Gedanken von A bis Z … B wie Batman von Scott Snyder

Achja Batman, die alte Fledermaus ist inzwischen über 75 Jahre alt und hat uns mit unzähligen spannenden Geschichten beglückt. Sei es nun „The long Halloween“, „Knightfall“ oder „The dark Knight returns“, es gibt sehr viele lesenswerte Geschichten um den dunklen Ritter. Es ist nun drei Jahre her seit ich, im Zuge des New 52 Reboot, wieder mit dem lesen von Comics begonnen (Von Marvel hat mich damals nur Deadpool by Daniel Way interessiert und dazu kommt auch mal was.).

Neben Catwoman, Nightwing, Batgirl und Red Hood & the Outlaws (alles sehr gute Serien wobei nur die Red Hood Comicreihe eine große Schwäche hat, Stichwort Sexismus) gehörte auch Batman zum Anfang meiner neuen Comicsammlung.

Die Handlung stammt aus der Feder von Scott Snyder (American Vampire, Swamp Thing) während Greg Capullo (X-Force, Spawn) für die Zeichnungen verantwortlich ist. Die Serie erschien im monatlichen Rhythmus, von November 2011 bis Juli 2016, und brachte es auf insgesamt 57 Ausgaben. Bevor ihr hier zu lesen beginnt, spreche ich eine ausdrückliche Spoilerwarnung aus. Ich werde versuchen so wenig wie möglich zu verraten aber einige Spoiler werden sich nicht vermeiden lassen.

Batman Vol. 2 umfasst mehrere Handlungsbögen von denen manche besser und mal schlechter sind. Den Auftakt bildet der Zweiteiler Court of the Owls und Night of Owls. In diesem Arc muss sich der dunkle Ritter mit einer Organisation, die als „Rat der Eulen“ bekannt ist, messen.

Diese Organisation beherrscht Gotham seit Jahrzehnten aus dem Schatten heraus wird allgemein jedoch für einen Mythos gehalten. Nachdem Batman entdeckt dass die Organisation wirklich existiert startet der Rat einen Großangriff mithilfe der Talons, die hauseigenen Assassinen des Rates, um Gotham zurückzuerobern. Batman und seine Verbündeten müssen an ihre Grenzen gehen um Gotham zu retten.

Der Nächste Handlungsbogen ist „Death of the Family“. Nach einem Jahr der Abwesenheit kehrt der Joker nach Gotham zurück um Batman wieder stark zu machen. Sein Plan ist es alle Verbündeten von des dunklen Ritters zu ermorden also Robin, Red Robin, Red Hood, Batgirl, Nightwing und Alfred.

Was mich fasziniert ist die Darstellung des Jokers. Er ist nun ein komplettes Monster ohne Gesicht und er hat wirklich kein Gesicht mehr. Dieses ließ er sich abschneiden um daraus eine Maske zu machen. Das ist nicht nur krank sondern, auch ziemlich unheimlich. Sein Hang zum Massenmord bleibt weiterhin erhalten. So überfällt der Clownprinz des Verbrechens bei seiner Rückkehr das GCPD und tötet neunzehn Polizisten.

Wie bereits im ersten Handlungsbogen ist auch Death of the Family mit den anderen Comicreihen, um die Mitglieder der Bat-Familie, verknüpft.

Also nächstes kommt Batman: Zero Year in dem die Herkunftsgeschichte von Batman neu erzählt wird und mit dieser Geschichte bin ich nie wirklich warm geworden. Es werden zwar Elemente aus Frank Millers Batman Year One übernommen jedoch wird auch vieles neu erzählt/interpretiert. Es gibt auch Verknüpfungen mit anderen Year Zero Geschichten wie sie in beispielsweise Green Lantern, Batwoman, Superman erzählt werden aber im Allgemeinen hat mir dieser Arc am wenigsten zugesagt.

Bevor wir zur nächsten großen Geschichte kommen gibt es erstmals die Abenteuer die zwischen den großen Handlungsbögen spielen. Diese werden im Paperback „Graveyard Shift“ zusammengefasst und erzählen zum Beispiel davon wie Batman das Arkham Asylum infiltrieren muss. Auch der Schurke Clayface taucht auf und will überwunden werden.

Langsam nähern wir uns dem Finale. Die nächste große Storyline trägt den Namen „Endgame“ und behandelt die finale Konfrontation von Batman und dem Joker, der obwohl es so schien, am Ende von „Death of the Family“ doch nicht gestorben ist.

Ich muss sagen das Endgame gemeinsam mit Death of the Family und Court/Night of the Owls die beste Geschichte aus der Feder von Scott Snyder ist. Hier haben wir erneut eine neue Darstellung des Jokers. Er ist immer noch dieses Monster jedoch wieder mit Gesicht und seinem wohl teuflischsten Plan. Zuerst infiziert er die Justice League mit einem Joker-Toxin damit diese gegen Batman kämpfen was ziemlich brutal ist und nicht gut für die alte Fledermaus ausgeht.

Danach startet der Joker einen großflächigen Angriff mit seinem Giftgas auf Gotham und entfesselt das reine Chaos. Die Opfer des Gases sehen fast so aus wie der Joker und sind extrem aggressiv. Batman, der den Kampf mit der Justice League überlebt hat, muss nun alles daran setzten Joker aufzuhalten. Im finalen Kampf sterben sowohl Bruce Wayne als auch der Joker und eine neue Person nimmt die Rolle des dunklen Ritters an. Polizeichef James Gordon.

Dieser bekommt es, in Superheavy, auch gleich mit seinem ersten Feind zu tun. Ein gewisser Mr. Bloom tyrannisiert Gotham City. Zum Glück hat sich Gordon ein paar Muskeln antrainiert und eine High-Tech Kampfrüstung bekommen. Zur gleichen Zeit stellt sich heraus das Bruce Wayne noch lebt jedoch keine Erinnerungen an sein früheres Leben als Batman. Mithilfe von Alfred, Duke Thomas & einer Maschine erlangt Bruce seine Erinnerungen zurück. Zusammen mit Gordon treten die beiden dunklen Ritter gegen Mr. Bloom an.

Wie dieser Kampf ausgeht und was im Epilog passiert müsst ihr jedoch selbst nachlesen da ich nun bereits genug von der Grundhandlung der Serie erzählt habe.

Abschließend noch ein paar Worte zum Zeichenstil. Dieser gefällt mir außerordentlich gut. Die Figuren sind sehr detailliert gezeichnet und haben diesen ganz eigenen Look den ich vorher noch nicht gesehen habe. Besonders den Joker finde ich sehr gelungen. Im Zusammenspiel mit den sehr guten Ideen von Snyder ist Batman Vol. 2 eine der besten Comicreihen die ich bisher gelesen habe und ich freue mich bereits auf Snyders neues Projekt, „All-Star Batman“ sowie die neuen DC-Comics die ab Jänner 2017 erscheinen.

Beim nächsten mal wird es sehr gruselig. Bis dahin alles gute.

Zum Schluss noch eine kleine Auswahl an Beispielen für den tollen Stil von Greg Capullo und unter folgenden Links findet ihr noch andere Reviews zum Thema DC & Comicverfilmungen:

Filmereview #2 Justice League vs Teen Titans

Filmreview #4 Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows

Filmreview #6 Suicide Squad

Filmreview #9: Deadpool

Filmreview #10 A: Dr. Strange von Paxton

Filmreview #10 B: Dr. Strange von Felix Neumaier

Kritik: Doctor Strange

Ghostbusters (2016) | Review [Autor: Felix Neumaier]

Handlung: langweilige Handlung mit gelungenem Ende

 

Dr. Erin Gilbert (Kristen Wiig) und Dr. Abby Yates (Melissa McCarthy) sind Freundinnen seit Kindheitstagen, sie interessieren sich für Paranormales und haben gemeinsam ein Sachbuch über paranormale Aktivitäten verfasst. Während Abby Yates ihrem Glauben treu blieb, kehrte Erin ihrer Freundin wie auch Ihrer Theorien den Rücken. Mehrere Jahre sind vergangen und Erin Gilbert steht kurz davor, einen Lehrstuhl an der Columbia University von New York angeboten zu bekommen. Doch als plötzlich ihr Buch im Internet auftaucht droht dies, ihren Ruf als seriöse Wissenschaftlerin zu zerstören. Voller Wut konfrontiert sie Abby, die mittlerweile gemeinsam mit der witzigen wie genialen Nuklearingenieurin Holtzmann (Kate McKinnon) das Paranormale erforscht und offenbar kurz vor einem Durchbruch steht. Wie das Schicksal es so will, kommt dieser mit der Ankunft der mittlerweile skeptischen Erin. Nach einer hautnahen (und schleimigen) Begegnung mit einem Geist, glauben die drei an die größte Entdeckung ihres Lebens. Zu blöd, dass der Rest der Welt sie für Schwindler hält. Um es allen zu beweisen, müssen sie einen Geist einfangen. Dazu gründen sie das Institut für metaphysische Untersuchungen und gehen gemeinsam mit der U-Bahn-Angestellten Patty (Leslie Jones), ihres Zeichens Expertin für New Yorker Geschichte, auf Geisterjagd.

Ich hatte mir einiges erhofft von Ghostbusters jedoch ist die Handlung so langweilig erzählt dass ich mich durch die zweite Hälfte wahrhaftig durchquälen musste. Er war auch nicht wirklich witzig, manche Gags wollten einfach nicht zünden, jedoch wenn Chris Hemsworth als Kevin auftaucht wird’s witzig, allerdings hatte er leider etwas zu wenig Screen time. Am besten gefallen hat mir der final Act des Films wo er dann auch etwas in Fahrt kam.

 

Cast: nicht die beste Leistung aber OK

Die Schauspieler im Film haben gute Arbeit geleistet jedoch war es nicht gerade eine Glanzleistung da Melissa McCarthy im Film eine etwas ernstere Dame spielt und das nehme ich ihr irgendwie nicht ganz ab.

Am besten gefallen haben mir Chris Hemsworth als Kevin und Kate McKinnon als Holtzmann da die beiden die meisten Lacher hatten und das auch gut gespielt haben sie brachten etwas mehr Abwechslung in Ihre Rollen und waren nicht so eintönig wie manch andere Charaktere.

 

Effekte & Technik: schönes Bild und Geisterdesign

Ich habe den Film in 3D auf Blu Ray gesehen, sie hat ein schönes Bild einen sauberen Ton und ein gelungenes 3D. Das Besondere an dem 3D war das Frame break bei dem einige Effekte aus dem Film über die schwarzen Balken am TV ragten und so für gute Pop Outs sorgte. Das Design der Geister hat mir gut gefallen es war individuell und abwechslungsreich. Alles in allem hat mir die Technik im Film am besten gefallen.

 

Soundtrack & Synchronisation: Typisches Theme kein richtiger Soundtrack

Ein richtiger Soundtrack existiert in dem Film irgendwie überhaupt nicht und wenn dann läuft der typische Ghostbusters Titelsong welcher hier im Film neu gesungen von den Fall Out Boys verwendet wurde. Der Track hat mir zu Beginn an nicht so gefallen wurde aber besser nachdem man ihn dann ein paar Mal gehört hat.

An der deutschen Synchronisation gibt es nichts zu meckern da wurde saubere Arbeit geleistet

 

Fazit

Nach dem ersten Trailer habe ich mich richtig auf den Film gefreut, doch ich wurde leider ein kleines bisschen enttäuscht. Die Handlung ist zu langatmig, der Film ist nur selten lustig und es gibt keinen richtigen Soundtrack. Allerdings Punktet der Film in Sachen Technik und mit einem ganz guten Cast.

 

Wertung:

Handlung: • •

Cast: • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 13 von 20 Punkten

Note: Mittelmaß

 

Filmdaten:

Orginaltitel: Ghostbusters

Deutscher Titel: Ghostbusters

Produktionsland: USA

Orginalsprache: Englisch

Laufzeit: 117 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Gedanken von A bis Z … A wie Assassins Creed

Herzlich willkommen zu Gedanken von A bis Z, einer sechsundzwanzigteiligen Rubrik, in der ich verschiedene Themen in einem kurzen Beitrag behandle. Viel Spaß mit Ausgabe A.

Ich spreche an dieser Stelle eine Spoilerwarnung aus für jene, die diese Reihe noch nicht gespielt haben.


Assassins Creed ist ein Franchise von Ubisoft dass Videospiele, Comics, Romane sowie einige Filme (Zwei Kurzfilme und einen bald erscheinenden Kinofilm). Heute soll es mir jedoch nur um die Videospiele gehen, da dass komplette Franchise den Rahmen dieser Rubrik sprengen würde.

Die grundlegende Handlung von Assassins Creed dreht sich um den Krieg zwischen Assassinen & Templern um den sogenannten Edenapfel und andere Artefakte. Die Templer versprechen sich von diesen Artefakten die Möglichkeit, eine Welt nach ihrem Willen zu errichten. Die Assassinen wollen genau dies verhindern, da diese den Menschen ihre Freiheit lassen wollen. Wer von diesen beiden Parteien nun im Recht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden, ich würde keiner von beiden Parteien recht geben, da diese nur Extreme kennen.

In den ersten fünf Teilen der Hauptreihe (Assassins Creed Teil I, II, Brotherhood, Revelations & Teil III) gibt es zwei Erzählebenen.

Zum einem verfolgt der Spieler das Leben des Barkeepers Desmond Miles, welcher vom Konzern Abstero, eine moderne Templerorganisation, entführt wird und einem Verfahren unterworfen wird, in dem er mittels des Animus (eine Art Computer), die genetischen Vorfahren eines seiner Vorfahren durchleben soll. Dadurch erhofft sich der Wissenschaftler Professor Warren Vidic, der Leiter des Projekts, die restlichen Edensplitter zu finden, damit die Templer die Gedanken von jedem Lebewesen beherrschen können.

Zum anderen verfolgt man die verschiedenen Ahnen von Desmond Miles. Bei diesen Ahnen handelt es sich um diverse Assassinen, deren Ziel es ist, die Verschwörungen des Templer-Ordens zu verhindern und selbigen zu bekämpfen. Oft fließen persönliche Konflikte und Motive (meist Rache) in den Kampf des jeweiligen Assassinen mit ein.

Der Spieler schlüpft in der „Desmond Miles-Saga“ in die Rolle von folgenden Assassinen:

  • Altair Ibn-La’Ahad (Assassins Creed I sowie die Ableger Altair’s Chronicles & Bloodlines)
  • Ezio Auditore da Firenze (Assassins Creed II, Brotherhood, Revelations & der Ableger Discovery)
  • Connor (Assassins Creed III)

Während es in den oben genannten Spielen immer klar ist, dass man Desmond spielt, ist dass ab Teil IV, genannt Black Flag, nicht mehr möglich zu sagen, da die Abschnitte in der Gegenwart von der Dritten in die Ego-Ansicht gewechselt sind.

Ab diesem Teil beginnt auch mein größtes Problem mit diesem Franchise. Die Abschnitte in der Gegenwart waren immer ein fester Teil der Geschichte. Ab Black Flag werden diese jedoch nach & nach eliminiert, bis sie schließlich gar nicht mehr vorkommen oder komplett belanglos wurden.

Außerdem laufen auch die Geschichten immer nach dem gleichen Schema ab. Eine typische Geschichte um Rache, ein paar persönliche Konflikte und einigen Wendungen. Einzige Ausnahme bildet der Ableger Assassins Creed Rogue, wo man in die Rolle eines Templers übernimmt.


Abschließend muss ich Assassins Creed für sein kreatives Setting loben da durch den Animus so gut, wie jede Epoche möglich ist. Von den Kreuzzügen im heiligen über das Italien der Renaissance bis hin zur Industrielilien Revolution war so ziemlich alles dabei was spannend ist. Sogar in die Oktoberrevolution konnte man mit dem Ableger AC Chronicles: Russia eintauchen.

Jedoch ist dieses Franchise nicht frei von Kritik, neben der immer dünner werdenden Abschnitte in der Gegenwart hat sich die Reihe irgendwo zwischen Ideenlosigkeit und auf der Stelle treten festgefahren. Ich bin sehr froh, dass dieses Jahr kein weiterer Hauptteil der Reihe erscheint und hoffe das Ubsioft mit dem kommenden Assassins Creed wieder frischen in die Reihe bringt.


Das war’s von meiner Seite. Beim nächsten mal dreht sich in dieser Reihe alles um eine Comicreihe.

BFG: Sophie & Der Riese von [Autor: Felix Neumaier]

Handlung: Schön erzähltes Märchen mit Längen

Die kleine Sophie lebt in einem Waisenhaus, dort kann sie nicht gut schlafen und wird wach rechtzeitig zur Geisterstunde um 3 Uhr nachts. Sie kroch aus Ihrem Bett und blickte hinter dem Vorhang auf die Straße hinunter und traute ihren Augen nicht als sie plötzlich einen Riesen erblickte welcher sie packte und mitnahm ins Land der Riesen. Im Land der Riesen müssen sich Sophie und der BFG Big Friendly Giant nun zusammen stark machen um ein paar gemeine menschenfressende Riesen von der Insel zu vertreiben.

Die Geschichte ist schön märchenhaft erzählt, sie ist lustig und hat mega sympathische Charaktere jedoch ist sie an manchen Stellen etwas langatmig trotzdem macht sie Spaß und ist ein perfekter Film für die ganze Familie jetzt zur Weihnachtszeit.

 

Cast: Sophie und der Voicecast überzeugt

Am besten gefallen hat mir die 12-jährige Sophie gespielt von Ruby Barnhill sie spielt ihre Rolle großartig und ist zuckersüß.

Auch der Voicecast hat mir gut gefallen aber natürlich sticht da Mark Rylance (im deutschen gesprochen von Stefan Kurt) als Big Friendly Giant besonders heraus welcher auch saubere Arbeit geleistet hat.

 

Effekte & Technik: Schönes Bild und sauberer Ton

Ich habe den Film auf Blu-Ray gesehen, sie hat ein schönes Bild und einen schönen sauberen Ton zum Film also zu den Riesen kann ich sagen dass da die Animatoren gute detailreiche Arbeit geleistet haben mit viel Liebe zum Detail. Es gibt den Film auch auf 3D Blu-Ray jedoch kann ich zu dem 3D leider nichts sagen weil ich ihn nur in 2D gesehen habe.

 

Synchronisation & Sound: Ordentlicher Soundtrack jedoch ohne Track der im Ohr bleibt!

Die Deutsche Synchronisation weiß zu gefallen wie bereits oben genannt spricht Mark Rylance den BFG in Englisch wozu ich nicht viel sagen kann da ich den Film in Deutsch geschaut habe. Im deutschen wird der BFG von Stefan Kurt gesprochen und ist auf jeden Fall eine der besten Leistungen in diesem Jahr. Er hat eine sanfte gemütliche Stimme der man gerne noch mehr lauschen würde.

Der Soundtrack ist ordentlich er hat gute Tracks jedoch fehlt mir einer der im Ohr bleibt. Er ist alles in allem mit den Längen im Film einer der größten Kritikpunkte im Film.

 

Fazit

BFG Sophie & Der Riese ist ein schön erzählter Film für die ganze Familie mit ein paar Längen zwischendurch und ein Soundtrack der mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat. Dennoch macht er Spaß und ist perfekt für einen kalten Sonntagnachmittag jetzt in der Weihnachtszeit.

 

Wertung

 

Handlung: • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 16 von 20 Punkten

Note: Empfehlenswert

Filmdaten:
Originaltitel: BFG Big Friendly Giant
Deutscher Titel: BFG Sophie & Der Riese
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Laufzeit: 117 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

 

 

Underworld Blood Wars | Review

 


Underworld Blood Wars ist der fünfte Teil des gleichnamigen Franchises und knüpft an seinen Vorgänger Underworld Awakening an. Regie führte Anna Foerster, welche bereits an Filmen wie Godzilla (1998) und Pitch Black (2000) mitgewirkt hat.

Heldin des Films ist, wie bereits in den Vorgängern außer Aufstand der Lykaner, die Todeshändlerlin Selene (gespielt von Kate Beckinsale). Nach den Ereignissen von Awakening hat sich die Welt verändert. Die Menschen wissen nun über die Existenz von Vampiren & Werwölfen und beginnen einen gnadenlosen Vernichtungskrieg gegen beide Spezies.

Währenddessen spitzt sich der Krieg zwischen Vampiren & Lykanern (so der Name der Werwölfe) immer weiter zu. Beide Seiten vermuten den Schlüssel zum Sieg im Blut von Selenes Tochter Eve, da sie ein Hybrid aus Vampir und Werwolf ist.  Beide Seiten vermuten, dass Selene weiß, wo ihre Tochter ist, was durchaus nachvollziehbar ist.

Marius (Tobias Menzies), der Anführer der Werwölfe, plant mithilfe des Blutes der Hybridin die ultimative Waffe gegen die Vampire zu erschaffen während Vampire das gleiche versuchen nur im Bezug auf die Lykaner.

Die Handlung dreht sich um die finale (?) Schlacht zwischen Vampiren und Lykanern, welche sich den ganzen Film über anbahnt. Neben diesem Strang gibt es noch einige weitere Handlungsstränge, welche die Intrigen innerhalb des Vampirordens thematisieren, die Suche von Selene & ihrem Gefährten David (Theo James) nach einer Zuflucht oder die Vergangenheit von David beleuchten.

Auch wenn mir die Handlung im großen & ganzen sehr gut gefällt muss ich dennoch Kritik anbringen. Mir kam es immer wieder so vor, als ob die Macher des Films zwei Konzepte für eine Geschichte hatten und diese unbedingt zusammenquetschen wollten. Weniger Handlungsstränge hätten dem Film durchaus gut getan, besonders da der Film „nur“ etwas über 90 Minuten lang ist.


Die größte Stärke des Films ist ganz klar der Cast des Films. Kate Beckinsale spielt wiedermal ihre Rolle als Todeshändlerin Selene wunderbar. Inzwischen ist unsere Heldin dem, ewigen, kämpfen überdrüssig und sie ist durchaus bereit ihr Leben zu opfern, um den Krieg endlich zu beenden.

David (Theo James) ist ein sympathischer Sidekick der Selene liebt und alles für sie tun würde da er ihr sein Leben verdankt. Unterstützt wird David dabei von seinem Vater Tywin Lennister, ich meine natürlich Thomas (Charles Dance), welcher den wohl edelsten & erhabensten Vampir der gesamten Filmreihe spielt. Okay Charles Dance wirkt immer edel, egal in welcher Rolle.

Natürlich dürfen auch die Bösewichte nicht zu kurz kommen. Zum einen haben wir Marius, gespielt von Tobias Menzies, als Anführer der Lykaner und die intrigante Vampirin Semira, gespielt von Lara Pulver. Was soll ich sagen? Beide spielen ihre Rollen sehr gut und überzeugend, wobei mir Semira als Antagonistin etwas besser gefallen hat, da sie unglaublich kalt ist und jeden töten würde, um ihre Ziele zu erreichen. Es hat dem Film auf jeden Fall gut getan, fast nur britische Schauspieler zu casten.


Die Synchronisation ist auf jeden Fall recht gut gelungen. Viele der Schauspieler haben ihre bekannten Sprecher und auch die Nebenrollen wurden sehr gut vertont. Ich stehe deutschen Synchronfassungen oft skeptisch gegenüber, jedoch freue ich mich immer über eine positive Überraschung.

Der Soundtrack ist, wie man es von der Reihe gewohnt ist sehr stimmig, jedoch muss ich an der Soundabmischung Kritik anbringen.

Ich weiß, nicht ob es am Kino lag, oder am Film aber der Film war phasenweise viel zu laut. Klar man geht ins Kino wegen der Soundkulisse aber das Geschreie in diesem Film war mir einfach zu viel.


Die Kämpfe im Film haben ein schnelles Tempo und sind sehr gut choreografiert. Besonders die Schwertkämpfe sind sehr schnell, brutal und erinnern mich etwas an Eastern aus China. Neben Schwertkämpfen dürfen natürlich auch Faustkämpfe nicht fehlen, die ebenfalls ein hohes Tempo haben aber nicht so beeindruckend sind.

Die meisten Auseinandersetzungen zwischen Vampiren & Lykanern werden jedoch mit Schusswaffen ausgetragen, zumindest solange bis sich die Werwölfe verwandeln, was ich sehr schade finde. Gerade dieser Film wäre die perfekte Gelegenheit gewesen brutale Nahkämpfe zwischen den beiden Spezies zu sehen. Aber man kann nicht alles haben.

Die Qualität der Effekte schwankt von ganz gut bis zu peinlich. Besonders die Werwölfe sehen einzeln ganz schick aus aber sobald man mehr als einen Lykaner sieht merkt man, dass das CGI nicht ganz optimal gelungen ist. Bei den Vampiren merkt man kaum eine Veränderung, außer wenn ihre Augen lustig leuchten. Am schlimmsten hat es jedoch das 3D erwischt, der Film verfügt über keinen nennenswerten 3D Effekt der so eine Fassung rechtfertigen würde. Selbst die Blut- & Gewalteffekte sehen zwar gut aus, aber das tun sie auch ohne 3D.


Ich weiß nicht, wie ich Underworld Blood Wars bewerten soll. Ich kann den Film jenen empfehlen, die, die restliche Filmreihe mögen und noch nicht davon angeödet sind. Klar auch der fünfte Underwolrd Film hat seine Probleme, aber dennoch hatte ich meinen Spaß mit Blood Wars und bin gespannt, was im sechsten Teil passieren wird.


Wertung:
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • •
14/20 Punkten – Note: Mittelmaß
Filmdaten:
Orginaltitel: Underworld Blood Wars
Deutscher Titel: Underworld Blood Wars
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

Final Fantasy Type 0 HD | Review

Ich habe mich sehr lange auf Final Fantasy Type-0 HD gefreut. Schließlich hat dieses Spiel Japan nie verlassen, zumindest bis zum März 2015 als Square Enix dieses Spiel endlich bei uns veröffentlichte. Meine Freude war groß jedoch wich sie relativ schnell einer gewissen Enttäuschung und warum das so war erfahrt ihr jetzt.

Ein Weltkrieg aber keine Kriegshelden

Bevor ich zu der eigentlichen Geschichte komme, gibt es noch ein paar Worte zur Fabula Nova Crystallis. Das ist ein Sammelbegriff für mehrere Spiele, die zwar nicht in der gleichen Welt sich aber denselben mythologischen Hintergrund teilen. So spielt der Mythos um die Kristalle immer eine zentrale Rolle. Weitere wiederkehrende Personen sind die Götterwesen Etro & Bhunivelze sowie die Fal’Cie (übernatürliche Wesen) und die L’Cie (Auserwählte der Fal’Cie).

Ich halte die Fabula Nova Crystallis für eine recht gute Idee jedoch wurde diese leider nie wirklich konsequent umgesetzt.

FF Type 0 HD spielt in der Orience. Die vier großen Nationen dieser Welt führen einen erbitterten Krieg um die Herrschaft über die alles bestimmenden Kristalle zu erlangen. Inmitten dieser Kriegswirren rückt eine Klasse einer Militärakademie in den Vordergrund.

Die sogenannte Klasse 0 ist eine Ansammlung von 12, später 14, Kadetten, die bedingt durch ihre synthetische Herkunft und ihre spezielle Ausbildung nicht nur im Kampf Großartiges leisten kann, sondern auch immun gegen die vom Feind eingesetzten Magierstörer sind.

 

Die Handlung behandelt empfindliche Themen wie die Vergänglichkeit des Lebens, der Tod und seine Auswirkungen auf die Hinterbliebenen sowie die Folgen des Krieges für Jugendliche und die Suche nach der eigenen Identität. Was ich positiv anmerken muss ist, dass Square schonungslos mit diesen Themen umgeht und den Krieg in seiner ganzen Härte zeigt. Dabei fließt auch Blut und sogar ein süßer Chocobo stirbt qualvoll. Dies ist für Final Fantasy sehr ungewöhnlich aber erfrischend für die Reihe.

Jetzt kommt mein großer Kritikpunkt. Das Spiel besitzt 14 Hauptfiguren und mir ist jede davon egal. Ich konnte im Laufe des Spiels zu keinem Charakter eine emotionale Bindung aufbauen. Ein ähnliches Problem hatte ich auch mit Halo 5. Zu keiner der acht Hauptfiguren konnte ich eine emotionale Bindung aufbauen, weil einfach keine Figur einen wirklichen Charakter hat. Das Gleiche gilt auch für die Kadetten der Klasse 0. Da können die Junges & Mädels noch so viel Philosophieren und darüber sprechen dass sie sich nicht an die Gefallenen erinnern dürfen weil sie für den Krieg eine klaren Kopf bewahren müssen.

Ja es ist tragisch aber für mich wirkt es nur wie ein Mittel zu Zweck um zu kaschieren das eigentlich keiner der Kadetten eine wirkliche Persönlichkeit besitzt.

Die grundlegende Geschichte ist sehr spannend und man spürt die globalen Auswirkungen des Krieges tatsächlich. Auch die Erzählstruktur ist gelungen. Jedoch fallen die Charaktere komplett aus der Reihe und tragen kaum etwas zur Entwicklung der Geschichte bei. Das Gleiche gilt auch für die Nebencharaktere, die finde ich eigentlich alle unsympathisch und nicht gerade hilfreich um das Spiel zu mögen. Geschichte & Inszenierung TOP – Charaktere FLOP.

Schnelles und erfrischend neues Gameplay

Das Spiel verwendet ein Echtzeit-Kampfsystem, eine richtige Seltenheit in der Reihe. Dabei fällt positiv, auf dass, sich die Charaktere sehr unterschiedlich spielen, was Durchschlagskraft, Dynamik & Effektivität gegen bestimmte Gegnertypen angeht. Wenn unsere „Helden“ schon so keine wirkliche Persönlichkeit haben so unterscheiden sie sich durch ihre Waffen, passend zur Kriegsthematik.

