Tales from the Dark Multiverse #2: The Death of Superman

Herzlich willkommen zurück zu den Geschichten aus dem dunklen Multiversum. Heute begeben wir uns auf eine Welt mit einem toten Helden, einer hinterbliebenen Geliebten und grausamer Rache an all jenen, die nichts taten …


Tales from the DC Dark Multiverse: Knightfall


Einstmals gab es ein Wesen auf der Welt, dass von den Sternen kam. Er wuchs unter den Menschen auf, war jedoch keiner von ihnen. Als er heranwuchs, bemerkte er große Kräfte an ihm. Der Name dieses Wesen als Kal-El, der letzte Sohn Kryptons. Auf der Erde bekam er von seinen Zieheltern den Namen Clark Kent.

Die Welt sollte ihn als Superman kennen. Zusammen mit seinen Gefährten aus der Justice League bekämpfte er zahllose Gefahren, aber eines Tages geschah es. Doomsday, ein kryptonisches Monster, kam auf die Erde uns hinterlies eine Spur der Verwüstung. Niemand konnte die Kreatur stoppen bis auf einen …

Superman stellte sich dem mörderischen Doomsday in den Weg. Siegte. Starb.

Zurück blieb eine Welt in tiefer Trauer und Lois Lane. Die große Liebe von Superman hatte am Tag, als der Mann aus Stahl starb, alles verloren. Ihre Welt war zerbrochen und in ihrer Trauer machte sie die Helden verantwortlich, die nur daneben standen. Batman, Green Lantern, Wonder Woman, Flash, Aquaman und alle anderen. Sie sahen zu, wie Superman kämpfte, starb und taten nichts …

In ihrer Trauer begab sie sich zur Festung der Einsamkeit und traf auf jemanden. Der Eradicator war auf die Erde gekommen, auf der Suche nach Superman. In ihrer endlosen Verzweiflung bat sie um die Kräfte des Eradicators, um das Werk Superman fortzusetzen. Aus Lois Lane wurde ein Metawesen und sie würde die Welt verbessern. So wie Superman es nicht geschafft hat …


Die zweite Geschichte aus dem dunklen Multiversum behandelt Trauer, Zorn und Rache. Für Lois brach mit dem Tod von Superman eine Welt in sich zusammen und der Wunsch nach Rache, sowie der Erschaffung einer Besseren, verschlang sie schließlich vollends. Langsam, aber stetig entwickelt sich die Handlung zu einem weiteren traumatischen Erlebnis für Lois, wenn die Rache schließlich ihren grausamen Preis fordert.

Optisch opulent inszeniert, wird besonders die schwere und bedrückende Atmosphäre unterstrichen, welche eine der größten Stärken der Geschichte ist. Erneut ein lesenswertes Erlebnis und eine sehr starke, emotionale Geschichte über den Impakt von Supermans Tod.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

The Silencer Vol. 1: Code of Honor [New Age of Heroes] | Review

Titel: The Silencer Vol. 1: Code of Honor
Autor: Dan Abnett
Zeichner: John Romita Jr., Viktor Bogdanovic
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 2. Oktober 2018

Dark Nights: Metal hat das DC Universum verändert und ein neues Zeitalter, das „New Age of Heroes„, eingeleitet. The Silencer ist die erste Serie mit diesem Branding, die ich gelesen habe.

Kernfakten zum Comic

Titel: The Silencer Vol. 1: Code of Honor
Autor: Dan Abnett
Zeichner: John Romita Jr., Viktor Bogdanovic
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 2. Oktober 2018

Links zu den Dark Nights: Metal Rezensionen:


Handlung: Schatten aus der Vergangenheit …

Viele Jahre lang war Honor Guest als The Silencer für die Organisation Leviathan tätig. Dieses Leben hat Honor hinter sich gelassen, um eine Familie zu gründen und um endlich das Leben zu führen, was sie immer wollte. Doch einige Jahre nach ihrem Ausstieg bekommt Honor unerwarteten Besuch von Thalia al Ghul, der Tochter des Dämons Ras al Ghul, seines Zeichens gefährlicher Terrorist und Großvater von Robin aka Damian Wayne.

