Wonder Woman Dead Earth Band 4 | Review + Fazit

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini

Das war also Wonder Woman Dead Earth. Die postapokalyptische Saga von Daniel Warren Johnson und Mike Spencer geht zu Ende. Bevor ich zur Rezi komme, muss ich einen peinlichen Fehler berichtigen, der sich seit Band 1 durch die Rezensionen zog und mir erst jetzt aufgefallen ist. Die Geschichte wurde von Johnson geschrieben und von Mike Spencer gezeichnet. Ich habe allerdings immer nur Johnson in beiden Bereichen genannt. Das tut mir leid und darf eigentlich nicht passieren!

Jetzt wo das geklärt ist, kümmere ich mich um den finalen Band der Dead Earth Saga und komme dann zum Fazit!


Kernfakten aus der Apokalypse

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

Diana aka Wonder Woman erwacht in einer postapokalyptischen Welt. Die Helden sind längst tot, schreckliche Monster treiben ihr Unwesen und die letzten Menschen verschanzen sich in Festungen. Nach einer Konfrontation mit Cheetah beschließt Wonder Woman den Grund für den Untergang der Welt zu enthüllen. Zusammen mit einigen Menschen begibt sie sich auf die Reise in ihre Heimat. Dort erfährt sie vom Atomkrieg der Menschen gegen die Amazonen und wie diese in Mutanten verwandelt wurden. Blind vor Zorn verlässt sie die Menschen und reist zur Festung der Einsamkeit. Auch dort findet sie nur den Tod, aber es besteht Hoffnung. Nachdem sie die komplette Wahrheit über den Untergang erfahren hat, rüstet sie sich für den finalen Kampf …

Rezensionen zu Band 1 bis 3

Band 1

Band 2 & Band 3


Die Menschen auf Wonder Womans Rückkehr hoffend, rüsten sich zur finalen Schlacht gegen die mutierten Amazonen. Es entbrennt eine gigantische Schlacht, die zu Beginn ausgeglichen wirkt, aber als Wonder Woman eingreift sich zugunsten der Menschen wendet. Als Diana ihre volle Stärke zurückerhält, kann sie die Monster vernichtend schlagen. Zurück bleibt eine tote Welt, die von Wonder Woman gerettet werden will. Die letzte Heldin kehrt zurück …

(C) DC Comics/Panini Comics

Recht viel Handlung bietet der letzte Band von Dead Earth nicht, aber das ist nicht schlimm, da Band 4 andere Stärken hat. Zum einen das Maximum der stilistischen Arbeit von Mike Spencer und zum anderen eine gigantische Inszenierung, welche sich mit gewaltig & episch am besten beschreiben lässt.

Gleichzeitig werden, trotz der dünnen Handlung im finalen Band, alle Handlungsstränge abgeschlossen aber es bleibt noch etwas Platz für ein Sequel. Ein cleverer Zug!


Alles in allem bildet Dead Earth einen befriedigenden Abschluss der Serie und lässt gleichzeitig Raum für ein mögliches Sequel. Mir hat der Band sehr gut gefallen, was auch am extrem hohen Tempo lag. Es werden starke Bilder geboten und die Kernhandlung wird ebenfalls abgeschlossen. Somit hat sich Wonder Woman Dead Earth Band 4 ein lesenswert definitiv verdient!

Zur gesamten Reihe muss ich abschließend sagen, dass ich mit einer positiven Meinung zurückgelassen wurde. Am Anfang mag Wonder Woman Dead Earth gewöhnungsbedürftig sein aber mit jedem Band wird der Zeichenstil ansprechender und die Handlung nimmt ordentlich an Fahrt auf. Somit bleibt Wonder Woman Dead Earth eine kurze aber nicht kurzweilige Serie, die ich definitiv empfehlen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Green Lantern: Die Bestimmung | Review

Titel: Green Lantern – Die Bestimmung
Autor: Minh Le
Zeichner: Andie Tong
Seiten: 144
Verlag: DC / Panini Kids

Tai Pham, ein Mitglied einer vietnamesischen Migrantenfamilie, entdeckt das Geheimnis seiner Großmutter und wird zum jüngsten Mitglied des Green Lantern Corps.


Grüne Kernfakten

Titel: Green Lantern – Die Bestimmung
Autor: Minh Le
Zeichner: Andie Tong
Seiten: 144
Verlag: DC / Panini Kids


Als unheimlich großer Fan der DCink Bände dachte ich mir, ich schaue auch mal in einen Band rein den DC für Ihre jüngste Zielgruppe gedacht hat. Und zwar geht es um den Band „Green Lantern – Die Bestimmung“ aus der DC Kids bzw Panini Kids Reihe und ich kann schon mal sagen es ist faszinierend was für gute Comics DC für junge Leser rausbringt.

(c) Panini Kids

Aber nun mal zur Story, der 13-jährige Tai Pham wächst in Coast City in einer typischen vietnamesischen Migrantenfamilie auf. Seine Großmutter Ba leitet einen kleinen Asiamarkt mit Restaurant dabei. Der Laden wird im Stadtviertel von allen geliebt und seine Großmutter gilt, als große Wohltäterin welche stets Familien, die neu ins Land kommen geholfen hat und so nebenbei sieht man auch schon ihren grünen Ring an ihrer Hand. Eines Tages ist Tai bei seiner Großmutter im Laden, als (wieder einmal) ein Ziegelstein durch die Scheibe geschmissen wird und Tai, welcher gerne zeichnet, hat durch eine Zeichnung das Kennzeichen des Wagens notiert. Später am Abend wird dann der Vorfall auch von der Familie nochmal beim Abendessen aufgearbeitet und darüber diskutiert.

Tai wird mitten in der Nacht durch einen Albtraum geweckt und bemerkt, dass der grüne Ring neben ihm liegt. Also bringt er ihn seiner Großmutter zurück, welche ihm sagt, das der Ring jemand neues zu seinem Herr erwählt hat und Tai ihn an sich nehmen soll. Als Tai am nächsten Tag wach wird, sagen ihm seine Eltern das seine Großmutter in der Nacht gestorben ist.

Darauf folgt das Begräbnis mit vielen Menschen die Tai erzählen was seine Großmutter alles für sie und das Stadtviertel getan hat und unter anderem erscheint auch der mysteriöse Millionär Xander Griffin am Begräbnis.
Tai beschäftigt sich nun mehr mit seinem Ring und kommt sehr schnell dahinter, dass er nun zum Green Lantern Corps gehört und dort Mitglied ist. Nun beginnt auch schon sein Training und er erfährt mehr über die Feinde der Erde und das er nun einer der Beschützer der Erde ist.
Wie es in der Story weitergeht könnt ihr dann natürlich wie immer im Band nachlesen.

(c) Panini Kids

Ich bin immer wieder fasziniert wie DC Themen wie Integration oder aber auch Gentrifizierung in Comics für Kinder und Jugendliche einbaut ohne dabei irgendwie steif oder langweilig zu wirken. Auch dieser Band zeigt wieder das man gesellschaftspolitisch wichtige Themen und gute Comic Storys sehr gut unter einen Hut bringen kann.

Ob der Band wirklich wie auf der Rückseite beschrieben für 8-jährige geeignet ist, bin ich mir nicht sicher, aber einem 11 oder 12-jährigen würde ich diesen Comic sofort geben und wäre froh, wenn er sowas hochwertiges zu lesen bekommt. Aber, wie auch bei den Ink Sachen, können hier auch Erwachsene beruhigt zugreifen und bekommen eine wunderbare Superheldenstory mit zum Teil sehr tiefgründigem Inhalt.

Der Band braucht keinerlei Vorkenntnisse, ist somit natürlich perfekt für Einsteiger und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

Superman/Shazam: Erster Donner | Review

Titel: Superman/Shazam: Erster Donner
Autor: Judd Winick
Zeichner: Joshua Middleton
Verlag: DC/Eaglemoss

Während das Zusammentreffen von Shazam! & Superman im DCEU Film nur ein Cameo am Ende war, ist das in den Comics völlig normal. Heute stelle ich euch den Band Erster Donner (OV: First Thunder) vor, in dem das erste Treffen von Shazam! und Superman thematisiert wird.


Übermenschliche Kernfakten

Titel: Superman/Shazam: Erster Donner
Autor: Judd Winick
Zeichner: Joshua Middleton
Verlag: DC/Eaglemoss


(c) Panini Comics/DC Comics/Eaglemoss

Während Superman in Metropolis einen Kult daran hindern muss die historischen Museen der Stadt zu plündern, kämpft Shazam! in Fawcett City gegen riesige Kampfroboter. Als der Kult jedoch nach Fawcett City kommt, müssen der Veteran Superman und der junge Held Shazam! ihre Kräfte bündeln.

In den Schatten schmieden Dr. Sivanas & Lex Luthor jedoch weitere Ränke …


Das markanteste Merkmal von Erster Donner ist der Zeichenstil, der an eine Mischung aus traditionellem westlichem Comic erinnert, aber einen Einschlag des Manga hat. Man muss sich etwas an diesen Stil gewöhnen, da besonders die Figuren stellenweise wirklich komisch aussehen aber dafür auch sehr starke Panels durch den Stil möglich werden.

Erzählerisch wäre die Miniserie perfekt für eine Verfilmung, da die Handlung sehr simpel ist, aber durchaus Spannung bietet, eine Charakterentwicklung für Billy Batson aka Shazam! beinhaltet und Supermans Abneigung gegenüber Magie thematisiert.

(c) Panini Comics/DC Comics/Eaglemoss

Zusammengefasst ist Superman/Shazam: Erster Donner ein hervorragendes kleines Crossover mit einer simplen aber spannenden Story, einem etwas gewöhnungsbedürftigen aber generell ansehnlichen Stil und dieser gewissen Prise Drama, die Shazam! Geschichten immer haben da die Person hinter dem Helden ein Kind ist.

Ich vergebe für Superman/Shazam: Erster Donner ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Justice League Dark: Apokolips War | Review

Titel: Justice League Dark: Apokolips War
Originaltitel: Justice League Dark: Apokolips War
Regie: Matt Peters & Christina Sotta
Laufzeit: 90 Minuten
Release: 2020

Die DC Universe Animated Original Movies, kurz DCAOU, sind schon ein echtes Brett und gigantisches Film-Multiversum in sich mit diversen Zeitlinien und Reihen innerhalb des großen Franchise. Ich habe bei weitem nicht alle Filme des Labels gesehen aber fast alle, die ich gesehen habe, wussten mich zu unterhalten. Oh und das DCAOU ist nicht zu verwechseln mit dem DCAU, aber den Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen spare ich mir für einen anderen Tag auf!

Heute geht es mir um den Film Justice League Dark: Apokolips War, dessen Zeitlinie unter anderem Justice League Dark, Constantine: City of Demons und Justice Leage vs. Teen Titans beinhaltet.


Apokalyptische Kernfakten

Titel: Justice League Dark: Apokolips War
Originaltitel: Justice League Dark: Apokolips War
Regie: Matt Peters & Christina Sotta
Laufzeit: 90 Minuten
Release: 2020


Der Film startet mit dem Treffen der Justice League und aller Alliierten. Während Superman zusammen mit der Liga einen großen Angriff auf die Welt Apokolips startet, um Darkseid zuvorzukommen die Erde zu attackieren, bilden die Teen Titans die Verteidigungslinie.

Zwei Jahre später …

Der Angriff schlug fehl und zahlreiche Helden wurden gefoltert und/oder getötet. Darkseid hat die Erde erfolgreich erobert und Liga-Mitglieder wie Batman oder Lex Luthor auf seine Seite gezogen. Superman, stark geschwächt und gebrandmarkt mit Kryptonit, sucht zusammen mit Raven erneut Verbündete, um Darkseid doch zu besiegen und die Erde zu retten. Die beiden scharen unter anderem (meinen Boy) John Constantine, Etrigan der Dämon, Damian Wayne, Lady Shiva und das Suicide Squad um sich für einen finalen Schlag.

Die entscheidende Schlacht um die Erde beginnt, aber die Chance auf den Sieg steht auf Messers Schneide …


Es ist unglaublich wie viele Figuren in Justice League Dark: Apokolips War untergebracht werden und wie viel Handlung in dem Film steckt, ohne das er überladen wirkt. Im Gegenteil wirkt Justice League Dark: Apokolips War mehr wie das Finale einer großen Odyssey, in deren Verlauf man eine große Palette an Helden kennengelernt hat und man von vielen Abschied nehmen muss. Erzählerisch bietet der Film neben einem interessanten Setting viele ebenso interessante Figuren, die auch innerhalb der 90 Minuten ein paar Entwicklungen durchlaufen, deren Anfang in vorigen Filmen liegt.

Man muss aber nicht alle vorigen Filme aus der Zeitlinie gesehen haben, um den Film zu verstehen, da der Plot simpel genug ist, um schnell verstanden werden zu können. Auch die meisten Figuren erklären sich von selbst.

Justice League Dark: Apokolips War gibt es nach aktuellem Stand nur in englischer Sprachausgabe(?), was aber kein Problem ist, da die englische Synchro unglaublich gut ist. Die Sprecher liefern alle einen grandiosen Job ab und erwecken den Eindruck zu wissen, wen oder über was sie da gerade sprechen. Meine Highlights in diesem Bereich sind John Constantine, Harley Quinn, Batman und Damian Wayne, wobei alle Sprecher einen super Job machen.

Ein weiteres Lob muss ich für die Inszenierung aber auch die Animation aussprechen, da beides in Justice League Dark: Apokolips War großartig ist. Der Film sieht hervorragend aus und hat den perfekten düsteren Look, wie man ihn von einem DC Film erwartet. Dazu kommen hochwertige Animationen, was man besonders in den Kämpfen merkt. Lobend erwähnen muss ich in diesem Fall den Kampf des Suicide Squad gegen die mutierten Paradämonen. Dieser ist nicht nur großartig animiert und inszeniert, sondern unterstreicht auch den Namen des Teams …


Alles in allem ist Justice League Dark: Apokolips War ein hervorragender Film aus dem DCAOU Label und ein würdiger Abschluss einer großen Saga. Vom Anfang über den düsteren Mittelteil bis zum bitter-süßen Finale weiß der Film zu gefallen und am Ende kann ich nur eine Empfehlung für Justice League Dark: Apokolips War aussprechen. Wer sich für Animationsfilme im DC Universum begeistern kann, sollte bei diesem Werk vorbeischauen und am besten gleich noch alle Vorgängerfilme sichten. Ich vergebe für Justice League Dark: Apokolips War ein sehenswert+ und bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Low Low Woods | Review | Gruselween Vol. 2 #20

Titel: The Low Low Woods
Autor: Carmen Maria Machado
Zeichner: Dani
Seiten: 160
Verlag: DC

Etwas unheimliches lauert in den Wäldern und zwei Mädchen sind auf der Suche nach einer verlorenen Erinnerung. Na, wenn das nicht, nach einer interessanten Prämisse für einen weiteren Hill House Comic klingt!


Gruselwusel Kernfakten

Titel: The Low Low Woods
Autor: Carmen Maria Machado
Zeichner: Dani
Seiten: 160
Verlag: DC


Die beiden Freundinnen Octavia & Eldora erwachen im Kino und können sich an die vergangenen Stunden, seit sie den Kinosaal betreten haben, nicht erinnern. Nun begeben sie sich auf die Suche nach ihren verlorenen Erinnerungen und tauchen dabei immer tiefer in die mysteriöse Vergangenheit ihrer Heimat ein …

The Low Low Woods erzählt eine ähnlich simple Handlung wie Basketful of Heads, bedient sich aber gleich mehrerer gruseliger Szenarien. Zum einen wird das Thema Kohlebrand behandelt und dessen Folgen, was angenehm an Silent Hill erinnert, schließlich wird die titelgebende Stadt auch von einem Kohlebrand heimgesucht, und zum anderen werden unheimliche Wesen in den Wäldern beschrieben. Zweiteres ist besonders in den USA mit zahlreichen Mythen über gigantische Wälder, wie die Pine Barrens.

Abseits davon ist das Thema Freundschaft sehr zentral und spiegelt sich in den beiden Hauptfiguren wider, die nur gemeinsam gegen die unheimlichen Schrecken ihrer Heimat ankommen können.

Optisch erinnert der Comic an Wythches, wobei beide Werke nur den surrealen Grundton gemeinsam haben und The Low Low Woods sehr gut für sich allein steht, sowie eine eigene optische Identität bietet. Besonders die Darstellung der Monster weiß zu gefallen. Dabei ist es egal, ob die beiden Hauptfiguren auf gehäutete Männer von unter der Erde treffen oder eine mysteriöse Hirsch-Frau immer wieder auftaucht. Die Monster sorgen neben den Thematiken für den gewünschten Gruselfaktor.

Zusammengefasst ist The Low Low Woods ein mehr als solider Horror-Comic, der durch seine Thematiken und den Zeichenstil, besonders das Design der Monster, zu gefallen weiß. Wer nach einem Comic sucht, der sich gleich mehrerer gruseliger Szenarien annimmt und eine dezent surreale Note aufweist, sollte The Low Low Woods eine Chance geben. Ich vergebe ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Batmans Grab Bd. 1 | Review

Titel: Batmans Grab Bd. 1
Autor: Warren Ellis
Zeichner: Bryan Hitch
Seiten: 164
Verlag: DC / Panini Deutschland

Eine reine Batman Detektivgeschichte, ein Alfred der unheimlich sarkastisch und spitzzüngig ist und sehr viele Panels ohne Dialog mit viel gekloppe.


Kernfakten aus dem Grab

Titel: Batmans Grab Bd. 1
Autor: Warren Ellis
Zeichner: Bryan Hitch
Seiten: 164
Verlag: DC / Panini Deutschland


(c) Panini Comics

Alfred Pennyworth, seines Zeichens ehemaliger Soldat einer Spezialeinheit und heute Butler von Bruce Wayne, pflegt einmal pro Woche den Garten und die Gräber von Martha, Thomas und Bruce Wayne. Ja, auch für Bruce wurde schon ein Grab inklusive Grabstein vorbereitet.

Officer John Nguyen und seine Familie sind am Heimweg von einem Kinobesuch, als sie ganz plötzlich in einer dunklen Gasse von zwei Individuen mit Waffen bedroht werden. Bevor jedoch schlimmeres passiert, taucht Batman auf und klärt die ganze Szene mit seinen Fäusten auf. Auf dem Heimweg bekommt Batman von Alfred gesagt, dass ein Anrufer schon seit Stunden versucht beim Notruf durchzukommen, aber jedes Mal in die Warteschleife kommt. Also macht sich Batman auf den Weg und findet einen Tatort mit einer Leiche ohne Gesicht und einer Unmenge an Batman Zeitungsartikeln an der Wand vor. Er scannt den ganzen Tatort, ruft die Polizei und verschwindet in Richtung Bathöhle.

Zwischenzeitlich sehen wir immer wieder Dialoge zwischen Alfred und Bruce über Batman und seine Rolle in Gotham. Jedoch konzentriert sich Bruce sofort wieder auf den aktuellen Fall und rekonstruiert virtuell den Tatort und versetzt sich auch in den Täter hinein. Dabei bemerkt er etwas, eilt sofort zum Tatort zurück und findet versteckt unter dem Holzboden den Täter, ein Mann namens Eduardo Flamingo und ein längerer Kampf, zwischen den beiden beginnt, welchen Batman für sich entscheidet und Flamingo wird der Polizei ausgeliefert. Wir wechseln wieder in eine Szene in der Alfred und Bruce über das Leben von Batman diskutieren.

Jim Gordon ruft Batman mit dem Bat-Signal und der nächste mysteriöse Mordfall beginnt, Batman wird darin verstrickt und die ganze Story bringt ihn bis nach Arkham Asylum. Aber mehr dürft ihr dann wie immer selbst im Comic nachlesen.

(c) Panini Comics

Eine solide und spannende Detektivgeschichte, welche Batman in seinem Element zeigt. Er nutzt neueste Technologie, geht Hinweisen nach und verkloppt die Verdächtigen. Jedoch hebt diesen Comic eine Sache ganz klar von den üblichen Batman Stories ab, und zwar die Dialoge zwischen Alfred und Bruce. Alfred spricht offen Kritik an Batman aus, hat seine sarkastischen Phasen und sitzt auch mal in der Küche und leert eine Flasche Whiskey allein. Mir haben vor allem diese Dialoge unheimlich Spaß gemacht und machen definitiv auch Lust auf mehr.

Ein zweiter Punkt der Story, den ich mag, sind die zum Teil sich über Seiten erstreckenden Kampfszenen ohne jeglichen Dialog. In Kapitel drei hat man mehrere Seiten, wo kein Wort geschrieben steht, sondern nur die Panels für sich sprechen. Sehr stark wie ich finde.