Gekämpft wird in einer Dreiergruppe, welche man sich vor jeder Mission frei zusammenstellen kann. Dabei sind einige Dingen zu beachten. Zum einen sollte auf eine ausgewogene Gruppe geachtet werden, was Nah- und Fernkämpfer angeht, um so auf die verschiedenen Gegnertypen vorbereitet zu sein. Zum anderen fällt, auf das Charaktere mit Katana, Speer, Kettenpreische & Langschwert gerade auf höheren Stufen um einiges mächtiger wirken als ihre Kollegen mit Fernkampfwaffen. Dieser Schnitzer im Balancing sorgt dafür, dass man im späteren Spielverlauf irgendwann nur mehr die Nahkämpfer nutzen wird.

 

Jedoch kann man die zur Verfügung stehenden Angriffsmöglichkeiten nach eigenen Vorlieben anpassen. Neben dem Standardangriff, der zu einer längeren Kombo aufgebaut werden kann, gibt es ein reichhaltiges Arsenal an offensiven & defensiven Fähigkeiten, Spezialangriffen & Zaubern. Euer bester Freund wird jedoch die Ausweichrolle sein, um feindlichen Attacken auszuweichen. Neben dieser Rolle sind Timing & dass beobachten von Angriffsmustern im Kampf äußerst wichtig.

In bestimmten Momenten sind Feinde entweder besonders empfindlich oder können mit einem kritischen Treffer sofort erledigt werden, egal wie viele Lebenspunkte sie noch haben.

Das Ausnutzen dieses kleinen Fensters macht einen großen Reiz des Kampfes aus, jedoch sind damit zwei kleine Probleme verbunden.

Zum einen nutzten die KI-Gefährten dieses Zeitfenster selten bis gar nicht, obwohl die KI im Spiel sehr gut funktioniert und zum anderen werden so ein großteil der Kämpfe zur reinen Routine und sind oftmals in wenigen Sekunden gewonnen. Einzige Ausnahme bilden die Bossgegner, die zeitweise echt knackig sein können. Jedoch werden vor jedem Boss in fairen Abständen manuelle Speicherpunkte platziert. Allgemein ist Type 0 HD jedoch eines der leichteren Final Fantasy Spiele.

Wem der Kampf dennoch zu schwer ist, nutzt die Spezialattacke des Teams, zb die Beschwörung einer Ester, jedoch fordert dies das Leben des Beschwörers. Im Kampf kann man sich außerdem noch speziellen Herausforderungen stellen welche einem Boni im Kampf bieten oder das Leben fordern, wenn man scheitert. Dies sorgt für zusätzliche Spannung.

Abseits der schier endlosen Schlachten kann man sich die Freizeit (sowas gibt’s im Krieg auch) mit Gesprächen, Shoppingtouren, Nebenquests, der Chocobo-Zucht und Ausflügen ins wirklich karge Umland vertreiben. Fast all diese Aktionen verkürzen eure Freizeit, bis man wieder zur nächsten Mission ausrücken muss. Das halte ich für eine gute Idee, da man sich so genau überlegt was man noch machen will.

Altlasten der Handheld-Vergangenheit

Die Akademie als Knotenpunkt des Spiels und die vierzehn Kadetten haben den Sprung auf die große Konsole recht gut geschafft sind jedoch auf einem Stand stehen geblieben, der dem Ende der PS3/Xbox 360-Ära sehr nahe kommt.

Der Rest des Spiels hat das eher weniger gut geschafft. Fangen wir mit den Nebenfiguren an. Mit schwacher bis nicht vorhandener Mimik ausgestattet und sehr groben Kleidungstexturen werden hier die Wurzeln als PSP-Spiel deutlich sichtbar. Die Oberwelt setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf. Irgendwo zwischen Final Fantasy VIII & IX sieht die Oberwelt sehr trist aus und es tötet den Spielspaß ziemlich schnell ab, durch diese langweilige Ödnis zu laufen.

Was ich positiv Erwähnen muss, sind die Videosequenzen. Diese sehen zwar nicht sehr zeitgemäß aus, es gibt definitiv Luft nach oben, sind aber sehr gut inszeniert. Gerade was gewisse Filtereffekte angeht, wirken die Szenen oft etwas überladen. So ist die Introsequenz phasenweise in einen Goldton gehaucht.

Ich muss Square dennoch loben, dass sie dieses Spiel von einem Handheld auf eine große Konsole gebracht haben. Ja das ist nicht zu hundert Prozent ideal gelungen aber in einigen Aspekten sieht das Spiel recht gut aus.

Auch die akustische Seite hat ihre Probleme

Der Soundtrack ist sehr gut. Die verschiedenen Musikstücke passen sehr gut zu den einzelnen Momenten im Spiel. Besonders die Themen welche in den Kämpfen verwendet sind sehr episch und geben den Schlachten die richtige Atmosphäre, wenn es schon die Grafik nicht, so wirklich schafft.

Mein Highlight ist jedoch das Oberweltthema. Dieses Musikstück weiß sehr zu gefallen und verspricht einem ein großes Abenteuer auch wenn dieses oft etwas auf sich warten lässt.

Die Synchronisation ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag ich die englische Synchronisation jedoch wirken manche Dialoge im englische etwas lächerlich. Da bin ich froh, dass man das Spiel auch in japanischer Sprache spielen kann. In den großen Reden des Spiels, zb im Intro, bevorzuge ich zwar englisch aber im Allgemeinen wirkt die Originalsprache runder.

Fazit

Leider ist Final Fantasy Type-0 HD nicht der Kracher geworden, den ich mir erhofft habe. Jedoch muss ich sagen, dass ich mit dem Spiel durchaus Spaß hatte auch wenn die in der erwähnten Review Probleme den Spielspaß durchaus trüben. Ich kann diesen Teil nicht wirklich weiterempfehlen, außer wenn man ein eher kurzes Rollenspiel mit schnellem Gameplay sucht wo man auch super Achievments sammeln kann. Um sich jedoch die Zeit bis Final Fantasy XV zu vertreiben, kann man dieses Spiel jedoch nutzen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung:
Handlung:  • •
Gameplay: • • • •
Grafik & Technik: • • •
Soundtrack: • • • •
Wertung: 13 von 20 Punkten.
Note: Gut!
Release: 20.03.2015
Plattformen: Playstation 4, Xbox One
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Square Enix, Hexa Drive
Publisher: Square Enix
USK: ab 12 Jahre

 

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind | Review [Autor: Felix Neumaier]

Ich bin ein großer Harry Potter Fan, seit ich denken kann und deshalb war meine Freude groß, als ich erfahren habe, dass wir 2016 in die Welt der Zauberer zurückkehren. Und in dieser Review erfahrt ihr warum Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, für mich der beste Film in diesem Jahr ist.

Mit einem Koffer durch New York

Wir schreiben das Jahr 1926 in dem Newt Scamander (Eddie Redmayne) mit einem Koffer voller magischer Geschöpfe um die er sich liebevoll kümmert mit einem Schiff in New York ankommt. Doch schon nach dem Verlassen des Hafens geschieht schon das erste Missgeschick er und ein No-Maj (so werden die nicht Zauberer in Amerika genannt) namens Jakob Kowalsky (Dan Fogler) vertauschen versehentlich Ihre Koffer, und als Jakob Kowalsky den Koffer dann auch noch öffnete, nimmt das Chaos seinen Lauf er lässt versehentlich ein paar von Newt Scamanders Tierwesen frei. Newt und der No-Maj werden festgenommen von Porpentina Goldstein (Katherine Waterstone) wegen des Verstoßes gegen das Geheimhaltungsstatut. Doch das hält sie nicht auf und sie begeben sich in die Stadt um Newts verloren gegangene Tierwesen wieder zu finden und in den Koffer zurück zu bringen. Doch nicht nur die Stimmung in der Stadt ist angespannt, auch in Europa herrscht Unruhe, denn der mächtige, finstere Zauberer Gellert Grindelwald (Johnny Depp) ist verschwunden.

Was man bei Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden auf jeden Fall merkt ist, dass er hauptsächlich einmal nur die Hauptdarsteller und die Tierwesen vorstellen möchte, klar es ist der erste von 5 Filmen also herrscht hier noch etwas Luft nach oben was die Handlung angeht.

Aber alles in allem hat es richtig viel Spaß gemacht Newt und Jakob bei der Jagd nach den Tierwesen zuzusehen.

Phantastischer Cast!

Eddie Redmayne als eher ruhiger und etwas schüchterner Newt Scamander macht seinen Job richtig gut.

Wer mir aber etwas besser gefallen hat, war Dan Fogler als tollpatschiger aber liebenswerter No-Maj Jakob Kowalsky der den Charakter mit so viel Witz spielt, dass man sich im Kinosaal halbtot lachen kann.

Dann haben wir noch Katherine Waterstone als Porpentina Goldstein sie spielt eine eher ernstere Rolle, welche sie mit Bravour meistert.

Aber auch der restliche Cast macht absolut alles richtig, was man richtig machen kann.

Zum Beispiel Alison Sudol als die süße Queenie Goldstein die Schwester von Porpentina Goldstein und Collin Farrell als geheimnisvoller Percival Graves.

Sowie Ezra Miller als Credence und Ron Perlman im englischen Voicecast als Gnarlack.

Doch es gibt noch jemanden, der aber erst in den späteren Filmen mehr thematisiert wird ich ihn euch aber nicht vorenthalten will Johnny Depp als Gellert Grindelwald, welcher in dem Film nur einen äußerst überraschenden Cameo hat.

Starkes 3D und gutes CGI

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und ich muss sagen, der Film hat ein genauso gutes 3D wie Doctor Strange aber um ehrlich zu sein finde ich das 3D von Phantastische Tierwesen sogar noch ein bisschen besser, weil es mehr tiefe und coole Pop Outs hat.

Was für viele sicher ein Minus Punkt ist finde ich Positiv, und zwar das CGI. Es stammt alles aus dem Computer, es ist auf jeden Fall nicht so wie in manchen Harry Potter Filmen das echte 3D Modelle für eine Szene verwendet wurden, sondern ja es stammt alles aus dem Computer, was mir aber eigentlich nicht auffällt, weil hinter den Kulissen sauber gearbeitet wurde.

Soundtrack vom feinsten!

Die deutsche Synchronisation im Film ist recht gut gelungen. Eddie Redmayne und Collin Farrell haben jeweils ihre Standard Synchronstimme. Aber auch der restliche Voicecast hat saubere Arbeit geleistet.

Und nun zum Soundtrack er wurde komponiert von James Newton Howard und was soll man dazu noch sagen er geht sofort ins Ohr genauso wie der Harry Potter Soundtrack, apropos Harry Potter Soundtrack der wird in dem Film nur am Anfang vielleicht für 5 Sekunden zu hören sein wie wir ihn kennen dennoch wurden einzelne Strophen des HP Soundtracks in den neuen Songs teilweise eingesetzt, was man aber als eingefleischter Harry Potter Fan sofort heraushört.

Fazit

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, ist für mich der beste Film 2016 und das zurecht die Handlung weiß zu gefallen, obwohl noch etwas Luft nach oben herrscht. Ein brillanter Cast, starkes 3D und ein Soundtrack, den man nicht so schnell aus seinen Kopf bekommt. Ich liebe den Film und kann es kaum abwarten den zweiten zu sehen wo auch ein alter bekannter Namens Albus Dumbledore zurückkehrt.

Wertung:
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
19/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Fantastic Beasts and where to find them
Deutscher Titel: Phantastische Tiere und wo sie zu finden sind
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 133 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

Hier geht es zu einer weiteren guten Filmkritik über Phantastische Tierwesen:

Filmexe: Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind

 

 

 

Dr. Strange (von Felix Neumaier) | Review

Doctor Strange ist eine Comicverfilmung, aus dem Hause Marvel, auf den ich schon seit der Ankündigung warte, und wurde mehr als positiv überrascht!

Aber dennoch hat der Film einige Schwächen in der Handlung, ohne die es für mich eine der besten Comicverfilmungen 2016 geworden wäre.

Handlung: Die typische Superheldengeschichte

Doctor Strange erzählt von dem egozentrischen Neurochirurgen Dr. Stephen Strange, der nach einem Autounfall nicht mehr operieren kann, da seine Hände massiv verletzt wurden. Verzweifelt begibt er sich nach Tibet zur Ältesten, The Ancient One, von der er sich Heilung verspricht. Die Älteste ist die magische Verteidigerin der Welt.

Sie verwehrt ihm zunächst seinen Wunsch. Doch sie unterrichtet Doctor Strange mit Unterstützung von Baron Mordo in den mythischen Zauberkräften und bildet ihn zum Obersten Zauberer, zum Sorcerer Supreme, aus. Aber ein sehr begabter ehemaliger Schützling der Ältesten, Kaecilius, könnte für Doctor Strange zu einer großen Gefahr werden. Er hat sich von der Ältesten abgewandt und hat sich der dunklen Macht verschrieben, was verheerende Konsequenzen nach sich zieht. Kann Doctor Strange ihn auf seinem Vernichtungsfeldzug aufhalten?

Das einzige Problem von Doctor Strange ist, dass er ein paar Jahre zu spät kommt und man so die Marvel-Formel schon zu oft gesehen hat, um von der Story selbst überrascht zu werden. Ein bisschen mehr Mut wäre hier vielleicht gut gewesen.

Cast: Eine gute Auswahl

Was habe ich mich gefreut auf diesen Film! Und das aus mehreren Gründen:

1. Grund: Benedict Cumberbatch!

2. Grund: Benedict Cumberbatch!

9999. Grund: …Benedict Cumberbatch!

Und was soll man in der Hinsicht noch sagen? Ich denke, einen Besseren hätte man für die Rolle des Mr. Dr. ähm ich meine Mr. Strange ähm ich meine Dr. (!) Strange nicht casten können.

Die übrigen Darsteller spulten ihr Standardprogramm ohne besondere Höhen oder Tiefen ab. Tilda Swinton (richtig gut), Rachel McAdams (süß), der unaussprechliche Chiwetel Ejiofor (war wie Sgt. Roades halt da, wird aber in Zukunft auch noch eine wichtige Rolle übernehmen, vermutlich im Sequel) und Benedict Wong (eine Mischung aus Drax und dem Gefängniswärter aus Guardians of the Galaxy– meist zum todlachen witzig).

Effekte & Technik: 3D Bilder & Top!

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und kann dazu nur sagen Top.

Die Effekte finde ich klasse und die sind ja nicht nur dazu da, um schön auszusehen, sondern viel mehr um diese verzehrte Realität darzustellen. Es ist der psychedelische, visuelle Wirbelsturm, den Regisseur Scott Derrickson und sein Team von Effektspezialisten hier auf die Leinwand zaubert, der die Comicverfilmung zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis macht und dem ersten MCU-Film, bei dem ich guten Gewissens die 3D-Fassung ans Herz legen kann.

Hat man außerdem noch die Gelegenheit, den Film in einem IMAX-Kino zu sehen, sollte man diese auf jeden Fall nutzen, denn die grandiosen Bilder, die hier geschaffen werden, verleihen dem Film einen einzigartigen Look unter allen bisherigen Marvel Streifen und sorgen für die bislang innovativsten Actionszenen des Comic-Universums.

Synchronisation & Sound: Musik die ins Ohr geht & Stimmen wie gewohnt

Egal ob Benedict Cumberbatch, Mads Mikkelsen & Rachel McAdams alle Charaktere haben ihre bekannten Synchronstimmen, natürlich sticht, da die von Benedict Cumberbatch am meisten heraus da sie für mich etwas Mystisches hat und mich irgendwie in den Bann zieht.

Der Soundtrack von Oscarträger Michael Giacchino ist richtig gut gelungen, er passt sich jeweils an die Situation an, egal ob bei wilden Kämpfen mit schneller Musik oder in ruhigen Momenten wo man einfach von einen, Gitarren Solo begleitet wird.#

Fazit

Abgesehen von der typischen Handlung ist Doctor Strange in allen Aspekten richtig klasse geworden. Starker Cast, mystische Effekte und ein guter Soundtrack das macht den zweiten Film in Phase 3 des MCU zu einem der besten Filme 2016.

Wertung
Handlung: • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
18/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Doctor Strange
Deutscher Titel: Doctor Strange
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 115 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

 

Dr. Strange (von Patrick Stigler) | Review

Doctor Strange ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2016 und basiert auf der gleichnamigen Comicserie. Weiters ist dies der vierzehnte Film des Marvel Cinetmatic Universe (einer Reihe von Comicverfilmungen) und nach dem Film von 1978 die zweite filmische Umsetzung dieses Superhelden. Zu diesem Film wird es zwei Reviews geben, einmal von mir & einmal von Felix, der schon einige Beiträge für meinen Blog verfasst hat. Viel Spaß mit der Review.

Handlung: Die Standard Superhelden-Story

Der Film beginnt mit dem bösen Magier Kaecilius (Mads Mikkelsen), welcher in einer geheimen Enklave der Magier in Nepal, verschiedene Seiten eines Buches entwendet. Er und seine Anhänger werden von der Ältesten verfolgt, können aber fliehen.

Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist anerkannter aber sehr arroganter (eigentlich ein ziemlicher Arsch) Neurochirurg. Er erleidet einen schweren Autounfall, dabei werden seine Hände so schwer verletzt, dass er seine Arbeit nicht mehr fortführen kann. Auf der Suche nach Heilung erfährt Strange von einem Patienten namens Jonathan Pangborn (Benjamin Bratt) welcher nach einer Querschnittlähmung auf wundersame Weise geheilt wurde. Durch ein Gespräch mit Pangborn erfährt Stephen von einem Ort namens Kamar-Taj, wo man Pangborn lehrte mithilfe der Kraft seines Geistes wieder laufen zu können.

Begierig auf Genesung begibt sich Stephen nach Kathmandu und wird dort von Mordo (Chiwetel Ejiofor) zur Ältesten gebracht. Nach einigem Hin und Her wird Stephen schließlich in den Orden der Magier aufgenommen und beginnt seine Ausbildung.

Der Rest des Films behandelt das Training von Stephen Strange und seinen Kampf gegen Kaecilius, seine Anhänger und das böse Wesen Dormammu (Benedict Cumberbatch).

Auch wenn das Setting mit den Magiern sehr erfrischend ist, muss man dennoch sagen, dass die Handlung eher nach dem Standard-Schema einer Comicverfilmung abläuft.

Der Held wird etabliert ebenso wie der Schurke. Der Held erleidet einen Schicksalschlag und entdeckt/erhält kurz darauf seine Kräfte. Nach einigem Training beginnt der epische Endkampf und der Held siegt über den Schurken.

Leider ist das ein Problem, was viele Comicverfilmungen haben. Klar jeder Superheld braucht seinen Origin-Film, jedoch haben Filme wie Dawn of Justice, Suicide Squad & Captain America 2 gezeigt, wie man neue Figuren in einer Filmreihe etablieren kann.

Cast: Starke Besetzung vom Helden bis zum Schurken

Eine Tradition der modernen Marvel-Filme ist die gute Leistung der Schauspieler. Mit Benedict Cumberbatch haben wir einen sehr gelungenen Doctor Strange, welcher in diesem Film seinen Weg von einem arroganten & ungläubigen Chirurgen zu einem Magier gehen muss.

Unterstützt wird er dabei von Chiwetel Ejiofor als der Magier Mordo welchen wir hoffentlich in Zukunft als Feind sehen werden und Tilda Swinton als die Älteste welche unserem Helden zwar hilft aber ein dunkles Geheimnis hat.

Mads Mikkelsen spielt einen soliden Bösewicht, da Kaecilius im Vergleich zu anderen Schurken ein relativ interessantes Motiv hat. In seiner Verblendung will er die böse Macht Dormammu beschwören, damit diese die Erde mit der dunklen Dimension verschmelzen lässt und somit ewiges Leben schenkt.

Auch der Rest des Casts weiß zu gefallen. Was noch zu erwähnen ist die Liebesgeschichte des Films. Jeder Superheldenfilm braucht so eine Geschichte aber dieses mal wird diesem Strang weniger Gewicht beigemessen als üblich. Es gibt zwar jemanden in den Stephen verliebt ist aber dies wird nur am Rande behandelt. Jedoch ist die Ärztin Christine Palmer (Rachel McAdams) für unseren Helden eine wichtige Stütze.

Effekte & Technik: Starke Technik & imposante Bilder

Also was die Technik angeht, braucht sich Doctor Strange definitiv nicht verstecken. Ich habe den Film im Imax gesehen und bei diesem Film hat mir das 3D, im Vergleich zu anderen Filmen, die ich dieses Jahr gesehen habe, am besten Gefallen. Besonders in jenen Szenen, wo die Magier mithilfe ihrer Kraft die Perspektive des Schauplatzes ändern. So wird aus unten schon mal oben & umgekehrt.

Generell ist die gesamte visuelle Präsentation sehr beeindrucken. So ist der Film um ein Vielfaches berauschender als seine Vorgänger oder andere Genrekollegen. Bestes Beispiel ist hierfür Stephens erste (ungewollte) spirituelle Reise durch das Multiversum. Im ersten Moment war ich beeindruckt, dann war ich etwas übersättigt und gerade als es fast zu viel wurde, kam die Erleichterung, als die Reise endete.

Die Actionsequenzen sind sehr dynamisch gestaltet und haben ein sehr hohes Tempo. Gerade in solchen Szenen wischt Doctor Strange mit vielen seiner Genrekollegen den Boden auf. Besonderes Lob verdient hierbei der Endkampf. Dieser hat einen sehr kreativen Twist und ist auf jeden Fall ungewöhnlich.

Synchronisation & Sound: Auf akustischer Ebene gibt es nichts zu meckern

Die Synchronisation wurde von der Film- & Fernseh-Synchron Gmbh aus Berlin übernommen und die Jungs & Mädels dieser Firma haben echt gute Arbeit geleistet. Benedict Cumberbatch, Mads Mikkelsen & Rachel McAdams haben ihre Stammsprecher erhalten aber auch die anderen Schauspieler wurden sehr gut synchronisiert.

Der Soundtrack stammt aus der Feder des Oscarträgers Michael Giacchino und der Mann hat gute Arbeit geleistet. Besonders das Hauptthema ist sehr episch und stimmt perfekt auf ein Abenteuer ein und entlässt einen am Ende des Films mit der Vorfreude auf die Rückkehr des größten Magiers der Erde.

Aber auch die restlichen Stücke im Film sind sehr gut und unterstreichen viele Szenen auf die richtige Art.

Fazit

Doctor Strange erfindet den Superheldenfilm auf jeden Fall nicht neu. Besonders die Handlung bleibt zumindest relativ weit hinter meinen Erwartungen zurück. Nach dreizehn Filmen sollte man zumindest meinen, dass die Nummer vierzehn etwas frischen Wind ins MCU bringt. Etwas mehr als „nur“ die Magier.

Aber abseits der Handlung weiß der Film in allen Aspekten zu gefallen. Fans von Comicverfilmungen sollten ihn sich auf jeden Fall ansehen da er besonders in 3D äußerst beeindruckend ist. Ich hoffe jedoch, dass der nächste Superheldenfilm der ins Kino kommt, eine etwas kreativere Geschichte erzählt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung
Handlung: • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
17/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Doctor Strange
Deutscher Titel: Doctor Strange
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 115 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

 

 

World of Final Fantasy | Review

World of Final Fantasy ist ein Rollenspiel, entwickelt von Tose Software (die an sehr vielen Spielen der letzten Jahre beteiligt waren) & Square Enix, die das Spiel auch auf den Markt gebracht haben. Das Spiel erschien am 28.10.2016 für PS4 & Playstation Vita. Eines vorweg ich bin von diesem Spiel schwer beeindruckt, dass es mehr Final Fantasy ist als die letzten 4 Titel aus diesem Franchise zusammen. Warum das so ist, erfahrt ihr nun in der kommenden Review.

Handlung: 2 Geschwister und eine Welt die es zu retten gilt

Die Handlung von World of Final Fantasy spielt in der Grymoire, wo Figuren & Kreaturen aus dem ganzen Final Fantasy Universum zusammenleben. Protagonisten sind die Geschwister Lann & Reynn. Diese beiden erwachen, mit einer Amnesie, an einem Ort, an dem die Zeit stillsteht. Sie erfahren von Enna Kros, einer Person, die man mit einer Gottheit vergleichen kann, dass die beiden sogenannte Mirage-Hüter sind. Von Enna Kros erhalten sie weiters den Auftrag in die Welt Grymoire zurückzukehren und sowohl die Miragen (welche sie zu einer unbestimmten Zeit vor der Handlung verloren haben) als auch ihre fehlenden Erinnerungen wiederzuerlangen.

Also machen sich die Geschwister in die magische Welt von Grymoire auf um ihren Auftrag zu erfüllen. Dabei treffen sie auf die verschiedensten Figuren aus vielen Final Fantasy-Spielen, z.b. Vivi (FF9), Cloud (FF7), Squall (FF8) und viele mehr. Um das Abenteuer zu komplettieren, darf natürlich auch ein Bösewicht nicht fehlen. Die sinistere Bahamut-Armee muss aufgehalten werden, dass sie die Welt von Grymoire ins Chaos zu stürzen droht.

 

Die Geschichte wird, Square Enix typisch, spannend erzählt und wartet mit ein paar interessanten Wendungen auf. Was mich positiv überrascht hat, ist der Humor, mit dem die Erzählung immer wieder aufgelockert wird. Es ist inzwischen sehr ungewohnt Humor in einem Final Fantasy Spiel zu haben aber davon bitte mehr in Zukunft!

Gameplay: Gute Ideen mit ein paar eigenen Elementen

Das Spielprinzip lässt sich einfach gesagt so beschreiben: Eine Mischung aus Pokemon & Digimon Story Cybersluth mit ein paar guten eigenen Ideen und das ist etwas Positives.

Der Kern des Spiels ist das Fangen und aufziehen von Miragen. Wie kann man diese Monster fangen? Mit sogenannten Prismen. Damit man jedoch eine Mirage fangen kann, muss eine bestimmte Bedingung erfüllt werden, beispielsweise muss ein Monster mit einem bestimmten Element oder der richtigen Zustandsveränderung verletzt werden.

Ein Prisma, mit dem eine Mirage gefangen wurde, nennt man Prismarium. Insgesamt kann die Gruppe 10 Prismarien mit sich herumtragen. Weitere Miragen können jedoch in Serafies Tresor (ähnlich dem PC System aus Pokemon) aufbewahrt werden.

 

Nach einem gewonnenen Kampf erhält man Erfahrungspunkte. Dadurch werden die Miragen stärker und erhalten FP (Fähigkeitspunkte). Diese Punkte kann man auf dem Miraboard ausgeben, um neue Fähigkeiten & Attributsboni freizuschalten.

Jede Mirage hat eine bestimmte Größe: klein (S), mittelgroß (M) oder groß (L). Natürlich können sich Miragen auch weiterentwickeln. Dies kann man auf dem Miraboard freischalten. Jedoch sind diese Metamorphosen, so nennt man die Entwicklung, an Bedingungen geknüpft, beispielsweise an eine Erfahrungsstufe oder man benötigt einen bestimmten Gegenstand.

Noch ein paar Worte zum Kampfsystem. Gott sei Dank bringt Square das ATB-Kampfsystem zurück. Die Partie besteht grundlegend aus den beiden Protagonisten. Jedoch werden auch die Miragen im Kampf eingesetzt. Dabei wird ein sogenannter Kampfstapel benutzt und das funktioniert wie folgt:

Unsere Helden Lann & Reynn besitzten 2 Erscheinungsformen. Einmal ihre „normale“ Menschengröße und einmal ihre putzige Chibiform (diese Formen heißen im Spiel anders aber das ignoriere ich jetzt mal). Mit diesen Formen lässt sich je ein anderer Kampfstapel erstellen. Nutzen wir hierfür Lann als Beispiel.

In seiner normalen Form bildet Lann die Basis und eine Mirage sowohl mittlerer als auch kleiner Größe stehen auf seinem Kopf (autsch). In seiner Chibiform kann Lann auf einer Mirage der Größe L reiten und eine kleine Mirage auf seinen Kopf stapeln.

Was hat man nun davon? Die Vorteile eines Kampfstapels sind unter anderem, das die HP zusammengezählt werden, die Attribute zusammengezählt werden und man mächtige Attacken vom Zaun brechen kann wenn die Miragen das gleiche Element besitzen und die gleichen Zauber erlernt haben.

Ein Stapel kann jedoch auch aufgelöst werden. Entweder durch den Spieler selbst oder durch eine mächtige Attacke des Feindes. Auch Feinde können Stapel bilden.

Es mag zwar selbsterklärend sein aber jede Fertigkeit, die im Kampf eingesetzt wird, kostet Aktionspunkte, die sich im Kampf jedoch wieder von selbst auffüllen.

Abseits des Kampfes bietet das Spiel viele Nebenaktivitäten wie ein Kolosseum und sogar einen Multiplayer gibt es der auch Spaß macht.

Noch ein paar Worte zum Schwierigkeitsgrad, dieser ist genau richtig. Es ist leicht in das Spiel reinzukommen und die einzelnen Mechaniken zu erlernen. Wenn es jedoch darauf ankommt, das Spiel komplett zu meistern steigt die Schwierigkeit im richtigen Maß an ohne zu frustrieren.

Grafik & Technik: Schöne Optik & funktionierende Technik

Kurz um: Die Optik ist fantastisch und sehr detailverliebt.

Die verschiedenen Areale sind sehr detailliert gestaltet. Das gleiche gilt auch die für die Modelle der Protagonisten. Anfangs hat mich das Aussehen von Lann & Reynn gestört, weil mich die beiden an Kingdom Hearts Figuren erinnert haben und ich kein übermäßig großer Fan von Kingdom Hearts bin (außer Birth to Sleep), jedoch legte sich das bereits nach ein paar Stunden Spielzeit.

Besonders putzig finde ich die Chibiformen der beiden Geschwister und der restlichen Final Fantasy Helden. Es ist zwar etwas befremdlich aber auch äußerst erfrischend, wenn man Helden wie Lightning, Squall & Cloud als Chibifiguren kämpfen, & agieren sieht.

