, die ich je gespielt habe. Themen wie Zwangsprostitution, Erpressung, Militärgewalt und Suizid sorgen für einen dunklen Grundton.

Zusammengefasst hat mir Death Synchronicity: Tomorrow Comes Today sehr gut gefallen. Die Spielzeit war angenehm kurz und bevor die Geschichte langweilig wurde, kam auch schon der Abspann. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, welches genretypisch immer schwach ist. Zum Schluss wird erklärt, was es mit der großen Welle auf sich hat und ich bin ehrlich, an dieser Stelle wird so viel Exposition auf den Spieler losgelassen, dass man ohnehin nicht mitkommt, weil das gesamte Spiel über keine Hinweise auf den Ursprung der neuen Welt gegeben werden.

Leider konnte ich nur ein Spiel von meinem Backlog streichen, aber mit Elex, Fire Emblem Warriors, Super Mario Odysse, Assassins Creed: Origins und Wolfenstein 2 bin ich für die kalte Winterzeit versorgt.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

One-Punch Man 01 | Review

Glatze, Gummistiefel, Handschuhe und ein Hieb um seine Feinde zu besiegen? Das muss Saitama aka One-Punch Man sein.

Künstler: One
Zeichner: Yusuke Murata

One-Punch Man ist Manga aus dem Seinen Genre und stellt eine Parodie auf das Superheldengenre dar. Im Vorfeld habe ich bereits viel positives über dieses Werk gehört und ob One-Punch Man lesenswert ist, erfahrt ihr jetzt!


Saitama ist ein Hobby-Held und kämpft gegen Monster und Schurken, die immer in seiner Heimat Z-Stadt auftauchen. Leider besiegt Saitama jeden seiner Feinde mit einem einzigen Schlag aufgrund seiner unglaublichen Kräfte. Die Folge dieses Umstandes ist die fehlende Lust am Kampf. Von Saitamas Macht beeindruckt will der junge Cyborg Genos bei Saitama in die Lehre gehen, um ebenfalls so stark zu werden. Nach anfänglicher Ablehnung nimmt Saitama schließlich Genos als seinen Schüler an.


One-Punch Mans große Stärke ist der Humor. Dieser entsteht zum einen durch die gnadenlos überzeichneten Figuren und zum anderen durch die Unbesiegbarkeit des Protagonisten Saitama. Egal wie groß oder monströs der Feind sein mag und egal was er/sie kann, für den Hobby-Helden gibt es keinen ebenbürtigen Feind. Dazu kommen die trockenen Kommentare unseres Helden die jede Situation auflockern.
Lobend muss ich auch den äußerst detaillierten Stil erwähnen. Die Zeichnungen sind nicht so hart, wie im Genrekollegen Berserk aber gerade die Gesichtsausdrücke sind Gold wert. Manche von ihnen sind ja bereits fester Bestandteil der Meme-Kultur im Internet.
Der Gewaltgrad ist total überzeichnet jedoch wird nur selten auf dieses Stilmittel zurückgegriffen. Da die Kämpfe sehr kurz sind, kann auch nicht viel gezeigt werden.


One-Punch Man hat mich wirklich überrascht. Positiv überrascht. Es ist diese Parodie auf das Superheldengenre, die den großen Reiz ausmacht. Die Figuren sind überzeichnet bieten aber genug Tiefgang um sie ernst zu nehmen. Dazu kommt viel Humor, wobei die Witze auch zünden und ein rascher Erzählfluss. Ich kann eine Empfehlung für diesen Band aussprechen!
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

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Ein paar Spiele für die kommende Zeit! | Storytime in Bildern

Der 27.10.2017 ist ein denkwürdiger Tag für uns Gamer. Immerhin sind drei Spiele aus drei großen Reihen erschienen:

  • Wolfenstein 2
  • Assassins Creed: Origins
  • Super Mario Odyssey




Abgerundet wird dieses Trio durch folgende Spiele:

  • Fire Emblem Warriors
  • Elex


Von allen Spielen bin ich bisher positiv angetan und jedes Spiel wird eine eigene Review bekommen! 

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag! 

1922 (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #8

Das Stephen King Special geht nach einer weiteren Pause in die siebte Runde!

Das Stephen King Special geht nach einer weiteren Pause in die siebte Runde und erneut wurde der heutige Film für Netflix produziert. 1922 basiert auf der gleichnamigen Novelle von King, wobei ich den Film nur als Film bewerten kann, da ich die Vorlage nicht kenne.


Wir schreiben das Jahr 1922. Der Farmer Wilfried James lebt mit seiner Frau Arlette und seinem Sohn Henry in Hemingford, Nebraska. Auf sein Haus ist Wilfried ebenso stolz wie auf seine 30 Hektar Land. Als Arlette‘s Vater stirbt, erbt sie dessen 40 Hektar Land und will es verkaufen, um das mühsame Landleben gegen ein komfortables Stadtleben einzutauschen.
Wilfried will das Land seiner Väter nicht verlassen, was unweigerlich zum Konflikt mit seiner Frau führt. Der Streit zieht sich über Tage hinweg und als sie auch noch Henry mit zu sich nehmen will eskaliert die Situation. Wilfried manipuliert seinen Sohn und stachelt ihn gegen Arlette auf. Schließlich töten die beiden Arlette und werfen ihre Leiche in den Brunnen. Doch mit ihrem Tod kommen die Ratten..


1922 fällt laut Wikipedia in das Genre Horrorfilm, wobei ich den Film eher als Thriller mit einem Hauch Familiendrama beschreiben würden. Ja es gibt übernatürliche & auch leicht gruselige Elemente aber im Grunde lebt der Film von der komplizierten Vater-Sohn-Beziehung und dem Verfall des Protagonisten. Geistig wie physisch. Für beide Arten des Verfalls können die Ratten verantwortlich gemacht werden die mit Arlettes Tod auftauchen und ein fester Bestandteil von Wilfrieds Leben werden. Wo er ist, sind auch die pelzigen Kreaturen.
Ich mag den strukturellen Aufbau des Films. Beginnend am eigentlichen Ende der Handlung sitzt Wilfried in einem Zimmer und schreibt einen Brief. Der Inhalt des Briefes bildet die Ereignisse der Rahmenhandlung.


Die Regel das Stephen King Verfilmungen aus dem Horrorgenre nicht gut sind, greift bei diesem Film nicht da 1922 neben sehr guten Schauspielern, eine interessante Geschichte und ein relativ frisches Setting bietet. Die Mischung aus Thriller, Gruselfilm und Familiendrama ist gelungen, wirft aber auch die Frage auf was der Film denn nun sein möchte? 1922 will ein Film über einen Mann sein, der seine Heimat nicht verlassen möchte und dafür über Leichen geht. Das dabei sein Leben zerbricht, ist eine logische Folge.

Ich kann 1922 als gelungene Kingverfilmung bezeichnen, die weitestgehend ohne Horrorelemente auskommt und mehr auf seinen Cast, die Handlung sowie die Atmosphäre setzt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und wer mehr zu Stephen King lesen will, folgt diesen Links:

ES/IT (2017) | Review

Der Talisman | Review

Todesmarsch | Review

Sie – Misery | Review

Sprengstoff | Review

Der dunkle Turm (Film 2017) | Review

All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler

Special: All Hail to the King! (Stephen King Verfilmungen – Eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler)

Thor & Thor: The Dark Kingdom | Double Feature Review

Welcher Gott bist du noch gleich? Achja…der Gott des Donners und der Beschützer der Erde.

Bald kommt Thor: Ragnarok in die Kinos und um mich richtig auf diesen Film einzustimmen, teile ich heute meine Meinung zu den ersten beiden Thor-Filmen mit euch. Viel Spaß!
Auf Spoiler werde ich übrigens keine Rücksicht nehmen, da diese Filme schon sehr bekannt sind.


Thor (2011, USA, 114 Minuten)

Thor ist eine Comicverfilmung, mit Fantasy Elementen, aus dem Jahr 2011. Regie führte Kenneth Branagh und für das Drehbuch zeichnete sich unter anderem J. Michael Straczynski aus, der bereits die Thor-Comics betreut hat.


Thor ist der Sohn von Odin, über alle Maße Arrogant und soll seinem Vater auf den Thor von Asgard folgen. Durch einen Überfall der Frostriesen wird die Krönung verschoben und Thor reist mit seinen Gefährten, den Warriors Three, Lady Sif & Loki zur Welt der Frostriesen um Antworten zu finden. Der Besuch endet in einem Scharmützel dass nur durch den Eingriff Odins beendet werden kann. Da Thor gegen den Willen von Odin zur Welt der Frostriesen aufgebrochen ist, wird der Gott des Donners verbannt.
Seiner Kräfte beraubt landet Thor auf der Erde, wo er auf die Wissenschaftlerin Jane Foster trifft. Da auch Thors Hammer, Mjolnir, auf der Erde ist und Jane von Thor fasziniert ist, beschließt sie ihm zu helfen. Der Geheimdienst S.H.I.E.L.D. hat jedoch auch Interesse am Hammer und errichtet ein Camp um Mjolnir da nur jemand der Würdig ist den Hammer heben kann.
In der Zwischenzeit fällt Odin in den Götterschlaf und Loki wird zum König gekrönt. Loki findet außerdem heraus, das er ein Frostriese ist und verschwört sich mit deren König, um Odin zu töten. Thors Waffenbrüder & Lady Sif reisen daraufhin zur Erde, um Thor über die Situation aufzuklären und nach Asgard zurückzubringen. Da Loki dies erfährt, schickt er den mächtigen Destroyer um seine Feinde zu vernichten.
Thor opfert sich um seine neuen Freunde zu retten und erweist sich als würdig der Gott des Donners zu sein. Er bezwingt den Destroyer und reist nach Asgard um Loki zu stoppen, der im Laufe des Kampfes in die Schwärze des Alls stürzt.
Die Handlung von Thor entspricht in vielen Punkten dem klassischen Konzept der Heldenreise. Ist Thor zu Beginn ein arrogantes Prinzlein muss er Demut lernen und zum Ende seine Heimat und Freunde gegen Invasoren (Frostriesen) verteidigen. Im Vergleich zu anderen Origins-Filmen ist Thor kreativer, da unser Held zu Beginn seine Macht hat, diese dann verliert und sie sicherst wieder verdienen muss.


Der Cast von Thor ist sehr stark und wartet mit großen Namen wie Anthony Hopkins, Stellans Skarsgård, Idris Elba & Natalie Portman auf.
Positiv fällt die Performance und Authentizität der Schauspieler auf. Hopkins spielt den weisen & starken Allvater Odin, der jedoch nicht frei von Makeln ist. Natalie Portman schlüpft in die Rolle der Astrophysikerin Jane Foster (in den Comics ist sie aktuell Thor) und ist nicht nur Helferin, sondern auch die Genretypische Romanze für den Helden.
Die restlichen Asen spielen eher eine kleine Rolle, wobei Idris Elba als Torwächter Heimdall zu erwähnen wäre, da dieser die erste Verteidigungslinie von Asgard bildet. Der Umstand, dass Heimdall von einem farbigen Schauspieler gespielt wird, finde ich nicht tragisch, es gab ja viel Kritik über die Besetzung, da die Asen im MCU eine Alien-Rasse sind und keine Götter.
Das Kernstück bildet jedoch das geniale Zusammenspiel von Chris Hemsworth als Thor & Tom Hiddleston als Loki. Thor ist arrogant & selbstgefällig während Loki gierig, heimtückisch und neidisch ist. Es sind die Gegensätze, die das Zusammenspiel so interessant macht und wie wir in kommenden MCU Filmen lernen werden, hegen die beiden Brüder trotz aller Streitigkeiten eine gewisse Bruderliebe zueinander.


Thor ist ein Film mit brillanter Optik der gekonnt Fantasy & Science-Fiction kombiniert und einen ganz eigenen Stil besitzt. Asgard mutet futuristisch aber auch gleichzeitig fantasievoll, an was sich durch den ganzen Film zieht. Man merkt dies auch bei den Kostümen der Asen. Dieser Hybridlook aus mittelalterlicher Kleidung mit Sci-Fi Elementen integriert sich hervorragend.


