Zuletzt gesehen #7: Strange World & Paranormal Activity: Next of Kin & Barbarian

Hurra geschrien! Mit dem siebten Beitrag von zuletzt gesehen beenden wir das Filmjahr 2022 und starten in die Sichtungen des Jahres 2023 mit Barbarian. Außerdem gibt es Gurke von Disney und den aktuellsten Ableger des „ehrwürdigen“ Paranormal Activity Franchise!

Wer sich die älteren Beiträge durchlesen will folgt dem untenstehenden Link und alle anderen erfahren nun warum mir Strange World nicht gefallen hat.

Zuletzt gesehen Übersichsseite


Titel: Strange World

Regie: Don Hall

Laufzeit: 102 Minuten

Release: 2022


Strange World ist die Verkörperung des klassischen Abenteuerfilms aus dem 20. Jahrhundert und verfolgt die Familie Clade bei einem großen Abenteuer. Was gut klingt wird aber durch zu viele aktuelle Themen überladen und damit untergräbt sich der Film sowohl bei den Figuren als auch bei der Handlung selbst.

Der Film bietet einen gelungenen Twist in Bezug auf den Titel Strange World aber leider sorgt die Überladung dafür, dass der Film eher anstregend als spannend wirkt. Auch die Figuren wirken eher wie moderne Abziehbilder, denn als interessante Angehörige einer Abenteurerfamilie.

Im Gegensatz zu älteren Disneyfilmen mit kantigen (aber auch sehr markanten) Figuren wirkt hier alles beinah zu glattgebügelt um nicht irgendwo anzuecken. Für mich ist Strange World, trotz guter Grundidee, eine mittelmäßige Enttäuschung.


Titel: Paranormal Activity – Next of Kin

Regie: William Eubank

Laufzeit: 98 Minuten

Release: 2021


Ich habe schon längst jeglichen Anspruch an das Paranormal Activity Franchise aufgegeben, aber das ist garnicht so schlecht, wie es klingt. Mit null Erwartungen bekommt man so manche gute Sichtung und besonders mit diesem Mind Set konnten mich die jüngeren Paranormal Activity Ableger gut unterhalten.

Der aktuellste Teil folgt der Dokumentarfilmerin Margot, die auf einer abgelegenen Amish-Farm nach Informationen über ihre Familie sucht und dabei mehr findet als sie erwartet hat …

Eine recht standardmäßige Handlung und etwas „Found Footage“ Zeug, mehr braucht man nicht um einen Parnormal Acitivity Film zu basteln. Dem Setting muss ich eine gewisse Kreativität einräumen, aber über den Standard der Serie wächst der Film nicht hinaus.

Für Genrefans definitiv ein schmackhaftes Futter für Zwischendurch!


Titel: Barbarian

Regie: Zach Cregger

Minuten: 102 Minuten

Release: 2022


Ich mag die Handlung, die Besetzung, die Atmosphäre, die Kamerafahrten und die Erzählstruktur von Barbarian. Generell mag ich beinah alles an diesem Film und eigentlich stört mich nur der letzte Teil des finalen Akts, weil man hier zu stark in den Mainstreamhorror abdriftet.

Abgesehen davon bietet Barbarian verdammt gute Unterhaltung und eine Handlung von der man im Vorfeld nichts wissen sollte, da so die Twists wesentlich besser greifen.

Wer auf eher unkonventionellen Horror steht, die mit ihrer Atmosphäre arbeiten sollte sich Barbarian definitiv zu Gemüte führen. Fans von brachialem Splatter/Slasher/Gore werden weniger Freude an diesem Werk haben.


Erneut sind wir am Ende angekommen. Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Zuletzt gesehen #6: Bullet Train, Top Gun & Top Gun: Maverick

Nach meinem Ausflug in die Welt der Nicolas Cage Filme geht es in der sechsten Folge von zuletzt gesehen um eine Romanverfilmung, einen Kultfilm und dessen Sequel!

Anbei der Link zur Übersichtsseite und darunter fährt der Kugelzug ab!

Zuletzt gesehen


Titel: Bullet Train

Regie: David Leitch

Laufzeit: 127 Minuten

Release: 2022


Ein haufen Auftragskiller. Ein Aktenkoffer voller Geld. Ein paar Flashbacks sowie mehrere Rachegeschichten und das alles in einem japanischen Shinkasen-Zug aka Bullet Train.

Manchmal braucht man garnicht mehr Plotpunkte um einen Actionfilm zu schreiben. Wenn man dann noch Action, Humor und einen Haufen toller Schauspieler dazunimmt bekommt man eine unterhaltsame Filmerfahrung spendiert.

Einzig die Länge von mehr als 2 Stunden und der massive Einsatz von CGI haben mein Erlebnis ein bisschen getrübt.

Trotzdem ist Bullet Train ein verdammt unterhaltsamer Actionfilm, den man sich definitiv ansehen sollte. Hier stimmt sehr viel und für Genrefans ist die Sichtung definitiv lohnenswert!


Titel: Top Gun

Regie: Tony Scott

Laufzeit: 109 Minuten

Release: 1986


Top Gun ist ein Kultfilm und diesen Status kann dem Film keiner nehmen. Der Film ist aber auch ein Produkt seiner Zeit, was man an der Tonalität merkt und der Enstehungszeit im Kalten Krieg.

Man bekommt nicht nur ein Politdrama vorgesetzt, sondern einen Actionfilm über Kameradschaft, Freundschaft, den Körperkult der 80er und Patriotismus. Letzerer steckt an, auch wenn man kein Amerikaner ist, was an den sympathisch geschriebenen Figuren liegt.

Maverick (Tom Cruise) und Goose (Anthony Edwards) sind ein traumhaftes Team mit denen man mitfiebert. Auch der restliche Cast kann überzeugen.

Dazu kommt der Einsatz von plastischen Effekten, was auch die Aufnahmen der Flugzeuge sehr beeindruckend macht und alles viel glaubhafter macht.

Ein simpler Plot, altbekannte Themen und hervorragende Effekte in Kombination mit dem grandiosen Cast machen Top Gun so sehenswert!

Oh und das Lied „Danger Zone“ aus dem Soundtrack ist großartig!


Titel: Top Gun: Maverick

Regie: Joseph Kosinski

Laufzeit: 130 Minuten

Release: 2022


Top Gun: Maverick steht zwischen Sequel und Remake des ersten Teil von 1986. Viele Szenen des Klassikers wurden in den zweiten Teil übernommen ebenso viele der Themen.

Trotzdem steht Top Gun: Maverick für sich. Es besteht zwar Bezug auf den Erstling, aber er macht sein eigenes Ding und die Kampfpiloten werden als aussterbende Art charakterisiert. Drohnen sind die Zukunft aber für eine gefährliche Mission gegen einen Schurkenstaat muss ein Eliteteam aufgestellt werden und Maverick soll sie ausbilden.

Die Verschmelzung von Vergangenheit und Zukunft im Plot macht den Film spannend aber auch mitfühlend. Einzig das „Drama“ ist für mein Empfinden zu überzogen. Hier hat der Vorgänger die Nase vorn.

Man kann die restlichen Stärken, die ich über Top Gun genannt habe, auch für das Sequel verwenden. Einzig der Soundtrack ist im Vorgänger besser, aber Danger Zone ist auch ein verdammt starker Track.

Top Gun: Maverick ist definitiv eine Sichtung wert!


Ich hoffe euch hat diese actionlastige Ausgabe von zuletzt gesehen gefallen. Danke für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Neon Genesis Evangelion – Perfect Edition 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Neon Genesis Evangelion – Perfect Edition 1
Autor: Yoshiyuki Sadamoto
Zeichner: Yoshiyuki Sadamoto
Seitenanzahl: 336
Release: 01/2023
Freigegeben ab: 12 Jahren

Neon Genesis Evangelion (NGE) gehört zu den goldenen Kühen des Sci-Fi Genres und hat sich in der Zeit seines Bestehens eine gewaltige Community aufgebaut. Ich selbst habe mit dem Franchise nur sanfte Berührungspunkte gehabt bisher. Einen wirklichen Grund für diesen Umstand gab es eigentlich nicht da NGE so viele Thematiken und Elemente bietet die mir gefallen.

Dank der kürzlich erschienen Perfect Edition von Neon Genesis Evangelion, welche den Manga in 7 schönen Doppelbände zusammenfasst kann ich meine Bildungslücke endlich schließen.

An dieser Stelle auch ein großes Danke an den Carlsen Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar des ersten Bandes zugeschickt haben!



Wir schreiben das Jahr 2000. Am Südpol schlägt ein gewaltiger Meteor ein und verändert das Leben der Menschen nachhaltig. Dieses Ereignis wird Second Impact genannt und die Folgen sind katastrophal für die Menschheit.

15 Jahre später sind erste Zeichen des Wiederaufbaus erkennbar, aber eine Bedrohung für die Menschheit erscheint. Engel, gewaltige außerirdische Kampftruppen, attackieren die Erde. Um diesem Unheil entgegenzutreten werden die Evangelions, gewaltige Kampfroboter, gebaut. Drei Stück sind davon 2015 einsatzbereit und ihre Piloten sind zwei Mädchen und ein Junge.

Das Gewicht der gesamten Welt lastet auf ihren Schultern und der Kampf um die Zukunft der Menschheit hat begonnen.

Shinji Ikari wird als dritter Pilot (der oben erwähnte Junge) für den Evangelion ausgewählt und muss in den Kampf ziehen …



Band 1 der Perfect Edition nimmt sich sehr viel Zeit um den Protagonisten Shinji Ikari vorzustellen und uns einen Einblick in seine Gefühls-/Gedankenwelt zu geben. Dabei wird auch ein gewisses Drama mitetabliert, da Shinji trotz seines jungen Alters schon sehr kaputt wirkt.

Allerdings verstrickt sich der Band nicht in ein Expositionsmassaker, sondern lässt noch mehr als genug Spielraum für Charakterentwicklung und Vertiefung.

Neben Shinji lernen wir unter anderem auch seinen Vater und Misato, eine Agentin sowie Aufsichtsperson, etwas besser kennen. Beide Figuren werden vorgestellt und man bekommt einen kleinen Einblick in ihre Persönlichkeiten. Wie bei Shinji ist hier allerdings auch noch genug Spielraum für eine weitere Entwicklung innerhalb der Handlung.

Fans von Action brauchen aber keine Angst haben. Neon Genesis Evangelion ist keine trockene Charakterstudie, sondern bietet im ersten Doppelband eine ausgewogene Mischung aus Dialogen/Monologen und Action. Das Tempo ist durch die erwähnte Balance sehr angenehm und die Veröffentlichung als Doppelband tut dem Erzählfluss nochmals extra gut.

Die ansprechende Optik tut sowohl der Erzählung als auch der Action zusätzlich gut. Besonders die Schlacht mit dem zweiten Engel sieht äußerst episch aus und fängt die Größe von Evangelion und Engel perfekt ein.


Ich denke eine Empfehlung brauche ich für diesen Band nicht extra aussprechen. Der Rezension hat man bereits entnommen wie ansprechend Neon Genesis Evangelion ist und trotz teils schwerer Themen ist das Werk überraschend massentauglich im Einstieg.

Mit den eingeführten Figuren kann man mitfühlen und mitfiebern. Die Action wechselt sich optimal mit der voranzutreibenden Handlung ab, was ein angenehmes Tempo erzeugt und dankenswerterweise wird auf den typischen „Mangahumor“ weitestgehend verzichtet.

Wer sich für Sci-Fi Manga mit Riesenrobotern begeistern kann und dabei tiefgründige Charaktere haben will sollte bei der Perfect Edition von Neon Genesis Evangelion zugreifen. Mich hat dieser Band vollends überzeugt und ich kann Band 2 kaum erwarten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #5: Nicolas Cage hoch 3

Was ist noch wilder als die Mischung der letzten zuletzt gesehen Ausgabe? Genau drei Nicolas fuuuuuuuucking Cage Filme in zuletzt gesehen Nr. 5!

Hier sind die Links zu den vorigen Beiträgen und danach geht es mit dem ersten Film weiter!


Titel: Massive Talent

Regie: Tom Gormican

Laufzeit: 107 Minuten

Release: 2022


Teils Selbstreflektion, teils Buddy-Komödie und teils Actionfilm. Mit Massive Talent liefert Großmeister Cage auch 2022 einen großartigen Film ab, der besonders durch seine Metahandlung heraussticht. Dabei gibt sich Nicolas Cage auch überraschend selbstreflektierend, wobei die Stimmung des Films recht vielschichtig ist und definitiv das Herz des Werks darstellt.

Kein filmisches Meisterwerk aber definitiv sehenswert. Allein das Zusammenspiel von Nicolas Cage und Pedro Pascal bietet so viel Comedygold, dass man daraus eine eigene Sitcom machen könnte.

Wer sich für Nicolas Cage begeistern kann, muss diesen Film definitiv sehen!


Titel: Pig

Regie: Michael Sarnoski

Laufzeit: 91 Minuten

Release: 2021


Ich hatte keine Ahnung was mich bei Pig erwarten würde und auch nach der Sichtung war ich mir nicht wirklich sicher, was ich da gerade gesehen habe. Anfangs habe ich mit einer Art Thriller gerechnet oder einer entschärften Version des Films aber am Ende bekommt man mit Pig eine emotionale Reise, die die Suche nach dem innersten Wunsch den jeder von uns hat thematisiert.

Auf der Suche nach dem gestohlenen Schwein verfolgt man eine vielschichtige Figur, gespielt von Nicolas Cage, die Anfangs simpel, aber genau wie sein Umfeld tiefer geht als der erste Eindruck erahnen lässt.

Mich hat Pig sehr gut unterhalten und ich kann den Film weiterempfehlen!


Titel: Running with the Devil

Regie: Jason Cabell

Laufzeit: 100 Minuten

Release: 2019


Filme die sich mit den Themen Drogenschmugel/handel beschäftigen stellen meist die Guten in den Vordergrund. Polizisten oder Agenten stellen meist die Hauptfiguren dar, aber wenn man den Spieß umdreht bekommt man den spannenden Thriller Running with the Devil.

In diesem Film verfolgt man den Weg der Drogen vom Anbau bis zur Ablieferung beim Kartellchef. Dabei werden alle Stationen gezeigt und ein interessanter Kader an Figuren wird etabliert. Der Film herosiert allerdings nicht die Arbeit der Figuren oder des Kartells. Hier wird die Arbeit als ebenso hart wie gnadenlos dargestellt. Fehler werden ebenso wenig geduldet wie Untreue und nicht selten ist der Tod die Strafe.

Mich hat Running with the Devil auf jeden Fall überzeugt, da er frischen Wind in diese Art Thriller bringt und Nicolas Cage als Teil eines Ensambles an Figuren zeigt, die kollektiv den Film tragen!


Wir sind erneut am Ende des Beitrags angelangt und ich hoffe euch hat der Ausflug in die Welt der Cage Filme gefallen. Einige seiner Werk stehen auf meiner Watchlist, also werden wir den Meister bald wieder zum Thema haben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #40: The Witcher Blood Origin Staffel 1

Titel: The Witcher Blood Origin
Originaltitel: The Witcher Blood Origin
Folgen: 4
Staffeln: 1
Release: 2022

Netflixers geht in Runde Nummer 40 und nach längerer Abstinenz wird das The Witcher Franchise thematisiert. Blood Origin ist eine 2022er Miniserie, die 1200 Jahre vor der Hauptserie mit Superman aka Henry Cavill spielt und die Erschaffung des ersten Hexers behandelt sowie die Konjunktur der Sphären.

Die Handlung hat zwei Stränge, die eng miteinander verknüpft sind und im Finale zusammenlaufen. Zum einen verfolgt man die Truppe um den Elfen Fjall und zum anderen den Aufstieg der Kaiserin Merwyn. Beide Stränge laufen simultan zueinander und behandeln Themen wie Kameradschaft, Verrat, Rache, Schicksal sowie Liebe. Also sehr klassische Themen im Fantasygenre.

Erzählerisch setzt The Witcher Blood Origin definitiv keine Maßstäbe und wirkt oftmals sehr konstruiert. Besonders die Zusammenstellung der Heldentruppe ist sehr generisch, da die Beweggründe für fast alle Mitglieder sich zusammenzuschließen sehr simpel, beinah plump, sind. Man möchte es fast so beschreiben „Oh du schläfst im Wald. Ich schließ mich deiner Truppe an!“ oder „He du verrichtest dein Geschäft hier in der Einöde? Ich schließ mich dir an!“

Nun genug davon. Was mochte ich an The Witcher Blood Origin?

Die Action war sehr gut inszeniert und die HeldInnen nutzen alle verschiedene Waffen/Kampfstile, was ihnen eine Identität verleiht. Außerdem war das CGI recht gelungen und das Monsterdesign hat mir äußerst gut gefallen. Dazu war der „Endtwist“ sehr interessant und erfrischend für das Genre.

Mein absolutes Highlight war aber der Humor. Dieser ist super stumpf, aber absolut passend für die Serie. Die teils skurillen Nebenfiguren sorgen mit ihren dummen Onelinern für Lacher und lockern die ernste Thematik angenehm auf.

Abschließend ist einerseits The Witcher Blood Origin wie eine generische Fantasyserie mit vielen plumpen Plotentscheidungen, die für einen bitteren Nachgeschmack sorgen, aber gleichzeitig ist die Einfachheit der Miniserie auch eine überraschende Stärke. Kann ich die Serie empfehlen? Nicht wirklich, aber wer Pulp-Fantasy sehen will, bei der man das Hirn abschalten kann, sollte einen Blick riskieren und alle anderen warten auf The Witcher Staffel 3.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Spielestapelschmelzung #0: Mein Spielejahr 2022

Herzlich willkommen zum Format Spielestapelschmelzung wo ich über mehrere Videospiele schreibe, die ich in letzter Zeit durchgespielt habe. Ähnlich wie bei zuletzt gesehen und zuletzt gestreamt.

Herzlich willkommen zum Format Spielestapelschmelzung wo ich über mehrere Videospiele schreibe, die ich in letzter Zeit durchgespielt habe. Ähnlich wie bei zuletzt gesehen und zuletzt gestreamt.

Ich habe mich länger gefragt, wie ich dieses Format beginnen soll und am simpelsten ist es einfach mit meinem Spielejahr 2022 zu beginnen und mich dann mit Spielen, die ich 2023 beendet habe, weiterzumachen. Also viel Spaß mit meinem Recap aus meinem Spielejahr 2022!


Im vergangenen Jahr habe ich insgesamt 19 Spiele beendet. 7 auf der Nintendo Switch und 12 auf der Playstation 4. Von den beendeten Spielen waren folgende 6 meine absoluten Highlights:

Kirby und das vergessene Land (Nintendo Switch)

Sifu (Playstation 4)

Stray (Playstation 4)

The Quarry (Playstation 4)

Pokemon Strahlender Diamant Remake (Nintendo Switch)

Lego Harry Potter: Jahre 1 – 4 (Koop mit Orti)

Damit die Länge des Beitrags nicht aus dem Ruder läuft werde ich die einzelnen Spiele, aufgelistet in der Reihenfolge wann sie beendet wurden nur grob beschreiben. Für ein paar Spiele sind aber eigene Beiträge angedacht, achja die lange Bank.


Pokemon Strahlender Diamant

Pokemon Diamant war das erste Videospiel, dass ich mir von meinem ersten Lohn in der Ausbildung gekauft habe. Das Remake war quasi ein Pflichtkauf, da ich mit der vierten Pokemon Generation eine emotionale Verbindung habe.

Wie im Original hat mich auch das Remake stundenlang begeistert und im Finale gegen die Pokemon Liga die Zähne ausbeißen lassen. Eine großartige Erfahrung.


Legend of the Skyfish

Ein nettes kleines Adventure für zwischendurch. Man kann nicht viel darüber sagen, aber wer ein kleines, simples Spielchen für nebenbei sucht wird hier fündig.


Cat Quest

Mit Cat Quest hatte ich sehr viel Spaß und trotz seiner simplen Aufmachung verbirgt sich hinter der Fassade ein unterhaltsames Action-RPG.

Eine nette Optik und ein leicht zugängliches Gameplay versprechen ein spaßiges Abenteuer, aber auch die Quests wissen zu unterhalten!


Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers

Mit diesem Spiel habe ich mir etwas schwer getan. Einerseits mag ich die Project Zero Serie sehr gern, aber dieser Ableger hat ein äußerst inkonsequentes Narrativ mit einem verfluchten Berg, der wohl harmlos ist weil man so oft rauf und runter steigt.

Atmosphärisch hat mir das Spiel allerdings sehr gut gefallen, da oft der Gruselwusel-Faktor relativ hoch war. Nicht perfekt, aber durchaus unterhaltsam!


WarioWare: Get it together!

Eine kleine, sehr feine Sammlung von Mikrospielen. Die Spielzeit ist recht überschaubar, aber für Zwischendurch geht WarioWare: Get it together! auf jeden Fall UND die Kreativität der Mikrospiele ist gewaltig.

Außerdem ist das Artdesign des Spiels mehr als skurill, passt aber perfekt zum Charakter Wario. Bitte mehr davon!


Little Nightmares

Mein aktuell liebstes Horror-Jump ’n‘ Run. Atmosphäre, Grafik, Gameplay und Soundtrack sitzen einfach optimal wodurch ein gelungenes Spieleerlebnis erzeugt wird. Teil 2 liegt noch auf meinem Stapel und wird hoffentlich 2023 beendet!

Wer Little Nightmares noch nicht gespielt hat, sollte dies schleunigst nachholen!


