Aragami | Review [PS4]

Name: Aragami
Entwickler: Lince Works
Publisher: Lince Works (digital)
Merge Games (EU)
Maximum Games (NA)
Genre: Action-Adventure (stealth)
Plattform: Windows, PS4

Schleichspiele sind wirklich toll. Leider ist dieses Genre in den letzten Jahren etwas untergegangen, aber es tauchen immer wieder Vertreter auf. Aragami ist einer dieser Vertreter.


In Aragami übernimmt man die Rolle des gleichnamigen Rachegeistes, welcher vom Mädchen Yumiko beschworen wurde, um sie aus den Fängen der Kaiho zu befreien. Die Kaiho wird auch Armee des Lichts genannt und hält Yumiko in einem Tempel gefangen. Um seine Auftraggeberin zu retten, muss Aragami zuerst 6 Talismane finden, um Zugang zum Tempel zu erhalten. Mit jedem gefundenen Talisman erlebt Aragami Bruchstücke aus dem Leben von Yumiko. Diese begleitet ihn als Astralprojektion und steht ihm mit Ratschlägen zur Seite.

Aragami verkauft sich als nette Rachestory, aber leider gewinnt die Handlung nicht wirklich an Tiefgang. Das liegt an einem ganz simplen Grund. Aragami hat keinen wirklichen Bezug, um sich auf seine Mission zu begeben. Er wird beschworen, bekommt seinen Auftrag und darf schon loslegen. Der daraus entstehende Vorteil ist das Fehlen einer bremsenden Handlung, aber dies kann auch schnell zum Nachteil werden.


Wo Aragami bei der Story schwächelt, punktet das Spiel bei der Optik umso mehr. Der Stil des Spiels ist ganz klar dem cell-shading zuzuordnen, was einen comicartigen Stil mit kräftigen Farben und faszinierenden Gebieten zulässt. Der Protagonist Aragami ist sehr gut gelungen und verkörpert das Mystische eines Geistes mit dem mysteriösen Design eines Ninjas. Aragami würde leicht in ein Ninja Gaiden passen, ohne zu stark rauszustechen.

Die Gegner des Spiels stammen wohl alle aus dem gleichen Klonlabor und variieren nur in der Farbe. Mit Ausnahme der Bogenschützen, die sind etwas schlanker als die normalen Soldaten. Was mich belustigt ist eine gewisse Ähnlichkeit zu den Hunnen aus Mulan.

Wie bereits erwähnt verfügt Aragami über äußerst schöne Areale, die zum Entdecken einladen, aber, obwohl es relativ wenige Geheimnisse gibt, unterschiedlich gestaltet sind. Mein Highlight war die Pagode auf dem großen See. In Kombination mit dem stimmigen Soundtrack ensteht eine stimmige Atmosphär,e die die fremdartige Welt von Aragami perfekt darstellt.


Das Herzstück von Aragami ist das Gameplay und dieses legt den Fokus auf dem lautlosen Ausschalten der Feinde, sowie dem ungesehenen Durchqueren der Level. Offensives Vorgehen ist zwar möglich, aber Aragami ist nicht gerade wehrhaft und geht nach einem Hieb in die Knie. Vorsicht ist also geboten.

Die Level sind sehr weiträumig und laden zum Entdecken und Planen der nächsten Schritt ein. Der offensichtlichste Weg zu den Missionsziele ist meist nicht der Klügste denn die K.I. der Feinde ist meist sehr klug. In jedem Level sind Schriftrollen versteckt, mit denen man Aragamis Fähigkeiten erweitern und verbessern kann. Man wird zwar nicht widerstandsfähiger, aber wehrhafter.

Neben neuen Möglichkeiten, gegen Feinde zu kämpfen, kann man sich unsichtbar machen & Gegner durch Wände markieren.

Meine Empfehlung wäre es, die Feinde möglichst zu meiden und nur jene auszuschalten die tatsächlich im Weg sind, wie Bogenschützen, die die lebenswichtigen Schatten vertreiben können, in denen Aragami seine Kräfte aufladen kann.


