Spider-Man: Far From Home (MCU) | Gedankenspiel

Titel: Spider-Man: Far From Home
Originaltitel: Spider-Man: Far From Home
Regie: Jon Watts
Laufzeit: 130 Minuten
Genre: Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2019

Into the Spider-Verse ist der beste Spider-Man aller Zeiten! Hinter dieser Aussage stehe ich immer noch aber mit Far From Home hat mein Liebkind ganz schön Konkurrenz bekommen!

Wie immer in den Beiträgen zu Comicverfilmungen lassen sich leichte Spoiler schwer vermeiden aber ich werde wie immer darauf achten niemandem den Film zu versauen.


Marvelhafte Fakten zum Film:

Titel: Spider-Man: Far From Home

Originaltitel: Spider-Man: Far From Home

Regie: Jon Watts

Laufzeit: 130 Minuten

Genre: Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2019


8 Monate sind seit der entscheidenden Schlacht mit Thanos und dem anschließenden „Blip“, durch den Thanos Genozid am Universum rückgängig gemacht wurde, vergangen. Der Blip hat nicht nur die fünfjährige Zeitspanne zwischen Avengers Infinity War und Endgame in 8 umgewandelt, sondern auch alle, die aufgelöst wurden wiederbelebt. Einziges Manko ist die Zeitdifferenz, da jene die „starben“ nicht alterten, aber jene die Überlebten taten es (Comicverfilmungen und Zeitreisen/schleifen, Paradoxa …. lassen wir das lieber).

In New York beginnt das neue Schuljahr und in Peter Parker’s, seines Zeichens Spider-Man, Klasse wird eine Klassenfahrt nach Europa angesetzt. Peter schmiedet einen perfiden Plan um mit seiner Flamme M. J. Watson zusammenzukommen. Erster Stop ist Venedig in Italien. Dort trifft Peter auf Nick Fury, den einstigen Chef von Shield, der seit längerer Zeit versucht die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft zu erreichen. Fury will Spider-Man für eine Mission rekrutieren um die Erde vor den Elementals, lebenden Naturgewalten, zu retten. Peter muss sich entscheiden. Will er Iron Man’s Wille fortführen und dessen Erbe antreten oder ein normales Leben führen? Aus großer Macht folgt große Verantwortung, aber am Ende kommt alles anders man denkt …

Far Form Home kommt den Comics so nah wie kaum eine MCU Verfilmung zuvor und fängt dabei den Flair der Spider-Man Comics sehr stimmig ein. Tom Hollands verleiht Peter Parker so viel Charme und verleiht dessen Probleme sowie dem inneren Konflikt sehr viel Glaubwürdigkeit. Dazu schafft es der Film gekonnt die Frage „Wer wird der nächste Iron Man?“ in die Handlung einzubinden und damit Peter weiterzuentwickeln. Er ist der Erbe von Tony Stark, steht aber trotzdem noch am Anfang seiner Karriere. Hier greift auch wieder die Performance von Tom Holland als Jugendlicher, der nach all den Kämpfen eine Pause will und seinen Verlust verarbeiten muss.

Mein persönliches Highlight war Jake Gyllenhaal als Quentin Beck aka Mysterio. Auch dieser gute Mann hat sichtlich Spaß an seiner Rolle als „interdimensionaler Superheld“ wobei das nur die halbe Wahrheit ist. Besonders Fans der Comics wissen was es mit diesem Charakter auf sich hat und mit welchen Tricks er arbeitet.

Kleiner Trivia am Rande: Man kann Quentin bei einer Lüge ertappen, wenn er die Bezeichnung für die MCU Erde nennt.

Loben muss ich auch die Verbindung von Mysterio zu Iron Man und die Brücke zu alten MCU Filmen, die dank dieser Figur geschlagen wird.

Abseits dieser Figuren taucht auch S.H.I.E.L.D. auf allerdings scheint diese Organisation nur mehr aus zwei Personen zu bestehen, die aber zahlreiche Kontakte und Verbündete auf der ganzen Welt unterhalten. Leider geht die Figur der Maria Hill (Cobie Smulders) erneut etwas unter als rechte Hand Nick Furys aber der sympathische, paranoide Träger der Augenklappe taucht in einer größeren Nebenrolle auf, sorgt aber auch für einige der größten Lacher des Films. Was ebenfalls etwas untergeht, ist die Beziehung zwischen Peter und M.J., was weniger an der Handlung oder der Besetzung von M.J. (Zendaya) liegt, sondern an der Charakterisierung. Klar es handelt sich hierbei nicht um DIE MJ aus den Comics aber diese eher pessimistische, sozial nicht besonders talentierte Figur, nimmt mich weniger mit als die anderen „Love Interests“ für den Wandkrabbler. Trotzdem sind beide Figuren ein süßes Paar zum Ende des Films hin.

Dafür ist die Beziehung zwischen Tante May (Marisa Tomei) und Harold „Happy“ Hogan (Jon Farveau) wesentlich sympathischer sowie mit wesentlich mehr Humor versehen. Die Darstellung Tomei’s als Peter’s „heiße“ Tante ist ohnehin ein erfrischender Aspekt des MCU.

Spider-Man: Far From Home schafft es eine harmonische Mischung aus Action, Humor und Drama zu bieten, wobei alle drei Eigenschaften sich angenehm abwechseln. Die Kämpfe zwischen den Helden und den monströsen Elementals wissen sehr zu gefallen, was auch an der optischen Abwechslung liegt. Erde, Wind, Feuer und Wasser sind die Basis für je ein Elemental.

Trivia: Die vier Elementals wurden nach den Vorbildern klassischer Spider-Man Schurken wie Sandman oder Hydro Man geschaffen.

Dazu kommen viele unterschiedliche Schauplätze, was dem Film erneut viel Abwechslung beschert. Peter ist in Italien, Österreich, Großbritannien, den Vereinigen Staaten, den Niederlanden sowie der Tschechischen Republik. Es fühlt sich aber nicht unpassend an, wenn Spider-Man die Skyline New Yorks gegen alte Kirchtürme und historische Gebäude tauscht.


Alles in allem ist Spider-Man: Far From Home eine sehr gute Comicverfilmung und ein würdiger Epilog der Infinity-Saga. Den gefallenen Helden wird gedenkt, und Spider-Man wird spürbar in Richtung „glorreichster Held der Erde“ gerückt wobei sein Weg noch sehr lange ist, aber genau da liegt die Glaubwürdigkeit. Nach den zahlreichen Kämpfen ist Peter Parker immer noch ein Teenager mit den altersbedingten Problemen und einem gigantischen Erbe. Neben dem Titelhelden bekommen alle anderen wichtigen Figuren ebenfalls viel Screentime. Seien nun Peter’s Tante, seine Mitschüler, Nick Fury oder Quentin Beck der sich das Rampenlicht mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft teilt.

Erzählerisch weiß der Film fast komplett zu überzeugen aber auch Inszenatorisch gefällt der Film sehr, dank der grandiosen Performance der Besetzung, besonders Tom Hollands physis als Spider-Man begeistert. Auch das Tempo ist sehr hoch, jedoch nimmt sich der Film ausreichend Zeit für alle Figuren ohne gehetzt oder langatmig zu wirken. Einzig die Liebesgeschichte zwischen Peter und MJ wirkt im Mittelteil weniger harmonisch, als sie zu Beginn aufgebaut beziehungsweise am Ende zum ersten Höhepunkt geführt wird.

Kann ich den Film empfehlen? Ja definitiv, da man sich hier sehr eng an die Vorlage hält aber auch das eigene Filmuniversum miteinbezieht, um ein stimmiges Gesamtpaket zu schaffen, dass als Epilog aber auch als Fortsetzung sehr funktioniert. Ich vergebe für Spider-Man: Far From Home die Wertung sehenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der alte Mann und das Meer | Review

Der Name Ernest Hemingway begleitet mich schon viele Jahre meines Lebens und ich bin mehr als froh endlich eines seiner Werke gelesen zu haben. Passend zum Sommer eine Geschichte über den Fischfang auf hoher See und damit herzlich willkommen zu meinem Review zu „Der alte Mann und das Meer„!


Kernfakten zum Buch:

Name: Der alte Mann und das Meer

Autor: Ernest Hemingway

Verlag: Rororo

Seiten: 160


Der alte Fischer Santiago wird wahrlich vom Pech verfolgt. Seit 84 Tagen hat er nichts mehr gefangen. Am 85en Tag segelt er alleine in den Golf hinaus. Gegen Mittag beißt tatsächlich ein Fisch am, der scheinbar gigantisch ist. Da Santiago ihn nicht ins Boot hieven kann, wird das Boot vom Fisch, ein Marlin, immer weiter ins Meer hinausgezogen. Ein epischer und langer Kampf zwischen Mensch und Tier in der Einsamkeit des Ozeans beginnt …

Die Handlung der Novelle mag auf den ersten Blick nicht besonders umfangreich sein, aber die Art der Erzählung macht sie so besonders. Hemingway schafft es gekonnt autobiografische und philosophische Themen mit einer Abenteuergeschichte zu kombinieren, was eine ganz eigene Atmosphäre erschafft. In den zahlreichen Dialogen erfahren wir einiges über den Protagonisten Santiago und dessen einsamen Kampf mit dem gigantischen Marlin aber auch gegen andere Kreaturen der See. Weiters schafft es der Autor dank relativ simpler Beschreibungen intensive Bilder im Kopf zu erzeugen und dem Leser das Gefühl zu geben mit Santiago in Boot zu sitzen und den Marlin zu fangen.

Ich kann durchaus verstehen, warum gerade dieses Werk von Hemingway so populär ist, da simple Elemente zu einer mitreißenden Geschichte verschmolzen werden und einladen den alten Fischer in seinem Kampf zu begleiten. In Kombination mit einer überschaubaren Seitenanzahl ensteht so ein relativ hohes Tempo.


Alles in allem ist der alte Mann & das Meer eine hervorragende Novelle, die sich definitiv einen Platz in der literarischen Ruhmeshalle verdient hat. Die verwendeten Elemente und Themen laden zu reichhaltigen Analysen ein, sind aber simpel genug um einfach als unterhaltsame wie mitreißende Novelle zu fungieren. Wer noch nie ein Werk von Hemingway gelesen hat findet hier einen hervorragenden Einstieg ins Werk des Autors. Ich vergebe für der alte Mann & das Meer die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Blick auf die PS Vita | Gedankenspiel

In einer Zeit als der Handheld-Markt von Nintendo mit der Switch und dem 3DS kontrolliert wird, ist es schwer vorzustellen, dass es einstmals ernste Konkurrenten für den Platzhirsch Nintendo gegeben hat.

