Dark (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Titel: Dark
Originaltitel: Dark
Staffeln: 2+
Episoden: 18 in 2 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Thriller, Mystery, Science-Fiction

Ich bin absolut kein Fan deutscher Produktionen ABER ich habe meine Abneigung abgelegt und Dark gesehen. Ich habe diese Sichtung nicht bereut und warum das so ist erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zur Serie:

Titel: Dark

Originaltitel: Dark

Staffeln: 2+

Episoden: 18 in 2 Staffeln

Sender: Netflix

Genre: Thriller, Mystery, Science-Fiction


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Handlung: Eine kleine deutsche Stadt und das Ding mit der Zeit

In der fiktiven deutschen Kleinstadt Winden verschwinden zwei Kinder. Dies und ein Selbstmord wirft nicht nur die Leben von vier Familien aus den Fugen, sondern entfesselt Ereignisse die selbst die Zeit infrage stellen.

Wer hat die Kinder entführt? Was hat es mit den seltsam verbrannten Leichen auf sich? Wo ist Michel oder besser gefragt … wann ist Michel?

Diese Fragen halten nicht nur die Familien, sondern auch die örtliche Polizei auf trapp und mit weiterem Fortschritt entwickelt sich ein komplexer Thriller, der über mehrere Jahrzehnte sowie auf mehreren Zeitebenen spielt.

In einer Stadt voller dunkler Geheimnisse kann man nur schwer jemandem trauen und jeder kämpft mit seinen inneren Dämon, jedoch ist es klug die Zeit zu ändern, wenn man könnte?


Dark ist eine der komplexesten Serien, die ich jemals gesehen habe und gerade dem stehe ich etwas gespalten gegenüber. Einerseits sorgt die Komplexität für eine erschwerte Übersicht, besonders da viele Figuren auftauchen in mehreren Zeitebenen auftauchen. Andererseits liegt auch hier die größte Stärke von Dark neben der grandiosen Besetzung. Man kann tief in die Geschichte eintauchen und sich von den zahlreichen Twists und Erkenntnissen unterhalten lassen. Ich hatte mehr als einen „Aha“ Moment und die Serie fühlt sich wie ein gutes Point & Click Adventure an. Mit weiterem Fortschritt kommen neue Details ans Licht bis die Handlung in einem „brain error“ verursachenden Staffelfinale gipfelt sich, aber nicht auflöst.

Erzählerisch spielt Dark in einer hohen Liga und ist sich den Zeitschleifen, sowie Paradoxa durchaus bewusst, baut diese aber kreativ in die Geschichte mit ein.

Man kann die beste Geschichte erzählen jedoch wird diese niemals ohne eine gute Besetzung wirken und auch hier punktet Dark. Die Serie kommt mit einer kleinen Armee an Schauspielern des Weges, die so ziemlich alle überzeugen können und denen man ihre Rollen als Bewohner einer deutschen Kleinstadt voller Geheimnisse auch glaubt!

Neben der guten Besetzung weißt Dark eine starke Inszenierung auf, die in jeder Folge ein emotionales Highlight bietet und hervorragend die Kameraarbeit mit dem Soundtrack sowie den Schauspielern kombiniert. Besonders im Staffelfinale bekommt die Serie eine epische Note!


Zusammengefasst ist Dark eine hervorragende Serie, die trotz mancher Probleme in der Übersicht viel Spaß macht und durch die Bank weg zu unterhalten weiß. Die multiplen Handlungsstränge laden zum Nachdenken ein und jeder „Aha“ Moment fühlt sich belohnend an. Dazu kommt eine starke Besetzung und eine grandiose Inszenierung inklusive hörenswertem Score!

Wer einen spannenden Thriller mit multiplen Zeitebenen/Handlungssträngen und vielen Twists sucht, kann bei Dark gern einen Blick riskieren!

Ich vergebe für Dark Staffel 1 die Wertung sehenswert+ und bin gespannt, wie mir die zweite Staffel gefallen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Amazing Spider-Man #2 & #3 | English Review #11

Title: The Amazing Spider-Man #2 & #3
Writer: Nick Spencer
Artist: Ryan Ottley, Cliff Rathburn
Publisher: Marvel
Era: Fresh Start

Batman, Hulk & Venom … it’s getting time for some change, but until that happens, my review on Amazing Spider-Man issues 2 & 3!


Amazing facts

Title: The Amazing Spider-Man #2 & #3

Writer: Nick Spencer

Artist: Ryan Ottley, Cliff Rathburn

Publisher: Marvel

Era: Fresh Start


What happened so far …

For Peter Parker aka Spider-Man, nothing is really going on right now. His company is gone, his relationship with Mary Jane is past and when he is accused of plagiarism, he loses both his professional and his private reputation and his doctorate. He also loses his reputation with the other heroes, but after a defensive attack by Mysterio on New York, Peter changes his life and re-establishes a relationship with his great love Mary Jane.


Peter’s life is getting new momentum. He is with Mary Jane, the love of his life in a happy relationship, and celebrates minor accomplishments as a superhero. He also pushes the school bench at the super villain „The lizard“? Doctor Connors is now able to control his lizard-like self and has been rehabilitated.

However, when the Connors class is attacked by Taskmaster and Black Ant (former fighter Hydras), can Spiderman save the day, even though Peter is also present? Due to an accident Spiderman is separated from Peter, which means that both can exist as independent persons. How will this mess go on …?


Issues # 2 & # 3 of the current The Amazing Spider-Man series place a strong emphasis on humor, which, in combination with the more relaxed atmosphere, is a huge contrast to other Marvel series like Venom, Immortal Hulk or Secret Empire. However, just the relaxed atmosphere is extremely pleasant and above all refreshing, if one looks at the regular comic landscape. Besides, the comic still manages to be serious, if necessary.

Furthermore, the comic takes a lot of time for Peter and his relationship with M.J., which underlines the humanity of our friendly (ex?) Spider from the neighborhood. Not only narrative, but also optically pleases the expenditure 2 & 3 very well. The style underlines the casual atmosphere and has that certain style that only Spider-Man comics have. It’s hard to describe, but the comic has its own charm.


All in all, the issues 2 & 3 of The Amazing Spider-Man are convincing and shine primarily on a staged level. Both the conversations with interesting twist and the generally prevailing humor make this comic so worth reading, which is also the rating given by me!

We read in the next post! Have a good read!

The Amazing Spider-Man #2 & #3 | Review

Titel: The Amazing Spider-Man #2 & #3
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Ryan Ottley, Cliff Rathburn
Verlag: Marvel
Ära: Fresh Start/Neustart

Batman, Hulk & Venom  … wird langsam Zeit für etwas Abwechslung, aber bis es soweit ist, kommt meine Rezension zu den Amazing Spider-Man Ausgaben 2 & 3!


Amazing Fakten zum Comic

Titel: The Amazing Spider-Man #2 & #3

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Ryan Ottley, Cliff Rathburn

Verlag: Marvel

Ära: Fresh Start/Neustart


Mehr marvelhafte Rezensionen:


Was bisher geschah …

Für Peter Parker aka Spider-Man läuft momentan nichts wirklich rund. Seine Firma ist weg, seine Beziehung zu Mary Jane ist Vergangenheit und als er als Plagiator bezichtigt wird, verliert er im beruflichen als auch privaten sein Ansehen und seinen Doktortitel. Auch bei den anderen Helden verliert er sein Ansehen, aber nach einer abgewehrten Attacke Mysterios auf New York ändert Peter sein Leben selbst und geht erneut eine Beziehung mit seiner großen Liebe Mary Jane ein.


Peter’s Leben bekommt neuen Aufschwung. Er ist mit Mary Jane, der Liebe seines Lebens in einer glücklichen Beziehung, und feiert kleinere Erfolge als Superheld. Außerdem drückt er die Schulbank beim Superschurken „Die Echse“?!
Doktor Connors kann sein echsenhaftes Ich inzwischen kontrollieren und wurde rehabilitiert. Als die Schulklasse von Connors allerdings von Taskmaster und Black Ant (ehemalige Kämpfer Hydras) überfallen wird, kann Spiderman den Tag retten, obwohl Peter ebenfalls anwesend ist?

Durch einen Unfall wird Spiderman von Peter getrennt, was bedeutet, dass beide als eigenständige Personen existieren können. Wie wird dieses Chaos wohl weitergehen … ?


Die Ausgaben #2 & #3 der aktuellen The Amazing Spider-Man Serie legen einen starken Fokus auf den Humor, was in Kombination mit der eher lockeren Atmosphäre einen gewaltigen Kontrast zu anderen Marvel Serien wie Venom, Immortal Hulk oder Secret Empire darstellt. Allerdings ist gerade die lockere Atmosphäre äußerst angenehm und allen voran erfrischend, wenn man sich die reguläre Comiclandschaft ansieht. Außerdem schafft es der Comic trotzdem etwas ernst zu sein, wenn nötig. Weiters nimmt sich der Comic viel Zeit für Peter und seine Beziehung zu M.J., was die Menschlichkeit unserer freundlichen (Ex?)Spinne aus der Nachbarschaft unterstreicht.

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch gefallen die Ausgaben 2 & 3 sehr gut. Der Stil unterstreicht die lockere Atmosphäre und hat diesen gewissen Stil, den nur Spider-Man Comics haben. Es ist schwer zu beschreiben, aber der Comic hat seinen ganz eigenen Charme.


Alles in allem wissen die Ausgaben 2 & 3 von The Amazing Spider-Man zu überzeugen und glänzen in erster Linie auf inszenatorischer Ebene. Sowohl die Gespräche mit interessantem Twist und der allgemein vorherrschende Humor machen diesen Comic so lesenswert, was auch die von mir vergebene Wertung ist!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

What makes Murdered Soul Suspect so great? | Mind Game #8

Some time ago I wrote about Dying Light and what makes this game so great. Today I will made part two of this “series” with Murdered Soul Suspect (MSS), an amazing mystery/horror-adventure which no one seems to know. That’s too bad because the game tells a great main story with many spooky short stories alongside the normal game.

Like the last time I will write about story, gameplay and technique from the game and share my meaning with you.

Corefacts

Title: Murdered Souls Suspect

Developer:  Airtight Games

Publisher:  Square Enix

Platform: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, PC

Release: 2014

The player takes control over Ronan O’Connor who is a local police detective and hunts the mysterious Bell Killer. During tracking down the killer Ronan get’s shot to death by the murderer. He returns as a ghost and has to track down the killer one and for all to find peace and safe the city of Salem. During his mission he gets help from the medium Joy. Also the two learns about a danger from the world of the dead and more about the mysterious history of Salem.

The story of Murdered Souls Suspect is not very epic but it’s a very suspense full crime story with mystery and horror elements. Ronan is a pretty cool main character with an awesome background story with is told by his tattoos. Fun fact: Ronan O’Connor is one of the reasons why I love tattoos and why I want to have some! Also there are many side quests which are part of the adventure-gameplay. That means the player is looking for clues and this clues are part of a bigger ghost story. These stories are a pretty awesome and one of the best aspects of Murdered Soul Suspect.

Another good part of the game is the gameplay. Okay it’s also very simple but perfect for the detective/crime story. The player controls Ronan who visits different places to find information’s about the Bell Killer. Luckily he is a ghost what means that he can go threw most of the walls and doors. Also he can make unseen things aviable to see and speak with ghosts. Another important thing is the collecting of clues at the different places to move forward in the story, learn more about the killer and what is about the ghosts of Salem. Sometimes the player has to deal with demons but the fights aren’t very difficult. It’s a thing about hide and attack from the shadows.

Murdered Soul Suspect is a beautiful game with a great atmosphere. The different places are sometimes scary like an old house, a cemetery or an asylum. Salem is a perfect choice for the game because of the lore of this city and the past with the witches in and around Salem.

All in all Murdered Soul Suspect is a great mystery/horror-adventure with simple elements and mechanics but it makes fun and is perfect for horror/mystery fans or people who loves spooky ghost stories and a mini open-world with a great atmosphere. I really wish that more people know this awesome game see the qualities which I see.

I hope you enjoyed this post and we will read us next time. Have a good game!

Aurora (Netflix Original) | Review | Die Netflixers – A Superbros Original #6

Titel: Aurora
Originaltitel: Aurora
Regie: Yam Laranas
Laufzeit: 98 Minuten
Genre: Horror, Thriller, Mystery
Erscheinungsjahr: 2018

Aufgrund einer relativ schweren Verletzung und Zeitmangel ist es mir momentan nicht möglich ins Kino zu gehen, um aktuelle Filme zu rezensieren. Dafür kann ich aber die Netflix Originals erkunden und für das Netflixer Format meinen Horizont erweitern. Heute geht es mir um den philippinischen Thriller Aurora von 2018, weil Filme aus Asien fast immer interessant sind!


Kernfakten zum Film

Titel: Aurora

Originaltitel: Aurora

Regie: Yam Laranas

Laufzeit: 98 Minuten

Genre: Horror, Thriller, Mystery

Erscheinungsjahr: 2018


Weitere Netflixer Beiträge

#1: Open House

#2: Sabrina

#3: The Highwaymen

#4: Errementari

#5: Die Wandernde Erde


Handlung: Ein Schiffsunglück und die Folgen

Die Hostelbesitzerin Leana lebt mit ihrer Schwester auf einer kleinen Insel ein friedliches Leben. Dies ändert sich jedoch als die Aurora, ein Schiff, in der Nähe ihrer Insel auf tragische weise Schiffbruch erleidet und viele Menschenleben fordert.

Ab da an kann Leana bedingt durch ihre Gabe die verstorbenen Passagiere des Schiffs sehen, was regelmäßig furchtbare Ereignisse auslöst. Leana muss bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen, um ihre Schwester zu beschützen …


Ich erkenne die Bemühungen des Films eine ebenso gruselige, wie emotionale Geistergeschichte erzählen zu wollen. Leider schlägt dieses Vorhaben zum Teil fehl, was an der kaum vorhandenen Spannungskurve liegt. Die Handlung des Films entwickelt sich sehr interessant, aber leider fehlt der Geschichte der nötige Biss, um wirklich zu fesseln.

Das liegt auch am völlig verqueren Einsatz der Musik. Aurora hat einen tollen Soundtrack, der aber eher in ein Fantasy Epos passen würde als in einen Horror-Mystery-Thriller. Leider verlieren durch solch epische Klanguntermalungen die Geister ihre Unheimlichkeit, was schade ist, da die Inszenierung der Geisterscheinungen zu gefallen weiß und besonders der Twist am Ende dem Film schließlich ein bisschen Atmosphäre zuspricht.

