Nerd.Ics liest … Rorschach 1

(c) Panini Comics

Top Autor Tom King knallt uns hier einen Noir-Krimi aus dem Watchmen-Universum um die Ohren. Ob das ganze wirklich so ein Knaller ist könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.

Kernfakten:

Titel: Rorschach Band 1
Autor: Tom King
Zeichner: Jorge Fornes
Seiten: 70
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich muss gleich mal vorweg nehmen, dass ich einer der wenigen Comic-Leser bin der weder Watchmen noch Doomsday Clock gelesen hat (Schande über mich), jedoch dadurch vielleicht auch einen ganz unbefangenen Zugang zu diesem Comic hat.
Wir befinden uns 35 Jahre nach den original Watchmen Stories und sehen einen vermeintlichen Rorschach welcher vor unseren Augen erschossen wird. Als nächstes erfahren wir das dies auf einer Wahlkampfveranstaltung von Präsidentschaftskandidat Turley stattfand und wir sehen auch einen zweite, vermeintlich weibliche, Leiche neben der ein Scharfschützengewehr liegt. Der Krimi Fachmann schließt natürlich auf ein fehlgeschlagenes Attentat. So weit so gut, doch was ist hier genau passiert?
Daraufhin beginnt die Aufklärung dieses Vorfalls und wir werden mitten in einen Noir-Krimi ähnlichen Fall verstrickt. Wir erfahren in der Leichenhalle, dass die Identität der weiblichen Person einen Laura Cummings aus Wyoming sei und die männliche Leiche ein knapp 80ig jähriger Unbekannter sei. Weiters wurde Laura schon vor dem Vorfall einmal angeschoßen und die Kugel von einem Amateur eintfernt.
Wir begeleiten den Detektiv weiter und sehen wie er die Kleidung der beiden untersucht und auch den Security, welchen sie überwältigt haben, besucht und befragt.
Der Krimi plätschert immer weiter in einem guten Tempo und offenbart immer mehr Fakten und Umstände und hält einen so auch immer sehr gut in der Story und verstärkt natürlich dadurch die Spannung.
Wie es dann im Detail weitergeht dürft ihr wie immer gerne im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Beginnen wir nun mit dem Fazit. Zuerst vielleicht ein paar Worte zum Zeichenstil, der, wie ich finde, die Story perfekt in Szene setzt und auch gut zu der Thematik passt, auch wenn er nicht immer ganz meinem Geschmacken entsprach.
Da ich selber ein quasi Ensteiger in das Watchmen-Universum bin, kann ich sagen das man ziemlich schnell in den Comic reinkommt und einem vor allem auch das Panini Vorwort sehr gut dabei hilft.
Ich hab es ja oben schon erwähnt, wir bekommen hier einen spannenden Noir-Krimi vorgesetzt, welcher immer wieder Spannung aufbaut an Stellen, wo man denkt jetzt könnte es etwas bergab gehen mit der Story.
Alles in allem freu ich mich schon unheimlich auf Band 2 und wie die Story weitergeht.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die Identitätskrise von Assassins Creed und dessen Potenzial! | Gedankenspiel

Assassins Creed gehört zu meinen liebsten Spielereihen und das trotz vieler Dinge, die ich am Franchise auszusetzen habe. Mit der Kritik einer fehlenden Identität bin ich nicht allein und der Ursprung dieses Arguments liegt in der Vielfalt der Spielmechaniken der Serie.

Von Assassins Creed 1 – 3 (inkl. Brotherhood & Revelations) war die Serie den Action-Adventures mit relativ hohen Stealth-Mechaniken zuzuordnen. Ab Teil 4 Black Flag ändert sich das Kerngameplay und die in Teil 3, als optionale Nebenbeschäftigung, eingeführten Schifssmissionen standen plötzlich im Fokus des Gameplay, wobei versucht wurde, traditionelle Elemente beizubehalten. In AC Rogue wurde dieser Mix dann noch weiter verfeinert.

Was ebenfalls mit Rogue und dem simultan erschienenen Unity eingeführt wurde, ist das Ende der traditionellen Zählung der Reihe (Brotherhood & Revelations sind Spin-offs zum zweiten Teil). In Unity wurde wieder auf ein klassischeres aber modernisiertes Gameplay gesetzt. Weg mit den Schiffen und zurück zum Klettern über Dächern, schleichen durch die Gassen und dem Aufbau einer Assassinengilde. Ja das gabs auch in den beiden Vorgängerspielen, aber dort war auch der erwähnte Mix vorhanden.

Mit Snydicate wurde das Gameplay weiter modernisiert und durch Elemente ergänzt, welche mit der Handlung arbeiten sollen, aber eher belanglos waren am Ende. Handlung ist das perfekte Stichwort.

Erzählerisch hat sich Assassins Creed seit dem ersten Teil kaum verändert. Das Setting, die Charaktere und die Rahmenhandlung wurden zwar fortgesetzt, ausgetauscht, erweitert und/oder erneuert, aber im Kern bleiben die Spielen bei klassischen Rache-, oder Abenteuergeschichten.

Der große Kampf zwischen Templer und Assassinen über die Jahrhunderte hinweg wird auch in den neuen Ablegern ab Origins genutzt, ist allerdings dem Plot des jeweiligen Spiels untergeordnet. Gleiches gilt für die gottgleiche Rasse der Altvorderen, welche ab Origins aktiver werden und in den Teilen davor passiv waren, oder gar nicht auftauchten.

Mit Assassins Creed Origins änderte sich abermals die Reihe und das Gameplay. Aus den Stealth-Action-Adventures mit offener Spielwelt zu Land und zur See wurden Open-World-Action-RPG‘s mit einer gewaltigen Frischzellenkur in allen Aspekten. Die Story, sowohl innerhalb der Szenarien, als auch in der realen Welt, wurde angepasst (das Thema Rache bleibt vorhanden ist aber nicht mehr zentral) und der Kampf zwischen Gut & Böse nun wesentlich stärker ins Gameplay implementiert.

Dies führt zu intensiveren Erkundungen der Spielwelten um die einzelnen Mitlgieder des Ordens aka die Bösen zu finden. Generell legen die Welten mit Haupt- & Nebenquests einen stärkeren Rollenspielfokus an den Tag, aber das tut, wie bereits erwähnt, dem Blog gut.

