Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham | Review

Titel: Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Dexter Soy
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 184
Erschienen: 6. November 2018

Red Hood und seine Outlaws gehen in die vierte Runde aber die dunkle Trinity steckt in großen Schwierigkeiten!

Kernfakten zum Comic

Titel: Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham

Autor: Scott Lobdell

Zeichner: Dexter Soy

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 184

Erschienen: 6. November 2018

Die bisherigen Red Hood and the Outlaws Rezensionen:


Was bisher geschah …

Jason Todd aka Red Hood ist von Toten zurückgekehrt. Artemis ist eine gefallene Amazone. Bizarro ist ein Klon von Superman. Dieses ungleiche Trio bildet die Outlaws, die dunkle Trinity und sorgt für ihre eigene Form von Gerechtigkeit. Nach Kämpfen gegen Black Mask, Solomon Grundy und co., einer Konfrontation mit den Batmen sowie einer Mission mit dem Suicide Squad ist das Team in Gotham stationiert um das Verbrechen auszulöschen. Doch es stimmt etwas mit Bizarro nicht …

Handlung: Das Ende der Trinity?!

Bizarro wandelt auf dem schmalen Grad zwischen Wahnsinn und Brutalität und kämpft mit seiner Sucht nach künstlichem Kryptoniet, dass ihm seinen hohen Intellekt verleiht. Sein schwankendes Verhalten fällt auch seinen Teamkameraden auf. Während Artemis darum bemüht ist Bizarro zu helfen und sogar eine Allianz mit Lex Luthor schließt, kehrt Red Hood nach Gotham City zurück, schließt Frieden mit seinem Vater und sucht den Kampf mit dem Pinguin.

Als Jason schließlich die Regel von Batman bricht macht sich der dunkle Ritter auf den Weg um seinen ehemaligen Schützling zu Fall zu bringen. In Gotham City verletzt niemand die Regeln von Batman. Ein emotionaler Abschied steht an …

Meine Meinung zum Comic

Der vierte Band um Red Hood und seine Outlaws teilt sich in drei Handlungsstränge, die sich immer wieder überschneiden und die bereits in den vorigen Bänden etablierten Probleme sowie Konflikte fortführt. Besonders die beinah zwingend stattfindende Konfrontation zwischen Batman und Red Hood bildet ein spannendes Finale der aktuellen Red Hood Serie.

Neben der Handlung punktet der Band mit der Nutzung unterschiedlicher Zeichenstile, die für Abwechslung sorgen und das Geschehen in unterschiedlicher Ernsthaftigkeit präsentiert.

Fazit

Zusammengefasst bildet Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham einen vorläufig spannenden Abschluss der dunklen Trinity und lässt die in den vorigen Bänden begonnen Handlungsfäden sinnvoll zusammenlaufen. Der Band vertieft nochmal die Beziehungen zwischen den Figuren und macht deutlich wie sehr die drei Outlaws aneinander hängen. Dies merkt man besonders im Finale des Bandes als die Trinity zerbricht …

Ich vergebe für Red Hood and the Outlaws Vol. 4 die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Red Hood and the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn (DC Rebirth) | Review

Name: Red Hood & the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn (Rebirth)
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 24. April 2018

Die dunkle Trinity geht in die dritte Runde und während sich Band 1 mit Red Hood beschäftigte und Band 2 die Amazone Artemis im Fokus hatte setzt Band 3 auf den gescheiterten Superman-Klon Bizarro.

Kernfakten zum Comic

Titel: Red Hood & the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn (Rebirth)
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Dexter Soy, Tyler Kirkham, Joe Bennett, Sean Parsons, Sergio Sandoval, Juan Albarran
Koloristen: Veronica Gandini, Michael Atiyeh, Arif Prianto & Blond
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 208
Erschienen: 24. April 2018
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Was bisher geschah…

Mit seinem neuen Status als Schurke plant Red Hood aka Jason Todd die Unterwelt von Gotham City von innen heraus zu zerschlagen. Sein Hauptziel ist Blackmask, die alte Nemesis von Red Hood. Unterstützung erhält er von der Amazon Artemis, die den Bogen des Ra sucht, sowie vom Supermanklon Bizarro. Nachdem Sieg über Black Mask wurde die Suche nach dem Bogen des Ra relevant, wobei Bizarro eine schwere Wunde erlitt und kurz vor dem Tod steht.

