Ein Blick auf ein paar Deadpool Comics!

Wie verpackt man am besten mehrere Rezensionen zu einer Comicfigur in einem Beitrag ohne ihn völlig zu überladen und sich zu verzetteln? Richtig man strickt daraus einen Exkurs/(Multi)Kurzrezensionsbeitrag.

Wie man sich vielleicht erinnert habe ich vor einigen Monaten die ersten beiden Deadpool Hefte rezensiert, was ziemlich toll war, weil es dort auch eine Serie über Cable gab. Leider habe ich die Heftserie irgendwann aus den Augen verloren ABER Panini hat die Skottie Young Serie in drei schmackhaften Paperbacks veröffentlicht und simultan dazu habe ich mit der aktuellen US Serie King Deadpool begonnen.

In diesem Beitrag werfe ich also einen Blick auf Deadpool Band 1 bis 3, teile meine Gedanken dazu mit euch und warum man die 2018er Serie vom Söldner mit der großen Klappe einfach lieben muss!



Deadpool Band 1: Alles auf Anfang


Deadpool hat Schwierigkeiten wieder als Söldner Fuß zu fassen und über die Runden zu kommen. Zum Glück ist gerade ein Celestial auf dem Weg zur Erde, um diese zu zerstören und der Einzige der den Koloss töten kann ist Deadpool.

Also macht sich Deadpool auf den Weg, mit der rettenden Waffe und hilft den Avengers beim Kampf, sehr zum leidwesen der Rächer.

Doch kaum ist die Gefahr erwartet den Söldner mit der großen Klappe ein irres Abenteuer in Weirdwold …

Deadpool Band 1: Alles auf Anfang ist der ideale Einstieg in die Neustart Serie von Deadpool und das kreative Team Skottie Young und Nic Klein zeigen wie man mit Witz, Charme und irren Ideen die Welt von Deadpool (neu) erfinden kann.

Kurz um ein sehr starker Band und hervorragender Einstieg!



Deadpool Band 2: Kalte Rache


Band 1 war irre aber was ist mit dem zweiten Sammelband? Nun der ist auch irre. Deadpool mischt sich in den Rivalitätskampf zwischen zwei Vergnügungsparks ein, sucht sein Herz (zusammen mit Jessica Jones) und muss sich der grausamen Rache eines Jungen mit Batman-artiger Hintergrundgeschichte (weil Querverweise) stellen.

Oh und er trifft auf den Weihnachtsmann, was ebenfalls herrlicher Unsinn ist!

Der zweite Deadpool Band übertrifft den Erstling was den Humor und die, für Deadpool Comics typischen, Anspielungen angeht sogar noch erzählt aber einige spannende Geschichten, die sich auch stilistisch angenehm unterscheiden. Dies ist im Regelfall ziemlich unvorteilhaft bei Comics aber bei Deadpool funktioniert auch das.

Alles in allem ein sehr starker Band und eine würdige Fortsetzung.



Deadpool Band 3: Der Stoff, aus dem Albträume sind


Aller guten Dinge sind drei!

Im finalen dritten Vand kämpft Deadpool im War of the Realms in Austrialen gegen Trolle, trifft erneut auf Weasel und tritt in die Dienste von Nightmare!?

Mein Highlight aus dem Band waren die War of the Realms Ausgaben in Australien und der Subplot um Deadpools Tochter, der bereits früher begonnen wurde. Beides ist erzählerisch und humoristisch sehr hochwertig aber auch die Storyline mit Nightmare war sehr unterhaltsam.

Alles in allem ist der dritte Band ein würdiger Abschluss der 2018er Serie von Deadpool, die jedoch Hunger auf mehr macht. Um King Deadpool kümmere ich mich aber ein amderesmal!


Zusammengefasst ist die 2018er Deadpool Serie perfekt für Einsteiger und Veteranen. Das kreative Team um Skottie Young hat häufig bewiesen, dass sie großartige Ideen für irre Storylines mit starken Bildern und einem ebenso irren wie grotesken Humor kombinieren können.

Mir hat die Serie sehr gut gefallen und ich kann sie auch uneingeschränkt weiterempfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Einstieg in die Welt der Marvel-Comics – ein erster (Fehl-)Versuch | Gastbeitrag von Ainu89

Vielen Dank an die liebe Mara aka Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist schon eine Weile her, da war DerStigler so nett und hat mir aus seiner beeindruckenden Comicsammlung ein paar Schmankerln herausgesucht – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür. Anlass war meine große Begeisterung für das Marvel Cinematic Universe, kurz MCU, beziehungsweise Comicverfilmungen im allgemeinen, und der Start unseres gemeinsamen Specials „Comics sind mehr als Bilderbücher für Kinder“. Schlicht, ich wollte einfach gerne mal herausfinden, ob die gedruckte Welt von Marvel mich vielleicht genauso in ihren Bann ziehen könnte, wie es die Bewegtbilder tun. Die Auswahl, die mir DerStigler daraufhin zu Verfügung gestellt hat, kann man durchaus als vielfältig und abwechslungsreich beschreiben, also ideal geeignet für ein erstes zaghaftes Beschnuppern der Materie. Von den „X-Men“ in allen möglichen Konstellationen, über „Spider-Man“, den „neuen“ „Captain America“, bis hin zu „Deadpool“, von allem war etwas dabei – bei „Deadpool“ konnte ich mich sogar durch eine vierbändige Complete-Collection lesen. 

Und ich muss gleich mal vorweg sagen, dass mich die Geschichten teilweise wirklich mitgerissen haben, sodass ich am liebsten sofort das nächste Heft gelesen hätte – hier ist also nicht der Grund dafür zu finden, dass ich in der Überschrift von einem Fehlversuch spreche. Auch an den unterschiedlichen Zeichenstilen habe ich nichts auszusetzen, obwohl mir manche deutlich besser gefallen haben als andere. Mein Problem mit dem Einstieg lag tatsächlich dort verankert, wo ich es immer befürchtet hatte: beim Aufbau. Man muss sich das nur einmal vorstellen, den Comicverlag Marvel gibt es bereits seit dem Jahr 1939, also seit 81 Jahren. In dieser Zeit wurden dank sehr kreativer Köpfe unzählige Helden, Antihelden, Schurken und alles, was es so dazwischen gibt, erfunden und auf Papier gebannt. Schon früh kam man dabei auf die Idee, dass sich mit Crossovern der einzelnen Comicfiguren untereinander wunderbar nicht ganz so bekannte, oder überhaupt neue Charaktere bei den Lesern promoten und etablieren lassen. Außerdem musste man einsehen, dass man nur schwer, selbst vom noch so gewillten Leser, verlangen kann, bei einer Serie immer wieder bei Heft #1 aus dem Jahre Schnee anzufangen – bei „Captain America“ müsste man dafür tatsächlich bis ins Jahr 1939 zurückgehen. Reboots und Neustarts waren somit unumgänglich, wollte man seine beliebtesten Figuren nicht in den Ruhestand schicken. Und genau hier treten einem als Einsteiger die Schweißperlen auf die Stirn. Wo soll man anfangen? Welches Event sollte man auf jeden Fall gelesen haben? Gibt es Storylines, die man kennen sollte, bevor man mit dem Neustart beginnt? 

Viele Fans des Verlags antworten auf diese leicht überfordert vorgebrachten Bedenken dann gelassen: „Kein Stress, fang einfach mal bei irgendeinem Helden an, der dir gefällt, und dann siehst du eh, ob es was für sich ist“. Als jemand, der genau das gemacht hat, kann ich euch jetzt sagen, bei mir geht diese Taktik offenbar nicht wirklich auf. Ständig hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir wichtige Informationen, die Figuren und ihre Beziehungen zueinander betreffend, fehlen. Es ist schon verständlich, dass man nicht immer wieder ganz bei Null anfangen kann, beziehungsweise das auch gar nicht muss, aber wenn man dann plötzlich erfährt, dass Wolverine und Storm offensichtlich ein Paar sind (oder waren), dann ist das zumindest für mich schon eine Info, zu der ich gerne etwas mehr Kontext hätte. Die Complete-Collection von „Deadpool“ machte die Sache für mich sogar noch deutlicher. Nachdem hier wirklich nur die Hefte der „Deadpool“-Reihe zusammengestellt wurden, nicht aber die Events, bei denen er involviert war als solche, kam es immer wieder dazu, dass eigentlich sehr spannende Geschichten einfach nicht weitergeführt wurden, da sie zu einem Crossover zählten und der nächste Teil wahrscheinlich in einem der „X-Men“ Comics zu finden gewesen wäre, oder vielleicht auch woanders. Das ist nämlich ein weiteres Manko, nie kann man im Heft herausfinden, wo die Geschichte denn weitergeht – oder ich war einfach nur zu blind, um diese Information zu finden. Will ich also zum Beispiel gerne den Rest des „Secret Invasion“-Events lesen, auf das ich einen kleinen Vorgeschmack in einem der „Deadpool“-Comics der Complete-Collection erhalten habe, muss ich erst ins Internet gehen und dort zu recherchieren beginnen, welche Hefte von welchen Superhelden denn jetzt eigentlich Teile dieser Geschichte enthalten. 

