Ho ho ho und frohe Vorweihnachtszeit!

Liebe Leserinnen und Leser! Gemeinsam mit 23 weiteren Bloggern und Bloggerinnen habe ich einen Adventskalender für euch vorbereitet, der die …

Ho ho ho und frohe Vorweihnachtszeit!

Ein tolles Projekt bei dem ich auch mitwirken darf/durfte. Danke nochmals und freut euch auf die kommenden Beiträge! 😁

Finch (Apple Original Films) | Review

Titel: Finch
Originaltitel: Finch
Regie: Miguel Sapochnik
Laufzeit: 115 Minuten
Release: 2021

Finch ist der Grund warum ich mein Apple TV Abo reaktiviert habe und das sagt wohl schon einiges aus, da dieser Streamingdienst für mich seit der Veröffentlichung das Schlusslicht unter den Anbietern dargestellt hat. Ein Blick auf das offizielle Poster hat allerdings mein Interesse geweckt und die Sichtung hat sich definitiv gelohnt!


In einer dystopischen Zukunft ist ein Großteil der Welt durch eine Sonneneruption in eine unbewohnbare Wüste geworden. Starke ultraviolette Strahlung und Temperaturen von über 65 Grad sind ebenso normal wie extreme Wetterphänomene.

Der Robotik-Ingeneur Finch lebt mit seinem Hund Goodyear in seinem unterirdischen Labor des Unternehmens für das er einst gearbeitet hat. Aufgrund einer schweren Erkrankung baut er einen Roboter, der sich um Goodyear kümmern soll, falls Finch stirbt.

Eines Tages wird St. Louis, die „Festung“ von Finch, zur möglichen Todesfalle da 15 extreme Wetterphänomene im Stadtgebiet aufeinanderprallen werden, was einen Megasturm entfesseln würde.

Also machen sich Finch, Goodyear und Jeff (so nennt sich der Roboter) auf den Weg nach Westen. San Francisco wartet …


Erzählerisch setzt Finch keine neuen Akzente, da man die Handlung und Elemente daraus bereits aus anderen Filmen wie I Robot, I am Mother oder Wall-E kennt. Das ist aber nicht wirklich schlimm, denn Finch ist ein Film mit viel Herz und im ansonsten episch angelegeten Sci-Fi- bzw Weltuntergangssetting ist das eine willkommene Abwechslung. Über weite Strecken ist der Film angenehm ruhig und verzichtet auf Actionszenen, was auch eine überraschende Stärke ist.

Finch verbindet die Genres Science-Fiction, Road Movie und in kleinem Maße Coming-of-Age miteinander, was wunderbar harmoniert und dem Film seine ebenso heitere wie traurige Atmosphäre verleiht.

Die größte Stärke des Films bildet das Trio der Hautpfiguren. Goodyear ist einfach ein Hund, bildet aber das Kernstück der Handlung, denn sein (Über)Leben gilt als höchstes Ziel für Finch und Jeff. Tom Hanks liefert als Ingeneur Finch eine großartige Performance ab und verkörpert einen Einzelgänger, der sich nichts aus Teamplay macht, aber eine enge Bindung zu Goodyear hat.

Jeff ist auf einer Metaebene der Vorläufer großer Roboter des Kinos wie C-3PO oder Wall-E. Durch sein kindliches Wesen muss Jeff noch viel über die Welt lernen und die simple Symmetrie mit dem Mensch Finch ist genial. Während sich menschliches Leben dem Ende nähert wird das maschinelle Leben langsam lebensfähig. Die Figur Jeff ist von Anfang an sympathisch und wird sehr schnell die zentralste Hauptfigur.

Während der Reise nach San Francisco präsentiert Finch wunderschöne, menschenleere Landschaften und vermittelt äußerst glaubhaft den Charakter eines Road Movies. Dadurch erhält der Film auch Eigenheiten eines Kammerspiels und die Atmosphäre von Finch wird durch diese Reise umso dichter. Der absolut hörenswerte Soundtrack tut sein übriges!


Zusammengefasst ist Finch ein absolut sehenswerter Genrehybrid dessen Schlichtheit seine größte Stärke ist. Der Film verfügt über viel Herz und selbst wenn man alles bereits woanders gesehen hat, wird dennoch von der Symmetrie der Figuren gerührt sein. Ich kann den Film ohne Bedenken weiterempfehlen, da man hier ein rundes Werk bekommt, dessen Ruhe ein angenehmer Kontrast zum normalerweise actionlastigen Science-Fiction ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Die Jagd des dunklen Ritters aka Batman Universe

Man kann von Brian Michael Bendis und seiner jüngsten Arbeit an Superman sowie dem Event Leviathan halten was man will, ABER mit Batman Universe hat Meister BMB bewiesen, dass er immer noch hochwertige Geschichten schreiben kann.

Als Batman einen Raubüberfall des Riddlers vereiteln will, erkennt er, dass sein alter Widersacher nicht mehr er selbst ist. Seine Beute, ein Fabergé-Ei, führt zu einer Nachfahrin des Wildwest-Kopfgeldjägers Jonah Hex und in der Folge entpuppt sich das Ei als mächtiges Artefakt. So wird Batman in ein Abenteuer durch Raum und Zeit geworfen …

Erzählerisch macht Batman Universe eigentlich alles richtig. Die Handlung ist spannend, hat ein angenehm hohes Tempo und führt den Leser zu vielen Schauplätzen mit vielen Figuren neben dem dunklen Ritter. All das wird sehr schick von Zeichner Nick Derington inszeniert, der auch die relativ lockere Tonalität des Comics, wie man sie bereits in der Handlung bemerkt, darzustellen weiß.

Alles in Allem ist Batman Universe ein hochwertiger Comic, dessen umfassende, aber nicht überladene Story zu gefallen weiß und gleichzeitig starke Bilder abliefert. Wer also einen etwas „helleren“ Batman Comic sucht sollte dieser Arbeit von BMB eine Chance geben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Fantastic Four 7

(c) Panini Comics

Die Fantastic Four gehen in die siebte Runde nunmehr und da ich die ersten 6 Bände als solide Unterhaltung empfunden habe, war es klar das ich auch hier ein Blick riskieren musste!

Titel: Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit
Autor: Dan Slott,
Zeichner: Ze Carlos,
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Nick Fury beauftragt Susan Storm mit einem Einbruch und zwar in keinem geringeren Gebäude als der Botschaft von Latveria. Was wir auch sofort erfahren ist, dass Susan ohne das Wissen ihres Ehemannes für SHIELD arbeitet. Dieser hat jedoch auch diverse Geheimnisse vor ihr, wie sich noch im Laufe dieses Bandes herausstellen soll. Aber nun zurück zum Auftrag, Susan schleicht sich unsichtbar und unbemerkt in die Botschaft. Beobachtet dort Dr. Doom und seine treue Kriegerin Victorious, als plötzlich ein riesiges Wesen bei Doom einbricht und eins seiner größten Geheimnisse stehlen will. Dabei merkt Viktor an, dass es sich bei dem Wesen um ein Wesen aus einer höheren Ebene handle und er nichts gegen den Einbruch tun kann, außer die Diebesbeute zu zerstören.
Dabei zeigt sich auch das Dr Doom die ganze Zeit von Susan’s Anwesenheit wusste und als das Monster die Botschaft verlassen hat, dabei merkt er an, dass auch Reed Richard etwas hat, was für das Wesen interessant sein könnte. Es handelt sich um spezielles Material, welches in Tarnboxen versteckt ist. Im Geplänkel zwischen Sue und Doom, realisiert Susan das sie wohl auch nicht alle Geheimnisse ihres Mannes kennt und ruft ihn kurzerhand an um ihn zu warnen, da Dr. Doom anmerkt es würde um die Zerstörung der Welt gehen.
Nach dem erfolgten Anruf und der damit verbunden Warnung, veranlasst Reed gerade noch rechtzeitig die Evakuierung des Baxter Buildings, da es ein paar Sekunden später nur mehr aus einem großen Loch in der Erde besteht.
Es entbrennt ein großer Kampf zwischen den Fantastic Four, Dr Doom und diversen anderen Verbündeten und dem misteriösen Wesen.
Und damit auch schon genug angeteasert von meiner Seite. Mehr könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Im Vorfeld war ich etwas skeptisch was diesen Band anging, da die Serie doch immer wieder so ein bisschen auf und ab ging in den einzelnen Bänden und auch diverse STory-Arcs etwas mühsam waren, aber vorallem die King in Black Tie-Ins haben mich dann doch neugierig gemacht und natürlich wie es dann schlußendlich mit den F4 weitergeht, da ich nun doch schon lange in der Serie drinnen bin.
Doch dann ists ganz anders gekommen und der Band hat eigentlich von Beginn an unheimlich Spaß gemacht, der oben angeteaserte erste Story Arc war unheimlich erfrischend und brutalles Actionfeuerwerk und die King in Black Tie-Ins haben, wie eh immer bei diesem Event, voll abgeliefert. Ein echt überraschend starker Band, der sehr sehr viel Laune auf mehr macht.
Ich fand auch den Zeichnerwechsel als sehr erfrischend und neuen Schwung bringend.
Da es sich hierbei um die Nummer 7 aus der Serie handelt, ist der Band natürlich nur bedingt für Einsteiger geeignet, jedoch wird einem das Panini Vorwort sehr viel an Recherche abnehmen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Iron Man Vol. 1: Big Iron

Neuer Autor, neue Serie, neuer Tony Stark. Iron Man ist zurück und befolgt das Motto „back to the roots“!

Ein Neuanfang muss her. Ohne Hightech-Rüstung und millionenschwerer Firma im Rücken will Tony Stark aka Iron Man wieder nur gutes tun und ein Held sein. Jedoch lässt ihn sein negatives Image nur schwer. Während sich Iron Man mit alten Feinden misst und Hellcat ihn unterstützt für inneren Frieden erhebt sich ein mächtiges Übel im Schatten. Die Saga von Korvac beginnt.

Big Iron ist ein interessanter „Neustart“ für Iron Man nach seinem vorigen Neustart im Dan Slott Run. Erzählerisch greift der Band die finalen Ereignisse der „Neustart Serie“ auf und strickt diese geschickt weiter. Mit Korvac wird ein mächtiger Feind aufgebaut, der den eisernen Mann wohl länger beschäftigen wird.

Cafu liefert interessante Bilder ab, deren Stil im starken Kontrast zum letzten Run stehen aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gefallen können.

Wer sich für Iron Man begeistern kann, egal ob Neuling oder Veteran, sollte dieser Reihe eine Chance geben. Ich kann den Band sehr empfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Ein kurzer Kommentar … zu Black Widow Vol. 1: The Ties That Bind

Im MCU gehört Black Widow für mich zu den uninteressanteren Figuren, aber was die aktuellen Comics betrifft… hui da geht die gute Natascha ordentlich ab und wenn dann auch noch Kelly Thompson die Autorin ist wird’s richtig unterhaltsam.

Eine Besprechung zum ersten Black Widow Band gibts es auch bei Comic-Gequatsche (am Besten die ganze Playlist durchhören) unb bei SuperBroZ haben wir den Film besprochen!

Nach einer Mission für Captain America verschwindet Black Widow spurlos. Erst drei Monate später sieht Hawkeye seine Waffenschwester im Fernsehen. Zusammen mit Winter Soldier reist Hawkeye nach San Franciso wo sich herausstellt, dass Natascha ein neues Leben mit Ehemann, Kind und normalem Job hat.

Als dann auch Yelena, die Schwester von Natascha auftaucht, wird das Trio auf eine mysteriöse Verschwörung aufmerksam …

Black Widow Vol. 1 ist ein verdammt starker Einstieg in Nataschas Soloserie. Die Handlung ist äußerst spannend, läuft in 2 – 3 Handlungssträngen ab, die alle ineinander greifen und einen gelungenen Twist bieten.

Dazu kommt ein Zeichenstil mit dunkler Tonalität, der perfekt zur Handlung passt, sowie zum Gewaltgrad des Comics.

Alles in allem ein verdammt guter Einstieg in die Black Widow Serie und neben Captain Marvel die aktuell beste Arbeit von Kelly Thompson. Ganz klar lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrat!

Mortal Kombat (2021) | Review

MORTAL KOMBAT (stellt euch jetzt bitte die MK Titelmelodie vor) ist die dritte Live Action Adaption der Prügelspiel Serie für‘s Kino und ich muss gestehen, dass ich mit dem Mortal Kombat Franchise bisher kaum was anfangen konnte.

Meine Berührungspunkte mit den Spielen beschränken sich auf Teil 9 & 10 sowie den Cousins Injustice 1 & 2. Letztere haben aber auch nur das Gameplay mit der Reihe gemeinsam. Trotz dieser geringen Berührungspunkte habe ich dem Film eine Chance gegeben und ich wurde äußerst positiv überrascht!

Unsere Geschichte beginnt im 17. Jahrhundert und erählt den Höhepunkte der Fehde zwischen Bi-Han und Hanzo Hasashi, den späteren Kriegern Sub-Zero und Scorpion (später mehr dazu).

In der Gegenwart hat die Erde aka Earthrealm bereits 9 von 10 Mortal Kombat Turniere verloren. Wenn die Erde 10 Tuniere in Folge verliert wird sie von Outworld erobert. Der seelenfressende Magier Shang Tsung schickt seinen Assassinen Sub-Zero zur Erde, um eine alte Prophezeiung zu verhindern, welche das Kommen neuer Champions ankündigt, die das Tunier gewinnen könnten. Ein besonderes Drachenmal dient als Zeichen für alle neuen Champions.

Der ehemalige Profi-MMA Kämpfer Cole ist einer dieser Champions. Als er von Sub-Zero attackiert wird, rettet ihn der Söldner Jax, welcher ihm den Auftrag gibt seine Partnerin Sonya zu finden.

Nach einigen Schwierigkeiten gelangen Cole, Sonya, Jax und der zwielichtige Kano zum Tempel von Raiden, dem Schützer von Earthrealm. Dort werden sie von Raiden, Liu Kang und Kung Lao zu Champions trainiert und rüsten sich für die Schlacht gegen Champions von Outworld, welcher zu Beginn alles andere als fair verläuft. Doch durch eine Idee von Cole erzwingen die Krieger der Erde das Tunier, was Shang Tsung zu verhindert versuchte …


Mortal Kombat (2021) ist eine großartige Videospielverfilmung, setzt aber einiges an Vorwissen voraus. Besonders die Figuren aus dem MK sollte man bereits kennen, da es zwar Charakterentwicklung und Tiefgang gibt, aber dieser nicht im Fokus steht.

Im Mittelpunkt stehen die Kämpfe und das namensgebende Turnier, wobei sich der Film, trotz des vorausgesetzten Vorwissens, genug Zeit nimmt um die grundlegenden Dinge zu erklären. Dies ergibt auch die Erfindung des neuen Charakters Cole, da diesem „Neuling“ alles erklärt werden muss (oder zumindest was die Macher für wichtig hielten) ohne, dass sich die ZuseherInnen dämlich vorkommen.

Das absolute Highlight des Films ist meiner Meinung nach die Sub-Zero & Scorpion Fehde. Diese ist nicht nur der perfekte Einstieg im Film und eines der Highlights im Finale, sondern könnte etwas ausgebaut auch sein eigenes Spin-off sein. Natürlich sind auch die brutalen Kämpfe, berühmten Sätze aus den Filmen und die speziellen Angriffe aus den Videospielen mit dabei.


Mortal Kombat (2021) ist ein Liebesbrief an die Fans und abseits davon ein sehr guter Film. Akustisch wie optisch recht hochwertig, mit vielen Querverweisen auf die Vorlagen und dazu mit Humor garniert ist Mortal Kombat (2021) ein sehenswerter Film, dem leider eine gewisse Einsteigerfreundlichkeit fehlt. Gönnen kann man ihn sich aber definitiv!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zur Nintendo 64 App

Die Erweiterung für Nintendo Online ist ja relativ umstritten was den Preis angeht, aber darum solls heute gar nicht gehen. Ich möchte eher über die Auswahl an Starttiteln sprechen und meine Wünsche was noch alles kommen sollte.

Kurz zur allgemein Erklärung; Nintendo Online (der Onlinedienst von Nintendo) hat ein Upgrade bekommen, was auch einen höheren Preis beinhaltet. Zu den Basisfeatures NES/SNES Apps, Onlinegaming, Cloudspeicherung, eine Handy App und speziellen Angeboten, kommen nun die N64 & Mega Drive Apps sowie ein DLC zu Animal Crossing hinzu. Mir ist klar, dass der Nintendo Online noch etwas mehr bietet, aber das kann man sich auf der Nintendo Homepage durchlesen.

Folgende Spiele sind zum Release verfügbar:

  • Super Mario 64
  • Mario Kart 64
  • Lylat Wars 64
  • Yoshi’s Story
  • Sin and Punishment
  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time
  • Dr. Mario 64
  • Mario Tennis
  • Operation Winback

Diese Auswahl ist großartig und wisst ihr warum? Weil hier eine ideale Mischung aus zeitlosen Klassikern und hidden gems vorhanden ist!

Mario 64, Mario Kart 64, Mario Tennis, Ocarina of Time & Lylat Wars 64 gehören zu den größten Klassikern des Systems. Yoshi’s Story & Dr. Mario 64 sind semi bekannte Spiele und Sin and Punishment sowie Operation Winback sind zwei eher unbekannte Titel, was dafür sorgt, dass für jeden was dabei ist.

Soweit ich bisher bei den Spielen gesehen habe sind alle auf Englisch, außer Sin and Punishment, wo die OV japanisch ist.

