Loot of the Day #12 | Gedankenspiel

Ein neuer Film und neues Futter für die Konsolen. Lost Sphear bekommt eine zweite Chance und Hitman darf/muss ich spielen um mich auf Hitman 2 einzustimmen. Mit Nights of Azure habe ich endlich ein JRPG für die Switch! 😊

A Quiet Place habe ich schon rezensiert:

Kino Doublefeature #2: Rampage & A Quiet Place | Review

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Das Filmjahr 2018, ein Rückblick auf die erste Jahreshälfte | Storytime

2018 gehört zu den stärksten Filmjahren, die ich bisher aktiv verfolgt habe. Es sind viele sehr gute und einige grandiose Filme erschienen, die mit Sicherheit einen Platz unter den modernen Klassikern verdient haben. In diesem Beitrag will ich kurz auf ein paar denkwürdige Filme eingehen und die entsprechenden Beiträge verlinken. Dabei werde ich die Filme nach Genres einteilen.


Thriller (gesehen: 6)

Alles Geld der Geld – Wertung: sehenswert

Mit Alles Geld der Welt kehrt Ridley Scott zur alten Form zurück und inszeniert eine spannende Geschichte, basierend auf wahren Begebenheiten, die sich langsam aufbaut und die von den Hauptfiguren getragen wird.

Wind River – Wertung: sehenswert

Weniger pompös wie Alles Geld der Welt und eher unter dem Radar ist Wind River erschienen aber hinter diesem Film verbirgt sich ein sehr spannender Thriller mit starker Besetzung, dichter Atmosphäre und genialem Höhepunkt.

Game Night: sehenswert

Äußerst unterhaltsamer und spannender Thriller der durch so manchen Twist überrascht.

A Beautiful Day – Wertung: besonders sehenswert

Ein modernes Meisterwerk mit interessanten Stilmitteln, einem grandiosen Hauptdarsteller und einer simplen aber spannenden Handlung.

Gringo – Wertung: bedingt sehenswert

Grundlegend ein solider Film allerdings wollte der Funke bei mir nicht überspringen und ein paar Minuten Laufzeit weniger hätten nicht geschadet.

Zu Red Sparrow werde ich mich in einem anderen Beitrag äußern.


Horror (gesehen: 10)

Insidious 4 – Wertung: bedingt sehenswert

Mittelmäßiger Horrorfilm mit Elementen des Fantasygenres und mein erster Film des aktuellen Kinojahres aber genau der Film den ich immer vergessen.

The Ritual – Wertung: bedingt sehenswert

Mittelmäßiger Horrorfilm mit interessanten Ansätzen aber keiner Nachhaltigkeit um lange im Gedächtnis zu bleiben.

Die letzte Party deines Lebens – Wertung: sehenswert

Gelungener Horror-Thriller aus Österreich, der etwas an Freitag der 13te erinnert und durch eine spannende Handlung glänzt.

Winchester – Wertung: sehenswert

Solider Horrorfilm, der leider etwas unter dem Radar erschienen ist aber durch ein interessantes Konzept punktet.

A Quiet Place – Wertung: besonders sehenswert

Künstlerisch wertvoller und hervorragend gemachter Horrorfilm. Die Stille als Stilmittel funktioniert hervorragend und fesselt bis zum Schluss!

The Heretics – Wertung: sehenswert

Solider Horrorfilm mit starkem Finale und echt grausigem Boddyhorror.

Hereditary – Wertung: sehenswert

Ähnlich hervorragend wie A Quiet Place aber mit einem etwas vorhersehbareren Plottwist.

Zu Day of the Dead: Bloodline, Verónica und Wahrheit oder Pflicht werde ich mich in einem anderen Beitrag äußern.


Drama/Historienfilm (gesehen: 4)

Three Billboards outside Ebbing, Missouri – Wertung: sehenswert

Mitreißendes Drama mit spannender Handlung, bissigem Humor und einer grandiosen Besetzung.