Vielleicht lassen sich meine Probleme mit dieser Art der Strukturierung aber auch einfach mit meinem Background zu dem Thema „Comics“ erklären. Als ich noch wirklich klein war, gab es in unserem Haushalt nämlich nur zwei „echte“ Comicreihen: „Lucky Luke“ und „Asterix“. Hier stellte sich nicht die Frage, welches Heft man sich jetzt kaufen sollte, beziehungsweise in welcher Reihenfolge man die einzelnen Hefte lesen muss – jedes Heft enthielt eine abgeschlossene Geschichte und die wichtigsten Charaktere wurden, sofern notwendig, zu Beginn eines jeden Heftes immer wieder vorgestellt. Neben diesen zwei klassischen Comicreihen beherbergten die heimischen Bücherregale vor allem das: Bücher. In meinen Teenager-Jahren entdeckte ich dann, bedingt durch den damaligen Boom im Free-TV, die Welt der Animes, und in weiterer Folge auch die der Mangas für mich. Und auch hier stellt sich nie die Frage: „Wo fange ich nur an?“. Selbst bei endlos scheinenden Serien wie „One Piece“ oder „Dragon Ball“ sind diese Fragen ganz leicht zu beantworten, nämlich bei Heft #1. Natürlich gibt es auch hier immer wieder Ableger oder Spin-Offs, aber auch diese fangen, ebenso wie die Hauptreihe, immer bei #1 an und werden dann fortlaufend nummeriert. Noch später entdeckte ich dann die Graphic Novels für mich, quasi bebilderte Romane, die ebenso eine angeschlossene, meist etwas umfangreichere Geschichte erzählen und somit nicht einmal einer Nummerierung bedürfen. Ich bin es also gewohnt, dass ich meine Geschichten, wenn schon nicht an einem Stück, so doch wenigstens in einer geordneten und nachvollziehbaren Art und Weise konsumieren kann, ohne mich erst groß im Internet informieren zu müssen, welches Heft aus welcher Reihe ich mir nun als nächstes kaufen müsste, beziehungsweise darum bangen muss, ob es besagtes Heft überhaupt noch zu erwerben gibt. 

Zusammengefasst lässt sich somit sagen, dass mein erster Versuch in die Comicwelt von Marvel hineinzufinden, trotz eigentlich spannender Geschichten und gefälligem Art-Design, nicht wirklich als geglückt bezeichnet werden kann. Vielleicht, oder besser gesagt wahrscheinlich, werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal versuchen, dann aber doch eher mit einem zusammengestellten Event zum Einstieg. Einstweilen bleibe ich doch lieber bei meinen Graphic Novels und Mangas.

Deadpool Heft 1 & 2 [Fresh Start] | Review

Deadpool und Cable kehren zurück, aber nicht als Team, sondern Back to Back in den neuen Comics des Söldners mit der großen Klappe!

In der heutigen Rezension schauen wir uns die Hefte Deadpool (2018) 1 & 2, sowie Cable 150 & 151 an. An dieser Stelle erspare ich euch eine lange Erklärung mit den Nummerierungen. Kurz gesagt; Cable ist ein Legacy Held und das ist die Nummerierung seiner alten Serie!


Deadpool 1 & 2

Wade Wilson aka Deadpool ist zurück im Geschäft als Söldner, wird jedoch von fast allen Superhelden verhaftet. Damit jedoch ALLE wissen, dass der Söldner mit der großen Klappe zurück ist, muss ein epischer Auftritt her. Glücklicherweise wird die Erde von einem Celestial bedroht und nur Deadpool hat die einzige Waffe gegen dieses Ungetüm … sehr zum Leidwesen der Avengers!

Cable 150 & 151

Eine der unsterblichen Externals wurde ermordert und Cable begibt sich auf die Suche nach dem (oder den) Mörder(n). Zusammen mit Longshot, Doop & Shatterstar sucht Cable andere Externals auf, die eher unfreiwillig als freiwillig dem „Time Cop“ des Marvel Universums helfen …


Deadpool 1 & 2 sind lustig, vulgär, gewaltätig und verdammt ich liebe es. Beide Ausgaben erinnern angenehm an die Deadpool Verfilmungen und nutzen das Wissen von Deadpool, dass er selbst eine Comicfigur ist. Dies führt zu einigen Brüchen mit der vierten Wand, sowie zahlreichen Metawitzen, die auch über die Marvel Comics hinausgehen, während die Handlung aber äußerst unterhaltsam ist. Auch auf der optischen Ebene weiß die neue Deadpool-Serie zu gefallen und zwar durch einen simplen Zeichenstil, der jedoch angenehm fürs Auge ist.

Mit den Cable Ausgaben erhalten die Hefte einen angenehmen Kontrast, da die Nr. 150 & 151 in Richtung Kriminalgeschichte gehen und recht bodenständig aufgebaut sind, obwohl es um den Mord an unsterblichen Personen geht. Auch diese Ausgaben gefallen optisch durch einen relativ simplen Stil, der die Atmosphäre der Handlung gekonnt widerspiegelt.


Zusammengefasst bilden die ersten beiden Deadpool Hefte nicht nur einen tollen Einstieg in die Welt des Söldners mit der großen Klappe, sondern auch in die neuen Abenteuer von Cable. Beide Serien glänzen durch simple, aber spannende Handlungen, sowie ansprechende Zeichenstile. Somit vergebe ich für Deadpool Heft 1 & 2 je die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi, JamesVermont

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 6: Es weihnachtet sehr ! [Gewinnspiel!]

Es wird Zeit, DANKE zu sagen. Danke für all den Support, danke für die Klicks, Likes und Kommentare auf all meinen Kanälen. Diese Form der Anerkennung bedeutet mir sehr viel und ich will euch etwas zurückgeben. In Kooperation mit Elbenwald (vielen Dank an euch!!) gibt es ein tolles Gewinnspiel auf meinem Blog!

Zu gewinnen gibt es ein tolles Marvel Fanpaket bestehend aus:

Einen fancy Marvel Turnbeutel!

Ein tolles Deadpool Badetuch!

Einer schicken Tasse, damit der Kaffee marvelhaft schmeckt!

Und einem schicken Poster, dessen Motiv mir jedoch völlig unbekannt ist! (Da bin ich etwas neidisch drauf! 😄)

Wer darf mitmachen? Grundlegend ist jeder dazu eingeladen, an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Es wird niemand bevorzugt, ganz gleich in welcher Beziehung die Person zum Team von DerStigler steht.

Was muss man tun, um teilzunehmen?

1. Folgt diesem Blog, egal ob E-Mail, oder WordPress Follower. Nichtfolgen des Blogs schließt von der Teilnahme am Gewinnspiel aus.

2. Schreibt einen Kommentar, was ihr an Marvel mögt und warum ihr denkt, dass ihr dieses Fanpaket gewinnen solltet. Der kreativste und am besten ausgearbeitetste Kommentar gewinnt!

Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 06.12.2019, bis zum 01.01.2020. Die Auslosung findet am 03.01.2019 auf WordPress statt.

Das Gewinnspiel gilt nur für Teilnehmer aus Österreich und Deutschland. Eine Ablöse in Bargeld o.ä. ist ausgeschlossen. Die Versandkosten werden vom Blog getragen. Gemäß den Datenschutzbestimmungen erklären sich Teilnehmer bereit, dass ihr Name bzw. ihr „Internetname“ (Username) im Auflösungsbeitrag, temporär, bekanntgegeben werden darf. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben oder in sonstiger Art verwertet. Für weitere Informationen verweise ich auf die Datenschutzbestimmungen auf dem Blog!

Mr. & Mrs. X Band 1 | Review

Man nehme ein Traumpaar (Rogue & Gambit), etwas Romantik, eine Prise Space Opera & garniert das Ganze mit etwas Deadpool. Fertig ist eine verdammt witzige Story über Liebe, Wahnsinn, Action & Deadpool!

Man nehme ein Traumpaar (Rogue & Gambit), etwas Romantik, eine Prise Space Opera & garniert das Ganze mit etwas Deadpool. Fertig ist eine verdammt witzige Story über Liebe, Wahnsinn, Action & Deadpool!

Mehr marvelhafte Reviews

Deadpool kills the Marvel Universe Review

Iron Man Band 1 Review

Thor Band 1 Review

Das (wahrscheinlich) süßeste Paar der X-Men hat sich endlich getraut! Rogue, eine ehemalige Avenger, und Gambit der charmante (Ex)Dieb, sind frisch verheiratet und wie verbringt man die Flitterwochen besser als in einem Raumschiff mitten im All. Der Frieden währt jedoch nur kurz als die Turteltauben von Kitty Pride auf eine brenzlige Mission geschickt werden, welche ins Gebiet des Shi’ar-Imperiums führt. Als auch noch Deadpool auftaucht, wird klar, dass die Mission, einen Kristall sicherstellen, nicht ganz so simpel ist. Nicht nur Deadpool tritt auf den Plan, sondern auch die elitäre Garde des Shi‘ar Imperiums will den Kristall haben …

Wenn man Mr. & Mrs. X Band 1 in ein Genre einteilen müsste, wäre das „romantische Space-Opera mit humoristischen Elementen“ wohl am passensten. Der Band versprüht neben einer lockeren Atmosphäre einen ähnlichen Charme, wie der erste Uncanny X-Men Band aber auch Abwechslung kommt nicht zu knapp. In erster Linie erzählt der Band eine Liebesgeschichte, verfällt jedoch nicht in Kitsch, sondern ergänzt die Handlung mit Action, Humor und etwas Drama.

