Was The Boys Staffel 1 so gut macht! | Gedankenspiel

Vor kurzem habe ich die erste Staffel von The Boys auf Amazon Prime Video beendet und ich bin ehrlich gesagt sehr begeistert von dieser Serie. Sei es nun die Handlung, die Figuren oder die angesprochenen Themen. The Boys hat durchaus das Potenzial den Blickwinkel auf Comicverfilmungen zu verändern wie es beispielsweise Deadpool 1 & 2, Logan getan oder Dredd und Hellboy versucht haben.

Heute möchte ich die Serie allerdings nicht rezensieren, das hebe ich mir für einen Podcast (Spoiler Ende) auf. Viel mehr möchte ich auf drei Punkte eingehen, die die Serie so besonders und mitunter anders macht als andere Comicverfilmungen. Zuerst jedoch ein paar trockene Fakten.

The Boys ist eine Comicverfilmung (1 Staffel mit 8 Folgen) die exklusiv auf Amazons Streamingplattform (Prime Video) zu sehen ist. Die Serie ist basiert auf den gleichnamigen Comics von Garth Ennis, der besonders für seine langen Arbeiten an The Punisher bekannt ist und diese Figur wohl am meisten geprägt hat.

Das SETTING & das HELDENBILD

The Boys ist unserer realen Welt angesiedelt aber mit dem Unterschied, dass es Superhelden gibt die Menschen beschützen, Verbrecher jagen und teil einer gigantischen Vermarktungsmaschine des Konzerns Vought. Die Helden haben Werbeverträge, enorm viel Merchandise, treten in Filmen/Serien/TV Shows auf und sind allgemein Top-Stars sondergleichen. Doch hinter der Fassade der strahlenden Helden und Promis verbirgt sich etwas Dunkleres. Viele Helden sind von ihrer Macht korrumpiert worden. Es fehlt ihnen an Empathie und der Fähigkeit zum Krisenmanagment.

Stattdessen sind viele von ihnen Arrogant, grausam, überheblich und scheren sich kaum um die Sicherheit der normal sterblichen. Kollateralschäden oder gar verstümmelte Zivilisten sind für einen Großteil der Superwesen eher lästig als tragisch. Außerdem frönen viele von ihnen teils obskuren Perversionen. Auf der anderen Seite sind viele Helden innerlich ebenso gebrochen, wie sie korrumpiert sind. Desillusionierung, Leistungsdruck, Drogensucht und ein gebrochenes soziales Leben begleiten die Helden ebenso wie ihre eigenen Laster. The Boys erschafft ein sehr interessantes Bild von Superhelden, die nach Außen hin strahlend sind aber innerlich fast vollständig verdorben oder gebrochen. Die Serie nimmt auch mehr als genug Zeit, um in die Abgründe der Helden einzutauchen und aufzuzeigen, was eigentlich alles schiefläuft.

Die GESELLSCHAFTSKRTIK

The Boys ist eine ziemlich schonungslose Serie und ebenso schonungslos wird das maßlose feiern und huldigen von Celebrities in unserer realen Welt kritisiert. Auch wenn erzählerisch mehr dahintersteckt so sind die Superwesen in erster Linie ein Produkt ihrer Umwelt. Sie sind mit unglaublicher Macht ausgestattet und werden wie Götter verehrt. Somit ist es nicht überraschend, dass so viel Macht & Einfluss zwangsläufig zur Korrumpierung führt.

Interessant ist auch der Einfluss der Helden in den diversen Bereichen. Es gibt Helden, die strenggläubige Menschen ansprechen, da sie von „Gott“ gesendet wurden oder auch Umweltaktivisten sowie sportliebende. Eigeninitiativen der Superwesen gibt es dabei kaum und werden auch nicht gern vom Superkonzern Vought.

Ein anderes Thema ist der Terrorismus und indirekt wie sich die USA ihre Feinde selbst heranzüchten. Nein die Superhelden werden keine Terroristen! Dies gehört zu den interessantesten Twists in der Staffel und zeigt, wie Vought langsam Gefahr läuft die Kontrolle über die Superwesen zu verlieren.

Die Persiflage

The Boys steckt voller bitterbösen Persiflierungen. Bestes Beispiel sind die Seven, das The Boys Äquivalent zur Justice League, nur in einer überzogenen, korrumpierten Form. Homelander, der Anführer, ist eine menschenverachtende Version von Superman, bei dem man sich gern die Frage stellt, wer ihn aufhalten sollte? Er ist quasi Gott im The Boys Universum und einmal von der Kette gelassen kann ihn niemand mehr aufhalten.

Besondere Erwähnung findet The Deep aka Kevin, eine Persiflage auf Aquaman, da dieser Held auch als erster die Verdorbenheit der Heldengemeinschaft aber im Verlauf der Staffel die meiste Tiefgründigkeit zeigt.

Ein weiteres Beispiel für die bösartigen Persiflierungen ist der Konzern Vought, der offensichtlich auf den Disney-Konzern anspielt und man merkt schon gewisse Parallelen, besonders in Bezug auf die Vermarktung der Helden.

Ich erachte The Boys für eine hervorragende und wichtige Serie, da die Herangehensweise an das Thema Superhelden äußerst interessant ist, die Figuren vielschichtig sind und ähnlich wie in Deadpool/Logan der Gewaltgrad überzeichnet hoch ist. Das Werk als Serie umzusetzen macht sich auf jeden Fall bezahlt und gerade das Genre der Comicverfilmungen braucht mehr Varianz als „nur“ die klassischen Superheldengeschichten.

Ich freue mich jetzt schon die Serie in einem kommenden Podcast genauer zu besprechen, kann aber zu diesem Zeitpunkt bereits eine klare Empfehlung aussprechen!

Das wars von meiner Seite. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Heroes in Crisis Band 3 (#5 & #6)| Review

Titel: Heroes in Crisis #5 & #6
Autor: Tom King
Zeichner: Clay Mann, Lee Weeks
Verlag: DC 
Ära: DC Universe

Der große Superhelden-Krimi geht in die nächste Runde, aber langsam macht sich etwas Ernüchterung breit …


Fakten zum Comic

Titel: Heroes in Crisis #5 & #6

Autor: Tom King

Zeichner: Clay Mann, Lee Weeks

Verlag: DC

Ära: DC Universe


Was bisher geschah …

Die Trinity (Batman, Superman, Wonder Woman) hat eine Einrichtung geschaffen, in der Helden nicht nur Trost, sondern auch Hilfe finden, um die zahllosen Kämpfe sowie inneren Dämonen zu verarbeiten. Als jedoch über ein Dutzend Helden, unter ihnen Wally West & Arsenal, abgeschlachtet werden beginnt die Suche nach dem Mörder. Schon bald geraten Harley Quinn und Booster Gold ins Visier. Während Harley mit Batgirl untertauchen kann, um den Mörder zu finden wird Booster Gold von der Justice League gefangen genommen. Doch Booster’s Bro Beetle Blue befreit den eingesperrten Helden, damit beide den Mörder finden.

Heroes in Crisis Review 1

Gleichzeitig erfährt die Welt von der geheimen Einrichtung Sanctuary, was ein Schock für die Trinity ist …

Heroes in Crisis Review 2


Booster Gold und Blue Beetle suchen nach den Hintergründen des Massakers im Sanctuary’s wohl wissend, dass die Justice League hinter ihnen her ist. Währenddessen suchen Batgirl und Harley Quinn ebenfalls nach der Wahrheit, was schließlich in einem aufeinander treffen der beiden Verdächtigen mündet.

Der Band endet mit weiteren „Monologen“ getöteter Helden und einem kurzen Ausflug in die Welt des vorzeitlichen Helden Gnarrk …


Langsam aber sicher wird es Zeit für das Finale. So sehr ich auch die Abschnitte liebe in denen die Helden ihre Gefühle äußern, so ermüdend wirkt die Jagd nach dem Mörder des Sanctuary-Massakers.

Die Figuren sind immer noch sehr gut geschrieben und diese kleinen Teams gefallen mir sehr, dazu wird so manch kleiner Twist eingebaut aber die anfängliche Spannung, die dieses Event aufgebaut hat, flaut langsam ab. Scheinbar war dies auch Autor Tom King bewusst der, um Abwechslung zu erzeugen, eine Episode um den Steinzeitmensch/held Gnarrk eingefügt hat. Dies ist auch gleichzeitig ein Highlight des Heftes, da Gnarrk überraschend tiefgründig und eine fast schon philosophische Note mitbringt.


Zusammengefasst sind die Ausgaben 5 & 6 des Heroes in Crisis Event immer noch sehr solide, leiden aber an einer dezenten Monotonie, die nach einem Finale schreit, um dieses Drama aufzulösen. Abgesehen von dieser eher negativen Eigenschaft wissen die Handlung und besonders der Zeichenstil immer noch zu gefallen.

Von mir bekommen Heroes in Crisis Heft 3 die Wertung lesenswert-!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ich sehe Schmerzen kommen … !

Vorgestern habe ich Catherine Full Body durchgespielt. Eine Rezension wird zusammen mit Bloodstained: Ritual of the Night folgt.

Heute habe ich, im Zuge eines unschlagbaren Angebots, Code Vein für die PS4 erstanden. Das Spiel ist quasi Dark Souls, nur als Anime. ❤️

Schmerzen …

Oh und Star Wars Jedi Knight: Jedi Outcast spiele ich auch momentan auf der PS4! 😊

The Legend of Zelda: Links Awakening (2019) Special Edition unboxing | Gedankenspiel

Das The Legend of Zelda: Links Awakening Remake ist am 20.9.2019 erschienen und mein erster Eindruck zum Spiel ist sehr positiv aber das ist ein Thema für ein anderes mal. Heute stelle ich euch die Special Edition von Links Awakening (2019) vor, die meines Wissens nach völlig ausverkauft ist auf den regulären Kanälen. Lohnt sich die Special Edition? Ja definitiv und warum erzhäle ich euch jetzt!

Der Inhalt wird in einer kompakten, schicken und wertigen Box geliefert. Auf der Frontseite prangt ein wunderschönes Artwork inklusive stylischem Schriftzug und das ohne PEGI/FSK Symbole.

Die Rückseite wird mit einem Artwork einer Eule verschönert.

Nimmt man den Deckel ab kommt das Highlight zum Vorschein. Ein Steelbook in Form des alten Game Boy inklusive Cardrigde und wertiger Prägung. Die normale Hülle hat ein schönes Wendecover.

Die Innenseite des Deckels ist mit dem Windfisch bedruckt, den man wecken muss.

Das nächste Highlight ist ein Artbook im Hardcover Format, sehr hochwertigen Materialen, schönen Artworks und etwas Text. Hier wurde mitgedacht!

Alles in allem ist die Special Edition zu Links Awakeing sehr wertig und schick, wenngleich das Steelbook der wahre Grund für den Erwerb dieses Spiels ist. Leider ist kein Soundtrack dabei und weitere kleine Goodies wie ein Schlüsselanhänger oder Sticker wären sicher ebenfalls nett gewesen aber zusammengefasst ist diese Edition ein wirklich schickes Sammlerstück!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ultraman 09 | Review

Titel: Ultraman 09
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 15.8.2019

Der beste Mann, Ultraman, geht in die neute Runde und neue Sterne der Hoffnung erstrahlen in der Finsternis …


Kernfakten zum Manga

Titel: Ultraman 09

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 15.8.2019


Was bisher geschah …

Shinjiro ist der Sohn des legendären Shin Hayata, der einst mit Ultraman verschmolz, um mit ihm die Erde vor Aliens zu verteidigen. Als jedoch das Alien Bemular erneut auftaucht, rückt Shin erneut aus, um gegen seinen Erzfeind zu kämpfen. Doch Shinjiro hat die Fähigkeiten seines Vaters geerbt und muss sein Erbe als Ultraman antreten aber auch seine inneren Zweifel ablegen, denn die Feinde sind ebenso gnadenlos wie brutal. Unterstützung erhält er von der SSSP, die die Erde vor Invasoren verteidigt.

Nach zahlreichen Schlachten, einer Mordserie und unerwarteten Wendungen tragen mit Shin, seinem Sohn Shinjiro, dem SSSP Mitglied Moroboshi und dem Teenager Seiji bereits vier Personen die Rüstung von Ultraman.

In den USA entsteht währenddessen ein neuer Held …


Ultraman 01 bis 08


Nach dem tödlichen Angriff erwacht Kotaro, ein Japaner, welcher in Amerika arbeitet, in einer Gasse. Seine tödliche Verletzung (Band 8) ist völlig verheilt und er entdeckt übermenschliche Fähigkeiten an ihm. Um seine Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen, beschließt Kotaro fortan als Held zu agieren und die Menschen vor den Mutanten, die ihm tödlich verwundeten, zu beschützen. Ultraman Kotaro ist geboren und zusammen mit seinem besten Freund Dave kämpfen sie für das Gute.

Schnell muss Kotaro aber lernen, dass er einen Preis für seine Macht zahlen muss, der höher ist als alles andere. In tiefer Trauer verbündet er sich unter anderem mit Red, um gegen die Terrororganisation „Stern der Finsternis“ zu kämpfen, welche einen Angriff auf New York ankündigen, was auch die Ultramen auf den Plan ruft.

In Japan muss sich Shinjiro parallel dazu mit seinem Liebesleben auseinandersetzen und Moroboshi trainiert wie ein verrücktert.

Wiederum an einem anderen Ort erwacht ein weiterer Ultraman. Eine epische Schlacht bahnt sich an …


Ich mag den Fokus den Ultraman 09 setzt und uns in aller Ruhe eine neue Figur präsentiert. Kotaro ist ein klassischer Charakter, der ein Held sein will abet zuerst noch lernen muss, dass mit großer Macht auch ebenso große Verantwortung ensteht. Dank dieses neuen Charakters fühlt sich der Band sehr erfrischend an und ebenso wie mit den anderen Ultraman neben Shinjiro wird auch mit Kotaro der klassischen Serie Tribut gezollt.

Abseits davon wird eine Brücke zu den Ultramen in Japan geschlagen und mit dem Stern der Finsternis wird der nächste Feind enthüllt. Erzählerisch gefällt der neunte Band auf jeden Fall, aber auch optisch gibt es sehr viele starke Momente. Besonders wenn Kotaro seine volle Macht zu entfesseln lernt und mit Anhängern des Sterns komplett aufräumt. Erneut wird auf einen realistischen, eher harten Stil gesetzt, der sich harmonisch mit den Science-Fiction ergänzt.


