Hellsing Band 10 | Review [FINALE]

Titel: Hellsing 10
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Nach 10 Jahren Arbeit, findet Kõta Hiranos Epos ein furioses Finale, in dem alle Fäden zusammenlaufen und sich dieses Drama komplett auflöst. Ich danke all meinen Lesern, die diese Beitragsreihe verfolgt haben und mir ist klar, dass die Beiträge qualitativ immer wieder schwankten.


Im letzten Band trafen die letzten Mächte von Hellsing und Millennium aufeinander, um diesen Krieg endgültig zu entscheiden. Nachdem Alucard scheinbar besiegt wurde, müssen Seras & Integra ran. Erstgenannte befindet sich mitten im Kampf mit dem Hauptmann, welcher sich als Werwolf entpuppt.

Gemeinsam mit der moralischen Unterstützung durch die Seele von Pip schafft es Seras, den Hauptmann zu erschlagen. Danach unterstützt sie Integra bei der Vernichtung des Majors, während ein sterbender Walter den Wissenschaftler von Millennium und somit deren letztes Mitglied tötet. Kurz darauf stirbt auch Walter. Millennium ist ausgelöscht und der Friede wurde wiederhergestellt.

30 Jahre später ist Integra immer noch die Chefin von Hellsing und blickt zusammen mit Seras & Alucard in eine positivere Zukunft. Ende ..


Das war also der Horrormanga Hellsing. Ich muss ehrlich sagen, dass meine Erwartungen bei Weitem übertroffen wurden. Sowohl erzählerisch, als auch zeichnerisch hat sich der Mangaka sichtbar verbessert. Die Figuren wurden im Laufe der Zeit immer definierter und wirkten auch immer erwachsener. Besonders Alucard hat sich vom lässigen Vampir mit Hut zum wahren Herrscher der Nacht entwickelt aber auch Pater Andersen, Seras, Integra und alle anderen haben sich mit dem düsteren Fortschritt verändert.

Wusste die Handlung zu Beginn noch nicht genau, wo sie hin will, entwickelt sich ab Band 4 ein klares Bild. Dabei sei erwähnt, dass die Handlung nicht gestreckt wurde, sondern recht straff erzählt wird. Man merkt dies beispielsweise an Band 7, der sich nur mit einer Schlacht beschäftigt.

Ich bin froh, diesen kultigen Manga gelesen zu haben und bedanke mich bei euch, die zehn Reviews Hellsing ertragen zu haben. In Zukunft möchte ich mehr Abwechslung in die Kategorie Manga Review bringen. Somit wars das von meiner Seite und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dredd | Review | Die Filmreise Challenge #63

Titel: Dredd
Originaltitel: Dredd
Laufzeit: 96 Minuten
Erscheinungsjahr: 2012
Produktionsland: UK, Südafrika

Zu Judge Dredd habe ich kaum Bezüge. Vor vielen Jahren habe ich das Spiel für die Playstation 2 gespielt und den alten Judge Dredd Film mit Stallone habe ich auch gesehen aber die neue Adaption habe ich aufgrund schlechter Kritiken gemieden. Kürzlich habe ich ihn gesehen und ich wurde überrascht.

Außerdem nutze ich diesen Film um erneut eine Aufgabe der Filmreise Challenge (weitere Infos hier) zu absolvieren. Aufgabe #63: Schaue die Verfilmung eines Comics.


Die Zukunft. New York, Boston & Washington sind zu einem gigantischen Moloch, genannt Mega City One, verschmolzen. In dieser 800 Millionen starken Metropole herrscht eine erschreckend hohe Kriminalitätsrate. Die Staatsmacht tritt in Form der Judges auf, welche Richter, Jury und bei Bedarf Scharfrichter in einer Person sind.

Judge Dredd bekommt nach einem Einsatz eine Rekrutin namens Cassandra Anderson zugeteilt, die bei der Prüfung zum Judge knapp durchgefallen ist, wegen ihren telepathischen Fähigkeiten, sie ist ein Mutant, eine zweite Chance bekommt. Dredd soll am Ende des Tages seine Beurteilung über sie abgeben.

Judge Dredd & Anderson werden zum Wohnblock Peach Trees beordert, da dort drei gehäutete Leichen gefunden wurden. Nachdem die beiden vor Ort einen Dealer festgenommen haben geraten sie in den Konflikt mit der Verbrecherbossin Mama, die den gesamten Peach Trees Block abriegeln lässt und Jagd auf die Judges macht.

Dredd besticht durch eine simple Handlung, die sich nicht in Kleinigkeiten verstrickt, sich auf das Wesentliche konzentriert. Das Ziel, die Bestrafung von Mama, wird schnell zum Hauptziel erkoren und konsequent verfolgt.


Der Film gefällt nicht nur wegen der simplen Handlung, sondern auch aufgrund der Effekte und der allgemeinen Optik.

Dredd nutzt gern Zeitlupen, was äußerst starke Bilder erzeugt und manchmal fast surreal wirkt. Außerdem scheut der Film nicht davor zurück brutal und schonungslos zu sein. Es sei jedoch angemerkt, dass Dredd nicht übertrieben ist, sondern genug Gewalt zeigt, um sowohl die düstere Atmosphäre zu unterstreichen als auch die allgegenwärtige Gefahr für die Judges aufzuzeigen.

Mein größtes Highligt ist jedoch die Optik an sich. Ich mag die dreckige, dystopische Welt von Judge Dredd. Die gigantische Großstadt lässt jede Hoffnung auf Ruhe im Keim ersticken und die Judges sind die einzige Truppe die etwas gegen die Kriminalität tun können. Dabei finde ich ein wesentliches Detail im Film interessant. Judge Dredd stellt mit seinem Helm, der nur den Mund zeigt, die Gesichtslosigkeit der Justiz dar während Cassandra Anderson keinen Helm trägt und die gnädige Seite der Justiz ist.

Zur Darstellung des Judge Dredd muss ich Hauptdarsteller Karl Urban loben der es mit Bravour schafft den Titelhelden ohne irgendeine markante Eigenschaft. Dennoch funktioniert Judge Dredd als wortkarge, weitestgehend emotionslose & disziplinierte Hand des Gesetzes hervorragend. Er ist kein Held, kein Schurke und auch kein Antiheld. Er ist das Gesetz.


Zusammengefasst ist Dredd eine düstere, brutale, dreckige aber auch sehr gelungene Comicverfilmung die ähnlich wie Deadpool, Logan oder Blade die üblichen Konventionen des Genres über Bord wirft und anders ist. Mit Judge Dredd betritt ein Charakter die Bühne, den man nicht lieben muss, der aber das Richtige tut. Sowohl die Optik als auch die Effekte wissen zu gefallen und die logische Folge ist ein wohlverdientes sehenswert, wer eine Art von Comicverfilmung sucht, wird hier fündig werden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 09 | Review

Titel: Hellsing 09
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Herzlich willkommen zur vorletzten Hellsing Review. Es fehlt nicht mehr viel um dieses Drama zu beenden.


In Band 8 hat Alucard seine komplette Macht freigesetzt und die feindlichen Truppen vernichtend geschlagen. Anschließend begann das epische Duell zwischen Alucard & Andersen.

Die Schlacht zwischen Andersen & Alucard geht weiter. Als es für den Vampir schlecht aussieht schreitet Seras ein und verhilft Alucard zum Sieg. Der Krieg ist noch nicht vorbei. Während Alucard den Verräter Walter zum Tanz bittet, misst sich Seras mit der stummen rechten Hand des Majors und Integra nimmt sich die Wurzel allen Übels vor.


An Band 9 mag ich den Umstand das erneut jeder wichtige Charakter mitkämpfen darf und somit genug Screentime bekommt. Weiters sind die Kämpfe sehr unterschiedlich gestaletet. Andersen vs Alucard ist reiner Kampf zwischen zwei Monstern, wobei Andersen sogar etwas furchteinflößender ist, da er jegliche Menschlichkeit verloren hat. Die Kämpfe Alucard vs Walter und Seras vs Der Hauptmann zeichnen sich für den Einsatz physischer Kraft aus, was deutlich dynamischer wirkt. Der erstgenannte Kampf nimmt eine obskure Wendung als sich sowohl Walter als auch Alucard in Kinder verwandeln. Das ist selbst mir etwas zu abgedreht.


Band 9 glänzt mit eindrucksvollen Kämpfen, starken Bildern und dem nutzen vieler Figuren. Von einigen Figuren müssen wir uns verabschieden während es bei anderen spannend bleibt wer überlebt & wer stirbt. Ich gebe Hellsing Band 9 das Prädikat lesenswert und wir lesen uns nächsten Beitrag wieder!

Final Fantasy IV | Review | 16 Bit Wahnsinn #1

Name: Final Fantasy IV
Release: 1991 (UR Version), 2014 (aktuellste Version)
Plattformen: Diverse
Genre: RPG

Ich mag 16 Bit Spiele. Diese Spiele zeichnen sich durch einen besonderen Look aus, waren manchmal überraschend komplex, ziemlich abgedreht und hatten/haben sehr viel Charme. Aus diesem Grund habe ich eine neue Rubrik ins Leben gerufen um mich mit diesen Spielen auseinanderzusetzen. Somit heiße ich euch herzlich willkommen zur ersten Folge von 16 Bit Wahnsinn und Final Fantasy IV.


Im Zentrum der Geschichte steht der Dunkelritter Cecil, Anführer der Rotschwingen des Königreichs Baron. Zu Beginn raubt er einen Kristall aus der Stadt Mysidia, was ihn in einen Gewissenskonflikt stürzt. Als er zusammen mit seinem besten Freund Kain während einer weiteren Mission ein Dorf, ungewollt, vernichtet, sagt sich Cecil vom König von Baron los.

Auf seiner Reise findet er weitere Gefährten, die gemeinsam mit ihm gegen Baron kämpfen. Im Laufe der Reise wird Golbez als Oberschurke im Hintergrund etabliert was in einer epischen Quest quer über die Oberwelt, die Unterwelt und sogar zum Mond mündet.

Final Fantasy IV ist der erste Teil der Reihe, bei dem man eine spürbare Wandlung der Erzählweise merkt. Die Geschichte ist nicht nur wesentlich epischer angelegt, sondern auch mit persönlichen Konflikten gespickt um die Figuren zu vertiefen. Neben der großen Hauptquest gibt es auch viele Nebenmissionen um die Spielwelt lebendiger wirken zu lassen.


Mit Teil 4 hält das ikonische Active Time Battle System, kurz ATB, in die Reihe Einzug. Das bedeutet, wenn ein Charakter im Kampf eine Aktion ausführt, ist dies erst möglich, wenn ein Balken, der sich langsam füllt, voll ist. Von den zehn Hauptcharakteren können immer fünf gleichzeitig in der Gruppe sein, Cecil ist ein fixer Bestand, der nicht ausgetauscht werden kann. Jeder Charakter bringt seine eigenen spezifischen Fähigkeiten mit die von offensiver Magie, über mächtige physische Attacken bis hin zu unterstützenden Fähigkeiten reichen.

Den Schwierigkeitsgrad würde ich als moderat bezeichnen. Wer immer fleißig trainiert, gerät selten in wirkliche Bedrängnis. Die Bosse reichen von überwindbar bis knüppelhart, was auch für eine gewisse Herausforderung sorgt.

Optisch glänzt Final Fantasy IV mit abwechslungsreichen Gebieten und einer gewaltigen Anzahl unterschiedlicher Gegner. Auf die klassische 16 Bit Tradition der Neufärbung bekannter Gegner wird nach Möglichkeit verzichtet aber ganz wird diese Art des Recyclings auch nicht ignoriert.

Traditionell ist der Soundtrack eines Final Fantasy immer gelungen und in hier wird diese Tradition fortgesetzt. Die Stücke untermalen jede Szene hervorragend und das Kampfthema geht wunderbar ins Ohr, ohne irgendwann wirklich zu nerven.


Zusammengefasst ist Final Fantasy IV nicht der beste Teil aber einer der wichtigsten, wenn es um die Entwicklung in den Bereichen Handlung, Dramaturgie und Charakterentwicklung geht. Mit dem ATB wurde das Kampfsystem für viele Jahre geprägt und besonders Hauptcharakter Cecil hat einen gewissen Kultstatus erreicht, immerhin darf er bald in Final Fantasy Dissidia NT mitmischen.

Ich hoffe, euch hat diese erste Folge von 16 Bit Wahnsinn gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder. Wenn ihr Spielevorschläge für kommende Ausgaben habt, lasst es mich wissen!

Hellsing Band 08 | Review

Titel: Hellsing 08
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Hellsing geht in die achte Runde und der bizarre Totentanz in London nähert sich der großen Entscheidungsschlacht. Viel Spaß!


Im letzten Band führten Pip und Seras eine blutige Schlacht gegen Oberleutnant Zooling Blitz und ihre Truppe. Im Verlauf der Schlacht verlor Pip sein Leben ermöglichte Seras dafür die Entfaltung ihrer wahren Macht als nun vollwertige Vampirin. Anschließend versammelten sich alle Kämpfer in London zur Entscheidungsschlacht.

Alucard erreicht das Schlachtfeld und löst alle Bannsiegel, was ihm seine mächtigste Technik ermöglicht, die Befreiung der gefangenen Seelen. Alucard entpuppt sich als Dracula und entfesselt ein Inferno des Todes in Form einer gigantischen Armee von Untoten. Jedes Opfer Alucards wird somit unter seiner Kontrolle zurückgeholt. Inmitten dieses Chaos nutzt Pater Andersen eine heilige Reliquie, was ihm den letzten Rest an Menschlichkeit nimmt. Es kommt zum epochalen letzten Duell zwischen Andersen und Alucard.