Die Miragen sind ebenfalls sehr abwechslungsreich gestaltet. Von süß bis zu beeindrucken ist alles dabei jedoch haben alle Monster & Figuren diesen bestimmten Final Fantasy-Look, welchen ich seit Teil 9 schmerzlich vermisse. Selbst wenn sie bedrohlich wirken, sind sie immer noch putzig. An vielen Stellen wurde ich an die alten Teile erinnert. So ist die Burgstadt Cornelia ebenjene Stadt, welche in welcher das Abenteuer von Final Fantasy 1 startet.

Auf technischer Ebene gibt es kaum was zu meckern. Das Spiel läuft sehr flüssig und auch die Onlinefunktionen laufen problemlos. Im Gegensatz zum Desaster von Just Cause 3 wurde hier ganze Arbeit geleistet und darauf geachtet, dass ein technisch funktionierendes Gesamtpaket veröffentlicht wird. Einzig das Speichern dauert mir einen Tick zu lange, jedoch fällt dieser Kritikpunkt kaum ins Gewicht.

Soundtrack & Synchronisation: Die alte Stärke des Entwicklers

Also wenn Square eines kann, dann ist es eine stimmige Klanguntermalung zu bieten. Seit dem ersten Final Fantasy gehört ein wunderbarer Soundtrack zur Reihe. Dabei ist es, egal ob das Titelthema läuft oder die neue Interpretation des Chocobothemas. Der gesamte Soundtrack weiß zu gefallen. Was, zumindest für mich, sehr wichtig ist das Kampfthema. Bei Rollenspielen, mit Zufallskämpfen, ist es immer wichtig, dass das Kampfthema nicht irgendwann nervig wird. Zum Glück ist das bei World of Final Fantasy nicht der Fall. Selbst nach dem hundertsten Kampf kann man das Battletheme immer noch anhören.

Neben dem Soundtrack wartet World of Final Fantasy mit einer herausragenden Synchronisation auf. Sowohl die englische als auch die japanische Fassung wissen zu gefallen, wobei mir die englische Sprachausgabe ein bisschen besser gefällt.

Dass das Spiel über einen eher abgedrehten Humor verfügt, habe ich bereits erwähnt. Nun die Sprecher tun ihr übriges. Besonders die englischen Sprecher unterstreichen den schrägen Humor und teilweise echt abgefahrenen Sprüche & Dialoge der Protagonisten nur noch mehr. Wer wollte nicht schon immer einen Dialog voller Eiswortspiele hören, während die Gruppe von Wölfen attackiert wird. Fehlt nur mehr Arnold Schwarzenegger.

Eine Empfehlung von mir ist es die Untertitel auszuschalten, zumindest wenn man auf Englisch spielt, da leider nicht alle Witze ideal übersetzt werden, konnten aber dass ist bei fast allen Übersetzungen von Englisch auf Deutsch der Fall.

Fazit

Wie fasse ich das Spiel am besten zusammen, ohne mich in endlosen Lobhymnen zu verlieren?

World of Final Fantasy ist ein hervorragendes Rollenspiel mit vielen guten Ideen, sowohl geliehenen als auch eigenen, einer soliden Technik, sehr schöner und vor allem niedlicher Optik, die den Charme der alten Episoden wieder aufleben lässt. Das Gameplay ist leicht zu erlernen erfordert jedoch Geschick je weiter man im Spiel voranschreitet, genau, wie es sein soll. Auch die grafische & akustische Präsentation wissen zu gefallen jedoch ist das bereits eine alte Tradition von Square Enix.

Dieses Spiel ist mehr Final Fantasy als die letzten 4 Episoden zusammen. Entwickler Square Enix hat gezeigt wie man ein richtiges Final Fantasy, mit dem alten Charme macht, und mein Glauben, an das Franchise ist wieder da. Ich gebe dem Spiel die Höchstwertung von 20 Punkten für diese Leistung und weil es einfach ein sehr gutes Spiel ist.

Jetzt stellt sich nur mehr die Frage, ob Final Fantasy XV ebenfalls so gut wird und World of FF übertreffen kann. Wir werden es sehen und wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung:
Handlung:  • • • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • • •
Soundtrack: • • • • •
Wertung: 20 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert!
Release: 28.10.2016
Plattformen: Playstation 4 & PS Vita
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Square Enix & Tose
Publisher: Square Enix
USK: ab 12 Jahre

 

 

 

Emily wants to Play – Ersteindruck | Gedankenspiel

Ich bin ein großer Fan von Horror- bzw. Gruselspielen, das dürfte niemanden wundern, wenn man meine letzten Reviews betrachtet. Leider ist das Genre der Horrorspiele vom klassischen Überlebenshorror in den Actionhorror gerückt. Spiele wie Dead Space 1, Dyling Light, Resident Evil 4 & 5 funktionieren sehr gut aber dafür geht oftmals der Gruselfaktor verloren.

Dafür gibt es wieder Spiele wie Layers of Fear, White Night und Emily wants to play, um welches es heute geht, die einem zeigen, wie man ohne Action & Splatter richtig gruseln kann.

Also wie bereits erwähnt geht es heute um Emily wants to play & im Titel steht es auch. Ich hab mir dieses kleine Spiel um 5,99€ im PSN gekauft und habe nicht wirklich was erwartet. Nach den ersten paar Spielsitzungen war ich auch etwas enttäuscht bis ich das Haus, in dem man sich befindet, etwas genauer unter die Lupe genommen habe und den Sinn hinter dem „Spiel“ verstanden habe oder es zumindest glaube.

In Emily wants to play gelangt ihr als Pizzabote in ein gruseliges Haus (ich glaube, es steht nicht im Wald) und erlebt dort den wahren Horror. Ab Mitternacht beginnt das Spiel und man wird von Emily & ihren 3 Spielgefährten gejagt. Diese sind im Einzelnen: Kiki die schwarz-weiße Puppe, die man so lange anstarren muss, bis sie verschwindet, Mr. Tatter der Clown, bei dem man stehen bleiben sollte und Chester, vor dem man davonlaufen sollte, solange man die Chance hat.

Das Spiel ist dabei so aufgebaut, dass man durchhalten muss, bis die Sonne aufgeht. Jede Stunde ist dabei eine Runde und dauert 6 bis 7 Minuten. Während dieser Zeit sollte man nach Möglichkeit immer im Licht und in Bewegung bleiben. Im Internet gibt es Anleitungen wie man die Nacht am besten übersteht jedoch ist meine Empfehlungen die ersten Runden ohne Anleitung zu spielen um sich die Überraschung nicht zu versauen.

Die Jump-Scares sind von gut gesetzt über bösartig bis zu heftig weit gefächert. Der Horror des Spiels basiert jedoch nicht nur auf den Jump-Scares, die Atmosphäre im Haus ist sehr unheimlich und man die Puppen gleich zu Beginn jedoch machen diese nichts. Puppen eben.

Grafisch & Soundtechnisch gibt’s für so ein kleines Spiel nichts zu meckern. Wer ein Heimkinosystem hat, kann sich auf einige heftige Schockmomente gefasst machen. Gameplay ist relativ wenig vorhanden, jedoch braucht man nicht viel um sich dem Horror zu stellen.

Ich kann Emily wants to play weiterempfehlen. Es ist ein spaßiges kleines Spiel für wenig Geld und wer sich gern vor Puppen gruselt ist hier gut aufgehoben.

Titanfall 2 (Single- & Mutliplayer) Ersteindruck | Gedankenspiel

Am Freitag, dem 28.10.16, ist Titanfall 2 erschienen. Nach zwei langen Sessions im Single- und im Multiplayer kommen nun meine ersten Eindrücke zum Spiel. Viel Spaß!

Titanfall 2 – Singeplayer

In der Singeplayer-Kampagne übernimmt man die Rolle von Jack Cooper, einem Schützen der Miliz, welcher davon träumt, eines Tages ein Pilot, seines eigenen Titans zu werden.

Auf der ersten Mission im Spiel geht natürlich einiges schief und die Flotte der Miliz wird überraschend aufgerieben. Kurze Zeit später erhält man seinen eigenen Titan und muss sich mit den übrigen Truppen der Miliz treffen dazwischen. Jedoch ist man mitten im Feindesland und bis auf den Titan gibt es kaum Unterstützung.

Die Inszenierung ist wirklich gut gelungen. Das Gefühl alleine hinter den feindlichen Linien und nur seinen Titan als Partner zu haben kommt sehr gut und glaubwürdig rüber. Das liegt unter anderem daran, dass Protagonist Cooper kein überaus erfahrener Soldat ist.

 

Das Movement ist hervorragend. Titanfall 1 war ein schneller Shooter und Titanfall 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach. In der Singleplayer-Kampagne lernt man in den ersten Missionen die verschiedenen Elemente des Spiels kennen. Doppelsprung, Wandlauf- & Sprung, Nutzung des Titan & die verschiedenen Waffentypen. Wo wir gerade bei den Waffen sind. Diese fühlen sich sehr gut an.

Grafisch sieht das Spiel sehr ansprechend aus. Klar es gibt da draußen Spiele, die um einiges hübscher sind, aber im großen & ganzen weiß Titanfall 2 zu gefallen. Der Dschungel sieht sehr hübsch aus und ist detailliert. Der Titanfall sieht sehr stylish (so ein furchtbares Wort) aus und die verschiedenen Gegnertypen wissen zu gefallen. Nur die Wassereffekte sehen nicht so optimal aus, wie ich sie gern hätte.

Die Soundkulisse ist ebenfalls weitestgehend gut gelungen aber nicht weltbewegend. Die Synchronsprecher gehen in Ordnung wobei mir der Sprecher des Titan BT am besten gefällt.

Titanfall 2 – Multiplayer

Der Multiplayer ist das Kernstück von Titanfall 2 und ist wie im Vorgänger äußerst unterhaltsam. Meine ersten Eindrücke des Movements waren, das es sich gleich anfühlt wie im Vorgänger und doch wieder erfrischend anders. Liegt wohl daran, dass ich Titanfall bisher nur auf der Xbox One gespielt habe und nun zur PS4 gewechselt bin und mich erst umgewöhnen muss.

Ich habe einige Runden gespielt. Mal gewonnen und mal verloren aber nach den ersten zwei bis drei Runden war ich wieder im alten Titanfall-Modus und konnte trotz PS4 Gamepad sehr gut spielen.

Wie bereits erwähnt bin ich ein großer Fan des Movements in diesem Spiel. Titanfall spielt sich um einiges schneller und viel dynamischer als andere moderne Shooter. Ich kann es höchstens mit Halo vergleichen welches ebenfalls eine grandiose Steuerung hat.

Titanfall 2 verfügt über eine große Palette an Spielmodi, 11 an der Zahl, wobei mir der Modus Materialschlacht (6 vs. 6) am meisten Spaß gemacht hat und ich mit diesem bereits im Vorgänger viel Zeit verbracht habe.

 

Was ebenfalls neu ist das Design des Titan/Piloten Loadouts. So stehen einem nun 2 Waffen (im Vorgänger 3) zur Verfügung. Das erlaubt zwar etwas weniger Variation bei den einzelnen Loadouts jedoch kann man sich nun mehrere eigene Piloten erstellen, die man bei jedem Respawn wechseln kann. Zu den Waffen gesellen sich noch einzelne Fähigkeiten, sowohl aktiv als auch passiv, und Granaten zur Verfügung.

Eine Kleinigkeit, die sehr positiv auffällt, ist die Häufigkeit, mit der Titans gerufen werden. Ein Problem des Vorgängers war es das im Laufe der Zeit gleich zu beginn der Partie mehrere Titans auf dem Schlachtfeld waren. Dieses Problem ist mir in Titanfall 2 bisher nicht aufgefallen.

Ich bin positiv überrascht, wie gut sowohl der Singeplayer als auch der Mutliplayer funktionieren. Beides steht in einem guten Gleichgewicht und würde für sich alleine auch gut funktionieren. Der Singleplayer vermittelt einem das Gefühl eines einzelnen Kriegers gegen die feindliche Übermacht während der Multiplayer ein richtiges Schlachtgefühl vermittelt. So was ist immer schwer in einem Text oder einem Video zu beschreiben. Am besten man probiert es selbst aus.

Leider wird Titanfall 2 etwas untergehen da diese Woche das neue Call of Duty und vor 2 Wochen Battlefield 1 erschienen ist. Ich kann weder was mit CoD noch mit Battlefield anfangen, auch wenn mir die CoD Beta Spaß gemacht hat, was ich von BF 1 nicht behauptet kann.

Ich hoffe, mir wird Titanfall 2 weiterhin so viel Spaß machen und es werden Nachträge sowohl zum Single- als auch zum Multiplayer erscheinen, sobald ich unter beidem ein Fazit ziehen kann. Das wars von meiner Seite, ich muss nun weiter World of Final Fantasy spielen.

Project Zero | Review

In meiner Review zu Resident Evil 1 HD waren wir in einem alten Herrenhaus im Wald, dann mit Forbidden Siren in einem kleinen Dorf in Japan und mit Resident Evil 0 begaben wir uns, nach einer Zugfahrt, in ein weiteres Herrenhaus. Der Overkill kommt jedoch mit Project Zero, aus dem Hause Tecmo. Hier begeben wir uns in ein Herrenhaus in einem Wald in Japan.

Man sieht ich bin mit meiner Spieleauswahl wie mit meinen Reviews, immer das gleiche nur jedes mal etwas anders geschrieben.

Miku, die Protagonistin, vermisst seit einigen Tagen ihren Bruder Mafuyu. Dieser verschwand als er den Schriftsteller Junsei Takamine, welcher bei Recherchen für seinen neuen Roman spurlos verschwand, suchte. Alle Spuren führen Miku zu einer alten Villa im Wald (eine Weltneuheit) welche ein dunkles Geheimnis birgt.

In der Villa angekommen findet Miku nach kurzer Zeit eine alte Kamera, die den Namen Kamera Obskura trägt. Mithilfe dieses Fotoapparates ist unserer Protagonistin möglich die verfluchten Seelen zu erlösen. Dabei wird zwischen guten Seelen & bösen Seelen unterschieden.

 

Project Zero ist, das erste Survival-Horror Spiel welches gänzlich ohne Waffen und ohne explizite Gewalt auskommt. Daher wird auf eine andere Art zum besiegen der Feinde gesetzt. Außerdem wird statt drastischer Gewalt auf eine bedrückende Atmosphäre & subtilen Horror gesetzt. Das hebt Project Zero & seine Nachfolger bis heute im Genre hervor.

Als Feinde dienen im Spiel nur umherirrende Seelen, auch Geister genannt. Dabei wird, wie oben bereits erwähnt, zwischen guten Geistern, die es zu erlösen gilt, und bösen Geistern, mit einer grausamen Vergangenheit unterschieden. Um das Unleben der Geister zu beenden, nutzt man die Kamera Obskura. Man macht Fotos von Geistern, um ihnen die spirituelle Energie abzuziehen und sie somit zu erlösen bzw. zu vernichten. Dabei kann man Geisterpunkte sammeln, mit denen man die Kamera verbessern kann. Natürlich dürfen auch die genretypischen Rätsel nicht fehlen, um im Spiel voranzukommen.

 

Meine größten Kritikpunkte an Project Zero sind die Steuerung & die Kameraführung. Während sich Miku noch relativ gut steuert (Resident Evil 1 Niveau) ist die Kamera sehr schwerfällig und oft ungünstig platziert. Das ist besonders bei schnellen Gegner ein Problem, wenn man nicht weglaufen und/oder ausweichen kann.

Project Zero gehört für mich zu den interessantesten Vertretern des Horror-Genres. Die Atmosphäre ist sehr dicht und das innovative Gameplay machen großen Spaß. Es ist einfach mal was anderes das Unleben aus den Geistern zu knipsen anstatt mit einer Schrotflinte drauf zuschießen. Leider stehen diese stärken die träge Steuerung und die schwerfällige Positionierung der Kamera gegenüber. Außerdem ist das Spiel etwas zu kurz.

Ich kann Project Zero weiterempfehlen wer jedoch keine PS2 mehr hat braucht nicht verzweifeln. Für Nintendos Wii U gibt es ebenfalls einen Ableger, der viele Stärken seiner Vorgänger übernimmt. Stellt sich nur die Frage, wie viele Leute eine Wii U besitzen.

Das war’s wiedermal von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Deadpool (Film) | Review

Ich bin ein großer Fan von Deadpool – dem Merc with the Mouth. Egal ob Comics oder das Videospiel aus dem Jahr 2013. Mir gefallen die abgedrehten Geschichten um Wade Wilson aka Deadpool. Als ich erfuhr, dass ein Deadpool Realfilm erscheint, war ich skeptisch. Einerseits gibt es gute Filme aus dem X-Men Universum andererseits sind die Geschichten um Deadpool teilweise sehr brutal. Kurz um; ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich war mehr als begeistert.


Handlung: Die etwas andere Superheldengeschichte

Die Handlung beginnt nach einer Kampfszene und einer anschließenden Rückblende.

Wade Wilson ist ein Söldner, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Eines Tages lernt er in seiner Lieblingsbar die Escortdame Vanessa kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und werden ein Paar. Kurz, nachdem Wade ihr einen Heiratsantrag macht, wird bei ihm unheilbarer Krebs diagnostiziert.

Wade flüchtet sich daraufhin in ein geheimes (und extrem heruntergekommenes) Versuchslabor. Der dortige Leiter Francis, aka Ajax, verspricht ihm Heilung. Diese „Heilung“ sieht jedoch wie folgt aus: Francis foltert, Wade so lange, bis sich seine Mutagene aktivieren. Dadurch erhält Wade unglaubliche Selbstheilungskräfte, welche sein Leben retten, ihn jedoch am ganzen Körper extrem entstellen. Hier liegt jedoch mein größter Kritikpunkt an der Handlung, Deadpool erhielt in den Comics seine Kräfte durch Genexperimente und ist somit wie Mr. Sinister ein „Mutierter“ während er im Film die Veranlagung für diese Kräfte bereits hat und sie nur noch aktiviert werden müssen. Ein Unterschied, der nicht zu unterschätzen ist. So weiter im Text.

 

Da Wade sich wegen seinem jetzigen Aussehen nicht mehr an Vanessa rantraut, verschreibt er sich voll und ganz seiner Vendetta. Er nennt sich Deadpool und macht sich auf die Jagd nach Francis um diesen zu Zwingen die Entstellungen rückgängig zu machen. Was nun folgt, ist viel Gewalt, viele Tote, viel bissiger & vulgärer Humor sowie Gastauftritte von anderen X-Men wie Colossus.


Cast: So muss ein Heldenfilm besetzt sein

Die Leistung der Schauspieler ist überraschend gut gelungen. Ryan Reynolds ist der perfekte Deadpool. Es gibt wohl keinen Schauspieler, der die Rolle besser spielen könnte. Man merkt das Reynolds viel Freude mit seiner Rolle, als der Söldner mit der großen Klappe hatte.

Der Bösewicht Francis alias Ajax, gespielt von Ed Skrein (Game of Thrones), ist der Standardbösewicht eines Superheldenfilms. Sein eigentliches Ziel ist der illegale Verkauf von Waffen jedoch verfolgt er dieses Ziel nicht wirklich und widmet sich nach kurzer Zeit seinem alten Patienten Deadpool. Seine Fähigkeit ist seine übermenschliche Stärke und sein fehlendes Schmerzempfinden. Was ich noch anmerken muss, bei Ajax denke ich immer an ein Reinigungsmittel.

Die weiteren Figuren im Film gliedern sich alle sehr gut in die Handlung ein. Neben Deadpools Gefährten Weasel, T. J. Miller, und Blind Al, Leslie Uggams, sind Wades Freundin Vanessa, Morena Baccarin, sehr gut besetzt und verleihen dem Film einen Teil seines Charmes.

Ebenfalls müssen die X-Men des Films erwähnt werden. Im gesamten Film haben jedoch nur 2 Mitglieder des Mutantenteams einen Auftritt. Zum einen haben wir Colossus, gespielt von Andre Tricoteux, und Negasonic Teenage Warhead, gespielt von Brianna Hildebrand.

 

Während Colossus in diesem Film ein Comedy-Charakter und rechtschaffener Trottel ist (was immer noch mehr Persönlichkeit ist, als er in den anderen Filmen hatte) wird NTW als extrem cooler Newcomer bei den X-Men dargestellt. Die Leistung von beiden weiß auf jeden Fall zu gefallen.

Im Allgemeinen muss ich sagen das alle Rollen des Films ideal besetzt sind. Dadurch entsteht ein ganz eigener Charme, welcher diesen Film aus seinem Genre heraushebt. Deadpool ist einfach ein Film der etwas härteren Gangart.


Effekte & Technik: Weniger ist mehr

Trotz seines relativ geringen Budgets von 50 Millionen Dollar (gering für einen Film des Superheldengenres) sieht Deadpool sehr gut aus. Die Effekte können sich durchaus sehen lassen. Colossus ist sehr gut animiert und auch die Zeitlupenszene am Anfang des Films weiß zu gefallen.

Die Kämpfe sind schnell, brutal & sehr gut in Szene gesetzt. Dabei kommt auch Deadpools schräger Humor nicht zu knapp, welcher in fast jeder Szene einen seiner Sprüche reißt.

Ich muss auch die Maske loben. Deadpool sieht nach der Aktivierung seiner Kräfte extrem hässlich aus und man könnte fast Mitleid mit ihm haben. Aber nur fast.

Wovon ich angenehm überrascht war, ist die Tatsache das bei Deadpool relativ wenig CGI zum Einsatz kam, dafür sieht der Film jedoch realistischer aus und wirkt auch nicht so extrem übertrieben wie andere Kollegen seines Genres.


Soundtrack & Synchronisation: In 2 Sprachen gelungen

Die Synchronisation ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch hervorragend, Diese Mischung aus bitterböse, vulgär & ernst, wenn es sein muss, ist sehr gut und verleiht dem Film wieder einen ganz eigenen Charme. Dabei sprüht der Witz voller Anspielungen auf andere Filme, Comics, Comicautoren und Schauspieler wie Hugh Jackman (Wolverine) über.

Der Soundtrack gehört zu den besten die ich jemals in einem Superhelden-Film gehört habe. Durch die Bank weg hat der Film gute Stücke die die Atmosphäre tragen. Aufgewertet wird der Soundtrack noch mit bekannten Liedern die „Angels of the Morning“.


Fazit

Deadpool gehört für mich den besten Filmen dieses Jahres und ist eine der besten Comicverfilmungen überhaupt. Der ganze ernstere, brutale und dennoch humoristische Ton stehen im Kontrast zum Rest des Genres. Der Anti-Held Deadpool hebt sich durch seine schillernde Art von seinen Kollegen ab und wirkt geradezu exotisch. Klar mit Wolverine gibt es bereits einen Ant-Helden im X-Men Universum. Während dieser jedoch sehr ernst ist, nimmt Deadpool selten eine Situation ernst, es sei denn, er hat die Möglichkeit seiner Nemesis Francis eins auszuwischen.

Mein einziger richtiger Kritikpunkt an diesem Film ist Art wie Wade seine Fähigkeit erhält. Das habe ich jedoch bereits weiter oben ausgeführt.

Ich kann diesen Film jedem empfehlen. Selbst Leuten, die noch nie etwas mit den X-Men oder Superheldenfilmen an sich zu tun hatten. Deadpool ist eine komplett andere Art von Comicverfilmung und ich wünsche mir mehr Film in dieser Art.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Wertung
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
19/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Deadpool
Deutscher Titel: Deadpool
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 109 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

Halloween Special

Herzlich willkommen zu meinem Halloween Special, wenn schon Mainstream dann richtig. Zuerst wollte ich einen Exkurs über die beiden Kategorien des Horrorgenres, im Bereich der Videospiele, schreiben. Jedoch habe ich mich entschlossen ein etwas persönlicheres Thema anzusprechen und dabei die beiden großen Bereiche meines Blogs vereinen. Heute geht es um Angst. Ich stelle euch einmal mein gruseligstes Erlebnis in einem Videospiel und einmal den Film, vor welchen ich bis heute am beängstigenden finde. Viel Spaß!

Achtung Spoiler sind möglich!


 

Die Wiege – Der gruseligste Ort der Videospielwelt

Den Anfang macht das Level „Die Wiege“ aus Thief: Deadly Shadows. Über das Spiel selbst kann man sagen, dass es eines der besten Stealthspiele aller Zeiten, welches trotz Bugs über ein gutes Gameplay, eine schöne Grafik und eine äußerst düstere & gruselige Atmosphäre bietet.

Ein Level jedoch macht mich bis heute noch fertig, und auch wenn ich Deadly Shadows bereits zehn mal oder öfters durchgespielt habe, kostet es mich immer einiges an Überwindung um dieses Level zu schaffen.

Zuerst etwas Vorgeschichte zur „Wiege“ an sich. Die Wiege, im Original „The Cradle“ war früher ein Waisenhaus. Ein Kind starb dort unter mysteriösen Umständen. Dann wurde ein Teil des Hauses zu einer Irrenanstalt. Später brannte das Gebäude ab. Die Kinder wurden gerettet jedoch nicht alle Patienten des Irrenhauses. Die vermissten wurden nie gefunden.

Der Spieler sucht die Ruine des Hauses auf um Informationen über eine Hexe zu sammeln, von denen man im Spiel zwar immer wieder hört, sie jedoch nie sieht. Wenn man das Areal der Wiege betritt, überkommt einen bereits ein beklemmendes Gefühl. Die Szenerie ist abweisend und verheißt nichts Gutes. Mit Brettern vernagelte Fenster und Türen. Man kann das Gebäude nur über den Keller betreten.

Dann durchstreift man das Gebäude auf der Suche nach irgendeinem Hinweis oder Wertgegenständen, schließlich spielt man einen Dieb. Irgendwann bewegt man sich in Richtung des Dachbodens und zum ersten mal hört man etwas. Ein Rumpeln auf dem Dachboden. Wer sich nun denkt dass man das Gebäude wieder verlassen kann täuscht sich. Die Wiege lässt einen nicht mehr los.

Das Ziel der Mission ist es die Seele eines Mädchens zu befreien, welches in der Wiege gefangen ist. Jedoch wird man dabei selbst von der Wiege gefangen genommen und muss den Fluch brechen. Während der erste Teil der Mission, bevor man das Mädchen auf dem Dachboden trifft sehr beklemmend war und man nie wusste was als nächstes passiert bricht im zweiten Teil der richtige Horror aus. Die verschollenen Insassen sind leider nicht so tot, wie man es gern hätte und dabei sogar verdammt wehrhaft. Später kann/muss man sich ihnen sogar ohne Waffen stellen, was nicht sehr klug ist.

Ich muss die Entwickler wirklich loben. „Die Wiege“ ist nicht nur das gruseligste, sondern auch eines der atmosphärischsten Level, das ich jemals in einem Videospiel durchstreift habe. Hier stimmt einfach alles. Die schauerhafte Geschichte des Hauses, die Gerüchte um die Hexe, der Aufbau des Levels vom atmosphärischen Anfang bis zum Ausbruch des Grauens. Es ist einfach so unfassbar erschreckend, wenn man durch einen Gang schleicht, das Licht flackert, aus dem Schatten ertönt ein Schrei und schon bricht ein Wahnsinniger hervor. Als Dieb hält man nicht viel aus & muss flüchten oder man kämpft und riskiert ein schnelles Ende. Es ist aber auch bereits unheimlich, wenn man die Insassen nur beobachtet. Die seltsamen Bewegungen und das Gefühl, dass sie genau wissen dass man da ist, lassen einen selbst fast verrückt werden.

Bei meinem aller ersten Durchlauf von Thief: Deadly Shadows habe ich dieses Level nicht geschafft, weil es mir schlichtweg zu gruselig war. Heute schaffe ich es zwar aber dennoch grusle ich mich jedes mal dabei und bin heilfroh, wenn ich dieses Horrorhaus wieder verlassen kann.

Weiter geht es nun mit dem Horrorfilm, welchen ich bis heute am gruseligsten finde.


 

Der Exorzist – Atmosphäre & Grauen in Höchstform

Der Exorzist von 1973. Wo fange ich am besten an?

Zum ersten mal habe ich diesen Film im zarten Alter von 12 Jahren gesehen. Ich habe in der Nacht durch das TV-Programm gezappt und bin bei der Exorzist hängen geblieben. Der erste Overkill kam mit dem Gesicht des Dämons Pazuzu und die Szene, in der das kleine Mädchen Reagan kopfüber die Treppe runter läuft und Blut kotzt. Die Folge waren viele schlaflose Nächte und extreme Angst. Übrigens habe ich den Film damals nicht fertig gesehen.

In den letzten Jahren habe ich den Film immer wieder gesehen und inzwischen auch komplett. Das Gesicht des Dämons finde ich immer noch extrem gruselig. Interessant das mich ein Film, der über 40 Jahre auf dem Buckel hat, mehr gruselt als ein neuer Film wie Annabelle. Klar bei Annabelle habe ich mich auch gegruselt aber nur beim ersten mal.

Das ist für mich die große Stärke von der Exorzist. Wirkung. Das Grauen zeigt sich nicht nur im Gesicht des Dämons, sondern auch in der Machtlosigkeit der Figuren. Das kleine Mädchen Regan ist vom Dämon besessen und er ergreift immer mehr von ihr Besitz. Ihre Mutter und ihre Bediensteten können nichts gegen diese böse Macht ausrichten und wenden sich an die Kirche, welche einem Exorzismus erst nach einer Begutachtung zustimmt.

Ebenfalls müssen die Effekte gelobt werden. Wie bereits erwähnt ist die Maske des Dämons extrem gruselig. Die Farbsetzung. Die Augen. Die Zähne. Man sieht sie zwar nicht sehr oft im Film, aber diese Momente sind extrem Angst einflößend und gehören zu den Höhepunkten des Films. Auch die Maske der besessen Regan verdient eine Erwähnung. Vom süßen Mädchen zur besessen Kreatur. Man kann mit ihr eigentlich nur Mitleid haben.