Es ist faszinierend, wie es der Ultraman Manga erneut schafft auf ganzer Linie zu überzeugen, einen Charakter einzuführen und trotz zwei(?!) neuer Ultraman einfach nicht überladen wirkt.

Erzählerisch wie Zeichnerisch beweist der neunte Band erneut die altbekannten Stärken des kreativen Teams und baut eine epische Schlacht auf.

Ich vergebe für Ultraman 09 ein wohlverdientes lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Band!

Final Fantasy 8 Remastered Review | Teil C: Grafik, Sound & Fazit

Herzlich willkommen zum dritten und abschließenden Teil meiner Final Fantasy 8 Remastered Rezensionen. In vorigen Teilen haben wir uns die Handlung, die Charaktere sowie die Figuren angesehen und jetzt widme ich mich der technischen Komponente des Spiels. Viel Spaß!

Wie bereits mehrmals erwähnt ist Final Fantasy 8 ein eher unkonventionelles Spiel, dass zahlreiche Elemente aus unterschiedlichen Genres nimmt und einen ebenso interessanten wie teils eigenwilligen Mix kreiert. Der Soundtrack, komponiert von Nobuo Uematsu, greift auf klassische aber auch elektronische Musikstücke zurück, die in Kontrast zueinander stehen aber gleichzeitig auf eine ganz eigene Art harmonieren. Es ist aber auch die Klanguntermalung mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen, die die Atmosphäre des Spiels massiv prägt. Epische Kampfthemen wechseln sich mit hellen Themen, fremdartigen Stücken, mystischen Chören und dunklen Elektrothemen ab. Man merkt also ebenso, wie die Handlung ist auch der Soundtrack ein teils wilder Mix unterschiedlicher Ausrichtungen, die sich jedoch zu einem wirklich hörenswerten Komplettpaket zusammenfügen.

Final Fantasy 8 gefällt als Remastered jedoch nicht nur auf akustischer, sondern auch auf optischer Ebene. Die Charaktermodelle wurden überarbeitet und sehen wirklich schick aus. Für ein Remastered ist dieser optische Sprung wirklich gewaltig. Im Gegensatz dazu sieht die Spielwelt zwar immer noch sehr liebevoll aus, man, merkt wie viele Screens im Vorfeld von gezeichnet wurden, aber die Oberwelt sieht gemessen am Alter des Spiels nicht mehr wirklich schön aus. Die Zeit war nur bedingt gnädig mit Final Fantasy 8. Dies ist jedoch verschmerzbar, da die Optik im Großen und Ganzen immer noch ansprechend ist. Auch die Videosequenzen wissen trotz des Alters immer noch zu gefallen und wechseln sich atmosphärisch ebenso ab wie der Rest des Spiels.

Es ist wirklich faszinierend. Trotz seines Alters von 20 Jahren klatscht Final Fantasy 8 Remastered mit seinem System viele Moderne Rollenspiele an die Wand. Mir kommt es vor als ob dieses Spiel mehr ein visionäres Experiment als auch regulärer Teil der Serie ist. Erzählerisch wie akustisch wie thematisch wie spielerisch versucht sich Final Fantasy 8 an verschiedensten Elementen, was mitunter seltsam anmutet aber in erster Linie eines beweist: Final Fantasy 8 (Remastered) ist ein hervorragendes, eigenwilliges und unkonventionelles Rollenspiel, welches weniger auf Massentauglichkeit, sondern viel mehr auf seine Einzigartigkeit setzt und dabei einen gewaltigen Ideenreichtum beweist. Sei es nun das umfassende Kopplungssystem, die Hexenjagd, der Soundtrack oder die teils belustigend seltsamen Nebenfiguren. Final Fantasy 8 (Remastered) steckt voller tollen Ideen und hat sich mit Recht das Remastered aber einen Platz in der Ruhmeshalle der Videospiele verdient. Final Fantasy 8 Remastered erhält von mir die Wertung besonders spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Ich bedanke mich vielmals für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Final Fantasy 8 Remastered Review | Teil B: Gameplay

Im ersten Teil meiner Final Fantasy 8 Remastered Rezension habe ich die Handlung und die wichtigsten Figuren beleuchtet. Jetzt sehen wir uns das Gameplay an, dass eine überraschende Komplexität mitbringt.

Bevor ich auf die elementaren Aspekte des Gameplays eingehe, nehmen wir uns das obligatorische „Minispiel“ des Spiels vor. Jedes Final Fantasy bietet eine bestimmte Nebenbeschäftigung, die den Spieler quasi das gesamte Abenteuer hinwegbegleiten kann. In Final Fantasy 8 (Remastered) wäre dies das Kartenspiel Triple Triad, mit einem Musikstück, welches die Fangemeinde entweder liebt oder hasst. Gespielt wird Triple Triad auf einem 3×3 Brett. Ziel des Spiels ist es am Ende mehr Karten als der Gegner in der eigenen Farbe zu besitzen. Um dies zu erreichen, besitzt jede Karte einen Wert von 1 bis A. Wenn also der Gegner eine Karte mit den Werten 1,2,3,4 mittig auf das Feld legt und der Spieler anschließend eine Karte mit einem höheren auf die Seite der gegnerischen Karte legt, wird diese umgedreht. Das Spiel geht solange bis 9 Karten auf dem Feld liegen.

Das eigentlich simple System des Kartenspiels wird allerdings durch die zahlreichen Zusatzregeln kompliziert, von denen einige die Lust auf das Kartenspiel schneller töten können als ein Schwarzritter in Dark Souls 1. Besonders die „Random Hand“ Regel bei der das Blatt zufällig erstellt wird, erweist sich als äußerst lästig.

Durch den NPC Card Queen kann die Regeln im Startgebiet Balamb wieder auf die Ausgangssituation setzen, wobei sich das Regelwerk im Laufe des Abenteuers global völlig unterschiedlich entwickeln kann. Obwohl Triple Triad grundlegend völlig optional ist, wirken sich die Karten auch auf das restliche Spiel aus. So gibt es eine Nebenmission, in der man die besten Kartenspieler besiegen kann (muss) und mit der Unterstützungsfähigkeit „Kartenwandler“ lassen sich Karten in Items umwandeln.

Mit den restlichen Wandlerfähigkeiten kann man die erhaltenen Items in beispielsweise mächtige Zauber umwandeln oder Munition umwandeln lassen. Wie erhält man diese Fähigkeiten? Durch die G.F. aber auf die gehe ich in einem späteren Absatz ein. Viel interessanter ist das Thema Zauber, denn im Vergleich zu anderen Final Fantasy Titeln können Zaubersprüche in Teil 8 nicht erlernt oder gekauft werden.

Man muss sie mithilfe der Basisfähigkeit „Draw“ von Gegner absorbieren. Weiters kann man sie auch in der Spielwelt an „Draw Punkten“ finden. Alternativ kann man Zauber auch durch das Umwandeln von Karten erhalten. Ebenso erhält man durch Kämpfe nur mehr Erfahrungspunkte und A.P., letzteres wird auch für die Aufzucht der G.F. benötigt. Geld erhält man als Sold, der durch den SEED-Rang bestimmt wird. Je höher der Rang, umso höher die Bezahlung. Durch diverse Parameter oder Test kann der SEED Rang beeinflusst werden, sowohl zum positiven als auch zum negativen.

Eines der zentralen Spielelemente sind die Guardian Forces, kurz G.F., von denen es über 20 gibt, aber nur 16 sind für die Charakterentwicklung relevant, da man diese koppeln kann. Ein Beispiel: Die G.F. Ifrit kann man an die Attribute Stärke und H.P. (Lebenspunkte) koppeln. Wenn der Charakter über Zauber verfügt (was man immer der Fall sein sollte!!) kann man diese auf die gekoppelten Werte legen und somit verstärken. Neben den Attributen kann man einer Figur, sofern die G.F. die notwendigen Fähigkeiten besitzt, elementare Angriffe oder Zustandsangriffe (Schlaf, Zombie, Tod, …) verleihen und/oder entsprechende Resistenzen. Weiters ist es möglich die Kampfbefehle zu verteilen welche im Basisschema Angriff (permanent, sofern nicht durch Stürm o.ä. ersetzt), Zauber, Draw, Item und G.F. Pro Charakter kann im Regelfall nur drei Fähigkeiten selbst wählen und zwischen 2 und 4 (oder mehr) Sekundärfähigkeiten, wie Boni auf die Attribute, vergeben. Die G.F. kann man trainieren und sie neue Fähigkeiten lernen lassen mit den A.P. Grundlegend kann man selbst entscheiden welche Fähigkeiten eine G.F. erlernt. Meine Empfehlung wäre die Wandlerfähigkeiten und die Fähigkeit Karte so bald wie möglich zu erlernen, da man sich so schnell das Spiel sehr vereinfachen kann. Natürlich können auch Fähigkeiten, neben den Wandlern, erlernt werden die außerhalb der Kämpfe nützlich sind.

Das Gameplay von Final Fantasy 8 (Remastered) gehört zu den besten und komplexesten System, die ich jemals in einem Videospiel erlebt habe. Es ist schwer zu beschreiben, wie befriedigend es anfühlt tief in das System einzutauchen und die verschiedenen Parameter selbst bestimmen zu können. Man kann sich durch die verschiedenen Faktoren, dieses ebenso komplexen wie unkonventionellen Systems, das Spiel entweder sehr schwer oder fast schon lächerlich leicht machen. Ironischerweise werden die G.F. im späteren Spielverlauf beinah obsolet im Kampf, da die Hauptfiguren zu wahren Bestien trainiert werden können und viele Bosse durch die richtigen Attacken oder Spezialattacken schnell überwunden werden können. Ein paar Bosse, wie Omega Weapon, stellen eine wirkliche Herausforderung dar, da eine gewisse taktische Komponente vorhanden ist.

Im Remastered kommen drei Hilfsmodi zum Einsatz:

3-facher Geschwindigkeitsboost
Keine Zufallskämpfe
Immer volle HP und Spezialangriffe

Von diesen drei Hilfestellungen ist der Geschwindigkeitsboost am nützlichsten, da Final Fantasy 8 auch als Remastered ein relativ langsames Spiel ist. In Kombination mit dem HP/Angriffs-Modus kann man auch langwierige Trainingsessions abkürzen. Der Modi, der die Zufallskämpfe deaktiviert ist nur semi-nützlich, da man eine Fähigkeit mit der gleichen Wirkung durch eine G.F. erlernen kann.

Ebenfalls interessant ist das Shop-System. In den Läden kann man Zeitschriften und Verbrauchsgegenstände kaufen aber keine Rüstungen oder Waffen. Letztgenannte in speziellen Läden aufgebessert werden durch einen kleinen Obolus und bestimmte Materialien.

Abschließend kann ich mich nur wiederholen und das Gameplay für seine Komplexität loben, die sich klar von anderen Spielen abhebt, aber auch nicht besonders Einsteigerfreundlich ist, trotz zahlreicher Tutorials. Dankenswerterweise gibt es eine Automatikfunktion, mit der man Idealwerte mit starken Zaubern automatisch koppeln kann. Neben der Handlung gehört das unkonventionelle Gameplay zu den definitiven Stärken von Final Fantasy 8 Remastered und es ist schade, dass dieses System nach Teil 8 nicht erneut aufgegriffen wurde.

Das war der zweite der Final Fantasy 8 Remastered Rezension. Im nächsten, abschließenden Part, werde ich kurz auf die optischen und akustischen Aspekte des Spiels eingehen. Somit bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Final Fantasy 8 Remastered Review | Teil A: Handlung und Charaktere

25 Stunden habe ich für meinen aktuellen Final Fantasy 8 Durchlauf gebraucht und wie man dem Ersteindrucksbeitrag zum Remastered entnehmen konnte hatte ich auch recht viel Spaß mit dem Spiel. Da Final Fantasy 8 Remastered ein sehr umfangreiches Spiel ist, werde ich die Rezension in drei Teile splitten, um auch wirklich umfassend über dieses außergewöhnliche Spiel schreiben zu können. In diesem Teil A geht es mir rein um die Handlung und die Charaktere wobei ich größere Spoiler weitestgehend vermeiden möchte aber trotzdem ein paar Details verraten muss, daher seit ihr hier gewarnt.

Protagonist ist der siebzehnjährige Squall Leonheart, seines Zeichens Kadett der Militärakademie Balamb Garden die SEEDS, eine elitäre Söldnereinheit, ausbildet. Um an der Abschlussprüfung teilzunehmen, muss Squall die G.F. Ifrit in der Feuergrotte erwerben. G.F. sind beschwörbare Monster, die sich mit den Menschen verbinden können, um besondere Fähigkeiten zu gewähren oder im Kampf zu helfen, aber dazu mehr im Abschnitt Gameplay. Nachdem diese erste Prüfung geschafft ist, wird Squall zur Abschlussprüfung zugelassen, an der unter anderem seine Mitschüler Xell, Selphie und Cipher teilnehmen. Letzter ist auch der große Rivale von Squall. Die Prüfung besteht darin die Stadt Dollet vor der Eroberung durch galbadianische Truppen zu schützen. Das Hauptziel Galbadias ist die Aktivierung des Sendeturms, was schließlich auch erreicht wird.

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung geht es für Squall, Selphie und Xell auf zur ersten richtigen Mission. Das Trio soll der Widerstandsgruppe „Die Waldeuelen“ dabei helfen den Staat Timber von der militanten Diktatur Galbadias zu befreien. Zu diesem Zweck soll der Präsident entführt werden, was jedoch misslingt. Im Zuge, dessen taucht das SEED Team in Timber, zusammen mit der Rebellin Rinoa unter, und plant den nächsten Schritt. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich Rinoa zu diesem Zeitpunkt der Handlung nicht wirklich leiden kann/konnte. Sie war mir zu zickig und wirkte auch zu kindlich, wenn man ihr Ziel bedenkt. Das nächste Ziel der Waldeulen ist die Ausrufung der Unabhängigkeitserklärung Timbers während einer Übertragung durch Galbadia, die dies mit dem Fernsehturm aus Dollet, auf der ganzen Welt senden möchten. Auch dieser Plan scheitert grandios da Quistis, ein SEED und Squalls Ausbildnerin, zusammen mit Cipher den Sender stürmen. Dabei trifft die Truppe zum ersten Mal auf die mysteriöse Edea, eine Hexe, welche Quistis gleichmal verhext und Cipher verschleppt.

