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Superbros #10: Avengers Endgame Talk [Staffelfinale]

Herzlich willkommen zum Finale der ersten Superbros Staffel! Kurze Info: Superbros geht erst am 17.5.19 weiter!

Superbros Folge 10

Meine Kinowoche mit Felix Neumaier | Review/Gedankenspiel

Ich war diese Woche mehrmals im Kino mit Felix, meinem besten Freund und ihr kennt ihn von einigen Beiträgen, meist zum Thema Nintendo, aus der Vergangenheit. Da wir aufgrund unserer Arbeit jedoch nicht 7 Tage hintereinander ins Kino gehen können, haben wir uns 3 Filme ausgewählt und um diese geht es heute, damit ihr nicht drei generische Reviews bekommt. Viel Spaß!


Atomic Blonde

Den Anfang macht Atomic Blonde, ein Agenten-Action-Thriller von John Wick Regisseur David Leitch. Die MI6 Topagentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) muss in Ost-Berlin eine Kontaktperson mit einer brisanten Agentenliste sicherstellen soll. Dabei sind ihr von Anfang an Killer des KGB auf den Fersen. Ihr einziger “ Verbündeter“ ist ein anderer MI6 Agent namens David Percival (James McAvoy). Lorraine bekam jedoch einen wichtigen Tipp für ihren Einsatz. Sie soll niemanden in Berlin vertrauen!

Die größten Stärken des Films sind der stimmige Soundtrack, der einfach so 80er Jahre ist, die grandiose Inszenierung der Action, schnell, brutal & schonungslos sowie die Leistung der Schauspieler. Mein Problem mit Atomic Blonde ist jedoch die etwas wirre Geschichte, wer nun wer ist & für wen arbeitet. Gut 10 – 15 Minuten weniger hätten dem Film mehr Dynamik verliehen. Ich hatte jedoch meine Freude mit dem Film und wurde die meiste Zeit gut unterhalten.


Barry Seal: Only in America/American Made

Barry Seal ist ein Action-Thriller der auf dem Leben des Drogenschmugglers Barry Seal basiert. Den Film konnten wir bereits einen Tag vor der Premiere im Rahmen eines Gewinnspiels von T-Mobile sehen.

Barry Seal ist ein Pilot für die zivile TWA-Fluggesellschaft. Er wird jedoch von der CIA rekrutiert, um an verdeckten Operationen in Mittelamerika teilzunehmen. Dabei kommen ihm seine Fähigkeiten als Pilot zu gute. In den 1980ern wird aus dem ehrenwerten Barry Seal ein Waffen- & Drogenschmuggler, der mit den Drogenbossen Nicaraguas zusammenarbeitet. Das Geschäft läuft immer besser & besser. Berry Seals Leben wird immer besser, da er ein gewaltiges Vermögen anhäuft. Es wäre jedoch besser gewesen, wenn Seal noch ein paar Fragen über seine neue Arbeit gestellt hätte.

Ich mag Barry Seal: Only in America. Der Film hat ein hohes Tempo und die Handlung wird mit einer gelungen Mischung aus Spannung, Action & Humor kombiniert. Felix hat diesen Film als „Action-Thriller mit Stimmungsschwankungen“ bezeichnet, was das auf & ab von Barry Seals Leben perfekt beschreibt.
Obwohl ich kein großer Tom Cruise Fan bin muss ich sagen, dass er in diesem Film hervorragend ist und den restlichen Cast an die Wand spielt. Er verkörpert den typischen Anti-Helden, der mit Charme & Draufgängertum nach dem großen Geld greift. Dabei fühlt sich die Rolle von Cruise weniger nach einem Kampf ums Überleben sondern mehr nach einem lockeren Abenteuer an.

Ich war überrascht, dass sich Barry Seal: Only in America nicht davor scheut den Finger auf die Lügen & Einmischungen der US-Regierung legen. Der Film fühlt sich jedoch locker an und politisiert nicht lange herum. Die Fakten werden auf den Tisch gelegt und im nächsten Moment wird Barry Seal von Geld überschwemmt.

Zusammengefasst hat mir Barry Seal: Only in America sehr gut gefallen. Mit seinem gelungenen Tempo, der starken Hauptrolle, dem Soundtrack und seiner Optik, die oftmals einer Dokumentation oder einem „Videotagebuch“ ähnelt, überzeugt dieser Film mehr als Atomic Blonde. Ich kann Barry Seal weiterempfehlen.


