Dragon Ball FighterZ | Review [Playstation 4

Name: Dragon Ball FighterZ
Entwickler: Arc System Works
Publisher: Bandai Namco
Release: 26.01.2018
Plattformen: PS4, Xbox One

Nachdem die letzten Dragon Ball Spiele eine 3D Optik hatten und vom reinen Prügelspiel weggingen, wird es Zeit für ein klassisches 2D (in diesem Fall 2,5D) Beat em‘up um die Z-Kämpfer. Also haben sich Bandai Namco und Arc System Works zusammengetan, um zu den Wurzeln zurückzukehren. Somit heiße ich euch herzlich willkommen zu meiner Dragon Ball FighterZ Review!


Die Geschichte ist zwischen der Future Trunks Saga 2 und der Universums Turnier Saga angesiedelt was bedeutet wir befinden uns in Dragon Ball Super. Dabei gliedert sich die Story in drei Handlungsbögen, die verschiedene Perspektiven verfolgen und somit die gesamte Geschichte erzählen. Man kann mit den Strang um Son-Goku & co, die Hauptgeschichte recht zügig abschließen, jedoch sind die beiden Nebenstränge ebenfalls spielenswert um alles zu erfahren.

Als überall auf der Erde eine Armee von Super-Cyborgs auftaucht, die das Aussehen sowie die Stärke von Z-Kämpfern & Schurken haben müssen die Helden ihre Kräfte vereinen, um diese Bedrohung zu bezwingen. Als Krone dieses Übels tritt mit C-21 eine neue mächtige Schurkin auf den Plan.

Dabei muss ich den Humor, der im alten Dragon Ball bereits vorhanden war und im neuen Dragon Ball, also ab Kampf der Götter, wieder eingeführt wurde. So ist C-21 im Endeffekt eine verfressene, weibliche Version des Dämonen Boo. Ihr Naschsucht ist ihre große Motivation, denn damit sie stärker wird, muss sie ihre Feinde essen, die sie in Süßigkeiten verwandelt. Neben dieser eigentümlichen Schurkenmotivation gibt es zahlreiche Querverweise auf den Manga, den Anime & den Filmen. Außerdem ist die Interaktion zwischen Figuren großteils auf Humor getrimmt. Hier sei besonders das Duo Nappa & Freezer erwähnt, welches Comedy-Gold ist.


Technisch ist Dragon Ball FighterZ hervorragend gemacht. FighterZ ist ein 2,5D Spiel, was bedeutet das die Ansicht wie bei einem typischen 2D angelegt ist jedoch 3D Elemente enthalten sind.

Wie funktioniert das im Detail? Nun das werde ich jetzt so simpel wie möglich zu erklären. Die Arenen sind als 2D Gebiete, ähnlich wie in Street Fighter, sprich ohne Tiefe, angelegt enthalten jedoch 3D Elemente. Die Figuren werden mit einer niedrigeren Bildrate dargestellt, wodurch sie ebenfalls wie 2D Sprites wirken aber dank einer ansteigenden Bildrate eindrucksvolle Spezialangriffe vom Stapel lassen können.

Was die Präsentation angeht, ist Dragon Ball FighterZ dem Anime so nah, wie noch kein anderes Dragon Ball Spiel zuvor. Die Figuren, die Attacken und selbst die Mimiken sind dem Anime fast 1:1 entnommen. Ebenso sehen die Arenen hervorragend aus und sind dem Dragon Ball Universum perfekt entnommen. Loben muss man auch das Design der Figuren deren, dem Anime getreue, Gestaltung in diversen Farbvarianten angepasst werden.


Apropos Figuren. Die Charakterauswahl ist der Aspekt, bei dem die Fangemeinde gespalten ist. Im Vergleich zu anderen Dragon Ball Prügelspielen, wie Tenkaichi Budokai 2 & 3, ist die Auswahl mit 24 Kämpfern, überschaubar aber eine kleine Auswahl an Kämpfern, die sich unterschiedlich spielen ist mir lieber als 150 Kämpfer, die sich fast alle gleich spielen. Ein Beispiel; Zu den 24 Recken zählt der Schurke Captain Ginyu und als Spezialattacken steht ihm seine Truppe, die Ginyu-Force zur Seite, was ich als sehr clever erachte. Gleiches gilt für ähnliche Teams innerhalb des Dragon Ball Universums.

Was ich etwas schade finde, ist das Fehlen von diversen Verwandlungsformen der Charaktere, wobei ich mir die Frage stelle ob es wirklich sinnvoll ist wenn wir alle Formen von Figuren wie Son-Goku, Freezer, Cell oder Vegeta im Spiel haben. Wenn ich darüber nachdenke, ist wie bei der Charakterauswahl, weniger erneut mehr.