Aus einem Quartett wird ein Quintett und die nunmehr fünfköpfige Truppe macht sich auf den Weg zum Galbadia Garden, um dort Hilfe zu finden. Zusammen mit dem Leiter des Gardens wird ein Plan zur Ermordung der Hexe geschmiedet. Unterstützung erhält das Team vom Scharfschütze Irvine. In Deling City, der Hauptstadt Galbadias, angekommen trifft die Gruppe auf Oberst Carway, der sie in die Details des Plans einführt. Der Oberst stellt sich als Rinoas Vater heraus und will sie vom Attentat fernhalten, was jedoch misslingt. Trotz hervorragender Planung geht das Attentat schief und Squall wird nach einem Duell mit Cipher und Edea von letztgenannter schwer verletzt. Das Team landet in einem Gefängnis, kann sich aber einen Weg in die Freiheit kämpfen und teilt sich in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe soll einen geplanten Raketenangriff auf den Balamb Garden verhindern und das andere Team soll zum Garden zurückkehren. Zahlreiche Kämpfe später ist der Balamb Garden gerettet und die richtige Story geht erst los.

Squall und seine Gruppe müssen gegen die Hexe Artemesia kämpfen, die in der Zukunft lebt und regelmäßig in andere Hexen eindringt, um deren Körper/Kräfte zu kontrollieren. Ihr Ziel ist eine Zeitkompremierung, um eine Welt ohne Zeit zu erschaffen, in der nur sie als gottgleiches Wesen existieren kann. Somit beginnt eine Quest zur Rettung der Welt, der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft …

Die Handlung von Final Fantasy 8 Remastered ist eine der ungewöhnlichsten, die ich jemals in einem Ableger der Reihe erleben durfte. In keinem anderen Teil des Franchise werden Fantasy, Drama, Science-Fiction und Military-Science-Fiction Elemente kombiniert, was zu einer ungewöhnlich spannenden aber ebenso oftmals eigenwilligen Geschichte führt. Mit eigenwillig meine ich gewisse Nebenstränge, die doch arg plakativ wirken. So haben alle Hauptfiguren, außer Rinoa, eine gemeinsame Kindheit miteinander verbracht, können sich jedoch aufgrund von Amnesie, bedingt durch die G.F., nicht mehr daran erinnern.

Einen gewichtigen Teil in der Handlung nimmt die Beziehung zwischen Squall und Rinoa ein, die durchaus glaubhaft ist, aber lange braucht, um in Fahrt zu kommen. Gerade zu Beginn zicken sich die beiden Figuren mehr an, als sie normal miteinander sprechen und Squall erlebt auch erst relativ spät einen plötzlichen Sinneswandel, dass man doch nicht alles alleine machen muss und es wichtig ist sich auf andere zu verlassen, selbst wenn die Gefahr besteht verletzt zu werden.

Diese beiden Figuren bleiben auch die einzigen, die eine wirklich tiefere Entwicklung erfahren. Der Rest der Gruppe wird nur in Nuancen weiterentwickelt, was zwar schade, aber durchaus verschmerzbar ist.

Über was ich noch gar nicht geschrieben habe sind die Laguna Träume. Von diesen gibt es insgesamt 5 Stück und sie in der Vergangenheit angesiedelt. Dabei verfolgt man verschiedene Abenteuer des Soldaten Laguna Loire sowie seinen Waffenbrüdern Kiros und Ward. Die Abenteuer der drei fließen nur sekundär in die Haupthandlung ein und dienen in erste Linie zur Etablierung von Hintergrundwissen, dass dem Spieler im letzten Drittel so manchen AHA-Moment bescheren wird.

Abgesehen von Squall und Rinoa verfügen die restlichen Hauptfiguren zwar über eine wesentlich simplere Charakterentwicklung, weisen aber genug eigene Persönlichkeit auf, um den Cast gebührend zu erweitern. Es ist außerdem schön wie stark die Persönlichkeiten der Gruppenmitglieder polarisieren können, wenn man beispielsweise die eher heiteren Gemüter von Xell und Selphie dem muffeligen Squall sowie der eher beherrschten Quistis gegenüberstellt. Allerdings sind auch die Gegenspieler sehr interessant, allen voran Cipher und die Hexe Artemesia. Während Cipher seinem eigenen Traum nachjagt und dabei immer weiter zu einer Marionette wird, ist Artemesias Persönlichkeit klar gefestigt durch ihren Plan mit der Zeitkomprimierung. Weiters wird Cipher von seinen besten Freunden Rai-Jin und Fu-Jin begleitet, die ihm helfen wollen, völlig egal was es kosten mag.

Zusammengefasst ist die Handlung von Final Fantasy 8 Remastered ein spannender Genremix, der manchmal Schwierigkeiten hat, seine Geschichte vollends zu entfalten oder gelungen zu erzählen aber besonders zum Schluss hin sehr spannend wird, wenn der wahre Feind bekannt ist und die Hexen/Zeit-Thematik viel stärker in den Fokus gerückt wird. Dazu kommt ein wahrlich wunderschöner Prolog in dem jede Figur seinen oder ihren Frieden findet. Auch der Cast an Haupt- wie Nebenfiguren weiß zu gefallen, da die wichtigsten Figuren trotz mangelnder Entwicklung einprägsam genug sind, um im Gedächtnis zu bleiben.

Das war der erste Teil der Final Fantasy 8 Remastered Review. Im nächsten Teil werfen wir einen Blick auf das komplexe Gameplay und kommt die Technik inklusive Fazit dran. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

Ich bin eine Spinne, na und? 03 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi
Genre: Fantasy
Verlag: Manga Cult 
Seiten: 192
Erschienen: 14. August 2019

Ich bin eine Spinne, na und? geht in die dritte Runde und das Prinzip wird einfach nicht langweilig, ganz im Gegenteil!


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und? 

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult 

Seiten: 192

Erschienen: 14. August 2019


Was bisher geschah …

Unsere namenlose Protagonistin und ihre gesamte Klasse sterben durch eine bisher ungeklärte Explosion. Anstatt ins Paradies oder in die Hölle zu kommen landete unsere Heldin in einer Fantasywelt. Als ob das nicht schon erstaunlich genug wäre, wird sie auch noch als Spinne wiedergeboren und findet sich in einem gigantischen Labyrinth wieder. – Ich bin eine Spinne, na und? 01

Ausgestattet mit Basisfähigkeiten muss sich die Heldin, wie in einem klassischen Rollenspiel, gegen zahlreiche Feinde behaupten, trainieren und die Umgebung erforschen. Als sie in die untere Ebene des Labyrinths gerät, kommt es bald zu einem Konflikt mit einer Horde Affen, die sich als äußerst zäh herausstellen … – Ich bin eine Spinne, na und? 02


Unsere Heldin kämpft immer noch tapfer gegen die große Affenhorde, welche in Verstärkung in Form von „elitären“ Kämpfern ihrer Spezies geholt haben. Dank ihrer Intelligenz, den giftigen Attacken sowie diversen Level-ups gelingt unserer kleinen Spinne sich erfolgreich gegen die Horde durchzusetzen.

Für eine Verschnaufpause ist jedoch keine Zeit, als ein mächtiger Drache auftaucht und der Weg zurück zur oberen Ebene bedauerlicherweise mit zahlreichen Vulkanen übersät ist. Da man jedoch nur Briefe aufgibt, stellt sich unsere arachnoide Heldin mutig jeder Herausforderung …


Im Endeffekt setzt auch der dritte Band, von Ich bin eine Spinne, na und? auf die gleiche Formel wie die beiden vorigen Bände garniert diese jedoch mit einem neuen Gebiet. Es ist erstaunlich, wie der Manga keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt, sondern sich wie in einem klassischen Rollenspiel weiterentwickelt und mit neuen Gegnern, neuen Fähigkeiten aber auch neuen Gebieten frisch bleibt. Vom Design erinnert mich der Manga immer mehr an einen Tales of …/Dark Souls/Final Fantasy Hybriden, was aber definitiv positiv ist.

Der Manga folgt auch einer gewissen inneren Logik, basierend auf den Mechanismen von Videospielen und es ist schon unterhaltsam wie die Spinne quasi vom komplexen Charaktermanagment erschlagen wird und immer tiefer in den Skillbaum eintaucht.

Erzählerisch bleibt der Manga wie auch seine Vorgänger simpel aber unterhaltsam, was durch den hervorragenden Zeichenstil und die tolle Inszenierung mit Leichtigkeit aufgewogen wird.

Abgerundet wird der Band erneut mit Anspielungen auf andere große Manga wie Dragon Ball oder Attack on Titan.


Zusammengefasst ist Ich bin eine Spinne, na und? Band 3 genauso gut wie die anderen Bände und setzt erneut auf die gleiche Formel, vertieft diese jedoch und wartet mit einem neuen Gebiet auf. Somit vergebe ich, für Ich bin eine Spinne, na und? Band 3 die Wertung besonders lesenswert und warte geduldig auf den vierten Band!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Thor Band 1: Die Rückkehr des Donneres | Review

Titel: Thor: Die Rückkehr des Donneres
Autor: Jason Aaron
Zeichner: Mike Del Mundo
Verlag: Marvel/Panini
Sprache: Deutsch
Seiten: 116
Erschienen: 12. Februar 2019

Eine neue Ära bricht für mein Marvel Fandom an. Nach drei Bänden The Immortal Hulk, zwei Bänden Venom by Donny Cates, einem Haufen Ausgaben The Amazing Spider-Man und dem Crossover Secret Empire habe ich beschlossen neuen Serien neue Chance zu geben!

Thor Band 1: Die Rückkehr des Donneres hat zwar einen dummen Titel, ist aber ansonsten hervorragend! Warum? Nun das erfährt ihr jetzt!


Kernfakten zum Comic

Titel: Thor: Die Rückkehr des Donneres
Autor: Jason Aaron
Zeichner: Mike Del Mundo
Verlag: Marvel/Panini
Sprache: Deutsch
Seiten: 116
Erschienen: 12. Februar 2019


Odinsohn ist wieder zurück als Thor, Gott des Donners und das gerade zur rechten Zeit. Die 10 Welten versinken in Malekiths Krieg, Mjolnir ist verloren und Asgard ist zerstört …

Thor muss die legendären Waffen Asgards wiederbeschaffen, den Krieg eindämmen, den Bewohnern Asgards eine neue Heimat bieten und sich mit seiner Familie (Tyr, Balder, Loki & Hela) herumschlagen. Für den Gott des Donners steht eine menge Arbeit an und zahlreiche Prüfungen warten auf ihn. Zum Glück hat er mehr als nur einen Hammer für die kommenden Schlachten …


Thor Band 1 schafft es gekonnt Fantasy & Science-Fiction Elemente zu verbinden aber auch nette Details aus der nordischen Mythologie zu verbauen, die tatsächlich akkurat sind, wie die Verwandtschaft zwischen Hela und Loki.

Ebenso mangelt es dem Comic nicht an Humor, der sich in erster Linie aus der Dynamik zwischen den Asen ergibt. Besonders Loki & Thor stechen heraus, bedingt durch ihre turbulente Vergangenheit, und bietet oftmals Comedy-Gold.

Abseits des Humors bietet Thor Band 1 eine gewisse Epik, die perfekt zum nordischen Setting passt und an ein relativ gewaltfreies God of War erinnert. Ergänzend dazu kommt ein Seitenstrang in der Zukunft, der ein sterbendes Universum etabliert.

Einzig vom Zeichenstil bin ich nicht der größte Fan, wobei ich nicht genau benennen kann, was es ist, aber irgendwas stört mich an diesem Stil. Dem Gegenüber stehen die Darstellungen der Figuren, die mir sehr gut gefallen und besonders die Asen wurden sehr gut getroffen. Mein optisches Highlight waren der alte Thor sowie die Phoenix Force aus der Zukunft!


Zusammengefasst bildet Thor Band 1: Die Rückkehr des Donneres einen mehr als soliden Einstieg in die neue (alte) Welt des Donnergottes und dessen Kampf zum Schutz aller Welten. Erzählerisch wie Inszenatorisch weiß der Band definitiv zu gefallen und auch optisch gibt es ein paar Highlights. Wer sich mit Thor, der nordischen Mythologie oder Fantasy/Science-Fiction Mixen anfreunden kann wird hiermit seine oder ihre Freude haben!

Von mir bekommt Thor Band 1 die Wertung lesenswert!

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Unboxing: Astral Chain Collector‘s Edition | Gedankenspiel

Am 30.8.2019 ist Astral Chain erschienen, dass äußerst wohlwollend aufgenommen wurde, sowohl von der Fachpresse als auch von den Spielern. Bevor ich aber meinen Senf zum Spiel abgebe, so was dauert bei mir ja gern länger, schaue ich mir die Collectors Edition an!

Astral Chain ist ein Exklusivtitel der Nintedo Switch und die Collectors Edition ist soweit ich weiß regulär ausverkauft und nur mehr zu überteuerten Preisen erhältlich. Somit ist dieser Beitrag eine eher theoretische Übung!


Das Spiel kommt in einer großen, wertigen Box des Weges, die in einem wabbeligen Umschlag steckt.

Sobald die Box befreit ist kann man die beidseitig aufschieben, was sehr edel wirkt und sich auch so anfühlt. Dies ist ohnehin ein Merkmal der Nintendo Collectors Editionen, die Boxen/Verpackung sind immer sehr wertig gestaltet. Somit braucht man sich nicht schämen, diese Verpackung sichtbar ins Regal zu stellen.


Kaum ist die Box geöffnet springt einem das erste Goodie entgegen und zwar ein signiertes/nummeriertes Shikishi-Artborad, das wertig verarbeitet ist und sehr edel aussieht!

Ich könnte mir durchaus vorstellen sowas an meine Wand in einem Bilderrahmen zu hängen!


Das wichtigste ist das Spiel mit zwei schicken Covern ohne irgendwelche Alterskennzeichnungen à la PEGI oder USK.


Der Soundtrack kommt einem schicken Jewelcase des Weges, was mich persönlich sehr glücklich macht, da dies die Wertigkeit der Edition nochmal hervorhebt!


Ein großes Lob verdient das Artbook, dass in einem ansehnlichen Format daherkommt und äußerst wertige Artworks bietet. Dazu gibt es etwas Text für mehr Kontext!


Zusammengefasst ist die Astral Chain Collectors Edition den Normalpreis von 80€ definitiv wert und ich freue mich sehr darauf dieses Spiel zu spielen, was hoffentlich bald sein wird!