Killers Bodyguard

Zum Abschluss haben wir uns noch eine Action-Komödie mit Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson & Garry Oldman gegönnt.

Michael Bryce (Ryan Reynolds) ist ein ehemaliger „1 A“ Personenschützer und einet der besten seines Fachs. Sein Erfolg liegt in dem bedenken aller Eventualitäten und einer umfassenden Vorbereitung. Nach einem missglückten Auftrag verliert er nicht nur seine Stellung, sondern auch seine Beziehung mit der Interpol Agentin Amerlia Ryder (Élodie Young).

Zwei Jahre später ist Bryce immer noch ein Profi, muss sich jedoch mit minderwertigen Jobs zufriedengeben. Dies ändert sich jedoch, als er den inhaftierten Auftragsmörder Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) nach Den Haag eskortieren soll damit dieser gegen den weißrussischen Diktator Vladislav Dukhovic (Gary Oldman) aussagen kann. Letzterer steht wegen Verletzung der Menschenrechte & Kriegsverbrechen vor Gericht.
Killers Bodyguard hat ein angenehm hohes Tempo und eine langsame aber stetig ansteigende Spannungskurve. Diese entlädt sich in einem visuell beeindruckenden Finale mit einer Verfolgungsjagd in Den Haag. Um den Zuseher nicht nur mit Action zu berieseln, gibt es ruhigere Szenen, in denen wir mehr über die beiden Protagonisten und die Frauen in deren Leben erfahren. Das macht die Figuren nicht nur menschlicher sondern auch sympathischer, wobei letzteres nicht nötig wäre. Ryan Reynolds & Samuel L. Jackson haben eine wunderbare Chemie miteinander und bilden ein grandioses Team. Der planende Bodyguard & der impulsive Attentäter.

Alles in allem lässt sich Killers Bodyguard wie folgt zusammenfassen: Actionlastig, schnell, etwas stumpf aber sehr lustig & stark Besetzt. Ich wurde 118 Minuten lang sehr gut unterhalten!


Wie fasse ich diese „Kinowoche“ zusammen? In Atomic Blonde habe ich große Hoffnungen gesetzt, die jedoch nur zum Teil erfüllt wurden wegen der verworrenen Handlung. Barry Seal – Only in America hat mir sehr gut gefallen und war ein rundes Komplettpaket, wo alles stimmte und Killers Bodyguard hat mich einfach wunderbar Unterhalten mit seiner Action & dem Humor.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Beiträge von anderen Usern:

Atomic Blonde:

„Atomic Blonde“ – Filmrezension von Ainu89

Kritik: „Atomic Blonde“ von christianneffe – audio\visuell

KRITIK: Atomic Blonde von Derplappergott

Film: Atomic Blonde – Über die Kunst der stylischen Belanglosigkeit von Ma-Go Filmtipps

Barry Seal – Only in America:

„Barry Seal: Only in America“ – Filmrezension von Ainu89

Barry Seal: Only in America von David McAllan von Komm&Sieh

Barry Seal – Only in America (American Made)/Waffen,KoksUndZuVielMoneten von Misscharlesdexterward

Barry Seal – Only in America von Wessels Filmkritik

Killers Bodyguard:

Killers Bodyguard von ShalimasFilmweltenKritik

 

 

Meine Meinung zu 1-2 Switch [Autor: Felix Neumaier] | Gedankenspiel

Das Spielprinzip in 1-2 Switch ist ganz einfach. 1-2 Switch ist für die Nintendo Switch, was Wii Sports für die Wii und Nintendo Land für die Wii U war. Eine Minispielsammlung als Präsentation für die technischen Möglichkeiten der neuen Konsole. Genauer gesagt, für die Fähigkeiten der Joy-Cons. Denn die stehen bei 1-2 Switch im Mittelpunkt. Zwei, manchmal auch mehr, Spieler battlen sich damit in insgesamt 28 mehr oder weniger kuriosen Minispielen. Da wollen zum Beispiel Schatztruhen aus Ketten befreit, Safes geknackt oder Gorilla Bewegungen im Rhythmus absolviert werden. Das alles dauert jeweils meist nicht länger als zwei Minuten, wenn überhaupt. Das Menü, in dem man durch die Spiele scrollt, sieht zwar nett aus, allerdings hätte ich es mir etwas übersichtlicher gewünscht. Zu jedem Spiel gibt es ein hübsch gemachtes und ausführliches Vorstellungsvideo, das man sich jederzeit angucken kann. Doch keine Sorge, die meisten der 28 Minigames funktionieren recht einfach, sodass man schon nach dem ersten Versuch den Dreh raus hat.

