Monatsrückblick: März 2020

Der März ist in ein paar Stunden vorbei und der April, der macht, was er will, steht ins Haus!

Privat war der März eher unspektakulär außer, dass ich vom Dienst freigestellt wurde wegen einer Autoimmunerkrankung und folglich mit dem erhöhten Infektionsrisiko. Somit konnte ich zuhause einige Arbeiten erledigen, unter anderem habe ich einige neue Regale zusammengebaut und bestückt. Außerdem begann die Operation „Ordnung im Keller“.

Blogtechnisch war der März ebenfalls ein erfolgreicher Monat. Mit den beiden Instagrammern/Bloggern @comic_neuling und @comic_nerd92 habe ich langfristige Partner gefunden, mit denen ich gern plattformübergreifend zusammenarbeiten will.

Die Aufrufzahlen waren ebenfalls sehr hoch und auch die Interaktion in den Kommentaren stieg an, was mich ebenfalls sehr freut. Also kommentiert bitte mehr! 😁

Projektteschnisch wurden Netflixers & Wer ist … ? fortgesetzt während mit den Unrezensierbanren, Doommania, Die A(ma)zo(niacs) und Auf an Kaffee ein paar neue Projekte gestartet wurden, die entweder bereits erste Beiträge erhalten haben oder noch welche bekommen werden. Außerdem wird die Purge Quadrologie ENDLICH fortgesetzt, da ich nach gefühlt 100 Jahren The Purge: Anarchy & Election Year gesehen habe.


Bei den Videospielen habe ich mir mal wieder eine Liste erstellt. Nicht auf der Liste ist Death Stranding, da dies ein Langzeitprojekt wird und ich nicht weiß, wie lang das Projekt laufen wird.

Folgende Spiele will ich durchspielen:

Playstation 4

  • Alle Doom Titel für Doommania
  • Star Ocean: First Depature R
  • Dragon Ball Z Kakarot
  • Prey
  • Darksiders 1 bis 3
  • Resident Evil Revelations 1 & 2
  • Bayonetta 1
  • Ni No Kuni 1 & 2
  • Persona 5
  • Control
  • God Eater Resurrction
  • Trine Enchanted Edition
  • Tales of Berseria
  • Tales of Zesteria

Nintendo Switch

  • Xenoblade Chronicles 2
  • Final Fantasy X & X-2
  • Octopath Traveler
  • Luigis Mansion 3
  • Blazing Chrome
  • To the Moon
  • Welcome to Hanwell
  • Deadly Premonition Origins
  • Owlboy
  • Tales of Vesperia

Meiner Liste 2020 kann ich Devil May Cry HD, Man of Medan im Coop-Modus, World War Z und Vanquish hinzufügen.


Was Filme & Serien angeht, war im März Heimkino angesagt aber dank Netflix, Amazon, Disney+ und meiner Filmsammlung wurden beide Kategorien stark bedient. Sofern sie nicht bereits erschienen sind, werden alle entsprechenden Beiträge im April kommen. Mein Highlight bei den Filmen war eindeutig Life of Pi und bei den Serien hat mich Blutiger Trip sehr positiv überrascht. Altered Carbon hat mich in der zweiten Staffel allerdings so enttäuscht, dass ich mich von diesem Franchise vorläufig distanzieren werde.


Literarisch war ich etwas fauler, habe aber ein Buch, vier Manga und sieben Paperbacks gelesen. Mein Highlight aus dieser Kategorie war bis Mitte März Das Paket von Fitzek, wurde dann aber von Red Hood: Outlaw Vol. 2 abgelöst.


Abschließend bleibt mir zu sagen, dass ich sehr zufrieden im Moment bin. Ich fühle mich gut, bin glücklich und habe meine innere Balance wieder gefunden. Der April kann kommen!

Gruselwusel mit Ninigamy! | Gedankenspiel

Okay dieser Beitrag würde perfekt für das Halloween Special passen aber Horrorspiele kann man ja ganzjährig zocken. Mit der lieben @ninigamy, einer ganz lieben Person (ein ganz lieber Vampir um genau zu sein), habe ich Man of Medan & World War Z im Multiplayer gezockt und das waren ein paar ganz wunderbare Sessions!


Man of Medan – Koop Modus

Über die Qualität von Man of Medan kann man ehrlich gesagt streiten und das gilt auch für den Spielumfang ABER es macht schon verdammt viel Spaß, wenn sich mit einer zweiten Person zusammen gruseln kann und das Spiel quasi parallel miteinander zockt. Umso besser ist es, wenn man sich mit der Person auch toll unterhalten (Anm.: Ich mag unsere themenfremden Konversationen, die mit dem eigentlichen Spiel gar nichts zu tun haben!) und somit das Spiel auch aus einer völlig neuen Perspektive erleben kann. Einerseits weil man auch über das Spiel an sich philosophiert und, andererseits weil die beiden Spieler unterschiedliche Szenen sehen und somit zwei sehr unterschiedliche Spielerlebnisse haben.

An dieser möchte ich gern ein Zitat von Ninigamy zum Spiel einwerfen!


Also ich finde bei Man of Medan, dass es im Endeffekt sehr an Ghost Ship erinnert und viel Potenzial sowie einige gelungene Schreckmomente (Erschreckimomentis) bietet ABER, dass es halt viel zu kurz ist, und der Endtwist das Spiel etwas ruiniert und einen zweiten Durchgang etwas abwertet, weil das Spielgefühl teilweise verloren geht. Außerdem wirken die Dialoge stellenweise arg emotionslos.

Das hat Until Dawn wesentlich besser gemacht!

Ninigamy, hofft auf ein besser genutztes Potenzial im Nachfolger

Auch wenn ich Man of Medan grundlegend sehr mag, hat mir der Coop-Modus eine neue Sichtweise auf das Spiel eröffnet, an der auch Ninigamy einen gewichtigen Beitrag trug!


World War Z

Ich LIEBE Left 4 Dead und warte schon lange auf einen dritten Teil, den ich wahrscheinlich nie bekommen werde, aber das ist nur halb so schlimm, denn mit World War Z habe ich einen würdigen Ersatz gefunden. Als das Spiel im Sale war, hat mich Ninigamy in Versuchung geführt (mit Erfolg wohlgemerkt) und ich habe es mir gekauft.

Eine Entscheidung, die ich keine Sekunde bereut habe, denn egal wie oft wir gestorben sind, es macht einfach unfassbar viel Spaß, wenn wir Seite an Seite gegen gigantische Horden an Infizierten stehen, kämpfen und sterben. Ich mit meiner Kettensäge und Ninigamy mit jeder anderen Waffe, die sie besser bedienen kann als ich. Es ist schwer zu beschreiben, wie großartig es ist wenn man zu zweit (inklusive zwei computergesteuerte Figuren) gegen eine Überzahl ankämpft und sich Level für Level von Missionsziel zu Missionsziel hangelt und dabei über Gott und die Welt philosophiert. Immer ehrlich und dabei verdammt unterhaltsam das Spielgeschehen auflockernd.

Die Bezeichnung „unterhaltsames Gemetzel“ trifft auf jeden Fall zu und ich freue mich jetzt schon auf die vielen weiteren Runden.

An dieser Stelle gern noch ein Zitat von Ninigamy über World War Z!


Ich finde grundsätzlich macht das Spiel sehr viel Spaß. Es ist sehr atmosphärisch und erzeugt viel Spielspaß aber am besten funktioniert World War Z nur im Online-Coop, am besten mit Freunden. Es bietet einen ausbalancierten Schwierigkeitsgrad, teils voller Herausforderungen, teils frustrierend aber trotzdem sehr fordernd je nach Fähigkeit des Spielers. Die Waffenauswahl ist sehr gelungen und bietet reichlich Abwechslung. Was man auch nicht vergessen darf, ist die Variation, wegen den verschiedenen Klassen die einem zur Verfügung stehen und dadurch entstehen viele verschiedene Möglichkeiten das Spiel zu spielen!

Dafür dass das Spieltempo sehr hoch ist wurde auch das Feeling des Films hervorragend übernommen aber auch die Grafik sowie der Detailgrad sind bemerkenswert.

– Ninigamy, hat Spaß am Gore im Spiel

Abschließend bleibt mir noch eines zu sagen. DANKE für die unterhaltsamen Spielesessions, DANKE für die tollen Gespräche und DANKE für das Privileg Zeit mit dir verbringen zu dürfen!


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Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham | Review

Titel: Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Pete Woods, Adam Pollina, Stephen Segovia
Verlag: DC
Seiten: 144

Der beste DC (Anti) Held ist zurück, um seinen Kampf gegen das organisierte Verbrechen fortzusetzen, als Prinz von Gotham City!


Weitere DC Comic Beiträge


Was bisher geschah …

Einst war Jason Todd Robin und dafür bezahlte er mit dem Leben. Doch das war nicht das Ende. Jason wurde zurückgebracht und sagte als Red Hood dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Er fand Freunde (Starfire & Arsenal), mit denen er als die Outlaws gegen das Böse kämpfte. Als diese Ära und auch die Zusammenarbeit mit Arsenal endete, verbündete sich Jason mit Artemis und Bizarro zur dunklen Trinity. Das Team wurde während eines Unfalls zerschlagen und Jason befand sich weit weg von Gotham im Kampf gegen die Organisation Underlife. Zusammen mit Batwing kehrt Jason nach Gotham City zurück …

Red Hood and die Outlaws Band 1 bis 4: 1 2 3 4

Red Hood: Outlaw Band 1


Jason Todd ist zurück in Gotham City und er ist big im Bussines unterwegs. Als neuer Besitzer der Iceberg Lounge herrscht der Outlaw über das Imperium des Pinguins und setzt dabei seinen Kampf gegen das organisierte Verbrechen fort. Er bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Vigilant und Superschurke und warum hält er den Pinguin gefangen? Der Prinz von Gotham beschreitet ein neues Kapitel auf seinem steinigen Weg …

Zur gleichen Zeit kämpfen Artemis und Bizarro in einer fremden Realität für das Leben der letzten Metawesen …


Wie bereits in den vorigen Bänden glänzt auch Red Hood: Outlaw Vol. 2 durch ein hohes Tempo und eine stetig steigende Spannungskurve, die einerseits durch die Figuren und andererseits den Handlungsbogen glänzt. Beides ergibt eine harmonische Kombination, die es äußerst angenehm macht, Red Hood durch die 5 Ausgaben des Bands zu verfolgen.

Abseits der Handlung um den Prinz von Gotham ist der sekundäre Strang über Artemis & Bizarro sehr interessant. Als Fan von Dystopien ist es ein wahres Fest, den Kampf der beiden in einer postapokalyptischen Realität zu verfolgen und die Wege der dunklen Trinity werden sich erneut kreuzen …

Optisch sieht der Comic erneut hervorragend aus und der Stil des kreativen Teams um Pete Woods harmoniert perfekt mit der Crime-Vigilanten Story. Durch den Einsatz harter Linien wirken die Figuren markant, aber auch gleichzeitig menschlich, da besonders Gesichter und Emotionen sehr detailliert dargestellt werden!


Zusammengefasst Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham ein weiteres grandioses Kapitel im Leben des Outlaws Red Hood, das in allen Punkten zu gefallen weiß und erneut beweist, wie hochwertig das kreative Team um Scott Lobdell ist!

Für Fans von Red Hood ist auch dieser Band ein wahres Fest, aber jeder DC Fan kann diesen Band bedenkenlos lesen. Ich vergebe für Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham die Wertung absolut lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Die Unrezensierbaren #1 | Gedankenspiel

Es gibt Bücher, Spiele, Comics, Serie, Manga und Filme zu denen will ich keine Rezension oder ein Gedankenspiel schreiben können. Das liegt an einer miesen Qualität des jeweiligen Werks, sondern schlicht an meinem Unvermögen einen Beitrag zu verfassen mit dem ich dann auch zufrieden bin. Aus diesem Grund habe ich das Format „Die Unrezensierbaren“ ins Leben gerufen, um all jenen Werken eine Bühne zu bieten, die leider keine eigenen Beiträge erhalten!


House of Whispers Band 1

Autor: Nalo Hopkinson
Zeichner: Dominike Stanton
Verlag: DC-Vertigo (Panini – DE Fassung)
Seiten: 148


Das neue Sandman Universe strotzt nur so vor guten Ideen und glänzt in erster Linie durch Abwechslung. House of Whispers ist mit seiner Voodoo-Thematik wahrscheinlich die aktuell kreativste Serie aus dem S.U. aber auch gleichzeitig der Band, der mir erzählerisch am wenigsten gefallen hat.

Der Funke in der Handlung, die durchaus interessant ist, wollte nie überspringen und führte mich stattdessen eher unaufgeregt durch die fünf Ausgaben. Dies führte schließlich dazu, dass ich mich inzwischen nur noch punktuell an die Handlung erinnern kann, was House of Whispers nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Dem Gegenüber steht ein wirklich schöner Zeichenstil, der die Thematik optisch ansprechend umsetzt und durch viele schöne sowie sehr detaillierte Panels glänzt.

Zusammengefasst; kein schlechter Comic aber für mich der schwächste Vertreter des aktuellen Sandman Universe. Wertung: bedingt lesenswert


Midsommar (Directors Cut)

Regie: Ari Aster
Laufzeit: 148 Minuten (Kinofassung) – 171 Minuten (Directors Cut)
Release: 2019


Das für mich der am schwersten zu beschreibende Film 2020 und vielleicht würde dies als Podcast nicht der Fall sein aber bei kaum einen anderen Film fällt es mir so schwer meine Gedanken zu ordnen.

Midsommar ist schockierend, verstörend, faszinierend und wunderschön zugleich, was an der Atmosphäre liegt, die ich mit nichts vergleichen kann. Es ist diese paradiesische Idylle, hinter der sich das Grauen, die den Reiz an Midsommar ausmacht. Der emotionale Verfall der Hauptfiguren und die fremde Kultur, mit der sie konfrontiert werden, tut sein übriges, um aus dem Film eine kleine Odyssey zu machen.

Der Film ist lang, wird aber nicht wirklich langweilig, weil man gespannt darauf wartet, wann die Maske des Paradies abfällt.

Ist Midsommar ein guter Film? Ja definitiv; der Film ist qualitativ und inszenatorisch sehr hochwertig aber überhaupt nicht massentauglich. Es fällt mir schwer den Film zu empfehlen, weil sich nur schwer eine Zielgruppe ausfindig machen lässt. Am ehesten ist dieses Werk für Leute gedacht, die künstlerisch anspruchsvolle Filme sehen wollen.

Wertung: absolut sehenswert (für mich) & sehenswert (allgemein, wenn man die Stärken hervorhebt)


Diablero Staffel 2

Episoden: 14
Staffeln: 2
Sender: Netflix


Diablero ist für mich ein toller Ersatz für Buffy – Im Bann der Dämonen und glänzt durch das kreative Setting mit Dämonen, Engeln und einer Schattenwelt in Mexiko City. Staffel 1 hat mir sehr gut gefallen aber auch die zweite Staffel gefällt wieder durch die sympathischen Figuren und die grundlegend interessante Handlung.

Ich muss aber auch sagen, dass man über Diablero in der zweiten Staffel grundlegend weniger sagen kann als in der Ersten, da diese Staffel nichts besser macht als der Erstling aber dafür auch nichts schlechter. Kurz und knapp: Für Fans von Mystery-Serien definitiv sehenswert und wer die erste Staffel mochte wird auch hier seinen oder ihren Spaß haben!


Das war die erste Ausgabe der Unrezensierbaren. Ich hoffe sie hat euch gefallen und es gibt jetzt schon genug Material für einige weitere Beiträge.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #2: Resident Evil 3 Demo | Podcast

Auf an Kaffee ist der zweite DerStigler Podcast und die One-Man-Show in der es um Themen zu denen nur Patrick wirklich was zu sagen hat!


