Finch (Apple Original Films) | Review

Titel: Finch
Originaltitel: Finch
Regie: Miguel Sapochnik
Laufzeit: 115 Minuten
Release: 2021

Finch ist der Grund warum ich mein Apple TV Abo reaktiviert habe und das sagt wohl schon einiges aus, da dieser Streamingdienst für mich seit der Veröffentlichung das Schlusslicht unter den Anbietern dargestellt hat. Ein Blick auf das offizielle Poster hat allerdings mein Interesse geweckt und die Sichtung hat sich definitiv gelohnt!


In einer dystopischen Zukunft ist ein Großteil der Welt durch eine Sonneneruption in eine unbewohnbare Wüste geworden. Starke ultraviolette Strahlung und Temperaturen von über 65 Grad sind ebenso normal wie extreme Wetterphänomene.

Der Robotik-Ingeneur Finch lebt mit seinem Hund Goodyear in seinem unterirdischen Labor des Unternehmens für das er einst gearbeitet hat. Aufgrund einer schweren Erkrankung baut er einen Roboter, der sich um Goodyear kümmern soll, falls Finch stirbt.

Eines Tages wird St. Louis, die „Festung“ von Finch, zur möglichen Todesfalle da 15 extreme Wetterphänomene im Stadtgebiet aufeinanderprallen werden, was einen Megasturm entfesseln würde.

Also machen sich Finch, Goodyear und Jeff (so nennt sich der Roboter) auf den Weg nach Westen. San Francisco wartet …


Erzählerisch setzt Finch keine neuen Akzente, da man die Handlung und Elemente daraus bereits aus anderen Filmen wie I Robot, I am Mother oder Wall-E kennt. Das ist aber nicht wirklich schlimm, denn Finch ist ein Film mit viel Herz und im ansonsten episch angelegeten Sci-Fi- bzw Weltuntergangssetting ist das eine willkommene Abwechslung. Über weite Strecken ist der Film angenehm ruhig und verzichtet auf Actionszenen, was auch eine überraschende Stärke ist.

Finch verbindet die Genres Science-Fiction, Road Movie und in kleinem Maße Coming-of-Age miteinander, was wunderbar harmoniert und dem Film seine ebenso heitere wie traurige Atmosphäre verleiht.

Die größte Stärke des Films bildet das Trio der Hautpfiguren. Goodyear ist einfach ein Hund, bildet aber das Kernstück der Handlung, denn sein (Über)Leben gilt als höchstes Ziel für Finch und Jeff. Tom Hanks liefert als Ingeneur Finch eine großartige Performance ab und verkörpert einen Einzelgänger, der sich nichts aus Teamplay macht, aber eine enge Bindung zu Goodyear hat.

Jeff ist auf einer Metaebene der Vorläufer großer Roboter des Kinos wie C-3PO oder Wall-E. Durch sein kindliches Wesen muss Jeff noch viel über die Welt lernen und die simple Symmetrie mit dem Mensch Finch ist genial. Während sich menschliches Leben dem Ende nähert wird das maschinelle Leben langsam lebensfähig. Die Figur Jeff ist von Anfang an sympathisch und wird sehr schnell die zentralste Hauptfigur.

Während der Reise nach San Francisco präsentiert Finch wunderschöne, menschenleere Landschaften und vermittelt äußerst glaubhaft den Charakter eines Road Movies. Dadurch erhält der Film auch Eigenheiten eines Kammerspiels und die Atmosphäre von Finch wird durch diese Reise umso dichter. Der absolut hörenswerte Soundtrack tut sein übriges!


Zusammengefasst ist Finch ein absolut sehenswerter Genrehybrid dessen Schlichtheit seine größte Stärke ist. Der Film verfügt über viel Herz und selbst wenn man alles bereits woanders gesehen hat, wird dennoch von der Symmetrie der Figuren gerührt sein. Ich kann den Film ohne Bedenken weiterempfehlen, da man hier ein rundes Werk bekommt, dessen Ruhe ein angenehmer Kontrast zum normalerweise actionlastigen Science-Fiction ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Die Jagd des dunklen Ritters aka Batman Universe

Man kann von Brian Michael Bendis und seiner jüngsten Arbeit an Superman sowie dem Event Leviathan halten was man will, ABER mit Batman Universe hat Meister BMB bewiesen, dass er immer noch hochwertige Geschichten schreiben kann.

Als Batman einen Raubüberfall des Riddlers vereiteln will, erkennt er, dass sein alter Widersacher nicht mehr er selbst ist. Seine Beute, ein Fabergé-Ei, führt zu einer Nachfahrin des Wildwest-Kopfgeldjägers Jonah Hex und in der Folge entpuppt sich das Ei als mächtiges Artefakt. So wird Batman in ein Abenteuer durch Raum und Zeit geworfen …

Erzählerisch macht Batman Universe eigentlich alles richtig. Die Handlung ist spannend, hat ein angenehm hohes Tempo und führt den Leser zu vielen Schauplätzen mit vielen Figuren neben dem dunklen Ritter. All das wird sehr schick von Zeichner Nick Derington inszeniert, der auch die relativ lockere Tonalität des Comics, wie man sie bereits in der Handlung bemerkt, darzustellen weiß.

Alles in Allem ist Batman Universe ein hochwertiger Comic, dessen umfassende, aber nicht überladene Story zu gefallen weiß und gleichzeitig starke Bilder abliefert. Wer also einen etwas „helleren“ Batman Comic sucht sollte dieser Arbeit von BMB eine Chance geben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Iron Man Vol. 1: Big Iron

Neuer Autor, neue Serie, neuer Tony Stark. Iron Man ist zurück und befolgt das Motto „back to the roots“!

Ein Neuanfang muss her. Ohne Hightech-Rüstung und millionenschwerer Firma im Rücken will Tony Stark aka Iron Man wieder nur gutes tun und ein Held sein. Jedoch lässt ihn sein negatives Image nur schwer. Während sich Iron Man mit alten Feinden misst und Hellcat ihn unterstützt für inneren Frieden erhebt sich ein mächtiges Übel im Schatten. Die Saga von Korvac beginnt.

Big Iron ist ein interessanter „Neustart“ für Iron Man nach seinem vorigen Neustart im Dan Slott Run. Erzählerisch greift der Band die finalen Ereignisse der „Neustart Serie“ auf und strickt diese geschickt weiter. Mit Korvac wird ein mächtiger Feind aufgebaut, der den eisernen Mann wohl länger beschäftigen wird.

Cafu liefert interessante Bilder ab, deren Stil im starken Kontrast zum letzten Run stehen aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gefallen können.

Wer sich für Iron Man begeistern kann, egal ob Neuling oder Veteran, sollte dieser Reihe eine Chance geben. Ich kann den Band sehr empfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Mortal Kombat (2021) | Review

MORTAL KOMBAT (stellt euch jetzt bitte die MK Titelmelodie vor) ist die dritte Live Action Adaption der Prügelspiel Serie für‘s Kino und ich muss gestehen, dass ich mit dem Mortal Kombat Franchise bisher kaum was anfangen konnte.

Meine Berührungspunkte mit den Spielen beschränken sich auf Teil 9 & 10 sowie den Cousins Injustice 1 & 2. Letztere haben aber auch nur das Gameplay mit der Reihe gemeinsam. Trotz dieser geringen Berührungspunkte habe ich dem Film eine Chance gegeben und ich wurde äußerst positiv überrascht!

Unsere Geschichte beginnt im 17. Jahrhundert und erählt den Höhepunkte der Fehde zwischen Bi-Han und Hanzo Hasashi, den späteren Kriegern Sub-Zero und Scorpion (später mehr dazu).

In der Gegenwart hat die Erde aka Earthrealm bereits 9 von 10 Mortal Kombat Turniere verloren. Wenn die Erde 10 Tuniere in Folge verliert wird sie von Outworld erobert. Der seelenfressende Magier Shang Tsung schickt seinen Assassinen Sub-Zero zur Erde, um eine alte Prophezeiung zu verhindern, welche das Kommen neuer Champions ankündigt, die das Tunier gewinnen könnten. Ein besonderes Drachenmal dient als Zeichen für alle neuen Champions.

Der ehemalige Profi-MMA Kämpfer Cole ist einer dieser Champions. Als er von Sub-Zero attackiert wird, rettet ihn der Söldner Jax, welcher ihm den Auftrag gibt seine Partnerin Sonya zu finden.

Nach einigen Schwierigkeiten gelangen Cole, Sonya, Jax und der zwielichtige Kano zum Tempel von Raiden, dem Schützer von Earthrealm. Dort werden sie von Raiden, Liu Kang und Kung Lao zu Champions trainiert und rüsten sich für die Schlacht gegen Champions von Outworld, welcher zu Beginn alles andere als fair verläuft. Doch durch eine Idee von Cole erzwingen die Krieger der Erde das Tunier, was Shang Tsung zu verhindert versuchte …


Mortal Kombat (2021) ist eine großartige Videospielverfilmung, setzt aber einiges an Vorwissen voraus. Besonders die Figuren aus dem MK sollte man bereits kennen, da es zwar Charakterentwicklung und Tiefgang gibt, aber dieser nicht im Fokus steht.

Im Mittelpunkt stehen die Kämpfe und das namensgebende Turnier, wobei sich der Film, trotz des vorausgesetzten Vorwissens, genug Zeit nimmt um die grundlegenden Dinge zu erklären. Dies ergibt auch die Erfindung des neuen Charakters Cole, da diesem „Neuling“ alles erklärt werden muss (oder zumindest was die Macher für wichtig hielten) ohne, dass sich die ZuseherInnen dämlich vorkommen.

Das absolute Highlight des Films ist meiner Meinung nach die Sub-Zero & Scorpion Fehde. Diese ist nicht nur der perfekte Einstieg im Film und eines der Highlights im Finale, sondern könnte etwas ausgebaut auch sein eigenes Spin-off sein. Natürlich sind auch die brutalen Kämpfe, berühmten Sätze aus den Filmen und die speziellen Angriffe aus den Videospielen mit dabei.


Mortal Kombat (2021) ist ein Liebesbrief an die Fans und abseits davon ein sehr guter Film. Akustisch wie optisch recht hochwertig, mit vielen Querverweisen auf die Vorlagen und dazu mit Humor garniert ist Mortal Kombat (2021) ein sehenswerter Film, dem leider eine gewisse Einsteigerfreundlichkeit fehlt. Gönnen kann man ihn sich aber definitiv!

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Gedanken zur Nintendo 64 App

Die Erweiterung für Nintendo Online ist ja relativ umstritten was den Preis angeht, aber darum solls heute gar nicht gehen. Ich möchte eher über die Auswahl an Starttiteln sprechen und meine Wünsche was noch alles kommen sollte.

Kurz zur allgemein Erklärung; Nintendo Online (der Onlinedienst von Nintendo) hat ein Upgrade bekommen, was auch einen höheren Preis beinhaltet. Zu den Basisfeatures NES/SNES Apps, Onlinegaming, Cloudspeicherung, eine Handy App und speziellen Angeboten, kommen nun die N64 & Mega Drive Apps sowie ein DLC zu Animal Crossing hinzu. Mir ist klar, dass der Nintendo Online noch etwas mehr bietet, aber das kann man sich auf der Nintendo Homepage durchlesen.

Folgende Spiele sind zum Release verfügbar:

  • Super Mario 64
  • Mario Kart 64
  • Lylat Wars 64
  • Yoshi’s Story
  • Sin and Punishment
  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time
  • Dr. Mario 64
  • Mario Tennis
  • Operation Winback

Diese Auswahl ist großartig und wisst ihr warum? Weil hier eine ideale Mischung aus zeitlosen Klassikern und hidden gems vorhanden ist!

Mario 64, Mario Kart 64, Mario Tennis, Ocarina of Time & Lylat Wars 64 gehören zu den größten Klassikern des Systems. Yoshi’s Story & Dr. Mario 64 sind semi bekannte Spiele und Sin and Punishment sowie Operation Winback sind zwei eher unbekannte Titel, was dafür sorgt, dass für jeden was dabei ist.

Soweit ich bisher bei den Spielen gesehen habe sind alle auf Englisch, außer Sin and Punishment, wo die OV japanisch ist.

Abseits von den bereits bekannten Ankündigungen wie Pokemon Snap würde ich mir noch folgende Spiele für N64 App wünschen:

  • Super Smash Bros.
  • Diverse Rare Spiele wie Golden Eye, Donkey Kong 64, Didi Kong Racing und die Banjo Spiele
  • Pokemon Stadium 1 & 2
  • Shadows of the Empire
  • Boberman 64
  • Mario Party 1 & 2
  • Wave Race 64
  • Snowboard Kids

Abseits von meinen Wünschen gibt es sicher noch mehr Spiele die ein Comeback verdient hätten. Welche Spiele würdet ihr euch für die N64 App wünschen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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Happy Gruselween!

Hallo meine Lieben!

Leider gab es diese Jahr kein Halloween Special. Mir fehlte einfach die Zeit etwas großes vorzubereiten. Mit Nightbooks , Schatten über Gotham & Gotham City Monsters gab es drei kleine Beiträge zum Thema Gruselwusel, aber ich hoffe nächstes Jahr wieder etwas Umfassenders auf die Beine stellen zu können.

Ich wünsche euch an dieser Stelle ein schaurig schönes Halloween. Habt Spaß, gruselt euch schön und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Bussiiiiiii (von meiner besseren Hälfte!)

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Schatten über Gotham

Mit diesem Comic (gefunden in meiner DC Comics Graphic Novel Collection Sammlung) kommen drei Dinge zusammen, die einfach zusammengehören. Batman, H.P. Lovecraft und der einzigartige Stil von Hellboy Schöpfer Mike Magnola.

Wir schreiben die fernen 1920er Jahre. Durch eine Expedition in Antarktis kommt ein ebenso uraltes wie finsteres Übel nach Gotham City. Während sich die Finsternis langsam ausbreitet, müssen Batman und seine Verbündeten alles daran setzt, um ihre Stadt zu retten. Doch der Preis für den Sieg über die Dunkelheit ist sehr hoch und der Feind schier unbesiegbar …

Schatten über Gotham ist ein purer Liebesbrief an die Mythologie von H.P. Lovecraft, dessen Werk unter anderem den Batman Mythos beeinflusst hat. Im Comic finden sich unzählige Anspielungen auf Lovecraft Geschichten und dessen Motive. So heißt das Böse im Comic das Ding auf der Schwelle, was eine direkte Referenz auf die gleichnamige Kurzgeschichte ist. Abseits davon ist die Mischung aus Batman Mythos und Lovecraft Mythos eine absolut geniale Idee, die auch thematisch großartig harmoniert.

Dazu kommt der bereits erwähnte Zeichenstil von Mike Magnola. Dieser verleiht bereits dem Hellboy Universum eine gewisse Einzigartigkeit und tut „Schatten über Gotham“ äußerst gut.

Abschließend ist Schatten über Gotham nicht der beste Batman Comic aber definitv ein herausragendes Werk im Batman Kosmos und ist somit ein lesesnwerter Comic für Fans des dunkles Ritters bzw. für Lovecraft Liebhaber!

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Ein kurzer Kommentar zu … Gotham City Monsters: Die Stadt der Monster

Gotham City Monster ist definitiv meine Leseüberraschung des Jahres 2021. Ich habe nichts erwartet und wie so oft, wenn die Erwartungen niedrig sind, wird man positiv Überrascht. Autor Steve Orlando liefert mit diesem Band eine spannende Geschichte ab, die auch optisch sehr hochwertig inszeniert ist und was daran so spannend ist, erfahrt ihr jetzt!

In Monster Town, dem monströsen Stadtviertel von Gotham City, leben die echten Monster von Gotham City (fast wie Fable Town in den Fables Comics aber Vampiren und so). Genau dort erhebt sich eine uralte Bedrohung für das gesamte Multiversum und eine Gruppe ungewöhnlicher Helden schließt sich zusammen, um die Finsternis zu bekämpfen.

