Mein Comicjahr 2021

Das mag bei 121 gelesenen Comics (Hefte und Paperbacks zusammengezählt) seltsam klingen, aber sehr viel gibt es über dieses vergangene Jahr nicht zu sagen. Ich habe beim lesen versucht eine Mischung aus Marvel & DC Comics zu wählen, weitere Verlage (bis auf hauptsächlich Boom Entertainments BRZRKR ) zu vermeiden, aber dieses Vorhaben hat mit diversen Star Wars Legends bzw. den Weissblech Comics nur bedingt gut funktioniert.

Bei den Marvel Comics habe ich in erster Linie jene Serien verfolgt, die ich entweder bereits im Vorjahr gelesen habe oder neue Serien, die mein Interesse geweckt haben. Dazu kommt eine Mischung aus US Paperbacks und deutschen Bänden, da wir leider nicht alles in Europa bekommen. Von den Events habe ich mich Großteils ferngehalten und nur King in Black gelesen. Von den geplanten weiteren Bänden habe ich mich dann ebenfalls ferngehalten.

DC Comics hat ja durch Corona einige Probleme in der Planung erhalten und das hat sich auf die Serien niedergeschlagen. Die einzige reguläre DC Serie, die ich 2021 komplettiert habe war Suicide Squad: Bad Blood von Tom Taylor. Abseits davon habe ich noch einige Ausflüge ins DC Black Label gemacht und Miniserien (Batman Gotham Nights, Batman Universe und The Flash Giant Vol. 1 & 2) sowie ältere Bände gelesen. Bei den Events habe ich Dark Nights Death Metal gelesen und mich gegen Ende des Jahres an Infinite Frontier herangewagt. Das I.F. Imprint wird hoffentlich wieder mehr Stabilität ins DC Portfolio bringen.

Von den Comics abseits von Marvel und DC habe ich nur BRZRKR gelesen, sowie ein paar Star Wars Legends Comics. Da mich die beiden großen Verlage so einspannen mit ihren Serien, werde ich davon absehen ein zu großes Spektrum zu entwickeln. Die einzigen Ausnahmen bilden die Weissblech Comics, bei welchen es sich um Horrorcomics handelt die unregelmäßig erscheinen. Perfekt also zum nebenbei lesen.

Das wars aber auch schon wieder mit meinem Comicjahr 2021. Ich bin gespannt ob ich den Rekord in 2022 brechen werde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Flash – Der schnellste Held der Welt | The Flash Giant Vol. 1 & 2 Double Feature Review

Speed me up! ⚡️❤️

Barry Allen ist Flash und somit der schnellste Held der Welt. In der heutigen Double Feature Review (ich bin froh dieses Format reaktiviert zu haben) geht es mir um die beiden Miniserien Flash Giant Vol. 1 & Vol. 2. Diese sind zwar in einem deutschen Paperback veröffentlicht worden, aber die Geschichten stehen für sich!

Beide Serien stammen aus der Feder von Gail Simone, welche man von vielen DC Serien und einigen Marvel Comics kennt, während sich als Zeichner Clayton Henry auszeichnet (welch schlampiger Ausdruck), den man beispielsweise von Black Lightning kennt.


The Flash Giant Vol. 1 (7 Ausgaben)

Als ein mysteriöser Schurke die Rogues nach und nach aus dem Gefängnis befreit, um Flash auf Trab zu halten, muss der schnellste Mensch der Welt alles geben um diese Verschwörung aufzudecken. Nebenbei muss Barry auch noch sein Privatleben, sein Liebesleben und seinen Job managen. Es gibt also viel zu tun für den schnellsten Mann der Welt und die Gefahr ist groß …

Die Handlung von The Flash Giant Vol. 1 ist von Anfang an spannend und entwickelt sich von Heft zu Heft immer weiter bis zur Enthüllung des Superschurken, sowie der Schlacht gegen ihn.

Lobend muss ich auch das Tempo erwähnen mit dem sich die Story entwickelt. Dieses ist genau richtig und nimmt sich viel Zeit um neben der Haupthandlung mit The Flash auch seine Geheimidentität Barry Allen „Screentime“ zu heben. Außerdem kriegt jeder Rogue seine eigene „Show“ pro Ausgabe, wo er oder sie vorgestellt wird, was sehr Einsteigerfreundlich ist. Besonders wenn man die Größe der Rogues Gruppe bedenkt.

Zusammengefasst ist The Flash Giant Vol. 1 eine äußerst hochwertige Miniserie, die nicht nur den schnellsten Mann der Welt und sein Privatleben beleuchtet, sondern sich auch mit seinen Feinden beschäftigt und diese in einen größeren Plot einbindet!


The Flash Giant Vol. 2 (5 Ausgaben)

Doch kaum hat Flash die Bedrohung durch die Rogues abgewendet, wartet ein weiteres Übel auf ihn!

Während einer Kreuzfahrt wehrt Flash einen Angriff von King Shark auf Unschuldige ab und wird anschließend in ein Abenteur durch Raum und Zeit geworfen, bei dem er gegen Reverse Flash kämpft.

Erzählerisch ist The Flash Giant Vol. 2 ebenfalls sehr spannend, bleibt aber hinter der ersten Serie doch zurück. Besonders die Spannungskurve steigt weniger steil an, als bei der Rogue Verschwörung. Damit ist die zweite nicht langweilig, da hier der alternative Reverse Flash aus der Zukunft ein spannender Bösewicht ist, aber es gibt dennoch Luft nach oben.

Die Einbindung einer zeitreisenden Soldatin gibt dem Comic eine gewisse Dramatik, die definitiv zu den Stärken des Comics gehört.

Optisch ist The Flash Giant Vol. 2, wie auch der Vorgänger, über jede Kritik erhaben und besticht durch ebenso stark, wie für das Auge wohltuhende Bilder!

Somit bleibt The Flash Giant Vol. 2 zwar hinter der ersten Serie zurück, ist jedoch dennoch eine lesenswerte Miniserie über den schnellsten Mensch der Welt!


Zusammengefasst kann ich den Comic Flash – Der schnellste Held der Welt mit seinen beiden Miniserien sowohl für Anfänger als auch für Veteranen empfehlen. Man braucht relativ wenig Vorwissen, wird aber von der Exposition auch nicht erschlagen. Kurz gesagt: ein toller Band mit zwei abgeschlossenen Serien und sehr schönen Bildern!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler & Nerd.Ics lesen … Man-Bat: Das Monster von Gotham

P.: Herzlich willkommen zu einer Doppelrezension von mir und Nerd.Ics. In diesem Beitrag werden wir unsere Meinung zur aktuellen Man-Bat Serie mit euch teilen und pro Absatz den Comic verarbeiten!

N.: Für mich ist dieser Band ganz klar der erste Kontakt mit Man-Bat und nachdem ich mich etwas in die Geschichte der Figur eingelesen hatte, hab ich mich schon auf eine richtig schön trashige, sehr horrorlastige Story gefreut. Ob ich die auch geliefert bekommen habe, könnt ihr in den nächsten Absätzen von Patrick und mir lesen.


Dr. Kirk Langstrom möchte gehörlosen Menschen helfen und hat ein Serum entwickelt, basierend auf seinen Forschungen mit Fledermäusen. Wann immer Kirk das Serum einnimmt wird er zur monströsen Man-Bat und terrorisiert Gotham City. Nun verliert Langstrom immer mehr die Kontrolle über Man-Bat, was den dunklen Ritter Batman aber auch die Suicide Squad auf den Plan ruft. Als sich dann noch ein schrecklicher Feind Batmans einmischt nimmt das Chaos seinen Lauf …

(C) Panini Comics/DC Comics

N.: Was ich sehr gut fand, war, dass wir gleich auf den ersten Seiten eine kleine kurze Origin zu Man-Bat quasi geliefert bekommen, wir sehen Kirk Langstrom und seine Frau Francine und wir erfahren auch von Kirks tauber Schwester der er gerne durch Forschung an Fledermaus-Genen helfen möchte. Das dies anscheinend nicht ganz so funktioniert hat, sieht man vorallem daran, dass er sich immer wieder in eine menschliche Fledermaus verwandelt und dann zu einer dezent aggressiven Monstermaschine wird. Jedoch erfahren wir auch sehr schnell, dass er immer im klassischen Zwiespalt des typischen Antihelden steht, da er eigentlich den Menschen helfen möchte, aber es irgendwie nie so richtig hinbekommt. Natürlich ist sein großer Gegenspieler Batman, der die „gute“ Fledermaus in dieser Soap-Opera ist und dadurch auch immer den Hass von Kirk heraufbeschwört.

(C) Panini Comics/DC Comics

So viel mal zur Figur Man-Bat an sich, aber was geschieht nun in dieser Story?

Kirk verwandelt sich wieder einmal in Man-Bat, Batman hält ihn danach auf, bringt ihn in seine Bat-Höhle und untersucht ihn gründlich um festzustellen, dass das Federmaus-Serum sich in Kirks Zellen tief verankert hat und die Fledermaus in ihm immer mehr überhand nimmt. Wir erleben einen Wissenschaftler der eigentlich nur ein Heilmittel für die Taubheit seiner Schwester sucht und dabei sich selbst zerstört. Bei der Überstellung nach Arkham, verwandelt sich Kirk wieder in Man-Bat und flieht. Auf der Flucht wird ihm kurzerhand die Suicide Squad an die Fersen gehängt und es bricht ein actiongeladenes Kapitel an, in dem sich zuerst Deadshot, Boomerang und dann auch noch Killer-Croc an Man-Bat versuchen. Schließlich taucht auch noch Scarecrow auf um die Party zu komplettieren. Nach diversem hin und her geslashe trifft Kirk ein uns sehr bekannter Hammer von der Seite.


P.: Ich mag die Story der Man-Bat Miniserie. Sie fühlt sich wie eine klassische Batman Story an, was die Atmosphäre angeht, aber mit einem großen Schuss Dr. Jeckyll und Mr. Hyde. Dies erinnert wiederum an die Hulk Comics ABER Man-Bat besitzt genug Eigenständigkeit um diese Vergleiche schadlos zu überstehen. Optisch macht der Comic einiges her. Artist Sumit Kumar schafft es vorbildlich die düstere Atmosphäre einzufangen und dazu den irren Humor der Suicide Squad einzubinden.

N.: Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes, die erwartete Horror-Trash-Action hab ich wohl nicht ganz bekommen, aber einen Einblick in eine Figur die ich bisher so noch nicht kannte. Vorallem der Part als Kirk bei Harley auf der Couch gelegen ist, war für mich das absolute Highlight des Bandes. Göttlich!
Ansonsten echt solide Action, zeichnerisch gut inszeniert und echt ein netter standalone Band der natürlich auch für Einsteiger gut geeignet ist!

P.: Zusammengefasst ist die Man-Bat Miniserie eine lesenswerte Story über den Reverse-Batman. Nicht nur wird die Figur Kirk Langstrom aka Man-Bat vertieft, sondern auch die Weichen für sein kommendes Team-up mit der Justice League Dark gelegt. Ich wurde sehr gut unterhalten und das Warten auf diesen Comic hat sich ausgezahlt!

Nerdics liest … Batman: Die Maske im Spiegel 1 + 2

(c) Panini Comics

Das DC Black Label liefert uns eine weitere von der Kontinuität losgelöste Batman Story. Ideal für Quereinsteiger, aber wie immer auch für alte Hasen in Sachen Batman. Die Frage ist nur kann die Story mit vorangegangenen großartige Black Label Titeln mithalten?

Titel: Batman: Die Maske im Spiegel 1+2
Autor: Mattson Tomlin
Zeichner: Andrea Sorrentino
Seiten: 60 + 60
Sprache: Deutsch
Verlag: DC Black Label / Panini Comics

(c) Panini Comics

Dr. Leslie Thompson wird plötzlich, weil sie Geräusche vor ihrer Wohnungstür hört. Sie geht dem ganzen nach und findet vor ihrer Tür liegend Batman mit schweren Verletzungen. Als sie merkt das er noch lebt, entfernt sie die Maske und stellt schockiert fest, dass Bruce Wayne Batman ist. Sie nimmt ihr Handy zur Hand und will den Notruf wählen. Jedoch zögert sie. Warum nur fragt sie sich. In ihrer Erinnerung sehen wir, dass sie Bruce Wayne schon in jungen Jahren kennengelernt hat und zwar war sie seine Therapeutin nach dem Tod seiner Eltern. Sie versuchte immer wieder seine jugendliche Wut zu bekämpfen und ihm zu helfen. Nun zählt sie eins und eins zusammen.
Sie wählt den Notruf nicht, hilft Bruce die Nacht zu überstehen und stellt ihn am nächsten Tag zur Rede bzw stellt sie eine Bedingung an ihn. Er soll ab jetzt jeden Morgen zu ihr für eine Therapiestunde vorbeikommen, wo sie mit ihm die Ereignisse der Nacht aufarbeitet.
Parallel dazu geschehen sehr brutale Attacken von Batman auf diverse Personen aus dem Umfeld des Unternehmers Arnold Wesker. Es stellt sich heraus das es sich um einen Batman Doppelgänger handelt.
Auf genau diese Fälle wird die eifrige Detective Wong vom GCPD angesetzt und ermittelt gegen Batman.
So viel zu Band 1 ohne all zu große Spoiler und im folgenden Absatz bekommt ihr auch etwas zu Band 2 zu lesen. Also wer beide noch nicht gelesen hat, sollte den nächsten Teil vielleicht auslassen und gleich zum Fazit weiter unten springen.

Nachdem Detective Wong bei ihren Ermittlungen schlußendlich vor Bruce Wayne’s Tür gelandet ist, steigen wir in den zweiten Band ein mit Dr. Thompson welche inzwischen immer länger am Morgen auf Batman warten muss, da dieser in der Nacht damit beschäftigt ist den Doppelgänger zu finden.
Wir sehen eine Rückblende in der ein verzweifelter Alfred vor Leslie Thompson’s Tür steht und um Hilfe wegen dem jungen Bruce Wayne bittet. Ein unheimlich schön und fast schon herzzereissender Dialog mit einem großartigen Alfred, den wir hier bekommen.
Wir springen wieder zurück in die Gegenwart wo Batman nach einer neuerlich harten Nacht zu Leslie Thompson in die Therapie kommt und über die ereignisse der Nacht mit ihr spricht.
Danach kehren wir wieder zu Wayne Manor zurück wo gerade ein Verhör von Detective Wong mit Bruce Wayne beginnt und sie völlig überrascht davon ist das Bruce Wayne sowohl seine Akten von Wayne Enterprises für sie zugänglich macht, als auch mit ihr kooperiert.
Wie der Fall dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zum Fazit der Story. Mit Mattson Tomlin haben wir wieder mal einen Filmemacher der sich als Comic-Autor versucht und dabei eine richtig düstere, Film-Noir-eske, Detecktivgeschichte schreibt, die zwar immer wieder mal etwas sperrig wirkt, aber trotzdem einen in den Bann zu ziehen weiss. Für mich sicher nicht der beste aller Black Label Titel, aber durchaus einer bei der man beruhigt zugreifen kann.
Dazu kommen die wunderbaren Zeichnungen von Andrea Sorrentino, welche wie immer überzeugen können und erst dadurch dem Comic diese, oben beschriebene, Stimmung verleihen.
Da es eine, vom Kanon losgelöste, Story ist kann man den Band durchaus Einsteigern empfehlen, jedoch würde ich als kompletter Neueinsteiger eventuell davor ein paar andere Batman Stories lesen und ich erst dann an diesen Titel wagen.
Alles in allem eine sehr solide Story und ich freue mich schona uf den dritten und finalen Band der Serie.

Danke an Panini Comics für die Rezensionsexemplare!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Die Jagd des dunklen Ritters aka Batman Universe

Man kann von Brian Michael Bendis und seiner jüngsten Arbeit an Superman sowie dem Event Leviathan halten was man will, ABER mit Batman Universe hat Meister BMB bewiesen, dass er immer noch hochwertige Geschichten schreiben kann.

Als Batman einen Raubüberfall des Riddlers vereiteln will, erkennt er, dass sein alter Widersacher nicht mehr er selbst ist. Seine Beute, ein Fabergé-Ei, führt zu einer Nachfahrin des Wildwest-Kopfgeldjägers Jonah Hex und in der Folge entpuppt sich das Ei als mächtiges Artefakt. So wird Batman in ein Abenteuer durch Raum und Zeit geworfen …

Erzählerisch macht Batman Universe eigentlich alles richtig. Die Handlung ist spannend, hat ein angenehm hohes Tempo und führt den Leser zu vielen Schauplätzen mit vielen Figuren neben dem dunklen Ritter. All das wird sehr schick von Zeichner Nick Derington inszeniert, der auch die relativ lockere Tonalität des Comics, wie man sie bereits in der Handlung bemerkt, darzustellen weiß.

Alles in Allem ist Batman Universe ein hochwertiger Comic, dessen umfassende, aber nicht überladene Story zu gefallen weiß und gleichzeitig starke Bilder abliefert. Wer also einen etwas „helleren“ Batman Comic sucht sollte dieser Arbeit von BMB eine Chance geben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Schatten über Gotham

Mit diesem Comic (gefunden in meiner DC Comics Graphic Novel Collection Sammlung) kommen drei Dinge zusammen, die einfach zusammengehören. Batman, H.P. Lovecraft und der einzigartige Stil von Hellboy Schöpfer Mike Magnola.