Langsam muss ich wohl über das Gameplay schreiben. Dragon Ball FighterZ gehört zu den Prügelspielen, die leicht zu erlenen aber äußerst schwer zu meistern sind. Im Kampf treten zwei Dreierteams gegeneinander an, um sich gegeneinander in den Staub zu prügeln. Dabei steht der Nahkampf, aufgrund der kleinen Arenen, im Fokus. KI Attacken können ebenfalls eingesetzt werden ebenso wie Spezialattacken die sehr abwechslungsreich ausfallen. An dieser Stelle ein Tipp für Anfänger; spielt unbedingt das Tutorial, da dort die wichtigsten Grundlagen sehr ausführlich erklärt werden.

Neben dem Storymodus & dem Tutorial gibt es noch einen Arcademodus, einen Shop, diverse Onlinemodi sowie die Möglichkeit von lokalen Kämpfen. Verpackt werden all diese Modi in einer wirklich knuffigen Begegnungslobby.


Alles in allem ist Dragon Ball FighterZ ein hervorragendes Prügelspiel mit überraschend fairem Balancing der Figuren, einem fordernden Gameplay und wunderschöner Optik. Wer ein Fan von Dragon Ball ist, kommt bei diesem Spiel definitiv auf seine (oder ihre) Kosten. Gleiches gilt für Fans von anspruchsvollen Prügelspielen. Ich vergebe für Dragon Ball FighterZ ein wohlverdientes spielenswert, da sich jeglicher Frust der am Anfang entsteht, bald in Ehrgeiz verwandelt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dragon Ball FighterZ CollectorZ Edition unboxing | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zu einem weiteren unboxing in Bildern. Der Titel verrät es bereits, heute geht es um die CollectorZ Edition von Dragon Ball FighterZ, welches am 26.01.2018 für PS4 & Xbox One erschienen ist. Sowohl die Edition als auch das Spiel schreibt man natürlich mit Z, weil die Anspielung auf Dragon Ball Z natürlich nicht fehlen darf.

 

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Als Assistent für dieses unboxing stand Neko zur Verfügung. Danke dafür!

Die CollectorZ Edition kostet laut Listenpreis 130€ für PS4 & Xbox One. Neben einem sehr schönen Steelbook, leider ohne Prägedruck, sind drei schicke Artworks auf Karton sowie eine Figur des Titelhelden Son-Goku enthalten. Der Inhalt wirkt insgesamt sehr wertig, besonders die Figur ist dem Manga/Anime sehr getreu nachempfunden.

Insgesamt halte ich den Preis für die CollectorZ Edition fair, da sowohl ein Soundtrack als auch ein Artbook für ein Prügelspiel nicht wirklich nötig sind.

 

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Das komplette Paket. 3x Artwork, 1x Figur, 1x Steelbook und die stabile Box in schönem Design.

 

 

 

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Der detaillierte Son-Goku mit typischem Gesichtsausdruck.

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Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Dragonball Z: Resurrection ‚F‘ | Review

Nachdem mir Kampf der Götter so gut gefallen hat war es nur eine Frage der Zeit bis ich mir den aktuellsten Film um unseren liebsten Affenalien ansehen werde. Heute geht es also um Dragonball Z: Resurrection ‚F‘ und ich frage mich langsam ob man Dragon Ball oder Dragonball schreibt. Die Welt ist sich offenbar nicht einig. Naja, viel Spaß auf jeden Fall mit der Review!


Der Film setzt viele Jahre nach der Namek Saga und einige Zeit nach den Ereignissen von Kampf der Götter an. Auf der Erde suchen Prinz Pilaf und sein Gefolge nach den Dragonballs während der ehemalige Oberteufel Piccolo, für Son-Gohans Tochter Pan, als Babysitter fungiert.
In den tiefen des Alls fasst Sobert, der neue Oberbefehlshaber der Freezer Armee, den Entschluss seinen Meister mithilfe der Dragonballs ins Leben zurückzuholen. Gesagt, getan. Dank der unfreiwilligen Hilfe von Prinz Pilaf, lebt der alte Tyrann wieder und beschließt erst mal zu trainieren.

Nach vier Monaten & einer Stunde kehrt Freezer mit einer 1000 Mann starken Truppe zur Erde zurück um sich zu rächen. Son-Goku & Vegeta trainieren zu dieser Zeit bei Whis, dem Lehrmeister von Beerus.

Die erste Verteidigungslinie der Erde besteht also aus Son-Gohan, Piccolo, Muten-Roshi (ja der darf auch wieder mitspielen), Tenshinhan, Krillin & dem Weltraumpolizisten Jaco. Die Z-Kämpfer schlagen sich wacker haben aber am Ende keine Chance gegen Freezer. Schließlich erscheinen Son-Goku & Vegeta. Die Schlacht um die Erde beginnt also richtig.


Wie bereits bei Kampf der Götter ist auch in diesem Film die Geschichte hervorragend geschrieben & nachvollziehbar. Dazu kommen viele kleine Auflockerungen wie Piccolo als Babysitter, der Auftritt von Prinz Pilaf und die weiterhin bestehende Liebe von Whis & Beerus zum Essen der Erde. Übrigens vergisst der Film nicht auf seinen Vorgänger hinzuweisen.