Jetzt kann man sich fragen, worauf ich eigentlich hinaus will und das erkläre ich euch in den nächsten Absätzen. Wie man bereits rauslesen konnte, ist die Assassins Creed Spielreihe extrem facettenreich, hat sich aber durch seine zahlreichen Miniserien im Gameplay komplett verlaufen. Somit stellt sich die Frage, was ein klassisches Assassins Creed ausmacht und das lässt sich nicht mehr so leicht beantworten, da jeder Typ Fan was anderes sagen wird.

Daraus resultiert die Problematik, dass jedes neue Assassins Creed einen gewissen Teil der Fans enttäuschen wird, andere dafür begeistert und neue Fans aufnimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Assassins Creed Franchise einen seltenen Vorteil hat, wie es beispielsweise auch bei Resident Evil der Fall ist.

Assassins Creed kann sich jederzeit selbst neu und dabei eine Zielgruppe finden. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, mit der etablierten Form finden sich immer Käufer, aber auch eine weitere Neuausrichtung wird bestimmt genug Anklang finden, um die Existenz einer neuen Formel zu rechtfertigen.

Abschließend kann man sagen, dass der Werdegang von Assassins Creed bisher sehr spannend war und man mit relativ hohen Erwartungen in die Zukunft des Franchise blicken kann. Mir persönlich hat Assassins Creed Valhalla (in dem ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags mittendrinnen stecke) gezeigt, wie viel Potenzial in der Reihe steckt, auch wenn die ursprüngliche Identität nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Egal ob Open-World-RPG, oder Open-World-Stealth-Adventure (mit oder ohne Schiffen), ich mag Assassins Creed. Die Teile bis Rogue haben mich durchgehend gut unterhalten, dann kam ein kleiner Absturz, aber mit Origins gings wieder bergauf, bis Odyssey mir gezeigt hat, wie es nicht geht, aber Valhalla macht wieder vieles richtig. Es kombiniert sogar sehr viele Elemente aus allen möglichen Teilen, die ich mag, aber das wird ein Thema für einen Podcast!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die beste Art eine Welt lebendig zu machen! | ATE’s in Final Fantasy IX | Gedankenspiel

Final Fantasy IX ist meiner Meinung nach das beste Videospiel ALLER ZEITEN. Kaum ein anderes Videospiel konnte mich im Laufe meiner Gamerkarriere auch nur ansatzweise so begeistern, wie der neunte Teil der finalen Fantasie.

Auf die zahlreichen Gründe, warum Teil IX so genial ist und neben Teil X, sowie Teil VIII für mich das heilige Triumvirat des Final Fantasy Franchise bildet, werde ich an einem anderen Tag eingehen.

Heute geht es mir um eine Besonderheit aus Final Fantasy IX, die ich danach nur noch in abgeschwächter Form gesehen habe. ATE, die Kurzform von Active Time Event, sind Sequenzen, in denen das Spiel vom Spieler abweicht und zeigt, was die anderen Hauptfiguren, gelegentlich auch Nebenfiguren, so treiben, wenn die Truppe nicht zusammen ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Aufenthalt im Dorf Dali recht früh im Spiel. Dort teilt sich die Truppe nach einer Nacht im Gasthof und der Spieler kann das Dorf mit Hauptcharakter Zidane erkunden, aber auch die Handlungen der Gefährten erleben.

Die ATE’s tragen selten was zum Hauptplot bei, sind aber enorm wichtig für die Entwicklung der Figuren, da man so immer wieder Charakterzüge von ihnen vertiefen kann. Besonders die eher blassen letzten Hauptcharaktere (Mahagon, Quina und teilweise Eiko) profitieren enorm von diesen Events. Weiters können die ATE’s auch aufeinander aufbauen und kleinere Nebenhandlungen erzählen, was die bereits angesprochene Charakterentwicklung fördert und sogleich die Szenerie etwas auflockert. 

Dieses Gameplayelement habe ich in dieser Form danach in keinem anderen Spiel mehr erlebt, auch nicht in Final Fantasy-Titeln, und höchstens die Plaudereien aus Dragon Age Origins, Mass Effect 1 und der Tales of Serie kommen diesem Konzept recht nahe.

Ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dieses Element nicht mehr in anderen Videospielen zu sehen, da die Spielwelt ungemein davon profitiert und wesentlich lebendiger wirkt, wenn Figuren abseits des Hauptcharakters mit Lebewesen der Spielwelt interagieren. Generell erzeugt Final Fantasy IX, wie kaum ein anderes Spiel, eine so glaubhafte Illusion einer großen, lebhaften und tiefen Spielwelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Konzept der ATE’s zu den großen Stärken der Nummer 9 gehört und die grandiose Spielwelt noch weiter verbessert. Man merkt dem Spiel sehr viel Herz an und noch mehr Herz erhält es durch die wunderbaren kleinen Events, in denen sich die Figuren um Zidane in der Welt umsehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Miles Morales 4: Gejagt

(c) Panini Comics

Unser aller Liebling aus Broocklyn ist zurück. Miles Morales geht in die 4. Runde und wir bekommen wie immer eine geballte Ladung an Action gepaart mit einem unheimlich sympathischen Superhelden.

Kernfakten:

Titel: Miles Morales 4: Gejagt
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Carmen Carnero, Marcelo Ferreira, Cory Smith,
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was macht Miles Morales eigentlich so sympathisch? Wer das wissen will braucht eigentlich nur das erste Heft dieses Bandes lesen. Wir bekommen zwei Stories, eine die am Tag spielt und eine die in der Nacht spielt. Vor allem der erste Teil zeigt Miles in Höchstform. Frisch gebackener großer Bruder, kommt Miles seinen Pflichten nach und geht mit seiner Schwester im Park spazieren. Im Park angekommen wird auf eine aufgeschreckte Frau aufmerksam, welche ihm erklärt das jemand im Kanal verschüttet sei und noch keine Einsatzkräfte da seien. Miles wäre nciht er selbst, wenn er nicht sofort in sein Superheldenkostüm springen würde, die kleine Schwester mit Netz an die Brust geschnallt und runter in den Kanal springen würde.
Er rettet den Mann, kämpft noch gegen einen Alligator und alles wird wieder gut. Aber genau diese Story, die Sprüche von Miles und die Art wie er sich verhält sind genau der Grund warum so eine große Fanbase hinter Miles Morales steht.
Aber jetzt mal ein bisschen mehr vom Inhalt dieses Bandes. Wie oben erwähnt ist Heft 1 in diesem Band zweigeteilt und im „Nacht“ Teil sehen wir Prowler alias Onkel Aaron wie er in eine Labor einbricht um eine Auftragsarbeit zu erledigen. Im letzten Band haben wir ja gesehen das Aaron wieder ins Verbechergeschäft einsteigen musste und derzeit einige Jobs für Ultimatum erledigt. Nachdem er den Einbruch erledigt hat, liefert er seine Beute persönlich bei seinem Auftraggeber ab, welcher ihn in Gespräch verwickelt in dem Ultimatum seine Pläne zum Teil verrät und das er rausgefunden hat das Aaron die gleiche Energiesigantur wie Spider-Man hat.
Währenddessen schwingt sich Miles gemütlich durch die Stadt, rettet ein paar Menschen und trifft dann plötzlich auf eine Taskforce namens „Cradle“, welche Kamalas Gesetz durchsetzen soll und alle Teenie-Superhelden festnehmen soll. Miles widersetzt sich dem ganzen und kann entkommen.
Wie es mit Onkel Aaron weitergeht und auch mit Cradle und der Jagd nach Miles, könnt ihr dann selber gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Es ist halt schon etwas unfair wenn ich eine Rezension zu einem Miles Morales Band schreiben soll und dabei noch objektiv bleiben muss. Ich mag den Charakater, ich mag das Setting in dem der Comic spielt und ich mag auch die Inhalte die hier geboten werden. Es ist einfach eine rundum gute Story welche vor allem gegen Ende des Bandes in totaller Action eskaliert und sogar Captain America in die Story „zwingt“. Wir bekommen ein paar sehr dramatische Wendungen und gerade das krasse Ende machen ordentlich Laune für die nächsten Band.
Kurz gesagt holt euch den Band und wenn ihr Einsteiger seid greift getrost zu, nehmt aber dabei auch die ersten drei Bände mit und ihr werdet es nicht bereuen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Spider-Man 5: Das Syndikat

(c) Panini Comics

Nick Spencer schreibt locker flockig weiter an Spider-Man und wir bekommen inzwischen schon Paperback Nummer 5 aus der Serie und wer die US Veröffentlichungen verfolgt, wird merken da kommt noch einiges auf uns zu.
Die große Frage ist wie geht es nun in Heft 1 nach dem Beutejagd-Arc weiter?

Kernfakten:

Titel: Spider-Man 5: Das Syndikat
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Kev Walker, Ryan Ottley,
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Für mich war der Beutejagd-Arc aus der aktuellen Spider-Man Reihe, geschrieben von Nick Spencer, eine der besten Stories die ich heuer gelesen habe und hat der Serie meiner Meinung nach einen starken Schub nach vorne gegeben. Doch wie geht es nun weiter? Was kommt nach Beutejagd?
Mit „Das Syndikat“ geht es nun in die nächsten 5 Hefte der aktuellen Serie.

Kommen wir aber zuerst mal kurz zum Inhalt des Bandes:
Mary Jane und Peter sind wieder glücklich zusammen, nachdem sie beide Kravens Beutejagd überstanden haben. Über den Dächern New Yorks liegen sie sich glücklich in den Armen, doch jeder weiss solch eine ruhige harmonische Zeit währt nur selten lange im Leben des Peter Parker.
Szenenwechsel in die Ravencroft Anstalt wo Quentin Beck alias Mysterio einsitzt und mit einem Therapeuten seine vergangenen Taten reflektiert. Jedoch spricht er über alle seine Gegner, nur über einen will er nicht sprechen.
Währenddessen hat Peter immer wieder Albträume welche eine tote MJ zeigen und gleichzeitig ist da noch jemand der immer wieder in seinen Träumen erscheint und auch derjenige ist der Mysterio immer wieder in seinen Visionen heimsucht. Das Geheimnis, welches eigentlich kein allzugroßes Geheimnis ist, lüftet sich schnell und wir sehen Kindred, den Schurken der diesen Spider-Man Run wohl von nun an dominieren wird und welcher der ganz große Gegegnspieler für Spidey sein wird.
Peter wird wieder mal schweißgebadet wach und erzählt dabei MJ von seinen Träumen und auch von Kindred.
Mysterio, der wiederum noch immer auf der Therapiecouch liegt, wird von Kindred heimgesucht und selbiger attackiert ihn, da er seinen Namen verraten hat.
Wir springen wieder in eine andere Szene und sehen MJ die zu einer Theater-Premiere eines „Fantastic 4“ Stücks gehen will, welche jedoch etwas aus dem Ruder gerät und genau hier setzt dann auch die eigentliche Story dieses Bandes ein und auch der Name des Bandes erschließt sich dann in den darauffolgenden Heften. Wie immer könnt ihr im Band nachlesen wie es weitergeht.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit:
Ich glaube gerade in diesem Band wird sehr deutlich das Nick Spencer auf ein großes Event hinarbeitet und dadurch erklären sich auch die immer wiederkehrenden Zwischensequenzen mit Kindred und Peter, aber gleichzeitig gibt uns Spencer trotzdem eine geballte Ladung Action mit der Story rund um Electra und das Syndikat und auch das spätere auftauchen von Boomerang macht ordentlich Laune. Der nächste Band wird uns dann ins Absolute Carnage Event werfen und wird vermutlich ohne Kindred Passagen auskommen. Um ehrlich zu sein, mich stört es nicht das wir immer wieder ein paar Brotkrümel des großen Ganzen gestreut bekommen und dann wieder in kurze actiongeladenen Story-Arcs geworfen werden.
Die Serie hat nicht gerade den besten Ruf, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich das nicht wirklich verstehen kann. Zum einen hat das Beutejagd-Event unheimich überzeugt und zum anderen zeigt auch dieser Band wieder das die Serie einfach solide unterhaltet und genau das ist es was mich auch weiterhin bei der Serie drinnen hält.
Vielleicht noch kurz zum Zeichenstil, hier gibt es einen sehr soliden und typischen Stil, der sehr gut zur Serie passt, sich aber auch nicht in den Vordergrund drängt.
Einsteiger sollten vielleicht eher bei Band 1 beginnen und sich dann konsequent zum 5. Band vorarbeiten.
Alles in allem einen solide Fortführung der aktuellen Spider-Man Serie.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Family Tree 1: Setzling

(c) Splitter Verlag

Ich hab mich nach längerer Zeit wieder mal an einen Comic aus dem Hause Splitter rangemacht und dachte mir wenn dann gleich einen vom großartigen Jeff Lemire.