Wir schreiben die fernen 1920er Jahre. Durch eine Expedition in Antarktis kommt ein ebenso uraltes wie finsteres Übel nach Gotham City. Während sich die Finsternis langsam ausbreitet, müssen Batman und seine Verbündeten alles daran setzt, um ihre Stadt zu retten. Doch der Preis für den Sieg über die Dunkelheit ist sehr hoch und der Feind schier unbesiegbar …

Schatten über Gotham ist ein purer Liebesbrief an die Mythologie von H.P. Lovecraft, dessen Werk unter anderem den Batman Mythos beeinflusst hat. Im Comic finden sich unzählige Anspielungen auf Lovecraft Geschichten und dessen Motive. So heißt das Böse im Comic das Ding auf der Schwelle, was eine direkte Referenz auf die gleichnamige Kurzgeschichte ist. Abseits davon ist die Mischung aus Batman Mythos und Lovecraft Mythos eine absolut geniale Idee, die auch thematisch großartig harmoniert.

Dazu kommt der bereits erwähnte Zeichenstil von Mike Magnola. Dieser verleiht bereits dem Hellboy Universum eine gewisse Einzigartigkeit und tut „Schatten über Gotham“ äußerst gut.

Abschließend ist Schatten über Gotham nicht der beste Batman Comic aber definitv ein herausragendes Werk im Batman Kosmos und ist somit ein lesesnwerter Comic für Fans des dunkles Ritters bzw. für Lovecraft Liebhaber!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Gotham City Monsters: Die Stadt der Monster

Gotham City Monster ist definitiv meine Leseüberraschung des Jahres 2021. Ich habe nichts erwartet und wie so oft, wenn die Erwartungen niedrig sind, wird man positiv Überrascht. Autor Steve Orlando liefert mit diesem Band eine spannende Geschichte ab, die auch optisch sehr hochwertig inszeniert ist und was daran so spannend ist, erfahrt ihr jetzt!

In Monster Town, dem monströsen Stadtviertel von Gotham City, leben die echten Monster von Gotham City (fast wie Fable Town in den Fables Comics aber Vampiren und so). Genau dort erhebt sich eine uralte Bedrohung für das gesamte Multiversum und eine Gruppe ungewöhnlicher Helden schließt sich zusammen, um die Finsternis zu bekämpfen.

Die Konstellation aus Batwoman, Frankenstein, der Vampir Andrew Bennett, Killer Croc von und die monströsen Schurkinnen Orca und Lady Clay funktioniert überraschend gut, macht aber auch gleichzeitig lust auf mehr Abenteuer dieser ungleichen Truppe. Allgemein wirkt Gotham City Monsters durch seine Einbindung finsterer Helden und Schurken wie ein Justice League Dark/Suicide Squad hybrid, was wesentlich besser funktioniert, als es eigentlich sollte.

Steve Orlando schafft es geschickt eine Gruppe von Figuren aus der zweiten Reihe in den Mittelpunkt zu rücken, dabei eine epische Geschichte zu erzählen und gleichzeitig viele moderne Elemente des DC Multiversums einzubauen aber ohne die Geschichte überladen wirken zu lassen. Außerdem ist sie auch optimal für Gelegenheitsleser geeignet, da viel Exposition simpel erzählt wird.

Dank den Zeichnungen von Amancay Nahuelpan ist Gotham City Monsters auch optisch äußerst ansprechend inszeniert und somit liefert dieses Duo ein äußerst gelungenes Komplettpaket ab, dass auch in sich geschlossen ist, mit Potenzial für mehr Geschichten um die Monster aus Gotham City.

Ich kann den Band definitiv empfehlen. Hier fließen so ziemlich alle tradiotenellen Stärken der DC Comics zusammen!

Ein kurzer Kommentar zu … Green Lantern: Secret Origin

Hal Jordan ist die größte Green Lantern aller Zeiten aber wo kommt er her? Wie wurde er zur Lantern und wer hat ihn dazu ernannt? Wer sich solche Fragen stellt, kann entweder den Green Lantern Film sehen oder sich den Comic Green Lantern: Secret Origin gönnen. Als ich letztens einen Blick auf meine DC Graphic Novel Collection Sammlung geworfen habe ist mir dieser Band ins Auge gestochen und dann habe ich auch sofort gelesen.

Ein kleine Anmerkung für Comicneulinge. Wenn ihr was von DC lest und Geoff Johns auf dem Cover steht, ist es ein verdammt guter Comic!

Hal Jordan ist ein überaus talentierter aber hitzköpfiger Testpilot, dessen Hang zum Risiko sein berufliches Verhängnis wird. Von seinem Traumjob gefeuert und sozial am Boden nimmt sein Leben eine spannende Wendung, als er ein Raumschiff findet. Im Wrack des Schiffs findet Hal den tödlich verwundeten Abin Sur.

Green Lantern: Secret Origin ist eine actiongeladene Neufassung von Hal Jordans werdegang zu Green Lantern und dient gleichzeitig als Prolog für die kommende Blackest Night. Trotzdem bietet der Band genau Eigenständigkeit, um mehr zu sein als ein bloßes Tie-in. Viel mehr wird Hal Jordan in die moderne Ära von DC gebracht und dabei werden die Weichen für seinen großen Epos gelegt!

Dieser hat den Superschurken Atrocitus zur Erde gebracht, um die Prophezeiung der Blackest Night abzuwenden. Der Plan scheitert jedoch an Abin Surs Tod und Atrocitus Flucht. Vorher wird Hal Jordan ausgewählt eine Green Lantern zu werden. Am Anfang seines Weges muss Hal noch vieles lernen, sich Atrocitus stellen und durch die Schule der mächtigen Lantern Sinestro gehen …

Optisch wie Erzählerisch in der oberen Liga ist die Secret Origin der glorreichsten Lantern für Veteranen wie Neulinge perfekt geeignet, um sich im Kosmos der Lanterns zu verirren. Ich kann den Band definitiv empfehlen!

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Ein kurzer Kommentar zu … Superman: Brainiac

Ein DC Held, den ich sehr mag aber von dem ich irgendwie kaum was gelesen habe (bisher) ist Superman. Das überrascht mich selbst ehrlich gesagt da der Mann von Morgen bzw. Mann aus Stahl zu den größten Ikonen der Comicwelt gehört. Zum Glück sammle ich ja die DC Comics Graphic Novel Collection (wie oft wird diese Erwähnung wohl noch kommen?) und dort sind einige Superman Geschichten abgedruckt. Der heutige Band erzählt aber nicht nur eine simple Superman Story, sondern re-etabliert auch noch den Schurken Brainiac und vertieft die Lore, also starten wir gleich los!

Vor vielen Jahre überfiel Brainiac, ein Alien mit der Besessenheit von Allwissenheit, den Planeten Krypton, tötete hunderte Kryptonier und schrumpfte die Stadt Kandor (Städte sammeln ist auch ein tolles Hobby, das habe ich während meiner Civilation 2 Eroberungen auch immer gemacht!). In der Gegenwart wird der Superschurke wieder aktiv und will dasselbe mit der Erde anstellen. Während Supergirl absolut panisch wegen dem Kommen von Brainiac ist, stellt sich Superman dem grünhäutigen Monster entgegen …

Also erzählerisch bleibt der Comic recht simpel und geradlinig aber genau darin die große Stärke. Die Storyline dient einzig dazu Brainiac als tödlichen Superschurken in das „moderne“ DC Universum der 2000er wiedereinzuführen und dabei die Lore der Kryptonier zu vertiefen. Was mir gefällt ist die ganze Inszenierung von Brainiac, der tatsächlich sehr mysteriös aufgebaut wird und dezent unheimlich wirkt. Hier läuft Geoff Johns zur Höchstform auf. Optisch hat der Band ebenfalls einiges zu bieten, besonders die düstere Tonalität, wie sie auch Batman: Golden Dawn oder der Grant Morrison Run hat, machen den Band auf optischer Ebene zu einer Augenweide.

Wer also einen Comic mit dem stählernen Mann von Morgen lesen will aber keine Ahnung wo er/sie anfangen soll, kann mit dieser Geschichte beginnen, da man auch ohne Vorwissen recht gut reinkommt und sehr gut unterhalten wird. Ich hatte meinen Spaß mit dem Band und habe Lust mehr mit/über/von Superman zu lesen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Imperfekt

Ich mag Batman und was ich auch mag sind Geschichten die sich mit der Anfangszeit des dunklen Ritters beschäftigen. Batman: Imperfekt, im Original Batman: Tenses, erschien zwischen Oktober & November 2003 in zwei Ausgaben.

Erzählerisch handelt die Geschichte einerseits von Bruce Wayne und dessen Reformen innerhalb seines Konzerns, sowie von Ted Krosby, der den Reformen innerhalb Wayne Enterprises zum Opfer fällt, seinen Job verliert und anschließend auf die schiefe Bahn gerät. Dabei entwickelt er psychopathische Tendenzen und wird von Visionen geplagt. Während eines Mordes wird er von Batman gestellt.

Ich mag die Handlung von Batman: Imperfekt (Tenses), was am simplen Umstand des erfrischenden Settings liegt. Keine Superschurken, keine gigantischen Bedrohungen und keine Schlachten um Gothams Seele. Nur ein bemitleidenswerter Typ, der aber im Verlauf der Handlung immer abstoßender wird, und Bruce Wayne, dessen Taten auch Konsequenzen haben.

Dazu kommt ein äußerst eigener Zeichenstil, der mich entfernt an die Batman Animationsserie erinnert, aber gleichzeitig völlig eigen ist und sich nicht verstecken braucht gegenüber anderen Werken aus der Zeit.

Kurz gesagt ein sehr lesenswerter Comic!

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman/The Flash: Der Preis | Review [Heroes in Crisis]

Titel: Batman/Flash: Der Preis
Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Guillem March, Rafa Sandoval
Seiten: 100
Verlag: DC/Panini

Was ist man bereit zu bezahlen, um die Maske zu tragen? Was kostet es, ein Kostüm zu tragen? Was muss geopfert werden, um ein Cape zu tragen? Was ist der Preis, ein Held zu sein?

Diese Frage stellen sich Batman und The Flash wohl mehr als alle anderen Mitglieder der Justice League. Um die Hintergründe eines Anschlags zu ermitteln, verbünden sich der dunkle Ritter und der schnellste Mensch der Welt erneut trotz ihrer Differenzen!


Kernfakten aus der besten Detektei der Welt

Titel: Batman/Flash: Der Preis
Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Guillem March, Rafa Sandoval
Seiten: 100
Verlag: DC/Panini


Anm.: Dieser Band ist ein Sequel zu Heroes in Crisis und der ersten Batman Rebirth Storyline. Nachfolgend sind alle Rezis dazu verlinkt + das erste Batman/Flash Crossover:


Gotham Girl, ein Schützling von Batman, attackiert das Flash Museum in Central City. Batman & Flash arbeiten zusammen, um den Fall zu lösen, aber als sich eine Spur zum Sanctuary. Der Ort an dem Wally West, der Protegé von Flash kürzlich emordet wurde …

Die Rahmenhandlung des Batman/Flash Crossovers mag etwas dünn klingen, aber die unterschwellige Botschaft ist extrem stark. Auf der Hauptebene eine Detektivgeschichte, aber auf den sekundären Ebenen ein Drama, welches nicht nur den Konflikt zwischen Batman & Flash behandelt, sondern auch eine kritische Stimme gegenüber den kostümierten Helden erhebt.

Besonders Batman muss einiges einstecken, wenn er damit konfrontiert wird, immer wieder jugendliche in den Tod zu schicken für seine Mission. Weiters wird der Zwist zwischen Batman & Flash weiter vertieft, was wohl in Zukunft noch eine Rolle spielen könnte.

Optisch ist der Band absolut auf der Höhe der Zeit und bietet neben optisch ansprechenden Zeichnungen einige sehr starke Bilder. Auch inszenatorisch macht der Band alles richtig und bietet ein ums andere mal verdammt starke Panels.


Alles in allem ist Batman/The Flash: Der Preis ein gelungenes Heroes in Crisis Sequel und baut dazu einen spannenden Handlungsbogen auf, der hoffentlich auf ein Batman vs Flash Crossover hinarbeitet. Neben der Rahmenhandlung bietet der Band ein paar spannende Nebenstränge und besonders die Frage nach dem Preis für ein Leben als Held verleiht Batman/The Flash: Der Preis einiges an Tiefgang.

Ich vergebe für Batman/The Flash: Der Preis ein lesenswert+ und hoffe auf mehr Crossover mit den besten Detektiven der Erde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Batman: Under the Hood | Review [DC Comics Graphic Novel Collection]

Titel: Batman: Under the Hood
Autor: Judd Winck
Zeichner: Dough Mahnke & Paul Lee
Verlag: Eaglemoss

Wie man weiß, ist mein Red Hood Fandom gewaltig und mein Lieblingsanimationsfilm von DC ist „Batman: Under the Red Hood“. Endlich habe ich mir den Band Under the Hood rangeschafft und wow … DC Mitte der 2000er war anders wild, aber lasst mich etwas ausholen!


Kernfakten under the Hood

Titel: Batman: Under the Hood
Autor: Judd Winck
Zeichner: Dough Mahnke & Paul Lee
Verlag: Eaglemoss


Wir befinden uns in der Zeit nach „War Games“ und Gotham City hat sich verändert. Im Zuge eines brutalen Bandenkriegs ist Black Mask zum neuen Boss der Unterwelt von Gotham aufgestiegen und herrscht mit eiserner Faust. Batman arbeitet allein und wird von Schuldgefühlen geplagt. Dick Grayson kuriert seine Verletzung am Bein. Barbara Gordon aka Oracle hat Gotham City verlassen. Während Black Mask die Unterwelt beherrscht, taucht ein neuer maskierter Vigilant auf. Red Hood hat Black Mask den Krieg erklärt.

Zuerst stiehlt er seine Ladungen, attackiert seine Drogendealer und geht schließlich dazu über Waffenlieferungen direkt zu zerstören. Während Black Mask sich mit Red Hood herumschlägt, sind Batman und Nightwing dem neuen Vigilanten auf der Spur. Batman vermutet hinter Red Hood einen Schatten aus seiner Vergangenheit, da er sehr gut trainiert ist und sein Stil dem des dunklen Ritters ähnelt … wer steckt hinter Red Hood?

(c) DC Comics

Da wir das Jahr 2021 schreiben, ist die Antwort auf die abschließende Frage im oberen Absatz bereits bekannt. Zumindest für Kenner der DC Comics aber Neulinge oder Gelegenheitsleser bekommen eine spannende Geschichte vorgesetzt, in der man über weite Strecken nur erahnen, wer hinter der Maske steckt aber auch regelmäßige Leser von Comics kommen hier auf ihre Kosten, da die DC Comics von Mitte der 2000er noch etwas anders wild waren. Man bekommt hier einen spannenden Thriller vorgesetzt, der in den Nachwehen eines großen Events angesiedelt ist und die Folgen davon auch ohne „War Games“ gelesen zu haben, sind klar spürbar, werden aber auch entsprechend wiederholt.

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß der Band zu überzeugen. Der Stil von Batman: Under the Hood ist düster, aber nicht so düster wie beispielsweise in Batman R.I.P. , was eine optisch ansprechende Mischung ergibt.


Zusammengefasst ist Batman: Under the Hood eine starke Geschichte aus dem 2000er Batman Kosmos, die einerseits als eine Art Epilog zu War Games dient, aber gleichzeitig für sich steht und einen neuen Charakter in die Bat-Family einführt. Auch optisch kann der Band überzeugen und durch seine Einsteigerfreundlichkeit hat sich Batman: Under the Hood ein lesenswert+ definitiv verdient!

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Wonder Woman Dead Earth Band 4 | Review + Fazit

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini

Das war also Wonder Woman Dead Earth. Die postapokalyptische Saga von Daniel Warren Johnson und Mike Spencer geht zu Ende. Bevor ich zur Rezi komme, muss ich einen peinlichen Fehler berichtigen, der sich seit Band 1 durch die Rezensionen zog und mir erst jetzt aufgefallen ist. Die Geschichte wurde von Johnson geschrieben und von Mike Spencer gezeichnet. Ich habe allerdings immer nur Johnson in beiden Bereichen genannt. Das tut mir leid und darf eigentlich nicht passieren!

Jetzt wo das geklärt ist, kümmere ich mich um den finalen Band der Dead Earth Saga und komme dann zum Fazit!


Kernfakten aus der Apokalypse

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

Diana aka Wonder Woman erwacht in einer postapokalyptischen Welt. Die Helden sind längst tot, schreckliche Monster treiben ihr Unwesen und die letzten Menschen verschanzen sich in Festungen. Nach einer Konfrontation mit Cheetah beschließt Wonder Woman den Grund für den Untergang der Welt zu enthüllen. Zusammen mit einigen Menschen begibt sie sich auf die Reise in ihre Heimat. Dort erfährt sie vom Atomkrieg der Menschen gegen die Amazonen und wie diese in Mutanten verwandelt wurden. Blind vor Zorn verlässt sie die Menschen und reist zur Festung der Einsamkeit. Auch dort findet sie nur den Tod, aber es besteht Hoffnung. Nachdem sie die komplette Wahrheit über den Untergang erfahren hat, rüstet sie sich für den finalen Kampf …

Rezensionen zu Band 1 bis 3

Band 1

Band 2 & Band 3


Die Menschen auf Wonder Womans Rückkehr hoffend, rüsten sich zur finalen Schlacht gegen die mutierten Amazonen. Es entbrennt eine gigantische Schlacht, die zu Beginn ausgeglichen wirkt, aber als Wonder Woman eingreift sich zugunsten der Menschen wendet. Als Diana ihre volle Stärke zurückerhält, kann sie die Monster vernichtend schlagen. Zurück bleibt eine tote Welt, die von Wonder Woman gerettet werden will. Die letzte Heldin kehrt zurück …

(C) DC Comics/Panini Comics

Recht viel Handlung bietet der letzte Band von Dead Earth nicht, aber das ist nicht schlimm, da Band 4 andere Stärken hat. Zum einen das Maximum der stilistischen Arbeit von Mike Spencer und zum anderen eine gigantische Inszenierung, welche sich mit gewaltig & episch am besten beschreiben lässt.