Auch der Humor kommt nicht zu knapp. In erster Linie wird viel auf Slapstick gesetzt, sprich voll auf die Zwölf. Dazu kommen gut geschriebene Dialoge mit Beleidigungen, wenn Bulma Freezer als Oberarsch beschimpft oder aber Situationskomik. Wenn Beerus & Whis genüsslich ein Eis essen während Son-Goku kämpft scheint die Gefahr gar nicht so groß zu sein.


Die Animationsqualität ist hervorragend und übertrifft Kampf der Götter bei weitem. Die CGI Szenen stechen weniger heraus und die Optik ist noch hochwertiger als im Vorgängerfilm. Die Farben sind kräftig, die Verwandlungen beeindruckend und insgesamt wirkt der Film viel bombastischer. Es ist sehr erfreulich wenn man die technische Steigerung sieht.

Die deutsche Lokalisierung gefällt ebenso wie der abwechslungsreiche Soundtrack. Von J-Rock über Metal bis zu orchestralen Klängen


Das klingt alles so als ob mir dieser Film noch besser gefallen hätte als sein Vorgänger. Nun in vielen Punkten ist Resurrection ‚F‘ seinem Vorgänger überlegen aber an den großartigen Humor von Kampf der Götter kommt dieser Film nicht heran.

Trotzdem kann ich den aktuellsten Dragonball Z Film empfehlen und ich freue mich umso mehr auf Dragon Ball Super. Der Manga ist schon sehr vielversprechend.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Dragon Ball Z: Kampf der Götter | Review

Ich mag Dragon Ball sehr gern. Die erste Hälfte der Handlung, inklusive der Sayajin & Namek Saga, gehört zu den besten Geschichten, die ich je in einem Manga lesen durfte. Nach hinten hin hat sowohl Manga, als auch der darauf basierende Anime, (Dragonball & Dragonball Z) etwas abgebaut aber spaßig blieb es immer. Mit Dragonball Z – Kampf der Götter erschien 2013 einer der beiden neuesten Animefilme, es gab vorher bereits einige ganze DBZ Filmreihe, um unser Lieblingsalien.

Viel Spaß also mit meiner Review zu Dragonball Z – Kampf der Götter!

Der Film setzt einige Zeit nach dem Sieg über den Dämon Boo an, ihr wisst schon, das Ende von DBZ. Auf der Erde ist Ruhe & Frieden eingekehrt. Eine neue Bedrohung entsteht durch den katzenartigen Gott der Zerstörubg Beerus. Dieser erwacht aus seinem langen Nickerchen und begibt sich auf die Suche nach dem legendären Super-Sayajin-Gott. Er vermutet dieses mythische Wesen in Son-Goku, da jener den Tyrannen Freezer besiegt hat. Nach einem kurzen Gefecht gegen unser liebstes Affenalien, bei dem dieses unterliegt, reist Beerus mit seinem Assisstenten Whis zur Erde um die Suche fortzusetzen.

Auf dem blauen Planeten angekommen crashen Beerus & Whis die Geburtstagparty von Bulma, sind jedoch vom guten Essen der Erde fasziniert. Die Situation eskaliert endgültig, als der dicke Boo seinen Pudding mit Beerus nicht teilen will. Als dieser die Erde zerstören will, weil es keinen Pudding mehr gibt (das ist so herrlich dämlich), kommt es zum Kampf zwischen Beerus und der Z Truppe. Whis isst währenddessen die ganze Zeit. Wie zu erwarten war verlieren die Z Kämpfer und Infos über den Super-Sayajin-Gott, kann erst Shenlong, der heilige Drache, beschaffen. Danke für diese gute Idee Son-Goku. Nach einigem hin & her wird Son-Goku zum Super-Sayajin-Gott und liefert sich ein spektakuläres Duell mit dem Gott der Zerstörung.

Am Ende verliert Goku, jedoch wird die Erde nicht vernichtet und ein Ausblick auf einen viel größeren Kosmos wird gewährt.

Allein schon handlungsmäßig ist Kampf der Götter der beste Dragonball Z aller Zeiten. Neben der spannenden Hauptgeschichte werden mehrere Subplots implementiert, welche die Handlung sinnvoll ergänzen.

Animationstechnisch gibt es kaum was zu meckern. Der Film sieht fantastisch aus und beeindruckt mit starken Bildern. Einzig die per computer generierten Bildet stechen etwas zu sehr heraus.

Insgesamt ist dieser Film definitiv einen Blick wert. Der Humor & die Botschaft des Films, dass es immer jemand stärkeren gibt, erinnert sehr an das originale Dragon Ball mit dem großen Turnier. Wer ein Fan von Dragonball Z ist, kann hier bedenkenlos zugreifen und wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!