DC Rebirth Omnibus – Der perfekte Sammelband für alle DC-Fans (und solche, die es noch werden wollen) | Gedankenspiel [Gastbeitrag]

Danke an die liebe Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da habe ich an genau dieser Stelle darüber geschrieben, wieso mein kalter Sprung in die Tiefen der Marvel-Comics nach hinten los gegangen ist. Zu unübersehbar schienen die Wissenslücken, zu unzusammenhängend die Geschichten, zu unübersichtlich und groß die sich vor mir auftuenden Welten. Um ganz ehrlich zu sein, ich war enttäuscht und verschreckt, dass mir die gezeichneten und gedruckten Vorlagen zu ein paar meiner liebsten Film-Franchises so wenig gaben und wollte das Thema „Ich und amerikanische Comics“ schon ad acta legen. #

Doch DerStigler, dem ich an dieser Stelle nicht nur für das Zurverfügungstellen des ganzen Lesestoffs danken möchte, sondern auch für die Gelegenheit, dass ich meine Gedanken und Erfahrung zu diesem hier mit euch teilen darf, ermutigte mich dazu, einmal dem DC-Universum eine Chance zu geben. So nahm ich mir also den durchaus ziemlich dicken, gebundenen Wälzer namens „DC Universe Rebirth Omnibus“ zur Brust und was soll ich sagen: Ich war hellauf begeistert. Obwohl einem auch hier sofort bewusst wird, das man wohl einige wichtige Geschehnisse verpasst hat, fühlt man sich doch nie überfordert oder außen vor, da DC mit diesem „Neustart“ offensichtlich ganz bewusst darauf aus war, auch neue Leser für sich gewinnen zu können, und deswegen die essentiellen, von Neueinsteigern verpassten, Ereignisse mit Hilfe von Rückblenden und Voice-overn in die laufende Geschichte einbaut. So macht sich statt Frust Neugierde breit und man möchte am liebsten auch gleich noch jene Hefte lesen, auf welche die Rückblenden Bezug nehmen.

Der Omnibus-Band eignet sich auch deswegen so gut für einen Einstieg, weil hier die ersten Hefte der wichtigsten Reihen an einem Ort zusammengefasst wurden – das all diese Hefte auch noch zusätzlich bei der Zählung von vorne beginnen und man somit nicht bei Heft #255, sondern bei Heft #1 einsteigt, ist die zusätzliche Kirsche auf der Sahnetorte. Dadurch wird nämlich eine schöne Übersichtlichkeit gewährleistet, da der Leser sofort weiß, dass er einfach nur Heft #2 dieser Serie zur Hand nehmen muss, wenn er wissen möchte, wie es weitergeht. Doch nicht nur Neulinge dürften ihre Freude an dem Sammelband haben, denn auch für Fans ist es eine hervorragende Möglichkeit den Beginn dieses Relaunch problemlos nachzulesen, und zusätzlich auch noch die vielen Anspielungen auf frühere Events zu entdecken. Meine 3 Highlights unter den Heften waren übrigens: „DC Universe: Rebirth“ (das es auch als Einzelheft gibt und in der Omnibus-Edition sozusagen als eine Art Prolog dient), „Justice League“ und „Batman Beyond“. Vor allem bei „Batman Beyond“ werde ich wohl noch einen genaueren Blick riskieren, da mich das futuristische Setting extrem reizt und das Heft im Omnibus-Band auf einem wirklich bösen Cliffhanger endet. Der erste Schritt hin zum DC-Comic-Fan ist also getan, mal schauen wohin mich der Weg noch führt. Danke auf jeden Fall, dass ihr hier vorbeigeschaut habt und wir lesen uns ja vielleicht nochmal – entweder hier oder auf meinem eigenen Blog.

Suicide Squad #3 & #4 (DC Rebirth)| Review

Titel: Suicide Squad Heft 2 (Rebirth)
Autor: Rob Williams
Zeichner: Philip Tan
Verlag: DC Comics
Ära: Rebirth

Nach einer viel zu langen Pause gehen die Rezensionen zur DC Rebirth Suicide Squad Serie weiter und die Superschurken stecken in riesen Problemen

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Was bisher geschah …

Um die Bedrohung für die Interessen der Vereinigten Staaten im Geheimen zu bekämpfen hat Amanda Waller eine Task Force gegründet, die Missionen ausführen soll, welche für normale Einheiten zu gefährlich sind. Der Clou an der Task Force X aka Suicide Squad ist die Besetzung mit großteils Superschurken, um die niemand trauern wird, falls sie sterben sollten und sofern ein Teammitglied aus der Reihe tanzt, erledigt eine Bombe im Kopf den Rest … [Suicide Squad Rebirth One Shot]

Die erste Mission für das Squad führt sie nach Sibirien, wo eine geheime Militärbasis, genannt stählerne Gruft, infiltriert und Alien-Technologie sichergestellt werden soll. Die Technologie entpuppt sich jedoch als Zugang zum Gefängnis des Kryptoniers Zod … [Suicide Squad Heft 1 Review]


Das Suicide Squad stellt sich in der Militäranlage stählerne Gruft dem übermächtigen General Zod, der als Kryptonier normalen Menschen vielfach überlegen ist. Zusammen mit einer ansässigen Doppelagentin gelingt es der Task Force X General Zod in die Phantom Zone zurück zu schicken, die Alien Technologie sicherzustellen und die angerückten Sicherheitskräfte der Anlage zu überwinden.