Auch wenn die Geschichte der Handhelden vor Nintendo begonnen hat, so hat dieser Konzern die tragbaren Konsolen erst wirklich salonfähig gemacht neben anderen großen Namen wie Atari oder Sega, die sich beide langfristig gegen den Game Boy und seine zahlreichen Ableger/Nachfolger durchsetzen konnten. Übertroffen wurde der Game Boy nur vom Nintendo DS, besonders dem DSi mit dem man Game Boy Advance Module benutzen konnte. Nintendos großer Konkurrent Sony hat jedoch ebenfalls einen Handhelden hervorgebracht. Zwei sogar um genau zu sein (die unterschiedlichen Modell-Serien ausgeklammert). Die PSP, welche sehr erfolgreich war und die PS Vita, deren Flop-Level der Wii U entspricht. Heute geht es mir, um Sony‘s zweiten Versuch einer Handheld-Konsole zu etablieren und Nintendo die Stirn zu bieten.


Grundlegendes zur Konsole

Die Playstation Vita erschien erstmals in den Jahren 2011 (Japan) und 2012 (Europa, USA) und hatte einen Lebenszyklus bis ins Jahr 2019, was mich trotz des mauen Erfolgs außerhalb Japans positiv überrascht. Auf technischer Ebene weiß die PS Vita in qualitativer Hinsicht definitiv zu überzeugen aber auch bei der Spieleauswahl bietet dieser Handheld eine gigantische Auswahl.

Im Gegensatz zu den UMD Disks der PSP kommt die Vita mit Modulen des Weges ähnlich wie bei Nintendo. Außerdem nutzt die Vita eigens von Sony hergestellte Speicherkarten, was die Nutzung von Micro-SD’s unmöglich macht und ein ziemlicher Blödsinn ist. Ich kann den Gedanken zur Vermeidung von illegaler Software-Piraterie und Raubkopien durchaus nachvollziehen aber die PS Vita Speicherkarten sind verflucht teuer, was in mir die Vermutung einer dezenten Profitgier weckt ähnlich wie die horrenden Preise für Nintendo Switch Zubehör.

Zurück zu den Modulen. Diese Idee halte ich für sehr gut, da in Kombination mit der Installation der Spiele die Ladezeiten deutlich reduziert werden können, aber auch technisch umfangreichere Spiele möglich sind. Neben einer riesigen Auswahl an digitalen & physischen PS Vita Spielen gibt es im Onlineshop die Möglichkeit emulierte PSP und Playstation 1 Spiele zu erwerben, was den Umfang nochmal deutlich nach oben schraubt. Generell ist der Kader an PS Vita Spielen sehr weitläufig, deckt so ziemlich jedes Genre ab und nutzt auch die HD Collections, welche zu Zeiten der Playstation 3 sehr populär waren. Fans von japanischen Produktionen kommen bei der PS Vita vollends auf ihre Kosten und genau hier liegt die große Stärke der PS Vita. Spiele wie Uppers, Persona 4, Demon Gaze, Gal Gun oder Earth Defense Force 2 sind perfekt für unterwegs und bieten lange Zeit Unterhaltung!


Warum ist die PS Vita also kein Erfolg gewesen?

Das ist eine gute Frage, die sich leider nicht so leicht beantworten lässt. Am schlüssigsten ist eine Mischung aus Desinteresse der Spiele-Community und dem darauffolgenden mangelnden Support in Europa sowie den USA. Weiters war auch die Konkurrenz seitens Nintendo sehr stark, die ihren gigantischen Vorsprung mit dem Nintendo 3DS weiter ausgebaut hat.

In Asien sah die Situation anders aus. Die PS Vita erfreute sich größter Beliebtheit und zahlreiche Entwickler brachten Spiele für die Konsole heraus. Daher kommen auch Fans asiatischer Produktionen bei dieser Konsole definitiv eher auf ihre Kosten trotz namhafter westlicher Spiele wie Assassins Creed Liberation oder Uncharted: Golden Abyss.

Das „Versagen“ der Konsole lag weniger am Entwickler Sony, sondern mehr an einer Verkettung unglücklicher Umstände, durch welche die PS Vita immer weiter ins Abseits geriert und der Zyklus 2019 endete.


Meine Meinung zur PS Vita + Fazit

Wusste ich bei meiner ersten PS Vita die Konsole nicht zu schätzen, so hat sich dies mit meiner zweiten Vita geändert, was auch an meinem veränderten Spielegeschmack liegt. Inzwischen lege ich wesentlich mehr Wert auf Spiel aus Asien sowie dem Indie-Markt und genau in diese Kerbe schlägt die Vita mit all den fabelhaften Lizenzen aus Asien wie Dynasty Warriors, Persona, Ninja Gaiden und vielen mehr aber auch tolle westliche IP’s haben einen Platz auf diesem kleinen aber feinen Handhelden gefunden. Außerdem ist die Vita entfernter Vorläufer der Nintendo Switch, da es Möglich ist die Konsole mit einer PS4 zu koppel und große Abenteuer auf dem Fernseher zu beginnen aber unterwegs fortsetzen zu können.

Inzwischen will ich meine Vita nicht mehr missen und auch wenn ich sie seltener einschalte, als mir lieb ist, so genieße ich jede Sitzung! ❤️

Wie ist eure Meinung zur Playstation Vita? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Cujo (1983) Review [All hail to the King! #13]

Titel: Cujo
Originaltitel: Cujo
Regie: Lewis Teague
Laufzeit: 91 Minuten
Genre: Tierhorror
Erscheinungsjahr: 1983

Da melde ich mich kurz aus dem Urlaub mit einer weiteren Ausgabe des Stephing King Specials!

Ich mag ja Genrevertreter des Tierhorrors sehr gern, auch wenn diese Filme sehr oft Müll sind aber Cujo war ein wirklich interessanter Film!


Kernfakten zum Film:

Titel: Cujo

Originaltitel: Cujo

Regie: Lewis Teague

Laufzeit: 91 Minuten

Genre: Tierhorror

Erscheinungsjahr: 1983


Mehr zu Stephen King auf DerStigler

Filme:

IT Part 1

Der dunkle Turm

Thinner – Der Fluch

Friedhof der Kuscheltiere (2019)

Das Spiel

1922

Bücher:

Sie

Der Talisman

Das Bild

Sprengstoff

Menschenjagd

Todesmarsch


Die Handlung des Films setzt sich aus zwei überschneidenden Strängen zusammen.

Cujo ist ein friedlicher Bernhardiner, der während der Jagd auf ein Kaninchen durch eine Fledermaus mit Tollwut infiziert wird. Nach und nach wird aus dem liebenswürdigen Hund eine reißende, todbringende Bestie.

Strang zwei behandelt die Familien Camber und Trenton. Während Joe Cambers Frau im Lotto gewonnen hat, ihrem Mann eine Maschien für seine Werkstatt kauft, während sie einen Ausflug machen will. Die Familie Trenton befindet sich in einer Krise, als Vic Trenton von der Affäre seiner Frau erfährt. Als das Auto der Familie Trenton wieder Probleme bereitet fährt Donna mit ihrem Sohn Tad zu Chambers Werkstatt, findet diese aber leer vor. Cujo hat bereits seine ersten Opfer gefordert und nun müssen sich Donna sowie Tad dem kranken Hund stellen. Ein brutaler Überlebenskampf beginnt …


Cujo bietet sowohl eine interessante Geschichte als auch eine dichte, spannende Atmosphäre. Der Film setzt weniger auf groteske Gewalt oder einen möglichst hohen Bodycount, sondern auf den psychologischen Aspekt der Bedrohung durch Cujo. Gefangen in ihrem Auto bei brütender Hitze müssen Donna und ihr Tad sich der permanenten Bedrohung stellen und sich den regelmäßigen Angriffen Cujos erwehren. Dazu kommt der Faktor Zeit, wenn die Protagonistin nicht in die Offensive geht werden sowohl sie als auch ihr Sohn einen langsamen Hitzetod sterben.

Lobend erwähnen muss ich auch das Make-up der für den Film verwendeten Hunde. Die „Verwandlung“ Cujos vom liebenswerten Hund zur blutrünstigen Bestie wird optisch hervorragend umgesetzt und mit fortschreiten der Handlung verändert sich das Aussehen schleichend aber kontinuierlich.

Fun Fact: Der Film verfügt über eine hervorragende Nachbearbeitung, da die Geschichte an heißen Tagen spielt aber die Dreharbeiten unter starkem Regen litten.

Neben der Inszenierung und optischen Kniffen gefällt auch die Besetzung des Films, von der zwar niemand besonders heraussticht es aber auch keine Ausreißer nach unten gibt.


Alles in allem ist Cujo nicht nur eine äußerst unterhaltsame Stephen King Verfilmung, sondern auch ein sehr guter Tierhorrorfilm. Die größte Stärke ist die Nutzung psychologischen Horrors und dabei auf die üblichen Eigenschaften des Tierhorrorfilms zu verzichten. Wer sich für Verfilmungen des Altmeisters King begeistern kann oder generell Tierhorrorfilme mag, kann bedenkenlos reinschauen und sich für 93 Minuten unterhalten lassen.

Ich vergebe für Cujo die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler auf Urlaub!

Vom 17.8.19 bis zum 1.9.2019 bin ich im Urlaub.

Das bedeutet in diesem Zeitraum erscheinen weniger Beiträge aber dafür ein paar Posts aus dem Urlaub!

Ab dem 2.9.19 geht es dann munter weiter!

Ich wünsche euch bis dahin alles Gute und einen schönen restlichen August! ❤️

The House with a Clock in Its Walls | English Review #14

Title: The House with a Clock in it’s walls
Directed by Eli Roth
Runtime: 106 minutes
Genre: Horror
Releasr: 2018

I know and appreciate Eli Roth because of his horror movies of the harder gait like Hostel, Cabin Fever or The Green Inferno. I was all the more surprised when he directed The House with a Clock in it’s walls.

Yes, the movie is a horror movie, but without splatter, Gore and blood, but has other qualities, which I now explain!


Core facts:

Title: The House with a Clock in it’s walls

Directed by Eli Roth

Runtime: 106 minutes

Genre: Horror

Releasr: 2018


Lewis Barnavelt lost his parents shortly before the plot began. In order to avoid landing in an orphanage, he ends up with his uncle Johnsthan in the small town of Zebedee in Michigan. Life is not easy for Lewis due to his extrovert nature, but he quickly establishes a good relationship with his uncle and his neighbor, best friend Florence.

Soon, Lewis notices strange events in his uncle’s house and learns of his identity as a sorcerer. He joins Johnathan and Florence, who are also magically gifted, in finding a clock in the house that has unimaginable power.