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Fast & Furious: Hobbs & Shaw | Review

Titel: Fast & Furious: Hobbs & Shaw
Originaltitel: Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw
Regie: David Leitch
Laufzeit: 137 Minuten
Genre: Action
Erscheinungsjahr: 2019

Ach ja Fast & Furious, eine Reihe mit der ich aufgrund von Desinteresse null Berührungspunkte habe. Zumindest solange bis ich das Spin-off Hobbs & Shaw zusammen mit Felix im Imax genossen habe. Hat der Film mein Interesse Franchise geweckt? Nein definitiv nicht aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hat mir dieser Actionfilm so gefallen!


Kernfakten zum Film

Titel: Fast & Furious: Hobbs & Shaw

Originaltitel: Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw

Regie: David Leitch

Laufzeit: 137 Minuten

Genre: Action

Erscheinungsjahr: 2019


Die Handlung startet mit dem Einsatz eines MI6-Black Ops Teams, dass ein gefährliches Virus namens Schneeflocke sicherstellen soll. Brixton, ein ehemaliger Agent, lässt die Mission jedoch scheitern in dem er das Team ausradiert. Einzig MI 6 Agentin Hattie Shaw kann entkommen und sich das Virus injizieren, allerdings wird sie von Eteon, eine Organisation für die Brixton arbeitet, weltweit als Verräterin gebrandmarkt. Hattie bleibt nicht viel Zeit bis sich das Virus in ihr ausbreitet und durch ihre Kontamination eine Pandemie entsteht.

Deckard Shaw (Jason Statham) und Luke Hobbs (Dwayne Johnson) werden angeheuert, um das Virus sicherzustellen und die offenkundige Verräterin in Gewahrsam zu nehmen. Da beide absolut nicht als Team agieren können und Brixton sowie Eteon übermächtige Feinde sind, wird die Rettung der Welt noch schwerer, als sie ohnehin schon ist …


Fast & Furious: Hobbs & Shaw erzählt eine Geschichte voller Klischees aber das ist bei weitem weniger schlimm als es klingen mag, da sich Cyber-Terroristen, extreme Transhumanisten, muskelbepackte Geheimagenten und die Kultur des Staates Samoa zu einem interessanten Mix kombinieren lassen.

Der Fokus liegt klar auf dem Zusammenspiel von Hobbs (Dwayne Johnson) und Shaw (Jason Statham), allerdings wirkt diese Kombi weniger harmonisch als in anderen Buddy-Actionfilmen, da beide Figuren dominante Alphamännchen sind mit grundlegend sehr ähnlichen Vorgehensweisen, selbst wenn Hobbs eindeutig der muskelbepackte Haudrauf und Shaw der etwas „gewitztere“ Agent ist. Ich muss den beiden aber einen gewissen Charme zusprechen und die zahlreichen infantilen Wortgefechte erinnerten mich etwas an Killers Bodyguard nur bedeutend weniger blumig. Neben diesen beiden Figuren muss Vanessa Kirby als MI 6 Agentin Hattie Shaw erwähnt werden. Diese Figur erinnert angenehm an Lorraine aus Atomic Blonde, nur bedeutend weniger kaltblütig aber dafür menschlicher und eine Abwechslung zum Testosteron der beiden Protagonisten.

Als Bösewicht steigt Idris Elba (Der dunkle Thor, Thor 1 bis 3) als kybernetisch verbesserter Superman Brixton in den Ring und ach gut meine Güte, was für ein genialer Bösewicht! Man merkt Elba wirklich an, wie viel Spaß er dabei hat den Bösewicht zu spielen und mit viel Elan er den beiden Hauptfiguren regelmäßig aufs Fressbrett gibt. Dieser Charakter gibt dem Film auch einen gewissen Tiefgang in der Handlung. Okay keine unauslotbaren Tiefen aber zumindest ein kleiner Hauch Philosophie.

Neben den Figuren muss auch die Action erwähnt werden, die gnadenlos übertrieben ist und vom Film wie eine Trophäe stolz präsentiert wird. Gerne hängen sich Autos an Helikopter, wilde Verfolgungsjagden durch die Londoner Innenstadt sind quasi an der Tagesordnung und Faustkämpfe sind ohnehin die Norm. Das alles gipfelt schließlich in einen durchaus epischen Endkampf mit netten Kamerawinkeln und Slow-Motion Effekten, um die rohe Kraft von Hobbs, Shaw und Brixton zu zelebrieren. Kombiniert man dies mit der Sympathie, die durch die beiden „Helden“ ausgestrahlt wird, fiebert man bei jedem Gefecht mit!


Alles in allem ist Fast & Furious: Hobbs & Shaw ein unterhaltsamer, actiongeladener Film mit toller Besetzung, simpler aber trotzdem interessanter Handlung und einem hervorragenden Soundtrack. Eine gewisse Epik kann ich dem Film nicht absprechen, besonders da die Action sowohl bildgewaltig inszeniert als auch gnadenlosen übertrieben ist. Für das Zusammenspiel der titelgebenden Protagonisten hätte ich mich etwas mehr Tiefgang gewünscht aber dies wird von den Figuren um die beiden herum erledigt. Für mich als nicht Fan/Kenner des Franchise war der Film definitiv ein Highlight und gerade, weil ich die restliche Filmreihe nicht kenne ging recht unvoreingenommen in den Film.

Ich vergebe für Fast & Furious: Hobbs & Shaw die Wertung sehenswert und habe irgendwie das Gefühl, dass dieses Franchise nicht zum letzten mal auf DerStigler thematisiert wurde …

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Final Fantasy 8 Remastered Ersteindruck | Gedankenspiel

Final Fantasy 8, das ungeliebte Kind von Square Enix? Nein eher weniger, da es auch dieser Teil über die Jahre auf viele Plattformen geschafft hat. Viel mehr ist Final Fantasy 8 ein experimenteller Teil der Serie in dem viele eher unkonventionelle Elemente verbaut sind, die in dieser Form nicht mehr in anderen Hauptteilen der Serie genutzt werden.

Am 3. September 2019 wurde (ENDLICH) die Final Fantasy 8 Remastered Version veröffentlicht, in der die Optik überarbeitet wurde und einige kleinere Hilfestellungen eingebaut wurden. Dies ist keine vollwertige Rezension, sondern ein Ersteindruck wie mir das Remastered nach knappen 10 Stunden Spielzeit gefällt und wie sich die Hilfestellungen ins Spiel einfügen. Meine aktuelle Meinung zum Spiel kann sich nach dem Ende des Durchlaufs selbstverständlich ändern aber zumindest einen ersten Eindruck, der weitestgehend frei von Nostalgie ist, habe ich bereits gewinnen können. Viel Spaß!


Auf die Handlung werde ich in einem separaten Beitrag detaillierter eingehen, da der Plot von Final Fantasy 8 trotz diverser Schnitzer sehr komplexe Stränge beinhaltet. Kurz gesagt dreht sich die Geschichte um Squall, einem Studenten an einer Militärakademie, der nach bestandener Abschlussprüfung mit einem Team auf eine Mission geschickt wird, um eine Rebellengruppe zu unterstützen, was in einem global umspannenden Plot mündet. Dazu kommen ein paar Flashbacks in die Vergangenheit des Soldaten Laguna, was schließlich in den Plot der Gegenwart mündet. Oh und Hexen kommen auch noch vor.

Ich weiß die Geschichte und besonders Hauptcharakter Squall inzwischen wesentlich mehr zu schätzen, da der Plot von Final Fantasy 8 von den Normen des Genres deutlich abweicht, aber Squall auch ein sehr greifbarer Charakter ist. Klar seine muffelige Art ist nicht jedermanns Sache aber im Speziellen seine inneren Monologe und sein eher distanziertes Verhalten erscheinen jetzt, wo ich selbst ebenfalls älter wurde, nachvollziehbarer. Abseits davon finde ich die Palette an Figuren ohnehin sehr interessant … bis auf Rinoa aber das hebe ich mir wirklich bis zur richtigen Rezension auf!


Der Aspekt warum Final Fantasy 8 bis heute für mich nicht nur zu den Ablegern der Serie, sondern allgemein zu den am besten spielbaren Spielen aller Zeiten gehört ist das Koppeln und somit das Herz des Gameplays sowie der Charakterentwicklung.

Gott sei Dank wurde an diesem System im Remastered nichts verändert. Dem Spieler stehen eine breite Palette an Zaubern und G.F. zur Verfügung um aus den Hauptfiguren wahre Monster zu machen. Zauber erhält man an Draw Punkten, durch das „Ziehen“ (quasi absorbieren von Feinden) oder durch das Nutzen der Wandler-Ability’s. G.F. erhält man von Bossen, durch den Handlungsverlauf oder durch Sidequests. Mithilfe der G.F. und Zauber kann man diese an den Spieler koppeln, was mehr Fähigkeiten im Kampf oder der Spielwelt gewährt, Boni auf Attribute gibt und gleichzeitig die Charakterentwicklung fördert. Die G.F. können ebenso wie die Zauber jederzeit unter den Figuren getauscht werden, was einen hohen Grad Flexibilität gewährt.

Neu sind die drei „Hilfsmodi“:

  1. Es ist möglich die Spielgeschwindigkeit zu erhöhen (3-fache Geschwindigkeit).
  2. Man kann eine Art Aura/Regena Effekt aktivieren, sprich die HP sind immer voll und man kann Limite (Spezialtechniken) ausführen.
  3. Feindbegegnungen können auf 0 gesetzt werden, okay dies ist auch mit entsprechenden Fähigkeiten der G.F. Diabolos möglich.

Die ersten beiden Modi, in Kombination mit dem motivierend komplexen Gameplay, erzeugen eine ganz eigene Motivation sich schier endlosen Trainingssessions hinzugeben und besonders die 3-fache Geschwindigkeit erhöht das Spieltempo massive, was ganz angenehm ist, wenn man bedenkt wie langsam Final Fantasy 8 ist/war.

Leider ist der Geschwindigkeitsmodus für das Spiel etwas zu viel, da manchmal Soundfehler entstehen oder zeitlich getimte Elemente nicht triggern. Dies sind allerdings verschmerzbare Kleinigkeiten.


Ein Aspekt den ich seit meiner Kindheit zu schätzen weiß an Final Fantasy 8 ist der außergewöhnliche Soundtrack. Von orchestralen Stücken über mystisch-fremdartigen Chören bis zu elektronischen Themen ist alles dabei, was dem Ohr gefällt. Besonders die Stücke „Eyes on me„, „The Man with the Machine Gun“ und der Chor der Hexe Edea gefallen mir bis heute ausgesprochen. Der Soundtrack gehört auch zu den unkonventionellen Eigenheiten, die ich eingangs erwähnt habe.

Optisch gefallen mir die neuen Charaktermodelle ausgesprochen gut aber dann schaue ich mir die Oberwelt an und werde traurig da die Zeit nicht besonders gnädig war mit Final Fantasy 8. Im Remastered erhielten die Gebiete eine dezente Aufpolierung, was zumindest das Auge schont vor etwaigen Pixelbrei Monstern.


Bisher macht das Final Fantasy 8 Remastered einen sehr guten Job und weiß mich grundlegend zu begeistern aber auch zu motivieren um Squall auf seiner Reise weiterzubegleiten. Ich bin gespannt wie mir das Spiel zum Schluss hin gefallen wird aber das werde ich euch in einem umfangreichen Beitrag wissen lassen!

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Iron Man Band 1: Die Rückkehr der Legende | Review

Titel: Iron Man: Die Rückkehr einer Legende
Autor: Dan Slott
Zeichner: Max Dunbar, Valerio Schiti
Verlag: Marvel/Panini
Sprache: Deutsch
Seiten: 124
Erschienen: 12. Februar 2019Sprache: Deutsch
Seiten: 124
Erschienen: 12. Februar 2019

Mit Iron Man Band 1 beginnt die nächste Phase meines Marvel Fandoms und wow das war ein toller Einstieg!


Kernfakten zum Comic

Titel: Iron Man: Die Rückkehr einer Legende
Autor: Dan Slott
Zeichner: Max Dunbar, Valerio Schiti
Verlag: Marvel/Panini
Sprache: Deutsch
Seiten: 124
Erschienen: 12. Februar 2019


Iron Man ist kein Held. Er ist auch keine Person. Iron Man ist eine Idee, ein Konzept das sich immer wieder verändert und neu erfinden kann. Tony Stark hat seinen Körper Zelle für Zelle wiederhergestellt und seinen Geist, der als K.I. existierte, in seinen neuen Körper transferiert. Er hat sich quasi selbst erfunden und deshalb startet er auch mit seiner neuen Firma Stark Unlimited durch!

Zusammen mit einem neuen Team setzt Tony alles daran um sowohl Menschen als auch K.I.’s zu helfen. Als es jedoch immer wieder zu seltsamen Einbrüche bei Stark Unlimited kommt, sind alle Mitarbeiter gefragt, um das Rätsel zu lösen. Um das Chaos abzurunden, dringt ein militanter Androide in Stark’s Cyberspace ein und sorgt für massig Ärger, aber Iron Man ist nicht allein …


Im Vergleich zu anderen Comics setzt der Einstieg in die neue Iron Man Serie weniger auf eine Saga, sondern nimmt die Figuren um Tony Stark in den Fokus und kombiniert dies mit teils metaphysisch/philosophischen Elementen. Dabei werden die Abenteuer einzelnen Stark Unlimited Mitarbeiter thematisiert und mit der unglaublichen Erfahrung für Tony Stark zu arbeiten kombiniert. Besonders interessant der Strang um den weiblichen Androiden Jocasta, die sich sehr zu den Menschen hingezogen fühlt aber gleichzeitig für die Rechte der Maschinen, Roboter und K.I.’s einsetzt.

Dazu werden in Nuancen die Themen Transhumanismus, Gleichberechtigung und Rassismus behandelt. Für einen Comic sind das relativ schwerwiegende Themen, aber der Comic wirkt deshalb nicht überladen, da die Erzählweise recht bodenständig ist und in erster Linie stehen die Figuren sowie deren Minigeschichten im Vordergrund.

Optisch gefällt der Comic ebenfalls und kombiniert harmonisch Science-Fiction Elemente mit einer lockeren Atmosphäre. Viele kräftige Farben gut inszenierte Action und Humor machen den die Rückkehr Tony Starks auch auf optischer Basis zu etwas besonderem.


Alles in allem ist Iron Man Band 1: Die Rückkehr der Legende ein hervorragender Einstieg in die neue Serie um den wahrscheinlich größten Erfinder des Marvel Universums. Erzählerisch macht der Band verdammt viel Spaß und glänzt durch viele kleine Geschichten, die schließlich eine große Handlung bilden. Optisch gefällt der Band ebenfalls und strotzt nur so vor guten Ideen.

