Death Note (Anime) | Review

Titel: Death Note
Folgen: 37
Staffeln: 1

Die Anime Offensive geht in die siebte Runde und bevor wir uns wieder den Ghibli Filmen zuwenden, machen wir einen Schlenker zum modernen Kultanime Death Note, dessen Vorlage bereits unfassbar populär war!


Anime Offensive 2020


Light Yagami, ein hochintelligenter Schüler mit starken moralischen Werten, findet eines Tages das Death Note. Dabei handelt es sich um ein Notizbuch der Todesgötter. Wenn der Name einer Person in dieses Buch geschrieben wird und der Nutzer sich das Gesicht des „Opfers“ dabei vorstellt, stirbt er. Anfangs zweifelnd fasst Light nach der Gewissheit, dass das Death Note echt ist, den Entschluss, eine perfekte Welt ohne Verbrecher zu erschaffen. Dabei muss sich Light mit der japanischen Polizei, deren Teil auch sein Vater ist, sowie den beiden Meisterdetektiven L und Near auseinandersetzen. Unterstützung erhält er vom Todesgott Ryuk, sowie fanatischen Kira Anhängern …


Death Note ist einer der, wenn nicht sogar der komplexeste Anime, den ich jemals gesehen habe. Das Katz & Maus Spiel von L & Light fängt langsam an, baut sich aber zu einer intensiven Hatz auf, in der sich zwei Genies gegenseitig ausstechen müssen, da es um das Leben des anderen geht.

Obwohl der Anime sehr spannend und erzählerisch äußerst gelungen ist, wird der Bogen, wie leider so oft im Medium Manga, etwas überspannt. Nach dem Showdown mit L baut die Serie etwas ab, da weder Near, noch Mellow das Charisma ihres Vorbilds erreichen können und die Twist über Twist Methode langsam an Dynamik verliert. Besonders in den letzten 5 bis 6 Folgen stellt sich eine gewisse Müdigkeit ein.

Für einen Anime aus der Mitte der 2000er ist Death Note sehr hochwertig animiert und produziert, wodurch eine gewisse Zeitlosigkeit erreicht wird, die sich besonders im Stil, der Farbgebung, sowie der Darstellung von Emotionen widerspiegelt.

Die Inszenierung von Death Note ist überragend und spielt perfekt mit dem Soundtrack zusammen. Sobald eine der Spannungsspitzen erreicht wird, wird ein epischer Soundtrack genutzt, bei dem selbst simple Handlungen mit genialen Geistesblitzen kombiniert, sowie zelebriert werden.

Auch die deutsche Lokalisierung ist sehr hochwertig und die Sprecher liefern durchgehend eine tolle Performance ab.


Zusammengefasst ist Death Note ein großartiger Anime, der durch seine Figuren und die weitestgehend großartige Handlung zu überzeugen, aber auch technisch durchgehend zu gefallen weiß. Mein einziger Kritikpunkt ist der Durchhänger im letzten Akt des Anime, aber trotzdem hat Death Note die Wertung sehenswert definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Death Note (Netflix Original Film) | Review

Death Note ist einer der besten & komplexesten Mangas, die ich jemals lesen durfte. Die Auseinandersetzung zwischen „Schurke“ Kira & den größten Detektiven der Welt mag etwas verwirrend sein, unterhält jedoch bis zum großen Finale. Netflix hat im Sommer 2017 eine Realverfilmung veröffentlicht und diese schauen wir uns heute an!


Der intelligente Schüler Light Turner findet eines Tages ein seltsames Notizbuch, genannt Death Note. Wenn er in dieses Buch einen Namen schreibt und sich dabei das Gesicht der Person vorstellt, stirbt selbige innerhalb von 30 Sekunden, sofern der Todeszeitpunkt (maximal 2 Tage nach dem Eintrag) nicht geändert wird. Außerdem kann die Art des Todes manipuliert werden.

 

Zusammen mit dem Todesgott Ryuk, der das Death Note verteilt und scheinbar eigene Pläne verfolgt und Lights Mitschülerin Mia will das Trio eine bessere Welt ohne Verbrechen erschaffen. Dazu wird das Pseudonym Kira erschaffen, um unerkannt zu bleiben. Kira findet zahlreiche Anhänger, trifft aber auch auf Widerstand seitens der Polizei und dem Privatdetektiv L. Die einen sehen in Kira einen Gott, die anderen einen gewissenlosen Mörder.
Die Handlung des Films hat nur in Grundzügen mit der Mangavorlage zu tun. Dieser Umstand fällt jedoch nur in den ersten 10 bis 20 Minuten negativ auf, da der Death Note Realfilm sein eigenes Ding macht und die Geschichte in 100 Minuten sehr spannend erzählt.


Death Note scheut sich nicht davor, Gewalt zu zeigen. Der im Manga populäre Tod durch Herzversagen kommt im Film eher selten vor. Es ist jedoch kein Splatter. Mein Highlight war das Design von Todesgott Ryuk. Er sieht sehr furchteinflößend aus und kommt seiner Mangavorlage schon recht nahe. Was ebenfalls erwähnt werden muss, sind diverse markante Szenen, besonders der Tod der FBI-Agenten sei erwähnt.

 


Alles in allem ist Death Note ein überraschend guter Thriller mit Fantasy & Horrorelementen. Die Schauspieler spielen sehr gut, besonders William Defoe als Todesgott Ryuk überzeugt auf ganzer Linie. Wie bereits gesagt, hat die Handlung des Films kaum etwas mit der Mangavorlage zu tun, aber die westliche Adaption stellt eine interessante und gelungene Alternative zum Manga/Anime dar. Man muss nur aufgeschlossen sein und sich durch die ersten etwas eigentümlichen 15 Minuten quälen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

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