Innerhalb von Leviathan herrscht Krieg und Thalia möchte mithilfe von Honor eben jenen Krieg innerhalb von Leviathan zu ihren Gunsten entscheiden. So muss Honor Guest erneut in ihre alte Rolle als The Silencer schlüpfen und in einem geheimen Krieg kämpfen, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte.

Meine Meinung zum Comic

The Silencer erfindet das Genre nicht neu bewegt sich aber vom klassischen Götter und Monster Prinzip der DC Comics weg, was durchaus erfrischend wirkt. Honor Guest ist genau die richtige Art von Powerfrau, die sowohl stark als auch menschlich wirkt, was sie als Sympathieträgerin auftreten lässt. Ihre Beweggründe in ihr „altes Leben“ zurückzukehren sind immer mit einem gewissen Zwang verbunden. Sei es um ihrer alten Chefin willen oder um ihre Familie vor den drohenden Gefahren zu schützen. Durch den geschickten Einsatz von Rückblenden erfährt man einige Details über das Leben von Honor als Attentäterin.

Der Zeichenstil, aus den Federn von John Romita Jr. und Viktor Bogdanovic, setzt auf eine Mischung aus hellem und düsteren Stil. Wenn Honor bei ihrer Familie, in ihrem normalen Leben, ist herrschen helle Farben vor, die jedoch in eine dunkle Farbpalette umschlagen, sobald Honor in den Silencer Anzug schlüpfen muss. An dieser Stelle möchte ich auf die Fähigkeiten von Honor Guest aka The Silencer eingehen. Zum einen ist sie eine versierte Schützin, zum anderen ist sie körperlich in Topform, was sich in ihren Fähigkeiten im Nahkampf widerspiegelt. Außerdem beherrscht Honor die Fähigkeit der Silence Zone. Bei dieser Technik wird ein Kraftfeld erzeugt, welches sämtliche Geräusche schluckt und somit die Arbeit als Attentäterin massiv erleichtert. In den dynamischen Kämpfen des Comics ist die Silence Zone die wohl wichtigste Fähigkeit von Silencer.

Fazit

Wie bereits erwähnt erfindet The Silencer das Medium Comic nicht neu, ist aber frisch genug um im aktuellen DC Mainstream nicht unterzugehen. Sowohl die Handlung als auch die Figuren sind ebenso interessant wie glaubhaft und der Zeichenstil, mit dem Kontrast sowie den vielen sehenswerten Kämpfen, weiß zu gefallen. Quasi als Bonus gibt es Cameos der chinesischen Superhelden (Superman, Batman) und Deathstroke, der gefährlichste Söldner des DC Universums, hat einen würdigen Auftritt.

Ich vergebe für The Silencer Vol. 1: Code of Honor die Wertung lesenswert und freue mich auf den zweiten Band!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Batman the Murder Machine? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #3]

Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe von Wer ist … ?, dem Format in dem unter anderem über die Dark Knights, aus den von mir geliebten Dark Nights: Metal Comics, schreiben kann ohne euch zu sehr zu nerven!

Batman the Murder Machine ist eine alternative Version von Bruce Wayne aka Batman, der von Erde -44 stammt. Seinen ersten Auftritt hatte dieser Dark Knight in Dark Days: The Casting #1 und ich finde diese Version von Batman gehört zu den tragischeren Dark Knights.

