Die Identitätskrise von Assassins Creed und dessen Potenzial! | Gedankenspiel

Assassins Creed gehört zu meinen liebsten Spielereihen und das trotz vieler Dinge, die ich am Franchise auszusetzen habe. Mit der Kritik einer fehlenden Identität bin ich nicht allein und der Ursprung dieses Arguments liegt in der Vielfalt der Spielmechaniken der Serie.

Von Assassins Creed 1 – 3 (inkl. Brotherhood & Revelations) war die Serie den Action-Adventures mit relativ hohen Stealth-Mechaniken zuzuordnen. Ab Teil 4 Black Flag ändert sich das Kerngameplay und die in Teil 3, als optionale Nebenbeschäftigung, eingeführten Schifssmissionen standen plötzlich im Fokus des Gameplay, wobei versucht wurde, traditionelle Elemente beizubehalten. In AC Rogue wurde dieser Mix dann noch weiter verfeinert.

Was ebenfalls mit Rogue und dem simultan erschienenen Unity eingeführt wurde, ist das Ende der traditionellen Zählung der Reihe (Brotherhood & Revelations sind Spin-offs zum zweiten Teil). In Unity wurde wieder auf ein klassischeres aber modernisiertes Gameplay gesetzt. Weg mit den Schiffen und zurück zum Klettern über Dächern, schleichen durch die Gassen und dem Aufbau einer Assassinengilde. Ja das gabs auch in den beiden Vorgängerspielen, aber dort war auch der erwähnte Mix vorhanden.

Mit Snydicate wurde das Gameplay weiter modernisiert und durch Elemente ergänzt, welche mit der Handlung arbeiten sollen, aber eher belanglos waren am Ende. Handlung ist das perfekte Stichwort.

Erzählerisch hat sich Assassins Creed seit dem ersten Teil kaum verändert. Das Setting, die Charaktere und die Rahmenhandlung wurden zwar fortgesetzt, ausgetauscht, erweitert und/oder erneuert, aber im Kern bleiben die Spielen bei klassischen Rache-, oder Abenteuergeschichten.

Der große Kampf zwischen Templer und Assassinen über die Jahrhunderte hinweg wird auch in den neuen Ablegern ab Origins genutzt, ist allerdings dem Plot des jeweiligen Spiels untergeordnet. Gleiches gilt für die gottgleiche Rasse der Altvorderen, welche ab Origins aktiver werden und in den Teilen davor passiv waren, oder gar nicht auftauchten.

Mit Assassins Creed Origins änderte sich abermals die Reihe und das Gameplay. Aus den Stealth-Action-Adventures mit offener Spielwelt zu Land und zur See wurden Open-World-Action-RPG‘s mit einer gewaltigen Frischzellenkur in allen Aspekten. Die Story, sowohl innerhalb der Szenarien, als auch in der realen Welt, wurde angepasst (das Thema Rache bleibt vorhanden ist aber nicht mehr zentral) und der Kampf zwischen Gut & Böse nun wesentlich stärker ins Gameplay implementiert.

Dies führt zu intensiveren Erkundungen der Spielwelten um die einzelnen Mitlgieder des Ordens aka die Bösen zu finden. Generell legen die Welten mit Haupt- & Nebenquests einen stärkeren Rollenspielfokus an den Tag, aber das tut, wie bereits erwähnt, dem Blog gut.

Jetzt kann man sich fragen, worauf ich eigentlich hinaus will und das erkläre ich euch in den nächsten Absätzen. Wie man bereits rauslesen konnte, ist die Assassins Creed Spielreihe extrem facettenreich, hat sich aber durch seine zahlreichen Miniserien im Gameplay komplett verlaufen. Somit stellt sich die Frage, was ein klassisches Assassins Creed ausmacht und das lässt sich nicht mehr so leicht beantworten, da jeder Typ Fan was anderes sagen wird.

Daraus resultiert die Problematik, dass jedes neue Assassins Creed einen gewissen Teil der Fans enttäuschen wird, andere dafür begeistert und neue Fans aufnimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Assassins Creed Franchise einen seltenen Vorteil hat, wie es beispielsweise auch bei Resident Evil der Fall ist.

Assassins Creed kann sich jederzeit selbst neu und dabei eine Zielgruppe finden. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, mit der etablierten Form finden sich immer Käufer, aber auch eine weitere Neuausrichtung wird bestimmt genug Anklang finden, um die Existenz einer neuen Formel zu rechtfertigen.

Abschließend kann man sagen, dass der Werdegang von Assassins Creed bisher sehr spannend war und man mit relativ hohen Erwartungen in die Zukunft des Franchise blicken kann. Mir persönlich hat Assassins Creed Valhalla (in dem ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags mittendrinnen stecke) gezeigt, wie viel Potenzial in der Reihe steckt, auch wenn die ursprüngliche Identität nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Egal ob Open-World-RPG, oder Open-World-Stealth-Adventure (mit oder ohne Schiffen), ich mag Assassins Creed. Die Teile bis Rogue haben mich durchgehend gut unterhalten, dann kam ein kleiner Absturz, aber mit Origins gings wieder bergauf, bis Odyssey mir gezeigt hat, wie es nicht geht, aber Valhalla macht wieder vieles richtig. Es kombiniert sogar sehr viele Elemente aus allen möglichen Teilen, die ich mag, aber das wird ein Thema für einen Podcast!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Für die Freiheit! | Assassins Creed 3 Remastered | Review | Playstation 4

Name: Assassins Creed 3 Remastered
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Plattformen: Playstation 4, Xbox One, PC, Nintendo Switch
Release: 2019

Na das hat aber ganz schön gedauert …

Aufgrund massiver Terminkollisionen und mangelnder Zeit bin ich in den letzten Wochen kaum dazu gekommen ein größeres Spiel durchzuspielen. Glücklicherweise ist diese Zeit nun vorbei und ich kann mich wieder umfangreicheren Titeln widmen, wie meinen geschätzten Assassins Creed Spielen!


Kernfakten zum Spiel

Name: Assassins Creed 3 Remastered

Entwickler: Ubisoft Montreal

Publisher: Ubisoft

Plattformen: Playstation 4, Xbox One, PC, Nintendo Switch

Release: 2019


Handlung: Freiheit, Rache, Familie & Schicksal

Die Geschichte von Assassins Creed 3 (im folgenden als AC 3 abgekürzt) wird auf zwei Zeitebenen erzählt.

In der Gegenwart verfolgen wir die Geschichte von Desmond Miles weiter, der mit seinen Gefährten zu einem Tempel der sogenannten ersten Zivilisation reist, um das Ende der Welt zu verhindern. Da er einen Schlüssel für den Tempel benötigt verfolgt er mithilfe des Animus die Geschichte seiner Vorfahren Connor (Ratonhnhaké:ton), halb Brite – bald Mowhak und dessen Vater Haytham Kenway, Mitglied des Templer-Ordens und Sohn von Edward Kenway, einem Assassinen während der Hochzeit der Piraterie (Assassins Creed 4: Black Flag).

Zu Beginn steuert man Haytham Kenway und erlebt den Aufstieg der Templer in den Dreizehn Kolonien (den Vorläufern der USA) während man nach einem Zeitsprung als Connor für die Assassinen in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg eingreift und gegen die Templer kämpft.

Erzählerisch sowie inszenatorisch gehört Assassins Creed 3 zu den besten Teilen der Reihe und vereint alle Stärken der Ezio-Saga (AC 2, Brotherhood & Revelations), schließt aber gleichzeitig den Handlungsbogen um Desmond Miles in der Gegenwart ab. Die Themen Rache, Verrat und Familie prägen die Geschichte massiv und sind Bestandteil der vielen Jahre, über die sich die Handlung spannt. Ein Kniff, der später in Assassins Creed Rogue erneut aufgegriffen wird, ist die doppelte Sichtweise der Erzählung. Man lernt sowohl die Templer als auch die Assassinen kennen, wodurch die Einseitigkeit aus Vorgängern (Assassinen nur gut, Templer nur böse) ausgehebelt wird.


