Monatsrückblick: September 2020

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Privat hat sich im September mal wieder etwas mehr getan. Ich konnte soziale Kontakte pflegen, ungewöhnlich viele Podcasts aufnehmen und war sogar zwei mal im Kino. Bei letzterem bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht das wirklich letzte mal für dieses Jahr wegen der aktuellen Situation.

Ansonsten habe ich die meiste Zeit damit verbracht das restliche schöne Wetter zu genießen oder abseits davon mit meinen Katzen faul auf der Couch zu liegen. Entweder vor oder nach meinen Spätschichten.

Oh und ich habe ein ganz tolles Paket von der lieben ninigamy bekommen, worüber ich mich sehr freue! 😍


Auf dem Blog hat sich diesen Monat nicht so viel getan. Es war ein typischer Monat mit vielen unterschiedlichen Beiträgen, sowohl von mir als auch von Martin, und einer eecht zufriedenstellenden Anzahl an Aufrufen/Likes/Kommentaren.


Film- & Serientechnisch war der September wieder interessanter als der August. Ich habe insgesamt 11 Filme gesehen, darunter ein Rewatch von Full Metal Jacket, die beiden Kinofilme Guns Akimbo & Tenet (der Beitrag dazu folgt wenn ich die richtigen Wörter finde), die Netflix Originals The Babysitter: Killer Queen, The Old Guard & #amLeben und zwei Filme aus dem frühen 2020er Filmjahr (Bad Boys for Life & Ruf der Wildnis).

Außerdem habe ich mit The Hunt einen Film gesehen, von dem ich noch nicht weiß ob er intelligent ist oder einfach nur laut sein will. Diese Frage (und mehr) wird aber Teil eines kommenden Beitrags sein.

Bei den Serien habe ich mit Dragons Dogma begonnen (und auch direkt lust auf das Spiel bekommen) und ich stecke mitten in The Boys Staffel 2, die erneut hochwertig ist und sich langsam aber sicher zu was großem aufbaut.


Spieletechnisch hat sich im September nicht viel getan. Ich bin grad dabei einige Spiele aus dem Bachlog abzuarbeiten und stecke mitten in einem Replay von Final Fantasy XV, welches ein großartiges Spiel ist.

Ich habe mir drei Spiele gegönnt und zwar Dragons Dogma (wegen der Serie und weil das Spiel großartig ist), Mario + Rabbids: Kingdom Battle (die Review dazu steht noch aus ebenso wie die Finalisierung des Spiels) und Star Wars: Squadrons auf das ich mich schon seit der ersten Ankündigung gefreut habe.


Literarisch habe ich nach einer kleinen Pause das Buch Erebos wieder weitergelesen und in erster Linie habe ich den Lesestapel der Comics weiter massiv verkleinert. Mein Highlight des Monats war definitiv der erste The Boys Omnibus, der einen grandiosen Auftakt zu einer der wohl besten Comicserien aller Zeiten bildet.

Ein Großteil der weiteren Comics, die ich gelesen habe werden in kommenden Rezensionen und Podcasts besprochen!


Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag, wenn Gruselween Vol. 2 startet!

Releasekalender 10/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Anm: Wegen dem Mangel an aktuellen Veröffentlichungen wird die Rubrik Heimkino bis auf weiteres eingestellt!


Playstation

02.10: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

02.10: Star Wars: Squadrons

08.10: Ikenfell

08.10: Ride 4

09.10: FIFA 21

13.10: G.I. Joe: Operation Blackout

13.10: Remothered: Broken Porcelain

13.10: Robotics;Notes DaSH

13.10: Robotics;Notes Elite

15.10: Cloudpunk

16.10: NHL 21

20.10: Amnesia: Rebirth

22.10: Bless Unleashed

23.10: Transformers: Battlegrounds

27.10: Cobra Kai: The Karate Kid Saga Continues

27.10: Ghostrunner

27.10: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV

29.10: Watch Dogs: Legion

30.10: The Dark Pictures Anthology: Little Hope

30.10: Mad Rat Dead

Xbox One

02.10: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

02.10: Star Wars: Squadrons

02.10: WARSAW

08.10: Ikenfell

08.10: Ride 4

09.10: FIFA 21

13.10: G.I. Joe: Operation Blackout

13.10: Remothered: Broken Porcelain

13.10: Robotics;Notes DaSH

13.10: Robotics;Notes Elite

15.10: Cloudpunk

16.10: NHL 21

23.10: Transformers: Battlegrounds

27.10: Cobra Kai: The Karate Kid Saga Continues

27.10: Ghostrunner

29.10: Watch Dogs: Legion

30.10: The Dark Pictures Anthology: Little Hope

Nintendo Switch

01.10: Super Mario Bros. 35

01.10: WARSAW

08.10: Ikenfell

09.10: FIFA 21

13.10: G.I. Joe: Operation Blackout

13.10: Remothered: Broken Porcelain

13.10: Robotics;Notes DaSH

13.10: Robotics;Notes Elite

15.10: Cloudpunk

16.10: Crown Trick

16.10: Mario Kart Live: Home Circuit

16.10: Zoids Wild: Blast Unleashed

23.10: Transformers: Battlegrounds

27.10: Cobra Kai: The Karate Kid Saga Continues

27.10: Ghostrunner

30.10: Mad Rat Dead

30.10: Pikmin 3 Deluxe


Quellen: Amazon.de, Wikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Goldene Dämmerung | Review | Batman Graphic Novel Collection

Es wird Mal wieder Zeit für eine DC Comic Review und da Nerd.Ics unter anderem Harley Quinn und Aquaman bedient hat, widme ich mich nun der alten Fledermaus Batman. Da der Beitrag um den zweiten Sonderband des Lachenden wohl noch warten muss, weil kreativer Input und so fehlt, wird die Batman Graphic Novel Collection bedient.

Somit gehen wir zurück in die Zeit vor New 52 und beschäftigen uns mit David Finchs Storybogen Golden Dawn (The Dark Knight #1 – #5 v. 2011).


Golden Dawn, eine Jugendfreundin von Bruce Wayne, wurde entführt und in diesem sehr persönlichen Fall nimmt Batman seine Ermittlungen auf. Seine erste Spur führt zu Killer Croc und dem Pinguin. Letzterer hat ein Amulett von Dawn im Besitz und dies entpuppt sich nur als Auftakt zu einer großen Sache, in der sich auch Dämonen, unter ihnen Etrigan, einmischen. Was hat es mit Golden Dawn auf sich? Was ist das für ein Amulett? Was wollen die Dämonen und ganz wichtig, warum muss sich der dunkle Ritter plötzlich mit okkulten Mächten anlegen?

Goldene Dämmerung, so der etwas unpassende deutsche Titel von Golden Dawn, bietet alle Stärken einer David Finch Batman-Geschichte. Das Setting ist äußerst düster. Übernatürliche Elemente werden harmonisch mit einem Thriller kombiniert, was aus Goldene Dämmerung beinah einen Horror-Thriller macht. Dazu kommt eine relativ simple, aber spannende Handlung, die neben dem Hauptstrang auch eine Nebenstory bietet, in der sich James Gordon mit einem unliebsamen Konkurrenten herumschlagen muss und ein angenehm hohes Tempo besitzt.

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Goldene Dämmerung sehr zu gefallen. David Finch kann nicht nur großartige Geschichten erzählen, sondern sie auch meisterhaft in starke, düstere Bilder bannen, welche perfekt zum dunklen Ritter passen, aber auch die erzählte Handlung stimmig unterstreichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Goldene Dämmerung/Golden Dawn eine hervorragende Batman Geschichte ist, deren größte Stärke die Harmonie aus Erzählung und optischer Präsentation ist. Die simple Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und entwickelt sich überraschend spannend, während der Zeichenstil konstant hochwertig ist. Somit hat sich Batman Goldene Dämmerung/Golden Dawn die Wertung lesenswert+ definitiv verdient.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Babysitter – Killer Queen (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #28]

Titel: The Babysitter – Killer Queen
Originaltitel: The Babysitter – Killer Queen
Regie: McG
Laufzeit: 101 Minuten
Release: 2020

In Ausgabe 28 der Netflixers (leider kein verfrühtes Gruselween) sprechen ich und Felix über die Fortsetzung zu The Babysitter.


Satanische Kernfakten

Titel: The Babysitter – Killer Queen
Originaltitel: The Babysitter – Killer Queen
Regie: McG
Laufzeit: 101 Minuten
Release: 2020


Die Netflixers


The Babysitter: Killer Queen

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Flavors of Youth: International Version (Netflix Original) | Review [Netflixers goes Asia #3]

Titel: Flavors of Youth
Originaltitel: 肆式青春 / 詩季織々
Regie: Li Haoling, Jiaoshou Yi Xiaoxing, Yoshitaka Takeuch
Laufzeit: 75 Minuten
Release: 2018

Letztes Mal waren wir in Indien und heute besuchen wir sowohl China, als auch Japan in der Gemeinschaftsproduktion Flavors of Youth, welcher erneut ein Anthologiefilm ist und ebenso die Netflixers mit der Anime-Offensive 2020 kombiniert!


Kernfakten aus der Erinnerung

Titel: Flavors of Youth
Originaltitel: 肆式青春 / 詩季織々
Regie: Li Haoling, Jiaoshou Yi Xiaoxing, Yoshitaka Takeuch
Laufzeit: 75 Minuten
Release: 2018


Die Netflixers

Anime-Offensive 2020


Flavors of Youth erzählt drei Geschichten aus drei verschiedenen Städten, was im Vergleich zu Ghost Stories ein höheres Tempo erlaubt und sich dank der relativ kurzen Laufzeit des Films, 75 Minuten, auf das wesentliche konzentriert.

