Soul (2020)| Review

Titel: Soul
Originaltitel: Soul
Regie: Peter Docter
Laufzeit: 100 Minuten
Release: 2020

Soul ist ein Film mit Herz und das überrascht auch nicht, da Pete Docter (Oben, Wall•E) Regie führte und am Drehbuch mitgewirkt hat. Also habe ich mich auf den Film gefreut und konnte ihn sehr genießen!


Kernfakten aus dem Jenseits

Titel: Soul
Originaltitel: Soul
Regie: Peter Docter
Laufzeit: 100 Minuten
Release: 2020


Joe Gardner hat sein Leben dem Jazz verschrieben. Er arbeitet als Musiklehrer in New York, hat aber schon immer davon geträumt ein berühmter und erfolgreicher Jazzmusiker zu werden. Als sein Traum plötzlich in greifbare Nähe rückt fällt er auf dem Weg zu einem Auftritt in einen Gullideckel. Dabei landet er in einer anderen Dimension.

Joes Seele wird dabei von seinem Körper getrennt. Er landet auf dem Weg zum Jenseits, von dem er jedoch entkommt und an einen Ort namens „Davorseits“ gelangt. Dort entwickeln Seelen ihre Leidenschaften und Persönlichkeiten, bevor sie als Neugeborene auf die Welt kommen. Joe lernt 22 kennen, eine Seele mit trüben Blick auf das Leben. Als beide in vertauschten Körpern (22 in Joes Körper und Joe im Körper einer Katze) beginnt für beide die Reise, ihre richtigen Körper zu erlangen und 22‘s Leidenschaft zu entdecken …


Lasst mich den offenkundigen Elefanten im Raum ansprechen. Soul ist kein Film, der sich ausschließlich an ein junges Publikum richtet. Ganz im Gegenteil ist Soul eher für ein erwachsenes Publikum ausgelegt, da viele der behandelten Thematiken und der Plot allgemein für ältere Zuseher geschrieben ist. Das zentrale, wenngleich unausgesprochene, Thema ist Joe‘s Midlife-Crisis, was sich klar vom „Glaub an deine Träume!“ Einheitsbrei abhebt.

Viel mehr steht die Suche nach dem Sinn des Lebens im Vordergrund und offenkundige Herzenswünsche treten in den Hintergrund gegenüber Dingen, die wesentlich wichtiger erscheinen. Dies merkt man besonders gegen Ende des Films, wenn Joe lernt, was wirklich ist und auch 22 eine tiefgreifende Veränderung erlebt.

Dabei muss man positiv anmerken, dass der Film keine befriedigende Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, aber dafür eine allgemeine Antwort gibt, mit der man gut leben kann und die Raum für eigene Gedanken lässt. Abgedroschene Metaphern werden ebenso vermieden, wie ein mahnender Zeigefinger. Man merkt also, dass der Film auf erzählerischer Ebene sehr viel richtig macht und neben einem Wohlfühleffekt am Ende auch gewichtige Themen anspricht, die für jeden Erwachsenen relevant sind. Auch verliert sich der Film nicht in endloser Philosophie, sondern bleibt stets stringent in seiner Erzählung und baut nebenbei einen eigenen Kosmos auf.

Stilistisch bietet Soul einen angenehmen Kontrast aus dem relastischen New York und den jenseitigen Welten. Abstrakte Konzepte kollidieren mit Realismus und ergeben, ähnlich wie bei Alles steht Kopf, eine äußerst interessante Mischung, deren künstlerischen Wert man nicht verachten sollte.

Ergänzt wird dies durch einen hörenswerten Soundtrack und eine hochwertige deutsche Synchronisation.


Zusammengefasst ist Soul ein sehr schöner, anspruchsvoller und hochwertiger Pixar Film, dessen Zielgruppe klar ein älteres Publikum ist, aber das wird sehr gut unterhalten. Natürlich ist der Film auch kinderfreundlich, man merkt aber definitiv die Fokussierung auf ältere Zuseher. Ich kann Soul definitiv empfehlen und der Film bildet einen grandiosen Abschluss für ein Filmjahr 2020, oder einen starken Start ins Jahr 2021.

Ich vergebe für Soul die Wertung sehenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

WALL·E – Der letzte räumt die Erde auf | Review

Titel: WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Originaltitel: WALL·E
Regie: Andrew Stanton
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2008

Ich habe eine Schwäche für die Filme von Pixar und mag Dystopien und Science-Fiction und Roboter. WALL·E ist also quasi dafür gemacht worden, um mich zu begeistern!


Staubige Kernfakten

Titel: WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Originaltitel: WALL·E
Regie: Andrew Stanton
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2008


Die Erde in ferner Zukunft. Wegen massiver Umweltverschmutzung gesteigertem Konsumverhalten und der darauffolgenden Vermüllung haben die Menschen ihre Heimat mit den Raumschiffen des BNL Konzerns verlassen. Ein Heer von Robotern des Wall•E Typs wurden zurückgelassen, um die Erde aufzuräumen. Anstatt diese Aufgabe in 5 Jahren, wie geplant, zu erledigen ist im Jahr 2805, 700 Jahre nach dem Exodus, ist nur noch der Roboter Wall•E übrig, welcher eine ein Bewusstsein entwickelt hat, nach Ersatzteilen für sich sucht und Dinge sammelt, die sein Interesse wecken.

Durch eine Kopie des Hello, Dolly! lernt er, dass es die Bestimmung von allen höheren Spezies ist sich zu verlieben. Eines Tages landet ein BNL Transporter auf der Erde und Wall•E trifft auf den „weiblichen“ Roboter Eve. Von da an ändert sich das Leben des kleinen Roboters für immer…


Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. WALL·E ist auf vielen Ebenen ein grandioser Film. Im ersten Akt (40 Minuten) kommt der Film ohne Worte aus (bis auf die gesprochenen Eigennamen der beiden Roboter) und versprüht einerseits so viel Herz, wie kaum ein anderer Pixar Film ist, aber auch gleichzeitig eine überraschend harsche Kritik am Konsumverhalten der Menschen allgemein aber andererseits ist WALL·E äußerst zynisch aber auch düster.

Dies bemerkt man besonders an der Darstellung der Menschen als fette, faule Idioten. Mich erinnert diese, für Disney so dermaßen untypische, Darstellung stark an den Film Idiocrazy, welcher ebenfalls sehr clever war.

Clever ist das Stichwort. Die Handlung von WALL·E ist äußerst klug erzählt und beinhaltet überraschend viel Subtext, neben der herzerweichenden Beziehung zwischen Wall•E und Eve. Gleichzeitig ist die Atmosphäre in einem postapokalyptischen Setting sehr optimistisch, was ein krasser Gegensatz aber viel harmonischer ist als eigentlich sein sollte.

WALL·E begeistert aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch. Egal ob es die dystopische Erde ist oder das Raumschiff der Menschen. Jeder Schauplatz versprüht viel Charme verblasst jedoch im Vergleich zu den beiden Hauptfiguren Wall•E & Eve, die so viel mehr Charme, Herz und Gefühl vermitteln als die meisten Figuren von Disney/Pixar.