Darkest Hour – Wertung: sehenswert

Hervorragend inszeniertes Historiendrama mit starker Besetzung, starken Bildern und einem zur höchstform auflaufenden Gary Oldman.

Arthur & Claire – Wertung: sehenswert

Charmanter Film mit Lokalheld Josef Hader, der in seine Paraderolle dem „Grantscherm“ schlüpft und eine interessante Reise auf der Suche nach dem Sinn des Lebens antritt.

Die Verlegerin – Wertung: sehenswert

Grundlegend solider Film von Altmeister Steven Spielberg, der allerdings gegen die Konkurrenz etwas abfällt.


Comicverfilmung/Cartoon/Anime (gesehen: 7)

Black Panther – Wertung: sehenswert

Bildgewaltiger MCU Film mit etwas dünner Handlung aber hochwertigen Effekten und starker Technik.

Avengers: Infinity War – Wertung: absolut sehenswert

Der bisher wichtigste MCU Film und die bisher gewaltigste Comicverfilmung.

Deadpool 2 – Wertung: sehenswert

Zu diesem Film braucht man nicht viel sagen!

Batman: Gotham by Gaslight – Wertung: sehenswert

Spannender Animationsfilm und gelungene Verfilmung eines kultigen DC Comics.

Batman Ninja – Wertung: sehenswert

Überladende Handlung aber äußerst ausgefallener Stil und die Animation ist sehr hochwertig.

Godzilla: Planet der Monster – Wertung: sehenswert

Wer Godzilla mag kommt um diesen Film nicht herum. Die Handlung ist interessant und der ganze Stil sehr ansprechend.

Luis und die Aliens – Wertung: bedingt sehenswert

Mittelmäßiger Animationsfilm den man nicht unbedingt sehen muss.


Der ganze Rest

Greatest Showman – Wertung: sehenswert

Wunderschöner Musikfilm mit starker Besetzung, solider Handlung und tollem Soundtrack.

Shape of Water – Wertung: sehenswert

Ein wunderschönes Märchen und interessanter Genremix. Der beste Fantasyfilm des Jahres.

Full Metal Alchemist – Wertung: sehenswert

Wer weder den Manga noch den Anime kennt, kann hier einen Blick riskieren, da der erste Handlungsbogen zusammengefasst wird.

Der Sex Pakt – Wertung: sehenswert

Äußerst unterhaltsame Komödie die durch etwas derberen Humor und eine starke Besetzung glänzt.

Tomb Raider – Wertung: sehenswert

Solider Actionfilm der die Vorlage gelungen adaptiert und die Handlung etwas sinnvoller anpasst im Bezug auf eine Fortsetzung.

Game Over, Man! – Wertung: sehenswert

Äußerst unterhaltsamer Netflix Original Film, der durch etwas abgedrehten Humor und drei sympathische Hauptfiguren glänzt.

Rampage – Wertung: sehenswert

Solider, bildgewaltiger und actiongeladener Sommerblockbuster, der überraschend viel aus der Videospielvorlage rausholt.

Pacific Rim: Uprising – Wertung: bedingt sehenswert

In allen Punkten schwächer als sein Vorgänger, was mich schockiert, da sich ein Monsterfilm quasi von selbst erzählen kann.

Jurassic World: Das gefallene Königreich – Wertung: bedingt sehenswert

Schlechter als sein Vorgänger in der Handlung dafür mit minimal besserer Inszenierung gewisser Szenen aber im Endeffekt ein mittelmäßiger Blockbuster.


Das war mein kurzer, eigentlich echt langer, Rückblick über das erste Halbjahr 2018. Danke an alle die bis hierher durchgehalten haben. Welche Filme haben euch 2018 gefallen oder nicht gefallen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Mai 2018

Der Mai ist vorbei und langsam nähert sich die erste Jahreshälfte 2018 dem Ende, was bedeutet das bald einige Specials auf dem Blog erscheinen werden, wenn genug Material vorhanden.