Trotz allem ist dies aber nur ein schwacher Trost, da der Film viel von seinem Potenzial nicht nutzt.


Zusammengefasst ist Aurora ein kompletter Ausfall, sondern viel mehr ein Versuch das Horror-Thriller-Mystery alternativ anzupacken und eine Geistergeschichte ohne plumpe Jump Scares zu erzählen. Leider kommt die eigentlich interessante Geschichte, trotz guter Ansätze, ohne wirkliche Spannungskurve aus was mich zur Wertung bedingt sehenswert- bringt, da es definitiv bessere und spannendere Gruselfilme gibt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superbros S2/E6: Top 10 Netflix Original Serien (Teil 2/2) | Podcast

Superbros S2/E6: Top 10 Netflix Original Serien Teil 2

Kingdom Staffel 1

Marco Polo Staffel 1

The Rain Staffel 1

The Rain Staffel 2

The Rain Review (englisch)

Van Helsing Staffel 1

Van Helsing Staffel 2

Van Helsing Staffel 3

Altered Carbon Staffel 1

Samurai Gourmet Staffel 1

Jessica Jones Staffel 1

Black Lightning Staffel 1

Ghul Staffel 1

Spuk in Hill House Staffel 1

Die Wandernde Erde (Netflix Original) | Review | Die Netflixers – A Superbros Original #5

Titel: Die Wandernde Erde
Originaltitel: 流浪地球
Regie: Frant Gwo
Laufzeit: 125 Minuten
Genre: Science-Fiction
Erscheinungsjahr: 2019

Seit der Novell Weltenzerstörer möchte ich unbedingt mehr von Liu Cixin lesen. Daraus wurde bisher leider nichts ABER eines seiner Werke wurde verfilmt und dankenswerterweise auf Netflix veröffentlicht. Damit meldet sich auch das Netflixers Format zurück!


Weitere Netflixer Beiträge:


Kernfakten zum Film

Titel: Die Wandernde Erde

Originaltitel: 流浪地球

Regie: Frant Gwo

Laufzeit: 125 Minuten

Genre: Science-Fiction

Erscheinungsjahr: 2019


Handlung: Die lange Reise zur Rettung der Erde

Im Jahr 2061 verwandelt sich die Sonne langsam aber stetig in einen Roten Riesen. Durch diesen Prozess verändert sich das Leben auf der Erde drastisch. Um das Ende der Menschen und der Erde abzuwenden vereinten sich alle Menschen und bündelten alle Ressourcen, um ein gigantisches Projekt zu starten. Mit mehr als 10 000 gigantischen Antrieben soll die Erde weg von der Sonne gebracht werden, um die Erde und ihre Bewohner zu retten. Dabei dient eine gigantische Raumstation zur Navigation. Als die Erde jedoch den Jupiter passiert droht dessen Gravitation alles ins Chaos zu stürzen und die Erde mitsamt ihrer Bevölkerung zu vernichten ...


Der Film schafft es eine epische Geschichte über das Schicksal des gesamten Planeten glaubhaft zu vermitteln sprich, die Bedrohung ist wirklich sichtbar und allumfassend, aber gleichzeitig wird ein Familiendrama eingebettet, dass zwar etwas klischeehaft wirkt mit dem Vater, der zu einer Mission aufbricht und seine Familie verlässt, aber auch dies wirkt glaubhaft.

Allgemein schafft es der Film nicht nur eine epische, glaubhafte Geschichte zu erzählen, sondern auch durch ein authentisches Schauspiel zu glänzen. Dabei kommt der Film fast völlig ohne das bekannte over acting asiatischer Schauspieler aus. Nur ein paar klamaukhafte Einlagen lockern die ernste Geschichte etwas auf.

Das wahrscheinlich markanteste Markenzeichen des Films ist die bildgewaltige Inszenierung, welche nicht mit CGI geizt und ein episches Bild nach dem anderen präsentiert. Egal ob die Raumstation im All, Aufnahmen auf der Erde oder des Jupiter. In vielen Szenen des Films schwingt eine gewisse Epik mit, was perfekt zur Handlung passt.


Alles in allem ist Die Wandernde Erde ein bildgewaltiges Science-Fiction Epos, dessen Mischung aus Epik und himmelschreiender Melancholie über die gesamte Laufzeit hinweg fesselt. Dazu kommt eine Inszenierung, die zusammen mit dem Soundtrack über die Norm des Genres hingeht und gleichzeitig zeigt, wie stolz die Macher sind einen chinesischen Blockbuster zu produzieren, der sich definitiv nicht vor seinen westlichen Genrekollegen verstecken braucht.

Für Fans der Liu Cixin Werke ist dieser Film ohnehin Pflicht aber auch Fans von epochaler Science-Fiction die sich, bedingt durch die Herkunft des Films, angenehm anders anfühlt können einen Blick riskieren. Wer Filme aus Asien mag wird sich von diesem Werk ebenfalls begeistern lassen können.

Ich vergebe für Die Wandernde Erde die Wertung sehenswert+ und hoffe auf weitere Filme dieser Art, da die chinesische Science-Fiction frischen Wind ins Genre bringen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman: Last Knight on Earth Book One | English Review #10

Title: Batman – Last Knight on Earth
Writer: Scott Snyder
Artist: Greg Capullo
Publisher: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Black

After the big Hulk theme day, it’s time to bake smaller rolls again. That’s why I’m starting today with Batman: Last Knight on Earth, a DC Black Label comic by dynamic duo Scott Snyder and Greg Capullo!

Short info on the edge; The Amazing Spider-Man reviews will be continue in late July 2019!


Kernfakten zum Comic

Title: Batman – Last Knight on Earth

Writer: Scott Snyder

Artist: Greg Capullo

Publisher: DC Comics

Relase: 2019

Label: DC Black


Bruce Wayne was never Batman. The last 20 years of his life were a delusion and all the villains were doctors, nurses and carers at Arkham Asylum … okay, it’s not that simple. Something happened.

A horrible event has brought the earth into chaos and the heroes have lost. Together with the head of the Joker, in a kind of fishbowl, Batman sets out to recapture the earth for those who have survived and now live under the protection of Wonder Woman, as well as their Amazons in the underground.


As you know I’m a fan of dystopias and / or post apocalyptic settings. That’s why Batman: Last Knight on Earth hits a nerve with me, and as Scott Snyder writes the story, we get a deep insight into Bruce Wayne’s psyche.

I have to praise the introduction, which bears Snyder’s handwriting so strongly and shows Bruce Wayne as the dangerous patient of the Arkham Asylum, but then turns the whole story upside down with an emotional twist. Here also the division into four chapters fulfills its purpose in the asylum half and the dystopia half.

The interesting story is complemented by the strong drawing style of Greg Capullo, which, like the Lee Bermejo style, fits perfectly with the dark knight. Especially the faces are full of emotions and have their very own memorability!


All in all, Batman: Last Knight on Earth exudes its own charm and fascination, as you only know from a Snyder / Capullo comic. The story is fascinating and impresses with a twist and interesting twists as well as an ingenious performance by the joker. Visually, the comics also like and capture the story in powerful images.

If you like Batman, you can not avoid this comic. If you are looking for comics for adults, you can not ignore this work.

That’s why I give Batman: Last Knight on Earth the special reading rating and I’m looking forward to the second band! That’s it from my side.

We read in the next post. Have a good read!

Batman: Last Knight on Earth Book One| Review

Titel: Batman – Last Knight on Earth
Autor: Scott Snyder
Zeichner: Greg Capullo
Verlag: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Black

Nach dem großen Hulk Thementag wird es Zeit wieder kleinere Brötchen zu backen. Daher geht es mir heute um den Auftakt zu Batman: Last Knight on Earth, einem DC Black Label Comic, vom dynamischen Duo Scott Snyder und Greg Capullo!

Kurze Info am Rande; die The Amazing Spider-Man Rezensionen kommen wieder ab Ende Juli 2019!


Kernfakten zum Comic

Titel: Batman – Last Knight on Earth

Autor: Scott Snyder

Zeichner: Greg Capullo

Verlag: DC Comics

Relase: 2019

Label: DC Black


Bruce Wayne war nie Batman. Die letzten 20 Jahre seines Lebens waren eine Wahnvorstellung und alle Schurken waren Ärzte, Schwestern sowie Pfleger im Arkham Asylum … okay so simpel ist es dann doch nicht. Es ist etwas passiert. Ein grauenvolles Ereignis hat die Erde ins Chaos gestürzt und die Helden haben verloren.

Zusammen mit dem Kopf des Jokers, in einer Art Goldfischglas, macht sich Batman auf um die Erde für jene zurückzuerobern die überlebt haben und nun unter dem Schutz Wonder Womans, sowie ihrer Amazonen im Untergrund leben.


Ich bin ja bekanntlich ein Fan von Dystopien und/oder post apokalyptischen Settings. Daher trifft Batman: Last Knight on Earth bei mir einen Nerv und da Scott Snyder die Geschichte schreibt bekommen wir einen tief greifenden Einblick in Bruce Waynes Psyche.

Ein großes Lob muss ich dem Einstieg zusprechen, der so stark die Handschrift Snyders trägt und Bruce Wayne als gefährlichen Patienten des Arkham Asylum zeigt, aber dann mit einem emotionalen Twist die gesamte Geschichte auf den Kopf stellt. Hier erfüllt auch die Einteilung in vier Kapitel ihren Zweck in die Asylum Hälfte und die Dystopie Hälfte.

Ergänzt wird die interessante Geschichte mit dem starken Zeichenstil von Greg Capullo der, ähnlich wie der Lee Bermejo Stil, perfekt zum dunklen Ritter passt. Besonders die Gesichter strotzen nur so vor Emotionen und haben eine ganz eigene Einprägsamkeit!


Alles in allem übt Batman: Last Knight on Earth einen ganz eigenen Charme sowie Faszination aus, wie man sie nur von einem Snyder/Capullo Comic kennt. Die Geschichte ist faszinierend und besticht durch einen Twist sowie interessanten Wendungen sowie einem genialen Auftritt des Jokers. Optisch gefällt der Comics ebenfalls und weiß die Geschichte in starken Bildern einzufangen.

Wer Batman mag, kommt um diesen Comic nicht herum. Wer Comics für Erwachsene sucht, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Daher vergebe ich für Batman: Last Knight on Earth die Wertung besonders lesenswert und freue mich auf den zweiten Band!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Made in Abyss Staffel 1 | Review

Titel: Made in Abyss
Originaltitel: メイドインアビス
Staffeln: 1
Episoden: 13 in 1 Staffel 
Sender: AT-X
Genre: Fantasy, Abenteuer

Im Zuge der großen Anime-Kampagne von Netflix habe ich erneut angefangen Animes auf dieser Plattform zu konsumieren. Dank eines guten Freundes steht Made in Abyss schon länger auf meinem Lesestapel und zumindest den Anime habe ich jetzt bereits gesehen!


Kernfakten zur Serie:

Titel: Made in Abyss

Originaltitel: メイドインアビス

Staffeln: 1

Episoden: 13 in 1 Staffel

Sender: AT-X

Genre: Fantasy, Abenteuer


Weitere Anime Rezensionen:

One Punch Man Staffel 1

AnoHana

Attack on Titan Staffel 1

Drifters Staffel 1


Handlung: Eine Stadt am Abgrund

Im Zentrum der Handlung steht das Mädchen Riko, ihres Zeichens Schatzsucherin, aus der Stadt Orth. Diese Metropole umgibt eine gigantische Schlucht, genannt der Abyss (Abgrund). Eines Tages findet sie einen ohnmächtigen Androiden-Jungen, den sie mich zu sich nachhause nimmt.

Sie gibt dem Jungen den Namen Reg und freundet sich mit ihm an. Nach kurzer Zeit findet Riko eine Notiz ihrer lange verschollenen Mutter. Zusammen mit Reg beschließt sie in den Abyss zu reisen, um ihre Mutter zu finden trotz des Wissens um die Gefahren des sieben Kilometer tiefen Abgrunds …


Made in Abyss erzählt eine klassische Fantasy/Familiengeschichte und garniert diese mit einem Schuss Abenteuer, dargestellt durch den Abyss mit seinen zahlreichen monströsen Bewohnern.

Animationstechnisch stellt der Anime eines meiner Highlights 2019 dar, auch wenn der Stil mir persönlich etwas zu bunt und niedlich ist. Ein etwas erwachsener Stil hätte vielleicht gut getan aber sich dann wiederum mit dem Konzept der kindlichen Hauptfiguren gebissen. Was mir aber definitiv gefällt ist die hochwertige deutsche Synchronisation und der wunderschöne Soundtrack. Besonders das Intro geht wunderbar ins Ohr und gefällt!


Alles in allem ist Made in Abyss ein sehr guter Anime, der mir zwar stilistisch nicht so gefällt, aber dafür mit der Handlung sowie einer faszinierenden Welt punkten kann. Dazu kommt eine hochwertige Klanguntermalung, deutsche Synchro sowie viele eindrucksvolle Bilder!

Ich vergebe für Made in Abyss Staffel 1 die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Elder Scrolls | Mind Game #7

Surprisingly, a franchise I’ve never commented on, at least I can not remember, is The Elder Scrolls of Bethesda Game Studios / Zenimax Online Studios. This fact surprises me, as this series has accompanied me for many years and has entertained the series for hundreds of hours so far and will certainly entertain me.

Today I want to share my thoughts with you and create a small ranking on the three The Elder Scrolls (short TES) games I played intensively.

By the way, I also have something similar with Fallout and Wolfenstein, where I have ideas for several contributions. Back to the ancient scrolls.

Note: I will talk about the DLC policy at the end!


I think a good start is clarifying the question of how I came to this series of games. Many years ago, during the PS2 era, I also gambled on the Nintendo Game Cube and the first Xbox. With Mircosoft’s first console I connect some great memories like Jade Empire, Dead or Alive 3, Thief: Deadly Shadows, Halo 1, Halo 2 and just The Elder Scrolls 3: Morrorwind.

These were games in this form hardly or not at all on the Playstation 2 or the Game Cube. My brother played Morrowind as passionately as I did, so I came to this franchise.

Thanks for that!