Die Konstellation aus Batwoman, Frankenstein, der Vampir Andrew Bennett, Killer Croc von und die monströsen Schurkinnen Orca und Lady Clay funktioniert überraschend gut, macht aber auch gleichzeitig lust auf mehr Abenteuer dieser ungleichen Truppe. Allgemein wirkt Gotham City Monsters durch seine Einbindung finsterer Helden und Schurken wie ein Justice League Dark/Suicide Squad hybrid, was wesentlich besser funktioniert, als es eigentlich sollte.

Steve Orlando schafft es geschickt eine Gruppe von Figuren aus der zweiten Reihe in den Mittelpunkt zu rücken, dabei eine epische Geschichte zu erzählen und gleichzeitig viele moderne Elemente des DC Multiversums einzubauen aber ohne die Geschichte überladen wirken zu lassen. Außerdem ist sie auch optimal für Gelegenheitsleser geeignet, da viel Exposition simpel erzählt wird.

Dank den Zeichnungen von Amancay Nahuelpan ist Gotham City Monsters auch optisch äußerst ansprechend inszeniert und somit liefert dieses Duo ein äußerst gelungenes Komplettpaket ab, dass auch in sich geschlossen ist, mit Potenzial für mehr Geschichten um die Monster aus Gotham City.

Ich kann den Band definitiv empfehlen. Hier fließen so ziemlich alle tradiotenellen Stärken der DC Comics zusammen!

Ein kurzer Kommentar zu … Green Lantern: Secret Origin

Hal Jordan ist die größte Green Lantern aller Zeiten aber wo kommt er her? Wie wurde er zur Lantern und wer hat ihn dazu ernannt? Wer sich solche Fragen stellt, kann entweder den Green Lantern Film sehen oder sich den Comic Green Lantern: Secret Origin gönnen. Als ich letztens einen Blick auf meine DC Graphic Novel Collection Sammlung geworfen habe ist mir dieser Band ins Auge gestochen und dann habe ich auch sofort gelesen.

Ein kleine Anmerkung für Comicneulinge. Wenn ihr was von DC lest und Geoff Johns auf dem Cover steht, ist es ein verdammt guter Comic!

Hal Jordan ist ein überaus talentierter aber hitzköpfiger Testpilot, dessen Hang zum Risiko sein berufliches Verhängnis wird. Von seinem Traumjob gefeuert und sozial am Boden nimmt sein Leben eine spannende Wendung, als er ein Raumschiff findet. Im Wrack des Schiffs findet Hal den tödlich verwundeten Abin Sur.

Green Lantern: Secret Origin ist eine actiongeladene Neufassung von Hal Jordans werdegang zu Green Lantern und dient gleichzeitig als Prolog für die kommende Blackest Night. Trotzdem bietet der Band genau Eigenständigkeit, um mehr zu sein als ein bloßes Tie-in. Viel mehr wird Hal Jordan in die moderne Ära von DC gebracht und dabei werden die Weichen für seinen großen Epos gelegt!

Dieser hat den Superschurken Atrocitus zur Erde gebracht, um die Prophezeiung der Blackest Night abzuwenden. Der Plan scheitert jedoch an Abin Surs Tod und Atrocitus Flucht. Vorher wird Hal Jordan ausgewählt eine Green Lantern zu werden. Am Anfang seines Weges muss Hal noch vieles lernen, sich Atrocitus stellen und durch die Schule der mächtigen Lantern Sinestro gehen …

Optisch wie Erzählerisch in der oberen Liga ist die Secret Origin der glorreichsten Lantern für Veteranen wie Neulinge perfekt geeignet, um sich im Kosmos der Lanterns zu verirren. Ich kann den Band definitiv empfehlen!

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Nightbooks | Review | Netflixers #33

Titel: Nightbooks
Originaltitel: Nightbooks
Regie: David Yarovesky
Laufzeit: 103 Minuten
Release: 2021

Der Oktober ist ja der Monat des Gruselns und demnach passt es auch Beiträge mit „gruseligen“ Themen zu verfassen. Nightbooks ist ein Fantasy-Horrorfilm basierend auf dem gleichnamigen Jugendbuch.

2021 unter der Regie von David Yarovesky (produziert von der Legende Sam Raimi) für Netflix erschienen zeichnet sich der Film durch die Eigenschaft des „kindgerechten Horrors“ aus. Damit meine ich die Mischung aus kindlicher Fantasie gepaart mit einer Prise Horror, der jedoch genauso hart ist, wie es Jugendliche verkraften sollten.

Worum gehts in Nightbooks? Der junge Horrorfan Alex gerät durch eine Verkettung dummer Zufälle in das Apartment der Hexe Natacha und wird von ihr als Geschichtenerzähler versklavt. Er muss ihr jeden Abend eine neue Geschichte erzählen oder die schrecklichen Konsequenzen ertragen. Im Apartment lernt er auch das Mädchen Yazmin kennen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließen die Beiden sich aus der Sklaverei zu befreien. Das erweist sich nicht nur schwerer als erwartet, sondern offenbar mehr als erwartet …

Ich mag Nightbooks. Der Film hat ein großartiges Tempo und entwickelt sich erzählerisch sehr gut. Vom eher traurigen Anfang über den gruseligen Mittelteil bis zum großen Finale bietet der Film nicht nur eine breite Palette an Emotionen, sondern auch eine spannende Geschichte, welche die Frage „wer bin ich?“ aufwirft und sie (für den Film) befriedigend beantwortet.

Den Cast empfinde ich als sehr sympathisch, wobei dieser schön kompakt ist. Alle drei Hauptdarsteller haben eine tolle Chemie miteinander und besonders Krysten Ritter geht in ihrer Rolle als grausame, exzentrische Hexe vollends auf. Auch die Effekte können sich sehen lassen. Besonders die „Monster“ sorgen mit dem mysteriösen Apartment, sowie der dunklen Tonalität für eine dichte Atmosphäre.

Letztere nimmt besonders zum Ende hin düstere Züge an und man merkt besonders hier die Produzentenarbeit von Horrormeister Sam Raimi.

Zusammengefasst ist Nightbooks ein toller Gruselfilm für Jung & Alt, der auch Leuten gefallen kann, welche eher weniger mit dem Horrorgenre anfangen können. Ich kann den Film definitiv weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

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Ein kurzer Kommentar zu … Superman: Brainiac

Ein DC Held, den ich sehr mag aber von dem ich irgendwie kaum was gelesen habe (bisher) ist Superman. Das überrascht mich selbst ehrlich gesagt da der Mann von Morgen bzw. Mann aus Stahl zu den größten Ikonen der Comicwelt gehört. Zum Glück sammle ich ja die DC Comics Graphic Novel Collection (wie oft wird diese Erwähnung wohl noch kommen?) und dort sind einige Superman Geschichten abgedruckt. Der heutige Band erzählt aber nicht nur eine simple Superman Story, sondern re-etabliert auch noch den Schurken Brainiac und vertieft die Lore, also starten wir gleich los!

Vor vielen Jahre überfiel Brainiac, ein Alien mit der Besessenheit von Allwissenheit, den Planeten Krypton, tötete hunderte Kryptonier und schrumpfte die Stadt Kandor (Städte sammeln ist auch ein tolles Hobby, das habe ich während meiner Civilation 2 Eroberungen auch immer gemacht!). In der Gegenwart wird der Superschurke wieder aktiv und will dasselbe mit der Erde anstellen. Während Supergirl absolut panisch wegen dem Kommen von Brainiac ist, stellt sich Superman dem grünhäutigen Monster entgegen …

Also erzählerisch bleibt der Comic recht simpel und geradlinig aber genau darin die große Stärke. Die Storyline dient einzig dazu Brainiac als tödlichen Superschurken in das „moderne“ DC Universum der 2000er wiedereinzuführen und dabei die Lore der Kryptonier zu vertiefen. Was mir gefällt ist die ganze Inszenierung von Brainiac, der tatsächlich sehr mysteriös aufgebaut wird und dezent unheimlich wirkt. Hier läuft Geoff Johns zur Höchstform auf. Optisch hat der Band ebenfalls einiges zu bieten, besonders die düstere Tonalität, wie sie auch Batman: Golden Dawn oder der Grant Morrison Run hat, machen den Band auf optischer Ebene zu einer Augenweide.

Wer also einen Comic mit dem stählernen Mann von Morgen lesen will aber keine Ahnung wo er/sie anfangen soll, kann mit dieser Geschichte beginnen, da man auch ohne Vorwissen recht gut reinkommt und sehr gut unterhalten wird. Ich hatte meinen Spaß mit dem Band und habe Lust mehr mit/über/von Superman zu lesen!

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Ein DerStiglerisches Lebenszeichen!

Hallo zusammen!

Lasst mich zuerst den Staub von meinem Teil des Blogs entfernen (Nerd.Ics hat seinen Bereich ja entstaubt). Es war doch relativ still auf DerStigler und ich komme gleich zum Punkt warum: Ich hatte einfach keine Zeit für WordPress. Privat hat sich sehr viel getan und mein „Real Life“ hat mich komplett beansprucht aber nun kommen wieder ruhigere Zeiten.

Also wie geht es nun weiter mit DerStigler?

Nun zuerst möchte ich ein internes Projekt ansprechen, dass ich schon länger geplant habe. Zum Ende des Jahres hin (oder früher wenn Zeit ist) werde ich den Blog massiv entschlacken und sowohl in der Mediathek als auch bei den Beiträgen entsprechend ausmisten. Viele der alten Sachen werden dann verschwinden bzw. jene Beiträge zu denen es keine Bilder mehr gibt wie bei Throwback oder Loot of the Day/Week. Außerdem will ich die Kategorie überarbeiten und Listen erstellen für eine bessere Übersicht.

Das wärs soweit mit den internen Angelegenheiten. Am Blogteam hat sich so weit nichts verändert. Die Beiträge kommen weiterhin (bis auf Ausnahmen) von mir & Nerd.Ics. Die Podcasts werden ebenfalls eine eigene Seite bekommen. Vielleicht können diese drei Projekte auch kombiniert werden. Wir werden sehen!

Wie geht es mit den Beiträgen weiter? Nun die Kurzkommentare werden wohl auch künftig mein „Hauptformat“ werden. Sie machen mir viel Spaß zu schreiben, erlauben mir eine gewisse kreative Freiheit und dienen u.a. als Lückenfüller zwischen den großen Beiträgen. Hier werden sowohl umfassendere Gedankenspiele, Analysen aber auch Double Feature Reviews kommen (mit einem hoffentlich anderen Layout) aber auch Formate wie Netflixers (in Kombination mit dem SuperBroZ Podcast) werden ein Comeback feiern.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich weiterhin die Mischung aus großen Beiträgen und Kurzkommentaren wahren möchte, damit der Blog weiterhin Futter bekommt. Einige Beiträge sind bereits in Arbeit und sie kommen, wenn sie kommen!

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Ein kurzer Kommentar zu … Das schaurige Haus

2021 ist wohl das interessanteste Filmjahr seit langer Zeit für mich. Ohne die Kinos (oder zumindest in sehr eingeschränkter Form) findet sehr viel über Streamingdienste statt. Somit konnte ich einiges Filme des letzten Jahres nachholen, unter anderem das schaurige Haus, ein Gruselfilm aus Österreich, welcher sehr gute Kritiken eingefangen hat, aber für mich eine herbe Enttäuschung war.

Okay bei Horrorfilmen habe ich ohnehin keine hohen Ansprüche mehr und auch, wenn der Film ein paar Dinge gut macht ist er einfach zu langatmig, um bis zum Ende zu unterhalten. Dabei folgt der Film relativ streng das Konzept moderner Horrorfilme, was bereits bei der Handlung anfängt. Eine Familie (Mutter und zwei Söhne) aus Deutschland zieht in ein ländliches Dorf in Kärnten, weil die Mutter dort eine neue Arbeit bekommen hat. Sie ziehen in ein altes Haus, dass der Schauplatz eines Mordes war und von Geistern heimgesucht wurde. Die beiden Söhne gehen mit neu gefundenen Freunden dem Spuk auf den Grund und decken dabei den wahren Ablauf des Verbrechens auf.

Erzählerisch durchaus interessant, wenngleich nicht neu, aber leider relativ gezogen da die Handlung keinerlei neue Akzente in Genre setzt außer dem österreichischen Dialekt aber den hört man auch in anderen (Grusel)Filmen aus der Alpenrepublik. Auch die Schauspieler liefern eine solide Performance ab aber ebenso wie die „Horror-Effekte“ ist daran leider nichts besonderes oder gruseliges. Was ich dem Film aber zugute halten muss und hier funktionieren alle Komponenten, die einzelnen an Problemchen, sehr gut zusammen, ist die Atmosphäre des Films. Diese ist von Anfang an angenehm düster, teils bedrückend und auch etwas traurig. Hier holt das schaurige Haus einiges raus, aber das rettet den Gesamteindruck nicht.

Alles in allem ist das schaurige Haus kein schlechter und hat nette Ansätze bleibt aber am Ende des Tages ist der Film recht zäh und für seine relativ lange Laufzeit, gemessen am Horrorgenre Durchschnitt, zu langatmig. Eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen aber wer einen deutschsprachigen Gruselfilm sehen will, kann ihn auf Netflix streamen.

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Ein kurzer Kommentar zu … Mandy

Zwei Genres, die sehr gut zusammenpassen sind Horror & Fantasy. Entweder als Dark Fantasy zusammen gemischt oder einzeln mit den jeweiligen Elementen aus dem anderen Genre funktioniert der Mix eigentlich sehr gut. In der ersten Jahreshälfte 2021 habe ich den Mandy von 2018 nachgeholt und das war ein echt wilder Ritt, was bereits bei der Prämisse anfängt.

Im fernen Jahr 1983 lebt der Holzfäller Red mit seiner Frau Mandy in einer abgeschiedenen Hütte. Eines Tages wird Mandy von Jeremiah, dem gestörten Anführer einer Endzeitsekte, entdeckte und dieser will die Frau für sich haben. Also der Irre ein paar dämonenhafte Biker, die völlig unter Drogen stehen, zum Haus des Pärchens um Mandy zu entführen. Es läuft nicht alles wie geplant, Mandy wird bei lebendigem Leib verbrannt und Red begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug gegen die Sekte und die Biker.

Mandy ist eine verdammt ambitionierte Hommage an die Ära des Videotheken-Horrors (1980er), wo man sich stumpfe und brutale Filme noch in der Videothek ausgeliehen hat. Allerdings ist der Film sehr hochwertig produziert und zelebriert durchgehend eine eigene Ästhetik, welche die „alten Vibes“ der 80er Jahre Horrorfilme neu aufleben lässt und dabei seine Märchenhaftigkeit auf Händen trägt. Irgendwo zwischen Horrorfilm-Hommage der 80er Jahre, düsterem Fantasyfilm & Barbarenfilm angesiedelt findet Mandy seinen eigenen Platz in der modernen Filmlandschaft.

Ich kann den Film definitiv empfehlen, da man so einen wilden Genremix nur sehr selten finden wird!

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Nach Godzilla vs Kong … mein MonsterVerse Ranking! | Gedankenspiel

Vor geraumer Zeit habe ich Godzilla vs Kong im Kino gesehen und deshalb wird es Zeit das MonsterVerse nochmals aufzurollen. Im heutigen Beitrag möchte ich alle Filme des MonsterVerse ranken und meine Gedanken in geraffter Form mit euch teilen.

Zwei Dinge bevor wir loslegen. Eine umfassendere Besprechung von Godzilla vs Kong ist bei SuperBroZ (Spotify) zu hören und zweitens das Ranking ist meine eigene Meinung. Eure Reihenfolge & Meinung könnt ihr gern in die Kommentare schreiben!

Fangen wir nummerisch absteigend mit dem „schlechtesten“ Film an!


Platz 4: Godzilla (2014)

Der Einstiegsfilm ins MonsterVerse ist optisch extrem beeindruckend und fängt die Godzilla Ästhetik gelungen ein um eine westliche Interpretation zu schaffen, ABER das ändert nichts daran, dass der Film sich zu sehr auf die Handlung der Menschen fokussiert. Auch wenn die Story durchaus interessant ist nimmt sie einen zu großen Teil ein und verdrängt die titelgebende Echse von der Bühne.