Dank dem Auftritt von Deadpool erhält der Band einen dezent versauten Humor, der erfrischend konträr zur Chemie von Rogue und Gambit ist. Außerdem wird so eine Brücke zum Avengers Unity Squad, deren Mitglieder einst Rogue und Deadpool waren, geschlagen aber auch ein Schatten der Vergangenheit, in Form eines Kindes von Charles Xavier, findet seinen Weg in die Handlung.

Abseits der Handlung und vielen verbauten Storyelementen/Stilmittel glänzt Mr. & Mrs. X durch einen äußerst ansprechenden Zeichenstil. Besonders Rogue sogt für ordentlichen Fanservice, was jedoch nichts Schlechtes ist, da der Comic ohnehin sehr viel Fanservice auf der optischer wie erzählerischer Ebene bietet.

Zusammengefasst ist Mr. & Mrs. X Band 1 ein hervorragender Einstieg ins Eheleben von zwei der populärsten X-Men aller Zeiten, der sowohl erzählerisch als auch Optisch die Latte hoch ansetzt und ein spannendes, unterhaltsames, actionreiches aber auch romantisches Abenteuer bietet, welches sich aus einem kreativen Genremix zusammensetzt!

Somit hat sich Mr. & Mrs. X Band 1 die Wertung lesenswert+ verdient und ich freue mich auf die nächsten Ausgaben dieser irren, romantischen Komödie.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Deadpool? | Gedankenspiel [Wer ist … #5] + GEWINNSPIEL

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Wer ist … ? und an dieser Stelle ein großes danke an all meine treuen Follower! Es wird Zeit euch etwas für eure lange Treue zurückzugeben. An dieser Stelle gilt mein Dank der Firma Elbenwald, die mich beim Gewinnspiel, auf das ich am Ende des Beitrags eingehe, unterstützt haben. Jetzt widmen wir uns zuerst Deadpool dem Söldner mit der großen Klappe!
Deadpool, mit bürgerlichen Namen Wade Wilson, hatte seinen ersten Auftritt in The New Mutants #98 von 1991 und ist eine Parodie auf Deathstroke von DC Comics. In seinem ersten Auftritt wurde Deadpool vom Schurken Tolliver angeheuert um Cable und die New Mutants zu töten. Hier merkt man die Parodie auf Deathstroke da dieser ebenfalls die Teen Titans (ein Team junger Helden) ausschalten möchte.
Wade Wilson ist kein Mutant, sondern ein Mutierter, sprich ein Mensch der seine Fähigkeiten auf künstlichem Weg erhalten hat, ähnlich wie Mr. Sinnister. Deadpool war vor seiner Zeit als Held/Anti-Held/Nervensäge bei den Special Forces, danach ein Söldner und dann bei Weapon X, nachdem er am Krebs erkrankt war. Im Zuge der Experimente von Weapon X erhielt Deadpool Selbstheilungskräfte, die von Wolverine abgeleitet sind und diese sogar übertreffen. Allerdings entstanden seine Fähigkeiten, als er an Krebs erkrankte, wodurch der Krebs quasi seine Selbstheilung wurde und seine haut furchtbar vernarben ließ. Im Zuge, dessen wurde Deadpool verrückt und spricht seitdem mit den Stimmen in seinem Kopf. Außerdem führt er eine Beziehung mit „Death„, der weiblichen Personifizierung des Todes im Marvel Universum und wurde von Thanos mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt, der ebenfalls in „Death„ verliebt ist und Deadpool so von ihr trennen will. Kleiner Fun Fact am Rande: Thanos wollte im Infinity War Comic das Universum vernichten um, endlich seiner Liebe vereint zu sein. Im ersten Avengers Film von 2012 wurde in einer Post Credit Szene genau diese Motivation angedeutet.

Nach seinen ersten Auftritten in New Mutants und anderen Serien wie Avengers, Heroes for Hire oder Daredevil erhielt Deadpool eine eigene Serie, geschrieben von Joe Kelly, die heute als Deadpool Classic Kultstatus genießt. In der Joe Kelly Serie wurde auch das Konzept des Brechens mit der vierten Wand eingeführt, da sich bewusst ist das er nur eine Comicfigur ist und so mit dem Leser interagieren kann. Kleiner Fun Fact am Rande: Das Brechen mit der vierten Wand wird auch in den Deadpool Realfilmen und dem Deadpool Videospiel aufgegriffen. Im Jahr 2004 erhielt Deadpool eine weitere Kultserie zusammen mit dem Mutanten Cable. Deadpool & Cable, geschrieben von Fabian Nicieza, lief 50 Ausgaben lang und vereinte Action, Humor sowie Serienübergreifende Geschichten. So traf das dynamische Duo, ehemals verfeindet jetzt sogar fast Freunde, auf Dr. Doom, The Fantastic Four, Captain America, Winter Soldier und Apocalypse.

2008 startete nicht eine neue Deadpool Serie, geschrieben von Daniel Way, sondern auch die Secret Invasion begann in der die Helden der Erde durch Kämpfer der Alienrasse Skrull ersetzt werden. Dank Deadpool und Norman Osborn konnte die Invasion abgewehrt werden, was das Vertrauen in die Avengers und S.H.I.E.L.D. erschütterte. Dadurch konnte Norman Osborn seine eigene Organisation H.A.M.M.E.R., sein eigenes Avengers Team und seine Inkarnation der Thunderbolts (Marvels Sucide Squad  etablieren. Die Dark Reign begann und Deadpool stand auf Normans Osborns Abschussliste. Im Zuge, der Daniel Way Serie kämpfte Deadpool nicht nur gegen Norman Osborns Dark Reign an, sondern auch gegen Vampire, Hit-Monkey und traf auf zahlreiche Helden wie Hulk, Spider-Man, Captain America und die X-Men.

Im Zuge des Marvel Now Reboots erhielt auch Deadpool eine neue Serie, die ihn wieder mit allerhand Figuren interagieren und abgedrehte Abenteuer erleben ließ. Diese Serie wurde von Gerry Duggan und Brian Posehn geschrieben. Weiters war Deadpool ein Mitglied der neuen Thunderbolts und übernimmt prominente Rollen in den großen Storylines “AXIS“ und „Original Sin„. Im Zuge von „AXIS„ wird er schließlich als Zenpool ein Mitglied der Avengers. Als schließlich die Erden 616 (reguläres Marvel Universum) und 1616 (Ultimate Universum) in der Secret Wars Saga miteinander kollidieren stirbt Deadpool in Frieden, im Wissen das alle anderen mit ihm sterben werden.

Acht Monate nach dem Secret Wars und der Wiederherstellung der Erde arbeitet Deadpool für Steve Rogers aka Captain America. Durch eine gute Tat wurde Deadpool eine Mitgliedschaft im Avengers Unity Squad, kurz A.U.S., angeboten und Wade Wilsons aka Deadpools Popularität stieg in bis Dato ungekannte Höhen. Nachdem Steve Rogers von einem faschistischen Doppelgänger ersetzt, was schlussendlich zum Tode von Agent Phil Coulson zum Beginn von Secret Empire führte. Aus blinder Loyalität zu Captain America schließt sich Deadpool seinen Avengers und Hydra an. Der Krieg zwischen Hydra und den Rebellen kostet zwei Freunden von Deadpool das Leben, die Liebe seiner Tochter und allen Ruhm, den er erlangt hat. Im aktuellen Marvel Imprint Fresh Restart / Legacy wird Deadpool wegen seiner Taten von anderen Helden gejagt, um Gerechtigkeit zu erfahren.

Soweit zum Werdegang von Deadpool, dem wohl aktuell populärsten Werdegang von Deadpool. Ich finde den Wandel der Figur, von einer Parodie zu einem eigenständigen Charakter, faszinierend da das Konzept des Söldners Deadpool sehr flexibel einsetzbar ist und dem Charakter die Möglichkeit mit vielen anderen Figuren zu interagieren. Dank der Unsterblichkeit von Wade Wilson kann man die irrsinnigsten Kämpfe veranstalten wie Deadpool vs. Carange oder Deadpool vs. Thanos.

Obwohl ich mich inzwischen mehr auf der DC Seite des Zauns sehe, gehört Deadpool zu den letzten Marvelhelden von denen ich mir Comics kaufen würde und die mich immer noch interessieren, was an der Kreativität dieser Figur und der unterschiedlichen Ausrichtungen der einzelnen Serien um ihn liegt. Dazu kommen viele Miniserien wie Deadpools Art of War oder Deadpool kills the Marvel Universe, die abseits des Mainstreams liegen.