Before I join Morrowind, my personal Top 3 ranking of The Elder Scrolls games will also be discussed in this order:

  1. The Elder Scrolls III: Morrorwind
  2. The Elder Scrolls V: Skyrim
  3. The Elder Scrolls IV: Oblivion

The Elder Scrolls III: Morrowind

When I played Morrowind for the first time, I was completely overwhelmed because the freedom that offered this world was completely new to me. Okay, I know something similar from Gothic, but in Morrowind, after the creation of the character, the whole world is open and you can go wherever you want.

Although there is a main quest but the way to Balmorra, there to join the guild, you can always hit. I love this possibility of true freedom and the adventure can end just as fast as the level of difficulty can be extremely high or very low, depending on how you play. Without trained skills, the most powerful weapons or spells do not bother you, so you have to bake small rolls and can not do anything right now, complete any quest, or become master of all guilds.

The guilds are also an interesting point on Morrorwind.

In addition to the classic guilds (warriors, magicians, thieves) there are three princely houses, the imperial legion, some clerical organization and an Assassin guild with which you can immerse yourself even deeper in the world of Morrowind. But you can not easily belong to all guilds, for example fighting warrior and thieves guilds.

If you are a member of both guilds, you will not be able to make a career in the factions at some point, because the trust is missing. Likewise, outside the main quest, you can only belong to a princely house. There are also various quests that push you completely into uncertainty and demand a self-development of progress. So there are no quest markers, which means in plain language that the player must search the world properly to find his destination. It is immensely rewarding to discover the world in this way without the quest marker making exploration obsolete.

Furthermore, you have the opportunity to destroy yourself the game in the normal way, by killing important figures without further ado and quasi the game can not finish. At least not anymore. The character becomes stronger when the corresponding skills are trained. When a main skill rises one level, you move closer to a level up, which improves the basic attributes.

Even though some of Morrorwind’s mechanics seem cumbersome from today’s perspective and the game is only limitedly beginner-friendly, the more intense the game experience and the free exploration of the game world with simple hints and without a quest marker. I’m glad to have sacrificed this game for so many dozens or even a hundred hours.


The Elder Scrolls V: Skyrim

Let’s get to the probably most popular Bethesda ever. The Elder Scrolls V: Skyrim was released in the distant year of 2011, but has been ported several times over the last 8 years and even implemented as a VR game. Despite various minor weaknesses, I have to make one thing clear, Skyrim is an excellent game and is Morrowind at most in the areas of difficulty and some game mechanics after.

For the game convinced the whole line is the best aged TES game so far. Morrorwind you just notice the age and to Oblivion I will come later in the text. What can Skyrim do, so good? Now the game world is superbly designed and full of quests, adventurers and places to explore. Unfortunately, the quests of the category „Other“ repeat very quickly or completely irrelevant.

There are many great stories for this, such as the Daedra missions or various larger treasure hunts. Unfortunately, the factions that can be joined by is missing an interesting story or a long-term motivation or credibility. One example is the Civil War in Skyrim, which is not known to anyone unless you fulfill missions for either side. Here events would be interesting, which are time bound and can happen without the influence of the player. In the game there is also an internal calendar, which would make this circumstance possible.

The same applies to the „Mages Guild“, which is virtually ostracized, since the Northern distrust magic. How cool would it be if you actually get a bad or worse reputation, if you gurk as a magician through the skies.

I must praise the Dark Brotherhood, whose plot / mission really has a certain epic with a political master plan and even an internal power struggle. However, the Dark Brotherhood is also the only guild / faction with a really exciting storyline, as the rest are more likely to be interchangeable despite many interesting approaches. Both praising and critical, I face the gameplay that offers a lot of depth especially in the character creation and you will noticeably become a powerful hero.

The best example is the weapon skills. Depending on the mode of combat and preferred weapon can unlock various skills or boosts that improve the fight with, for example, two swords or increase the damage gradually.

The same applies to the „Forging“ abilities. The further the skill is trained, the higher quality materials can be processed. Opposite are activities such as cooking, chopping wood or sleeping, which is effectively of no use as the player does not have to sleep or eat and can not freeze.

I do not expect any hard-hitting or realistic simulation of a fantasy world, but these aspects would have pleasantly increased the level of difficulty and added more relevance to alchemy. Of course, I can understand that the game should also be suitable for the masses and also inexperienced players or players who are not very clear with high levels of difficulty or resource management should come to Skyrim.

Incidentally, I deliberately cling to the possibility of increasing or decreasing the level of difficulty with the aid of a controller.

All in all, Skyrim is the magnum opus of Bethesda, at least in the area of role-playing games as the game, despite various flaws as well as Morrorwind is an excellent game!


The Elder Scrolls IV: Oblivion

Oh, Oblivion. Actually, I like this game very much, but it’s the part of The Elder Scrolls series that I think has aged the worst, and that’s mainly due to the effect-rich graphics that make many characters shine and not so impressive anymore acts as at the time of the game. Which is funny, because at the time, the graphics of Oblivion blew away everyone who first entered the world of Cyrodil.

The problems of Oblivion, however, are not graphic, but technical and playful nature. A well-known problem is the miserable translation, which can confuse many missions and aspects of the game. Especially if items are titled with such crude abbreviations, that you do not know because it is in the inventory. Sometimes German texts are completely missing and missions have to be completed in English, which brings the language barrier into play. What Oblivion really missed is an exciting main mission and a claim to the guilds. As an example, the Mages Guild.

If you had to perform a certain number of missions in Morrorwind for a promotion and have certain abilities (various arcane schools at a certain value), then in Oblivion you can complete all guilds in one or two hours without anything special.

If you can ascend to the archmage as a warrior without many spells, then something went wrong … In sharp contrast to the flat magicians, warriors and arena-guilds are the Thieves Guild and the Dark Brotherhood. While the former tries to tell an epic storyline and actually requires thieving, the Dark Brotherhood offers many different missions, with bonus targets, which relaxes the gameplay. All in all, Oblivion is visually a giant advance compared to its predecessor Morrorwind, but just as big a step backwards in terms of gaming experience. Skyrim goes the healthy middle ground from both games.

Oblivion is the RPG for me, that I can only play more with mods to intensify the gaming experience!


Before concluding, let me say a few words about the expansion of the three big The Elder Scrolls games. Except for the strange mini-DLC’s (Scandal horse blanket for 1 €) are the extensions for the three main games by the bank away very entertaining and try to deviate from the main game and tell other stories or introduce innovations in gameplay. Even though I’m not a fan of DLC’s, I have to praise Bethesda for the high-quality enhancements!


Although I have a lot to complain about The Elder Scrolls, it does not change my love for this franchise. The three mentioned games have a permanent place in my player’s heart and will last forever. I do not want to know how much lifetime I spent for Morrowind, Oblivion and Skyrim but it was worth every second.

To be a fan does not only mean to praise everything, but also to criticize if it is justified!

That’s it from my side. We read in the next post!

The Elder Scrolls | Gedankenspiel

Ein Franchise zu dem ich mich überraschenderweise noch nie geäußert habe, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, ist The Elder Scrolls von Bethesda Game Studios/Zenimax Online Studios. Dieser Umstand überrascht mich selbst, da mich diese Reihe seit vielen Jahren begleitet und mich die Serie bisher hunderte Stunden unterhalten hat und sicherlich unterhalten wird.

Heute möchte ich meine allgemeinen Gedanken mit euch teilen und ein kleines Ranking erstellen über die drei The Elder Scrolls (kurz TES) Spiele die ich intensiv gespielt. Etwas Ähnliches habe ich übrigens auch mit Fallout und Wolfenstein vor, wobei ich da Ideen für mehrere Beiträge habe. Zurück zu den alten Schriftrollen.

Anm.: Auf die DLC-Politik werde ich ganz zum Schluss zu sprechen kommen!


Ich glaube ein guter Anfang ist, das Klären der Frage wie ich zu dieser Spielereihe gekommen. Vor vielen Jahren, zu Zeiten der PS2 Ära, habe ich auch auf dem Nintendo Game Cube und der ersten Xbox gezockt. Mit Mircosofts erster Konsole verbinde ich einige tolle Erinnerungen wie Jade Empire, Dead or Alive 3, Thief: Deadly Shadows, Halo 1, Halo 2 und eben The Elder Scrolls 3: Morrorwind. Das waren Spiele die es in dieser Form kaum oder gar nicht auf der Playstation 2 oder dem Game Cube gab.

Mein Bruder hat Morrowind ebenso leidenschaftlich gespielt wie ich und so bin ich auch an dieses Franchise gekommen. Danke dafür!


Bevor ich zu Morrowind komme, noch mein persönliches Top 3 Ranking der The Elder Scrolls Spiele, die dann auch in dieser Reihenfolge besprochen werden:

  • The Elder Scrolls III: Morrorwind
  • The Elder Scrolls V: Skyrim
  • The Elder Scrolls IV: Oblivion

The Elder Scrolls III: Morrowind

Als ich das erste Mal Morrowind gespielt habe war ich komplett überfordert, weil mir die Freiheit, die diese Welt bot, völlig neu war. Okay etwas Ähnliches kannte ich von Gothic, aber in Morrowind steht einem, nach der Erstellung des Charakters, die ganze Welt offen und man kann gehen, wohin man möchte. Es gibt zwar eine Hauptquest aber den Weg nach Balmorra, um sich dort auch den Gilden anzuschließen, kann man jederzeit einschlagen. Ich liebe diese Möglichkeit der wahren Freiheit und genauso schnell kann das Abenteuer enden, denn der Schwierigkeitsgrad kann je nach Spielweise extrem hoch oder sehr niedrig sein. Ohne trainierte Fertigkeiten bringen einem die mächtigsten Waffen oder Zauber nichts, daher muss man kleine Brötchen backen und kann nicht sofort alles machen, jede Quest absolvieren oder Meister aller Gilden werden.

Die Gilden sind auch ein interessanter Punkt an Morrorwind. Es gibt neben den klassischen Gilden (Krieger, Magier, Diebe) drei Fürstenhäuser, die kaiserliche Legion, einige klerikale Organisation und eine Assassinengilde mit der man noch tiefer in die Welt von Morrowind eintauchen kann. Man kann aber nicht ohne weiteres allen Gilden angehören, da sich beispielsweise die Krieger- und Diebesgilde bekämpfen. Ist man Mitglied beider Gilden, kann man irgendwann keine Karriere mehr in den Fraktionen machen, da das Vertrauen fehlt.

Ebenso kann man außerhalb der Hauptquest nur einem Fürstenhaus angehören.

Dazu kommen diverse Quests, die einem komplett in Ungewisse schubsen und eine Selbsterarbeitung des Fortschritts fordern. So gibt es keine Questmarker, was im Klartext bedeutet dass der Spieler die Welt richtig absuchen muss um sein Ziel zu finden. Es ist ungemein belohnend, wenn man die Welt auf diese weise entdecken muss ohne das der Questmarker das Erforschen obsolet macht. Weiters hat man die Möglichkeit sich selbst das Spiel auf normalem Weg zu zerstören, indem man wichtige Figuren kurzerhand tötet und das Spiel quasi nicht mehr beenden kann. Zumindest nicht mehr einfach so.

Die Spielfigur wird stärker, wenn die entsprechenden Skills trainiert werden. Wenn ein Hauptskill um eine Stufe aufsteigt wird, rückt man einem Level up näher, was die Grundattribute verbessert.

Auch wenn manche Mechaniken von Morrorwind aus heutiger Sicht arg sperrig wirken und das Spiel nur bedingt einsteigerfreundlich ist, umso intensiver ist die Spielerfahrung und das freie Erkunden der Spielwelt mit simplen Hinweisen und ohne Questmarker. Ich bin froh diesem Spiel so viele Dutzend oder gar hundert Stunden geopfert zu haben.


The Elder Scrolls V: Skyrim

Kommen wir zum wahrscheinlich populärsten Bethesda aller Zeiten. The Elder Scrolls V: Skyrim erschien im fernen Jahr 2011, wurde aber in den letzten 8 Jahren mehrmals portiert und sogar als VR Spiel umgesetzt. Trotz diverser kleinerer Schwächen muss ich gleich eines klarstellen, Skyrim ist ein hervorragendes Spiel und steht Morrowind höchstens in den Bereichen Schwierigkeitsgrad und teilweise Spielmechaniken nach. Dafür überzeugt das Spiel auf ganzer Linie ist das bisher am besten gealterte TES Spiel. Morrorwind merkt man einfach das Alter an und zu Oblivion komme ich später im Text.

Was kann Skyrim, also gut? Nun die Spielwelt ist hervorragend gestaltet und steckt voller Quests, Abenteier sowie Orte zum Erkunden. Leider wiederholen sich die Quests der Kategorie „Sonstiges“ sehr schnell oder gleich komplett irrelevant. Dafür gibt es viele großartige Geschichten, beispielsweise die Daedra-Missionen oder diverse größere Schatzsuchen. Die Fraktionen, denen man sich anschließen kann fehlt leider fast völlig eine interessante Geschichte oder eine wirkliche Langzeitmotivation beziehungsweise Glaubhaftigkeit. Ein Beispiel ist der Bürgerkrieg in Himmelsrand, von dem man eigentlich nichts mitkriegt, sofern man keine Missionen für eine der beiden Seiten erfüllt. Hier wären Ereignisse interessant, die zeitgebunden sind und auch ohne den Einfluss des Spielers geschehen können. Im Spiel gibt es auch einen internen Kalender, womit dieser Umstand durchaus möglich wäre.

Gleiches gilt auch für die „Magiergilde“ die quasi geächtet ist, da die Nord der Magie misstrauen. Wie cool wäre es, wenn man tatsächlich einen schlechten oder schlechtere Ruf bekommt, falls man als Magier durch Himmelsrand gurkt.

Lobend muss ich die Dunkle Bruderschaft erwähnen, deren Handlung/Missionsstrang tatsächlich eine gewisse Epik aufweist mit einem politischen Masterplan und sogar einem internen Machtkampf. Allerdings ist die Dunkle Bruderschaft auch die einzige Gilde/Fraktion mit einer wirklich spannenden Storyline, da der Rest eher bemüht bis austauschbar ist trotz vieler interessanter Ansätze.

