Ultraman 01 | Review

Name: Ultraman 01
Verlag: Tokyopop
Erscheinungstermin: 10. August 2017

Der beste Mann ist der Mega Mann. Nein eigentlich ist es Ultraman, zumindest im Bereich der Mangas.

Der Ultraman Manga dient als Fortsetzung zur gleichnamigen TV Serie aus den 60er Jahren. Anfangs hielt ich Ultraman für irgendeinen Trash, aber ich wurde überrascht. Positiv überrascht.


Viele Jahre sind vergangen, seit Shin Hayata die Welt als Ultraman vor den Außerirdischen um Zetton gerettet hat. Inzwischen sind die Aliens, Ultraman und die Science Special Search Party (SSSP) verschwunden. Als ein neuer Angriff der Aliens bevorsteht, kehren Shin‘s gelöschte Erinnerungen zurück und er tritt erneut als Ultraman in Erscheinung.

Allerdings ist Shin inzwischen alt geworden. Es wird Zeit für einen neuen Helden. An diesem Punkt tritt Shinjiro, Sohn des Shin Hayata, auf den Plan, der seit seiner Geburt über außergewöhnliche Kraft verfügt, aber diese bisher verborgen hat. Zusammen mit der SSSP und einem neuen Anzug muss Shinjiro das Erbe des Ultraman antreten.


Ultraman 01 schafft den Spagat das klassischen Ultraman-Universum für neue Leser zu etablieren und dabei mit Shinjiro einen neuen Helden einzuführen, der zwar noch etwas blass wirkt, aber ein Held sein will.

Der Stil setzt auf einen realistischeren Ton, ähnlich wie Death Note, kombiniert diesen allerdings mit Science-Fiction-Elementen. Dazu kommt eine ausgewogene Mischung aus Action & Dialog, um den Leser in dieses Universum einzuführen.


Alles in allem ist Ultraman 01 ein gelungener Einstieg in die Fortsetzung zur gleichnamigen TV-Serie, die besonders für Neueinsteiger gedacht ist, da in Kurzform wesentliche Informationen über die alte Serie etabliert werden und zugleich der neue Protagonist eingeführt wird. Ich vergebe für Ultraman 01 das Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kino Doublefeature #3: Blumhouse präsentiert: Wahrheit oder Pflicht & The Heretics | Review

Titel: Blumhouse präsentiert: Wahrheit oder Pflicht
Originaltitel: Blumhouses Truth oder Dare
Laufzeit: 101 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Titel: The Heretics
Originaltitel: The Heretics
Laufzeit: 88 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: Kanada

Es wird mal wieder Zeit für ein Doublefeature und da ich letzte Woche in Graz war, habe ich die Gelegenheit genutzt, um mit Felix und Ainu89 in die UCI Kinowelt zu gehen. Da die letzten Doublefeatures sehr gegensätzlich sind, wird es heute um zwei Horrorfilme gehen. Viel Spaß!

Kino Doublefeature #1

Kino Doublefeature #2


Blumhouse präsentiert: Wahrheit oder Pflicht

Dämonen können überall sein. In Personen, Gegenständen, Orten und sogar Ideen. Zumindest will es uns der Film „Wahrheit oder Pflicht“ mithilfe des gleichnamigen Spiels glauben machen. Ob das funktioniert? Achtung Spoiler; tut es nicht wirklich.


Olivia fährt mit ihren Freunden, zu deren letzten Spring Break nach Mexiko, bevor die Gruppe ihren Abschluss macht und sie das Leben nach eigener Aussage auseinander reißt.

Während einer der zahlreichen Partynächte lernt Olivia den mysteriösen Carter kennen, der die Gruppe zu einer alten, etwas verfallenen Kirche führt, um dort mit ihnen Wahrheit oder Pflicht zu spielen. Dabei werden die Freunde mit einem Fluch belegt, bei dem die Teilnehmer der Reihe nach mitspielen müssen, oder mit ihrem Leben bezahlen. Wer gefragt wird, ist dabei, lautet die oberste Regel. Als klar wird, dass die Gruppe von einer dämonischen Präsenz verfolgt wird, wollen Olivia und co den Fluch brechen.

Wahrheit oder Pflicht hat im Kern eine interessant Prämisse jedoch wird die Geschichte durch mangelnde Spannung, lächerlicher Mimik (dieses perverse Grinsen wenn gespielt wird) und diverse Logiklöcher getrübt.


Technisch & stilistisch ist „Wahrheit oder Pflicht“ bestenfalls mittelmäßig, wenn nicht sogar zahnlos, da der Film für einen Horrorfilm erschreckend harmlos ist. Die Tode werden zwar angeteasert, jedoch ist das Ergebnis selten sichtbar, was jede Spannung im Keim erstickt. Dazu kommt der langweiligste Dämon der letzten Jahre.

Der Film nimmt sich selbst nicht wirklich ernst, was zunächst wie ein guter Kniff aussieht, aber auf den zweiten Blick sehr trashig wirkt. Diesen Umstand merkt man auch der sehr mittelmäßigen Besetzung an, die sich, dank des abstrusen Skripts, selbst für einen Horrorfilm dämlich verhalten.


Zusammengefasst ist „Wahrheit oder Pflicht“ ein Film mit interessantem Konzept, der an diversen Problemen krankt und dadurch zu einem Trashfilm degeneriert, der die Wertung nicht sehenswert verdient!


The Heretics

Von „The Heretics“ habe ich im Vorfeld meiner Sichtung noch nie etwas gehört, was kein Wunder bei der schieren Masse an Independet Horrorfilmen ist. Dennoch hat dieser kanadische Horrorfilme was. Etwas ganz Eigenes.


Die junge Gloria wird von einem grausamen Kult entführt und gezwungen, an einem nächtlichen Ritual teilzunehmen, bei dem sich sämtliche Kultisten das Leben nehmen. Am nächsten Morgen erwacht Gloria, scheinbar unverletzt, in einem Blutbad. Nach diesem traumatischen Erlebnis versucht sie langsam, ins Leben zurückzufinden. Als der Kult eines Tages wieder auftaucht und sie erneut entführt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn was mit dem Ritual begonnen hat, muss nun vollendet werden.

Die Geschichte von „The Heretics“ ist simpel, wird etwas umständlich vermittelt, löst sich aber bis zum Finale befriedigend auf und setzt an den richtigen Stellen Wendungen ein, um den Zuseher bei Laune zu halten. Dabei wird im Vergleich zum oben beschriebenen Film ein tatsächlicher Dämon, Abaddon ein gefallener Engel, genutzt.


Für „The Heretics“ sprechen die Effekte, die wirklich ekelerregend wirken und besonders der Dämon sieht organisch, sowie erschreckend aus. Für einen B-Horrorfilm sieht der Look sehr solide aus, auch die Masken der Kultisten wirken unheimlich.

Die Schauspieler performen ebenfalls ganz solide, allerdings ist die deutsche Lokalisierung sehr billig, was zwar einen gewissen Charme versprüht, aber für die Qualität nicht wirklich vorteilhaft ist.


Alles in allem ist „The Heretics“ ein typischer B-Movie, der durch Mittelmäßigkeit glänzt, trashigen Charme versprüht, aber tatsächlich versucht, ein gruseliger Film zu sein, was teilweise wirklich gut gelingt. Besonders im Finale wird viel wert auf Bodyhorror & die Sichtung des Dämons gelegt. Dieser Kontrast führt zur Wertung bedingt sehenswert!

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Graz vom 23.5.18 bis 26.5.18 | Storytime

Mein erster großer Urlaub im Jahr 2018 ist leider um aber dafür kann ich sehr, sehr, sehr viele tolle Erinnerungen an diese schönen Tage.

Auf diesem Trip hat mich Felix begleitet. Außerdem ein riesiges DANKE an die grandiose Ainu89 und ihren Ehemann für die Gastfreundschaft, die tolle Zeit und die zahllosen tollen Infos über die grüne Stadt Graz.

Es folgen nun einige Bilder von diesem tollen Urlaub!

DerStigler will return…im November vermutlich.

Assassin’s Creed Rogue Remastered | Review [Playstation 4]

Name: Assassin‘s Creed Rogue Remastered
Entwickler: Ubisoft Sofia
Publisher: Ubisoft
Release: 2018
Plattformen: PS4, Xbox One

Was wäre, wenn man in einem Assassin’s Creed keinen Assassinen, sondern einen Templer spielt? Diese Frage wird im Remastered des ursprünglich 2014 erschienenen Open-World- Action-Adventures beantwortet!


Ein Jahr nach den Ereignissen im Vorgänger Black Vorgänger übernimmt der Spieler die Kontrolle über einen neuen namenlosen Mitarbeiter, aus der Ich-Perspektive, bei Abstergo Entertainment um die Geschichte des gefallenen Assassinen Shay Patrick Cormac zu erkunden.

Die Handlung um Cormac spielt zur Zeit des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika zwischen Franzosen und Briten. Shay ist zu Beginn ein Mitglied des Assassinen-Orden, wendet sich allerdings von der Bruderschaft ab, als diese in ihrem Wahn nach Edensplittern, um die Templer zu vernichten, den Tod tausender Unschuldiger beim Erdbeben von Lissabon 1755 in Kauf nehmen. Soetwas geschah bereits 1751 in Haiti. Schockiert über seine Mitschuld am Erdbeben von Lissabon und der Bessenheit der Assassinen von Nordamerika, beschließt Shay, ein weiteres Blutvergießen zu verhindern. Er stiehlt vom Assassinen Achilles ein Manuskript und verlässt den Orden, wird allerdings als Verräter gebrandmarkt.

Shay wird nach dem Sturz über eine Klippe für tot gehalten, ist jedoch am Leben und wird vom britischen General Monroe gerettet. Zum Dank schließt sich Shay den Briten und Templern im Krieg an, um die Franzosen zu besiegen. Dabei ist eine Konfrontation mit den Assassinen unvermeidbar. Die Jagd auf seine ehemaligen Brüder und Schwestern wird dabei zu Shay‘s Mission, um weiteres Blutvergießen an Unschuldigen zu verhindern.

Die Handlung von Rogue gehört zu erfrischendsten Geschichten der Reihe und bildet durch die Einbindung von Haythem Kenway (Sohn des Edward aus Teil 4 und Vater von Connor aus Teil 3) eine Einheit mit Teil 3 & 4. Außerdem wird mit diesem Teil die Kenway-Saga und die Neue Welt-Saga abgeschlossen.


Am grundlegenden Spielprinzip hat sich auch in Rogue Remastered nichts geändert. Der Spielablauf ist eine Mischung aus Action- & Stealtheinlagen, sowie maritimen Elementen. Der Spieler bewegt sich entweder durch Städte und Wälder, oder befährt den Nordatlantik mit dem eigenen Schiff, der Morrigan. Das Schiff kann mit Geld und Ressourcen aufgebessert werden, die man durch das Erfüllen von Aufgaben, dem Plündern von Versorgungslagern, oder dem Kapern von Schiffen erhält. Wie für Ubisoft Spiele der Ära 2009 – 2016 ist die Spielwelt bis zum Rand mit Nebenaufgaben vollgestopft, die den Spielen neben und nach der Rahmenhandlung für viele Stunden beschäftigen können. Ein paar Beispiele für solche Aufgaben wäre das Sammeln von Shantys, die Jagd auf wilde Tiere oder das Einnehmen von Forts. Weiters kann man in der Seekampagne Schiffe auf verschiedenste Missionen schicken, um Geld und Ressourcen zu sammeln.

Technisch krankt AC Rogue an Glitches, Schwierigkeiten mit der Kollision und Probleme bei der Eingabe von Befehlen. Interessanterweise beginnen diese Fehler erst im letzten Drittel häufiger aufzutreten während der Rest des Spiels sehr stabil läuft.

Optisch gefällt Assassin‘s Creed Rogue immer noch sehr gut, auch wenn die farbenfrohe Karibik durch den fast schon melancholischen Nordatlanik ersetzt wurde. Dennoch wirkt der hohe Norden äußerst majestätisch und als Kontrast dienen River Valley, sowie New York City.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen äußerst stimmigen Soundtrack, der die jeweilige Szene perfekt untermalt!


Zusammengefasst ist Assassin‘s Creed Rogue Remastered das beste Spiel der Reihe, was die Technik betrifft und eines der besten in Bezug auf die Handlung. Das Gameplay ist sehr solide, ebenso wie der Soundtrack und die optische Präsentation. Ich vergebe für Assassin‘s Creed Rogue Remastered das Prädikat spielenswert, da das Drama um den gefallenen Assassinen Shay Patrick Cormac zu den besten Rachegeschichten der letzten Jahre gehört!