Alles in allem ist WALL·E ein grandioser, emotionaler Film dessen größte Stärken die vielschichtige Handlung, der zynische Ton, die herzerwärmenden Charaktere, die schicke Handlung sowie die clevere Erzählweise sind.

Ich kann diesen Film absolut jedem WALL·E, da wir hier einen Animationsfilm haben, der für jede Zielgruppe geeignet ist und sehr viel Mehrwert bietet. Von mir bekommt WALL·E die Wertung absolut sehenswert!

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Oben | Review

Titel: Oben
Originaltitel: Up
Regie: Pete Docter
Laufzeit: 96 Minuten
Release: 2009

Nach Artemis Fowl widme ich mich wieder einem guten Film, bevor die Anime-Offensive und Netflixers neue Ausgaben bekommen, wobei ich nicht weiß, ob letzteres wirklich besser ist.

Heute gehts auf jeden Fall um Oben von Pixar!


Fliegende Kernfakten

Titel: Oben
Originaltitel: Up
Regie: Pete Docter
Laufzeit: 96 Minuten
Release: 2009


Erzählerisch gehört Oben zu den besten Filmen aus dem Hause Pixar, was man bereits an der grandiosen Eröffnungsszene merkt. Dort präsentiert der Film ohne Text aber mit einer lieblichen Klaviermelodie und ganz viel Herz das Leben von Carl Fredricksen, der das absolute Glück, in Form seiner großen Liebe Ellie, findet, aber auch den schlimmsten Schmerz erleidet, als Ellie im Zuge einer schweren Erkrankung stirbt …

Zu Beginn des Films war Carl Fredricksen 78 Jahre alt, einsam und in einer tiefen Depression. Seine Nachbarschaft ist inzwischen stark bebaut und auch sein Haus soll weichen. Im Zuge eines Unfalls mit einem Bauarbeiter und der darauffolgenden Entmündigung soll Fredricksen in ein Altersheim umgesiedelt werden. Bevor dies jedoch passieren kann, bringt Carl sein Haus mit tausenden Ballons zum fliegen und will so seinen Traum (und den seiner Frau) erfüllen, indem er zu den Paradies Fällen reist. Aus Versehen nimmt Carl jedoch den 8-jährigen Pfadfinder Russel mit, der „einem älteren Menschen helfen“ soll, um das letzte Abzeichen seiner Pfadfindergruppe zu erhalten. Zusammen brechen die beiden in ein großes Abenteuer auf …

Wie schon eingangs erwähnt, ist Oben ein Film mit ganz viel Herz, der so charmant und liebevoll die Themen Liebe, Freundschaft, (un)erfüllte Träume und Abenteuer behandelt, wie kaum ein anderes Disney/Pixar Film. Gleichzeitig werden auch traurige Themen behandelt, was eine interessante Harmonie in der Atmosphäre ergibt. Als Kontrast dazu folgt der Film in der Mitte klassischen Merkmalen eines Abenteuerfilms, bleibt sich aber seinen Wurzeln treu, und präsentiert selbst altbekannte Genremerkmale mit viel Charme.

Somit lässt sich sagen, dass Oben auf der erzählerischen Ebene sehr clever erzählt ist und es meisterhaft schafft, eine große Bandbreite an Emotionen zu erzählen, ohne dabei in Kitsch zu verfallen.

Abseits der Handlung bietet der Film eine wunderschöne Optik, die einmal wieder beweist, warum Pixar zu den führenden Animationsstudios gehört. Trotz seines Alter von 12 Jahren sieht Oben auch heute immer noch großartig aus und besticht durch einprägsame Charaktere, egal ob Haupt-, oder Nebenfiguren. Um die restlichen Stärken zu ergänzen, bietet Oben einen wunderbaren Soundtrack, der alle Facetten des Films ideal untermalt.


Zusammengefasst ist Oben ein wunderbarer, cleverer und sehr schöner Animationsfilm, der nicht nur eine unterhaltsame Abenteuergeschichte erzählt, sondern auch viele gewichtige Themen verarbeitet. In Kombination mit dem wunderschönen Look des Films ergibt sich eine tolle Mischung, die für Jung und Alt perfekt geeignet ist. Somit hat sich Oben ein absolut sehenswert mehr als verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Ein Königreich für ein Lama | Review

Titel: Ein Königreich für ein Lama
Originaltitel: The Emperor’s New Groove
Regie: Mark Dindal
Laufzeit: 75 Minuten
Release: 2000

Ich mag Animationsfilme von Disney. Klar nicht alle sind die große Filmkunst, aber es gibt ein paar Filme, die durch Kreativität, Witz und Charme glänzen. Ein Königreich für ein Lama gehört zu diesen Filmen!


Kuzco ist der eingebildete, arrogante und über alle Maße selbstverliebte König des Inkakönigreichs, der gern mal Untertanen bestraft, wenn diese ihn beleidigen, enttäuschen oder seinen Groove zerstören. Seine rechte Hand Yzma, die er entlässt, möchte ihn aus Rache ermorden, verwandelt den jungen König jedoch in ein Lama. Durch eine Verkettung von Zufällen kommt Kuzco in das Dorf des Bauern Patcha, den er beleidigt hat, weil er dessen Heimat abreißen will, um dort ein Schwimmbad zu bauen. Zusammen mit Patcha begibt sich Kuzco auf den langen Weg zurück zum Palast, um wieder ein Mensch zu werden. Dabei erlebt Kuzco zum ersten mal in seinem Leben einen tief greifenden Wandel.


Die Disney aus der Meisterwerke Reihe, die zwischen 1997 und 2002 erschienen sind zeichnen sich durch eine enorme Kreativität aus, aber ein Königreich für ein Lama wirkt selbst für die damalige Zeit äußerst ungewöhnlich aber sehr erfrischend. Der Film bietet einen frechen, arroganten Hauptcharakter, dessen Charakterwandel im Laufe der Handlung sehr natürlich wirkt, aber erst nach vielen Prüfungen einsetzt. Ergänzend dazu ist Patcha ein gutmütiger, aber charakterstarker zweiter Protagonist, der nicht nur einen Kontrast zu Kuzco bietet, sondern auch mit diesem wunderbar harmoniert. In Kombination mit der abgedrehten Schurkin und ihrem Handlanger hat der Film etwas von einer Buddy-Komödie.

Generell bricht ein Königreich für ein Lama mit vielen bekannten Konventionen von Disney, was jedoch sehr angenehm ist und nicht wie ein Aufguss der klassischen Formel ist. Besonders die Dialoge brechen mit allen Konventionen und sprechen beispielsweise den geplanten Mord an Kuzco offen aus ohne ihn irgendwie zu umschreiben. Dazu kommen Dialoge, die wie aus dem Leben gegriffen wirken und gemeinsam mit den Slapstick-Elementen einen weiteren erfrischenden Kontrast zu den üblichen Disneyfilmen bieten.

Stilistisch sieht ein Königreich für ein Lama auch mit 20 Jahren immer noch sehr gut aus. Ähnlich wie bei Vaiana oder Mulan ist das kreativ eine willkommene Abwechslung zu den üblichen westlichen Märchenwelt.