Was habe ich im Mai gemacht? Ich war oft unterwegs und habe die Linzer Synagoge besucht, war in Hellbrunn, habe einige tolle Abende mit Freunden verbracht und mein Highlight war der Urlaub mit Felix in Graz, wo wir viel Zeit mit Mara & ihrem Ehemann verbringen konnten, mit denen wir auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundet haben.

Allerdings war ich auch ein paar mal im Kino und wie beim letzten mal habe ich drei Filme ausgewählt die für mich die Top 3 bilden:

  1.  Deadpool 2

  2. A Quiet Place

  3. A Beautiful Day

Was die Videospiele angeht habe ich God of War sowie Assassins Creed Rogue durchgespielt und Mario & Rabbids immer noch nicht geknackt aber dafür bin ich mit Donkey Kong Tropical Freeze fast durch. Auf der PS4 bin ich aktuell mit Detroit Become Human, ein brillanter interaktvier Thriller und dem Horrorspiel Agony beschäftigt.

Was Serien angeht habe ich Requiem abgeschlossen und beschäftige mich aktuell mit Z Nation Staffel 1, The Rain und dem Anime Yu-Gi-Oh.

Literarisch beschäftige ich mich aktuell mit Mangas & Comics, was unter anderem daran liegt das ich keinen Roman für mich finden kann, allerdings richtet sich mein Interesse in Richtung Neil Gaiman & japanischer Literatur.


Wie beim letzten mal stelle ich meine persönliche Top 5, meiner im vergangenen Monat verfassten Beiträge:

Kino Doublefeature #1: Gringo & A Beautiful Day| Review

Der Auftakt zu einem neuen Format, welches die unterschiedlichsten Kombinationen ermöglicht wobei mir besonders die dritte Ausgabe gefallen hat!

Rogue One: A Star Wars Story | Review

Ich mag zwar die neuen Star Wars Filme nicht aber mich mit Rogue One zu befassen war ganz interessant.

Pizzastangerl 2.0 – Patricks Kochstube #1 | Storytime

Ein weiterer Auftakt zu einem neuen Format, welches ich definitiv fortsetzen werde.

5 Videospielverfilmungen kurz reviewt #1 | Review

Und schon wieder ein neues Format, was ich auf andere Genres ausweiten kann und werde.

Deadpool 2 | Review

Ich glaube zu Deadpool 2 brauche ich nicht viel sagen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

 

Kino Doublefeature #2: Rampage & A Quiet Place | Review

Titel: Rampage – Big Meets Bigger
Originaltitel: Rampage
Laufzeit: 108 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Titel: A Quiet Place
Originaltitel: A Quiet Place
Laufzeit: 90 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Herzlich willkommen zu einem weiteren Kino Doublefeature und wie beim letzten Mal gehen die Filme vom Grundton weit auseinander. So haben wir zum einen den Monsterfilm/Videospielverfilmungs Hybriden Rampage und zum anderen den Horror-Thriller A Quiet Place.

Kino Doublefeature #1

Viel Spaß!


Rampage (Big Meets Bigger)

Jedes Kinojahr braucht seine Videospielverfilmungen und nach Tomb Raider (2018) geht mt Rampage dieses Genre in die zweite Runde. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Arcade-Spiel von 1983 und setzt im Wesentlichen das Grundprinzip (zerstören von Gebäuden) gekonnt um.


Primatologe Davis Okoye hat so seine Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen, aber zum hochintelligenten Gorilla George, ein Albino, verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft. Als jedoch ein illegales Genexperiment ausser Kontrolle gerät und neben einem Wolf, sowie einem Alligator auch George infiziert ist, muss sich Davis mit der ehemaligen Genforscherin Kate Caldwell und dem Regierungsbeamten Agent Russel zusammenschließen, um eine Bedrohung globalen Ausmaßes zu verhindern. Davis möchte auch George retten, der einst sein Freund war.

Rampage erzählt eine äußerst unterhaltsame Geschichte, die allerdings kaum Tiefgang bekommt und im Wesentlichen seicht bleibt. Das ist allerdings nicht schlimm, da zu viel Handlung die Action des Films ausbremsen würde.


