Ein Blick auf die Serien die ich in der ersten Jahreshälfte gesehen habe! | Storytime

Kernfakten zum Rückblick

⁃ 16 Serien komplett (entweder komplette Staffel oder komplette Serie)

⁃ 15 Serien positiv

⁃ 1 Serie negativ

⁃ 4 Serien abgebrochen


Natürlich gibt es auch zu den Serien einen Rückblick, wobei ich in diesem Beitrag die 10 Serien aufliste, die mir am besten gefallen haben. Natürlich werden alle Serien Reviews verlinkt!

The End of the f***ing World S1 – Wertung: sehenswert

Eine interessante Dramedy Serie aus dem vereinten Königreich, die allerdings nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Wer allerdings den bösen britischen Humor mag, kann ruhig einen Blick riskieren.

The End of the F***ing World Staffel 1 (Netflix Original) | Review

Altered Carbon: Das Unsterblichkeitsprogramm S1 – Wertung: sehenswert

Eine interessante Mischung aus Deus Ex, Blade Runner und Ghost in the Shell die allerdings genug Merkmale besitzt um für sich zu stehen. Es dauert etwas bis man mit dem Protagonisten warm wird aber dann kann man nicht mehr aufhören.

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Santa Clarita Diet S1 & S2 – Wertung: sehenswert

Äußerst unterhaltsame Zombieserie mit starker Besetzung, viel Humor und einer interessanten Aufarbeitung der Thematik Zombie. Ich hoffe trotzdem auf ein Serienfinale in Staffel 3.

Santa Clarita Diet (Netflix Original) Staffel 1 | Review
Santa Clarita Diet (Netflix Original) Staffel 2 | Review

Z Nation S1 – Wertung: sehenswert

Genialer wenn auch etwas trashiger Einstieg in eine starke Konkurrenz zu The Walking Dead, die durch sehr viel Kreativität glänzt.

Big Mouth S1 – Wertung: sehenswert

Eine äußerst lustige Serie über das Erwachsenwerden und die Tücken der Pubertät. Dazu kommt eine hochwertige Animationsqualität.

Big Mouth (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Requiem S1 – Wertung: sehenswert

Eine sehr interessante Serie, die Elemente aus dem Thriller- & Mysterygenre kombiniert. Die Handlung entwickelt sich langsam aber die Spannung ist konstant spürbar. Was britische Serien angeht ist Requiem klar eine der interessanteren.

Requiem (Netflix Exclusive) Staffel 1 | Review

Devilman Crybaby S1 – Wertung: sehenswert

Abgedrehte Handlung und ein eigenwilliger Stil aber eine gewisse Sogwirkung. So lässt sich Devilman Crybaby am besten beschreiben.

Devilman Crybaby (Netflix Original) Staffel 1 | Review

From Dusk Till Dawn S1 – Wertung: sehenswert

Gelungene Adaption des ersten Films, die wesentlich umfangreicher ausfällt da das Serienformat mehr Umfang bei den Figuren zulässt. Dazu kommt eine interessante Darstellung der Vampire.

From Dusk Till Dawn Staffel 1 | Review

Lore S1 – Wertung: sehenswert

Lore ist eine interessante Mischung aus Mysterserie & Dokumentation, die sowohl urbane Legenden als auch wahre Begebenheiten thematisiert. Leider hat die Serie zu wenig Folgen und eine zweite Staffel mit mehr Folgen wäre sehr wünschenswert!

Lore Staffel 1 (Amazon Original) | Review

Van Helsing S2 – Wertung: sehenswert

Van Helsing ist ein interessanter Mix aus Horrorserie und Dark Fantasy Story, die mit Staffel 1 einen starken Einstieg hatte und mit Staffel 2 genau diese Stärken aufgreift und weiter ausbaut.

Van Helsing (Netflix Original) Staffel 1 | Review
Van Helsing (Netflix Original) Staffel 2 | Review

Neben diesen 10 kurz beschriebenen Serien habe ich noch fünf weitere Serien gesehen, die mir sehr gut gefallen haben:


Ein Flop, den ich im Zuge des Stephen King Specials gesehen habe, war die Serienadaption von Der Nebel. Diese Serie hat, Gott sei Dank, nur eine Staffel und die ist mehr als fragwürdig, besonders wenn man den gleichnamigen Film kennt. Wer mehr erfahren will, kann die Review dazu lesen.

