Zuletzt gesehen #11: Schuhpalast Pinkus & Ant-Man and the Wasp: Quantumania

Für den heutigen zuletzt gesehen Beitrag habe ich nur zwei Filme für euch. Warum? Tja mir sind die Neusichtungen ausgegangen und es wird noch etwas dauern bis ich genug Material für weitere Ausgaben habe.

Bis dahin könnt ihr aber die vorigen Beiträge dieses Formats genießen und selbstredend auch diesen hier!


Titel: Schuhpalast Pinkus

Regie: Ernst Lubitsch

Laufzeit: 60 Minuten

Release: 1916


Stummfilme haben einen ganz eigenen Charme. Ohne Ton wird hier über die Bilder erzählt und die Schauspieler müssen mit Mimik/Gestik sowohl die Situation als auch den Plot darstellen.

Schuhpalast Pinkus ist eine Komödie mit anrüchigen Untertönen, in der Regiesseur/Hauptdarsteller Ernst Lubitsch den faulen aber gewitzten Sally Pinkus verkörpert. In drei Akten erlebt man den Werdegang Sallys vom Schüler zum Chef seines eigenen Schuhladens.

Der Film ist eine leichtherzige Komödie, die auch heute noch für Lacher sorgt und besonders für 1916 einen fröhlichen Ton anschlägt. Auch wenn man dem Film eigenwillige politische Untertöne vorwerfen könnte, ist er im Grunde eine Komödie und die Unterhaltung schafft dieser Film mit bravur!

Durchaus eine Sichtung wert aber es wird wohl schwer werden ihn zu sehen außerhalb eines Nostalgiekinos (Unbezahlte Werbung: Cinematograph Linz/Donau).


Titel: Ant-Man and the Wasp: Quantumania

Regie: Peyton Reed

Laufzeit: 125 Minuten

Release: 2023


Ich bin mit geringen Erwartungen in den dritten Ant-Man Film gegangen und für mich ist der Film ein zweischneidiges Schwert. Die Einführung von Kang funktioniert recht gut und die ganze Inszenierung des Charakters ist absolut großartig. Auch optisch macht der Film einiges her, ebenso wie beim Soundtrack.

Dem gegenüber steht ein recht dünner Plot, der viele Fragen aufwirft und gleichzeitig dazu animiert nicht zu viel nachzudenken. Gewisse Charaktermotivationen oder „plötzlich“ etablierte Eigenschaften funktionieren nur bedingt gut.

Mir kam es vor als ob man mit Gewalt auf das Multiversum zusteuern will und dabei auf einen subtilen roten Faden verzichtet. Fairerweise stehen wir aber noch am Anfang(?) der richtigen Saga.

Zusammengefasst ein okayer Film, der sich meiner Meinung nach zu sehr auf einen Plotpunkt versteift und dabei alles andere etwas vernachlässigt. Optik, Sound & Cast sind aber zufriedenstellend. Ein solides Mittelmaß!


Somit endet der elfte zuletzt gesehen Beitrag und ich hoffe euch hat diese eher außergewöhnliche Mischung gefallen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Zuletzt gesehen #10: Wakanda Forever, The Northman & Raymond & Ray

10 Folgen zuletzt gesehen und es ist kein Ende in Sicht! Für den heutigen Beitrag habe ich einen MCU Film, einen Wikingerfilm und einen Film von AppleTV+ ausgewählt.

Genremäßig haben wir auf jeden Fall wieder eine gewisse Diversität!

Unter folgenden Link findet ihr die restlichen Beiträge von zuletzt gesehen und wir starten sofort mit dem ersten Film!


Titel: Wakanda Forever

Regie: Ryan Coogler

Laufzeit: 162 Minuten

Release: 2022


Ich bin kein Fan des Films Black Panther und daher waren meine Erwartungen an Wakanda Forever entsprechend gering.