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Jurassic Park 3 | Review

Titel: Jurassic Park III
Originaltitel: Jurassic Park III
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 2001
Produktionsland: USA

Eigentlich wollte ich nie über Jurassic Park 3 schreiben, da ich diesen Film für den schwächsten Teil des Franchise halte. Im Zuge der Jurassic Park Quadrologie setze ich mich auch mit diesem Film auseinander.


Dr. Alan Grant, Paläontologe und Überlebender des Jurassic Park Vorfalls, wird vom Ehepaar Kirby angeheuert, um sie als Führer bei einem Rundflug über die Isla Sorna (Anlage B) zu begleiten. Als das Ehepaar auf der Insel landen will, wird Alan aufgrund seiner Widerworte wegen dieser wirklich dummen Idee von einem Bodyguard der Kirby’s niedergeschlagen.

Nach Alans Erwachen stellt er schockiert fest, dass das Flugzeug gelandet ist und die Kirby’s mit ihren Mitarbeitern scheinbar nach einem Jungen namens Erik suchen. Die Suche wird aprubt abgebrochen, als die Gruppe von einem Spinosaurus attackiert wird, durch den auch die Flucht mit dem Flugzeug verhindert wird. Nach einer weiteren Flucht durch den Dschungel, der weitere Opfer fordert, muss sich die Gruppe bestehend aus Alan Grant, seinen Assistenten Billy, das Ehepaar Kirby und Mr. Udesky zur Küste durchschlagen, um dort auf Rettung zu hoffen. Die Kirby’s wollen jedoch vorrangig ihren Sohn retten. Erneut beginnt ein Kampf ums Überleben auf der Isla Sorna.

Dramaturgisch ist der dritte Jurassic Park Film wesentlich schwächer als seine Vorgänger, was unter anderem am Fehlen einer charismatischen Figur liegt. Ein paar interessante Kniffe hat der Film trotzdem, beispielsweise den Grund, weshalb die Kirby’s auf die Isla Sorna wollen.


Neben der Handlung ist auch die Besetzung schwächer als in den Vorgängern. Sam Neil kehrt als Dr. Alan Grant zurück und liefert immer noch eine solide Performance ab jedoch bleibt er das einzige Aushängeschild der menschlichen Besetzung.

Technisch weiß auch der dritte Jurassic Park zu gefallen. Die Dinosaurier sehen sehr imposant aus und besonders die Carnivoren Tyrannosaurus & Spinosaurus gefallen. Apropos Spinosaurus, diese Kreatur wurde als neuer Bösewicht eingeführt, der dem Tyrannosaurus überlegen ist und das halte ich für eine sehr gute Entscheidung. Neben den Velociraptoren gehört der Tyrannosaurus Rex zu den Markenzeichen der Filmreihe. Eines dieser Maskottchen gegen ein anderes auszutauschen, ist gewagt und ging zu recht schief, da der Tyrannosaurus auch außerhalb der Filme sehr populär ist.

Am Soundtrack, dieses Mal aus der Feder von Don Davis, kann man nicht meckern. Der ist erneut sehr solide und passt perfekt zum Film.


Zusammengefasst ist Jurassic Park 3 der bisher Schwächste der Reihe, der nur in puncto Tricktechnik an seine Vorgänger heranreicht. Das Tempo ist erneut sehr hoch, allerdings ist die Handlung nicht so dicht wie in Teil 2 und wirkt noch dünner im Vergleich zum ersten Film. Daher vergebe ich für Jurassic Park 3 das Prädikat bedingt sehenswert!

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5 Videospielverfilmungen kurz reviewt #1 | Review

Videospielverfilmungen sind ja so eine Sache. Es gibt Filme, die die Atmosphäre der Vorlage hervorragend einfangen und eine spannende Handlung erzählen, dann gibt es Vertreter, die nur eines von beiden schaffen und dann gibt es die Abteilung Bullshit (Postal, Doom), bei der der filmische Wert irgendwo bei Minus 9 liegt.

 

Heute stelle ich euch in Kurzform 5 Videospielverfilmungen vor und bewert diese auf einer Skala von 0 (mies) bis 5 (sehr gut).

 

Viel Spaß!


Silent Hill (2006/125 Minuten/Can.-Fr.)

 

Silent Hill ist in Bezug auf die Handlung, die Besetzung und die Atmosphäre eine der solidesten Videospielverfilmungen. Als Basis wird Silent Hill 1 genommen, allerdings liegt der Fokus auf weiblichen Figuren, was durch die Prämisse sehr gut ist. Allerdings wäre der Film auch ohne das Präfix Silent Hill ein interessantes Horror-Drama.

 

Wertung: 5/5


Lara Craft: Tomb Raider (2001/100 Minuten/USA-D-UK-J)

 

Oh boy. Ich fand die alten Tomb Raider Verfilmungen schon als Kind langweilig, finde sie heute noch langweilig und dieser Film wird mich auch in Zukunft anöden. Schwach inszeniert, spannungslos und Angelina Jolie als Lara Croft ist ungefähr so interessant  wie Sienna Guillory als Jill Valentine (Resident Evil Apocalypse). Zumindest die Schauplätze sind vorlagentreu umgesetzt worden.

 

Wertung: 2/5


 Angry Birds (2016, 97 Minuten, USA-Finnland)

Wie auch der erste Silent Hill Film gehört Angry Birds zu den solidesten und vorlagentreusten Videospielverfilmungen. Das Kernelement des Spiels wird ebenso ausgiebig thematisiert wie Emotion und der Umstand, dass es okay ist, wenn man mal schlecht drauf ist, oder zornig. Dazu kommt viel Humor & eine starke Animationstechnik, jedoch fehlt der Tiefgang, den andere Animationsfilme (Alles steht Kopf, Wall-E) aufweisen.

 

Wertung: 4/5


Warcraft: The Beginning (2016, 124 Minuten, USA)

Bei der Erstsichtung hat mich Warcraft: The Beginning sehr beeindruck. Bei der zweiten Sichtung war der Film zwar technisch immer noch beeindruckend, aber handlungsmäßig extrem langatmig. Viele der Handlungsstränge wirken belanglos und bis zur großen Entscheidungsschlacht zieht vieles in diesem Film einfach nur hin.

 

Wertung: 3/5


 Silent Hill: Revelation 3D (2012, 94 Minuten, FR-Kan.)

Sechs Jahre nach dem ersten Silent Hill Film wurde ein zweiter nachgeschoben, der wie die modernen Silent Hill Spiele, nichts mehr mit dem ursprünglichen Werk zu tun hat. Die Handlung ist kompletter Bockmist und auch die Technik bzw. das CGI äußerst lächerlich. Die Macher haben wohl noch nie ein Silent Hill Spiel in den Händen gehalten. War Teil 1 noch hervorragend, so ist diese Videospielverfilmung bei niemandem, den ich kenne, beliebt.

Wertung: 1/5


 

Das waren fünf Videospielverfilmungen, über die ich gern schreiben, aber keine komplette Review darüber verfassen wollte. Wie steht ihr zum Thema Videospielverfilmungen? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare!

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Ein besonderes Erlebnis | Storytime

Am 17.5.2018 hatte ich die Ehre die Synagoge in Linz besuchen zu dürfen, um am Abendgebet teilzunehmen. Da ich nur die Gottesdienste der Katholischen Kirche kenne, wusste ich nicht was mich erwartet aber meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Bevor das eigentliche Gebet anfing, wurden ich & meine Eltern von anderen Angehörigen der jüdischen Gemeinde freundlich begrüßt und anschließend bekamen sowohl ich als auch Papa eine Kippa (jüdische Kopfbedeckung) zum Tragen während Gebets. Danach durften wir den Gebetsraum betreten (Männer sitzen links, Frauen rechts), der schlicht aber sehr beeindruckend war. Der ganze Prunk einer Kirche fehlt aber dennoch hat der Raum eine ganz eigene, sakrale Ausstrahlung. Das Gebet selbst dauerte 40 Minuten und war auf Hebräisch. Das Gebetsbuch war sowohl auf Hebräisch als auch auf Deutsch, um dem Gebet folgen zu können. Die Gebete selbst wurden vom Vorbeter gesungen und da muss ich die tiefe Stimme loben, die mich wirklich beeindruckt hat.

Nach dem Gebet gab es noch ein gemeinsames Essen, da am Samstag dem 19.5, eine besondere Zeit für die jüdische Gemeinde beginnt.

Ich bin für die Gelegenheit bei diesem Gebet dabei zu sein sehr dankbar. Es war eine bereichernde Erfahrung und mit nichts zu vergleichen was ich bisher erlebt habe. Die Synagoge hat mich definitiv nicht zum letzten mal gesehen und an einer Führung, die regelmäßig stattfindet, werde ich definitiv teilnehmen.

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Tiergarten Salzburg – 20.5.18 | Storytime

Ich kann den Tiergarten Hellbrunn in Salzbueg nur empfehlen! Neben einer großen Vielfalt an Tieren, ist der Tiergarten äußerst sinnvoll aufgebaut und in die verschiedenen Kontinente unseres Planeten unterteilt. Mein Highlight waren die zutraulichen Kattas und Geier, die zwischen dem Tiergarten und dem Untersberg frei fliegen können. Das kann auch spannend werden wenn zwei dieser großen Raubvögel mitten auf dem Hauptweg des Zoo’s landen und Futter wollen.

Shantae: Half Genie Hero Ultimate Edition Unboxing | Gedankenspiel [Nintendo Switch]

Es wird wieder Zeit für ein Unboxing, dem Format was ich eigentlich letztes Jahr zu Grabe tragen wollte. Nun, als ich letzten Donnerstag im Media Markt war, musste ich mir die Ultimate Edition von Shantae mitnehmen. Ich habe ein Problem und will nicht darüber reden okay?! (😂) Dann kommen wir also zum Inhalt dieser lieblichen kleinen Box!


Das Spiel kostet regulär 42,99€ bis 44,99€, allerdings habe ich diese Edition über die regulären Kanäle nicht mehr gefunden, außer bei Media Markt und Gameware.at.


Fazit

Eine nette kleine Edition mit physischem Soundtrack, was keine Selbstverständlichkeit ist, wertigem Artbook, welches zwar zu klein ist, ABER Text beinhaltet und erklärt, was man auf dem Bild sieht und schließlich dem Spiel selbst mit dem kleinen PEGI Aufkleber, was wesentlich dezenter ist, als der fette USK Aufkleber. Den Preis halte ich für angemessen, da Spiele für die Nintendo Switch im Schnitt 44 – 60€ kosten und man hier noch ein paar Goodies bekommt.

Meine Meinung zum Spiel wird im Laufe der nächsten Wochen kommen!

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Deadpool 2 | Review

Titel: Deadpool 2
Originaltitel: Deadpool 2
Laufzeit: 119 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Mit Deadpool 2 setzt 20 Century Fox, das Studio, was Wolverine getötet hat, einen Drauf und bietet mehr. Mehr Action, mehr Gewalt, Humor, mehr Mutanten, mehr Gefühl und mehr Deadpool. Reicht das aber für eine gute Fortsetzung? Nun ja und warum das so ist, sollt ihr jetzt erfahren!

An dieser Stelle eine dezente Spoilerwarnung!


Drei Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Films vergangen. Deadpool aka Wade Wilson arbeitet inzwischen als international agierender Söldner, der Kriminelle rund um den Globus tötet. Nach einem abgebrochenen Attentat wird Wade zuhause von eben jenem nicht ermodertem Ziel, ein Drogenboss, attackiert. Dabei sterben nicht nur alle Verbrecher, sondern auch Vanessa, Deadpools große Liebe. Das stürzt unseren Anti-Helden in eine tiefe Krise, aus der ihm nur der X-Men Colossus, der strahlende Held mit russischem Akzent, helfen kann. Scheinbar. Er nimmt Deadpool als Azubi bei den X-Men auf. Bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz, die Deeskalation des Teenagers Russell Collins aka Firefist (er kann extrem hohe Temperaturen aus seinen Fäusten abgeben), geht natürlich alles schief und Deadpool wird gemeinsam mit Russell in die Eisbox, einem Gefängnis für Mutanten in den Bergen, gebracht.

Während der Inhaftierung der beiden wird das Gefängnis von Cable, einem kybernetisch verbesserten Mutanten aus der Zukunft, attackiert, da dieser Geselle Russell töten will. Nach einer Konfrontation zwischen Cable & Deadpool landen beide außhalb des Gefängnisses, während Russell zurückbleiben. In einer anschließenden Vision erkennt Deadpool seine Chance, den Jungen zu retten, um so seine Schuld gegenüber Vanessa, die er nicht retten konnte, wiedergutzumachen. Doch alleine hat Deadpool schlechte Chancen gegen die Gefängniswachen und Cable. Es wird Zeit für ein Team, aber nicht so geschlechterfixiert, wie die X-Men. Es wird Zeit für X-Force und den schmutzigen Kampf.