When the evil sorcerer Isaac is revived because of a stupid accident, a race against time begins, because the end of the world is threatening and everyone is beating the hour …


The House with a Clock in it’s walls is a classic horror movie that does not require blood and other „colorful“ elements of the genre, but puts a huge focus on the atmosphere.

The film also succeeds exemplary, through the use of numerous clichés such as a property full of secrets, mystical beings, magic art and magicians and ticking clocks but also scary dolls. In many places, the film creates a spooky atmosphere that is surprisingly dense, for a scary movie that also has kids as its target audience. In addition to the many features of a horror movie, the house of mysterious watches is often funny and varies between subtle humor and simple slapstick. With types of humor, the atmosphere relaxed and serve as a pleasant antipode to the horror movie!

A truly high praise deserves the cast. Especially Jack Black as a funny but serious magician Johnathan convinces all along the line. Next to him, Cate Blanchett as Florence and Owen Vaccaro know how to please Lewis. Kyle MacLachlan plays the sinister witcher Isaac Izard, whose performance not only imposing, but also creates a certain horror.

Sure, this villain is a clichéd evil magician, but the film makes his clichés extremely charming! Technically, the film also likes to please. The main venue, the magical house, is brimming with lovable details that exude both charm and horror, giving the film a very special atmosphere.


In summary, the House with a Clock in it’s walls is a cliché-filled horror film that does not require violence or blood, but offers a strong atmosphere and many charming characters.

Technically as well as scenically, the film also pleases and it is quite outstanding how effective a horror film can be, which also has children as a target group. Thus, the House with a Clock in it’s walls is a charming, atmospheric mystery horror movie suitable for both children and adults and proves that director Eli Roth can also produce horror movies that can do without blood, splatter and gore.

I forgive the well-deserved rating worth seeing+ for this film, because you get offered a special genre representative here!

That’s it from my side. We read in the next post!

Das Haus der geheimnisvollen Uhren | Review

Titel: Das Haus der geheimnisvollen Uhren
Originaltitel: The House with a Clock in Its Walls
Regie: Eli Roth
Laufzeit: 106
Genre: Mystery, Horror, Fantasy
Erscheinungsjahr: 2018

Eli Roth kenne und schätze ich wegen seinen Horrorfilmen der etwas härteren Gangart wie Hostel, Cabin Fever oder The Green Inferno. Umso überraschter war ich, als er bei Das Haus der geheimnisvollen Uhren Regie führte. Ja der Film ist ein Horrorfilm, kommt aber ohne Splatter, Gore und Blut aus, hat jedoch andere Qualitäten, auf die ich jetzt eingehe!


Kernfakten zum Film

Titel: Das Haus der geheimnisvollen Uhren

Originaltitel: The House with a Clock in Its Walls

Regie: Eli Roth

Laufzeit: 106 Minuten

Genre: Mystery, Horror, Fantasy

Erscheinungsjahr: 2018


Lewis Barnavelt verlor kurz vor Beginn der Handlung seine Eltern. Um nicht in einem Waisenhaus zu landen, kommt er bei seinem Onkel Johnsthan in der Kleinstadt Zebedee in Michigan unter. Durch seine extrovertierte Art ist das Leben für Lewis nicht leicht aber er baut recht schnell ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel und dessen Nachbarin/bester Freundin Florence auf.

Bald schon bemerkt Lewis seltsame Ereignisse im Haus seines Onkels und erfährt von dessen Identität als Hexer. Er schließt sich Johnathan und Florence, die ebenfalls magisch begabt ist, bei der Suche nach einer Uhr im Haus an, die über unvorstellbare Macht verfügt. Als wegen eines dummen Unfalls der böse Hexer Isaac wiederbelebt wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Ende der Welt droht und jedem schlägt die Stunde …


Das Haus der geheimnisvollen Uhren ist ein klassischer Horrorfilm, der ohne Blut und sonstige „farbenfrohen“ Elemente des Genres auskommt, aber einen riesigen Fokus auf die Atmosphäre setzt. Dies gelingt dem Film auch vorbildlich, durch den Einsatz zahlreicher Klischees wie ein Anwesen voller Geheimnisse, mystischen Wesen, Zauberkunst & Magier sowie tickenden Uhren aber auch gruseligen Puppen.

An vielen Stellen erzeugt der Film eine gruselige Atmosphäre, die überraschend dicht ist, für einen Gruselfilm der auch Kinder als Zielgruppe hat. Neben den vielen Eigenschaften eines Horrorfilms ist das Haus der geheimnisvollen Uhren oftmals lustig und schwankt zwischen spitzfindigen Humor sowie simpleren Slapstick. Bei Arten des Humors lockern die Atmosphäre gelungen auf und dienen als angenehmer Gegenpol zum Horrorfilm!

Ein wahrlich großes Lob verdient die Besetzung. Besonders Jack Black als lustiger aber ernst zunehmender Magier Johnathan überzeugt auf ganzer Linie. Neben ihm wissen auch Cate Blanchett als Florence und Owen Vaccaro als Lewis zu gefallen. Kyle MacLachlan spielt den sinisteren Hexer Isaac Izard, dessen Auftritt nicht nur imposant, sondern auch einen gewissen Grusel erzeugt. Klar ist dieser Schurke ein klischeehafter böser Magier aber der Film verarbeitet seine Klischees äußerst charmant!

Technisch weiß der Film ebenfalls zu gefallen. Der Hauptschauplatz, das magische Haus, ist randvoll mit liebenswerten Details, die sowohl Charme als auch Grusel versprühen und dem Film eine ganz eigene Atmosphäre verleihen.


Zusammengefasst ist das Haus der geheimnisvollen Uhren ein mit Klischees befüllter Horrorfilm, der ohne Gewalt und Blut auskommt, aber eine starke Atmosphäre bietet sowie viele charmante Figuren bietet. Technisch wie inszenatorisch weiß der Film ebenfalls zu gefallen und es ist durchaus herausragend, wie wirkungsvoll ein Horrorfilm sein kann der auch Kinder als Zielgruppe hat. Somit ist das Haus der geheimnisvollen Uhren ein charmanter, atmosphärischer Mystery-Horrorfilm der sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet ist und beweist, dass Regisseur Eli Roth auch Horrorfilme produzieren kann die auf Blut, Splatter und Gore verzichten können.

Ich vergebe für diesen Film die wohlverdiente Wertung sehenswert+, da man hier einen besonderen Genrevertreter geboten bekommt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hott Fuzz | English Review #13

Title: Hot Fuzz
Direted by Edgar Wright
Run time: 121 minutes
Genre: Comedy, thriller, action movie
Year of publication: 2007

In the review of Unicorn Store, I said I really do not like comedy and that is true to a few exceptions (Jumanji, Baywatch, Game Night) and against Hot Fuzz I resisted for a long time.

I am glad to have seen the movie and why that is so you will learn now!


Film’s Core Facts

Title: Hot Fuzz

Directed by Edgar Wright

Run time: 121 minutes

Genre: Comedy, thriller, action movie

Year of publication: 2007


Nicolas Angel lives for his job as a police officer in the metropolis of London.

However, when his achievements cast a bad light on his colleagues, he is transferred to the small, sleepy village of Sandforf. Once there, he takes his job at the local police, gets to know the different villagers and becomes part of the neighborhood guard.

Immediately Sandforf is hit by a series of murders and Nicolas faces a gigantic conspiracy. He receives support from his own ranks only from the somewhat stupid Danny Buttermann, son of the police chief of the village.

For Nicolas begins the hardest case of his career ..


I have to praise the cast, who has many well-known actors, who obviously enjoyed their role. Be it the former James Bond Timothy Dalton as market leader Skinner, Martin Freeman as police sergeant in London or the „bloodhound“ actor Rory McCann as Michael Armstrong. All these familiar faces give the film a certain quality, namely recognition.

Thanks to numerous well-known actors in larger roles, they also become more prominent and help the film to remain uncommonly in the collective memory.

In addition, dozens of cameos of British actors or people from the film industry, who come from the Commonwealth of Nations such as Peter Jackson. I also have to praise the action, which is over the top in places but so charming and fast-paced. Anyway, Hot Fuzz exudes a lot of British charm, which is noticeable in just about every area. Be it landscape shots, dialogues, the action or the tempo in which the plot is told.

Everywhere you notice this certain British something that distinguishes Hot Fuzz from American genre mates.

In addition, the film was very well translated into German, which is rare, especially in British films!


All in all, Hot Fuzz is a very entertaining comedy-thriller genre mix that maintains its 2-hour runtime throughout and barely has lengths. The characters are personable and charming, the plot is exciting but also the action, especially in the final, like.

Thus, it is my pleasure for Hot Fuzz to award the rating especially worth seeing!

That’s it from my side. We read in the next post!

Hot Fuzz | Review

Titel: Hot Fuzz
Originaltitel: Hot Fuzz
Regie: Edgar Wright
Laufzeit: 121 Minuten
Genre: Komödie, Thriller, Action-Film
Erscheinungsjahr: 2007

In der Rezension zu Unicorn Store habe ich behauptet eigentlich keine Komödien zu mögen und das stimmt auch bis auf gewisse Ausnahmen (Jumanji, Baywatch, Game Night) und gegen Hot Fuzz habe ich mich lange Zeit gewehrt, was unter anderem am infantilen Untertitel „Zwei abgewichste Profis“ liegt.

Ich bin dennoch froh den Film gesehen zu haben und warum das so ist erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zum Film

Titel: Hot Fuzz

Originaltitel: Hot Fuzz

Regie: Edgar Wright

Laufzeit: 121 Minuten

Genre: Komödie, Thriller, Action-Film

Erscheinungsjahr: 2007


Handlung: Ein Cop aus der Stadt kommt in die englische Provinz

Nicolas Angel lebt für seinen Job als Polizist in der Metropole London. Als seine Leistungen jedoch ein schlechtes Licht auf seine Kollegen werfen wird er in das kleine, verschlafene Dorf Sandforf versetzt. Dort angekommen nimmt er seinen Posten bei der örtlichen Polizei an, lernt die verschiedenen Dorfbewohner kennen und wird Teil der Nachbarschaftswache.

Alsbald wird Sandforf von einer Mordreihe heimgesucht und Nicolas sieht sich mit einer gigantischen Verschwörung konfrontiert. Unterstützung aus den eigenen Reihen erhält er nur vom etwas dümmlichen Danny Buttermann, dem Sohn des Polizeichefs des Dorfes.

Für Nicolas beginnt der härteste Fall seiner Karriere ..


Ein großes Lob muss ich gleich für die Besetzung aussprechen, die mit zahlreichen bekannten Schauspielern aufwartet, denen ihre Rolle sichtlich Spaß gemacht haben. Sei es nun der ehemalige James Bond Timothy Dalton als Marktleiter Skinner, Martin Freeman als Polizei Sergeant in London oder der „Bluthund“ Darsteller Rory McCann als Michael Armstrong.