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Auf Erde -44 war Bruce Wayne der Batman von Gotham City. Eines Tages führte Bane eine Gruppe von Superschurken zur Bathöhle um den dunklen Ritter zu finden, jedoch trafen sie auf Alfred, den Butler von Batman, der einen grausamen Tod fand. Nach dem sein Ziehvater und treuer Freund ermordet wurde, bat Bruce Wayne den Superhelden Cyborg um Hilfe. Vor vielen Jahren hat Bruce den Geist von Alfred in ein Programm kopiert jedoch schaffte er es nicht eine vollwertige künstliche Intelligenz zu erschaffen. Dies gelang erst mit der Hilfe von Cyborg. Allerdings mutierte die Alfred K.I. zu einem tödlichen Virus, der alle Feinde Batmans ermordete, mit Bane als letzten Schurken.

Schließlich gewährte Bruce Wayne dem künstlichen Alfred Zugang zu Bathöhle und verschmolz mit ihm zu einem Cyborg. Im Gegenzug für seine Menschlichkeit erhielt Bruce Wayne aka Batman übermenschliche Kräfte und begann die Justice League auszurotten. Kurz vor der Zerstörung seiner Welt wurde Murder Machine von Batman who Laughs für die Dark Knights rekrutiert.

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Alles in allem gehört Batman the Murder Machine zu den Dark Knights, die meiner Meinung nach am wenigsten zum Spekulieren einladen, im Vergleich zu Dawnbreaker oder Batman who Laughs, jedoch ist das Konzept einer modernden Maschine für DC Verhältnisse erfrischend und selbst Mavels Ultron kann sich eine Scheibe abschneiden, was die tödliche Effizienz angeht. Die Entstehungsgeschichte ist der interessanteste Aspekt von Batman the Murder Machine und machen ihn zu einem der tragischeren Dark Knights.

Ich bin gespannt, ob das Konzept einer mordenden K.I. in Zukunft nochmal aufgegriffen wird.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die restlichen Wer ist…? Beiträge:

Wer ist…Batman the Dawnbreaker? | Gedankenspiel [Wer ist..? #1]

In Wer ist…? werde ich pro Beitrag eine Figur aus dem Bereich Comics/Mangas vorstellen, Kernfakten dazu mit euch teilen und meine Gedanken zur jeweiligen Figur mit euch teilen.

Herzlich willkommen zum Auftakt eines neuen Formats, dessen Grundidee ich seit knapp 2 Jahren mit mir herumschleppe. In Wer ist…? werde ich pro Beitrag eine Figur aus dem Bereich Comics/Mangas vorstellen, Kernfakten vermitteln und meine Gedanken zur jeweiligen Figur mit euch teilen.

Den Anfang für dieses Format macht eine Figur, die ich sehr mag und über die ich gern noch mehr lesen würde. Bruce Wayne aka Batman the Dawnbreaker ist einer der Nightmare Batmen und Mitglied der Dark Knights, die zusammen mit dem Dämon Barbatos das „helle“ Multiversum attackieren.

Dawnbreaker stammt von Erde -32 und hatte seinen ersten Auftritt in Dark Nights: Metal Ausgabe 2 von November 2017. Seine Hintergrundgeschichte wird im One-Shot Batman: The Dawnbreaker #1 (Dezember 2017) beleuchtet.

Nach der Ermordung seiner Eltern erhält Bruce Wayne einen Green Lantern Ring. Übermannt von Zorn und Rachegefühlen hebt Bruce die Sperre für tödliche Gewalt auf und tötet den Mörder seiner Eltern. Während seiner Aktivität als „Beschützer“ von Gotham City steigern sich seine mörderischen Tendenzen immer weiter, was schließlich zur Konfrontation mit dem Green Lantern Corps führt. Als Bruce aka Green Lantern aka Dawnkbreaker das gesamte Corps abgeschlachtet hat, bricht seine Realität auseinander. Schließlich wird er für die Dark Knights rekrutiert, um an der Invasion teilzunehmen. Seine Fähigkeit sind zum einen alle Talente einer Green Lantern (Flugfähigkeit sowie das Erschaffen von Hartlichtkonstrukten) sowie die Aufhebung der Sperre für tödliche Gewalt und die Erzeugung finsterer Konstrukte.