Somit hat sich Iron Man Band 1: Die Rückkehr der Legende die Wertung lesenswert+ definitiv verdient!

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I am Mother | Review

Titel: I am Mother
Originaltitel: I am Mother
Regie: Grant Sputore
Laufzeit: 114 Minuten
Genre: Science-Fiction, Thriller
Erscheinungsjahr: 201

Science-Fiction mit starken Frauenrollen sind leider sehr selten aber dafür etwas Besonderes. Sei es nun Terminator mit Sarah Connor, Alien mit Ellen Ripley oder Captain Marvel mit der gleichnamigen Heldin.

Umso bedauerlicher finde ich es, dass der Streaming-Dienst Netflix den Science-Fiction Thriller I am Mother nicht im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Sei’s drum, ich habe diesen Film inzwischen gesehen und bin schwer beeindruckt aber lasst mich weiter ins Detail gehen.


Kernfakten zum Film

Titel: I am Mother

Originaltitel: I am Mother

Regie: Grant Sputore

Laufzeit: 114 Minuten

Genre: Science-Fiction, Thriller

Erscheinungsjahr: 2019


Nachdem die Menschheit ausgestorben ist, nimmt ein Roboter in einer geheimen Anlage, die zur Wiederbesiedelung der Erde dient, einen der dortigen Embryos und legt ihn in einen Inkubator. 24 Stunden später ist das Kind ausgereift und wird vom Roboter großgezogen. Im Glauben, dass die Erde unbewohnbar ist, wächst das Mädchen, genannt Tochter, in der Anlage zu einer jungen Frau heran und lernt viele Dinge von Medizin über Anatomie bis zu Medizin.

Als sich eines Nachts, die einzige Zeit, in der sich das Mädchen frei bewegen kann, in die Anlage schleicht kommen erste Fragen über eine möglicherweise besuchbare Außenwelt auf. Mutter entledigt sich jedoch rasch des kleinen Besuchers, aber als eine verletzte Frau die Station aufsucht eskaliert die Situation und das Weltbild der jungen Frau gerät völlig aus den Fugen …


Das erste große Lob verdient sich I am Mother mit der ebenso ruhigen wie extrem dichten Atmosphäre. Wegen eines eher begrenzten Settings mit engen Gängen in einem riesigen Laborkomplex ensteht ein gewisses Gefühl der Isolation und dezenten Klaustrophobie, was durch den Roboter Mutter weiter verstärkt wird, von dem man nie weiß, wo sie(?) als Nächstes auftauchen wird oder gerade ist. Dies erinnert mich sehr stark an den Film Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt und das Videospiel Alien: Isolation, was äußerst positiv ist.

Neben der Atmosphäre gefällt auch die Geschichte des Films, die gewichtige Themen der Ethik behandelt, aber dabei gleichzeitig seine Figuren ebenso simpel wie tiefgründig hält, da der Zuseher niemals die Namen der Figuren erfährt. Das Konzept wie die Menschheit auf lange Sicht gerettet werden soll ist sehr interessant und erinnert an eine weiterentwickelte Form der Robotergesetze von Asimov, wobei das einzelne Individuum zugunsten des großen Ganzen in den Hintergrund rückt.

Die Leistung der Schauspieler gefällt ebenfalls und überzeugt durch ein gewisses Misstrauen da alle drei Figuren Geheimnisse haben und dies zwangsläufig zu einer gewissen Unehrlichkeit führt. Ein wahres Highlight bildet auch die Optik des Films, wobei die Darstellung des Roboters Mutter das definitive Glanzstück bildet. Man muss dem Androiden eine ganz eigene Ästhetik zusprechen, die mich erneut positiv an den ersten Film des Alien Franchise erinnert, und eine gewisse Bindung zur Maschine aufbauen kann, da gewisse Ansätze von Menschlichkeit vorhanden sind.


Zusammengefasst ist I am Mother ein sehr guter Film, der durchaus Potenzial hat, zum modernen Kultfilm avancieren, trotz eines bekannten Settings, welches jedoch zu einer ganz eigenen Art der Perfektion geführt wird. Es ist ganz angenehm einen Science-Fiction der ruhigeren Art zu sehen, der durch die Handlung sowie die Atmosphäre und nicht durch brachiale Action glänzt.

Ich vergebe für I am Mother die Wertung sehenswert und bin gespannt was der Regisseurs dieses Werks als nächstes macht!

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Unboxing: Catherine Fullbody – Heart‘s Desire Premium Edition | Gedankenspiel

Am 3.9.2019 ist das Remake zum Puzzle-Adventure Catherine erschienen und da mir bereits dieses Spiel gefallen hat, habe ich der Neuauflage mit dem Titel Catherine Fullbody mit Freude entgegengefiebert. Da Spielerezensionen bei mir immer länger dauern gibt es heute ein kleines Unboxing zur Heart’s Desire Premium Edition, der Collectors Edition zu Catherine Fullbody. Neben dieser Variante gibt es noch eine Steelbook Edition sowie die normale Edition.

Der Preis schwankt je nach Edition zwischen 60€ & 99€, wobei besonders die Collectors Edition gern mal um bis zu 20€ schwanken kann.

Kommen wir nun zur Edition selbst.


Das Spiel und der Inhalt kommen in einer schönen recht soliden Box des Weges. Die Umverpackung kann abgezogen werden und darunter verbirgt sich ein schickes Artwork, dass die Level des Spiels widerspiegelt.

Dazu kommt auch eine kompakte Größe, was das Verstauen der Box im Regal erleichtert.


Der Soundtrack, mit 21 Songs, liegt physisch auf CD in einer Papphülle bei, was die Wertigkeit der Edition nochmals aufhebt.


Das Artbook fühlt sich sehr wertig an, ist auch äußerst nett gestaltet aber aufgrund der Größe der Box leider sehr limitiert. Trotzdem eine sehr nette Idee!


Das Highlight der Edition ist jedoch das Steelbook mit einem wunderbaren Artwork, dass sich auch sehr wertig anfühlt. Ein Poster mit diesem oder einem anderen Artwork wäre wohl ebenfalls eine gute Idee gewesen aber leider kann man nicht alles haben.


Die „Figur“ der Edition ist ein Plüschtier, und zwar ein Schaf, dass charakteristisch für Catherine ist und sich sehr wertig anfühlt. Ich halte ein Kuscheltier für wesentlich kreativer als eine generische Figur, was mich auch der Ni No Kuni Collectors Edition seinerzeit sehr gefallen hat.


Alles in allem ist die Heart’s Desire Premium Edition eine äußerst nette und wertige Collectors Edition, die besonders Fans des Originals uns Anhänger japansicher Spiele gefallen wird. Wer die Edition für 79€ bekommen kann und sich für das Spiel interessiert kann bedenkenlos zugreifen. Eine Rezension zum Spiel wird (hoffentlich) in naher Zukunft erscheinen.

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Secret Empire Band 6 (#10 & Omega #1) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Das Finale von Secret Empire ist da und leider macht sich eine gewisse Enttäuschung breit aber lasst mich ins Detail gehen!


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Mithilfe des kosmischen Würfels Kobik hat Hydra den Superhelden Captain America in den perfekten Agenten Hydras verwandelt. Als Captain America die Kontrolle über Hydra erlangt hat und im Zuge einer Chitauri-Invasion die mächtigsten Helden unter Captain Marvel von der Erde durch einen Schutzschild getrennt hat sowie in New York eine Kuppel aus Dark Zone Energie erschuf, in der unter anderem die Defenders gefangen sind.

Um Hydras Macht zu festigen und eine Welt nach ihren Vorstellungen zu schaffen, sucht Steve Roger mit seiner Armee nach den Kobik Fragmenten, während der Widerstand unter Iron Man dasselbe tut. Black Widow begibt sich währenddessen auf seine Mission, um Captain America zu töten. Nach zahlreichen Konfrontationen gelingt es Hydra bis auf ein Fragment alle anderen Teile des Würfels in ihren Besitz zu bringen.

Mit der Rückkehr Sam Wilsons aka Captain America und einem perfiden Masterplan gelingt dem schwer angeschlagenen Widerstand die ein-/ausgesperrten Helden zu retten. Ein gigantischer Angriff auf Hydra beginnt in dessen Verlauf die Helden kurz vor dem Sieg stehen aber sie dann gegen Hydra Supreme, dem ultimativen Steve Rogers/Captain America – Hydra Krieger.

Zur gleichen Zeit ist der wahre Steve Rogers im Geist von Kobik gefangen und erkundet ohne Erinnerungen diese Welt …


Die Helden stehen Hydra Supreme, dem ultimativen Krieger Hydras, gegenüber und liefern sich einen Kampf mit ihm, den sie nicht gewinnen können. Gerade als „Captain Hydra“ dabei ist, die Welt neu zu erschaffen, wird er durch eine Finte von Winter Soldier, Ant-Man und Falcon/Captain America vom Würfel getrennt, der sich als Kobik manifestiert. Sie erkennt die Manipulation Hydras und stellt die Realität wieder her wie sie wirklich sein sollte.

Gleichzeitig bringt sie den „originalen“ Captain America zurück, der sich ein Duell mit Hydra Supreme liefert, an dessen Ende sich Steve als würdig erweist und mithilfe von Mjölnir den Sieg erringt.

Die Schreckensherrschaft von Hydra ist vorbei, aber tiefe Wunden wurden geschlagen. Hydra Supreme sitzt in einem speziellen Hochsicherheitsgefängnis und Captain Americas Image wurde schwer beschädigt. Die Welt ist gerettet aber Hydra existiert immer noch … schlägt man einen Kopf ab wachsen zwei neue nach. Heil Hydra!


Das Finale von Secret Empire ist … durchwachsen. Es ist logisch, dass die Helden am Ende gewinnen und die Ereignisse teilweise rückgängig gemacht werden aber der Endkampf ist wirklich enttäuschend, weil er schlichtweg zu kurz ist. Mir ist klar, dass eine handelsübliche Ausgabe eine begrenzte Seitenanzahl hat aber der Kampf beschränkt sich im Endeffekt auf folgendes:

  • Die Avengers attackieren Hydra Supreme
  • Der Superschurke schlägt einmal zu und alle Helden sind am Boden
  • Eine Niederlage steht ins Haus
  • Der perfide Plan von Winter Soldier, Ant-Man & Falcon/Captain America greift
  • Es kommt zum kurzen Dialog/Kampf zwischen Steve Rogers und Hydra Supreme
  • Die guten Gewinnen aber Hydra verbirgt sich im Schatten

Abseits des enttäuschenden Endkampfs punktet das Finale von Secret Empire mit der Ausgabe Omega 1, die als richtiger Epilog fungiert und ein paar offene Fragen wie das Schicksal der Inhumans oder die Zukunft der Mutanten Nation. Dazu kommt ein sehr interessanter Dialog zwischen Hydra Supreme und Steve Rogers, der die aktuelle Captain America Serie massiv prägen wird.

Optisch gefällt der Comic ebenfalls wobei inszenatorisch auch beim finalen Kampf mehr drinn gewesen wäre, aber das ist logisch aufgrund der Kürze des Kampfes.


Zusammengefasst sind die Ausgaben 10 und Omega 1 ein solides wenngleich nicht übermäßig würdiges Finale für ein wirklich spannendes Crossover mit vielen guten Ideen und starken Ansätzen. Es scheint Fluch zu sein, dass große Events nach hinten hin immer ein Stück abbauen. Neben einem starken Epilog und erneut überzeugenden optischen Präsentation bietet einige gelungene Reminiszenzen, die daran erinnern, dass Captain America die Leitfigur der irdischen Marvel Helden ist.

Trotz einiger kleinerer Schwächen verdient sich Secret Empire Band 6 mit seinen Ausgaben 10 & Omega 1 die Wertung sehenswert-!

Ich bedanke mich vielmals für die Aufmerksamkeit! Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder und ich bin froh über mein erneutes Vertrauen in die Marvel Comics. Excelsior!

Secret Empire Band 5 (#8 & #9) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Die Ereignisse nähern sich dem Höhepunkt als ich die letzten Helden unter Sam Wilson zum finalen Schlag rüsten!


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Nach dem Hydra die Kontrolle über die USA erlangt hat, wurden die mächtigsten Helden unter Captain Marvel durch einen planetaren Schild ausgesperrt und die Verteidiger New Yorks unter einer Kupel der mörderischen Dark Zone eingesperrt.

Um die Herrschaft zu festigen, sucht Captain America (der Anführer Hydras) die Fragmente eines kosmischen Würfels aber auch der Widerstand unter Iron Man jagt die Fragmente, was in einem Wettlauf mündet, um das Schicksal der Welt zu entscheiden. Parallel dazu trennt sich Black Widow von ihren Gefährten um mit den Champions (eine Gruppe junger Helden) den Anführer Hydras zu ermorden, was in einer totalen Katastrophe mündet.

Nach einem vernichtenden Angriff von Hydra scheint ein Sieg unmöglich aber dann kehrt Sam Wilson aka Captain America zurück!

An einem anderen Ort erwacht ein bärtiger Steve Rogers in einer mysteriösen Welt die sich als die Gedankenwelt von Kubik dem kosmischen Würfel entpuppt.


Beflügelt mit neuer Hoffnung und einem Fragment des komischen Würfels starten die Helden unter Sam Wilson einen multiplen Angriff auf Hydra. Durch eine Nachricht von Sam werden die Helden in New York als auch jene im All mobilisiert.

Dr. Strange arbeitet daran die Kuppel mit einem Zauber zu vernichten und im All mobilisiert Quasar ihre Macht, um den Schild zu zerbrechen, während Sam mit dem Widerstand Hydra angreift.

Es kommt zur epischen Schlacht zwischen den vereinten Helden und der geballten Macht Hydras an deren Ende ein Sieg in greifbare Nähe rückt, als plötzlich Steve Rogers mit den Würfelfragmenten als ultimative Waffe Hydras erscheint. Das Finale bahnt sich an …

An einem anderen Ort versucht der bärtige Steve Rogers zu verstehen wer er ist, wo er ist und warum er Kubik kennt.


Dem Secret Empire Event mangelt es definitiv nicht an imposanten Szenen und epischen Höhepunkten in der Handlung. Dies merkt man auch wieder in den Ausgaben #8 & #9, wenn sich die Helden zum letzten Gefecht sammeln.