Die Story an sich ist super und spannend geschrieben und macht, wie schon oben erwähnt, unheimlich Lust auf Band 2.

Was hier Bryan Hitch an Zeichnungen abliefert gefällt mir wirklich sehr gut und vor allem die schon erwähnten Kampfszenen sind großartig inszeniert und runden den Comic perfekt ab. Wie man vielleicht schon rauslesen kann, gibt’s hier eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite. Eine Batman Detektiv Geschichte, die noch das gewisse Etwas zusätzlich dabeihat und mich unheimlich gut unterhalten hat.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

Nerd.Ics liest … Catwoman BD 2: Blutopfer | Review

Titel: Catwoman Band 2: Blutopfer
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco, Elena Casagrande, Hugo Petrus, Joelle Jones, Scott Godlewski
Seiten: 188
Verlag: DC / Panini Deutschland

Das erwartete Feuerwerk tritt auch wirklich ein in Band 2 von Catwoman. Eine Story, die mich von Anfang an gefesselt hat und eine unheimlich gute Figur macht.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Band 2: Blutopfer
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco, Elena Casagrande, Hugo Petrus, Joelle Jones, Scott Godlewski
Seiten: 188
Verlag: DC / Panini Deutschland


Nachdem für mich Band 1 irgendwie das Gefühl aufkommen ließ, dass ständig das Tempo erhöht wird und ein Feuerwerk kommen könnte, findet dies in Band 2 endlich statt.

Wie sieht nun der Status Quo nach Band 1 aus? Zum einen haben wir den Story-Arc rund um Raina Creel, welche sowohl für den Tod ihres Mannes verantwortlich ist und zum anderen auch beim Tod ihres Sohnes Adam ihre Finger im Spiel hatte. Zugleich versucht sie alles, um ihren körperlichen Zerfall zu verhindern. Selina hat ihre Schwester Maggie nun zu sich ins Pfandhaus gebracht, wo auch Carlos und Linda leben.

Zu Beginn des zweiten Bandes tritt ein alter Bekannter ins Rampenlicht. Der Pinguin kommt extra nach Kalifornien, natürlich nicht wegen Selina, wie er zuerst angibt, sondern weil er an ein altes Artefakt rankommen möchte. Wie sich später herausstellt ist nicht nur er, sondern auch Raina Creel, hinter dem Artefakt her. Der Pinguin lockt Selina zu sich, macht ihr ein unverschämtes Angebot und bringt sie dazu das Artefakt zu stehlen. Es handelt sich dabei um einen Stein, aus dem ein Mittel gewonnen wird, welches zu ewigen Leben verhelfen kann aber auch Menschen wieder zum Leben erwecken kann. Raina Creel kauft selbiges Mittel bei einer „Dealerin“ und kurz darauf stiehlt Selina dieses Artefakt, gerät in einen Hinterhalt, aus welchem sie sich jedoch befreien kann.

Danach switcht die Story zu einer Auktion an der Selina und ein mysteriöser Mann teilnehmen. Ich kann jedoch jeden, der wie ich, verwirrt ist, beruhigen, das Ganze wird nun von hinten aufgerollt und man bekommt alle wichtigen Fakten erklärt. Gerade dieser Part machte sowas von Spaß beim Lesen und hat bei mir einen genialen Lesefluss ausgelöst.

Warum dieser Band „Blutopfer“ heißt wird dann auch noch aufgeklärt, aber wie immer beende ich hier meinen Beitrag zur Story, da jeder selber herausfinden darf, wie es weitergeht. Vielleicht noch zu erwähnen ist, dass man am Ende des Bandes noch einen One-Shot mit dem Heft „Catwoman Annual 1“ geliefert bekommt. Ein nettes kleines Extra welches ich gerne mitgenommen habe.

(c) Panini Comics

Wie schon im letzten Absatz erwähnt, hat mich dieser Band vom Story-Telling her unheimlich gefesselt und hat das erwartete Feuerwerk abgeliefert. Eine total runde Story, welche einen packt, fesselt und dann so richtig auf die Reise mitnimmt.

Ich habe einiges an Kritik am Zeichenstil beziehungsweise am wechselnden Zeichenstil gelesen, jedoch muss ich sagen, dass ich es als nicht so störend empfunden habe und es meine rundum positive Bewertung des Bandes nicht beeinflusst.

Eine tolle Fortsetzung einer sehr starken Story und das ganze bekommt, wenig überraschend, eine ganz klare Leseempfehlung von mir und Band 3 steht ganz oben auf der „Want-list“.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

Nerd.Ics liest … Catwoman BD 1: Copycats | Review

Titel: Catwoman Band 1: Copycats
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland

Ein Catwoman Krimi mit sehr viel persönlichen Einblicken in das Leben von Selina Kyle und wie sie sich in Kalifornien „einlebt“.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Band 1: Copycats
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Fernando Blanco
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland


Catwoman alias Selina Kyle lässt die Hochzeit mit Batman, zu Gunsten seines Heldenstatus, platzen und zieht nach Villa Hermosa in Kalifornien. Hier startet Band 1 der aktuellen Serie von Catwoman geschrieben von Joelle Jones, welche vor allem als Zeichnerin bei DC für Furore gesorgt hat und sich jetzt auch als Autorin einen Namen macht.

Zu Beginn sehen wir Catwoman wie sie von der Polizei gestellt wird, mit dem Mord an zwei Polizisten konfrontiert wird, wir lernen den (korrupten) Polizisten Detective Yilmaz kennen und parallel sehen wir den Gouverneur und seine Frau Raina Creel in einem TV Interview. Es stellt sich raus, dass Raina Creel an einer Art körperlichen Zerfall leidet, welcher mit Bluttransfusionen zumindest verlangsamt werden kann. Sie hat außerdem mehrere Frauen in Catwoman Kostüme gesteckt, welche ihr Unwesen in Villa Hermosa treiben und eben für diese Morde an den zwei Polizisten eigentlich verantwortlich sind.

Selina ist wiederum in einem Pfandhaus untergekommen, welches von Carlos und seiner Mutter betrieben wird, beide wissen über ihr Doppelleben Bescheid und Selina fragt sich, warum Catwoman verdächtigt wird zwei Polizisten ermordet zu haben. Als sie sich auf nächtliche Recherche begibt, stößt sie zufällig auf eine zweite Catwoman und es beginnt ein kurzer Kampf. Selina verhört ihr Katzen-Pendant und stößt auf eine ganze Armee an Catwoman.

Dazu erfahren wir auch das Selina’s Schwester Maggie in Villa Hermosa in einem Pflegeheim lebt und somit auch der Grund gelüftet wird, warum Selina genau diese Stadt ausgewählt hat. Während Selina die Hintergründe aufklärt, sehen wir im anderen Story-Arc wie es mit dem Governeur und seiner Frau weitergeht und welch überraschende Wendung das ganze nimmt. Mehr werde ich wie immer nicht von der Story spoilern.

(c) Panini Comics

Dies ist meine erste Catwoman Story und was mich von Anfang an fasziniert hat ist, dass es zum einen wie eine echte Kriminalgeschichte wirkt und zum anderen vor allem im weiteren Verlauf auch etwas von Indiana Jones und die Suche von verlorenen Artefakten hat mit einem unheimlich guten Tempo. Kurz und bündig hat mich die Story sofort gefesselt und dazu kommen noch wunderschöne Zeichnungen von Fernando Blanco.


Zum Schluss kann ich das ganze auch wunderbar als Einstieg in die Welt von Catwoman empfehlen, was es auch sein sollte, wenn es mit einer Nummer eins versehen ist und der Band bekommt eine klare Leseempfehlung, da es ein solider Einstieg ist in eine Story, bei der man merkt, das sie den ganzen Band lang so richtig Fahrt aufnimmt und man gespannt ist was da noch kommen mag.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw | Review

Titel: Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Kenneth Rocafort, David Messina & Paolo Pantalena
Verlag: DC
Seiten: 152 Seite

Heute kein Batman Comic aber dafür die Fortsetzung zur aktuell besten DC Comicserie. Mit Red Hood: Outlaw Band 3 geht die Reihe wieder neue Wege und erschafft gleichzeitig einen neuen Status Quo!


Kernfakten jenseits von Gotham City

Titel: Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Kenneth Rocafort, David Messina & Paolo Pantalena
Verlag: DC
Seiten: 152 Seiten


Was bisher geschah …

Jason Todd war einst Robin. Als er starb und wieder ins Leben zurückfand, wurde er zu Red Hood, dem schwarzen Schaf der Gotham Knights. Zusammen mit der Amazone Artemis und dem Superman-Klon Bizarro bildet er die neuen Outlaws. Durch einen tragischen Unfall wurde das Team gewaltsam aufgelöst und während Red Hood allein Abenteuer erlebt kämpft der Rest in einer anderen Dimension ums überleben. Von Lex Luthor erhält Red Hood, nach ein paar Soloabenteuern, die Mission neue Schurken auszubilden …


Red Hood and the Outlaws (DC Rebirth)

Red Hood: Outlaw


Die nächste Generation der Superschurken ist da! Okay sie ist noch in der Ausbildung und diesen Job übernimmt Jason Todd aka Red Hood, allerdings erweist sich das Training von jungen Metawesen schwieriger als gedacht. Als in einem S.T.A.R. Labs Labor das Chaos ausbricht und Red Hoods Team für Ordnung sorgen soll nimmt das Chaos seinen Lauf und dann kommen auch die alten Outlaws Artemis und Bizarro zurück …


Der dritte Red Hood: Outlaw Band setzt die Stärken der Vorgängerbände fort, etabliert aber auch wie Band 1 und 2 ein neues Szenario in dem sich Jason Todd zurechtfinden muss. Nach einem Team-up mit Arsenal und zwei Soloabenteuern zieht Red Hood jetzt den Wolverine ab, sprich, er übernimmt die Ausbildung von Jugendlichen aber auf der Seite der Schurken. Die interessante Prämisse sorgt für eine hohe Dynamik in der Handlung, sowohl im Band selbst als auch in der Rahmenhandlung.

Neben dem Handlungsbogen um Jason Todd wird auch der Bogen um Artemis und Bizarro erneut aufgegriffen, der schlussendlich wieder mit dem Haupthandlungsbogen zusammengeführt wird, was eine interessante Konstellation am Ende bildet für kommende Ausgaben.

Abseits der umfangreichen Handlung weiß auch die optische Aufmachung des Bands sehr zu gefallen und das große Zeichnerteam liefert wieder einen tollen Job an. Der düstere Stil, mit harten Konturen, teils kräftigen, teils dunklen Farben und sehr zur Atmosphäre des Bands bei, an der man sich auch nach 42 Ausgaben nicht sattsieht.


Am Ende des Tages ist Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw eine tolle Fortsetzung der Saga um Red Hood, dessen größte Stärken die Prämisse und das Tempo sind. Optisch weiß die Reihe immer noch zu überzeugen und der Stil glänzt durch seinen düsteren Touch. Somit hat sich Red Hood: Outlaw Vol. 3: Generation Outlaw erneut ein absolut lesenswert verdient, da die Reihe auch nach über 40 Ausgaben einfach keinen Staub ansetzt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Green Lantern Secret Origin

Wie könnte man in die Welt des Green Lantern Corps besser starten als mit der Origin Geschichte des größten Helden in Grün. Green Lantern Secret …

Green Lantern Secret Origin

Bei meinem Bro gibt es eine tolle Rezension über Green Lantern: Secret Origin! 💪🏻

Der Batman, der Lacht Sonderband 1 | Gedankenspiel

Der Wahnsinn des lachenden Batman breitet sich wie eine Seuche aus …

Gestern haben wir uns mit der Heftserie um den lachenden Batman beschäftigt. Was liegt also näher uns mit dem ersten Sonderband über den Batman-Joker Hybrid zu beschäftigen, da Band 2 schließlich bereits auf meinem Lesestapel liegt.


Mehr zum Batman der Lacht

Der Batman, der Lacht Kapitel 1

Der Batman, der Lacht Kapitel 2 & 3

Der Batman, der Lacht Heftserie

Wer ist … Der Batman, der Lacht?


Nachdem sein Tanz mit Batman in Gotham City von wenig Erfolg gekrönt war, folgt bereits der nächste Streich vom lachenden Batman. Er möchte sechs Helden mit seinem Wahnsinn infizieren, um nicht nur Zwietracht in den Reihen der Superhelden zu sähen, sondern auch um Chaos zu stiften, wo es nur geht. Zwei seiner Ziele sind Superman und Shazam! aber auch James Gordon bekam während der letzten Ereignisse (Der Batman, der Lacht Heftserie) eine ungesunde Dosis des Wahnsinns ab und erschwert unterbewusst die Arbeit von Batman. Als Billy Batson aka Shazam! tatsächlich zu einem lachenden Monster und Jagd auf Black Adam macht, zieht sich die Schlinge zu …


Ergänzende Beiträge zu Shazam!

Shazam! Band 1

Shazam! Band 2

Wer ist … Shazam!?


Der Sonderband zum Batman, der Lacht ist vom Aufbau her ziemlich clever strukturiert. Einerseits sind zwei Ausgaben der aktuellen Batman/Superman Serie aber auch zwei Ausgaben des großen Crossovers „Das Jahr der Schurken“ sind enthalten. Beide Serie arbeiten dabei Hand in Hand und ergänzen sich großartig. Dies merkt man einerseits in der interessanten Geschichte, die zugegebenermaßen in dieselbe Kerbe schlägt wie die Soloserie um den Lachenden.

Allerdings stellt sich keine Monotonie ein, sondern die Unberechenbarkeit des lachenden Batman erzeugt die nötige Spannung, um sich regelmäßig zu fragen, welche Teufelei als Nächstes ansteht. Der Strang um einen wahnsinnigen Shazam! weiß ebenfalls zu unterhalten und ist der perfekte Kontrast zu der aktuellen Shazam! Serie, die einen relativ hellen Ton anschlägt.

Der Clash zwischen Shazam! und Black Adam wurde großartig inszeniert und ist neben den beiden Batman/Superman Ausgaben das wahre Highlight des Sonderbands. Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen und das Grundkonzept des Sonderbands loben, dass zwei Serien, zusammenführt die thematisch harmonisch aufeinander aufbauen.

Zusammengefasst ist Der Batman, der Lacht Sonderband 1 eine großartige Idee und perfekt als Sequel zur Soloserie des Lachenden geeignet aber auch ein tolles Beiwerk zum Jahr des Schurken Events, welches mit persönlich kalt, lässt aber trotzdem interessante Akzente setzt.

Bis zum Beitrag über den zweiten Sonderband wird es noch ein bisschen dauern aber dafür schauen wir uns beim nächsten Bat-Juli Beitrag einen großartigen Comic aus dem von mir geschätzten DC Black Label an.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Der Batman, der Lacht – Heftserie | Gedankenspiel

Im Jahr 2018 erschien meine Beitragsreihe zum Event Dark Nights: Metal und das hat nicht nur mein DC Fandom für die kommenden Jahre gefestigt, sondern auch einen bestimmten Charakter etabliert. Der Batman, der lacht, betrat die Bühne und hat sich inzwischen zu einem der populärsten Superschurken im DC Universum entwickelt.

Autor Scott Snyder hat bewiesen, dass er nicht nur einen massiven Einfluss auf Batman und das Multiversum nimmt, sondern auch gleichzeitig einen ebenso schrecklichen wie genialen Superschurken erschaffen kann.

(c) DC Comics / „Let me tell you a Joke … „

Auf auch meinem Blog tauchte der lachende Batman danach immer wieder mal auf und als ich erfuhr, dass es seine Miniserie mit diesem Monster geben wird, war mein Hype grenzenlos. Nachdem ich Anfang 2019 die Heftserie zu rezensieren begonnen hatte, gerieten die Beiträge dank Covid-19 etwas ins stocken und im Mai dieses Jahres hatte ich dann endlich die Heftserie komplett gelesen. Worauf ich mit dieser viel zu langen Einleitung hinaus will? Nun dieser Beitrag dient als Sammelbecken zu meinen Eindrücken über diese Heftserie und ergänzt die ersten beiden Rezensionen. Viel Spaß!


Der Batman, der Lacht Kapitel 1

Der Batman, der Lacht Kapitel 2 & 3


Nach den Ereignissen in Dark Nights: Metal hoffte man, dass der lachende Batman mit allen anderen Dark Knights vernichtet worden wäre. Doch dank Lex Luthor konnte dieses schreckliche Monster überleben und nun kehrt er nach Gotham City zurück, um die Stadt in ewige Finsternis zu tauchen. Dazu nutzt er die Energie des dunklen Multiversums, um sich seine eigene Bathöhle zu schaffen, weitere Bruce Waynes in die reguläre Realität zu holen und sich Verstärkung zu beschaffen. Der Todesritter (Punisher + Batman + Superintelligenz + das gesamte Wissen über Wayne & Gotham) betritt die Bühne und erweist sich als schier unbesiegbar.

Batman tritt gemeinsam mit James Gordon und seinem Sohn den Kampf an, jedoch muss der dunkle Ritter zu werden was er bekämpft, um zu siegen … ?


Zu Ergänzung die Dark Nights: Metal Beiträge


Die Geschichte von der Batman, der Lacht ist relativ simpel, begeistert aber durch die klassischen Elemente eines Scott Snyder Comics. So wird einerseits eine Tiefenanalyse der drei verschiedenen Batmen vorgenommen, aber auch die Action kommt nicht zu kurz, besonders durch die brachiale Macht des Todesritters, dessen Konzeption wirklich clever ist.

Anstatt Batman mit irgendeinem Justice League zu vermischen, erschafft man einen hochintelligenten, manipulativen Batman/Punsiher-Hybrid bei dem die Bezeichnung Ein-Mann-Armee noch untertrieben ist.

Generell schafft es die Heftserie, um den Lachenden sehr gelungen die Figuren zu etablieren aber auch zu inszenieren. Dies liegt neben der cleveren Erzählung von Snyder, auch am tollen Zeichenstil von Jock . Der Stil erinnert etwas an die Capullo Arbeiten aber auch entfernt an Hellboy, was perfekt zum schaurig-düsteren Setting passt.

Alles in allem dient die Heftserie um den Batman, der Lacht nicht nur als Epilog zu Dark Nights: Metal, sondern auch als nächstes schreckliches Kapitel im Werdegang des lachenden Monsters, sondern auch als Vorbereitung für den nächsten Streich des lachenden Batman aber mehr davon im nächsten Beitrag des Bat-Juli …

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und wer mehr zum Batman der Lacht lesen will, kann diesem Link folgen:

Wer ist … Der Batman, der Lacht?


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Wonder Woman Dead Earth Band 1 | Review

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Daniel Warren Johnson
Seiten: 52
Verlag: Panini

Es gibt einige Handlungselemente, Stilmittel und Genres, mit denen man mich sofort hinterm Ofen hervorlocken kann. Postapokalyptische Szenarien & Dystopien gehören zu meinen liebsten Settings, was für Wonder Woman Dead Earth eine solide Basis ist!


Apokalyptische Kernfakten

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Daniel Warren Johnson
Seiten: 52
Verlag: Panini


Diana, auch bekannt als Wonder Woman, erwacht in einer düsteren postapokalyptischen Zukunft. Sie weiß nicht, wie sie in die Schlafkapsel kam, was mit der Welt geschehen ist, oder wer sie in die Schlafstase gesteckt hat. Eines ist jedoch klar, die Welt ist untergegangen und die wenigen noch lebenden Menschen kämpfen erbittert gegen bizarre Monster ums Überleben.

Um herauszufinden, was mit der Welt geschehen ist, die sie geschworen hat zu beschützen, schließt sich Diana einer Gruppe von Überlebenden an, die zu einer der letzten menschlichen Festungen reist. Dianas Reise zur Rettung einer zerstörten Welt beginnt …

(c) Panini Comics

Ich dachte ehrlich gesagt nicht, dass mir der erste Wonder Woman Dead Earth Band so viel Spaß machen würde, denn, obwohl ich postapokalyptische Settings liebe, braucht es ein gewisses Geschick, diese auch spannend zu inszenieren, aber der Autor/Zeichner Daniel Warren Johnson macht einen großartigen Job und liefert einen kurzen, knackigen Einstieg in diese düstere Welt. Erzählerisch wurde mit Wonder Woman die perfekte Figur für dieses Szenario gewählt, da gerade diese Heldin als strahlendes Licht in einer toten Welt funktioniert.

Weiters wird es dem Leser (zum aktuellen Stand) selbst überlassen, darüber nachzudenken, was mit der Welt geschehen sein könnte. Ebenfalls ein cleverer Zug!