Gameplay: Klettern, Springen, Kämpfen, Meucheln

AC 3 ist ein Action-Adventure mit offener Spielwelt, die bis zum Zenit mit Aktivitäten gefüllt ist. Dem Spieler stehen insgesamt 4 Gebiete zur Verfügung. Neben den beiden Städten Boston und New York kann man das Grenzland, ein weiträumiges Gebiet, erforschen sowie per Schiff die Ostküste erkunden, um diverse Missionen zu erfüllen.

Während man die Spielwelt erforscht kann man diverse Nebenmissionen absolvieren, Tiere jagen, Sammelgegenstände sammeln oder seine Siedlung ausbauen. Grad letzteres erhöht die Möglichkeiten des Endgames, nach der Hauptstory, zusammen mit dem Aufbau des Assassinen-Ordens massiv. Gerade die erweiterte Wirtschaftssimulation ist eine hervorragende Neuerung gegenüber den Vorgängern Brotherhood und Revelations.

Ein großer Fokus liegt auf dem Kampf und dieses System basiert im Endeffekt auf Kontermanövern, was einfach klingt, aber Zeit braucht, um erlernt zu werden. Dem Spieler steht ein großes Sortiment an Primär- und Sekundärwaffen zur Verfügung, die eine gewisse Individualisierung des Kampfstils erlauben.

Spielerisch gehört AC 3 definitiv zu den besten Teilen der Reihe, da einiges verfeinert wurde. Einzig das „maritime“ Gameplay, sprich alles, was mit Schiffen zu tun hat, steckt bei diesem Teil noch in den Kinderschuhen und wird erst später zur Vollendung gebracht!


Grafik (Technik) & Soundtrack: Nicht unfehlbar

Ein Markenzeichen der Assassins Spiele ist der Umstand, dass diese Reihe immer in Würde altert und auch Teil 3 macht da keinen Unterschied. Das Spiel sieht optisch immer noch ansehnlich aus, besonders im Bezug auf die Inszenierung der Kämpfe sowie Schlachten aber auch die Charaktermodelle wissen zu gefallen.

Ich muss aber auch etwas nörgeln. Obwohl mir das AC 3 Remastered ebenso viel Spaß macht, wie das Originalspiel so ist die 2019er Fassung von Bugs und kleineren Krankheiten geplagt, die das Spielerlebnis zwar nicht zerstören aber einen etwas unsauberen Eindruck erzeugen. Dazu kommen gelegentliche Probleme bei der Erkennung der eingegebenen Manöver, wenn man zum Beispiel klettert.

Dem Gegenüber steht eine äußerst hochwertige deutsche Synchronisation sowie ein epischer Soundtrack, der perfekt zum Szenario und der erzählten Geschichte passt!


Fazit

Zusammengefasst ist auch Assassins Creed 3 Remastered ein sehr solides Videospiel mit minimalen Schönheitsfehlern. Das Gameplay ist immer noch unterhaltend sowie abwechslungsreich und die Geschichte(n) fesselt(n) auch nach all diesen Jahren immer noch. Wer auf der Suche nach einem soliden Action-Adventure mit offener Spielwelt ist, kann hier bedenkenlos zugreifen. Sowohl Veteranen als auch Neueinsteiger kommen hier auf ihre Kosten!

Ich vergebe für Assassins Creed 3 Remastered die Wertung spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Assassins Creed Fandom | Storytime

Im Zuge des Release von Assassins Creed 3 & Liberation Remastered habe ich mich erneut auf mehreren Ebenen mit dem Assassins Creed Franchise auseinandergesetzt. Dabei habe festgestellt, dass ich eine äußerst emotionale Bindung zu dieser Spielereihe habe. Im Zuge dieser erfreulichen Erkenntnis habe ich mir Gedanken über meine Liebe zu diesen Spielen gemacht und genau darum soll es heute gehen!


Die Geschichte beginnt vor vielen, vielen Jahren als ich noch ein überzeugter Anhänger der Xbox war und eine Xbox 360 mein Eigen nannte. Das muss vor mindestens 10 Jahren gewesen sein. Wie damals, zu Xbox 360 Zeiten, üblich war auch das erste Assassins Creed Teil meiner Sammlung, aber bis heute bin ich mit diesem Spiel, trotz des erfrischenden Settings zur Zeit der Kreuzzüge nie wirklich warm geworden und auch Assassins Creed 2 konnte mich nur bedingt fesseln. Beide Spiele habe ich damals nach etwas mehr als einem Drittel abgebrochen. Ich wusste um die Existenz der Spiele, hatte aber kaum Interesse an der Reihe.

Als ich dann schließlich wieder zu Sony zurückkehrte und mir eine PS3 zulegte, habe ich mir im Vorfeld des Releases von Assassins Crees IV: Black Flag die sogenannte Assassins Creed Anthology gekauft. In dieser Sammlungen waren die Teile 1, 2, 3, Brotherhood und Revelations. Ab dann wurde alles anders. Ich hatte in meiner PS3 Zeit eine Phase, in der ich ein Spiel nach dem anderen konsequent durchgespielt habe und das übermäßig schnell. Diese Phase dauerte ca. ein Jahr und in dieser Zeit habe ich bis auf den Erstling alle anderen AC Teile durchgespielt. Meine Fanliebe entflammte wie ein Leuchtfeuer und ich versank in der Welt von Assassins Creed. Dank den kreativen und unterschiedlichen Settings, den Rachegeschichten, den etwas generischen Hauptfiguren und der lebendigen Spielwelt lernte ich diese Reihe lieben.

Black Flag festigte trotz der zähen Handlung die Liebe dank des hervorragenden Gameplays. Mein absoluter Höhepunkt der Reihe bildet allerdings Assassins Creed Rogue. Erstmals lernte man die andere Seite kennen und spielte einen Templer, sprich einen vermeintlich Bösen. Dank der interessanten Geschichte und dem neuen Blickwinkel wurde frischer Wind in die Reihe gebracht, was dringend nötig war.

Die Nachfolger Unity und Syndicate überzeugten zwar mit dem Setting aber das Gameplay wurde immer generischer während der technische Zustand zu wünschen übrig ließ. Fairerweise muss man sagen, dass Unity wesentlich maroder war als Syndicate.

Mit Assassins Creed Origins hat sich die Serie zum Teil selbst neu erfunden. Weg vom Action Adventure und hin zum Action-RPG mit Open World, was definitiv erfrischend war und der Reihe neue Möglichkeiten bot. Auch wenn ich zu Beginn einige Probleme mit dem Spiel hatte, sind die Erinnerungen daran grundlegend sehr positiv. Der aktuellste Teil Odyssey konnte mich allerdings nicht überzeugen dank eines äußerst zähen Gameplays und mitlevendeln Gegnern. Besonders zweiteres empfinde ich als große Sünde im Spieledesign, da die Belohnung für das stundenlange aufleveln sowie das Gefühl von Macht fast komplett verloren geht.

Neben den Spielen habe ich auch den Assassins Creed Kinofilm gesehen, der Großteils sein eigenes Ding macht aber kein kompletter Reinfall ist. Vielmehr ist der Versuch das komplexe Assassins Creed Universum zu verfilmen bereits lobenswert.