Abseits von den bereits bekannten Ankündigungen wie Pokemon Snap würde ich mir noch folgende Spiele für N64 App wünschen:

  • Super Smash Bros.
  • Diverse Rare Spiele wie Golden Eye, Donkey Kong 64, Didi Kong Racing und die Banjo Spiele
  • Pokemon Stadium 1 & 2
  • Shadows of the Empire
  • Boberman 64
  • Mario Party 1 & 2
  • Wave Race 64
  • Snowboard Kids

Abseits von meinen Wünschen gibt es sicher noch mehr Spiele die ein Comeback verdient hätten. Welche Spiele würdet ihr euch für die N64 App wünschen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Eine Woche in der Filmhölle: Dragon Ball Evolution

Herzlich Willkommen zum ersten Tag der „Filmhölle“! Ihr habt mir eine große Auswahl von euren Hassfilmen geschickt und daraus habe ich nun sieben …

Eine Woche in der Filmhölle: Dragon Ball Evolution

Danke für die Aufnahme meiner „Empfehlung“ in dieses Projekt. 🙈

Happy Gruselween!

Hallo meine Lieben!

Leider gab es diese Jahr kein Halloween Special. Mir fehlte einfach die Zeit etwas großes vorzubereiten. Mit Nightbooks , Schatten über Gotham & Gotham City Monsters gab es drei kleine Beiträge zum Thema Gruselwusel, aber ich hoffe nächstes Jahr wieder etwas Umfassenders auf die Beine stellen zu können.

Ich wünsche euch an dieser Stelle ein schaurig schönes Halloween. Habt Spaß, gruselt euch schön und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Bussiiiiiii (von meiner besseren Hälfte!)

Nerd.Ics liest … Eternals 1

(c) Panini Comics

Das MCU geht in seine nächste Phase und es wird sich sehr viel um die Eternals drehen. Deswegen war es klar das auch in der Comic-Welt wieder eine eigene Serie bekommen werden. Wie der Serie der Start gelungen ist, könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Titel: Eternals 1: Die himmlischen Beschützer
Autor: Kieron Gillen,
Zeichner: Esad Ribic
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wir werden sofort in die Story geworfen und erleben die Wiederauferstehung eines Eternals, eines „Ewigen“ und zwar genauer gesagt Ikaris. Er fragt sich auch selber sofort wie oft er dies nun schon erlebt habe.
Uns wird sofort ein wichtiger Fakt, wenn es um die Eternals geht, gezeigt und zwar dass sie nach ihrem Tod wiedergeboren werden. Dies geschieht jedoch meistens über Umwege und diverse „Riten“ was aber wiederum auch im Laufe des Bandes beschrieben wird.
Ähnlich wie bei der aktuellen X-Men Serie bekommen wir auch in diesem Band in jedem Heft diverse Info-Tafeln gezeigt die die Zusammenhänge bzw auch einen Überblck über die Eternals zeigen. So ist zum Beispiel Ikaris in der „Ausgrenzung“ aufgewacht und auf der Info-Tafel wird uns erklärt das dies einer der Eternals-Orte ist welcher unter dem Eis des Südpols liegt.
Weiters zeigt uns diese Seite das es einst 100 Eternals und 100 Deviants gab, welche von Celestials geschaffen wurden.
Man merkt hier schon sehr gut das dieser Band eine große Mission hat und zwar uns eine Unmenge an Informationen über die Eternals so gut dosiert wie nur möglich wiederzugeben.
Wir erfahren das „Zuras“ der Herrscher über die Eternals-Welt „Olympia“ ist und in diesem Band eine sehr tragende Rolle spielen wird, da er ermordet wird und Ikaris sich auf den Weg macht diesen Mord aufzuklären.
Aber davor schickt Zuras Ikaris noch auf eine Mission um die Ausgegrenzte „SP“ aka „Sprite“ wieder einzufangen.
Als Ikaris mit ihr nach Olympia zurückkehrt wird ihm vom Tod Zuras‘ berichtet und die Spuren führen nach „Titanos“.
Dort angekommen treffen Ikaris und Sprite auf einen alten Bekannten, nämlich Thanos.
Soweit mal zum Inhalt von Heft 1, den Rest könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen!

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes. Zu allererst vielleicht ein Wort zum Zeichenstil, wer schon Comics von Esad Ribic gesehen hat, weiss was auf einen zukommt. EIn Zeichenstil der sehr einzigartig ist, aber den ich unheimlich gerne mag und mir sehr gut gefällt.
Nun zur Story, für mich war es, bis auf einen Eternals Band von Neil Gaiman in der Hachette Collection, der erste Kontakt mit den Eternals und daher auch ganz klar eine große Flut an Inhalten die auf mich eingeschlagen sind. Nichtsdestotrotz helfen die erwähnten Info-Tafeln und auch der Erzählstil, bei dem viel mit Monologen und Rückblenden auf Ereignisse gearbeitet wird, sehr beim reinfuchsen in die Story. Ich gehe davon aus das der weitere Verlauf der Story wesentlich schneller vom Erzähltempo sein wird und ich daher auch diesen Band ganz anders einordnen muss bzw werde. Für mich hat er den Einstieg in die Eternals auf seine sehr schwerlastige Art sehr gut geebnet und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung(en).
Für Einsteiger natürlich perfekt, da es eine Nummer 1 ist, aber vermutlich für Comic-Neulinge schon ein eher hoher Schwierigkeitsgrad.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Schatten über Gotham

Mit diesem Comic (gefunden in meiner DC Comics Graphic Novel Collection Sammlung) kommen drei Dinge zusammen, die einfach zusammengehören. Batman, H.P. Lovecraft und der einzigartige Stil von Hellboy Schöpfer Mike Magnola.

Wir schreiben die fernen 1920er Jahre. Durch eine Expedition in Antarktis kommt ein ebenso uraltes wie finsteres Übel nach Gotham City. Während sich die Finsternis langsam ausbreitet, müssen Batman und seine Verbündeten alles daran setzt, um ihre Stadt zu retten. Doch der Preis für den Sieg über die Dunkelheit ist sehr hoch und der Feind schier unbesiegbar …

Schatten über Gotham ist ein purer Liebesbrief an die Mythologie von H.P. Lovecraft, dessen Werk unter anderem den Batman Mythos beeinflusst hat. Im Comic finden sich unzählige Anspielungen auf Lovecraft Geschichten und dessen Motive. So heißt das Böse im Comic das Ding auf der Schwelle, was eine direkte Referenz auf die gleichnamige Kurzgeschichte ist. Abseits davon ist die Mischung aus Batman Mythos und Lovecraft Mythos eine absolut geniale Idee, die auch thematisch großartig harmoniert.

Dazu kommt der bereits erwähnte Zeichenstil von Mike Magnola. Dieser verleiht bereits dem Hellboy Universum eine gewisse Einzigartigkeit und tut „Schatten über Gotham“ äußerst gut.

Abschließend ist Schatten über Gotham nicht der beste Batman Comic aber definitv ein herausragendes Werk im Batman Kosmos und ist somit ein lesesnwerter Comic für Fans des dunkles Ritters bzw. für Lovecraft Liebhaber!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Venom 8

(c) Panini Comics

Knull ist endlich auf der Erde angekommen und Donny Cates feuert, in seinem finalen Venom Band, nun endlich das groß angekündigte Feuerwerk auf uns ab. Die Frage ist nur, hält er was wir uns alle erhofft haben?

Titel: Venom 8 – Der König in Schwarz
Autor: Donny Cates, Phillip Kennedy Johnson,
Zeichner: Mark Bagley, Iban Coello, Ryan Stegman,
Seiten: 180
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Im ersten Band dieser Venom Reihe hat Starautor Donny Cates uns auf die Reise geschickt um vieles neues über den Symbionten-Gott Knull, Eddie Brock und auch seinen Sohn Dylan zu lernen. Es war klar das dies alles auf ein finales Event zusteuern würde und nun ist das große Event auch im deutschsprachigen Raum angekommen. Der König in Schwarz ist angekommen! Und wie!
Die ganze Erde wurde in Schwarz gehüllt und wird überlaufen von Wesen welche von Symbionten befallen sind, Knull plant die totale Zerstörung des Universums. Mittendrinnen Eddie Brock alias Venom und sein Sohn Dylan.
Wir sehen in diesem Band wie Eddie und Venom getrennt werden, Eddie stirbt und dann auch wieder aufersteht in einer, für ihn, ganz neuen Form.
Der Gott Knull ist mit allen Symbionten im ganzen Universum verbunden und es gibt, augenscheinlich, nur einen der ihn aufhalten kann, nämlich sein Pendant, der Herr des Lichts. Dies sollte man vorallem auf dem Weg zum Ende des Events immer im Hinterkopf behalten.
Gleichzeitig ist Knull auf der suche nach Eddie’s Sohn Dylan, welcher wiederum in einem Versteck sitzt, dort aber erfährt das sein Vater im sterben liegt.
So werden diese drei Protagonisten in diesem Band auf ihre eigene Weise in die Ereignisse verstrickt.
Zum Inhalt sei auch noch gesagt, dass das Heft 35 gleichzeitg das 200. Venom Heft darstellt und wiederum das letzte Heft von Donny Cates sein wird. In diesem Heft wird auch einiges für die Zunkunft von Venom bzw Dylan geebnet und wir können uns schon auf den neuen Autor Al Ewing an Venom freuen.

(c) Panini Comics

Um hier im Fazit die eingangs gestellte Frage, ob Donny Cates auch wirklich sein Feuerwerk abfeuert, sei hier nur gesagt: JA!
Der Donny Cates Run an Venom hat vom ersten bis zum letzten Heft unheimlichen Spaß gemacht und war mitunter eine der besten aktuell laufenden Marvel Serien. Auch der letzte Band weiss zu überzeugen.
Das einzige „Aber“ das ich hier anmerken möchte, ist, dass man zu diesem Band unbedingt das Hauptwerk „King in Black“ lesen sollte, was aber wiederum eh jeder der Venom liest vermutlich machen wird. Auch hier sei noch angemerkt, dass man da gut auf die vier Bände von Panini zurückgreifen kann, die endlich ein Event in einer großartigen Variante veröffentlicht haben. Vier Bände mit vielen essenziellen Tie-Ins in einer guten Lesereihenfolge.
Alles in allem ist der Band großartig und schließt die Reihe perfekt ab. Für Einsteiger würde ich nur empfehlen, die 7 Bände davor noch zu lesen und dann im vollen Venom-Fieber in diesen Band einzutauchen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Gotham City Monsters: Die Stadt der Monster

Gotham City Monster ist definitiv meine Leseüberraschung des Jahres 2021. Ich habe nichts erwartet und wie so oft, wenn die Erwartungen niedrig sind, wird man positiv Überrascht. Autor Steve Orlando liefert mit diesem Band eine spannende Geschichte ab, die auch optisch sehr hochwertig inszeniert ist und was daran so spannend ist, erfahrt ihr jetzt!

In Monster Town, dem monströsen Stadtviertel von Gotham City, leben die echten Monster von Gotham City (fast wie Fable Town in den Fables Comics aber Vampiren und so). Genau dort erhebt sich eine uralte Bedrohung für das gesamte Multiversum und eine Gruppe ungewöhnlicher Helden schließt sich zusammen, um die Finsternis zu bekämpfen.

Die Konstellation aus Batwoman, Frankenstein, der Vampir Andrew Bennett, Killer Croc von und die monströsen Schurkinnen Orca und Lady Clay funktioniert überraschend gut, macht aber auch gleichzeitig lust auf mehr Abenteuer dieser ungleichen Truppe. Allgemein wirkt Gotham City Monsters durch seine Einbindung finsterer Helden und Schurken wie ein Justice League Dark/Suicide Squad hybrid, was wesentlich besser funktioniert, als es eigentlich sollte.

Steve Orlando schafft es geschickt eine Gruppe von Figuren aus der zweiten Reihe in den Mittelpunkt zu rücken, dabei eine epische Geschichte zu erzählen und gleichzeitig viele moderne Elemente des DC Multiversums einzubauen aber ohne die Geschichte überladen wirken zu lassen. Außerdem ist sie auch optimal für Gelegenheitsleser geeignet, da viel Exposition simpel erzählt wird.

Dank den Zeichnungen von Amancay Nahuelpan ist Gotham City Monsters auch optisch äußerst ansprechend inszeniert und somit liefert dieses Duo ein äußerst gelungenes Komplettpaket ab, dass auch in sich geschlossen ist, mit Potenzial für mehr Geschichten um die Monster aus Gotham City.

Ich kann den Band definitiv empfehlen. Hier fließen so ziemlich alle tradiotenellen Stärken der DC Comics zusammen!

Ein kurzer Kommentar zu … Green Lantern: Secret Origin

Hal Jordan ist die größte Green Lantern aller Zeiten aber wo kommt er her? Wie wurde er zur Lantern und wer hat ihn dazu ernannt? Wer sich solche Fragen stellt, kann entweder den Green Lantern Film sehen oder sich den Comic Green Lantern: Secret Origin gönnen. Als ich letztens einen Blick auf meine DC Graphic Novel Collection Sammlung geworfen habe ist mir dieser Band ins Auge gestochen und dann habe ich auch sofort gelesen.

Ein kleine Anmerkung für Comicneulinge. Wenn ihr was von DC lest und Geoff Johns auf dem Cover steht, ist es ein verdammt guter Comic!

Hal Jordan ist ein überaus talentierter aber hitzköpfiger Testpilot, dessen Hang zum Risiko sein berufliches Verhängnis wird. Von seinem Traumjob gefeuert und sozial am Boden nimmt sein Leben eine spannende Wendung, als er ein Raumschiff findet. Im Wrack des Schiffs findet Hal den tödlich verwundeten Abin Sur.

Green Lantern: Secret Origin ist eine actiongeladene Neufassung von Hal Jordans werdegang zu Green Lantern und dient gleichzeitig als Prolog für die kommende Blackest Night. Trotzdem bietet der Band genau Eigenständigkeit, um mehr zu sein als ein bloßes Tie-in. Viel mehr wird Hal Jordan in die moderne Ära von DC gebracht und dabei werden die Weichen für seinen großen Epos gelegt!

Dieser hat den Superschurken Atrocitus zur Erde gebracht, um die Prophezeiung der Blackest Night abzuwenden. Der Plan scheitert jedoch an Abin Surs Tod und Atrocitus Flucht. Vorher wird Hal Jordan ausgewählt eine Green Lantern zu werden. Am Anfang seines Weges muss Hal noch vieles lernen, sich Atrocitus stellen und durch die Schule der mächtigen Lantern Sinestro gehen …

Optisch wie Erzählerisch in der oberen Liga ist die Secret Origin der glorreichsten Lantern für Veteranen wie Neulinge perfekt geeignet, um sich im Kosmos der Lanterns zu verirren. Ich kann den Band definitiv empfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nightbooks | Review | Netflixers #33

Titel: Nightbooks
Originaltitel: Nightbooks
Regie: David Yarovesky
Laufzeit: 103 Minuten
Release: 2021

Der Oktober ist ja der Monat des Gruselns und demnach passt es auch Beiträge mit „gruseligen“ Themen zu verfassen. Nightbooks ist ein Fantasy-Horrorfilm basierend auf dem gleichnamigen Jugendbuch.

2021 unter der Regie von David Yarovesky (produziert von der Legende Sam Raimi) für Netflix erschienen zeichnet sich der Film durch die Eigenschaft des „kindgerechten Horrors“ aus. Damit meine ich die Mischung aus kindlicher Fantasie gepaart mit einer Prise Horror, der jedoch genauso hart ist, wie es Jugendliche verkraften sollten.

Worum gehts in Nightbooks? Der junge Horrorfan Alex gerät durch eine Verkettung dummer Zufälle in das Apartment der Hexe Natacha und wird von ihr als Geschichtenerzähler versklavt. Er muss ihr jeden Abend eine neue Geschichte erzählen oder die schrecklichen Konsequenzen ertragen. Im Apartment lernt er auch das Mädchen Yazmin kennen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließen die Beiden sich aus der Sklaverei zu befreien. Das erweist sich nicht nur schwerer als erwartet, sondern offenbar mehr als erwartet …

Ich mag Nightbooks. Der Film hat ein großartiges Tempo und entwickelt sich erzählerisch sehr gut. Vom eher traurigen Anfang über den gruseligen Mittelteil bis zum großen Finale bietet der Film nicht nur eine breite Palette an Emotionen, sondern auch eine spannende Geschichte, welche die Frage „wer bin ich?“ aufwirft und sie (für den Film) befriedigend beantwortet.

Den Cast empfinde ich als sehr sympathisch, wobei dieser schön kompakt ist. Alle drei Hauptdarsteller haben eine tolle Chemie miteinander und besonders Krysten Ritter geht in ihrer Rolle als grausame, exzentrische Hexe vollends auf. Auch die Effekte können sich sehen lassen. Besonders die „Monster“ sorgen mit dem mysteriösen Apartment, sowie der dunklen Tonalität für eine dichte Atmosphäre.

Letztere nimmt besonders zum Ende hin düstere Züge an und man merkt besonders hier die Produzentenarbeit von Horrormeister Sam Raimi.

Zusammengefasst ist Nightbooks ein toller Gruselfilm für Jung & Alt, der auch Leuten gefallen kann, welche eher weniger mit dem Horrorgenre anfangen können. Ich kann den Film definitiv weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Superman: Brainiac

Ein DC Held, den ich sehr mag aber von dem ich irgendwie kaum was gelesen habe (bisher) ist Superman. Das überrascht mich selbst ehrlich gesagt da der Mann von Morgen bzw. Mann aus Stahl zu den größten Ikonen der Comicwelt gehört. Zum Glück sammle ich ja die DC Comics Graphic Novel Collection (wie oft wird diese Erwähnung wohl noch kommen?) und dort sind einige Superman Geschichten abgedruckt. Der heutige Band erzählt aber nicht nur eine simple Superman Story, sondern re-etabliert auch noch den Schurken Brainiac und vertieft die Lore, also starten wir gleich los!