Die Steuerung und die Features haben mir sehr gut gefallen. Hier möchte ich besonders die HD-Rumble Funktion hervorheben. Am Anfang dachte ich mir, dass das niemals funktionieren könnte, doch ich wurde eines Besseren belehrt worden. Dieses Feature hat mich wirklich umgehauen, weil es einfach sehr gut funktioniert. Weniger toll ist dagegen die Bewegungssteuerung bei hektischen und schnellen Spielen. Beim virtuellen Rasieren zum Beispiel reagiert der Controller nur verzögert auf meine Bewegungen und beim Baseball ist es schwierig zu schätzen, wann wir den Schläger genau schwingen müssen. Hier habe ich oft den Eindruck, Fuchteln sei effektiver als präzise Bewegungen.

 Man kann mit 1-2 Switch absolut viel Spaß haben. Jeder der das Spiel bei mir zu Hause ausprobiert hat, hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Besonders witzig wird es allerdings erst, wenn man das Minispiel Wettessen zockt. Es ist ebenso witzig wie bizarr ein virtuelles Baby, mit der Konsole in der Hand, in den Schlaf zu wiegen, oder zu versuchen, wilde Tanzbewegungen des anderen zu kopieren. Und auch auf Partys dürfte das Spiel besonders gut ankommen, vorausgesetzt, es ist keine zu laute Feier, denn bei vielen Spielen muss man auch auf einen bestimmten Ton achten, zum Beispiel auf das „Feuer!“ beim Minispiel Revolverhelden.

Mangels Spielmodi, Schwierigkeitsgraden und Highscore-Listen ist aber bereits nach wenigen Runden die Motivation dahin. Meistens einigt man sich auf eine oder zwei Runden als Revanche. Man wechselt dann allerdings direkt zum nächsten Spiel und fragt sich irgendwann, ob da noch etwas kommt. Nur kommt eben nichts mehr.

Als kleines Fazit möchte ich sagen, dass das Spiel auch kostenlos der Konsole hätte beiliegen können. Denn als Vollpreistitel, empfinde ich das was hier geliefert wurde, als kleines Manko.

 

Die Schöne und das Biest | Review [Autor: Felix Neumaier]

Sei hier Gast! Bei meiner Review zu Die Schöne und das Biest.

Märchen schreibt die Zeit

Die schöne Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem Vater Maurice (Kevin Kline) in einem kleinen Dorf in Frankreich. Der Lebensstandard der beiden ist relativ einfach und für Belle ist der Alltag im Dorf sehr trist. Der überhebliche Jäger Gaston (Luke Evans) macht ihr den Hof, allerdings interessiert sie sich ausschließlich für die Literatur. Maurice, der ein eher schüchterner Erfinder ist und seine Tochter, die sich in die Traumwelten ihrer Bücher flieht, gelten bei den anderen Dorfbewohnern als sonderbar.

Als sich Maurice auf den Weg zum Markt macht, verirrt er sich im Wald und kommt zu einem abgelegenen Schloss. Im Schloss lebt ein verzauberter Prinz (Dan Stevens), der wegen seiner Gefühlskälte von einer Zauberin in ein Biest verwandelt wurde. Belle bemerkt bald das Verschwinden des Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm. Auch sie gelangt schließlich ins Schloss.
Dort kommt es dann zu einem Tausch, der Vater darf gehen, doch Belle muss mit dem Ungeheuer in dem Schloss leben. Die Versuche des Prinzen, das Herz der Schönen zu gewinnen, scheitern. Sie ist unglücklich und sehnt sich nach ihrem Vater. Denn nur, wenn er trotz seines hässlichen Aussehens das Herz eines Menschen für sich gewinnt, kann der Zauber gebrochen werden. Das Ungeheuer lässt Belle gehen. Im Dorf wird sie von Gaston erpresst, der sie unbedingt zu seiner Frau machen möchte. Die Ereignisse überschlagen sich und enden in einer finalen Konfrontation zwischen dem Prinzen und Gaston.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt, sie rührt zu Tränen und ist einfach großartig. Ich bin kein großer Fan von Musical-Filmen, doch dieser Film hat mir gezeigt, dass diese Art von Filmen besonders sind. Die verschiedenen Charaktere in dem Film sind sehr sympathisch besonders natürlich der Kerzenständer Lumiere und die Uhr Herr von Unruh. Ich kann absolut nicht meckern, es ist meiner Meinung nach der beste Disney Film der letzten paar Jahre. Großartig!