(c) Panini Comics

Optisch ist der Comic ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist die Welt großartig inszeniert und es gibt zahlreiche starke Panels mit wunderschönen Farbkombinationen. Andererseits sind die Figuren etwas gewöhnungsbedürftig gezeichnet, wobei man sich relativ schnell an den Stil gewöhnt.

Am Ende des Tages ist Wonder Woman Dead Earth Band 1 ein solider Einstieg in das postapokalyptische Abenteuer von Diana, das optisch wie erzählerisch zu gefallen weiß, aber sich hoffentlich im weiteren Verlauf noch steigert!

Somit bekommt Wonder Woman Dead Earth Band 1 von mir die Wertung lesenswert- und ich freue mich bereits auf die kommenden Bände!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Superman: Das erste Jahr Band 2 | Review

Titel: Superman: Das erste Jahr Band 2
Autor: Frank Miller
Zeichner: John Romita Jr.
Seiten: 76
Verlag: Panini

Da das DC Black Label langsam, aber stetig, einen immer größeren Platz auf meinem Blog einnimmt, findet ihr hier einen Link zur Übersichtsseite und in diesem Beitrag geht es weiter mit dem Werdegang von Frank Millers Superman!


Super Kernfakten

Titel: Superman: Das erste Jahr Band 2
Autor: Frank Miller
Zeichner: John Romita Jr.
Seiten: 76
Verlag: Panini

(c) Panini Comics

Was bisher geschah …

Kal-El ist der letzte Sohn Kryptons. Als seine Welt starb, schickten ihn seine Eltern zur Erde. Dort wurde er vom Ehepaar Kent als deren Kind aufgezogen und dazu angesport, seine Kräfte für das Gute zu nutzen, aber niemals zu missbrauchen. Nachdem er seine erste große Liebe getroffen hat und eine Gruppe Mobber zurechtgewiesen hat, meldete er sich zur Navy, da das Meer ihn ruft.


Superman: Das erste Jahr Band 1 Review


Der harte Navy Drill ist für Clark kein Problem, doch bei seinem ersten Kampfeinsatz stellt er die Richitgheit seines Beitritts zur Navy in Frage. Nachdem er beschließt, die Navy zu verlassen, findet er in den Tiefen des Meeres das wundersame Königreich Atlantis, wo er viele Abenteuer erlebt und scheinbar erneut die Liebe findet …

(c) Panini Comics

Superman: Das erste Jahr Band 2 ist eine interessante Fortsetzung zur Millerverse Origin des Mannes aus Stahl und lässt sich in zwei Hälften unterteilen. Der Abschnitt, wenn Clark durch die harte Schule der Navy geht und viel über Gehorsam, Menschlichkeit, sowie die Mythen des Meeres lernt, wirkt Clarks Abenteuer in Atlantis wie ein völlig anderer Comic aber auch etwas willkürlich. Es scheint fast so, als ob man mit Gewalt Atlantis und das Volk der Atlanter einführen, aber keinen Aquaman etablieren wollte.

Während der Comic erzählerisch einen eher seltsamen Schlenker vollzieht ist die optische Inszenierung wesentlich ansprechender und glänzt durch den Kontrast der Oberwelt, sowie dem Reich unter Wasser!

Alles in allem ist Superman: Das erste Jahr Band 2 qualitativ dem ersten Band ebenbürtig, wobei die Handlung mit der Reise nach Atlantis etwas zu konstrastreich für das eigene Wohl wirkt. Dennoch bekommt Superman: Das erste Jahr Band 2 die Wertung lesenswert-, da das Gesamtbild stimmig genug ist, um bis zum Ende zu unterhalten.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Die Bücher der Magie Band 2 | Review

Titel: Die Bücher der Magie Band 2
Autor: Kat Howard
Zeichner: Tom Fowler
Verlag: Panini

Das Magierepos des Sandman Universe geht in die nächste Runde und Tim begibt sich auf eine gefährliche Reise, um seine Freundin zu retten!


Titel: Die Bücher der Magie Band 2
Autor: Kat Howard
Zeichner: Tom Fowler
Verlag: Panini


Mehr vom Sandman Universe

The Sandman Universe One-Shot

The Dreaming Band 1

Lucifer Band 1

Lucifer Band 2

House of Whisper Band 1


Was bisher geschehen ist …

Eine Prophezeiung besagt, dass Tim Hunter der mächtigste Magier aller Zeiten werden soll. Ob zum Guten oder Bösen bleibt allerdings noch offen, da sein Weg noch nicht völlig vorbestimmt ist. Auf der Suche nach seiner Mutter, dem Lernen der Magie aus Büchern, sowie der Erwehrung gegen den Orden der kalten Flamme stehen Tim schwere Prüfungen bevor und Magie hat immer ihren Preis …


Die Bücher der Magie Band 1


Tim ist immer noch weit davon entfernt, der mächtigste Magier aller Zeiten zu werden, aber dennoch begibt er sich, zusammen mit seiner Mentorin/Beschützerin Dr. Rose, auf eine gefährliche Mission, um seine verschwundene Freundin Ellie zu retten, die vom Orden der kalten Flamme entführt wurde und immer noch nach Tims Leben trachtet. Auf ihrer Reise geraten Tim und Dr. Rose ins Elfenkönigreich Faerie, wo auf den angehenden Magier eine schwere Prüfung wartet. In der Welt der Sterblichen zeigt die Polizei großes Interesse an Tims Treiben …


Ein großes Lob verdient der zweite Bücher der Magie Beitrag für seine Verbindung zu The Dreaming, da das Elfenkönigreich als erzählerische Schnittstelle dient, wobei die Reise von Tim vollständig eigenständig arbeitet und wie alle anderen Sandman Universe Serien autonom mit manchen Schnittestellen existiert.

Die Handlung vom Bücher der Magie Band 2 setzt den Handlungsbogen des ersten Band nahtlos fort und baut auch die erzählerischen Stärken weiter aus. Mit seinen zwei großen Handlungssträngen, Tims Reise und Ellies Kampf gegen ihre Entführer, verfügt der Band über ein angenehmes Tempo, das durchgehend zu unterhalten weiß.

Optisch ist der Band sehr solide, kommt allerdings nicht ganz an die Stile von Lucifer und The Dreaming heran, ist jedoch sehr solide und schafft es jedoch, die Atmosphäre der Geschichte gelungen zu vermitteln.

Zusammengefasst ist die Bücher der Magie Band 2 eine äußerst solide Fortsetzung, die nahtlos an den ersten Band anknüpft und den Kosmos um Tim Hunter weiter ausbaut, sowie vertieft. Erzählerisch weiß der Band definitiv zu unterhalten, während auf der optischen Ebene noch Luft nach oben ist, besonders im Vergleich zu anderen Sandman Universe Serien.

Dennoch hat sich der zweite die Bücher der Magie Band ein lesenswert verdient, da das Gesamtbild am Ende sehr stimmig ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

DC Rebirth Omnibus – Der perfekte Sammelband für alle DC-Fans (und solche, die es noch werden wollen) | Gedankenspiel [Gastbeitrag]

Danke an die liebe Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da habe ich an genau dieser Stelle darüber geschrieben, wieso mein kalter Sprung in die Tiefen der Marvel-Comics nach hinten los gegangen ist. Zu unübersehbar schienen die Wissenslücken, zu unzusammenhängend die Geschichten, zu unübersichtlich und groß die sich vor mir auftuenden Welten. Um ganz ehrlich zu sein, ich war enttäuscht und verschreckt, dass mir die gezeichneten und gedruckten Vorlagen zu ein paar meiner liebsten Film-Franchises so wenig gaben und wollte das Thema „Ich und amerikanische Comics“ schon ad acta legen. #

Doch DerStigler, dem ich an dieser Stelle nicht nur für das Zurverfügungstellen des ganzen Lesestoffs danken möchte, sondern auch für die Gelegenheit, dass ich meine Gedanken und Erfahrung zu diesem hier mit euch teilen darf, ermutigte mich dazu, einmal dem DC-Universum eine Chance zu geben. So nahm ich mir also den durchaus ziemlich dicken, gebundenen Wälzer namens „DC Universe Rebirth Omnibus“ zur Brust und was soll ich sagen: Ich war hellauf begeistert. Obwohl einem auch hier sofort bewusst wird, das man wohl einige wichtige Geschehnisse verpasst hat, fühlt man sich doch nie überfordert oder außen vor, da DC mit diesem „Neustart“ offensichtlich ganz bewusst darauf aus war, auch neue Leser für sich gewinnen zu können, und deswegen die essentiellen, von Neueinsteigern verpassten, Ereignisse mit Hilfe von Rückblenden und Voice-overn in die laufende Geschichte einbaut. So macht sich statt Frust Neugierde breit und man möchte am liebsten auch gleich noch jene Hefte lesen, auf welche die Rückblenden Bezug nehmen.

Der Omnibus-Band eignet sich auch deswegen so gut für einen Einstieg, weil hier die ersten Hefte der wichtigsten Reihen an einem Ort zusammengefasst wurden – das all diese Hefte auch noch zusätzlich bei der Zählung von vorne beginnen und man somit nicht bei Heft #255, sondern bei Heft #1 einsteigt, ist die zusätzliche Kirsche auf der Sahnetorte. Dadurch wird nämlich eine schöne Übersichtlichkeit gewährleistet, da der Leser sofort weiß, dass er einfach nur Heft #2 dieser Serie zur Hand nehmen muss, wenn er wissen möchte, wie es weitergeht. Doch nicht nur Neulinge dürften ihre Freude an dem Sammelband haben, denn auch für Fans ist es eine hervorragende Möglichkeit den Beginn dieses Relaunch problemlos nachzulesen, und zusätzlich auch noch die vielen Anspielungen auf frühere Events zu entdecken. Meine 3 Highlights unter den Heften waren übrigens: „DC Universe: Rebirth“ (das es auch als Einzelheft gibt und in der Omnibus-Edition sozusagen als eine Art Prolog dient), „Justice League“ und „Batman Beyond“. Vor allem bei „Batman Beyond“ werde ich wohl noch einen genaueren Blick riskieren, da mich das futuristische Setting extrem reizt und das Heft im Omnibus-Band auf einem wirklich bösen Cliffhanger endet. Der erste Schritt hin zum DC-Comic-Fan ist also getan, mal schauen wohin mich der Weg noch führt. Danke auf jeden Fall, dass ihr hier vorbeigeschaut habt und wir lesen uns ja vielleicht nochmal – entweder hier oder auf meinem eigenen Blog.

Harleen Band 2 | Review

Titel: Harleen 02
Autor: Stjepan Šejić
Zeichner: Stjepan Šejić
Verlag: Panini

Nach einer viel zu langen Zwangspause konnte ich endlich den zweiten Harleen Comic lesen und das war mal wieder ein Fest!


Mehr vom DC Black Label

Batman Damned 01

Batman Damned 02

Batman Damned 03

Batman: White Knight


Was bisher geschah …

Doktor Harleen Quinzel, ihres Zeichens engagierte Psychologin, hat eine klare Vorstellung, wie sie Gotham City vom Wahnsinn befreien kann. Sie selbst wurde bereits Zeuge einer Begegnung mit dem Joker, aber auch eines Kampfes zwischen ihm und Batman. Ihre Forschungsarbeiten bringen ihr schließlich eine Stelle im Arkham Asylum ein. Patient für Patient beschäftigt sie sich mit den dortigen Superschurken. Am Schluss wartet jedoch der Joker auf sie. Eine Begegnung, die beider Leben für immer verändern wird …


Harleen Band 1 | Review


Harleen Quinzel ist weiterhin auf ihrer Mission, die Stadt Gotham City vom Wahnsinn zu befreien und dabei begibt sie sich in die finsteren Abgründe der Insassen von Arkham Asylum, von denen besonders der Joker sie fesselt. Während sie sich ihren eigenen Dämonen stellen muss, erhält sie die Gelegenheit, Batman zu treffen, aber parallel zu diesen Ereignissen fällt Staatsanwalt Harvey Dent in die Tiefen der Dunkelheit …

Am Ende stellt sich Harleen dem Joker und lässt sich auf ihn ein.


Der zweite Harleen Band führt die spannende Originstory von Harley Quinn gekonnt weiter und baut die eigenwillige, aber sehr dichte Atmosphäre weiter aus. Besonders die Entwicklung von Harleen Quinzel und ihrer inneren Zerissenheit verleiht dem Comic einen ganz neuen Stil, dem man besonders die Handschrift von Autor und Zeichner Stjepan Šejić anmerkt.

Es ist die psycho-erotische Stimmung, welche durch den markanten Zeichenstil von Šejić möglich wird, die den Reiz des zweiten Bands ausmacht.

Abseits davon werden vom Joker & besonders von Harleen tiefgreifende Profile erstellt, welche in die tiefsten Abgründe der Figuren blicken lässt.


Zusammengefasst ist Harleen Band 2 eine würdige Fortsetzung, welche die Stimmung weiter verdichtet, die Figuren vertieft und die Handlung weiter ausbaut. Von Seite eins an bis zum Ende des Bands wird der spannende Weg von Harleen Quinzel in die Finsternis geschildert und wie sie sich ihrem Innersten bewusst wird.

Somit hat sich Harleen Band 2 die Wertung lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Tales from the Dark Multiverse #1: Knightfall

Lasst mich euch eine Geschichte erzählen. Unser Multiversum ist ein Ort des Lebens und die Heimat zahlloser Helden. Doch daneben existiert etwas Dunkles, etwas Böses … das dunkle Multiversum. Seit der Invasion durch den Dämon Barbatos und seinen dunklen Rittern in das helle Multiversum und dem Bruch der Source Wall sterben die dunklen Welten nicht mehr.


Auf einer dieser Welten kämpfte einst der dunkle Ritter von Gotham City, genannt Batman, gegen Bane und unterlag im Kampf. Sein Körper wurde gebrochen und ein junger Krieger namens Azrael nahm den Mantel des dunklen Ritters an sich. Als es an der Zeit war, dem rechtmäßigen Batman seinen Platz zurückzugeben, kam es zum Kampf zwischen den Beschützern Gothams. Batman verlor ein weiteres Mal und Gotham fiel an einen neuen Batman …

30 Jahre später herrschte der „heilige“ Batman immer noch über Gotham aber Widerstand regte sich. Die Nachkommen des Terroristen Bane befreiten einen verstümmelten und gefolterten Bruce Wanye aus seinem Gefängnis, um ihn als Unterstützung im Kampf gegen die Tyrannei des falschen Batman zu bekommen. Dazu gaben sie ihm einen neuen Körper, aber Bruce war nicht mehr Batman … nicht mehr der den man kannte. Nach seiner langen Folter, all den Schmerzen und der Pein wurde er etwas Dunkles … ein wahrer dunkler Ritter und finsterer Beschützer Gothams wurde geboren.

Die Tyrannei endete und eine neue begann … ?


Die erste von fünf Tales from the DC Dark Multiverse Geschichten erzählt eine alternative Version der Knightfall Saga und spielt erzählerisch mit dem Titel in mehreren Varianten. Einerseits geht es um den dreifachen Fall von Bruce Wayne Batman aber auch der Fall von Azrael, dem „heiligen“ Batman steht im Fokus der Geschichte. Der große Reiz der Geschichte geht von der Dystopie aus, was wäre, wenn Azrael den Kampf am Ende von Knightfall gegen Bruce Wayne gewonnen hätte und sich selbst zum Beschützer Gothams ausgerufen hätte. Dieses Gedankenspiel funktioniert recht gut da Azrael als innerlich gebrochen und psychisch sehr labil dargestellt wird.

Abseits der Erzählung sind die Bilder von Dark Multiverse Knightfall sehr stark, sowohl was die Inszenierung, als auch den Stil selbst angeht. Der düstere Ton passt perfekt zum Szenario und verleiht dem Ganzen einen Hauch von Horrorgeschichte.

Die erste der fünf Geschichten aus dem (DC) Dark Multiverse wusste mich sehr zu unterhalten und war äußerst lesenswert.

Beim nächsten mal sehen wir uns den Tod einer wahren Legende an …


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Titans (Netflix Exclusive) Staffel 2 | Review

Titel: Titans
Folgen: 24
Staffeln: 2
Sender: DC Universe

Alte Titans, neue Titans, Projekt Cadmus, Connor, Trigon, Deathstroke und vieles mehr bietet die zweite Staffel von Titans und das ist einerseits gut, aber andererseits auch wieder weniger vorteilhaft!

Mehr Netflix Serien Review‘s

Kingdom Staffel 1

Diablero Staffel 1

Marianne Staffel 1

Requiem Staffel 1

Sex Education Staffel 1

Dracula Staffel 1

Was in Staffel 1 geschah …

Dick Grayson, der ehemalige Sidekick Batmans, trifft auf die junge Ratchel Roth, welche von Zuhause geflohen ist und von diversen Häschern verfolgt wird. Zusammen mit Koriand’r (Starfire) und Gar Logan (Beast Boy) nimmt sich Dick der Hilfesuchenden an, erhalten dabei jedoch Unterstützung von Hawk, Dove and Jason Todd, dem aktuellen Robin. Bald kristalliert sich der Dämon Trigon als Schurke heraus, der schließlich auch auf der Erde beschworen wird …


Nach dem siegreichen Kampf gegen Trigon will Dick Grayson in San Francisco ein neues Titans Team aufbauen. Bruce Wayne unterstützt Dick, wenn dieser den rebellischen Jason Todd trainiert. Als die Gruppe, ohne Koriand’r, in San Francisco den Titans Tower bezieht und kurz darauf auf die Tochter von Deathstroke trifft, holt die alten Titans (Dick, Hawk, Dove & Donna Troy) deren schlimme Vergangenheit mit dem Söldner ein. Zur gleichen Zeit entkommt Projekt 13 aka Connor (Superboy) aus den Cadmus Laboren. Den Titans stehen viele schwere Prüfungen bevor …


In den 13 Episoden der zweiten Titans Staffel gibt es zahlreiche Handlungsstränge und viele Miniabenteuer. Allerdings lassen sich zwei rote Fäden erkennen. Zum einen gibt es die Fehde zwischen Deathstroke und den Titans, zum anderen den Weg der Buße/Selbstfindung von Dick Grayson, der den Mantel von Robin endgültig aufgegeben hat. Ergänzt werden diese beiden Hauptstränge durch viele kleine Nebenhandlungen und Flashbacks, was das Titans Universum zwar massiv vergrößert, aber auf Kosten des Erzähltempos geht. Über weite Strecken tritt Titans auf der Stelle und braucht lange, bis der Spannungsbogen wieder Fahrt aufnimmt, was zwar großartig ist, wenn es soweit ist, aber auch ziemlich ernüchternd wirkt, wenn die Serie wieder ins alte Muster fällt.

Der Cast von Titans wächst mit Staffel zwei massiv an, was zwar gut für die Abwechslung ist, aber nicht gerade förderlich für die Entwicklung der Figuren. Besonders Rachel & Beast Boy bleiben über weite Strecken ungenutzt und auch Aqualad ist nicht mehr als ein Auftritt im Flashback. Wer hingegen sehr gut etabliert/geschrieben wurde, ist Wade Wilson aka Deathstroke, dessen Fehde mit den Titans, besonders mit Dick, sehr detailliert beleuchtet wird. Als Gegenspieler funktioniert Deathstroke allerdings immer sehr gut. Ebenso ist Jason Todd in dieser Staffel der Interessantere der beiden Schützlinge Batmans, da sein Weg noch völlig offen ist und er erst lernen muss, seinen Zorn zu kanalisieren. Jedoch weiß Jason, wer er ist, was Dick besonders schwer fällt und erst zum Staffelfinale hin geklärt wird.

Wie bereits in Staffel eins ist Titans sehr actionlastig und die zahlreichen Kämpfe sind über weite Strecken auch sehr wertig choreografiert, was allerdings nicht auf das CGI zutrifft, das gern einen billigen Look aufweist und nicht stimmig wirken will, trotz Ausnahmen, wie die Fähigkeiten von Rachel oder Starfire.


Obwohl ich, besonders über die Charaktere, noch wesentlich mehr schreiben kann, fasse ich die Staffel lieber kurz und knackig zusammen. Titans Staffel 2 ist grundlegend eine solide Serie und eine sehr solide Fortsetzung, die jedoch wie eine Achterbahn wirkt und erzählerisch permanent ein auf und ab ohne klar erkennbare Richtung in den meisten Folgen ist. Mal abgesehen vom wirklich grausigen Einstieg mit dem schnell besiegten Trigon, macht Titans bis zum Einsetzen der Flashbacks viel Spaß, baut danach ab und wirkt punktuell wieder richtig gut, bis das unterhaltsame Finale einsetzt. Der Cast gefällt ebenfalls, krankt aber leider an der bereits genannten teils schwachen Entwicklung der Figuren.