The Rice Noodles (Geschichte Nr. 1) handelt von den Erinnerungen eines jungen Mannes an die Zeit mit seiner Großmutter auf dem Land, wo die beiden regelmäßig San Xian Nudeln gegessen haben und diese perfekt waren, weil sie von Hand zubereitet wurden. Das zentrale Thema der Geschichte ist die Erinnerung an vergangene und allen voran unbeschwerte Zeiten, aber auch die zwangsläufige Veränderung von Dingen, dargestellt durch die Nudeln, wird thematisiert. Was man der Geschichte definitiv zugute halten muss, ist die Regung von nostalgischen Gefühlen, ohne zu sehr in Kitsch zu verfallen. Kurzum, ein starker Einstieg in den Film.

A Little Fashion Show erzählt die Geschichte von Yi Lin, die mit ihrer Schwester Lulu zusammenlebt. Yi Lin arbeitet als Modell und Lulu ist eine Studentin an einer Modeschule. Im Zentrum der Geschichte steht neben der Beziehung zwischen den Schwestern, die langsam bröckelnde Karriere von Yi Lin und ihr selbstauferlegter Leistungsdruck, der ihre Situation nur noch weiter verschlimmert. Dank ihrer Schwester und ihrem Manager bekommt Yi Lin eine zweite Chance und das Leben der beiden Schwestern wendet sich zum besseren. Auch die zweite Geschichte besticht durch Emotionen und bringt auch eine sehr schöne Botschaft mit, die sich klar gegen den permanenten Leistungsdruck ausspricht und daran erinnert, die wichtigen Dinge im Kopf zu behalten.

Love in Shanghai erzählt die Geschichte von Li Mo und dessen anfangs freundschaftlicher Beziehung zu Xiao Yu, die nach deren Schulabschluss in die Brüche ging. Viele Jahre später will Li Mo wissen, was sich auf der letzten Kassette von Xiao Yu befindet und begibt sich auf die Suche nach einem Kassettenrekorder im mordernen Shanghai. Die dritte und abschließende Geschichte empfand ich, trotz des Ansatzes als bitter-süße Liebesgeschichte, als die Schwächste. Das Grundthema ist sehr interessant, aber dennoch hat es dieser Kurzfilm nicht geschafft, mich vollends abzuholen.


Alles in allem ist Flavors of Youth ein sehr schöner Animationsfilm, der drei grundlegend tolle Geschichten erzählt und dabei wertvolle Botschaften vermittelt. Japanische Animationstechniken und chinesische Erzählweisen harmonieren großartig miteinander, was Flavors of Youth zu einer sehr interessanten Erfahrung macht, die sich angenehm von anderen Animes abhebt. Wer sich für Anthologiefilme begeistern kann und/oder Anime mag, kann bei Flavors of Youth gern einen Blick riskieren.

Ich vergebe für Flavors of Youth die Wertung sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Nerd.Ics liest … Batman: Der letzte Kreuzzug (DKR) | Review

Titel: Batman: Der letzte Kreuzzug
Autor: Frank Miller / Brian Azzarello
Zeichner: John Romita Jr.
Seiten: 68
Verlag: DC / Panini Deutschland

Frank Miller liefert endlich die Erklärung ab, warum Bruce Wayne damals sein Kostüm an den Nagel hing, um es dann in „Die Rückkehr des dunklen Ritters“ wieder anzuziehen! Aber liefert dieser Comic wirklich die Antwort?

Anm.: Untenstehend findet ihr weitere Rezensionen, die im DKR Universum angesiedelt sind!


DKR Kernfakten

Titel: Batman: Der letzte Kreuzzug
Autor: Frank Miller / Brian Azzarello
Zeichner: John Romita Jr.
Seiten: 68
Verlag: DC / Panini Deutschland


Als ich gelesen habe, dass was Neues von Frank Miller in Sachen Batman kommt und das Ganze auch noch als Vorgeschichte von „Die Rückkehr des dunklen Ritters“ angepriesen wurde, war klar, dass ich mir den Comic holen werde, da eben genannter Comic mich total umgehauen hat und ich auch das eine, oder andere von Frank Miller schon gelesen und total abgefeiert habe.

Vielleicht noch kurz zur Aufmachung des Comics, ich hab die Hardcover Version im Überformat vor mir liegen und muss sagen, das Teil sieht schon sehr edel und gut aus. Auch das größere Format tut dem Ganzen sehr gut und bringt natürlich die Zeichnungen von John Romita Jr. nochmal besser rüber. Da ich einiges an Kritik am Zeichenstil gelesen habe, muss ich sagen, mich hat es ganz einfach an „Die Rückkehr des dunklen Ritters“ erinnert und weniger an die Sachen, die ich bisher von John Romita Jr gesehen habe, was aber wiederum Sinn ergibt, da es ja eine Vorgeschichte sein soll und das „Miller-Verse“ darstellen soll. Also ganz kurz gesagt, ich finde die Zeichnungen jetzt nicht herausragend, aber solide und passend für die Idee des Comics.

Nun zur Story des Comics. Altbekanntes zu Beginn, der Joker wird wieder mal nach Arkham Assylum verfrachtet, da ihn Batman und Robin wieder mal erwischt haben. Man erfährt auch in etwa die Umstände, und zwar ging es um eine Geiselnahme durch den Joker und seiner Bande, Batman konnte jedoch nur den Joker festnehmen, aber die Bande floh. Danach sieht man zum ersten Mal einen angeschlagenen Bruce Wayne, dem man ganz klar sein Alter ansieht und zum anderen wird auch die rohe Art, Dinge anzugehen von Jason Todd thematisiert. Zwei Dinge, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Comic ziehen, zum einen der alternde Batman und zum anderen der ungestüme Robin, der noch nicht so weit ist, das Batman Kostüm anzuziehen.

Im weiteren Verlauf tauchen Fälle von sehr reichen Männern auf, die ihr ganzes Geld an eine Organisation bezahlen, pleitegehen und Auswege aus der Situation, durch Selbstmord oder einen Liebesbeweis an eine Frau, suchen. Diese ominöse Frau ist das Stichwort, Batman findet den Sitz dieser Firma raus und nach einem kurzen Intermezzo mit Killer Croc, finden er und Robin auch die Verursacherin des Ganzen raus. Mehr möchte ich nun nicht weiter verraten, da ich sonst zu viel spoilern würde.

Nachdem ich den Comic nun fertiggelesen habe, gingen mir zwei Fragen durch den Kopf, wobei eine auf die andere aufbaut und zwar zunächst, ob dieser Comic wirklich abgeschlossen ist, oder ich nur den ersten Teil gelesen habe und darauf aufbauend stellt sich mir die Frage, wie soll dieser Comic mit diesem Ende eine Erklärung dafür sein, dass Batman sein Kostüm an den Nagel hängt und aufhört?

Das ist für mich eigentlich der größte Kritikpunkt an dem ganzen Comic, denn wenn man dieses ganze Ding mit der Vorgeschichte nicht erwähnt hätte, wäre es eine grundsolide Batman Story mit einem sehr offenen Ende, die man mit einem zweiten Teil noch solide weiterführen hätte können.


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Weiterführende Beiträge:

Nerd.Ics liest … Aquaman: Held von Atlantis Band 1 & 2 | Review

Titel: Aquaman: Held von Atlantis 1 Stille Wasser / Held von Atlantis 2 Heimkehr
Autor: Kelly Sue DeConnick
Zeichner: Robson Rocha, Viktor Bogdanovic
Seiten: 124 / 156
Verlag: DC / Panini Deutschland

Andy wird an einer abgelegenen Insel angespült und versucht sein Gedächtnis wieder zu erlangen. Wer mag dieser Mysteriöse Mann sein? Wo kommt er her? Was hat er in seiner Vergangenheit getan?
Der optimale Einstieg in die faszinierende Welt von Aquaman.


Nasse Kernfakten

Titel: Aquaman: Held von Atlantis 1 Stille Wasser / Held von Atlantis 2 Heimkehr
Autor: Kelly Sue DeConnick
Zeichner: Robson Rocha, Viktor Bogdanovic
Seiten: 124 / 156
Verlag: DC / Panini Deutschland


Nachdem mich „Bitch Planet“ von Kelly Sue DeConnick unheimlich fasziniert hat, dachte ich mir, ich schaue mal, was die Autorin sonst noch so alles geschrieben hat bzw schreibt und da sah ich, dass sie aktuell „Aquaman“ schreibt. Nun wollte ich ohnehin mal „Aquaman“ lesen, konnte somit zwei Dinge miteinander verbinden und hab mir gleich mal die ersten zwei Bände der Serie besorgt.

Die Story startet damit, dass ein Mann namens Andy auf einer Insel gestrandet ist und sich dort schön langsam in die Gemeinschaft einlebt. Er hat sein Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr aus seinem früheren Leben erinnern, einzig dass er Angst vor Wasser hat.

Zudem erfährt man, dass die Götter des Meeres erzürnt sind und sämtliche, von den Dorfbewohnern gefangenen Fische verdorben aus dem Meer geholt werden. Um die Götter zu besänftigen, wird Andy ein Angebot gemacht und zwar soll er eine der Dorfbewohnerinnen namens Caille zur Göttin Namma bringen, da Caille ihre Tochter sei und im Gegenzug dafür bekommt er die Möglichkeit, in seine Vergangenheit zu blicken. Währenddessen findet man raus, dass die Dorfbewohner einige Geheimnisse mit sich tragen und eigentlich gealterte Götter sind. Eben diese Götter nehmen Andy in einem Ritual seine Angst vor dem Meer und schließlich machen sich er und Caille auf den Weg zu Namma.