Kernfakten:

Titel: Family Tree 1: Setzling
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Phil Hester, Eric Gapstur, Ryan Cody
Seiten: 96
Sprache: Deutsch
Verlag: Splitter Verlag

Ich hab mich in letzter Zeit wieder sehr stark im Superhelden-Sektor bewegt und deswegen ist eine unheimlich erfrischende Abwechslung mal wieder einen Comic vom Splitter Verlag vor mir liegen zu haben.
Ich hab eigentlich noch gar nicht so viel von Jeff Lemire gelesen, eigentlich nur Black Hammer, einen Old man Logan Story und ein bisschen was von Moonknight und da ich eh mehr von diesem Autor lesen wollte und gerade bei Splitter eine neue Serie gestartet wurde, dachte ich mir ist der Zeitpunkt eigentlich perfekt.

(c) Splitter Verlag

Aber nun zur Story:
Wir schreiben das Jahr 1997 und befinden uns im ländlichen Maine in der Stadt Lowell. Das ganze erfahren wir von einer/einem ErzählerIn der uns durch die ganze Story führt und wir erfahren auch das die Person in der Zukunft ist und das Jahr 1997 laut dieser Person das Ende der Welt einläutet. Jedoch sei auch gleich gesagt, dass die Welt wohl doch nicht ganz untergegangen sein muss, da es auch später darum geht wie die Stadt wohl heute aussieht und somti darauf geschloßen werden kann das noch immer ein relatives Leben existiert.
Wir sehen eine Kassiererin namens Loretta die in einem Supermarkt ihrer Arbeit nachgeht und dabei informiert wird, dass die Schule ihres Sohnes wieder einmal angerufen habe.
Daraufhin packt sie ihre Tochter namens Meg in den Wagen und macht sich auf den Weg zur Schule. Während sie im Auto sitzen, inofrmiert Meg ihre Mutter das sie einen Ausschlag am Unterarm habe und zeigt ihn daraufhin. Ihre Mutter meint das sie dann Zuhause etwas draufmachen würde.
In der Schule angekommen erfahren wir das Loretta’s Sohn namens Johsua, wegen besitzes von Marihuana dezent in Schwierigkeiten ist in der Schule, der Direktor Loretta damit konfrontiert und die Situation eskaliert. Ein Argument des Direktors ist, das Fehlen eines Vaters im Leben von Joshua. Es stellt sich raus das der Mann seine Frau und die beiden Kinder plötzlich verlassen hat.
Während dieser Auseinandersetzung sitzt Meg am Gang und wartet, als ihr plötzlich ein großer älterer Mann erscheint und ihr eine Tüte gibt.
Szenewechsel, die Familie ist inzwischen Zuhause und sitzt beim Abendessen, als Meg wieder auf ihren Ausschlag hinweist und meint er sei gewachsen, als sie den Unterarm zeigt, sehen wir einen Ausschlag der immer mehr wie Holz aussieht. Meg beichtet ihrer Mom das sie von einem älteren Mann eine Tüte bekommen habe, mit einem Mittel das helfen würde. Meg meint noch zusätzlich das sie auch am Rücken Ausschlag habe und als sie ihre Kleidung hebt sehen wir einen Ast inklusive Blat der am Rücken wächst.
Wieder ein Szenewechsel und wir sehen wie die Familie am Weg ins Krankenhaus von einem Auto gerammt wird und sofort von einer Gruppe Männern angegriffen wird. Als die Situation aussichtslos erscheint, taucht plötzlich der ältere Mann mit einer Schrottflinte auf und hilft der Familie und erwähnt beiläufig dass er Loretta schon lange nicht mehr gesehen habe und auch der Erzähler klärt uns dann auf das es sich um den Großvater der Kinder handle.
Soweit die Handlung von Heft 1 und wie es in den restlichen drei Heften weitergeht, könnt ihr dann gerne im Band nachlesen.

(c) Splitter Verlag

Kommen wir nun zu meinem Fazit und als erstes möchte ich gleich mal herausheben wie wunderschön und edel der Comic verarbeitet ist. Man bekommt hier einen hochwertigen Hardcover-Band der sich einfach gut beim lesen anfühlt. Unterstützt wird das ganze von wunderschönen Zeichnungen, die ich persönlich als großartig empfunden habe.
Jetzt zur Story, Jeff Lemire baut hier ganz klar eine größere Story auf und das sollte man bei diesem Band auch berücksichtigen, da vor allem die ersten drei Hefte sehr viel mit inhaltlichem Aufbau der Story zu tun haben und man hier sehr viele Infos zu der ganzen Welt und Szenerie bekommt. Aber man merkt gerade gegen Ende des Bandes hin, dass wir hier vermutlich in den folgenden Bänden eine Story bekommen werden die noch richtig in Fahrt kommt. Zumindest hoffe ich das und somit fällt mein Urteil zu Bands sehr gut aus, mit der Anmerkung das aber in den nächsten Bänden definitiv die Story in die Gänge kommen muss.
Für mich definitiv eine Serie die ich weiter verfolgen werde.

Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Moon Girl und Devil Dinosaur: Mein Dino, die Bösen und ich

(c) Panini Comics

Nachdem Patrick aka derstigler in seinem letzten Post ein richtig gutes und starkes Lebenszeichen von sich gegeben hat, kann ich auch noch kurz dazu anmerken, dass auch ich aus Gründen der fehlenden Motivation keine Beiträge mehr geschrieben habe und, da Patrick es angesprochen hat, auch ich mit etwas gebrochen habe und eventuell hatts die/der eine oder andere schon bemerkt, ich schreibe nicht mehr so strikt und mit einem Stock im A****. Ich entschuldige mich schon mal für diese Ausdrucksweise, aber ich habe bemerkt das ich irgendwie immer nur das gleiche geschrieben habe und so hab ich für mich und meine Rezensionen etwas für mich beschloßen und zwar das ich alles in einem Rutsch schreibe und so wie es mir gerade in den Sinn kommt, danach nichts mehr hinzufüge sondern nur mehr Korrektur lese.
Ob es die Rezensionen aufwertet müssen andere bewerten, aber mir bringt es mehr Spaß und weniger Zwang in meine Texte.
Und jetzt Schluß mit dem geplappere und ab in die Rezension zu einem echt tollen Comic.