Eine weitere Szene ist jene in der sich Regan mit dem Kreuz „selbst befriedigt“. Der Satz „Lass dich von Jesus ficken“ tut dabei sein übriges. Das meine ich mit Wirkung. Gotteslästerung hat man in Filmen Horrorfilmen aber eine Szene in der sich ein kleines Mädchen, welches besessen ist, mit einem Kreuz selbst verletzt ist etwas ganz anderes. Kein Wunder, das dieser Film damals eine Diskussion auslöste.

Der Exorzist hat eine Laufzeit knapp über 2 Stunden. Dabei setzt der Film auf einen langsamen Spannungsaufbau. Während man zu beginn zwar Böses ahnt jedoch nichts passiert häufen sich im weiteren Verlauf des Films die seltsamen Vorkommnisse. Seltsame Geräusche auf dem Dachboden, eine schwarze Messe in der örtlichen Kirche (man sieht das Ergebnis in einer Szene) und das immer auffälligere Verhalten von Regan. In Kombination mit dem stimmigen Soundtrack, der das langsame Grauen in Audioform ankündigt und der dichten Atmosphäre überzeugt der Film auch auf dieser Ebene.

Der Exorzist zog einige Nachfolger nach sich, von denen ich ein paar gesehen habe. Jedoch kommt keiner dieser Filme an das „Original“ ran. Generell kam für mich bisher kein Film mit Exorzismus-Thematik an diesen Klassiker heran.


Das war mein Halloween Special. Ich hoffe, es war für den einen oder anderen interessant. Wie immer freue ich mich über Feedback. Nun müsst ihr mich entschuldigen, ich muss mich wieder Titanfall 2 und World of Final Fantasy zuwenden. Bis bald!

 

Paper Mario Color Splash [Autor: Felix Neumaier] | Review

Nintendos letzter exklusiver Titel für die Wii U ist ein kunterbuntes Abenteuer mit sehr viel Charme! Nintendo beschert seiner unwürdig gefloppten Konsole Wii U einen farbenfrohen Abgesang. Bevor Link im März nächsten Jahres noch einmal durch die wilden Weiten von Hyrule in „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ reitet, darf vorher nochmal der beliebte Klempner Mario ran. Und was soll ich sagen es ist ein Abgang geworden, den man nicht so schnell vergisst, aber mehr davon in meiner Review.

Handlung: Lustige Dialoge aber sonst keine großen Überraschungen

Mario, Peach und ein Toad reisen zur Insel Prisma Island und müssen dort erschrocken feststellen, dass irgendein Fiesling die ganze Farbe aus dem Prisma Brunnen gestohlen hat. Aus diesem Grund machen sich auf der ganzen Insel komische weiße Flecken breit. Mario fackelt daher nicht lange rum, sondern macht sich sofort mit seinem neuen Partner Farbian einem Farbeimer auf den Weg um den Fiesling auszuschalten und die Insel wieder in seiner farbenfrohen Pracht leuchten zu lassen.

 

Allzu weit vom klassischen Erfolgsrezept anderer Mario-Games weicht Nintendo damit nicht ab, aber dank einer witzigen Inszenierung und vor allem klasse geschriebener Dialoge voller Witz und Charme, kommt aber zumindest bei Fans der Serie trotzdem so schnell keine Langeweile auf.

Gameplay: Mit Karten kämpfen? Mir gefällt’s! Trotzdem gibt’s Probleme

Wie bereits aus „Paper Mario Sticker Star“ etwas bekannt, stehen einem verschiedene Spielkarten zur Verfügung, diese müssen entweder aus dem begrenzten Farbreservoir eingefärbt werden oder können unverändert verwendet werden. Karten können vom Gegner gedroppt werden, sich hinter weißen Flecken verbergen oder in Toads Einkaufsladen gegen Münzen getauscht werden. Ein sehr gutes Prinzip, was mir eigentlich sehr gefällt es aber auf die Dauer sehr eintönig wird und dann doch etwa bei der tausendsten Konfrontation mit einem Gegner nervt, wenn es nach dem Kampf keine wirklichen Fähigkeiten zu verbessern gibt.

 

Grafik: Einfach nur fantastisch!

Nun zur Grafik in Paper Mario Color Splash kann ich nur eines sagen sie ist neben der Musik in dem Spiel einfach nur wunderschön, es wurde mit absoluter Liebe zum Detail, gearbeitet man sieht es allein daran, dass wirklich jeder kleinste Regentropfen aus Papier besteht, in jedem Farbtropfen steckt mindestens ein Liter Herzblut der Entwickler.

 

Es sieht fantastisch aus, hat einen der besten Nintendo-Soundtracks (dazu gleich mehr) überhaupt und versprüht einfach gute Laune. Es ist auch das erste Spiel seit langem wo für mich einfach die richtige Langzeitmotivation da war. EINFACH KLASSE!

Soundtrack: Ein Orgasmus für die Ohren!

Und nun zum Soundtrack auf diesen Moment warte ich schon seit dem ersten Wort dieser Review. Also der Soundtrack ist neben der Grafik einfach das Beste am ganzen Spiel! Er verursacht gute Laune, und ich hab mich auch selber schon dabei erwischt, dass ich einfach der Musik gelauscht habe.Aber nicht nur das, bei manchen Songs hatte ich sogar eine Träne verdrücken müssen, er löste bei mir Gefühle aus, die ich so noch nie gespürt habe. Jetzt sage ich es einfach noch einmal, der Soundtrack ist einfach sensationell!

Fazit

Paper Mario Color Splash ist ein Action Adventure welches bei mir an manchen Stellen Gänsehaut ausgelöst hat besonders der Soundtrack. Dennoch bin ich mit dem Gameplay nicht ganz so zufrieden und auch die Handlung ist nicht das Gelbe vom Ei aber trotzdem wurde das Spiel ein würdevoller Abschluss für die Wii U, die ich mit dieser Review mit positiven Erinnerungen in den Ruhestand entlassen will und schaue ab jetzt in die Zukunft und hoffe dass die Nintendo Switch ein voller Erfolg wird.

Ich kann es auf jeden Fall jedem Empfehlen ob groß oder klein es ist ein Spaß für die ganze Familie.

Wertung:
Handlung:  • • • •
Gameplay: • • • •
Grafik & Technik: • • • • •
Soundtrack: • • • • •
Wertung: 18 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 07.10.2016
Plattformen: Wii U
Genre: Action-Adventure
Entwickler: Intelligent Systems
Publisher: Nintendo
USK: ab 0 Jahre
 

 

Shadow of the Beast (2016) | Review

Erinnert ihr euch noch an Shadow of the Beast? Das Spiel mit dem faszinierenden Artdesign und dem unglaublich stimmigen Soundtrack. Nicht? Ich auch nicht, da ich zu jung bin, um dieses Spiel zu kennen. Zum Glück gibt es ja Sony, die dieses Spiel einfach mal neu auflegen und als Downloadtitel zur Verfügung stellen (auch wenn ich mir eine Collectors Edition mit Artbook & Soundtrack-CD gewünscht hätte).

Handlung: Vom Mensch zur Bestie – Von der Bestie zum Mensch

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Aarbron, einem Menschen, der als Kind entführt wurde und durch schwarze Magie & grausame Experimente in ein Monster verwandelt wurde. Als sich Aarbron aus der Knechtschaft seines Meisters, der Magier Maletoth, befreit, sinnt das Monster auf Rache.

Der weitere Spielverlauf ist die Verwandlung vom Biest zum Menschen und die Rache an Maletoth. Dabei durchstreift man viele verschiedene Gebiete, wobei keines dem anderen gleicht.

Gameplay: Blocken, kontern & Punkte sammeln, bis der Arzt kommt

Bei Shadow of the Beast handelt es sich um ein Sidescrolling-Action-Adventure. Der Spieler steuert die Figur von Links nach Rechts (manchmal auch umgekehrt wenn man, was vergessen hat), kämpft gegen allerlei fiese Monster (die teilweise echt abgefahren sind) und löst simple Rätsel.

Beim Kampfsystem scheiden sich die Geister. Einerseits ist das Kombosystem & Kontersystem sehr gut gelungen, andererseits steuert sich Aarbron sehr träge und schnelle Kämpfe sind mit stupidem Knöpfchengehämmer kaum möglich. Ich kann verstehen wenn einem der Kampf, welcher auf Deckung & Konter ausgelegt ist, nicht zusagt. Mir persönlich gefällt dieses System sehr. Man muss sich zwar erst eingewöhnen aber wenn man das System beherrscht, fühlt es sich sehr gut an große Gegnergruppen auseinanderzunehmen. Wer jedoch nur blind auf die Tasten hämmert, wird recht schnell den Game Over Bildschirm sehen.

 

Ein weiteres Element sind Quicktime-Events, mit denen man seine Lebensbalken wieder auffüllen kann.  Abseits des Kampfes gibt es in den einzelnen Levels einiges zu entdecken. Diverse Erinnerungen, die die Handlung ergänzen, warten auf fleißige Abenteurer.

Auf der Oberwelt ist es möglich neben Talismanen (mit denen man nützliche Effekte im Kampf freischalten kann), auch Upgrades (Kampffähigkeiten & co.), Konzeptzeichnungen, Soundtracks, Informationen zu Feinden/Völkern und einiges mehr Freischalten.

Wie kann man diese Boni freischalten? In dem man Punkte sammelt. Wie bekommt man diese Punkte? Durch das Erfolgreiche bestreiten von Kämpfen und das finden von Secrets. Je mehr man sich mit dem Spiel auseinandersetzt umso mehr hat man was davon.

Grafik & Technik: Zwischen wunderschön & skurril

Das Spiel sieht fantastisch aus. Die verschiedenen Level sind liebevoll gestaltet und kein Gebiet gleicht dem anderen. Von idyllischen Ebenen über ein unterirdisches Waldlabyrinth bis hin zu einer Wüste mit dazugehöriger Festung. Für jeden ist was dabei.

 

Auch die Charaktere & Monster sind sehr schön gestaltet. Die Entwickler waren unglaublich kreativ und schufen eine so faszinierende Welt, wie ich sie schon länger nicht mehr gesehen habe. Dabei wurde auch viel mit Licht & Schatten gespielt, was der Atmosphäre sehr gut tut. Die einzelnen Rassen unterscheiden sich teilweise und reichen von menschlich bis zu ziemlich abgefahren. Besonders die Maschinenwesen aus den Sümpfen haben es mir angetan.

Das Spiel läuft auch sehr flüssig und die Bildrate läuft stabil. Ein bisschen Kritik muss jedoch auch sein. Hier und da sieht man matschige Texturen und auch wenn die Gebiete sehr unterschiedlich ausgefallen sind, leider auch alle nicht übermäßig hübsch. Einige Abschnitte in der Wüste haben zumindest mich eher unterwältigt aber ich bin auch kein Wüstenfan (bzw. keiner mehr. Ich blicke in deine Richtung Recore).

Soundtrack: Ein Orgasmus für die Ohren

Neben der faszinierenden Welt ist der Soundtrack die größte Stärke von Shadow of the Beast. Durch die Bank weg bekommt man stimmungsvolle Themen auf die Ohren. Egal ob auf der Oberwelt oder in den einzelnen Gebieten. Die Klanguntermalung passt immer ideal zum Geschehen.

Leider hat das Spiel keine richtige Sprachausgabe. Es kommt zwar Sprache vor jedoch keine Reale. Stattdessen hat jedes Volk seine eigene Sprache, die sogar untertitelt ist, jedoch immer unverständlich ist, solange man sie nicht erlernt hat. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob eine Sprachausgabe die Atmosphäre des Spiels nicht sogar gestört hätte. Englisch oder eine andere reale Sprache wäre in dieser fremden Welt komplett unpassend.

Fazit

Ich mag Shadow of the Beast. Leider sind Sidescrolling-Spiele viel zu selten geworden. Umso mehr freut es mich, das hier ein Klassiker aus längst vergangenen Tagen wieder auferstehen kann. Mit einem fordernden Gameplay, einer wunderbaren Spielwelt mit dichter Atmosphäre & wunderbarem Soundtrack, einer schicken Optik & moderatem Schwierigkeitsgrad macht Shadow of the Beast kaum was falsch. Hier haben wir es halt mit einem Spiel zu tun, in das man sich wirklich hinein versetzten muss.

Am Ende bleibt mir nur das Standardfazit: Fans des Genres greifen zu, alle anderen spielen Probe.

Bis zum nächsten mal!

Wertung:
Handlung:  • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • •
Soundtrack: • • • • •
Wertung: 17 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 17.05.2016
Plattformen: PS4
Genre: Side-Scrolling/Adventure/RPG-Elemente
Entwickler: Heavy Spectrum Entertainment Labs
Publisher: SIE
USK: ab 16 Jahre

 

 

Resident Evil 0 HD Remasterd | Review

Resident Evil 0 oder auch Resident Evil Zero ist ein Survival-Horrorspiel von Capcom aus dem Jahr 2002. Ursprünglich wurde es für das N64 geplant, aus Kostengründen jedoch wieder verworfen, erschien es dann für den Nintendo Gamecube. Weitere Portierungen erschienen für die Wii, die PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und den PC.

Handlung: Vor dem Herrenhaus im Wald kommt ein anderes Haus

Resident Evil 0 ist die direkte Vorgeschichte zum ersten Resident Evil. Die Handlung dreht sich um das Bravo-Team, welches ausgeschickt wird um die bizarren Morde im Racoon-Forest aufzuklären.

Beim sichern des Geländes findet das Team einen Gefangenentransporter und die Leichen ermordeter Soldaten. Vom Gefangenen Billy Cohen, der ebenfalls im Wagen sein sollte, fehlt jede Spur. In der Rolle von Rebecca Chambers, begibt sich der Spieler auf die Suche nach dem Sträfling. Dazu begibt sie sich in einen naheliegenden Zug und wird fündig. Jedoch müssen sich beide gegen Zombies und andere Mutanten zur Wehr setzten. Als dann auch noch der Zug losfährt, beginnt für das ungleiche Duo der Überlebenshorror.

 

Gameplay: Altbacken aber mit Twists

Das grundlegende Spielprinzip aus den Vorgängern (Resident Evil 1, 2, 3 & Code Veronica) blieb erhalten. Ein drittel Rätsel lösen, ein drittel Gegenstände sammeln & kombinieren und ein Drittel besteht aus dem Kampf gegen Zombies & andere Mutanten.

Ein neues Element ist das sogenannte „Buddy System“, welches ich für eine gute Idee halte. So ist es im Spiel fast jederzeit möglich zwischen Rebecca & Billy zu tauschen. Das ist teilweise für das vorankommen im Spielverlauf notwendig. Ein Lob geht hierbei an die KI des vom Spiel gesteuerten Partners. Dieser verhält sich im Kampf sehr nützlich.

Erstmals wurde im Spiel auf die berühmten Aufbewahrungskisten verzichtet. Man kann nun überall sein Zeug ablegen und bei jedem Speicherpunkt (Schreibmaschinen für die man Farbbänder benötigt) eine „Basis“ aufschlagen. Um nicht die Übersicht zu verlieren, werden alle Gegenstände auf der Karte angezeigt.

Grafik & Technik: Leichte verbesserung zum Vorgänger

Resident Evil 0 HD sieht um einiges hübscher aus sein HD Vorgänger. Die Charaktermodelle sind um einiges hübscher, das gleiche gilt auch für die Gebiete, die man im laufe des Spiels erkundet. Diese sind nun auch abwechslungsreicher. Neben einem Zug gibt es ein Herrenhaus (dieses mal ein anderes), eine Sternwarte, ein Labor und einen unterirdischen Komplex.

Technisch gibt es erneut keine Probleme. RE 0 HD läuft flüssig und die Steuerung ist zwar immer noch ein Graus aber schon besser als vorher. Zum Glück wurden hier Verbesserungen vorgenommen. Es ist zwar altbacken, wirkt aber nicht so angestaubt wie sein Vorgänger.

 

Synchronisation & Soundtrack: Gewohnte stärken

Der hohe Standard der Synchronisation wird auch weiterhin gehalten. Alle Charaktere haben glaubwürdige Sprecher. Von den Hauptcharakteren wie Rebecca & Billy bis hin zu Nebenfiguren wie Wesker (kein Resident Evil ohne Mr. Cool-himself) ist jede Figur top vertont.

Auch was den Soundtrack angeht, weiß Resident Evil 0 zu gefallen. Die Stücke verstärken die Atmosphäre um einiges. Von rätsellastigen Abschnitten über Bosskämpfe (von denen es nun einige mehr gibt) bis hin zu den Erkundungstrips in den einzelnen Gebiete. Jede Situation hat die passende Klanguntermalung.

Fazit

Resident Evil 0 kann man ebenfalls als weiteren seelenlosen HD Port abstempeln um Geld zu verdienen ABER das „nullte“ Abenteuer, aus dem Resident Evil Franchise ist, noch das am wenigsten ausgelutschte. Vor dem HD-Remasterd gab es dieses Spiel nur für Nintendokonsolen und was somit lange zeit einem exklusiven Spielerkreis vorbehalten. Jetzt können jedoch alle in den Genuss dieses Titels kommen.

Mir persönlich gefällt Resident Evil 0 von den „alten“ Teilen am besten, da es neben einem tollen Gameplay auch über einige kreative Monster verfügt und eine sehr schöne Grafik bietet, die sich auch heute noch sehen lassen kann.

Ich kann Resident Evil Zero jedem weiterempfehlen, der ein Fan von Survival-Horror Spielen ist.

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 16 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 19.01.2016
Plattformen: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
Genre: Survival-Horror/Adventure
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
USK: ab 16 Jahre

 

 

Forbidden Siren | Review

Forbidden Siren. Kaum zu glauben, dass ich mich mal bei diesem Spiel gegruselt habe. In der guten alten Zeit war halt alles anders. Herzlich willkommen zu meiner ersten Retroreview, das Format, in dem ich euch Spiele aus der PS2/Xbox/Gamecube-Ära und davor vorstelle.

Bevor ich mit der Review anfange noch eine kleine Trivia am Rande. Das Spiel wurde vom Studio Project Siren entwickelt. Die Jungs & Mädels von diesem Studio haben 5 Jahre lang nur Spiele der Siren-Reihe produziert. Tja und jetzt machen sie seit 4 Jahren nur mehr Spiele aus dem Gravity Rush Franchise. Wenn man was macht, dann aber richtig.

 

Die Handlung spielt im kleinen japanischen Dorf Hanuda und dort passiert jede Menge verrücktes Zeug. Schreie hallen durch die Nacht, der Fluss hat plötzlich rotes Wasser und der Schrei einer Sirene (das Fabelwesen, nicht die Sirene aus Silent Hill) lockt die Menschen ins rote Wasser. Kurze Zeit später tauchen sie als Shibito, lebende Tote, wieder auf.

 

Nur zehn Menschen haben noch ihren Verstand und sind nicht zu mordenden Bestien geworden. Nun liegt es am Spieler, der abwechselnd in die Rolle der zehn Personen schlüpft, die mysteriösen Hintergründe & die Ursache für diese seltsamen Ereignisse aufzudecken. Zu Beginn wirkt die Handlung noch sehr wirr & zusammenhanglos. Dies löst sich aber im Laufe des Abenteuers.

Doch egal welchen Charakter man gerade spielt, das Gameplay bleibt immer gleich. Zu beginn von jeder der 78 Episoden (da können Telltale & co noch was lernen mit ihren 5 Episoden pro Staffeln) erhält man eine simple Aufgabe. Diese reichen vom Weg von Punkt A nach Punkt B bis zum finden eines bestimmten Gegenstandes. Jedoch ist dass erreichen dieses Ziels oft alles andere als leicht. Neben der unglaublichen Tank-Steuerung (da ist sogar Resident Evil flüssig) lauern auch überall Zombies, die einem das virtuelle Leben nehmen wollen. Zwei oder drei Kontakte mit den Shibito reichen meist aus, um ins Gras zu beißen.

Eine weitere Schwierigkeit kommt oft, jedoch nicht immer, in Form des Mangels an Schuss- & anderen Waffen um den Shibito zumindest einen Kampf zu liefern. Jedoch ist Forbidden Siren nicht komplett unfair, dem Spieler steht eine übernatürliche Gabe zur Verfügung. Mithilfe dieser Gabe ist es möglich, für kurze Zeit in den Kopf eines Zombies zu schlüpfen und somit die Gegend aus seiner Sicht zu erkunden. So sieht man, welche Route der Shibito nimmt und wo er sich genau befindet. Dieses Feature ist sehr praktisch und erhöht die Überlebenschancen beträchtlich, wenn man es sinnvoll nutzt. Mithilfe der R2 Taste & den vier Symboltasten des PS2 Gamepads ist es so möglich, zwischen einzelnen Zombies zu wechseln. Aufgelockert werden die einzelnen Missionen durch das eskortieren von Personen, zB einem kleinen Mädchen und dem finden von Schlüsseln (Resident Evil & Silent Hill lassen grüßen).

Die dichte Atmosphäre von Forbidden Siren entsteht aus der nebeligen & sehr körnigen Grafik. Abgerundet wird das noch die morbide Soundkulisse. Die Inspiration lag ganz klar bei Silent Hill, was aber nichts negatives ist. Leider muss man sagen, dass die Entwickler sich beim Detailgrad nicht sehr angestrengt haben, verwaschene Texturen & potthässliche Figuren sahen auch im Jahr 2004 nicht sehr gut aus. In Kombination mit der grausigen Steuerung, sehr hackelig & man hängt gern wo fest, ergibt sich hier der wahre Horror.

Abschließend lässt sich sagen das Forbidden Siren ein relativ schlecht gealtertes Spiel, welches immer noch eine dichte Atmosphäre bietet, aber leider seinen Horror vor einigen Jahren verloren hat. Außer in puncto Gameplay. Mir gefällt der kreative Aufbau des Spiels. Es ist sehr angenehm, wenn man mal einer Zombiehorde ausweichen muss, anstatt mit einer Schrotflinte drauf zuschießen.

Und auch wenn ich mich in der Review über Spiel lustig gemacht habe, kann ich es dennoch weiterempfehlen, wer jedoch keine PS2 dafür aber eine PS3 hat der kann zu Siren: Blood Curse greifen. Dieses Spiel hat auch einen eigenen Charme.

Das wars von meiner Seite. Bis demnächst.

Release: 12.3.2004
Plattformen: PS2
Genre: Survival-Horror/Stealth
Entwickler: Project Siren & SIE Japan Studio
Publisher: SCE
USK: ab 16 Jahre

 

 

Resident Evil HD Remasterd | Review

Ich habe lange überlegt, mit welchem Spiel ich die Kurzreviews beginnen könnte. Dann kam mir die Idee, im Oktober sind ja Horrorfilme & Horrorspiele immer populär. Daher eröffne ich diese Reihe mit dem HD Remasterd des Remakes eines echten Klassikers; Resident Evil 1 aus den Jahren 1996, 1997, 2002, 2006, 2008/9 und 2015. Im aufwärmen/aufbereiten von alten Spielen ist Capcom echt gut.

Handlung: Klassische Gruselstory mit Haus im Wald

Resident Evil spielt im Spencer-Anwesen, einer Villa im großen Racoon Forest in der nähe der Stadt Racoon City. In dieser Stadt ist der Pharmakonzern Umbrella der Hauptarbeitgeber. Neben legaler Forschung arbeitet Umbrella auch an mächtigen biologischen Waffen, um einen Supersoldaten zu erschaffen. Dazu wurde das T-Virus geschaffen, welches Mutationen hervorruft, die je nach Lebensform andere Auswirkungen haben. Einige Forschungsobjekte fanden jedoch den Weg in die Freiheit und sind nun auf der Suche nach Nahrung.

In den Wäldern um Racoon City werden immer wieder Leichen gefunden, die teils extrem verstümmelt sind. Das Bravo-Team der Sondereinheit S.T.A.R.S. wird ausgeschickt um den Fall zu lösen. Jedoch bricht der Funkkontakt ab und das Alpha-Team, zu diesem gehören auch die beiden Protagonisten Chris Redfield & Jill Valentine, soll herausfinden, was in den Wäldern los ist und was mit dem verschwundenen Team geschehen ist.

Im Wald angekommen wird das Team von mutierten Hunden angegriffen und flüchtet in die vermeintliche Sicherheit der Spencer-Villa. Der Überlebenshorror beginnt.

 

Gameplay: Staubig aber es funktioniert

Das Spielziel von Resident Evil ist es lebend aus dem Herrenhaus zu entkommen, Verbündete zu finden & gegebenenfalls zu retten sowie dem lösen von Rätseln. Dabei findet der Spieler im laufe des Abenteuers verschiedene Gegenstände, die dann sinnvoll eingesetzt oder kombiniert werden müssen. Ein weiteres Element ist der Kampf gegen die Zombies und andere Mutanten. Jedoch ist es eher sinnvoll vor den Gegner zu fliehen, da diese mehrere Kugeln aushalten und Munition selten ist, deswegen auch Survival-Horror, ebenso wie Heilgegenstände.

Der Spielfortschritt kann nur an bestimmten Punkten, den Schreibmaschinen, gespeichert werden. Dazu werden Farbbänder benötigt, von denen es jedoch nur eine beschränkte Anzahl gibt.

Das Gameplay funktioniert zwar immer noch recht gut aber leider liegt schon eine dicke Schicht Staub auf dem Spiel.

Grafik & Technik: Vorzeigbar trotz des Alters

Grafisch sieht Resident Evil auch als HD Remasterd immer noch schick aus, auch wenn das Spiel schon ordentlich Staub angesetzt hat. Der Wow-Effekt von Gamecube ist auf jeden Fall schon verblasst.

Das Gleiche gilt auch für die Technik. Das Spiel läuft bugfrei & flüssig jedoch gerade in puncto Steuerung wirkt Resident Evil arg altbacken. Diese „Tanksteuerung“, auf der Stelle drehen – laufen, funktioniert in der heutigen Zeit einfach nicht mehr.

Dennoch muss man sagen dass man Resident Evil HD Remasterd immer noch ansehen kann ohne zu erblinden.

Soundtrack: Manche Dinge altern nicht!

Die Klanguntermalung fügt sich recht gut ins Spiel ein. Die einzelnen Stücke vermitteln eine unheimliche & mysteriöse Atmosphäre die sich auch mit ambientischen Klängen aus dem Hintergrund (Schritte, stöhnen der Zombies, klopfen an Türen) abwechselt.

Über die Synchronisation kann man ebenfalls nicht meckern. Die ist auch nach 14 Jahren immer noch gut gelungen und weiß zu gefallen. Besonders die Stimme von Oberschurke Albert Wesker wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

Fazit

Resident Evil HD Remasterd ist ein typischer HD Port um etwas Geld zu verdienen. Für einen alten Anhänger der Resident Evil Reihe ist es auf jeden Fall einen Blick wert, wer jedoch vorher noch nie einen der alten Teile gespielt hat, sollte lieber die Finger davon lassen. Die Technik ist inzwischen arg veraltet. Grafisch sieht das Spiel zwar hübsch aus, jedoch ist diese auch altbacken. Einzig die Rätsel, die gut inszenierte Handlung und die tolle Atmosphäre reißen das Spiel heraus.

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • •
Gameplay: • • • •
Grafik & Technik: • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 15 von 20 Punkten.
Note: Gut
Release: 20.01.2015
Plattformen: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
Genre: Survival-Horror/Adventure
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
USK: ab 18 Jahre

Mafia 3 | Review

Mafia 3 ist ein Open-World Action-Spiel von 2K Games und Hangar 13. Ich habe viele Stunden in den Straßen von New Bordeaux verbracht. Meine Meinung zum Spiel kommt nun. Viel Spaß!

Bevor ich jedoch anfange noch ein Wort der Warnung. Ich möchte diese Review so ausführlich wie möglich schreiben und kann dabei den einen oder anderen Spoiler nicht vermeiden. Ich werde jedoch versuchen, die gröbsten Spoiler zu vermeiden. Oh und ich habe weder Mafia 1 noch Mafia 2 also kann ich keine Vergleiche zu diesen Spielen machen.

Handlung

Die Handlung von Mafia 3 dreht sich um Lincoln Clay, ein Afroamerikaner, welcher in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs und sein ganzes Leben lang nach einer Familie sucht. Doch weder das Waisenhaus noch die Kirche und auch nicht die Armee können ihm einen Ersatz bieten.

Im Jahr 1968 kehrt Lincoln aus dem Vietnamkrieg zurück in seine Heimatstadt New Bordeaux (eine Stadt die an New Orleans angelehnt ist) zurück. Nach einer Willkommensparty mit seinen Freunden, von denen einige in der „schwarzen Mafia“ (eine kriminelle Organisation der Afroamerikaner) sind, erfährt Lincoln von seinem Ziehvater Sammy, dass dieser ein Problem mit den Haitianern hat. Lincoln nimmt sich des Problems an und macht sich auf den Weg um den Anführer der Haitianer zu ermorden und so die Gang zu zerschlagen.

Damit beginnt Lincolns Weg in die Kriminalität. Nach dem Verrat eines großen Dons beginnt Lincoln sich seine eigene Organisation aufzubauen und so die Stadt New Bordeaux zu übernehmen. Dafür braucht Lincoln jedoch Verbündete welche mal aus alten Feinden und mal aus alten Freunden bestehen. So ist Vito Scaletta, der Protagonist aus Mafia 2, einer der Verbündeten unseres „Helden“.

Das besondere an der Erzählstruktur von Mafia 3 ist der rote Faden. Das Spiel besitzt eine geradlinige Haupthandlung, die jedoch viele Nebenarme bietet. Diese Nebenhandlungen erzählen kleine Geschichten innerhalb des jeweiligen Bezirkes, den man gerade erobert. Auch wenn diese Geschichten nicht ganz an die Haupthandlung herankommen, so ergänzen diese die Geschichte.

Jede Nebenhandlung fügt sich in die übergeordnete Geschichte ein, ohne diese auszubremsen oder gar zu stören. Das liegt unter anderem an den faszinierenden Hauptfiguren, den verschiedenen Organisationen, die mit Lincoln zusammenarbeiten und den fantastisch inszenierten Zwischensequenzen.