Der Plot von Deadpool 2 vereint Elemente der Comicverfilmung, des Action- & Coming of Age-Films mit einer Komödie und Drama. Daraus ergbit sich ein komplett überdrehter Plot, der allerdings für die Entwicklung der Figuren äußerst wichtig ist. Besonders Deadpool & Colossus profitieren gewaltig, was die Charakterentwicklung angeht.


Was der Schauspieler Hugh Jackman für die Rolle Wolverine war, ist Ryan Reynolds für die Figur Deadpool. Eine Rolle so perfekt besetzt, ist wirklich ein Kunststück, was der Film vorbildlich schafft. Wie bereits im Vorgänger, verkörpert Reynolds den Söldner mit der großen Klappe so gut, als ob er sich selbst spielen würde.

Neben Deadpool spielt Cable als Gegenspieler, nicht als Schurke, eine tragende Rolle und wird vom grandiosen Josh Brolin verkörpert, der sichtlich Spaß an seiner Rolle hat. Ausgestattet mit Wissen über die Zukunft, einem beeindruckenden Waffenarsenal und unbrechbaren Willen ist Cable gewillt, seine Mission zu beenden, um die Zukunft zu verändern.

Der X-Men Colossus wird zum großen Strahlemann aufgebaut, der nicht müde wird, Deadpool zu einem Teil seines Teams zu machen. Dabei sei erwähnt, dass er nicht mehr so dümmlich wirkt, wie in Teil 1, sondern klar für das Gute kämpft und quasi Eigenschaften des X-Men Leaders Cyclops annimmt.

Neben diesen drei Figuren ist die Besetzung sehr stark und etabliert einige neue Figuren, nutzt aber auch viele bekannte Charaktere aus dem Vorgänger wie Blind Al, Vanessa, den Barbesitzer Weasel, oder den indischen Taxifahrer Dopinder.

Abseits der Besetzung und Handlung funktioniert die Action des Films sehr gut und bauscht sich im Vergleich zum Vorgänger immer weiter auf. Dabei wirkt der Film wie ein komplett überzeichneter Comic, was als Treue zur Vorlage gewertet werden kann. Immerhin sind die Comics um Deadpool sind minder abgedreht. Dass der Film dabei an einigen Stellen fast schon überladen wirkt, stört jedoch nicht, da genau diese Überladenheit einen großen Teil des Films ausmacht.

Abgerundet wird das Gesamtpaket mit einem hörenswerten Soundtrack von Tyler Bates, den wir schon in Super, Shut Up Crime! hatten.


Wie in der Einleitung erwähnt, bietet Deadpool 2 mehr von allem und baut die Stärken des Vorgängers weiter aus. Es mag nicht jeder Witz zünden und ein paar Figuren hätte man streichen können, aber im Großen & Ganzen ist Deadpool 2 einer reinen Comicverfilmung so nah, wie es zuletzt nur Infinity War, Thor: Ragnarok und Wonder Woman geschafft haben. Ich vergebe für Deadpool 2 das Prädikat sehenswert und hoffe auf ein paar weitere Abenteuer mit Marvels coolsten Anti-Helden.

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Weitere Beiträge zum Deadpool 2:

Fast RMX | Review [Nintendo Switch]

Name: Fast RMX
Entwickler: Shin‘en Multimedia
Publisher: Nintendo, Shin‘en Multimedia
Release: 2017
Plattformen: Nintendo Switch

Es gibt einige Videospielgenres, in denen ich echt nicht gut bin. Da hätten wir zum einen Musikspiele, zum anderen Sportspiele (außer Golf & Tennis) und zum anderen Rennspiele, ausgenommen Funracer (Mario Kart). Dennoch spiele ich immer wieder gerne mal ein Rennspiel und besonders der Nintendo Switch Exklusivtitel Fast RMX hat es mir sehr angetan. Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


Bei Fast RMX handelt es sich um eine erweiterte Version des Wii U Exklusivtitels Fast Racing Neo. Dabei wurde der gesamte Umfang des Grundspiels inklusive DLC übernommen und nochmals erweitert. So stehen dem Spiel nun insgesamt 30 Strecken zur Verfügung und seit dem 13.09.17 sind 6 kostenfreie Strecken hinzugekommen. Somit beläuft sich der Umfang auf 12 Kurse mit 36 Strecken, die quer über den ganzen Planeten Erde und auch außerhalb davon, verteilt sind.

Dabei ist das Design der Strecken äußerst abwechslungsreich, ebenso wie die Schauplätze. Neben den üblichen Themen Wüste, Großstadt, Küste & Gebirge befährt man Minen und sogar ein Containerlevel gibt es, wie es sich halt für einen guten Ego-Shooter gehört, wobei wir immer noch bei Fast RMX sind.

Technisch läuft Fast RMX ebenfalls rund, die Bildrate ist stabil und das Spiel läuft bei 60 FPs, was bei einem Rennspiel absolut notwendig ist, um das Fahrgefühl zu erleben und das Spiel überhaupt richtig spielen zu können.

Der Anspruch von Fast RMX ist, wie bei jedem futuristischen Rennspiel, relativ hoch und gliedert sich in drei Schwierigkeitsgraden (Ligen), Subsonic, Supersonic und Hypersonic. In jeder Liga fährt die Cups mit je drei Strecken ab, um nach Möglichkeit den ersten Platz zu ergattern. Dabei kommt der Kniff, sprich das Gimmick, von Fast RMX zum Tragen. Auf Knopfdruck kann der Spieler zwischen zwei Phasen wechseln, blau & orange. Über die Strecken sind Flächen in eben diesen Farben verteilt. Fährt man mit der richtigen Farbe (blau auf blau, sowie orange auf orange) über die Fläche erhält man einen Geschwindigkeitsboost, oder man wird bei Versagen massiv ausgebremst. Generell sind die Rennen sehr schnell und in zwei bis vier Minuten erledigt.

Fehler wie Stürze werden meist mit dem Verlust von bis zu drei bis vier Stürze bestraft, was die Motivation steigert, die Mechaniken des Spiels zu erlernen, um eben dies zu vermeiden.

Neben dem Spielmodus Meisterschaft gibt es noch einen Lokalen- sowie Onlinemultiplayer, das übliche Zeitrennen und den Hero Modus, bei dem man als erster das Ziel erreichen muss und die Boostanzeige gleichzeitig als Schild dient, was äußerst herausfordernd ist.

Der Soundtrack passt perfekt zum hohen Spieltempo und treibt den Spieler zur Höchstgeschwindigkeit an, um die Cups auf dem ersten Platz zu beenden. Dabei sei noch erwähnt, dass man für jeden erfolgreich (Platz 1 – 3) abgeschlossenen Cup ein neues Fahrzeug und einen neuen Kurs. Am Besten gefällt mir jedoch der Sprecher, welcher direkt aus der F-Zero Serie importiert wurde.


Zusammengefasst ist Fast RMX ein unterhaltsames Rennspiel, in der geistigen Nachfolge von F-Zero, dass durch einen relativ hohen Schwierigkeitsgrad und solider Technik glänzt. Auch der Umfang lässt sich nicht lumpen, wodurch sich Fast RMX das Prädikat spielenswert verdient hat!

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Super – Shut Up, Crime! | Review

Titel: Super, Shut Up Crime!
Originaltitel: Super
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 2010
Produktionsland: USA

Im Jahr 2018 sind Superheldenfilme aus dem modernen Kino nicht mehr wegzudenken. Das sah im Jahr 2010, als die X-Men strauchelten, das MCU gerade im entstehen war und DC mit Batman glänzte, noch etwas anders aus.

Mit Super – Shut Up, Crime! hat James Gunn (Guardians of the Galaxy Vol. 1 & Vol. 2) einen ersten Schritt ins Superheldengenre gewagt und einen Film mit Humor & Herz erschaffen. Auf einen Vergleich mit Kick-Ass werde ich verzichten weil ich diese Filme nie komplett gesehen habe.


Frank ist ein Außenseiter dessen bisheriges Leben von Spott, Ernidriegungen, Mobbing und fehlendem Selbstwertgefühl geprägt war. Es gibt jedoch zwei perfekte Momente in seinem Leben. Zum einen die Hochzeit mit der schönen Sarah und zum anderen als er einem Polizisten half einen Verbrecher zu schnappen.

Eines Tages verlässt Sarah jedoch Frank für den charismatischen Strip-Club Besitzer Jacques, der nebenbei auch noch mit Drogen handelt wodurch er die ehemalige Drogensüchtige Sarah leicht unter seinen Einfluss bringen kann.

Frank verfällt in eine tiefe Deprission und kann diese erst durch eine Vision von Gott sowie dem heiligen Rächer (einr Serienfigur innerhalb des Films) ablegen. Er beschließt ein Held zu werden und erhält dabei, zu beginn ungewollt, Hilfe von der Comic-Verkäuferin Libby, die schließlich sein Side-Kick wird. Unter den Codenamen der blutrote Blitz (Frank) und Blitzie (Libby) nehmen die beiden den Kampf gegen das Verbrechen auf, mit dem Endziel Sarah aus den Fängen des bösen Jacques zu befreien.


Super – Shut Up, Crime! verwendet alle Elemente einer Comicverfilmung und garniert diese mit sehr schwarzem Humor. Frank benutzt, inspiriert durch Helden ohne Superkräfte (Iron Man, Batman, …), eine Rohrzange als Waffe, was jedoch eher an den Punisher erinnert da Frank äußerst brutal vorgeht. Die Gewalt ist jedoch massiv überspitzt und wird als Stilmittel eingesetzt, da ein Hieb mit einer Rohrzange eher selten unblutig endet.

Abseits der Gewalt hat der Film sehr viel Herz, was an den faszinierenden Figuren liegt, die eine gewisse Sympathie erzeugen. Selbst wenn sie wie im Fall von Michael Rooker (Schläger Abe) kaum Text haben. Man erfährt viel über Franks (Rainn Wilson) Gefühlswelt und er will ein Held sein, rächt sich aber gleichzeitig an Verbrechern für sein schlechtes Leben. Besonders Jacques, gespielt von Kevin Bacon, macht als Bösewicht eine große Figur und wird schnell zur Nemesis von Frank. Ellen Page schlüpft in die Rolle von Libby und möchte Frank unterstützung, vermutlich teils aus Bewunderung, teils als Fluchtversuch aus ihrem Leben.

Interessant ist auch der Wandel der beiden Hauptfiguren. Frank entwickelt sich von einem Loser zu einem Helden, gewinnt trotz Rückschlägen selbstvertrauen und gibt alles um seine geliebte Sarah zu befreien. Dabei werden keine Gefagenen gemacht und sein Hass auf das Verbrechen würde den Punisher (alias Frank Castle) stolz machen. Hier muss auch Rainn Wilsons grandiose Darbietung gelobt werden, die von viel Menschlichkeit geprägt ist.

Libby wird von einer grauen Maus, schnell zu einer psychpatischen Kämpferin für das Gute und muss dementsprechend von Frank in ihre Schranken verwiesen werden. Das erinnert mich am Jason Todd aka Robin aka Red Hood der ebenfalls brutal agierte und von Batman ermahnt wurde. Dabei schafft es Ellen Page glaubhaft die graue Maus aus dem Comicbuchladen und die manische Kämpferin der Gerechtigkeit zu spielen.

Unterlegt wird dieses bitterböse, humoristische Drama von einem stimmigen Soundtrack des großartigen Komponisten Tyler Bates.


Zusammengefasst ist Super – Shut Up, Crime! kein Meilenstein der Kinogeschichte und will es auch garnicht sein. Dieser Idipendentfilm ist mehr eine bitterböse Satire auf das Genre der Superhelden an sich, hat jedoch eine eigene Identität und dank der starken Besetzung viel Charme. Ich vergebe für Super – Shut Up, Crime! das Prädikat sehenswert, wer Kick-Ass nicht kennt schaut halt diesen Film.

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God of War (2018) | Review [Playstation 4]

Name: God of War
Entwickler: Santa Monica Studios
Publisher: SCE
Release: 2018
Plattformen: PS4

Nach Far Cry, Assassins Creed, Resident Evil und den Dragon Ball Prügelspielen kehrt mit God of War (2018) eine weitere große Reihe in neuem Gewand zurück. Die kreativen Männer & Frauen der Santa Monica Studios haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um aus dem Hack ‘n Slay Franchise ein Action-RPG zu machen. Das hat einerseits funktioniert, andererseits wieder nicht.


