Meine Meinung zu die Schöne und das Biest (2017) | Gedankenspiel

Ein Film, der das gesamte Team dieses Blogs bewegt und begeistert hat, ist die Schöne und das Biest von 2017. Die große Review von Felix findet ihr hier und Jessicas Meinung zum Film findet der interessierte Leser hier! Nun folgt meine Meinung zu diesem Film.
Bevor wir zum Film selbst kommen klären wir die Frage, wie ich zu den Filmen von Disney stehe. Das lässt sich ganz schnell beantworten, ich liebe diese Filme. Egal ob es nun die klassischen Zeichentrickfilme, die modernen CGI Filme oder die Pixar Filme sind. Mir gefallen viele sehr gut und der zumindest gut. Es gibt keinen Disney Film von dem ich behaupten würde ihn schlecht zu finden. Selbst bei jenen, die ich nicht mag, wie Star Wars Episode 7, erkenne ich die hervorragende Qualität.

Kommen wir also zur Schönen und ihrem ebenfalls schönen CGI Biest Ich habe bereits im Vorfeld sehr viel positives über diesen Film gehört und bin dementsprechend hohen Erwartungen in den Film gegangen. Was soll ich sagen? Die Erwartungen wurden wiedermal übertroffen aber das hat Disney in den letzten Jahren fast immer geschafft.

In den Hauptrollen haben Emma Watson als Belle und Dan Stevens als Biest (nein der ist kein Teil der X-Men). Beide haben eine sehr gute Chemie miteinander und spielen ihre Rollen wunderbar. Belle ist eine sehr belesene und starke junge Frau, die mehr von der Welt sehen möchte als ihr kleines Dorf.
Biest ist ein tragischer Charakter. Durch einen Fluch in das titelgebende Biest verwandelt und verbittert kann er sich zu Beginn nicht für seinen Gast (Belle) erwärmen. Erst im Laufe der Zeit bricht das Eis und Biest entpuppt sich als äußerst liebenswerte Figur.

 

In weiteren Rollen sieht man Luke Evans (bekannt aus Dracula Untold) als Bells Verehrer Gaston und dessen besten Freund LeFou, gespielt von Josh Gad. Diese beiden sorgen für einen großen Teil des Humors außerhalb des Schlosses von Beast. Was mich belustigt ist der „Skandal“ den die Figur Lefou in einigen Kinos in den USA ausgelöst hat. Weil dieser Charakter homosexuell, die erste offen homosexuelle Figur in einem Disney-Film, ist wurde er in einigen Kinos in den USA nicht gezeigt und in Russland sogar ab 16 Jahren freigegeben.
Zuerst ein großes Lob an Disney für dieses Debüt, das verdient auf jeden Fall Beachtung!

Ich finde es jedoch etwas peinlich, sich über so ein Detail aufzuregen. Es macht den Film weder besser noch schlechter aber interessanter. Außerdem spielt Josh Gad seine Rolle hervorragend und ist ganz klar ein Sympathieträger in diesem Film.

Die Kulissen und Kostüme im Film sehen hervorragend aus. Besonders das Ballkleid von Belle ist wunderschön und übertrifft sogar jenes aus dem Zeichentrickfilm von 1991. Jedoch hat die liebe Jessica sich bereits ausführlich zum Thema Animationen und Kostüme geäußert. Um eine dritte Wiederholung zu vermeiden, verweise ich einfach auf den Link, da unsere Meinung zum Thema Effekte, Animationen und Kostüme gleich sind.

 

Was die Schauplätze im Film angeht, so sehen diese traumhaft aus. Das Dorf, in dem Belle mit ihrem Vater lebt, ist ein kleines verschlafenes Nest voller spießiger und dezent dämlicher Tölpel.

Das Schloss von Biest strahlt eine magische Atmosphäre aus. Alles ist mit Schnee und Eis bedeckt und kein Laut ist auf dem Gelände zu vernehmen. Dazu kommen so viele nette Details wie die verschnörkelten Treppengeländer oder die reichhaltig verzierten Räume. Dazu komm der obligatorische dunkle Wald in dem Wölfe auf unvorsichtige Wanderer lauern.

Ich war von diesem Film sehr begeistert. Meine Erwartungen waren sehr hoch und wurden trotzdem übertroffen. Wir haben es hier mit einer genialen Umsetzung eines schönen Zeichentrickfilms und eines Märchens zu tun welches einen lehrt das Schönheit nicht immer durch das äußere bestimmt wird und es auf die inneren Werte ankommt. Es gibt eigentlich keinen Grund sich diesen Film nicht anzusehen. Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend und selbst das Ekelpaket Gaston versprüht Sympathie.

