Der Ozean am Ende der Straße (Roman) | Review

Titel: Der Ozean am Ende der Straße
Originaltitel: The Ocean at the end of the lane
Autor: Neil Gaiman
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 320

Mit der Ozean am Ende der Straße bin ich mal wieder in die faszinierende Welt von Neil Gaiman eingetaucht, der immer ein Garant für hohe Qualität ist!


Kernfakten vom Ende der Straße

Titel: Der Ozean am Ende der Straße
Originaltitel: The Ocean at the end of the lane
Autor: Neil Gaiman
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 320


Es ist schwer die Handlung von der Ozean am Ende der Straße zu beschreiben ohne massiv zu spoilern. Die Geschichte startet mit dem namentlich nicht genannten Protagonisten, der wegen einer Beerdigung in seinen Heimatort zurückkehrt. Nach einer ziellosen Autofahrt gelangt er an einen Ententeich. Der Teich den seine Jugendfreundin Lettie als Ozean bezeichnete und dann kommen alle Erinnerungen hoch als der Protagonist sieben Jahre alt war …

Neil Gaiman schafft es in der Ozean am Ende der Straße so gekonnt die kindliche Sicht auf die Welt eines siebenjährigen mit Kindheitsängsten und völlig natürlich wirkenden Fantasy-Elementen zu verbinden wie ich es selten erlebt habe. Die Vermischung all dieser Elemente ist absolut harmonisch und alles greift so selbstverständlich ineinander, dass es auch der Leser akzeptiert, wenn Dinge geschehen, die man nur schwer oder kaum erklären kann.

Neben einem hervorragenden Schreibstil glänzt der Ozean am Ende der Straße auch durch ein angenehm flottes Tempo, in dem sich die Geschichte angenehm schnell aufbaut und leichte Spannungsspitzen integriert, die schließlich zu einem ebenso schönen wie düsteren Finale führt. Dabei verzichtet Gaiman auch gekonnt auf zu viele Details und überlässt es dem Leser der Fantasie freien Lauf zu lassen und Bilder im Kopf zu erzeugen.

Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass der Ozean am Ende der Straße eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Kindheit(sängste), Magie und das Thema Familie ist, die eine ganz eigene Atmosphäre entwickelt und dabei eine Sogwirkung zeigt, welche bis zum Ende anhält. Neil Gaiman schafft es gekonnt den Leser in eine Welt einzuführen und dabei eine emotionale Bindung zum namenlosen Hauptcharakter zu erschaffen.

Ich kann der Ozean am Ende der Straße sehr empfehlen, da dieses Buch eine gewisse Zeitlosigkeit bietet und für LeserInnen (fast) aller Altersgruppen geeignet ist. Das bringt der Ozean am Ende der Straße ein wohliges lesenswert+ ein!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Yakuza goes Hausmann 02 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 3+

Der Weg des Hausmanns ist der Weg des Yakuza und Tatsu erlebt erneut viele Abenteuer in seinem Leben als Vollzeit-Hausmann!


Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Was bisher geschah …

Einstmals kannte man Tatsu als „Immortal Tatsu“ in der japanischen Unterwelt. Doch diese düstere Ära ist vorbei und Tatsu ist nur ein Hausmann in Vollzeit. Zusammen mit seinem „Schüler“ und ehemaligen Gefährten Masa erlebt er allerhand unterhaltsame Abenteuer!


Yakuza goes Hausmann 01 Review


Erneut erlebt Tatsu verschiedene Abenteuer des Alltags. Sei es nun der Kauf eines neuen Autos, ein Besuch im Fitnesscenter, ein Kochduell mit einem Ex-Yakuza, oder ein Volleyball Spiel. Tatsu‘s Alltag wird nie langweilig und natürlich muss Masa auch noch einiges lernen, damit aus ihm ein Hausmann wird!

Im Endeffekt könnte ich die Rezension an dieser Stelle beenden, da Yakuza goes Hausmann Band 2 alle Stärken des erstens Bands übernimmt und besonders den Humor noch weiter nach oben schraubt. Dabei wird auf die Mischung aus Situationskomik, Alltagssituationen gepaart mit Tatsu‘s Yakuza Zeit und teils irrwitzige Dialoge gesetzt.

Optisch weiß der Band erneut zu gefallen und setzt wieder auf die starken Akzente des ersten Bands, um in erster Linie den Humor des Manga zu unterstreichen, aber auch um die großartigen Emotionen der Figuren darzustellen.

Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann 02 eine großartige Fortsetzung, die erzählerisch wie optisch alle Stärken des Erstlings übernimmt und erneut vom ersten bis zum letzten Panel zu unterhalten weiß. Daher hat sich Yakuza goes Hausmann 02 die Wertung lesenswert+ verdient!

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Der Nachtwandler | Review

Titel: Der Nachtwandler
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 320
Verlag: Weltbild

Nach das Paket ist der Nachtwandler mein zweiter Fitzek Roman und wow auch dieser Thriller hatte es wirklich in sich!


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Das Paket

Nerve

Metro 2033

Der seltsame Fall des Benjamin Button


In seiner Jugend litt Leon Nader an massiven Schlafstörungen, bei denen er sogar gewalttätig wurde und in psychiatrische Behandlung kam. Nach vielen Jahren, inzwischen ist Leon erwachsen, gilt er als geheilt und lebt in einer Ehe mit Natalie. Eines Tages verschwindet seine Frau spurlos und Leon befürchtet, dass seine Krankheit wieder ausgebrochen ist. Im Schlaf befestigt er sich eine bewegungsaktive Stirnkamera, um sein Verhalten zu überprüfen. Doch was er auf den Aufnahmen entdeckt treibt ihn nicht nur an seine geistigen Grenzen, sondern auch an den Rand des Wahnsinns. Im Schlaf stößt sein nächtliches Ich eine Tür in die Finsternis auf …


Der Nachtwandler gehört zu den Romanen die, von Anfang an, Spannung aufbauen und diese bis zum Finale halten können, aber immer kleinere Spitzen zulassen, damit der Leser sich auf den nächsten Höhepunkt einstellen kann.

Eine weitere Stärke des Romans ist der Umstand bis zum Ende offen zu lassen was es nun mit Leon auf sich und der finale Twist kommt ebenso überraschend, wie er schockierend ist. Generell weiß der Nachtwandler den Leser ein ums andere mal zu überraschen, zu schockieren und so manchen roten Hering vor die Füße zu werfen.

Das Tempo des Thrillers ist ebenfalls hoch, nimmt sich aber viel Zeit für seine Figuren und deren Ausarbeitung, um besonders bei Leon maximalen Tiefgang zu erreichen.


Zusammengefasst ist der Nachtwandler ein ebenso intensiver wie spannender Thriller, der bis zum Ende zu unterhalten weiß und neben seinen Stärken durch einen gewissen Realismus glänzt. Wer auf intensive Thriller mit Twists steht, wird mit diesem Werk sehr viel Freude haben aber auch Freunde von Werken die psychologische Probleme behandeln werden hier auf ihre Kosten kommen.

Ich vergebe für der Nachtwandler die Wertung lesenswert!

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Lucifer Band 2 | Review

Titel: Lucifer BD 02
Autor: Dan Watters
Zeichner: Max Fiumara and Sebastian Fiumara
Seiten: 148
Verlag: DC/Panini

Lucifer geht in die zweite Runde und dieser Band war ein höllischer Spaß (freut euch auf die kommende Doom Mania, da hört ihr das öfter!)!


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Was bisher geschah …

Seit seiner Rebellion gegen den Himmel und seinem Abgang aus der Hölle war das Leben von Lucifer nicht gerade leicht. Inzwischen ist, er alt und gebrochen, an einem mysteriösen Ort gefangen, von dem es kein entkommen zu geben scheint. Doch Verschwörer in der Welt der Lebenden trachten nach seinem Leben, was zu einem neuen Kapitel im Leben des gefallenen Erzengel führt …


Lucifer Band 1 Review


Die Hexe Sycorax, Lucifers verflossene, ist wieder unter den Lebenden, aber das bringt dem Lichtbringer zahlreiche Probleme ein. Gott ist nicht gewillt die Rückkehr von Sycorax ohne weiteres hinzunehmen. Während der Erzengel Raguel die Rache des Herrn androht, sucht Lucifer in den Unterwelten der verschiedenen Götterwelten nach einer passenden Heimat für seine Exgeliebte. Sycorax ruft zum Hexensabatt auf und Lucifers Sohn Caliban begibt sich auf eine Suche nach sich selbst …


Was mir bereits an Spirits an Vengeance so gut gefallen hat, wird in Lucifer Band 2 in abgewandelter Form auf die Spitze getrieben.

Die verschiedenen Handlungsstränge, sei es nun Lucifers Odyssee, Raguels Dialoge mit Caliban oder die Versammlung der Hexen, sind einzeln bereits sehr gelungen und ergeben gesamt ein stimmiges Gesamtbild, welches durch viele starke Bilder glänzt und verschiedenste Götterwelten präsentiert. Vom Christentum über den Hinduismus bis hin zu den Welten der antiken Götter. Dank des Zeichenstils wirkt jede einzigartig, düster und faszinierend.

Optisch war die Silberstadt der Engel mein absolutes Highlight, aber auch die Hölle hatte ihre Reize (wow das klingt falsch) wobei nicht nur die Orte, sondern auch die Figuren durch die Optik wie aus einem klassischen Kunstwerk und weniger wie aus einem Comic wirken.


Alles in allem gefällt Lucifer Band 2 nicht nur durch die durchgehend unterhaltsame Geschichte, sondern auch durch die schicke optische Präsentation, die sich durch viele starke Bilder und einen angenehm düsteren Ton auszeichnet. Für Fans von Dark Fantasy Comics ist dieser Band wirklich ein Fest und die oben genannten Stärken bringen Lucifer Band 2 die Wertung lesenswert ein!

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Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham | Review

Titel: Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Pete Woods, Adam Pollina, Stephen Segovia
Verlag: DC
Seiten: 144

Der beste DC (Anti) Held ist zurück, um seinen Kampf gegen das organisierte Verbrechen fortzusetzen, als Prinz von Gotham City!


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Was bisher geschah …

Einst war Jason Todd Robin und dafür bezahlte er mit dem Leben. Doch das war nicht das Ende. Jason wurde zurückgebracht und sagte als Red Hood dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Er fand Freunde (Starfire & Arsenal), mit denen er als die Outlaws gegen das Böse kämpfte. Als diese Ära und auch die Zusammenarbeit mit Arsenal endete, verbündete sich Jason mit Artemis und Bizarro zur dunklen Trinity. Das Team wurde während eines Unfalls zerschlagen und Jason befand sich weit weg von Gotham im Kampf gegen die Organisation Underlife. Zusammen mit Batwing kehrt Jason nach Gotham City zurück …

Red Hood and die Outlaws Band 1 bis 4: 1 2 3 4

Red Hood: Outlaw Band 1


Jason Todd ist zurück in Gotham City und er ist big im Bussines unterwegs. Als neuer Besitzer der Iceberg Lounge herrscht der Outlaw über das Imperium des Pinguins und setzt dabei seinen Kampf gegen das organisierte Verbrechen fort. Er bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Vigilant und Superschurke und warum hält er den Pinguin gefangen? Der Prinz von Gotham beschreitet ein neues Kapitel auf seinem steinigen Weg …

Zur gleichen Zeit kämpfen Artemis und Bizarro in einer fremden Realität für das Leben der letzten Metawesen …


Wie bereits in den vorigen Bänden glänzt auch Red Hood: Outlaw Vol. 2 durch ein hohes Tempo und eine stetig steigende Spannungskurve, die einerseits durch die Figuren und andererseits den Handlungsbogen glänzt. Beides ergibt eine harmonische Kombination, die es äußerst angenehm macht, Red Hood durch die 5 Ausgaben des Bands zu verfolgen.

Abseits der Handlung um den Prinz von Gotham ist der sekundäre Strang über Artemis & Bizarro sehr interessant. Als Fan von Dystopien ist es ein wahres Fest, den Kampf der beiden in einer postapokalyptischen Realität zu verfolgen und die Wege der dunklen Trinity werden sich erneut kreuzen …

Optisch sieht der Comic erneut hervorragend aus und der Stil des kreativen Teams um Pete Woods harmoniert perfekt mit der Crime-Vigilanten Story. Durch den Einsatz harter Linien wirken die Figuren markant, aber auch gleichzeitig menschlich, da besonders Gesichter und Emotionen sehr detailliert dargestellt werden!


Zusammengefasst Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham ein weiteres grandioses Kapitel im Leben des Outlaws Red Hood, das in allen Punkten zu gefallen weiß und erneut beweist, wie hochwertig das kreative Team um Scott Lobdell ist!

Für Fans von Red Hood ist auch dieser Band ein wahres Fest, aber jeder DC Fan kann diesen Band bedenkenlos lesen. Ich vergebe für Red Hood: Outlaw Vol. 2: Prince of Gotham die Wertung absolut lesenswert!

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Das Paket | Review

Titel: Das Paket
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seiten: 368

Den Namen Fitzek höre ich seit geraumer Zeit im Zusammenhang mit Empfehlungen und dank des lieben Buchchaos habe ich mir zwei Romane von ihm angeschafft. Ich muss sagen, dass mir Das Paket außergewöhnlich gut gefallen hat und warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


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Nerve

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Menschenjagd

Meg

Hallo Papa, im Sommer kein Jahr


Seit ihrer Vergewaltigung geht Emma Stein nicht mehr aus dem Haus und ist ein psychisches Wrack. Sie leidet unter Panikattacken, Wahnvorstellungen, Angstanfällen und zunehmender Paranoia. Auch die Beziehung zu ihrem Mann leidet darunter. Eines Tages übernimmt sie ein Paket für ihren Nachbar. Der Name auf dem Paket ist ihr jedoch völlig unbekannt und mit dieser Tat beginnt eine Spirale aus Angst, Wahnsinn und Gewalt …


Das Paket ist ein intensiver und spannender Psychothriller, dessen Handlung auf zwei Ebenen erzählt wird und von den zahlreichen Twists lebt, die mal mehr, mal weniger relevant für den Plot sind, sich aber trotzdem in die Handlung einfügen.

Fitzek schafft es mit seinem Stil, eine beklemmend, surreale Atmosphäre zu erschaffen, in der man nicht weiß, was Wahnsinn und was die Wahrheit ist. Dabei leidet man auch mit Protagonistin Emma mit, wenn sie ihr Märtyrium aus Angst, Paranoia & PTS durchlebt, aber auch öfters über sich hinaus wächst.

Zum Ende hin wirkt das Paket an manchen Stellen etwas wirr und überladen, jedoch verschafft die finale Auflösung des Dramas Klarheit und kommt ebenso überraschend, wie clever des Weges. Um vom Täter abzulenken, wirft Fitzek gleich fünf Verdächtige in den Raum, von denen jeder passen könnte, aber das Ende ist dann doch angenehm überraschend.


Zusammengefasst ist das Paket ein solider Thriller und ein toller Einstieg in Fitzeks Werk. Dank eines flüssigen Schreibstils, der kontinuierlich Spannung aufbaut und diese entlädt, um eine neue Spitze aufzubauen, wird der Leser zügig durch eine Handlung geführt, die nicht gehetzt wirkt, sondern das Grauen langsam, aber stetig aufbaut.

