Monatsrückblick: April 2020

Der April ist vorbei und alles neu macht der Mai? Nein eigentlicht wirklich und das ist ehrlich gesagt auch gut so. Im Moment läuft alles super und der April hat mein Zeitgefühl zerstört, weil ich zuhause war wegen der aktuellen Situation und ich ein Risikopatient bin.

Privat hat sich also nicht so viel getan, ausser das ich meinen Hobbies nachgehen konnte und nicht nur viel gelesen & gezockt, sondern auch mein Wissen im Bereich Bildbearbeitung vertiefen konnte (danke an comic_nerd92 & ninigamy für die Empfehlungen!). Die liebe Ninigamy ist auch ein Stichwort, da sie durch ihre Filmempfehlungen (da kommen einige Beiträge in den nächsten Wochen) und Spieleempfehlungen (danke für die Empfehlungen & tollen Spielesessions!) einen gewissen Anteil am Content einnimmt.

Was den Blog angeht war der Monat April, wie auch letztes Jahr, etwas schwächer was die Aufrufzahlen angeht aber es gab wesentlich mehr Kommentare als in den Vormonaten, was mich persönlich sehr freut. Generell sind Kommentare gern gesehen und ich freue mich über jeden einzelnen!

Von den großen Projekten nimmt das Doomsday Clock – Watchmen Special Form an, während Doommania, das Death Stranding Tagebuch und ein weiteres Filmformat in Arbeit sind. Es kommt also wenns kommt. 😁

Außerdem konnte ich die Purge Quadrologie und die Anime Offensive 2020 weiter vorantreiben.


Bei den Videospielen habe ich im April ganze vier Spiele durchgespielt und zwar To the Moon, Resident Evil, Trine & das Final Fantasy VII Remake!

Außerdem habe ich mit Kingdom Hearts 1.5 Final Mix, Star Ocean First Depature R sowie Final Fantasy X HD Remastered begonnen. Dank Final Fantasy bin ich wieder im (J)RPG Fieber!


Was Filme & Serien angeht habe ich etwas zurückgesteckt und 9 Filme sowie 5 Staffeln in drei Serien gesehen. Mein Highlight bei den Filmen war Kiki‘s kleiner Lieferservice und bei den Serien Ash vs Evil Dead.


Literarisch habe ich diesen Monat nicht mehr mitgezählt aber es müssten ca 15 Paperbacks bei den Comics, 3 Einzelhefte sowie 10 Manga gewesen sein. Reguläre Bücher habe ich keine gelesen aber das wird sich auch wieder ändern!

Eine Erwähnung finden weitere Kooperationen mit Carlsen und erstmalig mit Panini, was mich sehr freut. Entsprechende Beiträge folgen in Kürze!

Die Kategorie Manga wird ab Mai auch wieder fokussiert werden, da diese Kategorie in den letzten Monaten stark unterrepräsentiert war.


Das wars eigentlich auch schon wieder. Ich wünsche euch alles gute, bleibt gesund, kommentiert mehr und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zu Doomsday Clock Band 2

Die Uhr steht auf sechs vor zwölf … das Ende(?) von allem rückt näher!


Ozymandias, Rohrschach II, Marionette & Mime sind auf der Erde von Batman, Superman und Co gelandet, um dort nach dem mächtigen Dr. Manhatten zu suchen, der ihre Welt retten könnte.

Das Team löst sich relativ schnell auf. Während Ozymandias bei einer Attacke des Watchmen Comedian schwere Verletzungen davontrug, ist Rohrschach II in Arkham Asylum gelandet und muss sich dort seinen Dämonen stellen. Gleichzeitig hinterlassen Mime und Marionette eine blutige Spur in Gotham, auf der Suche nach dem Joker …

Zwischen all den Flashbacks über Rohrschach II und dem tödliche Paar M & M spitzt sich die globale Lage gegen die Metawesen immer weiter zu. Die Superschurken Gothams versammeln sich, um über die nächsten Schritte zu verhandeln. Es gibt einen sicheren Hafen für alle. Kandhaq. Das Reich von Black Adam.


War der erste Doomsday Clock Band die Ouvertüre, dient Band 2 als erster Akt, um die generelle Situation sowie einige der Figuren weiter auszubauen. Atmosphärisch geht der Band genau in die richtige Richtung, um den ernst der Lage für alle Metawesen zu verdeutlichen. Niemand kann der kommenden Katastrophe entkommen und das Misstrauen gegen die Helden wächst immer weiter heran, durch die Supermen-Theorie, auf die wir in Band 3 zu sprechen kommen.

Nicht nur erzählerisch, inszenatorisch und atmosphärisch, sondern auch optisch gefällt der Band sehr gut, dank der großartigen Arbeit von Zeichner Gary Frank.

Ein paar Fragen werden geklärt, neue poppen auf und man fragt sich nur eines … wird Superman die Welt retten oder wird alles, was wir kennen, untergehen? Man kann gespannt bleiben!


Mehr zu Watchmen


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The Purge – Anarchy | Review

Titel: The Purge: Anarchy
Originaltitel: The Purge: Anarchy
Regie: James DeMonaco
Laufzeit: 103 Minuten

Die The Purge Quadrologie geht in die dritte Runde. Nach einer viel zu langen Pause wohlgemerkt aber gut Ding braucht Weile!


Die andere The Purge Rezensionen:


Ein Jahr ist seit den Ereignissen des ersten Teils vergangen und erneut steht die Purge vor der Tür. Bei diesem jährlichen Ereignis sind für eine Nacht von 19 bis 7 Uhr alle Verbrechen, inklusive Mord erlaubt. Dadurch soll die Kriminalitätsrate & Arbeitslosenzahl gesenkt werden.

Im Zentrum der Handlung stehen Eva, Cali, Liz, Shane & Leo die, bis auf Leo, unfreiwillig an der Purge teilnehmen und keinen sicheren Hafen erreichen konnten beziehungsweise ihr Heim verlassen haben. Während Leo auf einem persönlichen Rachefeldzug ist schließen sich die anderen an, um zu überleben. Dabei muss die ungleiche Truppe sich mit vielfältigen Gefahren der Purge auseinandersetzen und die Nacht ist lang …


The Purge: Anarchy verzichtet auf die sozialkritischen Elemente des ersten Films und wirkt mehr, wie ein Survival-Horror-Thriller, der ab dem Beginn der Purge sehr gut unterhält, allerdings keiner festen Rahmenhandlung folgt. Vielmehr steht das Überleben der Truppe im Fokus, aber Leos Rachestory dient als ein Anker für die allgemeine Handlung.

Der Titel Anarchy ist Programm und statt Home-Invasion-Horror und aufgesetzter Sozialkritiker bekommt man knapp 90 Minuten pure Survival-Action mit Menschen, welche die Sau von der Kette lassen und inzwischen total von der Purge verblendet sind. Ergänzt wird dies durch ein paar moralische Konflikte deren Glaubhaftigkeit vom Cast ermöglicht wird. Dieser ist auch ziemlich gut gewählt und es macht Spaß der mit der Truppe mitzufiebern, wie sie die Nacht überstehen wollen.


Zusammengefasst ist The Purge: Anarchy sicherlich keine große Filmkunst aber ein verdammt unterhaltsamer Surivival-Horror-Thriller, der seinen Titel zum Programm macht und dabei überraschend gut zu unterhalten weiß!

Wenn ich einen The Purge empfehlen müsste, wäre es definitiv The Purge: Anarchy, da dieser Film alles kombiniert, was ich an The Purge mag!

Somit hat sich The Purge: Anarchy ein sehenswert verdient und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.


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Final Fantasy VII Remake | Review | Teil B: Gameplay & Technik

Titel: Final Fantasy VII Remake
Entwickler: Square Enix Business Division 1
Publisher: Square Enix
Plattform: PS4
Release: 2020

Im ersten Teil meiner Rezension zum Final Fantasy VII Remake haben wir einen Blick auf die Handlung sowie die Charaktere geworfen und jetzt kommen das Gameplay, sowie die Technik dran, inklusive Fazit!


FANTASY VII REMAKE – (c) Square Enix

Im Gegensatz zum eher statischen ATB Kampfsystem setzt das Final Fantasy VII Remake auf ein Actionlastigeres, das etwas an die Tales of Spiele erinnert. Es gibt keine festen Kampfarenen mehr, wodurch man sich frei durch die Areale bewegen kann und effektiv gegnerischen Attacken ausweichen kann, aber auch blocken ist möglich (was ich im ganzen Spiel vielleicht 15 mal gemacht habe). Durch Angriffe auf den Gegner steigt die ATB Leiste, von dem jeder Charakter zwei Balken hat. Sobald ein Balken voll ist, kann eine Aktion ausgeführt werden. Entweder ein normaler Angriff, ein Zauber, eine Techik, oder die Verwendung eines Items. Mächtigere Attacken können auch zwei Balken verbrauchen. Extern dazu gibt es Limits, Spezialtechniken, deren Aktion ohne einen ATB Balken ausgeführt werden können. Um ein Limit starten zu können, muss die „Schadenleiste“ völlig aufgeladen werden. Außerdem gibt es den Schockzustand, in dem Feinde verletzlicher sind, sowie die beschwörbaren Esper, die den Spieler im Kampf unterstützen und mit einem mächtigen Finisher vom Feld gehen, sobald ihre Zeit abgelaufen ist.

Grundlegend fühlt sich der Kampf hervorragend an und dank des Taktikmodus kann man während einer Zeitlupe in Ruhe die Attacken der drei Kämpfer auswählen. Der Spieler selbst steuert einen Charakter, kann jedoch jederzeit hin und her wechseln, was die Dynamik sehr erhöht. Nur die ganzen Heilgegenstände, abseits von Äther und Tränken, sind eher sinnlos, da jede negative Zustandsveränderung nach dem Kampf verschwindet.

Was ebenfalls hervorragend ist, ist das neue Materia-Modifikationsmenü, in welchem man sich ganz nach den eigenen Vorlieben seine Kampfmaschinen basteln kann. So kann man aus Tifa eine schnelle sowie sehr starke Kämpferin machen, Cloud wird ein Allrounder und aus Barret kann man einen Tank basteln, der aus der Distanz den Feinden zusetzt. Natürlich sind dies nur ein paar Beispiel und grundlegend kann jeder Kämpfer nach Belieben gestaltet werden, wobei die grundlegenden Rollen jedoch erhalten bleiben. Mithilfe der einsetzbaren Materia können die Charaktere unterschiedlichste Zauber, Techniken, oder unterstützende Fähigkeiten erlernen. Die Anzahl an einsetzbaren Materia hängt von den Waffen, deren Modifikationen, und der Rüstung ab.

Abseits des Kampfes und dem Entwicklungsbaum bietet das Final Fantasy VII Remake eine Wagenladung an Minispielen, Nebenaufgaben und Beschäftigungen. Immer wieder wechselt das Gameplay vom klassischen Rollenspiel zu Abschnitten mit Fahrzeugen, kleineren Geschicklickeitsaufgaben, oder generellen optionalen Minispielen, die neben einer höheren Frustgrenze auch mächtige Belohnungen bescheren. Gleiches gilt auch für die Nebenaufgaben. Diese fühlen sich allgemein nicht lästig, oder die Spielzeit streckend, sondern in der Welt logisch integriert, an. Dabei werden viele kleine Geschichten erzählt, die zwar in der Spannung schwanken, aber dennoch die Spielwelt vertiefen.

Spielerisch macht das Final Fantasy VII Remake sehr viel Spaß und bietet kaum Platz für Kritik, da sich die verschiedenen Elemente zu einer harmonischen Mischung zusammenfügen.


FANTASY VII REMAKE – (c) Square Enix

Genug vom Gameplay und hin zur Technik. Optisch sieht das Final Fantasy VII Remake grandios aus und begeistert durch opulente Zwischensequenzen, sowie einer lebendig anmutenden Spielwelt. Auch wenn sich hier und da verwaschene Texturen in die Spielwelt einschleichen, trübt dies den positiven Eindruck bedingt, da es Square Enix geschafft hat, aus der Illusion der Großstadt Midgar tatsächlich eine imposante Metropole zu erschaffen. Besonders der Wallmarkt sieht wirklich klasse aus und erinnert an die Spielwelten von Shenmue.

Es gibt aber nicht nur was für die Augen, sondern auch die Ohren. Der neue Soundtrack aus den Federn von Mitsuto Suzuki, Nobuo Uematsu & Masashi Hamauzu bezieht sich angenehm auf das Original und bringt neu aufgelegte klassische Stücke, aber auch viele komplett neue Stücke in das Spiel mit ein, was perfekt zur Atmosphäre passt, sowie die Stimmungen im Spiel geradezu meisterhaft unterstreicht.


Alles in allem ist der erste Teil des Final Fantasy VII Remakes ein hervorragendes Spiel, das qualitativ sehr hochwertig ist und in allen Belangen zu gefallen weiß, wenngleich sich gern mal kleinere Kritikpunkte einschleichen, die das positive Gesamtbild nur minimal trüben. Sowohl Fans als auch Neueinsteiger der Final Fantasy Reihe werden mit diesem Spiel ihre Freude haben und es machte echt Spaß, in diese „neue“ von Final Fantasy VII einzutauchen.

Ich vergebe für das Final Fantasy VII Remake (und ja es ist ein vollwertiges Spiel) die Wertung spielenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Final Fantasy VII Remake | Review | Teil A: Story & Charaktere

Titel: Final Fantasy VII Remake
Entwickler: Square Enix Business Division 1
Publisher: Square Enix
Plattform: PS4
Release: 2020

Nach knapp 28 Stunden setzte der Abspann ein und ich hatte den ersten Teil des großen Final Fantasy VII Remakes beendet. All meine Zweifel, die ich im Vorfeld hatte, wurden beseitigt und ich hatte eine sehr gute Erfahrung mit kleinen Mankos. In diesem ersten Teil der Rezension gehe ich spoilerfrei auf die Handlung und die Charaktere ein. Im zweiten Teil wird das Gameplay und die Technik unter die Lupe genommen. Ich wünsche euch nun viel Spaß!


FANTASY VII REMAKE – (c) Square Enix

Der erste Teil des Remakes beschäftigt sich mit der Midgar Episode des Originals. Somit dient dieses Spiel zur Etablierung der wichtigsten Hauptfiguren (fürs Erste), dem großen Kreis der Gegenspieler, sowie der Einführung von Sephiroth, dem Todfeind für alles und jeden.

Das Spiel beginnt klassisch mit dem Sturm auf den Mako-Reaktor von Sektor 5, bei dem wir den Protagonisten Cloud Strife & Barret Wallace, ein weiteres wichtiges Mitglied der Heldentruppe, kennenlernen. Weiters lernt man in diesem ersten Abschnitt die Nebenfiguren Biggs, Wedge und Jesse kennen. Nach diesem Abschnitt lernt man Tifa in Sektor 7 kennen und dann wird auch die weitere Vorgehensweise klar.

Da der Shinra-Konzern wegen der Nutzung von Mako-Energie den Planet langsam tötet, hat AVALANCHE dem Konzern den Krieg erklärt und setzt diesem mit Guerilla-Taktiken zu. Shinra ist jedoch nicht nur der größte Energieversorger der Welt, sondern (offenkundig) auch eine Art Weltregierung mit einer riesigen Armee, einem Geheimdienst und gigantischem Einfluss. Mit Präsident Shinra an der Spitze, dessen Sohn Rufus, Professor Hojo, Palmer, Scarlet, Reeve Tuesti, Heidegger, sowie den Turks unter der Führung von Tseng, stehen den Helden eine Vielzahl an Gegenspielern gegenüber.