Gleichzeitig werden, trotz der dünnen Handlung im finalen Band, alle Handlungsstränge abgeschlossen aber es bleibt noch etwas Platz für ein Sequel. Ein cleverer Zug!


Alles in allem bildet Dead Earth einen befriedigenden Abschluss der Serie und lässt gleichzeitig Raum für ein mögliches Sequel. Mir hat der Band sehr gut gefallen, was auch am extrem hohen Tempo lag. Es werden starke Bilder geboten und die Kernhandlung wird ebenfalls abgeschlossen. Somit hat sich Wonder Woman Dead Earth Band 4 ein lesenswert definitiv verdient!

Zur gesamten Reihe muss ich abschließend sagen, dass ich mit einer positiven Meinung zurückgelassen wurde. Am Anfang mag Wonder Woman Dead Earth gewöhnungsbedürftig sein aber mit jedem Band wird der Zeichenstil ansprechender und die Handlung nimmt ordentlich an Fahrt auf. Somit bleibt Wonder Woman Dead Earth eine kurze aber nicht kurzweilige Serie, die ich definitiv empfehlen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

NERD.ICS LIEST … SUPERGIRL: EINFACH SUPER

Ein weiteres Feuerwerk aus dem PaninInk Imprint, das mit einem genialen Kreativteam glänzt und eine sehr bewegende Story beinhaltet.

Kernfakten:

Titel: Supergirl: Einfach Super
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Joelle Jones
Seiten: 208
Verlag: PaninInk/DCInk

Letztes Jahr war für mich „Harley Quinn Breaking Glass“ einer der besten Comics überhaupt und ich bin ein richtiger Fan vom PaninInk Imprint geworden. Als ich dann erfuhr, dass Autorin Mariko Tamaki, welche ich unheimlich schätze, sich mit Joelle Jones zu einem Team vereint hat und an einem DCInk Band arbeitet, war mir klar, dass ich das Ding unbedingt haben muss.

(c) Panini Comics

Beginnen wir zuerst mal mit einem kurzen Einblick in die Story. Nach ein paar dramatischen Panels mit einer Art Komet, der auf der Erde einschlägt, kommen wir dann sogleich in eine typische amerikanische High-School, wo wir die drei Freundinnen Kara Danvers, Dolly Granger und Jennifer Bard antreffen. Kara wirkt wie eine ganz normale High-School Schülerin, ist, wie die anderen beiden auch, im Lauf Team der Schule und lebt bei ihren Eltern auf einer Farm am Land. Dolly ist die Rebellin in der Gruppe, immer ein bisschen Provokation im Spiel, aber eigentlich auch ein von Grund auf netter Mensch. Die Dritte im Bunde Jen ist Leistungssportlerin, möchte ein College-Stipendium als Läuferin bekommen, lebt sehr gesund, was sie den anderen beiden auch gerne mal aufs Auge drückt und ist sehr ehrgeizig. Die drei Mädels bekommen von ihrer Sportlehrerin auch Smartwatches zur Trainingsunterstützung angeboten, welche sie immer tragen müssen.
Wir erfahren, dass Kara eine Vergangenheit hat, über die in der Familie gerne geschwiegen wird, da sie nicht irdischen Ursprungs ist, sondern mit einer Raumkapsel vor ein paar Jahren ankam. Die Familie nahm sie auf und natürlich hat sie auch, wie sich jeder denken kann, spezielle Superkräfte.
Es wird uns auch die Stimmung innerhalb der Familie zu diesem Thema sehr gut nähergebracht und das, was ich an den PaninInk Comics so schätze, kommt wieder zum Tragen, nämlich dass wir auch sehr persönliche Einblicke in das Leben der SuperheldInnen bekommen und auch wie sie ihren Alltag bewältigen als junge Erwachsene.
Dann kommt endlich der große Tag und es findet ein Leichtathletik Wettbewerb in der Stadt statt, bei dem auch Scouts von diversen Colleges Vorort sind. Was wiederum für Jen die große Chance ist, sich zu beweisen. Doch dann kommt alles anders und während dem Laufwettbewerb setzt ein schweres Erdbeben ein, bei dem alle drei Freundinnen in große Gefahr geraten, jedoch Kara mit ihren Superkräften zuerst Dolly und dann auch Jen versucht zu retten. Bei Dolly gelingt ihr das, jedoch bei Jen versagen plötzlich ihre Kräfte und das Schlimmstmögliche tritt ein, Jen stürzt ab und stirbt.
Ich möchte hier meine Zusammenfassung beenden und wie immer könnt ihr gerne im Band lesen, wie es weitergeht.

(c) Panini Comics

Was soll man hier noch großartig als Fazit schreiben? Wir haben ein Imprint, das, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, eigentlich immer abliefert, ein Kreativteam, von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe und eine Storyline, die sehr stark ist.
Vor allem der Part kurz nach Jen’s Tod war für mich am bewegendsten, da er sich mit einem unheimlich schwierigen Thema auseinandersetzt und zeigt, wie die Figuren mit dem Tod einer geliebten Person umgehen. Gerade hier hat die Autorin gezeigt, wie stark ihr Schreibstil eigentlich ist.
Den einzigen Kritikpunkt, den ich eventuell haben würde ist, das in der zweiten Hälfte des Bandes vielleicht nicht alle Details der Story ganz schlüssig bzw logisch für mich sind, was aber dem Band nicht wirklich schadet, sondern nur etwas ist, das einem bei einem so starken Titel, bei dem eigentlich alles überzeugt, auffällt, da es sonst nichts zu meckern gibt.
Es sei noch erwähnt, dass Joelle Jones nicht nur eine tolle Autorin, sondern, wie man in diesem Band perfekt sieht, auch eine wahnsinnig begabte Zeichnerin ist.
Wie immer bei PaninInk ist das ganze einsteigerfreundlich, da man keinerlei Vorkenntnisse braucht und die Story komplett losgelöst vom eigentlich Kanon ist.

Zufallsgenerator 02 | Comic-Gequatsche #9.1 (12) | Audio-Gedankenspiel

Eine neue Folge Comic-Gequatsche und ein neuer Zufallsgenerator!


Zufallsgenerator 02 | Comic-Gequatsche #9.1 (12)

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Einsteigertipps #1: Wo/Wie fange ich an? | Comic-Gequatsche #11 | Audio-Gedankenspiel

Comic-Gequatsche Folge 11 und heute sprechen wir über Einsteigertipps für angehende Comicleser!


Einsteigertipps #1: Wo/Wie fange ich an? | Comic-Gequatsche #11

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

In der zehnten Folge von Comic-Gequatsche sprechen wir über unser Comicjahr 2020!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10|

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Nerd.Ics liest … Green Lantern: Die Bestimmung | Review

Titel: Green Lantern – Die Bestimmung
Autor: Minh Le
Zeichner: Andie Tong
Seiten: 144
Verlag: DC / Panini Kids

Tai Pham, ein Mitglied einer vietnamesischen Migrantenfamilie, entdeckt das Geheimnis seiner Großmutter und wird zum jüngsten Mitglied des Green Lantern Corps.


Grüne Kernfakten

Titel: Green Lantern – Die Bestimmung
Autor: Minh Le
Zeichner: Andie Tong
Seiten: 144
Verlag: DC / Panini Kids


Als unheimlich großer Fan der DCink Bände dachte ich mir, ich schaue auch mal in einen Band rein den DC für Ihre jüngste Zielgruppe gedacht hat. Und zwar geht es um den Band „Green Lantern – Die Bestimmung“ aus der DC Kids bzw Panini Kids Reihe und ich kann schon mal sagen es ist faszinierend was für gute Comics DC für junge Leser rausbringt.

(c) Panini Kids

Aber nun mal zur Story, der 13-jährige Tai Pham wächst in Coast City in einer typischen vietnamesischen Migrantenfamilie auf. Seine Großmutter Ba leitet einen kleinen Asiamarkt mit Restaurant dabei. Der Laden wird im Stadtviertel von allen geliebt und seine Großmutter gilt, als große Wohltäterin welche stets Familien, die neu ins Land kommen geholfen hat und so nebenbei sieht man auch schon ihren grünen Ring an ihrer Hand. Eines Tages ist Tai bei seiner Großmutter im Laden, als (wieder einmal) ein Ziegelstein durch die Scheibe geschmissen wird und Tai, welcher gerne zeichnet, hat durch eine Zeichnung das Kennzeichen des Wagens notiert. Später am Abend wird dann der Vorfall auch von der Familie nochmal beim Abendessen aufgearbeitet und darüber diskutiert.

Tai wird mitten in der Nacht durch einen Albtraum geweckt und bemerkt, dass der grüne Ring neben ihm liegt. Also bringt er ihn seiner Großmutter zurück, welche ihm sagt, das der Ring jemand neues zu seinem Herr erwählt hat und Tai ihn an sich nehmen soll. Als Tai am nächsten Tag wach wird, sagen ihm seine Eltern das seine Großmutter in der Nacht gestorben ist.

Darauf folgt das Begräbnis mit vielen Menschen die Tai erzählen was seine Großmutter alles für sie und das Stadtviertel getan hat und unter anderem erscheint auch der mysteriöse Millionär Xander Griffin am Begräbnis.
Tai beschäftigt sich nun mehr mit seinem Ring und kommt sehr schnell dahinter, dass er nun zum Green Lantern Corps gehört und dort Mitglied ist. Nun beginnt auch schon sein Training und er erfährt mehr über die Feinde der Erde und das er nun einer der Beschützer der Erde ist.
Wie es in der Story weitergeht könnt ihr dann natürlich wie immer im Band nachlesen.

(c) Panini Kids

Ich bin immer wieder fasziniert wie DC Themen wie Integration oder aber auch Gentrifizierung in Comics für Kinder und Jugendliche einbaut ohne dabei irgendwie steif oder langweilig zu wirken. Auch dieser Band zeigt wieder das man gesellschaftspolitisch wichtige Themen und gute Comic Storys sehr gut unter einen Hut bringen kann.

Ob der Band wirklich wie auf der Rückseite beschrieben für 8-jährige geeignet ist, bin ich mir nicht sicher, aber einem 11 oder 12-jährigen würde ich diesen Comic sofort geben und wäre froh, wenn er sowas hochwertiges zu lesen bekommt. Aber, wie auch bei den Ink Sachen, können hier auch Erwachsene beruhigt zugreifen und bekommen eine wunderbare Superheldenstory mit zum Teil sehr tiefgründigem Inhalt.

Der Band braucht keinerlei Vorkenntnisse, ist somit natürlich perfekt für Einsteiger und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.


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Superman/Shazam: Erster Donner | Review

Titel: Superman/Shazam: Erster Donner
Autor: Judd Winick
Zeichner: Joshua Middleton
Verlag: DC/Eaglemoss

Während das Zusammentreffen von Shazam! & Superman im DCEU Film nur ein Cameo am Ende war, ist das in den Comics völlig normal. Heute stelle ich euch den Band Erster Donner (OV: First Thunder) vor, in dem das erste Treffen von Shazam! und Superman thematisiert wird.


Übermenschliche Kernfakten

Titel: Superman/Shazam: Erster Donner
Autor: Judd Winick
Zeichner: Joshua Middleton
Verlag: DC/Eaglemoss


(c) Panini Comics/DC Comics/Eaglemoss

Während Superman in Metropolis einen Kult daran hindern muss die historischen Museen der Stadt zu plündern, kämpft Shazam! in Fawcett City gegen riesige Kampfroboter. Als der Kult jedoch nach Fawcett City kommt, müssen der Veteran Superman und der junge Held Shazam! ihre Kräfte bündeln.

In den Schatten schmieden Dr. Sivanas & Lex Luthor jedoch weitere Ränke …


Das markanteste Merkmal von Erster Donner ist der Zeichenstil, der an eine Mischung aus traditionellem westlichem Comic erinnert, aber einen Einschlag des Manga hat. Man muss sich etwas an diesen Stil gewöhnen, da besonders die Figuren stellenweise wirklich komisch aussehen aber dafür auch sehr starke Panels durch den Stil möglich werden.

Erzählerisch wäre die Miniserie perfekt für eine Verfilmung, da die Handlung sehr simpel ist, aber durchaus Spannung bietet, eine Charakterentwicklung für Billy Batson aka Shazam! beinhaltet und Supermans Abneigung gegenüber Magie thematisiert.

(c) Panini Comics/DC Comics/Eaglemoss

Zusammengefasst ist Superman/Shazam: Erster Donner ein hervorragendes kleines Crossover mit einer simplen aber spannenden Story, einem etwas gewöhnungsbedürftigen aber generell ansehnlichen Stil und dieser gewissen Prise Drama, die Shazam! Geschichten immer haben da die Person hinter dem Helden ein Kind ist.

Ich vergebe für Superman/Shazam: Erster Donner ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Gotham High: Alle für keinen | Review

Titel: Gotham High: Alle für keinen
Autor: Melissa de la Cruz
Zeichner: Thomas Pitilli
Seiten: 208
Verlag: DC / PanninInk / Panini Deutschland

Anm.: Leider kommt diese Rezension mit etwas Verspätung. Tut mir leid!


An der Gotham High werden Teenager entführt, Dreiecksbeziehungen sind an der Tagesordnung und an Partys mangelt es auch nicht.


Kernfakten von der Gotham High

Titel: Gotham High: Alle für keinen
Autor: Melissa de la Cruz
Zeichner: Thomas Pitilli
Seiten: 208
Verlag: DC / PanninInk / Panini Deutschland


Gotham High ist nunmehr schon mein 5er Band aus der Panini Ink Reihe, rund um die Coming of age Stories, aus dem DC Universum, welche Großteils von Bestseller Autor*innen geschrieben werden.
Ich bin ein großer Fan der Reihe und somit war ich total gespannt was dieses Highschool Drama zu bieten haben wird.

(c) Panini Ink

Der junge Milliardärs Erbe Bruce Wayne fliegt von seinem Upperclass Internat und muss auf die für jeden zugängliche Gotham High gehen. Soweit alles noch so wie wir es kennen, jedoch ist es nicht der typische junge Bruce Wayne wie wir ihn aus klassischen Batman Stories kennen, sondern Martha, seine Mutter, hieß ursprünglich mal Ma-sha und kommt aus Hongkong, was Bruce zur Hälfte chinesisch und zur anderen Hälfte amerikanisch macht. Das sollte jedoch nicht das einzig bleiben das sich in dieser DC Story etwas verändert. Ich kann schon mal versprechen es wurde ein sehr hohes Augenmerk auf Diversität gelegt, so ist zum Beispiel Alfred, eigentlich sein Onkel aus Hongkong, welcher mit seinem Mann, John, verheiratet ist oder ein anderes Beispiel dafür ist Selina Garcia Kyle, welche im Haus nebenan aufgewachsen ist und Latino Wurzeln hat.

Bleiben wir vielleicht gleich bei Selina, da sie der zweite Teil des Dreiecks dieses Comics ist. Ihre Mutter ist bei einem Unfall verstorben, welcher von ihrem Vater verursacht wurde, welcher wiederum seitdem ans Bett gefesselt ist und keinerlei Erinnerungen hat. Selina lebt mit ihrer Familie an der Existenzgrenze und wartet darauf 21 zu werden, um auf ihren Treuhandfonds zugreifen zu können, welcher wiederum dafür sorgen sollte das ihr Vater in ständige und professionelle Behandlung kommt.

Der dritte Teil der Dreiecksbeziehung ist Jack Napier und auch er ist etwas anders als in den klassischen Comics. Lebt in den Tag, skatet gerne und dreht das eine oder andere kleinere krumme Ding ab und kennt sich sehr gut in der kriminellen Szene von Gotham aus. Außerdem ist er im Fotoclub an der Schule und schwer verliebt in Selina.

Eines Tages wird Bruce von einem Jungen namens Harvey Dent in der Schule auf seinen schönen Mantel angesprochen und Bruce lässt Harvey den Mantel anprobieren und genau in diesem Moment trifft Bruce ein Dartpfeil und er wird Ohnmächtig. Als er im Krankenhaus aufwacht, findet er raus das er betäubt wurde und gleichzeitig Harvey entführt wurde und eine Lösegeldforderung für ihn eingegangen ist. Bruce Wayne wäre nicht der der er ist, wenn er sich nicht sofort auf Spurensuche machen würde und alle Indizien dazu überprüft. Er analysiert das Gift, inspiziert den Tatort und kommt, nachdem Harvey schwer verletzt freigelassen wird, zu dem Schluss das es sich um eine Verwechslung gehandelt hat und eigentlich er das Ziel der Entführung war.

Er beschließt selber Lockvogel zu spielen und schmeißt eine große Hausparty bei sich daheim. Was jedoch auf dieser Party passiert und wer die Entführer sind, könnt ihr im Band nachlesen.

(c) Panini Ink

Ich möchte gleich mal Vorweg sagen das ich, wie schon eingangs erwähnt, ein großer Fan der Panini Ink Reihe bin und alle Bände, die ich gelesen habe sehr gut gefunden habe, und deswegen die folgende leichte Kritik auf sehr hohem Niveau ist.

Grundsätzlich unterhält mich auch dieser Band sehr gut und macht Spaß beim Lesen, jedoch finde ich ihn in manchen Punkten vielleicht nicht ganz so stark und tiefgründig, wie zum Beispiel „Under the moon“ oder „Breaking Glass“. Auch die Diversität mit einem homosexuellen verheirateten Alfred, einer afroamerikanischen Barbara Gordon oder eben Bruce mit chinesischen Wurzeln ist zum einen unheimlich toll, dass sie in einem Comic für junge Erwachsene vorkommt, jedoch finde ich auch hier das man das ganze vielleicht etwas subtiler und weniger aufgesetzt hätte einbauen können.

Aber trotzdem bekommt der Band von mir eine Leseempfehlung für alle Fans der Reihe, aber auch für Leute die gerne mal einen Blick in die Panini Ink Reihe wagen wollen.