Zusammengefasst ist ein Königreich für ein Lama ein Film bei dem nicht nur Kinder lachen, sondern auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Neben den Slapstick-Einlagen bietet der Film viele Dialoge deren Doppeldeutigkeit für ältere Zuseher äußerst unterhaltsam sind. Durch seine frische & originelle Handlung, den tollen Figuren, dem altersübergreifenden Humor sowie dem tollen Ambiente hat sich ein Königreich für ein Lama die Wertung sehenswert+ definitiv verdient!

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Vaiana – Das Paradies hat einen Haken | Review

Titel: Vaiana – Das Paradies hat einen Haken
Originaltitel: Moana
Regie: Ron Clements & John Musker
Laufzeit: 103 Minuten
Release: 2016

Man nehme ein frisches Setting, tolle Lieder, eine spannende Handlung und ein Abenteuer auf hoher See. Fertig ist ein Animationsfilm, der mich sehr zu unterhalten weiß!

Damit herzlich willkommen zu meiner Vaiana (Moana) Rezension!


Vaiana ist nicht die Tochter des Stammeshäuptlings, sondern auch dessen designierte Nachfolgerin. Zusammen mit ihrem Stamm lebt sie auf der Insel Motunui in Polynesien. Als sich die Fischer beklagen, keinen Fang mehr zu machen und das Obst sowie Gemüse verfault, erfährt Vaiana von ihrer Großmutter, dass ihre Insel von Finsternis bedroht ist, wie auch so viele andere Inseln. Von ihr erfährt Vaiana auch von der Vergangenheit ihres Stammes als Seefahrer. Sie macht sich schließlich auf den Weg, um den Halbgott Maui davon zu überzeugen, der Göttin Te Fiti ihr „Herz“, ein mächtiges Artefakt, zurückzugeben, damit ihre Heimat gerettet werden kann …


Vaiana weicht vom klassischen Konzept der Disneyfilme ab und bewegt sich in erfrischend neuen Gewässern. Das Setting in Polynesien, sowie die Nutzung der Kultur/Mythologie der dort lebenden Menschen, wirkt unverbraucht und hebt den Film aus dem gigantischen Pool der Disney Animationsfilme hervor.

Die Handlung entwickelt sich etwas gemächlich, wird jedoch ab dem zweiten Drittel sehr spannend und bekommt eine gewisse Epik, die angenehm an die klassischen Disneyfilme des letzten Jahrhunderts erinnert. Generell hat Vaiana viele Eigenschaften klassischer Disneyfilme übernommen, wie die Wohlfühl-Botschaften, die trotteligen Tierbegleiter, oder die zahlreichen Lieder. Letztere sind zwar im O-Ton besser, nerven jedoch nicht in der deutschen Lokalisierung, wie es bei anderen Animationsfilmen der Fall ist.

Gegenüber den klassischen Merkmalen besitzt Vaiana einen deutlich moderneren Anstrich, der schon mit der titelgebenden Hauptfigur Vaiana anfängt, die, ähnlich wie Mulan, einen angenehmen Kontrast zu den beinah schon wehmütigen westlichen Prinzessinen bildet. Es ist ihre Intelligenz und Hitzköpfigkeit, die den Kontrast bildet und ein unterhaltsames Zusammenspiel mit Maui bildet, der an seiner Aufgabe wenig Interesse zeigt.


Zusammengefasst ist Vaiana ein toller Animationsfilm, der durch seine Handlung, die Charaktere, die Lieder, die Atmosphäre und der tollen Botschaft zu gefallen weiß. Das Tempo des Films ist hervorragend getroffen und Vaiana entwickelt sich genau richtig, um von Anfang an ebenso unterhalsam wie spannend zu sein.

Aus all den oben genannten Gründen vergebe ich für Vaiana die Wertung sehenswert+ !

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A Wrinkle in Time | English Review #16

Title: A Wrinkle in Time
Directed by Ava DuVernay 
Runtime: 110 minutes
Genre: Science-Fiction/Fantasy
Releasr: 2018

A Wrinkle in Time is one of those movies that I absolutely wanted to see in the movies but unfortunately it was canceled after a very short time. Finally, I was able to catch up on the movie in the home theater and well … somehow the spark did not jump over but let me go further!


Core facts:

Title: A Wrinkle in Time

Directed by Ava DuVernay

Runtime: 110 minutes

Genre: Science-Fiction/Fantasy

Releasr: 2018


Meg Murry and her adoptive brother Charles Wallace are considered singers at school. The life of the two is also not easy since the father of the physicist Alex Murry after an experiment, four years ago, disappeared without a trace.

One day, the three ladies Mrs. Whatsit, Who & Which enter into the life of the siblings. With the help of so-called tesserns, traveling through space and time without technical aids, the mysterious, eccentric ladies want to help the siblings to find their father and to conquer the darkness in the universe.

Together with Meg’s classmate Calvin, they both embark on the long, arduous and extremely dangerous way to find their father and drive the darkness away so that love returns to the hearts of people …


First the positive aspects of the film,of which unfortunately there are not too many. Visually, the film looks just bombastic and is a real eye candy. Rarely, fantasy, science fiction and subtle scary elements are so well combined as in the time puzzle. The different worlds are visually very pleasing and captivate by the variety. Unfortunately, this is also the biggest strength of the film.

Although both the actors and the plot to convince or please like the movie simply missing the typical Disney magic that characterizes the productions of this studio. This results in a fundamental problem.

A Wrinkle in Time, in spite of his outstanding approaches, is simply no fun and does not manage to emotionally tie the viewer to what Bambi or Guardians of the Galaxy are doing.


All in all, A Wrinkle in Time remains a film that offers many good approaches and a grandiose look, but lags far behind its possibilities. In essence, the movie is really good but the absence of the Disney magic and the accompanying lack of emotional attachment, the film manages not to captivate or inspire.

Thus, I forgive for the time puzzle unfortunately the rating conditionally worth seeing.

That’s it from my side. We read in the next post!

Das Zeiträtsel | Review

Titel: Das Zeiträtsel
Originaltitel: A Wrinkle in Time
Regie: Ava DuVernay
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Fantasy
Erscheinungsjahr: 2018

Das Zeiträtsel ist einer jener Filme, die ich unbedingt im Kino sehen wollte aber leider wurde er nach sehr kurzer Zeit gestrichen. Endlich konnte ich den Film im Heimkino nachholen und naja … irgendwie sprang der Funke nicht über aber lasst mich weiter ausholen!


Kernfakten zum Film

Titel: Das Zeiträtsel

Originaltitel: A Wrinkle in Time

Regie: Ava DuVernay

Laufzeit: 110 Minuten

Genre: Fantasy

Erscheinungsjahr: 2018


Meg Murry und ihr Adoptivbruder Charles Wallace gelten in der Schule als Sonderlinge. Das Leben der beiden ist auch nicht leicht seit deren Vater der Physiker Alex Murry nach einem Experiment, vor vier Jahren, spurlos verschwand.