Alles in allem verhält sich mein Assassins Creed Fandom wie meine Liebe zu Resident Evil. Auch wenn ich viel an diesem Franchise auszusetzen habe, so halte ich der Reihe trotzdem die Stange und warte gespannt auf jeden neuen Teil. Ich bin gespannt, wie sich Assassins Creed in Zukunft entwickeln wird und ob es der Reihe ähnlich wie Resident Evil gelingt sich immer wieder neu zu erfinden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wootbox November 2018 | Gedankenspiel

Gestern kam meine Wootbox an, danke für die schnelle Lieferung! Das Thema der aktuellen Box ist Legacy, was ich auf alt ehrwürdige Franchise ummünze und um die geht es auch in der Box.

Das „Highlight“ der Box bildet wie üblich das wertige T-Shirt und auf diesem sieht man Alexios, einen der Protagonisten aus Assassins Creed Odyssey. Die Iron Man Figur kommt mit drei Knopfbatterien im Lieferumfang mit denen die Figur leuchtet. Weiters befindet sich in der Box ein Schlüsselanhänger von Cappy, dem Hutgeist und Helfer von Mario in Super Mario Odyssey.

Zum Thema altehrwürdig gehört auch ganz klar die Sammelfigur des siebten Doctors aus der britischen Kultserie Dr. Who. Der Pin, eines der Wootbox Markenzeichen zeigt dieses mal Spyro den Drachen, der im November auf die Playstation 4 zurückkehrt.

Alles in allem ist auch diese Wootbox wieder ihr Geld wert und besticht durch wertige Goodies. Besonders das T-Shirt und die Iron Man Figuren gefallen mir sehr!

Assassin’s Creed Rogue Remastered | Review [Playstation 4]

Name: Assassin‘s Creed Rogue Remastered
Entwickler: Ubisoft Sofia
Publisher: Ubisoft
Release: 2018
Plattformen: PS4, Xbox One

Was wäre, wenn man in einem Assassin’s Creed keinen Assassinen, sondern einen Templer spielt? Diese Frage wird im Remastered des ursprünglich 2014 erschienenen Open-World- Action-Adventures beantwortet!


Ein Jahr nach den Ereignissen im Vorgänger Black Vorgänger übernimmt der Spieler die Kontrolle über einen neuen namenlosen Mitarbeiter, aus der Ich-Perspektive, bei Abstergo Entertainment um die Geschichte des gefallenen Assassinen Shay Patrick Cormac zu erkunden.

Die Handlung um Cormac spielt zur Zeit des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika zwischen Franzosen und Briten. Shay ist zu Beginn ein Mitglied des Assassinen-Orden, wendet sich allerdings von der Bruderschaft ab, als diese in ihrem Wahn nach Edensplittern, um die Templer zu vernichten, den Tod tausender Unschuldiger beim Erdbeben von Lissabon 1755 in Kauf nehmen. Soetwas geschah bereits 1751 in Haiti. Schockiert über seine Mitschuld am Erdbeben von Lissabon und der Bessenheit der Assassinen von Nordamerika, beschließt Shay, ein weiteres Blutvergießen zu verhindern. Er stiehlt vom Assassinen Achilles ein Manuskript und verlässt den Orden, wird allerdings als Verräter gebrandmarkt.

Shay wird nach dem Sturz über eine Klippe für tot gehalten, ist jedoch am Leben und wird vom britischen General Monroe gerettet. Zum Dank schließt sich Shay den Briten und Templern im Krieg an, um die Franzosen zu besiegen. Dabei ist eine Konfrontation mit den Assassinen unvermeidbar. Die Jagd auf seine ehemaligen Brüder und Schwestern wird dabei zu Shay‘s Mission, um weiteres Blutvergießen an Unschuldigen zu verhindern.

Die Handlung von Rogue gehört zu erfrischendsten Geschichten der Reihe und bildet durch die Einbindung von Haythem Kenway (Sohn des Edward aus Teil 4 und Vater von Connor aus Teil 3) eine Einheit mit Teil 3 & 4. Außerdem wird mit diesem Teil die Kenway-Saga und die Neue Welt-Saga abgeschlossen.


Am grundlegenden Spielprinzip hat sich auch in Rogue Remastered nichts geändert. Der Spielablauf ist eine Mischung aus Action- & Stealtheinlagen, sowie maritimen Elementen. Der Spieler bewegt sich entweder durch Städte und Wälder, oder befährt den Nordatlantik mit dem eigenen Schiff, der Morrigan. Das Schiff kann mit Geld und Ressourcen aufgebessert werden, die man durch das Erfüllen von Aufgaben, dem Plündern von Versorgungslagern, oder dem Kapern von Schiffen erhält. Wie für Ubisoft Spiele der Ära 2009 – 2016 ist die Spielwelt bis zum Rand mit Nebenaufgaben vollgestopft, die den Spielen neben und nach der Rahmenhandlung für viele Stunden beschäftigen können. Ein paar Beispiele für solche Aufgaben wäre das Sammeln von Shantys, die Jagd auf wilde Tiere oder das Einnehmen von Forts. Weiters kann man in der Seekampagne Schiffe auf verschiedenste Missionen schicken, um Geld und Ressourcen zu sammeln.

Technisch krankt AC Rogue an Glitches, Schwierigkeiten mit der Kollision und Probleme bei der Eingabe von Befehlen. Interessanterweise beginnen diese Fehler erst im letzten Drittel häufiger aufzutreten während der Rest des Spiels sehr stabil läuft.

Optisch gefällt Assassin‘s Creed Rogue immer noch sehr gut, auch wenn die farbenfrohe Karibik durch den fast schon melancholischen Nordatlanik ersetzt wurde. Dennoch wirkt der hohe Norden äußerst majestätisch und als Kontrast dienen River Valley, sowie New York City.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen äußerst stimmigen Soundtrack, der die jeweilige Szene perfekt untermalt!


Zusammengefasst ist Assassin‘s Creed Rogue Remastered das beste Spiel der Reihe, was die Technik betrifft und eines der besten in Bezug auf die Handlung. Das Gameplay ist sehr solide, ebenso wie der Soundtrack und die optische Präsentation. Ich vergebe für Assassin‘s Creed Rogue Remastered das Prädikat spielenswert, da das Drama um den gefallenen Assassinen Shay Patrick Cormac zu den besten Rachegeschichten der letzten Jahre gehört!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Assassins Creed Brotherhood | Review

Name: Assassins Creed Brotherhood
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Release: 2010/11/16
Plattformen: PS3/4, Xbox 360/One, PC

Assassins Creed Brotherhood ist der zweite Teil der Ezio-Trilogie, begonnen mit Assassins Creed 2, sowie der erste Teil der „geheimen“ französischen Werte Trilogie, fortgesetzt mit Assassins Creed Liberation (Liberation – Freiheit) und Assassins Creed Unity (Einheit/Gleichheit).

Das Spiel erschien im Jahr 2010 für PS3, Xbox 360 & 2011 für den PC sowie 2016 für PS4 & Xbox One im Zuge der Ezio-Collection.

Da die Handlung an Assassins Creed 2 anknüpft empfehle ich euch einen Blick in die entsprechende Review:


Nach den Ereignissen in Assassins Creed 2 gerät Ezio und der Assassinen-Orden ins Visier der päpstlichen Armee und der Familie Borgia, die sowohl den Papst als auch den General der Armee stellt. Nach der verheerenden Schlacht um Monteriggioni, bei der Ezios Onkel Mario stirbt und der Edensplitter (ein mächtiges Artefakt) an die Templer geht, erwacht der verletzte Ezio in Rom, was von Borgia beherrscht wird. Zusammen mit seinen Ordensbrüdern, darunter La Volpe & Niccolò Machiavelli, begibt sich Ezio auf seine nächste schwere Mission. Er muss die Borgia ausschalten, den Edensplitter (in diesem Fall der Edenapfel) in seine Gewalt bringen und Rom befreien. Dabei findet er neue Verbündete aber auch neue Feinde und wird schließlich der Großmeister des Ordens.

