Neue Comics oder auch meine Eskalation in der Buchhandlung | Gedankenspiel [Loot of the Day #15)

Am Freitag war ich in der Buchhandlung meines Vertrauens um ein paar Bestellungen abzuholen. Neben dem Roman Anansi Boys und dem ersten Band des Mangas Abe Sada habe ich mir folgende Comics besorgt:

  • Chew Vol. 1
  • Lazarus Vol. 1
  • Postal Vol. 1
  • Outcast Vol. 1
  • Black Magick Vol. 1
  • Redlands Vol. 1
  • Monstress Vol. 1
  • Descenders Vol. 1
  • Wytches Vol. 1

Neben unterschiedlichsten Genres haben alle Neuzugänge in meiner Comicsammlung eine Gemeinsamkeit. Sie sind alle vom Image Verlag, der eher alternative Comics veröffentlicht und weg vom klassischen Superhelden geht. Freut euch also auf Abwechslung im Bereich Comic Review, da ich den Image Verlag als Gegenpol zu DC nutzen möchte!

Wootbox Oktober 2018 | Gedankenspiel

Überraschenderweise kam heute meine Wootbox für den Monat Oktober an! 😊

Passend zum Oktober wurde das Thema Horror gewählt, auch wenn Venom nicht unbedingt in die Thematik Horror passt.

Der Inhalt gefällt mir erneut sehr gut und besonders das T-Shirt ist schick. Der Pin, mit Six aus Little Nightmares, hat mich etwas überrascht weil dieses Spiel (leider) nie einen gewaltigen Hype erfahren hat. Ich bin jetzt schon auf die Box des Monats November gespielt!

Hier gehts zu meinen anderen Wootbox Beiträgen:

Wootbox August 2018 | Gedankenspiel

Wootbox September 2018 | Gedankenspiel

Bleach (Manga) | Gedankenspiel

Im Zuge meiner Sichtung des Bleach Realfilms habe ich mal wieder über den Manga Bleach nachgedacht, da dies einer der ersten Mangas war, die ich länger als 30 Bände lang verfolgt habe. Heute geht’s es mir um meine Meinung zum Manga an sich, der Handlung und dem Grund warum ich nur die erste Hälfte gelesen habe. Spoiler werde sich dabei nicht vermeiden lassen, deshalb spreche ich jetzt eine obligatorische SPOILERWARNUNG aus! Noch da? Sehr gut, dann fangen wir mit dem Ende an, sprich, warum ich nur die erste Hälfte des Bleach Mangas gelesen habe.

Warum ich nur 49 von 74 Bänden gelesen habe

Bleach ist ein Shonen Manga mit 686 Einzelkapiteln, der in 74 Sammelbänden veröffentlicht wurde. Ich habe den Manga bis zum Ende des Konflikts mit Aizen, dem ersten großen Bösewicht, verfolgt. Somit habe ich dieses Werk bis zum Band Nr. 49 gelegt, der den passenden Titel „Gott ist Tod“ (Hallo Hr. Nietzsche) trägt. Mit diesem Band endet nicht nur die Bedrohung durch Aizen, sondern der Protagonist Itchigo Kurosaki verliert auch seine Verbindung zur spirituellen Welt. Ich habe dieses Ende immer als perfekt empfunden, da so ziemliche alle relevanten Stränge zusammenlaufen und die große Bedrohung bezwungen wurde. Wie bei Dragon Ball nach der Namek Saga musste die Show jedoch weitergehen und ein neuer übermächtiger Feind wurde etabliert. Damals wie heute empfinde ich diese Fortsetzung der Handlung als extrem störend und behandle die zweite Hälfte von Bleach (Band 50 bis 74) wie die Spiele von Electronic Arts. Ich ignoriere sie einfach.

Worum geht es eigentlich in Bleach (1. Handlungshälfte)?

In der Welt von Bleach stehen das Diesseits und das Jenseits in einer engen Verbindung zueinander. Daneben gibt es noch andere Dimensionen. Im Jenseits leben die Shinigami, Todesgötter, mit der Aufgabe Hollows, bösartige Seelen von Verstorbenen die über die Lebenden herfallen, zu läutern um sie ins Jenseits, der Soul Society, zu geleiten.

Die Geschichte folgt dem Teenager Itchigo Kurosaki, der eine stark spirituelle Gabe hat und Geister sehen kann. Eines Tages trifft Itchigo die Shinigami Rukia Kuchiki, die gerade einen Hollow jagd aber beim Kampf schwer verletzt wird. In ihrer Not überträgt sie Itchigo ihre Kräfte wodurch er quasi ein Shinigami wird. Bis Rukia vollends genesen ist muss Itchigo ihre Arbeit als Shinigami ausführen. Durch das Übertragen ihr Kräfte einen Menschen begeht Rukia ein schweres Verbrechen, dass mit dem Tode bestraft wird. Rukia wird vom Kommandanten der 13. Shinigami Kompanie Byakuya sowie dessen Stellvertreter Renji in die Soul Society verschleppt, um sie hinrichten zu lassen. Da er Rukia inzwischen lieb gewonnen hat reist Itchigo, zusammen mit seinen ebenfalls übersinnlich begabten Schulkameraden Chado, Orihime sowie Uryü, ebenfalls in die Soul Society, was zu Konflikten mit mächtigen Shinigami führt. Dabei wird Stück für Stück ein gewaltiges Komplott aufgedeckt, das nicht nur das Jenseits, sondern auch das Diesseits, besonders Karakura die Heimatstadt der Protagonisten, bedroht. Schnell etabliert sich der ehemalige Shinigami Kommandant Aizen als Oberschurke heraus.

Meine allgemeine Meinung zu Bleach

Meine Meinung zu Bleach ist sehr positiv. Ich mag sowohl den Zeichenstil als auch die Handlung sehr gern, weil Bleach einiges besser macht als Dragon Ball. Mit Itchigo hat Bleach auch einen klaren Helden aber seine Freunde und Verbündeten wachsen mit ihm weswegen er nicht jeden Kampf gewinnen muss. Der Spannungsbogen baut sich konstant auf und Aizen ist ein genialer Bösewicht, der dank seines hohen Intellekts jeden manipuliert und keine Skrupel hat seine Untergebenen zu opfern, wenn es ihm gerade recht ist. Auf dem Weg zum großen Finale hin werden die Kämpfe immer epischer und eskalieren zum Schluss völlig, wenn Schurken wie Helden ihr volles Potenzial entfalten um mit 100% zu kämpfen. Was ich ebenfalls loben muss, ist eine simple Tatsache. Itchigo gewinnt nicht jeden Kampf und muss Niederlagen einstecken, weil es gerade zu Beginn des Mangas über ein Dutzend Figuren gibt, die wesentlich mächtiger sind als unser Held mit dem orangefarbenen Haar.


Lasst mich zum Ende kommen. Bleach ist ein gelungener Vertreter des Shonen Genres, der bis zum Ende seiner ersten Hälfte auf ganzer Linie überzeugt und einige der denkwürdigsten Kämpfe seines Genres bietet.

Was ist eure Meinung zu Bleach? Kennt ihr den Manga, den Anime, die Filme oder die Videospiele? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Throwback Thursday #23 | Storytime

25.05.2017 – Zoo Schmiding

Dieses Foto entstand auf einem Ausflug mit meinem Vater, als dieser wegen seiner Schlaganfälle auf Reha war, im Tierpark Schmiding.

Bleach (Netflix Original) | Review

Titel: Bleach
Originaltitel: ブリーチ
Regie: Shinsule Sato
Laufzeit: Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Fantasy, Action, Mangaverfilmung

Comicverfilmungen funktionieren im Regelfall sehr gut aber Verfilmungen von Mangas sind oftmals weniger populär, obwohl eine alternative Interpretation der Handlung oder der Fokus auf nur einen Handlungsbogen keine schlechte Idee ist.

Heute geht es mir die Realverfilmung des Mangas Bleach, der exklusiv für Netflix produziert wurde.

Kernfakten zum Film

Titel: Bleach

Originaltitel: ブリーチ

Regie: Shinsule Sato

Laufzeit: Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Fantasy, Action, Mangaverfilmung

Weitere Rezensionen zu Filmen, die auf Mangas basieren:


Handlung

Itchigo Kurosaki ist ein Teenager mit der Gabe Geister zu sehen. Eines Tages trifft er auf Rukia Kuchiki, eine Soul Reaperin (bleiben wir bei Shinigami, wie im Manga), deren Aufgabe darin besteht die Seelen der Verstorbenen in die Soul Society, dem Jenseits, zu überführen und Hollows, bösartige Seelen die Menschen sowie Tote bedrohen, zu bekämpfen. Beim Kampf mit einem Hollow wird Rukia schwer verletzt und muss ihre Kräfte auf Itchigo übertragen, was ihn zu einem Shinigami macht. Allerdings fällt Rukia durch diese Tat bei der Soul Society in Ungnade und gerät ins Visier der beiden Shinigami Renji & Byakyua, die den Auftrag erhalten Rukia zurückzuholen. Als ob das nicht schon schlimm genug wär treibt ein mächtiger Hollow namens Great Fisher sein Unwesen.

Meine Meinung zum Film

Bleach funktioniert als Actionfilm sehr gut und greift viele Aspekte des Mangas auf, die auch sehr gut umgesetzt werden. Die Handlung spiegelt in gestraffter Form den ersten großen Story Arc wider, etabliert dabei allerdings die wichtigsten Figuren um den Protagonisten Itchigo, sprich seine Klassenkameraden Orihime, Chado sowie Uryū, die Shinigami Rukia, Renji, Byakyua und Kisuke und Itchigos Familie. Loben muss ich die Darstellung der Hollows, die sich sehr an der Mangavorlage halten und dank des wertigen CGI’s zu gefallen wissen. Ebenso sind die Kämpfe hervorragend inszeniert wobei das Duell zwischen Itchigo und Renji den Höhepunkt des Films bildet. Was mich sehr überrascht hat, war die akzeptable deutsche Lokalisierung, wobei ich das Wort Shinigami nicht unbedingt durch Soul Reaper ersetzt hätte, was für mich als Kenner des Mangas extrem befremdlich klingt.

Fazit

Zusammengefasst ist Bleach ein solider Actionfilm, der sich recht nahe an den Manga hält und besonders in den Kämpfen sein volles Potenzial ausschöpft. In den westlichen Kinos würde der Film niemals bestehen aber auf Netflix funktioniert Bleach sehr gut als abendfüllende Unterhaltung. Wer eine unterhaltsame Mangaverfilmung sucht, die den ersten Handlungsbogen eines großen Mangas solide umsetzt, findet in Bleach neues Futter.
Ich vergebe für Bleach die Wertung sehenswert und hoffe auf weitere Realverfilmungen des Stoffs.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Shadow of the Tomb Raider | Review [Playstation 4]

Name: Shadow of the Tomb Raider
Entwickler: Eidos Montreal
Publisher: Squae Enix
Plattform: Playstation 4, Xbox One, PC
Genre: Action-Adventure
Release: 14. September 2018

Mit Shadow of the Tomb Raider wird die Entwicklung der jungen Lara Croft zur toughen Abenteurerin abgeschlossen und der Entwickler Eidos Montreal fährt nochmal alle Geschütze auf, um das Abenteuer so pompös wie möglich zu inszenieren.

Name: Shadow of the Tomb Raider

Entwickler: Eidos Montreal

Publisher: Squae Enix

Plattform: Playstation 4, Xbox One, PC

Genre: Action-Adventure

Release: 14. September 2018


Handlung: Eine Apokalypse, eine Heldin und der tödliche Dschungel

Nach den Ereignissen in Rise oft he Tomb Raider macht Lara Croft Jagd auf die verschiedenen Zellen der Geheimorganisation Trinity, die für den Tod von Laras Vater verantwortlich ist. In einem alten Tempel in Mexiko findet Lara einen Dolch, sowie Andeutungen auf Paititi, die verborgene Stadt der Inka. Allerdings verursacht sie durch das Entwenden des Dolchs aus Versehen den Weltuntergang.