Alles in allem mag Thor vielleicht nicht der beste Film des Marvel Cinematic Universe sein, jedoch besticht der Film durch seinen Look, seinen starken Cast und den einer wichtigen Funktion. Thor ist der erste MCU-Film, der Marvels Filmuniversum größer macht und zeigt das es außerhalb der Erde noch viel mehr gibt. Eine ähnliche Funktion erfüllen der Nachfolger Thor: The Dark Kingdom und die beiden Guardians of the Galaxy Filme.


Thor: The Dark Kingdom (2013, USA, 112 Minuten)

Thor: The Dark Kingdom ist erneut ein Sci-Fi/Fantasy Hybrid und dient als Fortsetzung zu The Avengers und dem erstem Thor Film. Regie führte dieses mal Alan Taylor.


Thor reist mit seinen Gefährten (Warriors Three & Lady Sif) durch die Neun Welten um das Chaos, was durch Lokis Angriff auf die Erde losgetreten wurde, einzudämmen. Der Gott des Donners wird als Held, der Neun Welten gefeiert jedoch hängt, sein Herz immer noch an seiner irdischen Liebe Jane Foster, die ihn sucht. Sein Wunsch als König von Asgard zu herrschen wurde ebenfalls kleiner.
Loki wurde wegen seiner Verbrechen von Odin zur ewigen Haft in den Kerkern Asgards verurteilt. Er wird immer noch von Eifersucht und der Rache an Thor & Odin angetrieben.
Auf der Erde versucht Jane Foster mit ihrem Leben weiterzukommen, obwohl sie Thor immer noch liebt. Durch ein seltsames Phänomen in London gelangt sie in eine Zwischenwelt und entfesselt dabei den Äther (einer der Infinity-Steine mit unendlicher Macht), der in sie eindringt. Heimdall bemerkt das kurze Verschwinden von Jane und informiert Thor, der zur Erde reist. Um Jane vom Äther zu befreien, nimmt er sie nach Asgard mit, was Odin nicht gefällt.
In den Tiefen des Alls erwachen derweil die Dunkelelfen aus ihrem Schlaf und wollen mithilfe des Äthers sowie der anstehenden Konvergenz das Universum, besser gesagt die Neun Welten, in ewige Dunkelheit tauchen. Malekith, König der Dunkelelfen, schmuggelt seine rechte Hand nach Asgard ein um die Verteidigungsanlagen von innen heraus zu sabotieren.

Der Plan geht auf und die Truppen Asgards müssen eine Revolte im Kerker sowie den Angriff der Dunkelelfen, die den Äther wollen, abwehren. Im Laufe der Schlacht stirbt Thors Mutter Frigga, um Jane zu retten. Odin setzt Jane unter Arrest, um Malekith im Zweikampf zu töten. Thor möchte den Kampf auf neutralen Boden verlagern und den Äther vernichten sobald dieser aus Janes Körper extrahieren. Somit stellt sich der Gott des Donners gegen den Befehl seines Vaters und bringt Jane aus Asgard fort. Unterstützung erhält er dabei Loki, der dadurch dem Kerker entkommt, den Warriors Three (okay es sind nur mehr zwei) und Lady Sif.
Während all dieser Ereignisse finden Janes Assistentin Darcy und ihr Praktikant Ian heraus dass Professor Erik Selvig, seit der Gedankenkontrolle durch Loki in The Avengers, scheinbar Geisteskrank geworden ist. Dies täuscht jedoch, da er über die bevorstehende Konvergenz informiert wurde und an einer Technik arbeitet, um sie abzuschwächen.  Bei der Konfrontation erlangt Malekith die Macht des Äthers, da dieser nicht zu vernichten ist. Loki opfert sich im Kampf gegen Malekith‘s Handlanger.

Thor & Jane gelangen durch ein Portal zurück nach London. Zusammen mit Darcy, Ian, Erik & Jane stellt sich Thor zum zweiten mal Malekith und besiegt ihn nach einer heftigen Schlacht. Die Konvergenz zieht vorbei und der Äther wird von den Asen zum Collector gebracht, da zwei Infinity-Steine an einem Ort zu gefährlich sind.
Thor verzichtet auf den Thron und will lieber als Held den Völkern der Neun Welten und besonders der Erde helfen. Odin akzeptiert Thors Entscheidung, jedoch stellt später heraus das Loki nun auf dem Thron von Asgard sitzt. Wie das passiert ist, bleibt offen.


Thor: The Dark Kingdom ist ein gelungenes Beispiel für die wachsende Komplexität des Marvel Cinematic Universe. Hatte der erste Thor Film noch einen relativ simplen Plot, wird im zweiten Film sowohl auf vergangene als auch auf zukünftige Ereignisse Bezug genommen.

Besonders die Ereignisse von The Avengers prägen die Beziehung zwischen Loki & Thor. Da Loki durch seinen Neid und seinen Zorn nicht nur auf der Erde Krieg & Leid entfesselt hat, sondern auch auf den anderen Welten ist es nachvollziehbar das Thor seinem „Bruder“ nicht vertraut. Einzig Thors Mutter Frigga sieht noch Gutes in Loki und ihr Tod lässt das dynamische Duo der nordischen Götter zusammenarbeiten.
Abseits des erneut hervorragenden Zusammenspiels von Hemsworth & Hiddleston ist der Cast wieder sehr stark. Besonders Natalie Portmans Rolle als Jane Foster hat sich in zwei Jahren von der Romanze zur Auslöserin der Handlung weiterentwickelt. Sie hilft Thor aktiv die anstehende Bedrohung zu besiegen.
Interessant finde ich auch kleine Details, wie die erste Erwähnung der Infinity-Steine, die zu den wichtigsten Plotelementen des gesamten MCU gehören. Auch Lady Sif scheint in Thor verliebt zu sein, da sich ihr Verhalten ihm gegenüber etwas verändert.


Wie auch der Vorgänger sieht Thor 2 hervorragend aus und legt einen größeren Fokus auf Science-Fiction als auf Fantasy. Leider entsteht so ein Ungleichgewicht, wenn Asgard Krieger mit Schwertern gegen Plünderer mit Laserwaffen kämpfen und umgekehrt.

Die Gestaltung der Dunkelelfen und ihrer Schiffe gefällt mir sehr gut, ebenso das Design der Schauplätze. Besonders die Dunkelwelt bildet einen starken Kontrast zum goldenen Reich Asgard.


Zusammengefasst ist Thor: The Dark Kingdom ein komplexerer Film als sein Vorgänger, verfügt über einen starken Cast, leidet aber an einem Ungleichgewicht von Science-Fiction & Fantasy Elementen. Ich vermute, dies liegt jedoch an der Entwicklung bis zu Thor: Ragnarok da dieser auch wohl noch mehr auf Science-Fiction setzt.
Ich kann auf jeden Fall beide Solofilme um Thor empfehlen. Marvel Fans kommen auf jeden Fall auf ihre kosten da diese Filme ein gelungener Mix aus Action, Abenteuer & Komik sind.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Reviews zu den Filmen um Thor:

Thor (Kurzkritik) – mwj
Thor: The Dark Kingdom (Kurzkritik) – mwj

Love Hotel Princess 01 | Review

Titel: Love Hotel Princess 01
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: Titel: Love Hotel Princess 04
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: 01. Juni 2016

Ich lese eigentlich keine Mangas aus dem Romance Genre, jedoch hat mir die liebe Sabrina Autengruber, eine gute Freundin, die ersten beiden Bände des Mangas Love Hotel Princess ausgeliehen. Meine Einschätzung zum ersten Band folgt nun. Viel Spaß!


Leila Watanaka ist Schulsprecherin, Jahrgangsbeste und wird von allen respektiert. Mit ihrer Ausstrahlung könnte man meinen sie ist eine Prinzessin und lebt in einem Schloss. Was sie auch tut aber es ist kein gewöhnliches Schloss. Zusammen mit ihrer Mutter bewohnt Leila ein Love Hotel, im Design eines Schlosses, in dem Leute „unanständige“ Dinge tun.

Leila tut alles, um dieses Geheimnis zu bewahren. Als jedoch ihr Mitschüler Owaru hinter das Geheimnis kommt, entsteht zwischen den beiden eine seltsame Beziehung, damit Leilas Geheimnis nicht auffliegt.


Die Prämisse von Love Hotel Princess ist äußerst kreativ und bietet eine Mischung aus Humor & Romatik. Dazu nimmt sich die Geschichte an keiner Stelle des Bandes ernster als nötig.
Dazu kommt eine gewisse Versautheit, jedoch wird nicht übertrieben wie in anderen Romance-Mangas. Außerdem finde ich, dieses übertriebe pochen auf Reinheit & Anstand äußerst unterhaltsam.


Love Hotel Princess hat mich ehrlich gesagt überrascht. Wie in der Einleitung erwähnt lese ich eigentlich Mangas aus diesem Genre nicht, jedoch wurde ich köstlich unterhalten dank der interessanten Geschichte und dem leicht zotigen, schrägen Humor. Ich empfehle den ersten Band weiter, da man auch hier direkt merkt, ob dieser Manga einem gefällt oder nicht.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Pokemon Snap | Gedankenspiel

Pokemon Snap gehört zu meinen Lieblingen aus der großen Pokemon-Serie. Weiters ist Pokemon Snap eines meiner liebsten Nintendo 64 Spiele und ich warte seit Jahren auf eine Fortsetzung, ein Remake oder eine komplette Neuauflage.
In diesem Beitrag möchte ich meine drei Theorien vorstellen wie Nintendo diese IP zurückbringen könnte. Viel Spaß!


1. Mobile/AR Spiel

Nintendo ist zur Zeit sehr stark auf dem mobilen Sektor unterwegs und hat für Smartphones einige Apps veröffentlicht, die sehr populär sind und Großteils positive Resonanz erfahren haben.
So könnte eine Pokemon Snap App so funktionieren, dass man die Umgebung mit der Kamera des Smartphones abscannt und, mithilfe von Geotracking, die Pokemon themenmäßig dargestellt werden. Käfer-Pokemon im Wald, Pflanzen-Pokemon in Wiesen und so weiter. Meines Wissens nach funktioniert Pokemon GO nach einem ähnlichen Prinzip. Was diese Technik für Themen wie Datenschutz oder Privatsphäre bedeutet, brauche ich wohl nicht zu sagen und ich würde so ein Vorgehen auch nicht unterstützen.


2. Pokemon Snap für Switch/Switch 2

Meine zweite Theorie ist vermutlich die wahrscheinlichste, und zwar könnte Nintendo eine rundum erweiterte Version von Pokemon Snap für die Switch beziehungsweise für einen potenziellen Nachfolger entwickeln. Dafür spricht zum einen die positive Resonanz des N64 Spiels und zum anderen eine Aussage von Junichi Masuda, dem Director von Game Freak (Pokemon Entwickler), gegenüber der Website Kotaku, dass er ein Sequel gern sehen würde. Den Artikel habe ich euch nachfolgend verlinkt!

All Your Silliest (And Most Important) Pokémon Questions Answered – (c) Kotaku.com
Für ein Pokemon Snap 2 würde ich mir folgende Features wünschen:
Bedeutend mehr Umfang in puncto Level (Thematik/Struktur/Abwechslung) sowie der Anzahl an zu sehenden Pokemon. In diesem Fall wäre ich auch frei begehbaren Levels nicht abgeneigt.

Eine mögliche Bewegungssteuerung wäre, dank des HD Rumbles der Joy-Cons sicher lohnenswert, da man einerseits die Dynamik des Spiels erhöhen könnte und dank des präzisen Feedbacks, die Möglichkeit, Indikatoren für besonders gelungene Schnappschüsse einbauen könnte.

Diverse Onlinefunktionen, wie das teilen von Bildern und diese bearbeiten zu können oder Ranglisten für Fotos mit einer besonders hohen Punktzahl, da ein ähnliches Bewertungssystem bereits im N64 Spiel enthalten war.