Im Zuge der weiteren Missionen lernt Cloud Aerith kennen, die sich der Truppe anschließt und nach einem Kampf gegen die Turks wird der Sturm auf das Shinra Hauptquartier beschlossen, nachdem sich die Truppe mit dem Mafiaboss Don Corneo herumschlagen musste. Dort wird auch endlich der große Gegenspieler Sephiroth vollständig enthüllt. Die Truppe verlässt Midgar und begibt sich auf eine epische Quest zur Rettung der Welt …


Es ist unglaublich was aus der Midgar Episode gemacht wurde. Das Final Fantasy VII Remake nimmt alles aus dem Grundspiel und baut dieses zu einem vollwertigen Rollenspiel aus. Die Handlung entwickelt sich hervorragend und die Spannungskurve nimmt kontinuierlich zu, verliert aber nichts an ihrer Dynamik nach den jeweiligen Spannungskurven. Neben der Rahmenhandlung wird der Plot um viele kleine Nebenhandlungen ergänzt, in denen beispielsweise die Figuren Biggs, Wedge und Jesse wesentlich mehr ausgebaut werden und somit ihr Image als Abziehbilder hinter sich lassen können.

Was ich bekritteln muss, ist der Aufbau mancher Missionen im Spiel, besonders die Reaktormissionen, sowie ein Abschnitt im Shinra Hauptquartier, die etwas arg gestreckt wirken und meiner Meinung nach 10 bis 20 Minuten zu lang sind fürs eigene Wohl. Durch diesen Eindruck wirken manche Abläufe etwas repetitiv, allerdings tritt dieser Eindruck nur sehr selten auf, da das Spiel gern durch Abwechslung glänzt und dem Spieler diverse verschiedene Mechanismen entgegenwirft, aber dazu im zweiten Teil mehr.

FANTASY VII REMAKE – (c) Square Enix

Auch das Ende des Spiels, selbst wenn es wirklich bombastisch inszeniert ist, hat seine kleinen Problemen in Bezug auf die Inszenierung des Endbosses, sowie auf Sephiroth, der hier eher wie die Advent Children Version des Charakters wirkt und weniger wie der legendäre Soldat. Generell finde ich es gut, wenn Sephiroth stärker im Fokus dieser ersten Episode steht, aber trotzdem wird es nur bedingt geschafft ihn als düstere Bedrohung aus den Schatten zu etablieren. Er bekommt jedoch seinen Fanservice Auftritt, allerdings hoffe ich hier auf eine stärkere Besinnung auf das ursprüngliche Final Fantasy VII. Wer im Remake leider komplett leer ausgeht, ist Red XIII dessen Charakter auf einen bloßen Supporter reduziert wird.

Erzählerisch wie inszenatorisch spielt das Final Fantasy VII Remake in einer sehr hohen Liga und verfügt definitiv über mehr Stärken als Schwächen, da sich die Handlung genau richtig entwickelt, um den Spieler dauerhaft motivierend durch die Kampagne zu führen, aber auch die Nebenmissionen, von denen es viele optionale, sowie ein paar in die Haupthandlung integrierte gibt, wissen zu gefallen. Auch die Charakterentwicklung funktioniert sehr gut, wenngleich es immer etwas zu bemängeln gibt, wobei hier das wahrhaftige Kunststück gemeistert wurde, eine große Anzahl an Figuren zu etablieren.

Im zweiten Teil dieser Rezension schauen wir uns das Gameplay und die technischen Aspekte des Spiels an, da man auch hier einiges dazu sagen kann. Untenstehend findet ihr noch einen kurzen Abschnitt zum Ende, der mit einer Spoilerwarnung versehen ist!


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SPOILER!

In der Endsequenz mutiert das Final Fantasy VII Remake etwas zu stark in Richtung Kingdom Hearts, was primär nichts Schlechtes ist, aber auch nicht wirklich zu Final Fantasy passen mag. Nicht nur bekämpfen die Helden die Moiren und damit das Schicksal, was wirklich out of place wirkt, nein auch ein Zack Flashback muss her, der absolut nicht in diesen Teil des Spiels passt. Zack gehört zu jenen Figuren, die für Clouds Entwicklung als Charakter enorm wichtig sind und dezidiert nicht an den Anfang des Spiels gepappt werden sollten. Mir ist natürlich bewusst, dass der Charakter Zack ein absoluter Fanliebling ist, aber sein Auftritt trübt für mich zumindest etwas meinen positiven Eindruck vom Spiel. Auch das „Spoilern“ von Meteor und weiteren späteren Ereignissen im Endkampf sollen wohl die Neugier auf mehr schüren. Für Veteranen des Spiels entsteht hier kein Mehrwert und neue Spieler könnten dadurch im späteren Verlauf den „Wow“-Effekt verlieren. Gleiches gilt auch für Sephiroth, der hier bereits der „One Winged Angel“ ist, obwohl er dies erst zum Ende des Abenteuers werden sollte und der Kampf gegen Cloud wie eine Mischung aus Advent Children und Endkampf des Originals wirkt.

Das Ende des Spiels mag kein totaler Ausfall sein, allerdings wirkt es bedeutend weniger stimmig, als der Rest des Spiels und es wirkt mehr wie ein abschließendes Ende, als der Beginn eines gigantischen Abenteuers.

Lucifer Band 2 | Review

Titel: Lucifer BD 02
Autor: Dan Watters
Zeichner: Max Fiumara and Sebastian Fiumara
Seiten: 148
Verlag: DC/Panini

Lucifer geht in die zweite Runde und dieser Band war ein höllischer Spaß (freut euch auf die kommende Doom Mania, da hört ihr das öfter!)!


Mehr vom Sandman Universe

The Sandman Universe One-Shot

Bücher der Magie BD 01

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House of Whispers BD 01 (Die Unrezensierbaren)


Was bisher geschah …

Seit seiner Rebellion gegen den Himmel und seinem Abgang aus der Hölle war das Leben von Lucifer nicht gerade leicht. Inzwischen ist, er alt und gebrochen, an einem mysteriösen Ort gefangen, von dem es kein entkommen zu geben scheint. Doch Verschwörer in der Welt der Lebenden trachten nach seinem Leben, was zu einem neuen Kapitel im Leben des gefallenen Erzengel führt …


Lucifer Band 1 Review


Die Hexe Sycorax, Lucifers verflossene, ist wieder unter den Lebenden, aber das bringt dem Lichtbringer zahlreiche Probleme ein. Gott ist nicht gewillt die Rückkehr von Sycorax ohne weiteres hinzunehmen. Während der Erzengel Raguel die Rache des Herrn androht, sucht Lucifer in den Unterwelten der verschiedenen Götterwelten nach einer passenden Heimat für seine Exgeliebte. Sycorax ruft zum Hexensabatt auf und Lucifers Sohn Caliban begibt sich auf eine Suche nach sich selbst …


Was mir bereits an Spirits an Vengeance so gut gefallen hat, wird in Lucifer Band 2 in abgewandelter Form auf die Spitze getrieben.

Die verschiedenen Handlungsstränge, sei es nun Lucifers Odyssee, Raguels Dialoge mit Caliban oder die Versammlung der Hexen, sind einzeln bereits sehr gelungen und ergeben gesamt ein stimmiges Gesamtbild, welches durch viele starke Bilder glänzt und verschiedenste Götterwelten präsentiert. Vom Christentum über den Hinduismus bis hin zu den Welten der antiken Götter. Dank des Zeichenstils wirkt jede einzigartig, düster und faszinierend.

Optisch war die Silberstadt der Engel mein absolutes Highlight, aber auch die Hölle hatte ihre Reize (wow das klingt falsch) wobei nicht nur die Orte, sondern auch die Figuren durch die Optik wie aus einem klassischen Kunstwerk und weniger wie aus einem Comic wirken.


Alles in allem gefällt Lucifer Band 2 nicht nur durch die durchgehend unterhaltsame Geschichte, sondern auch durch die schicke optische Präsentation, die sich durch viele starke Bilder und einen angenehm düsteren Ton auszeichnet. Für Fans von Dark Fantasy Comics ist dieser Band wirklich ein Fest und die oben genannten Stärken bringen Lucifer Band 2 die Wertung lesenswert ein!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Dragon Ball Super Vol. 1: EP.: 01 – 13 | Review

Titel: Dragon Ball Super
Folgen: 131
Staffeln/Vol.: 12

Ich bin ein großer Dragon Ball Fan. Klar es gibt einiges, dass ich an diesem Franchise kritisieren kann, aber im Großen und Ganzen hänge ich sehr am Franchise. Im Zuge der Anime Offensive 2020 habe ich mir 3 Boxen des Dragon Ball Super Anime aus dem UK geholt, um diese Bildungslücke endlich zu schließen!


Anime Offensive 2020

Dragon Ball: Kampf der Götter

Dragon Ball Z: Ressurection F

Dragon Ball Super: Broly

Dragon Ball FighterZ

Dragon Ball und der Spannungsbogen


Seit dem Sieg über den Dämon Boo ist Frieden auf der Erde eingekehrt. Während Son Goku endlich einer richtigen Arbeit nachgeht, Son Gohan Bücher wälzt, Mister Satan sich in falschem Ruhm sonnt und Vegeta trainiert, um der allerbeste zu werden, sowie einen Familienausflug macht, erwacht in den Tiefen des Universums eine uralte Macht. Beerus, der Gott der Zerstörung, ist erwacht und begibt sich auf die Suche nach dem Super Saiyajin Gott, der unter anderem in Son Goku vermutet wird. Als Beerus auf der Geburtstagsfeier von Bulma keinen Pudding bekommt, droht die Situation zu eskalieren. Kein Super Saiyajin Gott und kein Pudding. Beerus droht die Erde zu zerstören allerdings schaffen es Son Goku, Son Gohan, Son Goten, Trunks, Vegeta und die schwangere Videl den Gott zu erschaffen. Son Goku stellt sich mit der Macht eines Gottes dem mächtigen Beerus entgegen mit dem Deal; wenn Goku gewinnt, wird die Erde nicht zerstört …


Die Handlung der ersten dreizehn Episoden ist im groben eine erweiterte, sowie etwas abgewandelte Form des Films Kampf der Götter und schafft die Besonderheiten des Films gelungen als Serie umzusetzen. Im Fokus steht der Humor, der sich besonders auf der Feier von Bulma bemerkbar macht, wenn Beerus und sein Assistent Whis die Köstlichkeiten der Erde kennenlernen und Vegeta sich regelmäßig zum Affen macht, damit Beerus nicht zu flippen anfängt.

Trotz mancher Streckungen in den Kämpfen ist das Tempo der Handlung angenehm hoch und die kleinen Ergänzungen, wie Vegeta Familienausflug, sind nette Zusätze.

Die Serie ist grundlegend recht hochwertig animiert, aber dennoch schwankt die Qualität mitunter sehr stark. Besonders der erste Kampf zwischen Goku & Beerus ist alles andere als schön anzusehen. Zum Ende hin wird die Qualität allerdings wieder wesentlich hochwertiger!

Auf die Ohren gibt es einiges, da sowohl die englische als auch die japanische Synchronisation sehr wohlklingend sind.


Zusammengefasst ist Dragon Ball Super Vol. 1 ein toller Einstieg in die Serie und knüpft harmonisch an Dragon Ball Z aber auch an Dragon Ball Classic an, was den Humor angeht. Auch wenn die ersten 13 Folgen nicht immer die hohe Animationskunst sind, ist der Look der Serie ansprechend und ein paar Kämpfe sehr wertig animiert.

Für Fans von Dragon Ball ist die Serie definitiv ein Fest, aber auch Neueinsteiger können mit der Serie durchaus Freude haben. Ich vergebe für Dragon Ball Super Vol. 1 die Wertung sehenswert- !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Nerds mit Akzent Folge 3 ist da!

Es ist soweit; die dritte Nerds mit Akzent Folge ist da und wir schweifen mal wieder zu weit vom Thema ab!

Nerds mit Akzent Folge 3

Wir quatschen über Lesehighlights im März, durchblättern die Panini Vorschau 91 und geben eine Vorschau auf den kommenden Doomsday Clock Podcast!

Mehr zu Doosmday Clock – Watchmen findet ihr hier!

Gedanken zu Doomsday Clock Band 1

Die Uhr steht auf neun vor zwölf … das Ende naht!


Zwei Erden. Zwei Metawesen. Zwei Gruppen mit Superhelden. Einmal die Erde Prime mit Batman, Superman und der Justice League und dann die Welt der Watchmen mit dem klügsten Menschen der Welt, Ozymandias, und dem brutalen Rohrschach. Die Welten sterben und es wird Zeit, dass die Helden aufeinandertreffen!

Ich hatte bereits seit der ersten Ankündigung auf dieses Event das Gefühl, hier etwas Großes zu bekommen. Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, war ich einerseits begeistert und andererseits positiv überrascht, wie hoch das Tempo der Handlung ist. Nach einer kurzen Einleitung geht das Event sofort zur Sache und wirft den Leser in die Handlung, deren Prämisse überraschend simpel ausgefallen ist. Da die Welt der Watchmen stirbt, reisen Ozymandias, Rohrschach II und zwei weitere Handlanger auf die Erde Prime, um dort Dr. Manhattan zu finden. Als sich die Suche schwieriger als erwartet herausstellt, werden Lex Luthor & Bruce Wayne, die beiden klügsten Menschen der Welt, aufgesucht.

Ich mag die simple Prämisse der Geschichte, die trotzdem Tiefgang bietet und vom üblichen „Superschurke bedroht die Welt/das Universum/das Multiversum“ Szenario erzählt.

Auf der optischen Ebene sieht Doomsday Clock hervorragend aus und der moderne Stil tut den Figuren wirklich gut. Dank den dunklen Farben wird auch das Szenario stärker hervorgehoben.

Der erste Band bildet einen starken Einstieg in das Doomsday Clock Event und es überrascht nicht wirklich, dass die Charaktere aus Watchmen so harmonisch zu den Figuren aus dem DC Universum passen. Besonders Rohrschach & Batman, oder Ozymandias & Lex Luthor ergeben sehr interessante Teams. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergehen wird!


Mehr zu Watchmen


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Midway – Für die Freiheit | Review

Titel: Midway – Für die Freiheit
Originaltitel: Midway
Regie: Roland Emmerich
Laufzeit: 139 Minuten

Hey, endlich wieder ein Historiendrama auf dem Blog. Das hatten wir schon länger nicht mehr und dazu noch eines über den zweiten Weltkrieg. Auf Midway habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut, auch wenn Roland Emmerich nicht zu meinen bevorzugten Filmemachern zählt. Warum mir der Film trotzdem gut gefallen hat, erfahrt ihr jetzt!


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Die dunkelste Stunde

Dunkirk

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Outlaw King


Wir schreiben das Jahr 1937. Der Zweite Weltkrieg bahnt sich an, aber in Asien beginnt der Pazifikkrieg zwischen dem Kaiserreich Japan und China. Edwin T. Layton, der amerikanische Marineattache in Japan, erhält vom japanischen Admiral Yamamoto die indirekte Warnung, dass ein Kappen der Ölversorgung Japans durch die USA die radikalen Kräfte im Land stärken würde …

Drei Jahr später. Der Zweite Weltkrieg tobt in Europa und in Asien erobern die Japaner immer mehr Gebiete. Im Zuge eines Überraschungsangriff attackieren japanische Truppe den Marinestützpunkt Pearl Harbor, was die USA in den Krieg zwingt, um Asien und sich selbst vor dem japanischen Kaiserreich zu retten.


Midway schildert die Ereignisse des Pazifikkrieges vom Anfang 1937, über den Angriff auf Pearl Harbor, bis hin zur legendären Schlacht um Midway aus der Sicht verschiedener Figuren, vornehmlich dem Sturzkampfpiloten Richard Hasley Best. Dabei verzichtet der Film weitestgehend auf den Patriotismus, der eigentlich zu erwarten war, sondern schildert den Krieg recht schonungslos und zeigt die USA mehr als die Hälfte des Films mit dem Rücken zur Wand, was auch weitestgehend der Realität entspricht. Auf der anderen Seite wird auch die japanische Seite beleuchtet, die durchaus wissen, dass sie den Krieg langfristig nicht gewinnen können, wenn die USA ihr volles Potenzial entfesselt.

Ein großes Lob muss ich an den Cast aussprechen, der großteils zu überzeugen weiß und durch den die Atmosphäre des Krieges einerseits authentisch, amdererseits durch die stark inszenierten Bilder, die leider oftmals stark vom CGI geschwängert wurde, manchmal etwas überzogen wirkt. Die größte Herausforderung eines Historienfilms ist es, eine bekannte Geschichte so zu erzählen, das sie sich an historische Tatsachen hält, aber gleichzeitig spannend ist. Dieses Kusntstück schafft Midway sehr gut!