Was fasziniert mich an Batman the Dawnbreaker? Ich finde das Konzept dieser Figur sehr interessant, da diese „dunkle“ Green Lantern Fähigkeiten besitzt die theoretisch jeder Ringträger entwickeln kann, wobei scheinbar eine enorme Willensstärke und das Fehlen jeglicher Emotionen benötigt wird. Wie bei allen Dark Knights ist auch diese Version von Bruce Wayne nicht wirklich böse, sondern ein verletztes Kind, das alles verloren hat.

Ich würde gern noch mehr über Batman the Dawnbreaker lesen, was ich allerdings vergessen kann.

Das war die erste Folge von „Wer ist …?“. Ich hoffe, sie hat euch gefallen und ich freue mich auf weitere Beiträge zu diesem Format.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Nachwort zu Dark Nights: Metal | Gedankenspiel

Das Crossover Dark Nights: Metal ist nun vollständig in vier Sammelbänden erschienen und das DC-Multiversum wurde erweitert. Zeit ein kleines, allgemeines Fazit zu ziehen.

Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt ist Dark Nights: Metal das erste Comicevent, mit dem ich mich so intensiv beschäftigt habe. Seit der ersten Ankündigung und den ersten Bildern habe ich mich auf diese Geschichte gefreut, da die Idee eines dunklen Universums sehr reizvoll klingt.

Die Hauptgeschichte selbst knüpft an die Ereignisse der Scott Snyder Batman Comics an und dient als nächstes großes Kapitel in seiner Vision für das DC-Multiversum. An dieser Stelle muss ich zwei große Stärken der Geschichte loben. Zum einen ist der Fokus auf Batman genau richtig gewählt, da die alte Fledermaus das Flaggschiff des DC Verlags ist und die andere große Stärke ist die Nutzung eines alternativen Multiversums. Das dunkle Multiversum ist die Ansammlung aller negativen Emotionen und Albträumen des bekannten Multiversums mit Barbatos als Gott dieser finsteren Welten. Zusammen mit sieben dunklen Abbildern dringt Barbatos durch Batman in das „helle“ Multiversum ein, um alles in ewige Finsternis zu tauchen. Nur ein bestimmtes Metall und die vereinte Macht der Helden kann die Existenz selbst retten.

Neben einer umfangreichen Geschichte mit spannenden Nebenhandlungen bietet Dark Nights: Metal einen enormen Mehrwert, da das Multiversum selbst gewaltig erweitert wird und neue Möglichkeiten ermöglicht. Ich bin gespannt, was in Zukunft alles kommen wird. Die Omega Titans sehen schon sehr interessant aus.

Was an der Geschichte etwas seltsam ist, ist die Einbindung der speziellen Metalle. Dieses Handlungselement ist zu Beginn verwirrend, macht aber nach einigem Nachdenken und/oder kurzem recherchieren durchaus Sinn.

Ein Comic braucht jedoch nicht nur eine gute Handlung, sondern muss auch optisch überzeugen und der Dark Nights: Metal Epos erfüllt diese Aufgabe mit Bravour da eine kleine Armee an Zeichner sowie Koloristen engagiert wurde um die Dark Nights Geschichten (Hauptgeschichte, Tie-in, One-Shots und Vorgeschichte) in Bildern umzusetzen.

Zusammengefasst ist Dark Nights: Metal ein äußerst lesenswertes Event, das durch eine interessante Geschichte sowie bildgewaltigen Bilder besticht. Über die Dark Knights würde ich gern noch mehr erfahren und während ich diesen Beitrag verfasse, erfahre ich, dass der Batman who laugh zurückkehren wird.