(c) Panini Deutschland

Zwischen dieser Story sieht man immer wieder kurze Ausschnitte von Mera, Königin von Atlantis und Gattin von Arthur Curry alias Aquaman, wie sie Atlantis regiert und vor allem von ihren Beratern dazu gedrängt wird, einen neuen Gatten zu heiraten, da Aquaman ja scheinbar tot sei. Während des Kampfes mit Namma bekommt Andy eine Vision in der er ebenfalls Mera sieht, was wiederum bei Mera das Gefühl auslöst, dass ihr Gatte noch lebt. Es stellt sich raus, dass Namma nicht die Mutter von Caille ist, diese jedoch einen Dämon in sich trägt, welchen sie im Laufe der Geschichte lernt zu kontrollieren und als der Kampf aussichtslos erscheint, kommen den beiden die gealterten Götter von der Insel zu Hilfe und gemeinsam besiegen sie das Monster.

Der Band endet damit, dass Andy bzw Aquaman seinen Dreizack vom Meer zurückbekommt. Band 2 beginnt damit, dass Aquaman nun noch mehr aus seiner Vergangenheit erfährt und hierzu Mother Shark trifft, welche ihm seine Erinnerungen teilweise zurückgibt und so erfahren wir auch warum Arthur Mera verlassen hat. Arthur kehrt nach Amnesty Bay zurück, trifft dort auf Wonder Woman und versucht sich an seinem alten Heimatort wieder einzuleben. Zusätzlich schaltet sich Lex Luthor ein und bringt, ganz im Zeichen „Des Jahr des Schurkens“, einen Gegenspieler für Aquaman ins Spiel, welcher ganz zum Ende des Bandes dann zu seinem Angriff startet.

(c) Panini Deutschland

Nun zu meinem Fazit der beiden Bände:

Ich habe davor noch nichts von Aquaman gelesen und ich wurde sofort von der Story abgeholt und hatte eigentlich nie das Gefühl, irgendwas nicht zu verstehen. Somit ist diese Serie unheimlich einsteigerfreundlich und optimal, um in die Welt von Aquaman einzutauchen.

Traumhafte Zeichnungen runden den ganzen Comic zu einem echten Genuss ab. Ich habe beide Bände fast in einem Rutsch gelesen und bin echt begeistert von der Story und Schreibweise. Band 3 steht schon ganz oben auf meiner Vorbestellliste!

Eine absolute Leseempfehlung gibt es hier von meiner Seite.


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Superbros S4/E4.0: Playstation 5 Showcase & Wunschkonzert| Podcast

In Folge 4.0 der Superbros sprechen ich & Felix über das PS5 Showcase und geben ein kleines Wunschkonzert!


Superbros S4/E4.0: Playstation 5 Showcase & Wunschkonzert

Der Superbros Podcast

Silver Surfer Black & The Brave and the Bold: Batman and Wonder Woman | Comic-Gequatsche #3 | Audio-Gedankenspiel

Das Comic-Gequatsche geht in die dritte Runde und dieses mal machen wir uns gegenseitig (aber auch euch) je einen Comic von Marvel und DC schmackhaft!

Das Comic-Gequatsche geht in die dritte Runde und dieses mal machen wir uns gegenseitig (aber auch euch) je einen Comic von Marvel und DC schmackhaft!


Kernfakten aus fernen Welten

Titel: The Brave and the Bold: Batman and Wonder Woman
Autor: Liam Sharp
Zeichner: Liam Sharp
Seiten: 148
Verlag: DC

Titel: Silver Surfer: Black: Gott der Finsternis
Autor: Donny Cates
Zeichner: Tradd Moore
Seiten: 120
Verlag: Panini


Comic-Talk/Gequatsche: Silver Surfer Black & The Brave and the Bold: Batman and Wonder Woman

Ghost Stories (Netflix Original) | Review [Netflixers goes Asia #2]

Originaltitel: Ghost Stories
Titel: Ghost Stories
Regie: Karan Johar, Dibakar Banerjee Zoya Akhtar, Anurag Kashyap
Laufzeit: 144 Minuten
Release: 2020

In der ersten Netflixers goes Asia Ausgabe waren wir in Südkorea unterwegs. Heute machen wir einen Sprung nach Indien zum Anthologie-Horrorfilm Ghost Stories (ohne den Zusatz „Glaubst du an Geister?“)


Indische Kernfakten

Originaltitel: Ghost Stories
Titel: Ghost Stories
Regie: Karan Johar, Dibakar Banerjee Zoya Akhtar, Anurag Kashyap
Laufzeit: 144 Minuten
Release: 2020


Die Netflixers


Eine wirkliche Rahmenhandlung besitzt Ghost Stories aber dafür vier verschiedene Kurzfilme deren gemeinsames Thema die verschiedenen Spielarten des Horrors sind. Während Geschichte 1 noch eine klassische Gruselgeschichte ist wechselt die zweite Geschichte in den Surrealismus, was zwar nicht so erschreckend wirkt, aber äußerst starke Bilder vermittelt und in gewisser Weise mit dem Genre Body-Horror spielt.

In der dritten Geschichte verschlägt es einen Mann (den Namen erfahren wir nicht) in ein abgelegenes Kaff, wo er zwei Kinder trifft, die ihm erzählen, dass die Bewohner des Dorfes sich gegenseitig umgebracht haben und zu Monstern wurden. Also quasi eine Art Wendigo-Story, was mein persönliches Highlight und die spannendste der vier Geschichten ist.

Kurzfilm 4 handelt von einem arrangierten Ehepaar. Der Mann ist allerdings, ebenso wie seine Familie, etwas durchgeknallt, was eher ins Genre Komödie, denn Horror, oder Horror-Komödie fällt und ein etwas ungewöhnlicher Abschluss ist.

Obwohl ich die vier Kurzfilme grundlegend als recht gelungen empfunden habe, muss auch Platz für Kritik sein. Den Kurzfilmen fehlt, auf ihre Laufzeit gemessen, die nötige Spannungskurve des Horrorgenres um bis zum Ende zu unterhalten. Die Geschichte um die Krankenpflegerin (Film 1) und den Mann im abgelegenen Dorf (Film 3) erschaffen noch am ehesten eine gruselige Atmosphäre, aber allgemein sind die Filme etwas zu lang für‘s eigene Wohl.

Somit lässt sich zusammengefasst sagen, dass Ghost Stories ein interessanter Horror-Anthologiefilm ist, dessen größte Stärke klar die thematische Abwechslung in den vier Geschichten ist. Leider sind die Kurzfilme gern mal etwas zu lang für‘s eigene Wohl, was dann wiederum der Atmosphäre schadet. Dennoch ist Ghost Stories ein interessanter Film und definitiv einen Blick wert, wenn man einen indischen Film der anderen Art sehen will, trotz einiger Probleme.

Somit vergebe ich für Ghost Stories die Wertung sehenswert- !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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WALL·E – Der letzte räumt die Erde auf | Review

Titel: WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Originaltitel: WALL·E
Regie: Andrew Stanton
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2008

Ich habe eine Schwäche für die Filme von Pixar und mag Dystopien und Science-Fiction und Roboter. WALL·E ist also quasi dafür gemacht worden, um mich zu begeistern!


Staubige Kernfakten

Titel: WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Originaltitel: WALL·E
Regie: Andrew Stanton
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2008


Die Erde in ferner Zukunft. Wegen massiver Umweltverschmutzung gesteigertem Konsumverhalten und der darauffolgenden Vermüllung haben die Menschen ihre Heimat mit den Raumschiffen des BNL Konzerns verlassen. Ein Heer von Robotern des Wall•E Typs wurden zurückgelassen, um die Erde aufzuräumen. Anstatt diese Aufgabe in 5 Jahren, wie geplant, zu erledigen ist im Jahr 2805, 700 Jahre nach dem Exodus, ist nur noch der Roboter Wall•E übrig, welcher eine ein Bewusstsein entwickelt hat, nach Ersatzteilen für sich sucht und Dinge sammelt, die sein Interesse wecken.

Durch eine Kopie des Hello, Dolly! lernt er, dass es die Bestimmung von allen höheren Spezies ist sich zu verlieben. Eines Tages landet ein BNL Transporter auf der Erde und Wall•E trifft auf den „weiblichen“ Roboter Eve. Von da an ändert sich das Leben des kleinen Roboters für immer…


Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. WALL·E ist auf vielen Ebenen ein grandioser Film. Im ersten Akt (40 Minuten) kommt der Film ohne Worte aus (bis auf die gesprochenen Eigennamen der beiden Roboter) und versprüht einerseits so viel Herz, wie kaum ein anderer Pixar Film ist, aber auch gleichzeitig eine überraschend harsche Kritik am Konsumverhalten der Menschen allgemein aber andererseits ist WALL·E äußerst zynisch aber auch düster.

Dies bemerkt man besonders an der Darstellung der Menschen als fette, faule Idioten. Mich erinnert diese, für Disney so dermaßen untypische, Darstellung stark an den Film Idiocrazy, welcher ebenfalls sehr clever war.

Clever ist das Stichwort. Die Handlung von WALL·E ist äußerst klug erzählt und beinhaltet überraschend viel Subtext, neben der herzerweichenden Beziehung zwischen Wall•E und Eve. Gleichzeitig ist die Atmosphäre in einem postapokalyptischen Setting sehr optimistisch, was ein krasser Gegensatz aber viel harmonischer ist als eigentlich sein sollte.

WALL·E begeistert aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch. Egal ob es die dystopische Erde ist oder das Raumschiff der Menschen. Jeder Schauplatz versprüht viel Charme verblasst jedoch im Vergleich zu den beiden Hauptfiguren Wall•E & Eve, die so viel mehr Charme, Herz und Gefühl vermitteln als die meisten Figuren von Disney/Pixar.