Zusammengefasst mag Midway sicher nicht das beste Historiendrama aller Zeiten sein, weiß aber seine historische Vorlage spannend zu erzählen und dabei (teilweise) interessante Charaktere zu etablieren, wobei auch ein klarer Hauptcharaker gestellt wird, der dem Zuseher als Anker dient. Die Bilder des Films sind sehr imposant, auch wenn man das CGI gut erkennt, was die Authentizität etwas leiden lässt. Ich vergebe für Midway die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Filmvergleich: Watchmen Kinofassung vs Ultimate Cut | Gastbeitrag von Ainu89

Nachdem DerStigler so nett war und mich gebeten hatte für sein Special zum Thema „Watchmen“ etwas beizusteuern, fiel die Überlegung zunächst auf die neue Sky-Serie.

Danke an Ainu89 für diesen tollen Vergleich!


Nachdem DerStigler so nett war und mich gebeten hatte für sein Special zum Thema „Watchmen“ etwas beizusteuern, fiel die Überlegung zunächst auf die neue Sky-Serie. Nachdem ich aber nun einmal kein Sky habe (und auch keines möchte), wurde aus der Idee nichts. Zum Glück war schnell die nächste gefunden, denn ich hatte meinem Mann erst zu Weihnachten den, endlich auch auf Deutsch erschienenen, „Ultimate Cut“ der Verfilmung geschenkt. Nach einer kurzen Rücksprache war also klar, es wird ein Filmvergleich zwischen der Kinoversion und dem Ultimate Cut. Mit dem Thema für den Artikel ging dann aber die nächste Überlegung einher: Wie sollte ich den Artikel gestalten? So ähnlich wie bei einem Wettkampf, wo ich die beiden Kontrahenten in unterschiedlichen Kategorien gegeneinander antreten lasse? Oder doch lieber etwas sachlicher, indem ich all die Unterschiede tabellarische anführe? Entschieden habe ich mich schließlich weder für das eine, noch für das andere, sondern einen dritten Weg gewählt, indem ich euch im Folgenden darlegen will, wieso ich die Ergänzungen und Erweiterungen des Ultimate Cut als sinnvoll erachte, für eine aller erste Sichtung aber dennoch immer die Kinoversion vorziehen und empfehlen würde.

Starten möchte ich aber erst einmal mit ein paar einleitenden Worten zu der Verfilmung an sich. 2009 war es soweit. Comicfans weltweit saßen gespannt in ihren Kinositzen, immerhin hatte sich ein Regisseur namens Zack Snyder, damals vor allem durch seine letzte Regiearbeit, die filmische Adaption des Comics „300“ bekannt, an die Verfilmung des unter Kennern äußerst beliebten Watchmen-Comic gewagt. Zu diesem Comic gibt es hier auf diesem Blog übrigens schon einen sehr spannenden Beitrag, den ich euch hiermit ans Herz legen möchte. Aber zurück zum Thema, die Erwartungen waren also groß, denn Snyder hatte mit besagter 300-Verfimung bewiesen, dass er ein unfehlbares Auge für Style und Coolness besaß. Und tatsächlich wurde „Watchmen“ zum Erfolg und zählt heute, ganz zu Recht, für viele zu den besten Comicverfilmungen aller Zeiten. Das war auch möglich, weil bereits die Kinoversion eine respektable Laufzeit von 163 Minuten vorweist, wodurch der Komplexität der Geschichte und Figuren genügend Rechnung getragen werden kann. Doch, wie bei jedem anderen Film auch, musste vieles auf dem Boden des Schneideraumes zurückgelassen werden. Kein Wunder also, dass, auch dank der anhaltenden Begeisterung für das Werk, es nicht lange dauerte, bis ein „Director’s Cut“ auf dem Markt erschien, der noch einmal zwanzig Minuten an Material drauflegte und so auf eine Laufzeit von knapp über zwei Stunden kommt. Doch das war den Verantwortlichen offenbar immer noch nicht genug, denn einige Zeit später entschieden sie sich, den Fans besagten „Ultimate Cut“ zu präsentieren. Dieser trumpft mit ganzen 215 Minuten Laufzeit auf und beweist damit eindrücklich, wer hier der Platzhirsch ist.

Natürlich sind auch hier die erweiterten und ergänzten Szenen des Director’s Cut enthalten, ein schönes Zuckerl, sicherlich, aber nichts was das Kraut wirklich fett machen würde. Manche Dialoge werden erweitert, einige ganz neue Szenen kommen hinzu, aber für das Verständnis der Geschichte wäre nichts davon wirklich dringend nötig gewesen – was wahrscheinlich mit ein Grund ist, wieso diese Ergänzungen zuerst dem Schnitt zum Opfer gefallen waren. Der größte und offensichtlichste Unterschied zwischen der Kinoversion und dem Ultimate Cut ist allerdings die Einfügung der Zeichentrickgeschichte „Tales of the Black Freighter“. Diese ist im Ultimate Cut in die Handlung eingewoben, sodass zwischendurch immer wieder Ausschnitte der gezeichneten Piratengeschichte eingeschoben werden. Diese Geschichte ist es, die dem Film eine neue Ebene verleiht, die sich einem zunächst nicht so recht erschließen möchte, im Nachhall allerdings ihr volles Potenzial offenlegt. Denn die düstere Mär von einem Seefahrer, der aufgrund eines Überfalls durch Piraten Schiffbruch erleidet, auf einer einsamen Insel anspült wird, feststellen muss, dass all seine Freunde gestorben sind und über dem unstillbaren Wunsch, seine Familie wieder sicher in die Arme schließen zu können, wahnsinnig wird, ist nichts weniger als eine Analogie auf die Haupthandlung und einige Charaktere. An dieser Stelle eine kurze Spoilerwarnung, denn es ist unmöglich darzulegen, worin die Ähnlichkeiten bestehen, ohne gewisse Handlungselemente zu verraten – ich werde mich allerdings bemühen, diese so vage wie möglich zu halten. Am offensichtlichsten kommt das verbindende Element der beiden Geschichten in der Figur der Ozymandias zum Vorschein. Ein Mann, der, von seinem eigenen Wahn getrieben, bis zum Schluss nicht einzusehen vermag, dass ihn sein eigener Verstand getäuscht hat und seine Taten keine Erlösung, sondern ein abscheuliches Verbrechen sind. Aber auch wenn wir uns die Figur des Dr Manhattan genauer anschauen, finden wir Gemeinsamkeiten, denn hier haben wir einen Mann, der sich quasi wie eine einsame Insel fühlt und seine Verbindung zu den Menschen, und dem Menschsein als solches, immer weiter zu verlieren droht, bis er schließlich zum scheinbaren Bösewicht der Geschichte mutiert. Und selbst Rorschach, als von Dämonen getriebene Seele, die so verbissen dem eigenen Moralkodex folgt, dass es ihm schließlich das Leben kostet, lässt sich ein Stück weit in „Tales of the Black Freighter“ wiederfinden. Nötig wäre diese zusätzliche Geschichte sicher nicht, immerhin bietet der Film auch ohne diesen Zeichentrick genügend Material, um einem all die beschriebenen Dilemma vor Augen zu führen. Unterhaltsam, und ein bisschen frischer Wind für alle, die den Film bereits mehrere Male gesehen hat, ist es aber auf jeden Fall – auch weil „Tales of the Black Freighter“ schon für sich genommen eine wirklich gelungene Zeichentrick-Kurzgeschichte ist.

Wie man sicher aus der obigen Beschreibung herauslesen kann, bin ich von dem Laufzeit-Biest namens Ultimate Cut durchaus angetan, und doch muss ich, wie in der Einleitung bereits angekündigt, sagen, dass ich niemandem, der den Film noch nicht kennt, diese Version empfehlen würde. Denn so spannend das Grübeln über die Verbindungen zwischen den beiden Geschichten auch sein kann, das Einfügen der einen in die anderen nimmt doch recht viel Tempo aus der eigentlichen Geschichte um die Watchmen und führt zu deutlich spürbaren, auf den ersten Blick recht willkürlichen und nutzlosen Unterbrechungen. Das mag für jemanden, der bereits weiß, wohin die Reise geht, nicht wirklich störend sein, wer allerdings die Geschichte zum aller ersten Mal in filmischer Form erleben möchte, dem würde ich zu der deutlich homogeneren, temporeicheren Kinoversion raten.

Das war es von meiner Seite aus, ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und wir lesen uns bald wieder – entweder hier oder auf meinem eigenen Blog 🙂 .


Mehr zu Watchmen – Doomsday Clock


The Amazing Spider-Man #13 | Review

Eigentlich rezensiere ich in einem Comicheft immer alle enthaltenen Ausgaben, ABER heute nehme ich es mir heraus, nur die dreizehnte Ausgabe des Heftes vorzustellen, da die beiden anderen Ausgaben über einen richtig hässlichen Zeichenstil verfügen und auch erzählerisch wenig zu bieten haben.


The Amazing Spider-Man (2018/2019er Serie) Übersichtsseite


Recap der letzten Ereignisse

Peter Parkers Leben ist ein einziges auf & ab. Zuerst verliert er seinen Doktortitel wegen der Zeit, als Dr. Oktopus in seinem Körper war, und dann seinen Job, weil seine Doktorarbeit deshalb nicht von ihm selbst geschrieben wurde. Bürgermeister Fisk aka Kingpin sabotiert seinen Ruf in der Heldengemeinde. Allein, ohne Perspektiven und am Boden, ist sein Leben trotzdem toll, da er wieder mit seiner großen Liebe Mary Jane zusammen ist. Mit diesem Antrieb nimmt es Peter auch mit den härtesten Schurken und sogar der Diebesgilde auf. Im Zuge einer Preisverleihung für seinen ehemaligen Feind J. Jonah Jameson geraten er und Peter in die Fänge von mehreren Schurken, unter ihnen Scorpion …


J. Jonah Jameson und Spider-Man sind immer noch in den Fängen von Scorpion, den Spider-Slayern und Big Man, was in einen emotionalen Kampf mündet. Als sie die Schurken besiegen können, lässt Jonah auch den Preis, den er von Kingpin erhalten sollte, sausen und an einer anderen Stelle schmieden Black-Ant, Taskmaster und Kraven finstere Ränke …


Die dreizehnte Ausgabe hat gleich zwei Funktionen, die gut erfüllt werden. Einerseits ist sie das Finale der Lebensleistung Arcs und andererseits wird am Ende ENDLICH die Beutejagd Arc mit Kraven eingeleitet (auf den ich mich seit gefühlt 100 Ausgaben freue!), in dem der Jäger mit seinen Handlangern Pokemon spielt.

Optisch funktioniert die Ausgabe ebenfalls wieder sehr gut und der Stil von Ryan Ottley ist sehr angenehm für das Auge, aber auch sehr detailliert, besonders was Gesichter, sowie Emotionen angeht!


Zusammgefasst ist die dreizehnte Ausgabe von The Amazing Spider-Man (im achten Heft) erneut sehr hochwertig in puncto Handlung und Stil, was ein lesenswert verdient macht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Mein Nachbar Totoro | Gedankenspiel [Kultfilm #6]

Titel: Mein Nachbar Totoro
Originaltitel: となりのトトロ
Regie: Hayao Miazaki
Laufzeit: 86 Minuten
Release: 1988

Eigentlich könnte ich fast alle Filme von Studio Ghibli in dieses Format packen aber ich will mich im Endeffekt, auf die drei beschränken, die wohl den größten Impakt ausgelöst haben. Dies wären Chihiros Reise ins Zauberland, Nausicaä aus dem Tal der Winde und der heute thematisierte Mein Nachbar Totoro aus dem fernen Jahr 1988.


Kultfilm Übersichtsseite


Professor Tatsuo Kusabake zieht im Jahr 1958 mit seinen beiden Töchtern, Satsuki und Mei, aufs Land damit die Familie bei der Mutter der Kinder sein kann, die sich in einem Krankenhaus erholt. Nachdem sich die Familie eingelebt hat lernen die beiden Geschwister nacheinander den Waldgeist Totoro kennen und entdecken Rußmännchen (kleine Kamingeister) im Haus. Als die Familie nach einiger Zeit ein Telegramm erreicht, dass die Mutter doch nicht wie geplant das Krankenhaus verlassen darf, bricht für die Geschwister ihre Welt zusammen und Mei möchte ihre Mutter mit besonderem Gemüse, dass jeden der es isst, schnell wieder gesund werden lässt, besuchen. Alleine macht sie sich auf dem Weg ins Krankenhaus und Satsuki bittet Totoro um Hilfe, damit sie ihre Schwester wieder finden kann …


Vor seiner Veröffentlichung als finanzielles Risiko angesehen erwies sich Mein Nachbar Totoro kurz nach seiner Premiere bereits als sehr erfolgreich und hat sich bis heute einen sehr guten Ruf aufgebaut, dem der viel mehr als gerecht wird. Mein Nachbar Totoro ist der klassische japanische Kinderfilm schlecht hin und hat, wie so viele andere Werke von Studio Ghibli einen zeitlosen Stil, der ihn für so ziemlich jede Generation von Zusehern zugänglich macht. Durch seine geradlinige Erzählung, seiner gefühlvollen Schilderung der kindlichen Erlebniswelt und den herzerweichenden Figuren ist Mein Nachbar Totoro nicht nur für Kinder, sondern für Leute jeder Altersgruppe geeignet die entwaffnende, liebevolle Atmosphäre des Films die eigenen Kindheitstage wieder aufleben lässt.

Mein Nachbar Totoro schafft es gekonnt eine reale und eine fantastische Welt zu kombinieren und dabei japanische Traditionen einfließen zu lassen, was ein tiefgreifenderes Verständnis für die japanische Kultur ermöglicht aber auch das ländliche Leben in Japan beleuchtet.

Diese liebevolle und gleichzeitig friedliche Atmosphäre wird durch einen ebenso liebevollen, wie wunderschönen Soundtrack unterstrichen für den sich der großartige Joe Hisaishi auszeichnet, dessen vielfältiges Werk prägend ist für eine lange Ära in der Studio Ghibli Filmografie.


Am Ende des Tages Mein Nachbar Totoro vielleicht etwas untergehen im Vergleich zu den großen, epischen Werken wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzession Mononoke, Das wandelnde Schloss oder das Schloss im Himmel aber manchmal reicht es bereits aus, wenn man keine epische, aber dafür eine herzerweichende Geschichte über zwei Geschwister erzählt, deren größter Wunsch es ist, dass ihre Mutter bald wieder gesund wird und sie von einem freundlichen Waldgeist Hilfe bekommen. Die Stärken von Mein Nachbar Totoro liegen klar auf der Hand und man merkt sehr deutlich, wie viel Liebe in diesem Film steckt der, wie auch seine „Kollegen“, generations- und altersübergreifend für jede Zielgruppe geeignet ist. Mein Nachbar Totoro ist das perfekte Beispiel dafür wie zeitlos ein Kinderfilm sein kann, der auch gleichermaßen eine lehrreiche Funktion einnimmt und spielerisch die japanische Kultur, Lebensweise und die Shinto-Religion näher bringt.

Ich kann diesen Film jedem empfehlen der oder die Interesse an einem klassischen japanischen Kinderfilm hat, der zwar Zuckerguss bietet, aber dabei gleichzeitig so unfassbar liebenswert ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Ash vs. Evil Dead Staffel 3 | Review

Titel: Ash vs. Evil Dead
Episoden: 30
Staffeln: 3
Sender: Starz/Amazon

All hail to the king baby!

Aller guten Dinge sind drei, oder? Nun eigentlich sind die dritten Teile einer Reihe für mich die schwächsten Ableger aber bei Ash vs. Evil Dead trifft das zum Glück nicht zu!