Auf an Kaffee #2 – Resident Evil 3 Demo

Weiterführende Beiträge über Resident Evil:

Resident Evil 2 Remake

Resident Evil und die Kettensägen

Warum Resident Evil nicht sterben kann

Resident Evil 7

Resident Evil 7: End of Zoe

Resident Evil 7: Not a Hero


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Wer ist … Artorias der Abgrundschreiter? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #17]

Da das Format „Wer ist … ?“ endlich aus der Identitätskrise raus ist, macht es mir wesentlich mehr Spaß, dieses Format zu bedienen, als vorher. Vor einiger Zeit habe ich den Wolf Sif in diesem Format vorgestellt und heute widmen wir uns seinem Herrchen. Artorias der Abgrundschreiter


Wer ist … ? Übersichtsseite


Artorias war einst einer der vier Ritter von Gwyn, einer elitären Truppe. Im Zuge einer Mission wurde Artorias nach Oolacile geschickte um das Land von der Verderbnis zu befreien und Magnus zu besiegen. Begleitet wird er vom Wolf Sif. Ausgestattet mit schützenden Schmuckstücken macht sich Artorias auf den Weg in den Abgrund und triffft schließlich auf Magnus, von dem er im Kampf schließlich besiegt wurde …

Sif wurde von Artorias mithilfe seines Schilds geschützt und der Ritter fiel schlussendlich der Verderbnis zum Opfer …

Wenn der Spieler im DLC zu Dark Souls 1 in die Vergangenheit reist, kann er gegen Artorias im Kampf antreten.


Artorias gehört ähnlich wie Sif oder Fürst Gwyn zu den tragischeren Figuren der Dark Souls 1 Lore und ich kann verstehen, warum gerade diese Figur ein Fanliebling ist. Sei es nun vom Desgin her, wegen seiner interessanten Backstory, oder dem Duell gegen ihn. Dieser Artorias weiß auf mehreren Ebenen zu gefallen.

Im Vergleich zu den anderen Ritter Gwyns glänzt Artorias durch fast schon eine gigantische Persönlichkeit und ich muss sagen seine Darstellung als tragischer Held übt einen gewissen Reiz aus!

Das war die siebzehnte Ausgabe von Wer ist … ?. Ich hoffe sie hat euch auch gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!


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Eine musikalische Empfehlung!

Heute gibt es einen eher ungewöhnlichen Beitrag. Musik hat auf dem Blog eher selten eine wichtige Rolle, aber es ist mir eine große Freude euch eine ganz liebe und extrem talentierte Musikerin vorzustellen.

Hinter dem Pseudonym Bauxxi verbirgt sich, wie bereits erwähnt, nicht nur eine äußerst herzige Person, sondern auch ein großes musikalisches Talent. Sei es nun ihr Epona Song, ihre Cover oder ihren großartigen Fan Tribut/Cover. Alles ist purer Orgasmus für die Ohren.

Bauxxi – Youtube

Abseits von der Musik hat Bauxxi auch ein großes zeichnerisches Talent, dass sie dankenswerterweise auf Instagram mit der Welt teilt.

Bauxxi Instagram

Vielen Dank für die großartige Kunst und das Privileg, dass ich dich kennenlernen durfte! 🙂

Bleib bitte so wie du bist!

Dora und die goldende Stadt | Review

Titel: Dora und die goldene Stadt
Originaltitel: Dora and the Lost City of Gold
Regie: James Bobin
Laufzeit: 102 Minuten
Release: 2019

Dora gehört zu den Nickelodenserien, mit denen ich eigentlich nie was anfangen konnte. Allerdings war ich auf den Realfilm Dora und die goldende Stadt gespannt.


Dora wächst mit ihren Eltern und ihrem Vetter Diego Urwald von Peru auf. Nach zehn 10 Jahren wird Dora zu ihren Verwandten nach Los Angeles geschickt, da ihre Eltern einerseits kurz davor sind, die legendäre Inka-Stadt Parapata zu finden und andererseits Dora mit Gleichaltrigen agieren soll.

In L.A. angekommen, trifft Dora auch ihren Vetter Diego wieder, mit dem sie die gleiche Schule besucht. Während eines Ausflugs werden Dora, Diego, sowie deren zwei Mitschüler Randy und Sammy von Schätzjägern entführt, die ebenfalls nach Parapata suchen. Zurück im Dschungel gelingt die Flucht und die Truppe muss sich beeilen, um Doras Eltern vor den Schurken zu finden …


Trotz meiner Vorbehalte, aber auch wegen meiner Neugier auf den Film muss ich sagen, dass Dora und die goldene Stadt ein sehr unterhaltsamer Abenteuerfilm ist. Er greift stark auf das Untergenre des Archäologen-Films zurück und orientiert sich an Werken, wie Indiana Jones, oder Tomb Raider.

Allerdings verfügt Dora und die goldene Stadt über genug eigene Elemente, um frisch zu wirken. Ein markantes Stilmittel sind die zahlreichen Anspielungen auf den Cartoon und besonders der Durchbruch der Vierten Wand sorgt für einige Lacher. Leider kommt diese Art Humor zu selten vor, da gerade dieses Stilmittel die eigene Identität des Films weiter unterstrichen hätte.


Zusammengefasst ist Dora und die goldene Stadt ein solider Abenteuerfilm für zwischendurch, der das Genre zwar nicht neu erfindet, aber durch eine unterhaltsame Handlung, einen sympathischen Cast und viel Humor glänzt. Auch wenn man diesem Film eher spöttisch gegenüberstehen kann, ist es durchaus lobenswert, einen Cartoon für das Kino zu adaptieren und gleichzeitig die Zielgruppe zu erweitern. Ich vergebe für Dora und die goldene Stadt die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Spirits of Vengeance: Zwischen Himmel & Hölle | Review

Titel: Spirits of Vengeance – Zwischen Himmel & Hölle
Autor: Victor Gischler
Zeichner: David Baldeon
Verlag: Marvel (Panini)
Seiten: 124

Ich bin ja ein großer Fan der magischen & dämonischen Seiten von Marvel & DC. Mit Spirits of Vengeance habe ich gleich vier Marvel Helden abseits der bekannte Capeträger bekommen und es war ein höllischer Spaß!


Als ein böser Hexenmeister das Gleichgewicht im ewigen Krieg zwischen Himmel und Hölle zu Gunsten der Hölle verschiebt, verbünden sich vier finstere Helden, um die Balance zu bewahren.

Johhny Blaze aka Ghost Rider, Blade, Daimon Hellstrom und seine Schwester Satana ziehen ins Feld, um zahllosen Dämonen den Arsch aufzureißen!


Spirits of Vengeance erzählt eine äußerst interessante Geschichte, für die man keinerlei Vorkenntnisse braucht, was angenehm an die Darksiders Spiele erinnert und vier interessante Helden bietet. Dabei ist jeder der vier Hauptcharaktere relativ sinnvoll in die Handlung eingearbeitet, um nicht nur „vorhanden“ zu sein. Obwohl ich die Handlung sehr mag, weil sie thematisch, wie erzählerisch sehr wertig ist, hätte sie ruhig noch etwas epischer ausfallen können. Dank des gelungenen Erzähltempos, lesen sich die fünf Ausgaben sehr flüssig und der Spannungsbogen wird stetig aufgebaut.

Optisch erinnert der Comic auch etwas an Darksiders, was positiv ist und Zeichner David Baldeon schafft es gekonnt, die Handlung, Figuren und Thematiken in ansprechende Bilder zu bannen. Besonders die Hölle sieht hervorragend aus und hätte auch perfekt als Mordor dienen können.

Auch das Design der Dämonen weiß zu gefallen. Diese erinnern etwas an die Symbionten, nur noch monströser, was ein echter Kunstgriff ist.


Zusammengefasst ist Spirits of Vengeance eine äußerst unterhaltsame Miniserie, die sowohl für Neulinge, als auch Veteranen geeignet ist, da man keinerlei Vorkenntnisse braucht, um die Handlung zu verstehen, oder die Handlungen der Charaktere nachvollziehen zu können. Optisch wie erzählerisch weiß der Band zu gefallen, auch wenn mir der epische Höhepunkt gefehlt hat, welcher perfekt für die Thematik gepasst hätte.

Wer eine Miniserie sucht, die sich abseits von den bekannten Helden bewegt, darf bei Spirits of Vengeance gern einen Blick riskieren und sich gut unterhalten lassen. Ich vergebe ein verdientes lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Double Feature: Rambo – First & Last Blood| Review

Titel: Rambo
Originaltitel: First Blood
Regie: Ted Kotcheff
Laufzeit: 93 Minuten
Release: 1982

Titel: Rambo – Last Blood
Originaltitel: Rambo – Ladt Blood
Regie: Adrian Grünberg
Laufzeit: 101 Minuten
Release: 2019

Ähnlich wie Terminator und Rocky gehört die Rambo Filmreihe zu den Serien, die sich seit Release irgendwie am Leben erhalten. In der heutigen Double Feature Review geht es um das erste und letzte Blut des Franchise (den möglichen sechsten Film ignoriere ich jetzt mal!).


Double Feature Review Übersichtsseite


Titel: Rambo
Originaltitel: First Blood
Regie: Ted Kotcheff
Laufzeit: 93 Minuten
Release: 1982


John Rambo, ein dekorierter, aber wortkarger Veteran des Vietnamkriegs, ist auf der Suche nach dem letzten Überlebenden seiner alten Eliteeinheit, erfährt jedoch von seinem Tod. Er zieht weiter und will in der Kleinstadt Hope etwas zu essen bekommen. Wegen seines etwas heruntergekommenen Aussehens wird er von der Polizei verwiesen, taucht jedoch, nachdem er aus der Stadt gebracht wurde, wieder in Hope auf und wird wegen Landstreicherei verhaftet.

Im örtlichen Gefängnis wird er von den Wärtern körperlich misshandelt, was die Traumata aus dem Krieg in ihm wecken und ihn in weiterer Folge austicken lassen. Er kann aus dem Gefängnis fliehen und dabei im Nahkampf jeden Polizisten, der sich ihm in den Weg stellt, ausser Gefecht setzen. Seine Flucht in die Berge wird für ihn zum Überlebenskampf, da der Sherrif Jagd auf ihn machen lässt und sogar die Staatspolizei, wie die Nationalgarde auf den Plan treten. Als sich schließlich das Ereignis zum Medienspektakel entwickelt, wird Col. Trautman vom Pentagon entsandt, um mit Rambo in Kontakt zu treten …


First Blood ist weniger ein Action-Film, sondern ein Genremix aus Thriller, Drama, Anti-Kriegs-, sowie Action-Film und besitzt dank eines cleveren Drehbuchs viel Tiefgang. Das zentrale Thema des Films sind die Folgen des Vietnamkrieges für die Soldaten, deren Ruf zerstört war, obwohl sie nur das taten, was ihnen befohlen wurde. Etwas bedenklich ist die Nutzung einer abgewandelten Form der Dolchstoß-Legende, die im Kontext des Films zwar Sinn macht, aber die Frage nach der Berechtigung der amerikanischen Invasion in Vietnam komplett ausgeblendet wird. Viel mehr findet eine Herorisierung der US-Soldaten statt, die in Vietnam gekämpft haben.

Abseits dieser ebenso interessanten, wie eben auch etwas bedenklichen politischen Botschaft enthält der Film auch eine deutliche Gesellschaftskritik, in Bezug auf den Vietnamkrieg, die sich in mehreren Punkten bemerkbar macht. Einerseits übertrifft sich der Sheriff in seinem stoischen Willen, seine Stadt sauber zu halten, selbst, andererseits erhält John Rambo in den USA keine Arbeit, während er in Vietnam für schweres und teueres Gerät verantwortlich war.

Interessant ist auch der Umstand, dass John Rambo im gesamten Film niemanden tötet, sondern seine Feinde nur per Nahkampf ausser Gefecht setzt. Dies steht im krassen Gegensatz zur späteren Entwicklung seiner Rolle.


Zusammengefasst gehört First Blood zu den defintiven Höhepunkten Sylvester Stallones Karriere und markiert einen Meilenstein im Action-Genre, der zeigt, mit wie viel Tiefgang und Hirn man an das Genre rangehen kann. Für Fans alter Action-Filme ist First Blood sowieso ein Pflichtfilm, aber auch jene, die einen Klassiker suchen, können hier bedenklos zugreifen. Ich gebe First Blood ein sehenswert+ und nun werfen wir einen Blick auf Last Blood


Titel: Rambo – Last Blood
Originaltitel: Rambo – Ladt Blood
Regie: Adrian Grünberg
Laufzeit: 101 Minuten
Release: 2019


… Wenn John Rambo schon nicht das erste Blut im Erstling der Reihe vergossen hat, ändert sich das mit diesem Film, aber lasst mich weiter ausholen!


Ein gealteter John Rambo lebt auf der Farm seiner verstorbenen Eltern und verdient sein Geld mit der Pferdzucht. Zur Enkelin seiner Haushältern pflegt John ein väterliches Verhältnis. Als Gabrielle, so der Name von Johns Schützling, ihren leiblichen Vater, der in Mexiko lebt, kennenlernen will gerät sie dort in die Fänge von Menschenhändlern und wird in die Zwangsprostitution verkauft. John möchte Gabrielle zurückholen und muss sich dabei mit dem Kartell der Martinez-Brüder anlegen, die alles andere als zimperlich mit ihren Opfern umgehen. Ein kaltblütiger Kleinkrieg bricht an …


Ich bin ehrlich gesagt schockiert, wie die Qualität von First Blood zu Last Blood abgefallen ist und das in allen Belangen. Hatte Teil 1 noch eine tiefgründige Botschaft, ist der fünfte Rambo nicht mehr als ein blutrünstiger, stumper Actionfilm, dessen Prämisse zwar Mitleid erregen könnte, sich jedoch lieber an Gewalt ergötzt und Elemente wie Spannung, Charakterentwicklung, oder Tiefgang vermissen lässt.

Wenn Rambo: Last Blood eine ähnliche Richtung wie Sicario eingeschlagen hätte und den „Feind“ als straff organisierte Organisation dargestellt hätte, deren Mittel, um an Geld zu kommen, verabscheuungswürdig sind, ist das Feindbild hier ein primitiver Archetyp von menschenverachtenden und empathielosen Latinos, was erneut ein Beweis der Stumpfheit von Last Blood ist.

Das Finale aka das große Sterben mag zwar in diesem primitiven Werk den größten Reiz ausüben, würde jedoch eher in einen Splatter, als in einen Action-Film passen. Ich habe kein Problem mit(unter anderem auch drastischer) Gewaltdarstellung, wenn der Kontext passend ist. In Last Blood wird auf plakative und plumpe Art versucht, Mitgefühl für John aufzubauen, damit sein Rachefeldzug gerechtfertigt ist. Dieses Unterfangen scheitert jedoch spätestens dann kläglich, als John ein Mitglied des Kartells aufs Brutalste foltert und dies fast schon genüsslich zelebriert wird.


Bevor ich mich weiter in Details verliere, komme ich zum Fazit. Rambo: Last Blood ist ein primitiver, stumpfer & sehr seichter Actionfilm, der alles ignoriert, was den Erstling so großartig gemacht hat und sich nur auf Gewalt verlässt, ohne wirklichen Kontext abzuliefern, der tiefer geht, als die dünne Prämisse. Es wird mit Sicherheit eine Zielgruppe für diese Art Film geben, aber ich gehöre definitiv nicht dazu. Daher vergebe ich für Rambo: Last Blood ein nicht sehenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Das wandelnde Schloss | (Audio) Review

Titel: Das wandelnde Schloss
Originaltitel: ハウルの動く城
Regie: Hayao Miazaki
Laufzeit: 119 Minuten
Release: 2004

Kernfakten:

Titel: Das wandelnde Schloss
Originaltitel: ハウルの動く城
Regie: Hayao Miazaki
Laufzeit: 119 Minuten


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ASH – Austrian Superheroes Band 1: Rückkehr der Helden | Review

Titel: ASH – Austrian Superheroes
Verlag: Cross Cult
Seiten: 144
Release: 2016

Die größten Helden von Österreich sind zurück? ASH ist mir schon länger ein Begriff, allerdings habe ich der Serie nie viel Beachtung geschenkt. Was war ich nur für ein Trottel, denn ASH ist so viel mehr, als „nur“ ein Comic aus Österreich, aber dafür muss ich weiter ausholen!


Ein Monster macht die Wiener Innenstadt unsicher und versetzt die Bewohner der Bundeshauptstadt in Angst und Schrecken. Um dem Schrecken ein Ende zu setzen, schließen sich die letzten Superhelden Wiens zusammen. Captain Austria Jr., Lady Heumarkt, Donauweibchen und der Bürokrat bilden die neuen Wiener Wächter, die den Superschurken in der Alpenrepublik den Kampf ansagen …


Obwohl ASH wie eine Parodie auf bekannte Superheldenteams wirkt, ist sie jedoch eine ernstgemeinte Serie, die den amerikanischen Vorbildern in nichts nachsteht und trotz Vorbildern wie der Justice League, den Avengers und den Watchmen eine eigene Identität hat, aber auch sehr erfrischend wirkt. Dieser Eindruck ensteht vor allem wegen dem Nutzen der österreichischen Kultur und dem Einfluss regionaler Eigenheiten.

