Ein kurzer Kommentar zu … Das schaurige Haus

2021 ist wohl das interessanteste Filmjahr seit langer Zeit für mich. Ohne die Kinos (oder zumindest in sehr eingeschränkter Form) findet sehr viel über Streamingdienste statt. Somit konnte ich einiges Filme des letzten Jahres nachholen, unter anderem das schaurige Haus, ein Gruselfilm aus Österreich, welcher sehr gute Kritiken eingefangen hat, aber für mich eine herbe Enttäuschung war.

Okay bei Horrorfilmen habe ich ohnehin keine hohen Ansprüche mehr und auch, wenn der Film ein paar Dinge gut macht ist er einfach zu langatmig, um bis zum Ende zu unterhalten. Dabei folgt der Film relativ streng das Konzept moderner Horrorfilme, was bereits bei der Handlung anfängt. Eine Familie (Mutter und zwei Söhne) aus Deutschland zieht in ein ländliches Dorf in Kärnten, weil die Mutter dort eine neue Arbeit bekommen hat. Sie ziehen in ein altes Haus, dass der Schauplatz eines Mordes war und von Geistern heimgesucht wurde. Die beiden Söhne gehen mit neu gefundenen Freunden dem Spuk auf den Grund und decken dabei den wahren Ablauf des Verbrechens auf.

Erzählerisch durchaus interessant, wenngleich nicht neu, aber leider relativ gezogen da die Handlung keinerlei neue Akzente in Genre setzt außer dem österreichischen Dialekt aber den hört man auch in anderen (Grusel)Filmen aus der Alpenrepublik. Auch die Schauspieler liefern eine solide Performance ab aber ebenso wie die „Horror-Effekte“ ist daran leider nichts besonderes oder gruseliges. Was ich dem Film aber zugute halten muss und hier funktionieren alle Komponenten, die einzelnen an Problemchen, sehr gut zusammen, ist die Atmosphäre des Films. Diese ist von Anfang an angenehm düster, teils bedrückend und auch etwas traurig. Hier holt das schaurige Haus einiges raus, aber das rettet den Gesamteindruck nicht.

Alles in allem ist das schaurige Haus kein schlechter und hat nette Ansätze bleibt aber am Ende des Tages ist der Film recht zäh und für seine relativ lange Laufzeit, gemessen am Horrorgenre Durchschnitt, zu langatmig. Eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen aber wer einen deutschsprachigen Gruselfilm sehen will, kann ihn auf Netflix streamen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Schwarz, Weiss & Blut

(c) Panini Comics

Man nehme eine Unmenge an großartigen Autoren und Zeichnern, sage ihnen sie sollen jeder eine kurze Geschichte zu Wolverine verfassen und als einzige Bedingung gibt man ihnen, dass sie nur die Farben Schwarz, Weiss und Rot verwenden dürfen! Raus kommt der Band den ich gerade vor ein paar Minuten fetiggelesen habe, ach was sage ich verschlungen habe!

Titel: Wolverine – Schwarz, Weiss und Blut
Autor: Eine Menge
Zeichner: Ebenfalls eine Menge
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Dieses mal werde ich die sonst übliche Inhaltsangabe mal gekonnt weglassen, da es bei so kurzen Stories wohl keinen Sinn machen würde, aber ich kann schon mal so vie verraten, es gibt Wolverine mit seinen üblichen Wolverine Themen, seinen üblichen Gegnern wie Sabretooth und diversen „Freunden“ die mit ihm zusammenarbeiten. Aber grundsätzlich gehts vorallem darum sich ordentlich durch die Welt zu kloppen und die Leute welche die Spielregeln für diese Serie aufgestellt haben, auch ordentlich dafür zu belohnen, dass sie als dritte Farbe auch „Rot“ zugelassen haben.
Einmal sind wir in Madripoor mit Kate Pryde und ein anderes Mal in einer Bar mit dem Cosmic Ghost Rider, aber immer geht es darum irgendwen aufzuschlitzen, zu jagen oder zu bekämpfen. Und ich sags ganz offen und ehrlich, das ist auch gut so.
Es geben sich Autoren wie Donny Cates, Ed Brisson, Gerry Duggan, Matthew Rosenberg (dessen Story irre gut ist) und viele mehr ein Stelldichein und liefern ein Feuerwerk an tollen Kurzgeschichten ab.