Sowohl lobend als auch kritisch stehe ich dem Gameplay gegenüber, dass gerade bei der Charaktererstellung viel Tiefgang bietet und man spürbar ein mächtiger Held wird. Bestes Beispiel sind die Waffenskills. Je nach Kampfweise und bevorzugter Waffe kann diverse Fähigkeiten oder Boosts freischalten, die den Kampf mit beispielsweise zwei Schwertern verbessern oder den Schaden schrittweise erhöhen. Gleiches gilt für die Fähigkeiten „Schmieden“. Je weiter der Skill trainiert wird, umso hochwertigere Materialien kann man verarbeiten.

Dem Gegenüber stehen Aktivitäten wie kochen, Holz hacken oder schlafen, was effektiv keinen Nutzen bringt da der Spieler nicht schlafen oder essen muss und auch nicht frieren kann. Ich erwarte mir keine knallharte oder realistische Simulation einer Fantasywelt aber diese Aspekte hätten den Schwierigkeitsgrad angenehm erhöht und auch der Fähigkeit Alchemie mehr Relevanz verschafft. Natürlich kann ich verstehen, dass das Spiel auch massentauglich sein soll und auch unerfahrene Spieler beziehungsweise Spieler die mit hohen Schwierigkeitsgraden oder Ressourcenmanagment nicht klar kommen in Skyrim reinfinden sollen.

Ich klammere übrigens bewusst die Möglichkeit aus den Schwierigkeitsgrad mittels Regler erhöhen oder senken zu können. Alles in allem ist Skyrim das Magnum Opus von Bethesda, zumindest im Bereich der Rollenspiele da das Spiel trotz diverser Makel ebenso wie Morrorwind ein hervorragendes Spiel ist!


The Elder Scrolls IV: Oblivion

Achja Oblivion. Eigentlich mag ich dieses Spiel sehr gern, aber es ist jener Teil der The Elder Scrolls Serie, der meiner Meinung nach am schlechtesten gealtert ist und das liegt in erster Linie an der effektüberladenen Grafik, die viele Figuren beinah leuchten lässt und inzwischen nicht mehr so beeindruckend wirkt wie zum Erscheinungszeitpunkt des Spiels. Was witzig ist, denn damals hat die Grafik von Oblivion quasi jeden umgehauen, der zum ersten mal die Welt von Cyrodil betreten hat.

Die Probleme von Oblivion sind allerdings nicht grafischer, sondern technischer und spielerischer Natur. Ein altbekanntes Problem ist die miserable Übersetzung, die viele Missionen und Aspekte des Spiels verwirrend gestalten kann. Besonders wenn Items mit dermaßen kruden Abkürzungen betitelt sind, dass man nicht weiß man da grad im Inventar hat. Manchmal fehlen auch komplett Deutsche Texte und Missionen müssen plötzlich in Englisch absolviert werden, was die Sprachbarriere ins Spiel bringt.

Was Oblivion aber wirklich versäumt ist eine spannende Hauptmission und ein Anspruch an die Gilden. Als Beispiel die Magiergilde. Musste man in Morrorwind für eine Beförderung eine gewisse Anzahl an Missionen erfüllen und gewisse Fähigkeiten mit sich bringen (diverse arkane Schulen auf einem bestimmten Wert), so kann in Oblivion in jeweils ein bis zwei Stunden alle Gilden abschließen, ohne irgendwas besonderes zu können. Wenn man als Krieger ohne viele Zauber zum Erzmagier aufsteigen kann, lief irgendwas gewaltig falsch …

Im krassen Gegensatz zur platten Magier-, Krieger- und Arenagilde stehen die Diebesgilde und die Dunkle Bruderschaft. Während erstere versucht eine epische Handlung zu erzählen und tatsächlich Diebeshandwerk erfordert, bietet die Dunkle Bruderschaft viele unterschiedliche Missionen, mit Bonuszielen, was das Spielgeschehen angenehm auflockert.

Alles in allem ist Oblivion optisch ein gigantischer Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger Morrorwind aber ein ebenso großer Rückschritt was die Spielerfahrung geht. Skyrim geht den gesunden Mittelweg aus beiden Spielen.

Oblivion ist für mich das Rollenspiel, dass ich nur mehr mit Mods spielen kann um die Spielerfahrung zu intensivieren!


Bevor ich zum Schlusswort komme noch ein paar Worte zu den Erweiterungen der drei großen The Elder Scrolls Spiele. Bis auf die seltsamen Mini-DLC’s (Skandal Pferdedecke für 1€) sind die Erweiterungen für die drei Hauptspiele durch die Bank weg sehr unterhaltsamen und versuchen vom Hauptspiel abzuweichen und andere Geschichten zu erzählen beziehungsweise Neuerungen im Gameplay einzuführen. Auch wenn ich kein Fan von DLC’s bin, muss ich Bethesda für die hochwertigen Erweiterungen loben!


Auch wenn ich an The Elder Scrolls viel auszusetzen habe, ändert dies nichts an meiner Liebe für dieses Franchise. Die drei genannten Spiele haben einen festen Platz in meinem Spielerherzen und werden den auf ewig haben. Ich will nicht wissen wie viel Lebenszeit ich für Morrowind, Oblivion und Skyrim aufgebracht habe aber es war jede Sekunde wert. Fan sein bedeutet für mich nicht nur alles loben, sondern auch Kritik anbringen, wenn sie gerechtfertigt ist!

Das wars von soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door | English Review #9

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door
Writer: Al Ewing
Artist: Joe Bennett
Publisher: Marvel Comics
Pages: 112
Release: 26. Februar 2019

2019 is a very good year for my Marvel Comics fandom. Venom by Donny Cates is pretty awsome, Secret Empire is groundbreaking (i’m looking forward to my Secret Empire special) and The Amazing Spider-Man by Nick Spencer is awsome!

The Immortal Hulk is also a very good series and makes the Hulk more interesting then ever before!


Facts about the comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door

Writer: Al Ewing

Artist: Joe Bennett

Publisher: Marvel Comics

Pages: 112

Release: 26. Februar 2019


Previously at The Immortal Hulk …

Bruce Banner is dead. He was dead. Now he is back among the living, but he is alone with the monster. When Bruce is shot, he dies but the monster remains alive and the night belongs to the Hulk, who has changed and is again a massive threat. Bruce is alone and the Hulk lurks in the shadows ..

With this cryptic description, the first Hulk comic is best summarized, as it is primarily about the relationship between man and monster. The story is complemented by an appearance by Alpha Flight member Sasquatch (Walter Langowski).


After his fight with his former friend Sasquatch, at the end of which the Hulk absorbed the energy of his monstrous opponent, the Hulk and Bruce are completely alone. Hunted by Alpha Flight, the Avengers, and the U.S. Military Bruce / Hulk goes on an odyssey to the place where the Hulk was born.

However, the unequal duo is haunted by a shadow from the past that could pose a danger of unknown magnitude to the world and evoke hell itself …


The second volume of The Immortal Hulk is a pretty good comic with a interesting story and many strong picture. There is more action as in volume one but thats okay because next to the action we also a great horror atmosphere which fits perfect to this „new“ Hulk.

Also in the last issues of the paperback the comic turns from action-superhero stuff to a kind of horror graphic novel and that is very awsome.

But except of strong pictures and many action the comic shows us a ghost from Bruce Banners past who can posses gamma beings like Hulk or Sasquatch. This makes the storyline of Hulk much more interessting and it refreshing to get a story that reminds me to a DC comic.


All in all, I have nothing to praise for The Immortal Hulk Vol. 2. The story is exciting as well as the drawing style convince.

Add to that a refreshing horror atmosphere, as they already had Volume 1. I forgive for The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door the rating worth reading!

We read us in the next post. Have a good read!

The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door | Review

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 112
Erschienen: 26. Februar 2019

Wer hätte gedacht, dass sich der Hulk ideal dafür eignet eine Art Horror-Comic zu erschaffen? Ich nicht aber genau deshalb gefällt mir die Reihe auch so gut!


Kernfakten zum Comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 112
Erschienen: 26. Februar 2019


Weiter Marvelhafte Rezensionen:


Was bisher geschah …

Bruce Banner ist tot. Er war tot. Nun ist er wieder unter den Lebenden, aber er ist allein mit dem Monster. Wenn Bruce erschossen wird, stirbt er aber das Monster bleibt am Leben und die Nacht gehört dem Hulk, der sich verändert hat und erneut eine massive Gefahr darstellt. Bruce ist allein und der Hulk lauert im Schatten ..

Mit dieser kryptischen Beschreibung lässt sich der erste Hulk Comic am besten zusammenfassen, da es primär um die Beziehung zwischen Mensch und Monster geht. Ergänzt wird die Story durch einen Auftritt von Alpha Flight Mitglied Sasquatch (Walter Langowski).


Nach seinem Kampf mit seinem ehemaligen Freund Sasquatch, an dessen Ende der Hulk die Energie seines monströsen Gegners in sich aufgenommen hat, ist der Hulk und mit ihm Bruce völlig alleine.

Gejagt von Alpha Flight, den Avengers sowie dem U.S. Militär begibt sich Bruce/Hulk auf eine Odyssee zum Ort, an dem der Hulk geboren wurde. Jedoch wird das ungleiche Duo von einem Schatten aus der Vergangenheit heimgesucht, der eine Gefahr unbekannten Ausmaßes für die Welt darstellt und die Hölle selbst beschwören könnte …


The Immortal Hulk macht auch im zweiten Band eine gute Figur, setzt dieses mal jedoch mehr auf Action, als auf die Charakterisierung, was logisch ist, da dies der Fokus des ersten Bandes war.

Besonders der Kampf mit den Avengers unter Carol Danvers/Captain Marvel ist ziemlich imposant und zeigt auf, wie schnell die mächtigsten Helden der Welt in Bedrängnis geraten können, wenn sie gegen ein wahres Monster kämpfen aber selbst die mächtigsten Waffen von Iron Man scheinen kaum Effektivität zu haben. Dies trägt auch zur eher horrorlastigen Atmosphäre bei, die den Hulk mehr als monströse Kreatur, denn als verfolgten Superhelden darstellt.

Abseits von Monstern, Helden, bösartigen Schatten der Vergangenheit und Wissenschaftlern bietet The Immortal Hulk Vol. 2 eine ansprechende optische Präsentation mit vielen starken Bildern, was sich besonders im letzten Akt bemerkbar macht.


Zusammengefasst weiß auch der zweite The Immortal Hulk Band zu gefallen und begeistert neben einer spannenden Geschichte mit viel Action sowie einer Weiterentwicklung von Hulk, die eine kommende Katastrophe erahnen lässt. Wer sich für eine Mischung aus Superhelden- und Horrorcomic begeistert kann, sollte dem zweiten Abenteuer des unsterblichen Grünlings eine Chance geben.

Ich vergebe für The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door die Wertung lesenswert und warte auf den dritten Band wenn Hulk in der Hölle(?!) ist …

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both? | Review

Der Repost, der Immortal Hulk Vol. 1 Rezension und Teil 2 des Hulk Thementags! 😀

DerStigler

Wie im Nachruf für Stan Lee angekündigt habe ich vier neue Marvel Comics ausgewählt um zu entscheiden, ob ich diesem Verlag eine zweite Chance gebe und The Immortal Hulk Vol. 1 hat bereits einen guten Job gemacht!

Kernfakten zum Comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both?
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 128
Erschienen: 4. Dezember 2018


Handlung: Mensch, Monster oder beides?

Bruce Banner ist tot oder besser gesagt er war tot. Allein zieht er von Stadt zu Stadt, um jene zu finden, die böses tun. Jedoch kommt jemand anderes hervor, wenn die Nacht hereinbricht. Hulk, der unsterbliche (immortal) Hulk sucht die Bösen heim. Als sich die Hulk Sichtungen häufen begibt sich die Reporterin Jackie McGee auf die Suche nach dem grünen Koloss. Unterstützung erhält sie vom kanadischen Helden Sasquatch, der eine persönliche Beziehung zu Bruce Banner hat. Es stellt sich…

Ursprünglichen Post anzeigen 235 weitere Wörter

The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both? | English Review #8

Title: The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both?
Author: Al Ewing
Artist: Joe Bennett
Publisher: Marvel
Pages 128
Release: December 4, 2018

This Review is the english version of the The Immortal Hulk Vol. 1 post, which was one of my Marvel Comics i read to heal my crushed fandom!


Facts about the comic

Title: The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both?

Author: Al Ewing

Artist: Joe Bennett

Publisher: Marvel

Pages 128

Release: December 4, 2018


Story: human, monster or both?

Bruce Banner is dead, or rather he was dead. Alone, he moves from city to city to find those who do evil. However, somebody else comes out when the night falls. Hulk, the immortal Hulk is looking for the bad ones. As the Hulk sightings pile up, reporter Jackie McGee goes in search of the green colossus. She receives support from Canadian hero Sasquatch, who has a personal relationship with Bruce Banner. It begs the question if Bruce / Hulk is a human or a monster or even both …?

My opinion on the comic

A comparison with Damage, Comic I reviewed in December, can be difficult to avoid because the main characters have similar characteristics. While the former comic sets more on action, The Immortal Hulk is more of a horror-heavy way. The titular green colossus is given more monster-like qualities as the night is the time of the hulk. Aside from characterizing and developing the Hulk and illuminating the relationship with Bruce Banner, The Immortal Hulk has an appealing drawing style that credibly depicts the monstrous aspects of Hulk, Sasquatch, and other gamma rays.

But the comic never forgets the core premise of human duality. Every person has two sides.

One you see and those you do not see.

Conclusion

The Immortal Hulk is a solid entry into the new Green Colossus series, suitable for both newcomers and older fans.

For my taste, the horror aspect could have been more in focus but the mix of horror and science fiction works very well. In addition, the action pleases and also the drawing style is very successful.

I give for The Immortal Hulk Vol. 1: Or is he both? the valuation worth reading!

That’s it from my side. We read in the next post!

Ankündiger: Hulk Thementag!

Hallo liebe BloggerInnen und LeserInnen!

Für morgen, den 18.7.19 habe ich mich etwas Besonderes ausgedacht, und zwar gibt es einen Hulk Thementag. Wie soll der aussehen?

Nun aktuell lese ich The Immortal Hulk vom großartigen Al Ewing und bevor ich den dritten Band rezensiere, gebe ich euch die volle Packung. Im Klartext heißt, dass das euch ein Reblogg von Immortal Hulk Vol. 1 sowie eine englische Fassung der Rezension erwarten. Das gleiche passiert mit Band 2 etwas später am 18.7.

Das wars auch schon wieder mit der Ankündigung!