Tanz der Teufel

Tanz der Teufel II


Was bisher geschah …

Vor 30 Jahren hat Ash erfolgreich gegen die Mächte der Finsternis gekämpft. Als er im Drogenrausch die Dämonen aus dem Necronomicon erneut beschwört, wird er als (unfreiwilliger) Retter der Welt damit beauftragt die Dämonen erneut zu besiegen. Am Ende der ersten Staffel schließt er einen Waffenstillstand mit der Dämonin Ruby, der bricht als sich ihre Kinder gegen sie stellen. Zusammen mit den Geisterverdreschern kämpfen Ash und Ruby gegen die Mächte der Finsternis in der Gegenwart und Vergangenheit um die Welt zu retten!


Ash vs. Evil Dead Staffel 1

Ash vs. Evil Dead Staffel 2


Nach einem weiteren Sieg über die Mächte der Finsternis ist Ash zum Held von Elk Grove geworden, aber Ruhe ist ihm nicht vergönnt. Pablo merkt, durch seine Verbindung mit dem Buch der Toten, dass das Böse erneut aktiv ist um die Welt der Menschen zu vernichten. Als Ash auch noch seine Tochter Brandy kennenlernt, wird seine Welt erneut aus den Fugen geworfen. Ash muss sich als um die Sicherheit seiner Tochter kümmern und erneut die Welt vor einer Invasion der Dämonen retten!


In der dritten Staffel von Ash vs. Evil Dead wird der Mix aus Horror, Komödie und Slapstick durch einen Hauch Familiendrama ergänzt, was der allgemeinen Entwicklung der Figuren zugutekommt und Brandy ergänzt den Kreis der Hauptcharaktere sehr gut.

Erneut wird das Evil Dead Universum massiv erweitert, dieses Mal um eine Zwischenwelt die etwas an Silent Hill erinnert, aber perfekt zum Franchise passt und einen angenehmen Kontrast zur Zeitreise aus der zweiten Staffel bildet.

Auch feiert der böse Ash seine Rückkehr, nachdem bereits in Staffel 1 ein böses Spiegelbild unseres Helden aufgetaucht ist und das Prinzip des bösen Ash zeigt auf, dass Bruce Campbell auch durchaus einen Schurken spielen kann. Dazu kommt ein Armee der Finsternis würdiger Cliffhanger, der angenehm an die Vergangenheit anknüpft und gleichzeitig Lust auf eine weitere Fortsetzung macht!


Alles in allem ist Ash vs. Evil Dead Staffel 3 ein würdiger Abschluss der die Stärken der Serie weiter ausbaut und die Handlung zu einem würdigen Ende führt, mit einem interessanten Ausblick auf die (mögliche) Zukunft des Franchise. Sowohl der Cast als auch die Handlung wissen zu gefallen und der Mix aus Horror, Komödie und Familiendrama weiß erneut zu gefallen. Somit hat sich die dritte Ash vs. Evil Dead Staffel ein sehenswert verdient und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Der Schacht (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #23]

Titel: Der Schacht
Originaltitel: El Hoyo
Regie: Galder Gaztelu-Urrutia
Laufzeit: 94 Minuten

Nachdem unser Hirn im letzten Film auf kleiner Flamme weich gekocht wurde, wird es heute nicht nur tiefgründiger, sondern auch philosophischer mit einer gesunden Portion Horror.


Die Netflixers Übersichtsseite


„Es gibt drei Arten von Leuten: die von oben; die von unten; die, die fallen.“

– Trimagasi: erste Worte im Film

Goreng hat sich freiwillig in den Schacht einweisen lassen, ein Gefängnis mit über 300 Ebenen. Nach sechs Monaten im Schacht soll er einen anerkannten Abschluss erhalten. Er erwacht auf der Ebene 48 mit seinem Zellennachbarn Trimagasi, der ihm widerwillig erste Informationen über das Gefängnis und den Alltag gibt. Je zwei Insassen sind für einen Monat auf einer Ebene und laden danach auf einer anderen. Von Ebene 1 bis 333 ist alles möglich. Im Boden jeder Ebene ist ein großes Loch. Einmal pro Tag wird ein Lift herabgelassen, auf dem sich erlesene Speisen befinden. Pro Ebene haben die Insassen zwei Minuten Zeit um zu essen. Je weiter der Lift nach unten fährt, umso weniger haben die Insassen zu essen. Goreng muss also nicht nur mit dem harten Alltag im Schacht klarkommen, sondern auch einen Sinn sowie Funken Menschlichkeit im Schacht finden …


Der Schacht ist ein sehr interessanter Film. Auf den ersten Blick will das Werk in die Kerbe von Cube schlagen, setzt den Fokus aber auf eine Allegorie auf den Kapitalismus, mit einem Klassensystem (Ober- und Unterschicht) sowie einer scharfen Kritik an sozialer Ungleichheit, mit dem daraus resultierenden Verlust von Menschlichkeit. Wer Oben ist, hat mehr und alle die darunter sind, sind weniger wert. Ein Dialog hat keinen Sinn. Gleichzeitig erfahren alle Insassen, sofern sie Überleben, das gleiche Schicksal mit der sozialen Ungerechtigkeit, sobald die Ebenen getauscht werden.

Ob sich dahinter ein soziales Experiment verbirgt, ist unklar, da der Film sehr wenig verrät, zumindest in den ersten beiden Akten. Im Finale werden dann doch ein paar Informationen mehr offenbart, die dem Film etwas die Dynamik sowie die Mystik nehmen. Schließlich ist es immer am spannendsten wenn man selbst Interpretationen zum Besten geben kann und sich Gedanken über die Hintergründe machen kann/muss.

Die verwendeten Themen heben sich klar vom typischen Einheitsbrei des Genres ab und lassen sehr viel Raum für Interpretation aber auch davon abgesehen bietet der Schacht eine dichte Atmosphäre und menschliche Abgründe, welche die Figuren im Gefängnis, zumindest die paar mit denen Goreng interagiert, interessant wirken lassen.

Einen großen Reiz übt das Gefängnis aus, welches in seiner Struktur endlos wirkt und beinah wie der Weg zum Himmel (nach oben), in die Hölle (nach unten) und mit dem Fegefeuer in der Mitte wirkt.


Der Schacht ist ein interessanter aber auch komplizierter Film, der auf den ersten Blick wie ein Verschnitt des Klassiker Cube wirkt, aber auf den zweiten Blick so viel mehr zeigt und zu bieten hat. Die sozialkritischen Themen werden clever verpackt und gleichzeitig offenkundig genutzt, um allen Zusehern in Nuancen den Tiefgang zu präsentieren aber nur denen, die etwas über den Film nachdenken, das volle Potenzial des Tiefgangs eröffnen. Leider verliert sich der Film zum Ende hin etwas zu sehr in Gewalt und verrät auch ein paar Details zu viel für das eigene Wohl.

Trotzdem vergebe ich für Der Schacht ein verdientes sehenswert- !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Ash vs. Evil Dead Staffel 2 | Review

Titel: Ash vs. Evil Dead
Episoden: 30
Staffeln: 3
Sender: Starz/Amazon

Groovy!

In der zweiten Staffel geht Ash vs. Evil Dead neue Wege, aber die Dämonen lassen Ash und die Geisterverdrescher einfach nicht Frieden. Tja Pech für sie!


Tanz der Teufel

Tanz der Teufel II


Was bisher geschah …

30 Jahre nach dem Horror in der Hütte im Wald beschwört Ash im Drogenrausch erneut die Dämonen aus dem Necronomicon. Zusammen mit Pablo und Kelly begibt sich Ash auf einen irren Roadtrip, um das Buch der Toten tief unter der Hütte zu vergraben. Die Dunkelwanderin Ruby (ein mächtiger Dämon) verfolgt die Gruppe und schließt am Ende einen Waffenstillstand mit den Geisterverdreschern. Ash und co können friedlich in Jacksonville Florida leben und Ruby bekommt das Buch der Toten, mit dem sie die Mächte der Finsternis in Schach hält.

Ash vs. Evil Dead Staffel 1


Eigentlich wollten Ash und die anderen friedlich in Jacksonville (Florida) leben aber die Idylle wird durch einen Angriff der Dämonen gestört. Der Waffenstillstand ist offenkundig vorbei und Ruby ist in Elk Grove, der Heimat von Ash. Erneut müssen die Geisterverdrescher ausziehen um die Welt zu retten. Dabei muss Ash nicht nur meiner Vergangenheit in Elk Grove klarkommen, sondern auch der mächtige Dämon Baal will einen vor den Latz bekommen und um Pablo zu retten, begeben sich Ash, Ruby und Kelly auf eine Reise in die Vergangenheit …


Im Endeffekt nutzt die zweite Ash vs. Evil Dead Staffel alle Stärken seines Vorgängers und legt noch etwas nach. Besonders der Humor und der überspitzte Gewaltgrad ziehen an, was in teils arg absurden Situationen mündet, in denen man nicht weiß, ob man lachen oder schockiert sein soll. Allerdings nimmt auch der Horror zu und besonders zum Ende der Staffel hinbekennt Ash vs. Evil Dead seiner Horrorzwurzeln, was in einem spannenden Szenario in einem Sanatorium mündet.

Was die Staffel ebenfalls sehr gut macht, ist die Vertiefung vom Hauptcharakter Ash. Man erfährt viel über seine Vergangenheit und wie es ihm nach den Ereignissen der Trilogie erging. Hier profiliert sich auch Bruce Campbell in seiner Paraderolle als Ash, da seine Performance viel zur glaubhaften Entwicklung beiträgt. Die restlichen Hauptfiguren wissen ebenfalls erneut zu unterhalten und die Vertiefung der Beziehung zwischen Ash, Kelly und Pablo macht erneut eine der großen Stärken von Ash vs. Evil Dead aus.


Zusammengefasst steht Ash vs. Evil Dead Staffel 2 dem Erstling in nichts nach und baut das Evil Dead Universum gekonnt weiter aus und vertieft sowohl den Charakter Ash als auch die Beziehung zwischen den Hauptfiguren weiter. Mehr Action, mehr Humor, mehr Horror, mehr Absurditäten. Ash vs. Evil Dead Staffel 2 ist ein Sammelsurium an ausgefallenen Ideen, was sicher nicht jeden Geschmack trifft, aber für Fans des Franchise definitiv geeignet ist. Damit hat Ash vs. Evil Dead Staffel 2 die Wertung sehenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Tales from the Dark Multiverse #1: Knightfall

Lasst mich euch eine Geschichte erzählen. Unser Multiversum ist ein Ort des Lebens und die Heimat zahlloser Helden. Doch daneben existiert etwas Dunkles, etwas Böses … das dunkle Multiversum. Seit der Invasion durch den Dämon Barbatos und seinen dunklen Rittern in das helle Multiversum und dem Bruch der Source Wall sterben die dunklen Welten nicht mehr.


Auf einer dieser Welten kämpfte einst der dunkle Ritter von Gotham City, genannt Batman, gegen Bane und unterlag im Kampf. Sein Körper wurde gebrochen und ein junger Krieger namens Azrael nahm den Mantel des dunklen Ritters an sich. Als es an der Zeit war, dem rechtmäßigen Batman seinen Platz zurückzugeben, kam es zum Kampf zwischen den Beschützern Gothams. Batman verlor ein weiteres Mal und Gotham fiel an einen neuen Batman …

30 Jahre später herrschte der „heilige“ Batman immer noch über Gotham aber Widerstand regte sich. Die Nachkommen des Terroristen Bane befreiten einen verstümmelten und gefolterten Bruce Wanye aus seinem Gefängnis, um ihn als Unterstützung im Kampf gegen die Tyrannei des falschen Batman zu bekommen. Dazu gaben sie ihm einen neuen Körper, aber Bruce war nicht mehr Batman … nicht mehr der den man kannte. Nach seiner langen Folter, all den Schmerzen und der Pein wurde er etwas Dunkles … ein wahrer dunkler Ritter und finsterer Beschützer Gothams wurde geboren.

Die Tyrannei endete und eine neue begann … ?


Die erste von fünf Tales from the DC Dark Multiverse Geschichten erzählt eine alternative Version der Knightfall Saga und spielt erzählerisch mit dem Titel in mehreren Varianten. Einerseits geht es um den dreifachen Fall von Bruce Wayne Batman aber auch der Fall von Azrael, dem „heiligen“ Batman steht im Fokus der Geschichte. Der große Reiz der Geschichte geht von der Dystopie aus, was wäre, wenn Azrael den Kampf am Ende von Knightfall gegen Bruce Wayne gewonnen hätte und sich selbst zum Beschützer Gothams ausgerufen hätte. Dieses Gedankenspiel funktioniert recht gut da Azrael als innerlich gebrochen und psychisch sehr labil dargestellt wird.

Abseits der Erzählung sind die Bilder von Dark Multiverse Knightfall sehr stark, sowohl was die Inszenierung, als auch den Stil selbst angeht. Der düstere Ton passt perfekt zum Szenario und verleiht dem Ganzen einen Hauch von Horrorgeschichte.

Die erste der fünf Geschichten aus dem (DC) Dark Multiverse wusste mich sehr zu unterhalten und war äußerst lesenswert.

Beim nächsten mal sehen wir uns den Tod einer wahren Legende an …


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Ash vs. Evil Dead Staffel 1 | Review

Titel: Ash vs. Evil Dead
Episoden: 30
Staffeln: 3
Sender: Starz/Amazon

Nachdem mich Altered Carbon in der zweiten Staffel massiv enttäuscht hat, habe ich beschlossen Ash vs. Evil Dead endlich zu komplettieren!


Tanz der Teufel

Tanz der Teufel II


Vor 30 Jahren hat Ash aus Versehen die Dämonen aus dem Necronomicon beschworen und erfolgreich bezwungen. Nun Lebt er ein leben voller Drogen, Sex und Alkohol, um die traumatischen Erlebnisse zu überwinden. Als er eines Tages, unter Drogeneinfluss einige Zeilen aus dem Buch der Toten vorliest, muss Ash erneut ausziehen um den Dämonen in den Arsch zu treten. Zusammen mit seinen Arbeitskollegen Pablo und Kelly bildet er die „Geisterverdrescher“ deren Aufgabe simpel ist. Das Necronomicon unter der Hütte, in der alles begann, zu begraben. Doch die Dämonin Ruby hat andere Pläne mit dem Buch …


Auch wenn sie auf den ersten Blick wie ziemlicher Trash wirkt, verbirgt sich hinter der ersten Ash vs. Evil Dead Staffel eine ebenso unterhaltsame wie kreative Serie deren Stärken in den Charakteren, den abwechslungsreichen Episoden und der Erweiterung des Quellmaterials, also der Evil Dead Trilogie, liegt. Es wird immer wieder auf die alten Filme Bezug genommen und besonders muss regelmäßig mit den Dämonen seiner Vergangenheit kämpfen.

Der Cast, im Kern bestehend aus Bruce Campbell (Ash), Ray Santiago (Pablo), Dana Delorenzo (Kelly) und Lucy Lawless (Ruby), glänzt durch Harmonie und eine großartige Performance die nicht nur für viele Lacher sorgt, sondern auch einen großen Teil des Charmes von Ash vs. Evil Dead erzeugt. Ähnlich wie Z Nation lebt auch Ash vs. Evil Dead sehr stark von den Figuren und eher sekundär von der Handlung, wobei die erzählten Geschichten in den Episoden aber auch der Gesamtplot zu unterhalten wissen.

Auch wenn Ash vs. Evil Dead klar eine Horrorserie ist, lockern zahllose Slapstick Einlagen, humorvolle Sprüche der Figuren und die bekannten Bonmots von Ash, das Szenario ziemlich auf, wodurch man schnell merkt, dass sich Ash vs. Evil Dead nur so nötig nimmt, wie es sein muss. In der deutschen Lokalisierung merkt man besonders, wie viel Spaß die Dialogregisseure hatten, da viele Sprüche auch perfekt in einen Anime/Cartoon/Film der 80/90er Jahre passen würde.


Zusammengefasst ist Ash vs. Evil Dead Staffel 1 eine sehr unterhaltsame Fortsetzung der alten Trilogie von Großmeister Sam Raimi, die mit Witz, Charme, einer gnadenlosen Überspitzung der Effekte, tollen Figuren und einer unterhaltsamen Handlung, deren Strukturen etwas an Buffy und ähnliche Serien aus der Ära erinnern, glänzt. Durch eine angenehme Laufzeit der einzelnen Folgen von 28 bis 40 Minuten entsteht ein hohes Tempo, wodurch man die Staffel schnell in einem Rutsch konsumieren kann.