In der Gegenwart verlassen Desmond & seine Gefährten ihr Versteck aus dem Vorgänger und flüchten nach Monteriggioni, in die alte Villa der Audiores um mithilfe des Animus den Standort des Edenapfels zu erfahren.

Erzählerisch knüpft Brotherhood an seinen Vorgänger an, bleibt jedoch dem Motiv der Rachegeschichte treu. Wie in der Reihe üblich wird ein stetig steigender Spannungsbogen installiert, der gegen Ende des Spiels wieder etwas abfällt. Dies ist jedoch der phasenweise frustrierenden Missionsstruktur geschuldet, aber dazu später mehr.


Spielerisch hat sich wenig verändert. Das Gameplay besteht immer noch aus abwechslungsreichen Missionen mit einigen wirklich bescheuerten Gimmicks, dem Bestreiten von Kämpfen, Überwinden von Hindernissen mit parkurartigen Bewegungen und dem Lösen von Rätseln.

Mein Problem mit dem Gameplay ist das stellenweise schwammig funktionierende Klettern in Kombination mit Missionen, in denen man unter keinen Umständen entdeckt werden darf, da sonst das Game Over wartet. Der Frust hält sich dank fairen Checkpoints in Grenzen, muss aber definitiv nicht sein. Ein weiteres Problem sind Verfolgungsmissionen. In sehr seltenen Fällen dreht sich die zu verfogende Figur plötzlich um und läuft direkt in den Spieler rein. Wie auch bei den Stealthmissionem wäre eine etwas längere Phase, um einer Entdeckung zu entgehen, wünschenswert gewesen.

Eine hervorragende Neuerung in Brotherhood ist die Befreiung Roms und der Aufbau einer Assassinengilde. Jeder Bezirk der ewigen Stadt wird von einem Borgia Turm, samt Hauptmann, kontrolliert. Sobald der Turm erobert und der Hauptmann tot ist, ist der jeweilige Bezirk frei und kann mit dem Einkommen des Spielers wieder aufgebaut werden. So können verschiedene Dienstleister (Händler, Banken, ..), aber auch Fraktionsgebäude renoviert werden, was Vorteile bringt. Mit jeder Renoveriung steigt das Einkommen der Stadt und somit des Spielers. Mit dem Geld können dann Rüstungen, Waffen und vieles mehr erworben werden. Im Zuge der Erkundung Roms können Bürger angeworben werden, die dann zu Assassinen ausgebildet werden, den Spieler im Kampf unterstützen, oder auf Missionen geschickt werden können.


Optisch sieht das Spiel immer noch schick aus und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Rom bietet viel zu entdecken und die Stadt wirkt wesentlich lebendiger als alle Städte des Vorgängers zusammen.

Akustisch werden zwar keine neuen Akzente gesetzt, aber der hohe Standard des Vorgängers bleibt erhalten.


Zusammengefasst ist Assassins Creed Brotherhood eine würdige Fortsetzung bei der die Stärken, die Schwächen des Spiels überwiegen. Das Gameplay wurde sinnvoll erweitert und besonders der Wiederaufbau Roms macht sehr viel Spaß. Ich vergebe für Assassins Creed Brotherhood ein klares spielenswert, muss jedoch anmerken, dass die Hauptgeschichte etwas kurz ist, dies jedoch durch Nebenquests ausgeglichen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Assassins Creed 2 | Review [Playstation 4]

Name: Assassins Creed 2
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Release: 2009/10/16
Plattformen: PS3/4, Xbox 360/One, PC

Neben Final Fantasy, Resident Evil, dem MCU & dem DCEU gehört Assassins Creed zu den Themen mit denen ich euch gerne quäle.

Assassins Creed 2 ist ein Action-Adventure mit Semi-offener Spielwelt und erschien ursprünglich 2009 für PS3, Xbox 360 & den PC. Im Zuge der Ezio-Collection, die drei Spiele enthielt, wurde das Spiel für die PS4 & Xbox One erneut veröffentlicht.


In Assassins Creed 2 verfolgt man das Leben des jungen florentinischen Adeligen Ezio Auditore de Firenze, der sich nach der Ermordung seines Vater und seines Bruders, dem Orden der Assassinen (zunächst unbewusst) anschließt und zu Beginn verschiedene Attentate verübt. Schließlich kommt Ezio einer gewaltigen Verschwörung auf die Schliche, die die Zukunft der gesamten Menschheit beenflussen könnte. Zusammen mit dem Orden der Assassinen kämpft Ezio gegen den schier übermächtigen Orden der Templer.

Daneben entwickelt Ezio eine enge Freundschaft zum Erfinder Leonardo da Vinci und da die Handlung über mehrere Jahre spielt, erlebt man sehr gut die Wandlung von Ezio vom jungen Mann zum Erwachsenen.

Neben dieser Haupthandlung in der Toskana der Renaissance spielt man einen Strang in der Gegenwart mit Desmond Miles, dessen genetische Vorfahren, wie bereits im ersten Teil, entscheidend für den Krieg zwischen Templern & Assassinen sind. Dazu wird er an die Maschine Animus angeschlossen, mit der der Benutzer die Erinnerungen seiner Vorfahren rekonstruieren kann.


Wie bereits erwähnt, spielt Assassins Creed in der Toskana, was bedeutet, dass der Spieler zahlreiche Orte besuchen & erkunden darf. Florenz, Forli, Venedig & San Gimignano sind nur ein paar Schauplätze der Geschichte.

Eine der größten Stärken von Assassins Creed ist die realistische Simulation von lebendigen Städten. Teil 2 steht dem restlichen Franchise in Nichts nach und lässt den Spieler in seine lebendige Spielwelt, mit den hunderten NPC‘s und deren Tagesabläufe, eintauchen.

Man mag Assassins Creed 2 sein Alter von inzwischen 9 Jahren amerken, aber trotzdem wirkt das gesamte Spiel immer noch imposant genug, um jeden Aussichtspunkt erklimmen zu wollen und mehr von der Toskana zu sehen.

Neben der gelungenen optischen Präsentation punktet Assassins Creed mit einem sehr atmosphärischen Soundtrack, der sich wunderbar im Hintergrund abspielt und die jeweilige Szenen hervorragent untermalt.


Wie eingangs erwähnt gehört Assassins Creed 2 dem Genre des Action-Adventures. Das bedeutet, der Fokus liegt auf dem Erkunden der Spielwelt, dem Bewältigen von Kämpfen und dem Absolvieren von abwechslungsreichen Missionen. So ist nicht jede Attentatsmission gleich und erfordert diverse Schritte, um das Ziel zu eliminieren.

Abseits der Hauptgeschichte, ist sie vollgepackt mit Nebenaufgaben, die den Spieler stundenlang beschäftigen. Hier wurde auch die Open-World-Formel von Ubisoft richtig etabliert, welche danach über Jahre hinweg in fast jedem Open-World-Spiel enthalten war.

Was mich am Kampfsystem stört, ist die Kontertaste. Mit einer einzigen Aktion wird jeder Kampf zum Kinderspiel, da man nur auf den richtigen Momente warten muss, um den Gegner mit einem gezielten Konter zu eliminieren. Das macht die Sekundärwaffen (außer das Wurfmesser) ziemlich überflüssig.


Zusammengefasst ist Assassins Creed 2 jenes Spiel, das bereits Teil 1 hätte sein sollen. Die Handlung ist wesentlich besser geschrieben, das Gameplay wurde verfeinert und sowohl technisch, als auch optisch wurde das Spielkonzept auf eine neue Stufe gehoben. Von mir bekommt Assassins Creed 2 das Prädikat spielenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Ubisoft Kampagne | Gedankenspiel

Im Zuge der baldigen Releases von Assassins Creed Rogue Remastered und Far Cry 5 und weil die Kategorie Videospiele, eigentlich mein Steckenpferd, immer etwas zu kurz kommt, habe ich vor dieses Jahr einige Titel aus Ubisofts Fundus zu spielen sowie vorzustellen.