(c) Panini Comics

Und was zu den unfassbar guten Stories noch hinzukommt, ist die großartige Zeichenperformance in den einzelnen Stories. Mal keine überbunten seitenübergreifenden Panels, sondern sehr düstere und sehr blutige Panels, die einfach nur großartig zum ansehen sind! Das ganze wird auch durch das Albumformat untertsützt und bringt eine unheimlich hochwertige Verarbeitung mit sich. All das in Kombination macht den Band zu einem großen „Must Read“ für 2021 meiner Meinung nach und ist definitiv ein Comic der bei mir heuer im Ranking ganz weit oben landen wird.
Da es alles Kurzgeschichten sind für die man nicht unbedingt ein Vorwissen benötigt, ist der Band aber auch sowas von Einsteigerfreundlich!

Danke an Panini Comics für dieses großartige Rezenssionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Mandy

Zwei Genres, die sehr gut zusammenpassen sind Horror & Fantasy. Entweder als Dark Fantasy zusammen gemischt oder einzeln mit den jeweiligen Elementen aus dem anderen Genre funktioniert der Mix eigentlich sehr gut. In der ersten Jahreshälfte 2021 habe ich den Mandy von 2018 nachgeholt und das war ein echt wilder Ritt, was bereits bei der Prämisse anfängt.

Im fernen Jahr 1983 lebt der Holzfäller Red mit seiner Frau Mandy in einer abgeschiedenen Hütte. Eines Tages wird Mandy von Jeremiah, dem gestörten Anführer einer Endzeitsekte, entdeckte und dieser will die Frau für sich haben. Also der Irre ein paar dämonenhafte Biker, die völlig unter Drogen stehen, zum Haus des Pärchens um Mandy zu entführen. Es läuft nicht alles wie geplant, Mandy wird bei lebendigem Leib verbrannt und Red begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug gegen die Sekte und die Biker.

Mandy ist eine verdammt ambitionierte Hommage an die Ära des Videotheken-Horrors (1980er), wo man sich stumpfe und brutale Filme noch in der Videothek ausgeliehen hat. Allerdings ist der Film sehr hochwertig produziert und zelebriert durchgehend eine eigene Ästhetik, welche die „alten Vibes“ der 80er Jahre Horrorfilme neu aufleben lässt und dabei seine Märchenhaftigkeit auf Händen trägt. Irgendwo zwischen Horrorfilm-Hommage der 80er Jahre, düsterem Fantasyfilm & Barbarenfilm angesiedelt findet Mandy seinen eigenen Platz in der modernen Filmlandschaft.

Ich kann den Film definitiv empfehlen, da man so einen wilden Genremix nur sehr selten finden wird!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Flash – Der schnellste Held der Welt

(c) Panini Comics

Ein dicker Sammelband mit satten 12 Ausgaben zu Flash und einer Story die abseits vom Kanon läuft und gerade Einsteiger sehr zufriedenstellen wird.