Inszenatorisch sind die beiden Ausgaben ein wahres Highlight und machen den fünften Band definitiv zu einem der Besten des Events. Neben einer ansprechend gezeichneten Schlacht werden auch die vielen Handlungsstränge zu großen Teilen zusammengeführt und es fühlt sich befriedigend an, dass die Helden trotz ihrer zahlreichen Konflikte stoisch gegen Hydra kämpfen.

Neben der Geschichte weiß auch der Zeichenstil zu gefallen, der auf die gleichen Stärken setzt wie in den vorherigen Ausgaben und durch Abwechslung, dank den drei verschiedenen Stilen denen auch ein anderer Grundton innewohnt.


Langsam muss es wirklich langweilig sein immer das gleiche Fazit zu lesen aber auch die Ausgaben 8 & 9 des Secret Empire Events nutzen die Stärken der vorherigen Ausgaben um diese weiter auszubauen. Selbstverständlich ist der klassische Rückschlag der Helden klischeehaft aber im Bezug auf vorherigen Einblick in die Zerrissenheit der Gemeinschaft und die Konflikte zwischen den Kämpfern des Guten hat dieses Gefecht etwas Heroisches. Zusammen gewinnen sie. Geteilt verlieren sie aber die härteste Prüfung steht noch aus.

Wegen diesen Stärken verdient auch der fünfte Band von Secret Empire die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Es Kapitel 2 (2019) | Review [All hail to the King #14]

Titel: Es Kapitel 2
Originaltitel: It Chapter Two
Regie: Andy Muschietti
Laufzeit: 170 Minuten
Genre: Horror, Science-Fiction, Coming of Age
Release: 2019

ES Kapitel 2 ist in den Kinos dieser Welt aufgeschlagen und auch das Stephen King Special geht in die nächste Runde!

In dieser Rezension werde ich versuchen den Film spoilerfrei und nur als Film zu besprechen, sprich ohne tief greifende Bezüge zur Buchvorlage!


Kernfakten zum Film

Titel: Es Kapitel 2

Originaltitel: It Chapter Two

Regie: Andy Muschietti

Laufzeit: 170 Minuten

Genre: Horror, Science-Fiction, Coming of Age

Release: 2019


Vor 27 Jahren haben sich in der Kleinstadt Derry 6 Kinder zum Club der Verlierer zusammengeschlossen, um gegen das schreckliche Monster Es zu kämpfen, dass in Gestalt des Clowns Pennywise Kinder tötet und frisst.

Der Club der Verlierer vermutete, dass sie Es getötet haben aber jetzt geschehen erneut grausame Dinge in Derry. Inzwischen hat sich der Club über das ganze Land verteilt und die Erinnerungen aneinander sind immer weiter verschwommen. Nur Mike Hanlon lebt noch in Derry und als er von den grausamen Ereignissen erfährt, ruft er den Club zusammen mit der Erinnerung an den Schwur den sie damals geleistet haben. Sollte Es jemals zurückkehren werden die Freunde den Schrecken ein für alle mal zu töten.

Erneut muss der Club der Verlierer den Kampf gegen Es aufnehmen und dabei müssen die Protagonisten sich ihrer Vergangenheit stellen, um die Zukunft erleben zu dürfen …


Es Kapitel 2 ist ein langer Film und die Laufzeit äußerst geschickt, um die inzwischen gealterten Hauptfiguren zu entwickeln. Dabei fokussiert sich der Film nicht nur auf die Erwachsenen, sondern springt regelmäßig in die Vergangenheit. Somit wird gekonnt eine Brücke zwischen beiden Zeitebenen geschaffen und gleichzeitig mehr als ein umfassendes Charakterporträt erstellt.

Bill Skarsgard schlüpft erneut in die Rolle des grausamen Unheils, dass einst vom Himmel fiel und von der Angst der Menschen lebt. Man deutlich wie viel Spaß Skarsgard mit seiner Rolle hat und die Unberechenbarkeit dieses Schreckens verkörpert. An dieser Stelle ein großes Lob an die Jump Scares des Films. Normalerweise ist mir dieses Stilmittel des Horrorfilms etwas zu plump aber Es Kapitel 2 eskaliert jedes mal so übertrieben herrlich. So entsteht zwar keine richtig angsteinflößende Atmosphäre, aber sie weißt dennoch eine gewisse Dichte auf, da man nur selten vorhersagen kann, wann Es genau auftaucht, um Terror zu verbreiten. Die besten Momente waren jene, in denen Es langsam im Hintergrund aufgebaut wurde, nur um dann wie ein Sturm über den Zuseher hereinzubrechen.

Neben Bill Skarsgard als Es/Pennywise sehen wir Teach Grant als Profi-Arschloch Henry Bowers, dessen Rolle im zweiten Film leider drastisch reduziert wurde, nachdem er einen hervorragenden Einstieg bekommen. Trotzdem verdient Mr. Grant Lob für seine Darstellung als Bowers, auch wenn sie leider stark reduziert wurde.

Ein sehr interessanter Aspekt an Es Kapitel 2 ist der Genremix und die verwendeten Stilmittel. Wie auch sein Vorgänger und entgegen vieler Behauptungen ist Es Kapitel 2 kein reiner Horrorfilm. Ja der Film verwendet klassische Mechaniken des Horrorfilms mischt diese aber mit Sciece-Fiction und Coming of Age Elementen, was für die nötige Abwechslung zwischen dem leider fließband-artigen Ablauf der Szenen ab der Mitte des Films, wenn sich der Club aufteilt, um einzeln nach benötigten Erinnerungsstücken zu suchen.
Neben den gern genutzten Jump Scares verwendet Es Kapitel 2 viele Flashbacks und schnelle Schnitte. Die Rückblenden dienen zur Vertiefung der Handlung während die schnellen Schnitte das Tempo erhöhen und besonders im Finale gern eingesetzt werden. Beim Finale muss ich allerdings etwas meckern, was die wahre Gestalt von Es angeht. Anstatt ein Monster zu erschaffen, dass auch aus einem Alptraum von H. P. Lovecraft hätte stammen können, ging man vom Clown nur bedingt weg. Ja Es sieht monströs aus, aber bei weitem weniger furchteinflößend als es möglich gewesen wäre.

Dabei nutzt der Film stellenweise abstrakte Horrorvisionen, die Es produziert, daher ist es wirklich das dieses Prinzip im weiteren Filmverlauf nicht intensiver verfolgt wurde. Stattdessen wird eine gewisse Formel verwendet, die sich ab der Hälfte des Films etwas stark wiederholt.

Bevor ich zum Fazit komme noch ein paar Worte zum Cast. Der ist wirklich grandios und sie Schauspieler sehen tatsächlich wie Erwachsene Versionen der Kinderschauspieler aus. Somit erhält der Zuseher gleich eine Bindung zum Cast, da die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Altersgruppen klar erkennbar sind.


Zusammengefasst ist Es Kapitel 2 ein opulenter Horror-Scicence-Fiction-Comig of Age Mix, der, trotz teils massiver Änderungen gegenüber der Buchvorlage, einen sehr guten Job macht und über die gesamte Laufzeit von knappen 3 Stunden zu gefallen weiß. Manche Szenen ähnlich sich etwas zu viel (die „Einzelepisoden“ der Hauptfiguren) aber dies lässt sich dank der grandiosen Darstellung des Casts gern verschmerzen. Alles in allem setzt der Film den richtigen Fokus auf die inzwischen Erwachsenen Hauptfiguren und deren Entwicklung aus dem ersten Film zu einem befriedigen Ende. Sowohl Stephen King Fans als auch Leute die im Regelfall nichts mit Meister King anfangen können, können diesen Film durchaus genießen.

Ich vergebe die Wertung sehenswert+!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 4 (#6 & #7) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Wir nähern uns dem Finale des Secret Empires Events und die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu …


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Was bisher geschah …

Mithilfe des kosmischen Würfels Kobik hat Hydra die Zeit verändert und aus Steve Roger aka Captain America den perfekten Anhänger Hydras erschaffen. Als Doppelagent gelingt es Steve zum Leiter von Shield aufzusteigen. Als die Chitauri die Erde attackieren entsendet Steve eine Armee von Helden ins All, führt danach aber Hydras Masterplan aus. Ein undurchdringbarer Schild verhindert die Rückkehr der mächtigen Helden wie Captain Marvel und eine Sphäre aus der Dark Zone sperrt einen Großteil der Helden New Yorks wie Dr. Strange oder Luke Cage ein.

Um die Weltordnung Hydras zu festigen, sucht Steve mit seinen Avengers nach den Fragmenten des komischen Würfels. Es regt sich jedoch massiver Widerstand und die Jagd nach den Fragmenten beginnt, während Black Widow ein Killerkommando zusammenstellt, um Steve zu töten. Nach einem Treffen mit Ultron attackiert Rogers mit seiner Armee das Hauptquartier Widerstands …

Für alle Helden scheint die Situation immer aussichtsloser aber ein Steve Rogers, ohne Einfluss Hydras, ist an einem anderen Ort erwacht … die Hoffnung stirb zuletzt.


Die Hydra Avengers greifen mit ihrer Streitmacht das Versteck des Widerstands an. Steve Rogers entfesselt nach einem kurzen Dialog mit dem wiederbelebten Bruce Brunner, dem Hulk, was in einem Sieg Hydras und zwei weiteren Fragmenten resultiert.

Als Black Widow von den Ereignissen erfährt, ist sie in ihrer Mission, Captain America zu töten, nur noch weiter gerstärkt. Der Angriff auf Captain „Hydra“ scheitert jedoch, als Miles Morales sich in den Kampf einmischt, um eine Vision, in der er Steve ermordet, zu erfüllen. Dazu kommt ein Angriff des Punishers auf Black Widow.

Es scheint als, ob alle Hoffnung verloren ist … Black Widow zahlte den ultimativen Preis für ihren Angriff. Die jungen Helden um Miles Morales werden gefangen genommen. Der Widerstand wurde zerschlagen. Captain Marvel und ihre Truppe im All versinkt in Hoffnungslosigkeit, aber auch die Situation für die Helden in der Dark Zone wird immer schlimmer. Unerwarterweise entwickelt sich Superschurke Wilson Fisk aka Kingpin zum Beschützer der Bürger vor der Dunkelheit.

Doch dann erscheint er ..


Das Event setzt erzählerisch nochmal einen drauf und verpasst den Helden erneut einen massiven Dämpfer. Auch wenn sich das Ende etwas abzeichnet, muss ich diese Art des Storytellings loben, da Autor Nick Spencer Mut beweist und die Helden ein ums andere mal verlieren lässt. Dazu kommt eine enge Verknüpfung zum Event Civil War 2, was äußerst ungewöhnlich ist für Marvel, da Crossover normalerweise nicht so stark aufeinander aufbauen.

Optisch beeindrucken die Ausgaben durch bildgewaltige Schlachten und schnelle, gnadenlose Kämpfe. Besonders das Duell zwischen Black Widow & Punisher ist hervorragend gezeichnet aber auch genauso brutal wie man es erwartet.

Das Zeichner-Team schafft es auch gekonnt die Hoffnungslosigkeit der Situation einzufangen und die ganzen Emotionen in die Panels zu bannen.


Alles in allem sind die Ausgaben 6 & 7 des Secret Empire Events auf zeichnerischer Ebene ein wahrer Augenschmaus aber auch erzählerisch weiß das Event immer noch zu gefallen. Persönliche Dramen wechseln sich mit actionlastigen Gefechten und emotionalen Monologen wunderbar ab.

Auch für das Heft Nr. 4 mit den Ausgaben #6 & #7 vergebe ich die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

In-game Fotografie #3

Spiel: Man of Medan

Plattform: Playstation 4

Secret Empire Band 3 (#4 & #5) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Teil 3 der Secret Empire Themenwoche und die Ereignisse überschlagen sich, als die Hydra Avengers und der Widerstand an einen Tisch gezwungen werden …


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Was bisher geschah …

Mithilfe des kosmischen Würfels Kobik hat Hydra die Zeit verändert und aus Steve Roger aka Captain America den perfekten Anhänger Hydras erschaffen. Als Doppelagent gelingt es Steve zum Leiter von Shield aufzusteigen. Als die Chitauri die Erde attackieren entsendet Steve eine Armee von Helden ins All, führt danach aber Hydras Masterplan aus. Ein undurchdringbarer Schild verhindert die Rückkehr der mächtigen Helden wie Captain Marvel und eine Sphäre aus der Dark Zone sperrt einen Großteil der Helden New Yorks wie Dr. Strange oder Luke Cage ein.

Um die Weltordnung Hydras zu festigen sucht Steve mit seinen Avengers nach den Fragmenten des komischen Würfels. Es regt sich jedoch massiver Widerstand und die Jagd nach den Fragmenten beginnt, während Black Widow ein Killerkommando zusammenstellt, um Steve zu töten.

An einem anderen erwacht ein Steve Rogers, der frei von Hydra ist. Die Hoffnung flammt auf …


Die Jagd nach den Fragmenten des Würfels geht weiter. Ein Fragment befindet sich in Atlantis, eines in der Mutanten Nation und eines befindet sich in der Stadt Ultrons. Die anderen Aufenthaltsorte sind unbekannt.

Sowohl der Widerstand als auch Hydra infiltrieren die Maschinenstadt Ultrons und treffen auf Hank Pym? Der inzwischen mit Ultron verschmolzene, ehemalige Avenger zwingt seine ehemaligen Teamkameraden (unter ihnen Thor, Iron Man, Captain Americs und Scarlet Witch) an einen gemeinsamen Tisch, um die Probleme aus der Welt zu schaffen. Als die Eskalation der Situation seitens einer Provokation durch Iron Man bevorsteht werden die Wunden zwischen den Haupt-Avengers tiefer geschlagen anstatt geheilt.

Nach einer Deeskalation endet die Begegnung mit einem kleinen Sieg für den Widerstand, aber Hydra ist ihnen zwei Schritte voraus und holt zum nächsten Schlag aus …


Loben muss ich die konsequente Fortführung der Handlungsstränge, was insofern gelungen ist, da Secret Empire zahlreiche Stränge hat. Der Fokus liegt in diesen Ausgaben erneut auf dem direkten Kampf zwischen Hydra und dem Widerstand aber auch Black Widows Attentatsmission sowie der mysteriöse Rogers bekommen Screentime.