Band 3 leutet mit einem Kampf gegen den Untoten Solomon Grundy ein, den die Outlaws zwar für sich entscheiden können aber mit dem Leben von Bizarro dafür bezahlen. Dank der „Hilfe“ von Ex-Superschurke und Freizeitsuperman Lex Luthor kehrt Bizarro, nun mit Intelligenz jenseits der Menschlichkeit ausgestattet, ins Leben zurück und hilft Jason mehr denn je beim Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Gotham City. Dies führt natürlich zu Konflikten mit den Batmen unter der Führung von Batwoman. Nach einem kurzen Kampf werden die Outlaws nach Belle Reve gebracht, wo Amanda Waller bereits auf sie wartet. Dank Bizarro können die Outlaws „vorläufig“ ihre Freiheit behalten, werden allerdings zusammen mit dem Suicide Squad auf eine geschickt um eine Basis der Organisation N.O.W.H.E.R.E. abzuschalten, bevor sie explodiert.


Neben diesen Abenteuern geht der Band, wie auch die Vorgänger, auf ein Mitglied der Outlaws ein. In diesem Fall steht Bizarro im Fokus, der auf den ersten Blick ein Monster ist aber sich auf den zweiten Blick als Wesen entpuppt, der ein Held sein will. Sein plötzlicher Intelligenzschub verleiht dem Charakter einen angenehmen Kontrast zu seiner eher kindlichen Persönlichkeit der vorigen Bände. Mit der Intelligenz scheinen sich aber auch erste Anzeichen des Wahnsinns bemerkbar zu machen.

Was die Inszenierung angeht, hat sich die Reihe erneut gesteigert und kommt mit einigen sehr starken Bildern des Weges. So gehören die fliegende Basis der Outlaws, die Vorstellung der Batmen oder ein gekreuzigter Harvest klar zu den Highlights dieses Comics. Mal wird auf einen etwas detailreicheren Stil gesetzt, dann wird es äußerst niedlich und dann bekommt der Comic eine gewisse Ästhetik, wenn sich Harley Quinn am Tod ergötzt. Dazu kommt eine prise Humor, der auf bissige oder schnippische Antworten setzt.


Ich bin ehrlich gesagt überrascht wie sehr die zweite Red Hood and the Outlaws Serie das Erstlingswerk (die New 52 Serie) in puncto Stil, Handlung und Charaktere übertrumpft. Der Fokus auf Bizarro ist sehr interessant, da die Figur neu definiert wird und die Weichen für einen etwas anderen Superman gelegt wird. Dazu kommt eine gewisse Abwechslung in diesem Fokus, die Einbindung des Suicide Squad sowie der Batmen, was Red Hood and the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn die Wertung lesenswert einbringt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Red Hood and the Outlaws Vol. 2: Who is Artemis? | Review

Name: Red Hood and the Outlaws Vol. 2: Who is Artemis?
Verlage: DC Comics
Release: 10. Oktober 2017

Herzlich willkommen zur letzten Comic Review 2017 und zum vorletzten Beitrag dieses Jahres.

Link zur Review des ersten Bands:

Red Hood and the Outlaws Vol. 1: Dark Trinity | Review

Autor: Scott Lobdell
Artists: Dexter Soy, Mirko Colak, Tom Derenick & Kenneth Rocafort


Im vorigen Band wurden die neuen Outlaws bestehend aus Red Hood, Artemis & Bizarro gegründet. Außerdem hat das Team bereits ihren ersten Feind, den Verbrecherboss Black Mask, besiegt. Dennoch wissen wir, bis auf Red Hood, kaum etwas über unsere Anti-Helden. Dieser Missstand soll nun behoben werden.

Die Handlung setzt mit Red Hood & Bizarro an, welcher der beste Bizarro werden möchte. Im Vergleich zu seinen Vorgängern hat er diese Welt und seine Freunde lieben gelernt. Diese Szene hat mich gerührt, da Bizarro mehr als nur ein Monster & Superman-Klon ist. Nach diesem kurzen Ausflug in die Gefühlswelt des „dunklen“ Superman fängt die eigentliche Geschichte an, welche sich um die Amazone Artemis und ihre Suche nach dem Bogen des Ra, eine mächtige Waffe mit unfassbarer Zerstörungskraft, dreht. Dieser Strang wurde bereits im ersten Band etabliert, als Superschurke Black Mask im Besitz des Bogen von Ra vermutet wird. Die Geschichte um Artemis, ihre Vergangenheit und den Bogen des Ra ist hervorragend geschrieben, spannend und zeigt drei Anti-Helden mit Herz.


