Immortals – Krieg der Götter | Review

Titel: Immortals
Originaltitel: Krieg der Götter
Regie: Tarsem Singh
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2011

Nach Kampf der Titanen (2010) kommt nicht Zorn der Titanen, sondern Immortals aka Krieg der Götter. Der Film hat durch seine Thematik (ein kruder Mix aus mehreren griechischen Mythen) mein Interesse geweckt und Netflix sei Dank habe ich ihn nun gesehen.

Ähnlich wie bei Kampf der Titanen (2010) habe ich keinen guten Film erwartet und auch nicht bekommen aber trotzdem hat Immortals einige Stärken, die man nicht von der Hand weisen kann. Dafür muss ich aber etwas ausholen!


Kernfakten aus der Antike

Titel: Immortals
Originaltitel: Krieg der Götter
Regie: Tarsem Singh
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2011


Wir schreiben das Jahr 1228 vor Christus. Hyperion, der grausame König von Heraklion, will sich an den Göttern für eine unterlassene Hilfe in der Vergangenheit rächen und die Titanen entfesseln. Dazu sucht er nach dem Epeiros-Bogen, mit dem er die Titanen aus deren Gefängnis im Berg Tartaros befreien kann.

Die Olympianer wissen von Hyperions Plan aber laut einem alten Gesetz dürfen sich die Götter nicht in die Geschicke der Menschen einmischen. Zeus wählt den jungen Mensch Theseus aus, um als sein Champion die Welt zu retten. In Gestalt eines alten Mannes bildet Zeus somit unerkannt den angehenden Helden aus.

Als Hyperion die Heimat von Theseus attackiert und dessen Mutter tötet, schwört der junge Held bittere Rache am grausamen König. Zusammen mit einem Orakel und einem Krieger flieht er aus der Sklaverei Hyperions, um sich auf eine schwere Quest zu geben deren Ziel die Rettung der Welt ist …


Immortals (ich bevorzuge den englischen Titel) ist kein guter Film. Die Charaktere sind zu platt und persönlichkeitslos, die Handlung zu klischeebeladen und die Stärken des Films werden einfach nicht genug genutzt. Was Immortals wirklich gut macht ist die Action!

Wenn Theseus gegen die Schergen von Hyperion kämpft oder die Olympianer in Zeitlupe gegen die Titanen kämpft schöpft der Film sein Potential aus und liefert geniale Schlachten ab. Dabei wird sehr viel Wert auf die Inszenierung gesetzt und eine gewisse Ästhetik geschaffen, die stark an 300 erinnert. Ergänzend dazu muss man gewisse Designentscheidungen loben. Die Olympianer sehen in ihren goldenen Rüstungen imposant aus, wenngleich die Schauspieler etwas zu „schmächtig“ wirken für Götter aber auch die Titanen sehen echt creepy aus, wenngleich mein Bild von der griechischen Titanen etwas imposanter ist.

Was den Cast angeht stiehlt Hauptdarsteller Henry Cavill allen anderen die Show und glänzt neben seiner Performance durch das markante Spiel mit der Mimik. Auch wenn er 2011 noch nicht so ein Monster war wie heute wirkt Cavill schon imposant.

Über die Nähe zur griechischen Mythologie möchte ich ehrlich gesagt nicht viele Worte verlieren, ausser das der Film sich verschiedene Mythen nimmt und einen wilden Mix macht, welcher der Handlung absolut nicht gut tut und viele Details eher überflüssig macht. Da wäre ein Fokus auf die Action, ähnlich wie in Kampf der Titanen (2010) besser gewesen und man hätte mehr Monster aus der griechischen Mythologie verheizen können.


Am Ende des Tages ist Immortals aka Krieg der Götter ein stumpfer Action-Fantasy-Film mit einem kruden Mic aus diversen griechischen Mythen, der in vielen Punkten nicht überzeugt aber dafür Action bietet, von der man zu wenig sieht, und hat einen tollen Hauptdarsteller hat.

Dem Film hätte ein Fokus auf die Action und die Äthsetik der Kämpf gut getan aber dies wurde leider versäumt und das schmälert den Gesamteindruck. Somit vergebe ich für Immortals aka Krieg der Götter ein bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrat!

Autor: DerStigler

Zwischen Videospielen, Filmen, Büchern, Katzen und einem aufregenden Leben.

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