Kommen wir nun zum eingemachten. Inzwischen folgen über 180 Personen meinem Blog (E-Mail Follower dazugerechnet) und heute möchte ich euch etwas zurückgeben, um mich für die Treue zu bedanken. Durch die freundliche Unterstützung der Firma Elbenwald verlose ich ein kleines Deadpool Fanpaket, bestehend aus einem T-Shirt, einer Tasse und einem Sportbag.

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Das könnt ihr gewinnen!

Was müsst ihr tun um teilzunehmen?

Ganz simpel. Ihr müsst meinem Blog folgen um Teilzunehmen.

Wie könnt ihr gewinnen?

Schreibt in die Kommentare was euch an Marvel/Deadpool am meisten gefällt und warum. Der kreativste beziehungsweise am besten formulierte Kommentar gewinnt. Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 6.11 bis zum 27.11 und der Gewinner oder die Gewinnerin wird danach in einem kurzen Beitrag bekannt geben und von mir per Mail kontaktiert. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass dieses Gewinnspiel weder durch persönliche Beziehungen oder möglichen Verwandtschaftsgrad zu den Teilnehmer/innen beeinflusst wird. Hier zählt rein die Ausarbeitung des Kommentars!

Das wars soweit von meiner Seite. Ich freue mich auf eure rege Teilnahme, bedanke mich sowohl bei Elbenwald für die Kooperation als auch bei meinen treuen Leser/innen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Weitere Beiträge zu Deadpool:

Die schöne Traurigkeit in Deadpool 2 | Gedankenspiel

Deadpool und Deadpool 2 gehören zu den besten Vertretern der Comicverfilmungen, die wir in den letzten Jahren genießen durften. Durch diese Duologie wurden nicht nur R-Rated Comicverfilmungen populärer, sondern auch die Mischung aus Action und Humor wurde gekonnt auf die Leinwand gebannt. Es gab bereits vorher Comicverfilmungen, die einen härteren Ton anschlugen, siehe die Blade Trilogie, aber erst Ryan Reynolds als Deadpool schaffte es dieses Untergenre so populär zu machen. Den peinlichen Deadpool, ironischerweise auch von Ryan Reynolds verkörpert, aus X-Men: Origins Wolverine ignorieren wir lieber aber der ist inzwischen sowieso nicht mehr im Kanon.

Im heutigen Beitrag möchte ich über einen eher unterschwelligen Ton in Deadpool 2 sprechen, der zwar immer wieder angesprochen wird, aber bisher nie wirklich im Fokus stand. Ich beziehe mich in diesem Fall auf die Melancholie und Düsternis, die im Film immer wieder durchschimmert und sehr viel zur Charakterentwicklung beiträgt. An dieser Stelle spreche ich eine Spoilerwarnung für alle aus die Deadpool 2 noch nicht gesehen haben. An alle anderen gilt meine Bitte eure Meinung in den Kommentaren zu hinterlassen.

Ich werde den Beitrag in drei Punkte unterteilen, die sich allerdings überschneiden werden:

  • Deadpool & Vanessa
  • Cable
  • Russel und das Heim

Deadpool & Vanessa

Die Romanze ist untrennbar mit dem Superheldenfilm verbunden, da sie als Belohnung für den Helden am Ende seiner beschwerlichen Reise dient. In Deadpool sowie Deadpool 2 ist die Beziehung von Wade Wilson aka Deadpool und Vanessa der Antrieb für unseren Anti-Helden. Dabei ist die Beziehung so glaubhaft wie ich es noch in keiner anderen Comicverfilmung gesehen habe. Als Vanessa in Deadpool 2 stirbt, bricht für Wade die Welt zusammen und er stürzt in eine tiefe Sinnkrise. Getrieben von Schuldgefühlen will der Held seinem Leben ein Ende machen, kann dies aber durch seine Heilungskräfte nicht. Im Super Duper Cut von Deadpool 2 sieht man mehrere Versuche, wie sich Wade das Leben nehmen will. Erst die Freundschaft von Colossus und ein Gespräch mit Vanessa, in einer Art Zwischenwelt von Diesseits und Jenseits, gibt Wade die angestrebte Erlösung und er möchte Buße tun, indem er den jungen Mutanten Russel davon abhält einen kaltblütigen Mord zu begehen, was ihn und die Zukunft für immer verändern würde …

Die Szenen in denen Deadpool in seiner Depressionen sowie seinen Schuldgefühlen versinkt gehört zu den heimlichen Höhepunkten des Films. Dies gilt auch für seine durchscheinenden Tendenzen als richtiger Held, der schmutzig kämpft, um das richtige zu tun.

Cable

Cable ist ein Mutant aus der Zukunft, der in die Vergangenheit reist, im Russel zu töten, was den Tod seiner Familie verhindert. Das dies ein Paradoxon auslösen würde sei jetzt mal dahingestellt aber X-Men & Zeitreisen gehört eben zusammen.

Was Cable antreibt, ist sein Wunsch nach Rache und Schuldgefühle, weil er Russel nicht früher getötet hat. Ihm wurde alles genommen und nun lässt er von seiner Mission nicht ab, was zwangsläufig zum Konflikt mit Deadpool führt, der Russel „retten“ möchte, um seine Schuld gegenüber Vanessa zu tilgen.

Josh Brolin schafft es meisterhaft sowohl die Zielstrebigkeit als auch den inneren Schmerz von Cable glaubhaft rüber zubringen. Allein durch die Mimik verleiht der Schauspieler dem Mutanten aus der Zukunft eine eigene Ausdrucksstärke und merkliche Verzweiflung, wenn die Mission nicht so verläuft wie geplant. Dazu kommt die markante Stimme von Klaus-Dieter Klebsch, die bereits Thanos in Avengers: Infinity War so viel Wiedererkennungswert verlieh.

Russel und das Resozialisierungsheim für Mutanten

Russel ist ein vollschlanker Teenager mit der Fähigkeit Hitze in seiner Hand zu sammeln und diese in Form von Energiewellen abzugeben. Wie andere jungen Mutanten kommt auch Russel ins Essex Haus, einem Heim für Mutanten, in dem den Kindern der Umgang mit ihren Kräften ausgetrieben wird.

Durch die Folter im Heim sowie der Ablehnung durch Deadpool im Mutanten-Gefägnis „Eisbox“ schließt sich Russel mit dem hochgefährlichen Mutanten Juggernaut zusammen um sich an allen zu Rächen, die ihm wehtaten und gleichzeitig jeden fertigzumachen, der ihm blöd kommt.

Interessant finde ich die Etablierung eines Mutantenheims sowie eines eigenen Gefängnisses, was auf die kommenden Ereignisse im Film Logan beziehungsweise den geheimen Regierungsprojekten an Mutanten (Waffe Plus Programm, Waffe X, Waffe XI, …) schließen lässt. Außerdem ist der Name des Heims sehr interessant. Das „Essex House“ sehe ich als Anspielung auf den Mutanten Mr. Sinister aka Nathaniel Essex an. Mister Sinister ist übrigens kein geborener Mutant, sondern ein sogenannter Mutierter, ein künstlich erschaffener Mutant, wie Deadpool.


Ich finde es bemerkenswert, wie viel Subtext Deadpool 2 mit sich bringt, wenn man bedenkt, dass der Film an sich bereits sehr viel im Vordergrund zu erzählen hat, voller Anspielungen ist und eine Wagenladung an Figuren unterbringen muss. Deadpool 2 gehört für mich zu den Filmhighlights des Jahres 2018 und zu den besten Comicverfilmungen der letzten 10 Jahre. Ich hoffe in Zukunft kommen mehr R-Rated Comicverfilmungen, gern auch abseits des Superheldengenres, die einen starken Gegenpol zu den regulären Genrevertretern bilden.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hier sind meine restlichen Beiträge zum Thema Deadpool:

Wootbox August 2018 | Gedankenspiel

Endlich gehöre ich zu diesen coolen Dudes, die auch eine Wootbox besitzen und unboxen. Also was ist eine Wootbox? Das ist eine Box zum Preis von 21€ (ohne Versand – Preis kann variieren), die Goodies (Figuren, T-Shirts, usw.) im Wert von 50€ enthält und jeden Monat ein anderes Thema hat. Dieses mal geht es um das Thema Justice! Was in der Box drinnen ist und ob sich der Kauf meiner Meinung nach gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt!

Der Kauf der Wootbox hat sich definitiv gelohnt und ist das Geld auf jeden Fall wert. Meine Highlights sind das Hellboy T-Shirt und die Deadpool Figur!

Zum One-Punch-Man Spiel, was irgendwie echt cool ist, werde ich mich in einem eigenen Beitrag äußern.

