Ghost Stories – Glaubst du an Geister? | Review

Titel: Ghost Stories – Glaubst du an Geister?
Originaltitel: Ghost Stories
Regie: Andy Nyman, Jeremy Dyson 
Laufzeit: 98 Minuten
Genre: Horror
Erscheinungsjahr: 2018


Ghost Stories gehört zu den Horrorfilmen die schon länger auf meiner Watchlist stehen und endlich konnte ich diesen Film nachholen. Ob mich Ghost Stories begeistern konnte oder ob den Titelgebenden Geistergeschichten die Spannung fehlt, erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zum Film

Titel: Ghost Stories – Glaubst du an Geister?

Originaltitel: Ghost Stories

Regie: Andy Nyman, Jeremy Dyson

Laufzeit: 98 Minuten

Genre: Horror

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Drei Geschichten und ein Skeptiker

Philip Goodman ist ein Professor und Moderator einer Fernsehsendung die betrügerische Hellseher entlarvt um, zu verhindern, dass diese Personen sich am Leid von anderen durch Schwindel bereichern können. Als er eine Einladung von Charles Cameron, ein paranormaler Ermittler und Goodmans großes Vorbild erhält, ist die Freude groß. Von Cameron erhält Goodman die Aufgabe drei übernatürliche Fälle zu untersuchen, die Zweifel in Cameron bezüglich der Existenz von Geistern aufkommen ließen. Philip Goodman macht sich also auf, um die Fälle zu untersuchen, betritt jedoch eine Welt, an die er vorher nie geglaubt hat …

Meine Meinung zum Film

Aus Spoilergründen werde ich jetzt nicht auf die drei Fälle und den Twist am Ende eingehen, schließlich soll es ja einen Grund geben, warum ihr den Film sehen solltet. In den drei Geschichten werden bekannte Klischees des Horrorgenres verarbeitet, aber da diese drei Miniepisoden in den Hauptplot eingebettet sind, wirkt der Film bis zum Ende hin frisch und spannend. Das Finale und der dort etablierte Twist mag durchaus etwas fatalistisch wirken entgeht so allerdings der Kernaufgabe des Protagonisten oder einfach gesagt zum Schluss verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Surrealität immer weiter, was schließlich in einem eher unerwarteten Ende gipfelt.

Abseits der Handlung und Erzählstruktur besticht Ghost Stories durch einen hervorragenden Cast sowie eine fantastische Klangkulisse. Der Besetzung kauft man die Rollen von Opfern des Paranormalen glaubhaft ab, egal ob Martin Freeman als etwas arschiger Geschäftsmann oder Alex Lawther als psychisch völlig labiler Teenager, den eine traumatische Nacht nicht mehr loslässt. Musikalisch besticht der Film durch eine orchestrale Note, die besonders von Streichinstrumenten dominiert wird. Je bedrohlicher oder surrealer eine Situation wird, umso mehr steigert sich der Finale bis zum Höhepunkt der jeweiligen Spannungskurve. Unterstützt wird die Atmosphäre durch den geschickten Einsatz der Kamera. Durch längere Aufnahmen können sich Details im Hintergrund abspielen, die den Zuseher aktiv das langsam aber sicher ansteigende Grauen beobachten lassen.

Fazit

Alles in allem ist Ghost Stories ein gelungener Horrorfilm der durch seine drei Kurzgeschichten und den Twist am Ende einen frischen Eindruck, im ansonsten verbraucht wirkenden Genre (paranormaler Horror), macht. Unterstützt durch den starken Cast, dem hervorragenden Soundtrack und der dichten Atmosphäre hat sich Ghost Stories die Wertung sehenswert auf jeden Fall verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Throwback Thursday #1 | Storytime

Bevor der eigentliche Beitrag staret möchte ich die Gelegenheit für eine kleine Anküdnigung nutzen. Die Formate Fotografie, Throwback Thursday und Loot of the Day werden wiederbelebt, um den allgemeinen Content etwas aufzulockern und dem Blog eine noch persönlichere Note zu geben. Die Nummerierung fängt wieder mit der #1 an.


Heute reisen wir zurück ins ferne Jahr 2013 zum ersten großen Meilenstein in meiner „Next Gen“ Gamerkarriere. Am 28.12.2013 habe ich meine 1000e Trophäe im PSN erspielt. Da ich zu diesem Zeitpunkt Batman Arkham City auf der PS3 gespielt habe hat dieses Spiel auch einen besonderen Platz in meinem Herzen, obwohl ich Arkham Asyulm mehr mag.

Aktueller Stand der Trophäen: 5645

Man merkt schon seit dem Jahr 2013 hat sich mein Trophäenlevel erhöht! 😁

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das Filmjahr 2018: Blockbuster | Podcast #4

Erneut heißen ich & Mara euch zu einem Podcast über das vergangene Filmjahr willkommen!

Voll auf die Zwölf! | Resident Evil 7: Zoes Ende Review | Playstation 4

Name: Resident Evil 7: Zoes Ende/End of Zoe
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2017
Genre: Survival-Horror

Um euch und mich auf die kommende Resident Evil 2 Rezension einzustimmen habe ich das Resident Evil 7 DLC Zoes Ende gespielt. Quasi den Epilog zum Epilog Not a Hero.

Kernfakten zum Spiel

Name: Resident Evil 7: Zoes Ende/End of Zoe

Entwickler: Capcom

Publisher: Capcom

Plattform: PS4, Xbox One, PC

Release: 2017

Genre: Survival-Horror


Hier gehts zu den anderen Resident Evil 7 Beiträgen:


Der DLC Zoes Ende setzt kurz nach den Ereignissen von Resident Evil 7 und Not a Hero an. Zoe Baker, eine Verbündete aus dem Hauptspiel erkrankt an einer Typ E Infizierung, die sie mit einer Art Kristall überzieht. Ihr Onkel Joe Baker macht es sich zur Aufgabe Zoe zu retten und muss sich dabei mit üblen Mutanten herumschlagen.

Herumschlagen ist dabei das Stichwort, mit dem man das Gameplay am besten beschreibt. Wisst ihr, Joe ist kein Mann vieler Worte. Er lässt eher die Fäuste sprechen und Schusswaffen sind was für Weicheier. Mit bloßen Fäusten bekämpft ihr die aus dem Hauptspiel bekannten Mutanten und nutzt gelegentlich Wurfspeere sowie Sprengsätze. Selbstverständlich ist alles Handarbeit und teil des klassischen Ressourcenmanagements. Da sich der Nahkampf ohnehin extrem befriedigend anfühlt, sollte man sich die Zweitwaffen entweder für den Boss oder die Alligatoren aufsparen. Heilgegenstände sind serientypsich fast unbezahlbar und sollten nur im Notfall genutzt werden. Eine Kleinigkeit die das Spiel erweitert ist das Sammeln von Puppen die Joe’s Kampfkraft um 1% oder 5% erhöhen.

Auch wenn mir der DLC sehr viel Spaß gemacht hat, muss ich auch etwas Kritik anbringen. Trotz des flüssigen Spielflusses und des unterhaltsamen Gameplays ist die Laufzeit des DLC ein absoluter Witz. Länger als zwei Stunden sollte man nicht brauchen, um dem Bossgegner ordentlich aufs Fressbrett zu geben (einen Keks für die Person die diese Anspielung versteht!)! Für ein DLC, dass im Vergleich zu Not a Hero Geld kostet, ist die Laufzeit ein Witz.

Trotz der kurzen Laufzeit hatte ich meinen Spaß mit End of Zoe und kann ich dieses DLC zwar empfehlen, würde es aber nicht einzeln kaufen, sondern im Zuge des Season Pass erwerben oder gleich zur Gold Edition greifen, die das komplette Resident Evil 7 Paket beinhaltet.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Tattoo Nr. 10 | Storytime

Ich war im Dezember, genauer gesagt vor Weihnachten, erneut tätowieren. Mein inzwischen zehntes Tattoo ist ein schlafender Fuchs, der wiederum ein Wanna do meiner Tätowiererin ist/war. Ich bin erneut sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich auf das erste richtige Großprojekt.

Meine Reiseziele 2019 | Storytime

Auch im Jahr 2019 möchte ich wieder etwas erleben und etwas von der Welt entdecken, dabei möchte ich mich wieder auf den europäischen Kontinent konzentrieren.

London (April)

Mein erstes großes Reiseziel ist London im April. Diese Stadt werde ich/möchte ich unbedingt mit meinem Bruder besuchen, was den April Urlaub zu einer wahren Herzensangelegenheit macht.

Ich war noch nie in London oder sonst wo im Vereinten Königreich daher dürfte das ein spannender Trip werden!

Schloss Neuschwanstein (Pfingsten)

Über Pfingsten würde ich gern das Märchenschloss Neuschwanstein und das Umland besuchen. Da Bayern ohnehin sehr mag, ist dieses Reiseziel für mich wie gemacht!

Prag (ohne festen Termin)

Mit meinem Kumpel Chris würde ich gern Prag besuchen. Da ich noch nie in dieser Stadt war aber ein Besuch sehr lohnenswert sein soll bin ich sehr gespannt!

Köln (August)

Nach 7 Jahre besuche ich mal wieder Köln und die Gamescom. Mein erster Besuch hat mich schwer beeindruckt und ich freue mich sehr auf einen zweiten Besuch in dieser schönen Stadt!


Das sind soweit meine vier Hauptreiseziele, aber ich bin mir sicher den einen oder anderen Ausflug dazwischen zu schieben. Ich hoffe das diese Ausflüge klappen und ich freue mich euch mit entsprechenden Fotos sowie Beiträgen zu beglücken!

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Titans Staffel 1 (Netflix Original) | Gedankenspiel

Name: Titans
Staffeln: 1
Episoden: 11 in 1 Staffel
Sender: Netflix, DC Universe
Genre: Comicverfilmung, Drama, Science-Fiction, Thriller

DC Universe ist der neue Streamingdienst von Warner Bros. und bietet neben klassischen Content auch einige Originals. Neben Young Justice: Outsiders & DC Daily ist Titans die erste Live-Action Serie! Ob mich die Serie überzeugen konnte, erfahrt ihr jetzt!

Wie üblich beim Thema Comicverfilmung gilt eine kleine Spoilerwarnung!


Kernfakten zur Serie:

Name: Titans

Staffeln: 1

Episoden: 11 in 1 Staffel

Sender: Netflix, DC Universe

Genre: Comicverfilmung, Drama, Science-Fiction, Thriller


Bevor ich zur Serie selbst komme sollten wir klären worauf Titans basiert. Die Serie nutzt Figuren aus den Teen Titans, Titans, Batman, Wonder Woman und Doom Patrol Comics. Somit haben wir einen Haufen Vorlagen, aus denen sich Titans zusammensetzt und die Serie wirkt trotz vieler Nebenhandlungen nie überladen.

Worum gehts in Titans?

Im Fokus der Geschichte steht Dick Grayson, der als Kind von Bruce Wayne adoptiert wurde, nachdem seine Eltern verstarben. Die Serie setzt ein Jahr nach dem Bruch zwischen Dick & Bruce an. Trotz seiner Arbeit als Detective ist Dick immer noch als Robin um in der Nacht Verbrecher jenseits des Gesetzes zu jagen. Eines Tages trifft er auf die junge Rachel Roth, die von Zuhause floh, als ihre Mutter ermordet wurde. Zusammen mit Koriand’r (Starfire) und Gar Logan (Beast Boy) schreibt sich Dick Grayson den Schutz von Rachel auf die Fahne und nimmt den Kampf gegen Rachels Häscher auf.

Abseits dieser Rahmenhandlung nimmt sich Titans viel Zeit, um einige Nebenhandlungen zu beleuchten. So lernt man die Doom Patrol kennen und auch Jason Todd, der aktuelle Robin, bekommt seine Screentime. Die größte Nebenhandlung bekommt allerdings das Vigilantenpaar Hawk & Dove spendiert.

Was macht Titans besonders?

Ein großer Vorteil den Titans gegenüber anderen Serien, die auf Comics basieren, hat, ist die breite Palette an Quellen. So ist die Verknüpfung zwischen den Titans und der Doom Patrol logisch da Beast Boy ein Originalmitglied der Patrol ist.

Getreu den DC Comics ist die Grundstimmung der Serie extrem düster und Titans geizt nicht gerade mit Gewalt. Besonders die Robin’s, sowohl Dick als auch Jason, gehen mit fast schon erschreckender Brutalität gegen ihre Feinde vor und Batmans Erziehung scheint eine interessante Wirkung zu haben. Hier muss ich auch die Charakterisierung von Dick Grayson loben, der einen starken Sinn für Gerechtigkeit hat aber gleichzeitig seinen inneren Zorn bekämpfen muss. Allgemein nimmt sich die Serie viel Zeit, um dem Kernteam der Titans sowie Hawk & Dove Zeit zum Entwickeln zu geben.