Schöne Besetzung

Die schauspielerische Leistung in Die Schöne und das Biest ist sehr stark. Doch fangen wir mit Emma Watson an. Als Hermine Granger? Nein natürlich nicht. Sie spielt Belle das hübscheste Mädchen im Dorf. Emma Watson, spielt wie kann es anders sein mega stark. Sie ist sehr süß. Aber das ist nichts Neues, sie spielt halt alle an die Wand

Gaston wird verkörpert von Luke Evans. Und wie zu erwarten war, spielt er seine Rolle auch sehr gut. Er hat etwas Unsympathisches an sich, was zu diesem Charakter natürlich sehr gut passt.

Kommen wir nun zu Josh Gad als LeFou und zu dessen weltweiten Kontroversen. In manchen Ländern wird der Film nicht gezeigt. Warum? Weil LeFou im Film schwul ist. Da fragt man sich eigentlich schon, was mit der Menschheit heutzutage los ist. Wie dem auch sei, Josh Gad spielt sehr gut genauso wie Luke Evans. Der Charakter ist sympathisch vom Anfang bis zum Ende.

Was ist jetzt eigentlich mit Lumiere und Herr von Unruh. Nun ja dazu kommen wir erst bei der Synchronisation.

Schöne Kulissen und tolle Effekte

Die Effekte in dem Film sind sehr schön. Das Charakter Design gefällt mir auch sehr gut, hier war ich besonders gespannt wie Lumiere und Herr von Unruh im Realfilm aussehen werden, genauso wie die Teekanne Madame Pottine und ihr Sohn die kleine Tasse Tassilo. Letztendlich wurde ich davon überzeugt, wie sie die Charaktere designt haben. Aber auch das Biest sieht fantastisch aus, in jedem Härchen steckt sehr viel Liebe zur Animation. Auch die Kulissen sind wunderbar gestaltet geworden, besonders das Schloss und die verschiedenen Tanzeinlagen, hier möchte ich die von „Sei hier Gast“ besonders hervorheben.

Musik das beste am Film

Wie beim Cast erwähnt, kommen wir nun zur Synchronisation. Ich habe den Film in Deutsch gesehen, also werde ich hier nur die deutschen Synchronsprecher thematisieren. Allerdings werde ich beim Gesang beide Stimmen beurteilen. Alle „menschlichen“ Darsteller haben ihre typische deutsche Synchronstimme, manche werden aber von anderen Personen gesungen.

Fangen wir an mit dem Biest. Es wird gesungen und gesprochen von Sasha Rotermund welcher bekannt ist für seine Synchronrolle als Benedict Cumberbatch. Sasha Rotermunds Stimme haut mich immer wieder aufs Neue um, und wenn er erst einmal anfängt zu singen, bekommt man richtig Gänsehaut. Im Englischen wird das Biest gesprochen und gespielt von Dan Stevens, welcher mich ebenfalls sehr überzeugt hat

Der Kerzenständer Lumiere wird gesprochen von Philipp Moog. Der deutsche Synchronsprecher spricht einen äußerst Gelungenen französischen Akzent. Gesungen wird Lumiere allerdings nicht von Philipp Moog, sondern von Thomas Amper. Im Englischen wird Lumiere gesprochen und gesungen von Ewan McGregor.

Die ernste Uhr Herr von Unruh wird gesprochen von Ben Hecker. Man hört seine Stimme im Film nicht allzu oft, doch wenn er anfängt, zu sprechen kommt er meist unerwartet witzig daher. Im englischen wird Herr von Unruh von Ian McKellen gesprochen

Die Teekanne Madame Pottine wird überzeugend gesprochen von Marina Köhler und wunderschön gesungen von Marion Martienzen. Im englischen wird Madame Pottine gesprochen und gesungen von Emma Thompson.