Ich freue mich schon auf die Box im September!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Deadpool 2 | Review

Titel: Deadpool 2
Originaltitel: Deadpool 2
Laufzeit: 119 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Mit Deadpool 2 setzt 20 Century Fox, das Studio, was Wolverine getötet hat, einen Drauf und bietet mehr. Mehr Action, mehr Gewalt, Humor, mehr Mutanten, mehr Gefühl und mehr Deadpool. Reicht das aber für eine gute Fortsetzung? Nun ja und warum das so ist, sollt ihr jetzt erfahren!

An dieser Stelle eine dezente Spoilerwarnung!


Drei Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Films vergangen. Deadpool aka Wade Wilson arbeitet inzwischen als international agierender Söldner, der Kriminelle rund um den Globus tötet. Nach einem abgebrochenen Attentat wird Wade zuhause von eben jenem nicht ermodertem Ziel, ein Drogenboss, attackiert. Dabei sterben nicht nur alle Verbrecher, sondern auch Vanessa, Deadpools große Liebe. Das stürzt unseren Anti-Helden in eine tiefe Krise, aus der ihm nur der X-Men Colossus, der strahlende Held mit russischem Akzent, helfen kann. Scheinbar. Er nimmt Deadpool als Azubi bei den X-Men auf. Bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz, die Deeskalation des Teenagers Russell Collins aka Firefist (er kann extrem hohe Temperaturen aus seinen Fäusten abgeben), geht natürlich alles schief und Deadpool wird gemeinsam mit Russell in die Eisbox, einem Gefängnis für Mutanten in den Bergen, gebracht.

Während der Inhaftierung der beiden wird das Gefängnis von Cable, einem kybernetisch verbesserten Mutanten aus der Zukunft, attackiert, da dieser Geselle Russell töten will. Nach einer Konfrontation zwischen Cable & Deadpool landen beide außhalb des Gefängnisses, während Russell zurückbleiben. In einer anschließenden Vision erkennt Deadpool seine Chance, den Jungen zu retten, um so seine Schuld gegenüber Vanessa, die er nicht retten konnte, wiedergutzumachen. Doch alleine hat Deadpool schlechte Chancen gegen die Gefängniswachen und Cable. Es wird Zeit für ein Team, aber nicht so geschlechterfixiert, wie die X-Men. Es wird Zeit für X-Force und den schmutzigen Kampf.

Der Plot von Deadpool 2 vereint Elemente der Comicverfilmung, des Action- & Coming of Age-Films mit einer Komödie und Drama. Daraus ergbit sich ein komplett überdrehter Plot, der allerdings für die Entwicklung der Figuren äußerst wichtig ist. Besonders Deadpool & Colossus profitieren gewaltig, was die Charakterentwicklung angeht.


Was der Schauspieler Hugh Jackman für die Rolle Wolverine war, ist Ryan Reynolds für die Figur Deadpool. Eine Rolle so perfekt besetzt, ist wirklich ein Kunststück, was der Film vorbildlich schafft. Wie bereits im Vorgänger, verkörpert Reynolds den Söldner mit der großen Klappe so gut, als ob er sich selbst spielen würde.

Neben Deadpool spielt Cable als Gegenspieler, nicht als Schurke, eine tragende Rolle und wird vom grandiosen Josh Brolin verkörpert, der sichtlich Spaß an seiner Rolle hat. Ausgestattet mit Wissen über die Zukunft, einem beeindruckenden Waffenarsenal und unbrechbaren Willen ist Cable gewillt, seine Mission zu beenden, um die Zukunft zu verändern.

Der X-Men Colossus wird zum großen Strahlemann aufgebaut, der nicht müde wird, Deadpool zu einem Teil seines Teams zu machen. Dabei sei erwähnt, dass er nicht mehr so dümmlich wirkt, wie in Teil 1, sondern klar für das Gute kämpft und quasi Eigenschaften des X-Men Leaders Cyclops annimmt.

Neben diesen drei Figuren ist die Besetzung sehr stark und etabliert einige neue Figuren, nutzt aber auch viele bekannte Charaktere aus dem Vorgänger wie Blind Al, Vanessa, den Barbesitzer Weasel, oder den indischen Taxifahrer Dopinder.

Abseits der Besetzung und Handlung funktioniert die Action des Films sehr gut und bauscht sich im Vergleich zum Vorgänger immer weiter auf. Dabei wirkt der Film wie ein komplett überzeichneter Comic, was als Treue zur Vorlage gewertet werden kann. Immerhin sind die Comics um Deadpool sind minder abgedreht. Dass der Film dabei an einigen Stellen fast schon überladen wirkt, stört jedoch nicht, da genau diese Überladenheit einen großen Teil des Films ausmacht.

Abgerundet wird das Gesamtpaket mit einem hörenswerten Soundtrack von Tyler Bates, den wir schon in Super, Shut Up Crime! hatten.


Wie in der Einleitung erwähnt, bietet Deadpool 2 mehr von allem und baut die Stärken des Vorgängers weiter aus. Es mag nicht jeder Witz zünden und ein paar Figuren hätte man streichen können, aber im Großen & Ganzen ist Deadpool 2 einer reinen Comicverfilmung so nah, wie es zuletzt nur Infinity War, Thor: Ragnarok und Wonder Woman geschafft haben. Ich vergebe für Deadpool 2 das Prädikat sehenswert und hoffe auf ein paar weitere Abenteuer mit Marvels coolsten Anti-Helden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zum Deadpool 2:

Deadpool & Cable: Split Second | Review 

Autor: Fabian Nicieza
Artitst: Reilly Brown
Verlag: Marvel

Zwischen den ganzen Mangas, die ich lese, muss auch Platz für die Comics (gelegentlich auch mal ein richtiges Buch) sein. Heute geht es um Marvels dynamisches Duo Deadpool & Cable, die in einer vierteiligen Miniserie für eine bessere Zukunft kämpfen.

Das kreative Team besteht aus Autor Fabian Nicieza, der die legendäre Deadpool & Cable geschrieben hat, sowie der Artist Reilly Brown.


Der Comic beginnt mit einer Auseinandersetzung zwischen S.H.I.E.L.D. & Hydra. Deadpool, der für die Guten kämpft, mischt kräftig mit und rettet einen Wissenschaftler, der an einer Technologie forscht die Zeitreisen ermöglicht.
Nach der Schlacht und kurzem Gespräch mit seiner Frau, die eine Ziege opfert, wird Deadpool von Cable kontaktiert, da dieser den Tod des Wissenschaftlers vorhergesehen hat. Unglücklicherweise soll Deadpool für den Tod verantwortlich sein und genau diese Zukunft muss abgewendet werden, da sonst großes Unheil droht.
Was nun folgt, ist totaler Irrsinn in Form einer Zeitschleife, da der Tod des Wissenschaftlers durch Missgeschicke immer wieder eintritt. Garniert wird das Ganze mit Deadpools grandiosen Humor. Oh und es gibt einen fast schon epochalen Plottwist.


Den Stil von Deadpool & Cable empfinde ich als sehr ansprechend, was auch nicht verwundert, da das Duo Nicieza & Brown bereits die legendäre Deadpool & Cable Serie betreut haben.
Deadpools Design ist ohnehin zeitlos, was mir jedoch nicht gefällt, ist Cables aktuelles Design. Der Bart mag ihm stehen, aber ohne blinkendes Auge, oder seinen markanten Metallarm wirkt die Figur etwas langweilig. Zum Glück tauchen viele Designs von Cable auf, was diesen Kritikpunkt etwas aushebelt.


Was soll ich für ein Fazit ziehen? Deadpool ist cool. Cable ist cool. Beide zusammen sind noch viel cooler und dieser Comic vereint das beste aus beiden Figuren. Deadpool mit seinem abgedrehten Humor der Cable in den Wahnsinn treibt. Cable der Mann, der für eine Zukunft kämpft, die er nie haben wird und warum auch immer mit irgendwie befreundet ist.

Von mir bekommt Deadpool & Cable: Split Second das Prädikat lesenswert, was einer Empfehlung gleichkommt.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Oktober 2017 | Storytime 

Der Oktober ist vorbei und auch das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird also Zeit für einen neuen Rückblick.

Im Oktober war ich zwei Mal unterwegs. Zum einen war ich in Wien auf der Game City mit Felix, Jessica & zwei weiteren Freunden. Neben der Möglichkeit, einige Spiele an zu zocken, habe ich endlich meine langjährige Internetbekanntschaft Zarah Wieselberg und ihre beiden besten Freunde Florian & Patrick getroffen. Der Tag mit den Dreien war eine der schönsten Zeiten des gesamten Jahres. Es ging nicht nur mir so, sondern auch Felix. Das restliche Wochenende in Wien haben wir etwas die Stadt erkundet, aber der Fokus lag klar auf der Game City.


Eine Woche später war ich auf der Geburtstagsfeier meiner Schwester, was ebenfalls sehr schön war.
Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Neben neuen Followern habe ich auch mein Themenspektrum erweitert und ein paar Formate etabliert. Neben Manga Reviews habe ich auch die Double Feature Reviews etabliert und ich glaube, meine aktuellen Formate kommen ganz gut an. Das Stephen King Special, in Kooperation mit Ainu89, ging ebenfalls weiter und bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Projekt. Allgemein hat sich Stephen King zu einem der größten Themen auf meinem Blog etabliert.
Alles in allem fühle ich mich aktuell sehr wohl und bin zufrieden, wie sich alles entwickelt!