Mit Witz, Charme und der nötigen Ernsthaftigkeit bildet die Handlung der Miniserie in ASH Band 1 einen hervorragenden Einstieg in die Welt der Austrian Superheroes.

Optisch gefällt der Band durch die große Anzahl an Künstlern, deren Einflüsse einen abwechslungsreichen Stil ergeben. Seien es nun die Herkunftsgeschichten der einzelnen Helden, oder die Hauptausgaben mit den neuen Wiener Wächtern. Jede Ausgabe und jeder One-Shot hat seine eigene Identität, die ebenso erfrischend wirkt, wie die Handlung.


Zusammengefasst ist ASH – Austrian Superheroes „Rückkehr der Helden“ ein hervorragender Einstieg in das österreichische Comic-Universum, das durch Humor, Action und einer spannenden Handlung glänzt. Gleichzeitig wird mit der ersten Miniserie eine größere Welt etabliert, die angenehm an Watchmen erinnert, aber frisch ist und eine eigene Identität aufweist.

Ich vergebe für ASH Band 1 die Wertung absolut lesenswert und freue mich auf den zweiten Band. Es tut sehr gut, frischen Wind im Medium Comic zu bekommen.

Das wars von meiner Seite, Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Das Paket | Review

Titel: Das Paket
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seiten: 368

Den Namen Fitzek höre ich seit geraumer Zeit im Zusammenhang mit Empfehlungen und dank des lieben Buchchaos habe ich mir zwei Romane von ihm angeschafft. Ich muss sagen, dass mir Das Paket außergewöhnlich gut gefallen hat und warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


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Seit ihrer Vergewaltigung geht Emma Stein nicht mehr aus dem Haus und ist ein psychisches Wrack. Sie leidet unter Panikattacken, Wahnvorstellungen, Angstanfällen und zunehmender Paranoia. Auch die Beziehung zu ihrem Mann leidet darunter. Eines Tages übernimmt sie ein Paket für ihren Nachbar. Der Name auf dem Paket ist ihr jedoch völlig unbekannt und mit dieser Tat beginnt eine Spirale aus Angst, Wahnsinn und Gewalt …


Das Paket ist ein intensiver und spannender Psychothriller, dessen Handlung auf zwei Ebenen erzählt wird und von den zahlreichen Twists lebt, die mal mehr, mal weniger relevant für den Plot sind, sich aber trotzdem in die Handlung einfügen.

Fitzek schafft es mit seinem Stil, eine beklemmend, surreale Atmosphäre zu erschaffen, in der man nicht weiß, was Wahnsinn und was die Wahrheit ist. Dabei leidet man auch mit Protagonistin Emma mit, wenn sie ihr Märtyrium aus Angst, Paranoia & PTS durchlebt, aber auch öfters über sich hinaus wächst.

Zum Ende hin wirkt das Paket an manchen Stellen etwas wirr und überladen, jedoch verschafft die finale Auflösung des Dramas Klarheit und kommt ebenso überraschend, wie clever des Weges. Um vom Täter abzulenken, wirft Fitzek gleich fünf Verdächtige in den Raum, von denen jeder passen könnte, aber das Ende ist dann doch angenehm überraschend.


Zusammengefasst ist das Paket ein solider Thriller und ein toller Einstieg in Fitzeks Werk. Dank eines flüssigen Schreibstils, der kontinuierlich Spannung aufbaut und diese entlädt, um eine neue Spitze aufzubauen, wird der Leser zügig durch eine Handlung geführt, die nicht gehetzt wirkt, sondern das Grauen langsam, aber stetig aufbaut.

Ich vergebe für das Paket die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Wer ist … Tidus? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #16]

Final Fantasy X war in vielerlei Hinsicht ein wegweisendes Spiel, mit einer Wagenladung an Stärken, wie dem Gameplay, der Handlung und dem Charakteren. Heut es geht es um Tidus, der Hauptfigur aus Final Fantasy!


Wer ist … ? Übersichtssseite


Seinen ersten Auftritt hatte Tidus im 2002 Final Fantasy X. Er lebte in der Stadt Zanarkand, 1000 Jahre in der Vergangenheit, wurde jedoch durch das Monster Sin in die Zukunft nach Spira gebracht. Tidus und Sin verbindet eine tiefe Beziehung, deren Hintergrund erst im Laufe der Haupthandlung klar wird und auch seinen Mentor Auron betrifft, der ebenfalls in die Zukunft gelangt ist, durch Sin.

Die Person, auf die Tidus trifft, ist die Al-Bhed Rikku. Er wird von ihr getrennt als Sin erneut angreift und landet auf der Insel Besaid. Dort lernt er Wakka, Lulu, Yuna und Kimahri kennen. Er begleitet das Medium Yuna auf ihrer Pilgerreise durch Spira um mehr über diese Welt und Sin zu erfahren. Außerdem hofft er so einen Weg nachhause zu finden.

Im Laufe der Reise wird Tidus ein festes Mitglied von Yuna Leibgarde und schließt sich schlussendlich er Mission den Kreislauf von Sins Tod und Rückkehr zu durchbrechen, damit Spira endlich frieden findet.


Obwohl Tidus nicht zu den beliebtesten Hauptfiguren der FF Reihe gehört, habe ich ihn immer als einen der ehrlichsten Protagonisten empfunden, was ich inzwischen sehr schätze. Er gibt sein bestes, sich in die Gruppe zu integrieren, hat jedoch kein Wissen um die Kultur Spiras, oder die Bräuche der Einwohner. Obwohl er sich oft fehl am Platz fühlt, tut er sein bestes, um die Mission zu unterstützen. Sei es nun die Unterstützung für Wakka’s Blitzballmannschaft, die emotionale Stütze für Yuna, oder der Versuch, mehr über die Bewohner Spiras zu lernen.

Er gehört auch zu den Protagonisten, die ihren Emotionen gern mal Luft machen, egal ob in Form von Schreien, oder fast schon irren Gelächters.

Auch wenn Tidus niemals meinen Lieblingsprotagonisten Zidane ablösen wird, so hat er dennoch einen festen Platz in meinem Fanherzen und ich genieße das Abenteuer mit ihm, Yuna und co. immer wieder aufs Neue.

Ich hoffe euch hat dieser kleine Blick auf den Charakter Tidus gefallen und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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47 Meters Down: Uncaged | Review

Titel: 47 Meters Down: Uncaged
Originaltitel: 47 Meters Down: Uncaged
Regie: Johannes Roberts
Laufzeit: 89 Minuten
Release: 2019

47 Meters Down ist einer der besten Vetreter des Hai-Horrorfilms, okay das ist keine Überraschung, wenn man den Rest des Subgenres betrachtet. Daher waren auch meine Erwartungen an das stand alone Sequel 47 Meters Down: Uncaged! entsprechend…

Ob sich die Sichtung gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt!


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47 Meters Down: Uncaged Nicole, Sasha, Alexa und Mia begeben sich auf einen Höhlentauchgang in eine versunkene Stadt der Maya. Der Trip entwickelt sich zum Horror, als das Quartett in das Jagdgebiet von Weißen Haien gerät, für die sie das perfekte Fressen sind. Mit sinkendem Sauerstoff beginnt ein Kampf ums überleben. War 47 Meters Down ein spannender Survival-Thriller mit Horrorelementen, wirkt Uncaged etwas zu reißerisch für‘s eigene Wohl. Ein großes Lob verdient die dichte Atmosphäre des Films, auch wegen der entstehenden klaustrophobischen Stimmung, welcher die vier Hauptfiguren ausgesetzt sind. Leider setzt Uncaged etwas zu oft auf formelhafte Jump Scares, was der Atmosphäre des Films langfristig nicht gut tut und die Gefahr des Höhlentauchens in den Hintergrund rückt. Hier wäre eine harmonischere Mischung aus den Gefahren des Höhlentauchens, den Haien, sowie dem immer knapper werdenden Sauerstoff hilfreicher gewesen. Was definitiv ein Lob verdient, ist das Tempo, mit dem die Handlung erzählt wird. Die Handlung schreitet zügig voran und hält sich nur selten mit ausbremsenden Details auf. Zum Ende hin nimmt die Action etwas überhand und eine Spitze jagt die andere, was etwas zu over the top ist. Zusammengefasst ist 47 Meters Down: Uncaged ein solider Hai-Horrorfilm, der es jedoch nicht schafft, die dichte Atmosphäre des Vorgängers, oder gar dessen Nervenkitzel zu erreichen. Trotz dieser Schwächen ist 47 Meters Down: Uncaged qualitativ hochwertiger als viele andere Genrekollegen, die nur durch puren Trash glänzen. Somit vergebe ich für 47 Meters Down: Uncaged die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #1: Warum man Masocore lieben kann! | Podcast

Auf an Kaffee ist der zweite DerStigler Podcast und die One-Man-Show in der es um Themen zu denen nur Patrick wirklich was zu sagen hat!


Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #1: Warum man Masocore lieben kann!

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Sieg!

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Suicide Squad #3 & #4 (DC Rebirth)| Review

Titel: Suicide Squad Heft 2 (Rebirth)
Autor: Rob Williams
Zeichner: Philip Tan
Verlag: DC Comics
Ära: Rebirth

Nach einer viel zu langen Pause gehen die Rezensionen zur DC Rebirth Suicide Squad Serie weiter und die Superschurken stecken in riesen Problemen

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Was bisher geschah …

Um die Bedrohung für die Interessen der Vereinigten Staaten im Geheimen zu bekämpfen hat Amanda Waller eine Task Force gegründet, die Missionen ausführen soll, welche für normale Einheiten zu gefährlich sind. Der Clou an der Task Force X aka Suicide Squad ist die Besetzung mit großteils Superschurken, um die niemand trauern wird, falls sie sterben sollten und sofern ein Teammitglied aus der Reihe tanzt, erledigt eine Bombe im Kopf den Rest … [Suicide Squad Rebirth One Shot]

Die erste Mission für das Squad führt sie nach Sibirien, wo eine geheime Militärbasis, genannt stählerne Gruft, infiltriert und Alien-Technologie sichergestellt werden soll. Die Technologie entpuppt sich jedoch als Zugang zum Gefängnis des Kryptoniers Zod … [Suicide Squad Heft 1 Review]


Das Suicide Squad stellt sich in der Militäranlage stählerne Gruft dem übermächtigen General Zod, der als Kryptonier normalen Menschen vielfach überlegen ist. Zusammen mit einer ansässigen Doppelagentin gelingt es der Task Force X General Zod in die Phantom Zone zurück zu schicken, die Alien Technologie sicherzustellen und die angerückten Sicherheitskräfte der Anlage zu überwinden.

In einer weiteren Hintergrundgeschichte erfährt man den Werdegang von Katana und Harley Quinn muss ihre Loyalität gegenüber Waller und ihrer Organisation beweisen …

Die Fortsetzung „Stählerne Gruft“ Arcs macht nichts wirklich neu, setzt aber auf Action und den Überlebenskampf der Suicide Squad, was auch in einem Tod eines Squad Mitglieds gipfelt. Optisch wissen die Ausgaben #4 & #5 erneut zu gefallen, was auch an der Abwechslung durch die drei gedruckten Geschichten liegt. Besonders die Kurzgeschichte um Katana weiß zu gefallen und bietet Potenzial für einen eigenen Film.

Harley Quinns kleines Abenteuer hat dezente Horrorelemente und gefällt durch den typischen Wahnsinn, mit dem der Joker seine Umwelt tyrannisiert. Dies geschieht auf optischer, aber auch erzählerischer Ebene!


Zusammengefasst gefällt Suicide Squad Heft 2 mit seinen beiden Ausgaben durch die Stärken des ersten Heftes, also einen sehr ansprechenden Zeichenstil, sowie Abwechslung auf zwei Ebenen. Somit hat sich das zweite Suicide Squad Heft mit den Ausgaben #3 & #4 die Wertung lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Doom is coming ! | Ankündiger

Mit dem heutigen Tag ist Doom Eternal erschienen, der aktuellste Ableger aus dem großen Doom Franchise. Wie bereits erwähnt wird das Doom Franchise nun Gegenstand einer größeren Reihe sein. Im Detail werden folgende Spiele vorgestellt und besprochen:

  • Doom
  • Doom 2
  • Doom 3
  • Doom (2016)
  • Doom Eternal
  • Doom 64

Ich möchte diese Spiel weniger als klassische Rezension präsentieren, sondern auf die jeweiligen Stärken und eventuellen Schwächen der einzelnen Titel eingehen. Wie beim Death Stranding Tagebuch lasse ich mir für dieses Projekt um euch (und mir) die bestmögliche Qualität zu bieten!

Wunderbar gealtert! | Vanquish | Review [Playstation 4]

Titel: Vanquish
Entwickler: Platinum Games
Publisher: Sega
Plattform: PS3/4, Xbox 360/One, PC
Release: 2010/20

Vanqish ist von Shinji Mikami!

Allein diesse Aussage sollte bereits eine klare Empfehlung sein, da dieser Mann für so viele großartige Werke bekannt ist wie Resident Evil 1/2/3/4, Devil May Cry oder The Evil Within.

Ich komme aber nicht darum, über dieses großartige Spiel zu schwärmen. Somit Herzlich Willkommen zu meiner Vanquish Review!


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Devil May Cry 5

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Der Orden des Russischen Sterns hat die Kontrolle über die Raumstation SC-01 Providence übernommen. Aus dem Mikrowellen-Energiefeld der Station hat der Orden eine vernichtende Waffe gebaut und richtet sie gegen die USA. Die Präsidentin der Vereinigten Staaten ordnen einen Angriff an, der unter der Führung von Col. Robert Burns stattfindet. Die DARPA entsendet den Agenten Sam auf diese Mission, dessen Kampfanzug die Marines massiv unterstützen soll …

Vanquish wird nie einen Preis für die simple Handlung gewinnen, die trotz ihrer Einfachheit jedoch spannend erzählt wird und von den Charakteren lebt. Besonders Protagonist Sam schlägt in die gleiche Kerbe wie die Mr. Cools Dante aus Devil May Cry, oder Leon aus Resident Evil. Col. Burns erinnert an eine militante Variante von Barret aus Final Fantasy VII, was definitiv positiv ist. Erzählerisch merkt man Shinji Mikamis Handabdruck an der einfachen Handlung, der raschen Erzählform und ein paar kleineren Twists, die den Spiefluss jedoch nicht ausbremsen.


Ausbremsen ist auch das Stichwort, denn Vanquish ist das perfekte Spiel für Tempoteufel. Das Gameplay setzt auf die harmonische Mischung aus Geschwindigkeit, Action und Taktik. Sam kann drei verschiedene Waffen, aus dem reichhaltigen Arsenal, sowie zwei Arten von Granaten mit sich führen. Das Clevere an den Waffen ist das „Levelsystem“. Hat ein Schießeisen die volle Munitionskapazität, kann es, wenn es aufgehoben wird, den aktuellen Rang der Waffe erhöhen. Simpel ausgedrückt an diesem Beispiel:

Waffe: Sturmgewehr Rang 1 – Munitionskapazität: 600 – ein weiteres Sturmgewehr wird aufgehoben – Sturmgewehrt Rang 2 inkl. einem Bonus

Sam kann jedoch nicht nur schießen, sondern auch kräftig zuschlagen und die Düsen seines Anzugs nutzen, um den zahllosen Kugelhageln der feindlichen Roboter aus dem Weg zu gehen. In Gefahrensituation aktiviert sich eine Bullet Time, die die taktische Komponente des Kampfes unterstreicht. Sowohl die Geschwindigkeitsboosts, als auch die Bullet Time, sind jedoch an einen Timer gekoppelt, nach dessen Ablauf der Anzug kurz abkühlen muss.


Trotz der 10 Jahre, die Vanquish auf dem Buckel hat, sieht das Spiel immer noch hervorragend aus und bietet eine opulente Inszenierung, gepaart mit einem ansprechenden Science-Fiction Look!

Schnelle Schnitte, Zeitlupen, große Totalaufnahmen, oder auch mal längere Kamerafahrten sorgen für eine vorbildliche Inszenierung, die schon auf Filmniveau ist und so mancher Hollywoodproduktion den Rang abläuft. Die Designs der Charaktermodelle wissen ebenfalls zu gefallen und besonders Sam in seinem ARS-Kampfanzug sieht hervorragend aus, aber alle Nebencharaktere wurden sehr detailliert gestaltet, besonders in Bezug auf die Mimiken.