True Horror (Shudder Exclusive) Staffel 1 | Review

Name: True Horror
Originaltitel: True Horror
Staffeln: 1
Episoden: 4 in 1 Staffel
Sender: Shudder, Amazon
Genre: Horror

Eigentlich habe ich eine irrsinnig lange Watchlist ABER bei einer Shudder Exclusive Serie werde ich gerne schwach, besonders nach der tollen Serie Beyond the Walls!


Kernfakten zur Serie:

Name: True Horror

Originaltitel: True Horror

Staffeln: 1

Episoden: 4 in 1 Staffel

Sender: Shudder, Amazon

Genre: Horror


True Horror bietet keine einheitliche Rahmenhandlung, sondern erzählt in vier Folgen vier verschiedene Geschichten, die auf wahren Begebenheiten basieren. Mithilfe von Interviews mit den Betroffenen und Spielszenen, in Form von Kurzfilmen, wird eine Rahmenhandlung erzählt sowie die Geschichte in schaurigen Bildern gebannt.

Ich weiß nicht wie viel Authentizität hinter den Interviews steckt, aber das tut auch nichts zur Sache, denn True Horror weiß zu gefallen und in jeder Folge eine ebenso dichte wie unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Dabei baut sich jede Folge langsam auf und spielt viel mit unterschwelligen Details wie Aktivitäten im Hintergrund oder den üblichen ambientischen Klängen, wie man sie aus jedem Spukfilm kennt.

Weiters verzichtet die Serie meistens auf primitive Jump Scares und setzt mehr auf dem langsamen Aufbau bis der Horror schließlich vollends hereinbricht und die Hauptfiguren in Angst und Schrecken versetzt.

Kann ich True Horror also empfehlen? Ja definitiv! Ähnlich wie Lore können die Folgen einzeln gesehen werden oder man schaut gesamte Staffel in einem Rutsch. Die Laufzeit von 45 bis 60 Minuten geht völlig in Ordnung und unterhält vom Anfang bis zum Ende. Manchmal reicht es schon vier Geistergeschichten in Form einer Anthologieserie zu erzählen und dabei schaurig schöne Kurzfilme zu präsentieren!

Wer also einen kurzen Gruselspaß für zwischendurch sucht kann/sollte bei True Horror reinschauen. Ich vergebe die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman Vol. 1: I am Gotham (DC Rebirth) | Review [2019er Version]

Titel: Batman Vol. 1: I am Gotham
Autor: Tom King, Scott Snyder
Zeichner: David Finch
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 17. Jänner 2017
Erschienen: 192

Vor mehr als 2 Jahren habe ich den ersten Band der Rebirth Batman Serie rezensiert. Mit dieser Review bin ich inzwischen nicht mehr zufrieden, gleiches gilt auch für Detective Comics Vol. 1. Was liegt also näher, als beide Bände erneut zu rezensieren und danach (hoffentlich) mit dem Rest der Serie fortzufahren.


Kernfakten zum Comic

Titel: Batman Vol. 1: I am Gotham
Autor: Tom King, Scott Snyder
Zeichner: David Finch
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 17. Jänner 2017
Erschienen: 192


Bruce Wayne ist Batman. Er ist der dunkle Ritter von Gotham City und der Beschützer dieser Stadt. Dafür hat er bereits mit seinem Leben bezahlt und kehrte zurück. Trotzdem ist er nur ein Mensch und kann nicht jede Bedrohung abwenden. Als ein Flugzeug über Gotham abstürzt und Bruce bereit ist sein Leben für die Passagiere und seine Stadt zu geben erhält er unverhoffte Hilfe. Gotham und Gotham Girl, zwei Metawesen mit den Kräften eines Superman, erscheinen in Gotham City. Beide sehen zu Batman auf und wollen ihr geliebtes Gotham City beschützen.

Allerdings bildet sich im Schatten eine weitere Bedrohung in Form von Dr. Hugo Strange, dem ebenso genialen wie gefährlichem Widersacher von Batman. Nicht steht er in Verbindung mit den kommenden Monster Men, sondern er nutzt die Fähigkeiten des Psycho Pirate um Gotham’s Psyche zu destabilisieren, was den Metamensch unfassbar gefährlich werden lässt. Als dieser schließlich Amok läuft, Strange sich in die Schatten zurückzieht und Psycho Pirate an Bane übergibt, braucht Batman mehr als nur die Justice League, um diese Bedrohung einzudämmen. Schlussendlich liegt es an Gotham Girl, aber sie zahlt einen hohen Preis …

Batman Vol. 1: I am Gotham bildet einen idealen Einstieg für Neueinsteiger aber auch Veteranen der Serie werden sich sofort wie Zuhause fühlen. Mit Gotham und Gotham Girl werden zwei sehr interessante Figuren eingeführt aber Duke Thomas, ein neuer Verbündeter Batmans, hat einen Auftritt. Erfrischend ist die Wahl der Schurken. Weg von Joker sowie Riddler und hin zu Dr. Strange und Psycho Pirate wobei der bösartige Doktor eher im Schatten agiert, da er als Schurke sowohl auf der Liste von Batman als auch auf Amanda Waller steht. Letztere hat auch einen Auftritt und ich bin fasziniert, wie sie die Rolle als Gegenstück zu Marvels Nick Fury einnimmt aber eher neutral agiert. Der erste Batman Band etabliert viele Elemente für das neue DC Universum, kündigt einige Dinge an aber überlädt sich dabei nicht selbst mit zu viel Information. I am Gotham überzeugt nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch. Der Stil ist in einem realistischen Ton gehalten und düster, was passend für einen Batman Comic ist.

Alles in allem bildet Batman Vol. 1: I am Gotham einen äußerst soliden Einstieg in das Rebirth Universum, der viele Infos etabliert, dabei nicht überladen wirkt und eine spannende Geschichte voller interessanter Charaktere etabliert. Ergänzt wird der Comic durch einen düsteren Stil, der perfekt zum Erzählten passt!

Ich vergebe für Batman Vol. 1: I am Gotham die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Puls (2016) Review [All hail to the King! #12]

Titel: Puls
Originaltitel: Cell
Regie: Tod Williams
Laufzeit: 98 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Horror

Hallo Kinder!

Das Stephen King Special geht in die inzwischen dreizehnte Runde und bevor ich mich ein paar Serien, basierend auf King-Werken stürze, möchte ich mich einem äußerst interessanten Vertreter des Infiziertenfilms widmen. Pulse (OT: Cell) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King und kombiniert die Genres Horror, Science-Fiction und bis zu einem gewissen grad Infiziertenfilm wobei ein Techno-Virus weit außerhalb der Norm ist.


Kernfkaten des Grauens

Titel: Puls

Originaltitel: Cell

Regie: Tod Williams

Laufzeit: 98 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Horror


Link zur Übersichtseite des Specials:


Handlung: Der Wahnsinn aus dem Smartphone

Clayton „Clay“ Ridell ist ein desillusionierter Künstler, der vor einem Jahr seine Familie verlassen hat, in der Hoffnung eine Graphic Novel zu veröffentlichen. Am Flughafen von Boston hofft er einen Flug zu bekommen, um wieder mit seiner Familie zusammenzukommen. Nachdem der Akku seines Smartphones den Dienst verweigert und er ein Münztelefon benutzt wird plötzlich ein seltsames Signal (später der Puls genannt) weltweit über mobile Netzwerke gesendet. Jeder der ein Smartphone benutzt verwandelt sich in eine rasende, gemeingefährliche Bestie und verliert den Verstand.

Mit knapper Not kann sich Clay vom Flughafen retten und schließt sich mit dem Zugführer und Vietnamveteran Tom zusammen. Später schließen sich Alice und Jordan der Gruppe an. Neben dem Überlebensziel im Kampf gegen die „Phoner“ möchte Clay nach New England reisen, um seine Familie zu finden. Dabei erfährt die Gruppe vom mysteriösen König des Internets (Raggedy Man) …


Die Thematik von Pulse ist im Kern sehr spannend und auf dem Papier, klingt das wirklich großartig, aber leider ist der Film so generisch wie nur irgendmöglich und kommt als beinah plumper Zombie/Infiziertenfilm mit Science-Fiction Elementen des Weges.

Der Einstieg des Films ist sehr gelungen und geht recht schnell in das Chaos und den Horror der „Phoner Krise“ über, allerdings flacht die Spannungskurve bis zu Mitte des Films wieder etwas ab. Mir gefällt die Idee, dass sich die Phoner entwickeln können und die Situation für die Gruppe immer gefährlicher wird, aber der Film schafft es nur bedingt eine emotionale Bindung zwischen den Figuren und dem Zuseher aufzubauen. Im krassen Gegensatz zu den eigentlich interessanten Figuren der King-Werke haben wir hier eine recht platte Truppe, trotz einer starken Besetzung mit Namen wie Samuel L. Jackson und John Cusack.


Am Ende des Tages ist Puls ein mittelmäßiger Film und eine mittelmäßige Stephen King Verfilmung, die sich aus dem Einheitsbrei des Genres nur durch die Prämisse mit den Smartphones hervorhebt. Ich schätze selbst Genrefrans werden ihre Probleme haben den Film vollständig zu genießen. Wenn man allerdings das Hirn ausschaltet und sich einfach nur berieseln lässt wird ein man paar gute Szenen bekommen und eine trotz aller Schwächen interessante Aufarbeitung des Infiziertenfilms.

Ich vergebe für Puls die Wertung bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Heilstätten oder der göttliche Crinch | Review

Titel: Heilstätten
Originaltitel: Heilstätten
Regie: Michael David Pate
Laufzeit: 89 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Horror

Wow … okay ich mag ja trashige Horrorfilme, aber selbst für mich gibt es Grenzen. Ich wusste bereits im Vorfeld, dass Heilstätten kein guter Film ist, aber ich hatte ziemlich eine ähnliche unterhaltsame Gurke wie den trashigen Grave Encounters Film erwartet. Fehlanzeige, dieser Film unterbietet sogar Grave Encounters und seinen grausigen Nachfolger …


Kernfkaten des Grauens

Titel: Heilstätten

Originaltitel: Heilstätten

Regie: Michael David Pate

Laufzeit: 89 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Horror


Die Handlung ist schnell erklärt. Eine Gruppe Youtuber möchte die ultimative Challenge bestreiten und eine Nacht in den Beelitz-Heilstätten verbringen. Dort wurden, während der NS-Zeit grause Verbrechen begangen und seither gilt das Gelände als verflucht.

Als die Nacht anbricht beginnt der Horror für die jugendlichen Internetstars …


Die Prämisse von Heilstätten ist eigentlich ganz interessant und passt perfekt in die Kategorie der „Verlassenen Krankenhaus/Nervenheilanstalt“ Horrorfilme aber leider hebt sich Heilstätten nicht aus der breiten Masse heraus und ist fast 1:1 der gleiche Film wie Grave Encounters, nur mit dem Unterschied, dass die offenkundige Vorlage ein paar bessere Jump Scares zu bieten hatte.

Loben muss ich die Leistung der Schauspieler, die durchaus glaubhaft reagieren, trotz oder vielleicht wegen der Tatsache, dass ein Großteil der Dialoge improvisiert sind. Dazu kommen einige tolle Aufnahmen des Schauplatzes, was der Atmosphäre durchaus guttut, aber leider nicht dazu beiträgt eine dichte oder gar spannende Atmosphäre aufzubauen. Ich erkenne durchaus die Mühen einen gruseligen Horrorfilm zu erschaffen aber leider ohne wirkliches Merkmal, um aus dem Einheitsbrei herauszustechen oder einem Händchen für eine Atmosphäre, die nicht nur durch ein Jump Scare Feuerwerk zerstört wird.


Zusammengefasst ist Heilstätten ein total generischer Horrorfilm, der sich nicht aus dem Einheitsbrei durch irgendwas hervorhebt und dank der nicht vorhandenen Spannung teil des Bodensatzes ist. Ein paar nette Details müssen erwähnt werden aber alles in allem sehe ich keinen Grund diesen Film wirklich zu empfehlen.

Daher vergebe ich für Heilstätten die Wertung bedingt sehenswert –, da der Film in die gleiche Kerbe schlägt wie alle anderen „Asylum“-Horrorfilme aber ohne besonderen Merkmal.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Red Hood, Outlaw Vol. 1: Requiem for an Archer | Review

Titel: Red Hood, Outlaw: Vol. 1: Requiem for an Archer
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Dexter Soy
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 184
Erschienen: 25. Juni 2019

Red Hood and the Outlaws war, mein Highlights Comics im Jahr 2019 angeht. Nach dem Höhepunkt der Serie in Band 4 war ich umso gespannter auf den „Nachfolger“ Red Hood: Outlaw und ich wurde unfassbar gut unterhalten. Mehr dazu in der jetzigen Review!


Kernfakten zum Comic

Titel: Red Hood, Outlaw: Vol. 1: Requiem for an Archer

Autor: Scott Lobdell

Zeichner: Dexter Soy

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 184

Erschienen: 25. Juni 2019


Mehr Rezensionen zu den Outlaws:


Was bisher geschah …

Jason Todd war Robin und hat dafür mit dem Leben bezahlt. Er kehrte ins Leben zurück und zu Red Hood, dem schwarzen Schaf der Bat-Family. Dann bildete er ein Team mit Starfire und Arsenal. Nach der Auflösung arbeitete er mit seinem besten Freund Roy Harper zusammen, bis Red Hood die dunkle Trinity formte. Die Amazone Artemis und der Superman-Klon Bizarro kämpfen zusammen mit Jason gegen die Kriminalität in Gotham. Als dieses Team sich in während eines dramatischen Unfalls auflöste und Jason mit Batman aneinander geriet, löste sich alles auf was Red Hood geschaffen hatte. Doch Roy rettete ihn und brachte in fort aus Gotham …


Roy Harper aka Arsenal und Jason Todd aka Red Hood arbeiten nach dem Ereignis in Gotham City wieder als Team zusammen. Beide haben sich die Sprengung eines Syndikates namens Underlife auf die Fahne geschrieben, dessen illegale Aktivitäten sich auf die gesamten USA erstrecken. Das Team wird jedoch schwer erschüttert, als Jason ausgerechnet von Bruce Wayne vom Tode Roy Harpers erfährt (*siehe Heroes in Crisis – Rezension zu Heft 1 findet ihr hier!). Jason ist schwer erschüttert und setzt seine Mission stoisch fort, bis er schließlich Underlife mehrere massive Schläge versetzen kann und ein mysteriöser Vigilant namens Batwing ihn zurück nach Gotham City bringen möchte ..