All diese bekannten Gesichter geben dem Film eine bestimmte Eigenschaft, und zwar Wiedererkennung. Dank zahlreicher namhafter Schauspieler in größeren Rollen werden diese auch markanter und helfen dem Film ungemein dabei im kollektiven Gedächtnis zu bleiben. Dazu kommen dutzende Cameos britischer Schauspieler oder Personen aus der Filmbranche, die aus dem Commonwealth of Nations stammen wie beispielsweise Peter Jackson.

Lobend muss ich außerdem die Action erwähnt werden, die stellenweise over the top ist aber dabei so charmant und temporeich wirkt. Ohnehin versprüht Hot Fuzz äußerst viel britischen Charme, der sich in so ziemlich allen Bereichen bemerkbar macht. Seien es nun Landschaftsaufnahmen, Dialoge, die Action oder das Tempo in der die Handlung erzählt wird. Überall merkt man dieses gewisse britische etwas, dass Hot Fuzz von amerikanischen Genrekollegen abhebt. Außerdem wurde der Film sehr gut ins Deutsche übersetzt, was besonders bei britischen Filmen eher selten ist!


Alles in allem ist Hot Fuzz ein sehr unterhaltsamer Comedy-Thriller Genremix, der seine 2 Stunden Laufzeit durchgehend unterhält und kaum Längen aufweist. Die Figuren sind sympathisch und charmant, die Handlung ist spannend aber auch die Action, besonders im Finale, gefällt. Somit ist es mir eine Freude für Hot Fuzz die Wertung besonders sehenswert zu vergeben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Immortal Hulk Vol. 3 Hulk in Hell | English Review #12

Titel: The Immortal Hulk Vol. 3: Hulk in Hell
Writer: Al Ewing
Artist: Joe Bennett, Kyle Hotz
Publisher: Marvel Comics
Pages: 112
Release: 15.5.2019

Welcome to the preliminary last The Immortal Hulk review, as Volume 4 will not be released until the fall of 2019. Hulk is in hell and this band was a hell of fun!

Why? Now you will learn that!


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Facts about the comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 3: Hulk in Hell

Writer: Al Ewing

Artist: Joe Bennett, Kyle Hotz

Publisher: Marvel Comics

Pages: 112

Release: 15.5.2019


What happened so far …

Bruce Banner aka Hulk is dead. He was dead. Back among the living, Bruce / Hulk goes in search of something that haunts him in his head. A door, a green door. Hunted down by the military and former friends, the green giant with the discreet aggression issues is on its own, but the hulk has changed.

The Immortal Hulk Vol. 1 (englisch)

He became more dangerous and even the Avengers could hardly hurt him. In the course of a brutal fight with Absorbing Man, who has absorbed something from the hulk, the green door is completely pushed open. A shadow from Banner’s past brings hell over New Mexico …

The Immortal Hulk Vol. 2 (englisch)


Hulk, Absorbing Man, Puck and Mcgee are trapped in hell while Brian Banner, Bruce’s father, has separated his son from the Green Giant. In order to rescue Bruce, escape from hell and the earth in front of the gamma monsters, the troupe must not only face the ruler of this dimension, but also a terrible army of monsters and the red hulk. Hulk receives unexpected support from Rick Jones, who actually died.

No sooner has the troupe escaped from hell than there is a frightening development. Carriers of gamma energy return from the dead, but why? This question remains open …


Despite the many battles and the sometimes grotesque body horror, the third The Immortal Hulk Band is very storylastig and chooses an almost metaphysical approach. The questions who is God? Is there a god? What is hell? and what is the devil? give the comic an unusual depth for a superhero comic but Immortal Hulk is out of the norm anyway.

Away from the action scores the band with countless strong images and especially the fight in hell literally overflows with excellently staged fights, which also underscore the monstrosity as a theme of the current series. But I also have to nag something, that is very rare anyway. Three draftsmen have been involved in the editions of this band, and one notices this especially in Issue 14. While editions 11, 12, 13 & 15 were drawn by Joe Bennett, Kyle Hotz took over issue 14 and this break in style tore you completely out, yes , the Hulk is well staged, but the rest has a bit too grotesque for me. But the Flashbacks of issue 12 looks awsome!


The third The Immortal Hulk Band cuts a fine figure and continues to expand its profound, metaphysical action, except for the flaw in issue 14’s optics. Add to that a healthy portion of action, which was brilliantly staged, thanks to the fundamentally appealing drawing style.

In the end,The Immortal Hulk Vol. 3: Hulk in Hell is a very good sequel and a very exciting comic with many strengths but only a painful weakness.

Therefore, I give the rating worth reading!

That’s it from my side. We read in the next post, have a good read! :3

The Immortal Hulk Vol. 3 Hulk in Hell | Review

Titel: The Immortal Hulk Vol. 3: Hulk in Hell
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 112
Erschienen: 15. Mai 2019

Willkommen zur vorläufig letzten The Immortal Hulk Rezension, da Band 4 erst im Herbst 2019 erscheint. Hulk ist in der Hölle und dieser Band war ein höllischer Spaß!

Warum? Nun das erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zum Comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 3: Hulk in Hell
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett, Kyle Hotz
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 112
Erschienen: 15. Mai 2019


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Was bisher geschah …

Bruce Banner aka Hulk ist tot. Er war tot. Zurück unter den Lebenden begibt Bruce/Hulk auf die Suche nach etwas das ihn in seinem Kopf verfolgt. Eine Tür, eine grüne Tür. Gejagt vom Militär und ehemaligen Freunden ist der grüne Gigant mit den dezenten Aggressionsproblemen auf sich allein gestellt, aber der Hulk hat sich verändert. Er wurde gefährlicher und selbst die Avengers konnten ihm vereint kaum was anhaben. Im Zuge eines brutalen Kampfes mit Absorbing Man, der etwas aus dem Hulk absorbiert hat, wird die grüne Tür völlig aufgestoßen. Ein Schatten aus Banners Vergangenheit bringt die Hölle über New Mexico …


Hulk, Absorbing Man, Puck und Mcgee sind in der Hölle gefangen während Brian Banner, der Vater von Bruce, seinen Sohn vom grünen Giganten getrennt hat. Um Bruce zu retten, aus der Hölle zu entkommen und die Erde vor den Gamma-Monstern muss die Truppe nicht nur gegen den Herrscher dieser Dimension antreten, sondern auch gegen eine schreckliche Armee von Monstern und den roten Hulk. Unerwartete Unterstützung erhält Hulk von Rick Jones, der eigentlich verstorben ist.

Kaum ist die Truppe aus der Hölle entkommen, gibt es eine erschreckende Entwicklung. Träger der Gamma-Energie kehren von den Toten zurück aber warum? Diese Frage bleibt offen …


Trotz der zahlreichen Kämpfe und des stellenweise herrlich grotesken Body-Horrors ist der dritte The Immortal Hulk Band sehr storylastig und wählt einen fast schon metaphysischen Ansatz. Die Fragen wer ist Gott?, gibt es einen Gott?, was ist die Hölle? und was ist der Teufel? verleihen dem Comic einen ungewöhnlichen Tiefgang für einen Superheldencomic aber Immortal Hulk ist ohnehin außerhalb der Norm.

Abseits der Handlung punktet der Band mit unzähligen starken Bildern und besonders der Kampf in der Hölle quillt förmlich über vor hervorragend inszenierten Kämpfen, die auch die Monstrosität als Thema der aktuellen Serie unterstreichen.

Ich muss aber auch etwas nörgeln, das kommt ohnehin sehr selten vor. An den Ausgaben dieses Bands haben drei Zeichner mitgewirkt und das merkt man ganz besonders in Ausgabe 14. Wurden die Ausgaben 11, 12, 13 & 15 von Joe Bennett gezeichnet, so übernahm Kyle Hotz die Ausgabe 14 und dieser Bruch im Stil reißt einen komplett raus. Ja der Hulk wird hervorragend inszeniert, aber der Rest hat mir eine etwas zu groteske Note. Dafür sehen die Flashbacks von Ausgabe 12 harmonisch aus.


Bis auf den Schnitzer bei der Optik von Ausgabe 14 macht der dritte The Immortal Hulk Band eine sehr gute Figur und baut seine tiefgründige, metaphysische Handlung weiter aus. Dazu kommt eine gesunde Portion Action, die hervorragend inszeniert wurde, dank des grundlegend ansprechenden Zeichenstil.

Im Endeffekt ist The Immortal Hulk Vol. 3: Hulk in Hell eine sehr gute Fortsetzung und ein sehr spannender Comic mit vielen Stärken aber nur einer verschmerzbaren Schwäche. Daher gebe ich die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Love, Death + Robots (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Titel: Love, Death + Robots
Originaltitel: Love, Death + Robots
Staffeln: 1
Episoden: 18 in 1 Staffel
Sender: Netflix
Genre: Science-Fiction, Horror

Ich mag Anthologieserien wie Electric Dreams oder Lore (nur Staffel 1!) aber auch Kurzfilme haben ihren Reiz, dem ich regelmäßig erliege. Love, Death + Robots vereint beides und endlich habe ich die Serie gesehen.

Ich bereue mein bisheriges mangelndes Interesse!


Kernfakten zur Serie:

Titel:  Love, Death + Robots

Originaltitel: Love, Death + Robots

Staffeln: 1

Episoden: 18 in 1 Staffel

Sender: Netflix

Genre: Science-Fiction, Horror


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Wie jede gute Anthologieserie erzählt auch Love, Death + Robots unterschiedliche Geschichten ohne Zusammenhang, die einzeln Konsumiert werden können und dabei als Kurzfilme mit einer Laufzeit zwischen 6 und 16 Minuten erzählt werden. Die Idee mit insgesamt 18 Kurzfilmen halte ich für ideal, um die Serie für einen Marathon zu nutzen und die Staffel komplett zu konsumieren.

Neben der kurzen Laufzeit und dem damit einhergehenden hohen Tempo vereint Love, Death + Robots zahlreiche Stile. Von Animationsfilmen sowohl östlicher als auch westlicher Optik über Realfilme und CGI Animationsfilmen bis hin zu einem realitätsnahen CGI, wie man es von Computerspielen kennt, ist so ziemlich alles vorhanden mit dem man Filmliebhaber begeistern kann.