Der Sountrack von Vanquish ist eher unaufgeregt, vermischt sich jedoch harmonisch mit den ambientischen Hintergrundgeräuschen. Die wahre akustische Stärke ist die deutsche Sprachausgabe von Vanquish, die auch nach zehn Jahren immer noch zu begeistern weiß!


Was bleibt mir anderes übrig, als für Vanquish eine klar verdiente Empfehlung auszusprechen. Selten gibt es ein Spiel, das auch nach 10 Jahren immer noch so überzeugen kann, wie Shinji Mikamis rasanter Shooter. In allen Belangen weiß das Spiel zu gefallen und ist eine klare Empfehlung für jeden Fan von Actionspielen. Somit vergebe ich ein verdientes absolut spielenswert!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Lodge | Review

Titel: The Lodge
Originaltitel: The Lodge
Regie: Veronika Franz & Severin Fiala
Laufzeit: 112 Minuten
Release: 2019

The Lodge gehört zu den Filmen, die weit oben auf meiner Watchlist 2020 standen. Entstanden unter der Regie von zwei österreichischen RegiesseurInnen, bei Studio Hammer produziert und im Genre des Psycho-Horrors angesiedelt, muss mir The Lodge ja gefallen, oder etwa nicht?


Die beiden Geschwister Aiden und Mia leiden sehr unter dem Tod ihrer kürzlich verstorbenen Mutter. Grace, der neuen Freundin/Verlobten ihres Vaters Richard, stehen sie sehr ablehnend gegenüber. Um die Beziehung zwischen seinen Kindern und Grace zu verbessern, möchte er mit ihnen Weihnachten in der Familienlodge verbringen. Dort angekommen scheint die Situation zwischen den Dreien langsam aufzutauen, aber als mysteriöse Ereignisse einsetzen und Richard, aus beruflichen Gründen, weg muss, droht die Stimmung zu kippen. Grace innere Dämonen scheinen zu erwachen und ihre Vergangenheit droht sie einzuholen …


The Lodge schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Hereditary oder Midsommar, ist jedoch im Psycho-Horror verwurzelt und verzichtet dabei auf übernatürliche Elemente. Vielmehr stehen die Themen Glaube, emotionale wie psychische Isolation, physische Isolation und Misstrauen im Fokus, was sich auch auf die Atmosphäre des Films auswirkt. The Lodge ist einer jener Filme, die relativ wenig verraten, und durch das Erzeugen einer beklemmenden Atmosphäre, sowie dem Auslösen eines Unwohlseins beim Zuseher suggerieren, dass etwas gehörig im Argen liegt.

Langsam aber sicher schaukelt sich die Situation immer weiter auf und immer mehr droht die Stimmung in der Lodge zu kippen, was in einem abrupten wie offenen Ende müdet. Es bleibt dem Zuseher überlassen, wer zum Schluss für die Sünden büßen muss …

Abseits eines starken & cleveren Drehbuchs verfügt The Lodge über einen tollen Cast, der es durchgehend schafft, die psychische Abdriftung der Figuren glaubhaft zu spielen, besonders Riley Keough liefert eine tolle Performance als Grace ab.

Ein nettes Detail von The Lodge ist die Bildsprache des Films, mit der viele Situationen in Form eines Puppenhauses grob angedeutet werden.


Alles in allem ist The Lodge ein sehr intensiver Psycho-Horror-Thriller, dessen ganzer Aufbau bzw. die Atmosphäre ein gewisses Unbehagen beim Zuseher auslöst, bis sich die Situation komplett entlädt. Man sieht den Untergang kommen, weiß jedoch nicht, wann er über die Hauptfiguren hereinbricht. Dazu kommen clever gesetzte Schockmomente, die den trügerischen Frieden des Films komplett zerfetzen. Ich vergebe für The Lodge ein klares sehenswert und warte geduldig auf den nächsten intensiven Horrorfilm!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Der Unsichtbare (2020) | Review

Titel: Der Unsichtbare
Originaltitel: The Invisible Man
Regie: Leigh Whannell
Laufzeit: 125 Minuten
Release: 2020

Das Studio Blumhouse Productions unter Jason Blum verdient meinen vollsten Respekt, auch wenn ich nicht mit allen Produktionen was anfangen kann. Es ist eine Kunst, aus kostengünstigen Filmen den maximalen Profit herauszuholen. Der Unsichtbare, das „stand alone Reboot“ des Darkverse, fällt genau in diese Kerbe. 7 Millionen Dollar an Kosten und ein Einspielergebnis von über 100 Millionen Dollar … das nennt man profitabel!


Eines Nachts flüchtet Cecilia vor ihrem Ehemann Adrian, einem genialen Wissenschaftler, mit dem sie in einer gewalttätigen Beziehung lebt. Die Flucht gelingt dank ihrer Schwester Alice & ihres Jugendfreunds James. Kurz darauf erhält Cecilia die Nachricht von Adrians Suizid. Er hinterlässt ihr ein großes Vermögen, sofern sie keine Straftat begeht und sie nicht für unzurechnungsfähig erklärt wird. Ihr Glück vom neuen Leben verwandelt sich schnell in die pure Hölle, als sie etwas, oder jemand verfolgt … jemand Unsichtbares …


Als der Abspann einsetzte, verspürte ich Verwunderung, Begeisterung und etwas Wehmut. Einerseits war ich äußerst positiv überrascht, wie gut der Unsichtbare im Vergleich zu seinen indirekten Vorgängern ist und gleichzeitig ist es schade, dass die Lizenzen von Dracula & der Mumie so gefloppt sind.

Der Unsichtbare ist ein großartiger Horrorfilm und ein mehr als würdiges Remake, das in erster Linie von seiner dichten, stellenweise beinah erdrückenden, Atmosphäre lebt und eine ebenso simple, wie spannende Handlung in sich birgt. Diese wartet zum Ende hin mit einigen Twists auf und setzt auf eine Mischung aus psychologischem Terror, Thriller- Elementen, sowie klassischen Horrorfilm Mechanismen, wie Jump Scares. Letztere sind jedoch weniger plump, als in anderen Filmen, sondern verstärken die Surrealität mancher Szenen, wenn sich die Frage stellt, ob Cecilia verrückt ist, oder wirklich verfolgt wird.

Ein weiteres Lob muss ich an den Cast von der Unsichtbare vergeben, wobei Elisabeth Moss als Cecilia Kass den Film trägt und dem Zuseher als Identifikationsfigur, Anker und gleichzeitig tragische Protagonistin dient. Der restliche Cast weiß ebenfalls zu gefallen und verstärkt die dichte Atmosphäre des Films nur noch weiter.


Zusammengefasst ist der Unsichtbare ein spannender, teils gruseliger, teils mitreißender Horrorfilm, der zeigt, wie man einen Klassiker der Universal Studios modern interpretieren kann und gleichzeitig etwas Neues schafft, während das Alte geehrt wird!

Wer auf der Suche nach einem gelungenen Horrorfilm der klassischen Konventionen mit einem eigenen Charme verbindet und dabei mehr als nur plumpen Horror bietet wird mit der Unsichtbare viel Spaß haben. Ich vergebe für den Film die Wertung absolut sehenswert, da hier gezeigt wird wie moderne Universal Horrorfilme sein müssen!


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Marriage Story (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #18]

Titel: Marriage Story
Originaltitel: Marriage Story
Regie: Noah Baumbach
Laufzeit: 137 Minuten
Release: 2019

Eigentlich bin ich kein Fan von Liebesfilmen aber ich mag Tragikkomödien und Marriage Story hat mich sehr gut unterhalten trotz der relativ langen Laufzeit.


Die Netflixers Übersichtsseite


Charlie und Nicole befinden sich mitten in der Scheidung und wollen das eigentlich ohne Anwälte klären, was verworfen wird, als sich Nicole eine Staranwältin nimmt. Während Charlie die Trennung nur für temporär hält und mit seiner Frau sowie deren gemeinsamen Sohn Herny nach New York zu deren gemeinsamen Leben zurückkehren will, möchte Nicole in Los Angeles bleiben, da sie dort einen neuen Karrierezweig einschlagen will. Im Zentrum der Scheidung steht Henry, für den sowohl Charlie, als auch Nicole nur das Beste wollen …


Marriage Story gehört zu jenen Filmen, die sehr stark von den Charakteren leben und darüber die Handlung definieren. Das Grundgerüst bildet die Scheidung von Charlie und Nicole, allerdings ist es das Zusammenspiel dieser beiden Figuren in Kombination mit dem Verhältnis zu ihrem Sohn Charlie, der den großen Reiz des Films ausmacht. Atmosphärisch setzt Marriage Story auf eine Mischung aus Herzschmerz-Tragik und Humor, wobei der tragische Aspekt eher überwiegt, jedoch wird Kitsch verzichtet. Die Handlung ist bodenständig, weißt so manche Wendung auf und wirkt allgemein sehr realitätsnah, wobei die Hoffnung auf ein Happy End offen bleibt.

Wie bereits erwähnt, lebt Marriage Story von seinen Figuren und hier müssen Adam Driver als Charlie und Scarlett Johansson als Nicole lobend erwähnt werden, da beide Schauspieler es meisterhaft verstehen, ihre Figuren mit Emotion und Tiefgründigkeit glaubhaft zu verkörpern. Generell ist der Cast von Marriage Story sehr stark und jeder Charakter vermittelt eine gewisse Sympathie, egal wie arschig die Figur sein mag.

Die Filmmusik trägt ebenfalls zur Atmosphäre bei und fügt sich angenehm in den Hintergrund ein, dominiert dann jedoch die emotionalen Momente, wenn die Gefühle unterstrichen werden müssen.

Ebenso ist das Tempo von Marriage Story erwähnenswert. Die Handlung entwickelt sich zusammen mit den Figuren eher langsam, ist jedoch zu keinem Moment langweilig!


Zusammengefasst ist Marriage Story ein ebenso mitfühlendes, wie emotionales Drama mit viel Herz, das durch sein hervorragendes Schauspiel und die daraus resultierende Handlung zu gefallen weiß. Wer sich auch nur ein bisschen für Tragigkomödien begeistern kann, sollte Marriage Story eine Chance geben. Ich vergebe für den Film ein verdientes sehenswert+ !

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Waffe H Band 2: Weltenretttung | Review

Titel: Waffe H Band 2: Weltenrettung
Autor: Greg Pak
Zeichner: Cory Smith
Verlag: Marvel (Panini)
Seiten: 132

Waffe H, das Beste von Wolverine & Hulk, ist zurück, um mehr als nur eine Welt zu retten(?)!.

Anm.: Wegen der aktuellen Lage müssen alternative Comics im Moment warten. Ein paar habe ich in Reserve aber aktuell rezensiere ich den Rest aus dem Bestand heraus!


Mehr Marvel Comics Rezensionen


Was bisher geschah …

Im ersten Band lernten wir Clayton Cortez kennen, der durch ein Waffe Plus Projekt zur schier unbesiegbaren Waffe H wurde. Die Stärke des Hulk mit der Tödlichkeit des Wolverine kombierniert und dazu der Wunsch ein Held zu sein. Mit solchen Fähigkeiten wird Clayton schnell zum Ziel der fragwürdigen Firma Roxxon, dessen Boss Waffe H um jeden Preis rekrutieren will und dabei vor nichts zurückschreckt …


Waffe H Band 1: Die Ein-Mann-Monster-Armee


Widerwillig hat sich Waffe H mit Dario Agger, dem Boss von Roxxon, zusammengeschlossen. Zusammen mit Man Thing, Angel, Titania, Blake und dem außerirdischen Kämpfer Korg begibt sich Waffe H durch ein Portal, im Roxxon Hauptquartier, nach Weirdworld, um die dort, von Monstern gefangenen, Roxxon Mitarbeiter zu retten. Doch wie man es von jemandem wie Agger erwartet, hat die gesamte Geschichte einen gigantischen Haken. Eine große Schlacht auf Weirdworld wartet und ein Abenteuer steht bevor …


Ebenso wie der erste Band punktet Weltenrettung mit einer simplen Handlung, die jedoch spannend erzählt wird und mit so manchem Twist aufwartet. Mit Weirdworld wird ein erfrischender Schauplatz gewählt und die eigentlich typische Geschichte über einen Gammamutanten wird zu einem Science-Fiction-Fantasy Hybrid. Lobend muss auch das Tempo erwähnt werden, mit dem die Handlung erzählt wird. Dank der Einfachheit von Waffe H Band 2 verstrickt sich der Comic nicht in Details, sondern wird flüssig erzählt und auch die Dynamik unter den Figuren weiß zu gefallen. Besonders Dario Agger ist ein wunderbar arschiger Gegenspieler, der seinen Kopf immer aus der Schlinge zu ziehen weiß.

Optisch gefällt der zweite Waffe H Band durch die kräftige Farbgebung und ein abgefahrenes Gegnerdesign, das den Genre-Mix nochmals hervorhebt.


Zusammengefasst ist Waffe H Band 2: Weltenrettung eine äußerst solide Fortsetzung, die erzählerisch sehr simpel gehalten ist, dafür aber kurzweilige Unterhaltung bietet und ein angenehmer Kontrast zu großen epischen Zyklen anderer Comicserien ist. Für Fans von Wolverine und/oder Hulk ist dieser Band auf jeden Fall geeignet. Ich vergebe für Waffe H Band 2: Weltenrettung die Wertung lesenswert.

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Bloodshot (Film) | Review

Titel: Bloodshot
Originaltitel: Bloodshot
Regie: Dave Wilson
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2020

Das Genre Comicverfilmungen hat in den letzten 20 Jahren einen gigantischen Hype erlebt. Vorangig haben Film von Marvel, aber auch DC diese Spielart der Literaturverfilmung in den Mainstream gerückt. Abseits der beiden großen Verlage kamen nur wenige Figuren ins Medium des bewegten Bildes, aber mit Bloodshot betritt ein Vertreter von Valiant Comics/Entertainment die Bühne!


Der US Soldat Ray Garrison erwacht im Hauptquartier des Unternehmens RTS und erfährt, dass ihm nach seinem Tod Nanomaschinen injiziert wurden, die ihn wiederbelebten und mit einem Heilfaktor ausgestattet haben, was ihn zu einem fast unsterblichen Supersoldaten macht. Nur mit fragmenthaften Erinnerungen ausgestattet, jagt er den Mörder seiner Frau, doch die Wahrheit hinter seinem Tod und dem seiner Frau ist anders als gedacht …


Böse Zungen können nun behaupten, Bloodshot sei ein mainstream Actionfilm, basierend auf einer alten Comicvorlage, der eine typische Rachegeschichte erzählt und das stimmt über weite Strecken auch, aber andererseits ist Bloodshot ein durchaus unterhaltsamer Science-Fiction-Actionfilm, der auf einer Metaebene Themen wie Transhumanismus, oder Manipulation behandelt. Die Frage nach dem Selbst ist für Hauptfigur Ray Garrison immer wieder essenziell, wird aber nur oberflächlich angekratzt, um sowohl der Action, als auch der seichten Haupthandlung nicht im Weg zu stehen.

Erzählerisch braucht Bloodshot seine Zeit, um in Fahrt zu kommen, wird aber ab der ersten großen Actionszene unterhaltsamer, wenn auch die Bösewichte klarer definiert werden. Fairerweise muss man aber sagen, dass diese ziemliche Stereotypen sind und sich indirekt selbst als Bösewichte entlarven.

Was Bloodshot am besten macht, sind die Actionszenen und besonders im finalen Showdon zeigt der Film inszenatorisch, was möglich ist, wenn künstlich verbesserte Menschen aufeinanderprallen und sich in ein frühes Grab schicken möchten!

Den Cast kann man als solide bezeichnen, wobei Vin Diesel den Film trägt, allerdings die gleiche Performance vom ruppigen, aber trotzdem rechtschaffenen Supermann spielt, wie in fast all seinen anderen Rollen. Mein persönliches Highlight war Lamorne Morris als der Hacker Wigans, dessen schrullige Art die Handlung auf humoristische Art auflockert.


Zusammengefasst ist Bloodshot sicherlich kein filmisches Meisterwerk, aber ein solider Actionfilm, sobald er in Fahrt kommt, mit ein paar interessanten Themenansätzen. Zu viel erwarten sollte man sich von Bloodshot nicht, ABER wenn man unvoreingenommen in den Film geht und ihn als das akzeptiert, was er ist, ein Science-Fiction-Actionfilm, hat man verdammt viel Spaß mit ihm. Trotz des Unterhaltungswerts von Bloodshot kann ich nur ein sehenswert- vergeben, da der Film einen Tick zu lange braucht, um interessant zu werden.