Im Oktober war ich zum ersten mal dieses Jahr kein einziges mal im Kino. Aus Zeitmangel & Ermangelung an guten Filmen blieb mir das Lichtspielhaus diesen Monat verwehrt.
Das Heimkino bekam einiges an Futter. Unter anderem habe ich erneut Sieben Minuten nach Mitternacht gesehen, die Romanvorlage lese ich aktuell. Meine Meinung zu beiden wird in einer kommenden Double Feature Review beleuchtet.
Ansonsten habe ich passend zum Gruselmonat Oktober einige Horrorfilme gesehen. Diese sind beziehungsweise werden in einem jeweiligen zuletzt gesehen Beitrag verarbeitet.
Die restlichen Film Reviews/Beiträge zum Thema Film werde ich euch hier verlinken:

ES/IT (2017) | Review

Samurai Gourmet (Netflix Original) | Review

Batman Beyond/Batman of the Future | Staffel 1 | Review

Das Spiel (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #6

Meine Meinung zu Annabelle (2014) | Gedankenspiel

Zuletzt gesehen #2: Phantasm 1, Kingsman, Green Lantern | Gedankenspiel

Teen Titans: Der Judas Auftrag (DCUAOM) | Review

Seoul Station & Train to Busan | Double Feature Review

Don’t Knock Twice | Double Feature Review

Thor & Thor: The Dark Kingdom | Double Feature Review

1922 (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #7

Zuletzt gesehen #3: Grizzly, Sinister & The Babysitter | Gedankenspiel


Was Videospiele angeht, war der Oktober sehr stark und besonders am 27.10.17 sind drei hervorragende Spiele erschienen.

  • Assassins Creed: Origins bringt die Reihe auf einen neuen Kurs und kombiniert geschickt alte Stärken mit neuen Elementen.
  • Wolfenstein 2: The New Colossus besticht durch eine düstere Geschichte, schonungslose Gewalt und spielt sich dabei hervorragend. Ganz klar ein Anwärter für den besten Singleplayer Shooter 2017.
  • Zu Super Mario Odyssey brauche ich nicht viel sagen. Nintendo hat sich mal wieder selbst übertroffen.

Andere Spiele, die ich im Oktober gespielt habe bzw. spiele sind Dragons Dogma, Death Synchronicity, Elex & Fire Emblem Warriors. Zu den letzten beiden folgen noch die entsprechenden Beiträge.


Auch die Literatur kam nicht zu kurz. Der Fokus lag mal wieder auf Comics & Mangas, neben Sieben Minuten nach Mitternacht. Hier nochmal ein großes Danke an Sabrina Autengruber, die mir Love Hotel Princess Band 1 – 4 geliehen hat!
Die Reviews aus dem Bereich Literatur sind hier verlinkt:

Die 13 1/2 Leben des Kapt’n Blaubär | Review 

Hal Jordan and the Green Lantern Corps Vol. 1: Sinestros Law (DC Rebirth) | Review

Deadpools Art of War | Review

Love Hotel Princess 01 | Review

One-Punch Man 01 | Review

Manga Update vom 19.10.2017 | Storytime


Der Oktober war ein Monat, in dem sich einiges getan hat und ich bedanke mich bei allen Lesern für die Treue & das positive Feedback!
Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Deadpools Art of War | Review

Nachdem ich nun einige DC Comics vorgestellt habe, widmen wir uns mal wieder dem ewigen Konkurrenten Marvel.
Bei Deadpools Art of War handelt es sich um eine vierteilige Geschichte aus der Feder des großartigen Peter David. Für die künstlerische Gestaltung zeichnen sich Scott Koblish & Val Staples aus.


Die Kunst des Krieges (habe ich tatsächlich gelesen) ist Teil der Weltliteratur und seit Jahrhunderten ein wichtiges Werk für erfolgreiche Kriegsführung.

Es wird Zeit für eine Kunst des Krieges und wer versteht mehr vom Krieg als Deadpool, der Söldner mit der großen Klappe. Um sein neues Werk zu vermarkten, braucht er jedoch einen Krieg. Was sich bietet sich also besser an als einen Krieg zwischen den Asen Loki & Thor anzuzetteln? Einen Krieg zu entfachen, ist jedoch leichter als einen zu kontrollieren, wie Deadpool bald feststellen muss.


Der Zeichenstil von Deadpools Art of War sticht aus der Masse deutlich heraus und erinnert mich etwas an die alten Comics aus dem Mad Magazine.
Das Design der Figuren gefällt mir außerordentlich gut und Deadpool in einem nordischen Kostüm ist schon irgendwie cool. Dazu kommt ein klassischer Loki wie man ihn aus den 60ern kennt und eine ansprechende Gestaltung der anderen nordischen Asen (Thor, Odin, etc.).
Was mich freut sind die Passagen aus Kunst des Krieges, die immer wieder im Off zitiert, natürlich mit passenden Bildern unterlegt.


Alles in allem ist Deadpools Art of War ein unterhaltsamer Comic, der aus der Norm ausbricht und Weltliteratur mit dem abgefahrenen Humor von Deadpool kombiniert. Wer den Söldner mit der großen klappe mag kommt definitiv auf seine kosten.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm:

Deadpool: Die Kunst des Krieges

Deadpool’s Art of War

Die Nachzügler #1: September 2017 | Gedankenspiel

Im September konnte ich endlich einige Spiele nachholen, die schon seit Ewigkeiten in meinem PS4 Backlog vergammeln. Im heutigen Beitrag möchte ich meine Meinung zu diesen Spielen äußern. Viel Spaß!


Deadpool (PS3/PS4/Xbox 360/Xbox One/PC)

Ich mag die Figur des Deadpool. Das Videospiel um den Söldner mit der großen Klappe ist ein stumpfes Hack ’n Slay mit viel Humor. Man muss den High Moon Studios (ein Vasall von Activision) einiges an Kreativität zusprechen, da dieses Spiel immer wieder Abschnitte enthält, die von der Hack ’n Slay Norm abweichen. Außerdem gibt es immer wieder Auftritte von anderen „X-Men“ wie Cable oder Rogue. Das X-Men Team aus diesem Spiel besteht aus Wolverine, Rogue, Psylocke & Domino, was mich aber eher an die X-Force (Black Ops Team der X-Men) erinnert.

Als Oberschurke wurde Sinister ausgewählt, was mich sehr freut, da man so von den üblichen Schurken wie Magneto & Apokalypse wegkommt.
Zusammengefasst ist Deadpool ein stumpfes, kurzweiliges aber äußerst unterhaltsames Hack ’n Slay. Bis auf den letzten Kampf, der ist nämlich beschissen.


Late Shift (PS4)

Das Genre der FMV Spiele gehört in die Kategorie „Tod geglaubte leben länger“. Zu PS1 & Dreamcast Zeiten waren spielbare Filme der letzte Schrei. Da diese Spiele jedoch fast ausnahmslos von mieser Qualität sind, verschwand das Genre so schnell, wie es gekommen ist.

Es gibt jedoch eine Spieleschmiede aus Wales, namens Wales Interactive, die dieses Genre teilweise wiederbelebt haben. Zum einen gibt es den FMV/Point & Click Hybrid The Bunker (eine Geschichte für ein anderes mal) und den Film Late Shift, dessen Handlung man beeinflussen kann. Ich bin ehrlich, da dieses „Spiel“(ja Late Shift ist ein Videospiel) kaum Gameplay besitzt, ist die Handlung der Kern des Spiels. Da viele von euch das Spiel nicht kennen, werde ich mich kurz halten: Der Student Matt gerät durch Zufall an eine Diebesbande und muss mit ihnen eine kleine Schüssel aus Porzellan stehlen. Das ist jedoch erst der Anfang.

Ein herausragendes Merkmal für Late Shift ist die Entscheidungsgewalt auf den weiteren Verlauf. Dazu kommen 7 mögliche Enden, was das Spiel zum Beispiel bereits nach der ersten Hälfte enden lässt.
Wer eine besondere Spielerfahrung haben möchte und sich an Thrillern erfreut, sollte Late Shift unbedingt eine Chance geben.


Darksiders Warmastered Edition (PS4/Xbox One/Wii U)

Als Darksiders im fernen Jahr 2010 erschienen ist, hat es mich absolut nicht interessiert. Gleiches gilt für den Nachfolger. Mir wurden beide Spiele zwar immer wieder nahegelegt, aber mein Interesse wurde erst letztes Jahr geweckt, als ich das Spiel um knapp 10 € für die, von mir geliebte, PS4 erhalten habe.