Ebenso abwechslungsreich wie die Stile sind die Genres und Themen der Serie. Alternative Zeitlinien, Weltkriegsgeschichten, Steam-Punk, Cyber-Punk, Horrorgeschichten, Thriller, Dramen, Actionszenarien, Mechs. Love, Death + Robots bietet auch bei der Themenauswahl und Genres sehr viel Abwechslung wobei nicht jede Geschichte gleich hochwertig ist, aber hier kommt auch der persönliche Geschmack zu tragen. Bis auf eine Episode, die mich thematisch nicht fesseln konnte, wurde ich die 18 Episoden lang sehr gut unterhalten.

Mein Highlight waren jene Geschichten, die in Asien angesiedelt sind, Motive des Horrorgenres thematisieren oder einen metaphysischen Ton anschlagen. Es ist lobenswert, wie viel Kreativität in dieser Serie steckt. Viele der Kurzfilme würden sich mit der entsprechenden Vision sicherlich auch als abendfüllende Spielfilme umsetzen lassen und die unterschiedlichen Studios die die Kurzgeschichten als Bewegtbild umgesetzt haben beweisen viel Talent.


Alles in allem ist Love, Death, Robots eine äußerst kreative und gelungene Serie, die vor guten Ideen nur so strotzt und durchgehend zu unterhalten weiß, sofern einen die Themen der Geschichten begeistern können. Als Anthologieserie kann man die Reihenfolge der Sichtungen frei bestimmen, was in Kombination mit der kurzen Laufzeit der Folgen dem Tempo der einzelnen Folgen und dem Sehtempo sehr zugute kommt.

Wer sich für Horror- und/oder Science-Fiction Geschichten in verschiedenen Ausrichtungen aber auch anderen Genres begeistern kann, sollte dieser Sammlung an qualitativ hochwertigen Kurzfilmen eine Chance. Ich würde mir mehr Serien in dieser Art wünschen!

Von mir bekommt Love, Death + Robots die Wertung sehenswert+ und an Fans von Katzen; schaut die Serie. Ihr werdet gut unterhalten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Comic Update vom 10.8.2019

Gestern war ich in Wien. Neben einem Besuch bei meiner Schwester und Domino’s Pizza habe ich eine Bestellung im örtlichen Comicladen abgeholt. Die „Ausbeute“ war sehr zufriedenstellend! ❤️

Nintentalk #5: Super Mario Odyssey | Podcast [A Superbros Original]

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Heroes in Crisis Band 2 (#3 & #4) Review

Titel: Heroes in Crisis #3 & #4
Autor: Tom King
Zeichner: Clay Mann, Lee Weeks
Verlag: DC 
Ära: DC Universe

Der „große“ Superhelden-Krimi geht in die zweite Runde und fordert die beiden größten Detektive der Erde aber auch die Trinity heraus, um die Wahrheit hinter dem Massaker im Sanctuary herauszufinden. Wer ist der Mörder?


Fakten zum Comic

Titel: Heroes in Crisis #3 & #4

Autor: Tom King

Zeichner: Clay Mann, Lee Weeks

Verlag: DC

Ära: DC Universe


Was bisher geschah …

Superman, Batman & Wonder Woman haben das Sanctuary geschaffen. Ein Ort, an dem die Helden Hilfe bekommen sollen, um die psychischen sowie seelischen Wunden ihrer zahlreichen Schlachten zu behandeln, zu lindern und ihre Dämonen zu überwinden.

Als jedoch ein Massaker zahlreiche Helden als Opfer fordert, müssen Batman, Superman, Wonder Woman aber The Flash den Mörder finden. Ist es Booster Gold? War es Harley Quinn? Die Wahrheit liegt irgendwo versteckt .. — Heroes in Crisis Band 1


Während die Helden immer noch den Verantwortlichen für Sanctuary-Massaker suchen, erhält der Daily Planet und somit Lois Lane, Supermans Frau, Bildmaterial von den Gesprächen/Beichten der Sanctuary Patienten.

Gleichzeitig findet Batgirl Harley Quinn. Anstatt die Mordverdächtige an die Justice League auszuliefern, will Batgirl ihrer quasi Freundin helfen. Als dann Booster Gold zusammen mit seinem Kumpel Blue Beetle aus der Halle der Gerechtigkeit ausbricht und Batman sowie Flash unterschiedliche Schlussfolgerungen zum Mordfall ziehen stehen die Ermittlungen quasi wieder am Anfang.


Kurz gesagt Heft 2 ist fast 1:1 gleich zum ersten Heft und somit auch die gleichen Stärken vorhanden. Ergänzend dazu werden die Fragen nach dem Wer und Warum weiter angeheizt aber selbst ein Twist entpuppt sich als roter Hering.

Ich mag den Verlauf der Geschichte und ganz besonders wie sie erzählt wird. Abseits des Krimis gewährt der Comics erneut emotionale Einblicke in die Psyche und besonders Batgirl aka Barbara Gordon beweist Mut, wenn sie die Narbe ihrer Verletzung durch den Joker (ein Durchschuss der sie lähmte und an einen Rollstuhl band) zeigt. Dazu kommt ein kleines Team-up von Batman & The Flash (wie damals in The Button), um den Mord aufzuklären und eine dezente Andeutung von Misstrauen innerhalb der Trinity. Besonders die Beziehung zwischen Batman & Superman scheint seltsam geworden zu sein.

Optisch weiß der Comic ebenfalls zu gefallen und die beiden Zeichner Lee Weeks und Clay Mann ergänzen sich sehr harmonisch in ihren Stilen!


Alles in allem bilden Ausgabe 2 & 3 ein weiteres spannendes Kapitel im Heroes in Crisis Krimi und gefallen sowohl durch die spannende Inszenierung Geschichte als auch durch den ansprechenden Zeichenstil. Ich vergebe für Heft 2 mit seinen beiden Ausgaben ebenfalls die Wertung lesenswert, da das Werk gleichmäßig hochwertig bleibt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Polar (Netflix Original) | Review | Die Netflixers – A Superbros Original #8

Titel: Polar
Originaltitel: Polar
Regie: Jonas Åkerlund
Laufzeit: 118 Minuten
Genre: Action, Thriller
Erscheinungsjahr: 2019

Beim letzten Mal war es in diesem Format recht liebevoll und emotional aber heute wird es Zeit sich wieder der Männlichkeit des Action-Films hinzugeben. Bei Polar handelt es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Comics und eine Art überzeichneter John Wick. Klingt also nach guten Voraussetzungen, um mich zu begeistern.


Kernfakten zum Film

Titel: Polar

Originaltitel: Polar

Regie: Jonas Åkerlund

Laufzeit: 118 Minuten

Genre: Action, Thriller

Erscheinungsjahr: 2019


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#1: Open House

#2: Sabrina

#3: The Highwaymen

#4: Errementari

#5: Die Wandernde Erde

#6: Aurora

#7: Unicorn Store


Handlung: 14 Tage bis zum Ruhestand …

Duncan Vizla ist ein Auftragskiller im Auftrag der Organisation Damokles. An seinem 50. Geburtstag soll er in den Ruhestand gehen, wie es die Regeln der Organisation vorschreiben. Da Damokles jedoch Geldsorgen hat und das Geld seiner pensionierten Agenten einbehalten will, sollen ebenjene Mitarbeiter ausgeschaltet werden.

Duncan zieht sich in die Einsamkeit von Montana zurück, um die letzten Tage auf seinen Ruhestand zu warten. In dieser Einsamkeit lernt er seine Nachbarin Camille kennen und entwickelt eine gewisse Sympathie für sie. Um das Geld für Duncans Ruhestand einzubehalten entsendet Mr. Blut, der Chef von Damokles, das elitäre A-Team, die tatsächlich Duncan finden und sich eine blutige Schlacht mit dem Black Kaiser (so der Codename von Duncan) liefern aber unterliegen. Als auch noch Camille von Damokles entführt wird macht sich Duncan auf den Weg, um seine Nachbarin zu retten und die Organisation zu zerschlagen …


Polar schwankt zwischen ernstem, beinah melancholischem Thriller, und knallbuntem überzeichnetem Action-Film was aber keine Schwäche ist, sondern dem Film eine gewisse Wechselwirkung beschert.

Die Handlung des Films mag zwar nur bedingt frisch wirken wird aber interessant genug inszeniert, um mit dem Helden mitzufiebern. Gleiches gilt auch für Figuren, die viele Klischees vereinen aber auch etwas Vertiefung bekommen. Dies gilt besonders für Duncan und Camille, die tiefgreifendere Verbindung haben als man denken mag. Loben muss ich den Bösewicht Mr. Blut, gespielt von Matt Lucas, der es schafft, einen ebenso bösen wie abartigen Gegenspieler zu mimen.

Am besten wirkt Polar, wenn die Action einsetzt und, ähnlich wie in John Wick, der Body Count nach oben getrieben wird. Dabei wird auch mit Blut nicht gegeizt, was aber so überzeichnet ist, dass der Unterhaltungsfaktor entsprechend hoch ist. Außerdem ist die Figur Duncan ähnlich wie John Wick eine schier unbesiegbare Maschine, der selbst nach einer gepflegten Folter unaufhaltsam seine Feinde in Särge verfrachtet.


Zusammengefasst mag Polar kein Meilenstein sein der das Genre neu definiert aber das muss der Film auch nicht sein. Vielmehr haben wir es hier mit einem soliden Actionfilm zu tun, der zwei Stilmittel vereinen will und dies recht gut schafft. Die Besetzung gefällt ebenso wie die Atmosphäre der erzählten Geschichte und die zahlreichen Actionszenen.

Wer also einen soliden Actionkracher sucht der für knapp 2 Stunden unterhält und bereits alle John Wick Filme kennt, sollte bei Polar reinschauen!

Ich vergebe die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Thoughts about EA Access [Mind Game #8]

I’m not a fan of Electronic Arts, EA for short. In recent years, the group has been too profit-oriented for me, neglecting the quality of the products sold. What a pity, because there are many very good developers in the ranks EA’s and were. No EA is not to blame for the death of developer studios like Maxis or Origin Systems but that’s a topic for another time!

Today I’m talking about the subscription service EA Access, which has been available on the Xbox One for almost 5 years and is also available for the Playstation 4 since July 24, 2017. Btw. the variant for the PC is Origin Access and Nintendo is (for the time being?) empty.

So what is EA Access?

EA Access (how often can you use this name in a post) is an online service in the subscription model, which costs 3.99 € per month or 24.99 € per year. The service offers 10% special offers, the possibility to pre-play new releases and of course a selection of games that can be played for free while the subscription is active.

I consider the selection of games to be quite successful, since you are not only facing the usual suspects like Battlefied, UFC, Plants Vs. Zombies also games like Unravel 1 & 2 and Fe.

It should be noted that the users of the Xbox One have a much wider choice because of the „backward compatibility“ of the Xbox One!

What is my general opinion about EA Access?