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Mehr von Panini Ink

Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0 | Audio-Gedankenspiel

In der neunten Folge wird es lustig mit dem Zufallsgenerator. Mehr Infos folgen in der Folge!


Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:

Nerd.Ics liest … Catwoman Bd. 3: Die Masken der Katze | Review

Titel: Catwoman Bd. 3: Die Masken der Katze
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Joelle Jones, Fernando Blanco, Geraldo Borges, Aneke, Inaki Miranda,
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland

Catwoman goes Zombie-Apokalypse!


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Bd. 3: Die Masken der Katze
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Joelle Jones, Fernando Blanco, Geraldo Borges, Aneke, Inaki Miranda,
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland


Band 3 schließt nahtlos an den Vorgänger an und wir sehen Selina Kyle alias Catwoman auf der Jagd nach Raina Creelwelche, die sich wiederum auf der Suche nach ewiger Jugend befindet und sich bei ihren Versuchen, eine ganze Zombie Armee um sich schart, inklusive ihrem Sohn Adam. Auf dieser Suche kam sie an eine gewisse Dosis an „Wasser“ aus Ra’s al Ghul’s Lazarusgrube welches ihr ewiges Leben verschaffen sollte. Dabei wird sie wie schon erwähnt von Selina verfolgt, diese befindet sich ebenfalls in der Höhle mit der Grube und wird dort, nach einer Konfrontation von Raina Creel zurückgelassen.

Selina kam schon in Band 1 in dem kleinen kalifornischen Städtchen Villa Hermosa an, da sie, nachdem sie ihre Beziehung zu Bruce Wayne beendete, aus Gotham flüchtete und einer der Gründe, warum sie gerade in diese Stadt kam, war ihre im Rollstuhl sitzende Schwester Maggie. Selina kam bei Linda und Carlos in einem Pfandleihhaus unter, wo sie später dann auch Maggie versteckte.

Aber nun zurück in die Höhle zu Selina. Als sie zu sich kommt, erscheint ihr wie schon in die diversen anderen DC Serien, die im Zeichen des Jahrs des Schurken stehen, Lex Luthor in einem Hologramm und bietet auch ihr ein Geschäft an. Sie soll sich entscheiden ob sie bleibt und zu einer Heldin wird oder ob sie als Schurkin nach Gotham zurückkehren soll. Ohne groß zu spoilern, sie entscheidet sich natürlich für die erste Option.

Nachdem man einige Rückblenden auf ihre Vergangenheit sieht, kommt die Story wieder zu Raina Creel zurück, welche ihre Jagd nach ewigem Leben und ihrer Jugend weiter vorantreibt und immer mehr Menschen in ihrem Umfeld in Zombies verwandelt.

(c) Panini Comics

Ob Selina Raina aufhalten kann und ob sie zu einer Heldin wird, dürft ihr dann in dem fulminanten sehr actionlastigen Finale des Bandes nachlesen.


Ich könnte es hier ganz kurz machen und einfach sagen, dass mir die Serie und die Arbeit von Joelle Jones von Anfang an unheimlich gut gefallen hat und auch der finale Band nicht zu wünschen übrig lässt. Das Tempo, mit dem Joelle Jones die Story im dritten Band vorantreibt, ist der Hammer und baut so viel Spannung für das Finale auf, welches dann total überzeugt und perfekt zu dem Run passt meiner Meinung nach.

Einzig der Zeichenstil ist an manchen Stellen nicht ganz so stark, wie der Inhalt des Bandes, aber bei einem so starken Run kann man auch darüber hinwegsehen.

Allen Einsteigern kann ich nur empfehlen holt euch Band drei, aber vergesst nicht zuvor Band 1 und 2 zu kaufen und zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen.

Bleibt nur mehr abschließend zu sagen, dass man gerne mehr solcher Runs rausbringen darf und es soll ja noch ein vierter Band mit Tie-in’s und Kurzgeschichten zu dem Run kommen!

Also meine absolute Leseempfehlung für Catwoman Band 1-3!


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Superman: Das erste Jahr BD3 | Kurzkommentar

Titel: Superman – Das erste Jahr BD3
Autor: Frank Miller
Zeichner: John Romita Jr.
Seiten: 76
Verlag: Panini

Vor diesem Beitrag habe ich mich ehrlich gesagt lange gedrückt und damit meine ich wirklich lange gedrückt, was einen ganz simplen Grund hat. Ich mag Superman: Das erste Jahr nicht wirklich, aber wenn man sich Band 1 kauft und rezensiert und denselben Fehler mit Band 2 macht, muss Band 3 auch drankommen.


Titel: Superman – Das erste Jahr BD3
Autor: Frank Miller
Zeichner: John Romita Jr.
Seiten: 76
Verlag: Panini


Rezensionen zu Band 1 & 2


Nach seinem Abenteuer in Atlantis (siehe Band 2) beginnt für Clark Kent die letzte Etappe auf dem Weg zum Held Superman. In der Millionenstadt Metropolis trifft Clark auf Lois Lane, findet neue Freunde wie Jimmy Olson und erlebt mit Lex Luthor seine erste richtige Herausforderung. Auch ein Treffen mit dem Rest der kommenden Trinity bleibt nicht aus …

Band 3 ist weniger langatmig und eigenwillig als der zweite Band, aber da die Messlatte ohnehin nicht sehr hoch lag, ist das keine große Kunst. Thematisch ist der Abschluss des Werdegangs vom DRK Superman recht interessant, fügt dem Charakter aber keine Facetten hinzu, die man nicht bereits aus anderen Inkarnationen des Mannes aus Stahl kennt. Optisch macht der Band immer wieder was her und gefällt durch einige großartige Panels oder komplette Seiten, die sehr ansprechend Inszeniert wurden.

Alles in allem ist Superman: Das erste Jahr Band 3 ein mäßiger Abschluss der Origin um den DKR Superman, die eher wieder an die Stärken des ersten Bands anknüpft und dankenswerterweise die seltsame Atlantis Episode vergessen lässt. Somit endet die Serie auf keiner übermäßig positiven Note und eine wirkliche Empfehlung kann ich für die Serie abschließend nicht aussprechen, auch wenn Großmeister Frank Miller die Feder geschwungen hat.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wonder Woman: Dead Earth BD 2 & 3 | Review

Titel: Wonder Woman: Dead Earth BD 2
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Daniel Warren Johnson
Seiten: 52
Verlag: Panini

Titel: Wonder Woman: Dead Earth BD3
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Daniel Warren Johnson
Seiten: 52
Verlag: Panini

Nach einer zu langen Pause gibt es wieder eine Rezension zu Wonder Woman: Dead Earth aber dieses Mal werde ich zwei Bände rezensieren, da diese ineinandergreifen und ich vermeiden will, diese Reihe nochmals aus den Augen zu verlieren!


Kernfakten aus der Dystopie

Titel: Wonder Woman: Dead Earth BD 2
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Daniel Warren Johnson
Seiten: 52
Verlag: Panini

Titel: Wonder Woman: Dead Earth BD3
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Daniel Warren Johnson
Seiten: 52
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

Nach einem jahrelangen Kälteschlaf erwacht Diana in einer postapokalyptischen Welt. Alle Helden und Schurken sind offenkundig tot. Schreckliche Mutanten überfallen die letzten Menschen. Um herauszufinden was mit der Welt geschehen ist, schließt sich Diana aka Wonder Woman einer Gruppe Jäger aus einer der letzten Siedlungen an …

Wonder Woman: Dead Earth Band 1


Wonder Woman und ihre Gefährten brechen nach Themyscira auf, um im Reich der Amazonen Antworten und Hilfe zu erhalten. Die Reise ist jedoch gefährlich und erfordert viele Opfer. Als die Gruppe die alte Heimat von Wonder Woman erreicht finden sie keine Hoffnung, sondern nur Tod und Zerstörung. Die Amazonen wurden durch den nuklearen Holocaust in grausige Mutanten verwandelt und schuld daran sind … die Menschen.

In Zorn und Trauer verlässt Wonder Woman zusammen mit Cheetah die Gruppe auf einem Pegasus und reist nach Norden zur Festung der Einsamkeit …

Dort wo Superman einst residierte und tausende um seine Hilfe bettelten, bevor sie starben, findet Wonder Woman nicht nur einen toten Mann aus Stahl, sondern auch den Grund für das Ende der Welt. Bevor sie an der Wahrheit zerbrechen kann, findet sie mit alten Gefährten zusammen und rüstet sich, mithilfe eines Superman Roboters, für den finalen Kampf gegen die mutierten Amazonen.

(c) Panini Comics

Was als simple Geschichte über die Postapokalypse begann, hat sich mit Band 2 & 3 zu einer epischen Saga um die Suche nach der Wahrheit, Schuld aber auch Vergebung entwickelt. Erzählerisch nimmt Wonder Woman: Dead Earth mit den Bänden 2 und 3 ordentlich Fahrt auf und kann durchgehen überzeugen.

Optisch entwickelt sich der Zeichenstil auch weiter und erlaubt es die Hoffnungslosigkeit der Situation stark in Szene zu setzen. Ein ums andere Mal liefert Daniel Warren Johnson großartige Bilder ab, die nicht nur eine starke Symbolkraft innerhalb der Geschichte aufweisen, sondern auch für sich genommen einfach großartig sind.

(c) Panini Comics

Alles in allem sind Wonder Woman: Dead Earth Band 2 & 3 großartige Fortsetzungen des Erstlings, die in allen Punkten überzeugen können und Lust auf das große Finale machen. Wer noch nie etwas von Wonder Woman gelesen hat, kann mit dieser Miniserie bedenkenlos einsteigen und Fans des DC Black Labels müssen bei dieser ohnehin zugreifen. Einzeln hat Band 2 & 3 je ein lesenswert+ verdient und zusammen verdienen sich beide Bände ihr absolut lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Aquaman: Held von Atlantis Bd. 3: Der Erbe des Throns | Review

Titel: Aquaman Held von Atlantis Bd. 3: Der Erbe des Throns
Autor: Kelly Sue DeConnick, Kyle Higgins, Vita Ayala
Zeichner: Victor Ibanez
Seiten: 180
Verlag: DC / Panini Deutschland

Pure Aquaman Action im Kampf gegen Black Manta, bei der Mera und Arthur auch wieder „zusammenfinden“.


Aquatische Kernfakten

Titel: Aquaman Held von Atlantis Bd. 3: Der Erbe des Throns
Autor: Kelly Sue DeConnick, Kyle Higgins, Vita Ayala
Zeichner: Victor Ibanez
Seiten: 180
Verlag: DC / Panini Deutschland


Ausgangssituation von Band 3 ist, dass Amnesty Bay in großer Gefahr schwebt, da Aquamans Erzfeind Black Manta im Zuge des „Jahr des Schurken“ Events es auf Aquaman abgesehen hat und ihn in Amnesty Bay angreifen will bzw. auch angreift. Gleichzeitig taucht der Gründer von Amnesty Bay Tristram Maurer nach über 200 Jahren wieder auf und erzählt Aquaman das Amnesty Bay ihn gerufen hat und das er die Fähigkeit hat mit seinen Gedanken bzw. der Wut von anderen Menschen Monster herbeirufen kann.

Mera wiederum ist schwanger und gleichzeitig für Aquamans vermeintlichen Tod bzw. sein Verschwinden verantwortlich, macht sich jedoch auf den Weg um ihm im Kampf gegen Black Manta beizustehen.

Und der vierte Held im Kampf gegen Black Manta ist Aqualad, welcher seines Zeichens der Sohn von Black Manta ist, aber sich zum Ziel gesetzt hat nur gutes zu tun und der Welt zu als Held zu helfen.

(c) Panini Ink

Nun sind alle Helden vereint und das große Gemetzel kann losgehen. Es entbrennt eine epische Schlacht vor und in Amnesty Bay, welche mit toller Action in Szene gesetzt wird und richtig Laune macht beim Lesen. Im Finale des Kampfes vereinen sich Mera und Aqualad und schaffen gemeinsam den entscheidenden Faktor um Black Manta’s Kampfroboter namens Mecha Manta, welcher eine modifizierte Version der Persönlichkeit von Black Manta’s Vater einprogrammiert hat, zu besiegen.
Die hochschwangere Mera bricht danach entkräftet zusammen und wird in ein Unterwasserspital in Atlantis gebracht und fällt ins Koma.

Mehr wird wie immer nicht gespoilert, jedoch sei noch angemerkt, dass das letzte Heft im Band ein Annual ist und eine abgeschlossene Story beinhaltet, welche aber richtig Laune macht.


Ich war richtig gespannt auf die Fortsetzung der Serie, da ich schon Band 1 und 2 unheimlich abgefeiert habe und ich wurde nicht enttäuscht. Die Serie macht weiterhin Spaß, bietet einiges an Action, aber auch genug Tiefgang in der Story, um sie inhaltlich interessant zu halten.

Der Zeichenstil ist schon wieder in den Vorgängerbänden der Hammer und inszeniert die Story richtig gut. Für Einsteiger würde ich den Band nur bedingt empfehlen, da es definitiv wichtig ist zu wissen, was in den ersten beiden Bänden passiert ist.

(c) Panini Comics

Alles in allem muss ich sagen, was Kelly Sue DeConnick hier an Aquaman macht, ist echt sehr lesenswert und bekommt eine absolute Leseempfehlung von mir und ich freue mich jetzt schon auf 2021 und die Fortsetzung dieser ongoing.


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Panini Ink | Comic-Gequatsche #8 | Audio-Gedankenspiel

In der heutigen Ausgabe sprechen wir über das Panini Ink Imprint und deren Besonderheiten!


Panini Ink – Comic-Gequatsche #8

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:


Panini Ink Rezensionen

Justice League Dark: Apokolips War | Review

Titel: Justice League Dark: Apokolips War
Originaltitel: Justice League Dark: Apokolips War
Regie: Matt Peters & Christina Sotta
Laufzeit: 90 Minuten
Release: 2020

Die DC Universe Animated Original Movies, kurz DCAOU, sind schon ein echtes Brett und gigantisches Film-Multiversum in sich mit diversen Zeitlinien und Reihen innerhalb des großen Franchise. Ich habe bei weitem nicht alle Filme des Labels gesehen aber fast alle, die ich gesehen habe, wussten mich zu unterhalten. Oh und das DCAOU ist nicht zu verwechseln mit dem DCAU, aber den Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen spare ich mir für einen anderen Tag auf!

Heute geht es mir um den Film Justice League Dark: Apokolips War, dessen Zeitlinie unter anderem Justice League Dark, Constantine: City of Demons und Justice Leage vs. Teen Titans beinhaltet.


Apokalyptische Kernfakten

Titel: Justice League Dark: Apokolips War
Originaltitel: Justice League Dark: Apokolips War
Regie: Matt Peters & Christina Sotta
Laufzeit: 90 Minuten
Release: 2020


Der Film startet mit dem Treffen der Justice League und aller Alliierten. Während Superman zusammen mit der Liga einen großen Angriff auf die Welt Apokolips startet, um Darkseid zuvorzukommen die Erde zu attackieren, bilden die Teen Titans die Verteidigungslinie.

Zwei Jahre später …

Der Angriff schlug fehl und zahlreiche Helden wurden gefoltert und/oder getötet. Darkseid hat die Erde erfolgreich erobert und Liga-Mitglieder wie Batman oder Lex Luthor auf seine Seite gezogen. Superman, stark geschwächt und gebrandmarkt mit Kryptonit, sucht zusammen mit Raven erneut Verbündete, um Darkseid doch zu besiegen und die Erde zu retten. Die beiden scharen unter anderem (meinen Boy) John Constantine, Etrigan der Dämon, Damian Wayne, Lady Shiva und das Suicide Squad um sich für einen finalen Schlag.

Die entscheidende Schlacht um die Erde beginnt, aber die Chance auf den Sieg steht auf Messers Schneide …


Es ist unglaublich wie viele Figuren in Justice League Dark: Apokolips War untergebracht werden und wie viel Handlung in dem Film steckt, ohne das er überladen wirkt. Im Gegenteil wirkt Justice League Dark: Apokolips War mehr wie das Finale einer großen Odyssey, in deren Verlauf man eine große Palette an Helden kennengelernt hat und man von vielen Abschied nehmen muss. Erzählerisch bietet der Film neben einem interessanten Setting viele ebenso interessante Figuren, die auch innerhalb der 90 Minuten ein paar Entwicklungen durchlaufen, deren Anfang in vorigen Filmen liegt.

Man muss aber nicht alle vorigen Filme aus der Zeitlinie gesehen haben, um den Film zu verstehen, da der Plot simpel genug ist, um schnell verstanden werden zu können. Auch die meisten Figuren erklären sich von selbst.

Justice League Dark: Apokolips War gibt es nach aktuellem Stand nur in englischer Sprachausgabe(?), was aber kein Problem ist, da die englische Synchro unglaublich gut ist. Die Sprecher liefern alle einen grandiosen Job ab und erwecken den Eindruck zu wissen, wen oder über was sie da gerade sprechen. Meine Highlights in diesem Bereich sind John Constantine, Harley Quinn, Batman und Damian Wayne, wobei alle Sprecher einen super Job machen.