In einer weiteren Hintergrundgeschichte erfährt man den Werdegang von Katana und Harley Quinn muss ihre Loyalität gegenüber Waller und ihrer Organisation beweisen …

Die Fortsetzung „Stählerne Gruft“ Arcs macht nichts wirklich neu, setzt aber auf Action und den Überlebenskampf der Suicide Squad, was auch in einem Tod eines Squad Mitglieds gipfelt. Optisch wissen die Ausgaben #4 & #5 erneut zu gefallen, was auch an der Abwechslung durch die drei gedruckten Geschichten liegt. Besonders die Kurzgeschichte um Katana weiß zu gefallen und bietet Potenzial für einen eigenen Film.

Harley Quinns kleines Abenteuer hat dezente Horrorelemente und gefällt durch den typischen Wahnsinn, mit dem der Joker seine Umwelt tyrannisiert. Dies geschieht auf optischer, aber auch erzählerischer Ebene!


Zusammengefasst gefällt Suicide Squad Heft 2 mit seinen beiden Ausgaben durch die Stärken des ersten Heftes, also einen sehr ansprechenden Zeichenstil, sowie Abwechslung auf zwei Ebenen. Somit hat sich das zweite Suicide Squad Heft mit den Ausgaben #3 & #4 die Wertung lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Titans Vol. 1: The Return of Wally West (DC Rebirth) | Review

Name: Titans Vol. 1: The Return of Wally West
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 7. März 2017

Vor langer Zeit waren sie die Teen Titans, ein Team junger Helden, die sich aus dem Schatten ihrer Vorbilder lösen wollen. Aus den Teen Titans wurden die Titans, junge Erwachsene die als Helden in Erscheinung treten. Doch jemand fehlt. Ein Freund, gelöscht aus der Zeit und den Erinnerungen seiner Mitmenschen …


Wally West war jahrelang außerhalb der Zeit gefangen, doch er ist zurück und seine Rückkehr hat weitreichende Konsequenzen. Die Erinnerungen an ihn wurden aus dem Gedächtnis seiner Kollegen, Freunde, Feinde und der Allgemeinheit gelöscht. Einzig Barry Allen, The Flash, kann sich wieder erinnern und nun wird es Zeit das sich auch die Titans an ihn erinnern.

Nachdem Wally es geschafft hat, dass seine Freunde (Nightwing, Tempest, Arsenal, Lillith & Donna Troy) sich wieder an ihn erinnern und er sie über eine drohende Gefahr aufgeklärt hat, steht gleich die erste große Mission für das wiedervereinte Team ins Haus. Der wahnsinnige Technomagier Abra Kadabra, der Wally einst verbannte, ist ebenfalls zurück und will Linda Park, Wally‘s große Liebe, sowie die Titans töten damit er Wally West brechen kann. Ein Problem kommt selten allein, denn Kadabra nutzt Marionetten, die den alten Teen Titans, sprich den jügeren Versionen der akutellen Titans, nachempfunden sind.

Die Uhr tickt für die Titans und es stellt sich die Frage ob Wally West, als schnellster Mensch der Welt, wirklich schnell genug ist um jene zu retten, die er liebt?


Titans Vol. 1 dient zu Reetablierung der Figur Wally West sowie den Titans, einem jüngeren Gegenpol zur Justice League aber auch einer älteren Version der Teen Titans. Der Fokus der Handlung liegt auf Wally West, ehemals Kid Flash, jetzt The Flash und ausgestattet mit unfassbaren Fähigkeiten jenseits der Menschlichkeit. Im Endeffekt ist die Handlung eher tragisch angelegt, da Wally all seine Erinnerungen hat aber sich von allein niemand an ihm erinnert. Dies trifft auch auf Linda Park, Wally‘s große Liebe in einer alternativen Zeit, zu.

Der Fokus auf Wally schlägt sich auch in der optischen Präsentation nieder, da zwar jeder Titan seine Screentime bekommt, aber ohne den schnellsten Menschen der Welt hätte das Team keine Chance, trotz einer Amazone und einem Atlanter im Team. Generell gefällt mir der Look des Comics sehr gut und ein kurzer Cameo, der alten Teen Titans Nemesis Deathstroke, lässt auf ein kommendes Problem vermuten.


Alles in allem ist Titans Vol. 1: The Return of Wally West ein ziemlich guter Comic mit spannender Handlung, schönem Zeichenstil und einer relativ geerdeten Story im Vergleich zu anderen Comics über Superhelden-Teams da die Themen Freundschaft, Verlust & Liebe über der epochalen Action stehen. Von mir bekommt Titans Vol. 1: The Return of Wally West das Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!