Vor vielen Jahre überfiel Brainiac, ein Alien mit der Besessenheit von Allwissenheit, den Planeten Krypton, tötete hunderte Kryptonier und schrumpfte die Stadt Kandor (Städte sammeln ist auch ein tolles Hobby, das habe ich während meiner Civilation 2 Eroberungen auch immer gemacht!). In der Gegenwart wird der Superschurke wieder aktiv und will dasselbe mit der Erde anstellen. Während Supergirl absolut panisch wegen dem Kommen von Brainiac ist, stellt sich Superman dem grünhäutigen Monster entgegen …

Also erzählerisch bleibt der Comic recht simpel und geradlinig aber genau darin die große Stärke. Die Storyline dient einzig dazu Brainiac als tödlichen Superschurken in das „moderne“ DC Universum der 2000er wiedereinzuführen und dabei die Lore der Kryptonier zu vertiefen. Was mir gefällt ist die ganze Inszenierung von Brainiac, der tatsächlich sehr mysteriös aufgebaut wird und dezent unheimlich wirkt. Hier läuft Geoff Johns zur Höchstform auf. Optisch hat der Band ebenfalls einiges zu bieten, besonders die düstere Tonalität, wie sie auch Batman: Golden Dawn oder der Grant Morrison Run hat, machen den Band auf optischer Ebene zu einer Augenweide.

Wer also einen Comic mit dem stählernen Mann von Morgen lesen will aber keine Ahnung wo er/sie anfangen soll, kann mit dieser Geschichte beginnen, da man auch ohne Vorwissen recht gut reinkommt und sehr gut unterhalten wird. Ich hatte meinen Spaß mit dem Band und habe Lust mehr mit/über/von Superman zu lesen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein DerStiglerisches Lebenszeichen!

Hallo zusammen!

Lasst mich zuerst den Staub von meinem Teil des Blogs entfernen (Nerd.Ics hat seinen Bereich ja entstaubt). Es war doch relativ still auf DerStigler und ich komme gleich zum Punkt warum: Ich hatte einfach keine Zeit für WordPress. Privat hat sich sehr viel getan und mein „Real Life“ hat mich komplett beansprucht aber nun kommen wieder ruhigere Zeiten.

Also wie geht es nun weiter mit DerStigler?

Nun zuerst möchte ich ein internes Projekt ansprechen, dass ich schon länger geplant habe. Zum Ende des Jahres hin (oder früher wenn Zeit ist) werde ich den Blog massiv entschlacken und sowohl in der Mediathek als auch bei den Beiträgen entsprechend ausmisten. Viele der alten Sachen werden dann verschwinden bzw. jene Beiträge zu denen es keine Bilder mehr gibt wie bei Throwback oder Loot of the Day/Week. Außerdem will ich die Kategorie überarbeiten und Listen erstellen für eine bessere Übersicht.

Das wärs soweit mit den internen Angelegenheiten. Am Blogteam hat sich so weit nichts verändert. Die Beiträge kommen weiterhin (bis auf Ausnahmen) von mir & Nerd.Ics. Die Podcasts werden ebenfalls eine eigene Seite bekommen. Vielleicht können diese drei Projekte auch kombiniert werden. Wir werden sehen!

Wie geht es mit den Beiträgen weiter? Nun die Kurzkommentare werden wohl auch künftig mein „Hauptformat“ werden. Sie machen mir viel Spaß zu schreiben, erlauben mir eine gewisse kreative Freiheit und dienen u.a. als Lückenfüller zwischen den großen Beiträgen. Hier werden sowohl umfassendere Gedankenspiele, Analysen aber auch Double Feature Reviews kommen (mit einem hoffentlich anderen Layout) aber auch Formate wie Netflixers (in Kombination mit dem SuperBroZ Podcast) werden ein Comeback feiern.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich weiterhin die Mischung aus großen Beiträgen und Kurzkommentaren wahren möchte, damit der Blog weiterhin Futter bekommt. Einige Beiträge sind bereits in Arbeit und sie kommen, wenn sie kommen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wonder Woman 16 – Max Lords Rache

(c) Panini Comics

Mariko Tamaki geht in ihren zweiten und gleichzeitig auch schon wieder finalen Band mit Wonder Woman. Die Handlung knüpft direkt an den Vorgänger an und wir begleiten Diana auf dem Weg zum großen Finale des Story Arcs.

Titel: Wonder Woman 16 – Max Lords Rache
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Steve Pugh, Rafa Sandoval,
Seiten: 148
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Eingangs beginnt die Geschichte in Miami Florida mit einem Max Lord der durch Gedankenkontrolle diverse Menschen im Luxushotel durcheinanderbringt bzw auf dezent schlechte Gedanken bringt. Doch als Diana erscheint rügt sie ihn sofort und erklärt ihm das sie eine Mission hätten und nicht zum Vergnügen hier sind. Diana und Max sollen gestohlene Technologie, welche gegen die Justice League eingesetzt werden sollte, von einem Informanten kaufen. Zu diesem Zweck begeben sie sich zum Strand um ihren Kontakt zu treffen. Dieser wittert die Falle und hetzt Roboter auf den ganzen Strand. Diana geht sofort in den Superheldenmodus und verteidigt sämtliche Zivilisten, merkt aber schnell das sie keine Chance hat und ruft Hilfe aus dem Meer. Welche dann auch schnell, in Form eines Riesenhais auftaucht und die ganze Situation sehr schnell klärt. Es stellt sich auch schnell raus das zum einen die Angebotene Technologie aus Max Lords Firma stammt und zum anderen er ein doppeltes Spiel spielt und mehr dahintersteckt.
Die nächste Mission führt die beiden nach Zandia und ist ebenfalls eher von wenig Erfolg gekrönt, Max versucht, als Diana abgelenkt ist, sein eigenes Ding durchzuziehen, wird jedoch von ihr gestellt.
Wir werden nach Vlatava geworfen, wo Count Vertigo mit Technologie von Max Lord herumspielt und die Bevölkerung unterjocht. Währenddessen kommen Diana und Max auch in Vlatava an und beim Landeanflug passiert plötzlich etwas seltsames und Diana erblindet.
Mehr möchte ich hier an dieser Stelle nicht verraten, da ihr das gerne im Band nachlesen könnt.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes und zwei Dingen die ich super fand und zwei Dingen die mir weniger gut gefallen haben.
Fangen wir mal mit letzteren an, zum einen finde ich den Einstieg in den Band eher schleppend bzw mühsam und es hat einfach gebraucht bis mich der Band so richtig hatte, aber dann würde die Story richtig stark und vorallem super actiongeladen, was somit einer der großen Pluspunkte dieses Bandes ist. Das zweite was mir nicht so gut gefallen hat, war wiederum das Ende, da ich es etwas zu flach empfunden habe, kann aber auch eventuell an zu hohen Erwartungen meinersseits liegen. Wir haben hier also eine gewisse Kurve in diesem Band, von etwas langsameren Einstieg, einem unheimlich packenden Mittelteil und einem, für mich, nicht ganz so optimalem Ende.
Bleibt noch der zweite postive Punkt meinerseits und zwar der Zeichenstil, ich hab ja in meiner Rezension zu Band 15 den Zeichenstil etwas kritisiert bzw hat er mir nicht ganz so zugesagt und das kann ich hier in Band 16 nun nicht bestätigen, da es mir durch die Bank sehr gut gefallen hat.
Für Einsteiger würde ich raten zuerst Band 15 zu lesen und dann mit diesem Band weiterzumachen, alle anderen dürfen ruhig den Band lesen, da er trotzdem sehr solide unterhaltet.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Black Cat – Invasion der Symbionten

(c) Panini Comics

Nachdem ich eher enttäuscht war vom zweiten Band der aktuellen Ongoing bei Black Cat, wollte ich eigentlich aus der Serie aussteigen, jedoch lese ich ja das komplette King in Black Event von Marvel und musste somit auch in diesen Band reinschauen. Ob ich es bereut habe oder nun eine weitere Marvel Serie am lesen bin, könnt ihr in den nächsten Zeilen lesen.

Titel: Black Cat 3 – Invasion der Symbionten
Autor: Jed MacKay
Zeichner: C.F. Villa, Patrick Gleason, Nina Vakueva,
Seiten: 148
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Nachdem es in Band 2 schon darum ging das Felicia Hardy alias Black Cat dabei ist die Diebesgilde unter der Führung von Odessa Drake zu stürzen und dabei eine Unmenge an Superhelden ausrauben musste, geht es Eingangs auch in Band 3 so weiter. Das Ziel ist dieses Mal Tony Stark und Felicia schleicht sich als vermeintliche Wisenschaftlerin, welche Tony’s Theorien dezent in Frage stellt, bei Stark Industries ein und inszeniert parallel dazu ein Ablenkungsmanöver, welches wiederum Tony dazu zwingt als Iron Man in die Verteidigung zu gehen. Felicia nutzt die Chance und bricht ins Labor ein, Iron Man bemerkt rechtzeitig (denkt er zumindest) die Täuschung und stellt Black Cat im Labor. Felicia hat sich inzwischen eine eigene eiserne Rüstungen basteln lassen und fordert Tony im Duell heraus.
Es bricht ein unheimlich unterhaltender Zweikampf aus, welcher mir persönlich sehr Spaß gemacht hat und es zeigt auch das wohl Band 2 nur ein negativer Ausrutscher war, da gerade diese Story wieder zeigt wie unterhaltsam Black Cat sein kann.
Nach dieser Story gibts einen kurzen One-Shot mit Peter Parker und Vulture für uns danach kommt das, für mich, eigentliche Highlight dieses Bandes und zwar die insgesamt drei Hefte umfassende Story zu King in Black.
Und ich möchte hier auch nicht näher auf den Inhalt eingehen, aber ich kann nur sagen diese drei Hefte sind mitunter das beste was ich zu King in Black bisher gelesen habe und gehören zu den unterhaltsamsten Hefte im Jahr 2021.
So viel mal zum Inhalt des Bandes und alle Details könnt ihr wie immer selber im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Tja was soll ich nun als Fazit sagen? Eigentlich nur das was mir schon während dem Lesen durch den Kopf ging, dass der Band auf eine actiongeladene Art und Weise sowas von gut unterhaltet und mich von Beginn weg unheimlich gecatcht hat.
Für mich ist der Band auch ein ganz klarer Fingerzeig in Sachen nicht sofort eine Serie abschreiben, nur weil mal ein Band enttäuschend war. (mein Lesestapel wächst wieder haha)
Für Einsteiger ist der Band wohl nicht ganz geeignet, da man zum einen um die ersten Story zu verstehen wohl die beiden ersten Bände lesen muss und zum anderen beim Rest des Bandes wohl auch ein paar Infos zum Thema King in Black haben sollte. Trotzdem hilft einem wie immer das tolle Vorwort von Panini mit vielen Informationen weiter und erleichtert den Einstieg in den Band.
Ein toller Band und eine ganz klare Überraschung für mich und eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Batman – The World

(c) Panini Comics

Rechtzeitig zum „Batman Day“ bekommen wir einen Kurzgeschichtenband des dunklen Ritters geliefert, der es richtig in sich hat. Wir gehen mit Batman auf eine Reise einmal um die Welt und was wir da so alles erleben können, werdet ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Titel: Batman – The World
Autor: Diverse
Zeichner: Diverse
Seiten: 188
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was ist nun die Idee hinter diesem Band? DC wirft Batman in insgesamt 14 Länder und lässt die Kurzgeschichten in den jeweiligen Ländern Kreativteams aus diesen Ländern erzählen. Was für mich an sich schon eine unheimlich spannende Idee ist. Das von den 14 Geschichten nicht alle meinen Geschmack treffen war auch irgendwie klar, soll aber keine negative Kritik sein. So ist das eben wenn so viele verschiedene Stile sowohl in Sachen Schreiben als auch in Sachen Zeichnen in einem Band vereint sind.
Ich finde es auch toll das Länder dabei sind, die vielleicht nicht jeder Comicleser so sehr auf dem Schirm hat und mit Superheldengeschichten in Verbdindung bringt, aber hey! so werden wir auch mal mit Batman nach Prag oder Warschau geschickt.
Ich werde hier auch nicht inhaltlich auf die einzelenn Stories eingehen, da das den Rahmen sprengen würde, aber es gibt doch einige die mir in Erinnerung geblieben sind, so zum Beispiel die Ökoterroristen rund um den Joker in den Bayrischen Alpen oder aber auch die Manga-Story aus Japan.
Eine herzzereissende Geschichte bekommen wir in Russland abgeliefert, die das Leben eines Zeichners aus der Zeit des kommunistschen Regimes zeigt und sein ganzes Leben überspannt und im letzten Panel ein unheimlich schönes Ende findet.
Die Detektivgeschichte aus der Türkei hat mich sowas von reingezogen und gerade mit dem Ende dieser Story muss DC noch etwas machen. Dafür war das einfach zu großartig und ein zu starker Cliffhanger.
In der Gesichichte aus Brasilien erleben wir unheimlich viel Gesellschaftskritik, welche ganz klar auf die reale Situation hinweist.
Und so zieht einen dieser Band in den Bann und nimmt einen mit auf eine Reise um die ganze Welt.

(c) Panini Comics

Mein Fazit hat eigentlich schon in den vorhergegangenen Zeilen begonnen, wo ich ja auch schon einiges an Lob für die diversen Stories gebracht habe und genau das ist auch mein Fazit, man bekommt hier eine Menge an sehr tollen Kurzgeschichten, aber natürlich auch welche die einen vielleicht nicht so catchen werden.
Auch das Spektrum an verschiedenen Zeichenstilen ist hier riesig und einfach toll zu sehen was es alles an verschiedenen Formen gibt
Ein toller Band um einen „Batman-Day“ zu zelebrieren und definitiv eine Leseempfehlung von meiner Seite, da der Band auch perfekt für Einsteiger ist, weil man so gut wie keine Vorkenntnisse benötigt.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Superman – Friede auf Erden

(c) Panini Comics

Ruhig ist es geworden im Hause Nerd.Ics werden sich einige denken und sie haben damit vollkommen recht. Ich hab mir ein paar Tage Urlaub mit allem drum und dran gegönnt und dadurch ist der Lesestapel ordentlich gewachsen, was wiederum bedeutet es werden in den nächsten Tagen einige Rezensionen kommen.
Beginnen möchte ich mal mit einem Superman Comic, was bei mir ja mal was ganz neues ist, da ich mir mit dem Mann aus Stahl immer etwas schwer tue, aber bei so einem großartigen Kreativ-Duo musste ich einfach reinlesen.

Titel: Superman – Friede auf Erden
Autor: Paul Dini
Zeichner: Alex Ross
Seiten: 76
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Paul Dini einer der ganz großen Namen unter den Autoren und Alex Ross einer meiner Lieblingszeichner haben Ende der 90iger Jahre eine Superman Story geschaffen die an Wichtigkeit in Sachen Message leider nichts verloren hat. Das ganze erscheint bei Panini im übergroßen Albumformat, was die Zeichnungen noch großartiger macht und zeigt welche Gemälde Alex Ross immer wieder erschafft.
Zum Inhalt des Comics muss an sich nciht viel gesagt werden. Wir bekommen auf den ersten Seiten die allseits bekannte Origin von Superman noch einmal geliefert und danach eine abgeschloßene Story, die so ein bisschen an „Die Weihnachtsgeschichte“ von Dickens erinnert bzw einfach auch den Gedanken von Weihnachten als fest der Nächstenliebe aufgreift. Superman bringt wie jedes Jahr den großen Weihnachtsbaum nach Metropolis und es ist ein unheimlich großes Event und die Menschenmaßen strömen auf die Straßen um Superman zu bewundern. Als er seine Aufgabe erledigt hat und gerade wieder weg wollte, hört er einen Hilferuf eines jungen Mädchens, welches in seinen Armen dann bewusstlos wird und er merkt das sie ganz einfach unterernährt und kurz vorm Verhungern ist. Daraufhin bringt er sie in ein Obdachlosenasyl, wo sie wieder aufgepeppelt wird. Das ganze lässt ihm keine Ruhe und er macht sich als Reporter Clark Kent an die Recherche zum Thema „Hunger auf der Erde“, entwickelt einen Plan und tritt als Superman vor den Kongress.
Wir erleben dann einen Superman der um die ganze Welt reist und Menschen mit Nahrung versorgt, aber auch an seine Grenzen stößt und schließlich auch die Mission nicht wirklich erfolgreich abschließen kann.

(c) Panini Comics

Hier ein Fazit zu dem Comic an sich zu schreiben ist vermutlich etwas schwer bzw wäre wohl auch nicht gerecht, da wir heir einen Comic haben der ganz klar eine Botschaft an die Menschheit schicken will, ein Autor der den Leuten etwas sagen will, ein Autor der unzufrieden ist und auch verärgert über das Leid auf der Welt. Man sollte diesen Comic vorallem wegen seiner Message lesen und nicht weil man sich ein inhaltliches Feuerwerk erwartet. Mein Fazit ist daher wichtige Aussage, wichtiger Comic und äußerst Lesenswert.
Und aufgrund der großartigen Zeichnungen von Alex Ross, auch sehr sehenswert!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Das schaurige Haus

2021 ist wohl das interessanteste Filmjahr seit langer Zeit für mich. Ohne die Kinos (oder zumindest in sehr eingeschränkter Form) findet sehr viel über Streamingdienste statt. Somit konnte ich einiges Filme des letzten Jahres nachholen, unter anderem das schaurige Haus, ein Gruselfilm aus Österreich, welcher sehr gute Kritiken eingefangen hat, aber für mich eine herbe Enttäuschung war.

Okay bei Horrorfilmen habe ich ohnehin keine hohen Ansprüche mehr und auch, wenn der Film ein paar Dinge gut macht ist er einfach zu langatmig, um bis zum Ende zu unterhalten. Dabei folgt der Film relativ streng das Konzept moderner Horrorfilme, was bereits bei der Handlung anfängt. Eine Familie (Mutter und zwei Söhne) aus Deutschland zieht in ein ländliches Dorf in Kärnten, weil die Mutter dort eine neue Arbeit bekommen hat. Sie ziehen in ein altes Haus, dass der Schauplatz eines Mordes war und von Geistern heimgesucht wurde. Die beiden Söhne gehen mit neu gefundenen Freunden dem Spuk auf den Grund und decken dabei den wahren Ablauf des Verbrechens auf.