Titel: Flash – Der schnellste Held der Welt
Autor: Gail Simone
Zeichner: Clayton Henry
Seiten: 204
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich bin in der Zwischenzeit echt zu einem großen Fan des gelben Blitzes mit dem roten Anzug geworden. Eins der großen Leseprojekte bei mir ist gerade die aktuell beendete Serie von Joshua Williamson nachzuholen und vor ein paar Tagen hab ich das Batman – Death Metal Tie-In „Speedmetal“ genüßlich verschlungen und bin somit in bester Flash-Leselaune.
Da kam mir dieser Band genau richtig und ich habe ohne großes Vorwissen zu der Story einfach drauflos gelesen.
Wir bekommen hier eine bzw eigentlich zwei Flash Miniserien die abseits vom aktuellen Kanon laufen und unter dem Titel „The Flash Giant“ Volume 1 und Volume 2 zwischen 2019 und 2020 veröffentlicht wurden. Wie schon erwähnt läuft das ganze abseits vom aktuellen Kanon und somit ist Barry Allen auch erst gerade dabei Iris West kennenzulernen und auch sein ganz großer Kontrahent Eobard Thawne alias Reverse Flash tritt ihm erst in der zweiten Volume zum ersten mal gegenüber.
In Sachen Story werd ich mich hier eher kurz halten, da eigentlich die einzelnen Issues der ersten Volume Stories mit verschiedenen Flash Gegenspielern sind, welche wiederum von einem großen Schurken erpresst werden um Flash immer wieder für ein paar Minuten zu beschäftigen bzw abzulenken.
Mehr brauch ich auch nicht zur ersten Volume sagen und Volume 2 beschäftigt sich dann größtenteils mit dem kennenlernen und dem Kampf gegen Reverse Flash.
Klingt sehr kurz und eher unspektakulär, aber zwischen diesen Hauptsträngen kommen immer wieder, die für Flash so typischen, persönlichen Probleme ins Spiel und man hat so das Gefühl das man mit Barry mit leiden muss bei seinem Balanceakt zwischen Flash, Tatortermittler und einem ganz normalem menschlichen Wesen das einfach nur eine Beziehung aufbauen möchte.

(c) Panini Comics

Warum ich hier zwar nur sehr wenig zum Inhalt erzähle, aber trotzdem ein sehr positives Fazit zu dem Band habe, liegt an mehreren Gründen.
Zuallererst ist der Band wunderschön gezeichnet, ist somit ein echter Hingucker und darf alleine schon aus optischen Gründen gerne gekauft werden.
Dann kommt der Schreibstil der meiner Meinung nach einfach top zu Flash passt und auch das man gerade zu beginn in jedem Heft einen anderen Superschurken hat, wollte ich zuerst nicht glauben das so etwas Spaß beim Lesen macht, aber schon die ersten Seiten haben mich eines besseren belehrt. Dazu kommt das hier vorallem auch die Einsteiger bei Flash, aber auch bei Comics generell auf ihre Kosten kommen, da man hier zum einen zwei abgeschloßene Story-Arcs bekommt, zum anderen unheimlich vieles aus der Welt von Flash kennenlernt und man bekommt in einem Band 12! Ausgaben zu einem ordentlichen Preis. Also hier eine ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite an alle Einsteiger, aber auch an die Veteranen unter euch da draußen.
Möge die Speedforce mit euch sein!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Batman / Catwoman 1

(c) Panini Comics

Tom King schreibt, nach seinem fulminanten Rebirth-Batman-Run, nun noch eine Serie für das DC Black Label, welche die Beziehung zwischen Catwoman und Batman näher beleuchten soll und auch einiges aus dem Batman-Run noch intensivieren sollte. Dabei greift King auf mehrere Zeitebenen zurück um verschiedene Stories zu erzählen.