3. Pokemon Snap als VR Erfahrung

Die dritte Theorie ist auch die unwahrscheinlichste. Nintendo hat bisher keine Ambitionen zum Thema VR gehegt und so schnell wird dieser Konzern auch nicht auf den Zug aufspringen. Dennoch wäre Pokemon Snap als VR Spiel beziehungsweise als VR Erfahrung sehr interessant und würde den Spieler so tief in die Welt der Pokemon eintauchen lassen wie noch nie zuvor.


Das waren so weit meine Theorien zu Pokemon Snap. Ich hoffe, euch hat diese kleine Kolumne gefallen. Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Ich bin auf eure Meinung gespannt und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Don’t Knock Twice | Double Feature Review

Heute habe ich etwas Besonderes für euch, und zwar zwei Reviews zum selben Thema. Don’t Knock Twice ist sowohl ein Horrorfilm aus dem Jahr 2017 als auch ein gleichnamiges Videospiel, entwickelt von Wales Interactive. Zuerst stelle ich euch den Film und danach das Videospiel vor. Viel Spaß!


Don’t Knock Twice ist ein britischer Horrorfilm aus dem Jahr 2016 und ich wusste nicht, dass dieser Film aus dem Vereinten Königreich kommt, bis ich die Recherchen für diesen Beitrag gemacht habe. In den Hauptrollen sieht man Katee Sackhoff (Battlestar Galactica) & Lucy Boynton.


Für Chloe (Lucy Boynton) und ihren Freund wird eine urbane Legende um das leer stehende Haus einer Hexe zum Verhängnis. Als die beiden in jugendlichem Leichtsinn, gepaart mit Dummheit, zweimal an die Tür des verlassenen Haus klopfen, werden sie scheinbar verflucht.
Chloes Freund verschwindet und unsere Protagonistin sucht Zuflucht bei ihrer Mutter, da sie unter Wahnvorstellungen leidet. Zusammen mit ihrer Mutter will sie den Grund hinter dem Spuk ergründen und den Fluch brechen, bevor es zu spät ist.


Grundlegend bewegt sich Don’t Knock Twice im Mittelfeld der Horrorfilme. Nicht wirklich gut aber auch nicht wirklich schlecht. Die Grundidee finde ich interessant und es ist schon ulkig das niemand diese alte Bruchbude abreißt, die einsam & verlassen in der einer Autobahn verrottet.
Die Dynamik der beiden Hauptdarstellerinnen gefällt mir sehr und die Atmosphäre wirkt im Grunde sehr gut.
Für einen Filmabend taugt dieser Horrorfilm auf jeden Fall und jetzt kommen wir zum gleichnamigen Videospiel.


Das Videospiel Don’t Knock Twice spielt im gleichen Universum wie der Film und teilt sich mit diesem auch den urbanen Mythos.
In der Rolle von Jess erkundet man das riesige Eigenheim und muss Chloe, die Tochter von Jess, finden. Ob es sich bei diesen Figuren um das gleiche Gespann wie im Film handelt, ist zumindest mir, nicht ganz klar.

Im ganzen Anwesen findet man immer wieder Tagebücher, Notizen & andere Schriftstücke die Hintergrundinformationen zum Geschehen sowie den Figuren liefern.


In Punkto Story & Gameplay ist Don’t Knock Twice eher sparsam gehalten, wobei die Hintergrundinformationen interessante Details zu Tage fördern.
Das Gameplay beschränkt sich rein auf das Erkunden des Anwesens sowie dem interagieren mit einigen Gegenständen.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit eine Axt zu nutzen, um Türen zu zerstören und einen Flammenwerfer (so etwas ähnliches zumindest) kann man sich ebenfalls basteln.
Die große Stärke dieses Spiel liegt ganz in der Optik & der Akustik. Kaum ein anderes Horrorspiel beherrscht das Spiel von Licht & Schatten so gut wie Don’t Knock Twice. Die Atmosphäre ist unglaublich, dicht wenn man nur mit einer Kerze seinen Weg erleuchtet und immer wieder andere Kerzen anzünden kann. Dazu kommt das Klopfen. Wer den Film kennt weiß, dass das Klopfen die Hexe ankündigt. Es ist verblüffend wie Paranoid man wird, wenn man nicht als Beobachter sondern als aktiver Teilnehmer durch das Haus wandert.
Man kann Don’t Knock Twice als mit Playstation VR spielen. Ich habe das noch nicht getan weil mir das normale Erlebnis, dank 7.1 Heimkino, bereits reicht.


Das Videospiel Don’t Knock Twice ist bei weitem gruseliger & atmosphärischer als der Film aber leider bleiben dafür das Gameplay & die Handlung etwas auf der Strecke.
Ich kann den Film, als Teil des oberen Mittelfelds der Horrorfilme, empfehlen ebenso wie das Spiel und beides ergibt eine interessante Kombination, da der Film mehr Handlung hat aber dafür weniger Gruselatmosphäre während es im Spiel umgekehrt ist.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Fire Emblem Warriors – Limited Edition | Unboxing in Bildern | Storytime

Ich habe heute die Limited Edition von Fire Emblem Warriors erhalten. Dabei handelt es sich um einen Ableger der berühmten Warriors-Reihe. Das Spiel wurde für die Nintendo Switch von Nintendo, Team Ninja, Omega Force & Koei Tecmo entwickelt.

Eine Review zum Spiel wird in den kommenden zwei Wochen erscheinen (hoffentlich).




Alles in allem bin ich mit dem Inhalt der Limited Edition sehr zufrieden. Der Soundtrack (3 CD‘s) ist sehr hochwertig ausgeführt und die Sammelkarten bestehen aus stabiler Pappe.

Das wars soweit von mir. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und ich wünsche euch noch einen wunderschönen Morgen/Mittag/Abend!

Deadpools Art of War | Review

Nachdem ich nun einige DC Comics vorgestellt habe, widmen wir uns mal wieder dem ewigen Konkurrenten Marvel.
Bei Deadpools Art of War handelt es sich um eine vierteilige Geschichte aus der Feder des großartigen Peter David. Für die künstlerische Gestaltung zeichnen sich Scott Koblish & Val Staples aus.


Die Kunst des Krieges (habe ich tatsächlich gelesen) ist Teil der Weltliteratur und seit Jahrhunderten ein wichtiges Werk für erfolgreiche Kriegsführung.

Es wird Zeit für eine Kunst des Krieges und wer versteht mehr vom Krieg als Deadpool, der Söldner mit der großen Klappe. Um sein neues Werk zu vermarkten, braucht er jedoch einen Krieg. Was sich bietet sich also besser an als einen Krieg zwischen den Asen Loki & Thor anzuzetteln? Einen Krieg zu entfachen, ist jedoch leichter als einen zu kontrollieren, wie Deadpool bald feststellen muss.


Der Zeichenstil von Deadpools Art of War sticht aus der Masse deutlich heraus und erinnert mich etwas an die alten Comics aus dem Mad Magazine.
Das Design der Figuren gefällt mir außerordentlich gut und Deadpool in einem nordischen Kostüm ist schon irgendwie cool. Dazu kommt ein klassischer Loki wie man ihn aus den 60ern kennt und eine ansprechende Gestaltung der anderen nordischen Asen (Thor, Odin, etc.).
Was mich freut sind die Passagen aus Kunst des Krieges, die immer wieder im Off zitiert, natürlich mit passenden Bildern unterlegt.


Alles in allem ist Deadpools Art of War ein unterhaltsamer Comic, der aus der Norm ausbricht und Weltliteratur mit dem abgefahrenen Humor von Deadpool kombiniert. Wer den Söldner mit der großen klappe mag kommt definitiv auf seine kosten.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm:

Deadpool: Die Kunst des Krieges

Deadpool’s Art of War

Manga Update vom 19.10.2017 | Storytime

Ich war mit Sabrina Autengruber, eine gute Freundin von mir, mal wieder im Thalia und wie immer konnte ich das Geschäft nicht verlassen, ohne mir ein paar Bücher zu kaufen. Heute habe ich mir einige Mangas gekauft.. 😅

Ihr könnt euch also in der nächsten Zeit über Manga Reviews freuen! Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag!

Seoul Station & Train to Busan | Double Feature Review

Heute begeben wir uns nach Südkorea und ergründen in zwei Filmen die Auswirkungen einer Zombieapokalypse auf der koreanischen Halbinsel. Viel Spaß!


Seoul Station ist ein südkoreanischer Animationsfilm aus dem Jahr 2016 (2017 für Europa), der unter der Regie Yeon Sang-ho entstanden ist. Der Film behandelt den Ausbruch einer Zombieapokalypse und bildet die Vorgeschichte zu Train to Busan.

Ein, scheinbar schwer verletzter, Obdachloser irrt durch die Straßen von Seoul. Hilfe bekommt er nur von einem befreundeten Obdachlosen. Trotz der Bemühungen des Freundes stirbt der Obdachlose, kehrt jedoch als Untoter zurück.
Zur gleichen Zeit zerstreitet sich das Pärchen Gi-ung & Hye-seon weil sich Hye-seon prostituieren soll um die Miete zu bezahlen. Im Ergebnis dieses Streits läuft Hye-seon fort. Zusammen mit Hye-seon’s Vater, Seog-ku, sucht Gi-ung nach seiner Freundin als das Chaos des lebenden Todes über Seoul hereinbricht.


Seoul Station setzt von Anfang an auf eine düstere Atmosphäre und ist mehr ein Sozialdrama als ein Zombiefilm. Die Themen Armut, Obdachlosigkeit & Prostitution stehen im Vordergrund, was die Missstände in Südkorea aufzeigt.
Das Chaos entwickelt sich langsam aber sicher, da sich die Infektion immer weiter ausbreitet und die Polizei mit der Lage überfordert ist. Als das Verteidigungsministerium mit dem Militär die Kontrolle über Seoul übernimmt, eskaliert die Situation endgültig.
Die Geschichte selbst wird durch die drei Hauptfiguren getragen die zusammenfinden wollen und dabei durch die Hölle gehen müssen.


Ein großes Lob geht an die Sprecher welche mit viel Emotion den Figuren eine Stimme verleihen. Dabei scheut Seoul Station auch nicht vor Kraftausdrücken zurück.
Die Animationsqualität, besonders die der Untoten, ist sehr hochwertig auch wenn die Mimik, der lebenden oftmals ein klein wenig hölzern wirkt. Mir ist jedoch klar, dass das meckern auf hohem Niveau ist.


Alles in allem lebt Seoul Station von seiner Handlung und wird in erster Linie von der bedrückenden Atmosphäre getragen. Die drei Hauptfiguren ergänzen dieses Drama dann komplett.
Bevor ich jedoch ein endgültiges Fazit ziehe, kommt nun die Review zu Train to Busan.


Während Seoul Station ein Animationsfilm ist, haben wir es bei Train to Busan mit einem Realfilm aus dem Jahr 2016 zu tun. Regie führte wieder Yeon Sang-ho.


Der Fondsmanager Seok-woo lässt sich von seiner Tochter Su-an überreden, an ihrem Geburtstag mit dem Schnellzug nach Busan zu fahren. Dort lebt Su-an’s Mutter, die sie seit der Scheidung ihrer Eltern kaum noch gesehen hat.
Kurz bevor der Zug von Seoul abfährt, gelangen zwei Personen an Bord. Zum einen ein Obdachloser und ein Mädchen, welches am Bein verletzt ist. Als besagtes Mädchen eine Zugbegleiterin anfällt, breitet sich das Zombievirus im Zug aus. Nach den ersten Konfrontationen bildet sich eine relativ große Gruppe von überlebenden um Seok-woo und seine Tochter sowie um Sang-hwa und dessen schwangere Frau Sung-Kyung.
Während die Überlebenden durch die Medien erfahren das es in Seoul zu Krawallen gekommen ist, erhält Seok-woo die Information das Busan sicher ist. Eine Zugfahrt durch die Hölle der Untoten beginnt.