Ich vergebe für das Paket die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

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Resident Evil Band 3: Stadt der Verdammnis | Review

Titel: Resident Evil – Stadt der Verdammnis
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Das Ende ist für Racoon City angebrochen und Leon, Claire, Ada, sowie Sherry müssen der Hölle entkommen …

Damit Herzlich Willkomen zu Stadt der Verdammnis, der Adaption von Resident Evil 2!


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Der alte Mann und das Meer

Weltenzerstörer

Nerve

Sieben Minuten nach Mitternacht

Meg


Recap der ersten beiden Bände

Die friedliche Kleinstadt Racoon City wird von einer grausamen Mordserie heimgesucht. Alle Opfer wurden teilweise gefressen. Die Sondereinheit S.T.A.R.S. wird mit dem Fall betreut und erleidet beim vermeintlichen Aufspüren der Killer herbe Verluste, als sich die Täter nicht als Menschen, sondern durch einen Unfall erschaffene Monster des Umbrella Konzerns entpuppen. Nach dem Terror in Racoon Umland reist Rebecca, eine der Überlebenden, nach Maine, um mit weiteren S.T.A.R.S. Mitgliedern eine andere Umbrella Einrichtung zu untersuchen. Auch diese Mission mündet in einer Katastrophe, jedoch kann Schlimmeres verhindert werden und Umbrella vertuscht weiterhin jeden Vorfall …

Resident Evil Band 1

Resident Evil Band 2


Leon S. Kennedy ist auf dem Weg nach Racoon City, um seinen ersten Tag als Polizist anzutreten. Zur gleichen Zeit fährt Claire Redfield nach Racoon, da sie ihren Bruder Chris Redfield sucht. Beide treffen aufeinander und müssen schnell feststellen, dass Racoon City in die Hölle auf Erden verwandelt wurde. Der T-Virus ist ausgebrochen und hat fast die gesamte Einwohnerschaft von Racoon City in Zombies, oder Schlimmeres verwandelt. Zusammen mit Sherry Birkin und Ada Wong müssen Leon und Claire aus der Stadt der Verdammten entkommen …


Stadt der Verdammnis ist, gemessen an seinen beiden Vorgängern, der bisher umfangreichste Roman der Reihe und, ähnlich wie Resident Evil 2, besonders in puncto Handlung wesentlich tiefgreifender als seine Vorgänger. Das Zusammenspiel der Figuren Leon, Claire, Ada und Sherry funktioniert sehr gut und durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten, besonders bei der Leon-Ada Beziehung, kommen Thriller Elemente in die Handlung, die für eine spannende Dynamik sorgen, aber gleichzeitig als Kontrast zu den Horrorelementen dienen.

Die Dynamik wird durch den steten der Wechsel der Sichtweisen in den einzelnen Kapiteln noch weiter vertieft. Somit entsteht, wie in Band 1, der Eindruck von mehreren Personen, die sich simultan durch die Schauplätze bewegen, um sich den dortigen Herausforderungen zu stellen.

Ein weiterer Pluspunkt von Stadt der Verdammnis ist der flotte Schreibstil, mit dem die Autorin S. D. Perry durch die Handlung führt, dabei Haupt- wie Nebenfiguren ausbaut und weder auf Horror- noch Action- oder Thriller-Elemente vergisst.


Alles in allem ist Resident Evil – Stadt der Verdammnis ein spannender Horrorthriller, der sowohl durch die Handlung, als auch durch die Figuren, sowie den flotten Erzähl/Schreibstil gefällt. Die Action wechselt sich mit Horrorelementen und Abschnitten des Thrillers ab, was zu einer großartigen Dynamik führt, die den Roman sehr spannend macht. Auch für Resident Evil Fans wird wieder einiges geboten, da der Roman zwar das zweite Spiel adaptiert, aber auch als eigenständiges Werk funktioniert!

Somit vergebe ich für Resident Evil – Stadt der Verdammnis die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Resident Evil Band 2: Caliban Cove – Die Todeszone

Titel: Resident Evil – Calibin Cove die Todeszone
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Vergesst Racoon City, vergesst die Arklay Mountains, vergesst die Spencer Villa, denn heute geben wir uns nach Caliban Cove in Maine und erneut müssen die S.T.A.R.S. Mitglieder gegen die dunklen Machenschaften Umbrellas kämpfen. Damit herzlich willkommen zu Resident Evil Band 2: Caliban Cove – Die Todeszone Rezension, dem ersten Roman aus der Reihe, welcher nicht auf einem Spiel basiert!


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Recap Band 1

Die idyllische Kleinstadt Racoon City wird seit einiger Zeit von einer grausamen Mordserie heimgesucht. Alle Opfer wurden teilweise angefressen. S.T.A.R.S. Team Bravo macht sich auf den Weg in den Racoon Forest, um die dort vermuteten Killer-Kannibalen auszumachen, allerdings lässt eine Panne am Helikopter den Kontakt zum abbrechen. Das Alpha-Team unter Captain Albert Wesker macht sich auf den Weg in den Wald und tappt in einen Unfall des Umbrella Konzerns, sowie bemerkt deren Versuch, alle Spuren zu verwischen …

Nach dem Vorfall im Spencer-Anwesen in den Arklay Mountains, dem Tod eines Großteils des Bravo-Teams, sowie dem Verrat Albert Weskers, sind die überlebenden S.T.A.R.S. Mitglieder Jill Valentine, Chris Redfield, Barry Burton, Brad Vickers und Rebecca Chambers vom Dienst suspendiert worden.

Als sie erfahren, dass Umbrella die S.T.A.R.S. Organisation unterwandert hat, beschließen die Alphas, bis auf den geflüchteten Brad, vorerst unterzutauchen und den nächsten Schlag gegen Umbrella zu planen. Rebecca reist mit dem loyalen S.T.A.R.S. Mitglied David Trapp und seinem Team nach Caliban Cove in Main, um die dortige Umbrella Einrichtung zu infiltrieren, Beweise zu sammeln und das FBI auf Umbrella zu hetzen. Erneut begeben sich die S.T.A.R.S. in eine tödliche Gefahr …

Caliban Cove – Die Todeszone ist der erste Roman mit einer eigenständigen Geschichte aus der S.D. Perry Romanreihe und im Kern ist es Band 1 nur mit anderem Team, sowie einem anderen Setting. Mal abgesehen von Rebecca Chambers ist das neue Team allerdings sympathisch und besteht aus klar trennbaren Charakteren, die alle genug Persönlichkeit besitzen, um eine Existenz zu rechtfertigen.

Stilistisch schwankt Caliban Cove zwischen Thriller und Horrorroman und vermengt diese beiden Genres zu einem harmonischen Mix. Dazu kommt das niemals alternde Klischee vom verrückten Wissenschaftler, der die Zombies mithilfe einer Modifikation des T-Virus steuert. Interessant ist das Konzept der kontrollierbaren Zombies, welches in ähnlicher Form ab Resident Evil 4 auftritt. Generell verwendet der zweite Band viele gute eigene Ideen, um sich vom ersten Roman, aber auch von den Spielen generell abzuheben, während gewisse Verknüpfungen der Resident Evil Lore zugute kommen und der Roman sich gut integrieren lässt.

Dank des zügingen Schreibstils von S.D. Perry liest sich Caliban Cove sehr flüssig, wirkt aber an keiner Stelle gehetzt, sondern nimmt sich sehr viel Zeit für die Figuren, die Handlung und den Aufbau des Romans, was generell eine große Stärke der Romanreihe ist.

Zusammengefasst ist Resident Evil Band 2: Caliban Cove – Die Todeszone nicht nur eine gelungene Fortsetzung, sondern auch eine hervorragende eigeständige Geschichte, die sich harmonisch in die restliche Lore etabliert, ohne zu sehr auszureißen. Erzählerisch wie stilistisch weiß auch dieser Roman zu überzeugen, was die Wertung lesenswert mehr als verdient macht!

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Resident Evil Band 1: Die Umbrella Verschwörung | Review

Titel: Resident Evil – Die Umbrella Verschwörung
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Wow eine Buch Review auf dem Blog, dass es sowas noch gibt. Obwohl mein Konsum an Manga & Comics nicht weniger wird, habe ich einen kleinen Lesestapel erstellt, den ich gern abarbeiten will und das gelingt mir auch ganz gut. Da Resident Evil nie langweilig wird, habe ich beschlossen die Romanreihe von S.D. Perry wieder zu lesen, zumindest die ersten vier Bände, welche meiner Meinung nach die Besten sind.

Also fangen wir an mit der Umbrella Verschwörung!

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Die idyllische Kleinstadt Racoon City wird seit geraumer Zeit von einer grausigen Mordserie heimgesucht, deren Opfer teilweise gefressen wurden. Sowohl die Polizei, als auch die Sondereinheit S.T.A.R.S. arbeiten daran, die Killerkannibalen zu schnappen, welche ihr Lager scheinbar im nahegelegenen Racoon Forest haben. Als der Kontakt zum S.T.A.R.S. Bravo-Team während einer Erkundungsmission abbricht, rückt das Alpha-Team unter Captain Albert Wesker aus. Die Alphas werden im Racoon Forest von mutierten Hunden attackiert und treten die Flucht an, die in einer alten Villa endet. Für die S.T.A.R.S. Mitglieder beginnt ein Kampf ums überleben …

Ich muss die Autorin S.D. Perry für Ihr Geschick loben, so viel aus der Spielevorlage herauszuholen und daraus einen spannenden Roman zu schreiben. Die Umbrella Verschwörung erzählt in einer etwas gestraften Form die Handlung des ersten Spiels nach, fügt dabei aber sehr viel Charakterentwicklung ein und gibt jeder der Hauptfiguren (Jill, Chris, Rebecca, Barry & Wesker) genug Persönlichkeit, damit sie über den gesamten Roman hinweg interessant bleiben. Besonders Albert Wesker wird hervorragend dargestellt und gelungen als Bösewicht inszeniert, der jeden manipuliert um seine schrecklichen Ziele zu erreichen.

Ebenfalls schafft es die Autorin gekonnt, die Vorlage zu nutzen, um den Hauptfiguren allerhand Monster des Franchise entgegen zu werfen wie Zombies, Hunter, die Cerberus (Hunde) oder den legendären Tyrant aber auch andere Mutanten, genannt B.O.W.’s dürfen nicht fehlen.

Durch den häufigen Wechsel der Figuren entsteht in der Erzählung eine angenehme Dynamik, welche den Eindruck vermittelt, es bewegen sich mehrere Personen simultan durch das Haus und versuchen die Geheimnisse und Todesfallen des Anwesens zu lüften, sowie zu überleben.

S.D. Perry adaptiert aber nicht nur das Spiel als Roman, sondern fügt auch ein paar Neuerungen ein, neben der Charakterentwicklung. Da hätten wir die Figur des Mister Trent, der die S.T.A.R.S. aus dem Schatten heraus unterstützt, um gegen Umbrella vorzugehen, oder Jills Vergangenheit als Diebin.

Zusammengefasst ist Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung nicht nur eine gelungene Adaption des ersten Resident Evil Videospiels, sondern auch ein toller Einstieg in das Resident Evil Romanuniversum, das die Vorlage mit Respekt behandelt, das Maximum aus ihr herausholt und gleichzeitig sinnvolle Neuerungen einführt. Somit vergebe ich für Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

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Der seltsame Fall des Benjamin Button (Kurzgeschichte)| Review

Ich bin ein großer Fan von Kurzgeschichten. Das dürfte niemanden überraschend, da ich mich bereits mehr als einmal als H.P. Lovecraft Fan geoutet habe, der ja für seine Kurzgeschichten bekannt ist. Mit dem Autor F. Scott Fitzgerald verbinde ich ehrlich gesagt nur den Roman „Der große Gatsby“ aber auch seine Kurzgeschichte „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ steht schon länger auf meiner Leseliste und ich habe es nicht bereut dieses kleine Werk gelesen zu haben.

Als das Kind von Roger Button auf die Welt kommt, ist der Schock groß, denn anstatt eines Babys findet Roger einen alten Mann vor, der sich als sein vorstellt. Zuerst wenig angetan von seinem „Nachwuchs“ entwickelt Roger ein besseres Verhältnis zu seinem Sohn Benjamin der umgekehrt altert und das Leben vom Greis zum Baby erlebt. Ein langes Leben voller Abenteuer …

Es kommt selten vor, dass ich eine Kurzgeschichte mit über 60 Seiten in weniger als 30 Minuten beende, aber der seltsame Fall des Benjamin Button hat ein hervorragendes Tempo und glänzt mit einer Mischung aus Coming of Age, Drama und Humor, zeichnet dabei aber ein glaubhaftes Bild der damaligen Zeit, welches Bilder im Kopf erzeugt und den Leser in die 1860er bis 1910er Jahre eintauchen lässt. Die Erzählform durch einen externen, namentlich nicht genannten Erzähler trägt ebenfalls viel zum Tempo bei, da so viele Details etabliert werden können, aber die Geschichte trotzdem nicht langatmig wird.

Die Atmosphäre der Kurzgeschichte schwankt auch sehr stark, aber die grundlegend abstrakte Prämisse wird durch leichten Humor wieder aufgehoben, ist jedoch nicht Klamauk Haft, sondern ernst, wenn es sein muss und es macht grundlegend viel Spaß dem Leben von Benjamin Button zu folgen.

Zusammengefasst ist der seltsame Fall des Benjamin Button eine schöne Geschichte über das Erwachsenwerden, die viel Spaß macht zu lesen und eine interessante Prämisse bietet, die man zwar auch in anderen Geschichten haben kann, jedoch macht den großen Reiz das wunderbare Bild der vergangenen Epochen des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts aus. Wer eine kurze Geschichte für zwischendurch sucht, die zum Staunen, grübeln aber auch zum Schmunzeln einlädt wird hier gut unterhalten werden. Ich vergebe für der seltsame Fall des Benjamin Button die Wertung lesenswert!

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Der alte Mann und das Meer | Review

Der Name Ernest Hemingway begleitet mich schon viele Jahre meines Lebens und ich bin mehr als froh endlich eines seiner Werke gelesen zu haben. Passend zum Sommer eine Geschichte über den Fischfang auf hoher See und damit herzlich willkommen zu meinem Review zu „Der alte Mann und das Meer„!


Kernfakten zum Buch:

Name: Der alte Mann und das Meer

Autor: Ernest Hemingway

Verlag: Rororo

Seiten: 160


Der alte Fischer Santiago wird wahrlich vom Pech verfolgt. Seit 84 Tagen hat er nichts mehr gefangen. Am 85en Tag segelt er alleine in den Golf hinaus. Gegen Mittag beißt tatsächlich ein Fisch am, der scheinbar gigantisch ist. Da Santiago ihn nicht ins Boot hieven kann, wird das Boot vom Fisch, ein Marlin, immer weiter ins Meer hinausgezogen. Ein epischer und langer Kampf zwischen Mensch und Tier in der Einsamkeit des Ozeans beginnt …

Die Handlung der Novelle mag auf den ersten Blick nicht besonders umfangreich sein, aber die Art der Erzählung macht sie so besonders. Hemingway schafft es gekonnt autobiografische und philosophische Themen mit einer Abenteuergeschichte zu kombinieren, was eine ganz eigene Atmosphäre erschafft. In den zahlreichen Dialogen erfahren wir einiges über den Protagonisten Santiago und dessen einsamen Kampf mit dem gigantischen Marlin aber auch gegen andere Kreaturen der See. Weiters schafft es der Autor dank relativ simpler Beschreibungen intensive Bilder im Kopf zu erzeugen und dem Leser das Gefühl zu geben mit Santiago in Boot zu sitzen und den Marlin zu fangen.

