Cujo (1983) Review [All hail to the King! #13]

Titel: Cujo
Originaltitel: Cujo
Regie: Lewis Teague
Laufzeit: 91 Minuten
Genre: Tierhorror
Erscheinungsjahr: 1983

Da melde ich mich kurz aus dem Urlaub mit einer weiteren Ausgabe des Stephing King Specials!

Ich mag ja Genrevertreter des Tierhorrors sehr gern, auch wenn diese Filme sehr oft Müll sind aber Cujo war ein wirklich interessanter Film!


Kernfakten zum Film:

Titel: Cujo

Originaltitel: Cujo

Regie: Lewis Teague

Laufzeit: 91 Minuten

Genre: Tierhorror

Erscheinungsjahr: 1983


Mehr zu Stephen King auf DerStigler

Filme:

IT Part 1

Der dunkle Turm

Thinner – Der Fluch

Friedhof der Kuscheltiere (2019)

Das Spiel

1922

Bücher:

Sie

Der Talisman

Das Bild

Sprengstoff

Menschenjagd

Todesmarsch


Die Handlung des Films setzt sich aus zwei überschneidenden Strängen zusammen.

Cujo ist ein friedlicher Bernhardiner, der während der Jagd auf ein Kaninchen durch eine Fledermaus mit Tollwut infiziert wird. Nach und nach wird aus dem liebenswürdigen Hund eine reißende, todbringende Bestie.

Strang zwei behandelt die Familien Camber und Trenton. Während Joe Cambers Frau im Lotto gewonnen hat, ihrem Mann eine Maschien für seine Werkstatt kauft, während sie einen Ausflug machen will. Die Familie Trenton befindet sich in einer Krise, als Vic Trenton von der Affäre seiner Frau erfährt. Als das Auto der Familie Trenton wieder Probleme bereitet fährt Donna mit ihrem Sohn Tad zu Chambers Werkstatt, findet diese aber leer vor. Cujo hat bereits seine ersten Opfer gefordert und nun müssen sich Donna sowie Tad dem kranken Hund stellen. Ein brutaler Überlebenskampf beginnt …


Cujo bietet sowohl eine interessante Geschichte als auch eine dichte, spannende Atmosphäre. Der Film setzt weniger auf groteske Gewalt oder einen möglichst hohen Bodycount, sondern auf den psychologischen Aspekt der Bedrohung durch Cujo. Gefangen in ihrem Auto bei brütender Hitze müssen Donna und ihr Tad sich der permanenten Bedrohung stellen und sich den regelmäßigen Angriffen Cujos erwehren. Dazu kommt der Faktor Zeit, wenn die Protagonistin nicht in die Offensive geht werden sowohl sie als auch ihr Sohn einen langsamen Hitzetod sterben.

Lobend erwähnen muss ich auch das Make-up der für den Film verwendeten Hunde. Die „Verwandlung“ Cujos vom liebenswerten Hund zur blutrünstigen Bestie wird optisch hervorragend umgesetzt und mit fortschreiten der Handlung verändert sich das Aussehen schleichend aber kontinuierlich.

Fun Fact: Der Film verfügt über eine hervorragende Nachbearbeitung, da die Geschichte an heißen Tagen spielt aber die Dreharbeiten unter starkem Regen litten.

Neben der Inszenierung und optischen Kniffen gefällt auch die Besetzung des Films, von der zwar niemand besonders heraussticht es aber auch keine Ausreißer nach unten gibt.


Alles in allem ist Cujo nicht nur eine äußerst unterhaltsame Stephen King Verfilmung, sondern auch ein sehr guter Tierhorrorfilm. Die größte Stärke ist die Nutzung psychologischen Horrors und dabei auf die üblichen Eigenschaften des Tierhorrorfilms zu verzichten. Wer sich für Verfilmungen des Altmeisters King begeistern kann oder generell Tierhorrorfilme mag, kann bedenkenlos reinschauen und sich für 93 Minuten unterhalten lassen.

Ich vergebe für Cujo die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Puls (2016) Review [All hail to the King! #12]

Titel: Puls
Originaltitel: Cell
Regie: Tod Williams
Laufzeit: 98 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Horror

Hallo Kinder!