I think this service is a very good idea and the price is very reasonable. The fact that I have completed this subscription does not deceive me, however, that I continue to be extremely critical of EA and condemn many of the Group’s practices, with the bizarre DLC policy also being pursued by other publishers.

Despite everything, I will rate the games fairly and praise, if I think it appropriate, but criticize, if I think it is right!


That was it so far with a previous thought EA Access. Do you also use this service? Let me know in the comments and we’ll read in the next post!

Gedanken zu EA Access

Ich bin ja kein Fan von Electronic Arts, kurz EA. Der Konzern hat sich für mich in den letzten Jahren zu stark am Profit orientiert und dabei die Qualität der vertriebenen Produkte vernachlässigt. Was schade ist, da sich viele sehr gute Entwickler in den Reihen EA’s befinden und befanden. Nein EA ist nicht schuld am Tod von Entwicklerstudios wie Maxis oder Origin Systems aber das ist ein Thema für ein anderes mal!

Heute geht es mir um den Abo-Service EA Access, der seit knapp 5 Jahren auf der Xbox One verfügbar ist und seit dem 24. Juli 2017 auch für die Playstation 4 verfügbar ist. Btw. die Variante für den PC ist Origin Access und Nintendo geht (vorläufig?) leer aus.

Was ist also EA Access?

Bei EA Access (wie oft kann man diesen Namen wohl in einem Beitrag verwenden) handelt es sich um einen Online-Dienst im Abo-Modell, der pro Monat 3,99€ kostet beziehungsweise 24,99€ pro Jahr. Das Service bietet 10% Sonderangebote, die Möglichkeit Neuerscheinungen vorab zu spielen und selbstverständlich eine Auswahl an Spielen, die kostenfrei gespielt werden können, solange das Abo aktiv ist.

Ich halte die Auswahl der Spiele für recht gelungen, da man neben den üblichen Verdächtigen wie Battlefied, UFC, Plants vs. Zombies auch Spiele wie Unravel 1 & 2 aber Fe findet.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Nutzer der Xbox One eine wesentlich größere Auswahl haben wegen der „Abwärtskompatibilität“ der Xbox One!

Wie ist meine allgemeine Meinung zu EA Access?

Ich halte diesen Service eigentlich für eine sehr gute Idee und der Preis ist sehr angemessen. Das ich dieses Abo abgeschlossen habe täuscht aber nicht darüber hinweg, dass ich EA weiterhin äußerst kritisch gegenüberstehe und viele Praktiken des Konzerns verurteile, wobei die reißerische DLC Politik auch von anderen Publishern betrieben wird.

Trotz allem werde ich die Spiele fair bewerten und Lob anbringen, wenn ich es für angebracht halte, aber kritisieren, wenn ich es für richtig halte!


Das wars eigentlich soweit mit einen bisherigen Gedanken EA Access. Nutzt ihr auch diesen Dienst? Lass es mich in den Kommentaren wissen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Amazing Spider-Man #4 & #5 | English Review #12

Title: The Amazing Spider-Man #4 & #5
Writer: Nick Spencer
Artist: Ryan Ottley, Cliff Rathburn
Publisher: Marvel
Era: Fresh Start

The friendly spider from the neighborhood returns with the finale of the „Back to the Beginning“ saga!


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Amazing facts

Title: The Amazing Spider-Man #4 & #5

Writer: Nick Spencer

Artist: Ryan Ottley, Cliff Rathburn

Publisher: Marvel

Era: Fresh Start


What happened so far …

When Peter Parker loses not only his doctorate but also his good name because of his time as Superior Spider-Man, he falls into a depression, from which only his great love M.J. save. – The Amazing Spider-Man #1 –

During a very „normal“ school day with the lizard (Dr. Connors), the class of Black Ant and Taskmaster is attacked, who apparently want to steal an invention of the lizard. In an accident, Peter Parker is separated from Spider-Man, who saves the day, but from now on exists as a separate person. Once again there is chaos in the life of Peter Parker .. – The Amazing Spider-Man #2 & #3


Peter & Spider-Man are still separated from each other and it is hard for our hero to lead a life without superpowers, because he consists almost of pure selflessness and helpfulness. When he was Connors learns by accident that his invention of the isotope accelerator has led to the death of two mice that were shared in the train of an experiment, running out of time for Peter. Either he and Spider-Man get together again or both will die. A race against time begins, because Spider-Man is not interested in a reunion …


I like the sound the issues are posting 4 & 5. Not too serious but not too clumsy. The centerpiece is Peter’s life without super powers and how difficult it is to help him, even though he is just a normal person. A certain tension curve is also noticeable, which builds up slowly to the end and heralds the next big storyline when a particular hunter returns to Manhattan (?).

Visually, the two editions also fell and here too, the tone between seriousness and humor makes itself felt. Add to that a certain visually stunning staging that brings just the bit of epic a Spider-Man comic needs.


In summary, the finale of the „Back to the beginning“ saga knows how to please the plot as well as the drawing style. One can not deny the current The Amazing Spider-Man series a certain charm, which also creates a pull effect and entertains away through the bank.

Therefore, I forgive the rating worth reading for The Amazing Spider-Man Issue 3 (Issues 4 & 5) and look forward to the next story arc!

That’s it from my side. We read in the next post. Have a good read!

The Amazing Spider-Man #4 & #5 | Review

Titel: The Amazing Spider-Man #4 & #5
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Ryan Ottley, Cliff Rathburn
Verlag: Marvel
Ära: Fresh Start/Neustart

Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft meldet sich zurück mit dem Finale der „Alles auf Anfang“ Saga!


Amazing Fakten zum Comic

Titel: The Amazing Spider-Man #4 & #5

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Ryan Ottley, Cliff Rathburn

Verlag: Marvel

Ära: Fresh Start/Neustart


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Was bisher geschah …

Als Peter Parker wegen seiner Zeit als Superior Spider-Man nicht nur seinen Doktortitel, sondern auch seinen guten Ruf verliert fällt er in eine Depression, aus der ihn nur seine große Liebe M.J. retten kann. — The Amazing Spider-Man #1

Während eines ganz „normalen“ Schultags mit der Echse (Dr. Connors) wird die Klasse von Black Ant und Taskmaster überfallen, die augenscheinlich eine Erfindung der Echse stehlen möchten. Durch einen Unfall wird Peter Parker von Spider-Man getrennt, der zwar den Tag rettet, aber fortan als separate Person existiert. Erneut herrscht Chaos im Leben von Peter Parker .. — The Amazing Spider-Man #2 & #3 —


Peter & Spider-Man sind immer noch voneinander getrennt und für unseren Helden ist es schwer ein Leben ohne Superkräfte zu führen, da er quasi aus purer Selbstlosigkeit sowie Hilfsbereitschaft besteht. Als er von Dr. Connors per Zufall erfährt, dass seine Erfindung der Isotopen-Beschleuniger zum Tod von zwei Mäusen geführt hat, die im Zuges eines Experiments geteilt wurden, läuft für Peter langsam die Zeit aus. Entweder er und Spider-Man finden wieder zusammen oder beide werden sterben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Spider-Man hat an einer Wiedervereinigung eigentlich kein Interesse …


Ich mag den Ton, den die Ausgaben 4 & 5 anschlagen. Nicht zu ernst aber auch nicht zu klamaukhaft. Das Herzstück ist Peter’s Leben ohne Superkräfte und wie schwierig es für ihn zu helfen, obwohl er nur mehr ein normaler Mensch ist. Eine gewisse Spannungskurve ist ebenfalls bemerkbar, die sich bis zum Schluss langsam aufbaut und die nächste große Storyline ankündigt, wenn ein bestimmter Jäger nach Manhattan zurückkehrt(?).

Optisch gefallen die beiden Ausgaben ebenfalls und auch hier macht sich der Ton zwischen Ernsthaftigkeit und Humor bemerkbar. Dazu kommt eine gewisse bildgewaltige Inszenierung, die genau das bisschen Epik bringt, den ein Spider-Man Comic braucht.


Zusammengefasst weiß das Finale der „Alles auf Anfang“ Saga durch die Handlung aber auch den Zeichenstil zu gefallen. Man kann der aktuellen The Amazing Spider-Man Serie einen gewissen Charme nicht absprechen, die auch eine Sogwirkung erzeugt und durch die Bank weg unterhält.

Daher vergebe ich für The Amazing Spider-Man Heft 3 (Ausgaben 4 & 5) die Wertung lesenswert und freue mich auf den nächsten Handlungsbogen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Menschenjagd (Roman) | Review

Name: Menschenjagd
Autor: Richard Bachmann (Stephen King)
Verlag: Heyne
Seiten: 384

Ich bin ja ein großer Fan von Stephen King, kein Wunder schließlich das Werk dieses Autoren einen riesigen Teil des Blogs ein neben Themen wie Assassins Creed, Resident Evil, Dragon Ball oder Batman.

Heut geht es mir um Menschenjagd, den bisher dritten Bachman-Roman, den ich gelesen habe und wow das war eine tolle Erfahrung! 😍


Kernfakten zum Buch:

Name: Menschenjagd

Autor: Richard Bachmann (Stephen King)

Verlag: Heyne

Seiten: 384


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Wir schreiben das Jahr 2025. Die Regierung der USA und die öffentlichen Fernsehanstalten haben sich zu einer gigantischen Allianz zusammengefunden. Die Demokratie ist inzwischen nur mehr eine Farce und eine kleine Oberschicht herrscht über eine gigantische Unterschicht. Mithilfe makaberer Gameshows wie Tretmühle zum Zaster, bei der nur chronisch Herz-, Leber- und/oder Lungenkranke teilnehmen dürfen, wird die breite Masse ruhig aber auch dumm gehalten.

Benjamin Richards lebt mit seiner Frau und deren todkranken Tochter in Co-Op City, einer Slum ähnlichen Wohnsiedlung. Um seiner Familie ein besseres Leben zu bescheren, meldet sich Richards für eine der zahlreichen Gameshows an. Aufgrund seines wachen Geistes, seiner rebellischen Art und seiner körperlichen Verfassung wird er als Teilnehmer für Menschenjagd, der gefährlichsten aber auch lukrativsten Show, ausgewählt. Die Regeln sind sehr simpel. Ausgestattet mit etwas Geld muss Richards 30 Tage überleben. Gejagt von Jägern des „Networks“ und deren Unterstützern unter den Bürgern beginnt für Richards ein knallharter Überlebenskampf …


Die Prämisse von Menschenjagd ist an sich nicht neu, hat aber dieses gewisse etwas wie man es von King Büchern gewohnt ist. So ist der Hauptcharakter ein durchschnittlicher Typ, der aber durch seinen Einfallsreichtum sowie seiner zähen Natur ein harter Brocken für das Network ist. Der Roman nimmt sich viel Zeit für den Hauptcharakter und das World Building, allerdings bleiben dadurch manche Nebenfiguren etwas auf der Strecke aber keine Figur wirkt farblos. Jeder bekommt seine kleine Vorstellung, um dem Leser zumindest ein grobes Bild zu präsentieren.