Murderhouse

Ich habe einen ziemlichen Narren an Puppet Combo und dessen Werken gefressen. Murderhouse war mein erstes Spiel von diesem Entwickler/Publisher und ich habe einfach eine Schwäche für Spiele im Stil der fünften Generation, sprich der PS1 Ära.

Murderhouse ist sperrig, schwer und teilweise kryptisch, aber ich LIEBE es trotz seiner Macken.


Kirby und das vergessene Land

Mein Spiel des Jahres 2022. Ich liebe alles an diesem Spiel und es hat mich über 30 Stunden an die Konsole gefesselt. Kirby hat mich bisher immer überzeugt und dieser Titel hat mich bisher am meisten begeistert. Zu diesem Spiel kommt irgendwann etwas umfassendes …


Sifu

Was habe ich mir an Sifu die Zähne ausgebissen beim ersten Anlauf. Nach längerem Versuchen und Manöver üben habe ich es dann doch halbwegs gemeistert und ein verdammt gutes Erlebnis bekommen. Sifu ist extrem komplex und verlangt vom Spieler das Lernen des Gameplays sowie ein taktisches Vorgehen.

Das Spiel ist definitiv nicht massentauglich und nur für Schmerz/Stressresistente SpielerInnen ausgelegt. Wer sich aber reinfuchst bekommt etwas ganz Besonderes.


The House of the Dead Remake

Ich LIEBE das House of the Dead Franchise und das Remake ist dieselbe Trashpackung wie die anderen Ableger der Spieleserie. Für den Preis des Spiels bekommt man relativ wenig Inhalt, aber als Arcade-Spiel ist ein Durchlauf beinah zwingend kurz, um es immer spielen zu können. Ich hatte meinen Spaß damit aber es ist schon sehr speziell.


Stray

Ich habe 5 Katzen und LIEBE diese Tiere abgöttisch. Stray war auch ungelogen mein Hypespiel 2022 und ich wurde nicht enttäuscht. Ja der Umfang mag etwas mager sein aber ich verfiel dem Spiel ohne eine Chance auf Rettung.

Besonders die simple Handlung hat es mir angetan. Tier/Roboter Geschichten berühren mich immer und ich werde dieser Art von Geschichte auch nie überdrüssig. Wie bei Sifu und Kirby ein besonderes Erlebnis!


What Remains of Edith Finch

Dieses Spiel muss man selbst erleben. Wer handlungsfokussierte Walking Simulatoren mag, wird auch hier seine Freude haben. Alle anderen sollten lieber die Finger von diesem Spiel lassen.


Klonoa: Door to Phantomile

Klonoa ging bis zum Release der Collection für die Nintendo Switch komplett an mir vorbei. Als diese jedoch angekündigt wurde, war meine Neugier geweckt und ich gab dem Franchise eine Chance. Trotz einiger nerviger Rätsel und schwerer Bosskämpfe hatte ich viel Spaß mit dem ersten Klonoa.


Metro 2033 Redux

Ich liebe den Roman Metro 2033 und das Videospiel ebenfalls. Die Redux Version macht trotz Bugs sehr viel Spaß und ist für mich ein großartiger Survival-Horror-Shooter, welcher einfach nicht altern mag. Definitiv eines meiner Lieblingsspiele of all Time und immer ein großer Spaß!


Shadows of Rose (Resident Evil Village)

Ein sehr interessanter DLC und ein eigenes kleines Spiel im großen Resident Evil Franchise. Bietet einige interessante Ideen im Gameplay und führt die Handlung von RE Village gelungen fort. Bin gespannt wie sich der DLC auf die kommenden Spiele auswirken wird!


The Quarry

Der beste interaktive Film von Supermassive Games seit Until Dawn. Handlung, Charaktere und Setting sind mega stimmig aber auch die Atmosphäre ist äußerst einnehmend. Ich bin absolut begeistert von diesem Spiel und ein Durchlauf reicht nicht aus, um die volle Genialität dieses Spiels zu erfassen!


Devil in me

Und noch ein interaktiver Film von Supermassive Games. Leider nicht so stark wie The Quarry ABER innerhalb der Dark Pictures Anthology ist Devil in me einer der besseren Ableger. Kann man definitiv spielen wegen dem interessanten Setting!


Lego Harry Potter: Jahre 1 – 4

Die BESTE Koop-Spieleerfahrung hatte ich dieses Jahr mit meiner Frau. Wir lieben Harry Potter und Lego Harry Potter: Die Jahre 1 – 4 ist eine so charmante Umsetzung der ersten vier Schuljahre, dass das Fanherz lacht. Ein paar Macken im Gameplay gibt es aber im Großen und Ganzen ist das Spiel absolut empfehlenswert!


The Callisto Protocol

Den Abschluss meines Spielejahres bildet The Callisto Protocol. Ein geistiger Nachfolger zu Dead Space und definitiv kein schlechtes Spiel aber auch nicht perfekt. Man merkt den überstürzten Release aber trotz seiner Schwächen bietet das Spiel eine grundsolide Horrorerfahrung!

Ich bereue den Durchlauf nicht und freue mich auf das große Update mit dem New Game+!


Somit sind wir am Ende des Beitrags angekommen und ihr habt einen „kleinen“ Überblick über mein Spielejahr 2022 erhalten. Es war ein gutes Jahr und ich bin gespannt was 2023 bringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #39: Incantation

Titel: Incantation
Originaltitel: 咒 / Zhou
Regie: Kevin Ko
Laufzeit: 111 Minuten
Release: 2022

Ich mag Horrorfilme aus Asien. Nicht nur schaffen es Schauspieler von diesem Kontinent für einen gewissen „Creep“-Faktor zu sorgen, sondern auch die Mythologien Asiens sind, wegen ihrer Andersartigkeit nochmals extra unheimlich.

Der taiwanesische Film Incantation gehört dem altehrwürdigen Genre des Found-Footage an und schildert die Erlebnisse von Li Ronan, welche von einem schrecklichen Fluch heimgesucht wird.

In einer nonlinearen Erzählweise wird die Handlung aufgerollt und man erfährt Stückweise wie es zum Fluch kam, aber auch welche Auswirkung die in Rückblenden, geschilderten Ereignisse auf das aktuelle Umfeld, besonders Li Ronans Tochter, der Protagonistin hat.

Der Horror von Incantation entsteht einerseits durch die dichte Atmosphäre, aber auch durch das persönliche Drama der Protagonistin. Somit bekommt der Film auch eine gewisse Tragik, die durch die Erzählweise der Geschichte noch verstärkt wird.

Wer sich für asiatische Horrorfilme begeistern kann, die mit Tiefgang arbeiten und mehr als nur den Standard des Genres bieten wollen sollte bei Incantation einen Blick riskieren. Mich hat der Film sehr gut unterhalten und besonders die Thematik des Fluchs übt einen besonderen Reiz aus.

Kurz gesagt; ein stimmungsvoller Foundfootage-Film mit Anleihen aus anderen Genres. Definitiv eine kleine Perle im Horrorkatalog von Netflix!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #38: Troll

Titel: Troll
Originaltitel: Troll
Regie: Roar Uthaug
Laufzeit: 101 Minuten
Release: 2022

Ich bin ein großer Fan von Monsterfilmen. Daher war es beinah selbstredend, dass ich mir Troll ansehen werden und die Sichtung hat sich durchaus gelohnt. Troll erschien 2022 unter der Regie von Roar Uthaug und bietet während seiner 101 Minuten Laufzeit solide Monsteraction mit Witz, Drama und einer kleinen aber netten Wendung zum Finale hin.

Worum geht‘s im Film? Während Sprengarbeiten in der norwegischen Dovre-Kommune kommt es zu einem Unglück mit vielen Todesopfern. Dabei wird ein Troll geweckt, welcher sich auf den Weg Richtung Oslo macht und dabei Chaos anrichtet. Eine kleine Gruppe um die Paläontologin Nora Tidemann setzt alles daran den Troll aufzuhalten …

Was man Troll zugute halten muss sind die sympathischen Hauptfiguren, die alle irgendwie ulkig wirken und somit Wiedererkennungswert besitzen. Dazu leisten auch die deutschen Sprecher einen guten Job.

Effektechnisch ist der Film überraschend hochwertig. Besonders der Troll sieht großartig aus und würde designtechnisch in einen Godzilla-Film passen. Dabei wird der Troll nicht als dumme Zerstörungsmaschine inszeniert, sondern besitzt ein Motiv, dass sogar plotrelevant ist.

Die Handlung mag keine unauslotbaren Tiefen besitzen, ist aber die Laufzeit über unterhaltend und funktioniert sehr gut. Hier hat man sich definitiv Gedanken gemacht!

Zusammengefasst ist Troll ein solider Monsterfilm, der Fans des Genre unterhalten wird, aber auch Personen, die nichts mit solchen Filmen anfangen können, könnten ihren Spaß damit haben. Ich habe die Sichtung von Troll nicht bereut und hoffe auf ein Sequel!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #37: Enola Holmes 2

Titel: Enola Holmes 2
Originaltitel: Enola Holmes 2
Regie: Harry Bradbeer
Laufzeit: 129 Minuten
Release: 2022

Was macht eine gute Fortsetzung aus? Alle Stärken des Vorgängers übernehmen und diese weiter ausbauen. Genau in diese Kategorie fällt Enola Holmes 2, aus dem Jahr 2022.

Enola stand immer im Schatten ihres älteren Bruders Sherlock. Selbst als sie eine eigene Detektei gründet läuft es nur sehr schleppend. Erst als Enola über Ecken in einen Fall gerät, der selbst Sherlock an seine Grenze treibt kann die junge Detektivin ihr Talent zeigen …

Ich mag die Fortführung des Elements einer cleveren Protagonistin, die in einer von Männern dominierten Epoche zeigt was in ihr steckt und die es mit dem anderen Geschlecht oftmals leicht aufnehmen kann. Egal ob physisch oder psychisch.

Dabei läuft der Film nicht nach dem Schema Mann = Dumm und Frau = Übermensch ab, sondern beide Geschlechter sind gleichmäßig stark Vertreten auf beiden Seiten des Gesetzes. Besonders die Konkurrenz zwischen Sherlock und Enola ist ein Highlight, da beide Figuren auf ihre Art brilliant sind.

Weiters ist die Handlung noch harmonischer als im Vorgänger. Spannende Krimielemente wechseln sich mit humoristischen Einlagen ab, was in einem Finale samt Plottwist mündet.

Alles in allem verfügt Enola Holmes 2 über alle Stärken des Vorgängers (siehe Beitrag dazu) und baut diese durch weitere Elemente aus. Mich hat die Fortsetzung noch mehr begeistert als der Erstling und ich hoffe auf einen dritten Teil!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #36: Enola Holmes

Titel: Enola Holmes
Originaltitel: Enola Holmes
Regie: Harry Bradbeer
Laufzeit: 123 Minuten
Release: 2020

Über Enola Holmes habe ich im Vorfeld viel Positives gehört, aber wie so oft bei Netflix habe ich den Film auf die lange Bank geschoben. Anlässlich des Release von Enola Holmes 2 gab es eine Sichtung der beiden Filme und somit herzlich Willkommen zurück bei Netflixers, der großen Langzeitserie auf DerStigler.

Enola, die jüngere Schwester von Sherlock und Mycroft Holmes, lebt mit ihrer Mutter auf dem familiären Landsitz. An ihrem sechzehnten Geburtstag verschwindet die Mutter aber spurlos.

Sehr zu ihrem Leidwesen gerät Enola unter die Vormundschaft von Mycroft. Jener will seine Schwester in eine Mädchenschule schicken. Um diesem Schicksal zu entfliehen läuft Enola von Zuhause davon und trifft dabei auf den jungen Adeligen Tewksbury. Diese Begegnung verwickelt Enola in eine politische Intrige, die ganz Britannien betrifft …

Erzählerisch ist Enola Holmes ein großartiger Krimi für alle Altersstufen mit spannenden Wendungen, großartigen Figuren und einer durchgehenden Spannungskurve bis zum Finale.

Auch der Cast ist hervorragend gewählt. Sowohl Millie Bobby Brown, als auch Louis Partridge liefern als Hauptfiguren eine großartige Performance ab. Die Nebenfiguren wurden ebenfalls großartig besetzt mit Schauspielern wie Henry Cavill oder der grandiosen Helena Bonham Carter.

Dank verschiedener, abwechselungsreicher Schauplätze wird dem Zuseher einiges geboten aber auch der Soundtrack weiß zu gefallen.

Somit kann ich für Enola Holmes nur eine Empfehlung aussprechen. Der Film macht durchgehend Spaß und es ist sehr erfrischend eine starke, clevere, weibliche Hauptfigur zu sehen. Wer Sherlock Holmes mag, wird auch hier seinen/ihren Spaß haben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #4: Victoria & Abdul, Smile & Terrefier 2

Für die vierte Ausgabe von zuletzt gesehen habe ich eine besonders wilde Mischung vorbereitet.

Für die vierte Ausgabe von zuletzt gesehen habe ich eine besonders wilde Mischung vorbereitet. Heute gibt es ein rührendes Biopic, einen Psychoschocker UND einen abgefuckten Splatterfilm.

Nachfolgend sind die Links zu den vorigen Folgen von zuletzt gesehen und danach starten wir sofort in den ersten Film!

Zuletzt gesehen #1

Zuletzt gesehen #2

Zuletzt gesehen #3


Titel: Victoria & Abdul

Regie: Stephen Freas

Laufzeit: 112 Minuten

Release: 2017


Wie man weiß mag ich Biopics sehr gern und Victoria & Abdul gehört zu den Filmen, welche ich seit Jahren sehen will. Diesen Wunsch habe ich mir nun erfüllt und die Sichtung hat sich definitiv gelohnt!

Der Film behandelt die Geschichte von Abdul Karim, der an den britischen Königshof kommt und dort Freundschaft mit Queen Victoria schließt. Diese Beziehung hat allerdings auch Schattenseiten in Form des Hofstaates, die keinen indischen Emporkömmlig dulden …

Erzählerisch sehr gelungen und hervorragend inszeniert wird hier eine interessante Episode aus Queen Victorias Leben nachgestellt. Selbstredend mit ein paar kleineren Freiheiten.

Wer also Interesse an britischen Biopics hat darf gern einen Blick riskieren!


Titel: Smile

Regie: Parker Finn

Laufzeit: 116 Minuten

Release: 2022


Auf Smile habe ich mich ehrlich gesagt gefreut, da die Prämisse an „It Follows“ erinnert und diesen Film mag ich sehr.

Eine Ärztin erlebt wie sich eine ihrer Patientinnen auf der psychiatrischen Akutambulanz das Leben nimmt und dabei dämonisch grinst. Ab diesem Zeitpunkt verfolgt sie ein böses „Etwas“ und sie sieht immer wieder dieses böse Grinsen …

Ich mag die simple Prämisse des Films, seine düstere Atmosphäre und die äußerst skurillen Schreckmomente des Films. Letztere lassen abgebrühte Fans des Genres eher kalt, glänzen aber durch eine gewisse Originalität und erwischen bestimmt einige Zuseher kalt.

Kein perfekter Film aber definitiv eine Sichtung wert!


Titel: Terrifier 2

Regie: Damien Leone

Laufzeit: 139 Minuten

Release: 2022


Ich habe mich auf Terrifier 2 gefreut, hatte aber meine Bedenken wegen der Laufzeit. 139 Minuten sind ein echtes Brett für einen Horrorfilm aber verdammt, was hat dieses Sequel Sqpaß gemacht.

Zu Beginn startet Terrifier 2 mit einem etwas langsamen Tempo, steigert sich aber zu einer wahnwitzigen, übertriebenen Slasher/Splatter/Gore Orgie und bietet so herrlich übertriebene Zerstörungen des menschlichen Körpers.

Die Meldungen von Leuten sie hätten sich während des Films übergeben, halte ich für dezent übertrieben. Ja der Film ist eklig, aber dann auch so überzogen, dass die Morde grotesk komisch wirken, denn realistisch grausig.

Worum es in dem Film geht ist eigentlich egal, aber ich sage so viel: Die Handlung ist nettes Beiwerk und liefert etwas mehr Lore für das Terrifier-Universum.

Für Horrorfans defintiv eine Pflichtsichtung aber unbedingt die ungeschnittene Fassung sehen!


Wir haben wiedermal das Ende erreicht. Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und vielleicht war die eine oder andere brauchbare Empfehlung dabei.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zur Lupin III (Lupin the Third) – Anthology [Rezensionsexemplar]

Lupin III gehört wohl zu den relevantesten Manga aller Zeiten. Sowohl historisch als auch wegweisend für das Medium hat der Mangaka Monkey Punch großen Einfluss auf nachfolgende Mangaka ausgeübt. Daher auch ein riesiges Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Lupin III (Lupin the Third) – Anthology sammelt 12 der populärsten Geschichten, um den Enkel des Meisterdiebs Arsene Lupin und ist somit für drei Zielgruppen relevant:

  • Fan‘s des Manga, die gern in Erinnerungen schwelgen wollen.
  • Leser die ein historisches Interesse an diesem kultigen Werk haben.
  • Personen, welche gern in den Manga hineinschmökern wollen und somit einen Zugang dazu haben.


Für mich war der Band definitiv eine sehr interessante Erfahrung und eine lesenswerte Zeitreise.

Zuerst sei die Tonalität zu erwähnen. Diese ist sehr locker, beinah schon flappsig, aber absolut passend zum Zeitgeist der Erscheinung. Trotz seines lockeren Tons sind die einzelnen Geschichten auch spannend geschrieben, da hier ähnlich wie bei den Spion & Spion Comics aus dem MAD Magazin ein humoristisches Katz und Mausspiel betrieben wird.

Statt zwei Agenten stehen sich jedoch der charmante Schurke Arsene III und der Interpol-Detektiv Zenigata gegenüber. Abseits davon gibt es auch noch andere Figuren, besonders aus dem direkten Umfeld von Lupin, die alle äußerst interessant geschrieben sind. Generell schafft es Monkey Punch gekonnt markante Figuren zu erschaffen, an die man sich erinnert.


Der Humor ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Manga. Dieser mag auf den ersten Blick infantil wirken, ist aber äußerst facettenreich und funktioniert auf mehreren Ebenen.

Einerseits gibt es die eher simplen Witze basierend auf Slap-Stick und einer gewissen Anzüglichkeit, wobei hier gemäß dem Zeitgeist mit Klischees gespielt wird. Andererseits sorgen die cleveren Wendungen in den Geschichten immer wieder für Lacher und Schmunzler.

Generell sind die Geschichten sehr clever geschrieben und glänzen durch ihre Twists, interessanten Figuren sowie die interessanten Szenarieren. Durch die oben genannten Stärken ist Lupin III auf erzählerischer Ebene beinah durchgehend wertig!

Einzig beim Zeichenstil habe ich mir etwas schwer getan. Wie auch bei Comics aus der Zeit vor dem „Mordern Age“ ist der Stil der jeweiligen Zeit angepasst und für moderne Sehgewohnheiten äußerst ungewohnt. Dennoch hat gerade dieser Zeichenstil aus den 60/70er Jahren seinen ganz eigenen Charme und harmoniert wunderbar mit den oben genannten Eigenschaften des Werks.



Kann ich also eine Empfehlung für die Lupin III (Lupin the Third) – Anthology aussprechen? Grundlegend ja, da sich das Lesen von Klassikern immer lohnt, man sich aber des Alters von Lupin III bewusst sein muss. Wenn man diese Voraussetzung erfüllt, kann man mit diesem Manga sehr viel Spaß haben und die Sammlung von 12 Geschichten steht sehr gut als Repräsentation für das Gesamtwerk.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #3: The Guardians of the Galaxy Holiday Special, Elvis (2022) & Firestarter (2022)

Für die dritte Ausgabe von zuletzt gesehen habe ich den aktuellsten Beitrag des MCU, ein Biopic und eine Stephen King Verfilmung (All hail to the King, wir erinnern uns).

Wer die beiden vorigen Beiträge verpasst hat folgt bitte den nachfolgenden Links:

Zuletzt gesehen #1

Zuletzt gesehen #2


Titel: The Guardians of the Galaxy Holiday Special

Regie: James Gunn

Laufzeit: 45 Minuten

Release: 2022


Es ist Weihnachten! Um Peter aka Star-Lord aufzumuntern planen Mantis und Drax die ultimative Weihnachtsüberraschung für den Anführer der Guardians of the Galaxy.

Dazu reisen die Beiden zur Erde, um das perfekte Geschenk zu besorgen. Selbstverständlich verläuft nicht alles nach Plan …

Das Holiday Special der Guardians o.t. Galaxy ist eine lustige, herzliche und rührende Episode aus dem Leben der Chaostruppe, die von Minute eins an Spaß macht. Man sieht alte Bekannte und neue Gesichter im inzwischen recht großen Team, wodurch sich das Special auch als Wiedersehen eignet vor dem nächsten Abenteuer.

Mir haben die 45 Minuten außerordentlich viel Spaß gemacht und ähnlich wie bei Werwolf by Night habe ich hier nichts auszusetzen, außer dass die Wartezeit auf Guardians of the Galaxy Vol. 3 nun noch länger wirkt.

Hier kann man bedenkenlos reinschaun!


Titel: Elvis (2022)

Regie: Baz Luhrmann

Laufzeit: 159 Minuten

Release: 2022


Ich habe eine Schwäche für Biopics und ich mag Elvis. Von daher war die Sichtung des gleichnamigen Biopics schon vorprogrammiert.

In knapp 3 Stunden wird der Werdegang und Fall von Elvis Presley, dem King of Rock erzählt wobei auch die Personen aus seinem Umfeld, besonders sein Manager, im Rampenlicht stehen. Mir hat der Film äußerst gut gefallen und besonders musikalisch wird einiges geboten. Einzig an zwei Stellen war der Soundtrack unpassend, da Hip Hop Musik in einem Film, der in den 60er/70er Jahren spielt, einfach zu sehr mit dem Gesamtwerk bricht.