Kommen wir nun zum besten Teil am ganzen Film, der Musik. Die Schöne und das Biest lebt von wunderschöner Musik, welche ich auch noch nach hundert Maligen hören, immer noch Hammer finde. Meine Favoriten sind „Sei hier Gast“ und ach was sag, ich alle Songs sind einfach nur Top.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass Die Schöne und das Biest vom Anfang bis zum Ende großartig ist. Eine starke Handlung, sympathische Figuren und ein Soundtrack der Superlative machen diesen Film zu einen der besten Disney Filme der letzten Jahre. Und definitiv zu einem der besten Filme 2017. Zumindest bist jetzt!

Wertung:

Handlung: • • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • • •

Wertung: 20 von 20 Punkten

Note: Top!

Filmdaten:

Originaltitel: Beauty and the Beast

Deutscher Titel: Die Schöne und das Biest

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 129 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017

Rogue One – A Star Wars Story | Review [Autor: Felix Neumaier]

Nach der Fortsetzung Star Wars Das Erwachen der Macht kam nun das erste Spin Off Rogue One A Star Wars Story in die Kinos, und in meiner Review erfährt ihr ob sich ein Kinobesuch lohnt oder nicht!

Handlung: Pläne einer Superwaffe

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie.

Das Imperium regiert über das Universum und untermauert seine Machtstellung durch die Konstruktion einer Superwaffe die im Stande ist einen ganzen Planeten zu zerstören, dem die Widerstandskämpfer jedoch nichts entgegenzusetzen haben, doch ein hochriskantes Himmelfahrtskommando soll die Wende zugunsten der Rebellion erzwingen. Dazu machen sich Captain Cassian Andor (Diego Luna), sein umprogrammierter imperialer Sicherheitsdroide K-2SO (Alan Tudyk) und Jyn Erso (Felicity Jones) auf, um deren Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) zu finden, welcher mutmaßlich beteiligt zu sein scheint an der Errichtung der Superwaffe dem Todesstern. Später schließen sich der blinde Krieger Chirrut Îmwe (Donnie Yen) und dessen Weggefährte Baze Malbus (Jiang Wen) der Kampfgruppe an, um die Pläne der Waffe zu erbeuten, damit die Rebellen gegen die gigantische Vernichtungsmaschine überhaupt eine Chance haben. Was Jyn Erso allerdings nicht weiß ist das Cassian vom Rebellionsrat den Auftrag bekommen hat Galen Erso zu töten.

Die Handlung von Rogue One ist spannend erzählt allerdings gibt es hier und da kleinere Längen jedoch ist das meckern auf höchstem Niveau den der Film ist ganz bestimmt einer der besten Filme 2016. Es ist auf jeden Fall einer der düstersten und brutalsten Star Wars Filme Ever was mir sehr gefallen hat was aber etwas ausgeglichen wird mit ein paar witzigen Sprüchen, er ist also nicht ganz Humorlos. Die Actionsequencen und Kampf Choreographien lassen sich sehen besonders die vom blinden Krieger Chirrut Îmwe. Der Film ist auch an manchen Stellen traurig und drückt etwas auf die Tränendrüse.

 

Cast: Top Cast bis zum letzten Rebellen

Der Cast ist einfach nur perfekt. Ich habe selten so einen grandiosen Cast gesehen wie in Rogue One.

Felicity Jones als Jyn Erso welche eigentlich nur ihren Vater retten will meistert ihre Rolle mit Bravour und überzeugte mich aufs Ganze.

Diego Luna als geheimnisvoller Captain Cassian Andor welcher nicht weniger überzeugt und seinen Job genauso ordentlich erledigt hat wie Ms. Jones.

Ben Mendelsohn übernimmt im Film die Rolle vom Bösewicht Direktor Orson Krennic welcher das Böse in seinem Charakter gut rüberbringt und auch so gut spielt.

Donnie Yen als blinder Krieger Chirrut Îmwe war meiner Meinung nach, dass beste am ganzen Cast er hatte einfach die coolsten Moves drauf und hatte als einer der wenigen Charaktere auch witzige Dialoge.

Und zu guter Letzt haben wir noch Mads Mikkelsen als Galen Erso welcher zwar nur wenig Screen time hatte jedoch auch gute Arbeit geleistet hat.