Das Stephen King Special geht in die inzwischen dreizehnte Runde und bevor ich mich ein paar Serien, basierend auf King-Werken stürze, möchte ich mich einem äußerst interessanten Vertreter des Infiziertenfilms widmen. Pulse (OT: Cell) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King und kombiniert die Genres Horror, Science-Fiction und bis zu einem gewissen grad Infiziertenfilm wobei ein Techno-Virus weit außerhalb der Norm ist.


Kernfkaten des Grauens

Titel: Puls

Originaltitel: Cell

Regie: Tod Williams

Laufzeit: 98 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Horror


Link zur Übersichtseite des Specials:


Handlung: Der Wahnsinn aus dem Smartphone

Clayton „Clay“ Ridell ist ein desillusionierter Künstler, der vor einem Jahr seine Familie verlassen hat, in der Hoffnung eine Graphic Novel zu veröffentlichen. Am Flughafen von Boston hofft er einen Flug zu bekommen, um wieder mit seiner Familie zusammenzukommen. Nachdem der Akku seines Smartphones den Dienst verweigert und er ein Münztelefon benutzt wird plötzlich ein seltsames Signal (später der Puls genannt) weltweit über mobile Netzwerke gesendet. Jeder der ein Smartphone benutzt verwandelt sich in eine rasende, gemeingefährliche Bestie und verliert den Verstand.

Mit knapper Not kann sich Clay vom Flughafen retten und schließt sich mit dem Zugführer und Vietnamveteran Tom zusammen. Später schließen sich Alice und Jordan der Gruppe an. Neben dem Überlebensziel im Kampf gegen die „Phoner“ möchte Clay nach New England reisen, um seine Familie zu finden. Dabei erfährt die Gruppe vom mysteriösen König des Internets (Raggedy Man) …


Die Thematik von Pulse ist im Kern sehr spannend und auf dem Papier, klingt das wirklich großartig, aber leider ist der Film so generisch wie nur irgendmöglich und kommt als beinah plumper Zombie/Infiziertenfilm mit Science-Fiction Elementen des Weges.

Der Einstieg des Films ist sehr gelungen und geht recht schnell in das Chaos und den Horror der „Phoner Krise“ über, allerdings flacht die Spannungskurve bis zu Mitte des Films wieder etwas ab. Mir gefällt die Idee, dass sich die Phoner entwickeln können und die Situation für die Gruppe immer gefährlicher wird, aber der Film schafft es nur bedingt eine emotionale Bindung zwischen den Figuren und dem Zuseher aufzubauen. Im krassen Gegensatz zu den eigentlich interessanten Figuren der King-Werke haben wir hier eine recht platte Truppe, trotz einer starken Besetzung mit Namen wie Samuel L. Jackson und John Cusack.


Am Ende des Tages ist Puls ein mittelmäßiger Film und eine mittelmäßige Stephen King Verfilmung, die sich aus dem Einheitsbrei des Genres nur durch die Prämisse mit den Smartphones hervorhebt. Ich schätze selbst Genrefrans werden ihre Probleme haben den Film vollständig zu genießen. Wenn man allerdings das Hirn ausschaltet und sich einfach nur berieseln lässt wird ein man paar gute Szenen bekommen und eine trotz aller Schwächen interessante Aufarbeitung des Infiziertenfilms.

Ich vergebe für Puls die Wertung bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kingdom Hospital Staffel 1 | Review [All hail to the King! #11]

Titel: Kingdom Hospital
Originaltitel: Kingdom Hospital
Staffeln: 1
Episoden: 15 in 1 Staffel 
Sender: ABC
Genre: Mystery

Im Zuge der Ankündigung der Doctor Sleep Verfilmung möchte ich wieder das große Stephen King Special beleuchten. Heute geht es mir um eine der besten Serien, die ich jemals gesehen habe.

Kingdom Hospital ist eine recht vorlagentreue Adaption Stephen Kings von Hosptial der Geister, einer Miniserie aus der Feder des großartigen Lars von Tier!