Ein weiteres Lob muss ich für die Inszenierung aber auch die Animation aussprechen, da beides in Justice League Dark: Apokolips War großartig ist. Der Film sieht hervorragend aus und hat den perfekten düsteren Look, wie man ihn von einem DC Film erwartet. Dazu kommen hochwertige Animationen, was man besonders in den Kämpfen merkt. Lobend erwähnen muss ich in diesem Fall den Kampf des Suicide Squad gegen die mutierten Paradämonen. Dieser ist nicht nur großartig animiert und inszeniert, sondern unterstreicht auch den Namen des Teams …


Alles in allem ist Justice League Dark: Apokolips War ein hervorragender Film aus dem DCAOU Label und ein würdiger Abschluss einer großen Saga. Vom Anfang über den düsteren Mittelteil bis zum bitter-süßen Finale weiß der Film zu gefallen und am Ende kann ich nur eine Empfehlung für Justice League Dark: Apokolips War aussprechen. Wer sich für Animationsfilme im DC Universum begeistern kann, sollte bei diesem Werk vorbeischauen und am besten gleich noch alle Vorgängerfilme sichten. Ich vergebe für Justice League Dark: Apokolips War ein sehenswert+ und bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Unsere Lesestapel | Comic-Gequatsche #7 | Audio-Gedankenspiel

In der heutigen Folge reden wir über unsere Lesestapel, was dort so herumliegt und was euch somit an zukünftigen Rezensionen/Podcasts erwarten könnte!

In der heutigen Folge reden wir über unsere Lesestapel, was dort so herumliegt und was euch somit an zukünftigen Rezensionen/Podcasts erwarten könnte!


Unsere Lesestapel | Comic-Gequatsche #7 | Audio-Gedankenspiel

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:

The Low Low Woods | Review | Gruselween Vol. 2 #20

Titel: The Low Low Woods
Autor: Carmen Maria Machado
Zeichner: Dani
Seiten: 160
Verlag: DC

Etwas unheimliches lauert in den Wäldern und zwei Mädchen sind auf der Suche nach einer verlorenen Erinnerung. Na, wenn das nicht, nach einer interessanten Prämisse für einen weiteren Hill House Comic klingt!


Gruselwusel Kernfakten

Titel: The Low Low Woods
Autor: Carmen Maria Machado
Zeichner: Dani
Seiten: 160
Verlag: DC


Die beiden Freundinnen Octavia & Eldora erwachen im Kino und können sich an die vergangenen Stunden, seit sie den Kinosaal betreten haben, nicht erinnern. Nun begeben sie sich auf die Suche nach ihren verlorenen Erinnerungen und tauchen dabei immer tiefer in die mysteriöse Vergangenheit ihrer Heimat ein …

The Low Low Woods erzählt eine ähnlich simple Handlung wie Basketful of Heads, bedient sich aber gleich mehrerer gruseliger Szenarien. Zum einen wird das Thema Kohlebrand behandelt und dessen Folgen, was angenehm an Silent Hill erinnert, schließlich wird die titelgebende Stadt auch von einem Kohlebrand heimgesucht, und zum anderen werden unheimliche Wesen in den Wäldern beschrieben. Zweiteres ist besonders in den USA mit zahlreichen Mythen über gigantische Wälder, wie die Pine Barrens.

Abseits davon ist das Thema Freundschaft sehr zentral und spiegelt sich in den beiden Hauptfiguren wider, die nur gemeinsam gegen die unheimlichen Schrecken ihrer Heimat ankommen können.

Optisch erinnert der Comic an Wythches, wobei beide Werke nur den surrealen Grundton gemeinsam haben und The Low Low Woods sehr gut für sich allein steht, sowie eine eigene optische Identität bietet. Besonders die Darstellung der Monster weiß zu gefallen. Dabei ist es egal, ob die beiden Hauptfiguren auf gehäutete Männer von unter der Erde treffen oder eine mysteriöse Hirsch-Frau immer wieder auftaucht. Die Monster sorgen neben den Thematiken für den gewünschten Gruselfaktor.

Zusammengefasst ist The Low Low Woods ein mehr als solider Horror-Comic, der durch seine Thematiken und den Zeichenstil, besonders das Design der Monster, zu gefallen weiß. Wer nach einem Comic sucht, der sich gleich mehrerer gruseliger Szenarien annimmt und eine dezent surreale Note aufweist, sollte The Low Low Woods eine Chance geben. Ich vergebe ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Harley Quinn und Poison Ivy | Review

Titel: Harley Quinn und Poison Ivy
Autor: Jody Houser
Zeichner: Adriana Melo
Seiten: 156
Verlag: DC / Panini Deutschland

Harley Quinn und Poison Ivy machen einen auf „Thelma und Louise“, machen einen Roadtrip, werden zu Heldinnen und kloppen sich durch die amerikanische Pflanzenwelt.

Frauenpower wie sie leibt und lebt! Ein Comic der sich um zwei (Anti-) Heldinnen dreht, geschrieben von einer Autorin und gezeichnet von einer Zeichnerin. Mehr musste ich nicht wissen, um an Bord zu sein.


Team-up Kernfakten

Titel: Harley Quinn und Poison Ivy
Autor: Jody Houser
Zeichner: Adriana Melo
Seiten: 156
Verlag: DC / Panini Deutschland


Poison Ivy wurde von Flash getötet, ist jedoch wieder aus einer Blume auferstanden und, zur Freude ihrer besten Freundin Harley Quinn, wieder am Leben. Noch ziemlich geschwächt wird sie von Harley gesund gepflegt, jedoch will Ivy’s Kraft nicht vollständig zurückkehren. Doch da erinnert sich Harley, dass ein Packet von Lex Luthor für Ivy abgegeben wurde. Ganz im Zeichen des Jahr des Schurkens, bekommt Ivy durch einen speziellen Dünger ihre Kräfte zurück. Ebendiese Kräfte hat sie auch bitter nötig, da wie aus dem Nichts Dr. Jason Woodrue aka Floronic Man in ihrem Haus auftaucht und versucht Ivy zu töten.

Harley brennt kurzerhand das ganze Haus inklusive Floronic Man nieder und beide beginnen eine Flucht, die zu einem Roadtrip durch die USA wird, welcher dann in New York enden sollte. Angemerkt sei das Harley nun beschlossen hat das sie beide keine Schurkinnen mehr sein wollen, sondern Menschen helfen wollen und endlich als Heldinnen gesehen werden wollen. Erste Station machen sie bei einem alten Bekannten von Harley, der Ivy helfen soll wieder ganz die Alte zu werden.

Und wie es ihnen dort ergeht und welche Stationen sie noch auf ihrem Roadtrip besuchen, könnt ihr dann wie immer im Comic selber nachlesen, da ich nicht zu viel spoilern möchte.

(c) Panini Comics

Der Comic erzählt eine unheimlich lebhafte und sehr dynamische Story, was sich auch darin widerspiegelt das ich den Comic relativ schnell durchgelesen habe. Das Ganze ist sehr unterhaltsam, hat vielleicht nicht immer den ganz großen Tiefgang, macht aber im Endeffekt unheimlich viel Spaß und wartet am Ende noch mit einem Twist, den ich so nicht kommen sah, auf.

Mich hat der ganze Comic auch sehr stark an die „Coming of Age“ Geschichten aus der PaniniInk Reihe erinnert, wie zum Beispiel an „Harley Quinn – Breaking Glass“.

Da es sich um eine abgeschlossene und vollkommen unabhängige Story handelt, ist dieser Comic natürlich auch sehr Einsteigerfreundlich und daher auch eine ganz klare Leseempfehlung für Leute die mal etwas über Harley Quinn oder, vor allem, Poison Ivy lesen wollen.

Zum Zeichenstil sei gesagt, dass er perfekt zu dem ganzen Setting der Story passt und einfach nur schön zum Anschauen ist.
Alles in Allem ein Comic, der mich sehr gut unterhalten hat, der Lust auf mehr macht und von mir eine solide mittlere Leseempfehlung bekommt.


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Basketful of Heads | Review | Gruselween Vol. 2 #15

Titel: Basketful of Heads
Autor: Joe Hill
Zeichner: Leomacs
Seiten: 188
Verlag: DC

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich auf die Hill House Comics gehypted war. Seit der ersten Ankündigung konnte ich es nicht mehr erwarten können diese Werke in den Händen halten zu können und anstatt die Einzelhefte zu kaufen, habe ich geduldig auf die US-Hardcover gewartet, die mega schick sind aber genug des Schlenkers … was kann Basketful of Heads?


Gruselwusel Kernfakten

Titel: Basketful of Heads
Autor: Joe Hill
Zeichner: Leomacs
Seiten: 188
Verlag: DC


June Branch ist in echten Schwierigkeiten. Eigentlich wollte sie den Sommer mit ihrem Freund genießen aber als vier Verbrecher aus dem Gefängnis entkommen und ein Sturm, das Entkommen von Brody Island unmöglich macht, ändert sich alles. Ihr Freund wird entführt und June muss sich mit einer verfluchten Axt auf den Weg machen, um ihn zu retten … die Krux ist jedoch, dass jene die mit der Axt enthauptet werden, nicht tot bleiben. Also muss June einen kühlen Kopf bewahren und Korb voller Köpfe durch die Gegend tragen …

Basketful of Heads ist keine reine Horrorgeschichte, sondern eher eine Art Dark-Fantasy Story, deren Prämisse sehr deutlich die Handschrift von Joe Hill trägt aber auch etwas an die Werke seines Vaters Stephen King erinnert. Die Graphic Novel schafft es geschickt seine Prämisse zu etablieren, ein paar gute Wendungen einzubauen und sowohl Action mit vielen Dialogen zu kombinieren.

Letztere machen Basketful of Heads allerdings stellenweise etwas langatmig und Strecken die Story manchmal etwas zu sehr. Dies ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt, da Basketful of Heads in seinen actionreichen Szenen zu optischen Höhenflügen ansetzt und stark inszenierte Bilder präsentiert. Sowohl einzelne Panels als auch ganze Seite, die hervorragend aussehen.

Generell lässt sich der Stil von Basketful of Heads schwer mit etwas anderem vergleichen, da er einerseits den Charme eines älteren Werks versprüht, aber auch Elememte des modernen Comics nutzt. Wie bei der Handlung bietet auch die Optik von Basketful of Heads einiges an Varianz!

Zusammengefasst ist Basketful of Heads ein starker Einstieg in die Hill House Comics und bietet eine spannende Dark Fantasy Geschichte mit Horrorelementen und einer äußerst ansprechenden optischen Präsentation. Da verschmerzt man selbst die gelegentlichen Längen in der Story. Ich vergebe für Basketful of Heads ein verdientes sehenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … In Batgirls Schatten | Review

Titel: In Batgirls Schatten
Autor: Sarah Kuhn
Zeichner: Nicole Goux
Seiten: 208
Verlag: DC / PaninInk Deutschland

Ich habe bis jetzt zwei Titel aus der PaniniInk Reihe gelesen und beide haben mich nicht enttäuscht. Jetzt kommt Titel Nummer 3 an die Reihe mit „In Batgirls Schatten“ bekommen wir eine sehr persönliche und facettenreiche Geschichte über eine junge chinesisch-stämmige Amerikanerin und ihrem Umgang mit dem Alltag, wie sie die Sprache lernt, Freunde findet und zu einer jungen Superheldin wird.

Cassandra Cain, eine chinesisch-stämmige Amerikanerin, wird von ihrem Vater zu einer Killerin ausgebildet. Jedoch ändert sich für sie alles während eines Auftrages. Wir sehen eine junge Dame, die neue Freunde findet, die Sprache lernen muss und versucht eine Superheldin zu werden.


Schattenhafte Kernfakten

Titel: In Batgirls Schatten
Autor: Sarah Kuhn
Zeichner: Nicole Goux
Seiten: 208
Verlag: DC / PaniniInk Deutschland


(c) Panini Comics/PaniniInk

Cassandra Cain, von ihrem Vater zur Killerin ausgebildet, ist unterwegs ihren nächsten Auftragsmord auszuführen, nur läuft dieses Mal nicht alles nach Plan. Das Opfer winselt kurz vor seinem nahenden Tod das Wort „Tochter“, welches Cassandra als eines der wenigen Worte kennt und bei ihr eine emotionale Regung auslöst, sie dazu bringt den Mord nicht auszuführen, davonzulaufen und auf der Straße zu leben. Auf der Suche nach Essen wird sie von einer älteren japanischen Dame namens Jackie in deren Lokal zum Essen eingeladen und freundet sich mit ihr an. Jedoch beim ersten näheren Kontakt flüchtet Cassandra sofort und landet in der örtlichen Bibliothek in der Barbara Gordon Jugendliche im Schreiben unterrichtet.

Casssandra lauscht heimlich den Kursen und lernt dabei immer mehr die Sprache kennen und macht sich schlussendlich im Kurs bemerkbar und freundet sich auch mit Barbara an. Währenddessen sucht eine Serie von Mafia Morden Gotham City heim und es stellt sich schnell heraus das es sich um die Bande von Cassandras Vater handelt. Cassandra beschließt sich auf die Spuren von Batgirl zu begeben, erlebt ihre erste Liebe und schließt wichtige Freundschaften. Wie es in der Story weitergeht, könnt ihr gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics/PaniniInk

Auch mein nunmehr dritter Band aus der PaniniInk Reihe hat mich nicht enttäuscht und überzeugt wieder mit einer tollen Autorin, wunderschönen und vor allem passenden Zeichnungen und einer genialen „Coming of age“ Story, welche auch wieder einen soziopolitischen Aspekt einbaut und zeigt wie schwer es vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund und schlechten Sprachkenntnissen haben können.

Ich habe es schon über die anderen Bände gesagt und ich werde es auch hier wieder erwähnen, dass diese Serie garantiert nicht nur etwas für jugendliche Leser ist, sondern auch die älteren Semester definitiv einen Blick reinwerfen können. Eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite.


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Nerd.Ics liest … Green Lantern BD 3: Die Herrschafft der Black Stars| Review

Titel: Green Lantern – Die Herrschaft der Black Stars
Autor: Grant Morrison
Zeichner: Xermanico
Seiten: 116
Verlag: DC / Panini Deutschland

Es gibt keine Green Lanterns mehr und Hal Jordan schließt sich den Blackstars an, verlobt sich mit einer Vampir-Kämpferin und Superman scheint seinen Sohn zu verlieren.


Galaktische Kernfakten

Titel: Green Lantern – Die Herrschaft der Black Stars
Autor: Grant Morrison
Zeichner: Xermanico
Seiten: 116
Verlag: DC / Panini Deutschland


Mann hab ich mich auf die Fortsetzung von der aktuellen Green Lantern Serie gefreut und dann kam der Band sogar am Releasetag schon bei mir an, was die Freude ins Unermessliche steigen ließ. Aber gehen wir nochmal kurz zu Band 2 zurück und mit welcher Ausgangssituation wir in Band 3 starten.

Hal Jordan hat den Qwa-Man am Ende des Bandes besiegt und sich vermeintlich den Blackstars, angeführt von Controller Mu und der Vampir-Kriegerin Countess Belzebeth angeschlossen und wurde von ihnen als letztes Glied für ihre Miracle Machine benutzt. Diese Maschine sollte ein neues Universum kreieren, welches von den Blackstars regiert wird, deren Planeten sie „befrieden“ wollen und schlussendlich dann verschlingen werden.#

(c) Panini Deutschland

Somit sind wir auch schon inmitten vom ersten Heft des dritten Bandes. Man sieht, wie die Blackstars einen Planeten nach dem anderen unterwerfen und ihnen das Angebot machen, sich den Blackstars anzuschließen, oder ihren Untergang zu erleben. Schlussendlich kommt das Unvermeidliche und als nächster Planet steht Hal Jordans, welcher sich nun nur mehr Parallax nennt, Heimatplanet die Erde an. Hal wird als Vermittler auf die Erde geschickt, um sich mit Superman, dem Chefverhandler der Erde, zu treffen. Hier erfahren wir auch, dass sich sein Sohn Superboy den Blackstars gerne anschließen würde, was wieder Clark Kent zu verhindern weiß.

Während wir diesen Story Arc erleben, wird uns in einer anderen Story die Origin bzw Herkunft von Countess Belzebeth gezeigt, wie sie sich aus den Fängen ihrer Vampir-Welt befreien konnte und wer ihr dabei behilflich war. Zudem sei gesagt, dass Belzebeth im Namen von Controller Mu handelt und auch zum Teil angeblich von ihm gesteuert wird.

Belzebeth schlägt Parallax eine Hochzeit vor, da für sie und Controller Mu eine Vermählung Sinn ergeben würde, was wiederum zeigt, dass der Autor hier ganz klar Parallelen zwischen realen Sekten und den Blackstars aufzeigen bzw uns zeigen will, mit welch fanatischer Gemeinschaft man es hier zu tun hat.

(c) Panini Deutschland

So viel mal zu einem Teil der Story, mehr kann dann jeder selber gerne rausfinden.
Vielleicht noch als kleine Anmerkung in diesem Band sind nur 4! Hefte enthalten, wobei das letzte ein Annual ist und nicht in Zusammenhang mit der aktuellen Serie steht.

Nun zu meinem Fazit:

Zuerst muss ich das erwähnen, was ich auch über Band 1 und Band 2 gesagt habe, denn zum einen feiere ich die Story total ab, zum anderen wage ich aber zu bezweifeln, dass ich wirklich an allen Stellen komplett durchblicke, da Grant Morrison in seiner ganz typischen Manier, ganz einfach komplex und verworren schreibt. Wobei man sagen muss, dass gerade in diesem Band es vermutlich die klarste und strukturierteste Erzählung von allen drei Bänden ist, was aber meiner Meinung auch daran liegt, dass ganz einfach nur drei Hefte enthalten sind, die zur aktuellen Serie gehören und somit erst gar nicht viel Platz bleibt, um groß zwischen vielen Story Arcs zu springen. Das Annual Heft ganz am Schluss habe ich ganz nett und unterhaltsam gefunden, jedoch finde ich es schon fragwürdig, ein Paperback mit vier Heften, wovon, wie schon erwähnt, nur drei die Serie fortsetzen, als Paperback zum vollen Preis anzubieten.

Trotz allem feiere ich die Serie weiterhin unheimlich ab und freu mich schon auf den nächsten Band, welcher Stand jetzt angeblich im Februar 2021 kommen soll.