Diese laufen im Stile einer Dokumentation ab. In einigen Sequenzen erzählt uns Pater James, welcher Lincoln seit seiner Kindheit kennt, seine Sicht der Dinge und wie Lincoln seiner Meinung nach immer tiefer in das organisierte Verbrechen abgerutscht ist.

In anderen Sequenzen ist Donovan, ein Kamerad von Lincoln aus dem Vietnamkrieg, bei einer Anhörung des Senats und erzählt von seiner Mithilfe bei der Ermordung des feindlichen Dons und seiner Gefolgsleute.

Die Handlung von Mafia 3 gehört zu den größten stärken des Spiels. Neben einer dichten Atmosphäre sorgen sehr interessante Charaktere und eine äußerst gelungene Inszenierung für eine der besten Geschichten, die ich seit langem in einem Videospiel erlebt habe.

Ich habe mit dem Protagonisten Lincoln jede Sekunde mitgefiebert und es war immer ein Genuss, wenn ich dem Endziel des Spiels ein Stück nähergerückt bin.

So etwas schaffen nur wenige Spiele bei mir und noch weniger Spiele dieser Art.

Gameplay

Das Gameplay von Mafia 3 kann man als ausgeglichen bezeichnen. Das Spiel besteht aus Schießereien (welche sehr dynamisch sind, dank den Überwältigungen, mit denen man die Feinde auf sehr brachiale aber sehenswerte Weise in die nächste Welt schicken kann), optionalen Schleicheinlagen (mit lautlosen Überwältigungen welche nicht minder brutal sind), die dafür da sind, wenn man nicht schießen möchte und dem Fahren mit vielen verschiedenen Autos und auch Booten um die einzelnen Missionen zu erreichen.

Die Missionen bestehen z.B. aus dem verhören von Informanten, dem stehlen von Geld (um ein Geschäft zu schädigen), der Übernahme von wichtigen Orten oder dem zerstören feindlicher Transporter. Dies sind nur ein paar Beispiele, da Mafia 3 noch mehr verschiedene Missionsarten bietet. Diese kann man entweder leise lösen oder mit brachialer Gewalt oder mit einer Mischung aus beidem.
Egal welchen Weg man wählt, es gibt tote. Sehr viele tote.

Das Shootersystem funktioniert überraschend gut. Das suchen von Deckung, das präzise Zielen mit den verschiedenen Schießeisen klappt hervorragend und fühlt sich auch richtig an. Sprich die Schrotflinten fühlen sich sehr wuchtig an, das gleiche gilt auch für die Revolver. Die Pistolen sind schwächer haben aber eine höhere Feuerrate, was sich ideal für Gefechte gegen mehrere Gegner eignet und wenn einen die Gangster zu übermannen drohen, nutzt man einfach die verschiedenen MP’s, die es im Spiel gibt, und heizt ihnen richtig ein. Wo wir gerade bei heizen sind, Granaten & Molotowcocktails dürfen natürlich auch nicht fehlen.

 

Das Schleichen funktioniert ebenfalls sehr gut, ist jedoch für mein Empfinden etwas zu mächtig. Lincoln schleicht relativ schnell und mit etwas Geschick kann man innerhalb kürzester Zeit ein ganzes (oder fast ein ganzes) Versteck voller Feinde auslöschen.

Auch sind die Gegner etwas zu gutgläubig. Mithilfe von Pfeifen ist es möglich, Feinde in der Nähe anzulocken. Diese gehen nichts ahnend zu einem hin, selbst wenn der Gewehrlauf hinter der Deckung hervorlugt. Ich muss jedoch auch zugeben das es sich sehr gut anfühlt so übermächtig zu sein und die Gegner zu eliminieren.

Zusammengefasst finde ich das Gameplay sehr gut. Es vereint viele Elemente zu einem interessanten Mix, welcher auch einen eigenen Spielstil zulässt. Böse Zungen können natürlich behaupten das es dem Spiel an Abwechslung mangelt, doch gerade, wenn man denkt, das man alle Missionstypen kennt, kommt ein neues Element hinzu und hält das Spiel frisch.

Grafik

Auf grafischer Ebene weiß Mafia 3 ebenfalls zu gefallen auch wenn es hier und da schwächen gibt. Aber zuerst die positiven Punkte.

Die Zwischensequenzen sehen wie bereits erwähnt sehr schick aus und sind super inszeniert. Gerade das Spiel mit Licht & Schatten weiß zu gefallen. Dazu kommen die sehr detaillierten Gesichter der Figuren, die mit der realistischen Gestik eine gelungene Mischung abgeben.

Abseits der fantastischen Zwischensequenzen bietet das Spiel eine schöne & detaillierte Spielwelt, die auch sehr groß ist. Wobei der größte Teil der Karte eine Sumpflandschaft ist, die zwar etwas langweilig gestaltet ist, aber die ersten male beeindruckt.

Ein Kritikpunkt an der Grafik muss ich dennoch anbringen. Bei all dem geschwärme kann man nicht ignorieren das Mafia 3 einige matschige Texturen besitzt und auch die Modelle der „Bewohner“ dieser Welt oftmals nicht ganz optimal ausgefallen sind.

Technisch sieht es ähnlich aus wie mit der Grafik. Das Spiel läuft sehr flüssig und auch die Bildrate ist, zumindest auf der PS4, sehr stabil. Die Spielphysik funktioniert ebenfalls sehr gut jedoch nicht immer. Leider gibt es immer wieder Bugs in der Spielwelt und die typischen Querks, die jedes Spiel mit einer Open-World hat. Sprich das einfach Quatsch passiert, welcher eigentlich nicht passieren sollte oder dürfte. Das fiel mir gleich zu beginn auf, als ich im Safehouse gegen ein Fass, lief und dieses mehrere Minuten durch den Raum flog, als ob es besessen wäre.

Auf der einen Seite sind solche Bugs recht lustig, aber auf der anderen stört es dennoch die Atmosphäre, wenn ein Auto plötzlich mehrere Meter hoch in die Luft fliegt und das ohne ersichtlichen Grund. In Verfolgungsjagden erweist sich das jedoch als sehr praktisch.

Zusammengefasst lässt sich sagen das Grafik & Technik sehr gut funktionieren aber ihre Schwächen haben. Wie fast jedes Open-World-Spiel. Die Atmosphäre leidet jedoch nicht all zu sehr darunter.

Synchroniastion & Soundtrack

In puncto Soundtrack zeigt Mafia 3, was es auf dem Kasten hat. Der Game-Score, also die für das Spiel komponierte Musik, ist sehr gelungen und man kann ihn auch außerhalb des Spiels anhören. Die eigentliche Stärke liegt jedoch in der Musik, die im spielinternen Radio läuft. Es ist einfach unglaublich atmosphärisch, wenn bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei „Paint it, Black“ oder „Bad Moon Rising“ im Radio läuft. Klar können einem nicht alle Lieder gefallen aber im großen & ganzen kann man sagen, dass der Soundtrack sehr gelungen ist.

Ebenfalls gelungen ist die Synchronisation. Ich habe sowohl in die Deutsche als auch in die englische Sprachsaugabe rein gehört und mein Fazit:

Die deutsche Synchronisation ist sehr gut, aber die englische Version ist einfach viel atmosphärischer. Das liegt unter anderem an den ganzen Akzenten der verschiedenen Figuren. Irisch kann man auf Deutsch einfach nicht umsetzen.

Fazit

Mafia 3 ist ein sehr gutes Spiel und für mich ein totaler Überraschungshit. Ich bin kein großer GTA-Fan, da mich diese Spiele oft nach ein paar Stunden langweilen. Daher war ich umso überraschter, was für ein Suchtpotenzial in diesem Spiel steckt.

Neben einer grandiosen Handlung mit sehr gut geschriebenen Figuren haben wir ein gut ausbalanciertes Gameplay, eine schöne Grafik & eine sehr gute Klanguntermalung. Die einzigen Schwächen wären in der Grafik und in der Technik anzusiedeln jedoch wird das Spiel durch diese Aussetzer nicht unspielbar.

Das war meine Review zu Mafia 3. Anhand der Länge seht ihr auch den Grund, warum ich so lange gebraucht habe. Wir lesen uns beim nächsten mal wieder wenn es entweder um ein Horrorfilm-Franchise geht oder ich einen Western vorstelle. Bis Bald!

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 19 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 07.10.2016
Plattformen: PC, PS4, Xbox One
Genre: Third-Person Shooter/Action Adventure/Open-World
Entwickler: Hangar 13
Publisher: 2k Games
USK: ab 18 Jahre

 

Boxenstopp: Mafia 3 Collectors Edition

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Herzlich willkommen zum Boxenstopp der Mafia 3 Collectors Edition aus dem Hause 2K Games & Hangar 13. Das Spiel erscheint am 7. 10. 2016 für PS4, Xbox One & PC. Die Collectors Edition gibt es ab ca. 135 € zu kaufen. Neben der großen Edition gibt es auch eine Standardedition, eine Steelbook Edition & eine Deluxe Edition, in welcher der Seasonpass erhältlich ist.

Fangen wir mit dem Boxenstopp an.

Das Spiel kommt in einer großen & stabilen Pappbox. Sobald man die Umverpackung abgelöst hat erscheint kommt das eigentliche Motiv der Box zum Vorschein. Schwarz, sehr edel verarbeitet & mit Mafia 3 Schriftzug. Das sieht nicht nur schick aus, sondern macht sich auch super im Regal.

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Sobald man die Box aufgeklappt hat, kommt das Artbook zum Vorschein. Dieses hat einen Hardcovereinband, ist hochwertig verarbeitet & umfasst 54 Seiten. Die Größe des Artbooks ist ideal, damit die Bilder auch richtig wirken können. Dazu kommt etwas Text mit Informationen, der jedoch auf Englisch ist.

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Als Nächstes kommt uns eine zweite Box entgegen. In dieser sind 3 Dinge untergebracht. Zum einen die Erkennungsmarken des Protagonisten Lincoln Clay und zum anderen 4 Bierdeckel. Die Bierdeckel sind aus Kunstleder und bedruckt. Die sehen sehr schick aus und machen sich auch als Gag recht gut, wenn Freunde zu Besuch sind.

Der dritte Gegenstand in der Box ist das Spiel. Dieses ist die Deluxe Edition, in welcher der Season Pass dabei ist. Dafür gibt es ein dickes Plus.

Das Herzstück der Collectors Edition sind die beiden Soundtracks. Einmal der Spielsoundtrack an sich und einmal die Musik, welche im Spiel abgespielt wird (zb. Paint it black von den Rolling Stones). Die beiden Soundtracks kommen jedoch nicht auf CD oder als billiger Downloadcode (den gibt’s als Bonus) sondern auf Vinyl, sprich einer Schallplatte. Das ist sehr kreativ und ich weiß so was zu würdigen. Gott sei Dank besitze ich einen Plattenspieler.

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Zum Schluss gibt es noch 2 Kunstdrucke. Im Spiel selbst kann man Playboy Pin-ups finden und 2 davon liegen dem Spiel bei. Die sind ebenfalls sehr hochwertig gemacht und machen sich sicher sehr gut an der Wand (natürlich eingerahmt).

Auf meiner nach oben offenen Skala für Collectors Edition vergebe ich folgendes Fazit:

Sehr schöne und allen voran wertige Collectors Edition, die jeden Cent wert ist.

Beiträge zum Spiel selbst kommen (dieses mal wirklich aber Recore ist einfach demotivierend) in den nächsten Tagen.

Bis demnächst.

Die glorreichen Sieben | Review

Die glorreichen Sieben ist ein Western von Atoine Fuqua aus dem Jahr 2016. Der Film ist die Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers von John Sturges aus dem Jahr 1960. Ich bin zwar kein großer Western-Fan, jedoch habe ich mir den Film komplett unvoreingenommen angesehen.

Handlung: Simple Story die jedoch funktioniert

Der Film spielt im Jahr 1879. Die Bewohner des kleinen Ortes „Rose Creek“ werden vom Geschäftsmann Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) und seinen Söldnern tyrannisiert. Dieser betreibt, in der nähe, eine Goldmine, will expandieren und bietet den Siedlern ein lächerliches Angebot für ihr Land.

Er gibt den Siedlern drei Wochen „Bedenkzeit“ und verleiht seinem Angebot Nachdruck, in dem er ein Massaker unter den Siedlern anrichtet.

Die junge Emma (Haley Bennet) und ihr Begleiter Teddy Q (Luke Grimes) machen sich auf den Weg um Kämpfer anzuheuern. Nach kurzer Zeit treffen sie auf den Kopfgeldjäger Sam Chislom (Denzel Washington). Dieser lehnt zu Beginn jedoch beeindruckt ihn das Angebot der beiden Siedler. Sie bieten ihm alles, an was sie haben. Sam beschließt, den beiden zu helfen. Jedoch brauchen sie dazu mehr Unterstützung.

Kurze Zeit später schließt sich ihnen, eher notgedrungen, der Spieler Josh Faraday (Chris Pratt) an. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte des Films schließen sich der Scharfschütze Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), welcher ein düsteres Geheimnis hat, sein Partner Billy Rocks (Byung-hun Lee), der Outlaw Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo), der gottesfürchtige Jack Horne (Vincent D’Onofrio) und der Indianer Red Harvest (Martin Sensmeier).

Interessant ist jedoch das sich die beiden letzten „Helden“ Jack Horne & Red Harvest eher zufällig anschließen, da deren Motivationen eher weniger nachvollziehbar sind.

Wegen möglicher Spoiler werde ich jedoch nicht weiter darauf eingehen.

Die zweite Hälfte des Films beschäftigt sich dann vorrangig mit der Schlacht um Rose Creek und dem Showdown zwischen Sam & Bartholomew.

Cast: Top Schauspieler vom Helden bis zum Schurken

Die Leistung der Schauspieler ist hervorragend. Vom Helden Sam bis zum Oberfiesling Bogue hat jeder eine gute Performance. Sogar diejenigen, die weniger Text bzw. Screentime haben, ich schaue in eure Richtung Red Harvest, John Harris & Denali (der „böse“ Indianer gespielt von Jonathan Joss), spielen sehr gut in dem sie einfach viel mit Mimik & Gestik arbeiten.

Meine persönlichen Highlights waren neben Chris Pratt als der Spieler Josh Faraday, was einfach daran liegt, dass ich ein großer Pratt-Fan bin, der Kopfgeldjäger Sam Chislom, welcher das Herz am rechten Fleck hat und der Böse Bartholomew Bogue welcher mir vor allem durch seine Mimik im Gedächtnis blieb. Außerdem ist Bogue der typische Bösewicht für einen Western. Er hat viel Geld, eine eigene Armee (in diesem Fall bezahlte Söldner) und erreicht mit Gewalt sein Ziel. Simpel aber sehr wirkungsvoll.

Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen habe ich hier am Cast nichts auszusetzen, obwohl keiner der Schauspieler bisher in einem Western mitwirkte. Zumindest wäre mir dies nicht bekannt.

Effekte: Viel Peng, Peng & Bum

Die glorreichen Sieben ist ein Western der härteren Gangart. Das bedeutet, es wird geschossen und das nicht zu knapp. Die Schießereien sind sehr dynamisch und werden dadurch aufgelockert das drei der sieben Helden nicht nur mit Revolvern, sondern auch mit Messern, Tomahawks sowie Pfeil & Bogen kämpfen. Das lockert die Kämpfe angenehm auf.

Was ist das Ergebnis von so vielen Schießereien? Tote. Sehr viele Tote. Wer sich an vielen Leichen stört, sollte die Finger von diesem Film lassen jedoch muss man auch sagen, dass ein Western ohne tote eher langweilig ist. Zumindest solange nicht Bud Spencer & Terrence Hill mitspielen.

Der Film verwendet Elemente eines modernen Actionfilms und kombiniert diese mit denen eines klassischen Western. Neben den großen Massenkämpfen gibt es auch immer wieder kleinere Duelle zwischen zwei Personen.

Besonders das kurze aber brutale Duell zwischen den beiden Exil-Indianern Red Harvest & Denali ist sehenswert.

Soundtrack & Synchronisation: Es gibt ordentlich was auf die Ohren

Der Soundtrack ist von James Horner, welcher leider verstorben ist, und von Simon Franglen. Was soll ich sagen, der Soundtrack ist großartig, wie jede Arbeit von James Horner. Die Themen wechseln von abenteuerlich über dramatisch bis hin zu episch.

Besonders das Thema wenn die Helden durch Prärie reiten erinnert mich so stark an die klassischen Western aus den 60er Jahren.

Die Synchronisation ist ebenfalls sehr gut gelungen. Nur die deutsche Stimme des gottesfürchtigen Indianer-Jägers John Harris brachte mich zum schmunzeln. Es ist immer so seltsam, einen großen Mann mit sehr hoher Stimme sprechen zu hören.

Fazit

Ich war von „die glorreichen Sieben“ positiv beeindruckt. Es war sehr erfrischend mal wieder einen Western zu sehen, da dieses Genres in den letzten Jahren eher selten wurde.

Die Handlung ist simpel aber gut erzählt, die Schauspieler liefern eine klasse Leistung ab, der Soundtrack weiß zu gefallen und auch die Effekte können sich sehen lassen.

Wenn ich dem Film eine Schwäche zuschieben, muss dann sind es die gelegentlichen Längen, die der Film hat, wobei das kaum ins Gewicht fällt.

Ich kann „die glorreichen Sieben“ auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer Western mag, kann ihn sich beruhigt ansehen. Wer Action-Filme mag ebenfalls. Nur wer sich an sehr vielen toten stört, sollte die Finger von diesem Streifen lassen, doch solche Leute sind auch nicht die Zielgruppe von dieser Art Film.

Das war’s von meiner Seite. Bis zum nächsten Beitrag!

Wertung
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
18/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: The Magnificent Seven
Deutscher Titel: Die glorreichen Sieben
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 133 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

 

Dead Rising & Dead Rising 2 Ersteindruck | Gedankenspiel

Heute gibt es mal 2 Ersteindrücke in einem Beitrag.

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Vor 10 Jahren erschien Dead Rising für die Xbox 360 & Wii während vor 6 Jahren Dead Rising 2 für PS3, Xbox 360 & PC erschien. Nun im Jahre 2016 werden die ersten Dead Rising Spiele für die aktuelle Konsolengeneration wiederveröffentlicht.

In Europa gibt es die Dead Rising Spiele offiziell nur als digitale Spiele, während sie in den USA auch auf Disc erscheinen bzw. erschienen sind.

Dieses Jubiläum nehme ich zum Anlass, um mal meinen Senf zu den ersten beiden Dead Rising Spielen zu veröffentlichen.

 

Ersteindruck: Dead Rising HD Remasterd

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In Dead Rising übernimmt man die Rolle des Fotografen & Reporters Frank West, der in das kleine Städtchen Willamette reist, nachdem er seltsame Gerüchte über diesen Ort gehört hat.

Mit einem gecharterten Helikopter lässt sich Frank über die Stadt fliegen. Dabei sieht er seltsame Dinge. Er wird auf dem Dach des örtlichen Einkaufszentrums abgesetzt. Dort erfährt er auch den Grund für die seltsamen Dinge. Fast alle Einwohner der Stadt wurden zu Zombies.

Dem Spieler bleiben 72 Stunden Zeit um die Hintergründe der Zombieplage aufzudecken & so viele Überlebende wie möglich zu retten.

Gameplaytechnisch haben wir es mit einem Hack’n Slay zu tun. Dem Spieler stehen sehr viele Waffen (Messer, Schusswaffen, Hanteln & eigentlich alles, was man als Waffe nutzen kann) zur Verfügung um die Untoten unschädlich zu machen.

Mir hat das erste Dead Rising immer sehr gut gefallen das es nicht nur eine Hommage an „Dawn of the Dead“ von Horrormeister George Romero ist, sondern auch eine erfrischende Alternative zu Resident Evil, ebenfalls von Capcom, ist.

Das 72-Stunden-Zeitfenster war für mich zwar immer ein unnötiger Stressfaktor, aber nach einmaligem Durchspielen werden weitere Spielmodi freigeschaltet, die das Zeitfenster aufheben.

Dead Rising 1 kann ich jedem empfehlen, der eine Alternative zu Capcoms Resident Evil sucht, ein Spiel für nebenbei will oder einfach ein brutales Hack’n Slay sucht.

Ersteindruck: Dead Rising 2 HD Remasterd

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Achja Dead Rising 2. Dieses Spiel hab ich zum ersten mal als Remasterd Version gespielt, zu Release hat mich das Spiel nicht interessiert, und ich muss sagen, dass ich etwas unterwältigt war.

Ja die Spielwelt ist um einiges größer und bietet mehr Abwechslung, zum Beispiel gibt es auch Kasinos zum Erkunden. Aber leider bin ich mit diesem Spiel bisher nicht gerade warm geworden.

Das liegt unter anderem am Hauptcharakter Chuck. Frank West war ein ziemlicher interessanter Charakter der eigentlich nur der großen Story hinter her Jagd. Chuck ist ein Motorradfahrer, der eine kleine Tochter hat, um die er sich alleine kümmern muss, nachdem seine Frau von Zombies in Las Vegas getötet wurde.

Um Geld zu verdienen, fährt er „Todesrennen“ bei denen er mit einem Motorrad, an dem Kettensägen angebracht sind, Zombies tötet. Das klingt ziemlich trashig und das ist es leider auch.

Vom Gameplay her gibt es nichts zu meckern, die Stärken aus dem Vorgänger wurden übernommen und dazu kommt das Element der selbst gebauten Waffen, was ziemlich cool ist.

Ein großer Kritikpunkt sind jedoch die fehlenden deutschen Untertitel in der Importversion. Bei Dead Rising 1 waren diese jedoch noch dabei.

Das 72-Stunden-Zeitlimit ist ebenfalls wieder dabei und wieder kann man nach einmaligem Durchspielen Spielmodi freischalten, die ohne dieses Zeitlimit auskommen.

Alles in allem ist Dead Rising 2 zwar ein gutes Spiel, jedoch hat es bisher noch nicht so sehr bei mir gezündet. Ich hoffe jedoch, dass sich das noch ändern wird.

Ich werde mir auf jeden Fall auch noch Dead Rising 3 & 4 holen denn vielleicht werden mich diese Spiele mehr begeistern. Aber davon ein anderes mal.

Das waren meine Eindrücke zu den ersten beiden Dead Rising Teilen und der erste Beitrag zum kommenden Themenmonat „Horror Oktober“. Natürlich werden andere Beiträge nicht zu kurz kommen.

 

 

Alan Wake | Review

Alan Wake ist ein Third-Person-Shooter mit Horrorelementen aus dem Hause Remedy, die Entwickler von Max Payne & Quantum Break, für die Xbox 360, den PC und seit April dieses Jahres, danke Abwärtskompatibilität, auch für die Xbox One. Also nehme ich das zum Anlass um mal wieder Alan Wake zu spielen und eine Review dazu zu verfassen, zum Glück lag Quantum Brake ein Download Code für Alan Wake und das DLC/Spin-off bei.

Das Spiel selbst wurde durch populäre Mysteryserien wie Twin Peaks, Akte X und durch die Werke von Stephen King inspiriert. Das klingt doch nach tollen Voraussetzungen.

Handlung

Alan Wake ist ein Thriller-Autor, der seit einiger Zeit unter Schlafstörungen, Albträumen und einer Schreibblockade leidet. Um neue Kraft für seine Arbeit und seine Ehe zu tanken, reist Alan mit seiner Frau Alice in das beschauliche Örtchen Bright Falls.

 

Nach einer mysteriösen Schlüsselübergabe verschwindet nicht nur Alans Frau, sondern auch das soeben bezogene Haus und die Insel, auf der die Hütte stand, verschwindet ebenfalls (aller guten Dinge sind ja bekanntlich 3). Nun erwacht Alan in der Dunkelheit und muss sich gegen Besessene, die die Gegend heimsuchen, zu Wehr setzen. Diese werden von der Dunkelheit beschützt. Durch eine Taschenlampe und einen Revolver wird dieser Schutz jedoch schnell wirkungslos.

Es ist nun also Alans Aufgabe seine Frau zu finden. Dabei findet Alan immer wieder Manuskriptseiten, die er offenbar geschrieben hat. Auf diesen Seiten werden Ereignisse beschrieben, die auch kurze später stattfinden. Im Laufe seiner Reise durch das nächtliche Bright Falls wird Alan schließlich klar, dass er in die Hütte zurückmuss, um den Albtraum zu beenden.

Gameplay

Bei Alan Wake handelt es sich um einen klassischen Thrid-Person-Shooter mit etwas langsameren Movement. Die wichtigste Waffe des Spielers ist die Taschenlampe, mit der Feinde angestrahlt werden können um die Dunkelheit zu „zerstören“. Sobald die Dunkelheit weg ist, kann man den Besessenen mithilfe von Revolvern oder Gewehren den gar ausmachen. Alternativ können auch Leuchtfackeln oder Blendgranaten eingesetzt werden, um größere Gegnergruppen zu eliminieren.

 

Abseits des Kampfes gegen Besessene und böse Vögel gibt es einiges zu entdecken. Neben Thermosflaschen, die in den einzelnen Kapiteln verstreut sind, kann man auch Manuskriptseiten finden, die nicht nur kommende Ereignisse beschreiben, sondern auch diverse Nebenfiguren zum Thema haben. Das macht die Spielwelt um einiges lebendiger.

Außerdem kann man einige Schilder finden, die einem die Kult von Brightfalls näher bringen.

Grafik & Technik

Alan Wake (das Spiel) sieht trotz seines Alters von sechs Jahren immer noch sehr gut aus. Die Charaktermodelle sind sehr schön gestaltet und auch die Umgebung ist sehr atmosphärisch. Besonders die dichten Wälder um Brightfalls sind sehr unheimlich & fügen sich perfekt ins Spiel ein. Hier und da gibt es etwas Abwechslung im Szenario, mal ist man in einer Mine (mit dem besten Rätsel im Spiel) und auch am Tag darf man den Ort erkunden (also ein paar Teile des Ortes).

Obwohl das Spiel Schlauchlevel hat, wie fast jedes Spiel von Remedy, gibt es dennoch immer wieder Abzweigungen, die entweder zu verborgenen Vorratslagern oder geheimen Manuskriptseiten führen.

Technisch gibt es kaum etwas zu meckern. Das Spiel läuft sehr flüssig. Manche Texturen sehen etwas matschig aus, aber bei einem Alter von sechs Jahren ist das verschmerzbar.

Einzig die Animationen der Gesichter sind manchmal etwas gruselig, besonders wenn die Figuren zu viel Zähne zeigen oder den Mund verziehen.

Synchronisation & Sound

Auch wenn die Gesichter etwas gruselig sind, die Dialoge sind es nicht. Die Deutsche Synchro ist auf einem sehr hohen Niveau. Jeder Sprecher legt sich ins Zeug und verleiht den Figuren viel Charakter. Besonders die Stimme von „Antagonistin“ Barbara Jagger (gesprochen von Sybille Nicolai) bleibt einem in Erinnerung.

Die allgemeine Soundkulisse würde ich als atmosphärisch bezeichnen. Leise Geräusche im Hintergrund & ambientische Klänge erzeugen eine überzeugende Gruselatmosphäre.

Fazit

Alan Wake ist ein hervorragendes Spiel das einem eine spannende Gruselgeschichte erzählt. Dazu kommt ein flüssiges Gameplay mit klasse Movement, eine nach wie vor hübsche Grafik und eine top Synchronisation. Bis auf die kleinen technischen Fehler habe ich nichts zu meckern.

Ich kann das Spiel jedem Besitzer einer Xbox 360, Xbox One oder einem PC empfehlen.

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 19 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 14.05.2010
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox 360
Genre: Third-Person Shooter/Action Adventure/Survival Horror
Entwickler: Remedy Entertainment
Publisher: Microsoft Studios
USK: ab 16 Jahre

Boxenstopp: Gone Home Collectors Edition

Herzlich willkommen zum Boxenstopp zur Collectors Edition von Gone Home, einem First-Person-Adventure aus dem fernen Jahr 2013. Mit diesem Spiel hat, der Entwickler, „The fullbright Company“ ein wunderbares Adventures mit einer tollen Handlung, einem super Soundtrack und schöner Grafik abgeliefert. Auch das Gameplay, kommt für ein Spiel dieser Art nicht zu kurz. Aber dazu ein anderes mal mehr, heute geht es um die Collectors Edition, die ich mir vor kurzem gekauft habe, obwohl ich das Spiel schon für die PS4 besitze.

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Die Edition kommt in einer schnuckeligen kleinen Pappbox mit den Maßen 19,3 x 14 x 2 cm. Auf der Frontseite sieht man das schöne Cover des Spiels. Die Rückseite ziert eine Beschreibung des Spiels und der Inhalt der Collectors Edition. Die ganze Box sieht sehr schön aus. Man kann die Box aufklappen und sieht dann ein weiteres Artwork sowie die ganzen Preise die das Spiel abgeräumt hat. Nur der fette USK-Sticker zieht den Eindruck etwas runter.

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Beim öffnen der Box kommt uns die DVD-Hülle, Marke billig, entgegen. Dafür mit sehr schönem Cover. Das öffnen der Box enthüllt uns ein schickes Poster, einen Notebooksticker & das „Handbuch“. Ja das Handbuch ist ein schlechter Witz, mit Systemanforderungen, aber was will man auch groß über ein First-Person-Adventure in ein Handbuch schreiben. Auf der Rückseite des Handbuches befindet sich der Steamcode, den ich jedoch verdecke.

Auf der DVD selbst befindet sich auch der Soundtrack. Der ist sehr atmosphärisch und kann auch sehr gut außerhalb des Spiels gehört werden.

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Zum Schluss noch ein paar Worte zum Designer Notebook. Das sieht sehr schön aus und fühlt sich auch hochwertig an, ABER leider kann ich nichts darin lesen. Das liegt nicht an meinen Englischkenntnissen, sondern an der grottenhässlichen Handschrift, mit der der Inhalt geschrieben wurde.