Train to Busan setzt auf Action, ein hohes Tempo & fein gezeichnete Charaktere. Die Zombies in diesem Film sind äußerst agil und mehr als einmal brechen sie quasi als Welle über die Überlebenden herein. Dies unterstreicht die kollektive Gefahr, die von den Untoten ausgeht. Ein Zombie kann, leicht, überwunden werden aber als Welle sinken die Überlebenschancen gen Null.
Die Spannung von Train to Busan setzt sich aus der Kombination von Konflikten innerhalb der Überlebenden, des Platzmangels im Zug und der permanenten Gefahr durch die Untoten zusammen.
Der Cast überzeugt mit authentischem Schauspiel und zeitweiligem over acting, was jedoch nicht negativ auffällt.


Für sich genommen sind sowohl Seoul Station als auch Train to Busan sehenswerte Filme, die jeweils einen anderen Schwerpunkt haben. Seoul Station ist ein sozialkritisches Drama, dass Themen wie Armut & Prostitution behandelt während Train to Busan ein eher actionlastiger Zombiefilm, mit einem Hauch Familiendrama, ist. Ich kann beide Filme sehr empfehlen würde jedoch Train to Busan den Vorzug geben, wegen dem höheren Tempo und der besser gelungenen Spannungskurve.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Unter folgenden Links könnt ihr euch die Filme kaufen, in Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm:

Train to Busan – Special Limited Edition [Blu-ray]

Seoul Station [Blu-ray]

Train to Busan [Blu-ray] 

Weitere Beiträge zum Thema Seoul Station & Train to Busan:

Gestern Gesehen: ‚Train to Busan‘ (2016)

Filmlogbuch Nr.120 – Train to Busan

Kritik: Das koreanische Zombiespektakel Train to Busan.

Teen Titans: Der Judas Auftrag (DCUAOM) | Review

Ich habe schon länger keinen Animationsfilm von DC/Warner Bros. gesehen und da ich die Teen Titans sehr sag kommt heute meine Review zum neuen Teen Titans Film „Der Judas Auftrag“. Viel Spaß!


Der Film beginnt fünf Jahre vor der eigentlichen Handlung und schildet das erste Treffen von Dick Grayson, damals noch Robin, seinen Teen Titans und der Alien Prinzessin Starfire.
In der Gegenwart kehrt Nightwing zu den Teen Titans zurück um den Superschurken Brother Blood und seine Fanatiker zu stoppen. Außerdem hat sich die ebenso mächtige wie mysteriöse Terra dem Team um Starfire, Nightwing, Robin, Blue Beetle, Beast Boy & Raven angeschlossen.
Was ist der Plan des Superschurken? Er möchte die Titans entführen, ihnen die Fähigkeiten rauben und sich selbst einverleiben. Dazu heuert er den Söldner Deathstroke an, der Blue Beetle entführt. Die Teen Titans brechen zur Rettung ihres Kameraden auf.
T. T.: Der Judas Auftrag ist ein Sequel zu den Filmen Justice vs. Teen Titans und Son of Batman. Auf beide Filme wird angespielt und Deathstroke erfüllt eine Doppelfunktion im Film. Einerseits ist er der Erzfeind der Teen Titans und andererseits hasst er Damian Wayne (Robin) seit den Ereignissen von Son of Batman, was jedoch auf gegenseitigkeit beruht.


Wie üblich bei den DC-Zeichentrickfilmen ist die Qualität der Animationen sehr hoch und den Zeichenstil empfinde ich als gelungen. Dazu kommen wiederkehrende Sprecher, was den Figuren Wiedererkennungswert verleiht.
Was ich an den DC-Animationsfilmen so mag ist der Umstand, dass sich diese Filme wie ein richtiges & zusammenhängendes Film-Universum anfühlen. Es gibt immer wieder Querverweise auf ältere Abenteuer und die Figuren entwickeln sich Stück für Stück weiter. So ist Damian Wayne immer noch ein kleines Arschloch, aber langsam wird er sozialer und ist bei Weitem weniger aggressiv als früher.

Gleiches gilt für die Beziehung von Nightwing & Starfire von der ich hoffe, dass sie hält und mir einen eigenen Film, nur über die beiden, wünschen würde.


Alles in allem ist Teen Titans: Der Judas Auftrag ein gewohnt gut gemachter Zeichentrickfilm, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Die Handlung ist spannend, die Figuren, dank der hervorragenden Sprecher, sympathisch und der Film wirkt wie aus einem Guss.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer nun Interesse an diesem Film hat untenstehenden Link folgen:

Teen Titans – Der Judas-Auftrag [Blu-ray]

Mario Kart 8 Deluxe | Review [Nintendo Switch]

Mario Kart 8 Deluxe ist ein Fun-Racer (Rennspiel) für die Nintendo Switch und erschien im April 2017 als zweiter Kracher für Nintendos neue Konsole. Bei Mario Kart 8 handelt es sich um den insgesamt elften Teil der Reihe, und wenn wir MK 8 Deluxe als eigenen Teil rechnen, was unsinnig wär, kommen wir auf bisher zwölf Spiele.


Mario Kart 8 Deluxe bietet alle Inhalte der Wii U Version, einen Kampfmodus mit neuen Strecken, neue Fahrer, ein neues Item sowie die Möglichkeit zwei Items zu besitzen. Letztere Funktion kennt man bereits aus Mario Kart Doubledash.
Mit insgesamt 48, 42 Fahrern, 5 Hubraumklassen & 6 Spielmodi ist Mario Kart 8 Deluxe ein wahres Umfangsmonster.
Die Spielmodi reichen vom klassischen Gran Prix im Einzelspielermodus über spannende Mehrspielermodi (sowohl Online mit bis zu 12 Spielern als auch mit bis zu 4 Spielern im TV-Modus) bis hin zum Zeitrennen um die Bestzeit.
Die Hubraumklassen beschreiben die Geschwindigkeitsstufen, mit denen die Rennen bestritten werden und können als die Schwierigkeitsstufen angesehen werden. Folgende Hubräume gibt es in Mario Kart 8 Deluxe: 50 cm3, 100 cm3, 150 cm3, spiegelverkehrt (meine Hölle) & 200 cm3.


Optisch sieht Mario Kart 8 Deluxe hervorragend aus. Die verschiedenen Strecken sind liebevoll gestaltet, warten mit schicken Details im Hintergrund und kräftigen Farben auf.
Was mir gefällt ist der Umstand, dass so gut wie jede Strecke einprägsam ist und sich von den anderen Strecken abhebt.

Dazu kommt die Kreativität der Entwickler. Die Strecken, welche exklusiv für Mario Kart 8 gestaltet worden sind, nutzen die Technik der Wii U & besonders die der Switch perfekt aus. Dazu kommen Strecken die als modernisierte Versionen der alten Mario Karts dienen.
Technisch läuft Mario Kart 8 Deluxe mit einer Auflösung von 1080 p & stabilen 60 FPS, was eine beachtliche Leistung darstellt und für Rennspiele ein muss, ist.


Mario Kart 8 Deluxe gehört zu den großen Krachern der Nintendo Switch. Der Umfang des Spiels ist enorm und sorgt für viele Stunden Spielspaß. In Kombination mit den online/offline Modi sowie der Möglichkeit bis zu 8 Konsolen miteinander zu verbinden (im gleichen Raum natürlich) kann auch der Schlachtenmodus effektiv genutzt werden.
Es gibt wesentlich realistischere Rennspiele aber Mario Kart 8 Deluxe versprüht dafür sehr viel Charme!
Das soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer nun Lust auf das Spiel bekommen hat, kann dem untenstehenden Link folgen:

Wien, ein Ausflug in Bildern & wenigen Worten! | Storytime

Ich war von 13.10 bis 15.10 in Wien mit Felix, Jessica, Mela & Christoph. Unser Hauptziel war die Game City 2017 am 14.10 und nun folgen einige Bilder von diesem Ausflug mit ein paar kurzen Kommentaren. Im Anschluss möchte ich Stichwortartig meine Eindrücke der gespielten Spiele mitteilen.

Ich war von 13.10 bis 15.10 in Wien mit Felix, Jessica, Mela & Christoph. Unser Hauptziel war die Game City 2017 am 14.10 und nun folgen einige Bilder von diesem Ausflug mit ein paar kurzen Kommentaren. Im Anschluss möchte ich Stichwortartig meine Eindrücke der gespielten Spiele mitteilen.

 

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Unsere Unterkunft für die Zeit vom 13.10 bis 15.10. Sehr empfehlenswert. Faire Preise, saubere Zimmer, tolle Ausstattung und äußerst freundliches Personal.

 

 

 

 

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Das Wiener Rathaus und der Eingang zur Game City!

 

 

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Kingdom Come Deliverance
-atmosphärisch
Erinnert an Morrowind, Skyrim, Oblivion
Technisch grundlegend solide
Aktuell mit englischem Ton aber deutschen Texten

 

 

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Ni No Kuni 2
Ni No Kuni 2
 Stilistisch dem Vorgänger sehr ähnlich
-Schicke Grafik
Interessantes Gameplay mit Strategie-Elementen
 Aktuell nur auf Englisch, hoffe auf deutsche Texte

 

 

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Mario Odyssey
Optisch hervorragend & sehr detailverliebt.
Steuerung angenehm, man hat die volle Kontrolle.
Level stecken voller Geheimnisse.
Leider nur ca 10 Minuten Spielzeit aber verständlich da viele Leute dieses Spiel antesten wollten.

 

 

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Sub-O-Tron
Es war sehr nostalgisch an den alten Konsolen vorbeizuschlendern und jungen Gamern beim zocken alter Klassiker über die Schulter zu schauen.

 

 

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AC Origins
Äußerst ansprechende Open World in erfrischendem Setting.
Gameplay fühlt sich neuartig an.
Leider war die Demozeit mit knappen 10 Minuten sehr kurz.

Alles in allem war der Tag sehr schön und anstrengend. Ich freue mich auf die Game City 2018 und hoffe euch gefallen die Bilder!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #2: Phantasm 1, Kingsman, Green Lantern | Gedankenspiel

Willkommen zur zweiten Folge von „zuletzt gesehen“ und heute habe ich einen bunten Strauß an verschiedenen Filmen für euch. Viel Spaß!


Phantasm 1 – Das Böse (1979, Horrorfilm, USA)

Beginnen wir mit einem interessanten Horror/Sci-Fi Hybrid aus dem Jahr 1979. Phantasm besticht durch einen stimmigen Soundtrack, gute Schauspieler & einem interessanten Bösewicht. Der Tall Man, gespielt von Angus Scrimm, ist ein perfektes Beispiel dafür, wenn der Bösewicht durch Mimik, Gestik & Haltung gruseln soll. Mich erinnert der Tall Man etwas an den Slenderman, nur eben wirkungsvoller.
Die Handlung ist schnell erklärt. Mike, ein Teenager, lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Bruder Jody in Oregon. Auf dem örtlichen Friedhof entdeckt er zufällig die seltsamen Aktivitäten des Tall Man. Dieser hievt den Sarg eines kürzlich verstorbenen ohne Mühe in sein Auto. Niemand glaubt Mike aber als dieser einen Beweis für den Tall Man abliefern kann nehmen Mike, Jody & dessen bester Kumpel Reggie den Kampf gegen das Böse auf.
Ich habe vor der Sichtung auf Amazon noch nie von diesem Film gehört oder gelesen. Was mich überrascht hat, war die gelungene Gruselatmosphäre und das Phantasm, bis auf ein paar Szenen, ohne Blut & explizite Gewalt auskommt.
Alles in allem hat mir Phantasm 1 sehr gut gefallen, aus oben genannten Gründen.


Kingsman – The Secret Service (2014, Comicverfilmung, USA/Vereintes Königreich)

Es geht mit einer Comicverfilmung weiter. Kingsman – The Secret Service basiert auf dem Comic The Secret Service, welche unter anderem von Mark Miller geschrieben wurde. Regie führte Matthew Vaughn, der sich durch Kick-Ass (auch von Marvel) einen Namen gemacht hat.