Ich kann durchaus verstehen, warum gerade dieses Werk von Hemingway so populär ist, da simple Elemente zu einer mitreißenden Geschichte verschmolzen werden und einladen den alten Fischer in seinem Kampf zu begleiten. In Kombination mit einer überschaubaren Seitenanzahl ensteht so ein relativ hohes Tempo.


Alles in allem ist der alte Mann & das Meer eine hervorragende Novelle, die sich definitiv einen Platz in der literarischen Ruhmeshalle verdient hat. Die verwendeten Elemente und Themen laden zu reichhaltigen Analysen ein, sind aber simpel genug um einfach als unterhaltsame wie mitreißende Novelle zu fungieren. Wer noch nie ein Werk von Hemingway gelesen hat findet hier einen hervorragenden Einstieg ins Werk des Autors. Ich vergebe für der alte Mann & das Meer die Wertung lesenswert+ !

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Menschenjagd (Roman) | Review

Name: Menschenjagd
Autor: Richard Bachmann (Stephen King)
Verlag: Heyne
Seiten: 384

Ich bin ja ein großer Fan von Stephen King, kein Wunder schließlich das Werk dieses Autoren einen riesigen Teil des Blogs ein neben Themen wie Assassins Creed, Resident Evil, Dragon Ball oder Batman.

Heut geht es mir um Menschenjagd, den bisher dritten Bachman-Roman, den ich gelesen habe und wow das war eine tolle Erfahrung! 😍


Kernfakten zum Buch:

Name: Menschenjagd

Autor: Richard Bachmann (Stephen King)

Verlag: Heyne

Seiten: 384


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Wir schreiben das Jahr 2025. Die Regierung der USA und die öffentlichen Fernsehanstalten haben sich zu einer gigantischen Allianz zusammengefunden. Die Demokratie ist inzwischen nur mehr eine Farce und eine kleine Oberschicht herrscht über eine gigantische Unterschicht. Mithilfe makaberer Gameshows wie Tretmühle zum Zaster, bei der nur chronisch Herz-, Leber- und/oder Lungenkranke teilnehmen dürfen, wird die breite Masse ruhig aber auch dumm gehalten.

Benjamin Richards lebt mit seiner Frau und deren todkranken Tochter in Co-Op City, einer Slum ähnlichen Wohnsiedlung. Um seiner Familie ein besseres Leben zu bescheren, meldet sich Richards für eine der zahlreichen Gameshows an. Aufgrund seines wachen Geistes, seiner rebellischen Art und seiner körperlichen Verfassung wird er als Teilnehmer für Menschenjagd, der gefährlichsten aber auch lukrativsten Show, ausgewählt. Die Regeln sind sehr simpel. Ausgestattet mit etwas Geld muss Richards 30 Tage überleben. Gejagt von Jägern des „Networks“ und deren Unterstützern unter den Bürgern beginnt für Richards ein knallharter Überlebenskampf …


Die Prämisse von Menschenjagd ist an sich nicht neu, hat aber dieses gewisse etwas wie man es von King Büchern gewohnt ist. So ist der Hauptcharakter ein durchschnittlicher Typ, der aber durch seinen Einfallsreichtum sowie seiner zähen Natur ein harter Brocken für das Network ist. Der Roman nimmt sich viel Zeit für den Hauptcharakter und das World Building, allerdings bleiben dadurch manche Nebenfiguren etwas auf der Strecke aber keine Figur wirkt farblos. Jeder bekommt seine kleine Vorstellung, um dem Leser zumindest ein grobes Bild zu präsentieren.

Weiters baut sich die Spannung langsam aber stetig auf und die Schlinge zieht sich immer enger um Richards Hals bis schließlich alles in einem blutigen Finale eskaliert. Ein großes Lob muss ich an das Tempo aussprechen, da der Roman über viele aber sehr kurze Kapitel verfügt, entsteht schnell ein gewisses Tempo verstärkt durch den „Zähler“ der die Kapitel bis auf null runterzählt.


Alles in allem hat mir Menschenjagd sehr gut gefallen. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, glänzt durch ein hohes Tempo und einem spannenden Höhepunkt. Weiters trägt dieses Buch diesen Charakter mit sich, die für die Bachman-Bücher so prägend sind. Keine übernatürlichen Elemente aber dafür eine wunderbare Dystopie mit herrlich kaputten Figuren.

Somit hat sich Menschenjagd die Wertung lesenswert verdient!

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Meg (Roman) | Review

Name: MEG
Autor: Steve Alten
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 400

Wer mich privat kennt, weiß, dass ich das altehrwürdige aber auch dezent trashige Tierhorror-Genre sehr mag. Am allerliebsten mag ich dabei Geschichten, die sich mit Haien beschäftigen aber leider gibt es dort auch den meisten Müll. Ein paar Ausnahmen wären 47 Meters Down, The Shallows und der 2018 erschienene The Meg. Erst kürzlich habe ich den Roman Meg von Steve Alten und ich bin überwältigt aber lasst mich ins Details gehen!


Kernfakten zum Werk

Name: MEG

Autor: Steve Alten

Verlag: Heyne Verlag

Seiten: 400


In den tiefsten Tiefen des Mariannengrabens hat Carcharocles Megalodon, der größte Hai aller Zeiten, bis in die heutige Zeit überlebt. Sieben Jahre nach einem Tauchgang mit katastrophalen Folgen ist der ehemalige Navy-Taucher und nun Meerespaläontologe Jonas Taylor von der Existenz der monströsen Kreatur überzeugt, da er bei besagten Tauchgang die Kreatur gesehen hat und für den Tod von zwei Wissenschaftlern verantwortlich ist.

Als Jonas von seinem alten Freund Masao für eine Mission in den Graben rekrutiert wird überschlagen sich die Dinge und das Megalodon kommt durch eine Verkettung unglücklicher in die oberen Schichten des Meeres. Eine tödliche Jagd beginnt, denn die perfekte Killermaschine macht Jagd auf Mensch und Tier, während eine Diskussion entbrennt, ob der prähistorische Hai getötet oder gefangen werden soll …

MEG erzählt die Geschichte aus der Perspektive diverser Figuren und schwenkt immer wieder zur Perspektive des Hais, der als perfekter Jäger den Pazifik unsicher macht und alles jagt, was nicht bei drei aus dem Wasser ist. Dabei nimmt Geschichte schnell an Tempo auf, wirkt aber an keiner Stelle gehetzt, sondern nimmt sich die benötigte Zeit um sowohl die Figuren, von denen es einen ganzen Haufen gibt, zu entwickeln als auch die Gefahr durch den Megalodon. Obwohl ich nicht weiß wie akkurat die Beschreibungen des Hais sind, wird ein klares Bild vom Meg gezeichnet, das dieses Tier als perfekten Jäger der Meere darstellt, welcher sich gekonnt gegen Rivalen durchsetzt.

Dank mehrerer Konfrontationen mit dem Megalodon gibt es in angenehmen Abständen gelungene Höhepunkte in der Handlung, die den langsameren Prolog und Anfang gelungen ablösen. Ab dem Auftauchen des Hais in den oberen Meeresschichten beginnt das wahre Tempo der Geschichte und die unterschiedlichen Stränge der Figuren werden parallel miteinander verknüpft.

Alles in allem ist MEG ein spannender und unterhaltsamer Thriller, der dank vieler interessanter Figuren sowie einer interessanten Thematik kaum Langeweile aufkommen lässt. Fans von Thrillern mit hohen Bodycounts können ebenso einen Blick riskieren wie Fans von prähistorischen Haien oder simpel Geschichten mit großen Monstern. Sobald einen der Roman in seinen Bann gezogen kann man nicht mehr aufhören, bis man das nervenaufreibende Finale erreicht hat.

Ich vergebe für MEG die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hallo Papa, … Im Sommer, kein Jahr| Review [Kooperation]

Werke mit biografischen Einschlag sind eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre, aber es gibt immer wieder Ausnahmen. Vielen Dank an den lieben Jacob Welik, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und tut mir leid, dass es länger gedauert hat als angenommen!

Anmerkung: Um Spoiler zu vermeiden, verwende ich bei der Inhaltsangabe den Klappentext des Buches!


Kernfakten zum Werk

Name: Hallo Papa, … Im Sommer kein Jahr

Autor: Jacob Welik

Verlag: BoD – Books on Demand

Seiten: 104


Handlung:

Ein alter Mann sitzt im Rollstuhl. Auf seinen Beinen ruht ein Schuhkarton mit Erinnerungen an ein altes Leben. Ich bin ein Teil davon. 

Das ist meine Geschichte.

Meine Meinung zum Buch

Hallo Papa, … Im Sommer kein Jahr war eine äußerst interessante Erfahrung. In 12 Kapiteln werden die Geschichten der beiden Hauptfiguren Klaus und dessen Sohn Max erzählt, die beide eine enge Bindung zueinander haben trotz eines schweren Lebens. Hier muss ich auch ein großes Lob an den Schreibstil aussprechen. Ich habe selten ein Werk gelesen, welches so flüssig geschrieben wurde.

Dank kurzen, prägnanten Sätzen ist es ein wahres Vergnügen die einzelnen Kapitel zu lesen während sich Bilder im Kopf entwickeln. Weiters werden viele Themen wie Familie, Vergebung und Seelenfrieden auf äußerst emotionale Art verarbeitet.

Fazit

Zusammengefasst ist Hallo Papa, … Im Sommer kein Jahr ein hervorragendes Werk mit einem phänomenalen Schreibstil und äußerst starken Themen. Ich vergebe für dieses kurz aber starke Werk die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Cry Baby (Roman) | Review

Titel: Cry Baby – Scharfe Schnitte

Originaltitel: Cry Baby

Autor: Gillian Flynn

Seiten: 336

Verlag: Fischer

Endlich habe ich es mal wieder geschafft einen richtigen Roman zu lesen. Cry Baby – Scharfe Schnitte ist das Debüt von Gillian Flynn, deren Magnum Opus Gone Girl weltweite Popularität genießt.

Kernfakten zum Buch

Titel: Cry Baby – Scharfe Schnitte

Originaltitel: Sharp Objects

Autor: Gillian Flynn

Seiten: 336

Verlag: Fischer


Handlung: Kindsmord in einer Kleinstadt

In Wind Gap, einer kleinen Stadt in Missouri, wird die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden und ein weiteres wird vermisst. Camille Preaker, eine Journalistin in Chicago, muss nach Wind Gap reisen, um über die dortigen Ereignisse zu berichten. Recht wohl ist ihr nicht dabei, da sie aus Wind Gap stammt und ihr dortiges Leben die Hölle war. Kurz nachdem sie in Wind Gap angekommen ist, wird die Leiche des vermissten Mädchens gefunden. Camille macht sich daran den Fall zu bearbeiten und stellt sich dabei ihren eigenen Dämonen. Ein Abstieg in die persönlichen Abgründe beginnt …

Meine Meinung zum Buch

Cry Baby ist eine Mischung aus Psycho-Thriller und Familiendrama in dem gekonnt die Grausamkeit eines Mordes sowie die emotionalen Abgründe von Familien dargestellt werden. Im weiteren Verlauf der Geschichte merkt man den ansteigenden Wahnsinn in den Handlungen des engeren Figurenkreises.

Camille ist eine interessante Hauptfigur deren vielschichtiger Charakter einen inneren Schmerz und Wahnsinn überdeckt, der seines gleichen sucht. Während der Bearbeitung des Falls lernt der Leser sehr viel über Camille, ihre Familie und der Struktur von Wind Gap kennen, was die Fassade einer gewöhnlichen Kleinstadt bröckeln lässt. Dazu kommt ein interessanter Twist, wer der Mörder ist, da sich ein paar Verdächtige relativ herauskristallisieren lassen.

Wegen den immer wieder eingebauten Spannungsspitzen und Ausflügen in Camilles kaputte Vergangenheit bleibt die Geschichte bis zum Ende hin interessant. Begünstigt wird dies durch einen flüssigen Schreibstil der gekonnt Bilder im Kopf erzeugt.

Fazit

Alles in allem ist Cry Baby ein gelungener Mix aus Thriller und Familiendrama, der unter die Haut geht und bis zum Schluss hinunterhält. Wer einen spannenden Thriller sucht, der unter die Haut geht und sich nicht davor scheut die teils scheußlichen Abgründe des Menschen zu zeigen wird hier sehr gut unterhalten werden.

Ich vergebe die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kamo – Pakt mit der Geisterwelt 01 | Review

Name: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt
Autorin: Ban Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 11. Mai 2017

Letztes Jahr habe ich die beiden Bände von Undead Messiah, aus der Feder von Gin Zarbo gelesen und ich war sehr von beiden Werken angetan. Kamo – Pakt mit der Geisterwelt von ihrer Schwester Ban Zarbo steht dem in nichts nach!

Kernfakten zum Manga

Name: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt

Autorin: Ban Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 11. Mai 2017


Handlung: Der Wille zum Leben

Kamo leidet an einer schweren Herzkrankheit und hat nicht mehr lange zu leben. Am Sterbebett geht er einen Pakt mit dem Geist Crimson ein. Wenn Kamo dem Geist dabei hilft die Seelen von 12 Geistern einzufangen bekommt er ein neues Herz. Um weiterleben zu können geht er auf den Deal ein. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass die Geister ganz schön wehrhaft sind …

Meine Meinung zum Manga

Wie auch Undead Messiah fällt Kamo durch eine kleine Besonderheit auf. Die Handlung spielt nicht in Asien, den USA oder in einer Fantasywelt, sondern in der Schweiz, was erfrischend wirkt, wenn man die regulären Schauplätze eines Manga in der realen Welt berücksichtigt.

Die Handlung selbst erinnert mich entfernt an Bleach, jedoch liegt der Fokus weniger auf der Action, sondern auf der Charakterentwicklung. Die Mangaka nimmt sich viel Zeit, um Kamo so viel Persönlichkeit wie möglich zu spendieren. Gleiches gilt auch für den Geist Crimson, wenngleich seine Motive für das Sammeln der Seelen eher im dunklen bleiben. Abseits dieser Figuren wird im ersten Band eine Reihe an Nebenfiguren etabliert, von denen Shokala am wichtigste ist, da sie sich als wertvolle Verbündete erweist.

Optisch weiß Kamo – Pakt mit der Geisterwelt ebenfalls zu gefallen. Besonders das Design der Geister ist hervorragend und dank deren unterschiedlichen Fähigkeiten kann man sie leicht auseinander halten. In den Kampfszenen sieht man eine gelungene Inszenierung die mich an eine Mischung Naruto & Bleach erinnert, was als Lob zu verstehen ist.

Fazit

Alles in allem weiß Kamo – Pakt mit der Geisterwelt sehr zu gefallen und bietet neben einer spannend erzählten Geschichte auch einen ansprechenden Zeichenstil. Von mir gibt es die wohlverdiente Wertung lesenswert!

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Venom by Donny Cates Vol. 1: Rex | Review

Titel: Venom Vol. 1: Rex
Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Erschienen: 4. Dezember 2018

Nach The Immortal Hulk ist Venom von Donny Cates die zweite neue Marvel Serie, die ich begonnen habe um dem Marvel Verlag eine zweite Chance zu geben. Wie bei The Immortal Hulk habe ich die Wahl nicht bereut!