Red Hood, Outlaw: Requiem for an Archer bietet eine hervorragende Mischung aus Charakterentwicklung und spannender Geschichte. Die Jagd auf Underlife zieht sich durch den gesamten Band und hält sich Einblicken in Jason Todds Welt die Waage. Obwohl Red Hood mit äußerster Brutalität vorgeht und auch vor Mord nicht zurückschreckt trifft ihn der Tod seines besten Freundes sehr tief und hinterlässt Narben.

Abseits davon bietet der Comic eine hervorragende optischen Präsentation und besticht durch imposant gezeichnete Actionszenen und ruhige Szenen in denen wir in Jasons Gedanken eintauchen oder er mit „Kollegen“ wie Batwoman oder überraschenderweise Bruce Wayne interagiert.


Alles in allem ist Red Hood, Outlaw: Vol. 1: Requiem for an Archer eine hervorragende Fortsetzung und gleichzeitig ein epischer Neuanfang für Jason Todd, dessen Leben erneut harte Schicksalsschläge einstecken muss. Optisch wie Erzählerisch gehört der Comic auf jeden Fall zu den besten Paperbacks dieses Jahres und wirft in mir eine Frage auf: Warum haben wir bisher keine Red Hood Serie oder einen Kinofilm bekommen?

Ich vergebe für Red Hood, Outlaw: Vol. 1: Requiem for an Archer die Wertung besonders lesenswert und bin auf die kommenden Abenteuer des Mannes mit der roten Maske gespannt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Ich bin eine Spinne, na und? 02 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und? 
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019

Ich bin eine Spinne, na und? hat mich mit dem ersten Band sehr begeistert und der zweite Band steht, dem in nichts nach, obwohl eigentlich nicht viel Neues passiert aber lasst mich weiter ausholen …


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019


Was bisher geschah …

In Band 1 lernten wir unsere namenlose Protagonistin kennen, die bei einem tragischen Unfall ihr Leben verlor und in einer Fantasywelt wiedergeboren … als Spinne. Gefangen in einem gigantischen Höhlenkomplex muss sich die kleine Spinne gegen zahllose Feinde erwehren, um stärker zu werden und der permanenten Gefahr zu trotzen.


Unsere Heldin ist immer noch im Höhlensystem gefangen und dringt in die unteren Ebenen vor, in denen zahlreiche mächtige Feinde lauern aber unsere Spinne gibt nicht auf und stellt sich mutig jeder Gefahr. Dabei wird sie immer stärker und stärker und nutzt dabei ihren Grips, um selbst mächtige Feinde auszumanövrieren.

Als sie sich jedoch mit einem Rudel Affen anlegt, gerät sie in eine bedrohliche Lage …


Okay Ich bin eine Spinne, na und? Band 2 macht eigentlich nichts wirklich neu, aber genau da liegt die Stärke des Bands. Alles was den ersten Sammelband so lesenswert gemacht wird hier wiederverwendet und weiter ausgebaut. Weiters wird die Hauptfigur weiter ausgebaut und sichtbar stärker, wie eben in einem guten Rollenspiel.

Optisch bleibt Ich bin eine Spinne, na und? ebenfalls den Stärken des Erstlings treu und setzt auf ausgefallene Gegnerdesigns sowie eine teils episch, teils bodenständige Präsentation.


Alles in allem kann ich für den zweiten Band von Ich bin eine Spinne, na und? das gleiche Fazit aussprechen wie beim Erstling. Es ist ein wahres Vergnügen dieses Werk zu lesen und die Protagonistin in ihrem knallharten Überlebenskampf zu begleitet, während sie sich ihrer Stärken immer mehr bewusst wird.

Daher bekommt auch Ich bin eine Spinne, na und? Band 2 die Wertung besonders lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Heroes in Crisis Band 1 (#1 & #2) | Review

Titel: Heroes in Crisis #1 & #2

Autor: Tom King

Zeichner: Clay Mann

Verlag: DC 

Ära: DC Universe

Die Crisis Events haben bei DC eine lange Tradition und sind eigentlich ein Garant für äußerst hochwertige Geschichten wie beispielsweise Crisis on Infinity Earths oder Final Crisis. Mit Heroes in Crsis erschafft Autor Tom King, den man unter anderen durch seine genialen Batman Comics kennt, einen Thriller der die Helden bis in Mark erschüttert …


Fakten zum Comic

Titel: Heroes in Crisis #1 & #2

Autor: Tom King

Zeichner: Clay Mann

Verlag: DC

Ära: DC Universe


Wir alle kennen die Maskierten und Umhang tragenden Helden. Die Superman und Batman, die für Gerechtigkeit sorgen, unsere Welt retten aber auch blutige Schlachten austragen …

Egal wie glorreich die Helden sind. Ihre Arbeit hinterlässt Spuren und Narben. Sichtbare wie unsichtbare. Die Trinity (Batman, Superman, Wonder Woman) hat eine Einrichtung geschaffen die den Helden helfen soll ihre Traumata zu überwinden. Völlig anonym und sicher.

Als jedoch ein tragisches Massaker das Leben von einigen Helden kostet stellen sich für die Trinity zwei wichtige Fragen. Wer? und Warum? Unter Verdacht stehen Harley Quinn und Booster Gold, doch können beide oder einer der beiden für das Verbrechen verantwortlich sein?

Was hat Booster Gold getan?


Es fühlt sich klasse an, mal ein Event zu lesen, dass sich nicht mit der Rettung des Multiversums befasst, sondern bodenständig bleibt und mehr ein Thriller denn eine klassische Superheldengeschichte ist. Dazu kommt eine eigentlich logische Prämisse denn was passiert mit den Helden die zahlreiche Schlachten bestreiten und unzählige Wunden davontragen? Wer hilft jenen die immer selbstlos anderen Helfen?

Aufgelockert wird der Thriller durch die Gespräche der Helden mit dem Therapeuten des Sanctuary, so der Name der Einrichtung. Diese Einblicke in die Psyche und Gefühlswelt der größten Helden der Erde lässt die Aliens, Götter und Metawesen wesentlich menschlicher wirken als, was wiederum die Bindung zwischen Figur und Leser stärkt.


Zusammengefasst bilden die Ausgaben 1 & 2 einen soliden Einstieg in den Thriller, der die Gemeinde der Superhelden erschüttert und aus der Suche nach der Wahrheit den Wunsch nach Vergeltung macht. Wer ist der Mörder und warum wurden die Helden getötet? Diese beiden Fragen sind der Kern von Heroes in Crisis und werden die kommenden Ausgaben bestimmen bis sich das Drama auflöst.

Ich vergebe für das erste Heft von Heroes in Crisis die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Amazing Spider-Man (2018/19er Serie) #1 | Review

Titel: The Amazing Spider-Man #1
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Ryan Ottley, Cliff Rathburn
Verlag: Marvel
Ära: Fresh Start/Neustart

Ich glaube Marvel hat nur noch einen großen Helden, den ich wohl immer mögen werde und da immer mehr Einzelhefte in meine Sammlung rutschen möchte ich diese in kurzen Rezensionen vorstellen. The Amazing Spider-Man #1 (2018) stellt den vierten Reboot der Serie und ist gleichzeitig Teil von Marvel’s „Fresh Start/Neustart/Back to the Basics“ Initiative, die leider meine geliebte Legacy Ära ablöst aber zurück zum Wandkrabbler.


Amazing Fakten zum Comic

Titel: The Amazing Spider-Man #1

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Ryan Ottley, Cliff Rathburn

Verlag: Marvel

Ära: Fresh Start/Neustart


Peter Parker aka Spider-Man hat es wirklich nicht leicht. Nachdem er seine Firma Parker Industries geopfert hat, arbeitet der junge Held wieder beim Daily Bugle und sucht verzweifelt eine Wohnung zusammen mit seinem besten Freund. Als er jedoch plötzlich von seiner Vergangenheit als Superior Spider-Man (Dr. Oktopus Geist war in Peters Körper) eingeholt wird, verliert er seinen Job, seinen guten Ruf und sein Ansehen im privaten wie im beruflichen Umfeld (als Spider-Man). Die gewollte Isolation durch Kingpin tut dabei sein übriges und auch Superschurke Mysterio möchte ganz groß rauskommen …

Ich muss den Comic für den gelungenen Spagat loben. The Amazing Spider-Man bietet einen unterhaltsamen Einstieg in die neue Serie und ist sowohl für Neulinge als auch für Veteranen geeignet.

Außerdem wird ein altbekanntes Element verwendet, dass Spider-Man/Peter Parker menschlicher wirken lässt als alle anderen Superhelden (egal welcher Verlag) zusammen. Seine Probleme sind glaubhaft. Abseits der Kämpfe mit Superschurken hat Peter Geldsorgen, muss sich um eine Wohnung kümmern und bangt um sein Ansehen sowie seine zwischenmenschlichen Beziehungen.

Das alles und ein wirklich liebevoller Zeichenstil, der sowohl den jugendlichen Flair als auch die Zielsetzung an eine Erwachsene Leserschaft einfängt, machen The Amazing Spider-Man #1 zu einer hervorragenden Erfahrung, die auch gleichzeitig das dichte Marvel-Universum aufzeigt, ohne überladen zu wirken.

Ich vergebe für The Amazing Spider-Man #1 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Amazing Spider-Man (2018/19er Serie) #1 | English Review #7

Titel: The Amazing Spider-Man #1
Autor: Nick Spencer
Artist: Ryan Ottley, Cliff Rathburn
Publisher: Marvel
Ära: Fresh Start

I think Marvel has only one great hero I probably will always like and as more and more single issues in my collection slip I would like to present these in short reviews. The Amazing Spider-Man # 1 (2018) is the fourth reboot of the series and is also part of Marvel’s „Fresh Start / Restart / Back to the Basics“ initiative, which unfortunately replaces my beloved Legacy era but back to the friendly Spider.


Amazing Facts about the Comic

Titel: The Amazing Spider-Man #1

Autor: Nick Spencer

Artist: Ryan Ottley, Cliff Rathburn

Publisher: Marvel

Ära: Fresh Start


The friendly spider from the neighbourhood is back!

Peter Parker aka Spider-Man really does not have it easy. After sacrificing his company Parker Industries, the young hero returns to the Daily Bugle and desperately seeks an apartment with his best friend. However, when suddenly caught up in his past as Superior Spider-Man (Dr. Octopus’s mind was in Peter’s body), he loses his job, his reputation and his reputation both in the private and in the professional environment (as Spider-Man). The wanted isolation by Kingpin does his spare and also super villain Mysterio wants to come out big … I have to praise the comic for the successful balancing act. The Amazing Spider-Man is an entertaining introduction to the new series and is suitable for both newbies and veterans.

In addition, a well-known one element is used, that Spider-Man / Peter Parker seems miserable than all other superheroes (no matter which publisher) together. His problems are believable. Away from battles with super villains, Peter has money worries, has to look after an apartment and is worried about his reputation and his interpersonal relationships. All of this and a truly loving drawing style that captures both the youthful flair and purpose of an adult readership make The Amazing Spider-Man # 1 an outstanding experience that also demonstrates the dense Marvel Universe without being cluttered. I forgive the rating worth reading for The Amazing Spider-Man # 1!

That’s it from my side. We read in the next post. Have a good read!

Meg (Roman) | Review

Name: MEG
Autor: Steve Alten
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 400

Wer mich privat kennt, weiß, dass ich das altehrwürdige aber auch dezent trashige Tierhorror-Genre sehr mag. Am allerliebsten mag ich dabei Geschichten, die sich mit Haien beschäftigen aber leider gibt es dort auch den meisten Müll. Ein paar Ausnahmen wären 47 Meters Down, The Shallows und der 2018 erschienene The Meg. Erst kürzlich habe ich den Roman Meg von Steve Alten und ich bin überwältigt aber lasst mich ins Details gehen!


Kernfakten zum Werk

Name: MEG

Autor: Steve Alten

Verlag: Heyne Verlag

Seiten: 400


In den tiefsten Tiefen des Mariannengrabens hat Carcharocles Megalodon, der größte Hai aller Zeiten, bis in die heutige Zeit überlebt. Sieben Jahre nach einem Tauchgang mit katastrophalen Folgen ist der ehemalige Navy-Taucher und nun Meerespaläontologe Jonas Taylor von der Existenz der monströsen Kreatur überzeugt, da er bei besagten Tauchgang die Kreatur gesehen hat und für den Tod von zwei Wissenschaftlern verantwortlich ist.

Als Jonas von seinem alten Freund Masao für eine Mission in den Graben rekrutiert wird überschlagen sich die Dinge und das Megalodon kommt durch eine Verkettung unglücklicher in die oberen Schichten des Meeres. Eine tödliche Jagd beginnt, denn die perfekte Killermaschine macht Jagd auf Mensch und Tier, während eine Diskussion entbrennt, ob der prähistorische Hai getötet oder gefangen werden soll …

MEG erzählt die Geschichte aus der Perspektive diverser Figuren und schwenkt immer wieder zur Perspektive des Hais, der als perfekter Jäger den Pazifik unsicher macht und alles jagt, was nicht bei drei aus dem Wasser ist. Dabei nimmt Geschichte schnell an Tempo auf, wirkt aber an keiner Stelle gehetzt, sondern nimmt sich die benötigte Zeit um sowohl die Figuren, von denen es einen ganzen Haufen gibt, zu entwickeln als auch die Gefahr durch den Megalodon. Obwohl ich nicht weiß wie akkurat die Beschreibungen des Hais sind, wird ein klares Bild vom Meg gezeichnet, das dieses Tier als perfekten Jäger der Meere darstellt, welcher sich gekonnt gegen Rivalen durchsetzt.

Dank mehrerer Konfrontationen mit dem Megalodon gibt es in angenehmen Abständen gelungene Höhepunkte in der Handlung, die den langsameren Prolog und Anfang gelungen ablösen. Ab dem Auftauchen des Hais in den oberen Meeresschichten beginnt das wahre Tempo der Geschichte und die unterschiedlichen Stränge der Figuren werden parallel miteinander verknüpft.