Titel: Batman / Catwoman Band 1
Autor: Tom King
Zeichner: Clay Mann
Seiten: 84
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich muss ehrlich zugeben als jemand der nur das Ende des Tom King Batman-Runs gelesen hat, war ich mir nicht sicher ob dieser Band interessant für mich werden würde und ob ich mich in der Story zurechtfinden würde.
Worum gehts? Tom King möchte in dieser Black Label Mini-Serie das Verhältnis zwischen Selina Kyle und Bruce Wayne noch weiter vertiefen und gleichzeitig auch ein paar fiktive Fakten abseits des laufenden Kanons einwerfen.
Als Erzählweise hat er sich für drei Zeitebenen entschieden, welche er uns Lesern parallel erzählen möchte. Für mich vielleicht mitunter der größte Kritikpunkt an dem Band, da er zum Teil zwischen den Panels in den Zeitlinien umherspringt und es somit für mich sehr schwer war in die einzelnen Stories reinzufinden.
Wir beginnen mit der Zeitlinie die vermutlich am weitesten fortgeschritten ist und zwar sehen wir eine stark gealterte Selina Kyle, kurz nach Bruce Waynes Tod, in ihrem Auto auf dem Weg zu einem treffen. Sie kommt kurz darauf in einer Wohnsiedlung in Florida an und trifft sich dort mit einem alten „Freund“ um über Batmans Tod zu sprechen bzw ihm davon zu erzählen. Es sollte sich schnell rausstellen, dass es sich um einen, wie es aussieht, in Rente gegangen Joker handelt. In diesem Handlungsstrang wird vorallem auch ihre Tochter Helena ein wichtiger Faktor.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt kurz nach Alfreds’s Tod, wo wir Bruce’s Ex-Geliebt Andrea Beaumont zu Gast in Wayne-Manor sehen und sie Batman um einen Gefallen bittet, da ihr Sohn auf den Straßen von Gotham lebt und verschwunden sei. Batman ruft Selina zur Hilfe und sie machen sich auf die Suche.
Der dritte und vermutlich älteste Handlungsstrang beschäftigt sich mit den Anfängen der Beziehung zwischen Selina und Bruce und der Zeit als Selina noch im Schurken-Business unterwegs war, jedoch schon mit einem Bein auf der Seite der Guten stand.
Soweit zu den verschiedenen Handlungssträngen und wie immer könnt ihr mehr dann im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Als ich gelesen habe wie diese Story aufgebaut ist und wie Tom King versucht hier mehrere Zeitlinien zu erzählen, wusste ich sofort das dies sehr gut umgesetzt sein muss, um die Leser nicht komplett zu verwirren. Vorallem Leser, wie zum Beispiel mich, die nicht den ganzen Tom King Run gelesen haben bzw nicht so regelmäßig Batman lesen.
Dazu sei gesagt, das es für mcih vorallem auf den ersten Siete unheimlich verwirrend war und schwer dem ganzen zu folgen war. Erst nach ein paar Seiten Gewöhnungsphase und ein bisschen Recherche prallel dazu, haben mich in die Stories eintauchen lassen und schlussendlich mich doch ordentlich gepackt.
Vorallem nach den ersten paar Seiten war ich kurz davor den Band abzubrechen, aber das Dranbleiben wars wert und ich wurde mit einer gut unterhaltenden Story belohnt.
Damit kommen wir auch schon zum Punkt Einsteigerfreundlich oder nicht. Tja zum einen ist gerade bei diesem Band vorallem das Panini Vorwort sehr sehr hilfreich und zum anderen muss man vermutlich auch manches recherchieren um den Band in vollen Zügen zu genießen. Ich würde definitiv für Einsteiger zuerst andere Batman Stories empfehlen, bevor ich mich an diesen Band ranwage.

Danke an Panini Comics für das bereitstellen eines Rezensionsexemplars!

Nach Godzilla vs Kong … mein MonsterVerse Ranking! | Gedankenspiel

Vor geraumer Zeit habe ich Godzilla vs Kong im Kino gesehen und deshalb wird es Zeit das MonsterVerse nochmals aufzurollen. Im heutigen Beitrag möchte ich alle Filme des MonsterVerse ranken und meine Gedanken in geraffter Form mit euch teilen.

Zwei Dinge bevor wir loslegen. Eine umfassendere Besprechung von Godzilla vs Kong ist bei SuperBroZ (Spotify) zu hören und zweitens das Ranking ist meine eigene Meinung. Eure Reihenfolge & Meinung könnt ihr gern in die Kommentare schreiben!

Fangen wir nummerisch absteigend mit dem „schlechtesten“ Film an!


Platz 4: Godzilla (2014)

Der Einstiegsfilm ins MonsterVerse ist optisch extrem beeindruckend und fängt die Godzilla Ästhetik gelungen ein um eine westliche Interpretation zu schaffen, ABER das ändert nichts daran, dass der Film sich zu sehr auf die Handlung der Menschen fokussiert. Auch wenn die Story durchaus interessant ist nimmt sie einen zu großen Teil ein und verdrängt die titelgebende Echse von der Bühne.

Im Ansatz ein guter Film, aber leider mit einem falschen Fokus für Kaiju Fans wie mich.