Abseits davon war auch die Besetzung großartig und trotz seiner langen Laufzeit war Elvis ein verdammt starker Film, der auch in Puncto sowie Inszenierung hervorragend war!


Titel: Firestarter (2022)

Regie: Keith Thomas

Laufzeit: 95 Minuten

Release: 2022


Stephen Kings Verfilmungen sind ein schwieriges Thema. Es gibt wenige wirkliche gute aber sehr viele mittelmäßige bis schlechte Umsetzung der King Werke als Film.

Die aktuellste Umsetzung des Romans Feuerkind ist allerdings absolutes Mittelmaß. Nichts an diesem Film sticht wirklich heraus, egal ob positiv oder negativ.

Man kann sich 90 Minuten lang berieseln lassen, ohne sich geistig anstrengen zu müssen. Das ist aber auch sehr schade, da die Thematik des Films äußerst spannend ist, aber leider plätschert das Gesamtergebnis über die ganze Laufzeit vor sich hin.


Wir sind wiedermal am Ende angelegt und ich hoffe euch konnte dieser Beitrag unterhalten.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Cruella – Black, White & Red | Review [Rezensionsexemplar]

Als Cruella letztes Jahr über die Kinoleinwände flackerte, war ich von diesem Film sehr positiv angetan und mein Interesse am Cruella Manga Black, White & Red, den mir Carlsen Manga dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, war ebenfalls gleich geweckt.

In diesem Vertreter des Slice of Life Genres erleben wir eine Episode aus dem Leben von Estella, bevor sie zur titelgebenden Schurkin Cruella wird.

Als die Arbeit von Estella und ihren Handlangern immer schwerer wird, wegen massiv erhöhter Polizeipräsenz, muss sich das Trio je eine ehrliche Arbeit suchen. Dabei wird Estella die Muse für eine junge Modeschöpferin, muss sich mit dem Trauma ihrer Kindheit auseinandersetzen und entdeckt langsam ihre exzentrische Seite.

Estellas alter Ego Cruella schlummert in ihr und möchte herausbrechen …

Abseits der Handlung glänzt der Cruella Manga mit einem ansprechenden Zeichenstil, der sich dem Realisums zuordnen lässt und sehr angenehm für das Auge ist.

Einzig die titelgebende Farbthematik kommt leider zu kurz. Hier wären farbige Seiten, ähnlich wie in westlichen oder koreanischen Comics, noch optimal gewesen für die Intensivierung der Handlung!

Der Manga verzichtet auf Action und setzt auf ein ruhigeres Erzähltempo, was jedoch insofern Spaß macht, da die Figur der Estella noch weiter vertieft wird und ein weiterer Teil ihres Werdegangs erzählt wird.

Alles in allen ist Cruella – Black, White & Red ein solider Manga um die titelgebende Schurkin der 101 Dalmatiner Filme bzw. ihres Soloabenteuers. Wer sich für das Slice of Life Genre begeistern kann, wird mit diesem Ableger durchaus Spaß haben und wer sich für Disneyschurkinnen begeistern kann, sollte auch einen Blick riskieren!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gestreamt #1: House of the Dragon Staffel 1 & Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht Staffel 1

Herzlich willkommen zu „zuletzt gestreamt“, dem Format in dem über Serien schreibe denen ich keinen eigenen Beitrag widmen will oder die kurz angerissen werden, um sie irgendwann im Detail zu besprechen.

Im ersten Beitrag geht es mir um die beiden großen Fantasy-Serien der zweiten Jahreshälfte 2022. House of the Dragon ist das Prequel zu Game of Thrones und DHDR: Die Ringe der Macht dient als Prequel zum Herrn der Ringe.

Obwohl mein Herr der Ringe Fandom größer ist als das „A Song of Ice & Fire“ Fandom bekommt die Serie über das Haus des Drachen den Vortritt!


House of the Dragon Staffel 1

Staffeln: 1+

Episoden: 10+

Release: 2022


Dank der abnehmenden Qualität von Game of Thrones (GOT) habe ich der Prequelserie House of the Dragon (HOTD) mit Skepsis entgegengeblickt.

Auch wenn HOTD kein Meisterwerk ist und meiner Meinung nach etwas schwerer zugänglich ist als GOT, so macht die Serie wesentlich weniger Fehler bisher als Game of Thrones und die Handlung wird nach einem kurzen Durchhänger in der Mitte extrem spannend.

Der große Bürgerkrieg im Hause Targaryen bahnt sich langsam aber stetig an. Die Serie nimmt sich aber Zeit seine Figuren auszuarbeiten, um dem Zuseher Charaktere an die Hand zu geben mit denen man auf die emotionale Achterbahn gehen kann.

Mich hat die erste Staffel zum Ende hin sehr stark begeistert, was aber nicht nur an der Handlung, sondern auch am großartigen Cast und den beeindruckenden Effekten liegt. Die Drachen wirken glaubhaft wie die Monster die sie auch sind/waren.

Als Kritikpunkte nenne ich die etwas schwerere Zugänglichkeit zu Beginn, die etwas zu verwirrenden Zeitsprünge und die daraus resultierenden zeitweise verwirrende Beziehung der Figuren untereinander.

Trotzdem eine sehr gelungene Serie, die man sich ansehen kann. Gerade für Fantasy-Fans ein Fest!


Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht Staffel 1

Staffeln: 1+

Folgen: 8+

Release: 2022


Ich LIEBE die Herr der Ringe Trilogie. Besonders die drei Filme haben es mir sehr angetan und gehören auch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Mit der Hobbit Trilogie musste mein Fanherz einiges einstecken aber Teil 1 hat mich immer sehr gut unterhalten.

Auf die Ringe der Macht war ich sehr gespannt und im direkten Vergleich mit House of the Dragon zieht der Ausflug nach Mittelerde leider den Kürzeren. Für sich genommen ist die Serie sehr solide, hat aber leider zu viele Längen in seinen Handlungssträngen. Besonders der Strang um Galadriel zieht sich in der Mitte sehr stark, als er mit dem Strang des Elben Arondir verknüpft wird. Der Twist mit Sauron reißt da dann aber viel raus.

Den Strängen um die Haarfüße, sowie der Elrond/Durin Buddy-Story stehe ich sehr wohlwollend gegenüber. Beide Handlungsbögen sind äußerst unterhaltsam und knüpfen ebenfalls direkt oder indirekt am Sauron-Twist an.

Wo die Serie in der Handlung schwächelt, punktet sie im Soundtrack und den gewaltigen Bildern umso mehr. Es gibt atemberaubende Schauplätze und diese werden detailliert präsentiert. Nur die Kämpfe hätten etwas weniger überinszeniert sein dürfen.

Lohnt sich der Ausflug nach Mittelerde? Ja definitiv wenn man eine solide Fantasyserie sucht, da dieses Genre leider etwas unterrepräsentiert ist. Ich freue mich auf Staffel 2!


Somit sind wir am Ende dieses Beitrags angekommen. Ich bin etwas spät dran aber gut Ding braucht Weile ist das neue Motto des Blogs.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #35: Hellhole/Ostatnia Wieczerza

Titel: Hellhole
Originaltitel: Ostatnia Wieczerza
Regie: Bartosz M. Kowalski
Laufzeit: 88 Minuten
Release: 2022

Im letzten Netflixers Beitrag haben wir uns mit den Schrecken des ersten Weltkriegs beschäftigt. Heute befassen wir uns mit den Schrecken eines schlechten Horrorfilms.

Hellhole aka Ostatnia Wieczerza ist ein polnischer Horrorfilm, welcher unter der Regie von Bartosz M. Kowalski enstand und im Oktober 2022 ins Programm von Neftlix aufgenommen wurde.

Als Zuseher begleitet man den verdeckten Ermittler Marek, welcher als Exorzist in ein abgeschiedenes Kloster namens „Sanatorium“ geht, um dort wegen einer Mordserie an Frauen zu ermitteln. Im Zuge seiner Arbeit stößt Marek auf ein Geheimnis von apokalyptischem Ausmaß …

Was nach einer spannenden Geschichte klingt erweist sich leider als recht spannungslos, da man den Twist von Hellhole recht früh erahnen kann. Einzig der unerwartete Einsatz von Humor und gewisse Details wie die Zutaten für die Speisen der Ordensbrüder sorgen für Überraschungen.

Trotz der fehlenden Spannung in der Geschichte ist die Atmosphäre recht dicht und besonders im Finale kommt so manch starkes Bild zustande, was definitiv als Pluspunkt gewertet werden kann. Auch der Cast verdient ein Lob, da diese mit einer beinah stoischen Kälte die gottesfürchtigen Ordensbrüder mimen und manchmal Menschlichkeit durchblicken lassen.

Alles in allem hat Hellhole/Ostatnia Wieczerza ein paar nette Ideen, ist aber im Großen & Ganzen kein guter Horrorfilm. Trotz seiner gelungenen Atmosphäre vermisst man Spannung und Horror, worduch der Film gut gemeint ist aber leider im Sumpf der mittelmäßigen bis schlechten Horrorfilme untergeht.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #2: Black Adam, Matrix Resurrections & Terrifier

Willkommen zurück zu zuletzt gesehen. Für den heutigen Beitrag habe ich die mögliche Rettung des DC(E)U, eine semi-optimale Fortsetzung und einen Überraschungshit für euch. Eine optimale Mischung also!

Zu Ausgabe #1 geht es hier lang!


Black Adam

Regie: Jaume Collet-Serra

Laufzeit: 125 Minuten

Release: 2022


Auch wenn Black Adam nicht die beste Comicverfilmung aller Zeiten ist, bietet sie die übliche Unterhaltung eines Dwayne Johnson Films, etabliert neue Charaktere im DC(E)U, bringt alte Figuren zurück und sorgt für etwas frischen Wind.

Hirn ausschalten, die Action und die starken Bilder genießen, am Ende einen Fanboy/girlmoment erleben und hoffen, dass dies nun die Rettung des DC Filmuniversums war.

Mich hat Black Adam keinesfalls enttäuscht, da hier einerseits Verknüpfungen mit dem Shazam!-Kosmos geschaffen wurden und andererseits eine Brücke zum klassischen DC(E)U geschlagen wurde. Manchmal braucht man nicht mehr als einen relativ einfach gestrickten Superheldenfilm, um die Basis für etwas Größeres zu legen!


Matrix Resurrections

Regie: Lana Wachowski

Laufzeit: 148 Minuten

Release: 2021


Matrix Resurrections ist kein schlechter Film, aber auch ein Sequel, auf das man hätte verzichten können. Der Film hat viele gute Ideen und wenn die Grundprämisse über die Hälfte oder des gesamten Films genutzt worden wäre, hätte man hier neue Akzente im Setting setzen können.

Leider bläst man den Plot künstlich auf, was auch der alten Trilogie bereits geschadet hat und verzichtet zugunsten der Action auf ein Szenario, welche die Frage nach der Grenze zwischen Fiktion & Realität behandelt.

Eine kürzere Laufzeit und der Fokus auf ein Thema hätte aus Matrix Resurrections sicherlich ein großartiges Sequel machen können, aber das abgelieferte Ergebnis versinkt im Mittelmaß des Genres.


Terrifier

Regie: Damien Leone

Laufzeit: 80 – 86 Minuten (je nach Cut)

Release: 2013


Nach zwei Sichtungen verdient Terrifier einen Platz in meinem Top Horrorfilmen des Filmjahres 2022. Es ist einerseits die überspitzte Gewalt, aber auch der unterschwellige Humor, die den Film so reizvoll machen.

Dazu kommt eine grandiose Performance des Killers Art the Clown, der in seiner Darstellung als stummer Clown keinen Laut von sich gibt, somit aber noch gruseliger wirkt. Der teils treibende Soundtrack unterstreicht die Wirkung von Art‘s Terror noch weiter.

Mich hat det Film äußerst postiv überrascht und ich freue mich auf Teil 2!


Somit sind wir am Ende des Beitrags angelangt und ich hoffe dieser Beitrag war für euch erneut interessant!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Netflixers #34: Im Westen nichts Neues (2022)

Titel: Im Westen nichts Neues
Originaltitel: Im Westen nichts Neues
Regie: Edward Berger
Laufzeit: 148 Minuten
Release: 2022

Willkommen zurück zu Netflixers, dem Format wo ich die Tiefen und Untiefen des Streamingdienstes vorstelle. Für die Rückkehr dieses Formats habe ich nicht nur den Titel etwas gekürzt, sondern auch einen Film ausgewählt auf den ich mich sehr gefreut habe.

Im Westen nichts Neues ist die aktuellste Adaption des Klassikers von Erich Maria Remarques und entstammt der Regie von Edward Berger aus Deutschland. Dies ist insofern interessant, da der Film somit eine deutsche Adaption eines deutschen Antikriegromans ist, der die Sinnlosigkeit des Krieges ebenso aufzeigt, wie er die Themen Nationalismus und Militarismus anprangert.

Somit wird ein Teil der deutschen Geschichte aus deutscher Sicht geschildert, was mutig ist und auf so erschreckende Art ein unbeschönigtes Bild des ersten Weltkriegs zeichnet.

Worum geht es in im Westen nichts Neues? Im Mittelpunkt der Handlung steht der siebzehnjährige Paul Bäumer, welcher zusammen mit seinem Jahrgang von der Schule direkt in die deutsche Armee einrückt, um im Weltkrieg zu kämpfen. Beflügelt von patriotischen Reden gehen die Jungen bereitwillig in den Krieg, denkend sie erleben ein Abenteuer. Die ersten Erfahrungen an der Westfront zeigen schnell die grausame Wahrheit und als immer mehr von Paul‘s Klassenkameraden fallen, stirbt er auch innerlich immer mehr. Im Jahr 1918 beginnen schließlich die Verhandlungen der neuen deutschen Regierung mit der Entente über den Frieden …

Wie schon 1917 nimmt sich auch im Westen nichts Neues viel Zeit, um seine Figuren einzuführen und aufzubauen bis das blanke Grauen des Krieges schließlich einsetzt. Dabei wird in gewaltigen Bildern das apokalyptische Gesicht der Westfront gezeigt. Wichtig ist zu erwähnen, dass der Film nie die Botschaft der Romanvorlage vergisst.

Nichts wird beschönigt, nichts heroisiert und spätestens im Finale wird das höllische Ausmaß des Krieges deutlich sichtbar. Diese hohe Qualität ist aber nicht nur der großartigen Inszenierung, dem starken Drehbuch und der bombastischen Kameraarbeit geschuldet, sondern auch dem Cast.

Die Schauspieler der Soldaten um Paul, gespielt vom Österreicher Felix Kammerer, sind ebenso stark besetzt wie die andere Hälfte um Daniel Brühl der Matthias Erzberger verköpert. Trotz seiner langen Laufzeit von knapp 3 Stunden verfügt im Westen nichts Neues über ein angenehmes Tempo, was dem Zuseher auch die Gelegenheit gibt die schweren Thematiken zu verdauen.

Im Westen nichts Neues mag den Antikriegsfilm nicht neu erfinden, setzt aber ein starkes Zeichen, da hier ein Teil der deutschen und auch österreichischen Geschichte ungeschönt behandelt wird. Diesen Film sollte man sich definitiv ansehen, da die behandelten Themen auch heute noch Gewicht haben.

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Sakamoto Days Band 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Sakamoto Days
Autor: Yuto Suzuki
Zeichner: Yuto Suzuki
Seiten: 192
Verlag: Carlsen

Ich bin ein großer Fan des John Wick Franchise, aber was wäre wenn man dieses Grundthema mit Humor versieht? Nun diese Frage wird im Manga Sakamoto Days beantwortet!

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!



Einstmal war Taro Sakamoto der gefürchteste Killer der Unterwelt. Als er jedoch die Liebe seines Lebens traft tauschte er seine Waffen gegen ein ruhiges Leben. Nun leitet er einen kleinen Supermarkt, hat zugenommen und hat sein altes Leben zurückgelassen. Als eines Tages jedoch Sakamoto‘s alter Weggefährte Shin auftaucht holt ihn seine Vergangenheit ein und er muss wieder ein paar Tricks auspacken …

Eine der größten Stärken von Sakamoto Days ist die hervorragende Balance aus Action und Comedy. Dazu kommt eine gehörige Portion Herz wenn die Handlung vorangetrieben wird und Taro’s Hintergrundgeschichte etwas näher beleuchtet wird.

Auch optisch macht der Manga einiges her. Besonders die Actionszenen sind großartig inszeniert und optisch äußerst ansprechend. Neben der Action funktioniert auch die komödiantische Seite von Sakamoto Days sehr gut was den Zeichenstil betrifft, aber auch der Einsatz von Situationskomik passt sehr gut zum Setting.

Zusammengefasst ist Sakamoto Days Band 1 ein starker Einstieg in die Serie, der eine interessante Prämisse aufbaut, seine Figuren gut integriert und Lust auf mehr macht. Ich habe mich köstlich mit diesem Manga amüsiert und bin gespannt wie‘s weitergeht!

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Sensor | Manga Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Sensor
Autor: Junji Ito
Zeichner: Junj Ito
Verlag: Carlsen
Seiten: 242
Release: Oktober 2022

Kein Gruselmonat Oktober ohne H. P. Lovecraft oder sein japanisches Gegenstück Junji Ito. Der japanische Meister des Horrors begeistert seit Jahren mit seinen skurrilen Geschichten, dem ansprechenden, wie absurden Zeichenstil und der enormen Kreativität im Bezug auf die benutzten Themen.

Nach Uzumaki, Gyo und Frankenstein habe ich nun Sensor gelesen, welche es ebenfalls in sich hat. Bevor ich zur Rezension komme ein großes Danke an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!



Einstmals wurde der Priester Miguel in den Vulkan Sengoku geworfen. Seitdem speit dieser Vulkan goldene Fäden vulkanischen Glases. Die Bewohner des Dorfes am Fuße des Vulkans verehren das Vulkanglas als „goldenes Himmelshaar“. Eines Tages erreicht die schöne Kyoko das Dorf, wird Zeuge eines Wunders im Zusammenhang mit dem Engelshaar und gerät so in eine Verkettung von Ereignissen deren Zentrum sie ist …

Im Gegensatz zu anderen Ito Geschichten setzt Sensor weniger auf abstrakten Horror, sondern mehr auf kosmischen Horror und anleihen aus dem Mysterygenre. Selbstverständlich gibt es auch altbekannten Body-Horror von Meister Ito und dieser gliedert sich perfekt in die Spitzen der Spannungsbögen ein, welche in den sieben Kapiteln perfekt platziert sind.


Erzählerisch nimmt sich Sensor sehr viel Zeit für seine Geschichte und kombiniert folklorische Elemente mit dem kosmischen Horror, wie man ihn von H. P. Lovecraft kennt, aber die Geschichte wirkt nicht abgekupfert, sondern macht sein eigenes Ding. Somit wirkt Sensor frisch und hebt sich angenehm von den anderen Geschichten Juni Ito’s ab.

Optisch begeistert Meister Ito mit seinem bekannten Zeichenstil, der perfekt mit dem Kontrast aus ruhigen Szenen, in denen die Handlung vorangetrieben wird, und den langsam, eskalierenden Szenen arbeitet, in den sich der Horror zuspitzt bevor sich alles bildgewaltig entlädt. Ein besonderes Lob verdienen hier die Zeichnungen der Gesichter. Sowohl in ruhigen Momenten als auch in spannenden Momenten fängt Ito absolut souverän die Emotionen seiner Figuren ein und vermittelt somit die Handlung auch glaubhaft.


Zusammenfasst ist Sensor ein spannendes Werk von Junji Ito, dass sich thematisch von seinen anderen Werk abhebt und somit sehr erfrischend wirkt. Die Kombination aus folklorischer Mystery mit kosmischen Schrecken aus den Tiefen des Alls wirkt sehr Lovecraft-artig, ist aber eigenständig genug, um als optimale Alternative zu den Werken des amerikanischen Altmeisters des Horror dazustehen. Mich hat Sensor von Anfang an gefesselt und erst wieder losgelassen als das Ende der Geschichte erreicht wurde.

Wer sich für Horrormanga oder Junji Ito oder bestenfalls beides begeistern kann sollte hier einen Blick riskieren. Man wird es definitiv nicht bereuen.

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Metro 2033 Redux | Review [PS4]

Titel: Metro 2033 Redux
Entwickler: 4A Games
Publisher: Deep Silver
Release: 2014
Konsole: PC, PS4, Xbox One, Nintenso Switch

Ich bin ein großer Fan des Romans Metro 2033 und des Metro-Universums im allgemeinen. Vor vielen Jahre habe ich das erste Mal den Ego-Shooter Metro 2033 auf dem PC gespielt, vor einiger Zeit habe ich mich wieder an dieses Universum herangewagt und vor ein paar Tagen die Redux Version von Metro 2033 im Überlebensmodus durchgespielt. Der Überlebensmodus stellt hierbei die originale Erfahrung von Metro 2033 dar, sprich man muss mehr mit seinen Ressourcen haushalten, die Gegner nur bedingt in großen Gefechten bekämpfen und eher darauf achten sich vorsichtig zu bewegen.

Nun stellt sich die Frage; macht das im Jahr 2022 überhaupt noch Spaß? Ja absolut, da das Spiel nicht nur auf die klassischen Survival-Horror Aspekte setzt, sondern verschiedene Szenarien bietet um diverse Spielstile zu erlauben. Je nach Spielmodus und dazu ausgewähltem Schwierigkeitsgrad wird ein anderer Spielstil präferiert, aber grundlegend kann jeder Typus Gamer durchkommen. Man macht sich das Spiel nur selbst schwerer oder leichter. Somit erhält man trotz der sehr linearen Spielstruktur eine gewisse Freiheit.