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In eigner Sache! 01/2020

Hallo meine Lieben!

Aufgrund der aktuellen Lage wird es bis auf Weiteres keine Rezensionen zu aktuellen Kinofilmen geben (ausser ein paar Nachträgen), da ohnehin die Kinos in meiner Stadt geschlossen sind.

Es gibt allerdings ein paar gute Nachrichten. Ich nutze die aktuelle Gelegenheit für eine noch intensivierte Aktivitäten im Format Netflixers.

Außerdem kommt die Purge Quadrologie zurück. Die Gründe für die lange Pause sind simpel. 1. Mangelndes Interesse & 2. habe ich meine The Purge Collection erst vor einer Woche wieder gefunden … 😅

Neben der Anime Offensive 2020 startet in kürze ein neues Format und eine neue Beitragsserie aber weitere Details folgen bald. Spoiler: Nein es ist immer noch nicht das Alien-Predator Special oder mein Ghost in the Shell Special wobei sich ersteres in einem „neuen“ Schaffungsprozess befindet und zweiteres wahrscheinlich in die Anime Offensive integriert wird.

Oh und die Superbros (eine Übersichtsseite ist immer noch in Arbeit!) kehren ab der ersten Aprilwoche zurück aber wegen der aktuellen Lage können wir nicht sagen wie regelmäßig die Folgen erscheinen werden. Wir geben aber unser bestes euch stetig mit Content zu versorgen.

Danke für die Aufmerksamkeit. Habt einen schönen Tag, bleibt gesund und achtet auf euch!

The Dead Don‘t Die | Review

Titel: The Dead Don‘t Die
Originaltitel: The Dead Don‘t Die
Regie: Jim Jarmusch
Laufzeit: 105 Minuten
Release: 2019

Zombiefilme sind cool! Naja über diese Aussage lässt sich streiten, da das Genre über die modernden Untoten ziemlich übersättigt ist und man wirklich gute Filme lange suchen muss. Ist The Dead Don‘t Die einer dieser Filme? Nun dafür muss ich weiter ausholen!


Im kleinen Städtchen Centerville gehen seltsame Dinge vor sich. Alle Haustiere sind verschwunden, es wird nicht mehr dunkel und zu allem Überfluss erheben sich die Toten aus ihren Gräbern. Die Polzei von Centerville bestehend aus Cliff, Ronnie und Mindy muss sich mit der schrulligen Bestatterin Zelda zusammentun, um die Bedrohung durch die Untoten aufzuhalten …

Kommentiert das Geschehen von Einsiedler-Bob der das kommende Unheil zu spüren scheint.


The Dead Don‘t Die ist ein interessanter Zombiefilm, dessen Thematik grundlegend den Filmen Romero‘s ähnelt. Er fügt dem Konzept von sich sozialisierenden Zombies nichts Neues hinzu und macht aus den Untoten quasi verwesende Pokemon, die nur ein Wort sagen können und das ist etwas, was sie begehren, abgesehen von Hirn, sowie Menschenfleisch.

Die beiden männlichen Hauptdarsteller Bill Murray und Adam Driver schaffen es gekonnt, emotional ebenso neutrale Charaktere zu spielen, wie es auch die Unoten sind. Egal wie schlimm, abgedreht, oder seltsam die Situation auch wird, die beiden Cops bleiben in jeder Situation gelassen, beinahe gelangweilt. Emotionen, wenngleich auch nur bedingt viele, kommen von den weiblichen Figuren Zelda (Tilda Swinton) und Mindy (Chloë Sevigny), die als erfrischende Gegenparts agieren und für so manche Spannungsspitze sorgen. Die Nebenfiguren wissen ebenfalls zu gefallen und verkörpern diverse Stereotypen des Genres.

Wie bereits erwähnt bestehen Paralellen zu den Romero-Zombiefilmen und selbst wenn The Dead Don‘t Die dem Genre nichts neues hinzufügen kann, ist die Kritik an der Konsumgesellschaft und deren mangelnde Nachhaltigkeit eine unterschwellige Botschaft des Films, was The Dead Don‘t Die schließlich über den Klee hebt.


Zusammengefasst ist The Dead Don‘t Die ein solider Zombiefilm mit humoristischen und gesellschaftskritischen Elementen, dessen Spannungskurve manchmal Spitzen erreicht, aber im Allgemeinen ebenso ruhig und aufgeregt bleibt, wie die männlichen Hauptfiguren. Was wie eine Schwäche klingt, entpuppt sich als eigenwilliger Reiz der The Dead Don‘t Die zu einem Sehenswerteren des alt-ehrwürdigen Zombiefilms macht!

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Ares (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Titel: Ares
Episoden: 8
Staffeln: 1
Sender: Netflix

Kennt ihr das, wenn man eine Serie auf Netflix findet, das (benutzerdefinierte) Cover sieht, die Beschreibung liest und sich denkt, „Jep das muss ich einfach sehen!“? So ging es mir mit der niederländischen Serie Ares!


Weitere Netflix Serienrezensionen:

The Rain Staffel 1

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Diablero Staffel 1

Kingdom Staffel 1

Samurai Gourmet Staffel 1

Marianne Staffel 1


Rosa, eine junge Medizinstudentin, erhält durch ihren Freund Jakob die Möglichkeit, in die elitäre Studentenverbindung Ares aufgenommen zu werden und das trotz ihrer „normalen“ Herkunft als Bürgerliche. Kaum wird sie in die elitäre Verbindung aufgenommen, wird sie Teil einer Welt, die sie vorher nicht kannte und auch nicht kennenlernen wollte … ?


Ares schwankt zwischen Thriller, Psycho-Thriller und dem Horrorgenre, was ein interessanter Mix ist und viel Potenzial für Twists bietet, das schließlich auch fleißig genutzt wird. Die Handlung entwickelt sich langsam und je tiefer Rosa in die Ares Gesellschaft eintaucht, umso mehr verschwimmt die Grenze zwischen Realität und offenkundiger Wahnvorstellung, während Machtkämpfe innerhalb der Organisation ebenso zur Geschichte gehören, wie persönliche Dramen.

Die Handlung würde jedoch nur halb so gut funktionieren, ohne den tollen Cast, der geschlossen eine Reihe emotional kalt wirkender Figuren verkörpert, deren Masken jedoch schnell brechen, wenn jegliche Norm abhanden kommt.

Atmosphärisch weiß die Serie ebenfalls zu gefallen, da bereits die Auflösung der Grenzen sehr viel zur Stimmung von Ares beiträgt und es dem Zuseher überlasst, was real und was eine Illusion ist, womöglich aber auch unter dem Deckmantel einer Wahnvorstellung passiert.


Kurz und knapp zusammengefasst ist Ares eine kurze, aber nicht kurzweilige Serie, die neben einer gut geschriebenen Handlung auch einen interessanten Genremix bietet, der die Atmosphäre von Ares signifikant prägt und zusammen mit dem Cast die Serie spannend hält.

Fan‘s von Thrillern können bedenkenlos einen Blick riskieren. Wer allerdings eine Horrorserie sucht, sollte eventuell zu Werken wie Marianne greifen, da dort der Horroraspekt stärker fokusiert wird.

Dennoch erhält Ares Staffel 1 von mir die Wertung sehenswert!

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Sniper Elite 4 (Singleplayer) | Review [Playstation 4]

Titel: Sniper Elite 4
Entwickler: Rebellion Developments
Publisher: Rebellion Developments
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2017

Sniper Elite 4 kurz zusammengefasst, ein Sanbox-Third-Person-Stealth-Shooter mit einem starken Fokus auf den Einsatz des Scharfschützengewehrs. Fehlen eigentlich nur noch Abschnitte mit Fahrzeugen, aber das wäre wohl zu viel geworden.

Der aktuellste Ableger der Hauptreihe aus dem Hause Rebellion bietet neben viel Mehrspieler-Content und einem Wellen-Modus auch eine interessante Singleplayerkampagne und die sehen wir uns heute an!


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Rage 2

Assassins Creed 3 Remastered

Devil May Cry 5

Onimusha Warlords

Resident Evil 2 Remake


Italien im Jahr 1943. Um die Ladnung der Alliierten in Italien zu ermöglichen und die Bedrohung durch eine experimentelle Waffe zu stoppen, wird Karl Fairburne, der elitärste aller Scharfschützen, entsandt, um in einer Reihe gefährlicher Missionen die Bedrohung durch die Waffe abzuwenden, ranghohe Mitglieder der Wehrmacht zu eliminieren und dabei den Widerstand gegen das Nazi Regime zu unterstützen.

Lasst mich ehrlich sein, die Handlung von Sniper Elite 4 ist auf dem Papier sehr interessant und wird auch in den Zwischensequenzen vor und nach jeder Mission vorangetrieben. Allerdings ist sie im Endeffekt nur ein Mittel zum Zweck, damit Karl in den 8 Missionen auch was Sinnvolles zu tun hat. Ergo, das Gameplay steht klar im Fokus des Spiels und die Handlung dient nur zum world building innerhalb von Sniper Elite 4.

In 8 Missionen mit einem, oder mehreren Hauptzielen, sowie einigen Sekundärzielen, steht es dem Spieler grundlegend frei, die Art des Vorgehens zu wählen. Man kann sich durch die Missionen schleichen, aber ebenso offene Schusswechsel mit den Feinden provozieren, Fallen stellen und einiges mehr. Durch dieses Sandbox-Gameplay, sowie den unterschiedlich beschaffenen Missionsgeländen, ist der Wiederspielwert enorm hoch und klar eine der größten Stärken von Sniper Elite 4. Es ist ungemein befriedigend, Hinterhalte für die Feinde zu stellen, oder ganz simpel auf leisen Pfaden durch die Missionen zu schleichen, aber auch brachiale Gewalt kann manchmal zum Ziel führen, birgt jedoch gewisse Risiken.

Die K.I. der Feinde ist stark abhängig vom Schwierigkeitsgrad und erst ab schwer kommt die taktische Komponente von Sniper Elite 4 wirklich heraus. In diesem Schwierigkeitsgrad suchen Feinde zuerst einzeln und kurz darauf in Gruppen nach dem Spieler, sobald sich dieser zu auffällig verhält. Ebenso führen sie Sturmangriffe aus, „graben“ sich in Deckungen ein, wechseln die Position, oder versuchen, den Spieler zu umzingeln, wenn sich dieser in einem zu offenen Versteck aufhält.

Dazu kommen verschiedene Klassen an Feinden, die sich primär zwar alle gleich verhalten, aber sekundär eigene Manöver ausführen. Offiziere rufen Verstärkung und bilden Trupps, ebenso wie Funker. Andere fordern Artillerieschläge an, oder arbeiten ebenfalls mit Scharfschützengewehren.

Karl ist allerdings alles andere als wehrlos. Ihm stehen verschiedene Scharfschützengewehre, Pistolen und Sekundärwaffen zur Verfügung. Dieses Arsenal wird durch allerhand Sprengstoff ergänzt und wenn alle Stricke reißen, kann Karl auf eine kleine Palette an Nahkampfangriffen zurückgreifen.

Optisch besticht Sniper Elite 4 vorallem durch die Abwechslung der einzelnen Gebiete. Von Wäldern über Städte und Küstenabschnitte bis hin zu Bunkeranlagen ist alles dabei, was angenehm ins Auge sticht. Besonders alle Abschnitte, in denen man sich viel in der Natur befindet, sehen hervorragend aus und gefallen auch durch ein harmonisches Licht & Schatten Spiel. Die Charaktermodelle sehen etwas zweckmäßiger aus und besonders die Gegner sind eine einzige Klonarmee. Zumindest alle Figuren mit Namen unterscheiden sich ausreichend im Aussehen, damit sie bequem auseinandergehalten werden können.

Der Soundtrack von Sniper Elite 4 reicht von ambientischen Hintergrundklängen bis hin zu treibenden Themen, je nach Situation für den Spieler. Wo jedoch der Soundtrack punktet, bleibt die deutsche Synchronisation hinter den Erwartungen und glänzt durch einen gewissen Trashfaktor.

Zusammengefasst bietet Sniper Elite 4 eine solide Singleplayerkampagne, deren Fokus klar auf dem Gameplay, sowie der Freiheit für den Spieler liegt aber auch optisch für genug Abwechslung sorgt um den Spieler bei Laune zu halten. Neben den Hauptzielen und Nebenzielen bietet die Kampagne diverse Herausforderungen und Sammelaufgaben, was das präzise Erkunden fördert und den Fokus auf das Gameplay weiter unterstreicht.

Wer sich auf das offene taktisch-offensive Gameplay einlassen kann, wird in den 8 Missionen sehr gut unterhalten und auf höheren Schwierigkeitsgraden eine angemessene Herausforderung bekommen, die jedoch nie unfair wird, sondern vom Vorgehen des Spielers abhängig ist.

Somit erhält der Singleplayer von Sniper Elite 4 die Wertung spielenswert, da das Gameplay über viele Schwächen hinwegsehen lässt.

Das war von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Blair Witch | Review [Playstation 4]

Titel: Blair Witch
Entwickler: Bloober Team
Publisher: Lionsgate Games
Plattform: Windows, PS4, Xbox One
Release: 2019

Das Blair Witch Franchise gehört zu den wenigen Vertretern des Horrorgenres, die einfach nicht tot zu kriegen sind. 2019 erschien, 20 Jahre nach Release des großartigen ersten Films, ein weiteres Sequel, diesmal jedoch als Videospiel und das schauen wir uns heute an!


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Zwei Jahre sind seit dem Verschwinden von drei Stunden in den Wäldern um das Städtchen Burkittsville vergangen. Der Kriegsveteran Ellis Lynch reist in den Black Hills Forest, um die örtlichen Kräfte bei der Suche nach dem vermissten Jungen Peter zu unterstützen. Begleitet wird er dabei von seinem Hund Bullet. Die Suche entwickelt sich schnell zu einem psychologischen Trip durch die Hölle, da irgendwas in den Wäldern lauert und niemanden mehr gehen lässt, der sich zu tief hineinwagt …

Erzählerisch hält sich Blair Witch (2019) eng an das restliche Franchise, erzählt dabei jedoch seine eigene Handlung, die trotz bekannter Plotelemente frisch wirkt und starke Einflüsse anderer Spiele des Entwicklers Bloober Team aufweist. Besonders Layers of Fear hat einen Fingerabdruck in puncto Storytelling hinterlassen, was aber eher positiv anzumerken ist und den psychologschen Horror des Spiels noch etwas intensiviert und sich mit dem Thema PTS auseinandersetzt.

Leider kann die Handlung von Blair Witch (2019) nicht vollends bis zum Schluss fesseln, da der erzählerische Bogen zum Ende der 17 Kapitel hin etwas arg überspannt wird. Daran ändern auch die 4 (5) alternativen Enden nur wenig, wobei sich dadurch eine gewisser Widerspielwelt bietet.


Das Gameplay von Blair Witch (2019) erinnert an eine Mischung aus Layers of Fear, Firewatch & Alan Wake, was eine ebenso wagemutige wie interessante Mischung ist. Im Fokus steht das Erkunden des Waldes um Peter zu finden. Dabei steht dem Spieler der treue Hund Bullet zur Seite, der Gegenstände finden kann, vor Gefahren warnt und einem den Weg weisen kann.

Je nach Aktion/Verhalten des Spielers wird beispielsweise Bullets Schicksal und somit zum Teil die Endsequenz beeinflusst, was relativ viel Freiheit im Spielverlauf erlaubt und dazu anregt, die Gebiete in den 17 Kapiteln zu erkunden. Dadurch findet man auch die zahlreichen Sammelgegenstände, die unter anderem die Spielwelt vertiefen.

Natürlich darf auch der Kampf gegen Monster nicht fehlen, wobei sich diese relativ leicht durch den Lichtstrahl der Taschenlampe bezwingen lassen.


Eine der großen Stärken von Blair Witch (2019) ist die optische Präsentation und die Atmosphäre, die im Verlauf des Spiels vom unheimlichen Wald zum surrealen Horrortrip mutiert und den Spieler durch die unterschiedlichsten Teile des Waldes, sowie die Psyche Ellis führt. Die zahlreichen Ortswechsel sorgen für eine hohe Dynamik und können mitunter etwas anstrengend werden, wenn die Wegfindung Probleme, durch eigenes Verschulden oder Bugs, bereitet. Gewisse Gebiete sind auch einen Tick zu lang für‘s eigene Wohl, was sich besonders zum Schluss und in der Mitte bemerkbar macht.