Viele Jahre sind seit der Rache von Kratos an den Göttern des Olymps vergangen. Der inzwischen ergraute, ehemalige Gott des Krieges lebt nun in Midgard, einer der neun Welten der nordischen Mythologie. Am Tag der Feuerbestattung seiner kürzlich verstorbenen (zweiten) Frau Faye begeben sich Kratos und sein Sohn Atreus auf eine Reise, um den letzten Wunsch von Faye zu erfüllen. Sie möchte, dass ihre Asche vom höchsten Gipfel verstreut wird.

Auf dieser Reise muss Kratos mit der Verantwortung, einen Sohn zu haben, der seine Zuneigung leben und dabei seine Vergangenheit verarbeiten, sowie sich mit dem Asen Baldur auseinander setzen will. Die Vater-Sohn Beziehung von Kratos und Atreus gehört zu den besten und glaubhaftesten Geschichten, die ich seit langem in einem Videospiel erlebt habe. Die Suche nach Anerkennung, der innere Zorn, sowie die tiefe Trauer über den Verlust prägen beiden Figuren, schweißen sie aber auch eng zusammen, um die kommenden Schlachten zu überstehen.

Leider liegt in der Handlung auch das größte Problem des Spiels. Das simple Ziel der Reise ist relativ schnell erreicht, wird allerdings durch ein Hindernis nach dem anderen Hindernis blockiert, wodurch das Duo viele Umwege nehmen muss um das Ziel zu erreichen. Dabei bereist man auch einige der neun Welten, wobei sich besonders Helheim wie ein Lückenfüller anfühlt.


Lückenfüller gibt es auch beim Gameplay, wobei hier nur generische Nebenquests wie Tötungs- oder Sammelaufgaben getrost ignoriert werden können. Wesentlich interessanter ist der Kampf gegen verdorbene Valküren, die in den Tiefen der Welt auf einen würdigen Gegner warten, die Befreiung von drei gewaltigen Drachen, oder die Gefallen für zwei Zwergenbrüder, die den Spieler durch ihre Schmiedekunst unterstützen, indem sie Waffen und Rüstungen verbessern beziehungsweise Ausrüstung verkaufen.

Im Kampf verlässt sich Kratos auf seine neue Waffe, eine Axt, seine Fäuste und seinen Wächterschild. Später kehren auch zwei alte Freunde von Kratos zurück. Der Kampf ist wesentlich taktischer, als in den Vorgängern und die unterschiedlichen Gegnertypen verfügen alle über eine eigene Strategie, um überwunden werden zu können. Die richige Mischung aus Angriff, Verteidung & Ausweichen will gelernt sein, um selbst die größten Brocken Midgards zu besiegen. Im Kampf wird nun auch verstärkt auf Elementar- & Betäubungsschaden geachtet, was der taktischen Komponente zugute kommt.

Kratos muss sich den Gegnerhorden jedoch nicht allein stellen. Atreus steht im tatkräftig zur Seite und verhält sich im Kampf äußerst logisch. Er attackiert von allein Feinde, hilft Kratos im Zweikampf, oder behindert die Angriffe der Feinde. Interessant ist eine sichtbare & spürbare Verbesserung von beiden Figuren im Kampf. Gegner, die zu Beginn zäh erscheinen, werden mit zunehmenden Fortschritt wie Ären auf dem Feld weggefegt. Außerdem kann man sich mit einem Skillbaum, Zaubern für Atreus und austauschbaren Runenangriffen den Alltag erleichtern.


Technisch ist das Spiel ein echtes Brett und besticht durch eine wunderschöne Grafik, die dank dem Szenario abwechslungsreiche Bilder bietet. Die Emotionen der Figuren sind zwar manchmal etwas hölzern, alle gucken gern grimmig, jedoch sehen die einzelnen Figuren hervorragend aus und sind äußerst detailliert.

Wie bei jedem großen Titel wird auch God of War (2018) von zugegeben seltenen Problemen geplant. So manche hässliche Animation springt einem ins Auge, hin & wieder überlagern sich Texturen und einmal musste das Spiel bei mir für zwei Sekunden nachladen, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, wenn man den hohen Detailgrad, filmreife Präsentation und bildgewaltige Inszenierung der Bosskämpfe betrachtet.

Es gibt auch was auf die Ohren. Neben dem bekannten deutschen Sprecher von Kratos wurde der Rest der „Hauptdarsteller“ in diesem nordischen Drama handverlesen vertont und hier habe ich das Gefühl, dass die Sprecher wissen, worum es geht, wenn sie sprechen. Der Soundtrack ist nicht aufdringlich, sondern sehr ambientisch und unterstreicht die epische Inszenierung äußerst gelungen.


Alles in allem ist der Wandel von God of War von einem Hack ‘n Slay zu einem Action-RPG durchaus gelungen. Besonders das Gameplay ist fordernd, aber nicht frustrierend. Durch spürbare & sichtbare Verbesserung der beiden Götter macht es viel Spaß, sich mit den Feinden zu messen. Leider wirkt die Geschichte etwas gestreckt, entlohnt dafür jedoch mit abwechslungsreichen Schausplätzen durch 6 der 9 Welten inklusive dem Weltenbaum selbst. Ich vergebe für God of War die Wertung spielenswert, da der Versuch der Santa Monica Studios geglückt ist und die gesamte Reihe, besonders Protagonist Kratos, sinnvoll weiterentwickelt wurde!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu God of War (2018):

God of War (2018) Review von Pauk’s Nerd-Seite

God of War (2018) von TheGunslinger

Kino Doublefeature #2: Rampage & A Quiet Place | Review

Titel: Rampage – Big Meets Bigger
Originaltitel: Rampage
Laufzeit: 108 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Titel: A Quiet Place
Originaltitel: A Quiet Place
Laufzeit: 90 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Herzlich willkommen zu einem weiteren Kino Doublefeature und wie beim letzten Mal gehen die Filme vom Grundton weit auseinander. So haben wir zum einen den Monsterfilm/Videospielverfilmungs Hybriden Rampage und zum anderen den Horror-Thriller A Quiet Place.

Kino Doublefeature #1

Viel Spaß!


Rampage (Big Meets Bigger)

Jedes Kinojahr braucht seine Videospielverfilmungen und nach Tomb Raider (2018) geht mt Rampage dieses Genre in die zweite Runde. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Arcade-Spiel von 1983 und setzt im Wesentlichen das Grundprinzip (zerstören von Gebäuden) gekonnt um.


Primatologe Davis Okoye hat so seine Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen, aber zum hochintelligenten Gorilla George, ein Albino, verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft. Als jedoch ein illegales Genexperiment ausser Kontrolle gerät und neben einem Wolf, sowie einem Alligator auch George infiziert ist, muss sich Davis mit der ehemaligen Genforscherin Kate Caldwell und dem Regierungsbeamten Agent Russel zusammenschließen, um eine Bedrohung globalen Ausmaßes zu verhindern. Davis möchte auch George retten, der einst sein Freund war.

Rampage erzählt eine äußerst unterhaltsame Geschichte, die allerdings kaum Tiefgang bekommt und im Wesentlichen seicht bleibt. Das ist allerdings nicht schlimm, da zu viel Handlung die Action des Films ausbremsen würde.


Technisch gefällt Rampage auf jeden Fall. Das CGI ist hochwertig und die Animationen der Monster, besonders des Gorillas, sehen sehr realistisch aus. Dazu kommt ein ziemlich cooles Design, was allerdings nur beim Alligator wirklich zur Geltung kommt, da dieses Monster perfekt in einen Godzilla Film passen würde.

Die Besetzung schafft es, Sympathie zu erzeugen und wird klar von den Schauspielern Dwayne Johnson als Davis und Jeffrey Dean Morgan als Agent Russel angeführt.


Zusammengefasst ist Rampage ein unterhaltsamer, kurzweiliger Monsterfilm mit guter Besetzung und starker Technik, der allerdings langfristig nicht im Gedächnis bleiben wird. Am Ende ist Rampage simples Popcornkino, dem ich die Bewertung bedingt sehenswert gebe.


A Quiet Place

Auf A Quiet Place habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut. Die Mischung aus Horror-Thriller und dystopischer Endzeit trifft genau meinen Geschmack!


Nach einer Alieninvasion muss sich die fünfköpfige Familie Abbott in einer neuen Welt durchschlagen. Um zu überleben, muss man sich komplett lautlos verhalten, da die Aliens auf jedes Geräusch reagieren und absolut tödliche Bestien sind. Interessant ist der Umstand, dass die Handlung nicht mit einem gesprochenen Prolog anfängt, sondern den Zuseher direkt ins Geschehen wirft und somit sofort mit der Prämisse des Films konfrontiert.

Ebenso wird der Zuseher mit Fragen über das Überleben in dieser Welt konfrontiert, oder dem simplen Problem, wie kann man ein Baby in einer Welt großziehen, die absolute Stille fordert, um zu überleben? Daraus ergibt sich ein spannendes und intensives Drama da es per se keine Handlung wie in anderen Horrorfilmen gibt. Der Zuseher verfolgt das Überleben der Familie Abbott und deren Probleme sowohl mit den Aliens als auch die Konflikte untereinander.


Neben dieser clever geschriebenen Geschichte spielt A Quiet Place gleich mit zwei Sinnen. Zum einen auf der optischen Ebene, wie jeder Film und zum anderen auf der Akustischen, da die Stille ganz klar das übergreifende Thema des Films ist. Ein Mitglied der Familie Abbott ist taub und genau dieses Problem weiß der Film zu nutzen. Auf jede stille Szene folgt ohrenbetäubender Lärm, der den Zuseher komplett rausreißt und förmlich fesselt. Jedes Geräusch erzeugt Unbehagen und sobald die Aliens mit ihrem grotesken Design (H.R. Giger wäre stolz) auftauchen, bricht die Hölle herein.

Dabei wird der gesamte Film von einer mysteriösen, bedrückenden, fast schon melancholischen Atmosphäre begleitet.

Ein großes Lob geht an die Besetzung, die durch den akuten Mangel an Dialog sich auf das Grundkonzept des Schauspiels, Mimik & Gestik verlassen muss und diese Übung gelingt sowohl den erwachsenen, als auch den jugendlichen Schauspielern hervorragend. Über die Zeichensprache und die Gesichtsausdrücke wird so viel Gefühl vermittelt, wie es per Sprache kaum zu überbieten wäre.


A Quiet Place gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich dieses Jahr bisher gesehen habe und ist eines der intensivsten Filmerlebnisse, das ich dieses Jahr bisher hatte. Der Film strotzt voller guter Ideen und interessanten Stilmitteln. Selbst genreübliche Jump Scares werden so clever genutzt, wie es kaum ein anderer Horrorfilm kann. Ich vergebe für A Quiet Place das Prädikat besonders sehenswert!

A Quiet Place Kritik von Audio/visuell

A Quiet Place Review von K4tze

A Quiet Place Review von Schauwerte

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wii U Spiele, die ich gerne auf der Switch sehen würde | Gedankenspiele

Ich bin nicht der größte Fan davon, wenn ein Line-up einer Konsole zum größten Teil aus HD Ports älterer Spiele besteht, aber bei Nintendo sieht die Sache etwas anders aus. Die Wii U war ein kommerzieller Flop, hatte aber einige wirklich gute Spiele zu bieten. Nach Donkey Kong Tropical Freeze, welches durch den Funky Modus fast schon ein Funky Kong Spiel ist, erscheint im Juli das von mir geliebte Captain Toad: Treasure Tracker und im Mai kommt Hyrule Warriors.

Es gibt allerdings noch mehr Spiele, die ihren Weg auf Nintendos aktuelle Plattform finden sollten und um ein paar dieser soll es heute gehen.


Project Zero: Maiden of the Black Water

Was fehlt der Switch? Ein richtiges Horrorspiel natürlich. Mit einer Portierung dieses Spiels aus einer Ära, als die Wii U schon am Ende war, könnte auf der Switch das vernachlässigte Survival-Horror Genre aufgestockt werden. Dazu noch eine optimierte Bildrate, eine bessere Auflösung und der Verzicht auf die Bewegungssteuerung, schon ist das japanische Gruselabenteuer bereit für Runde 2.


Yoshis Wooly World

Was den Spielen mit Yoshi in der Hauptrolle fehlt, ist ein kreatives Setting. Auf dem 3DS springt Yoshi bereits zum x-ten mal über die gleiche Insel, aber das hat sich mit Yoshis Wooly World (Wii U, später 3DS) geändert. Optisch wie technisch der meiner Meinung nach beste 2D Plattformer der Wii U (neben Donkey Kong) und in puncto Kreativität über jeden Zweifel erhaben.


The Legend of Zelda: Wind Waker HD & Twilight Princess HD

Da es bis zum nächsten großen Zelda Spiel noch eine gewisse Zeit dauern wird, könnte man die Wartezeit mit zwei grandiosen klasssischen Zelda Titeln überbrücken. Twilight Princess erinnert stark an Ocarina of Time, bietet aber wesentlich mehr Umfang und hat mehr Handlung, wirkt aber stellenweise arg gestreckt.