Erzählerisch durchaus interessant, wenngleich nicht neu, aber leider relativ gezogen da die Handlung keinerlei neue Akzente in Genre setzt außer dem österreichischen Dialekt aber den hört man auch in anderen (Grusel)Filmen aus der Alpenrepublik. Auch die Schauspieler liefern eine solide Performance ab aber ebenso wie die „Horror-Effekte“ ist daran leider nichts besonderes oder gruseliges. Was ich dem Film aber zugute halten muss und hier funktionieren alle Komponenten, die einzelnen an Problemchen, sehr gut zusammen, ist die Atmosphäre des Films. Diese ist von Anfang an angenehm düster, teils bedrückend und auch etwas traurig. Hier holt das schaurige Haus einiges raus, aber das rettet den Gesamteindruck nicht.

Alles in allem ist das schaurige Haus kein schlechter und hat nette Ansätze bleibt aber am Ende des Tages ist der Film recht zäh und für seine relativ lange Laufzeit, gemessen am Horrorgenre Durchschnitt, zu langatmig. Eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen aber wer einen deutschsprachigen Gruselfilm sehen will, kann ihn auf Netflix streamen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Schwarz, Weiss & Blut

(c) Panini Comics

Man nehme eine Unmenge an großartigen Autoren und Zeichnern, sage ihnen sie sollen jeder eine kurze Geschichte zu Wolverine verfassen und als einzige Bedingung gibt man ihnen, dass sie nur die Farben Schwarz, Weiss und Rot verwenden dürfen! Raus kommt der Band den ich gerade vor ein paar Minuten fetiggelesen habe, ach was sage ich verschlungen habe!

Titel: Wolverine – Schwarz, Weiss und Blut
Autor: Eine Menge
Zeichner: Ebenfalls eine Menge
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Dieses mal werde ich die sonst übliche Inhaltsangabe mal gekonnt weglassen, da es bei so kurzen Stories wohl keinen Sinn machen würde, aber ich kann schon mal so vie verraten, es gibt Wolverine mit seinen üblichen Wolverine Themen, seinen üblichen Gegnern wie Sabretooth und diversen „Freunden“ die mit ihm zusammenarbeiten. Aber grundsätzlich gehts vorallem darum sich ordentlich durch die Welt zu kloppen und die Leute welche die Spielregeln für diese Serie aufgestellt haben, auch ordentlich dafür zu belohnen, dass sie als dritte Farbe auch „Rot“ zugelassen haben.
Einmal sind wir in Madripoor mit Kate Pryde und ein anderes Mal in einer Bar mit dem Cosmic Ghost Rider, aber immer geht es darum irgendwen aufzuschlitzen, zu jagen oder zu bekämpfen. Und ich sags ganz offen und ehrlich, das ist auch gut so.
Es geben sich Autoren wie Donny Cates, Ed Brisson, Gerry Duggan, Matthew Rosenberg (dessen Story irre gut ist) und viele mehr ein Stelldichein und liefern ein Feuerwerk an tollen Kurzgeschichten ab.

(c) Panini Comics

Und was zu den unfassbar guten Stories noch hinzukommt, ist die großartige Zeichenperformance in den einzelnen Stories. Mal keine überbunten seitenübergreifenden Panels, sondern sehr düstere und sehr blutige Panels, die einfach nur großartig zum ansehen sind! Das ganze wird auch durch das Albumformat untertsützt und bringt eine unheimlich hochwertige Verarbeitung mit sich. All das in Kombination macht den Band zu einem großen „Must Read“ für 2021 meiner Meinung nach und ist definitiv ein Comic der bei mir heuer im Ranking ganz weit oben landen wird.
Da es alles Kurzgeschichten sind für die man nicht unbedingt ein Vorwissen benötigt, ist der Band aber auch sowas von Einsteigerfreundlich!

Danke an Panini Comics für dieses großartige Rezenssionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Mandy

Zwei Genres, die sehr gut zusammenpassen sind Horror & Fantasy. Entweder als Dark Fantasy zusammen gemischt oder einzeln mit den jeweiligen Elementen aus dem anderen Genre funktioniert der Mix eigentlich sehr gut. In der ersten Jahreshälfte 2021 habe ich den Mandy von 2018 nachgeholt und das war ein echt wilder Ritt, was bereits bei der Prämisse anfängt.

Im fernen Jahr 1983 lebt der Holzfäller Red mit seiner Frau Mandy in einer abgeschiedenen Hütte. Eines Tages wird Mandy von Jeremiah, dem gestörten Anführer einer Endzeitsekte, entdeckte und dieser will die Frau für sich haben. Also der Irre ein paar dämonenhafte Biker, die völlig unter Drogen stehen, zum Haus des Pärchens um Mandy zu entführen. Es läuft nicht alles wie geplant, Mandy wird bei lebendigem Leib verbrannt und Red begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug gegen die Sekte und die Biker.

Mandy ist eine verdammt ambitionierte Hommage an die Ära des Videotheken-Horrors (1980er), wo man sich stumpfe und brutale Filme noch in der Videothek ausgeliehen hat. Allerdings ist der Film sehr hochwertig produziert und zelebriert durchgehend eine eigene Ästhetik, welche die „alten Vibes“ der 80er Jahre Horrorfilme neu aufleben lässt und dabei seine Märchenhaftigkeit auf Händen trägt. Irgendwo zwischen Horrorfilm-Hommage der 80er Jahre, düsterem Fantasyfilm & Barbarenfilm angesiedelt findet Mandy seinen eigenen Platz in der modernen Filmlandschaft.

Ich kann den Film definitiv empfehlen, da man so einen wilden Genremix nur sehr selten finden wird!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Flash – Der schnellste Held der Welt

(c) Panini Comics

Ein dicker Sammelband mit satten 12 Ausgaben zu Flash und einer Story die abseits vom Kanon läuft und gerade Einsteiger sehr zufriedenstellen wird.

Titel: Flash – Der schnellste Held der Welt
Autor: Gail Simone
Zeichner: Clayton Henry
Seiten: 204
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich bin in der Zwischenzeit echt zu einem großen Fan des gelben Blitzes mit dem roten Anzug geworden. Eins der großen Leseprojekte bei mir ist gerade die aktuell beendete Serie von Joshua Williamson nachzuholen und vor ein paar Tagen hab ich das Batman – Death Metal Tie-In „Speedmetal“ genüßlich verschlungen und bin somit in bester Flash-Leselaune.
Da kam mir dieser Band genau richtig und ich habe ohne großes Vorwissen zu der Story einfach drauflos gelesen.
Wir bekommen hier eine bzw eigentlich zwei Flash Miniserien die abseits vom aktuellen Kanon laufen und unter dem Titel „The Flash Giant“ Volume 1 und Volume 2 zwischen 2019 und 2020 veröffentlicht wurden. Wie schon erwähnt läuft das ganze abseits vom aktuellen Kanon und somit ist Barry Allen auch erst gerade dabei Iris West kennenzulernen und auch sein ganz großer Kontrahent Eobard Thawne alias Reverse Flash tritt ihm erst in der zweiten Volume zum ersten mal gegenüber.
In Sachen Story werd ich mich hier eher kurz halten, da eigentlich die einzelnen Issues der ersten Volume Stories mit verschiedenen Flash Gegenspielern sind, welche wiederum von einem großen Schurken erpresst werden um Flash immer wieder für ein paar Minuten zu beschäftigen bzw abzulenken.
Mehr brauch ich auch nicht zur ersten Volume sagen und Volume 2 beschäftigt sich dann größtenteils mit dem kennenlernen und dem Kampf gegen Reverse Flash.
Klingt sehr kurz und eher unspektakulär, aber zwischen diesen Hauptsträngen kommen immer wieder, die für Flash so typischen, persönlichen Probleme ins Spiel und man hat so das Gefühl das man mit Barry mit leiden muss bei seinem Balanceakt zwischen Flash, Tatortermittler und einem ganz normalem menschlichen Wesen das einfach nur eine Beziehung aufbauen möchte.

(c) Panini Comics

Warum ich hier zwar nur sehr wenig zum Inhalt erzähle, aber trotzdem ein sehr positives Fazit zu dem Band habe, liegt an mehreren Gründen.
Zuallererst ist der Band wunderschön gezeichnet, ist somit ein echter Hingucker und darf alleine schon aus optischen Gründen gerne gekauft werden.
Dann kommt der Schreibstil der meiner Meinung nach einfach top zu Flash passt und auch das man gerade zu beginn in jedem Heft einen anderen Superschurken hat, wollte ich zuerst nicht glauben das so etwas Spaß beim Lesen macht, aber schon die ersten Seiten haben mich eines besseren belehrt. Dazu kommt das hier vorallem auch die Einsteiger bei Flash, aber auch bei Comics generell auf ihre Kosten kommen, da man hier zum einen zwei abgeschloßene Story-Arcs bekommt, zum anderen unheimlich vieles aus der Welt von Flash kennenlernt und man bekommt in einem Band 12! Ausgaben zu einem ordentlichen Preis. Also hier eine ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite an alle Einsteiger, aber auch an die Veteranen unter euch da draußen.
Möge die Speedforce mit euch sein!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Batman / Catwoman 1

(c) Panini Comics

Tom King schreibt, nach seinem fulminanten Rebirth-Batman-Run, nun noch eine Serie für das DC Black Label, welche die Beziehung zwischen Catwoman und Batman näher beleuchten soll und auch einiges aus dem Batman-Run noch intensivieren sollte. Dabei greift King auf mehrere Zeitebenen zurück um verschiedene Stories zu erzählen.

Titel: Batman / Catwoman Band 1
Autor: Tom King
Zeichner: Clay Mann
Seiten: 84
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich muss ehrlich zugeben als jemand der nur das Ende des Tom King Batman-Runs gelesen hat, war ich mir nicht sicher ob dieser Band interessant für mich werden würde und ob ich mich in der Story zurechtfinden würde.
Worum gehts? Tom King möchte in dieser Black Label Mini-Serie das Verhältnis zwischen Selina Kyle und Bruce Wayne noch weiter vertiefen und gleichzeitig auch ein paar fiktive Fakten abseits des laufenden Kanons einwerfen.
Als Erzählweise hat er sich für drei Zeitebenen entschieden, welche er uns Lesern parallel erzählen möchte. Für mich vielleicht mitunter der größte Kritikpunkt an dem Band, da er zum Teil zwischen den Panels in den Zeitlinien umherspringt und es somit für mich sehr schwer war in die einzelnen Stories reinzufinden.
Wir beginnen mit der Zeitlinie die vermutlich am weitesten fortgeschritten ist und zwar sehen wir eine stark gealterte Selina Kyle, kurz nach Bruce Waynes Tod, in ihrem Auto auf dem Weg zu einem treffen. Sie kommt kurz darauf in einer Wohnsiedlung in Florida an und trifft sich dort mit einem alten „Freund“ um über Batmans Tod zu sprechen bzw ihm davon zu erzählen. Es sollte sich schnell rausstellen, dass es sich um einen, wie es aussieht, in Rente gegangen Joker handelt. In diesem Handlungsstrang wird vorallem auch ihre Tochter Helena ein wichtiger Faktor.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt kurz nach Alfreds’s Tod, wo wir Bruce’s Ex-Geliebt Andrea Beaumont zu Gast in Wayne-Manor sehen und sie Batman um einen Gefallen bittet, da ihr Sohn auf den Straßen von Gotham lebt und verschwunden sei. Batman ruft Selina zur Hilfe und sie machen sich auf die Suche.
Der dritte und vermutlich älteste Handlungsstrang beschäftigt sich mit den Anfängen der Beziehung zwischen Selina und Bruce und der Zeit als Selina noch im Schurken-Business unterwegs war, jedoch schon mit einem Bein auf der Seite der Guten stand.
Soweit zu den verschiedenen Handlungssträngen und wie immer könnt ihr mehr dann im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Als ich gelesen habe wie diese Story aufgebaut ist und wie Tom King versucht hier mehrere Zeitlinien zu erzählen, wusste ich sofort das dies sehr gut umgesetzt sein muss, um die Leser nicht komplett zu verwirren. Vorallem Leser, wie zum Beispiel mich, die nicht den ganzen Tom King Run gelesen haben bzw nicht so regelmäßig Batman lesen.
Dazu sei gesagt, das es für mcih vorallem auf den ersten Siete unheimlich verwirrend war und schwer dem ganzen zu folgen war. Erst nach ein paar Seiten Gewöhnungsphase und ein bisschen Recherche prallel dazu, haben mich in die Stories eintauchen lassen und schlussendlich mich doch ordentlich gepackt.
Vorallem nach den ersten paar Seiten war ich kurz davor den Band abzubrechen, aber das Dranbleiben wars wert und ich wurde mit einer gut unterhaltenden Story belohnt.
Damit kommen wir auch schon zum Punkt Einsteigerfreundlich oder nicht. Tja zum einen ist gerade bei diesem Band vorallem das Panini Vorwort sehr sehr hilfreich und zum anderen muss man vermutlich auch manches recherchieren um den Band in vollen Zügen zu genießen. Ich würde definitiv für Einsteiger zuerst andere Batman Stories empfehlen, bevor ich mich an diesen Band ranwage.

Danke an Panini Comics für das bereitstellen eines Rezensionsexemplars!

Nach Godzilla vs Kong … mein MonsterVerse Ranking! | Gedankenspiel

Vor geraumer Zeit habe ich Godzilla vs Kong im Kino gesehen und deshalb wird es Zeit das MonsterVerse nochmals aufzurollen. Im heutigen Beitrag möchte ich alle Filme des MonsterVerse ranken und meine Gedanken in geraffter Form mit euch teilen.

Zwei Dinge bevor wir loslegen. Eine umfassendere Besprechung von Godzilla vs Kong ist bei SuperBroZ (Spotify) zu hören und zweitens das Ranking ist meine eigene Meinung. Eure Reihenfolge & Meinung könnt ihr gern in die Kommentare schreiben!

Fangen wir nummerisch absteigend mit dem „schlechtesten“ Film an!


Platz 4: Godzilla (2014)

Der Einstiegsfilm ins MonsterVerse ist optisch extrem beeindruckend und fängt die Godzilla Ästhetik gelungen ein um eine westliche Interpretation zu schaffen, ABER das ändert nichts daran, dass der Film sich zu sehr auf die Handlung der Menschen fokussiert. Auch wenn die Story durchaus interessant ist nimmt sie einen zu großen Teil ein und verdrängt die titelgebende Echse von der Bühne.

Im Ansatz ein guter Film, aber leider mit einem falschen Fokus für Kaiju Fans wie mich.

Platz 3: Kong: Skull Island

Hier könnte der Text von Godzilla (2014) stehen, ABER mit dem Unterschied, dass der erste Film mit Kong alles besser macht als sein Vorgänger. Die Balance zwischen Monster-Action und Menschen-Story ist wesentlich besser gelungen, was den Film auch wesentlich spannender macht und sich wie ein waschechter Abenteuerfilm anfühlen lässt.

Diesen Film kann ich uneingeschränkt empfehlen, da auch „Kaiju-Neulinge“ ihren Spaß damit haben können, weil der Film von der puren Monster-Action etwas abweicht.

Kurz gesagt; toller Film mit toller Balance!


Platz 2: Godzilla vs Kong

Je weiter die Menschen-Story in den Hintergrund rückt und der Fokus richtung Monster-Action wandert desto besser werden die Filme. Godzilla vs Kong is erzählerisch gelungen, aber der Fokus liegt klar auf den Schlachten zwischen den Kaijus.

Für Godzilla Fans bietet der Film einiges, da neben den bekannten Monstern auch der Fanliebling Mechagodzilla auftaucht und zum Tanz bittet.

Erzählerisch ist Godzilla vs Kong besser als sein Vorgänger aber das gilt auch nur für einen Handlungsstrang.


Platz 1: Godzilla: King of the Monsters

Okay das werden jetzt nur wenige verstehen, aber ich LIEBE Godzilla: King of the Monsters aka Godzilla 2 und das liegt simpel am gigantischen CGI Gerangel zwischen Godzilla, King Gidorah, Mothra & Rodan. Klar die Handlung passt auf einen Bierdeckel und sie ist auch nicht gut geschrieben, aber das kann man dem Film verzeihen, da hier so enorm viel Fanservice betrieben wird.

Dazu kommt ein recht hohes Tempo für einen zweistündigen Film und mein Tipp für den Film ist: Hirn ausschalten und sich genüsslich berieseln lassen, wenn die gewaltigen Kaijus (sorry Titanen …) sich die CGI Schädel einschlagen, damit am Ende ein König der Monster gekrönt wird.

Ich hatte & habe bei jeder Sichtung meinen Spaß mit diesem Film und dadurch verdient Godzilla: King of the Monsters den ersten Platz!


Das war‘s auch schon mit diesem kleinen Ranking. Ich hoffe es hat euch gefallen. In Zukunft würde ich gern mehr zu Godzilla machen, aber da werde ich sehen ob & wie mich die Muse küsst!

2021 ist auf jeden Fall ein gutes Jahr für die alte Echse.

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Imperfekt

Ich mag Batman und was ich auch mag sind Geschichten die sich mit der Anfangszeit des dunklen Ritters beschäftigen. Batman: Imperfekt, im Original Batman: Tenses, erschien zwischen Oktober & November 2003 in zwei Ausgaben.

Erzählerisch handelt die Geschichte einerseits von Bruce Wayne und dessen Reformen innerhalb seines Konzerns, sowie von Ted Krosby, der den Reformen innerhalb Wayne Enterprises zum Opfer fällt, seinen Job verliert und anschließend auf die schiefe Bahn gerät. Dabei entwickelt er psychopathische Tendenzen und wird von Visionen geplagt. Während eines Mordes wird er von Batman gestellt.

