5 gute Horrorfilme für ein gelungenes Gruselween! | Gedankenspiel

Passend zu Halloween empfehlen ich & Rene von 11ersfilmkritiken jeweils fünf Horrorfilme. Seinen Beitrag findet ihr hier!

Wie immer für solche Listen gilt, dass es meine Liste ist und selbstverständlich gibt es unzählige gute Horrorfilme, die man für Halloween sichten kann, aber wir üblich hat jeder seine eigenen Vorlieben. Falls ein Film sehenswerte Fortsetzungen hat, werde ich diesen auf einen Platz packen. Da wir das nun geklärt haben starten wir mit der Liste!

#5: Tanz der Teufel & das Evil Dead Franchise

1978 fing es mit dem Kurzfilm Within the Woods an und drei Jahre später erschien mit Tanz der Teufel einer der besten Horrorfilme aller Zeiten, der seiner Ära um Jahre vorausging, dank toller visueller Kniffe (wenn man schmale Budget bedenkt) und einiger revolutionärer Elemente.

Die Handlung um Ash, seine Freunde und das Buch der Toten sollte bereits bekannt sein aber wer Interesse hat, kann hier mehr lesen!

Ich bin ein riesiger Fan von Tanz der Teufel und dem gesamten Franchise. Egal ob Evil Dead 2 oder Armee der Finsternis. Die Ur-Trilogie ist bis heute sehenswert und das Reboot/Sequel ist ein wunderbar blutiger Horrorspaß. Dazu kommt eine verdammt unterhaltsame Serie mit drei Staffeln, die die Filme würdig fortsetzt.

Tanz der Teufel Review

Tanz der Teufel 2 Review

#4: An American Werewolf in London

Ein zeitloser Klassiker und meiner Meinung nach der beste Werwolfsfilm aller Zeiten, der nicht altert und jedesmal aufs neue sehenswert ist!

Mehr kann man dazu nicht sagen. Ein absoluter Pflichtfilm für Horrorfans!

#3: The Conjuring & das Conjuring-Universe

Das (wahrscheinlich) beste moderne Horrorfilm-Universum und eine Reihe an Filmen die vor Kreativität nur so strotzt. Dank insgesamt vier Linien findet sich im Conjuring Universum für jeden Geschmack etwas. Egal ob es nun die Annabelle Trilogie, die Hauptserie oder ein weiteres Spin-off ist. Die Conjuring Filme und ihre Ableger wissen definitiv zu unterhalten!

Conjruing Gedankenspiel

Annabelle Gedankenspiel

Annabelle Creation Review

Annabelle Comes Home Review

Annabelle Comes Home (englische) Review

The Nun

Lloronas Fluch

#2: High Tension & die neue französische Härte

Wie bereits erwähnt sind französische Horrorfilme sehr speziell aber auch sehr unterhaltsam, wenn man mit einen wirklich hohen Gewaltgrad sowie einer dichten Atmosphäre leben kann. Im Besonderen kann ich hier High Tension empfehlen, der sehr spannend ist und bis zum Ende hin fesselt.

Ergänzend zu diesem Film gibt es einen Haufen weiterer gelungener moderner Horrorfilme aus Frankreich wie Martyrs, Frontiers, Inside oder Raw.

Raw Review

#1: Der Exorzist (1973)

Über 40 Jahre alt und meiner Meinung nach immer noch der beste Horrorfilm aller Zeiten. Der Exorzist weiß trotz seines Alters immer noch zu überzeugen und arbeitet mit einer gewissen schonungslosigkeit, die moderne Filme aus diesem Subgenre nicht mehr haben.

Ein weiter Pflichtfilm und definitiver Kultfilm, der seinen Status mehr als verdient!

Das waren fünf Filmempfehlungen für Halloween von mir. Schreibt mir doch mal in die Kommentare welche Film ihr euch gern zu Halloween anseht!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Conjuring Franchise | Gedankenspiel [Gastbeitrag von Ma-Go]

Vielen Dank an Ma-Go für diesen tollen Gastbeitrag und den Anfang des Halloween Specials 2018, was diverse Beiträge zum Thema Horror umfasst! 😊


Hallo liebe DerStigler-Leser,

ich bin Ma-Go vo Ma-Go Filmtipps und ich darf heute im Rahmen des Halloween Specials als Gastautor ein bisschen was über einen meiner Lieblingshorrorfilme und dessen Wirkung erzählen. Die Rede ist von „The Conjuring“ aus dem Jahr 2013, der mittlerweile eine ganze Reihe an Ablegern hervorgebracht hat. Im folgenden Beitrag möchte ich euch ein paar Hintergründe zum ursprünglichen Film von James Wan zusammenfassen und das Filmuniversum ein bisschen näher bringen, welches sich daraus entwickelte. Los geht’s!