Was haben Hellsing und The Wolf of Wall Street gemeinsam? Beide Werke wollen mit fortschreitender Handlung mehr. Mehr Eskalation. Mehr Schock. Mehr Ekstase.

Kõta Hirano traut sich all seine, teils seltsamen, Fantasien in Bildern festzuhalten. Der Kampf zwischen Alucard & Pater Andersen gehört zu den besten Duellen, die ich jemals in Mangaform gesehen habe. Hier wird Gnadenlosigkeit, Grausamkeit & Dualismus (Glauben gegen Unglauben, Leben gegen Unleben) harmonisch vermischt.


Langsam wiederhole ich mich bei den Fazits. Hellsing Band 8 behält die hohe Qualität der Vorgänger bei und schafft es überraschenderweise dem ganzen wieder eine Krone aufzusetzen. Ich vergebe ein verdientes lesenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Godzilla: Planet der Monster | Review | Die Filmreise Challenge #3

Titel: Godzilla: Planet der Monster
Originaltitel: 怪獣惑星
Laufzeit: 88 Minuten
Erscheinungsjahr: 2017
Produktionsland: Japan

Ein neues Jahr, ein neuer Film um das sowohl kultigste als auch gigantischste Filmmonster aller Zeiten. Godzilla: Planet der Monster ist der insgesamt 32. Film des Franchise und der erste Anime des Franchise.

Ich mag Godzilla und ich mag Animes. Also gleich zwei Gründe um diesen Film zu sehen beziehungsweise ihn vorzustellen. Außerdem nutze ich die Gelegenheit meinen ersten Beitrag aus der Filmreise Challenge (weitere Infos hier) zu verfassen. In diesem Fall ist es folgende Aufgabe: #3 Schaue drei asiatische Filme aus drei verschiedenen Ländern. In diesem Fall Japan.


Gegen Ende des 20. Jahrhunderts tauchen immer wieder gigantische Monster, genannt Kaijus, auf und verwüsten die Erde. Die Krönung dieser Bedrohungen ist der König der Monster, Godzilla. Selbst mit der Unterstützung zweier außerirdischer Rassen ist es der Menschheit nicht möglich, Godzilla zu besiegen. Somit bleibt nur mehr der Exodus, die Flucht zu den Sternen. Nach 20 Jahren im All entpuppt sich ein möglicher neuer Planet als unbewohnbar und somit plädiert der Soldat Haruo für eine Rückeroberung der Erde von den Monstern denn auch die Ressourcen werden langsam knapp.

Das Raumschiff kehrt daraufhin durch ein schwarzes Loch zur Erde zurück, was zur Folge hat, dass nicht 20, sondern 20 000 Jahre vergangen sind. Die Menschheit muss nun in einer lebensfeindlichen Umgebung um ihre Zukunft, gegen die neue Tierwelt und Godzilla kämpfen. Die finale Schlacht mündet in einem Plottwist.


Optisch sieht Planet der Monster hervorragend aus und besticht mit einer Mischung aus Computeranimation und Animelook, was den Film an ein Videospiel erinnern lässt. Das namensgebende Monster Godzilla sieht gigantisch aus und übertrifft das Design aus Shin Godzilla und Godzilla von 2014 bei Weitem. Der Strahl der alten Echse gefällt ebenso wie das markante Brüllen.

Neben dem Monster mag ich auch das Design der Menschen sehr. So erinnert mich Hauptcharakter Haruo an Marth aus Fire Emblem, was positiv ist.

Godzilla: Planet der Monster versteht es, eine gelungene Mischung aus Drama & Action zu finden. Die Prämisse ist simpel und der Zorn der Menschen verständlich, immerhin wollen diese in ihre Heimat zurück, müssen dafür jedoch einen Gott erschlagen. Besonders der Sprecher von Haruo legt so viel Zorn und gleichzeitig Verzweiflung in seine Stimme, wie ich es selten in einer deutschen Animelokalisierung gehört habe.


Alles in allem ist Godzilla: Planet der Monster ein gelungener Anime, der die alt ehrwürdige atomare Echse gekonnt in eine neue Optik bringt und aus dem üblichen Raster eines Godzilla-Films ausbricht. Der stärkere Fokus auf Science-Fiction und das dystopische Szenario wirken frisch. Mein einziges Problem ist der gemeine Cliffhanger am Schluss, der Lust auf die Fortsetzung macht. Trotzdem gebe ich Godzilla: Planet der Monster ein verdientes sehenswert. Genrefans kommen auf jeden Fall auf ihre kosten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

 

Hellsing Band 07 | Review

Titel: Hellsing 07
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Hellsing geht in die siebte Runde. Über den heutigen Band habe ich im Vorfeld einiges gehört, was die Gewaltdarstellung angeht. Ob dieser Band tatsächlich so gewaltätig ist und ob die Qualität der vorigen Bände erreicht wird, erfahrt ihr jetzt.


Die Schlacht um London tobt in vollem Gange und während sich Walter mit der rechten Hand des Majors beschäftigt, gerät in Integra in die Hände von Andersen und seiner Spezialeinheit. Außerdem beginnt die Schlacht um das Hellsing Anwesen.

Seras & Pip Bernadotte, sowie dessen Söldnerarmee führen eine grausame Schlacht gegen Zooling Blitz, von der ich immer glaubte, sie sei ein hässlicher Mann und ihre Nazi-Vampire. Im Verlauf dieses bizarren Kampfes wird Seras schwer verstümmelt, während Pip alles gibt, um seinen „Schwarm“ zu retten. Als Pip stirbt, trinkt Seras erstmals Menschenblut, was sie ebenso monströs wie Alucard macht. Nach Zoolings Ende fliegt Seras nach London, um Millenium zu vernichten. Ebenso erreicht die Armee des Vatikans London und attackiert die Zeppeline des Majors, welcher seine besten Männer, unter ihnen einen verjüngten Walter(?), versammelt. Alucard erreicht ebenfalls London. Die Overtüre ist vorbei, der Major dirigiert die Melodie und das große Sterben beginnt.


Hellsing 07 schafft es, den ohnehin hohen Gewaltgrad noch weiter in die Höhe zu treiben, jedoch ist der gesamte Band so bizarr, krank & sadistisch, dass es stark überspitzt wirkt.

Neben der Gewalt muss ich auch die grandiose Inszenierung loben. Der Auftritt der Gotteskrieger, der Elite von Millenium, Alucard und Seras sehen sehr cool aus, aber am meisten hat mir der Major gefallen, welcher den um ihn herumtobenden Krieg genießt.


Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, wie sich Hellsing entwickelt hat. Vom groben Vampirmanga hat sich Hellsing zu einem bildgewaltigen Paneoptikum entwickelt, welches eine grausame Fantasie aus Blut, Tod & Gewalt zeigt. Dabei werden immer wieder Menschlichkeit & Fanatismus behandelt, was genug Interesse weckt, um die nächste wahnsinnigen Ideen des Mangakas zu betrachten. Ich vergebe das Prädikat lesenswert!

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Kona | Review [Playstation 4]

Als ich letztens den PSN Store durchstöbert habe, bin ich auf das Adventure Kona gestoßen. Die Beschreibung eines Mystery-Adventures im eisigen Kanada hat mich neugierig gemacht. Kurzerhand habe ich das Spiel gekauft, runtergeladen & knappe 4 vergnügliche Stunden gehabt. Warum das so war, erfahrt ihr jetzt.


Ihr übernehmt die Rolle von Carl, seines Zeichen Privatdetektiv und zum Glück kein Lama mit Hut (lass lieber die Witze Patrick), der ein mysteriöses Dorf inmitten eines Schneesturms erkundet, nachdem er seinen Auftraggeber tot aufgefunden hat. Was ist mit den verschwundenen Dorfbewohnern passiert und was für ein Schrecken treibt in der Wildnis sein Unwesen? Auf diese Fragen muss Carl eine Antwort finden indem er die Häuser der Verschwudenen aufsucht und in Visionen etwas über deren Schicksal erfährt. Mithilfe von Tagebüchern & anderen Schriftstücken wird die Spielerfahrung


Kona ist ein narratives Adventures aud der Ego-Perspektive mit simplen Rätseln, einem miesen Kampfsystem aber einem cleveren Survival-Element. Protagonist Carl verfügt über drei Gesundheitsanzeigen. Die blaue steht für physische Gesundheit und kann mit Schmerzmitteln sowie Erste-Hilfe-Kästen aufgefüllt werden. Dem gegenüber steht die grüne Anzeige für psychische Gesundheit, nimmt diese ab wird die Kondition und die Zielfähigkeit beeinflusst. Als Gegenmittel dienen Schmerzmittel, Zigaretten, Alkohol & Ruhe.

Am wichtigsten ist die rote Leiste, diese steht für die Temperatur/Wärme des Spielers und wenn sie auf Null fällt heißt das Game Over durch erfrieren.

Wie bereits erwähnt ist das Kampfsystem von Kona nicht besonders gut. Es fühlt sich klobig und schwerfällig an, was am Fokus auf Erforschen & Entdecken liegt aber keine Entschuldigung ist. Man muss jedoch sagen das der Kampf eher selten nötig ist.


Technisch sieht Kona wirklich schick aus wobei der Schneesturm eine super Möglichkeit ist eine einheitliche weiße „Hölle“ zu erschaffen ohne all zu viel Arbeit in Details zu stecken.

Dennoch schafft es die Spielwelt sehr atmosphärischund majestätisch aber auch fremdartig und unheimlich zu sein. Der spärliche Einsatz von Musik tut sein übriges.


Alles in allem ist Kona ein sehr atmosphärisches Adventure mit interessanten Ansätzen und einer spannenden Geschichte die sich langsam entfaltet. Ich vergebe ein wohlverdientes spielenswertund hoffe auf das kommen der geplanten Fortsetzungen!

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Dragon Ball FighterZ CollectorZ Edition unboxing | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zu einem weiteren unboxing in Bildern. Der Titel verrät es bereits, heute geht es um die CollectorZ Edition von Dragon Ball FighterZ, welches am 26.01.2018 für PS4 & Xbox One erschienen ist. Sowohl die Edition als auch das Spiel schreibt man natürlich mit Z, weil die Anspielung auf Dragon Ball Z natürlich nicht fehlen darf.

 

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Als Assistent für dieses unboxing stand Neko zur Verfügung. Danke dafür!

Die CollectorZ Edition kostet laut Listenpreis 130€ für PS4 & Xbox One. Neben einem sehr schönen Steelbook, leider ohne Prägedruck, sind drei schicke Artworks auf Karton sowie eine Figur des Titelhelden Son-Goku enthalten. Der Inhalt wirkt insgesamt sehr wertig, besonders die Figur ist dem Manga/Anime sehr getreu nachempfunden.

Insgesamt halte ich den Preis für die CollectorZ Edition fair, da sowohl ein Soundtrack als auch ein Artbook für ein Prügelspiel nicht wirklich nötig sind.

 

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Das komplette Paket. 3x Artwork, 1x Figur, 1x Steelbook und die stabile Box in schönem Design.

 

 

 

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Der detaillierte Son-Goku mit typischem Gesichtsausdruck.

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Bright (Netflix Original) | Review

Titel: Bright
Originaltitel: Bright
Laufzeit: 117 Minuten
Produktionsland: USA
Genre: Action/Fantasyfilm

Bright ist ein exklusiv für Netflix produzierter Hybrid aus Action & Fantasyfilm, auf den ich mich schon sehr lange gefreut habe. Ob sich diese Vorfreude ausgezahlt hat, erfahrt ihr jetzt.


In einer alternativen Welt leben Menschen, Elfen & Orks in zwar oberflächlicher, jedoch friedlicher Gesellschaft zusammen. Probleme wie Rassismus und Diskriminierung stehen jedoch an der Tagesordnung. Besonders die Orks haben es aufgrund einer 2000 Jahre alten Tragödie nicht leicht. Ward, ein afroamerikanischer Polizist, muss zusammen mit seinem Partner Jakoby, dem ersten Ork-Cop, Schichten absolvieren, obwohl er Vorurteile hat.

Bei einem scheinbaren Routineeinsatz nimmt das ungleiche Duo eine junge Elfin namens Tikka in Gewahrsam, die einen unglaublich mächtigen Zauberstab in ihren Besitz hat. Da dieser Stab Wünsche erfüllt, geraten die Polizisten und Tikka ins Kreuzfeuer diverser Gruppierungen, die alle den Stab haben wollen.


Bright spielt sehr effektiv mit dem Thema Rassismus, wobei dieses Thema nur im ersten Drittel des Films wirklich zum Tragen kommt. Die Darstellung der Armenviertel, bevölkert von Orks und der Elfenstadt, mit goldenen Leitplanken und himmelschreiender Dekadenz geben viel Spielraum zur Spekulation, was den Zustand dieser Gesellschaft angeht. Ein interessanter Punkt ist der Rollentausch von Afroamerikanern, den Opfern des Rassismus und den Orks, die nun diese Stellung innehaben. Hier muss ich Will Smith loben, der einen Afroamerikaner mit rassistischem Einschlag spielt.

Die Besetzung ist im Allgemeinen sehr gut, wobei Will Smith als Ward und Jodel Edgerton als Ork Jakoby ganz klar das glänzende Team des Films sind. Ebenso muss ich die Maske loben, besonders die Orks sehen wirklich cool aus.