Wer mehr über Venom lesen will kann diesem Link folgen:

Venom Film Review

Wer ist … Venom? | Wer ist … ? #4

Kernfakten zum Comic

Titel: Venom Vol. 1: Rex
Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Erschienen: 4. Dezember 2018


Handlung: Gott kommt zur Erde

S.H.I.E.L.D. gibt es nicht mehr und der Fall dieser Organisation hat unter den Straßen New Yorks etwas ebenso altes wie böses erweckt. Dies wirkt sich auch auf den dunklen Beschützer New Yorks aus. Etwas verändert sich in Venom und Eddie Brock hat immer mehr Schwierigkeiten den Symbionten zu kontrollieren. Gott kommt zur Erde und er ist kein Erlöser …

Zusammen mit Miles Morales muss das dynamische Duo Eddie Brock und Venom die Stadt vor dem Untergang retten.

Meine Meinung zum Comic

Man nehme einen etablierten Anti-Helden (Eddie Brock und Venom), gibt eine Prise Science-Fiction (die Alienrasse Klyntar) dazu und vermengt alles mit einem Schuss Folklore (Knull und die Entstehung der Symbionten). Fertig ist eine spannende Geschichte die, ohne überladen zu wirken, ein völlig neues Bild auf Venom und seine Spezies wirft. Abseits der Handlung punktet Venom Vol. 1 mit einer starken Inszenierung, die nicht nur das monströse Wesen des Protagonisten, sondern auch die Gefährlichkeit seiner Spezies hervorragend darstellt. Ergänzend dazu wird die Figur Eddie Brock weiterentwickelt und seine enge Bindung zu Venom wird verdeutlicht.

Wie im unteren Bild zu sehen ist, wird die Geschichte von ansprechenden Zeichnungen begleitet.

Fazit

Venom by Donny Cates Vol. 1: Rex bildet einen hervorragenden (Wieder)Einstieg in die Venom Serie und erweitert die Geschichte der Symbionten massiv. Dabei wird die Lore der Symbionten bildgewaltig vermittelt und mit Knull wird ein wahres Monster als Schurke eingeführt. Dazu kommt ein ansprechender Zeichenstil, eine hervorragende Inszenierung und eine Weiterentwicklung der Hauptfiguren.

Ich vergebe für Venom Vol. 1: Rex die Wertung besonders lesenswert.

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The Silencer Vol. 1: Code of Honor [New Age of Heroes] | Review

Titel: The Silencer Vol. 1: Code of Honor
Autor: Dan Abnett
Zeichner: John Romita Jr., Viktor Bogdanovic
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 2. Oktober 2018

Dark Nights: Metal hat das DC Universum verändert und ein neues Zeitalter, das „New Age of Heroes„, eingeleitet. The Silencer ist die erste Serie mit diesem Branding, die ich gelesen habe.

Kernfakten zum Comic

Titel: The Silencer Vol. 1: Code of Honor
Autor: Dan Abnett
Zeichner: John Romita Jr., Viktor Bogdanovic
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 2. Oktober 2018

Links zu den Dark Nights: Metal Rezensionen:


Handlung: Schatten aus der Vergangenheit …

Viele Jahre lang war Honor Guest als The Silencer für die Organisation Leviathan tätig. Dieses Leben hat Honor hinter sich gelassen, um eine Familie zu gründen und um endlich das Leben zu führen, was sie immer wollte. Doch einige Jahre nach ihrem Ausstieg bekommt Honor unerwarteten Besuch von Thalia al Ghul, der Tochter des Dämons Ras al Ghul, seines Zeichens gefährlicher Terrorist und Großvater von Robin aka Damian Wayne.

Innerhalb von Leviathan herrscht Krieg und Thalia möchte mithilfe von Honor eben jenen Krieg innerhalb von Leviathan zu ihren Gunsten entscheiden. So muss Honor Guest erneut in ihre alte Rolle als The Silencer schlüpfen und in einem geheimen Krieg kämpfen, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte.

Meine Meinung zum Comic

The Silencer erfindet das Genre nicht neu bewegt sich aber vom klassischen Götter und Monster Prinzip der DC Comics weg, was durchaus erfrischend wirkt. Honor Guest ist genau die richtige Art von Powerfrau, die sowohl stark als auch menschlich wirkt, was sie als Sympathieträgerin auftreten lässt. Ihre Beweggründe in ihr „altes Leben“ zurückzukehren sind immer mit einem gewissen Zwang verbunden. Sei es um ihrer alten Chefin willen oder um ihre Familie vor den drohenden Gefahren zu schützen. Durch den geschickten Einsatz von Rückblenden erfährt man einige Details über das Leben von Honor als Attentäterin.

Der Zeichenstil, aus den Federn von John Romita Jr. und Viktor Bogdanovic, setzt auf eine Mischung aus hellem und düsteren Stil. Wenn Honor bei ihrer Familie, in ihrem normalen Leben, ist herrschen helle Farben vor, die jedoch in eine dunkle Farbpalette umschlagen, sobald Honor in den Silencer Anzug schlüpfen muss. An dieser Stelle möchte ich auf die Fähigkeiten von Honor Guest aka The Silencer eingehen. Zum einen ist sie eine versierte Schützin, zum anderen ist sie körperlich in Topform, was sich in ihren Fähigkeiten im Nahkampf widerspiegelt. Außerdem beherrscht Honor die Fähigkeit der Silence Zone. Bei dieser Technik wird ein Kraftfeld erzeugt, welches sämtliche Geräusche schluckt und somit die Arbeit als Attentäterin massiv erleichtert. In den dynamischen Kämpfen des Comics ist die Silence Zone die wohl wichtigste Fähigkeit von Silencer.

Fazit

Wie bereits erwähnt erfindet The Silencer das Medium Comic nicht neu, ist aber frisch genug um im aktuellen DC Mainstream nicht unterzugehen. Sowohl die Handlung als auch die Figuren sind ebenso interessant wie glaubhaft und der Zeichenstil, mit dem Kontrast sowie den vielen sehenswerten Kämpfen, weiß zu gefallen. Quasi als Bonus gibt es Cameos der chinesischen Superhelden (Superman, Batman) und Deathstroke, der gefährlichste Söldner des DC Universums, hat einen würdigen Auftritt.

Ich vergebe für The Silencer Vol. 1: Code of Honor die Wertung lesenswert und freue mich auf den zweiten Band!

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Monstress Vol. 1: Awakening| Review

Titel: Monstress Vol. 1: Awakening
Autor: Majorie Liu
Zeichner: Sana Takeda
Verlag: Image Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 192
Erschienen: 19. Juli 216

Herzlich willkommen zur nächsten Review über einen Comic für ein eher erwachsenes Publikum. Heute entführe ich euch in die fremde Welt von Monstress!

Kernfakten zum Comic

Titel: Monstress Vol. 1: Awakening
Autor: Majorie Liu
Zeichner: Sana Takeda
Verlag: Image Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 192
Erschienen: 19. Juli 216


Handlung: Von Hexen und Monstern

Die Geschichte folgt der jugendlichen Maika Halfwolf, die ein gottähnliches Monster in sich trägt und so in einen Konflikt zwischen Menschen, Hexen und Tiermenschen gerät. Auf ihrer Suche nach Antworten auf ihre rätselhafte Vergangenheit sowie dem Monster in ihr muss sie viele Gefahren bestehen wobei die größte Gefahr von Maika und dem hungrigen Monster in ihr ausgeht …

Monstress Cover
Maika und das Monster in ihr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Meinung zum Comic

Monstress Vol. 1 schafft das Kunstück eine großangelegte Handlung zu beginnen und dabei eine faszinierende Welt zu etablieren ohne überladen zu wirken. Die Welt wirkt allgemein stark asiatisch angehaucht aber mit westlichen Elementen des Steam-Punks vermischt, was einerseits fremdartig, andererseits vertraut und sehr erfrischend wirkt.

Ebenso sind die Konflikte zwischen den fünf Rassen dieser Welt sehr interessant, da sich die Menschen, besonders die magisch begabten Cumaea (Hexen), durch Rassismus und grausamen Experimenten an Arcanics (magische Wesen wie Tiermenschen) offen als die am meisten negativ behaftete Rasse etablieren. Für mich ist die Tatsache, dass die Katzen, die älteste Rasse dieser Welt sind ein absolutes Highlight und das ihnen ein gewisses Misstrauen entgegengebracht wird kann ich als Katzenbesitzer zum Teil nachvollziehen.

Neben der Welt und der Handlung verfügt Monstress über einen wunderschönen Zeichenstil, der sowohl an einen westlichen Comic als auch an einen japanischen Manga erinnert. Auch hier entsteht eine Mischung aus Vertrautheit, Fremdartigkeit und Erfrischung, die in dieser Form bisher einzigartig für einen Comic ist. Ich wurde beim lesen des Comics mehrmals an das Playstation 2 Rollenspiel Arc – Twilight of the Spirits erinnert, welches ebenfalls einen Konflikt zwischen Menschen und Mischwesen behandelt.

Außerdem sind die behandelten Themen sehr interessant. Neben Magie, Rassen und Freundschaft werden Folter, Mord, Rassismus und Sklaverei thematisiert.

Fazit

Alles in allem erzählt Monstress Vol. 1: Awakening eine spannende Geschichte, spielt in einer faszinierenden Welt und behandelt sowohl leichte als auch schwerwiegendere Themen. Dazu kommt ein fantastischer Zeichenstil der das beste aus Comics und Mangas vereint.

Ich vergebe für Monstress Vol. 1: Awakening die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman: White Knight | Review

Titel: Batman: White Knight 
Autor: Sean Murphy
Zeichner: Sean Murphy
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 232
Erschienen: 09. Oktober 2018

Das ist keine Geschichte um Batman, sondern um den Joker. Mit diesen Worten heiße ich euch herzlich willkommen zu meiner Batman: White Knight Rezension, dem ersten Comic aus dem neuen DC Black Label.

Kernfakten zum Comic
Titel: Batman: White Knight
Autor: Sean Murphy
Zeichner: Sean Murphy
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 232
Erschienen: 09. Oktober 2018


Bevor wir zur Handlung kommen gibt es noch eine kurze Info. Batman: White Knight spielt außerhalb der DC Universe/New 52 Zeitlinie, besitzt aber trotzdem Gemeinsamkeiten wie den vermeintlichen Tod von Jason Todd (Robin 2) durch den Joker.

Handlung: Der dunkle und der weiße Ritter

Die Geschichte verfolgt nicht Batman, sondern den Joker, mit bürgerlichem Namen Jack Napier, der von Batman während einer Verfolgungsjagd in einem Lager für pharmazeutische Produkte gestellt wird. Vor den Augen von Nightwing, Batgirl und der Elite des GCPD prügelt Batman den Joker fast zu Tode und stopft dutzende Medikamente in seinen Rachen. Joker stirbt durch diesen brutalen Angriff beinah erlebt aber einen grundlegenden Wandel. Von seinem Wahnsinn befreit will Jack Napier Gotham City seinen Bürgern zurückgeben und startet eine Revolution, in dessen Zuge Batman geächtet wird, das GCPD „gesäubert“ wird und Bürgermeister Hill in ernste Schwierigkeiten zum Thema Korruption gerät.

Während Batman immer noch stoisch Jack Napier bekämpft wächst in den Schatten eine weitaus schlimmere Bedrohung heran. Mithilfe von Clayface und Mad Hatter schafft es die neue Superschurkin Neo Joker eine Armee aus den schlimmsten Verbrechern zusammenzustellen, um Gotham zu tyrannisieren und den alten Joker wiederzuerwecken. Ein Kampf um die Zukunft Gotham Citys bahnt sich an …

Meine Meinung zum Comic

Batman: White Knight gehört zweifelsohne zu den besten Geschichten um die alte Fledermaus die in den letzten Jahren erschienen sind. Dabei ist der Fokus auf den Joker sehr erfrischend und zeigt dank der Prämisse ein völlig neues Bild von Batmans Erzfeind. Hier wird auch die Ähnlichkeit zwischen den Figuren deutlich, wenngleich die Methoden sich völlig unterscheiden. Außerdem kommt Batmans fanatisches Misstrauen gegenüber dem Joker und seine Differenzen mit Dick Grayson aka Nightwing zum tragen, da auch zwischen diesen beiden Vigilanten nicht alles in Ordnung ist.

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Dieses Cover verdeutlicht am besser die Wechselbeziehung zwischen Batman (Dark Knight) und Jack Napier (White Knight)!

Ebenso muss ich den Zeichenstil loben. Dank vieler Schattierungen, harter Konturen und einem allgemein düsteren Stil kommt die ebenso düstere Geschichte zur Geltung. Außerdem ist die Darstellung der Figuren, sowohl Helden wie Schurken, sehr gelungen und das Dr. Jackyll/Mr. Hide Prinzip von Jack Napier/Joker wurde gelungen umgesetzt. Abgerundet wird dieses Komplettpaket durch eine kontinuierlich steigende Spannungskurve sowie die ausgewogene Mischung aus Dialog und Action.

Fazit

Abschließend muss ich Autor/Zeichner Sean Murphey für sein Werk loben, da Batman: White Knight eine ebenso faszinierende Joker Geschichte wie Batman Geschichte ist. Das Wechselspiel zwischen den beiden Figuren, die Gotham retten wollen, ist spannend und nimmt zum Ende hin eine interessante Wendung. Batman: White Knight gehört ganz klar zu den besten Comics des Jahres 2018 und bekommt von mir die Wertung besonders lesenswert!

Jeder DC/Batman-Fan sollte diesen Comic gelesen haben!

Das wars von meiner Seite und nachdem wir heute Batman behandelt haben werde ich euch morgen in eine ferne Welt entführen!

Lazarus Vol. 1: Family | Review

Titel: Lazarus Vol. 1: Family
Autor: Greg Rucka
Zeichner: Michael Lark, Stefano Gaudiano, Brian Level
Verlag: Image Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 96
Erschienen: 22. Oktober 2013

Lazarus gehört zu den Comicserien, die mich seit Jahren beschäftigen und es hat auch nur 3 Jahre gedauert, bis ich mir den ersten Band gekauft habe. Ich kann gleichen sagen, dass ich den Kauf nicht bereut habe und umso freue ich mich mit diesem Band das nächste Special auf diesem Blog einzuläuten!

Kernfakten zum Comic

Titel: Lazarus Vol. 1: Family
Autor: Greg Rucka
Zeichner: Michael Lark, Stefano Gaudiano, Brian Level
Verlag: Image Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 96
Erschienen: 22. Oktober 2013


Handlung: Schöne neue, dystopische Welt

In naher Zukunft steht das Wort Regierung nur mehr für ein kurioses Konzept. Grenzen und Länder gibt es keine mehr. Ressourcen sind knapp und ein paar wenige aber sehr mächtige Familien herrschen über diese dystopische Welt beziehungsweise über das Gebiet der ehemaligen nordamerikanischen Staaten. Jede dieser Familie hat einen Wächter. Eine Person die alles tut, um die schutzbefohlene Familie vor Feinden und Gefahren zu bewahren. Diese Personen nennt man Lazarus.

Forever, genannt Eve, ist der Lazarus der Familie und wird auf eine Mission in das Gebiet einer anderen geschickt, nachdem ein Lagerhaus der Familie Carlyle überfallen wurde. Eve gerät dabei ins Visier einer Verschwörung, da innerhalb der Familie Zwietracht herrscht.