Ein interessanter Aspekt ist der Monolog (gescheiterter Dialog) von Odinson, dem unwürdigen Thor, der sich Hydra angeschlossen hat, da Steve Rogers würdig ist die Macht von Thor zu besitzen. In seiner Verzweiflung/Ohnmacht schloss sich Odinson seinem Gefährten an, aber selbst dieser Schritt verhalf ihm nicht zu erneuten Verbindung mit seiner Heimat Asgard. Neben Odinson erfährt man auch über die Hintergründe warum Vision und Scarler Witch für Hydra kämpfen.

Optisch gefällt auch der dritte Secret Empire durch einen ansprechenden Zeichenstil, der immer wieder etwas aquarelliertes an sich hat und die düstere Atmosphäre der Handlung stimmig widerspiegelt. Ebenso werden die einzelnen Helden aber auch größere Gruppe ideal in Szene gesetzt!


Alles in allem sind die Ausgaben #4 & #5 eine starke Fortführung des Events. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und vertieft die Figuren auf allen Seiten. Optisch gefallen die Ausgaben ebenso wie die Inszenierung!

Somit hat Secret Empire Heft 3 mit den Ausgaben #4 & #5 die Wertung lesenswert mehr als verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die SNES App, ein erster Eindruck | Gedankenspiel

Also Nintendo ist echt immer wieder für eine Überraschung gut. Mit Nintendo Online konnte unser Lieblingsentwickler die Community zwar weniger begeistern aber mit der SNES App, die am 6.9.2019 veröffentlicht wurde, konnte Nintedo erneut viele Pluspunkte sammeln. Allgemein ist es für Nintendo eine hervorragende Zeit seit dem Release der Switch!

Zurück zur App. Kunden des Nintendo Online Service erhalten ab dem 6.9.19 die Möglichkeit mit der App auf eine Bibliothek von 20 Spielen zuzugreifen und diese Spiele zu genießen. Soweit ich mich informieren konnte wird die Bibliothek beständig erweitert, ähnlich der NES Spielesammlung. Ich halte die App grundlegend für eine sehr gute Idee und empfinde sie als gelungenen Ersatz Virtual Console. Wenn Nintedo etwas Ähnliches auch noch mit dem Nintendo 64, dem Gamecube, dem GBA sowie Nitendo DS und der Wii/Wii U macht, wäre die Welt noch schöner. 😍

Die Spieleauswahl selbst ist sehr gelungen und neben großen Klassikern sind auch Titel dabei, die ich eher nicht erwartet hätte. Auf jeden Fall hat der 16 Bit Wahnsinn viele neue Kandidaten bekommen.

Ich hoffe ja auf weitere Super Mario Titel, diverse Rare und Konami Titel sowie ein paar der großen Rollenspiel-Klassiker wie Terranigma, Secret of Evermore und Robotrek. Zumindest die Rare Titel sollten dank Kooperation mit Microsoft sehr wahrscheinlich sein.

Was ist eure Meinung zur SNES App? Welche Spiele würdet ihr gern sehen? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen! ✌🏻

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 2 (#2, #3)| Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Das Secret Empire Special geht in die nächste Runde und der Kampf um die Erde geht erbittert weiter!


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Was bisher geschah …

Hydra beherrscht die U.S.A. und die Helden der Welt sind in den Untergrund geflohen, arbeiten für Hydra oder sind in der Dark Force Dimension beziehungsweise dem Weltall gefangen. Captain America regiert als oberster Führer die Vereinigten Staaten mit eiserner Hand. Die Hoffnung scheint verloren aber ein Funke erhellt das Dunkel. Der Widerstand lebt und kämpft gegen Hydra.


Hydra sucht nach den Fragmenten des kosmischen Würfels, um die Realität endgültig zu deren Gunsten zu verändern. Gleichzeitig erfährt der Widerstand unter Black Widow und Hawkeye von diesem Plan zersplittert sich aber wegen der Vorgehensweise. Rick Jones, ein Gegner des Regimes, hat sein Leben geopfert, um dem Widerstand Hoffnung zu geben. Während sich Hawkeye auf die Suche nach den Fragmenten begibt, schwört Black Widow blutige Rache an Captain America. Zusammen mit den Champions macht sie sich auf den Weg, um Hydra den Kopf abzuschlagen …

Parallel dazu kämpfen die Defenders mit ihren Kollegen in New York ums nackte Überleben in der tödliche Dark Force Dimension während Alpha Flight verzweifelt nach Unterstützung sucht.

Die Situation ist schlimm, aber jemand kehrt zurück und mit ihm die Hoffnung auf eine bessere Welt …


Secret Empire begeistert mich immer mehr. Erzählerisch steigern sich Ausgabe 2 und 3 nochmals im Vergleich zu den Ausgaben des ersten Bands während das World Building konsequenterweise etwas nach hinten geschraubt wird. Die Nutzung von drei großen Handlungssträngen ermöglicht die Etablierung zahlreicher Helden/Schurken, ohne überladen zu wirken. Ebenso können diverse kleinere oder größere Twists eingeführt werden. Ohne zu viel spoilern zu wollen, aber die Rolle des Punishers hat mich überrascht.

Optisch schlägt der zweite Band in die gleiche Kerbe wie der Erste und weiß erneut zu gefallen!

Alles in allem weiß der zweite Secret Empire Band und somit die Ausgaben 2 & 3 ebenfalls zu gefallen und entwickelt die Handlung spannend weiter. Ich bin gespannt, wie sich dieser Konflikt weiter entwickeln wird und welche Rolle die Mutanten übernehmen werden, welcher bisher neutral waren. Ich vergebe für Secret Empire Band 2 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 1 (#0, #1)| Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Herzlich willkommen zum angekündigten Special zu Secret Empire, einem der größten und vermutlich definierensten Marvel Comics Event der letzten Jahren.

Dieses Special dient als Brücke zwischen meinen aktuellen Marvel Rezensionsserien The Immortal Hulk, The Amazing Spider-Man & Venom sowie den kommenden Beiträgen zu Thor, Iron Man & Avengers.


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Die Welt ist gefallen …

Der Mann dem alle Helden der Erde am meisten vertraut haben, hat sich als deren größter Feind entpuppt. Steve Rogers aka Captain America wurde von Hydra mithilfe eines kosmischen Würfels komplett verändert. Aus dem über hundertjährigen Kriegsveteran wurde der perfekte Jünger Hydras, der die Welt wieder zu dem macht, was sie einst war und Hydra zu alter Stärker führt. Dafür hat Steve einen Plan entwickelt, in dessen Zuge er die Erde unangreifbar macht, gegen Mächte aus dem All und gleichzeitig fast alle Helden der Welt aushebelt.

Ein Widerstand erhebt sich gegen Hydra und Rogers aber der Kampf gegen das Regime ist schier aussichtslos …

Wow der erste Band ist ein echt starker in das wohl größte Crossover der letzten Jahre. Die Handlung fängt sehr stark an und fokussiert sich in den Ausgaben #0 & #1 auf das „World Building“. Mich erinnert die Herrschaft Hydras entfernt das Nazi-Regime aus den Modernen Wolfenstein Spielen und ich muss ein Lob an Marvel aussprechen für den Mut einen der größten Helden zum Schurken zu machen und dabei eine faschistische Organisation als Herrscher der U.S.A. einzusetzen. Außerdem ist es interessant, dass nicht nur Schurken, sondern offenkundig auch normale Helden Teil der „Hydra Avengers“ sind. Dazu kommt die Einbindung von so ziemlich allem was das Marvel Universum zu bieten. Egal ob Mutanten, Inhumans oder die „Space Army“ Alpha Flight unter Captain Marvel.

Zeichnerisch wechselt sich der Band manchmal ab aber beide Stile harmonieren vortrefflich miteinander und passen zum düsteren Ton der Geschichte.

Mit dem ersten Band hat Marvel einen starken Einstieg in das Crossover Secret Empire abgeliefert, dass tatsächlich umspannende und tief greifende Folgen für das Marvel Universum haben. Ich vergebe für Secret Empire Band 1 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

In-game Fotografie #1

Spiel: The Dark Pictures – Man of Medan

Plattform: Playstation 4

Lloronas Fluch | Review

Titel: Lloronas Fluch
Originaltitel: The Curse of La Llorona
Regie: Michael Chaves
Laufzeit: 94 Minuten
Genre: Horror
Erscheinungsjahr: 2019

Lloronas Fluch hat eine interessante kleine Hintergrundgeschichte. Ursprünglich als völlig regulärer Mainstream Horrorfilm angekündigt entpuppt sich das Machwerk nach dem Release als Teil des Conjuring Franchise heraus und stellt den sechsten von bisher sieben erschienen Filmen dar.


Kernfakten zum Film

Titel: Lloronas Fluch

Originaltitel: The Curse of La Llorona

Regie: Michael Chaves

Laufzeit: 94 Minuten

Genre: Horror

Erscheinungsjahr: 2019


Weitere Conjuring Beiträge:


Der Film startet im Jahr 1673. Eine Frau namens Llorona ertränkt ihre beiden Söhne in einem Fluss, um ihren untreuen Ehemann zu bestrafen und um ihn dessen teuersten Besitz zu nehmen. Als sie erkennt, was sie getan hat, begeht sie Selbstmord und ihr Geist irrt daraufhin umher, um „Ersatz“ für ihre Kinder zu finden …

300 Jahre später im Jahr 1973 wird die Familienbetreuerin Anna Tate-Garcia zu Patricia Alvarez geschickt, da deren Kinder nicht zur Schule gegangen sind. Patricia ist davon überzeugt ein Weinen zu hören und das sowohl sie als auch ihre Kinder von Llorona heimgesucht werden. Da das Einsperren von Kindern in einem Regelfall selten gut aufgenommen wird werden Patricias Söhne in eine christliche Einrichtung gebracht. In der Nacht werden die beiden Kinder von Llorona heimgesucht und ertränkt.

Durch einen dummen Zufall entdeckt Anna’s Sohn Chris unweit des Todesortes der beiden Kinder die weinende Llorona und wird von ihr berührt, was in einer Art Brandmal mündet. Nachdem auch Anna und Sam (die Tochter von Anna) den weinenden Geist gesehen haben werden die drei von Llorona heimgesucht …


Böse Zungen können behauptet, dass Lloronas Fluch ein generischer Verteter des Conjuring Universums ist und das stimmt auch, bis zu einem bestimmten Grad ABER der Film besticht durch ein erfrischendes Setting sowie eine äußerst solide Inszenierung. Die Nutzung einer mexikanischen Legende halte ich für eine sehr gute und erfrischende Idee, um mit den üblichen Thematiken zu brechen.

Leider nutzt der Film seine Vorlage nur in der ersten Hälfte wirklich gut und verfällt in der zweiten Hälfte den gern genutzten Horrorfilmmechanismen, sprich dem Einbauen zahlreicher Jump Scares und gruseliger Gesichter. Dies ist eigentlich auch kein großes Problem aber so leiden die Handlung sowie die Atmosphäre unter dem Gewicht der lauten Schreckmomente.

Für ein Regiesebüt macht Lloronas Fluch trotzdem vieles richtig und wird über weite Strecken sehr gut inszeniert. Hier verdient auch der Cast Lob, der sich glaubwürdig verhält und besonders Linda Cardellini glaubt man die Rolle der besorgten Mutter. Schön ist auch die Verknüpfung zum restlichen Franchise, die nicht gezwungen wirkt, sondern eher als angenehme Überraschung des Weges kommt.


Zusammengefasst ist Lloronas Fluch ein ebenso solider wie generischer Horrorfilm, der als Ableger des Conjuring Franchise funktioniert, aber auch gleichzeitig genug Eigenständigkeit mitbringt, um nicht sofort ins Abseits zu geraten. Trotz seiner kleineren Schnitzer in der zweiten Hälfte verdient der Film viel Lob für sein Setting und die verarbeitete Sage. Wer also einen soliden Horrorfilm für zwischendurch sucht, der sich traut vom regulären „Dämonenhorror“ wegzugehen findet in Lloronas Fluch neues Futter.

Ich vergebe für Lloronas Fluch die Wertung sehenswert- und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Update zum Ankündiger!

Um die Wartezeit zwischen den großen Beiträgen zu verkürzen habe ich beschlossen die Ersteindrücke wiederzubeleben, da sich besonders lange oder umfangreiche Spiele dafür anbieten. Außerdem kommen die Unboxings wieder zurück!

Infobeitrag: Kommende Beiträge über Videospiele

Eigentlich halte ich es für nicht sinnvoll Beiträge anzukündigen, aber da mein Spielestapel langsam schmilzt möchte ich in diesem Beitrag ein paar Projekte zu Videospielen ankündigen, die in den kommenden Wochen erscheinen sollen. Ich werde die Projekte nach Kategorien einordnen:

Podcast

Super Smash Bros. Ultimate

Astral Chain ✅ (+ Gedankenspiel)

Gedankenspiel

Final Fantasy 8 Remastered ✅

Teil A

Teil B

Teil C

Until Dawn

Man of Medan

Bloodstained: Ritual of the Night

Judgment

Doom (Classic)

Doom (Reboot/Remake)

Code Vein

Wolfenstein: Young Blood

Dead or Alive 6

The Evil Within

The Evil Within 2

Links Awakening

Klassische Rezension

Sniper Elite 4

Fe

Everdark Tower

Far Cry 3 Classic Edition


Beiträge bisher ohne fixes Format

Crash Team Racing

Wolfenstein: Cyber Pilot

Travis Strikes Again

Mario Tennis Aces

Assassins Creed Liberty HD

Luigis Mansion 3

A Wrinkle in Time | English Review #16

Title: A Wrinkle in Time
Directed by Ava DuVernay 
Runtime: 110 minutes
Genre: Science-Fiction/Fantasy
Releasr: 2018

A Wrinkle in Time is one of those movies that I absolutely wanted to see in the movies but unfortunately it was canceled after a very short time. Finally, I was able to catch up on the movie in the home theater and well … somehow the spark did not jump over but let me go further!


Core facts:

Title: A Wrinkle in Time

Directed by Ava DuVernay

Runtime: 110 minutes

Genre: Science-Fiction/Fantasy

Releasr: 2018


Meg Murry and her adoptive brother Charles Wallace are considered singers at school. The life of the two is also not easy since the father of the physicist Alex Murry after an experiment, four years ago, disappeared without a trace.

One day, the three ladies Mrs. Whatsit, Who & Which enter into the life of the siblings. With the help of so-called tesserns, traveling through space and time without technical aids, the mysterious, eccentric ladies want to help the siblings to find their father and to conquer the darkness in the universe.