Alles in allem ist Bright ein interessanter Genremix mit starken Ansätzen, die jedoch im Laufe des Films nicht weiter verfolgt werden. Besonders die Themen Rassismus & Polizeibrutalität hätten meiner Meinung nach noch stärker hervorgehoben werden können. Da inzwischen Bright 2 angekündigt wurde, hoffe ich im kommenden Film auf eine Vertiefung der Themen. Ich vergebe für Bright das Prädikat sehenswert, da der Film sehr solide ist und dank starken Hauptdarstellern, eingängiger Musik und wertigen Effekten ein gelungenes Gesamtpaket ist.

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Weitere Reviews zu Bright

Hellsing Band 06 | Review

Titel: Hellsing 06
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Langsam, aber sicher nähern wir uns dem Finale von Hellsing. Inzwischen bin ich von der Reihe sehr positiv angetan, obwohl die Handlung immer wieder schwankt, wird die optische Präsentation immer besser. Nun viel Spaß mit Band 6!

Hellsing Band 01 | Review

Hellsing Band 02 | Review

Hellsing Band 03 | Review

Hellsing Band 04 | Review

Hellsing Band 05 | Review


Im letzten Band hat Millenium London attackiert und die komplette militärische Infrastruktur lahmgelegt. Alucard hat einen recht einseitigen Kampf gegen den Jäger & Vampir Rip van Winkle auf einem gekaperten Flugzeugträger ausgetragen und Pater Anderson ist in England angekommen.

Die Schlacht, besser gesagt das Massaker von London, ist in vollem Gange, aber Widerstand regt sich Form von Hellsing und der vatikanischen Organisation Iskariot mit Pater Andersen an der Spitze. Während die Gotteskrieger des Vatikans & Walter in der Innenstadt kämpfen, macht sich Alucard auf den Weg nach London.

Zur gleichen Zeit beginnt die Vampirin Zooling Blitz mit ihren Männern den Angriff auf das Hellsing Anwesen. Dieses wird jedoch von Seras und den Söldnern tapfer gehalten. Das nächste Duell bahnt sich an …


Hellsing 06 glänzt durch eine klasse Inszenierung und dem Einsatz von anderen Figuren im Kampf. So greifen Walter, Seras, Pater Andersen und die Wild Geese Söldner zu den Waffen um für die Lebenden zu kämpfen. Besonders der Einsatz von Seras und ihren übertriebenen Waffen passt zur Schlacht.

Das Massaker selbst wird schonunglos dargestellt und die Opferzahlen liegen in unbekannter Höhe. Ich muss den Mangaka für die fast schon sadistische Darstellung des Krieges loben, denn so sieht wahrer Splatter aus.

Ich frage mich jedes mal, wie man die Darstellung im nächsten Band toppen kann und jedes Mal werde ich durch neue Bilder überrascht.


Alles in allem setzt sich der erreichte Qualitätsstandard fort und überzeugt auf ganzer Linie. Die Schlacht schreitet voran, jeder darf/muss mitkämpfen und ich vergebe das wohlverdiente Prädikat lesenswert!

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Der Nebel Staffel 1 (Netflix Original) | Review [Stephen King Special #9]

Name: Der Nebel
Staffeln: 1
Episoden: 10
Sender: Netflix
Genre: Mystery

Endlich geht das (zu) lange vernachlässigte Stephen King Special in die neunte Runde! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um eine Serie von der Liste zu streichen. Danke an Tempest für die Empfehlung, welche schon lange ansteht, seit ich den gleichnamigen Horrorfilm vorgestellt habe.


Die fiktive Kleinstadt Bridgefall wird in einen seltsamen Nebel gehüllt. Im Zentrum der Geschichte steht die Familie Copeland, bestehend aus dem Autor Kevin, dessen Frau & Lehrerin Eve, sowie deren Tochter Alex. Als der dichte Nebel sich über die Stadt legt, ist die Familie getrennt. Während sich Kevin zusammen mit dem pansexuellen Jungen Adrian, der wegen einer Vergewaltigung im Pilot aussagt, auf dem Polizeirevier aufhält, befinden sich Eve & Alex im örtlichen Einkaufszentrum.

Kevins Ziel ist es nun, seine Familie zu finden, was leichter klingt, als es ist, da sich im Nebel nicht nur seltsame Kreaturen aufhalten, sondern auch eine psychische Präsenz.

Der Nebel fällt wie in eine ähnliche Kategorie wie Van Helsing, oder The Walking Dead. Nach einer Katastrophe müssen verschiedene Gruppen an verschiedenen Orten, in diesem Fall eine Kirche, ein Krankenhaus und das Einkaufszentrum, um das Überleben kämpfen. Dabei stellt der namensgebende Nebel eine bei weitem geringere Bedrohung dar, als im gleichnamigen Film. Während im Film eine ausgewogene Mischung aus Bedrohung durch die Kreaturen im Nebel, und den Menschen selbst herrscht, wird in der Serie mehr das Zwischenmenschliche behandelt.

Es kommt zwar immer wieder Spannung auf, jedoch hat „Der Nebel“ leider relativ viel Leerlauf, was daran liegt, dass nicht jeder Strang gleich spannend ist.


Loben muss ich die Besetzung, die zu großen Teilen einen soliden Job macht. Besonders die Gruppe um Kevin (Morgan Spector) ist sehr interessant, da diese aus den unterschiedlichsten und tiefgründigsten Personen besteht. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren ist ganz klar das Herzstück der Serie. Ebenfalls wissen die „Themen“ der einzelnen Gruppen zu gefallen. Die Gruppe in der Kirche beschäftigt sich mit Religion (kirchlicher & Naturglauben), die Truppe im Einkaufszentrum ist geprägt von Misstrauen/Zorn und Kevins Gruppe behandelt Wahnsinn sowie Menschlichkeit.

Die Kreaturen im Nebel, wenn sie denn auftauchen, enttäuschen leider. Im Film waren die Kreaturen fremdartig, ekelerregend und fremdartig. Hier ist das Imposanteste ein Mann, dem die Flügel eines Falters aus dem Rücken wachsen.


Muss man „Der Nebel“ gesehen haben? Wenn ich ehrlich bin, muss ich diese Frage mit nein beantworten. Klar, die Serie hat einige interessante Themen, spannende Momente und gefällt wegen der Besetzung, aber der gleichnamige Film ist meines Erachtens sehenswerter, denn hier wird sowohl Horror als auch Drama stimmiger verknüpft. Ich gebe „Der Nebel“ das Prädikat bedingt sehenswert, da es bessere „Survival-Serien“ gibt. Stephen King Fans sollten einen Blick riskieren, alle anderen greifen zum Spielfilm. Eine zweite Staffel wird in diesem Fall nicht benötigt, wie ich finde.

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Pulgasari | Review

Titel: Pulgasari
Original Titel: 불가사리
Laufzeit: 95 Minuten
Produktionsland: Nordkorea Genre: Monsterfilm

Ich liebe das Genre der Kaiju-Filme. Es ist diese Mischung aus Trash, gelungener Action/Inszenierung und die Kreativität, die mich an dieses Genre fesselt. Für den heutigen Film begeben wir uns nach Nordkorea, denn natürlich braucht auch dieses Land einen eigenen Monsterfilm. Viel Spaß also mit meiner Review zu Pulgasari.


Im Korea des 14. Jahrhunderts kämpfen Rebellen gegen ihren König. Der Schmied Takse gerät zusammen mit den Anführern der Rebellen in Gefangenschaft, wobei der Schmied verstirbt. Vor seinem Tod formt er aus Reis die Figur Pulgasari. Seine Tochter erhält die Figur als Andenken, jedoch erwacht Pulgasari zum Leben, als er in Kontakt mit Blut kommt. Durch den Konsum von Metall wächst Pulgasari immer weiter heran und wird zu einem Riesenmonster.


Im Vergleich zu Genrekollegen wie Godzilla, ist Pulgasari kein klassisches Monster, sondern tritt viel mehr als eine Art Rachegeist auf. Das Volk wird im Film von einem tyrannischen König geknechtet, bis sich die Bauern hinter Pulgasari sammeln um eine Revolution zu führen. Mir ist klar, dass der Film als Propaganda für das Regime in Nordkorea dienen soll, jedoch ist die Botschaft einer Revolution gegen den tyrannischen Herrscher wohl keine Idee in einer Diktatur.

Qualitativ hat mich Pulgasari überrascht. Die Effekte sehen für die damalige Zeit sehr gut aus und wissen zu gefallen. Das ist jedoch nicht überraschend, denn schließlich zeichnet sich das Studio Toho (Shin GodzillaAttack on Titan Part 1Attack on Titan Part 2) für die Effekte aus. Außerdem schlüpft der japanische Godzilla Schauspieler Kenpachiro Satusma in die Rolle des titelgebenden Monsters.


Zusammengefasst ist Pulgasari kein Film, den man unbedingt gesehen haben soll, jedoch werden Fans von Monsterfilmen auf ihre Kosten kommen, da der Film einen eigenen Charme hat. Ich vergebe das Prädikat sehenswert und das unkreative Standardfazit; Fans des Genres greifen zu, alle anderen riskieren einen schüchternen Blick.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Hellsing Band 05 | Review

Titel: Hellsing 05
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Mit Band 5 endet die erste Hälfte des Hellsing-Mangas und der Krieg bricht an.

Hellsing Band 01 | Review

Hellsing Band 02 | Review

Hellsing Band 03 | Review

Hellsing Band 04 | Review


Im letzten Band hat Alucard den Vampir Alhambre in einem brutalen Kampf erschlagen, während der Major mit dem letzten Batallion in Richtung London aufgebrochen ist. Zur gleichen Zeit hat der „Jäger“ Rip van Winkle für Millenium einen Flugzeuträger erobert.

Band 5 beschäftigt sich zum Großteil mit der Rückeroberung des Flugzeugträgers und dem Kampf zwischen Alucard & Rip, wobei Erstgenannter erneut seine ungeheure Macht demonstriert und es im Alleingang mit Rip, sowie den deutschen Soldaten aufnimmt. Zur gleichen Zeit attackiert der Major mit der Hauptstreitmacht London, um Hellsing & das Königshaus zu vernichten. Handlungsmäßig tut sich nicht sehr viel, wobei die Weichen für den kommenden Krieg gestellt werden.


Optisch & zeichnerisch hat sich Hellsing mit Band 5 zu einer bildgewaltigen Fantasie aus Feuer, Tod, Blut & Angst entwickelt. Das „Duell“ zwischen Rip & Alucard sieht epochal aus und stellt selbst den letzten Kampf in den Schatten, da sehr viel mit starken Bildern, wie dem brennenden Flugzeugträger, Emotionen, wie der panischen Angst von Rip, sowie der Gewaltgrad, der allerdings etwas gedrosselt wurde.


Hellsing 05 knüpft an die Stärken des Vorgängers an und entwickelt sich immer mehr zur stilisierten Hölle auf Erden. Die Bedrohung ist greifbar und richtet verheerende Schäden an. Ich vergebe das Prädikat lesenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Zuletzt gesehen #5: Rings & The Last Witch Hunter | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zur ersten Folge von „Zuletzt gesehen“ im neuen Jahr. Heute geht es mir um Filme, die richtig gut hätten sein können, aber an verschiedenen Problemen krankten. Viel Spaß!


Rings 

Bei Rings handelt es sich um den dritten Teil der amerikanischen Ring-Filme, die als Remake der japanischen Ringu angesehen werden, welche wiederum auf dem japanischen Roman The Ring und dessen Nachfolgern basieren. Außerdem gibt es noch die koreanische Verfilmung The Ring Virus. Die japanischen Ring-Filme kenn ich (noch) nicht, aber die beiden ersten amerikanischen Filme habe ich gesehen und die sind meiner Meinung nach ganz okay. Kommen wir nun also zu Rings.

Der dritte Teil spielt 13 Jahre nach Ring, den Zusammenhang müsst ihr selbst suchen und handelt von Julia die sich um ihren Freund Holt sorgt der auf dem College das ebenso legendäre wie mysteriöse wie tödliche Video erforscht. Als Julia den Fluch auf sich nimmt, um Holt zu retten, macht das Paar eine erstaunliche Entdeckung.

Das Beste an Rings ist der clevere Titel, denn durch das S wird das Vorhandensein von vielen Killervideos verdeutlicht. Was jedoch nicht funktioniert, ist der fehlende Spannungsbogen und die, selbst für das Ringu Franchise, abstruse Handlung mit einem Video im Video.

Zusammengefasst ist Rings kein kompletter Ausfall, aber hat die Reihe diesen Film unbedingt gebraucht? Wenn man mich fragt, dann nicht. Rings bringt dem Franchise nichts Neues und ist im Endeffekt nicht mehr als der klägliche Versuch, eine alte Horrorreihe für die aktuelle Generation an Filmfans zurückzubringen. Es fehlt der billige Charme der japanischen Filme und die durchgehend düstere Atmosphäre der alten amerikanischen Teile.


The Last Witch Hunter

Im fernen Jahr 2010 stand The Last Witch Hunter auf der sogenannten Black List Hollywoods, die die beliebtesten unverfilmten Skripte enthält. Im Jahr 2015 erschien The Last Witch Hunter unter der Regie von Breck Eisner mit Vin Diesel in der Hauptrolle.