Meine Meinung

Wer meinen Blog bereits länger verfolgt wird, wissen wie sehr ich für Dystopien schwärme und Lazarus trifft genau meine Schwäche. Der Leser wird schnell in die Handlung geworfen und lange Erklärungen bleiben aus, weil sich die Welt anschließend quasi von selbst und durch die zahlreichen Dialoge vorstellt. Außerdem beginnt der Comic sofort mit einer Kampfszene, was dem Leser klarmachen soll wie grausam und gefährlich diese Welt ist. Die Protagonistin Forever (Eve) wirkt zu Beginn sehr steril, wie eine Maschine eben aber innerhalb von 4 Ausgaben (Issues) lernt man eine menschliche Seite an Eve kennen, die durchaus Mitgefühl besitzt.

Der Zeichenstil passt perfekt zum dystopischen Setting und setzt auf einen eher düsteren Ziel, um den maroden Zustand der Welt zu unterstreichen. Mit Schattierungen werden die Gesichter der Figuren markant dargestellt, was Gesichtsausdrücke und somit Emotionen intensiviert. Auch schreckt Lazarus nicht davor zurück Gewalt zu zeigen, jedoch steht die Handlung deutlich über der Action.

Fazit

Alles in allem ist Lazarus Vol. 1 ein solider Einstieg in diese dystopische Welt. Sowohl die Handlung als auch die optische Gestaltung wissen zu gefallen ebenso ist die Protagonistin Forever (Eve) sehr interessant. Wer auf der Suche nach einem Comic ist, der sich abseits des regulären Comic-Mainstream bewegt, darf bei Lazarus gerne zugreifen!

Von mir bekommt Lazarus Vol. 1: Family die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Höllenkatze (Kurzgeschichte) | Review [Gastbeitrag von Tempest]

Titel: Sunset
Originaltitel: Just After Sunset
Originaltitel „Die Höllenkatze“: „The Cat from Hell“
Übersetzer: Wulf Bergner
Erscheinungsjahr: deutschsprachige Taschenbuchausgabe: 2010
Erscheinungsjahr „Die Höllenkatze“: im Original 1977
Seiten: 478
Seiten „Die Höllenkatze“: 19
Verlag: Heyne

Vielen Dank an die liebe Tempest, die für mich ihre allererste Rezension verfasst hat! Ich möchte gern mehr solcher Beiträge lesen! :3


Infos zur Kurzgeschichtensammlung

Titel: Sunset

Originaltitel: Just After Sunset

Originaltitel „Die Höllenkatze“: „The Cat from Hell“

Übersetzer: Wulf Bergner

Erscheinungsjahr: deutschsprachige Taschenbuchausgabe: 2010

Erscheinungsjahr „Die Höllenkatze“: im Original 1977

Seiten: 478

Seiten „Die Höllenkatze“: 19

Verlag: Heyne


Patrick von DerStigler fragte mich bereits im Sommer, ob ich einen Beitrag zu seinem Halloween-Special einreichen möchte. Begeistert sagte ich zu und ich freue mich sehr über die Anfrage und Teilnahme. An dieser Stelle nochmal einmal vielen Dank für das Vertrauen. Dies ist nämlich meine allererste Review. Ich hoffe, er und alle anderen Katzenliebhaber werden mir die Wahl für diese Rezension verzeihen. 😉

Wenn es um Halloween geht, darf Stephen King als Meister des Grauens natürlich nicht fehlen. Meine Wahl für eine Review fiel allerdings nicht auf einen Roman, sondern auf eine seiner unzähligen Kurzgeschichten, die ebenfalls Beachtung finden sollten, da doch einige bereits spannend verfilmt wurden, wie zum Beispiel Das geheime Fenster (Novelle) mit Johnny Depp, Zimmer 1408 mit John Cusack und Samuel L. Jackson oder Der Nebel mit Thomas Jane. Und gerade diese Geschichte passt einfach perfekt zu Halloween.

Wer die erzählerischen Mittel von Kurzgeschichten, die so spezifisch für diese Gattung sind, kennt, ist sich dessen bewusst, dass das Ende meist offen bleibt, keine abschließenden und ausführlichen Erklärungen geboten werden und Charaktere nicht so ausgebaut werden können wie beispielsweise in Romanen. Weiterhin hinterlassen viele Kurzgeschichten größeren Interpretationsspielraum und auch oft Fragezeichen. Gerade diese Aspekte machen jedoch den speziellen Charme von Short Stories aus, die in der amerikanischen Literaturgeschichte von größerer Bedeutung als bei uns sind. Stephen King reiht sich als Meister des Grauens perfekt in diese auch kulturell wichtige Gattung ein und liefert dabei abwechslungsreiche Texte, die sich verschiedenen Genres wie Horror, Science Fiction oder auch mal gar nicht so eindeutig zuordnen lassen. Insbesondere in seinen Kurzgeschichten schafft er es, das Unbegreifliche noch schwerer greifbar zu machen. Es erfordert Kunst und Können, auf wenigen Seiten viel Wirkung zu erzielen und dabei muss nicht einmal viel erzählt werden. Deshalb ist es bedauerlich, dass die meisten Rezensionen seine längeren Erzählungen – Romane – behandeln und seine Short Stories vernachlässigen. Dies möchte ich mit diesem Beitrag ändern.

Handlung

Der Profikiller John Halston erhält einen ungewöhnlichen neuen Auftrag. Er soll für Drogan, der ein Pharmaunternehmen besitzt, eine Katze töten, die sich in den letzten Monaten in seinem Haus eingenistet hat. Drogan, der über vier Jahre ein Medikament an insgesamt 15.000 Katzen testen ließ, vermutet, dass sie von einem Dämon besessen seiund Rache üben möchte. Denn es sind seit ihrer Anwesenheit drei Personen verstorben: seine Schwester Amanda, ihre Lebensgefährtin Carolyn Broadmoor und der Diener des Hauses Dick Gage. Für diese ungewöhnlich häufigen Todesfälle macht Drogan die Katze verantwortlich. Da Halston 12.000 Dollar Honorar bekommen soll, nimmt er trotz der Erzählungen und seinem zunehmenden Unbehagen den Auftrag an. Er verfrachtet die Katze in sein Auto, um ihr an einem abgelegenen Ort den Hals umzudrehen. Doch diese vermeintlich leichte Aufgabe entwickelt sich zu einem Horrortrip…

Review

Vorab eine Warnung: Es folgen unvermeidbare, eher kleinere Spoiler, auch wenn ich versuche so wenig wie möglich zu verraten. 

Schon allein der Titel verrät, dass der Gruselfaktor durch das vor allem im Horrorgenre und in der Schauerliteratur beliebte Motiv der magischen, unheimlichen, gar mörderischen und rachenehmenden Katze entsteht, die hier keine Nebenfigur, sondern handlungstragende Antagonistein ist. Dies erinnert mich zum einen an Stephen Kings erfolgreichen Roman Friedhof der Kuscheltiere und zum anderen stark an die Kurzgeschichte „Die schwarze Katze“ von Edgar Allan Poe, der wie H. P. Lovecraft als ein Vater der modernen Horrorliteratur ein Vorbild für Kings literarisches Schaffenswerk ist. Bereits das Katzenmotiv scheint schon vielversprechend, wenn man sich bis zur Gänsehaut fürchten möchte. Dies war auch ein Grund für meine Auswahl hinsichtlich des Halloween-Specials. Diese Geschichte ist perfekt dafür.

Über den Auftragskiller Halston erfährt die Leserschaft den Grad seiner Professionalität, seine Menschenkenntnis hinsichtlich seiner Opfer und seine Abgebrühtheit hinsichtlich des Todes. Dies sind selbstverständlich Eigenschaften, die wohl in einer Stellenbeschreibung für diesen Beruf stehen würden. Der Auftraggeber Drogan sitzt im Rollstuhl, riecht nach Alter und Angst und ist bereits sehr geschwächt. Er hat wohl einen sprechenden Namen, denn er besitzt, wie bereits erwähnt, ein Pharmaunternehmen und im Englischen ist drugsein Wort für Medikamente. Sprachlich findet sich Stephen Kings typischer Stil: Nicht zu anspruchsvoll und doch sehr kreativ. Es finden sich viele Metaphern, Umgebung und Atmosphäre beschreibend, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Die Dialoge sind in realistischer Umgangs- und Alltagssprache gehalten, was die Figuren auch glaubhaft wirken lässt, auch wenn eine Kurzgeschichte keine intensive Charakterdarstellung- und Entwicklung zulässt. Die Geschichte ist in der personalen Erzählperspektive verfasst. Wir erleben sie aus der Sicht von Halston, dessen Innenwelt in Form von erlebter Gedankenrede und zum Ende hin auch in Form von innerem Monolog gezeigt wird. Es steigert selbstverständlich die Dramatik, wenn die Leserschaft das Grauen und die (Todes-)Angst aus der Perspektive einer oder mehreren Figuren miterlebt. All diese Erzähltechniken sind nicht umsonst ein beliebtes Mittel in Stephen Kings Erzählungen.

Katzen sind eigentlich Halstons Lieblingstiere, die er gedanklich als Killermaschinen beschreibt. Er meint Sam, den Kater, zu kennen, als sie sich anstarren. Die altbekannte Beschreibung der eindringlichen Augen und des Wesens vonKatzen ist hier ganz typisch; die Katze als mystisches Wesen, mit dem Blick aus dem und ins Jenseits. Trotzdem langweilt man sich als Leser:in nicht, diese Beschreibungen zum wiederholten Male zu lesen. Drogan lässt es zu, dass die Katze sich schnurrend in seinem Schoß niederlässt und streichelt sie liebevoll. Im Gegensatz dazu wird deutlich, wie sehr Drogan Katzen hasst und sie verabscheut. Halston wirkt zwar wie der stereotypische Auftragskiller, pragmatisch und auch nicht abergläubisch, als Drogan seine Theorien hinsichtlich der Katze zum Besten gibt, aber er zeigt Sarkasmus, der aus seinem Mitgefühl für die von Drogan gequälten und getöteten Katzen heraus entsteht. Im späteren Verlauf wird deutlich, dass sich Halston mit Katzen verbunden fühlt, weil sie wie er Einzelgänger sind. Drogan hingegen erscheint wie der typische erbarmungslose, skrupellose Pharmaunternehmer, der Tierversuche mit dem Nutzen für die Menschheit rechtfertigt. Trotzdem sickert seine Angst vor der Katze und vielleicht auch etwas Schuldgefühl durch. Dies zeigt sich alleine dadurch, dass er die Katze für gefährlich hält und er die Todesfälle nicht logisch erklärt, obwohl es eigentlich rationale Gründe und Ursachen gibt. 

Die Todesfälle werden von Drogan kurz beschrieben, aber wir erleben sie dennoch mit, denn Halston versucht sich vorzustellen, inwiefern die Katze Sam daran beteiligt gewesen sein oder vielmehr dafür verantwortlich gewesen sein könnte. Die in sich in seiner Vorstellung lebhaft abspielenden Ereignisse lassen sogar ihn als hartgesottenen Mörder schaudern und er bekommt es fast mit der Angst zu tun. Fast immer schnurrt die Katze bei ihrer vermeintlichen Tat liebevoll, wirkt unschuldig und harmlos und dabei trotzdem gefährlich. Möchte man glauben, dass die Katze weiß, was sie tut, fällt es nicht schwer, die Hinterhältigkeit, die Katzen so oft unterstellt wird, für begründet und realistisch zu halten. Gleichzeitig wirkt aber auch ihre Unschuld glaubhaft. Woher soll sie wissen, dass ihre Kuschelbedürftigkeit eine Gefahr für alte, kranke und schwache Menschen darstellt? Ihre Fellzeichnung scheint tatsächlich metaphorisch für die zwei Seiten und das eigenwillige Verhalten einer Katze, insbesondere dieser – eine unwissentliche liebevolle Mörderin auf Samtpfoten – zu stehen: Ihr Gesicht ist genau in der Mitte geteilt und zwar halb schwarz und halb weiß – die Farben spiegeln ihr helle und ihre dunkle Seite, ihre Eigenwilligkeit, ihre Zwiespältigkeit, die Gefahr, die in ihrer Zärtlichkeit steckt. Es ist nicht überraschend, warum Katzen ein beliebtes Motiv der Horrorliteratur sind. Eigentlich ist nach ca. 13 Seiten, also fast zum Ende der Geschichte noch nicht viel passiert außer in der Fantasie von Halston, doch das reicht schon aus, um böse und ungute Vorahnungen zu spüren. Es ist dieser unterschwellige Grusel, dieses erwartungsvolle Grauen, was fast unheimlicher ist als tatsächliche Ereignisse. Wer King kennt, kann zwar vermuten, dass die Erzählung nicht positiv verlaufen wird und grauenhafte Ereignisse folgen könnten – immerhin handelt es sich doch anscheinend um eine dieser hartnäckigen, widerstandsfähigen Katzen, die man nicht loswird und die immer wiederkehren, sei es lebendig oder aus dem Jenseits  , aber das tut der Spannung keineswegs einen Abbruch. Im Gegenteil, man überlegt sich bereits, wie angsteinflößend oder gar blutrünstig es noch werden oder ausgehen könnte. Bei King, vor allem bei seinen Kurzgeschichten, weiß man aber nicht unbedingt, was zu erwarten ist. Die Leser erleben des Öfteren Überraschungen. Über das Ende sei natürlich nichts verraten, aber es sei gesagt, dass ihr wirklich starke Nerven braucht. Besser wäre ihr seid wirklich abgehärtete Horrorfans, denn selbst mir als großer Fan von Stephen King und Horror wurde beim für die Rezension erneuten Lesen ganz anders zumute.

Fazit

Absolut lesenswert und eine perfekte Lektüre für Halloween. Man sollte zwar meinen, dass es wenig originell ist, wieder einmal die mörderische Katze als handlungstragendes Motiv mit den verschiedensten Mythen über sie vorzufinden, allerdings erkennt die Leserschaft trotzdem Stephen Kings Handschrift; die unheimliche Katze zieht einfach immer noch und die Geschichte ist ein Muss für Horrorfans. In „Die schwarze Katze“ von Edgar Allan Poe wehrt sich die Samtpfote gegen die Misshandlungen, die sie und ihre liebende Besitzerin vom alkoholabhängigen Ehemann der Katzenliebhaberin erfahren und ist so gar nicht sanft. Als dieser letztendlich seine Frau ermordet und im Keller einmauert, verrät ihn die Katze als die Polizei eine Hausdurchsuchung vornimmt. Auch in Kings Kurzgeschichtenimmt Katze Rache an einem Tierquäler. Allerdings endet diese Geschichte brutaler und ist somit nichts für schwache Gemüter. Sie lässt einen sich nicht nur gruseln, sondern auch ekeln und sie mutiert sogar zu einem Schocker. Wer wie ich von Stephen King das Schauerlichste erwartet, wird hier auf jeden Fall nicht enttäuscht. Er erzeugt das pure Grauen und Entsetzen. Wo sich bei Poe eher unterschwelliges Grauen findet, steigert sich Kings Geschichte in blutrünstiges Schrecken. Sie beginnt wie die typische Schauerliteratur – ein kaltes, düsteres Haus im Winter, in dem der Tod daheim ist – endet aber als schrecklicher Horror. Zugleich findet sich doch auch Kritik an Tierversuchen und es wird gezeigt, dass Tiere sehr wohl fühlende und denkende Lebewesen sind, wofür die eigenwilligen und in der Persönlichkeit zwiespältigen Katzen durchaus Paradebeispiele sind, was jeder Mensch weiß, der eine Katze als Haustier hat. Nicht umsonst sind sie ein wiederkehrendes Motiv in der Horror- und Schauerliteratur.