Die Nutzung der Unreal Engine 4 tut dem Spiel definitiv gut und erlaubt eine detaillierte Gestaltung des Gruselwalds. Besonders die Licht/Schattensetzung sieht großartig aus und verleiht dem Spiel einen Großteil der dichten Atmosphäre.

Wie bereits erwähnt, wird das Spielerlebmis durch gelegentliche Bugs, welche den Hund Bullet betreffen, getrübt. Dieser fliegt mal durch die Luft, bleibt in der Textur stehen, oder stellte komplett seinen Dienst ein, was zum Neuladen zwingt, also auf jeden Fall regelmäßig auf mehreren Spielständen abspeichern!


Zusammengefasst ist Blair Witch (2019) ein solides Horrorspiel im Stil von Layers of Fear, das sich an die Konventionen des Blair Witch Franchise hält, psychologischen Horror nutzt und gleichzeitig frisch in der Handlung wirkt. Leider überspannt das Spiel gern mal den erzählerischen wie spielerischen Spannungsbogen, was gern für kleinere Durchhänger sorgt. Weiters trüben Bugs in Bezug auf den Hund immer wieder den Spielfluss, aber auf der anderen Seite haben wir eine tolle optische Präsentation, abwechslungsreiche Schauplätze, eine dichte Atmosphäre, sowie ein umfassendes Gameplay. Für Genrefans ist Blair Witch (2019) definitiv einen Blick wert, was mich zur Wertung spielenswert- führt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Punisher Band 1: Krieg gegen Alle (Marvel Neustart) | Review

Titel: Punisher Band 1: Krieg gegen Alle
Autor: Matthew Rosenberg
Zeichner: Szymon Kudranski
Seiten: 120
Verlag: Marvel/Panini

Ein Mann. Ein Feind. Eine Mission. Frank Castle aka Punisher ist zurück und führt einen gnadenlosen Feldzug!


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Frank Castle aka der Punisher führt einen gnadenlosen Feldzug gegen Hydra unter der Führung Baron Zemos. Seine brutale und rücksichtslose Vorgehensweise bringt ihn nicht nur in Schwierigkeiten mit der Polizei von New York, sondern auch mit diversen Superhelden des Big Apple …


Ähnlich, wie bei den Savage Avengers, passt auch die Handlung von Punisher Band 1 auf einen Bierdeckel, was aber kein wirkliches Problem darstellt, da die Action definitiv im Fokus steht und die Rahmenhandlung dazu dient, Frank einen Grund für seinen Kreuzzug zu geben.

Punisher Band 1 steht im völligen Kontrast zu anderen Marvel Comics, da hier nicht mit Gewalt gegeizt wird und Frank, im Verlgeich zu anderen Vigilanten, kein Problem damit hat, seine Gegner zu töten, um so den zahlreichen (Verbrecher)Organisationen massiven Personalmangel zu bereiten.

Optisch gefällt der Band durch harte Linien, viele Schattierungen und dunkle Farben, was sehr gut zur Handlung, sowie dem Hauptcharakter passt. Der Gewaltgrad ist relativ hoch, wird aber niemals überspitzt, sondern verleiht dem Comic etwas Rohes. Dies wirkt ebenfalls angenehm kontrastreich zur Konkurrenz.


Zusammengefasst ist Punisher Band 1: Krieg gegen Alle ein starker Einstieg in Frank Castles Kreuzzug gegen Hydra, der durch die simple Handlung, die fokussierte Action und den düsteren Zeichenstil zu gefallen weiß. Ich kann diesen Comic definitiv weiterempfehlen und vergebe ein verdientes sehenswert+ !

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Joker (Comic) | Review

Titel: Joker
Autor: Brian Azzarello
Zeichner: Lee Bermejo
Seiten: 128
Verlag: DC Comics

In letzter Zeit möchte ich immer wieder Graphic Novels lesen, die sich abseits der klassischen Comics bewegen, was gut ist, denn so kommt Abwechslung in die Kategorie Comic Review. Außerdem habe ich mir einige „besondere“ Batman Comics auf den Lesestapel gepackt.

Den Anfang macht Joker aus den Federn von Brian Azarello und Lee Bermejo.


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Der Joker wurde aus dem Arkham Asylum entlassen, steht jedoch vor dem großen Problem, dass sich die ehemaligen „Kameraden“ seinen Herrschaftsbereich unter sich aufgeteilt haben. Nun sinnt der Clownprinz des Verbrechens auf Rache und will die Verräter bluten lassen, wie sie noch nie geblutet haben. Zur Seite steht ihm der Gangster Killer Croc und Johnny Frost, der seine rechte Hand wird. Gotham wird bluten …


Joker ist keine typische Geschichte um den Clownprinz des Verbrechens, sondern viel mehr eine Crime-Story aus der Sicht seiner rechten Hand Johnny Frost. Diese Figur führt den Leser durch die Ereignisse des Comics und gibt einen tiefen Einblick in die Welt des organisierten Vebrechens in Gotham City. Gleichzeitig zeichnen seine Gedanken zu den Ereignissen ein interessantes Bild vom Joker, der offenkundig vom Wahnsinn befreit wurde, aber seine misanthropisch-soziopathische Ader auslebend auf einen Rachfeldzug geht.

Abseits einer ebenso erfrischenden wie grandiosen Handlung gefällt Joker durch unverkennbaren Zeichenstil Lee Bermejos, der einzigartig, zeitlos und wunderschön ist. Jedes Panel wirkt wie ein kleines Kunstwerk für sich, was sich in großen Totalen ebenso widerspiegelt, wie in kleinen Porträitaufnahmen.

Der Erzählfluss ist kontinuierlich und Johnny führt den Leser ebenso zügig wie detailliert durch die Ereignisse.


Zusammengefasst ist Joker eine hervorragende Graphic Novel, die in allen Punkten zu begeistern weiß und zeigt, wie man von den Standards des Genres etwas abheben kann. Von mir bekommt Joker ein verdientes absolut lesenswert, da es selten so eine geniale Graphic Novel über einen altbekannten Superschurken gibt, die diesen in ein neues Licht taucht!

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Double Feature: Flatliners & Flatliners (2017) | Review

Titel: Flatiners
Laufzeit: 115 Minuten
Regie: Joel Schumacher
Release: 1990

Titel: Flatliners
Laufzeit: 110 Minuten
Regie: Niels Arden Oplev
Release: 2017

Nach einer viel zu langen Pause kehren die Double Feature Review‘s zurück. Mein Versuch für dieses Format wird es sein, jedem Beitrag eine eigene Identität zu verpassen. Den Anfang der Wiederbelebung machen Flatliners von 1990 und das gleichnamige Remake von 2017!


Double Feature Review Übersichtsseite


Titel: Flatiners
Laufzeit: 115 Minuten
Regie: Joel Schumacher
Release: 1990


Der Medizinstudent Nelson Wright versucht einige seiner Kommilitionen für ein Experiment, das sich mit künstlichen Nahtoderfahrungen beschäftigt, zu gewinnen. Trotz kleinerer Komplikationen kann er Dave, Joe, Randy und Rachel für das Experiment gewinnen, wobei besonders Letzere an Nahtoderfahrungen interessiert ist. Im Zuge ihrer Experimente leiden die Studenten an immer stärker werdenden Tagträumen und Visionen, die sie mit Ereignissen und Sünden aus ihrer Vergangenheit konfrontieren. Dazu kommt eine „Sucht“ nach immer länger werdenden Todeszuständen. Zuerst eine Minute, dann zwei, dann drei …


Titel: Flatliners
Laufzeit: 110 Minuten
Regie: Niels Arden Oplev
Release: 2017


Eine Gruppe Medizinstundenten, rund um Courtney Holmes, möchte herausfinden, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Dazu startet die Gruppe (Courtney, Marlo, Sophia & Jamie) eine Reihe an Experimenten, die sich mit künstlichen Nahtoderfahrungen beschäftigt. Obwohl die Gruppe es so schafft, ihr Bewusstsein zu erweitern, werden sie gleichzeitig von Visionen, Tagträumen und Alpträumen, die immer plastischere Formen annehmen, heimgesucht…


Es ist faszinierend, wie man in 27 Jahren, die zwischen Original und Remake liegen, nichts lernt, was Dramaturgie, Ästhetik, oder Atmosphäre angeht. Flatliners von 1990 ist ein spannender und äußerst ästhetischer Mystery-Film, der sich mit dem Konzept von Schuld und Sühne beschäftigt, dieses aber auch gekonnt thematisiert und aufzeigt, wie hart der Weg zur Erlösung sein kann. Das Remake verfolgt einen ähnlichen Ansatz, verkommt aber zu schnell zu einem Horrorfilm mit leichten Drama-Elementen, der es auf Dauer nicht schafft, die Suche nach der Erlösung spannend zu halten. Ein weiterer Vorteil des Remakes ist der Look der Schauplätze, die alle düster und schummrig wirken, aber auch der Cast weiß durch talentierte Schauspieler wie Kevin Bacon, Julia Roberts und Kiefer Sutherland zu begeistern.

Das Remake verfügt zwar über eine Vielzahl an sympathischen Schauspieler, jedoch können deren Rollen durch das durchwachsene Drehbuch nie ihr volles Potenzial ausschöpfen, sondern bleiben eher oberflächliche Stereotypen.

Auch der Soundtrack ist im Original wesentlich stimmungsvoller und bedeutend epischer als im Remake. Dies merkt man besonders im Finale, wenn es im 1990er Film einiges auf die Ohren gibt, das Remake aber leider auch in diesem Punkt auf der Stelle tritt …


Zusammengefasst sind die Flatliners Filme ein gutes Beispiel dafür, wenn das Remake dem Original um ein Vielfaches unterliegt. Flatliners von 1990 ist ein spannendes Mystery-Drama, das über die gesamte Laufzeit zu fesseln weiß und seine Kernthemen spannend vermittelt, während das Remake gute Ansätze verfolgt, aber schnell an Verworrenheit, Spannungslosigkeit und dem Abdriften in den Sumpf auf generischen Horrorfilmen krankt.

Kurz gesagt; Original hui, Remake pfui. Somit vergebe ich für Flatliners (1990) die Wertung sehenswert, während Flatliners (2017) die Wertung bedingt sehenswert erhält.

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Mein Einstieg in die Welt der Marvel-Comics – ein erster (Fehl-)Versuch | Gastbeitrag von Ainu89

Vielen Dank an die liebe Mara aka Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist schon eine Weile her, da war DerStigler so nett und hat mir aus seiner beeindruckenden Comicsammlung ein paar Schmankerln herausgesucht – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür. Anlass war meine große Begeisterung für das Marvel Cinematic Universe, kurz MCU, beziehungsweise Comicverfilmungen im allgemeinen, und der Start unseres gemeinsamen Specials „Comics sind mehr als Bilderbücher für Kinder“. Schlicht, ich wollte einfach gerne mal herausfinden, ob die gedruckte Welt von Marvel mich vielleicht genauso in ihren Bann ziehen könnte, wie es die Bewegtbilder tun. Die Auswahl, die mir DerStigler daraufhin zu Verfügung gestellt hat, kann man durchaus als vielfältig und abwechslungsreich beschreiben, also ideal geeignet für ein erstes zaghaftes Beschnuppern der Materie. Von den „X-Men“ in allen möglichen Konstellationen, über „Spider-Man“, den „neuen“ „Captain America“, bis hin zu „Deadpool“, von allem war etwas dabei – bei „Deadpool“ konnte ich mich sogar durch eine vierbändige Complete-Collection lesen. 

Und ich muss gleich mal vorweg sagen, dass mich die Geschichten teilweise wirklich mitgerissen haben, sodass ich am liebsten sofort das nächste Heft gelesen hätte – hier ist also nicht der Grund dafür zu finden, dass ich in der Überschrift von einem Fehlversuch spreche. Auch an den unterschiedlichen Zeichenstilen habe ich nichts auszusetzen, obwohl mir manche deutlich besser gefallen haben als andere. Mein Problem mit dem Einstieg lag tatsächlich dort verankert, wo ich es immer befürchtet hatte: beim Aufbau. Man muss sich das nur einmal vorstellen, den Comicverlag Marvel gibt es bereits seit dem Jahr 1939, also seit 81 Jahren. In dieser Zeit wurden dank sehr kreativer Köpfe unzählige Helden, Antihelden, Schurken und alles, was es so dazwischen gibt, erfunden und auf Papier gebannt. Schon früh kam man dabei auf die Idee, dass sich mit Crossovern der einzelnen Comicfiguren untereinander wunderbar nicht ganz so bekannte, oder überhaupt neue Charaktere bei den Lesern promoten und etablieren lassen. Außerdem musste man einsehen, dass man nur schwer, selbst vom noch so gewillten Leser, verlangen kann, bei einer Serie immer wieder bei Heft #1 aus dem Jahre Schnee anzufangen – bei „Captain America“ müsste man dafür tatsächlich bis ins Jahr 1939 zurückgehen. Reboots und Neustarts waren somit unumgänglich, wollte man seine beliebtesten Figuren nicht in den Ruhestand schicken. Und genau hier treten einem als Einsteiger die Schweißperlen auf die Stirn. Wo soll man anfangen? Welches Event sollte man auf jeden Fall gelesen haben? Gibt es Storylines, die man kennen sollte, bevor man mit dem Neustart beginnt? 

Viele Fans des Verlags antworten auf diese leicht überfordert vorgebrachten Bedenken dann gelassen: „Kein Stress, fang einfach mal bei irgendeinem Helden an, der dir gefällt, und dann siehst du eh, ob es was für sich ist“. Als jemand, der genau das gemacht hat, kann ich euch jetzt sagen, bei mir geht diese Taktik offenbar nicht wirklich auf. Ständig hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir wichtige Informationen, die Figuren und ihre Beziehungen zueinander betreffend, fehlen. Es ist schon verständlich, dass man nicht immer wieder ganz bei Null anfangen kann, beziehungsweise das auch gar nicht muss, aber wenn man dann plötzlich erfährt, dass Wolverine und Storm offensichtlich ein Paar sind (oder waren), dann ist das zumindest für mich schon eine Info, zu der ich gerne etwas mehr Kontext hätte. Die Complete-Collection von „Deadpool“ machte die Sache für mich sogar noch deutlicher. Nachdem hier wirklich nur die Hefte der „Deadpool“-Reihe zusammengestellt wurden, nicht aber die Events, bei denen er involviert war als solche, kam es immer wieder dazu, dass eigentlich sehr spannende Geschichten einfach nicht weitergeführt wurden, da sie zu einem Crossover zählten und der nächste Teil wahrscheinlich in einem der „X-Men“ Comics zu finden gewesen wäre, oder vielleicht auch woanders. Das ist nämlich ein weiteres Manko, nie kann man im Heft herausfinden, wo die Geschichte denn weitergeht – oder ich war einfach nur zu blind, um diese Information zu finden. Will ich also zum Beispiel gerne den Rest des „Secret Invasion“-Events lesen, auf das ich einen kleinen Vorgeschmack in einem der „Deadpool“-Comics der Complete-Collection erhalten habe, muss ich erst ins Internet gehen und dort zu recherchieren beginnen, welche Hefte von welchen Superhelden denn jetzt eigentlich Teile dieser Geschichte enthalten. 