Zusammengefasst schwächelt Aragami in seiner Handlung (wie so viele moderne Stealth-Spiele), punktet aber mit einem soliden Gameplay und hervorragender Optik. Ich vergebe das Prädikat spielenswert und empfehle jedem Fan von Schleichspielen dieses Spiel. Taktisch den Weg durch die Level finden und dabei in diversen Versuchen die Routen der Feinde zu lernen, war schon lange nicht mehr so befriedigend!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meinung zu Life is Strange & Life is Strange: Before the Storm Ersteindruck | Gedankenspiel

Life is Strange ist ein Episode-Adventure, dass von Dontnod Entertainment entwickelt und von Square Enix veröffentlicht wurde. Die fünf Episoden erschienen, in digitaler Form, von Januar 2015 bis Oktober 2015 und als Disk-Version im Januar 2016.


Die Geschichte spielt im fiktiven Örtchen Arcadia Bay, Bundesstaat Oregon. Die 18 jährige Maxine „Max“ Caulfield ist in Arcadia Bay aufgewachsen, jedoch zog sie mit ihren Eltern, 5 Jahre vor der Handlung, nach Seattle. Dabei verlor sie den Kontakt zu ihrer damals besten Freundin namens Chloe. Im Jahr 2013 kehrt Max alleine nach Arcadia Bay zurück, um an der renommierten Blackwell Acadamy Fotografie zu studieren. Das aktuelle Top Thema an der Schule, bei Lehrern wie Schülern, ist das mysteriöse Verschwinden von Rachel Amber.

Durch eine Reihe von Ereignissen in der ersten Episode, entdeckt Max ihre Fähigkeit die Zeit kurz zurückzudrehen, ihre Freundschaft mit Chloe wird erneuert und ihre Feindschaft mit dem Mitschüler & Arschloch aus Leidenschaft, Nathan Prescout wird vertieft

Es liegt also an Max und Chloe, das Verschwinden von Rachel aufzudecken und das dunkle Geheimnis von Blackwell zu lüften. Dabei wird Max immer wieder von Albträumen, in denen ein Hurrican Arcadia zerstört, geplagt.
Ich möchte nicht zu viel von der Handlung verraten, da diese sehr gut geschrieben ist und zumindest mich sehr bewegt hat. Im Kern erzählt Life is Strange eine „coming of age“ Geschichte. Max sehnt sich nach ihrer unbeschwerten Kindheit & Freundschaft mit Chloe zurück. Wohl wissend, dass dieser Umstand nie mehr eintreten wird, trotz der erneuerten Freundschaft mit Chloe.

Neben der „coming of age“ Thematik werden auch Elemente des Dramas, des Thrillers und leichte Science-Fiction Elemente (die Zeitmanipulation) eingebaut. Während der erzählerische Bogen, mit einer angenehm steigenden Spannungskurve & dramatischen Höhepunkten aufwartet, bleiben die Figuren etwas blass bzw. klischeehaft (zb die populäre & mobbende Zicke Victoria oder der Nerd Warren).

Über diesen Punkt kann man jedoch hinwegsehen weil jede Figur, egal ob Protagonist, Antagonist oder Nebencharakter, eine gewisse Sympathie ausstrahlt und trotz der Klischees glaubhaft wirkt. Ich habe mich selbst in der Figur des liebenswerten Geeks Warren wiedergefunden. Belesen in popkulturellen Themen aber auch ein großes Allgemeinwissen ist die beste Beschreibung für ihn.

 

Spielerisch erinnert Life is Strange sehr an die Telltale Spiele bietet aber mehr Interaktion mit der Spielwelt und so manches Rätsel. Ich würde LiS als die verbesserte Form eines Telltale Spiels bezeichnen, da die Handlung sehr gut ist aber das Gameplay einen größeren Fokus einnimmt.  Optisch ist Life is Strange etwas durchwachsen. Die Grafik ist sehr solide & farbenfroh, während die Mimik der Figuren eher steif wirkt.
Zusammengefasst erzählt Life is Strange eine emotionale & bewegende Geschichte, hat spannende Charaktere aber eine schwächere Technik.