Abseits der Figuren schafft es Titans innerhalb von 11 Episoden ein eigenes DC-Miniuniversum zu etablieren in der es die Justice League gibt, die Dimension von Trigon existiert und viele Helden/Metawesen zur gleichen Zeit existieren.

Ein Aspekt den ich für erwähnenswert halte, ist der Umgang mit Sexualstraftätern, insbesonders mit Kinderschändern. Die bekommen in Titans gehörig Schläge, was ideal zum eher düsteren Image der „Helden“ passt.

Was der Serie „fehlt“ ist ein richtiger Superschurke. Klar es gibt die Organisation die Rachel jagd, aber ein personifizierter Schurke tritt nicht wirklich in Erscheinung. Einzig die abgedrehte Atomic Family tritt öfters als Gegenspieler auf und Trigon schwebt wie ein Damoklesschwert unheilvoll über allem.

Die Figuren

An dieser Stelle füge ich eine kleine Liste mit Figuren ein die eine prominentere Rolle in Titans einnehmen:

  • Dick Grayson/Robin (Bredon Thwaites)
  • Koriand’r/Starfire (Anna Diop)
  • Rachel Roth/Raven (Teagan Croft)
  • Garfield „Gar“ Logan/Beast Boy (Ryan Potter)
  • Dawn Granger/Dove (Minka Kelly)
  • Hank Hall/Hawk (Alan Ritchson)
  • Jason Todd/Robin (Curran Walters)
  • Donny Troy/Wonder Girl (Conor Leslie)

Der Cast, die Erzählstruktur und das CGI

Allgemein hinterlässt die Besetzung einen positiven Eindruck, aber wie bereits bei der Handlung liegt auch hier der Fokus auf Drick Grayson, gespielt von Bredon Thwaites der offenbar für diese Rolle geschaffen wurde, da er einerseits glaubhaft den gerechten Helden spielt, der sich aus dem Schatten der Fledermaus lösen will und andererseits die Dunkelheit in sich trägt. Ryan Potter spielt den quasi „Comedy Charakter“ der Serie und bildet die Brücke zur Doom Patrol. Teagan Croft spielt Rachel Roth die der Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist und eine „Vater – Tochter Beziehung“ zu Dick Grayson aufweist. Als Mentorin sieht man Anna Diop die in die Rolle der außerirdischen Starfire schlüpft. Dieses Gespann hat eine gute Chemie zueinander und man merkt die immer besser werdende Beziehung zwischen den Figuren.

Von den Nebencharakteren sticht besonders das Paar Hawk (Alan Ritchson) und Dove (Minka Kelly) hervor, die trotz ihrer inneren Dämonen für das Gute kämpfen und ein eher gespaltenes Verhältnis zu Dick haben. Gleiches gilt auch für Donna Troy, gespielt von Conor Leslie, der ehemaligen Wonder Girl.

In pubcto Erzählstruktur kommt Titans einem Comic recht nahe. Pro Folge wird entweder die Rahmenhandlung vorangetrieben oder eine Nebenhandlung erzählt, was die Serie frisch und spannend hält.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist das CGI, welches leider einen billigen Eindruck macht, was allerdings bei fast allen Serien, die auf Comcis basieren, der Fall ist.

Fazit

Alles in allem hat mich Titans sehr gut Unterhalten und die Serie schafft es gekonnt innerhalb von 11 ein eigenes Universum zu etablieren, ohne dabei überladen zu wirken. Sowohl die erzählten Geschichten als auch die Figuren/Schauspieler wissen zu gefallen. Einzig an Gewalt darf man sich nicht stören da Titans zu den brutalsten DC Comics Adaptionen gehört, die ich jemals gesehen habe. Wer sich an der Gewalt nicht stört und den Werdegang von Dick Grayson, der aus dem Schatten der Fledermaus tretten will, miterleben möchte, darf gern einen Blick riskieren!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Moriaty the Patriot 01 | Review

Name: Moriaty the Patriot 01
Autor: Ryosuke Takeuchi
Zeichner: Hikaeu Miyoshi
Genre: Thriller
Verlag: Carlsen Manga 
Seiten: 210
Erschienen: 2. Oktober 2018

Ich glaube, ich bin nicht allein, wenn ich mich als Sherlock Holmes Fan oute, wenngleich ich seinen „großen“ Gegenspieler immer etwas faszinierender fand. Mit Moritaty the Patriot wird nicht nur ein Prequel zu Sherlock Holmes erschaffen, sondern auch die Vorgeschichte/der Werdegang von Jim/James Moriaty, der Nemesis von Sherlock. Danke an meine Schwester von kreuzweise.blog, die mir diesen Manga geschenkt hat! ❤️

Kernfakten zum Manga

Name: Moriaty the Patriot 01

Autor: Ryosuke Takeuchi

Zeichner: Hikaeu Miyoshi

Genre: Thriller

Verlag: Carlsen Manga

Seiten: 210

Erschienen: 2. Oktober 2018


Handlung: Der Anfang einer Revolution

Ende des 19. Jahrhunderts wird ein Viertel der Welt von Großbritannien beherrscht. Die Bevölkerung ist in eine Ober- und eine Unterschicht eingeteilt und ein aufkommen des „gemeinen Volkes“ in den Wohlstand ist schier unmöglich. James, selbst aus einfachen Verhältnissen stammend, wird zusammen mit seinem Bruder Louis bei den Moriatys aufgenommen. Zusammen mit ihrem Adoptivbruder Albert will das Trio, insbesonders James, das Kastensystem einreißen und die Gesellschaft reformieren. Das Ziel ist klar, doch der Weg ist weit …

Meine Meinung zum Manga

Der erste Band besteht aus Einzelgeschichten, die im Kern für sich allein stehen können aber durch einen roten Faden, nämlich James geplante Revolution und geplante Bürgerwehr, zusammengehalten werden. An sich sind die Geschichten recht spannend, aber bisher fehlt zumindest die Charakterisierung von James als richtigen Verbrecher. Vielmehr ist er quasi ein Anti-Held, der semi legale Mittel einsetzt, um der Ungerechtigkeit des Adels entgegenzuwirken. Ich finde diese Darstellung von Professor Moriaty interessant, hoffe aber auf einen stärkeren, düsteren Ton in den kommenden Geschichten. Was ich an der Geschichte loben muss ist die Abwechselung. So muss sich Moriaty mit einem gierigen Adeligen herumschlagen oder einen Mord aufklären.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist der Zeichenstil, im Speziellen die Darstellung der drei Moriaty Brüder. Es ist logisch, dass sich Brüder ähnlich sehen aber James, Louis und Albert ähneln sich etwas zu stark, was der Übersicht schadet. Ansonsten ist der Zeichenstil sehr schick und gefällt durch den realistischen Ton.

Fazit

Alles in allem ist Moritaty the Patriot ein interessanter Einstieg in die Welt des aufstrebenden Superschurken Professor Moriaty. Die Geschichten lesen sich sehr zügig, die Rahmenhandlung ist interessant und der Zeichenstil weiß zu gefallen.

Somit ist die Wertung lesenswert auf jeden Fall verdient.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das Filmjahr 2018: Dramen | Podcast #3

Es geht weiter mit unserem großen Jahresrückblick zum Filmjahr 2018. Mit dabei ist wieder Mara aka Ainu89. Heute widmen wir uns den Dramen des Filmjahrs 2018!

Der Schwarze Ritter und das Musou Genre! | Berserk and the Band of the Hawk Review | Playstation 4

Name: Berserk and the Band of the Hawk
Entwickler: Omega Force
Publisher: Koei Tecmo
Plattform: PS4, PS Vita
Release: 2017
Genre: Musou

Endlich kann ich ein weiteres Spiel von meinem Pile of Shame streichen. Berserk übt auf mich seit längerer Zeit eine besondere Faszination aus und dieses Jahr möchte ich endlich den Berserk Manga lesen. Heute geht es mir jedoch um das Videospiel Berserk and the Band of the Hawk, welches meine Rückkehr zum Musou Genre bildet.

Kernfakten zum Spiel

Name: Berserk and the Band of the Hawk

Entwickler: Omega Force

Publisher: Koei Tecmo

Plattform: PS3, PS4, PS Vita, PC

Release: 2017

Genre: Musou


Handlung: Ein Weg des Leids und der Schmerzen

In Berserk and the Band of the Hawk oder Berserk Musou verfolgt man das Leben des Söldners Guts von seiner grausamen Jugend im hundertjährigen Krieg über sein erstes Treffen mit Griffith bis zu seiner jagd auf die dämonischen Apostel der God Hand. Dabei werden so ziemlich alle wichtigen Stationen der Mangavorlage besucht und diverse Schlüsselszenen wie die Eclipse nachgestellt.

Wie man merkt, behandle ich die Handlung des Spiels nur rudimentär, was am simplen Umstand liegt, dass die Handlung der Mangavorlage zu umfangreich ist um sie in einer Spiele Review ausführlich zu beleuchten.

Obwohl die Handlung einen relativ gewichtigen Teil des Spiels einnimmt, steht sie dem Gameplay nicht im Weg und genau das sehen wir uns jetzt an!

Gameplay: Einer gegen Tausend

Ganz in der Tradition des Musou Genres besteht der Kern des Gameplays darin gegen eine gigantische Übermacht an Feinden zu kämpfen. Was stumpf klingt entpuppt sich auf den zweiten Blick als extrem unterhaltsam und wird durch, zugegebenermaßen simple, Missionsziele aufgelockert. Eine wirkliche Herausforderung bilden die Bosskämpfe gegen die Apostel, wobei ich hier Zodd erwähnen der die härteste Schlacht bietet.

In den Schlachten selbst gibt es ein Primärziel, dass von Nebenzielen immer wieder kurzfristig abgelöst wird und meist im Besiegen von größeren Gruppen, Kommandanten oder dem Eskortieren von Verbündeten beziehungsweise Unterstützen verbündeter Hauptmänner, besteht.

Zwischen den einzelnen Missionen wird die übergreifende Handlung in Zwischensequenzen vorangetrieben, auf die ich an späterer Stelle eingehen werde.

Aber auch abseits des Storymodes mit seinen schier endlosen Schlachten gibt es Content. Neben dem Freemode, in dem man die einzelnen Kapitel mit alternativen Figuren wie Zodd oder Griffith spielen kann, gibt es den Endless Eclipse Mode in dem man auf hundert Ebenen Aufgaben erfüllen und Feinde bekämpfen muss um weitere Figuren, Gegenstände und/oder Teile des Archivs (Beheliths) freizuschalten.

Grafik & Sound: Unerwartete Qualität

Optisch hat mich Berserk and the Band of the Hawk sehr überrascht, wenn man bedenkt, dass die Spiele von Omega Force nicht gerade für ihre grafische Schönheit bekannt sind. Dennoch sind besonders Zwischensequenzen und Charaktermodelle (zumindest die Hauptfiguren/schurken) sehr detailliert. Natürlich sind die feindlichen Heere eine einzige Klonarmee in bester Star Wars/Musou Tradition und auch die Umgebungen sind spärlich detailliert, jedoch punkten zweitgenannte durch relativ viel Abwechslung. So bewegt man Guts, den Black Swordman durch Wüsten, Städte, Wälder, Höhlen, Festungen und sogar durch die Hölle der God Hand.

Kurioserweise empfand ich die CGI Sequenzen sowohl wertiger als auch imposanter als die Szenen des Animes, was allerdings an der mäßigen Qualität der Animationsszenen sowie der starken Zensur des Animes lag.

Der Soundtrack ist jetzt keine Meisterleistung, passt sich aber ideal der düsteren Stimmung des Spiels an und unterstreicht die Schlachten ideal, wobei Geräuschkulisse den größeren Anteil einnimmt. Mein einziger Kritikpunkt wäre die Stelle im Hexenwald, als die Gruppe auf Golems trifft und die Musik in ein eher humoristisch/mysteriöses Thema umschlägt, was einen krassen Kontrast zum restlichen Spiel bildet.