Ich vergebe für Ash vs. Evil Dead Staffel 1 die Wertung sehenswert!

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Das Zeichen des Teufels (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #22]

Titel: Das Zeichen des Teufels
Originaltitel: La Marca del Demonio
Regie: Diego Cohen
Laufzeit: 80 Minuten

Ich habe grundlegend kein Problem mit schlechten Horrorfilmen, aber wenn der Trash den Namen von H. P. Lovecraft und Cthullu in den Dreck stößt, mit der eigenen Scheissigkeit hört selbst bei mir der Spaß auf.

Ich habe von Das Zeichen des Teufels eigentlich nichts erwartet, aber dieser klischeebeladenen Haufen Mist hat selbst mich unterwältigt. Deshalb erzähle ich euch in Kurzform nun, was ihr hier nicht verpasst, damit wir uns wieder mit den guten Filmen beschäftigen können!


Die Netflixers Übersichtsseite


Eine Lehrerin erhält per Zufall das Necronomicon (oder dessen behinderten Cousin) von einem alten Pfarrer/Exorzisten zugeschickt. Von allen guten Geistern verlassen versteckt sie das Buch in ihrem Arbeitszimmer. Eine ihrer beiden Töchter findet das Buch. Zusammen mit ihrer Schwester und deren Freund (die Namen in dem Film sind sowieso irrelevant) lesen sie aus dem Buch vor. Eine von ihnen beschwört die Schwester von Cthullu, die von ihr Besitz ergreift. Als ob nicht wär gehen die drei feiern und die Besessene schläft nach der Sauftour über einen Tag. Großes Lob an die Elternwenn mein Kind einen Tag komatös im Bett liegen würde, würde ich ihr nicht regelmäßig was zum Essen bringen, sondern kontrollieren, ob sie vielleicht noch lebt oder einen Arzt rufen

Über kurz oder lang kommt raus, dass die Partyqueen (sie hat, beim Feiern, jemanden den Schädel fast eingeschlagen, aber das ist egal) von einem Dämon besessen ist. Also wird die Kirche um Rat gebeten. Wer hilft? Ein heroinsüchtiger Pfarrer und dessen Pennerfreund der Dämonen in sich aufnimmt. Also eine Art Miroku aus Inu Yasha in billig. Dann folgt Klischee über Klischee mit dummen Handlungen und dazwischen UND dann ist es endlich vorbei.

Das Zeichen des Teufels ist ein trashiger Horrorfilm, dessen einziges Merkmal seine eigene schlechte Qualität ist. Am besten tun wir uns alle den Gefallen und vergessen den Film nach diesem Beitrag wieder. Es kommt selten vor, dass mich ein billiger Horrorfilm so enttäuscht, aber 80 Minuten Langeweile sind irgendwo ein Kunstwerk, dass man dem Film zugutehalten muss. Wenn es auch das Einzige ist.

Somit ein klares nicht sehenswert von mir und in der nächsten Episode geht es um einen wesentlich interessanteren Film.


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Watchmen | Gedankenspiel [Gastbeitrag von Comic_Neuling]

Warum Watchmen ?
„Ganz schön harter Tobak“
„Interessante Wahl für jemanden, der noch so neu im Thema ist“

Vorwort von DerStigler

Dieser Beitrag stellt den Beginn eines umfassenden und plattformübergreifenden Specials zum Thema Watchmen & Doomsday Clock dar. Ich, Comic_Neuling, Comic_Nerd92 und Ainu89 werden zu diesem gigantischen Thema Beiträge verfassen, aber auch Podcasts aufnehmen, in denen wir versuchen werden, die Komplexität dieses Kolosses zu erfassen, zu erklären und verständlich darzulegen, warum, sowohl der Comic, der Film, als auch das Doomsday Clock Event wegweisend für die Branche sind.

Auf dieser Übersichtsseite werdet ihr in Zukunft alle Beiträge von WordPress, Instagram & dem Nerds mit Akzent Podcast über dieses Special finden. Nun heißt es Bühne frei für Comic_Neuling und seinen Watchmen Beitrag!


Warum Watchmen ?


„Ganz schön harter Tobak“


„Interessante Wahl für jemanden, der noch so neu im Thema ist“


„Ein absoluter Klassiker, aber ob es das Richtige für einen Neueinsteiger ist?“


Das waren mitunter Aussagen, die ich mir anhören durfte, als ich als kompletter Neueinsteiger im Thema Comics als Erstes zu Watchmen griff. Es war nicht ganz mein erster Comic, aber ich griff recht schnell zu Watchmen. Ohne wirkliches Vorwissen und nur durch den großen Namen angelockt, stürzte ich mich recht naiv in die dystopische Welt der Watchmen.

Alles, was ich über die Watchmen wusste, kannte ich aus der Film-Umsetzung von Zack Snyder. Doch dann fand der Comic bei mir ein neues Zuhause. Ich merkte sofort, selbst mit meinem begrenzten Comic-Horizont, dass ich hier etwas Besonderes in Händen hielt.


Schon das Cover von Dave Gibbons hat mich sehr beeindruckt. Die gelb-schwarze Farbgebung, die von einem roten Blutflecken geradezu beschmutzt wird und dem Einband somit direkt den düsteren Tonus des gesamten Werkes verpasst, hat mich direkt in die passende Stimmung versetzt.


Als ich den Comic zum ersten Mal aufschlug, fiel mir sofort das 9-Panel-Raster ins Auge. Dieses mag auf den ersten Blick recht einfach wirken, bietet dem Künstler jedoch eine besondere Möglichkeit und tolle Ebene für kreative Ideen. Zum Beispiel bietet die Aufteilung verschiedenste Möglichkeiten, um mit Farben und Bildern auf diversen Ebenen visuell beeindruckende Effekte zu schaffen.

Dieses Stilmittel wissen die beiden Künstler bis zum letzten Quäntchen auszuschöpfen und benutzten es für verschiedenste Ideen. Von einer überkreuz farblich abgestimmten Seite, bis zu einer halb unterteilten Splashpage ist hier wirklich alles an kreativem Wahnsinn zu finden.

Doch nicht nur optisch konnte mich dieses Meisterwerk begeistern. Die Erzählstruktur hat mich nach nur kurzer Zeit von sich überzeugen können. Ihre Art und Weise, die Story manchmal schnell voranzutreiben und dann doch wieder abrupt zu entschleunigen, ist wirklich einzigartig. Die immer wieder nach jedem Kapitel eingestreuten Tagebücher, Zeitungsartikel und Briefe schaffen es, der Welt eine ungemeine Tiefe zu verleihen. Nach einigen Seiten eröffnete sich dann in Form eines im Comic gelesenen Comic eine zweite Ebene, die mich anfangs doch etwas verwirrte.

Mit „Tales of the Black Freighter“ wurde jedoch bei genauerer Betrachtung eine schöne Reflektion des Geschehens im Comic eingebaut, die sich meistens auf das Handeln von Ozymandias bezieht.
Dies alles umrahmt eine Story, die kaum dramatischer und düsterer sein könnte.
Durch den Hintergrund, dass Sie quasi im kalten Krieg stattfindet und dieser auch das Kernstück der Problematik ist, hat die Geschichte sich für mich nochmals um einiges realitätsnäher angefühlt. Doch hier ergänzt sich die in unserer Welt stattgefundene Krise noch um einen weiteren Faktor, nämlich Dr. Manhattan, der durch seine Fähigkeiten sowohl Erlöser, als auch Verdammnis der Welt sein kann.
Das alles ist manchmal wirklich „schwerer Tobak“ und so hat sich der Comic auch teilweise wie ein Stück Arbeit angefühlt. Jedoch ist die Story einfach zu genial, um sie zur Seite zulegen und weiß einen immer wieder zu überraschen und auch zu schocken.
Doch war es nun ein Fehler, diesen Comic schön als Einsteiger zu lesen?
Mitnichten! Er ist ein Meisterwerk und das nicht nur in der Welt der Comics, sondern auch im gesamten Bereich der Literatur und Kunst.

Watchmen ist mehr als die Summe seiner Teile. Es ist eine abgerundete Erzählung, die unsere jüngere Geschichte nimmt und ad absurdum führt. Es ist eine Reise die jeder erlebt haben sollte, der sich auch nur ansatzweise für Literatur und Popkultur interessiert.


Autor des Beitrags: Comic_Neuling

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The Amazing Spider-Man #11 & #12 | Review

Scorpion schlägt und will sich gleich doppelt rächen. Spider-Man & J. Jonah Jameson geraten ins Visir des Superschurken!

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Recap der letzten Hefte 1 bis 9:

Peter Parker ist wieder Spider-Man, aber aufgrund der Zeit, als Doc Octopus in Peter’s Körper war, hat er seinen Job verloren, seinen Doktortitel und sein Ansehen, im Beruf wie privat. Sein einziger Halt im Leben ist M.J. Watson, mit der er wieder zusammen ist. Während Peter dabei ist, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, muss er sich zahlreichen Gefahren stellen wie Robotern, einem gescheiterten Experiment, oder Mysterio. Als jedoch seine Netzdüsen gestohlen werden, muss sich Spider-Man mit Black Cat verbünden, um nicht nur seine Habseligkeiten wieder zurückzubekommen. Mit Hilfe von Black Cat kann Spider-Man schließlich die Diebesgilde besiegen, seine Beziehung zur Diebin wieder verbessern und M. J. besucht währenddessen eine Selbsthilfegruppe.


The Amazing Spider-Man (2018/2019er Serie) Übersichtsseite


Über Jahre hinweg war J. Jonah Jameson der Chefredakteur vom Daily Bugle und ein erbitterter Feind Spider-Mans. Nach einem klärenden Abendessen erfuhr J.J.J. die Identität des Wandkrabblers und wurde anschließend zu seinem wohl flammensten Unterstützer. Als Wilson Fisk eine Gala zu Ehren von Jonah veranstalten will, auf der Spider-Man eine Auszeichnung an seinen ehemaligen Feind vergeben soll, damit das Image der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft weiter leidet, werden sowohl J. Jonah Jameson, als auch Spider-Man entführt. Die beiden landen in einer Todesfalle von Arcade und werden vom Superschurken Scorpion attackiert …

Das siebte Spider-Man glänzt durch eine Abwechslung in der Storyline. Statt Peter Parker/Spider-Man steht J. Jonah Jameson im Fokus und erhält überdurchschnittlich viel Screentime. Man erfährt viel über J.J.J.s Leben und seinen Werdegang vom Kind mit mieser Kindheit bis zum polarisierenden Journalisten, der seine Arbeit, sowie seinen Hass auf Spider-Man über alles andere stellt ..

Dazu kommen ein paar unterhaltsame Momente mit Kingpin, der als Bügermeister/Superschurke(?) jede Gelegenheit nutzen will, um das ohnehin bereits angeschlagene Image von Spider-Man weiter zu zerstören.

Optisch baut das siebte Heft auf den bereits bekannten Stärken der Serie auf und setzt diese erneut ansprechend um, besonders die diversen Mimiken von J. Jonah Jameson werden toll in Szene gesetzt!

Alles in allem ist auch das siebte Heft mit den Ausgaben #11 & #12 qualitativ sehr hochwertig und gefällt durch einen frischen Ansatz in der Handlung. Optisch werden die etablierten Stärken weiterhin fortgeführt. Somit ist die Wertung lesenswert erneut verdient!

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Blutiger Trip (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Titel: Blutiger Trip
Folgen: 6
Staffeln: 1
Sender: Netflix

Ich bin ja ein Fan von Anthologieserien und zufällig bin ich auf eine schwedische Serie namens Blutiger Trip gestoßen, die äußerst interessant ist!


Mehr Anthologie Beiträge

Love, Death + Robots

Lore Staffel 1

Lore Staffel 2


In sechs Episoden werden sechs kurze Geschichten erzählt in denen die jeweiligen Hauptfiguren einen neuen Lebensabschnitt beschreiten und dabei Stück für Stück ihrem Untergang entgegengehen. Thematisch ist die Serie trotz ihrer Kürze (das ist die Würze) sehr abwechslungsreich und beschäftigt sich mit heidnischen Ritualen, gnadenlosen Wissenschaftler, psychisch Kranken sowie paranormalen Erscheinungen. Da die Folgen nur zwischen 25 und 40 Minuten lang sind, ist das Tempo recht hoch und auch die Spannungskurve zieht regelmäßig zügig an. Wirklich gruselig werden die einzelnen Folgen zwar nicht aber der Unterhaltungswert ist recht hoch und die Neugier auf die weiteren Ideen der Autoren ist ebenso hoch.

Interessant ist auch die „Rahmenhandlung“ der Serie, die auch das Intro bildet und die Protagonisten zeigt, wie sie in einem Bus sitzen, was auch gleichzeitig deren Weg in den Abgrund symbolisiert.

Zusammengefasst ist Blutiger Trip eine ebenso interessante wie unterhaltsame Anthologieserie aus Schweden, die durch ihre Abwechslung glänzt und durch die sechs Folgen durchgehend zu unterhalten weiß. Ich vergebe für Blutiger Trip die Wertung sehenswert und hoffe in Zukunft auf ein paar weitere Serien im Anthologie-Format.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Mortal Engines | Review

Titel: Mortal Engines: Krieg der Städte
Originaltitel: Mortal Engines
Regie: Christian Rivers
Laufzeit: 2018

Das beste an Mortal Engines war für mich das Ende, weil der Film dann endlich vorbei war. Warum der Film für mich kein totaler Ausfall war, aber trotzdem weit davon entfernt ist, wirklich gut zu sein, erfahrt ihr jetzt!


In einer dystopischen Zukunft leben die verbliebenen Menschen auf motorisierten Städten und durchstreifen eine karge Welt nach Rohstoffen. Hester Shaw möchte den Anführer der Archäelogengilde Londons Thaddeus Valentine aus Rache ermorden, was jedoch vom Lehrling der Gilde, Tom, verhindert wird. Sowohl Tom, als auch Hester landen außerhalb von London und müssen sich durch das Ödland schlagen, während Thaddeus plant, mit einer Waffe aus der preapokalyptischen Zeit den großen Wall zu attackieren, um in Asien neue Ressourcen zu sammeln …


Mortal Engines bietet eigentlich alles, was mir gefällt. Ein postapokalyptisches Setting, ein Science-Fantasy Genremix, eine Rachestory, etwas Transhumanismus und eine faszinierende Welt, aber der Film macht aus all diesen Faktoren nichts. Die opulent inszenierte Welt, eine der Stärken des Films, bleibt leer, trist und voller Fragezeichen. Anstatt dem Zuseher zu erklären, wie es zu dieser Welt kam und wie die Menschen nun darin zurechtkommen müssen, oder wie die motorisierten Städte entstanden sind, fokussiert sich der Film allein auf die Rachestory, die einfallsloser nicht sein könnte. Aus Spoilergründen werde ich nicht genauer auf die Handlung eingehen, aber ich spürte starke Assassins Creed 2 Vibes bei der Sichtung des Films.

Was ich an Mortal Engines loben muss, sind die gewaltigen Bilder und die bombastische Inszenierung, mit der der Film dem Zuseher mehr als einen Augenschmaus präsentiert. Sei es nun London, oder die fliegende Stadt, der Film geizt nicht mit starken Bildern.

Leider ist dies auch das einzige Lob, das ich für Mortal Engines übrig habe. Trotz einer starken Besetzung bleiben die Figuren ohne wirklichen Tiefgang und somit farblos. Der einzige relativ interessante Charakter ist die Maschine Shrike, welche man aber nicht lang genug sieht.