Wind Waker besticht durch einen Comiclook und einer der interessantesten Spielwelten der Reihe. Das Bereisen der offenen, schier endlosen See hat, zumindest mich, für zahllose Stunden begeistert.

Beide Spiele, oder eines davon, wären definitiv interessant, um Neueinsteigern zu zeigen wie sich alte TLOZ Spiele spielen.


An dieser Stelle noch ein paar Erwähnungen, zu denen ich aber nicht viel sagen kann, weil ich sie zu wenig gespielt habe.

The wonderful 101

⁃ Xenoblade Chronicles X

⁃ Super Mario 3D Land

⁃ Super Mario Maker

⁃ Devils Third (massiv überarbeitet)

Das waren soweit Wii U Spiele, die eine Portierung auf die Nintendo Switch durchaus vertragen könnten, damit sie einem breiteren Publikum bekannt werden können.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rogue One: A Star Wars Story | Review

Titel: Rogue One: A Star Wars Story
Originaltitel: Rogue One: A Star Wars Story
Laufzeit: 134 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Produktionsland: USA

Wer mich privat kennt, weiß es bereits, aber nun kann ich mich outen; ich mag Star Wars nicht wirklich. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Ich mag das Star Wars Universum von Disney nicht aufgrund der geringen Substanz im Vergleich zum „alten“ Star War Universum. Dennoch habe ich meine Vorbehalte über Board geworfen und dem Film eine faire Chance gegeben. Ob das was gebracht hat, erfahrt ihr jetzt!


Im Zentrum der Geschichte steht Jyn Erso, Tochter des imperialen Ingeneurs Galen Erso, die wegen diverser Straftaten unter falschem Namen vom Imperium gefangen genommen wird. Sie wird von der Rebellenallianz gerettet, gerät dadurch jedoch in deren Gefangenschaft aufgrund ihrer Herkunft.

Sie wird daher zusammen mit dem Rebellenoffizier Cassian Andor und K-2SO, ein umprogrammierter Droide, zum Planeten Jedha geschickt, um Kontakt zum Terroristen Saw Garrera aufzunehmen, denn dieses ehemalige Mitglieder der Rebellen hält Bodhi Rook, einen Deserteur des Imperiums, gefangen. Bodhi hat eine Botschaft von Jyns Vater geschmuggelt, in der dieser von einer Superwaffe des Imperiums spricht.

Als bekannt wird, dass das Imperium tatsächlich im Besitz der Superwaffe, des Todessterns, ist, scheint die junge Rebellenallianz zu scheitern, da ein Sieg unmöglich scheint. Jyn Erso nimmt die fatalistische Einstellung der Rebellen nicht hin und will die Pläne des Todessterns stehlen, um den Weg zur Freiheit der Galaxie zu ebnen. Zu diesem Zweck schließen sich ihr unter anderem Bodhi, Cassian und K-2SO an, wohl wissend, dass sie diese Mission wohl nicht überleben werden.

Rogue One bricht mit dem Konzept klassischer Star Wars Filme und fokussiert sich mehr auf den Krieg an sich. Sprich der klassische Kampf von Gut gegen Böse wird aufgeweicht, da die Rebellen nicht die moralisch überlegene Partei sind, als die sie früher gern gezeigt werden. Allerdings wäre in der Geschichte noch viel mehr Potential vorhanden im Bezug auf das Drama an sich. Das Team um Jyn begibt sich auf eine Mission, die mit hoher Wahrscheinlichkeit deren Leben fordern wird. Das kommt im Film leider nicht so gewichtig rüber, wie es möglich gewesen wäre.


Der Besetzung von Rogue One fehlt es leider an Charisma, um wirkliche Emotionen zu wecken, wenn die „Helden“ auf die Himmelfahrtsmission gehen. Sowohl Hauptdarstellerin Felicity Jones (Jyn), also auch Diego Luna als Rebellencaptain Cassian Andor schaffen es nicht, die Sympathie anderer Star Wars Hauptdarsteller zu wecken. Gleiches gilt aber auch für die Bösewichte, die eher zahnlos, als wirklich gefährlich wirken. Einzig Darth Vader bekommt einen denkwürdigen Auftritt und darf ein paar Rebellen attackieren.

Der einzige Charakter, der etwas Sympathie erzeugt, ist der Droide K-S2O, allerdings sieht man auch ihn zu selten im Film.

Technisch sieht Roge One hervorragend aus und besticht durch bildgewaltige Kulissen und abwechslungsreiche Schauplätze. Dabei werden die „Standardgebiete“ wie Lavawelt, Inselwelt oder Wüstenplanet abgedeckt, jedoch wirklich hübsch dargestellt.

Der Soundtrack von Michael Giacchino ist äußerst hörenswert und hält sich nah am Werk von John Williams, wirkt aber dennoch frisch genug, um eigenständig zu sein.


Alles in allem ist Rogue One: A Star Wars Story ein ganz passabler Star Wars Film, der sich durch seine Thematik vom restlichen Franchise abhebt, aber dennoch nicht sein volles Potential ausschöpft. Wenn sich der Film noch mehr auf die düsteren Aspekte des galaktischen Bürgerkriegs konzentriert hätte, wäre bestimmt ein düsterer Kriegsfilm im Star Wars Universum entstanden. Nach dem Abspann bleibt aber ein Science-Fiction Film mit düsterer Grundstimmung zurück, der den Zuckerguss von Disney in sich trägt. Ich vergebe für Roge One: A Star Wars Story das Prädikat bedingt sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Vergessene Welt: Jurassic Park | Review

Titel: Vergessene Welt: Jurassic Park
Originaltitel: The Lost World: Jurassic Park
Laufzeit: 129 Minuten
Erscheinungsjahr: 1997
Produktionsland: USA

Vergessene Welt: Jurassic Park, oder auch Jurassic Park 2, gehört zu den Filmen meiner Kindheit und ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme. Dennoch muss sich dieser Film heute einer neutralen Beobachtung unterziehen und wie schlägt er sich im Vergleich zum ersten Teil? Finden wir es heraus!

Jurassic Park | Review


Vier Jahr sind seit den Ereignissen auf der Isla Nubla vergangen. Auf der Isla Sorna, einer Insel in der Nähe von Nubla, haben in der Anlage B jedoch einige Dinosaurier überlebt. John Hammond, der Gründer von Jurassic Park, sieht eine Chance, sein Gewissen zu erleichtern. Er möchte ein Team von Wissenschaftlern entsenden, die das Ökosystem auf der Isla Sorna dokumentieren sollen, um der Welt zu zeigen, dass die Dinosaurier ein Recht auf das Leben haben.

Peter Ludlow, Hammonds Neffe und neuer Chef von Ingen, will die Tiere von der Sorna schaffen um in San Diego einen neuen Jurassic Park zu eröffnen.

Dr. Ian Malcolm, einer der Überlebenden des Isla-Nubla-Vorfalls, gehört zum Forschungsteam, das zur Isla Soe reisen soll. Ian wird allerdings eher unfreiwillig Teil der Mission, da er in erster Linie seine Freundin, Dr. Sarah Harding, von der Insel retten möchte. Zusammen mit dem Techniker Eddie Karr und dem Fotografen Nick Van Owen reist Dr. Malcolm zur Isla Sorna, wo die Gruppe schon bald auf Sarah trifft, die von den Dinos äußerst begeistert ist. Kurz nach ihrer Ankunft trifft ein großes Team von Jägern unter der Führung von Ludlow & Roland Tembo auf der Insel ein, denen es dank ihrer Ausrüstung gelingt, viele Dinos zu fangen.

In der darauffolgenden Nacht sabotieren Owen & Harding das Lager von Ingen, wodurch ein Großteil der Ausrüstung zerstört wird und viele Dinos freikommen. Unter den gefangenen Dinos befindet sich auch ein Tyrannosaurus Rex Jungtier, was von den Eltern zurückgefordert wird. Ein brutaler Kampf ums Überleben beginnt, denn als die Kommunikationsmöglichkeiten beider Teams zerstört werden, muss die ungleiche Allianz ins Herz der Insel vordringen, da dort die alte Versorgungszentrale inklusive Satelitentelefon steht.

Vergessene Welt verlässt sich weniger auf Thrillerelemente und setzt mehr auf Action, Überleben- & ein bisschen Monsterfilm. Wobei der Monsterfilm bloß als Hommage im letzten Drittel des Films genutzt wird. Der erste Teil hatte die komplexere Handlung während die Fortsetzung ein höheres Tempo aufweist und somit die Dichte der Geschichte etwas zurückschraubt.


Mal wieder dominiert Jeff Goldblum die Besetzung als Sympathieträger Ian Malcolm, dem scheinbar als einziger die Gefahr hinter der Mission auf der Isla Sorna wirklich bewusst ist. Seine wissenschaftliche Theorie (Chaostheorie) hat in diesem Film leider kaum Gewicht aber dafür kann er als sorgender Vater auftreten, denn in keinem Jurassic Film darf ein Kind, der Teenager im Team fehlen, auch wenn Kelly (Vanessa Lee Chester) die wohl irrelevanteste jugendliche Figur der Filmreihe ist.

Mit Julianne Moore (Sarah Harding), Pete Postlethwaite (Roland Tembo) und Peter Stormare (Dieter Stark) verfügt Vergesse Welt über einige weitere talentierte Schauspieler die erinnerungswürdige Rollen spielen.

Technisch kann sich der zweite Jurassic Park Film leicht mit dem ersten Teil messen und übertrumpft diesen sogar, was die Inszenierung der Dinosaurier angeht. Besonders der Tyrannosaurus Rex, von dem es in diesem Film gleich drei Exemplare gibt, beeindruckt durch die Dominanz der Actionszenen und hervorragende Technik. Natürlich dürfen auch die beliebten Velociraptoren nicht fehlen, welche erneut die zweite große Gefahr für die Menschen sind.

Der Soundtrack wurde erneut von John Williams geschrieben, ist hörenswert, allerdings hat mir die Musik des ersten Teils etwas mehr gefallen.


Alles in allem kommt Vergessene Welt: Jurassic Park nicht ganz an seinen Vorgänger ran. Die Handlung ist weniger komplex, hat dafür ein höheres Tempo und unterstreicht somit die Actionlastigkeit des Films. Über die Besetzung kann man ebenfalls kaum mecker, wohl aber über ein paar ungereimtheiten wie eine auf mysteriöseweise umgekommene Schiffsbesetzung.

Trotz allem ist Vergessene Welt: Jurassic Park ein sehr unterhaltsamer Film, der von mir das Prädikat sehenswert erhält, da die Forschungsmission auf der Isla Sorna genug Spannung bietet, um dran zu bleiben und besonders das Finale als witzige King Kong Hommage angesehen werden kann.

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Ein paar neue Comics | Storytime

Vor ein paar Tagen war ich bei meinem Buchhändler des Vertrauens (Thalia) und habe mir ein paar neue Comics besorgt. Da mir der erste Band von Nightwing so gefallen hat, werde ich diese Reihe auf jeden Fall fortsetzen. Aquaman, den ich momentan lese, hat ebenfalls sehr gute Chancen weitergelesen zu werden.

Von Batman – Night of the Monster Men habe ich die ersten beiden Ausgaben gelesen und bin äußerst positiv von der Geschichte angetan!

Hat jemand von euch bereits Night of the Monster Men oder die Nightwing Serie gelesen? Ich bin auf eure Meinungen gespannt! 😀

Oh und Red Hood and the Outlaws ist ohnehin eine meiner Lieblingsserien von DC!

Jurassic Park | Review

Titel: Jurassic Park
Originaltitel: Jurassic Park
Laufzeit: 123 Minuten
Erscheinungsjahr: 1993
Produktionsland: USA

Dinosaurier sind cool umd noch besser ist eine möglichst unübertriebene Darstellung dieser Tiere sowohl als gefährliche Räuber als auch harmlose Pflanzenfresser.

Jurassic Park aus dem Jahr 1993 basiert auf dem Roman DinoPark von Michael Crichton, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film setze im Bereich Spezialeffekte neue Maßstäbe und trat eine sehr interessante Filmreihe los!


Der Multimilliardär John Hammond hat auf einer von ihm gepachteten Insel, vor der Küste Costa Ricas, einen Freizeitpark erschaffen. Mithilfe modernster Gentechnologie ist es ihm gelungen, Dinosaurier und andere paläontologische Attraktionen zu züchten.

Allerdings ereignet sich beim Aussetzen eines Veloceraptor ein tödlicher Unfall, durch den Hammonds Investoren in Bezug auf die Sicherheit des Parks nervös werden. Daher sollen ein paar Experten den Park absegnen.