Was erwartet euch? Hauptsächlich werde ich Spiele aus den Reihen Assassins Creed & Far Cry durchspielen/vorstellen aber auch Mario & Rabbids sowie Watch_Dogs sollen nicht zu kurz kommen.

Das erste Spiel aus dieser Kampagne wird Assassins Creed 2 sein, welches ich bereits durchgespielt habe und wo seit gefühlt 100 Jahren Notizen zu einer Review vorliegen. Freut euch also auf ein paar Spiele Reviews in der nächsten Zeit.

Jetzt müsst ihr mich jedoch entschuldigen, ich sollte mal Bayonetta 1 & 2 beenden. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Assassins Creed Origins | Review [PS4]

Name: Assassins Creed Origins
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 27.10.2017

Nach Wolfenstein 2 & Super Mario Odyssey habe ich endlich die Zeit gefunden, mich ausgiebig mit Assassins Creed Origins zu beschäftigen. Bei diesem Spiel handelt es um den neunten Teil der Hauptreihe. Entstanden ist das neue „Assassinen“-Epos unter der Entwicklung von Ubisoft Montreal, die bereits viele Vorgänger entwickelt habe.

Der Release war am 27.10.17 für PC, PS4 & Xbox One. Nintendo Switch Besitzer gingen leider leer aus.


Die Geschichte setzt im ptolemäischen Ägypten an, zur Zeit des Pharaos Ptolemaios II. Der Spieler folgt dem Medjau Bayek aus der Region Siwa. Bayek verfolgt die Mörder seines Sohnes und möchte seine Landsleute beschützen. Interessant ist die Erzählstruktur. Anstatt wie in früheren Teilen der Serie den Verlust des Protagonisten als Ausgangspunkt zu setzen, beginnt die Handlung bereits nach dem Verlust und mit dem ersten Opfer von Bayek. Die ersten Ziele von Bayek entpuppen sich als kleiner Teil eines viel größeren Ordens, der die Kontrolle über Ägypten erlangen möchte. Zusammen mit seinen Verbündeten stellt sich Bayek dem Orden und bekommt hoffentlich Rache für seinen Sohn. Dieser Konflikt dient als Basis für den immerwährenden Krieg zwischen den späteren Templern & Assassinen. Die Geschichte ist zwar wieder eine Rachestory aber das Setting ist sehr erfrischend und die Erzählstruktur erlaubt ein langsames Tempo mit stetig steigender Spannungskurve.


Das Gameplay von Assassins Creed Origins lässt sich ganz leicht beschreiben: Aus einem Open-World-Action-Adventure wurde ein Open-World-Action-RPG. So wurde der Kampf nicht nur taktischer, sondern auch dynamischer & somit anspruchsvoller. Dem Spieler steht eine breite Palette an Nah- und Fernkampfwaffen zur Verfügung, die unterschiedliche Effekte aufweisen, sowie unterschiedliche Stile erlauben. Egal ob Schwert & Schild, Zweihandwaffen oder schnelle Doppelschwerter, für jeden ist was dabei. Neu ist ebenfalls ein Talentbaum & Stufenaufstieg.

Erfahrungspunkte erhält man durch die Jagd, den Kampf und dem erfüllen von Missionen. Letztere Möglichkeit wirft die meisten Erfahrungspunkte ab, jedoch stellt dieses Spielelement auch ein kleines Problem dar. Je weiter man im Spiel voranschreitet umso schwieriger werden die Hauptmissionen in der Regel. Ergo muss man Nebenquests absolvieren, um eine reelle Chance zu haben. Die Spielererfahrung wird durch die zahlreichen Nebenmissionen zwar vertieft aber es bremst einen schon irgendwie aus, wenn man zwei Hauptquests hintereinander lösen kann aber für die nächste Mission erst mal fünf Level aufsteigen muss. Das ist jedoch mein einziges wirkliches Problem mit Assassins Creed Origins. Loben muss ich noch die Stealthelemente erwähnen, die sehr gut funktionieren und zusammen mit dem Kampf zu Pferd eine willkommene Alternative zum normalen Kampf bieten. Außerdem funktioniert die Steuerung der Boote & Schiffe nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung sehr gut.


Ägypten ist ein Land, welches zu weiten Teilen aus Wüsten besteht. Trotz dieses Umstandes schafft es Ubisoft, die Schönheit dieses Landes in einer virtuellen Welt festzuhalten. Von trostlosen Wüsten, über kleine Siedlungen, bis hin zu den großen Metropolen des alten Ägyptens. Die Tradition von lebendigen & realistischen Spielwelten wird auch in Assassins Creed Origins fortgesetzt.
Leider ist AC Origins, wie jedes Open-World-Spiel, nicht komplett frei von Fehlern. So überlagern sich manchmal Tonspuren oder Figuren/Tiere sind nicht dort, wo sie eigentlich hingehören. Mein kuriosestes Ereignis waren Reihen unter Wasser aber dies ist die Ausnahme statt der Regel. Akustisch fällt das Spiel durch hervorragende Sprecher, wie Felix Spieß in der Rolle von Protagonist sowie einem stimmigen Soundtrack auf.


Zusammengefasst ist Assassins Creed Origins eine hervorragende Neuausrichtung der Serie und zeigt wunderbar, wie gut eine kreative Pause einer alten Spieleserie tun kann. Meine wesentlichen Pluspunkte & Kritikpunkte habe ich bereits in der Review genannt. Ich würde Assassins Creed Origins als Teil sowohl für Fans, als auch Neueinsteiger bezeichnen und vergebe daher das Prädikat spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Assassins Creed Origins Beiträge:

Gespielt: Assassins Creed Origins (XBox One) von Couchgeflüster

Angespielt: Assassins Creed Origins von Spieleduo

Spiel Review: Assassin’s Creed Origins von House of Animanga

Links zu Amazon:

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Monatsrückblick: Oktober 2017 | Storytime 

Der Oktober ist vorbei und auch das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird also Zeit für einen neuen Rückblick.

Im Oktober war ich zwei Mal unterwegs. Zum einen war ich in Wien auf der Game City mit Felix, Jessica & zwei weiteren Freunden. Neben der Möglichkeit, einige Spiele an zu zocken, habe ich endlich meine langjährige Internetbekanntschaft Zarah Wieselberg und ihre beiden besten Freunde Florian & Patrick getroffen. Der Tag mit den Dreien war eine der schönsten Zeiten des gesamten Jahres. Es ging nicht nur mir so, sondern auch Felix. Das restliche Wochenende in Wien haben wir etwas die Stadt erkundet, aber der Fokus lag klar auf der Game City.


Eine Woche später war ich auf der Geburtstagsfeier meiner Schwester, was ebenfalls sehr schön war.
Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Neben neuen Followern habe ich auch mein Themenspektrum erweitert und ein paar Formate etabliert. Neben Manga Reviews habe ich auch die Double Feature Reviews etabliert und ich glaube, meine aktuellen Formate kommen ganz gut an. Das Stephen King Special, in Kooperation mit Ainu89, ging ebenfalls weiter und bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Projekt. Allgemein hat sich Stephen King zu einem der größten Themen auf meinem Blog etabliert.
Alles in allem fühle ich mich aktuell sehr wohl und bin zufrieden, wie sich alles entwickelt!