Im Zentrum steht der unsterbliche Hexenjäger Kaulder, der im Namen der Organisation Axt & Kreuz für den Erhalt des Waffenstillstands zwischen Menschen und Hexen als eine Art Gesetzeshüter fungiert. Als der Belial die Hexenkönigin, Kaulders Erzfeindin und der Grund für seine Unsterblichkeit, wiederbeleben möchte, muss der Hexenjäger mit Glatze alles aufbieten, um die Welt zu retten.

The Last Witch Hunter hat ein hervorragendes Word-Building, welches mich positiv an Werke wie Hellblazer, oder die Blade-Filme erinnert. Diese zweite, magische Gesellschaft im Schatten übt einen großen Reiz aus und ich hätte gern viel mehr über diese  Welt erfahren. Leider krankt The Last Witch Hunter neben dem hölzernen Schauspiel aller Beteiligten an einer zu kurzen Laufzeit, um den Zuseher wirklich in den Bann zu ziehen. The Last Witch Hunter hätte als Serie mit ein bis zwei Staffeln wesentlich besser funktioniert, da man sich so mehr auf die Figur des Kaulder, die Hexen und die Welt selbst hätte konzentrieren können. Das geplante Sequel wird es vermutlich nie geben, da der Film ein kommerzieller Misserfolg war.

Im Vergleich zu Rings schafft es The Last Witch Hunter, Spannung zu erzeugen und kann durch starke Bilder und eine interessante Welt überzeugen, wobei man von Letzterem wesentlich mehr hätte sehen müssen. Vielleicht kommt irgendwann eine Serienadaption, die das komplette Potential von The Last Witch Hunter ausschöpft.


Das war die fünfte Folge von „Zuletzt gesehen“ und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Ein wunderbares Wochenende | Storytime

Der Sonntag neigt sich dem Ende zu und ich hatte ein so tolles Wochenende wie schon lange nicht mehr. Daher möchte ich euch davon erzählen.

Freitag

Am Freitag hat mich mein bester Freund Felix, viele von euch kennen sicher seine Beiträge auf diesem Blog, von der Arbeit abgeholt, sofern man das so nennen kann, wenn wir in der gleichen Firma arbeiten. Den Start ins Wochenende haben wir mit dem Film Bright zelebriert, eine Review folgt kommende Woche.

Anschließend haben wir uns mit meinem Bruder getroffen und sind in die Virtual Reality Linz, eine Spielehalle mit dem Fokus auf VR, gegangen. Ich & Felix waren zum ersten mal dort. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es ist faszinierend richtig VR, mit richtiger Technik auszuprobieren und so tief in ein Videospiel einzutauchen wie noch nie zuvor. Ein Beitrag, wo ich genauer auf diese Sportstätte eingehe, folgt in den kommenden Wochen.

Der Freitag endete um kurz nach zwölf Uhr nachts.

Samstag

Der Samstag stand im Zeichen einer Gruppenaktivität. Also habe ich mich mit Felix, Sarah (ihr wisst schon Tekken 7) und ihrem Freund Luca zum billardspielen getroffen. Der Abend war äußerst unterhaltsam und nach ein paar Runden Billard sind wir in die angrenzende Spielehalle (ohne VR) gegangen um etwas Geld in die dortigen Arcadeautomaten zu stopfen. Neben Tekken Arcade standen uns Alien (Arcade), Air Hockey, Mario Kart (Arcade) und einiges mehr zu Verfügung. Der Abend endete mit der Vereinbarung eines Spieleabends, kommende Woche, auf den ich mich schon freue.

Der Samstag endete gegen ein Uhr Nachts.

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Das war eine kurze Zusammenfassung meines Wochenendes mit großartigen Menschen, die mir sehr am Herzen liegen.

Bevor ich euch für heute entlasse noch eine kleine Info in eigener Sache. Meine liebe Schwester Nicole hat nun ihren eigenen Blog und auf diesem Weg möchte ich euch einladen, einen Blick zu riskieren: Nicole – kreuzweise.blog (Schleichwerbung Ende).

Hellsing Band 04 | Review

Titel: Hellsing 04
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Nach dem etwas enttäuschenden dritten Band geht der Kampf zwischen Nazis, protestantischen Ritter & katholischen Gotteskämpfern im wesentlich besseren vierten Band weiter. Viel Spaß!

Hellsing Band 01 | Review

Hellsing Band 02 | Review

Hellsing Band 03 | Review


Im dritten Band wurden Alucard, Seras & Pip nach Südamerika geschickt, um Informationen über Millennium zu sammeln. Dabei geraten die beiden Vampire in einen Hinterhalt der örtlichen Polizei, der vom mysteriösen Major gelegt wurde. Das Hotel verwandelt sich in ein Schlachtfeld und als der Vampir Tubalcaine Alhambre die Bühne betritt, beginnt der blutige Tanz.

Alucard & Tubalcaine Alhambre liefern sich eine blutige Schlacht, aus der unser Lieblingsvampir jedoch siegreich hervorgeht. Durch Feindesblut erhält Alucard Informationen von Millenium, während der Major den Kampf aus dem Hintergrund beobachtet hat. Millenium ist eine Nationalsozialistische Organisation bestehend aus einer 1000 Mann starken Truppe von „Nicht-Menschen“, sprich Vampire und scheinbar anderen Monstern.

Hat Band 3 mit der Handlung noch geschwächelt, legt Hellsing 4 nun richtig los. Der Leser erfährt viel über Millennium, deren Anführer „Der Major“, deren Vergangenheit, auch über deren Begegnung mit Alucard und das Ziel dieses Bataillons, nämlich Krieg, Totalen Krieg, Zerstörung & Tod über England, sowie Hellsing zu bringen. Währenddessen bereitet sich Hellsing vor und auch der Vatikan mobilisiert alle Ritterorden.


Optisch setzt Hellsing 4 neue Akzente in Puncto Gewaltgrad, der durch die Decke schießt. Ich weiß, in jedem Band spreche ich die Gewalt an, aber dieses Stilmittel ist untrennbar mit Hellsing verbunden.

Besonders muss ich die Elitekämpfer des Majors und den Oberschurken selbst loben. Die Elitekämpfer sehen ziemlich cool aus und ich wette, deren Kämpfe werden sehenswert & brutal. Der Major selbst wirkt nicht besonders imposant, aber man merkt seinen inneren Wahnsinn sowie die Mordlust sehr deutlich.

Allgemein hat die zeichnerische Qualität erneut zugenommen.


Zusammengefasst ist Hellsing 04 der bisher beste Band der Reihe und führt die Handlung auf den richtigen Weg. Außerdem hat sich der Stil des Mangakas stark verbessert. Ich vergebe das Prädikat lesenswert und bin gespannt wie es nun weitergeht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

From Dusk Till Dawn | Review

Titel: From Dusk Till Dawn
Originaltitel: From Dusk Till Dawn
Laufzeit: 104 Minuten
Produktionsland: USA
Genre: Horror/Gangsterfilm & Roadmovie

Im Zuge der ersten Staffel von From Dusk Till Dawn habe ich mir den ersten Film nochmal angesehen und wie meine Meinung dazu ist, erfahrt ihr jetzt.


Die Brüder Seth & Ritchard Gecko fliehen nach einem Banküberfall mit mehreren Todesopfern in Richtung mexikanische Grenze. Verfolgt wird das Paar von der Polizei & Texas Rangern. Während sich Seth als taktisch agierender Dieb entpuppt, zeigt sein Bruder Anzeichen einer schweren psychischen Störung.

Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Motel entführen die Brüder die Familie Fuller, bestehend aus Jacob & seinen Kindern Kate & Scott, um sicher über die Grenze zu kommen.

Als dieses Vorhaben gelingt, kommt die Gruppe zum Titty Twister, einer Biker/Truckerbar. Dort wollen die Gecko Brüder auf ihren Kontaktmann warten. Das Titty Twister entpuppt sich als Vampirhort. Zusammen mit den Gästen Sex Machine & Frost kämpft die Truppe um ihr Überleben.


From Dusk Till Dawn besticht durch hervorragende Dialoge, interessante Figuren und für die damalige Zeit hervorragende Effekte. Mein Highlight ist die Besetzung an sich, wobei George Clooney als Seth & Quentin Tarantino als Richard Gecko perfekt harmonieren. Der legendäre Tom Savini sorgt als Sex Machine für den einen oder anderen Lacher, während der Rest mit pfiffigen Dialogen punktet. Man merkt, dass Quentin Tarantino am Drehbuch mitgewirkt hat.

Neben den Schauspieler ist das Design der Vampire auch nach über 20 Jahren hervorragend gealtert. Die Monster haben etwas schlangenhaftes, aber auch fledermausartiges an sich, was sie schaurig & faszinierend macht. Auch stimmt die düstere Stimmung, welche durch etwas Humor aufgelockert wird.


Zusammengefasst ist From Dusk Till Dawn einer jener Filme, die ich immer wieder sehen kann. Die simple Geschichte wird durch die interessanten Figuren, die knackigen Dialoge & die düstere Atmosphäre aufgewertet. Dazu kommt eine stimmige musikalische Untermalung. Ich gebe From Dusk Till Dawn das Prädikat sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 03 | Review

Titel: Hellsing 03
Verlag: Panini Manga
Genre: Horror

Hellsing geht in die dritte Runde und langsam entwickelt sich der Manga in eine konkrete Richtung. Dazu jedoch mehr in der Review!

Hellsing Band 01 | Review

Hellsing Band 02 | Review


Nach der verlustreichen Schlacht um das Hellsing Hauptquartier, braucht die Ritterschaft eine neue Armee in Form einer spezialisierten Söldnertruppe. Nach dem Ende der Valentine Brüder wird mit Millenium der große Erzfeind etabliert. Bei dieser Gruppe handelt es sich um Nazis aus dem ehemaligen dritten Reich, die sich in Südamerika aufhalten und über gewaltige Ressourcen verfügen. Das Ziel steht fest, Hellsing muss nach Südamerika.

Alucard, Seras und der Söldner Pip reisen nach Südamerika, um über Millenium Informationen zu sammeln. Dabei geraten die beiden Vampire in einen Hinterhalt der örtlichen Polizei, hinter dem der Major, der mysteriöse Anführer von Millenium steckt. Alucard zeigt in diesem Band zum ersten Mal seine wahre Natur, als er die Polizisten abschlachtet. Der Band endet mit einem Duell zwischen Alucard und dem Vampir Tubalcaine Alhambre.

Hellsing Band 3 ist handlungsmäßig ein eher durchwachsener Band, da man zwar einiges über Millenium erfährt, aber der Handlungsfortschritt leider auf einen Bierdeckel passt.


Positiv fällt der Zeichenstil auf. Es ist faszinierend, wie sehr sich Hellsing mit jedem Band steigert & steigert. Alucard entfesselt sein monströses Wesen und ach du meine Güte! Unser Vampir mit Hut ist ein echtes Monster, der weiß, dass er unbesiegbar ist.

Ebenfalls positiv fällt die Darstellung von Emotionen auf. Angst, Zorn, Freude, aber auch der innerlich brennende Wahnsinn wird ausdrucksstark dargestellt und nicht Alucard, sondern auch jede andere Figur sieht hervorragend aus.

Die Gewalt legt wieder einen Zahn zu und ich bin gespannt, wie sich dieses Stilmittel in den kommenden Bänden entwickelt.


Zusammengefasst ist Hellsing Band 3 zeichnerisch wunderbar, aber schwach, was die Handlung angeht. Alucards Symphonie aus Gewalt & Blut ist bildgewaltig inszeniert, aber das war auch bereits das große Highlight von Band 3. Ich vergebe für diesen Band das Prädikat bedingt lesenswert und wir sehen uns im nächsten Beitrag wieder!

Escape from New York/Die Klapperschlange | Review [Texte aus dem Archiv]

Es wird wieder Zeit, einen unveröffentlichten Beitrag aus meinen großen Archiv ans Tageslicht zu befördern. Heute geht es um die Review zum Klassiker Escape from New York, oder auch die Klapperschlange. Viel Spaß!

Ich liebe dystopische Zukunftsvisionen, egal ob in Litertaur, Film oder in Videospielen. Eine düstere Zukunft kann mich immer begeistern. Somit hat John Carpenters „Die Klapperschlange“ von 1981 gute Chancen, um mir zu gefallen, oder? Finden wir es heraus!


Wir schreiben das futuristische Jahr 1997. In den 1980er Jahren nahm die Kriminalität immer weiter zu. 1988 wurde schließlich ganz Manhatten aufgegeben und in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt.

Irgendwie ist es ulkig, im Jahr 2017 alte Zukunftsvisionen zu sehen, die nie eingetroffen sind. Zumindest die Alien Filme haben noch eine Chance, wahr zu werden.

Nun zurück ins Jahr 1997. Die Airforce One wurde mitsamt dem Präsidenten entführt. Das Staatsoberhaupt der USA kann sich mit einer Rettungskapsel absetzen, tut dies jedoch über dem Hochsicherheitsgefängnis.

Zur gleichen Zeit erhält der Sträfling & Ex-Elite Soldat Snake Plissken (Kurt Russel) folgendes Angebot:

Wenn er den Präsidenten mitsamt einer Audiokasette rettet, bekommt er seine Freiheit zurück. Widerwillig nimmt Snake den Auftrag an und begibt sich ins Gefängnis.

Um das Ganze noch spannender zu machen, bleiben Snake nur 22 Stunden, um den Präsidenten zu retten. Um die Geschichte auf die Spitze zu treiben, bekam er zwei kleine Bomben eingesetzt, was seine Loyalität garantieren sollte.