Ich mag die Handlung von Batman: Imperfekt (Tenses), was am simplen Umstand des erfrischenden Settings liegt. Keine Superschurken, keine gigantischen Bedrohungen und keine Schlachten um Gothams Seele. Nur ein bemitleidenswerter Typ, der aber im Verlauf der Handlung immer abstoßender wird, und Bruce Wayne, dessen Taten auch Konsequenzen haben.

Dazu kommt ein äußerst eigener Zeichenstil, der mich entfernt an die Batman Animationsserie erinnert, aber gleichzeitig völlig eigen ist und sich nicht verstecken braucht gegenüber anderen Werken aus der Zeit.

Kurz gesagt ein sehr lesenswerter Comic!

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Wolverine – Im Dunkel der Nacht

(c) Panini Comics

Benjamin Percy knallt uns hier eine weiterer Story rund um Logans Vergangenheit um die Ohren und macht somit etwas das vor ihm schon zig andere Autoren gemacht haben. Die Frage ist nur kann er sich mit seiner Story von den „normalen“ Stories abheben oder wird dies eine weitere der vielen Stories die im „Wolverine-Regal“ landen und verstauben werden?

Titel: Wolverine – Im Dunkel der Nacht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Marcio Takara
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wir befinden uns in Alaska in und um das Fischerdorf Burns. Ein Fischer wird zu einem Ereignis von zwei, auf den ersten Blick als FBI Agenten auftretenden, Ermittlern verhört. Der Tatbestand ist ein Fischerboot auf dem alle Fischer von einer Bestie aufgeschlitzt wurden und, laut dem Fischer, befanden sich auch Packete mit Drogen an Bord.
Bei den beiden Agenten handelt es sich um die Agentin Pierce und den Agenten Marshall und beide sind mit dem Auftrag in Burns, dieses ereignis aufzuklären. Burns ist ein verschlafenes Fischerdorf im hohen Norden Alaskas unweit der russischen Küste, hat einen eigenwilligen Sheriff, einen gutmütigen Policeofficer, eine Sekte die an das Dunkel der Nacht glaubt, eine indigene Minderheit die unterdrückt und verdrängt wird, eine Milionärsfamilie die insgeheim den Ort regiert und seit ein paar Wochen einen mysteriösen Neuankömmling namens Logan. Also alles ganz normal für einen Ort in Alaska und somit auch genug Verdächtige für einen Mord an ein paar Fischern.
In weiterer Folge erfahren wir auch das es auch Morde an zwei jungen Frauen gab und hierbei die Köpfe nie gefunden wurden. Über den mysteriösen Logan erfahren wir, dass er Klauen ausfahren kann, ein rauer Geselle ist und generell sehr gewaltbereit sei. Natürlich wird er sofort zum Hauptverdächtigen in der ganzen Sache, jedoch merkt man, je länger die Agenten ermitteln, dass die Sache doch wesentlich komplexer ist und Logan vielleicht doch nicht das große böse Übel dieser Stadt ist. Die Liste der Verdächtigen und die Anzahl an Leichen wächst weiter an.
Mehr werde ich wie immer an dieser Stelle nicht spoilern, da jeder gerne im Comic nachlesen kann wie die Story weitergeht.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Die große Frage die sich hier stellt ist nicht ob Benjamin Percy eine kreative inovative Story rund um Logan kreiert hat, denn die Story an sich und deren Inhalt ist nichts neues in der Welt von Logan. Die große Frage ist eher, kann sich diese Geschichte von den unzähligen anderen abheben?
Dazu muss man wissen, dass ich schon diverse Wolverine Geschichten mit selbigem Aufbau gelesen habe, aber bei weitem nicht alle und ich sicher nicht der große Wolverine Exerte bin.
Wie lautet jedoch meine Antwort auf die oben gestellte Frage? Es ist auf jedenfall eine unheimlich spannende Krimi-Mystery-Story die definitiv bis zum Schluß fesselt, jedoch auch Elemente hat die mich etwas stutzig machten, wie zum Beispiel, dass ich nicht verstehen warum scheinbar alle Menschen in dieser Geschichte nicht bemerken das ihnen Peilsender an den Körper gehängt werden? Da musste ich zum Teil dann doch etwas schmunzeln, aber andererseits gerade die Twists ganz zum Schluß und auch die generelle düstere Stimmung in dem Comic haben mich dann doch eigentlich ganz gut unterhalten und irgendwie wurde ich bei den Ermittlungen und den beiden Ermittlern immer wieder an „Akte X“ erinnert haha
Ich weiss nicht ob es zu einer „Must-Read-Wolverine-Story“ der letzten Jahre werden wird, aber es ist definitiv ganz ordentliche Unterhaltung.
Der Comic ist definitiv einsteigerfreundlich, da er eine alleinstehende Story ist, für die man eigentlich kein Vorwisen benötigt und somit kann man auch hier beruhigt zugreifen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Wonder Woman 15: Gedankenkontrolle

(c) Panini Comics

Eine der Langzeit-DC-Serien bei der ich immer schon einsteigen wollte, war definitiv Wonder Woman und in Band 15 ist es nun endlich soweit. Die Serie bekam eine neue Autorin mit Mariko Tamaki und, jeder der meine Beiträge genauer verfolgt weiss das, für mich somit ein zweiter guter Grund in die Serie zu starten, da ich s ziemlich alles von Mariko Tamaki übelst abfeiere.

Titel: Wonder Woman 15: Gedankenkontrolle
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Mikel Janin, Carlo Barberi,
Seiten: 132
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Comics

(c) Panini Comics

Beginnen wir zuerst mit der Story des Bandes. Wir erfahrne eingangs in ein paar Panels ein bisschen was über Dianas innere Konflikte und auch über einen Schurken namens Max Lord. Ich bin ja nicht der große DC Kenner und war somit sehr happy über das Panini Vorwort welches mir ein paar Infos zur Person und seinen Kräften gegeben hat.
Danach werden wir sofort in die Gegenwart geschmissen und sehen Diana alias Wonder Woman wie sie in ihre neue Wohnung in Washington DC einzieht. Dabei läuft ihr ein Kaninchen über den Weg und sie lernt auch gleich dessen Besitzerin, eine junge Dame namens Emma, kennen. Emma sieht Dianas Wohnung und schlägt sofort vor in ein Möbelhaus zu fahren um Möbel für ihre Wohnung zu checken. Gesagt getan und als die beiden das Kaufhaus verlassen, werden die beiden aus ihrem Gespräch gerissen, als ein Auto mit einem, wie es scheint, entführten Kind davonrast und auf den Highway gegen den Verkehr auffährt. Diana ist sofort im Helden-Modus und stürmt dem Auto hinterher und kann eine größere Katastrophe verindern. Wir erfahren sehr schnell das die Lenkerin die Mutter des Kindes ist und sich nach Ende ihrer Geisterfahrt an nichts mehr erinnern kann und sich wie gedankengesteuert gefühlt hat.
Nun kommen wir wieder zu den Kräften von Max Lord zurück, welcher ein Telepath ist und die Gedanken von Menschen kontrollieren kann. Dieser sitzt jedoch in einem Hochsicherheitsgefängnis und genau das ist unser nächster Schauplatz. Wonder Woman wird zu einem Aufstand der gefährlichsten Insassen gerufen und als die Situation äußerst ausichtslos scheint, taucht plötzlich Max Lord auf und befiehlt allen Aufständischen per Gedankenkontrolle sich sselbst zu töten. Diana schmeißt sofort ihr Lasso um Max Lord um ihn zu verhören.
Hier werde ich wie immer mit meiner kurzen Inhaltsangabe enden, da ihr das ganze ja im Band selbst nachlesen könnt.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Dies war mein erster Wonder Woman Band, jedoch bei weitem nicht meine erste Story geschrieben von Mariko Tamaki. Gerade nach diesem Band weiss ich wiederum warum ich diese Autorin so schätze. Unheimlich gut geschriebene Charaktere und ein paar sehr gute Storytwists, jedoch trotzdem sehr geradlinig und wenig verwoben geschrieben. Genau die Mischung die ich beim Storytelling so gerne mag.
Der Autor*innenwechsel macht es auch für Einsteiger wie mich perfekt in die Serie einzusteigen und wie immer tut das Vorwort von Panini nch den Rest um einen schönen Einstieg zu gewährleisten.
Für mich gibt es eigentlich nur einen Kritikpunkt an dem Comic und das ist der Zeichnerwechsel im Comic. Für mich ist es immer schon etwas das mich aufhorchen lässt wenn während einer Story der Zeichner wechselt und hier frag ich mich im besonderen warum das sein musste? Man hat in Heft 759 einen Autor*innenwechsel und in 761 einen Zeichnerwechsel. Vor allem muss man dazu sagen, das der Zeichenstil von Mikel Janin in den ersten beiden Heften mir ehr gut gefällt und für mich der Wechsel zu Carlo Barberi dann einfach auch ein Bruch beim lesen war, da er mir einfach nicht so zusagt.
Nichtsdestotrotz bekommt der Band von mir eine absolute Leseempfehlung und Band 16 wurde auch schon geordert von mir.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Symbiote Spider-Man 3: King in Black

(c) Panini Comics

Peter David gibt uns hier eine Prequel-Story zum aktuellen Marvel-Event „King in Black“, auf welches ich mich schon so dermaßen freue, das ich diesen Band mit Hochgenuß verschlungen habe.

Titel: Symbiote Spider-Man 3: King in Black
Autor: Peter David
Zeichner: Greg Land
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Symbiote Spider-Man ist die Serie in der immer wieder auf vergangene Events aus der Spidey Geschichte zurückgegriffen wird und dann auf eine etwas abgewandelte bzw neue Weise erzählt wird. In diesem Fall hier gehen wir zurück in die 80iger als Peter Parker ein schwarzes Kostüm von einem fremden Planeten mit nach Hause bringt und selbiges von da an immer trägt. Was er zu Beginn noch nicht weiss ist, dass es sich nicht nur um ein Kostüm handelt, sondern um einen Symbionten vom Planeten „Klyntar“ welcher sich mit seinem Wirt verbindet und später dann zu Venom bzw zu Carnage führt.
Für mich ist dieser Band deswegen auch so wichtig, da ich ja das ganze King in Black Event chronologisch lesen möchte und extra alle als Tie-In geltenden Hefte aus anderen Serien ausgelassen habe und in der Chronologie des Events genau diese Storyline als erstes zu lesen ist und somit ists mein quasi Einstieg in die Welt von King in Black.
Die Story an sich geht unheimlich gut nach vorne, hat ein ordentliches Tempo drauf und macht mega Laune. Wir befinden uns zu Beginn in der Ravencroft Anstalt, gehen dann zum Mond um den Beobachter zu beobachten haha, welcher dann wiederum von einem alten Bekannten, nämlich Kang, in ein Raumschiff gebeamt wird.
Wir sehen Peter Parker wie er wieder einmal in seinem Alltag Menchen hilft und rettet und kommt wie immer zu spät zum Daily Bugle. Dort dann doch angekommen, wird er von JJJ zu einem Außentermin in die Ravencroft Anstalt geschickt und Reporterkollege Ned Leeds sollte ihn begleiten.
Dort angekommen klingelt der Spidey-Sinn wie verrückt und Peter darf sich mit ein paar „Schattenwesen“ rumprügeln und eines dieser Wesen stellt sich als „Mister E“ vor. Während des Kampfes kommt ihm ein alter Bekannter zur Hilfe.
Währenddessen sehen wir in einem anderen Arc Kang und den Beobachter und dessen verhör, welches etwas schiefgeht und Kang kurzfristig in das Weltall rauswirft. Dort wird er von einem waschbärähnlichem Wesen aufgenommen und natürlich handelt es sich um Rocket Raccoon.
Soweit die Story von Heft 1 und wie es im restlichen Band dann weitergeht, könnt ihr gerne im Buch nachlesen.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit und ich möchte gleich mal mit dem Zeichenstil beginnen, da ich den ja immer wieder mal in meinen Rezensionen vergesse bzw nur erwähne wenn er mir nicht gefällt. Schande über mich! Beides trifft hier nicht zu, ich werde ihn nicht vergessen und ich mag den Zeichenstil sehr gern bzw gefällt er mir sehr gut. Hierbei vor allem die Kampfszenen gegen Ende des Bandes.
Auch zum Thema Einsteigerfreundlichkeit sollen ein paar Worte fallen, wenn man in das King in Black Event einsteigen will, ist der Band sicher optimal, wobei er vermutlich sehr wenig mit dem Event an sich zu tun haben wird, aber als Appetitanreger geht er ganz klar durch, jedoch weiss ich nicht ob es für einen Comic-Neuling so optimal ist gerade mit einem Event zu beginnen. Als Stand-alone kann man der STory definitiv eine Chance geben, da einen ja, so wie eh immer, das Panini Vorwort immer perfekt auf Stand bringt, was ich als US-Trades Leser immer wieder als sehr schön empfinde und auch eine gewisse Wertschätzung dem Leser gegenüber zeigt!
Die vorangegangenen Sätze haben eigentlich schon vieles in Sachen Fazit vorweggenommen. Ich sehe den Band ganz klar eher als eine actiongeladene Spidey-alternativ-Story als einen wichtigen Band für das Hauptevent, jedoch muss man auch sagen, wenn man, wie ich, auf gute Spider-Man Stories steht und gleichzeitig sowieso King in Black lesen will, darf man hier sowas gerne zugreifen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Rorschach 1

(c) Panini Comics

Top Autor Tom King knallt uns hier einen Noir-Krimi aus dem Watchmen-Universum um die Ohren. Ob das ganze wirklich so ein Knaller ist könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.

Kernfakten:

Titel: Rorschach Band 1
Autor: Tom King
Zeichner: Jorge Fornes
Seiten: 70
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Ich muss gleich mal vorweg nehmen, dass ich einer der wenigen Comic-Leser bin der weder Watchmen noch Doomsday Clock gelesen hat (Schande über mich), jedoch dadurch vielleicht auch einen ganz unbefangenen Zugang zu diesem Comic hat.
Wir befinden uns 35 Jahre nach den original Watchmen Stories und sehen einen vermeintlichen Rorschach welcher vor unseren Augen erschossen wird. Als nächstes erfahren wir das dies auf einer Wahlkampfveranstaltung von Präsidentschaftskandidat Turley stattfand und wir sehen auch einen zweite, vermeintlich weibliche, Leiche neben der ein Scharfschützengewehr liegt. Der Krimi Fachmann schließt natürlich auf ein fehlgeschlagenes Attentat. So weit so gut, doch was ist hier genau passiert?
Daraufhin beginnt die Aufklärung dieses Vorfalls und wir werden mitten in einen Noir-Krimi ähnlichen Fall verstrickt. Wir erfahren in der Leichenhalle, dass die Identität der weiblichen Person einen Laura Cummings aus Wyoming sei und die männliche Leiche ein knapp 80ig jähriger Unbekannter sei. Weiters wurde Laura schon vor dem Vorfall einmal angeschoßen und die Kugel von einem Amateur eintfernt.
Wir begeleiten den Detektiv weiter und sehen wie er die Kleidung der beiden untersucht und auch den Security, welchen sie überwältigt haben, besucht und befragt.
Der Krimi plätschert immer weiter in einem guten Tempo und offenbart immer mehr Fakten und Umstände und hält einen so auch immer sehr gut in der Story und verstärkt natürlich dadurch die Spannung.
Wie es dann im Detail weitergeht dürft ihr wie immer gerne im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Beginnen wir nun mit dem Fazit. Zuerst vielleicht ein paar Worte zum Zeichenstil, der, wie ich finde, die Story perfekt in Szene setzt und auch gut zu der Thematik passt, auch wenn er nicht immer ganz meinem Geschmacken entsprach.
Da ich selber ein quasi Ensteiger in das Watchmen-Universum bin, kann ich sagen das man ziemlich schnell in den Comic reinkommt und einem vor allem auch das Panini Vorwort sehr gut dabei hilft.
Ich hab es ja oben schon erwähnt, wir bekommen hier einen spannenden Noir-Krimi vorgesetzt, welcher immer wieder Spannung aufbaut an Stellen, wo man denkt jetzt könnte es etwas bergab gehen mit der Story.
Alles in allem freu ich mich schon unheimlich auf Band 2 und wie die Story weitergeht.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die Identitätskrise von Assassins Creed und dessen Potenzial! | Gedankenspiel

Assassins Creed gehört zu meinen liebsten Spielereihen und das trotz vieler Dinge, die ich am Franchise auszusetzen habe. Mit der Kritik einer fehlenden Identität bin ich nicht allein und der Ursprung dieses Arguments liegt in der Vielfalt der Spielmechaniken der Serie.

Von Assassins Creed 1 – 3 (inkl. Brotherhood & Revelations) war die Serie den Action-Adventures mit relativ hohen Stealth-Mechaniken zuzuordnen. Ab Teil 4 Black Flag ändert sich das Kerngameplay und die in Teil 3, als optionale Nebenbeschäftigung, eingeführten Schifssmissionen standen plötzlich im Fokus des Gameplay, wobei versucht wurde, traditionelle Elemente beizubehalten. In AC Rogue wurde dieser Mix dann noch weiter verfeinert.

Was ebenfalls mit Rogue und dem simultan erschienenen Unity eingeführt wurde, ist das Ende der traditionellen Zählung der Reihe (Brotherhood & Revelations sind Spin-offs zum zweiten Teil). In Unity wurde wieder auf ein klassischeres aber modernisiertes Gameplay gesetzt. Weg mit den Schiffen und zurück zum Klettern über Dächern, schleichen durch die Gassen und dem Aufbau einer Assassinengilde. Ja das gabs auch in den beiden Vorgängerspielen, aber dort war auch der erwähnte Mix vorhanden.

Mit Snydicate wurde das Gameplay weiter modernisiert und durch Elemente ergänzt, welche mit der Handlung arbeiten sollen, aber eher belanglos waren am Ende. Handlung ist das perfekte Stichwort.

Erzählerisch hat sich Assassins Creed seit dem ersten Teil kaum verändert. Das Setting, die Charaktere und die Rahmenhandlung wurden zwar fortgesetzt, ausgetauscht, erweitert und/oder erneuert, aber im Kern bleiben die Spielen bei klassischen Rache-, oder Abenteuergeschichten.