Mich hat der Film zwar weniger enttäuscht als der Vorgänger, aber trotzdem kann ich Wakanda Forever nur mit „ganz okay“ bewerten. Dabei hat der Film einige Stärken wie die emotionale Eröffnung, mehrere starke Szenen, die Herkunft Namors und verdammt gut choreographierte Kämpfe.

Dem gegenüber steht ein Plot, welcher die meiste Zeit nach der Eröffnung nur vorsich hinplätschert und schwer in Fahrt kommt. Vieles wirkt belanglos und könnte in kürzerer Zeit geschehen, damit der Film ein höheres Tempo bekommt.

Somit ist der Film kein kompletter Reinfall, aber Wakanda Forever ist auch kein Meilenstein, wenngleich die Stärken des Films definitiv Lob verdienen!


Titel: The Northman

Regie: Robert Eggers

Laufzeit: 137 Minuten

Release: 2022


Ich mag Wikingerfilme sehr gern und ich mag die Filme von Robert Eggers auch, wenngleich sie mir oftmals etwas zu schwerfällig sind. Darunter leidet folglich auch die Spannungskurve, obwohl seine Filme sehr fesselnde Geschichten erzählen.

Mit seinem Epos The Northman liefert Meister Eggers eine Rachegeschichte ab, die auch phantastische Elemente beinhaltet und großartige Bilder liefert. Auch der Cast kann sich sehen lassen und viele Szenen einfach umwerfend aus. Einzig die angesprochene Schwerfälligkeit trübt das Filmerlebnis etwas.

Somit ist The Northman durchaus sehenswert, sofern man die Längen in der Erzählung verkraften kann. Dafür wird man aber mit einer Filmerfahrung belohnt, die durch ihre eigene Ästhetik glänzt!


Titel: Raymond & Ray

Regie: Rodrigo Garica

Laufzeit: 100 Minuten

Release: 2022


Auf Raymond & Ray habe ich mich ehrlich gesagt gefreut. Sowohl die Prämisse, über zwei Brüder die das Grab ihres Vater ausheben müssen, als auch die beiden Hauptdarsteller Ewan McGregoer und Ethan Hawk durchaus reizvoll klingen.

Leider mochte der Funke bei mir nicht wirklich überspringen. Ich mag die Handlung und die Schauspieler aber es wollte einfach nicht Klick machen, um mich dann zu begeistern.

Damit ist Raymond & Ray kein schlechter Film aber für mich nur Mittelmaß, da er trotz seiner guten Ansätze mich nicht catchen konnte.


Somit endet auch die Nummer 10 von zuletzt gesehen. Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und wir lesen uns beim nächsten wieder!

Zuletzt gesehen #9: Tod auf dem Nil, The Menu & The House at Night

Zuletzt gesehen geht in die neunte Runde und heute gibt es eine Disney+-lastige Folge, die auch thematisch stark variiert. Krimi, Schwarze Komödie und Mystery sind eine interessante Mischung. Ob das auch für die Filme gilt steht in den kommenden Absätzen.

Wer noch nicht alle Beiträge aus diesem Format kennt folgt diesem Link und alle anderen lesen weiter!


Titel: Tod auf dem Nil

Regie: Kenneth Branagh

Laufzeit: 128 Minuten

Release: 2022


Ich mocht den Film Mord im Orientexpress von 2017 und war deshalb sehr gespannt ob Tod auf dem Nil eine ähnlich hohe Qualität erreichen wird. Ähnlich ist hier das Stichwort, da der Film erzählerisch durchaus mit seinem Vorgänger mithalten kann aber Figuren und Dialoge oftmals aufgesetzt wirken. Die Stereotypen haben mir weniger zugesagt als im vorigen Film.

Am meisten hat mich jedoch das CGI herausgerissen. Der Film sieht unfassbar künstlich aus, was mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen hat. So imposant Ägypten auch sein mag, die CGI Sequenzen in denen Landschaften gezeigt werden töten die Atmosphäre ab.