Zusammengefasst ist Mortal Engines ein Film mit sehr viel Potenzial, das aber kaum genutzt wird und einzig die opulenten Bilder sprechen für den Film. Leider kommt kaum Spannung auf und durch die lange Laufzeit, sowie die mangelnde Tiefe der Welt, zieht sich der Film eher, als man mit Spannung das Finale erwartet. Aus all den genannten Gründen kann ich für Mortal Engines nur ein bedingt sehenswert vergeben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Wer ist … Naruto Uzumaki? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #19]

Ich LIEBE Naruto. Kaum ein Manga hat mich emotional so oft berührt, so viele großartige Figuren hervorgebracht und so viele starke Themen verarbeitet. Bevor ich mich irgendwann um Sasuke, Itachi und Minato kümmere, schauen wir uns den Protagonisten an. Naruto Uzumaki!


Wer ist … ? – Übersichtsseite


Naruto Uzumaki ist ein Ninja aus dem Dorf Konohagakure und das Kind des legendären Ninja Minato Namikaze und der Kunoichi Kushina Uzumaki. Kurz nach seiner Geburt wurde der neunschwänzige Fuchs, der Kyuubi, in ihm versiegelt, als das Monster Konohagakure angriff. Minato und Kushina opferten ihre Leben, damit Naruto und das Dorf überleben konnten.

Von allen gehasst wegen dem Dämon ihn ihm, ohne Eltern und ohne Freunde wuchs Naruto allein auf, machte durch Streiche auf sich aufmerksam und hat nur ein Ziel. Er möchte Hokage werden, um endlich von allen im Dorf respektiert zu werden. In seinem Lehrer Iruka fand Naruto eine erste Vertrauensperson und wurde nach dem Abschluss an der Ninja-Akademie ein Mitglied von Team 7, bestehend aus Sakura (Narutos großer Liebe), Sasuke (Narutos Rivale) und deren Ausbildner Kakashi Hatake. Zusammen erlebte das Team einige Abenteuer und im Zuge der großen Chunin-Prüfung konnte Naruto erstmals zeigen, was für ein Pontenzial er hat. In den Kämpfen gegen den talentierten Neji und den grausamen Gaara machte Naruto eine sehr gute Figur. Beim Angriff von Orochimaru auf Konohagakure, im Zuge der Chunin-Prüfung, kämpfte Naruto gegen den Sanbi, ein Dämon ähnlich dem von Naruto, aber in Gaara versiegelt, und siegte.

Durch Jiraya lernte Naruto das Rasengan, eine Technik, die später prägend für ihn werden sollte und nach einem Kampf gegen den abtrünnigen Ninja Kabuto eskalierte. Der Konflikt mit Sasuke wuchs, da dieser es nicht ertragen konnte, dass Naruto immer stärker wurde. Im Tal des Endes kam es zum Kampf, den Sasuke gewinnen konnte. Er verließ Konohagakure und Naruto ging auf eine zweijährige Reise mit Jiraya.

Nach dem Zeitsprung war Naruto maßgeblich am Kampf gegen die verbrecherische Organisation Akatsuki beteiligt und konnte im großen Kampf gegen Pain nicht nur den Sieg erringen, sondern bekam endlich auch den Respekt seines Dorfs, welches im Vorfeld heldenhaft gegen den schier übermächtigen Pain gekämpft hat. Naruto wird als Held gefeiert und entpuppt sich nach der Vereinigung mit dem Kyuubi als der Held der Prophezeiung, welcher der Welt den Frieden bringen wird. Damit ging es in Richtung Krieg gegen Tobi von Akatsuki und schließlich in die finale Runde gegen Sasuke, aber ohne Letzteren töten zu wollen.


Von all den Protagonisten aus dem Shonen-Genre gehört Naruto zu den sympathischsten Vertretern, da sein Ziel von Anfang an klar definiert ist und er dieses bereits vor dem Ende der Haupthandlung erreicht hat. Durch seine naive Art und teilweise auftretende Begriffsstutzigkeit, sorgt der Charakter gern für Belustigung beim Leser und für Kopfschütteln bei seinen Kameraden.

Naruto selbst ist ein perfektes Beispiel für Zielstrebigkeit und den Glauben an die eigenen Träume. Das Ziel von Naruto ist klar und all dem Hass, der Trauer und den Selbstzweifeln zum Trotz gibt er nie auf und setzt alles daran, sich den Respekt seines Dorfes zu erarbeiten.

Abschließend lässt sich sagen, dass Naruto ein charmanter Charakter ist, dessen Weg sehr spannend und darüber hinaus (Boruto – The Next Generation + die Epilog Filme) emotional und mitreißend ist. Den Manga Naruto kann ich sehr empfehlen, unter anderem wegen den hervorragenden Charakteren, inbesonder der Hauptfigur!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Immortal Hulk Vol. 5: Breaker of Worlds | Review

Titel: The Immortal Hulk Vol. 5: Breaker of Worlds
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joey Bennett
Verlag: Marvel
Seiten: 136

Die The Immortal Hulk Comics gehen in die fünfte Runde und ich bin stolz darauf, diese Reihe nun schon so lange zu verfolgen. Kaum ein Marvel Comic weiß mich seit Band 1 so zu begeistern. Mit Ausnahme von Venom und alles was dazugehört!


Mehr Marvel Comics:

Spider-Man Heftserie

Deadpool Heft 1 & 2

Thor Band 1

Iron Man Band 1


Was bisher geschah …

Hulk ist tot … er war tot. Zurück unter den Leben, ohne Verbündete und gejagt von der mysteriösen Shadow Base begibt sich der grüne Koloss auf eine lange Odyssey, die ihn mit Geistern aus der Vergangenheit, seiner großen Liebe und alten Freunden zusammenbringt. Als er auf das monströse Wesen Abomination, ein Projekt der Shadow Base, trifft und sich eine brutale Schlacht mit ihm liefert, spitzt sich Hulks Konflikt zu …


The Immortal Hulk Übersichtsseite


Der finale Showdown bricht an. Nachdem General Fortean und dessen Wirt die Alpha Flight Basis attackierte, um den Körper von Abomination zu bergen, attackieren der Hulk, seine Verbündeten und die restlichen Alpha Flight Mitglieder die Shadow Base, um Fortean endlich zur Strecke zu bringen. Hulk muss sich entscheiden, welcher „Hulk“ er sein will und was für ein Monster er wurde …


The Immortal Hulk Vol. 5 steht erzählerisch den Vorgängerbänden in nichts nach und besticht erneut durch ein hohes Tempo, mit dem Autor Al Ewing den Leser durch die Handlung führt. Der Weg von Bruce Banner und seinen beiden weiteren Persönlichkeiten wird zu einem vorläufigen Höhepunkt geführt, während man auch mehr über den Gegenspieler Fortean erfährt.

Auf der optischen Schiene frage ich mich immer mehr, ob The Immortal Hulk jetzt ein (Body)Horror-, oder ein „Superhelden“-Comic sein möchte. Die Kämpfe sind roh, brutal und die Gamma-Mutanten zerfetzen sich bis auf die Knochen, wobei die Gewalt nicht im Vordergrund steht, oder gar zelebriert wird, sondern als Stilmittel dient, um aufzuzeigen, wie heftig die Kämpfe von Gamma-Mutanten sind.


Alles in allem ist The Immortal Hulk Vol. 5 eine würdige Fortsetzung der Reihe, die auf allen bestehenden Stärken aufbaut und diese fortführt. Action & Handlung wechseln sich harmonisch ab, aber auch der Zeichenstil weiß erneut zu gefallen und am Ende bleibt nur eine Frage übrig. Ist Hulk der Brecher der Welten … ?

Ich vergebe für The Immortal Hulk Vol. 5: Breaker of Worlds die verdiente Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Flugmodus (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #21]

Titel: Flugmodus
Originaltitel: Modo Avião
Regie: César Rodrigues
Laufzeit: 95 Minuten

Langsam aber sicher entwickelt sich die Netflixers zu einem Format für filmische Weltbummler. Wir hatten bereits Filme aus den USA, aus Japan, Frankreich und den Philippinen. Heute begeben wir uns nach Brasilien zur Romantik-Komödie Flugmodus!


Die Netflixers Übersichtsseite


Ana träumt davon eine große Designerin zu werden, ließ ihren Lebenstraum aber links liegen, um für eine berühmte Modemarke als Influencerin zu arbeiten. Ihr Leben besteht seit dem aus Fotos und Videos, um möglichst viel Follower für die Marke zu generieren. Als sie eines Tages einen mittelschweren Unfall mit ihrem Auto hat, muss sie eine digitale Detoxkur durchlaufen. Zu diesem Zweck landet sie auf dem Bauernhof ihres Großvaters und ist gezwungen sich von allen sozialen Medien fernzuhalten. Während ihres Aufenthalts lernt sie João kennen und ihr Leben ändert sich komplett. Okay räumen wir das offensichtlichste zur Seite. Flugmodus ist kein Meilenstein im Medium Film, gefällt aber durch die seichte Unterhaltung und die Thematik der Sucht nach sozialen Medien sowie der Gier nach mehr Fame und dem daraus resultierenden Zwang immer online zu sein. Selbstverständlich erlebt die Protagonistin eine Reise zur Selbstfindung und gelangt im Laufe der Handlung zur Erkenntnis, dass es so viele wichtigere Dinge als Follower gibt. Auch wenn Flugmodus eher simpler Natur ist funktioniert die Handlung überraschend gut und auch die Charaktere sind sehr sympathisch, auch wenn sie stark klischeehaft sind.

Zusammengefasst ist Flugmodus kein überragender aber solider Film, der von seinem simplen Aufbau lebt und oberflächlich das Thema „Onlinesucht“ behandelt aber in erster Linie die Klischees des Genres bedient. Ich bin dennoch, überrascht wie unterhaltsam Flugmodus ist und für diesen kurzweiligen Spaß mit einem Twist im letzten Akt gibt es ein sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Hagazussa – Der Hexenfluch | Review

Titel: Hagazussa – Der Hexenfluch
Originaltitel: Hagazussa – Der Hexenfluch
Regie: Lukas Feigelfeld
Laufzeit: 102 Minuten

Mit Hagazussa – Der Hexenfluch bekam ich von der lieben @ninigamy eine (Anti)Filmempfehlung. An dieser Stelle danke, der Beitrag ist dir gewidmet und der Film war anders als erwartet!


Die österreichischen Alpen während des 15. Jahrhunderts. Albrun, eine zehnjährige Ziegenhirtin lebt alleine mit ihrer Mutter in der Abgeschiedenheit einer Berghütte. Nachdem ihre Mutter stirbt, lebt sie für 20 Jahre allein. Als Erwachsene lebt sie vom Verkauf von Milch, wird aber im nahen Dorf als Hexe beschimpft. Eines Tages bekommt sie den Schädel ihrer Mutter und ab dann beginnt sie Stimmen sowie Bewegungen wahrzunehmen …


Hagazussa – Der Hexenfluch ist weniger ein Horrorfilm, sondern schlägt sehr stark ins Mysterygenre. Eine Besonderheit des Films ist das fast völlige Fehlen von Dialogen, was dem Film eine starke Bildsprache verleiht, aber gleichzeitig auch schwer zugänglich macht, was leider zu einem großen Problem führt. Der Film ist sehr sperrig und trotz der Laufzeit von 102 Minuten schafft es der Film nur schwer Spannung aufzubauen.

Dem Gegenüber steht eine sehr dichte Atmosphäre, die in Nuancen an Midsommar, Hereditary und The Lodge aber niemals eine intensive Spannungskurve erschafft wie es die drei genannten Beispiele schaffen.


Alles in allem mag Hagazussa – Der Hexenfluch kein Totalausfall sein und durch diverse Stärken glänzen aber leider schafft es der Film kaum Spannung aufzubauen trotz der dichten Atmosphäre und der interessanten Prämisse. Wer einen Mysteryfilm sucht der sich im Genre, im Bezug auf das Setting, etwas abhebt, kann bei Hagazussa – Der Hexenfluch einen Blick riskieren aber die Sperrigkeit des Films macht eine Empfehlung sehr schwer. Daher kann ich für Hagazussa – Der Hexenfluch nur ein bedingt sehenswert vergeben.

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Mr. & Mrs. X Band 2 | Review

Titel: Mr. & Mrs. X Band 2
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: David Lopez
Verlag: Marvel (Panini)
Seiten: 156

Das populärste Paar der X-Men ist zurück und erlebt erneut actionreiche sowie romantische Abenteuer!


Mehr Marvel Content:

Deadpool Heft 1 & 2

Uncanny X-Men Band 1

Mara Gastbeitrag zu den Marvel Comics

Waffe H Band 1

Waffe H Band 2


Was bisher geschah …

Gambit & Rogue haben sich getraut, aber kaum sind die beiden in die Flitterwochen gestartet, werden sie in ein unglaubliches Abenteuer gezogen, in dem sie, zusammen mit Deadpool, ein mysteriöses Paket beschützen müssen … hinter dem zufällig (gefühlt) die halbe Galaxie her ist!


Mr. & Mrs. X Band 1 Review


Rogue und Gambit haben es wirklich nicht leicht. Eigentlich wollen die beiden bloß ihr Eheleben genießen, doch der Frieden währt nicht lange, als die beiden ins Mojoverse entführt werden und sich dort mit dem speckigen Showrunner Mojo auseinandersetzen müssen, der das X-Paar gern für höhere Einschaltquoten in seinen Shows nutzen will. Kaum haben die beiden den rückgratlosen Koloss ein Schnippchen geschlagen, wird Gambit von seiner Vergangenheit, der Diebes- sowie der Mördegilde, heimgesucht. Rogue macht sich auf den Weg, um ihren geliebten Mann zu retten!


Nüchtern betrachtet sind sowohl das Mojoverse, als auch die Diebes/Mördergilde nur bedingt kreative Plotpunkte, aber die Autorin Kelly Thompson schafft es gekonnt, beides in zwei großartige Handlungsstränge zu packen, die durchgehend zu unterhalten wissen und einige Spannungsspitzen bieten.

Auch optisch weiß der zweite Mr. & Mrs. X Band zu gefallen, was an der großartigen Arbeit von David Lopez liegt, dessen Talent besonders im Mojoverse ersichtlich wird, wenn Rogue und Gambit durch verschiedene Genres für TV-Shows gezerrt werden, was zumindest für Mojo nur bedingt gut ausgeht.


Zusammengefasst ist Mr. & Mrs. X Band 2 nicht nur eine tolle Fortsetzung der Reihe, sondern auch ein würdiger Abschluss der Miniserie, um Rogue und Gambit. Die beiden Handlungsstränge ergeben ein harmonisches Gesamtbild, in dem beide Figuren weiterentwickelt werden, was sich in Zukunft noch auswirken wird.

Ich vergebe für Mr. & Mrs. X Band 2 die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #5: Silent Hill | Podcast

Auf an Kaffee ist der zweite DerStigler Podcast und die One-Man-Show in der es um Themen zu denen nur Patrick wirklich was zu sagen hat!


Anm.: Silent Hill 1 bis 3 habe ich bewusst nur ganz grob angeschnitten. Diese drei Spiele werden Teil des Halloween Specials 2020!


Auf an Kaffee #5: Silent Hill

Die Auf an Kaffee Übersichtsseite


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The Amazing Spider-Man #9 & #10 | Review

Die Diebesgilde geht um und zieht den größten Raub aller Zeiten durch. Zum Glück kennt Spider-Man eine Diebin, die ihm helfen kann!

Mehr marvelhafte Beiträge:

Deadpools Art of War Review

Einstieg in die Marvel Comics Exkurs

Wer ist … Venom?

Wer ist … Deadpool?