Vielleicht lassen sich meine Probleme mit dieser Art der Strukturierung aber auch einfach mit meinem Background zu dem Thema „Comics“ erklären. Als ich noch wirklich klein war, gab es in unserem Haushalt nämlich nur zwei „echte“ Comicreihen: „Lucky Luke“ und „Asterix“. Hier stellte sich nicht die Frage, welches Heft man sich jetzt kaufen sollte, beziehungsweise in welcher Reihenfolge man die einzelnen Hefte lesen muss – jedes Heft enthielt eine abgeschlossene Geschichte und die wichtigsten Charaktere wurden, sofern notwendig, zu Beginn eines jeden Heftes immer wieder vorgestellt. Neben diesen zwei klassischen Comicreihen beherbergten die heimischen Bücherregale vor allem das: Bücher. In meinen Teenager-Jahren entdeckte ich dann, bedingt durch den damaligen Boom im Free-TV, die Welt der Animes, und in weiterer Folge auch die der Mangas für mich. Und auch hier stellt sich nie die Frage: „Wo fange ich nur an?“. Selbst bei endlos scheinenden Serien wie „One Piece“ oder „Dragon Ball“ sind diese Fragen ganz leicht zu beantworten, nämlich bei Heft #1. Natürlich gibt es auch hier immer wieder Ableger oder Spin-Offs, aber auch diese fangen, ebenso wie die Hauptreihe, immer bei #1 an und werden dann fortlaufend nummeriert. Noch später entdeckte ich dann die Graphic Novels für mich, quasi bebilderte Romane, die ebenso eine angeschlossene, meist etwas umfangreichere Geschichte erzählen und somit nicht einmal einer Nummerierung bedürfen. Ich bin es also gewohnt, dass ich meine Geschichten, wenn schon nicht an einem Stück, so doch wenigstens in einer geordneten und nachvollziehbaren Art und Weise konsumieren kann, ohne mich erst groß im Internet informieren zu müssen, welches Heft aus welcher Reihe ich mir nun als nächstes kaufen müsste, beziehungsweise darum bangen muss, ob es besagtes Heft überhaupt noch zu erwerben gibt. 

Zusammengefasst lässt sich somit sagen, dass mein erster Versuch in die Comicwelt von Marvel hineinzufinden, trotz eigentlich spannender Geschichten und gefälligem Art-Design, nicht wirklich als geglückt bezeichnet werden kann. Vielleicht, oder besser gesagt wahrscheinlich, werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal versuchen, dann aber doch eher mit einem zusammengestellten Event zum Einstieg. Einstweilen bleibe ich doch lieber bei meinen Graphic Novels und Mangas.

Resident Evil Band 3: Stadt der Verdammnis | Review

Titel: Resident Evil – Stadt der Verdammnis
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Das Ende ist für Racoon City angebrochen und Leon, Claire, Ada, sowie Sherry müssen der Hölle entkommen …

Damit Herzlich Willkomen zu Stadt der Verdammnis, der Adaption von Resident Evil 2!


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Die friedliche Kleinstadt Racoon City wird von einer grausamen Mordserie heimgesucht. Alle Opfer wurden teilweise gefressen. Die Sondereinheit S.T.A.R.S. wird mit dem Fall betreut und erleidet beim vermeintlichen Aufspüren der Killer herbe Verluste, als sich die Täter nicht als Menschen, sondern durch einen Unfall erschaffene Monster des Umbrella Konzerns entpuppen. Nach dem Terror in Racoon Umland reist Rebecca, eine der Überlebenden, nach Maine, um mit weiteren S.T.A.R.S. Mitgliedern eine andere Umbrella Einrichtung zu untersuchen. Auch diese Mission mündet in einer Katastrophe, jedoch kann Schlimmeres verhindert werden und Umbrella vertuscht weiterhin jeden Vorfall …

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Leon S. Kennedy ist auf dem Weg nach Racoon City, um seinen ersten Tag als Polizist anzutreten. Zur gleichen Zeit fährt Claire Redfield nach Racoon, da sie ihren Bruder Chris Redfield sucht. Beide treffen aufeinander und müssen schnell feststellen, dass Racoon City in die Hölle auf Erden verwandelt wurde. Der T-Virus ist ausgebrochen und hat fast die gesamte Einwohnerschaft von Racoon City in Zombies, oder Schlimmeres verwandelt. Zusammen mit Sherry Birkin und Ada Wong müssen Leon und Claire aus der Stadt der Verdammten entkommen …


Stadt der Verdammnis ist, gemessen an seinen beiden Vorgängern, der bisher umfangreichste Roman der Reihe und, ähnlich wie Resident Evil 2, besonders in puncto Handlung wesentlich tiefgreifender als seine Vorgänger. Das Zusammenspiel der Figuren Leon, Claire, Ada und Sherry funktioniert sehr gut und durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten, besonders bei der Leon-Ada Beziehung, kommen Thriller Elemente in die Handlung, die für eine spannende Dynamik sorgen, aber gleichzeitig als Kontrast zu den Horrorelementen dienen.

Die Dynamik wird durch den steten der Wechsel der Sichtweisen in den einzelnen Kapiteln noch weiter vertieft. Somit entsteht, wie in Band 1, der Eindruck von mehreren Personen, die sich simultan durch die Schauplätze bewegen, um sich den dortigen Herausforderungen zu stellen.

Ein weiterer Pluspunkt von Stadt der Verdammnis ist der flotte Schreibstil, mit dem die Autorin S. D. Perry durch die Handlung führt, dabei Haupt- wie Nebenfiguren ausbaut und weder auf Horror- noch Action- oder Thriller-Elemente vergisst.


Alles in allem ist Resident Evil – Stadt der Verdammnis ein spannender Horrorthriller, der sowohl durch die Handlung, als auch durch die Figuren, sowie den flotten Erzähl/Schreibstil gefällt. Die Action wechselt sich mit Horrorelementen und Abschnitten des Thrillers ab, was zu einer großartigen Dynamik führt, die den Roman sehr spannend macht. Auch für Resident Evil Fans wird wieder einiges geboten, da der Roman zwar das zweite Spiel adaptiert, aber auch als eigenständiges Werk funktioniert!

Somit vergebe ich für Resident Evil – Stadt der Verdammnis die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Das Schloss im Himmel | Review

Titel: Das Schloss im Himmel
Originaltitel: 天空の城ラピュタ
Regie: Hayao Miazaki
Laufzeit: 124 Minuten
Release: 1986

Die große Anime-Offensive geht weiter und heute stelle ich euch einen Ghibli-Film vor, den ich seit meiner Kindheit zu schätzen weiß. Das Schloss im Himmel erschien im Jahr 1986 und ist der erste offizielle Film des Studio Ghibli!


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Sheeta ist ein Waisenkind, die allein in einer Hütte in den Bergen lebt. Von ihrer verstorbenen Mutter hat sie eine Halskette mit einem mysteriösen Edelstein als Erbe erhalten. Vom geheimnisvollen Regierungsbeamten Musca wird Sheeta in einem Luftschiff entführt, welches wiederum von Luftpiraten angegriffen wird. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Pazu, der auf der Suche nach Laputa, einer fliegenden Stadt im Himmel ist. Das Leben der beiden ändert sich auf Grund dieses Treffens für immer …


Eines der hervorstechensten Merkmale von das Schloss im Himmel ist der Zeichenstil und die optische Präsentation im Allgemeinen. Dies fängt bereits beim Intro an, welches in dunklen Sepia-Tönen gehalten ist und somit einen völligen, wenngleich nicht unangenehmen, Kontrast zum restlichen Film bildet. Dank des Einsatzes der dunklen Töne wirkt die Eröffnungsszene beinah wie ein alter Holzschnitt. Neben dem farblichen Kontrast in der Eröffnungsszene wirkt die Welt von das Schloss im Himmel äußerst lebendig, was an den detaillierten Hintergründen liegt, welche viel Leben beherbergen und somit die Welt auch glaubhaft wirken lassen.

Ebenso wird die traditionelle japanische Leserichtung, von rechts nach links, gern im Film genutzt, da viele handlungsrelevante Dinge oft in der rechten Bildschirmhälfte ablaufen, aber auch besondere Kameraeinstellungen, die Schuss-Gegenschuss Technik, oder die Paralellmontage verleihen dem Film mehr Dynmaik und bieten viele nette Details zum Entdecken.

Das Schloss im Himmel lässt sich erzählerisch dem Fantasygenre zuordnen mit Ausschlägen ins Abenteuer- und Steam-Punk-Genre, wobei das Abenteuer, sprich die Suche nach der fliegenden Stadt, immer im Fokus steht. Der Titel selbst in eine Anspielung an den Roman Gullivers Reisen, aber auch der Edelstein von Sheeta, ist eine Anspielung an den Manga Sabaku no Mao.

Das größte Lob an diesen Film, der voller Dinge steckt, die ein Lob verdienen, geht an den Soundtrack, der von Joe Hisaishi komponiert wurde. Erneut schafft es Altmeister Hisaishi der Atmosphäre des Films so viele Emotionen durch seine Musik hinzuzufügen, dass in Kombination mit der opulenten Optik eine ganz eigene Harmonie entsteht. Besonders das Titelthema der Introsequenz erzeugt auch ohne den Film bereits Bilder im Kopf und lädt dazu ein, in diese fremde Welt einzutauchen!

Für die deutsche Lokalisierung zeichnete sich FFS (Film- und Fernseh-Synchron) aus, was bereits für eine hohe Qualität spricht, da dieses Studio auf dem Gebiet der deutschen Synchronisation bereits sehr viel Expertise mitbringt.


Zusammengefasst ist das Schloss im Himmel ein grandioser Animationsfilm des Studio Ghibli, der qualitativ auch nach über 30 Jahren immer noch zu überzeugen weiß und selbst nach heutigen Maßstäben mit der Konkurrenz den Boden aufzuwischen weiß. Wer auf der Suche nach einem Abenteuerfilm für Jung und Alt ist, der einen emotional, wie optisch, wie akustisch auf eine Abenteuerreise mitnimmt, sollte bei das Schloss im Himmel definitiv einen Blick riskieren, aber auch jeder, der nur entfernt was mit Animationsfilmen anfangen kann, darf einen Blick riskieren. Dies bringt das Schloss im Himmel die verdiente Wertung absolut sehenswert ein und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi

Titans (Netflix Exclusive) Staffel 2 | Review

Titel: Titans
Folgen: 24
Staffeln: 2
Sender: DC Universe

Alte Titans, neue Titans, Projekt Cadmus, Connor, Trigon, Deathstroke und vieles mehr bietet die zweite Staffel von Titans und das ist einerseits gut, aber andererseits auch wieder weniger vorteilhaft!

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Dick Grayson, der ehemalige Sidekick Batmans, trifft auf die junge Ratchel Roth, welche von Zuhause geflohen ist und von diversen Häschern verfolgt wird. Zusammen mit Koriand’r (Starfire) und Gar Logan (Beast Boy) nimmt sich Dick der Hilfesuchenden an, erhalten dabei jedoch Unterstützung von Hawk, Dove and Jason Todd, dem aktuellen Robin. Bald kristalliert sich der Dämon Trigon als Schurke heraus, der schließlich auch auf der Erde beschworen wird …


Nach dem siegreichen Kampf gegen Trigon will Dick Grayson in San Francisco ein neues Titans Team aufbauen. Bruce Wayne unterstützt Dick, wenn dieser den rebellischen Jason Todd trainiert. Als die Gruppe, ohne Koriand’r, in San Francisco den Titans Tower bezieht und kurz darauf auf die Tochter von Deathstroke trifft, holt die alten Titans (Dick, Hawk, Dove & Donna Troy) deren schlimme Vergangenheit mit dem Söldner ein. Zur gleichen Zeit entkommt Projekt 13 aka Connor (Superboy) aus den Cadmus Laboren. Den Titans stehen viele schwere Prüfungen bevor …


In den 13 Episoden der zweiten Titans Staffel gibt es zahlreiche Handlungsstränge und viele Miniabenteuer. Allerdings lassen sich zwei rote Fäden erkennen. Zum einen gibt es die Fehde zwischen Deathstroke und den Titans, zum anderen den Weg der Buße/Selbstfindung von Dick Grayson, der den Mantel von Robin endgültig aufgegeben hat. Ergänzt werden diese beiden Hauptstränge durch viele kleine Nebenhandlungen und Flashbacks, was das Titans Universum zwar massiv vergrößert, aber auf Kosten des Erzähltempos geht. Über weite Strecken tritt Titans auf der Stelle und braucht lange, bis der Spannungsbogen wieder Fahrt aufnimmt, was zwar großartig ist, wenn es soweit ist, aber auch ziemlich ernüchternd wirkt, wenn die Serie wieder ins alte Muster fällt.

Der Cast von Titans wächst mit Staffel zwei massiv an, was zwar gut für die Abwechslung ist, aber nicht gerade förderlich für die Entwicklung der Figuren. Besonders Rachel & Beast Boy bleiben über weite Strecken ungenutzt und auch Aqualad ist nicht mehr als ein Auftritt im Flashback. Wer hingegen sehr gut etabliert/geschrieben wurde, ist Wade Wilson aka Deathstroke, dessen Fehde mit den Titans, besonders mit Dick, sehr detailliert beleuchtet wird. Als Gegenspieler funktioniert Deathstroke allerdings immer sehr gut. Ebenso ist Jason Todd in dieser Staffel der Interessantere der beiden Schützlinge Batmans, da sein Weg noch völlig offen ist und er erst lernen muss, seinen Zorn zu kanalisieren. Jedoch weiß Jason, wer er ist, was Dick besonders schwer fällt und erst zum Staffelfinale hin geklärt wird.

Wie bereits in Staffel eins ist Titans sehr actionlastig und die zahlreichen Kämpfe sind über weite Strecken auch sehr wertig choreografiert, was allerdings nicht auf das CGI zutrifft, das gern einen billigen Look aufweist und nicht stimmig wirken will, trotz Ausnahmen, wie die Fähigkeiten von Rachel oder Starfire.


Obwohl ich, besonders über die Charaktere, noch wesentlich mehr schreiben kann, fasse ich die Staffel lieber kurz und knackig zusammen. Titans Staffel 2 ist grundlegend eine solide Serie und eine sehr solide Fortsetzung, die jedoch wie eine Achterbahn wirkt und erzählerisch permanent ein auf und ab ohne klar erkennbare Richtung in den meisten Folgen ist. Mal abgesehen vom wirklich grausigen Einstieg mit dem schnell besiegten Trigon, macht Titans bis zum Einsetzen der Flashbacks viel Spaß, baut danach ab und wirkt punktuell wieder richtig gut, bis das unterhaltsame Finale einsetzt. Der Cast gefällt ebenfalls, krankt aber leider an der bereits genannten teils schwachen Entwicklung der Figuren.

Trotzdem schadet eine Sichtung von Titans Staffel zwei nicht, da die Serie, trotz ihrer Schwäche, zu gefallen weiß und immer wieder ihre starkem Momente bietet. Daher vergebe ich für Titans Staffel zwei die Wertung sehenswert- und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Sisters Brothers | Review

Titel: The Sisters Brothers
Originaltitel: The Sisters Brothers
Regie: Jacques Audiard
Laufzeit: 121 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018

He ein Western. Mein (Nicht-)Lieblingsfilmgenre … okay Scherz beiseite. Ich mag eigentlich keine Western, aber The Sisters Brothers gehört zu den Ausnahmen, welche die Regel bestätigen!

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Die glorreichen Sieben

Oregon 1851. Die Brüder Eli und Charlie Sisters sind Revolverhelden, welche von einem wohlhabenden Geschäftsmann, namens der Commodore, angeheuert werden um einen gewissen Hermann Warm zu töten. Der Privatdetektiv John Morris hat sich bereits an die Fersen des Gesuchten geheftet, um diesen aufzuspüren, festzuhalten und anschließend an die Sisters Brüder auszuliefern.

Als jedoch die Sisters Brüder, Morris und Warm aufeinandertreffen, ändern sich die Perspektiven, was auch dem Wunsch von Eli Sisters zugute kommt …

Im Vergleich zu vielen klassischen Western bietet The Sisters Brother keine wortkargen Helden, sondern vier Hauptfiguren, die aktiv miteinander agieren und kommunizieren. Durch die zahlreichen Dialoge wird der Film auch auf eine andere Art tiefgründiger, als seine Genrekollegen, bei denen viel durch die Mimik gemacht wurde.

Der Film lebt von seinen Handlungen, sowie den Charakteren und weniger der Action, die zwar auch vorkommt, aber eher sparsam eingesetzt wird. Die wenigen Showdowns im Film sind roh und bilden einen angenehmen Kontrast zu den zahlreichen Dialogen.

Ein weiteres Lob muss ich für die großartigen Landschaftsaufnahmen aussprechen, die das typische Feeling eines Western perfekt einfangen.

Außerdem kommt der Film mit einer starken Besetzung des Weges. Es macht Spaß, John C. Riley (Eli Sisters), Joaquin Phoenix (Charlier Sisters), Riz Ahmed (Hermann Warm) und Jake Gyllenhaal (John Morris) bei ihrer Reise, ihren Dialogen und den Einblicken ihrer Gedankenwelten zu folgen.