Fazit

Mir ist bewusst, dass das Musou Genre in unseren Breitengraden nicht gerade populär ist und sich viele Leute ein Souls like Rollenspiel mit Berserk Lizenz wünschen, aber Berserk Musou ist die ideale Umsetzung der Mangavorlage. Sich mit Guts durch hunderte Feinde zu kämpfen und sie binnen Sekunden zu Fall zu bringen fühlt sich unglaublich befriedigend. Weiters wird die Handlung umfassend adaptiert und die großen Story Arcs werden behandelt. Optisch wie spielerisch gefällt Berserk and the Band of the Hawk ebenfalls.

Daher hat sich das Spiel die Wertung spielenswert auf jeden Fall verdient!

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Godzilla 3: The Planet Eater (Netflix Original) | Review

Titel: Godzilla 3: The Planet Eater
Originaltitel: GODZILLA 星を喰う者
Regie: Kobun Shizuno, Hiroyuki Seshita
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Anime, Kaiju, Science-Fiction
Erscheinungsjahr: 2019

Ein neues Jahr und ein neuer Film mit der kultigsten Echse aller Zeiten ist erschienen. Godzilla: The Planet Eater bildet den Abschluss der animierten Godzilla-Trilogie und etabliert King Gidorah, den (wahrscheinlich) schlimmsten Feind von Godzilla.

Kernfakten zum Film

Titel: Godzilla 3: The Planet Eater

Originaltitel: GODZILLA 星を喰う者

Regie: Kobun Shizuno, Hiroyuki Seshita

Laufzeit: 90 Minuten

Genre: Anime, Kaiju, Science-Fiction

Erscheinungsjahr: 2019


Um die Handlung von The Planet Eater besser zu verstehen ist es ratsam die beiden Vorgänger gesehen zu haben. Die entsprechenden Rezensionen findet ihr hier:

Godzilla: Planet der Monster | Review | Die Filmreise Challenge #3

Godzilla: Eine Stadt am Rande der Schlacht | Review


Handlung: Das emotionale Finale

Nach der Schlacht zwischen der Erd-Allianz und Mecha Godzilla gegen den originalen Godzilla sind die Rückkehrer massiv geschwächt. Ohne Mecha Godzilla fehlt den ehemaligen Bewohnern der Erde eine effektive Waffe gegen den König der Monster. In ihrer Verzweiflung schließen die Menschen ein Bündnis mit den Exif und deren Gott des Todes, King Gidorah. Die letzte Schlacht bahnt sich an und Protagonist Hauro steht erneut an vorderster Front …

Meine Meinung zum Film

Auf Godzilla: The Planet Eater habe ich mich sehr gefreut aber als der Abspann einsetzte, wurde ich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits ist die Inszenierung bombastisch und King Gidorah als metaphysische Bestie sieht, ähnlich wie Godzilla, gigantisch aus, was den Namen „Planet Eater“ wirklich rechtfertigt. Andererseits fehlt dem Film die Schlacht zwischen Godzilla & King Gidorah, vielmehr stehen Hauros Zorn, seine Emotionen und methaphysische Fragen wie Religion im Fokus. Somit erhält dieser Film eine tiefe, die man im Genre eher selten sieht, aber die Action sollte trotz allem im Fokus stehen.

Abseits des tiefgründigen Protagonisten, der religiösen Themen und der interessanten Darstellung King Gidorahs überzeugt der Film auf visueller Ebene.

Neben der äußerst gigantischen Darstellung King Gidorahs und Godzillas ist die Animationsqualität sehr hoch. Vom Look her wurde ich erneut an die modernen Fire Emblem Spiele erinnert. Im Klartext heißt, dass das Godzilla 3 wie ein Anime aussieht, aber gleichzeitig computeranimiert ist, wodurch eine gewisse Sterilität entsteht.

In einem Punkt überbietet Godzilla 3: The Planet Eater alle anderen japanischen Godzilla Filme und das ist die hochwertige deutsche Synchronisation. Bei den Sprechern hatte ich durchgehend das Gefühl sie wissen, wen beziehungsweise worüber sie sprechen. Besonders Jesse Grimm als Hauro Sakaki legt so viel Gefühl in seine Stimme, wie man es selten im Genre sieht.

Fazit

Zusammengefasst ist Godzilla 3: The Planet Eater ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist die Inszenierung hervorragend, die Animationsqualität ist hoch und die Sprecher machen einen guten Job. Andererseits fehlt es dem Film an der genreüblichen Action, was wie ein krasser Bruch mit dem restlichen Genre wirkt. Kann ich den Film weiterempfehlen? Einerseits ja, weil viele Aspekte sehr gut sind und andererseits nein, weil der richtige Endkampf um die Erde fehlt.

Wer sich am Kaiju Genre erfreuen kann, darf bei Godzilla: The Planet Eater einen oder zwei Blicke riskieren. Alle anderen sollten diesen Film lieber auslassen.

Das führt mich zur Wertung bedingt sehenswert!

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Wootbox Januar 2019 | Gedankenspiel

Auch diesen Monat habe ich mir eine Wootbox gegönnt. Die aktuelle Box enthält Goodies aus Stranger Things, Der Herr der Ringe, Players Unknown Battlegound (PUBG) und Overwatch. Mein absolutes Highlight dieser Box ist wie immer das wertige T-Shirt!

Ich spiele zwar kein Overwatch, mag aber das generelle Artdesign des Spiels und ähnlich wie bei Studio Ghibli Merchandise kann man nie genug Kram mit Herr der Ringe Thematik haben.

Batman: The Dark Prince Charming | Review

Titel: Batman: The Dark Prince Charming
Autor: Enrico Marini
Zeichner: Enrico Marini
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 6. November 2018

Batman Comics gehen immer und besonders klassische Geschichten um Batman sowie seinen Erzfeind Joker haben einen gewissen Reiz. Heute geht es um Batman: The Dark Prince Charming aus der Feder des europäischen Comicautors/zeichners Enrico Marini.

Kernfakten zum Comic

Titel: Batman: The Dark Prince Charming

Autor: Enrico Marini

Zeichner: Enrico Marini

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 144

Erschienen: 6. November 2018


Handlung: Ein dunkler Ritter, ein kleines Mädchen und Harley Quinns Geburtstag

Der Joker entführt ein kleines Mädchen, dass mutmaßlich die Tochter von Bruce Wayne aka Batman ist. Gleichzeitig hat Harley Quinn Geburtstag und wünscht sich einen sündhaft teuren Edelstein von ihrem Pudding (Joker). Während sich Batman in die tiefen der Gothamer Unterwelt vorwagt, um das kleine Mädchen zu retten, muss sich Bruce Wayne mit dem Joker herumschlagen und bei der Beschaffung des Geschenks helfen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Meine Meinung zum Comic

The Dark Prince Charming bietet zwei simple Prämissen, die jedoch clever miteinander verknüpft werden. Dabei wechselt sich Humor mit Spannung ab und die Brutalität seitens Batman zeigt die persönliche Verbundenheit mit diesem Fall. Weiters nutzt die Geschichte Elemente die den größten Detektiv der Welt auszeichnen, so muss Batman unterschiedliche Orte aufsuchen, Gangster befragen und seinen Verstand benutzen, um seine mutmaßliche Tochter zu retten.

Neben der Handlung punktet The Dark Prince Charminh mit einem hervorragenden Zeichenstil und diversen Kontrasten. Auf der optischen Ebene erinnert der Comic an eine Mischung aus The Dark Knight und den Arkham Spielen während das Design von Joker sowie Harley an klassische Clowns erinnern. Somit wirkt die optische Präsentation erfrischend. Mit den Kontrasten meine beispielsweise ich die beiden „Paare“ im Comic. Batman, ein „Gesetzeshüter“ und Catwoman, eine Diebin während Joker ein Wahnsinniger ist und Harley Quinn seine ehemalige Psychologin. Die beiden Damen halten nicht nur Batman und Joker auf Trab sondern sorgen auch für einen Hauch Erotik im Comic.

Fazit

Alles in allem sind die Vorzüge von Batman: The Dark Prince Charming nicht neu aber die Mischung daraus ergibt eine sehr gute Geschichte um die alte Fledermaus und den Clownprinz des Verbrechens, die einen schnell in ihren Bann zieht und mit beeindruckenden Bildern glänzt.

Ich vergebe für Batman: The Dark Prince Charming die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

Exkurs: Touhou Spiele für die PS4 | Gedankenspiel

Name: Touhou Genso Wanderer
Entwickler: Aqua Soft
Publisher: NIS America
Plattform: PS4, PS Vita
Release: 2015
Genre: Roguelike RPG

Name: Touhou Double Focus
Entwickler: Aqua Soft
Publisher: NIS America
Plattform: PS4, PS Vita
Release: 2017
Genre: Metroidvania

Name: Touhou Genso Rondo: Bullet Ballet 
Entwickler: Mediascape, CUBETYPE
Publisher: NIS America
Plattform: PS4
Release: 2016
Genre: Bullet-Hell

Herzlich willkommen zu diesem kleinen Exkurs über drei Spiele aus dem Touhou Franchise, einer großen Spieleserie aus dem fernen Nippon. Da ich mich in letzter Zeit intensiver mit der japanischen Spielelandschaft, abseits der großen Publisher wie Sony, Nintendo oder Square Enix, beschäftige bieten sich die drei heutigen Spiele perfekt an. Namentlich geht es um Touhou Genso Wanderer, Touhou Double Focus und Touhou Genso Rondo: Bullet Ballet.

Obwohl alle drei Spiele dem gleichen Franchise angehören fallen sie in drei unterschiedliche Genres. Somit stelle ich heute ein Rogue-like, ein Metroidvania und ein Bullet Hell vor. Ich wünsche euch also viel Spaß!

Danke an die InstagrammerInnen Avilinn, Geekycouplegoals, Simsalabim_gaming und _peggys_gamerworld_ für das Interesse an diesem Thema!


Touhou Double Focus


Name: Touhou Double Focus

Entwickler: Aqua Soft

Publisher: NIS America

Plattform: PS4, PS Vita

Release: 2017

Genre: Metroidvania


Den Anfang macht das unfassbar putzige Metroidvania Touhou Double Focus. Mit den Metroidvania Spielen habe ich bisher sehr positive Erfahrungen gemacht und trotz des simplen Aufbaus verfügt besonders dieses Genre über einen erstaunlichen Tiefgang und Komplexität.

Erklärung Metroidvania:

Metroidvania ist ein Untergenre des Action-Adventures und bezieht sich auf Kernelemente der Spieleserien Castlevania sowie Metroid. Im Kern geht es darum, dass der Spieler einen großen zusammenhängenden Komplex erforscht und durch neue Fähigkeiten neue Gebiete erkunden kann beziehungsweise in bekannten Gebieten kleinere Geheimnisse entdecken kann.

In Double Focus übernimmt der Spieler, ganz dem Titel entsprechend, die Rollen von zwei weiblichen Figuren. Aya Shameimaru und Momiji Inubashiri werden durch ein magisches Buch in die Buchwelt gesaugt. Das Ziel für die beiden Heldinnen ist klar; aus der Buchwelt entkommen und dabei diese faszinierende Welt erkunden.

Obwohl Metroidvania Spiele nicht gerade für ihre umfangreiche Handlung bekannt sind verfügt Double Focus über viel Dialog, der die Welt lebendig wirken lässt und die grundlegende Geschichte vertieft.

Der Fokus von Double Focus (haha) liegt wie im Genre üblich auf dem Gameplay und das funktioniert nicht nur einwandfrei, sondern auch besser als in anderen Genrevertretern. Sowohl Aya als auch Momiji verfügen über eigene Grundfähigkeiten, die mit 3 verschiedenen Skill-Sets ergänzt werden, die das Erkunden der unterschiedlichen Gebiete erleichtert. Eine ausgewogene Mischung aus erkunden, kämpfen, kleinere Rätsel sowie Nebenmissionen sorgen für viel Abwechslung und motivieren zum Erforschen dieser Welt. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad angenehm hoch, frustriert aber nicht übermäßig. Mit etwas Übung lassen sich die Bosse ohne größere Probleme meistern.

Ein weiteres Lob geht an die bunte und putzige Optik von Double Focus, die perfekt die japanischen Wurzeln des Spiels widerspieglt. Viele kräftige Farben, knuffige Artworks und dieser altbekannte japanische Charme in Knuddeloptik heben Touhou Double Focus aus dem Pool an Metroidvanias heraus.

Zusammengefasst ist Touhou Double Focus ein gelungenes Metroidvania, besonders der Einsatz von zwei Figuren erhöht das taktische Element enorm und regt die Entdeckerlust noch mehr an. Was auch daran liegt, dass sich beide Figuren in den Basismaövern unterscheiden. In Ergänzung mit der simplen aber interessanten Handlung, den kleinen Nebenquest und der putzigen Präsentation entsteht so ein grundsolides Spiel und ganz klar mein bisheriges Highlight aus dem Touhou Franchise.