Alles in allem ist WALL·E ein grandioser, emotionaler Film dessen größte Stärken die vielschichtige Handlung, der zynische Ton, die herzerwärmenden Charaktere, die schicke Handlung sowie die clevere Erzählweise sind.

Ich kann diesen Film absolut jedem WALL·E, da wir hier einen Animationsfilm haben, der für jede Zielgruppe geeignet ist und sehr viel Mehrwert bietet. Von mir bekommt WALL·E die Wertung absolut sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Nerd.Ics liest … Catwoman BD 2: Blutopfer | Review

Titel: Catwoman Band 2: Blutopfer
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco, Elena Casagrande, Hugo Petrus, Joelle Jones, Scott Godlewski
Seiten: 188
Verlag: DC / Panini Deutschland

Das erwartete Feuerwerk tritt auch wirklich ein in Band 2 von Catwoman. Eine Story, die mich von Anfang an gefesselt hat und eine unheimlich gute Figur macht.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Band 2: Blutopfer
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco, Elena Casagrande, Hugo Petrus, Joelle Jones, Scott Godlewski
Seiten: 188
Verlag: DC / Panini Deutschland


Nachdem für mich Band 1 irgendwie das Gefühl aufkommen ließ, dass ständig das Tempo erhöht wird und ein Feuerwerk kommen könnte, findet dies in Band 2 endlich statt.

Wie sieht nun der Status Quo nach Band 1 aus? Zum einen haben wir den Story-Arc rund um Raina Creel, welche sowohl für den Tod ihres Mannes verantwortlich ist und zum anderen auch beim Tod ihres Sohnes Adam ihre Finger im Spiel hatte. Zugleich versucht sie alles, um ihren körperlichen Zerfall zu verhindern. Selina hat ihre Schwester Maggie nun zu sich ins Pfandhaus gebracht, wo auch Carlos und Linda leben.

Zu Beginn des zweiten Bandes tritt ein alter Bekannter ins Rampenlicht. Der Pinguin kommt extra nach Kalifornien, natürlich nicht wegen Selina, wie er zuerst angibt, sondern weil er an ein altes Artefakt rankommen möchte. Wie sich später herausstellt ist nicht nur er, sondern auch Raina Creel, hinter dem Artefakt her. Der Pinguin lockt Selina zu sich, macht ihr ein unverschämtes Angebot und bringt sie dazu das Artefakt zu stehlen. Es handelt sich dabei um einen Stein, aus dem ein Mittel gewonnen wird, welches zu ewigen Leben verhelfen kann aber auch Menschen wieder zum Leben erwecken kann. Raina Creel kauft selbiges Mittel bei einer „Dealerin“ und kurz darauf stiehlt Selina dieses Artefakt, gerät in einen Hinterhalt, aus welchem sie sich jedoch befreien kann.

Danach switcht die Story zu einer Auktion an der Selina und ein mysteriöser Mann teilnehmen. Ich kann jedoch jeden, der wie ich, verwirrt ist, beruhigen, das Ganze wird nun von hinten aufgerollt und man bekommt alle wichtigen Fakten erklärt. Gerade dieser Part machte sowas von Spaß beim Lesen und hat bei mir einen genialen Lesefluss ausgelöst.

Warum dieser Band „Blutopfer“ heißt wird dann auch noch aufgeklärt, aber wie immer beende ich hier meinen Beitrag zur Story, da jeder selber herausfinden darf, wie es weitergeht. Vielleicht noch zu erwähnen ist, dass man am Ende des Bandes noch einen One-Shot mit dem Heft „Catwoman Annual 1“ geliefert bekommt. Ein nettes kleines Extra welches ich gerne mitgenommen habe.

(c) Panini Comics

Wie schon im letzten Absatz erwähnt, hat mich dieser Band vom Story-Telling her unheimlich gefesselt und hat das erwartete Feuerwerk abgeliefert. Eine total runde Story, welche einen packt, fesselt und dann so richtig auf die Reise mitnimmt.

Ich habe einiges an Kritik am Zeichenstil beziehungsweise am wechselnden Zeichenstil gelesen, jedoch muss ich sagen, dass ich es als nicht so störend empfunden habe und es meine rundum positive Bewertung des Bandes nicht beeinflusst.

Eine tolle Fortsetzung einer sehr starken Story und das ganze bekommt, wenig überraschend, eine ganz klare Leseempfehlung von mir und Band 3 steht ganz oben auf der „Want-list“.


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Nerd.Ics liest … Catwoman BD 1: Copycats | Review

Titel: Catwoman Band 1: Copycats
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland

Ein Catwoman Krimi mit sehr viel persönlichen Einblicken in das Leben von Selina Kyle und wie sie sich in Kalifornien „einlebt“.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Band 1: Copycats
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland


Catwoman alias Selina Kyle lässt die Hochzeit mit Batman, zu Gunsten seines Heldenstatus, platzen und zieht nach Villa Hermosa in Kalifornien. Hier startet Band 1 der aktuellen Serie von Catwoman geschrieben von Joelle Jones, welche vor allem als Zeichnerin bei DC für Furore gesorgt hat und sich jetzt auch als Autorin einen Namen macht.

Zu Beginn sehen wir Catwoman wie sie von der Polizei gestellt wird, mit dem Mord an zwei Polizisten konfrontiert wird, wir lernen den (korrupten) Polizisten Detective Yilmaz kennen und parallel sehen wir den Gouverneur und seine Frau Raina Creel in einem TV Interview. Es stellt sich raus, dass Raina Creel an einer Art körperlichen Zerfall leidet, welcher mit Bluttransfusionen zumindest verlangsamt werden kann. Sie hat außerdem mehrere Frauen in Catwoman Kostüme gesteckt, welche ihr Unwesen in Villa Hermosa treiben und eben für diese Morde an den zwei Polizisten eigentlich verantwortlich sind.

Selina ist wiederum in einem Pfandhaus untergekommen, welches von Carlos und seiner Mutter betrieben wird, beide wissen über ihr Doppelleben Bescheid und Selina fragt sich, warum Catwoman verdächtigt wird zwei Polizisten ermordet zu haben. Als sie sich auf nächtliche Recherche begibt, stößt sie zufällig auf eine zweite Catwoman und es beginnt ein kurzer Kampf. Selina verhört ihr Katzen-Pendant und stößt auf eine ganze Armee an Catwoman.

Dazu erfahren wir auch das Selina’s Schwester Maggie in Villa Hermosa in einem Pflegeheim lebt und somit auch der Grund gelüftet wird, warum Selina genau diese Stadt ausgewählt hat. Während Selina die Hintergründe aufklärt, sehen wir im anderen Story-Arc wie es mit dem Governeur und seiner Frau weitergeht und welch überraschende Wendung das ganze nimmt. Mehr werde ich wie immer nicht von der Story spoilern.

(c) Panini Comics

Dies ist meine erste Catwoman Story und was mich von Anfang an fasziniert hat ist, dass es zum einen wie eine echte Kriminalgeschichte wirkt und zum anderen vor allem im weiteren Verlauf auch etwas von Indiana Jones und die Suche von verlorenen Artefakten hat mit einem unheimlich guten Tempo. Kurz und bündig hat mich die Story sofort gefesselt und dazu kommen noch wunderschöne Zeichnungen von Fernando Blanco.


Zum Schluss kann ich das ganze auch wunderbar als Einstieg in die Welt von Catwoman empfehlen, was es auch sein sollte, wenn es mit einer Nummer eins versehen ist und der Band bekommt eine klare Leseempfehlung, da es ein solider Einstieg ist in eine Story, bei der man merkt, das sie den ganzen Band lang so richtig Fahrt aufnimmt und man gespannt ist was da noch kommen mag.


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Red Heat | Review

Titel: Red Heat
Originaltitel: Red Heat
Regie: Walter Hill
Laufzeit: FSK 18: 104 Minuten / FSK 16: 99 Minuten
Release: 1988

Manchmal braucht man echt nicht viel um mich zu unterhalten. Man nehme eine moderate Laufzeit, ein paar bekannte Schauspieler, eine relativ klischeebeladene Handlung und ein paar Schießereien. Fertig ist die Action(-Komödie) Red Heat aus dem fernen Jahr 1988!


Sowjetisch-amerikanische Kernfakten

Titel: Red Heat
Originaltitel: Red Heat
Regie: Walter Hill
Laufzeit: FSK 18: 104 Minuten / FSK 16: 99 Minuten
Release: 1988


Nachdem er seiner Verhaftung, durch den sowjetischen Polizisten Ivan Danko, entronnen ist, flüchtet der georgische Drogendealer Viktor Rosta in die USA, nachdem er dessen Partner Yuri erschossen hat. Danko reist in die USA, um Rosta zurück in die Sowjetunion zu bringen und arbeitet dabei mit den Großstadtpolizisten Tom Gallagher und Art Ridzik zusammen.

Die Übergabe scheitert jedoch und Rosta kann, mithilfe einer Verbrechergang, fliehen. Danko und Art arbeiten nun, als konträres Team zusammen um Viktor Rosta endlich unschädlich zu machen …


Ich mag Red Heat. Erzählerisch nicht der anspruchsvollste Film aber ein spannender Actionfilm der zwischen der klassischen Polizeiarbeit und brachialen Schusswechseln springt, was dem Tempo guttut!

Aufgelockert werden die Handlung und das Setting durch den angewendeten Humor, welcher passend zur Zeit des Kalten Krieges, auf stichelnden Witzen gegenüber Amerikanerin oder Sowjets aufbaut aber auch Wortspiele, Anspielungen und die klassischen „One Liner“ des Genres nutzt.