Alles in allem ist MEG ein spannender und unterhaltsamer Thriller, der dank vieler interessanter Figuren sowie einer interessanten Thematik kaum Langeweile aufkommen lässt. Fans von Thrillern mit hohen Bodycounts können ebenso einen Blick riskieren wie Fans von prähistorischen Haien oder simpel Geschichten mit großen Monstern. Sobald einen der Roman in seinen Bann gezogen kann man nicht mehr aufhören, bis man das nervenaufreibende Finale erreicht hat.

Ich vergebe für MEG die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Annabelle Comes Home | English Review #6

Title: Annabelle Comes Home
Director: Gary Dauberman
Time: 105 minutes
Release Year: 2019
Genre: Horror

Annabelle Comes Home, called Annabelle 3 here, is the third part of the Conjuring universe’s B series (a digression will follow in October), but chronologically it’s the second movie with the horrific doll.

Actually, I wanted to wait until blu-ray release on the movie but my wife mother is a huge fan of the franchise and the parents can refuse any wish. Therefore, my review comes much sooner than expected. Have fun!


Facts of Horror

Title: Annabelle Comes Home

Director: Gary Dauberman

Time: 105 minutes

Release Year: 2019

Genre: Horror


The plot is actually explained in a simple way. After the events in Annabelle and Annabelle: Creation, the doll is in the care of two nurses. When they are struck by paranormal events, they turn to Ed and Loraine Warren, who have a lot of expertise as demonologists when it comes to hauntings, obsessions, and co.

The two take the doll with them to keep them in their „security room“ in a blessed showcase. When the two drive away for a weekend and release their daughter Judy with her babysitter Mary, Annabelle is freed by a stupid coincidence. As a supernaturally gifted child, Judy is the ideal victim for Annabelle. The horror returns …


Annabelle Comes Home manages to fit into the Conjuring universe, at the same time building a bridge to the main line and closing the arch that Annabelle once started. Timed after the two predecessors, the third Annabelle film picks up on the „introductory scene“ from The Conjuring and builds exactly on it.

For newcomers meaningless not to disturb the rest of the experience but for veterans of the franchise a nice detail in the plot. The characterization of the doll is intriguing anyway, because it is not really obsessed, but is haunted by an evil spirit, it is always from the primary mischief. Furthermore, it is the perfect catalyst for evil spirits and calls them to themselves or awakens them from their dull sleep.

Away from it, the film offers all sorts of exciting ghosts who, thanks to the stupid coincidence mentioned above, in and around the Warrens‘ house are now up to mischief. For spoiler reasons I will do without a detailed description but further spin-offs of the franchise were made possible with this film. I have to praise the atmosphere, which is composed of several elements and likes to take the time to build up the shocks. As a result, the voltage curve rises and one waits anxiously for the horror finally to break over people like a tidal wave. In addition, a lot of work is done with light and shadow, fog, whispering and ambient background noise. Unfortunately, the finale breaks something with this concept and goes the way of the demon horror.

Basically I have no problem with that, after all, The Nun followed the same path, but a little less would have been more atmospheric. At the same time, the finale is short enough not to be discreetly stretched as in the The Conjuring films.

Furthermore, Annabelle Comes Home succeeds in establishing the three main female characters and even deepening their personalities. Needless to say, no unbelievable depths, but enough to understand the characters.


All in all, Annabelle Comes Home is a successful offshoot of the franchise, clearly outperforming the first Annabelle, but subject to the second film about the doll in the atmosphere. Thanks to a high tempo, a dense atmosphere and the successful use of the source material, in combination with quite logically acting figures, the film knows how to entertain throughout the entire duration and logically bridges the bridge to the main series.

The franchise is definitely on the right track! I forgive Annabelle Comes Home or Annabelle 3 for the rating worth seeing +, as genre fans in particular will have fun because of the existing strengths and newcomers will not be overwhelmed! That’s it from my side. We read in the next post!

Annabelle Comes Home | Review

Titel: Annabelle 3
Originaltitel: Annabelle Comes Home
Regie: Gary Dauberman
Laufzeit: 105 Minuten
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Horror

Annabelle Comes Home, bei uns Annabelle 3 genannt, ist zwar der dritte Teil der B-Serie des Conjuring Universums (ein Exkurs wird im Oktober folgen) aber chronologisch gesehen der zweite Film mit der horrorhaften Puppe.

  • Annabelle Creation (Ursprung der Puppe)
  • Annabelle (Erster Horrorfilm)
  • Annabelle Comes Home (Zweiter Horrorfilm und Verknüpfung mit A-Serie des Conjuring-Universums)

Eigentlich wollte ich, bis zum Heimkinorelease auf den Film warten aber meine Frau Mutter ist ein riesiger Fan des Franchise und den Eltern kann man keinen Wunsch abschlagen. Daher kommt meine Rezension wesentlich früher als erwartet. Viel Spaß!


Kernfkaten des Grauens

Titel: Annabelle 3

Originaltitel: Annabelle Comes Home

Regie: Gary Dauberman

Laufzeit: 105 Minuten

Erscheinungsjahr: 2019

Genre: Horror


Weitere Beiträge zu Conjuring/Annabelle


Die Handlung ist eigentlich simpel erklärt. Nach den Ereignissen in Annabelle und Annabelle: Creation gerät die Puppe in die Obhut zweier Krankenschwestern. Als diese von paranormalen Ereignissen heimgesucht werden wenden sie sich an das Ehepaar Ed und Loraine Warren, die als Dämonologen viel Expertise haben, wenn es um Spuk, Besessenheit und Co geht.

Die beiden nehmen die Puppe mit, um sie in ihrem „Sicherheitsraum“ in einer gesegneten Vitrine zu verwahren. Als die beiden über ein Wochenende wegfahren und ihre Tochter Judy mit ihrer Babysitterin Mary freilassen kommt Annabelle durch einen dummen Zufall frei. Als übersinnlich begabtes Kind ist Judy das ideale Opfer für Annabelle. Der Horror kehrt zurück …


Annabelle Comes Home schafft es gekonnt sich ins Conjuring-Universum einzufügen, gleichzeitig eine Brücke zur Hauptreihe zu schlagen und Bogen, den einst Annabelle begann, zu schließen. Zeitlich nach den beiden Vorgängern angesetzt greift der dritte Annabelle Film die „Einführungsszene“ aus The Conjuring auf und baut genau darauf auf. Für Neulinge nichtssagend genung um das restliche Erlebnis nicht zu stören aber für „Veteranen“ des Franchise ein schönes Detail im Plot.

Die Charakterisierung der Puppe ist ohnehin faszinierend, da sie nicht wirklich besessen ist, sondern von einem bösen Geist heimgesucht wird, geht von ihr primär immer Unheil aus. Weiters ist sie quasi der perfekte Katalysator für böse Geister und ruft sie zu sich oder erweckt sie aus ihrem dumpfen Schlaf.

Abseits davon bietet der Film allerhand spannender Geister, die dank des oben erwähnten dummen Zufalls im und um dem Haus der Warrens nun ihr Unwesen treiben. Aus spoilergründen werde ich auf eine genaue Beschreibung verzichten aber weitere Spin-offs des Franchise wurden mit diesem Film ermöglicht.

Ein großes Lob muss ich für die Atmosphäre aussprechen, die sich aus mehreren Elementen zusammensetzt und sich gern Zeit nimmt, um die Schockmomente aufzubauen. Dadurch steigt die Spannungskurve an und man wartet gespannt auf darauf, dass der Horror endlich über die Menschen hereinbricht wie eine Flutwelle. Ergänzend wird viel mit Licht und Schatten, Nebel, Flüstern und ambientischen Hintergrundgeräuschen gearbeitet. Leider bricht das Finale etwas mit diesem Konzept und geht den völlig ausufernden Weg des Dämonenhorrors. Grundlegend habe ich damit kein Problem, schließlich hat The Nun den gleichen Weg verfolgt, aber etwas weniger wäre sicher atmosphärischer gewesen. Gleichzeitig ist das Finale kurz genug um nicht wie in den The Conjuring Filmen dezent gestreckt zu wirken.

Weiters schafft es Annabelle Comes Home geschickt die drei weiblichen Hauptfiguren zu etablieren und deren Persönlichkeiten sogar etwas zu vertiefen. Selbstredend keine unauslotbaren Tiefen aber genug um die Figuren zu verstehen.


Alles in allem ist Annabelle Comes Home ein gelungener Ableger des Franchise, der den ersten Annabelle klar überflügelt, aber dem zweiten Film um die Puppe in der Atmosphäre etwas unterliegt. Dank eines hohen Tempos, einer dichten Atmosphäre und der gelungenen Nutzung des Quellmaterials, in Kombination mit recht logisch agierenden Figuren weiß der Film über die gesamte Laufzeit hinweg zu unterhalten und schlägt logisch die Brücke zurück zur Hauptserie. Das Franchise sich definitiv auf dem richtigen Weg!

Ich vergebe für Annabelle Comes Home oder auch Annabelle 3 die Wertung sehenswert +, da besonders Genrefans ihren Spaß haben werden wegen der vorliegenden Stärken und Neulinge nicht überfordert sein werden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein paar neue Comics und ein Blick auf kommende Rezensionen!

Aktuell bin ich im Comic-hype, wie schon lange nicht mehr. Da ich inzwischen auch Einzelhefte sammle werden auch mehr Rezensionen erscheinen. Nächste Woche erscheint die Rezension zur ersten Ausgabe der aktuellen Spider-Man Serie und dann kommen laufend Rezensionen zu Einzelausgaben und Paperbacks wie The Immortal Hulk, Red Hood: Outlaw und Batman Vol. 1: I am Gotham. 😊

Keine Angst, die anderen Formate und Themenbereiche kommen aber nicht zu kurz! Die Comics erscheinen quasi ergänzend!

Nintentalk #4: The Legend of Zelda – Breath of the Wild | Podcast [A Superbros Original]

Nintentalk: Breath of the Wild Gespräch

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Venom Vol. 2: The Abyss | Review

Titel: Venom Vol. 2: The Abyss
Autor: Donny Cates
Artist: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Seiten: 136
Release: 07. Mai 2019

Das kreative Duo Donny Cates und Ryan Stegman meldet sich zurück um ein weiteres Kapitel in Eddie Brocks/Venoms Leben zu etablieren.


Kerfakten zum Comic

Titel: Venom Vol. 2: The Abyss

Autor: Donny Cates

Artist: Ryan Stegman

Verlag: Marvel

Seiten: 136

Release: 07. Mai 2019


Was bisher geschah …

Eddie Brock ist erneut Venom. Allerdings verliert er immer mehr die Kontrolle über den Symbionten. Venom wird immer bestialischer und monströser, was am Erwachen von Knull dem Gott der Symbionten liegt. Zusammen mit Venom und Miles Morales (Spider-Man) muss sich Eddie Brock einem Gott stellen, der mit einem Drachen in New York erscheint …

Rezension zu Band 1: Venom Vol. 1: Rex

Handlung

Seit dem Kampf mit Knull ist einige Zeit vergangen. Eddie Brock hat schwere Verletzungen davongetragen und auch Venom wurde tödlich verwundet. Brock ist in die Gefangenschaft von Richards Reeds aka The Maker geraten, der großes Interesse an Venom sowie Knull zeigt. Als Eddie mit unerwarteter Hilfe aus seiner Gefangenschaft fliehen kann, macht er sich zusammen mit Venom auf den Weg zu seinem Vater. Scheinbar hat er ihn im Zeitraum nach dem Kampf gegen Knull aber vor seiner Gefangenschaft bereits aufgesucht.

Eddie hat viele Fragen und tritt eine Reise in seine Vergangenheit an …

Meine Meinung zum Band

Venom Vol. 2 reicht qualitativ an den ersten Band heran wenngleich aus anderen Gründen. Beschäftigte sich Band 1 mehr mit Venom und den Symbionten, so steht hier Eddie Brock im Fokus. Man erfährt viel über seine Vergangenheit, die zum Teil zu seinem Werdegang geführt haben. Dabei gibt es einige Plottwists, die besonders zum Schluss hin der Geschichte einen beinah surrealen Touch geben.

Optisch gefällt Venom Vol. 2 sehr und punktet mit einem detaillierten Zeichenstil, der besonders bei den Gesichtern zur Geltung kommt. Dazu kommt erneut ein hervorragendes Design von Venom, der mich dezent an die Darkness aus der gleichnamigen Comicserie von Image Comics erinnert. Auch wenn die Monstrosität aus dem ersten Band leider weitestgehend abhandengekommen ist, zumindest bis zum bild gewaltigen Finale!

Fazit

Venom Vol. 2: The Abyss steht dem ersten Band in nichts nach und fokussiert sich auf Eddie Brock, der sich als überraschend tiefgründiger Charakter entpuppt aus dem man sehr viel rausholen kann. War der Vorgänger wesentlich actionlastiger geht, dieser Band mehr auf die Handlung und vertieft die Figur des Eddie Brock wesentlich wodurch auch die Beziehung zum Symbionten massiv verändert wird. Ich vergebe für Venom Vol. 2: The Abyss die Wertung besonders lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Horror geht weiter … | Batman Damned Band 2 | Gedankenspiel

Innerhalb kürzester Zeit habe ich Batmand Damned Band 1 & 2 verschlungen. Das ist deshalb erwähnenswert, da es zwar viele Comics gibt, die ich sehr mag und es gibt einige Reihen, die ich gern lese aber es kommt selten vor, dass ich einen Band unterhalb einer Stunde gelesen habe, da ich eher ein genießender Leser bin.

Batman Damned Band 1 hatte allerdings eine gigantische Sogwirkung und Band 2 steht dem in nichts nach.


Der Joker wurde tot aus dem Gotham River gefischt. Diesen Umstand lernten wir in Band 1 kennen. Ebenso hat sich Batman mit John Constantine verbündet, um den Mord aufzuklären, da offenkundig okkulte Mächte ihr Unwesen in Gotham City treiben und Bruce Wayne aka Batman in den Mord verstrickt ist. Wenngleich der Zusammenhang nicht ganz klar ist.

Der zweite Band knüpft nahtlos an den Ersten an und Batman immer tiefer in die Dunkelheit von Gotham City eintauchen. Parallel dazu erfährt der Leser erneut mehr über seine scheinbar nicht so glückliche Kindheit und sein bei weitem weniger strahlende Elternhaus. Immer wieder taucht die Hexe Enchantress auf, die auf eine äußerst tief greifende Art mit Bruce verbunden ist(?). Neben den Flashbacks in seine krude Kindheit und dem Mysterium um den Tod des Jokers muss sich Batman mit einer Harley Quinn herumschlagen die eine gefährliche Mischung aus Wut, Trauer & Wahnsinn in sich vereint ..