Technisch gefällt Rampage auf jeden Fall. Das CGI ist hochwertig und die Animationen der Monster, besonders des Gorillas, sehen sehr realistisch aus. Dazu kommt ein ziemlich cooles Design, was allerdings nur beim Alligator wirklich zur Geltung kommt, da dieses Monster perfekt in einen Godzilla Film passen würde.

Die Besetzung schafft es, Sympathie zu erzeugen und wird klar von den Schauspielern Dwayne Johnson als Davis und Jeffrey Dean Morgan als Agent Russel angeführt.


Zusammengefasst ist Rampage ein unterhaltsamer, kurzweiliger Monsterfilm mit guter Besetzung und starker Technik, der allerdings langfristig nicht im Gedächnis bleiben wird. Am Ende ist Rampage simples Popcornkino, dem ich die Bewertung bedingt sehenswert gebe.


A Quiet Place

Auf A Quiet Place habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut. Die Mischung aus Horror-Thriller und dystopischer Endzeit trifft genau meinen Geschmack!


Nach einer Alieninvasion muss sich die fünfköpfige Familie Abbott in einer neuen Welt durchschlagen. Um zu überleben, muss man sich komplett lautlos verhalten, da die Aliens auf jedes Geräusch reagieren und absolut tödliche Bestien sind. Interessant ist der Umstand, dass die Handlung nicht mit einem gesprochenen Prolog anfängt, sondern den Zuseher direkt ins Geschehen wirft und somit sofort mit der Prämisse des Films konfrontiert.

Ebenso wird der Zuseher mit Fragen über das Überleben in dieser Welt konfrontiert, oder dem simplen Problem, wie kann man ein Baby in einer Welt großziehen, die absolute Stille fordert, um zu überleben? Daraus ergibt sich ein spannendes und intensives Drama da es per se keine Handlung wie in anderen Horrorfilmen gibt. Der Zuseher verfolgt das Überleben der Familie Abbott und deren Probleme sowohl mit den Aliens als auch die Konflikte untereinander.


Neben dieser clever geschriebenen Geschichte spielt A Quiet Place gleich mit zwei Sinnen. Zum einen auf der optischen Ebene, wie jeder Film und zum anderen auf der Akustischen, da die Stille ganz klar das übergreifende Thema des Films ist. Ein Mitglied der Familie Abbott ist taub und genau dieses Problem weiß der Film zu nutzen. Auf jede stille Szene folgt ohrenbetäubender Lärm, der den Zuseher komplett rausreißt und förmlich fesselt. Jedes Geräusch erzeugt Unbehagen und sobald die Aliens mit ihrem grotesken Design (H.R. Giger wäre stolz) auftauchen, bricht die Hölle herein.

Dabei wird der gesamte Film von einer mysteriösen, bedrückenden, fast schon melancholischen Atmosphäre begleitet.

Ein großes Lob geht an die Besetzung, die durch den akuten Mangel an Dialog sich auf das Grundkonzept des Schauspiels, Mimik & Gestik verlassen muss und diese Übung gelingt sowohl den erwachsenen, als auch den jugendlichen Schauspielern hervorragend. Über die Zeichensprache und die Gesichtsausdrücke wird so viel Gefühl vermittelt, wie es per Sprache kaum zu überbieten wäre.


A Quiet Place gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich dieses Jahr bisher gesehen habe und ist eines der intensivsten Filmerlebnisse, das ich dieses Jahr bisher hatte. Der Film strotzt voller guter Ideen und interessanten Stilmitteln. Selbst genreübliche Jump Scares werden so clever genutzt, wie es kaum ein anderer Horrorfilm kann. Ich vergebe für A Quiet Place das Prädikat besonders sehenswert!

A Quiet Place Kritik von Audio/visuell

A Quiet Place Review von K4tze

A Quiet Place Review von Schauwerte

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!