Eines Tages treten die drei Damen Mrs. Whatsit, Who & Which in das Leben der Geschwister. Mithilfe des sogenannten tesserns, das Reisen durch Raum & Zeit ohne technische Hilfsmittel, wollen die mysteriösen, exzentrischen Damen den Geschwistern helfen ihren Vater zu finden sowie die Dunkelheit im Universum zu bezwingen. Zusammen mit Meg’s Klassenkameraden Calvin begeben sich sie beiden auf den langen, beschwerlichen und äußerst gefährlich Weg ihren Vater zu finden sowie die Dunkelheit zu vertreiben damit Liebe in die Herzen der Menschen zurückkehrt …


Zuerst die positiven Aspekte des Films, von denen es leider nicht zu viele gibt. Optisch sieht der Film einfach nur bombastisch aus und ist ein wahrer Augenschmaus. Selten werden Fantasy, Science-Fiction und dezente Gruselelemente so stimmig kombiniert wie in das Zeiträtsel. Die unterschiedlichen Welten wissen optisch sehr zu gefallen und bestechen gerade durch die Abwechslung. Leider ist dies auch die größte Stärke des Films.

Obwohl sowohl die Schauspieler als auch die Handlung zu überzeugen beziehungsweise zu gefallen wissen fehlt dem Film schlichtweg die typische Disney-Magie, welche die Produktionen dieses Studios auszeichnet. Daraus ergibt sich ein fundamentales Problem. Das Zeiträtsel macht trotz seiner hervorragenden Ansätze einfach keinen Spaß und schafft es nicht den Zuseher emotional an sich zu binden wie es beispielsweise Bambi oder Guardians of the Galaxy schaffen.


Alles in allem bleibt das Zeiträtsel ein Film der viele gute Ansätze sowie eine grandiose Optik bietet, aber weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Im Kern ist der Film wirklich gut aber durch das Fehlen der Disney-Magie und der damit einhergehenden fehlenden emotionalen Bindung schafft es der Film nicht zu fesseln beziehungsweise zu begeistern. Somit vergebe ich für das Zeiträtsel leider die Wertung bedingt sehenswert.

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Christopher Robin | Review

Titel: Christopher Robin
Originaltitel: Christopher Robin
Regie: Marc Foster
Laufzeit: 104 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Fantasy, Komödie, Drama

Gestern war ich in der Vorpremiere von Christopher Robin, dem neuesten Realfilm von Disney, der auf einem bekannten Trickfilm basiert. In diesem Fall ist die Vorlage Pu der Bär und es ist immer ein schöner, sonniger Tag, wenn Christopher Robin mit seinen Freunden spielen mag!

Kernfakten zum Film

Titel: Christopher Robin

Originaltitel: Christopher Robin

Regie: Marc Foster

Laufzeit: 104 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Fantasy, Komödie, Drama


Christopher Robin ist nicht mehr der Junge, der er einst war, sondern ein Erwachsener mit Frau und Kind. Die Erlebnisse mit seinen Kindheitsfreunden Winnie Pooh, Tigger, Ferkel I-Ah, Rabbit, Eure, Kängs und Roo sind nur mehr blasse Erinnerungen.

Inzwischen arbeitet Christopher für Winslow Enterprises und fristet ein recht eintöniges Leben unter seinem Chef Giles. Als eines Tages plötzlich Winnie Pooh bei ihm auftaucht, der seine Freunde verloren hat, begibt sich Christopher auf ein Abenteuer um den Spaß am Leben wieder zu finden und sein Familienglück zu retten.

Christopher Robin erzählt eine simple aber stimmige Geschichte über Freundschaft, Familienglück und den Spaß am Leben. Dabei wechselt sich der Humor mit rührenden Szenen ab, allerdings hat der Film, bedingt durch ein langsames Tempo, ein paar Längen in der ersten Hälfte.


Technisch verdient die Animation der Stofftiere um den kultigen Bären Winnie Pooh ein großes Lob! Das CGI ist äußerst hochwertig, erweckt die Figuren zum Leben und beißt sich dabei nicht mit dem Realaufnahmen. Interessant ist auch das Detail des Alters, da Winnie Pooh durchaus älter wirkt und die Stofftiere allgemein den Eindruck alter aber immer noch geliebter Spielzeuge erwecken.

Pooh der Bär wirkt im Gesicht emotionsloser als seine älteren Versionen, hat aber etwas von einem alten Lehrmeister, der mit seinen Lehren den Spaß am Leben und das glücklich sein an sich vermitteln will. Die anderen Bewohner des hundert morgen Waldes kommen zwar auch vor, allerdings liegt der Fokus klar auf Christopher Robin und Pooh dem Bären.

Die „realen“ Schauspieler wissen ebenfalls zu gefallen. Besonders Ewan McGregor schafft es den (zu Beginn) freudlosen Christopher Robin zu spielen, der sein inneres Kind finden muss, um sowohl sein eigenes Leben als auch das seiner Familie zu verbessern.


Alles in allem ist Christopher Robin ein Liebesbrief an die alten Disneyfans, der seine Vorlage mit Respekt behandelt und pure Nostalgie versprüht. Trotz mancher Längen in der ersten Hälfte weiß der Film als Gesamtwerk zu gefallen und verdient sich die Wertung sehenswert!

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Hercules (1997) | Review

Titel: Hercules
Originaltitel: Hercules
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 1997
Produktionsland: USA

Disney-Filme gehen immer und Hercules gehört zu den Filmen aus meiner Kindheit. Kürzlich habe ich diesen Film mal wieder gesehen und ob mich dieser Zeichentrickfilm immer noch begeistern kann, erfahrt ihr jetzt.


Hercules (eigentlich Herakles) wird als Sohn von Zeus & Hera (eigentlich die sterbliche Alkeme) auf dem Olymp geboren. Hades, seines Zeichens wortgewandter Gott der Unterwelt, lässt Hercules auf die Erde entführen, um ihm mithilfe eines Elixiers die Unsterblichkeit zu nehmen und so zu töten. Der Plan, ausgeführt durch Hades Gehilfen Pech & Schwefel, schlägt fehl und Hercules wächst als Mensch, mit göttlicher Stärke, auf. Als der junge Ex-Gott erfährt wer er wirklich ist möchte er ein wahrer Held werden, um in den Olymp zurückkehren zu dürfen.

Um dieses Ziel zu erreichen, lässt sich Hercules vom Satyr Philoctetes trainieren. Hades gibt währenddessen nicht auf und setzt alles daran Hercules zu töten, damit dieser seinen Plänen, die Herrschaft über den Olymp anzutreten, nicht vereiteln kann. Der junge Ex-Gott hat noch viel zu lernen, um ein wahrer Held zu werden.

Hercules (1997) nimmt sich viele Freiheiten, was die griechische Mythologie angeht und spielt in einer, auf amerikanische Sehgewohnheiten, zurechtgestutzten Welt. Die Figuren sind leider sehr Flach, was in Anbetracht der Vorlage äußerst schade ist, da besonders die griechische Mythologie interessante Figuren beherbergt.

Disney-Filme wie Mulan oder König der Löwen hatten besser geschriebene Figuren zu bieten.