Recap Ausgabe 1 bis 8:

Peter Parker ist wieder Spider-Man, aber aufgrund der Zeit als Doc Octopus in Peter’s Körper war, hat er seinen Job verloren, seinen Doktortitel und sein Ansehen, im Beruf wie Privat. Sein einziger Halt im Leben ist M.J. Watson, mit der er wieder zusammen ist. Während Peter dabei ist, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, muss er sich zahlreichen Gefahren stellen wie Robotern, einem gescheiterten Experiment, oder Mysterio. Als jedoch seine Netzdüsen gestohlen werden, muss sich Spider-Man mit Black Cat verbünden, um nicht nur seine Habseligkeiten wieder zurück zu bekommen …


The Amazing Spider-Man (2018/2019er Serie) Übersichtsseite


Die Diebesgilde hat ein Exempel an den Superhelden der Erde statuiert und all ihre wertvollsten Gegenstände (Ausrüstungen) gestohlen. Spider-Man verbündet sich mit seiner Exfreundin Black Cat, um der Diebesgilde das Handwerk zu legen. Währenddessen besucht M.J. eine Selbsthilfegruppe für Geliebte & Lebensgefährten von Superhelden …

Die Ausgaben 9 & 10 vereinen zwei interessante Handlungsstränge und vertiefen dabei sowohl Peter Parker/Spider-Man, als auch M.J. Watson und deren Beziehung zueinander. Die Liebe zwischen den beiden wird in diesen Ausgaben nochmals weiter hervorgehoben und wie sie harmonieren, obwohl sie, grob genommen, in verschiedenen Welten leben. Gleichzeitig wird Spider-Mans Beziehung zu Black Cat thematisiert und gleichzeitig deren grandioses Team-up gezeigt, als sie gegen die Diebesgilde ins Feld ziehen.

Wie auch im letzten Heft muss ich hier den Einsatz der Diebesgilde loben, welche nicht nur frisch wirkt, sondern auch von Kreativität zeugt, eine nicht rein böse Organisation zum Gegenspieler zu ernennen.

Allerdings gefallen die Ausgaben nicht nur erzählerisch & thematisch, sondern auch optisch. Der Zeichenstil ist, wie gewohnt, sehr ansprechend und wohltuend für‘s Auge.

Alles in allem überzeugt das sechste The Amazing Spider-Man Heft mit den Ausgaben #9 & #10 durch die altbekannten Stärken der Serie, sowie eine spannende Handlung und eine starke emotionale Komponente. Die Wertung lesenswert hat sich das Heft klar verdient!

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Death Note (Anime) | Review

Titel: Death Note
Folgen: 37
Staffeln: 1

Die Anime Offensive geht in die siebte Runde und bevor wir uns wieder den Ghibli Filmen zuwenden, machen wir einen Schlenker zum modernen Kultanime Death Note, dessen Vorlage bereits unfassbar populär war!


Anime Offensive 2020


Light Yagami, ein hochintelligenter Schüler mit starken moralischen Werten, findet eines Tages das Death Note. Dabei handelt es sich um ein Notizbuch der Todesgötter. Wenn der Name einer Person in dieses Buch geschrieben wird und der Nutzer sich das Gesicht des „Opfers“ dabei vorstellt, stirbt er. Anfangs zweifelnd fasst Light nach der Gewissheit, dass das Death Note echt ist, den Entschluss, eine perfekte Welt ohne Verbrecher zu erschaffen. Dabei muss sich Light mit der japanischen Polizei, deren Teil auch sein Vater ist, sowie den beiden Meisterdetektiven L und Near auseinandersetzen. Unterstützung erhält er vom Todesgott Ryuk, sowie fanatischen Kira Anhängern …


Death Note ist einer der, wenn nicht sogar der komplexeste Anime, den ich jemals gesehen habe. Das Katz & Maus Spiel von L & Light fängt langsam an, baut sich aber zu einer intensiven Hatz auf, in der sich zwei Genies gegenseitig ausstechen müssen, da es um das Leben des anderen geht.

Obwohl der Anime sehr spannend und erzählerisch äußerst gelungen ist, wird der Bogen, wie leider so oft im Medium Manga, etwas überspannt. Nach dem Showdown mit L baut die Serie etwas ab, da weder Near, noch Mellow das Charisma ihres Vorbilds erreichen können und die Twist über Twist Methode langsam an Dynamik verliert. Besonders in den letzten 5 bis 6 Folgen stellt sich eine gewisse Müdigkeit ein.

Für einen Anime aus der Mitte der 2000er ist Death Note sehr hochwertig animiert und produziert, wodurch eine gewisse Zeitlosigkeit erreicht wird, die sich besonders im Stil, der Farbgebung, sowie der Darstellung von Emotionen widerspiegelt.

Die Inszenierung von Death Note ist überragend und spielt perfekt mit dem Soundtrack zusammen. Sobald eine der Spannungsspitzen erreicht wird, wird ein epischer Soundtrack genutzt, bei dem selbst simple Handlungen mit genialen Geistesblitzen kombiniert, sowie zelebriert werden.

Auch die deutsche Lokalisierung ist sehr hochwertig und die Sprecher liefern durchgehend eine tolle Performance ab.


Zusammengefasst ist Death Note ein großartiger Anime, der durch seine Figuren und die weitestgehend großartige Handlung zu überzeugen, aber auch technisch durchgehend zu gefallen weiß. Mein einziger Kritikpunkt ist der Durchhänger im letzten Akt des Anime, aber trotzdem hat Death Note die Wertung sehenswert definitiv verdient!

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Castlevania (Netflix Original) Staffel 3 | Review

Titel: Castlevania
Folgen: 22
Staffeln: 3
Sender: Netflix

Während die Castlevnia Spieleserie irgendwo zwischen Koma und Totenstarre liegt, geht die Serie in die dritte Staffel und unerwartete Wege!


Mehr Netflix Originals:

Bleach

Full Metal Alchemist

Kingdom Staffel 1

Samurai Gourmet

Godzilla Film 1

Godzilla Film 2

Godzilla Film 3


Was bisher geschah …

Nachdem seine Frau auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, schwor Dracula schreckliche Rache an den Menschen der Walachei und gab ihnen ein Jahr Zeit, bevor er mit seinen Heerscharen seinen Rachefeldzug starten würde. Trevor Belmont, der letzte seines Clans, die Magierin Sypha und Draculas Sohn Alucard verbünden sich um den Fürst der Schatten aufzuhalten …

Casltevania Staffel 1

Castlevania Staffel 2


Nach dem Ende Draculas kämpfen Trevor und Sypha gegen die restlichen Kreaturen der Nacht, während Alucard die „Einsamkeit“ im Schloss seines Vaters kennenlernt. Während Trevor und Sypha mit einem Orden voller wahnsinniger Priester aneinandergeraten, schmieden die verbliebenen Vampir Ladies Carmilla, Morana und Striga finstere Ränke, während der Schmiedemeister Isaac auf Reisen geht.


Die dritte Castlevania Staffel geht erzählerisch einen interessanten Weg und dient als eine Art Epilog zur Dracula-Saga, welche den weiteren Werdegang der Hauptfiguren schildert. Im Fokus stehen klar Trevor und Sypha, deren Strang am umfassensten ist, während Isaac, die drei weiblichen Vampire & Alucard sekundäre Stränge bekommen und es eher wie ein Aufbau für die vierte Staffel wirkt. Genau hier liegt aber auch das erzählerische Problem der Staffel. Obwohl die vier Handlungsstränge wirklich interessant sind, wirken sie trotz aller guten Ansätze nur wie Filler für eine vierte Staffel, in der es wieder in den Kampf gegen Dracula, oder einen korrumpierten Alucard(?) geht.

Über jeden Zweifel erhaben ist der Animationsstil der Serie, der Anleihen eines westlichen Cartoons und japanischen Animes vermischt und so stilistisch an die Avatar Serien erinnert. Dank der vier Handlungsstränge glänzt die Staffel durch ein optische Abwechslung, welche auch bitter nötig ist nach zwei Staffeln mit den gleichen Schauplätzen. Die deutsche Lokalisierung ist ebenfalls erneut sehr hochwertig und die bereits etablierten Figuren behalten ihre Sprecher bei.


Zusammengefasst ist Castlevania Staffel 3 eine solide Fortsetzung des US Animes, die erzählerisch gute Ansätze bietet, aber über einen „Filler Status“ kaum hinausgeht. Optisch wird der hohe Qualitätsstandard gehalten und auch die deutsche Lokalisierung weiß erneut zu gefallen. Ich vergebe für Castlevania Staffel 3 die Wertung sehenswert- und warte geduldig auf Staffel 4, die hoffentlich kommen wird!

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Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #4: Buffy – Im Bann der Dämonen | Podcast

Auf an Kaffee ist der zweite DerStigler Podcast und die One-Man-Show in der es um Themen zu denen nur Patrick wirklich was zu sagen hat!


Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #4: Buffy – Im Bann der Dämonen

Kernfakten zur Serie

Episoden: 144

Staffeln: 7

Laufzeit: ca 42 Minuten pro Folge

Genre: Mystery, Drama, Coming of Age, Horror, Fantasy/Sci-Fi


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Horse Girl (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #20]

Titel: Horse Girl
Originaltitel: Horse Girl
Regie: Jeff Baena
Laufzeit: 103 Minuten

In letzter Zeit ziehe ich psychodelische Film wohl magisch an. Nach Midsommar und The Lodge ist Horse Girl der dritte Film, in dem die Grenze zwischen Realität und Traum verschwimmt.


Sarah, eine sozial isolierte Frau, arbeitet in einem Kunsthandwerksgeschäft, verbringt ihre Abende gern mit Mystery-Krimiserien und liebt Pferde. Als sie regelmäßig unter surrealen Träumen leidet, beginnt ihr Leben langsam aus den Fugen zu geraten. Sie beginnt die Wahrheit hinter ihre Träumen zu erkunden, so unglaublich sie auch sein mag. Trotz der gewichtigen Themen schafft es Horse Girl leider nicht, wirklichen Tiefgang zu erzeugen, oder dem Zuseher einen tiefen Blick in die Psyche der Protagonistin Sarah zu gewähren. Dennoch ist der Mix aus psychischer sowie sozialer Isolation, der daraus resultierenden geistigen Abnutzung und diversen Wahnvorstellungen/Verschwörungstheorien, verstärkt durch die fiktive Lieblingsserie Sarahs als Knotenpunkt, sehr interessant. Das Herzstück von Horse Girl ist ganz klar das Schauspiel von Alison Brie als Hauptfigur Sarah. Sie trägt den Film und nimmt den Zuseher, besonders im letzten Drittel des Films, auf eine surreale Reise in eine Welt jenseits der Realität mit.

Zusammengefasst mag Horse Girl kein Meisterwerk, oder gar genredefinierend sein, aber die Handlung, die Hauptdarstellerin und der Surrealismus wissen gut genug zu unterhalten, um eine Sichtung definitiv zu rechtfertigen. Somit hat sich Horse Girl, trotz mangelndem Tiefgang, die Wertung sehenswert verdient!

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Gastbeitrag von DerStigler: Die „Haus der 1000 Leichen“ – Trilogie

Ich durfte erneut einen Gastbeitrag bei der lieben Ainu89 verfassen und es würde mich echt interessieren wie ihr zu Haus der 1000 Leichen & dessen Sequels steht. Lasst es uns doch in den Kommentaren wissen. 😁

Gastbeitrag von DerStigler: Die „Haus der 1000 Leichen“ – Trilogie

Wer ist … Ashley „Ash“ Williams? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #18]

Wer ist … ? geht in die achtzehnte Runde und heute gehen wir weg von den Comics, Videospielen und Manga und widmen uns dem coolsten Anti-Helden des Horrorgenres. Ash aus The Evil Dead!


Wer ist … ? Übersichtsseite


Ash hatte seinen ersten Auftritt im 1982 erschienen Kultfilm Tanz der Teufel/The Evil Dead und dort ist die Hauptfigur. Außerdem war er der Protagonist in Evil Dead II, Armee der Finsternis und Ash vs Evil Dead Staffel 1 bis 3.

Seit der Nacht in der Hütte (und der zweiten Nacht – siehe Evil Dead II Review), in welcher seine Freunde durch versehentlich beschworene Dämonen getötet wurden, kämpft Ash gegen die Mächte der Finsternis, ist jedoch eher ein unfreiwilliger Kämpfer für das Gute. Dies hat sich besonders während seiner Zeit im Mittelalter geäußert, als er dort mehr unfreiwillig als freiwillig zur Hoffnung der Menschheit im Kampf gegen die Untoten sowie Dämonen wurde.

30 Jahre nach den Ereignissen von Armee der Finsternis lebt Ash ein friedliches Leben ohne Dämonen aber dafür mit Sex, Drogen und Alkohol. Sein Frieden endete jedoch als er in seinem Drogenrausch aus Versehen einen Dämon aus dem Buch der Toten (Necronomicon – Dreh und Angelpunkt der Handlung) beschwört. Dieses dumme Ereignis mündet in einem gigantischen Road-Trip, in dem es um die Rettung der Welt vor den Dämonen geht …

Es überrascht mich ehrlich gesagt nicht, dass Ash so populär ist und eine der wenigen Ikonen aus dem Horror-Genre ist, die rein menschlich ist. Da die Figur über Jahrzehnte hinweg vom gleichen (großartigen) Schauspieler verkörpert wurde, besitzt Ash einen enormen Wiedererkennungswert.

Ergänzt wird dies durch eine raue, sympathische Art mit der Ash nicht nur Menschen davon überzeugen kann ihn nicht zu töten, sondern auch den Dämonen zeigt, wo der Hammer (oder die Kettensäge) hängt. Mit markanten Sprüchen, meistens Bonmots wie Groovy!, seiner Schrotflinte und der Kettensäge als Handprothese gehört Ash zu markantesten Persönlichkeiten im Horrorgenre neben Jason Voorhees, Michael Myers oder Freddy Krueger.

Die Performance von Burce Campbell, der Schauspieler von Ash, die Qualität der Evil Dead Filme sowie der abstruse Humor von Ash vs Evil Dead sorgen dafür, dass ich nicht nur ein großer Fan von Ash bin, sondern auch das Evil Dead Franchise verehre, fast so sehr wie das Alien Franchise.

Wer also noch nie was von Ash gehört hat, hat nun ein paar grundlegende Informationen und sollte sich nun die Filme ansehen aber auch der Serie eine Chance geben. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Der höllisch gute Klassiker! | Devil May Cry HD| Review [Playstation 4]

Titel: Devil May Cry HD (Collection)
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Release: 2018

Nach Devil May Cry 3 HD, Devil May Cry 5 und DmC ist Devil May Cry HD bereits das vierte Spiel der Reihe, das ich für die Playstation 4 gespielt habe. Wie bei Vanquish lässt sich das Spiel kurz beschreiben: Es ist von Shinji Mikami bitte spielt es. Danke!

Natürlich kann man noch weiter ins Detail gehen und das mache ich jetzt!


Mehr Spielerezensionen

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Resident Evil 4

Resident Evil 7


Dante, Sohn des legendären Dämonen Sparda und einer Menschenfrau, erhält von der mysteriösen Trish den Auftrag, die Öffnung eines Portals zur Welt der Dämonen auf Mallet Island zu verhindern. Hinter der Bedrohung steckt der Dämonenkönig Mundus, der auch Dantes Mutter ermordet hat, jedoch von Sparda besiegt wurde, der auch das Tor zur Welt der Dämonen versiegelte. Dante begibt sich also nach Mallet Island, um sich den Dämonen zu stellen …

Wie alle Titel der Devil May Cry Reihe ist auch der Erstling simpel gestrickt, allerdings, ähnlich wie der große Bruder Resident Evil, unterhaltsam genug, um durch die 22 Missionen zu führen. Die Missionen sind auch kurz genug, damit das Spiel nicht gestreckt wirkt, aber fordernd genug, um mehr als nur kurzweilige Unterhaltung zu bieten. Spielerisch ist Devil May Cry im Action-Adventure angesiedelt und gehört dem Subgenre Extreme Combat an, dessen Fokus darin besteht, dass der Held gegen Horden feindlicher Truppen kämpft und dies möglichst stylisch macht.

Dante steht ein kleines, aber äußerst feines Sortiment aus Schuss- und Teufelswaffen zur Verfügung, mit der er sich durch die dämonischen Horden kämpft. Abseits davon muss er diverse Rätsel lösen, die jedoch nie wirklich komplex ausfallen und das flotte Spieltempo nicht ausbremsen. Dieses Gameplay ist auch eines der Markenzeichen der Reihe, welches in Teil 1 seinen Anfang nahm.

Ein weiteres Markenzeichen sind die episch inszenierten Bosse, von denen es im ersten Devil May Cry nur vier Stück gibt, welche dafür aber mehrmals zum Tanz bitten. Die Bosse sprechen für die Abwechslung in Devil May Cry, sei es nun die Spinne Phantom, der Vogel Griffon, der schwarze Ritter, oder die Biowaffe Nightmare (Mundus arbeitet wohl für die Umbrella Corp.)