In „The Conjuring“ geht es um die beiden Dämonologen Ed und Lorraine Warren (Patrick Wilson und Vera Farmiga), die sich darauf spezialisiert haben paranormalen Erscheinungen auf den Grund zu gehen. Die Filmfiguren der Warrens basieren auf realen Personen, die vor allem in den 1960er und 70er Jahren einige sog. Spukhäuser untersucht haben und ihre Erfahrungen und Ergebnisse später in Büchern veröffentlichten. Einige dieser Werke dienten bereits vor „The Conjuring“ als Vorlage für mehr oder weniger populäre Horrorfilme. Zu den bekanntesten Werken dürfte hier der Film „Amityville Horror“ aus dem Jahr 1979 zählen, der übrigens 2005 wenig erfolgreich neu verfilmt wurde. Im Laufe ihrer Karriere gründeten die Warrens zudem eine Art okkultes Museum, in dem verfluchte und übernatürliche Artefakte aufbewahrt wurden und noch heute werden. Eines dieser tatsächlich existierenden Objekte ist die besessene Puppe Annabelle, die auch in „The Conjuring“ einen unheimlichen Auftritt hat.

In „The Conjuring“ geht es um einen Fall der Warrens, den die „Geisterjäger“ in einem ihrer zahlreichen Berichte veröffentlichten. Darin geht es um eine Familie aus Rhode Island, die ihr neues Heim bezieht, um kurze Zeit später feststellen zu müssen, dass es dort spukt. In ihrer Verzweiflung nimmt die Familie Kontakt zu den beiden Dämonologen auf, die sich natürlich der Sache annehmen und das Haus untersuchen. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf.

Was sich zunächst wie ein gewöhnlicher und bereits mehrfach gesehener Spukhausgruselfilm anhört, ist für mich einer besten Genrebeiträge der letzten Jahre. Auch wenn Regisseur James Wan in seinem Film keineswegs das Rad des Horrorfilms neu erfindet, beweist er ein sehr gutes Gespür für die Atmosphäre seines Films und ein exzellentes Timing der Schockmomente darin. Dazu kommt, dass „The Conjuring“ in einem Punkt den allermeisten Horrorfilmen haushoch überlegen ist. Und das sind die beiden Hauptfiguren des Films, Ed und Lorraine Warren. Ich gebe zu, dass ich ein großer Vera Famiga Fan und deshalb nicht ganz unvoreingenommen bin. Dennoch finde ich, dass beide Figuren vielschichtig und authentisch sind. Wo in anderen Horrorfilmen auf stereotype Charakterhülsen gesetzt wird, haben wir es in „The Conjuring“ mit „echten“ Menschen zu tun, die Angst haben, Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit haben und ständig zwischen der Gefahr des Jobs und deren Auswirkungen auf ihr Privatleben abwägen müssen.

The Conjuring“ kam bei Kritikern und Publikum so gut an, dass bereits kurz nach der Veröffentlichung des Films bekannt wurde, dass bereits mehrere Ableger des Kassenschlagers in Planung seien. Mittlerweile ist „The Conjuring“ der Kern eines stetig wachsenden Universums, über das ich euch einen aktuellen Überblick geben möchte.

2013 – The Conjuring

2014 – Annabelle

Nachdem die oben bereits angesprochene Puppe Annabelle dem Publikum in „The Conjuring“ das Fürchten lehrte, bekam sie prompt einen eigenen Film, in dem sie, vor den Ereignissen aus „The Conjuring“ angesiedelt, ein Ehepaar terrorisiert. Die Warrens tauchen hier nicht auf und abgesehen von der Puppe selbst basiert hier meines Wissens nichts auf wahren Begebenheiten.