Positiv muss ich die Lieder hervorheben, die super ins Ohr gehen und besonders Ich werd’s noch beweisen erzeugt beinah einen Ohrwurm. Der Zeichenstil und die Animation sieht trotz des Alters immer noch hervorragend aus. Besonders die Hydra ist mit einem stolzen Alter von 21 Jahren immer noch beeindruckend.


Alles in allem ist Hercules von 1997 nicht der beste Disney-Film und hat so seine Schwächen, was den Tiefgang der Figuren angeht, punktet dafür in anderen Bereichen. Kann ich den Film also empfehlen? Nun nein, es gibt bedeutend bessere Disney-Filme. Daher vergebe ich das Prädikat bedingt sehenswert.

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Guardians of the Galaxy Vol. 2 | Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist eine Comicverfilmung unter der Regie von James Gunn aus dem Jahr 2017. Der Film ist Teil des Marvel Cinematic Universe, einem Franchise aus Comicverfilmung von den Marvel Studios. GotG 2 ist der fünfzehnte Film dieses Filmuniversums, welches durch grundlegende Handlungselemente, wiederkehrende Figuren und die Schauspieler miteinander verbunden ist.


Die Handlung dreht sich erneut um das Heldenteam der Guardians of the Galaxy. Dieses besteht aus Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Rocket Racoon (Bradley Cooper, Stimme) & Groot (Vin Diesel, Stimme).

Wobei die Handlung dieses mal Schwächen aufzeigt. Im Kern dreht sich der Film um die Beziehung zwischen Star-Lord und seinem Vater Ego, der lebende Planet (Kurt Russel). Diese Geschichte ist auch sehr interessant, da man mehr über die Herkunft von Star-Lord erfährt. Leider wird diese Storyline von zu vielen Nebenhandlungen überschattet. Da hätten wir zum Beispiel die komplizierte Beziehung zwischen Gamora & ihrer Schwester Nebula (Karen Gillan), oder die Suche von Yondu Udonta (Michael Rooker) um Anerkennung durch andere Raveger-Gruppen. Es gibt noch ein paar Stränge mehr, aber aus Spoilergründen verzichte ich darauf. Positiv sei jedoch erwähnt, dass alle Handlungen abschließen und keine losen Fäden übrig bleiben. Meiner Meinung nach wäre in diesem Fall aber weniger mehr gewesen, da viele Handlungen in kommenden Filmen besser umgesetzt werden könnten.

Die Leistung der Schauspieler ist durch die Bank weg grandios. Jene Schauspieler, die bereits im ersten Film mit dabei waren, liefern erneut eine großartige Performance ab, die Neuzugänge gefallen ebenso. Kurt Russel begeistert durch seine Rolle als gottgleiches Wesen ebenso wie Pom Klementieff als Empathin Mantis.

Interessant an diesem Film ist, dass es keinen wirklichen Schurken gibt, da jede Motivation verständlich scheint.

Technisch überzeugt der Film. Das CGI sieht hervorragend und allen voran realistisch aus. Was mir weniger gefallen hat, war das 3D, dies ist bei den Marvel-Filmen jedoch fast immer der Fall.
Die größte Stärke des Films ist ganz klar der Humor. Von allen Filmen des Marvel Cinematic Universe ist das ganz klar der Lustigste. Fast non stop jagt ein Witz den anderen, jedoch kann der Film auch Ernst sein, wenn es sein muss. Auch der Soundtrack gefällt, ist jedoch nicht mehr so stimmig wie im ersten Teil.

Bevor ich diesen Film gesehen habe, habe ich folgende Prognose aufgestellt:
Der Film wird gut sein, jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen.
Mein Fazit zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist Folgendes:

Der Film ist sehr gut, kann jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen. Wir haben es hier ganz klar mit dem lustigsten MCU Film zu tun, der leider mit Nebenhandlung viel zu überladen ist. Der Film wollte mehr. Mehr Völker, mehr Völker, mehr Witz, mehr Action & mehr Drama. Genau das schafft GotG Vol. 2 und wirkt dabei etwas überladen. Das Marvel-Universum wächst immer weiter heran, mit etwas weniger Handlung bzw. ein paar Minuten weniger Laufzeit hätte hier ein grandioser Film entstehen können. Mir ist aber bewusst, dass ich hier auf hohem Niveau meckere.
Am Ende kann ich diesen Film dennoch empfehlen, da die Guardians of the Galaxy immer noch zu den kreativsten Aspekten des Marvel Cinematic Universe gehören.

Das wars von meiner Seite und wir lesen uns beim nächsten mal!

Weitere Beiträge zum Thema:

„Guardians of the Galaxy Vol. 2“ – Filmrezension von Mediaffinblog

Guardians of the Galaxy Vol. 2 Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Popcornkino

Die Schöne und das Biest (von Frau zu Frau) | Gedankenspiel [Autorin: Jessica Jehle]

„Sei hier Gast, sei hier Gast, ich erzähle ohne Hast“

Die Schöne und das Biest, da kommen Erinnerungen auf. Wer wollte damals nicht die hübsche Belle sein?

Dies war eines der ersten Märchen, wo einem beigebracht wurde, dass die Liebe nicht vom Aussehen abhängt. Die Neuauflage ist meiner Meinung nach genau so schön wie damals der Zeichentrick. Disney hat sich auch dieses Mal so richtig ins Zeug gelegt.

Die Umsetzung gelang ihnen sehr gut. Die Schauspieler waren gut gewählt, die Kostüme, vor allem Belles Kleider, ein Traum. Die Lieder sind dieselben wie damals. Nur ein paar Kleinigkeiten wurden geändert. Was aber nicht weiter stört, denn man kann immer noch mitsingen. Ich könnte ewig weiter schwärmen.

Ich bin bekennender Disneyfan und das auch noch mit knapp 24 Jahren. Aber was soll ich sagen, Disney hat meine Kindheit geprägt. Aus diesem Grund wird es künftig auch ein paar Beiträge über die Anfänge der Disney Märchen von mir geben.

Die Handlung ist die gleiche wie im Zeichentrick. Und sie rührt auch heut noch zu Tränen. Ich bin sogar der Meinung, das sieht man sich den Film an, wenn man schon älter ist, berührt er einen noch mehr. Da man sich in manche Situationen etwas besser einfühlen kann und natürlich wünschen wir uns doch alle eine Beziehung wie diese. Wer träumt nicht von seinem persönlichen Prinzen.

Die Kostüme sind wunderbar gelungen. Sie sind der Zeit, in der der Film spielt, entsprechend und somit sehr authentisch. Wie vorhin schon erwähnt sind Belles Kleider ein Traum. Sowohl das Kleid, welches sie im Dorf zu Beginn trägt als auch die Kleider, die sie im Schloss des Prinzen bekommt.

 

Mein Favorit ist und bleibt das schöne gelbe Ballkleid, welches sie beim Tanz mit dem Biest trägt. Dieses Kleid sieht einfach traumhaft aus. Es ist sogar in der Realverfilmung noch schöner als damals im Zeichentrick. Aber wen wundert es, immerhin weiß man jetzt, wie es aussieht, und muss es sich nicht mehr einfach nur vorstellen.