Im Oktober war ich zum ersten mal dieses Jahr kein einziges mal im Kino. Aus Zeitmangel & Ermangelung an guten Filmen blieb mir das Lichtspielhaus diesen Monat verwehrt.
Das Heimkino bekam einiges an Futter. Unter anderem habe ich erneut Sieben Minuten nach Mitternacht gesehen, die Romanvorlage lese ich aktuell. Meine Meinung zu beiden wird in einer kommenden Double Feature Review beleuchtet.
Ansonsten habe ich passend zum Gruselmonat Oktober einige Horrorfilme gesehen. Diese sind beziehungsweise werden in einem jeweiligen zuletzt gesehen Beitrag verarbeitet.
Die restlichen Film Reviews/Beiträge zum Thema Film werde ich euch hier verlinken:

ES/IT (2017) | Review

Samurai Gourmet (Netflix Original) | Review

Batman Beyond/Batman of the Future | Staffel 1 | Review

Das Spiel (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #6

Meine Meinung zu Annabelle (2014) | Gedankenspiel

Zuletzt gesehen #2: Phantasm 1, Kingsman, Green Lantern | Gedankenspiel

Teen Titans: Der Judas Auftrag (DCUAOM) | Review

Seoul Station & Train to Busan | Double Feature Review

Don’t Knock Twice | Double Feature Review

Thor & Thor: The Dark Kingdom | Double Feature Review

1922 (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #7

Zuletzt gesehen #3: Grizzly, Sinister & The Babysitter | Gedankenspiel


Was Videospiele angeht, war der Oktober sehr stark und besonders am 27.10.17 sind drei hervorragende Spiele erschienen.

  • Assassins Creed: Origins bringt die Reihe auf einen neuen Kurs und kombiniert geschickt alte Stärken mit neuen Elementen.
  • Wolfenstein 2: The New Colossus besticht durch eine düstere Geschichte, schonungslose Gewalt und spielt sich dabei hervorragend. Ganz klar ein Anwärter für den besten Singleplayer Shooter 2017.
  • Zu Super Mario Odyssey brauche ich nicht viel sagen. Nintendo hat sich mal wieder selbst übertroffen.

Andere Spiele, die ich im Oktober gespielt habe bzw. spiele sind Dragons Dogma, Death Synchronicity, Elex & Fire Emblem Warriors. Zu den letzten beiden folgen noch die entsprechenden Beiträge.


Auch die Literatur kam nicht zu kurz. Der Fokus lag mal wieder auf Comics & Mangas, neben Sieben Minuten nach Mitternacht. Hier nochmal ein großes Danke an Sabrina Autengruber, die mir Love Hotel Princess Band 1 – 4 geliehen hat!
Die Reviews aus dem Bereich Literatur sind hier verlinkt:

Die 13 1/2 Leben des Kapt’n Blaubär | Review 

Hal Jordan and the Green Lantern Corps Vol. 1: Sinestros Law (DC Rebirth) | Review

Deadpools Art of War | Review

Love Hotel Princess 01 | Review

One-Punch Man 01 | Review

Manga Update vom 19.10.2017 | Storytime


Der Oktober war ein Monat, in dem sich einiges getan hat und ich bedanke mich bei allen Lesern für die Treue & das positive Feedback!
Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein paar Spiele für die kommende Zeit! | Storytime in Bildern

Der 27.10.2017 ist ein denkwürdiger Tag für uns Gamer. Immerhin sind drei Spiele aus drei großen Reihen erschienen:

  • Wolfenstein 2
  • Assassins Creed: Origins
  • Super Mario Odyssey




Abgerundet wird dieses Trio durch folgende Spiele:

  • Fire Emblem Warriors
  • Elex


Von allen Spielen bin ich bisher positiv angetan und jedes Spiel wird eine eigene Review bekommen! 

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag! 

Wien, ein Ausflug in Bildern & wenigen Worten! | Storytime

Ich war von 13.10 bis 15.10 in Wien mit Felix, Jessica, Mela & Christoph. Unser Hauptziel war die Game City 2017 am 14.10 und nun folgen einige Bilder von diesem Ausflug mit ein paar kurzen Kommentaren. Im Anschluss möchte ich Stichwortartig meine Eindrücke der gespielten Spiele mitteilen.

Ich war von 13.10 bis 15.10 in Wien mit Felix, Jessica, Mela & Christoph. Unser Hauptziel war die Game City 2017 am 14.10 und nun folgen einige Bilder von diesem Ausflug mit ein paar kurzen Kommentaren. Im Anschluss möchte ich Stichwortartig meine Eindrücke der gespielten Spiele mitteilen.

 

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Unsere Unterkunft für die Zeit vom 13.10 bis 15.10. Sehr empfehlenswert. Faire Preise, saubere Zimmer, tolle Ausstattung und äußerst freundliches Personal.

 

 

 

 

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Das Wiener Rathaus und der Eingang zur Game City!

 

 

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Kingdom Come Deliverance
-atmosphärisch
Erinnert an Morrowind, Skyrim, Oblivion
Technisch grundlegend solide
Aktuell mit englischem Ton aber deutschen Texten

 

 

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Ni No Kuni 2
Ni No Kuni 2
 Stilistisch dem Vorgänger sehr ähnlich
-Schicke Grafik
Interessantes Gameplay mit Strategie-Elementen
 Aktuell nur auf Englisch, hoffe auf deutsche Texte

 

 

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Mario Odyssey
Optisch hervorragend & sehr detailverliebt.
Steuerung angenehm, man hat die volle Kontrolle.
Level stecken voller Geheimnisse.
Leider nur ca 10 Minuten Spielzeit aber verständlich da viele Leute dieses Spiel antesten wollten.

 

 

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Sub-O-Tron
Es war sehr nostalgisch an den alten Konsolen vorbeizuschlendern und jungen Gamern beim zocken alter Klassiker über die Schulter zu schauen.

 

 

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AC Origins
Äußerst ansprechende Open World in erfrischendem Setting.
Gameplay fühlt sich neuartig an.
Leider war die Demozeit mit knappen 10 Minuten sehr kurz.

Alles in allem war der Tag sehr schön und anstrengend. Ich freue mich auf die Game City 2018 und hoffe euch gefallen die Bilder!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ubisoft und die Nintendo Switch | Gedankenspiel

Ich behaupte mal das Ubisoft der wichtigste Partner für Nintendo im Westen ist. Schließlich hat dieser Entwickler/Publisher noch Spiele für die Wii U gemacht als alle anderen (bis auf Koei Tecmo) sie bereits aufgegeben haben.
Aktuell hat Ubisoft bisher folgende Spiele für Nintendos neue Konsole veröffentlicht:
– Mario + Rabbids: Kingdom Battle (Review in Arbeit)
– Rayman Legends Definitive Edition (Review in Arbeit)

Das Interessante an diesen beiden Spielen sind einige Gemeinsamkeiten. Beide Spiele wurden von Ubisoft entwickelt & veröffentlicht. Nintendo vergab „bloß“ die Lizenz. Die Rabbids gehören zum Franchise um Rayman, ergo sind beide Spiele teil einer großen Reihe.
Weitere Spiele sind von Ubisoft in Arbeit:
– Steep (Switch Port)

– Just Dance 2018

– Cloudlink: Battle for Atlas (Exklusivtitel)
Ich würde mir folgende Spiele von Ubisoft für die Switch wünschen:
– Ein eigenes Assassins Creed, entsprechend der Herkunft des Konsolenherstellers, mit Setting in Japan.

– Ein Remake des Shooters XIII, den kaum einer kennt, der aber mehr beachtung verdient.