Worum geht es überhaupt in Metro 2033? Nach einem Atomkrieg leben die Menschen Moskaus in den U-Bahn Tunnels der Metro. Anstatt für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen haben sich verschiedene Fraktionen gebildet, die um die Macht streiten. Die Heimatstation von Artjom wird von den sogenannten Schwarzen bedroht, einer übermächtigen Art von Mutant. Es liegt nun an Artjom zur mächtigen Hanse zu reisen, um Unterstützung zu erhalten und dabei erlebt er eine Reise quer durch die Metro sowie die verstrahlte Oberfläche …

Die Geschichte basiert auf dem Roman Metro 2033, weicht ein paar mal von der Romanvorlage ab und macht somit eher sein eigenes Ding. Erzählerisch ist das Spiel spannend genug, um bis zum Finale zu unterhalten.

Viel wichtiger ist allerdings das Gameplay von Metro 2033 Redux und dieses nutzt im Überlebensmodus viele Elemente des klassischen Survival-Horrors. So wird das Thema Ressourcenmanagment ganz groß geschrieben und auf folgende Dinge darf man als Spieler während der Reise durch die Metro achten: Munition, Medipacks, Filter für die Gasmaske sowie ihr Zustand, Sekundärwaffen und die Akkuladung der Ausrüstung wie der Taschenlampe oder dem Nachtsichtgerät. Besonders das Thema Munition ist interessant, da es nicht nur verschiedene Arten von Munition gibt, sondern auch „Mun“. Dabei handelt es sich um die Währung des Spiels aber auch um verstärkte Munition für das Maschinengewehr. Somit kann man diese Munitionsart für schwierige Situationen verwenden aber auch für neue Waffen, Upgrades für jene Waffen und Ressourcen ausgeben.

Wie oben erwähnt lockert Metro 2033 sein eigenes Spielprinzip durch verschiedene Szenarien auf. Mal muss eine Station gegen Horden von Feinden verteidigt werden und dann darf man mit einem gepanzerten Waggon vor Feinden flüchten. Mein Highlight sind aber jene Missionen in denen man entweder in offenen Gebieten oder in verwinkelten Gebieten den Weg zum Ziel finden muss und dabei gegen die unterschiedlichen Gegnertypen ankommen muss. Besonders die „Stealth“-Passagen in denen man sich hinter feindlichen Linien bewegt und die Gegner leise ausschalten soll, sind mein absolutes Highlight. Es fühlt sich aber auch großartig an mit einer gut gefüllten Munitionstasche gegen große Horden von Mutanten anzutreten und sie zu bekämpfen.

Ein Manko von Metro 2033 Redux sind die gelegentlichen Bugs des Spiels oder sehr unvorteilhaft gesetzte Checkpoints, die ein weiterspielen nur schwer möglich machen. Mein negatives Highlight war ein Checkpoint der so gesetzt wurde, dass ich jedes Mal starb sobald ich den Spielstand geladen habe. Ärgerlich, aber nach einmal Neuladen des Kapitels war das Problem gelöst.

Optisch wie akustisch ist Metro 2033 Redux trotz seines Alters immer noch sehr ansehnlich und besonders die Abschnitte auf der Oberfläche sehen äußerst ansprechend aus. Hier fängt das Spiel perfekt die dystopische Atmosphäre der Vorlage ein, aber auch die Tunnel der Metro bieten viel Abwechslung trotz ihrer Eigenheit als eintönige U-Bahnschächte. Ergänzend dazu gibt es einen angenehm unaufdringlichen Soundtrack, von dem besonders das Hauptthema im Gedächtnis bleibt.


Abschließend lässt sich sagen, dass sich Metro 2033 Redux verdammt gut gehalten hat und auch im Jahr 2022 immer noch Spaß macht. Es ist gerade die Mixtur im Gameplay, welche in der aktuellen Zeit so frisch wirkt. Metro 2033 Redux ist nicht unbedingt massentauglich im Überlebensmodus aber mit einer gesunden Portion Geduld und einer Liebe für den klassischen Survival-Horror wird man im postapokalyptischen Moskau eine gute Zeit verbringen oder auch nicht, je nach Art des Spielstils.

Ich habe nun auf jeden Fall wieder Lust mich mit den Metro Spielen und deren Spielmodi zu beschäftigen. Man kann sich also in Zukunft wohl auf mehrere Beiträge über diese Trilogie gefasst machen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Pawn‘s Revenge BD 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: The Pawn‘s Revenge
Autor: Evy
Zeichner: Evy
Verlag: Hayabusa
Seiten: 224
Release: Oktober 2022
Altersfreigabe: ab 18

Boy‘s Love ist nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre und das Medium Manhwa, ein koreanischer Comic, ebensowenig, aber trotzdem sind Ausflüge in diesen Bereich der Comic-kultur immer wieder interessant.

Somit herzlichen willkommen zu meiner Rezension über The Pawn‘s Revenge Band 1 aus der Feder von Evy und vielen Dank an den Carlsen/Hayabusa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Wie bei MPD Psycho spreche ich für diesen Band eine Empfehlung ab 18 Jahren aus, da hier im Zuge der Handlung schonungslos mit Gewalt und sexueller Gewalt umgegangen wird.



Je-oh arbeitet als Prostituierter und fristet ein mieses Leben. Eines Tages wird er während einer Vergewaltigung entführt und zusammen mit seinem Peiniger an einem unbekannten Ort festgehalten. Um aus seinem Gefängnis auszubrechen ist Je-oh jedes Mittel recht und somit beginnt ein gefährliches Spiel bei dem nicht nur er um sein Leben bangen muss

Erzählerisch bietet der erste Band noch nicht viel Material, ist aber trotzdem spannend genug um die Geschichte bis zum Ende des Bands zu verfolgen. Loben muss man das hohe Tempo von The Pawn’s Revenge, dass durch den wenigen Text begünstigt wird. Aber dafür wird viel mit Bildsprache gearbeitet und diese ist auch recht schonungslos. Man sollte sich definitiv bewusst sein, dass der Band mit Sex und sexueller Gewalt arbeitet im Kontext der Handlung und somit auch das Thema Vergewaltigung eine Rolle spielt. Diese wird aber nicht wie im Rape & Revenge Genre zelebriert, sondern mit Respekt behandelt und nicht absolut in den Mittelpunkt gestellt.

In erster Linie ist The Pawn’s Revenge ein Genremix aus Thriller, (Gesellschafts-)Drama und Boy’s Love, wobei sich Letzteres in der Sexualität des Hauptcharakters niederschlägt. Die oben beschriebenen Thematiken sind dem Setting der Geschichte, dem Rotlicht-Milieu, geschuldet. Im Kontext, dass die Geschichte in Südkorea angesiedelt ist ergibt sich so eine interessante Form der Gesellschaftskritik, wie man sie beispielsweise aus Seoul Station kennt.

Nach diesem ausschweifenden Schlenker kommen noch ein paar Worte zum Zeichenstil. The Pawn’s Revenge ist ein Webtoon und anders als ein Manga in Farbe gehalten. Mich erinnert der Stil an Killing Stalking und ich finde ihn sehr erfrischend im Vergleich zu den japanischen Stilen oder den westlichen Comics.


Zusammengefasst ist der erste Band von The Pawn’s Revenge ein interessanter Einstieg in die Handlung und auch wenn ich mit diesem Genre eher selten was anfangen kann war dieser Vertreter spannend genug, um ihn bis zum Ende der fünf enthaltenen Kapitel zu verfolgen. Dies lag einerseits am ernsten Ton des Settings bzw. der Geschichte, aber auch am hohen Tempo und dem erfrischenden Zeichenstil. Wer sich also für dieses Genre begeistert, kann bedenkenlos zugreifen und alle anderen sollten zumindest mal probelesen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #1: Rock N Rolla, Luck, Samaritan & King Richard

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgaben von zuletzt gesehen, dem Format in dem ich pro Beitrag eine kleine Auswahl von meist 3 – 5 Filmen vorstelle, die sich für keinen eigenen Beitrag, egal in welchem Format, eignen. Damit vermeide ich „Fließband-Beiträge“ und gebe euch trotzdem in knackiger Form einen Einblick in mein Filmjahr!


Rock N Rolla

Regie: Guy Ritchie

Laufzeit: 110 Minuten

Release: 2008


Ich hatte keine Ahnung was ich von Rock N Rolla halten sollte, aber Regisseur Guy Ritchie und sein hochkarätiger Cast mit Größen wie Idris Elba, Tom Wilkinson oder Mark Strong haben es mir gezeigt. Der Film ist eine großartige Mischung aus Komödie, Gangster- und Actionfilm, der die gesamte Laufzeit über Spaß macht.

Wer also Ensamblefilme mag kann hier bedenkenlos reinschauen und wie ich auf die Fortsetzung hoffen, die wohl nie mehr kommen wird …


Luck

Regie: Peggy Holmes

Laufzeit: 97 Minuten

Release: 2022


Leider kommt AppleTV+ auf dem Blog viel zu selten dran, aber dafür bietet dieser Streaminganbieter gern Perlen, die unter dem Radar schwimmen.

Luck ist ein Animationsfilm, dessen Thematik sich mit Glück & Unglück beschäftigt. Man verfolgt einen notorischen Pechvogel und wird dabei in eine für uns unsichtbare Welt geworfen, ähnlich wie bei Disney, Pixar, …

Grundlegend mag ich den Film, auch wenn ihm etwas der Zauber des Mäusekonzerns fehlt, aber grundlegend kann man ihn sichten. Für einen gemütlichen Nachmittag ist der Film perfekt und es gibt eine plotrelevante Katze, was will man mehr?


Samaritan

Regie: Julius Avery

Laufzeit: 99 Minuten

Release: 2022


Zeit für Superhelden! Auf Samaritan habe ich mich tatsächlich irgendwie gefreut und ja der Film hat mich überrascht. Sowohl positiv als auch negativ.

Der Film erzählt zu Beginn vom heroischen Samaritans gegen seinen bösen Bruder Nemesis. Beide lieferten sich einen epischen Kampf auf Leben und Tod, an dessen Ende beide als verstorben gelten.

Viele Jahre später entdeckt ein Junge den vermeintlich lebendigen Samaritan und will diesen zurückholen, als ein Nemesis Nachamer für Chaos sorgt …

Samaritan macht bis zu dem Punkt Spaß, an dem man den Twist erraten kann und ab dann verliert leider viel von seiner Spannung, dümpelt vor sich und mündet in einem relativ unspektakulären Finale. Trotzdem ist Samaritan eine Sichtung wert!


King Richard

Regie: Reinaldo Marcus Green

Laufzeit: 145 Minuten

Release: 2022


Ich habe keine Ahnung von Tennis aber ich mag Will Smith und verdammt, das Biopic King Richard war eine großartige Sichtung!

In 145 Minuten erzählt der Film die Geschichte von Richard Williams, der seine Töchter Serena & Selena Williams dazu bringt, weil er daran glaubt, die Weltspitze im Tennis zu erklimmen.

Der Film bietet den typischen Charme eines Sportfilms, verfolgt dabei einen eher ungewöhnlichen Blickwinkel und erzählt abseits davon ein wunderschönes Märchen über den American Dream. Somit hebt sich King Richard selbst über den Klee und macht seine gesamte Laufzeit durchgehend Spaß!

Ich kann diesen Film definitiv empfehlen. So ein schönes Biopic habe ich schon länger nicht mehr gesehen!


Damit sind wir am Ende dieses Beitrags angelangt. Ich hoffe euch hat dieser Einstieg ins Format gefallen und wenn ihr einen der besprochenen Filme gesehen habt, könnt ihr mir gern eure Meinung dazu in die Kommentare posten!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Werewolf by Night | MCU Gedankenspiel

Titel: Werewolf by Night
Originaltitel: Werewolf by Night
Regie: Michael Giacchino
Laufzeit: 53 Minuten
Release: 2022

Der Oktober ist der Monat des Gruselns und passend dazu hat Marvel-Disney ihr Special Werewolf by Night veröffentlicht. Es ist außerdem die perfekte Gelegenheit die MCU Gedankenspiele wieder aufleben zu lassen!

Eins vorweg; ich werde diesen Beitrag möglichst spoilerfrei gestalten damit jeder, egal ob man das Special gesehen hat oder nicht, einen guten Eindruck bekommt. Bühne frei für Werewolf by Night!


Ulysses Bloodstone, der Träger des Blutsteins, ist verstorben. Fünf Monsterjäger versammeln sich um ihm zu Gedenken und an einer Jagd teilzunehmen, welche den neuen Träger des Steins bestimmen soll.

Unter den Jägern befinden sich Jack Russel und Elsa Bloodstone, die andere Pläne haben. Die Jagd beginnt und wird schnell klar, dass es um mehr geht als nur die Nachfolge …

Erzählerisch mag Werewolf by Night nicht viel hermachen, aber das ist bei einer Laufzeit von 54 Minuten in Ordnung. Trotz seiner überschaubaren Länge etabliert das Special einen interessanten Aspekt des Marvel-Kosmos im MCU, nämlich den der Monster. Das umfasst neben „regulären“ Monstern auch Vampire und Werwölfe, sowie jene die sie jagen.

Ob dieser Part im MCU einen größeren Teil einnehmen wird, wird die Zukunft zeigen, aber ein MCU Dark wäre definitiv reizvoll und würde perfekt zu düsteren Helden wie Ghost Rider, Blade, Black Knight oder Moon Knight passen. Selbstverständlich wäre es auch optimal so passende Schurken einzuführen.


Weg vom Fangeschwurbel und zurück zu den qualitativen Aspekten von Werewolf by Night.

Die absoluten Highlights des MCU Halloweenspecials sind die Optik und damit einhergehend die Inszenierung. Regisseur Michael Giacchino präsentiert uns keine standard Comicverfilmung, sondern einen Horrorfilm im Stile der klassischen Horrorfilm-Ära 1940 – 1950.

Sprich Werewolf by Night wurde komplett in schwarz-weiß gedreht, was besonders der Atmosphäre zu Gute kommt und dieses Projekt deutlich im MCU hervorhebt. Schwarz-weiß Filme haben immer eine ganz bestimmte Wirkung, da das Spiel mit Licht und Schatten viel intensiver ist, als man es von Farbfilmen gewohnt sein mag.

Auch beim Cast wurde auf Schauspieler geachtet, die sehr viel mit ihrer Gesichts/Körpersprache machen, um zum einen für die Inszenierung stimmig zu sein und andererseits die Atmosphäre nutzen zu können. Einzig bei der Sprache merkt man Werewolf by Night seine moderne Erscheinungszeit an, wobei selbst dieser „Bruch“ als ein angenehmer Kontrast durchgeht.

Es gibt aber nicht nur was auf die Augen, sondern auch auf die Ohren. Akustisch bietet Werewolf by Night einerseits einen stimmigen Score und arbeitet andererseits mit einer intensiven Soundkulisse, was perfekt zu den oben erwähten optischen Stilmitteln passt.


Abschließend mag Werewolf by Night kein MCU Horrorschocker sein, ist aber ein ebenso unterhaltsames, wie künstlerisch wertvolles Projekt, welches einen interessanten Part ins MCU einfügt und somit für etwas frischen Wind sorgt.

Wer sich für Comicverfilmungen oder Filme die auf Comics basieren begeistern kann, sollte hier definitiv einen Blick riskieren. Man braucht auch keinerlei Vorkenntnisse und kann mit frischem Blick an das Special herangehen.

Mir hat Werewolf by Night außerordentlich gut gefallen und ich hoffe wir sehen die „neuen“ Figuren dieses dunklen MCU Teils bald wieder!

Das war‘s soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Auftakt des Grauens! | MPD Psycho Band 1 Review [Rezensionsexemplar]

Titel: MPD Psycho BD 1
Autor: Eiji Otsuka
Zeichner: Sho-u Tajima
Verlag: Hayabusa
Release: September 2022
Altersfreigabe: ab 18 Jahren

Da glaubt man durch Junji Ito die Spitze des Horror-Manga zu kennen, aber dann kommen Eiji Ōtsuka (Autor) und Sho-U (Zeichner) mit MPD Psycho um die Ecke, nur um zu beweisen, dass es nicht nur mit abstraktem Horror, sondern auch mit den menschlichen Abgründen sehr gut funktioniert den Leser zu schockieren.

Vielen Dank an Carlsen und den Hayabusa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von MPD Psycho BD 1. Bevor die eigentliche Rezension startet spreche ich eine Warnung für alle Leser unter 18 Jahren und für Alle aus, welche nicht mit Darstellungen von Gewalt klarkommen.

Nun denn, Vorhang auf für MPD Psycho BD 1.



Im Zentrum der Handlung von BD 1 steht der Detektiv Yōsuke Kobayashi, der in den Ermittlungen gegen einen Serienmörder aktiv ist, welcher seine Opfer zerstückelt. Als seine Freundin Teil dieser Mordserie wird, zerspringt etwas in Kobayashi und er stellt den Serienmörder. Diesen tötet er im Laufe der Konfrontation, aber die Ermittlungen und die Involvierung einer von ihm geliebten Person haben bei Kobayashi massive Spuren hinterlassen.

Hauptcharakter Kobayashi/Amamiya

Yōsuke Kobayashi hat eine dissoziative Identitätsstörung entwickelt und dabei „starb(?)“ die Kernpersönlichkeit um Kobayashi. An seine Stelle traten der gelassene Detektiv Kazuhiko Amamiya und der Psychopath Shinji Nishizono, wobei ersterer den Körper zu kontrollieren scheint. Nachdem Amamiya zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, diese abgesessen hat und entlassen wurde arbeitet er für ein privates Ermittlungsinstitut als Profiler.

Seine Fähigkeiten werden aber auch dringend gebraucht, denn überall in der Stadt tauchen abscheuliche Serienmörder auf …


MPD Psycho BD 1 ist definitiv keine leichte Kost, lebt aber anders als man denken mag nicht rein von der Gewaltdarstellung, sondern auch durch seine spannende Geschichte mit wohlplatzierten Twists und einer gewissen Prise Humor. Dieser fällt mal kohlrabenschwarz und dann wieder etwas seicht aus.

Erzählerisch nimmt sich die Handlung viel Zeit für seine Figuren, baut diese aus und entwickelt dabei die übergeordnete Handlung stetig weiter wodurch man AHA-Momente beim lesen bekommt, sobald weitere Aspekte aufgedeckt werden und gleichzeitig neue Frage auftauchen.

Weiters funktioniert das world building hervorragend, da eine simple Prämisse etabliert wird und diese suksesziv erweitert wird, um ein großes Handlungsnetz zu stricken in dem man sich gern verliert.

Etwas schreckliches erwacht im Protagonisten …

Genug von der Handlung, schließlich ist ein Manga auch ein optisches Medium.

Sho-U‘s Zeichenstil ist klar dem Realisimus zuzuordnen und diese Stilform passt perfekt, um den Horror von MPD Psycho zu inszenieren. Sowohl was Personen als auch Tatorte und die Verbrechen angeht wirkt alles gerade harmonisch mit der erzählten Geschichte.

Auch wenn man die Gewaltdarstellung als geschmacklos empfinden kann, so schätze ich als morbid-ästhetisch ein, denn Gewalt im Horrorgenre kann als Stilmittel oder gar als Kunstmittel genutzt werden, um die eigene Geschichte stärker zu inszenieren.

Genau dies wird hier beinah perfekt genutzt und mit jedem Kapitel kann man sich fragen, was man entgegengworfen bekommt.

Ein Beispiel für die besprochene Darstellung von Gewalt!

Abschließend kann ich für MPD Psycho Band 1 nur eine absolute Empfehlung aussprechen. Mich hat der Band von Seite 1 an gefesselt und je tiefer man in die Geschichte eintaucht, umso spannender wird das Werk. Optisch wie Erzählerisch ein absolutes Highlight und für jeden Fan von Horror-Manga ein absoluter must read Band!

Von mir erhält MPD Psycho Band 1 eine klare Leseempfehlung und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Pinguin: Schmerz & Vorurteil

Im Zuge des Releases von The Batman hat auch der Schurke Pinguin ein Revival erhalten und in filmischer Form die beste Performance seit Batman Returns erhalten. Es ist auch irgendwie lustig, dass insgesamt 30 Jahre zwischen den beiden genannten Batman Filmen liegen.

Für den heutigen Kurzkommentar habe ich mir den Comic (Batman)/Pinguin: Schmerz & Vorurteil ausgewählt, der auch schon über 10 Jahre auf den Buckel hat und die Vorgeschichte des Pinguin erzählt.

Der Comic spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart lernt Oswald Cobblepot eine Dame kennen, die nicht sehen kann und verliebt sich in sie. Gleichzeitig gibt er brutale Raubüberfälle in Auftrag, die Batman auf seine Spur bringen. Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart und erzählt von Oswalds schwerer Vergangenheit, seiner Mutter aber auch seiner Liebe zu Vögeln.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Tempo des Comics sehr genossen habe. Es passiert beinah permanent etwas, aber trotzdem wirkt nichts überladen, jedoch auch leider nicht wirklich gehaltvoll. Pinguin: Schmerz & Vorurteil möchte eine Originstory über den gleichnamigen Superschurken sein, ist es allerdings nur bedingt.

Leider erfährt man nicht viel Neues über den Pinguin, was den positiven Eindruck schmälert. Da hilft der schicke Zeichenstil auch nicht.

Somit ist der Comic zwar einen Blick wert, aber nicht der erhoffte Pflichtband.