Mein Highlight war jedoch das Zusammenspiel von Arnold Schwarzenegger und James Belushi. Es sind die völlig gegensätzlichen Charaktere, welche die zwei verkörpern, die den großen Reiz von Red Heat ausmachen. Ähnlich wie in Twins zeigt Schwarzenegger auch hier sein Talent für Buddy-Filme und besonders die markante, starre Mimik passt perfekt zum sowjetischen Polizisten, während Belushi einen eher lockeren Polizisten spielt, der die Regeln manchmal etwas biegt.


Zusammengefasst ist Red Heat nicht der große Klassiker des 80er Jahre Actionkinos aber ein durchaus solider Film der durch seine Mischung aus Action und Humor die bis zu 104 Minuten Laufzeit zu unterhalten weiß. Ebenso weiß der Cast, auch abseits der beiden Hauptrollen, zu überzeugen und wer auf der Suche nach einem Film für einen Film-und-Bier-Abend ist oder sich einfach gut unterhalten lassen will, sollte bei Red Heat einen Blick riskieren. Ich vergebe ein verdientes sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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X-Men Heft 1 – 3 (2020 Serie) | Comic-Gequatsche #2 | Audio-Gedankenspiel

In der zweiten Ausgabe des Comic-Gequatsche Podcasts sprechen wir über die aktuelle X-Men Heftserie #1 – #3, deren Erzählweise, die groben Handlungsstränge, sowie die Stärken und Schwächen der Serie!

In der zweiten Ausgabe des Comic-Gequatsche Podcasts sprechen wir über die aktuelle X-Men Heftserie #1 – #3, deren Erzählweise, die groben Handlungsstränge, sowie die bisherigen Stärken und Schwächen der Serie!


Comic-Talk/Gequatsche #2: X-Men Heft 1 bis 3

Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy (Singleplayer) | Review [Playstation 4]

Titel: Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy
Entwickler: Raven Software, Vicarious Visions (Xbox), Aspyr Media (Switch, PS4
Publisher: LucasArts, Aspyr Media, Activision
Release: 2003/2020
Plattform: PC, Xbox, Nintendo Switch, PS4

Mein Star Wars Fandom hat jahrelang gelitten aber seit Star Wars Jedi: Fallen Order, der Sichtung von The Clone Wars mit Chris, sowie den Ports von Jedi Outcast und dem heute thematisierten Jedi Academy gibt es Hoffnung auf eine Aussöhnung mit dem Franchise.

Anm.: Obwohl Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört werde ich mein Bestes geben einen neutralen Blick auf das Spiel zu werfen und es auch entsprechend zu bewerten.


Kernfakten aus einer weit entferten Galaxie

Titel: Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy
Entwickler: Raven Software, Vicarious Visions (Xbox), Aspyr Media (Switch, PS4)
Publisher: LucasArts, Aspyr Media, Activision
Release: 2003/2020
Plattform: PC, Xbox, Nintendo Switch, PS4


Anders als in den Vorgänger steuert der Spieler nicht den Jedi Kyle Katarn, sondern Jaden Korr, einen selbsterstellten Charakter (Spezies & Geschlecht frei wählbar), welcher zusammen mit Rosh Penin als Schüler im Jedi-Praxeum auf Yavin IV aufgenommen wird. Friedlich die Schulbank drücken ist jedoch nicht, da der Sith-Kult um Marka Ragnos damit beginnt die Macht aus diversen Orten zu entziehen, an denen die Präsenz der Macht sehr stark ist, und alle Meister mit ihren Schülern damit beauftragt werden den Kult zu stoppen.

Jaden und Rosh werden Kyle Katarn als Schüler zugewiesen und für Jaden beginnt, neben der Ausbildung zum Jedi, eine lange Reise in deren Verlauf er auch die Verlockungen der dunklen Seite kennenlernt ...

Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy mag erzählerisch kein Meisterwerk sein, nutzt aber durch den „Konflikt“ mit dem Kult zahlreiche Schauplätze, was der Dynamik zugutekommt und den Spieler auf viele verschiedene, mal mehr mal weniger, bekannte Welten schickt. Da der Charakter vom Spieler selbst erstellt wird, ist die Immersion intensiver als in anderen Star Wars Spielen und es macht sehr viel Spaß seinen eigenen Machtnutzer zu basteln.

Das führt mich zum Gameplay, welches grundlegend sehr gut funktioniert. Entwickler Raven Software beweist erneut ein Händchen für unterhaltsame Ego-Shooter und kombiniert diese mit Third-Peron Lichtschwertkämpfen. Beides sorgt für ein sehr unterhaltsames Gameplay und die Sprengwaffen beziehungsweise verschiedenen Sprengwaffen sorgen für einen spaßigen, zügigen Spielfluss. Dazu kommen große Level, die zum Entdecken einladen und optisch durchaus abwechslungsreich aber leider nicht mehr zeitgemäß sind.

Generell merkt man dem Spiel sein Alter bei der Technik an, aber es ist bedeutend besser gealtert, als andere Genrekollegen aus der Zeit. Akustisch weiß das Spiel immer noch zu überzeugen mit ambientischen Musikstücken, die perfekt zu den einzelnen Leveln/Missionstypen passen.

Einzig am Speichersystem muss ich Kritik anbringen, da die automatischen Checkpoints suboptimal verteilt und mehr Frust erzeugen als nötig ist. Manuelles Speichern, und zwar häufig ist eine Tugend in diesem Spiel.


Zusammengefasst ist Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy nicht das beste Star Wars Spiel aller Zeiten aber ein äußerst unterhaltsame Abenteuer in einer weit, weit entfernten Galaxie mit unterhaltsamen Gameplay, einer soliden Geschichte inklusive Auswahl zwischen Heller und Dunkler Seite sowie einem gewissen Wiederspielwert. Technisch ist das Spiel nicht mehr auf der Höhe der Zeit, aber der Port auf die PS4 ist sehr gelungen und zeigt auf wie gut das Spiel auch heute noch funktioniert!

Somit Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy von mir die Wertung spielenswert. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Guns Akimbo | Review

Titel: Guns Akimbo
Originaltitel: Guns Akimbo
Regie: Jason Lei Howden
Laufzeit: 97 Minuten
Release: 2019

Daniel Radcliff hat sich für mich seit Jahren als Schauspieler etabliert, der eine große Performance abliefert, sofern er in etwas „extravagante“ Rollen gesteckt wird. Horns, Swiss Army Man, Imperium und Die Frau in Schwarz sind ein paar Beispiele für Filme mit ihm, die ich für großartig erachte.

Umso mehr habe ich mich auf Guns Akimbo gefreut, den zweiten Film, den ich seit COVID-19 im Kino gesehen habe. Der erste Film war Tenet, aber da folgt die Rezension noch!


Schrille Kernfakten

Titel: Guns Akimbo
Originaltitel: Guns Akimbo
Regie: Jason Lei Howden
Laufzeit: 97 Minuten
Release: 2019


Der Spieleentwickler, Nerd, Loser und SJW Miles gerät mit der Organisation SKIZM aneinander, nachdem er in deren Live-Chat getrollt hat. Er wird von SKIZM dazu gezwungen, an deren „Gladiatorenkämpfen“ teilzunehmen, die hochgradig illegal sind und per Livestream übertragen werden. Ihm werden zwei Pistolen an seine Hände geschraubt und der Deal ist simpel. Miles muss in 24 Stunden die beste SKIZM Spielerin Nix ermorden, sonst stirbt er. Als zusätzliche Motivation wird seine Ex-Freundin Nova entführt. Die Uhr tickt und die SKIZM Zuseher wollen Blut sehen …


Guns Akimbo ist laut, bunt, schrill und anstrengend, aber verdammt unterhaltsam. In der Tradition von Filmen wie Crank setzt Guns Akimbo auf ein extrem hohes Tempo und einen höheren Gewaltgrad, dessen überstilisierte Darstellung perfekt zum Setting passt.

Allgemein weist Guns Akimbo einige satirische Elemente auf, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert und den Versuch darstellt einem Film etwas Tiefgang zu verleihen, der gar nicht benötigt wird.

Was man dem Film definitiv zugute halten muss, ist die hervorragende Performance von Daniel Radcliff, der perfekt den nerdigen Charakter Miles verkörpert und dabei angenehm an Michael Cera als Scott Pilgrim erinnert, nur charismatischer. Leider merkt man dabei umso stärker, dass die restliche Besetzung im Direktvergleich etwas abfällt. Es gibt keine Totalausfälle in der Besetzung, aber man merkt klar, dass Radcliff den Film dominiert.

Wie eingangs erwähnt, hat Guns Akimbo ein hohes Tempo und schlägt einen etwas schrillen Ton an. Dies merkt man in den teils gnadenlos übertriebenen Actionszenen, deren größter Kontrast der Humor ist. Dieser ist mal vulgär, mal zynisch und mal sehr simpel gestrickt, aber äußerst passend zum Film, was gar nichts Schlechtes ist. Auch die offensichtlichen Vorbilder nutzen gern diese Art von Humor. Immer wieder wird mit Zeitlupen gearbeitet, was durchaus eine gewisse Ästhetik in die Actionszenen bringt und dem Film etwas Abwechslung verschafft.


Alles in allem mag Guns Akimbo nicht der große Actionkracher der zweiten Jahreshälfte 2020 sein, ist aber ein lauter, schriller, bunter und teils anstrengender Actionfilm, welcher über seine knackige Laufzeit von 97 Minuten zu unterhalten weiß. Selbstredend muss man für diese Spielart des Actionfilms empfänglich sein und ich gehöre definitiv zur Zielgruppe, aber auch nüchtern betrachtet ist Guns Akimbo durchaus ein solider Film. Zweifelsohne ist Daniel Radcliff und sein Schauspiel das Highlight des Films, aber, wie bei anderen Filmen mit ihm, ist das beinah schon eine konstante Eigenschaft.