Um die Apokalypse zu verhindern, begibt sich Lara auf die Suche nach dem Dolch, der von Trinity erobert wurde und einem weiteren Artefakt. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen Lara und ihr treuer Gefährte Jonah den tödlichen Dschungel Südamerikas sowie die Armee von Trinity überwinden.

Die Geschichte von Shadow of the Tomb Raider ist düsterer als die der Vorgänger und fühlt sich wie der angedachte Abschluss von Lara Croft’s Werdegang zur taffen Abenteurerin an. Loben muss ich die Darstellung von Lara, die zwar eine Kampfamazone ist, aber dabei immer menschlich wirkt, leidet und mehr als einmal Dreck schlucken muss. Sie ist inzwischen abgehärteter als in den Vorgängern aber die Ereignisse setzen ihr physisch wie psychisch zu, wenn man die Schuld bedenkt, die sie auf ihren Schultern trägt.

Die Handlung wird straff erzählt, bleibt relativ geradlinig erzeugt jedoch genug Spannung, um dranzubleiben, bis sich dieses Drama auflöst.

Gameplay: Alt & Neu sinnvoll kombiniert

Eins vorweg, Shadow of the Tomb Raider erfindet das Genre des Action-Adventures nicht neu, setzt aber auf die altbewährten Mechaniken der Trilogie, die Mischung aus Kampf, Survival & Rätseleinlagen. Das Spielprinzip wird durch eine „Stealth“-Komponente erweitert, die den Kampf wesentlich taktischer erscheinen lässt. Anstatt brachialer Action, die immer noch möglich ist, kann Lara nun durch den Dschungel schleichen und gewisse Fähigkeiten erlernen, um ihre Feinde lautlos auszuschalten.

Neben dem „Stealth“-Part wurden auch die Rätseleinlagen erweitert, da diese nun mehrstufig aufgebaut sind und teils eine komplexere Struktur aufweisen. Dadurch wirken die Gräber wesentlich umfangreicher und abwechslungsreicher. Man merkt den Wechsel des Entwicklers von Crystal Dynamics zu Eidos Montreal, denn letztere haben bereits Erfahrungen im Stealth- (Thief) bzw. Rätselsektor (Blood Omen, Soul Reaver) gesammelt.

Der Survival-Anteil beschränkt sich auf ein Crafting-System für Waffen, Outfits sowie Munition. Die Ressourcen für dieses System findet man im Dschungel sowie durch dem Jagen von Tieren, was allerdings nur bei Raubtieren wie dem Jaguar als anspruchsvoll durchgeht. Abseits des Kampfes, dem Schleichen, dem Überlebenskampf und der Rätselei kann man von NPC’s Nebenmissionen annehmen, die die Spielwelt wesentlich lebendiger und glaubhafter wirken lässt. Was bekommt man für das Absolvieren dieser Missionen? Erfahrungspunkte, die man auch durch Kämpfe, Jagden, Handlungsfortschritte und dem Finden der zahlreichen Artefakte und Dokumente erhält. Diese Punkte füllen eine Anzeige durch die man pro „Aufstieg“ einen Fertigkeitspunkt erhält, den man für den mehrteiligen Fähigkeitsbaum benötigt.

Grafik & Soundtrack: Filmreife Inszenierung und wertige Klanguntermalung

Die Spielwelt von Shadow of the Tomb Raider sieht hervorragend aus und glänzt durch ein gelungenes Spiel mit Licht und Schatten sowie überraschend viel Abwechslung im Dschungel. Neben der „grünen Hölle“ erkundet man unterirdische Anlagen, alte Gräber, Städte sowie Siedlungen, überwindet tiefe Schluchten und darf so manches Tunnelsystem unter Wasser erkunden.

Der Titel Tomb Raider ist in diesem Spiel wirklich verdient, da man sich wirklich wie ein Abenteurer/Schatzjäger fühlt. Dazu kommt mit dem Maya/Inka/Azteken Setting etwas frischer Wind ins Genre und so manches mystische Element darf natürlich auch nicht fehlen.

Wenn ich etwas zu bekritteln habe ist es die Gestaltung von Lara Crofts Gesicht, welches manchmal etwas dümmlich wirkt sowie mancher Darstellungsfehler, wenn Jonah zum Beispiel durch eine Krypta stapft, aber die Beine weg sind. Makel in der optischen Präsentation, wie hässlich animiertes Feuer, treten aber selten auf und fallen in die Kategorie „Meckern auf hohem Niveau“.

Sein volles Potenzial entfaltet Shadow of the Tomb Raider in den filmreifen Videosequenzen, in denen Emotionen, Action, Licht/Schatten-Setzung und so mancher nervenaufreibender Stunt harmonisch ineinander greifen.
Unterlegt wird das Spiel mit einem wertigen Soundtrack, der jedoch von der hochwertigen deutschen Synchronisation klar übertrumpft wird.

Fazit

Zusammengefasst ist Shadow of the Tomb Raider ein würdiger Abschluss der „Werdegangs“-Trilogie um Lara Croft, die den Charakter vollends entwickelt. Das Spiel mag manchmal etwas altbacken wirken, jedoch sorgen die erweiterten Gräber sowie die neue „Stealth“-Mechanik für frischen Wind und fügen sich harmonisch in die etablierte Spielstruktur ein. Wer auf der Suche nach einem Action-Adventure mit Rätseln, Kämpfen, Überlebenskampf und waghalsigen Klettermanövern ist, darf hier bedenkenlos zugreifen.

Ich vergebe für Shadow of the Tomb Raider die Wertung spielenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Pokemon, Aufstieg und Fall einer Fanliebe! | Gedankenspiel

Das erste Videospiel, das ich selbst besessen habe war die Blaue Pokemon Edition für den Gameboy. Es war dieses Spiel, welches meine Laufbahn auf mehrere Arten beeinflusst hat. Zum einen wurde meine schier unsterbliche Liebe zu Rollenspielen geweckt und zum anderen wurde der Grundstein für meine Sympathie zu Nintendo gelegt.

In den folgenden Jahren nach dem Erscheinen der ersten Pokemon Generation waren die Spiele aus diesem Franchise für mich immer ein Highlight, wenngleich ich gestehen muss, dass ich die Handheldspiele den Ablegern für die großen Konsolen immer vorgezogen habe. Eine Ausnahme bildet Pokemon Snap für den Nintendo 64. Dies Spiel war bereits ein Thema auf meinem Blog. Wer Interesse hat, kann diesem Link folgen:

Zurück zu Pokemon. Mein absolutes Highlight war jahrelang die Silberne beziehungsweise Goldene Edition. Johto gefielt mir als Schauplatz ebenso gut wie die neuen Pokemon und die Möglichkeit nach Kanto, dem Schauplatz der ersten Generation, zurückzukehren schuf eine größere Welt.

Die Jahre vergingen, ich wurde älter und habe inzwischen andere Rollenspiele (Final Fantasy, The Elder Scrolls, Fallout, Tales of …) für mich entdeckt aber die Liebe zu Pokemon blieb bestehen. Im Laufe der Zeit habe ich nur 3 Generationen ausgelassen, und zwar X / Y, Weiß 2 / Schwarz 2 sowie Ultramond & Ultrasonne.

Als Pokemon Omega Rubin / Alpha Saphir, die Remakes zu Rubin / Saphir vom Gameboy Advance, angekündigt wurden, war meine Vorfreude und nachdem ich Omega Rubin knappe 60 Stunden intensiv gespielt habe war mir klar, dass das mein neuer Lieblingsteil der Pokemon Spiele ist. Sowohl grafisch als auch technisch und Handlungsmäßig war Omega Rubin hervorragend und hat meine Liebe zu Pokemon neu entfacht. Doch dann kam die Edition Sonne und Mond …

Beide Spiele glänzten durch einen neuen Ansatz im Franchise, allerdings konnte mich dieses Spiel, ich habe die Edition Mond gespielt, nie begeistert. Alles wirkte zwar frisch aber auch gleichzeitig total sperrig sowie bevormundend. Jede Kleinigkeit wurde erläutert, anstatt den Spieler das Spiel entdecken zu lassen und dabei war die Geschwindigkeit der Textboxen beinahe einschläfernd. Ich hielt 5 Stunden durch, gab dann aber enttäuscht auf und verkaufte die Edition. Das war vor 2 Jahren und seitdem steht die Reihe nicht mehr in meiner Gunst. Daran hat auch der aktuelle Pokemon Film nichts geändert.

Worauf will ich also hinaus? Pokemon hat und hatte für mich einen gewichtigen Stellenwert in meiner Laufbahn als Spieler und ich kann nicht sagen, wie sich mein Geschmack entwickelt hätte, wenn ich nicht vor all diesen Jahren die Blaue Edition gespielt hätte. Leider ist diese Fanliebe erloschen und ob die kommenden Pokemon Spiele für die Nintendo Switch etwas an diesem Umstand ändern werden ist fraglich.

Jetzt würde mich allerdings eure Meinung zu Pokemon interessieren. Wie steht ihr zu den Spielen, den Filmen, dem Anime oder gar dem Manga?

Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Stahlstadt bei Nacht | Fotografie #1

Es gibt einige Fotos, die ich gern mit euch teilen möchte, weshalb ich diese neue Rubrik ins Leben gerufen habe um euch unterschiedlichste Bilder, meist Naturfotos, zu zeigen!

Auf diesen Bildern seht ihr einen Teil von Linz, der Stahlstadt, zur späteren Stunde!

Insidious | Review

Titel: Insidious
Originaltitel: Insidious
Regie: James Wan
Laufzeit: 102 Minuten
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Horror

Ich hatte mal wieder Lust auf einen Horrorfilm und besonders Insidious habe ich in positiver Erinnerung. Außerdem mag ich die Filme von James Wan!

Kernfakten zum Film

Titel: Insidious

Originaltitel: Insidious

Regie: James Wan

Laufzeit: 102 Minuten

Erscheinungsjahr: 2010

Genre: Horror


Josh Lambert zieht mit seiner Frau Renai sowie ihren 3 Kindern in ein neues Einfamilienhaus. Die Freude über ihr neues Heim hält jedoch nicht lange, als mysteriöse Ereignisse, wie Stimmen aus dem Babyfon, stattfinden. Als ihr Sohn Dalton, nachdem von einer Leiter auf dem Dachboden stürzte und in ein tiefes Koma fällt, glauben die Lamberts immer mehr, das ihr Haus verflucht ist.

Selbst ein weiterer Umzug bringt keine Besserung, viel mehr nehmen die paranormalen Aktivitäten zu. In ihrer Verzweiflung sucht das Ehepaar Lambert Hilfe beim Medium Elise, die Josh aus seiner Kindheit kennt. Nach einer Besichtigung des Hauses erkennt sie den im Koma liegenden Dalton als Ursache des Spuks, da er unterbewusst einen Dämon angelockt hat, der seinen Körper zu übernehmen droht. Um Dalton zu retten. bleibt eine Reise in die Geisterwelt nicht aus.

Insidious hält sich nicht lange mit einem Vorspiel auf, sondern baut die Spannung sehr bald ins Geschehen ein und setzt dabei auf eine Mischung aus Handlung sowie dichter Atmosphäre.