So mag Tod auf dem Nil eine gute Geschichte bieten, bleibt aber bei der Inszenierung zurück und somit hinter seinem Vorgänger.


Titel: The Menu

Regie: Mark Mylod

Laufzeit: 108 Minuten

Release: 2022


The Menu gehört definitiv zu meinen positivsten Filmerfahrungen des bisherigen Filmjahres. Die clevere Geschichte über ein exklusives Restaurant, dessen Gäste mehr bekommen als sie erwarten, gepaart mit interessanten Figuren macht The Menu erzählerisch bereits sehenswert.

In Kombination mit dem großartigen Cast, der starken Inszenierung und der herausragenden Tonalität ist The Menu ein kleines Juwel, welches man nicht übersehen sollte.

Mich hat die Geschichte mehr als einmal überrascht und auch verschiedene Emotionen ausgelöst aber auch Hunger, was bisher nur mein geliebtes Samurai Gourmet geschafft hat.


Titel: The House at Night

Regie: David Bruckner

Laufzeit: 110 Minuten

Release: 2022


Zum Abschluss widmen wir uns einem Mysteryfilm. The House at Night glänzt durch eine ruhige, emotionale Story, welche über einen spannenden Twist verfügt und im letzten Akt einen angenehmen Bruch in der Tonalität hinlegt.

Die Geschichte über eine trauernde Witwe, welche sich plötzlich mit paranormalen Ereignissen herumschlagen muss, klingt nur bedingt weltbewegend, funktioniert aber sehr gut.

Wer Mysteryfilme mag wird auch The House at Night mögen!


Somit endet auch Folge 9 von zuletzt gesehen und ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen!

Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Netflixers #41: Der denkwürde Fall des Mr Poe

Titel: Der denkwürdige Fall des Mr Poe
Originaltitel: The Pale Blue Eye
Regie: Scott Cooper
Laufzeit: 128 Minuten
Release: 2022/23

Seit Mord im Orientexpress erlebt das Subgenre des Kriminalfilms eine kleine Renaissance. Natürlich ist auch Netflix bei diesem Minitrend dabei und adaptiert den Roman The Pale Blue Eye.

Ob der denkwürdige Fall des Mr Poe in Erinnerung bleiben wird oder in der breiten Masse des Streaminggiganten untergehen wird finden wir heute heraus, mehr als einen Monat nach Release des Films … lieber später auf der Party erscheinen als garnicht.


1830. US-Militärakademie West Point. Als man den Kadetten Fry erhängt auffindet schaltet die Akademieleitung den pensionierten New Yorker Polizisten Augustus Landor ein. Bei seinen Ermittlungen macht er den Kadetten Edgar Allen Poe zu seinem Assistenten und taucht in die dunklen Geheimnisse der Akademie ein …


Der denkwürde Fall des Mr Poe erzählt eine grundlegend spannende Geschichte, angereichert mit Mysteryelementen als Ergänzung zum Kriminalfilm. Trotz seines Spannungsbogens fehlt es dem Film gelegentlich an Tempo, was gewisse Längen erzeugt. In seinem finalen Twist nimmt die Handlung aber nochmals Fahrt auf und liefert eine befriedigende Auflösung ab.

Der Cast lässt sich mit Batman meets Dudley Dursley am besten Bezeichnungen und gefällt. Auch die Chemie zwischen den Figuren ist sehr gut geschrieben und wird gelungen von den Schauspielern inszeniert.

Was mir außerordentlich gut gefallen hat war die Atmosphäre des Films und die düstere Inszenierung der Schauplätze. Durch die genutzten Thematiken erhält der Film nicht nur einen mysteriösen, sondern auch einen morbiden Touch.