Der große Kampf zwischen Templer und Assassinen über die Jahrhunderte hinweg wird auch in den neuen Ablegern ab Origins genutzt, ist allerdings dem Plot des jeweiligen Spiels untergeordnet. Gleiches gilt für die gottgleiche Rasse der Altvorderen, welche ab Origins aktiver werden und in den Teilen davor passiv waren, oder gar nicht auftauchten.

Mit Assassins Creed Origins änderte sich abermals die Reihe und das Gameplay. Aus den Stealth-Action-Adventures mit offener Spielwelt zu Land und zur See wurden Open-World-Action-RPG‘s mit einer gewaltigen Frischzellenkur in allen Aspekten. Die Story, sowohl innerhalb der Szenarien, als auch in der realen Welt, wurde angepasst (das Thema Rache bleibt vorhanden ist aber nicht mehr zentral) und der Kampf zwischen Gut & Böse nun wesentlich stärker ins Gameplay implementiert.

Dies führt zu intensiveren Erkundungen der Spielwelten um die einzelnen Mitlgieder des Ordens aka die Bösen zu finden. Generell legen die Welten mit Haupt- & Nebenquests einen stärkeren Rollenspielfokus an den Tag, aber das tut, wie bereits erwähnt, dem Blog gut.

Jetzt kann man sich fragen, worauf ich eigentlich hinaus will und das erkläre ich euch in den nächsten Absätzen. Wie man bereits rauslesen konnte, ist die Assassins Creed Spielreihe extrem facettenreich, hat sich aber durch seine zahlreichen Miniserien im Gameplay komplett verlaufen. Somit stellt sich die Frage, was ein klassisches Assassins Creed ausmacht und das lässt sich nicht mehr so leicht beantworten, da jeder Typ Fan was anderes sagen wird.

Daraus resultiert die Problematik, dass jedes neue Assassins Creed einen gewissen Teil der Fans enttäuschen wird, andere dafür begeistert und neue Fans aufnimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Assassins Creed Franchise einen seltenen Vorteil hat, wie es beispielsweise auch bei Resident Evil der Fall ist.

Assassins Creed kann sich jederzeit selbst neu und dabei eine Zielgruppe finden. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, mit der etablierten Form finden sich immer Käufer, aber auch eine weitere Neuausrichtung wird bestimmt genug Anklang finden, um die Existenz einer neuen Formel zu rechtfertigen.

Abschließend kann man sagen, dass der Werdegang von Assassins Creed bisher sehr spannend war und man mit relativ hohen Erwartungen in die Zukunft des Franchise blicken kann. Mir persönlich hat Assassins Creed Valhalla (in dem ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags mittendrinnen stecke) gezeigt, wie viel Potenzial in der Reihe steckt, auch wenn die ursprüngliche Identität nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Egal ob Open-World-RPG, oder Open-World-Stealth-Adventure (mit oder ohne Schiffen), ich mag Assassins Creed. Die Teile bis Rogue haben mich durchgehend gut unterhalten, dann kam ein kleiner Absturz, aber mit Origins gings wieder bergauf, bis Odyssey mir gezeigt hat, wie es nicht geht, aber Valhalla macht wieder vieles richtig. Es kombiniert sogar sehr viele Elemente aus allen möglichen Teilen, die ich mag, aber das wird ein Thema für einen Podcast!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die beste Art eine Welt lebendig zu machen! | ATE’s in Final Fantasy IX | Gedankenspiel

Final Fantasy IX ist meiner Meinung nach das beste Videospiel ALLER ZEITEN. Kaum ein anderes Videospiel konnte mich im Laufe meiner Gamerkarriere auch nur ansatzweise so begeistern, wie der neunte Teil der finalen Fantasie.

Auf die zahlreichen Gründe, warum Teil IX so genial ist und neben Teil X, sowie Teil VIII für mich das heilige Triumvirat des Final Fantasy Franchise bildet, werde ich an einem anderen Tag eingehen.

Heute geht es mir um eine Besonderheit aus Final Fantasy IX, die ich danach nur noch in abgeschwächter Form gesehen habe. ATE, die Kurzform von Active Time Event, sind Sequenzen, in denen das Spiel vom Spieler abweicht und zeigt, was die anderen Hauptfiguren, gelegentlich auch Nebenfiguren, so treiben, wenn die Truppe nicht zusammen ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Aufenthalt im Dorf Dali recht früh im Spiel. Dort teilt sich die Truppe nach einer Nacht im Gasthof und der Spieler kann das Dorf mit Hauptcharakter Zidane erkunden, aber auch die Handlungen der Gefährten erleben.

Die ATE’s tragen selten was zum Hauptplot bei, sind aber enorm wichtig für die Entwicklung der Figuren, da man so immer wieder Charakterzüge von ihnen vertiefen kann. Besonders die eher blassen letzten Hauptcharaktere (Mahagon, Quina und teilweise Eiko) profitieren enorm von diesen Events. Weiters können die ATE’s auch aufeinander aufbauen und kleinere Nebenhandlungen erzählen, was die bereits angesprochene Charakterentwicklung fördert und sogleich die Szenerie etwas auflockert. 

Dieses Gameplayelement habe ich in dieser Form danach in keinem anderen Spiel mehr erlebt, auch nicht in Final Fantasy-Titeln, und höchstens die Plaudereien aus Dragon Age Origins, Mass Effect 1 und der Tales of Serie kommen diesem Konzept recht nahe.

Ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dieses Element nicht mehr in anderen Videospielen zu sehen, da die Spielwelt ungemein davon profitiert und wesentlich lebendiger wirkt, wenn Figuren abseits des Hauptcharakters mit Lebewesen der Spielwelt interagieren. Generell erzeugt Final Fantasy IX, wie kaum ein anderes Spiel, eine so glaubhafte Illusion einer großen, lebhaften und tiefen Spielwelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Konzept der ATE’s zu den großen Stärken der Nummer 9 gehört und die grandiose Spielwelt noch weiter verbessert. Man merkt dem Spiel sehr viel Herz an und noch mehr Herz erhält es durch die wunderbaren kleinen Events, in denen sich die Figuren um Zidane in der Welt umsehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Miles Morales 4: Gejagt

(c) Panini Comics

Unser aller Liebling aus Broocklyn ist zurück. Miles Morales geht in die 4. Runde und wir bekommen wie immer eine geballte Ladung an Action gepaart mit einem unheimlich sympathischen Superhelden.

Kernfakten:

Titel: Miles Morales 4: Gejagt
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Carmen Carnero, Marcelo Ferreira, Cory Smith,
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was macht Miles Morales eigentlich so sympathisch? Wer das wissen will braucht eigentlich nur das erste Heft dieses Bandes lesen. Wir bekommen zwei Stories, eine die am Tag spielt und eine die in der Nacht spielt. Vor allem der erste Teil zeigt Miles in Höchstform. Frisch gebackener großer Bruder, kommt Miles seinen Pflichten nach und geht mit seiner Schwester im Park spazieren. Im Park angekommen wird auf eine aufgeschreckte Frau aufmerksam, welche ihm erklärt das jemand im Kanal verschüttet sei und noch keine Einsatzkräfte da seien. Miles wäre nciht er selbst, wenn er nicht sofort in sein Superheldenkostüm springen würde, die kleine Schwester mit Netz an die Brust geschnallt und runter in den Kanal springen würde.
Er rettet den Mann, kämpft noch gegen einen Alligator und alles wird wieder gut. Aber genau diese Story, die Sprüche von Miles und die Art wie er sich verhält sind genau der Grund warum so eine große Fanbase hinter Miles Morales steht.
Aber jetzt mal ein bisschen mehr vom Inhalt dieses Bandes. Wie oben erwähnt ist Heft 1 in diesem Band zweigeteilt und im „Nacht“ Teil sehen wir Prowler alias Onkel Aaron wie er in eine Labor einbricht um eine Auftragsarbeit zu erledigen. Im letzten Band haben wir ja gesehen das Aaron wieder ins Verbechergeschäft einsteigen musste und derzeit einige Jobs für Ultimatum erledigt. Nachdem er den Einbruch erledigt hat, liefert er seine Beute persönlich bei seinem Auftraggeber ab, welcher ihn in Gespräch verwickelt in dem Ultimatum seine Pläne zum Teil verrät und das er rausgefunden hat das Aaron die gleiche Energiesigantur wie Spider-Man hat.
Währenddessen schwingt sich Miles gemütlich durch die Stadt, rettet ein paar Menschen und trifft dann plötzlich auf eine Taskforce namens „Cradle“, welche Kamalas Gesetz durchsetzen soll und alle Teenie-Superhelden festnehmen soll. Miles widersetzt sich dem ganzen und kann entkommen.
Wie es mit Onkel Aaron weitergeht und auch mit Cradle und der Jagd nach Miles, könnt ihr dann selber gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Es ist halt schon etwas unfair wenn ich eine Rezension zu einem Miles Morales Band schreiben soll und dabei noch objektiv bleiben muss. Ich mag den Charakater, ich mag das Setting in dem der Comic spielt und ich mag auch die Inhalte die hier geboten werden. Es ist einfach eine rundum gute Story welche vor allem gegen Ende des Bandes in totaller Action eskaliert und sogar Captain America in die Story „zwingt“. Wir bekommen ein paar sehr dramatische Wendungen und gerade das krasse Ende machen ordentlich Laune für die nächsten Band.
Kurz gesagt holt euch den Band und wenn ihr Einsteiger seid greift getrost zu, nehmt aber dabei auch die ersten drei Bände mit und ihr werdet es nicht bereuen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Spider-Man 5: Das Syndikat

(c) Panini Comics

Nick Spencer schreibt locker flockig weiter an Spider-Man und wir bekommen inzwischen schon Paperback Nummer 5 aus der Serie und wer die US Veröffentlichungen verfolgt, wird merken da kommt noch einiges auf uns zu.
Die große Frage ist wie geht es nun in Heft 1 nach dem Beutejagd-Arc weiter?

Kernfakten:

Titel: Spider-Man 5: Das Syndikat
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Kev Walker, Ryan Ottley,
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Für mich war der Beutejagd-Arc aus der aktuellen Spider-Man Reihe, geschrieben von Nick Spencer, eine der besten Stories die ich heuer gelesen habe und hat der Serie meiner Meinung nach einen starken Schub nach vorne gegeben. Doch wie geht es nun weiter? Was kommt nach Beutejagd?
Mit „Das Syndikat“ geht es nun in die nächsten 5 Hefte der aktuellen Serie.

Kommen wir aber zuerst mal kurz zum Inhalt des Bandes:
Mary Jane und Peter sind wieder glücklich zusammen, nachdem sie beide Kravens Beutejagd überstanden haben. Über den Dächern New Yorks liegen sie sich glücklich in den Armen, doch jeder weiss solch eine ruhige harmonische Zeit währt nur selten lange im Leben des Peter Parker.
Szenenwechsel in die Ravencroft Anstalt wo Quentin Beck alias Mysterio einsitzt und mit einem Therapeuten seine vergangenen Taten reflektiert. Jedoch spricht er über alle seine Gegner, nur über einen will er nicht sprechen.
Währenddessen hat Peter immer wieder Albträume welche eine tote MJ zeigen und gleichzeitig ist da noch jemand der immer wieder in seinen Träumen erscheint und auch derjenige ist der Mysterio immer wieder in seinen Visionen heimsucht. Das Geheimnis, welches eigentlich kein allzugroßes Geheimnis ist, lüftet sich schnell und wir sehen Kindred, den Schurken der diesen Spider-Man Run wohl von nun an dominieren wird und welcher der ganz große Gegegnspieler für Spidey sein wird.
Peter wird wieder mal schweißgebadet wach und erzählt dabei MJ von seinen Träumen und auch von Kindred.
Mysterio, der wiederum noch immer auf der Therapiecouch liegt, wird von Kindred heimgesucht und selbiger attackiert ihn, da er seinen Namen verraten hat.
Wir springen wieder in eine andere Szene und sehen MJ die zu einer Theater-Premiere eines „Fantastic 4“ Stücks gehen will, welche jedoch etwas aus dem Ruder gerät und genau hier setzt dann auch die eigentliche Story dieses Bandes ein und auch der Name des Bandes erschließt sich dann in den darauffolgenden Heften. Wie immer könnt ihr im Band nachlesen wie es weitergeht.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit:
Ich glaube gerade in diesem Band wird sehr deutlich das Nick Spencer auf ein großes Event hinarbeitet und dadurch erklären sich auch die immer wiederkehrenden Zwischensequenzen mit Kindred und Peter, aber gleichzeitig gibt uns Spencer trotzdem eine geballte Ladung Action mit der Story rund um Electra und das Syndikat und auch das spätere auftauchen von Boomerang macht ordentlich Laune. Der nächste Band wird uns dann ins Absolute Carnage Event werfen und wird vermutlich ohne Kindred Passagen auskommen. Um ehrlich zu sein, mich stört es nicht das wir immer wieder ein paar Brotkrümel des großen Ganzen gestreut bekommen und dann wieder in kurze actiongeladenen Story-Arcs geworfen werden.
Die Serie hat nicht gerade den besten Ruf, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich das nicht wirklich verstehen kann. Zum einen hat das Beutejagd-Event unheimich überzeugt und zum anderen zeigt auch dieser Band wieder das die Serie einfach solide unterhaltet und genau das ist es was mich auch weiterhin bei der Serie drinnen hält.
Vielleicht noch kurz zum Zeichenstil, hier gibt es einen sehr soliden und typischen Stil, der sehr gut zur Serie passt, sich aber auch nicht in den Vordergrund drängt.
Einsteiger sollten vielleicht eher bei Band 1 beginnen und sich dann konsequent zum 5. Band vorarbeiten.
Alles in allem einen solide Fortführung der aktuellen Spider-Man Serie.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Family Tree 1: Setzling

(c) Splitter Verlag

Ich hab mich nach längerer Zeit wieder mal an einen Comic aus dem Hause Splitter rangemacht und dachte mir wenn dann gleich einen vom großartigen Jeff Lemire.

Kernfakten:

Titel: Family Tree 1: Setzling
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Phil Hester, Eric Gapstur, Ryan Cody
Seiten: 96
Sprache: Deutsch
Verlag: Splitter Verlag

Ich hab mich in letzter Zeit wieder sehr stark im Superhelden-Sektor bewegt und deswegen ist eine unheimlich erfrischende Abwechslung mal wieder einen Comic vom Splitter Verlag vor mir liegen zu haben.
Ich hab eigentlich noch gar nicht so viel von Jeff Lemire gelesen, eigentlich nur Black Hammer, einen Old man Logan Story und ein bisschen was von Moonknight und da ich eh mehr von diesem Autor lesen wollte und gerade bei Splitter eine neue Serie gestartet wurde, dachte ich mir ist der Zeitpunkt eigentlich perfekt.

(c) Splitter Verlag

Aber nun zur Story:
Wir schreiben das Jahr 1997 und befinden uns im ländlichen Maine in der Stadt Lowell. Das ganze erfahren wir von einer/einem ErzählerIn der uns durch die ganze Story führt und wir erfahren auch das die Person in der Zukunft ist und das Jahr 1997 laut dieser Person das Ende der Welt einläutet. Jedoch sei auch gleich gesagt, dass die Welt wohl doch nicht ganz untergegangen sein muss, da es auch später darum geht wie die Stadt wohl heute aussieht und somti darauf geschloßen werden kann das noch immer ein relatives Leben existiert.
Wir sehen eine Kassiererin namens Loretta die in einem Supermarkt ihrer Arbeit nachgeht und dabei informiert wird, dass die Schule ihres Sohnes wieder einmal angerufen habe.
Daraufhin packt sie ihre Tochter namens Meg in den Wagen und macht sich auf den Weg zur Schule. Während sie im Auto sitzen, inofrmiert Meg ihre Mutter das sie einen Ausschlag am Unterarm habe und zeigt ihn daraufhin. Ihre Mutter meint das sie dann Zuhause etwas draufmachen würde.
In der Schule angekommen erfahren wir das Loretta’s Sohn namens Johsua, wegen besitzes von Marihuana dezent in Schwierigkeiten ist in der Schule, der Direktor Loretta damit konfrontiert und die Situation eskaliert. Ein Argument des Direktors ist, das Fehlen eines Vaters im Leben von Joshua. Es stellt sich raus das der Mann seine Frau und die beiden Kinder plötzlich verlassen hat.
Während dieser Auseinandersetzung sitzt Meg am Gang und wartet, als ihr plötzlich ein großer älterer Mann erscheint und ihr eine Tüte gibt.
Szenewechsel, die Familie ist inzwischen Zuhause und sitzt beim Abendessen, als Meg wieder auf ihren Ausschlag hinweist und meint er sei gewachsen, als sie den Unterarm zeigt, sehen wir einen Ausschlag der immer mehr wie Holz aussieht. Meg beichtet ihrer Mom das sie von einem älteren Mann eine Tüte bekommen habe, mit einem Mittel das helfen würde. Meg meint noch zusätzlich das sie auch am Rücken Ausschlag habe und als sie ihre Kleidung hebt sehen wir einen Ast inklusive Blat der am Rücken wächst.
Wieder ein Szenewechsel und wir sehen wie die Familie am Weg ins Krankenhaus von einem Auto gerammt wird und sofort von einer Gruppe Männern angegriffen wird. Als die Situation aussichtslos erscheint, taucht plötzlich der ältere Mann mit einer Schrottflinte auf und hilft der Familie und erwähnt beiläufig dass er Loretta schon lange nicht mehr gesehen habe und auch der Erzähler klärt uns dann auf das es sich um den Großvater der Kinder handle.
Soweit die Handlung von Heft 1 und wie es in den restlichen drei Heften weitergeht, könnt ihr dann gerne im Band nachlesen.