Wer also schrille Actionfilme mag, sich für Daniel Radcliff begeistern kann, oder sehen will, was passiert, wenn man Hotline Miami mit Watch_Dogs mischt, sollte Guns Akimbo auf jeden Fall eine Chance geben. Ich vergebe ein verdientes sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Nerd.Ics liest … Bitch Planet 1 & 2 | Review

Titel: Bitch Planet 1: Extraordinary Machine / Bitch Planet 2: President Bitch
Autor: Kelly Sue Deconnick
Zeichner: Valentine De Landro
Seiten: 136 / 144
Verlag: Image Comics

Harter Stoff mit einer brutalen, aber sehr sehr wichtigen Message!


Harte Kernfakten

Titel: Bitch Planet 1: Extraordinary Machine / Bitch Planet 2: President Bitch
Autor: Kelly Sue Deconnick
Zeichner: Valentine De Landro
Seiten: 136 / 144
Verlag: Image Comics


Man stelle sich folgendes vor: Frauen werden verurteilt aufgrund ihres Aussehens, ihrer sexuellen Orientierung, ihres nicht konformen Verhaltens, oder weil sie ganz einfach nicht die klassische Hausfrau sein wollen. Ihr fragt euch jetzt, warum ich euch darum bitte, euch etwas vorzustellen, das größtenteils der Alltag in unserer Gesellschaft ist? Nun ja, in „Bitch Planet“ trifft das Wort „verurteilt“ im wahrsten Sinne des Wortes zu. „Bitch Planet“ spielt in einer alternativen Zukunft und dreht sich um ein Frauengefängnis auf einem anderen Planeten. Das Regime verfrachtet alle verurteilten Frauen in ein Transportshuttle, welches sie in ein Hochsicherheitsgefängnis im Weltall bringt.

(c) Image Comics

Genau hier steigt Band 1 ein. Man sieht, wie eine neue Gruppe von Häftlingen ankommt und sämtliche Aufnahmerituale durchläuft. Es wird sofort klar, dass Gewalt von Wachen gegenüber Insassinnen an der Tagesordnung steht und es wird im zweiten Band sogar mal die Aussage gemacht, nachdem eine Insassin gestorben ist, dass dies nichts Ungewöhnliches sei, da hier ja täglich Häftlinge sterben.

Kurz nach Ankunft wird ein Aufstand angezettelt, bei dem eine Insassin von Wachen getötet wird, der Mord jedoch einer der Protagonistinnen, Kamau Kogo, angehängt wird. Sie kommt in Einzelhaft und wird diversen Befragungen unterzogen.
Währenddessen sehen wir in einem weiteren Handlungsstrang, was auf der Erde passiert und wir erfahren ein bisschen was über das herrschende System und dass es eine Sportart gibt, welche dem American Football sehr ähnlich sein soll und welche weltweit verfolgt wird, jedoch nicht mehr die Einschaltquoten bringt, die sie eigentlich haben sollte.
Nun kommt die geniale Idee, es wird ein Team bestehend aus Insassinnen aus dem Gefängnis aufgestellt, eine Arena auf dem Planeten gebaut und das größte Sportevent aller Zeiten veranstaltet. Ob es dazu kommen wird und wie es mit den Protagonistinnen weitergeht, möchte ich hier nicht spoilern.

(c) Image Comics

Mein Fazit dazu ist, dass es definitiv kein Comic für schwache Nerven ist. Man bekommt sehr viel rohe Gewalt und Brutalität geliefert, welche, meiner Meinung nach, aber voll und ganz angebracht ist, da man diese Thematik und diese Message nicht anders rüberbringen kann. Message ist das richtige Stichwort, ein Comic der, überspitzt natürlich, ganz klar zeigt wie oberflächlich unsere Gesellschaft noch immer ist. Der Comic hält unserer Gesellschaft ganz klar den Spiegel vor die Nase und das mit einer erfrischenden brutalen Ehrlichkeit. George Orwell wäre vermutlich stolz auf so einen Comic.
Vielleicht noch eine kleine Anmerkung zu den Zeichnungen und der Aufmachung der beiden Paperbacks. Ich mag den Zeichenstil unheimlich gerne und vor allem fand ich auch genial, was so zwischen den Heften an „Werbung“ und andere Dinge eingestreut wurde.

Die Serie ist, meines Wissens, nach Band 2 eingestellt worden und nur in Englisch erschienen, jedoch sprachlich nicht die ganz große Hürde. Der Comic ist vermutlich nicht für jede Person geeignet, aber bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung, weil er bei mir einfach einen Nerv getroffen hat.


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Project Power (Netflix Original) | Review [Netflixers – A Superbros Original #27]

Titel: Project Power
Originaltitel: Project Power
Regie: Henry Joost & Ariel Schulman
Laufzeit: 114 Minuten
Release: 2020

Alternative Geschichten über Superhelden werden immer populärer. Egal ob es um Figuren von namhaften Verlagen (Deadpool, Deadpool 2, Logan, …), „Nischenbereichen“ (Bloodshot, Brightburn), oder jenen, die komplett von der „Norm“ abweichen (The Boys, Code 8, Telekinese), geht. Im Laufe der letzten Jahre wurde diese Art Film immer populärer, oder kurz gesagt; in Netflixers Ausagbe 28 geht es um Project Power!


Die Netflixers


Power Kernfakten

Titel: Project Power
Originaltitel: Project Power
Regie: Henry Joost & Ariel Schulman
Laufzeit: 114 Minuten
Release: 2020


Im New Orleans der nahen Zukunft wird eine neuartige Droge in Umlauf gebracht. Die Dealer erhalten sie kostenlos zum Verkaufe und ihre Wirkung ist gigantisch. Für 5 Minuten erhält der Nutzer eine Superkraft, kann aber auch daran sterben …

Frank Shaver, ein Officer beim NOPD, wird vom Dienst suspendiert, als er bei einem Bankraub eine Power Pille nimmt, um gegen den Verbrecher eine Chance zu haben. Er erhält einen abschließenden Tipp, dass hinter der Droge möglicherweise eine Regierungsbehörde steckt. Die Dealerin Robbin gerät ins Visier des mysteriösen Art, welcher die Leute hinter der Droge zur Strecke bringen will. Nach einigem hin und her nehmen Art, Robin, sowie Frank die Organisation hinter Power ins Visier. Dabei stellt sich heraus, dass das Unterfangen für Art sehr persönlich ist …


Grundlegend muss man Project Power seinen recht hohen Unterhaltungswert zugute halten. Neben Elementen des klassischen Superheldenfilms (große Macht = große Verantwortung) werden die Genres Thrillers, Gesellschaftskritik sowie Drama angeschnitten allerdings geht Project Power selten in die Tiefe und bleibt äußerst geradlinig. Trotzdem nimmt sich der Film Zeit um seine Figuren zu entwickeln, besonders die drei Hauptfiguren und deren Chemie untereinander macht einen großen Teil des Reizes aus.

Ergänzend dazu verfügt Project Power über viele Actionen, in denen es ordentlich knallt und so manche Superkraft ansehnlich in Szene gesetzt wird. Bei den Kräften verlässt man sich auf die Standardfähigkeiten, aber so manche Ideen, wie eine kugelsichere Haut, sind reizvoll.

Die Besetzung des Films ist gelungen gewählt und besonders die drei Hauptfiguren, welche klar voneinander unterschieden werden können, aber auch über individuelle Fähigkeiten verfügen, um das Unterfangen zu unterstützen, bilden ein sympathisches Trio. Einzig die Bösewichte wirken etwas arg farblos und teilweise klischeebehaftet, aber hier merkt man klar den Fokus auf den drei Hauptfiguren.


Alles in in allem ist Project Power kein Meisterwerk, aber sehr unterhaltsames Popcorn-Kino für Fans von Action-Filmen, Superheldenfilmen und/oder Thrillern, die auch etwas Tiefgang geboten bekommen und so manchen cleveren, leicht ethisch-philosophischen, Gedanken in der Handlung erzählt kriegen, aber ohne zu viel nachdenken zu müssen, was dem Tempo des Films zugute kommt. Dazu kommt eine ordentliche Ladung Action und drei sympathische Hauptfiguren.

Somit bekommt Project Power von mir ein verdientes sehenswert, da der Film alles bietet, was man für einen gelungenen abendfüllenden Film braucht und keinen Meilenstein im Genre erwartet.

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Punisher Soviet | Comic-Gequatsche #1 | Audio-Gedankenspiel

Titel: Punisher Soviet
Autor: Garth Ennis
Zeichner:Jacen Burrows
Seiten: 140
Verlag: Panini

In der ersten Folge von Comic-Gequatsche, dem Comic Talk reden ich und Martin aka Nerd.ics über Punisher Soviet und machen einen kleinen Schlenker zu Punisher Kill Krew!


Sowjetische Kernfakten

Titel: Punisher Soviet
Autor: Garth Ennis
Zeichner: Jacen Burrows
Seiten: 140
Verlag: Panini


Comic-Talk/Gequatsche #1: Punisher Soviet

Oben | Review

Titel: Oben
Originaltitel: Up
Regie: Pete Docter
Laufzeit: 96 Minuten
Release: 2009

Nach Artemis Fowl widme ich mich wieder einem guten Film, bevor die Anime-Offensive und Netflixers neue Ausgaben bekommen, wobei ich nicht weiß, ob letzteres wirklich besser ist.