Trotzdem schadet eine Sichtung von Titans Staffel zwei nicht, da die Serie, trotz ihrer Schwäche, zu gefallen weiß und immer wieder ihre starkem Momente bietet. Daher vergebe ich für Titans Staffel zwei die Wertung sehenswert- und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi, JamesVermont

Harleen Band 1 | Review

Titel: Harleen Band 1
Autor: Stjepan Sejic
Zeichner: Stepjan Sejic
Verlag: DC (Panini – D.F.)
Seiten: 68

Ähnlich wie Nightwing hat auch Harley Quinn in den letzten Jahren sehr viel Popularität gewinnen können. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie recht prominent im DC Black Label vertreten ist/vertreten sein wird!

Erst kürzlich habe ich den ersten Harleen Band gelesen, der anders wirkt, als andere Comics, aber dafür muss ich weiter ausholen!

Anm.: Dieser Beitrag ist allen Harley Quinn Fans unter meiner Leserschaft gewidmet! ❤️🖤


Mehr DC Black Comics:

Batman: White Knight

Batman: Curse of the White Knight #1

Batman Damned 01

Batman Damned 02

Batman Damned 03


Doktor Harleen Quinzel, ihres Zeichens engagierte Psychologin, hat eine klare Vorstellung, wie sie Gotham City vom Wahnsinn befreien kann. Sie selbst wurde bereits Zeuge einer Begegnung mit dem Joker, aber auch eines Kampfes zwischen ihm und Batman. Ihre Forschungsarbeiten bringen ihr schließlich eine Stelle im Arkham Asylum ein. Patient für Patient beschäftigt sie sich mit den dortigen Superschurken. Am Schluss wartet jedoch der Joker auf sie. Eine Begegnung, die beider Leben für immer verändern wird …

Es ist ehrlich gesagt äußerst angenehm, eine Geschichte um Harley Quinn zu bekommen, die ihr Leben vor dem ersten Treffen mit dem Joker schildert, aber auch gleichzeitig den Weg dafür ebnet, dass beide Figuren unaufhaltbar zusammenfinden werden. Die Charakterisierung von Quinzel ist sehr sympathisch, sie will helfen, hat aber trotzdem eine dunkle Seite in sich. Auch der Joker wird interessant dargestellt. Einerseits als gefährlicher Psychopath, andererseits als wahnsinniges Genie, das jeden mit seinen zahllosen Lügen manipulieren kann.

Ähnlich wie bei The Dark Prince Charming merkt man dem Comic die Arbeit eines europäischen Comicautors/zeichners an. So mutet der Stil völlig anders an, als alles, was die Mainstream Comics zu bieten haben, und Stjepan Sejic eigener Zeichenstil, der zwischen fröhlich und düster schwankt und das mit einem leichten erotischen Unterton, ist deutlich erkennbar. Dies passt jedoch perfekt zu Harley Quinn und wirkt ungemein erfrischend.

Zusammengefasst ist Harleen Band 1 ein gelungener Einstieg in die Miniserie, um die zukünftige Harley Quinn. Erzählerisch wie optisch ein toller Comic, der besonders durch seinen wunderschönen Zeichenstil punktet und angenehm erfrischend wirkt. Die Handlung weiß durch den Fokus auf Dr. Quinzel und dem langsam einsetzenden Wandel ebenso zu gefallen!

Kurzum ein toller Comic, der sowohl für neue Fans von Harley Quinn, aber auch für alteingesessene Leser einen Blick wert ist. Ich vergebe für Harleen Band 1 die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn Gewinnspiel! [unbezahlte Werbung/Kooperation] VORBEI

Hallo meine Lieben!

Es ist mal wieder Gewinnspielzeit. In Kooperation mit meinem Partner Genduron machen wir eine kleine Verlosung zum Kinostart von Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn!

Zu gewinnen gibt es den schicken Harley Quinn Comic „Greatest Hits“ im Filmcover, Format: Softcover!

Der Preis! ❤️

Eine detaillierte Beschreibung des Comics findet ihr hier: Harley Quinn Greatest Hits!

Wie könnt ihr teilnehmen/gewinnen? Ganz simpel!

Ihr müsst dem Blog DerStigler folgen und unter diesem Beitrag einen Komentar da lassen, was ihr an Harley Quinn mögt. Der am besten ausgearbeiteteste Kommentar gewinnt!

Das Gewinnspiel läuft vom 5.2.2020 bis zum 12.2.2020. Der Gewinner/die Gewinnerin wird am 12.2.2020 in einem kurzen Post bekanntgegeben.

Eine Teilnahme ist nur für User aus Österreich, Deutschland & der Schweiz möglich. Eine Wandlung des Gewinns in Bargeld o.ä. ist ausgeschlossen. Daten der Teilnehmer werden nicht an Dritte weitergegeben, diese erklären sich aber mit der Teilnahme bereit, dass ihr Username im Falle des Gewinns in einem kurzen Beitrag veröffentlicht wird. Mehr Infos zum Datenschutz auf DerStigler findet ihr hier!


Ein großes DANKESCHÖN geht an meinen Partner Genduron für die Zusammenarbeit an diesem Gewinnspiel. Es würde mich sehr freuen wenn ihr seinen Social Medias vorbeischaut oder einfach direkt in seinen tollen Laden kommt!

Genduron Homepage

Genduron (Instagram)

Genduron (Facebook)

Lucifer Band 1 | Review

Wie bereits im Sandman Universe Beitrag erwähnt, ist Lucifer der Comic, auf den ich mich am meisten freue und die Vorfreude hat sich echt gelohnt, denn der Ausflug in die seltsame Welt des (Ex)Herrn der Hölle war interessant!

Einst rebellierte Lucifer gegen Gott und wurde in die Hölle verbannt, die er fortan beherrschte. Diese „glorreichen“ Tage liegen jedoch lange zurück. Blind und geschwächt fristet Lucifer nun sein Dasein an einem bizarren Ort, von dem es scheinbar kein entkommen gibt. Während der (Ex)Herr der Verdammnis selbst in einer Hölle gefangen ist, gerät das Leben von Detective John Decker immer weiter aus den Fugen und die Pfade der beiden sind miteinander verbunden, obwohl sie es (noch) nicht wissen …

Den großen Reiz von Lucifer macht der Genremix aus Horror und Dark-Fantasy aus. Dank zwei Schauplätzen, der bizarren Hölle Lucifers und der realen Welt, entsteht ein ganz eines world building, dass perfekt zum Fantasy Fokus des Sandman Universums passt. Weiters die Handlung grundlegend spannend, wird aber manchmal etwas zu kryptisch erzählt für das eigene Wohl.

Über jeden Zweifel erhoben ist jedoch der Zeichenstil, welcher angenehm an die Werke von Mike Mignola erinnert, aber genug Persönlichkeit besitzt, um für sich selbst zu stehen. Der Genremix spiegelt sich auch im Zeichenstil wider der zwischen Dark Fantasy und Horror schwankt, was nicht nur Abwechslung bietet, sondern auch eine gewisse Dynamik in den Comic bringt.

Somit lässt sich zusammenfassen, dass der erste Lucifer Band ein solider Einstieg in die neue Serie um den ehemaligen Herren der Hölle ist, aber auch gleichzeitig einen soliden Einstieg in das Sandman Universe bietet. Die teils kryptische Handlung gefällt, trotz einer gelegentlichen Unübersicht, und der Zeichenstil ist klar das Highlight des Bandes. Wer auf der Suche nach einem DC/Vertigo Comic ist, der sich eher außerhalb der Norm bewegt wird mit Lucifer Band 1 sehr gut unterhalten.

Somit vergebe ich die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein zweiter Blick auf Justice League (2017) | Gedankenspiel

Knapp zwei Jahre sind seit dem Release von Justice League und meiner dazugehörigen Rezension vergangen. Das DC Extended Universe hat sich weiterentwickelt und ebenso meine Meinung dazu. Heute will ich einen zweiten Blick auf Justice League werfen und für mich die Frage klären, ob der Film gut oder schlecht ist. Dazu will ich mich auf die Punkte Handlung, Helden, Schurken und Stilmittel stürzen, um so die Frage zu beantworten. Etwas Ähnliches habe ich bereits zu Suicide Squad gemacht, aber das nur am Rande.

HANDLUNG

Seit dem Tod Supermans in Dawn of Justice versinkt die Welt in tiefer Trauer. Für Batman und Wonder Woman ist jedoch keine Zeit zum Trauern, da ein Angriff bevorsteht. Steppenwolf kehrt auf die Erde zurück, um seinen vor Jahrtausenden begonnenen Kreuzzug zu beenden. Mithilfe der drei Mutterboxen auf der Erde will er den Planeten erobern. Dazu untersteht ihm ein riesiges Heer aus Paradämonen, die sich von Angst ernähren.

Batman weiß, dass er und Wonder Woman nicht genug sind. Deshalb stellt er ein Team zusammen wobei selbst die Hilfe von Aquaman, The Flash und Cyborg nicht reichen könnte. Zwei Mutterboxen kann Steppenwolf von den Atlantern und Amazonen erobern. Mithilfe der Box der Menschen will Bruce seinen gefallenen Kameraden zurückholen. Das Team braucht Superman. Die Welt braucht Superman. Mehr denn je …

Die Handlung des Justice League Films ist schnell erzählt, was aber grundlegend nicht schlecht. Anstatt sich auf einen komplexen Plot zu stürzen, wie man ihn von den DC Comics kennt, verlässt man sich auf eine altbewährte Alien-Invasion. Das ist grundlegend kein Fehler, aber die gesamte Erklärung mit den Mutterboxen wäre wesentlich stimmiger gewesen, wenn man Darkseid, Apokolips und die New Gods mit ins Boot geholt hätte. Leider hätte dies wahrscheinlich zu einer Überlastung geführt da Justice League nicht nur den Schurken Steppenwolf, sondern auch drei neue Helden etablieren muss.

Dieser Problematik hätte man mit zwei Schritten entgegenkommen können. Entweder wie im MCU die Helden in Einzelfilmen etablieren ODER eine etwas längere Laufzeit aber dafür mit kurzen Episoden mit den Herkunftsgeschichten der neuen Helden. Etwas Ähnliches wird zwar gemacht, aber ein paar mehr Details wären sinnvoll gewesen, da nicht jeder automatisch weiß wer Cyborg, The Flash oder Aquaman ist.

Erzählerisch ist Justice League kein Reinfall, erreicht aber auch keine wirklichen Tiefen und bleibt durchgehend simpel, was sehr schade ist, da besonders die DC Comics viel Potenzial für tiefgründige Plots bieten.

HELDEN

Justice League gehört zu den Team-up Filmen und etabliert das gleichnamige Team. Die beiden Headliner des Teams sind Batman und Wonder Woman. Als Neuzugänge dienen Cyborg, Aquman und The Flash, welche bereits einen Cameo in Dawn of Justice hatten. Dazu kommt ein wiederbelebter Superman.

Die Trinity (Wonder Woman, Batman, Superman) sind bereits etablierte Figuren, die Aufgabe des Films besteht also darin die neuen Figuren zu etablieren und das funktioniert solide wobei nur Barry Allen aka The Flash wirklich Tiefgang erhält. Aquaman bekommt, ähnlich wie in den New 52 Comics, ein neues bad ass Image und Cyborg ist ….. Cyborg. Leider erwischt es den Mann aus Metall (naja nicht komplett) am schlimmsten. Erschaffen aus einer Mutterbox, zumindest in den Comics, hätte dieser Charakter ins Zentrum der Handlung gerückt werden können, was auch seine Fähigkeiten noch sinnvoller macht.

Meine Highlights unter den Helden sind Batman & The Flash. Ich bin ohnehin ein Fan des älteren, abgehärteten Dark Knight des DCEU der bereits zu lange als „Held“ aktiv ist und The Flash sorgt auch für die meisten Lacher, was sehr erfischend ist in einer ernsten DC Comicverfilmung.

Im Vergleich zu Suicide Squad schafft es Justice League wesentlich besser seine Figuren zu etablieren, scheitert aber ebenfalls beim Bösewicht.

SCHURKEN

Als Oberschurke dient Steppenwolf dem weder eine Verknüpfung zu Apokolips oder seinem Neffen Darkseid gegeben wird. Es gibt zwar einen Querverweis zu den New Gods, der Steppenwolf aber eher als Azubi wirken lässt denn als General der Truppen von Apokolips. Auch seine Motive zum Erobern der Mutterboxen sind etwas fraglich, da er mit diesen drei Artefakten die Erde erobern könnte.

Meiner Meinung nach wäre es wesentlich sinnvoller gewesen Steppenwolf als Vorbote von Darkseid aufzubauen, der die Boxen für seinen Meister erobern muss, daran scheitert und dann schließlich ein Angriff von Darkseid selbst für einen kommenden Justice League Film vorbereitet wird.

Leider haben „nur“ einen wahnsinnigen Eroberer bekommen, der nie sein volles Potenzial ausschöpft.

STILMITTEL/INSZENIERUNG

Okay ich hatte bisher sehr viel zu meckern, aber nun muss ich etwas wohlwollender werden und etwas mehr Lob aussprechen. Justice League bietet einige sehr starke und gefühlvolle aber auch hervorragend inszenierte Momente, wie beispielsweise den Anfang des Films. Nach einem kurzen Prolog mit Batman blendet der Film in eine längere Szene über, die eine Welt ohne Superman, in tiefer Trauer, zeigt. All die Trauer, die Machtlosigkeit und der aufkommende Zorn werden vom Lied Everybody Knows der Sängerin Sigrid unterlegt, was perfekt zum düsteren Grundton des Films passt.

Eine andere Szene betrifft den Helden Aquaman und wie er sich nach der Rettung eines in Not geratenen Seemanns zurück ins Meer begibt. Die Szene ist zwar recht kurz zementiert jedoch Aquamans Image als Mr. Cool des DC Universums.

Ein gern genutztes Stilmittel sind Zeitlupen, was einerseits imposante Kampfszenen ermöglicht und andererseits die Geschwindigkeit der Metawesen unterstreicht, wobei The Flash und Superman beim Thema Geschwindigkeit klar dominieren. Dies wird auch in einer hervorragenden Comicrefferenz am Ende des Films deutlich, wenn ein Rennen zwischen den Speedster und dem Mann aus Stahl begonnen wird.

Leider sind die Kämpfe allgemein eher langweilig und besonders Steppenwolf wirkt arg behäbig im Kampf gegen die Helden. Selbst der Kampf in Atlantis bleibt weiter hinter seinen Möglichkeiten, wenn man bedenkt was Atlanter eigentlich alles drauf haben.

Der einzige Kampf, der wirklich was hermacht, ist das Geplänkel zwischen der Justice League und dem wiederbelebten Superman. Man bekommt hier zwar keine epische Schlacht ABER diese kleine Handgreiflichkeit zeigt wunderbar, wie stark der Mann aus Stahl im Vergleich zu seinen Kollegen ist und selbst die Halbgöttin Wonder Woman muss gegen den Kryptonier einstecken. Das ist auch ein weiterer toller Querverweis zu den Comics, da auch hier Superman das Kraft-Monster der Justice League ist und mit so ziemlich jeden Gegner fertig wird, im Kampf (sofern es natürlich kein Kind des Dark Multiverse ist).

FAZIT

Bevor ich mich aber weiter in Details verliere, stelle ich mir die eingangs erwähnte Frage „ist Justice League ein guter Film?“. Nun jein, einerseits bietet der Film viele starke Momente, besonders der Anfang sowie die Szenen mit Superman und Lois Lane, bleibt aber in vielen Belangen hinter seinen Möglichkeiten. Dies merkt man beispielsweise bereits beim Superschurken Steppenwolf, dessen dürftiger Hintergrundgeschichte und schwammiger Motivation die Erde zu erobern. Andererseits schafft es Justice League nur bedingt seine Figuren tiefgründig zu etablieren und ihnen, zumindest in Kurzform, eine Origin Story zu bieten.

Es hat dem Film einfach nicht gut von zwei Filmemachern betreut zu werden. Einerseits haben wir Zack Snyder der das Götter & Monster Prinzip von DC versteht und auf epische Inszenierung setzt (wie in Man ot Steel) aber andererseits haben wir Joss Whedon der seinen Fokus auf Pathos bereits zwei mal hervorragend inszeniert hat (Avengers & Age of Ultron) jedoch mehr von Marvel Comics als von DC versteht.

Der Film erschien einfach zu früh und unter falschen Voraussetzungen. Ein paar Jahre mehr Planung, eine stringente Richtung und ein gefestigteres Universum hätten aus Justice League eine würdige Konkurrenz zu den Avengers gemacht aber so bleibt der Film leider ein gescheiterter Versuch, was mein DC Fanherz bluten lässt …

Das war soweit meine aktuelle Meinung zu Justice League. Nun würde mich interessieren wie euch der Film gefallen hat. Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Suicide Squad #1 & #2 (DC Rebirth)| English Review #20

Titel: Suicide Squad #1 & #2
Autor: Rob Williams
Zeichner: Jim Lee
Verlag: DC 
Ära: Rebirth

Worst heroes ever …. no let’s forget the PR-phrase of the horrible Suicide Squad Realfilm. The comics establish the team as intended and as a bunch of supervillains are being monitored by two „good guys“ and their boss!

After the Suicde Squad was compiled in the eponymous Rebirth Special by Amanda Waller, there is already the first real mission!

In Siberia, alien technology was discovered and hidden in an underground military complex. With such technology in the wrong hands becoming a deadly danger, Amanda Waller’s suicidal Black Ops must be on the alert to eliminate the danger in advance. If a few super villains die, no one is sad …

There is also a small Origin of Captain Boomerang, a member of the Suicide Squad.

Sucide Squad Issue 1 is a great introduction to the series and a pretty epic prelude to the „Steel Crypt“ saga. Action alternates with humor and each team member gets enough screentime, not to be forgotten already after 3 panels. There is also a small but very entertaining episode in which the Origin Story by Captain Boomerang is told and which reads very entertaining.

Visually, the band is amazing and Jim Lee’s drawing style fits perfectly with the dark and dirty tone of the comic. The style is reminiscent of the old Image Comics of the 90s and my highlight was the appearance of General Zod, the old ass ripper.

All in all, Suicide Squad # 1 & # 2 make a great debut in the Rebirth series and show what’s in the suicide squad. The comic is extremely pleasing to the eye, but there is also plenty of narrative. Action and humor alternate pleasantly, which creates a very positive overall picture.

I forgive the rating worth reading for Suicide Squad # 1 & # 2!

That’s it from my side. We read in the next post!

Suicide Squad #1 & #2 (DC Rebirth)| Review

Titel: Suicide Squad #1 & #2
Autor: Rob Williams
Zeichner: Jim Lee
Verlag: DC 
Ära: Rebirth

Worst heroes ever …. nein vergessen wir gleich die PR-Phrase des grausigen Suicide Squad Realfilms. Die Comics etablieren das Team so wie es angedacht ist und als ein Haufen Superschurken die von zwei „Guten“ sowie ihrer Chefin überwacht werden!

Nachdem das Suicde Squad in gleichnamigen Rebirth Special von Amanda Waller zusammengestellt wurde, gibt es auch schon die erste richtige Mission!

In Sibieren wurde Alientechnologie entdeckt und in einem unterirdischen Militärkomplex versteckt. Da solch eine Technologie in den falschen Händen eine tödliche Gefahr werden kann, muss das selbstmörderische Black Ops von Amanda Waller ran, um die Gefahr in voraus zu beseitigen. Falls dabei ein paar Superschurken sterben sollten, ist auch niemand traurig …

Außerdem gibt es noch eine kleine Origin von Captain Boomerang, einem Mitglied des Suicide Squad.Suicide Squad Heft Rebirth Special

Sucide Squad Heft 1 ist ein toller Einstieg in die Serie und ein recht epischer Auftakt zur „Stählernen Gruft“ Saga. Action wechselt sich mit Humor ab und jedes Teammitglied bekommt genügend Screentime, um nicht bereits nach 3 Panels vergessen zu werden. Dazu gibt es eine kleine, aber sehr unterhaltsame, Episode in der die Origin Story von Captain Boomerang erzählt wird und die sich sehr unterhaltsam liest.

Optisch ist der Band der Wahnsinn und Jim Lee‘s Zeichenstil passt perfekt zum düsteren sowie dreckigen Ton des Comics. Mich erinnert der Stil angenehm an die alten Image Comics der 90er und mein Highlight war der Auftritt von General Zod, dem alten Arschaufreißer.

Alles in allem bilden Suicide Squad #1 & #2 einen tollen Einstieg in die Rebirth Serie und zeigen was im Selbstmordkommando steckt. Der Comic ist äußerst angenehm für das Auge, aber auch erzählerisch wird einiges geboten. Action und Humor wechseln sich angenehm ab, was insgesamt ein sehr positives Bild erschafft.