Kernfakten:

Titel: Moon Girl und Devil Dinosaur
Autor: Brandon Montclare, Amy Reeder
Zeichner: Natacha Bustos, Marco Failla
Seiten: 276
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

(c) Panini Comics

Ich habe immer schon überlegt mir die Moon Girl and Devil Dinosaur Bände nachzuholen, da ich schon so viel gutes über die Serie gelesen habe und da kommt Panini daher und bringt die ersten 12 Hefte der Serie als PaninInk Band raus. Man was hab ich mich auf den Comic gefreut und so viel sei schon mal verraten, zurecht!
Wir begleiten das toughe 9 jährige Mädchen Lunella Lafayette durch ihren Schul- und Lebensalltag und ich hab sie sofort in mein Herz geschloßen. Lunella ist ein überdurchschnittlich intelligentes Kind, dass in der Schule ganz einfach unterfordert ist und gleichzeitig die Angst hat sich einies Tages in einen Inhuman zu verwandeln, da sie einer Terrigen-Wolke ausgesetzt war.
Schauplatz und auch Zeitwechsel, wir befinden uns irgendwo in der Urzeit oder besser gesagt in einer Variante der Urzeit wo Primaten und Dinosaurier parallel existiert haben….für mich als Historiker sehr schwierig solche Zeilen zu schreiben haha

(c) Panini Comics

Wir sehen eine Gruppe von Steinzeit-Menschen die über einem leuchtenden Stein wachen, als plötzlich jemand auf einem T-Rex auftaucht und sie angreift. Irgendwie werden die Höhlenmenschen plus der Dino in die Zukunft, genauer gesagt auf den Schulhof von Lunella geworfen. Das ganze geht dann ganz gut actiongeladen ab und Lunella freundet sich mit dem Dino an.
Story-Arc 1 beschäftigt sich sehr stark mit der Bekämpfung dieser Bande von Höhlenmenschen die ihr Unwesen in New York treibt, aber er beschäftigt sich auch damit wie Lunella ihren Alltag auf die Reihe bekommt und wie sie, ihrer Meinung nach, die Verwandlung verhindern kann.
Wer wissen möchte worüber der zweite Teil der Story handelt und ob sich Lunella in einen Inhuman verwandelt und welche Fähigkeiten sie eventuell bekommt, der sollte sich schleunigst diesen genialen Band holen.
Als Fazit kann ich nur sagen, das ich von Anfang an voll in der Serie drinnen war, mich das ganze Setting sofort gepackt hat und es definitiv eine der besten Marvel Serien ist die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es erinnert mich alles irgendwie an Ms Marvel und irgendwie auch nicht, aber Fans von Khamala können hier beruhigt zugreifen und werden voll auf ihre Kosten kommen.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Ein Lebenszeichen!

Hallo!

In letzter Zeit wurde es sehr still auf diesem Blog und das wird wohl auch phasenweise so bleiben. Abseits der fehlenden Motivation gibt es ein paar weitere Gründe, auf die ich jetzt eingehen werde. Weiters will ich euch ein Update geben, wie es mit DerStigler in nächster Zeit weitergehen wird und wo ihr mich die meiste Zeit finden könnt!

Edit: Die Abwesenheit betrifft nur mich. Nerd.Ics arbeitet bis auf die Podcasts autark zu mir und versorgt euch mit Qualitätscontent!

Zunächst will ich die grundlegendste Frage klären. Kommen wieder Beiträge? JA es kommen wieder Beiträge, aber wie man am fehlenden Bat-May merkt, brauche ich neben Zeit auch die entsprechende Motivation dazu.

Edit: Auf meinem Instagram Account findet ihr 6 Posts zum Bat-May.

Daher will ich alle Ankündigungen rewidieren. Es werden Beiträge kommen aber nach dem Motto „wenns kommt, dann kommts.“!

Ein weiterer Grund für die Pause, und der wurde mir erst kürzlich klar, ist der Platz den der Blog eingenommen hat. Es war lange Zeit toll, dass ich meine Hobbies um den Blog gesammelt habe, aber wenn aus Spaß – Arbeit und aus Lust – Zwang wird, bewegt man sich lang- , mittel- & kurzfristig auf eine Krise zu. Genau das ist bei mir geschehen und als ich mich selbst immer weiter unter Druck setzte, machte es irgendwann klick … ich habe einfach aufgehört und bin ausgestiegen.

Das hat sich als hervorragende Entscheidung erwiesen. Ich habe wieder viel mehr Spaß mit meinen Hobbies und kann mich viel tiefer in die Materie eingraben. Außerdem hat sich der Wechsel zu Instagram und Podcasts als befreiend erwiesen.

Mit Nerd.Ics und Felix arbeite ich jeweils an einem Podcast mit diversen Formaten. Ihr könnt diese Podcasts übrigens auf Spotify hören (Comic-Gequatsche & SuperBroZ).

Ein weiterer Grund, und den schleppe ich schon länger mit mir herum, ist der Aufbau meiner Beiträge. Jeder Beitrag, im besonderen aber die Rezensionen, folgt einem strickten Muster, welches kaum Varianz zulässt und mich in meinen Möglichkeiten massiv einschränkt. Deshalb will ich, wenn ich über etwas schreibe, mit meinem alten Stil brechen und etwas Neues ausprobieren. Wie dieser „neue Stil“ aussehen wird kann ich jetzt noch nicht sagen, aber ich werde mich bemühen mich selbst neu zu erfinden.

Für DerStigler bricht ein neuer Tag an und ich freue mich euch die kommenden Beiträge präsentieren zu können aber diesmal völlig stressfrei!