Zusammengefasst erfindet der denkwürdige Fall des Mr Poe das Genre des Kriminalfilms nicht neu, gefällt aber durch seinen düsteren Ansatz. Trotz seiner Längen macht der Film durchaus Spaß und eine Sichtung ist für Genrefans aber auch für Neulinge kein Fehler.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #8: Emancipation, The Black Phone & End of Days

Es wird Zeit für einen neuen zuletzt gesehen Beitrag und nun widmen wir uns vollends meinem Filmjahr 2023.

Für den achten Beitrag dieses Formats habe ich ein Historiendrama, einen Mystery-Thriller und einen Dark-Fantasy-Action-Film mitgebracht.

Wer die anderen Beiträge aus diesem Format noch nicht kennt folgt bitte diesem Link und alle anderen lesen weiter!


Titel: Emancipation

Regie: Antoine Fuqua

Laufzeit: 132 Minuten

Relase: 2022


Wir schreiben die 1860er Jahre in den Vereinigten Staaten. Während des amerikanischen Bürgerkriegs erklärt Abraham Lincoln alle Sklaven zu freien Menschen. Peter, ein Sklave in einem Arbeitslager, hört dies und ergreift die Flucht. Sein Ziel ist klar, die Nordstaaten erreichen und mit deren Hilfe seine Familie retten, aber der Weg in die Freiheit ist lang …

Als Fan von Historienfilmen, Dramen und Will Smith bietet Emancipation eine solide Basis um mich zu unterhalten, was der Film auch definitiv schafft. Die Geschichte, basierend auf wahren Erlebnissen, ist spannend und mitreißend, während sie den Amerikanern einen Spiegel vorhält, welcher ihnen ihre grausame Vergangengeit vor Augen führt.

Trotz kleinerer Längen hat mir Emancipation sehr gut gefallen und allein wegen des historischen Settings ist der Film eine Sichtung wert!


Titel: The Black Phone

Regie: Scott Derrickson

Laufzeit: 104 Minuten

Release: 2021


Ich mag Stephen King’s Werke aber auch die Adaption der Arbeiten seines Sohns sehr gern. The Black Phone ist ein spannender Psycho-Mystery-Thriller, welcher eine schnell ansteigende Spannungskurve bietet und rasant „eskaliert“.

Das Katz und Maus Spiel des Hauptcharakters und seines Peinigers unterhält bis zum Ende, was auch an einigen gelungenen Twists liegt.

Von der Handlung sollte man im Vorfeld nicht zu viel erfahren, da diese einer der stärksten Aspekte von The Black Phone ist.

Ich muss The Black Phone eine klare Empfehlung aussprechen. Hier stimmt so ziemlich alles und der Film verliert sich nicht in Exposition, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche!


Titel: End of Days

Regie: Peter Hyams

Laufzeit: 117 Minuten

Release: 1999


Ich habe ein Herz für trashige Filme und die steirische Eiche aka Arnold Schwarzenegger weiß grundlegend zu unterhalten. Mit End of Days ist er im Fantasy-Horror Genremix unterwegs und bekämpft dabei den Leibhaftigen und dessen satanischen Plan.

Eine etwas kürzere Laufzeit hätte dem Film ganz gut getan und das Tempo erhöht aber grundlegend macht End of Days viel Spaß. Definitiv ein ungewöhnlicher Film für den Terminator aber trotzdem eine Sichtung wert, da dieser Film heute kaum mehr thematisiert wird.

Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß mit End of Days, auch wenn die Längen den Filmspaß trüben.


Somit sind wir am Ende dieses Beitrags angekommen. Ich hoffe euch konnte diese Filmauswahl erneut unterhalten und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Comic Commentary #2: Ultimate Origins

Im Zuge der ultimativen Spider-Man-Comic-Kollektion bekommt man, wenn man das Premium Abo abgeschlossen hat, drei extra Bände spendiert. Der erste dieser Sonderbände enthält die Miniserie Ultimate Origins und die ist einen Blick wert.

