Arrival | Review

Titel: Arrival
Originaltitel: Arrival
Regie: Denis Villeneuve
Laufzeit: 117 Minuten
Release: 2016

Neben Passengers ist Arrival der zweite Science-Fiction-Film auf meiner Liste der Genrevertreter, die ich unbedingt sehen muss (weitere Rezensionen von dieser Liste folgen) und wie bei Passengers bereue ich die Sichtung von Arrival absolut nicht!


Außerirdische Kernfakten

Titel: Arrival
Originaltitel: Arrival
Regie: Denis Villeneuve
Laufzeit: 117 Minuten
Release: 2016


Als 12 außerirdische Raumschiffe an verschiedenen Orten auf der Welt landen werden die Linguistin Dr. Louise Banks und der Physiker Ian Donelly vom US-Militär für ein Team rekrutiert, dass mit den Aliens Kontakt aufnehmen soll. Nachdem der Erstkontakt kein Ergebnis liefert wird Louise damit beauftragt die Sprache der Aliens zu entschlüsseln damit Kommunikation möglich ist. Als der Besuch der Aliens von Seiten der Menschen zu eskalieren scheint, kommt alles anders als gedacht …


Arrival ist ein Genrevertreter dessen Grundkonzept äußerst clever und originell ist aber in seiner Komplexität den Zuseher nie überfordert, da sich die Geschichte zum Ende schlüssig zusammenfügt und in einem spektakulären Twist mündet, der weit von dem abweicht was man im Genre normalerweise erwartet.

Dazu kommt eine beinah schon nüchterne Kulisse des Raumschiffs, die aber in ihrer Einfachheit extrem starke Bilder erzeugt und die Aliens einerseits furchteinflößend aber auch faszinierend darstellt. An keiner Stelle wirkt Arrival billig, sondern wirkt durch die simple visuelle Aufmachung extrem stark und harmoniert perfekt mit seiner klugen, emotionalen Geschichte.

Wer durch den Fokus auf Linguistik, Sprache und Schrift etwas abgeschreckt sein könnte, kann beruhigt sein. Arrival ist zu keinem Zeitpunkt ein langatmiges Gedankenexperiment, sondern wird durch die beiden Hauptdarsteller (besonders durch Amy Adams als Louise) zu einem spannenden Geflecht aufgebaut und das Beobachten von Amy Adams wie sie eine Aliensprache dekodiert überzeugt mehr als es irgendein CGI Effektgewitter schaffen könnte!

Abschließend lässt sich Arrival als kühl inszenierter und (hochwertig) minimalistischer Science-Fiction-Film bezeichnen, dessen kluge Handlung den Zusher auf eine emotionale Reise mitnimmt, die sich am Ende harmonisch auflöst und einen Twist bietet, den man so nicht erwartet hätte. Ich kann Arrival bedenkenlos empfehlen, da der Film auch für Leute geeignet ist, die mit dem Genre eigentlich nichts anfangen können!

Somit bekommt Arrival ein absolut sehenswert, da ich seit I am Mother keinen so minimalistischen aber genialen Sci-Fi Film gesehen habe!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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