Eggsy, ein talentiert & hochbegabter jugendlicher, der in schlechten sozialen Umständen aufwächst, wird Harald „Galahad“ Hart für die Organisation Kingsman angeworben da sein Vater bereits mit Harald zusammengearbeitet hat aber leider verstarb. Harald übergab Eggsy (voller Name Gary) eine Tapferkeitsmedaille mit einer Telefonnummer, falls er jemals Hilfe brauchen sollte. Während Eggsy zum Kingsman, einem Agenten der gleichnamigen Organisation, die weltweit und unabhängig von Regierung & Gesetz agieren, ausgebildet wird ,entwickelt der Menschenfreund Richmond Valentine einen bösartigen Masterplan. Den Plan werde ich aufgrund des Spoilers nicht verraten.
Kingsam ist ein rasanter, spannender & witziger Actionfilm der durch die kreativen Gadgets, den grandiosen Schauspielern & einer überzogenen Handlung. Meine Highlights waren Samuel L. Jackson als Oberschurke Richmond Valentine den man nicht ernst nehmen kann & Colin Firth als Agent Galahad.

Ich möchte nicht zu viel über den Film verraten, da dieser äußerst sehenswert ist und von seinen Charakteren lebt. Wer also, wie ich, Kingsman ausgelassen hat, sollte ihn auf jeden Fall nachholen. Fans von Action- und Agentenfilmen kommen definitiv auf ihre kosten!


Green Lantern (2011, Comicverfilmung, USA)

Wie fange ich über Green Lantern an. Im Vorfeld habe ich weitestgehend negative Kommentare über diesen Film gelesen und diese sind auch berechtigt aber der Film ist kein kompletter Ausfall. Fangen wir jedoch von vorne an! Green Lantern ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2011 und hätte ursprünglich ein DC Filmuniversum begründen sollen, was jedoch floppte.
Hal Jordan, gespielt vom grandiosen Ryan Reynolds, ist ein talentierter Testpilot, der als Kind den Tod seines Vaters miterlebte. Eines Tages findet Hal ein abgestürztes Raumschiff und die im Sterben liegende Green Lantern Abin Sur. Von ihm erhält Hal einen Ring und zum Green Lantern, einem Mitglied der gleichnamigen intergalaktischen Sicherheitstruppe.
Aus den Tiefen des Weltalls nähert sich eine große Gefahr namens Parallax, das diese gelbe Macht der Angst nutzt. Mithilfe seiner neuen Fähigkeiten als Green Lantern muss Hal Jordan seine Heimat vor dem gefürchteten Parallax retten.
Der Film ist ein klassischer Origin-Film, wie man sie im Genre der Comicverfilmungen häufig sieht. Leider mangelt es Hal Jordan an zu wenig Persönlichkeit & Tiefgang, um einen überzeugenden Helden zu spielen. Leider ändert auch Ryan Reynolds, der ein genialer Schauspieler ist, nur wenig daran. Dazu kommt Mark Strong als Sinestro, der zwar als Mentor eingeführt wird und sich für die Zukunft als Schurke anbietet, aber auch kaum Tiefgang mitbringt. Vom Rest des Casts möchte ich nun nicht anfangen außer das diese solide spielen. Die besten Schauspieler bringen nichts, wenn das Drehbuch mies ist.
Was mir hingegen sehr gefällt ist zum einen das Design von Parallax und zu anderen das organisch wirkende Kostüm der Green Lanterns. Dem Gegenüber stehen Effekte, die eher peinlich sind, Stichwort Rennbahn.
Zusammengefasst ist Green Lantern eine bemühte Comicverfilmung, die zwar talentierte Schauspieler hat aber unter einem schwachen Drehbuch leidet. Ich halte Green Lantern für keinen kompletten Ausfall aber nach heutigen Maßstäben spielt dieser Film doch eher im unteren Segment mit!


Das wars soweit von meiner Seite. Ich hoffe euch hat die zweite Folge von zuletzt gesehen gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Meine Meinung zu Annabelle (2014) | Gedankenspiel

Annabelle ist ein Horrorfilm von 2014 und stellt ein Spin-off zu den Conjuring Filmen dar. Lange Zeit war dieser Film auch mein Liebling aus dem Conjuring Franchise. Dies änderte sich allerdings als 2017 mit Annabelle Creation ein handwerklich bei Weitem besserer Film aus diesem Franchise erschienen ist. Das ist insofern interessant, weil Annabelle Creation im Kern das gleiche Muster hat wie Annabelle aber dramaturgisch einfach spannender ist.
Aber genug von den vergleichen zwischen Annabelle Creation & Annabelle (vorläufig), heute geht es mir um das Erstlingswerk.


Die Handlung ist relativ simpel. Die Familie Form erwartet ihr erstes Kind. Um seiner Frau Mia eine Freude zu machen, schenkt der werdende Vater John seiner Frau eine verdammt unheimliche Puppe, bei der es sich um die gleiche Puppe wie in Annabelle Creation handelt. Eines Nachts werden die Nachbarn von zwei Dämonenanbetern überfallen und getötet. Als die beiden in das Haus der Forms eindringen, vollzieht Annabelle Higgins, die man bereits aus Annabelle Creation, ein Ritual mit der gruseligen Puppe bevor sie verstirbt.
Ab diesem Zeitpunkt vermehren sich paranormale Ereignisse und nach einem Hausbrand ziehen die frischgebackenen Eltern um. Überraschenderweise kommt die Puppe mit. Das Böse ist jedoch auch mit umgezogen. Der Horror geht also weiter.
Der Horror in Annabelle entwickelt sich langsam. Was zuerst mit Kleinigkeiten, wie Bewegungen in den Augenwinkeln, beginnt bauscht zu immer heftigeren Aktionen des Dämons auf. Dabei verfolgt der Dämon das Ziel des psychischen Zusammenbruchs seiner Opfer um das zu bekommen was er begehrt, eine Seele. An dieser Stelle muss ich das gruselige Design des Dämons loben.


Meine größte Kritik an Annabelle ist das etwas hölzerne Schauspiel der Darsteller. Gerade im Vergleich zu Annabelle Creation, die Vergleiche bleiben leider nicht aus, mit den hervorragenden Kinderschauspielern fällt das Erstlingswerk stark ab.
Was jedoch clever eingefädelt wurde, ist die Brücke von Annabelle Creation zu Annabelle, womit einige offene Fragen geklärt werden und ein gewisser AHA-Effekt entsteht.


Alles in allem ist Annabelle meiner Meinung ein etwas unterschätzter Horrorfilm. Klar im Vergleich zu Annabelle Creation fällt der Erstling etwas ab, aber im Vergleich zu den Conjuring Filmen macht Annabelle einiges besser. So wird mehr auf den Psychoterror durch das Böse als auf übertriebene Kämpfe gegen das Böse wie beispielsweise in Conjuring 1.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Halt bevor ihr das Fenster schließt könnt ihr, natürlich freiwillig, die unteren Links auskundschaften um euch mit dem Conjuring Franchise einzudecken. In freundlicher Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm!

Dragon’s Dogma: Dark Arisen HD | Review [Playstation 4]

Dragon’s Dogma war mein Spiel des Jahres 2012. Vor fünf Jahren habe ich Dragons Dogma beendet. In die Spielwelt Gransys kehrte ich 2013 mit dem Add-on Dark Arisen. Da aller guten Dinge drei sind, erkunde ich erneut die mystische Welt von Gransys. Ob mich das Spiel zum dritten mal begeistern konnte, erfahrt ihr jetzt. Viel Spaß!
Noch eine kleine Anmerkung, in dieser Review geht es mir rein um das Hauptspiel Dragons Dogma. Der DLC Dark Arisen wird bei Zeiten einen Nachtrag bekommen!


Eine Prophezeiung besagt die Rückkehr einer alten Bestie. Diese Kreatur, ein Drache namens Grigori, taucht in der Welt Gransys auf und senkt Dunkelheit über das Reich.
Der Held, ein vom Spieler selbst erstellter Charakter, tritt beim Auftauchen des Drachen gegen die Bestie an, scheitert jedoch kläglich. Der Drache stiehlt dem Spieler sein Herz, wodurch dieser zum Erweckten wird und das Ungeheuer erschlagen muss, um sein Herz zurück zu bekommen. Nach einer Reise in die Hauptstadt muss der Spieler diverse Aufgaben für die Stadt erledigen, um schließlich Teil der Lindwurmjagd zu werden.
Natürlich ist das nur ein Teil einer verzweigten & epischen Handlung um Gransys zu retten. Das Hauptziel bleibt dem Spieler jedoch immer in Erinnerung.


Dragon’s Dogma ist ein Action-Rollenspieler in dem der Spieler zusammen mit einer Gruppe aus bis zu vier Personen die Welt bereist, Missionen erfüllt, Dungeons erforscht und eine vielfältige Anzahl an Monstern bekämpft.
Die Truppe besteht aus dem Spieler selbst, einem Hauptvasallen, den man wie den Hauptcharakter selbst erstellt und zwei Gefährten die an Riftsteinen gegen andere Vasallen ausgetauscht werden. Der Vorteil an diesem System ist die Zusammenstellung einer ausgewogenen Truppe aus 9 wählbaren Klassen, die Klasse des Spielers & des Hauptvasall kann in Gasthäusern geändert werden. Nachteilig ist in diesem Fall, dass fehlen einer richtigen Persönlichkeit der Figuren. Die Charaktere in Dragon’s Dogma sind ohnehin etwas seicht gehalten, haben aber dennoch etwas Persönlichkeit um sie zu unterscheiden.
Der Kampf wiederum ist besser gelungen als die Persönlichkeiten. Als großes Feature wird das Klettern etabliert. An dieser Stelle muss ich den Director des Spiels, Hideaki Itsuno, zitieren:

„In diesem Spiel kann man an allem klettern, solang es Körperteile hat, die man attackieren kann.“

Mit diesem Satz lässt sich ein großer Teil des Kampfsystems wunderbar zusammenfassen. Der Rest besteht im Kern aus dem Ausnutzen der Schwächen der Feinde, dem Koordinieren der Vasallen, wobei die K.I. sehr gut ist und dem Entfesseln mächtiger Attacken, die man nach & nach durch Disziplinpunkte freischaltet.


Optisch besticht Dragon’s Dogma durch sehr schöne Landschaft und ein schickes Gegnerdesign, besonders die Chimäre sieht sehr beeindruckend aus.
Kritik muss leider auch sein, da die NPC’s immer wieder ineinander hineinlaufen und keine Kollision haben. Dieser Fehler tritt jedoch eher selten auf, da der Spieler durchaus „Materie“ besitzt und nicht durch alles hindurchläuft.

Alles in allem sieht Dragon’s Dogma mit einem Alter von vier Jahren immer noch sehr gut aus und zeigt nur wenig Altersschwäche.
Kurz zum Soundtrack, da dieser nur aus zwei erwähnenswerten Themen (Intro & Kampfthema) zu bestehen scheint, ist die akustische Untermalung als Hintergrundbeschallung zu verbuchen.


Zusammengefasst ist Dragon’s Dogma: Dark Arisen HD auch nach vier Jahren immer noch Spielens wert und entführt den Spieler in eine faszinierende Welt, voller Monster, Abenteuer & verborgener Schätze. Wer Dragon’s Dogma noch nicht gespielt hat, sollte dies schleunigst nachholen und Teil der Lindwurmjagd werden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Für all jene die das Spiel kaufen möchten, in Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm:

Dragon’s Dogma Dark Arisen [PS4]

Dragon’s Dogma Dark Arisen [Xbox One]

 

Das Spiel (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #7

Letzte Woche gab es leider keine Beiträge, aus dem Special zu den King Beiträgen, bis auf die Review zu ES, da ich einige andere Projekte vorziehen wollte/musste. Heute geht es mir um den Film „Das Spiel“ oder auch Geralds Game. Dieser Film ist seit dem 29.9 auf Netflix verfügbar. Als Vorlage diente der Roman „Das Spiel“ von 1992.