Diese Gruppe besteht aus dem Paläontologen Dr. Alan Grant, der Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler sowie dem Chaostheortiker Dr. Ian Malcolm. Letzterer wurde von Gennaro, dem Anwalt der Investoren, angeheuert.

Nach einer ersten Besichtigung des Parks sind die Wissenschaftler sowohl fasziniert von den technologischen Errungenschaft, aber auch besorgt um den Umgang damit. Besonders Dr. Malcolm äußert sich besorgt über die unvorhersehbaren Probleme in komplexen Systemen.

Die nachmittägliche Führung endet wenig erfolgreich, da die Gruppe, der sich Gennaro, sowie Hammonds Enkel Lex & Tim aschließend, nur einen kranken Dinosaurier vorfindet. Ellie verbleibt beim Tierarzt und der Rest der Gruppe setzt die Tour fort, als sich ein Sturm anbahnt. Sowohl im übertragenen Sinne, als auch im meterologischen Sinn. Durch die Gier eines Mitarbeiters fällt das gesamte Sicherheitssystem im Park aus und die Dinosaurier kommen frei. Das Chaos nimmt seinen Lauf und ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt.

Ich mochte schon immer, wie Jurassic Park mit verschiedenen wissenschaftlichen Theorien spielt und besonders die Chaostheorie, sowie der Schmetterlingseffekt spielen eine tragende Rolle. Neben den offensichtlichen Problemen, ausgelöst durch den gierigen Dennis Nedry, gibt es scheinbar eine hohe Dunkelziffer an nicht sofort erkennbaren Problemen. So staut sich im Verborgenen ein gewaltiger Berg an Problemen, von denen Scheinwerfer, die sich nicht abschalten lassen, die geringsten sind.

Was mich allerdings schon immer gestört hat, war der Seitenstrang um Dennis Nedry, einem geldgierigen Mitarbeiter des Jurassic Park. Durch diesem Strang erhält die Handlung ein paar Thriller-Elemente, allerdings wird kaum darauf eingegangen, wer Dennis besticht, zum Untergang des Parks beizutragen. Hier wäre noch Luft nach oben gewesen.


Technisch ist Jurassic Park trotz des Alters von 25 Jahren immer noch beeindruckend und setzt auf den Einsatz von CGI sowie mechanisch gesteuerten Dinosauriern. Allerdings merkt man kaum einen Unterschied zwischen beiden Techniken, was definitiv für die Qualität spricht.

Jurassic Park hat die Popularität von Dinosauriern enorm gesteigert und besonders der Tyrannisaurus Rex hat sich dank dieses Film jedem ins Gedächnis eingebrannt. Weiters wurden die Velociraptoren als zweite Gegenspieler der Menschen eingeführt, eine Rolle die bis Jurassic World bleiben soll. Lustiger Fun fact; die Darstellung (Größe) des Velociraptors orientiert sich nicht am echten Raptor, sondern der nahe verwandten Art Deinonychus aus Nordamerika.

Aus der Besetzung stechen klar Jeff Goldblum als Ian Malcolm und Bob Peck als Wildhüter Robert Muldoon heraus, die den Untergang des Parks auf lange Zeit kommen sehen, da gewisse Raubtiere zu gefährlich sind. Komplett verheizt wurde leider Samuel L. Jackson als Parkmitarbeiter Ray Arnold, dessen Rolle durch mangelnde Einwirkung auf die Handlung kaum in Erinnerung bleibt.

Über den Soundtrack kann man wohl kaum Meckern, da dieser von John Williams komponiert wurde und wie üblich eine solide Arbeit ist.


Alles in allem ist Jurassic Park auch nach über 25 Jahren ein äußerst solider Film, der dank simpler Prämisse, interessanten Figuren und sehr starker Technik überzeugen kann. Ein paar kleine Macken hat der Erste Teil des Dinosaurier-Epos zwar, aber die fallen kaum ins Gewicht. Von mir erhält Jurassic Park ein klares sehenswert!

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Requiem (Netflix Exclusive) Staffel 1 | Review

Name: Requiem
Staffeln: 1
Episoden: 6 in 1 Staffel
Sender: Netflix/BBC One
Genre: Mystery/Thriller

Ich mag Mysteryserien. Ich mag Thriller. Ich mag Serien aus dem vereinten Königreich und ich mag Katzen. Bis auf das Letztgenannte weist Requiem alle drei Eigenschaften auf und deshalb stelle ich euch diese Serie vor. Viel Spaß!


Nach dem rätselhaften Selbstmord ihrer Mutter und dem Fund rätselhafter Fotos, sowie eines Videobands reist Mattilda in die walisische Kleinstadt Penllynith, um mehr über ihre Mutter zu erfahren. Begleitet wird sie von Hal, ihrem besten Freund. In der Kleinstadt begegnet man den Fremden mit Abneigung und Misstrauen, während sich immer mehr Geheimnisse und rätselhafte Ereignisse aus Mattildas Vergangenheit offenbaren.

Requiem erzählt eine Geschichte, die sich wie ein gutes Buch anfühlt. Die Handlung entwickelt sich langsam, aber beständig. Dazu wechseln sich übernatürliche Elemente mit Segmenten eines Thrillers ab.

Trotz kleinerer Durchhänger in der Spannungskurve funktioniert die Handlung sehr gut und die allgemein düstere Atmosphäre erinnert entfernt an die Black Mirror Videospiele.


Lydia Wilson macht als Protagonistin eine solide Figur und schafft es einerseits gefasst zu sein, aber auch die Verzweiflung zu spielen, wenn Mattilda in die Identitätskrise stürzt.

Der Rest der Besetzung spielt ebenfalls sehr solide, wie Joel Fry als Mattildas bester Freund Hal oder Tara Fitzgerald als Antiquitätenhändlerin Sylvia Walsh.

Die Darstellung der übernatürlichen Wesen in Requiem wird relativ sparsam eingesetzt, was allerdings clever ist, da so der Gruselfaktor erhöht wird und man nicht so recht weiß, was da für Wesen am Werk sind.

Loben muss ich die Musik. Besonders das Titelthema von Requiem ist sehr atmosphärisch und passt perfekt zur düsteren Grundstimmung.


Zusammengefasst ist Requiem eine gelungene kurze, jedoch nicht kurzweilige Serie mit dichter Atmosphäre, spannender Handlung und einer soliden Besetzung mit so manch bekanntem Gesicht. Ich vergebe für Requiem die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Throwback Thursday #5

15.7.2016 – Wien – Tiergarten Schönbrunn

Letzte Woche gab es, bedingt durch den Monatsanfang, keinen Throwback Thursday aber das macht ja nichts.

Auf dem Foto seht ihr mein Highlight des Tiergarten Schönbrunn. Zwei knuffige rote Pandas. Ich liebe diese Fellkugeln fast so sehr wie meine Katzen!

Splatoon 01 | Review

Name: Splatoon 01
Verlag: Carlsen Manga
Erscheinungstermin: 30. April 2018

Splatoon ist cool. Darüber brauchen wir wohl nicht diskutieren. Den gleichen Gedanken teilen sich wohl der Mangaka Sankichi Hinodeya & Nintendo als der Manga Splatoon entstanden ist. Kann ein Videospiel wie Splatoon als Manga funktionieren? Finden wir es heraus!


In Inkopolis ist ganz schön was los, denn ein großes Turier steht an und verschiedenste Teams nehmen daran. Wer das größte Gebiet in Inkopolis einfärbt und die Revierkämpfe dominiert ist der Sieger. Im Zentrum der Handlung steht das legendäre Team Blau. Was ist daran so legendär? Ihr Ruf unfassbar dämlich zu sein aber das macht nichts denn die vier Mitglieder von Team Blau sind beste Freunde und geben alles. Dabei nehmen sie auch den Kampf gegen die besten Teams auf!

Splatoon 01 ist im Endeffekt die 1:1 Umsetzung des gleichnamigen Videospiels mit dem Fokus auf den Revierkampf (4:4 „Deathmatch“ den jenes Team welches mehr Fläche von der Arena einfärbt. Kombiniert man das mit den Themen Freundschaft, Wettkampf, Teamgeist & etwas Wahnsinn kommt eine unterhaltsame Geschichte raus.


Was den Look angeht verdient Splatoon 01 ein großes Lob, da der Manga sich sehr nah an die Videospiele hält. Leider ist der Manga in schwarz-weiß, da die Vorlage einen gewaltigen Fokus auf Farben setzt und das den Figuren in puncto Wiedererkennungswert geholfen hätte. Inklinge, so heißt das „Hauptvolk“ in Splatoon, sehen halt alle fast gleich. Da helfen auch die Outfits nur bedingt weiter.

Der Manga legt wie die Vorlage viel wert auf Humor. Man muss aber sagen das der Humor des Mangas eher seicht gehalten wurde und mehr in Richtung Slapstick geht. Ich wurde etwas an das alte Dragonball erinnert, was etwas positives ist.


Ich muss meine Aussage aus der Einleitung wiederholen. Splatoon ist cool und das gilt auch für den Manga mit den schusseligen, liebenswerten Hauptfiguren, der simplen Handlung und dem seichten Humor. Abgerundet durch einen vorlagennahen Stil macht der erste Band von Splatoon sehr viel Spaß zu lesen und hat sich das Prädikat lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Pizzastangerl 2.0 – Patricks Kochstube #1 | Storytime

Ich wollte mich schon länger mit dem Thema kochen auseinander setzen, da ich A, ein kleiner Hobbykoch bin & B, gehört essen zu meinen großen Leidenschaften. Die Beiträge zum Thema kochen werden übrigens als Storytime verbucht und entgegen des ursprünglichen Plans nicht auf einem eigenen Blog veröffentlicht.

Heute geht es mir um die Pizzastangerl 2.0 welche von der lieben Ainu89, ihrem Mann, meinen Eltern & Felix sehr gelobt wurden. Danke an dieser Stelle.

Rezept für 6:

  • 12 Salzstangerl oder Salzspitz
  • 1 Dose Pizzasauce (kann auch selbstgemacht werden)
  • 10 dag Schinken (beliebige Sorte)
  • 10 dag Speck (sieh oben)
  • 10 dag Salami
  • 15 – 20 dag Käse (gerieben, Sorge beliebig)
  • Pizzagewürzmischung (am besten selbstgemacht)
  • 1 Paprika (Farbe egal, ich bevorzuge den roten)

Zubereitung:

  • Gebäck der Länge nach halbieren. Endstücke vorher abschneiden.
  • Die Schnittfläche der Hälften mit Pizzasauce bestreichen.
  • Schinken & Speck kleinschneiden. Salami ganz lasssen (bei Bedarf). Käsen reiben, wenn in Block gekauft.
  • Das aufgeschnittene Gebäck belegen und anschließend mit Pizzagewürz verfeinern.
  • Für ca. 15 – 20 Minuten bei 200 Grad Ober/Unterhitze in den Backofen geben.
  • Anschließend genussvoll verzehren.

Die Pizzastangerl gehen auf ein uraltes Rezept meiner Mutter, dass ich im Laufe der Jahre verfeinert habe. Die Stangerl eignen perfekt als Jause, als Snack oder für eine Party!

Das wars von meiner Seite. Ich hoffe euch hat dieser wackere Vorstoß in ein neues Gebiet gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Jurassic Quadrologie und ein paar Infos mehr! | Gedankenspiel

Am 07.06.2018 soll Jurassic World: Das gefallene Königreich in die Kinos kommen. Diesem Film stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits erwarte ich einen technisch hervorragenden Film, allerdings berfüchte ich dramaturgische Schwächen, weil mich der Trailer nicht wissen lässt, wohin sich die Handlung bewegen wird.

Bevor das gefallene Königreich in die Kinos kommt, möchte ich auf dem Blog alle vier Vorgängerfilme in einzelnen Beiträgen besprechen. Ich hoffe, dieses Miniprojekt umsetzen zu können, aber da ich Dinosaurier und Jurassic Filme sehr mag, bin ich guter Dinge.

Noch ein paar Worte zu anderen angekündigten Projekten. Die restlichen MCU Filme werden alle noch besprochen. Allerdings können diese Beiträge vor Juni nicht erscheinen, weil der Aufwand größer ist als erwartet.

Die vor langer Zeit angekündigten Projekte zum Alien/Predator & Ghost in the Shell Franchise kommen, allerdings muss mich für so eine gewaltige Aufgabe die Muse küssen. Daher kann ich nicht sagen, wann diese Projekte starten werden.

Womit man mit Sicherheit nicht mehr rechnen braucht, sind Spiele Reviews, die ich vor mehr als 5 Monaten angekündigt habe, wie beispielsweise Titanfall 2 oder Recore. Die Pile of Shame Reihe wird auf jeden Fall umgesetzt, wenn ich mal eines der Spiele aus dem Beitrag nachgeholt habe. Ich schaue dich an Mario & Rabbids.