Die Geschichte ist im Kern simpel, wird aber spannend erzählt, lebt von seiner Atmosphäre und wird von den grandiosen Schauspielern perfekt inszeniert. Neben Kurt Russel, der wieder mal bewiesen hat, dass er ein hervorragender Schauspieler ist, sind Lee Van Cleef, Donald Pleasence, Harold Dean Stanton und Ernest Borgnine in gut geschriebenen Rollen zu sehen.


Die düstere & äußerst bedrückende Atmosphäre ensteht einerseits durch die hervorragende Kulisse, alles wirkt dreckig, wild & bedrohlich und andererseits durch den Soundtrack. John Carpenter weiß immer einen guten ikonischen Soundtrack zu schreiben und dunkle elektronische Musik geht immer.

Die wortkargen Schauspieler tragen ebenfalls viel zur Stimmung bei. Viel wird durch Mimik & Gestik gemacht. Dialoge sind selten und wenn dann äußerst zweckdienlich. Mit Snake wurde ein ernster Held, der jedoch, im Vergleich zu seinen Genrekollegen, nicht 2 Millionen Menschen tötet, sondern leidet, schwitzt & dreckig wird. Kurzum er ist ein glaubhafter Held, der nicht unbesiegbar ist.

Zur deutschen Lokalisierung kann man nur sagen, dass sie dem Standard der damaligen Zeit entspricht. Die Sprecher machen eine gute Arbeit, aber niemand besonders herausragend.


Zusammengefasst ist Escape from New York ein unterhaltsamer Actionfilm, der gerade Fans des 80er Jahre Kinos anspricht. Ein Held mit stoischer Miene, Action, die dennoch auf dem Boden bleibt und ein hervorragender Soundtrack sorgen für vergnügliche 99 Minuten. Altmeister John Carpenter hat mal wieder gute Arbeit geleistet.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The End of the F***ing World Staffel 1 (Netflix Original) | Review

Name: The End of the F***ing World
Staffeln: 1
Episoden: 8
Sender: Netflix
Genre: Dramedy

Die Review zu American Horror Story Staffel 2 muss noch etwas warten, da mir von Felix die Serie The End of the F***ing World empfohlen wurde. Danke dafür und nun viel Spaß mit meiner kurzen, spoilerfreien Review!


James ist siebzehn Jahre alt und glaubt, ein Psychopath zu sein. Als er auf die rebellische Alyssa trifft, brechen beide aus ihrem tristen und im Falle von Alyssa lieblosen Leben aus, um einen Neuanfang zu starten. Somit treten die beiden eine Kette von Ereignissen los, in deren Verlauf auch die Polizei eingeschalten wird und das Paar tiefgreifende Veränderungen durchmacht.

Die Rahmenhandlung von The End of the F***ing World ist simpel, jedoch liegt der Reiz in den faszinierenden Figuren, den abwechslungsreichen Themen, der Folgen, sowie der gelungenen Mischung aus Drama und schwarzem Humor.


Der Cast von The End of the F***ing World gefällt, wobei die beiden Hauptdarsteller Alex Lawther (James) & Jessica Barden den Rest der Besetzung an die Wand spielen. Dies liegt unter anderem an dem gekonnten Einsatz von Mimik und Gestik. Außerdem muss ich die Dialoge loben, die sehr gut ins Deutsche übersetzt wurden, was besonders bei britischen Serien nicht selbstverständlich ist. Ich blicke in deine Richtung Dr. Who.


The End of the F***ing World ist eine jener Serien, über die man nicht zu viel verraten will. Man muss sie selbst erleben und sich auf sie einlassen, denn gerade zu Beginn wirkt The End of the F***ing World sehr unnahbar, was sich jedoch nach der ersten Folge stark bessert. Mir hat diese Serie sehr gut gefallen und ich hoffe auf eine bald erscheinende zweite Staffel. The End of the F***ing World bekommt von mir das Prädikat sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein literarisches Update | Storytime

Ich habe meinen freien Tag genutzt und den örtlichen Thalia aufgesucht, um mich mit neuem Lesenstoff einzudecken.

An dieser Stelle ein großes Danke an Suses-Buchtraum durch die ich auf den Roman Isoliert gestoßen bin und an Gabriela von Buchperlenblog für ihre Neil Gaiman Empfehlung!

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Ein Fazit zu Life is Strange: Before the Storm | Gedankenspiel

Während der Winterpause habe ich Life is Strange: Before the Storm zu 100% durchgespielt. Eine normale Review ist mir für dieses Spiel zu schade, daher werde ich auf die Handlung (möglichst spoilerfrei) und den Soundtrack eingehen.


Life is Strange: Before the Storm erzählt die gemeinsame Vorgeschichte von Chloe & Rachel, letztere gilt im Hauptspiel Life is Strange als vermisst und nimmt den Spieler auf eine emotionale Achterbahn mit. Wir erleben Rachels & Chloes erstes Treffen, den Beginn ihrer innigen Freundschaft, das dunkle Geheimnis von Rachels Vater und vieles mehr.

Dabei gibt sich Before the Storm mal schonungslos & mal gefühlvoll aber immer glaubhaft. Themen wie Drogenabhängigkeit, emotionale Kälte, Homosexualität, Liebe & Trauer werden verarbeitet. Schicksale, wie sie in Before the Storm geschildert werden, können jeden von uns ereilen und genau darin liegt der Reiz.

Life is Strange: Before the Storm gehört zu den Spielen, deren Handlung durch die Figuren & deren Entscheidungen getragen werden. Unterstützt wird dies durch die zahlreichen Dokumente mit Hintergrundinformationen zu den Figuren.

Meine Lieblinge unter den Figuren waren Chloe, der Drogendealer Frank, sowie die Nerds Steph & Mikey. Besonders die letzten beiden sind äußerst sympathisch.


Wenn es um einen stimmigen Soundtrack geht, hat die englische Indie-Folk-Band Daughter ganze Arbeit geleistet. Die bitter-süße Melancholie von Before the Storm wird perfekt eingefangen und jede Szene bekommt ihre eigene Wirkung durch die Musikstücke.

Egal ob es sich nun um dramatische Höhepunkte, ruhige Momente oder etwas dazwischen handelt, alles ist gelungen inszeniert & stimmig untermalt.


Before the Storm bereitet den Weg für den kommenden Sturm in Life is Strange und erklärt viele Verhaltensweisen der Figuren im Abenteuer um Max. Dabei schafft es Before the Storm, sich selbst nicht im Weg zu stehen, wie viele Vorgeschichten es tun. Die Geschichte dient als Erweiterung und Vertiefung von bereits bekannten Figuren. Besonders die tiefgreifende Freundschaft von Chloe und Rachel ist glaubhaft.

Ich wurde von Before the Storm nicht enttäuscht. Trotz des mittelmäßigen technischen Grundgerüsts wird eine spannende, emotionale Geschichte erzählt, die hervorragend inszeniert und mit einem perfekt harmonisierenden Soundtrack unterlegt wird. Ich kann die Life is Strange Duologie weiterempfehlen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 02 | Review

Titel: Hellsing 02
Verlag: Panini Manga
Genre: Horror
Release: 16. Januar 2008

Es geht weiter mit Hellsing, dem kultigen Horrmanga aus der Feder von Kõta Hirano, dem wir auch den Manga Drifters verdanken. Viel Spaß mit meiner Review zu Band 2!

Hellsing Band 01 | Review


Im ersten Band haben wir den Vampir Alucard, ein Akronym für Dracula, seine Partnerin Seras, sowie Sir Integra Hellsing, den Butler Walter und Pater Andersen kennenlernt. Die Gefahr durch die häufiger erscheinenden Vampire wird immer größer und Hellsing muss sich für den kommenden Sturm wappnen.

Band 2 behandelt zum Großteil den Kampf um das Hellsing Hauptquartier, dass von den Valentine Brüdern und einer Armee von Ghouls attackiert wird. Ziel des Angriffs ist die Zerschlagung von Hellsing, sowie die Ermordung des Roundtables, zwölf einflussreiche Personen aus Politik, Wirtschaft & Militär. Nach einem heftigen Kampf, in dem Walter, Alucard & Seras zeigen, was sie können, werden die Aggressoren zurückgedrängt.

Der Band endet mit einem Gespräch zwischen Integra & Maxwell, dem Leiter von Iskariot, dem katholischen Gegenstück von Hellsing, sowie der Etablierung der mysteriösen Gruppe Millenium, scheinbar Nazis.


Künstlerisch hat sich Kõta Hirano massiv verbessert und läuft zur Höchstform auf. Der Gewaltgrad zieht weiter an, ebenso die markanten Gesichter, wobei Integra immer wieder mehr wie ein Kind aussieht, als eine Erwachsene. Das absolute Highlight in diesem Band ist der Kampf zwischen Alucard und einem der Valentine-Brüder. Unser Vampir mit Hut zeigt einen Teil seiner wahren Macht & entpuppt sich als schier unbesiegbares Monster.

Man merkt bereits einen qualitativen Sprung, was die Zeichnungen und den Stil angeht.


Hellsing Band 2 übertrumpft den Erstling in allen belangen und vertieft sowohl die Geschichte als auch die Figuren. Mir hat dieser Band sehr gut gefallen, da sich Handlung, Action & Dialog angenehm mit etwas Humor abwechseln, der nicht mehr so aufgesetzt wirkt, wie im ersten Band. Ich vergebe für Hellsing Band 2 das Prädikat lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

47 Meters Down | Review

Titel: 47 Meters Down
Original Titel: 47 Meters Down/In the Deep
Laufzeit: 87 Minuten
Produktionsland: UK
Genre: Horrorfilm

Ich mag Tierhorrorfilme, besonders jene, die mit Haien zu tun haben. Leider sind die meisten Horrorfilme mit Haien richtig mies, aber es gibt Ausnahmen wie The Shallows. Heute geht es um 47 Meters Down, ein Film mit drei Titeln.


47 Meters Down handelt von den Schwestern Lisa & Kate, die sich in Mexiko eine schöne Zeit machen wollen.

Als Kate erzählt, von ihrem Mann verlassen worden zu sein, nimmt Lisa sie zum Feiern mit. Während einer langen Partynacht lernen die Schwestern Taylor & Benjamin kennen. Diese beiden überreden Kate & Lisa, zum Haitauchen mitzukommen. Während der erste Tauchgang für die Jungs problemlos abläuft, beginnt der Horror für die Schwestern. Als sich das Seil in der Winde löst, entgleitet der Käfig und die Schwestern sind 47 Meter in der Tiefe gefangen. Ein Kampf gegen die Zeit beginnt, denn der Sauerstoff wird knapp & die Bedrohung durch die Haie ist allgegenwärtig.


Die Prämisse von 47 Meters Down ist simpel aber clever umgesetzt, da die eigentliche Gefahr der ausgehende Sauerstoff ist, während die Hai da sind, aber im Vergleich zu anderen Genrekollegen eher als sekundäre Bedrohung agieren und eine Rückkehr an die Oberfläche erschweren.

Zu erwähnen ist die hervorragende Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Mandy Moore (Lisa) & Claire Holt (Kate). Die beiden verkörpern glaubhaft ein unterschiedliches Geschwisterpaar, die ein tiefes Band der Zuneigung verbindet.

Der Film schafft es gekonnt, dramatische Elemente mit dem Horror, den weiße Haie verursachen, zu kombinieren und sorgt immer wieder für Schreckmomente, wenn diese Spitzenprädatoren aus der Tiefe auftauchen.


Ich mag 47 Meters Down. Im Vergleich zu anderen Tierhorrorfilmen spielen die für Angst & Schrecken sorgenden Tiere die zweite Geige, sind aber präsent genug, um die Spannung zusätzlich zu steigern. Ich gebe 47 Meters Down das Prädikat sehenswert, da wir es hier mit einem besseren Vetreter des Tierhorrorfilms zu tun haben.

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All-New Wolverine Vol. 1: The Four Sisters | Review

Name: All-New Wolverine Vol. 1: The Four Sisters
Verlag: Marvel
Release: 24. Mai 2016

Letztens habe ich den Comic Civil War 2: X-Men vorgestellt und eine Figur, die untrennbar mit den X-Men verbunden ist, ist Wolverine. Logan, der echte Wolverine, liegt unter der Erde aber Laura Kinney aka X-23 ist bereit in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und der neue Wolverine, ein besserer Wolverine zu werden. Herzlich willkommen zum ersten Band von All-New Wolverine!

Autor: Tom Taylor


Jahrelang war Laura Kinney, aka X-23, nicht mehr als ein bloßes Mordinstrument, bis sie mit Wolverine ihren biologischen Vater & Mentor fand. Er lehrte sie mehr zu sein als er, mehr als ein Tier, mehr als eine Waffe. Nach Wolverines Tod trat Laura ihr Erbe an und kämpft als All-New Wolverine für das Gute.

Die Handlung setzt in Paris an, als Laura ein Attentat verhindert. Dabei stirbt die Attentäterin, welche sich als ein Klon von Laura entpuppt. Sie macht den Rest der Attentäter, vier Klone von ihr genannt die Schwestern aus und unterstützt sie bei ihrem Kampf gegen einen sinistren Wissenschaftler und dessen Privatarmee.

All-New Wolverine Vol. 1 erzählt eine interessante Geschichte, die den neuen Wolverine richtig etabliert und eine Veränderung zeigt, da Laura weniger animalisch ist als ihr Mentor. Dies bemerken auch andere Helden wie Doctor Strange, oder The Wasp. Ich mag es, wenn in den Solo-Serien die Helden untereinander agieren, so wird das Gefühl eines größeren Universums glaubhafter.