Das Ehepaar Burlingame verbringt ein Wochenende in ihrem abgeschiedenen Sommerhaus. Um ihr Sexleben wieder anzukurbeln, betreiben die Fesselspielchen. Jessie Burlingame (Carla Gugino) ist anfangs noch angetan von den Spielchen verspürt jedoch je einen Ekel wegen den Fantasien ihres Mannes Gerald (Brian Greenwood).
Als dieser stirbt, gerät Jessie in ernste Schwierigkeiten. Sie ist mit Handschellen an das massive Bettgestell gefesselt und die Schlüssel sind unerreichbar. Die Chance auf Rettung ist verschwindend gering. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Das Spiel lebt vom Zusammenspiel der beiden Schauspieler Carla Gugino & Brian Greenwood. Beide verkörpern verschiedene Aspekte von Jessies Persönlichkeit und stehen mit unserer Protagonistin im Zwiegespräch. Dabei werden diverse Elemente aus Jessies Vergangenheit zu Tage gefördert.
Spannung wird durch das Thema Zeit erzeugt. Jessie muss sich so schnell wie möglich befreien, bevor sie eines grausamen Todes stirbt. Außerdem taucht immer wieder eine seltsame deformierte Gestalt auf.
Ein wichtiges Element ist die Sonnenfinsternis. Diese ist direkt mit Stephen Kings Werk Dolores verknüpft welches zum selben Zeit spielt wie „Das Spiel“. Im Film wird auch auf Dolores angespielt und ich hoffe, dass dieses Buch auch von Netflix verfilmt wird.


Alles in allem ist Das Spiel ein guter Thriller mit fantastischen Schauspielern und einer spannenden Prämise. Wie so oft sind jene Stephen-King-Verfilmungen gelungen, die nicht auf einen Horrorfilm basieren. Ich war von diesem Film positiv überrascht und kann ihn ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!
Wer mehr zum Stephen King lesen möchte folgt diesem Link:

All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler

 

 

Tekken 7 | Review [PS4]

Tekken gehört zu den Lizenzen, die mich Jahre lang nicht interessiert haben. Die meiste Erfahrung habe ich mit Tekken 3 zu Playstation 1 Zeiten gesammelt, aber danach entdeckte ich Dead or Alive für mich und jedes andere Beat’em up wurde uninteressant. Im Vorfeld des Erscheinungstermins wurde mein Interesse geweckt, da Tekken 7 hervorragend aussah. Gekauft habe ich es trotzdem nicht. Es gibt jedoch in meinem Freundeskreis eine liebe Person, namens Sarah Schuh die so freundlich war und mir Tekken 7 geliehen hat. Diese Review ist dir gewidmet!


Tekken 7 erschien am 2.6.2017 für PS4, Xbox One & PC. Das Spiel ist der neunte Hauptteil der Serie und das Erste Tekken, welches auf der Unreal-Engine entwickelt wurde. Im Juli 2016 erschien außerdem eine erweiterte Fassung der Arkade-Version (das Original erschien 2015) für den japanischen Markt.


Nach dem Ende von Tekken 6, als Jin Kazama das Monster Azazel getötet und die Welt gerettet hat, entwickelt sich der Krieg den Konzernen Mishima Zaibatsu und G Corporation zu einem weltweiten Konflikt.
Die Geschichte wird aus der Sicht eines Reporters erzählt, dessen Familie durch den Krieg umgekommen ist. Jin Kazama gilt als vermisst und die Zaibatsu wird von Nina Williams als Stellvertretung geleitet. Diese Rolle hat sie jedoch nur kurz inne, da Heihachi Mishima die Leitung über seine Firma zurückfordert.
Was nun folgt, ist eine lange & teils arg geschwollene Geschichte über Familie, Verrat und Krieg. Am wichtigsten ist jedoch die Mishima Familiefehde zwischen Heihachi & Kazuya. Der Krieg wird enden und nur einer der besten wird überleben.
Für ein Prügelspiel hat Tekken 7 eine sehr epische Erzählung. Leider hält sich die Spannung in Grenzen, dennoch unterhält das Finale der Tekken-Saga bis zum Schluss.


Tekken 7 spielt sich besser als seine Vorgänger, was auch so sein soll, ist jedoch im Vergleich zu Genrekollegen wie Dead or Alive etwas langsamer.

Das hat den Vorteil, dass sich die Angriffe wesentlich wuchtiger anfühlen aber dem gegenübersteht der Nachteil, dass den Kämpfen die Dynamik fehlt.
Es gibt Ausnahmen, wie beispielsweise Lars, jedoch ist der Großteil der Kämpfer eher langsam aber dafür wuchtig. Was mich am meisten stört, ist die fehlende Taste zum blocken. Es gibt zwar die Möglichkeit Angriffe abzuwehren, auf dem Digikreuz immer in die entgegensetzte Blickrichtung gedrückt halten, eine fixe Taste wäre jedoch komfortabler.  Loben muss ich dafür die Verteilung von Tritten & Schlägen. Es gibt für beide Arten von Angriffen zwei Tasten. Einmal als hohen & einmal als niedrigen Angriff.

Neben der Hauptgeschichte gibt es noch einige andere Spielmodi wie Charakterepisoden, die sich durch die Abwesenheit von Kreativität auszeichnen, den Treasure Kampf, in dem man kosmetische Items für die Charaktere & spielinternes Geld freischalten kann, einen Arcade Modus, einen Online Modus sowie den klassischen offline Versus Kampf & einen VR Modus.

Es gibt zwar auch einen Tekken Bowling Modus, ganz unten im Hauptmenü angepriesen, da es sich aber hierbei um ein DLC, um 13€, handelt kann ich zu diesem Modus nichts sagen, außer das der Preis recht happig ist. In Yakuza 0 bekommt man ein Bowling-Minispiel gratis.


Die größte Stärke ist ganz klar die Technik & die Optik. Tekken 7 sieht fantastisch aus, besonders die Zwischensequenzen sind filmreif aber ohne spannende Handlung leider nur ein Effektfeuerwerk. Die Ingame Grafik sieht ebenfalls schick aus, besonders die Figuren sind sehr detailliert. Weiter’s muss ich den Übergang von Zwischensequenz zu Ingame loben. Dieser Übergang funktioniert in den meisten Fällen sehr und ich wurde von diesem Feature mehr als einmal überrumpelt.

Neben dem soliden technischen Gerüst, stabile Bildrate & schöner Optik, gibt es auch was auf die Ohren. Die Sprache der Synchronisation variiert, je nach Nationalität der Kämpfer und der Soundtrack ist sehr stimmig zum Szenario.


Alles in allem ist Tekken 7 ein solides Beat’em up, jedoch kein Spiel, welches mich für Monate beschäftigen könnte. Dafür bietet es leider nicht genug Tiefgang in der Hauptgeschichte & das Gameplay ist mir zu träge. Ich bin froh es gespielt zu haben, jedoch würde ich es mir nicht kaufen. Dafür fehlt einfach die Langzeitmotivation. Zum Schluss bleibt mir nur das langweilige Standardfazit der Fachpresse:

Fans der Serie greifen zu, alle anderen spielen Probe.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hal Jordan and the Green Lantern Corps Vol. 1: Sinestros Law (DC Rebirth) | Review

Die Green Lantern Comics gehören zu den wichtigsten Serien innerhalb des DC Universums. Ich mag diese langen & epischen Handlungsstränge mit spürbaren Veränderungen. Sei es nun die Blackest Night Saga oder das Third Army Crossover der New 52 Kontinuität, Green Lantern garantiert, soweit es mich betrifft, immer Spannung!
Im Zuge des Rebirth Events wurden die bestehenden GL-Serien eingestellt und durch zwei neue ersetzt. Green Lanterns beschäftigt sich mit den Ringträgern auf der Erde und Hal Jordan and the Green Lantern Corps legt den Fokus auf die galaktischen Abenteuer der Lanterns.

Das kreative Team des heutigen Comics besteht aus Ethan van Sciver, der bereits als Zeichner für die Green Lantern Comics tätig war und dem Autor Robert Venditti sowie dem Künstler Rafa Sandoval.


Das Universun hat sich verändert. Oa ist verschwunden. Die Guardians sind verschwunden. Das Green Lantern Corps ist verschwunden, bis auf einen. Hal Jordan ist noch da und erstellt mithilfe von Kronas Gauntlet, dem Prototyp der G.L. Waffe, einen Ring aus purer Willenskraft. Die größte Green Lantern aller Zeiten ist zurück!
Zur gleichen Zeit wird die neue Schutzmacht im Universum vorgestellt. Sinestro und sein Yellow Lantern Corps sorgt für Ordnung in einer von Krieg gebeutelten Galaxie. Nachdem das restliche Green Lantern Corps in die bekannte Galaxie zurückgekehrt ist, entbrennt ein Kampf zwischen der grünen Macht des Willens & der gelben Macht der Angst.


Neben den hervorragenden Zeichenstil welcher äußerst detailliert ist und einige starke Bilder bietet, wie das Duell zwischen Hal Jordan & Sinestro, ist die Handlung äußerst spannend. Die drei Stränge, Hal Jordans Rückkehr, die Green Lanterns unter Guy Gardener & Sinestros Rolle als neuer Beschützer der Galaxie bauen aufeinander auf, überschneiden sich und laufen schließlich zusammen.


Zusammengefasst ist Hal Jordan and the Green Lantern Corps ein idealer Einstieg für neue & alte Leser, da zu Beginn die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst werden und anschließend zur Haupthandlung übergegangen wird. Dabei werden aktuelle Umstände immer wieder erklärt. Erwähnenswert ist das hohe Tempo der Handlung, welches jedoch nicht ausgebremst wird.  Wie bereits erwähnt ist der Zeichenstil äußerst detailliert und wartet mit vielen starken Szenen auf.

Wem ich diesen Comic nun schmackhaft kann untenstehenden Links folgen um die deutsche oder die englische Version zu kaufen:

Das wars von meiner Seite, wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman Beyond/Batman of the Future | Staffel 1 | Review

Ich hatte mal wieder Lust auf eine Serie aus meiner Kindheit und was eignet sich da besser als Batman, genauer gesagt (geschrieben) Batman of the Future bzw. Batman Beyond. Warum habe ich diese Serie gewählt und nicht den Vorgänger? Ich halte diese Batman-Serie für eine, die mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte.


Mitte des 21. Jahrhunderts. Bruce Wayne ist zu alt geworden, um seine Rolle als Batman auszuführen. So lebt er zurückgezogen in seinem Anwesen. Der Teenager Terry McGinnis & seine Freunde werden von der Straßengang Jokerz (in Anlehnung an den Joker) angegriffen. Auf seiner Flucht gelangt er zum Anwesen von Bruce Wayne. Zusammen mit dem ergrauten dunklen Ritter können die Jokerz in die Flucht geschlagen werden. Durch Zufall lüftet Terry das Geheimnis von Bruce, wird von ihm jedoch rausgeworfen. Als er erfährt, dass sein Vater ermordet wurde, stiehlt er das Batman Kostüm und will sich an seinen Mördern rächen. Nach einigem hin & her nimmt Bruce den jungen Terry unter seine Fittiche und bildet den neuen Batman aus.
Der große Schurke der ersten Staffel ist Derrick Powers, ein skrupelloser Manager und Chef von Wayne-Powers-Industries. Durch einen Unfall wird aus Powers der Superschurke Blight.

Die erste Staffel dient als Einstieg in das neue Batman-Universum. Terry muss sich sowohl mit Altlasten von Wayne, als auch mit neuen Feinden herumschlagen.


Was mir an Batman Beyond immer so gut gefallen hat, ist das düstere Setting, selbst für Batman Verhältnisse ist diese Serie ziemlich ernst und überraschend brutal. Der Zeichenstil ist äußerst markant, hart und passt hervorragend zum neuen Batman.
Trotz des Alters von 18 Jahren ist die Animationsqualität immer noch sehr hochwertig. Die Kämpfe sind sehr flüssig und die Lippenbewegung läuft synchron ab. Hier ein großes Lob an die deutschen Sprecher & Übersetzer, die das englisch akkurat übersetzt haben.