(c) Splitter Verlag

Kommen wir nun zu meinem Fazit und als erstes möchte ich gleich mal herausheben wie wunderschön und edel der Comic verarbeitet ist. Man bekommt hier einen hochwertigen Hardcover-Band der sich einfach gut beim lesen anfühlt. Unterstützt wird das ganze von wunderschönen Zeichnungen, die ich persönlich als großartig empfunden habe.
Jetzt zur Story, Jeff Lemire baut hier ganz klar eine größere Story auf und das sollte man bei diesem Band auch berücksichtigen, da vor allem die ersten drei Hefte sehr viel mit inhaltlichem Aufbau der Story zu tun haben und man hier sehr viele Infos zu der ganzen Welt und Szenerie bekommt. Aber man merkt gerade gegen Ende des Bandes hin, dass wir hier vermutlich in den folgenden Bänden eine Story bekommen werden die noch richtig in Fahrt kommt. Zumindest hoffe ich das und somit fällt mein Urteil zu Bands sehr gut aus, mit der Anmerkung das aber in den nächsten Bänden definitiv die Story in die Gänge kommen muss.
Für mich definitiv eine Serie die ich weiter verfolgen werde.

Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Moon Girl und Devil Dinosaur: Mein Dino, die Bösen und ich

(c) Panini Comics

Nachdem Patrick aka derstigler in seinem letzten Post ein richtig gutes und starkes Lebenszeichen von sich gegeben hat, kann ich auch noch kurz dazu anmerken, dass auch ich aus Gründen der fehlenden Motivation keine Beiträge mehr geschrieben habe und, da Patrick es angesprochen hat, auch ich mit etwas gebrochen habe und eventuell hatts die/der eine oder andere schon bemerkt, ich schreibe nicht mehr so strikt und mit einem Stock im A****. Ich entschuldige mich schon mal für diese Ausdrucksweise, aber ich habe bemerkt das ich irgendwie immer nur das gleiche geschrieben habe und so hab ich für mich und meine Rezensionen etwas für mich beschloßen und zwar das ich alles in einem Rutsch schreibe und so wie es mir gerade in den Sinn kommt, danach nichts mehr hinzufüge sondern nur mehr Korrektur lese.
Ob es die Rezensionen aufwertet müssen andere bewerten, aber mir bringt es mehr Spaß und weniger Zwang in meine Texte.
Und jetzt Schluß mit dem geplappere und ab in die Rezension zu einem echt tollen Comic.

Kernfakten:

Titel: Moon Girl und Devil Dinosaur
Autor: Brandon Montclare, Amy Reeder
Zeichner: Natacha Bustos, Marco Failla
Seiten: 276
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

(c) Panini Comics

Ich habe immer schon überlegt mir die Moon Girl and Devil Dinosaur Bände nachzuholen, da ich schon so viel gutes über die Serie gelesen habe und da kommt Panini daher und bringt die ersten 12 Hefte der Serie als PaninInk Band raus. Man was hab ich mich auf den Comic gefreut und so viel sei schon mal verraten, zurecht!
Wir begleiten das toughe 9 jährige Mädchen Lunella Lafayette durch ihren Schul- und Lebensalltag und ich hab sie sofort in mein Herz geschloßen. Lunella ist ein überdurchschnittlich intelligentes Kind, dass in der Schule ganz einfach unterfordert ist und gleichzeitig die Angst hat sich einies Tages in einen Inhuman zu verwandeln, da sie einer Terrigen-Wolke ausgesetzt war.
Schauplatz und auch Zeitwechsel, wir befinden uns irgendwo in der Urzeit oder besser gesagt in einer Variante der Urzeit wo Primaten und Dinosaurier parallel existiert haben….für mich als Historiker sehr schwierig solche Zeilen zu schreiben haha

(c) Panini Comics

Wir sehen eine Gruppe von Steinzeit-Menschen die über einem leuchtenden Stein wachen, als plötzlich jemand auf einem T-Rex auftaucht und sie angreift. Irgendwie werden die Höhlenmenschen plus der Dino in die Zukunft, genauer gesagt auf den Schulhof von Lunella geworfen. Das ganze geht dann ganz gut actiongeladen ab und Lunella freundet sich mit dem Dino an.
Story-Arc 1 beschäftigt sich sehr stark mit der Bekämpfung dieser Bande von Höhlenmenschen die ihr Unwesen in New York treibt, aber er beschäftigt sich auch damit wie Lunella ihren Alltag auf die Reihe bekommt und wie sie, ihrer Meinung nach, die Verwandlung verhindern kann.
Wer wissen möchte worüber der zweite Teil der Story handelt und ob sich Lunella in einen Inhuman verwandelt und welche Fähigkeiten sie eventuell bekommt, der sollte sich schleunigst diesen genialen Band holen.
Als Fazit kann ich nur sagen, das ich von Anfang an voll in der Serie drinnen war, mich das ganze Setting sofort gepackt hat und es definitiv eine der besten Marvel Serien ist die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es erinnert mich alles irgendwie an Ms Marvel und irgendwie auch nicht, aber Fans von Khamala können hier beruhigt zugreifen und werden voll auf ihre Kosten kommen.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Ein Lebenszeichen!

Hallo!

In letzter Zeit wurde es sehr still auf diesem Blog und das wird wohl auch phasenweise so bleiben. Abseits der fehlenden Motivation gibt es ein paar weitere Gründe, auf die ich jetzt eingehen werde. Weiters will ich euch ein Update geben, wie es mit DerStigler in nächster Zeit weitergehen wird und wo ihr mich die meiste Zeit finden könnt!

Edit: Die Abwesenheit betrifft nur mich. Nerd.Ics arbeitet bis auf die Podcasts autark zu mir und versorgt euch mit Qualitätscontent!

Zunächst will ich die grundlegendste Frage klären. Kommen wieder Beiträge? JA es kommen wieder Beiträge, aber wie man am fehlenden Bat-May merkt, brauche ich neben Zeit auch die entsprechende Motivation dazu.

Edit: Auf meinem Instagram Account findet ihr 6 Posts zum Bat-May.

Daher will ich alle Ankündigungen rewidieren. Es werden Beiträge kommen aber nach dem Motto „wenns kommt, dann kommts.“!

Ein weiterer Grund für die Pause, und der wurde mir erst kürzlich klar, ist der Platz den der Blog eingenommen hat. Es war lange Zeit toll, dass ich meine Hobbies um den Blog gesammelt habe, aber wenn aus Spaß – Arbeit und aus Lust – Zwang wird, bewegt man sich lang- , mittel- & kurzfristig auf eine Krise zu. Genau das ist bei mir geschehen und als ich mich selbst immer weiter unter Druck setzte, machte es irgendwann klick … ich habe einfach aufgehört und bin ausgestiegen.

Das hat sich als hervorragende Entscheidung erwiesen. Ich habe wieder viel mehr Spaß mit meinen Hobbies und kann mich viel tiefer in die Materie eingraben. Außerdem hat sich der Wechsel zu Instagram und Podcasts als befreiend erwiesen.

Mit Nerd.Ics und Felix arbeite ich jeweils an einem Podcast mit diversen Formaten. Ihr könnt diese Podcasts übrigens auf Spotify hören (Comic-Gequatsche & SuperBroZ).

Ein weiterer Grund, und den schleppe ich schon länger mit mir herum, ist der Aufbau meiner Beiträge. Jeder Beitrag, im besonderen aber die Rezensionen, folgt einem strickten Muster, welches kaum Varianz zulässt und mich in meinen Möglichkeiten massiv einschränkt. Deshalb will ich, wenn ich über etwas schreibe, mit meinem alten Stil brechen und etwas Neues ausprobieren. Wie dieser „neue Stil“ aussehen wird kann ich jetzt noch nicht sagen, aber ich werde mich bemühen mich selbst neu zu erfinden.

Für DerStigler bricht ein neuer Tag an und ich freue mich euch die kommenden Beiträge präsentieren zu können aber diesmal völlig stressfrei!

DerStigler Neustart oder DerStigler Rebirth … suchts euch aus!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Suicide Squad 2: Die letzte Mission

(c) Panini Comics

Tom Taylor beendet seine 11 Ausgaben dauernde Suicide Squad Serie, nennt den Band „Die Letzte Mission“ und lässt mit einem Cliffhanger auch die Frage im Raum stehen ob es nun wirklich die letzte Mission der Squad war.

Kernfakten:

Titel: Suicide Squad 2 – Die letzte Mission
Autor: Tom Taylor
Zeichner: Bruno Redondo
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Nachdem Band eins der Reihe mit massiv viel Action daherkam und am Cover des zweiten Bandes nun auch Batman zu sehen war, war ich dezent gespannt was uns in diesem finalen Band der Mini-Serie erwartet.

(c) Panini Comics

Nun kurz zur Story:
Die Suicide Squad besteht zu Beginn des Bandes aus: Harley Quinn, Deadshot, Fin, Osita, Wink, Aerie, Zebra-Man, Deadly Six, Chaos Kitten und Thylacine. Für mich als Teilzeit DC Leser immer ganz spannend in solchen Geschichten eine Unmenge an Charaktere zu bekommen von denen ich davor noch nie etwas gehört habe. Was aber wiederum auch eine gewisse Unbefangenheit mit sich bringt und manchmal dadurch auch ganze spannende Meinung von mir hervorbringt. „Derstigler“ ist ja eher der DC Experte und klärt mich dann immer ganz höflich im Podcast über alle die Charaktere auf…komme mir dann immer wieder vor als hätte ich als Nebenfach „DC Charakter Kunde“.
Aber zurück zur Story, wir steigen und sehen wie eine „Ärztin“ den Mitgliedern der Squad ihre Bomben entfernt damit sie endlich frei und unabhängig leben können. Es stellt sich schnell raus das diese Ärztin andere Absichten hat und die MItglieder gerne tot sehen würde. Weiters finden sie raus das Harley und Deadshot eigentlich schon lange frei wären und genug Missionen erledigt haben.
Wir schwenken um zu Batman in seiner Batcave und wie er die Kopfgeld Anzeige für die Squad sich ansieht und daraufhin in sein Batmobil springt und losstürmt. Als er im Versteck der Squad ankommt sind alle verschwunden, jedoch wäre Batsy nicht der Detektiv der er ist, wenn er nicht die Spur aufnehmen würde.
Währenddessen wird die Squad in ihrem Flucht-Van von einem Killerkommando umzingelt, als sie aus dem Van stürmen wollen, merken sie das alle Gegner bereits erledigt sind. Batman hat das ganze für sie erledigt und sofort bricht ein Kampf zwischen Batman und der Squad aus. Währenddessen wird Batman sein Batmobil geklaut, was so nebenbei eine echt coole Aktion ist haha
Der Kampf läuft auf ein Duell zwischen Batman und Deadshot raus, was wiederum irgendwann abflacht und die beiden gehen getrennte Wege.
Heft 2 bringt uns zum einen einiges an Story mit Mr Kord dem neuen Drahtzieher hinter der Suicide Squad und zum anderen eine herzzereissende Story über Deadshot und seine Heimkehr zu seiner Tochter. Tom Taylor in Höchstform!
Wer genau diese starke Story und noch mehr lesen möchte, kann das gerne im Band dann machen.

(c) Panini Comics

Nun zu meinem Fazit:
Wir bekommen in dem Band natürlich zu allererst wieder geballte Action, aber hey, was erwartet man sonst bei einem Suicide Squad Comic. Jedoch muss man sagen das Tom Taylor an einigen Stellen wieder wunderbar in das Charakter basierte Erzählen übergeht und gerade die Story rund um Deadshots Heimkehr oder auch um die „Origin“ von Aerie sind unheimlich toll geschrieben und werden diesen Band zu mehr als nur einer weiteren Actionstory auf.
Die Zeichnungen sehen sehr schön aus und für Einsteiger würde ich empfehlen zuerst zu Band 1 zu greifen.
Alles in allem ist es eine grundsolide Story, die vermutlich nicht in meine Top-Stories reinwandern wird, die aber an sehr vielen Stellen von einem unheimlich starken Autor profitiert und sich so abhebt von vielen anderen Stories.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … Black Widow 1: Neues Glück

(c) Panini Comics

Black Widow bekommt wieder eine Solo-Serie und das war Grund genug mir den Band mal näher anzusehen. Und wenn dann auch noch Kelly Thompson diesen Sponage-Thriller schreibt ist es sowieso ein Must-Read!

Kernfakten:

Titel: Black Widow 1 – Neues Glück
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Elena Casagrande
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Parallel zum eigentlich schon letztes Jahr erscheinenden Black Widow Film sollte auch die neue Comic Serie starten, jedoch haben wir den Film noch nicht, aber die Comic Serie hat es schon zu uns geschafft.
Ich bin ein riesen Kelly Thompson Fan und feier ihre Captain Marvel Serie total ab und somit war es für mich Pflicht auch einen Blick in diese Serie zu werfen.
Der zweite Grund war für mich, dass ich noch keine Black Widow Solo-Serie bisher gelesen haben und ich ja auch versuchen möchte von so vielen Charakteren wie möglich bei Marvel etwas zu lesen.

(c) Panini Comics

Und nun zur Story:
Wir erleben Natasha Romanoff alias Black Widow gleich zu Beginn voll in ihrem Element. Sie ist undercover in Manhattan unterwegs, per Funk mit Hawkeye verbunden und dringt in ein Gebäude ein und mischt die dortigen Wachen ordentlich auf. Also alles so wie man es sich bei Black Widow’s Arbeitsalltag vorstellt. Sie knackt den Safe, stiehlt die notwendigen Dinge, flüchtet und übergibt Captain America alles notwendige. Auftrag erledigt, Arbeitstag beendet!
Als sie nach Hause in ihre Wohnung kommt bemerkt sie, dass jemand in ihre Wohnung eingedrungen ist und beschließt nicht durch die Tür in die Wohnung zu gehen, sondern über ein Fenster. Als sie am Fenster angekommen ist wird auf sie geschossen und sie fällt aus dem Fenster raus.
Szenenwechsel! Wir sind in San Francisco auf einer Baustelle und der Comic ist plötzlich ganz hell und bunt und Natasha kommt in ziviler Kleidung auf die Baustelle, bringt Frühstück für die Bauherren und macht bei der Bausprechung mit. Es stellt sich raus das sie die Architektin des Gebäudes ist. Und wir leser fragen uns nur was nun los ist?
Wir begleiten sie beim Schaufensterbummel durch die Stadt und als sie vor einer Auslage eines Motorradladens stehen bleibt huscht sie unbewusst durch das Bild einer Fernsehsendung. Hawkeye, der Pizzaessend, vor dem Fernseher hockt erschreckt förmlich und glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als die vermisst geglaubte Natasha auf einmal durch sein Fernsehbild huscht.
Clint kontaktiert sofort Buck Barnes alias Winter Soldier und die beiden machen sich auf nach Kalifornien um Black Widow aufzuspüren.
Wir erfahren währenddessen, dass Natasha in einem schönen Haus mit einem Mann lebt und ein scheinbar sher glückliches Leben führt. Doch was ist hier passiert? Ist es wirklich einfach nur eine Black Widow die sich zur Ruhe gesetzt hat und eine Familie gründen wollte?
Am Ende von Heft eins sehen wir den Schurken Arcade, wie er das Haus in dem Natasha lebt über Kameras beobachtet und eine andere Person fragt wann er denn Black Widow endlich töten kann.
Wenn ihr wissen wollt wie das ganze weitergeht und was wirklich dahinter steckt, solltet ihr euch unbedingt den Band zulegen.

(c) Panini Comics

Nun zu meinem Fazit:
Vielleicht mal zu Beginn ein paar Worte zu dem Zeichenstil. Ich hab es ja schon in meiner Story-Zusammenfassung kurz erwähnt, das ich das Spiel mit Hell und Dunkel hier einfach sehr gelungen finde, das Familienleben wird sehr bunt und hell dargestellt und alles was mit dem Spionageleben zu tun hat sehr dunkel. Und generell sei gesagt das ich den Zeichenstil von Elena Casagrande super schön finde.
Ich mag Kelly Thompson’s Art zu schreiben sehr gern und hab auch den Aufbau inklusive des Cuts nach dem Natasha aus dem Fenster fällt sehr gut gefunden und auch wie danach sich die Puzzleteile langsam wieder zusammensetzen. Jedoch hätte ich mir gewünscht das es etwas weniger gehetzt ist, da ich das Gefühl habe man wollte hier eine Story über 5 Hefte abliefern, die eventuell auch als Solo-Serie durchgegangen wäre. Natürlich kommen gerade zum Ende ein paar Cliffhanger usw, aber irgendwie hätte ich es mir etwas weniger gehetzt gewünscht um somit auch das Gefühl zu bekommen, dass man hier wirklich in eine längere Ongoing einsteigt.
Aber alles in allem ist das eine wunderbare Spionage-Story mit ein paar richtig netten Twists.
Für Einsteiger ist es natürlich wie immer perfekt wenn man eine „Nummer 1“ vorgelegt bekommt und das Panini Vorwort unterstützt natürlich auch, wie immer, noch beim reinkommen in den Charakter.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … PaninInk: Beast Boy – Jetzt wird’s wild

(c) Panini Comics

Kami Garcia geht bei PaninInk in Runde 2 und schreibt einen weiteren Band über einen Teen Titans Charakter. Eine klassische Coming-of-age Geschichte mit den typischen Alltagsproblemen Jugendlicher dieser Tage, gewürzt mit ein paar Superkräften!

Kernfakten:

Titel: Teen Titans – Beast Boy: Jetzt wird’s wild
Autor: Kami Garcia
Zeichner: Gabriel Picolo
Seiten: 196
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Ich bin ja ein großer Fan des DCInk Imprints bzw der deutschen Version PaninInk und feiere das sehr ab. Deswegen wars für mich auch klar das ich mich an den neuesten deutschsprachigen Comic aus der Reihe ran wage. Beast Boy – Jetz wird’s wild wurde von Kami Garcia geschrieben, welcher in diesem Imprint schon „Teen Titans – Raven“ geschrieben hat und der Band ist einer meiner absoluten Favourites gewesen. Weiters wird von diesem Autor noch ein dritter Band kommen, welcher auf die beiden genannten Bände aufbaut und er wird den Namen „Beast Boy liebt Raven“ tragen.
Der Band bietet eine sehr solide Story über den jungen Garfield Logan und seine Zeit an der Highschool und mit welchen Problemen er zu kämpfen hat.