DerStigler Neustart oder DerStigler Rebirth … suchts euch aus!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Suicide Squad 2: Die letzte Mission

(c) Panini Comics

Tom Taylor beendet seine 11 Ausgaben dauernde Suicide Squad Serie, nennt den Band „Die Letzte Mission“ und lässt mit einem Cliffhanger auch die Frage im Raum stehen ob es nun wirklich die letzte Mission der Squad war.

Kernfakten:

Titel: Suicide Squad 2 – Die letzte Mission
Autor: Tom Taylor
Zeichner: Bruno Redondo
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Nachdem Band eins der Reihe mit massiv viel Action daherkam und am Cover des zweiten Bandes nun auch Batman zu sehen war, war ich dezent gespannt was uns in diesem finalen Band der Mini-Serie erwartet.

(c) Panini Comics

Nun kurz zur Story:
Die Suicide Squad besteht zu Beginn des Bandes aus: Harley Quinn, Deadshot, Fin, Osita, Wink, Aerie, Zebra-Man, Deadly Six, Chaos Kitten und Thylacine. Für mich als Teilzeit DC Leser immer ganz spannend in solchen Geschichten eine Unmenge an Charaktere zu bekommen von denen ich davor noch nie etwas gehört habe. Was aber wiederum auch eine gewisse Unbefangenheit mit sich bringt und manchmal dadurch auch ganze spannende Meinung von mir hervorbringt. „Derstigler“ ist ja eher der DC Experte und klärt mich dann immer ganz höflich im Podcast über alle die Charaktere auf…komme mir dann immer wieder vor als hätte ich als Nebenfach „DC Charakter Kunde“.
Aber zurück zur Story, wir steigen und sehen wie eine „Ärztin“ den Mitgliedern der Squad ihre Bomben entfernt damit sie endlich frei und unabhängig leben können. Es stellt sich schnell raus das diese Ärztin andere Absichten hat und die MItglieder gerne tot sehen würde. Weiters finden sie raus das Harley und Deadshot eigentlich schon lange frei wären und genug Missionen erledigt haben.
Wir schwenken um zu Batman in seiner Batcave und wie er die Kopfgeld Anzeige für die Squad sich ansieht und daraufhin in sein Batmobil springt und losstürmt. Als er im Versteck der Squad ankommt sind alle verschwunden, jedoch wäre Batsy nicht der Detektiv der er ist, wenn er nicht die Spur aufnehmen würde.
Währenddessen wird die Squad in ihrem Flucht-Van von einem Killerkommando umzingelt, als sie aus dem Van stürmen wollen, merken sie das alle Gegner bereits erledigt sind. Batman hat das ganze für sie erledigt und sofort bricht ein Kampf zwischen Batman und der Squad aus. Währenddessen wird Batman sein Batmobil geklaut, was so nebenbei eine echt coole Aktion ist haha
Der Kampf läuft auf ein Duell zwischen Batman und Deadshot raus, was wiederum irgendwann abflacht und die beiden gehen getrennte Wege.
Heft 2 bringt uns zum einen einiges an Story mit Mr Kord dem neuen Drahtzieher hinter der Suicide Squad und zum anderen eine herzzereissende Story über Deadshot und seine Heimkehr zu seiner Tochter. Tom Taylor in Höchstform!
Wer genau diese starke Story und noch mehr lesen möchte, kann das gerne im Band dann machen.

(c) Panini Comics

Nun zu meinem Fazit:
Wir bekommen in dem Band natürlich zu allererst wieder geballte Action, aber hey, was erwartet man sonst bei einem Suicide Squad Comic. Jedoch muss man sagen das Tom Taylor an einigen Stellen wieder wunderbar in das Charakter basierte Erzählen übergeht und gerade die Story rund um Deadshots Heimkehr oder auch um die „Origin“ von Aerie sind unheimlich toll geschrieben und werden diesen Band zu mehr als nur einer weiteren Actionstory auf.
Die Zeichnungen sehen sehr schön aus und für Einsteiger würde ich empfehlen zuerst zu Band 1 zu greifen.
Alles in allem ist es eine grundsolide Story, die vermutlich nicht in meine Top-Stories reinwandern wird, die aber an sehr vielen Stellen von einem unheimlich starken Autor profitiert und sich so abhebt von vielen anderen Stories.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … Black Widow 1: Neues Glück

(c) Panini Comics

Black Widow bekommt wieder eine Solo-Serie und das war Grund genug mir den Band mal näher anzusehen. Und wenn dann auch noch Kelly Thompson diesen Sponage-Thriller schreibt ist es sowieso ein Must-Read!

Kernfakten:

Titel: Black Widow 1 – Neues Glück
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Elena Casagrande
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Parallel zum eigentlich schon letztes Jahr erscheinenden Black Widow Film sollte auch die neue Comic Serie starten, jedoch haben wir den Film noch nicht, aber die Comic Serie hat es schon zu uns geschafft.
Ich bin ein riesen Kelly Thompson Fan und feier ihre Captain Marvel Serie total ab und somit war es für mich Pflicht auch einen Blick in diese Serie zu werfen.
Der zweite Grund war für mich, dass ich noch keine Black Widow Solo-Serie bisher gelesen haben und ich ja auch versuchen möchte von so vielen Charakteren wie möglich bei Marvel etwas zu lesen.