Was ist mit Projekten, die aktuell laufen, wie All Hail to the King & 16 Bit Wahnsinn? Zu All Hail to the King habe ich bereits was in der Rückhand, man darf also gespannt bleiben & 16 Bit Wahnsinn wird fortgesetzt, wenn ich einen neuen würdigen Kandidaten gefunden habe.

Das waren soweit meine Gedanken zu den größeren Projekten für den Blog. Kleine Sachen, die ich in meinem Archiv habe, werden in regelmäßigen Abständen (besonders Film & Buch Reviews) nachgeholt, wenn nichts anderes ansteht.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kino Doublefeature #1: Gringo & A Beautiful Day| Review

Titel: Gringo
Originaltitel: Gringo
Laufzeit: 110 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Titel: A Beautiful Day
Originaltitel: You Were Never Really Here
Laufzeit: 90 Minuten
Erscheinungsjahr: 2017
Produktionsland: USA, UK, FR

Herzlich willkommen zum ersten Kino Doublefeature auf meinem Blog. In diesem Format werde ich in regelmäßigen Abständen zwei Filme, die ich an einem Tag im Kino gesehen habe, besprechen. Den Anfang für dieses Format machen Gringo & A Beautiful Day.

An dieser Stelle ein großes Danke an Ainu89 & Felix, die mich auf dieses Format gebracht haben! Dieser Beitrag ist euch gewidmet.

Eine kleine Info am Rande. Entsprechende Kino Doublefeatures werden auf Instagram oder meiner Facebook Seite im Vorfeld angekündigt. Es lohnt sich also mir auf diesen Plattformen zu folgen. *Schleichwerbung Ende*


Gringo (2018)

Fangen wir also mit Gringo an, einem Film den ich wegen des Trailers für eine klamaukhafte Komödie gehalten habe aber eines besseren belehrt wurde!


Harold Soyinka arbeitet für das Unternehmen Cannabax Technologies, dass eine Marihuana Pille entwickelt hat und diese in Mexiko entwickeln lässt. Bei einer Besichtigung des Werks mit seinen Vorgesetzten Richard (Joel Edgerton) & Elaine (Charlize Theron) erfährt Harold, von seinen Kollegen ungewollt, das er seinen Job verlieren wird. Als auch noch aufkommt das Harolds Frau eine Affäre hat bricht für den Protagonisten die Welt zusammen.

Er verlässt in der Nacht sein Hotelzimmer und täuscht seine eigene Entführung vor um von Cannabax genug Geld zu erpressen um ein neues Leben anfangen zu können. Dabei wird eine Serie von Ereignissen losgetreten die Harold auf eine Reise zu sich selbst schickt und die dreckigen Geschäfte von Cannabax behandelt. Natürlich darf auch ein örtliches Kartell nicht fehlen um das Chaos zu komplettieren.

Der Plot wird aus vielen Sichtweisen erzählt was dem Film eine gewisse Komplexität verleiht aber auch der Übersicht auf lange Sicht schadet da gewisse Entwicklungen nicht immer klar nachvollziehbar sind.


Was die Besetzung angeht kann man von einer soliden Truppe sprechen wobei Charlize Theron trotz ihrer eher kleinen Nebenrolle den Rest locker an die Wand spielt.

Joel Edgerton liefert wie gewohnt eine solide Performance und spielt besser als im 0815 Agentenfilm Red Sparrow. Sehr gut gefallen hat David Oyelowo, der glaubhaft spielt und durch diese, teil schmerzhafte, Odyssey zu sich selbst finden kann.


Zusammengefasst ist Gringo ein unterhaltsamer Kriminalfilm mit humoristischen & dramatischen Elementen dem ein oder zwei Perspektiven weniger, zugunsten der Dynamik beziehungsweise Übersicht, nicht geschadet hätten. Ich vergebe für Gringo das Prädikat sehenswert, da sich die Unübersicht in der Handlung relativ schnell löst wenn der Film vorbei ist.


A Beautiful Day

A Beautiful Day, im Original You Were Never Really Here, ist ein Thriller-Melodrama Hybrid und einer der (leider) wenigen Filme bei denen eine Frau Regie führte.


Joe ist ein Kriegsveteran und es hat sich zur Aufgabe gemacht Frauen sowie Mädchen zu retten, die dem organisierten Sexhandel zum Opfer gefallen sind. Weiters tötet er so auch Kinderschänder, unter denen sich immer wieder, teils hochrangige, Politiker befinden.

In seinem nächsten, für die Handlung relevanten, Job soll Joe die minderjährige Tochter eines Staatssenators retten. Der Senator kann sich, bedingt durch den Wahlkampf jedoch nicht an die Polizei wenden. Für Joe und auch den Zuseher beginnt eine Reise in die Abgründe der Seele.

A Beautiful Day ist speziell. Der Film ist definitiv nicht für jeden geeignet aber wer das Drama aufmerksam verfolgt und sich offen mit dem Charakter Joe auseinandersetzt wird eines der faszinierendsten Filmerlebnisse des Jahres haben.


Das liegt unter anderem daran das die Regiesseirin nicht nur den Sehsinn beanspruchen will sondern auch den Gehörsinn und mithilfe der Kamera auch den Tastsinn.

Durch ein Einsatz einer besonderen Geräuschkulissen, die von Flüstern über lauten Umgebungsgeräuschen bis zu seltsam verstörenden, fast psychodelischen Musikstücken ala Silent Hill reicht, wird eine sehr dichte Grundatmosphäre erzeugt die nur noch von den starken Bildern und Hauptdarsteller Joaquin Phoenix verstärkt wird.

Die Kamerarbeit von A Beautiful Day zeichnet sich diverse Stilmittel aus. Zum einen gibt es immer wieder Aufnahmen von Joes Körper die wirken als ob man ein zerstörtes Kunstwerk betrachtet. Jedes Detail, die Narben, der mächtige Körperbau, das bärtige Gesicht, fügt sich zu einem großen Ganzen zusammen.

Dazu kommen schnelle Schnitte und perspektiven lassen den Zuseher wissen, dass Gewalt ausgeübt wurde aber man sieht „nur“ das Ergebnis aber nicht die Tat. Auf Blutspritzerein und groteskte Gewaltdarstellung verzichtet, wie es im Mainstream allzu gern verwendet wird, wird hier verzichtet. Viel mehr spielt der Film mit der Melancholie & der vernarbten Seele des Protagonisten. Dem gegenüber stehen Flashbacks aus Joe‘s Kindheit die sich unpassend anfühlen und komplett Gegensätzlich wirken.

Joaquin Phoenix schafft es perfekt die innere Zerissenheit des Protagonisten zu porträtieren und dabei über weite Strecken eine Maske der Gefühlslosigkeit zu zeigen. Wenn dann allerdings Emotionen aus dem Charakter herausbrechen sind diese mehr als glaubhaft dargestellt.


Alles in allem ist A Beautiful Day ein sehr spannender Thriller mit interessanten Stilmitteln der auf mehr als einer Ebene fasziniert. Der Protagonist ist vielschichtig und durch den Subtext sowie die Flashbacls erfährt man einiges über den Protagonsiten Joe. Wer sich auf den Film einlässt wird mit einem besonderen Erlebnis belohnt. Ich vergebe für A Beautiful Day die Wertung besonders sehenswert!

Das war das erste Kino Doublefeature. Ich hoffe euch hat dieses neue Konzept gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das neue Wertungssystem | Gedankenspiel

Ich habe mir überlegt, das bisherige Wertungssystem zu erweitern und eine Stufe hinzuzufügen. Nach reiflicher Überlegung wird das System in Zukunft wie folgt aussehen:

Filme

  • Besonders sehenswert (Note 1)
  • Sehenswert (Note 2)
  • Bedingt sehenswert (Note 3)
  • Nicht sehenswert (Note 4)

Videospiele

  • Besonders spielenswert
  • Spielenswert
  • Bedingt spielenswert
  • Nicht spielenswert

Literatur

  • Besonders lesenswert
  • Lesenswert
  • Bedingt lesenswert
  • Nicht lesenswert

Die Idee für die neue Wertungsstufe kam mir bei den Beiträgen zu A Beautiful Day und Infinity War. Mit besonders spielens/sehens/lesenswert will ich Werke auszeichnen, die meiner Meinung weit über der Norm liegen und sich aus ihren jeweiligen Genres klar hervor tun. Allerdings werde ich diese Sonderwertung auch nur dann einsetzen, wenn es wirklich gerechtfertigt ist, meiner Meinung nach.

So erachte ich den Film Der Sex Pakt als sehr guten Film, der das Prädix sehenswert verdient, aber nicht so gut ist, dass er aus der breiten Masse heraussticht und somit besonders sehenswert ist. Alles klar? Sehr gut!

Soweit waren das die Kerninfos zu neuen Wertungssystem. Wenn ihr Vorschläge habt, bin ich offen und bis dahin lesen wir uns im nächsten Beitrag wieder!

Die Nintendo Switch Kampagne | Gedankenspiel

Die Ubisoft Kampagne läuft noch aktuell, aber da der Sommer immer näher rückt, sinkt auch meine Motivation zuhause zu sitzen und Videospiele zu spielen. Daher habe ich beschlossen, eine weitere Kampagne zu starten und euch verschiedenste Nintendo Switch vorzustellen. Aktuell bin ich mit Mario & Rabbids beschäftigt, aber da mich dort momentan ein Boss ziemlich feigelt (zu Deutsch: fuchst/ärgert), wird die Review noch etwas auf sich warten lassen. Keine Sorge, ich werde Assassins Creed Rogue, Detroid Become Human & God of War rezensieren, aber ich nenne keinen genauen Zeitraum.

Jetzt kann man sich denken, hat der Stigler nen Knall? Er will nicht zuhause sitzen und Videospiele spielen aber Switch Spiele vorstellen?! Da ich die Switch rein mobil nutze, habe ich sie fast immer bei mir, wenn ich unterwegs bin. Dadurch ergibt sich der Vorteil im Bus, in der Bahn während der Mittagspause, oder einfach im Freien spielen zu können und die Konsole jederzeit wegstecken zu können.

Mit folgenden Rezensionen möchte ich euch über die nächsten Wochen hinweg versorgen:

  • Fast Racing RMX
  • Snipperclips
  • Owlboy
  • Mario & Rabbids (Kombiniert Switch & Ubisoft Kampagne)
  • Bayonetta 1
  • Bayonetta 2
  • Ultra Street Fighter 2: The Final Challengers
  • Donkey Kong Tropical Freeze

Ich bin gespannt, ob mich alles bis zum Ende motiviert. Bei Bayonetta 1 habe ich meine Zweifel, weil es sich irgendwie zäh anfühlt.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Sex Pakt | Review

Titel: Der Sex Pakt
Originaltitel: Blockers
Laufzeit: 102 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Stars der WWE, Wrestler, in großen Produktionen aus Hollywood einzusetzen, ist längst keine Seltenheit mehr. Siehe dazu Guardians of the Galaxy Vol. 1 & 2 (Dave Bautista) oder Jumanji: Welcome to the Jungle (Dwane Johnson).

Wer meinen Blog verfolgt, wird merken das Komödien eher selten vertreten sind. Um diesem Missstand entgegen zu wirken, teile ich heute meine Meinung zu Der Sex Pakt mit euch, denn ein Film, in dem es um Sex geht, muss ja gut sein. Oder?


Julie, Sam & Kayla sind bereits seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Als der Abschlussball ins Haus steht, schließen die drei Mädchen einen Pakt, der besagt, dass das Trio im Laufe des Abends ihre Jungfräulichkeit verliert.

Per Zufall erfahren Julies Mutter Lisa, Sams Vater Hunter und Kaylas Vater Mitchell vom namensgebenden Sex Pakt, was natürlich von der elterlichen Truppe verhindert werden „muss“.

Die Handlung von der Sex Pakt ist eine Mischung aus Teenager-Komödie mit kleinen Coming of Age Elementen und sehr vielen sexuellen Witzen, wobei der Humor allgemein eher derber angelegt ist, aber auf die jeweiligen Situationen ideal eingeht.

Die Besetzung des Films ist durch die Bank weg sehr sympathisch und sowohl die drei Freundinnen als auch die drei Elternteile ergänzen sich hervorragend. Dabei vergisst der Film bei all den Witzen und irren Situationen nicht seine Figuren, im Bereich einer Komödie, auszuarbeiten. Die grundlegende Prämisse, der Verlust der Jungfräulichkeit, ist nichts neues wird allerdings sehr gut umgesetzt und Themen wie Sexualität oder Erwachsenwerden fügen sich schleichend ins Gesamtbild ein.