Im Ansatz ein guter Film, aber leider mit einem falschen Fokus für Kaiju Fans wie mich.

Platz 3: Kong: Skull Island

Hier könnte der Text von Godzilla (2014) stehen, ABER mit dem Unterschied, dass der erste Film mit Kong alles besser macht als sein Vorgänger. Die Balance zwischen Monster-Action und Menschen-Story ist wesentlich besser gelungen, was den Film auch wesentlich spannender macht und sich wie ein waschechter Abenteuerfilm anfühlen lässt.

Diesen Film kann ich uneingeschränkt empfehlen, da auch „Kaiju-Neulinge“ ihren Spaß damit haben können, weil der Film von der puren Monster-Action etwas abweicht.

Kurz gesagt; toller Film mit toller Balance!


Platz 2: Godzilla vs Kong

Je weiter die Menschen-Story in den Hintergrund rückt und der Fokus richtung Monster-Action wandert desto besser werden die Filme. Godzilla vs Kong is erzählerisch gelungen, aber der Fokus liegt klar auf den Schlachten zwischen den Kaijus.

Für Godzilla Fans bietet der Film einiges, da neben den bekannten Monstern auch der Fanliebling Mechagodzilla auftaucht und zum Tanz bittet.

Erzählerisch ist Godzilla vs Kong besser als sein Vorgänger aber das gilt auch nur für einen Handlungsstrang.


Platz 1: Godzilla: King of the Monsters

Okay das werden jetzt nur wenige verstehen, aber ich LIEBE Godzilla: King of the Monsters aka Godzilla 2 und das liegt simpel am gigantischen CGI Gerangel zwischen Godzilla, King Gidorah, Mothra & Rodan. Klar die Handlung passt auf einen Bierdeckel und sie ist auch nicht gut geschrieben, aber das kann man dem Film verzeihen, da hier so enorm viel Fanservice betrieben wird.

Dazu kommt ein recht hohes Tempo für einen zweistündigen Film und mein Tipp für den Film ist: Hirn ausschalten und sich genüsslich berieseln lassen, wenn die gewaltigen Kaijus (sorry Titanen …) sich die CGI Schädel einschlagen, damit am Ende ein König der Monster gekrönt wird.

Ich hatte & habe bei jeder Sichtung meinen Spaß mit diesem Film und dadurch verdient Godzilla: King of the Monsters den ersten Platz!


Das war‘s auch schon mit diesem kleinen Ranking. Ich hoffe es hat euch gefallen. In Zukunft würde ich gern mehr zu Godzilla machen, aber da werde ich sehen ob & wie mich die Muse küsst!

2021 ist auf jeden Fall ein gutes Jahr für die alte Echse.

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Batman: Imperfekt

Ich mag Batman und was ich auch mag sind Geschichten die sich mit der Anfangszeit des dunklen Ritters beschäftigen. Batman: Imperfekt, im Original Batman: Tenses, erschien zwischen Oktober & November 2003 in zwei Ausgaben.

Erzählerisch handelt die Geschichte einerseits von Bruce Wayne und dessen Reformen innerhalb seines Konzerns, sowie von Ted Krosby, der den Reformen innerhalb Wayne Enterprises zum Opfer fällt, seinen Job verliert und anschließend auf die schiefe Bahn gerät. Dabei entwickelt er psychopathische Tendenzen und wird von Visionen geplagt. Während eines Mordes wird er von Batman gestellt.

Ich mag die Handlung von Batman: Imperfekt (Tenses), was am simplen Umstand des erfrischenden Settings liegt. Keine Superschurken, keine gigantischen Bedrohungen und keine Schlachten um Gothams Seele. Nur ein bemitleidenswerter Typ, der aber im Verlauf der Handlung immer abstoßender wird, und Bruce Wayne, dessen Taten auch Konsequenzen haben.

Dazu kommt ein äußerst eigener Zeichenstil, der mich entfernt an die Batman Animationsserie erinnert, aber gleichzeitig völlig eigen ist und sich nicht verstecken braucht gegenüber anderen Werken aus der Zeit.

Kurz gesagt ein sehr lesenswerter Comic!

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Die Identitätskrise von Assassins Creed und dessen Potenzial! | Gedankenspiel

Assassins Creed gehört zu meinen liebsten Spielereihen und das trotz vieler Dinge, die ich am Franchise auszusetzen habe. Mit der Kritik einer fehlenden Identität bin ich nicht allein und der Ursprung dieses Arguments liegt in der Vielfalt der Spielmechaniken der Serie.

Von Assassins Creed 1 – 3 (inkl. Brotherhood & Revelations) war die Serie den Action-Adventures mit relativ hohen Stealth-Mechaniken zuzuordnen. Ab Teil 4 Black Flag ändert sich das Kerngameplay und die in Teil 3, als optionale Nebenbeschäftigung, eingeführten Schifssmissionen standen plötzlich im Fokus des Gameplay, wobei versucht wurde, traditionelle Elemente beizubehalten. In AC Rogue wurde dieser Mix dann noch weiter verfeinert.

Was ebenfalls mit Rogue und dem simultan erschienenen Unity eingeführt wurde, ist das Ende der traditionellen Zählung der Reihe (Brotherhood & Revelations sind Spin-offs zum zweiten Teil). In Unity wurde wieder auf ein klassischeres aber modernisiertes Gameplay gesetzt. Weg mit den Schiffen und zurück zum Klettern über Dächern, schleichen durch die Gassen und dem Aufbau einer Assassinengilde. Ja das gabs auch in den beiden Vorgängerspielen, aber dort war auch der erwähnte Mix vorhanden.

Mit Snydicate wurde das Gameplay weiter modernisiert und durch Elemente ergänzt, welche mit der Handlung arbeiten sollen, aber eher belanglos waren am Ende. Handlung ist das perfekte Stichwort.

Erzählerisch hat sich Assassins Creed seit dem ersten Teil kaum verändert. Das Setting, die Charaktere und die Rahmenhandlung wurden zwar fortgesetzt, ausgetauscht, erweitert und/oder erneuert, aber im Kern bleiben die Spielen bei klassischen Rache-, oder Abenteuergeschichten.

Der große Kampf zwischen Templer und Assassinen über die Jahrhunderte hinweg wird auch in den neuen Ablegern ab Origins genutzt, ist allerdings dem Plot des jeweiligen Spiels untergeordnet. Gleiches gilt für die gottgleiche Rasse der Altvorderen, welche ab Origins aktiver werden und in den Teilen davor passiv waren, oder gar nicht auftauchten.

Mit Assassins Creed Origins änderte sich abermals die Reihe und das Gameplay. Aus den Stealth-Action-Adventures mit offener Spielwelt zu Land und zur See wurden Open-World-Action-RPG‘s mit einer gewaltigen Frischzellenkur in allen Aspekten. Die Story, sowohl innerhalb der Szenarien, als auch in der realen Welt, wurde angepasst (das Thema Rache bleibt vorhanden ist aber nicht mehr zentral) und der Kampf zwischen Gut & Böse nun wesentlich stärker ins Gameplay implementiert.

Dies führt zu intensiveren Erkundungen der Spielwelten um die einzelnen Mitlgieder des Ordens aka die Bösen zu finden. Generell legen die Welten mit Haupt- & Nebenquests einen stärkeren Rollenspielfokus an den Tag, aber das tut, wie bereits erwähnt, dem Blog gut.

Jetzt kann man sich fragen, worauf ich eigentlich hinaus will und das erkläre ich euch in den nächsten Absätzen. Wie man bereits rauslesen konnte, ist die Assassins Creed Spielreihe extrem facettenreich, hat sich aber durch seine zahlreichen Miniserien im Gameplay komplett verlaufen. Somit stellt sich die Frage, was ein klassisches Assassins Creed ausmacht und das lässt sich nicht mehr so leicht beantworten, da jeder Typ Fan was anderes sagen wird.

Daraus resultiert die Problematik, dass jedes neue Assassins Creed einen gewissen Teil der Fans enttäuschen wird, andere dafür begeistert und neue Fans aufnimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Assassins Creed Franchise einen seltenen Vorteil hat, wie es beispielsweise auch bei Resident Evil der Fall ist.

Assassins Creed kann sich jederzeit selbst neu und dabei eine Zielgruppe finden. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, mit der etablierten Form finden sich immer Käufer, aber auch eine weitere Neuausrichtung wird bestimmt genug Anklang finden, um die Existenz einer neuen Formel zu rechtfertigen.

Abschließend kann man sagen, dass der Werdegang von Assassins Creed bisher sehr spannend war und man mit relativ hohen Erwartungen in die Zukunft des Franchise blicken kann. Mir persönlich hat Assassins Creed Valhalla (in dem ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags mittendrinnen stecke) gezeigt, wie viel Potenzial in der Reihe steckt, auch wenn die ursprüngliche Identität nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Egal ob Open-World-RPG, oder Open-World-Stealth-Adventure (mit oder ohne Schiffen), ich mag Assassins Creed. Die Teile bis Rogue haben mich durchgehend gut unterhalten, dann kam ein kleiner Absturz, aber mit Origins gings wieder bergauf, bis Odyssey mir gezeigt hat, wie es nicht geht, aber Valhalla macht wieder vieles richtig. Es kombiniert sogar sehr viele Elemente aus allen möglichen Teilen, die ich mag, aber das wird ein Thema für einen Podcast!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die beste Art eine Welt lebendig zu machen! | ATE’s in Final Fantasy IX | Gedankenspiel

Final Fantasy IX ist meiner Meinung nach das beste Videospiel ALLER ZEITEN. Kaum ein anderes Videospiel konnte mich im Laufe meiner Gamerkarriere auch nur ansatzweise so begeistern, wie der neunte Teil der finalen Fantasie.

Auf die zahlreichen Gründe, warum Teil IX so genial ist und neben Teil X, sowie Teil VIII für mich das heilige Triumvirat des Final Fantasy Franchise bildet, werde ich an einem anderen Tag eingehen.

Heute geht es mir um eine Besonderheit aus Final Fantasy IX, die ich danach nur noch in abgeschwächter Form gesehen habe. ATE, die Kurzform von Active Time Event, sind Sequenzen, in denen das Spiel vom Spieler abweicht und zeigt, was die anderen Hauptfiguren, gelegentlich auch Nebenfiguren, so treiben, wenn die Truppe nicht zusammen ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Aufenthalt im Dorf Dali recht früh im Spiel. Dort teilt sich die Truppe nach einer Nacht im Gasthof und der Spieler kann das Dorf mit Hauptcharakter Zidane erkunden, aber auch die Handlungen der Gefährten erleben.

Die ATE’s tragen selten was zum Hauptplot bei, sind aber enorm wichtig für die Entwicklung der Figuren, da man so immer wieder Charakterzüge von ihnen vertiefen kann. Besonders die eher blassen letzten Hauptcharaktere (Mahagon, Quina und teilweise Eiko) profitieren enorm von diesen Events. Weiters können die ATE’s auch aufeinander aufbauen und kleinere Nebenhandlungen erzählen, was die bereits angesprochene Charakterentwicklung fördert und sogleich die Szenerie etwas auflockert. 

Dieses Gameplayelement habe ich in dieser Form danach in keinem anderen Spiel mehr erlebt, auch nicht in Final Fantasy-Titeln, und höchstens die Plaudereien aus Dragon Age Origins, Mass Effect 1 und der Tales of Serie kommen diesem Konzept recht nahe.

Ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dieses Element nicht mehr in anderen Videospielen zu sehen, da die Spielwelt ungemein davon profitiert und wesentlich lebendiger wirkt, wenn Figuren abseits des Hauptcharakters mit Lebewesen der Spielwelt interagieren. Generell erzeugt Final Fantasy IX, wie kaum ein anderes Spiel, eine so glaubhafte Illusion einer großen, lebhaften und tiefen Spielwelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Konzept der ATE’s zu den großen Stärken der Nummer 9 gehört und die grandiose Spielwelt noch weiter verbessert. Man merkt dem Spiel sehr viel Herz an und noch mehr Herz erhält es durch die wunderbaren kleinen Events, in denen sich die Figuren um Zidane in der Welt umsehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Family Tree 1: Setzling

(c) Splitter Verlag

Ich hab mich nach längerer Zeit wieder mal an einen Comic aus dem Hause Splitter rangemacht und dachte mir wenn dann gleich einen vom großartigen Jeff Lemire.

Kernfakten:

Titel: Family Tree 1: Setzling
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Phil Hester, Eric Gapstur, Ryan Cody
Seiten: 96
Sprache: Deutsch
Verlag: Splitter Verlag

Ich hab mich in letzter Zeit wieder sehr stark im Superhelden-Sektor bewegt und deswegen ist eine unheimlich erfrischende Abwechslung mal wieder einen Comic vom Splitter Verlag vor mir liegen zu haben.
Ich hab eigentlich noch gar nicht so viel von Jeff Lemire gelesen, eigentlich nur Black Hammer, einen Old man Logan Story und ein bisschen was von Moonknight und da ich eh mehr von diesem Autor lesen wollte und gerade bei Splitter eine neue Serie gestartet wurde, dachte ich mir ist der Zeitpunkt eigentlich perfekt.

(c) Splitter Verlag

Aber nun zur Story:
Wir schreiben das Jahr 1997 und befinden uns im ländlichen Maine in der Stadt Lowell. Das ganze erfahren wir von einer/einem ErzählerIn der uns durch die ganze Story führt und wir erfahren auch das die Person in der Zukunft ist und das Jahr 1997 laut dieser Person das Ende der Welt einläutet. Jedoch sei auch gleich gesagt, dass die Welt wohl doch nicht ganz untergegangen sein muss, da es auch später darum geht wie die Stadt wohl heute aussieht und somti darauf geschloßen werden kann das noch immer ein relatives Leben existiert.
Wir sehen eine Kassiererin namens Loretta die in einem Supermarkt ihrer Arbeit nachgeht und dabei informiert wird, dass die Schule ihres Sohnes wieder einmal angerufen habe.
Daraufhin packt sie ihre Tochter namens Meg in den Wagen und macht sich auf den Weg zur Schule. Während sie im Auto sitzen, inofrmiert Meg ihre Mutter das sie einen Ausschlag am Unterarm habe und zeigt ihn daraufhin. Ihre Mutter meint das sie dann Zuhause etwas draufmachen würde.
In der Schule angekommen erfahren wir das Loretta’s Sohn namens Johsua, wegen besitzes von Marihuana dezent in Schwierigkeiten ist in der Schule, der Direktor Loretta damit konfrontiert und die Situation eskaliert. Ein Argument des Direktors ist, das Fehlen eines Vaters im Leben von Joshua. Es stellt sich raus das der Mann seine Frau und die beiden Kinder plötzlich verlassen hat.
Während dieser Auseinandersetzung sitzt Meg am Gang und wartet, als ihr plötzlich ein großer älterer Mann erscheint und ihr eine Tüte gibt.
Szenewechsel, die Familie ist inzwischen Zuhause und sitzt beim Abendessen, als Meg wieder auf ihren Ausschlag hinweist und meint er sei gewachsen, als sie den Unterarm zeigt, sehen wir einen Ausschlag der immer mehr wie Holz aussieht. Meg beichtet ihrer Mom das sie von einem älteren Mann eine Tüte bekommen habe, mit einem Mittel das helfen würde. Meg meint noch zusätzlich das sie auch am Rücken Ausschlag habe und als sie ihre Kleidung hebt sehen wir einen Ast inklusive Blat der am Rücken wächst.
Wieder ein Szenewechsel und wir sehen wie die Familie am Weg ins Krankenhaus von einem Auto gerammt wird und sofort von einer Gruppe Männern angegriffen wird. Als die Situation aussichtslos erscheint, taucht plötzlich der ältere Mann mit einer Schrottflinte auf und hilft der Familie und erwähnt beiläufig dass er Loretta schon lange nicht mehr gesehen habe und auch der Erzähler klärt uns dann auf das es sich um den Großvater der Kinder handle.
Soweit die Handlung von Heft 1 und wie es in den restlichen drei Heften weitergeht, könnt ihr dann gerne im Band nachlesen.