Touhou Genso Wanderer


Name: Touhou Genso Wanderer

Entwickler: Aqua Soft

Publisher: NIS America

Plattform: PS4, PS Vita

Release: 2015

Genre: Rogue-like RPG


Das nächste Spiel ist Touhou Genso Wanderer ein Rogue-like RPG und Zugleich ein Vertreter eines Genres, mit dem ich bisher kaum in Kontakt geraten bin.

Erklärung Rogue-like:

Rogue-like ist ein Untergenre des Rollenspiels und zeichnet sich durch bestimmte Merkmale aus. Zu diesen Eigenschaften zählen die fehlende Möglichkeit einen Spielstand im Falle eines virtuellen Todes zu laden (Perma-Death), eine rundenbasierte Spielweise sowie Karten die auf Kacheln oder Texten basieren.

Genso Wanderer spielt in der Welt Gensokyo und verfolgt die Abenteuer der jungen Hakurei-Schrein-Priesterin Reimu, die in der genannten Fantasywelt einen Vorfall aufklären muss. Dabei trifft sie (und somit der Spieler) auf unterschiedlichste Figuren aus dem Touhou Project-Universum, das offenbar ganz schön groß ist. Eins vorweg, Genso Wanderer ist kein Spiel für Lesemuffel, da die gesamte Handlung mit sehr viel Text vermittelt wird was einerseits ermüdend wirken kann, aber andererseits zum eher minimalistischen Konzept des Genres passt.

Die Kämpfe laufen per se Rundenweise ab, indem der Spiele die Figur durch die auf Kacheln basierten Karten bewegt, kämpft, Items sammelt und den Weg zur nächsten Etage sucht. Eine gewisse Herausforderung ist gegeben und taktisches denken ist ebenfalls kein Nachteil, da man durch unbedachtes Vorgehen schnell in die Enge getrieben oder umzingelt wird, was schnell zum Tod führen kann. Dank oder gerade wegen dem Perma-Death wird vom Spieler etwas Ressourcenmanagment verlangt, um dem im weiteren Spielverlauf ansteigenden Schwierigkeitsgrad gewachsen zu sein.

Optisch bleibt Genso Wanderer dem Genre treu und verlässt sich auf einen minimalistischen, wenngleich auch sehr putzigen, Stil. Wie in Double Foucs ist die Optik in diesem Spiel eher auf süß getrimmt und somit einen faszinierenden Kontrast zur Gefahr, die eigentlich von den Gegnern ausgeht. Die Gebiete weisen eine dezente Komplexität auf, die durch die verzweigten Gänge zustande kommen kann und den Spieler sowohl zum Entdecken einlädt als auch zur vorsichtigen Vorgehensweise ermahnt.

Alles in allem ist Touhou Genso Wanderer ein solides Rogue-like RPG mit Tiefgang im Gameplay, einer interessanten Spielwelt und angenehm hohen Schwierigkeitsgrad wie ich ihn seit Dark Souls Remastered vermisst habe.


Touhou Genso Rondo Bullet Ballet


Name: Touhou Genso Rondo: Bullet Ballet

Entwickler: Mediascape, CUBETYPE

Publisher: NIS America

Plattform: PS4

Release: 2016

Genre: Bullet Hell


Zum Abschluss kommt das Spiel, zu dem ich leider den geringsten Zugang gefunden habe. Touhou Genso Rondo Bullet Ballet ist ein Bullet Hell und Prügelspiel im Touhou Universum, man sollte also nicht an Epilepsie leiden, wenn man dieses Spiel in die Konsole einlegt, denn auf dem Bildschirm ist einiges los.

Erklärung Bullet Hell:

Bullet Hell oder auch Danmaku ist ein Subgenre des Shoot‘em ups und stammt aus Japan. Das Markenzeichen des Genres ist die Unterlegenheit des Spielers im Vergleich zu einer feindlichen Übermacht, in Form des Kreuzfeuers.

Danmaku bedeutet auf Deutsch Kreuzfeuer und so beschreibt man das Kampfsystem von Bullet Ballet am besten. Zwei Figuren, logischerweise aus dem Touhou Universum, stellen sich in einer runden Arena gegenüber und müssen den Kontrahenten entweder mit Nah- oder Distanzangriffen besiegen. Besonders auf der Distanz wird das Spiel zu einer wahren Kugelhölle, wenn die Projektile von beiden Figuren gefühlt 99% der Arena ausmachen. Dabei spielt sich jede Figur anders, was für ein ausgewogenes Balancing der Figuren sorgt. Interessant ist die Ästhetik der Kämpfe, die tatsächlich wie ein Tanz wirkt.

Optisch gefällt das Spiel durch den Einsatz von kräftigen Farben, aber die Comicoptik der beiden vorher genannten Spiele ist dennoch zeitloser und ansprechender.

Abseits des Kampfsystems, welches überraschend komplex werden kann, kommt Bullet Ballet mit einigen Spielmodis des Weges. Neben einem Storymodus für jede spielbare Figur, gibt es unter anderem zwei Versus Modi und eine Highscore-Jagd.

Alles in allem kann Touhou Gendo Ronso Bullet Ballet durchaus Spaß, wenn man Bull Hell Spiele mag oder sich für Beat ’em ups begeistern kann. Ich bin mir sicher, dass sich hinter Bullet Ballet ein sehr unterhaltsames Spiel verbirgt aber auf lange konnte mich dieses Spiel nicht fesseln.


Das wars soweit mit meinen Gedanken zu diesen drei Touhou Spielen. Mir hat dieser Ausflug sehr viel Spaß gemacht und meine Faszination für japanische Spiele ist nun noch mehr gesteigert worden!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mogli – Legende des Dschungels (Netflix Exclusiv) | Review

Titel: Mogli – Legende des Dschungles
Originaltitel: Mogli – Legend of the Jungle
Regie: Andy Serkis
Laufzeit: 104 Minuten
Genre: Fantasy
Erscheinungsjahr: 2018

Wenn Disney klassische Erzählungen verfilmen kann, dann muss das für Warner auch möglich sein! So oder so ähnlich muss der Gedankengang zur Dschungelbuch Verfilmung Mogli – Legende des Dschungels gewesen sein. Viel Spaß mit meiner kurzen Rezension!

Kurze Anmerkung: Um Spoiler zu vermeiden, obwohl die Geschichte der Dschungelbuchfilme bekannt sein sollte, werde ich die Handlung nur grob beschreiben.

Kernfakten zum Film

Titel: Mogli – Legende des Dschungles

Originaltitel: Mogli – Legend of the Jungle

Regie: Andy Serkis

Laufzeit: 104 Minuten

Genre: Fantasy

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Das Kind des Dschungels

Mogli, ein Menschenkind, wächst nach der Ermordung seiner Eltern durch den Tiger Shere Khan bei einem Rudel Wölfe unter der Führung von Akela auf. Er genießt den Schutz des Rudels vor dem Tiger und bekommt die Regeln des Dschungels vom Bären Baloo sowie von Bagheera beigebracht.

Als Mogli älter wird muss er seinen Platz in der Welt finden, da er weder in den Dschungel noch direkt zu den Menschen gehört und die Konfrontation mit Shere Khan bleibt nicht aus.

Meine Meinung zum Film

Mogli – Legende des Dschungels ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist die Animationsqualität der Tiere, mit den menschlichen Zügen, was mich entfernt an Prinzessin Mononoke erinnert, sehr hochwertig trotz so manch grotesker Gestaltung, hier sei die Hyäne Tabaqui erwähnt. Andererseits ist der Anfang des Films sehr stark, erzeugt Spannung und etabliert gelungen die wichtigsten Figuren fällt aber im letzten Drittel stark ab und hinterlässt offene Fragen. Zum Beispiel warum die Affen für Shere Khan arbeiten und deren König Lui nicht existent ist. Ebenso zeigt die Geschichte zum Schluss hin eine kleine Identitätskrise, da Mogli im Finale eher an Tarzan erinnert. Loben muss ich allerdings die Atmosphäre, die die Gefahren des Dschungels glaubhaft widerspiegelt und kurz die Wichtigkeit der harmonischen Existenz von Menschen und Natur aufgreift.

Fazit

Mogli – Legende des Dschungels ist kein schlechter Film, erfindet aber das Rad nicht neu und leidet besonders im letzten Drittel an einer abbauenden Handlung/Spannungskurve. Eine Frage die sich stellt, ist der Grund für die Existenz des Films, da wir bereits eine Realverfilmung des Dschungelbuchs von Disney bekommen haben, wenngleich ich den düsteren Ton des 2018er Films sehr begrüße. Alles in allem ist Mogli kein schlechter Film aber auch kein Pflichttitel. Das führt mich zur Wertung bedingt sehenswert, wobei ich mit dem Film durchaus Spaß hatte!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham | Review

Titel: Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Dexter Soy
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 184
Erschienen: 6. November 2018

Red Hood und seine Outlaws gehen in die vierte Runde aber die dunkle Trinity steckt in großen Schwierigkeiten!

Kernfakten zum Comic

Titel: Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham

Autor: Scott Lobdell

Zeichner: Dexter Soy

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 184

Erschienen: 6. November 2018

Die bisherigen Red Hood and the Outlaws Rezensionen:


Was bisher geschah …

Jason Todd aka Red Hood ist von Toten zurückgekehrt. Artemis ist eine gefallene Amazone. Bizarro ist ein Klon von Superman. Dieses ungleiche Trio bildet die Outlaws, die dunkle Trinity und sorgt für ihre eigene Form von Gerechtigkeit. Nach Kämpfen gegen Black Mask, Solomon Grundy und co., einer Konfrontation mit den Batmen sowie einer Mission mit dem Suicide Squad ist das Team in Gotham stationiert um das Verbrechen auszulöschen. Doch es stimmt etwas mit Bizarro nicht …

Handlung: Das Ende der Trinity?!

Bizarro wandelt auf dem schmalen Grad zwischen Wahnsinn und Brutalität und kämpft mit seiner Sucht nach künstlichem Kryptoniet, dass ihm seinen hohen Intellekt verleiht. Sein schwankendes Verhalten fällt auch seinen Teamkameraden auf. Während Artemis darum bemüht ist Bizarro zu helfen und sogar eine Allianz mit Lex Luthor schließt, kehrt Red Hood nach Gotham City zurück, schließt Frieden mit seinem Vater und sucht den Kampf mit dem Pinguin.

Als Jason schließlich die Regel von Batman bricht macht sich der dunkle Ritter auf den Weg um seinen ehemaligen Schützling zu Fall zu bringen. In Gotham City verletzt niemand die Regeln von Batman. Ein emotionaler Abschied steht an …

Meine Meinung zum Comic

Der vierte Band um Red Hood und seine Outlaws teilt sich in drei Handlungsstränge, die sich immer wieder überschneiden und die bereits in den vorigen Bänden etablierten Probleme sowie Konflikte fortführt. Besonders die beinah zwingend stattfindende Konfrontation zwischen Batman und Red Hood bildet ein spannendes Finale der aktuellen Red Hood Serie.

Neben der Handlung punktet der Band mit der Nutzung unterschiedlicher Zeichenstile, die für Abwechslung sorgen und das Geschehen in unterschiedlicher Ernsthaftigkeit präsentiert.

Fazit

Zusammengefasst bildet Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham einen vorläufig spannenden Abschluss der dunklen Trinity und lässt die in den vorigen Bänden begonnen Handlungsfäden sinnvoll zusammenlaufen. Der Band vertieft nochmal die Beziehungen zwischen den Figuren und macht deutlich wie sehr die drei Outlaws aneinander hängen. Dies merkt man besonders im Finale des Bandes als die Trinity zerbricht …

Ich vergebe für Red Hood and the Outlaws Vol. 4 die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Kakashi Hatake? | Gedankenspiel [Wer ist ..? #6]

Für die heutige Ausgabe von Wer ist … ? begeben wir uns in die Welt von Naruto, genauer gesagt nach Konohagakure und werfen einen Blick auf den legendären Kopierninja Kakashi Hatake.

Fun Fact: Kakashi bedeutet Vogelscheuche und wenn Hatake mit dem richtigen Kanji geschrieben wird bedeutet der Name Ackerland.


Die restlichen Wer ist … ? Ausgaben:

Wer ist … Batman the Dawnbreaker?

Wer ist … Alucard?

Wer ist Batman the Murder Machine?

Wer ist … Venom?