Auf meiner nach oben hin offenen Skala für Collectors Edition gebe ich Gone Home eine Wertung von: Sehr schick und um den geringen Preis (aktuell um die 10 €) eine gute Investition.

Das war’s von meiner Seite. Bis zum nächsten mal!

Hardcore | Review

Hardcore ist ein russisch-amerikansicher Actionfilm aus dem Jahr 2015. Der Film ist das Regiedebüt des russischen Drehbuchautors/Musikers/Filmemachers Ilja Naischuller. Die größte Besonderheit des Films, neben seinem verdammt guten Soundtrack, ist die Kameraperspektive. Hardcore wurde komplett aus der subjektiven Sicht des Protagonisten gedreht.


Handlung

Henry ist vor Kurzem verstorben. Dennoch erwacht er eines Tages in Moskau als Cyborg, ein ganz normaler Tag also. Ihm fehlt ein Arm, ein Bein, sprechen kann er nicht und er hat keine Erinnerungen an sein früheres Leben.

Eine Frau namens Estelle, sie ist Henrys Ehefrau, bringt an Henry übermenschlich starke Prothesen an und führt ihn in einen Raum wo zwei Wissenschaftler Henrys Fähigkeit zu sprechen wieder aktivieren sollen.

Jedoch ertönt ein Alarm und schwer bewaffnete Männer stürmen den Raum. Angeführt werden sie vom bösen, weißhaarigen Telepathen Akan. Hier muss ich den Film schon mal loben. Akan ist ein toller Bösewicht. Okay weißhaarige Bösewichte sind zwar ein Klischee aber böse weißhaarige Telepathen sind dafür relativ selten.

Akan tötet einen der Forscher im Raum und Estelle nutzt die Chance, um einen Alarm auszulösen. Sie flüchtet gemeinsam mit Henry. Die Flucht endet in einem Unfall und Estelle wird von Akans Männern entführt.

Was nun folgt, ist eine lange Folge von Actionszenen in denen Herny nicht nur die Truppen von Akan scharenweise erschlägt, sondern sich auch mit der Polizei und anderen Cyborgs anlegt.

Die Handlung mag zweckmäßig sein, aber dennoch gibt es so manch spannende Wendung.


Cast

Die Leistung der Schauspieler ist solide. Jeder spielt seine Rolle recht gut, aber mein Highlight war Danila Kozlovsky als der weißhaarige Telepath Akan. Man merkt das Kozlovsky wie geschaffen für die Rolle ist.

Zum Protagonisten Herny kann ich nichts sagen außer das er eine stumme Killermaschine ist. Seine Frau Estelle, gespielt von Haley Bennett, spielt ihre Rolle auch recht gut. Besonders ihr Plotttwist am Ende war sehr gut inszeniert.

Wer jedoch auch erwähnt werden muss, ist Jimmy, der Sidekick des Films. Dieser taucht in verschiedenen Inkarnationen auf mal als Obdachloser oder als Sniper und hilft Henry immer wieder aus der Klemme. Gespielt wird Jimmy von Sharlto Copley, den man z.B. aus Elysium kennt.


 Effekte & Technik

Die Besonderheit an Hardcore ist die Kameraperspektive. Der gesamte Film wurde aus der subjektiven Sicht, sprich der Ego-Perspektive, des Protagonisten gedreht. Mir kam Hardcore die gesamte Laufzeit über wie ein Ego-Shooter vor, nur kann man halt nicht spielen, sondern nur zusehen. Also wie in einem modernen Shooter voller Skripte.

Die Effekte gehen in Ordnung. Okay der Film besteht eigentlich nur aus einer riesigen Schießerei und was sieht man da am meisten? Richtig man sieht Blut. Sehr viel Blut und jede Menge Leichen. Aber dafür sehen dafür das Blut und die Leichen sehr realistisch und teilweise echt ekelhaft aus.

Die Actionszenen wirken durch die Ego-Perspektive recht dynamisch und nicht so statisch wie in anderen Actionfilmen.

Einzig der Sound hat manchmal Aussetzer bzw. Geräusche wie eine abgefeuerte Pistole erklingen mit einigen Sekunden Verzögerung. Ob das normal ist, kann ich jedoch nicht sagen.


Synchronisation & Soundtrack

Die deutsche Synchronisation klingt sehr gut und wechselt sich mit dem russischen Originalton, zum Glück mit Untertiteln, ab. Besonders Akan, der Typ ist einfach toll, hat eine klasse Synchronstimme, die seinen Wahn nur noch weiter steigert.

Mein größtes Lob an diesen Film geht jedoch an den Soundtrack. Dieser ist sehr abwechslungsreich, von schnellen Stücken über eher langsame bis hin zu bekannten Songs ist für jede Situation etwas dabei.


Fazit

Hardcore ist ein kurzweiliger und guter Actionfilm, bei dem man super das Hirn ausschalten und sich 92 Minuten lang berieseln lassen kann. Die Handlung ist etwas mau, aber dafür reißt der Bösewicht, der Soundtrack & die ungewöhnliche Kameraperspektive einiges raus.

Ich hatte meinen Spaß mit diesem Film und kann ihn weiterempfehlen. Für einen Filmabend ist er auf jeden Fall zu gebrauchen.

Wertung
Handlung: • •
Cast: • • •
Effekte & Technik: • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • •
12/20 Punkten – Note: Gut

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Hardcore Henry
Deutscher Titel: Hardcore
Produktionsland: USA, Russland
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 2015

 

Recore | Gedankenspiel

Recore erscheint am 16.9.2016 für PC & Xbox One, wer jedoch meinen Instagram Account verfolgt (Schleichwerbung) wird wissen dass ich das Spiel bereits seit gestern Besitze.


Nach meiner ersten Spielsitzung, ungefähr vier Stunden, muss ich sagen, dass ich positiv überrascht bin. Recore spielt sich wunderbar. Wir haben es mit einem Third-Person-Shooter mit Adventure, Jump’n Run & Open-World Elementen zu tun. All diese Elemente vermischen sich auf wunderbare weise.

Die Handlung spielt auf dem Wüstenplaneten Far-Eden. Wir schlüpfen in die Rolle von Joule, einer Frau, die scheinbar der einzige Mensch auf dieser Welt ist. Zusammen mit ihrem Robotergefährten Mack, einem Hund, macht sie sich auf die Suche nach den anderen Menschen bzw. den Grund für das verschwinden, der Menschen zu erfahren.

Die Handlung mag recht simpel klingen, aber sie wird erzählt durch sehr schön animierte Zwischensequenzen und einem sympathischen Erzähler.

Auf ihrer Suche stellen sich Joule viele feindliche Roboter in den Weg. Doch keine Panik, unsere Heldin kann sich zur Wehr setzen. Mithilfe ihres Gewehrs schießt man auf die feindlichen Roboter, wobei jeder eine andere Farbe hat. Die Farbe der Gewehrmunition kann man auch ändern, um elementare Vorteile zu erhalten.

Neben dem Gewehr unterstützt einem auch der Robotergefährte im Kampf. In meinem Fall ist dass der Hund Mack, welcher Gegner tackeln kann.

Außerhalb von Kämpfen bewegt man sich durch die sehr schön gestalteten Level. Dabei gibt es immer wieder Plattformabschnitte und recht simple Rätsel, die das Geschehen auflockern.

Wie bereits am Rande erwähnt gefällt mir die Grafik sehr. Ja die Wüstenwelt sieht relativ langweilig aus, ist ja auch eine Wüste aber dennoch gibt es viele nette Details. Besonders in den Verliesen kann man viel Entdecken.

Neben der Grafik gefällt mir auch der Soundtrack sehr gut. Das Haupttheme lädt zu einem Abenteuer ein, klingt etwas fremd aber auch traurig, da man doch allein in dieser Welt ist.

Einen großen Kritikpunkt habe ich jedoch. Gegen Ende meiner ersten Spielsitzung machte sich ein Bug in einem Gebiet namens „einsames Becken“ breit. Zuerst lösten sich die Texturen am Horizont auf. Dann lösten sich Gebäude in der Nähe auf und zum Schluss löste sich der Eingang zu einem Verlies auf, welches ich „besuchen“ wollte. Übrig blieb nur ein großes Loch. Die Lösung des Problems war jedoch simpel. Ich bin in das Loch gesprungen und wurde zum letzten Checkpoint zurückgesetzt.

So was ist immer ärgerlich, aber welches Spiel ist denn heutzutage schon fertig, wenn es erscheint? Alleine das ich diese Frage stelle ist traurig. Ich hoffe, dass dieses Problem nicht nochmal auftritt.

Soweit zu meinem ersten Eindruck von Recore. Bisher gefällt mir das Spiel sehr gut und ich hoffe, dass es mich auch noch weiter gut unterhalten wird.

Das war’s von meiner Seite. Bis zum nächsten Mal!

Release: 16.09.2016
Plattformen: PC, Xbox One
Genre: Third-Person Shooter/Action Adventure
Entwickler: Armature Studio
Publisher: Microsoft Studios
USK: ab 16 Jahre
Preis: ab 39,99 Euro

Xbox One Exklusivspiele | Gedankenspiel

Eine Konsole definiert sich meiner Meinung nach nicht nur über besondere Features, sondern auch über die Exklusivtitel. Also Spiele, die es nur für eine bestimmte Konsole bzw. Konsolenfamilie gibt.

Da diesen Monat Recore & nächsten Monat Gears of War 4 erscheint, nehme ich das zum Anlass um allgemein ein paar Xbox One Exklusivtitel, die ich gespielt habe, vorzustellen und in ein paar kurzen Sätzen zu beschreiben.

Bevor ich jedoch mit den Spielen anfange noch eine kurze Info. Zu diesem Beitrag wird es irgendwann eine Fortsetzung oder einen Nachtrag geben da ich noch nicht die Forza-Spiele & Dead Rising 3 gespielt habe. Fangen wir also an.


Halo – Masterchief Collection

Fangen wir also mit Halo an, dem großen Markenzeichen der Xbox.

Für die X1 gibt es insgesamt 6 Halo Spiele, die Hauptteile 1 bis 5 und das Spin-off Halo O.D.S.T. als DLC. Die Masterchief Collection enthält Halo 1 – 4 & die Serie Halo: Nightfall, die ich jedoch noch nie gesehen habe.

Alle 4 Spiele wurden überarbeitet und für die Xbox One grafisch auf ein neues Level gehoben. Gerade Halo 2 Anniversery sieht fantastisch auf und alle 4 Spiele laufen mit 60 FPS, was auch sehr gut funktioniert.

Zu den einzelnen Spielen braucht man wohl nicht mehr viel sagen. Halo 1 ist ein zeitloser Klassiker, der sich immer noch hervorragend spielt. Teil 2 übernimmt alles was Teil 1 so gut gemacht und bringt einige neue Verbesserungen mit.

Mit Halo 3 bin ich leider nie so richtig warm geworden und hab gerade mal die ersten 2 – 4 Missionen gespielt.

Halo 4 hat mit wieder um einiges besser gefallen, auch wenn es relativ schwer war. Dennoch war es grafisch, wie auch spielerisch sehr beeindruckend.

Die Collection ist ein muss für den jeden Xbox Besitzer.


 

Halo 5

Halo 5 ist ein klasse Ego-Shooter mit hervorragendem Gameplay. Das Movement ist schnell und läuft flüssig. Auch von der technischen Seite gibt es nichts zu meckern. Framedrops hatte ich während des Spielens nie. Die Grafik ist wunderschön & sehr detailverliebt.

Leider hat Halo 5 ein massives Problem. Die Handlung ist leider komplett uninteressant. Man spielt zwar 2 Teams und sieht die Handlung aus 2 Perspektiven aber auf erzählerischer Ebene versagt das Spiel komplett.


 

Rare Replay

Rare Replay ist eine Spielesammlung, die 30 Spiele des britischen Entwicklers Rareware, enthält. Dabei ist die Palette an Titeln breit gefächert. Von frühen Titeln wie Jetpac über Battletoads bis hin zu zeitlosen Klassikern wie Banjo Kazooie ist für jeden was dabei.

Für 20 bis 30 €, je nach Händler, bekommt man eine tolle und sehr umfangreiche Spielesammlung. Neben Spielen aus meiner Kindheit, wie Banjo Kazooie, Blast Corps & Banjo Tooie, sind auch Titel, wie Conkers Bad Fur Day, enthalten die ich endlichen nachholen kann.

Egal ob man Rareware mag oder nicht, diese Sammlung ist für jeden interessant, da man für wenig Geld eine Menge Spiele bekommt.


 

Gears of War Ultimate Edition

Das erste Gears of War, welches im fernen Jahr 2006 erschien, gehört für mich bis heute zu den besten Shootern die ich je gespielt habe. Auch in der überarbeiteten Version, welche 2015 im Ausland & 2016 in Deutschland erschien, macht das inzwischen 10 Jahre alte Spiel immer noch eine gute Figur.

Das Gameplay funktioniert immer noch so gut wie damals und im lokalen Splitscreen kann man mit einem Mitspieler viel Spaß haben oder auch nicht, je nachdem auf welchem Schwierigkeitsgrad man spielt.

Selbst wenn die Handlung im Vergleich zu Teil 2 & 3 eher simpler ausfällt, ist Gears of War 1 dennoch ein hervorragendes Spiel und ein Auftakt zu einer großartigen Shooter-Reihe, mit der ich einige Erinnerungen verbinde.


 

Ryse – Son of Rome

Jetzt kommt ein Spiel, das viel Kritik einstecken musste. Ja Ryse ist ein stumpfes Hack ’n Slay ohne tiefgründige Handlung, sehr simplen Gameplay (typisches Knöpfchengehämmer) & eigentlich lebt das Spiel nur von der Grafik.

Aber dennoch kann man mit diesem Spiel viel Spaß haben. Ryse ist so ein Spiel, das man sich über ein Wochenende holen kann, durchspielt, und ein kurzweiliges Abenteuer erlebt. Jedoch kann ich verstehen, dass der Vollpreis für dieses Spiel sehr übertrieben ist.


 

Quantum Break

Bei Quantum Break handelt es sich um einen Third-Person-Shooter aus dem Hause Remedy Entertainment. Die Handlung dreht sich um Jack Joyce, einen Mann, der durch misslungene Zeitexperimente besondere Fähigkeiten zur Manipulation der Zeit erhält. Mit diesen Fähigkeiten muss er verhindern, dass sein Freund Paul Serene die Welt in ein Endzeitszenario stürzt.

Ich war von Quantum Break sehr positiv überrascht. In allen Aspekten wusste das Spiel zu überzeugen. Wobei ich bisher von allen Remedy Spielen sehr begeistert war.

Was man noch erwähnen muss, ist die TV-Serie, welche zum Spiel produziert wurde. Diese ist 4 Folgen lang und variiert, je nach den Entscheidungen des Spielers, in den gezeigten Szenen. Das finde ich sehr kreativ.


 

Killer Instinct

Killer Instinct ist ein Prügelspiel und die Fortsetzung zu den klassischen Killer Instinct Spielen für die alten Nintendo Konsolen & Arcademaschinen.

Ich muss Killer Instinct für sein komplexes Kombosystem loben. Es ist relativ schwer in dieses Spiel reinzukommen, aber wenn man sich in das umfangreiche System reingefuchst hat, bekommt man einen sehr guten Prügler mit toller Optik. Ebenso muss man die teils sehr skurrilen Figuren loben.


 

Sunset Overdrive

Zum Schluss kommt mein aller erstes Xbox One Spiel. Sunset Overdrive ist ein Open-Word Third-Person-Shooter von Insomniac Games, den Machern von Rachtet & Clank, Spyro, Resistance und Fuse.

Leider muss ich sagen, dass ich von Sunset Overdrive eher enttäuscht war. Mir gefiel zwar die Optik sehr & auch das ganze Setting ist sehr kreativ, aber leider ist das Spiel extrem monoton. Die Missionen ähneln sich stark im Ablauf & auch die Handlung plätschert nur so vor sich hin, obwohl sie eigentlich recht spannend beginnt. Als Spiel für nebenbei ist Sunset Overdrive ganz nett, aber leider stellte sich bei mir nie wirklich Motivation zum Dauerspielen ein.


Das waren also 8 Exklusivtitel für die Xbox One. Wie bereits oben erwähnt werde ich zu diesem Beitrag in Zukunft mal eine Fortsetzung machen um die restlichen bzw. weitere Exklusivtitel vorzustellen. Ich wollte eigentlich auch noch State of Decay vorstellen aber das will ich noch länger spielen, um mir ein richtiges Bild davon machen zu können. Außerdem habe ich bewusst Rise of the Tomb Raider ausgelassen, da dieses Spiel ja nur zeitexklusiv ist und demnächst auch für PS4 erscheint.

Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

Das beste Ende in Far Cry 4? | Gedankenspiel

Far Cry 4 ist ein Open-World-Ego-Shooter von Ubisoft aus dem Jahr 2014. Das Spiel handelt von Ajay Ghale, der aus den USA in seine Heimat Kyrat zurückkehrt, um Asche seiner Mutter zu verstreuen. Dabei gerät er in einen Bürgerkrieg zwischen einer Rebellengruppe namens „Goldener Pfad“ und dem Diktator Pagan Min.

Neben dieser, relativ interessanten, Handlung bietet das Spiel eine riesige Welt, in der man viele Stunden verbringen kann, um sie bis in den letzten Winkel zu erforschen. Wer jedoch nicht so viel Zeit hat, kann das Spiel auch in gut 15 Minuten durchspielen. Wie dass geht, erkläre ich euch in 6 einfachen Schritten:

  1. Nach dem Introfilm befindet man sich im Prolog in den vier Wänden von König Pagan Min. Er verlässt den Raum, um zu telefonieren.
  2. Sobald ihr allein seid, ist es eure Aufgabe das Anwesen innerhalb von 10 Minuten zu verlassen.
  3. Wenn ihr jedoch das alternative Ende sehen wollt, bleibt ihr einfach die 10 Minuten im Raum sitzen und genießt die Aussicht.
  4. Sobald die Zeit abgelaufen ist, kommt Pagan Min zu euch zurück & erzählt euch die Geschichte von Kyrat.
  5. Danach führt euch Pagan zu einem Schrein wo ihr die Asche von Ajays Mutter ablegen könnt.
  6. Dann folgt ein weiterer Dialog und ihr habt Far Cry 4 innerhalb von 15 Minuten durchgespielt.

Ich weiß, dieses Ende ist eher ein East-Egg aber dennoch wird hier innerhalb von 15 Minuten das Kernziel des Spiels erreicht. Ajay hat sein Ziel, die Asche seiner Mutter in ihre Heimat zu bringen, erreicht und hat dabei nicht einen einzigen Menschen getötet.

Für mich ist dieses Ende deshalb dass beste denn, wenn man mal etwas darüber nachdenkt, spielt man in einem normalen Durchlauf tatsächlich eine Art Terroristen bzw. einen Gehilfen. Ja die Truppen von Pagan Min sind die bösen, weil sie das Volk unterdrücken, aber der goldene Pfad ist keinen Deut besser.

Dieser stürzt das Land in einen Bürgerkrieg und mordet ebenso, wie das Militär während Ajay eher unfreiwillig in die Sache verwickelt wird. Es ist nicht sein Krieg, aber der goldene Pfad macht ihn zu seinem und leider merkt man auch während des Spielens keine wirkliche Veränderung. Egal wie viele Orte man befreit, es bleibt alles beim „alten“.

Zumindest ich habe während des gesamten Spiels über keine Sympathie für irgendeine der beiden Hauptfraktionen entwickelt. Der eine ist ein Diktator, die anderen sind Terroristen.

Von daher bevorzuge ich das schnelle Ende, welches nach 15 Minuten eintritt und es ist einfach ein äußerst kreatives Easter Egg.

Dennoch muss ich, sagen dass mir Far Cry 4 sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sowohl auf der X1 als auch auf der PS4 unzählige Stunden in Kyrat verbracht.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

 

Deus Ex: Mankind Divided | Review

Endlich ist sie da, die Spielereview zu Deus Ex: Mankind Divided. In meinem Ersteindrucksbeitrag war ich positiv angetan von diesem Spiel. Hat sich dieser Eindruck gehalten oder gar verbessert bzw. verschlechtert? Finden wir es heraus.

Handlung

Mankind Divided spielt 2 Jahre nach dem Vorgänger Human Revolution (HR). Die Welt hat sich verändert. Nach dem Opti-Vorfall, durch ein Computersignal verfielen Augmentierte auf der ganzen Welt einer Raserei, am Ende von HR leben die Augmentierten, Menschen mit mechanischen Verbesserungen/Prothesen, am Rande der Gesellschaft und werden in eigenen Städten (im Spiel als Gettos bezeichnet) zusammengepfercht.

Adam Jensen, der Protagonist von Human Revolution, arbeitet inzwischen eine Spezialeinheit von Interpol und ermittelt gegen eine Gruppe von augmentierten Terroristen. Gleichzeitig versucht er die Machenschaften der Illuminaten aufzudecken, da diese bereits in die Ereignisse des Vorgängers verwickelt waren, jedoch die Wahrheit verschleiern konnten. Das Signal, welches den Opti-Vorfall verursachte, sollte ursprünglich den Illuminaten die Kontrolle über alle Augmentierten verschaffen, was jedoch scheiterte und die „mechanische Apartheid“ (Bezeichnung der Entwickler) in die Welt setzte

Die Handlung klingt sehr spannend und sie befasst sich auch mit Themen wie Rassismus, Transhumanismus & Terrorismus jedoch stellte sich nie wirklich die gleiche Spannung ein welche Human Revolution zu bieten hatte. Mir fehlten zum einen die faszinierenden Charaktere & zum anderen fehlten mir die Höhepunkte, welche Human Revolution so besonders gemacht haben.

Aber, es gibt immer ein aber, wo die Hauptmissionen eher schwächeln, erzählen die Nebengeschichten viele interessante Geschichten, die die Welt um einiges lebendiger & glaubhafter macht.

Gameplay

Wo das Spiel in der Handlung versagt, punktet es dafür umso mehr im Gameplay. Alle Aspekte, die das Spiel so gut gemacht, hat, wurden übernommen und verbessert. Um einiges sogar. So hat Adam nun einige neue Fähigkeiten wie die Icarus-Landung, welche nicht nur extrem cool aussieht, sondern auch sehr effektiv ist, um Überraschungsangriffe durchzuführen.

Auch das Deckungssystem funktioniert nun besser und der Kampf ist nun bei Weitem weniger frustrierend als damals in Human Revolution. War dort noch heimliches Vorgehen der ideale Weg, so stehen nun dem Spieler alle Möglichkeiten offen. Entweder man schleicht sich unbemerkt durch die Gegner oder man schießt sich den Weg mit brachialer Gewalt frei. Ich habe mich immer für den Mittelweg entschieden.

Kämpfen, wenn es angebracht war und verstecken bzw. heimlich Vorgehen, wenn meine Chancen zu schlecht standen. Meine Lieblingskombination, unter den Augmentierungen, waren auf Maximum geskillte Tarn- und Hackingaugmentierungen sowie die Smart Vision, mit der man Gegner & besondere Objekte besser sehen kann. Bei den Waffen war meine erste Wahl immer die Standardpistole, mit Upgrades, zu denen ich gleich komme, und die Elektroschockpistole, mein Liebling aus Human Revolution.

Wie im Vorgänger kann man die meisten Waffen mit Upgrades verbessern. Diese können z. B. ein Schalldämpfer oder ein spezielles Visier sein. Jedoch kommt auch hier noch ein neues Element hinzu, und zwar das Craften. Mithilfe von Zubehörteilen können unter anderem Waffen verbessert werden, so wird aus einer halb automatischen Pistole mit Einzelfeuer eine vollautomatische Waffe, aber auch kleinere Gegenstände wie ein Multitool (ein Werkzeug zum hacken) können erstellt werden.

Das Gameplay gehört für mich zu den größten Stärken von Mankind Divided. Es kommt selten vor das in einer Fortsetzung alte Stärken mit neuen Elementen so harmonisch zusammengeführt werden.

Grafik & Technik

Auch auf grafischer Ebene weiß das Spiel zu gefallen. Der Schauplatz des Spiels ist die schöne Stadt Prag und ich muss sagen, dass ich sehr beeindruckt war. Zwar mangelt es dem Spiel an richtiger Abwechselung (im Vorgänger waren wir in Detroit, Hengsha, Panchaia und ein paar Orten mehr) was Schauplätze angeht, fast das gesamte Abenteuer sind wir in Prag unterwegs, aber dennoch ist die Stadt sehr schön gelungen und mit Geschichten vollgestopft. Die Charaktermodelle sehen sehr schön aus, auch die Texturen sind sehr schön und so manches hübsche Detail lässt sich finden

Leider ist Prag relativ farblos, aber das passt wiederum zur eher düsteren Atmosphäre der Geschichte.

Was mich an der Grafik bzw. in diesem Fall auch an der Technik des Spiels etwas stört, sind die Animationen der Figuren. Im Ersteindrucksbeitrag habe ich es bereits erwähnt, gewisse Gesten der Figuren wirken einfach übertrieben und extrem ausufernd. Gerade in einigen Dialogen, die eher Belanglosigkeiten beinhalten, wirkt Übertriebenes „schlenkern“ mit den Armen mehr lächerlich als realistisch. Weniger ist oft mehr.

Auch die Lichtsetzung ist über weite Teile sehr gut gelungen und gerade der Anfang in Dubai sieht wunderschön aus. In Kombination mit der hohen Schattenqualität bekommt man bereits im Prolog sehr schöne Panoramen bzw. ein atmosphärisches Gebiet. Schade das man Terroristen bekämpfen muss.

Grafisch kann Mankind Divied auf jeden Fall überzeugen. Natürlich gibt es Spiele die um einiges hübscher aussehen oder eine wesentlich detailliertere Spielwelt bieten aber gerade im Vergleich zu Human Revolution hat sich einiges getan. Mehr Details, schönere Charakter- & Waffenmodelle, die neuen Augmentierungen sehen auch sehr schick aus & eine allgemein schöner gestaltete Welt sprechen für Mankind Divided.

Technisch läuft das Spiel sehr gut & sehr stabil. Zumindest auf der PS4. Ich habe bereits von vielen Framedrops & rucklern gelesen, jedoch wären mir diese ehrlich gesagt nicht aufgefallen. Bei mir lief das Spiel recht flüssig. Ja ein oder zwei Mal gab es leichte ruckler, aber diese dauerten nicht lange an.

Das einzige was mich an der Technik stört, sind diese elenden ausufernden Gesten.

Soundtrack & Synchronisation

Auf musikalischer Ebene fällt Mankind Divided leider etwas ab. Die klanguntermalung ist Grundlegend sehr angenehm, sie läuft die meiste Zeit leise im Hintergrund und nach einiger Spielzeit hört man sie kaum noch. Natürlich gibt es einige Stücke die besser klingen aber leider kann ich kein spezielles davon nennen.

Dafür klingen die Umgebungsgeräusche sehr gut & allen voran realistisch. Die Wafffensounds wissen zu gefallen. Das Gleiche gilt auch für die Augs. Die große Stärke liegt jedoch in der deutschen Synchronisation. Die Sprecher machen alle einen hervorragenden Job und einige Sprecher aus dem Vorgänger, wie der von Adam Jensen, kehren für eine weitere Rolle zurück.

Ich war positiv überrascht, und auch wenn einige Dialoge eher langweilig geschrieben sind, zumindest sind Adams einsilbige Antworten, eher weniger aussagekräftig, gibt es dennoch einiges auf die Ohren.

Fazit

Mein positiver Ersteindruck blieb während des Spieldurchlaufs bestätigt. Viele meiner Erwartungen wurden erfüllt, manche sogar übertroffen. Nur auf der erzählerischen Ebene fällt Mankind Divided leider ab. Die Hauptstory plätschert vor sich hin und wirkt eher wie eine Fillerfolge eines Animes vor dem großen Showdown. Dafür reißen die Nebenmissionen wieder einiges raus. Dort werden zwar kürzere aber dafür um einiges spannendere Geschichten erzählt als in den eigentlichen Hauptmissionen.

Vom Gameplay gibt es kaum was zum meckern, das Spiel hat zwar kein so schnelles Movement, wie ein reiner Shooter, aber das ist zumindest für mich kein Problem.

Die Grafik weiß ebenfalls zu gefallen. Dass gleiche gilt für die Synchronisation. Der Soundtrack geht in Ordnung.

Ich kann Deus Ex Mankind Divided auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer den Vorgänger mochte, wird hier nur minimal enttäuscht sein da die positiven Werte, die negativen überwiegen. An alle die den Vorgänger nicht kennen kann ich nur sagen: Entweder das Infovideo im Spiel ansehen, welches die Handlung des Vorgängers sehr gut zusammenfasst, oder direkt Human Revolution zocken. Am besten im Directors Cut, da dieser das Spiel noch mal aufwertet.

 

Kommen wir nun zur Wertung:

Handlung: • • •

Gameplay: • • • • •

Grafik & Technik: • • • • •

Synchro & Soundtrack: • • •

Wertung: 16 von 20 Punkten.

Note: Empfehlenswert

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder jedoch mache ich nun ein paar Tage Pause und nutze die Zeit um ein paar kleinere Spiele zu zocken.

 

Bis Bald!

Review Special: Monopoly – Marvel Edition

Anlässlich meines fünfzehnten Beitrages gibt es heute ein kleines Special. Im Titel steht es bereits, ich stelle heute die Marvel Edition des Brettspiels Monopoly vor. Aber wie bin ich auf diese Idee gekommen? Nun gar nicht. Margit, eine gute Freundin von mir, hat mich auf die Idee gebracht und sie war es auch, die mir das Spiel bei Media Markt gezeigt hat. An dieser Stelle danke noch mal und dieser Beitrag ist dir gewidmet.

Kommen wir nun zur Review.