(c) Splitter Verlag

Kommen wir nun zu meinem Fazit und als erstes möchte ich gleich mal herausheben wie wunderschön und edel der Comic verarbeitet ist. Man bekommt hier einen hochwertigen Hardcover-Band der sich einfach gut beim lesen anfühlt. Unterstützt wird das ganze von wunderschönen Zeichnungen, die ich persönlich als großartig empfunden habe.
Jetzt zur Story, Jeff Lemire baut hier ganz klar eine größere Story auf und das sollte man bei diesem Band auch berücksichtigen, da vor allem die ersten drei Hefte sehr viel mit inhaltlichem Aufbau der Story zu tun haben und man hier sehr viele Infos zu der ganzen Welt und Szenerie bekommt. Aber man merkt gerade gegen Ende des Bandes hin, dass wir hier vermutlich in den folgenden Bänden eine Story bekommen werden die noch richtig in Fahrt kommt. Zumindest hoffe ich das und somit fällt mein Urteil zu Bands sehr gut aus, mit der Anmerkung das aber in den nächsten Bänden definitiv die Story in die Gänge kommen muss.
Für mich definitiv eine Serie die ich weiter verfolgen werde.

Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Lebenszeichen!

Hallo!

In letzter Zeit wurde es sehr still auf diesem Blog und das wird wohl auch phasenweise so bleiben. Abseits der fehlenden Motivation gibt es ein paar weitere Gründe, auf die ich jetzt eingehen werde. Weiters will ich euch ein Update geben, wie es mit DerStigler in nächster Zeit weitergehen wird und wo ihr mich die meiste Zeit finden könnt!

Edit: Die Abwesenheit betrifft nur mich. Nerd.Ics arbeitet bis auf die Podcasts autark zu mir und versorgt euch mit Qualitätscontent!

Zunächst will ich die grundlegendste Frage klären. Kommen wieder Beiträge? JA es kommen wieder Beiträge, aber wie man am fehlenden Bat-May merkt, brauche ich neben Zeit auch die entsprechende Motivation dazu.

Edit: Auf meinem Instagram Account findet ihr 6 Posts zum Bat-May.

Daher will ich alle Ankündigungen rewidieren. Es werden Beiträge kommen aber nach dem Motto „wenns kommt, dann kommts.“!

Ein weiterer Grund für die Pause, und der wurde mir erst kürzlich klar, ist der Platz den der Blog eingenommen hat. Es war lange Zeit toll, dass ich meine Hobbies um den Blog gesammelt habe, aber wenn aus Spaß – Arbeit und aus Lust – Zwang wird, bewegt man sich lang- , mittel- & kurzfristig auf eine Krise zu. Genau das ist bei mir geschehen und als ich mich selbst immer weiter unter Druck setzte, machte es irgendwann klick … ich habe einfach aufgehört und bin ausgestiegen.

Das hat sich als hervorragende Entscheidung erwiesen. Ich habe wieder viel mehr Spaß mit meinen Hobbies und kann mich viel tiefer in die Materie eingraben. Außerdem hat sich der Wechsel zu Instagram und Podcasts als befreiend erwiesen.

Mit Nerd.Ics und Felix arbeite ich jeweils an einem Podcast mit diversen Formaten. Ihr könnt diese Podcasts übrigens auf Spotify hören (Comic-Gequatsche & SuperBroZ).

Ein weiterer Grund, und den schleppe ich schon länger mit mir herum, ist der Aufbau meiner Beiträge. Jeder Beitrag, im besonderen aber die Rezensionen, folgt einem strickten Muster, welches kaum Varianz zulässt und mich in meinen Möglichkeiten massiv einschränkt. Deshalb will ich, wenn ich über etwas schreibe, mit meinem alten Stil brechen und etwas Neues ausprobieren. Wie dieser „neue Stil“ aussehen wird kann ich jetzt noch nicht sagen, aber ich werde mich bemühen mich selbst neu zu erfinden.

Für DerStigler bricht ein neuer Tag an und ich freue mich euch die kommenden Beiträge präsentieren zu können aber diesmal völlig stressfrei!

DerStigler Neustart oder DerStigler Rebirth … suchts euch aus!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Worst Case ist da …

und das heißt simpel gesagt, dass der Blog bis auf weiteres pausiert. Der Grund ist ganz simpel: Nach vier Jahren bloggen habe ich einfach keine Lust mehr …

Das heißt aber nicht, dass der Blog für immer pausiert. Es gibt noch ein paar fertige Beiträge, die in der nächsten Zeit kommen werden und die nächsten zwei Comic-Gequatsche Folgen kommen auch noch.

Was die Zukunft von Superbros angeht, wird derzeit noch intern diskutiert und wir werden euch zeitnah darüber informieren.

Geplante große Specials, wie der Bat-May und Gruselween/Masters of Horror, sowie der Adventskalender kommen definitiv, wenngleich vielleicht nicht in der Form wie sie ursprünglich angedacht waren.

Die Beiträge von Nerd.Ics erscheinen weiterhin, aber ohne fixes Zeitfenster.

Kurz gesagt pausiert alles von DerStigler; Comic-Gequatsche & die Nerd.Ics Rubriken laufen weiter, während Superbros gerade im Gespräch ist.

Soweit ist alles Wichtige gesagt. Wenn ihr wollt, könnt ihr unseren Instagram Accounts folgen:

derstigler_

nerd.ics

felixneumaier

Ich bedanke mich bei allen Lesern für die langjährige Treue. Wir lesen uns definitiv wieder, aber jetzt brauche ich mal eine Pause. 4 Jahre bloggen wird ganz schön anstrengend und langsam will ich mich anderen Dingen zuwenden. Besonders der Audiobereich reizt.

Wir lesen, beziehungsweise hören uns beim nächsten Mal hier, oder auf einer anderen Plattform!

Nerd.Ics liest … Spider-Man: Cadaverous

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten:  140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Eine Vater-Sohn Story mit sehr viel Tiefgang, einer Teenager-Lovestory und geballter Spidey-Action.

Kernfakten:

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Vater und Sohn Abrams wagen sich an eine Spidey Alternativstory ran und spannenderweise ist die Vater-Sohn Beziehung auch ein großes Thema dieses Comics. Aber mehr dazu jetzt bei einem kurzen Überblick über den Inhalt.

(c) Panini Comics

Wir werden mitten in die Handlung geworfen und sehen ein vom Kampf gebeuteltes New York und einen ebenfalls vom Kampf gebeutelten Peter Parker, welcher von Mary Jane gefunden wird. Der Schurke Cadaverous hat offensichtlich New York angegriffen und Spidey hat sich ihm selbstlos entgegengeworfen. Während Peter und Mary quatschen greift Cadaverous erneut mit seinen Helfern an und Mary Jane wird tödlich verletzt, fällt in den Fluss runter, Peter kann sie zwar noch auffangen, aber schon im nächsten Panel, welches ihr Begräbnis zeigt, sehen wir das jede Hilfe zu spät war.

Was wir bei der Beerdigung auch sehen, ist ein kleiner rothaariger Junge, der eindeutig wie der Sohn von Mary Jane und Peter aussieht. Wir springen 12 Jahre weiter und sehen denselben Jungen als Teenager wie er seinen Alltag an einer Highschool begeht und dabei schon mal den Schul-Bully ordentlich vermöbelt. Sein Name ist Ben und er hat überdurchschnittliche Kräfte für einen Teenager. Nach der Prügelei und einer Standpauke vom Direktor wird er von seinem extra eingeflogenen Vater Peter Parker abgeholt. Wir erfahren das er eigentlich bei seiner Tante aufwächst und Peter damals nach dem Tod von Mary Jane abgehauen ist, um als Journalist in Krisengebieten zu arbeiten und auch das er beim Kampf mit Cadaverous eine Hand verloren hat.

Ben lernt beim Nachsitzen die rebellische Ito Faye kennen, verliebt sich in sie und zieht mit ihr verkleidet zum sprayen durch die Stadt. Da er kein Kostüm hatte, nahm er sich auf die schnelle, dass alte Spidey Kostüm seines Vaters und erregt sofort die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, da Spidey ja für mehr als 12 Jahre nicht mehr gesehen wurde. Wer wissen will, wie das Vater-Sohn-Verhältnis sich weiterentwickelt, welcher alte Schurke wieder auftaucht und ob Ben am Ende das Herz des Mädchens gewinnt, muss dann selber im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Mein Fazit kann hier eigentlich kurz und knapp ausfallen. Wir bekommen genau das, was im Infotext steht, nämlich eine wunderbare Alternativ-Story zum eigentlichen Spider-Man Kanon, eine Story mit einem unheimlich komplexen und gut geschriebenen Vater-Sohn Konflikt und immer noch genug Action, damit auch die Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Ein Band, den man auch getrost einem Einsteiger in die Hand drücken kann oder auch jemanden, der wenig mit Comics am Hut hat, da es einfach eine super solide Story ist, bei der man auch noch den wunderschönen Zeichenstil von Sara Pichelli hervorheben muss. Der Comic ist einfach wunderschön gezeichnet.

Raya und der letzte Drache | Review

Titel: Raya und der letzte Drache
Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Paul Briggs & Dean Wellins
Laufzeit: 107 Minuten
Release: 2021

Mit Raya und der letzte Drache macht Disney einiges anders, als man es bisher gewohnt war. Weg vom klassischen westlichen Fantasy. Kein Märchen, oder eine Erzählung und kein Gesang, obwohl letzteres sehr gut gepasst hätte. Trotz seiner erfrischenden Ansätze ist Raya und der letzte Drache kein Meisterwerk, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung der kommenden Disney-Animationsfilme!


Kernfakten vom letzten Drachen

Titel: Raya und der letzte Drache
Originaltitel: Raya and the Last Dragon
Regie: Paul Briggs & Dean Wellins
Laufzeit: 107 Minuten
Release: 2021

500 Jahre vor Beginn der Handlung: Die Menschen des Landes Kumandra leben in Harmonie mit den Drachen, deren Magie die Natur beeinflusst. Eines Tages tauchen die finsteren Druun auf und bringen Schrecken über die Menschen indem sie sie versteinern. Die letzten Drachen bündeln ihre Kräfte und bannen die Gefahr durch die Druun, werden dadurch aber ebenfalls versteinert


6 Jahre vor Beginn der Handlung: Die Menschen leben in 5 Clans zusammen, welche die verschiedenen Gebiete von Kumandra umfassen. In der Region Herz steht der Tempel von Sisu, wo das gleichnamige Amulett ruht und das letzte Stück Drachenmagie ist. Der Vater von Raya ist der festen Überzeugung, dass alle Clans zusammenleben können und Kumandra als Nation erneut enstehen kann. Wegen eines unbedachten Fehlers von Raya zerbricht das Amulett von Sisu und die Druun kehren zurück.

Sechs Jahre später bereist Raya die Welt um die Bruchstücke von Sisu’s Amulett von den restlichen Clans zurückzufordern, um die Druun zu vertreiben und alle versteinerten Menschen zurück zu bringen. Dabei findet Raya den Drachen Sisu und zusammen mit einer Gruppe von Außenseitern begibt sich Raya auf die Quest ihre Welt zu retten …


Man merkt Raya und der letzte Drache den Willen an, mehr sein zu wollen als ein klassischer Disey-Film. Thematisch wie erzählerisch bedient sich der Film einer (für Disney) frischen Materie und geht mehr in Richtung Abenteuer/Fantasyfilm für junge Erwachsene, als ein klassischer Kinderfilm. Außerdem sieht man durchaus den Versuch düsterer und ernster sein zu wollen, was aber nicht konsequent durchgezogen wird.

Gleiches gilt für die Handlung. Diese ist wesentlich epischer angelegt, aber es mangelt an Tiefgang in der Welt und den Figuren, um sich über eine „Skizzierung“ zu erheben. Es sind viele lobenswerte Ansätze erkennbar, aber leider wird aus dem interessanten Grundmaterial nicht genug gemacht. Hier wäre wohl ein Zweiteiler besser gewesen, um die faszinierende Welt Kumandras so auszuarbeiten, wie sie es verdient hätte. Als Gegenpart zu den drei weiblichen Hauptfiguren, hätte eine storyrelevante männliche Figur nicht geschadet. Eine ähnliche Konstellation wie in Vaiana hätte dem Kader an Hauptfiguren für etwas mehr Varianz gut getan.

Okay, genug Genörgel darüber was man an der Story verbessern könnte. Eine Stärke von Raya und der letzte Drache, welche sich nicht von der Hand weisen lässt, ist der Look des Films. Die verschiedenen Regionen und Clans sind unterschiedlichen Völkern Asiens zugeordnet, was viel Abwechslung für das Auge bietet. Auch technisch ist der Film über jede Kritik erhaben und beweist die hohe Qualität von Disney’s Animationstechnik.

Im Gegensatz zu den Live-Action Remakes (bis auf Ausnahmen), kommt Raya und der letzte Drache mit einer hochwertigen deutschen Synchronisation des Weges, aber auch der Soundtrack gefällt durch epische sowie klassische Stücke. Was mir bei Raya und der letzte Drache aber fehlt, ist der EINE Song, welcher untrennbar mit dem Film verbunden ist. Ein hervorragender Soundtrack ist toll, aber jeder Disney-Film braucht meiner Meinung nach den einen prägenden Song, den man in Dauerschleife abseits des Films hört. Sowas fehlt Raya und der letzte Drache, was sehr schade ist.


Alles in allem, macht Raya und der letzte Drache viel richtig und traut sich neue Wege zu beschreiten, aber die erhoffte Weiterentwicklung der Disney-Animationsfilme bleibt leider aus. Man geht mit diesem Film einen Schritt in die richtige Richtung, aber leider nicht weit genug und das ist sehr schade. Raya und der letzte Drache hat sich ein sehenswert definitiv verdient aber der erhoffte moderne Klassiker blieb leider aus.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 05 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Die Schlacht um Behemdorg ist vorbei. Das Treffen mit der Eishexe ist überstanden und die Flucht ist geglückt. Es wird Zeit für einen Neuanfang mit Agni als Gott und Erlöser(?!).


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Die letzten Bände:


Unter der Führung von Agni und Togata leben die Flüchtlinge aus Behemdorg in einer Siedlung. Für Agni beginnt ein neues Leben, da die Menschen ihn als Gott verehren, um von seiner Wärme vor der kalten Welt beschützt zu werden.

Der Frieden währt nicht lange, da Bat-Man davon überzeugt ist, dass Togata ein Mann ist. Togata will sich aus dem Staub machen, wird aber von Agni, der Stur wie ein Esel ist, verfolgt. Nach einem tagelangen hin und her mit vielen Diskussionen kann Agni schließlich davon überzeugen zurückzukommen. Im Lager angekommen erwartet Agni & Togata das Grauen …


Im fünften Fire Punch Band werden sowohl das Thema Sexualität als auch Führerschaft, in Kombination mit Personenkult/Göttlichkeit und Verantwortung, behandelt. So wird einerseits die Figur von Togata enorm vertieft aber auch Agni bekommt eine vollkommen neue Rolle in der kalten Welt. Vom flammenden Rächer zum Befreier der Sklaven bishin zum Gott hat Agni bisher eine starke Wandlung durchgemacht.

Abseits davon zeigt der fünfte Band die Themenvielfalt von Fire Punch auf, da jeder Handlungsbogen bisher ein anderes Kernthema hatte. Als kleiner Ausblick in die Zukunft kann ich versprechen, dass der Manga noch mehr Tiefgang erhält.

Optisch ist der Band wieder geerdeter und verzichtet auf bildgewaltig inszenierte Action aber dafür gibt es einige ausdrucksstarke Bilder.