Weiters baut sich die Spannung langsam aber stetig auf und die Schlinge zieht sich immer enger um Richards Hals bis schließlich alles in einem blutigen Finale eskaliert. Ein großes Lob muss ich an das Tempo aussprechen, da der Roman über viele aber sehr kurze Kapitel verfügt, entsteht schnell ein gewisses Tempo verstärkt durch den „Zähler“ der die Kapitel bis auf null runterzählt.


Alles in allem hat mir Menschenjagd sehr gut gefallen. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, glänzt durch ein hohes Tempo und einem spannenden Höhepunkt. Weiters trägt dieses Buch diesen Charakter mit sich, die für die Bachman-Bücher so prägend sind. Keine übernatürlichen Elemente aber dafür eine wunderbare Dystopie mit herrlich kaputten Figuren.

Somit hat sich Menschenjagd die Wertung lesenswert verdient!

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Who is … The Batman who laughs? | Who is … ? #1

Welcome to the start of „new“ series. Who is … ? is the english version of Wer ist … ?. In this series i will show per post one comic/manga character and share my opinion of this character. When you take a look on my blog you will learn that i really love Batman and i like the DC comics event Dark Nights: Metal which shows us the Nightmare Batmen or the Dark Knights. Today i will write abou their leader …

Who is the Batman who laughs?


This character is a supervillian and evil counterpart/alternative version of Batman within the multiverse. He is a hybrid of Batman and his Archenemy the Joker which means he is one of the smartest, craziest and most dangerous beings in the multiverse. Also he has his first appearance in the crossover Dark Nights: Metal and got later his own series written by Scott Snyder, who creats this evil Batman and the other Dark Knights.

The Batman who laughs comes from Earth -22, a dark reflection of Earth-22 and was the Batman of this world until he become infected with the Joker chemicals which transformed him slowly into the mad Joker-Batman hybrid. The Joker of Earth -22 did horrible crimes after he learned the secret identity of Batman. He killed many of Batmans allies like Commissioner Gordon and wanted to create little „Batman-Joker“ monster when he killed parents in front of little children.

After getting killed by Batman the Dark Knight began to come alive. Then he turned his son Damian in mini-Joker and took over the Earth -22, while killing whole life of the planet and many of his former allies. When Earth -22 turned into a wasteland he got a offer from Barbatos, the god like being of the dark multiverse. To safe this empire of death he can join the Dark Knights and lead invasion of the bright multiverse. After come to the regular multiverse he conquers Gotham City and oversee the events at Challengers Mountain who arrives at the city. He intendend to destroy all of reality by linking the Anti-Monitor to Over-Monitors astral brain. His plan is destroyed when Prime-Earths Batman team-uped with Prime-Earth Joker and battled the Batman who laughs.

It seems the nightmare Batman is killed during the final battle against Barbatos but later it’s revealed that he is alive and get an offen by Lex Luthor to join the Legion of Doom. Also he has an appereance during the Doomsday Clock event.


Well the Batman who laughs is pretty cool character and an amazing supervillain who has an incredible IQ. Also he knows everything about the other heroes and that makes him even more dangerours then a Joker, a Lex Luthor or a Bane.

He doesn’t care about life and kills everything in his way to reach his goals. Also he use other villains for his plans like he did in Gotham City during Dark Nights: Metal. Very interesting are his „pets“. One of this mini-Jokers is his own son Damian Wayne and that says everything about the Batman who laughs humanity …

I hope we will have this character for many years in comic storylines and i hope that we try to make a second invasion from dark multiverse. At least i hope he will make an appereance at a live action movie one day.

This is truly a great alternate version of Batman but we will see many other ones in future posts …

See you next time and have a good read!

Wer ist … der Batman der lacht? | Wer ist … ? #10 | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zu Wer ist … ?, dem Format in dem ich pro Ausgabe eine Figur aus den Bereichen Comic/Manga, Videospiele oder Filme vorstelle. Leider hat dieses Format eine etwas längere kreative Pause eingelegt, aber nun geht es munter weiter. In dieser und den kommenden Ausgaben möchte ich die verbliebenen Dark Knights aus Dark Nights: Metal sowie den deren Anführer Barbatos vorstellen. Um allerdings nicht nur Batman zu thematisieren, dies geschieht schon genug in anderen Formaten, werde ich zwischen jedem Dark Knight Beitrag eine andere Figur vorstellen. So genug der Einleitung. Wer ist also der Batman der lacht?

Außerdem bildet dieser Beitrag den Gegensatz zur englischen Variante Who is … ?, die ebenfalls die Dark Knights behandelt, aber andere Figuren nebenher vorstellt. Es tut sich also einiges!

In Dark Nights: Metal, dem großen DC Event 2018 haben wir vom dunklen Multiversum erfahren. Dies ist das Gegenstück zum regulären Multiversum,  sprich die 52 Welten haben alle ein negatives Gegenstück, dass aus den dunklen Emotionen wie Wut oder Trauer geboren wird. Allerdings sind diese Welten nur temporär und sterben nach einer gewissen Zeit. Auf Erde -22, dem Gegenstück zu Erde 22, versetzt der Joker Gotham City als grausamer Psychopath in Angst und Schrecken. Dabei tötet er die Eltern von Kleinkindern vor deren Augen um „kleine Batman- Joker“ zu erschaffen, weiters vergiftet er viele Bewohner von Gotham City und lernt schließlich Batmans wahre Identität kennen, was schließlich im Tod von unzähligen Gefährten Batmans gipfelt.

Als Batman schließlich den Joker konfrontiert stirbt letzterer als beide einer reinen Dosis der Joker-Chemikalien ausgesetzt werden. Batman überlebt die Konfrontation verwandelt sich aber langsam in einen neuen Joker. Im Endeffekt ist der Batman der lacht eine wandelnde Katastrophe, da diese Figur die Stärken beider Charaktere vereint und absolut gnadenlos alles Leben um sich herum auslöscht. Aus seinem Sohn Damian und drei weiteren Robin hat dieser Batman quasi kleine Teufel gemacht und alles Leben auf Erde -22 ausgelöscht. Da schließlich diese Welt starb, nahm er Barbatos Angebot an, die Dark Knight anzuführen und das reguläre Multiversum zu erobern. Dieser Plan konnte vom Erde Prime Batman und Erde Prime Joker verhindert werden und man dachte der Batman der lacht sei Tod. Allerdings ist er aktuell am Leben und ist Teil der Legion of Doom von Lex Luthor.

Wie in den Beiträgen zu Dark Nights: Metal bereits mehrfach erwähnt halt ich die Idee von alptraumhaften Varianten Batman’s für genial und muss die Genialität dahinter loben, obwohl die Dark Knights eigentlich „nur“ was wäre, wenn Versionen von Batman sind. Als ich das Event letztes Jahr verschlungen habe war mir nicht klar warum der „schwächste“ Dark Knight der Anführer ist, aber mein Gedankengang war komplett falsch. Physisch mag der lachende Batman schwächer sein, als seine Kollegen aber dieser Schurke kennt quasi alle Identitäten aller Helden, besitzt die Intelligenz von Bruce Wayne sowie dem Joker und eine absolute Kaltblütigkeit, der so ziemlich alles Leben zum Opfer fällt.

Summa Summarum ist der Batman der lacht ein relativ simpler, aber genialer Superschurke, der egal wie man es dreht und wendet eine gigantische Gefahr für die Helden der Erde darstellt, sowie einer der mächtigsten Schurken des DC Multiversums ist, obwohl es physisch bedeutend stärkere Schurken gibt. Ich hoffe, dass wir diesen Charakter eines Tages in einem Film oder einer Serie bestaunen dürfen und wie beispielsweise mit dieser Gefahr fertig wird, die all ihre Geheimnisse kennt.

Ich hoffe euch hat diese Ausgabe von Wer ist … ? gefallen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Dark Knight Returns (Part 1 & 2) | Review

Titel: The Dark Knight Returns Part 1 & Part 2
Originaltitel: The Dark Knight Returns Part 1 & Part 2
Regie: Jay Oliva
Laufzeit: 148 Min. (komplett)
Genre: Animation, Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2013 (komplette Version)

The Dark Knight Returns gehört zu den ikonischsten Geschichten um Batman und was Frank Miller mit dieser Serie geschaffen hat war zur damaligen Zeit bahnbrechend, aber auch heute macht die dystopische Zukunft des dunklen Ritters eine gute Figur und ist immer noch eine Pflichtlektüre für jeden Neuling oder Veteranen im Batman-Universum.

Heute geht es mir aber nicht um den Comic, von denen gibt es inzwischen genug Rezensionen auf diesem Blog, sondern um die zweiteilige Verfilmung des Comics. Ich werde aber beide Filme als eine Einheit rezensieren, um mich so auf die Handlung sowie die anderen Aspekte des Films zu konzentrieren.

Nach Jason Todds brutaler Ermordung zieht sich Bruce Wayne als Batman zurück und lebt in Abgeschiedenheit. 10 Jahre später wird Gotham City von einer brutalen Straßenbande namens „Mutanten“ terrorisiert, die mit äußerster Brutalität vorgeht. Während Bruce dies mitansieht führt der Joker ein katatonisches Dasein im Arkham Asylum während Harvey Dent aka Two-Face nach einem plastischen Eingriff und seiner Entlassung aus Arkham spurlos verschwindet. All diese Ereignisse veranlassen Bruce Wayne wieder, als Batman aktiv zu werden und der massiv steigenden Kriminalität Einhalt zu gebieten.