Freut euch also auf viele weitere DC Comics Rezensionen und wenn ihr eine Rezension zu einem bestimmten Comic lesen wollt, lasst es mich gern in den Kommentaren wissen. Nach Möglichkeit komme ich der Bitte nach!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dark Nights: Metal – The Resistance | Review

Name: Dark Nights: Metal The Resitance
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 03. Juli 2018

Der Abschluss zu DC‘s Dark Nights: Metal Event. Schade das es nun vorbei ist.

Die Dark Nights: Metal Rezensionen:

Kernfakten zum Comic

Titel: Dark Nights: Metal The Resistance

Autor: Scott Snyder, James Tynion IV, Joshua Williamson, Jeff Lemire, Benjamin Percy, Tim Seeley, Rob Williams, Robert Venditti

Zeichner: Doug Mahnke, Yanick Paquette, Jorge Jimenez, Jaime Mendoza, Bryan Hitch, Kevin Nowlan, Mirka Andolfo, Paul Pelletier, Andrew Hennessy, Stjepan Sejic, Juan Ferreyra, Howard Porter, Liam Sharp, Ethan van Sciver, Tyler Kirkham, Mikel Janín

Koloristen: Wil Quintana, Nathan Fairbairn, Alejandro Sanchez, Jeremiah Skipper, Romulo Fajardo Jr., Adriano Lucas, Stjepan Sejic, Juan Ferreyra, Hi-Fi, Adam Brown, Jason Wright, Arif Piranto, Jeromy Cox, Alex Sinclair

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 128

Erschienen: 3. Juli 2018


The Resistance erzählt eine Nebenhandlung des Dark Nights: Metal Events und beschäftigt sich im Hauptteil des Comics mit Nightwing, Robin, Green Arrow, Harley Quinn und Killer Croc, die sich durch, ein in die Dunkelheit gefallenes, Gotham City kämpfen.

Fast parallel dazu werden die verbliebenen Mitglieder der Justice League sowie deren Verbündete von den Dark Knights, den verzerrten Albtraum-Batmen, gejagt. Dies führt zwangsläufig zu Duellen zwischen den Helden und den pervertierten Batmen.

Doch wo ist der echte Bruce Wayne? Er ist gefangen in seinem eigenen persönlichen Albtraum und als Superman ihn retten will, scheint alle Hoffnung verloren.

Storytechnisch merkt man The Resistance die Funktion als Companionband durchaus an, was allerdings nicht zwangsläufig schlecht ist, da hier einige Handlungsfäden aufgegriffen werden die in der Hauptgeschichte nur angedeutet werden. Als Beispiel dient hier das Schicksal des Suicide Squads, zu dem der Kontakt abgebrochen ist.


Die große Stärke von The Resistance ist die Inszenierung. In regelmäßigen Abständen beeindrucken die Geschichten durch gewaltige Bilder und besonders die Kämpfe sehen hervorragend aus. An dieser Stelle muss ich es wieder erwähnen. Dawnbreaker ist der coolste Dark Knight und sein Kampf mit Hal Jordan ist leider zu kurz aber äußerst imposant.

Weiters gefällt dieser Band durch verschiedene Zeichenstile, was der hohen Anzahl an Zeichnern geschuldet ist.

Die Qualität der einzelnen Geschichten schwankt etwas, ist aber im Großen und Ganzen recht solide wobei die Batman: LOST #1 Story etwas arg abgedreht ist und Hawkman: FOUND #1 nicht ganz überzeugen mag.


Zusammengefasst ist Dark Nights: Metal The Resistance ein gelungener Comicband, der mehrere Geschichten zusammenfasst, die das Dark Nights: Metal Event sehr gut ergänzen. Die Qualität der Geschichten ist ebenso wie der Zeichenstil sehr solide und abwechslungsreich, was einen oder zwei Blicke rechtfertigt. Daher vergebe ich für Dark Nights: Metal The Resistance die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising | Review

Name: Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 26. Juni 2018

Das Multiversum ist gerettet. Barbatos und seine Heerscharen sind besiegt aber nun stellt sich eine Frage. Wer sind die Dark Knights und was ist ihre Geschichte? Genaus das will ich euch in meiner heutigen Rezension erzählen!