Kurz und knapp führt Fire Punch mit Band 5 die Serie gewohnt hochwertig weiter, was definitiv Lust auf mehr macht. Somit hat sich Fire Punch Band 5 ein lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman/The Flash: Der Preis | Review [Heroes in Crisis]

Titel: Batman/Flash: Der Preis
Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Guillem March, Rafa Sandoval
Seiten: 100
Verlag: DC/Panini

Was ist man bereit zu bezahlen, um die Maske zu tragen? Was kostet es, ein Kostüm zu tragen? Was muss geopfert werden, um ein Cape zu tragen? Was ist der Preis, ein Held zu sein?

Diese Frage stellen sich Batman und The Flash wohl mehr als alle anderen Mitglieder der Justice League. Um die Hintergründe eines Anschlags zu ermitteln, verbünden sich der dunkle Ritter und der schnellste Mensch der Welt erneut trotz ihrer Differenzen!


Kernfakten aus der besten Detektei der Welt

Titel: Batman/Flash: Der Preis
Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Guillem March, Rafa Sandoval
Seiten: 100
Verlag: DC/Panini


Anm.: Dieser Band ist ein Sequel zu Heroes in Crisis und der ersten Batman Rebirth Storyline. Nachfolgend sind alle Rezis dazu verlinkt + das erste Batman/Flash Crossover:


Gotham Girl, ein Schützling von Batman, attackiert das Flash Museum in Central City. Batman & Flash arbeiten zusammen, um den Fall zu lösen, aber als sich eine Spur zum Sanctuary. Der Ort an dem Wally West, der Protegé von Flash kürzlich emordet wurde …

Die Rahmenhandlung des Batman/Flash Crossovers mag etwas dünn klingen, aber die unterschwellige Botschaft ist extrem stark. Auf der Hauptebene eine Detektivgeschichte, aber auf den sekundären Ebenen ein Drama, welches nicht nur den Konflikt zwischen Batman & Flash behandelt, sondern auch eine kritische Stimme gegenüber den kostümierten Helden erhebt.

Besonders Batman muss einiges einstecken, wenn er damit konfrontiert wird, immer wieder jugendliche in den Tod zu schicken für seine Mission. Weiters wird der Zwist zwischen Batman & Flash weiter vertieft, was wohl in Zukunft noch eine Rolle spielen könnte.

Optisch ist der Band absolut auf der Höhe der Zeit und bietet neben optisch ansprechenden Zeichnungen einige sehr starke Bilder. Auch inszenatorisch macht der Band alles richtig und bietet ein ums andere mal verdammt starke Panels.


Alles in allem ist Batman/The Flash: Der Preis ein gelungenes Heroes in Crisis Sequel und baut dazu einen spannenden Handlungsbogen auf, der hoffentlich auf ein Batman vs Flash Crossover hinarbeitet. Neben der Rahmenhandlung bietet der Band ein paar spannende Nebenstränge und besonders die Frage nach dem Preis für ein Leben als Held verleiht Batman/The Flash: Der Preis einiges an Tiefgang.

Ich vergebe für Batman/The Flash: Der Preis ein lesenswert+ und hoffe auf mehr Crossover mit den besten Detektiven der Erde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

The Spectacular Spider-Man | Gedankenspiel

Nach einer viel zu langen Pause geht der Spider-Friday endlich weiter simultan zu Nerd.Ics Formaten und meinen Comicrezensionen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das geniale Line-up für die 2021 Rezensionen habt ihr bereits mit dem zweiten Symbiote Spider-Man Band bekommen und es freut mich sehr, das Format mit diesem Band wiedereinzuführen!

Ich bin seit geraumer Zeit ein Fan von Chip Zdarsky, was unter anderem an Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens liegt und der spektakuläre Spider-Man steht seit längerer Zeit auf meiner Leseliste. Als ich den Band von meiner Freundin zu Weihnachten erhalten habe, war die Freude groß und neben diesem Band, der quasi als Einstieg in die Serie dient, werde ich die Fortsetzungsbände 1 & 2 in je einem Beitrag behandeln.

Auf Band 3 werde ich vorläufig verzichten, weil dieser nicht mehr von Chip Zdarsky geschrieben wurde und eine eigene Tie-in Story zum Spider-Geddon Event bildet. Vielleicht in ferner Zukunft …

Worum geht es im The Spectacular Spider-Man Sammelband?

Peter Parkers Schwester(?!) deckt eine Verschwörung innerhalb von S.H.I.E.L.D. auf und gerät dadurch ins Visier des Geheimdienstes, aber auch Spider-Man gerät ins Visier der Behörden. Von allen Seiten gejagt muss sich Peter mit der Polizei sowie dem FBI herumschlagen, während er als Spider-Man gegen Vulture, Iron Heart, Kingping und am schlimmsten … gegen Tinkerer ins Feld ziehen. Um das Chaos abzurunden, mischt sich J. Jonah Jameson ins Geschehen ein und führt ein Interview mit Spider-Man, in dessen Verlauf einiges ans Licht kommt.

Damit sich Peter und seine Schwester aber nicht allein mit den Schurken messen müssen, helfen die Fackel und Ant-Man aus!

Der Sammelband erzählt eine recht klassische Geschichte mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft und erneut beweist Autor Chip Zdarsky sein Talent für spannende Handlungsbögen. Besonders interessant ist die Darstellung von Peter, der fast schon wie ein Arschloch rüberkommt und noch mehr fiese Sprüche durchklopft als sonst. Hier bekommt im Speziellen sein Kumpel die Fackel einiges ab.

Trotzdem wirkt Peter nicht unsympathisch, sondern wie ein Held dem einfach zu viel Scheiss in den letzten Jahren passiert ist und wer ist leidensfähiger als Spider-Man? Also mal abgesehen von Batman, aber der ist bei einem anderen Verlag zuhause.

Abseits der interessanten Rahmenhandlung bietet der Band viel Raum für seine Figuren und arbeitet diese entsprechend aus. Neben den Schurken, die mehr Tiefgang bekommen, bekommt J. Jonah Jameson, die Nemesis von Spider-Man, sehr viel Zeit. Dabei wird die Figur enorm vertieft und der gute J.J.J. bekommt eine richtig tragische Seite.

Der Band macht aber nicht nur erzählerisch sehr viel Spaß. Zeichner Adam Kubert liefert von Panel eins weg eine ebenso saubere wie hochwertige Arbeit ab, die keinen Raum für Kritik bietet und sich harmonisch mit der Handlung zu einem hochwertigen Gesamtbild zusammenfügt.

Emotionen werden ebenso gekonnt dargestellt wie schnelle Action und längere Dialogszenen. Allgemein erweckt der The Spectacular Spider-Man Sammelband den Eindruck, dass die Storyline durch das Potenzial für eine Verfilmung hätte.


Zusammengefasst ist der The Spectacular Spider-Man Sammelband mit Chip Zdarsky’s Legacy Serie ein wahres Fest für Spidey-Fans aber auch Neulinge können zugreifen, da die Serie zwar auf vorige Comics aufbaut, jedoch einsteigerfreundlich genug ist, um nicht zu überfordern. Kann ich den Band also empfehlen? JA absolut!

The Spectacular Spider-Man aus der Feder des Chip Zdarsky ist absolut lesenswert und gehört neben Geschichte eines Lebens und Daredevil zu seinen besten Arbeiten. Wer also auf der Suche nach einer größeren Serie mit Spider-Man ist, die auch noch ein Sequel bietet, kann bei Peter Parker: Der spektakuläre Spider-Man: Gefährliche Familienbande (so der volle deutsche Titel) bedenkenlos zugreifen.

Somit vergebe ich nochmals ein absolut lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Lückenfüller #1

Heute gibt es leider keine Rezension. Zeitmangel & so. Man kennt das aber dafür gibt es ein süßes Bild von meiner Katze Stella!

Releasekalender: März 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.03: Harvest Moon: One World

02.03: Neptunia Virtual Stars

02.03: Maquette

05.03: Postal Redux

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Gensou Skydrift

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

24.03: Love Live! School Idol Festival: After School Activity Wai-Wai! Home Meeting!!

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Playstation 5

02.03: Maquette

03.03: Yakuza: Like a Dragon

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Xbox One

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

25.03: Yakuza 6: The Song of Life

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Xbox Series X/S

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

16.03: Samurai Shodown

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Nintendo Switch

02.03: Harvest Moon: One World

04.03: Gnosia

04.03: Sea of Solitude: Director’s Cut

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Apex Legends

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning

16.03: Mundaun

16.03: Saviors of Sapphire Wings & Stranger of Sword City Revisited

19.03: Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville

23.03: Overcooked! All You Can Eat

23.03: Story of Seasons: Pioneers of Olive Town

24.03: Tales from the Borderlands

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03: Monster Hunter Rise


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Fire Punch 04 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga

Nach der verheerenden Schlacht von Behemdorg ist Agni und seinen Gefährten keine Ruhe vergönnt, da überall Gefahren lauern …

Anm.: Ab diesem Band werde ich keinen detaillierten Recap mehr angeben, sondern die vorigen Bände verlinken. Somit müsst ihr nicht immer dasselbe lesen!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga


Die vorigen Bände

Fire Punch 01

Fire Punch 02

Fire Punch 03


Agni steht der Eishexe gegenüber. Der Person, die die Welt mit Eis überzogen hat. Er muss sie schnell töten, bevor die Welt noch kälter wird …

Während Agni sich mit der Eishexe misst, fliehen Togata, Bat-Man und die restlichen Anhänger Agnis mit den Sklaven aus Behemdorg. Jedoch sind die restlichen Soldaten aus dem verbrannten Behemdorg der fliehenden Kolonne auf den Fersen. Die Flucht scheint, unmöglich als weitere Verbündete auftauchen!


Der vierte Band beendet die „Behemdorg“-Saga und konfrontiert den Helden (aber auch den Leser) mit der bisher großaufgebauten Gegenspielerin. Wie man es von Fire Punch aber bisher gewohnt ist, ist nichts, wie es scheint und die Eishexe ist komplett anders als erwartet. In zwei großen Dialogen werden die Motive und Beweggründe der Hexe erklärt, bei denen selbst ich als langjähriger Mangaleser staunen musste. Vergesst Cell, Freezer, Aizen, Griffith und Obito Uchiha. Die Eishexe hat den irrsten Plan aller Zeiten und ohne zu viel zu spoilern, es hat mit Star Wars zu tun (KEIN WITZ!).

Simultan zu den beiden interessanten Dialogen mit der Eishexe wird eine spannende Verfolgungsjagd präsentiert, die einem Mad Max: Fury Road würdig ist und erneut aufzeigt, wie gekonnt Mangaka Tatsuki Fujimoto Action mit spannendem Storytelling kombinieren kann, aber gleichzeitig optisch auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.


Auch wenn ihr es wohl langsam nicht mehr lesen könnt ABER Fire Punch Band 4 ist eine hervorragende Fortsetzung und nutzt alle Stärken der vorigen Bände, um erneut von Seite 1 an zu unterhalten. Dazu kommen wieder clever angesetzte Twists, die dem Manga eine neue Note verleihen und aufzeigen, wie ANDERS Fire Punch eigentlich ist. Daher gibts von mir eine lesenswert+ und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Batman: Under the Hood | Review [DC Comics Graphic Novel Collection]

Titel: Batman: Under the Hood
Autor: Judd Winck
Zeichner: Dough Mahnke & Paul Lee
Verlag: Eaglemoss

Wie man weiß, ist mein Red Hood Fandom gewaltig und mein Lieblingsanimationsfilm von DC ist „Batman: Under the Red Hood“. Endlich habe ich mir den Band Under the Hood rangeschafft und wow … DC Mitte der 2000er war anders wild, aber lasst mich etwas ausholen!


Kernfakten under the Hood

Titel: Batman: Under the Hood
Autor: Judd Winck
Zeichner: Dough Mahnke & Paul Lee
Verlag: Eaglemoss


Wir befinden uns in der Zeit nach „War Games“ und Gotham City hat sich verändert. Im Zuge eines brutalen Bandenkriegs ist Black Mask zum neuen Boss der Unterwelt von Gotham aufgestiegen und herrscht mit eiserner Faust. Batman arbeitet allein und wird von Schuldgefühlen geplagt. Dick Grayson kuriert seine Verletzung am Bein. Barbara Gordon aka Oracle hat Gotham City verlassen. Während Black Mask die Unterwelt beherrscht, taucht ein neuer maskierter Vigilant auf. Red Hood hat Black Mask den Krieg erklärt.

Zuerst stiehlt er seine Ladungen, attackiert seine Drogendealer und geht schließlich dazu über Waffenlieferungen direkt zu zerstören. Während Black Mask sich mit Red Hood herumschlägt, sind Batman und Nightwing dem neuen Vigilanten auf der Spur. Batman vermutet hinter Red Hood einen Schatten aus seiner Vergangenheit, da er sehr gut trainiert ist und sein Stil dem des dunklen Ritters ähnelt … wer steckt hinter Red Hood?

(c) DC Comics

Da wir das Jahr 2021 schreiben, ist die Antwort auf die abschließende Frage im oberen Absatz bereits bekannt. Zumindest für Kenner der DC Comics aber Neulinge oder Gelegenheitsleser bekommen eine spannende Geschichte vorgesetzt, in der man über weite Strecken nur erahnen, wer hinter der Maske steckt aber auch regelmäßige Leser von Comics kommen hier auf ihre Kosten, da die DC Comics von Mitte der 2000er noch etwas anders wild waren. Man bekommt hier einen spannenden Thriller vorgesetzt, der in den Nachwehen eines großen Events angesiedelt ist und die Folgen davon auch ohne „War Games“ gelesen zu haben, sind klar spürbar, werden aber auch entsprechend wiederholt.

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß der Band zu überzeugen. Der Stil von Batman: Under the Hood ist düster, aber nicht so düster wie beispielsweise in Batman R.I.P. , was eine optisch ansprechende Mischung ergibt.


Zusammengefasst ist Batman: Under the Hood eine starke Geschichte aus dem 2000er Batman Kosmos, die einerseits als eine Art Epilog zu War Games dient, aber gleichzeitig für sich steht und einen neuen Charakter in die Bat-Family einführt. Auch optisch kann der Band überzeugen und durch seine Einsteigerfreundlichkeit hat sich Batman: Under the Hood ein lesenswert+ definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Undiscovered Country Vol 1: Destiny

Snyder und Soule erschaffen eine Zukunftsdystopie unserer Erde, die vor allem durch das Schreiben und Worldbuilding zweier großer Autoren besticht und so eine unheimlich faszinierende und spannende Story ist.

Kernfakten:

Titel: Undiscovered Country Vol 1: Destiny
Autor: Scott Snyder, Charles Soule
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Seiten: 176
Verlag: Image Comics

Ich hab mich wieder mal an eine Story von Image Comics ran gewagt und mich diesmal für ein sehr vielversprechendes Autoren-Duo mit großen Namen entschieden. Zum einen Scott Snyder, dessen Batman Run eins meiner großen Projekte ist, welches ich hoffentlich bald abschließen kann und zum anderen Charles Soule, dessen Daredevil Run neulich bei mir am Lesestapel gelandet ist und gelesen werden will. Tolle Voraussetzungen, welche durch einen unheimlich spannend klingenden Klappentext abgerundet wurden.