Ich vergebe für Suicide Squad #1 & #2 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DCEASED #2 |English Review #19

Title: DCEASED
Writer: Tom Taylor
Artist: James Harren, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Publisher: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Comics

The horror and chaos continues …

What happened so far …

When Darkseid came to Earth and was defeated by the Justice League, he retired. In the process, he kidnapped Cyborg, in whose heart he implemented a techno-organic virus that is transmissible through the Internet and blood. Back on Earth, the virus spreads rapidly and quickly claims first victims. Batman is attacked by the infected Tim Drake / Red Robin and Dick Grayson / Nightwing …

Dceased #1 review

While Superman flies with Lois, his son Jon and Damian Wayne aka Robin to the Daily Planet to use the analogue communication systems, Harley Quinn „separates“ (again) from the Joker, Aquaman is attacked by Infected and Hal Jordan goes along Camping with friends. However, when Hal goes to his phone, he gets infected and attacks his friends Green Arrow and Black Carnary. After a brief but tough battle, Black Carnary finally kills Hal Jordan and becomes an unwanted Green Lantern. When Superman arrives at the scene, there’s a quick chat with Batman before the virus finally gets the upper hand …

Dceased issue 2 is based on the same strengths as the first edition and continues to expand. Especially the scene with Aquaman at the beginning illustrates the gloomy atmosphere of the series perfectly and everything that has to do with Green Lantern forms the optical highlight of the issue. In general, optics and staging are among the great strengths of Dceased.

All in all, Dceased # 2 is worth reading and pleases by the plot as well as the great drawing style. The horror genre is really good for the DC heroes and villains!

That‘s from my side. We read in the next post!

DCEASED #2 | Review

Title: DCEASED
Writer: Tom Taylor
Artist: James Harren, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Publisher: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Comics

Der Horror geht weiter und das Chaos breitet sich weiter aus …

Was bisher geschah …

Als Darkseid auf die Erde kam und von der Justice League gestellt wurde, zog er sich zurück. Dabei verschleppte er Cyborg, in dessen Inneres er einen techno organischen Virus implementierte, der durch das Internet und Blut übertragbar ist. Zurück auf der Erde breitet sich das Virus rasend schnell aus und fordert schnell erste Opfer. Batman wird von den infizierten Tim Drake/Red Robin und Dick Grayson/Nightwing attackiert …

DCEASED #1 Review

Während Superman mit Lois, seinem Sohn Jon und Damian Wayne aka Robin zum Daily Planet fliegt, um die analogen Systeme zur Kommunikation zu nutzen, „trennt“ sich Harley Quinn (mal wieder) vom Joker, Aquaman wird von Infizierten attackiert und Hal Jordan geht mit Freunden campen. Als Hal jedoch an sein Telefon geht, wird er infiziert und attackiert seine Freunde Green Arrow und Black Carnary. Nach einem kurzen aber harten Gefecht kann Black Carnary schließlich Hal Jordan töten und wird ungewollt zu einer Green Lantern. Als Superman am Ort des Geschehens eintrifft, gibt es eine kurzes Gespräch mit Batman, bevor der Virus endgültig die Oberhand gewinnt …

Dceased Ausgabe 2 setzt auf die gleichen Stärken wie die erste Ausgabe und baut diese konstant weiter aus. Besonders die Szene mit Aquaman zu Beginn verdeutlicht die düstere Atmosphäre der Serie perfekt und alles, was mit Green Lantern zu tun hat, bildet das optische Highlight der Ausgabe. Generell gehört die Optik inklusive Inszenierung zu den großen Stärken von Dceased.

Alles in allem ist auch Dceased #2 lesenswert und gefällt durch die Handlung sowie den tollen Zeichenstil. Das Horrorgenre steht den DC Helden und Schurken wirklich gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DCEASED #1 | Review

Title: DCEASED
Writer: Tom Taylor
Artist: James Harren, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Publisher: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Comics

Das Ende beginnt hier … oder so ähnlich. Dceased ist ein Comic Event, dass eine Zombie Apokalypse auf der Erde thematisiert. Selbstverständlich spielt die Serie außerhalb des DC Mainstream aber dies ändert nichts daran, dass der Comic thematisch sehr intetessant ist und perfekt zu Halloween passt!

Darkseid kommt auf die Erde, wird aber von der kombinierten Macht der Justice League gestellt. Zur Überraschung der Helden zieht sich Darkseid ohne viel Aufsehen zurück, denn er hat, was er will. Kurze Zeit später stellt die Liga fest, dass das Mitglied Cyborg vermisst wird. Dieser Held wurde nach Apokolips, Darkseids Heimatwelt, verschleppt. Mit einem technisch-organischen Virus wird Cybord zurück auf die Erde geschickt und das Chaos nimmt seinen Lauf. Das Virus überträgt sich ins Internet und verwandelt Menschen (sowie Meta-Wesen) in modernde Bestien. Während in Gotham Chaos ausbricht, schirmt Batman sein System ab, wird aber von Alfred gerufen, der die infizierten Red Robin und Nightwing verzweifelt in Schach hält …

Dceased beginnt etwas langatmig, zeigt aber ab der Hälfte der Ausgabe sein Potenzial und steigt nach einer kurzen Etablierung der Exposition in den Horror ein. Die Ursache der „Zombie-Apokalypse“ ist mit dem techno-organischen Virus erfrischend, aber im Vergleich zu Puls (ähnliches Thema, aber andere Umsetzung und ein anderes Genre) geht in die Gefahr ungewollt von den Helden selbst aus.

Optisch gefällt der Comic sehr gut und dank der Verwendung von dunklen Tönen ist die Etablierung im Horrorgenre äußerst stimmig umgesetzt. Die Szenen auf Apokolips wirken durch dunkle Rottöne unheimlich, aber auch sehr stimmungsvoll. Im Finale der Ausgabe sehen man einen Batman, der mit den ersten Opfern der Katastrophe in seinem Anwesen zu kämpfen hat, und der Cliffhanger am Ende ist genauso schockierend wie fies.

Zusammengefasst ist die erste Ausgabe von Dceased ein solider Einstieg, der eine einfache Prämisse hat und eine starke visuelle Inszenierung bietet. Für Fans von DC-Comics, Zombieszenarien und / oder Horror-Comics ist Dceased genau das Richtige. Ich vergebe die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Who is … The Batman who laughs? | Who is … ? #1

Welcome to the start of „new“ series. Who is … ? is the english version of Wer ist … ?. In this series i will show per post one comic/manga character and share my opinion of this character. When you take a look on my blog you will learn that i really love Batman and i like the DC comics event Dark Nights: Metal which shows us the Nightmare Batmen or the Dark Knights. Today i will write abou their leader …

Who is the Batman who laughs?


This character is a supervillian and evil counterpart/alternative version of Batman within the multiverse. He is a hybrid of Batman and his Archenemy the Joker which means he is one of the smartest, craziest and most dangerous beings in the multiverse. Also he has his first appearance in the crossover Dark Nights: Metal and got later his own series written by Scott Snyder, who creats this evil Batman and the other Dark Knights.

The Batman who laughs comes from Earth -22, a dark reflection of Earth-22 and was the Batman of this world until he become infected with the Joker chemicals which transformed him slowly into the mad Joker-Batman hybrid. The Joker of Earth -22 did horrible crimes after he learned the secret identity of Batman. He killed many of Batmans allies like Commissioner Gordon and wanted to create little „Batman-Joker“ monster when he killed parents in front of little children.

After getting killed by Batman the Dark Knight began to come alive. Then he turned his son Damian in mini-Joker and took over the Earth -22, while killing whole life of the planet and many of his former allies. When Earth -22 turned into a wasteland he got a offer from Barbatos, the god like being of the dark multiverse. To safe this empire of death he can join the Dark Knights and lead invasion of the bright multiverse. After come to the regular multiverse he conquers Gotham City and oversee the events at Challengers Mountain who arrives at the city. He intendend to destroy all of reality by linking the Anti-Monitor to Over-Monitors astral brain. His plan is destroyed when Prime-Earths Batman team-uped with Prime-Earth Joker and battled the Batman who laughs.

It seems the nightmare Batman is killed during the final battle against Barbatos but later it’s revealed that he is alive and get an offen by Lex Luthor to join the Legion of Doom. Also he has an appereance during the Doomsday Clock event.


Well the Batman who laughs is pretty cool character and an amazing supervillain who has an incredible IQ. Also he knows everything about the other heroes and that makes him even more dangerours then a Joker, a Lex Luthor or a Bane.

He doesn’t care about life and kills everything in his way to reach his goals. Also he use other villains for his plans like he did in Gotham City during Dark Nights: Metal. Very interesting are his „pets“. One of this mini-Jokers is his own son Damian Wayne and that says everything about the Batman who laughs humanity …

I hope we will have this character for many years in comic storylines and i hope that we try to make a second invasion from dark multiverse. At least i hope he will make an appereance at a live action movie one day.

This is truly a great alternate version of Batman but we will see many other ones in future posts …

See you next time and have a good read!

Wer ist … der Batman der lacht? | Wer ist … ? #10 | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zu Wer ist … ?, dem Format in dem ich pro Ausgabe eine Figur aus den Bereichen Comic/Manga, Videospiele oder Filme vorstelle. Leider hat dieses Format eine etwas längere kreative Pause eingelegt, aber nun geht es munter weiter. In dieser und den kommenden Ausgaben möchte ich die verbliebenen Dark Knights aus Dark Nights: Metal sowie den deren Anführer Barbatos vorstellen. Um allerdings nicht nur Batman zu thematisieren, dies geschieht schon genug in anderen Formaten, werde ich zwischen jedem Dark Knight Beitrag eine andere Figur vorstellen. So genug der Einleitung. Wer ist also der Batman der lacht?

Außerdem bildet dieser Beitrag den Gegensatz zur englischen Variante Who is … ?, die ebenfalls die Dark Knights behandelt, aber andere Figuren nebenher vorstellt. Es tut sich also einiges!

In Dark Nights: Metal, dem großen DC Event 2018 haben wir vom dunklen Multiversum erfahren. Dies ist das Gegenstück zum regulären Multiversum,  sprich die 52 Welten haben alle ein negatives Gegenstück, dass aus den dunklen Emotionen wie Wut oder Trauer geboren wird. Allerdings sind diese Welten nur temporär und sterben nach einer gewissen Zeit. Auf Erde -22, dem Gegenstück zu Erde 22, versetzt der Joker Gotham City als grausamer Psychopath in Angst und Schrecken. Dabei tötet er die Eltern von Kleinkindern vor deren Augen um „kleine Batman- Joker“ zu erschaffen, weiters vergiftet er viele Bewohner von Gotham City und lernt schließlich Batmans wahre Identität kennen, was schließlich im Tod von unzähligen Gefährten Batmans gipfelt.

Als Batman schließlich den Joker konfrontiert stirbt letzterer als beide einer reinen Dosis der Joker-Chemikalien ausgesetzt werden. Batman überlebt die Konfrontation verwandelt sich aber langsam in einen neuen Joker. Im Endeffekt ist der Batman der lacht eine wandelnde Katastrophe, da diese Figur die Stärken beider Charaktere vereint und absolut gnadenlos alles Leben um sich herum auslöscht. Aus seinem Sohn Damian und drei weiteren Robin hat dieser Batman quasi kleine Teufel gemacht und alles Leben auf Erde -22 ausgelöscht. Da schließlich diese Welt starb, nahm er Barbatos Angebot an, die Dark Knight anzuführen und das reguläre Multiversum zu erobern. Dieser Plan konnte vom Erde Prime Batman und Erde Prime Joker verhindert werden und man dachte der Batman der lacht sei Tod. Allerdings ist er aktuell am Leben und ist Teil der Legion of Doom von Lex Luthor.

Wie in den Beiträgen zu Dark Nights: Metal bereits mehrfach erwähnt halt ich die Idee von alptraumhaften Varianten Batman’s für genial und muss die Genialität dahinter loben, obwohl die Dark Knights eigentlich „nur“ was wäre, wenn Versionen von Batman sind. Als ich das Event letztes Jahr verschlungen habe war mir nicht klar warum der „schwächste“ Dark Knight der Anführer ist, aber mein Gedankengang war komplett falsch. Physisch mag der lachende Batman schwächer sein, als seine Kollegen aber dieser Schurke kennt quasi alle Identitäten aller Helden, besitzt die Intelligenz von Bruce Wayne sowie dem Joker und eine absolute Kaltblütigkeit, der so ziemlich alles Leben zum Opfer fällt.

Summa Summarum ist der Batman der lacht ein relativ simpler, aber genialer Superschurke, der egal wie man es dreht und wendet eine gigantische Gefahr für die Helden der Erde darstellt, sowie einer der mächtigsten Schurken des DC Multiversums ist, obwohl es physisch bedeutend stärkere Schurken gibt. Ich hoffe, dass wir diesen Charakter eines Tages in einem Film oder einer Serie bestaunen dürfen und wie beispielsweise mit dieser Gefahr fertig wird, die all ihre Geheimnisse kennt.

Ich hoffe euch hat diese Ausgabe von Wer ist … ? gefallen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Suicide Squad Rebirth Special | Review

Titel: Suicide Squad: Rebirth 1
Autor: Rob Williams
Zeichner: Philip Tan
Verlag: DC Comics
Ära: Rebirth

Da ist auch die angekündigte Abwechslung. Um nicht nur Batman, Hulk, Venom und Spiderman eine Bühne zu bieten habe ich beschlossen mit Suicide Squad anzufangen, einer Comicserie, die ich lange gemieden habe wegen der gleichnamigen Verfilmungen!


Etwas mehr von Suicide Squad und DC allgemein:

Suicide Squad Review (alt)

Suicide Squad Review (neu)

Aquaman/Suicde Squad Review

Aquaman (DCEU) Review

Wonder Woman (DCEU) Review

Red Hood, Outlaw Vol. 1 Review

Batman Vol 1. (2019er Review)


Suicide Fakten zum Comic

Titel: Suicide Squad: Rebirth 1

Autor: Rob Williams

Zeichner: Philip Tan

Verlag: DC Comics

Ära: Rebirth


Es gibt Bedrohungen, von denen weder die USA noch die Justice League wissen sollen. Gefahren die die Interessen der USA bedrohen oder Bedrohungen die im Schatten wachsen. An dieser Stelle kommt Amanda Waller ins Spiel. Ihr untersteht ein Team voller übler Schurken, denen ein Sprengsatz in den Kopf implantiert wurde, um sie auf Linie zu halten.

Das ist das Suicide Squad aka Task Force X und dieses Team übernimmt die gefährlichsten, übelsten sowie tödlichsten Missionen, die man sich vorstellen kann, um die USA aber auch die Welt vor schmutzigen Bedrohungen zu retten. Dieses Team besteht unter anderem aus Harley Quinn, Deadshot und Captain Boomerang. Um der Truppe etwas Moral einzuprügeln wird Col. Rick Flag aus Guantanamo Bay befreit damit er (widerwillig) das Team anführt, welches zur Zeit künstliche Metawesen in der Mongolei bekämpft … ob das gut gehen wird?


Wie alle anderen Rebirth One Shots ist auch der Suicide Prolog ein gelungener Einstieg in die Welt des Selbstmordkommandos voller Metas, Verrückter und Superschurken. Die Geschichte des Comics ist simpel aber wirkungsvoll und dient dazu Amanda Waller, Rick Flag sowie den Kern der Task Force X (Harley Quinn, Deadshot, Boomerang) zu etablieren.

Das Highlight des One Shots ist aber klar der Zeichenstil, der durch eine düstere Note besticht und mich positiv an die klassischen Image Comics der 90er (Spawn, Darkness, Witchblade) erinnert. Durch die harten Konturen wirken die Figuren düster und wirklich wie abgebrühte Superschurken.


Alles in allem erfüllt der Suicide Squad Rebirth One Shot seine Aufgabe sehr gut und unterhält nicht nur, sondern macht auch gleich Lust auf mehr Abenteuer mit dem Selbstmordkommando, von dem niemand wissen darf!

Somit bekommt das Suicide Squad Rebirth Special die verdiente Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman Vol. 1: I am Gotham (DC Rebirth) | Review [2019er Version]

Titel: Batman Vol. 1: I am Gotham
Autor: Tom King, Scott Snyder
Zeichner: David Finch
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 17. Jänner 2017
Erschienen: 192

Vor mehr als 2 Jahren habe ich den ersten Band der Rebirth Batman Serie rezensiert. Mit dieser Review bin ich inzwischen nicht mehr zufrieden, gleiches gilt auch für Detective Comics Vol. 1. Was liegt also näher, als beide Bände erneut zu rezensieren und danach (hoffentlich) mit dem Rest der Serie fortzufahren.


Kernfakten zum Comic

Titel: Batman Vol. 1: I am Gotham
Autor: Tom King, Scott Snyder
Zeichner: David Finch
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 17. Jänner 2017
Erschienen: 192


Bruce Wayne ist Batman. Er ist der dunkle Ritter von Gotham City und der Beschützer dieser Stadt. Dafür hat er bereits mit seinem Leben bezahlt und kehrte zurück. Trotzdem ist er nur ein Mensch und kann nicht jede Bedrohung abwenden. Als ein Flugzeug über Gotham abstürzt und Bruce bereit ist sein Leben für die Passagiere und seine Stadt zu geben erhält er unverhoffte Hilfe. Gotham und Gotham Girl, zwei Metawesen mit den Kräften eines Superman, erscheinen in Gotham City. Beide sehen zu Batman auf und wollen ihr geliebtes Gotham City beschützen.

Allerdings bildet sich im Schatten eine weitere Bedrohung in Form von Dr. Hugo Strange, dem ebenso genialen wie gefährlichem Widersacher von Batman. Nicht steht er in Verbindung mit den kommenden Monster Men, sondern er nutzt die Fähigkeiten des Psycho Pirate um Gotham’s Psyche zu destabilisieren, was den Metamensch unfassbar gefährlich werden lässt. Als dieser schließlich Amok läuft, Strange sich in die Schatten zurückzieht und Psycho Pirate an Bane übergibt, braucht Batman mehr als nur die Justice League, um diese Bedrohung einzudämmen. Schlussendlich liegt es an Gotham Girl, aber sie zahlt einen hohen Preis …

Batman Vol. 1: I am Gotham bildet einen idealen Einstieg für Neueinsteiger aber auch Veteranen der Serie werden sich sofort wie Zuhause fühlen. Mit Gotham und Gotham Girl werden zwei sehr interessante Figuren eingeführt aber Duke Thomas, ein neuer Verbündeter Batmans, hat einen Auftritt. Erfrischend ist die Wahl der Schurken. Weg von Joker sowie Riddler und hin zu Dr. Strange und Psycho Pirate wobei der bösartige Doktor eher im Schatten agiert, da er als Schurke sowohl auf der Liste von Batman als auch auf Amanda Waller steht. Letztere hat auch einen Auftritt und ich bin fasziniert, wie sie die Rolle als Gegenstück zu Marvels Nick Fury einnimmt aber eher neutral agiert. Der erste Batman Band etabliert viele Elemente für das neue DC Universum, kündigt einige Dinge an aber überlädt sich dabei nicht selbst mit zu viel Information. I am Gotham überzeugt nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch. Der Stil ist in einem realistischen Ton gehalten und düster, was passend für einen Batman Comic ist.

Alles in allem bildet Batman Vol. 1: I am Gotham einen äußerst soliden Einstieg in das Rebirth Universum, der viele Infos etabliert, dabei nicht überladen wirkt und eine spannende Geschichte voller interessanter Charaktere etabliert. Ergänzt wird der Comic durch einen düsteren Stil, der perfekt zum Erzählten passt!

Ich vergebe für Batman Vol. 1: I am Gotham die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein paar neue Comics und ein Blick auf kommende Rezensionen!

Aktuell bin ich im Comic-hype, wie schon lange nicht mehr. Da ich inzwischen auch Einzelhefte sammle werden auch mehr Rezensionen erscheinen. Nächste Woche erscheint die Rezension zur ersten Ausgabe der aktuellen Spider-Man Serie und dann kommen laufend Rezensionen zu Einzelausgaben und Paperbacks wie The Immortal Hulk, Red Hood: Outlaw und Batman Vol. 1: I am Gotham. 😊

Keine Angst, die anderen Formate und Themenbereiche kommen aber nicht zu kurz! Die Comics erscheinen quasi ergänzend!