Dabei steht ihm der dreizehnjährige Kelly als neuer Robin zur Seite.  Doch kaum sind Two-Face und der Anführer der Mutanten bezwungen erwartet Gotham City eine noch größere Gefahr. Der Joker kehrt aus einer Katatonie zurück und bringt erneut Terror über Gotham City. Nach einem brutalen Gefecht zwischen Batman & Joker tötet sich letzterer selbst wobei die Polizei Batman verdächtigt. Gleichzeitig verhindert Superman den Einschlag einer Atomrakete der Sowjetunion auf der fiktiven Insel Corto Maltese, erleidet dabei schwere Verletzungen und erzeugt einen EMP, der die USA schwer trifft. Als in Gotham Chaos ausbricht rekrutiert Batman die ehemaligen Mitglieder der Mutanten Gang und stellt die Ordnung in seiner Stadt wieder her. Der Präsident der USA ist erzürnt über Batmans vorgehen und sieht dessen Autorität untergraben. Ein genesener Superman soll den dunklen Ritter stoppen. Es kommt zur epochalen Schlacht zwischen Superman und Batman sowie dessen Verbündeten Robin und Green Arrow …

Ich mag die dystopische Welt des DKR-Universums. Eine Welt, in der es quasi keine Helden mehr gibt und jene die noch da sind arbeiten für eine brutale, korrupte Regierung hat schon einen gewissen Reiz, aber eine Sache zeigt dieses Universum ganz deutlich auf. Batman erschafft seine eigenen Schurken. Okay die Mutanten sind auch ohne ihn gekommen, aber als Bruce Wayne erneut das Cape trägt kehren Two-Face und Joker zurück. Hierbei finde ich besonders den Joker interessant, der nicht nur absolut sadistisch agiert, sondern auch ein manipulatives Genie ist. Er lässt seinen Psychiater im Glauben ein Opfer des dunklen Ritters zu sein, was dieser nutzt um seine These (Batman erschafft seine eigenen Schurken) zu untermauern.

Ein Punkt in dem mich der Film überrascht hat, ist die Brutalität. Klar Geschichte mit und um Batman sind im Regelfall immer düster und brutal aber hier ufert die Gewalt manchmal etwas aus, besonders wenn Batman gegen den Joker kämpft. Beide schenken sich nichts und sind bereit bis zum äußersten zu gehen, da der Witz endgültig vorbei ist. Wir haben hier quasi eine Art Vorläufer der Endgame Storyline von Scott Snyder aus der New 52 Zeitlinie. Der gesamte Handlungsstrang mit dem Joker ist meiner Meinung nach auch das absolute Highlight des Films, da hier auch einiges auf der Meta-Ebene passiert. Auch wenn der Kampf gegen Superman super inszeniert und animiert wurde, so fühlt sich dieser Strang fast wie ein Anhängsel an, anstatt wie der Abschluss der Storyline zu dienen.

Erzählerisch baut sich der Film sehr gelungen auf und die Spannungskurve steigt bis zum Finale mit dem Joker kontinuierlich an. Ein Grund für die fehlende Wirkung des „Superman Strangs“ dürfte in Differenz in der Zeit liegen. Damit meine ich, dass die Vorlage im Jahr 1986 erschien, als sich die Welt im Kalten Krieg befand und der Präsident des Comics als eine Karikatur von Ronald Reagan angesehen werden kann. Es könnte aber auch simpel daran, dass der „Joker Strang“ spannender erzählt wird und sich wie ein Psycho-Thriller anfühlt. Dies passt auch besser zu Batman als ein Kampf in einem fetten Exoskellet.

Zum Schluss muss ich noch ein Lob für die gelungene deutsche Synchronisation brechen, die durch hervorragende Sprecher glänzt, die es schaffen den Figuren durch die Stimme eine ganz eigene Persönlichkeit einzuhauchen, was sehr gut zum düsteren Setting des Films passt. Stilistisch gefällt der Film ebenso wie auf Animationsbasis.

Alles in allem ist The Dark Knight Returns eine sehr gelungene Comicverfilmung, die durch eine spannend erzählte Handlung und ein angenehmes Tempo glänzt, wenn die Laufzeit von knapp 3 Stunden berechnet. Ein cleverer Kniff ist die Struktur des Films als Zweiteiler, der aber problemlos als komplettes Paket genossen werden kann. Wer sich auch nur ein bisschen für Animationsfilme und/oder Batman begeistern kann, sollte diesem Film eine Chance geben.

Ich vergebe für Batman The Dark Knight Returns die Wertung sehenswert. Hier haben wir tatsächlich eine der besten animierten Verfilmungen der alten Fledermaus seit langer Zeit!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Suicide Squad Rebirth Special | Review

Titel: Suicide Squad: Rebirth 1
Autor: Rob Williams
Zeichner: Philip Tan
Verlag: DC Comics
Ära: Rebirth

Da ist auch die angekündigte Abwechslung. Um nicht nur Batman, Hulk, Venom und Spiderman eine Bühne zu bieten habe ich beschlossen mit Suicide Squad anzufangen, einer Comicserie, die ich lange gemieden habe wegen der gleichnamigen Verfilmungen!


Etwas mehr von Suicide Squad und DC allgemein:

Suicide Squad Review (alt)

Suicide Squad Review (neu)

Aquaman/Suicde Squad Review

Aquaman (DCEU) Review

Wonder Woman (DCEU) Review

Red Hood, Outlaw Vol. 1 Review

Batman Vol 1. (2019er Review)


Suicide Fakten zum Comic

Titel: Suicide Squad: Rebirth 1

Autor: Rob Williams

Zeichner: Philip Tan

Verlag: DC Comics

Ära: Rebirth


Es gibt Bedrohungen, von denen weder die USA noch die Justice League wissen sollen. Gefahren die die Interessen der USA bedrohen oder Bedrohungen die im Schatten wachsen. An dieser Stelle kommt Amanda Waller ins Spiel. Ihr untersteht ein Team voller übler Schurken, denen ein Sprengsatz in den Kopf implantiert wurde, um sie auf Linie zu halten.

Das ist das Suicide Squad aka Task Force X und dieses Team übernimmt die gefährlichsten, übelsten sowie tödlichsten Missionen, die man sich vorstellen kann, um die USA aber auch die Welt vor schmutzigen Bedrohungen zu retten. Dieses Team besteht unter anderem aus Harley Quinn, Deadshot und Captain Boomerang. Um der Truppe etwas Moral einzuprügeln wird Col. Rick Flag aus Guantanamo Bay befreit damit er (widerwillig) das Team anführt, welches zur Zeit künstliche Metawesen in der Mongolei bekämpft … ob das gut gehen wird?


Wie alle anderen Rebirth One Shots ist auch der Suicide Prolog ein gelungener Einstieg in die Welt des Selbstmordkommandos voller Metas, Verrückter und Superschurken. Die Geschichte des Comics ist simpel aber wirkungsvoll und dient dazu Amanda Waller, Rick Flag sowie den Kern der Task Force X (Harley Quinn, Deadshot, Boomerang) zu etablieren.

Das Highlight des One Shots ist aber klar der Zeichenstil, der durch eine düstere Note besticht und mich positiv an die klassischen Image Comics der 90er (Spawn, Darkness, Witchblade) erinnert. Durch die harten Konturen wirken die Figuren düster und wirklich wie abgebrühte Superschurken.


Alles in allem erfüllt der Suicide Squad Rebirth One Shot seine Aufgabe sehr gut und unterhält nicht nur, sondern macht auch gleich Lust auf mehr Abenteuer mit dem Selbstmordkommando, von dem niemand wissen darf!

Somit bekommt das Suicide Squad Rebirth Special die verdiente Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Unicorn Store (Netflix Original) | Review | Die Netflixers – A Superbros Original #7

Titel: Unicorn Store
Originaltitel: Unicorn Store
Regie: Brie Larson
Laufzeit: 91 Minuten
Genre: Komödie
Erscheinungsjahr: 2017

Ich bin nicht der größte Fan von Filmkomödien, aber für das Netflixers Format pflüge ich durch alles möglichen Genres. Ob mich Unicorn Store begeistern konnte erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zum Film

Titel: Unicorn Store

Originaltitel: Unicorn Store

Regie: Brie Larson

Laufzeit: 91 Minuten

Genre: Komödie

Erscheinungsjahr: 2017



Weitere Netflixer Beiträge

#1: Open House

#2: Sabrina

#3: The Highwaymen

#4: Errementari

#5: Die Wandernde Erde

#6: Aurora


Handlung: Ein Einhorn und Träume

Kit wollte unbedingt Malerin werden allerdings fliegt sie von der Uni und fängt notgedrungen bei einer Zeitarbeitsfirma an. Sie erhält immer wieder Einladungen von The Store, einem rätselhaften Geschäft. Als sie ebenjenen Laden aufsucht, trifft sie auf den Verkäufer. Dieser knallbunte Geselle möchte ihr ein Einhorn verkaufen aber sie muss zeigen, dass sie würdig ist, indem sie einen Stall baut. Im Zuge dieses Vorhabens lernt sie Virgil kennen, der ihr beim Bau hilft. Da die Existenz von Einhörnern jedoch eher zweifelhaft ist, kommt es über kurz oder lang zum Streit mit Kit’s Eltern.

Was hat es mit dem Store auf sich? Bekommt Kit wirklich ein Einhorn oder ist das eine Metapher?


Zuerst muss ich das Tempo von Unicorn Store loben. Der Film baut seine zugegeben simple Handlung sehr gut auf und erzählt diese ohne wirkliche Längen. Auch wenn mir persönlich der Witz am Film fehlt, so muss ich Unicorn Store sehr viel Charme zusprechen, der unter anderem durch die starke Besetzung und der Verspieltheit des Films entsteht.

Die Grundthemen Selbstfindung und Glauben an die eigenen Träume werden äußerst liebevoll verarbeitet. Garniert wird der Film mit einem Schuss Liebesgeschichte und jeder menge Bastelbedarf. Abgerundet wird der Themenmix mit einem kleinen Familienfilm, da Kit sich um Versöhnung mit ihren Eltern bemüht.

Ein weiteres Lob bekommt die tolle Besetzung!

Selbstverständlich spielt Samuel L. Jackson großartig aber auch Brie Larson, die auch Regie führte, beweist ihr Talent und schafft es eine wirklich sympathische Figur zu spielen, der man die Erfüllung ihrer Träume gönnt. Mamoudou Athie schlüpft in die Rolle von Virgil (nicht der Bruder von Dante!), dem Love Interest von Kit. Auch er überzeugt durch eine sympathische Rolle.

Man merkt Unicorn Store durchaus an unter der Regie einer Frau entstanden zu sein. Gefühle, Träume und Kindlichkeit sind wichtige Elemente des Films, aber genau deshalb entsteht eine Atmosphäre des Wohlfühlens bei der Sichtung des Films. Auch das Drehbuch wurde von einer Frau geschrieben, was sich in den logischerweise gleichen Eigenschaften niederschlägt, aber gleichzeitig auch so charmant wirkt!


Zusammengefasst ist Unicorn Store eine charmante Romantikkomödie voller Träume, Sympathie und Magie. Die Besetzung überzeugt und das zügige Tempo weiß ebenfalls zu gefallen. Selbst mir als Nicht-Fan von modernen Komödien sowie Romantikfilmen hat der Film sehr gut gefallen und wer auf der Suche nach knapp 92 Minuten Wohlfühlatmosphäre ist, sollte Unicorn Store eine Chance geben.

Daher vergebe ich die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!