Wer ist … Deadpool?


Kakashi kam am 15. September zur Welt, lebt im Ninjadorf Konohagakure und ist der Sohn des verstorbenen Ninja Sakumo Hatake, der als weißer Reißzahn von Konoha den Status einer Legende erreicht hat.

Im Rest der Ninjawelt ist Kakashi als der Kopierninja bekannt, weil er mit seinem Sharingan angeblich über 1000 Jutsus (Ninja-Techniken) kopiert hat.

Kurzer Exkurs: Das Sharingan ist eines von drei Dou-Jutsus (Augentechnik) und eigentlich das nicht kopierbare Kekkei Genkai des fast ausgelöschten Uchiha-Clans aus Konoha. Die Anwender dieser Technik erhalten nach der Aktivierung rote Pupillen und je nach Ausprägung ein bis drei Tomoe. Besonders starke Anwender können das Sharingan zum noch mächtigeren Mangekyou Sharingan weiterentwickeln. Mit dem Sharingan kann man unter anderem Bewegungsmuster von Feinden voraussehen und Jutsus kopieren.

In Konoha bekleidet Kakashi den Rang eines Jonin und steht in der Hierachie des Dorfes weit oben. Allgemein gilt er, als sehr starker Ninja ist aber chronisch unpünktlich und ein sehr strenger Lehrer. Außerdem liebt er die zotige Flirtparadies Romanreihe des mächtigen Ninja Jiraya.

Privat ist Kakashi ein sehr fröhlicher Mensch, hat jedoch gegenüber seinen verstorbenen Kameraden Rin & Obito Schuldgefühle. Er besucht täglich beide Gräber, was die Unpünktlichkeit erklärt, die Kakashi als Requiem für Obito an den Tag legt. Von Obito erhielt Kakashi das Sharingan als Geschenk, kurz bevor Obito auf einer Mission verstarb und Kakashi ein Auge verloren hat. Auch zu seinem Ausbilder, dem inzwischen verstorbenen vierten Hokage Minato Namikaze, hatte Kakashi ein gutes Verhältnis. Besonders erwähnenswert ist die Rivalität zu Maito Gai, der sich mit Kakashi immer Duelle jeglicher Art liefert und sei es nur Schere-Stein-Papier. Obwohl beide völlig unterschiedliche Stärken haben sind Maito und Kakashi die einzigen Jonin, die bis zum Ende des Mangas aktiv mithalten können.

Als Hauptcharakter übernimmt Kakashi schon sehr früh in der Handlung die Rolle als Ausbilder von Team 7, bestehend aus Naruto Uzumaki, Sakura Hirano und Sasuke Uchiha. Besonders um Naruto und Sasuke kümmert sich Kakashi besonders intensiv, was deren Ausbildung angeht. Durch Kakashis Hilfe erlernen beide ein spezielles Jutsu und bauen ihre Fähigkeiten aus.

Ich halte Kakashi Hatake für eine der tiefgründigsten Figuren von Naruto und für einen der fähigsten Kämpfer, der in zahlreichen Schlachten seine Fähigkeiten unter Beweise gestellt hat. Egal ob zu Beginn gegen Zabusa oder in Shippuden gegen Pain, Madara und Sasuke. Kakashi steht immer an vorderster Front und fürchtet selbst den Tod nicht.

Ich denke mit diesem Beitrag, habe ich euch einen soliden Überblick über Kakashi Hatake vermittelt und verdeutlicht, warum er mein Lieblingscharakter aus Naruto ist.

Das wars von meiner Seite und wenn ihr Vorschläge für dieses Format habt lasst es mich gern in den Kommentaren wissen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

AnoHana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen | Review

Name: AnoHana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen
Folgen: 11
Staffeln: 1
Studio: A-1 Picutres
Genre: Coming of Age, Drama

Ich bin ja offen für Vorschläge was Animes, Mangas, Comics, Filme, Serien, Bücher und Videospiele angeht. Daher ein großes DANKE an die liebe Avilinn von Instagram für diese bitter-süße Empfehlung.

Kernfakten zur Serie

Name: AnoHana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen

Folgen: 11

Staffeln: 1

Studio: A-1 Picutres

Genre: Coming of Age, Drama


Handlung: Fünf Freunde und ein letzter Wunsch

Im Kern handelt der Anime von einer Gruppe alter Freunde, die sich inzwischen auseinandergelebt haben aber wieder zusammenfinden als Protagonist Jinta Yadomi, kurz Jintan, den Geist ihrer lang verstorbenen Freundin Meiko Honma, kurz Menma, sieht.

Es liegt nun also an Jintan, Anaru, Yukiatsu, Tsuruko und Poppo den letzten Wunsch von Menma zu erfüllen aber auch gleichzeitig ihre eigenen Dämonen zu bekämpfen.

Eine emotionale Reise zur Selbstfindung und Vergebung beginnt.

Meine Meinung zum Anime

AnoHana ist ein sehr emotionaler Anime der die Genres RomanceComing of Age und Drama geschickt in sich vereint, aber selten wirklich kitschig wird. Die Geschichte um fünf Freunde die einer verstorbenen Freundin Frieden verschaffen wollen ist im Vergleich zu vielen anderen Animes sehr geerdet und baut sich langsam bis zum emotionalen Finale auf.

Emotion ist das Stichwort, den die deutschen Sprecher legen sehr viele Emotionen in ihre Rollen und verleihen den Super-Peace-Busters, so der Name der Gruppe aus Kindertagen, viel Persönlichkeit aber auch Tiefgang. In Kombination mit dem schönen Zeichenstil entstehen so starke Szenen, die mich mehr als einmal zu Tränen gerührt haben, was auch am simplen Umstand, dass die Figuren sehr nahbar und menschlich sind.

Ein Lob verdient der Plottwist im letzten Akt, der den Figuren nochmal mehr Tiefgang verleiht und sich im Vorfeld nicht ankündigt, wie man es sonst in vielen anderen Geschichten merkt.

Fazit

Alles in allem ist AnoHana ein kurzer aber nicht kurzweiliger Anime der eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Vergebung erzählt, die den Zuseher, sofern man sich darauf einlässt, auf eine emotionale Reise mitnimmt die sich viel Zeit mit den Figuren lässt, um Bindungen aufzubauen.
Ich vergebe für AnoHana – Die Blume die wir an jenem Tag sahen die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Ballad of Buster Scruggs (Netflix Original) | Review

Titel: The Ballad of Buster Scruggs
Originaltitel: The Ballad of Buster Scruggs
Regie: Coen Brothers
Laufzeit: 132 Minuten
Genre: Western
Erscheinungsjahr: 2018

Ich mag eigentlich keine Western aber wie immer gibt es Ausnahmen die die Regel bestätigen. The Ballad of Buster Scruggs ist diese Ausnahme!

Kernfakten zum Film

Titel: The Ballad of Buster Scruggs

Originaltitel: The Ballad of Buster Scruggs

Regie: Coen Brothers

Laufzeit: 132 Minuten

Genre: Western

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Ein Wilder Westen und 6 Geschichten

The Ballad of Buster Scruggs ist ein sogenannter Anthologiefilm und erzählt sechs in sich abgeschlossene Geschichten im Wilden Westen. Dabei unterscheiden sich die Geschichten in ihrer Thematik relativ. Mal geht es um einen scharf schießenden Songster, in einer anderen Episode geht es um einen vermasselten Banküberfall. Sehr interessant ist die Geschichte All Gold Canyon, die nach einer Erzählung von Jack London, von Schicksal eines Goldgräbers berichtet.

Meine Meinung zum Film

Die Handlung des Films gefällt durch die sechs in sich geschlossenen Episoden, deren einzige Verbindung der Wilde Westen ist. Jede Episode steht für sich allein und hier liegt ein großer Vorteil von The Ballad of Buster Scruggs, da die einzelnen Geschichten lange genug unterhalten um Spannung zu erzeugen aber auch kurz genug sind, um nicht langatmig zu werden. Ebenso kommt der Film mit einer breiten Palette an Themen und Stimmungen des Weges. Durch den gesamten Film zieht sich ein zynisch-humoristischer Unterton, der durch Klamauk, Gewalt, Melancholie und Drama aufgelockert wird. Weiters besticht The Ballad of Buster Scruggs durch starke Landschaftsaufnahmen sowie Szenenieren, wie einer Bank mitten im Nirgendwo.

Ein großes Lob geht an die hochkarätige Besetzung, die durchgehend eine solide Performance abliefert und den Wilden Westen mit seinen unterschiedlichen Facetten widerspiegelt. Abgerundet wird das Werk durch einen stimmungsvollen Soundtrack.

Fazit

Zusammengefasst ist The Ballad of Buster Scruggs ein solider Western, der durch sein Anthologieformat sehr abwechslungsreich ist, eine starke Besetzung hat und unterschiedliche Western Elemente vermischt.

Selbst für mich, als Westernmuffel, hatte der Film einiges zu bieten und bekommt die verdiente Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Attack on Titan Staffel 1 | Review

Name: Attack on Titan
Folgen: 49+
Staffeln: 3+
Studio: WIT Studio, Production I.G
Genre: Action, Horror, Fantasy

Mit Attack on Titan verbinde ich äußerst positive Erfahrungen. Der Manga, inklusive Spin-offs, hat mir sehr gut gefallen, die beiden PS4 Spiele stehen auf meinem Pile of Shame und auch die Realfilme konnten mich überzeugen.

Heute geht es mir um den Anime, dessen erste Staffel zurzeit auf Netflix läuft!

Kernfakten zu Serie:

Name: Attack on Titan

Folgen: 49+

Staffeln: 3+

Studio: WIT Studio, Production I.G

Genre: Action, Horror, Fantasy

Weitere AoT Beiträge:

Attack on Titan Part 1 | Review

Attack on Titan Part 2 | Review

Attack on Titan Part 1 – Unterschiede zwischen Film & Manga | Gedankenspiel


Spoilerwarnung!

Handlung: Die Welt gehört den Titanen

107 Jahre vor Beginn der Rahmenhandlung erschienen die Titanen auf der Erde und brachten die Menschen an den Rand der Vernichtung. Die letzten Menschen bauten die drei großen Mauern Rose, Maria und Sina dank derer ein Jahrhundert des trügerischen Friedens anbrach. Als eines Tages ein kolossaler Titan auftauche und das Tor des Mauerbezirks Shiganshina einriss fielen die Titanen erneut ins Gebieten der Menschen ein und erinnerten sie erneut an die Gefahr durch diese Monster.

Die Geschichte dreht sich um Eren Jäger, seine Adoptivschwester Mikasa Ackermann und Armin Arlert, die den Angriff der Titanen auf Shiganshina er- sowie überlebt haben. Bei diesem Angriff starb Erens Mutter worauf dieser schwor alle Titanen auszulöschen. Zusammen mit seinen beiden Freunden schließt er sich dem Militär an, um seinem Ziel näher zu kommen. Kurz nach dem Ende ihrer Ausbildung wird der Bezirk Trost, der Außenbezirk der zweiten Mauer, angegriffen. Zusammen mit anderen Mitgliedern der 104. Trainingseinheit, von denen viele den erweiterten Kreis an Hauptfiguren bilden, beteiligen sich die drei Freunde an der Schlacht um Trost. Eren fällt, während des Kampfes allerdings taucht, als alle Hoffnung verloren scheint, ein monströser Titan auf der seine Artgenossen frisst. Als sich herausstellt, dass es sich bei diesem Titanen um Eren handelt, kann die Menschheit unter schweren Verlusten den Bezirk Trost zurückerobern. Trotz Misstrauen & Vorbehalten wird Eren zur größten Hoffnung, wenn es darum geht die Mauer Maria zurückerobern. Er wird unter Aufsicht des Obergrefreiten Levi dem Aufklärungstrupp zugeteilt, der ins Titanengebiet vorrückt, um die Rückeroberung zu planen. Auf einer Expedition in ebenjenes Gebiet stellt sich heraus, dass es noch mehr Titanenwandler wie Eren gibt …

Die Menschheit holt zum Rückschlag aus und die Flügel der Freiheit des Aufklärungstrupps stehen an vorderster Front.

Meine Meinung zur Serie

Wie auch die Mangavorlage schafft es der Anime sehr viel Handlung in kleinen, ineinandergreifenden Handlungsbögen zu erzählen und dabei seine Figuren stellenweise sogar besser zu charakterisieren als die Vorlage. Dies geschieht durch den simplen Kniff manche Szenen zu erweitern, die im Manga sehr kurz sind oder gar neue Szenen einzuführen. Bestes Beispiel ist die Einführung von Kommandant Pixies, die so im Manga nicht vorkommt.