Nerve (Roman) | Review

Titel: Nerve 
Originaltitel: Nerve
Autor: Jeanne Ryan
Seiten: 320
Verlag: cbt

Langsam aber sicher steigere ich meinen Konsum an regulären Büchern und dank der Umfrage-Funktion von Instagram sind die Bücher auch relativ abwechslungsreich.

Heute geht es mit um Nerve, einem Genrehybriden aus Techno-Thriller, Jugend- & Abenteuerroman.

Den gleichnamigen Film habe ich auch bereits rezensiert:

Kernfakten zum Buch

Titel: Nerve

Originaltitel: Nerve

Autor: Jeanne Ryan

Seiten: 320

Verlag: cbt


Handlung: Zwischen Romanze & Mutprobe

Nerve ist der Name eines neuen populären, aufregenden und sich in der gesetzlichen Grauzone bewegenden Online-Spiel das monatlich viele Teenager sowie anonyme Beobachter und Sponsoren begeistert. Wer bei Nerve teilnimmt, muss unterschiedlichste Challenges, teils harmlos, teils gefährlich absolvieren, um wertvolle Preise zu gewinnen. Da die Betreiber von Nerve völlig anonym sind aber die Spieler quasi alles von sich preisgeben, dank des Internets, sind alle Preise persönlich auf die Spieler personalisiert und je wertvoller der mögliche Gewinn wird, umso motivierter sind die Spieler. Andererseits genießen Nerve Teilnehmer einen kurzlebigen Ruhm im Internet. Somit lockt Nerve die Spieler sowohl mit Belohnungen als auch mit kurzlebigen Ruhm an.

Die Hauptfigur ist Vee, eine schüchterne Teenagerin, die an Nerve teilnimmt, um zu beweisen, dass sie Dinge tun kann, die eigentlich nicht zu ihr passen und weil die Preise einfach zu verlockend sind. Während sie zu Beginn noch harmlosen „Probe-Challenges“ teilnimmt, unterstützt wird sie dabei von ihrem Schulkollegen Tommy, ändert sich alles, als der attraktive Ian ihr Partner wird. Die beiden nehmen an den Qualifikationsrunden teil und werden schließlich für das preis trächtige Finale, die sogenannten Live-Runden, ausgewählt. Schnell stellt sich heraus das die Grenze zwischen Spiel & Ernst sehr schmal ist und die Macher von Nerve entscheiden, wann das Spiel vorbei ist.

Meine Meinung zum Buch

Ich mag die Grundidee von Nerve und wurde während des Lesens mehr als einmal an den „Challenge-Wahnsinn“ von Youtube erinnert, wenngleich die Ereignisse im Buch wesentlich extremere Auswirkungen haben. Man merkt stark die Sensationsgeilheit der Spielemacher sowie der Teilnehmer da die Zahl der „Follower“ mit jeder riskanten Challenge weiter ansteigt. Auch ist die Motivation von Vee bei Nerve mitzumachen zu Beginn noch nachvollziehbar aus dem oben genannten Grund jedoch verändern sich die Beweggründe im weiteren Verlauf und Vee droht in den Strudel aus Sucht nach Ruhm sowie der Verlockung auf die Preise zu versinken. Trotz aller fragwürdigen Motivationen bleibt Vee der am besten ausgearbeitete Charakter in Nerve während der Rest der namentlich genannten Figuren wie Ian, Syd oder Micki eher blass bleiben oder gar wie klassische Stereotypen aufgebaut sind.

Abseits der Handlung verdient das Tempo ein Lob, auch wenn die Geschichte in der Mitte, während einer der längsten Challenges, etwas zäh wird. Im Gegensatz zur Verfilmungen sind die Challenges des Romans wesentlich interessanter wenngleich die besagte Challenge in der Mitte, Vee muss sich als Prostituierte ausgeben, etwas zu lang ist für das eigene Wohl.

Fazit

Alles in allem ist Nerve ein solider Techno-Thriller, der wesentlich besser funktioniert als die Verfilmung und interessante Ideen umsetzt. Das Prinzip eines gläsernen Menschen, der den Betreibern hinter Nerve quasi schutzlos ausgeliefert ist aber mit kurzweiligem Ruhm sowie personalisierten Preisen gelockt werden. Gleiches gilt auch für die Beobachter (Watcher) die Spieler auf Schritt und Tritt verfolgen, was auch in Belohnungen resultiert.

Wer also einen soliden Thriller sucht, der trotz schwächelnder Charaktere einige interessante Konzepte sowie Themen wie Gier, Sensationsgeilheit oder den Verlust jeglicher Privatsphäre thematisiert wird mit Nerve seine oder ihre Freude haben.

Ich vergebe für Nerve die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction | Review

Titel: Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction
Autor: Mike Mignola
Zeichner: Mignola
Verlag: Dark Horse Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 128
Erschienen: 30. März 2004

Teil 2 des Halloween Specials auf meinem Blog. Dieses mal in der Kategorie Comic!


Um etwas Abwechslung in die Comic Reviews zu bringen habe ich mir ein paar Comics von anderen Verlagen, hauptsächlich Image, besorgt und da der Monat Oktober mit dem Thema Horror verbunden ist, bietet sich Mike Magnolas Hellboy Epos perfekt für eine Rezension an!

Kernfakten zum Comic

Titel: Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction
Autor: Mike Mignola
Zeichner: Mignola
Verlag: Dark Horse Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 128
Erschienen: 30. März 2004


Handlung

Wir schreiben das Jahr 1944. Das Dritte Reich steht mit dem Rücken zur Wand und droht den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Ein wahnsinniger Magier namens Grigori Rasputin beschwört ein Dämon um den Nazis mithilfe des Projekts „Ragna Rok“ doch noch zum Sieg zu verhelfen.

Die Beschwörung ist erfolgreich, aber statt einem Dämon wird ein teufelsähnliches Kind, genannt Hellboy, beschworen der in die Obhut des amerikanischen Professors Trevor „Boom“ Bruttenholm kommt.

Viele Jahre später ist aus dem Kind ein Erwachsener geworden und Hellboy ist Mitglied des BRPD, dem Bureau for Paranormal Research and Defense. Nach dem Tod seines Ziehvaters, Professor Bruttenholm, stellt Hellboy nachforschungen an und gelangt dabei zum alten Sitz der Familie Cavendish. Zusammen mit seinen Kollegen Abe Sapien und Liz Sherman wird das Trio von Lady Cavendish willkommen geheißen. Nachdem die Drei ihre Zimmer bezogen haben, beginnt der amphibische Abe Sapien seine Untersuchung während Liz verschwindet und Hellboy mit Froschdämonen kämpft.

Cavendish Hall entpuppt sich als Todesfalle und die drei BRPD Agenten müssen nicht nur gegen Froschdämonen kämpfen, sondern auch gegen Rasputin antreten und dessen irren Plan einen gottähnlichen Dämon zu beschwören, vereiteln.

Meine Meinung

Hellboy Vol. 1 glänzt durch eine umfangreiche und dichte Handlung, die im Horrorgenre zu Hause ist und sich am Werk des Großmeisters H. P. Lovecraft bedient. Dabei ist die Struktur sehr gelungen und auch die Spannung baut sich immer weiter auf bis zum epochalen Finale.

Neben der Handlung mit der cleveren Struktur gefällt mir der Zeichenstil extrem gut. Mike Magnola schafft es gekonnt markante Figuren mit albtraumhaften Monstern und bildgewaltigen Landschaften zu kombinieren. Diese Mischung wird noch intensiver durch den Einsatz dunkler Farbtöne, die eine unheilschwangere Atmosphäre erzeugen und perfekt als Umsetzung für jede klassische Horrorgeschichte, egal ob von Poe oder Lovecraft, dienen könnte. Interessant ist auch die Darstellung der Gesichter da der Zeichenstil keine detaillierten Emotionen zulässt aber die Figuren fremdartig faszinierend wirken lässt.

Fazit

Alles in allem bildet Seed of Destruction einen gelungenen Einstieg in die Hellboy-Serie, dessen Spannung sich kontinuierlich aufbaut und neben der interessanten Handlung mit äußerst starken Bildern glänzt!

Von mir erhält Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Walkinder 01 | Review

Name: Die Walkinder 01
Autor: Abi Umeda
Zeichner: Abi Umeda
Genre: Action, Drama, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 192
Erschienen: 20. März 2018

Vielen Dank an die lieben Mitarbeiter des Carlsen Verlags, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. ❤️

Die Walkinder ist ein Manga, der in den Genres Fantasy, Mystery und Drama angesiedelt ist. Meinen ersten Kontakt mit diesem Werk hatte ich durch den gleichnamigen Anime, der meine Neugier weckte um auch den Manga zu lesen.


Kernfakten zum Manga

Name: Die Walkinder 01

Autor: Abi Umeda

Zeichner: Abi Umeda

Genre: Action, Drama, Mystery

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 192

Erschienen: 20. März 2018


Der Schlammwal, eine riesige Insel, treibt über ein schier endloses Meer aus Sand. Auf dem Schlammwal leben zwei Gruppen in einem harmonischen aber empfindlichen System zusammen. Die Markierten können Saimia, eine Art Magie, einsetzen, die sich von ihren Gefühlen ernährt, während die Unmarkierten diese Fähigkeiten nicht besitzen aber im Vergleich zu den Markierten ein normal langes Leben führen können und den Schlammwal als Ältestenrat regieren.

Protagonist Chakuro ist ein markierter, der sein kurzes Leben als Chronist des Schlammwals verbringt und sehr detaillierte Aufzeichnungen anfertigt, in denen er immer wieder seine Gefühle einfließen lässt, obwohl das unerwünscht ist.
Eines Tages nähert sich dem Schlammwal eine andere Insel. Chakuro ist Teil des Spähtrupps und trifft auf das Mädchen Lykos. Dieses Treffen bringt die „heile“ Welt des Schlammwals durcheinander, da jenseits eine wesentlich größere Welt liegt und ein Urteil über die Bewohner des Schlammwals nach 93 Jahren gefällt wurde …

Die Geschichte beginnt ruhig und entfaltet sich im Laufe des Bandes mit der Etablierung von Lykos, mit der auch das World Building vorangetrieben wird da es mehrere Inseln und scheinbar ein gigantisches Reich jenseits des Meeres gibt. Eine große Rolle spielen Emotionen und die Fähigkeit Gefühle zu zeigen bzw. zu kontrollieren, was auch durch die etablierten Bräuche thematisiert wird.

Neben der interessanten Handlung ist auch der Zeichenstil besonders. Die Mangaka schafft es glaubhaft die Einsamkeit des Schlammwals zu vermitteln aber gleichzeitig die Hoffnung auf eine größere Welt zu schüren. Emotionen spielen auch im Zeichenstil eine ebenso gewichtige Rolle wie in der Handlung. Besonders Freude sowie Trauer halten sich die Waage und ständige Begleiter in dieser Welt.

Noch ein paar Worte zum Saimia. Diese Art von Magie empfinde ich als sehr kreativ weil sie dem Anweder viel Macht verleiht aber einen hohen Preis fordert.


Alles in allem hat mir die Walkinder 01 sehr gut gefallen. Sowohl die Handlung als auch die Präsentation wissen zu gefallen und erzeugen eine gewisse Melancholie, die den Freiheitsdrang einiger vorgestellter Figuren rechtfertigt. Die Mischung aus Fantasy, Drama und Mystery greift harmonisch ineinander und die Welt des Werks bietet sehr viel künstlerische Freiheit.

Wer auf der Suche nach einer wenigen blutigen Variante von Attack on Titan ist, darf bei die Walkinder bedenkenlos zugreifen. Von mir bekommt der erste Band die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Tote Mädchen lügen nicht (Roman) | Review

Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: 13 Reasons why
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt

Über die Serie Tote Mädchen lügen nicht habe ich bereits sehr viel Positives gehört. Ich wäre jedoch nicht, ich wenn die Serie ignorieren und stattdessen das Buch lesen würde. Somit herzlich willkommen zu meiner Tote Mädchen lügen nicht Rezension!

Auf Spoiler werde ich soweit es geht verzichten, da die Handlung von Enthüllungen lebt.

Kernfakten zum Buch

Titel: Tote Mädchen lügen nicht

Originaltitel: 13 Reasons why

Autor: Jay Asher

Verlag: cbt


Die Handlung dreht sich um Hannah Baker, die aus 13 Gründen ihr Leben beendet hat. Der Suizid bildet den Kern der Handlung und fand zwei Wochen vor Handlungsbeginn statt. Ihre Gründe und Signale dokumentiert sie im Vorfeld auf sieben Audio-Kasetten mit 13 Seiten. Der Junge Clay Jensen erhält nach Hannahs Tod ein Päckchen mit besagten Kassetten und hört sich Hannahs Geschichte in einer einzigen, langen Nacht an, da auch er Teil dieser tragischen Geschichte ist. Die Tote verfügt außerdem, dass die Kassetten wie ein Kettenbrief an jeder der dreizehn Personen, zwölf Schüler und Lehrer, weitergereicht werden müssen.

Tote Mädchen lügen nicht beginnt relativ zahm, steigert sich jedoch im weiteren Handlungsverlauf immer weiter nach oben und behandelt auch schwerwiegende Themen wie Vergewaltigung. Andererseits muss ich aber auch eine gewisse Konstruiertheit anmerken, wie die Ereignisse ineinander greifen und an manchen Stellen wie ein perfides Komplott wirkt, anstatt eine Kette unglückliche Gegebenheiten zu sein.

Lob verdient der Autor für seine Herangehensweise an das Thema Suizid, da das Wort Selbstmord zuerst wie ein Damoklesschwert über der Erzählung Hannahs hängt und erst mit der Zeit seinen „Schrecken“ verliert, wenn Clay die ganze, unerbittliche Wahrheit kennt und somit versteht, warum Hannah sich das Leben nahm.

Der Aufbau von Tote Mädchen lügen nicht ist ebenfalls erwähnenswert. Clay fühlt sich zunächst als völlig zu Unrecht auf diese Liste gepackter Teilnehmer, da er in Hannah verliebt war und ihr helfen wollte, was Hannah nicht zuließ. Dem Leser wird durch Clay ein emotionaler Anker gegeben, dessen Bild von seinen Mitschülern durch die Enthüllungen komplett zerstört wird und der durch die Kassetten seelische Narben davontragen wird.


Alles in allem hat mir Tote Mädchen lügen nicht gut gefallen, die Handlung ist spannend allerdings lässt sich eine gewisse Konstruiertheit in der Mitte nicht ignorieren allerdings ist das Finale sehr gelungen und emotional.

Ich vergebe für Tote Mädchen lügen nicht die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weltenzerstörer | Review

Titel: Weltenzerstörer
Originaltitel: Ren he tunshizheä
Autor: Cixin Liu
Verlag: Heyne

Die Vorstellung, eine unbesiegbare Bedrohung steuert auf die Erde, ist schon sehr interessant und wenn das ganze auch noch mit dem Fokus auf die wissenschaftliche Genauigkeit erzählt wird, befindet man sich in der Hard-Science-Fiction Literatur. Herzlich willkommen zu meiner kurzen Rezension zur Novelle Weltenzerstörer aus der Feder von Cixin Liu!