(c) Panini Comics

Nun zur Story:
Wir werden gleich zu Beginn mitten in Garfield Logans Abschlussjahr To-Do-Liste geworfen und was er sich alles für das letzte Jahr an der Highschool vorgenommen hat. „Geworfen“ ist das richtige Stichwort, denn genau in selbigem Moment wirft er die Liste in den Müll, da er wohl keinen dieser Punkte erfüllen kann. Was steht nun alles auf dieser Liste?
Nun ja da wäre mal sein erstes Ziel und zwar das er sich gerne Muskeln antrainieren möchte um bei den Mädchen an der Highschool besser anzukommen. Da wären wir schon bei einem weiteren Punkt auf der Liste, es gibt ein Mädchen namens Alana welches er gerne küssen möchte, dazu wiederum muss er mehr mit den coolen Kids abhängen und dafür wiederum, glaubt er das er mehr trainieren muss um nicht sso schmächtig zu wirken.
Wir sehen schon, ein typisches Teenager-Highschool Dilemma wie wir es schon des öfteren gelesen haben. Naja nicht ganz. Denn es gibt da noch einen Faktor und zwar muss Garfield, von seinen Eltern immer wieder streng kontrolliert, Nahrungsergänzungsmittel nehmen wegen einer Krankheit aus seiner Kindheit.
Auch hier erfahren wir, dass Garfield mit seinen Eltern bis zu seinem 4. Lebensjahr in Afrika gelebt hat. Eine Information die vor allem im späteren Verlauf der Story noch einmal wichtig wird.
Eines Tages, nachdem alles trainieren und gesund ernähren nichts hilft, beschließt er die Medizin abzusetzen und innnerhalb einer Nacht wächst er um ein vielfaches und auch seine Muskeln wachsen an.
Im Zuge dieses Teils des Comics lernen wir auch seine beiden besten Freunde kennen, zum einen Stella, eine Gaming-Tuberin und Arbeiterin im lokalen Tierheim und zum anderen Mike genannt Tank der unter anderem an Wettessen teilnimmt und auch sehr sportlich ist und auch von den coolen Kids an der Schule respektiert wird.
Alle Kids an der Highschool eint ein Interesse und zwar schauen sie alle Videos von einem Youtuber namens „R.J.“ welcher immer wieder die verrücktesten Mutproben macht und eines Tages veröffentlicht er ein Video in dem er eine super scharfe Chillischote namens „Reaper“ isst und dabei einen riesen Brechanfall bekommt.
Als die Kids so nebenbei erwähnen, dass sich das wohl niemand trauen würde, springt Garfield nach vor und meint er würde eine essen.
Daraufhin helfen ihm seine beiden Freunde dabei sich auf die Challenge vorzubereiten und unter anderem wird ihm gesagt das es eine Eichhörnchen Art gibt, welche als einziges Wesen mit dieser Schärfe sehr gut umgehen kann.
Daraufhin macht sich Garfield auf den Weg zur Challenge und wie die Challange ausgeht und wie es generell mit Garfield weitergeht könnt ihr dann, wie immer, gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Nun zum Fazit:
Zuerst einmal sei gesagt, das der Band sicher nicht der beste Band aus dem DCInk Imprint ist, jedoch ist es eine wunderbare und grundsolide Coming-of-age Story welche sehr gut unterhaltet und gerade Kami Garcia’s Erzählstil überzeugt wieder genauso wie auch schon im Raven Band.
Jedoch fehlt mir vielleicht das kleine Etwas welches den Band noch ein bisschen nach vorne bringen würde. Irgendwie kann ich es schwer beschreiben, aber er läßt mich etwas unbefriedigt mit diversen Fragen zurück. Was aber wiederum auch darauf hindeuten kann, dass wir in der Fortsetzung auch einiges an mehr Infos zu dieser Story bekommen.
Der Band ist, wie eigentlich alle DCInk Bände, unheimlich Einsteigerfreundlich und kann ganz einfach auch von allen anderen Bänden losgelöst gelesen werden.
Ich würde zum Schluß sagen, Beast Boy – Jetzt wird’s wild ist sicherlich nicht die große Offenbahrung wie diverse andere Bände aus der Reihe, aber er ist auf jedenfall eine sehr gut unterhaltende Lektüre.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

NERD.ICS LIEST…STRANGE ACADEMY 1

Nach einer längeren Blog-Pause meinerseits, werden jetzt wieder öfter Rezensionen und sonstige Artikel kommen. Dies bedeutet Nerd.Ics liest ab jetzt nicht nur mehr und produziert Podcast-Folgen (siehe Comic-Gequatsche auf Spotify, Deezer, iTunes und sonstigen) sondern ich schreibe auch wieder!

Und auch vom Stigler persönlich soll ich allen da draußen ausrichten, dass er bald wieder in schriftlicher Form auf diesem Blog erscheinen wird!

(c) Panini Comics

Im Marvel Universum wird ein Zauberschule gegründet auf die Wesen aus allen Universen und Dimensionen gehen! Klingt irgendwie nach Marvel-goes-Harry-Potter, macht aber unheimlich Laune und Lust auf mehr!

Kernfakten:

Titel: Strange Academy
Autor: Skottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Skottie Young als Autor immer etwas umstritten befindet sich hier in einer Storyline und Umgebung die, wie ich finde, perfekt zu seinem Schreibstil passt. Er kreiert eine Story rund um die Strange Academy die mich von Anfang an so richtig gecatcht hat.

(c) Panini Comics(c) Panini Comics


Nun zur Story:
Wer die aktuelle Dr. Strange Reihe liest, hat schon ein paar Anspielungen auf die Strange Academy mitbekommen und nun bekommen wir endlich die Story mit den Background-Infos dazu. Dr. Strange hat zusammen mit anderen Zauberern in New Orleans die Strange Academy gegründet, wie der Name schon sagt, eine Schule für Wesen mit magischen Fähigkeiten. Grund dafür ist, wie wir von Dr.Vodoo erfahren, das magische Ereignisse vermehrt im Universum vorkommen und es somit notwendig war eine Schule für angehende Zauberer zu gründen.
Soweit so gut, wir werden zu Beginn des Comics mit Emily Bright bekannt gemacht, einem jungen Mädchen, das einen Brief an Dr. Strange schreibt in dem sie ihm ihre Fähigkeiten beschreibt und gleichzeitig sehen wir sie wie sie in ihrem Alltag Magie einsetzt und ihren Hund nach einem Unfall wieder heilt.
Nachdem sie den Zorn eines Baumes auf sich zieht, taucht aus dem Nichts Zelma Stanton, eine Schülerin von Dr. Strange, auf und eilt Emily zur Hilfe.
Zelma berichtet Emily das sie an Dr. Strange’s Schule angenommen wurde und mit ihr nach New Orleans kommen kann.
Daraufhin werden wir mit auf ihren ersten Tag in der Academy genommen und lernen die anderen Schüler, sowie eine Auswahl der unterrichtenden Zauberer kennen.
Natürlich läuft in der Academy der Schulalltag nicht komplett nach Plan ab und diverse mehr oder weniger gefährliche Dinge passieren. Aber mehr dazu könnt ihr dann im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit:
Als aller erstes möchte ich gleich mal anmerken, das der Comic wunderschön gezeichnet ist und mich auch sehr stark an die Coming of Age Comics aus der PaninInk Reihe erinnert, in welcher er im übrigen auch perfekt reinpassen würde.
Skottie Young liefert hier für mich einen unheimlich schöne Story ab, welche mich von der ersten Seite weg so richtig gehooked hat und mich so richtig reingezogen hat. Das Tempo passte für mich bis zur letzten Seite und ich hab den Comic in einem Rutsch weggelesen. Auch der obligatorische Cliffhanger am Ende ist natürlich dabei und die Vorfreude auf Band 2 steigt dadurch nochmal um einiges.
Auch in Sachen Einsteigerfreundlichkeit, kann ich den Band nur wärmstens empfehlen, da man keine Vorkenntnisse benötigt und einfach drauf loslesen kann!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Der Worst Case ist da …

und das heißt simpel gesagt, dass der Blog bis auf weiteres pausiert. Der Grund ist ganz simpel: Nach vier Jahren bloggen habe ich einfach keine Lust mehr …

Das heißt aber nicht, dass der Blog für immer pausiert. Es gibt noch ein paar fertige Beiträge, die in der nächsten Zeit kommen werden und die nächsten zwei Comic-Gequatsche Folgen kommen auch noch.

Was die Zukunft von Superbros angeht, wird derzeit noch intern diskutiert und wir werden euch zeitnah darüber informieren.

Geplante große Specials, wie der Bat-May und Gruselween/Masters of Horror, sowie der Adventskalender kommen definitiv, wenngleich vielleicht nicht in der Form wie sie ursprünglich angedacht waren.

Die Beiträge von Nerd.Ics erscheinen weiterhin, aber ohne fixes Zeitfenster.

Kurz gesagt pausiert alles von DerStigler; Comic-Gequatsche & die Nerd.Ics Rubriken laufen weiter, während Superbros gerade im Gespräch ist.

Soweit ist alles Wichtige gesagt. Wenn ihr wollt, könnt ihr unseren Instagram Accounts folgen:

derstigler_

nerd.ics

felixneumaier

Ich bedanke mich bei allen Lesern für die langjährige Treue. Wir lesen uns definitiv wieder, aber jetzt brauche ich mal eine Pause. 4 Jahre bloggen wird ganz schön anstrengend und langsam will ich mich anderen Dingen zuwenden. Besonders der Audiobereich reizt.

Wir lesen, beziehungsweise hören uns beim nächsten Mal hier, oder auf einer anderen Plattform!

Nerd.Ics liest … Spider-Man: Cadaverous

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten:  140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Eine Vater-Sohn Story mit sehr viel Tiefgang, einer Teenager-Lovestory und geballter Spidey-Action.

Kernfakten:

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Vater und Sohn Abrams wagen sich an eine Spidey Alternativstory ran und spannenderweise ist die Vater-Sohn Beziehung auch ein großes Thema dieses Comics. Aber mehr dazu jetzt bei einem kurzen Überblick über den Inhalt.

(c) Panini Comics

Wir werden mitten in die Handlung geworfen und sehen ein vom Kampf gebeuteltes New York und einen ebenfalls vom Kampf gebeutelten Peter Parker, welcher von Mary Jane gefunden wird. Der Schurke Cadaverous hat offensichtlich New York angegriffen und Spidey hat sich ihm selbstlos entgegengeworfen. Während Peter und Mary quatschen greift Cadaverous erneut mit seinen Helfern an und Mary Jane wird tödlich verletzt, fällt in den Fluss runter, Peter kann sie zwar noch auffangen, aber schon im nächsten Panel, welches ihr Begräbnis zeigt, sehen wir das jede Hilfe zu spät war.

Was wir bei der Beerdigung auch sehen, ist ein kleiner rothaariger Junge, der eindeutig wie der Sohn von Mary Jane und Peter aussieht. Wir springen 12 Jahre weiter und sehen denselben Jungen als Teenager wie er seinen Alltag an einer Highschool begeht und dabei schon mal den Schul-Bully ordentlich vermöbelt. Sein Name ist Ben und er hat überdurchschnittliche Kräfte für einen Teenager. Nach der Prügelei und einer Standpauke vom Direktor wird er von seinem extra eingeflogenen Vater Peter Parker abgeholt. Wir erfahren das er eigentlich bei seiner Tante aufwächst und Peter damals nach dem Tod von Mary Jane abgehauen ist, um als Journalist in Krisengebieten zu arbeiten und auch das er beim Kampf mit Cadaverous eine Hand verloren hat.

Ben lernt beim Nachsitzen die rebellische Ito Faye kennen, verliebt sich in sie und zieht mit ihr verkleidet zum sprayen durch die Stadt. Da er kein Kostüm hatte, nahm er sich auf die schnelle, dass alte Spidey Kostüm seines Vaters und erregt sofort die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, da Spidey ja für mehr als 12 Jahre nicht mehr gesehen wurde. Wer wissen will, wie das Vater-Sohn-Verhältnis sich weiterentwickelt, welcher alte Schurke wieder auftaucht und ob Ben am Ende das Herz des Mädchens gewinnt, muss dann selber im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Mein Fazit kann hier eigentlich kurz und knapp ausfallen. Wir bekommen genau das, was im Infotext steht, nämlich eine wunderbare Alternativ-Story zum eigentlichen Spider-Man Kanon, eine Story mit einem unheimlich komplexen und gut geschriebenen Vater-Sohn Konflikt und immer noch genug Action, damit auch die Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Ein Band, den man auch getrost einem Einsteiger in die Hand drücken kann oder auch jemanden, der wenig mit Comics am Hut hat, da es einfach eine super solide Story ist, bei der man auch noch den wunderschönen Zeichenstil von Sara Pichelli hervorheben muss. Der Comic ist einfach wunderschön gezeichnet.

Raya und der letzte Drache | Review

Titel: Raya und der letzte Drache
Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Paul Briggs & Dean Wellins
Laufzeit: 107 Minuten
Release: 2021

Mit Raya und der letzte Drache macht Disney einiges anders, als man es bisher gewohnt war. Weg vom klassischen westlichen Fantasy. Kein Märchen, oder eine Erzählung und kein Gesang, obwohl letzteres sehr gut gepasst hätte. Trotz seiner erfrischenden Ansätze ist Raya und der letzte Drache kein Meisterwerk, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung der kommenden Disney-Animationsfilme!


Kernfakten vom letzten Drachen

Titel: Raya und der letzte Drache
Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Paul Briggs & Dean Wellins
Laufzeit: 107 Minuten
Release: 2021

500 Jahre vor Beginn der Handlung: Die Menschen des Landes Kumandra leben in Harmonie mit den Drachen, deren Magie die Natur beeinflusst. Eines Tages tauchen die finsteren Druun auf und bringen Schrecken über die Menschen indem sie sie versteinern. Die letzten Drachen bündeln ihre Kräfte und bannen die Gefahr durch die Druun, werden dadurch aber ebenfalls versteinert


6 Jahre vor Beginn der Handlung: Die Menschen leben in 5 Clans zusammen, welche die verschiedenen Gebiete von Kumandra umfassen. In der Region Herz steht der Tempel von Sisu, wo das gleichnamige Amulett ruht und das letzte Stück Drachenmagie ist. Der Vater von Raya ist der festen Überzeugung, dass alle Clans zusammenleben können und Kumandra als Nation erneut enstehen kann. Wegen eines unbedachten Fehlers von Raya zerbricht das Amulett von Sisu und die Druun kehren zurück.

Sechs Jahre später bereist Raya die Welt um die Bruchstücke von Sisu’s Amulett von den restlichen Clans zurückzufordern, um die Druun zu vertreiben und alle versteinerten Menschen zurück zu bringen. Dabei findet Raya den Drachen Sisu und zusammen mit einer Gruppe von Außenseitern begibt sich Raya auf die Quest ihre Welt zu retten …


Man merkt Raya und der letzte Drache den Willen an, mehr sein zu wollen als ein klassischer Disey-Film. Thematisch wie erzählerisch bedient sich der Film einer (für Disney) frischen Materie und geht mehr in Richtung Abenteuer/Fantasyfilm für junge Erwachsene, als ein klassischer Kinderfilm. Außerdem sieht man durchaus den Versuch düsterer und ernster sein zu wollen, was aber nicht konsequent durchgezogen wird.

Gleiches gilt für die Handlung. Diese ist wesentlich epischer angelegt, aber es mangelt an Tiefgang in der Welt und den Figuren, um sich über eine „Skizzierung“ zu erheben. Es sind viele lobenswerte Ansätze erkennbar, aber leider wird aus dem interessanten Grundmaterial nicht genug gemacht. Hier wäre wohl ein Zweiteiler besser gewesen, um die faszinierende Welt Kumandras so auszuarbeiten, wie sie es verdient hätte. Als Gegenpart zu den drei weiblichen Hauptfiguren, hätte eine storyrelevante männliche Figur nicht geschadet. Eine ähnliche Konstellation wie in Vaiana hätte dem Kader an Hauptfiguren für etwas mehr Varianz gut getan.

Okay, genug Genörgel darüber was man an der Story verbessern könnte. Eine Stärke von Raya und der letzte Drache, welche sich nicht von der Hand weisen lässt, ist der Look des Films. Die verschiedenen Regionen und Clans sind unterschiedlichen Völkern Asiens zugeordnet, was viel Abwechslung für das Auge bietet. Auch technisch ist der Film über jede Kritik erhaben und beweist die hohe Qualität von Disney’s Animationstechnik.

Im Gegensatz zu den Live-Action Remakes (bis auf Ausnahmen), kommt Raya und der letzte Drache mit einer hochwertigen deutschen Synchronisation des Weges, aber auch der Soundtrack gefällt durch epische sowie klassische Stücke. Was mir bei Raya und der letzte Drache aber fehlt, ist der EINE Song, welcher untrennbar mit dem Film verbunden ist. Ein hervorragender Soundtrack ist toll, aber jeder Disney-Film braucht meiner Meinung nach den einen prägenden Song, den man in Dauerschleife abseits des Films hört. Sowas fehlt Raya und der letzte Drache, was sehr schade ist.


Alles in allem, macht Raya und der letzte Drache viel richtig und traut sich neue Wege zu beschreiten, aber die erhoffte Weiterentwicklung der Disney-Animationsfilme bleibt leider aus. Man geht mit diesem Film einen Schritt in die richtige Richtung, aber leider nicht weit genug und das ist sehr schade. Raya und der letzte Drache hat sich ein sehenswert definitiv verdient aber der erhoffte moderne Klassiker blieb leider aus.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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