Abseits der Handlung punktet Attack on Titan mit zwei weiteren Stärken. Zum einen ist die Animationsqualität einfach nur hervorragend und zum anderen ist die Inszenierung perfekt gelungen. Besonders die Kämpfe mit den Titanen sind dank des handlungsinternen 3D Manövers und der hochwertigen Animation so dynamisch wie nur möglich. Unterlegt werden alle epischen Szenen mit richtig epischer Schlachtmusik, die den Zuseher mitreißt und mitfiebern lässt, da Tode in Attack on Titan keine Seltenheit sind.

Doch nun komme ich zu dem Punkt der in jedem Anime angesprochen werden muss, und zwar die deutsche Synchronisation die, wie so ziemliches alles an diesem Anime, sehr gelungen ist. Es sind so großartige Sprecher wie Max Felder (Eren Jäger), Josephine Schmidt (Hanji Zoe) und Florian Halm (Levi Ackermann) die den Figuren nicht nur Persönlichkeit, sondern auch Tiefgang verleihen.

Fazit

Zusammengefasst ist Attack on Titan eine äußerst hochwertige Adaption des Mangas, die in allen Belangen durch Qualität glänzt und an gewissen Punkten die Vorlage etwas überbietet. Für Fans von actionlastigen Animes ist Attack on Titan ohnehin ein Pflichttitel und wer nach einem starken Einstieg sucht, sollte auch einen Blick riskieren. Ich vergebe die wohlverdiente Sonderwertung absolut sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Venom by Donny Cates Vol. 1: Rex | Review

Titel: Venom Vol. 1: Rex
Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Erschienen: 4. Dezember 2018

Nach The Immortal Hulk ist Venom von Donny Cates die zweite neue Marvel Serie, die ich begonnen habe um dem Marvel Verlag eine zweite Chance zu geben. Wie bei The Immortal Hulk habe ich die Wahl nicht bereut!

Wer mehr über Venom lesen will kann diesem Link folgen:

Venom Film Review

Wer ist … Venom? | Wer ist … ? #4

Kernfakten zum Comic

Titel: Venom Vol. 1: Rex
Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Erschienen: 4. Dezember 2018


Handlung: Gott kommt zur Erde

S.H.I.E.L.D. gibt es nicht mehr und der Fall dieser Organisation hat unter den Straßen New Yorks etwas ebenso altes wie böses erweckt. Dies wirkt sich auch auf den dunklen Beschützer New Yorks aus. Etwas verändert sich in Venom und Eddie Brock hat immer mehr Schwierigkeiten den Symbionten zu kontrollieren. Gott kommt zur Erde und er ist kein Erlöser …

Zusammen mit Miles Morales muss das dynamische Duo Eddie Brock und Venom die Stadt vor dem Untergang retten.

Meine Meinung zum Comic

Man nehme einen etablierten Anti-Helden (Eddie Brock und Venom), gibt eine Prise Science-Fiction (die Alienrasse Klyntar) dazu und vermengt alles mit einem Schuss Folklore (Knull und die Entstehung der Symbionten). Fertig ist eine spannende Geschichte die, ohne überladen zu wirken, ein völlig neues Bild auf Venom und seine Spezies wirft. Abseits der Handlung punktet Venom Vol. 1 mit einer starken Inszenierung, die nicht nur das monströse Wesen des Protagonisten, sondern auch die Gefährlichkeit seiner Spezies hervorragend darstellt. Ergänzend dazu wird die Figur Eddie Brock weiterentwickelt und seine enge Bindung zu Venom wird verdeutlicht.

Wie im unteren Bild zu sehen ist, wird die Geschichte von ansprechenden Zeichnungen begleitet.

Fazit

Venom by Donny Cates Vol. 1: Rex bildet einen hervorragenden (Wieder)Einstieg in die Venom Serie und erweitert die Geschichte der Symbionten massiv. Dabei wird die Lore der Symbionten bildgewaltig vermittelt und mit Knull wird ein wahres Monster als Schurke eingeführt. Dazu kommt ein ansprechender Zeichenstil, eine hervorragende Inszenierung und eine Weiterentwicklung der Hauptfiguren.

Ich vergebe für Venom Vol. 1: Rex die Wertung besonders lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das Filmjahr 2018: Horrorfilme | Podcast #2

Podcast Folge 2. Heute geht es um die besten aber auch schlechtesten Horrorfilme, die ich & Mara im Filmjahr 2018 gesehen habe.


Ultraman 06 | Review

Name: Ultraman 06
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 15.November 2018

Shinjiro Hayata ist zurück um, als Ultraman für Gerechtigkeit zu sorgen aber er trägt nicht als einziger die Rüstung und wie wir wissen ist Ultramann der beste Mann!

Kernfakten zum Manga

Name: Ultraman 06

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 15.November 2018

Die restlichen Ultraman Rezensionen

Ultraman 01 Rezension

Ultraman 02 Rezension

Ultraman 03 Rezension

Ultraman 04 Rezension

Ultraman 05 Rezension


Was bisher geschah …

Nachdem das Alien Bemular die Erde angriff, musste Shinjiro Hayata die Rolle von Ultraman übernehmen, da sein Vater Shin inzwischen zu alt wurde. Zusammen mit Ultraman V7 aka Moroboshi und der SSSP sorgt Shinjiro für Gerechtigkeit, indem er böse Aliens bekämpft, sie aber aus moralischen Gründen nicht töten kann. Während einer Mission treffen Ultraman und Moroboshi auf den mysteriösen Ace, der ebenso ein Ultraman ist …

Handlung: Zwischen Menschlichkeit und Gerechtigleit

Shinjiro und Ace stehen einem monströsen Alien gegenüber. Ace tötet das Monster mit Leichtigkeit und scheint die Identität von Ultraman aka Shinjiro zu kennen, was Fragen aufwirft. Gleichzeitig kommt Shinjiro dem Idol und Ultraman-Fan Rena näher, jedoch darf Shinjiro seine Geheimidentität nicht preisgeben und somit die SSSP sowie das Interstellare Konzil zu gefährden.

Band 6 endet mit der Konfrontation zwischen Shinjiro, Moroboshi und Ace. Während Shinjiro Menschlichkeit zeigt, ist Moroboshi gnadenlos im Kampf …

Meine Meinung zum Manga

Der sechste Ultraman baut auf den Stärken der Vorgängerbände auf und setzt sie konsequent fort. Durch weitere Einblicke in die Welt der Aliens wird das Universum erneut etwas vergrößert und der Ausbau von Shinjiros Charakter wird ebenfalls vorangetrieben. Interessant ist der Dialog während des Kampfes der Ultramen. Jeder der Drei verkörpert seine eigene Version von Ultraman. Shinjiro ist der menschliche Ultraman, Moroboshi ist der gnadenlose Ultraman und Ace symbolisiert den Ultraman der Gerechtigkeit.

Ein großes Lob verdient der hochwertige Zeichenstil von Ultraman, der dank harten Konturen den Ernst der Lage verdeutlicht. Gleichzeitig sorgen gelegentliche humoristische Einlage für Abwechselung und verleihen selbst dem harten Moroboshi etwas Menschlichkeit.

Fazit

Zusammengefasst ist Ultraman Band 6 eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die die etablierten Stärken (World Building, Charakterentwicklung, Handlung & Zeichenstil) weiter ausbaut und erneut mit einem gemeinen Cliffhanger endet, der Lust auf mehr macht.

Von mir bekommt Ultraman 06 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Aquaman (DCEU) | Gedankenspiel

Titel: Aquaman (DCEU)
Originaltitel: Aquaman (DCEU)
Regie: James Wan
Laufzeit: 139 Minuten
Genre: Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2018

Aquaman ist inzwischen ein fester Bestandteil des DCEU Filmuniversums. Nach einem ersten Auftritt in Dawn of Justice sowie einer prominenteren Rolle in Justice League, dem gescheiterten Crossover, hat der „Wassermann“ endlich seinen lang erwarteten Solofilm bekommen. Regie führte Horrormeister James Wan und der gute Mann hat gezeigt, dass er mehr kann als nur Horrorfime zu inszenieren.

Für diesen Film und alle kommenden Comicverfilmungen werde ich von klassischen Rezensionsformat absehen und mich eher auf die einzelnen Aspekte in Kombination mit meinem Comicwissen konzentrieren.

An dieser Stelle gilt eine kleine Spoilerwarnung!

Kernfakten zum Film

Titel: Aquaman (DCEU)

Originaltitel: Aquaman (DCEU)

Regie: James Wan

Laufzeit: 139 Minuten

Genre: Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2018


Weitere Beiträge zum DCEU

Filme


Handlung & Figuren/Schauspieler

Aquaman erzählt mehrere Handlungsstränge und orientiert sich erzählerisch an Wonder Woman und Dawn of Justice wobei erstgenannter Film klar das primäre Vorbild ist. Der Zuseher erlebt sowohl den Streit um Atlantis Thron, den Werdegang von Arthur Curry zum richtigen Thron und den Aufstieg von Black Manta, der Nemesis von Aquaman. Wirkt der Film zu Beginn etwas gehetzt und übertrieben nimmt man sich in der Mitte mehr Zeit für die Charakterentwicklung sowohl aufseiten der Helden als auch der Schurken.

Jason Momoa verkörpert zwar einen kampferprobten Helden, der aber noch seinen Platz finden muss und eine Bestimmung zu erfüllen hat. Zuerst unfreiwillig in die Handlung hineingezogen entwickelt sich Arthur Curry/Aquaman im weiteren Verlauf zu einem richtigen Helden, weil er keine Wahl hat, aber genau das macht ihn heroisch. Als Sohn des Meeres und des Landes muss er, ganz wie in den Comics, die Brücke zwischen beiden Welten sein und den drohenden Krieg verhindern.

Als Gegenstück dient Patrick Wilson als Aquamans Halbbruder König Orm, der seine Welt (die Meere) retten möchte und sich vom tragischen König zum grausamen Eroberer entwickelt. Dazu kommt der Zwist mit Arthur und die Furcht vor dem Verlust des Throns. Orm sieht sich als der rechtmäßige Ocean Master und somit Herrscher der Weltmeere. Um alle Völker unter Wasser zu vereinen und der Oberwelt den Krieg zu bringen, geht er über Leichen.

Der „wahre“ Schurke des Films wird jedoch von Yahya Abdul-Mateen II verkörpert. David Kane ist zu Beginn ein Pirat entwickelt nach einer wenig erfreulichen Begegnung mit Aquaman einen brennenden Zorn auf den Helden und sinnt auf Rache. Seine „Motivation“ Black Manta zu werden ist die gleiche wie in den Comics und absolut nachvollziehbar. Ich vermute und hoffe auf einen weiteren Auftritt Black Mantas in kommenden Aquaman Filmen.

Den Abschluss im Kreis der relevanten Figuren bilden Mera (Amber Hear), Atlanna (Nicole Kidman) und Vulko (William Dafoe) die Aquaman in seiner Mission unterstützen beziehungsweise Atlanna ist als Aquamans Mutter dessen wichtigster Anker.

Stilmittel, CGI und Soundtrack

Aquaman baut unterschiedlichste Genreelemente in seinen Handlungssträngen, wirkt dabei jedoch nicht überladen, was mich ehrlich gesagt überrascht. So haben wir Elemente aus dem Drama sowie dem Fantasy, Science-Fiction, Action und Horrorfilm. Besonders die Horrorelemente von Aquaman sind eines der Highlights des Films und unterstreichen die Fähigkeiten von James Wan. Ein weiteres Stilmittel sind drehende Kameraaufnahme und eher längere Shots, die besonders in den teils überraschend brutalen Kämpfen eingesetzt werden. Dabei gewinnen die Gefechte eine dynamische Note und die Szenen wirken umfangreicher in der Inszenierung.

Eine positive Überraschung ist das CGI von Aquaman. Da der Film über weite Strecken unter Wasser spielt, müssen die Effekte hochwertig sein und dieser Fall tritt ein. In Kombination mit hervorragend platzierten Kamerawinkeln entstehen nicht nur beeindruckende Bilder, sondern auch eine überraschend realistische Darstellung der Völker unter Wasser. So sind auch die Bewegungen nicht mehr so lächerlich wie zu Zeiten von Aquaman. Die schnelle Fortbewegung der atlantischen Bewohner wirkt realistisch und erinnert an die hohe Geschwindigkeit der Amazonen oder der Kryptonier. Ebenso wirken die Kämpfe unter Wasser, dank dem CGI realistisch, weisen aber eine gewisse Trägheit, auf die durch das Wasser bedingt ist. Was ebenfalls positiv zu erwähnen wäre ist der Einsatz eines Filters über der Stimme, wenn die Figuren unter Wasser sprechen.