Alles in allem funktioniert der Sex Pakt hervorragend. Die Geschichte entwickelt sich in einem angenhmen Tempo, ist mal lustig und dann wieder etwas ernster. Was die Besetzung angeht, kann man ebenfalls nicht meckern, da jeder seine Rolle so ernst wie nötig nimmt. Daher vergebe ich für der Sex Pakt das Prädikat sehenswert, da dieser Film zeigt das auch Teenager-Sex-Komödie gelungen inszeniert sein können.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Avengers: Infinity War | Review

Titel: Avengers: Infinity War
Originaltitel: Avengers: Infinity War
Laufzeit: 149 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Bevor ich zur Einleitung komme, möchte ich eine Spoilerwarnung für diesen Beitrag aussprechen. Ich möchte nach Möglichkeit nichts verraten, aber gewissen Punkte lassen sich nicht vermeiden.


Mit Avengers: Infinity War ist am 26.4 die bisher gewaltigste Comicverfilmung erschienen. Alles, was in den letzten 10 Jahren passiert ist, läuft nun zusammen und den Film hätte man auch Avengers: Thanos Rising nennen können, warum erfahrt ihr weiter unten.


Der Titan Thanos ist auf der Jagd nach den sechs Infinity Steinen, die alle für einen kosmischen Aspekt (Macht, Realität, Zeit, Geist, Seele & Raum) stehen. Wenn diese Steine zusammenkommen und von einem Wesen getragen werden können, erhält der Träger unendliche Macht. Thanos macht zusammen mit seinen Elitekriegern, der Black Order, Jagd auf die Steine, von denen sich zwei auf der Erde befinden.

Die Helden der Erde, die Guardians of the Galaxy und Thor von Asgard wollen das Ziel von Thanos vereiteln und rüsten sich für ihren bisher größten Kampf. Doch die Chancen stehen schlecht für die Helden…

Infinity War besteht, entgegen des Titels, nicht nur aus einer einzigen Schlacht, sondern fühlt sich wie ein richtiger Krieg, an mit kleinen Siegen & Niederlagen bis zur finalen Schlacht.

Dabei nimmt sich der Film sehr viel Zeit für seine Figuren, bremmst das Tempo aber nicht aus, sondern schafft so eine geniale erzählerische Dynamik. Im Fokus des Films steht Thanos, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. Wir erfahren einiges über seine Herkunft, seine Beweggründe und das auch der wahnsinnige Titan Gefühle hat. Hier muss ich einfach Josh Brolin loben, der Thanos mit so viel Persönlichkeit ausstattet, dass man diesen Charakter nicht hassen kann.

Neben Thanos liegt ein gewichtiger Teil des Films bei Thor, der Thanos für den Genozid an seinem Volk ermorden will, sowie Gamora die über Wissen verfügt, was den gesamten Kriegsverlauf entscheiden kann.

Infinity War gehört zu den wenigen Comicverfilmungen die sich wie ein wirklicher Comic anfühlen. Jeder neue Schauplatz fühlt sich wie eine neue Ausgabe einer Comicreihe an. Dabei wirkt der Film nicht überladen, sondern abwechslungsreich. Die Infinity Steine sind über die Galaxie verteilt, also müssen die Helden an verschiedenen Fronten kämpfen. Jeder Schauplatz wirkt völlig anders als der Vorherige und erzeugt eine eigene Grundstimmung sowie Emotion.

Was ebenfalls in Bezug auf Emotionen sehr gut funktioniert, ist die Beibehaltung des Tonfalls jeder Figur aus den Einzelfilmen. So ist unter anderem Peter Parker aka Spiderman immer noch ein Teenager, Thor der König eines Volkes ohne Heimat, Tony der verzweifelte Beschützer der Erde und Captain America der Soldat mit Ehre.

Mit über 30 Figuren hat der dritte Avengers Film eine gigantische Besetzung an Helden und Schurken, allerdings wirkt er nicht überladen, sondern jede Figur hat eine Rolle, die Sinn macht. Faszinierend ist auch das Kunststück, 4 Schurken, die Black Order, zu etablieren, keine Hintergrundgeschichte für sie zu haben, aber dem Zuseher dennoch eine kleine Truppe der interessantesten und mächtigsten Schurken zu bieten.


Technisch ist Avengers: Infinity War ein wahres Brett und zeigt, was mit moderner Filmtechnik möglich ist. Die Motion Capture Technik ist auf dem absoluten Höhepunkt und sieht hervorragend aus. Allein die gesamte Darstellung des Titanen Thanos wischt mit der Konkurrenz, in diesem Fall DC, den Boden auf.

Die Schauplätze sehen fantastisch aus und setzen neue Akzente im MCU. Dank modernem CGI & gelungener Inszenierung wirken manche Orte surreal, andere wiederum sehr real. Dazu kommt ein gelungenes Spiel mit Licht & Schatten.

Unterlegt werden die großteils bildgewaltigen Szenen mit einem bombastischen Soundtrack, der die Atmosphäre des Films perfekt unterstreicht. Garniert wird der Soundtrack mit Fanservice im Stil von Abwandlungen des Avengers Themas, sowie der Einspielung des originalen Themas aus dem Film von 2012.


Wie fasse ich das Ganze nun zusammen? Mit Avengers: Infinity War wurde Kinogeschichte geschrieben. Der Film funktioniert von Anfang bis Ende hervorragend und lässt keine Wünsche offen, außer den Wissensdrang, wie es nach dem emotional aufwühlenden Ende weitergeht.

Was Marvel mit diesem Film abgeliefert hat, ist einmalig im Genre des Superheldenfilms und erfordert sehr viel Mut, den Marvel Studios bewiesen hat und dafür verdienen alle Mitwirkenden an diesem Film meinen Respekt.

Ich vergebe für Avengers: Inifinity War die Sonderwertung besonders sehenswert, da wir so einen Hybriden aus Drama, Comicverfilmung, Katastrophenfilm & Science-Fiction-Film so schnell nicht mehr sehen werden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu Avengers: Infinity War:

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Name: Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm
Staffeln: 1
Episoden: 10 in 1 Staffel
Sender: Netflix
Genre: Cyberpunk

Was kommt dabei raus, wenn man Ghost in the Shell, Blade Runner und Deus Ex mischt? Richtig, ein sehr interessanter Hybrid und genau das ist Altered Carbon, sowie eine Serie, für die ich leider viel zu lange gebraucht habe!


Altered Carbon spielt im 24. Jahrhundert in einer dystopischen, futuristischen Welt, in der es durch den technologischen Fortschritt möglich ist, sein Bewusstsein mitsamt allen Erinnerungen in einem sogenannten Stack zu speichern und in andere Körper einzusetzen.

Im Zentrum der Handlung steht Takeshi Kovacs, ehemaliges Mitglied der terroristischen Bewegung Nvoi und Elitesoldat. Er wird 250 Jahre nach seinem physischen Tod in einen neuen Körper transferiert, um den Mord am wohlhabenden Laurence Bancroft aufzuklären. Bancroft gehört der elitären Klasse der Meth, in Anlehnung an Methusalem, an, welche abgeschottet leben und durch das Kaufen oder Klonen von jungen Körpern ein beträchtliches Alter erreichen.

Der Auftrag, den Mord aufzuklären, bildet jedoch nur den Auftakt zu einer viel größeren Verschwörung, die Kovacs in die dunkelsten Nischen der Gesellschaft und Abgründe der Menschheit eintauchen lässt.

Selbst wenn die Handlung etwas Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen, entwickelt Altered Carbon ab der fünften beziehungsweise sechsten Folge eine enorme Sogwirkung, die den Zuseher bis zum Finale nicht mehr loslässt.


Die Sogwirkung entwickelt sich jedoch nicht nur aus der Handlung, sondern auch den interessanten und vielschichtigen Figuren.

Takeshi Kovacs wird in seinem aktuellen Körper von Joel Kinnaman (Suicide Squad) und in den Rückblenden von Will Yun Lee verkörpert, wobei beide sehr gut spielen und den Hauptcharackter vielschichtig präsentieren. Als Mensch aus einer anderen Zeit muss er sich mit dieser neuen, dystopischen Welt auseinandersetzen und wird gleichzeitig von seiner Vergangenheit heimgesucht.

Takeshi erhält Unterstützung von der K.I. Poe (Chris Conner), der menschlicher als der Mensch wirkt, obwohl er nur eine Maschine ist und der Polizistin Kristin Ortega (Martha Higareda), die sich an Takeshis Fersen heftet und im Laufe der Zeit eine besondere Beziehung zum Protagonisten entwickelt. Der Vierte im Bunde ist Vernon Elliot (Ato Essandoh), der zunächst nur widerwillig mit Kovacs zusammenarbeitet.

Interessant an dieser bunt zusammengewürfelten Gruppe ist der Umstand, dass sie sich zu Beginn nicht wirklich leiden können, aber im Laufe der Handlung eine enge Bindung schmieden, wenn auch eher unterbewusst.

Aber nicht nur die Figuren sondern auch die Welt selbst wirkt faszinierend. Die Schere zwischen arm und reich klafft gewaltig auseinander, was sich in den Slums auf der Erde und den Wohnhäusern der Meths über den Wolken manifestiert. Der Handlungsort von Altered Carbon verkörpert perfekt das Genre Cyberpunk und würde problemlos in einer Deus Ex, oder Blade Runner Geschichte Platz finden.

Ebenso schillernd wie die Schauplätze ist die Vielfalt an behandelten Themen. Transhumanismus, Leben nach dem Tod, Unsterblichkeit, Göttlichkeit & Erleuchtung sind einige der Themen, mit denen Altered Carbon spielt.


Zusammengefasst gehört Altered Carbon zu den besten modernen Vertretern des Cyberpunk Genres und zu den besten Netflix Serien im Jahr 2018. Die Handlung nimmt langsam Fahrt auf und sobald der Funke übergesprungen ist, will man nicht mehr aufhören, bis die Serie endet. Ich vergebe für Altered Carbon das Prädikat sehenswertund hoffe sehr auf eine zweite Staffel.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: April 2018 | Storytime

Alles neu macht der Mai aber vorher lassen wir den April nochmal Revü passieren.

Der vergangene Monat hat sich für den Blog wieder als überaus erfolgreich erwiesen und darüber freue ich mich sehr. Ein paar neue Follower haben sich dazugesellt, an dieser Stelle ein herzliches willkommen und danke an alle die mich schon so lange begleiten!

Was hat sich im April privat getan? Eigentlich war der Monat relativ ruhig ausser das ich am 27.4. tätowieren war und Besuch von Ainu89 und ihrem Mann bekam. Außerdem lernte ich den Filmkürbis kennen. Grüße gehen raus, es war eine echt tolle Zeit!

Mein filmisches Highlight war ganz klar Avengers Infinity War, dem ich seit Monaten entgegen fieberte. Eine Review zum Film kommt noch diese Woche.

Meine Top 3 Filme des April

  1. Avengers Infinity War
  2. Die letzte Party deines Lebens
  3. Der Sex Pakt

Mein Highlight unter den Serien war ganz klar Altered Carbon, ein gelungener Hybrid aus Deus Ex, Ghost in the Shell & Blade Runner Elementen.

Spieletechnisch hat mich Far Cry 5 sehr begeistert und God of War sowie Mario & Rabbids: Kingdom Battle beschäftigen mich aktuell.

Was mich sehr freut ist die Rückkehr der Comic Reviews auf meinem Blog da gerade diese Unterkategorie der Buch Reviews oft zu kurz kam.


Zum Abschluss noch meine persönliche Top 5 der Beiträge die ich im April verfasst habe:

Verónica | Review

Die Review war zwar negativ behaftet aber so kurz & knackig habe ich schon lange keinen Film mehr abmontiert, wie man bei uns sagt.

Nightwing Vol. 1 | Review

Von allen Comic Reviews die ich im April veröffentlich habe ist diese mein absoluter Liebling. Liegt vermutlich auch daran weil ich Nightwing so mag.

X-Factor: Das Unfassbare | Review

Dieser Beitrag entstand aus einer kleinen Notiz in meinem Archiv und daraus hat sich eine Review entwickelt die ich schon so lange verfassen wollte.

Far Cry 5 | Review [Playstation 4]

Far Cry 5 ist aktuell mein Game of the Year, sofern mich God of War 2018 nicht weiterhin so gut unterhält aber je wärmer es wird umso weniger Motivation habe ich für Videospiele.

Wie mich asiatische Werke … | Gedankenspiel

Dieser Beitrag entstand während ich mit dem Zug von Innsbruck nach Linz gefahren bin.


Das wars von meiner Seite, ich weiß der Rückblick war sehr kurz aber bevor ich schwafle will ich den Beitrag lieber kurz & knackig halten. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!