Dabei wechseln sich sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Haunted House Movies konsequent ab. Einerseits wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, die das Böse nur Schemenhaft zeigt, während Jump Scares zwar für Schocker sorgen aber dabei die unheilschwangere Atmosphäre trüben, da Insidious solche Mätzchen gar nicht nötig hätte denn der Horror entlädt sich in unvermittelt auftauchenden Geistererscheinungen.
Erwähnenswert ist auch die Besetzung, die einen gewichtigen Teil zur Atmosphäre beiträgt. Besonders Rose Byrne als Renai Lambert sticht aus der Besetzung heraus und verkörpert glaubhaft die verängstigte Mutter, die ihre Familie aus diesem Albtraum befreien möchte und dabei die Wissenschaft sowie den Glaub hinter sich lässt.


Alles in allem ist Insidious auch nach 8 immer noch ein guter Horrorfilm, der sehr stark auf seine Atmosphäre bedacht ist und diese aus der Handlung heraus erschafft. Der Plot wird nachvollziehbar vermittelt und durch die Figuren getragen, die dem Horror schutzlos ausgeliefert sind. Wer auf klassischen Haunted House Horror steht, wird mit Insidious seine Freude haben.

Ich vergebe die Wertung sehenswert!

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Die Walkinder 01 | Review

Name: Die Walkinder 01
Autor: Abi Umeda
Zeichner: Abi Umeda
Genre: Action, Drama, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 192
Erschienen: 20. März 2018

Vielen Dank an die lieben Mitarbeiter des Carlsen Verlags, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. ❤️

Die Walkinder ist ein Manga, der in den Genres Fantasy, Mystery und Drama angesiedelt ist. Meinen ersten Kontakt mit diesem Werk hatte ich durch den gleichnamigen Anime, der meine Neugier weckte um auch den Manga zu lesen.


Kernfakten zum Manga

Name: Die Walkinder 01

Autor: Abi Umeda

Zeichner: Abi Umeda

Genre: Action, Drama, Mystery

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 192

Erschienen: 20. März 2018


Der Schlammwal, eine riesige Insel, treibt über ein schier endloses Meer aus Sand. Auf dem Schlammwal leben zwei Gruppen in einem harmonischen aber empfindlichen System zusammen. Die Markierten können Saimia, eine Art Magie, einsetzen, die sich von ihren Gefühlen ernährt, während die Unmarkierten diese Fähigkeiten nicht besitzen aber im Vergleich zu den Markierten ein normal langes Leben führen können und den Schlammwal als Ältestenrat regieren.

Protagonist Chakuro ist ein markierter, der sein kurzes Leben als Chronist des Schlammwals verbringt und sehr detaillierte Aufzeichnungen anfertigt, in denen er immer wieder seine Gefühle einfließen lässt, obwohl das unerwünscht ist.
Eines Tages nähert sich dem Schlammwal eine andere Insel. Chakuro ist Teil des Spähtrupps und trifft auf das Mädchen Lykos. Dieses Treffen bringt die „heile“ Welt des Schlammwals durcheinander, da jenseits eine wesentlich größere Welt liegt und ein Urteil über die Bewohner des Schlammwals nach 93 Jahren gefällt wurde …

Die Geschichte beginnt ruhig und entfaltet sich im Laufe des Bandes mit der Etablierung von Lykos, mit der auch das World Building vorangetrieben wird da es mehrere Inseln und scheinbar ein gigantisches Reich jenseits des Meeres gibt. Eine große Rolle spielen Emotionen und die Fähigkeit Gefühle zu zeigen bzw. zu kontrollieren, was auch durch die etablierten Bräuche thematisiert wird.

Neben der interessanten Handlung ist auch der Zeichenstil besonders. Die Mangaka schafft es glaubhaft die Einsamkeit des Schlammwals zu vermitteln aber gleichzeitig die Hoffnung auf eine größere Welt zu schüren. Emotionen spielen auch im Zeichenstil eine ebenso gewichtige Rolle wie in der Handlung. Besonders Freude sowie Trauer halten sich die Waage und ständige Begleiter in dieser Welt.

Noch ein paar Worte zum Saimia. Diese Art von Magie empfinde ich als sehr kreativ weil sie dem Anweder viel Macht verleiht aber einen hohen Preis fordert.


Alles in allem hat mir die Walkinder 01 sehr gut gefallen. Sowohl die Handlung als auch die Präsentation wissen zu gefallen und erzeugen eine gewisse Melancholie, die den Freiheitsdrang einiger vorgestellter Figuren rechtfertigt. Die Mischung aus Fantasy, Drama und Mystery greift harmonisch ineinander und die Welt des Werks bietet sehr viel künstlerische Freiheit.

Wer auf der Suche nach einer wenigen blutigen Variante von Attack on Titan ist, darf bei die Walkinder bedenkenlos zugreifen. Von mir bekommt der erste Band die Wertung lesenswert!

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Loot of the Day #14 | Gedankenspiel

Ein paar neue Comics. Batman Detective Comics werde ich nach Nightwing Band 5, sowie den beiden Batman Wedding Paperbacks, lesen.

Spider-Man | Review [Playstation 4]

Name: Spider-Man
Entwickler: Insomniac Games
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Genre: Open-World Action Adventure
Release: 2018

Ein gutes Videospiel mit einer Lizenz von Marvel? Ist das überhaupt möglich? Ja ist es, wie die Jungs & Mädels von Insomniac Games mit Spider-Man, dem wohl bisher gewaltigsten Spiel mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft!

Noch wichtiger ist die Frage ob Spider-Man aus dem Schatten von Rocksteady‘s Batman Arkham Spielen treten kann?

Kernfakten zum Spiel

Name: Spider-Man

Entwickler: Insomniac Games

Publisher: SIE

Plattform: Playstation 4

Genre: Open-World Action Adventure

Release: 2018


Peter Parker ist seit 8 Jahren als Spider-Man aktiv, arbeitet für Dr. Octavius und ist nicht mehr mit Mary Jane Watson zusammen. Die Geschichte beginnt imposant mit dem Sturz des Verbrecherbosses Kingpin, was allerdings nur der Auftakt für eine wesentlich größere Gefahr darstellt als die Dämonenbande unter Mr. Negative der Stadt New York und ihrem Bürgermeister, Norman Osborn, den Krieg erklärt.

Für Peter beginnt der wohl schwerste Kampf seiner Karriere, denn nicht nur Mr. Negative ist ein Feind der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft, aber Spider-Man kämpft nicht allein. Er erhält Unterstützung von Miles Morales, Mary Jane Watson und Polizeichefin Yuri.

Die Handlung beginnt mit einem grandios Inszenierten Ereignis, allerdings fällt die Spannungskurve relativ schnell ab bis zum nächsten großen Punkt in der Geschichte. Allgemein herrscht etwas zu viel Leerlauf zwischen den einzelnen Höhepunkten, was sich erst im letzten Drittel bessert als Spider-Man gegen ein ganzes Team von Superschurken bestehen muss.

Im Vergleich zu den Arkham Spielen bietet Spider-Man ein episches letztes Drittel und besonders im Finale kochen die Emotionen hoch als Peter seiner Nemesis in einem epischen Duell gegenübersteht, während bei der Konkurrenz die Handlung durchgehend gestraffter und somit spannender angelegt ist.

Trotz allem ist der Plot interessant genug um dran zu bleiben. Die wahre Stärke des Spiels liegt ohnehin in der Spielwelt an sich und dem Gameplay.


Wenn es um eine lebendige und glaubwürdige Spielwelt geht, legt Spider-Man die Latte ziemlich hoch, da Manhattan möglichst realitätsnah umgesetzt wurde und bis zum Rand mit bekannten Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren vollgestopft ist, was auch eine Nebenbeschäftigung darstellt. Abseits der Handlung werden dem Spieler viele Aktivitäten geboten, die sich im Kern ähnlichen aber dennoch motivieren. Neben feindlichen Basen/Stützpunkten können unterschiedliche Verbrechen unterbunden werden oder man sucht die Rücksäcke aus Peter‘s Zeit als Teenager. Weiters können unterschiedliche Herausforderungen des Task Masters absolviert werden und man kann Forschungsstationen der Osborn Corp. aufsuchen. Warum macht man all diese Aktivitäten? Um Marken zu sammeln, mit denen man neue Gadgets kaufen sowie verbessern kann oder investiert die Marken in neue Anzüge, die man ebenfalls verbessern kann.

Abseits der Marken gibt es für absolvierte Missionen, Nebenmissionen und sonstige Aktivitäten Erfahrungspunkte, die in Stufenaufstiege münden und Fertigkeitspunkte gewähren, mit denen man neue Fähigkeiten erlernen kann.

Die größte Schwäche des Gameplays liegt meiner Meinung nach im Kampfsystem. Klar die Kämpfe sind schnell und actiongeladen aber dank einer fehlenden Möglichkeit zum anvisieren gehen viele Schläge ins Leere, was zu einer unnötigen Hektik führt. Die Kämpfe würden wesentlich taktischer werden, wenn man Gegner anvisieren könnten, ohne dabei das hohe Tempo zu sehr zu drosseln.

Trotz dieses relativ gewichtigen Makels greifen die einzelnen Komponenten gut genug ineinander, um für längeren Spielspaß zu sorgen.


Optisch gefällt das Spiel sehr und die Wahl einer offenen Spielwelt verdient ein Lob, da die Spiderman-Lizenz eine Open World fast schon voraussetzt um wirken zu können.
Wie bereits erwähnt sieht Manhattan hervorragend aus und besticht durch eine realistische Darstellung sowie tiefe Häuserschluchten die zum durchschwingen einladen.
Die wahre Stärke des Spiels liegt allerdings in der Inszenierung, welche besonders in den finalen Kämpfen gegen die Schurken zum Tragen kommt. Besonders die letzte Schlacht ist fast filmreif inszeniert, aber auch hier merkt man Anleihen an die Arkham-Reihe. So gibt es einige Kämpfe, die in Peters Geist stattfinden, was angenehm an die Duelle mit Scarecrow erinnert und für Abwechslung in den Kämpfen sorgt.
Außerdem setzt das Spiel auf sehr detaillierte Gesichtsanimationen und eine hochwertige Darstellung von Haaren. Außerdem muss der Soundtrack lobend erwähnt werden, der perfekt zum Spiel passt und die Action grandios unterlegt.


Alles in allem ist Spider-Man, für die Playstation 4, ein sehr gutes Action-Adventure, dass sich stark an den Batman Arkham-Spielen orientiert, was nicht verwerflich ist aber trotz allem nicht ganz an die Konkurrenz von Rocksteady ran kommt. Abgesehen davon macht das Spiel sehr viel Spaß, begeistert durch ein hervorragendes Gameplay und einer filmreifen Inszenierung. Spider-Man (2018) ist definitiv das bisher beste Spiel mit einer Marvel Lizenz und ein Pflichttitel für jeden Besitzer einer Playstation 4.

Daher bekommt Spider-Man von mir die verdiente Wertung spielenswert!

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Tote Mädchen lügen nicht (Roman) | Review

Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: 13 Reasons why
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt

Über die Serie Tote Mädchen lügen nicht habe ich bereits sehr viel Positives gehört. Ich wäre jedoch nicht, ich wenn die Serie ignorieren und stattdessen das Buch lesen würde. Somit herzlich willkommen zu meiner Tote Mädchen lügen nicht Rezension!

Auf Spoiler werde ich soweit es geht verzichten, da die Handlung von Enthüllungen lebt.

Kernfakten zum Buch

Titel: Tote Mädchen lügen nicht

Originaltitel: 13 Reasons why

Autor: Jay Asher

Verlag: cbt


Die Handlung dreht sich um Hannah Baker, die aus 13 Gründen ihr Leben beendet hat. Der Suizid bildet den Kern der Handlung und fand zwei Wochen vor Handlungsbeginn statt. Ihre Gründe und Signale dokumentiert sie im Vorfeld auf sieben Audio-Kasetten mit 13 Seiten. Der Junge Clay Jensen erhält nach Hannahs Tod ein Päckchen mit besagten Kassetten und hört sich Hannahs Geschichte in einer einzigen, langen Nacht an, da auch er Teil dieser tragischen Geschichte ist. Die Tote verfügt außerdem, dass die Kassetten wie ein Kettenbrief an jeder der dreizehn Personen, zwölf Schüler und Lehrer, weitergereicht werden müssen.

