Vom „besten“ zum „schlechtesten“: Das Spider-Man Film Ranking

Bevor ich mich auf weitere Wer ist … ? Beiträge oder Spider-Man Film/Comicrezensionen stürze, ist es Zeit, mein Spider-Man Filmranking zu teilen. Dieser Beitrag soll auch zu einem offenen Diskurs über die Qualität der Spider-Man einladen und mich würde euer Ranking dazu interessieren. Wie immer gilt, es ist meine persönliche Meinung, also bitte soll sich niemand persönlich angegriffen fühlen, wenn ein Film anders platziert ist, als ihr es tun würdet.

Ich werde den Beitrag in drei Bereiche gliedern. Die „goldenen Kühe“ sind meine Top 3 Spider-Man Film. Die „echt guten“ Filme finde ich ebenfalls sehenswert und das „Schlusslicht“ ist jener Film, den ich als den schwächsten Film um den Netzschwinger ansehe. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich alle Spider-Man Verfilmungen seit der Sam Raimi Trilogie mag und in diesem Ranking nur jene Filme berücksichtige, die ich auch gesehen habe. Das wäre die Sam Raimi Trilogie, die Marc Webb Duologie, die MCU Duologie (Avengers 3 & 4 sowie Civil War zählen logischerweise nicht!) und Into the Spider-Verse. Da wir das geklärt haben, legen wir los!

Die goldenen Kühe

Into the Spider-Verse

Wer meine Rezension zu diesem Film kennt sollte nicht überrascht sein, dass Spider-Man: A new Universe oder auch Into the Spider-Verse für mich die beste Verfilmung von Spider-Man ist, die es gibt. Der Soundtrack, die Synchronsprecher, die Atmosphäre aber auch die Handlung. Für mich stimmt alles an diesem Film und es gibt keinen Spider-Man Film der an dieses Werk heranreicht. Immerhin ist Miles Morales auch der beste Spider-Man!


Into the Spider-Verse Review


Spider-Man 2

Selbst wenn mir die Marc Webb Duologie als Gesamtwerk besser gefällt als die Sam Raimi Trilogie, ist Spider-Man 2 ein grandioser Film, dessen Schauspieler ebenso zu überzeugen wissen, wie der spannende Plot. Hier holt Sam Raimi das Maximum aus seiner Spider-Man Interpretation heraus und serviert ein kleines Meisterwerk im Genre der Comicverfilmungen.


The Amazing Spider-Man (2012)

Andrew Garfield ist nicht Spider-Man. Er ist der amazing Spider-Man und liefert einer neuen Generation von Fans einen neuen Spider-Man, der leidet, liebt, lacht und lebt. Marc Webbs Interpretation von Marvels größten Helden(?) bringt frischen Wind ins Genre und kam zur perfekten Zeit, als Spider-Man im Zuge von Marvel Now wieder groß rauskam. Ein grandios inszenierter Film mit vielen starken Moment und viel Herz.


The Amazing Spider-Man (2012) Review


Die echt guten Filme

Spider-Man: Homecoming

Willkommen im MCU. Als Kind des Civil War wurde Spider-Man bereits in einem anderen Film etabliert und nun erleben wir ein Soloabenteuer mit ihm, in dem er sich seinem Vorbild Iron man gegenüber beweisen will, lernen muss, ein Held zu sein und neben den Vulture mitsamt seiner Bande kämpfen muss. Erzählerisch wie inszenatorisch funktioniert Spider-Man: Homecoming hervorragend, gehört ganz klar zu den besten MCU Filmen und war ein tolles Abenteuer nach dem schwerwiegenden Civil War.


Spider-Man: Homecoming Review


The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro

Ein paar künstlerische Freiheiten, eine tolle Handlung, ein starker Cast und eine tolle Inszenierung machen The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro zu einem wirklich großartigen Spider-Man Film, der leider ohne Sequel bleibt und gewisse Längen hat.


The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro Review


Spider-Man: Far From Home

Das zweite MCU Abenteuer von Peter Parker dient als Epilog zur Infinity Saga und ist, ähnlich wie Rise of Electro, ziemlich kreativ was die Handlung, den Schurken und die Ideen angeht aber leider kommt der Film nicht ganz an die beiden vorhergenannten Werke heran. Trotzdem ein ziemlich guter Film!


Spider-Man: Far From Home Review


Spider-Man (2002)

Spider-Man von 2002 kann man eigentlich schon als Klassiker der Comicverfilmungen bezeichnen. Da dieser Film gemeinsam mit dem ersten X-Men die moderne Ära der Comicverfilmungen eingeleitet hat und Marvels Siegeszug im Medium Film begründet, ist der Einfluss auch im Jahr 2020 nicht zu unterschätzen, da sich die Frage stellt, wie das Genre heute aussehen würde, wenn die Vorgänger des MCU & DCEU nicht gewesen wären. Trotz seines etwas langsameren Tempos ein wirklich toller Film!