2016 – The Conjuring 2

Hier geht es wie bereits in „The Conjuring“ um einen der dokumentierten Fälle der Warrens. Dieses mal reisen Ed und Lorraine nach England, wo sie dem berühmten Enfield Poltergeist auf den Zahn fühlen. Der Film spielt sechs Jahre nach den Ereignissen aus dem ersten Teil, nämlich im Jahr 1977. Hier taucht auch eine unheimliche Nonne auf, die wie Annabelle aus dem ersten Teil, später auch noch einen eigenen Film bekommen sollte.

2017 – Annabelle Creation

In diesem Film handelt es sich quasi um ein Prequel des Spin-Offs um die besagte Gruselpuppe. Klingt kompliziert ist aber im Grunde ganz einfach. Der Film spielt bereits im Jahr 1955. Die Warrens tauchen auch hier nicht auf. Dafür erfährt der Zuschauer alles über den Urspung der Puppe und wie alles begann.

2018 – The Nun

Erst vor wenigen Wochen kam mit „The Nun“ der bis hier her aktuellste Film der Reihe in die Kinos. Darin springen wir handlungstechnisch zurück ins Jahr 1951, wo in einem alten Kloster jene Nonne ihr Unwesen treibt, die wir bereits in „The Conjuring 2“ kennenlernen.

Für alle, die die Reihe chronologisch sehen wollen hier noch mal in der zeitlich richtigen Reihenfolge:

1951 – The Nun (2018)

1955 – Annabelle Creation (2017)

1970 – Annabelle (2014)

1971 – The Conjuring (2013)

1977 – The Conjuring 2 (2016)

Für die Zukunft wurde bereits offiziell bestätigt, dass das Conjuring-Universum um mindestens zwei Filme erweitert wird. 2019 soll mit „Annabelle 3“ die unheimliche Puppe zurückkommen, bevor wir 2020 mit „The Conjuring 3“ das dritte Abenteuer der Warrens erleben werden. Bis dahin habt ihr ja noch genug Zeit euch die bisherige Reihe in Ruhr zu Gemüte zu führen. Viel Spaß und angenehmes Gruseln wünscht euch

Euer Ma-Go

Habt ihr Filme des Conjuring-Universums gesehen? Was ist euer Favorit? Und wie steht ihr zum Thema Filmuniversen und -reihen?


Eigenwerbung von DerStigler

The Nun | Review

Titel: The Nun
Originaltitel: The Nun
Regie: Corin Hardy
Laufzeit: 96 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Horror

Man nehme etwas Conjuring und etwas Annabelle, mischt Elemente aus beiden Reihen zusammen und was kommt dabei raus? Ein gnadenloses aber unterhaltsames Jump-Scare-Massaker!

Kernfakten zum Film

Titel: The Nun

Originaltitel: The Nun

Regie: Corin Hardy

Laufzeit: 96 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Horror

Weitere Beiträge zum Conjuring Franchise:


Die Handlung spielt im Jahr 1952 als der Priester Burke und die Novizin Irene zum Kloster Cârta in Rumänien entsendet werden, um den mysteriösen Selbstmord einer Nonne zu untersuchen. Zusammen mit dem Ortsansässigen Frenchie werden die beiden Abgesandten des Vatikans mit einem unheiligen Geheimnis sowie einer dämonischen Macht, in Form der titelgebenden Nonne, konfrontiert. Eine schwere Prüfung des Glaubens und ein Kampf ums Überleben steht dem Trio bevor.

Die Geschichte von The Nun ist schnell erzählt, was aber kein Nachteil ist da ansonsten das hohe Tempo des Films, welches sich ab der Hälfte kontinuierlich aufbaut, nicht möglich wäre. Neben einer sinnvollen Verknüpfung zu Conjuring 1 & 2 kommt ein Hauch Trash dazu, wenn der Ursprung des Bösen erklärt wird. Allerdings lebt der Film von seinem dezenten Trashfaktor ebenso wie vom gelegentlichen Humor, um die todernste Prämisse aufzulockern.


Der Cast ist genauso überschaubar wie die Handlung aber dafür überzeugen die drei Hauptfiguren. In den drei Hauptrollen als Pater Burk sieht man Demián Bichir (Alien: Convenant), Taissa Farmiga (American Horror Story) spielt Schwester Irene und Jonas Bloquet spielt den Franko-Kanadier Frenchie.