Ein kurzer Kommentar zu … Taran und der Zauberkessel

Vor einiger Zeit habe ich einen der wildesten Disneyfilme aller Zeiten gesehen, der sogar um 13 Minuten geschnitten wurde. Von Taran und der Zauberkessel war ich ehrlich gesagt positiv überrascht. Warum das so war erfahrt ihr nun in knackiger Form!

Taran ist ein Hilfsschweinehüter, der davon träumt ein großer Krieger zu werden. Als sein schutzbefohlenes Schwein Hen Wen eine Vision hat wird er damit beauftragt das Schwein in Sicherheit zu bringen. Natürlich scheitert der Auftrag und Hen Wen wird vom schrecklichen gehörnten König entführt. Auf Tarans Quest das Schwein zu retten und den gehörnten König zu besiegen findet er neue Gefährten, die sich mit ihm zusammen der Finsternis stellen …

Ich mag die Handlung des Films. Sie weist eine gewisse Epik auf, ähnlich wie Raya und der letzte Drache, ist aber wesentlich düsterer im Ton, als man es von Disney gewohnt ist.

Auch wenn der Film auf Kinderbüchern basiert, hätte ich ihn stilistisch und optisch eher in ein Dark Fantasy Setting für junge Erwachsene geschoben.

Die beiden obengenannten Gründe sind auch dafür verantwortlich warum sich Taran und der Zauberkessel trotz seines Alters noch frisch anfühlt aber auch roher als andere Werke des Mäusekonzerns. Kurz gesagt ist der Film erfrischend anders und durchaus einen Blick wert.

Ich hatte definitiv meinen Spaß!

Ein kurzer Kommentar zu … Trinity (DC Comic)

Dank Infinite Frontier bin ich so sehr auf DC Comics fixiert, wie seit knapp 10 Jahren nicht mehr. Neben den aktuellen Serien lese ich aber auch klassische Werke vom DC Verlag, Dank der DC Comics Graphic Novel Collection, und eines davon ist Trinity. Der Band beinhaltet die gleichnamige Miniserie aus dem Jahr 2003 und beschäftigt sich mit der ersten Kooperation von Batman, Superman und Wonder Woman vor der Gründung der Justice League!

Der Ökoterrorist Ra’s al Ghul möchte die Welt von der Menschheit befreien. Dazu befreit er den Superman Klon Bizarro aus seinem eisigen Gefängnis und entwendet mehrere Atomraketen. Unterstützung erhält Ra’s nicht nur von seiner Organisation, sondern auch von der abtrünnigen Amazone Artemis. Superman stellt sich dieser Bedrohung zusammen mit Batman, aber auch Wonder Woman muss sich dieser Gefahr annehmen, da auch ihre Heimat unmittelbar betroffen ist. Die Trinity wird gebildet und stellt sich einer Troika des Bösen …

Eigentlich hätte man diesen Comic für den Film Dawn of Justice als Vorlage nehmen sollen. Die Story ist von Anfang an spannend und nimmt mit jeder Seite mehr Fahrt auf. Sowohl die Schurken als auch die Helden bekommen genug Screentime um optimal ausgearbeitet zu werden. Dies macht den Comic einerseits sehr einsteigerfreundlich, aber auch Veteranen kommen hier auf ihre Kosten, da die Geschichte angenehm frisch ist, trotz ihres Alters von fast 20 Jahren. Optisch trifft der Band genau den Nerv der damaligen Zeit, muss sich aber auch heute nicht verstecken.

Zusammengefasst ist Trinity ein hervorragender und zeitloser Comic dessen Geschichte äußerst spannend ist, Einsteigerfreundlich ist aber auch Lust auf mehr Abenteuer der drei Hauptfiguren macht. Sowohl als Soloabenteuer aber auch als Crossover-Geschichten.

Ich kann den Band bedenkenlos empfehlen. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

X-Men Legends BD 2: Kampf gegen Omega Red | Marvel Mai #5

Der Marvel Mai geht in Runde 5 und heute gibt es einen weiteren Beitrag zu den Legenden der X-Men. Band 1 hat mir bereits sehr gut gefallen, aber diese Geschichten knallen noch mehr rein!

Wer die Rezension zu Band 1 noch nicht kennt folgt diesem Link und alle anderen lesen weiter!

Erneut erwarten uns zwei spannende Geschichten. In der ersten Geschichte muss X-Factor die Botschaft von Latrevia in Washington aus den Händen von Extremisten befreien, wobei das Chaos perfekt ist als Dr. Doom persönlich die Bühne betritt und in der zweiten Geschichte tritt das Dream-Team Wolverine und Jubilee auf den Plan. Die beiden untersuchen in Japan einen Vermisstenfall um zwei junge Mutanten, aber der Fall wird noch komplexer als Lady Deathstrike und der schreckliche Omega Red auf den Plan treten …

Alles was ich am ersten Band mochte wird hier noch weiter ausgebaut. Beide Geschichten gefallen mir sehr gut und sie unterscheiden sich auch angenehm im Erzähltempo. Sowohl der „Politthriller“ um die Extremisten als auch die Suche nach den vermissten Kindern ist sehr unterhaltsam. Dazu kommen sehr viele Auftritte von prominenten Figuren, was man als extra viel Fanservice ansehen kann.

Ebenso war der Zeichenstil sehr hochwertig und hat mir sehr gut gefallen.

Alles in allem ist X-Men Legends BD 2: Kampf gegen Omega Red ein mehr als solider Band, der wie sein Vorgänger sowohl für Fans der 90er Jahre X-Men sowie für Neulinge geeignet ist.

Durch sein hohes Tempo, die schicken Zeichnungen und spannenden Geschichten hat sich der Band seine Leseempfehlung defintiv verdient.

Mit diesem Beitrag endet auch mein kleines aber hoffentlich unterhaltsames Marvel Mai Special und ich verabschiede mich in eine Blogpause, da ich am 22. Mai heirate und danach in die Flitterwochen starte!

Wir lesen uns im Juni wieder!

Gedanken zu den MCU Filmen der Phase 4 | Marvel Mai #4

Während die MCU Phase 4 im Serienbereich mit grandiosen Produktionen glänzt, habe ich an den Filmen gelegentlich etwas mehr auszusetzen, auch wenn ich die bisherigen Vertreter grundlegend sehr mag. Ohne große Umschweife starte ich sofort mit meinem Beitrag zu den Filmen der MCU Phase 4!


Black Widow

Den Anfang macht das finale Kind des Films Captain America: Civil War. Grundlegend ist der Film sehr gut gemacht und etabliert einige sehr interessante Figuren aber leider fühlt sich der Film etwas zu spät an. Damit meine ich, dass sich Black Widow wie ein sehr verspäteter Nachtrag anfühlt und das schlägt sich beispielsweise beim Bösewicht nieder, der fast schon wie eine Parodie auf Marvel-Schurken wirkt.

Ist es gewollt, finde ich den Schritt sehr clever, aber wenn man einen ernsthaften Schurken etablieren wollte, ging das etwas in die Hose.

Somit ist Black Widow durchaus sehenswert, aber für mich kommt der Film leider etwas zu spät.


Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Dem Shang-Chi Film stehe ich ähnlich gegenüber wie Black Panther seinerzeit. Ich muss das kreative Setting loben und optisch wie musikalisch macht der Streifen einiges her, aber was stark beginnt wird im zweiten Akt langweilig und erst im Finale wieder besser.

Ich mag Martial Arts Film zwar recht gern aber Shang-Chi gehört zu den Vertretern, die ich einmal aber definitiv kein zweites Mal sehen werde.


Eternals

Achtung unpopuläre Meinung incoming!

Ich mag den Eternals Film. Das liegt simpel daran, dass der Film sich wie eine Space Opera anfühlt und ich eine große Schwäche für dieses Subgenre habe. Auch wenn ich nicht alle Figuren gleich interessant finde und der Film seine Längen hat, wurde ich verdammt gut unterhalten.

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es mit den Eternals weitergeht!


Spider-Man: No Way Home

Auf diesen Film habe ich mich schon sehr lange gefreut und wurde nicht enttäuscht. Der vorläufige Abschluss um MCU Spider-Man und das Crossover mit Schurken, sowie Netzschwingern anderer Universen war ein gigantisches Spektakel, bei dem Spidey Fans defintiv auf ihre Kosten kommen.

Hier werden alle Fans bedient und wer sich für Spider-Man begeistern kann wird mit diesem Film viel Spaß haben.


Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Bisher hatten wir sehr gute und gute Filme, aber alle bisherigen Filme der Phase 4 stinken das zweite große Abenteuer von Dr. Strange ab. Meiner Meinung nach ist das der beste MCU Film seit dem von mir geliebten Avengers: Infinity War.

Sam Raimi ist ein Gott was Comicverfilmungen angeht und gleichzeitig versteht es der Mann wie kein anderer, die Altersfreigabe ab 12 soweit wie nur irgendwie möglich auszureizen.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness ist zweifelsohne ein grandioser Film, dessen Fanservice, Atmosphäre und Figuren eigentlich jeden begeistern sollten!

Mich hat der Film definitiv umgehauen!


Somit sind wir am Ende dieses Beitrags angekommen. Es war mal gut über die diversen MCU Phase 4 Filme zu sprechen und ich bin gespannt was in Zukunft noch alles auf uns zukommt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

X-Men Legends BD 1: Der letzte Summers | Marvel Mai #3

Für den Marvel Mai wollte ich eigentlich was zu den X-Men Filmen machen oder der von mir geliebten Animationsserie, aber dann fielen mir die beiden Bände von X-Men Legends in die Hände. Dabei handelt es sich um eine moderne Comicserie außerhalb des aktuellen X-Men Kanons.

Was mich an dieser Serie so reizt ist die Ära in der die Serie spielt. Die Geschichten der Serie spielen in der Claremont Ära, welche eindeutig die BESTE Epoche der Mutanten ist und nun genug der Einleitung. Tauchen wir in die Handlung ein!

In diesem Band werden zwei Geschichten erzählt, die sich thematisch, aber auch optisch sehr stark von einander unterscheiden.

Während in der ersten Geschichten sowohl die Spacejammers, als auch Krieger der Shi‘ar den genetisch erschaffenen Adam-X auf der Erde suchen, der irgendwie mit den Summers Brüdern (Cyclops & Havok) verbunden ist, muss in der zweiten Geschichte das Team X-Factor ein Raumschiff, dass von Apocolyps benutzt wurde, umter Kontrolle bringen …

Obwohl ich beide Geschichten in allen Aspekte recht mag, hat mir die Adam-X Story wesentlich besser gefallen. Dort war das Tempo noch etwas höher aber besonders der Zeichenstil hat es mir total angetan. Es wurde Elemente des modernen Stils mit denen der 90er/2000er kombiniert, was herrlich düster wirkt.


Zusammengefasst ist der Comic X-Men Legends BD 1: Der letzte Summers ein Fest für X-Men Fans der Claremont Ära, aber auch Neulinge können mit diesem Band durchaus Spaß haben.

Ich würde ein gewisses Vorwissen vorraussetzen, damit man die meisten Figuren auch gleich kennt. Das erspart umfassendes Nachschlagen.

Von mir bekommt der Comic eine klare Empfehlung. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zu den MCU Serien der Phase 4 | Marvel Mai #2

Moon Knight Staffel 1 endete diesen Monat und während mein Fanherz blutet, weil ich mehr von diesem Anti-Helden sehen will, wird es Zeit einen älteren Beitrag über die Frauen der Phase 4 fortzusetzen.

Heute möchte ich über alle bisher erschienen Marvel Studios Serien auf Disney+ ein paar Gedanken verlieren und kurz darüber meine Meinung äußern. Ohne große Umschweife fange ich chronologisch mit der ersten Serie an WandaVision.


WandaVision (1 Staffel, 9 Episoden)

Die Serien starteten direkt mit einem der kreativsten Outputs des MCU seit langer Zeit. WandaVision adaptiert pro Folge eine Ära der amerikanischen Fernsehlandschaft und baut simultan einen spannenden Plot um Wanda, Vision und eine rätselhafte Bedrohung im Schatten auf.

Ich mag WandaVision, sehr sogar. Was Comicverfilmungen angeht gehört diese Serie zu den besten jüngeren Genrevertretern und mir gefällt es, wie die Geschichte von Wanda und Vision nach Avengers: Infinity War/Endgame fortgeführt wird.

Wer die Serie noch nicht gesehen hat sollte dies schleunigst nachholen, besonders da wir unsere rote Hexe im zweiten Dr. Strange Film wiedersehen werden …


The Falcon and the Winter Soldier (1 Staffel, 6 Episoden)

Diese Serie fügt sich thematisch in die „politische“ Schiene des MCU ein und steht in Tradition zu den Captain America Filmen aber auch zum Black Widow Film aus Phase 4.

Man kann die Serie als Team-up von Falcon & Winter Soldier auffassen, welche sich mit dem Erbe Captain Americas auseinandersetzen müssen und gleichzeitig gegen eine „Terrororganisation“ ins Feld ziehen. Mit John Walker wird ein weiterer Erbe des Captains eingeführt und die Frage „wer ist würdig den Schild zu tragen?“ ist fundamental für die Serie, bis sie am Ende gelüftet wird.

Die Serie lebt ganz klar von den vier Figuren Falcon, Winter Soldier, Baron Zemo und John Walker. Es ist die Chemie zwischen diesen Figuren, welche der Serie viel Tiefgang verleiht und besonders der Winter Soldier kann endlich mit seiner Vergangenheit abschließen, während mit John Walker wohl der Teamleiter der Thunderbolts etabliert wird.

Gute Serie, sollte man gesehen haben!


Loki (1+ Staffeln, 6+ Episoden)

Mein Fazit kann ich auch bei dieser Serie verwenden, da Loki sowohl für das Konzept des Multiversums, als auch für die Entwicklung des Gottes des Schabernacks viel macht.

Erzählerisch knüpft die Serie an eine Szene aus Avengers: Endgame an und wirft den „diabolischen“ Loki aus Avengers (2012) in eine Odyssey durch Raum und Zeit. Dabei wird das Thema Multiversum und alternative Zeitlinien fokussiert, was perfekt in die Thematik von Avengers: Endgame und dort angefangene Themen weiterführt.

Ich bin gespannt wie sich das Finale von Loki auf die Zukunft des MCU auswirkt und welche Abenteuer auf den Trickster von Asgard zukommen!


What if … ? (1+ Staffeln, 9+ Episoden)

Die meiner Meinung nach schwächste MCU Serie bisher ist What if … ?. In dieser Serie, basierend auf dem gleichnamigen Comiclabel, werden alternative Verläufe im MCU erzählt und andere Figuren nehmen prominente Rollen ein. Beispielsweise wird aus Peggy Carter die Heldin Captain Carter als Variante von Steve Rogers/Captain America.

So sehr ich die Idee von What if … ? auch mag, so sehr langweilt mich die Serie aufgrund der schwankenden Qualität einzelner Folgen, als auch bei der Themenwahl für die Alternativszenarien.

Hier hätte man definitiv mehr Varianz einbringen können und auch verschiedene Figuren anders nutzen können.

Zum Staffelfinale hin nimmt die Serie nochmals ordentlich Fahrt auf, aber den Gesamteindruck ändert dies kaum. Einzelne Folgen kann man sich definitiv gönnen, aber die Serie war für mich leider nicht so berauschend.


Hawkeye (1 Staffel, 6 Episoden)

Ich mag das Street-Level-Hero Niveau bei Marvel. Figuren wie Punisher, Daredevil, Luke Cage oder eben auch Hawkeye üben auf mich einen besonderen Reiz aus, da der Kontrast zu den übermenschlichen Helden angenehm groß ist.

Hawkeye schließt den Storybogen um den gleichnamigen Ur-Avenger ab und stellt die Weichen für zwei Legacy Heldinnen. Einmal Kate Bishop als künftige Hawkeye und Yelena als neue Black Widow hat ihrem Filmdebüt einen Auftritt in der Serie. Außerdem wird eine Brücke zu den Netflix Serien geschaffen und mit Echo betritt eine neue Figur die Bühne.

Ich mag Hawkeye. Die Serie trifft genau meinen Geschmack und ist herrlich bodenständig zwischen Aliens, Göttern und Eternals. Gerne mehr davon und mehr von den Hawkeyes!


Moon Knight (1+? Staffel, 6+? Episoden)

Die aktuellste MCU Serie hat mich mit einigen frischen Ideen zu begeistern gewusst. So war der Ton wesentlich düsterer und die Serie hat das Maximum der standard Altersbeschränkung bei MCU Produktionen auf ein neues Level gehoben.

Es gibt eigentlich Nichts, was ich an Moon Knight auszusetzen haben, außer dass es derzeit leider nur eine Staffel gibt und ich nach der finalen Szene sofort Lust auf mehr bekommen habe.

Thematisch absolut erfrischend und dank des hervorragenden Casts durchgehend unterhaltsam hat mich die Serie vollends abgeholt. Besonders Hauptdarsteller Oscar Isaac verdient ein gigantisches Lob für seine multiple Performance.

Eine absolute Pflichtserie für Comicfans!


Nun sind wir am Ende dieses langen Beitrags angekommem. Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Minirezensionen unterhalten. Eure Meinungen zu den einzelnen MCU Serien sind natürlich gern in den Kommentaren gesehen!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zur Spider-Man Heftserie | Marvel Mai #1

Herzlich willkommen zum ersten Beitrag meines Marvel Mai Specials. In diesen Beiträgen möchte ich über Comics, Filme & Serien aus dem Hause Marvel schreiben, vielleicht auch über Videospiele, aber da gibt es wenig positives, um ehrlich zu sein. Zurück zum Thema.

Im heutigen Beitrag möchte ich meine Gedanken zur aktuellen deutschsprachigen Spider-Man Heftserie mit euch teilen. Die Serie hat im US Raum 93 Ausgaben und mit meinem aktuellen Stand, Heft 44, fehlen nur mehr knapp 20 bis 23 US-Ausgaben. Was verwirrend klingt lässt sich leicht erklären: in einem deutschen Heft sind 1 – 3 US Ausgaben enthalten.

Die legendäre Ausgabe mit Peter & Jonah im Podcast und eines der besten Cover!

Kreativer Chef der seit 2017 laufenden Serie ist Nick Spencer, der gelegentlich von anderen Autoren unterstützt wird. Spencer erschafft eine Erzählstruktur, welche mich persönlich etwas an einen Manga erinnert. Zwischen den großen Storyarcs wie „Beutejagd“ oder der „Kindred-Saga“ gibt es kleinere Abenteuer mit Spider-Man, in denen auch gelegentlich Nebenfiguren eine größere Rolle einnehmen. Die besten Beispiele sind der reformierte Schurke Boomerang und Spider-Man’s Nemesis J. Jonah Jameson (Nemesis wenn man Norman Osborn ausklammert).

Die Anzahl an verwendeten Superschurken ist gewaltig und bringt ordentlich Abwechslung in die Serie, aber auch in die zahlreichen Handlungsbögen. Meine Favoriten aus der Schurkengalerie sind Norman Osborn, Sin-Eater, Kindred, Kingpin & Kraven der Jäger. Besonders Norman & Kingpin sind über weite Strecken der Serie die primären Hauptfeinde Spider-Man‘s, wobei Kingpin als Bürgermeister von New York eine besondere Rolle einnimmt.

Der erste große Handlungsbogen war „Beutejagd“.

Was mir ebenfalls recht gut gefällt sind die Einbindungen der Serie in andere Marvelserien, so gibt es beispielsweise ein Crossover mit Black Cat, Miguel O’hara (Spider-Man 2099) oder Verknüpfungen mit Events wie Absolute Carnage.

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und ich muss auch etwas Kritik üben. So sehr ich die kleinen Geschichten zwischen den größeren Arcs schätze, so langatmig können diese auch sein, aber auch die Vorgeschichten zu den größeren Handlungsbögen können durch ihre Länge die Vorfreude im Keim ersticken. Was zum Glück sehr selten vorkommt sind Zeichnerwechsel in einzelnen Heften. Dies kam einmal vor und hat mir meine Lust auf die Serie beinah komplett zerstört.

Zusammengefasst gehört die Spider-Man Serie von Nick Spencer zu meinen absoluten Lieblingen aus dem Hause Marvel und ist neben Venom und The Immortal Hulk auch die Serie, welche ich am Längsten von diesem Verlag lese. Ich bin gespannt auf Spider-Man Beyond, wie die Heftserie endet und was die neue Heftserie bringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein katztastisches Abenteuer! | Cat Quest Review [Nintendo Switch]

Titel: Cat Quest
Entwickler: The Gentlebros
Publisher: PQube
Plattform: PC, Mobile, PS4 & Switch
Release: 2017

Ich habe lange überlegt, ob und was ich zu Cat Quest machen soll. Für eine lange Rezension bietet das Spiel nicht genug Material, aber für einen Kurzkommentar ist doch wieder zu viel Inhalt vorhanden. Also bleibe ich bei dem Format des eher klassischen Review, werde diese aber kurz und knackig halten damit ihr wisst warum man dieses Spiel spielen sollte!

Der Spieler übernimmt die Rolle einer namenlosen anthropomorphen Katze, die vom Geisterwesen Spirry begleitet wird. Ziel des Spiels ist es den mysteriösen Drakoth zu besiegen, die Schwester des Spielers zu retten und dabei die Welt vor Drachen zu retten. Im Laufe der Handlung entpuppt sich der Spieler als Drachenblut, einer Reihe von mächtigen Kriegern, welche einst die Drachen bezwangen und somit ist die Handlung quasi wie im Spiel TES: Skyrim, aber halt rein mit Katzen und weniger Bürgerkrieg.