Das Schlusslicht

Spider-Man 3

Achja Spider-Man 3. Ein Film, der viel wollte, aber hinter seinen Möglichkeiten blieb. Grundlegend ein interessanter Film und die Idee von einem Spider-Man/Green Goblin Team-up gegen Venom und Sandman ist ziemlich spannend, wird aber keinem der Figuren gerecht. Zumindest Venom hat inzwischen seinen Solofilm bekommen und ein völlig anderes Image, als nach diesem Film.


Das war also mein Spider-Man Ranking. Mich würde interessieren, wie euer Ranking bei den Spider-Man Filmen aussieht. Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen. Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro | Review

Titel: The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
Originaltitel: The Amazing Spider-Man 2
Regie: Marc Webb
Laufzeit: 142 Minuten
Release: 2014

Nachdem letzte Woche der gute Carange ausgeholfen hat gibt es diese Woche wieder einen regulären Spider Friday. The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro genießt einen eher zweifelhaften Ruf unter den Fans der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft aber nach einer weiteren Sichtung muss ich sagen, dass der Film besser ist als ich ihn in Erinnerung habe.


Kernfakten aus New York

Titel: The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
Originaltitel: The Amazing Spider-Man 2
Regie: Marc Webb
Laufzeit: 142 Minuten
Release: 2014


The Amazing Spider-Man (2012er Film) Review


Einige Zeit nach den Ereignissen des ersten Teils führt Peter Parker immer noch sein Doppelleben als Spider-Man, hat seinen Schulabschluss in der Tasche und führt eine Beziehung mit Gwen Stacey. Das Leben ist für Peter nicht leicht, da es viel Zeit einnimmt und er gleichzeitig von Schuldgefühlen geplagt wird, da er Gwens Vater bei seinem Tod versprochen hat, sich von ihr fernzuhalten. Um seinem schwierigen Leben die Krone aufzusetzen, taucht Harry Osborn, der Sohn des kürzlich verstorbenen Norman Osborn, wieder in Peters Leben auf und der Spider-Man-Hardcore-Fan Max Dillon wird durch einen traumatischen Unfall zum Metawesen Electro. Weil Peter seinem Jugendfreund Harry den Zugang zu Spider-Mans Blut verwehrt, kommt es zum Bruch mit den beiden und Harry verfällt schließlich dem Wahnsinn, als er sich das Spinnen-Gift injiziert, welches sein Vater mit Peters Vater entwickelt hat.

Der, zum Green Goblin gewordene, Harry verbündet sich schließlich mit Electro, was in einem großen Showdown mit Spider-Man mündet, den der Netzkrabbler schließlich gewinnt, aber dabei seine große Liebe Gwen verliert. Fünf Monate nach dem Verlust von Gwen kehrt Spider-Man schließlich zurück …


Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, nimmt sich The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro einige Freiheiten im regulären Spidey-Kanon, die allerdings erfrischend wirken und den Film wie eine alternative Variante zu den Ultimate Comics, die bereits eine moderne Variante zu den Marvel Comics sind, wirken lässt. Die Freiheiten beinhalten unter anderem den Werdegang von Harry Osborn zum Green Goblin, der normalerweise seinen Vater als Superschurke beerbt.

Abseits der kreativen Freiheiten, die überraschenderweise eine Stärke des Films sind, liefert auch der Cast erneut eine großartige Performance ab. Besonders die Chemie von Andrew Garfield (Peter Pater) und Emma Stone (Gwen Stacey) ist erneut das Herzstück des Films, die dem Werk auch sehr viel Menschlichkeit aber auch Persönlichkeit einhaucht. Was die Superschurken angeht, ist ganz klar, Jamie Foxx liefert eine großartige Leistung als Max Dillon/Electro ab. Man hat Mitleid mit dem Charakter und sein Werdegang zum Schurken ist mehr als nachvollziehbar. Im Gegensatz zu Electro wirken sowohl Rhino, als auch der Green Goblin wie kleine Nebenrollen.

Neben dem Cast und der Kreativität bietet The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro erneut eine wirklich großartige Inszenierung, sowie die entsprechende Tricktechnik, welche erneut unter Beweis stellt, dass Marc Webb durchaus versteht, wie ein Spider-Man Film auszusehen hat. Leider krankt der Film etwas am Tempo, da durchaus ein paar Längen vorhanden sind. In diesem Punkt unterliegt The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro seinem Vorgänger, was sehr schade ist. 10 Minuten weniger Laufzeit und das daraus resultierende Kürzen gewisser Szenen hätten dem Tempo sehr gut getan.


Alles in allem ist The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro aber ein großartiger Film, der sich ein paar Freiheiten nimmt und angenehm erfrischend wirkt. Der Cast ist toll und die Inszenierung großartig, aber nur die diversen Längen im Film trüben den positiven Eindruck etwas. Damit ist The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro ein großartiger Film, der jedoch an seinen Vorgänger nicht heranreicht. Somit vergebe ich die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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