Im Voicecast haben wir Alan Tudyk als Droiden K-2SO welcher genauso lustig ist wie R2-D2 und genauso liebenswert wie BB-8.

Doch auch der restliche Cast hat überzeugt wie zum Beispiel Jiang Wen als Baze Malbus den Begleiter und besten Freund von Chirrut Îmwe, sowie Forest Whitaker als Saw Gerrera welcher Jyn als kleines Kind vor dem Imperium rettete und Riz Ahmed als Pilot des Imperiums welcher jedoch auf die Helle Seite wechselt.

 

Effekte & Technik: Schöne Kulissen und gutes 3D

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und sag schon mal vorne weg das 3D ist OK nichts Weltbewegendes wie in Star Wars Das Erwachen der Macht wo mir das 3D schon etwas mehr gefallen hat, jedoch fällt das nicht so sehr auf denn, wenn man den Film in Imax 3d sieht trägt das 3D mehr dazu bei dass man glaubt man sei mitten im Geschehen und da ist die tiefe etwas wichtiger und nicht die Pop Outs.

Der Film verfügt über schöne Kulissen, egal ob in der Wüste oder am Strand die Szenenbilder sind schön anzuschauen. Und wenn man die Zerstörungen des Todessterns zum ersten aus nächster Nähe sieht bekommt man Gänsehaut des Todes.

 

Soundtrack & Synchronisation: Schöner Sound und Mikkelsen mit anderer Stimme

Der Soundtrack weiß zu gefallen die Musik von Michael Giacchino (Doctor Strange) geht ins Ohr, jedoch merkt man schon ein bisschen, dass die Tracks nicht von Oscarpreisträger John Williams stammen, weil mir ein so ein epischer Track der mir die Haare aufstellt leider nicht in diesem Film enthalten ist. Wenn jedoch das altbekannte Darth Vader Theme läuft dann bekommt man Gänsehaut aber wie!

Zur Synchronisation kann man einfach nur sagen, dass saubere Arbeit geleistet wurde, alle Schauspieler haben im Film ihre Stammsprecher bis auf Mads Mikkelsen er wurde nicht wie üblich von Matthias Klie gesprochen sondern von Axel Malzacher.

 

Fazit

Eine spannend erzählte Handlung mit kleinen Längen, wunderschöne Kulissen, ein guter Soundtrack und der epische Cast machen Rogue One A Star Wars Story für mich zu einem der besten Filme 2016.

 

 

Wertung:

Handlung: • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • •

Wertung: 18 von 20 Punkten

Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:

Originaltitel: Rogue One

Deutscher Titel: Rogue One A Star Wars Story

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 133 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Hier geht es zu einem Beitrag von Filmexe zum Thema Star Wars Rogue One:

Filmexe: Star Wars Rogue One Podcast

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind | Review [Autor: Felix Neumaier]

Ich bin ein großer Harry Potter Fan, seit ich denken kann und deshalb war meine Freude groß, als ich erfahren habe, dass wir 2016 in die Welt der Zauberer zurückkehren. Und in dieser Review erfahrt ihr warum Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, für mich der beste Film in diesem Jahr ist.

Mit einem Koffer durch New York

Wir schreiben das Jahr 1926 in dem Newt Scamander (Eddie Redmayne) mit einem Koffer voller magischer Geschöpfe um die er sich liebevoll kümmert mit einem Schiff in New York ankommt. Doch schon nach dem Verlassen des Hafens geschieht schon das erste Missgeschick er und ein No-Maj (so werden die nicht Zauberer in Amerika genannt) namens Jakob Kowalsky (Dan Fogler) vertauschen versehentlich Ihre Koffer, und als Jakob Kowalsky den Koffer dann auch noch öffnete, nimmt das Chaos seinen Lauf er lässt versehentlich ein paar von Newt Scamanders Tierwesen frei. Newt und der No-Maj werden festgenommen von Porpentina Goldstein (Katherine Waterstone) wegen des Verstoßes gegen das Geheimhaltungsstatut. Doch das hält sie nicht auf und sie begeben sich in die Stadt um Newts verloren gegangene Tierwesen wieder zu finden und in den Koffer zurück zu bringen. Doch nicht nur die Stimmung in der Stadt ist angespannt, auch in Europa herrscht Unruhe, denn der mächtige, finstere Zauberer Gellert Grindelwald (Johnny Depp) ist verschwunden.