Kommen wir nun zur Vorgeschichte Life is Strange: Before the Storm. Die erste von drei Episoden erschien am 31. August 2017 und nach den drei Episoden soll noch eine Zusatzepisode erscheinen, in der man zum letzten mal Protagonistin Max spielt


Wir begleiten Chloe Price, bekannt aus Life is Strange, auf ihrem Weg durch ihr Gefühlschaos. Chloe ist ein schlagfertiges Mädchen, dass sich nichts gefallen lässt, Schwierigkeiten mit Vertrauen/Bindungen hat und eine „Leck mich am Arsch“ Einstellung an den Tag legt, die ihresgleichen sucht. In ihrem Inneren ist sie jedoch zutiefst verletzt. Vor fünf Jahren verstarb ihr Vater und ihre beste Freundin Max zog mit ihren Eltern nach Seattle. In ihrer dunkelsten Stunde wurde sie, ihrer Meinung nach, von ihrer besten Freundin verlassen. Der Kontakt zwischen den beiden ist kaum mehr vorhanden und ihren Kummer schreibt sie in ihr Tagebuch. Ihr tristes Leben ändert sich jedoch, als sie auf einem Konzert von ihrer Mitschülerin Rachel Amber vor zwei zwielichtigen Kerlen gerettet wird. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine tief greifende Freundschaft, die jedoch viel mehr zu sein scheint als nur freundschaftlich. Man merkt eine Spannung zwischen den beiden, die romantischer Natur zu sein scheint.

Neben Chloe & Rachel gibt es noch eine ganze Reihe von gut geschriebenen Figuren. Einige, wie Joyce, David oder Direktor Wells, sind bereits bekannt und haben sich kaum verändert. Andere, wie zb der spätere Oberfiesling Nathan, sind noch anders als in Life is Strange.  Zusammengefasst sind alle Figuren sehr gut geschrieben und wirken bei weitem weniger überzeichnet als im Erstling.


Genug von den Figuren und hin zum Gameplay. LiS Before the Storm weißt wesentlich stärkere Elemente des Point & Click Adventures auf als so ziemlich jedes andere Adventure im Episodenformat, das ich kenne. Man sammelt Gegenstände, setzt diese richtig ein & führt Dialoge. Dabei sind die Widerwortduelle eine witzige Neuerung. In hitzigen Diskussionen müssen die richtigen Argumente ausgewählt werden, um verbal zu gewinnen. Ich mag diese Neuerung, da das Spiel dadurch etwas dynamischer wird.
Wie im Vorgänger gibt es auch in Before the Storm eine Sammelaufgabe. 30 Graffitis wollen an vielen Orten erstellt werden.


Technisch hat sich im Vergleich zum Erstling kaum was verändert. Die Mimik ist immer noch eher hölzern aber Tränen sind nun besser sichtbar. Was mir gefällt, sind detailliertere Areale. Es gibt nun noch mehr Hotspots zum Betrachten. Die englische Synchronisation & der Soundtrack sind immer noch hervorragend. Auch die Untertitel machen, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, einen guten Job!


Alles in allem hat mir die erste Episode sehr gut gefallen und ich will unbedingt wissen wie es weitergeht. Das Gefühlschaos um Chloe & Rachel ist sehr bewegend und eine willkommene Abwechslung zur restlichen Videospiellandschaft!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meinung zu Batman – The Telltale Series + Batman: The Enemy Within Ersteindruck | Gedankenspiel

Ich mag die Spiele von Telltale, auch wenn ich sie eher als interaktive Serien bezeichnen würde. Die Geschichten sind oft sehr spannend & dieser Comiclook gefällt mir sehr. Leider sind die Spiele technisch etwas schwach. So ruckelt der Spaß gern mal oder stürzt ab. Fairerweise muss man auch sagen, dass das nicht zu häufig passiert.


Wer den viel zu langen Titel gelesen hat, weiß, dass es heute um Batman von Telltale geht. Zuerst werde ich meine Meinung zur ersten Staffel mit euch teilen & dann meinen Ersteindruck zur ersten Episode des neuen Abenteuers zum besten geben.
Batman – The Telltale Series erschien im Zeitraum von August bis Dezember 2016 für alle gängigen Plattformen (Mobile, Current Gen & Last Gen) ausser den Nintendo Konsolen. Wie bei anderen Telltale Spielen, gehört auch Batman dem Genre des Point & Click Adventures an. Der Fokus liegt jedoch weniger auf dem lösen von Rätseln sondern viel mehr auf der Geschichte und die schauen wir uns jetzt an. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich Spoiler soweit es geht vermeiden will.