Optisch hat Devil May Cry einiges an Staub angesetzt, sieht aber immer noch solide aus und besonders in der Inszenierung weiß das Spiel zu gefallen und ist relativ gut gealtert. Zeitlos hingegen ist der Soundtrack des Spiels, dessen Grundton, ebenso wie die gesamte Atmosphäre des Spiels, noch am stärksten in Richtung Horrorspiel geht, als es die Nachfolger tun werden.


Zusammengefasst ist Devil May Cry trotz seiner diversen kleinen altersbedingten Mängel in Bezug auf die Optik ein sehr gutes Spiel, das besonders im puncto Gameplay sehr gut gealtert ist und viele spätere Traditionen im Devil May Cry Franchise eingeführt hat. Wer sich an älteren Spielen und deren Eigenheiten nicht stört, sollte bei Devil May Cry 1 HD einen Blick riskieren, um zu erleben, wie Dante sein erstes Abenteuer bestanden hat. Ich vergebe ein verdientes spielenswert und bedankte mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #3: Telltale Games | Podcast

Auf an Kaffee ist der zweite DerStigler Podcast und die One-Man-Show in der es um Themen zu denen nur Patrick wirklich was zu sagen hat!


Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #3: Telltale Games

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Danke Capcom! | Resident Evil 3 (Remake) | Review [PS4]

Titel: Resident Evil 3
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2020

Nach 5 Stunden, 24 Minuten und 29 Sekunden lief der Abspann an. Das Resident Evil 3 Remake hat mich bereits in der Demo zu unterhalten gewusst und das fertige Spiel war ein echtes Erlebnis!


Mehr zum Thema Resident Evil findet ihr hier!


Während des Racoon City Vorfalls, dem Ausbrauch des T-Virus in der Stadt Racoon City (zeitlich vor und während Teil 2), muss Jill Valentine, ein ehemaliges Mitglied der Sondereinheit S.T.A.R.S., die Flucht ergreifen, um nicht von den Infizierten gefressen zu werden. Auf der Flucht vor dem schrecklichen Nemesis, ein Supermutant, der Jill verfolgt, verbündet sich unsere Heldin mit Carlos Olivera, einem Mitglied von Umbrellas Spezialeinheit. Zusammen stellen sich beide dem Überlebenskampf und dem zahllosen Schrecken, den die Hölle, die Racoon City wurde, zu bieten hat. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Erzählerisch und inszenatorisch wirkt das Resident Evil 3 Remake aus James Cameron’s Feder. Die Handlung bietet, ebenso wie das Gameplay, ein sehr hohes Tempo, wodurch das Spiel nie gestreckt wirkt. Jill Valentine ist eine hervorragend geschriebene Powerfrau, die einerseits knallhart ist, aber gleichzeitig menschlich wirkt und einen starken Gerechtigkeitssinn hat. Wie Carlos selbst erwähnt, ist sie mutiger als er, wobei er ziemlich taff ist und sich perfekt mit ihr ergänzt. Aus Spoilergründen werde ich nicht detailliert auf den zweiten Bösewicht neben Nemesis eingehen, aber den hätte es grundlegend nicht gebraucht. Der seelenlose Supermutant reicht bereits als wichtiger Plotpunkt.


Das Resident Evil 3 Remake vereint die Kernelemente des Resident Evil Franchise und steckt diese in ein modernes Gewand, wie es bereits das Remake des zweitens Teils war. Resident Evil 3 ist actionlastiger als sein Vorgänger, aber die Mischung aus Kampf, Ressourcenmanagment, sowie dem Lösen simpler Rätsel funktioniert hervorragend. Nemesis ist im Endeffekt die präsentere Form von Mr. X und ein wesentliches Spielelement. Sobald er auftaucht, sind Flucht und/oder Kampf angesagt, wobei während der Erkundung der dunklen Straßen Nemesis ruhig noch prominenter hätte sein können.

Abseits des regulären Spiels gibt es Herausforderungen, die Punkte vergeben, mit denen man sich nach dem Spiel Kostüme, Waffen, oder unterstützende Gegenstände kaufen kann. Ergänzend dazu kann man Waffenmodifikationen suchen, oder Figuren, ähnlich den Sammelgegenständen aus älteren Teilen, abschießen. Zweitgenannte Aufgabe ist Teil der Herausforderungen.


Optisch gefällt das Resident Evil 3 Remake sehr und besticht in erster Linie durch die hervorragende Setzung von Licht & Schatten, welche die Atmosphäre äußerst stimmig in Szene setzt. Die Mischung aus Horror & Action sorgt für einen Kontrast zum Vorgänger, die einen geringeren Gruselfaktor zu bieten hat, aber dennoch dicht genug ist, um Spannung zu erzeugen.

Es gibt im Spiel aber nicht nur was auf die Augen, sondern auch einiges auf die Ohren. Die deutsche, japanische & englische Sprachausgabe sind hervorragend, wobei ich das Spiel auf Englisch durchgespielt habe.

Der Soundtrack ist in diesem Teil mehr als nur ambientische Hintergrundmusik und trägt gern zur treibenden Atmosphäre bei.


Zusammengefasst ist das Resident Evil 3 Remake nicht eine weitere Rückkehr des Horrors, wie das 2er Remake, sondern viel mehr die Evolution davon. Viele Stärken des Vorgängers wurden übernommen und durch mehr Action, sowie ein höheres Tempo ergänzt. Dazu kommt einer der besten Schurken aller Zeiten, dessen Design von gewaltig bis eklig reicht. Trotz seiner relativ kurzen Spielzeit war es eine grandiose Erfahrung und neben dem Multiplayer (gesonderte Review folgt) bietet das Remake genug Material für weitere Durchläufe. Über so manche kleinere Schwächen im technischen Bereich, wie Gegner, die alles machen, nur nicht kämpfen, sieht man gern hinweg, da das Spiel als Komplettpaket sehr gut funktioniert.

Ich kann das Resident Evil 3 Remake sehr empfehlen, da Einsteiger wie Neulinge ein unterhaltsames Abenteuer in der Stadt der Verdammnis bekommen, das wunderschön anzusehen ist, viel Action und etwas Gruselwusel bietet, aber auch eines zeigt. Resident Evil sitzt auf dem Thron des Survival-Horror Genres!

Somit vergebe ich für das Resident Evil 3 Remake die Wertung absolut spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Triple Frontier (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #19]

Titel: Triple Frontier
Originaltitel: Triple Frontier
Regie: J. C. Chandor
Laufzeit: 125 Minuten

Wow Triple Frontier ist seit dem Release auf Netflix Teil meiner Watchlist und ENDLICH habe ich den Film gesehen, was sich durchaus gelohnt hat. Warum? Das erfahrt ihr jetzt!


Santiago „Pope“ Garcia rekrutiert vier seiner alten Kameraden, um ihn bei einer Mission zu Unterstützen das Vermögen eines Drogenbarons für die kolumbianische Regierung zu beschlagnahmen. Im Zuge ihrer Mission wird das Teammitlgied „Redfly“ Davis von der Gier übermannt, als das Vermögen des Drogenbarons wesentlich größer ist als erwartet. Als zwei Wachen ermordet werden, eskaliert die Mission und die Loyalität der ehemaligen Kameraden wird auf eine harte Probe gestellt. Triple Frontier ist ein interessanter Thriller, dessen Kernthemen Loyalität und Gier, sowie das Zusammenspiel beider Eigenschaften sind. Die Hauptfiguren werden regelmäßig der Frage ausgesetzt, ob sie bereit sind, für das eigene Wohl eine riesige Menge Geld wegzuwerfen, obwohl sie es dringend benötigen. Erzählerisch entwickelt sich der Film langsam, ist jedoch zu keinem Punkt langweilig, sondern hat ein relativ hohes Tempo, in dem die Figuren durch ihren Überlebenskampf geführt werden. Man muss aber auch erwähnen, dass die Glaubwürdigkeit der Situationen, in denen sich die Figuren entscheiden müssen, im Laufe der Handlung immer wieder etwas strapaziert wird.

Zusammengefasst ist Triple Frontier ein solider Thriller-Drama-Hybrid, der trotz seiner langen Laufzeit ein hohes Tempo bietet und in erster Linie von den Figuren, als von der Handlung lebt. Die Thematik mit den Veteranen, die nach ihrem Dienst in massive Probleme geraten, ist altbekannt, funktioniert dennoch sehr gut und die Besetzung der Hauptfiguren macht insgesamt einen sehr guten Job. Wer einen abendfüllenden Thriller, mit hohem Tempo, aber relativ geringer Spannungskurve sucht, sollte bei Triple Frontier einen Blick riskieren, da dieser Film wesentlich unterhaltsamer ist, als die meisten anderen Genrekollegen auf Netflix. Ich vergebe für Triple Frontier die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Arthus Trivium Band 1: Die Engel von Nostradamus | Review

Titel: Arthus Trivium Band 1: Die Engel von Nostradamus
Autor: Raule
Zeichner: Juan Luis Landa
Verlag: Splitter
Seiten:48

Endlich habe ich einen Comic gelesen, der weit Abseits der regulären Superhelden angesiedelt ist. Warum Arthus Trivium Band 1: Die Engel von Nostradamus ein interessanter Einstieg ist, erfahrt ihr jetzt!


Nostradamus ist alt geworden und lebt mit seiner Familie zurückgezogen in seinem Haus in der Provence. Seine drei Schüler Angulus Dante, Angelica Obscura und Arthus Trivium durchstreifen das Land, um Rätsel zu lösen und Aufträge zu absolvieren für die weder Religion noch Wissenschaft eine Lösung kennen. Als der alte Prophet ein Päckchen bekommt, dass auf seine Vergangenheit hinweist vermutet er sich und seine Familie in Gefahr. Dunkle Mächte legen eine Schlinge um Nostradamus Hals aber auch um die des Königs von Frankreich …


Ein bisschen Dark Fantasy, ein bisschen Historien Erzählung und ein klein wenig Thriller. Die Mischung des ersten Arthus Trivium Band ist sehr reizvoll und erinnert mich entfernt an A Plague Tale, wobei sich dies nur auf den Genremix bezieht. Erzählerisch braucht der Arthus Trivium Comic ein bisschen Zeit um in Fahrt zu kommen, dann jedoch sehr spannend und gefällt durch die zwei großen Handlungsstränge über Nostradamus sowie seinen drei Schülern.

Optisch sieht man den Comic seine europäischen Wurzeln an, was äußerst erfrischend wirkt im Vergleich zu anderen Comics aus dem Westen. Dank eher dunkleren Farben wird die düstere Atmosphäre der Geschichte perfekt unterstrichen und die harmonische Mischung aus gruseligen Elementen mit hellen Szenen wird ebenso erreicht.


Zusammengefasst ist Arthus Trivium Band 1: Die Engel von Nostradamus ein solider Einstieg in die Serie die erzählerisch wie optisch ein solider Mix aus diversen Thematiken und Elementen ist, was harmonisch wirkt und auch die Spannungskurve relativ schnell anzieht.

Damit hat sich Arthus Trivium Band 1: Die Engel von Nostradamus ein lesenswert verdient. Das wars von meiner Seite, ich freue mich jetzt auf den zweiten Band und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Kingdom (Netflix Original) Staffel 2 | Review

Titel: Kingdom
Folgen: 12
Staffeln: 2
Sender: Netflix

The Walking Dead und Game of Thrones haben mich langfristig leider enttäuscht, aber neben Z Nation gibt es noch eine Zombie-Serie, die mich durchgehend gut unterhalten hat und um die geht es heute!


Mehr Serien mit Zombies:

Z Nation Staffel

Black Summer Staffel 1


Was bisher geschah …

Im Korea der Joseon-Dynasty gerät Kronprinz Lee-Chang ins Visier einer umfassenden politischen Verschwörung und muss gleichzeitig die Ursache für eine mysteriöse Seuche finden, die tote Menschen in Zombies verwandelt. Schon bald werden Lee-Chang und seine getreuen als Hochverräter gebrandmarkt. Neben den Zombies muss auch das Volk schützen und den Widerstand mobilisieren …


Kingdom Staffel 1


Während sich die Plage immer weiter ausbreitet, muss Prinz Lee-Chang mit seinen Getreuen zum finalen Schlag gegen die Königin Consort Cho ausholen, deren neue politische Intrige das Land endgültig ins Chaos zu stürzen droht. Gleichzeitig muss sich Lee-Chang mit dem obersten Minister Cho Hak-ju auseinandersetzen der ebenfalls seine Ränke schmiedet. Es kommt zur finalen Schlacht um den Thron und das Reich, doch die Plage scheint alles zu fressen …


Alles was Kingdom Staffel 1 gut gemacht hat, wird in der zweiten Staffel weiter ausgebaut. Die Spannungskurve steigt vom Climax des Endes der ersten Staffel weiter an bis zur Entscheidungsschlacht. Gespickt ist die Handlung mit Dramen, Enthüllungen und viel Action, was die Dynamik hoch hält und dem Erzähltempo hilft, die umfangreiche Handlung zügig voranzutreiben.

Das markanteste Merkmal von Kingdom, die Mischung aus politischen Intrigen und Zombieapokalypse, steht erneut im Fokus, allerdings wird die Serie nicht aufgebauscht, wie beispielsweise in Game of Thrones, oder konzentriert sich zwanghaft auf die persönlichen Abgründe, wie in The Walking Dead. Stattdessen wird eine Mischung gewahrt, die die Kernthemen im Fokus hält, aber auch immer wieder kleinere Schlenker macht, um die Charaktere zu entwickeln.


Alles in allem macht Kingdom Staffel 2 alles richtig, um nicht nur eine gelungene Fortsetzung, sondern auch ein würdiger Abschluss der Serie zu sein. Alle Fäden laufen konsequent zusammen, die Handlung bleibt durchgehend spannend und die Kämpfe gegen die Untoten wirken genauso monströs, wie sie auch beabsichtigt sind.

Ich kann Kingdom zu 100% weiterempfehlen und vergebe die Wertung absolut sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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In eigener Sache 04/2020: Der Nerds mit Akzent Podcast!

Es ist soweit. Heute ist das Special zum Marvel Comic Event War of the Realms erschienen, an dem ich mit Comic_Neuling & Comic_Nerd92 zusammengearbeitet habe.

Danke, dass ich mitmachen durfte und euch viel Spaß mit dem Podcast, den ihr untenstehend findet (Link führt zu Spotifiy)!

Nerds mit Akzent – War of the Realms Special

Releasekalender | Ausgabe 04/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Videospiele

PS4

03.04: Resident Evil 3 Remake

07.04: Disaster Report 4: Summer Memories

10.04: Final Fantasy VII Remake

23.4: Azur Striker Gunvolt: Striker Pack

23.04: Bokuhime Project

24.04: Predator Hunting Grounds

24.4: Trials of Mana

28.04: Sakura Wars

28.04: Snow Runner

Xbox One

03.04: Resident Evil 3 Remake

03.04: HyperParasite

03.04: Horror of the Deep

09.04: Beholder 2

14.04: Space Engieers

16.04: Save Your Nuts

22.04: Brutal Rage

23.04: MotoGP 20

28.04: Gears Tactics

28.04: Snow Runner

28.04: Moving Out

Nintendo Switch

01.04: Wurroom

02.04: Rascal Flight

02.04: MazM: Jekyll & Hyde

02.04: Curios Expedition

02.04: Snakeybus

02.04: Horror Bundle Vol. 1

07.04: Disaster Report 4: Summer Memories

08.04: Towetale

16.04: Billion Road

23.04: War & Romance Visuel Novel

23.04: Bokuhime Project

24.04: Trials of Mana

24.04: Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 – Road to Boruto

28.04: Moving Out

Heimkino

02.04: Le Mans 66 Gegen jede Chance

09.04: Der Leuchtturm

10.04: Booksmart

10.04: Hustlers

23.04: Black Christmas

23.04: Jumanji: The Next Level

23.04: Doctor Sleeps Erwachen

30.04: Die Farbe aus dem All


Quellen: Amazon.de, Wikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com