Tote Mädchen lügen nicht beginnt relativ zahm, steigert sich jedoch im weiteren Handlungsverlauf immer weiter nach oben und behandelt auch schwerwiegende Themen wie Vergewaltigung. Andererseits muss ich aber auch eine gewisse Konstruiertheit anmerken, wie die Ereignisse ineinander greifen und an manchen Stellen wie ein perfides Komplott wirkt, anstatt eine Kette unglückliche Gegebenheiten zu sein.

Lob verdient der Autor für seine Herangehensweise an das Thema Suizid, da das Wort Selbstmord zuerst wie ein Damoklesschwert über der Erzählung Hannahs hängt und erst mit der Zeit seinen „Schrecken“ verliert, wenn Clay die ganze, unerbittliche Wahrheit kennt und somit versteht, warum Hannah sich das Leben nahm.

Der Aufbau von Tote Mädchen lügen nicht ist ebenfalls erwähnenswert. Clay fühlt sich zunächst als völlig zu Unrecht auf diese Liste gepackter Teilnehmer, da er in Hannah verliebt war und ihr helfen wollte, was Hannah nicht zuließ. Dem Leser wird durch Clay ein emotionaler Anker gegeben, dessen Bild von seinen Mitschülern durch die Enthüllungen komplett zerstört wird und der durch die Kassetten seelische Narben davontragen wird.


Alles in allem hat mir Tote Mädchen lügen nicht gut gefallen, die Handlung ist spannend allerdings lässt sich eine gewisse Konstruiertheit in der Mitte nicht ignorieren allerdings ist das Finale sehr gelungen und emotional.

Ich vergebe für Tote Mädchen lügen nicht die Wertung lesenswert.

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BlacKkKlansman | Review

Titel: BlacKkKlansman
Originaltitel: BlacKkKlansman
Regie: Spike Lee
Laufzeit: 136 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Drama

In meiner Rezension zu „Mein Name ist Somebody“ habe ich erwähnt, dass dieses Jahr bereits intensivere Dramen erschienen sind. BlacKkKlansman, basierend auf wahren Begebenheiten, fällt genau in diese Gruppe!

Kernfakten zum Film

Titel: BlacKkKlansman

Originaltitel: BlacKkKlansman

Regie: Spike Lee

Laufzeit: 136 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Drama


Der Film spielt zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung im Amerika der 1970er Jahre. Ron Stallworth wird, bedingt durch ein Zeitungsinserat, das erste afroamerikanische Mitglied der Polizei von Colorado Springs. Gelangweilt von seiner Tätigkeit im Archiv, die übliche Arbeit für Neulinge und konfrontiert mit dem permanenten Rassismus seiner Kollegen erbittet Stallworth um eine Versetzung in die verdeckte Ermittlung, die er auch bekommt.

Sein erster Einsatz führt ihn zu einer Rede des ehemaligen Black Panther Mitglieds Kwame Ture. Die Aufgabe ist simpel. Ron soll herausfinden, ob die Zuhörer, Mitglieder der afroamerikanischen Gemeinde, durch Ture‘s Rede aufgehetzt werden. Nach diesem Auftrag bewirbt sich Ron per Telefon beim örtlichen Büro des Ku-Klux-Klans, nachdem er ein Inserat jener Organisation in der Zeitung gelesen hat. Am Telefon gibt sich Rob als Rassist der übelsten Sorte aus und erhält schließlich die Möglichkeit zu einem Treffen.

Da ein Afroamerikaner beim Ku-Klux-Klan auffallen würde und definitiv kein gutes Leben hätte gibt sich Ron‘s Kollege, Detective Flip Zimmerman, als sein Double aus und geht verkabelt zum Treffen. So beginnt ein Katz und Maus Spiel, da Ron und Flip penibel darauf achten müssen nicht aufzufallen während sie diese kriminelle Organisation unterwandern.

BlacKkKlansman erzählt eine sehr spannende Geschichte, die zwar so manche Länge hat, aber allgemein sehr interessant ist. Es werden beide Seiten des Rassismus gezeigt mit Ron und Flip als neutrale Protagonisten in der Mitte. Interessant ist dabei die Prämisse, dass Ron Afroamerikaner ist und Flip ein Jude ist. Somit sind beide quasi „Todfeinde“ des Klans.

Interessant ist dabei die schonungslose Aufzeigung des Rassismus der damaligen Zeit und gegenseitiger Hass beider Volksgruppen (Afroamerikaner und Weiße) wobei beide aus unterschiedlichen Motiven handeln. Mit der Einbindung zweier neutraler Figuren wird die grundlegend ernste Atmosphäre etwas aufgelockert.


Neben der mehrschichtigen Handlung, die einiges an Subtext mitbringt, sind auch die Figuren sehr interessant, was einem starken Drehbuch und guten Schauspielern geschuldet ist!

Neben Ron Stallworth, dem groovigen Protagonisten und einer möglichst neutralen Einstellung gegenüber allen Parteien, ist Flip Zimmerman interessant, der sich als Ron‘s Double ausgibt, um im Klan Mitglied zu werden. Beide Figuren werden mit dem himmelschreienden Rassismus und Antisemitismus konfrontiert und Flip beginnt auch über seine Religion nachzudenken, die bisher nie ein großer Teil seines Lebens war.

Im Klan selbst herrschen unterschiedliche Strömungen vor, die zwar alle die Grundwerte vertreten aber diese unterschiedlich Radikal verkörpern. Hier sind besonders Walter, der aktuelle Chef der Zweigstelle und Felix interessant. Besonders letzterer macht einen wesentlich gefährlicheren und radikaleren Eindruck.

Man merkt also, dass neben der Handlung und dem Drehbuch die Schauspieler den Figuren die nötige Tiefe verleihen um glaubhaft zu wirken.


Alles in allem ist BlacKkKlansman ein stark inszeniertes Filmdrama, dass genau zur richtigen Zeit erschienen ist. Die Handlung ist komplex, vielschichtig aber auch gleichzeitig verständlich genug um nicht zu überfordern. Klare Schemen in der Dramaturgie sind erkennbar und die beiden Hauptfiguren, mit ihrer möglichst neutralen Position erlauben eine emotionale Bindung. Ich halte BlacKkKlansman aufgrund der behandelten Themen für einen der wichtigsten Filme des Jahres, da die dortigen Probleme auch in unserer Zeit aktuell sind. Aufgelockert wird der Film durch gezielt eingesetzten Humor, in Form einer gnadenlosen Überspitzung der behandelten Themen bevor der Ernst wieder einkehrt.

Ich vergebe für BlacKkKlansman die Sonderwertung absolut sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Batman the Murder Machine? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #3]

Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe von Wer ist … ?, dem Format in dem unter anderem über die Dark Knights, aus den von mir geliebten Dark Nights: Metal Comics, schreiben kann ohne euch zu sehr zu nerven!

Batman the Murder Machine ist eine alternative Version von Bruce Wayne aka Batman, der von Erde -44 stammt. Seinen ersten Auftritt hatte dieser Dark Knight in Dark Days: The Casting #1 und ich finde diese Version von Batman gehört zu den tragischeren Dark Knights.

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Auf Erde -44 war Bruce Wayne der Batman von Gotham City. Eines Tages führte Bane eine Gruppe von Superschurken zur Bathöhle um den dunklen Ritter zu finden, jedoch trafen sie auf Alfred, den Butler von Batman, der einen grausamen Tod fand. Nach dem sein Ziehvater und treuer Freund ermordet wurde, bat Bruce Wayne den Superhelden Cyborg um Hilfe. Vor vielen Jahren hat Bruce den Geist von Alfred in ein Programm kopiert jedoch schaffte er es nicht eine vollwertige künstliche Intelligenz zu erschaffen. Dies gelang erst mit der Hilfe von Cyborg. Allerdings mutierte die Alfred K.I. zu einem tödlichen Virus, der alle Feinde Batmans ermordete, mit Bane als letzten Schurken.

Schließlich gewährte Bruce Wayne dem künstlichen Alfred Zugang zu Bathöhle und verschmolz mit ihm zu einem Cyborg. Im Gegenzug für seine Menschlichkeit erhielt Bruce Wayne aka Batman übermenschliche Kräfte und begann die Justice League auszurotten. Kurz vor der Zerstörung seiner Welt wurde Murder Machine von Batman who Laughs für die Dark Knights rekrutiert.

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Alles in allem gehört Batman the Murder Machine zu den Dark Knights, die meiner Meinung nach am wenigsten zum Spekulieren einladen, im Vergleich zu Dawnbreaker oder Batman who Laughs, jedoch ist das Konzept einer modernden Maschine für DC Verhältnisse erfrischend und selbst Mavels Ultron kann sich eine Scheibe abschneiden, was die tödliche Effizienz angeht. Die Entstehungsgeschichte ist der interessanteste Aspekt von Batman the Murder Machine und machen ihn zu einem der tragischeren Dark Knights.

Ich bin gespannt, ob das Konzept einer mordenden K.I. in Zukunft nochmal aufgegriffen wird.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die restlichen Wer ist…? Beiträge:

Ubisoft und die Seasonpässe | Gedankenspiel

Ich bin kein Fan von Seasonpässen und DLC‘s im allgemeinen, da oft viel Geld für Inhalte verlangt wird die offenkundig während der Programmierung zurückgehalten wurden und hinten nach im Spiel implementiert werden.

Es gibt Publisher die den DLC-Wahn auf die Spitze treiben, unfassbar teure Seasonpässe verkaufen oder einzelne Elemente zu überteuerten Preisen verkaufen. Als Beispiele möchte ich hier neue Kämpfer in Dragon Ball FighterZ, Mortal Kombat X oder neue Kostüme in Dead or Alive 5.

Den Gipfel der Dreistigkeit bilden anschließend wiederveröffentlichungen von Spielen mit allen bisher seperat erworbenen Inhalten zu einem günstigeren Preis als die Urversion oder das Spiel gleich teuer ist, wie bei Mortal Kombat XL.

Natürlich leiden nicht nur Prügelspiele unter dieser modernen Sünde der Videospielindustrie. Auch namhafte Ego-Shooter Reihen (Call of Duty, Battlefield), Surviel-Adventure (Ark) und Rollenspiele (Tales of …) sind unter anderem davon betroffen.

Und dann gibt es Ubisoft aus Frankreich. Seit Far Cry 5 veröffentlicht dieser Publisher mit seinen Seasonpässen auch Remastered Versionen klassischer Spiele wie Far Cry 3 (im FC 5 Seasonpass) oder Assassins Creed 3 Remastered sowie Assassins Creed Liberation Remastered im Seasonpass von Assassins Creed Odyssey.

Mit diesem „Bonus“ wird meiner Meinung nach ein Seasonpass ziemlich aufgewertet, da jene Spieler, die mehr Geld für ihr Spiel bezahlen entsprechend vergütet und jene, denen die normale Version reicht eine Möglichkeit geboten wird die Spiele separat zu erwerben.

Was will ich mit diesem Beitrag aussagen? Nun ich bin immer noch kein Fan von Seasonpässen ABER Ubisoft ist auf dem richtigen Weg den bitteren Beigeschmack dieses Wortes wegzuwaschen. Drei Spiele inklusive Erweiterungen für das Hauptspiel um knapp 100 € sind mehr als fair, wenn man den aktuellen Neupreis für ein Videospiel bedenkt.

Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Kauft ihr Seasonpässe bzw. DLC‘s? Wenn ja, was für Anforderungen setzt ihr an diese Erweiterungen?

Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wootbox September 2018 | Gedankenspiel

Lasst euch verzaubern mit der Wootbox des Septembers 2018! Scherz beiseite und herzlich willkommen zu meinem kleinen unboxing der Wootbox. Was ist eine Wootbox? Das erkläre ich in diesem Beitrag.


Die Box des Monats September beschäftigt sich mit dem Thema Magie und beinhaltet Goodies der Franchises Witcher, Harry Potter, Game of Thrones, The Legend of Zelda und Full Metal Alchemist.

Mein absolutes Highlight ist das wertige T-Shirt mit The Witcher Motiv sowie das The Legend of Zelda Notizbuch, dass auch einen praktischen Nutzen hat.

Der Pin, die Figur und das Ei (Kerze) sind eine nette Dreingabe.

Alles in allem gefällt mir auch diese Wootbox sehr gut und bin auf die Box für den Monat Oktober gespannt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Name ist Somebody | Review

Titel: Mein Name ist Somebody
Originaltitel: Il mio nome è Thomas
Regie: Terence Hill
Laufzeit: 97 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Roadmovie, Drama

Letzte Woche habe ich Mein Name ist Somebody, den neuen Film von und mit Terence Hill gesehen. Da ich bei der Premiere war, konnte ich den Star auch persönlich treffen und jetzt kommt meine kurze Rezension zum Film!

Kernfakten zum Film

Titel: Mein Name ist Somebody

Originaltitel: Il mio nome è Thomas

Regie: Terence Hill

Laufzeit: 97 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Roadmovie, Drama


Thomas ist ein Aussteiger, der in die spanische Wüste reist, um die Einsamkeit zu suchen und um ein Buch zu lesen. Kurz nach dem Antritt seiner Reise trifft er auf die junge Frau Lucia, die ebenfalls nach Spanien reist, um bei ihrer Tante zu leben. Mehr ungewollt als gewollt reisen die beiden gemeinsam und begeben sich auf einen Pfad zur Selbstfindung sowie der Frage nach dem Sinn des Lebens.

Mein Name ist Somebody ist wesentlich düsterer sowie melancholischer, als andere Filme mit Terence Hill, was auch daran liegt, dass der Film ein Requiem für seinen langjährigen Freund und Kollegen Bud Spencer, leider inzwischen verstorben, ist.

Der Film hat mich an manchen Stellen an Arthur & Clair erinnert, allerdings konnte mich Mein Name ist Somebody nicht so mitnehmen wie gewünscht, da die Motivation von Lucia sowie ihre Vergangenheit etwas zu kryptisch wiedergegeben wird und so manche Stimmungsschwankung eine Bindung an die Figur erschwert.


Dies führt mich zu den Schauspielern. Wie man es von Terence Hill aka Mario Girotie kennt, kommt auch Mein Name ist Somebody mit zwei Figuren im Fokus aus. Neben Terence Hill, der den schweigsamen, beinah schüchternen Thomas spielt, sieht man Veronica Bitto als die junge, aufbrausende Frau Lucia. Beide Figuren sind komplett gegensätzlich und es dauert relativ lange um einen Draht zu diesem Duo zu finden. Wie bereits erwähnt ist es Lucias Art, die diesen Charakter schwierig macht, aber sobald man ihr trauriges Schicksal kennt, wächst die Anteilnahme.

Was Mein Name ist Somebody interessant macht, ist die phasenweise sehr kunstvolle Inszenierung. Gewisse Szenen werden mit einem Chors unterlegt, dessen schwere Musik manchen Einstellungen massives Gewicht verleiht. So wird selbst aus einer langwelligen Wüste ein Ort voller Emotionen und Erinnerungen, was man Terence Hill auch anmerkt.


Alles in allem ist Mein Name ist Somebody kein Meilenstein aber ein solider Mix aus Drama und Roadmovie, der besonders in der Wüste sein volles Potenzial entfaltet, aber ansonsten leider kaum Spannung erzeugen mag. Es schadet nicht den Film gesehen zu haben aber wer lieber eine alte Komödie mit Terence Hill und Bud Spencer sehen möchte ist genauso gut beraten.

Daher vergebe ich für Mein Name ist Somebody die Wertung bedingt sehenswert, da dieses Jahr bereits wesentlich intensivere Dramen erschienen sind.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Throwback Thursday #21 | Storytime

07.09.2018 – Pasching

Letzte Woche war ich in der Premiere zu Mein Name ist Somebody, bei der auch Terence Hill anwesend war. Neben einer interessanten Anekdote aus seinem Leben gab es auch Autogrammkarten!

Die Rezension zum Film folgt morgen!

Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die! (DC Rebirth) | Review

Titel: Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die (DC Rebirth)
Autor: Tim Seeley, Michael McMillian
Zeichner: Javier Fernandez, Minkyu Jung, Christian Duce
Koloristen: Chris Sotomayr
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 26. September 2017

Ein neues Kapitel in Dick Graysons aka Nightwings Leben bricht an und erneut muss er um jene kämpfen die er liebt!

Kernfakten zum Comic

Titel: Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die (DC Rebirth)
Autor: Tim Seeley, Michael McMillian
Zeichner: Javier Fernandez, Minkyu Jung, Christian Duce
Koloristen: Chris Sotomayr
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 26. September 2017

DC Comics Rezensionen (Auswahl):


Was bisher geschah …

Nach seinen Kämpfen gegen die Monster Men, Raptor und das Parlament der Eulen ist Nightwing, der ehemalige Robin, nach Blüdhaven gegangen, um einen Neuanfang zu wagen. Dabei musste er sich mit ehemaligen Feinden verbünden, um einen brutalen Serienmörder zur Strecke zu bringen. Nebenbei entwickelt Nightwing eine romantische Beziehung zu einer ehemaligen Schurkin, aber am Horizont braut sich ein neuer Sturm zusammen und dunkle Schwingen breiten sich in Richtung Nightwing aus …

Dick Grayson aka Nightwing ist aus dem Schatten des Batman herausgetreten und ein eigenständiger Held geworden. Er ist der Beschützer von Blüdhaven, in einer Beziehung mit Shawn Tsang (ein Run-off, siehe Nightwing Vol. 2 Rezi) und möglicherweise bald Vater(?). Als Shawn vom wahnsinnigen Dr. Pyg entführt wird, bekommt Nightwing Unterstützung von Damian Wanye aka Robin, dem Sohn der Fledermaus und Enkel des Dämons um Shawn zu retten. Ein Schurke kommt selten allein denn Dr. Hurt und Deathwing, eine Art böser Klon von Nightwing, bitten ebenfalls zum Tanz!


Nightwing Vol. 3 setzt dort an, wo Band 2 endet, und zwar mit der Beziehung zwischen Dick Grayson und Shawn Tsang, die den Helden wesentlich menschlicher wirken lässt. Abseits der Beziehung sowie der Rettungsmission nimmt der Strang mit Damian Wayne aka Robin einen gewichtigen Teil ein, da dieser um sein Erbe als Batman fürchtet, wenn Nightwing weiterhin so populär ist. Die beiden funktionieren sehr gut als Team und eine eigene Miniserie über die beiden wär sehr interessant.

Abgerundet wird der Handlungsbogen um böse Doppelgänger, alte Gefährten, Liebe und Superschurken mit einer kurzen „Nightwing Wally West aka The Flash“ Episode.

Stilistisch setzt der dritte Band eher auf einen düsteren Ton, was auch perfekt zur Schurkengalerie passt. Besonders Deathwing ist sehr interessant und liefert Nightwing mehr als einen harten. Dank dem häufigen Einsatz von Schattierungen werden relevante Szenen gelungen inszeniert aber auch Gesichter wirken sehr markant. Action & Dialog wechseln sich gleichmäßig ab, was ein hohes Tempo erlaubt aber die Figuren nicht vernachlässigt.


Zusammengefasst setzt Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die! die Erfolgsserie fort und bietet einen weiteren interessanten Handlungsbogen um Nightwing, für den DC offenbar große Pläne hat. Die Geschichte ist spannend, düster und wird sehr effektvoll in Szene gesetzt. Man hier sehr stark die große Stärke von DC, düstere Geschichten mit düsteren Stil.

Ich vergebe für Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die! die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Devil May 3 Special Edition HD | Review [Playstation 4]

Name: Devil May 3 Special Edition HD
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Plattform: PS2/3/4, Xbox 360/One, PC
Genre: Hack ‘n Slay
Release: 2006 (PS2 &PC), 2016 (PS3/Xbox 360) 2018 (PS4/X1)

Um mich auf das kommende Devil May Cry 5 einzustimmen habe ich mir alle Vorgänger und das Reboot DmC für die Playstation 4 organisiert.

Den Anfang für diese Serie macht Teil 3, der die Vorgeschichte zu Devil May Cry 1 bildet. An dieser Stelle eine kleine Spoilerwarnung in Bezug auf die Handlung.

Kernfakten zum Spiel

Name: Devil May 3 Special Edition HD

Entwickler: Capcom

Publisher: Capcom

Plattform: PS2/3/4, Xbox 360/One, PC

Genre: Hack ‘n Slay

Release: 2006 (PS2 &PC), 2016 (PS3/Xbox 360) 2018 (PS4/X1)


Devil May Cry 3 ist, wie eingangs erwähnt, ein Prequel zur Hauptserie und behandelt den Konflikt zwischen den Söhnen Spardas, sprich den Halbdämonen Dante & Vergil. Während Dante für die Menschen und somit gegen die Dämonen kämpft, will Vergil die Macht über die Unterwelt sowie unsere Welt erlangen. Um sein Ziel zu erreichen, beschwört Vergil den magischen Turm Temen-ni-gru, mit dem sich ein Portal zur Welt der Dämonen öffnen lässt und in eben jener Welt ruht die Macht von Sparda, der gegen die Dämonen rebellierte und beide Welten voneinander trennte.

Neben Vergil betritt auch Arkham, ein Verbündeter Vergils, die Bühne mit dem Ziel ein vollwertiger Dämon zu werden.

Dante muss sich also durch den gesamten magischen Turm und kämpfen um die Schurken davon abzuhalten eine Welt der Finsternis zu erschaffen. Als ob das noch nicht genug wäre mischt auch die menschliche Dämonenjägerin Lady mit, die einen Hass gegenüber Arkham hegt.

Wenn man die Dämonen weglässt kann Devil May Cry 3 durchaus als Familiendrama durchgehen mit den Elementen einer Rachegeschichte. Loben muss ich die Art wie die Handlung erzählt wird. Die gesamte Handlung ausschließlich in Videosequenzen zwischen den einzelnen Missionen erzählt, was nicht nur den Spielfluss auflockert, sondern auch das schnelle Gamepaly nicht blockiert.


Optisch ist Devil May Cry 3 alles andere, als zeitgemäß aber trotz des relativ hohen Alters von über 10 Jahren sind die Zwischensequenzen immer noch sehenswert und äußerst hochwertig inszeniert. Man merkt, dass der Fokus auf der übertriebenen Action liegt und da Punktet das Spiel massiv.

Die einzelnen Gebiete sind abwechslungsreich und werden nur durch so manchen Pixelbrei verschandelt, was aber definitiv dem Alter sowie der HD-Auflösung geschuldet ist.

Was ebenfalls sehr hochwertig ist, sind die Musik und die englische Lokalisierung. Man merkt den Sprechern definitiv an, dass sie wissen, wen und allen voran was sie sprechen. Besonders der Sprecher von Arkham überzeugt auf ganzer Linie und erinnert mich stark Albert Wesker aus Resident Evil, auch von Capcom. Egal ob ruhig oder laut, der Sprecher von Arkham wirkt immer bedrohlich.