Der Soundtrack aus der Feder von Rupert Gregson-Williams passt perfekt zum Film und unterstreicht diese mysteriöse, gefährliche Welt unter Wasser.

Fazit

Zusammengefasst ist Aquaman der Beweis für DC/Warners Fähigkeit qualitativ hochwertige Solofilme, um ihre Helden zu produzieren. Im Kern behandelt der Film mehrere Handlungsstränge mit ernster Thematik, die durch etwas Humor und Augenzwinkern aufgelockert werden. Trotz mehrere Stränge sowie Genreelemente wirkt Aquaman nicht überladen und fügt sich zu einem befriedigenden Film zusammen. Aquaman schafft es gekonnt den Mikrokosmos der Comicvorlage zu etablieren und viele Elemente ins DCEU einzufügen die die Basis für kommende Filme legen. Ich kann diesen Film definitiv weiterempfehlen und bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Pokemon: Let‘s Go, Evoli | Review [Nintendo Switch]

Name: Pokemon: Let’s Go, Evoli!
Entwickler: Game Freak
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo Switch
Release: 2018
Genre: RPG

Eigentlich wollte ich mir Pokemon: Let’s Go Evoli nicht kaufen und auch nicht rezensieren aber mein Kumpel Felix hat mir eine seiner Editionen zu Rezensionszwecke geliehen. Danke an dieser Stelle und jetzt kommt meine Review dazu!

Kernfakten zum Spiel

Name: Pokemon: Let’s Go, Evoli!

Entwickler: Game Freak

Publisher: Nintendo

Plattform: Nintendo Switch

Release: 2018

Genre: RPG

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Handlung: Back to the Roots

Let’s Go Evoli & Let’s Go Pikachu basieren auf der Gelben Edition und spielt somit in der Kanto Region. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Trainers, wahlweise einer Trainerin, aus dem Dorf Alabastia, der/die zu einer Reise aufbricht, um Pokemonmeister zu werden und die verschiedenen Pokemon zu entdecken.

Auf der Reise erhält der Trainer/die Trainerin Unterstützung eines freundschaftlichen Rivalen um das sinistre Team Rocket aus Kanto zu vertreiben, die Pokemon entführen, um die Weltherrschaft zu erlangen.

Okay die Handlung von Let’s Go Evoli/Let’s Go Pikachu passt auf einen Bierdeckel, was aber auf fast jedes Pokemon Spiel zutrifft. Natürlich gibt es Ausnahmen wie beispielsweise Omega Rubin/Alpha Saphir mit der Delta Episode oder Schwarz/Weiß mit deren größer angelegten Plot. In diesem Fall stört dies allerdings nicht wirklich, da die Handlung von Let’s Go zwar simpel ist, aber dafür dem Gameplay nicht im Weg steht, was eindeutig das Kernstück des Spiels ist.

Gameplay: Alt & Neu gemischt

Wie man es von Pokemon gewohnt ist sind auch die aktuellen Ableger Rollenspiele, jedoch liegt der Fokus in diesem Spiel weniger auf den Kampf mit anderen Trainern beziehungsweise wilden Pokemon, sondern auf dem Fangen zahlreicher Monster. Je mehr man von einer bestimmten Art (nehmen wir als Beispiel ein wildes Pikachu) fängt, umso höher fällt der Multiplikator aus. Weitere Faktoren für einen höheren Multiplikator ist ein gutes Timing beim Fangen oder wenn die Pokemon besonders groß oder klein sind. Dies wird durch eine farbliche Markierung dargestellt. Ein hoher Multiplikator gewährt mehr Erfahrungspunkte, was das Training des Teams, dass aus bis zu sechs Pokemon bestehen kann, massiv erleichtert. Neben dem Fangen gibt es auch die serientypischen Kämpfe, die rundenbasiert ablaufen, gegen Areanleiter und andere Trainer. Die Arealeiter stellen quasi Meilensteine in der Trainerlaufbahn des Spielers/der Spielerin dar und wenn alle acht Arenaleiter besiegt wurden darf man die Top Vier herausfordern, die quasi die Endgegner des Spiels sind.

Nach jedem Sieg über einen Areanleiter erhält man einen Orden, Tauschpokemon gehorchen bis zu einem höheren Level und man erhält eine Technik, die man einem Pokemon, sofern möglich, erlernen kann.

Weitere Neuerungen wären das Wegfallen der sogenannten VM’s und die Interaktion mit den Pokemon. Das sind spezielle Techniken die zum Beispiel das Überqueren von Wasserflächen ermöglicht oder eine Schnellreise per Flug ermöglichen. Nun werden sogenannte Geheimtechniken vom Starterpokemon (Evoli oder Pikachu) erlernt die die VM’s ersetzen.

Bei der Interaktion steht das Starterpokemon als Partner im Fokus und kann mit Beeren gefüttert werden oder per Touchscreen gestreichelt werden, was die Narrative verstärkt. Neben dem Starter kann nun auch ein zweites Pokemon aus dem Pokeball gelassen werden und dieses läuft dem Spieler hinterher. Bei ausreichender Größe kann der Spieler sogar auf dem Pokemon reiten. Eine sehr wichtige Neuerung ist die Sichtbarkeit von wilden Pokemon auf der Oberfläche, was nervige Zufallskämpfe der Vergangenheit angehören lässt.

Grafik & Soundtrack: Pure Nostalgie

Im Endeffekt hat die erste Generation mit Let’s Go Evoli/Let’s Go Pikachu ein massives grafisches Upgrade erhalten und kommt nun in aufpolierter 3D Optik des Weges. Besonders die Arenen unterscheiden sich nun stärker als jemals zuvor und wurde entsprechend des vorherrschendes Typs, zum Beispiel Wasser in Azuria City oder Pflanze in Prismania City, gestaltet. So erinnert die erstgenannte Arena an ein Schwimmbad während die Arena in Prismania City ganz im Zeichen von Blumen, Bäumen und der Natur allgemein steht. Jedoch wurde nicht nur die Arenen, sondern die Gebiete und die Spielwelt allgemein gewaltig aufgewertet und begeistern durch viele Details. Dank der nun sichtbar umherstreifenden Pokemon wirkt die Welt wesentlich lebendiger als in früheren Spielen.

Um die legendären Pokemon wie Arktos, Zapdos oder Lavados besser hervorzuheben gibt es kleine Filmsequenzen welche die Stärke dieser Vögel verdeutlichen soll. Allgemein wirken die Videosequenzen im Spiel sehr hochwertig und vertiefen die Erfahrung immens, wenn nach dem jedem Sieg in einer Arena ein High Five mit dem Starterpokemon vollzogen wird. Auch die Kämpfe sind dank der dritten Dimension wesentlich dynamischer gestaltet. Der Soundtrack ist wie man es von der Reihe gewohnt ist ebenfalls sehr hochwertig und glänzt durch die Aufarbeitung der klassischen Stücke. Hier wird auf altbewährtes gesetzt, was dem Spiel eine starke nostalgische Note verleiht.

Fazit

Alles in allem ist Pokemon Let’s Go Evoli ein grundsolides Rollenspiel, dass die alten Stärken der Serie nutzt und sie sinnvoll mit neuen Elementen kombiniert. Dank der nostalgischen Note und dem etwas geminderten Schwierigkeitsgrad ist das Spiel ideal für alte Fans und Neueinsteiger und mir als verprelltem Fan (danke Sonne und Mond) hat Let’s Go Evoli die Hoffnung zurückgegeben, dass das Pokemon Franchise sich doch nicht gegen die Wand gefahren hat.

Daher bekommt Pokemon Let’s Go Evoli die verdiente Wertung spielenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both? | Review

Titel: The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both?
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 128
Erschienen: 4. Dezember 2018

Wie im Nachruf für Stan Lee angekündigt habe ich vier neue Marvel Comics ausgewählt um zu entscheiden, ob ich diesem Verlag eine zweite Chance gebe und The Immortal Hulk Vol. 1 hat bereits einen guten Job gemacht!

Kernfakten zum Comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both?
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 128
Erschienen: 4. Dezember 2018


Handlung: Mensch, Monster oder beides?

Bruce Banner ist tot oder besser gesagt er war tot. Allein zieht er von Stadt zu Stadt, um jene zu finden, die böses tun. Jedoch kommt jemand anderes hervor, wenn die Nacht hereinbricht. Hulk, der unsterbliche (immortal) Hulk sucht die Bösen heim. Als sich die Hulk Sichtungen häufen begibt sich die Reporterin Jackie McGee auf die Suche nach dem grünen Koloss. Unterstützung erhält sie vom kanadischen Helden Sasquatch, der eine persönliche Beziehung zu Bruce Banner hat. Es stellt sich die Frage ob Bruce/Hulk ein Mensch oder Monster oder gar beides ist … ?

Meine Meinung zum Comic

Ein Vergleich mit Damage, Comic den ich im Dezember rezensiert habe, lässt sich schwer vermeiden da die Hauptfiguren ähnliche Eigenschaften aufweisen. Während erstgenannter Comic mehr auf Action setzt, geht The Immortal Hulk eher einen horrorlastigen Weg. Dem titelgebenden grünen Koloss werden mehr monsterhafte Eigenschaften gegeben, da die Nacht die Zeit des Hulks ist. Abseits der Charakterisierung und Weiterentwicklung des Hulks sowie der Beleuchtung der Beziehung zu Bruce Banner zeichnet sich The Immortal Hulk durch einen ansprechenden Zeichenstil aus, der die monsterhaften Aspekte von Hulk, Sasquatch und anderen Wesen der Gammastrahlung glaubhaft darstellt. Dabei vergisst der Comic aber nie die Kernprämisse der Dualität des Menschen. Jeder Mensch hat zwei Seiten. Eine die man sieht und jene die man nicht sicht.

Fazit

The Immortal Hulk bildet einen soliden Einstieg in die neue Serie um den grünen Koloss, der sowohl für Neulinge als auch für ältere Fans geeignet ist. Für meinen Geschmack hätte der Horroraspekt noch mehr in den Fokus gerückt werden können aber die Mischung aus Horror und Science-Fiction funktioniert sehr gut. Daneben weiß die Handlung zu gefallen und auch der Zeichenstil ist sehr gelungen.

Ich vergebe für The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both? die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Spider-Man: A New Universe | Review

Titel: Spider-Man: A New Universe
Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse
Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman
Laufzeit: 117 Minuten
Genre: Animation, Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2018

Auf Spider-Man: A New Universe oder Into the Spider-Verse habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut, da der Film nicht nur Miles Morales etabliert, sondern auch ein ganzes Multiversum, das Spider-Verse, etabliert. Wie immer bei Comicverfilmungen gilt eine kleine Spoilerwarnung!

Anmerkung zum Format: Ich habe den Film zusammen mit Felix im Format 4DX gesehen und kann es nur empfehlen. Die Immersion ist gewaltig und die Erfahrung den Film zu erleben war intensiv!

Kernfakten zum Film

Titel: Spider-Man: A New Universe

Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse

Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman

Laufzeit: 117 Minuten

Genre: Animation, Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Betritt das Multiversum

Kingpin möchte mit einem Gerät zur Dimensionskopplung seine Familie, die er durch Peter Parker/Spider-Man verloren hat, seine Familie zurückzuerlangen. Dadurch werden 5 Spider-Men aus alternativen Dimensionen in die Welt von Miles Morales ,dem neuen Spider-Man dieser Erde, gezogen. Um seine Familie und Heimat zu retten muss sich Miles seiner Kräfte bewusst werden um zusammen mit den Spider-Men den Kingpin und dessen Schurken aufzuhalten.

Meine Meinung zum Film

Die Handlung von A New Universe ist schnell erzählt, wird aber viel Emotion und Tiefgang vermittelt, was auch daran liegt, das dieser Film ein wahres Fest für Comicnerds ist. Interessant ist bereits die Erde, auf der Spider-Man: A New Universe. Wir haben es nicht mit Erde-616 (der regulären Marvel-Erde) zu tun, sondern mit Erde-1610, der Heimat des Ultimate Universe. Die Motivation von Miles Morales, als Spider-Man aktiv zu werden, basiert ebenfalls auf Schuldgefühlen (wie bei Peter Parker) wenngleich aus anderen Gründen. Neben Miles Morales als Spider-Man kommen Peter Benjamin Parker (DER SPIDER-MAN) von Erde-616, Gwen Stacey (Spider-Gwen/Woman) von Erde-65, Spider-Ham von Erde-8311, Peni Parker (SP//dr) von Erde-14512 und Peter Parker (Spider-Man Noir) von Erde-90214.