Platz 3: Kong: Skull Island

Hier könnte der Text von Godzilla (2014) stehen, ABER mit dem Unterschied, dass der erste Film mit Kong alles besser macht als sein Vorgänger. Die Balance zwischen Monster-Action und Menschen-Story ist wesentlich besser gelungen, was den Film auch wesentlich spannender macht und sich wie ein waschechter Abenteuerfilm anfühlen lässt.

Diesen Film kann ich uneingeschränkt empfehlen, da auch „Kaiju-Neulinge“ ihren Spaß damit haben können, weil der Film von der puren Monster-Action etwas abweicht.

Kurz gesagt; toller Film mit toller Balance!


Platz 2: Godzilla vs Kong

Je weiter die Menschen-Story in den Hintergrund rückt und der Fokus richtung Monster-Action wandert desto besser werden die Filme. Godzilla vs Kong is erzählerisch gelungen, aber der Fokus liegt klar auf den Schlachten zwischen den Kaijus.

Für Godzilla Fans bietet der Film einiges, da neben den bekannten Monstern auch der Fanliebling Mechagodzilla auftaucht und zum Tanz bittet.

Erzählerisch ist Godzilla vs Kong besser als sein Vorgänger aber das gilt auch nur für einen Handlungsstrang.


Platz 1: Godzilla: King of the Monsters

Okay das werden jetzt nur wenige verstehen, aber ich LIEBE Godzilla: King of the Monsters aka Godzilla 2 und das liegt simpel am gigantischen CGI Gerangel zwischen Godzilla, King Gidorah, Mothra & Rodan. Klar die Handlung passt auf einen Bierdeckel und sie ist auch nicht gut geschrieben, aber das kann man dem Film verzeihen, da hier so enorm viel Fanservice betrieben wird.

Dazu kommt ein recht hohes Tempo für einen zweistündigen Film und mein Tipp für den Film ist: Hirn ausschalten und sich genüsslich berieseln lassen, wenn die gewaltigen Kaijus (sorry Titanen …) sich die CGI Schädel einschlagen, damit am Ende ein König der Monster gekrönt wird.

Ich hatte & habe bei jeder Sichtung meinen Spaß mit diesem Film und dadurch verdient Godzilla: King of the Monsters den ersten Platz!


Das war‘s auch schon mit diesem kleinen Ranking. Ich hoffe es hat euch gefallen. In Zukunft würde ich gern mehr zu Godzilla machen, aber da werde ich sehen ob & wie mich die Muse küsst!

2021 ist auf jeden Fall ein gutes Jahr für die alte Echse.

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Imperfekt

Ich mag Batman und was ich auch mag sind Geschichten die sich mit der Anfangszeit des dunklen Ritters beschäftigen. Batman: Imperfekt, im Original Batman: Tenses, erschien zwischen Oktober & November 2003 in zwei Ausgaben.

Erzählerisch handelt die Geschichte einerseits von Bruce Wayne und dessen Reformen innerhalb seines Konzerns, sowie von Ted Krosby, der den Reformen innerhalb Wayne Enterprises zum Opfer fällt, seinen Job verliert und anschließend auf die schiefe Bahn gerät. Dabei entwickelt er psychopathische Tendenzen und wird von Visionen geplagt. Während eines Mordes wird er von Batman gestellt.

Ich mag die Handlung von Batman: Imperfekt (Tenses), was am simplen Umstand des erfrischenden Settings liegt. Keine Superschurken, keine gigantischen Bedrohungen und keine Schlachten um Gothams Seele. Nur ein bemitleidenswerter Typ, der aber im Verlauf der Handlung immer abstoßender wird, und Bruce Wayne, dessen Taten auch Konsequenzen haben.

Dazu kommt ein äußerst eigener Zeichenstil, der mich entfernt an die Batman Animationsserie erinnert, aber gleichzeitig völlig eigen ist und sich nicht verstecken braucht gegenüber anderen Werken aus der Zeit.

Kurz gesagt ein sehr lesenswerter Comic!