Ich würde Darksiders als einen Mix aus God of War, The Legend of Zelda & diversen religiösen Motiven bezeichnen. Das Hack ’n Slay Spielprinzip erinnert sehr stark an God of War, inklusive Gewaltdarstellung auch wenn diese weniger drastisch ist. Was die Levelarchitektur & der zu bereisenden Oberwelt angeht, hat man sich klar an The Legend of Zelda orientiert. Darksiders ist jedoch keine zusammengeklaute Mixtur. Es orientiert sich an den Vorlagen und macht sein eigenes Ding. Dieses Zusammenspiel von Dämonen, Engeln, apokalyptischen Reitern & Monstern, die teilweise nach Göttern (Tiamat) benannt wurden, ist sehr erfrischend.

Die Handlung beschäftigt sich mit dem apokalyptischen Reiter Krieg, der durch ein scheinbares Fehlverhalten die Apokalypse entfesselt hat. Um seine Unschuld zu beweisen und die Verschwörung aufzudecken, kehrt Krieg nach einem Zeitsprung von 100 Jahren auf die Erde zurück. Im zerstörten New York beginnt seine Mission.
Ich war überrascht, wie gut mir das erste Darksiders gefallen hat. Kriegs Rachefeldzug ist gelungen inszeniert und wartet mit einigen plot twists auf. Dazu kommt eine überraschend komplexe Spielstruktur. Es ist diese ausgewogene Mischung aus Kämpfen, Rätsel lösen & Erkunden, die den Reiz ausmacht.


Leider habe ich diesen Monat „nur“ drei Spiele aus meinem Backlog nachholen können. Dafür waren es drei gute Erfahrungen & ich will versuchen, nun jeden Monat zumindest zwei Spiele aus dem Backlog durchzuspielen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meine Top 10 Filme & Videospiele aus dem Jahr 2016 von Patrick Stigler | Gedankenspiel

Das Jahr 2016 ist vorbei. Lasst uns aber noch einen kleinen Rückblick halten. In dieser Liste stelle ich euch meine 10 Lieblingsfilme & Videospiele des letzten Jahres vor und werde diese kurz beschreiben. Viel Spaß!

Bei den Filmen & Videospielen die ich bereits reviewt habe, werde ich einen Link einfügen, wo ihr mehr Erfahren könnt.

Top 10 Filme

Platz 10 Warcraft: The Beginning

Den letzten Platz belegt eine Videospielverfilmung die meiner Meinung nach viel Potential für die hoffentlich erscheinenden Fortsetzungen bietet. Auch wenn der Film auf erzählerischer Ebene etwas schwächelt ist die Inszenierung episch, die Technik sehr stark und die Schauspieler überzeugend. Was Verfilmungen von Videospielen ist diese hier eine der besseren.


Platz 9 Justice League vs Teen Titans

Weitergeht es mit einem Film der nicht im Kino lief, sondern direkt für den Heimkinomarkt veröffentlicht wurde. Bei Justice League vs Teen Titans handelt es sich um einen sehenswerten Zeichentrickfilm von DC/Warner Bros. Was mir an diesem Film gefällt ist der Dämon Trigon welcher als Antagonist dient. Wer mehr wissen will folgt diesem Link (Filmereview #2).


Platz 8 Die glorreichen Sieben

Der achte Platz geht an die glorreichen Sieben, das gleichnamige Remake des Originals von 1960. Dieser Film setzt weniger auf die klassischen Elemente eines Western dafür jedoch auf klasse inszenierte Action, gute Schauspieler und einen epischen Soundtrack. Das Original gefällt mir persönlich etwas besser aber das Remake kann man sich dennoch ansehen. Hier ist ein Link (Filmreview #8)zu meiner Review zum Remake.


Platz 7 Suicide Squad

Eine weitere Comicverfilmung. Dieses mal geht es jedoch um das Anti-Helden-Team Suicde Squad. Die Actionszenen des Films funktionieren sehr gut, die Leistung der Schauspieler weiß zu gefallen jedoch ist die Handlung die größte Schwäche des Films. Eine ausführliche Review findet ihr unter diesem Link (Filmreview #6).


Platz 6 Angry Birds

Eine unglaublich lustige, etwas derbe und ziemlich bösartige Videospielverfilmung die zu den besten des Genres zählt. Der Protagonist Red ist mit seiner sarkastischen Art ein erfrischender Held für einen Animationsfilm. Ich kann diesen Film jedem ans Herz legen der sich Animationsfilme und/oder Videospielverfilmungen interessiert.


Platz 5 Pets

Bei Pets handelt es sich um einen sehr putzigen & lustigen Animationsfilm. Die Sprecher sind sehr sympatisch, die Technik weiß zu gefallen und die Handlung mag relativ simpel sein ist aber gut geschrieben und recht emotional an manchen Stellen. Hier findet ihr eine Review zu Pets.


Platz 4 Batman v Superman: Dawn of Justice

Der vierte Platz geht an Zack Snyders Superhelden-Epos Dawn of Justice. Wie auch bei Suicide Squad funktioniert hier die Action sehr gut, die Schauspieler sind klasse aber bei diesem Film funktioniert die Handlung wesentlich besser. Man merkt das die Drehbuchautoren genau wussten wie sie die Handlung dieses Films aufbauen wollen.


Platz 3 Zoomania

Kurz zusammengefasst; eine Reihe sympathischer Figuren in einer epischen Geschichte. Ein Meilenstein unter den jüngeren Animationsfilmen. Hier stimmt alles. Das ist meiner Meinung nach ein absoluter Pflichtfilm.


Platz 2 Deadpool

Was soll ich groß über diesen Film sagen was ich nicht schon in meiner Review gesagt habe? Eine sehr gut gemachte Comicverfilmung mit super Schauspielern, gut choreografierter Action & einem gelungenen Soundtrack. Mehr dazu unter diesem Link (Filmreview #9).


Platz 1 Imperium

Der packende Thriller mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle belegt den ersten Platz. Hier möchte ich gar nicht zu viele Worte verlieren. Spannende Handlung, glaubwürdige Schauspieler, überraschende Wendungen & eine tolle Kameraarbeit. Hier ist der Link (Filmreview #12).


Top 10 Videospiele

Platz 10 Deus Ex: Mankind Divided

Der letzte Platz geht an die Fortsetzung eines sehr guten Spiels (Deus Ex Human Revolution). Auch wenn das Spiel in einigen Bereichen gehörig verbessert wurde gibt es Patzer bei der Handlung. Leider kommt nie die erhoffte Spannung des Vorgängers auf. Mehr dazu jedoch unter folgendem Link (Spielereview #5).


Platz 9 Shadow of the Beast

Weiter geht’s mit einem kleinen aber sehr spaßigen Sidescroll Hack ’n Slay. In Shadow of the Beast verfolgt man den Weg von Aarbron der als Bestie beginnt und zum Menschen wird. Wer sich auf das etwas eigenwillige Gameplay einlässt wird mit einem sehr guten Spiel belohnt. Link findet ihr hier (Kurzreview #3).


Platz 8 Far Cry Primal

Eigentlich ist dieses Spiel fast Eins zu Eins das gleiche wie sein direkter Vorgänger Far Cry 4. Jedoch verfügt Primal über eines der kreativsten Settings die ich je in einem Videospiel erleben durfte. Das gesamte Spiel ist in der Steinzeit angesiedelt und das ist ziemlich cool. Dazu kommt eine wunderschöne Grafik und sehr gut umgesetztes Gameplay.


Platz 7 World of Final Fantasy

Ebenso kreativ wie putzig ist das JRPG World of Fantasy welches den Charme der alten Final Fantasy Spiele zurückbringt. Die Vertonung ist sehr gut, das Gameplay motivierend und die Grafik sehr liebevoll. Dieses Spiel hat mir den Glauben an das Franchise zurückgebracht. Unter diesem Link findet ihr meine Review dazu.


Platz 6 Ratchet & Clank

Im Zuge des Ratchet & Clank Kinofilms der dieses Jahr erschienen ist wurde auch die Spielereihe neu aufgelegt. Das Spiel verfügt über eine wunderschöne Grafik, ein simples aber spaßiges Gameplay, eine hochwertige Synchronisation und einen gut ausbalancierten Schwierigkeitsgrad. Dazu wird auf jeden Fall eine Review kommen.


Platz 5 Mafia 3

Wir sind bei der Hälfte angekommen. Bei Mafia 3 handelt es sich um ein Open-World Spiel im Stil von GTA jedoch um einiges brutaler und mit etwas anderem Setting. Man übernimmt die Rolle von Lincoln Clay der das organisierte Verbrechen seiner Heimatstadt übernehmen möchte. Warum er das tun will, könnt ihr hier (Spielereview #7) erfahren.


Platz 4 The Banner Saga

Eines der besten Spiele 2016 ist gleich zu Beginn des Jahres erschienen. Bei The Banner Saga handelt es sich um ein Taktik-Rollenspiel welches in einer nordischen Fantasiewelt spielt, die sich am Rande des Untergangs befindet, als sich eine alte Macht erhebt.

Neben einer faszinierenden Spielwelt bietet The Banner Saga eine spannende Handlung, ein durchdachtes Gameplay (jede Niederlage liegt bei der Schuld des Spielers) sowie eine sehr schöne und detaillierte Grafik. Leider gibt es zu diesem Spiel noch keine Review aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.