Die Animationen in dem Film sind sehr gelungen. Von Unruh und die Anderen bewegen sich so gekonnt, dass man fast denken, kann jeder dieser Gegenstände bewegt sich auch bei einem Zuhause bzw. man fragt sich warum habe ich diese noch nie dabei ertappt, wie sie sich bewegen?

Die Schauspieler machten eine sehr gute Arbeit.

Der erste Gedanke als Belle ihren ersten Auftritt mit dem Biest hatte, war: Warum verwandelst du das Biest nicht einfach wieder zurück in den Prinzen? Du bist doch Hermine Granger

Tja Emma Watson hat, meiner Meinung nach, mit diesem Film wieder bewiesen, dass sie nicht nur Hermine ist, sondern auch in die Rolle der hübschen, sympathischen Belle schlüpfen kann. Sie wurde meinen Erwartungen überaus gerecht.

 

Auch Gaston (Luke Evans) und LeFou (Josh Gad) waren sehr überzeugend. Die Szene wo LeFou und Gaston miteinander Tanzen hat ja weltweit für Aufregung gesorgt, da man dass als zu Homosexuell betrachtet. Mal ernsthaft jedes Mädchen kennt die Bromance, die zwischen besten Freunden besteht. Diese Bromance zwischen Freunden ist im echten Leben manchmal sogar schlimmer und lässt unsereins die Stirn Runzeln wegen dem Verhalten welches diese Freunde an den Tag legen. Und doch zeigt es uns Mädels, dass selbst ein Kerl der aussieht, wie Dwayne Johnson und einen EQ (Emotionsquotient) eines Steins hat, dass jeder Mann auch eine emotionale Seite besitzt. Er kann sie nur nicht bei jedem zeigen.

Lest euch auch die Hauptreview von meinem Kollegen Felix Neumaier durch. Er behandelt die Handlung und andere Sachen viel genauer als ich hier.

In diesem Sinne, viel Spaß, wenn es heißt:

“Tale as old as time, song as old as rhyme, beauty and the beast”

Die Schöne und das Biest | Review [Autor: Felix Neumaier]

Sei hier Gast! Bei meiner Review zu Die Schöne und das Biest.

Märchen schreibt die Zeit

Die schöne Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem Vater Maurice (Kevin Kline) in einem kleinen Dorf in Frankreich. Der Lebensstandard der beiden ist relativ einfach und für Belle ist der Alltag im Dorf sehr trist. Der überhebliche Jäger Gaston (Luke Evans) macht ihr den Hof, allerdings interessiert sie sich ausschließlich für die Literatur. Maurice, der ein eher schüchterner Erfinder ist und seine Tochter, die sich in die Traumwelten ihrer Bücher flieht, gelten bei den anderen Dorfbewohnern als sonderbar.

Als sich Maurice auf den Weg zum Markt macht, verirrt er sich im Wald und kommt zu einem abgelegenen Schloss. Im Schloss lebt ein verzauberter Prinz (Dan Stevens), der wegen seiner Gefühlskälte von einer Zauberin in ein Biest verwandelt wurde. Belle bemerkt bald das Verschwinden des Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm. Auch sie gelangt schließlich ins Schloss.
Dort kommt es dann zu einem Tausch, der Vater darf gehen, doch Belle muss mit dem Ungeheuer in dem Schloss leben. Die Versuche des Prinzen, das Herz der Schönen zu gewinnen, scheitern. Sie ist unglücklich und sehnt sich nach ihrem Vater. Denn nur, wenn er trotz seines hässlichen Aussehens das Herz eines Menschen für sich gewinnt, kann der Zauber gebrochen werden. Das Ungeheuer lässt Belle gehen. Im Dorf wird sie von Gaston erpresst, der sie unbedingt zu seiner Frau machen möchte. Die Ereignisse überschlagen sich und enden in einer finalen Konfrontation zwischen dem Prinzen und Gaston.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt, sie rührt zu Tränen und ist einfach großartig. Ich bin kein großer Fan von Musical-Filmen, doch dieser Film hat mir gezeigt, dass diese Art von Filmen besonders sind. Die verschiedenen Charaktere in dem Film sind sehr sympathisch besonders natürlich der Kerzenständer Lumiere und die Uhr Herr von Unruh. Ich kann absolut nicht meckern, es ist meiner Meinung nach der beste Disney Film der letzten paar Jahre. Großartig!

Schöne Besetzung

Die schauspielerische Leistung in Die Schöne und das Biest ist sehr stark. Doch fangen wir mit Emma Watson an. Als Hermine Granger? Nein natürlich nicht. Sie spielt Belle das hübscheste Mädchen im Dorf. Emma Watson, spielt wie kann es anders sein mega stark. Sie ist sehr süß. Aber das ist nichts Neues, sie spielt halt alle an die Wand

Gaston wird verkörpert von Luke Evans. Und wie zu erwarten war, spielt er seine Rolle auch sehr gut. Er hat etwas Unsympathisches an sich, was zu diesem Charakter natürlich sehr gut passt.

Kommen wir nun zu Josh Gad als LeFou und zu dessen weltweiten Kontroversen. In manchen Ländern wird der Film nicht gezeigt. Warum? Weil LeFou im Film schwul ist. Da fragt man sich eigentlich schon, was mit der Menschheit heutzutage los ist. Wie dem auch sei, Josh Gad spielt sehr gut genauso wie Luke Evans. Der Charakter ist sympathisch vom Anfang bis zum Ende.

Was ist jetzt eigentlich mit Lumiere und Herr von Unruh. Nun ja dazu kommen wir erst bei der Synchronisation.

Schöne Kulissen und tolle Effekte

Die Effekte in dem Film sind sehr schön. Das Charakter Design gefällt mir auch sehr gut, hier war ich besonders gespannt wie Lumiere und Herr von Unruh im Realfilm aussehen werden, genauso wie die Teekanne Madame Pottine und ihr Sohn die kleine Tasse Tassilo. Letztendlich wurde ich davon überzeugt, wie sie die Charaktere designt haben. Aber auch das Biest sieht fantastisch aus, in jedem Härchen steckt sehr viel Liebe zur Animation. Auch die Kulissen sind wunderbar gestaltet geworden, besonders das Schloss und die verschiedenen Tanzeinlagen, hier möchte ich die von „Sei hier Gast“ besonders hervorheben.

Musik das beste am Film

Wie beim Cast erwähnt, kommen wir nun zur Synchronisation. Ich habe den Film in Deutsch gesehen, also werde ich hier nur die deutschen Synchronsprecher thematisieren. Allerdings werde ich beim Gesang beide Stimmen beurteilen. Alle „menschlichen“ Darsteller haben ihre typische deutsche Synchronstimme, manche werden aber von anderen Personen gesungen.