– Portierungen von Spielen wie Child of Light & Valiant Hearts. Beide Titel eignen sich perfekt zum zwischendurch zocken. Gleiches gilt auch für die 2,5D Assassins Creed Spiele China, India & Russia.
Ich bin gespannt was Ubisoft noch die Nintendo Switch veröffentlichen wird und was für die anderen Plattformen kommt. Die bisher angekündigten Titel schauen bereits vielversprechend aus.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Assassins Creed [Autor: Felix Neumaier] | Review

Handlung

Schwerverbrecher Callum Lynch (Michael Fassbender) befindet sich in der Todeszelle, er wird hingerichtet, ist aber keineswegs tot. Gerettet hat ihn eine Firma namens „Abstergo Industries“, und die ist ein heutiger Ableger des – verbrecherischen – Templerordens. Mit gemeiner Absicht, denn fortan zwingen sie ihn, am sogenannten Animus-Projekt teilzunehmen welches von Dr. Sophia Rikkin (Marion Cotillard) und ihrem Vater Alan Rikkin (Jeremy Irons) geleitet wird, bedeutet: Mittels eines hochentwickelten Computer-Programms in die eigene und nicht zimperliche Vorfahren-Vergangenheit einzutauchen. Dort, im spanischen 15. Jahrhundert, zur Hoch-Zeit der Inquisition, war ein Aguilar de Nerha (ebenfalls: Michael Fassbender) als Auftragsmörder, also als „Assassine“, unterwegs. Über den gilt es heuer, den legendären Apfel von Eden zu besorgen. Wer ihn besitzt, vermag den freien Willen der Menschheit zu steuern. Und dies ist die Absicht dieser aufwändigen Templer-Sekten-Aktion, die über den Animus sowie modernster DNA-Technologie gesteuert wird.

 

Die Handlung ist OK nur leider spielt der Film zu lange in der Gegenwart und das wird nach längerer Zeit etwas zäh und langweilig doch wenn der Animus ins Spiel kommt und Callum in die Vergangenheit reist und in den Körper seines Vorfahren schlüpft kommt der Film in Fahrt mit coolen Kammerafahrten, guten Kampf Choreographien und macht Spaß. Allerdings kann die Handlung für AC Neulinge wie mich manchmal etwas verwirrend sein.

 

Cast

Der Cast weis zu überzeugen.

Als erstes hätten wir da Michael Fassbender als Callum Lynch welcher einen guten Job macht doch nicht nur das er spielt auch seinen Vorfahren Aguilar de Nerha welchen er auch sehr gut Charakterisiert.

Als nächstes haben wir Marion Cotillard welche Dr. Sophia Rikkin spielt die Leiterin des Animus – Projekts. Sie bringt Ihre Rolle gut rüber und überzeugt mit ihrem starkem Spiel Kinozuschauer wie mich.

Dann haben wir noch Jeremy Irons als Alan Rikkin den Vater von Sophia Rikkin welcher zwar in meinen Augen ein kleines bisschen lustlos ist aber trotzdem starke Auftritte abliefert, und Brendan Gleeson als Joseph Lynch den totgeglaubten Vater von Callum Lynch welcher zwar einen kurzen aber effektiven Auftritt hatte.

 

Effekte & Technik

Vorneweg kann ich schon einmal sagen, dass das 3D nicht unbedingt notwendig ist es ist nicht schlecht aber auch nichts Besonderes. Die Effekte also das CGI sieht OK aus allerdings hat es an manchen Stellen meiner Meinung nach etwas billig ausgesehen, die echten Kulissen sehen allerdings gut aus und wissen zu gefallen genauso wie schöne Kammerafahrten die in 3D besonders zur Geltung kommen.

 

Soundtrack & Synchronisation

Der Soundtrack geht ins Ohr er ist gut gelungen ganz einfach, kein Meisterwerk also aber gut.

Zur Synchronisation kann ich auch nicht mehr sagen außer dass gute Arbeit geleistet wurde und dass alle Schauspieler ihre Stammsynchronstimme haben.

 

Fazit

Ich habe gehofft, dass er besser wird als erwartet doch leider hat er einige Schwächen in der Handlung und das CGI gefiel mir nicht immer. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass es ein schlechter Film ist ein Meisterwerk allerdings auch nicht.

 

Wertung:

Handlung: • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • •

Wertung: 16 von 20 Punkten

Note: Gut

 

Filmdaten:

Originaltitel: Assassins Creed

Deutscher Titel: Assassins Creed

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 118 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Assassins Creed (2016 Film) | Review

Assassins Creed, kurz AC, ist eine Videospielverfilmung aus dem Jahr 2016. Im Mittelpunkt steht, wie in der gleichnamigen Spieleserie, der Kampf zwischen Templer & Assassinen um den Edenapfel. Wer mehr über die Spiele erfahren will folgt diesem Link, allen anderen wünsche ich viel Spaß mit der Review.


AC spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart dreht sich die Handlung um den verurteilten Kriminellen Callum Lynch (Michael Fassbender), Sohn eines Assassinen, der vor seiner Hinrichtung von der Abstergo Foundation, eine moderne Inkarnation der Templer, gerettet wird. Offiziell für tot erklärt zwingen die Templer Callum an der Teilnahme des sogenannten Animus Programms. Callum wird mit dem Animus verbunden und mithilfe eines Computersystem sowie einer neuralen Verbindung kann so auf die genetischen Daten seines Vorfahren Aguilar de Nerha zugegriffen werden.

Das führt uns zur zweiten Zeitlinie die während der spanischen Inquisition. Aguilae de Nerha ist Mitglieder des mysteriösen Assassinen-Orden die sich im scheinbar endlosen Krieg mit den Templern befinden. Ziel der Templer ist neben der Vertreibung/Vernichtung der Moslem in Spanien die Sicherung des Edenapfel. In diesem Apfel ruht der genetischen Code des Ungehorsams und damit der Zugang zum freien Willen des Menschen. Fällt der Apfel in die Hände der Templer werden diese die Herrschaft über die Welt antreten und jeglichen Widerstand im Keim ersticken.

Die Templer stehen kurz vor dem entscheidenden Sieg und nehmen den Sohn von Sultan Muhammad XII als Geisel. Dieser soll gegen den Apfel getauscht werden was die Assassinen unter Aguilae verhindern wollen.

Durch seine Sitzungen im Animus erhält Callum durch den sogenannten Sicker-Effekt die Fähigkeiten seines Vorfahren und wird auch in der Gegenwart zum Assassinen. Warum sich die Templer ihre schlimmsten Feinde im eigenen Abstergo-Labor heranzüchten ist zwar etwas fragwürdig aber das war bereits in den Spielen ein fragwürdiger Zug. Neben Callum befinden sich noch viele weitere Assassinen in der Gewalt von Abstergo mit deren Hilfe sie herausfinden wollen wo sich der Apfel von Eden befindet.

Die Handlung weiß durchaus zu gefallen und weist die gleichen Stärken & Schwächen wie die Spiele auf. Auf der einen Seite haben wir ein kreatives Setting und eine gut geschriebene Handlung. Negativ fallen dabei nur die gelegentlichen Längen sowie die etwas stark an den Haaren herbeigezogene Beschreibung des Apfels von Eden und des Animus, was ich jedoch auch nicht besser hinbekommen haben.


Als Bösewichte des Films treten gleich mehrere Figuren in Erscheinung. In der Gegenwart wären dies die Doktoren Sophia Rikkin (Marion Cottilard) und Alan Rikkin (Jeremy Irons). Während Sophia das Animus-Projekt leitet ist Alan der CEO der Abstergo Foundation. Das Ziel der beiden ist der Fund des Apfels von Eden um diesen den Ältesten der Templer auszuhändigen.


Dazu kommt eine gute deutsche Lokalisierung. Fassbender, Irons & Cottilard haben ihre bekannten Sprecher behalten was dem Film Wiedererkennungswert verleiht. Aber auch die Nebenfiguren, sofern sie Text haben, verfügen über gute Synchronsprecher. Zu erwähnen wäre hier Brendan Gleeson, welcher Callums gealterten Vater spielt.