Künstlerisch sieht der Comic fabelhaft aus. Die Farben sind kräftig und da in den Panels immer was los ist, wirken besonders die Kämpfe dynamisch.

Ebenso gefällt mir die Darstellung der Figuren und deren Kostüme. Laura trägt ein Kostüm, das dem des alten Wolverine stark ähnelt, aber dennoch eigen wirkt. Auch die anderen Figuren wurden gut getroffen, besonders Doctor Strange mit seiner Streitaxt.

Einzig die Gesichter kommen mir etwas zu selten zur Geltung. In diesem Fall bin ich von DC Comics verwöhnt.


Alles in allem hat mir dieser Comic sehr gut gefallen. Laura ist, hinsichtlich ihrer schlimmen Vergangenheit, überraschend menschlich und hält sich an ihren Kodex. Ob dieser Comic etwas für euch ist, lässt sich ganz leicht klären; mögt ihr Wolverine & könnt ihr einem neuen Wolverine eine Chance geben? Ich bin auf jeden Fall positiv angetan, freue mich auf Band 2 und vergebe das Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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From Dusk Till Dawn Staffel 1 | Review

Name: From Dusk Till Dawn
Staffeln: 3
Episoden: 30 in 3 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Fantasy, Drama, Horror

Bevor ich mich American Horror Story Staffel 2 widme habe ich mir die erste Season von From Dusk Till Dawn angesehen weil ich die Filmvorlage, besonders den ersten Teil, sehr mag.

Bevor ich zur Serie komme, noch ganz kurz zu den Filmen. Die From Dusk Till Dawn Trilogie ist eine, zumindest im Genre sowie Setting, abwechslungsreiche Vampir-Saga. Teil 1 ist ein Horrorfilm & Roadmovie, Teil 2 kombiniert Western & Vampirfilm und Teil 3 ist beschissen, ganz simpel.

Kurzer persönlicher Fakt; From Dusk Till Dawn 1, die gleichnamige Serie & Sin City sind die einzigen Werke von Robert Rodriguez die ich mag. Alles andere von diesem Herrn finde ich nicht gut und jetzt kommen wir endlich zur Serie.


Die Brüder Seth & Richie Gecko sind nach einem Bankraub mit mehreren Todesopfern auf dem Weg nach Mexiko. Verfolgt werden die Brüder vom FBI & der texanischen Polizei, allen voran Ranger Freddie Gonzales, der seinen Partner rächen möchte.

Auf ihrem Weg Richtung Grenze nehmen die Brüder die Familie Fuller, bestehend aus Pater Jacob, seiner Tochter Kate und seinem Adoptivsohn Scott, als Geisel. Jenseits der Grenze gelangt die Truppe ins Titty Twister, einer Rockbar die sich als alter Tempel & Vampirhort entpuppt. Der Kampf ums überleben beginnt.

Die From Dusk Till Dawn Serie hält sich über weite Strecken sehr eng an die Filmvorlage, entwickelt jedoch die Figuren & Handlungselemente weiter, was die Serie frisch wirken lässt, sowie wesentlich mehr Tiefgang erlaubt. Wir erfahren sehr viel über die Gebrüder Gecko, deren Motivationen, Ziele, aber auch die Kindheit der beiden wieder beleuchtet.

Außerdem werden die Vampire näher beleuchtet. Dabei finde ich den Ansatz, dass diese Vampire auf Schlangen basieren & nicht auf Fledermäusen, sehr ansprechend. Die Serie spielt mit einigen Mythen aus dem lateinamerikanischen Raum, ob das jedoch irgendeine wirkliche Grundlage hat, oder komplett erfunden wurde, kann ich nicht sagen.


Die Besetzung ist hervorragend und steht der Truppe aus der Filmvorlage in Nichts nach. Jede Hauptrolle wird einprägsam dargestellt und bekommt entsprechend Screentime um ausgearbeitet werden zu können.

Besonders Seth (D. J. Cotrona) & Richie (Zane Holtz) Gecko haben eine faszinierende Chemie zueinander, die zwischen Bruderliebe & Abneigung schwankt. Obwohl die Brüder Räuber und Mörder sind, sind sie doch keine schlechten Menschen. Besonders Seth ist ein tiefgründiger Charakter. Tiefgründigkeit ist eine Eigenschaft, die aber sehr viele Figuren in dieser Serie aufweisen.

Eine erwähnenswerte Schwäche der Serie sind die Effekte. Diese schwanken zwischen ziemlich cool & ziemlich billig. Das Design der Vampire ist ganz klar ein Highlight der Serie, aber die Effekte vom Computer und so manche Blutfontäne sehen beinahe schäbig aus.


Zusammengefasst ist From Dusk Till Dawn eine würdige Neuerzählung der Filmvorlage, die die Geschichte spannend erweitert und sich viel Zeit nimmt, die Figuren auszuarbeiten. Der Cast überzeugt ebenso wie das Design der Vampire, während die CG Effekte schwächeln. Ich gebe From Dusk Till Dawn Staffel 1 das Prädikat sehenswert, da sowohl Fans der Vorlage als auch Liebhaber von Vampirgeschichten auf ihre Kosten kommen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 01 | Review

Titel: Hellsing 01
Verlag: Panini Manga
Genre: Horror
Release: 15. August 2007

Das neue Jahr ist angebrochen und ich starte eine neue Manga Review Serie. Wie im Titel angedroht, geht es nun um Hellsing, einem Horrormanga aus der Feder von Kõta Hirano. Der Manga erschien zwischen 1997 & 2008 in 95 Kapitel, die in 10 Bänden zusammengefasst wurden.

Außerdem gab es zwei Animes, die von mir & Ainu89 vorgestellt wurden:

Der Anime Exzess vom 28.10 bis 29.10.17 | Storytime/Gedankenspiel

Special: Anime vs Anime – „Hellsing“ vs „Hellsing: Ultimate“ von Ainu89


Seit Jahrhunderten kämpft die Hellsing-Organisation gegen Vampire, Untote & andere Bedrohungen für die protestantische Gemeinschaft. Als immer mehr Vampire auftauchen, entsendet Sir Hellsing und Lady Integra Wingates Hellsing ihren besten Vampirjäger, den Vampir Alucard, um die Bedrohung einzudämmen.

Gefahr droht jedoch nicht nur durch die Vampire, sondern auch den Vatikan, der im ewigen Zwist mit der Hellsing-Organisation liegt.

Der erste Hellsing-Band dient zur Etablierung der Hauptfiguren, der wichtigsten Organisationen, sowie dem grundlegenden Setting.


Hellsing besticht durch einen besonderen Zeichenstil, der auf harte Konturen, explizite Gewaltdarstellung und markante Gesichter fußt. Der Mangaka versteht es, die sadistischen Neigungen der Figuren (besonders von Alucard) stilvoll in Szene zu setzen, ihnen aber genug Tiefgang zu geben, um sie interessant zu halten.

Zu erwähnen wäre der Umstand, dass so gut wie jede Figur in Hellsing Handschuhe trägt. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, aber es ist trotzdem erwähnenswert.


Zusammengefasst bildet Hellsing 01 einen etwas holprigen, aber gelungenen Einstieg in den Manga, der die wichtigsten Figuren etabliert und den Leser darauf vorbereitet, was noch kommen wird. Ein richtiger Bösewicht fehlt noch, jedoch wird bereits angedeutet, dass jemand die Vampire künstlich erschaffen muss. Ich gebe Hellsing das Prädikat lesenswert.

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Lore Staffel 1 (Amazon Original) | Review

Name: Lore
Staffeln: 1
Episoden: 6
Sender: Amazon Video
Genre: Horror, Doku

Achja, das Horrorgenre lebt meiner Meinung nach im Serienformat richtig auf. Die Geschichten sind spannender, die Charakter feiner ausgearbeitet und die Themen interessanter inszeniert.

Bei Lore handelt es sich um eine von Amazon produzierte Serie, die auf dem gleichnamigen Podcast von Aaron Mahnke fußt. Das Konzept der Serie ist als Anthologie aufgebaut, was im Klartext bedeutet, dass die einzelnen Folgen nicht zusammenhängen und unabhängig voneinander gesehen werden können.


Lore umfasst 6 Episoden und diese thematisieren urbane Legenden, mythische Wesen (Geister, Wechselbälger, …), aber auch wahre Geschichten, oder Tatsachen wie die Lobotomie. Die einzelnen Folgen sind ähnlich wie eine Dokumentation aufgebaut und verwenden verschiedene Stilmittel. Diese Stilmischung beinhaltet Animationssequenzen, Archivaufnahmen und geschauspielerte Szenen.

Ich muss sagen, diese Darstellung der behandelten Themen ist sehr ansprechend und die Besetzung ziemlich gut. So sieht man beispielsweise Robert Patrick als einen Pfarrer, was lustig ist, da man ihn bereits als Geistlichen in der From Dusk Till Dawn Serie gesehen hat.

Was ebenfalls lobend erwähnt werden muss, ist der deutsche Erzähler, der durch die einzelnen Episoden führt. Viktor Neumann macht einen großartigen Job und führt den Zuseher durch die einzelnen Folgen.


Alles in allem ist Lore eine Serie mit interessantem Konzept, spannenden Geschichten, starker Besetzung und gelungener Inszenierung, aber leider viel zu wenigen Folgen. Ich gebe Lore das Prädikat sehenswertund hoffe, dass irgendwann eine zweite Staffel kommen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superhot | Review [PS4]

Superhot ist ein experimenteller Ego-Shooter aus Polen, der zuerst für den PC und anschließend die Xbox One, sowie PS4 erschienen ist. Das Spiel fällt durch seine grafische Gestaltung und die ungewöhnlichen Spielmechaniken auf. Ob das für ein gutes Spiel reicht, erfahrt ihr jetzt.


Superhot hat keine wirkliche Geschichte. Man steuert eine namenlose Person, die unerlaubt ein VR Spiel namens Superhot spielt, was simpel gesagt heißt, dass eine narrative Erzählweise genutzt wird. Es sei jedoch angemerkt, dass die Handlung von Superhot der Aspekt ist, den man am ehesten ignorieren kann.


Wesentlich interessanter ist die Frage, wie sich Superhot spielt. Ich habe bereits erwähnt, dass wir es hier mit einem Ego-Shooter zu tun haben, wobei die Waffenauswahl mit Pistole, Schrotflinte, Maschinengewehr und ein paar Nahkampfwaffen (das Katana ist am besten) recht überschaubar ist. Jetzt kommt aber der große Kniff. In Superhot bleibt die Zeit stehen, wenn der Spieler stehen bleibt und je nachdem wie schnell man sich bewegt vergeht auch die Zeit entsprechend. Somit hat man die Kontrolle, selbst im hitzigsten Gefecht und ich war überrascht, wie fordernd die Kämpfe in diesem Spiel sein können.

Da man die Zeit manipuliert, jede Kugel sieht und die Schusswaffen auch werfen kann/muss, wenn das Magazin leer ist, erhält das Spiel eine nicht zu unterschätzende taktische Note.

Sobald die sehr kurze Kampagne durchgespielt ist, werden ein Endlosmodus und diverse Herausforderungen freigeschalten. Leider ist der Umfang die größte Schwäche von Superhot, da die Spielzeit der Kampagne äußerst kurz ist und der Rest auch nicht wirklich viel zu bieten hat.

Optisch setzt Superhot auf kontrastreichen Minimalismus. Die Level sind in grau & weiß gehalten, während Gegner rot sind. Waffen sind schwarz und dieser Stil ist sehr markant. Trotz des minimalen Designs muss ich sagen, dass Superhot nicht hässlich ist, sondern auf eine eigene Art sehr ansprechend ist.


Zusammengefasst ist Superhot ein Shooter, den man ruhig mal spielen kann, aber nicht gespielt haben muss. Ich würde auch nicht den Vollpreis bezahlen, da das Spiel zwar interessant ist, aber äußerst wenig Umfang bietet. Daher gebe ich Superhot das Prädikat bedingt spielenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Ein Freundschaftstattoo | Storytime

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! ❤️

We work in the dark to serve the light. We are Assassins. Nothing is true, everything is permitted.

American Horror Story Staffel 1 | Review

Name: American Horror Story
Staffeln: 7+
Episoden: 84+
Sender: Netflix, FX, Fox & Amazon Video
Genre: Drama, Horror

Ich habe mich lange gegen American Horror Story, kurz AHS, gesträubt, weil mich die Serie aus irgendeinem Grund in der ersten Staffel bereits abgeschreckt hat. Dank Sarah Schuh (Tekken 7 & Stranger Things) & Sabrina Autengruber (Love Hotel Princess) habe ich die Serie nun doch erneut angefangen. Ihr habt lange auf mich eingequatscht und hier ist nun die Review zu American Horror Storry Staffel 1: Murder House. Viel Spaß!


Bevor ich zur Geschichte komme noch ein paar Worte zur Struktur der Serie. American Horror Story ist eine Anthologie-Serie. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem Thema und erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte. Dadurch wird den Drehbuchautoren sehr viel Kreativität ermöglicht und die Serie bleibt frisch. Ich halte diesen Aufbau für sehr clever, da man nicht zwingend Staffel 1 bis 7 hintereinander sehen muss. Durch Anspielungen, Überschneidungen & Querverweise wird jedoch ein großer Serienkosmos erschaffen.

Genug der allgemeinen Details, es wird Zeit für die Handlung!