Fangen wir an mit dem Biest. Es wird gesungen und gesprochen von Sasha Rotermund welcher bekannt ist für seine Synchronrolle als Benedict Cumberbatch. Sasha Rotermunds Stimme haut mich immer wieder aufs Neue um, und wenn er erst einmal anfängt zu singen, bekommt man richtig Gänsehaut. Im Englischen wird das Biest gesprochen und gespielt von Dan Stevens, welcher mich ebenfalls sehr überzeugt hat

Der Kerzenständer Lumiere wird gesprochen von Philipp Moog. Der deutsche Synchronsprecher spricht einen äußerst Gelungenen französischen Akzent. Gesungen wird Lumiere allerdings nicht von Philipp Moog, sondern von Thomas Amper. Im Englischen wird Lumiere gesprochen und gesungen von Ewan McGregor.

Die ernste Uhr Herr von Unruh wird gesprochen von Ben Hecker. Man hört seine Stimme im Film nicht allzu oft, doch wenn er anfängt, zu sprechen kommt er meist unerwartet witzig daher. Im englischen wird Herr von Unruh von Ian McKellen gesprochen

Die Teekanne Madame Pottine wird überzeugend gesprochen von Marina Köhler und wunderschön gesungen von Marion Martienzen. Im englischen wird Madame Pottine gesprochen und gesungen von Emma Thompson.

Kommen wir nun zum besten Teil am ganzen Film, der Musik. Die Schöne und das Biest lebt von wunderschöner Musik, welche ich auch noch nach hundert Maligen hören, immer noch Hammer finde. Meine Favoriten sind „Sei hier Gast“ und ach was sag, ich alle Songs sind einfach nur Top.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass Die Schöne und das Biest vom Anfang bis zum Ende großartig ist. Eine starke Handlung, sympathische Figuren und ein Soundtrack der Superlative machen diesen Film zu einen der besten Disney Filme der letzten Jahre. Und definitiv zu einem der besten Filme 2017. Zumindest bist jetzt!

Wertung:

Handlung: • • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • • •

Wertung: 20 von 20 Punkten

Note: Top!

Filmdaten:

Originaltitel: Beauty and the Beast

Deutscher Titel: Die Schöne und das Biest

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 129 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017

Dr. Strange (von Felix Neumaier) | Review

Doctor Strange ist eine Comicverfilmung, aus dem Hause Marvel, auf den ich schon seit der Ankündigung warte, und wurde mehr als positiv überrascht!

Aber dennoch hat der Film einige Schwächen in der Handlung, ohne die es für mich eine der besten Comicverfilmungen 2016 geworden wäre.

Handlung: Die typische Superheldengeschichte

Doctor Strange erzählt von dem egozentrischen Neurochirurgen Dr. Stephen Strange, der nach einem Autounfall nicht mehr operieren kann, da seine Hände massiv verletzt wurden. Verzweifelt begibt er sich nach Tibet zur Ältesten, The Ancient One, von der er sich Heilung verspricht. Die Älteste ist die magische Verteidigerin der Welt.

Sie verwehrt ihm zunächst seinen Wunsch. Doch sie unterrichtet Doctor Strange mit Unterstützung von Baron Mordo in den mythischen Zauberkräften und bildet ihn zum Obersten Zauberer, zum Sorcerer Supreme, aus. Aber ein sehr begabter ehemaliger Schützling der Ältesten, Kaecilius, könnte für Doctor Strange zu einer großen Gefahr werden. Er hat sich von der Ältesten abgewandt und hat sich der dunklen Macht verschrieben, was verheerende Konsequenzen nach sich zieht. Kann Doctor Strange ihn auf seinem Vernichtungsfeldzug aufhalten?

Das einzige Problem von Doctor Strange ist, dass er ein paar Jahre zu spät kommt und man so die Marvel-Formel schon zu oft gesehen hat, um von der Story selbst überrascht zu werden. Ein bisschen mehr Mut wäre hier vielleicht gut gewesen.

Cast: Eine gute Auswahl

Was habe ich mich gefreut auf diesen Film! Und das aus mehreren Gründen:

1. Grund: Benedict Cumberbatch!

2. Grund: Benedict Cumberbatch!

9999. Grund: …Benedict Cumberbatch!

Und was soll man in der Hinsicht noch sagen? Ich denke, einen Besseren hätte man für die Rolle des Mr. Dr. ähm ich meine Mr. Strange ähm ich meine Dr. (!) Strange nicht casten können.

Die übrigen Darsteller spulten ihr Standardprogramm ohne besondere Höhen oder Tiefen ab. Tilda Swinton (richtig gut), Rachel McAdams (süß), der unaussprechliche Chiwetel Ejiofor (war wie Sgt. Roades halt da, wird aber in Zukunft auch noch eine wichtige Rolle übernehmen, vermutlich im Sequel) und Benedict Wong (eine Mischung aus Drax und dem Gefängniswärter aus Guardians of the Galaxy– meist zum todlachen witzig).

Effekte & Technik: 3D Bilder & Top!

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und kann dazu nur sagen Top.

Die Effekte finde ich klasse und die sind ja nicht nur dazu da, um schön auszusehen, sondern viel mehr um diese verzehrte Realität darzustellen. Es ist der psychedelische, visuelle Wirbelsturm, den Regisseur Scott Derrickson und sein Team von Effektspezialisten hier auf die Leinwand zaubert, der die Comicverfilmung zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis macht und dem ersten MCU-Film, bei dem ich guten Gewissens die 3D-Fassung ans Herz legen kann.

Hat man außerdem noch die Gelegenheit, den Film in einem IMAX-Kino zu sehen, sollte man diese auf jeden Fall nutzen, denn die grandiosen Bilder, die hier geschaffen werden, verleihen dem Film einen einzigartigen Look unter allen bisherigen Marvel Streifen und sorgen für die bislang innovativsten Actionszenen des Comic-Universums.

Synchronisation & Sound: Musik die ins Ohr geht & Stimmen wie gewohnt

Egal ob Benedict Cumberbatch, Mads Mikkelsen & Rachel McAdams alle Charaktere haben ihre bekannten Synchronstimmen, natürlich sticht, da die von Benedict Cumberbatch am meisten heraus da sie für mich etwas Mystisches hat und mich irgendwie in den Bann zieht.

Der Soundtrack von Oscarträger Michael Giacchino ist richtig gut gelungen, er passt sich jeweils an die Situation an, egal ob bei wilden Kämpfen mit schneller Musik oder in ruhigen Momenten wo man einfach von einen, Gitarren Solo begleitet wird.#

Fazit

Abgesehen von der typischen Handlung ist Doctor Strange in allen Aspekten richtig klasse geworden. Starker Cast, mystische Effekte und ein guter Soundtrack das macht den zweiten Film in Phase 3 des MCU zu einem der besten Filme 2016.

Wertung
Handlung: • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
18/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Doctor Strange
Deutscher Titel: Doctor Strange
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 115 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016

 

Dr. Strange (von Patrick Stigler) | Review

Doctor Strange ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2016 und basiert auf der gleichnamigen Comicserie. Weiters ist dies der vierzehnte Film des Marvel Cinetmatic Universe (einer Reihe von Comicverfilmungen) und nach dem Film von 1978 die zweite filmische Umsetzung dieses Superhelden. Zu diesem Film wird es zwei Reviews geben, einmal von mir & einmal von Felix, der schon einige Beiträge für meinen Blog verfasst hat. Viel Spaß mit der Review.