(c) Image Comics

Worum geht’s in „Undiscovered Country“? Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft die, meiner Meinung nach ca 30 Jahre in der Zukunft liegen müsste, und wir sehen einen Helikopter gefüllt mit einigen Menschen auf dem Weg in die USA. Klingt auf den ersten Blick nicht gerade besonders, aber wir erfahren sofort, dass dies die erste Reise von Menschen in die USA seit 30 Jahren ist, da sich das Land voll und ganz von der Außenwelt abgeschottet hat. Warum und Wieso erfahren wir nicht wirklich und auch das wie wird nur kurz angeschnitten, aber es gibt große Mauern rund um das Land und diverse Verteidigungslinien, die das Eindringen verhindern.
Was ist nun aber der Zweck dieser Reise? Hierfür gibt es immer wieder Rückblenden, die uns zum einen das Team der Reisenden vorstellen und zum anderen auch Hintergründe über die Reise erklären und die erste Rückblende wirft uns eine Woche zurück nach Athen in Griechenland, welches in der Zone der Euro-Afrikanischen Allianz liegt. Zur Erklärung die Welt außerhalb der USA hat sich in zwei Großreiche aufgeteilt, auf der einen Seite die „Euro-Afrikanische Allianz“ und auf der anderen Seite die „Pan Asia“ Zone.
Aber nun zurück zur Rückblende, wir sehen Charlotte Graves, welche als Ärztin einen Patienten betreut, der am sogenannten SKY-Virus leidet und auch da erfahren wir die nächste wichtige Information, und zwar dass es ein Virus gibt welches droht die ganze Menschheit zu vernichten. In dem Moment taucht Pavel Bukowski, ein Veteran, auf und bittet Charlotte mitzukommen, da es eine wichtige Mission gäbe, an der sie teilnehmen sollte.
Wir werden wieder in die Gegenwart geworfen und sehen den Hubschrauber, der nun in amerikanisches Staatsgebiet eindringt und genau in dem Moment angegriffen wird und mitten im Nirgendwo notlanden muss.
Was ist aber nun der eigentliche Grund, warum eine Gruppe nach über 30 Jahren zum ersten mal in die USA reist und sich dieser Gefahr stellt? Die Antwort ist, die Welt hat eine Videobotschaft von einem Mann namens Dr Samuel Elgin aus den USA empfangen, welcher die Welt einladet in die USA zu kommen, da man ein Heilmittel für SKY habe und es mit der Welt teilen wolle.
Es stellt sich aber schnell raus, dass dies nicht so einfach ist, da die Vereinigten Staaten nicht mehr vereint sind, sondern es mehrere Gruppen gibt, die untereinander kämpfen und eine dieser Gruppen, welche angeführt wird vom „Destiny Man“ greift den Hubschrauber und daraufhin auch die Gruppe an. Die Gruppe kann sich, bis auf ihren Piloten, mit Hilfe eines Fremden in eine Höhle retten. Dieser Fremde stellt sich schnell als Dr Elgin raus und hier wird ihnen nun die genauere Situation der USA und auch, warum sie hier sind, erklärt.
Wie sich die Story entwickelt könnt ihr dann wie immer im Band selber nachlesen.

(c) Image Comics

Als allererstes kann ich alle beruhigen, so kompliziert, wie es in meiner Zusammenfassung zum Teil klingt, ist es überhaupt nicht, da Snyder und Soule es perfekt schaffen, diese Welt und die Story einem richtig gut näherzubringen und man merkt das gerade an dem Punkt, zwei Könner am Werk sind.

Zur Story kann ich nur sagen, man hat nach dem Band das Gefühl, einen Roman gelesen zu haben, jedoch fühlt man sich überhaupt nicht geschafft. Ganz im Gegenteil, man ist hungrig auf Band 2 und will wissen, wie die Story weitergeht. Natürlich ist es kein Zufall, dass im Jahr 2020 eine Story rauskommt, in der sich die USA mit Hilfe von Mauern 30 Jahre lang von der Außenwelt abgeschottet hat und dass es ein Virus gibt, welches die ganze Menschheit bedroht, Trump und Corona lassen grüßen.
Ich hatte unheimlich großen Lesespaß, wollte unbedingt mehr von dieser Welt sehen und bin jetzt schon in großer Vorfreude auf Band 2, welcher im März auf Englisch erscheinen wird und im Sommer dann auf Deutsch.

Für alle, die sich, so wie ich, an das englische Paperback ranwagen, sei gesagt, das Englisch ist nicht unbedingt geeignet für Anfänger, aber mit ein paar gefestigten Basics bekommt man den Band schon hin.
Da der Band eine Nummer 1 ist, ist er natürlich absolut einsteigerfreundlich und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung, da die Welt und die Story einfach so stark sind.

The Lion King (2019) | Review

Titel: Der König der Löwen
Originaltitel: The Lion King
Regie: Jon Favreau
Laufzeit: 118 Minuten
Release: 2019

Bevor ich zur eigentlichen Rezension komme, muss ich euch vorwarnen. Da ich ein Disney+ Abo habe, wird es in den nächsten Wochen einige Beiträge zu den modernen Disneyfilmen, sprich den Live Action/CGI Remakes, geben. Zu König der Löwen habe ich einen relativ geringen, nostaglischen Bezug, da meine Kindheit durch Mulan geprägt wurde, aber das macht nichts. So konnte ich ohne verklärten Blick auf den 2019er Film blicken und was ich gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen!


Kernfakten aus dem Löwenrudel

Titel: Der König der Löwen
Originaltitel: The Lion King
Regie: Jon Favreau
Laufzeit: 118 Minuten
Release: 2019


Simba ist der Sohn von Mufasa, dem König des geweihten Landes und wird eines Tages dessen Königreich erben. Als der junge Löwe von seinem zwielichtigen Onkel Scar in eine Schlucht gelockt wird, mit dem Vorwand Simbas Brüllen zu finden, droht dem jungen Löwe Gefahr durch eine Herde Gnus. Dies ist Teil des finsteren Plans von Scar Simba zu töteten, um seinem Bruder Mufasa zu schaden. Dieser möchte seinem Sohn zu Hilfe eilen, kann ihn retten wird aber von Scar in den Tod „geworfen“.

Simba, in tiefer Trauer über seinen Verlust, wird von Scar fortgejagt und dieser übernimmt schlussendlich die Kontrolle über das Löwenrudel, zusammen mit den Hyänen als seinen Helfern. Das geweihte Land versinkt in Dunkelheit. Simba flüchtet sich in die Wüste und wird dort vom Erdmännchen Timon sowie dem Warzenschwein Pumbaa gerettet. Beide bringen ihn in eine Oase und lehren im die Lebensweiheit „Hakuna Matata“.

Jahre später ist Simba zu einem prächtigen Löwen herangewachsen, der sein Leben vollends genießt. Als jedoch Nala, eine Jugendfreundin Simbas, in der Oase auftaucht muss sich der junge Prinz seinem Erbe stellen …


Die Story des Film ist inzwischen über 20 Jahre alt und funktioniert damals wie heute wirklich ausgezeichnet. Neben einer tollen Abenteuergeschichte, vermittelt der König der Löwen (2019) ein paar wirklich schöne Botschaften (von denen besonders die Hakuna Matata Thematik für Erwachsene greifbar ist) und nutzt einige Elemente der Heldenreise.

Weiters ist der Look des Films äußerst ansehnlich und die Grenze zwischen CGI & Realaufnahmen, im speziellen von der Landschaft, verschwimmt gern mal. Auch bei den Tieren steht öfters die Frage im Raum, ob diese nun CGI sind oder echte Tiere. Vor allem anderen schafft es The Lion King (2019) Emotionen mit starken Bildern zu vermitteln und die Gedanken über Computereffekte beiseite zu schieben. Kurzer Schwank aus dem Off: The Lion King (2019) ist der erste Disneyfilm seit langem, bei dem ich weinen musste. So viel also zu den Emotionen.

Ein wirklich großes Lob muss ich an die SynchronspecherInnen aussprechen. Ich habe den Film im O-Ton gesehen und der gesamte Cast liefert eine grandiose Performance ab. Besonders Chiwetel Ejiofor (The Old Guard) schafft es, Scar mit seiner Stimme wohl zum größten Arsch aller Disneyschurken zu machen, aber auch die restliche Besetzung weiß, wen und über was sie sprechen. In Kombination mit dem Soundtrack gibts also einiges auf die Ohren!


Alles in allem, ist The Lion King (2019) ein hervorragendes „Remake“, welches optisch wie akustisch zu Gefallen weiß. Sowohl für nostalgische Fans, als auch für moderne Cineasten geeignet, kann man The Lion King (2019) bedenkenlos empfehlen und somit vergebe ich die verdiente Wertung sehenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 03 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Fire Punch geht in die dritte Runde und jetzt geht‘s richtig los!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der letzten Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma. Als er ihn endlich findet, wird er von Domas Verbündeten übermannt, enthauptet und soll ins Meer geworfen werden. Nun betritt Togata die Bühne und will mit Agni einen Film drehen …

Band 1

Band 2


Unter dem Vorwand ihn zu Doma zu bringen lockt Togata den auf Rache sinnenden Agni zurück nach Behemdorg. Dort wartet jedoch eine tödliche Falle auf den feurigen Rächer. Zum Tode verurteilte Gesegnete, mit gewaltigen Kräften, sollen Agni erneut köpfen, oder sie werden alle ermordet. Entgegen Togatas Vermutungen besinnt sich Agni auf seine Menschlichkeit und beginnt während des Marschs ins Stadtgebiet von Behemdorg die dortigen Sklaven zu befreien. In der Stadt selbst entbrennt eine gewaltige Schlacht zwischen Agni und den verurteilten Gesegneten, was zur vollständigen Vernichtung der Stadt durch Agnis Feuer führt, das nicht erlischt bis es alles gefressen hat. Die Sklaven flüchten mit unerwarteter Hilfe von Außen, während sich Agni der Eishexe stellt …


Man möchte meinen mit Band 3 beginnt ein völlig anderer Manga. Fire Punch 3 treibt den Zeichenstil und die Inszenierung in ungekannte Höhen, was jeden Battle-Shonen und andere Seinen Manga wie Berserk oder One-Punch-Man in den Schatten stellt. Die Beschreibung „Köpfe einschlagen“ ist hier noch nett ausgedrückt. Selten hat man im Medium Manga solche brutalen Kämpfe erlebt, in denen sich die Kontrahenten wortwörtlich zerfetzen.

Abseits der Kämpfe ist der Band allgemein sehr hochwertig gezeichnet und großartig inszeniert. Dazu wird der Charakter von Agni erneut vertieft und um ein paar Facetten erweitert. Gleiches gilt auch für die Figur von Togata, welche noch rätselhafter wird.


Zusammengefasst ist Fire Punch Band 3 eine grandiose Fortsetzung, welche die beiden Vorgängerbände in den Schatten stellt und besonders durch den actionlastigen Mittelteil glänzt. Dazu wird die Handlung sinnvoll weitergeführt und diese macht Hunger auf mehr!

Somit hat sich Fire Punch Band 3 die Wertung absolut lesenswert verdient. Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wonder Woman Dead Earth Band 4 | Review + Fazit

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini

Das war also Wonder Woman Dead Earth. Die postapokalyptische Saga von Daniel Warren Johnson und Mike Spencer geht zu Ende. Bevor ich zur Rezi komme, muss ich einen peinlichen Fehler berichtigen, der sich seit Band 1 durch die Rezensionen zog und mir erst jetzt aufgefallen ist. Die Geschichte wurde von Johnson geschrieben und von Mike Spencer gezeichnet. Ich habe allerdings immer nur Johnson in beiden Bereichen genannt. Das tut mir leid und darf eigentlich nicht passieren!

Jetzt wo das geklärt ist, kümmere ich mich um den finalen Band der Dead Earth Saga und komme dann zum Fazit!


Kernfakten aus der Apokalypse

Titel: Wonder Woman Dead Earth
Autor: Daniel Warren Johnson
Zeichner: Mike Spencer
Seiten: 52
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

Diana aka Wonder Woman erwacht in einer postapokalyptischen Welt. Die Helden sind längst tot, schreckliche Monster treiben ihr Unwesen und die letzten Menschen verschanzen sich in Festungen. Nach einer Konfrontation mit Cheetah beschließt Wonder Woman den Grund für den Untergang der Welt zu enthüllen. Zusammen mit einigen Menschen begibt sie sich auf die Reise in ihre Heimat. Dort erfährt sie vom Atomkrieg der Menschen gegen die Amazonen und wie diese in Mutanten verwandelt wurden. Blind vor Zorn verlässt sie die Menschen und reist zur Festung der Einsamkeit. Auch dort findet sie nur den Tod, aber es besteht Hoffnung. Nachdem sie die komplette Wahrheit über den Untergang erfahren hat, rüstet sie sich für den finalen Kampf …

Rezensionen zu Band 1 bis 3

Band 1

Band 2 & Band 3


Die Menschen auf Wonder Womans Rückkehr hoffend, rüsten sich zur finalen Schlacht gegen die mutierten Amazonen. Es entbrennt eine gigantische Schlacht, die zu Beginn ausgeglichen wirkt, aber als Wonder Woman eingreift sich zugunsten der Menschen wendet. Als Diana ihre volle Stärke zurückerhält, kann sie die Monster vernichtend schlagen. Zurück bleibt eine tote Welt, die von Wonder Woman gerettet werden will. Die letzte Heldin kehrt zurück …

(C) DC Comics/Panini Comics

Recht viel Handlung bietet der letzte Band von Dead Earth nicht, aber das ist nicht schlimm, da Band 4 andere Stärken hat. Zum einen das Maximum der stilistischen Arbeit von Mike Spencer und zum anderen eine gigantische Inszenierung, welche sich mit gewaltig & episch am besten beschreiben lässt.

Gleichzeitig werden, trotz der dünnen Handlung im finalen Band, alle Handlungsstränge abgeschlossen aber es bleibt noch etwas Platz für ein Sequel. Ein cleverer Zug!


Alles in allem bildet Dead Earth einen befriedigenden Abschluss der Serie und lässt gleichzeitig Raum für ein mögliches Sequel. Mir hat der Band sehr gut gefallen, was auch am extrem hohen Tempo lag. Es werden starke Bilder geboten und die Kernhandlung wird ebenfalls abgeschlossen. Somit hat sich Wonder Woman Dead Earth Band 4 ein lesenswert definitiv verdient!

Zur gesamten Reihe muss ich abschließend sagen, dass ich mit einer positiven Meinung zurückgelassen wurde. Am Anfang mag Wonder Woman Dead Earth gewöhnungsbedürftig sein aber mit jedem Band wird der Zeichenstil ansprechender und die Handlung nimmt ordentlich an Fahrt auf. Somit bleibt Wonder Woman Dead Earth eine kurze aber nicht kurzweilige Serie, die ich definitiv empfehlen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Star: Birth of a Dragon | Review

Titel: Star: Birth of a Dragon
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Javier Pina
Seiten: 111
Verlag: Marvel

Ich bin ein großer Fan der aktuellen Captain Marvel Serie, siehe dazu meine Rezensionen und die Podcasts (unten Verlinkt). Als ich erfahren habe, dass der Charakter Star aus den ersten beiden Bänden eine Miniserie bekommt war mein Interesse sofort geweckt!

Also habe ich mir den Band Star: Birth of a Dragon gekauft und in einem Rutsch gelesen!


Kernfakten

Titel: Star: Birth of a Dragon
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Javier Pina
Seiten: 111
Verlag: Marvel


Mehr zu Captain Marvel


Ripley Ryan begann als herausragende Reporterin und wurde zu Star der neuen Heldin von New York. In Wirklichkeit war sie nur das Ergebnis eines Experiments von Dr. Minerva, um Kree-Mensch Supersoldaten zu erschaffen. Gewillt ihr eigenes Schicksal zu erfüllen, kämpfte sie gegen Captain Marvel und verlor …

Gebrochen und kraftlos im Raft wird Ripley vom Realitätsstein als Trägerin ausgewählt. Mit den gewaltigen Kräften eines Infinity-Steins ausgestattet, strebt sie ihre Freiheit an, aber die Steine ziehen Blicke auf sich. Von Helden und Schurken …


Star: Birth of a Dragon ist in erster Linie eine „Originstory“ und diese Funktion erfüllt der Comic hervorragend. Die Story ist simpel, aber spannend, sehr actionlastig und bindet einige interessante Figuren ein wie Captain Marvel, Scarlet Witch und die Black Order.

Auch wenn die Handlung eher simpel ist und im Endeffekt die Figur von Star vertieft, gibt es Details, welche für die Zukunft wohl relevant sein können. So ist ein Aufenthaltsort eines Infinity-Steins bekannt und die mögliche Rückkehr von Thanos wird ebenfalls angedeutet.

Optisch bietet der Band eine schicke optische Präsentation und schwankt trotz seines düsteren Grundtons zwischen Dark Fantasy und klassischer Superheldenooptik. Besonders die Miniepisode mit Wanda war optisch sehr beeindruckend, ebenso wie der Kampf gegen die Black Order.