Zum Zeichenstil kann ich nur sagen, dass auch hier das gewohnte Feuerwerk gekommen ist und ich die Zeichnungen unheimlich stark finde, was den Band nochmal um einiges aufwertet.
Zum Thema einsteigerfeundlich kann ich nur sagen, nein ist er definitiv nicht, da man sich inmitten bzw am Ende einer ongoing Story befindet und somit wenn, dann eher Band 4 wieder für einen Einstieg geeignet sein wird, oder man steigt ganz einfach mit Band 1 in die Serie ein.

Abschließend sei gesagt, für alle, die die Serie verfolgen, ist es ganz klar ein must read und für alle, die bei Green Lantern einsteigen wollen, holt euch davor ganz einfach die ersten beiden Bände und ihr bekommt eine unheimlich starke und spannende Story geliefert.


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DCeased: Unkillables| Review| Gruselween Vol. 2 #11

Titel: DCeased: Unkillables
Autor: Tom Raylor
Zeichner: Karl Mostert & Trevor Scott
Seiten: 144
Verlag: DC

Ich bin ja ein großer Fan von DCeased. Diese Mischung aus Endzeit & Infiziertenapokalypse funktioniert wunderbar, aber auch die schiere Hoffnungslosigkeit nimmt mit jeder Seite zu …

Mehr noch als auf DCeased habe ich mich auf das Spin-off Unkillables gefreut, weil Red Hood eine tragende Rolle spielt!


Gruselwusel Kernfakten

Titel: DCeased: Unkillables
Autor: Tom Raylor
Zeichner: Karl Mostert & Trevor Scott
Seiten: 144
Verlag: DC


Das Ende ist angebrochen. Nach einem Angriff von Darkside und der Entführung von Cyborg wurde ein Anti-Lebens-Formel-Virus entfesselt, der über das Internet eine gewisse Frequenz ausstrahlt und jeden in ein blutgieriges Monster verwandelt …

Während Jason Todd aka Red Hood mit Cassandra Cain und James Gordon aus Gotham City fliehen können, führt der unsterbliche Vandal Savage einige der tödlichsten Assassinen sowie Anti-Helden der Welt zusammen, um den Rest der Welt zu beschützen. Bald schon treffen beide Gruppe aufeinander aber das Anti-Lebens-Formel-Virus ist gierig und kennt keine Gnade …

Auch wenn DCeased: Unkillables erzählerisch weniger dicht ist als das Hauptwerk, ist das Tempo des Spin-offs wesentlich höher und die Spannungskurve zieht noch schneller an. Dazu kommt ein interessanter Fokus auf Figuren, von denen viele eher selten als Hauptfiguren zu sehen sind. Die Wechselwirkung von Superschurken und Anti-Helden, die quasi eine der letzten Verteidigungslinien bilden ist sehr erfrischend und passt perfekt zu düsteren Setting von DCeased.

Optisch weiß der Comic, bis auf ein paar hässliche Zeichnungen der Charaktere, sehr zu gefallen und die Inszenierung ist ebenso extrem hochwertig. Besonders die Kämpfe sehen bombastisch aus, wobei das optische Highlight des Comics ganz klar die Schlacht gegen Wonder Woman ist.

Alles in allem ist DCeased: Unkillables eine grandiose Ergänzung zu DCeased, deren Geschichte das düstere alternative Universum ideal ergänzt, einen haufen interessanter Figuren (darunter meinen Boy Jason Todd) nutzt und optisch wie inszenatorisch zu gefallen weiß. Wer also von DC düsterer Horror-Apokalypse nicht genug bekommen kann, sollte bei DCeased: Unkillables einen Blick riskieren. Ich wurde drei Ausgaben lang sehr gut unterhalten und vergebe ein verdientes lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Batmans Grab Bd. 1 | Review

Titel: Batmans Grab Bd. 1
Autor: Warren Ellis
Zeichner: Bryan Hitch
Seiten: 164
Verlag: DC / Panini Deutschland

Eine reine Batman Detektivgeschichte, ein Alfred der unheimlich sarkastisch und spitzzüngig ist und sehr viele Panels ohne Dialog mit viel gekloppe.


Kernfakten aus dem Grab

Titel: Batmans Grab Bd. 1
Autor: Warren Ellis
Zeichner: Bryan Hitch
Seiten: 164
Verlag: DC / Panini Deutschland


(c) Panini Comics

Alfred Pennyworth, seines Zeichens ehemaliger Soldat einer Spezialeinheit und heute Butler von Bruce Wayne, pflegt einmal pro Woche den Garten und die Gräber von Martha, Thomas und Bruce Wayne. Ja, auch für Bruce wurde schon ein Grab inklusive Grabstein vorbereitet.

Officer John Nguyen und seine Familie sind am Heimweg von einem Kinobesuch, als sie ganz plötzlich in einer dunklen Gasse von zwei Individuen mit Waffen bedroht werden. Bevor jedoch schlimmeres passiert, taucht Batman auf und klärt die ganze Szene mit seinen Fäusten auf. Auf dem Heimweg bekommt Batman von Alfred gesagt, dass ein Anrufer schon seit Stunden versucht beim Notruf durchzukommen, aber jedes Mal in die Warteschleife kommt. Also macht sich Batman auf den Weg und findet einen Tatort mit einer Leiche ohne Gesicht und einer Unmenge an Batman Zeitungsartikeln an der Wand vor. Er scannt den ganzen Tatort, ruft die Polizei und verschwindet in Richtung Bathöhle.

Zwischenzeitlich sehen wir immer wieder Dialoge zwischen Alfred und Bruce über Batman und seine Rolle in Gotham. Jedoch konzentriert sich Bruce sofort wieder auf den aktuellen Fall und rekonstruiert virtuell den Tatort und versetzt sich auch in den Täter hinein. Dabei bemerkt er etwas, eilt sofort zum Tatort zurück und findet versteckt unter dem Holzboden den Täter, ein Mann namens Eduardo Flamingo und ein längerer Kampf, zwischen den beiden beginnt, welchen Batman für sich entscheidet und Flamingo wird der Polizei ausgeliefert. Wir wechseln wieder in eine Szene in der Alfred und Bruce über das Leben von Batman diskutieren.

Jim Gordon ruft Batman mit dem Bat-Signal und der nächste mysteriöse Mordfall beginnt, Batman wird darin verstrickt und die ganze Story bringt ihn bis nach Arkham Asylum. Aber mehr dürft ihr dann wie immer selbst im Comic nachlesen.

(c) Panini Comics

Eine solide und spannende Detektivgeschichte, welche Batman in seinem Element zeigt. Er nutzt neueste Technologie, geht Hinweisen nach und verkloppt die Verdächtigen. Jedoch hebt diesen Comic eine Sache ganz klar von den üblichen Batman Stories ab, und zwar die Dialoge zwischen Alfred und Bruce. Alfred spricht offen Kritik an Batman aus, hat seine sarkastischen Phasen und sitzt auch mal in der Küche und leert eine Flasche Whiskey allein. Mir haben vor allem diese Dialoge unheimlich Spaß gemacht und machen definitiv auch Lust auf mehr.

Ein zweiter Punkt der Story, den ich mag, sind die zum Teil sich über Seiten erstreckenden Kampfszenen ohne jeglichen Dialog. In Kapitel drei hat man mehrere Seiten, wo kein Wort geschrieben steht, sondern nur die Panels für sich sprechen. Sehr stark wie ich finde.

Die Story an sich ist super und spannend geschrieben und macht, wie schon oben erwähnt, unheimlich Lust auf Band 2.

Was hier Bryan Hitch an Zeichnungen abliefert gefällt mir wirklich sehr gut und vor allem die schon erwähnten Kampfszenen sind großartig inszeniert und runden den Comic perfekt ab. Wie man vielleicht schon rauslesen kann, gibt’s hier eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite. Eine Batman Detektiv Geschichte, die noch das gewisse Etwas zusätzlich dabeihat und mich unheimlich gut unterhalten hat.


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DC-Horror: Der Zombie-Virus | Review | Gruselween Vol. 2 #3

Titel: DC-Horror: Der Zombie-Virus
Autor: Tom Taylor
Zeichner: Darick Robertson, Laura Braga, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Seiten: 228
Verlag: Panini

DC-Horror: Der Zombie-Virus ist leider ein relativ dämlicher deutscher Titel, weshalb ich den Comic (und all seine Fortsetzungen) nur noch als DCeased, so der Originaltitel, bezeichnen werde!

Abgesehen davon hat der Autor Tom Taylor mit diesem Werk den Grundstein für eine grandiose alternative Zeitlinie gelegt, weil „Zombies“ und DC Comics zusammenpassen, wie die Faust aufs Auge!


Gruselwusel Kernfakten

Titel: DC-Horror: Der Zombie-Virus
Autor: Tom Taylor
Zeichner: Darick Robertson, Laura Braga, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Seiten: 228
Verlag: Panini


Die Justice League schafft es, eine Invasion des dunklen Gottes Darkseid aufzuhalten, aber das ändert nichts am drohenden Untergang der Menschheit. Über den Helden Cyborg gerät ein seltsames techno-organisches Virus auf die Erde, das die Menschen in reißende Bestien verwandelt. Nicht nur verbreitet sich das Virus über das Internet, sondern auch durch Bisse von Infizierten. Die Helden der Welt sammeln sich zur Rettung der verbliebenen Menschen, aber was passiert, wenn selbst die Mächtigsten von ihnen infiziert werden …?

(c) DC Comics/Panini

DCeased macht eigentlich nichts neu, außer dass es, statt im Zombiegenre, im Untergenre der Infizierten angesiedelt ist. Was nun negativ klingt, entpuppt sich jedoch als eine große Stärke des Comics. Nach einem kurzen Prolog wirft sich die Geschichte sofort in eine stetig ansteigende Spannungskurve und nimmt nicht nur äußerst schnell Fahrt auf, sondern geht auch recht schonungslos mit den Helden. Das bedeutet, dass quasi niemand vor einem unrühmlichen Tod und der möglichen Rückkehr als Infizierte geschützt ist.

Das erzeugt nicht nur Spannung, sondern etabliert auch dramatische Elemente, wenn berühmte Helden dem Virus zum Opfer fallen, aber für die Hinterbliebenen keine Chance zum Trauern eingeräumt wird. Nicht nur Helden, sondern auch ein paar Anti-Helden und Superschurken treten auf, müssen aber genauso den harten Überlebenskampf ausfechten.

Erzählerisch kann DCeased also auf ganzer Linie überzeugen, durch eine simple Handlung, deren globale Inszenierung eine stetig ansteigende Spannungskurve ermöglicht. Optisch weiß der Band aber ebenfalls sehr zu gefallen, was an einem relativ großen Team an talentierten Zeichnern liegt, die allesamt schaffen, die Bedrohung durch das Virus glaubhaft zu inszenieren.

Dazu verfügt DCeased über sehr viele starke Bilder, von denen ihr ein besonders ikonisches unter diesem Satz seht.


Zusammengefasst ist DCeased ein wunderbarer Einstieg ins DC’s Zombieapokalypse, der optisch wie erzählerisch zu überzeugen weiß, aber auch vorbildlich eine dichte, düstere Atmosphäre aufbaut. Die Hoffnungslosigkeit der Situation wird glaubhaft etabliert und schwingt unheilvoll durch den gesamten Band. Kurzum eine geniale Geschichte mit starken Zeichenstil und einer vorbildlichen Atmosphäre. DCeased hat sich die Wertung absolut lesenswert definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Aquaman: Held von Atlantis Band 1 & 2 | Review

Titel: Aquaman: Held von Atlantis 1 Stille Wasser / Held von Atlantis 2 Heimkehr
Autor: Kelly Sue DeConnick
Zeichner: Robson Rocha, Viktor Bogdanovic
Seiten: 124 / 156
Verlag: DC / Panini Deutschland

Andy wird an einer abgelegenen Insel angespült und versucht sein Gedächtnis wieder zu erlangen. Wer mag dieser Mysteriöse Mann sein? Wo kommt er her? Was hat er in seiner Vergangenheit getan?
Der optimale Einstieg in die faszinierende Welt von Aquaman.


Nasse Kernfakten

Titel: Aquaman: Held von Atlantis 1 Stille Wasser / Held von Atlantis 2 Heimkehr
Autor: Kelly Sue DeConnick
Zeichner: Robson Rocha, Viktor Bogdanovic
Seiten: 124 / 156
Verlag: DC / Panini Deutschland


Nachdem mich „Bitch Planet“ von Kelly Sue DeConnick unheimlich fasziniert hat, dachte ich mir, ich schaue mal, was die Autorin sonst noch so alles geschrieben hat bzw schreibt und da sah ich, dass sie aktuell „Aquaman“ schreibt. Nun wollte ich ohnehin mal „Aquaman“ lesen, konnte somit zwei Dinge miteinander verbinden und hab mir gleich mal die ersten zwei Bände der Serie besorgt.

Die Story startet damit, dass ein Mann namens Andy auf einer Insel gestrandet ist und sich dort schön langsam in die Gemeinschaft einlebt. Er hat sein Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr aus seinem früheren Leben erinnern, einzig dass er Angst vor Wasser hat.

Zudem erfährt man, dass die Götter des Meeres erzürnt sind und sämtliche, von den Dorfbewohnern gefangenen Fische verdorben aus dem Meer geholt werden. Um die Götter zu besänftigen, wird Andy ein Angebot gemacht und zwar soll er eine der Dorfbewohnerinnen namens Caille zur Göttin Namma bringen, da Caille ihre Tochter sei und im Gegenzug dafür bekommt er die Möglichkeit, in seine Vergangenheit zu blicken. Währenddessen findet man raus, dass die Dorfbewohner einige Geheimnisse mit sich tragen und eigentlich gealterte Götter sind. Eben diese Götter nehmen Andy in einem Ritual seine Angst vor dem Meer und schließlich machen sich er und Caille auf den Weg zu Namma.

(c) Panini Deutschland

Zwischen dieser Story sieht man immer wieder kurze Ausschnitte von Mera, Königin von Atlantis und Gattin von Arthur Curry alias Aquaman, wie sie Atlantis regiert und vor allem von ihren Beratern dazu gedrängt wird, einen neuen Gatten zu heiraten, da Aquaman ja scheinbar tot sei. Während des Kampfes mit Namma bekommt Andy eine Vision in der er ebenfalls Mera sieht, was wiederum bei Mera das Gefühl auslöst, dass ihr Gatte noch lebt. Es stellt sich raus, dass Namma nicht die Mutter von Caille ist, diese jedoch einen Dämon in sich trägt, welchen sie im Laufe der Geschichte lernt zu kontrollieren und als der Kampf aussichtslos erscheint, kommen den beiden die gealterten Götter von der Insel zu Hilfe und gemeinsam besiegen sie das Monster.

Der Band endet damit, dass Andy bzw Aquaman seinen Dreizack vom Meer zurückbekommt. Band 2 beginnt damit, dass Aquaman nun noch mehr aus seiner Vergangenheit erfährt und hierzu Mother Shark trifft, welche ihm seine Erinnerungen teilweise zurückgibt und so erfahren wir auch warum Arthur Mera verlassen hat. Arthur kehrt nach Amnesty Bay zurück, trifft dort auf Wonder Woman und versucht sich an seinem alten Heimatort wieder einzuleben. Zusätzlich schaltet sich Lex Luthor ein und bringt, ganz im Zeichen „Des Jahr des Schurkens“, einen Gegenspieler für Aquaman ins Spiel, welcher ganz zum Ende des Bandes dann zu seinem Angriff startet.

(c) Panini Deutschland

Nun zu meinem Fazit der beiden Bände:

Ich habe davor noch nichts von Aquaman gelesen und ich wurde sofort von der Story abgeholt und hatte eigentlich nie das Gefühl, irgendwas nicht zu verstehen. Somit ist diese Serie unheimlich einsteigerfreundlich und optimal, um in die Welt von Aquaman einzutauchen.

Traumhafte Zeichnungen runden den ganzen Comic zu einem echten Genuss ab. Ich habe beide Bände fast in einem Rutsch gelesen und bin echt begeistert von der Story und Schreibweise. Band 3 steht schon ganz oben auf meiner Vorbestellliste!

Eine absolute Leseempfehlung gibt es hier von meiner Seite.


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Nerd.Ics liest … Catwoman BD 2: Blutopfer | Review

Titel: Catwoman Band 2: Blutopfer
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco, Elena Casagrande, Hugo Petrus, Joelle Jones, Scott Godlewski
Seiten: 188
Verlag: DC / Panini Deutschland

Das erwartete Feuerwerk tritt auch wirklich ein in Band 2 von Catwoman. Eine Story, die mich von Anfang an gefesselt hat und eine unheimlich gute Figur macht.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Band 2: Blutopfer
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco, Elena Casagrande, Hugo Petrus, Joelle Jones, Scott Godlewski
Seiten: 188
Verlag: DC / Panini Deutschland


Nachdem für mich Band 1 irgendwie das Gefühl aufkommen ließ, dass ständig das Tempo erhöht wird und ein Feuerwerk kommen könnte, findet dies in Band 2 endlich statt.

Wie sieht nun der Status Quo nach Band 1 aus? Zum einen haben wir den Story-Arc rund um Raina Creel, welche sowohl für den Tod ihres Mannes verantwortlich ist und zum anderen auch beim Tod ihres Sohnes Adam ihre Finger im Spiel hatte. Zugleich versucht sie alles, um ihren körperlichen Zerfall zu verhindern. Selina hat ihre Schwester Maggie nun zu sich ins Pfandhaus gebracht, wo auch Carlos und Linda leben.