(c) Panini Comics

Und nun zur Story:
Wir erleben Natasha Romanoff alias Black Widow gleich zu Beginn voll in ihrem Element. Sie ist undercover in Manhattan unterwegs, per Funk mit Hawkeye verbunden und dringt in ein Gebäude ein und mischt die dortigen Wachen ordentlich auf. Also alles so wie man es sich bei Black Widow’s Arbeitsalltag vorstellt. Sie knackt den Safe, stiehlt die notwendigen Dinge, flüchtet und übergibt Captain America alles notwendige. Auftrag erledigt, Arbeitstag beendet!
Als sie nach Hause in ihre Wohnung kommt bemerkt sie, dass jemand in ihre Wohnung eingedrungen ist und beschließt nicht durch die Tür in die Wohnung zu gehen, sondern über ein Fenster. Als sie am Fenster angekommen ist wird auf sie geschossen und sie fällt aus dem Fenster raus.
Szenenwechsel! Wir sind in San Francisco auf einer Baustelle und der Comic ist plötzlich ganz hell und bunt und Natasha kommt in ziviler Kleidung auf die Baustelle, bringt Frühstück für die Bauherren und macht bei der Bausprechung mit. Es stellt sich raus das sie die Architektin des Gebäudes ist. Und wir leser fragen uns nur was nun los ist?
Wir begleiten sie beim Schaufensterbummel durch die Stadt und als sie vor einer Auslage eines Motorradladens stehen bleibt huscht sie unbewusst durch das Bild einer Fernsehsendung. Hawkeye, der Pizzaessend, vor dem Fernseher hockt erschreckt förmlich und glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als die vermisst geglaubte Natasha auf einmal durch sein Fernsehbild huscht.
Clint kontaktiert sofort Buck Barnes alias Winter Soldier und die beiden machen sich auf nach Kalifornien um Black Widow aufzuspüren.
Wir erfahren währenddessen, dass Natasha in einem schönen Haus mit einem Mann lebt und ein scheinbar sher glückliches Leben führt. Doch was ist hier passiert? Ist es wirklich einfach nur eine Black Widow die sich zur Ruhe gesetzt hat und eine Familie gründen wollte?
Am Ende von Heft eins sehen wir den Schurken Arcade, wie er das Haus in dem Natasha lebt über Kameras beobachtet und eine andere Person fragt wann er denn Black Widow endlich töten kann.
Wenn ihr wissen wollt wie das ganze weitergeht und was wirklich dahinter steckt, solltet ihr euch unbedingt den Band zulegen.

(c) Panini Comics

Nun zu meinem Fazit:
Vielleicht mal zu Beginn ein paar Worte zu dem Zeichenstil. Ich hab es ja schon in meiner Story-Zusammenfassung kurz erwähnt, das ich das Spiel mit Hell und Dunkel hier einfach sehr gelungen finde, das Familienleben wird sehr bunt und hell dargestellt und alles was mit dem Spionageleben zu tun hat sehr dunkel. Und generell sei gesagt das ich den Zeichenstil von Elena Casagrande super schön finde.
Ich mag Kelly Thompson’s Art zu schreiben sehr gern und hab auch den Aufbau inklusive des Cuts nach dem Natasha aus dem Fenster fällt sehr gut gefunden und auch wie danach sich die Puzzleteile langsam wieder zusammensetzen. Jedoch hätte ich mir gewünscht das es etwas weniger gehetzt ist, da ich das Gefühl habe man wollte hier eine Story über 5 Hefte abliefern, die eventuell auch als Solo-Serie durchgegangen wäre. Natürlich kommen gerade zum Ende ein paar Cliffhanger usw, aber irgendwie hätte ich es mir etwas weniger gehetzt gewünscht um somit auch das Gefühl zu bekommen, dass man hier wirklich in eine längere Ongoing einsteigt.
Aber alles in allem ist das eine wunderbare Spionage-Story mit ein paar richtig netten Twists.
Für Einsteiger ist es natürlich wie immer perfekt wenn man eine „Nummer 1“ vorgelegt bekommt und das Panini Vorwort unterstützt natürlich auch, wie immer, noch beim reinkommen in den Charakter.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … PaninInk: Beast Boy – Jetzt wird’s wild

(c) Panini Comics

Kami Garcia geht bei PaninInk in Runde 2 und schreibt einen weiteren Band über einen Teen Titans Charakter. Eine klassische Coming-of-age Geschichte mit den typischen Alltagsproblemen Jugendlicher dieser Tage, gewürzt mit ein paar Superkräften!

Kernfakten:

Titel: Teen Titans – Beast Boy: Jetzt wird’s wild
Autor: Kami Garcia
Zeichner: Gabriel Picolo
Seiten: 196
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Ich bin ja ein großer Fan des DCInk Imprints bzw der deutschen Version PaninInk und feiere das sehr ab. Deswegen wars für mich auch klar das ich mich an den neuesten deutschsprachigen Comic aus der Reihe ran wage. Beast Boy – Jetz wird’s wild wurde von Kami Garcia geschrieben, welcher in diesem Imprint schon „Teen Titans – Raven“ geschrieben hat und der Band ist einer meiner absoluten Favourites gewesen. Weiters wird von diesem Autor noch ein dritter Band kommen, welcher auf die beiden genannten Bände aufbaut und er wird den Namen „Beast Boy liebt Raven“ tragen.
Der Band bietet eine sehr solide Story über den jungen Garfield Logan und seine Zeit an der Highschool und mit welchen Problemen er zu kämpfen hat.