Apropos Arkham. Eines der Markenzeichen der Serie, die imposanten Bosse, sind auch in Devil May Cry 3 vertreten. Jeder Bossgegner wird mit einer eigenen Sequenz eingeführt und bittet anschließend zu einem leichteren oder schwereren Duell.


Das führt mich zum Gameplay, dem Kernstück von Devil May Cry 3. Dank einem großen Arsenal an Hieb -, Stich- und Schusswaffen wird dem Spieler viel Raum für Kombinationen gelassen. Ergänzt wird das Arsenal durch unterschiedliche Stile, die eigene Manöver im Kampf erlauben und aufgelevelt werden können, was die Kämpfe sehr abwechslungsreich gestaltet. Meine Empfehlung liegt klar auf dem Stil „Trickster“, da man so am besten Ausweichen kann und besonders bei späteren Bossen wird diese Möglichkeit äußerst wertvoll werden.

Neben dem Kampf muss auch so manche Knobelei gelöst werden wobei der Anspruch schwankt. Gewisse Rätsel sind recht leicht und andere wieder etwas knackiger. Ein Problem ist eher die Wegfindung um einiges Missionen abzuschließen da das Ziel der jeweiligen Mission sehr kryptisch beschrieben wird. Dies wird zum Schluss hin etwas noch etwas schlimmer. Dem Gegenüber steht jedoch der freiwillige Zwang die Level intensiver zu erkunden, um Geheimnisse zu entdecken und rote Orbs zu sammeln. Diese Orbs dienen als Währung um Gegenstände, Upgrades für Waffen und neue Techniken zu erwerben.


Alles in allem ist Devil May Cry 3 ein völlig übertriebenes Hack ‘n Slay mit schnellem Gameplay, filmreifer Inszenierung und überraschend spannender Handlung. Die Komponenten Handlung, Gameplay und Spielwelt greifen, bis auf die dezenten Probleme mit der Wegfindung, sehr gut ineinander und führen zu imposanten Bosskämpfen.

Mich führt dieses Fazit zur Wertung spielenswert und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Nun | Review

Titel: The Nun
Originaltitel: The Nun
Regie: Corin Hardy
Laufzeit: 96 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Horror

Man nehme etwas Conjuring und etwas Annabelle, mischt Elemente aus beiden Reihen zusammen und was kommt dabei raus? Ein gnadenloses aber unterhaltsames Jump-Scare-Massaker!

Kernfakten zum Film

Titel: The Nun

Originaltitel: The Nun

Regie: Corin Hardy

Laufzeit: 96 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Horror

Weitere Beiträge zum Conjuring Franchise:


Die Handlung spielt im Jahr 1952 als der Priester Burke und die Novizin Irene zum Kloster Cârta in Rumänien entsendet werden, um den mysteriösen Selbstmord einer Nonne zu untersuchen. Zusammen mit dem Ortsansässigen Frenchie werden die beiden Abgesandten des Vatikans mit einem unheiligen Geheimnis sowie einer dämonischen Macht, in Form der titelgebenden Nonne, konfrontiert. Eine schwere Prüfung des Glaubens und ein Kampf ums Überleben steht dem Trio bevor.

Die Geschichte von The Nun ist schnell erzählt, was aber kein Nachteil ist da ansonsten das hohe Tempo des Films, welches sich ab der Hälfte kontinuierlich aufbaut, nicht möglich wäre. Neben einer sinnvollen Verknüpfung zu Conjuring 1 & 2 kommt ein Hauch Trash dazu, wenn der Ursprung des Bösen erklärt wird. Allerdings lebt der Film von seinem dezenten Trashfaktor ebenso wie vom gelegentlichen Humor, um die todernste Prämisse aufzulockern.


Der Cast ist genauso überschaubar wie die Handlung aber dafür überzeugen die drei Hauptfiguren. In den drei Hauptrollen als Pater Burk sieht man Demián Bichir (Alien: Convenant), Taissa Farmiga (American Horror Story) spielt Schwester Irene und Jonas Bloquet spielt den Franko-Kanadier Frenchie.

Als dämonische Nonne Valak sieht man erneut Bonnie Aarons, die diese Rolle bereits in Conjuring 2 und Annabelle: Creation verkörpert hat und dabei eine solide Performance abliefert, da der Dämon gruselig wirken muss, ohne dabei zu sprechen. Hier müssen sowohl die Maske als auch Spezialeffekte erwähnt werden. Die Höhepunkte des Horrors, sprich die völlige Eskalation, sehen hervorragend aus und glänzen durch deine konstante Steigerung des Horrors sowie kurzen Verschnaufpausen bevor der nächste Horrorpunkt einsetzt.

Die Gestaltung der Dämonen erinnert mich etwas an die Vampire aus Brennen muss Salem, was die glänzenden Augen angeht.

Unterlegt wird der Horror und die imposanten Szenen mit einem eindringlichen Soundtrack, der besonders in den Szenen mit Valak die größte Wirkung zeigt.


Zusammengefasst ist The Nun ein atmosphärischer Horrorfilm, der sich gelungen in das restliche Franchise eingliedert und ein riesiges Jump-Scare-Massaker ist. Die Höhepunkte des Horrors wechseln sich mit ruhigen Szenen ab in denen sich die nächsten Schreckmomente anbahnen. Sowohl die Technik des als auch der Soundtrack des Films sind für einen Horrorfilm hochwertig und dieser dezente Hauch von Trash rundet das Werk ab.

Wer die Conjuring oder die Annabelle Filme mag wird auch mit The Nun viel Freude haben. Daher vergebe ich für die The Nun die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Six (Amazon Exclusive) Staffel 2 | Review

Name: Six
Staffeln: 2
Episoden: 17 in 2 Staffeln
Sender: History, Amazon Video
Genre: Drama

In Staffel 2 um das SEAL-Team Six spitzen sich die Ereignisse zu und die Jagd auf Terroristen bekommt eine persönliche Komponente!

Kernfakten zur Serie:

Name: Six

Staffeln: 2

Episoden: 17 in 2 Staffeln

Sender: History, Amazon Video

Genre: Drama


Was bisher geschah … (Spoilerwarnung)

In Staffel 1 lernten wir das SEAL-Team Six und dessen ehemaligen Anführer „Rip“ Taggart kennen, der aufgrund eines ausser Kontrolle geratenen Einsatzes seine Einheit im Jahr 2014 verlassen hat. 2016 geraten Taggart, eine Mädchenschulklasse sowie die Lehrerin und zwei Vertreter einer Ölfirma in die Fänge der Terrororganisation Boku-Haram, die Taggart an den Terroristen Michael Nasry ausliefern will, der sich an Taggart für die Ermordung seines Bruder rächen möchte. Um ihren ehemaligen Teamleiter zu retten rückt das SEAL-Team Six zu einer gefährlichen Mission aus. Taggart kann schließlich gerettet werden und Nasry wird gerät in die Haft der Vereinigten Staaten bzw. des CIA. Die Staffel endet mit Taggart, der von einer Anhängerin Nasry‘s angeschossen wird …

Nachdem Attentat auf Taggart begibt sich das SEAL-Team Sic auf die Jagd nach den Anhängern von Michael Nasrys Terrornetzwerk.

Dabei gerät das Team um John „Bear“ Graves an die CIA Agentin Gina Cline, mit der sie zusammen den bosnischen Extremisten-Anführer Dragan verfolgen, der sich gekonnt in die Luft sprengt allerdings gelangt Cline an ein Buch in dem Verbindungen zwischen Dragan und dem Dschihadisten „Der Prinz“ offenbart werden. Um den Prinzen, der mit bürgerlichem Namen Tamerlin Shishoni heißt, zu fassen verhört den in einem geheimen CIA-Gefängnis inhaftierten Michael Nasry. Als der Prinz schließlich einen engen Freund des US-Präsidenten entführen geraten das SEAL-Team und Agentin Cline immer weiter unter Druck. Eine Hetzjagd in den ehemaligen Staaten der Udssr beginnt und jeder kleinste Fehltritt kann katastrophale Folgen haben.

Die zweite Staffel von Six schafft es wesentlich besser als die Erste den Spagat zwischen Politthriller und persönlichem Drama zu schaffen. Mehr denn je werden die Persönlichkeiten der einzelnen Teammitglieder, unter ihnen Neuzugang Trevor, beleuchtet und der Krieg wird immer persönlicher da es auch die Familien der SEAL‘s in Gefahr schweben.

Liegt der Fokus zu Beginn bei Joe „Bear“ und seiner schweren Bürde das Team zu führen, gleichzeitig seine Ehe zu retten und am Ende ein Mensch zu bleiben bekommt der Team-Späher Alex Caulder eine größere Rolle dieser Krieg seine Gesundheit in Mitleidenschaft zieht.

Abseits davon werden beide Konfliktparteien beleuchtet und der Werdegang von „Oberschurke“ Tarmelin macht ihn menschlich. Mit der CIA wird eine dritte Partei ins Spiel gebracht die klar für die USA arbeitet, was logisch ist als Geheimdienst der Vereinigten Staaten aber durchaus fragwürdige Praktiken einsetzt.

Die Leistung der Schauspieler nimmt in Staffel 2 noch mehr Fahrt auf und man glaubt der Kernbesetzung sowohl die Soldaten als auch die Menschen hinter den Waffen. Hier sei erwähnt das es keinen wirklich herausragenden Darsteller gibt sondern die Besetzung als Gesamtpaket sehr gut miteinander harmoniert. Jeder trägt seinen Teil bei, um die Serie spannend und interessant zu machen.


Zusammgefasst übertrumpft Six Staffel 2 die Vorgängerstaffel in allen Belangen und baut die Hauptfiguren konsequent aus, führt neue Figuren stimmig ein und knüpft nahtlos an die Handlung der ersten Season an. Wer einen Politthriller mit Elementen des Dramas sicht findet in Six neues Futter.

Ich vergebe für Six Staffel 2 die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Death of Superman (Film) | Review

Titel: Death of Superman
Originaltitel: The Death of Superman
Regie: Sam Liu, Jake Castorena
Laufzeit: 81 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Zeichentrick, Comicverfilmung

Eine blühende Metropole. Ein schier unbesiegbares Monster. Der größte Held der Erde und das ultimative Opfer. So lässt sich Death of Superman am ehesten zusammenfassen.

Kernfakten zum Film

Titel: Death of Superman

Originaltitel: The Death of Superman

Regie: Sam Liu, Jake Castorena

Laufzeit: 81 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Zeichentrick, Comicverfilmung


Clark Kent aka Superman hat es nicht leicht obwohl er die Justice League anführt, der populärste Held der Erde ist und mit seiner großen Liebe Lois Lane zusammen ist. Allerdings verheimlicht Clark Kent seiner geliebten Lois das er in wirklichkeit Superman ist, was die Beziehung der beiden verkompliziert.

Eines Tages erscheint aus den Tiefen des Alls das schreckliche Monster Doomsday und begibt sich, eine Spur des Todes hinterlassend, auf den Weg nach Metropolis. Die Justice League stellt sich dem Monster entgegen jedoch verliert ein Kämpfer nach dem anderen gegen die Bestie. Zur gleichen Zeit erfährt Lois von Clark sein Geheimnis aber viel Zeit bleibt den beiden nicht denn Doomsday attackiert Metropolis und bekämpft Diana aka Wonder Woman.

Am Ende eines langen, brutalen Kampfes herrscht Stille. Doomsday ist besiegt aber der Preis ist hoch, wie der Filmtitel bereits verrät.

Was ich an der Geschichte mag ist der Fokus auf Superman und jene Probleme, die selbst ein Mann aus Stahl hat. Um seine große Liebe nicht in Gefahr zu bringen verbirgt er seine geheime Identität. Die Verschleierung, mithilfe einer Brille, weckt in mir aber den Zweifel an der Intelligenz vieler Bewohner von Metropolis. Clark Kent sieht zufällig aus wie Superman aber nur durch eine Brille schließt niemand darauf das beide Personen ein und derselbe Mann sind.