Als dämonische Nonne Valak sieht man erneut Bonnie Aarons, die diese Rolle bereits in Conjuring 2 und Annabelle: Creation verkörpert hat und dabei eine solide Performance abliefert, da der Dämon gruselig wirken muss, ohne dabei zu sprechen. Hier müssen sowohl die Maske als auch Spezialeffekte erwähnt werden. Die Höhepunkte des Horrors, sprich die völlige Eskalation, sehen hervorragend aus und glänzen durch deine konstante Steigerung des Horrors sowie kurzen Verschnaufpausen bevor der nächste Horrorpunkt einsetzt.

Die Gestaltung der Dämonen erinnert mich etwas an die Vampire aus Brennen muss Salem, was die glänzenden Augen angeht.

Unterlegt wird der Horror und die imposanten Szenen mit einem eindringlichen Soundtrack, der besonders in den Szenen mit Valak die größte Wirkung zeigt.


Zusammengefasst ist The Nun ein atmosphärischer Horrorfilm, der sich gelungen in das restliche Franchise eingliedert und ein riesiges Jump-Scare-Massaker ist. Die Höhepunkte des Horrors wechseln sich mit ruhigen Szenen ab in denen sich die nächsten Schreckmomente anbahnen. Sowohl die Technik des als auch der Soundtrack des Films sind für einen Horrorfilm hochwertig und dieser dezente Hauch von Trash rundet das Werk ab.

Wer die Conjuring oder die Annabelle Filme mag wird auch mit The Nun viel Freude haben. Daher vergebe ich für die The Nun die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Annabelle: Creation | Review

Eigentlich wollte ich bis zum Erscheinen von Annabelle: Creation die restlichen Conjuring Filme besprochen haben. Leider, oder besser gesagt zum Glück, wurde daraus nichts, denn so bin ich nun in der glücklichen Lage, mit der Vorgeschichte zu beginnen. Viel Spaß also mit meiner Review zum 2017 erschienenen Annabelle: Creation, welcher unter der Regie von David F. Sandburg (Lights Out) entstanden ist.


Im Jahr 1943 verlieren der streng gläubige Puppenmacher Samuel Mullins (Anthony LaPaglia) und seine Ehefrau Esther (Miranda Otto) ihre geliebte Tochter Annabelle, genannt Bee, bei einem Autounfall. In ihrer Verzweiflung beten sie zu jeder Macht, um ihr kleines Mädchen, bzw. zumindest einen Teil von ihr, wieder zu erlangen, ohne zu wissen, was sie eigentlich in ihr Haus & die Puppe Annabelle (benannt nach der Tochter) eingeladen haben.

12 Jahre später, sprich 1955, laden die Mullins die Nonne Schwester Charlotte und Waisenmädchen, die durch die Schließung ihres alten Waisenheims auf der Straße gelandet sind, in ihr Haus ein. Die Kinder leben sich schnell im Haus ein aber eines der Mädchen, Janice, die an den Folgen der Kinderlähmung leidet, wird durch Textnachrichten in Bee’s Zimmer gelockt, befreit aus Versehen die Puppe Annabelle und entfesselt somit das Böse.

Annabelle: Creation erzählt eine spannende Geschichte und bringt in 109 Minuten eine Menge an Exposition über die Bühne, wirkt aber nicht überladen. Neben der spannenden und sehr atmosphärischen Geschichte wartet Annabelle: Creation mit einer starken Besetzung auf. Überraschenderweise spielen die Kinder wesentlich glaubhafter & besser als die erwachsenen Schauspieler.

 


Positiv fallen die Effekte & die dichte Atmosphäre auf. Annabelle Creation in Punkto Horror, Atmosphäre & Effekte dem ersten Annabelle Film in nichts nach. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich langsam bis zu einem grausigen Höhepunkt, an dem der psychologische Terror des Dämons fast schon absurde Züge annimmt. Hier sei angemerkt, dass man die Kreatur fast nie sieht. So wird der subtile Horror gestärkt, denn das, was man nicht sieht, ist wesentlich gruseliger als das, was man sieht.


Zusammengefasst ist Annabelle Creation ein gruseliger & atmosphärischer Horrorfilm. Mich verblüfft es immer wieder, dass die Annabelle Filme wesentlich unheimlicher sind als die Conjuring Filme. Was mir am Film gefällt, habe ich bereits in der Review genannt und muss nicht wiederholt werden. Für Annabelle Creation spreche ich eine klare Empfehlung aus und aufmerksame Fans werden so manches Easter Egg finden.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Lass mal lesen!

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