Eine Sonderstellung unter den Serien nimmt für mich die Anthologie Serie Philip K. Dick‘s Electric Dreams von Amazon ein. Ich habe nach aktuellem Stand erst 3 Folgen der ersten und bisher einzigen Staffel gesehen aber was ich gesehen habe gefällt mir sehr gut. Philip K. Dick‘s Gesamtwerk hat viele moderne Science-Fiction Werke inspiriert und die einzelnen Folgen waren bisher sehr unterhaltsam. Ich hoffe diese Serie bald komplett gesehen zu haben.

Auf die vier abgebrochenen Serien werde ich einem eigenen Rückblick eingehen.


Das war mein Rückblick auf die erste Hälfte meines Serienjahrs 2018 und es war auch mein erstes Jahr, in dem aktiv mehrere Serien verfolgt habe. Amazon & Netflix sei es gedankt. Welche Serien haben euch bisher sehr gut gefallen? Habt ihr Empfehlungen für mich? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Der Nebel Staffel 1 (Netflix Original) | Review [Stephen King Special #9]

Name: Der Nebel
Staffeln: 1
Episoden: 10
Sender: Netflix
Genre: Mystery

Endlich geht das (zu) lange vernachlässigte Stephen King Special in die neunte Runde! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um eine Serie von der Liste zu streichen. Danke an Tempest für die Empfehlung, welche schon lange ansteht, seit ich den gleichnamigen Horrorfilm vorgestellt habe.


Die fiktive Kleinstadt Bridgefall wird in einen seltsamen Nebel gehüllt. Im Zentrum der Geschichte steht die Familie Copeland, bestehend aus dem Autor Kevin, dessen Frau & Lehrerin Eve, sowie deren Tochter Alex. Als der dichte Nebel sich über die Stadt legt, ist die Familie getrennt. Während sich Kevin zusammen mit dem pansexuellen Jungen Adrian, der wegen einer Vergewaltigung im Pilot aussagt, auf dem Polizeirevier aufhält, befinden sich Eve & Alex im örtlichen Einkaufszentrum.

Kevins Ziel ist es nun, seine Familie zu finden, was leichter klingt, als es ist, da sich im Nebel nicht nur seltsame Kreaturen aufhalten, sondern auch eine psychische Präsenz.

Der Nebel fällt wie in eine ähnliche Kategorie wie Van Helsing, oder The Walking Dead. Nach einer Katastrophe müssen verschiedene Gruppen an verschiedenen Orten, in diesem Fall eine Kirche, ein Krankenhaus und das Einkaufszentrum, um das Überleben kämpfen. Dabei stellt der namensgebende Nebel eine bei weitem geringere Bedrohung dar, als im gleichnamigen Film. Während im Film eine ausgewogene Mischung aus Bedrohung durch die Kreaturen im Nebel, und den Menschen selbst herrscht, wird in der Serie mehr das Zwischenmenschliche behandelt.

Es kommt zwar immer wieder Spannung auf, jedoch hat „Der Nebel“ leider relativ viel Leerlauf, was daran liegt, dass nicht jeder Strang gleich spannend ist.


Loben muss ich die Besetzung, die zu großen Teilen einen soliden Job macht. Besonders die Gruppe um Kevin (Morgan Spector) ist sehr interessant, da diese aus den unterschiedlichsten und tiefgründigsten Personen besteht. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren ist ganz klar das Herzstück der Serie. Ebenfalls wissen die „Themen“ der einzelnen Gruppen zu gefallen. Die Gruppe in der Kirche beschäftigt sich mit Religion (kirchlicher & Naturglauben), die Truppe im Einkaufszentrum ist geprägt von Misstrauen/Zorn und Kevins Gruppe behandelt Wahnsinn sowie Menschlichkeit.

Die Kreaturen im Nebel, wenn sie denn auftauchen, enttäuschen leider. Im Film waren die Kreaturen fremdartig, ekelerregend und fremdartig. Hier ist das Imposanteste ein Mann, dem die Flügel eines Falters aus dem Rücken wachsen.


Muss man „Der Nebel“ gesehen haben? Wenn ich ehrlich bin, muss ich diese Frage mit nein beantworten. Klar, die Serie hat einige interessante Themen, spannende Momente und gefällt wegen der Besetzung, aber der gleichnamige Film ist meines Erachtens sehenswerter, denn hier wird sowohl Horror als auch Drama stimmiger verknüpft. Ich gebe „Der Nebel“ das Prädikat bedingt sehenswert, da es bessere „Survival-Serien“ gibt. Stephen King Fans sollten einen Blick riskieren, alle anderen greifen zum Spielfilm. Eine zweite Staffel wird in diesem Fall nicht benötigt, wie ich finde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!