Das Kernstück des Films ist, jedoch nicht die auf Superman fokussierte Handlung sondern, die große Schlacht mit Doomsday. Während zuerst die Justice League anrückt um das Ungeheuer zu bezwingen muss am Ende, wie immer bei gigantischen Bedrohungen, Superman den Tag retten. Was auf den ersten Blick langweilig wirkt entpuppt sich auf den zweiten Blick als interessanter Schachzug.

Doomsday ist eine Tötungsmaschine kryptonischer Herkunft und wenn selbst ein Atlanter (Aquaman), eine Amazone (Wonder Woman) und ein Marsianer (Martian Manhunter) nicht ausreichen um zu siegen muss der letzte Sohn Kryptons ran. Hierbei sind die Cameos von Martian Manhunter und Carter Hall (Hawkman), als Mitglieder der Justice League, ein netter Bonus.

Der Kampf selbst ist hervorragend inszeniert und überraschend brutal. Im Vorfeld zeigt Doomsday seinen Hang nach Gewalt und Tod aber erst in der richtigen Konfrontation erreicht die Gewalt ihren Höhepunkt. Selbstverständlich ist der Film kein Splatterfest a la Hellsing aber der rohe Faustkampf steht die Schlacht dem „großen Bruder“ Dawn of Justice in nichts nach.

Abseits des Kampfes ist die Animationsqualität sehr hochwertig, wie man es von einem DC Zeichentrickfilm gewohnt ist. Die Designs der Figuren erinnern mich einerseits an DC Rebirth aber auch an The New 52, mit einem Hauch Klassik. Supermans Erzfeind Lex Luthor bekommt eine angemessene Darstellung, als ebenso zwielichtiger wie hochintelligenter Geschäftsmann, der mit seinem Projekt Kadmus an eigenen „Supermen“ bastelt.

Ein weiteres Markenzeichen ist die hochwertige deutsche Vertonung. Die Sprecher passen perfekt zu ihren Rollen und können genau die Persönlichkeiten vermitteln, die man von den Helden erwartet. Als einzige Ausnahme muss ich Aquaman nennen, dessen Sprecher leider nicht zur Figur passt. Klaus-Dieter Klebsch als Sprecher von Josh Brolin (Thanos) ist für seine markante Stimme bekannt, will aber nicht stimmig wirken, als König von Atlantis.


Death of Superman gehört definitiv zu den besten Filmen aus DC‘s Zeichentrick-Universum. Der Film besticht durch ein hohes, viel Action und einem interessanten Porträt von Clarl Kent aka Superman als Gegenpol zur brachialen Action. Langsam aber sicher schaffen die DC‘s Cartoons die Transfortmation in Filme für Erwachsene und legen das Kinder-Image eines Zeichentrickfilms ab. Ohne Zweifel gehört dieses Werk zu den brutalsten Vertretern der DC Universe Movies, was aber Sinn in Anbetracht der Gefahr durch Doomsday.

Ich vergebe für Death of Superman das Prädikat sehenswert und hoffe auf eine würdige Fortsetzung, in Form von Reign of the Supermen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Loot of the Day #13 | Gedankenspiel

Mein aktueller Durchspielplan für die Spiele im September sieht so aus:

  • Devil May Cry 3 Special Edition HD (durchgespielt)
  • Spider-Man
  • Shadow of the Tomb Raider
  • Shenmue

Natürlich sind alle Spiele für die PS4 und Devil May Cry 3 hat mir sehr gut gefallen, während ich mich momentan in Spider-Man verliere.

Meine Meinung zu Avengers: Infinity War könnt ihr hier nachlesen:

Weltenzerstörer | Review

Titel: Weltenzerstörer
Originaltitel: Ren he tunshizheä
Autor: Cixin Liu
Verlag: Heyne

Die Vorstellung, eine unbesiegbare Bedrohung steuert auf die Erde, ist schon sehr interessant und wenn das ganze auch noch mit dem Fokus auf die wissenschaftliche Genauigkeit erzählt wird, befindet man sich in der Hard-Science-Fiction Literatur. Herzlich willkommen zu meiner kurzen Rezension zur Novelle Weltenzerstörer aus der Feder von Cixin Liu!

Kernfakten zum Buch

Titel: Weltenzerstörer

Originaltitel: Ren he tunshizheä

Autor: Cixin Liu

Verlag: Heyne


Aus den Tiefen des Alls taucht ein seltsamer Kristallauf mit einer Botschaft an die Menschheit auf. „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“

Einer der schlimmsten Albträume der Menschheit wird wahr, denn der Weltenzerstörer ist ein gigantisches Raumschiff, das Kurs auf die Erde nimmt und nur ein Ziel kennt, den Planeten auszubeuten und komplett zu vernichten. Ein Jahrhundert bleibt den Menschen Zeit um sich auf die Bedrohung vorzubereiten.

Weltenzerstörer baut sehr schnell einen Spannungsbogen auf, der sich bis zum großen Finale hin steigert um den Leser zu fesseln. Die Herangehensweise an die Prämisse ist ebenfalls sehr interessant. Durch die Etablierung des Botschafters Beißers wird die Unabwendbarkeit des Problems, die Ankuft des gigantischen Raumschiffs, sehr früh zementiert und die Menschen müssen alles daran setzen um sich auf die Ankunft vorzubereiten.

Dabei werden aktuelle wissenschaftlichte Erkenntnisse als Basis für die Zukunftsvisionen genutzt und logisch weiterentwickelt. Allerdings werden auch die Ziele des Weltenzerstörers dargelegt, die durchaus plausibel erscheinen aber keinen Genozid rechtfertigen.


Alles in allem ist Weltenzerstörer eine sehr spannende Novelle und idealer Einstieg in die sognenannte Hard-Science-Fiction Literatur. Die Spannungskurve steigt konstant und gipfelt schließlich in einem epischen Finale sowie einem hoffnungsvollen Epilog. Ich bin davon sehr beeindruckt wie der Autor auf knappen 70 Seiten mehr Epik verpacken kann als andere Autoren auf mehreren hundert Seiten. Es ist diese Mischung aus der Unabwendbarkeit des Problems und der sich hartnäckig haltenden Hoffnung den kommenden Konflikt zu überstehen.

Ich vergebe für Weltenzerstörer die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Throwback Thursday #20 | Storytime

16.6.2018 – Gmunden

Dieses Foto entstand, als ich dieses Jahr zum ersten Mal die wunderschöne Stadt Gmunden besucht habe und dabei diese schönen Schwäne gesehen habe. Dankenswerterweise standen die beiden Modell für das Bild! ❤️

Pokemon – Der Film: Du bist dran! | Review

Titel: Pokemon – Der Film: Du bist dran!
Originaltitel: 
劇場版
げきじょうばん
ポケットモンスター キミにきめた!
Regie: Kunihiko Yuyama
Laufzeit: 97 Minuten
Erscheinungsjahr: 2017 (J) / 2018 (EU)
Genre: Anime

Pokemon gehörte jahrelang zu meinen liebsten Spieleserien. Mit Omega Rubin hat die Serie für mich den absoluten Höhepunkt erreicht und mit der Edition Mond endete meine Liebe zu dieser Reihe leider sehr unrühmlich. Trotzdem gebe ich dem aktuellsten Pokemonfilm eine faire Chance!

Kernfakten zum Film

Titel: Pokemon – Der Film: Du bist dran!

Originaltitel:

劇場版

げきじょうばん

ポケットモンスター キミにきめた!

Regie: Kunihiko Yuyama

Laufzeit: 97 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017 (J) / 2018 (EU)

Genre: Anime


Die Handlung von Pokemon – Der Film: Du bist dran! erzählt die erste Begegnung von Ash Ketchum, den Protagonisten des Animes sowie Pikachu, seinem Signaturpokemon, neu und verfolgt die Suche des Duo‘s nach dem legendären Pokemon Ho-Oh. Begleitet werden die beiden von den Trainern Verena und Konstantin während ein äußerst arroganter Kerl namens Axel als Rivale fungiert und Gary, ein Rivale des Animes beziehungsweise der Spiele, nur einen kurzen Cameo absolviert.

Unterwegs trifft das Trio um Ash immer wieder auf das mysteriöse Pokemon Marshadow, welches Ash folgt, seit er von Ho-Oh eine sogenannte Buntschwinge erhalten hat, die wiederum benötigt wird, um Ho-Oh zu treffen.

Die Geschichte des Films ist im Kern simpel erzählt, trägt aber mit der Wichtigkeit der Freundschaft eine sinnvolle Botschaft mit sich. Ohnehin wird die Freundschaft von Ash und Pikachu äußerst emotional inszeniert, was sie sehr glaubhaft macht.


Technisch ist der aktuelle Pokemon Film sehenswert und braucht sich auch nicht vor der Konkurrenz, in Form von Digimon, Yu-Gi-Oh und Dragon Ball, verstecken. Gezeichnete Szenen und CGI wechseln sich harmonisch ab, was besonders die Kämpfe äußerst wertig sowie sehr dynamisch aussehen lässt.

Die Kombination der verschiedenen Pokemon aus unterschiedlichen Generationen lässt den Film auch wesentlich „internationaler“ wirken und so manches Signaturpokemon von Ash wie Pickachu, Glurak und Smettbo bekommt einen Auftritt. Ebenso tritt das schurkische Team Rocket auf, allerdings lassen sich die Drei als größerer Cameo abstempeln. Allerdings setzt der Film ohnehin sehr stark auf Nostalgie und nostalgische Gefühle werden definitiv geweckt!

Sowohl die deutsche Synchronisation als auch der Soundtrack wissen ebenfalls zu gefallen, was mich besonders bei Animes immer freut, da gerade dieses Genre jahrelang stiefmütterlich behandelt wurde, was die Synchronisation angeht.


Zusammengefasst ist Pokemon – Der Film: Du bist dran! ein solider Anime, der zwar meine Liebe für Pokemon nicht wieder entfachen aber so manches nostalgisches Gefühl wecken kann. Abseits davon ist die Handlung simpel aber interessant um über 90 Minuten zu unterhalten. Besonders die Freundschaft von Ash & Pikachu ist glaubhaft und Herzstück des Films. Ebenso gefällt die technische Seite des Films.

Wer sich für Pokemon begeistern wird mit Pokemon – Der Film: Du bist dran! viel Freude haben. Alle anderen bekommen einen soliden Anime serviert. Daher vergebe ich die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Loot of the Day #12 | Gedankenspiel

Ein neuer Film und neues Futter für die Konsolen. Lost Sphear bekommt eine zweite Chance und Hitman darf/muss ich spielen um mich auf Hitman 2 einzustimmen. Mit Nights of Azure habe ich endlich ein JRPG für die Switch! 😊

A Quiet Place habe ich schon rezensiert:

Kino Doublefeature #2: Rampage & A Quiet Place | Review

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Nightwing Vol. 2: Back to Blüdhaven (DC Rebirth) | Review

Titel: Nightwing Vol. 2: Back to Blüdhaven (DC Rebirth)
Autor: Tim Seeley
Zeichner: Marcus To, Marcio Takara & Minkyu Jung
Koloristen: Chris Sotomayor & Marcelo Maiolo
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 168
Erschienen: 20. Juni 2017

Nach Better than Batman, Night of the Monster Men und Dark Nights: Metal The Resistance kommt mit Back to Blüdhaven die vierte Rezension zu einem Comic mit Dick Grayson aka Nightwing in einer Hauptrolle. Viel Spaß!