Zu Beginn des zweiten Bandes tritt ein alter Bekannter ins Rampenlicht. Der Pinguin kommt extra nach Kalifornien, natürlich nicht wegen Selina, wie er zuerst angibt, sondern weil er an ein altes Artefakt rankommen möchte. Wie sich später herausstellt ist nicht nur er, sondern auch Raina Creel, hinter dem Artefakt her. Der Pinguin lockt Selina zu sich, macht ihr ein unverschämtes Angebot und bringt sie dazu das Artefakt zu stehlen. Es handelt sich dabei um einen Stein, aus dem ein Mittel gewonnen wird, welches zu ewigen Leben verhelfen kann aber auch Menschen wieder zum Leben erwecken kann. Raina Creel kauft selbiges Mittel bei einer „Dealerin“ und kurz darauf stiehlt Selina dieses Artefakt, gerät in einen Hinterhalt, aus welchem sie sich jedoch befreien kann.

Danach switcht die Story zu einer Auktion an der Selina und ein mysteriöser Mann teilnehmen. Ich kann jedoch jeden, der wie ich, verwirrt ist, beruhigen, das Ganze wird nun von hinten aufgerollt und man bekommt alle wichtigen Fakten erklärt. Gerade dieser Part machte sowas von Spaß beim Lesen und hat bei mir einen genialen Lesefluss ausgelöst.

Warum dieser Band „Blutopfer“ heißt wird dann auch noch aufgeklärt, aber wie immer beende ich hier meinen Beitrag zur Story, da jeder selber herausfinden darf, wie es weitergeht. Vielleicht noch zu erwähnen ist, dass man am Ende des Bandes noch einen One-Shot mit dem Heft „Catwoman Annual 1“ geliefert bekommt. Ein nettes kleines Extra welches ich gerne mitgenommen habe.

(c) Panini Comics

Wie schon im letzten Absatz erwähnt, hat mich dieser Band vom Story-Telling her unheimlich gefesselt und hat das erwartete Feuerwerk abgeliefert. Eine total runde Story, welche einen packt, fesselt und dann so richtig auf die Reise mitnimmt.

Ich habe einiges an Kritik am Zeichenstil beziehungsweise am wechselnden Zeichenstil gelesen, jedoch muss ich sagen, dass ich es als nicht so störend empfunden habe und es meine rundum positive Bewertung des Bandes nicht beeinflusst.

Eine tolle Fortsetzung einer sehr starken Story und das ganze bekommt, wenig überraschend, eine ganz klare Leseempfehlung von mir und Band 3 steht ganz oben auf der „Want-list“.


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Nerd.Ics liest … Catwoman BD 1: Copycats | Review

Titel: Catwoman Band 1: Copycats
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland

Ein Catwoman Krimi mit sehr viel persönlichen Einblicken in das Leben von Selina Kyle und wie sie sich in Kalifornien „einlebt“.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Band 1: Copycats
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland


Catwoman alias Selina Kyle lässt die Hochzeit mit Batman, zu Gunsten seines Heldenstatus, platzen und zieht nach Villa Hermosa in Kalifornien. Hier startet Band 1 der aktuellen Serie von Catwoman geschrieben von Joelle Jones, welche vor allem als Zeichnerin bei DC für Furore gesorgt hat und sich jetzt auch als Autorin einen Namen macht.

Zu Beginn sehen wir Catwoman wie sie von der Polizei gestellt wird, mit dem Mord an zwei Polizisten konfrontiert wird, wir lernen den (korrupten) Polizisten Detective Yilmaz kennen und parallel sehen wir den Gouverneur und seine Frau Raina Creel in einem TV Interview. Es stellt sich raus, dass Raina Creel an einer Art körperlichen Zerfall leidet, welcher mit Bluttransfusionen zumindest verlangsamt werden kann. Sie hat außerdem mehrere Frauen in Catwoman Kostüme gesteckt, welche ihr Unwesen in Villa Hermosa treiben und eben für diese Morde an den zwei Polizisten eigentlich verantwortlich sind.

Selina ist wiederum in einem Pfandhaus untergekommen, welches von Carlos und seiner Mutter betrieben wird, beide wissen über ihr Doppelleben Bescheid und Selina fragt sich, warum Catwoman verdächtigt wird zwei Polizisten ermordet zu haben. Als sie sich auf nächtliche Recherche begibt, stößt sie zufällig auf eine zweite Catwoman und es beginnt ein kurzer Kampf. Selina verhört ihr Katzen-Pendant und stößt auf eine ganze Armee an Catwoman.

Dazu erfahren wir auch das Selina’s Schwester Maggie in Villa Hermosa in einem Pflegeheim lebt und somit auch der Grund gelüftet wird, warum Selina genau diese Stadt ausgewählt hat. Während Selina die Hintergründe aufklärt, sehen wir im anderen Story-Arc wie es mit dem Governeur und seiner Frau weitergeht und welch überraschende Wendung das ganze nimmt. Mehr werde ich wie immer nicht von der Story spoilern.

(c) Panini Comics

Dies ist meine erste Catwoman Story und was mich von Anfang an fasziniert hat ist, dass es zum einen wie eine echte Kriminalgeschichte wirkt und zum anderen vor allem im weiteren Verlauf auch etwas von Indiana Jones und die Suche von verlorenen Artefakten hat mit einem unheimlich guten Tempo. Kurz und bündig hat mich die Story sofort gefesselt und dazu kommen noch wunderschöne Zeichnungen von Fernando Blanco.


Zum Schluss kann ich das ganze auch wunderbar als Einstieg in die Welt von Catwoman empfehlen, was es auch sein sollte, wenn es mit einer Nummer eins versehen ist und der Band bekommt eine klare Leseempfehlung, da es ein solider Einstieg ist in eine Story, bei der man merkt, das sie den ganzen Band lang so richtig Fahrt aufnimmt und man gespannt ist was da noch kommen mag.


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Batman: Arkham Manor

Bei Comic-Nerd, einem weiteren Ehrenbrudi aus der Comicszene, gibt es eine tolle Rezension zur Miniserie Arkham Manor, die er äußerst reizvoll beschreibt! 😍

Das Arkham Asylum, die Anstalt in der Welt des DC Universums ist nicht mehr. Willkommen zur Geburt des Arkham Manor. Ich muss sagen, ich bin ein sehr…

Batman: Arkham Manor

Batman R.I.P. | Review | Batman Graphic Novel Collection

Der Bat-Juli ist vorbei, aber die Batman Comicrezensionen gehen munter weiter! Batman R.I.P. stammt aus der großartigen Ära von Grant Morisson, der bereits öfters seine Qualitäten bewiesen hat, während Tony S. Daniel für die Zeichnungen sorgte.


Batman ist geschwächt. Nach einem Herzanfall gerät der dunkle Ritter an seine Grenzen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, plant die mysteriöse Organistion Black Glove, unter der Führung von Doktor Hurt, der mutmaßlich Thomas Wayne ist (?!), den Tod von Batman. Dafür treiben sie ihn langsam, aber stetig in den Wahnsinn und greifen seine Liebsten an. Im Schatten wartet bereits der Joker für seinen großen Auftritt …

Wisst ihr, woran man eine gute Comicgeschichte erkennt, die Teil einer langen Serie ist? Wenn ein kurzes Vorwort ausreicht, um die benötigten Hintergrundinfos zu liefern und das ist bei Batman R.I.P. der Fall. Die Geschichte gehört einem größeren Zyklus an, kann aber trotzdem für sich alleine stehen und etabliert von Anfang an eine gewisse Spannung, durch die mysteriöse Black Glove Organisation. Außerdem wird ein spannendes Bild von Batman gezeichnet, der in einer festen Beziehung ist, seiner Freundin seine Geheimidentität gelüftet hat, aber auch stark angeschlagen ist wegen vorhergehender Ereignisse, wie einem Herzanfall.

Allerdings verkommt Batman R.I.P. nie zu einer Liebesgeschichte, sondern hat starke Elemente des Thrillers und der Detektivgeschichte. Beide Genreanleihen werden kombiniert mit einem Persönlichkeitsdrama, was sehr viel zur Dichte der Handlung und Atmosphäre beiträgt. Neben Batman bekommen aber auch Alfred, Nightwing, Robin, Black Glove und die Liga der Assassinen ihre Screentime, was die Dynamik der Geschichte erhöht und einen noch äußerst bösartigen Damian zeigt.

Optisch weiß der Comic durch seine dunklen Akzente, die düsteren Schauplätze und teils markaberen Figuren zu gefallen, wobei der Joker eines der optischen Highlights in diesem Band ist. Egal wann er auftritt, er sieht aus wie ein Mensch wirkt aber wie ein äußerst bösartiger Dämon. Als beinah schon krasser Kontrast dient der Auftritt eines „Back-up Batman“ auf den ich aus spoilergründen nicht genauer eingehen kann. Nur so viel sei gesagt, diese Figur passt sehr gut als Kontrast zum restlichen Stil.


Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Batman R.I.P. eine hervorragende Geschichte um den dunklen Ritter ist, die neben einer spannenden Handlung und starken optischen Komponente auch ein interessantes Bild von Batman zeigt, der doppelt an seine Grenzen getrieben wird und sogar darüber hinaus. Wer interesse an klassischen Geschichten um die alte Fledermaus hat sollte bei Batman R.I.P. einen Blick riskieren. Ich vergebe ein verdientes lesenswert+, was offenkundig zur Standartwertung für die Batman Graphic Novel Collection zu werden scheint.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Das Höllenserum| Review | Batman Graphic Novel Collection

Back in New 52. Batman: The Dark Knight ist eine der besten Serien um den dunklen Ritter, die es gibt. Düster, dreckig und brutal. Hier ist kein Platz für Schwächlinge oder für Angst, denn Batman muss sich gnadenlosen Feinden stellen und der erste Band das Höllenserum, wertig zusammengefasst in der Batman Graphic Novel Collection, stellt das eindrucksvoll unter Beweise!


Ein ganz normaler Tag in Gotham City. In Arkham Asylum findet ein Massenausbruch statt, Superschurken sind mit einem neuartigen Toxin vollgepumpt, dass ihnen die Angst nimmt und Batman muss sich neben seinen alten Feinden mit der mysteriösen White Rabbit herumschlagen. Als ob das nicht schon reicht, muss sich James Gordon mit der internen Ermittlung herumschlagen und Bruce Wayne wird mit von der schön Jai betört. Wer ist White Rabbit? Was hat es mit dem Toxin auf sich und wer hat es hergestellt? Viele Fragen halten den dunklen Ritter auf Trab …


Das Höllenserum gehört für mich zu jenen Batman Comics, die eigentlich verfilmt werden müsste, was in erster Linie an der schnell steigenden Spannungskurve und der dichten Atmosphäre liegt. Autor David Finch beweist ein Händchen für Dramaturgie und die Erstellung eines spannenden Handlungskonstrukts, dass wiederum die düstere Atmosphäre verdichtet.

Zusammen mit dem äußerst ansehnlichen Zeichenstil entsteht ein stimmiger Gesamteindruck bestehend aus den erzählerischen Stärken des Comics als auch den künstlerischen Aspekten in denen das Dark in Batman: The Dark Knight (so der Titel der Serie in der das Höllenserum veröffentlicht wurde) besonders hervorgehoben wird.


Zusammengefasst ist das Höllenserum eine hervorragende Geschichte aus dem New 52 Imprint und ein starker Einstieg in die Batman: The Dark Knight Serie. Erzählerisch wie optisch zeugt der Comic von sehr hoher Qualität und kann bis zum Ende überzeugen. Weiters ist die Geschichte auch für Neulinge geeignet, da kaum Vorwissen benötigt wird. Ich vergebe für das Höllenserum die Wertung absolut lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw | Review

Titel: Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Kenneth Rocafort, David Messina & Paolo Pantalena
Verlag: DC
Seiten: 152 Seite

Heute kein Batman Comic aber dafür die Fortsetzung zur aktuell besten DC Comicserie. Mit Red Hood: Outlaw Band 3 geht die Reihe wieder neue Wege und erschafft gleichzeitig einen neuen Status Quo!


Kernfakten jenseits von Gotham City

Titel: Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Kenneth Rocafort, David Messina & Paolo Pantalena
Verlag: DC
Seiten: 152 Seiten


Was bisher geschah …

Jason Todd war einst Robin. Als er starb und wieder ins Leben zurückfand, wurde er zu Red Hood, dem schwarzen Schaf der Gotham Knights. Zusammen mit der Amazone Artemis und dem Superman-Klon Bizarro bildet er die neuen Outlaws. Durch einen tragischen Unfall wurde das Team gewaltsam aufgelöst und während Red Hood allein Abenteuer erlebt kämpft der Rest in einer anderen Dimension ums überleben. Von Lex Luthor erhält Red Hood, nach ein paar Soloabenteuern, die Mission neue Schurken auszubilden …


Red Hood and the Outlaws (DC Rebirth)

Red Hood: Outlaw


Die nächste Generation der Superschurken ist da! Okay sie ist noch in der Ausbildung und diesen Job übernimmt Jason Todd aka Red Hood, allerdings erweist sich das Training von jungen Metawesen schwieriger als gedacht. Als in einem S.T.A.R. Labs Labor das Chaos ausbricht und Red Hoods Team für Ordnung sorgen soll nimmt das Chaos seinen Lauf und dann kommen auch die alten Outlaws Artemis und Bizarro zurück …


Der dritte Red Hood: Outlaw Band setzt die Stärken der Vorgängerbände fort, etabliert aber auch wie Band 1 und 2 ein neues Szenario in dem sich Jason Todd zurechtfinden muss. Nach einem Team-up mit Arsenal und zwei Soloabenteuern zieht Red Hood jetzt den Wolverine ab, sprich, er übernimmt die Ausbildung von Jugendlichen aber auf der Seite der Schurken. Die interessante Prämisse sorgt für eine hohe Dynamik in der Handlung, sowohl im Band selbst als auch in der Rahmenhandlung.

Neben dem Handlungsbogen um Jason Todd wird auch der Bogen um Artemis und Bizarro erneut aufgegriffen, der schlussendlich wieder mit dem Haupthandlungsbogen zusammengeführt wird, was eine interessante Konstellation am Ende bildet für kommende Ausgaben.

Abseits der umfangreichen Handlung weiß auch die optische Aufmachung des Bands sehr zu gefallen und das große Zeichnerteam liefert wieder einen tollen Job an. Der düstere Stil, mit harten Konturen, teils kräftigen, teils dunklen Farben und sehr zur Atmosphäre des Bands bei, an der man sich auch nach 42 Ausgaben nicht sattsieht.


Am Ende des Tages ist Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw eine tolle Fortsetzung der Saga um Red Hood, dessen größte Stärken die Prämisse und das Tempo sind. Optisch weiß die Reihe immer noch zu überzeugen und der Stil glänzt durch seinen düsteren Touch. Somit hat sich Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw erneut ein absolut lesenswert verdient, da die Reihe auch nach über 40 Ausgaben einfach keinen Staub ansetzt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Green Lantern Secret Origin

Wie könnte man in die Welt des Green Lantern Corps besser starten als mit der Origin Geschichte des größten Helden in Grün. Green Lantern Secret …

Green Lantern Secret Origin

Bei meinem Bro gibt es eine tolle Rezension über Green Lantern: Secret Origin! 💪🏻

Der Batman, der Lacht Sonderband 1 | Gedankenspiel

Der Wahnsinn des lachenden Batman breitet sich wie eine Seuche aus …

Gestern haben wir uns mit der Heftserie um den lachenden Batman beschäftigt. Was liegt also näher uns mit dem ersten Sonderband über den Batman-Joker Hybrid zu beschäftigen, da Band 2 schließlich bereits auf meinem Lesestapel liegt.


Mehr zum Batman der Lacht

Der Batman, der Lacht Kapitel 1

Der Batman, der Lacht Kapitel 2 & 3

Der Batman, der Lacht Heftserie

Wer ist … Der Batman, der Lacht?


Nachdem sein Tanz mit Batman in Gotham City von wenig Erfolg gekrönt war, folgt bereits der nächste Streich vom lachenden Batman. Er möchte sechs Helden mit seinem Wahnsinn infizieren, um nicht nur Zwietracht in den Reihen der Superhelden zu sähen, sondern auch um Chaos zu stiften, wo es nur geht. Zwei seiner Ziele sind Superman und Shazam! aber auch James Gordon bekam während der letzten Ereignisse (Der Batman, der Lacht Heftserie) eine ungesunde Dosis des Wahnsinns ab und erschwert unterbewusst die Arbeit von Batman. Als Billy Batson aka Shazam! tatsächlich zu einem lachenden Monster und Jagd auf Black Adam macht, zieht sich die Schlinge zu …


Ergänzende Beiträge zu Shazam!

Shazam! Band 1

Shazam! Band 2

Wer ist … Shazam!?


Der Sonderband zum Batman, der Lacht ist vom Aufbau her ziemlich clever strukturiert. Einerseits sind zwei Ausgaben der aktuellen Batman/Superman Serie aber auch zwei Ausgaben des großen Crossovers „Das Jahr der Schurken“ sind enthalten. Beide Serie arbeiten dabei Hand in Hand und ergänzen sich großartig. Dies merkt man einerseits in der interessanten Geschichte, die zugegebenermaßen in dieselbe Kerbe schlägt wie die Soloserie um den Lachenden.

Allerdings stellt sich keine Monotonie ein, sondern die Unberechenbarkeit des lachenden Batman erzeugt die nötige Spannung, um sich regelmäßig zu fragen, welche Teufelei als Nächstes ansteht. Der Strang um einen wahnsinnigen Shazam! weiß ebenfalls zu unterhalten und ist der perfekte Kontrast zu der aktuellen Shazam! Serie, die einen relativ hellen Ton anschlägt.

Der Clash zwischen Shazam! und Black Adam wurde großartig inszeniert und ist neben den beiden Batman/Superman Ausgaben das wahre Highlight des Sonderbands. Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen und das Grundkonzept des Sonderbands loben, dass zwei Serien, zusammenführt die thematisch harmonisch aufeinander aufbauen.