Batman Beyond oder Batman of the Future bildet einen gelungenen Einstieg in die düstere Zukunft des dunklen Ritters. Die wichtigsten Figuren werden etabliert und Terry McGinnis bringt genügen Charisma & Persönlichkeit mit, um ein würdiger Nachfolger des dunklen Ritters zu werden. Die Schurkengalerie reicht von altbekannten Feinden (etwa Mr. Freeze) über Neuinterpretationen (Jokerz) bis hin zu neuen Feinden wie Blight. Das markanteste Markenzeichen jedoch, ist der noch dunklerer Ton als in der Vorgängerserie. Mir hat diese erste Staffel sehr gut gefallen und ich freue mich auf die kommenden Staffeln, die ich bei Zeiten sehen werde!

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Samurai Gourmet (Netflix Original) | Review

Ich mag Netflix. Ich mag Japan und ich liebe gutes essen. In der Serie Samurai Gourmet werden diese drei Komponenten vereint und bilden somit eine solide Voraussetzung, um mir zu gefallen. Ob sich diese These bewahrheitet, schauen wir uns jetzt an!
Samurai Gourmet umfasst bisher 12 Folgen in einer Staffel und erschien am 17.03.2017 auf Netflix. Die Sprache der Ausstrahlung ist im O-Ton, also auf Japanisch mit deutschen Untertiteln, was der Authentizität zu gute kommt!


Nach seiner Pensionierung hat unser Protagonist Takeshi Kasumi plötzlich sehr viel Freizeit. Nach einem Spaziergang im Park, entdeckt er den köstlichen Geschmack eines kalten Bieres zur Mittagszeit und fasst den Entschluss seine Lust auf das Leben und seine Leidenschaft für das essen aufs Neue zu entdecken.
Soweit zur Rahmenhandlung. Jede Folge bietet eine simple Handlung, die uns neben einem kleinen Einblick in die japanische Kultur, sich um ein Gericht dreht.


Der Cast von Samurai Gourmet ist äußerst sympathisch und besteht (Gott sei Dank) nur aus asiatischen Schauspielern. Wie befremdlich wäre es, wenn die Hauptrolle mit einem Europäer oder Amerikaner besetzt worden wäre?
Hauptdarsteller Naoto Takenaka ist unglaublich sympathisch und verkörpert seine Rolle als Takeshi mit viel Leidenschaft. Tetsuji Tamayama verkörpert den herrenlosen Samurai aus Takeshis Fantasie und ist quasi das Vorbild unseres Helden.

Die Dritte im Bunde ist Takeshis Ehefrau Shizuko Kasumi gespielt von Honami Suzuki. Sie ist bereits in der Pension und geht diversen Freizeitaktivitäten nach.


Neben den abwechslungsreichen Geschichten und den sympathischen Schauspielern sind zum einem die Dialoge sehr gut geschrieben und zum anderen ist die Kameraarbeit sehr gelungen. Die Speisen werden sehr ansprechend in Szene gesetzt und ich habe während den Episoden mehr als einmal Hunger bekommen.
Was mich ja freut, ist der Umstand, dass die Speisen auch gegessen werden. Mich ärgert es jedes mal maßlos wenn in einem Film oder einer Serie köstlich aussehende Speisen zubereitet werden aber niemand isst. Irgendwer muss sich ja die Mühe gemacht haben und das Essen zubereitet haben.


Alles in allem ist Samurai Gourmet eine äußerst kreative und sehr sympathische Serie. Die Schauspieler sind  gut und ihre Liebe für gutes Essen ist glaubhaft. Wer noch nie von dieser Serie gehört hat, sollte ihr unbedingt eine Chance geben. Von mir bekommt Samurai Gourmet eine klare Empfehlung!
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Die 13 1/2 Leben des Kapt’n Blaubär | Review 

Walter Moers ist ein deutscher Schriftsteller, Comic-Zeichner & Illustrator. Zu seinen bekanntesten Erfindungen gehört „Das kleine Arschloch“, Käpt’n Blaubär & die Welt Zamonien. Heute geht es um Walter Moers ersten Roman aus dem Zamonien-Zyklus, der 1999 erschienen ist. Viel Spaß!


In diesem Roman schildert Moers die 13 1/2 Leben von Kapitän Blaubär (insgesamt hat er 27 Leben) aus der Ich-Perspektive. Außerdem dient dieser Roman als eine Art Lexikon, in dem die Welt Zamonien vorgestellt und deren Völker beschrieben werden. Da Blaubär noch viel zu lernen hat sind diese Erklärungen sinnvoll und lassen den Leser nicht wie einen Trottel dastehen.
Jedes Kapitel erzählt dabei ein Leben von Blaubär und mich fasziniert die Kreativität von Walter Moers. Es ist unfassbar, mit welcher Leidenschaft & Fantasie er seiner Welt Leben einhaucht. Es werden zahlreiche Orte, Völker und Personen so detailliert beschrieben, wie es nur selten der Fall ist.

Mit der gewaltigen Menge an Informationen über Zamonien kommt auch ein kleines Problem dieser Geschichte. Der Autor verzettelt sich manchmal in Details, was den Erzählfluss etwas hemmt und gewisse Passagen langatmig erscheinen lässt, ich denke an einen Abschnitt mit Seemannsknoten. Dieser Umstand taucht jedoch sehr selten auf!
Ergänzt werden die Lexikoneinträge mit Bildern die den typischen Moers Stil haben, Stichwort „Das kleine Arschloch“.


Zusammengefasst ist „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ entgegen seines Protagonisten kein Kinderbuch, sondern ein Roman für Erwachsene. Die Welt wird äußerst detailliert beschrieben und lässt den Leser perfekt eintauchen!
Wer noch nie etwas mit Walter Moers Werk zu schaffen hatte aber Interesse hegt, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Wie üblich habe ich euch das Buch verlinkt, ihr wisst schon, Amazon Partnerprogramm und so weiter.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

SNES Classic Mini | Gedankenspiel

Wer mich auf Instagram verfolgt, wird wissen, dass ich seit dem 28.09.2017 einen SNES Classic Mini besitze. Ich habe bereits einen Beitrag zum Vorgänger, NES Classic Mini, verfasst.

Der SNES Classic Mini ist, wie sein Vorgänger, eine kompakte & mit moderner Technik emulierte Neuauflage des Super Nintendo von 1991/92.

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Im Lieferumfang des SNES Classic Mini befindet sich neben, der Konsole, ein HDMI Kabel, ein USB-Kabel (wird als Stromkabel verwendet) sowie zwei Controller mit einer Kabellänge von 140 cm (der originale SNES Controller hat eine Kabellänge von 230 cm). An dieser Stelle muss ich gleich ein großes Lob aussprechen. Das Kabel des neuen Gamepads ist doppelt so lang wie das des modernen Vorgängers. Hier hat Nintendo dazu gelernt!


Die Spieleauswahl des SNES Classic Mini ist eine gute Zusammenstellung der Klassiker von Nintendos 16 Bit Konsole. Neben Spielen, die von Nintendo selbst entwickelt wurden, wie Super Mario World, sind auch Vertreter von Fremdfirmen darunter Secret of Mana & Final Fantasy 3 (Square Soft), Contra 3 (Konami) und Street Fighter 2 (Capcom) auf der Konsole programmiert.
Das Highlight dürfte jedoch Star Fox 2 sein, welches offiziell nie erschienen ist. Wenn man die erste Mission in Star Fox (Starwing) schafft, wird das komplett fertig entwickelte Star Fox 2 als Bonus freigeschalten. Somit bekommt man mit dem SNES Mini statt 20 nun 21 Spiele.
Folgende Titel sind auf dem SNES Classic Mini vorhanden:

  • Super Mario World 
  • Super Mario World 2: Yoshis World
  • Super Mario RPG: The legend of the Seven Stars
  • Super Mario Kart
  • Kirby’s Dream Course
  • Kirby Super Star
  • Super Metroid
  • Final Fantasy 3
  • Star Fox
  • Star Fox 2 (Bonus)
  • Donkey Kong Country
  • Secret of Mana
  • F-Zero
  • Super Castlevania 4
  • Mega Man X
  • Super Ghouls ’n Ghosts
  • Contra 3: The Alien Wars
  • Earthbound
  • Super Punch-Out!!
  • Street Fighter 2 Turbo: Hyper Fighting

Alles in allem ist der SNES Classic Mini den Preis von 100€ durchaus wert. Die Spiele decken ein breites Spektrum an Genres ab und bietet, dank Koop-Modus, Langzeitmotivation für zwei Spieler. Reviews/Beiträge zu den einzelnen Spielen können in Zukunft folgen aber da will ich mich jetzt nicht festlegen.

Das wars mal wieder von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Resident Evil 4 | Review 

Resident Evil 4, die goldene Kuh von Capcom, der Liebling der Fans und ein Spiel über das ich schon sehr lange schreiben möchte. Da ich euch nun schon länger mit Resident Evil verschont habe, wird es Zeit dieses Thema aus der Urne zu kratzen!


Resident Evil 4 ist ein actionlastiges Horrorspiel, welches für zahlreiche Konsolen erschienen ist. Das Spiel wurde für so viele Systeme veröffentlicht, dass ich um eine Liste nicht herumkomme:

  • 2005: Gamecube & Playstation 2
  • 2007: Windows, Wii
  • 2008: Mobiltelefone
  • 2011: Xbox 360, Playstation 3
  • 2014: PC (schon wieder)
  • 2015: Wii U
  • 2016: PS4, Xbox One

Wenn man diese Liste so betrachtet wäre aber noch mehr gegangen. Immerhin gibt es noch die PSP, die PS Vita, den Nintendo 3DS bzw. New 3DS und die Nintendo Switch.


Wie in jedem Resident Evil gibt es auch im vierten Teil eine Handlung. Leon S. Kennedy, der wissenschaftlich erwiesene coolste Held des gesamten Franchise, arbeitet nach dem Racoon City Vorfall (Resident Evil 2) für die US-Regierung. Er wird nach Spanien geschickt, um die Tochter des Präsidenten aus den Klauen der religiösen Sekte „Los Illuminados“ zu befreien. Wie man sich denken kann, ist die Mission bei weitem schwerer als sie klingt, da mit dem Las Plagas Parasiten eine völlig neue Bedrohung auf Leon zu kommt.


Wie bereits erwähnt, setzt Resident Evil 4 mehr auf Action als seine Vorgänger. Als Grundgerüst dient das Genre der Third-Person-Shooter. Man verfolgt Leon mit einer festen Schulterkamera und muss sich regelmäßige gegen einzelne Gegner oder gleich größere Gegnergruppen erwehren.
Dabei sei zu erwähnen, dass jeder Gegnertyp ein eigenes Bewegungs- & Angriffsmuster hat. Somit bewehrt sich die alte Taktik mit dem Kopfschuss nicht mehr. Im Gegenzug steht Leon ein sehr großes Waffenarsenal zur Verfügung. Einige findet Leon unterwegs, aber die meisten muss man beim Händler kaufen. Achja der Händler, eine Kultfigur obwohl er nichts relevantes macht außer Leon mit Waffen, Waffenupgrades, Inventarfeldern & Heilgegenständen zu versorgen. Weiters kauft er die Schätze, die man im Spielverlauf findet, auf.
Neben all der Action gibt es auch ein paar Rätsel zu lösen, wobei dieses Spielelement stark in den Hintergrund gerückt ist. Was aber Gott sei Dank fallen gelassen wurde, ist die Suche nach Schlüsseln mit Symbolen für die passende Türe.
Man merkt bei Resident Evil 4 bereits den Weg in eine neue Richtung, wobei die Gruselatmosphäre immer noch vorhanden ist und gewisse Gegner einfach unheimlich sind wie die Regeneratoren. Dazu kommt ein Wechsel von Tag & Nacht, vom Spiel vorgegeben, wodurch sich die Geschichte wie langer Albtraum anfühlt, der nicht in ein paar Stunden vorbei ist.
Es lässt sich jedoch nicht verbergen, dass die Steuerung von Leon etwas Staub angesetzt hat. Die Wurzeln in der alten Tanksteuerung sind spürbar und gerade das Umdrehen ist bei Weitem weniger geschmeidig als in Resident Evil 5 oder 6.