Neben dem simplen aber spannenden Plot bietet Cat Quest eine beinah irrsinnige Anzahl an Nebenmissionen, welche die Spielwelt enorm vertiefen und Leben in die Welt bringt. Dabei werden teilweise sehr lange Nebengeschichten erzählt, die sich über mehrere Missionen erstrecken und für sich genommen ein kleines Spiel sein könnten.

Cat Quest gehört sowohl dem Genre der Action-RPG’sals auch den Hack and Slays an, was eine ideale Mischung für ein schnelles Gameplay mit etwas Tiefgang ist. Dem Spieler stehen diverse Nahkampfwaffen zur Verfügung aber auch Magie kommt nicht zu kurz. Ersteres wird durch Loot verbessert, ebenso wie die Rüstungen und Letzteres wird durch Gold verbessert.

Gespielt wird in der Vogelperspektive was die Optik recht simpel hält aber durch den genutzten Comicstil bekommt Cat Quest eine sehr charmante Optik, die ansprechend für das Auge ist. Das Hauptthema des Spiels ist unaufdringlich und dudelt im Hintergrund vor sich, was einerseits gut ist, aber auch leider eine gewisse Monotonie mitbringt.

Alles in allem ist Cat Quest ein hervorragendes Spiel für zwischendurch, das man in 5 – 7 Stunden beenden kann und dabei eine gute Zeit hat. Man sollte keine übermäßig hohen Erwartungen in das Spiel setzen ABER das was es macht, ist sehr gelungen und unterhält bis zum Schluss. Man merkt wie man im Laufe des Spiels immer stärker wird und am Ende als mächtiger Held dem Feind gegenübertritt. Wer also ein kleines Action-RPG sucht sollte Cat Quest eine Chance geben. Ich bereue es auf jeden Fall nicht diesen Titel gespielt zu haben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rot (Pixar Film 2022) | Review

Titel: Rot
Originaltitel: Turning Red
Regie: Domee Shi
Laufzeit: 100 Minuten
Releae: 2022

Rot aka Turning Red ist ein Film mit Roten Pandas über Rote Pandas von Pixar und das reicht eigentlich bereits aus um ein sehr guter Film zu sein. Okay, es gibt mehr über den Film zu sagen, aber da ich Rote Pandas gerade zu vergöttere, war meine Vorfeude entsprechend groß und im Vergleich zu Encanto (dem aktuellsten Disney Film) wurde ich hier vollends überzeugt!


Die dreizehnjährige Meilin Lee arbeitet im Tempel ihrer Eltern für ein gutes Verhältnis mit ihrer Mutter. Als diese sie einiges Tages vor ihrem Schwarm unbewusst bloßstellt, wird Meilin vom Geist eines Roten Pandas beseelt. Wann immer Meilin ab diesem Moment starke Emotionen fühlt, verwandelt sie sich in eine struppige Fellkugel. Das stellt ihr Familien- und Sozialleben vor eine schwere Herausforderung, die für ordentlich Chaos sorgt …

Wie man es von Pixar gewohnt ist, wird eine kinderfreundliche Geschichte erzählt, die aber auch Erwachsene zu unterhalten weiß. Gleiches gilt auch für den Humor, der den schmalen Grad der Wirksamkeit für Kinder wie Erwachsene mit Bravur meistert. Auch an Kreativität mangelt es Rot nicht, da der Film sowohl beim Setting, als auch der grundlegenden Thematik mit der Roten Panda Fixierung eine ideale Einbettung im Coming of Age Genre schafft.

Auch die Charaktere sind durchwegs sympathisch. Hier wird viel mit Stereotypen gespielt, was sehr gut funktioniert, da diese teils gnadenlos überzeichnet sind und somit fast wie Parodien auf klassische Figurenmodelle wirken.

Es gibt bei Rot auch einiges auf die Augen und Ohren. Die Animation des Films ist absolut großartig, was auch dem äußerst hochwertigen Art Design geschudelt ist. Bei Pixar schafft man es immer wieder optisch anspruchsvolle Filme zu kreieren und diese dann noch akustisch so hochwertig zu unterlegen. Der Soundtrack ist grandios, auch die deutsche Synchronisation braucht sich nicht zu verstecken!


Zusammengefasst ist Rot eine gewohnt hochwertige Produktion der Pixar Schmiede, die sich vor anderen Werken des Studios und der Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Für Fans von Animationsfilmen ist Rot eine Pflichtsichtung und wer ein Disney+ Abo hat darf sich diesen Film auch nicht entgehen lassen!

Ich kann Rot bedenkenlos empfehlen, nicht nur wegen der oben genannten Stärken, sondern auch wegen dem Umstand, dass die Roten Pandas im Fokus dieses Films stehen, und wer kann diesen süßen Kreaturen bitte widerstehen?

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Batman (2022) | Review

Titel: The Batman
Originaltitel: The Batman
Regie: Matt Reeves
Laufzeit: 177 Minuten
Release: 2022

Seit 3.3.22 läuft The Batman im Kino und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich nicht auf diesen Film gefreut hätte. Bei kaum einem anderen Superhelden sind meine Erwartungen so hoch wie beim dunklen Ritter und mit diesem Film wird uns ein bildgewaltiges Epos präsentiert, welches den Batman-Mythos meisterhaft verarbeitet und mit weiteren Genres vermengt!


Gotham City wird von einer Mordserie erschüttert. Der Riddler tötet die Mächtigen der Stadt und hinterlässt Rätsel für Batman deren Lösungen zu einem Geheimnis führen, welches die Stadt in einen endlosen Abgrund werfen könnte. Batman muss sich dem Riddler entgegenstellen und dabei in die Abgründe der Stadt vordringen …

Das war nur eine sehr grobe Zusammenfassung, was aber nicht darüber hinweg täuschen soll, wie viel Tiefgang der Film bietet. Erzählerisch wird man von Minuten 1 an gefesselt, bis die Handlung in einem großen letzten Akt alle Fäden zusammenführt und ein Twist den nächsten Jagd.

Dabei fällt auch die lange Laufzeit kaum ins Gewicht, weil sich die Handlung einfach perfekt in die knapp 180 Minuten einfügt. Es gibt keine Fill oder sinnlose Szenen. Alles treibt die Handlung voran oder entwickelt die Figuren weiter, was Haupt- wie Nebenfiguren sehr facettenreich gestaltet.

Viele Elemente des Films basieren auf diversen klassischen Batman Comics, was für Fans nette Details bietet, Neulinge in den Batman Mythos einführt und allgemein die Atmosphäre weiter verdichtet. Ein Beispiel ist hierfür das entstehende Batmobil, was ein netter Verweis auf dem Umstand ist, dass sich Batman in seinem zweiten Jahr befindet und erst seine Ausrüstung zusammenbauen muss.

Einer der wichtigsten Aspekte von The Batman ist der Cast, welcher im Vorfeld für Skepsis sorgte. Meiner Meinung nach kann man alle Bedenken in den Wind schießen, da die Besetzung einfach nur grandios ist. Sei es Robert Pattinson, dessen Batman sich in einem Entwicklungsprozess vom Rächer zum Symbol befindet, oder Jeffrey Wright, der als James Gordon hinter der Maske Gothams und die Abgründe der Stadt, sowie der Mächtigen erkennt.

Die Schurkengalerie um Paul Dano (Riddler), John Turturro (Falcone) und Colin Farrel (Pinguin) weiß sehr zu gefallen, da sie sehr kontrastreich sind. Während Pinguin der Handlanger des viel gefährlicheren Falcone ist, dominiert der Riddler als ebenso genialer, wie gestörter Schurke die Riege an Feinden des dunklen Ritters. Im Zusammenhng mit dem Setting und der Handlung ist der Riddler auch die perfekte Wahl als Hauptschurke, da er als Spiegelbild des Jokers funktioniert.

Damit meine ich, dass der Joker Batman auf einer psychologischen Ebene fordert, während der Riddler sich auf intellektueller Ebene mit der alten Fledermaus misst. Somit ist die Wahl für einen Crime-Noir Thriller perfekt getroffen worden.

Abseits des Casts und der Handlung punktet The Batman mit einer äußerst dichten Atmosphäre und einer steil ansteigenden Spannungskurve, die sich immer wieder in gut gesetzten Spitzen entlädt. Dies geschieht entweder durch Plottwists oder äußerst wirkungsvolle Actionszenen, von denen es gemessen an der Laufzeit wenige gibt, aber jede ist dafür extrem wirkungsvoll!

Die finale Abrundung dieses Pakets bietet der überaus stimmige Soundtrack, der alles am Film noch wirkungsvoller macht!


Zusammengefasst ist The Batman eine herausragende Comicverfilmung, die frischen Wind ins Genre bringt, den Batman-Mythos grandios neuinterpretiert und dabei für jeden geeignet ist. Fans und Neulinge können diesen Film bedenkenlos sehen und kommen voll auf ihre Kosten aufgrund der oben genannten Stärken. Ich bin vollends von diesem Film überzeugt, da hier die Mischung aus Genrehybrid und detailverliebter Comicverfilmung perfekt getroffen wurde.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte dies schnell nachholen, da man hier ein einzigartges Werk im ansonsten eher stagnierenden Genre Comicverfilmungen erhält!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Grease (1978) | Review

Titel: Grease (1978)
Originaltitel: Grease (1978)
Regie: Randal Kleiser
Laufzeit: 110 Minuten
Release: 1978

Ich bin nicht der größte Fan von Musicalfilmen, was seltsam anmutet, da ich Disneyfilme mit Gesang sehr mag, ABER dank meiner besseren Hälfte bin ich in den Genuss von Grease (1978), welcher auf dem 1971 erschienen Musical basiert, gekommen.

Mich hat Grease (1978) absolut begeistert und warum das so ist erfahrt ihr jetzt!


Die Handlung des Film verfolgt die Liebesgeschichte von Danny Zuko und Sandy Olsson. Beide lernen sich in den Sommerferien kennen und verlieben sich ineinander. Obwohl Sandy eigentlich nach Australien hätte zurück müssen, ziehen ihre Eltern überraschend um und sie besucht die Rydell Highschool.

Dort trifft sie Danny wieder und beide wollen ihre Romanze erneut aufleben lassen. Selbstverständlich läuft dies nicht problemlos und besonders die Einmischung der Gangs T-Birds, Pink Ladies sowie Scorpions sorgt für Chaos …


Grease (1978) schreit nach Nostalgie und schwingt die 50er Jahre Keule wie kaum ein anderer Film. Die Handlung ist simpel, macht aber Spaß und wird durch die zahlreichen Gesangseinlagen amgenehm aufgelockert. Beim Soundtrack besteht massive Ohrwurmgefahr und sie ergänzen auch wunderbar die Handlung des Films, was für eine angenehme Synergie sorgt.

Neben den zum Glück nicht übersetzen Songs verdient die Choreografie ein großes Lob, da diese großartig ist und die teilweise völlig abgedrehte Persönlichkeit der Figuren widerspiegelt. Generell mag ich das gewollte Overacting sehr, da dieses glaubhaft wirkt und die Charaktere wie aufgeweckte Schüler wirken.

Auch der Cast hat mir sehr gefallen, da dieser in Kombination mit der teils flappsigen Synchronisation äußerst sympathisch wirkt.


Alles in allem ist Grease (1978) ein absoluter Gute Laune Film, der über seine gesamte Laufzeit hinweg unterhält und neben Nostalgie viel Sympathie versprüht. Wer mit Musicalfilmen liebäugelt kann bedenkenlos reinschauen, aber auch Leute wie ich kommen auf ihre Kosten, da wir hier einen verdammt guten Film haben, welcher nicht umsonst zum Kultfilm wurde!

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Moonfall (2022) | Review

Titel: Moonfall
Originaltitel: Moonfall
Regie: Roland Emmerich
Laufzeit: 130 Minuten
Release: 2022

Ich hätte nicht geglaubt Moonfall im Kino zu sehen, aber auf den Vorschlag eines guten Freundes haben wir den Weg ins Lichtspielhaus aufgenommen und uns das neue Werk von Roland Emmerich „gegönnt“.

Was wirklich passiert, wenn der Mond auf die Erde kracht weiß niemand, aber Emmerich liefert eine trashige Antwort in Filmform ab, die gut beginnt, aber sich im Verlauf zieht wie ein Kaugummi …


Im Jahr 2011 wird eine NASA-Mission während einer Wartungsarbeit von Anomalie angegriffen. Dabei stirbt ein Astronaut. Jo Fowler übersteht die Mission, kann aber keine Aussage während der darauffolgenden Anhörung machen, da sie Bewusstlos war und dem Augenzeugen Brian Harper wird nicht geglaubt …

2021. Zehn Jahre später hat der Mond seine Bahn verändert und er bewegt sich spiralförmig auf die Erde zu. Das ungleiche Trio aus Brian Harper, Jo Fowler und dem Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman fasst einen Plan die Erde zu retten!


Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über die Handlung verraten, da diese trotz massiver narrativer Schwächen in den ersten beiden Akten eine relativ solide Geschichte erzählt. Im letzten Akt überlädt sich die Handlung selbst mit Exposition, was schlussendlich dazu führt, dass die „Mysthik“ aka Spannung gebrochen und der Film unnötig gestreckt wirkt.

30 bis 45 Minuten weniger hätten einerseits der Handlung geholfen, da diese entschlackt worden wäre und andererseits wäre das Tempo wesentlich höher, was in weiterer Folge der Spannung gut täte.

Abseits dieser gravierenden Probleme macht Moonfall eine relativ gute Figur was den Cast und die Inszenierung angeht. Erstgenannter Punkt zeichnet sich durch eine gute Chemie zwischen den drei Hauptfiguren und mit den zahlreichen Nebenfiguren aus, während der zweite Punkt sich auf die teils sehr starken Bilder bezieht. Ja das CGI sieht nicht wirklich gut aus, aber bei den wenigen Ausnahmen erreicht Moonfall eine gewisse Epik und Bildgewaltheit!


Zusammengefasst mag Moonfall über 2/3 Drittel seiner Laufzeit kein schlechter Film sein, aber besonders das Finale raubt dem Werk so ziemlich jede kleine Stärke. Dies führt dazu, dass der Film stark anfängt, aber nach hinten hin immer stärker abbaut, bis man sich am Ende fragt, wann der Krampf endlich endet. Ich kann den Film nicht wirklich empfehlen, da selbst mein Fanherz für Trash hier nicht genug Sympathie aufbauen kann. Ein Blick kann vielleicht nicht schaden, wenn man Moonfall für einen Filmabend sichten will, aber das wars dann auch bereits!

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M.O.D.O.K. Staffel 1 | Review (Star Original)

Titel: Marvel’s M.O.D.O.K.
Folgen: 10
Staffeln: 1
Laufzeit: ca. 23 – 25 Minuten
Release: 2021

Ich LIEBE die Stop-Motion Technik. Diese Technik und der damit verbundene Stil haben für mich einen ganz eigenen Charme, welcher es schafft mich immer wieder zu begeistern. Außerdem mag ich es, wenn Marvel Projekte abseits des üblichen MCU Stils veröffentlicht. M.O.D.O.K. ist eines dieser Projekte und diese Serie macht verdammt viel Spaß!


Die Serie dreht sich um den Superschurken Modok (Mental/Mobile/Mechanized Organism Designed Only for Killing) und dessen Versuche die Herrschaft über seine Organisation A.I.M. zurückzuerlangen, damit er seinen Plan die Weltherrschaft weiter verfolgen kann.

Dabei muss sich Modok unzähligen skurillen Situationen stellen, sich mit seiner Familie beschäftigen und eine zeitreisende Version von sich selbst bekämpfen …


M.O.D.O.K. ist dieses eine andere Projekt von Marvel. Der Humor ist wesentlich derber als man es von aktuellen Serien Marvels gewohnt ist und vor Gewaltdarstellung schreckt man auch nicht zurück. Letzteres kann durch den Animationsstil massivst überzeichnet werden, was teilweise in Absurditäten mündet, die andere Vertreter des derben Humors überbietet.

Andererseits kann die Serie auch ernst sein und in einzelnen Episoden einiges an Tiefgang erreichen. Besonders im Staffelfinale fährt die Serie erzählerisch zur Höchstform auf und schließt die über mehrere Folgen aufgebaute Saga mit dem zeitreisenden Modok ab. Selbstverständlich wird dadurch der Weg zu einer zweiten Staffel geebnet.

Ich kann jedoch absolut nachvollziehen, wenn man nichts mit der Serie anfangen kann, da sowohl der Humor als auch der Animationsstil eher speziell sind. Dafür kann M.O.D.O.K. aber mit einer großen Portion Identität glänzen, da sie sich selbst von anderen R-Rated Comicverfilmungen abhebt!

Abschließend kann ich für M.O.D.O.K. eine Empfehlung aussprechen, wenn man kein Problem mit derben Humor, teils übertriebener Gewalt und der Stop-Motion Technik hat. Die Serie trifft einen speziellen Geschmack bei der Zielgruppe, aber mich hat dieses Machwerk an Absurditäten absolut gecatcht. Ich hoffe auf eine zweite Staffel und vertreibe mir die Zeit bis dahin mit Hit-Monkey!

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Exkurs: Infinite Frontier Teil 1

Nach einer schwierigen Phase für DC Comics wegen der Corona Pandemie startete Jänner 2022 auch im deutschsprachigen Raum der Infinite Frontier Relaunch. In diesem neuen Multiversum, genannt Omniversum, gibt es keine Grenzen und alles was in den letzten Jahren geschah (New 52, Rebirth, Dark Nights: Metal & Death Metal, Future State) ist nun kanonisch.

In dieser Beitragsserie möchte ich euch auf meine Reise durch die neuen DC Serien mitnehmen und pro Beitrag mehrere Hefte/Paperbacks kurz vorstellen, meine Meinung mit euch dazu teilen, sowie Anmerkungen zum Besten geben!

Eines noch vorweg. Ich werde nicht alle neuen DC Serien lesen, sondern nur jene, die mich wirklich interessieren. Da das geklärt ist starten wir mit dem Beitrag!


Infinite Frontier #0

Meine Infinite Frontier Reise startete eher zufällig mit diesem Heft. Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal, dass es diese Sonderausgabe nach Österreich geschafft hat, aber es ist umso besser, da dieses Heft quasi der perfekte Einstieg in Infinite Frontier ist.

Die Handlung folgt Wonder Woman, die nach dem Multiversumskrieg in Dark Nights: Death Metal ein Omniwesen wurde und zusammen mit Mitgliedern der Quintessenz den neuen Status Quo im Omniversum erkundet.

In dieser Funktion dient die Ausgabe 0 auch als Sneak Peak auf die wichtigsten Serien des DC Verlags und gibt einen groben Ausblick auf deren aktuellen Stand. Dazu kommt ein Ausblick auf ein kommendes Event(?) mit dem Superschurken Darkseid.

Dieses Heft hat mir recht gut gefallen und war ein optimaler Einstieg um mich auf das neue Imprint heiß zu machen!


Justice League Heft 1 (Inhalt: JL #59 & #60)

Nach Batman Universe stieg meine Hoffnung in Brian Michael Bendis wieder an und daher war Justice League eine gute Wahl für meine erste Heftserie.

Die Story verfolgt die neue Justice League um Batman und Superman sowie deren Gefährten Wonder Woman, Green Arrow, Black Carnary und einige mehr. Das Team muss sich einem mächtigen Schurken aus einer anderen Dimension stellen und erhält dabei Unterstützung der besonderen Art. Newcomer Naomi und Alt-Schurke Black Adam treten der Liga bei um ein paar Arschtritte zu verteilen.

Ich mag die aktuelle Justice League Serie. Hier wird das Tempo einer Bendis Geschichte mit der typischen Epik einer Crossover-Serie kombiniert. Dazu wirkt die Serie im Allgemeinen sehr frisch und neu.

Alles in allem ein sehr guter Einstieg in die neuen Abenteuer der Justice League, der Lust auf mehr macht!


Batman Heft 57 (Inhalt: Batman #106 & #107)

Einer neuer Anfang für den dunklen Ritter. Ohne einen Großteil seines Vermögens, seiner Ausrüstung, seiner Bat-Höhle und im Fadenkreuz der Stadtverwaltung muss Batman nun mit beschränkten Mitteln zurechtkommen, während Gotham langsam ins Chaos abdriftet … also mehr als sonst.

Ich mag die Idee eines Batman der quasi auf sich gestellt ist und mit anderen Vigilanten (Ghostmaker, Oracle, …) gegen das organisierte Verbrechen kämpft, während die Stadtverwaltung den „Helden“ wie auch den Schurken den Krieg erklärt hat.

Spannend ist auch der Beginn des Fear State Arcs und mir hat das Heft sehr gut gefallen, wenngleich es schwerfälliger war als die Justice League.

Trotzdem bleibe ich dran und warte gespannt auf das nächste Heft!


Batman Detective Comics Heft 54 (Inhalt: Detective Comics #1034 & #1035)

Dieselbe Ausgangslage wie oben beschrieben, ABER Detective Comics geht wieder in Richting True Crime Comic, was sehr erfrischend wirkt und mich persönlich anspricht.

Bruce Wayne ist inzwischen nicht mehr so reich wie früher und zog sogar in die Innenstadt. Somit muss er sich nun in einer neuen Nachbarschaft zurechtfinden. Als ein Mord geschieht, nimmt Bruce als er selbst, aber auch als Batman die Ermittlungen auf.

Detective Comics steht der regulären Batman Serie in nichts nach und übertrumpft diese sogar minimal, was das Tempo und die Handlung angeht. Ich mag das Wechselspiel von Bruce Wayne/Batman in der Geschichte, was die Dynamik erhöht. Somit kann ich dieses Heft ganz klar empfehlen!


Abschließend muss ich meinen Hut vor DC ziehen. Meine ersten Schritte in Infinite Frontier haben mir sehr viel Spaß gemacht und bei den drei regulären Heftserien Justice League, Batman, Detective Comics bleibe ich definitiv dran.