Was man bei Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden auf jeden Fall merkt ist, dass er hauptsächlich einmal nur die Hauptdarsteller und die Tierwesen vorstellen möchte, klar es ist der erste von 5 Filmen also herrscht hier noch etwas Luft nach oben was die Handlung angeht.

Aber alles in allem hat es richtig viel Spaß gemacht Newt und Jakob bei der Jagd nach den Tierwesen zuzusehen.

Phantastischer Cast!

Eddie Redmayne als eher ruhiger und etwas schüchterner Newt Scamander macht seinen Job richtig gut.

Wer mir aber etwas besser gefallen hat, war Dan Fogler als tollpatschiger aber liebenswerter No-Maj Jakob Kowalsky der den Charakter mit so viel Witz spielt, dass man sich im Kinosaal halbtot lachen kann.

Dann haben wir noch Katherine Waterstone als Porpentina Goldstein sie spielt eine eher ernstere Rolle, welche sie mit Bravour meistert.

Aber auch der restliche Cast macht absolut alles richtig, was man richtig machen kann.

Zum Beispiel Alison Sudol als die süße Queenie Goldstein die Schwester von Porpentina Goldstein und Collin Farrell als geheimnisvoller Percival Graves.

Sowie Ezra Miller als Credence und Ron Perlman im englischen Voicecast als Gnarlack.

Doch es gibt noch jemanden, der aber erst in den späteren Filmen mehr thematisiert wird ich ihn euch aber nicht vorenthalten will Johnny Depp als Gellert Grindelwald, welcher in dem Film nur einen äußerst überraschenden Cameo hat.

Starkes 3D und gutes CGI

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und ich muss sagen, der Film hat ein genauso gutes 3D wie Doctor Strange aber um ehrlich zu sein finde ich das 3D von Phantastische Tierwesen sogar noch ein bisschen besser, weil es mehr tiefe und coole Pop Outs hat.

Was für viele sicher ein Minus Punkt ist finde ich Positiv, und zwar das CGI. Es stammt alles aus dem Computer, es ist auf jeden Fall nicht so wie in manchen Harry Potter Filmen das echte 3D Modelle für eine Szene verwendet wurden, sondern ja es stammt alles aus dem Computer, was mir aber eigentlich nicht auffällt, weil hinter den Kulissen sauber gearbeitet wurde.

Soundtrack vom feinsten!

Die deutsche Synchronisation im Film ist recht gut gelungen. Eddie Redmayne und Collin Farrell haben jeweils ihre Standard Synchronstimme. Aber auch der restliche Voicecast hat saubere Arbeit geleistet.

Und nun zum Soundtrack er wurde komponiert von James Newton Howard und was soll man dazu noch sagen er geht sofort ins Ohr genauso wie der Harry Potter Soundtrack, apropos Harry Potter Soundtrack der wird in dem Film nur am Anfang vielleicht für 5 Sekunden zu hören sein wie wir ihn kennen dennoch wurden einzelne Strophen des HP Soundtracks in den neuen Songs teilweise eingesetzt, was man aber als eingefleischter Harry Potter Fan sofort heraushört.

Fazit

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, ist für mich der beste Film 2016 und das zurecht die Handlung weiß zu gefallen, obwohl noch etwas Luft nach oben herrscht. Ein brillanter Cast, starkes 3D und ein Soundtrack, den man nicht so schnell aus seinen Kopf bekommt. Ich liebe den Film und kann es kaum abwarten den zweiten zu sehen wo auch ein alter bekannter Namens Albus Dumbledore zurückkehrt.

Wertung:
Handlung: • • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
19/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Fantastic Beasts and where to find them
Deutscher Titel: Phantastische Tiere und wo sie zu finden sind
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 133 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

Hier geht es zu einer weiteren guten Filmkritik über Phantastische Tierwesen:

Filmexe: Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind

 

 

 

Dr. Strange (von Felix Neumaier) | Review

Doctor Strange ist eine Comicverfilmung, aus dem Hause Marvel, auf den ich schon seit der Ankündigung warte, und wurde mehr als positiv überrascht!

Aber dennoch hat der Film einige Schwächen in der Handlung, ohne die es für mich eine der besten Comicverfilmungen 2016 geworden wäre.