Im Zuge der ultimativen Spider-Man-Comic-Kollektion bekommt man, wenn man das Premium Abo abgeschlossen hat, drei extra Bände spendiert. Der erste dieser Sonderbände enthält die Miniserie Ultimate Origins und die ist einen Blick wert. Kurze Info vorab: dieser Comic ist im Ultimate Marvel Universum angesiedelt und somit NICHT Teil des regulären Kanons.

Nun gut starten wir mit dem eigentlichen Beitrag!


Titel: Ultimate Origins

Autor: Brian Michael Bendis

Zeichner: Butch Guice

Ausgaben: 5 in einem Hardcover

Release: 2008 (original) / 2023 (re release deutsch)


In Ultimate Origins werden, wie man dem Titel bereits entnehmen kann, diverse Vorgeschichten bekannter Marvelfiguren für das Ultimate Imprint neu erzählt.

So erleben wir die Herkunft von Bruce Banner (Hulk), Logan (Wolverine), Steve Rogers (Captain America) und Nick Fury neu, wobei es Verknüpfungen zu zahlreichen weiteren Figuren gibt, auf die ich wegen Spoilern nicht näher eingehen werde. Es sei aber so viel gesagt, dass der Kosmos des Ultimate Marvel Imprints durch diese Geschichte wesentlich dichter wird.

Ich mag es wenn Hintergründe und Verknüpfungen in fiktiven Welten geschaffen werden, da das Werk so wesentlich komplexer aber auch glaubhafter wirkt. Somit erinnert es mehr an die reale Welt und die Zusammenhänge in der Geschichte.

Abseits davon gefällt mir das Erzähltempo recht gut, auch wenn es gern etwas verwirrend ist und nicht alle Handlungsfetzen gleich spannend sind.

Optisch macht der Band einiges her und bietet viel Abwechslung, da die Handlung durch verschiedene Etappen springt aber auch immer wieder in der Gegenwart landet.

Zusammengefasst ist Ultimate Origins ein interessanter Band, der Ultimate Universum von Marvel wesentlich verdichtet und interessante Zusammenhänge herstellt. Für Fans des Universums definitiv ein spannender Band und für Neulinge eine interessante Lektüre, um gewisse Werdegänge besser zu verstehen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Spielestapelschmelzung #1: Der erste große Titel

Die Spielestapelschmelzung geht in die erste Runde 2023 und mein Spielejahr begann mit einem großen Kracher. God of War: Ragnarök ist das Sequel zum 2018er God of War und der insgesamt neunte Teil des Franchise.


Im Vorfeld habe ich bereits ein großes Epos erwartet aber was einem hier geboten wird geht weit über ein gewöhnliches Videospiel hinaus. Wie der Titel bereits verrät steht Ragnarök bevor, der finale Krieg in der nordischen Welt.

Kratos und sein Sohn Atreus bekommen es mit Odin zu tun aber auch andere nordische Götter werfen sich in den Ring. Auch wenn der Konflikt mit Allvater Odin wie ein Damoklesschwert über der Handlung schwebt, werden noch viele weitere kleinere Geschichten erzählt. Dabei schafft es GoW: Ragnarök vorbildlich jeden Handlungsstrang so zu erzählen, dass alles gewichtig wirkt und nicht der Eindruck eines Fillers aufkommt um die Spielzeit künstlich zu strecken.

Mein Lieblingsmotiv der Handlung ist die Mischung aus Schicksal, Vorher- & Selbstbestimmung in Kombination mit der Bedeutung von Prophezeiungen. Hier treffen zwei gewaltige Weltbilder aufeinander und ich finde es sehr spannend wie mit diesen Themen umgegangen wird.


God of War: Ragnarök ist aber nicht nur großartig erzählt, sondern auch bildgewaltig inszeniert. Es gibt viele epische Momente, wie den ersten Auftritt Thors & Odins oder das Treffen mit Nidhöggr, aber auch Abseits der Zwischensquenzen sieht das Spiel sehr schön aus.