Kernfakten zur Serie:

Titel: Kingdom Hospital

Originaltitel: Kingdom Hospital

Staffeln: 1

Episoden: 15 in 1 Staffel

Sender: ABC

Genre: Mystery


Links zum King Special & weiteren King Rezensionen:

All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler

Sprengstoff | Review

Sie – Misery | Review

Der Talisman | Review


Die Geschichte spielt im fiktiven Krankenhaus Hospital, wobei die Serie keine richtige Rahmenhandlung hat, sondern sich aus vielen kleineren sowie größeren Nebengeschichten zusammensetzt und dadurch ein ebenso interessantes wie facettenreiches Gesamtbild ergibt. Während manchen Figuren die Existenz der Geister im Kingdom Hosptial (die Geschichten der „Untoten“ wird ebenfalls thematisiert) durchaus bewusst ist, glauben andere nicht anderen Existenz.

So werden unter anderem eine Frau, die unbedingt ins Krankenhaus eingewiesen werden will, um mit den Geistern zu sprechen, ein Arzt der Teil einer geheimen Vereinigung werden soll wegen eines Fehlers sowie ein Künstler der aufgrund eines schweren Autounfalls im Koma liegt in den Mittelpunkt gerückt, was der Dynamik sehr guttut und es erlaubt viele kreative Ideen umzusetzen. Die Thematisierung des Autounfalls ist insofern interessant, da Meister King ebenfalls einen schweren Autounfall hatte und dieses traumatische Erlebnis in einigen Werken verarbeitet. Apropos King. Der Altmeister macht den Stan Lee-move und tritt in der Serie als Cameo auf, sorgt mit seiner Rolle auch für etwas Humor, wobei die Atmosphäre der Serie recht locker ist aber auch gern mal düster, rührend oder unheimlich. Je nachdem welchen Ton die jeweilige Episode anschlägt. Dazu gibt es ein paar Anspielungen auf andere King-Werke wie die Dunkle Turm Saga, Dolores oder Carrie.

Die Besetzung macht einen äußerst überzeugenden Job und gefällt durch authentisches Schauspiel. Das gilt sowohl für die Lebenden als auch für die Verstorbenen.

Alles in allem ist Kingdom Hospital eine grandiose Serie mit einer großartigen Handlung, einer facettenreichen Atmosphäre und einer tollen Besetzung. Fans von dezent humoristischen Serien kommen hier definitiv auf ihre Kosten für Stephen King Fans ist die Serie ohnehin Pflicht. Ich vergebe für Kingdom Hospital die Wertung besonders sehenswert, da es selten eine Serie schafft so viel Handlung durch kleinere Geschichten zu erzählen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Friedhof der Kuscheltiere (2019) | Review [All hail to the King! #10]

Titel: Friedhof der Kuscheltiere 
Originaltitel: Pet Sematary
Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer
Laufzeit: 101 Minuten
Genre: Horror, Romanverfilmung
Erscheinungsjahr: 2019

Wow das Stephen King Special hat eine wirklich lange Pause eingelegt, aber nun wird auch dieses Herzensprojekt von mir endlich fortgesetzt und passend zum Release von Friedhof der Kuscheltiere widme ich mich der aktuellsten Adaption von Stephen Kings Roman über Untote Katzen und gruselige Katzen!

An dieser Stelle eine kleine Spoilerwarnung wobei ich mich nur auf Infos beziehen werde, die auch in den Trailern gezeigt wurden!


Kernfakten zum Film

Titel: Friedhof der Kuscheltiere

Originaltitel: Pet Sematary

Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer

Laufzeit: 101 Minuten

Genre: Horror, Romanverfilmung

Erscheinungsjahr: 2019


Die Übsersicht zum Stephen King Special:


Handlung: Manchmal ist der Tod besser …

Um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können hat Louis Creed seinen Job als Arzt in der Notaufnahme an den Nagel gehängt, um mit seiner Familie mehr Zeit verbringen zu können. Dazu hat er ein Haus in Ludlow, im tiefsten Mains, gekauft und dabei auch noch einen Hektar Wald inklusive Haustierfriedhof erworben.

Als eines Tages die Katze der Familie Creed, ein Kater namens Church, überfahren wird, erfährt Louis durch seinen Nachbarn Jud von einem mysteriösen Ort jenseits des Friedhofs. Jud und Louis begraben Church auf einem alten Indianerfriedhof. Als jedoch der Kater kurze Zeit später zurückkehrt, wenngleich auch wesentlich aggressiver als vorher und Louis Frau Rachel alptraumhafte Visionen von ihrer toten Schwester hat, hält das Grauen einzug in das Leben der Familie Creed …

Meine Meinung zum Film

Im Vergleich zum Roman und zum alten Film aus den 80er Jahren nimmt die 2019er Adaption einige Änderungen vor, die jedoch nicht störend, sondern eher logisch und frisch wirken. So ist die Wahl des Wiedergängers vom kleinen Jungen auf ein etwas älteres Mädchen clever gewählt, weil man so mehr Möglichkeiten für den Horror und die Handlungen des Untoten hat.