Handlung: Die typische Superheldengeschichte

Doctor Strange erzählt von dem egozentrischen Neurochirurgen Dr. Stephen Strange, der nach einem Autounfall nicht mehr operieren kann, da seine Hände massiv verletzt wurden. Verzweifelt begibt er sich nach Tibet zur Ältesten, The Ancient One, von der er sich Heilung verspricht. Die Älteste ist die magische Verteidigerin der Welt.

Sie verwehrt ihm zunächst seinen Wunsch. Doch sie unterrichtet Doctor Strange mit Unterstützung von Baron Mordo in den mythischen Zauberkräften und bildet ihn zum Obersten Zauberer, zum Sorcerer Supreme, aus. Aber ein sehr begabter ehemaliger Schützling der Ältesten, Kaecilius, könnte für Doctor Strange zu einer großen Gefahr werden. Er hat sich von der Ältesten abgewandt und hat sich der dunklen Macht verschrieben, was verheerende Konsequenzen nach sich zieht. Kann Doctor Strange ihn auf seinem Vernichtungsfeldzug aufhalten?

Das einzige Problem von Doctor Strange ist, dass er ein paar Jahre zu spät kommt und man so die Marvel-Formel schon zu oft gesehen hat, um von der Story selbst überrascht zu werden. Ein bisschen mehr Mut wäre hier vielleicht gut gewesen.

Cast: Eine gute Auswahl

Was habe ich mich gefreut auf diesen Film! Und das aus mehreren Gründen:

1. Grund: Benedict Cumberbatch!

2. Grund: Benedict Cumberbatch!

9999. Grund: …Benedict Cumberbatch!

Und was soll man in der Hinsicht noch sagen? Ich denke, einen Besseren hätte man für die Rolle des Mr. Dr. ähm ich meine Mr. Strange ähm ich meine Dr. (!) Strange nicht casten können.

Die übrigen Darsteller spulten ihr Standardprogramm ohne besondere Höhen oder Tiefen ab. Tilda Swinton (richtig gut), Rachel McAdams (süß), der unaussprechliche Chiwetel Ejiofor (war wie Sgt. Roades halt da, wird aber in Zukunft auch noch eine wichtige Rolle übernehmen, vermutlich im Sequel) und Benedict Wong (eine Mischung aus Drax und dem Gefängniswärter aus Guardians of the Galaxy– meist zum todlachen witzig).

Effekte & Technik: 3D Bilder & Top!

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und kann dazu nur sagen Top.

Die Effekte finde ich klasse und die sind ja nicht nur dazu da, um schön auszusehen, sondern viel mehr um diese verzehrte Realität darzustellen. Es ist der psychedelische, visuelle Wirbelsturm, den Regisseur Scott Derrickson und sein Team von Effektspezialisten hier auf die Leinwand zaubert, der die Comicverfilmung zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis macht und dem ersten MCU-Film, bei dem ich guten Gewissens die 3D-Fassung ans Herz legen kann.

Hat man außerdem noch die Gelegenheit, den Film in einem IMAX-Kino zu sehen, sollte man diese auf jeden Fall nutzen, denn die grandiosen Bilder, die hier geschaffen werden, verleihen dem Film einen einzigartigen Look unter allen bisherigen Marvel Streifen und sorgen für die bislang innovativsten Actionszenen des Comic-Universums.

Synchronisation & Sound: Musik die ins Ohr geht & Stimmen wie gewohnt

Egal ob Benedict Cumberbatch, Mads Mikkelsen & Rachel McAdams alle Charaktere haben ihre bekannten Synchronstimmen, natürlich sticht, da die von Benedict Cumberbatch am meisten heraus da sie für mich etwas Mystisches hat und mich irgendwie in den Bann zieht.

Der Soundtrack von Oscarträger Michael Giacchino ist richtig gut gelungen, er passt sich jeweils an die Situation an, egal ob bei wilden Kämpfen mit schneller Musik oder in ruhigen Momenten wo man einfach von einen, Gitarren Solo begleitet wird.#

Fazit

Abgesehen von der typischen Handlung ist Doctor Strange in allen Aspekten richtig klasse geworden. Starker Cast, mystische Effekte und ein guter Soundtrack das macht den zweiten Film in Phase 3 des MCU zu einem der besten Filme 2016.

Wertung
Handlung: • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
18/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Doctor Strange
Deutscher Titel: Doctor Strange
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 115 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016