Kernfakten zum Buch

Titel: Weltenzerstörer

Originaltitel: Ren he tunshizheä

Autor: Cixin Liu

Verlag: Heyne


Aus den Tiefen des Alls taucht ein seltsamer Kristallauf mit einer Botschaft an die Menschheit auf. „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“

Einer der schlimmsten Albträume der Menschheit wird wahr, denn der Weltenzerstörer ist ein gigantisches Raumschiff, das Kurs auf die Erde nimmt und nur ein Ziel kennt, den Planeten auszubeuten und komplett zu vernichten. Ein Jahrhundert bleibt den Menschen Zeit um sich auf die Bedrohung vorzubereiten.

Weltenzerstörer baut sehr schnell einen Spannungsbogen auf, der sich bis zum großen Finale hin steigert um den Leser zu fesseln. Die Herangehensweise an die Prämisse ist ebenfalls sehr interessant. Durch die Etablierung des Botschafters Beißers wird die Unabwendbarkeit des Problems, die Ankuft des gigantischen Raumschiffs, sehr früh zementiert und die Menschen müssen alles daran setzen um sich auf die Ankunft vorzubereiten.

Dabei werden aktuelle wissenschaftlichte Erkenntnisse als Basis für die Zukunftsvisionen genutzt und logisch weiterentwickelt. Allerdings werden auch die Ziele des Weltenzerstörers dargelegt, die durchaus plausibel erscheinen aber keinen Genozid rechtfertigen.


Alles in allem ist Weltenzerstörer eine sehr spannende Novelle und idealer Einstieg in die sognenannte Hard-Science-Fiction Literatur. Die Spannungskurve steigt konstant und gipfelt schließlich in einem epischen Finale sowie einem hoffnungsvollen Epilog. Ich bin davon sehr beeindruckt wie der Autor auf knappen 70 Seiten mehr Epik verpacken kann als andere Autoren auf mehreren hundert Seiten. Es ist diese Mischung aus der Unabwendbarkeit des Problems und der sich hartnäckig haltenden Hoffnung den kommenden Konflikt zu überstehen.

Ich vergebe für Weltenzerstörer die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Sieben Minuten nach Mitternacht (Roman) | Review

Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht
Originaltitel: A monster calls
Autor: Patrick Ness
Verlag: Goldmann

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich mit einer richtigen Buch Review zurück. Die Grundidee zur Geschichte von Sieben Minuten nach Mitternacht stammt von Siobhan Dowd, die aufgrund ihres Todes die Idee nicht weiter ausbauen konnten. Der Autor Patrick Ness hat aus der Grundidee einen vollwertigen Roman geschaffen, der eine Mischung aus Drama, Fantasy und Jugendbuch ist.

Kernfakten zum Buch

Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht

Originaltitel: A monster calls

Autor: Patrick Ness

Verlag: Goldmann


Im Zentrum der Handlung steht der dreizehnjährige Connor O‘Malley, der mit seiner Mutter in einem kleinen Haus nahe eines Friedhofs, mit einer großen Eibe, lebt. Connor erlebt jede Nacht den gleichen Albtraum, der ihn schreiend aufwachen lässt. Die Albträume haben begonnen, als die Krankheit bei seiner Mutter festgestellt wurde und die Behandlungen anfingen.

Eines Nachts bekommt Connor Besuch von einem Monster, dass aus der Eibe auf dem Friedhof entsteht und dem jungen Protagonisten drei Geschichten in mehreren Besuchen erzählen wird. Nach diesen Geschichten muss Connor die vierte Geschichte erzählen und diese wird die Wahrheit, seine Wahrheit sein.

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass das Thema Krebs sehr sensibel ist und hier muss ich den Autor für sein Fingerspitzengefühl loben, da die Thematik sehr behutsam angefasst wird. Weder Connor‘s Vater noch seine Großmutter konfrontieren ihn mit der unumstößlichen Wahrheit, obwohl die Familie O‘Malley in ihrem innersten genau weiß was passieren wird.

Die Geschichten des Monsters thematisieren im Kern den Dualismus, den jeder Mensch in sich trägt. Niemand ist nur gut oder nur böse. Jeder hat beide Seiten in sich und genau das soll durch die Geschichten vermittelt werden. Andererseits wird das Thema Mobbing angeschnitten in Form des Schülers Harry, der mit seiner Bande Connor schikaniert.

Neben all den verwendeten Thematiken verdient auch der Schreibstil und das Tempo ein Lob. Der Autor versteht es viel Handlung kompakt zu vermitteln, dabei die Handlung stetig weiterzuentwickeln und nicht in Langatmigkeit zu verfallen. Dabei entsteht ein relativ hohes Tempo, wobei die Entwicklung von Connor nicht vernachlässigt wird.


Alles in allem ist Sieben Minuten nach Mitternacht eine berührende Geschichte über einen schmerzhaften Abschied aber auch über einen hoffnungsvollen Neuanfang. Connor O‘Malley durchlebt unterschiedliche emotionale Phasen, die ihm dabei helfen seine innere Wahrheit zu akzeptieren. Es kommt selten vor, dass mich ein Buch so tief berührt hat, wie es Sieben Minuten nach Mitternacht getan schaffte. Der Fokus auf fünf Figuren, von denen nur eine konsequent ausgebaut wird, um den Leser einen emotionalen Anker zu haben ist ein cleverer Zug, der es schafft schwierige Themen einfühlsam zu nutzen.

Daher vergebe ich für diesen Roman die Wertung lesenswert!

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Titans Vol. 1: The Return of Wally West (DC Rebirth) | Review

Name: Titans Vol. 1: The Return of Wally West
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 7. März 2017

Vor langer Zeit waren sie die Teen Titans, ein Team junger Helden, die sich aus dem Schatten ihrer Vorbilder lösen wollen. Aus den Teen Titans wurden die Titans, junge Erwachsene die als Helden in Erscheinung treten. Doch jemand fehlt. Ein Freund, gelöscht aus der Zeit und den Erinnerungen seiner Mitmenschen …


Wally West war jahrelang außerhalb der Zeit gefangen, doch er ist zurück und seine Rückkehr hat weitreichende Konsequenzen. Die Erinnerungen an ihn wurden aus dem Gedächtnis seiner Kollegen, Freunde, Feinde und der Allgemeinheit gelöscht. Einzig Barry Allen, The Flash, kann sich wieder erinnern und nun wird es Zeit das sich auch die Titans an ihn erinnern.

Nachdem Wally es geschafft hat, dass seine Freunde (Nightwing, Tempest, Arsenal, Lillith & Donna Troy) sich wieder an ihn erinnern und er sie über eine drohende Gefahr aufgeklärt hat, steht gleich die erste große Mission für das wiedervereinte Team ins Haus. Der wahnsinnige Technomagier Abra Kadabra, der Wally einst verbannte, ist ebenfalls zurück und will Linda Park, Wally‘s große Liebe, sowie die Titans töten damit er Wally West brechen kann. Ein Problem kommt selten allein, denn Kadabra nutzt Marionetten, die den alten Teen Titans, sprich den jügeren Versionen der akutellen Titans, nachempfunden sind.

Die Uhr tickt für die Titans und es stellt sich die Frage ob Wally West, als schnellster Mensch der Welt, wirklich schnell genug ist um jene zu retten, die er liebt?


Titans Vol. 1 dient zu Reetablierung der Figur Wally West sowie den Titans, einem jüngeren Gegenpol zur Justice League aber auch einer älteren Version der Teen Titans. Der Fokus der Handlung liegt auf Wally West, ehemals Kid Flash, jetzt The Flash und ausgestattet mit unfassbaren Fähigkeiten jenseits der Menschlichkeit. Im Endeffekt ist die Handlung eher tragisch angelegt, da Wally all seine Erinnerungen hat aber sich von allein niemand an ihm erinnert. Dies trifft auch auf Linda Park, Wally‘s große Liebe in einer alternativen Zeit, zu.

Der Fokus auf Wally schlägt sich auch in der optischen Präsentation nieder, da zwar jeder Titan seine Screentime bekommt, aber ohne den schnellsten Menschen der Welt hätte das Team keine Chance, trotz einer Amazone und einem Atlanter im Team. Generell gefällt mir der Look des Comics sehr gut und ein kurzer Cameo, der alten Teen Titans Nemesis Deathstroke, lässt auf ein kommendes Problem vermuten.


Alles in allem ist Titans Vol. 1: The Return of Wally West ein ziemlich guter Comic mit spannender Handlung, schönem Zeichenstil und einer relativ geerdeten Story im Vergleich zu anderen Comics über Superhelden-Teams da die Themen Freundschaft, Verlust & Liebe über der epochalen Action stehen. Von mir bekommt Titans Vol. 1: The Return of Wally West das Prädikat lesenswert!

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Böser kleiner Junge (E-Book) | Review

Name: Böser kleiner Junge
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 14. März 2014

Ich dachte immer, dass ich & mein E-Reader nie Freunde werden. Okay das sind wir auch jetzt noch nicht, aber meine Ablehnung gegenüber den E-Readern ist geschrumpft, wobei ich ein echtes Buch immer bevorzugen werde!

Heute geht es mir um die Geschichte „Böser kleiner Junge“ von Stephen King, denn ich muss euch wieder intensiver mit meinem Lieblingsautor quälen. Viel Spaß!


George Hallas sitzt wegen Kindermord im Gefängnis und wartet auf die Todesstrafe. Eine Woche hat er noch auf dieser Welt. Lange Zeit hat er geschwiegen, aber nun erzählt er seinem Pflichtverteidiger, Mr. Bradley, seine Geschichte, warum er diese grausige Tat begangen hat.

Böser kleiner Junge ist flüssig geschrieben und entfaltet eine Sogwirkung, die den Leser nicht mehr loslässt. Was der namensgebende Junge ist, wird nicht nie ganz klar aber eines steht fest; George Hallas hat es hier mit einem kleinen Monster zu tun. Die Beschreibung des Jungen löst Unbehagen und Abscheu gleichermaßen aus. Jede Begegnung mit dem Jungen wird zum Höhepunkt einer Spannungskurve, denn es ist nur, was der Junge macht, sondern wie er es macht. Da dies jedoch ein gewichtiger Teil der Leseerfahrung ist, will ich gar nicht zu viel verraten.


Böser kleiner Junge gehört zu den besten Geschichten aus der Feder von Stephen King. Kurz, knackig, spannend und schockierend. Hier beweist Meister King mal wieder, wo sich das Grauen überall versteckt. Neben Autos, Hunden, Clowns auch hinter kleinen bösen Jungen. Ich vergebe für diese Kurzgeschichte das Prädikat lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu Kleiner böser Junge

Rezension: Stephen King – Böser kleiner Junge von meinebuchwelten

re:member 04 | Review

Titel: re:member 04
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 6. April 2017

Inzwischen erinnert mich re:member an eine Mischung aus dem Film Ju-on (Der Fluch/The Grudge) & White Day: a Labyrinth named School. Dieser Eindruck verstärkt sich mit dem vierten Band und somit willkommen zur nächsten re:member Review!

Hier sind die Reviews zu den Bände 1 – 3:

re:member 01 | Review

re:member 02 | Review

re:member 03 | Review


Im letzten Band wurde die Hintergrundgeschichte des roten Mädchens etwas beleuchtet und die Einheit der Gruppe erneuert. Kenji ist endgültig dem Wahnsinn verfallen und die zweite große Gefahr auf der Leichensuche. 4 Leichenteile wurden. Ein Ende scheint in Sicht zu kommen.

Während immer mehr Details über das Rote Mädchen, wer sie war, wie sie gestorben ist, bekannt werden, geht die Leichensuche unerbittlich weiter. Durch die doppelte Bedrohung bleibt der Gruppe immer weniger Zeit, die Leichenteile zu suchen. Zeit ist jedoch ein entscheidender Faktor, denn die Gruppe erfährt von Yashiro-Sensei, dass trotz der Zeitschleife der Körper altert. So hat Yashiro fünf Jahre mit der Leichensuche verbracht. Der Band endet mit Asuka & Takahiro, die vor etwas Mysteriösen davonlaufen.


Im vierten Band scheint die Freundschaft in der Truppe wieder gefestigt und die Konflikte werden beiseite gelegt. Weiters wird mehr über das Rote Mädchen bekannt, welches Miko Onoyama hieß und mit dem Mörder, dessen Geist von Kenji Besitz ergreift, verwandt war. Interessant ist der Umstand, dass all diese Informationen möglicherweise nichts bringen werden. Die fehlenden Leichenteile werden trotzdem nicht leichter gefunden werden. Ich mag die steigende Spannungskurve der Geschichte und wie sich Stück für Stück das Geheimnis um das Rote Mädchen lüftet. Gleichzeitig wachsen die Figuren mit der Herausforderung und wollen durch ihre Freundschaft die Leichensuche vereint beenden. Von mir bekommt re:member 04 das Prädikat lesenswert, aus oben genannten Gründen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon:

re:member 02 | Review

Titel: re:member 02
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 1. Dezember 2016

Die Leichensuche geht weiter. Band 1 des Gruselmangas re:member hat mir sehr gut gefallen und ob mich die Reihe weiterhin begeistert erfahrt ihr jetzt!

Review zu Band 01:

re:member 01 | Review


Im letzten Band wurden Asuka und fünf ihrer Mitschüler von ihrer Klassenkollegin Haruka auf die Leichensuche geschickt. Die Teilnahme an dieser nächtlichen Suche ist verpflichtend und es ist unmöglich sich davor zu drücken. Als Shota bei der Suche wissentlich seine Freunde geopfert hat wird ein Keil in die Truppe getrieben. Die Zeitschleife tut ihr übriges jedoch wurde einer von acht Leichenteilen gefunden.

Die Ereignisse des ersten & zweiten Tages hinterlassen ihre Spuren bei der Gruppe. Misstrauen & Ärger herrscht wegen Shotas Taten vor. Damit ihm die anderen verzeihen muss er am dritten Tag den Lockvogel spielen damit die anderen die Suche fortsetzen können. Wie zu erwarten war endet Nacht drei der Suche mit dem Tod aller Teilnehmer jedoch wurde ein zweiter Teil gefunden. Sechs Leichenteile sind also noch offen.


In re:member Band 2 werden die Probleme innerhalb der Gruppe bemerkbar. Durch die psychischen Belastung wie der Zeitschleife oder dem sich wiederholenden durchleben eines grausamen Todes kommt das wahre Gesicht von so manchem zu Tage. So zeigen Shota & Rumiko eine extreme Kaltblütigkeit während Kenji, der bisher kaum in Erscheinung getreten ist, sich scheinbar als Vergewaltiger entpuppt.
Neben dem psychischen Terror zieht auch die Gewalt an. Das rote Mädchen wird mehr als einmal in Aktion gezeigt wie sie sich gern rot färbt. Außerdem werden die beiden tötungsarten erläutert die jedoch aufgrund von Spoilern unbeschrieben lassen.


Alles in allem setzt re:member Band 2 die Handlung spannend fort, löst so manches Rätsel und wirft dafür einige weitere auf. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wie sich der gemeine Cliffhänger vom Ende auflösen wird. Prädikat: lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Die 13 1/2 Leben des Kapt’n Blaubär | Review 

Walter Moers ist ein deutscher Schriftsteller, Comic-Zeichner & Illustrator. Zu seinen bekanntesten Erfindungen gehört „Das kleine Arschloch“, Käpt’n Blaubär & die Welt Zamonien. Heute geht es um Walter Moers ersten Roman aus dem Zamonien-Zyklus, der 1999 erschienen ist. Viel Spaß!