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Im Dunkel der Nacht

(c) Panini Comics

Benjamin Percy knallt uns hier eine weiterer Story rund um Logans Vergangenheit um die Ohren und macht somit etwas das vor ihm schon zig andere Autoren gemacht haben. Die Frage ist nur kann er sich mit seiner Story von den „normalen“ Stories abheben oder wird dies eine weitere der vielen Stories die im „Wolverine-Regal“ landen und verstauben werden?

Titel: Wolverine – Im Dunkel der Nacht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Marcio Takara
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wir befinden uns in Alaska in und um das Fischerdorf Burns. Ein Fischer wird zu einem Ereignis von zwei, auf den ersten Blick als FBI Agenten auftretenden, Ermittlern verhört. Der Tatbestand ist ein Fischerboot auf dem alle Fischer von einer Bestie aufgeschlitzt wurden und, laut dem Fischer, befanden sich auch Packete mit Drogen an Bord.
Bei den beiden Agenten handelt es sich um die Agentin Pierce und den Agenten Marshall und beide sind mit dem Auftrag in Burns, dieses ereignis aufzuklären. Burns ist ein verschlafenes Fischerdorf im hohen Norden Alaskas unweit der russischen Küste, hat einen eigenwilligen Sheriff, einen gutmütigen Policeofficer, eine Sekte die an das Dunkel der Nacht glaubt, eine indigene Minderheit die unterdrückt und verdrängt wird, eine Milionärsfamilie die insgeheim den Ort regiert und seit ein paar Wochen einen mysteriösen Neuankömmling namens Logan. Also alles ganz normal für einen Ort in Alaska und somit auch genug Verdächtige für einen Mord an ein paar Fischern.
In weiterer Folge erfahren wir auch das es auch Morde an zwei jungen Frauen gab und hierbei die Köpfe nie gefunden wurden. Über den mysteriösen Logan erfahren wir, dass er Klauen ausfahren kann, ein rauer Geselle ist und generell sehr gewaltbereit sei. Natürlich wird er sofort zum Hauptverdächtigen in der ganzen Sache, jedoch merkt man, je länger die Agenten ermitteln, dass die Sache doch wesentlich komplexer ist und Logan vielleicht doch nicht das große böse Übel dieser Stadt ist. Die Liste der Verdächtigen und die Anzahl an Leichen wächst weiter an.
Mehr werde ich wie immer an dieser Stelle nicht spoilern, da jeder gerne im Comic nachlesen kann wie die Story weitergeht.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Die große Frage die sich hier stellt ist nicht ob Benjamin Percy eine kreative inovative Story rund um Logan kreiert hat, denn die Story an sich und deren Inhalt ist nichts neues in der Welt von Logan. Die große Frage ist eher, kann sich diese Geschichte von den unzähligen anderen abheben?
Dazu muss man wissen, dass ich schon diverse Wolverine Geschichten mit selbigem Aufbau gelesen habe, aber bei weitem nicht alle und ich sicher nicht der große Wolverine Exerte bin.
Wie lautet jedoch meine Antwort auf die oben gestellte Frage? Es ist auf jedenfall eine unheimlich spannende Krimi-Mystery-Story die definitiv bis zum Schluß fesselt, jedoch auch Elemente hat die mich etwas stutzig machten, wie zum Beispiel, dass ich nicht verstehen warum scheinbar alle Menschen in dieser Geschichte nicht bemerken das ihnen Peilsender an den Körper gehängt werden? Da musste ich zum Teil dann doch etwas schmunzeln, aber andererseits gerade die Twists ganz zum Schluß und auch die generelle düstere Stimmung in dem Comic haben mich dann doch eigentlich ganz gut unterhalten und irgendwie wurde ich bei den Ermittlungen und den beiden Ermittlern immer wieder an „Akte X“ erinnert haha
Ich weiss nicht ob es zu einer „Must-Read-Wolverine-Story“ der letzten Jahre werden wird, aber es ist definitiv ganz ordentliche Unterhaltung.
Der Comic ist definitiv einsteigerfreundlich, da er eine alleinstehende Story ist, für die man eigentlich kein Vorwisen benötigt und somit kann man auch hier beruhigt zugreifen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

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