Die Handlung spielt in der Anfangszeit des dunklen Ritters. So gibt es noch keinen Two-Face, Joker, Riddler oder Pinguin aber dafür herrscht, der Römer (Carmine Falcone), über Gotham. Der Spieler übernimmt sowohl die Rolle von Bruce Wayne als auch von Batman und muss an zwei Fronten kämpfen. Bruce Wayne muss um den guten Namen seiner Familie kämpfen als Bekannt wird, dass Thomas Wayne mit dem korrupten Bürgermeister Hill & Verbrecherboss Falcone zu tun hatte.
Batman muss Gotham vor den Kindern von Arkham beschützen, die das alte Machtgefüge Wayne, Hill & Falcone zerstören wollen. So werden aus Freunden erbitterte Feinde. Die Geschichte des ersten Batman-Spiels von Telltale ist sehr spannend, wendungsreich & fühlt sich, wie eine klassische Geschichte, um die alte Fledermaus an. Da Batman ein Detektiv ist, muss man im Spiel verschiedene Tatorte untersuchen & mithilfe des Batcomputers die Hinweise zusammenführen.

Bis auf die oben erwähnten technischen Schwächen, ist Batman – The Telltale Series eine spielenswerte, interaktive Geschichte um den dunklen Ritter.


Kommen wir nun zum Ersteindruck der Fortsetzung von, Batman – The Enemy within Episode 1. Die Episode erschien am 8.8.17 und spielt kurz nach den Ereignissen der ersten Geschichte.
Das Spiel startet mit Bruce Wayne der einen Waffenhändler in einem Kasino beschattet. Plötzlich stürmen maskierte & schwer bewaffnete Männer den Raum. Angeführt von einem sinisteren Gesellen. Edward Nigma, auch bekannt als Riddler ist nach Gotham City zurückgekehrt. Nach einer ersten handgreiflichen Auseinandersetzung, zwischen dem besten Detektiv der Welt und dem Meister der Rätsel, gelingt dem Riddler die Flucht. Er hinterlässt Batman ein Rätsel, dass es zu lösen gilt.
Bevor sich Batman jedoch den Kopf wegen dem Rätsel zerbrechen kann, kommt es zu einer ersten Begegnung mit Amanda Waller, Leiterin der „Agency“. Sie und ihr Team sind dem Riddler schon länger auf den Fersen. Nun arbeiten die Agency & das GCPD zusammen, um den Riddler zu stoppen. Dabei wird eine Zusammenarbeit zwischen Batman, dem GCPD & der Agency unvermeidlich.
Ich mag dieses „neue“ Gotham, welches nach den Kämpfen gegen Pinguin, Lady Arkham & Two-Face enstanden ist. Dank Batman & Gordon sind die Verbrechen zurückgegangen. Der Frieden ist jedoch trügerisch. Mit dem Riddler kehrt eine alte Geißel Gothams zurück und mit dem „Joker“ John Doe, scheint bald ein neuer Superschurke zu entstehen. Beide scheinen ebenso, wie die Superschurken des Vorgängers, durch Batman geradezu magisch angezogen zu werden. Hier wird erneut die Theorie aufgegriffen, dass Batman seine eigenen Feinde erschafft.


Neben den alten & neuen Superschurken taucht auch eine eher neutrale Fraktion auf. Amanda Waller & ihre Agency machen Jagd auf den Riddler. Das auftauchen von Amanda Waller lässt mich auf einen Auftritt des Suicide Squad hoffen und ich bin gespannt wie sich Batman & Gordon in diesem Kampf schlagen werden.
Zusammengefasst bildet die erste Episode „Enigma“ einen sehr guten Einstieg und macht Lust auf mehr. Ich bin gespannt ob & wie sich Batman, in diesem kommenden Krieg um Gothams Zukunft schlagen wird.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

 

Blackwood Crossing | Review

Blackwood Crossing ist ein kleines Adventure aus dem Hause PaperSeven. Das Spiel erschien am fünften April für PS4, Xbox One & Windows. Die Nintendo Switch geht wie so oft leer aus.


Im Zentrum der Geschichte stehen die Geschwister Scarlet & Finn. Der Spieler erlebt in der Rolle von Scarlet die Aufarbeit der Beziehung zwischen den beiden hautnah mit. Vorranginge Themen sind das Erwachsen werden, Verlust & Surrealismus. Dass diese „Reise“ in einem fahrenden Zug mit unbekanntem Ziel stattfindet, ist mit Sicherheit kein Zufall und ein starkes Symbol.

Ohne zu viel spoilern kann & muss ich sagen, dass die Geschichte um Scarlett & Finn äußerst emotional ist. Wenn man sich darauf einlässt wird die Reise im Zug umso faszinierender.