Alles in allem ist Star: Birth of a Dragon eine tolle Miniserie, die nicht nur den aktuellen Captain Marvel Run ergänzt, sondern auch eine Eigenständigkeit mitbringt, welche den Charakter Star klar aus der Captain Marvel Serie herausschält.

Wer sich also für Kelly Thompsons Arbeit an Captain Marvel begeistern kann und ein gelungenes Spin-off lesen will, kann bei Star: Birth of a Dragon bedenkenlos zugreifen. Mein einziger Kritikpunkt wäre die Kürze der Serie, da ich ruhig mehr von Star lesen will.

Ich vergebe für Star: Birth of a Dragon ein verdientes lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Immortals – Krieg der Götter | Review

Titel: Immortals
Originaltitel: Krieg der Götter
Regie: Tarsem Singh
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2011

Nach Kampf der Titanen (2010) kommt nicht Zorn der Titanen, sondern Immortals aka Krieg der Götter. Der Film hat durch seine Thematik (ein kruder Mix aus mehreren griechischen Mythen) mein Interesse geweckt und Netflix sei Dank habe ich ihn nun gesehen.

Ähnlich wie bei Kampf der Titanen (2010) habe ich keinen guten Film erwartet und auch nicht bekommen aber trotzdem hat Immortals einige Stärken, die man nicht von der Hand weisen kann. Dafür muss ich aber etwas ausholen!


Kernfakten aus der Antike

Titel: Immortals
Originaltitel: Krieg der Götter
Regie: Tarsem Singh
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 2011


Wir schreiben das Jahr 1228 vor Christus. Hyperion, der grausame König von Heraklion, will sich an den Göttern für eine unterlassene Hilfe in der Vergangenheit rächen und die Titanen entfesseln. Dazu sucht er nach dem Epeiros-Bogen, mit dem er die Titanen aus deren Gefängnis im Berg Tartaros befreien kann.

Die Olympianer wissen von Hyperions Plan aber laut einem alten Gesetz dürfen sich die Götter nicht in die Geschicke der Menschen einmischen. Zeus wählt den jungen Mensch Theseus aus, um als sein Champion die Welt zu retten. In Gestalt eines alten Mannes bildet Zeus somit unerkannt den angehenden Helden aus.

Als Hyperion die Heimat von Theseus attackiert und dessen Mutter tötet, schwört der junge Held bittere Rache am grausamen König. Zusammen mit einem Orakel und einem Krieger flieht er aus der Sklaverei Hyperions, um sich auf eine schwere Quest zu geben deren Ziel die Rettung der Welt ist …


Immortals (ich bevorzuge den englischen Titel) ist kein guter Film. Die Charaktere sind zu platt und persönlichkeitslos, die Handlung zu klischeebeladen und die Stärken des Films werden einfach nicht genug genutzt. Was Immortals wirklich gut macht ist die Action!

Wenn Theseus gegen die Schergen von Hyperion kämpft oder die Olympianer in Zeitlupe gegen die Titanen kämpft schöpft der Film sein Potential aus und liefert geniale Schlachten ab. Dabei wird sehr viel Wert auf die Inszenierung gesetzt und eine gewisse Ästhetik geschaffen, die stark an 300 erinnert. Ergänzend dazu muss man gewisse Designentscheidungen loben. Die Olympianer sehen in ihren goldenen Rüstungen imposant aus, wenngleich die Schauspieler etwas zu „schmächtig“ wirken für Götter aber auch die Titanen sehen echt creepy aus, wenngleich mein Bild von der griechischen Titanen etwas imposanter ist.

Was den Cast angeht stiehlt Hauptdarsteller Henry Cavill allen anderen die Show und glänzt neben seiner Performance durch das markante Spiel mit der Mimik. Auch wenn er 2011 noch nicht so ein Monster war wie heute wirkt Cavill schon imposant.

Über die Nähe zur griechischen Mythologie möchte ich ehrlich gesagt nicht viele Worte verlieren, ausser das der Film sich verschiedene Mythen nimmt und einen wilden Mix macht, welcher der Handlung absolut nicht gut tut und viele Details eher überflüssig macht. Da wäre ein Fokus auf die Action, ähnlich wie in Kampf der Titanen (2010) besser gewesen und man hätte mehr Monster aus der griechischen Mythologie verheizen können.


Am Ende des Tages ist Immortals aka Krieg der Götter ein stumpfer Action-Fantasy-Film mit einem kruden Mic aus diversen griechischen Mythen, der in vielen Punkten nicht überzeugt aber dafür Action bietet, von der man zu wenig sieht, und hat einen tollen Hauptdarsteller hat.

Dem Film hätte ein Fokus auf die Action und die Äthsetik der Kämpf gut getan aber dies wurde leider versäumt und das schmälert den Gesamteindruck. Somit vergebe ich für Immortals aka Krieg der Götter ein bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrat!

Fire Punch 02 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Der Rachefeldzug von Agni geht weiter und endlich steht unser flammender „Held“ seinem Nemesis gegenüber … !


Feurige Kernfakten,

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der vergangenen Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma … die brennende Rache und den Zorn vor Augen.

Fire Punch 01 | Review


Agni steht endlich Doma gegenüber. Dieser ist jedoch nicht mehr der Mann, der er einst war. Geistig verwirrt und um Vergebung bittend steht er Agni gegenüber. Bevor er jedoch seiner Rache nachkommen kann wird Agni von seinen Feinden enthauptet. Der Plan von Agnis Feinden ist simpel. Den brennenden Kopf, der für die Heilung zuständig ist, ins Meer werfen und ihn dort für immer liegen lassen. Bevor dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann taucht jemand neues auf. Togata betritt die Bühne und schreibt Agnis Rachefeldzug neu …


Fire Punch 02 schließt erzählerisch den ersten Handlungsbogen und startet gleichzeitig den zweiten Teil, dessen Irrsinn neue Dimensionen erreicht. Mit Togata wird eine interessante Figur eingeführt, deren Motive noch im dunklen liegen, aber ihre Grundmotivation, einen Film mit/über Agni zu drehen, passt perfekt in das verrückte Konzept von Fire Punch. Allgemein vertieft der Band ein paar der bereits etablierten Figuren und konfrontiert den Leser beinah permanent wie krank die Welt, seit Beginn der neuen Eiszeit, geworden ist.

Optisch überflügelt Band 2 seinen Vorgänger und besonders die Kämpfe besitzen eine eigene Dynamik und Härte, was perfekt zum Setting des Manga passt.


Zusammengefasst ist Fire Punch 02 eine solide Fortsetzung, die alle Stärken des ersten Bands nutzt, und diese weiter ausbaut. Optisch äußerst ansprechend gezeichnet und erzählerisch sehr ansprechend geschrieben, macht der Band sehr viel Spaß. Daher hat sich Fire Punch 02 ein lesenswert mehr als verdient!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg! | Audio-Gedankenspiel

Heute gibt es ein Special, in dem wir ohne Punkt und Komma über allfälliges zum Thema Comics sprechen!


Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg!

Die restlichen Comic-Gequatsche:

NERD.ICS LIEST … WOLVERINE DER BESTE: BLUTGERICHT

Wolverine prügelt sich in gewohnter Manier durch einige Schauplätze und Stories und unterhält dabei sehr gut. Die Sprüche sitzen und die Action rundet alles perfekt ab.

Kernfakten:

Titel: Wolverine der Beste: Blutgericht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Viktor Bogdanovic, Adam Kubert,
Seiten: 172
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Da ich derzeit eigentlich versuche, alle laufenden X-Men Serien in chronologischer Reihenfolge zu lesen, hab ich lange überlegt, mir diesen Band zu holen. Aber ein Wolverine Comic lockt dann doch ganz einfach zu stark und ich kann auch gleich vorwegnehmen, das ich beim Lesen auch die Tatsache, dass man bei diesem Band bedenken muss, dass zwischen den jeweiligen Heften noch einiges in den anderen Serien passiert und dadurch an ein, oder zwei Punkten ein paar Zeitsprünge drinnen sind, gekonnt ausgeblendet habe.

(c) Panini Comics

Wir werden zu Beginn sofort mitten in die Story geschmissen und man sieht einen ziemlich ramponierten Wolverine, der über den Leichen anderer X-Men kniet und sich scheinbar an nichts mehr erinnern kann.
Danach beginnt die eigentliche Story und es wird mit Hilfe von Rückblenden erklärt, was passiert ist. Die X-Men handeln von Krakoa aus mit Heilpflanzen für die ganze Welt und selbigen Handel wickelt die Hellfire Trading Company ab. Weiters wird auch mit Pollen gehandelt und hier setzt nun die Story ein, da immer wieder Lieferungen von Pollen auf unerklärliche Weise verschwinden und dann aber am Schwarzmarkt wieder auftauchen und illegal verkauft werden.
Wir springen zu einem dieser Orte, an dem ein Diebstahl erfolgte und sehen einen CIA Ermittler namens Jeff Bannister. Am Tatort sind einige Leichen, bei denen Selbsttötung festgestellt wurde, was noch mehr Fragen aufwirft.
Die X-Men reisen daraufhin nach Russland und treffen dort auf eine „Verehrer-Religion“ den „Orden X“, die Mitglieder nehmen beim Anblick der X-Men Drogen ein, verwandeln sich zu einer Art Monster und greifen selbige an. Was natürlich noch mehr Fragen aufwirft. Wolverine unternimmt seine eigenen Ermittlungen in Russland und parallel dazu beginnt auch Jeff Bannister mit seinen Ermittlungen.
Heft 2 springt dann zu einem ganz neuen Story-Arc, und zwar kommt Omega Red nach Krakoa, um sich dort als X-Men niederzulassen, aber Wolverine begrüßt ihn gleich mal ordentlich und er wird eingesperrt. Wolverine springt durch das Portal, durch welches Omega Red auf die Insel kam, landet in Paris, findet ein Auto voller Leichen und kehrt nach Krakoa zurück. Dort angekommen verhört er Omega Red, welcher ihm sagt, er sei unschuldig und die Erklärung für die ganze Situation würde er in bzw. unterhalb von Paris finden. Wolverine findet raus, dass Vampire hinter der ganzen Sache stecken und ein altbekannter Bösewicht betritt die Story.
Mehr könnt ihr dann wie immer im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Wie schon eingangs erwähnt, hab ich für mich beim Lesen ausgeblendet, dass diese 6 Hefte eigentlich in eine viel umfangreichere Story gehören und somit werde ich bei meinem Fazit darauf auch nicht weiter eingehen.
Man muss ganz klar sagen, dass dieser Band vor allem davon lebt, dass Wolverine ganz einfach ein Charakter ist, der super unterhaltet und somit machen eigentlich alle Stories aus diesem Band sehr viel Laune, haben mich immer mal zum Schmunzeln gebracht, aber auch in Sachen Action sehr viel geboten. Das Storytelling und die Schreibweise von Benjamin Percy ist sehr stark und hat ja auch schon in der einen oder anderen X-Men Serie überzeugt und hinzu kommt noch ein wunderschöner Zeichenstil der Wolverine perfekt in Szene setzt.
Ich weiß nicht, ob ich den Band als einsteigerfreundlich bezeichnen würde, da man hier trotzdem als Einsteiger vermutlich überfordert ist mit den vielen Schauplatzwechseln und dem ganzen Background der X-Men und wo sie gerade stehen. Hierzu sollte man vielleicht vorher zumindest House of X/Powers of X gelesen haben bzw. in die eine, oder andere chronologisch davor handelnde Serie reinschauen.
Alles in allem wurde ich sehr solide unterhalten und freue mich definitiv auf mehr in Sachen Wolverine.

NERD.ICS LIEST … SUPERGIRL: EINFACH SUPER

Ein weiteres Feuerwerk aus dem PaninInk Imprint, das mit einem genialen Kreativteam glänzt und eine sehr bewegende Story beinhaltet.

Kernfakten:

Titel: Supergirl: Einfach Super
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Joelle Jones
Seiten: 208
Verlag: PaninInk/DCInk

Letztes Jahr war für mich „Harley Quinn Breaking Glass“ einer der besten Comics überhaupt und ich bin ein richtiger Fan vom PaninInk Imprint geworden. Als ich dann erfuhr, dass Autorin Mariko Tamaki, welche ich unheimlich schätze, sich mit Joelle Jones zu einem Team vereint hat und an einem DCInk Band arbeitet, war mir klar, dass ich das Ding unbedingt haben muss.

(c) Panini Comics

Beginnen wir zuerst mal mit einem kurzen Einblick in die Story. Nach ein paar dramatischen Panels mit einer Art Komet, der auf der Erde einschlägt, kommen wir dann sogleich in eine typische amerikanische High-School, wo wir die drei Freundinnen Kara Danvers, Dolly Granger und Jennifer Bard antreffen. Kara wirkt wie eine ganz normale High-School Schülerin, ist, wie die anderen beiden auch, im Lauf Team der Schule und lebt bei ihren Eltern auf einer Farm am Land. Dolly ist die Rebellin in der Gruppe, immer ein bisschen Provokation im Spiel, aber eigentlich auch ein von Grund auf netter Mensch. Die Dritte im Bunde Jen ist Leistungssportlerin, möchte ein College-Stipendium als Läuferin bekommen, lebt sehr gesund, was sie den anderen beiden auch gerne mal aufs Auge drückt und ist sehr ehrgeizig. Die drei Mädels bekommen von ihrer Sportlehrerin auch Smartwatches zur Trainingsunterstützung angeboten, welche sie immer tragen müssen.
Wir erfahren, dass Kara eine Vergangenheit hat, über die in der Familie gerne geschwiegen wird, da sie nicht irdischen Ursprungs ist, sondern mit einer Raumkapsel vor ein paar Jahren ankam. Die Familie nahm sie auf und natürlich hat sie auch, wie sich jeder denken kann, spezielle Superkräfte.
Es wird uns auch die Stimmung innerhalb der Familie zu diesem Thema sehr gut nähergebracht und das, was ich an den PaninInk Comics so schätze, kommt wieder zum Tragen, nämlich dass wir auch sehr persönliche Einblicke in das Leben der SuperheldInnen bekommen und auch wie sie ihren Alltag bewältigen als junge Erwachsene.
Dann kommt endlich der große Tag und es findet ein Leichtathletik Wettbewerb in der Stadt statt, bei dem auch Scouts von diversen Colleges Vorort sind. Was wiederum für Jen die große Chance ist, sich zu beweisen. Doch dann kommt alles anders und während dem Laufwettbewerb setzt ein schweres Erdbeben ein, bei dem alle drei Freundinnen in große Gefahr geraten, jedoch Kara mit ihren Superkräften zuerst Dolly und dann auch Jen versucht zu retten. Bei Dolly gelingt ihr das, jedoch bei Jen versagen plötzlich ihre Kräfte und das Schlimmstmögliche tritt ein, Jen stürzt ab und stirbt.
Ich möchte hier meine Zusammenfassung beenden und wie immer könnt ihr gerne im Band lesen, wie es weitergeht.

(c) Panini Comics

Was soll man hier noch großartig als Fazit schreiben? Wir haben ein Imprint, das, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, eigentlich immer abliefert, ein Kreativteam, von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe und eine Storyline, die sehr stark ist.
Vor allem der Part kurz nach Jen’s Tod war für mich am bewegendsten, da er sich mit einem unheimlich schwierigen Thema auseinandersetzt und zeigt, wie die Figuren mit dem Tod einer geliebten Person umgehen. Gerade hier hat die Autorin gezeigt, wie stark ihr Schreibstil eigentlich ist.
Den einzigen Kritikpunkt, den ich eventuell haben würde ist, das in der zweiten Hälfte des Bandes vielleicht nicht alle Details der Story ganz schlüssig bzw logisch für mich sind, was aber dem Band nicht wirklich schadet, sondern nur etwas ist, das einem bei einem so starken Titel, bei dem eigentlich alles überzeugt, auffällt, da es sonst nichts zu meckern gibt.
Es sei noch erwähnt, dass Joelle Jones nicht nur eine tolle Autorin, sondern, wie man in diesem Band perfekt sieht, auch eine wahnsinnig begabte Zeichnerin ist.
Wie immer bei PaninInk ist das ganze einsteigerfreundlich, da man keinerlei Vorkenntnisse braucht und die Story komplett losgelöst vom eigentlich Kanon ist.

Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3 | Comic-Gequatsche #14| Audio-Gedankenspiel

Da aller guten Dinge drei sind reden wir über die dritten Bände von Spider-Man: Miles Morales und Captain Marvel!


Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel & Miles Morales

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Es wird munter drauf losgepfählt und mit Kreuzen hantiert, da die Avengers auf Vampirjagd gehen und ein großer Konflikt innerhalb der Welt der Vampire ausbricht. Action, Action, Action und genug Inhalt, um den Band Lesenswert zu machen.

Kernfakten:

Titel: Avengers – Krieg der Vampire
Autor: Jason Aaron
Zeichner: David Marquez, Andrea Sorrentino,
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Es ist nunmehr Paperback Nummer 3 aus dem Avengers Run von Jason Aaron erschienen und als ich den Titel des Bandes sah, war ich etwas skeptisch, da ich nicht unbedingt großen Bock auf eine Vampir-Story hatte.

(c) Panini Comics

Aber beginnen wir mal von ganz vorne und da ist zuerst in Heft 13 eine Einzelstory über die erste Iron Fist Fan Fei und wie sie den Drachen ihrer Heimatstadt besiegt hat. Eine ganz unterhaltsame Story, die auch irgendwie Lust auf ein oder zwei Hefte mehr gemacht hätte, aber vielleicht kommt da ja im Verlaufe des Runs noch etwas dazu.

Nach dem sehr unterhaltsamen ersten Heft geht’s ab in eine vier Hefte andauernde Vampirjagd, welche damit beginnt, dass Schloss Dracula in Transsylvanien brennt und der Hausherr auf der Flucht ist. Gleichzeitig erfahren wir, dass Blade aus der Gefangenschaft befreit wurde und sich den Avengers angeschlossen hat.
Aber was war der Grund für den Brand im Schloss und die Flucht von Dracula? Eine neue Fraktion unter den Vampiren, namens Legion of the unliving“ hat sich gegen Dracula erhoben und versucht ihn zu stürzen. Diese Gruppe wird angeführt von dem mysteriösen Shadow Colonel und noch ein paar anderen sehr zwielichtigen Vampiren.

Wir werden auch mitten in Blade‘s Befreiungsaktion seitens der Avengers geworfen und sehen, dass alle Avengers im Kampf gegen Vampire festsitzen und sich Blade sogar auf dem Flugzeug der Avengers rumprügeln muss. Eins der heftigsten Panels zeigt Captain America mit seinem Schild in einer Hand und einem Kreuz in der anderen bewaffnet und wenn man den Kontext nicht wüsste, könnte man meinen, er ruft zu einem „heiligen Krieg“ auf.

Roberto Reyes alias Ghost Rider, der ja auch derzeit ein Teil der Avengers ist, spielt mit seinen Flammen natürlich eine tragende Rolle im Kampf gegen die Vampire, wird jedoch auch von diversen Selbstzweifeln und einer anderen Macht, die ihn ins Dunkle ziehen will, geplagt.
Den Avengers gelingt es dann, den Shadow Colonel kurzzeitig festzunehmen und zu verhören, während gleichzeitig an der russischen Grenze, ein sehr stark gealterter, Graf Dracula auf die russischen Avengers, die sogenannte Winter Guard, trifft und um politisches Asyl bittet. Wie es dann weiter geht, könnt ihr gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Nach meinen anfänglichen Vorbehalten gegenüber einer Vampirjagd, muss ich sagen, in dem Band bekommt man genau das geboten, was man zum einen von einer Avengers Story erwartet und zum anderen auch bei dem Titel erwarten kann. Vor allem das Auftreten von Blade lockert das Teamgefüge unheimlich auf und macht richtig Spaß. Auch die kleinen Twists in der Story bringen Spannung rein und vor allem beim Twist ganz zum Schluss fragt man sich, ob das Ganze eine Fortsetzung bzw eine weitere Bedeutung für die Marvel Welt bekommt.
Alles in allem wieder ein sehr solider, actionreicher Avengers Band, der mich definitiv dazu bringt, weiterhin die Serie zu verfolgen und mich schon auf Band 4 zu freuen.

Der Band ist eigentlich auch einsteigerfreundlich, da er wieder mit einem neuen Story Arc beginnt und man außer den Basics, welche, wie immer, perfekt im Vorwort erklärt werden, nichts wissen muss, um den Band zu lesen.

David Marquez rundet mit seinem sehr schönen und zu den Avengers passenden Zeichenstil den ganzen Band perfekt ab.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

#amLeben (Netflix Original) | Review [Netflixers goes Asia #4]

Titel: #amLeben
Originaltitel: #Saraitda
Regie: Cho Il-hyeong
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2020

Die Netflixers Sonderstaffel geht in die vierte Runde und heute beschäftige ich mich mit einem koreanischen Zombiefilm. Wie man weiß liebe ich dieses „Subgenre“ des Subgenres Zombiefilm und nach Train to Busan, Seoul Station, Kingdom Staffel 1 & 2 sowie Peninsula kommt nun #amLeben dran!


Kernfakten aus der Isolation

Titel: #amLeben
Originaltitel: #Saraitda
Regie: Cho Il-hyeong
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2020


Die Netflixers


Protagonist Junu, Vlogger und Streamer, verbringt sehr viel Zeit Zuhause, um seiner Arbeit nachzugehen. Während eines Livestreams wird er durch den Chat auf die Nachrichten aufmerksam, in der von Krawallen sowie dem Ausbruch eines Virus. Während Junu allein in seiner Wohnung ist, sind seine Eltern unterwegs und informieren ihren Sohn per Handy über deren Sicherheit.

Nach und nach verschlimmert Junu’s Situation immer als er gegen Infizierte kämpfen muss und erfährt, dass seine Eltern ebenfalls Opfer der Zombies wurden. Als Junu’s geringe Vorräte zuneige gehen und er über Selbstmord nachdenkt, flackert ein Licht der Hoffnung auf. Auf der gegenüberliegenden Seite des großen Wohnkomplexes flackert ein Licht in einer Wohnung auf. Eine weitere Überlebende befindet sich im Komplex und Junu fasst neuen Mut am Leben zu bleiben, um auf Rettung zu hoffen. Der Kampf, um das Leben beginnt für Junu und Yubin, die andere Überlebende …


Die zentralen Themen von #amLeben sind Isolation und Einsamkeit und genau diese Themen werden im Film konstant in den Fokus gerückt. Dazu kommt eine gewisse Hoffnungslosigkeit, welche die Atmosphäre des Films, zusätzlich zum Genre, der Prämisse und den zentralen Themen weiter verdichtet. Sehr interessant ist auch die Inszenierung des Films. #amLeben präsentiert sich nicht nur als Zombiefilm, sondern auch als ein Drama, ein Survival-Film und ein Postapokalyptischer Film.

Ein weiteres Lob geht an den Cast von #amLeben. Die Schauspieler durch die Bank weg sehr glaubhaft und man kauft ihnen ihre inneren Konflikte ab. Besonders die beiden Hauptfiguren Junu und Yubin haben eine hervorragende Chemie miteinander. Man merkt, dass der Film nicht nur spannend erzählt und großartig inszeniert, sondern auch glaubhaft geschriebene Charaktere bietet.

Mein absolutes Highlight sind allerdings die Zombies von #amLeben, die nicht richtig ekelhaft aussehen, sondern auch sehr furchteinflößend sind, wie auch in anderen koreanischen Zombiefilmen. Wobei laufende Zombies generell gruselig sind. Das hat uns auch schon Dying Light beigebracht.


Alles in allem ist #amLeben ein hervorragender Zombiefilm der eigentlich in allen Punkten zu gefallen weiß aber besonders durch die Handlung und die Thematiken glänzt. Wie alle koreanischen Zombiefilme weicht auch #amLeben von der klassischen Struktur des Zombiefilms ab und verleiht dem Werk etwas mehr Tiefgang. Wer sich für koreanische Film, Horrorfilme und/oder Zombiefilme begeistern kann, darf bei #amLeben gern einen Blick riskieren.

Ich vergebe ein verdientes sehenswert+, da für die Höchstwertung noch ein bisschen an der Spannungskurve gefehlt hat aber ich jammere wieder auf hohem Niveau.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 01 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

2021 ist das Jahr, in dem ich mich wieder mehr mit dem Thema Manga beschäftigen will. Deshalb startet heute der Manga Monday und es freut mich sehr, dieses „Format“ mit der großartigen Serie Fire Punch starten zu können!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


In der Welt von Fire Punch gibt es Metawesen, die „Gesegnete“ genannt werden. Dies sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Protagonist ist Agni mit dem Segen der Regeneration (also er ist Deadpool & Wolverine kombiniert), der mitansehen muss, wie sein Dorf niedergebrannt wird. Er selbst kann durch seine Fähigkeiten nicht sterben und begibt sich als brennender Mensch auf eine lange Odyssey, um den Mörder zu finden. Dabei muss er der eisigen Kälte trotzen, da die „Eishexe“ die gesamte Welt in Schnee gehüllt hat, aber auch andere Gefahren lauern auf Agnis Weg …


Irgendwo zwischen Attack on Titan und Berserk. Das war mein erster Gedanke, während ich den Manga gelesen habe. Einerseits das gnadenlose World Building aus Attack on Titan, andererseits die pure Härte von Berserk. So kann man Fire Punch am besten beschreiben. Der Manga ist ziemlich schonungslos in der Inszenierung und das passt hervorragend zum Setting. Dazu wird auch die Verkommenheit der Welt äußerst gnadenlos dargestellt. Ohne spoilern zu wollen … die Bezeichnung „perverses Schwein“ trifft sehr oft zu.

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch bietet Fire Punch sehr viele interessante Akzente. Dazu gehört einerseits die Darstellung von Agnis als lebende Fackel, aber auch die Darstellung der Personen, mit ihren beinah toten Gesichtern, trägt viel zur Atmosphäre bei. Gleiches trifft auch auf die eisige Welt zu, deren nüchterner Stil perfekt zur allgegenwärtigen Kälte passt.


Alles in allem bildet Fire Punch 01 einen idealen Einstieg in das Shonen-Drama rund um Rache, eisige Kälte & menschliche Abgründe. Ich bin bereits gespannt, wie die Serie weitergehen wird und welchen Herausforderungen sich Agnis noch stellen wird. Ich vergebe für den Band ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Releasekalender: Februar 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.02: Ys IX: Monstrum Nox

03.02: Habroxia 2

04.02: Haven

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

04.02: Nioh 2 – The Complete Edition

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

23.02: Persona 5 Strikers

Playstation 5

02.02: Destruction AllStars

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

05.02: Nioh Remastered – The Complete Edition

05.02: Nioh 2 Remastered – The Complete Edition

16.02: Fallen Legion: Revenants

16.02: Speed Limit

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

Xbox One

03.02: Habroxia 2

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

19.02: Speed Limit

Xbox Series X/S

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

Nintendo Switch

02.02: Cultist Simulator

03.02: Habroxia 2

04.02: Haven

04.02: Skyforge

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

12.02: Super Mario 3D World + Bowser’s Fury

16.02: Fallen Legion: Revenants

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

18.02: Speed Limit

23.02: Persona 5 Strikers

25.02: Ghosts ’n Goblins: Resurrection

26.02: Bravely Default 2


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Monatsrückblick: Januar 2021

Selbstverständlich dürfen auch im Jahr 2021 die Rückblicke nicht fehlen, wobei ich sie wesentlich kompakter gestalten will, um einen besseren Überblick zu geben!


Populärster Beitrag des Monats:

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

Beitrag mit den meisten Likes

Ein paar Gedanken zu The Grudge (2020)

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Januar war relativ ruhig aber trotzdem sehr zufriedenstellend. Für mich persönlich habe ich gemerkt wie viel Spaß mir Audiobeiträge machen und ich glaube diese auch zukünftig etwas mehr in den Fokus rücken zu wollen. Natürlich bleiben auch schriftliche Beiträge erhalten, besonders da Nerd.Ics zur Zeit einen gigantischen Output hat und ich einiges in Arbeit habe.


Überblick zur Liste 2021

In der Liste 2021 notiere ich alles was ich gesehen, gelesen oder gespielt habe in monatlicher Reihenfolge!

Filme

Gesehen: 17 (8 Erstichtungen, 9 Rewatch)

Top Film (Erstichtung): Asterix im Land der Götter

Top Film (Rewatch): Die Herr der Ringe Trilogie

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 2 Staffeln (The Mandalorian)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 13

Manga: 5

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 2 (Untitled Goose Game & My Name is Mayo 2)

Io (Netflix Original) | Review [Netflixers #32]

Titel: Io
Originaltitel: Io
Regie: Jonathan Helpert
Laufzeit: 96 Minuten
Release: 2019

Die Netflixers gehen in Runde 32 und für die heutige Ausgabe habe ich mir den Science-Fiction-Postapokalys-Fantasy Hybrid-Film Io ausgewählt. Warum habe ich diesen Film ausgewählt? Nun ich mag Genre-Hybriden und Io ist mein Lieblingsmond des Jupiter!


Kernfakten von Jupiter

Titel: Io
Originaltitel: Io
Regie: Jonathan Helpert
Laufzeit: 96 Minuten
Release: 2019


Die Netflixers


Im Zuge einer Klimakatastrophe sind ein Großteil zahlreiche Menschen sowie alle Vögel & Meerestiere an toxischer Luft gestorben. Die Erde steht kurz vor der Unbewohnbarkeit. Mithilfe von 100 Raumschiffen wurden viele Überlebende zu einer Raumstation in der Umlaufbahn des Jupitermondes Io gebracht, von wo aus die Reise zu einer neuen Welt beginnen soll.

Sam Walden ist eine der letzten Überlebenden auf der Erde und führt die Arbeit ihres Vaters, ein Verfahren zur Reinigung der Atmosphäre zu entwickeln, fort. Ihr Freund Elon, ein Überlebender auf der Io Station bittet sie, mit dem letzten Shuttle zu ihm zu kommen. Eines Tages trifft Micah, ein weiterer Überlebender in der Enklave der Familie Walden ein, auf der Suche nach Sams Vater.

Einige Zeit später beschließen die beiden mit dem letzten Shuttle die Erde wirklich zu verlassen, um Sam die Last der Arbeit ihres Vaters zu nehmen …


Io ist ein interessanter Film. Klar die Prämisse sowie das Setting sind nicht neu und bereits im Genre etabliert aber die Thematik Klimakatastrophen geht immer und ist in den letzten Jahren immer „wichtiger“ geworden, wenn man auch auf unsere Welt blickt.

Abseits davon lebt der Film von seiner ruhigen Atmosphäre und dem langsamen Tempo. Es gibt keine aufregende Action, sondern viele ruhige Momente in denen die beiden Hauptfiguren ihren Gedanken nachgehen oder sich austauschen. Ebenso bleibt der Film in der Erzählung der bodenständig und baut nur ein paar Twists ein für die Spannung oder einen kleineren Aha-Effekt.

Was ich an Io loben muss, sind die ruhigen aber starken Bilder, welche leider zu selten vorkommen und wenn dann zu kurz, um vollends zu wirken. Egal ob Szenen mit dem Ballon von Micah oder Blicke auf Io, es sind diese Aufnahmen die eine ruhige Stärke ausstrahlen.


Alles in allem ist Io ein gelungener, ruhiger Science-Fiction, den man sich durchaus ansehen kann und der einige Stärken aber leider sein volles Potenzial nie ausschöpft. Ich mag den Film und den Cast, sowie den ruhigen Minimalismus mit den dennoch starken Bildern aber gegen andere Genrekollegen wie beispielsweise I am Mother hat Io keine Chance.

Trotzdem ist Io ein netter Film für zwischendurch, den man sehen kann. Ich vergebe ein sehenswert- !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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