Optisch hat mir die Version für den Gamecube immer am besten gefallen. Dort waren zum einen die Farben etwas kräftiger und zum anderen war der Gamecube seiner Zeit der Konkurrenz überlegen, was die Technik angeht. Ergo war der Detailgrad etwas höher als auf der PS2.
Wobei sich bei den verschiedenen Ports kaum etwas verändert als bei die Auflösung. Trotz des Alters von 12 Jahren kann man Resident Evil 4 immer noch ansehen, ohne blutende Augen zu bekommen. Gut gealtert sind die Charaktermodelle, während die Umgebungen etwas Staub angesetzt haben und an einigen Stellen eher altbacken wirken als zeitlos.


Alles in allem ist Resident Evil 4 ein in Würde gealtertes Spiel und macht auch nach heutigen Maßstäben vieles richtig in den Bereichen Dramaturgie/Inszenierung (Stichwort Bosskämpfe), Abwechslung (verschiedene Gebiete zum erkunden) und Motivation für den Spieler (Beispiel: Schätze zum sammeln).

Leider markiert Resident Evil 4 auch den Punkt, an dem die Serie zu straucheln beginnt. Die Wurzeln sind zwar noch klar erkennbar, jedoch wrd sich bis Teil 6 viel verändern aber davon ein anderes mal!
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Wer Resident Evil 4 nun erwerben will kann auf folgende Links klicken, in Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Hier geht es zu weiteren Beiträgen zum Thema Resident Evil:

 

ES/IT (2017) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #6

Vor 27 Jahren erschien ES und brachte den todbringenden Clown Pennywise in das Medium Film. 2017 wurde ES neu verfilmt und diesen Film habe ich sehnlichst erwartet, da der dunkle Turm mich enttäuscht hat. Da dieser Film aktuell ist, werde ich Spoiler möglichst vermeiden. Viel Spaß!


Alle 27 Jahre passiert in der Stadt Derry ein Unglück. Mal ist es eine Explosion mit zahlreichen Todesopfern oder ein Nachtklub brennt nieder.  Zu Beginn des Films spielt der Junge Georgie im Regen, mit einem Papierschiff das ihm von seinem Bruder Bill gebastelt wurde. Der Prolog endet mit Georgies gewaltsamen Tod durch Pennywise, den tanzenden Clown.

Ab dann stellt der Film uns die sieben Protagonisten, den sogenannten Club der Verlierer, vor. Diese Truppe besteht aus folgenden Personen:

  • Bill Denbrough (Jaeden Lieberher)
  • Beverly Marsh (Sophia Lillis)
  • Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor)
  • Richie Tozier (Finn Wolfhard)
  • Eddie Kaspbrak (Jack Grazer)
  • Mike Hanlon (Chosen Jacobs)
  • Stanley Uris (Wyatt Oleff)

Jede dieser Personen hat eine „Schwäche“, aufgrund derer sie zum Ziel von Spott und Mobbing werden.  Nachdem jeder der sieben eine Begegnung mit Es hatte, beschließt der Club der Verlierer dem Grauen ein Ende zu setzen und nehmen den Kampf auf.


ES setzt von Anfang an auf ein höheres Tempo, als man es von anderen Horrorfilmen gewohnt ist. Bei der langen Laufzeit von über zwei Stunden ist das ein logischer Schritt um Leerlauf, also Szenen, in denen Langeweile aufkommen kann, bestmöglich entgegen zu wirken.
Was die Gewalt angeht, ist ES relativ schonungslos & hat mich mehr als einmal mit einer drastischeren Darstellung überrascht. So wird einfach so ein Arm abgerissen oder ein H in einen Magen geritzt.
Neben den treibenden Szenen, in denen Pennywise für Psychoterror sorgt, gibt es auch Szenen, die komplett ohne ihn auskommen. Dort werden die Figuren vertieft & Themen wie Freundschaft oder das Erwachsenwerden behandelt. Dem Film gelingt eine gelungene Mischung aus Charakterzeichnung & treibendem Horror.
In Kombination mit der hervorragende Soundtrack, gut gemacht Benjamin Wallfisch, ergibt sich eine düstere Atmosphäre, die immer wieder für kurze Zeit aufgelockert wird.


Der Cast ist überraschend stark und ich war verblüfft, wie gut die jungen Schauspieler ihre Rollen spielen. So haben wir einen Nicholas Hamilton, der seine Rolle als psychopathisches Schwein namens Henry Bowers sehr glaubhaft darstellt. Die Mitglieder des Clubs der Verlierer werden ebenfalls glaubhaft verkörpert, wobei mir Sophia Lillis als Beverly Marsh am glaubhaftesten erschien. Ein Vergleich mit Annabelle Creation lässt sich nicht vermeiden, da dieser Film ebenfalls hervorragende Kinderschauspieler hat!
Mein absolutes Highlight war jedoch Bill Skarsgård als das Monster ES beziehungsweise als Pennywise. Ich war überrascht, wie Skarsgård den Horrorclown darstellt. Dieser Pennywise ist absolut bedrohlich aber auch lustig, jedoch entsteht der Humor durch die Brutalität des Clowns. Das klingt irgendwie seltsam, wenn man es so erklärt.


Alles in allem ist Es von 2017 eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Film & Horrorfilm. Die Besetzung ist sehr stark, die Effekte hochwertig und die Soundkulisse äußerst stimmig. Was Stephen King Verfilmungen angeht, haben wir es hier mit einer der besten zu tun die je produziert wurden. Besonders die Nähe zum Roman ist eine große Stärke des Films!

Was Regisseur Andrés Muschietti ist ein Horrorfilm, der den Grusel nicht durch billige Tricks, sondern einem talentierten Schauspieler und dem Spiel mit den Ängsten erzeugt. Wer auch nur ein klein wenig Interesse an Horrorfilmen oder Stephen King hat, kommt an diesem Film nicht vorbei.


Wer noch mehr zu Stephen King lesen will folgt diesen Links:

Wer noch mehr über Es lesen will folgt diesen Links:

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rayman Legends – Definitive Edition | Review [Nintendo Switch]

Rayman ist eine der Lizenzen die ich seit meiner Kindheit kenne aber kaum gespielt haben. Neben zwei PS1 Ausflügen & einem kurzen Sprung auf die PS Vita bin ich kaum mit Rayman in Berührung gekommen. Dank der Nintendo Switch hat sich das geändert und nun wünsche ich euch viel Spaß mit meiner kurzen aber knackigen Review zu Rayman Legends – Definitive Edition!


Die Geschichte in einem Jump ’n Run ist in neun von zehn Fällen komplett irrelevant und das wissen die Männer & Frauen von Ubisoft auch. Trotzdem kommt nun eine kurze Zusammenfassung; Nach den Ereignissen von Rayman Origins, Rayman 2 & Rayman 3 haben Rayman und seine Freunde ein Jahrhundert lang geschlafen. In dieser Zeit hat der Alptraum des Blasen Träumers an Stärke gewonnen und stürzt die Welt ins Chaos. Es liegt nun an Rayman und seinen Freunden den Alptraum zu besiegen & zehn entführte Prinzessinnen befreien. Bei Super Mario wars bisher immer nur eine zu rettende Prinzessin..


Spielerisch ist Rayman Legends sehr gut programmiert. Plattformer erfordern in der Regel viel Präzision, jedoch muss diese auch möglich sein. Bis auf ein paar Ausnahmen, das greifen von Ketten/Ringen, ist die geforderte Präzision auch möglich.
Rayman kann laufen, springen, treten, mit seiner Faust schlagen (Distanz & Nähe) & seine Haare zum gleiten benutzen. Bis auf die oben genannten Ausnahmen ist die Steuerung sehr solide.
So springt, rennt & gleitet man durch sehr, sehr, sehr viele Level. Neben den Leveln gibt es eine Art Fußballspiel & einen Koop-Modus. Beides macht äußerst viel Spaß & das Minispiel namens Kung Foot ist äußerst kreativ.

Neben Rayman kann man über die Heldengalerie auf eine Vielzahl von Figuren zugreifen, wobei ich bis auf den klassischen Rayman & Assassinen Rayman keinen gespielt habe.


Rayman Legends, für Nintendo Switch, sieht hervorragend aus! Die Animationen sind sehr flüssig und die Level sind ebenso detailreich & farbenfroh wie sie liebevoll gesattelt sind. Dazu kommt eine stabile Bildrate im Handheld-Modus, da ich meine Switch nur in diesem Modus nutze kann ich zum TV Modus nicht all zu viel sagen!
Neben der optischen Präsentation verfügt Rayman Legends über einen hörenswerten Soundtrack.


Zusammengefasst ist es bemerkenswert wie weit sich Rayman seit dem ersten Teil entwickelt. Die 2D Ansicht tut dem Spiel sehr gut & lässt bei mir einen Nostalgie aufkommen aber auch ohne die Nostalgie ist Rayman Legends – Definitive Edition ein hervorragendes Spiel. Wer noch einen Plattformer sucht um die Zeit bis zum erscheinen von Mario Odyssey zu überbrücken ist hier sehr gut aufgehoben!
Das wars wiedermal von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!


Das Spiel habe ich euch hier verlinkt. Wer möchte kann es erwerben. Ihr wisst es ja bereits, in freundlicher Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm!

Monatsrückblick: September 2017 | Storytime

Der September ist vorbei und es wird Zeit für einen Monatsrückblick.


Allgemeines

Im September war ich auf dem Blog recht aktiv und haben einige neue Formate etabliert, um den Überschuss an Filmen & Videospielen aus dem Backlog sinnvoll zu verarbeiten. Außerdem habe ich mit der talentierten Ainu89 ein großes Special rund um Stephen King gestartet. Zudem habe ich zusammen mit Jessica den Blog etwas überarbeitet, was das Layout angeht. Ich schätze, die Arbeit hat sich gelohnt. Weiters darf ich mich über Zuwachs freuen, denn der Blog hat nun stolze 63 Follower. Ich bedanke mich somit bei allen Lesern für die Treue & das Feedback.
Außerhalb war, wie üblich, die bekannte Mischung aus sozialen Kontakten, Arbeiten & Material für den Blog sammeln vertreten.


Filme

Ich war diesen Monat insgesamt fünfmal im Kino und habe folgende Filme gesehen:

–  Marvels The Inhumans

– Atomic Blonde

– Barry Seal

– Killers Bodyguard

– Stephen Kings IT
Die ersten drei Filme habe ich in einem ausführlichen Gedankenspiel verarbeitet. Den Link dazu findet ihr hier!
Zu IT möchte ich noch keine großen Worte verlieren. In den Beiträgen von mir & Ainu89 werdet ihr mehr über diesen Film erfahren.
Die Filme, die ich Zuhause gesehen habe, wurden in meinem „neuen“ Format „zuletzt gesehen“ bearbeitet.


Videospiele

Den September habe ich genutzt, um ein paar Spiele aus dem PS4 Backlog durchzuspielen. Unter diesem Link findet ihr meine Meinung zu folgenden Spielen:
– Deadpool

– Late Shift

– Darksiders
Was Neuerscheinungen angeht, habe ich mich auf der Switch ausgetobt. Insgesamt habe ich auch auf dieser Konsole drei Spiele gespielt:
The Binding of Isaac: Afterbirth+

– Rayman Legends Definitive Edition

– Mario + Rabbids: Kingdom Battle
Ersteres habe ich ja bereits reviewt und verlinkt. Zu den beiden anderen Spielen kommen, hoffentlich, im Oktober die Beiträge. Spoiler; beide Spiele gefallen mir sehr und beweisen mir erneut, wie famos die Spiele von Ubisoft sind. Die Partnerschaft zwischen Ubisoft & Nintendo macht sich wirklich bezahlt.


Literatur

Im literarischen Bereich war ich im September wieder abwechslungsreich. Neben meinem Liebling, Stephen King, habe ich mich mit H. P. Lovecraft, Joan K. Rowling & diversen DC Comics beschäftigt.
Links zu entsprechenden Beiträgen findet ihr hier:

Todesmarsch | Review

Das Bild | Review

Batman Detective Comics Vol. 1: Rise of the Batmen | Review

 


Das wars soweit mit dem Rückblick. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!