Platz 3 Uncharted 4: A Thiefs End

Mit Uncharted 4 hat der Entwickler Naughty Dog den perfekten Abschluss für eine grandiose entwickelt. Die Handlung ist sehr spannend und wird durch die sympathischen Figuren enorm aufgewertet. Ergänzt wird das Meisterwerk durch eine wunderschöne Grafik, eine hochwertige Synchronisation & stimmiger Soundtrack sowie ein schnelles Shooter-Movement.


Platz 2 Firewatch

Der Silberpokal geht an das emotionale Adventure Firewatch. Die Grafik mag zwar nicht so schön sein wie in einem Final Fantasy XV oder einem Uncharted 4 aber die größte Stärke liegt hier eindeutig in der Handlung. Die Geschichte von Henry der sich die Einsamkeit der Wildnis als Brändwächter flüchtet. Mehr findet ihr dazu in dieser Review.


Platz 1 Final Fantasy XV

Auf dieses Spiel habe ich mich sehr lange gefreut und ich bin komplett begeistert. Ja das Spiel hat ein paar kleine Fehler aber diese werden von den positiven Aspekten überwogen. Die Reise von Prinz Noctis ist sehr episch und weiß zu Begeistern, wenn man sich auf die neue Generation von Final Fantasy einlässt. Unter diesem Link (Spielereview #2) gibt es mehr Informationen.


Das wars mit dieser Liste. Ich hoffe sie hat euch gefallen und wir lesen uns beim nächsten mal wieder.

Deadpool (Film) | Review

Ich bin ein großer Fan von Deadpool – dem Merc with the Mouth. Egal ob Comics oder das Videospiel aus dem Jahr 2013. Mir gefallen die abgedrehten Geschichten um Wade Wilson aka Deadpool. Als ich erfuhr, dass ein Deadpool Realfilm erscheint, war ich skeptisch. Einerseits gibt es gute Filme aus dem X-Men Universum andererseits sind die Geschichten um Deadpool teilweise sehr brutal. Kurz um; ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich war mehr als begeistert.


Handlung: Die etwas andere Superheldengeschichte

Die Handlung beginnt nach einer Kampfszene und einer anschließenden Rückblende.

Wade Wilson ist ein Söldner, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Eines Tages lernt er in seiner Lieblingsbar die Escortdame Vanessa kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und werden ein Paar. Kurz, nachdem Wade ihr einen Heiratsantrag macht, wird bei ihm unheilbarer Krebs diagnostiziert.

Wade flüchtet sich daraufhin in ein geheimes (und extrem heruntergekommenes) Versuchslabor. Der dortige Leiter Francis, aka Ajax, verspricht ihm Heilung. Diese „Heilung“ sieht jedoch wie folgt aus: Francis foltert, Wade so lange, bis sich seine Mutagene aktivieren. Dadurch erhält Wade unglaubliche Selbstheilungskräfte, welche sein Leben retten, ihn jedoch am ganzen Körper extrem entstellen. Hier liegt jedoch mein größter Kritikpunkt an der Handlung, Deadpool erhielt in den Comics seine Kräfte durch Genexperimente und ist somit wie Mr. Sinister ein „Mutierter“ während er im Film die Veranlagung für diese Kräfte bereits hat und sie nur noch aktiviert werden müssen. Ein Unterschied, der nicht zu unterschätzen ist. So weiter im Text.

 

Da Wade sich wegen seinem jetzigen Aussehen nicht mehr an Vanessa rantraut, verschreibt er sich voll und ganz seiner Vendetta. Er nennt sich Deadpool und macht sich auf die Jagd nach Francis um diesen zu Zwingen die Entstellungen rückgängig zu machen. Was nun folgt, ist viel Gewalt, viele Tote, viel bissiger & vulgärer Humor sowie Gastauftritte von anderen X-Men wie Colossus.


Cast: So muss ein Heldenfilm besetzt sein

Die Leistung der Schauspieler ist überraschend gut gelungen. Ryan Reynolds ist der perfekte Deadpool. Es gibt wohl keinen Schauspieler, der die Rolle besser spielen könnte. Man merkt das Reynolds viel Freude mit seiner Rolle, als der Söldner mit der großen Klappe hatte.

Der Bösewicht Francis alias Ajax, gespielt von Ed Skrein (Game of Thrones), ist der Standardbösewicht eines Superheldenfilms. Sein eigentliches Ziel ist der illegale Verkauf von Waffen jedoch verfolgt er dieses Ziel nicht wirklich und widmet sich nach kurzer Zeit seinem alten Patienten Deadpool. Seine Fähigkeit ist seine übermenschliche Stärke und sein fehlendes Schmerzempfinden. Was ich noch anmerken muss, bei Ajax denke ich immer an ein Reinigungsmittel.

Die weiteren Figuren im Film gliedern sich alle sehr gut in die Handlung ein. Neben Deadpools Gefährten Weasel, T. J. Miller, und Blind Al, Leslie Uggams, sind Wades Freundin Vanessa, Morena Baccarin, sehr gut besetzt und verleihen dem Film einen Teil seines Charmes.

Ebenfalls müssen die X-Men des Films erwähnt werden. Im gesamten Film haben jedoch nur 2 Mitglieder des Mutantenteams einen Auftritt. Zum einen haben wir Colossus, gespielt von Andre Tricoteux, und Negasonic Teenage Warhead, gespielt von Brianna Hildebrand.

 

Während Colossus in diesem Film ein Comedy-Charakter und rechtschaffener Trottel ist (was immer noch mehr Persönlichkeit ist, als er in den anderen Filmen hatte) wird NTW als extrem cooler Newcomer bei den X-Men dargestellt. Die Leistung von beiden weiß auf jeden Fall zu gefallen.

Im Allgemeinen muss ich sagen das alle Rollen des Films ideal besetzt sind. Dadurch entsteht ein ganz eigener Charme, welcher diesen Film aus seinem Genre heraushebt. Deadpool ist einfach ein Film der etwas härteren Gangart.


Effekte & Technik: Weniger ist mehr

Trotz seines relativ geringen Budgets von 50 Millionen Dollar (gering für einen Film des Superheldengenres) sieht Deadpool sehr gut aus. Die Effekte können sich durchaus sehen lassen. Colossus ist sehr gut animiert und auch die Zeitlupenszene am Anfang des Films weiß zu gefallen.

Die Kämpfe sind schnell, brutal & sehr gut in Szene gesetzt. Dabei kommt auch Deadpools schräger Humor nicht zu knapp, welcher in fast jeder Szene einen seiner Sprüche reißt.

Ich muss auch die Maske loben. Deadpool sieht nach der Aktivierung seiner Kräfte extrem hässlich aus und man könnte fast Mitleid mit ihm haben. Aber nur fast.

Wovon ich angenehm überrascht war, ist die Tatsache das bei Deadpool relativ wenig CGI zum Einsatz kam, dafür sieht der Film jedoch realistischer aus und wirkt auch nicht so extrem übertrieben wie andere Kollegen seines Genres.


Soundtrack & Synchronisation: In 2 Sprachen gelungen

Die Synchronisation ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch hervorragend, Diese Mischung aus bitterböse, vulgär & ernst, wenn es sein muss, ist sehr gut und verleiht dem Film wieder einen ganz eigenen Charme. Dabei sprüht der Witz voller Anspielungen auf andere Filme, Comics, Comicautoren und Schauspieler wie Hugh Jackman (Wolverine) über.

Der Soundtrack gehört zu den besten die ich jemals in einem Superhelden-Film gehört habe. Durch die Bank weg hat der Film gute Stücke die die Atmosphäre tragen. Aufgewertet wird der Soundtrack noch mit bekannten Liedern die „Angels of the Morning“.


Fazit

Deadpool gehört für mich den besten Filmen dieses Jahres und ist eine der besten Comicverfilmungen überhaupt. Der ganze ernstere, brutale und dennoch humoristische Ton stehen im Kontrast zum Rest des Genres. Der Anti-Held Deadpool hebt sich durch seine schillernde Art von seinen Kollegen ab und wirkt geradezu exotisch. Klar mit Wolverine gibt es bereits einen Ant-Helden im X-Men Universum. Während dieser jedoch sehr ernst ist, nimmt Deadpool selten eine Situation ernst, es sei denn, er hat die Möglichkeit seiner Nemesis Francis eins auszuwischen.

Mein einziger richtiger Kritikpunkt an diesem Film ist Art wie Wade seine Fähigkeit erhält. Das habe ich jedoch bereits weiter oben ausgeführt.

Ich kann diesen Film jedem empfehlen. Selbst Leuten, die noch nie etwas mit den X-Men oder Superheldenfilmen an sich zu tun hatten. Deadpool ist eine komplett andere Art von Comicverfilmung und ich wünsche mir mehr Film in dieser Art.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Wertung
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
19/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Deadpool
Deutscher Titel: Deadpool
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 109 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016