Handlung: Die Standard Superhelden-Story

Der Film beginnt mit dem bösen Magier Kaecilius (Mads Mikkelsen), welcher in einer geheimen Enklave der Magier in Nepal, verschiedene Seiten eines Buches entwendet. Er und seine Anhänger werden von der Ältesten verfolgt, können aber fliehen.

Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist anerkannter aber sehr arroganter (eigentlich ein ziemlicher Arsch) Neurochirurg. Er erleidet einen schweren Autounfall, dabei werden seine Hände so schwer verletzt, dass er seine Arbeit nicht mehr fortführen kann. Auf der Suche nach Heilung erfährt Strange von einem Patienten namens Jonathan Pangborn (Benjamin Bratt) welcher nach einer Querschnittlähmung auf wundersame Weise geheilt wurde. Durch ein Gespräch mit Pangborn erfährt Stephen von einem Ort namens Kamar-Taj, wo man Pangborn lehrte mithilfe der Kraft seines Geistes wieder laufen zu können.

Begierig auf Genesung begibt sich Stephen nach Kathmandu und wird dort von Mordo (Chiwetel Ejiofor) zur Ältesten gebracht. Nach einigem Hin und Her wird Stephen schließlich in den Orden der Magier aufgenommen und beginnt seine Ausbildung.

Der Rest des Films behandelt das Training von Stephen Strange und seinen Kampf gegen Kaecilius, seine Anhänger und das böse Wesen Dormammu (Benedict Cumberbatch).

Auch wenn das Setting mit den Magiern sehr erfrischend ist, muss man dennoch sagen, dass die Handlung eher nach dem Standard-Schema einer Comicverfilmung abläuft.

Der Held wird etabliert ebenso wie der Schurke. Der Held erleidet einen Schicksalschlag und entdeckt/erhält kurz darauf seine Kräfte. Nach einigem Training beginnt der epische Endkampf und der Held siegt über den Schurken.

Leider ist das ein Problem, was viele Comicverfilmungen haben. Klar jeder Superheld braucht seinen Origin-Film, jedoch haben Filme wie Dawn of Justice, Suicide Squad & Captain America 2 gezeigt, wie man neue Figuren in einer Filmreihe etablieren kann.

Cast: Starke Besetzung vom Helden bis zum Schurken

Eine Tradition der modernen Marvel-Filme ist die gute Leistung der Schauspieler. Mit Benedict Cumberbatch haben wir einen sehr gelungenen Doctor Strange, welcher in diesem Film seinen Weg von einem arroganten & ungläubigen Chirurgen zu einem Magier gehen muss.

Unterstützt wird er dabei von Chiwetel Ejiofor als der Magier Mordo welchen wir hoffentlich in Zukunft als Feind sehen werden und Tilda Swinton als die Älteste welche unserem Helden zwar hilft aber ein dunkles Geheimnis hat.

Mads Mikkelsen spielt einen soliden Bösewicht, da Kaecilius im Vergleich zu anderen Schurken ein relativ interessantes Motiv hat. In seiner Verblendung will er die böse Macht Dormammu beschwören, damit diese die Erde mit der dunklen Dimension verschmelzen lässt und somit ewiges Leben schenkt.

Auch der Rest des Casts weiß zu gefallen. Was noch zu erwähnen ist die Liebesgeschichte des Films. Jeder Superheldenfilm braucht so eine Geschichte aber dieses mal wird diesem Strang weniger Gewicht beigemessen als üblich. Es gibt zwar jemanden in den Stephen verliebt ist aber dies wird nur am Rande behandelt. Jedoch ist die Ärztin Christine Palmer (Rachel McAdams) für unseren Helden eine wichtige Stütze.

Effekte & Technik: Starke Technik & imposante Bilder

Also was die Technik angeht, braucht sich Doctor Strange definitiv nicht verstecken. Ich habe den Film im Imax gesehen und bei diesem Film hat mir das 3D, im Vergleich zu anderen Filmen, die ich dieses Jahr gesehen habe, am besten Gefallen. Besonders in jenen Szenen, wo die Magier mithilfe ihrer Kraft die Perspektive des Schauplatzes ändern. So wird aus unten schon mal oben & umgekehrt.

Generell ist die gesamte visuelle Präsentation sehr beeindrucken. So ist der Film um ein Vielfaches berauschender als seine Vorgänger oder andere Genrekollegen. Bestes Beispiel ist hierfür Stephens erste (ungewollte) spirituelle Reise durch das Multiversum. Im ersten Moment war ich beeindruckt, dann war ich etwas übersättigt und gerade als es fast zu viel wurde, kam die Erleichterung, als die Reise endete.

Die Actionsequenzen sind sehr dynamisch gestaltet und haben ein sehr hohes Tempo. Gerade in solchen Szenen wischt Doctor Strange mit vielen seiner Genrekollegen den Boden auf. Besonderes Lob verdient hierbei der Endkampf. Dieser hat einen sehr kreativen Twist und ist auf jeden Fall ungewöhnlich.

Synchronisation & Sound: Auf akustischer Ebene gibt es nichts zu meckern

Die Synchronisation wurde von der Film- & Fernseh-Synchron Gmbh aus Berlin übernommen und die Jungs & Mädels dieser Firma haben echt gute Arbeit geleistet. Benedict Cumberbatch, Mads Mikkelsen & Rachel McAdams haben ihre Stammsprecher erhalten aber auch die anderen Schauspieler wurden sehr gut synchronisiert.

Der Soundtrack stammt aus der Feder des Oscarträgers Michael Giacchino und der Mann hat gute Arbeit geleistet. Besonders das Hauptthema ist sehr episch und stimmt perfekt auf ein Abenteuer ein und entlässt einen am Ende des Films mit der Vorfreude auf die Rückkehr des größten Magiers der Erde.

Aber auch die restlichen Stücke im Film sind sehr gut und unterstreichen viele Szenen auf die richtige Art.

Fazit

Doctor Strange erfindet den Superheldenfilm auf jeden Fall nicht neu. Besonders die Handlung bleibt zumindest relativ weit hinter meinen Erwartungen zurück. Nach dreizehn Filmen sollte man zumindest meinen, dass die Nummer vierzehn etwas frischen Wind ins MCU bringt. Etwas mehr als „nur“ die Magier.

Aber abseits der Handlung weiß der Film in allen Aspekten zu gefallen. Fans von Comicverfilmungen sollten ihn sich auf jeden Fall ansehen da er besonders in 3D äußerst beeindruckend ist. Ich hoffe jedoch, dass der nächste Superheldenfilm der ins Kino kommt, eine etwas kreativere Geschichte erzählt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung
Handlung: • •
Cast: • • • • •
Effekte & Technik: • • • • •
Soundtrack & Synchronisation: • • • • •
17/20 Punkten – Note: Empfehlenswert

 

Filmdaten:
Orginaltitel: Doctor Strange
Deutscher Titel: Doctor Strange
Produktionsland: USA
Orginalsprache: Englisch
Laufzeit: 115 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016