Das Ziel von Monopoly – Marvel Edition ist das gleiche wie in der normalen Version. Ein Spieler muss am Ende das größte Vermögen besitzen und die anderen Mitspieler in den Ruin treiben. Jedoch bietet die Marvel Edition einige Unterschiede.

Unter anderem kauft man nun keine Grundstücke, sondern Superhelden aus dem Marvel-Universum. Dabei beschäftigt sich, bis auf 2 Ausnahmen, jede Farbe mit einem Superhelden bzw. dessen Comicserie. So hat z.B. Hulk die Farbe Grün. Es gibt auch keine Häuser & Hotels mehr, sondern Comicshops & Comicbörsen. Statt den Bahnhöfen gibt es Bösewichte, was auch Sinn macht denn, wenn man alle 4 besitzt, tut das echt der Geldbörse weh. Statt E-Werk & Wasserkraftwerk haben wir nun Superkräfte.

Die Ereignis- & Gemeinschaftskarten heißen nun SMAAASH & THPOOOMP-Karten und sind mein Highlight des Spiels. Jeder Kartentext steckt voller Referenzen auf die Comics von Marvel, und wenn man mit dem Quellmaterial vertraut ist, wird man mit den Texten viel Spaß haben.

Die grundlegenden Regeln & Aktionen bleiben alle gleich wie in der Grundversion, sprich Versteigerungen, Gebäude kaufen & verkaufen und das kassieren der Miete ist vorhanden. Das ganze Spiel ist eben auf Marvel getrimmt und ich bin sehr positiv überrascht, wie gut das gelungen ist. Mir kommt es so vor, als ob sich bei Hasbro und Marvel einige Leute, viele Gedanken gemacht haben, wie man Monopoly für Marvel-Fans gestalten kann.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich mich sehr über Monopoly Marvel Edition freue und nach einer Partie, die knappe 5 Stunden dauerte, kann ich diese Version jedem Fan von Monopoly & Marvel empfehlen. Für 40 € kriegt man eine wirklich tolle Version eines der großen Klassiker unter den Brettspielen.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Suicide Squad | Review [nicht mehr aktuell]

Suicide Squad von 2016 ist der dritte Film des DC Extened Universe. Die beiden Vorgängerfilme sind Man of Steel & Batman v Superman: Dawn of Justice. Suicide Squad basiert auf den Comics um das gleichnamige Team, bestehend aus Schurken & Anti-Helden, von DC und es ist das erste mal, dass wir diese Gruppe in einem Realfilm zu sehen bekommen. Deshalb hat dieser Film die schwere Aufgabe eine Vielzahl neuer Charaktere einzuführen. Am besten so das keiner zu kurz kommt. Ob es dem Film gelungen ist, erfahrt ihr nun. Viel Spaß!

Handlung

Superman’s auftauchen, wirken & Tod hat die Welt verändert. Was ist wenn das nächste Metawesen, Personen mit übermenschlicher Macht (Doomsday, Diablo, Killer Frost, Darkseid, Flash, Aquaman & co.), beschließt die Erde zu erobern oder wichtige Personen (Staatsoberhäupter o. ä.) zu töten. Wer soll diese Bedrohung aufhalten?

Nun zum einen die Justice League welche gerade im Entstehen ist (siehe Ende von Dawn of Justice + Comic Con Trailer) und Argus. Argus ist ein Geheimdienst, der von Amanda Waller, einer skrupellosen Mitarbeiterin der US-Regierung, geleitet wird und eine Task-Force (Einsatzteam) ins Leben ruft, die die Welt vor Meta-Bedrohungen schützen soll.

Dieses Team heißt Task-Force X oder auch Suicide Squad oder auch Selbstmordkommando (danke alte deutsche Übersetzung) und besteht aus Schurken, die alle eine Gefängnisstrafe absitzen (lebenslänglich).

In diesem Film haben wir folgende Aufstellung im Suicide Squad (in Klammer stehen die Namen der Schauspieler):

  • Amanda Waller (Viola Davis) – Teamleiterin in der Zentrale
  • Rick Flagg (Joel Kinnaman) – Teamleiter im Feld
  • Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje)
  • Diablo (Jay Hernandez)
  • Captain Boomerang (Jai Courtney)
  • Deadshot (Will Smith)
  • Harley Quinn (Margot Robbie)

Diese Aufzählung dient nur zum Überblick da neben diesem recht großen Team auch der Joker, Katana & Enchantress im DCEU etabliert werden und nach dieser ungewöhnlich langen Einleitung fangen wir mit der eigentlichen Handlung an.

Amanda Waller stellt im Auftrag der US-Regierung ein Team zusammen das für hochriskante & lebensgefährliche Missionen eingesetzt werden soll. Da bei einem Team Verluste vorprogrammiert, sind besteht das Team aus Verbrechern um die es nicht schade ist, wenn sie sterben. Siehe Liste oben.

Rick Flagg’s Freundin, die Archäologin Dr. June Moon, ist besessen von Enchantress, einer alten & sehr mächtigen Hexengöttin. Anfänglich ein Mitglied der Task-Force gelingt ihr die Flucht und mithilfe ihrer Magie & ihres Bruders erschafft sie eine „Maschine“ um die Welt zu erobern. Unter dem Vorwand eines Terrorangriffs wird das Suicide Squad zum Schauplatz der Handlung, Midway City, geschickt um dort aufzuräumen und eine Person zu retten.

Wir haben also 2 Handlungsstränge. Zum einen den Strang um die Hexe Enchantress die schalten & walten kann, wie sie will und den Zweiten um die Mission des Suicide Squads. Beide Stränge verknüpfen sich zwar, im laufe des Films, aber es will dennoch nicht recht zusammenpassen.

Mir kam es während des Films vor, als ob man 2 Konzepte für die Geschichte hatte und diese aneinander geklatscht hat.

Mir gefiel die „Rettungsmission“ des Squads dennoch besser, da dort nicht nur die Helden vorgestellt wurden, sondern auch der Joker auftauchte, leider etwas zu kurz, aber dennoch den wahnsinnigen repräsentierte, den man für so einen Film braucht und der Joker hat wenigstens ein Motiv. Er will seine Freundin „retten“. Enchantress ist zwar ein faszinierender Charakter aber leider ein schrecklich farbloser Bösewicht.

Ich bin von der Besetzung des Casts äußerst positiv überrascht. Mir war klar das Will Smith als Deadshot & Jared Leto, als Joker, eine gute Performance an den Tag legen werden. Wobei ich sagen, muss, dass ich den Joker vorher in einer größeren Rolle sehen will, bevor ich ein endgültiges Fazit über ihn ablege.

Mein Highlight des Films war, neben Will Smith, die australische Schauspielerin Margot Robbie in ihrer Rolle als Harley Quinn. Sie spielt eine sowohl liebreizende als auch unglaublich gefährliche & verrückte ehemalige Psychologin. Zuerst darauf aus den Joker zu heilen, verliebte sie sich schließlich in ihn & wurde seine Königin. Ich hoffe, dass sie an der Seite von Jared Leto in einem zukünftigen Film gegen Batman, der in diesem Film ebenfalls einen kurzen Auftritt hat, antritt.

Der Rest des Casts hat mir auch sehr gut gefallen. Jai Courtney verkörpert Captain Boomerang auf so gute Art, dass ich den Charakter zum ersten mal wirklich ernst nehme. Killer Croc ist der Groot des Films, wenig Dialog & viel Kampf, was aber gut funktioniert.

Jay Hernandez verkörpert Diablo, das einzige richtige Metawesen des Teams und einen der interessantesten Charaktere. „Gesegnet“ mit unglaublichen Kräften, die aber nur schwer unter Kontrolle zu halten sind, möchte er sich am liebsten aus dem Kampf heraushalten.

Bevor ich mich weiter in Schwärmerei verzettle, kurz zusammengefasst; ich bin vom Cast äußerst positiv überrascht. Grundlegend gibt es kaum was zu Meckern bis auf die etwas langweiligen Bösewichte bzw. Bösewichte die viel zu wenig Screentime haben.

Die Effekte sind äußerst ansehnlich, wie auch bei den beiden Vorgängern. Killer Croc & Enchantress sehen fantastisch aus & auch die Waffe der Hexe sieht echt toll aus. Einzige das 3D hat nicht immer gepasst & wirkte stellenweise sehr überflüssig. Aber am meisten hat mir die wahre Gestalt von Diablo gefallen.

Der Soundtrack hat es mir passend angetan. Allein „House of Rising Sun“ entlockte mir ein Lächeln. Allerdings war der Film stellenweise extrem laut, wovon ich manchmal Kopfschmerzen bekam. Dieses Problem hatte aber auch bereits Dawn of Justice. Ich mag die Soundtracks beider Filme aber in einer angenehmen Lautstärke ohne Ohrenbluten.

Fazit

Suicide Squad ist ein Film, der vieles richtig aber auch einiges falsch macht. Falsch macht er auf jeden Fall die Handlung. 2 Konzepte die zu verschieden sind um wirklich miteinander zur harmonisieren ist nie gut für einen Film.

Was jedoch äußerst gut funktioniert ist die Etablierung von 10 Figuren im DC Filmuniversum. Es ist schwer so viele Figuren zu etablieren, aber Suicide Squad gelingt das vorbildlich. Jeder hat seine eigene kleine Vorgeschichte und wir wissen wer, wer ist und warum jeder das tut, was er oder sie eben tut.


Eine Sache die ich noch nicht angesprochen habe, ist der Humor. Meine größte Sorge war es das der Film zu viel Klamauk enthält, da DC in diesem Fall mit Marvel gleichziehen wollte und weniger, in die Man of Steel/Dawn of Justice Kerbe schlagen wollte.

Der Humor war sehr angenehm. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Manchmal etwas unpassend aber ich hatte dennoch oft ein Lächeln auf den Lippen. Auch ein paar Lacher waren dabei. Das rechne ich den Film hoch an, da DC noch nie so übermäßig lustig war.

Ein weiter Kritikpunkt am Film sind die Schurken, die wie bereits erwähnt entweder schrecklich farblos sind oder zu wenig Screentime haben, um einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Aber ich sehe ein das man bei so vielen Figuren, irgendwo Abstriche machen muss.

Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen und hatte einige Befürchtungen, die sich zum Großteil nicht bestätigt haben. Der Film ist wie bereits auf Twitter getwittert gut. Kein Meilenstein aber durchaus sehenswert. Gewisse Dinge werden sehr gut gemacht andere Elemente des Films weisen Schwächen auf. Kann ich den Film empfehlen? Ja auf jeden Fall. Leute, die sich nicht mit den Comics auskennen werden, den Film auf jeden Fall super finden. Diejenigen die sich mit der Vorlage auskennen werden sicher einige Schwächen entdecken aber trotzdem besitzt Suicde Squad durch seine Schauspieler genug Charme um darüber (hoffentlich) hinwegsehen zu können.

Ich hatte meinen Spaß mit diesem Actionkracher und hoffe auf weitere Auftritte von Deadshot, Joker, Harley Quinn, Killer Croc & Amanda Waller. Vielleicht sogar in Gotham City, wo ein dunkler Ritter ein anderes Team zusammenstellt, um die Welt zu schützen.

Wie immer bin ich kein Fan von Wertungen, aber dennoch gebe ich dem Film wohlverdiente ★ ★ ★ ★ von 5 Sternen. Ein sehenswerter Superheldenfilm, der viele Figuren etabliert.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal & ich hoffe dann Mal wieder ein Videospiel zu besprechen.

Euer Paxton

Lights Out | Review [nicht mehr aktuell]

Lights Out ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2016 an, dem Produzent James Wan mitgearbeitet hat. James Wan ist der Mann, der uns Saw 1 – 3, Annabelle, Conjuring, Conjuring 2 & Insidious beschert hat. Daher waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Hat sich der Besuch im Kino für diesen Film gelohnt? Nun irgendwie ja & irgendwie nein. Aber lasst mich erklären.

Der Film beginnt in einem Lagerhaus mitten in der Nacht. Esther, eine Arbeiterin in diesem Lagerhaus, sieht eine mysteriöse Frau mit extrem langen Fingern. Jedoch sieht sie diese Frau nur, wenn das Licht aus ist. Esther warnt daraufhin ihren Kollegen (Chef) Paul und verlässt das Gebäude. Dieser sieht ebenfalls
die Frau und wird kurz darauf grausam ermordet.

Pauls Stieftochter Rebecca lebt alleine in einem Apartment. Sie zog von zu Hause aus um ihre Ängste & Schlafstörungen, zu überwinden. Die Ängste kamen von ihrer Mutter (Sophie), die eine schwere psychische Störung hat, und von ihrer unsichtbaren „Freundin“. Sophies zweites Kind, Martin, sieht eines Tages die Konversation zwischen seiner Mutter & ihrer Freundin. Daraufhin leidet er unter Schlafstörungen.

Als er immer wieder im Unterricht einschläft, lässt Emma (eine Mitarbeiterin des Jugendheims) nach Rebecca schicken. Diese bringt Martin zu seiner Mutter. Nach einem Streit mit selbiger nimmt sie Martin jedoch in ihr Apartment mit um ihn, zu beschützen. Sowohl vor der „Freundin“ als auch vor Sophie.

Ab da häufen sich die paranormalen Ereignisse und die Geschwister müssen den Kampf gegen das Wesen aufnehmen welches im dunklen lauert. Außerdem erfahren wir die Hintergrundgeschichte von Sophie & welche Beziehung sie zu ihrer „Freundin“ hat.

Die Story mag spannend klingen, jedoch kann sie nicht wirklich überzeugen und kommt kaum in Fahrt. Besonders die Hintergrundgeschichte um Sophie & Diana (so heißt die „Freundin“) wirkt eher stark an den Haaren herbeigezogen & klischeehaft. Irrenheilanstalten sind halt immer so eine Sache

Die Leistung der Schauspieler geht in Ordnung. Leider hinterließ bis auf Alexander DiPersia als Bret (Rebeccas Freund), der sich zumindest einen kleinen „Kampf“ mit Diana liefern durfte, einen bleibenden Eindruck. Halt das ist nicht ganz wahr. Maria Bello spielt als Sophie eine Frau mit schweren Problemen. Dies rettet jedoch den Eindruck nicht wirklich.

Die Effekte sind sehr gut. Das muss ich schon mal sagen. Jedoch ist der Film oft arg überzeichnet & teilweise sehr makaber, besonders wenn Diana auftaucht. Leider wirkt das oftmals ungewollt komisch. Wer einen Trailer bereits gesehen hat, wird wissen was ich meine.

Licht an – Diana ist weg. Licht ist aus – Diana ist wieder da.

Das mag beim ersten Mal gruselig sein. Wenn das jedoch 3 bis 4 mal in der gleichen Szene vorkommt, verliert sich der Horror.

Fazit

Ich habe selten bei einem Horrorfilm so sehr gelacht wie bei Lights Out. Auch wenn der Film das nicht erreichen, wollte war er dennoch sehr makaber und unterhaltsam. Jedoch war ich nicht der Einzige der sich köstlich amüsiert hat. Im Saal waren noch ca. 30 weitere Kinobesucher und wir alle fanden den Film großteils zum Lachen. Ja es gab 1 oder 2 Jumpscares die mich erschreckt haben, doch der Schrecken war gleich wieder weg.

Ich erkenne die Ambitionen des Films und was er sein will. Jedoch wirkt das Gesamtpaket nicht. Eine lahme Handlung, ein überzeichnetes Monster & eine geringe Laufzeit von 81 Minuten lassen leider wenig Spielraum für einen positiven Eindruck.

Tut es mir leid das ich den Film gesehen habe? Nein das nicht, aber wenn ich Lights Out nicht gesehen hätte, hätte ich auch nichts verpasst.

Ich vergebe eine Wertung von Sternen. Ein ambitionierter Film, der leider nicht den gewünschten/erhofften Effekt erzielt hatte. Aber ich gebe Lights Out einen Bonusstern weil, er mich & die anderen im Saal sehr unterhalten hat.

Endstand: von 5 Sternen + 1 Bonusstern für die ungewollte Komik.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder.

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows | Review

Wenn es ein Franchise gibt, dass selbst nach über 30 Jahren, noch nicht tot ist, dann sind es die Turtles. Seit 1984 gibt es die Geschichten um die 4 mutierten Pizza liebenden Schildkröten, die nach großen Künstlern der Renaissance benannt sind. Das Konzept ist aber auch so beknackt, wie es genial ist. 2014, also zum dreißigjährigen Jubiläum, erschien ein Realfilm um die 4 Brüder. Dieser war leider eher mau und nicht das was man sich von einem Turtles-Film erwartet. Aber 2016 kam dann die Fortsetzung in die Kinos, und ob sich dieser Kinobesuch gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt.

TMNT: Out of the Shadows spielt ein Jahr nach dem Sieg der Turtles über den Superschurken Shredder. Die 4 Helden leben weiterhin in der Kanalisation & schützen die Stadt aus dem Verborgenen. Weiters fürchten sie Anfeindung & Hass aufgrund der Tatsache, dass sie Mutanten sind. Deshalb hat Vern Fenwick, Aprils Kameramann aus dem ersten Teil, die Lorbeeren für den Sieg über Shredder einheimsen dürfen. April O’Neil (gespielt von Megan Fox) beschattet den (verrückten) Wissenschaftler Baxter Stockman. Dieser arbeitet mit dem Foot Clan zusammen und plant die Befreiung von Shredder aus dem Gefängnis. Der Plan gelingt, bei einem Gefangenentransport, jedoch wird Shredder in eine andere Dimension teleportiert. Dort trifft er auf den Warlod Krang, seines Zeichens körperloses Gehirn & Arschloch, mit dem er einen Deal aushandelt:

Shredder soll die 3 Teile einer Maschine finden mit dem Krang das Technodrom, eine Kampfstation, auf die Erde bringen kann, um diese zu erobern. Im Gegenzug hilft Krang dem Shredder dabei, die Turtles zu vernichten. Das erste Teil haben Shredder & Baxter Stockman bereits.

Also kehrt der fiese Finsterling nach New York zurück, rekrutiert die beiden Verbrecher Bebop & Rocksteady (nein nicht die Macher der Arkham Spiele), welche beim Gefangenentransport von Shredder, ebenfalls entkamen.
Die Turtles müssen sich also mithilfe von April O’Neil, Vern Fenwick & dem Neuzugang Casey Jones (Ein Polizist der beim Gefangenentransport von Shredder, Bebop & Rocksteady die 3 hat entkommen lassen, jedoch nun auf eigene Faust, Jagd auf die Schurken macht) dieser Allianz aus Superschurken erwehren, um New York zu retten.

Dabei stellen sich auch interne Probleme unter den 4 Brüdern ein die sie überwinden müssen.

Die Handlung ist wohl der stärkste Aspekt des Films. Sie ist ein wahres Fest für Turtles-Fans. Nicht zu sehr überladen aber dennoch genug Materie, um spannend zu sein.

Die Besetzung ist sehr gut.  Der Shredder ist Gott sei Dank nicht mehr der peinliche Wicht aus dem ersten Teil, sondern wirkt viel bedrohlicher & gefährlicher als in Teil 1. Das liegt auch an der deutschen Lokalisierung. Shredder zischt etwas beim Sprechen, was einfach bedrohlich wirkt & zum Glück spricht er nicht mehr japanisch. Das war einfach schrecklich peinlich in Teil 1.

Megan Fox spielt ihre Rolle als April O’Neil überraschend gut und auch Stephen Amell macht als Casey Jones eine sehr gute Figur. Leider beschränkt sich Casey Jones im Film nur auf einen kurzen Kampf gegen ein paar Foot Clan Ninjas und einen Kampf gegen Bebop & Rocksteady. Mein Highlight war jedoch neben Brian Tee, als der Shredder, der Schauspieler Tyler Perry als Baxter Stockman. Ein absoluter Comedy Charakter & Mad Scientist, wie er im Buche steht. Sehr gute Performance & die Stelle, in der er von Shredder ein High 5, möchte, ist göttlich.

Die Turtles sehen wie in Teil 1 zwar hässlich aus (Sie sind halt Mutanten) sind jedoch super animiert & auch die Synchronsprecher machen einen guten Job. Das gleiche gilt auch für die Sensei Ratte Splinter & für Krang, seines Zeichens körperloses Gehirn & Arschloch.

Generell ist das CGI & die Effekte sehr hochwertig. Gerade Krang sieht verdammt ekelhaft aus. Ich habe den Film im Imax gesehen und war sehr zufrieden. Das 3D war nicht zu aufdringlich & hat viele Effekte verbessert. Dazu kommt eine klasse Soundkulisse, die im Kino zwar Laut ist, jedoch nicht so extrem wie damals bei Dawn of Justice.

Das führt mich zur Klanguntermalung des Films. Wie bereits erwähnt sind die Synchronsprecher sehr gut und passend zu jedem der Charaktere. Auch wenn mir die englische Version einen Kleinen ticken besser gefallen hat. Jedoch kommt hierzu ein Nachtrag wenn die Blu-Ray erschienen ist, da ich nur Trailerausschnitte auf Englisch gesehen habe.

Der Soundtrack ist hervorragend. Genau die Mischung aus Episch & Dezent die ein Superheldenfilm braucht. Hier also ein Riesen Lob an Steve Jablonsky der einen guten Job abgeliefert hat.

Fazit

TMNT: Out of the Shadows ist eine äußerst gelungene Fortsetzung die den ersten TMNT-Film in allen Punkten übertrumpft. Der Film nutzt sein Quellmaterial viel besser und baut viele bekannte Charaktere aus dem Turtles-Universum ein, ohne dieses jedoch zu überlasten.

Neben den vielen guten Schauspielern haben wir eine gelungene Synchronisation (meine größte Befürchtung war, dass die deutsche Fassung mies ist), einen tollen Soundtrack und viel Humor. Der Film ist fast eine Realverfilmung einer alten Cartoonfolge, nur leider ohne die witzigen Sprüche des Shredders.

Ich würde mir persönlich einen dritten Teil wünschen, da mit diesem Film meine Meinung über Turtles-Realfilme um einiges gestiegen ist.

Obwohl ich keine Wertung vergeben möchte, jedoch schon öfters danach gefragt wurde geben ich dem Film ★ ★ ★ ★ von 5 Sternen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal.

 

Bastion | Review

Da ich gerade an ein paar größeren Projekten arbeite (und ich will nichts Großes spielen, bis das neue Deus Ex & No Man’s Sky erschienen sind) wird es in der nächsten Zeit „nur“ Review’s zu kleineren Spielen geben. Jedoch habe ich so die Möglichkeit über kleinere Spiele zu schreiben, die echt gut sind. Ein solches Spiel ist Bastion aus dem Jahr 2012.

Eine Mission um die Welt zu retten

In Bastion übernimmt man die Rolle von Kid. Dieser erwacht inmitten von Ruinen und begibt sich auf den Weg zur Bastion. Die Bastion ist ein Treffpunkt für schwere Zeiten und eine schwere Zeit ist angebrochen. Denn die Welt ist durch eine Katastrophe, genannt die Calamity, in viele Teile zerbrochen. Bei der Bastion angekommen trifft Kid auf den scheinbar einzigen anderen Überlebenden. Den alten Mann & Erzähler Rucks. Rucks schickt unseren stummen Helden auf eine Reise, um die Welt wieder zu, rekonstruieren. Soweit zur packenden & emotionalen Story von Bastion.

Klassisches Spieledesign der alten Schule

Spielerisch haben wir es hier mit einem klassischen Action-Rollenspiel aus der ISO-Ansicht zu tun. Ähnlich wie in Spielen wie Diablo, Torchlight oder Gauntlet. Dies fällt insofern positiv auf, da Spiele aus dieser Ansicht, eher selten geworden sind.

Das primäre des Spielers ist es Scherben zu sammeln, die über mehrere Welten verstreut sind und zur Rekonstruierung der Welt beitragen sollen. Dabei stehen dem Helden diverse Fern- & Nahkampfwaffen zur Verfügung, mit denen er sich gegen die zahlenmäßig überlegenen Feinde erwehren kann. Außerdem kann mit Spirituosen diverse Vor- und Nachteile erhalten.

Wer den Schwierigkeitsgrad erhöhen will, kann am Heiligtum diverse Götter beschwören die zb die Gegner stärken oder die Anzahl an Heiltränken reduzieren.

Wie bereits erwähnt, sieht der Spieler das Geschehen aus der ISO-Perspektive. Während der Held durch die Spielwelt streift, formt sich diese erst vor seinen Füßen, damit er nicht in den Abgrund fällt. Die gesamte Welt ist digital von Hand gemalt, was sehr positiv für das Auge ist. Überall sind nette Details versteckt und die farbenfrohen Welten wissen zu gefallen.

Ein Erzähler, der seines gleichen sucht

Das wohl wichtigste Merkmal des Spiels ist die Erzählweise. Rucks, unser Erzähler, kommentiert viele Dinge aus seiner Sicht ohne dabei den Helden direkt anzusprechen. Außerdem ist Rucks sehr gut über die emotionale Verfassung des Helden und den Kanon der Welt informiert. Außerdem werden auch Dinge kommentiert, die nichts mit dem eigentlichen Spielverlauf zu tun haben, zb, wenn Kid Kisten zerstört.

Es gibt was auf die Ohren

Mein Highlight war neben der Erzählweise der Soundtrack. Dieser wurde von Darren Korb komponiert und dieser Herr hat einen fantastischen Job gemacht. Es werden akustische Instrumente (digital stark bearbeitet) und für Trip-Hop typische Rhythmusstrukturen kombiniert. Meine Tipp; hört euch den Soundtrack auf Youtube an. Ihr werdet es nicht bereuen.

Fazit

Bastion hat mir sehr gefallen. Das Spiel besitzt ein sehr sympathisches Personal. Die Handlung ist simpel aber sehr gut erzählt, dank Rucks dem besten Erzähler der Videospielwelt. Grafik & Akustisch weiß der Titel ebenfalls zu gefallen. Ich kann das Spiel jedem ans Herz legen, der sich mal abseits der großen Triple A Titel bewegt. Mein einziger Kritikpunkt, wäre dass das Spiel etwas kurz ist, aber dafür gibt es das New Game Plus.

Das war’s von meiner Seite. Auf bald!

Infos zum Spiel

Entwickler: Supergiant Games

Publisher: Warner Bros. Interactive

Plattform: PS4, PS Vita, Windwos, Xbox 360

Release: 2012 (Erstveröffentlichung)

 

 

Wie ihr sicher gemerkt habt, habe ich heute eine andere Form bei den Reviews verwendet. In Zukunft werde ich diese Form anwenden um meine Berichte etwas strukturierter & schöner zu präsentieren.

 

 

PETS | Review

Vor etwas mehr als einem Jahr erschien der erste Trailer zu PETS, dem neuen Animationsfilm von Illumination Entertainment (Ich – einfach unverbesserlich, Minions & Der Lorax). Viele freuten sich auf diesen Film und ich freute mich ebenfalls auf das Erscheinen des Films. Vor Kurzem war ich also im Kino und habe mir PETS angesehen. Was ich von diesem Film halte, erfahrt ihr nun in den nächsten Absätzen.

Hauptcharakter ist Max, ein Jack Russel Terrier, der zusammen mit seiner Besitzerin Katie in Manhattan lebt. Dort trifft er sich auch regelmäßig mit anderen Haustieren wie der Katze Chloe, dem Wellensittich Sweetpea, dem Mops Mel oder dem Dackel Buddy. Eines Tages bringt Katie einen neuen Hund mit nach Hause. Den Mischling Duke. Sofort macht sich bei Max der Neid breit. Duke bringt Max bei einem Spaziergang dazu mit in die Innenstadt zu laufen, wo die beiden von Straßenkatzen überfallen werden und ihre Halsbänder verlieren.  Ab diesem Zeitpunkt beginnt für die beiden ein Abenteuer quer durch New York, an dessen Ende sie einfach nur nach Hause wollen. Jedoch stellen sich den beiden nicht nur das städtische Tierheim, sondern auch die Gruppe „Weggeworfene Haustiere“, angeführt vom Revoluzzer Kaninchen Snowball, in den Weg.

Wer bei dieser Beschreibung denkt, dass das doch völlig absurd ist, hat recht. Der Film ist ein absolutes Gagfeuerwerk mit vielen sympathischen Figuren. Die deutschen Synchronsprecher liefern alle eine großartige Arbeit ab und geben jedem der Tiere einen eigenen Charakter, den man sich merken kann.

Ebenfalls muss die Technik erwähnt werden. Das CGI sieht einfach hervorragend aus. Selbst ich, ein Fan von klassischen Trickfilmen, muss zugeben, dass die Technik hinter diesem Film einfach umwerfend ist. Leider habe ich den Film nicht in 3D gesehen, jedoch kann ich das verschmerzen.

Trotz seiner etwas mauen Handlung weiß PETS auf jeden Fall zu gefallen. Mit seiner Laufzeit von 92 Minuten hat PETS genau die richtige Länge. Er ist weder zu kurz noch zu lang. Dazu kommt wie bereits erwähnt viel Humor, großartige Sprecher & sehr schönes CGI. Was jedoch am wichtigsten ist; der Film beantwortet endlich die Frage was unsere Haustiere machen, wenn wir nicht zu Hause sind

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 92 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Studio: Illumination Entertainment

 

 

 

Day of the Tentacle Remasterd | Review

Ein Spielegenre das mich schon länger fasziniert ist das „Point & Click Adventure“. In Spielen dieser Art liegt der Fokus auf cleveren Dialogen, dem lösen von Rätseln und dem kombinieren von Gegenständen. Mein erster Kontakt mit diesem Genre fand mit Black Mirror 2 statt, welches mir sehr gefiel. Jedoch bin ich sehr spät in dieses Genre eingestiegen und einen Großteil der Klassiker muss/kann ich nun nachholen. Und um die Remasterd Fassung von einem dieser Klassiker soll es heute gehen.