(c) Panini Comics

Nun zur Story:
Wir werden gleich zu Beginn mitten in Garfield Logans Abschlussjahr To-Do-Liste geworfen und was er sich alles für das letzte Jahr an der Highschool vorgenommen hat. „Geworfen“ ist das richtige Stichwort, denn genau in selbigem Moment wirft er die Liste in den Müll, da er wohl keinen dieser Punkte erfüllen kann. Was steht nun alles auf dieser Liste?
Nun ja da wäre mal sein erstes Ziel und zwar das er sich gerne Muskeln antrainieren möchte um bei den Mädchen an der Highschool besser anzukommen. Da wären wir schon bei einem weiteren Punkt auf der Liste, es gibt ein Mädchen namens Alana welches er gerne küssen möchte, dazu wiederum muss er mehr mit den coolen Kids abhängen und dafür wiederum, glaubt er das er mehr trainieren muss um nicht sso schmächtig zu wirken.
Wir sehen schon, ein typisches Teenager-Highschool Dilemma wie wir es schon des öfteren gelesen haben. Naja nicht ganz. Denn es gibt da noch einen Faktor und zwar muss Garfield, von seinen Eltern immer wieder streng kontrolliert, Nahrungsergänzungsmittel nehmen wegen einer Krankheit aus seiner Kindheit.
Auch hier erfahren wir, dass Garfield mit seinen Eltern bis zu seinem 4. Lebensjahr in Afrika gelebt hat. Eine Information die vor allem im späteren Verlauf der Story noch einmal wichtig wird.
Eines Tages, nachdem alles trainieren und gesund ernähren nichts hilft, beschließt er die Medizin abzusetzen und innnerhalb einer Nacht wächst er um ein vielfaches und auch seine Muskeln wachsen an.
Im Zuge dieses Teils des Comics lernen wir auch seine beiden besten Freunde kennen, zum einen Stella, eine Gaming-Tuberin und Arbeiterin im lokalen Tierheim und zum anderen Mike genannt Tank der unter anderem an Wettessen teilnimmt und auch sehr sportlich ist und auch von den coolen Kids an der Schule respektiert wird.
Alle Kids an der Highschool eint ein Interesse und zwar schauen sie alle Videos von einem Youtuber namens „R.J.“ welcher immer wieder die verrücktesten Mutproben macht und eines Tages veröffentlicht er ein Video in dem er eine super scharfe Chillischote namens „Reaper“ isst und dabei einen riesen Brechanfall bekommt.
Als die Kids so nebenbei erwähnen, dass sich das wohl niemand trauen würde, springt Garfield nach vor und meint er würde eine essen.
Daraufhin helfen ihm seine beiden Freunde dabei sich auf die Challenge vorzubereiten und unter anderem wird ihm gesagt das es eine Eichhörnchen Art gibt, welche als einziges Wesen mit dieser Schärfe sehr gut umgehen kann.
Daraufhin macht sich Garfield auf den Weg zur Challenge und wie die Challange ausgeht und wie es generell mit Garfield weitergeht könnt ihr dann, wie immer, gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Nun zum Fazit:
Zuerst einmal sei gesagt, das der Band sicher nicht der beste Band aus dem DCInk Imprint ist, jedoch ist es eine wunderbare und grundsolide Coming-of-age Story welche sehr gut unterhaltet und gerade Kami Garcia’s Erzählstil überzeugt wieder genauso wie auch schon im Raven Band.
Jedoch fehlt mir vielleicht das kleine Etwas welches den Band noch ein bisschen nach vorne bringen würde. Irgendwie kann ich es schwer beschreiben, aber er läßt mich etwas unbefriedigt mit diversen Fragen zurück. Was aber wiederum auch darauf hindeuten kann, dass wir in der Fortsetzung auch einiges an mehr Infos zu dieser Story bekommen.
Der Band ist, wie eigentlich alle DCInk Bände, unheimlich Einsteigerfreundlich und kann ganz einfach auch von allen anderen Bänden losgelöst gelesen werden.
Ich würde zum Schluß sagen, Beast Boy – Jetzt wird’s wild ist sicherlich nicht die große Offenbahrung wie diverse andere Bände aus der Reihe, aber er ist auf jedenfall eine sehr gut unterhaltende Lektüre.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

NERD.ICS LIEST…STRANGE ACADEMY 1

Nach einer längeren Blog-Pause meinerseits, werden jetzt wieder öfter Rezensionen und sonstige Artikel kommen. Dies bedeutet Nerd.Ics liest ab jetzt nicht nur mehr und produziert Podcast-Folgen (siehe Comic-Gequatsche auf Spotify, Deezer, iTunes und sonstigen) sondern ich schreibe auch wieder!

Und auch vom Stigler persönlich soll ich allen da draußen ausrichten, dass er bald wieder in schriftlicher Form auf diesem Blog erscheinen wird!

(c) Panini Comics

Im Marvel Universum wird ein Zauberschule gegründet auf die Wesen aus allen Universen und Dimensionen gehen! Klingt irgendwie nach Marvel-goes-Harry-Potter, macht aber unheimlich Laune und Lust auf mehr!

Kernfakten:

Titel: Strange Academy
Autor: Skottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Skottie Young als Autor immer etwas umstritten befindet sich hier in einer Storyline und Umgebung die, wie ich finde, perfekt zu seinem Schreibstil passt. Er kreiert eine Story rund um die Strange Academy die mich von Anfang an so richtig gecatcht hat.

(c) Panini Comics(c) Panini Comics


Nun zur Story:
Wer die aktuelle Dr. Strange Reihe liest, hat schon ein paar Anspielungen auf die Strange Academy mitbekommen und nun bekommen wir endlich die Story mit den Background-Infos dazu. Dr. Strange hat zusammen mit anderen Zauberern in New Orleans die Strange Academy gegründet, wie der Name schon sagt, eine Schule für Wesen mit magischen Fähigkeiten. Grund dafür ist, wie wir von Dr.Vodoo erfahren, das magische Ereignisse vermehrt im Universum vorkommen und es somit notwendig war eine Schule für angehende Zauberer zu gründen.
Soweit so gut, wir werden zu Beginn des Comics mit Emily Bright bekannt gemacht, einem jungen Mädchen, das einen Brief an Dr. Strange schreibt in dem sie ihm ihre Fähigkeiten beschreibt und gleichzeitig sehen wir sie wie sie in ihrem Alltag Magie einsetzt und ihren Hund nach einem Unfall wieder heilt.
Nachdem sie den Zorn eines Baumes auf sich zieht, taucht aus dem Nichts Zelma Stanton, eine Schülerin von Dr. Strange, auf und eilt Emily zur Hilfe.
Zelma berichtet Emily das sie an Dr. Strange’s Schule angenommen wurde und mit ihr nach New Orleans kommen kann.
Daraufhin werden wir mit auf ihren ersten Tag in der Academy genommen und lernen die anderen Schüler, sowie eine Auswahl der unterrichtenden Zauberer kennen.
Natürlich läuft in der Academy der Schulalltag nicht komplett nach Plan ab und diverse mehr oder weniger gefährliche Dinge passieren. Aber mehr dazu könnt ihr dann im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit:
Als aller erstes möchte ich gleich mal anmerken, das der Comic wunderschön gezeichnet ist und mich auch sehr stark an die Coming of Age Comics aus der PaninInk Reihe erinnert, in welcher er im übrigen auch perfekt reinpassen würde.
Skottie Young liefert hier für mich einen unheimlich schöne Story ab, welche mich von der ersten Seite weg so richtig gehooked hat und mich so richtig reingezogen hat. Das Tempo passte für mich bis zur letzten Seite und ich hab den Comic in einem Rutsch weggelesen. Auch der obligatorische Cliffhanger am Ende ist natürlich dabei und die Vorfreude auf Band 2 steigt dadurch nochmal um einiges.
Auch in Sachen Einsteigerfreundlichkeit, kann ich den Band nur wärmstens empfehlen, da man keine Vorkenntnisse benötigt und einfach drauf loslesen kann!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!