Kernfakten zum Comic

Titel: Nightwing Vol. 2: Back to Blüdhaven (DC Rebirth)
Autor: Tim Seeley
Zeichner: Marcus To, Marcio Takara & Minkyu Jung
Koloristen: Chris Sotomayor & Marcelo Maiolo
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 168
Erschienen: 20. Juni 2017


Was bisher geschah …

Dick Grayson war Robin, Nightwing und schließlich Agent Grayson, als seine Geheimidentität bekannt wurde. Inzwischen hat der den Geheimdienst Spyral verlassen, um wieder als Nightwing aktiv sein zu können. Damit das möglich ist arbeitet Dick Grayson widerwillig mit dem Parlament der Eulen zusammen, um es von innen heraus zu zerschlagen. Bei seinen Missionen lernt er den schurkischen Raptor kennen und geht mit diesem eine unheilvolle Allianz ein.

Nach seinen Kämpfen gegen das Parlament der Eulen, Raptor und den Monstern in Night of the Monster Men wird es für Dick Grayson Zeit einen Neuanfang zu starten. Am besten eignet sich dafür Blüdhaven, wo Dick Grayson sich Nightwing seine ersten Sporen als richtiger Held verdient hat.

Dabei trifft er allerdings auf die Run-offs eine Gruppe von ehemaligen jugendlichen „Superschurken“ aus Gotham City, die nicht gerade gut auf den ehemaligen Robin zu sprechen sind. Allerdings treibt ein Serienmörder sein Unwesen und es braucht mehr als nur Nightwing um Blüdhaven zu retten. So verbündet er sich mit seinen ehemaligen Feinden. um diese aufblühende Stadt zu retten oder seinen eigenen Tod zu finden.


Nightwing Vol. 2 nimmt sich sehr viel Zeit für seinen Titelhelden und gibt dem Leser sehr viele, teils tiefe, Einblicke ins Dick Graysons inneres. Dazu werden manche Ereignisse nicht chronologisch erzählt sondern durch Zeitsprünge, die eingeblendet werden, versetzt erhält. Die Grundhandlung ist sehr interessant und fühlt sich tatsächlich wie ein Neuanfang für Nightwing als Beschützer von Gotham Citys kleiner Version Blüdhaven an. Ein erfrischendes Detail ist der Unmut der Polizei über einen Vigilanten in Blüdhaven.

Der Zeichenstil des Trios Marcus To, Marcio Takara und Minkyu Jung gefällt ebenfalls und besticht durch weniger Action, als sein Vorgänger aber ebenso viel Spannung da Nightwing Vol. 2 als eine Detektivgeschichte angelegt ist. Besonders Emotionen werden sehr glaubhaft vermittelt, was durch die bereits erwähnten Einblicke in Nightwings Gedankenwelt noch verstärkt wird. Abgerundet wird die Geschichte durch eine kleine Romanze mit Cameos von Red Hood, Wally West (Flash), Batgirl und Starfire.


Zusammengefasst ist Nightwing Vol. 2: Back to Blüdhaven ein weiteres Kapitel im neuen Leben von Dick Grayson , voll mit neuen Feinden, neuen Freunden sowie alten Feinden und alten Freunden. Handlung sowie Stil wissen zu gefallen und machen Lust auf mehr Abenteuer des ehemaligen Robin!

Ich vergebe für Nightwing Vol. 2: Back to Blüdhaven die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ghul (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Name: Ghul (Ghoul)
Staffeln: 1
Episoden: 3 in 1 Staffel
Sender: Netflix
Genre: Horror

Um die Wartezeit auf die größeren Serien Reviews, wie Bates Motel Staffel 2 oder Six Staffel 2, zu überbrücken, habe ich mir die indische Miniserie Ghul (Ghoul) zu Gemüte geführt. Ob Ghul sehenswert ist oder in die Flopkategorie des Produktionsstudio Blumhouse gehört, erfahrt ihr jetzt!

Kernfakten zur Serie:

Name: Ghul (Ghoul)

Staffeln: 1

Episoden: 3 in 1 Staffel

Sender: Netflix

Genre: Horror


Die Handlung spielt in Indien und dreht sich um Nida Rahim (Radhika Apte) die loyal zur Regierung steht und als eine der Besten in ihrer Ausbildung zur Militärverhöherin gilt. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen und einer mutigen Tat wird Nida in eine militärische Verhöranlage versetzt. Dort angekommen trifft sie bald auf den Gefangenen Ali Saeed (Mahesh Balraj), der auf mysteriöse viele intime Details über seine Vernehmer kennt.

Es dauert nicht lange bis paranormale Aktivitäten stattfinden und scheinbar ein Ghoul in der Anlage ist. Bald bricht das Chaos aus und ein blutiger Überlebenskampf beginnt.

Ghul (Ghoul) baut sich langsam auf und setzt auf eine konsequente Mischung aus Atmosphäre, Handlung und Spannung. Der Horror selbst ist eine Mischung aus Surrealismus und Splatter, wobei der Surrealismus in der ersten Hälfte vorherrscht und das genretypische Sterben erst in der zweiten Hälfte richtig einsetzt.

Ein sehr großes Lob verdient die Besetzung, die einerseits eiskalte Angehörige des Militärs und andererseits Menschen mit Problemen darstellen. Besonders Radhika Apte liefert eine hervorragende Performance ab und verkörpert eine starke Frau, die trotz der Action immer noch weiblich sowie menschlich wirkt.

Clever ist auch der relativ spärliche Einsatz des Ghouls, der zwar ab der zweiten Hälfte öfters, auftritt aber nie in seiner wahren Form gezeigt wird. Was man jedoch sieht, ist sein monströses Gesicht.


Alles in allem ist Ghul eine kurze, knackige aber spannende Serie, die durch eine Mischung aus Atmosphäre, Handlung & Spannung glänzt. Das Format als Miniserie tut der Geschichte definitiv gut und ist wesentlich sinnvoller als die ursprünglich angesetzte Form als Film.

Wer eine Miniserie für zwischendurch sucht, die durch die oben genannten Eigenschaften glänzt, wird mit Ghul (ich bevorzuge immer noch die Schreibweise Ghoul) seine oder ihre Freude haben.

Ich vergebe für Ghul die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Sieben Minuten nach Mitternacht (Roman) | Review

Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht
Originaltitel: A monster calls
Autor: Patrick Ness
Verlag: Goldmann

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich mit einer richtigen Buch Review zurück. Die Grundidee zur Geschichte von Sieben Minuten nach Mitternacht stammt von Siobhan Dowd, die aufgrund ihres Todes die Idee nicht weiter ausbauen konnten. Der Autor Patrick Ness hat aus der Grundidee einen vollwertigen Roman geschaffen, der eine Mischung aus Drama, Fantasy und Jugendbuch ist.

Kernfakten zum Buch

Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht

Originaltitel: A monster calls

Autor: Patrick Ness

Verlag: Goldmann


Im Zentrum der Handlung steht der dreizehnjährige Connor O‘Malley, der mit seiner Mutter in einem kleinen Haus nahe eines Friedhofs, mit einer großen Eibe, lebt. Connor erlebt jede Nacht den gleichen Albtraum, der ihn schreiend aufwachen lässt. Die Albträume haben begonnen, als die Krankheit bei seiner Mutter festgestellt wurde und die Behandlungen anfingen.

Eines Nachts bekommt Connor Besuch von einem Monster, dass aus der Eibe auf dem Friedhof entsteht und dem jungen Protagonisten drei Geschichten in mehreren Besuchen erzählen wird. Nach diesen Geschichten muss Connor die vierte Geschichte erzählen und diese wird die Wahrheit, seine Wahrheit sein.

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass das Thema Krebs sehr sensibel ist und hier muss ich den Autor für sein Fingerspitzengefühl loben, da die Thematik sehr behutsam angefasst wird. Weder Connor‘s Vater noch seine Großmutter konfrontieren ihn mit der unumstößlichen Wahrheit, obwohl die Familie O‘Malley in ihrem innersten genau weiß was passieren wird.

Die Geschichten des Monsters thematisieren im Kern den Dualismus, den jeder Mensch in sich trägt. Niemand ist nur gut oder nur böse. Jeder hat beide Seiten in sich und genau das soll durch die Geschichten vermittelt werden. Andererseits wird das Thema Mobbing angeschnitten in Form des Schülers Harry, der mit seiner Bande Connor schikaniert.

Neben all den verwendeten Thematiken verdient auch der Schreibstil und das Tempo ein Lob. Der Autor versteht es viel Handlung kompakt zu vermitteln, dabei die Handlung stetig weiterzuentwickeln und nicht in Langatmigkeit zu verfallen. Dabei entsteht ein relativ hohes Tempo, wobei die Entwicklung von Connor nicht vernachlässigt wird.


Alles in allem ist Sieben Minuten nach Mitternacht eine berührende Geschichte über einen schmerzhaften Abschied aber auch über einen hoffnungsvollen Neuanfang. Connor O‘Malley durchlebt unterschiedliche emotionale Phasen, die ihm dabei helfen seine innere Wahrheit zu akzeptieren. Es kommt selten vor, dass mich ein Buch so tief berührt hat, wie es Sieben Minuten nach Mitternacht getan schaffte. Der Fokus auf fünf Figuren, von denen nur eine konsequent ausgebaut wird, um den Leser einen emotionalen Anker zu haben ist ein cleverer Zug, der es schafft schwierige Themen einfühlsam zu nutzen.

Daher vergebe ich für diesen Roman die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: August 2018 | Storytime

Ein weiterer Monat geht zu Ende und der September steht vor der Tür. Was war im August los?

Auf der privaten Seite war ich erneut tätowieren und habe meinen letzten aber schönen Urlaub des Jahres konsumiert. Daneben bin ich stolzer Abonnent der nerdigen Wootbox.

Blogtechnisch darf ich ein paar neue Follower begrüßen und ich habe meinen persönlichen Rekord mit 40 Beiträgen in einem Monat erreicht. Auf dem Blog selbst gab es eine große Entwicklung, da ich vom Carlsen Verlag ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Den entsprechenden Beitrag werd ich im September veröffentlichen. Außerdem wurde ich in den Pressenewsletter von Sony aufgenommen.

Daneben tobe ich auf der kleinen Seite Nimmersatt zum Thema Essen aus, der recht zufriedenstellend läuft!

Wer Interesse hat kann diesem Link folgen:


Im September habe ich folgende Filme im Kino gesehen:

Und folgende Filme habe ich privat gesehen:

Meine Highlights waren ganz klar The Meg und Ghostland wobei ich vom Ersteren bald die Romanvorlage lesen werde, um noch tiefer in die Materie einzutauchen.

Neben den Filmen habe ich auch ein paar Serien gesehen:

Aktuell sehe ich Bates Motel Staffel 2 und Mr. Mercedes Staffel 1. Electric Dreams muss ich auch demnächst fortsetzen und ich habe den Anime Wotakoi angefangen, als Gegenpol zu Digimon.

Sehr stolz bin ich auf mich bei den Videospielen, da ich gleich drei Stück abgeschlossen habe. Zum einen meinen geliebtes Dark Souls Remastered und zum anderen die Ausgleichsspiele Captain Toad sowie Guacamelee!

Momentan spiele ich Guacamelee 2!, Shenmue 1 und Devil May Cry 3 Special Edition HD.

Was die Literatur angeht, habe ich Sieben Minuten nach Mitternacht gelesen, ein hervorragendes und äußerst berührendes Buch währen bei den Comics Michael Cray Vol. 1 und Nightwing Vol. 2 gelesen habe. Bei den Mangas habe ich Undead Messiah Band 1 & 2, Splatoon Band 2 sowie Ultraman Band 5 gelesen.

Man sieht also der August war relativ Ereignisreich aber nicht wirklich stressig. Ich bin gespannt was der September bringen wird und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!