Bald möchte ich neben den aktuellen Heften auch ein paar Paperbacks lesen. Bleibt also gespannt, was in den kommenden Beiträgen alles besprochen wird.

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DerStigler und Nerd.Ics lesen … Black Widow BD 2: Spionin mit gebrochenem Herzen

P.: Team-up Runde 4 und heute besprechen ich und Nerd.Ics den zweiten Band von Kelly Thompsons Black Widow Run. Wie im letzten Band hat sich Nerd.Ics den deutschen Band gekrallt und ich mir den US Paperback gegönnt. Somit herzlich Willkommen zur Doppel Review von Black Widow Band 2: Spionin mit gebrochenem Herzen aka Black Widow Vol. 2: I am the Black Widow!

N.: Die aktuelle Black Widow Serie geht in den zweiten Teil und nach Band 1 war die Vorfreude darauf wie es weitergeht immens. Immerhin wurde die Serie mit dem Eisner-Award, dem „Comic-Oscar“, ausgezeichnet und ich wollte unbedingt wissen, ob die Serie auch stark fortgesetzt wird.

(c) Marvel Comics

N.: Nachdem Natashas, aka Black Widow, perfektes Leben voller Glück und Liebe (siehe Band 1 ) genommen wird, will sie sich in San Francisco neu erfinden. Zusammen mit Yelena Belova, einer weiteren Widow, stellt sich Natasha einem mysteriösen Bösewicht, welcher seinen Anhängern mächtige, aber unberechenbare Fähigkeiten verleiht.

P.: Kelly Thompson schafft es meisterhaft Heldinnen mit ihrer Feder in eine neue Ära zu führen. Die aktuelle Black Widow Serie glänzt auch im zweiten Band mit einem hohen Tempo, viel Charakterentwicklung und der perfekten Mischung aus Weiblichkeit und knallharter Kämpferin. Ähnlich wie bei Captain Marvel schafft es Meisterin Thompson sehr geschickt ihre düsteren Figuren menschlich wirken zu lassen, aber auf Klischees zu verzichten, wie man es von weiblichen Figuren gewohnt ist. Dazu kommt ein äußerst ansprechender Zeichenstil von Elena Casagrande, die es ebenfalls sehr gut versteht die Handlung ansprechend zu inszenieren!

(c) Marvel Comics

N.: Aber beginnen wir zuerst mal mit einem kurzen Blick in die Story:
Am Ende von Band 1 sahen wir, dass Natashas Mann James und ihr Sohn Stevie in Sicherheit gebracht und so gut versteckt wurden, dass nicht mal Natasha sie finden könnte. Nun versucht sich Natasha als Superheldin mit Hilfe eines neuen Outfits und neuem Team. Wir werden gleich mal ordentlich in die Story reingeworfen und sehen Natasha wie sie einen überdimensionalen Schurken gewaltig verprügelt und gleich mal zeigt, was sie nahkampftechnisch so drauf hat. Wir sehen aber nach dem Kampf auch sofort, dass sie immer wieder von Kleinigkeiten getriggert wird und so wieder an ihre Familie denken muss.

Schauplatzwechsel, wir sind auf einem Markt in San Francisco und sehen Natasha die Blumen einkauft, aber gleichzeitig auch ein Mädchen beobachtet, welches um sie herumschleicht und offensichtlich eine Taschendiebin ist. Natasha verhindert den Diebstahl ihrer Geldbörse, die Diebin versucht zu fliehen, jedoch kann Natasha sie stellen und gleichzeitig kommt auch ihre Schwester Yelena alias „White Widow“ hinzu. Natasha fordert von der Diebin alle bisher gestohlenen Geldbörsen und würde ihr dafür ihre geben, nur um nicht die Polizei zu rufen. Die beiden diskutieren darüber, ob man sie nicht rekrutieren könnte, lassen sie jedoch vorerst mal flüchten.

In der nächsten Szene sehen wir Natasha wieder voll im Einsatz, als sie ein Gebäude stürmt und wir auch zum ersten mal von ihrem Gegenspieler „Apogee“ erfahren, welcher ihr scheinbar eine Unmenge an Gegnern entgegenwirft. Sie kämpft sich bis nach oben durch, besiegt Alles und Jeden und findet zum Schluss noch die Diebin vom Blumenmarkt bewusstlos vor. Die Diebin heißt Lucy und wird von den beiden Widows in deren Zentrale, welche „Das Netz“ heißt, aufgenommen und auch sofort von Yelena trainiert. Die beiden wollen natürlich mehr über Apogee wissen und was seine Pläne sind. Wie das ganze dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

P.: Bevor ich mich in weiteren Schwärmereien verliere komme ich kurz und bündig zum Fazit. Auch im zweiten Band beweist die Black Widow Serie ihre hohe Qualität und die oben genannten Aspekte machen diesen Run zu einer der besten momentan laufenden Marvel Serien. Ich freue mich jetzt schon auf Band 3 und kann den aktuellen Band sehr empfehlen!

N.: Tja was soll ich groß in Sachen Fazit sagen? Die Serie war schon in Band 1 einfach nur mega und legt in Band 2 noch ordentlich drauf, die Widows bauen schön langsam ein SuperheldInnen Team auf und vermöbeln Apogee’s Clan ordentlich. Kelly Thompson weiß ganz klar, wie man eine starke Story schreibt und die Zeichnungen der Italienerin Elena Casagrande werfen den ganzen Comic nochmal um 100 Level nach oben. Ganz großes Kino und eine ganz klare, wenn nicht sogar DIE Leseempfehlung im Hause Marvel schlechthin.

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein kurzer Kommentar zu … Monster Hunter (Film)

Das Genre der Videospielverfilmungen ist schon sehr unterhaltsam, da man nie weiß, ob man einen guten Film (Sonic the Hedgehog, Tomb Raider v. 2018 und MortalKombat) oder kompletten Müll (Silent Hill: Revelation) bekommt. Besonders beim Regisseur Paul W. Anderson ist diese Unsicherheit überaus stark. Es dürfte also niemanden wundern, dass meine Erwartungen bei der Monster Hunter Verfilmung eher niedrig waren und trotzdem wurde ich enttäuscht. Ein wahres Kunststück!

Artemis kommandiert eine kleine Militärpatrouille, die eine verschwundene Einheit sucht, zu welcher der Funkkontakt abrupt gerissen ist. Durch einen mysteriösen Sandsturm gelangt die Truppe von Artemis in eine fremde Welt. Dort wird das Team von spinnenähnlichen Monstern attackiert, denen bis auf Artemis alle Soldaten zum Opfer fallen. Artemis überlebt die Kämpfe gegen die Monster und trifft auf Hunter. Nach anfänglichen Reibereien verbünden sich beide um in dieser Welt zu überleben …

Bei einer Laufzeit von 103 Minuten verplempert Monster Hunter einen Großteil seiner Laufzeit für den Kampf gegen die monströsen Spinnen, die sinnlosen Schlägereien mit Hunter und dem nichtaufbauen einer Handlung. Erst in den letzten 30 Minuten entwickelt sich langsam eine Handlung, die auch Elemente aus den Spielen nutzt, aber das rettet den Gesamteindruck auch nicht mehr. Die typischen Monster Hunter Elemente sind nette Gimmicks und lassen den Film als Ableger des Franchise durchgehen, aber die Handlung ist so belanglos wie sie nur sein kann. 

Die Figuren sind alle durch die Bank weg austauschbar und auch das Storytelling ist nicht wirklich vorhanden. Was hingegen gut funktioniert sind die Kämpfe und das Design der Monster. Ersteres verleiht dem Film etwas Tempo, was dringend benötigt wird, da der Rest bereits öde ist. Leider endet der Film plötzlich im Endkampf was auf eine Fortsetzung schließen lässt, die hoffentlich nicht kommt.

Zusammengefasst ist Monster Hunter kein guter Film. Er funktioniert als hirnloser Actionfilm ganz okay, aber selbst unter dieser Voraussetzung gibt es bessere Filme. Ich kann dieses Machwerk nicht wirklich empfehlen. Wenn man ihn gratis bei Netflix o.ä. sieht kann man ihn sich gönnen, aber es gibt definitiv bessere Alternativen!

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DerStigler und Nerd.Ics lesen … Iron Man BD 2: Korvac-Saga 2.0

P.: Im dritten Beitrag unserer Team-up’s beschäftigen sich Nerd.Ics und ich mit dem zweiten Band der aktuellen Iron Man Serie. Während Nerd.Ics die deutsche Ausgabe liest, habe ich mir den US Paperback gegönnt. Somit viel Spaß mit Iron Man: Der Eiserne BD 2: Korvac-Saga 2.0 aka Iron Man Vol. 2: Books of Korvac II – Overlock!

N.: Die aktuelle Iron Man Serie geht schon wieder in Band 2 und in Band 1 hieß es ja alles Neu und wieder etwas downgegradet. Christopher Cantwell hat die Serie übernommen und versucht in Band 2 einen altbewehrten Schurken mit Korvac ins Spiel zu bringen.

(c) Marvel Comics

P.: Eigentlich wollte es Tony Stark aka Iron Man ruhiger angehen lassen, aber diesen Plan hat der zurückgekehrte Superschurke Korvac durchkreuzt. Nach einem ersten Gefecht, in dessen Zuge James Rhodes aka War Machine entführt wird, rekrutiert ein schwer angeschlagener Iron Man ein kleines Heldenteam (unter ihnen Ben Riley alias Scarlet Spider und Hellcat) um seinen Freund zu retten. Dieser Plan klingt jedoch leichter als er am Ende durchführbar ist …

Rezension zu Iron Man Vol. 1

P.: Ich mag die Handlung des zweiten Iron Man Bands, wobei ich den Run von Christopher Cantwell im Allgemeinen sehr mag und dessen Geschichte sich hervorragend entwickelt. Wir bekommen neben viel Screentime für Iron Man auch einige Informationen über Hellcat und den Antagonisten Korvac. Dies verleiht dem zweiten Band eine ordentliche Portion Tiefgang. Auch Optisch weiß der Band zu gefallen. Der Zeichenstil passt perfekt zum Sci-Fi Setting der Iron Man Comics und erlaubt eine epische Inszenierung, die trotzdem eine gewisse Bodenständigkeit aufweist!

(c) Marvel Comics

N.: Wir starten in den Comic mit einem Panel, aber auch mit Personen in Scherben. Tony Stark hat einen Genickbruch erlitten, welcher nicht so schnell wieder gerichtet werden kann wie sich noch rausstellen sollte. Patsy Walker alias Hellcat ist an seiner Seite, wirft ihn in einen Einkaufswagen und bringt ihn zum nächsten Taxistand. Tony will in kein Krankenhaus, sondern meint er bräuchte einen Techniker, nur der könnte helfen.

Die Szenerie wechselt und wir sehen den Rest des Teams mit Misty Knight, Gargoyle, Frog-Man, Scarlet Spider und den Mutanten Halcyon nach der Explosion des Raumschiffes. Es stellt sich raus, dass alle nur überebt haben, weil Gargoyle sie mit einem Energieschild abgeschirmt hat. Die Szene wechselt wieder und wir sehen nun auch das letzte Mitglied des ehemaligen Teams, mit Jim Rhodes alias War Machine, der von Korvac’s Leuten an ein Abflussrohr gefesselt wurde und gefangen gehalten wird. Korvac und Guardsman sind gerade auf dem Weg zu Jim Rhodes, als sie merken, dass er das Rohr zerbrochen hat und ihm die Flucht gelungen ist.

Das Team schafft es sich wiederzuvereinigen und Halcyon beginnt damit Tony’s Rüstung so zu präparieren, dass er trotz gebrochenem Genick weiterhin im Einsatz bleiben kann. Jedoch kann er die Rüstung nun nicht mehr abnehmen. Hellcats Bewusstsein wird weiterhin von Korvac angezapft und sie hat immer wieder Visionen wo sie auf ihn trifft bzw. bemerkt, dass er in ihren Verstand eindringt. Als sie wieder in der Realität zurück ist, ist Tony bei ihr um ihr beizustehen. Gleichzeitig kommt auch War Machine wieder beim Team an und im Schlepptau bringt er seinen Verfolger Guardsman mit, welcher mal ordentlich von Iron Man vermöbelt wird und nach erfolgtem Kampf beschließt das Team sich auf die Jagd nach Korvac zu machen und den Planeten zu verlassen. So viel mal zum Beginn der Story, den Rest könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

N.: Ein Wort noch zum Zeichenstil, welcher sehr gut zu dem ganzen Setting passt und mich, warum auch immer, an den schon etwas älteren „Extremis“ Storyarc von Iron Man erinnert. Für Einsteiger würde ich wie immer empfehlen, zuerst Band 1 zu lesen und dann einfach zu entscheiden, ob man die Serie weiterverfolgen möchte.

P.: Zusammengefasst ist Iron Man: Der Eiserne BD 2: Korvac-Saga 2.0 aka Iron Man Vol. 2: Books of Korvac II – Overlock eine würdige Fortsetzung und allgemein ein sehr hochwertiger Band. Für Fans von Iron Man ist der Band eine klare Empfehlung und alle anderen starten einfach beim großartigen Neustart Run um Iron Man!

N.: Fehlt nur noch mein Fazit zum Band und ich muss sagen, gerade diese intergalaktische Verfolgungsjagd, die im Laufe des Bandes ausbricht, macht schon ordentlich Laune und unterhaltet sehr gut. Natürlich, wie zu erwarten bei Iron Man, sehr viel Action im Spiel und auch Tony’s flotte Sprüche sind auf den Punkt wie immer. Gerade die Teamkonstellation mit so spannenden Charakteren wie Misty Knight oder Halcyon machen den Band zu einem sehr soliden Band, der mich aber leider nicht voll und ganz abholen konnte. Trotzdem eine Serie an der ich definitiv dranbleiben werde.

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Star Trek: Enterprise | Logbucheintrag #1

Das Star Trek Franchise. Unendliche Weiten. Dies sind die Aufzeichnungen des Bloggers DerStigler, der seine ersten Schritte in diesem gewaltigen Universum tätigt.

Das Star Trek Franchise. Unendliche Weiten. Dies sind die Aufzeichnungen des Bloggers DerStigler, der seine ersten Schritte in diesem gewaltigen Universum tätigt.

Was die drei großen STAR Franchise angeht, war Star Wars lange Zeit mein Favorit, gefolgt von Star Gate und Star Trek kam zum Schluss, da ich mit diesem Franchise die wenigsten Berührungspunkte hatte. Dies hat sich durch meine bessere Hälfte geändert, welche mich in dieses Universum eingeführt hat und dank dem Input von Chris entstand der Titel „Logbucheintrag“ als exklusives Format, in dem ich meine Erfahrungen niederschreibe und somit mit neutralem Blick an diese umfassende Materie herangehe. Wie viele Beiträge es geben wird, kann ich nicht sagen, aber ich bin motiviert diese unendlichen Weiten zu entdecken!

Die Serie Star Trek: Enterprise ist eine Prequel Serie und ist im Zeitraum 2151 – 2155 und somit 90 Jahre nach dem ersten Kontakt mit der Spezies der Vulkanier. Auch wenn die Vulkanier wichtige Alliierte der Menschen sind, betrachten sie diese auch sehr argwöhnisch und besetzen den Posten des ersten Offiziers (& Wissenschaftsoffizier) mit T’Pol. Sie soll auch Beobachterin auf dem Schiff dienen. 

In den ersten beiden Staffeln dreht sich die Handlung um die ersten Erkundungen der Enterprise, den Kontakten mit andere Völkern, ersten kleineren Konflikten und der Vorstellung aller wichtigen Crewmitglieder, sowie dem sogenannten „Temporalen Kalten Krieg“. Während der Ton in den ersten beiden Staffeln noch relativ fröhlich ist, ändert sich dies ab Staffel drei. Nach einem verheerenden Angriff auf die Erde wird die Enterprise in die delphische Ausdehnung geschickt, um die Spezies der Xindi daran zu hindern eine Superwaffe zu bauen, welche die Erde vernichten kann.

Staffel 4 schlägt schließlich Brücken zu bekannten Star Trek Elementen, wie der Föderation freier Planeten, dem Eugenischen Krieg und dem dunklen Spiegeluniversum. Auch hier bleibt der Ton konstant düster, wodurch die Serie quasi in zwei Hälften geteilt wird; zumindest was die Tonalität angeht.

Ich muss gestehen, dass diese Serie wohl der perfekte Einstieg ins Star Trek Universum ist, da S.T. Enterprise eine handwerklich hervorragende Serie ist, sehr spannend geschrieben wurde und durch den durchwegs sympathischen Cast zu überzeugen weiß. Die deutsche Synchronisation verstärkt diesen Umstand nur noch. Auch wenn die einzelnen kleinen und großen Handlungsbögen schwanken, was Spannung und Epik angeht, so ist die Serie durchwegs sehr sehenswert und erinnert mich von der Struktur her an Star Gate SG 1. Während die ersten Folgen eher lose miteinander verknüpft sind, bilden sich immer komplexere Handlungsbögen heraus, auf die auch später noch Bezug genommen wird.

Dazu kommen viele Details, wie kleine Veränderungen am Aussehen der Figuren im Verlauf der Staffeln, oder die stetige Ausarbeitung der Hauptfiguren, was diese vertieft und im Lauf der Serie teilweise sehr stark verändert.

Alles in allem ist Star Trek: Enterprise eine sehr unterhaltsame Sci-Fi Serie und die gerade für Neulinge interessant. Es fehlen zwar noch viele grundlegende Elemente im Universum, aber im weiteren Verlauf sind dafür die Grundsteine gelegt und als Neulinge wächst man quasi mit der Crew der ersten Enterprise mit.

Ich kann diese Serie empfehlen und vom aktuellen Standpunkt aus hat sich dieser Erstkontakt mit dem Universum wirklich gelohnt!

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Venom: Dark Origin | Review | Marvel Must Have

Titel: Venom: Dark Origin
Autor:Zeb Wells
Zeichner: Angel Medina
Seiten: 124
Verlag: Panini/Marvel
Release: 2020

Ich bin ein großer Fan von Venom. Dies liegt zum einen am grandiosen Donny Cates Comicrun und zum anderen an den beiden sehenswerten Filmen mit Tom Hardy. Im Zuge des Marvel Must Have Imprints habe ich den Band Venom: Dark Origin gelesen, der die Herkunftsgeschichte des Symbioten im Stil der späten 2000er neu erzählt!


Dezent gruselig … (c) Panini Comics/Marvel Comics

Eddie Brock hat ein schwieriges Leben und durch seine verlogene Art wird alles noch komplizierter. Als Erwachsener holt ihn sein zweifelhaftes Verhältnis zur Wahrheit ein, als er eine katastrophale Reportage über einen Serienkiller abliefert. Er verliert fast alles und stürzt in die Finsternis. Dort lauert Venom und zusammen werden sie zu einer schrecklichen Nemesis für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft …


Ich mag das Tempo von Venom: Dark Origin und wie sich die Geschichte entwickelt. Man erlebt die verschiedenen Etappen von Eddies Leben, angefangen bei seiner miesen Kindheit bis zum ersten Kampf mit Spider-Man, und dabei lernt man auch wie Eddie zu dem wurde, der er heute ist. Abseits des Tempos steigt auch die Spannungskurve durchgehend an und führt den Leser immer weiter in die Finsternis von Eddie.

Optisch ist der Zeichenstil von Angel Medina zeitweise etwas abenteuerlich, aber grundlegend sehr ansprechend. Man merkt die Wurzeln von Medina als Zeichner der Spawn Comics und diese Eigenheiten im Stil passen perfekt zum Charakter Venom!


Alles in allem ist Venom: Dark Origin ein optimaler Comic für Gelegenheitsleser, Neueinsteiger umd Veteranen. Es wird kein Vorwissen benötigt und man kann direkt ins Venomverse eintauchen. Als kleines Extra gibt es am Ende des Bands einen Leitfaden mit weiteren wichtigen und/oder lesenswerten Heften mit/über Venom. Für mich ist der Band ganz klar ein lesenswerter Vertreter von Marvel Must Have!

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Immer noch genial! | Alan Wake Remastered Gedankenspiel

2021 war ein großartiges Jahr für Alan Wake Fans. Nicht nur wurde der zweite Teil für 2023 angekündigt, sondern es erschien auch Remaster für die aktuellen Konsolen, darunter erstmalig für die Playstation 4/5. Als großer Fan dieses Spiels, war Alan Wake eines meiner Highlights für die Xbox 360, und jetzt habe ich mir selbstredend die Remaster Version zugelegt und mich erneut in dem Spiel verloren.

Im Remaster enthalten sind das Hauptspiel, sowie die beiden DLC’s The Signal und The Writer.

Leider fehlt das Minisequel Alan Wake’s American Nightmare, aber hoffentlich findet dieses Spiel noch irgendwie seinen Weg auf die aktuellen Plattformen.

(C) Remedy Entertainment

In Alan Wake steuert man den titelgebenden Autor Alan Wake, der seit geraumer Zeit in einer Schaffenskrise steckt. Schlafstörungen und Alpträume ergänzen seine Misere noch zusätzlich. Um neue Kraft zu finden und gleichzeitig seine Ehe zu reparieren, reist Alan mit seiner Frau Alice in den beschaulichen Ort Bright Falls. Nach einer mysteriösen Schlüsselübergabe und der ersten Nacht in der gemieteten Ferienhütte verschwindet nicht nur Alan’s Frau, sondern auch die kleine Insel mitsamt der Hütte.