Wie bereits im letzten Band ist auch in Who is Artemis der Zeichenstil hervorragend. Das Thema der dunklen Trinity wird weiterhin konsequent umgesetzt und was mich besonders freut, ist der Verzicht auf Sex beziehungsweise Sexualität, da Artemis somit bedeutend mehr Persönlichkeit bekommt, als Starfire aus der Vorgängerserie. Durch die Schattierungen & Konturen wirken die Figuren hart, aber durch den Fokus auf den Gesichtern, der Charakteren, bekommen sie Leben sowie Gefühle.


Alles in allem setzt Red Hood and the Outlaws Vol. 2 die, im ersten Band etablierte, Handlung fort, baute diese aus und entwickelt die Figuren konsequent weiter. Besonders Artemis wird gehörig weiterentwickelt, aber auch Bizarro bekommt etwas Screentime. Ich halte Red Hood and the Outlaws Vol. 2: Who is Artemis für einen lesenswerten Comic. Wer Anti-Helden mag, kommt hier auf seine oder ihre kosten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Links zu Amazon:

 

 

Red Hood and the Outlaws Vol. 1: Dark Trinity | Review

Eine meiner liebsten DC Comicreihen aus dem New 52 Universum ist Red Hood & the Outlaws. Zum einen mag ich Red Hood (Jason Todd/Robin 2), eine düstere Version von Batman und zum anderen das raue Team bestehend aus Red Hood, Arsenal & Starfire.
Im Zuge des Rebirth Events wurde ein neues Team bestehend aus Red Hood, Bizarro & Artemis ins Leben gerufen. Kein Batman, kein Superman & keine Wonder Woman, sondern DC’s dunkle Trinity.
Das kreative Team besteht aus Autor Scott Lobdell (Red Hood an the Outlaws New 52, Generation X) sowie den Illustratoren Dexter Soy & Veronica Gandini.


Die Geschichte startet mit Jason Todd aka Red Hood und einem Attentat auf den Bürgermeister von Gotham. Nach einem kurzen Kampf mit Batman, den der Anti-Held mit der roten Maske gewinnt, ist Red Hood eine gefragte Größe in Gothams Unterwelt. Er wird schließlich von Verbrecherboss Black Mask angeworben, um für ihn zu arbeiten. Red Hood stimmt zu, wer jedoch die Figur des Red Hood kennt weiß, dass hier etwas nicht stimmt.
Bei einem Auftrag trifft er die Amazone Artemis (Wonder Woman nur mit ägyptischen Göttern) und er findet den Superman Klon Bizarro. Es ist klar, dass diese drei Anti-Helden ein Team werden und wie beginnt eine gute Zusammenarbeit? Richtig, man will sich zuerst gegenseitig umbringen.
Neben dem Hauptstrang um das ungleiche Trio und Black Mask, gibt es immer wieder Rückblenden in Red Hoods Zeit als Robin. Diese Sequenzen ergänzen die Geschichte sehr gut und verleihen unserem Anti-Helden mit dem roten Helm einiges an Tiefgang.
Den Zeichenstil empfinde ich als gelungen, besonders Black Masks neue SM Maske sieht echt cool aus. Ich würde sowas nicht tragen, wenn mein Kopf ein schwarzer Totenschädel wäre aber das Design gefällt mir. Ergänzt wird das Paket mit einem kantigen Stil, der die Figuren abgehärtet und rau darstellt.


Zusammengefasst legt Red Hood & the Outlaws Vol. 1 einen besseren Start hin als so ziemlich alles, was die New 52 Serie geboten hat. Natürlich ist eine halb nackte Starfire ganz reizvoll aber dieses Aushängeschild nutzt sich schnell ab. Es gibt bereits genügend Helden bei DC. Ich denke, es wird Zeit für einige Outlaws und wer eine dunkle Trinity will, bekommt sie hier serviert.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!
Wer sich diesen Comic nun zulegen möchte, kann folgenden Links folgen um die englische Ausgabe zu erwerben. In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Red Hood and the Outlaws Vol. 1: Dark Trinity (Rebirth)


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Batman Vol. 1

Batman DC Vol. 1