Kernfakten zum Comic

Titel: Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising

Autor: Scott Snyder, Grant Morrison, James Tynion IV, Joshua Williamson, Frank Tieri, Sam Humphries, Dan Abnett, Peter J. Tomasi

Zeichner: Carmine Di Giandomenico, Riccardo Federici, Ethan van Sciver, Philip Tan, Tyler Kirkham, Francis Manapul, Tony S. Daniel, Danny Miki, Riley Rossmo, Howard Porter, Jorge Jimenez, Doug Mahnke, Jaime Mendoza

Koloristen: Ivan Plascencia, Rain Beredo, Jasom Wright, Dean White, Arif Prianto, Tomey Morey, Hi-Fi, Alejandro Sanchez, Wil Qunintana

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 216

Erschienen: 26.06.2018

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Dark Knights Rising beschäftigt sich mit den Geschichten der sieben albtraumhaften Versionen von Batman aka Bruce Wayne und wie diese in die Dunkelheit fallen. Als übergeordnete Rahmenhandlung dient die Rekrutierung der Batmen durch den Batman der lacht, welcher eine Mischung aus Bruce Wayne und dem Joker ist.

Was sechs der sieben Batman gemeinsam haben ist ein gravierender Verlust neben der zwangsläufigen Ermordung der Eltern. Dabei werden auch die Fähigkeiten der Dark Knights entsprechend vorgestellt. Interessant ist hierbei besonders Dawnbreaker, der entstand als Bruce Wayne kurz nach der Ermordung seiner Eltern den Power Ring einer Green Lantern erhielt. Er schaffte es die Sperre für tödliche Gewalt aufzuheben und Dunkelheit in den Ring fließen zu lassen, was es ihm ermöglicht, schreckliche Monster zu beschwören. Ein anderes Beispiel ist Red Death, der eine Mischung aus Batman und The Flash ist, was ihn zu einer gespaltenen Persönlichkeit macht.

Es ist ohnehin interessant, dass die Dark Knights eigentlich nicht rein böse sind, sondern ihre Welten verloren haben und in Barbatos eine Chance sehen ihre Welten zurückzubekommen. Einfach gesagt, um ihre Welten vor dem Bösen zu retten sind die Batmen schließlich in die Dunkelheit gefallen. Als einzige Ausnahme sticht der Batman der Lacht heraus, der das pure Böse verkörpert und das schlimmste ist, was Bruce Wayne jemals passieren kann.


Auf der zeichnerischen Ebene besticht Dark Knights Rising durch verschiedene Zeichenstile, da an jedem Issue ein anderes Team gearbeitet hat. Mir haben alle Stile sehr zugesagt allerdings ist die Dawnbreaker Geschichte am bildgewaltigsten dank der dunklen Kräfte des Lantern Rings, während die Murder Machine Geschichte künstlerisch sehr wertvoll ist weil sie wie eine feine Bleistiftzeichnung wirkt.

Gleiches gilt auch für die verschiedenen Autoren, die an den gesammelten Issues mitgewirkt haben. So haben unter anderem Grant Morrison und Dan Abnett die Geschichten für diesen Band geschrieben, was sich in der hohen Qualität widerspiegelt.


Zusammengefasst ist Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising die perfekte Ergänzung zum Hauptevent, da die Dark Knights aka Nightmare Batmen mehr Persönlichkeit und Tiefgang erhalten. Die verschiedenen Zeichenstile sind sehr hochwertig und grundlegend ist für jeden Geschmack etwas dabei, da die einzelnen Geschichten sehr gelungen inszeniert sind. Ich vergebe für Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dark Nights: Metal | Review

Name: Dark Nights: Metal
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 12. Juni 2018

Es ist soweit. Die Dunkelheit hat das DC-Multiversum erreicht und mit ihr kommt eine Gefahr, die direkt aus einem Albtraum stammen muss. Mit diesen netten Worten heiße ich euch zu meiner Rezension über Dark Nights: Metal, einem Comic Event des DC Verlags und aus der Feder des talentierten Scott Snyder, willkommen!