Heute gehts auf jeden Fall um Oben von Pixar!


Fliegende Kernfakten

Titel: Oben
Originaltitel: Up
Regie: Pete Docter
Laufzeit: 96 Minuten
Release: 2009


Erzählerisch gehört Oben zu den besten Filmen aus dem Hause Pixar, was man bereits an der grandiosen Eröffnungsszene merkt. Dort präsentiert der Film ohne Text aber mit einer lieblichen Klaviermelodie und ganz viel Herz das Leben von Carl Fredricksen, der das absolute Glück, in Form seiner großen Liebe Ellie, findet, aber auch den schlimmsten Schmerz erleidet, als Ellie im Zuge einer schweren Erkrankung stirbt …

Zu Beginn des Films war Carl Fredricksen 78 Jahre alt, einsam und in einer tiefen Depression. Seine Nachbarschaft ist inzwischen stark bebaut und auch sein Haus soll weichen. Im Zuge eines Unfalls mit einem Bauarbeiter und der darauffolgenden Entmündigung soll Fredricksen in ein Altersheim umgesiedelt werden. Bevor dies jedoch passieren kann, bringt Carl sein Haus mit tausenden Ballons zum fliegen und will so seinen Traum (und den seiner Frau) erfüllen, indem er zu den Paradies Fällen reist. Aus Versehen nimmt Carl jedoch den 8-jährigen Pfadfinder Russel mit, der „einem älteren Menschen helfen“ soll, um das letzte Abzeichen seiner Pfadfindergruppe zu erhalten. Zusammen brechen die beiden in ein großes Abenteuer auf …

Wie schon eingangs erwähnt, ist Oben ein Film mit ganz viel Herz, der so charmant und liebevoll die Themen Liebe, Freundschaft, (un)erfüllte Träume und Abenteuer behandelt, wie kaum ein anderes Disney/Pixar Film. Gleichzeitig werden auch traurige Themen behandelt, was eine interessante Harmonie in der Atmosphäre ergibt. Als Kontrast dazu folgt der Film in der Mitte klassischen Merkmalen eines Abenteuerfilms, bleibt sich aber seinen Wurzeln treu, und präsentiert selbst altbekannte Genremerkmale mit viel Charme.

Somit lässt sich sagen, dass Oben auf der erzählerischen Ebene sehr clever erzählt ist und es meisterhaft schafft, eine große Bandbreite an Emotionen zu erzählen, ohne dabei in Kitsch zu verfallen.

Abseits der Handlung bietet der Film eine wunderschöne Optik, die einmal wieder beweist, warum Pixar zu den führenden Animationsstudios gehört. Trotz seines Alter von 12 Jahren sieht Oben auch heute immer noch großartig aus und besticht durch einprägsame Charaktere, egal ob Haupt-, oder Nebenfiguren. Um die restlichen Stärken zu ergänzen, bietet Oben einen wunderbaren Soundtrack, der alle Facetten des Films ideal untermalt.


Zusammengefasst ist Oben ein wunderbarer, cleverer und sehr schöner Animationsfilm, der nicht nur eine unterhaltsame Abenteuergeschichte erzählt, sondern auch viele gewichtige Themen verarbeitet. In Kombination mit dem wunderschönen Look des Films ergibt sich eine tolle Mischung, die für Jung und Alt perfekt geeignet ist. Somit hat sich Oben ein absolut sehenswert mehr als verdient!

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Der Impakt des Nintendo 64 | Gedankenspiel

Kaum eine andere Konsole von den 46 Konsolen (Handheld und Stationär zusammengerechnet) die Nintendo im Laufe der letzten 43 Jahre veröffentlicht hat genießt solch einen Kultstatus wie das N64. Auch wenn die Konsole weit hinter den Verkaufszahlen der Playstation 1 liegt, hat sich eine bis heute andauernde Fanliebe vieler Gamer zu dieser Konsole gefestigt, was an einigen Gründen liegt die ich jetzt grob aufliste und danach im Detail darauf eingehe.

Meine Damen und Herren. Das Nintendo 64 *Beifall vorstellen*.

Kaum eine andere Konsole von den 46 Konsolen (Handheld und Stationär zusammengerechnet), die Nintendo im Laufe der letzten 43 Jahre veröffentlicht hat, genießt solch einen Kultstatus wie das N64. Auch wenn die Konsole weit hinter den Verkaufszahlen der Playstation 1 liegt, hat sich eine bis heute andauernde Fanliebe vieler Gamer zu dieser Konsole gefestigt, was an einigen Gründen liegt, die ich jetzt grob aufliste und danach im Detail erläutere.

  • Die technische Ausstattung und diverses Zubehör
  • Diverse hochwertige und wegweisende Exklusivtitel
  • Die Nutzung von Modulen

Starten wir in umgekehrter Reihenfolge mit dem dritten Grund.

Module

Im Gegensatz zur Konkurrenz Playstation 1 und Sega Saturn setzte das N64 auf die bewährten Module. Neben der Einsparung eines teueren CD-Laufwerks und eines daraus resultierend niedrigeren Verkaufspreis, boten die Module wesentlich kürzere Ladezeiten, ABER die Speicherkapazität war signifikant geringer und die Produktionskosten wesentlich höher, als bei CD-Roms. Somit war die Konsole günstiger im Verkauf, aber die Spiele teurer, als bei der Konkurrenz. Dennoch gehört das Pusten in den Modulschlitz (was man eigentlich nicht tun soll, aber die Spiele hat es nie beschädigt) und das Nutzen von Modulen zu Nintendo dazu. Ein Trend der sich vom Game Boy bis zur Nintendo Switch sehr gut gehalten hat und Nintendo aktuell einen gewissen nostalgischen Charme verleiht.

Technik & Zubehör

Das Nintendo 64 bot eine Reihe großartiger technischer Finessen, wie einen starken 64-Bit Mikroprozessor (PS1 und Sega Saturn hatten „nur“ 32-Bit), dessen Vorteil bei arithmetischen Berechnungen beachtlich ist. Ein Highlight der Konsole ist jedoch der Analog-Stick des Controllers, dessen moderne digitale Führung eine bisher ungekannte Präzision beim Spielen, besonders von 3D Spielen (Super Mario 64, Mario Kart, usw.), erlaubte. Leider war der Verschleiß des Sticks bei intensiver Nutzung, was sich eigentlich nie vermeiden ließ, recht hoch.

Neben dem ungewöhnlich geformten Gamepad bietet das Nintendo 64 auch das Rumble Pak, das am Controller angeschlossen wird. Damit werden bei bestimmten Aktionen/Bewegungen Vibrationen als Feedback ausgelöst. Sowohl der Analog-Stick, als auch das Rumble Pak, wurden bei den stationären Nachfolgerkonsolen aller Hersteller ein fester Standard.

Abseits des Rumble Paks erschienen für das Nintedo 64 folgende „Packs“:

  • Expansion Pak: Eine Erweiterung des Arbeitsspeicher (später in der Standardausführung enthalten).
  • Transfer Pak: Damit lassen sich Daten von Game Boy Spielen auf bestimmte N64 Spiele übertragen, beispielsweise Pokemon Stadium 1 & 2.
  • Controller Pak: Dabei handelt es sich um ein batteriegestütztes Speichermodul.
  • Microphone Pak: Dieses Add-on erschien nur in den USA & Japan, um die Sprachunterstützung von Hey You, Pikachu! zu nutzen.

Die Spiele

Nachfolgend will ich auf ein paar Spiele eingehen, die meiner Meinung nach wegweisend in ihren Genres, für Nintendo und die Spieleindustrie waren. Um der sterilen Textflut entgegenzuwirken, wird die Auflistung mit Bilder und ergänzenden Worte folgen.

Super Mario 64 ist wohl DAS Spiel, dass jeder mit dem Nintendo 64 verbindet (okay das kann man auch von Mario Kart 64, Ocarina of Time, Super Smash Bros. und Mario Party 1 behaupten). Schließlich verdanken wir es Super Mario 64, dass hier die Grundmechanismen etabliert wurden, wie ein 3D Jump ’n Run auszusehen, beziehungsweise zu funktionierten hat. Die verschiedenen Mechaniken greifen sehr gut ineinander und der tolle Soundtrack rundet das Paket ab.

Trivia am Rande: Super Mario 64 hat bis heute eine der besten Fisch-K.I.’s in Videospielen.

Ocarina of Time ist ein zeitloser Klassiker mit vielen Stärken und Mechaniken, die man bis heute in den Zelda Spielen findet, obwohl das Spiel böse gesagt A Link to the Past in abgewandelter 3D Form ist. Dennoch gehört das Spiel bis heute zu den besten Action-Adventures aller Zeiten und ist auch heute noch hervorragend spielbar, was leider nur auf wenige Spiele der damaligen Ära zutrifft.

Majoras Mask hingegen hat einen weniger großen Impakt hinterlassen, ABER das Spiel verwendet Mechaniken, die sich bis heute immer wieder finden lassen. Der künstliche Stress durch das spielinterne Zeitlimit wird schnell ausgehebelt und die große Vielfalt an Nebenaufgaben inklusive der wenigen, aber abwechslungsreichen Tempel findet sich ebenfalls bis heute sowohl im Franchise, als auch in externen Spielereihen wieder.

Daher würde ich Ocarina of Time als den großen Impakt bezeichnen und Majoras Mask als den eher unterschätzen Ableger.

Was auf dem SNES startete, wurde auf dem N64 so perfektioniert, dass die nachfolgenden Titel das Grundkonzept übernahmen und man nur noch an gewissen Mechanismen schrauben musste, oder ein paar Neuerungen einbaute. Mario Kart 64 ist ein grandioses, zeitloses Spiel und zurecht ein ewiger Klassiker!