Der Horror geht weiter … | Batman Damned Band 2 | Gedankenspiel

Innerhalb kürzester Zeit habe ich Batmand Damned Band 1 & 2 verschlungen. Das ist deshalb erwähnenswert, da es zwar viele Comics gibt, die ich sehr mag und es gibt einige Reihen, die ich gern lese aber es kommt selten vor, dass ich einen Band unterhalb einer Stunde gelesen habe, da ich eher ein genießender Leser bin.

Batman Damned Band 1 hatte allerdings eine gigantische Sogwirkung und Band 2 steht dem in nichts nach.


Der Joker wurde tot aus dem Gotham River gefischt. Diesen Umstand lernten wir in Band 1 kennen. Ebenso hat sich Batman mit John Constantine verbündet, um den Mord aufzuklären, da offenkundig okkulte Mächte ihr Unwesen in Gotham City treiben und Bruce Wayne aka Batman in den Mord verstrickt ist. Wenngleich der Zusammenhang nicht ganz klar ist.

Der zweite Band knüpft nahtlos an den Ersten an und Batman immer tiefer in die Dunkelheit von Gotham City eintauchen. Parallel dazu erfährt der Leser erneut mehr über seine scheinbar nicht so glückliche Kindheit und sein bei weitem weniger strahlende Elternhaus. Immer wieder taucht die Hexe Enchantress auf, die auf eine äußerst tief greifende Art mit Bruce verbunden ist(?). Neben den Flashbacks in seine krude Kindheit und dem Mysterium um den Tod des Jokers muss sich Batman mit einer Harley Quinn herumschlagen die eine gefährliche Mischung aus Wut, Trauer & Wahnsinn in sich vereint ..


Es ist interessant, wie wenig Batman Damned Band 2 für die Haupthandlung macht, zumindest auf den ersten Blick aber der Fokus auf Batman und dessen Charakterdarstellung wird mit Sicherheit in Band 3, dem Finale, einfließen.

Weiters werden viele der aus Band 1 offenen Fragen nicht geklärt, sondern weiter angeheizt.

Optisch gefällt der Comic weiterhin sehr gut, was am unveränderten Artist liegt. Lee Bermejo’s Stil ist geradezu meisterhaft und perfekt um die düstere Atmosphäre der Geschichte zu bebildern.


Alles in allem dient Batman Damned Band 2 als Bindeglied zwischen dem Prolog und dem Finale aber diesen Job macht die Ausgabe sehr gut und bietet erneut tiefgreifende Einblicke in die kaputte, dunkle Seele von Bruce Wayne. Dazu kommt das interessante Team-up mit John Constantine (der wieder als Erzähler agiert) und Deadman. Wie auch beim ersten Band kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen, da die Geschichte interessant bleibt, viele Fragen offen sind und das Bild von Batman immer düsterer sowie faszinierender wird.

Somit vergebe ich die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

7 Batman Comics that should be movies! | Mind Game #6

Batman is DC’s most famous superhero. Also he is one of the characters with the stroylines in the DC multiverse. Today I will present you seven Batman comics that should be movies. Have fun!

Batman: The Long Halloween

The Long Halloween is a classic Batman story and has one of the best plots I have ever read in a comic book. It’s centered around the mysterious killer Holiday who kills people on holydays one per month. Also the story is set Batman’s early days fighting which could be combined with a short origin conclusion of the caped crusader. It’s pretty awesome that the reader learns more about a Gotham City before super villains like Bane, Joker, Riddler or Scarecrow came to the city.

The story would be also great to introduce many characters like Bruce Wayne/Batman, Alfred Pennyworth, Harvey Dent/Two-Face, James Gordon, Carmine Falcone, Sal Maroni and Selina Kyle/Catwoman for upcoming movies.

Batman: The Court of Owls & Batman: Night of the Owls

The two stories Court of Owls and Night of the Owls are the start of the New 52 Batman which, wrote by Scott Snyder, and is centered around the organization Court of Owls who rules Gotham since many years from the shadows. Batman and his allies encounter the Owls while their killers called Talon are trying to eliminate many of Gotham City’s most important and mightiest citizens.

This big storyline would be perfect for a second and third movie because of the creative villains. The Court of Owls could also bring parts of a horror movie to a Batman movie series. 

Batman: Knightfall

The Dark Knight Rises from 2012 is based on the comic Knightfall but a detailed implementation would be great. The takes place over six months. Batman suffers burn gets systematically crippled but Bane, a “supersteroid”-based genius. While Bruce Wayne recovers from his heavy wound he is replaced as Batman by the anti-hero Azrael (Jean-Paul Valley), who become increasingly violent and unstable, tarnishing Batman’s reputation. After Wayne’s return he reclaims the Cowl of Batman and fights again Bane.

I’m pretty sure that this story would be perfect for a R-rated Batman movie and a perfect fan service with many cameos of Batman villains. Also this movie could introduce the characters Bane, Azrael and other Batman support characters like Dick Grayson, Tim Drake and Jason Todd.

Batman: The Dark Knight Returns

Batman is perfect for horror, crime, science-fiction and fantasy stories. Also dystopian stories are possible as writer Frank Miller proofed us with his story The Dark Knight Returns from 1986. In this story an older Bruce Wayne returns as Batman to fight again crime in Gotham City. Also his archenemy the Joker returns and it’s reviled that Batman create his own enemies or at least it’s his fault that super villains come to Gotham City.

Also the other Dark Knight comics would be good for movies to create a mini universe in the universe.

Batman: Endgame

The two owl stories from mastermind Scott Snyder marks the beginning of Batman’s New 52 run. Endgame is the final of Batman’s fight against the Joker. The story is very simple but that makes it great. The Joker returns to Gotham City to end everything. He decided to kill Batman and all of his allies. It’s truly a Endgame for Batman and the Joker. Also this is one of the most modern psychedelic Batman stories.

Batman: The Killing Joke

Not direct a Batman movie but also a great story is The Killing Joke which focuses more on Joker the clown prince of Crime. An origin story for the Joker is not easy but The Killing Joke do this job fantastic and tells enough to understand how the Joker were create. Also this story would be good for some twists and changes in a bigger movie series.

A live action movie of The Killing Joke should ignore the animation movie with the same name and don’t change too much details of the story.

Batman: Year One

Another good start for a Batman movie series would be Batman: Year One. The story introduces many support characters of Bruce Wayne/Batman. Also Carmine Falcone would be a “normal” and classic villain for the caped crusader during his early days.

Those were my thoughts about seven Batman stories which should be movies. I hope you enjoyed and we will read/hear us in the next post. Have a good read!

Der düstere Einstieg | Batman Damned Band 1 | Gedankenspiel

Brian Azzarello und Lee Bermejo sind ein äußerst kreatives und geniales Team, wenn es um DC Comics geht. Seien es nun Luthor oder Joker, dieses dynamische Duo steht immer für Qualität sowohl in der Handlung als auch bei der optischen Präsentation.

Mit dem DC Black Label hat der Verlag DC ein Imprint ins Leben gerufen unter dessen Banner man Geschichten veröffentlichen will, die sich rein an eine Erwachsene Leserschaft richtigen. Neben diversen Reprints (Luthor, Joker, The Dark Knight Returns, …) werden auch „Originals“ veröffentlicht wie Batman: White Knight, Superman: Year One und das heute thematisierte Comic Batman: Damned.

Die Prämisse von Batman: Damned ist schnell erklärt. Der Joker wird ermordet aufgefunden und ein schwer verletzter Batman wird von John Constantine, dem Hellblazer, verarztet. Wer hat den Clownprinz des Verbechens getötet? Wie steht Batman zu diesem Verbrechen? Was haben John Constantine, Deadman und Echantress damit zu tun? Wie fügt sich Bruce Waynes Vergangenheit in dieses Mysterium ein?

Der erste Band wirft mehr Fragen auf als vorerst geklärt werden. Es steht nur so viel fest, der Joker ist offenkundig tot und dunkle Mächte greifen in Gotham City um sich. Batman kann dieses Mysterium alleine nicht lösen und benötigt fast zwingend die Hilfe von Constantine. Schließlich ist der kettenrauchende Magier DER Experte für Okkultismus.

Trotz seiner zwei Ausgaben etabliert der erste Band bereits sehr viel für den weiteren Handlungsverlauf. Besonders die Etablierung von Bruce Waynes Kindheit mit einer offenkundig nicht ganz so intakten Familie ist sehr interessant. Weiters wird der eigentlich gebrochene Geist von Bruce beleuchtet, was einer unterschwelligen Persönlichkeitsstudie nahe kommt. Mit John Constantine als Erzähler und Nebenfigur wird ein sehr zynischer Charakter genutzt, dessen Sichtweise perfekt zur düsteren Geschichte passt.

Generell ist Batman: Damned ein spannender Genremix, der eine klassische Superheldengeschichte mit Elementen eines Psycho-Thrillers, einer Detektivgeschichte sowie Horrorelementen anreichert. Dies führt zu einer äußerst außergewöhnlichen Geschichte um die alte Fledermaus. Allerdings sorgen die verschiedenen Genres nicht für eine Überladung, sondern wirken sehr harmonisch, da sich besonders Batman für Horror- oder Mysterygeschichten perfekt eignet. Dieser Superheld ist sowieso universell einsetzbar, egal für welches Genre.

Optisch überzeugt Batman: Damned 01 auf ganzer Linie. Der Zeichenstil von Lee Bermejo gefällt durch einen realistischen Einschlag, bringt aber gleichzeitig die Mystery-/Horrorlemente perfekt zur Geltung. Besonders Deadman als Geist, der permanent von Menschen Besitz ergreift, ist äußerst unheimlich. Ebenso ist Zatanna als augenscheinliche Straßenkünstlerin sehr interessant integriert worden.

Alles in allem bildet Batman: Damned Band 1 einen hervorragenden Einstieg in eine düstersten Batman Geschichten der jüngeren Zeit, die durch eine simple aber tiefgreifende Prämisse, einen interessanten Genremix und sehr hochwertigen Zeichenstil glänzt. Wer auf der Suche nach einer ausgefallenen Geschichte um die ikonischste Fledermaus der Comicwelt ist, wird mit Batman: Damned neues Futter finden. Ich vergebe die Wertung besonders lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Aquaman/Suicide Squad: Sink Atlantis! | Review

Titel: Aquaman
Autor: Dan Abnett, Rob Williams
Zeichner: Jose Luis, Joe Bennet
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 104
Erschienen: 06. Februar 2019

Auf das Crossover Sink Atlantis! in dem Aquaman auf das Suicide Squad aka Task Force X trifft, habe ich mich schon länger gefreut. Über Instagram habe ich bereits eine kompakte Rezensionen veröffentlicht, aber nun möchte ich etwas detaillierter werden!


Kernfakten zum Comic

Titel: Aquaman
Autor: Dan Abnett, Rob Williams
Zeichner: Jose Luis, Joe Bennet
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 104
Erschienen: 06. Februar 2019


Handlung: Atlantis erhebt sich

Atlantis ist aus den Tiefen des Meeres an die Oberfläche gestiegen und liegt als neue Nation zwischen den USA und Europa. Arthur Curry aka Aquaman hat seine Krone abgelegt und Mera regiert nun über Atlantis, dass einer ungewissen Zukunft entgegenblickt. Die Narben des Bürgerkriegs (Aquman Vol. 5/6) sind noch frisch und das Verhältnis zur US-Regierung ist äußerst angespannt, aufgrund Aqumans vergangener Taten.

Als Amanda Waller das Suicide Squad (bestehend aus Killer Croc, Deadshot, Harley Quinn sowie den Neuzugängen Lord Satanis und Master Jailer) entsendet um Atlantis wieder zu versenken muss Aquaman alles daran um seine Heimat und seine Geliebte Mera zu schützen. Selbstverständlich verfolgt Waller einen geheimen Plan, wie sie es immer tut. Das Suicide Squad und Aquaman befinden sich auf Kollisionskurs …

Meine Meinung zum Comic

Die Geschichte des Crossovers ist im Kern simpel, wird aber spannend erzählt, da hier zwei kreative Teams die Handlung aus zwei Sichtweisen erzählen.

Gleiches gilt auch für die beiden Zeichenstile des Comics, die sich äußerst stimmig ergänzen. Besonders die Figuren sehen hervorragend aus und Aqauman mit Bart und langen Haaren hat etwas leicht animalisches an sich.

Dank Querverweisen zu anderen Ausgaben der Aquaman Rebirth beziehungsweise Suicide Squad Rebirth Serie und Dark Nights: Metal fügt sich Sink Atlantis! harmonisch den Verlauf der DC Comics ein und bleibt dem Kanon treu.

Fazit

Alles in allem ist Sink Atlantis! ein gelungenes Crossover, dass gleich mehrere Aufgaben erfüllt. Einerseits fühlt sich der Comic wie das nächste Kapitel in den Serien Aquaman und Suicide Squad an. Andererseits baut der Comic genug Querverweise ein, um treue Leser beide Serien zu belohnen und neue Leser an eine der beiden Reihen heranzuführen. Das Crossover ist ohnehin so aufgebaut, dass man mit wenig bis keinem Vorwissen auch seinen Spaß damit haben kann.

Ich vergebe für Aquaman / Sucice Squad: Sink Atlantis die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Shazam! (DCEU)| Gedankenspiel

Titel: Shazam!
Originaltitel: Shazam!
Regie: David F. Sandberg
Laufzeit: 132 Minuten
Genre: Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2019

Letzte Woche habe ich die Frage geklärt wer Shazam! ist und heute beschäftige ich mich mit dem aktuellsten Ableger des qualitativ eher fragwürdigen DC Extended Universe!


Kernfakten zum Film

Titel: Shazam!

Originaltitel: Shazam!

Regie: David F. Sandberg

Laufzeit: 132 Minuten

Genre: Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2019


Weitere Beiträge zum DCEU


Billy Batson ist ein vierzehnjähriger Junge, der ohne Eltern aufwächst und regelmäßig bei Pflegefamilien unterkommt. Eines Tages wird er vom Zauberer Shazam als Champion ausgewählt und erhält dessen Kräfte. Als frisch gebackener Held muss Billy lernen, was es heißt über immense Kräfte zu verfügen und dabei muss er sich dem sinistren Sivana entgegenstellen, der über ähnliche Kräfte verfügt. Außerdem wird Sivana von sieben Dämonen begleitet welche die sieben Todsünden repräsentieren.

Okay das war nur eine rudimentäre Zusammenfassung, da Shazam! über einige Nebenstränge verfügt die sich mit den Figuren an sich beschäftigen. Allgemein nimmt sich der Film sehr viel Zeit für seine Figuren, besonders Billy Batson/Shazam und „Superschurke“ Sivana werden stark in den Fokus gerückt. Dabei wird während des ganzen Films aber nie vergessen, dass Billy ein vierzehnjähriger Teenager ist und seine Kräfte nicht so recht zu schätzen weiß.

Die Entwicklung zum Helden nimmt fast die gesamte Laufzeit des Films, wird aber immer wieder durch humoristische Einlagen aufgelockert.Besonders wenn Billy seine Kräfte kennenlernt entfaltet der Film sein volles humoristisches Potenzial und zeigt dabei auch gleichzeitig den jugendlichen Leichtsinn des Charakters, der schon beinah in Rücksichtslosigkeit beziehungsweise Überheblichkeit ausartet.

Ein nettes Detail ist die Einführung der Captain Marvel Family (Captain Marvel ist der alte Name von Shazam), die sowohl an die klassischen Comics als auch etwas an den New 52 Reboot erinnern. Weiters quillt der Film über vor Anspielungen auf andere DC Superhelden, besonders auf Batman, Superman, Wonder Woman und Aquaman wird sehr oft angespielt. Ich halte das jedoch für eine sehr gute Idee, da die „Welt“ von Shazam! wesentlich lebendiger wirkt und Superhelden dort einen ganz anderen Stellenwert haben. Zumindest gibt es Merchandise von ihnen, was sehr nett ist.

Obwohl der Film eine starke humoristische Note aufweist, gibt es dennoch Szenen in denen man deutlich die Wurzeln von Regisseur David F. Sandberg (Annabelle: Creation & Lights Out) merkt. Obwohl im Film kaum Blut fließt, schwingt in einigen Szenen eine äußerst unheimlich Atmosphäre mit und besonders die sieben Todsünden könnten mit dem Design entweder in Devil May Cry, The Darkness oder einen Horrorfilm passen.

Was die Besetzung angeht tragen vier Schauspieler den Film. Zachary Levi als erwachsener Billy Batson (Shazam), Asher Angel als Billy Batson (Teenager), Jack Dylan Grazer als Freddie und Mark Strong als Dr. Thaddeus Sivana. Diese vier Rollen haben eine hervorragende Dynamik untereinander und besonders Dr. Sivana mag ein relativ simpler aber äußerst wirkungsvoller Superschurke sein, da bei ihm besonders viel durch sowohl die Mimik als auch die Gestik funktioniert.

Stilistisch ist Shazam! eine deutlich erkennbare Comicverfilmungen nutzt jedoch Elemente der Buddy-Komödie, einer rührenden Familiengeschichte und einer klassischen Superheldengeschichte als Billy seine Kräfte nutzen muss um sich einem plötzlich auftauchenden Superschurken entgegenzustellen, der ihm im Kern sehr ähnlich ist. An dieser Stelle eine kleine Anmerkung zum CGI, dieses sah stellenweise ein bisschen trashig aus aber dies fällt für mich in die Kategorie jammern auf hohen Niveau.

Alles in allem mag Shazam! nicht die Revolution im Genre Comicverfilmung sein ABER der Film bringt den dringend benötigten Humor ins Genre zurück. Dabei nimmt sich der Film gerade so ernst wie nötig, was bei der Thematik ohnehin eher schwer ist. Stilstisch, storytechnisch und inszenatorisch weiß der Film definitiv zu gefallen und etabliert gelungen die magische Seite des DC Universums, was weitere Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet. Dank einer ähnlichen Mischung an unterschiedlichen Stilen wie bei Aquaman ist Shazam! für eine breitere Masse zugänglich als andere Comicverfilmungen und ich bin gespannt, was da in Zukunft noch alles passieren wird. Langsam aber sicher ist das DCEU auf dem richtigen Weg!

Von mir erhält Shazam! die Wertung sehenswert. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Shazam? | Wer ist … ? #9 | Gedankenspiel

Shazam! aka Captain Marvel aka Billy Batson ist weltweit in den Kinokassen aufgeschlagen, aber bevor ich mich auf den Film stürze möchte ich eine wichtige Frage beantworten, wer ist Shazam? Damit herzlich willkommen zur neunten Ausgabe von Wer ist … ?


Wer ist … ? Übersicht:


Captain Marvel aka Billy Batson aka Shazam ist ein Superheld, der seinen ersten Auftritt in Whiz Comics #2 (1939/1940) hatte. In den Jahren 1939 bis 1953 war dieser Held das Eigentum des Fawcett Comics Verlag. 1941 kam es zu einem Rechtsstreit zwischen DC Comics und Fawcett Comcis, da der erstgenannte Verlag in Shazam eine Kopie von Superman sah. Nach langen Jahren des Streits endete die erste Ära von Captain Marvel mit Ausgabe 155 der Whiz Comics (1953) und die Serie The Marvel Family endete 1954 mit Ausgabe 89 (1954).

Machen wir einen Zeitsprung in das Silver Age der Comics. Ein neuer Hype um die kostümierten Helden entbrannte. Fawcett Comics durfte allerdings als Ergebnis des Rechtsstreits ihren Captain Marvel nicht mehr veröffentlichen. DC Comics, inzwischen einer der mächtigsten Verlage, lizenzierte schließlich Captain Marvel in den 1970er Jahren. Da Marvel Comics inzwischen ihren eigenen Captain Marvel veröffentlicht haben wollte DC einem Rechtsstreit entgehen umd benannte ihren Helden in Shazam! um.

Das Wort Shazam bezeichnet übrigen die Fähigkeiten von Captain Marvel/Shazam! und ist ein Acronym:

S für die Weisheit von Salomon

H für die Stärke von Hercules

A für die Ausdauer von Altas

Z für die Stärke von Zeus

A für den Mut von Achilles

M für die Schnelligkeit von Merkur.

Mit der „Neuauflage“ von Captain Marvel/Shazam! wurde der Charakter fest in den DC Kosmos etabliert und spendierte ihm Auftritte in seinen eigenen Miniserien (z.B. Shazam!: The New Beginning) aber auch größeren Serien wie 52 oder JSA. Mit dem großen New 52 Relaunch wurden sowohl Shazam! als auch sein Erzfeind Black Addam „neu“ erschaffen. So rufen Billy Batson und fünf weitere Kind das Wort Shazam um so zu Captain Thunder zu werden.

Weiters war Shazam in dieser Ära Teil der Justice League und tauchte danach als Kumpel von Victor Stone aka Cyborg in der gleichnamigen Serie auf. Während den New 52 Just Events Trinity War und Forever Evil tauchte Shazam ebenso auf wie in The Multiversity.