Der Film baut eine sehr dichte Atmosphäre auf, die sich bereits in Minute 1 etabliert und dann danach kontinuierlich ansteigt. Dem Zuseher wird durch den geschickten Einsatz von Jump Scares, welche die Grenzen zwischen Realität und Surrealismus immer weiter verschwimmen lassen, kaum Zeit zum atmen gelassen. Jede neue Szene kann einen weiteren Schrecken parat halten, was perfekt zum Grundthema einer Stephen King Geschichte passt. Das Böse kann sich hinter allem verstecken, auch hinter unscheinbaren Dingen. Mit diesem Hintergedanken wirken die Figuren Louis Creed und Jud umso tragischer, da sie eigentlich gute Intensionen haben aber die Tür zum Grauen aufstoßen …

Die Besetzung wird klar von Jason Clark als Louis Creed und John Lithgow als Jud Crandall getragen. Besonders zweitgenannter verleiht seiner Rolle sehr viel Gewicht und Persönlichkeit, was aus einer simplen Nebenrolle eine tragende Figur macht.

Fazit

Alles in allem ist die 2019er Verfilmung von Friedhof der Kuscheltiere eine interessante Neuverfilmung, die einige Änderungen in der Handlung vornimmt, was jedoch nicht störend, sondern erfrischend wirkt. Dazu kommt eine dichte Atmosphäre, die perfekt zum Setting passt und das Grauen hervorragend einfängt!

Was moderne Stephen King Verfilmungen angeht gehört dieser Vertreter definitiv zu den besten! Ich vergebe für Friedhof der Kuscheltiere (2019) die Wertung sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Jurassic Quadrologie und ein paar Infos mehr! | Gedankenspiel

Am 07.06.2018 soll Jurassic World: Das gefallene Königreich in die Kinos kommen. Diesem Film stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits erwarte ich einen technisch hervorragenden Film, allerdings berfüchte ich dramaturgische Schwächen, weil mich der Trailer nicht wissen lässt, wohin sich die Handlung bewegen wird.

Bevor das gefallene Königreich in die Kinos kommt, möchte ich auf dem Blog alle vier Vorgängerfilme in einzelnen Beiträgen besprechen. Ich hoffe, dieses Miniprojekt umsetzen zu können, aber da ich Dinosaurier und Jurassic Filme sehr mag, bin ich guter Dinge.

Noch ein paar Worte zu anderen angekündigten Projekten. Die restlichen MCU Filme werden alle noch besprochen. Allerdings können diese Beiträge vor Juni nicht erscheinen, weil der Aufwand größer ist als erwartet.

Die vor langer Zeit angekündigten Projekte zum Alien/Predator & Ghost in the Shell Franchise kommen, allerdings muss mich für so eine gewaltige Aufgabe die Muse küssen. Daher kann ich nicht sagen, wann diese Projekte starten werden.

Womit man mit Sicherheit nicht mehr rechnen braucht, sind Spiele Reviews, die ich vor mehr als 5 Monaten angekündigt habe, wie beispielsweise Titanfall 2 oder Recore. Die Pile of Shame Reihe wird auf jeden Fall umgesetzt, wenn ich mal eines der Spiele aus dem Beitrag nachgeholt habe. Ich schaue dich an Mario & Rabbids.

Was ist mit Projekten, die aktuell laufen, wie All Hail to the King & 16 Bit Wahnsinn? Zu All Hail to the King habe ich bereits was in der Rückhand, man darf also gespannt bleiben & 16 Bit Wahnsinn wird fortgesetzt, wenn ich einen neuen würdigen Kandidaten gefunden habe.

Das waren soweit meine Gedanken zu den größeren Projekten für den Blog. Kleine Sachen, die ich in meinem Archiv habe, werden in regelmäßigen Abständen (besonders Film & Buch Reviews) nachgeholt, wenn nichts anderes ansteht.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!