 

Ursprünglich wurde DOTT (offizielle Abkürzung & leichter zu schreiben) von LucasArts, einer Spieleschmiede, die für Adventures & Star Wars-Spiele bekannt ist, entwickelt. Das Spiel erschien 1993 für PC (DOS) & Mac.
Es war auch das letzte Adventure von LucasArts, bei dem Aktionsverben statt Symbolen verwendete werden. An diesem Spiel hat übrigens Tim Schafer, ein Spieleentwickler/designer, mitgewirkt der sich nicht nur für DOTT, sondern auch für Grim Fandango & einige (viele) weitere Adventure verantwortlich zeigt. Nun warum erwähne ich das? Der gute Hr. Schafer hat inzwischen sein eigenes Studio, und zwar Double Fine Productions. Dieses Studio hat unter anderem Spiele wie Broken Age, The Cave und auch DOTT Remasterd entwickelt und endlich geht’s mit der eigentlichen Spielereview los.

DOTT spielt 5 Jahre nach Maniac Manson (einem Urgestein des Point & Click Genres der in diesem Spiel auch gefunden und gespielt werden kann). Der verrückte Wissenschaftler Dr. Fred Edison hat zwei Tentakel als Haustiere erschaffen. Diese werden Purpur-Tentakel & Grün-Tentakel genannt. Das Purpur-Tentakel trinkt jedoch von den giftigen Abwässern des Edison-Labors und mutiert. Ausgestattet mit kümmerlichen Armen hat es nun ein Ziel: Die Weltherrschaft.

Das Grün-Tentakel möchte dies verhindern und bittet seine Freunde um Hilfe. Den Physikstudenten Bernard, den Rockmusiker Hoagie & die Anatomiestudentin Laverne. Aber wie sollen unsere Helden das böse Tentakel aufhalten? Ganz einfach; Dr. Edison hat den Masterplan unsere 3 Helden mithilfe einer selbst gebauten Zeitmaschine genau 24 Stunden zurückzuschicken und zu verhindern das Purpur-Tentakel mutiert.

Der Plan schlägt jedoch fehlt. Hoagie landet 200 Jahre in der Vergangenheit (zu der Zeit, als in Amerika die Verfassung entstand), während Laverne 200 Jahre in der Zukunft landet, dort haben die Tentakel die Macht übernommen. Bernard bleibt in der Gegenwart.

Ziel des Spiels ist es nun die 3 Freunde wieder, zu vereinen und die Mission erfolgreich zu beenden. Wie man bereits lesen kann, ist die Story total abgedreht und das ist auch die größte stärke des Spiels. Jeder Charakter ist verrückt und trägt seinen Teil zum Wahnsinn bei.

Das Gameplay ist typisch Point & Click. Man sammelt Gegenstände, kombiniert diese und redet mit Leuten. Dabei können die Rätsel mitunter ganz schön knackig sein (zumindest wenn man wie ich nur wenig Erfahrung mit dem Genre hat). Eine Besonderheit ist hierbei das wechseln zwischen den 3 Zeitebenen und wie sich diese aufeinander auswirken. So haben Veränderungen der Vergangenheit Auswirkungen auf die Gegenwart und die Zukunft. Dies eröffnet oft neue Wege. Um diese zu erreichen, kann man jederzeit Gegenstände zwischen den Zeitebenen hin und her schicken. Ich hatte große Freude mit diesem System. Besonders da es so viele Möglichkeiten zum kombinieren & experimentieren gibt.

Ein Punkt bei dem ich etwas zwiegespalten bin ist die Grafik. Diese ist sehr schön und äußerst weich gezeichnet. Weiters kann man zwischen dem alten & dem neuen Stil wechseln. Leider fällt hier stark auf das nichts wirklich großartig verändert wurde. Die Animationen sind 1:1 die gleichen und auch die Hintergründe, Details & Modelle sind genau die gleichen. Einziger Unterschied ist, dass die Frames & der allgemein stark überzeichnet und verfeinert wurden.

 

Ich weiß, nicht ob ich das als Nachteil sehen soll oder nicht. Einerseits mag ich den Grafikstil sehr. Andererseits ist es etwas seltsam das offenbar (?!) relativ wenig mühe, hinter der Aufhübschung steckt.

Mein einziger richtiger Kritikpunkt ist die deutsche Synchronisation. Ich weiß nicht wie ich es genau beschreiben soll aber die ist einfach furchtbar. Die Sprecher wirken alle gelangweilt. Die Tonqualität ist eher mäßig und im Allgemeinen ist es, einfach nur anstrengend zuzuhören. Hierbei kann, nein muss, ich die englische Sprachausgabe empfehlen. Die ist in allen Punkten besser. Am besten ihr hört euch einfach ein paar Sprachbeispiele auf Youtube. Dann könnt ihr es besser nachvollziehen.

Abschließend kann ich sagen das DOTT Remasterd trotz der eher schwachen Synchro ein klasse Spiel ist. Es macht sehr viel Spaß und wird jedem der sich mit einem Point & Click Adventure anfreunden kann viel Freude bereiten. Ich bin froh, dass ich es gespielt habe und ich freue mich auch darauf wieder ein weiteres Point & Click Adventure vorstellen zu können.

Bis dahin alles Gute.

Euer Paxton

Infos zum Spiel

Entwickler: Double Fine Productions

Publisher: Double Fine Productions

Plattform: PS4, PS Vita, Windows, Linux, IOS

Release: März/Juli 2016

 

 

 

 

 

 

 

Resident Evil 7 Teaser: Beginning Hour (Spoiler möglich!) | Gedankenspiel

Eines meiner persönlichen Highlights der E3 2016 war die Ankündigung zu Resident Evil 7. Dies war für mich, insofern erfreulich da das Resident Evil-Franchise dieses Jahr 20 Jahre alt wird und das auf der E3 gezeigte Material gar nicht dem entsprach, was die Reihe heute verkörpert.

Die Resident Evil-Reihe galt lange Jahre als einer der Inbegriffe des Survival-Horrors. Für mich war es auch lange die beste Reihe aus diesem Genre neben Silent Hill. Allerdings setzte mit Teil 4 ein Umbruch im Setting ein. Der Survival-Horror schwand und wurde durch Action-Horror ersetzt. Was es jedoch mit diesen beiden Untergenres der Horrorspiele auf sich hat und wie ich dazu stehe, werde ich in einem seperaten Beitrag behandeln.

Auf jeden Fall erschien kurz nach der Ankündigung im PSN Store eine Demo mit dem Titel Resident Evil 7 Teaser: Beginning Hour. Ein hoch auf lange Titel. Die Demo ist laut meinen Informationen (Stand Juli 2016) exklusiv für PS-Plus Nutzer. Es sollen jedoch auch eine Xbox One und eine PC Version folgen.

Bevor ich jedoch auf die Demo selbst eingehe noch eine kurze Info: Die Demo soll nichts mit dem tatsächlichen Resident Evil 7 zu tun haben. Also gibt es keinen Grund die Demo mal nicht anzutesten. So los geht’s mit dem Grauen.

Bevor die „richtige“ Demo beginnt, gibt es eine kurze Videosequenz, die mit dem Abspann zusammenhängt. In dieser erwacht man an einen Stuhl gefesselt in einem ziemlich heruntergekommenen Raum. Vor uns eine Kamera. In unserem Sichtfeld liegt ein Mann auf dem Boden, der jedoch nicht tot ist. Er erwacht und gemeinsam wollen wir fliehen. Zuerst müssen jedoch die Fesseln des „Protagonisten“ gelöst werden. Ein Geräusch. Unser „Retter“ hält inne. Harter Schnitt und die richtige Demo beginnt.

Wir erwachen (schon wieder) in einem ziemlich heruntergekommenen Wohnzimmer. Dieses mal liegen wir jedoch auf dem Boden. Ein Bildschirmtext gibt uns den Auftrag aus dem Haus zu entkommen. Die Demo wird aus der Egoperspektive gesteuert (wie z.b. The Vanishing of Ethan Carter) und was mir sofort positiv auffiel. Es gibt keine Schusswaffen oder generell Waffen wie in anderen Teilen der Serie.

Ich könnte nun eine Anleitung geben wie man die verschiedenen Enden erreicht jedoch soll dies keine Lösung werden. Das ist ein interessanter Punkt an dieser Demo. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Endsequenzen. Zumindest meines Wissens nach sind auf jeden Fall 4. Der simpelste Lösungsweg ist es das Haus nach dem Schlüssel zu durchsuchen, um das Haus durch die Hintertür zu verlassen oder es zumindest zu versuchen. Die 3 anderen Enden sind etwas komplexer und man findet dabei auch Details auf den Rest der Reihe.

Mein erster Eindruck nach meinem ersten Durchlauf war „Verdammt das ist ja richtiger Backwood-Horror“. Ich war stark an Filme wie Wrong Turn oder Texas Chainsaw Massacre erinnert, was in diesem Fall positiv ist. Man hat ein verfallenes Haus, eine Gruppe von Stadtmenschen (mindestens 3 werden gezeigt) und eine „verschwundene“ Familie von „Hinterwäldlern“.

Im Allgemeinen herrscht eine düstere und dichte Atmosphäre. Mangelnde Beleuchtung und immer wieder hört man ein knarzen, als ob jemand eine Treppe auf- bzw. abgeht. Man hört wie irgendwo Türen geöffnet oder geschlossen werden. Ich habe bei meinem ersten Durchlauf ein sehr beklemmendes Gefühl gehabt, rechnete ich jederzeit mit einem Angriff oder einer Erscheinung. Wie bereits erwähnt gibt es keine Waffen, also kann man sich nicht verteidigen, was die „Angst“ weiter erhöht. Um die Atmosphäre weiter zu verdichten, kann/muss man ein Videoband finden, welches man sich ansehen kann. Auf diesem Videoband erkunden 3 Personen (2 Moderatoren und der Kameramann) das verfallene Haus. Diese Sequenz (in der man ebenfalls spielen kann) hat mich stark an Grave Encounters (ein Found-footage Film) erinnert.

Was mich fasziniert ist die Tatsache das weder auf dem Videoband noch in einer der 4 Endsequenzen erklärt wird, worum es genau in dieser Demo geht. Man kann jedoch ein Foto finden, auf dem ein Helikopter zu sehen ist. Auf diesem Helikopter ist ein Logo abgebildet welches stark an das Logo der Umbrella Corp. Erinnert. Der Konzern Umbrella ist für all die grausamen Ereignisse der Resident Evil Spiele (außer Teil 4) verantwortlich.

Ich kann diese Demo jedem empfehlen, egal ob Resident Evil Fan oder nicht. Da die Demo, wie bereits erwähnt, kostenlos ist, kann man sich wunderbar für gut 30 Minuten gruseln. Neben den 4 Enden gibt es noch einige Geheimnisse, die man finden kann. Meine Empfehlung ist folgende: Ladet euch die Demo runter und spielt sie durch ohne euch großartig durch Youtubevideos, in denen gezeigt wird, wo man was findet, spoilern zu lassen. Gerade das entdecken der Geheimnisse gehört zum großen Reiz dieser Demo.

Ich hatte auf jeden Fall meine Freude mit der Resident Evil 7 Demo und freue mich auf das fertige Spiel bzw auf weiteres Material.

Weiter unten findet ihr noch ein paar Screenshots aus der PS4 Version.

Wir lesen uns das nächste mal wieder.

Euer Paxton

 

 

 

 

 

 

 

 

Snoopy’s Grand Adventure | Review

Lizenzspiele haben im Allgemeinen einen eher mittelmäßigen bis schlechten Ruf. Dies mag auch durchaus Stimmen da viele Versoftungen von erfolgreichen Filmen eher in die Grützenabteilung gehören. Aber von Zeit zu Zeit erscheint ein wirklich gutes Lizenzspiel und um ein solches soll es heute gehen. Viel Spaß mit meiner kurzen Review zu The Peanuts Movie: Snoopy’s Grand Adventure und ein Hoch auf viel zu lange Titel.

Bei Snoopy’s Grand Adventure handelt es sich um einen Plattformer der im Jahr 2015 (in diesem Jahr erschien auch der Peanuts Film) für PS4, Xbox One, Xbox 360, Nintendo 3DS & Wii U erschienen ist.

Die Handlung dreht sich um Snoopy der in 6 unterschiedlichen Welten, mit je 5 Levels (4 normale Level und ein Bosslevel, wobei eine Welt nur 4 Level hat), Charlie Brown und seine Freunde finden muss. Das Spiel kann auch zu zweit gespielt werden, wobei Spieler 2 die Kontrolle über Woodstock (diesen gelben Vogel) übernimmt.

Hier muss ich gleich mal ein großes Lob aussprechen. Die Gestaltung der einzelnen Welten ist sehr schön. Mal ein Dschungel, mal ein Musikschloss (fast wie im alten Rayman für PS1 wobei, da waren es ja Musikhügel) und einmal befindet man sich über den Wolken. Im Allgemeinen ist die Grafik sehr schön, viele nette Details, und alles ist schön bunt. Wie es eben in einem klassischen Plattformer sein soll.

Das Gameplay ist genauso klassisch. Man rennt und hüpft durch die Level, betäubt Gegner, indem man ihnen auf den Kopf springt, und meistert so manche dezent anspruchsvolle Sprungpassage. Währen man die Level erforscht kann man Geleebohnen einsammeln. Pro Level gibt es 300 Stück bzw. 250 in Himmel-über-Paris. Weiters kann man pro Level 6 Pfadfinder (schon wieder diese gelben Vögel) finden. Jedoch kann Snoopy nicht alles einsammeln. Dafür gibt es die Kostüme, insgesamt 6 an der Zahl, von denen jedes seine eigenen Fähigkeiten mitbringt. Von höher Springen über eine Tackle Attacke bis zum aufdecken von geheimen Pfaden ist alles dabei.

Auch die Klanguntermalung weiß zu gefallen. Die einzelnen Stücke spielen ruhig im Hintergrund und sind im Gegensatz zu vielen anderen Plattformern nicht nervig. Was ebenfalls positiv auffällt, ist die deutsche Vertonung. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Sprecher der Samples alle, die gleichen wie in der Serie bzw. dem Film.

Fazit; Snoopy’s Grand Adventure ist ein spaßiger kleiner Plattformer für zwischendurch. Selbst mir, der kein der Peanuts ist, hat dieses Spiel sehr viel Freude bereitet. Wer mal was Kurzes für zwischendurch sucht oder ein Wochenende überbrücken will (naja eher nen Abend, wenn man sich reinkniet) dem kann ich Snoopy’s Grand Adventure empfehlen.


Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Euer Paxton

Infos zum Spiel

Entwickler: Behaviour Interactive

Publisher: Activision

Plattform: PS4, Xbox One, Xbox 360, Wii U, Nintendo 3DS

Release: November 2015

 

 

 

 

 

Justice League vs Teen Titans | Review

Auch wenn DC der große Erfolg auf der Kinoleinwand bisher versagt geblieben ist mit einem eigenen Film-Universum (wobei Man of Steel & Dawn of Justice besser waren als gedacht) so haben sie ein gutes Film-Universum mit Zeichentrickfilmen etabliert. Im Juli 2016 erschien der 25te Film dieses großen Franchises bei uns in einer deutschen Fassung. In Amerika gibt es diesen Film bereits seit März/April 2016.


Der Film ist eine indirekte Fortsetzung der Filme Son of Batman, Bad Blood & Batman vs. Robin, da es erneut um Damian Wayne aka Robin und seinen weitere Charakterentwicklung geht. Die oben erwähnten Filme sind bis auf Bad Blood sehr zum empfehlen was daran liegt, dass ich Bad Blood noch nicht gesehen habe.

Der Film beginnt mit einem Kampf zwischen der Justice League (in der bekannten Aufstellung) und der Legion of Doom. Die Legion of Doom besteht in diesem Film aus Lex Luthor, Solomon Grundy, Cheetah, Weather Wizard und Toymaster. Nach dem Sieg der JL (Abkürzung der Justice League) und der Gefangennahme der Schurken schafft es der Weather Wizard zu entkommen und wird von einer dämonischen Macht besessen. Durch diese Macht ist der Wizard sogar in der Lage Superman physisch zu verletzen. Während des Kampfes setzt sich Robin über einen Befehl von Batman hinweg, da er glaubt der JL in ihrem Kampf helfen zu können. Hinter der dämonischen Macht steckt der Dämon Trigon, dessen Ziel es ist die Erde zu erobern und in die Hölle zu verwandeln.

Nicht Lex Luthor und auch nicht Doomsday sondern Trigon bedroht dieses mal die Welt.

Robin schafft es zwar, den von Trigon besessen Weather Wizard zu besiegen, jedoch erhält die JL keine Antworten, von wem der Wizard besessen war und wohin der Dämon geflohen ist (nachdem er Wizards Körper wieder freigab). Batman ist zornig auf Robin da dieser nicht nur den Befehl des dunklen Ritters missachtet hat, sondern auch verhindert hat, dass das Team antworten erhält. Er beschließt schließlich das Robin Teamwork lernen soll und schickt ihn zu den Teen Titans.

Die Teen Titans sind eine Gruppe von jugendlichen Superhelden, die mit diesem Film ihren großen Auftritt im „DCU Animated Original Movies“-Universum haben. Weiters ist die Aufstellung des Teams sehr interessant. Angeführt werden die Titans von Starfire, einer Alienprinzessin die, die älteste von ihnen ist. Altersmäßig würde ich die zwischen 20 und 30 Jahren einschätzen, da sie genau wie ihr Superheldenkollege Nightwing (der erste Robin) seit vielen Jahren im Geschäft sind. Weitere Teammitglieder sind die Teenager Blue Beetle, Raven und Beast Boy sowie Nightwing als Support-Mitglied.

 

Der Rest des Films handelt von Robin der lernen muss mit den Titans zusammenzuarbeiten, was erst funktioniert als er sich mit Raven anfreundet, und schließlich die Welt vor dem Dämonen Trigon zu retten. Der im Titel angedeutete Kampf zwischen den Teen Titans und der Justice League findet zwar statt, ist jedoch nicht der Kern des Films. Er ist eher ein Mittel und die beiden Teams für den Kampf gegen Trigon einzuschwören.

Die wahre Stärke des Films liegt für mich jedoch nicht in den Kämpfen, sondern in den Momenten in denen Robin und die Teen Titans zu sehen sind. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass Damian ein ziemlicher Kotzbrocken ist, was bei seiner Familie wohl niemanden wundert, und nun muss er lernen wie es ist Teil eines Teams zu sein, in dem auch andere Personen in seinem Alter sind. Besonders die Beziehung zwischen Raven und Robin könnte in Zukunft zu einer Liebesgeschichte führen. Ich würde mir in Zukunft ohnehin noch einige Filme mit diesem Titans Team wünschen.

Mein Lieblingscharakter in diesem Film ist mal wieder Nightwing, was einerseits daran liegt, dass er mein Liebling der Bat-Familie ist und andererseits daran, dass er immer den Humor in diese Filme bringt. Leider taucht er nur zwei mal im Film auf.

Mit einer Laufzeit von 79 Minuten bringt dieser Film einiges an Handlung unter, wobei nur der Endkampf etwas zu kurz kommt. Neben der Haupthandlung um Trigon lernt man einiges über Ravens Hintergrundgeschichte und auch Robins Entwicklung kommt nicht zu kurz. Jedoch werden auch die anderen Titans angerissen.

Ich kann diesen Film sehr empfehlen. Die Zeichentrickfilme von DC/Warner Bros. sind immer sehr hochwertig und auch Justice League vs. Teen Titans steht seinen Vorgängern in nichts nach. Auch ohne großartige Vorkenntnis durch die Comics kann man mit diesem Film Spaß haben.

Wir lesen uns beim nächsten mal.

 

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 79 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Studio: Warner Bros. Animation & DC Entertainment

 

 

 

 

Dark Shadows (2012) | Review

Tim Burton gehört zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren. Ich liebe seinen skurrilen Stil, der mal faszinierend und mal etwas verstören ist. Gerade wie er sich mit Themen wie „Leben & Tod“, „Vater-Sohn-Beziehung“ oder die „Beziehung zweier Welten“ auseinander setzt begeistert mich seit vielen Jahren. Vor kurzem habe ich mal wieder einen Film von ihm gesehen, der unter Fans eher etwas umstritten ist (meines Wissens nach). Ich meine natürlich Dark Shadows und wer den Titel gelesen hat weiß das bereits.


Dark Shadows von 2012 basiert auf einer gleichnamigen TV-Serie aus den Jahren 1966 bis 1971. Diese Serie brachte es auf 1225 Episoden und 2 Filme. Ich kenne jedoch weder die Serie noch die beiden dazugehörigen Filme. Dies sei nur der vollständigkeitshalber erwähnt.

Johnny Depp schlüpft in die Rolle von Barnabas Collins. Dieser macht sich als kleiner Junge im Jahr 1760 mit seinen Eltern auf den Weg in die Neue Welt, um dort das Imperium seiner Familie auszuweiten. In einem Jahr errichtet die Familie Collins in der Stadt Collinsport (die Stadt wurde von der Familie gegründet) ein Fischereiunternehmen & innerhalb von 15 Jahren ihr großzügiges Anwesen.

Als junger Mann hat Barnabas eine Affäre mit der Bediensteten Angelique. Jedoch kann er ihre Liebe nicht erwidern, weshalb Angelique ihre Hexenkräfte nutzt, um das Leben von Barnabas zu zerstören. Seine Eltern werden von einem Stein erschlagen und Barnabas große Liebe stürzt sich in den Tod. Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, wird Barnabas in einen Vampir verwandelt. Schließlich wird Barnabas von den aufgestachelten Bewohnern Collinsports in einen Sarg gesperrt (ebenfalls das Werk der Hexe). Somit endet der Prolog und die eigentliche Handlung setzt ein. Ab diesem Zeitpunkt werde ich jedoch auf eine präzise Nacherzählung der Handlung verzichten, da ich nicht Spoilern will.

Im Jahr 1972 macht sich die junge Maggie Evans (gespielt von Eva Green) aufgrund einer Stellenanzeige, in der Gouvernante (veraltete Bezeichnung für eine Hauslehrerin bzw. Erzieherin) gesucht wird, auf den Weg nach Collinsport. Aufgrund ihrer Vergangenheit, die vorerst im dunklen bleibt, nennt sie sich jedoch Victoria Winters (was ich auch so halten werde).

Kurz nach Victorias Ankunft wird bei einer Baustelle der in einem Sarg eingesperrte Barnabas gefunden. Er befreit sich, tötet die Bauarbeiter und macht sich auf den Weg zu seinem alten Anwesen. Dieses ist jedoch sehr heruntergekommen & auch das Fischereiunternehmen wurde stark vernachlässigt.

Also beschließt Barnabas gemeinsam mit seiner Familie das Unternehmen wieder nach oben zu bringen. Zum Glück weiß Barnabas um den geheimen Familienschatz, der als finanzielle Spritze dienen soll. Jedoch stellt sich unserem Helden seine alte Nemesis, Angelique, entgegen.

Gerade der „Konflikt“ zwischen Barnabas und Angelique ist das Herzstück des Films. Johnny Depp und Michelle Pfeiffer haben eine gute Chemie als unsterbliche Todfeinde die sich zwar wollen (wobei Barnabas einfach scharf auf die Hexe ist) aber wohl am liebsten umbringen würden, wenn sie könnten. Der Rest des Casts ist zwar gut, aber leider gehen diese unter im Vergleich zu Johnny Depp & Michelle Pfeiffer. Die einzige die noch zu erwähnen wäre, ist Helena Bonham Carter. Die sympathische Frau spielt die oftmals betrunkene Psychiaterin Julia Hoffman. Oh und es gibt einen kurzen Gastauftritt von Christopher Lee aber leider nicht als Vampir.

Genremäßig gehört Dark Shadows zu den Horrorkomödien. Wobei sich der Horror eher im Hintergrund hält, & die Komödie im Vordergrund steht. Ein Großteil des Humors bildet sich durch den Protagonisten Barnabas und seiner „Weltfremdheit“. Da er ja über 200 Jahre in einem Sarg eingesperrt war, konnte er technischen & kulturellen Fortschritt nicht miterleben. Er ist oft überfordert mit den technischen Neuerungen & Konventionen der 70er.

Ich hatte mit diesem Film sehr viel Spaß. Die Leistung von Johnny Depp & Michelle Pfeiffer ist sehr gut und auch der Rest des Casts geht in Ordnung, auch wenn er wie bereits erwähnt etwas untergeht. Weiters muss ich das Setting loben, welches schön Düster ist und in jeden Horrorfilm passen würde. Der Humor weiß ebenfalls zu gefallen, auch wenn er wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack ist.

Wenn ich den Film mit älteren Werken von Tim Burton vergleiche, schneidet Dark Shadows eher schwächer ab. Daher lasse ich das.

Kurz zusammengefasst: Ein äußerst lustiger Film mit schönem schaurigem Setting, guten Schauspielern und dem typischen Stil von Tim Burton. Gerade im Vergleich zu anderen, modernen Vampirfilmen ist dieser sehr zum Empfehlen.

Wir lesen uns das nächste mal wieder!

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 113 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Regisseur: Tim Burton

Mit: Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Eva Green (u.a.)

 

 

Firewatch | Review

Ich habe lange überlegt, mit welcher Review ich diesen Blog „offiziell“ eröffnen will. Zuerst dachte ich an Shadow of the Beast, dann an Bayonetta 2, Uncharted 4 und Until Dawn. Auch Bastion kam mir in den Sinn. Jedoch habe ich vor einigen Tagen ein Spiel beendet, das anders ist als andere Spiele. Im Titel steht es bereits. Heute geht es um Firewatch aus dem Jahr 2016 und einem meiner persönlichen Lieblinge des Jahres.

 

Bei Firewatch handelt es sich um das Erstlingswerk des amerikanischen Entwicklers Campo Santo. Genremäßig haben wir es hier mit einem Adventure aus der Egoperspektive zu tun. Also ähnlich wie Gone Home, Layers of Fear oder Vanishing of Ethan Carter.

Was dieses Spiel jedoch über seine Genrekollegen hebt, ist die dichte Atmosphäre und die cleveren Dialoge der Hauptfigur Henry mit seiner Kollegin.

Wo wir gerade bei Henry sind. Der übernimmt zu Beginn des Spiels einen Job als Feuerwächter im Yellowstone-Nationalpark, nachdem bei seiner Frau die ersten Anzeichen von Alzheimer festgestellt werden.

Im Park angekommen ist sein einziger Kontakt, eine Frau namens Delilah die über Funk mit ihm kommuniziert. Diese hat auch bereits den ersten Auftrag für unseren „Helden“.

Er soll ein illegales Feuer (in einem Nationalpark nicht verwunderlich) von 2 jugendlichen Mädchen löschen und diese von weiteren Regelübertritten abhalten. Nach getaner Arbeit begibt sich Henry zurück zu seinem Wachtturm und trifft dabei auf einen mysteriösen Fremden, der jedoch sofort wieder verschwindet. So endet der erste Tag. Im weiteren Verlauf der Handlung häufen sich seltsame Vorfälle und es liegt nun am Spieler diese, zu lösen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Handlung sehr gut ist und spannend bleibt. Das liegt unter anderem an den tollen Synchronsprechern und den gutgeschriebenen Dialogen. Man merkt den Sprechern an, dass sie sich viel Mühe geben, um den Charakteren so viele Emotionen & Persönlichkeit zu geben wie nur möglich. Was auch Sinn macht, da man die Figuren nie sieht. Es gibt zwar eine Stelle in der Henry sein Aussehen beschreibt jedoch variiert dies je nach den Antworten des Spielers.

Grafisch weiß Firewatch ebenfalls sehr zu gefallen. Es gibt zwar wesentlich hübschere Spiele dort draußen, jedoch sieht Firewatch aus, als ob es von Hand gezeichnet ist. Mir persönlich gefällt dieser Stil sehr, auch wenn er sicher nicht jedermanns Geschmack ist.

Einziger Kritikpunkt wäre das Gameplay welches sehr simpel ist und kaum der Rede wert ist.

Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen das Firewatch ein besonderes Spiel ist, welches Adventurefans viel Freude bereiten wird, aber auch Leute, die auf der Suche nach einer anderen Art von Spiel sind, sollten einen Blick auf diesen Titel werfen.

Ich hoffe, euch hat diese Review gefallen und wir lesen uns hoffentlich das nächste mal wieder.

 

Euer Paxton

Infos zum Spiel
Entwickler: Campo Santo
Publisher: Panic
Plattform: PC, PS4
Erscheinungsjahr: 9. Februar 2016

 

 

 

 

Infobeitrag #1: Allgemeines & Vorstellung

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Mein Name ist Patrick oder auch DerStigler und meine große Leidenschaft ist das Berichten über Videospiele & Filme.
Bis vor gut 2 Jahren habe ich dieses Hobby auch noch recht intensiv verfolgt, bis ich eine künstlerische Pause eingelegt habe.
Mit Beginn dieser Pause stellte ich nicht nur meine damalige Arbeit an/auf meinem ersten Blog ein, sondern auch meine Aktivität auf Youtube.

Die Pause ist vorbei und ich möchte wieder mit dem Schreiben von Videospiel/Filmreviews beginnen.

Dafür wird es hier 3 Reihen geben, die so ziemliche alle Bereiche meiner Arbeit abdecken werden:

  • Spielereviews: In dieser Reihe werde ich Spiele aus allen Epochen und von allen möglichen Konsolen vorstellen.
  • Filmreviews: Berichte über Filme aller Art werden hier veröffentlicht.
  • Gedanken zu…: Außerkategorische Themen werden hier besprochen.

Soweit das Allgemeine zum Blog. Ich werde regelmäßig Berichte über Spiele & Filme veröffentlichen. Jedoch werde ich mir, anders als früher, kein Zeitlimit mehr setzen.

Ich möchte mit diesem Blog die Leute unterhalten, informieren und den einen oder anderen auf so manchen Geheimtipp aufmerksam zu machen.

Eine kleine Sache noch, bevor sich dieser Beitrag dem Ende zuneigt. In Zukunft möchte ich diesen Blog separat zu einem Youtubekanal betreiben. Genaue Infos darüber werden jedoch erst folgen, wenn es so weit ist.

Bis dahin alles Gute!

Euer Paxton