Im Zuge des Rebirth Softreebots tauchten Shazam und sein Gegenspieler Black Adam lange Zeit nicht auf bis auf einen Aufritt in Superman (Shazam) und Dark Nights: Metal (Black Adam).

Allgemein finde ich die Konzeption von Captain Marvel/Shazam! sehr interessant und der Ansatz eines Magiers, der seine Kraft (eine Kombination aus den Eigenschaften mächtiger Unsterblicher) an einen Teenager weitergibt, ist sehr kreativ. Leider habe ich das Gefühl, dass der DC Verlag nie wirklich wusste, wo er Shazam hinstecken sollte, da mit Superman & Wonder Woman bereits zwei mächtige Metawesen im DC Kosmos -auf der Seite der Helden existieren. Trotzdem gerät der Charakter nicht in Vergessenheit und hat regelmäßig Auftritte außerhalb der Comics wie in Injustice: Gods Among us, Justice League Unlimited und Mortkal Kombat vs DC Universe. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich Shazam! in seinem großen Solofilm machen wird und hoffe euch mit diesem Beitrag ein paar allgemeine Infos zum Charakter gegeben zu haben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Titans Staffel 1 (Netflix Original) | Gedankenspiel

Name: Titans
Staffeln: 1
Episoden: 11 in 1 Staffel
Sender: Netflix, DC Universe
Genre: Comicverfilmung, Drama, Science-Fiction, Thriller

DC Universe ist der neue Streamingdienst von Warner Bros. und bietet neben klassischen Content auch einige Originals. Neben Young Justice: Outsiders & DC Daily ist Titans die erste Live-Action Serie! Ob mich die Serie überzeugen konnte, erfahrt ihr jetzt!

Wie üblich beim Thema Comicverfilmung gilt eine kleine Spoilerwarnung!


Kernfakten zur Serie:

Name: Titans

Staffeln: 1

Episoden: 11 in 1 Staffel

Sender: Netflix, DC Universe

Genre: Comicverfilmung, Drama, Science-Fiction, Thriller


Bevor ich zur Serie selbst komme sollten wir klären worauf Titans basiert. Die Serie nutzt Figuren aus den Teen Titans, Titans, Batman, Wonder Woman und Doom Patrol Comics. Somit haben wir einen Haufen Vorlagen, aus denen sich Titans zusammensetzt und die Serie wirkt trotz vieler Nebenhandlungen nie überladen.

Worum gehts in Titans?

Im Fokus der Geschichte steht Dick Grayson, der als Kind von Bruce Wayne adoptiert wurde, nachdem seine Eltern verstarben. Die Serie setzt ein Jahr nach dem Bruch zwischen Dick & Bruce an. Trotz seiner Arbeit als Detective ist Dick immer noch als Robin um in der Nacht Verbrecher jenseits des Gesetzes zu jagen. Eines Tages trifft er auf die junge Rachel Roth, die von Zuhause floh, als ihre Mutter ermordet wurde. Zusammen mit Koriand’r (Starfire) und Gar Logan (Beast Boy) schreibt sich Dick Grayson den Schutz von Rachel auf die Fahne und nimmt den Kampf gegen Rachels Häscher auf.

Abseits dieser Rahmenhandlung nimmt sich Titans viel Zeit, um einige Nebenhandlungen zu beleuchten. So lernt man die Doom Patrol kennen und auch Jason Todd, der aktuelle Robin, bekommt seine Screentime. Die größte Nebenhandlung bekommt allerdings das Vigilantenpaar Hawk & Dove spendiert.

Was macht Titans besonders?

Ein großer Vorteil den Titans gegenüber anderen Serien, die auf Comics basieren, hat, ist die breite Palette an Quellen. So ist die Verknüpfung zwischen den Titans und der Doom Patrol logisch da Beast Boy ein Originalmitglied der Patrol ist.

Getreu den DC Comics ist die Grundstimmung der Serie extrem düster und Titans geizt nicht gerade mit Gewalt. Besonders die Robin’s, sowohl Dick als auch Jason, gehen mit fast schon erschreckender Brutalität gegen ihre Feinde vor und Batmans Erziehung scheint eine interessante Wirkung zu haben. Hier muss ich auch die Charakterisierung von Dick Grayson loben, der einen starken Sinn für Gerechtigkeit hat aber gleichzeitig seinen inneren Zorn bekämpfen muss. Allgemein nimmt sich die Serie viel Zeit, um dem Kernteam der Titans sowie Hawk & Dove Zeit zum Entwickeln zu geben.

Abseits der Figuren schafft es Titans innerhalb von 11 Episoden ein eigenes DC-Miniuniversum zu etablieren in der es die Justice League gibt, die Dimension von Trigon existiert und viele Helden/Metawesen zur gleichen Zeit existieren.

Ein Aspekt den ich für erwähnenswert halte, ist der Umgang mit Sexualstraftätern, insbesonders mit Kinderschändern. Die bekommen in Titans gehörig Schläge, was ideal zum eher düsteren Image der „Helden“ passt.

Was der Serie „fehlt“ ist ein richtiger Superschurke. Klar es gibt die Organisation die Rachel jagd, aber ein personifizierter Schurke tritt nicht wirklich in Erscheinung. Einzig die abgedrehte Atomic Family tritt öfters als Gegenspieler auf und Trigon schwebt wie ein Damoklesschwert unheilvoll über allem.

Die Figuren

An dieser Stelle füge ich eine kleine Liste mit Figuren ein die eine prominentere Rolle in Titans einnehmen:

  • Dick Grayson/Robin (Bredon Thwaites)
  • Koriand’r/Starfire (Anna Diop)
  • Rachel Roth/Raven (Teagan Croft)
  • Garfield „Gar“ Logan/Beast Boy (Ryan Potter)
  • Dawn Granger/Dove (Minka Kelly)
  • Hank Hall/Hawk (Alan Ritchson)
  • Jason Todd/Robin (Curran Walters)
  • Donny Troy/Wonder Girl (Conor Leslie)

Der Cast, die Erzählstruktur und das CGI

Allgemein hinterlässt die Besetzung einen positiven Eindruck, aber wie bereits bei der Handlung liegt auch hier der Fokus auf Drick Grayson, gespielt von Bredon Thwaites der offenbar für diese Rolle geschaffen wurde, da er einerseits glaubhaft den gerechten Helden spielt, der sich aus dem Schatten der Fledermaus lösen will und andererseits die Dunkelheit in sich trägt. Ryan Potter spielt den quasi „Comedy Charakter“ der Serie und bildet die Brücke zur Doom Patrol. Teagan Croft spielt Rachel Roth die der Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist und eine „Vater – Tochter Beziehung“ zu Dick Grayson aufweist. Als Mentorin sieht man Anna Diop die in die Rolle der außerirdischen Starfire schlüpft. Dieses Gespann hat eine gute Chemie zueinander und man merkt die immer besser werdende Beziehung zwischen den Figuren.

Von den Nebencharakteren sticht besonders das Paar Hawk (Alan Ritchson) und Dove (Minka Kelly) hervor, die trotz ihrer inneren Dämonen für das Gute kämpfen und ein eher gespaltenes Verhältnis zu Dick haben. Gleiches gilt auch für Donna Troy, gespielt von Conor Leslie, der ehemaligen Wonder Girl.

In pubcto Erzählstruktur kommt Titans einem Comic recht nahe. Pro Folge wird entweder die Rahmenhandlung vorangetrieben oder eine Nebenhandlung erzählt, was die Serie frisch und spannend hält.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist das CGI, welches leider einen billigen Eindruck macht, was allerdings bei fast allen Serien, die auf Comcis basieren, der Fall ist.

Fazit

Alles in allem hat mich Titans sehr gut Unterhalten und die Serie schafft es gekonnt innerhalb von 11 ein eigenes Universum zu etablieren, ohne dabei überladen zu wirken. Sowohl die erzählten Geschichten als auch die Figuren/Schauspieler wissen zu gefallen. Einzig an Gewalt darf man sich nicht stören da Titans zu den brutalsten DC Comics Adaptionen gehört, die ich jemals gesehen habe. Wer sich an der Gewalt nicht stört und den Werdegang von Dick Grayson, der aus dem Schatten der Fledermaus tretten will, miterleben möchte, darf gern einen Blick riskieren!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham | Review

Titel: Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Dexter Soy
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 184
Erschienen: 6. November 2018

Red Hood und seine Outlaws gehen in die vierte Runde aber die dunkle Trinity steckt in großen Schwierigkeiten!

Kernfakten zum Comic

Titel: Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham

Autor: Scott Lobdell

Zeichner: Dexter Soy

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 184

Erschienen: 6. November 2018

Die bisherigen Red Hood and the Outlaws Rezensionen:


Was bisher geschah …

Jason Todd aka Red Hood ist von Toten zurückgekehrt. Artemis ist eine gefallene Amazone. Bizarro ist ein Klon von Superman. Dieses ungleiche Trio bildet die Outlaws, die dunkle Trinity und sorgt für ihre eigene Form von Gerechtigkeit. Nach Kämpfen gegen Black Mask, Solomon Grundy und co., einer Konfrontation mit den Batmen sowie einer Mission mit dem Suicide Squad ist das Team in Gotham stationiert um das Verbrechen auszulöschen. Doch es stimmt etwas mit Bizarro nicht …

Handlung: Das Ende der Trinity?!

Bizarro wandelt auf dem schmalen Grad zwischen Wahnsinn und Brutalität und kämpft mit seiner Sucht nach künstlichem Kryptoniet, dass ihm seinen hohen Intellekt verleiht. Sein schwankendes Verhalten fällt auch seinen Teamkameraden auf. Während Artemis darum bemüht ist Bizarro zu helfen und sogar eine Allianz mit Lex Luthor schließt, kehrt Red Hood nach Gotham City zurück, schließt Frieden mit seinem Vater und sucht den Kampf mit dem Pinguin.

Als Jason schließlich die Regel von Batman bricht macht sich der dunkle Ritter auf den Weg um seinen ehemaligen Schützling zu Fall zu bringen. In Gotham City verletzt niemand die Regeln von Batman. Ein emotionaler Abschied steht an …

Meine Meinung zum Comic

Der vierte Band um Red Hood und seine Outlaws teilt sich in drei Handlungsstränge, die sich immer wieder überschneiden und die bereits in den vorigen Bänden etablierten Probleme sowie Konflikte fortführt. Besonders die beinah zwingend stattfindende Konfrontation zwischen Batman und Red Hood bildet ein spannendes Finale der aktuellen Red Hood Serie.

Neben der Handlung punktet der Band mit der Nutzung unterschiedlicher Zeichenstile, die für Abwechslung sorgen und das Geschehen in unterschiedlicher Ernsthaftigkeit präsentiert.

Fazit

Zusammengefasst bildet Red Hood and the Outlaws Vol. 4: Good Night, Gotham einen vorläufig spannenden Abschluss der dunklen Trinity und lässt die in den vorigen Bänden begonnen Handlungsfäden sinnvoll zusammenlaufen. Der Band vertieft nochmal die Beziehungen zwischen den Figuren und macht deutlich wie sehr die drei Outlaws aneinander hängen. Dies merkt man besonders im Finale des Bandes als die Trinity zerbricht …

Ich vergebe für Red Hood and the Outlaws Vol. 4 die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Aquaman (DCEU) | Gedankenspiel

Titel: Aquaman (DCEU)
Originaltitel: Aquaman (DCEU)
Regie: James Wan
Laufzeit: 139 Minuten
Genre: Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2018

Aquaman ist inzwischen ein fester Bestandteil des DCEU Filmuniversums. Nach einem ersten Auftritt in Dawn of Justice sowie einer prominenteren Rolle in Justice League, dem gescheiterten Crossover, hat der „Wassermann“ endlich seinen lang erwarteten Solofilm bekommen. Regie führte Horrormeister James Wan und der gute Mann hat gezeigt, dass er mehr kann als nur Horrorfime zu inszenieren.

Für diesen Film und alle kommenden Comicverfilmungen werde ich von klassischen Rezensionsformat absehen und mich eher auf die einzelnen Aspekte in Kombination mit meinem Comicwissen konzentrieren.

An dieser Stelle gilt eine kleine Spoilerwarnung!

Kernfakten zum Film

Titel: Aquaman (DCEU)

Originaltitel: Aquaman (DCEU)

Regie: James Wan

Laufzeit: 139 Minuten

Genre: Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2018


Weitere Beiträge zum DCEU

Filme


Handlung & Figuren/Schauspieler

Aquaman erzählt mehrere Handlungsstränge und orientiert sich erzählerisch an Wonder Woman und Dawn of Justice wobei erstgenannter Film klar das primäre Vorbild ist. Der Zuseher erlebt sowohl den Streit um Atlantis Thron, den Werdegang von Arthur Curry zum richtigen Thron und den Aufstieg von Black Manta, der Nemesis von Aquaman. Wirkt der Film zu Beginn etwas gehetzt und übertrieben nimmt man sich in der Mitte mehr Zeit für die Charakterentwicklung sowohl aufseiten der Helden als auch der Schurken.

Jason Momoa verkörpert zwar einen kampferprobten Helden, der aber noch seinen Platz finden muss und eine Bestimmung zu erfüllen hat. Zuerst unfreiwillig in die Handlung hineingezogen entwickelt sich Arthur Curry/Aquaman im weiteren Verlauf zu einem richtigen Helden, weil er keine Wahl hat, aber genau das macht ihn heroisch. Als Sohn des Meeres und des Landes muss er, ganz wie in den Comics, die Brücke zwischen beiden Welten sein und den drohenden Krieg verhindern.

Als Gegenstück dient Patrick Wilson als Aquamans Halbbruder König Orm, der seine Welt (die Meere) retten möchte und sich vom tragischen König zum grausamen Eroberer entwickelt. Dazu kommt der Zwist mit Arthur und die Furcht vor dem Verlust des Throns. Orm sieht sich als der rechtmäßige Ocean Master und somit Herrscher der Weltmeere. Um alle Völker unter Wasser zu vereinen und der Oberwelt den Krieg zu bringen, geht er über Leichen.

Der „wahre“ Schurke des Films wird jedoch von Yahya Abdul-Mateen II verkörpert. David Kane ist zu Beginn ein Pirat entwickelt nach einer wenig erfreulichen Begegnung mit Aquaman einen brennenden Zorn auf den Helden und sinnt auf Rache. Seine „Motivation“ Black Manta zu werden ist die gleiche wie in den Comics und absolut nachvollziehbar. Ich vermute und hoffe auf einen weiteren Auftritt Black Mantas in kommenden Aquaman Filmen.

Den Abschluss im Kreis der relevanten Figuren bilden Mera (Amber Hear), Atlanna (Nicole Kidman) und Vulko (William Dafoe) die Aquaman in seiner Mission unterstützen beziehungsweise Atlanna ist als Aquamans Mutter dessen wichtigster Anker.

Stilmittel, CGI und Soundtrack

Aquaman baut unterschiedlichste Genreelemente in seinen Handlungssträngen, wirkt dabei jedoch nicht überladen, was mich ehrlich gesagt überrascht. So haben wir Elemente aus dem Drama sowie dem Fantasy, Science-Fiction, Action und Horrorfilm. Besonders die Horrorelemente von Aquaman sind eines der Highlights des Films und unterstreichen die Fähigkeiten von James Wan. Ein weiteres Stilmittel sind drehende Kameraaufnahme und eher längere Shots, die besonders in den teils überraschend brutalen Kämpfen eingesetzt werden. Dabei gewinnen die Gefechte eine dynamische Note und die Szenen wirken umfangreicher in der Inszenierung.

Eine positive Überraschung ist das CGI von Aquaman. Da der Film über weite Strecken unter Wasser spielt, müssen die Effekte hochwertig sein und dieser Fall tritt ein. In Kombination mit hervorragend platzierten Kamerawinkeln entstehen nicht nur beeindruckende Bilder, sondern auch eine überraschend realistische Darstellung der Völker unter Wasser. So sind auch die Bewegungen nicht mehr so lächerlich wie zu Zeiten von Aquaman. Die schnelle Fortbewegung der atlantischen Bewohner wirkt realistisch und erinnert an die hohe Geschwindigkeit der Amazonen oder der Kryptonier. Ebenso wirken die Kämpfe unter Wasser, dank dem CGI realistisch, weisen aber eine gewisse Trägheit, auf die durch das Wasser bedingt ist. Was ebenfalls positiv zu erwähnen wäre ist der Einsatz eines Filters über der Stimme, wenn die Figuren unter Wasser sprechen.

Der Soundtrack aus der Feder von Rupert Gregson-Williams passt perfekt zum Film und unterstreicht diese mysteriöse, gefährliche Welt unter Wasser.

Fazit

Zusammengefasst ist Aquaman der Beweis für DC/Warners Fähigkeit qualitativ hochwertige Solofilme, um ihre Helden zu produzieren. Im Kern behandelt der Film mehrere Handlungsstränge mit ernster Thematik, die durch etwas Humor und Augenzwinkern aufgelockert werden. Trotz mehrere Stränge sowie Genreelemente wirkt Aquaman nicht überladen und fügt sich zu einem befriedigenden Film zusammen. Aquaman schafft es gekonnt den Mikrokosmos der Comicvorlage zu etablieren und viele Elemente ins DCEU einzufügen die die Basis für kommende Filme legen. Ich kann diesen Film definitiv weiterempfehlen und bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Constantine: City of Demons | Review

Titel: Constantine: City of Demons
Originaltitel: Constantine: City of Demons
Regie: Doug Murphey
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Horror, Animation
Erscheinungsjahr: 2018

Eigentlich sollte im Dezember noch ein umfangreicher Beitrag zur Re-Animator Trilogie kommen. Da sich dieser Beitrag aber noch verzögert kommt heute eine kurze aber knackige Review zu Costantine: City of Demons, einer Webserie die dieses Jahr als Film zusammengefasst wurde!

Kernfakten zum Film

Titel: Constantine: City of Demons

Originaltitel: Constantine: City of Demons

Regie: Doug Murphey

Laufzeit: 90 Minuten

Genre: Horror, Animation

Erscheinungsjahr: 2018

Weitere DC Animationsfilme:


Handlung: Ein Dämonenjäger und ein Haufen bösartiger Dämonen

John Constantine, seines Zeichens Engländer, Säufer, Magier und Dämonenjäger wird von seinem alten Freund Chas Chandler aufgesucht, weil seine Tochter im Koma liegt. Da die Ärzte vor einem Rätsel stehen nimmt John eine Überprüfung vor und kommt zu dem Schluss, dass Trish von einem Dämon besessen ist, der den Hellblazer John Constantin nach Los Angeles einlädt. Der Einladung folgend begebend sich John und Chas in die Stadt der Engel, die sich als Stadt der Dämonen entpuppt. Um Trish zu retten muss John für den Peiniger von Trish fünf Dämonen ausschalten. Als ob das nicht schon genug ist, drängt sich ein furchtbarer Schatten aus der Vergangenheit von Chas und John in die Gegenwart. Der Hellblazer muss schwere Geschütze auffahren, um das Mädchen zu retten aber Magie fordert immer ihren Preis …

Meine Meinung zum Film

Ein großes Lob geht an die Charakterisierung von John Constantine aka Hellblazer der, wie bereits bei seiner Einführung in Justice League Dark, eigentlich ein totales Arschloch ist aber trotzdem das richtige tut, wenngleich die Mittel etwas fraglich sind. Außerdem muss ich die deutsche Synchronisation loben, da besonders Andi Krössing dem Hellblazer sehr viel Persönlichkeit gibt und den ruppigen Charakter hervorragend wiederspiegelt!

Die Handlung ist spannend allerdings lebt City of Demons in erster Linie von seinem Anti-Helden und der düsteren Atmosphären. Es dürfte niemanden überraschen, dass die DC Filme allgemein eher düster ausfallen aber City of Demons besitzt Züge eines Horrorfilms und geizt nicht gerade mit Gewalt sowie bunter Sprache.

Fazit

Zusammengefasst macht Constantine: City of Demons sehr viel Spaß und führt die magische Seite des DC Universums gekonnt fort. An sich wirkt der Film, im vergleich zur restliche Landschaft der Comicverfilmungen, sehr erfrischend bedingt durch das Setting, wenngleich die Handlung eher durchschnittlich ausfällt. Für Fans von rauen Anti-Helden, Dämonen, Magiern und/oder John Constantine aka Hellblazer ist City of Demons definitiv einen Blick wert. Mir als großer DC Fan hat der Film viel Spaß bereitet und die Wertung sehenswert ist definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Justice League: No Justice| Review

Titel: Justice League: No Justice
Autor: Scott Snyder, James Tynion IV, Joshua Williamson
Zeichner: Francis Manapul, Marcus To, Riley Rossmo, Jorge Jimenez
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 25. September 218

Nach Dark Nights: Metal kommt das nächste Kapitel im DC Universum aus der Feder des brillanten Scott Snyder!