Es ist interessant, wie wenig Batman Damned Band 2 für die Haupthandlung macht, zumindest auf den ersten Blick aber der Fokus auf Batman und dessen Charakterdarstellung wird mit Sicherheit in Band 3, dem Finale, einfließen.

Weiters werden viele der aus Band 1 offenen Fragen nicht geklärt, sondern weiter angeheizt.

Optisch gefällt der Comic weiterhin sehr gut, was am unveränderten Artist liegt. Lee Bermejo’s Stil ist geradezu meisterhaft und perfekt um die düstere Atmosphäre der Geschichte zu bebildern.


Alles in allem dient Batman Damned Band 2 als Bindeglied zwischen dem Prolog und dem Finale aber diesen Job macht die Ausgabe sehr gut und bietet erneut tiefgreifende Einblicke in die kaputte, dunkle Seele von Bruce Wayne. Dazu kommt das interessante Team-up mit John Constantine (der wieder als Erzähler agiert) und Deadman. Wie auch beim ersten Band kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen, da die Geschichte interessant bleibt, viele Fragen offen sind und das Bild von Batman immer düsterer sowie faszinierender wird.

Somit vergebe ich die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das Schicksal der Geschwister | A Plague Tale: Innocene | Gedankenspiel

Ich glaube niemand, hat mit A Plague Tale: Innocence gerechnet. Ich habe das Spiel seit der ersten Ankündigung zwar irgendwie immer auf dem Schirm aber richtiges Interesse fehlte.

Allerdings wurde das Spiel von der Fachpresse sehr gelobt und ging im Internet massiv viral. Viele Leute sprachen über das Spiel und mein Interesse geweckt. Also habe ich es mir kurzerhand gekauft, ausgiebig gespielt und vor kurzem beendet. Dabei sind mir einige Besonderheiten aufgefallen, besonders bei den Aspekten Handlung und Charakterentwicklung aber lasst mich ins Detail gehen!


Ein Junge, eine junge Frau, die Pest, eine dunkle Macht und die Inquisition

Mit dieser Überschrift lassen sich die Kernelemente von A Plague Tale hervorragend beschreiben aber die Geschichte ist wesentlich tiefgreifender und lässt sich mit Dark-Fantasy-Mittelalter-Thriller am besten klassifizieren. Lasst mich aber am Anfang beginnen …

Amicia de Rune lebt mit ihrem Vater, ihrem Bruder Hugo und ihrer Mutter Beatrice als Mitglieder des Landadels in Frankreich. Hugo ist seit seiner Geburt krank, durfte deswegen den Landsitz nie verlassen, und seine Mutter ist eine begabte Alchemistin, die an einem Heilmittel für ihren Sohn arbeitet. Eines Tages wird das Anwesen von Truppen der Inquisition unter der Führung von Lord Nicolas angegriffen. Dabei stirbt nicht nur ein Großteil der Belegschaft, sondern auch Amicias und Hugos Vater Robert. Auf ihrer Flucht aus dem Anwesen wird offenkundig auch Beatrice ermordet. Somit sind die Geschwister auf sich allein gestellt ..

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Ohne Heimat, Familie, Freund und Schutz begeben sich die beiden auf eine lange Reise, um sowohl einen sicheren Ort als auch ein Heilmittel für Hugo zu finden. Immer verfolgt von der Inquisition und der Pest in Form von tödlichen schwarzen Ratten stoßen die beiden auf ein dunkles Geheimnis in Hugo, dass den Lauf der gesamten Welt beeinflussen könnte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt denn die Inquisition eröffnet die Jagd und die Pest greift immer weiter um sich …

Erzählerisch und Inszenatorisch gehört A Plague Tale definitiv zu den besten Spielen dieses Jahres, wenn nicht sogar zu den besten der letzten Jahre. Das Spiel nimmt sich das Spiel unfassbar viel Zeit für seine Charaktere, die sich im Laufe des Spiels entwickeln und immer weiter vertiefen. Außerdem werden die Beziehungen zwischen den jugendlichen Hauptfiguren stark fokussiert wobei Amicia und Hugo klar im Fokus stehen.


Atmosphärisch gehört A Plague Tale zu den besten Spielen des aktuellen Spielejahres 2019 und kann sich locker mit einem Giganten wie Resident Evil 2 messen wobei wir hier kein reines Horrorspiel haben. A Plague Tale vermischt die Genres Horror, Dark-Fantasy und Mittelalter-Drama zu einem interessanten Mix, dessen beklemmende Atmosphäre entfernt an ein Dark Souls erinnert. Unterstrichen wird die dichte Atmosphäre durch eine hervorragende Licht & Schatten-Setzung, die den Horror durch die todbringenden Ratten nur noch verstärkt.

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Dabei schafft es das Spiel zu diversen Tag/Nacht Zeiten unheimlich zu wirken und selbst eine „simple“ Erkundung in einem scheinbar fast entvölkerten Dorf wird zu einem kleinen Höllentrip, der es in sich hat.

Außerdem funktioniert das Zusammenspiel von Umgebungssound, deutscher Synchronisation und Soundtrack sehr gut. Akustisch wird die Atmosphäre weiter verdichtet und die Erwartung auf irgendetwas grausig gesteigert.


Leider ist aber nicht alles an A Plague Tale perfekt. Das Gameplay ist die größte Schwäche des Spiels und hier haben die Entwickler etwas gepatzt oder einfach nicht gewusst wie man die einzelnen Level sinnvoll mit spielerischen Elementen füllen soll. So gibt es beispielsweise Kämpfe und sogar vereinzelte Bosskämpfe aber die sind eigentlich, als rudimentär zu bezeichnen während die Bosskämpfe sogar ein schlechter Witz sind. Es gibt kaum eine Herausforderung und leider fehlt die „freie“ Kombination der verschiedenen alchimistischen Waffen unserer Protagonistin. Im Endeffekt besteht der Kampf nur aus dem auf Distanz halten der Gegner, das richtige Mittel einzusetzen und anschließend mit einem beherzten Steinwurf den Kampf zu beenden.

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Im krassen Gegensatz dazu stehen die Schleichmechaniken von A Plague Tale. Wenn man sich leise an Feinden vorbeischleichen muss, die Umgebung nutzt, um Gegner abzulenken und sich dabei an simplen Rätseln versucht funktioniert das Spiel definitiv am besten. Es entsteht ein gewisser Nervenkitzel sich an Feinden heimlich vorbeischleichen und gegebenenfalls die meist allgegenwärtigen Ratten zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Abseits davon gibt es ein paar Sammelaufgaben und diverse Encounter, welche aber den Sinn einer Vertiefung der Spielwelt haben und glücklicherweise zu 100% optional sind. Weiters gibt es diverse Upgrades für die Ausrüstung des Spielers freizuschalten und etwas Ressourcenmanagment aber beide Aspekte beeinflussen den Schwierigkeitsgrad eher minimal.

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Zusammengefasst ist A Plague Tale: Innosence ein hervorragendes Videospiel, dass klar den Fokus auf die Figuren sowie die Geschichte legt und dabei das Gameplay etwas vernachlässigt, aber damit kann man Leben. Schließlich wird man mit einer spannenden, emotionalen Handlung belohnt die voller Mysterien, denkwürdiger Figuren sowie Schurken und Wendungen steckt. Das Spiel hat seine Lorbeeren definitiv verdient und wer auch nur ein bisschen an storybasierten Adventures interessiert ist sollte diesem Spiel definitiv eine Chance geben.

Seit Kingdom Come: Deliverence wurde uns wohl kein spannenderes Drama mit europäischen Mittelalter präsentiert, dass dazu noch eine ebenso dunkle wie faszinierende Ära behandelt.

Kann ich dieses Spiel also empfehlen? Kurz und knapp; JA!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Void oder wow, das ist ganz schön eklig!| Review

Titel: The Void

Originaltitel: The Void

Regie: Steven Kostanski & Jeremy Gillespie

Laufzeit: 90 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Horror

Ich mag ja Horrorfilme sehr gern und neben Tierhorrorfilmen sind Genrevertreter mit paranormalen Elementen eine meiner Liebschaften!

The Void steht seit längeren auf meiner Liste, weil mich der Film auf den ersten Blick an Hellraiser mit Lovecraft Einschlägen erinnert. Auf den zweiten Blick hat sich daran nicht viel geändert, aber trotzdem ist der Film äußerst unterhaltsam!


Kernfakten zum Film

Titel: The Void

Originaltitel: The Void

Regie: Steven Kostanski & Jeremy Gillespie

Laufzeit: 90 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Horror


Handlung: Ein Krankenhaus in die Hölle

James flieht aus einem Farmhaus in die Wälder vor zwei Männern, die gerade seine offensichtliche Freundin ermordet haben. Deputy Daniel Carter findet den verletzen James und bringt ihn ins nächstgelegene Krankenhaus. Dort befinden sich Dr. Powell, die Schwestern Beverly, Allison und Kim sowie die Patienten Cliff, Maggie und ihr Großvater Ben. Als Beverly plötzlich durchdreht, sich selbst teilweise häutet und Cliff ermordet eskaliert die Situation. Mysteriöse Kultanhänger umstellen das Krankenhaus und groteske Monster attackieren die Menschen. Die Hölle bricht über die Gruppe herein …. aber scheinbar ist dies schlimmer.

Meine Meinung zum Film

Okay trotz der zeitweiligen Problematik mit der Übersicht, da immer wieder zu viel passiert, macht The Void einiges richtig. So ist die Atmosphäre des Films sehr dicht. Groteske Gewalt wechselt sich regelmäßig mit unheimlich Lovecraft-artigen Szenen ab, die eine mysteriöse Note im Film etablieren. Leider wird zum Schluss hin einiges aufgelöst aber gewisse Details bleiben auch nach dem grotesk-ausufernden Finale im dunklen.

Eine Lanze muss ich für die plastischen Effekte brechen, die zwischen ekelerregend und morbid-faszinierend liegen. Besonders im finalen Akt haben sich die Macher einiges einfallen lassen, um dem Zuschauer möglichst abstrakte Monster zu bieten. Die Kreaturen würden übrigens auch in einem Silent Hill ideal Platz finden.

Der Cast ist solide. Nicht herausragend aber man glaubt den Schauspielern das Entsetzen, welches ihnen oft ins Gesicht geschrieben steht.

Fazit

Am Ende des Tages ist The Void ein äußerst solider Horrorfilm, der das Genre zwar nicht neu erfindet aber mit gelungenen Effekten und einer grandiosen Atmosphäre unterhält. The Void mag kein Pflichtfilm ist aber für Genrefans definitiv einen Blick wert. Damit verdient sich der Film das Prädikat sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

7 Batman Comics that should be movies! | Mind Game #6

Batman is DC’s most famous superhero. Also he is one of the characters with the stroylines in the DC multiverse. Today I will present you seven Batman comics that should be movies. Have fun!

Batman: The Long Halloween

The Long Halloween is a classic Batman story and has one of the best plots I have ever read in a comic book. It’s centered around the mysterious killer Holiday who kills people on holydays one per month. Also the story is set Batman’s early days fighting which could be combined with a short origin conclusion of the caped crusader. It’s pretty awesome that the reader learns more about a Gotham City before super villains like Bane, Joker, Riddler or Scarecrow came to the city.

The story would be also great to introduce many characters like Bruce Wayne/Batman, Alfred Pennyworth, Harvey Dent/Two-Face, James Gordon, Carmine Falcone, Sal Maroni and Selina Kyle/Catwoman for upcoming movies.

Batman: The Court of Owls & Batman: Night of the Owls

The two stories Court of Owls and Night of the Owls are the start of the New 52 Batman which, wrote by Scott Snyder, and is centered around the organization Court of Owls who rules Gotham since many years from the shadows. Batman and his allies encounter the Owls while their killers called Talon are trying to eliminate many of Gotham City’s most important and mightiest citizens.

This big storyline would be perfect for a second and third movie because of the creative villains. The Court of Owls could also bring parts of a horror movie to a Batman movie series. 

Batman: Knightfall

The Dark Knight Rises from 2012 is based on the comic Knightfall but a detailed implementation would be great. The takes place over six months. Batman suffers burn gets systematically crippled but Bane, a “supersteroid”-based genius. While Bruce Wayne recovers from his heavy wound he is replaced as Batman by the anti-hero Azrael (Jean-Paul Valley), who become increasingly violent and unstable, tarnishing Batman’s reputation. After Wayne’s return he reclaims the Cowl of Batman and fights again Bane.

I’m pretty sure that this story would be perfect for a R-rated Batman movie and a perfect fan service with many cameos of Batman villains. Also this movie could introduce the characters Bane, Azrael and other Batman support characters like Dick Grayson, Tim Drake and Jason Todd.

Batman: The Dark Knight Returns

Batman is perfect for horror, crime, science-fiction and fantasy stories. Also dystopian stories are possible as writer Frank Miller proofed us with his story The Dark Knight Returns from 1986. In this story an older Bruce Wayne returns as Batman to fight again crime in Gotham City. Also his archenemy the Joker returns and it’s reviled that Batman create his own enemies or at least it’s his fault that super villains come to Gotham City.

Also the other Dark Knight comics would be good for movies to create a mini universe in the universe.

Batman: Endgame

The two owl stories from mastermind Scott Snyder marks the beginning of Batman’s New 52 run. Endgame is the final of Batman’s fight against the Joker. The story is very simple but that makes it great. The Joker returns to Gotham City to end everything. He decided to kill Batman and all of his allies. It’s truly a Endgame for Batman and the Joker. Also this is one of the most modern psychedelic Batman stories.

Batman: The Killing Joke

Not direct a Batman movie but also a great story is The Killing Joke which focuses more on Joker the clown prince of Crime. An origin story for the Joker is not easy but The Killing Joke do this job fantastic and tells enough to understand how the Joker were create. Also this story would be good for some twists and changes in a bigger movie series.

A live action movie of The Killing Joke should ignore the animation movie with the same name and don’t change too much details of the story.

Batman: Year One

Another good start for a Batman movie series would be Batman: Year One. The story introduces many support characters of Bruce Wayne/Batman. Also Carmine Falcone would be a “normal” and classic villain for the caped crusader during his early days.

Those were my thoughts about seven Batman stories which should be movies. I hope you enjoyed and we will read/hear us in the next post. Have a good read!