Das war meine Meinung zu Beauty and the Beast von 2017 einem der besten Disney-Filme der letzten Jahre und einem der bisher Filme des Jahres 2017.

Die Schöne und das Biest (von Frau zu Frau) | Gedankenspiel [Autorin: Jessica Jehle]

„Sei hier Gast, sei hier Gast, ich erzähle ohne Hast“

Die Schöne und das Biest, da kommen Erinnerungen auf. Wer wollte damals nicht die hübsche Belle sein?

Dies war eines der ersten Märchen, wo einem beigebracht wurde, dass die Liebe nicht vom Aussehen abhängt. Die Neuauflage ist meiner Meinung nach genau so schön wie damals der Zeichentrick. Disney hat sich auch dieses Mal so richtig ins Zeug gelegt.

Die Umsetzung gelang ihnen sehr gut. Die Schauspieler waren gut gewählt, die Kostüme, vor allem Belles Kleider, ein Traum. Die Lieder sind dieselben wie damals. Nur ein paar Kleinigkeiten wurden geändert. Was aber nicht weiter stört, denn man kann immer noch mitsingen. Ich könnte ewig weiter schwärmen.

Ich bin bekennender Disneyfan und das auch noch mit knapp 24 Jahren. Aber was soll ich sagen, Disney hat meine Kindheit geprägt. Aus diesem Grund wird es künftig auch ein paar Beiträge über die Anfänge der Disney Märchen von mir geben.

Die Handlung ist die gleiche wie im Zeichentrick. Und sie rührt auch heut noch zu Tränen. Ich bin sogar der Meinung, das sieht man sich den Film an, wenn man schon älter ist, berührt er einen noch mehr. Da man sich in manche Situationen etwas besser einfühlen kann und natürlich wünschen wir uns doch alle eine Beziehung wie diese. Wer träumt nicht von seinem persönlichen Prinzen.

Die Kostüme sind wunderbar gelungen. Sie sind der Zeit, in der der Film spielt, entsprechend und somit sehr authentisch. Wie vorhin schon erwähnt sind Belles Kleider ein Traum. Sowohl das Kleid, welches sie im Dorf zu Beginn trägt als auch die Kleider, die sie im Schloss des Prinzen bekommt.

 

Mein Favorit ist und bleibt das schöne gelbe Ballkleid, welches sie beim Tanz mit dem Biest trägt. Dieses Kleid sieht einfach traumhaft aus. Es ist sogar in der Realverfilmung noch schöner als damals im Zeichentrick. Aber wen wundert es, immerhin weiß man jetzt, wie es aussieht, und muss es sich nicht mehr einfach nur vorstellen.

Die Animationen in dem Film sind sehr gelungen. Von Unruh und die Anderen bewegen sich so gekonnt, dass man fast denken, kann jeder dieser Gegenstände bewegt sich auch bei einem Zuhause bzw. man fragt sich warum habe ich diese noch nie dabei ertappt, wie sie sich bewegen?

Die Schauspieler machten eine sehr gute Arbeit.

Der erste Gedanke als Belle ihren ersten Auftritt mit dem Biest hatte, war: Warum verwandelst du das Biest nicht einfach wieder zurück in den Prinzen? Du bist doch Hermine Granger

Tja Emma Watson hat, meiner Meinung nach, mit diesem Film wieder bewiesen, dass sie nicht nur Hermine ist, sondern auch in die Rolle der hübschen, sympathischen Belle schlüpfen kann. Sie wurde meinen Erwartungen überaus gerecht.

 

Auch Gaston (Luke Evans) und LeFou (Josh Gad) waren sehr überzeugend. Die Szene wo LeFou und Gaston miteinander Tanzen hat ja weltweit für Aufregung gesorgt, da man dass als zu Homosexuell betrachtet. Mal ernsthaft jedes Mädchen kennt die Bromance, die zwischen besten Freunden besteht. Diese Bromance zwischen Freunden ist im echten Leben manchmal sogar schlimmer und lässt unsereins die Stirn Runzeln wegen dem Verhalten welches diese Freunde an den Tag legen. Und doch zeigt es uns Mädels, dass selbst ein Kerl der aussieht, wie Dwayne Johnson und einen EQ (Emotionsquotient) eines Steins hat, dass jeder Mann auch eine emotionale Seite besitzt. Er kann sie nur nicht bei jedem zeigen.

Lest euch auch die Hauptreview von meinem Kollegen Felix Neumaier durch. Er behandelt die Handlung und andere Sachen viel genauer als ich hier.

In diesem Sinne, viel Spaß, wenn es heißt:

“Tale as old as time, song as old as rhyme, beauty and the beast”