Super Smash Bros. gehört zu den besten populärsten Spielereihen, die Nintendo zu bieten hat und ist, bis auf einen „Klon“ von Sony (Playstation All-Stars Battle Royal) einzigartig im Genre. Auf dem Nintendo 64 nahm die Prügelorgie ihren Anfang, die es bis heute gibt und deren Ausnahme und Komplexität immer mehr zunahmen (Meele war der beste Teil).

Neben Mario Party & Mario Kart 64 ist Super Smash Bros. DAS Mehrspielerspiel schlechthin.

Bevor ich zum Schlusswort komme, noch ein paar lobenswerte Erwähnungen an grandiosen Nintend 64 Spielen:

  • Banjo-Kazooie
  • Banjo-Tooie
  • Diddy Kong Racing
  • Donkey Kong 64
  • GoldenEye 007
  • Blast Corps
  • F-Zero
  • Snowboard Kids
  • Pilotwings 64
  • Lylat Wars
  • uvm. …

Zusammengefasst ist das Nintendo 64 eine äußerst nostalgische Konsole, die zurecht einen Platz in der Ruhmeshalle der Gamingcommunity hat. Viele großartige Spiele und innovative technische Finessen machen das Nintendo 64 zu einem zeitlosen Klassiker und wenn es eine Konsole verdient nochmal, als Mini-Konsole, oder Switch App aufzuleben, dann das Nintendo 64.

Habt ihr auch einen Nintendo 64 besessen, oder habt ihr noch eine? Was ist eure Erfahrung mit dieser Konsole?

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Text & Bearbeitung: Patrick Stigler

Bilder: @ninigamy


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Nerd.Ics liest … Harley Quinn – Breaking Glass | Review

Titel: Harley Quinn – Breaking Glass! Jetzt Krachts!
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Steve Pugh
Seiten: 208
Verlag: DC

Harley Quinn mal ganz anders! Eine Coming-of-age Story mit Highschool Alltag, Rebellion und einem etwas anderen Joker!


Gläserne Kernfakten

Titel: Harley Quinn – Breaking Glass! Jetzt Krachts!
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Steve Pugh
Seiten: 208
Verlag: DC


Harleen Quinzel zieht nach Gotham City, um bei ihrer Großmutter zu leben. Jedoch als sie dort ankommt, findet sie eine leere Wohnung vor und wird von einer Dragqueen namens Mama, welche sie über den Tod ihrer Großmutter informiert, aufgenommen. Harleen geht locker durchs Leben, muss natürlich an die Highschool gehen und alles deutet auf eine ganz normale Highschool Teenie Story hin, wie wir sie alle aus gefühlt tausenden Filmen aus den frühen 2000ern kennen.
Doch dann freundet sich Harleen mit der rebellischen Ivy an und eine Freundschaft entsteht. Der Charakter Ivy ist für mich der spannendste in diesem Comic, da ich finde, dass gerade bei dem Charakter eine wunderbare Vorbildfunktion bzw ein großer „Lernfaktor“ für Jugendliche drinnen ist.

(c) DC Comics/PaniniInk

Denn schlussendlich sollen die Comics der PaniniInk Reihe ja junge Erwachsene ansprechen. Ivy hinterfragt das System, ist feministisch aufgeschlossen, protestiert gegen die aktuell laufende Stadterneuerung und geigt Typen wie dem Leiter des Filmklubs John Kayne mal ordentlich die Meinung. Wenn ich mir vorstelle, dass junge Erwachsene so einen Comic lesen, finde ich es toll, wenn man ihnen zeigt, dass es auch einen anderen Weg gibt, als immer nur ohne Widerstand mit dem Strom zu schwimmen.

Doch nun weiter in der Story, die eingangs erwähnte Mama, betreibt ein Lokal namens „Mama’s“, in welchem Dragqueens auftreten. Selbiges ist auch von der in Gotham laufenden Gentrifizierung betroffen, was Harleen endgültig auf die Barrikaden treibt, da es ja ihr neues Zuhause ist.
Ich möchte hier auch nicht mehr weiter spoilern, da jeder selber rausfinden soll, wie es mit Harleen weitergeht und warum ich den Joker in diesem Comic mal herzhaft erfrischend anders finde.

(c) DC Comics/PaniniInk

Als Fazit muss ich sagen, der Comic hat mich richtig umgehauen und ich finde es toll, dass sich Bestsellerautoren wie Mariko Tamaki mit solchen Themen in Comics einbringen lässt. Junge Erwachsene auf diese Art mit Themen wie Feminismus, Gentrifizierung, oder auch Toleranz und Respekt gegenüber anderen sexuellen Orientierungen zu „bilden“, finde ich unheimlich toll.

Ganz klare Leseempfehlung! Ein Comic, den jeder in seinem Regal stehen haben sollte!


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Warum es keine (vollwertige) Rezension zur Artemis Fowl Verfilmung geben wird! | Gedankenspiel

Titel: Artemis Fowl
Originaltitel: Artemis Fowl
Regie: Kenneth Branagh
Laufzeit: 95 Minuten
Release: 2020

Eigentlich wollte ich mich nach der Zoomania Review um Artemis Fowl kümmern, danach Oben rezensieren und dann mit den Netflixers bzw. der Anime-Offensive weitermachen. Diesen Plan muss ich aber etwas abändern …


Diebische Kernfakten

Titel: Artemis Fowl
Originaltitel: Artemis Fowl
Regie: Kenneth Branagh
Laufzeit: 95 Minuten
Release: 2020


… was ganz simpel an dem Umstand liegt, dass Artemis Fowl ein wahrer Krampf war zum Sichten. Ich hatte bereits im Vorfeld meine Bedenken und nach den ersten Presse/Userstimmen wurden diese nur noch stärker. Seit das Zeiträtsel weiß ich um die maue Qualität von Buchverfilmungen seitens Disney, aber Artemis Fowl markiert einen neuen Tiefpunkt, wobei nicht alles am Film schlecht ist.

So ist die Welt von Artemis Fowl äußerst interessant und durchaus eine Beachtung wert, aber der Film nimmt sich zu viel vor und will zu viel etablieren, um wirklich unterhaltsam zu sein. Leider wirkt die Handlung des Films äußerst belanglos und basiert offenkundig auf mehr, als einem Buch des Roman-Zyklus, aber allgemein wirkt der Streifen äußerst überladen und verwirrend!

Im Zentrum der Handlung steht der zwölfjährige Artemis Fowl, seines Zeichens Genie, der seinen Vater aus den Händen einer mysteriösen Gestalt retten will. Dazu muss er jedoch ein Artefakt der Elfen besorgen, von deren Existenz er durch die Aufzeichnungen seines Vaters erfährt. Nachdem er es schafft, eine Elfe gefangen zu nehmen, nimmt seine Unternehmung ungeahnte Ausmaße an.

Was erzählerisch durchaus spannend klingen mag, entpuppt sich als spannungslos erzählter „Thriller“, der nicht nur überladen ist, sondern auch qualitativ nicht zu überzeugen weiß. Sowohl die Schauspieler, als auch deren Performance wirken nicht überzeugend, sondern bestenfalls bemüht und Figuren, die mit CGI (teilweise, oder vollständig) dargestellt werden, können auch nicht überzeugen. Da hilft auch das durchaus ansehnliche Reich des Erdvolks, oder der tolle Soundtrack nicht mehr weiter.

Somit lässt sich nur noch sagen, dass man Artemis Fowl durchaus ignorieren kann und sich andere Filme aus Science-Fiction, Fantasy, oder dem Science-Fantasy Genre ansehen sollte. Die wesentlichen Kritikpunkte, die ich an dem Film habe, wurden bereits genannt. Es war ein echter Krampf und ganz ehrlich, ich habe es nichtmal bis zum Ende geschafft. Das war mir dann doch zu viel verschwendete Zeit.

Habt ihr Artemis Fowl gesehen? Was ist eure Meinung zum Film?

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Releasekalender 09/2020

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Anm: Wegen dem Mangel an aktuellen Veröffentlichungen wird die Rubrik Heimkino bis auf weiteres eingestellt!


Playstation 4

  • 01.09: Ary and the Secret of Seasons
  • 01.09: Iron Harvest
  • 03.09: WRC 9
  • 04.09: Marvel’s Avengers
  • 04.09: NBA 2K21
  • 04.09: Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2
  • 08.09: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning
  • 10.09: Vampire: The Masquerade – Shadows of New York
  • 15.09: Spelunky 2
  • 18.09: Crysis Remastered
  • 18.09: WWE 2K Battlegrounds
  • 25.09: Mafia: Definitive Edition

Xbox One

  • 01.09: Ary and the Secret of Seasons
  • 01.09: Iron Harvest
  • 03.09: Tell Me Why: Chapter Two
  • 03.09: WRC 9
  • 04.09: Marvel’s Avengers
  • 04.09: NBA 2K21
  • 04.09: Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2
  • 08.09: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning
  • 10.09: Tell Me Why: Chapter Three
  • 10.09: Vampire: The Masquerade – Shadows of New York
  • 18.09: Crysis Remastered
  • 18.09: WWE 2K Battlegrounds
  • 25.09: Mafia: Definitive Edition

Nintendo Switch

  • 01.09: Ary and the Secret of Seasons
  • 01.09: MX vs. ATV All Out
  • 04.09: NBA 2K21
  • 08.09: AVICII Invector
  • 10.09: Vampire: The Masquerade – Shadows of New York
  • 15.09: Fight Crab
  • 18.09: WWE 2K Battlegrounds

Quellen: Amazon.de, Wikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com