Die vielen unterschiedlichen Schauplätze sorgen für optische Abwechslung und reichen von eisigen Einöden über magische Dschungel bishin zu malerischen Berg/Seeregionen.

Man nutzt die Ideen mit den Neun Welten wunderbar aus und bietet, wie auch bereits im Vorgänger, eine breite Varianz an unterschiedlichsten Schauplätzen, da jede Welt ein eigenes Thema aufweist und passend auf das jeweilige Volk zugeschnitten ist.

Ergänzt wird die optische/inszenatorische Komponente des Spiels durch den bombastischen Soundtrack von Bear McCreary, der es meisterhaft versteht die verschiedenen emotionalen, aber auch optischen Facetten musikalisch zu unterstreichen.


Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Worte über das Gameplay verlieren. God of War: Ragnarök setzt auf eine ausgewogene Mischung aus Kämpfen und Rätsel, wobei letztgenanntes manchmal für Kopfzerbrechen sorgt, bis man die simple Lösung errät.

Die Kämpfe von God of War: Ragnarök sind, wie bereits im Vorgänger, wesentlich taktischer als die Schlachten in den alten Spielen. Verschiedene Waffen mit spezifischen Eigenschaften erlauben unterschiedliche Manöver und Angriffe. Dies wird mit Runenangriffen aka Spezialangriffen weiter vertieft und diverse Fähigkeitsbäume gewähren ein breiteres Angriffsspektrum.

Wenn man auch noch das Rüstungssystem hinzunimmt erhält man ein Gameplay mit viel Tiefgang aber dieses zu erkunden ist Teil der Spielerfahrung!


Ich bin von God of War: Ragnarök sehr begeistert und froh es gespielt zu haben. Mich hat das Spiel über 20 Stunden lang begeistert und ein paar Ausflüge in die Neun Welten muss ich definitiv noch machen!

Das war der „erste“ richtige Beitrag meiner Spielestapelschmelzung. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Comic Commentary #1: Flashpoint Beyond

Herzlich willkommen zu einem neuen Format. In Comic Commentary möchte ich in (hoffentlich) kurzer und knackiger Form Comics vorstellen, die ich gelesen habe und sowohl positive wie auch negative Leseerfahrungen mit euch teilen!

Herzlich willkommen zu einem neuen Format. In Comic Commentary möchte ich in (hoffentlich) kurzer und knackiger Form Comics vorstellen, die ich gelesen habe und sowohl positive wie auch negative Leseerfahrungen mit euch teilen!

Habe ich nicht letztes Jahr angekündigt Comics auf den Podcast auszulagern? Ja habe ich, aber da der Podcast zur Zeit wegen Zeitmangel pausiert werde ich hier einige Leseerfahrungen mit euch teilen. Nun da wir das geklärt haben lasst uns mit meinen Gedanken zu Flashpoint Beyond starten!


Titel: Flashpoint Beyond

Autor: Geoff Johns, Jeremy Adams & Tim Sheridan

Zeichner: Eduardo Risso (issue #0), Xermánico & Mikel Janín

Ausgaben: 7 in einem Paperback

Release: 2022


Thomas Wayne erwacht in einer Welt, die eigentlich nicht mehr existieren dürfte … die Welt des Flashpoint ist wieder da und erneut muss Thomas den Mantel des Batman anlegen …

Auf der Jagd nach dem mysteriösen Clockwork Killer reist Batman um die Welt, auf der Suche nach Antworten warum seine Erde wieder exisitiert. Dabei wird er in Ereignisse verstrickt, welche noch viel größer sind.

Hier ende ich mit der Handlung, da Flashpoint Beyond so viel Storytelling und World Building bietet, dass man locker 4 weitere Serien innerhalb dieser Realität erzählen kann. Mich hat die Geschichte von Anfang an abgeholt, da einfach alles anders ist und sich trotzdem bekannt anfühlt.