Kernfakten zum Comic

Titel: Justice League: No Justice
Autor: Scott Snyder, James Tynion IV, Joshua Williamson
Zeichner: Francis Manapul, Marcus To, Riley Rossmo, Jorge Jimenez
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 25. September 218

Die Dark Nights: Metal Rezensionen:


Handlung: Ein größeres Universum und hungrige Götter

Nach den Ereignissen in Dark Nights: Metal wurde die Source Wall, die das bekannte Universum umgibt, zum Teil beschädigt und durch die entstandene Öffnung dringen vier gigantische Gottheiten, die Omega Titanen in das reguläre Universum ein. Mit den Titanen kommt der gigantische Hunger und somit eine neue Bedrohung. Das erste Ziel der Omega Titanen ist Colu, die Heimatwelt von Brainiac, dem vermutlich intelligentesten Wesen im Universum.

Um den drohenden Untergang seiner Welt zu verhindern, reist Braniac zu Erde und bildet vier Teams aus Mitglieder der großen Vereinigungen (Justice League, Suicide Squad, Titans & Teen Titans) sowie einigen der gefährlichsten Schurken wie Death Stroke. Zusammen mit den vier Teams reist Brainiac nach Colu, um sich dort den Omega Titanen zu stellen und seine Welt zu retten. Während die Helden der Erde auf einer fernen Welt kämpfen will Amanda Waller auf ihre Art die Erde schützen, da durch die Justice League erst der Schaden an der Source Wall entstanden ist. Doch Amanda hat die Rechnung ohne die letzten Verteidiger der Erde (Green Arrow, Supergirl & Batgirl) gemacht.

Ein neues Universum entsteht und die Helden müssen größer denken, um diese Bedrohung sowie die kommenden Prüfungen zu meistern …

Meine Meinung zum Comic

No Justice ist das nächste Kapitel in Scott Snyders Vision des DC Universum und bildet den Auftakt für die Ära New Justice, was im Klartext bedeutet, dass wir in Zukunft neue Teams wie Wonder Womans Justice League Dark oder die Justice League Odyssey sehen werden. Allerdings bedeutet dieses Event auch für andere Teams wie die Teen Titans Veränderungen, was das DC Universum frisch hält.

Der Comic an sich fühlt mehr wie ein reines, großes Justice League Abenteuer an und schlägt somit einen anderen Ton an als Dark Nights: Metal, was ein gewaltiges Batman/DC Crossover war. Die Omega Titans werden gewaltig inszeniert, sind im Grund aber bloß hungrige Naturgewalten die keine Rechtfertigung brauchen.

Ein großes Lob geht an den gewaltigen Kader der Hauptfiguren, der so ziemlich jeden Aspekt der DC Helden/Schurkengalerie abdeckt. Lex Luthor als Held ist ebenso erfrischend wie Deathstroke und Harley Quinn als Anti-Helden an der Seite von Robin, Batman und Superman. Ebenso beweist das Autorenteam um Scott Snyder, James Tynion IV und Joshua Williamson ein Händchen für ruppige aber sympathische Figuren wie den bereits erwähnten Robin (Damian Wayne) und Lobo, der ohnehin eine neue Soloserie braucht. Auch das Konzept des größeren Denkens gefällt, da die Helden und Schurken alte Denkweisen ablegen müssen, um mit Kreativität die Gefahr zu meistern.

Zeichnerisch gefällt No Justice ebenfalls und wirkt trotz der Kürze von vier Ausgaben sehr bildgewaltig und weder gehetzt noch gestreckt. Die Geschichte startet gleich mit der Action, anschließend folgt Exposition und dann geht es gleich weiter nach Colu, um die Bedrohung zu verdeutlichen. Um für Abwechslung zu sorgen, wechselt der Schauplatz Colu mit der Erde, genauer mit der Festung der Einsamkeit von Superman. Somit kommt dank Amanda Waller und Oliver Queen ein kleines bisschen Agenten-Thriller in die Szenerie. Obwohl die Bedrohung so groß ist, wirkt No Justice etwas „heller“ als Dark Nights: Metal, was stellenweise eher ins Horrorgenre umgeschlagen ist und albtraumhafte Szenarien präsentierte.

Fazit

Zusammengefasst hat mich Justice League: No Justice überrascht. Sogar sehr positiv überrascht. Während ich zu Beginn einen Filler für das nächste Event vom Schlag eines Dark Nights: Metal erwartet habe, wurde ich im Zuge der vier Ausgaben mit einem Epilog des Dark Nights Event und einem Prolog für die New Justice überrascht. No Justice erfindet das DC Universum nicht neu, stellt aber die Weichen für die nächsten Jahre und schafft faszinierende neue Konstellationen innerhalb der großen Teams. Dazu kommen einige neue Teams. Handlungmäßig wie zeichnerisch gefällt No Justice und zeigt DC’s Kompromiss aus Veränderung und Bewährtheit alter Mechaniken.

Von mir bekommt Justice League: No Justice die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman: White Knight | Review

Titel: Batman: White Knight 
Autor: Sean Murphy
Zeichner: Sean Murphy
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 232
Erschienen: 09. Oktober 2018

Das ist keine Geschichte um Batman, sondern um den Joker. Mit diesen Worten heiße ich euch herzlich willkommen zu meiner Batman: White Knight Rezension, dem ersten Comic aus dem neuen DC Black Label.

Kernfakten zum Comic
Titel: Batman: White Knight
Autor: Sean Murphy
Zeichner: Sean Murphy
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 232
Erschienen: 09. Oktober 2018


Bevor wir zur Handlung kommen gibt es noch eine kurze Info. Batman: White Knight spielt außerhalb der DC Universe/New 52 Zeitlinie, besitzt aber trotzdem Gemeinsamkeiten wie den vermeintlichen Tod von Jason Todd (Robin 2) durch den Joker.

Handlung: Der dunkle und der weiße Ritter

Die Geschichte verfolgt nicht Batman, sondern den Joker, mit bürgerlichem Namen Jack Napier, der von Batman während einer Verfolgungsjagd in einem Lager für pharmazeutische Produkte gestellt wird. Vor den Augen von Nightwing, Batgirl und der Elite des GCPD prügelt Batman den Joker fast zu Tode und stopft dutzende Medikamente in seinen Rachen. Joker stirbt durch diesen brutalen Angriff beinah erlebt aber einen grundlegenden Wandel. Von seinem Wahnsinn befreit will Jack Napier Gotham City seinen Bürgern zurückgeben und startet eine Revolution, in dessen Zuge Batman geächtet wird, das GCPD „gesäubert“ wird und Bürgermeister Hill in ernste Schwierigkeiten zum Thema Korruption gerät.

Während Batman immer noch stoisch Jack Napier bekämpft wächst in den Schatten eine weitaus schlimmere Bedrohung heran. Mithilfe von Clayface und Mad Hatter schafft es die neue Superschurkin Neo Joker eine Armee aus den schlimmsten Verbrechern zusammenzustellen, um Gotham zu tyrannisieren und den alten Joker wiederzuerwecken. Ein Kampf um die Zukunft Gotham Citys bahnt sich an …

Meine Meinung zum Comic

Batman: White Knight gehört zweifelsohne zu den besten Geschichten um die alte Fledermaus die in den letzten Jahren erschienen sind. Dabei ist der Fokus auf den Joker sehr erfrischend und zeigt dank der Prämisse ein völlig neues Bild von Batmans Erzfeind. Hier wird auch die Ähnlichkeit zwischen den Figuren deutlich, wenngleich die Methoden sich völlig unterscheiden. Außerdem kommt Batmans fanatisches Misstrauen gegenüber dem Joker und seine Differenzen mit Dick Grayson aka Nightwing zum tragen, da auch zwischen diesen beiden Vigilanten nicht alles in Ordnung ist.

img_0456
Dieses Cover verdeutlicht am besser die Wechselbeziehung zwischen Batman (Dark Knight) und Jack Napier (White Knight)!

Ebenso muss ich den Zeichenstil loben. Dank vieler Schattierungen, harter Konturen und einem allgemein düsteren Stil kommt die ebenso düstere Geschichte zur Geltung. Außerdem ist die Darstellung der Figuren, sowohl Helden wie Schurken, sehr gelungen und das Dr. Jackyll/Mr. Hide Prinzip von Jack Napier/Joker wurde gelungen umgesetzt. Abgerundet wird dieses Komplettpaket durch eine kontinuierlich steigende Spannungskurve sowie die ausgewogene Mischung aus Dialog und Action.

Fazit

Abschließend muss ich Autor/Zeichner Sean Murphey für sein Werk loben, da Batman: White Knight eine ebenso faszinierende Joker Geschichte wie Batman Geschichte ist. Das Wechselspiel zwischen den beiden Figuren, die Gotham retten wollen, ist spannend und nimmt zum Ende hin eine interessante Wendung. Batman: White Knight gehört ganz klar zu den besten Comics des Jahres 2018 und bekommt von mir die Wertung besonders lesenswert!

Jeder DC/Batman-Fan sollte diesen Comic gelesen haben!

Das wars von meiner Seite und nachdem wir heute Batman behandelt haben werde ich euch morgen in eine ferne Welt entführen!

Loot of the Day #14 | Gedankenspiel

Ein paar neue Comics. Batman Detective Comics werde ich nach Nightwing Band 5, sowie den beiden Batman Wedding Paperbacks, lesen.

Wer ist … Batman the Murder Machine? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #3]

Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe von Wer ist … ?, dem Format in dem unter anderem über die Dark Knights, aus den von mir geliebten Dark Nights: Metal Comics, schreiben kann ohne euch zu sehr zu nerven!

Batman the Murder Machine ist eine alternative Version von Bruce Wayne aka Batman, der von Erde -44 stammt. Seinen ersten Auftritt hatte dieser Dark Knight in Dark Days: The Casting #1 und ich finde diese Version von Batman gehört zu den tragischeren Dark Knights.

img_9385
Auf Erde -44 war Bruce Wayne der Batman von Gotham City. Eines Tages führte Bane eine Gruppe von Superschurken zur Bathöhle um den dunklen Ritter zu finden, jedoch trafen sie auf Alfred, den Butler von Batman, der einen grausamen Tod fand. Nach dem sein Ziehvater und treuer Freund ermordet wurde, bat Bruce Wayne den Superhelden Cyborg um Hilfe. Vor vielen Jahren hat Bruce den Geist von Alfred in ein Programm kopiert jedoch schaffte er es nicht eine vollwertige künstliche Intelligenz zu erschaffen. Dies gelang erst mit der Hilfe von Cyborg. Allerdings mutierte die Alfred K.I. zu einem tödlichen Virus, der alle Feinde Batmans ermordete, mit Bane als letzten Schurken.

Schließlich gewährte Bruce Wayne dem künstlichen Alfred Zugang zu Bathöhle und verschmolz mit ihm zu einem Cyborg. Im Gegenzug für seine Menschlichkeit erhielt Bruce Wayne aka Batman übermenschliche Kräfte und begann die Justice League auszurotten. Kurz vor der Zerstörung seiner Welt wurde Murder Machine von Batman who Laughs für die Dark Knights rekrutiert.

img_9384

Alles in allem gehört Batman the Murder Machine zu den Dark Knights, die meiner Meinung nach am wenigsten zum Spekulieren einladen, im Vergleich zu Dawnbreaker oder Batman who Laughs, jedoch ist das Konzept einer modernden Maschine für DC Verhältnisse erfrischend und selbst Mavels Ultron kann sich eine Scheibe abschneiden, was die tödliche Effizienz angeht. Die Entstehungsgeschichte ist der interessanteste Aspekt von Batman the Murder Machine und machen ihn zu einem der tragischeren Dark Knights.

Ich bin gespannt, ob das Konzept einer mordenden K.I. in Zukunft nochmal aufgegriffen wird.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die restlichen Wer ist…? Beiträge:

Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die! (DC Rebirth) | Review

Titel: Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die (DC Rebirth)
Autor: Tim Seeley, Michael McMillian
Zeichner: Javier Fernandez, Minkyu Jung, Christian Duce
Koloristen: Chris Sotomayr
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 26. September 2017

Ein neues Kapitel in Dick Graysons aka Nightwings Leben bricht an und erneut muss er um jene kämpfen die er liebt!

Kernfakten zum Comic

Titel: Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die (DC Rebirth)
Autor: Tim Seeley, Michael McMillian
Zeichner: Javier Fernandez, Minkyu Jung, Christian Duce
Koloristen: Chris Sotomayr
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 26. September 2017

DC Comics Rezensionen (Auswahl):


Was bisher geschah …

Nach seinen Kämpfen gegen die Monster Men, Raptor und das Parlament der Eulen ist Nightwing, der ehemalige Robin, nach Blüdhaven gegangen, um einen Neuanfang zu wagen. Dabei musste er sich mit ehemaligen Feinden verbünden, um einen brutalen Serienmörder zur Strecke zu bringen. Nebenbei entwickelt Nightwing eine romantische Beziehung zu einer ehemaligen Schurkin, aber am Horizont braut sich ein neuer Sturm zusammen und dunkle Schwingen breiten sich in Richtung Nightwing aus …

Dick Grayson aka Nightwing ist aus dem Schatten des Batman herausgetreten und ein eigenständiger Held geworden. Er ist der Beschützer von Blüdhaven, in einer Beziehung mit Shawn Tsang (ein Run-off, siehe Nightwing Vol. 2 Rezi) und möglicherweise bald Vater(?). Als Shawn vom wahnsinnigen Dr. Pyg entführt wird, bekommt Nightwing Unterstützung von Damian Wanye aka Robin, dem Sohn der Fledermaus und Enkel des Dämons um Shawn zu retten. Ein Schurke kommt selten allein denn Dr. Hurt und Deathwing, eine Art böser Klon von Nightwing, bitten ebenfalls zum Tanz!


Nightwing Vol. 3 setzt dort an, wo Band 2 endet, und zwar mit der Beziehung zwischen Dick Grayson und Shawn Tsang, die den Helden wesentlich menschlicher wirken lässt. Abseits der Beziehung sowie der Rettungsmission nimmt der Strang mit Damian Wayne aka Robin einen gewichtigen Teil ein, da dieser um sein Erbe als Batman fürchtet, wenn Nightwing weiterhin so populär ist. Die beiden funktionieren sehr gut als Team und eine eigene Miniserie über die beiden wär sehr interessant.

Abgerundet wird der Handlungsbogen um böse Doppelgänger, alte Gefährten, Liebe und Superschurken mit einer kurzen „Nightwing Wally West aka The Flash“ Episode.

Stilistisch setzt der dritte Band eher auf einen düsteren Ton, was auch perfekt zur Schurkengalerie passt. Besonders Deathwing ist sehr interessant und liefert Nightwing mehr als einen harten. Dank dem häufigen Einsatz von Schattierungen werden relevante Szenen gelungen inszeniert aber auch Gesichter wirken sehr markant. Action & Dialog wechseln sich gleichmäßig ab, was ein hohes Tempo erlaubt aber die Figuren nicht vernachlässigt.


Zusammengefasst setzt Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die! die Erfolgsserie fort und bietet einen weiteren interessanten Handlungsbogen um Nightwing, für den DC offenbar große Pläne hat. Die Geschichte ist spannend, düster und wird sehr effektvoll in Szene gesetzt. Man hier sehr stark die große Stärke von DC, düstere Geschichten mit düsteren Stil.

Ich vergebe für Nightwing Vol. 3: Nightwing must Die! die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Death of Superman (Film) | Review

Titel: Death of Superman
Originaltitel: The Death of Superman
Regie: Sam Liu, Jake Castorena
Laufzeit: 81 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Zeichentrick, Comicverfilmung

Eine blühende Metropole. Ein schier unbesiegbares Monster. Der größte Held der Erde und das ultimative Opfer. So lässt sich Death of Superman am ehesten zusammenfassen.

Kernfakten zum Film

Titel: Death of Superman

Originaltitel: The Death of Superman

Regie: Sam Liu, Jake Castorena

Laufzeit: 81 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Zeichentrick, Comicverfilmung


Clark Kent aka Superman hat es nicht leicht obwohl er die Justice League anführt, der populärste Held der Erde ist und mit seiner großen Liebe Lois Lane zusammen ist. Allerdings verheimlicht Clark Kent seiner geliebten Lois das er in wirklichkeit Superman ist, was die Beziehung der beiden verkompliziert.

Eines Tages erscheint aus den Tiefen des Alls das schreckliche Monster Doomsday und begibt sich, eine Spur des Todes hinterlassend, auf den Weg nach Metropolis. Die Justice League stellt sich dem Monster entgegen jedoch verliert ein Kämpfer nach dem anderen gegen die Bestie. Zur gleichen Zeit erfährt Lois von Clark sein Geheimnis aber viel Zeit bleibt den beiden nicht denn Doomsday attackiert Metropolis und bekämpft Diana aka Wonder Woman.

Am Ende eines langen, brutalen Kampfes herrscht Stille. Doomsday ist besiegt aber der Preis ist hoch, wie der Filmtitel bereits verrät.

Was ich an der Geschichte mag ist der Fokus auf Superman und jene Probleme, die selbst ein Mann aus Stahl hat. Um seine große Liebe nicht in Gefahr zu bringen verbirgt er seine geheime Identität. Die Verschleierung, mithilfe einer Brille, weckt in mir aber den Zweifel an der Intelligenz vieler Bewohner von Metropolis. Clark Kent sieht zufällig aus wie Superman aber nur durch eine Brille schließt niemand darauf das beide Personen ein und derselbe Mann sind.


Das Kernstück des Films ist, jedoch nicht die auf Superman fokussierte Handlung sondern, die große Schlacht mit Doomsday. Während zuerst die Justice League anrückt um das Ungeheuer zu bezwingen muss am Ende, wie immer bei gigantischen Bedrohungen, Superman den Tag retten. Was auf den ersten Blick langweilig wirkt entpuppt sich auf den zweiten Blick als interessanter Schachzug.

Doomsday ist eine Tötungsmaschine kryptonischer Herkunft und wenn selbst ein Atlanter (Aquaman), eine Amazone (Wonder Woman) und ein Marsianer (Martian Manhunter) nicht ausreichen um zu siegen muss der letzte Sohn Kryptons ran. Hierbei sind die Cameos von Martian Manhunter und Carter Hall (Hawkman), als Mitglieder der Justice League, ein netter Bonus.

Der Kampf selbst ist hervorragend inszeniert und überraschend brutal. Im Vorfeld zeigt Doomsday seinen Hang nach Gewalt und Tod aber erst in der richtigen Konfrontation erreicht die Gewalt ihren Höhepunkt. Selbstverständlich ist der Film kein Splatterfest a la Hellsing aber der rohe Faustkampf steht die Schlacht dem „großen Bruder“ Dawn of Justice in nichts nach.

Abseits des Kampfes ist die Animationsqualität sehr hochwertig, wie man es von einem DC Zeichentrickfilm gewohnt ist. Die Designs der Figuren erinnern mich einerseits an DC Rebirth aber auch an The New 52, mit einem Hauch Klassik. Supermans Erzfeind Lex Luthor bekommt eine angemessene Darstellung, als ebenso zwielichtiger wie hochintelligenter Geschäftsmann, der mit seinem Projekt Kadmus an eigenen „Supermen“ bastelt.

Ein weiteres Markenzeichen ist die hochwertige deutsche Vertonung. Die Sprecher passen perfekt zu ihren Rollen und können genau die Persönlichkeiten vermitteln, die man von den Helden erwartet. Als einzige Ausnahme muss ich Aquaman nennen, dessen Sprecher leider nicht zur Figur passt. Klaus-Dieter Klebsch als Sprecher von Josh Brolin (Thanos) ist für seine markante Stimme bekannt, will aber nicht stimmig wirken, als König von Atlantis.


Death of Superman gehört definitiv zu den besten Filmen aus DC‘s Zeichentrick-Universum. Der Film besticht durch ein hohes, viel Action und einem interessanten Porträt von Clarl Kent aka Superman als Gegenpol zur brachialen Action. Langsam aber sicher schaffen die DC‘s Cartoons die Transfortmation in Filme für Erwachsene und legen das Kinder-Image eines Zeichentrickfilms ab. Ohne Zweifel gehört dieses Werk zu den brutalsten Vertretern der DC Universe Movies, was aber Sinn in Anbetracht der Gefahr durch Doomsday.

Ich vergebe für Death of Superman das Prädikat sehenswert und hoffe auf eine würdige Fortsetzung, in Form von Reign of the Supermen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!