Murder House spielt in der Gegenwart behandelt die Tragödie der Familie Harmon bestehend aus Vivien, ihrem Mann Ben & deren Tochter Violet. Die Familie bezieht ein altes Haus in Los Angeles um einen Neuanfang zu starten, nachdem Ben eine Affäre mit einer Studentin hatte und beinah seine Ehe zerstört hätte.

Das Haus hat jedoch eine blutgetränke & düstere Vergangenheit, auf die ich nicht genauer eingehe, denn diese Vergangenheit nimmt einen gewaltigen Platz der Geschichte ein.

Im Laufe der ersten Staffel erfährt der Zuseher mehr über das kaputte Verhältnis der Familie Harmon und über die ehemaligen Bewohner des Hauses. Dabei wird gekonnt mit Rückblenden gearbeitet, in deren Verlauf die Grenze zwischen Realität & Wahnsinn immer weiter verschwimmt. American Horror Story schafft das Kunststück viele Figuren einzuführen, ohne überladen zu wirken und die faszinierenden Figuren machen neben der Handlung & der düsteren Atmosphäre einen weiteren großen Reiz aus.


Ermöglicht wird dies durch eine hervorragende Besetzung. Jeder Schauspieler schafft es seine Rolle mit Leben zu füllen und authentisch zu spielen. Man fühlt fast schon ihren Schmerz und ist schockiert zu wie viel bösem der Mensch im Stande ist.

Meine Lieblinge unter den Figuren waren der Teenager Tate (Evan Peters), Chad Warwick (Zachary Quinto), Ben Harmon (Dylan McDermott) & Violet Harmon (Taissa Farmiga) wobei alle Figuren faszinierend sind. Die Chemie unter den Rollen stimmt ebenfalls. Hass & Zuneigung, Mitleid & Ekel wechseln sich fließend ab und münden immer wieder in grausigen Höhepunkten, von denen das Finale am besten war.

Neben den Schauspielern sind auch die deutschen Sprecher grandios. Diese zweite Besetzung ergänzt die Schauspieler in puncto Emotion perfekt und verleiht ihnen Persönlichkeit sowie Emotionen.

Erwähnenswert sind das Intro & der Einsatz von Musik. Erstgenanntes ist von der Aufmachung zwar wenig spektakulär aber die Klanguntermalung wirkt fremdartig, beinah verstörend. Musik kommt in der Serie eher selten zum Einsatz und wenn dann um Höhepunkte zu unterstreichen.


Alles in allem ist American Horror Story: Murder House ein gelungener Auftakt, auf den man sich jedoch einlassen muss. Die Serie gehört zwar eindeutig dem Horror-Genre an nutzt aber auch Elemente eines Dramas und entwickelt sich zuerst langsam, bauscht sich aber bis zum Finale immer weiter auf. Die Besetzung & die Sprecher sind grandios ebenso wie die dichte Atmosphäre. Ich gebe American Horror Story Staffel 1: Murder House das Prädikat sehenswert!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Civil War 2: X-Men | Review

Name: Civil War 2: X-Men
Verlage: Marvel Comics
Release: 29. November 2016

Bevor ich mich auf den Civil War 2 stürze, der angeblich ziemlich schwach sei, lese ich ein paar Nebenhandlungen zu wichtigeren Figuren oder Gruppen, sowie deren Aktivitäten in diesem Krieg und ein paar weitere All-New All-Different Marvel Comics. Den Anfang machen die X-Men, da diese Spezies im Marvel Universum ohnehin öfters einen Krieg austragen muss.

Autor: Cullen Bunn

Artist Team: Andrea Broccardo, Jesus Aburtov & David Yardin


Die Inhumans haben den Terigen-Nebel auf der Erde verbreitet. Durch diesen Nebel werden neue Inhumans erschaffen, aber für Mutanten ist dieses Phänomen tödlich. Die Spannungen zwischen Mutanten & Inhumans spitzen sich weiter zu. Besonders Magneto sieht den Fortbestand seiner Spezies (oder auch Volkes) bedroht. Als ein neuer Inhumans namens Ulysseys auftaucht, der die Fähigkeit besitzt, verschiedene Perspektiven der Zukunft zu sehen. Während Storm und ihre X-Men den Dialog suchen, kennt Magneto erneut nur einen extremeren Weg.

Die Geschichte wirkt sehr bekannt und erzählt nichts wirklich Neues, da die Rollen ebenfalls bekannt verteilt sind. Magneto möchte seine Leute retten, kennt jedoch nur einen Weg. Storm nimmt die Rolle des verstorbenen Professor X ein und versucht eine friedliche Lösung zu finden. Wie das kommende Event „Inhumans vs X-Men“ jedoch zeigen wird, gibt es nur eine Lösung für die Spannungen zwischen Inhumans & Mutanten.


Die Optik des Comics ist etwas durchwachsen. Viele der Figuren, wie Magneto, Old Man Logan, Psylocke oder Storm werden sehr gut getroffen, aber andere, wie Nightcrawler, sehen etwas eigentümlich aus.

Leider wurde die Mimik etwas vernachlässigt und die Gesichter wirken nicht so aussagekräftig, wie es bei der Konkurrenz von DC der Fall ist. Dafür werden die Kämpfe gekonnt in Szene gesetzt.


Zusammengefasst ist Civil War 2: X-Men ein solider Comic, der den Weg für den kommenden Krieg ebnet, aber nicht besonders frisch wirkt. Ich gebe dem Comic das Prädikat bedingt lesenswert, da es wesentlich bessere Geschichten aus dem X-Men Universum gibt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Civil War II: X-Men (Englisch) Taschenbuch

Jumanji: Willkommen im Dschungel| Review

Titel: Jumanji: Willkommen im Dschungel
Originaltitel: Jumanji: Welcome to the Jungle
Laufzeit: 119 Minuten
Produktionsland: USA
Genre: Abenteuer/Fantasyfilm

Ich habe den ersten Jumanji Film nicht gesehen, kenne jedoch den Roman, aber dennoch habe ich mir Jumanji: Willkommen im Dschungel Ende Dezember angesehen und hier ist meine Meinung dazu!


Vier Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten & gängige Klischees (Streberin, Sportler, Nerd & It-Girl) bedienen, werden zum Nachsitzen verdonnert. Im Zuge ihrer Strafe soll die Gruppe im Keller der Schule aufräumen. Dabei stolpern die 4 über ein mysteriöses Videospiel. Nachdem jeder eine Spielfigur ausgewählt hat, landet die Gruppe im Spiel. Um zurück in die reale Welt zu gelangen, muss die Gruppe das Spiel durchspielen und lernen, was Teamwork und Freundschaft bedeuten.

Die Handlung von Jumanji mag recht simpel gestrickt sein, aber für einen Abenteuerfilm geht sie vollkommen in Ordnung.


Die Besetzung ist ebenso charmant wie klischeehaft. Während die Persönlichkeiten der jungen Schauspieler mit ins Spiel transferiert werden, verfügen die ausgewählten Figuren über individuelle Stärken & Schwächen, außer Dwayne Johnson, der den unbesiegbaren Helden mimt, aber ohne seine Kameraden auch nicht gewinnen könnte. Auf die Figuren und ihre Eigenschaften möchte ich, aus Spoilergründen, nicht zu sehr ins Detail gehen, da sonst ein großer Teil des Humors verloren gehen würde.

Was ich jedoch erwähnen muss, ist die Chemie zwischen den Figuren, die zuerst nicht miteinander klarkommen, aber immer mehr zu einem Team werden. Außerdem wird viel Elementen aus Videospielen & Referenzen auf Sony (die den Film produziert haben) gespielt. Alleine schon im Zimmer von Hauptcharakter Spencer sind mehr Easter Eggs versteckt, als man auf den ersten Blick sehen kann.


Zusammengefasst ist Jumanji: Willkommen im Dschungel typisches Popcornkino für zwischendurch. Hirn ausschalten, lachen & in knapp 2 Stunden ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei. Ich gebe Jumanji: Welcome to the Jungle das Prädikat bedingt sehenswert,da der Film unterhält, aber nicht im Gedächtnis bleiben wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zum Jumanji: Welcome to the Jungle:

Time Machine VR | Review [PS4/PS VR]

Name: Time Machine VR
Entwickler: Minority Media
Publisher: Minority Media
Genre: Interaktive Erfahrung
Plattform: Playstation VR, Oculus Rift, HTC Vive

Time Machine VR. Eine sehr interessante Erfahrung und das erste VR Spiel, das ich durchgespielt habe. Obwohl das Spiel optisch nicht besonders gut ist, was aber auf alle VR Spiele angewendet werden kann, da die aktuelle Technik einfach nicht mehr hergibt, zeigt Time Machine VR, dass Grafik nicht alles ist.


In naher Zukunft wird die Menschheit durch einen tödlichen Virus, der Millionen von Jahren im Polareis eingeschlossen war, bedroht. Daher wird eine Technologie entwickelt, mit der Zeitreisen möglich sind. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Piloten, der die Aufgabe erhält, mit Hilfe der Zeitmaschine verschiedene Zeitepochen zu bereisen, um den Ursprung des Virus zu erforschen und somit ein Heilmittel zu finden.


Also obliegt es nun dem Spieler, die Ozeane verschiedener Zeitalter der Erdgeschichte zu erkunden und diverse Kreaturen der Meere zu erforschen. Vom gigantischen Megalodon, über die Plesiosaurier, bis zum gewaltigen Livyatan sind die Vertreter unterschiedlichster Spezies vorhanden.

Das Erforschen der Tiere ist auch der Hauptbestandteil des Gameplays. Durch verschiedene Scanner lernt der Spieler mehr über deren Verhalten, Anatomie, Beute und Lebensweise. Natürlich reicht es nicht immer, einfach nur zu den Tieren hinzugleiten, sie zu scannen und danach wieder zu verschwinden. Oft ist eine gewisse Vorsicht geboten, da Raubtiere sich nicht einfach aus der Nähe begaffen lassen.

Der große Reiz an Time Machine VR ist das simulierte und, soweit ich das beurteilten kann, realistische Verhalten der Tiere. Sie suchen aktiv nach Beute, sind aggressiv, wenn sie Hunger haben, aber auch harmloser, wenn sie gefressen haben. Die Level unterscheiden sich im Kern nur von ihrer Struktur, sind aber äußerst wirkungsvoll, wenn aus den Tiefen des Meeres gewaltige Kreaturen auftauchen. Besonders mit der VR Technik entsteht so ein gewaltiges Gefühl der Beklommenheit, wenn man mit diesen Tieren konfrontiert wird.

Ein großes Lob geht an die Technik des Spiels, da sich die Motion-Sickness, zumindest in meinem Fall, stark in Grenzen gehalten hat.


Zusammengefasst ist Time Machine VR eine faszinierende Erfahrung, die auch über die 6 Level des Hauptziels hinaus, einiges zu bieten hat. Das freie Erkunden der Level erlaubt dem Spieler einen noch tieferen Einblick in das Leben der prähistorischen Meeresbewohner. Mein größtes Manko ist das Fehlen einer deutschen Lokalisierung, da besonders im Endgame oftmals nicht ganz klar ist, was nun zu tun ist. Dennoch gebe ich Time Machine VR das Prädikat spielenswert, da der Mehrwert sehr hoch ist und man sich spielerisch Wissen aneignen kann. Also können auch die Bildungsresistenten einen Blick wagen, sofern eine VR Brille vorhanden ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ant-Man (2015)| Review

Titel: Ant-Man
Original Titel: Ant-Man
Laufzeit: 117 Minuten
Produktionsland: USA
Genre: Comicverfilmung

Mit Ant-Man endete im Jahr 2015 die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe. Ich habe diesen Film lange Zeit abgelehnt, weil mir ein Superheld mit Ameisen als Thema zu albern ist. Inzwischen habe ich den Film mehrmals gesehen und er gehört zu meinen Lieblingen unter den Comicverfilmungen. Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt.

An dieser Stelle noch eine kleine Spoilerwarnung!


Scott Lang, seines Zeichens Elektroingenieur, wird aus einer langjährigen Haftstrafe entlassen. Wegen seines Strafregisters bleibt ihm jedoch ein legaler Neuanfang verwehrt. Seine Ex-Frau Maggie und ihr neuer Mann, der Polizist Paxton, verweigern Scott jeglichen Kontakt mit seiner kleinen Tochter, weil er keinen Unterhalt zahlt. Scott kommt bei seinem Freund und ehemaligen Zellengenossen Luis unter, welcher ihn, unter verbalem Widerstand, für einen neuen Einbruch rekrutiert.

Scott soll in das Anwesen eines alten Mannes einbrechen, in dessen Safe angeblich eine lohnende Beute wartet. Diese entpuppt sich als etwas, das wie ein alter Motoradanzug aussieht. Als Scott den Anzug am nächsten Tag anzieht und testet, aktiviert er eine Funktion, mit der er sich auf die Größe einer Ameise schrumpfen kann. Von diesem Erlebnis etwas, etwas viel, traumatisiert, bringt Scott den Anzug zurück und wird prompt von der Polizei verhaftet. Mithilfe von Hank Pym, dem Erfinder des Anzugs, kann Scott aus dem Gefängnis fliehen. Hank bietet Scott die Chance, sich in den Augen seiner Tochter zu rehabilitieren und wird im Umgang mit dem Anzug trainiert. Das Ziel von Hank Pym ist das Sabotieren des Yellojacket-Projekts, bevor der sinistere Geschäftsmann Darren Cross eine mächtige Waffe daraus entwickeln kann. Mit diesem Anzug sollen sich Soldaten schrumpfen können und übermenschliche Stärke erhalten, nach dem Prinzip einer Ameise eben.