Dazu kommen viele spannende Ereignisse, sowohl vergangene als auch zukünftige, wie die drohende Invasion der Kryptonier.

Auch optisch hat mir Flashpoint Beyond außerodentlich gut gefallen. Die Action ist großartig inszeniert und jede relevante Figur wird absolut gelungen in Szene gesetzt.

Für Flashpoint Beyond passt das Superlativ „groundbreaking“, welches gern in der Comicszene verwendet wird. Die Miniserie ist absolut großartig geschrieben, gezeichnet und inszeniert, was sie für mich zu einem meiner Comic-highlights 2023 macht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Sakamoto Days BD 2 | Review

Titel: Sakamoto Days
Autor: Yuto Suzuki
Zeichner: Yuto Suzuki
Seiten: 192
Verlag: Carlsen

Die japanische Alternative zu John Wick geht in die zweite Runde und bietet erneut einen Action-Plot-Mix, aber kann Sakamonto Days auch im zweiten Band überzeugen? Meine Meinung dazu kommt in den folgenden Abschnitten!

Wer den Beitrag zum ersten Band verpasst hat, folgt schnell diesem Link! Alle anderen lesen weiter.



Die Sakamatos, Shin und Lu machen einen Familienausflug auf den Rummelplatz. Allerdings währt die Idylle nur kurz, denn Attentäter wollen das Kopfgeld von Sakamoto kassieren. Damit der friedliche Ausflug auch friedlich endet setzt das tödliche Trio alles daran den Schein einer netten Unternehmung zu wahren.

Doch kaum ist dieses Ziel erreicht, erfährt Sakamoto mehr über die Hintermänner seines Kopfgelds …


Ich mag die Mischung aus Action, Charakterentwicklung und World Building, welche sich durch den kompletten zweiten Band zieht. Was ich ebenfalls mag, ist die abwechslungsreiche Art der Action, die sich durch viele verschiedene Kampfstile auszeichnet.

In Kombination mit der interessanten Entwicklung der Handlung erhält Sakamoto Days ein optimales Tempo um bis zum Ende spannend zu bleiben.

Während Band 1 das grundlegende Setting etabliert hat, wird in Band 2 alles vertieft und dank kreativer Ideen, gepaart mit Humor, ist Sakamoto Days auch in der zweiten Runde erfrischend!


Zusammengefasst ist Sakamoto Days Band 2 eine gelungene Fortsetzung, welche die Stärken des ersten Bands weiter ausbaut und durchgehen Spaß bietet. Ich bin gespannt ob das hohe Niveau auch im dritten Band gehalten wird, aber das erfahren wird dann Ende Februar oder eher im März!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Aus dem Nähkästchen aka ein Zwischeninfobeitrag

Es war in letzter Zeit wieder etwas ruhiger auf dem Blog und da mir Transparenz sowie Informationsweitergabe wichtig sind, möchte ich euch einen kurzen Überblick geben wie der aktuelle Stand der Dinge ist!

Ich sammle zurzeit Material für meine drei großen Formate zuletzt gesehen, zuletzt gestreamt und die Spielestapelschmelzung. Ich möchte versuchen alle drei Formate so regelmäßig wie möglich zu bedienen und bin zuversichtlich es zu schaffen.

Außerdem stehen ein paar Buchrezensionen auf meiner To do Liste aber die müssen noch fertig gelesen werden. Somit geht auch mein Vorsatz mit abwechslungsreich lesen gut voran!

Des weiteren arbeite ich an zwei Formaten zum Thema Comics. Mehr dazu in den entsprechenden Beiträgen!

Oh und selbstredend bekommt Netflixers auch neue Beiträge. Auch hier sammle ich noch Material für neue Ausgaben.

Das ist soweit der aktuelle Zwischenstand und wir lesen uns bald im nächsten Beitrag wieder!

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