Assassins Creed ist mit Sicherheit nicht die große Revolution der Videospielverfilumgen gehört aber zu den besseren Vertretern des Genres. Die Handlung mag etwas wirr sein gefällt aber trotz der gelegentlichen Längen. Auch die Leistung der Schauspieler sowie die Kämpfe und Effekte überzeugen. Die Klanguntermalung fügt gut in das Gesamtbild ein.

Für Fans der Spiele ist der Film fast schon Pflicht. Wer die Spiele nicht kennt bekommt einen recht guten Action-Film mit interessantem Setting serviert. Das wars von meiner Seite, wir lesen uns beim nächsten mal wieder.

 

Wertung:

Handlung: • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • •

Wertung: 17 von 20 Punkten

Note: Empfehlenswert

Filmdaten:

Originaltitel: Assassins Creed

Deutscher Titel: Assassins Creed

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 118 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Hier geht es zu weiteren Beiträgen zum Thema Assassins Creed:

Kritik: Assassins Creed

Ezio’s Doppelmoral

Die Doppelmoral von Ezio in Assassins Creed 2 | Gedankenspiel

Über die Feiertage hatte ich einiges an Freizeit und konnte wieder einmal ausgiebig Assassins Creed 2 zu spielen. Dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen:

  1. Das Spiel ist sehr gut gealtert.

  1. Die Assassinen verfügen über eine seltsame Moralvorstellung, okay das trifft auch auf die Templer zu, aber bis auf eine Ausnahme spielt man in dieser Reihe eben nur Assassinen.

Aber was meine ich damit? Nun ganz einfach. In Assassins Creed 2 übernimmt man die Rolle von Ezio Auditore, übt Rache an den Mördern seiner Familie, schließt sich den Assassinen an und deckte eine große Verschwörung der Templer auf. So weit so gut.

Die meiste Zeit des Spiels wird man jedoch Mitglieder der Stadtwache und Gardisten töten. Diese werden zwar als Templer bezeichnet aber dennoch stelle ich mir die Frage was Ezio und alle anderen Protagonisten davon haben dutzende Mitglieder der Stadtwache zu ermorden, obwohl diese nur ihre Arbeit tun und z.b. Banken oder abgesperrte Gebiete bewachen.

Im Gegensatz dazu darf man keine Zivilisten töten. Wenn man es dennoch tut wird man nach drei Morden desynchronisiert und der letzte Speicherpunkt wird geladen.

Ich will jetzt nicht mit dem moralischen Zeigefinger herumwedeln aber ich finde es irgendwie absurd dutzende potentielle Familienväter zu töten die nur ihren Job machen, einen mordenden Assassinen aufhalten zum Beispiel, während unschuldige Zivilisten (die vielleicht Mörder sein könnten und den Spieler auch mal als Sau bezeichnen) ermorden kurzerhand zum Game Over führt. Fairerweise muss man aber auch sagen dass jeder Bösewicht Handlanger braucht die auf den Spieler geschickt werden können und am Ende des Tages darf man eines nicht vergessen: Es ist immer noch ein Videospiel.

Dieser Beitrag kann man mehr oder weniger als mein Beitrag zu Far Cry 4 und dessen bestes Ende sehen. Wer diesen Beitrag noch nicht kennt, hier ist ein Link: Das beste Ende in Far Cry 4?

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Gedanken von A bis Z … A wie Assassins Creed

Herzlich willkommen zu Gedanken von A bis Z, einer sechsundzwanzigteiligen Rubrik, in der ich verschiedene Themen in einem kurzen Beitrag behandle. Viel Spaß mit Ausgabe A.

Ich spreche an dieser Stelle eine Spoilerwarnung aus für jene, die diese Reihe noch nicht gespielt haben.


Assassins Creed ist ein Franchise von Ubisoft dass Videospiele, Comics, Romane sowie einige Filme (Zwei Kurzfilme und einen bald erscheinenden Kinofilm). Heute soll es mir jedoch nur um die Videospiele gehen, da dass komplette Franchise den Rahmen dieser Rubrik sprengen würde.

Die grundlegende Handlung von Assassins Creed dreht sich um den Krieg zwischen Assassinen & Templern um den sogenannten Edenapfel und andere Artefakte. Die Templer versprechen sich von diesen Artefakten die Möglichkeit, eine Welt nach ihrem Willen zu errichten. Die Assassinen wollen genau dies verhindern, da diese den Menschen ihre Freiheit lassen wollen. Wer von diesen beiden Parteien nun im Recht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden, ich würde keiner von beiden Parteien recht geben, da diese nur Extreme kennen.

In den ersten fünf Teilen der Hauptreihe (Assassins Creed Teil I, II, Brotherhood, Revelations & Teil III) gibt es zwei Erzählebenen.

Zum einem verfolgt der Spieler das Leben des Barkeepers Desmond Miles, welcher vom Konzern Abstero, eine moderne Templerorganisation, entführt wird und einem Verfahren unterworfen wird, in dem er mittels des Animus (eine Art Computer), die genetischen Vorfahren eines seiner Vorfahren durchleben soll. Dadurch erhofft sich der Wissenschaftler Professor Warren Vidic, der Leiter des Projekts, die restlichen Edensplitter zu finden, damit die Templer die Gedanken von jedem Lebewesen beherrschen können.

Zum anderen verfolgt man die verschiedenen Ahnen von Desmond Miles. Bei diesen Ahnen handelt es sich um diverse Assassinen, deren Ziel es ist, die Verschwörungen des Templer-Ordens zu verhindern und selbigen zu bekämpfen. Oft fließen persönliche Konflikte und Motive (meist Rache) in den Kampf des jeweiligen Assassinen mit ein.

Der Spieler schlüpft in der „Desmond Miles-Saga“ in die Rolle von folgenden Assassinen:

  • Altair Ibn-La’Ahad (Assassins Creed I sowie die Ableger Altair’s Chronicles & Bloodlines)
  • Ezio Auditore da Firenze (Assassins Creed II, Brotherhood, Revelations & der Ableger Discovery)
  • Connor (Assassins Creed III)

Während es in den oben genannten Spielen immer klar ist, dass man Desmond spielt, ist dass ab Teil IV, genannt Black Flag, nicht mehr möglich zu sagen, da die Abschnitte in der Gegenwart von der Dritten in die Ego-Ansicht gewechselt sind.

Ab diesem Teil beginnt auch mein größtes Problem mit diesem Franchise. Die Abschnitte in der Gegenwart waren immer ein fester Teil der Geschichte. Ab Black Flag werden diese jedoch nach & nach eliminiert, bis sie schließlich gar nicht mehr vorkommen oder komplett belanglos wurden.

Außerdem laufen auch die Geschichten immer nach dem gleichen Schema ab. Eine typische Geschichte um Rache, ein paar persönliche Konflikte und einigen Wendungen. Einzige Ausnahme bildet der Ableger Assassins Creed Rogue, wo man in die Rolle eines Templers übernimmt.


Abschließend muss ich Assassins Creed für sein kreatives Setting loben da durch den Animus so gut, wie jede Epoche möglich ist. Von den Kreuzzügen im heiligen über das Italien der Renaissance bis hin zur Industrielilien Revolution war so ziemlich alles dabei was spannend ist. Sogar in die Oktoberrevolution konnte man mit dem Ableger AC Chronicles: Russia eintauchen.

Jedoch ist dieses Franchise nicht frei von Kritik, neben der immer dünner werdenden Abschnitte in der Gegenwart hat sich die Reihe irgendwo zwischen Ideenlosigkeit und auf der Stelle treten festgefahren. Ich bin sehr froh, dass dieses Jahr kein weiterer Hauptteil der Reihe erscheint und hoffe das Ubsioft mit dem kommenden Assassins Creed wieder frischen in die Reihe bringt.


Das war’s von meiner Seite. Beim nächsten mal dreht sich in dieser Reihe alles um eine Comicreihe.