Superbros Staffel 3.2/E1: Rückblick Filmjahr 2019 | Podcast

Herzlich willkommen zum Recap des Filmjahrs 2019! Untenstehend findet ihr den Podcast und darunter eine Auswahl an weiterführende Rezensionen nach Genres sortiert.

Superbros Staffel 3.2 – Episode 1

Rezensionen

Action

Polar (Der „John Wick – Verriss“ … was?!)

Hobbs & Shaw

Animation

Berserk Part 1

Berserk Part 2

Berserk Part 3

Big Fish & Begonia

Dragon Ball Super: Broly

Godzilla 3: The Planet Eater

Biopic & Drama

Green Book

Outlaw King

Comicverfilmung

Avengers: Endgame

Captain Marvel

Shazam!

Spider-Man: Far From Home

Horror

Annabelle 3

Lloronas Fluch

Friedhof der Kuscheltiere

Escape Room

Brightburn

Wir

Liebesfilm

Unicorn Store

Science-Fiction

Es Kapitel 2

I am Mother

Die wandernde Erde

Godzilla 2

Meisterdetektiv Pikachu

Thriller

The Highwaymen

Once upon a Time in Hollywood


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter

Dragon Ball Super: Broly | Review

Titel: Dragon Ball Super: Broly
Originaltitel: ドラゴンボール ブロリー
Regie: Tatsuya Nagamine, Naohiro Shintani, Kazuo Ogura
Laufzeit: 100 Minuten
Genre: Anime
Erscheinungsjahr: 2018

Ich liebe Dragon Ball, trotz seiner massiven Schwächen in der zweiten Hälfte, auch als Dragon Ball Z bekannt. Mit Dragon Ball Super hat Akira Toriyama bewiesen, dass er mehr aus seinem Universum machen als nur Kämpfer die sich zur nächsten Stufe schreiben. Meine beiden Rezensionen zu den anderen modernen Dragon Ball Filmen verlinke ich euch unter den Kernfakten!

Kernfakten zum Film

Titel: Dragon Ball Super: Broly

Originaltitel: ドラゴンボール ブロリー

Regie: Tatsuya Nagamine, Naohiro Shintani, Kazuo Ogura

Laufzeit: 100 Minuten

Genre: Anime

Erscheinungsjahr: 2018


Die restlichen Dragon Ball Film Rezensionen:

Weitere Dragon Ball Beiträge:


Handlung: Drei Krieger, ein Schicksal

41 Jahre vor dem Beginn des Films wird Freezer als neuer Großkönig im Weltall vorgestellt, dem sich auch das Kriegervolk der Sayajins unterwirft. Jahrelang verläuft das Bündnis zwischen den Sayajin und Freezer gut bis der Tyrann eines Tages den Entschluss fasst alle Sayajin und ihren Planeten zu vernichten. Diesen Genozid überleben nur Son Goku, der auf die Erde geschickt wird, Broly und sein Vater Paragus, ersterer wurde auf einen fernen Planeten verbannt sowie Prinz Vegeta mit seinen getreuen, unter ihnen Nappa und Radditz.

Die eigentliche Handlung setzt nach dem Tournament of Power an und behandelt Freezers perfiden Plan die Dragonballs zu sammeln, um sich einen Wunsch zu erfüllen, auf diesen Punkt gehe ich später etwas genauer ein. Nebenbei möchte er sich an Son Goku für die Niederlagen gegen ihn rächen. Um seine stark dezimierte Armee wiederaufzubauen schickt Freezer seine Anhänger auf die Suche nach mächtigen Kriegern. So werden Broly und Paragus von einem lebensfeindlichen Planeten gerettet auf dem sie fast 40 Jahre gelebt haben. Paragus hasst Vegeta für die Verbannung seines Sohns, daher schließen sie sich Freezer an dessen Plan eigentlich ganz simpel ist: Zur Erde reisen. Die Dragonballs holen. Broly auf Vegeta und Son Goku loslassen und beide Sayajin töten.

So simpel ist es, dann doch nicht wie man in der anschließenden Schlacht sieht. Broly entpuppt sich als schier unbesiegbarer Berserker, der immer stärker und stärker wird …

Meine Meinung zum Film

Eine Tugend des Films, die mit Kampf der Götter und Resurrection ‚F‘ eingeführt wurde, ist die Rückbesinnung auf das klassische Dragon Ball. Somit steht das Training der eigenen Fähigkeiten, das Erkennen des in einem schlummernden Potenzial und richtig skurrile Motivationen für die Bösewichte im Vordergrund. Sowohl Freezer als auch Bulma wollen die Dragonballs aus so bescheuerten Gründen sammeln, dass es schon wieder unterhaltsam ist.

Abseits dieses Aspekts tut einiges, um seine Figuren zu entwickeln. Besonders Broly bekommt mehr Persönlichkeit spendiert als er in seinen alten drei Filmen zusammen bekommen hat. Im Endeffekt ist er der brutale Berserker aus den alten Filmen, aber seine grundlegende Persönlichkeit ist anders und der schwachsinnige Grund „Er hasst Son Goku, weil dieser als Kind so viel geweint hat“ wurde zum Glück gestrichen. Paragus wurde ebenfalls etwas umgeschrieben und auch Bardock zeigt sich wesentlich menschlicher als in seinen alten Filmen.

Neben des ganzen erzählerischen Aspekten und Kniffen verfügt Dragon Ball Super: Broly über eine gigantische Inszenierung, die dem Franchise absolut gerecht wird. CGI und Zeichentrick gehen fast fließend ineinander über und Broly ist eine einzige Effektschlacht der mit seiner grünen Aura dem Film Shape of Warer in puncto Farbgebung Konkurrenz macht. Die Animationsqualität ist äußerst hochwertig, aber ca. in der Mitte des Films bricht die Qualität etwas ein aber das bessert sich schnell wieder.

Worin der Film allerdings all seine Vorgänger, mit Ausnahme des Freezer Themas aus Resurrection ‚F‘, überbietet, ist der Soundtrack. Passend zu imposanten Inszenierung kommt der Soundtrack ebenso epochal des Weges und passt sich perfekt den einzelnen Situationen an.

Fazit

Alles in allem ist Dragon Ball Super: Broly ein sehr guter Film die Stärken der beiden direkten Vorgänger ausbaut und mit Broly einen neuen Rivalen für Goku & Vegeta etabliert. In seinen 100 Minuten Laufzeit balanciert der Film hervorragend zwischen der Handlung und der Action aber ohne einen dieser Aspekte zu vernachlässigen. Wer Dragon Ball mag, kommt an diesem Film sowieso nicht vorbei aber auch Einsteiger können einen Blick werfen, da zu Beginn sehr Information für Neulinge etabliert wird.

Von mir bekommt Dragon Ball Super: Broly die Wertung sehenswert und gemessen am Dragon Ball Standard die Wertung absolut sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!