Wer nun denkt, dass der Film völlig überladen sein muss irrt, da jeder Charakter der Web Warriors (Bezeichnung für die Spider-Verse Krieger aus den Comics) seine eigene Vorstellung bekommt und ähnlich wie in Guardians of the Galaxy sein bisschen Screentime bekommt, um die jeweilige Figur kennenzulernen.

Zu Beginn nimmt sich der Film Zeit, um Miles Morales vorzustellen, schwenkt danach aber gekonnt in die Action um und etabliert die Prämisse des Films. Dabei werden unterschiedlichste Storylines aus den Comics zum Teil adaptiert wie Death of Spider-Man, Edge of Spider-Verse und die jeweiligen Origin Storys. Weiters bietet der Film mit Kingpin, Green Goblin, Dr. Octopus, Tombstone, Prawler und Scorpion eine große Schurkengalerie, die durch ihre Bekanntheit (teils durch das 2018 erschienene Spider-Man Spiel) keine große Einführung brauchen.

Die Spannungskurve der simplen Handlung steigt kontinuierlich an und wird durch humoristische Einlagen, emotionale Momente sowie zahllose Anspielungen aufgelockert. Wie bereits erwähnt ist Spider-Man: A New Universe ein wahres Fest für Comicfans, was unter anderem an den zahllosen Easter Eggs aber auch am optischen Stil des Films liegt. Der Film sieht nicht nur aus wie ein verfilmter Comic, er fühlt sich auch genauso an, durch den Einsatz von Sprechblasen, den bekannte Geräuschtexten und Farbschemen.

Fazit

Zusammengefasst ist Spider-Man: A New Universe der bisher beste Spider-Man Film, nutzt seine Vorlage besser als bisher jeder andere Film um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Der Film ist sowohl alte als auch junge Spider-Man Fans geeignet und schafft den Spagat aus Humor und Ernsthaftigkeit hervorragend.

Spider-Man: A New Universe hat sich die Sonderwertung besonders sehenswert definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Rückblick auf 2018 | Storytime

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Rückblick auf DerStigler.com.

Im ersten Rückblick habe ich mit Mara über das Filmjahr 2018 gesprochen und heute geht es mir um den ganzen Rest, sprich meine Top 10 Comics, Serien und Videospiele 2018. Um den Beitrag für euch interessanter zu gestalten werde ich den Beitrag in einzelne Kategorien unterteilen und die jeweils verlinkten Beiträge etwas beleuchten. Einige der hier angesprochenen Themen werden erst im Januar als eigener Beitrag genauer behandelt. Viel Spaß!


Top 10 Comics 2018

Zwei Plätze in dieser Aufzählung gehen an ganze Serien, da sowohl die einzelnen Bände als auch das gesamte Konzept hervorragend waren!

1. Dark Nights Metal

Mein absolutes Highlight des Jahres. Von der Vorgeschichte über das Hauptevent bis zu den Nebengeschichten war Dark Nights Metal hervorragend.

Dark Days: The Road to Metal Review

Dark Nights: Metal Review

Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising Review

Dark Nights: Metal: The Resistance Review

2. Venom by Donny Cates Vol. 1

Spannende Handlung, super Erweiterung der Symbionten Lore und ein hervorragender Zeichenstil. Ich hoffe wir sehen in Zukunft mehr von Knull!

3. Batman: White Knight

So ziemlich die beste Batman Geschichte, die ich dieses Jahr gelesen habe (wobei mir einige Detective Comics und Batman Bände fehlen).

Batman: White Knight Review

4. Damage Vol. 1

Für mich der beste Newcomer 2018 und ein würdiges Gegenstück zu Marvels Hulk.

Damage Vol. 1 Review

5. Red Hood and the Outlaws (ganze Serie)

Wer ist besser als Batman? Naja für mich sind das Jason Todd aka Red Hood und Dick Grayson aka Nightwing. Zusammen mit Artemis und Bizarro begibt sich Red Hood auf seinen eigenen Kreuzzug um für Gerechtigkeit zu sorgen. Ab 2019 heißt es dann Red Hood the Outlaw …

Red Hood and the Outlaws Vol. 1 (2017)

Red Hood and the Outlaws Vol. 2 Review (2017)

Red Hood and the Outlaws Vol. 3 Review

6. Batman: The Dark Prince Charming

Ein zwei Ausgaben langer Comic vom europäischen Autor/Zeichner Enrico Marini der durch eine interessante Handlung und wunderschöne Optil besticht.

7. The Immortal Hulk Vol. 1

Die ideale Hulk Serie für Veteranen und Neueinsteiger, die den monströsen Charakter des Hulk sowie dessen Wechselspiel mit Bruce Banner verdeutlicht.

8. Nightwing Vol. 3

Mit Band 3 kehrt die Serie zum düsteren Ton zurück und gefällt durch abgefahrene Schurken sowie dem dynamischen Duo, Nightwing und Robin.

Nightwing Vol. 3 Review [DC Rebirth]

9. The Silencer Vol. 1

Für mich der zweitbeste Newcomer 2018 und ein interessanter Einblick auf die Schattengesellschaft des DC Universums, in die die Helden nicht reinstechen.

The Silencer Vol. 1 Review

10. Monstress Vol. 1

Weg von Superhelden, Superschurken und Monstern und hin zum Fantasygenre. Eine steampunk artige Fantasywelt mit asiatischem Einschlag, dysteren Themen und starken Bildern.

Monstress Vol. 1 Review


Top 10 Spiele 2018

Für diese Aufzählung wollte ich möglichst wenig Remakes/Remastered/Ports verwenden.

1. Dark Souls Remastered

Nach anfänglicher Skepsis habe ich mich in Dark Souls Remastered reingefuchst und verliebt. Für mich ist es das beste Spiel des Jahres und eines der besten Spiele aller Zeiten.

Die Dark Souls Remastered Erfahrung

2. Far Cry 5

Hervorragender Shooter mit viel Mehrwehrt, einer schönen Welt und interessanten Handlung wenngleich die Bösewichte etwas präsenter hätten sein sollen.

Far Cry 5 Review

3. Detroit Become Human

Das Spiel mit der wahrscheinlich besten Handlung 2018, hervorragenden Figuren und vielen Möglichleiten.

Detroit Become Human Review

4. God of War

God of War hat so ziemlich die beste Inszenierung des Jahres ist aber etwas arg schlauchig, bietet jedoch unterhaltsame Nebenaufgaben.

God of War (2018) Review

5. Shadow of the Tomb Raider

Ein würdiger Abschluss für den Werdegang der jungen Lara Croft und starker Konkurrent für Uncharted.

Shadow of the Tomb Raider Review

6. Spider-Man

Dazu braucht man nicht viele Worte verlieren. Man nehme Elemente alter Spider-Man Spiele und vermengt diese mit einer Prise Arkham Reihe. Das Ergebnis ist ein solides Open-World Abenteuer mit Bedarf einer Fortsetzung!

Spider-Man [PS4] Review

7. Dragonball FighterZ

Technisch sowie Spielerisch der interessanteste Prügler des Jahres 2018 aber leider leidet das Spiel unter einer charmelosen DLC Politik!

Dragon Ball FighterZ Review

8. Super Smash Bros. Ultimate

Spielerisch ein kleines bisschen weniger anspruchsvoll als FighterZ aber wesentlich motivierend durch die gigantische Anzahl an Kämpfern!

9. Just Cause 4

Edeltrash der motiviert und unterhält trotz extrem langer Fußmärsche.

10. Pokemon: Let’s Go Evoli

Solides Pokemonspiel, dass zwar nicht an Omega Rubin rankommt aber ungemein motiviert aber leider das Training der Pokemon unnötig streckt.

Lobenswerte Erwähnungen:

Kirby Star Allies Review

Hitman (2016) Definitive Edition Gedankenspiel

Hitman 2 Review


Top 10 Serien 2018

Hier geht es um Serien die ich dieses Jahr gesehen habe und nicht zwangsläufig um Serien die dieses Jahr erschienen sind. In Klammer steht immer die gesehene Anzahl an Staffeln.

1. Attack on Titan (1 Staffel)

Ein extrem wertiger Anime, der der Vorlage kaum in etwas nachsteht und an gewissen Punkten den Manga sogar überbietet.

2. Altered Carbon (1 Staffel)

Ein etwas schwieriger Einstieg aber sobald mehr Details über diese Welt klar werden und man den Protagonisten besser kennt ensteht eine faszinierende Odyssey im Stil von Ghost in the Shell und Blade Runner.

Altered Carbon Staffel 1 Review

3. Castlevania (2 Staffeln)

Auch wenn die Videospiele von Konami längst tot sind funktioniert das Konzept von Castlevania sehr gut als Serie und gefällt unter anderem durch eine hochwertige Synchronisation.

Castlevania Staffel 1 Review

Castlevania Staffel 2 Review

4. The Frankenstein Chronicles (2 Staffeln)

Mein persönlicher Überraschungshit des Jahres, den ich per Zufall entdeckt habe und der mich bereits nach einer Folge in seinen Bann gezogen hat.

The Frankenstein Chronicles Staffel 1 Review

The Frankenstein Chronicles Staffel 2 Review

5. Jack Ryan (1 Staffel)

Dieser Serie habe ich schon vor der Veröffentlichung entgegengefiebert und ich mag das gesamte Konzept von Jack Ryan. Ich freue mich auf Staffel 2!

Jack Ryan Staffel 1 Review

6. Six (2 Staffeln)

2018 war das Jahr in dem ich meine Faszination für militärische Thriller entdeckt habe und Six war der Auslöser dafür!

Six Staffel 1 Review

Six Staffel 2 Review

7. One Punch Man (1 Staffel)

Ein äußerst unterhaltsamer Seinen-Anime und eine allgemein wertige Parodie auf das westliche Superhelden-Genre.

8. Santa Clarita Diet (2 Staffeln)

Ich mag das Horrorgenre und stehe Komödien allgemein offen gegenüber. Santa Clarita Diet verbindet beide Genres und ich hoffe auf eine finale dritte Stafel!

Santa Clarita Diet Staffel 1 Review

Santa Clarita Diet Staffel 2 Review

9. Big Mouth (2 Staffeln)

Vulgär, lustig und stellenweise tiefgründig. So lässt sich Big Mouth am besten beschreiben.

Big Mouth Staffel 1 Review

Big Mouth Staffel 2 Review

10. Lore (2 Staffeln)

Achja Lore …. ich liebe die erste Staffel abgöttisch aber Staffel 2 hat meinen Eindruck zu dieser Serie nachhaltig gestört aber mehr dazu in einem bald kommenden Beitrag.

Zum Abschluss gibt es noch ein paar lobenswerte Erwähnung:

  • Atypical (1 Staffel)
  • Bates Motel (3 Staffeln)
  • B: The Beginning (1 Staffel)
  • Devilman: Crybaby (1 Staffel)
  • Requiem (1 Staffel)
  • Van Helsing (2 Staffeln)
  • Z Nation (3 Staffeln)
  • Ghul (1 Staffel)
  • Black Lightning (1 Staffel)

Alles in allem war 2018 ein richtig geiles Jahr. Ich habe viel erlebt, habe viele faszinierende Menschen kennengelernt und war an wunderschönen Orten. Freundschaften entstanden, manche lösten sich wieder und wieder andere wurden vertieft. Außerdem durfte ich verstärkt der Körperkunst frönen. Ebenso konnte ich mich auf Instagram positiv hervortun und eine größere Community aufbauen.

Ich freue mich schon auf 2019 und hoffe euch weiterhin mit interessanten Beiträgen beglücken zu dürfen. Die Dichte an Beiträgen wird übrigens in den nächsten Tagen/Wochen etwas höher sein!
Das wars soweit von meiner Seite und wir lesen uns wie gewohnt im nächsten Beitrag!

Das Filmjahr 2018: Superheldenfilme/Comicverfilmungen | Podcast #1

Ein frohes neues Jahr 2019 und herzlich willkommen auf DerStigler.com. Ich bin aus meinem Winterurlaub zurück und bringe euch zugleich ein neues Format. Zusammen mit der lieben Mara aka Ainu89 von VERfilmt&ZERlesen zusammengetan um einen Podcast aufzunehmen. 

Ich wünsche euch viel Spaß mit unserem Pilotprojekt!

Superheldenfilme/Comicverfilmungen Podcast