Zusammengefasst ist The Sisters Brother ein toller Film und gelungener Western, der eine andere Herangehensweise an das Genre nutzt und durch seine clever geschriebenen Dialoge glänzt. Dazu kommen eine kontrastreich eingesetzte Action, einige tolle Landschaftsaufnahmen und ein sehr schönes Ende. Ich vergebe für The Sisters Brothers die Wertung sehenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Deadpool Heft 1 & 2 [Fresh Start] | Review

Deadpool und Cable kehren zurück, aber nicht als Team, sondern Back to Back in den neuen Comics des Söldners mit der großen Klappe!

In der heutigen Rezension schauen wir uns die Hefte Deadpool (2018) 1 & 2, sowie Cable 150 & 151 an. An dieser Stelle erspare ich euch eine lange Erklärung mit den Nummerierungen. Kurz gesagt; Cable ist ein Legacy Held und das ist die Nummerierung seiner alten Serie!


Deadpool 1 & 2

Wade Wilson aka Deadpool ist zurück im Geschäft als Söldner, wird jedoch von fast allen Superhelden verhaftet. Damit jedoch ALLE wissen, dass der Söldner mit der großen Klappe zurück ist, muss ein epischer Auftritt her. Glücklicherweise wird die Erde von einem Celestial bedroht und nur Deadpool hat die einzige Waffe gegen dieses Ungetüm … sehr zum Leidwesen der Avengers!

Cable 150 & 151

Eine der unsterblichen Externals wurde ermordert und Cable begibt sich auf die Suche nach dem (oder den) Mörder(n). Zusammen mit Longshot, Doop & Shatterstar sucht Cable andere Externals auf, die eher unfreiwillig als freiwillig dem „Time Cop“ des Marvel Universums helfen …


Deadpool 1 & 2 sind lustig, vulgär, gewaltätig und verdammt ich liebe es. Beide Ausgaben erinnern angenehm an die Deadpool Verfilmungen und nutzen das Wissen von Deadpool, dass er selbst eine Comicfigur ist. Dies führt zu einigen Brüchen mit der vierten Wand, sowie zahlreichen Metawitzen, die auch über die Marvel Comics hinausgehen, während die Handlung aber äußerst unterhaltsam ist. Auch auf der optischen Ebene weiß die neue Deadpool-Serie zu gefallen und zwar durch einen simplen Zeichenstil, der jedoch angenehm fürs Auge ist.

Mit den Cable Ausgaben erhalten die Hefte einen angenehmen Kontrast, da die Nr. 150 & 151 in Richtung Kriminalgeschichte gehen und recht bodenständig aufgebaut sind, obwohl es um den Mord an unsterblichen Personen geht. Auch diese Ausgaben gefallen optisch durch einen relativ simplen Stil, der die Atmosphäre der Handlung gekonnt widerspiegelt.


Zusammengefasst bilden die ersten beiden Deadpool Hefte nicht nur einen tollen Einstieg in die Welt des Söldners mit der großen Klappe, sondern auch in die neuen Abenteuer von Cable. Beide Serien glänzen durch simple, aber spannende Handlungen, sowie ansprechende Zeichenstile. Somit vergebe ich für Deadpool Heft 1 & 2 je die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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H. P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All (Manga) | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Die Farbe aus dem All
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 192
Verlag: Carlsen Manga
Release:

Es wird mal wieder Zeit für einen H. P. Lovecraft Manga. Nach Der Hund und andere Geschichten ist die Farbe aus dem All die zweite Adaption des Mangaka Gou Tanabe, der Horror des Altmeisters mit dem Medium Manga kombiniert.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! ❤️


Ein Landvermesser aus Arkham reist wegen dem Bau eines Staudamms in das dafür vorgesehene Tal. Dort erfährt er von einem alten Mann die Geschichte über die verfluchte Heide, dem Untergang einer dort lebenden Familie und dem Meteoriten, der die Farbe aus dem All auf die Erde brachte. Diese Geschichte verändert das Leben des Landvermessers für immer. Manchmal ist es besser, verfluchte Erde unter Wasser zu begraben …


Die Farbe aus dem All ist eine klassische Gruselgeschichte, deren Horror sich langsam im Hintergrund aufbaut, nur um als geballter Schrecken über seine armen Opfer herzufallen. Ergänzt wird der Horror durch Elemente des Body-Horrors, sowie Science-Fiction, wodurch sich ein spannender Mix ergibt, der auch über 80 Jahre nach der Urveröffentlichung noch Wirkung zeigt.

Mangaka Gou Tanabe schafft es erneut gekonnt, eine Geschichte von Altmeister Lovecraft in stimmungensvollen Bildern einzufangen und gleichzeitig die größte Stärke der Vorlage auszupielen. Die namensgebende Farbe aus dem All gleicht nichts, was man auf der Erde kennt. Somit ist es von Vorteil, dass der Manga in schwarz-weiß ist und es somit dem Leser überlassen bleibt, wie diese fremdartige Farbe aussehen mag.

Außerdem wird der schleichende Horror gekonnt in den Bildern gebannt und man merkt Panel für Panel, wie sich das Grauen weiter ausbreitet, bevor es schlussendlich über die Familie im Tal hereinbricht.


Zusammengefasst ist die Farbe aus dem All ein hervorragender Manga und eine mehr als würdige Umsetzung der klassischen Horrorgeschichte H.P. Lovecrafts. Erneut schafft es der Manga stilvoll einem Klassiker seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne die Vorlage umzuändern. Für Fans von Lovecraft Geschichten oder Horrormanga im Allgemeinen ist dieser Band definitiv zu empfehlen. Daher vergebe ich ein verdientes Lesenswert+ !

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Ich habe meinen Körper verloren (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #17]

Titel: Ich habe meinen Körper verloren
Originaltitel: J’ai perdu mon corps
Regie: Jérémy Clapin
Laufzeit: 81 Minuten
Erscheinungsjahr: 2019

Animationsfilme aus Frankreich versprechen im Regelfall immer ein interessantes Erlebnis zu sein und Ich habe meinen Körper verloren ist genau das!


Die Netflixers Übersichtsseite


Die Handlung wird auf drei Ebenen erzählt. Im Zentrum steht die abgetrennte Hand von Protagonist Naoufel, die ihren Weg zurück zum Besitzer finden will. In Rückblenden wird das Leben des Protagonisten erzählt, sowohl des jungen Naoufel, als auch des Erwachsenen und wie es schließlich dazu kam, dass er seine Hand verloren hat. Was jetzt nicht übermäßig spektakulär klingt, entwickelt sich zu einer emotionalen und tiefgreifenden Reise ins eigentlich ziemlich miese Leben unseres Protagonisten, der viele Schicksalsschläge einstecken muss, aber trotz allem weitermacht.

Nicht nur erzählerisch, sondern auch auf optischer Ebene gefällt Ich habe meinen Körper verloren. Der Film weißt diese bestimmten Merkmale auf, die man gern bei europäischen (besonders bei französischen & belgischen) Animationsfilmen findet. Weniger fröhlich, etwas düsterer, aber nich bedrückend, sondern lebensnah, so wirkt Ich habe meinen Körper verloren. Dies merkt man auch in der deutschen Synchronisation. Die Sprecher wirken so, als ob sie völlig normal miteinander sprechen, mal emotional, mal neutral und manchmal total gelangweilt.

Zusammengefasst ist Ich habe meinen Körper verloren ein interessanter Genremix, der den Zuseher auf eine emotionale Reise mitnimmt, die total seltsam anfängt, sich aber langsam zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Wer auf der Suche nach einem Animationsfilm, abseits der amerikanischen und asiatischen Produktionen, ist, sollte bei Ich habe meinen Körper verloren einen Blick riskieren. Ich vergebe für den Film ein verdientes sehenswert!

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The Amazing Spider-Man #7 & #8 | Review

Nach einer viel zu langen Pause widme ich mich wieder den The Amazing Spider-Man Comics und Peter Parker steckt erneut in Schwierigkeiten!

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Recap Ausgabe #1 bis #6

Das Leben von Peter Parker ist wirklich nicht leicht … wegen seiner Vergangenheit als Superior Spider-Man (Dr. Octopus in Peters Körper) verliert er seinen Doktortitel, aber auch sein guter Ruf, privat wie beruflich, wird zerstört. Dazu wird sein Bewusstsein gespalten und er muss New York vor einer Armee riesiger Roboter retten. Sein einziger Lichtblick ist die Beziehung zu seiner großen Liebe Mary Jane Watson.

Außerdem teilt sich Peter eine 3er-WG mit dem „Superschurken“ Boomerang, der Peter zu einem Trivial Pursiut Abend in die Bar ohne Namen mitnimmt. Aus anfänglichem Spaß wird Ernst, als der Kingpin andere Schurken auf das ungleiche Duo hetzt …

[The Amazing Spider-Man Heft 1 ]

[The Amazing Spider-Man Heft 2 ]

[The Amazing Spider-Man Heft 3 ]

[The Amazing Spider-Man Heft 4 ]

Peter und Boomerang kämpfen in der Bar gegen eine Bande mordlüsterner Superschurken auf Leben und Tod. Zur Überraschung der beiden harmoniert das ungleiche Duo sehr gut und schafft es, sich aus der Bar herauszukämpfen. An einem anderen Ort verlangt Kingpin den Kopf von Boomerang, wird jedoch gleichzeitig von einer dämonischen Kreatur in seine Schranken verwiesen …

Während Spider-Man und andere Helden ihrer Arbeit nachgehen, erhebt sich eine alte Organisation in den Schatten. Die Diebesgilde rüstet zum Rundumschlag und stiehlt den Helden ihre wichtigsten Besitztümer, so auch Spider-Man Netzdrüsen, aber Black Cat kann ihn retten …

Wie auch bei den anderen Ausgaben, vertraut das kreative Team auf die bekannten Stärken der Spider-Man Comics (Humor, flüssige Erzählung sowie eine ansprechende Optik) und baut diese weiter aus. Die Handlung wechselt zwischen humoristischen Einlagen und actionreichen Szenen, die durch diverse Teaser auf kommende Ereignisse ergänzt werden.

Optisch weiß der Comic ebenfalls zu gefallen und spiegelt die grundlegend helle Atmosphäre der Spider-Man Comics harmonisch wieder, ergänzt diese aber auch mit ein paar düsteren Momenten, was für einen angenehmen Kontrast sorgt.

Zusammengefasst ist das fünfte The Amazing Spider-Man Heft mit den Ausgaben #7 & #8 genauso gut wie seine Vorgänger und baut deren Stärken weiter aus. Dank dem Ende einer Kurzgeschichte und dem Beginn einer neuen Storyline bietet das Heft einiges an Abwechslung, nimmt Bezug auf ältere Ausgaben und ist gleichzeitig ein Ausblick auf neue Abenteuer.

Somit hat The Amazing Spider-Man Heft 5 (#7 & #8) die Wertung lesenswert redlich verdient!

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Eine nautische, emotionale Reise! | Sea of Solitude | Review [Playstation 4]

Titel: Sea of Solitude
Entwickler: Jo-Mei Games
Publisher: EA
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Relase: 2019

Ich bin ja Besitzer eines EA Access Abo’s und endlich habe ich diese kleine Investition genutzt und Sea of Solitude durchgespielt. Es handelt sich hierbei um ein kleines, emotionales Abenteuer auf hoher See aus Deutschland!


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Kay erwacht auf meinem Boot, mitten auf einem namenlosen Ozean treibend, und unter ihr befindet sich eine versunkene Stadt. Sie begibt sich auf eine Reise, um herauszufinden, wo sie ist, warum sie hier ist und was es mit den Monstern auf sich hat. Dabei muss sie sich ihren inneren Dämonen und Problemen der Vergangenheit stellen …

Sea of Solitude mag erzählerisch kein Meilenstein sein, nimmt den Spieler aber mit auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit der Protagonistin Kay und all der Probleme ihrer Mitmenschen, die sie immer ignoriert, oder nicht mitbekommen hat. Dabei werden Themen wie emotionale Isolation, Mobbing und Eheprobleme, sowie existenzielle Krisen behandelt, allerdings mit der Hoffnung, dass alles und jeder wieder gut wird.


Spielerisch ist Sea of Solitude dem Genre Adventure zuzuordnen. Der Spieler erkundet verschiedene Orte der recht offenen Spielwelt und erfährt dabei immer mehr über Kay‘s Vergangenheit, hilft ihr, diese zu bewältigen und gleichzeitig die Zukunft zu gestalten.

Obwohl das Erkunden der Welt im Fokus steht, bleiben die Gameplayelemente recht übersichtlich, da man ausser Springen und Leuchtsignale abfeuern, für die Orientierung und Vertreibung der Schatten, nicht viel macht. Leider verfügt das Spiel auch über nur wenige Rätsel und die paar sind auch keine wirkliche Herausforderung.

Abseits der Handlung gibts es in der Welt von Sea of Solitude, bis auf zwei Sammelaufgaben, nichts zu tun, aber das ist nur bedingt schlimm, da die Spielwelt andere Stärken zu bieten hat.


Zu diesen Stärken gehört die Inszenierung und optische Gestaltung der Welt. Hier erinnert Sea of Solitude stark an Shadow of the Colossus, eine offene Spielwelt mit einigen handlungsrelevanten Orten und jeder Menge Einsamkeit. In diesem Fall ist Einsamkeit jedoch nicht durch die Einfallslosigkeit der Entwickler bedingt, sondern ein Stilmittel, welches sich in das Szenario und die Handlung einfügt.

Da Wasser einen gigantischen Bestandteil der Spielwelt ausmacht, ist die Farbe blau vorherrschend, was die Tiefe der Handlung nochmals unterstreicht, da man nicht weiß, was unter der Oberfläche schlummert, ähnlich wie es sich mit menschlichen Emotionen verhält, über die wenig gesprochen wird.

Atmosphärisch ist die Einsamkeit die zentrale Emotion von Sea of Solitude. Sie wird durch die oben erwähnten Themen mal vertieft, mal in den Hintergrund gerückt, jedoch ist sie immer präsent.

Sea of Solitude arbeitet mit einer Mischung aus Soundtrack, ambientischen Klängen und der tollen Leistung der Synchronsprecher, was akustisch eine ganz eigene Harmonie ergibt und ebenso zur Atmosphäre beiträgt, wie die restlichen Stärken des Spiels.


Zusammengefasst ist Sea of Solitude weniger ein Spiel, sondern mehr eine emotionale Reise in die Abgründe und Vergangenheit der Protagonistin Kay, deren düsterer Ton allerdings von einer Prise Hoffnung auf die Wiederherstellung des Idealzustands begleitet wird. Auch wenn das Spiel weniger Gameplay bietet, als möglich ist, besitzt es mehr Tiefgang als die meisten anderen emotionlastigen Adventures auf dem Markt. Wer ein Spiel sucht, das durch seine Atmosphäre und Handlung besticht, wird bei Sea of Solitude auf jeden Fall fündig werden!

Ich vergebe für das Spiel die Wertung spielenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi, JamesVermont

Releasekalender | Ausgabe 03/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Videospiele

Playstation 4

13.03: MLB The Show 20

13.03: Nioh 2

20.03: Doom Eternal

20.03: Doom 64

24.03: Moons of Madness

27.03: One Piece: Pirate Warriors 4

31.03: Persona 5 Royal

31.03: The Complex

Xbox One

11.03: Ori and the Will of the Wisps

13.03: My Hero One’s Justice 2

20.03: Doom Eternal

20.03: Doom 64

24.03: Bleeding Edge

24.3: Moons of Madness

27.03: One Piece: Pirate Warriors 4

Nintendo Switch

06.03: The Outer Worlds

06.03: Pokemon Mystery Dungeon: Retterteam DX

20.03: Doom 64

20.03: Animal Crossing: New Horizons

Kinofilme

05.03: Emma

05.03: Onward – Keine halben Sachen

06.03: Bloodshot

12.03: Lady Buissnes

12.03: Narziss & Goldmund

12.03: New York

13.03: Der Spion von nebenan

15.03: Hotel Belgrad

19.03: A Quiet Place Part 2

20.03: Berlin, Berlin

20.03: Das geheime Leben der Bäume

20.03: Run

25.03: Mulan

27.03: Peter Hase 2

27.03: Romys Salon

Heimkino

05.03: Die Addams Family (2019)

05.03: Parasite

05.03: Terminator: Dark Fate

12.03: Joker

12.03: Scary Stories to Tell in the Dark

13.03: Midway – Für die Freiheit

19.03: Zombieland 2: Double Tab

26.03: Last Christmas

26.03: Die Eiskönigin 2

Quellen: Releasekalender Wikipedia , Amazon.de , Megaplex.at , Nintendo.at , Playstation.com