Spielerisch ist Blackwood Crossing wie seine Genrekollegen eher mager aber im Vergleich zu einem Everybody is gone to the Rapture fast schon komplex. Durch kreative Rätsel werden mehr & mehr Details über die Geschwister ans Licht gebracht. Außerdem deckt man so langsam das Mysterium hinter der Zugfahrt auf.

Die Rätsel selbst sind Kontextbasiert. Das bedeutet man muss zum Beispiel den richtigen Gegenstand zur richtigen Person bringen. Eine Hilfestellung erhält man durch die Aussagen der verschiedenen Figuren im jeweiligen Bereich. Die Figuren selbst sind immer die gleichen und stellen Familienmitglieder oder Personen aus dem Umfeld der Geschwister dar.


Optisch kommt Blackwood Crossing mit kräftigen Farben, schicken Charaktermodellen und schönen Settings des Weges. Obwohl die Geschichte in einem Zug spielt, besucht man diverse Orte aus dem Leben der Geschichten.


Fazit. Für Fans von narrativen Adventures ist Blackwood Crossing ohnehin ein Pflichtspiel. Die Geschichte um zwei Geschichten und Themen das Erwachsen werden mit Spannung & Feingefühl vermitteln. Es gibt zu entdecken und durch eine angenehme Spielzeit von 2 bis 4 Stunden kommt kaum Langeweile auf. Wer ein Spiel Fokus auf der Story sucht, dass jedoch nicht das Gameplay vergisst, ist hier genau richtig.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

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Blackwood Crossing Review von Tomspielt

Blackwood Crossing Test von Xbox Experience

Blackwood Crossing Review von Offenschreiben

Nublas Welt | Review [Playstation 4]

Eigentlich arbeite ich zurzeit an ein paar größeren Beiträgen (Spoiler es wird zumindest zwei mal um Batman gehen aber zwischen diesen Beiträgen kommen auch andere Themen dran) und Horizon Zero Dawn steht auch in den Startlöchern, trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen immer wieder Indiespiele zu spielen. So genug einleitende Worte (das schwierigste an jedem Text), Bühne frei für Nublas Welt.


Bei Nublas Welt (kurz N.B.) handelt es sich um ein kurzweiliges Adventure mit einer total entspannten & friedfertigen Atmosphäre. Unterlegt mit ruhiger Musik, keinem Game Over, null Action aber netten Rätseln haben wir es hier mit einem perfekten Spiel zum Entspannen zu tun.

Zu Beginn des Abenteuers, wählt man einen Jungen oder ein Mädchen aus in dessen/deren Rolle man schlüpfen will. Hier sei angemerkt, dass es keine Auswirkung hat, wen man spielt. Sobald man diese unglaublich schwere Auswahl getroffen hat, beginnt das Abenteuer im Museum.

Die Geschichte dreht sich um die Suche nach dem großen, grünen Elefanten Nubla um die Welt der Kunstwerke zu retten. Dabei wählt man einen Begleiter aus der gemalten Welt, um diesen zu unterstützen. Somit reist man durch verschiedene, sehr schön gestaltete, Orte der gemalten Welt um Nubla zu finden. Hier & da wollen ein paar nette Rätsel gelöst werden, wobei der Anspruch nie besonders hoch ist.


Ich bin ein großer Fan von schönen & kreativen Videospielwelten. Die verschiedenen Etappen auf der Suche nach Nubla sind beispielsweise ein Wald in dem immer Nacht ist oder eine blaue Stadt. Diese beiden Orte, es gibt natürlich ein paar mehr, sind mysteriös und wunderschön zu gleich. Man kann es sich bereits denken, und bevor ich weiter schwärme, ja diese Spielwelt trifft bei mir ins Schwarze.


Mein einziger wirklicher Kritikpunkt an diesem Spiel ist die kurze Spielzeit. Ich habe für meinen 100% Spieldurchgang, ohne Pausen, ca. eine Stunde gebraucht. Für einen Preis von gut 10€ ist das natürlich ein Witz aber trotzdem hatte ich meinen Spaß.

Kann ich also Nublas Welt empfehlen? Für Leute, die auf der Suche nach eher künstlerisch wertvollen oder von der Norm abweichenden Spiele sind, ist es durchaus einen Blick wert. Man muss sich darauf einlassen.
Mir hat es diese faszinierende Welt sehr angetan & ich fiebere jetzt schon
Nubla 2 entgegen, dessen Demo im Hauptmenü des Erstlings anwählbar ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!