Monatsrückblick: Februar 2020

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und somit gibt es wieder einen Rückblick!


Für den Blog war der Februar erneut ein unglaubblich erfolgreicher Monat. Wir haben nicht nur das Vorjahr um über 100% überboten, sondern auch den bisher erfolgreichsten Monat in der Geschichte des Blogs gehabt sowie einige neue Leser dazugewonnen, sowohl auf WordPress als auch extern. An dieser Stelle Herzlich Willkommen, macht es euch bequem und genießt die Show! ❤️

Von den angekündigten Projekten befinden sich viele leider noch in einer frühen Phase, aber die Netflixers und Wer ist … ? bekamen einige neue Ausgaben und die eher zufällig entstandene Anime Offensive 2020 nimmt langsam Form an!

Was mich ebenfalls freut, ist das stete Wachstum der 3.2er Staffel des Superbros Podcasts und den zahlreichen Themen, die wir bereits abgearbeitet haben. Geplant wäre die Staffeln in Jahresrythmen zu halten, sprich Staffel 4 gibts erst 2020.


Privat war der Monat relativ ruhig. Es gab leider ein trauriges Ereignis in meinem näheren Umfeld, auf das ich aus Respektsgründen nicht weiter eingehen will. Weiters war ich in meinem Urlaub tätowieren und damit sind wir bei den einzigen beiden nennnenswerten Ereignissen.


Was Videospiele angeht, habe ich leider weniger geschafft als erhofft, allerdings mit Sniper Elite 4 und Sea of Solitude zwei großartige Titel, sowie mit Blair Witch ein solides Spiel beendet. Entsprechende Rezensionen folgen im März!

Dazu kommt ein Man of Medan Durchlauf im Onlinemodus.

Die Sammlung selbst habe ich um viele Titel wie Blair Witch, Doom – Slayers Collection, oder Ni No Kuni Remastered aufgestockt. Für die Switch habe ich mir auch ein paar Titel von meinem Pile of Shame herausgekramt. Wenn schon nichts(für mich) Relevantes für die Switch erscheint, kann ich auch wieder einige Rollenspiele zocken!

Mein spielerisches Highlight des Monats war Sea of Solitude, während mein Loot-Highlight das 10th Anniversary Steelbook von Bayonetta & Vanquish war!


Der Februar war für mich mehr ein Film-, denn ein Serienmonat. So habe ich insgesamt 17 Filme gesehen und 3 Staffeln von 3 Serien beendet.

Meine Top 3 Filme des Monats sind:

Sonic the Hedgehog

Midsommar

Bad Boys 2

Enstprechende Rezensionen werden in den kommenden Wochen folgen!

Mit Tokyo Ghoul Staffel 1, Titans Staffel 2 & Ares Staffel 1 habe ich drei tolle Serien konsumiert, wobei Ares für mich ein Überraschungshit war!

Vielleicht schaffe ich es im März wieder, mehr Serien zu sehen, da die Watchlist wieder gewachsen ist.


Was reguläre Bücher angeht, habe ich im Februar nur Resident Evil Band 3 gelesen und erneut einige Paperbacks wie Waffe H Band Band 2, Punisher Band 1, Harleen Band 1 & die Joker Graphic Novel verschlungen.

Manga habe ich erneut keine gelesen, aber im März möchte ich mir mehr ein paar Bände von Ich bin eine Spinne, na und? gönnen, sowie mich in den Fitzek Romane verlieren.


Das war der Rückblick für den Monat Februar. Nun lasst uns sehen, was der März bringen wird!

3 from Hell | Review

Titel: 3 from Hell
Originaltitel: 3 from Hell
Regie: Rob Zombie
Laufzeit: 115 Minuten
Release: 2019

Ein Film auf meiner Watchlist, den ich aber beinah vergessen hatte, weil niemand davon spricht, ist 3 from Hell. Dabei handelt es sich um das zweite Sequel zu Haus der 1000 Leichen.

Ob aller gute Dinge drei sind, oder 3 from Hell doch kein höllischer Spaß ist, erfahrt ihr jetzt!


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Seit den Ereignissen von Haus der 1000 Leichen und The Devil‘s Rejects sind 10 Jahre vergangen. Trotz ihrer zahlreichen Schusswunden haben die drei letzten Mitglieder der Firefly Familie, Otis, Baby & Captain Spaulding überlebt, warten aber im Gefängnis auf ihre Todesstrafe. Diese wird auch an Spaulding vollstreckt, allerdings gelingt Otis mit dem Mithäftling Winslow die Flucht. Beide fassen den Plan, Baby ebenfalls zu befreien, was gelingt und schließlich flüchten die Drei nach Mexiko …


3 from Hell ist kein reiner Horrorfilm, sondern mehr ein eigenwilliger Genremix aus Horrorfilm, Thriller und Roadmovie, was überraschend gut harmoniert. Interessant ist auch die Charakterisierung der Hauptfiguren, sprich den Mitgliedern der Familie Firefly. Im ersten Teil war die Familie eine Ansammlung kranker Irrer mit einer Vorliebe für‘s Töten. Der zweite Film machte aus den Jägern die Gejagten und verlieh den Figuren einen gewissen Tiefgang. In 3 from Hell bekommt die Entwicklung ein weiteres Kapitel und macht aus den Killern fast schon tragische Soziopathen mit einer (un)gesunden Portion Menschenverachtung, deren Wunsch darin besteht, irgendwo in Mexiko ein friedliches Leben von Alkohol und Sex zu führen, weit weg von ihren Häschern.

Erzählerisch geht 3 from Hell somit den Weg von The Devil‘s Rejects weiter und erzählt einen etwas anderen Plot über die Serienmörder.

Abseits der Handlung merkt man auch wie der Gewaltgrad etwas zugunsten der Erzählung zurückgeschraubt wurde, die Farbe rot aber immer noch sehr präsent ist, was auch sein muss!

Die wohl eigenwilligste Eigenschaft von 3 from Hell und den Protagonisten ist die Sympathie, die man für die drei während des Films entwickelt. Obwohl sie grausam und menschenverachtend sind, das Foltern lieben, aber auch vor einem Mord nicht zurückschrecken, kommt man nicht drumherum, die Figuren auf eine ganz krude Art sympathisch zu finden. Dies liegt an der tollen Performance von Bill Moseley als Otis, Sherry Moon Zombie als Baby & Jeff Daniel Philips als Winslow, die den Figuren genug Tiefgang verleihen, um sie auch als Menschen zu sehen und nicht nur als Monster.


Zusammengefasst ist 3 from Hell tatsächlich ein höllischer Spaß bedingt durch die Inszenierung, die Handlung, sowie die drei Hauptfiguren. Auf eine krude Art & Weise macht es Spaß, die drei auf ihrer vermeintlich letzten Odyssey zu begleiten. Wer sich für Rob Zombie Filme begeistern kann, wird mit 3 from Hell definitiv seinen Spaß haben, was dem Film ein verdientes sehenswert einbringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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