Zusammengefasst ist Der Batman, der Lacht Sonderband 1 eine großartige Idee und perfekt als Sequel zur Soloserie des Lachenden geeignet aber auch ein tolles Beiwerk zum Jahr des Schurken Events, welches mit persönlich kalt, lässt aber trotzdem interessante Akzente setzt.

Bis zum Beitrag über den zweiten Sonderband wird es noch ein bisschen dauern aber dafür schauen wir uns beim nächsten Bat-Juli Beitrag einen großartigen Comic aus dem von mir geschätzten DC Black Label an.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Der Batman, der Lacht – Heftserie | Gedankenspiel

Im Jahr 2018 erschien meine Beitragsreihe zum Event Dark Nights: Metal und das hat nicht nur mein DC Fandom für die kommenden Jahre gefestigt, sondern auch einen bestimmten Charakter etabliert. Der Batman, der lacht, betrat die Bühne und hat sich inzwischen zu einem der populärsten Superschurken im DC Universum entwickelt.

Autor Scott Snyder hat bewiesen, dass er nicht nur einen massiven Einfluss auf Batman und das Multiversum nimmt, sondern auch gleichzeitig einen ebenso schrecklichen wie genialen Superschurken erschaffen kann.

(c) DC Comics / „Let me tell you a Joke … „

Auf auch meinem Blog tauchte der lachende Batman danach immer wieder mal auf und als ich erfuhr, dass es seine Miniserie mit diesem Monster geben wird, war mein Hype grenzenlos. Nachdem ich Anfang 2019 die Heftserie zu rezensieren begonnen hatte, gerieten die Beiträge dank Covid-19 etwas ins stocken und im Mai dieses Jahres hatte ich dann endlich die Heftserie komplett gelesen. Worauf ich mit dieser viel zu langen Einleitung hinaus will? Nun dieser Beitrag dient als Sammelbecken zu meinen Eindrücken über diese Heftserie und ergänzt die ersten beiden Rezensionen. Viel Spaß!


Der Batman, der Lacht Kapitel 1

Der Batman, der Lacht Kapitel 2 & 3


Nach den Ereignissen in Dark Nights: Metal hoffte man, dass der lachende Batman mit allen anderen Dark Knights vernichtet worden wäre. Doch dank Lex Luthor konnte dieses schreckliche Monster überleben und nun kehrt er nach Gotham City zurück, um die Stadt in ewige Finsternis zu tauchen. Dazu nutzt er die Energie des dunklen Multiversums, um sich seine eigene Bathöhle zu schaffen, weitere Bruce Waynes in die reguläre Realität zu holen und sich Verstärkung zu beschaffen. Der Todesritter (Punisher + Batman + Superintelligenz + das gesamte Wissen über Wayne & Gotham) betritt die Bühne und erweist sich als schier unbesiegbar.

Batman tritt gemeinsam mit James Gordon und seinem Sohn den Kampf an, jedoch muss der dunkle Ritter zu werden was er bekämpft, um zu siegen … ?


Zu Ergänzung die Dark Nights: Metal Beiträge


Die Geschichte von der Batman, der Lacht ist relativ simpel, begeistert aber durch die klassischen Elemente eines Scott Snyder Comics. So wird einerseits eine Tiefenanalyse der drei verschiedenen Batmen vorgenommen, aber auch die Action kommt nicht zu kurz, besonders durch die brachiale Macht des Todesritters, dessen Konzeption wirklich clever ist.

Anstatt Batman mit irgendeinem Justice League zu vermischen, erschafft man einen hochintelligenten, manipulativen Batman/Punsiher-Hybrid bei dem die Bezeichnung Ein-Mann-Armee noch untertrieben ist.

Generell schafft es die Heftserie, um den Lachenden sehr gelungen die Figuren zu etablieren aber auch zu inszenieren. Dies liegt neben der cleveren Erzählung von Snyder, auch am tollen Zeichenstil von Jock . Der Stil erinnert etwas an die Capullo Arbeiten aber auch entfernt an Hellboy, was perfekt zum schaurig-düsteren Setting passt.

Alles in allem dient die Heftserie um den Batman, der Lacht nicht nur als Epilog zu Dark Nights: Metal, sondern auch als nächstes schreckliches Kapitel im Werdegang des lachenden Monsters, sondern auch als Vorbereitung für den nächsten Streich des lachenden Batman aber mehr davon im nächsten Beitrag des Bat-Juli …

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und wer mehr zum Batman der Lacht lesen will, kann diesem Link folgen:

Wer ist … Der Batman, der Lacht?


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Batman & Robin: Geboren um zu töten | Review | Batman Graphic Novel Collection

Irgendwie passt der Titel Geboren um zu töten nicht wirklich zu Batman aber dafür umso zu Damian Wayne, dem Sohn Batmans und aktueller Robin. Damit herzlich willkommen zur Rezension zu Batman & Robin: Geboren um zu töten, dem Auftakt zur New 52 Serie von Batman & Robin!


Bruce Wayne & Damian Wayne. Batman & Robin. Vater & Sohn. Das dynamische Duo soll in Gotham für Recht und Ordnung aber nicht für die Beziehung zwischen Vater und Sohn, sondern auch Damians Mordlust sowie Brutalität, bedingt durch seine Ausbildung zum Attentäter stellen Bruce auf eine harte Probe. Als auch noch der mysteriöse Nobody auftaucht, Damians dunkle Seite fördern will und Bruce seinem Sohn verschweigt, was ihn mit dem Fremden Vigilanten verbindet, nimmt das Unheil seinen Lauf …

Batman & Robin: Geboren um zu töten setzt den Fokus auf das komplizierte Verhältnis zwischen Bruce und seinem Sohn Damian sowie der ewigen Geheimniskrämerei von Batman gegenüber seinen Verbündeten, sogar seinen engsten Vertrauten. Der Einbau des Schurken Nobody dient dabei als Eskalationsfaktor der schweren Vater-Sohn-Beziehung, da auch hier die Geheimniskrämerei von Batman das Vertrauen von Damian in ihn erschüttert.

Die Handlung des Comics entwickelt sich hervorragend und wird durch einige Flashbacks weiter vertieft, was der stetig ansteigenden Spannungskurve zugutekommt. Abseits der gelungen inszenierten Handlung weiß auch der Zeichenstil und dessen großartige Inszenierung zu gefallen. Sowohl die Actionszenen, als auch die großartigen Actionszenen sind sehr gut in Szene gesetzt und harmonieren mit der Handlung.

Alles in allem ist Batman & Robin: Geboren um zu töten nicht nur ein großartiger Einstieg in die New 52 Batman & Robin Serie, sondern auch ein toller Handlungsbogen, der auch für sich selbst stehen kann und hervorragend mit der Vater-Sohn-Thematik spielt. Dazu kommt ein toller Zeichenstil und Dialoge, die zu unterhalten wissen. Somit hat sich Batman & Robin: Geboren um zu töten ein lesenswert klar verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Batman: Die Rückkehr des dunklen Ritters | Review | Batman Graphic Novel Collection

In der heutigen Rezension widme ich mich endlich Frank Millers Die Rückkehr des dunkles Ritters, einer der besten Graphic Novels aller Zeiten und einer der prägensten Geschichten um Batman!

Anm.: Anbei eine kleine Auflistung von weiteren Rezensionen aus/um Millerverse:

Vor 10 Jahren hat sich Batman zurückgezogen. Bruce Wayne, der Mann hinter der Maske, lebt zurückgezogen in seinem Herrenhaus und sucht einen guten Tod. Gotham City versinkt immer mehr und mehr im Chaos, als die Mutanten, eine extrem brutale Gang, die Stadt mit Terror überzieht. Die Polizei scheint machtlos und schließlich kehrt der dunkle Ritter zurück. Batman sagt dem Verbrechen den Kampf an und stellt sich nicht nur den Mutanten, sondern auch seinem ehemaligen Feind Two-Face, der augenscheinlich geheilt aus Arkham Asyslum entlassen wurde. Doch kaum sind Two-Face und die Mutanten bezwungen droht noch etwas viel Schlimmeres. Unter dem Vorwand geheilt zu sein gelangt der Joker auf freien Fuß und hinterlässt eine Spur des Todes. Im Zuge ihres letzten Gefechts tötet der Joker sich selbst und Batman wird der Mord angehängt, während Superman entsandt wird, um den dunklen Ritter zu töten. Es kommt zu letzten Showdown zwischen den beiden alten Freunden …

Die Rückkehr des dunklen Ritters ist trotz seines Settings im Kalten Krieg bis heute zeitlos und kann mit ein paar kleineren Anpassungen immer wieder als dystopische Zukunft Batmans genutzt werden. Viele der behandelten Themen fallen ebenso in diese Zeitlosigkeit. Was ebenfalls für diese Miniserie spricht, ist das hohe Tempo der Erzählung. Auch wenn sich der Comic immer wieder Zeit nimmt seine Figuren und die Welt zu vertiefen, wird nicht zu viel Zeit verschwendet und der Plot schreitet zügig voran. Von der Rückkehr Batmans bis zur finalen Konfrontation mit seinem ehemaligen Freund Superman.

Auch auf der optischen Ebene weiß die Rückkehr des dunklen Ritters sehr zu gefallen. Diese Nutzung von bis zu 12 kleinen Panels pro Seite mit der Einbindung großer Panels erzeugt eine ganze eine Dynamik, die ausgesprochen wohltuend für das Auge ist und den Lesefluss stets konstant hält. Ich finde es persönlich sehr schade, dass dieser Stil heute nur mehr selten Verwendung findet.

Zusammengefasst hat Die Rückkehr des dunklen Ritters zurecht den Kultstatus in der Comicszene, da dieses Werk auf so vielen Ebenen zeitlos ist und für unterschiedlichste Generationen an Lesern geeignet ist. Von mir bekommt Die Rückkehr des dunklen Ritters ein verdientes absolut lesenswert!

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Batman: Jahr Null – Die Wilde Stadt | Review | Batman Graphic Novel Collection

Es heißt ja immer, dass das erste Jahr am schwersten sei, egal in welchem Zusammenhang. Nun ein Jahr Null hat es auch verdammt in sich und das muss Batman auf schmerzhafte Art lernen.

Was bisher geschah …

Nach Jahren der Abwesenheit ist Bruce Wayne nach Gotham Citx zurückgekehrt. Seine anfängliche zurückhaltende Lebensweise erwies sich schnell als wenig zielführend. Er muss als Bruce Wayne und als Batman gegen das immer stärker werdende Verbrechen, in Form der Red Hood Gang, kämpfen. Doch kaum ist dieser übermächtige Feind bezwungen, steht eine noch schwerere Prüfung an. In den Schatten erheben sich der Riddler und Dr. Death, um Gotham zu erobern …

Ein Sturm zieht auf und Gotham City muss sich wappnen. Während Batman sich mit dem Riddler, Doctor Death und der Polizei von Gotham herumschlagen muss rüstet sich die Stadt für einen tatsächlichen Sturm, dessen Ausmaße gigantisch sind. In einem großen Duell bezwingt Batman den monströsen Doctor Death verliert aber gegen den Riddler und dieser übernimmt die Herrschaft über Gotham City. Nach einiger Zeit im Koma erwacht Bruce und muss sich mit seinen letzten Verbündeten, Lucius Fox, James Gordon & Alfred, gegen den Riddler stellen. Das Schicksal von Gotham steht auf Messers Schneide.

Alles, was den ersten Akt von Jahr Null so großartig gemacht hat, kommt in Wilde Stadt erneut zum Einsatz und wird weiter ausgebaut. Der Riddler, ist ein großartiger Gegenspieler, der nicht nur Batman auf einer intellektuellen Ebene fordert, und dessen Ziele äußerst interessant sind, wenngleich er Doctor Death die Show stiehlt, aufgrund seiner narzisstischen Persönlichkeit. Beide Schurken bilden ein interessantes Team und stellen wegen, ihren Fähigkeiten eine große Gefahr für jeden in Gotham dar.

Abseits der beiden Schurken nimmt sich Jahr Null – Die Wilde Stadt viel Zeit um die Hauptfiguren und deren Beziehungen zueinander zu entwickeln. Besonders James Gordon bekommt viel Screentime und wird noch interessanter, als er es ohnehin bereits ist. Natürlich wird der Charakter um Bruce Wayne/Batman sowie dessen Beziehung zu Alfred weiter vertieft, was ein zentrales Element von vielen Snyder Comics ist. Die Erstellung eines psychologischen Profils um maximalen Tiefgang aus den Figuren herauszuholen.

Meister Capullo übertrifft sich erneut selbst und legt richtig los, in Bezug auf Inszenierung und Gestaltung des Comics. Viele Totalseiten dienen nicht nur als Höhepunkte für die Spannungsbögen, sondern bereite diese auch entsprechend vor. Dazu kommt der Einsatz vieler Farben, sowohl im Hintergrund als auch im Hintergrund was den Comic sehr ansprechend für das Auge macht und gleichzeitig viele verschiedene Akzente setzt. Dies führt zu einer großen Vielfalt in der Art wie die Panels inszeniert werden und somit zu noch mehr Abwechslung als der erste Band von Jahr Null bereits geboten hat.

Zusammengefasst ist Batman: Jahr Null – Die Wilde Stadt eine ebenso gelungener wie epischer Abschluss der Jahr Null Geschichte und am Ende stellt sich mir nur eine Frage. Warum wird diese Geschichte nicht verfilmt? Auf der erzählerischen Ebene wird das Maximum für eine „Origin“-Geschichte herausgeholt ohne allzu sehr auf bereits bekannte Details einzugehen, viel mehr wird ein vertieftes Bild von Bruce geboten und seine Beziehungen zu seinen Mitstreitern, die äußerst komplex aber gleichzeitig sehr simpel ist. Auch auf der optischen Ebene gefällt der Comic, aufgrund der bereits erwähnten Stärken.

Somit hat sich Batman: Jahr Null – Die Wilde Stadt die Wertung absolut lesenswert klar verdient.

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Batman: Jahr Null – Die Dunkle Stadt | Review | Batman Graphic Novel Collection

Aktuell bin ich im Sommerurlaub und dazu passend habe ich den Bat-Juli ins Leben gerufen, was bedeutet das ich mich in den kommenden Wochen intensiver mit dem dunklen Ritter beschäftigen will. Dazu nutze ich unter anderem die großartigen Bände der Batman Graphic Novel Collection.

Für den heutigen Comic drehen wir die Uhren zurück und gehen ins Jahr Null, bevor es Batman wirklich gab. Die Jahr Null (Year Zero) Storyline wurde von Scott Snyder geschrieben und von Greg Capullo gezeichnet. Wie bereits ein paar mal erwähnt vergöttere ich die Arbeiten von diesem dynamischen Duo aber dazu später mehr!

Nach seiner langen und weltumspannenden Trainingsreise kehrt Bruce Wayne nach Gotham City zurück, um seine Heimat vor der Kriminalität zu retten. Dies will er nicht als Bruce Wayne, sondern als etwas anderes tun. Ein Vigilant der im Schatten gegen die Kriminellen kämpft und ihnen das Fürchten lehrt. Bruce muss aber schnell lernen, dass seine Methodik nicht zum gewünschten Erfolg führt, da die Red Hood Gang quasi überall ist und jeder dazugehören könnte. Auch die Ratschläge von Alfred ignoriert Bruce, bis er schließlich erkennt, was Gotham City wirklich braucht. Bruce Wayne und Batman. Doch kaum ist die Gefahr durch die Red Hood Gang gebannt erwartet Batman, neben der Polizei, eine noch schwerere Herausforderung. Doctor Death und der Riddler haben sich aus den Schatten erhoben, um die Stadt zu erobern.

Jahr Null – Die Dunkle Stadt bildet den Auftakt zur Jahr Null Duologie die den Werdegang von Bruce Wayne/Batman nach seiner Rückkehr schildert und wie er sich nicht nur übermächtigen Feinden stellen muss, sondern auch gegen die Polizei ankommen muss, die im maskierten Kreuzritter eine Bedrohung sieht. Erzählerisch verfügt Jahr Null – Die Dunkle Stadt über ein sehr hohes Tempo, nimmt sich aber genug Zeit, um die Figuren auf Seiten der Helden als auch der Bösen zu etablieren sowie zu entwickeln. Besonders der junge Bruce Wayne ist sehr interessant, da er einerseits einen starken Gerechtigkeitssinn hat aber auch gebrochen ist wegen seinem traumatischen Verlust. James Gordon wird ebenfalls interessant dargestellt als der einzige gute Polizist in Gotham, der aber auch seine inneren Dämonen zu bekämpfen hat.

Inszenatorisch punktet der Comic durch den wunderbaren Stil von Greg Capullo, der es wie kaum ein anderer schafft realistische Figuren mit abstrakten Monstern und Science-Fiction Elementen in eine harmonische Kombination zu bringen. Dazu kommen viele starke Panels oder Totale, wenn die Spannungsbögen ihre Höhepunkte erreichen.

Zusammengefasst ist Batman: Jahr Null – Die Dunkle Stadt ein grandioser Einsteig in die Jahr Null Storyline und eine würdige Neuinterpretation von Batmans Werdegang in Gotham City. Der Kern an den wichtigsten Figuren um Bruce Wayne/Batman wird etabliert und die Geschichte fühlt sich auch wieder mehr an wie eine Detektivgeschichte.

Erzählerisch wie Inszenatorisch ist die erste Hälfte des Jahr Null Epos hochwertig geschrieben und gezeichnet, was am Team Scott Synder und Greg Capullo liegt, deren harmonisches Teamwork fast schon nicht mehr von dieser Welt ist.

Für Fans von Batman und jene die es noch werden wollen, ist dieser Comic eine klare Empfehlung und hat sich sein lesenswert+ verdient. Warum es nicht zur Höchstwertung gereicht hat, werdet ihr in den kommenden Rezensionen zu den Batman Graphic Novels erfahren.!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Lass mal lesen!

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