Die Mission gelingt, jedoch bricht Cross in das Haus von Paxton ein und nimmt Scotts Tochter Cassie als Geisel. Es kommt zum finalen Kampf zwischen Ant-Man und Darren Cross, der nun Yellowjacket ist. Der Kampf wird im Kinderzimmer von Cassie ausgetragen was im ersten Moment dämlich klingt, jedoch unfassbar kreativ ist, da beide Kämpfer in geschrumpfter Form gegeneinander kämpfen. So werden aus Bauklötzen gefährliche Geschosse und ein Spielzeugzug zur tödlichen Gefahr. Dabei wird immer zur Sicht von Cassie gewechselt, die nur zwei Winzlinge kämpfen sieht, was den Kampf äußerst unterhaltsam werden lässt. Natürlich gewinnt Ant-Man und bekommt das, was er sich so sehr wünscht, Kontakt mit seiner Tochter. Außerdem äußert Paxton ihm gegenüber seinen Respekt und lässt die belastenden Beweise gegen ihn verschwinden.

Die Handlung von Ant-Man mag ernst klingen, jedoch gehört dieser Film zu den lustigsten Vertretern des Marvel Cinematic Universe, was auch notwendig ist, da der vorige Film Age of Ultron war und dieser Teil der Vorbereitung zum Civil War ist.


Der Star des Films ist eindeutig Paul Rudd als Scott Lang/Ant-Man. Disney hat ein Händchen für die Besetzung ihrer Helden. Rudd verkörpert Ant-Man äußerst charmant. Man muss ihn einfach gern haben, da er trotz etwas eigenartiger Moralvorstellungen kein schlechter Mensch ist. Die restliche Besetzung auf der Seite der Guten ist ebenfalls hervorragend. Michael Douglas (Hank Pym) gehört ohnehin zu ganz großen Hollywoods und überzeugt auf ganzer Linie. Evangeline Lily als Hope van Dyne (die kommende Wasp) und Michael Pena als Luis gefallen ebenfalls.

Cory Stoll spielt den Bösewicht Darren Cross/Yellowjacket, der mit der Technologie, die ursprünglich von Hank Pym entwickelt wurde, das große Geld möchte und aus dem Anzug eine gefährliche Waffe entwickeln möchte. Seine Motivation ist pure Geldgier, gepaart mit einer Abneigung gegen Hank Pym, den Cross sogar aus seiner Firma gedrängt hat. So würde er selbst mit Hydra ins Geschäft kommen.

Eine Besonderheit des Ant-Man Films ist die Etablierung von gleich zwei Figuren, die in den Comics das Kostüm des Ant-Man getragen haben, was auch im Film suggeriert wird. Historisch ist Hank Pym der erste Ant-Man, der in den Comics auch die Identitäten von Goliath, Yellowjacket & Giant-Man. Scott Lang ist der Nachfolger während mit Hope van Dyne die Figur der Wasp, einer Superheldin mit ähnlichen Fähigkeiten wie Ant-Man, eingeführt wird.


Alles in allem ist Ant-Man der MCU-Film mit dem der Humor in das Franchise zurückgekehrt ist, nachdem in Age of Ultron die Avengers neu aufgestellt wurden. Der Cast ist sehr stark und besonders Paul Rudd ist sehr sympathisch. Technisch ist der Film ebenfalls gelungen und der Humor ist ein cleveres, wenn nicht sogar notwendiges Stilmittel, denn die Thematik mit Ameisen kann man nur schwer ernst nehmen. Egal wie man es dreht & wendet. Ich vergebe das Prädikat sehenswert, da Ant-Man sicher nicht der beste, aber einer der kreativsten MCU-Filme ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

2017! | Storytime

Hi!

Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden und seid gesund im Jahr 2018 angekommen. Die Winterpause auf diesem Blog ist auch wieder vorbei und wie könnte ich das neue Jahr besser einleiten, als mit einem „kurzen“ Rückblick auf das vergangene Jahr.

Privates & der Blog

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr. Sowohl privat, als auch auf dem Blog hat sich einiges getan. Es gab sowohl Negatives, als auch Positives, aber im Endeffekt haben die guten Zeiten überwogen.

Vergangenes Jahr hatte ich das große Privileg, viele neue Leute kennenlernen zu dürfen, von denen ich stolz behaupten kann, mit ihnen befreundet zu sein. Es wurden auch bestehende Freundschaft vertieft, wie der Trip nach Wien im Oktober 17 gezeigt hat. Ich durfte aber auch einige Personen hinter großartigen Blogs kennenlernen. An dieser Stelle seien Tempest und Ainu89 erwähnt, die mir großes Vertrauen schenken, was auf Gegenseitigkeit basiert. Ainu durfte ich letztes Jahr persönlich kennenlernen, als ich in Graz war. Neben all den Menschen, die ich dankenswerterweise kennenlernen durfte, haben leider auch einige Personen mein Leben verlassen, was aber vollkommen natürlich ist. Freundschaften entstehen und lösen sich wieder auf, wenn die Interessen auseinanderdriften.

Die schlimmste Zeit des letzten Jahres war jedoch, als mein Vater wegen mehrerer Schlaganfälle für lange Zeit ins Krankenhaus & anschließend auf Reha musste. Durch den Zusammenhalt meiner Familie und der bedingungslosen Unterstützung meiner Freunde haben wir diese Krise aber auch gemeistert und Papa erfreut sich guter Gesundheit.

2017 durfte ich gleich zwei kleine Jubiläen feiern. Zum einen wurde der Blog ein Jahr alt und meine beiden Stubentiger sind nun ebenfalls ein Jahr teil meiner Familie.

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Gegen Ende des letzten Jahres habe ich meine Liebe für Tattoos wieder entdeckt und nach einem kleinen Probe Tattoo geht es ab Februar 2017 ans Eingemachte und ich werde einige Projekte, die ich schon länger machen wollte, umsetzen lassen. Freut euch also auf einige „unkreative“ Beiträge, in denen ich euch über diese Leidenschaft auf dem Laufenden halte.

Zusammengefasst war ich mit 2017 sehr zufrieden, da ich vieles umsetzen konnte auf dem Blog, einiges aber auf 2018 verschieben musste.

Videospiele

2017 war ein hervorragendes Spielejahr. Leider konnte ich nicht alle Spiele durchspielen bzw. so intensiv spielen, wie ich es gern wollte, aber einige dies werde ich (hoffentlich) 2018 nachholen können. Ich stelle euch nun im Folgenden meine Lieblinge aus dem Jahr 2017, mit kurzem Kommentar, sowie Verlinkung zum jeweiligen Beitrag, vor.

Top’s

Horizon Zero Dawn

Ein großartiges Open-World-RPG mit wunderbarer Optik, epischer Handlung, hervorragendem Gameplay und faszinierendem Setting. Aloy’s Odyssee um ihre Heimat und anschließend die gesamte Welt zu retten, ist ein Pflichtspiel für jeden PS4 Besitzer.

Horizon Zero Dawn | Review

Super Mario Odyssey

Kurz gesagt: Ein Meisterwerk. Nintendo kehrt zur alten Stärke zurück und erschafft das beste 3D Mario seit Super Mario 64.

Super Mario Odyssey | Review [Nintendo Switch]

Resident Evil 7 & Resident Evil 7: Not a Hero

Capcom bringt ihr größtes Franchise zurück. Resident Evil 7 vermittelt das Spielgefühl der alten Teile in neuer Optik und beweist Mut Neues zu probieren, ohne ein Action-Blockbuster zu werden. Der kostenlose DLC Not a Hero dient als gelungener Epilog zum Hauptspiel und macht Hunger auf mehr.

Resident Evil 7 oder eine neue Hoffnung?! | Review

Resident Evil 7: Not a Hero | Review [PS4]

Wolfenstein 2: The New Colossus

Mein liebster Shooter 2017. Dramatische Handlung, eine hassenswerte Schurkin, übertriebene Nazi-Technologie, eine grandiose Optik und ein hervorragendes Gameplay. Sich durch die Armeen des dritten Reiches zu kämpfen, hat sich schon lange nicht mehr so gut angefühlt und am besten das Ende, wenn man endlich die Rache bekommt.

Wolfenstein 2: The New Colossus | Review [Playstation 4]

Life is Strange: Before the Storm

Emotionales Adventure, welches seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Ein Ersteindruck ist bereits auf dem Blog erschienen. Das Fazit folgt im Jänner 2018!

Meinung zu Life is Strange & Life is Strange: Before the Storm Ersteindruck | Gedankenspiel

Assassins Creed Origins

Die gelungene Rückkehr von Ubisofts großem Assassinen Epos.

Assassins Creed Origins | Review [PS4]

Blackwood Crossing

Eine emotionale Reise zwei Geschwister, die die Themen Tod, Verlust & Familie behandelt.

Blackwood Crossing | Review

The Binding of Isaac: Afterbirth+

Ein skurriler Dungeoncrawler mit hohem Suchtpotential!

The Binding of Isaac: Afterbirth+ | Review [Nintendo Switch]

NieR Automata

Schon wieder eine Dystopie. Erneut gehört die Welt den Maschinen und erneut ist nichts, wie es scheint.

NieR: Automata | Review

Full Throttle Remastered

Gelungenes Remastered eines grandiosen Adventures. Genialer Humor, gelungener Soundtrack und eine kleine, aber spannende Geschichte.

Full Throttle Remasterd | Review

Get Even

Psychodelischer Shooter mit Adventure & Horrorelementen, der eine spannende Geschichte erzählt, die unter die Haut geht. Besonders der Höhepunkt brennt sich ins Gedächtnis ein.

Get Even | Review 

Anschließend noch ein paar lobenswerte Erwähnungen:

Bulletstorm Full Clip Edition  | Review [PS4]
Hellblade: Senuas Sacrifice | Review [PS4]
Nublas Welt | Review [Playstation 4]
Outlast 2| Review [PS4 Version]
White Day: a Labyrinth named school| Review [PS4]

Flops

Black Mirror

Trotz einer spannenden Handlung, hervorragenden Sprechern und einer dichten Atmosphäre, ist Black Mirror von 2017 kein gutes Spiel. Die miese Technik trübt leider den Spielspaß zu sehr.

Black Mirror (2017) | Review [PS4]

Guardians of the Galaxy by Telltale

Auf dieses Spiel habe ich mich schon sehr gefreut, aber leider krankt es an einer schwachen Handlung und den typischen Schwächen der Telltale Spiele (Ruckler, Fehler in der Übersetzung, Abstürze und Einbrüche der Bildrate).
Es überrascht mich, dass die Batman Spiele von Telltale besser funktionieren, da dort die technischen Probleme nicht so häufig auftreten.

Ein vollwertiger Beitrag wird wahrscheinlich irgendwann 2018 folgen.

Mass Effect: Andromeda

Diesem Spiel habe ich mit Bauchschmerzen entgegen geblickt, da mich die Mass Effect Reihe nach Teil 1 nur mehr enttäuscht hat. Andromeda war jedoch die größte Enttäuschung. Das erschaffene Universum ist gewaltig, aber auch genauso leer, wie es groß ist. Die Nebenaktivitäten komplett belanglos, die Figuren platt und die Handlung bemüht. Es tut mir weh, was aus dem ehemals großartigen Studio Bioware geworden ist.

Yooka-Laylee

Dieses Spiel ist der geistige Nachfolger zu Banjo Kazooie, was im ersten Moment super klingt, sich aber als absolut altbacken entpuppt hat, da das Spiel sich zu sehr am geistigen Vorgänger orientiert und dabei die eigene Identität vergisst.

Das neue Banjo Kazooie? Die Yooka-Laylee | Review

Filme

2017 war nicht nur ein gutes Jahr für Videospiele, sondern auch für die Filme. Im folgenden Liste ich euch meine 15 Lieblingsfilme aus dem Filmjahr 2017 auf:

  1. Wonder Woman (DCEU) | Review
  2. Logan – The Wolverine | Review
  3. Die Hölle – Inferno | Review
  4. ES/IT (2017) | Review
  5. Get Out | Review
  6. Mord im Orient-Express (2017) | Review
  7. Ghost in the Shell (2017) | Review
  8. Meine Meinung zu die Schöne und das Biest (2017) | Gedankenspiel
  9. Thor: Ragnarok | Review
  10. Das Spiel (Netflix Original) | Review
  11. Annabelle: Creation | Review
  12. Death Note (Netflix Original Film) | Review
  13. 1922 (Netflix Original) | Review
  14. Plötzlich Papa | Review
  15. Meine Kinowoche mit Felix Neumaier | Review/Gedankenspiel – Der letzte Platz dient als Sonderplatz für gleich 3 sehenswerte Filme.

Ich bin gespannt, was das Jahr 2018 bringt und bin froh, das vergangene Jahr somit abschließen zu können. Ich hoffe, euch hat dieser Rückblick gefallen und bevor ich euch für heute entlasse, noch eine kleine Liste mit den erfolgreichsten Beitrag aus dem Jahr 2017 nach Aufrufen aufgestellt. Ich bin ehrlich gesagt überrascht!

Die 10 erfolgreichsten Beiträge 2017

  1. Castlevania (Netflix Original) | Review
  2. Mord im Orient-Express (2017) | Review
  3. Nublas Welt | Review [Playstation 4]
  4. Ghost in the Shell (2017) | Review
  5. Logan – The Wolverine | Review
  6. Shin Godzilla | Review 
  7. All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler
  8. Justice League (DCEU) | Review
  9. Death Note (Netflix Original Film) | Review
  10. Captain America: Civil War | Review