Kernfakten zum Comic

Titel: Dark Nights: Metal
Autor: Scott Snyder & James Tynion IV
Zeichner: Greg Capullo, Mikel Janín, Alvaro Martinez, Jonathan Glapion, Raul Fernandez
Koloristen: FCO Plascenia, June Chung, Brad Anderson
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 216
Erschienen: 12. Juni 2018
Affiliate Link zu Amazon: Dark Nights: Metal: Deluxe Edition


Die Vorgeschichte habe ich bereits in meiner Review Dark Nights: The Road to Metal beleuchtet. Ich würde empfehlen den Beitrag ebenfalls zu lesen.

Nachdem Batman am Ende von The Casting #1 das letzte Siegel gebrochen hat, ist es dem Dämon Barbatos und seiner finsteren Armee möglich aus dem dunklen Multiversum in das reguläre Multiversum einzudringen. Mithilfe dunkler Magie und dem Rat der Eulen wird Batman zum Tor der sogenannten Nightmare Batmen oder Dark Knights. Dabei handelt es sich um sieben alternative Formen von Batman, die zeigen was passiert wäre wenn Batman die Macht von einem seiner Kollegen erhalten hätte, beziehungsweise zum Schurken geworden wäre.

Mithilfe seiner finsteren Armee verfolgt Barbatos das Ziel sein dunkles Multiversum und das reguläre Multiversum zu vereinen, um alles in ewige Dunkelheit zu tauchen. Es liegt nun also an einem gigantischen Bündnis aller Helden und so manchem Schurken (Hallo Deathstroke) den Kampf gegen die Finsternis aufzunehmen und dabei nicht nur die Schergen des dunklen Multiversums, sondern auch altbekannte Feinde zu bezwingen.


Dark Nights: Metal fühlt sich wie eine globale Katastrophe an, die sich auf die gesamte Erde auswirkt. Die Schrecken der Dark Knights sind verheerend. Die Handlung wird, wie bereits in Road to Metal, durch das Journal von Carter Hall, dem Hawkman, erzählt. Neben dieser Erzählung tragen die Trinity (Batman, Wonder Woman & Superman) und Dream of the Endless einen gewichtigen Teil der Handlung.

Es ist logisch das die Helden am Schluss siegen oder zumindest ist es eine Grundvoraussetzung, aber dennoch ist die Spannung extrem hoch und ein Sieg scheint beinah unmöglich aber wo Dunkelheit herrscht, ist auch Licht. Mit dem Licht kommt die Hoffnung.

Was den Stil angeht, gehört Dark Nights: Metal zu den bildgewaltigsten Comics, die ich jemals gelesen habe. Der düstere Ton passt perfekt zum DC Universum und der Hang dieses Verlags zu Monster/Horrorgeschichten wird hier ganz stark deutlich. Die sieben Nightmare Batman haben äußerst abgefahrene Designs und repräsentieren so etwas wie eine Art perverse Justice League voller verzerrter Spiegelbilder des dunklen Ritters. Barbatos selbst kann gern als den bildgewordenen Albtraum bezeichnen, der seinen Dienern in nichts nachsteht, was die Schrecklichkeit angeht.


Zusammengefasst ist Dark Nights: Metal ein sehr starkes DC-Event, dass durch eine umfangreiche Handlung, viel Action, viel Dialog und bildgewaltige Szenen glänzt. Das Grauen ist allgegenwärtig aber dadurch wird der Schrecken den die Feinde verbreiten nur noch größer. Ich vergebe für Dark Nights: Metal das Prädikat besonders lesenswertund freue mich auf die beiden Begleitbände Dark Knights Rising sowie The Resitance!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!