Together with Meg’s classmate Calvin, they both embark on the long, arduous and extremely dangerous way to find their father and drive the darkness away so that love returns to the hearts of people …


First the positive aspects of the film,of which unfortunately there are not too many. Visually, the film looks just bombastic and is a real eye candy. Rarely, fantasy, science fiction and subtle scary elements are so well combined as in the time puzzle. The different worlds are visually very pleasing and captivate by the variety. Unfortunately, this is also the biggest strength of the film.

Although both the actors and the plot to convince or please like the movie simply missing the typical Disney magic that characterizes the productions of this studio. This results in a fundamental problem.

A Wrinkle in Time, in spite of his outstanding approaches, is simply no fun and does not manage to emotionally tie the viewer to what Bambi or Guardians of the Galaxy are doing.


All in all, A Wrinkle in Time remains a film that offers many good approaches and a grandiose look, but lags far behind its possibilities. In essence, the movie is really good but the absence of the Disney magic and the accompanying lack of emotional attachment, the film manages not to captivate or inspire.

Thus, I forgive for the time puzzle unfortunately the rating conditionally worth seeing.

That’s it from my side. We read in the next post!

Das Zeiträtsel | Review

Titel: Das Zeiträtsel
Originaltitel: A Wrinkle in Time
Regie: Ava DuVernay
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Fantasy
Erscheinungsjahr: 2018

Das Zeiträtsel ist einer jener Filme, die ich unbedingt im Kino sehen wollte aber leider wurde er nach sehr kurzer Zeit gestrichen. Endlich konnte ich den Film im Heimkino nachholen und naja … irgendwie sprang der Funke nicht über aber lasst mich weiter ausholen!


Kernfakten zum Film

Titel: Das Zeiträtsel

Originaltitel: A Wrinkle in Time

Regie: Ava DuVernay

Laufzeit: 110 Minuten

Genre: Fantasy

Erscheinungsjahr: 2018


Meg Murry und ihr Adoptivbruder Charles Wallace gelten in der Schule als Sonderlinge. Das Leben der beiden ist auch nicht leicht seit deren Vater der Physiker Alex Murry nach einem Experiment, vor vier Jahren, spurlos verschwand.

Eines Tages treten die drei Damen Mrs. Whatsit, Who & Which in das Leben der Geschwister. Mithilfe des sogenannten tesserns, das Reisen durch Raum & Zeit ohne technische Hilfsmittel, wollen die mysteriösen, exzentrischen Damen den Geschwistern helfen ihren Vater zu finden sowie die Dunkelheit im Universum zu bezwingen. Zusammen mit Meg’s Klassenkameraden Calvin begeben sich sie beiden auf den langen, beschwerlichen und äußerst gefährlich Weg ihren Vater zu finden sowie die Dunkelheit zu vertreiben damit Liebe in die Herzen der Menschen zurückkehrt …


Zuerst die positiven Aspekte des Films, von denen es leider nicht zu viele gibt. Optisch sieht der Film einfach nur bombastisch aus und ist ein wahrer Augenschmaus. Selten werden Fantasy, Science-Fiction und dezente Gruselelemente so stimmig kombiniert wie in das Zeiträtsel. Die unterschiedlichen Welten wissen optisch sehr zu gefallen und bestechen gerade durch die Abwechslung. Leider ist dies auch die größte Stärke des Films.

Obwohl sowohl die Schauspieler als auch die Handlung zu überzeugen beziehungsweise zu gefallen wissen fehlt dem Film schlichtweg die typische Disney-Magie, welche die Produktionen dieses Studios auszeichnet. Daraus ergibt sich ein fundamentales Problem. Das Zeiträtsel macht trotz seiner hervorragenden Ansätze einfach keinen Spaß und schafft es nicht den Zuseher emotional an sich zu binden wie es beispielsweise Bambi oder Guardians of the Galaxy schaffen.


Alles in allem bleibt das Zeiträtsel ein Film der viele gute Ansätze sowie eine grandiose Optik bietet, aber weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Im Kern ist der Film wirklich gut aber durch das Fehlen der Disney-Magie und der damit einhergehenden fehlenden emotionalen Bindung schafft es der Film nicht zu fesseln beziehungsweise zu begeistern. Somit vergebe ich für das Zeiträtsel leider die Wertung bedingt sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Amazing Spider-Man Annual 1 & #6 | English Review #15

Unfortunately, no storyline about Kraven the Hunter but today’s The Amazing Spider-Man issue features the first Annual issue as well as the sixth regular issue!


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Deadpools Art of War Review

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Amazing facts

Title: The Amazing Spider-Man Annual 1 & #6

Writer: Nick Spencer, Saladin Ahmed (Annual)

Artist: Humbertos Ramos, Garry Brown (Annual)

Publisher: Marvel

Era: Fresh Start


What happened so far …

When Peter Parker loses not only his doctorate but also his good name because of his time as Superior Spider-Man, he falls into a depression, from which only his great love M.J. save. – The Amazing Spider-Man #1 –

During a very „normal“ school day with the lizard (Dr. Connors), the class of Black Ant and Taskmaster is attacked, who apparently want to steal an invention of the lizard. In an accident, Peter Parker is separated from Spider-Man, who saves the day, but from now on exists as a separate person. Once again there is chaos in the life of Peter Parker .. – The Amazing Spider-Man #2 & #3

To solve this problem and to save both himself and New York, Peter forges a perfidious plan, as he runs out of time, because the permanent separation of Peter and Spider-Man leads to the death of the two. As even a super villain attacks with a huge robot army, Peter threatens to run away from time … – The Amazing Spider-Man # 4 & # 5


The Annual Issue explores Spider-Man’s black costume after the events of the Secret Wars and the relationship between the multiple symbionts and Peter Parker. In this way, the interaction between costume and bearer is brought into focus, which in turn grants an interesting insight into the complex world of the symbionts and gives both Peter and his parasitic costume more profundity.

In The Amazing Spider-Man # 6, the relationship between Peter and his roommate Frank aka Boomerang will be deepened and the bridge to past issues as well as an upcoming (?) Conflict with Mayor Fisk aka Kingpin will be built.


Narrative likes issue number 4 by the change. On the one hand a really interesting short story about the symbionts, the black Spider-Man costume as well as their relationship to the Wandkrabbler is offered while on the other hand a subsidiary strand from issue #1 is taken up and spun on.

There are also a few nice guest appearances, including Black Ant and Taskmaster. Furthermore, a bridge to the Secret Empire is struck, highlighting the complexity of the Marvel Universe, but not bringing with it the feeling of being overcharged. Visually, the band likes the variety of the two stylistic orientations. The Annual issue is gloriously bleak and surprisingly brutal, which is logical though by the thematization of the black costume.

In issue 6, the tone brightens again and the relaxed atmosphere of the previous editions returns, creating a harmonious contrast.


All in all, the fourth issue of The Amazing Spider-Man series pleases both on the visual and on the narrative level. My highlight was clearly the Annual Edition, but even the regular edition had its strong moments like a „pub quiz“ about Spider-Man in a bar full of villains.

As well as the books, the number 4 can only recommend and forgive a clear worth reading, because author Nick Spencer really knows what to do with the friendly spider from the neighborhood! That’s it from my side.

We read in the next post!

The Amazing Spider-Man Annual #1 & #6 | Review

Leider keine Storyline über Kraven den Jäger aber das heutige The Amazing Spider-Man Heft bietet die erste Annual Ausgabe sowie die sechste reguläre Ausgabe!


Amazing Fakten zum Comic

Titel: The Amazing Spider-Man Annual #1 & #6

Autor: Nick Spencer, Saladin Ahmed (Annual)

Zeichner: Humbertos Ramos, Garry Brown (Annual)

Verlag: Marvel

Ära: Fresh Start/Neustart


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The Immortal Hulk Vol. 1

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Venom Vol. 2


Was bisher geschah …

Als Peter Parker wegen seiner Zeit als Superior Spider-Man nicht nur seinen Doktortitel, sondern auch seinen guten Ruf verliert, fällt er in eine Depression, aus der ihn nur seine große Liebe M.J. retten kann. — The Amazing Spider-Man #1

Während eines ganz „normalen“ Schultags mit der Echse (Dr. Connors) wird die Klasse von Black Ant und Taskmaster überfallen, die augenscheinlich eine Erfindung der Echse stehlen möchten. Durch einen Unfall wird Peter Parker von Spider-Man getrennt, der zwar den Tag rettet, aber fortan als separate Person existiert. Erneut herrscht Chaos im Leben von Peter Parker .. — The Amazing Spider-Man #2 & #3 —

Um dieses Problem zu lösen und sowohl sich selbst als auch New York zu retten, schmiedet Peter einen perfiden Plan, da ihm die Zeit davonläuft, denn die permanente Trennung von Peter und Spider-Man führt zum Tod der beiden. Als auch noch ein Superschurke mit einer riesigen Roboter-Armee angreift, droht Peter die Zeit davonzulaufen … — The Amazing Spider-Man #4 & #5


Die Annual Ausgabe beschäftigt sich mit dem schwarzen Kostüm Spider-Man’s nach den Ereignissen des Secret Wars sowie der Beziehung zwischen dem multiplen Symbionten und Peter Parker. So wird die Wechselwirkung von Kostüm und Träger in den Fokus gerückt, was erneut einen interessanten Einblick in die komplexe Welt der Symbionten gewährt und sowohl Peter als auch seinem parasitären Kostüm mehr Tiefgründigkeit beschert.

In The Amazing Spider-Man #6 wird die Beziehung zwischen Peter und seinem Mitbewohner Frank aka Boomerang etwas vertieft sowie die Brücke zu vorigen Ausgaben sowie einem kommenden(?) Konflikt mit Bürgermeister Fisk aka Kingpin aufgebaut.


Erzählerisch gefällt Heft Nummer 4 durch die Abwechslung. Zum einen wird eine wirklich interessante Kurzgeschichte um die Symbionten, das schwarze Spider-Man Kostüm sowie deren Beziehung zum Wandkrabbler geboten während zum anderen ein Nebenstrang aus Ausgabe #1 aufgegriffen und weiter gesponnen wird. Dazu kommen ein paar nette Gastauftritte, unter anderem von Black Ant und Taskmaster.

Weiters wird eine Brücke zu Secret Empire geschlagen, was die Komplexität des Marvel Universums hervorhebt, aber nicht das Gefühl einer Überladung mitbringt.

Optisch gefällt der Band durch die Abwechslung der beiden stilistischen Ausrichtungen. Die Annual Ausgabe ist herrlich düster und überraschend brutal, was jedoch logisch ist durch die Thematisierung des schwarzen Kostüms. In Ausgabe 6 wird der Ton wieder heller und die lockere Atmosphäre der vorherigen Ausgaben kehrt zurück, was für einen harmonischen Kontrast sorgt.


Alles in allem weiß das vierte Heft der The Amazing Spider-Man Serie sowohl auf optischer als auch auf erzählerischer Ebene zu gefallen. Mein Highlight war klar die Annual Ausgabe, aber auch die reguläre Ausgabe hatte ihre starken Momente wie ein „Pubquiz“ über Spider-Man in einer Bar voller Schurken.

Wie auch die Hefte kann auch die Nummer 4 nur empfehlen und vergebe ein klares lesenswert, da Autor Nick Spencer wirklich weiß was er mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft anstellen soll!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Norsemen (Netflix Original) Staffel 1 & 2 | Review

Titel: Norsemen
Originaltitel: Vikingsgame
Staffeln: 2
Episoden: 12 in 2 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Komödie

Wikinger sind toll und was liegt näher, als sich eine Serie mit/über Wikinger anzusehen? Da ich mit Vikings allerdings nicht wirklich warm werde habe ich mir die humoristische Variante, genannt Norsemen, angesehen und da beide Staffeln so eng miteinander verwoben sind, rezensiere ich gleich beide auf einmal!


Kernfakten zur Serie:

Titel: Norsemen

Originaltitel: Vikingsgame

Staffeln: 2

Episoden: 12 in 2 Staffeln

Sender: Netflix

Genre: Komödie


Weitere Rezensionen zu Netflix Originals


Die Serie spielt im Jahr 790 in Norwegen im Wikingerdorf Norheim. Im Zentrum der Handlung stehen grundlegend die Figuren Arvid, Frøya, Orm, Rufus, der böse Jarl Varg, Liv und Hildur.

Dabei verfolgen die beiden Staffeln keine übergeordnete Handlung, sondern zahlreiche kleine Geschichten, die sich durch die beiden Staffeln ziehen und dabei die Figuren vorstellen, entwickeln und vertiefen. Die beiden wichtigsten Stränge sind hierbei Arvids Werdegang als Häuptling von Norheim mit allen damit verbundenen Intrigen und Schwierigkeiten sowie der Konflikt mit dem bösartigen Jarl Varg, um eine Karte die den Weg nach Westen zeigt, da dort viele Reichtümer zu holen sind.


Neben den hervorragenden Dialogen, die mal plump, mal witzig, mal spitzfindig und mal alles zusammen sind, punktet Norsemen mit einem wahren Füllhorn an interessanten Themen die sich durch die gesamte Serie ziehen.

Allerdings werden nicht nur Themen aus dem Alltag der Wikinger behandelt wie Raubzüge oder Gesetzesfragen, sondern auch Moderne Themen welche die Charaktere zu Handlungen zwingt die nichts ins Bild der Wikinger sorgen und teils für angenehm absurde Szenen sorgt.

Besonders die Figuren Rufus und Orm passen überhaupt in den Alltag der Wikinger und Rufus versuche den Wikinger die Kultur Roms zu bringen, ist sehr unterhaltsam.

Der Humor von Norsemen entsteht aus den bereits erwähnten absurden Situationen, der überzeichneten Gewalt und dem oft vertretenen schwarzen Humor. Glücklicherweise gibt es von dieser Serie keine deutsche Synchronisation, da viele Witze nur halb so funktionieren würden, wenn man sie eindeutscht.


Alles in allem ist Norsemen eine erfrischend humoristische Serie, die mit zahlreichen Witzen, interessanten Figuren, absurden Situationen und einem recht erfrischenden Setting. Wer auf der Suche nach einer humoristischen Alternative nach Vikings ist, die trotzdem nicht mit Gewalt geizt, kann bei Norsemen gern einen Blick riskieren!

Ich vergebe für Norsemen die Wertung sehenswert+ und hoffe inständig auf eine dritte Staffel!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Urlaub ist vorbei!

Der Sommerurlaub ist vorbei und ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens aber zum Abschluss gibt es noch ein paar Urlaubsfotos!