In diesem Roman schildert Moers die 13 1/2 Leben von Kapitän Blaubär (insgesamt hat er 27 Leben) aus der Ich-Perspektive. Außerdem dient dieser Roman als eine Art Lexikon, in dem die Welt Zamonien vorgestellt und deren Völker beschrieben werden. Da Blaubär noch viel zu lernen hat sind diese Erklärungen sinnvoll und lassen den Leser nicht wie einen Trottel dastehen.
Jedes Kapitel erzählt dabei ein Leben von Blaubär und mich fasziniert die Kreativität von Walter Moers. Es ist unfassbar, mit welcher Leidenschaft & Fantasie er seiner Welt Leben einhaucht. Es werden zahlreiche Orte, Völker und Personen so detailliert beschrieben, wie es nur selten der Fall ist.

Mit der gewaltigen Menge an Informationen über Zamonien kommt auch ein kleines Problem dieser Geschichte. Der Autor verzettelt sich manchmal in Details, was den Erzählfluss etwas hemmt und gewisse Passagen langatmig erscheinen lässt, ich denke an einen Abschnitt mit Seemannsknoten. Dieser Umstand taucht jedoch sehr selten auf!
Ergänzt werden die Lexikoneinträge mit Bildern die den typischen Moers Stil haben, Stichwort „Das kleine Arschloch“.


Zusammengefasst ist „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ entgegen seines Protagonisten kein Kinderbuch, sondern ein Roman für Erwachsene. Die Welt wird äußerst detailliert beschrieben und lässt den Leser perfekt eintauchen!
Wer noch nie etwas mit Walter Moers Werk zu schaffen hatte aber Interesse hegt, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Wie üblich habe ich euch das Buch verlinkt, ihr wisst schon, Amazon Partnerprogramm und so weiter.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Talisman | Review

Der Talisman ist ein Fantasyroman aus der Feser der beiden amerikanischen Schriftsteller Stephen King & Peter Straub aus dem Jahr 1984.


Der zwölfjährige Jack Sawyer hat ein gewaltiges Problem, das ihn zur Verzweiflung treibt. Seine Mutter, Schauspielerin & B-Movie Königin der 1960er Jahre, ist an Krebs erkrankt und liegt im sterben. Auf der Flucht vor Morgan Sloat, einem ehemaligen Geschäftspartner von Jacks verstorbenem Vater, sind die beiden in einem kleinen Hotel an der Ostküste untergetaucht.

In einem heruntergekommenen Vergnügungspark begegnet Jack dem mysteriösen Speedy Parker. Dieser erzählt Jack von den Territorien, einer magischen Welt die parallel zu unserer existiert. Weiters erfährt er, dass die Königin der Territorien an der gleichen Krankheit wie seine Mutter leidet. Durch Speedys Aufklärung & einem mysteriösen Zaubertrank, nur echt in einer Plastikflasche, erlangt Jack die bewusste Fähigkeit des Flippens. So kann er zwischen beiden Welten wechseln. Jacks bekommt den Auftrag, den Talisman zu finden, durch den alles & jeder wieder gut wird. So können auch die Territorien vor dem Doppelgänger von Jack’s bösem „Onkel“ Morgan Sloat gerettet werden, da viele Menschen in unserer Welt einen Twinner, Doppelgänger, in den Territorien haben.

Jack muss also quer durch die USA & die Territorien reisen, um am Ende den Talisman zu finden, mit dem er seine Mutter & ihren Twinner, die Königin der Territorien, retten kann. Dabei stellen sich ihm viele Gefahren in den Weg, aber er findet auch Freunde.
Der Talisman hat mich an vielen Stellen sehr bewegt. Themen wie Freundschaft, Treue, Verlust von geliebten Menschen, Opferbereitschaft & Angst werden glaubhaft und allen voran behutsam behandelt. Dabei scheut sich dieses Werk nicht davor, Gewalt & Sadismus zu thematisieren wenn es nötig ist. Die Hauptfiguren sind alle sehr gut ausgearbeitet und es schmerzt, wenn sie auf die eine oder andere Art die Geschichte verlassen.

Der Talisman vermittelt die gesamte Geschichte durch eine düstere Grundstimmung. Diese verdunkelt sich immer mehr, je weiter die Handlung voranschreitet.
Zusammengefasst hat mir der Talisman sehr gefallen. Die Zusammenarbeit von Stephen King & Peter Straub hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wer einen Fantasyroman sucht der sich außerhalb der üblichen Genre-Normen befindet und dieses gewisse Etwas von Stephen King besitzt, bekommt eine spannende und emotionale Reise durch zwei Welten.
Wem ich dieses Buch nun schmackhaft gemacht habe, kann diesem Link  folgen, um es zu kaufen. In freundlicher Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm!
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Todesmarsch | Review

Eine weitere Rezension zu einem Buch und wieder einmal geht es um den großartigen Stephen King. Todesmarsch gehört zu den Büchern, die King unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht hat. Das bedeutet, wir tauchen erneut in die Psyche des Protagonisten ein und lassen Übernatürliches außen vor.


Amerika zu einer unbestimmten Zeit. Eine Militärregierung beherrscht mit eiserner Faust das Gebiet der Vereinigten Staaten. Jedes Jahr am ersten Mai brechen einhundert siebzehnjährige zum sogenannten Todesmarsch auf. Für 99 Teilnehmer endet der Marsch mit dem Tod. Der Gewinner erhält alles, was er sich wünscht. Protagonist ist Ray Garraty aus Maine, wo der Marsch beginnt.

Die Rahmenhandlung von Todesmarsch ist relativ simpel, wie oben beschrieben. Würze & Spannung erhält die Geschichte durch die Teilnehmer des Marsches. Jeder hat seine Geschichte und wir erfahren viel über eine kleine Gruppe von Gehern, genannt Musketiere, um den Protagonisten Ray. Diese Gruppe wird Musketiere genannt und sie sind der Grund, warum Todesmarsch so lesenswert ist. Im Laufe des Buches erfährt man viel über ihre Ansichten, ihre Träume, Wünsche, Hoffnungen & Ängste und es schmerzt jedes Mal ein klein wenig, wenn ein Musketier ausscheidet.
Neben den interessanten Figuren ist auch das „Weltbild“ von Todesmarsch durchaus spannend. Die USA werden von einer Militärregierung, angeführt vom mysteriösen Major, geleitet. Es wird nie klar, wie die USA zu diesem System gekommen ist, oder gar, in welchem Jahr die Geschichte spielt. Daraus ergibt sich der Vorteil einer zeitlosen Geschichte, die man faktisch in jedes Jahrzehnt 20. & 21. Jahrhunderts adaptieren könnte.

Vor meinem Fazit noch ein paar Worte zum Marsch selbst. Im Buch wird nie gesagt, wie diese Tradition entstanden ist, jedoch muss es sie bereits seit mindestens 17 Jahren geben. Dazu kommt der scheinbare Irrsinn, jedes Jahr 99 zu opfern. Dem gegenüber steht die Bejubelung, fast schon Vergötterung, der Geher durch das Volk. Es gibt unzählige Unterstützer, es ist gegen die Regeln, dem Geher externe Ressourcen wie Limonade zu geben, oder Fanclubs dieser und „Volksfeste“ um die tapferen Teilnehmer des langen Marsches anzufeuern. Umso mehr erfreut sich die Masse, wenn einer der Geher strauchelt, fällt, oder stirbt. Diese fast schon perverse Gier nach Tod & Blut beziehungsweise kranken Souvenirs, wie verlorene Schuhe, sind sowohl schockierend und abstoßend, als auch faszinierend.


Zusammengefasst ist Todesmarsch ein gelungener Roman über eine düstere Utopie der USA. Die Konzeption der Figuren ist glaubhaft, die Welt interessant und Stephen King schafft es mal wieder, den Leser in seine eigene Welt zu ziehen. Ich freue mich bereits auf das Buch von Stephen King und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Metro 2033 (Roman) | Review

Eigentlich wollte ich erneut einen Stephen King Roman vorstellen. Bevor ich mich wieder dem guten Herren King widme, möchte ich einen Roman aus Russland vorstellen. Metro 2033 erschien 2007 aus der Feder von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski und erzählt von einer dystopischen Zukunft, in der das russische Volk nach einem verheerenden Atomkrieg ihr Leben in den Moskauer Metrotunneln (U-Bahn) fristet.

Im Laufe der Zeit haben sich in den Tunneln diverse Gruppierungen gebildet, die, in Anlehnung an unsere Gesellschaft, neben eigenen Gebieten (U-Bahn Linien) eine eigene Ideologie haben. So gibt es neben Kommunisten (Rote Linie), Faschisten (viertes Reich), Teufelsanbeter, eine Handelsgilde und mehr. Wie so oft, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, ist die Situation sehr angespannt und die Feindschaft ist groß. Allein das Wissen um die Notwendigkeit des Überlebens, der Menschen, lässt die verschiedenen Fraktionen die Grenzen der anderen akzeptieren.

Nun haben wir einen Eindruck von der Unterwelt des Metro-Universums, doch wie sieht auf der Oberwelt aus. Als Grundbasis des gesamten Metro-Universums wird ein nicht näher beschriebener Konflikt genannt, der mit Atomwaffen ausgetragen wurde. Ein nuklearer Winter überzieht die gesamte Erde und hat das Leben auf dem blauen Planeten nachhaltig verändert. Die gewaltige Reststrahlung erlaubt keinem ungeschützten Menschen, länger als ein paar Minuten an der Oberwelt zu überleben. Neben der hohen Strahlung stellen die zahlreichen Mutanten eine weitere Gefahr dar.


In dieser lebensfeindlichen Welt fristet der Protagonist Artjom an der Station WDnCh sein Dasein. Die Station wird jedoch von den menschenähnlichen Schwarzen bedroht. Vom Soldat Hunter erhält Artjom den Auftrag, die Nachricht von der Bedrohung durch die Schwarzen an die Polis, den mächtigen Bund der Ringstationen, zu übermitteln und die Vernichtung der Metro damit hoffentlich abzuwenden.

Als Hunter tatsächlich nicht zurückkehrt, begibt sich Artjom auf eine Odyssee quer durch die Moskauer Metro, um Hilfe für seine Station zu finden.
Die Geschichte entwickelt sich langsam zu einem epischen Abenteuer. Auf seiner Reise muss Artjom zahlreiche Umwege in Kauf nehmen, um sein Ziel zu erreichen.

Den Schreibstil würde ich als flüssig bezeichnen. Metro 2033 liest sich sehr gut und die zahlreichen kleinen Abenteuer, verpackt in einem großen Abenteuer, sorgen für Abwechslung. Dazu kommt der Umstand, dass das Ziel der Reise niemals aus dem Blickfeld des Protagonisten gerät. Artjom will seine Heimatstation retten und lässt sich von seinem Ziel nicht abbringen.


Zusammengefasst ist Metro 2033 ein hervorragender Science-Fiction- & Abenteuerroman, der zeigt, dass die russische Literatur vor Kreativität nur so strotzt. Ich empfehle dieses Buch von ganzem Herzen weiter und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Wer nun Interesse am Roman hat, kann diesem Link folgen und sich weitere Informationen einholen bzw. den Roman erwerben. In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Sprengstoff | Review

Ein weiterer Roman über den ich gern schreiben möchte, ist Sprengstoff, erneut aus der Feder von Stephen King. Dieser Roman erschien 1981 auf Englisch & 1986 auf Deutsch. Hier haben wir es jedoch mit einem Roman zu tun den King unter dem Pseudonym „Richard Bachmann“ veröffentlich hat. Diese Romane weisen keine übernatürlichen Elemente auf und stehen somit im Kontrast zum restlichen Werk von King.


Protagonist ist Barton Dawes, Geschäftsführer einer Wäscherei. Gemeinsam mit seiner Frau Mary bewohnt er ein kleines Haus in einer namentlich nicht genannten Stadt.

Die Stadtverwaltung teilt dem Ehepaar mit, dass sowohl die Wäscherei als auch das Wohnhaus einer neuen Autobahn weichen müssen. Dawson wird mit dem Umzug beider Gebäude beauftragt.

Es stellt sich heraus, dass Barton den Tod seines vor drei Jahren verstorbenen Sohnes nicht verarbeitet hat. Barton ist nicht bereit sein Haus, in dem viele Erinnerungen an seinen Sohn sind, aufzugeben.

Wie bereits Misery ist auch in Sprengstoff Wahnsinn eines der zentralen Themen. Barton ist davon besessen sein Haus zu behalten und nimmt die völlige Zerstörung seines Lebens in Kauf. Der schleichende Verfall des Protagonisten nimmt immer groteskere Züge an. Ich hatte zu Beginn Mitleid mit Barton, jedoch wandelte sich das Mitleid bald zu Verachtung über diese stoische Selbstzerstörung.


Alles in allem ist Sprengstoff ein äußerst spannender & tiefgreifender Bachmann Roman. Der geistige Verfall wird glaubhaft dargestellt und steigert sich langsam bis zum großen Finale. Wer einen spannenden Thriller sucht, wird hier gut bedient werden und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Sie – Misery | Review

Willkommen zu meiner ersten Buch Review. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken über Bücher zu schreiben aber mit welchem soll ich beginnen? Nun ich habe mich für Stephen King, einen meiner liebsten Autoren und seinem packenden Psycho-Thriller Sie – Misery entschieden. Um keine Verwirrung im Text zu erzeugen, werde ich ab jetzt den englischen Titel verwenden.

Misery erschien im Jahr 1987 in englischer Sprache und im gleichen Jahr in einer deutschsprachigen Fassung.


Protagonist der Geschichte ist der Schriftsteller Paul Sheldon, welcher durch seine Romane um die Figur Misery bekannt wurde. Er selbst hasst diese Reihe jedoch und arbeitet an einem neuen Roman namens Schnelle Autos. In einem gemieteten Hotelzimmer vollendet er seinen Roman und macht sich auf den Weg nach Colorado um das Skript abzugeben. Unterwegs hat Paul einen Autounfall und wird ohnmächtig.
Im Haus der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes erwacht Paul aus dem Koma. Er hat sich beide Beine gebrochen, jedoch kümmert sich Annie liebevoll um ihn. Zumindest hat es den Anschein bis Annie Zeichen einer schweren psychischen Störung zeigt. Sie isoliert Paul bei sich Zuhause und zwingt ihn ein neues Buch für die Figur Misery, welche im letzten Buch der fiktiven Romanreihe verstarb, zu schreiben und sie somit zurück ins Leben zu holen. Für Paul beginnt die Hölle auf Erden.


Misery gehört zu den am besten geschrieben Geschichten von Stephen King. Die Beschreibung von Annie Wilkes und den in ihr brodelnden Wahnsinn sind fesselnd & äußerst glaubwürdig. In den Protagonisten Paul, als ganz gewöhnlichen Menschen ohne Superkräfte, kann man sich wunderbar hineinversetzen und mit ihm mitleiden.

Die Spannungskurve steigt kontinuierlich an und zieht den Leser oder die Leserin immer tiefer in den Bann. Dabei gibt es immer wieder Spannungskurven, die das Mitleid mit dem geplagten Protagonisten Paul weiter schüren.

Wenn man diesen Roman liest, sollte man sich nicht an der explizieren Beschreibung von Gewalt stören da mit dieser Thematik nicht gegeizt wird.


Zusammengefasst ist Misery ein äußerst packender Psycho-Thriller mit einer stetig steigenden Spannungskurve der einen nicht mehr loslässt. Paul Sheldons Leidensweg wird äußerst glaubwürdig beschrieben. Die Besessenheit & der Wahn von Annie Wilkes sind faszinierend aber auch sehr schockierend. Ich kann diesen Roman weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

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