Alan muss sich nun der Dunkelheit stellen die Bright Falls heimsucht, das Rätsel um die Finsternis und das Verschwinden seiner Frau lösen, aber gleichzeitig seine Unschuld beweisen, dass er den mutmaßlichen Mord an Alice nicht begangen hat, aber als ob das nicht genug ist muss Alan ein mysteriöses Manuskript beenden. Dieses hat er selbst zu schreiben begonnen und die darin geschilderten Ereignisse beeinflussen die Realität..

Man merkt bereits, dass es einen ganzen Haufen an Plotpunkten gibt mit denen man sich als Spieler auseinandersetzen muss. Durch die bewusste Gliederung der Handlung in Episoden kommt allerdings kaum der Faktor einer Überladung zustande. Das Spiel nimmt sich wie eine gute Serie Zeit, um seine Handlung zu entfalten, die Figuren zu entwickeln und die Spannungspunkte durch diverse Twists zu steigern. Dabei gerät die übergreifende Rahmenhandlung nie in den Hintergrund, sondern entwickelt sich durch die einzelnen Handlungsstränge stetig weiter zu einem befriedigenden Gesamtplot.

Alan Wake stehen einige sympathische Nebenfiguren zur Seite, die nicht nur in der Handlung relevant sind, sondern teilweise aktiv ins Gameplay eingreifen und den Spieler im Kampf unterstützten. Was die Bösewichte angeht bleiben diese angenehm nebulös bis ihren Twists, welche die Handlung weiter vertiefen. Dabei bleibt das Spiel zum Ende hin bewusst offen für eine weitere Erzählung in diesem Universum.

(C) Remedy Entertainment

Zwei große künstlerische Einflüsse in Puncto Erzählung und Optik sind die Werke von Stephen King und die Serie Twin Peaks. Erstere Inspirationsquelle zeigt sich allein dadurch, dass der Hauptcharakter ein Autor ist und sich mit seinem eigenen Werk auseinandersetzen muss. Das Böse versteckt sich auch in Alan Wake hinter scheinbar alltäglichen Dingen, wie auch in den Werken Kings. 

Twin Peaks lieferte offenkundig die Vorlage für das Örtchen Bright Falls, was sich in der Inszenierung als beschauliches Örtchen mit einem dunklen Geheimnis niederschlägt. Hier muss ich einem späteren Absatz etwas vorgreifen, da Alan Wake auch nach mehr als 11 Jahren immer noch sehr ansprechend inszeniert ist. Das Städtchen Bright Falls ist wie so ziemlich alle Schauplätze im Spiel sehr stimmig in Szene gesetzt und kann auch auf modernen Szenen noch immer gefallen!

Abseits von Twin Peaks und Stephen King gibt es noch mehr Einflüsse wie Alfred Hitchcock, The Twilight Zone oder die Werke von Neil Gaiman.

(C) Remedy Entertainment

Bevor ich mich mit den Spielmechaniken von Alan Wake Remastered auseinandersetze, möchte ich ein paar ergänzende Worte zur Optik und zur Akustik verlieren. Die damals verwendete in-house Engine, ein Quasi Vorgänger zur Northlight Engine vom Spiel Quantum Break, ist hervorragend gealtert und braucht sich auch heute in vielerlei Hinsicht nicht verstecken. Besonders ingame ist Alan Wake meisterhaft inszeniert und kann immer noch durch seine Spielereien mit Licht und Schatten begeistern. Die Zwischensequenzen haben nach all den Jahren etwas Staub angesetzt, sehen aber immer noch ansprechend aus und vertiefen die unheimliche Atmosphäre des Spiels, welche durch die ingame Grafik bereits aufgebaut wird.

Im Zusammenspiel mit der episodischen Erzählweise erhält Alan Wake Remastered somit das Flair einer Gruselserie wie man sie aus den 90er Jahren kennt.

Die deutsche Synchronsation ist immer noch sehr hochwertig und ist wie ein guter Wein gereift. Den Sprechern merkt man an, dass sie wissen wen sie sprechen, worüber gesprochen wird und was für Emotionen eingebaut werden müssen. Auch der Soundtrack ist stimmig und fügt sich in die bereits etablierte Atmosphäre nahtlos ein.

Auch auf technischer Ebene ist das Alan Wake Remaster sehr sauber und Bugs sind eher selten. In meinem Durchlauf sind mir nur zwei begegnet. Einer betrifft den Lift der Mühle in der zweiten Episode, welcher im Zuge eines Einbruchs der Bildrate nicht mehr an seinen ursprünglichen Platz zurückkehrte und der Zweite betrifft das Auflösen der Spielwelt während einer Autofahrt. Erstgenannter Bug war dezent nervig, weil er einiges an Fortschritt kostete, während der Zweite eher unterhaltsam war.


Alan Wake Remastered ist ein Third-Person-Shooter. Das bedeutet man ballert sich mit einem breiten Arsenal an Schuss- und Hilfswaffen durch die Gegner. Als Twist muss man die Feinde zuerst mit der Taschenlampe (wahlweise auch andere Lichtquellen) bestrahlen um den Schild der Dunkelheit um sie herum zu brechen, da sie ansonsten unverwundbar sind.

Alternativ kann man mit Leuchtpistolen oder einer gut gemeinten Blendgranate einen oder gleich mehrere Gegner über den Jordan schicken. Größere Feinde brauchen meist etwas mehr bearbeitung bis sie fallen. Neben den regulären Feinden, sogenannte Besessene, gibt es Vögel und Gegenstände die von der Finsternis in Besitz genommen wurden, kurz gesagt Poltergeister.

Neben dem ganzen Gekämpfe kann man die teils sehr weitläufigen Level erkunden und dabei den Sammelaufgaben nachgehen, wie dem Finden der Manuskriptseiten, oder dem Auflesen von Thermoskannen. Diese Nebenaufgaben vertiefen zum Teil die Handlung, aber auch die Spielwelt gewinnt durch Objekte wie Schilder einiges an Dichte.

An dieser Stelle muss ich auch meine beiden einzigen Kritikpunkte am Spiel äußern. Zum einen wirkt das Leveldesign etwas zu sehr in die Länge gezogen, dies merkt man besonders bei allen Gebieten die vorzugsweise mit dem Fahrzeug bereist werden und andererseits sind manche Gebiete einfach zu stark mit Gegnern vollgepackt. Man wird zwar im Vorfeld für gewöhnlich mit viel Munition ausgestattet, aber das Resourcenmanagment wirkt durch solche hakligen Passagen gern etwas inflationär.


Anschließend kann ich nur ein Lob für Alan Wake Remastered aussprechen. Trotz seines Alters ist das Spiel immer noch top und macht immer noch sehr viel Spaß. Ich habe die erneute Reise nach und durch Bright Falls sehr genossen und kann das Spiel auch nach heutigen Maßstäben vollends empfehlen. Klar, es ist nicht mehr alles auf der Höhe der Zeit aber Alan Wake Remastered funktioniert immer noch sehr gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler & Nerd.Ics lesen … Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen

P.: Es gibt wieder ein Team-up mit Nerd.Ics. Im heutigen Beitrag widmen wir uns dem Comic Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen. Wie beim letzten Mal werden wir uns Absatz für Absatz abwechseln und euch so unsere Eindrücke schildern!

N.: Ich kannte bisher von Joe Kelly nur einen Teil seines Daredevil Runs und den hab ich mega abgefeiert und dazu bin ich ein großer Fan der aktuellen ongoing von Spider-Man und somit war es klar, dass ich bei diesem Band reinschauen werde. Gleich vorweg „Non-Stop“ Spider-Man ist hier Programm, Action pur und eine Story mit sehr hohem Tempo!

(c) Marvel Comics/Panini Comics

P.: Als Peter Parker aka Spider-Man zusammen mit der Reporterin Norah Winters die Spur einer neuartigen Droge verfolgt bekommt es das Duo mit schwerbewaffneten und hervorragend trainierten Söldnern zu tun. Als sich auch noch Baron Zemo von Hydra einmischt ist das Chaos perfekt …

P.: Ich mag das hohe Tempo von Non-Stop Spider-Man und die damit verbundene geraffte Handlung, die sich jedoch genug Zeit nimmt um sich selbst zu entwickeln und beide Plotlinien kombiniert. Leider wirken die beiden Handlungsstränge, so gut sie ineinandergreifen mögen, als ob man zwei Ideen für einen Comic hatte und diese auf Zwang kombinieren wollte. Dies ist jedoch meckern auf hohem Niveau, da die Geschichte dennoch gut funktioniert und zu unterhalten weiß. Was mich eher etwas abschreckt ist der Zeichenstil des Comics. Die generelle Inszenierung ist sehr hochwertig und passt zum erzählerischen Tempo während die Figuren teilweise etwas befremdlich aussehen.

(c) Marvel Comics/Panini Comics

N.: Kommen wir nun zur Story an sich. Wir werden sofort in die Story geworfen und sehen wie unsere liebe Spinne von nebenan aus dem 15. Stock eines Gebäudes springt und ihm dabei so einiges durch den Kopf geht. Unten angekommen sehen wir auch warum er aus dem Fenster springt, er wird verfolgt und es kommt zu einer klassischen Verfolgunsgjagd auf New York’s Straßen mit allem drum und dran. Währenddessen bekommt Spidey einen Anruf von einer Freundin namens Kel, welche ihm gesteht, dass sie eine Droge namens „1-Plus“ genommen hat und, dass es ihr nicht so gut gehe.
Rückblende 2 Stunden früher. Spidey befindet sich auf dem Begräbnis eines Kommilitonen von der Uni namens Austin und hier sehen wir auch Peter’s Freundin Kel. Wir finden im Laufe des Bandes raus das Austin und später dann auch Kel durch „1-Plus“ einiges an Intelligenz eingebüßt haben, so als hätte ihnen jemand selbige ausgesaugt. Wir erfahren auch, dass es noch mehr solcher Fälle in ganz New York gab und alle, nach dem Intelligenzverlust, tödlich endeten. Nur bei Kel konnte Spidey, durch sofortiges eingreifen, den Tod verhindern, jedoch landete sie mit enormen Schäden auf der Intensivstation.
Dort taucht dann auch eine alte Bekannte von Spidey auf, nämlich Reporterin Norah Winters und sie ist es auch die Spidey mehr über die anderen Fälle erzählt. So beginnen beide gemeinsam die Fälle aufzuklären.
Außerdem sehen wir in Heft eins noch die Rückkehr eines alten Bekannten und zwar taucht Baron Zemo auf der Betriebsversammlung einer Hydra-Splittergruppe in Paris auf und metzelt dort mal alle unfähigen Hydra-Agenten nieder.
Wie es dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band nachlesen.

(c) Marvel Comics/Panini Comics

P.: Alles in allem ist Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen ein solider Band, der sowohl für Veteranen als auch Gelegenheitsleser geeignet ist und durch sein hohes Tempo glänzt. Auch wenn der Band im Vergleich zu anderen Geschichten etwas abfällt kann ich ihn dennoch empfehlen, da man gut unterhalten wird!

N.: Nun zu meinem Fazit. Was waren das für actiongeladene 5 Hefte? Ein irres Tempo, eine Unmenge an Action und trotzdem viel Story und viel Inhalt. Und zu allem noch als Draufgabe, macht das auch noch ordentlich Spaß!
Sowohl die Storyline mit Spidey, mit den ganzen Rückblenden und der Jagd nach den Übeltätern hinter der Droge, als auch die Storyline mit Baron Zemo sind übelst gut. Alleine das Auftauchen von Zemo bei der Versammlung in Paris hat mich mega geflasht. Ihr merkt schon ich komm nicht mehr aus dem Schwärmen raus und kann euch den Band nur wärmstens empfehlen.

Ich würd sogar sagen, dass er auch als standalone Story für Einsteiger geeignet ist, obwohl ich natürlich jedem auch die aktuelle Spider-Man ongoing von Nick Spencer nur wärmstens empfehlen kann. Definitiv in meinen Top-Ten in Sachen Comics für heuer!

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Flash – Der schnellste Held der Welt | The Flash Giant Vol. 1 & 2 Double Feature Review

Speed me up! ⚡️❤️

Barry Allen ist Flash und somit der schnellste Held der Welt. In der heutigen Double Feature Review (ich bin froh dieses Format reaktiviert zu haben) geht es mir um die beiden Miniserien Flash Giant Vol. 1 & Vol. 2. Diese sind zwar in einem deutschen Paperback veröffentlicht worden, aber die Geschichten stehen für sich!

Beide Serien stammen aus der Feder von Gail Simone, welche man von vielen DC Serien und einigen Marvel Comics kennt, während sich als Zeichner Clayton Henry auszeichnet (welch schlampiger Ausdruck), den man beispielsweise von Black Lightning kennt.


The Flash Giant Vol. 1 (7 Ausgaben)

Als ein mysteriöser Schurke die Rogues nach und nach aus dem Gefängnis befreit, um Flash auf Trab zu halten, muss der schnellste Mensch der Welt alles geben um diese Verschwörung aufzudecken. Nebenbei muss Barry auch noch sein Privatleben, sein Liebesleben und seinen Job managen. Es gibt also viel zu tun für den schnellsten Mann der Welt und die Gefahr ist groß …

Die Handlung von The Flash Giant Vol. 1 ist von Anfang an spannend und entwickelt sich von Heft zu Heft immer weiter bis zur Enthüllung des Superschurken, sowie der Schlacht gegen ihn.

Lobend muss ich auch das Tempo erwähnen mit dem sich die Story entwickelt. Dieses ist genau richtig und nimmt sich viel Zeit um neben der Haupthandlung mit The Flash auch seine Geheimidentität Barry Allen „Screentime“ zu heben. Außerdem kriegt jeder Rogue seine eigene „Show“ pro Ausgabe, wo er oder sie vorgestellt wird, was sehr Einsteigerfreundlich ist. Besonders wenn man die Größe der Rogues Gruppe bedenkt.

Zusammengefasst ist The Flash Giant Vol. 1 eine äußerst hochwertige Miniserie, die nicht nur den schnellsten Mann der Welt und sein Privatleben beleuchtet, sondern sich auch mit seinen Feinden beschäftigt und diese in einen größeren Plot einbindet!


The Flash Giant Vol. 2 (5 Ausgaben)

Doch kaum hat Flash die Bedrohung durch die Rogues abgewendet, wartet ein weiteres Übel auf ihn!

Während einer Kreuzfahrt wehrt Flash einen Angriff von King Shark auf Unschuldige ab und wird anschließend in ein Abenteur durch Raum und Zeit geworfen, bei dem er gegen Reverse Flash kämpft.

Erzählerisch ist The Flash Giant Vol. 2 ebenfalls sehr spannend, bleibt aber hinter der ersten Serie doch zurück. Besonders die Spannungskurve steigt weniger steil an, als bei der Rogue Verschwörung. Damit ist die zweite nicht langweilig, da hier der alternative Reverse Flash aus der Zukunft ein spannender Bösewicht ist, aber es gibt dennoch Luft nach oben.

Die Einbindung einer zeitreisenden Soldatin gibt dem Comic eine gewisse Dramatik, die definitiv zu den Stärken des Comics gehört.

Optisch ist The Flash Giant Vol. 2, wie auch der Vorgänger, über jede Kritik erhaben und besticht durch ebenso stark, wie für das Auge wohltuhende Bilder!

Somit bleibt The Flash Giant Vol. 2 zwar hinter der ersten Serie zurück, ist jedoch dennoch eine lesenswerte Miniserie über den schnellsten Mensch der Welt!


Zusammengefasst kann ich den Comic Flash – Der schnellste Held der Welt mit seinen beiden Miniserien sowohl für Anfänger als auch für Veteranen empfehlen. Man braucht relativ wenig Vorwissen, wird aber von der Exposition auch nicht erschlagen. Kurz gesagt: ein toller Band mit zwei abgeschlossenen Serien und sehr schönen Bildern!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Star Wars Visions (Disney+ Original) | Review

2021 ist ein großartiges Jahr für mein Star Wars Fandom. The Mandalorian hat mein Fandom geheilt. Mit Rogue One & Solo habe ich zwei großartige Filme gesehen (Beiträge folgen bei Zeiten) und mit Star Wars Visions wurde ich ebenfalls sehr gut unterhalten. Außerdem bildet diese Anthologie-Serie den Auftakt zur nächsten Anime-Offensive mit dem Unteritel GX!

Wie beim letzten Mal werde ich in regelmäßigen Abständen diverse Anime in formatübergreifenden Beiträgen vorstellen und die diesmalige Laufzeit beträgt ein Jahr. Sprich von Dezember 2021 bis Dezember 2022. Genug davon, es geht um Star Wars!


In Star Wars Visions präsentieren 9 Animestudios je einen Kurzfilm, der im Star Wars Universum angesiedelt ist. Die einzelnen Kurzfilme sind völlig autark zueinander und gehören nicht zwangsläufig zum offiziellen Kanon.

Warum die Medien Anime & Star Wars nicht früher kombiniert wurden ist mir nach dieser Serie schleierhaft. Ja die Qualität der einzelnen Folgen schwankt mitunter aber was gelegentlich an Qualität fehlt wird mit Kreativität ausgeglichen. Zentrale Themen sind der Kampf zwischen Jedi & Sith oder die Herrschafft des Imperiums, aber trotzdem erzählen die einzelnen Folgen grundlegend interessante Geschichten.

Besonders die Folgen „Das Duell“, „Die neunte Jedi“, „TO-B1“ & „Der Alte“ teilen sich das Thema Jedi vs Sith, sind aber stilistisch äußerst hochwertig und erzählen dabei spannende Geschichten, die auch für sich als Serie stehen könnten. Dies gilt aber auch für die Folge „Tatooine Rhapsodie“, die thematisch eine völlig andere Richtung einschlägt und die Musik in den Fokus stellt.

Die deutsche Lokalisierung ist sehr hochwertig und die Figuren sind durchgehend sehr gut mit Sprechern besetzt von denen ich das Gefühl habe, sie wissen über was sie sprechen. Auch der Soundtrack ist hörenswert und passt perfekt zum japanisch angehauchten Star Wars.

All diese Punkte führen mich zu einer essenziellen Frage; kann ich Star Wars Visions empfehlen? Ja kann ich!

Auch wenn die Serie qualitativ schwankt, ist sie breit genug gefächert, um für Jeden etwas zu bieten. Sowohl alte wie neue Fans können ihren Spaß mit der Serie haben und besonders die diversen Duelle in der Serie sind mehr als sehenswert. Wer also Interesse an einer japanischen Interpretation des Star Wars Mythos hat kann hier bedenkenlos reinschauen.

Das war von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der etwas andere Weihnachtsfilm! | The Nightmare before Christmas Review

Dieser Beitrag ist ein Teil von buchperlenblogs Adventkalender und wenn ich schon kein Weihnachtsspecial mache, kann ich mich zumindest an einem tollen Projekt beteiligen. Danke dafür an dieser Stelle!

Ich will seit Jahren einen Beitrag zu Henry Selicks Grusical, basierend auf einer Tim Burton Geschichte, schreiben und was bietet sich besser an als die besinnliche Weihnachtszeit? Zu Halloween kann jeder einen Kommentar zu Nightmare before Christmas ablassen und etwas ähnliches denkt sich auch der Protagonist des Films Jack Skellington.

Er ist der Kürbiskönig von Halloween Town und ein Vorbild für jeden. Jack verfällt jedoch in Melancholie, da er es leid ist jedes Jahr dasselbe zu tun. Während eines Waldspaziergangs findet er einen Baumkreis. Jeder Baum steht für einen anderen Feiertag und Jack landet in Christmas Town, der Weihnachtsstadt. Völlig begeistert von der bunten Umgebung und der heiteren Stimmung beschließt Jack seine Mitbewohner von Halloween Town dazu zu bewegen selbst Weihnachten zu feiern. Als er im Zuge der Vorbereitungen auch noch den Weihnachtsmann entführen lässt beginnt der Albtraum vor Weihnachten …


Die größte Stärke von Nightmare before Christmas ist die morbide aber auch magische Atmosphäre, welche sich immer in Projekten wiederspiegelt in die Tim Burton involviert ist. Alles wirkt liebevoll und gleichzeitig angenehm gruselig. Ich meine, wie viele Filme schaffen es albtraumhafte Monster als putzige Helfer oder gar als sympathischen Helden darzustellen?

Vielleicht ist es auch die Mischung aus Halloween (das Gruselwusel Fest) und Weihnachten (als Teil der Raunächte, die ebenfalls gruselig sind), welche den atmosphärischen Reiz des Films ausmacht. Es fallen definitiv mehrere Segmente zusammen, die die Atmosphäre so dicht machen.

Man bezeichnet den Film gern als „Puppen Grusical“, da Gesangseinlagen vorkommen, das Setting eher ins Horrorgenre gehört und die Figuren durch Stop-Motion zum Leben erweckt werden. Diese Mischung, mit vielen Verweisen auf andere Genres, funktioniert ebenso gut wie die facettenreiche Atmosphäre und harmoniert mit dieser einfach großartig.


Abschließend kann ich nur meinen Hut vor Henry Selicks Arbeit ziehen. Besser hätte es Meister Burton nicht machen können. Der Film nutzt bekannte Elemente der Burton Werke, kriegt dabei die Identität seines Schöpfers aufgedrückt und bietet zahllose Details in denen man sich verlieren kann. Nightmare before Christmas ist nicht nur ein großartiger, sondern auch ein zeitloser Film, welcher auch nach knapp 30 Jahren nichts von seiner Magie verloren hat.

Für Jung & Alt geeignet kann sich Nightmare before Christmas auch mit den großen Kinderfilm-Klassikern aus dem Osten wie Westen messen, selbst wenn das Setting spezieller ist aber es sind die vielen besonderen Kleinigkeiten des Films, welche eine Sichtung (oder viele weitere) immer sehenswert macht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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